Rassenphilosophie und Staatsaufbau

NATION IM WIDERSPRUCH (S. 149)

ALFRED ROSENBERG [1893-1946]

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg
Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Jede noch so große und weitverzweigte geistige Bewegung geht doch stets auf sehr wenige Kerngedanken, meist nur auf einen einzigen zurück. Das ist nicht etwa ein Zeichen der Armut, sondern des Reichtums, ein Zeugnis von echter Seelengestalt und organischer Fruchtbarkeit im Gegensatz zum Eklektizismus, d. h. zu den Methoden jener Menschen, die aus vielen Ideen glauben durch Zusammenfügen etwas besonders Großes konstruieren zu können. Gerade diese intellektualistischen Versuche, die anmaßend alles andere als »Mangel an Geistigkeit« zu kritisieren wagen, sind die Anzeichen eines Verfalls der seelischen Schöpferkraft. Die Natur bildet aus einem Samenkorn die Ähre und vielfältige Frucht, nicht durch Zusammenstampfen vieler Keime verschiedenartiger Gewächse. Genau auf die gleiche Art entstehen echte Formen auf allen Gebieten des Lebens, nur sie bedingen große Entdeckungen, deren Auswirkungen dann in alles Geäder auch der andern Lebenstriebe hineinquillt. Das gewaltsame Zusammenschweißen von vielgestaltigen Wesenseigentümlichkeiten aber ist – auf politischem Gebiet – die Demokratie. Sie ist deshalb unter fast allen geschichtlich verfolgbaren Bedingungen die politische Form des rassischen Niederganges eines schöpferischen starken Volkes, wenn es auf die andersartig, meist minderwertigen Gruppen die gleichen Rechte übertrug, die es einst erkämpft hatte als Voraussetzung einer wirklichen Weltgestaltung. Inmitten eines solchen seelisch-rassischen Niederganges blitzt dann manchmal in großen Köpfen die Erkenntnis über das Wesen dieses Verfalls auf, so wenn Plato in der hellenischen Spätzeit einen strengen Staat auf rassischer Grundlage als Plan entwirft, wohl mit dem Unterbewußtsein, daß das nordische Blut der Griechen durch Rassenmischungen und Kriege nahezu ausgerottet war. Es war für Hellas zu spät, wie es einst für Indien und Iran zu spät gewesen war, wie es auch nachher für Rom zu spät wurde. Die Erkenntnis, daß die »ewige Nacht« des Völkerchaos sich über Europa ausgebreitet hätte, wenn nicht das Germanentum in der Welt erschienen wäre, ist die größte Entdeckung des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die in erster Linie der sich später zum Nationalsozialismus bekennende H. St. Chamberlain festgefügt dem deutschen Volk übergeben hat. Die spätere Rassenkunde und Vererbungslehre hat seine Gedanken vertieft, ein großes Schrifttum hat die Erkenntnisse immer weiter ausgestaltet. Daß dies alles aber nicht Papier, Literatur geblieben, sondern blutvolles Leben für heute schon nach Millionen zählende Deutsche geworden ist, ist das geschichtliche Verdienst Adolf Hitlers, der nationalsozialistischen Volksbewegung. Was immer die Zukunft bringen mag, unter welchen politischen, wirtschaftlichen, sozialen Formen, Zwischenlösungen, Schwierigkeiten, Kämpfen diese Bewegung ihrem Ziel zustreben mag, dies geschichtliche Verdienst steht bereits heute außer aller Frage. Alles, was als Einzelpersönlichkeit in deutschen Landen rang, sich im brodelnden Chaos nach Gestalt sehnte, in den Tiefen der eigenen Seele nach den Gründen des großen Zusammenbruchs von 1918 forschte, es strömte immer mehr zusammen in eine Bewegung, die einst verlacht und verspottet, dann verfemt und verfolgt, hoffnungskühn gerade in der Stunde der tiefsten Demütigung Deutschlands in wenigen Herzen geboren worden war. Aber die Hoffnung wäre sicher zusammengebrochen, wenn sie nicht mit dem tiefbegründeten Glauben verschmolzen gewesen wäre, daß in tausend Städten und Dörfern der deutschen Lande verwandte Menschen Ähnliches ersehnten, daß das alte Blut noch immer in jenen rauschte, die im Großen Kriege gekämpft hatten, und in den Nachkommen der Gefallenen lebendig wurde.

Dieser Glaube an den Wert des Blutes, die Ur-Voraussetzung der nationalsozialistischen Weltanschauung, ist nun kein »platter Materialismus«, wie es vielfach gerade auch von seiten manchesterlicher Liberaler hieß, sondern liegt viel tiefer. Im wesentlichen besagt er, daß eine bestimmte schöpferische Seele, ein bestimmt gearteter Charakter, eine bestimmte Geisteshaltung immer gepaart ist mit einer bestimmten Rassengestalt. Es ist kein Zufall, daß die genial-heroische Siegfriedsgestalt eine Schöpfung und seelisches Vorbild des Germanen ist, der Betrüger und Erbschleicher Jakob aber die Idealgestalt des Juden. Es ist kein Zufall, daß der Gedanke der Ehre höchster Wert ist bei den Sängern der Edda, beim Dichter des Hildebrandliedes, des Gudrun-, des Nibelungenliedes, in anderer Gestalt – der unbedingten Wahrhaftigkeit des Forschers – genau so wiederkehrt bei Leonardo, Kopernikus, bis er im Faust seine mächtigste Verklärung findet. Und umgekehrt ist es kein Zufall, wenn der jüdische Sittenkodex – Talmud, Schulchan Aruch – den zu vollführenden Betrug am Nichtjuden zur Richtschnur jüdischer Nationalmoral erhebt. Es ist kein Zufall, wenn der Träger des Ehregedankens ein schlanker, hoher, helläugiger, kraftvoller Mensch ist, die Nachkommen des Vaters Jakob aber krumme, plattfüßige, schwarze, krauslockige Gestalten. Es ist kein Zufall, wenn die Pallas Athene und der Apoll mit ihrem kriegerisch-edlen Sinn nur so dargestellt werden konnten, wie die Frauen des Parthenongiebels, das Haupt des Zeus zeigen, während die vorderasiatischen Spione im Thersites des Homer sich ebenso verkörpert finden wie auf den späteren Vasenmalereien als rucksacktragende orientalische Händler.

Dieser Kampf der verschiedenen Rassenseelen, das ist für uns heute der Kernpunkt der Welt- und Kulturgeschichte. In einem ganz anderen Lichte schreiten deshalb heute die Großen der Vergangenheit an unserem geistigen Auge vorüber, aber ganz anders beurteilen wir deshalb auch die deutsche Geschichte und das Wesen der geistigen und politischen Kämpfe unserer Zeit. Wir kennen deshalb kein »Altertum, Mittelalter und Neuzeit«, was eine Entwicklung in gerader Linie voraussetzt, wo eine Zeit an die andere, diese fortführend, sich unmittelbar anschließt. Für uns beginnt immer dort eine neue Geschichte, wo eine neue Menschenart über eine andere gesiegt hat. Mit dem Siege des Germanentums über das späte Rom, in der Ausgestaltung dieses Sieges, im Ausbau jener Werte, die uns die Theodorich und Stilicho, die Ottonen, Friedrich II., die Dichter der Heldengesänge und die Erbauer der Dome hinterlassen haben, besteht für uns auch das Wesen einer deutschen Geschichtsbetrachtung. Sie hat ihren Maßstab in der Prüfung der Frage, ob eine Persönlichkeit, eine hervorragende Tat die germanische Seele gehoben, geläutert, gestärkt hat oder nicht. So manche an sich starke Gestalt der deutschen Vergangenheit wird dadurch zwar nicht aus ihr verschwinden, aber eine andere Deutung und Bedeutung erhalten. Was früher vielleicht Liebe erweckte, wird heute auf Ablehnung stoßen, was minder gewertet wurde, wird im hellsten Lichte unserer Verehrung stehen. Diese Art der Betrachtung ist nicht unsachlich und nicht ungerecht, wie es uns bereits tausendfach entgegenschallt, denn die, die uns kritisieren, die reihen die Ereignisse und Gestalten ja auch nicht als einfache Chronisten aneinander, sondern werten auch, sei es von dem Standpunkt einer erträumten »Humanität« aus, sei es von der Warte eines religionspolitischen Ideals. Und gerecht erscheint uns vor allem, jene Männer – Künstler, Denker, Erfinder, Staatengestalter – auf Grund jener Folgen zu prüfen, die ihre Taten für jenes Volk gezeitigt haben, aus dem heraus sie geboren worden waren. Diese wirkliche Gerechtigkeit hat niemand schärfer gekennzeichnet wie Nietzsche. »Objektivität und Gerechtigkeit haben nichts miteinander zu tun«, sagt er, und versteht unter Objektivität die »kalte und verächtliche Neutralität des sogenannten wissenschaftlichen Menschen«. So peinlich wahrhaftig wir uns zu den echten Urkunden der Vergangenheit auch verhalten werden, so wissen wir heute endlich wieder, daß Geschichte schreiben ebenso werten heißt, wie in der Gegenwart Geschichte für die Zukunft gestalten. Denn der Kampf in dieser Gegenwart, der ist erbittertes Verneinen auf der einen, glühendes Bejahen auf der anderen Seite, ein mit politischen Machtmitteln unternommener riesenhafter Versuch, entgegen der blut- und naturlosen Weltstadt den Gesetzen der aristokratischen Natur und den Geboten des germanischen Blutes wieder zum Siege zu verhelfen. Leben und Politik ist also nicht Debatte am grünen Tisch über »rationale Zweckmäßigkeiten« weltwirtschaftlicher oder universalistischer Art, sondern Ringen um Charakterwerte gegen Charakterlosigkeit von Seelengestalt gegen feindliche Form oder gestaltenloses Chaos.

Es ist nun ein beliebtes Mittel der jüdischen Presse, darauf hinzuweisen, daß das deutsche Volk auch ohne die Juden rassisch nicht einheitlich, daß also ein Staatsaufbau auf rassischer Grundlage praktisch undurchführbar sei, nur den Zwist zwischen den Stämmen großzüchten müsse, woraus dann gefolgert wird, der nationalsozialistische Rassengedanke sei volks- und staatsfeindlich. Diesen typisch talmudistischen Versuchen der Irreführung ist zu entgegnen, daß die Rassenkunde zwar rund fünf Rassen in Europa feststellt, jede mit ihrem Charakter, Temperament und geistiger Haltung, daß es aber zweifellos ist, daß deutsches Volkstum nicht eine gleichmäßig graue Mischung darstellt, sondern zweifellos zu 80% auf das Germanentum zurückgeht. Dieses nordische Germanentum hat den Takt des deutschen Lebens bestimmt, es hat in vielen Fällen das andere europäische Blut assimiliert, zweifellos sogar manche Bereicherungen im einzelnen erfahren, jedoch werden alle Wertvollen, die teil etwa am westischen oder dinarischen Blut haben, in den Charakterwerten des germanischen Wesens auch ihren Maßstab des Handelns, ihr Bildungselement finden. Das einfach Mysteriöse, das heute durch Millionen geht, ist ja gerade dieses Selbst-Erwachen des germanischen Deutschtums, in unübersehbarer Fülle häufen sich Werke dieser großen Selbstbesinnung und in vielen Fragen erscheinen im Lichte der »Vor«geschichte oft 1500 Jahre wie weggewischt. Wir beginnen die Geschichte des germanisch-deutschen Wesens nicht mit dem Jahre 1, sondern gehen viele Tausende von Jahren zurück und ziehen von den Trägern der Megalithkultur eine gerade Linie zu Herzog Widukind und Bismarck. Und in diesem großen Erwachen erscheint jeder Deutsche, gleich wo er auf unserem Planeten geboren sein mag, als Mitkämpfer, wenn er sich tätig als Träger der Werte der deutschen Ehre und der Freiheit erweist. Jene, die minderwertig sind an Körper und Seele, werden durch diese Zuchtanforderungen der praktischen Tat von selbst ausgeschieden, und so wird durch Bewährung an germanischen Werten sich der Stil auch des zukünftigen deutschen Lebens herausbilden. Der Rassengedanke ist also kein zerstörendes Element, sondern ein bindendes. Noch mehr: das letzte Bindemittel, um ein durch Not, Mühsal, Weltstadt und jüdisches Gift krankes Volk zur Einheit und starker Staatlichkeit zu führen. [1932]

ergänzender Beitrag zum Thema „Rassenphilosophie“ bei Germanenherz Gesetz zur Reinheit des Blutes

ergänzend:

Die »Nürnberger Gesetze«von 1935
Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes
und der deutschen Ehre

deutsches blut Durchdrungen von der Erkenntnis, daß die Reinheit des deutschen Blutes die Voraussetzung für den Fortbestand des deutschen Volkes ist, und beseelt von dem unbeugsamen Willen, die deutsche Nation für alle Zukunft zu sichern, hat der Reichstag einstimmig das folgende Gesetz beschlossen, das hiermit verkündet wird

§1  (1) Eheschließungen zwischen Juden und Staatsangehörigen deutschen und artverwandten Blutes sind verboten. Trotzdem geschlossene Ehen sind nichtig, auch wenn sie zur Umgehung dieses Gesetzes im Auslande geschlossen sind.
      (2) Die Nichtigkeitsklage kann nur der Staatsanwalt erheben.
§ 2  Außerehelicher Verkehr zwischen Juden und Staatsangehörigen deutschen und  artverwandten Blutes ist verboten.
§ 3  Juden dürfen weibliche Staatsangehörige deutschen und artverwandten Blutes  unter 45 Jahren nicht in ihrem Haushalt beschäftigen.
§ 4  (1) Juden ist das Hissen der Reichs- und Nationalflagge und das Zeigen der  Reichsfarben verboten.
        (2) Dagegen ist ihnen das Zeigen der jüdischen Farben gestattet. Die Ausübung dieser Befugnis steht unter staatlichem Schutz.
§ 5  (1) Wer dem Verbot des § 1 zuwiderhandelt, wird mit Zuchthaus bestraft.
       (2) Der Mann, der dem Verbot des § 2 zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis oder Zuchthaus bestraft.
       (3) Wer den Bestimmungen der Paragraphen 3 und 4 zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe oder mit beiden dieser Strafen bestraft.
§ 6  Der Reichsminister des Inneren erläßt im Einvernehmen mit dem Stellvertreter   des Führers und dem Reichsminister der Justiz die zur Durchführung  und Ergänzung des Gesetzes erforderl. Rechts- und Verwaltungsvorschriften.
§ 7  Das Gesetz tritt am Tage nach der Verkündung, § 3 jedoch erst am 1. Januar 1936 in Kraft…….. Nürnberg, den 15. September 1935.

Autor: Germanenherz

Ich bin kein Christ "in dem heutigen Sinne", kein Zionist, kein Moslem oder sonst was. Ich bin auch kein Weißer, Grüner, Brauner oder Schwarzer. Kein Linker, kein Rechter und kein Befürworter einer erfundenen Richtung. Jeder soll als Person respektiert und keiner vergöttert Sein. Ich bin nicht auf dieser Erde, um zu sein, wie andere mich gerne hätten.

1 Kommentar zu „Rassenphilosophie und Staatsaufbau“

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