Anmerkung über Demokratie

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg
Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg
19. Oktober 1921.

Aus dem Lande, indem die Demokratie ihre größten Triumphe gefeiert hat und das von unseren Judenschutztruppenführern als das Land der Verheißung angepriesen wird, erscholl vor einiger Zeit eine Stimme zu uns herüber, die die schon gelungene demokratische Geistesverfassung in feinem Spott bloßlegt. Eine Zeitung sagte über amerikanische Zustände etwa folgendes: wenn jemand eine Million stiehlt, ist er ein Finanzgenie, begnügt er sich mit einer halben, zählt man ihn zu den klugen Leuten. Wer mit 100.000 Dollar durch die Lappen geht, ist gerieben, mit nur 50.000 hat der Unglück im Geschäft gehabt. Ein Diebstahl von 25.000 Dollar wird als Unregelmäßigkeit bezeichnet. Wer 5.000 Dollar beiseite schafft, begeht einen Unterschleif. Wer dasselbe mit tausend Macht, ist ein Schwindler. Wer hundert Dollar stiehlt, ist ein gemeiner Dieb. Wer gar einen Schinken oder ein Brot entwendet, ist ein ganz verkommenes Subjekt.

Wer wollte verkennen, daß wir auf dem besten Wege zu dieser demokratischen Sittlichkeit sind. Ist nicht ein Matthias Erzberger als Held und Finanzminister gefeiert worden, und lebt er nicht noch eben als Märtyrer der Demokratie weiter?

Von dem selben Freiheitsstaat Amerika gibt ein bedeutender Deutscher, politischer Schriftsteller u. a. eine sehr belehrende Statistik. Von den 723 Abgeordneten des Konvents Chicagos waren einmal unter den Gewählten: sieben Totschläger (gerichtlich überwiesen), 10 hatten wegen dieses Vergehens vor Gericht gestanden, 36 bestrafte Einbrecher, drei Taschendiebe, sieben Spielhöhlenbesitzer, zwei Bordellwirte. Bedenken man dann weiter, daß dies doch alles die „kleinen Diebe “ (von unter 25.000 Dollar) sind, dann läßt sich vorstellen, welcher Art die übrigen „Volksvertreter“ waren. Und man wird auch verstehen, warum in den Vereinigten Staaten ständige Menschen sich vielfach von der Politik immer mehr zurückgezogen haben.

Treffend ist auch, was der französische Sozialist Delaisi sagt: „dem Kapitalismus ist es gelungen, aus der Demokratie das wunderbarste, biegsamste und wichtigste Werkzeug zur Ausbeutung der Gesamtheit zu gestalten. Man bildet sich ein, die Finanzleute seien Gegner der Demokratie: ein Grundirrtum. Vielmehr sind sie die Leiter und deren treueste Förderer, ja, man kann ruhig sagen: sie sind die Erfinder der Demokratie! Denn diese bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethoden verbergen, und in ihr finden Sie das beste Verteidigungsmittel gegen jede etwaige Empörung des Volkes.“

Diese Worte wurden zwei Jahre vor dem Kriege geschrieben. Nun ist durchgesickert, daß dieser Delaisi niemand anders als – Gustave Hervé, der glühenste Sozialdemokraten, Nationalfranzose Verteidiger des demokratischen Frankreichs, ist. Stimmt dies, dann sieht man, daß Einsicht und Charakter verschiedene Dinge sind. Dann ist Hervé als Vernunft – ein Mensch, als Charakter – ein Demokrat.

Die schärfsten Verneiner des heutigen parlamentarischen Gedankens waren unsere Größten. Das ist wahrhaftig nicht verwunderlich, denn je klarer ein Kopf ist, um so schneller sieht er ein, daß eine rein mechanische Abstimmerei nicht Regierungsmethode werden kann, ohne daß der Staat darunter leidet. Schiller sagt z. B.:

„Man muß die Stimmen wägen und nicht zählen.Der Staat muß untergehen früh oder späth,wenn Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“

Goethe meinte, er könne nicht in Parlamente gehen: „Mag nicht vor Langeweile schwitzen: der Mehrheit bin ich stets gewärtig.“

Bismarck klagte einem amerikanischen Freunde über die Massenpsychose in einem Parlament und fällte das für alle Zeiten richtige Urteil: „Einzeln verständig, massenweise dumm.“ „Diese Leute können Preußen nicht regieren, ich muß mich dem widersetzen.“ in dem kürzlich erschienenen dritten Bande seiner Erinnerungen taucht immer wieder die Besorgnis um seine Schöpfung auf, da er sieht, daß der neuer Kaiser nicht den Kampf gegen Unfähigkeit und staatsfeindlichen Absichten aufnehmen wolle, sondern diese durch Nachlaufen zu befriedigen trachte. Es ist gekommenen, wie der große Mann es ahnte: Parlamentarismus siegte über das Deutschtum, Deutschland ist auf dem Wege zu einer Lebensform, in der die Entsittlichung des öffentlichen Lebens zu einem Grundsatz erhoben wird.

Der Deutsche hat von jeher an einem Hang zum Weltbürgertum gelitten. Wird dieser Hang nun noch auf einem Gebiete, wo nüchternste Interessenvertretung am Platze ist, in der Politik, durch wurzellose Glaubensgrundsätze und dem Volkstum nicht entsprungene Phrasen verstärkt, so muß dies Unheil zeitigen. Aus der Geringschätzung seiner Nationalinteressen heraus erklärt sich dann auch die Duldsamkeit, die der Deutsche dem Juden und seinem zersetzenden Wirken angedeihen ließ. Demokratisch-jüdische Organe konnten ungestraft jahrelang ein entnervendes Gift verspritzen und schließlich offen das deutsche Volk verhöhnen.

Der Streich in Genf, der von neuem ein deutsches Land – Oberschlesien – zerschneidet, ist nochmals ein Prüfstein dessen geworden, wie frech das Judentum und wie – demokratisch das heutige Deutschtum geworden ist.

Die „Frankfurter Zeitung“, die für ein deutsches Oberschlesien einzutreten vorgab, und auch jetzt ein paar papierene Sätze über die uns angetane Ungerechtigkeiten verzapft, fährt dann neuerdings folgendermaßen fort:

„Wir sprechen nicht von einzelnen Exaltierten. Wenn solche Vereinzelte jetzt noch davon reden, daß uns ganz Oberschlesien hätte ungeteilt zufallen sollen, so ist das eine Unwahrhaftigkeit und eine politische Torheit. Wäre das Gesamtergebnis in dem Abstimmungsgebiet zugunsten Polens ausgefallen, so hätte allerdings kaum ein Zweifel darüber bestanden, daß Polen ganz Oberschlesien erhalten hätte. Aber das ändert an der vertragsrechtlichen Tatsache nichts, daß der Friedensvertrag eine Teilung Oberschlesiens ins Auge gefaßt…“ (15. 10. 1921).

Also: die Entente darf den „Friedensvertrag“ tagtäglich brechen, für Deutschland bleibt er unerschütterliche Richtschnur! Und eine „deutsche“ Zeitung erklärt das Verlangen, Oberschlesien zu erhalten, als eine „Unwahrhaftigkeit“.

Diese, Hochverrat am deutschen Volke treibende Judenzeitung wird nicht verboten!

Vor einiger Zeit wurde der „Frankfurter Zeitung“ vorgeworfen, ihre Auffassung von „Demokratie“ ginge – wie sie selbst sage – so weit, nötigenfalls das deutsche Volk selbst für die Erhaltung dieses Prinzips zu opfern. Das ehrliche Judenblatt schrie über Gewalt und Verleumdung. Da wurde ihm folgender Satz unter die lange Nase geschoben:

„Angenommen, eine ganze Nation fasse vermittels des demokratischen Systems Entschlüsse, die ihr Unglück herbei führen; dann ist noch immer das Prinzip gerettet. Das ist der tiefste Sinn des demokratischen Gedankens: alle sollen das gemeinsame Schicksal tragen“ (4. 12. 1917).

Dieses „Prinzip“ mißregiert heute das deutsche Volk und kümmert sich den Teufel darum, ob es den demokratischen Entschlüsse in Spaa, London, Wiesbaden zustimmt oder nicht. Das deutsche Volk wird auch über Genf nicht befragt werden.

Geht’s schief, treten die neuen Unverantwortlichen von Gottes Gnaden in den Ruhestand und übergeben das Geschick Deutschlands in die Hände der linkeren Brüder.

Das Prinzip wird gerettet und das deutsche Volk vernichtet sein. Wer sollte sich da nicht freuen!

Autor: Germanenherz

Ich bin kein Christ "in dem heutigen Sinne", kein Zionist, kein Moslem oder sonst was. Ich bin auch kein Weißer, Grüner, Brauner oder Schwarzer. Kein Linker, kein Rechter und kein Befürworter einer erfundenen Richtung. Jeder soll als Person respektiert und keiner vergöttert Sein. Ich bin nicht auf dieser Erde, um zu sein, wie andere mich gerne hätten.

1 Kommentar zu „Anmerkung über Demokratie“

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s