Polen: Die deutsche Minderheit hat zu viele Rechte

Polens Oppositionsführer Jaroslaw Kaczynski droht im Falle eines Wahlsieges seiner Partei mit neuen Regeln für die Deutschen im Land. Die Betroffenen, die Regierung und andere Parteien sind entsetzt.

Es hagelt schlechte Nachrichten aus Oberschlesien. Erst verkündet der Fiat-Konzern, in seinem dortigen Werk wegen Absatzeinbrüchen 1500 Arbeiter zu entlassen. Dann meldet eine Schule einen Tuberkulosefall. Und jetzt das: Jaroslaw Kaczynski macht gegen die deutsche Minderheit mobil.

Am Wochenende trat der Oppositionsführer vor großem Publikum in der Universität in Oppeln (Opole) auf. Er kündigte an, wenn seine Partei an die Macht komme, werde sie folgende Regel anwenden: “Die Deutschen in Polen bekommen so viele Rechte wie die Polen in Deutschland. Die Asymmetrie wird abgeschafft.”

Bemerkung: Und dass im eigenen Land, welches Polen seit 1945 verwaltet. Mit anderen Worten: Das schlägt dem Fass den Boden aus!

Kaczynski forderte, die Befreiung der nationalen Minderheiten von der Fünfprozenthürde in den polnischen Parlamentswahlen aufzuheben. Da die Deutschen es als einzige Minderheit auf diese Weise geschafft hätten, ins Parlament zu kommen, und derzeit nur mit einem Mandat vertreten seien, sei diese Regel überflüssig.

“Warschau liegt vor Berlin auf dem Bauch”

Gegen die Regelung, dass Gemeinden mit einem Minderheitenanteil von 20 Prozent zweisprachige Ortsschilder aufstellen können, hatte er nichts einzuwenden. Doch die “idealistische” Politik der polnischen Regierungen, den Minderheiten im eigenen Land Rechte zuzugestehen, ohne etwas für die Polen in anderen Ländern zu fordern, müsse ein Ende haben.

Bemerkung: Auf welchem Planeten lebt denn dieser rassistisch-faschistische Kaczynski?

Die Warschauer Regierung liege vor Berlin nicht mehr “auf den Knien, sondern auf dem Bauch”. Ein Abgeordneter aus Oberschlesien sekundierte seinem Parteivorsitzenden, die deutsche Minderheit und die oberschlesische Autonomiebewegung inszenierten “ständige Zwischenfälle und Provokationen”, welche den Bürgern in der Region “ein ruhiges Leben unmöglich machen”.

Die Aussagen Kaczynskis riefen heftige Reaktionen hervor. In den Hauptnachrichtensendungen kam Ryszard Galla zu Wort, der Abgeordnete der deutschen Minderheit. “Ich hoffe, dass die (Kaczynski-Partei) PiS nicht an die Macht kommt”, sagte er. “Es ist ein Fehler, mit der Frage der deutschen Minderheit zu spielen.”

Bemerkung: Diesem Galla kann man nur zustimmen! Es wäre ein Fehler, wiedereinmal die Deutschen – und dass noch auf deutschem Land – zu schikanieren und irgendwelche “Zwischenfälle” zu provozieren. Entsteht hier eine Parallele zu der Zeit von vor 73 Jahren?

Runder Tisch von Deutschen und Polen

Führende Politiker der regierenden Bürgerplattform und der linken Parteien kritisierten Kaczynskis Äußerungen als “barbarisch”. Damit sollten die Polen gegen Minderheiten und Nachbarländer aufgehetzt werden. Weitere Kritiker argumentierten, solche Auftritte erschwerten den Einsatz für die polnische Minderheit in Polens östlichen Nachbarländern.

Erstmals behandeln die Bundesregierung und die polnische Regierung jetzt die Anliegen der Deutschen in Polen und der Polen in Deutschland an einem gemeinsamen runden Tisch. Dabei wurden auch für die Polen in Deutschland, die sogenannte Polonia, im vergangenen Jahr Verbesserungen erzielt.

So wurde in Berlin eine Polonia-Koordinationsstelle mit einer Arbeitskraft gegründet, in Bochum wird eine Dokumentationsstelle entstehen, die die Geschichte der Polen in Deutschland erforschen soll. Auf einem Kongress in Berlin am vergangenen Wochenende forderte Wieslaw Lewicki vom Konvent Polnischer Organisationen in Deutschland, in Berlin einen “Erinnerungsort” an die polnischen Opfer des Nationalsozialismus zu errichten.

Oberschlesien leidet unter Abwanderung

“Unser Kongress wendet sich heute an die deutsche Regierung, diesen Punkt (der deutsch-polnischen Vereinbarungen) zu verwirklichen und nicht länger aufzuschieben.” Dies hatte kürzlich auch der polnische Staatssekretär und frühere Auschwitz-Häftling Wladyslaw Bartoszewski gefordert.

Der Auftritt Kaczynski kommt in einer Zeit, in der die Region Oberschlesien ihre Identität neu definiert und zugleich unter Abwanderung leidet. Hier wohnen die meisten Deutschen. Allerdings bekennen sich nach der Volkszählung 2011 nur noch 126.000 Bürger Polens zur deutschen Volkszugehörigkeit, während 817.000 sich als Oberschlesier definieren.

Darin kommt ein Regionalbewusstsein zum Ausdruck, das auch zu Forderungen nach mehr Autonomie geführt hat. In den zwei Wojewodschaften (Bezirken) der Region wohnen insgesamt 4,6 Millionen Menschen, zugleich ist Oberschlesien das größte Industrierevier Polens.

Ziel ist vor allem Deutschland

Etwa eine Million Menschen, großenteils Deutschstämmige, sind in den vergangenen 40 Jahren ausgewandert, vor allem nach Deutschland. Die Zahl der Arbeitsmigranten ist weiterhin hoch, bis 2035 droht die Bevölkerung in der Region Oppeln um weitere zwölf Prozent zu schrumpfen.

Viele Kinder, sogenannte “Euro-Waisen”, wachsen ohne ein oder beide Elternteile auf. Die Geburtenrate, die in Polen seit den 90er-Jahren gesunken und beim niedrigen deutschen Niveau angekommen ist, ist hier noch erheblich niedriger als im Landesdurchschnitt.

Deshalb hat die Bezirksregierung die Region jetzt zur “Demografischen Sonderzone” erklärt. Mit hohen Summen, unter anderem aus dem EU-Kohäsionsfonds, sollen ein zusätzliches Kindergeld gezahlt, Krippenplätze und Arbeitsplätze geschaffen und Kleinunternehmer unterstützt werden. Das soll der Entvölkerung entgegenwirken.

Quelle und weiterlesen: Welt Online

Zur mahnenden Erinnerung!

Illustrowany Kurjer Codzienny am 20.04.1929:
„Weg mit den Deutschen hinter die natürliche Grenze, fort mit ihnen hinter die Oder.”

Kurjer Polski am 10.08.1929
„Mit raschen Schritten nähert sich der Augenblick, in dem die Auffassung über die Zerstörung des Pestherdes (Deutschland) im Zentrum Europas Allgemeingut wird. Dann wird von Deutschland nur ein Trümmerhaufen übrigbleiben.”

Mosarstwowiez, 1930
„Wir sind uns bewußt, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten…. Unser Ideal ist, Polen mit Grenze an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree ein- zuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen.”

Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939
„Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des Krieges einfallen wird”
(vgl. Freund, M. „Weltgeschichte”, Bd. III, S. 90)

Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren im Sommer 1939:
„Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.”

Rydz-Smigly im Frühjahr 1939:
Wir werden bald gegen den deutschen Erbfeind marschieren, um ihm endgültig die Giftzähne aus- zubrechen….Haltet euch bereit für den Tag der Ab- rechnung mit dem arroganten Germanenblut, die Stunde der Rache ist nahe.”

Quelle: „Unkenntnis oder Infamie?” (S. 7) von Dr. rer. nat. Heinz Splittgerber

Wahre Geschichte Polens in der Mitte des 20. Jahrhunderts

Am 24.08.1939 beschossen polnische Batterien zwei deutsche Verkehrsflugzeuge.

Am 28.08.1939 schoß ein MG-Trupp der deutschen Grenzüberwachung auf polnische Kavallerie, die auf deutschem Gebiet deutsche Bauern jagte.

Am 28.08.1939 Polen zünden 15 km von der Grenze entfernt im deutschen Haldenburg Häuser an.

Vom März bis August 1939 ereigneten sich mehr als 200 polnische militärische Grenzverletzungen mit Brandlegung, Mord und Verschleppung.

Bis August 1939 flüchteten mehr als 70.000 Deutsche vor polnischem Terror ins Reich.

Am 30.08.1939 um 16.30 Uhr ordnete Polen die Generalmobilmachung an und unterbrach den Zugverkehr nach Ostpreußen durch den Korridor.

Am 31.08.1939 gab der Warschauer Rundfunk um Mitternacht bekannt:

„Wir sind auf dem siegreichen Vormarsch und werden gegen Ende der Woche in Berlin sein, die deutschen Truppen gehen an der ganzen Front in Unordnung zurück.”

Schon vor 150 Jahren wußte Bismarck, welche Gefahren der polnische Machthunger birgt.

”Die Herstellung eines unabhängigen polnischen Staates zwischen Schlesien und Ostpreußen mit der konsequenten Begehrlichkeit nach Posen und nach der für ein selbständiges Polen unentbehrlichen Weichselmündung würde eine permanente Drohung gegen Preußen bilden und einen der äußersten militärischen Leistungen, zu welcher das neue Polen befähigt wäre, gleich kommenden Teil der preußischen Armee dauernd neutralisieren. Befriedigen können wir die Ansprüche, welche dieser neue Nachbar auf unsere Kosten erheben würde, niemals. Die würden außer Posen und Danzig sich demnächst auf Schlesien und Ostpreußen richten, und die Landkarte, in welchen die Träume der polnischen Insurrektion ihren Ausdruck finden, bezeichnen Pommern bis an die Oder als polnische Provinz.”

Bismarck am 17.02.1863 nach einem Erlaß an den preußischen Botschafter in London, Albrecht Graf von Bernstorff

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