Thema Umerziehung

Cui bono?  bzw. für Wem zum Vorteil?

Der Maulkorbparagraph 130 StGB Volksverhetzungergänzend: Bitte auch in die Links schauen
Der Maulkorbparagraph 130 StGB Volksverhetzung
Augenöffner im 卐 Zeichen der Zeit
BRD-Geschichtsschreibung
Der Schuldkult – ein psychotisches Krankheitsbild
Geschichtlicher Überblick eines Planes zur Kontrolle der Menschheit
Die zionistische Weltverschwörung: Kommunismus & Sozialismus
Das Judentum – eine Gegenrasse ???
Ein Gespenst geht um in Europa
Israel / Palästina Analysen
Das Volk, das die Lüge gebar
Deutschland wird von einer Fremdherrschaft regiert.
Juden als Kriegschefs und globale Brandstifter
Deutschland ist eine USrael-Kolonie – die Deutschen werden von einer Fremdherrschaft regiert
Weltherrschaft durch Umerziehung? aus KULTUR UND ZEITGESCHICHTE – ARCHIV DER ZEIT  ISBN 3-920722-29-9

Umerziehung ist das Werkzeug der Siegermächte, um die besiegten Völker geistig und seelisch umzuformen, ihnen ihre nationale Identität zu nehmen und sie zum formlosen Abklatsch der Sieger zu machen. Siegermächte des Zweiten Weltkrieges waren militärisch und machtpolitisch Amerika und Sowjetrußland, geistig und ideologisch die jüdischen Zionisten und Kommunisten. Frankreich kam als „Trittbrettfahrer“ der Amerikaner in den Siegerrang, ebenso Großbritannien. General de Gaulle bezeichnete Churchill als Roosevelts „Statthalter Europas“. Die Lieblingsidee Roosevelts war eine einheitliche Weltregierung durch die von ihm gegründeten „Vereinten Nationen“, am 1. Januar 1942 als „Pakt der Vereinten Nationen“ (26-Nationen-Erklärung) ins Leben gerufen. Die von Präsident Roosevelt erdachte und verwirklichte zweigeteilte Weltherrschaft der Amerikaner und der Russen beruhte somit auf der UNO, jedenfalls formal. Maßgebend blieben die beiden Supermächte, letzten Endes aufgrund ihrer gewaltigen industriellen und wirtschaftlichen Überlegenheit die Amerikaner, von denen auch Sowjetrußland abhängig war. Der „American Way of Life“ wurde somit für die ganze Welt bestimmend. Die UNO hatte am 15. Juni 1945 ihre Satzung beschlossen, unterzeichnet von 51 Nationen. Die „Vereinten Nationen“ waren, wie nach dem Ersten Weltkrieg der Völkerbund, eine Vereinigung von Siegerstaaten, die besiegten Staaten blieben aufgrund der Feindstaatenklausel ausgeschlossen; sie besteht noch heute. Die beiden Supermächte waren bestrebt, einen einheitlichen Menschentyp zu schaffen: im Osten den kommunistischen, im „freien Westen“ den demokratischen Massenmenschen. Maßgebend war und blieb der von den Amerikanern geschaffene Lebensstil, beruhend auf Massenproduktion und Massenkonsumation in Nahrung, Kleidung, Wohnung, im Geistigen und Kulturellen mit der übermächtigen standardisierten Unterhaltungsindustrie der Massenmedien: Presse, Zeitschriften, Film, Rundfunk, Fernsehen. Die amerikanische Freizeitindustrie und -Gestaltung mit dem Hollywood-Symbol hat die eindeutige Führung. Aber die Einheitswelt mit der amerikanisierten UNO-Regierung hat sich im Laufe eines halben Jahrhunderts als blutige Utopie erwiesen. Allein die ständige Zunahme der Mitglieder der UNO mit neuen Nationen- und Nationalitäten ist das Zeichen wachsenden Willens nach nationaler Selbständigkeit.

Die Handelskonkurrenz des kleindeutschen Kaiserreiches war die Triebfeder für den Entschluß der Regierung des britischen Weltreiches, den in überraschender Schnelligkeit heranwachsenden deutschen Konkurrenten niederzuschlagen und auszuschalten. Symbolisch dafür war das Gespräch des Führers der konservativen Partei, Lord Balfour, mit dem amerikanischen Botschafter in London Henry White um das Jahr 1910: „Wir sind wahrscheinlich töricht, daß wir keinen Grund finden, um Deutschland den Krieg zu erklären, ehe es zuviel Schiffe baut und uns unseren Handel wegnimmt.“ 1) Der amerikanische Botschafter antwortete: „Sie sind im privaten Leben ein hochherziger Mann. Wie ist es möglich, daß Sie politisch etwas so Unmoralisches erwägen können, wie einen Krieg gegen eine harmlose Nation zu provozieren, die ein ebenso gutes Recht auf eine Flotte hat wie Sie? Wenn Sie mit dem deutschen Handel konkurrieren wollen, so arbeiten Sie härter.“ Darauf Lord Balfour: „Das würde bedeuten, daß wir unseren Lebensstandard senken müßten. Vielleicht wäre ein Krieg einfacher für uns.“ Botschafter White erwiderte: „Ich bin erschrocken, daß gerade Sie solche Grundsätze aufstellen können.“ Balfour entgegnete: „Ist das eine Frage von Recht und Unrecht? Vielleicht ist das nur eine Frage der Erhaltung unserer Vorherrschaft.“

Die weltgewandte Diplomatie Englands hatte bereits mit der Entente Cordiale von 1904 und dem Abkommen mit Rußland von 1907 das Netz gesponnen, um den verhaßten deutschen Konkurrenten damit zu fangen und ihn zum Erliegen zu bringen. England machte 1914 durch sein Eingreifen den binneneuropäischen Konflikt zu einem Weltkrieg als Mutterland des größten Weltreiches. Die wichtigsten Waffen gegen das Deutsche Reich waren Hunger und Lüge durch die Hungerblockade und durch die Lügenpropaganda. Damit begann die „Umerziehung“. Die von England und aus gesteuerte Propaganda erzeugte schon vor Ausbruch des Krieges eine in der Welt verbreitete antideutsche Stimmung mit der Behauptung, das kriegerische Deutschland sei schuld an dem Kriege, weil es seine harmlosen Nachbarn überfallen habe. Der britischen Propaganda gelang es, sich das Monopol der Nachrichtenversorgung der ganzen Welt, besonders von Amerika, zu sichern, indem es das überseeische Kabel bei Kriegsbeginn durchschnitt. Deutschland war dieser Kampfesweise nicht gewachsen und erlag nach über vierjährigem Widerstand. Das Deutsche Reich hatte sich zwar im Kampfe so stark erwiesen, daß es sich in den ersten drei Kriegsjahren erfolgreich gegen seine drei Hauptgegner Frankreich, Rußland und das Britische Weltreich hatte behaupten und Rußland in die Knie zwingen können. In Frankreich meuterte 1917 die Armee, und die Entente-Mächte Frankreich und England mußten einen Kompromißfrieden mit dem Deutschen Reich ins Auge fassen. Aber die USA entschieden durch ihr militärisches Eingreifen ab Juni 1917 den Krieg gegen die Mittelmächte und für die Entente. Sie hatten schon seit Herbst 1914 in steigendem Maße den Alliierten Rüstungsmaterial geliefert, und zwar für mehr als drei Milliarden Dollar. Nun griffen sie militärisch ein, weil sie ihre Kriegsgewinne gefährdet sahen.

Churchill soll 1936 geäußert haben: „Amerikas Kriegseintritt war ein unseliger Schrift. Wäret Ihr“, so sagte er einem amerikanischen Journalisten, ,zu Hause geblieben und Euren Geschäften nachgegangen, dann hatten wir im Frühjahr 1917 mit den Zentralmächten Frieden geschlossen und damit über einer Million britischer und französischer Soldaten das Leben bewahrt.“ 2) Die Amerikaner wurden ebenso eifrige Verfechter der Behauptung von der alleinigen Kriegsschuld Deutschlands wie England und Frankreich. Präsident Wilson gab dem Krieg gegen die Mittelmächte die entscheidende ideologische Wende eines Kampfes der republikanischen Demokratie gegen die monarchische Autokratie. Unmittelbar vor Kriegsausbruch hatte auf dem Eucharistischen Kongreß in Lourdes der New Yorker Erzbischof Kardinal Farley prophezeit: „Der Krieg, der in Vorbereitung ist, wird ein Kampf zwischen dem internationalen Kapital und den regierenden Dynastien sein. Das Kapital wünscht niemand über sich zu haben, kennt keinen Gott oder Herrn und möchte alle Staaten als große Bankgeschäfte regieren lassen. Ihr Gewinn soll zur alleinigen Richtschnur der Regierenden werden…“ 3) Ein halbes Jahrzehnt vorher, im Jahre 1909, hatte bereits Walther Rathenau in einem Artikel in der ,Neuen Freien Presse“ (Wien) darauf hingewiesen, daß dreihundert Männer anonym die Welt regieren. Und der große Moltke hatte schon in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre geschrieben: ,Die Börse hat in unseren Tagen einen Einfluß gewonnen, welcher die bewaffnete Macht für ihre Interessen ins Feld zu rufen vermag.“ 4)

Präsident Wilson erklärte auch, der Krieg richte sich nicht gegen das deutsche Volk, sondern gegen dessen autokratisches Regime, besonders gegen den Kaiser und gegen den preußischen Militarismus. Über den Kopf der deutschen Regierung hinweg suchte er unmittelbar auf das deutsche Volk Einfluß zu gewinnen. Die alliierte Propaganda steigerte sich ab 1917, unter solch ideologischem Vorzeichen außerordentlich geschickt organisiert und verwirklicht durch den britischen Presselord Northcliff 5), der die Lüge zur wirksamsten Waffe der Alliierten gemacht hatte. Greuelmärchen wie das Verstümmeln belgischer Kinder durch deutsche Soldaten (abgehackte Hände) hatten eine ungeheure Wirkung in den USA, noch zehn Jahre nach Kriegsende. Die alliierte Propaganda gewann ab Frühjahr 1917 einen einflußreichen Verbündeten in Deutschland selbst, nämlich die Unabhängige sozialdemokratische Partei. Sie strebte nach russischem Vorbild den gesellschaftlichen Umsturz im Deutschen Reich an und arbeitete daher sowohl mit dem bolschewistischen Politbüro in Moskau wie mit den alliierten Propagandisten in London und Paris, in Holland und in der Schweiz zusammen. Aber auch bürgerliche Zeitungen, wie die unter jüdischer Leitung stehende „Frankfurter Zeitung“ und ,Berliner Tageblatt“ betrieben pazifistische, antinationale Propaganda. Unter dem Einfluß dieser übermächtigen pazifistischen und besonders gegen den Kaiser gerichteten Propaganda brach im Herbst 1918 das Deutsche Reich zusammen, nicht an der Front, sondern in der Heimat und in der Etappe.

Wilsons vierzehn Punkte nahm die kaiserliche Regierung als Verhandlungsgrundlage an, und die hungernden Massen machten unter dem Einfluß ihrer sozialistischen Führer durch den Aufstand in der Etappe und in der Heimat weiteren Widerstand gegen den äußeren Feind unmöglich. Statt eines Waffenstillstandes mußte die Reichsregierung eine Kapitulation unterzeichnen, die bereits die Entwaffnung des Reiches erzwang. Die Siegermächte hatten den Vorvertrag auf der Basis der vierzehn Punkte nicht eingehalten und durch diesen Wortbruch die Kapitulation erzwungen. Die zwangsläufige Folge waren die Friedensdiktate von Versailles, St. Germain und Trianon für Mitteleuropa. Während die deutsche Nationalversammlung in Weimar Über die neue verfassungsmäßige Gestaltung für die ,freieste Demokratie“ beriet, legten in 20 Versailles die Sieger die “ Friedensbestimmungen“ unter voller Ausschaltung des Reiches und Deutschösterreichs fest. Sie erzwangen mit der Drohung des Einmarsches in Innerdeutschland dann die Unterschrift unter das Versailler Diktat am 28. Juni 1919, dem Jahrestag des Doppelmordes am österreichischen Thronfolgerpaar in Sarajevo, ein eindeutiges Bekenntnis zum Mord und seinen schwerwiegenden weltgeschichtlichen Folgen.

Als erster völkerrechtlicher „Friedensvertrag der europäischen Geschichte wurde der Versailler „Vertrag“ – es war ein Diktat! – n i c h t im Namen Gottes abgeschlossen. Neben unerfüllbaren wirtschaftlichen und finanziellen Forderungen und unheilvoller Verstümmelung besonders der Ostgrenze des Reiches war der Schuldparagraph 231 die schlimmste Belastung infolge der Lüge von der Alleinschuld des Deutschen Reiches am Kriegsausbruch. Das Versailler Diktat mußte im Reichsgesetzblatt veröffentlicht werden und war die eigentliche Verfassung der deutschen Republik. Die Weimarer Reichsverfassung wurde am 11. August 1919 verkündet. Ihr Vorbild war die parlamentarische Republik mit der Vielparteienherrschaft nach westlichem Muster. Obwohl das deutsche Volk, betört von der Feindpropaganda, die Waffen gestreckt hatte, den Kaiser gestürzt und die monarchische Staatsform beseitigte und nach dem Vorbild der westlichen Alliierten die staatliche Neugestaltung durchgeführt hatte, wurde es einem Straffrieden unterworfen. Die siegreichen Feinde erwürgten das Produkt ihrer Propaganda, die Weimarer Republik mit ihrer parlamentarischen Vielparteienherrschaft, bereits im Augenblick der Geburt. Das von Präsident Wilson stolz verkündete Selbstbestimmungsrecht der Völker wurde dem deutschen Volk verweigert, die österreichischen Deutschen mußten in der kleinen Rumpfrepublik vegetieren, der Anschluß an das Reich, von der österreichischen Nationalversammlung einstimmig beschlossen, ebenso von der Weimarer Nationalversammlung, wurde verboten. Das Königreich Ungarn wurde durch das Diktat von Trianon zwei Drittel seines Gebietes beraubt. Die Sieger schufen neue Staatsgebilde, die sich als lebensunfähig erwiesen: Im Norden der ehemaligen Donaumonarchie die Tschechoslowakei und im Süden Jugoslawien. Diese Retortengebilde, nur geschaffen, um das deutsche Volk in der Mitte Europas dauernd in Ohnmacht zu halten, bestehen zur Zeit der Niederschrift dieses Textes bereits nicht mehr. Die Abtrennung Ostpreußens und Danzigs durch den politischen Korridor vom Reich war eine sadistische Maßnahme, Anlaß für den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. ,An dieser Stelle wird in zwanzig Jahren ein neuer Krieg entstehen“, hatte Marschall Foch bei Festlegung der deutschen Ostgrenze prophezeit. Die Alliierten hatten mit Hilfe Amerikas den Sieg errungen durch Lüge, Hunger, Betrug und Vergewaltigung. Die Sieger tragen für die Friedensordnung die Verantwortung. Aus ihrer „Friedensordnung“ entstand der Zweite Weltkrieg. Der berühmte Althistoriker Eduard Meyer schrieb an Oswald Spengler am 26. 7. 1927:

„Ganz abgesehen davon, daß ich niemals wieder etwas für Amerika schreiben würde – denn Amerika ist für mich der Hauptschuldige an unserer Lage – mit seiner inneren Verlogenheit und salbungsvollen Überheblichkeit der mir widerwärtigste unserer Feinde…“

Zwischenkriegszeit – Weimarer Republik

Die Weimarer Parteien haben alle mit Ausnahme der eigentlichen Umsturzpartei, der USPD, gegen das Versailler Diktat, besonders den Schuldparagraphen, protestiert, ihn trotz der erzwungenen Unterschrift nie anerkannt. Die Verankerung der Kriegsschuldlüge im „Friedensvertrag“ hat die politische Atmosphäre in ganz Europa auf die Dauer vergiftet und entscheidend zur Entfaltung eines fanatischen Nationalismus beigetragen. Die Prophezeiung des New Yorker Erzbischofs Kardinal Farley erfüllte sich buchstäblich und handgreiflich an der Weimarer Republik. Die Regelung der Kriegsschulden wurde amerikanischen Bankiers übertragen: Der Dawes-Plan, benannt nach dem amerikanischen Bankier und Vorsitzenden der Reparationskommission, wurde 1924 angenommen. Nachdem er gescheitert war, folgte der Young-Plan, benannt nach dem amerikanischen Bankier Owen Young. Demnach sollte Deutschland bis 1988 Reparationen zahlen. Die heiße Diskussion um diese finanziellen Versklavungspläne füllte das Jahrzehnt von 1920 bis 1930 in der’ Politik und Wirtschaft aus. Das Deutsche Reich war 1931 praktisch zahlungsunfähig und bankrott. Der Reichspräsident mußte sich mit einem Bettelbrief an den amerikanischen Präsidenten Hoover um ein Moratorium wenden. Dieser, ein einsichtiger Mann, hatte unmittelbar vor dem Empfang des Schreibens von Reichspräsident Hindenburg von sich aus ein Moratorium beschlossen. Die schrumpfende Wirtschaft stöhnte unter der Last von fünf Millionen Arbeitslosen. Im Jahre 1932 errangen die beiden Flügelparteien, die Kommunisten und die Nationalsozialisten, die absolute Mehrheit bei der Reichstagswahl am 30.7.1932. Damit war das parlamentarische Regierungssystem außer Kraft gesetzt, die parlamentarische Demokratie zusammengebrochen, und die Frage lautete jetzt: Wie geht es autoritär weiter?

Die ,Friedensordnung“ der außen- und innenpolitischen Sieger von 1918/19 war nach dreizehn Jahren zusammengebrochen, wirtschaftlich, finanziell, politisch. Die Siegermächte sahen sich daher 1932 gezwungen, einen Schlußstrich unter das Reparationsproblem zu ziehen, das heißt, die weitere finanzielle Ausplünderung Deutschlands einzustellen mit der Forderung einer Restzahlung von drei Milliarden Mark. Außerdem mußten sie sich dazu bequemen, die militärische Gleichberechtigung Deutschlands anzuerkennen.

Der erste Versuch der demokratisch-kapitalistischen Westmächte, das deutsche Volk „umzuerziehen“ zu ihrer Lebensweise, war damit gescheitert. Mit Lügen, Vertragsbruch, Erpressung, Vergewaltigung, Ausplünderung hatten sie den zweimaligen Zusammenbruch des Deutschen Reiches 1918 und 1932 erwirkt. Das deutsche Volk hatte den Einflüsterungen der feindlichen Propaganda 1918 nachgegeben und nach ausländischen Mustern sein Leben umzugestalten versucht unter dem Druck der Siegermächte. Die überwiegende Mehrheit neigte nach dem westlichen republikanischen. parlamentarisch-demokratischen Muster, eine Minderheit sah das Heil im sowjetischen Rätesystem.

Mit der Ernennung der Regierung Hitler-Hugenberg im Januar 1933 begann der Versuch, das nationale Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.

Antisemitismus

In der demokratisch-sozialistischen Umsturzbewegung Ost- und Mitteleuropas spielten Zionisten eine führende Rolle. In der ersten Phase der russischen Revolution, im Februar/März 1917, stand Alexander Kerenski an der Spitze, ein geborener Aaron Adler. Er war Freimaurer. Er hatte den Namen seines Stiefvaters Kerenski angenommen. 6)

Die zweite entscheidende Phase der bolschewistischen Machtergreifung mit Lenin an der Spitze, die sogenannte Oktoberrevolution, war im wesentlichen nichts anderes als die jüdische Machtergreifung in Rußland. Außer Lenin, dem Ideologen, waren die maßgeblichen Männer in der Führung fast ausschließlich jüdischer Herkunft. Trotzki (alias Bronstein) war aus Amerika gekommen und hatte von dort die nötigen Millionen Dollar mitgebracht, vornehmlich vom Bankhaus Schiff, Kuhn, Loeb & Schwab. Ferner gehörten dem Politbüro an Sinowjew, Kamenew, Radek, Joffe, Uritzki. Radek war der Deutschland-Experte und wurde die „Hebamme“ bei der Geburt der Kommunistischen Partei Deutschlands am 30. Dezember 1918. Die systematische Ausrottung der traditionellen russischen Führungsschichten der Offiziere, Beamten, Priester, des Adels, der besitzenden bürgerlichen Schicht durch organisierte Massenmorde, von den bolschewistischen Kommissaren durchgeführt in den ersten Jahren des Umsturzes, erfüllte die ganze Welt mit Schrecken und Entsetzen sowohl auf alliierter wie auf der Gegenseite. ,Die Juden waren die Elite der Revolution und sie waren ihre Gewinner. Dies ist eine besonders Seite der russischen international-sozialen Revolution . . .“, so schreibt Sonja Margolina in ihrem Buch: „Das Ende der Lügen. Rußland und die Juden im 20. Jahrhundert mit der Widmung: ,Meinem Vater, der Kommunist und Jude war’. 7) Im gleichen Jahr veröffentlichte Jewgenija Albaz das Buch: „Geheim-Imperium KGB. Totengräber der Sowjetunion. 8) Sie schreibt: „Über 66 Millionen wurden von Oktober 1917 bis 1959 Opfer der staatlichen Repressionen und des Terrors unter Lenin, Stalin, Chruschtschow…“ 9) Über die bolschewistische Geheimpolizei äußerte sie: ,Das erschreckendste Ergebnis der Arbeit dieses Amtes (NKWD-MGB-KGB), das in enger Zusammenarbeit und unter Leitung der Politorgane der KPDSU wirkt. ist das, was ich ,negative’ Auslese nenne. Im Laufe eines jahrzehntelangen Ausleseprozesses wurde eine besonders Abart des Homo sapiens gezüchtet: der Sowjetmensch. In der ersten Phase töteten sie die besten Vertreter des Adels, der Intellektuellen, der Arbeiter und Bauern. Danach wählten sie unter denen, die übriggeblieben waren, die eifrigsten und gehorsamsten aus, sie bekamen Führungsposten. Bojarski ist das sichtbare Beispiel einer solchen Auslese. Solche Beispiele gibt es viele: Chruschtschow und Breschnew, den wir heute lautstark tadeln, und auch Gorbatschow … “ 10)

Auch in Mitteleuropa war der Umsturz 1918/19 zum Teil das Werk der Zionisten. So Hugo Haase, Führer der USPD, ferner Kurt Eisner, der die Revolution im Deutschen Reich am 7. November auslöste, sein Sekretär Felix Fechenbach, sein Finanzminister Prof. Dr. Edgar Jaffé. In Berlin saß neben Haase im sechsköpfigen Rat der Volksbeauftragten noch Otto Landsberg. Rosa Luxemburg war zusammen mit Karl Liebknecht Führerin des Spartakusbundes. Eine wichtige Rolle spielte der Kontaktmann der USPD zur sowjetrussischen Botschaft in der Reichshauptstadt, der Reichstagsabgeordnete Dr. Oskar Cohn, als Geldvermittler und Überbringer für den Umsturz vom ersten sowjetrussischen Botschafter im kaiserlichen Berlin, Adolf Joffe. Er brüstete sich, den Umsturz in Berlin finanziert zu haben. 11) Der erste preußische Ministerpräsident nach dem Umsturz war Paul Hirsch.

Die Räterepublik in München stand fast ausschließlich unter Führung jüdischer Intellektueller: Erich Mühsam, Ernst Toller, Gustav Landauer, in ihrer radikalen Phase unter zwei russischen Juden: Eugen Leviné-Niessen und Tobias Axelrod. Der Antisemitismus der Nachkriegszeit in der bayerischen Landeshauptstadt hatte hierin seine hauptsächliche Triebfeder. Hier war der Nährboden für die Entstehung der Hitlerbewegung, für den Aufstieg Hitlers. Während des Krieges spielten Juden in der Wirtschaft eine wichtige Rolle. Am bekanntesten wurde Walther Rathenau als Gründer und Leiter der Kriegsrohstoffabteilung im preußischen Kriegsministerium. Als persönlicher Freund des Kaisers war der Hamburger Reeder Albert Ballin bekannt. Der „Vater“ der Weimarer Reichsverfassung war Hugo Preuß. Die großen Banken waren fast alle eine jüdische Domäne, ähnlich der Presse und das Kulturleben, Theater, Musik, Antiquitäten usw. Von den Zeitungen waren im Bestreben, den Kaiser und die Monarchie zu stürzen, die „Frankfurter Zeitung“ und das „Berliner Tageblatt“ führend, ferner alle sozialistischen Blätter, an der Spitze der „Vorwärts“, das Zentralorgan der SPD mit Friedrich Stampfer als Hauptschriftleiter. „Deutschland soll – das ist unser fester Wille – seine Kriegsflagge für immer streichen, ohne sie das letzte Mal siegreich nach Hause getragen zu haben“, schrieb der ,Vorwärts“ am 20. Oktober 1918. Diese „Linkskräfte“ formten das Gesicht der Weimarer Republik. In Osterreich waren die Häupter des Umsturzes die beiden Führer des Austromarxismus, Viktor und sein Sohn Dr. Friedrich Adler, letzterer Mörder des österreichischen Ministerpräsidenten Graf Stürghk, ferner Dr. Julius Deutsch. In Ungarn stand an der Spitze der Räterepublik Bela Kun.

Nahum Goldmann, maßgeblicher Führer des Weltjudentums und dreißig Jahre Präsident des Jüdischen Weltkongresses (geb. 1895 in Litauen im zaristischen Rußland), hatte in seiner ersten Schrift: „Der Geist des Militarismus“ im Jahre 1915 prophezeit: „…So besteht denn die erste Aufgabe unserer Zeit in der Zerstörung: alle sozialen Schichtungen und gesellschaftlichen Formungen, die das alte System geschaffen hat, müssen vernichtet, die einzelnen Menschen müssen aus ihren angestammten Milieus herausgerissen werden; keine Tradition darf mehr heilig gelten; das Alter gilt nur als Zeichen der Krankheit; die Parole heißt: was war, muß weg. Die Kräfte, die diese negativen Aufgaben unserer Zeit ausführen, sind: auf dem wirtschaftlich-sozialen Gebiet der Kapitalismus, auf dem politisch-geistigen die Demokratie. Wieviel sie bereits geleistet haben, wissen wir alle; aber wir wissen auch, daß ihr Werk noch nicht ganz vollbracht ist. Noch kämpft der Kapitalismus gegen die Formen der alten traditionellen Wirtschaft, noch führt die Demokratie einen heißen Kampf gegen alle Kräfte der Reaktion. Vollenden wird das Werk der militaristische Geist. Sein Uniformierungsprinzip wird die negative Aufgabe der Zeit restlos durchführen: wenn erst alle Glieder unseres Kulturkreises als Soldaten unseres Kultursystems uniformiert sind, ist diese eine Aufgabe selbst. Dann erst erhebt sich die andere, größere und schwierigere Aufgabe: d e r  A u f b a u  d e r  n e u e n  0 r d n u n g…. Ein neues pyramidales, hierarchisches System muß errichtet werden … Auch diese zweite Aufgabe wird nur der militaristische Geist lösen können kraft seines anderen großen Leitprinzips der Subordination. Er wird den wahren aristokratischen Grundsatz zur Herrschaft bringen: Herrschen soll, wer herrschen kann.“ 11)

Die Regierung Hitler übernahm den Scherbenhaufen „Weimarer Republik“ und wandelte ihn in einem halben Jahrzehnt in ein geordnetes Staatswesen um. Die Massenarbeitslosigkeit mit rund sechs Millionen beseitigte sie durch energische und erfolgreiche wirtschaftliche Reformmaßnahmen. Hitlers beispiellose Volkstümlichkeit beruhte vor allem darauf, daß er den hungernden Massen Arbeit und Brot gab. Unwahr ist die Behauptung, er habe die Arbeitslosigkeit mit der Aufrüstung beseitigst. Sie begann erst ab 1935 eine Rolle zu spielen. Die Olympischen Spiele von 1936 zeigten der Welt ein frohes und glückliches deutsches Volk und begeisterten alle ausländischen Besucher. Den wirtschaftlichen Boykott durch den Zionismus und das westliche, angelsächsische Ausland konnte die Regierung nach erheblichen anfänglichen Schwierigkeiten überwinden durch die von Reichsbankpräsident und Wirtschaftsminister Dr. Hjalmar Schacht eingeführten Außenhandelsabkommen (Clearing-Abkommen) und das dadurch ermöglichte Abgehen vom internationalen Goldstandard.’ Diese Tatsache führte beim internationalen Kapital mit Hauptsitz in New York zu dem Entschluß, die Gefährdung seiner Monopolstellung durch die deutsche Arbeitswährung durch einen neuen Krieg zu beseitigen. Die Handhabe dazu bot der Versuch der deutschen Regierung, das von den Siegern verweigerte Selbstbestimmungsrecht zu verwirklichen. Nachdem Hitler in einer Erklärung vor dem Reichstag im Jahre 1937 das Versailler Diktat annulliert hatte, erfolgte im Frühjahr 1938 der Anschluß Deutsch-Österreichs an das Deutsche Reich und im Herbst des Sudetenlandes. Die Münchner Konferenz der vier europäischen Großmächte war der Höhe- und Wendepunkt des Dritten Reiches. Schon nach dem Anschluß Deutschösterreichs stand es für England fest, die dadurch geschaffene mitteleuropäische Vormachtstellung Deutschlands und den Verlust des südosteuropäischen Marktes durch einen Krieg zu verhindern bzw. rückgängig zu machen. Als im Frühjahr 1939 Hitler die Auflösung der Tschechoslowakei durch Unabhängigkeit der Slowakei ermöglichte und Prag besetzte, stand der Krieg gegen Deutschland für London und New York fest. Die deutsche Besetzung von Böhmen war erfolgt wegen der sowjetrussischen Bedrohung. Die tschechischen Flughäfen und Kasernen standen voll sowjetischer Flugzeuge und Panzer. Schon im Herbst 1938 war die Rote Armee bereit gewesen, aufgrund des Bündnisses mit Frankreich und der Tschechoslowakei militärisch einzugreifen. Das war durch die Münchner Konferenz verhindert worden. Für den amerikanischen Präsidenten Roosevelt war die Münchner Konferenz die entscheidende Wende hin zum Krieg gegen Deutschland. Die europäischen Mächte hatten zum letzten Mal in München ein binneneuropäisches Problem gelöst unter Ausschaltung Amerikas und Rußlands. Für die USA war das ein unerträglicher Vorgang, denn sie fühlten sich als die Schicksalsbestimmer Europas seit 1917. Polen löste durch seine Generalmobilmachung am 30. August 1939 die Kriegslawine aus in der festen Oberzeugung, daß die Westmächte zu seinen Gunsten eingreifen und Deutschland niederschlagen wurden. Unter dem Druck von Washington und London hatte sich die Polnische Regierung zu diesem verhängnisvollen Schritt verleiten lassen und das großzügige Verhandlungsangebot Deutschlands abgelehnt.

Die antideutsche Propaganda unter dem ideologischen Vorzeichen eines Krieges gegen den Nationalsozialismus, gegen Hitler, war schon 1933 angelaufen. Eine Woche nach dem Regierungsantritt Hitlers prophezeite das „Israelische Familienblatt“, Berlin Nr. 6. S. 5. vom 9. 2. 1933 ihm das Schicksal des persischen Reichskanzlers Hamann (Buch Esther im Alten Testament). Am 24. März 1933 erging eine Kriegserklärung des Weltjudentums an die neue deutsche Regierung im „Daily Express“, dem verbreitetsten Massenblatt der Weltpresse: „Das israelische Volk der ganzen Welt erklärt Deutschland wirtschaftlich und finanziell den Krieg. Das Auftreten des Hakenkreuzes als Symbol des neuen Deutschland hat das alte Streitsymbol Judas zu neuem Leben erweckt. Vierzehn Millionen Juden stehen wie ein Mann zusammen, um Deutschland den Krieg zu erklären. Der jüdische Großhändler wird sein Haus verlassen, der Bankier seine Börse, der Kaufmann sein Geschäft und der Bettler seine Elendshütte, um sich in einem heiligen Krieg gegen die Leute Hitlers zusammenzuschließen.“ Für den Wirtschaftskrieg gegen Deutschland gaben die Zionisten ein eigenes „Anti-Nazi Economic Bulletin“ heraus. Untertitel: „Official Organ of The Non-Sectarian Anti-Nazi League to Champion Human rights“.

Die „Linke“, d.h. die Liberalen, die Sozialdemokraten und die Kommunisten entfesselten weltweit, tatkräftig unterstützt von den deutschen Emigranten, einen Propagandakrieg gegen Deutschland, um die Hitlerregierung zu stürzen. Schon im Jahre 1933 suchten sozialdemokratische Emigranten Frankreich zum Krieg gegen Deutschland zu treiben. Auch die Polnische Regierung suchte Frankreich 1933 zum Krieg gegen Deutschland zu bewegen. Die Hoffnung, die Reichsregierung würde infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten in Bälde stürzen, erfüllte sich nicht. Die Finanzpolitik und die wirtschaftlichen Maßnahmen der Nationalsozialisten erwiesen sich als erfolgreich, und das Reich stabilisierte sich binnen kurzer Zeit. Da der Propagandakrieg und der Wirtschaftsboykott auf internationaler Ebene sich als Fehlschlag erwiesen, das Reich Innen- und außenpolitisch sich festigte und im Jahre 1938 durch den Anschluß Deutschösterreichs und des Sudetenlandes zur Großmacht aufstieg, blieb den Feinden Deutschlands nur noch der heiße Krieg mit der Waffe.

Für die antideutsche Propaganda boten die Konzentrationslager und das Vorgehen gegen die Juden genügend Handhabe, um an die Greuelpropaganda des Ersten Weltkrieges anzuknüpfen und den Krieg für Humanität und Demokratie lauthals zu verkünden. Die großen deutschen Waffenerfolge in den Jahren 1939, 1940 und 1941 schränkten die Wirkung dieser Propaganda zunächst ein. Der britische Propagandaapparat stand zwar nicht mehr unter der Leitung von Lord Northcliffe, aber mit der verlängerten Dauer des Krieges und seiner zunehmenden Härte gewann er mit Sefton Delmer als „Spezialist für Lüge und Täuschung“ zunehmend an Bedeutung.

Die Zeit der Blitzkriege hatte durch das Scheitern der deutschen Offensive auf Moskau im Herbst 1941 ihr Ende gefunden. An seine Stelle trat der Zermürbungskrieg, die bewährte Waffe der Seemächte. Die amerikanischen und britischen Rüstungslieferungen hatten Stalin 1941/42 das Durchhalten ermöglicht. Als kriegsentscheidende Macht trat ab 1942 Amerika mehr und mehr hervor. Durch sein gewaltiges Industriepotential war es in der Lage, nicht nur seinen britischen Verbündeten aufrechtzuhalten, sondern darüber hinaus auch Sowjetrußland und Nationalchina das Durchstehen zu ermöglichen. Ein Jahr nach Kriegseintritt gegen Japan und Deutschland ergriffen sie die Offensive gegen die „Festung Europa“ über Nordafrika. Die Kriegsende trat um die Jahreswende 1942/43 ein mit der militärischen Katastrophe der 6. deutschen Armee in Stalingrad, der Landung der Amerikaner in Nordafrika, der Kapitulation der deutsch-italienischen Armee in Tunis im Mai 1943 und dem Scheitern des U-Boot-Krieges im gleichen Monat.

Umerziehung im Krieg

Im Januar 1943 hatte der amerikanische Präsident Roosevelt die Forderung der totalen Kapitulation auf der Konferenz von Casablanca gestellt und damit dem Kriegsgeschehen die entscheidende Wende, ganz im Sinne seines bolschewistischen Verbündeten in Moskau, zum Vernichtungskampf gegen die Achsenmächte gegeben. Auch Churchill war allem Anschein nach von der Forderung des Präsidenten völlig überrascht – und stimmte zu. Er selbst hatte mit dem uneingeschränkten Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung bereits am Tage seines Regierungsantritts am 10./11. Mai 1940 den Auftakt zum totalen Krieg gegeben unter bewußter Außerachtlassung der Haager Landkriegsordnung und der Genfer Konvention. Er hatte am 22. Juli 1940 die Parole ausgegeben: „Ablaze Europe!“ Setzt Europa in Flammen. 12) In diesem Sinne erging am 14. Februar 1942 von ihm auch der Befehl zum Flächenbombardement mit der systematischen Zerstörung von Wohnsiedlungen, um die Kampfmoral der feindlichen Zivilbevölkerung zu brechen. Sein „wissenschaftlicher“ Berater für diese Art barbarischer Kriegführung war der Altemigrant F. A. L. Lindemann aus Deutschland, der für seine Verdienste um den Massenmord von Frauen und Kindern als Lord Cherwell geadelt wurde.

Präsident Roosevelt war der Haupttreiber zum Krieg. Der britische Premierminister Neville Chamberlain, auf friedlichen Ausgleich mit Deutschland bedacht, hatte als Grund für den britischen Kriegseintritt am 3. September 1939 angegeben: „Amerika und die Weltjuden haben England in den Krieg gezwungen.“ 13)

Die USA blieben von September 1939 bis Dezember 1941 amtlich neutral, unterstützten aber propagandistisch und wirtschaftlich die Alliierten in steigendem Maße und begingen so fortlaufend Neutralitätsbrüche gegenüber den Achsenmächten. 14) Die antideutsche Hetze unter dem übermächtigen Einfluß der Zionisten steigerte sich in den USA bereits in der Zeit der Neutralität zu wahren Haßorgien. Als Beispiel sei hier nur das Buch von Theodore Kaufman „Germany must perish“, im Frühjahr 1941 erschienen, angeführt. Kaufman machte den Vorschlag, das ganze deutsche Volk durch Zwangssterilisation auszurotten. Mit solchen Ausrottungsplänen beschäftigte sich auch Präsident Roosevelt; sie waren bei den Interventionisten beliebtes Gesprächsthema wie Charles Lindbergh in seinem Kriegstagebuch nachweist. Als dann Amerika in den Krieg durch die Hintertür eintrat, begannen frühzeitig im Laufe des Jahres 1942 die Überlegungen und Planungen in verschiedenen Ministerien und in der amerikanischen Armee, was man mit Deutschland nach seiner Eroberung tun solle. Das Trommelfeuer der Propaganda gegen die „Hunnen“ ging unaufhörlich weiter, um die „Kreuzfahrer Christi“ anzufeuern für den Ausrottungsfeldzug. Das Buch von Louis Nizer „What to do with Germany“, Anfang 1944 in Chicago veröffentlicht, machte schon konkrete Vorschläge für die Bestrafung und Ausbeutung. Es wurde von dem damaligen Vizepräsidenten Harry Truman, Roosevelts Nachfolger, wärmstens empfohlen und wurde Pflichtlektüre für die Offiziere der US-Army. Schließlich gipfelten Ausrottungs- und Ausbeutungspläne im sogenannten Morgenthauplan, benannt nach dem jüdischen Finanzminister und engen Freund Roosevelts. Deutschland sollte demnach in ein Agrarland zurückverwandelt werden. 15) Roosevelt und Churchill unterzeichneten beide diesen Plan. Der starke Widerspruch aus dem Außen- und auch Kriegsministerium veranlaßte sie bald, davon äußerlich abzurücken. Aber die Grundgedanken flossen in den Befehl JCS/1067 vom Mai 1945 ein für die Behandlung der Deutschen in der amerikanischen Besatzungszone; er blieb bis Mitte 1947 in Kraft. Die Amerikaner waren von vornherein entschlossen, den Kriegsgegner nicht nach geltenden völkerrechtlichen Normen im Krieg und nach dem Krieg zu behandeln, sondern als „absoluten“ Feind außerhalb des Rechts (outlawed) stehenden Kriminellen, so wie sie es von ihrem Umgang mit den indianischen Ureinwohner und den Negersklaven gewohnt waren. „Es ist eine klare Erkenntnis, daß die amerikanischen Planungsstäbe in ihrer großen Mehrheit nicht bereit waren, sich nach der endgültigen Niederwerfung des nationalsozialistischen Deutschland an die Normen des traditionellen Besatzungsvölkerrechts zu halten“, schreibt Schöbener in seiner völkerrechtlichen Studie, und fährt fort: „Ihr Rechtsgehorsam fand seine Grenzen in den eigenen politischen Zielsetzungen … Eine rechtliche Bindung der Alliierten an das Völkerrecht nach der Kapitulation oder der vollständigen militärischen Niederringung Deutschlands wurde spätestens seit dem Beginn des Jahres 1944 entschieden abgelehnt, ohne daß es jedoch gelang, dies auch rechtlich ausreichend begründen zu können.“ 16) Der Krieg war für die puritanischen Kreuzfahrer Christi aus der Prärie eine Strafaktion gegen das deutsche Volk, ganz im Sinne von Lord Vansittart, dem diplomatischen Chefberater des Foreign Office: „Achtzig Prozent der deutschen Rasse sind der politische und moralische Abschaum der Welt. Ihnen ist mit Verträgen und Zugeständnissen nicht beizukommen. Es gilt sie zu fangen und ihr Rückgrat zu brechen…“ 17)

Die angelsächsischen Vettern an der Themse stimmten mit den puritanischen Heuchlern ihrer ehemaligen Sträflingskolonien am atlantischen Ufer Amerikas vollkommen überein. Nahum Goldmann, langjähriger Präsident des jüdischen Weltkongresses, berichtet in seinen Büchern ausführlich über die Vorbereitung des ersten Aktes der Umerziehung, nämlich die Bestrafung der „Naziverbrecher“ auf der Basis der Kollektivschuld des deutschen Volkes. Auch der zweite Akt der „Umerziehung“, die Wiedergutmachung, wurde vom „Institut für jüdische Fragen“, gegründet vom Jüdischen Weltkongreß, behandelt.“) Bereits im Januar 1942 hatte in London eine Konferenz von neun Exilregierungen unter Leitung von Tony Biddle (ehemaliger amerikanischer Botschafter in Warschau und später Richter in Nürnberg) die Aburteilung der „Kriegsverbrecher“ gefordert, 1943 hatten Roosevelt, Stalin und Churchill eine entsprechende Erklärung unterzeichnet. Im Frühsommer 1945 arbeiteten Vertreter der vier Besatzungsmächte in London ein „Statut des Internationalen Gerichtshofes“ für die Aburteilung der „Kriegsverbrecher“ aus. Das geltende Völkerrecht wurde völlig ausgeschaltet, die Siegermächte als Besatzungsmächte schufen sich ein „juristisches“ Werkzeug, das ihnen ermöglichte, als Rechtsschöpfer, Ankläger und Richter gleichzeitig zu wirken mit selbstverliehener absoluter Vollmacht ohne jegliche Revisionsmöglichkeit. Während in London dieser Ausschuß noch tagte, wurde gleichzeitig auf der Potsdamer Konferenz von den „Großen Drei“ die Massenvertreibung der Deutschen aus den Reichsgebieten östlich der Oder-Neiße-Linie beschlossen (Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Westpreußen, Danzig, Ostpreußen, Memelland). Diese Gebiete -ein Drittel des Reichsgebietes!- wurden den Polen zur „Verwaltung“ übergeben bis zum Abschluß eines Friedensvertrages, der bis heute nicht stattgefunden hat. Ebenso beschlossen die „Großen Drei“ die Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer Heimat und aller in Ostmitteleuropa und Osteuropa angesiedelten Deutschen. Etwa fünfzehn Millionen Deutsche wurden unter unvorstellbaren Greueln aus ihrer Heimat vertrieben und in das kriegszerstörte Vierzonen-Rumpfdeutschland hineingepreßt. Father Emanuel Reichenberger, Vater der Heimatvertriebenen, hat diesen ungeheuerlichen Beschluß der „Großen Drei“ mit Recht als das größte Verbrechen der europäischen Geschichte gebrandmarkt. 19)

In diesem Jahr 1945 begingen die Sieger noch weitere Kriegsverbrechen ähnlicher Größenordnung, vor allem durch den uneingeschränkten Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung, planmäßig durchgeführt von den Briten und Amerikanern. Er kulminierte in Europa mit der Vernichtung der Lazarettstadt Dresden, die keine Luftabwehr hatte. Die Schätzungen der bei diesem Holocaust umgekommenen Menschen schwanken zwischen 150 000 und 480 000, überwiegend Flüchtlinge vor der Roten Armee, die sich in Dresden gestaut hatten. Nur 35 000 konnten identifiziert werden. Das britische Bomberkommando setzte seinen Zerstörungsfeldzug fort bis zum 3. Mai 1945, als es längst keine deutsche Luftabwehr mehr gab. Am 3. Mai 1945 versenkten britische Bomber in der Lübecker Bucht die vier großen Passagierschiffe „Cap Arcona“, „Deutschland“, „Athen“ und „Thielbeck“, vollbeladen mit Flüchtlingen und KZ-Häftlingen. Auf der „Cap Arcona“ und der „Thielbeck“ befanden sich 10 800 KZ-Häftlinge. Britische Tiefflieger beschossen ähnlich wie in Dresden flüchtende Personen mit Maschinengewehren. Einige Monate vorher waren von sowjetischen U-Booten die „Gustloff“, „Steuben“ und „Goya“ mit 14 000 Flüchtlingen versenkt worden.

Der Höhepunkt aller Kriegsverbrechen, in seinen potentiellen Folgen unabsehbar, war der amerikanische Abwurf von zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki ohne militärische Notwendigkeit. Die Japaner hatten Monate zuvor bereits die Kapitulation angeboten. Ausschlaggebend für die Japaner zum Entschluß zur Kapitulation waren gar nicht die Atombombenabwürfe, sondern der sowjetische Einmarsch in die Mandschurei.

Der Mißbrauch der Atomenergie zu militärischen Zwecken, zum Massenmord an der Zivilbevölkerung, war das größte Menschheitsverbrechen, denn auch der friedliche Gebrauch der Kernenergie kann, wie Tschernobyl bewiesen hat, Unglück unberechenbaren Ausmaßes über Menschen und die ganze Natur bringen. Der britisch-amerikanische Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung forderte 635 000 Tote und 955 000 Verwundete.“ 20) Die militärische Bestrafung ging auch unmittelbar nach der Kapitulation der Wehrmacht weiter: Der Oberkommandierende der Alliierten verweigerte den Millionen Soldaten, die durch die Waffenstreckung in Gefangenschaft geraten waren, den völkerrechtlichen Status als Kriegsgefangene und verhinderte auch ihre Versorgung durch das IKRK. Dieses Disarmed – auch Surrendered-Enemy Personnel, unter freien Himmel lagernd, war damit einem elenden Tode ausgeliefert. Der kanadische Journalist James Bacque, der anhand amerikanischer Quellen erst vor einigen Jahren diese amerikanische Barbarei mit seinem Buch (Other Losses, deutsch erschienen: „Der geplante Tod“), München 1989, aufdeckte, schätzte die Zahl der auf solche Weise Umgekommenen auf ungefähr eine Million. 21)

Die Kapitulation der Wehrmacht am 7./ 8. Mai in Reims und Karlshorst beendete die militärischen Kampfhandlungen auf dem europäischen Kriegsschauplatz. Die westlichen Sieger hielten aber den Kriegszustand aufrecht bis Juli 1951, die Sowjetunion bis Januar 1955. Dadurch hielten sie sich alle Möglichkeiten der Ausplünderung, der Vergewaltigung, des Massenmordes an dem nun wehrlosen deutschen Volke offen und nutzten die Gelegenheit auch gründlich aus. Die letzte deutsche Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz als Staatsoberhaupt wurde am 23. Mai 1945 in Flensburg unter schändlichen Umständen verhaftet, von einer britischen Elitetruppe, der 11. Panzerdivision. Mit dem Befehl „Hände Hoch!“ „Hosen runter“ wurden die Mitglieder der Reichsregierung einschließlich des weiblichen Personals einer körperlichen Untersuchung unterzogen, bei der kein Körperteil unangetastet blieb. Die Sekretärin des Großadmirals verübte infolge dieser schamlosen Behandlung Selbstmord. Generaladmiral von Friedeburg hatte kurz vorher Selbstmord verübt, weil er auf eine solche Behandlung als „Kriegsverbrecher“ gefaßt war. Großadmiral Dönitz hatte ihm widersprochen. Er hatte sich der verhängnisvollen Illusion hingegeben, die Siegermächte würden sich an die Bestimmungen der Haager Landkriegsordnung und der Genfer Konvention halten. Den verhafteten Mitgliedern der Reichsregierung wurden bei der hochnotpeinlichen Leibesuntersuchung sämtliche persönlichen Wertgegenstände und Erinnerungsstücke abgenommen, auf Nimmerwiedersehen: Eheringe, Uhren, Brieftaschen, Schreibstifte, alles, was nicht am Körper angewachsen war, wurde ihnen geraubt. Es war, wie Generaloberst Jodl treffend sagte: „organisierte Plünderung“. Großadmiral Dönitz schrieb am 26. Mai 1945 an Feldmarschall Montgomery, den zuständigen Oberbefehlshaber:

„Ich sehe mich gezwungen, Ihnen Folgendes mitzuteilen:

Nach meiner Verhaftung durch lhrem Oberbefehl unterstellte Truppen am 23. 5. in Flensburg mußte ich mich einer, jeder Rücksichtnahme auf meinen Dienstgrad entehrenden Leibesvisitation unterziehen. Gleichzeitig wurde mein Privatgepäck untersucht. Es wurde diesem außer einer Reihe von Wertgegenständen auch mein Marschallstab entnommen, den ich in der Überzeugung, daß diese Ehrenzeichen eines Soldaten meiner Stellung auch vom siegreichen Gegner geachtet werden würden, bewußt in meinem Privatgepäck gelassen hatte. Ich habe weder für die entnommenen Wertsachen, noch für den Marschallstab und den mir bei der Leibesvisitation ebenfalls abgenommenen Interimsstab irgendeine Quittung erhalten. Da ich sicher bin, daß von Ihnen, Herr Generalfeldmarschall, irgendwelche Verstöße gegen ehrenvolles Verhalten und die Unantastbarkeit privaten Eigentums nicht geduldet werden, bringe ich Ihnen diese diffamierenden Vorkommnisse zur Kenntnis und bin überzeugt, daß auf diesem Weg die Rückgabe des Marschall- und des Interimsstabs und der entnommenen Privatsachen an mich erfolgen wird. Mit vorzüglicher Hochachtung. 22) Selbstverständlich gab die demokratische „Elite“ die eingesammelten „Souvenirs“ nach bewährter Freibeutersitte nicht zurück.

Das deutsche Reich und Volk waren regelrecht geköpft und gevierteilt in vier Besatzungszonen. Die Siegermächte übernahmen als Besatzungsmächte mit ihrer Erklärung vom 5. Juni 1945 nun die volle Regierungsgewalt über das deutsche Volk, nachdem sie den deutschen Staat durch die Besetzung des gesamten Reichsgebiets und die Verhaftung der letzten Reichsregierung außer Kraft gesetzt und das deutsche Volk in ein vorstaatliches Sklavendasein zurückgeschleudert hatten. Die praktische Regierungsgewalt übten sie durch den Viermächte-Kontrollrat aus in dem ehemaligen Reichsgebiet vom 31. Dezember 1937, also den Grenzen, die durch das Versailler Diktat und jenes von St. Germain 1919 festgelegt worden waren. Die Potsdamer Konferenz der amerikanischen, britischen und sowjetrussischen Regierung verfügte dann, wie oben angeführt, daß die Reichsgebiete östlich der Oder-Neiße-Linie bis zu einem Friedensvertrag unter Polnische Verwaltung gestellt wurden, mit Ausnahme von Königsberg und Umgebung, das der Sowjetunion zugesprochen wurde. Durch Kontrollratsgesetz Nr.46 vom 25.2.1947 wurde das frühere Land Preußen aufgelöst. Deutschösterreich, das sich zusammen mit dem Sudetenland im Jahre 1938 in begeisterter und einhelliger Zustimmung der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung dem Reich angeschlossen haue, wurde sofort vom Reich wieder abgetrennt und ebenfalls in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Die Sudetendeutschen wurden aufgrund der Potsdamer Beschlüsse aus der angestammten Heimat vertrieben und ihrer persönlichen Habe beraubt. 240 000 Personen wurden bei der Vertreibung von den Tschechen ermordet. Die Volksdeutschen in Ungarn, Rumänien und Jugoslawien waren der Willkür der kommunistischen Behörden ausgeliefert. Viele Tausende wurden nach Rußland zur Zwangsarbeit verschleppt, die in der Heimat Verbliebenen waren schlimmen Schikanen und weitgehender Enteignung ausgeliefert, am schlimmsten in Jugoslawien. Die serbischen Tito-Partisanen zeichneten sich durch besondere Härte und Grausamkeit aus. Da die Siegermächte sich in den ersten Nachkriegsjahren nicht an die völkerrechtlichen Normen als Besatzungs- und Gewahrsamsmächte hielten, waren die gefangenen deutschen Soldaten ebenfalls weitgehend der Willkür der jeweiligen Gewahrsamsmacht ausgeliefert. Sie waren praktisch zur Sklavenarbeit verurteilt und genossen keinen Rechtsschutz, bis die erste Welle des Deutschenhasses nach etwa ein bis zwei Jahren abgeklungen war.

Umerziehung nach der Kapitulation der Wehrmacht

Die erste Phase der Umerziehung nach der Kapitulation stand unter dem Vorzeichen der drei „D“: De-Militarisierung, De-Industrialisierung, De-Nazifizierung. Da das gesamte Reichsgebiet besetzt war, konnte die völlige Entwaffnung von den Besatzern leicht durchgeführt werden. Bei der De-Industrisierung kam es zwischen der sowjetischen Besatzungsmacht und den drei westlichen Besatzungsmächten aus wirtschaftlichen Gründen schon zu Konflikten. In der De-Nazifizierung war man sich grundsätzlich einig, sie wurde noch in den einzelnen Besatzungszonen mit unterschiedlicher Konsequenz und Härte durchgeführt. Willkürliche Verhaftungen, Mißhandlungen und Folterungen an den in einen ohnmächtigen und völlig rechtlosen Zustand gesetzten Personen in den vier Besatzungszonen waren an der Tagesordnung. Der Deutsche war Freiwild für die übermütige Soldateska der Sieger nicht nur im sowjetisch besetzten Teil, sondern auch bei den „Kreuzfahrern Christi“, den Verfechtern von Demokratie, Humanität, Recht und Freiheit. Bei den vielen Schauprozessen der alliierten Militärgerichte waren Folterungen zur Erpressung von falschen Geständnissen an der Tagesordnung. Mit Vorliebe wurden ,Berufszeugen“ für die Anklage verwandt, die gegen Bestechung alles aussagten und ,bezeugten“, was die Ankläger wünschten. Freiwild war besonders das weibliche Geschlecht. ,Die deutschen Frauen und Mädchen gehören Euch“, hieb es in einem Aufruf Stalins an die Rote Armee. Der berühmte amerikanische Flieger Charles Lindbergh berichtet in seinen Kriegstagebüchern, in Stuttgart, das er im Sommer 1945 besuchte. lagen mindestens dreitausend deutsche Frauen und Mädchen, von amerikanischen Soldaten vergewaltigt, in den Krankenhäusern.

Zu den Neuschöpfungen des Londoner Statuts gehörte auch der Begriff der „verbrecherischen Organisation“. Er entsprach der alttestamentarischen Kollektivschuld. Vier Gruppen von Verbrechen legten die Sieger im Londoner Statut fest: 1. Verschwörung gegen den Weltfrieden; 2. Verbrechen gegen den Frieden; 3. Kriegsverbrechen; 4. Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Maßgebend war das amerikanische „Rechtsverfahren“, ausgearbeitet unter Leitung der Brüder Jacob und Nehmemiah Robinson, und vom obersten Bundesrichter Andrew Jackson, dem Hauptankläger beim Nürnberger Prozeß. 23) Auch der russische Professor Trainine hatte mitgewirkt. 24)

Ohne jede Rechtsgrundlage war auch der von den Amerikanern durchgeführte „Automatic Arrest“. Wer den amerikanischen Militärbehörden als Sympathisant des NS-Regimes verdächtig schien, ob Deutscher oder Ausländer, wurde automatisch verhaftet und kam in ein Lager, selbstverständlich ohne jeden Rechtsschutz. Ob Studienrat, Ökonomierat, Geheimrat, Forstrat usw., wer irgendwie im deutschen Zivilleben einen amtlichen Posten gehabt hatte oder in der Wirtschaft, angefangen vom Ortsbauernführer, wurde „interniert“; auch ausländische Diplomaten mit Deutschland befreundeter Staaten, so auch der rumänische Gesandte in Berlin, Ion Georghe. Wie ungezählte andere Lagerinsassen, wurde er von Lager zu Lager geschleift, ohne je vernommen zu werden. Nach über zwei Jahren setzten ihn die Amerikaner auf freien Fuß, „erroneously arrested“. Viele Automatic-Verhaftete bezahlten jahrelange willkürliche Internierung mit Gesundheit und mit dem Leben, ohne je erfahren zu haben, weshalb man sie eigentlich verhaftet hatte. Allein in der amerikanischen Besatzungszone waren Anfang 1946 rund dreihunderttausend politische Gefangene der Freiheit ohne jegliches Rechtsverfahren beraubt. 25)

Über die Be- bzw. Mißhandlung der automatisch Arrestierten hatten einige Betroffene uns lebendige Schilderungen hinterlassen, so Ernst von Solomon: „Der Fragebogen“, Friedrich Grimm: „Mit offenem Visier“, und der Rumänische Gesandte Ion Georghe: „Automatic Arrest“. Der rumänische Diplomat berichtet über seine Erlebnisse in verschiedenen Lagern u. a.: „Der ehemalige Generaldirektor Schnitzler von der einst weltumspannenden IG-Farben-Industrie erzählte jedem, der es hören wollte, der gegen seinen Konzern angestrengte Prozeß habe im Grunde kein anderes Ziel als die Zerschlagung der einst mächtigen Organisation aus Konkurrenzgründen, und Dr. Pietzsch, der einstige Präsident der Reichswirtschaftskammer, eine Kapazität auf dem Gebiete der industriellen Verwertung hochwertiger Gase, blieb nur aus dem Grunde eingesperrt, weil er sich weigerte, gewisse Geheimverfahren, die er allein entwickelt hatte, preiszugeben. Ähnlich lag der Fall des Chemikers Dr. Reppe. Er war in Nürnberg und Oberursel streng behandelt und monatelang in Einzelhaft gehalten worden, weil er seine Erfindungen auf dem Gebiet der Erzeugung von Überdrucken nicht enthüllte.“ 26) Dr. Walter Reppe (1892-1969) hatte durch seine Erfindungen die nach ihm benannte Reppe-Chemie als Leiter der Forschungsabteilung der BASF gegründet mit der Herstellung organischer Zwischenprodukte aus Azetylen. Den Amerikanern ging es bei diesem Krieg ganz wesentlich um die Beseitigung der deutschen Konkurrenz. Dazu war auch der Menschenraub für die Sieger ein probates Mittel. So wurde in Wernher von Braun mit seiner ganzen Mannschaft von Raketenspezialisten nach Amerika geschafft, um dort ein Raketenzentrum aufzubauen. Das Gleiche taten selbstverständlich die Russen mit den Spezialisten von Peenemünde unter Gröttrup. Der berühmten Segel- und Testfliegerin für Sturzkampfbomber und V-Raketen, Hanna Reitsch, wurde angeboten „mitzukommen“, andernfalls würde es ihr schlecht ergehen. Sie blieb und fiel unter den Automatic Arrest. Eineinhalb Jahre war sie in Haft unter schändlichsten Umständen, dann wurde sie, ohne je vernommen worden zu sein, auch „automatisch“ entlassen, „erroneously arrested.“ 27) Rechtsanwalt Friedrich Grimm, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft, wurde am 8. August 1947 ein zweites Mal verhaftet von zwei französischen Offizieren „zu einer Besprechung in Freiburg“, die dann sechzehn Monate im französischen Lager Betzenhausen dauerte. Er schilderte die Verhältnisse: „Die meisten waren Opfer der sogenannten „automatischen Verhaftung“. Sie hatten in Partei und Staat irgendeinen Rang bekleidet und unterlagen nun der berüchtigten Direktive Nr. 38 – diesem Schanddokument moderner Massenverfolgung, daß es ermöglichte, die ganze deutsche Oberschicht hinter Schloß und Riegel zu bringen, ohne Verteidigung, ohne Richterspruch, ohne rechtliches Gehör . . .“ Diese erste Phase der Nachkriegsumerziehung war die unmittelbare Verwirklichung der „Psychologischen Kriegführung“. Der Krieg ging ja weiter von seiten der Alliierten, und alle von ihnen getroffenen malnahmen der kollektiven Rache waren eben ,Kriegsmaßnahmen“, bis 1951! Die Zahl der von der Kapitulation am 7./8. Mai 1945 bis zur amtlichen Beendigung des Kriegszustandes durch die westlichen Alliierten im Juli 1951 ermordeten Zivil- und Militärpersonen (Sowjetunion Januar 1955) umfaßt nahezu fünf Millionen Deutsche beider Geschlechter, die diesen „Kriegsmaßnahmen“ der Sieger, nämlich Massenvertreibung, Gefangenschaft und Verschleppung, noch zum Opfer fielen. 28)

Zweite Phase der Umerziehung

Ab 1946 wurde die Entnazifizierung in geregelte Bahnen gelenkt durch das von der amerikanischen Militärregierung geschaffene und gehandhabte ,Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus“, ausgearbeitet von einem Rechtsanwalt Oppenheimer aus Berlin. Es war so „vorbildlich“, daß die anderen Besatzungszonen es dann auch übernahmen. Seine Probe hatte dieses Werkzeug der politisch-weltanschaulichen Inquisition in Bayern unter der von der Militärregierung eingesetzten „bayerischen Regierung“ des Sozialdemokraten Wilhelm Högner erfolgreich bestanden. Die Sieger benützten für die Umerziehung hörige und willige Deutsche, denen sie das schmutzige Geschäft übertrugen unter strenger Aufsicht der Militärregierungen. Solche Handlanger und Henkersknechte fanden sich in beliebiger Menge, nämlich die politischen Gegner der Nationalsozialisten vor und bis 1933, jene Parteien, die den deutschen Staat in Grund und Boden gewirtschaftet hatten: Sozialdemokraten, Kommunisten, Liberale, Angehörige des Zentrums. Dazu kamen viele Tausende Emigranten. die nun die Möglichkeit hatten, unbegrenzt Rache zu üben, individuell und kollektiv. Die Massenmedien wurden nur gesinnungstreuen ,demokratischen“ Personen mit antifaschistischer Gesinnung anvertraut, die gemäß den Methoden der psychologischen Kriegführung, die unbegrenzt weiterging, das deutsche Volk nun „umschulten“ zur Kollektivschuld. Die vier Besatzungsmächte handhabten die Umerziehung ganz im nationalen Interesse, weitgehend mit den erprobten Methoden kolonialer Herrschaft in Afrika und Asien. Den Deutschen das nationale Selbstbewußt sein auszutreiben, war wie das Einpflanzen des kollektiven Schuldbewußtseins gemeinsame Leitlinie der vier Besatzungsmächte. Im September 1941 hatte Churchill auf Stalins Frage, welche Vorschläge er für die Gewinnung des Sieges habe, geantwortet: „Wir werden die Deutschen durch Propaganda unterminieren, wir werden sie durch Blockade zermürben und vor allem werden wir ihre Heimatgebiete pausenlos, rücksichtslos mit immer wachsender Bombenlast zerbomben.“ Vansittart hatte in der Einleitung seines Buches „Lessons of my life“ im Jahre 1943 geschrieben: Unter diesen vier Voraussetzungen – die Niederlage, die Demilitarisierung, die Besetzung, die Umerziehung Deutschlands – ohne die die vier Freiheiten nur Mondschein sind -, können wir sicher zum zweiten Teil meines Programms übergehen … ein blühendes, aber kein machtvolles Deutschland . . .“ 29)

Und ein maßgeblicher Angehöriger des Foreign Office, Troutbeck, bezeichnete als Endziel der Umerziehung: „Wir werden die ganze Tradition zertreten, auf der die deutsche Nation aufgebaut wurde.“ 30)

In diesem Sinne hatten die angelsächsischen Vettern es sich auch angelegen sein lassen, durch ihren uneingeschränkten Bombenkrieg nationale Denkmäler zu zerstören: So haben britische Bomber im April 1945 sowohl das Bismarckpalais in Friedrichsruh angegriffen wie auch in Bayreuth das Haus Wahnfried.

Die Franzosen waren nach ihrer vernichtenden Niederlage im Jahre 1940 als Trittbrettfahrer der Amerikaner zur Besatzungsmacht „aufgestiegen“. Jetzt gebärdeten sie sich nach der Kapitulation teilweise noch als wildere Sieger als die tatsächlichen Sieger und griffen mit Eifer ihre traditionelle Politik gegenüber der deutschen Mitte Europas auf: Deutschland durch Zerstückelung ohnmächtig zu machen und zu halten, wie sie es seit dem dreißigjährigen Krieg erfolgreich betrieben hatten, bis zum Jahre 1870.

Der Elsässer Germanist Raymond Schmittlein leitete die Bildungspolitik der französischen Besatzungszone von 1945-1952. Er vertrat folgende Ansicht: „Deutschland hatte keine Geschichte mehr, weder hinter sich noch vor sich, nur der Augenblick, die Aneinanderreihung von Augenblicken hatte noch eine ‚Wirklichkeit‘, der nackte Selbsterhaltungstrieb war es, der noch von einem deutschen Willen zeugte.“ 31)

Die Amerikaner begingen den größten Raub an Geistesgut mit der Wegnahme sämtlicher deutscher Patente. Sie ersparten sich damit eine zehnjährige Forschung und wissenschaftliche Arbeit. Sie erbeuteten 340 000 Inlands- und mehr als 200 000 Auslandspatente, nach eigener Schätzung im Wert von ungefähr 1500 Milliarden Mark. Bei vielen Patenten war der Wert überhaupt nicht abschätzbar. Die britische Regierung verlangte außerdem auch die Auslieferung der n a c h Kriegsende angemeldeten deutschen Patente. „Am 27. Juli 1946 unterzeichneten 27 alliierte Staaten in London ein Abkommen, nach dem alle deutschen Auslandspatente, die bis 1. August 1946 angemeldet wurden, das heißt vierzehn Monate nach Beendigung der Feindseligkeiten (!), enteignet werden konnten.“ Ein Beamter in Washington nannte diesen Wissenschaftsraub „eine einzigartige Quelle dieser Art in der Welt, die erste vollständige Aussaugung der Erfinderkraft eines großen intelligenten Volkes“. Die Amerikaner setzten den Raub an Geistesgut und Wissenschaftlern mit der „Paper Clips“ Aktion fort, mit dem Ziele, aller deutschen Erfindungen, Betriebseinrichtungen, -organisationskenntnis und -erfahrungen habhaft zu werden. ,Außerdem wurden Fahndungen nach Wissenschaftlern und Spitzenfachleuten organisiert und diese aufgefordert, in den alliierten Ländern für die Siegerstaaten zu arbeiten; man scheute sich auch nicht, Druck hinter diese Wünsche zu setzen. Australien zum Beispiel hat bekanntgegeben, daß es 6000 deutsche lndustrieberichte sowie 46 deutsche Wissenschaftler und Techniker auf diese Weise erhalten hat … Deutschland aber blieb auf vielen Gebieten die weitere Forschungsarbeit verboten. Nur dadurch war es dem Ausland möglich, das bis dahin führende“ Land in Naturwissenschaft und Technik ,auf einen untergeordneten Platz in der Völkergemeinschaft abzudrängen. 32)

Angesichts dieser in der europäischen Geschichte beispiellosen Ausplünderung eines Volkes ist es um so erstaunlicher und bewundernswerter, daß das deutsche Volk, dessen Menschenverluste an Gefallenen (4,5 Millionen), Vertriebenen und Verschleppten (4 Millionen), also insgesamt 8,5 Millionen wertvoller Menschenleben, in wenigen Jahren das sogenannte „Wirtschaftswunder“ zustande brachte, ungefähr in dem Zeitraum von 1948-1955. Fleiß, Tüchtigkeit, ungebrochener Lebenswille haben es ermöglicht. Man denke nur an die „Trümmerfrauen“, an die Millionen Heimkehrer in eine barbarisch zerstörte Heimat im Laufe der Jahre 1945-1955. Die Zwischenkriegsgeneration hatte dieses „Wunder“ deutschen Fleißes, deutscher Tüchtigkeit vollbracht, jene Generation, die den Scherbenhaufen „Weimarer Republik“ binnen weniger Jahre beseitigt und einen gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung erzielt hatte. Diese „Nazi“generation hatte zwischen 1933-1938 den Klassenkampf überwunden und eine wahre Volksgemeinschaft geschaffen. Als sie das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes zu verwirklichen suchte, griffen die Siegermächte von Versailles ein, entschlossen, dem deutschen Volk den Weg zur Einheit und außenpolitischen Freiheit zu verlegen, mit einem ,heißen“ Krieg, nachdem der ,kalte“ Krieg mit Wirtschaftsboykott und antideutscher Propaganda nicht gegriffen hatte. Die Siegermächte von 1918 schufen einen neuen Scherbenhaufen durch den Zweiten Weltkrieg; er wurde neuerdings von dem gleichen Volke, von der gleichen Generation beseitigt. Die im Vergleich zu Amerika winzige Bundesrepublik (Trizonesien) hatte sich zehn Jahre nach der Kapitulation der Wehrmacht zu einer gleichrangigen Wirtschaftsmacht neben den USA entwickelt, ähnlich wie im Osten das besiegte Japan. Mit Staunen, Neid und Furcht sahen die Siegermächte diese Entwicklung. Da sie aus dem Wirtschaftswunder selbst kräftig Nutzen zogen, konnten und wollten sie es nicht verhindern bzw. rückgängig machen. Sie waren jedoch entschlossen, das deutsche Volk geistig und politisch niederzuhalten, durch Fortsetzung des psychologischen Krieges mittels Greuelpropaganda und durch die Teilung von Rumpfdeutschland.

Die Umerziehung ging daher erneut und verstärkt weiter als „Vergangenheitsbewältigung“. Ihre Träger im Auftrag der Sieger worden die ehemaligen Weimarer Parteien, die SPD, das Zentrum, jetzt CDU/CSU, und die FDP, die Liberalen, ehemals „Deutsch-Demokratische Partei, teilweise Deutsche Volkspartei. Als Gegner des NS, vor dem sie widerstandslos 1932/33 kapituliert hatten, waren sie aus eigenem Interesse gerne bereit, den auswärtigen Siegern die Hilfestellung zu leisten, um Deutschland geistig und politisch niederzuhalten. In den Sattel der politischen Macht von den Besatzungsmächten gesetzt, war es ihr wichtigstes Anliegen, ihre eigene Dummheit, Feigheit und Unfähigkeit, durch die sie zwischen 1919 und 1932 den Staat ruiniert und eine Diktatur heraufbeschworen hatten, zu vertuschen, zu verheimlichen, vergessen zu machen durch übereifrige antifaschistische Propaganda und heuchlerische Büßergesinnung. Das wirksamste Mittel für diese Gehirnwäsche ist die Anwendung des Grundsatzes der umgekehrten Optik: Die Fehler und Verbrechen der außen- und innenpolitischen Nutznießer von Versailles und St. Germain betrachtet man mit dem Verkleinerungsglas, die Fehler und Verbrechen der Deutschen mit dem Vergrößerungsglas. Der Grundsatz wurde und wird so wirksam gehandhabt, daß dank der Verkleinerung die Fehler und Verbrechen der außen- und innenpolitischen Feinde minimal und daher übersehbar sind, die Vergrößerung aber Fehler und Verbrechen des deutschen Volkes ins überdimensionale zum „singulären“ Holocaust gesteigert bat. Die ,Systemparteien“, die SPD, die CDU/CSU, die FDP, KPD und SED und linke Randgruppen haben sich mit ihrer heuchlerischen Bußfertigkeit den Wohlstand gesichert – und die ,Freundschaft“ ihrer linken Gesinnungsgenossen weltweit. Dafür sorgen die Massenmedien durch eine ununterbrochene Berieselung; bereits in den Kindergärten, Grund- und Hauptschulen wird die antifaschistische Gesinnung den Kindern eingepflanzt. Hand in Hand damit geht die totale Amerikanisierung des Alltagslebens und dessen, was man früher „Kultur“, d. h. Gesittung, nannte. Die Subkultur von Chicago und New York ist Maßstab für das bundesrepublikanische Freizeitleben geworden, die deutsche Sprache – das wesentliche Element jeder Kultur ist die Sprache – wird in allen Massenmedien mehr und mehr mit Anglizismen überfremdet, durch amerikanische Slang-Ausdrücke auf die Ebene jener Subkultur herabgedrückt. Das „Rechtsbewußtsein hat nachgelassen“ lautet die Überschrift einer kurzen Notiz mit dem Obertitel: „Gesellschaft“: „Hamburg(na) Das Rechtsbewußtsein der Bundesbürger hat nach den Worten des Präsidenten des Hamburger Verfassungsgerichts, Helmut Plambeck, nachgelassen. Das hinge mit dem Mangel an moralischem Empfinden zusammen, das in Elternhaus und Schule oft nicht mehr in genügendem Umfang vermittelt werde, betonte Plambeck. Hinzu komme, daß sich das Gefühl für Unrecht und dem, was man nicht tut, verändere.“ 33) Die „Gesellschaft“ ist eine permissive Wohlstandsgesellschaft in der Bundesrepublik; jeder kann sich als Freibeuter auf allen Lebensgebieten betätigen. Maßgebend für die menschliche und soziale Bewertung ist das Auto und der Auslandsurlaub der Arbeitslosen auf Schulden. So wächst in der Bevölkerung das Linksbewußtsein: Was Dein ist, ist mein. Der reale Sozialismus ist zusammengebrochen, aber die „Sozialistische Gesinnung“ gedeiht vorzüglich im Reich und Bereich des Wohlstandsnihilismus, durch die Vereinigung der ehemaligen DDR mit der Bundesrepublik. Die SED-Nachfolgerin der moskautreuen KPD hat eine ebenso treue Nachfolgerin in der PDS des Herrn Gysi.

Sowjetzone

Wer Berlin hat, hat Deutschland, wer Deutschland hat, hat Europa, dieser Devise Lenins huldigte auch Stalin. Er erreichte sein Ziel mit Hilfe der Amerikaner und der Briten im Jahre 1945. Roosevelt hatte in seinem Nachkriegsprogramm schon 1943 großzügigerweise Europa den Russen zugeteilt, was in seinem Gespräch mit Kardinal Spellmann im September 1943 zum Ausdruck kam. 34) Auf der Konferenz von Teheran hatte Stalin sehr geschickt den amerikanischen Präsidenten, seinen großen Gönner, für sich eingefangen, indem er ihn dazu bewegt hatte, aus Sicherheitsgründen in der sowjetrussischen Botschaft Quartier zu beziehen. Dadurch war Churchill endgültig überspielt und auf seine Rolle als „Statthalter Roosevelts in Europa“, wie de Gaulle ihn richtig bezeichnete, eingeschränkt. Die Zweiteilung Europas in eine sowjetrussische und eine amerikanische Sphäre war damit beschlossen und wurde in Jalta im Februar 1945 besiegelt. Der Roten Armee wurde die Eroberung Berlins überlassen, das sowjetrussische Besatzungsgebiet bis zur Elbe ausgedehnt.

Die USA hatten den Russen für rund 45 Milliarden Mark Rüstungsmaterial und wissenschaftliche Rüstungsgeheimnisse geliefert. Die sowjetische Propaganda leistete in ihrer zügellosen Hetze unter ihrem jüdischen Chefpropagandisten Ilja Ehrenburg durchaus der westlichen Greuelpropaganda Ebenbürtiges. Hervorzuheben sind besonders Ehrenburgs Aufrufe an die Rotarmisten zum Massenmord an deutschen Zivilisten. Es sei hier an den oben schon zitierten Aufruf Stalins an die Rote Armee erinnert mit dem Satz: „Die deutschen Frauen und Mädchen gehören Euch!“ So war auch Marschall Schukows Befehl beim Einmarsch in Deutschland von Ehrenburgs Mordgesinnung bestimmt:

„Die Zeit ist gekommen, mit den deutsch-faschistischen Halunken abzurechnen. Wir werden uns grausam rächen!“

Für diese RachepoIitik standen den Sowjets genügend deutsche Handlanger in Gestalt der nach Sowjetrußland geflüchteten Funktionäre der KPD zur Verfügung, soweit Stalin sie als Abweichler nicht hatte liquidieren lassen. Walter Ulbricht, Oberst der Roten Armee. Wilhelm Pieck, Otto Grotewohl, Erich Honecker etc. konnten sich nun im kommunistischen Sinne austoben und die Befehle der sowjetischen Militärbefelshaber zur Ausrottung der Bourgeoisie nach dem bolschewistischen Muster durchführen, die Junker, die Offiziersfamilien, die Bürgerlichen, d. h. Rechtsanwälte, Ärzte, Kaufleute, Bankiers wurden nach dem bewährten Prinzip der bolschewistischen Revolutionäre in Rußland liquidiert. In den sowjetischen Lagern in der Besatzungszone wurden zwischen 1945 und 1950 nachweislich 96000 Deutsche umgebracht, vor allem durch Hunger und Folterungen. Die Entnazifizierung in der Sowjetzone stand unter dem Gebot des NKWD, die nationalsozialistischen KZ wurden unter sowjetischer Regie weitergeführt. Nach dem Zusammenschluß der drei Westzonen zur Bundesrepublik Deutschland schuf die SMA aus ihrer Besatzungszone die „Deutsche Demokratische Republik“ auf der Basis der „Volksdemokratie“, was wörtlich übersetzt „Volks-Volks-Herrschaft“ heißt. All das war nur dank der amerikanischen Hilfe möglich. Die Amerikaner hatten Mitteldeutschland, Thüringen, Sachsen, Anhalt, gemäß dem Befehl Roosevelts, wieder geräumt und den Sowjets überlassen. Die kommunistische Bodenreform, die dem ostelbischen „Junkertum“ den endgültigen Todesstoß versetzte, war den Amerikanern vorbildlich. „Die amerikanische Besatzungsmacht verlangte unter Hinweis auf die Enteignung und Vertreibung der ostelbischen Junker auch in ihrer Zone Landabtretungen von allen Grundeigentümern mit Über 100 Hektar Besitz“, laut Wilhelm Högner, bayerischer Ministerpräsident. 35) Die De-Nationalisierung wurde besonders in der Reichshauptstadt Berlin eindrucksvoll demonstriert. In ihrem antideutschen und internationalen Obereifer leisteten die deutschen Kommunisten für ihre sowjetrussischen Befehlshaber sogar ein Obersoll. Das Berliner Schloß, ein europäisches Kulturdenkmal ersten Ranges, von den britischen und amerikanischen Bomben zerstört, hatte wieder aufgebaut werden können. Die Schloßruine wurde jedoch ohne Verlangen der SMA auf Anordnung von Ulbricht und Pieck beseitigt und ein „Palast der Republik“ hingestellt. Die historische „Wilhelmstraße“ wurde in „Otto-Grotewohl-Straße“ umgetauft, ähnlich andere historische Straßen und Plätze. Der Roten ,Befreiungsarmee“ wurden gigantische Denkmäler errichtet, alle bekannten kommunistischen Funktioniere, nicht nur deutsche, sondern auch ausländische wie z. B. Ho Chi Minh wurden mit Straßen- und Platzbenennungen verewigt.

Als das kommunistische System in ganz Mittel- und Osteuropa um die Wende von den achtziger zu den neunziger Jahren zusammenbrach und dadurch auch die ,Deutsche Demokratische Republik“ ein ruhmloses Ende fand, schafften die Sowjets zwei Tage vor dem Umsturz die Spitzenkräfte des „Staatssicherheitsdienstes“ nach Moskau. Ebenso wurden von ihnen sämtliche elektronischen Unterlagen der Stasi sichergestellt. „Als die Stasi-Archive in der DDR geöffnet wurden, stellte sich heraus, daß es in dem 16,5-Millionen-Staat 180.000 Agenten gab. 36)

Die Morgenthauische Rachepolitik in den drei westlichen Besatzungszonen wurde nach Abkühlung des heißen Rachedurstes in den Jahren 1945 und 1946 infolge der zunehmenden weltpolitischen Spannungen zwischen dem amerikanisch beherrschten Westen und dem Stalinschen Osten ab 1947 allmählich durch eine mildere Form der „Umerziehung“ ersetzt. Die Ausplünderung Deutschlands war in den zwei vorangegangenen Jahren gründlich besorgt, jetzt mußten die Besatzer daran denken, das besetzte Deutschland wirtschaftlich einigermaßen auf die Beine zu bringen, wenn es für sie kein Verlustgeschäft werden sollte. Als am 20. März 1948 die Russen den Kontrollrat sprengten und die Berlin-Blockade eröffneten, entschlossen sich die Amerikaner nicht nur zu, Luftbrücke sondern unter dem Eindruck des kommunistischen Umsturzes in Prag auch dazu, die Wirtschaft der drei Westzonen auf eine gesunde Grundlage zu stellen. die Schwarzniarktwirtschaft mit der Zigarettenwährung zu beenden und eine neue Währung, die „Deutsche Mark“ einzuführen, am 20. Juni 1948. Dieser währungspolitischen Zusammenschluß der drei Westzonen führte im folgenden Jahr zur Gründung der „Bundesrepublik Deutschland“ auf dem Boden eines Besatzungsstatuts und eines „Grundgesetzes“. Die Sowjets zogen sofort nach und wandelten ihre Besatzungszone in eine „Deutsche Demokratische Republik“ um. Die Besatzungsmächte hielten ihre mitteleuropäischen Kolonien dabei im eisernen Griff. Der Ausbruch des Koreakrieges im Jahre 1950 führte dann dazu, daß die Besatzer ihren quasistaatlichen Kolonien weitere -Freiheiten“ gewährten. Sie hatten die Umerziehung nach Aufhebung des Kriegszustandes mit Deutschland im Juli 1951 – die Sowjetunion beendete den Kriegszustand erst im Jahre 1955 – weitgehend in die Hände bewährter antifaschistischer Deutscher gelegt, der berühmten „Frankfurter Schule“. Sie war für die geistige Umgestaltung des deutsches Volkes, für den grundlegenden Gesinnungswandel von der selbstbewußten Nation mit großer Tradition zu einer Wohlstandsgesellschaft mit kollektivem Schuldbewußtsein und konsequenter nationaler Nest- und Selbstbeschmutzung von der „Gnade des Nullpunktes“ 1945 an verantwortlich.

Der eigentliche geistige Motor der Umerziehung in Westdeutschland wurde, wie erwähnt, die -Frankfurter Schule“. 37)

Ihre Gründer, Gestalter und Träger waren ausschließlich linke Intellektuelle, ihre geistigen Urväter Sigmund Freud und Karl Marx. Nach dem Ersten Weltkrieg fand bereits im Jahre 1922 eine „erste marxistische Arbeitswoche“ statt, finanziert von Felix Weil und Karl Korsch, und zwar am Sitz der Volkshochschule Thüringen in einem Hotel in Ilmenau. Zu den Teilnehmern gehörlen außer den Genannten und ihren Frauen u. a. Georg Lukäcs, Karl August und Rose Wittvogel, Friedrich Pollock, Julian und Hede Gumperz, Paul Missing, Richard und Christiane Sorge, Eduard Alexander, Bela Pogarasi. Mit Ausnahme von Korsch, Lukacs und Alexander waren sie alle jünger als dreißig Jahre. Der spätere „Meisterspion“ Richard Sorge war aktives kommunistisches Parteimitglied und als Assistent bei dein Professor für Wirtschaftswissenschaften Kurt Al. Geruch tätig. Im Jahre 1923 wurde in der Frankfurter Universität ein „Institut für Sozialforschung“ errichtet für Lehrzwecke. Dabei spielte auch ein Rumäne, Carl Grünberg, eine wichtige Rolle. Seit 1894 Dozent für politische Ökonomie an der Universität Wien, hatte er 19 10 ein -Archiv für die Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung“ gegründet. Zu seinen Schülern gehörten die führenden Austromarxisten Friedrich und Max Adler, Karl Rennen, Rudolf Hilferding, Gustav Eckstein, Otto Bauer. Friedrich Adler hatte im Jahre 1916 den österreichischen Ministerpräsidenten Graf Stürghk ermordet. Otto Bauer und Karl Renner zählten zu den Führern der sozialdemokratischen Partei Österreichs, Rudolf Hilferding wurde in Deutschland Reichsfinanzminister. 38) Felix Weil machte Grünberg zum Leiter des „Instituts für Sozialforschung“. Bibliothekarin war Rose woge zusammen mit Richard Sorge und seiner Frau. Im Oktober 1924 verschwand das Ehepaar Sorge plötzlich, „um in Moskau als Mitarbeiter des Marx-Engels-Instituts wieder aufzutauchen“.

Das „Institut für Sozialforschung“ wurde von Felix Weil finanziert, 1923 gegründet von den beiden Stuttgartern Friedrich Pollock und Max Horkheimer, Anhänger des „wissenschaftlichen Sozialismus“ von Karl Marx. Unter Horkheimers Leitung erfolgte seit 1930 eine enge Zusammenarbeit mit dem „Institut für Psychoanalyse“ unter Karl Landauer. Die Verschmelzung von Marxismus und Freudianismus führte vornehmlich der Neo-Freudianer Erich Fromm (geb. 1900 in Frankfurt/Main) durch. 1933 wanderte das Institut mit den meisten Mitarbeitern in die USA aus und setzte an der Columbia-Universität in New York seine Tätigkeit fort. Dort wirkte es führend an der Vorbereitung der „Umerziehung“ der Deutschen mit, in Zusammenarbeit mit dem „Institut für jüdische Fragen“. Maßgeblicher Mitarbeiter wurde Herbert Marcuse (geb. 1898 in Berlin), 1933 nach Genf, 1934 nach New York emigriert. Dort leitete er mit Horkheimer das Institut. Marcuse trat für aktive politische Tätigkeit zum Kampf gegen die bestehende Ordnung ein und übernahm die geistige Führung der studentischen Opposition. 1952 wurde er Professor an der Columbia-Universität, 1953 an der Harvard Universität, 1954 an der Brandeis Universität, 1956 an der Universität von Kalifornien. Sein Namensvetter Ludwig Marcuse, geh. 1894 in Berlin, war Mitarbeiter führender jüdischer Zeitungen in der Reichshauptstadt während der Weimarer Republik, emigrierte 1933 über Frankreich in die USA, wurde Professor für Philosophie an der südkalifornischen Universität und kehrte 1963 nach Deutschland zurück. Der bereits genannte Max Horkheimer war neben Herbert Marcuse der eigentliche Führer der „Neuen Linken“, 1944-1947 Chief Research Consultant des American Jewish Comittee, 1949 wieder in Frankfurt/Main und gleichzeitig Professor an der Universität Chicago. Er war führend an der Entwicklung der Kritischen Theorie der Gesellschaft beteiligt und stand ebenfalls an der Spitze der antiautoritären Studentenbewegung der sechziger Jahre (1973). Der Dritte im Bunde war Theodor Adorno, geh. 1903 in Frankfurt/Main (ursprünglich „Wiesengrund“), Musiktheoretiker, Soziologe, nach 1933 in Oxford, Princeton und Berkeley tätig. Zusammen mit Herbert Marcuse und Max Horkheimer war er der Hauptvertreter der „Kritischen Theorie“.

Herbert Marcuse, Max Horkheimer und Theodor Adorno waren die geistigen Anführer im Kampf gegen alle überlieferten Werte, für den schrankenlosen Individualismus und den Nihilismus der Wohlstandsgesellschaft. Ihre Lehren bilden die Grundlage für die Umerziehung und Vergangenheitsbewältigung, für Entnationalisierung und Atomisierung der Einzelperson, für die Degeneration zur Bestia Intellektualis Economica. Der große Schülerkreis der „Frankfurter Schule“ steuert besonders seit den sechziger .).ihren die Gehirnwäsche in den Massenmedien und in den Schulen im Sinne der Allein- und Kollektivschuld und der völligen sittlichen Enthemmung der Gesellschaft“. Zu den erfolgreichen Mitwirkenden der „New School for Social Research“ gehörte auch Ulrich Sonnemann, geh. 1912 in Berlin, Sohn des Gründers der „Frankfurter Zeitung“ Leopold Sonnemann. Ulrich Sonnemanns Hauptwerk mit dein Titel -Die Einübung des Ungehorsams“ in Deutschland wurde geradezu zur .,Bibel“ der antiautoritären Bewegung. Er betätigte sich seit 1955 in der Bundesrepublik an der Hochschule für Fernsehen und Film in München, seit 1974 auch an der Gesamthochschule in Kassel im Fachbereich Erziehungswissenschaft und im wissenschaftlichen Zentrum für Psychoanalyse. Aus der Frankfurter Schule ging auch Jürgen Habermas hervor. gab. 1929 in Düsseldorf.

Der Nürnberger Prozeß gegen Mitglieder der deutschen Reichsregierung begann im Oktober 1945 und endete mit elf Todesurteilen durch den Strang sowie lebenslänglichen oder langfristigen Haftstrafen und drei Freisprüchen. Rudolf Heß, zu lebenslänglich verurteilt. sprach folgende Schlußworte vor dem Siegertribunal:

„Ich verteidige mich nicht gegen Ankläger, denen ich das Recht abspreche, gegen mich und meine Volksgenossen Anklage zu erheben. Ich setze mich nicht mit Vorwürfen auseinander. die sich mit Dingen befassen, die innerdeutsche Angelegenheiten sind und daher Ausländer nichts angehen. Ich erhebe keinen Einspruch gegen Äußerungen, die darauf abzielen, mich oder das ganze deutsche Volk in der Ehre zu treffen. Ich betrachte solche Anwürfe von Gegnern als Ehrenerweisungen. Es war mir vergönnt, viele Jahre meines Lebens unter dem größten Sohne zu wirken, den mein Volk, in seiner vielhundertjährigen Geschichte hervorgebracht hat. Selbst wenn ich es konnte, wollte ich diese Zeit nicht auslöschen aus meinem Dasein. Ich bin glücklich zu wissen. daß ich meine Pflicht getan habe, meinem Volk gegenüber, meine Pflicht als Deutscher. als Nationalsozialist, als treuer Gefolgsmann des Führers. Ich bereue nichts‘ Stünde ich wieder am Anfang, würde ich wieder handeln, wie ich handelte, auch wenn ich wüßte, daß am Ende ein Scheiterhaufen für meinen Tod brennt. Gleichgültig. was Menschen tun, dereinst stehe ich vor dem Richterstuhl des Ewigen. Ihm werde ich antworten, und ich weiß: Er spricht mich frei!“

Kriegsverhrecherprozesse wurden von den Besatzungsmächten am laufenden Band gegen Deutsche in den Jahren bis 1949/50 durchgeführt, unter dem Verzogenen der Rache vielfach mit „Berufszeugen“. Der Amerikaner Joseph Halow bietet mit seinem Buch: „Siegerjustiz in Dachau“, München 1994, ein anschauliches Bild der amerikanischen Tribunale und ihrer Methoden nach dem Muster Moskauer Schauprozesse bei der Erpressung falscher Geständnisse durch Folter.

Der britische Journalist Douglas Reed schrieb im Vorwort seines Buches „Der große Plan der Anonymen“. Zürich 1952, der Krieg wurde „von unsichtbaren, geschickten Händen geleitet, „damit der Endsieg zwei Mächten zufalle: dem Sowjetkommunismus und dem zionistischen Nationalismus“. Er fuhr weiter unten fort:

„Aber was für mich das bedeutungsvollste Ereignis in Nürnberg, wo die ganze Weitpresse versammelt war, zu sein schien, das fand keine Erwähnung in der MassenWeltpresse. Die Tage der Verurteilung und der Hinrichtung waren jüdische Feiertage! … Die Urteile wurden in Nürnberg am 30. September und 1. Oktober verkündet (zwischen dem jüdischen Neujahr und dem Tag der Sühne). Die Hinrichtungen wurden gleich nach Mitternacht in den Morgenstunden des 16. Oktobers, am Tage Hoschanna Rabba vollzogen. Für das Judentum in der ganzen Welt lag eine unmißverständliche Bedeutung in der Wahl dieser Tage … Der Prozeß und die Hinrichtung fanden in der amerikanischen Zone statt. Mir will scheinen, daß diese symbolischen Daten gewählt worden sind und daß diejenigen, die sie auserwählten, Stellungen bekleideten, die ihnen erlaubten, die amerikanischen Behörden ihren Wünschen willfährig zu machen.“ 39)

Die Verbündeten Deutschlands erhielten im Jahre 1947 Friedensverträge: Italien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Finnland, Japan 1951. Deutschland blieb besetztes Land, aufgeteilt in die vier Besatzungszonen mit dem Alliierten Kontrollrat als Inhaber der Regierungsgewalt. Die ab 1948 daraus entstehenden zwei Satelliten-Staaten „Bundesrepublik Deutschland“ und „Deutsche Demokratische Republik“ wurden eingebunden in die beiden Paktsysteme der NATO und des Warschauer Paktes, die nationalstaatliche Existenz des deutschen Volkes blieb ausgelöscht. „Daß die Amerikaner eine völkerrechtliche Bindung im besetzten Deutschland nicht anerkannten, hatte seine Gründe in der Motivation, in der sie den Zweiten Weltkrieg führten Der Satz ‚Finis belli pax est‘ fand in diesen Uberlegungen keinen Platz mehr.“ So charakterisiert Schöbener in seiner völkerrechtlichen Studie die amerikanische Einstellung und fährt weiter fort:

„Denn die durch den Sieg erlangte tatsächliche und rechtliche Macht sollte nach amerikanischer Vorstellung nicht zur Herstellung eines wahren Friedens auf der Grundlage der Gleichheit der Staaten und Völker unter Anerkennung des bisherigen Feindes als ‚justus hostis‘ genutzt werden. Der Sieger-Aggressor-Konflikt wurde von den Amerikanern vielmehr in die Zeit nach der Niederlage Deutschlands hinübergeführt. Die ideologische und moralisierende Betrachtungsweise führte dazu, daß aus dem justus hostis‘ der absolute Feind‘ geworden war, der weder ein Recht auf eine völkerrechtsgemäße Behandlung noch auf einen Friedensvertrag haben durfte. Kreuzzugsdenken und politisch-missionarische Selbstein- und Selbstüberschätzung, verbunden mit dem Glauben, im Interesse des ‚Guten‘ das ‚Böse‘ in den zwischenstaatlichen Beziehungen endgültig und unwiderruflich beseitigen zu müssen, gaben dieser Einstellung scheinbar die notwendige moralische Rechtfertigung, die gleichzeitig als Legitimation für die beabsichtigten Maßnahmen diente.“ 40)

Diese amerikanische, aus der puritanischen Glaubenshaltung erwachsene „Rechts“Auffassung, führte dazu, daß es mit Deutschland bis heute (1994) keinen Friedensvertrag, auch nicht nach der Wiedervereinigung, gibt. Erst zu Beginn der fünfziger Jahre, als man Trizonesien, jetzt „Bundesrepublik“, für den Kampf gegen den kommunistischen Osten brauchte, tauchte die Überlegung auf, ob die Bundesrepublik als Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches anzusehen und zur Zahlung der Reichsschulden aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg verpflichtet sei. Die Gewährung weiterer Souveränitätsrechte wurde daher von der Anerkennung der Reichsschulden und der durch Hilfslieferungen an die westlichen Besatzungszonen Deutschlands entstandenen Verpflichtungen abhängig gemacht. Mit dem Londoner Schuldenabkommen vorn 27. Februar 1952 erfolgte dann die Gesamtregelung der deutschen Schulden sei( dem Ersten Weltkrieg 41): die Bundesrepublik hatte eine Schuldenlast von 14450 Millionen DM zu entrichten. Die während des Ersten Weltkrieges und Zweiten Weltkrieges entstandenen Schulden wurden einer eigenen Regelung vorbehalten. Damit war die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches durch die Siegermächte um des, lieben Geldes wegen der Bundesrepublik zuerkannt und der Fortbestand des Deutschen Reiches in den Unrechtsgrenzen von Versailles und St. Germain.

Dritte Phase

Die .“Umerziehung“ ist in den Jahrzehnten nach der Kapitulation, nach dem Abtreten der Regierung Adenauer, unter den folgenden Regierungen, besonders der sozialliberalen Koalition, und dann durch die Revolution der sechziger Jahre nahezu perfekt in der Bundesrepublik gelungen. Der christlichdemokratische Präsident Richard von Weizsäcker betätigte sich besonders erfolgreich als Oberlehrer für Nationalmasochismus. Er feierte den vierzigsten Jahrestag (1985) der Kapitulation der Wehrmacht als Tag der Befreiung. Das mag für ihn persönlich zutreffend gewesen sein. Als desertierter Offizier der Wehrmacht hätte er ja sonst mit einer Strafverfolgung rechnen müssen. Als Bundespräsident von Weizsäcker den israelischen Staatspräsideten Chaim Herzog als Staatsgast begrüßte – „Kein Verzeihen habe ich mitgebracht und kein Vergessen“, hatte dieser geäußert – echote der bundesrepublikanische Präsident: „Einen Schlußstrich zu ziehen, erlaubt die Geschichte nie.“

Sein Nachfolger Roman Herzog, seit 1994 im Amt, beeilte sich, den Vorgänger in nationaler Würdelosigkeit zu übertreffen. Er reiste nach Warschau zur Feier des Warschauer Aufstandes im Jahre 1944, der von der deutschen Besatzungsmacht angesichts der vorstürmenden Roten Armee vor den Toren der polnischen Hauptstadt niedergeschlagen werden mußte, und hielt dort eine demutsvolle Büßerrede:

Ach bitte um Vergebung für das, was Ihnen die Deutschen angetan haben“, ferner: „Der 1. August ruft uns ins Gedächtnis, welch unermeßliches Leid von Deutschen über Polen gebracht wurde.“ Mit diesem Satz bezog er sich vermutlich auf den Kriegsbeginn 1939. Als Bürger der umerzogenen Generation weiß er nicht einmal, daß der Krieg am 1. September ausbrach! Von dem „unermeßlichen Leid-, das die Polen den Volksdeutschen in den Jahren zwischen 1919 und 1939 zugefügt hatten, weiß er natürlich auch nichts, ebensowenig von dem Polnischen Massenmord an wehrlosen deutschen Zivilisten am Bromberger Blutsonntag, dem ersten Massenmord an Zivilpersonen im Zweiten Weltkrieg. Dort wurden am 3. September 1939 über fünftausend Volksdeutsche auf schauerliche Weise von Polen niedergemetzelt. Präsident Herzog weiß natürlich ebensowenig, daß die polnische Regierung Ende August 1939 die Verhandlungen mit Deutschland abbrach und am 30. August die Generalmobilmachung verkündete; das war die Kriegserklärung!

Was den Aufstand betrifft, so ist es eine völkerrechtlich einwandfreie Tatsache, daß jede Besatzungsmacht jeden Aufstand in ihrem Besatzungsgebiet niederwerfen muß, in diesem Fall um so mehr, als die Rote Armee bereits vor den Toren Warschaus stand. Herzog war es auch unbekannt, daß aufgrund einer Intervention des Vatikans die Aufständischen von der deutschen Wehrrnachtführung als reguläre Kombattanten anerkannt wurden und als Kriegsgefangene völkerrechtlichen Schutz erhielten. Der Führer der Aufständischen, General Komorowski, wurde vom Befehlshaber der deutschen Belagerungstruppen, General von dem Bach-Zelewski, mit Handschlag begrüßt! Anscheinend ist dem neuen bundesrepublikanischen Präsidenten auch nicht bekannt, daß Polen die Reichsgebiete östlich der Oder-Neiße geraubt hat, obwohl diese Gebiete von den „Großen Drei“ auf der Potsdamer Konferenz ausdrücklich nur zur Verwaltung überlassen sind bis zum Abschluß eines Friedensvertrages, den die Sieger bis heute nicht zustande brachten. Im Jahre 1990 ließ sich das polnische Staatsoberhaupt Lech Walesa über die deutsche Einigung dahingehend aus, „daß im Falle einer Destabilisierung Europas durch Deutschland man Deutschland von der Landkarte ausradieren sollte!‘ Gegenüber der niederländischen Wochenzeitung Elservier‘ hatte der Friedensnobelpreisträger Lech Walesa erklärt, daß er sich Sorgen wegen der deutschen Vereinigung mache. Ich schrecke selbst nicht vor einer Erklärung zurück‘, sagte er wörtlich, die mich in Deutschland unpopulär macht. Wenn die Deutschen erneut in der einen oder anderen Art Europa destabilisieren, sollte man nicht mehr zu einer Aufteilung Zuflucht nehmen, sondern dieses Land einfach von der Landkarte ausradieren. Der Osten und der Westen besitzen die notwendige fortgeschrittene Technologie, um diesen Urteilsspruch durchzuführen.- (Übersetzung des französischen Textes in „Le Figaro“). Der bekannte französische Militärschriftsteller und Mitarbeiter von General de Gaulle, Ferdinand Otto Miksche, kommentierte diese Äußerung:

„Es liegt am Friedensnobelpreiskomitee, darüber zu entscheiden, ob der zum Kriegshetzer gewordene Friedensnobelpreisträger und weltweit gefeierte Lech Walesa nach seinen skandalösen Erklärungen in der holländischen Zeitschrift überhaupt noch der Ehre würdig ist, die ihm zuteil wurde.“ 42)

Die unvorstellbaren Greuel bei der Vertreibung der Deutschen aus den geraubten Reichsgebieten östlich der Oder-Neiße-Linie (Ost- und Westpreußen, Danzig, Ostpommern und Ost-Brandenburg, ganz Schlesien), die Massenmorde an der deutschen Zivilbevölkerung, der Raub ihrer persönlichen Habe, interessieren den neuen Präsidenten nicht. Über die Art der Vertreibung, von den Polen zynisch „Umsiedlung“ genannt, gibt folgender Vertreibungsbefehl eine ungefähre Ahnung:

Sonderbefehl

für die deutsche Bevölkerung der Stadt Salzbrunn

einschliesslich Ortsteil Sandberg

Laut Befehl der polnischen Regierung wird befohlen:

  1. Am 14. Juli 1945 ab 6 bis 9 Uhr wird eine Umsiedlung der deutschen Bevölkerung stattfinden.
  2. Die deutsche Bevölkerung wird in das Gebiet westlich des Flußes Neiße umgesiedelt.
  3. Jeder deutsche darf höchstens 20kg. Reisegepäck mitnehmen.
  4. Kein Transport (Wagen, Ochsen, Pferde, Kühe usw.) wird erlaubt.
  5. Das ganze lebendige und tote Inventar in unbeschädigtem Zustande bleibt als Eigentum der polnischen Regierung.
  6. Die letzte Umsiedlungsfrist läuft am 14. Juli 10 Uhr ab.
  7. Nichtausführung des Befehls wird mit schärfsten Strafen verfolgt, einschließlich Waffengebrauch.
  8. Auch mit Waffengebrauch wird verhindert Sabotage u. Plünderung.
  9. Sammelplatz an der Straße Bhf. Bad Salzbrunn/Adelsbacher Weg in einer Marschkolonne zu 4 Personen. Spitze der Kolonne 20 Meter vor der Ortschaft Adelsbach.
  10. Diejenigen Deutschen, die im Besitz der Nichtevakuierungsbescheinigung sind, dürfen die Wohnung mit ihren Angehörigen in der Zeit von 5 bis 14 Uhr nicht verlassen.
  11. Alle Wohnungen in der Stadt müssen offen bleiben, die Wohnungs- und Hausschlüssel müssen nach außen gesteck werden.

Bad Salzbrunn, 14. Juli 1945, 6 Uhr Abschnittskommandant

Zinkowski Oberstleutnant

Ein Gespür für nationale Würde haben die Verantwortlichen in Bonn nicht. Konrad Adenauer hatte es noch und handelte danach. Bereits im Juni 1946 (!) teilte er seinen Parteifreunden mit, er werde im Zonenbeirat den Antrag stellen, die Völkerrechtliche Lage Deutschlands durch Einholung von Gutachten bei ausländischen Völkerrechtlern klären zu lassen – „damit wir unsere Nachfahren darauf hinweisen können, daß wir nicht einfach wie stumme Hunde alles über uns ergehen lassen“. „Der Boden des Rechts“, rief Adenauer damals aus, „gilt auch für uns.“ 43)

Die britische Besatzungsmacht war aber nicht gewillt, der deutschen Kolonialbevölkerung in ihrer Besatzungszone Recht zu gewähren (1946!). Der Hamburger Ordinarius für Staats und Völkerrecht, Rudolf von Laun, hatte gleich nach Kriegsende sich gegen die unbegrenzten Machtansprüche der Besatzungsmächte gewandt: „Der Deutsche hat keine Rechte gegen das ihn regierende Ausland, nicht einmal auf das letzte Stick Brot oder das elendste Quartier, alles ist für ihn nur Gnade oder Ungnade des Siegers . . .“ Im April 1947 hatte von Laun zwanzig Völkerrechtler versammelt, die mit ihm sich einig waren, von den Besatzern die strenge Beachtung des Völkerrechts zu fordern. Damals, in den Jahren der Rachejustiz, fanden sie kein Gehör. Erst als die politischen Spannungen zwischen Amerika und Rußland zunahmen, begann diesbezüglich ein langsamer Wandel. Die Westalliierten machten das Recht für das besetzte Deutschland von ihren politischen Interessen abhängig. 44) Konrad Adenauer, erster Kanzler der Bundesrepublik, hatte auch bei der Überreichung des Besatzungsstatuts am 21. September 1949 eine würdige und mannhafte Haltung gezeigt. Er war von den Besatzern auf den Petersberg bestellt worden. Er hatte dabei großen Wert darauf gelegt, „nicht den Eindruck zu erwecken, daß die Auswahl der Kabinettsmitglieder alliierter Zustimmung bedurfte. In dem palastartigen Gebäude angelangt, wurde er angewiesen,“ so schildert ein amerikanischer Historiker den Vorgang, ,vor den drei hohen Kommissaren Aufstellung zu nehmen und nach der Proklamation des Besatzungsstatuts einen Schritt nach vorn zu tun, wo die drei Kommissare auf einem Teppich standen. Doch als André François-Poncet, der französische Hochkommissar, bereits vor der Proklamation auf Adenauer zuging, um ihm die Hand zu reichen, ergriff dieser die Gelegenheit, sich auf den Teppich zu stellen, wodurch er symbolisch seine Gleichheit mit den Kommissaren geltend machte. Die Bundesminister waren von Adenauers ‚Teppichpolitik‘ zutiefst beeindruckt. Später erinnerte sich Thomas Dehier: ,Er verließ – nun, man muß schon sagen – als Sieger die Szene!'“ 45) Laut McCloy bewahrte Adenauer „die Würde der Niederlage“ durch sein ebenso gewandtes wie mannhaftes Auftreten. 46)

Vergleicht man Adenauers Auftreten und Haltung mit jener des Kniefallkanzlers Herbert Frahm, alias Willy Brandt, mit jener der Bundespräsidenten Weizsäcker und Roman Herzog, so kann man ermessen, welche Fortschritte die Umerziehung der bundesrepublikanischen Wohlstandsbürger erzielt hat. Hierbei scheint es sich um ein deutsches Erbübel zu handeln, denn der hessische Minister Friedrich Karl von Moser (1723-1798) „mußte aus seiner schimpflichen Entlassung lernen, daß hier kein Raum war für einen Feuergeist, ‚der den Deutschen die Hundedemuth abgewöhnen wollte‘. 47)

Die „Außenpolitik“ der Bundesrepublik wird neuerdings weniger im Bonner Außenministerium als vielmehr vom obersten Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden. Dort fallen die Entscheidungen über UNO-Einsätze der Bundeswehr. Wie weit die sprachliche Amerikanisierung der Bonner Politik gediehen ist, zeigt symbolisch die Errichtung der ersten ausländischen Vertretung im palästinensischen Autonomiegebiet durch die Bundesrepublik. Sie erfoigte in englischer Sprache: „Representative Office of the Federal Republic of Germany“. 48)

Der jämmerliche Versuch, dem chinesischen Ministerpräsidenten anläßlich seines Staatsbesuches in der Bundesrepublik moralische Lehren für Menschenrechte zu erteilen, endete mit einer beschämenden Abfuhr durch den chinesischen Regierungschef. Der Haushaltsplan für das „Außenministerium“ könnte also ruhig eingespart werden. Das ist angesichts der Finanzlage der Bundesrepublik durchaus empfehlenswert. Der Schuldenberg von Bund, Ländern und Gemeinden ist auf 2,1 Billionen DM angewachsen 49) die Zahl der Arbeitslosen lag bei rund 3,5 Millionen Anfang 1994. Neuerdings setzten sich der israelische Ministerpräsident Rabin und der britische Arbeitsminister Hurd sogar dafür ein, daß die nach wie vor unter Feindstaatenklausel stehende Bundesrepublik einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der UNO erhalten soll. 50) Mit der tatsächlichen Souveränität der Bundesrepublik ist es aber nicht weit her. Nachdem der ehemalige Reichsminister Rudolf Heß, 46 Jahre widerrechtlich in Haft gehalten, ermordet worden war, mußte die „souveräne“ Bundesrepublik“ auf Befehl der Militärregierung das Spandauer Gefängnis sofort abreißen lassen.

Zur Wiedergutmachung wurde auf energisches Betreiben von jüdischer Seite, wobei Nahum Goldmann die Hauptrolle spielte, ein Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel am 10. September 1952 geschlossen. Artikel 1 lautete: „Die Bundesrepublik Deutschland zahlt an Israel 3,450 Millionen DM, wovon 450 Millionen DM zugunsten der Conference on Jewish Material Claims against Germany’ gehen.“

Artikel 2: „Die Bundesrepublik Deutschland wird die oben genannte Summe für den Ankauf solcher Waren und Dienstleistungen zur Verfügung stellen, die der Erweiterung der Ansiedlungs- und Wiedereingliederungsmöglichkeiten für jüdische Flüchtlinge in Israel dienen.“

Artikel 3: „Die Abstattung erfolgt durch Zahlung vona) jährlich 200 Millionen DM vom Inkrafttreten des Abkommens bis 31. März 1954,b) neun weiteren Jahresraten zu je 310 Millionen DM und einer zehnten Jahresrate zu 260 Millionen DM.“

Die Ratifizierungsurkunden wurden in New York hinterlegt und traten am 27. März 1953 in Kraft. 51)

Nahum Goldmann, maßgeblich an den Verhandlungen über die Entschädigung für die Juden beteiligt, berichtete in seinem im Jahre 1978 veröffentlichten Buch: ,,In Wirklichkeit zahlte Deutschland bis zum heutigen Tage 60 Milliarden Mark, und die Gesamtsumme wird sich auf 80 Milliarden belaufen, also zwölf- bis vierzehnmal mehr, als wir damals errechnet hatten … Man kann also den Deutschen nicht vorwerfen, kleinlich gewesen zu sein und ihre Versprechungen nicht gehalten zu haben.“52)

Demnach hatte, laut Goldmann, die Bundesrepublik insgesamt achtzig Milliarden zu zahlen; davon standen 1976 noch zwanzig Milliarden aus. Aufgrund welcher Abmachungen diese Zahlen zustande gekommen sind, ist nicht zu ermitteln. Jedenfalls übertreffen sie jene des Abkommens von 1952 um ein Mehrfaches! 1991 ließ die Bundesrepublik im Sommer verlauten:

„Für weitere Wiedergutmachungen für NS-Opfer“ rechne sie „mit noch etwa 35 Milliarden DM, die bis zum Auslaufen der Entschädigung etwa im Jahre 2030’ zu zahlen seien“. 53)

Im September 1992 brachte die Presse weitere „Gespräche über Entschädigung“, wörtlich:

„Die Bundesregierung will Berichten israelischer Zeitungen zufolge im nächsten Haushalt 100 Millionen Mark für die Entschädigung ehemals ostdeutscher Juden bereitstellen. Dies habe Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth in einem Brief an den Präsidenten der Knesseth, Scheva Weiß, zugesagt, hieß es am Sonntag. Weiß habe Frau Süßmuth gebeten, sich für ein bescheinigtes Verfahren einzusetzen. Frau Süßmuth bestätigte, daß über die genannte Summe gegenwärtig gesprochen werde. Sie habe den Knesseth-Präsidenten darüber unterrichtet. Eine Entscheidung stehe aber noch aus, sagte sie am Rande des Bundesdelegiertentages der CDU-Frauen-Union im thüringischen Suhl.“ 54)

Unter dem Titel: „Deutschland schuldet Milliarden“ brachte die Zeitung folgende Meldung am 7. Januar 1993: „NEW YORK (Reuter) Deutschland schuldet Israel nach Angaben des Jüdischen Weltkongresses (WJC) mehrere Milliarden Mark an Reparationen für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. WJC-Vizepräsident Sultanik teilte mit, einem Dokument zufolge hätten Unterhändler der Bundesrepublik 1952 erklärt. daß Deutschland Israel 4,5 Milliarden Mark schulde. Davon werde die Bundesrepublik 3.0 Milliarden zahlen. Die damalige DDR hatte für 1,5 Milliarden aufkommen sollen, habe aber nie bezahlt. Mit Zinsen und in Anbetracht der Inflation liege der Betrag weit aber den ursprünglichen 1,5 Milliarden Mark.“ 55) Die laufende Forderung zu einer endlosen „Wiedergutmachung“ geht also bereits auf Kosten der dritten Nachkriegsgeneration mit amtlicher Förderung durch Bundesregierung und Spitzenfunktionären der Bonner Machthaber weiter, wie oben gezeigt, auch durch die zweithöchste Politikerin des Wohlstandsstaates, die Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth.

Seit der Wende von den achtziger zu den neunziger Jahren ist die 1945 errichtete jüdisch-amerikanische Weltordnung weitgehend zusammengebrochen durch die Auflösung der Sowjetunion, die Vereinigung der Bundesrepublik Deutschland mit der Deutschen Demokratischen Republik und die fortlaufenden Mißerfolge der UNO. Der Zusammenbruch betraf auch die Siegerordnung von 1918/19: die Tschechoslowakei, eine Retortenschöpfung des Präsidenten Wilson, zerbrach in ihre natürlichen nationalen Bestandteile, die Tschechei und die Slowakei. Zu einer wahren Tragödie von nicht absehbarem Ausmaß entwickelt sich der Zerfall von Jugoslawien, ebenfalls ein Lieblingskind des Menschheitsbeglückers Wilson, aber auch der westlichen Alliierten, die den Serben für die Entfesselung des Ersten Weltkrieges ewigen Dank schulden. Zwar konnten sich Kroatien und Slowenien verhältnismäßig rasch von der serbischen Herrschaft lösen, aber die Belgrader Planer eines neuen Großserbien sorgen dafür, daß Südosteuropa nicht zur Ruhe kommt. Weder die UNO noch die Europäische Union sind in der Lage, dem blutigen Morden und den systematischen Massenvergewaltigungen moslemischer Frauen durch die Serben Einhalt zu gebieten. Rußland unterstützt die Serben, Frankreich, England, die USA dulden das Mordgeschehen mit salbungsvollen humanitären Phrasen. 56)

Die UNO-Unternehmungen in Somalia, in Irak und Kuwait erwiesen sich als Mißerfolge, die unbeschreibliche Flüchtlingskatastrophe in Ruanda/Zaire ist ein markantes Zeichen der Hilflosigkeit. Die USA zählt zu den Hauptschuldnern bei der UNO und nehmen nun laut Präsident Clinton die umerzogenen Deutschen „in Pflicht“, weil sie ihre Rolle als „Weltpolizist“ nicht weiterspielen können. Der Abzug der Russen aus Mitteldeutschland, der ehemaligen DDR, der westlichen Alliierten aus ihren drei Besatzungszonen gab der Bundesregierung Anlaß zu Dankeskundgebungen gegenüber den Besatzern: Sie bedankte sich bei den Russen für die Befreiung von der Hitlerdiktatur vergaß nur zu sagen „für die Stalindiktatur“ ähnlich gegenüber den westlichen Besatzern, die vereint mit Stalin die Ausplünderung Deutschlands betrieben hatten. Auf der deutsch-amerikanischen Konferenz in Berlin Anfang September 1994 erklärte der amerikanische Vizepräsident Gore, die Anwesenheit von 100,000 US-Soldaten demonstriere die Entschlossenheit der USA, Frieden und Freiheit auf dem Kontinent zu unterstützen … US-Verteidigungsminister Perry betonte, daß eine starke deutsch-amerikanische Sicherheitspartnerschaft weiter erforderlich sei. Auch zur NATO gebe es keine Alternative. Rußlands wichtige Rolle in Europa müsse anerkannt werden. Am wichtigsten war die Erklärung des Vertreters des amerikanischen Handelsministeriums über ,eine neue Handelsstrategie der USA für Europa…… in deren Mittelpunkt Deutschland stehen soll. Die USA wollten ihre wirtschaftliche Präsenz im neuen Deutschland weit über das hinaus, was sie heute ist’, ausbauen.“ 57)

Die Bundesrepublik hat den traurigen Ruhm, in der nationalen Selbst- und Nestbeschmutzung den absoluten Weltrekord zu halten. Laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist von der Nationalhymne nur die dritte Strophe strafrechtlich gegen Verunglimpfung geschützt. Als bayerische Gerichte eine Zeitschrift verurteilten, weil sie in Gestalt einer Satire die erste Strophe des Deutschlandliedes verhöhnten, hob das Bundesverfassungsgericht die Urteile auf mit der Begründung, die Gerichte hätten in die grundgesetzlich geschützte Kunstfreiheit eingegriffen. Bei der Satire handele es sich „um ein Kunstwerk“. Auch bei der Verunglimpfung der Bundesflagge griff das höchste Gericht ein: ,Auf der Rückseite eines Buches mit dem Titel laßt mich bloß in Frieden’ war eine Fotografie von einem Gelöbniszeremoniell der Bundeswehr zu sehen“, so der Zeitungsbericht, ,bei dem Soldaten eine Bundesflagge ausgebreitet hatten. Darüber hatten die Herausgeber ein Farbfoto gesetzt, auf dem ein auf die Bundesflagge urinierender Mann zu sehen war. Für die Darstellung war der Herausgeber zu einer Geldstrafe von neunzig Tagessätzen von jeweils 50 Mark verurteilt worden. Auch hier hob das Bundesverfassungsgericht das Urteil auf. Trotz der Anstößigkeit der Darstellung, handele es sich um ein Kunstwerk. Aus diesem Grunde sei die Verurteilung ein verfassungswidriger Eingriff in die Kunstfreiheit gewesen.“ 58) Das Bundesverfassungsgericht bestimmt also, was Kunstauffassung ist, was der Wohlstandsbürger als „Kunst“ zu verstehen hat oder nicht. Ober diese „Kunstauffassung“ des höchsten Gerichts kann man nur sagen: „Pfui Teufel!“ Eine solche Einstellung zu den nationalen Symbolen ist in keinem anderen Staat der Welt möglich. Dazu paßt als Kommentar der „Kultur-Mix zwischen See und Bier“ am Friedrichshafener Kulturufer: „Verwandlung, mal Mensch, mal Schwein. Gregor Lawatschs Soloprogramm; ,Friß mich, bitte friß mich’ machte Hunderten Zuschauern deutlich: Die Unterschiede zwischen Mensch und Schwein sind gar nicht so groß“, 59) – jedenfalls nicht in der freiesten Demokratie der Welt, der Bundesrepublik Deutschland.

Wer denkt da nicht an Friedrich von Logau (1604-1655), der unter dem Eindruck des Dreißigjährigen Krieges schrieb: „Wenn dieses Freiheit ist, frei tun und nach aller Lust, dann sind ein freies Volk die Säue in ihrem Wust!“

Mit dem ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert scheint auch das amerikanische Jahrhundert zu Ende zu gehen. Seit ihrem aktiven Eingreifen in den europäischen Bürgerkrieg im Jahr 1917 wurden die Amerikaner die Schicksalsbestimmer Europas und durch die beiden Weltkriege die Erben der europäischen Vormachtstellung über die Erde. Die Selbstzerfleischung der europäischen Nationen hatte ihnen die Voraussetzung für ihre Weltherrschaft gegeben, durch Krieg, Handel und Piraterie 60) ihre Macht über Europa und schließlich die ganze Welt auszudehnen. Schon Präsident Wilson wollte der Weltepoche kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen den Völkern ein endgültiges Ende mit dem Völkerbund setzen und damit der bisherigen Geschichte. In seinen Fußstapfen war Roosevelt mit der UNO gewandelt. „Und sodann verzichten auf das Geschichtliche noch die Amerikaner“, hatte Jakob Burckhardt in seinen „Weltgeschichtlichen Betrachtungen“ festgestellt. „d. h. ungeschichtliche Bildungsmenschen, welche es dann doch von der alten Welt her nicht ganz los werden. Es hingt ihnen alsdann unfrei als Trödel an. Dahin gehören die Wappen der New Yorker Reichen, die absurdesten Formen der kalvinistischen Religion, der Geisterspuk, usw., zu welchem allen aus der bunten Einwanderung noch die Bildung eines neu-amerikanischen leiblichen Typus von zweifelhafter Art und Dauerhaftigkeit kommt . . . Oder soll gar alles zum bloßen Business werden wie in Amerika?“ 61)

Ähnlich hatte Heinrich Heine ein halbes Jahrhundert vor Jakob Burckhardt schon prophezeit: „Das Geld ist der Gott unserer Zeit und Rothschild ist sein Prophet.“ Auch Heine hatte Überlegungen angestellt, wie es weitergehen soll: „Der zweite Akt ist die europäische, die Weltrevolution, der große Zweikampf der Besitzlosen mit der Aristokratie des Besitzes, und da wird weder von Nationalität noch von Religion die Rede sein, nur ein Vaterland wird es geben, nämlich die Erde, und nur einen Glauben, nämlich das Glück auf Erden … Wie würde das Schauspiel schließen? Ich weiß es nicht aber ich denke, daß man der großen Wasserschlange am Ende das Haupt zertreten und dem Bären des Nordens das Fell aber die Ohren ziehen wird. Es wird vielleicht alsdann nur einen Hirten und eine Herde geben, ein freier Hirt mit einem eisernen Hirtenstabe und eine gleichgeschorene, gleichblökende Menschenherde.“ 62)

* * * * * * * *

Fußnoten

I )     Allan Nevins: Henry White. Thirty years of American Diplomacy, New York 1930, S. 257 f.
2) Congressional Record, 25. Juni 1939, S. 1045
3) Michael von Taube: Der großen katastrophe entgegen, Leipzig 1937, S. 379.
4) Geschichte des deutsch-französischen Krieges 1870-1871, 1891
5) Northcliffe hieß früher Harmsworth und war der Sohn eines russischen Juden namens Stern, der aus Rußland nach Irland ausgewandert          war. Quelle: Gottlieb von Jagow: Ursachen und Ausbruch des Krieges, Berlin 1919, S. 90 (Fußnote 1)
6) Ulrich Fleischhauer: Der jüdische Messiasgedanke. Erfurt 1935, S. 192
7) Berlin 1992
8) München 1992
9) Albaz: Geheimimperium KGB, S. 80
10) Ebd., S. 141
11) Babette Gross: Willi Münzenberg, Stuttgart 1967
12) Ellic Howe: Die schwarze Propaganda, München 1983, S. 60
13) Die Forrestal Diaries, New York 195 1, S. 121-123
14)   Friedrich Berber, Die amerikanische Neutralität 1939-1941, Essen 1943. passim. Georg FRANZ-Willing: Der Zweite Weltkrieg. Ursachen und         AnIaß, Leoni 1979
15) Dirk Bavendamm: Roosevelts Weg zum Krieg, München 1983, S. 493 ff. Ders.: Roosevelts Krieg  1937-1945, München 1993. S. 127 ff.. 146 ff.
16) Burkhard Schöbener; Die amerikanische Besatzungspolitik und das Völkerrecht, Frankfurt/Main 1991, S. 549
17) Anthony Glees: Das deutsche politische Exil in London 1939-1945, in: Exil in Großbritannien, Stuttgart 1993. S. 62 ff., S. 67. Siehe auch:           Vansittart: Lessons of my life, New York, 1943
18) Nahum Goldmann: Staatsmann ohne Staat. Köln 1970, S. 272 ff.
19) E. J. Reichenberger: Europa in Trümmern, Graz, 2. A. 1985, passim.
20) Maximilian Czesany: Alliierter Bombenterror. Der Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung Europas, Leoni 1986, S. 652
21) Dazu auch: Schöbener: Die amerikanische Besatzungspolitik und das Völkerrecht, S. 236 ff’.
22) Walter Lüdde-Neurath: Regierung Dönitz. Die letzten Tage des Dritten Reichs, 4. A., Leoni 1980, Anlage 25, S. 162; dazu auch                          Erlebnisbericht von Lutz Graf Schwerin von Krosigk: Es geschah in Deutschland, Tübingen 1951, S. 378 ff.; ders.: Memoiren,                            Stuttgart, 1977, S. 252 f.
23) Nahum Goldmann: Staatsmann ohne Staat, Köln 1970, S. 272 ff.
24) A. N. Trainine: La responsabilité pénale des Hitleriens, Paris 1945, passim.
25) Rudolf Diels: Lucifer ante portas, Stuttgart 1950, S. 346
26) Jon Georghe: Automatic Arrest, Leoni 1956, S. 219 ff.
27) Hanna Reitsch: Höhen und Tiefen, S. 34 ff.
28) Heinz Nawratil: Die deutschen Nachkriegsverluste unter Vertriebenen, Gefangenen und Verschleppten, München 1986, passim.
29) Lord Vansittart: Lessons of my life, S. XXI
30) Nicolaus Pronay: The Political Re-education of Germany, S. 22
31) René Cheval: Die Bildungspolitik der französischen Besatzungszone in „Umerziehung und Aufbau“, S. 90 ff.
32) Erwin Pitsch: 1945, 2. Teil, Wien 1985, S. 116 f., Eckartschrift Nr. 94
33) Südkurier“, Nr. 152 v. 5. 7. 1994
34) Gannon, Robert I.: Kardinal Spellman, Neuenburg 1963, S. 190 f.
35) Wilhelm Högner, Der schwierige Außenseiter, München 1959, S. 260
36) Jewgenia Albaz: Geheimimperium KGB. Totengräber der Sowjetunion, München 1992. S. 233, 264
37) Rolf Wiggershaus: Die Frankfurter Schule, München 1988. Danach im wesentlichen das FoIgende.
38) Über den Austromarxismuß s. b.: Aurelia Gerlach: Der Einfluß der Juden in der Österreichischen Sozialdemokratie, Wien 1939
39) Douglas Reed: From Smoke to Smother, deutsche Ausgabe: Der große Plan der Anonymen, Zürich 1952, S. 10. 134 C.
40) Schöbener, a. a. O., S. 549 f.
41) Ploetz, Konferenzen und Verträge, Teil 11, 4. Bd., 1914-1959, S. 427 f.
42) „Walesa und Deutschland“. Leserzuschrift von P 0. Miksche, in: FAZ vom 27. 4. 1990
43) Erich Schwinge: Die Forderung auf bedingungslose Kapitulation. Ergebnisse einer neueren Untersucchung, in: Soldat im Volk, Juni 1994, S. 89
44) Schwinge. a. a. O.. S. 89
45) Thomas Alan Schwartz: Die Atlantik-Brücke. John McCloy und das Nachkriegsdeutschiand, Frankurt/Main 1992, S. 39 –                     Amerikanisches Original: America’s Germany, Cambridge, Mass., 1991
46) Ebd., S.90
47) Heinrich von Treitschke: Deutsche Geschichte im 19. Jh., 5. A., 2. Bd.. Leipzig 1897, S. 379
48) „Südkurier“, Nr, 132 vom 9. 8. 1994 (Beilage)
49) „Südkurier“, Nr. 201 vom 31. 8. 1994
50) Ebd., Nr. 174 vom 30. 6./1. 7. 1994
51) Ploetz: Konferenzen und Verträge, Teil 11, 4. Band: Neueste Zeit 1914-1959. 2. A., Würzburg 1959
52) Nahum Goldmann: Das Jüdische Paradox, Köln 1978, S. 176: Das Buch erschien zuerst in Französisch im Jahre 1976
53) „Südkurier“, Nr. 194 vom 22. 8. 1991
54) „Südkurier“. Nr. 219 vom 21. 9. 1992
55) „Südkurier“. Nr. 4 vom 7. 1. 1993
56) „Die Völkergemeinschaft hat völlig versagt: Präsident des IKRK“, ,Südkurier’ Nr. 268 vom 20, 11. 1993
57) „Südkurier“. Nr. 210 vom 10. 9. 1994, S. 1
58) „Südkurier“ vom 23. 3. 1990
59) Ebd., Nr, 187 vom 15. 8. 1994
60) Goethe, Faust, ZweiterTeil
61) Kröner-Ausgabe Leipzig 1941, S. 10, 203
62) Heinrich Heine. Sämtliche Werke, Bd. 5. München 1923

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Autor: Germanenherz

Ich bin kein Christ "in dem heutigen Sinne", kein Zionist, kein Moslem oder sonst was. Ich bin auch kein Weißer, Grüner, Brauner oder Schwarzer. Kein Linker, kein Rechter und kein Befürworter einer erfundenen Richtung. Jeder soll als Person respektiert und keiner vergöttert Sein. Ich bin nicht auf dieser Erde, um zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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