Auslieferung des Empires?

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg
Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg
6. Oktober 1940

Um die bisherige entscheidende Herrschaft des britischen Empires zu sichern und darüber hinaus das Übergewicht des britischen Staates auch auf dem gesamten europäischen Kontinents noch zu vergrößern, hat Großbritannien den Krieg gegen Deutschland erklärt. man muß diese Tatsache bei Beurteilung aller jetzigen politischen und militärischen Ereignisse und der heutigen Haltung der britischen Staatsführung sich vor Augen halten, um den Abstand zwischen dem August 1939 und dem Oktober dieses Jahres zu erfassen. Großbritannien, der Schutzherr der Weltdemokratie, der Herrscher über alle Meere des Erdballs, das waren die Fanfaren, mit denen England im kriege gegen das nationalsozialistische Deutsche Reich vorstieß. Ohne es noch allgemein merkbar zuzugeben, ist diese arrogante Selbstbewußtsein, Gouvernante und Gendarm der ganzen Welt zu sein, doch für Tieferblickende immer mehr in sich zusammengesunken, und manche Redewendungen des britischen Ministerpräsidenten und die merkwürdig gewundenen Erklärungen anderer Amtsstellen deuten auf die weitgehende innere Zermürbung der Staatslenker Englands hin. Bis schließlich jene Rede Churchills, in der er den „spontanen Entschluß“ Großbritanniens kundgab, für 50 Zerstörer wichtigste Stützpunkte Großbritanniens an Amerika zu übereignen, aller Welt kundgab, daß hier ein Abbröckelungsprozeß des Empires seinen Anfang genommen hatte. Für feinere Ohren war dann der Schluß der Rede ganz besonders lehrreich, wo Churchill von der Notwendigkeit sprach, das Empirie und die USA. „irgendwie in irgendeiner ihrer Angelegenheiten . . . miteinander zu verquicken.“ Und historisch werden vielleicht seine Schlußworte sein, die wir nicht vergessen wollen: „Möge dieser Prozeß sich weiter entwickeln. Ich könnte ihn nicht aufhalten. Wie der Mississippi in dem bekannten Liede setzt er seinen Lauf fort. Möge er diesen Lauf mit voller Kraft und unwiderstehlich fortsetzen und uns besseren Tagen entgegenführen.“

Dies schon sehr deutlichen Worte bedeuten wahrscheinlich nichts mehr und nichts weniger, als daß, nachdem das Original der britischen Freiheitsurkunde von 1215 bereits nach Amerika transportiert, der junge Nachwuchs der heute Regierenden samt allem Edelgetier nach Kanada gefahren worden ist, nunmehr auch die alte Herrscherkaste selbst sich anschickt, im Fall eines tödlichen Ernstes die Insel zu verlassen und Amerika aufzusuchen. Das bedeutet offenbar Flucht; aber dahinter steht auch eine neue politische „Konzeption“, die Churchill zwar in der genannten Rede für aufmerksame Ohren angedeutet hat, die er sich aber zunächst noch schwer hütet, in dürren Worten öffentlich seinem Volk preiszugeben.

Es handelt sich im wesentlichen darum, daß Churchill Großbritannien nicht nur als eine selbständige Weltmacht, sondern als eine souveräne Macht überhaupt innerlich schon abgeschrieben hat. Worauf es jetzt hinausläuft und wovon er scheinbar hofft, den Krieg noch jahrelang weiterführen zu können, ist der Gedanke, daß an Stelle der sogenannten britischen Commonwealth eine allgemeine angelsächsische Völkergemeinschaft tritt, die in sich begreift die Vereinigten Staaten von Nordamerika und sämtliche britischen Dominions und Kolonien mit Ausschluß der britischen Insel selber, die man wohl oder übel sich als unter deutsche Herrschaft kommend vorstellt. Der Dekan der St. Pauls-Kathedrale hat kürzlich in sein Sonntagsgebet nicht nur England, sondern auch die Vereinigten Staaten von Nordamerika eingeschlossen. Daß der Krieg für die Insel im Prinzip entschieden ist und daß damit der politische Machtanspruch dieses Inselreiches gegenüber dem Kontinent sein Ende erreicht hat, das weiß Herr Churchill heute im innersten Wesen sicher ganz genau und bereitet sich vor, den Krieg unter Einfügung in die Politik der Vereinigten Staaten vom unangreifbaren amerikanischen Kontinent aus gegen Europa in vergrößertem Maßstabe fortzusetzen. Er muß dabei der britischen Insel gegenüber dann die gleichen Folgerungen ziehen, wie er es gegenüber dem verbündeten Frankreich gezogen hat, d.h. er wird es genauso ablehnen müssen, die 47 Millionen Engländer mit Lebensmitteln und sonstigen Existenzmitteln zu versehen unter dem Vorwand, daß nicht die Engländer diese Lebensmittel bekämen, sondern die Deutschen. Das heißt um diesen kommenden Krieg dann fortzusetzen, würde sich Churchill gezwungen sehen, auch über England und Irland eine Blockade seitens des amerikanischen Kontinents gegen die eigenen Landsleute zu verkünden. Und damit wäre die ganze „Politik“ Churchills und seiner Komplizen am entscheidenden Wendepunkt angelangt.

England hat von vornherein, trotz der Überzeugung, daß andere für England Krieg führen würden, nicht einmal sein eigenes Spiel gespielt, vielmehr war die machtpolitische Lage im Jahre 1939 bereits so, daß ganz gleich, welchen Ausgang immer der Krieg genommen hätte, England auf jeden Fall in seiner Wirkungsmöglichkeit zurückgedrängt worden wäre. Selbst im Falle eines Erfolges mußte man sich in London sagen, daß man das Deutsche Reich sicher erst nach allerschwersten jahrelangen Kämpfen vielleicht niederringen könnte. Diese Jahre aber hätten England seine gesamten Auslandsguthaben zum Ankauf kriegswichtiger Stoffe gekostet, die Verkettung mit Europa hätte naturgemäß die Spannungen im Fernen Osten vergrößert und den dortigen Gegnern Englands Möglichkeiten gegeben, die sich schon jetzt abzuzeichnen beginnen und durch den Ausmarsch der englischen Truppen aus Schanghai ihre vorläufige Symbolisierung erfahren haben. Selbst wenn Deutschland am Boden gelegen hätte, wäre nicht England der eigentliche Sieger gewesen, sondern jene großen Mächte, die ohne eigenen Kriegseinsatz die wirtschaftspolitischen Erfolge des Ringen gehabt und nunmehr mit frisch verstärkten Kräften England gegenüber gestanden hätten.

Selbst diese allerbeste Rechnung also hätte England, das schon die Blutopfer von 1914-1918 in seiner Kolonialverwaltung nicht ersetzen konnte, noch mehr geschwächt und käme anderen Weltmächten zugute, was wiederum die schon bestehenden zentrifugalen Kräfte seines eigenen Imperiums zu Sprengkräften verstärkt hätte.

Noch viel schlimmer aber mußte es kommen, wenn die Dinge sich nicht so günstig für England entwickeln sollten, und das ist durch die Schläge des Führers und seiner Wehrmacht in einem Maße geschehen, wie es die arroganten Herren des Londoner Regierungsviertels, die seit Jahrzehnten gewohnt waren, ihre Stiefel auf fremde Tische zu setzen, sich nicht haben träumen lassen. England steht nichtnur militärisch isoliert da, sondern auch politisch zermürbt und geistig insofern schon gebrochen, als sämtliche Parolen, mit den Großbritannien seine Hypnose im 19. Jahrhundert durchführen konnte, heute nur noch als leere Redensarten und kindisch-greisenhafte Ausflüchte verstanden werden. Und selbst diese letzte Rechnung, die Churchill und seine Leute jetzt noch machen wollen, wenn sie nach einem sogenannten heroischen Kampf die britische Insel zu verlassen gedenken, um, wie sie schon andeuteten, den Krieg von Amerika aus nicht allein gegen Deutschland, sondern gegen ganz Europa zu führen, auch diese Rechnung stimmt nicht! Denn Churchill und sein King kämen dann schließlich doch als geschlagene Flüchtlinge und abgerissene Bettler und nicht als gleichwertige politische Partner auf den neuen Kontinent. Die Vereinigten Staaten aber würden sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, um ihre Herrschaft entscheidend über die jetzigen Grenzen hinaus zu sichern – und die britischen Emigranten höchstens als kleine Mitläufer bei der großen, von Churchill erbettelten „Verquickung“ anerkennen, die mit der Kraft des Mississippistromes sich nach Churchills eigenen Worten unaufhaltsam vorbereitet.

Was sich somit eben im Denken der Churchills vollzieht, ist die Aufgabe des englischen Mutterlandes zugunsten eines zersplitterten , über den ganzen Erdball verstreuten „Imperiums“, dessen Souveränität aufgehört haben wird und das nun ein Objekt einer viel weiter reichenden nicht-britischen Interessengemeinschaft werden soll.

Das ist die furchtbare Bilanz, die Churchill heute seinem Volke bereits vorlegen müßte. Für die Weltherrschaft Englands und die Niederschmetterung Deutschlands ist er angetreten, und nach einem Jahre muß er jene Insel preisgeben, von der einst die englische Welteroberung ausgegangen ist.

Es fragt sich, ob die Bewohner dieser Insel schon begriffen haben, welches Spiel sie spielen sollen und welch Handelsobjekt sie im heutigen Geschäft ihrer verkommenen Regierungsschicht darstellen. Manche Präsidenten und Herrscher sind in diesen Jahren von ihren Völkern verflucht, davongejagt worden, weil sie nicht die organische Abgrenzung ihrer Interessen und die Möglichkeit ihrer eigenen Volkskraft vernünftig abgeschätzt hatten. Manche glaubten, daß sie das, was sie einst in einer schwachen Stunde des deutschen Volkes sich aus dessen lebendigem Leibe herausgeschnitten hatten, nun für alle Ewigkeit als ein in ihr Eigentum verwandeltes Raubgut behandeln könnten. Alle friedlichen und gerechten Revisionsvorschläge wurden verlacht und verspottet, bis sich unter britisch-jüdischer Führung der Brand von 1939 entzündete.

Das englische Volk aber muß heute wissen, daß es von seiner Führung jetzt schon genau so verraten worden ist wie das französische Volk von seinen Reynauds und Mandels und die Polen von ihren Rydz-Smiglys. Es muß wissen, daß diese Churchill-Clique aus grenzenloser Machtgier heute das eigentliche Empire unter eine neue Herrschaft zu bringen, die 47 Millionen Engländer auf ihrer Insel in Not und Elend zurücklassen und, in letzter Konsequenz, auch diese Engländer genau so unter Hungerblockade zu stellen, wie sie es erst gegen Deutschland, dann gegenüber den französischen Verbündeten versucht hatte.

Das ist die eigentliche augenblickliche weltpolitisch-psychologische Lage, die, vielleicht nur wenigen sichtbar, auf jeden Fall aber als klarer Plan im Kopfe der Churchill und Genossen schon vorhanden ist. Ob dieser Plan gelingt, hängt davon ab, ob das englische Volk noch genügend Energie besitzt, um diese schnöde Preisgabe nicht nur mit seiner ganzen Vergangenheit, sondern seines unmittelbaren gegenwärtigen Lebens abzuwehren, d.h. ob es die Kraft aufbringt, die Churchill und Genossen noch rechtzeitig davonzujagen und zur Aburteilung in den Tower zu sperrren.

Wenn das englische Volk noch diese moralische Kraft aufbringt, dann wird es allerdings befreit sein müssen von jenen Illusionen, mit denen eine jüdisch verseuchte Schicht es in den letzten Jahrzehnten großgezogen hat. Es wird aber mit dem Davonjagen dieser Typen erst die Voraussetzung schaffen Können für eine wirkliche neue soziale Ordnung. Es kann unter diesen Umständen vielleicht wieder ein Stück Europa werden, das unter dem Gesetz des europäischen Kontinents an manchen Stellen dieser Welt noch die Vertretung der weißen Rasse weiter innehaben kann. Die Entscheidung liegt durchaus in der Hand des englischen Volkes, das angeblich so „frei“ über sein Schicksal selbst zu bestimmen vermag. In diesen Tagen, da ein furchtbares Erwachen, verkörpert durch die deutschen Luftgeschwader, über London zieht, ist es noch Zeit, diese Gedanken zu überprüfen und die Schlußfolgerung über die Verräter in der Downingstreet zu ziehen.

Autor: Germanenherz

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!

1 Kommentar zu „Auslieferung des Empires?“

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