Atlantis in der Nordsee

Atlantis in der Nordsee Atlantis in der Nordsee zu suchen erscheint für den lediglich mit der Schulgeschichtsdarstellung vertrauten abwegig, ein Paradiesartig beschriebenes Reich mit einer befestigten Hafenstadt, Tempeln, Götterstatuen und niedergeschriebenen Gesetzen direkt vor der eigenen Haustür ? Wer jedoch aufmerksam die teilweise nur in Randmeldungen erwähnten Funde im nördlichen Europa allein der letzten Jahre zur Kenntnis genommen hat, den überrascht diese These auch bei Nicht – Kenntis der arbeiten Jürgen Spanuths, des wohl bekanntesten Verfechters dieser Hypothese, nicht wirklich verwundern. Neben den frühesten Einbäumen weltweit (Pesse / Niederlande , ca. 8000 v.u.Zt.),die für eine frühe Entwicklung der Hochseeschiffahrt sprechen, stammt auch die älteste bildliche Schiffs – Darstellung aus dem Norden, der Insel Soeroeja, westlich von Hammerfest. Diese wird auf eine Entstehungszeit von 5000 v.u.zt. geschätzt und zeigt einen Drachenboot – ähnlichen Typus mit 6 Ruderreihen. (Schmich: Hünen, S. 178). Daneben wurden nachweislich auch Tempel aus der Bronzezeit sowie eine weltweit ihresgleichen suchende Funddichte an bronzezeitlichen Waffen und Geräten in Nordeuropa festgestellt. Die Himmelsscheibe von Nebra, der erweis einer frühen Beschäftigung mit der Astronomie, stellt da lediglich Spitze des Eisberges dar. Zwar handelt es sich bei dem im heutigen Holland gefundenen Tempel lediglich um Reste eines 4 m² großen Holztempels aus der Zeit um 1500 v.u.Zt.( BdW 5 / 2002), doch beweist dieser Fund bereits die lange in Abrede gestellte Existenz von Tempeln. Auch die postulierte Schriftlosigkeit der frühen Germanen geriet im Laufe der letzten Jahrzehnte immer mehr ins wanken – die Arbeiten des Amerikaners Barry Fell eröffneten mit der – vermeintlichen ?- Entzifferung von Inschriften neue Horizonte: Danach sollen sich nordische Besucher Amerikas aus der Bronzezeit in einer Tiffinagh Schrift verewigt haben. Dieselbe Tiffinagh Schrift läßt sich auch in schwedischen Felsbildern und einigen nordischen Dolmen in Form sogenannter Schalensteine nachweisen (Knauer). Auch die Arbeiten Herman Wirths, bei aller Umstrittenheit seiner Person – lieferten zahlreiche Hinweise auf den Schriftgebrauch im Nordeuropa der Frühzeit. (Die heilige Urschrift der Menschheit )
Zu berücksichtigen bei der Betrachtung der Funde Nordeuropa ist dabei stets die vorauszusetzende – und für die Lokalisierung der Atlantis an dieser Stelle unvermeidliche – Naturkatastrophe, die sich gegen 1250 v.u.Zt. ereignet haben muß – diese im Hinterkopf erscheint es geradezu als logische Folge, daß – wie auch Plato es beschreibt – die einstigen Stein – Tempel und – Häfen zerstört sind und von Wasser überspült wurden, ebenso wie eventuelle schriftliche Aufzeichnungen auf vergänglichem Material. So könnten die freigelegten Reste der stadt – ähnlichen Siedlung Büdelsdorf, der mit einem Alter von über 4000 Jahren frühesten Steinsiedlung Nordeuropas, lediglich ein kleiner Teil einer Reihe von Steinbauten sein. Ein Fund eines 1800 Jahre alten blauen Mantels aus dem Thorsberger Moor weist auch auf die überlieferte Königswürde hin. Tauchfahrten zum Steingrund vor Helgoland 1911, 1943 und zwischen 1950 und 53 (Spanuth) erbrachten dabei neben bearbeiteten Wegesteinen, und mehreren Kupfer – und Bronzeobjekten auch Reste von Steinbauten ,was allerdings bis heute unbestätigt ist (vergl. Bischoff) Weiterhin wurde auch Elfenbein geborgen, welches jedoch wahrscheinlich Importstücke aus späterer Zeit waren. Wenn dieser Fund auch nicht das für Atlantis von Plato bestätigte Vorkommen von Elefanten im bronzezeitlichen Nordeuropa beweist, hat dafür der Erklärungsansatz Steuerwalds einiges für sich, der – ausgehend von nordischen Felszeichnungen von Elfanten, die teilweise auf Schiffen stehend dargestellt werden, Transporte von Elefanten in den Norden annimmt, wo diese dann in den heutigen Tierparks ähnlichen Gehegen lebten – dadurch wird die Nordsee – Lage zum einen der Plato – Überlieferung gerecht und erklärt auch die Funde am Steingrund. (Die Erklärung Spanuths, nach der Plato auch Elephos, das europäische Wildrind, statt elephas gemeint haben könnte, wird dagegen fast einstimmig abgelehnt)

Die Naturkatastrophe
Atlantis in der Nordsee 2  Wie bereits dargelegt, gelang es im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Nordseeküste den Untergang zahlreicher Marschen und die Zerstörung weiter Küstengebiete nachweisen. Am Ende der Bronzezeit, etwa um -1220, versanken in einer verheerenden Sturmflut ein großer Teil der Westküste von Schleswig-Holstein und Dänemark sowie viele vorgelagerte Inseln. Diese Sturmflut wurde offensichtlich durch den Einschlag eines Kometen, des Phaeton der griechischen Sage, verursacht. Apollonios von Rhodos berichtet, dass Phaeton in die Mündung des Eridanos stürzte. Dadurch wurde die vermutliche Königsinsel Basilea, nahe der Hauptbernsteininsel Althelgoland verwüstet und versank teilweise unter dem Meer. Vieles von Plato beschriebene deckt sich mit der tatsächlich anzunehmenden Lage Helgolands:
– Die im Atlantisbericht erwähnte große Ebene mit einer Ausdehnung von 2000 mal 3000 Stadien (etwa 370 mal 560 km) lässt sich in das – einstige Land – Gebiet zwischen Helgoland (Steingrund), Sylt und Britannien einfügen
– Sie lag an der Mündung großer Ströme
– Auf der Insel gab es rotes, weißes und schwarzes Gestein
– An der Spitze der Insel befand sich ein aufragender Felsen (Helgoländer Kliff / „Wittenklyppe“ – die Reste des weißen Felsens versanken 1771)
– Vor der Insel befand sich nach dem Untergang unpassierbarer Schlamm (Wattenmeer)
– Die Insel bot alles was zum Leben benötigt wurde, auch Kupfererze – Der Geologe W. Witter und andere (Die Untersuchung eines Schwertes der Nord- und Seevölker, das von den Ägyptern zur Zeit des Pharaos Sethos II. erbeutet worden war, lieferte den eindeutigen Beweis, daßdas enthaltene Kupfer nur von der Lagerstätte auf Helgoland stammen konnte (17). In den Folgejahren legten W. Lorenzen und der Geologe H. Schulz weitere Beweise für die Nutzung der Kupfervorkommen bereits in vorgeschichtlicher Zeit vor. ).stellten zweifelsfrei eine bereits zu Beginn der Jungsteinzeit anzusetzende Kupfergewinnung fest, auch wenn die h.L. sich bislang nicht zur Übernahme der Erkenntnisse durchringen konnte (Das Helgoländer Kupfererz hat auch ohne Beimischung von Zinn durch seinen hohen Arsengehalt eine große Härte und war somit für die Herstellung von Waffen besonders gut geeignet.
– Die Insel trug noch in frühmittelalterlicher Zeit verschiedene Tempel, unter anderem eines des Apollon und des Forseti, die ursprünglich ein – und dieselben Himmels – und Schutzgott von Helgoland / Atlantis verkörperten ( Phol / Fosite / Poside)
– Die Insel (Silende – Sylt) trug in frühester Zeit eine Himmelssäule, welche als Ur – Himmelssäule im äußersten Norden das Firmament trug ( Atlas als Himmelsträger) (Zschweigert)
– Auf Helgoland wurde Bernstein gewonnen – vieles spricht dafür, dass es sich hierbei um das Oreichalkos Platos handelte, welches als Lack aufgetragen die Mauern der Königsburg verzierte.
– Mit dem Bernsteinhandel gelangte die Kunde von Atlantis nach Ägypten, dort finden sich auch eindeutige nordische Schwerter, die vermutlich mit den Seevölkern dorthin gelangten
– Der Sonnenkult hat im Norden Europa eine lange Tradition und scheint aus der Zeit eines kalten Klimas zu stammen – in der Bronzezeit entwickelte sich in Nordeuropa ein nie wieder erreichtes Klimaoptimum, welches zur Entfaltung der Kulturblüte im Norden beitrug.(So soll in Südschweden Wein angbaut worden sein, vgl. Bischoff) Die Sonnenverehrung in der weiblichen Form der Lebensspenderin verschob sich zum Himmelsgott Fosite / Poside dem Lichtbringer zum Dank, der die Sonne scheinbar für immer aus dem Labyrinth befreit hat und damit die Kulturblüte ermöglichte.
– Pferdewagen und Rennbahnen haben ebenfalls im megalithischen Europa eine lange Tradition – bei Stonehenge bestand vermutlich eine Rennbahn ebenso wie bei den Externsteinen
– Der Name Basilea läßt sich als germanische Stammform nachweisen:
Ba = leuchten, erhaben – Sil = Säule – eyja = Insel; was Basilea als „strahlende / oberste Säuleninsel ausweist, woraus die Königsinsel wurde (Zschweigert, DGG)

Atlantis der Nordsee – Das sagenumwobene Rungholt  


Rungholt Was Mitte des 14. Jahrhunderts über die norddeutsche Küste hereinbricht, ist dort die verheerendste Sturmflut seit Menschengedenken – und eines der rätselhaften Ereignisse der deutschen Geschichte. Eine ganze Region versinkt in der Tiefe – samt der Stadt Rungholt, die sagenhaft reich gewesen sein soll: ein Atlantis der Nordsee. Nachforschungen bestätigen: Rungholt hat es tatsächlich gegeben.
Januar 1362.
Über der Nordsee braut sich ein schweres Orkantief zusammen. Die aus Westen kommenden Sturmböen peitschen das Meer auf und treiben gewaltige Wellenberge in Richtung Deutsche Bucht. Es kommt zu einer Katastrophensturmflut nie dagewesenen Ausmaßes.

30 Ortschaften werden zerstört. Eine von ihnen, Rungholt, soll spurlos in den Fluten versunken sein. Alten Legenden nach liegt es seitdem irgendwo unversehrt auf dem Meeresgrund, und zu manchen Zeiten sollen aus der Tiefe Glocken zu hören sein.

Der Mythos von Glanz und Verderben des reichen Rungholt stellte Forscher lange vor Rätsel. Hat es diese Stadt überhaupt jemals gegeben? Wenn es sie gegeben hat: Woher kam der Reichtum, und wo genau ist Rungholt untergegangen? Immer wieder gaben Funde Anlass zu Spekulationen. Anfang des 20. Jahrhunderts tauchten tatsächlich Reste einer untergegangenen Ortschaft im Watt nahe Pellworm auf.

Autor: Germanenherz

Ich bin kein Christ "in dem heutigen Sinne", kein Zionist, kein Moslem oder sonst was. Ich bin auch kein Weißer, Grüner, Brauner oder Schwarzer. Kein Linker, kein Rechter und kein Befürworter einer erfundenen Richtung. Jeder soll als Person respektiert und keiner vergöttert Sein. Ich bin nicht auf dieser Erde, um zu sein, wie andere mich gerne hätten.

2 Kommentare zu „Atlantis in der Nordsee“

  1. Siehe dazu: https://www.youtube.com/watch?v=ecWIVFigbX0

    Ihr Thema: Mit dem Atlantisforscher Holger Kalweit
    Um dem sagenumwobenen Mythos Atlantis auf die Spur zu kommen, wurde der Völkerkundler, Psychologe und Buchautor Holger Kalweit in die neueste ExtremNews Sendung „Ihr Thema …“ eingeladen. Mit dem Titel „Irrstern über Atlantis“ erschien kürzlich der erste Band der dreiteiligen Reihe „Trilogie der Drachen“ des Autors. Darin werden unter anderem viele alte Schriften verschiedenster Autoren zitiert, die übereinstimmende Berichte zur altantischen Kultur liefern. Im Videointerview werden lange gehütete Geheimnisse offenbart, die im Zusammenhang gesehen von enormer Wichtigkeit für die Gegenwart sein können. Weitere Informationen unter http://www.ExtremNews.com

    Habe die Bücher selbst gelesen und finde die Theorie schlüssig, da sehr viel dafür spricht, als bewiesen an. Die nach Kriegsende noch fortgesetzte Bombardierung Helgolands, scheinbar ohne Sinn und Zweck, bekommt damit eine ganz andere Bedeutung. Man wollte vernichten, was nicht vernichtet werden kann. Es ist alles noch da, auf dem Grunde des Meerbodens, und des Wattenmeers.

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