Der Mythus des 20. Jahrhunderts Drittes Buch: Das kommende Reich VI. Ein neues Staatensystem

Der Mythus des 20. Jahrhunderts

VI. Ein neues Staatensystem

Rosenberg_Mythus_Leinen Die große Weltrevolution, die im August 1914 begann und auf allen Gebieten alte Götter und Götzen stürzte, hat nicht nur das geistige und innerpolitische Leben eines jeden Volkes durcheinander geworfen, sondern auch die Grenzziehungen der Vorkriegszeit einmal für immer weggewischt. Die vorläufige Regelung in Versailles, welche im Juni 1919 von Vertretern einer Undeutschen Unterwürfigkeit als bindendes Gesetz der Weimarer Republik anerkannt wurde, hemmt nicht, sondern beschleunigt den organischen Fluß der sich neugestaltenden Welt. Die gewaltsame Verringerung des deutschen Lebensraumes zwingt wie eine Schicksalsmacht allen Deutschen ihr uraltes Lebensproblem mit verdoppelter Kraft zur endlichen Lösung auf. Man wollte es in liberalisierender Feigheit vor 1914 nicht sehen und verwandelte in händlerischer Kurzsichtigkeit ganz Deutschland in eine einzige Maschine, so daß länderweise mehr Schlote zum Himmel starrten als Bäume wuchsen. Alles, um die hungrigen wachsenden Millionen ZU ernähren, jedoch ohne den ernsten Willen, ihnen den Acker zu erobern, wo sie ihr eigenes Brot aussäen konnten. Die Schicksalsfrage nach Lebensraum und Brot wurde früher durch die Niedersachsen mit dem Schwert gelöst, welches vor dem Pflug geschwungen wurde, aber die später internationalisierten Nachkommen dieser Ritter und Bauern vergaßen bei der Predigt der „wirtschaftsfriedlichen Durchdringung“ der Welt, daß sie selbst nicht wären, wären sie nicht die Nutznießer des deutschen Schwertes (Keine französische Hegemonie!) gewesen. Heute hilft kein Versteckspiel mehr, kein schwächlicher Hinweis auf „innere Siedlung“ als alleinige Rettung, da dadurch wenig am GesamtschicksaI der Nation geändert wird, heute hilft nur der in zielbewußte Tat umzusetzende Wille, Raum zu schaffen für Millionen kommender Deutscher. Das fordert C h a r a k t e r. Das fordert die Erkenntnis, daß, solange Frankreich derartig machtpolitisch gegen uns g e b i e t e t, es kein Blühen des deutschen Volkes geben kann. Diese Spannung kann nur durch eine weitsichtige europäische Politik gelöst werden. Verzichtet Deutschland darauf, den Willen seiner Gesamtheit auf den einzigen Punkt einzustellen: Lebensraum, politische Freiheit, so versinkt auch Ostpreußen im blutigen Sumpf, so rückt von Ost und West der Feind immer näher an das Herz des germanischen Wesens. Deshalb besteht die erste Forderung einer deutschen Politik in der Förderung eines w a h r e n Friedens gegen den Unfriedensvertrag von Versailles und seine Folgen. Das aber erst wird auch die echten Ansätze von Verständigungsbereitschaft bei den anderen Völkern erweisen.

Es ist dabei schon rassenpolitisch höchst wichtig, zu betonen, daß der heute das französische Leben bestimmende Typus fast nichts mehr mit dem Typ des alten Frankreich zu tun hat, sondern als Nachkomme einer anderen Rassenschicht (der ostisch-rundköpfigen) gegenüber der früheren (nordisch-westisch-langschädligen) zu gelten hat. Der Franzose Vacher de Lapouge hat das schon längst festgestellt und kommt zum Schluß, die Gemütsart des heutigen Franzosen eine ganz andere als die der Vergangenheit: „Dies zeigt sich“, sagt Lapouge, „in den geringsten Einzelheiten. Es genügt die Poesie des Tingeltangels, eine wahre Neger-poesie, mit der volkstümlichen Dichtung des Mittelalters zu vergleichen, um sich den geistigen Rückschritt klar zu machen.“ „Es ist das erste Mal in der Geschichte, daß ein (Die Gefahr Afrikas) rundköpfiges Volk zur Herrschaft gelangt ist. Die Zukunft allein kann lehren, wie dieser merkwürdige Versuch ausfallen wird.“ Die Ideen der Demokratie sind die Ideen der früher durch die nordische Rasse (zu der Nordfranzosen, Germanen, Slaven gehören) beherrschten östlichen. Sie siegten 1789, 1871 in Frankreich, 1918 offen in Deutschland. Der Kampf der deutschen Erneuerung ist ein Kampf für die Geltung des germanischen Helden- gegen den demokratischen Krämergedanken, ein Kampf für die europäische Rassenkraft und ihre Freiheit. Die Besten eines jeden Volkes haben alle Ursache, allein aus Selbsterhaltung heraus, den gleichen Kampf im Rahmen des eigenen Volkstums aufzunehmen.

Schon allein dank der mit Hilfe ganz Afrikas das Abendland bedrohenden Politik des französischen Parlaments erscheint das heutige politische Paris als eine Gefahr ersten Ranges für das ganze Europa. Als sich die griechischen Staaten einst befehdeten, holten sie sich immer neue Sklavenheere aus Kleinasien und Afrika. An diesen Sklaven, weniger am politischen Kampf untereinander, sind Hellas’ Stämme zugrunde gegangen.

Dieser fremdblütige Einbruch war beim Versinken des nordischen Blutes damals in Rom gepaart mit dem Gedanken eines rasselosen Weltreiches. Heute entsteht nach dem Chaos des Weltkrieges und des Gedankens der Weltrevolution die Idee eines rasselosen Pan-Europas.

Der lauteste Prediger dieses Gedankens, Graf Coudenhove-Kalergi, ist zum Teil „europäischer“ und zu anderen Teilen japanischer Herkunft. Er ist also der gegebene Mann, die alte Forderung einer Niedergangsepoche nach einem rasselosen Einheitsstaat zu verkünden. Zudem anerkennt die Pan-Europa-Bewegung den gegenwärtigen Status quo, d.h. auf deutsch, sie anerkennt die Vorherrschaft des französischen Bajonetts und seiner kleinen östlichen (Europa gegen Pan-Europäer) Verbündeten über das erwachende Europa. Pan-Europa sollte somit eigentlich heißen: Franco-Judäa. Dazu lehnt Pan-Europa England ab, bezieht aber Indochina und alle afrikanischen Kolonien Frankreichs ein.

Europas Staaten sind alle von nordischen Menschen gegründet und erhalten worden. Dieser nordische Mensch ist durch Alkohol, Weltkrieg und Marxismus teilweise zerfetzt, teilweise ausgerottet. Es ist klar, daß die weiße Rasse ihre Stellung in der Welt nicht zu halten vermag, wenn sie nicht in Europa Ordnung geschafft hat. Daraus ergibt sich nun eine Forderung, die millionenfach als notwendig empfunden wird und die so manche Erfolge der „paneuropäischen“ Propaganda erklärlich macht: außenpolitische Sicherung des europäischen Festlandes. Aus diesem organisch richtigen Gedanken ergibt sich aber der genau umgekehrte Schluß, als ihn die „Pan-Europäer“ vom Kurfürftendamm und in den Logenklubs verschiedener Staaten gezogen haben. Um Europa zu erhalten, sind in erster Linie die nordischen Kraftquellen Europas wieder lebenbig zu machen, zu stärken: das heißt also Deutschland, Skandinavien mit Finnland und England. Umgekehrt muß der Einfluß Frankreichs, das im Süden bereits ganz mulattisiert ist, derart eingestellt werden, daß es nicht mehr zum Aufmarschgebiet der Afrikaner wird, was unter heutigen Umständen in steigendem Maße der Fall ist. Es ist notwendig, daß die genannten nordischen Reiche – dazu noch die U.S.A. – diese Voraussetzung ihres eigenen kraftvollen Daseins erkennen. Das würde auch einen sonst unvermeidlichen Konflikt zwischen der Republik des anmarschierenden schwarz-weißen Frankreichs und Deutschland unnötig machen und jenes seinem selbstgewählten Schicksal überlassen, ohne ganz Europa bedroht, vergiftet zu haben.

Im übrigen hätte ein einsichtsvolles Franzosentum es selbst in der Hand, eine Gesundung seines Landes herbeizuführen. Zwar nicht mehr auf Grund einstiger nordischer (Von West nach Ost!) Überlieferungen, wohl aber seiner alpin-westisch-rassischen Eigenart gemäß: wenn es in Erkenntnis der biologischen Naturnotwendigkeit auf Vorherrschaft in Europa verzichtet, Polen, die Tschechoslowakei und die anderen von der sogenannten Kleinen Entente fallen läßt, die Ausscheidung der Neger und Juden zielbewußt in die Hand nimmt und sich mit der von seiner Bevölkerung bedingten Grenze begnügt. Dieses Frankreich könnte auch von Deutschland ungehindert seiner Kultur leben und wäre ein immer noch starker Faktor europäischer Politik. Die „hundert Millionen Franzosen“ aber sichern ihm zwar den billigen Ruhm einer zeitweiligen Herrschaft, sichern ihm aber auch in Zukunft den rassischen und staatlichen U n t e r g a n g . Ob Frankreich die Wahl noch in vernünftiger Weise zu treffen vermag, ist die große Frage, die niemand bejahen wird.

„Pan- Europa“ als außenpolitische organische Tatsache kann es nur geben nach organischer Abgrenzung der Wirkungskreise der einzelnen Länder*.

Der „Sinn der Geschichte“ ist durchaus nicht von Ost nach West gegangen, sondern hat rhythmisch gewechselt. Einst entsandte das nordische Europa fruchtbare Völkerwellen, die in Indien, Persien, Hellas, Rom, Staaten und Kulturen schufen. Dann drangen von Osten her die ostischen Rassen durch Einsickern in Europa ein, dazu schickte Kleinasien eine Menschenart aus, die bis ins heutige südliche Bayern hineinreichte; dann zogen Mongolen-, dann Türkenschwärme über europäische Gefilde. Der heutige Zusammenbruch hat ein neues Lebensgefühl geboren, das sich auswirken wird. Der äußere Zwang stützt diese notwendige Richtungsänderung. „Von West nach Ost“ ist die Richtung vom Rhein bis zur Weichsel, „von West nach Ost“ muß es klingen von Moskau bis Tomsk. Der „Russe“,* Siehe dazu meinen Vortrag in Rom über „Krisis und Neugeburt Europas“ (In „Blut und Ehre“, München 1934). (Russische Erlösung) welcher Peter und Katharina fluchte, war echt. Man hätte ihm Europa nicht aufzwingen sollen. Dann muß er sich aber damit bescheiden, seinen Schwerpunkt nach Asien zu verlegen. Nur auf diese Weise wird er vielleicht auch endlich zu einem inneren Gleichgewicht gelangen, nicht immer sich in falscher Demut winden und zugleich anmaßenden Anspruch darauf erheben, dem Europa, das seinen „Weg“ verloren habe, „sein Wort“ zu sagen. Dieses „Wort“ soll er nach Erledigung der Mischung von Babeuf, Blanc, Bakunin, Tolstoi, Lenin, Marx, genannt Bolschewismus, nicht nach dem Westen, sondern nach Osten sprechen, wo Raum für dieses „Wort“ ist. In Europa ist kein PIatz mehr vorhanden.

Kein rasse- und volksloses „Mitteleuropa“, wie es ein Naumann verkündete, kein franko – jüdisches Pan-Europa sondern nordisches Europa heißt die Losung der Zukunft, mit einem d e u t s c h e n Mitteleuropa. Deutschland als Rasse- und Nationalstaat, als Zentralmacht des Festlandes, als Sicherung des Südens und Südostens; die skandinavischen Staaten mit Finnland als zweiter Bund, Zur Sicherung des Nordostens, und Großbritannien als Sicherung des Westens und der Übersee an den Stellen, wo es im Interesse des nordischen Menschen erforderlich ist. Das fordert noch eine weitergreifende Begründung*.

Nur noch eine grundsätzliche Abgrenzung; es besteht heute mit Recht eine starke Abwehr des Nationalismus gegen eine Anzahl von Staaten, und eine schematische Strömung bezeichnet das als die Abwehr des westlichen Geistes. Dieser „westliche Geist“ ist nun im wesentlichen nichts anderes als die Vermengung des späten Fran-

* Ich möchte über das Grundsätzliche hinaus hier auf einzelne unmittelbar europäische Probleme nicht eingehen, da diese bereits in klarster Form behandelt worden sind. siehe Adolf Hitler: „Mein Kampf“, Bd. 2, und meine Schrift, „Das Wesensgefüge des Nationalsozialismus“. (Der „westliche“ Geist) Franzosentums mit den jüdischen demokratischen Gedanken, wie sie im heutigen parlamentarischen System ihren politischen NiederschIag gefunden hat. Man sollte also nicht abstrakt von der Herrschaft eines sogenannten „Westens“ sprechen, sondern viel faßlicher von einem jüdisch- französischen Gedankensystem. Die politische Entwicklung z.B. Englands ist auf ganz anderen Wegen vor sich gegangen als die französische, und wer nur etwas englische Geschichte kennt, der weiß, daß England Jahrhunderte hindurch trotz seiner sogenannten Volksvertretung auf durchaus aristokratische Weise regiert worden ist. Die interessante Verbindung zwischen Aristokratie und einer durch die Sicherheit des umgrenzenden Meeres bedingten persönlichen Sorglosigkeit hat das englische Leben bestimmt, und erst in neuerer Zeit ist mit dem Industrialismus und der Herrschaft des Finanzkapitals auch die französisch-jüdische Krankheit in England immer mehr zur Herrschaft gelangt. Auch Italien war jahrzehntelang diesem Geist ausgeliefert, steht aber nunmehr in schärfster bewußter Ablehnung dem gesamten demokratischen Gedanken gegenüber, wenn es auch in mancher Hinsicht (Bankkapitalismus) noch nicht die letzten Folgerungen hat ziehen können.

Genau so zu verwerfen wie die schematischen Erklärungen über den „westlichen“ ist nun die Hervorhebung des sogenannten „östlichen Geistes“, der gegen den westlichen ins Feld geführt wird und zu dem sich eine große Anzahl auch nationalistischer Deutscher bekennt, ohne tiefere Vorstellungen von diesem östlichen Geist zu besitzen. Der ganze Osten ist durchaus mannigfaltig; hier wird man von einem russischen Charakter sprechen müssen, von den germanisierten Staaten Finnland, Estland und Lettland, wobei auch Polen seine klar umrissenen Eigenheiten entwickelt hat. Innerhalb Rußlands selbst wieder ringen eine Menge orientalischer Völker gegen die überlieferten Formen des germanisierten Staates. Diese Bewegungen des Rassechaos (Gegen abstrakte Theorien) kann man nur im Zusammenhang mit der bolschewistischen Bewegung restlos begreifen und es ist kein Zufall, wenn hier Tataro-Kalmücken wie Lenin, Juden wie Trotzki und Kaukasier wie Stalin abwechselnd zur Herrschaft gelangen. Außerdem steht der ukrainische Süden gegen das Großrussentum in schärfster Abwehrstellung und bietet mit weiteren sieben Millionen eine beachtenswerte autonomistische Gruppe in Polen. Alle diese blutsmäßig oft sehr verschiedenen Ströme mit einem schematischen Wort „östlicher Geist“ abzutun und dieses blutlose Wort dann in die praktische Politik einzuführen, würde die Zerstörung aller organischen Versuche einer deutschen Außenpolitik bedeuten.

Es ist sogar so weit gekommen, daß ein sich nationalistisch nennender Schriftsteller erklärte, Deutschlands Sendung bestehe in der Verbreitung des asiatisch-östlichen Geistes. selbst wenn Ostpreußen verloren ginge, wäre Deutschlands Mission erfüllt, wenn Asien von Wladiwostok bis zum Rhein herrsche. Zu derartigen Gedanken kommen Menschen, die mit blutlosen Konstruktionen versuchen, an Lebensfragen des Volkes heranzutreten.

Genau so ist es aber auch, wenn eine Gruppe in Deutschland erklärt, man müsse den Nationalismus verwirklichen und eine andere erwidert, nachdem die bisherigen marxistischen Parteien Verrat am Sozialismus verübt hätten, sei eine neue Bewegung berufen, den Sozialismus zu verwirklichen.

Es gibt nun gar keinen abstrakten Nationalismus, wie es keinen abstrakten Sozialismus gibt. Das deutsche Volk aber ist nicht dazu da, um irgendein abstraktes Schema mit seinem Blute zu verfechten, sondern umgekehrt, alle Schemen, Gedankensysteme und Werte sind in unseren Augen nur Mittel, den Lebenskampf der Nation nach außen hin zu stärken und die innere Kraft durch eine gerechte und zweckmäßige Organisation zu erhöhen. Einen Nationalismus als Aufstieg bestimmter innerer Werte haben wir deshalb nur bei jenen Völkern zu (Das erwachende Asien) fördern und zu begrüßen, von denen wir glauben, daß die Kräfte ihrer Schicksalslinien mit den Ausstrahlungen des deutschen Volkes nicht in feindlichen Gegensatz geraten. Eine Begeisterung also für den Nationalismus an sich vermag eine organische Erneuerungsbewegung deshalb nicht aufzubringen. Wir können feststellen, daß z. B. die südafrikanischen Mischlinge oder die Mischlinge in Ostindien auch „nationalistische“ Revolutionen machen, daß die Neger von Haiti und San Domingo ein „nationalistisches“ Erwachen verspüren, daß unter der Losung vom Selbstbestimmungsrecht der Völker ganz schematisch auch alle minderwertigen Elemente auf diesem Erbball für sich Freiheit beanspruchen. Das alles interessiert uns entweder nicht oder nur insoweit, als eine weitblickende deutsche Politik die Stärkung des Germanentums sich durch ihre Verwendung verspricht und innerhalb dieses germanischen Erwachens eine Stärkung des deutschen Volkes.

Die ganze Welt blickt heute gespannt nach dem fernen Osten, in dem sehr richtigen Gefühl, daß dort, viele tausend Kilometer von Europa entfernt, sich Ereignisse abspielen, welche unser Dasein dennoch ganz unmittelbar berühren. Im chinesischen Kampf gegen die weiße Rasse (wenn auch zunächst hauptsächlich gegen die Angelsachsen gerichtet) zeigt sich das hervorstechendste Kennzeichen einer durch die ganze Welt gehenden europafeindlichen Bewegung. Wir können feststellen, daß nach dem Weltkrieg die schwarzen mit einem ganz anderen Selbstgefühl auftreten, als zur Zeit, ehe sie unter die englischen und französischen Fahnen berufen wurden. In vielen Punkten Afrikas entstanden politische Geheimbünde, welche darauf hinarbeiten, ganz Afrika für die Neger zu erobern. In Amerika ist eine gleiche Bewegung im Gange (Garvey, Dubois) und auf Negerkongressen wird ganz unverblümt die Vertreibung (Die Gärung in Indien) der Weißen aus ganz Afrika als politisches Ziel hingestellt. Eine ähnliche Bewegung ist unter den Ägyptern festzustellen, wenn diese zunächst auch mit aller Energie von England unterdrückt worden ist, ebenso wie die Freiheitsbewegung der Inder.

Ohne Frage ist das große Indien in einem ungeheuren Gären begriffen, doch führt der Inder, seinem Temperament gemäß, den ganzen Kampf z u n ä c h s t noch rein verteidigend, und der Führer Jung-Indiens, Mahatma Gandhi, erklärt immer wieder, daß er nicht daran denke, gegen England mit Gewalt vorzugehen. Neben ihm arbeitet jedoch ein aktivistischer Flügel – zunächst unter der Führung Das, dann unter der Leitung des national-bolschewistischen Puditen Nehru – der nach und nach das Übergewicht zu erringen scheint. Die Möglichkeit einer Aufwallung von vielen hundert Millionen Indern ist durchaus gegeben. Die holländische Regierung ihrerseits hatte bereits gefährliche Aufstände in ihren Kolonien auf Java zu unterdrücken, die sehr große Kreise umfaßten. Am klarsten aber tritt der ganze antieuropäische Kampf in der mit stärkster Energie von vielen Millionen geführten, wenn auch vielgestaltigen chinesischen Empörung zutage.

Die starke gärende Bewegung innerhalb der farbigen Völker ist eine ganz unmittelbare Folge des Weltkrieges. Auf den Schultern der Leiter der Ententemächte lastet das ungeheuerliche Verbrechen, Schwarze und Mischlinge gegen das deutsche Volk mobilisiert und sie, unterstützt durch jahrelange Beschimpfungen Deutschlands, in den Krieg gegen ein Reich weißer Rasse geführt zu haben. Die größte und unmittelbare Schuld trifft hier zweifellos Frankreich, welches selbst nach dem Kriege mit Farbigen die Wiege der Kultur Europas, das Rheinland, besetzte, Frankreich, dessen militärische Bevollmächtigte im französischen Parlament ganz offen erklären, die (Frankreichs Negeremanzipation) Franzosen seien ein „Hundertmillionen-Volk“ und verfügten nicht etwa über zwei Armeen, eine weiße und eine farbige, sondern über „ein einziges Heer“. Mit dieser programmatischen Erklärung hat die französische Politik die schwarze Rasse der weißen gleichgesetzt, und ähnlich wie vor 140 Jahren Frankreich die Emanzipation der Juden einleitete, so steht es heute an der spitze der Verköterung Europas durch die Schwarzen und wird, wenn das so weitergeht, kaum noch als ein europäischer Staat zu betrachten sein, sondern schon eher als ein Ausläufer Afrikas, geführt von Juden.

E n g l a n d glaubte nach dem November 1918 seine Kriegsziele restlos erreicht zu haben. Die deutschen Kolonien waren geraubt, das gesamte deutsche Privateigentum in allen Ländern war zugunsten der Entente beschlagnahmt, die deutsche Handelsflotte war eilfertig von den traurigen Helden des November 1918 ausgeliefert worden, die deutsche Kriegsflotte lag versunken unter dem Wasser in Scapa Flow. Wirtschaftlich bedeutete das zerschlagene Deutschland keine Konkurrenz mehr, sondern mußte als der Sklave der Entente-Nationen darangehen, mit blutigem Schweiße jahrzehntelange Fronarbeit zu leisten. Und doch zeigt sich bereits heute, daß Großbritannien diesen Krieg nicht nur nicht restlos gewonnen hat, sondern den schwersten Erschütterungen seines gesamten Weltstaates entgegengeht.

Die Teilnahme der britischen Kolonien und der sogenannten Dominions am Weltkriege gegen Deutschland hatte das Selbstgefühl der Südafrikaner, der Kanadier und der Australier ungeheuer gehoben, und wie einst die jetzigen Vereinigten Staaten sich von England trennten, so sind die separatistischen Kräfte in den genannten Dominions heute sehr gestärkt, und London konnte dem Zerfall des britischen Reiches nur dadurch vorbeugen, daß es geschmeidig auf alle Selbstverwaltungswünsche (Die Spannung London–Moskau) der Dominions einging, so daß England heute eigentlich schon nicht mehr ein zentral geleitetes Reich, sondern einen Staatenbund darstellt. Und jetzt zeigte sich, daß die entfesselten, unter der Losung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker groß gewordenen Gewalten nicht mehr zu bändigen waren. Zwar konnte die jüdische City im Bunde mit den Liberalen und der Labour Party durchaus die Hoffnung hegen, mit dem jüdisch-bolschewistischen Moskau ein günstiges Geschäftsabkommen zu treffen, jedoch hatte die bolschewistische unverfrorene Tätigkeit in England eine urplötzliche Abwehr des ganzen Volkes, die englische Arbeiterschaft miteinbegriffen, zur Folge, so daß die liberaljüdischen Versuche immer energischer abgewiesen wurden. Die starke antibolschewistische Strömung innerhalb der konservativen Partei stieß England fortan in eine immer stärker werdende, Moskau feindliche Politik hinein, während Moskau seinerseits, gleichsam unter dem Druck einer geschichtlichen Notwendigkeit, seine Kraft im Osten zur Auswirkung bringen mußte. Früher bemühte sich der Bolschewismus, in der Hoffnung, ganz Europa mit sich zu reißen, hauptsächlich Deutschland, Zentraleuropa mit Gewalt zu überrennen. Dank der energischen Widerstandskraft der Deutschen (zum Teil auch der Polen und Ungarn) ist dieser Anschlag zunächst abgewehrt worden. Da aber der Moskauer Bolschewismus politisch nicht untätig sein durfte, wollte er die Losung der Weltrevolution nicht auf immer streichen, so mußte er nach einer anderen Richtung hin seine Kräfte erproben. Hier stieß er zunächst auf die Türkei, die anfangs ein Moskau-Bündnis ausnützte, dann aber sich immer mehr vom Bolschewismus löste und heute als geschlossener Nationalstaat betrachtet werden kann. so blieb Moskau gar nichts anderes übrig, als weiter nach Osten zu tasten: in die Mongolei, in die Mandschurei und noch weiter nach Süd-China. Hier stieß die predigt der sozialen Revolution in Kreisen der chinesischen (Das China des Konfuzius) ausgeplünderten Arbeiterschaft auf regste Sympathie, und wenn man weiß, in welch furchtbarem Zustand sich das chinesische Arbeiterwesen befindet, so wird man begreifen, daß Moskau diesen vielen Millionen von Ausgebeuteten als der Vorkämpfer für eine bessere Lebenshaltung erscheinen mußte. Diese sozial-revolutionäre Strömung verband sich nun mit einer nationalistischen, anti-europäischen Revolutionspropaganda, wie sie die chinesischen Intellektuellen schon seit Jahrzehnten vorbereitet hatten. Der Name Kanton faßt diese Strömungen zusammen. Sie laufen hinaus auf die Selbständigkeit Chinas und das Hinauswerfen aller Europäer. Dies ist die allgemeine Lage, der die europäischen Mächte unter Englands Führung in China gegenüberstehen. Um den großen Kampf in seiner Tiefe zu begreifen, sei ein wenig auf die Kräfte der Vergangenheit hingewiesen.

Man mag China und seine Lebensformen werten wie man will, Tatsache ist, daß es trotz verschiedener rassischer Gegensätze doch, im Unterschied zum zerklüfteten Europa, aus einem einzigen geistigen Zentrum geschaffen wurde. Philosophie, Religion, Moral, Staatslehre und Leben entsprachen einander organisch. China hat das Glück gehabt, ungeachtet gewisser völkischer Schattierungen eine artechte Kultur entwickeln zu können, die sich seit weit über 3000 Jahren betätigt und auf deren Urformen es trotz der verschwimmenden Lehre des Taoismus, des von außen eingedrungenen Buddhismus und verschiedener Revolutionen immer wieder zurückgekommen ist. China und Konfuzius sind gleiche, mit Rasse und Volk zusammenfallende Wesenheiten. In Konfuzius verkörpert sich das Chinesentum in vollkommenster Weise. Er ist der Lehrer, der Heilige und der Staatsmann schlechtweg. Es gibt deshalb ebenso eine konfuzianische Religion, wie einen konfuzianischen Staat. Versteht man diese Tatsache in ihrer ganzen (Chinas Typenzucht) Bedeutung (angesichts der Staaten Europas, wo der Volks- und Staatsgedanke mit dem kirchlichen seit Jahrhunderten in schwerster Fehde liegt), so wird man erst die ganze innere Kraft des Chinesentums begreifen lernen. Das Charakteristische des chinesischen Ideals ist erstens, daß es sich metaphysischen Spekulationen gegenüber zurückhaltend verhält und zweitens, daß es jede extreme Lehre sittlicher Natur energisch ablehnt. Der formsichere, äußerst höfliche, korrekte und gelehrte Gentleman ist das Ideal des gesamten Chinesentums gewesen, ungeachtet der Tatsache, daß unter dieser Form oft ungeheuer starke Leidenschaften schlummerten. Das Werk des Konfuzianers Tschungyung „Buch der ebenmäßigen Mitte“ spricht schon in seinem Titel genau das aus, worauf der große Lehrer hinauswollte: kein großes Leid, keine große Freude zeigen, den Menschen helfen, Friedensliebe hegen, Gerechtigkeit üben, sparsam sein, eifrig in der Gesellschaft durch gutes Beispiel für die Tugend wirken … Das ist „der Edle“, das Ideal des Konfuzius. So wie er lehrte, soll er auch gelebt haben. In den „Unterredungen“ wird Konfuzius von seinen Anhängern eingehend geschildert. Mit niederen Beamten sprach er in „aufrichtiger Weise“, mit höheren „sanft aber bestimmt“. Einem Fürsten gegenüber bewies er „achtungsvolle Unbehaglichkeit“. Bei seinen Dienstleistungen befleißigte er sich, das Zeremoniell streng einzuhalten. Beim Essen und im Bett sprach er nicht, opferte auch dann, wenn er nur geringe Nahrung hatte, saß nur auf einer richtig hingerollten Matte, bezeugte dem Alter höchste Ehrerbietung, kurz, ob Pilger, ob Minister, Konfuzius blieb sich stets gleich in Form und Zucht. Diese in e i n e m Manne zum Bewußtsein gelangte Rassenzucht Chinas hat, umgekehrt, eine ungeheuer typenbildende Kraft bewiesen, die durch zwei Jahrtausende bis zur heutigen Revolutionierung des Ostens ungebrochen fortgewirkt hat. Das chinesische Volk war also im wirklichen Sinn ein („Der rechte Weg“ des Laotse) V o l k, weil es ein a l l e s bestimmendes, arteigenes Ideal besaß. Vor der Großartigkeit der einen Tatsache, daß über dreihundert Millionen Menschen nicht nur in Worten, sondern im Leben (ungeachtet aller Menschlichkeiten) e i n e n Typus verehrten, verblassen alle Angriffe gegen den Konfuzianismus, die namentlich von seiten missionswütiger Prediger erhoben worden sind.

U n s wird Laotse allerdings größer als Konfuzius erscheinen, geht er doch über die milde Mitte des formgerechten Nebenbuhlers hinaus und sucht nach dem metaphysischen Urgrund des Seins, den er im Tao findet, d. h. im Sinn, im „rechten Weg“, in der Weltvernunft. Auch Konfuzius gebraucht das Wort Tao, doch hütet er sich, die Folgerungen wie Laotse zu ziehen. Dessen Lehre war ein Werk für erleuchtete Geister, wogegen Konfuzius den breiten Massen Weg und Form geben wollte. So siegte er über Laotse.

Konfuzius betont, daß er nichts Neues bringen, sondern nur das Alte ehren und läutern wolle, da es vernachlässigt werde. In dieser Lehre zeigt sich gleich anfangs das Gewicht, das er auf die Überlieferung legt, etwas, worauf der Ahnen verehrende Chinese stets geachtet hat. Ein starker Ansporn zu sittlichem Handeln und zur Beständigkeit liegt ferner in der Forderung, daß der Vater für die Taten seines Sohnes verantwortlich gemacht wird. Deshalb adelte man nicht nur eine verdienstvolle Persönlichkeit, sondern auch ihre Vorfahren, die ihr Erscheinen ermöglichten; anderseits bestrafte Konfuzius nicht nur einen Missetäter, sondern zugleich dessen Vater. Diese Tatsache zeigt wiederum, wie das persönliche systematisch Zugunsten des Typischen unterdrückt, ja mißachtet wird. Das alles beweist ein ungeheures seelisches Beharrungsvermögen, das sich um ein Durchschnittsideal kristallisiert, wohl ein Gegensatz zum Europäer, aber auf jeden Fall eigenartig, eigenwüchsig und deshalb bewundernswert. (Chinas Abwehr gegen Europa)

In diese geschlossene chinesische Welt griff im 19. Jahrhundert der abendländische Wirtschaftsimperialismus ein, verbunden mit einer ebenso emsigen wie innerlich ungerechtfertigten Missionstätigkeit. Kattun und Opium, Abfallerzeugnisse Europas drangen in China ein, zerstörten zunächst das Gleichgewicht des chinesischen Lebens der Hafenstädte, um dann immer tiefer ins Land einzudringen. Beklommen von der technischen Größe „schmückten“ selbst gebildete Chinesen ihre Wohnungen mit dem abgestandenen Kitsch der großen Kaufhäuser des europäischen Westens und schickten ihre Söhne nach Europa und Amerika, um dort die neue Weisheit zu lernen. Die Jungchinesen wurden vom wirtschaftlichen Subjektivismus und dem persönlichen europäischen Denken angesteckt, ihr liberales Wirken hat dann das ihrige zur heutigen Zersetzung Chinas beigetragen. Aber auch die Proteste blieben nicht aus. Die Boxeraufstände sind nur die brutalsten Zeichen dafür; tiefer bewußt, setzte sich gerade die chinesische (und auch japanische) Intelligenz an die Spitze einer Bewegung, mit dem Ziel der rassischen Erneuerung und Befreiung des Ostens. Der chinesische Schriftsteller Unosuke Wakamyia schrieb, die neue großasiatische Bewegung verfolge den Zweck, die asiatische Kultur und Wirtschaft vor europäischen Eingriffen sicherzustellen. Das Programm der Gesellschaft Asia-gi-kwai fordert gleichfalls die Erhebung aller Asiaten Graf Okuma gründete nach dem russisch-japanischen Kriege die Panasiatische Gesellschaft. In seinen Reden sprach er vom kommenden Verfall Europas: das 20. Jahrhundert werde die Ruinen der abendländischen Staaten erblicken. 1907 führte er in der „Indo-japanischen Gesellschaft“ aus, die Augen Indiens seien voller Hoffnung auf Japan gerichtet, was durch den „Taimin“ (eine Zeitung in Osaka) unterstrichen wurde, welche japanische (Ende der Missionen?) Hilfe für die Revolutionierung Indiens forderte. Professor Kambe von der Universität Kioto erblickte in Japan den führenden Staat in der kommenden unvermeidlichen Auseinandersetzung mit Europa.

Im Jahre 1925 begann die große Weltrevolution im Osten. Die Mächte müssen, um ihre Weltherrschaft zu vollenden, auch Japan niederzwingen. Dazu brauchen sie ein besiegtes China. Zugleich entzündete der Bolschewismus die soziale Revolution. Wie noch nie, sind die auch in China schlummernden Instinkte wachgerufen. China hat heute sein mythisches, typenbildendes Ideal verloren; Hunderte selbstsüchtiger, von fremden Mächten aufgestachelter Rivalen bekriegen sich. Vorhandene Zwistigkeiten werden nicht im Namen des konfuzianischen Ideals überwunden, sondern unter neuen fremden Losungen geschürt. Der moderne liberale Anarchismus sprengt auch den chinesischen Typus. Die schwerwiegendste Umwälzung, deren Ausgang nicht abzusehen ist, ist im Gange. Wenn aber nicht alles täuscht, wird der blutige Kampf einst doch mit der Ausscheidung Europas aus Ostasien enden. Und es ist zu wünschen, daß sowohl Missionare wie Opiumhändler und dunkle Abenteurer China verlassen. Denn nicht im Namen eines notwendigen Schutzes der weißen Rasse ist der Europäer in China eingebrochen, sondern zugunsten jüdisch-händlerischer Profitsucht. Er hat somit sich selbst entehrt, eine ganze Kulturwelt zerfetzt und in gerechte Empörung gegen sich gebracht. China kämpft um seinen Mythus, um seine Rasse und seine Ideale ebenso, wie die große Erneuerungsbewegung in Deutschland gegen die HändIerrasse, die heute alle Börsen beherrscht und die Handlungen fast aller Regierenden bestimmt.

Was den geschichtlichen Werdegang der großen Kämpfe in China betrifft, so begannen sie hauptsächlich mit der Zwangsweise erfolgten Einführung des Opiums. Die (Der Kampf um den Opiumhandel) chinesische Regierung erkannte sehr bald die Schädlichkeit dieses Erzeugnisses und verbot bereits im Jahre 1729 den Opiumgenuß und die Anpflanzung von Opium. Diese Verbote wurden nachher immer wieder verschärft, doch stieß dieses Bestreben der chinesischen Regierung auf den Widerstand der englischen Ost-Indien-Kompagnie. Der Erlös vom Verkauf von Opium war nämlich dazu bestimmt, die elenden Finanzen in Indien wieder in Ordnung zu bringen, und hinter die geschäftstüchtigen Herren von der Ost-Indien-Kompagnie stellte sich, wie immer folgerichtig, der englische Staat als politische Macht. Nachdem er besiegt worden war, erklärte der Kaiser Tao Kuang: „Ich kann die Einfuhr dieses Giftes nicht verhindern; gewinnsüchtige und verderbte Menschen wollen aus Profitgier und Sinnlichkeit meine Wünsche durchkreuzen, aber nichts wird mich dazu veranlassen, meine Einkünfte aus dem Laster und Elend meines Volkes zu beziehen.“

Das Zentrum des gesamten englischen Opiumhandels war Kanton, also jene Stadt, von der aus die heutige sogenannte chinesische Freiheitsbewegung ausgegangen ist. Innerhalb kurzer Zeit stieg hier der nachweisbare Opiumschmuggel auf 1700 Kisten im Jahr, doch vergrößerte sich sein Umfang immer mehr, und als einmal die chinesische Regierung eine Haussuchung bei den englischen Kaufleuten abhielt, konnte sie nicht weniger als 20.000 Kisten Opium beschlagnahmen. Ende der dreißiger Jahre kam es dann zum großen Konflikt zwischen der britischen Regierung und China; die englischen Kanonen mußten zum Schutz der Opium-Schmuggler eingesetzt werden. China wurde besiegt, und der Vertrag von Nanking (1842) legte fest, daß es gehalten sei, England auf „ewige Zeiten“ Hongkong abzutreten.

Kanton, Amoy, Ningpo, Fuschou und Schanghai mußten dem britischen Handel geöffnet werden. Außerdem wurde China gezwungen, 21 Millionen Dollar an Kriegsentschädigung zu zahlen. Darüber hinaus verkaufte England (Japan im Zentrum der Weltpolitik) an chinesische Schmugglerschiffe das Recht, die britische Fahne zu führen!

Diese Zustände spitzten sich erneut zu; im Jahre 1856 nahm der zweite Opiumkrieg, diesmal unter Beteiligung Frankreichs, seinen Anfang. Der darauf folgende, für China schmähliche Vertrag von Tientsin „rechtfertigte“ den Opiumhandel vollständig. Diese jahrzehntelange Knebelung Chinas im Interesse eines volkszerstörenden, kapitalistischen Systems mußte naturnotwendig immer wieder zu Spannungen führen, und vor der größten Entladung stehen wir heute.

Es ist selbst für einen Kenner der Verhältnisse nicht leicht, alle Kräfte, die sich heute im Kampfe messen, genau nach Wert und Zielsetzung abzuschätzen. Anerkannte Fachmänner widersprechen sich heute in sehr wichtigen Punkten bei der Beurteilung der verschiedenen chinesischen Parteien und Persönlichkeiten. Und das ist nur zu natürlich, da die wahre Triebfeder der leitenden Männer nicht ohne weiteres zu deuten ist.

Zwei Punkte scheinen hier ebenso wichtig, wie bisher zu wenig oder gar nicht beachtet.

Seit Beendigung des Weltkrieges und dem fast vollkommenen Siege des internationalen, fast ganz jüdisch geleiteten Finanzkapitals, geht die Politik der Besitzer dieses Kapitals zweifellos darauf aus, das noch unabhängige Inselreich unter die Kontrolle der Hochfinanz zu bringen. Die Zusammenkunft in Washington im Jahre 1921 verpflichtete Japan, seine Eroberungen im russisch-japanischen und im Weltkriege zurückzugeben, und zwang es weiter, in seiner Flottenrüstung einzuhalten. Um Japan aber r e s t l o s in die Hand zu bekommen, mußte – wie anfangs bemerkt – China als Aufmarschgebiet sichergestellt werden. Dies konnte entweder unmittelbar mit Hilfe englisch-amerikanischer Einflüsse – d.h. Kanonen – oder (Die Judenfrage in England) aber mit Hilfe chinesischer, der Hochfinanz dienstbarer Truppen erreicht werden. Und wir kommen hier zu einer für die heutige Weltpolitik äußerst wichtigen Tatsache.

Vor und während des Weltkrieges hat die jüdische Hochfinanz ihre Politik als zusammenfallend erklärt mit der Politik Großbritanniens. England hatte für die jüdischen Brillantenhändler einst Süd-Afrika erobert (Lewis, Beith, Lewisohn usw.). Es hatte großen jüdischen Bankhäusern die Herrschaft über alle finanziellen Transaktionen übergeben (Rothschild, Montague, CasseI, Lazards usw.). Es hatte auch den Opiumhandel immer mehr in jüdische Hände gleiten lassen; der Jude Lord Reading (Isaacs) besorgte die wichtigen Anleihe-Verhandlungen mit Nordamerika, bis schließlich England durch die sogenannte Balfour Deklaration die Sicherung der jüdischen Interessen in allen Staaten übernahm. Die „Frankfurter Zeitung“ wußte seinerzeit ganz genau, was sie sagte, als sie erklärte, diese Balfour-Deklaration sei ein „Ferment des (englischen) Sieges“ gewesen. Trotz dieser Überfilzung des englischen Lebens durch das jüdische Finanzkapital erwiesen sich jedoch die konservativen Kräfte stark genug, um wenigstens gegen den offenen Bolschewismus eine aktive Politik in allen Ländern zu unternehmen und eine starke antikommunistische Propaganda zu entfalten. Die Antwort erteilte nun das Judentum, zwar nicht direkt in England selbst, sondern außerhalb Großbritanniens, und diese Antwort ist die Hetze des gesamten Bolschewismus in der ganzen Welt gegen England, ferner die anfängliche restlose Unterstützung des chinesischen Südens durch die ganze jüdische Weltpresse, und drittens die Einberufung eines sogenannten Antikolonial-Kongresses in Brüssel (März 1927), gefolgt von der Aufpeitschung aller Kolonialvölker des Ostens, in erster Linie aber der Inder, dann der Chinesen. Diese Gesamtaktion, deren Auswir-(Sun -Yat – Sen) kungen wir täglich in der demokratisch – bolschewistischen Presse verfolgen können, hat offenbar den einen Zweck, England zu immer weiteren Zugeständnissen an die Alljudenheit zu zwingen, andererseits aber auch zum Ziel, mit Hilfe der unterstützten chinesischen Generäle den antijapanischen Aufmarsch in China durchzuführen und dann die Niederwerfung des noch von der Hochfinanz unabhängigen „rebellischen“ Japans zu beenden.

Japan ist sich natürlich über die Hintergründe dieser Politik sowohl Moskaus wie der internationalen Finanz im klaren und muß aus Selbsterhaltungstrieb alles daran setzen, die mandschurischen Kräfte zu stärken (wenn auch nicht so weit, daß sie von Japan unabhängig werden könnten). Japanische Offiziere hatten deshalb früher die chinesische Nordarmee mit allen technischen Neuerungen der Gegenwart versehen und ganz gleich, wie sich die Machtlage in Zukunft gestalten mag, wird Japan stets alles daran setzen, eine Teilung der Macht in China zu fördern.

Was die ursprünglich „Kantonesen“ genannte Bewegung betrifft, so wurde sie geführt von einer Partei, die sich Kuomintang nennt, das heißt so viel wie nationale Reichspartei. Kanton war, wie gesagt, der Zentralpunkt, wo China die Macht des modernen Kolonial-Imperialismus besonders schmerzhaft zu fühlen hatte. Hier wirkte sich die national-revolutionäre chinesische Energie dann auch am stärksten aus. Sie geht zurück auf den durchaus in europäischen Nationalvorstellungen groß gewordenen Dr. Sun-Yat-Sen, den eigentlichen Gründer der Kuomintang-Partei. seine Bestrebungen und Grundsätze hat Sun-Yat-Sen schriftlich niedergelegt*. An seinem persönlichen Willen, Chinas alte Überlieferungen im Sinne einer nationalen Erneuerung zu stürzen, ist ebensowenig zu* Sun-Yat-Sen: „Die Grundlehren von dem Volkstum“, „30 Jahre chinesische Revolution“, Berlin 1927. (Zersetzender chinesischer Liberalismus) zweifeln, wie an dem Wunsch, jede auswärtige Bevormundung niederzuringen. Eindringlich weist er in seinen Reden darauf hin, daß nichts den Untergang eines Landes mehr beschleunige als die Unterdrückung durch wirtschaftliche Machtmittel, über welche die angelsächsischen Mächte verfügen (bei denen er den jüdischen Einfluß besonders hervorhebt). Einen katastrophalen Irrtum beging Sun-Yat-Sen aber in der Beurteilung Sowjetrußlands; er erblickte in ihm den Staat, der „im Augenblick der höchsten Gefahr“ aufgetreten sei, um „gegen die Ungerechtigkeit in der Welt“ zu kämpfen. Diesem unkritischen Eintreten für die bolschewistische Macht hat China furchtbare Jahre zu verdanken, da Sun-Yat-Sen’s probolschewistische Politik nach seinem Tode fortgeführt wurde, bis der gesunde, bodenverbundene Instinkt der Chinesen sich dieser zerstörenden Einwirkung tatkräftig entgegengesetzt hat, ohne daß die Gefahr in den großen Handelsstädten endgültig gebannt worden wäre.

Um Sun-Yat-Sen als Lehrer sammelte sich eine zahlreiche chinesische Intelligenz, die sich in allen Staaten Europas und Amerikas mit einer fremden Gedankenwelt vertraut machte und als national-revolutionäre Gruppe in ihr Vaterland zurückkehrte. Wenn die jüdische Weltpresse sich aber vor lauter Entzücken über die Führer der Kantonesen nicht zu fassen wußte, so muß hier gleich bemerkt werden, daß diese anfänglich führenden national-revolutionären Intellektuellen sicher nicht mehr als echte naturverbundene Chinesen zu betrachten waren. Viele hatten eine alte Überlieferung von sich geworfen und schwärmten in durchaus nicht immer chinesischen Vorstellungen von „Demokratie“, Volkssouveränität und ähnlichen Dingen, die sie in Europa und Amerika gelernt hatten. Im gewissen Sinne ähnelten sie vielleicht den russischen Liberalen, welche sich von den alten russischen Formen gelöst hatten, um dann eine demokratische, gar nicht in der Nation wurzelnde (Chinas Frage an die weiße Rasse) Revolution einzuleiten, bis sie schließlich selbst von den aufgerührten Mächten des Chaos verstoßen wurden. Etwas Ähnliches bereitete sich auch in China vor*, denn es war klar, daß in dem Augenblick, wo die inneren Zwistigkeiten auch des Südens stärker wurden, der Standpunkt der Börsenmächte sich weiter besserte. Anleihen und Verpfändungen der Zölle, Eisenbahnen usw. sind auch hier der Weg, um den Gegner mürbe zu machen, namentlich einen Gegner, der geldarm ist und dessen Armee auf die Dauer nicht genügend verpflegt werden kann. Trotz aller offenkundigen Korruptionserscheinungen sind die Versuche der Nationalisierung Chinas bewundernswert; wie sie enden werden, kann niemand voraussagen.

Die europäischen Staaten zeigen in dem Chinakonflikt, wie auch in den anderen kolonialen Empörungen, eine merkbare Unsicherheit, was um so begreiflicher ist, als z. B. in London selbst verschiedene Kräfte miteinander ringen: englischer, noch nicht gebrochener Nationalwille, verbunden mit einem britischen Wirtschaftsimperialismus; ihm entgegen stehen M e t h o d e n, manchmal Interessen des rein jüdischen Finanzkapitals. Diese Kräfte wirken abwechselnd stark auf die englische Außenpolitik, und das Judentum hat es natürlich nicht versäumt, auch in der konservativen Partei möglichst festen Fuß zu fassen.

Jetzt entsteht für uns sowohl als Deutsche wie als Mitglieder der weißen Rasse überhaupt die Frage: wie stellen

* Der führende ehemalige chinesische Außenminister der Kantonregierung zum Beispiel, Eugen Tschen, ist ein Mensch, der, nach Schilderungen von Augenzeugen, schon rassisch gar keinen chinesischen Eindruck mehr macht, englisch wie ein Engländer spricht, sich nach der letzten Londoner Mode kleidet und nur in modernen Lackschuhen einhergeht. Seine Tochter war vollständig amerikanisch erzogen, lief in Reithosen herum und erregte durch ihre Emanzipiertheit bei jedem echten Chinesen Entrüstung. Ähnlich veranlagt waren verschiedene Ratgeber um Tschen herum, (Schwärmerei für Alt-Indien) wir uns zu China im speziellen und wie zur gesamten Kolonialpolitik der europäischen Völker in der heutigen Krise, die zweifellos eine Krise von allergrößter weltpolitischer Bedeutung ist?

Der B r i t e war von jeher staatlich weniger straff gefaßt als der Europäer des Festlandes, weil er sich diese lockere Lebensform als Inselbewohner leisten konnte; ein „Krämer“ ist er jedoch nie gewesen. Der Engländer Germains hat deshalb recht, wenn er erklärt: „Der welterobernde Engländer, der, glänzend in seinen Tugenden und fürchterlich in seinen Leidenschaften, anmaßend, roh und tapfer zugleich, seine Hand erhebt und … ein Weltreich errichtet als schöpferisches Herrenvolk!“* Dieses Herrentum besteht, wenn auch durch die City stark angenagt, noch heute.

Für die Beurteilung britischer Politik und einer künftigen Kolonialbetätigung ist das rassische Menschenmaterial dieser Kolonien und Interessengebiete ausschlaggebend. China ist soeben behandelt worden. Der Wirtschaftsimperialismus gegenüber diesem alten Kulturvolk ist für b e i d e Teile unheilvoll gewesen, woraus sich für eine organische Zukunft bestimmte Forderungen ergeben (siehe später).

Ganz anders steht es jedoch mit Indien, Ägypten, Syrien, Südafrika.

Jeder Europäer erblickt in A l t i n d i e n ein Land seiner Träume; inmitten einer Zeit technischer Bestialisierung tauchten nicht die schlechtesten unter in die Gedanken Jajnaoalkyas, Chankaras, entzückten sich an dem Helden Rama, dem Gotte Krischna, dem Dichter Kalidasa. Dies hatte zur Folge, daß diese Indiensucher Europas Erlösung durch Altindien predigten und gar nicht bemerkten, daß* „Die Wahrheit über Kitchener.“(Indisches Nationalerwachen) dieses arische Indien einst gerade an den das Herz endlos erweiternden Gedanken der späten Upanishads zugrunde gegangen war. Vielmehr konnte eine ganz andere Erscheinung beobachtet werden, die jetzt bereits weltpolitische Auswirkungen zeigt: die Entzündung des indischen Nationalismus am nationalbewußten europäischen Britentum. Im Verlaufe der Unterdrückungen, im Siegeslauf des abendländischen Nationalgedankens erwachten im zersetzten Indien wieder viele Seelen zu völkischer Selbstbesinnung in allen Äußerungen des Lebens.

Man begann nicht nur die religiösen Bücher zu studieren, sondern begeisterte sich wieder an den Helden Rama und Ardschuna. Inder bereisen heute Europa, preisen die Herrlichkeiten ihres Volkes und fordern dessen Freiheit. Rabindra-Nath-Thakkur erblickt in der Form des gewaltlosen indischen Nationalismus die Erlösung der Welt, Gandhi predigt den steten, passiven Widerstand als Volksbewegung. Daneben gehen kraftvollere Bestrebungen, die aber ihre ganze Energie nur von Indien erhalten haben wollen. „Asketentum konnte arisches Denken nicht lange bedrücken“, verkündet zu unserem Staunen der moderne indische Prediger Vasvani. Die Jugend müsse sich in die Geschichte vertiefen, sie werde dann finden, daß große Patrioten stets „schöpferische, dynamische Geister“ waren; die „Geschichte der Helden“ müsse dem Inder gelehrt werden. „Die Geschichte werde noch nicht im Lichte der Entfaltung der indischen Rasse gelehrt“, sagt Vasvani weiter.

Wir sehen hier offen ein e u r o p ä i s c h e s Lebensgefühl eingreifen, das allerdings sofort wieder durch die Bemerkungen abgeschwächt wird, daß weder Hautfarbe noch Ahnen den Brahmanen machten, sondern Charakter. Hier offenbart sich die ganze Tragik selbst des über die 300 Millionen seiner Volksgenossen hinausragenden Inders. Denn, wollte er die Entfaltung der Arier schildern, so müßte er bekennen, daß der Arier bis auf ganz geringe (Der müde Gandhi) Spuren untergegangen ist. Hinterlassen hat er Heldengesänge, eine tiefe, große Philosophie, die, später ins Extreme, Uferlose, Djchungelartige getrieben, das Rassenchaos förderte. Ob die wenigen Wiedergeborenen, an europäischen Willensimpulsen neuentzündeten Inder aus dieser dunklen Urbevölkerung noch ein Volk zu züchten imstande sind, das auch nur annährend Gemeinsamkeit mit ihren Ideen hat, darf billig so lange verneint werden, als bis es erschaffen worden ist. Das Anrufen der heiligen alten Universität von Nalanda mit ihren 3000 Lehrern klingt ebenso wehmutsvoll wie der Ausruf von der „strahlenden Herrlichkeit“ des Indiens der „kommenden Zeit“, während gleich später die Ideen Nationalität und Rasse als „Götzen“ bezeichnet werden. Die Zuchtkraft arisch-indischer Denk- und Lebensformen als Ergebnis von nordischer Rasse und indischer Natur ist zwar ungeheuer, aber die rassische Substanz, aus deren Seele einst die Gedanken und Staaten entstiegen waren, ist bis auf geringe Überreste verschwunden. Deshalb zeugte Indien auch nur den müden Gandhi mit seinem Pazifismus, nicht einen eine Neuschöpfung verkörpernden Feldherrn.

Hierzu kommt, daß aus dem indischen Religionsgebäude durch den Mohammedanismus gewaltige Quadern herausgezwängt worden sind, die sich allein schon aus genannten Gründen kaum mehr wieder einfügen lassen werden. Wer das Wesen des fortschreitenden Koranglaubens in seinen Auswirkungen auf die Seelen der vorderasiatischen Völker kennt, wird ermessen, daß die dem a r i s c h e n Indien fremde Unterrasse vermutlich ein sehr getreues Werkzeug des Jslams sein wird. Die indische Religion ist duldsam bis zur Selbstauflösung, der Islam fanatisch bis zur Selbsthingabe – durch Kampf. Zwar behauptet der Inder, das Weiche sei härter als das Harte; gleich dem Laotseismus sagt er: „sei demütig, und du wirst Führer der Menschheit sein.“ Diese Reden führten dazu, (England als Retter Indiens) daß die Rasse unterging und die seelische Großherzigkeit unter fremden Händen wüsteste Zauberei wurde. Gesiegt hat überall der Gedanke, hinter dem der Wille zur Macht stand. Die Kämpfe zwischen Hindus und Mohammedanern, die abflauten, um eine gemeinsame Front gegen England zu bilden, werden in dem gleichen Augenblick zu wildestem Morden aufgepeitscht werden, in dem der Brite das Land verläßt. Mag auch ein jeder der tausend Vorwürfe, welche der „Inder“ gegen England erhebt, berechtigt sein: die Tatsache, daß England als ein Zentrum der Macht besteht, verhindert eine Sturzflut von Blut, einen Rückfall in schlimmere Zeiten als sie je vorher geherrscht haben. Gandhi, Das, Vasvani usw. waren nur dank europäischem Druck möglich; niemand befriedigt es mehr als uns, wenn sie und ihre Mitkämpfer ihrem Volk Lehrstätten erbauen, Ärzte stellen, seinen Hunger stillen und alte Heldenverehrung predigen. Aber daß Indien eine Herrenhand über sich braucht, steht außer Frage.

Vom nordischen sowohl als deutschen Standpunkt aus ist die Herrschaft über Indien seitens Großbritanniens also zu stützen, was ohne jeden Hintergedanken und zugleich mit vollster Sympathie zu dem großen Indien der Vergangenheit und den jetzigen Lehrern geschehen kann. Abzuweisen sind jene Versuche, welche an der Hand der sentimentalen Gandhi-Verzückung eine Assimilation Indiens fordern und es zu einem „englischen Dominion“ ausbauen wollen, weil dieser Versuch die rassische Vermischung, damit aber den Niedergang der Weißen nach sich ziehen muß. (Eine Politik, die 1929 von der Labourparty-Regierung eingeleitet wurde.) Großbritannien darf in seinem und im Interesse der weißen Rasse hier nicht nachgeben, wenn es nicht einen Zusammenbruch wie seine Vorgänger in der Beherrschung Indiens erleben will. Einst (Neuer Kampf des Islams) herrschten hier die Portugiesen; deren prunkvolle Bauten in Goa vermitteln dem Reisenden noch heute eine Ahnung von der ehemaligen politischen Macht dieses Volkes. Aber trotzdem sind Urwald und Dschungelgeflechte Herr geworden über diese Stadt, schlangen ringeln sich auf den Fliesen der alten Paläste, während die eine halbe Million zählende Mischlingsbevölkerung von hellen Tönen bis zum schwärzesten Braun Kunde gibt von einem neuen Menschenuntergang im Sumpf und Fieber Indiens, von der Verschlingung des weißen Blutes und seines Unterbewußtseins durch dunkle, zähe aber unfruchtbare eingeborene Rassenkraft.

Äußerlich betrachtet ist die islamische Welt heute zerklüftet: in Arabien toben erbitterte religiöse Fehden zwischen verschiedenen Sekten, die Inder von der Sorte des hilflos-pazifistischen Gandhi strecken ihm ihre Arme im Sinne einer indisch-nationalen Verbrüderung entgegen, Angora ist nationaltürkisch geworden und weigert sich weiter, den „weltlichen Arm Mekkas“ zu spielen; dazu kam die Abschaffung des Kalifats durch Kemal Pascha. Trotzdem aber erhebt sich eine von der oberflächlichen Allgemeinheit nicht genügend beachtete heftige geistige Angriffsstimmung in den islamischen Zentren. Vor allem in Kairo. Hier wirkt die alte EI Ashar-Universität in modern propagandistischem Sinne antieuropäisch, antichristlich und Züchtet eine fanatische Jugend heran. Von Kairo aus gehen viele Tausende von religiösen Werken, Hunderttausende von Flugschriften in alle Welt hinaus, welche die mosIemische Geistlichkeit in Afrika und Ostasien mit Haß versorgen und einen Angriffsgeist schärfster Art predigen. (Kenner erklären, ein einziger Buchladen Kairos versende monatlich 5000 Schriften allein nach Java.) „Die Schlacht (des Islams) ist gewonnen, nur die Gegenstände haben wir noch nicht im Besitz“, erklärt, als Echo auf diese Werbearbeit, eine große moslemische Zeitung in Madras. „Von (All – Islam – Propaganda) Sierra Leone auf der einen und Borneo auf der anderen Seite fragt man uns über die Schönheit des IsIams“, jubelt ein anderes Blatt in Danka*. In Indien allein werden drei Koranübersetzungen vertrieben, eine davon wurde nur in Kalkutta in 20.000 Stücken in einem Jahr abgesetzt. Flugschriften in Form von Amuletten werden in Millionen Exemplaren an die Gläubigen versandt. Britisch-Westafrika zählt heute unter 16 Millionen Einwohnern 11 Millionen Moslems, Ostafrika von 11 fast 2, Togo gilt als zur Hälfte moslemisch, Nigeria zu zwei Drittel, Holländisch-Indien weist gar von 50 Millionen Einwohnern 36 Millionen als Mohammedaner aus. Überall da, wo Rassenmischungen in den Kolonien vor sich gehen, findet der Islam unter den Mischlingen begeisterte Anhänger, während er zu gleicher Zeit den Negern ihre Freiheit durch gemeinsamen Kampf gegen Europa verspricht. Der Inder Vasvani schreibt**: „Ich sage euch (Europäern), seid auf der Hut! Ein alter Inder sagt: ‚Hütet Euch vor den Tränen der Schwachen.‘ Bereits alle Schwachen im Osten, die Hindus und Mohammedaner in Indien, Ägypten, Persien, Algier und Afghanistan leiden unter der Herrschaft des selbstischen aggressiven Imperialismus des Westens.“ Vor diesem einst vielleicht geeinigten Haß der farbigen Rassen und Bastarde, geführt vom fanatischen Geiste Mohammeds, haben die weißen Rassen mehr denn je alle Ursache auf der Hut zu sein.

Daß England in Suez bleibt als Schützer des nordischen Europas vor dem Einbruch Vorderasiens, zugleich aber auch, um die islamische Kraft im Umkreis von Mekka, in Indien, Ägypten und Syrien in Schach zu halten, * Vgl. G. Simon: „Die Welt des Islams und die Neuzeit“, Wernigerode 1925.** „Indiens Kultur und seine islamischen Mitkämpfer“ Stuttgart 1926. (London – Madrid – Rom) bedeutet aIso einen Akt der Selbsterhaltung Europas. Was Konstantinopel anbetrifft, so liegen hier die Balkanvölker vorgelagert, deren Lebensinteresse eine stete Wappnung der Türkei gegenüber fordert. Hinter ihnen liegt die Ukraine, die eine absolute Herrschaft der Türken über Byzanz nicht zulassen kann. Die Schleifung aller Befestigungen der Dardanellen und Internationalisierung des Bosporus könnte heute sowohl Rußland wie England befriedigen.

Gibraltar hat für Großbritannien angesichts der Luftflotten an Bedeutung verloren. Immerhin kann es nicht zugeben, daß Frankreich Herr im gegenüberliegenden Marokko wird. Es ergibt sich hier die Notwendigkeit eines näheren Zusammengehens zwischen London und Madrid. In dieses Interessengebiet fällt die Notwendigkeit der Erweiterung Italiens, das seine Volkskraft dicht beim Mutterlande halten muß. Italienische Politik, will sie organisch sein, liegt aIso in Korsika, Tunis, Tripolis und einigen Inseln. In dem Westen des Mittelmeers gilt aIso das Bündnis London-Madrid-Rom, welches einem nordischen Staatensystem (Berlin, London, Oslo, Stockholm, Helsingfors) ergänzend zur Seite stehen kann, ohne es irgendwie zu hindern.

Die britischen Dominions werden immer selbständiger. Dies hindert unter bestimmten Umständen jedoch nicht, daß ihr kraftvolles Dasein eng mit England verbunden bleibt. Südafrika wird in nordischer Hand bleiben müssen, als Sicherung des anderen Seewegs nach Indien. Die jetzt durchgeführten Gesetze gegen die Inder werden einst auch auf schwarze, Mischlinge und Juden angewandt werden, um ein organisches Leben im Süden Afrikas zu ermöglichen und dort einen gefestigten Stützpunkt zu schaffen, wenn das schwarze Erwachen gefährlich werden sollte. (Das schwarze Erwachen) Über dieses Erwachen wird noch gespottet, jedoch tun das wie immer nur sehr kurzsichtige Leute. Der Mythus des Blutes ist in einer anderen Form auch unter der schwarzen Haut lebendig geworden. Von den einstigen „Palästen“ zu Timbuktu und am Nil schwärmt nicht nur Markus Garvey, sondern mit ihm viele Tausende von Niggern, die intellektuell auferweckt worden sind.

Trotz vieler Zersplitterungen bilden sich schon selbsttätig an vielen Stellen der Welt bewußt auf ein „Afrikanisches Reich“ hinarbeitende Negerzentren. So in Aethiopien, in Liberia, in Westafrika, zum Teil wird diese Rassenbewegung durch religiöse Ideale verstärkt, welche die Neger den christlichen Missionaren – wenn auch nur mittelbar – verdanken. Der schwarze Gott, der schwarze Erlöser und die schwarze Jungfrau Maria sind bereits gangbare Vorstellungen. Wichtiger sind die Zentren der auch geldlich kräftigen Negerverbände in Amerika. Am extremsten steht die Gruppe Garveys, scheinbar gemäßigter die Partei Dubois, noch vorsichtiger erklärt sich der Bund „Neue Neger“. 1925 wurde ein Kampfbund gegen die weiße Rasse gegründet, der sich „The Negro Champion“ nennt. Über seine Ziele äußerte sich der genannte Dubois*: „So wild und entsetzlich dieser beschämende Krieg auch war, so wird er dennoch nichts sein, im Vergleich zu dem Kampf um die Freiheit, den die schwarze, gelbe und braune Menschheit gegen die weiße führen wird so lange, bis Mißachtung, Beschimpfung und Unterdrückung ein für allemal aufgehört haben. Die schwarze Rasse wird sich die gegenwärtige Behandlung nur noch so lange gefallen lassen, als sie es muß, aber nicht einen Augenblick länger.“ Und noch deutlicher gab Garvey der schwarzen Sehnsucht* „Weiße Fahne“, August 1925, Job. Baum-Verlag, Pfullingen.(Gesellschaft gegen Verfassung in U.S.A.) Ausdruck: „Was dem Weißen recht ist, ist dem Schwarzen billig: nämlich Freiheit und Demokratie. Wenn die Engländer England haben, die Franzosen Frankreich, die Italiener Italien, worauf sie ja ein Anrecht besitzen, dann verlangen die Neger Afrika – und sie werden auch Blut um dieser Forderung willen zu vergießen bereit sein. Wir wollen Gesetze für alle Negerrassen aufstellen und eine Verfassung, die es jedem möglich macht, als freier Mann sein eigenes Schicksal zu gestalten … Der blutigste aller Kriege wird kommen in dem Moment, wo Europa seine Stärke gegen Asien wenden wird; dann ist für die schwarze Welt der Augenblick da, für die endgültige Befreiung und Wiedergewinnung Afrikas das Schwert zu ergreifen.“ Mag das Niggertum auch heute noch keine starke Macht darstellen: der Blutmythus ist auch hier erwacht, seine Kraft wird nach 50 Jahren ungeheuer angeschwollen sein. Bis dahin hat der nordische Mensch Vorsorge zu treffen, daß es in seinen Staaten keine Neger mehr gibt, keine Gelben, keine Mulatten und keine Juden. Diese Erkenntnis wirft das Problem Amerikas auf.

Auch in den Vereinigten Staaten muß und wird sich die rassische Politik weltpolitisch auswirken, gleich wie einst der Gedanke der Demokratie das Leben fast aller Staaten bestimmte. Nordamerika ist der Staat, in dem die freimaurerischen „Menschenrechte“ zuerst verwirklicht wurden. Bruder Washington wurde der Typus dieses Sterbens und die amerikanische Freiheitserklärung das Vorbild für die Droits de l’homme der Pariser Erhebung. Zwar um Geschäfte zu machen, jedoch unter dem Schlachtgeschrei der „Menschenrechte“ wurde die Niggerbefreiung in den Südstaaten durchgesetzt; heute verflucht jeder einzelne Amerikaner diese Niggerfrage. Jeder e i n z e l n e, denn als Staat pocht der veraltete Liberalismus noch immer auf die „Freiheit“, auch wenn sie mit dem Gummiknüppel eingebläut werden muß. Die Niggerfrage steht an der (Das „schwarze Erdreich“) Spitze aller Daseinsfragen in U.S.A. Ist hier endlich einmal der blödsinnige Grundsatz der Gleichheit und Gleichberechtigung aller Rassen und Religionen aufgegeben, so ergeben sich die notwendigen Folgerungen gegenüber den Gelben und Juden von selbst. Gesunder Instinkt hat die demokratische Lehre im gesellschaftlichen Leben durch Aufrichtung einer rassischen Grenze fast überwunden, aber es kann nicht verhindert werden, daß Nigger sich die „Zivilisation“ aneignen, Kaufhäuser eröffnen, Rechtsanwälte werden, sich bewußt politisch organisieren, dank bescheidener Lebensweise große Summen ihren gemeinsamen Kassen zuführen und bewußt den Traum eines schwarzen Weltreiches von Kairo bis zum Kap der guten Hoffnung zu träumen beginnen. Gerade hier hätte eine amerikanische Gesetzgebung anzufassen und zielbewußt eine Rücksiedelung der schwarzen nach Afrika einzuleiten. Nach Aberkennung der politischen Bürgerrechte wäre die Einrichtung einer planmäßigen, sich Jahr für Jahr steigernden Ausweisung der Schwarzen nach Mittelafrika ein auf die Dauer sogar gewinnbringendes Unternehmen, indem jeder Neger durch einen Weißen leicht ersetzt werden könnte, die U.S.A, als Staat viel einheitlicher würden. Geschieht dies alles nicht, so werden die heute 12 Millionenstarken Schwarzen in kurzer Zeit 50 Millionen zählen und als Truppen des Bolschewismus dem weißen Amerika einen entscheidenden Schlag zufügen.

Die gelbe Gefahr in Kalifornien hat das Rassenproblem gleichfalls brennend gemacht. Es ist ein weltpolitisches Beispiel dafür, wie wenig eine sog. Rechtsfrage in Rassenkämpfen, in der Tatsache einer elementaren Völkerwanderung eine Rolle spielen kann. Japan ist übervölkert, es muß Menschen ansiedeln, um nicht zu ersticken. Das ist sein Lebensrecht. Nordamerikas heute noch weiße Herrenschicht hat die Pflicht der Selbsterhaltung und muß seine Westküste vor gelber Überflutung bewahren. Unter dem („Recht“ und Rassenkampf) Gedanken der ehrIosen Geldherrschaft, die gerade dank dem Rassenzwist ihre Bankpaläste baut, kann die Frage nicht gelöst werden. Die ehrlose Geldherrschaft muß zwangsläufig Weltherrschaft durch Weltverschuldung erstreben Eine rassisch-organische Abgrenzung auf dem Erdball bedeutet aber ebenso zwangsläufig das Ende der internationalen Goldwährung, damit das Ende des jüdischen Messianismus, wie er sich heute in der Herrschaft der Weltbanken nahezu verwirklicht hat und in der Schaffung eines jüdischen Zentrums in Jerusalem vervollständigt werden soll. Zum kommenden Zusammenstoß zwischen den Vereinigten Staaten und Japan rüstet die gesamte Diplomatie aller Völker, und der Schwarze wartet bereits ganz bewußt darauf!

Um China geht nun, wie ausgeführt, der Kampf als um das Aufmarschgebiet bzw. um die Rückendeckung. Dieser neue Weltkrieg wird unvermeidlich, wenn nicht auf Grund des rassischen Mythus Staaten gestaltet werden. Daß Amerika die Gelben aus dem blühenden Westen, einer künftigen Kulturstätte der nordischen Rasse, entfernen muß, ist Lebensnotwendigkeit, die über allen anderen p a p i e r e n e n „Rechten“ steht. sie fordert aber die Anerkennung auch des rassischen Lebensrechtes des japanischen Kulturvolkes. Daraus ergibt sich für einen kommenden nordamerikanischen Rassestaat, daß er sein Besitzrecht auf seine ostasiatischen Kolonien aufgibt, um die Japaner Kaliforniens dort anzusiedeln. Dies klingt ungeheuerlich, denn die amerikanische Flottenbasis auf den Philippinen wird als Sicherung des amerikanischen Händlertums in Ostasien angesehen, zugleich als Ausfallstor gegen Japan im Falle eines Krieges. Das ist zwar vom Standpunkt des Wirtschaftsimperialismus von heute notwendig, aber nicht mehr lebenswichtig, wenn Nordamerika seine rassisch fremden Bestandteile ausgeschieden hat und sich in seinem ungeheuren Lebensraum zwischen Atlantik und Pazifik (Ein organisch gegliedertes Staatensystem) bewußt einzurichten beginnt. Das Zeitalter der grenzenlosen Ausweitung (der Expansion) hat mit einem Weltkrieg und mit der Weltherrschaft des Geldes geendet; heute beginnt das Zeitalter der inneren Sammlung (Konzentration), das ein rassisch organisch gegliedertes Staatensystem zeitigen wird. Diesen Gedanken bewußt zu fassen und an seiner Durchführung zu arbeiten, dazu sind heute alle Philosophen, Historiker, Staatsmänner aller Völker aufgerufen. Der Volksgedanke wird heute durch die internationale Börse verfälscht, indem der Kampf zwischen den Staaten geschürt, jede Maßnahme, ja jeder Gedanke, der hier schlichtend wirken kann, unterdrückt wird.

Auch der gesamte heutige „Pazifismus“ erweist sich, von diesem Standpunkt aus gesehen, als eine vollkommen verlogene Bewegung. Er beruht nämlich auf der Anerkennung der Demokratie, d.h. praktisch der Herrschaft des Geldes. Sein Herumdoktern an der „Weltabrüstung“ ist weiter nichts als ein Betrug, um die Völker von der eigentlichen Ursache der Eiterbeulen an ihrem Körper abzulenken.

Nicht mit der Abrüstung der Heere und Flotten hat eine „Weltbefriedung“ einzusetzen, sondern mit der vollständigen Vernichtung der ehrlosen Demokratie, des rasselosen Staatsgedankens des 19. Jahrhunderts, der weltwirtschaftlichen Aushöhlung durch die Finanz, die heute im Namen der Völker den Untergang aller Staaten herbeiführen wird, wenn nicht die Religion des Blutes erlebt, anerkannt und im Leben verwirklicht wird. Ein von schwarzen und Gelben und Juden gereinigtes, bewußt nordisch-europäisch gezüchtetes Amerika ist tausendmal stärker als ein von diesem fremden Blut zerfetztes, auch wenn es noch so große Kolonien und Flottenstützpunkte besitzt. Englands Weltpolitik war nicht nur dank seiner (Ostasien den Ostasiaten!) Insellage möglich, sondern ist nur auf die Tatsache zurückzuführen, daß Sachsen und Normannen ein einheitliches Volk schufen, daß das Zentrum rassisch sauber war. Heute, da in London Juden von der City aus die Politik beeinflussen und zugleich „Proletarierführer“ stellen, hat die britische Politik bereits ihre Stetigkeit verloren. Wird Englands Haus nicht gereinigt, gibt England nicht vorsichtig einige zu weit gesteckte Stellungen auf dem Erdball auf, so wird es einer Katastrophe nicht entgehen. Und damit steigt erneut das chinesische Problem auf.

Ein Staatsmann, der nur nordisch-europäische und nordisch-nordamerikanische Interessen im Auge hat, wird einen Kampfruf unterstützen, der heute gegen die heutigen europäischen und amerikanischen Staaten gerichtet ist: Ostasien den Ostasiaten! Japan und China sind anders zu beurteilen als Indien, Afrika usw.; sie müssen die Möglichkeit erhalten, ihre Völker wenigstens leben zu lassen. Dazu ist notwendig, daß ihnen der ganze Lebensraum von der Mandschurei bis nach Indochina und Malakka zur Verfügung steht samt den anliegenden Inseln. Den Gelben eine Einwanderung nach Nordamerika und Australien zu unterbinden, den fernen Osten aber zugleich kolonisieren bzw. beherrschen zu wollen, ist ein kapitalistischer Wahnsinn, der sich heute in den flackernden Erhebungen in China zu rächen beginnt. Möglich, daß die mißbrauchte Technik der Weißen heute noch siegt, möglich, daß der Gelbe zurückgedrängt, gedrosselt wird. Dann kehrt er sein Gesicht aber notwendigerweise nach der anderen Seite und wird den Spuren Dschingis-Chans, Tamerlans und Attilas folgen. Was Lenin und Trotzki nicht zustande gebracht hatten, um die im Bolschewismus schlummernden Kräfte zur letzten Entfaltung zu bringen, das wird dann dank der Weltpolitik des verblendeten Europas und des verblendeten (Amerikas neue Sendung) Amerikas doch Tatsache werden. Ob dann das heute schon zersetzte und auf lange kraftlose Rußland die heranrückende gelbe Millionenflut [300 Mill. im Jhr. 1930. 1,3 Bill. im Jhr. 2000] wird aufhalten können, ist mehr als fraglich. Und Bismarcks Wort, daß einst die Gelben ihre Kamele am Rhein tränken würden, hätte seine Erfüllung gefunden.

Die Rettung vor dem Untergang liegt aber ganz genau in der umgekehrten Folgerung, als sie etwa Spengler zieht. Nicht die Industriekapitäne und Cäsaren, über persönlichkeitslose Massen herrschend, gilt es als „das Schicksal“ zu bejahen, sondern zu erkennen, daß diese „Zukunft“ bereits heute halbe Vergangenheit ist, daß überall Mächte geboren werden, die aus dem Untergang des Alten heraus bereits ein neues Weltbild gestalten. Und diese Mächte sind auch „nicht umkehrbar“! Diese Mächte unserer Seele und unseres Blutes sind auch „Schicksal“, gleich wie das Streben nach Weltentdeckung es im 15. und 16. Jahrhundert und nach Menschheitskultur und Weltstaat es im 18. und 19. Jahrhundert waren.

Die Vereinigten Staaten von Nordamerika, nach übereinstimmender Ansicht aller Reisenden ein herrliches Land der Zukunft, haben die große Aufgabe, nach Abwerfen ihrer verschlissenen Gründungsideen und des jetzigen Standes des Protzentums (d.h. der Vernichtung der Idee New York) mit junger Kraft an die Durchsetzung des neuen Rassestaatsgedankens zu gehen, wie ihn einige erwachte Amerikaner bereits vorgeahnt haben (Grant, Standard):die Aus- und Ansiedlung der Nigger und Gelben, die Überlassung der ostasiatischen Besitzungen an Japan, das Hinwirken auf Vorbereitung einer schwarzen Kolonisation in Zentralafrika, die Aussiedlung der Juden nach einer Gegend, wo dieses gesamte „Volk“ Platz finden kann. in Übereinstimmung mit der in dieser Richtung eingestellten Zukünftigen europäischen Politik. (Organische Interessengemeinschaft im Osten)

Die Versuche der letzten Jahrzehnte, auch den fernsten Winkel der Welt mit Kanonen zu beherrschen, um die auszubeutenden Völker in „Ruhe und Ordnung“ zu halten, war kein Zeichen einer stärke, sondern ein Schwächeausweis, gleichwie eine übermäßig große Polizei in einem Staate nicht auf dessen starkes Gefüge, sondern auf seine Morschheit schließen läßt. Der Einwand, Europa und Amerika müßten sich z. B. in Ostasien „sichern“, um ihren Handel in China, damit aber auch Hunderttausende, ja Millionen von Existenzen daheim vor dem Zusammenbrach zu bewahren, ist hinfällig und kann nur Gültigkeit innerhalb des heutigen raubbaulüsternen Wirtschaft-Imperialismus beanspruchen. Ein derartig stark bevölkertes Land wie China ist auf die Ausfuhr seiner Erzeugnisse geradezu angewiesen, und es sind keine amerikanischen Panzerschiffe notwendig, um Tee und Gewürze zu verladen und dafür europäische Waren zu löschen China bedeutet auf Jahrzehnte hinaus einen Riesenmarkt für chemische und technische Erzeugnisse des Westens, um die Möglichkeit zu erhalten, die Reichtümer seines Bodens zu heben. Handelsverträge wird China in seinem eigenen Interesse, um Arbeit, Verdienst und Ordnung in seinem Lande zu schaffen, mit allen Staaten abschließen, ohne dazu durch Opiumhändler aus Kalkutta und Bombay gezwungen zu sein. Es wird sich aber allerdings dagegen zu wehren wissen, wenn wuchernde Weltbankiers alle Kulturvölker als Anleihe-Plantagen betrachten wollen, gut genug, Zins über Zins zu erfronen und einen Finanzkommissar als Herrn über das ganze Land bestimmen zu lassen, wie es das Dawesdiktat in zynischer Weise mit Deutschland eingeleitet hatte. Und das ist gut so.

Die heutigen Staatenverschuldungen werden bereits wie ein privatrechtlicher Vertrag angesehen. Ein Bruch mancher Tributabkommen hätte trotz der Unmöglichkeit des Erfüllens für viele Völker leicht schwerste Konflikte mit Welt-(Finanzkapitalismus der Völkerfeind) staaten, richtiger mit den diese Weltstaaten leitenden Bankiers zur Folge. Der Eingriff in die sog. Deutsche Reichsbahn oder Reichsbank hätte bis 1933 gleichfalls schwere außenpolitische Verwicklungen nach sich gezogen. So trugen die Bahn, das Geld, das ganze Reich zu Unrecht den Namen „deutsch“. Deutsch waren an ihnen nur die arbeitenden Sklaven, es herrschten Franzosen, Juden, Amerikaner. Dieser Zustand war auf die Dauer unhaltbar und wenn bei einer Änderung der weltpolitischen Lage eine Entladung käme, so wären daran einzig und allein die geldgierigen Vertreter der Demokratie schuld. Nun verfiel nach Deutschland ein Staat nach dem anderen in die Verstrickung jenes weltpolitischen Räubersystems, welchem wir die Tributdiktate zu verdanken hatten. Zugleich beginnt aber auch ein Erwachen. Dieses Aufmerken, namentlich auf Grund der deutschen Erhebung von 1933, wird notwendigerweise zu im wesentlichen gleichbleibenden Lösungen führen.

Nicht ein „internationales Privatsyndikat“ (Rathenau), nicht weltwirtschaftliche, über alle Völker gelagerte Trusts als Ziel und „Sinn der Weltgeschichte“, nicht ein rasseloser Völkerbund ist es, was die nordisch-deutsche Erneuerung in europäischer und weltpolitischer Hinsicht zu verkünden hat, sondern rassisch bestimmte Staatensysteme, die in einer Symbiose zueinander stehen, nicht in endloser Vermischung der Gestalten im gestaltenlosen Chaos untergehen sollen, wie es sich als notwendige Folge der bisherigen demokratisch-marxistischen Weltpolitik darstellt, Staatensysteme jedoch auch, welche auf Grund dieser organischen Gliederung die politische Herrschaft der weißen Rasse über den Erdball sicherstellen.

Deshalb bedeutet der Gedanke einer rassisch begründeten Weltpolitik auch in bezug auf Ostasien das Herauslösen, Herausschlagen eines Staates nach dem anderen aus dem (Weltpolitische Vorschau) heutigen allstaatlichen und überstaatlichen Finanzsystem, das längst zu vier Fünfteln jüdisch bestimmt wird. Dem rasselosen Pan-Europa, der chaotischen „Weltgerichtsbarkeit“, der volksIosen freimaurerischen Weltrepublik steht dieser neue Gedanke des nordischen Wesens als einziger gefährlicher, weil organischer, gegenüber. Alle anderen gelten nicht mehr. Und nach dieser weltpolitischen Wertung der ringenden Kräfte ergibt sich nochmals eine Bestätigung für das anfangs angedeutete Staatensystem, dessen Gründung allein den Interessen der nordischen Kulturen und staatsformenden Mächte entspricht: ein deutsch-skandinavischer Block mit dem Ziel der Sicherung Nordeuropas vor der kommunistischen Welle, Verhinderung der Bildung einer sich zusammenballenden Gefahr im Osten; ein Bündnis dieses Blockes mit England, dessen indische Herrschaft ebenfalls nur durch Verhinderung eines machtpolitischen Asiatismus gewährleistet ist; trotz sicher vorhandener großer Spannungen gemeinsames stützen einer weißen Rassenpolitik in Nordamerika unter Voraussetzung der Zurückziehung amerikanischer Tributforderungen von Deutschland und England; ein Mittelmeerbündnis unter Führung Italiens; im fernen Osten ein gelbes Staatensystem bei gemeinsamer Wahrung weißer lebenswichtiger Interessen durch Nordamerika und Europa. Inwieweit dieser organische Wille sich durchsetzen kann, wird die Zukunft erweisen.

Deutschland selbst wird dann endlich die Möglichkeit erlangen, in Europa seinen 100 Millionen genug Lebensraum zu verschaffen, wobei hier die Politik wieder zu Metaphysik zurückführt: auch die innere Schöpferfreiheit eines Volkes ist an politische Unabhängigkeit gebunden, nur diese Unabhängigkeit aber kann das Dauern, die Kraft des nationalen Ehrbegriffs gewährleisten. Deshalb ist der Ruf nach eigenem Raum, nach eigenem Brot auch die Voraussetzung für die Durchsetzung seelischer Werte,(Außenpolitik und Bauernfreiheit) die Formung des deutschen Charakters. In diesem großen Daseinskampf um Ehre, Freiheit und Brot einer solchen schöpferischen Nation wie Deutschland muß das deutsche Volk jene Rücksicht erwarten, die man weniger bedeutenden Nationen ohne weiteres eingeräumt hat. Es muß Boden frei werden zur Beackerung durch germanische Bauernfäuste. Dadurch allein ist die Möglichkeit eines Aufatmens für das auf engstem Raum zusammengepreßte deutsche Volk gegeben. Dadurch aber auch die Gründung einer neuen Kulturepoche des weißen Menschen.


Weiter zu: VII. Die Einheit des Wesens

Zurück zum „Mythos d. 20. Jahrhunderts“

Autor: Germanenherz

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!

2 Kommentare zu „Der Mythus des 20. Jahrhunderts Drittes Buch: Das kommende Reich VI. Ein neues Staatensystem“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s