Die Unverzichtbarkeit des Patriotismus


Die Unverzichtbarkeit des Patriotismus für die Zukunft von Staaten und Gesellschaften:
Die 1949 gegründete Bundesrepublik verstand sich von ihrer Gründung an, aber besonders stark zunehmend ab den 70er Jahren, nicht als Wahrerin und Hüterin nationaler Werte und Gedanken.
Die ehemalige ,,DDR“ spielte von ihrer Ausrufung 1949 bis etwa in die 60er Jahre hinein noch eine nationale Rolle mit dem Versuch an die deutsche Geschichte vor 1933 anzuknüpfen. Dieses Vorgehen war über die 40 Jahre der ,,DDR“, punktuell auch stärker ausgeprägt als in der Bundesrepublik, nahm jedoch etwa 20 Jahre nach Gründung der ,,DDR“ auch immer stärker ab, was sich auch in der ,,Verfassung“ der sowjetischen Besatzungszoge zeigte.
Im Artikel 1 der ,,DDR“ Verfassung von 1968 hieß es noch:
,,Artikel 1: Die Deutsche Demokratische Republik ist ein sozialistischer Staat deutscher Nation.“
Dies wurde 1974 wie folgt umgeändert:
,,Artikel 1: Die Deutsche Demokratische Republik ist ein sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern.“
Als 1990 die mitteldeutschen Länder an die BRiD angeschlossen wurden, wurde von Seiten von Politik und Medien eine Politik fortgeführt, die sich unter dem Oberbegriffen ,,Denationalisierung“ und ,,Europäisierung“ zusammenfassen lässt. Wobei die hier gewünschte, angeblich angestrebte Europäiserung weit eher das Wesen einer Internationalisierung trägt, als das eines Hüters des speziell europäischen Erbes.
Der von staatlichen und vermeintlich unparteiischen Wortführern vorgegebene Weg führt bewusst vor allem gegen eine Verankerung des deutschen Nationalpatriotismus einen Feldzug. Wir durchlebten eine antipatriotische Umerziehung, die von vielen gar nicht als solche erkannt wurde und wird.
Die antipatriotische Umerziehung lief und läuft zumeist klug verpackt und subtil über viele Jahre hinweg ab. So ließen sich weite Teile der Bevölkerung für eine Ideologie vereinnahmen, die den ureigenen Interessen der Bevölkerung oft selbst konträr gegenübersteht.
Nun wird gerne verkannt welche Folgen die Wegzüchtung eines patriotischen Empfindens für eine Gesellschaft hat.
Eine Gesellschaft ohne Patriotismus fehlt ein Band, das sie zusammenhält. Ein Band das Klassen, Konfessionen und Generationen in einem Staat oder einer Gemeinschaft zusammenhält. Ohne dieses Zusammengehörigkeitsgefühlt entsteht ein Egoismus, der darin mündet, dass jede Einzelperson nur für ihr Wohl streitet. Ohne Patriotismus ist keine nationale Solidarität möglich, da jeder nur auf sein persönliches Wohl bedacht ist. Der Patriotismus ist die Liebe zum Vaterland, zur Heimat.Wer sein Land nicht liebt, wer nicht bereit ist, für sein Land und die Zukunft seines Landes zu streiten, stellt die Zukunft eines Volkes, die Zukunft seiner Ahnen, auf wackelige Grundlagen.
Ohne einen einenden Patriotismus, ohne eine gemeinsame Identität, kann eine Solidargemeinschaft nicht funktionieren.Dies zeige und zeigt sich an vielen Beispielen in der Welt.So es in der Sowjetunion, in Jugoslawien und selbst in Belgien.
Eine kurzsichtige, von Gegnern des Patriotismus verwendete Meinung ist, dass man nicht auf etwas stolz sein könne, das man selbst nicht beeinflusst oder geschaffen habe und dessen Angehörigkeit auf reinem Zufall basiert. Doch ganz davon abgesehen, dass diese Meinung vollkommen willkürlich ist, da es keine Vorschriften gibt, die gesetztlich definieren würden, wie sich Stolz oder Zugeneigtheit zu bilden oder zu zeigen hat, wird der Gedanke auch nicht weitergesponnen. Würde man dieses Meinungsbild weiterspinnen, so dürfte ein Sohn nicht mehr Stolz oder Zuneigung für seinen Vater empfinden, da der Sohn/das Kind nur durch Zufall ein Sohn des entsprechenden Vaters wurde und auch keinen Anteil daran hat, welche Fähigkeiten, Eigenschaften oder Leistungen dieser mit sich bringt. Der Vater z.B. als bekannter Fußballer.
Doch sind Bekenntnisfreiheit, Glaubensfreiheit, politische Orientierung nicht durch die Demokratie abgedeckt ?
Patriotismus muss nicht anerzogen sein, sondern ist im Kern ein urspügliches, natürliches Verlangen, das Eigene (Sippe, Stamm, Volk, Heimat) zu Hüten und zu Fördern. Es fußt auf dem Prinzip der Gemeinschaft und ist damit tief im Wesen und der Natur des Menschen verwurzelt. Der Patriotismus ist kein künstliches Konstrukt der Neuzeit. Künstlich hingegen ist, die im Wesen des Menschen völlig unnatürliche Gleichgültigkeit, oder sogar die Verachtung des Eigenen. Dies findet sich in keiner überlieferten Kultur seit der Steinzeit wieder.
Eine Frage die sich jeder Stellen sollte: Wem nutzt die Verächtlichmachung der eigenen Nation und Identität wirklich ? Der Souveränität des Volkes etwa ? Wohl kaum.

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