Woran Staaten sterben

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg
Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

„Tradition und Gegenwart“
Reden und Aufsätze 1936 – 1940 (Seite 480)

Als König Ludwig der XVI. auf seiner Flucht aus Frankreich in Varennes verhaftet wurde, sagte er zu den Revolutionären: „Das alles habe ich schon seit 11 Jahren gewußt! Wie kam es nur, daß ich nicht daran glauben wollte?“ Dieses historische Wort Ludwig XVI., der dann enthauptet wurde, könnten jetzt auch die Machthaber in Frankreich und England sprechen.

Der jetzige französische Regierungschef hat soeben ausgerechnet, warum Frankreich den Krieg 1940 verloren hat: es hatte an Stelle von 2,8 Millionen Soldaten um 500.000 weniger; es hatte als Unterstützung an Stelle von 85 englischen Divisionen im Jahre 1917 jetzt nur 10 gnadenhalber erhalten; es hatte zu wenig Reserven; es fehlte ihm also eigentlich alles Entscheidende für einen wirklich großen Sieg über jenes Volk dem dieses Frankreich den Krieg erklärt hat. Man hat das in Frankreich stellenweise ja früher gewußt; manche Statistiker haben auf die schwindende biologische Kraft des französischen Volkes hingewiesen, andere hatten den Mut, diesen ganzen Parlamentarismus als ein Zeichen fortschreitender Entartung zu begreifen, und hier und da fanden sich auch Menschen, die in der Herrschaft der jüdischen Rasse in Frankreich ebenso ein Symbol des rassischen Verfalls erblickten wie wir. Jetzt müssen sie erkennen,, wie -und warum- es zur Katastrophe gekommen ist, und es ensteht für alle Völker, die unter der Demokratie zu leiden haben, die bange Frage: Wenn das so war, warum hat man uns das nicht gesagt? warum hat man unter diesen Umständen einen Kreig gegen das Deutsche Reich vom Zaun gebrochen? -Es bleibt hier nur die eine Antwort übrig, daß es einer gewissenlosen Schicht gelungen war, sich im Laufe der Jahrzehnte zu Finanzherrschern in der Demokratie aufzuschwingen, und nun, da eine große Revolution diese ganze Börsendemokratie in Deutsschland beiseite geschoben hatte, da war es die hysterische Angst, daß diese Gesundung eines Volkes sich auch in anderen Staaten ausbreiten könnte. Somit erscheint die Kriegserklärung vom 3. September 1939 als ein Glücks- und Verzweiflungspiel jener Herren, die heute zum Teil auf der Flucht nach Portugal oder USA. sind, zum anderen Teil trotz anmaßenster Reden bereits ihre Koffer packen, um nach Kanada zu gehen.

Der britische Ministerpräsident hat in seiner letzten Rede erklärt: England sei jetzt der einzige Staat, der noch „für die Welt“ kämpfe. Hier ist ein kleines Versehen unterlaufen. Herr Churchill hätte wohl sagen müssen: England sei der letzte Staat, der noch über die Welt-bankiers scheinbar zu kämpfen bereit sei! Ein unheimliches Gefühl muß heute alle Franzosen und Briten beherrschen. Aus einer überheblichen Haltung, aus einer nicht zu überbietenden Arroganz sind sie von allen Sesseln heruntergestoßen, haben allen Respekt in der Welt eingebüßt und nirgends verfangen mehr jene Mittel und Mittelchen, die man bisher in allen Staaten über Gesellschaften, Klubs, Presse und sonstige Beziehungen zur Einschüchterung der Völker hatte anwenden können.

Das Schicksal, daß manche großen Staaten und Systeme zusammenbrechen, hat sich in der Weltgeschichte mehr als einmal ereignet. Fast immer haben die Herrschenden eines solchen zusammenbrechenden Zeitalters zwar Warner gesehen und gehört, nie aber an diese Warnung glauben wollen. Das einemal glaubte man an die Macht jahrhundertelanger Tradition, auf eine noch starke organisatorische Kraft, das andere Mal war man der Überzeugung, daß die Ideen und Grundsätze, mit denen man einmal zum Siege gekommen war, in ihrer Tiefenwirkung auf die menschlichen Seelen auch für immer wirksam bleiben würden, ganz gleich, wie die Vertreter dieser Ideen auch ausschauen mochten.

Und eines lehrt uns dabei die Weltgeschichte: kein Gedanke, der zur politischen Macht gelangte, kann sich erhalten, wenn nicht Charakterwerte hoher Art diesen Gedanken schützen oder mit ihm von vornherein verschmolzen sind, daß sie mit ihm ein einheitliches, sich erneuerndes Ganzes bilden. Die Idee der Demokratie hatte eine Anzahl verlockender Losungen, aber nie ist diese Demokratie der „Freiheit“, „Gleichheit“, „Brüderlichkeit“, „Humanität“, „Toleranz“ usw. mit einem hohen Ethos verknüpft gewesen; nie ist zugleich mit der Freiheit auch von der Pflicht gesprochen worden; nie neben der Toleranz einer freien Wirtschaft gegenüber von persönlicher, nationaler und sozialer Ehre; nie angesichts der Brüderlichkeit von einer organischen Abgrenzung der Lebenssysteme der Rassen.

Deshalb ist die Geschichte der Demokratie die Gesachichte einer fortschreitenden Entartung des politischen und sozialen Lebens der letzten 150 Jahre von Schwärmerei zu politischer Verschwörung, zu sozialer Verwahrlosung, schließlich zur dauernden Korruption und Kriminalität. Damit verbunden zeigt sich fü Frankreich ein biologischrer Rückgang, der bisher durch keine Maßnahmen aufgehoben werden konnte. Rund 30.00 Menschen starben jetzt jährlich in Frankreich mehr als dort geboren wurden. Frankreich konnte seine unnatürliche Vorherrschaft in Europa nur mit Hilfe von 20 oder 30 Verbündeten aufrecht erhalten, nicht mehr aus eigener Kraft. Es beanspruchte aber zugleich die „Zivilisation“ zu vertreten und ein Herrschaft sogar im europäischen Osten. Das alles ist zu Ende! Das französische Volk an sich braucht nicht zu sterben, die Republik Rothschild aber wird für immer zugrundegehen. Das französische Volk wird sich innerlich mit dem Schicksal abfinden müssen, das seiner biologischen Kraft entspricht. Das ist der allein sittliche Zustand der Politik, und nur diese historische Einsicht, die zweeifellos eine innere ethische Erneuerung fordert, kann die Voraussetzung dafür bilden, daß Frankreich kulturell in Zukunft wieder etwas bedeutet, ohne eine militärische, ganz Europa bedrohende Gefahr wie im Jahre 1939 heraufbeschwören zu können.

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Auch in England hat es nicht an Warnern gefehlt, die die Herrscher des britischen Imperiums auf die Brüchigkeit ihres Systems hingewiesen haben. Diese Menschen sind heute von den Vertretern der Weltbankiers eingesperrt oder erschossen worden. England steht, wie sein Informationsminister erklärt, jetzt mit dem Rücken an der Wand, und diese Wand sei der Ozean… Ein sehr gefährliches Bild. Weil Wasser bekanntlich keine Balken hat und ein eventuelles weiteres Hindrägen an diese „Wand“ so enden müßte, wie in Andalsnes und Dünkirchen. Die Engländer haben ihre biologische Kraft ebenfalls überschätzt. Sie wußten sehr wohl, daß sie nach 1918 nicht einmal genügend Beamte für ihr eigenes Imperium besaßen; nichtsdestoweniger haben sie noch die deutschen Kolonien geraubt, ohne die Möglichkeit zu haben, diese großen Territorien wirklich schöpferisch aufzubauen und zu gestalten. Sie haben im Vollbesitz des Reichtums größten Kolonialreiches dabei ihre eigenen handarbeitenden Volksgenossen schmählich ausgebeutet. Und nun ist das kapitalistische Großbritannien in diesem Geisteszustand auf die nationalsozialistische europäische Revolution gestoßen. Dieser harte Zusammenstoß greift militärisch und ideell in die ganze Tiefe des Lebens. Es zeigt sich dabei in Englands schwerster Stunde, daß es keine Führer hat, nicht einmal einen Ministerpräsidenten mittleren Formats, sondern einen Mann, der gerade durch seine dauernden Mißerfolge verbunden mit schreiender Anmaßung das verkörpert, was das heutige Britentum in seiner geistigen Haltlosigkeit kennzeichnet. Wir wissen von manchen Engländern, daß sie in Erkenntnis der Brüchigkeit des ganzen demokratischen Zeitalters angesichts der Möglichkeit eines deutsch/englischen Zusammenstoßes erklärten, das wäre das Ende des britischen Imperiums. Man hat sie nicht gehört, und gleich, wie immer auch die Zukunft Englands ausschauen mag, es wird deshalb die Zeit kommen, da Herr Churchill mit Ludwig XVI. sagen muß: „Das alles habe ich doch schon vor 11 Jahren gewußt, wie kam es nur, daß ich nicht daran glauben wollte?“

Autor: Germanenherz

Ich bin kein Christ "in dem heutigen Sinne", kein Zionist, kein Moslem oder sonst was. Ich bin auch kein Weißer, Grüner, Brauner oder Schwarzer. Kein Linker, kein Rechter und kein Befürworter einer erfundenen Richtung. Jeder soll als Person respektiert und keiner vergöttert Sein. Ich bin nicht auf dieser Erde, um zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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