Die Deutsche Passion

Deutsche Passion Veröffentlicht am von

Deutsche PassionDeutsche Passion Uwe Lammla Verlag: Engelsdorfer Verlag ISBN-10: 3867036209 ISBN-13: 978-3867036207 95 Seiten 8,40 Euro

Wer bei “Gedichten” reflexartig die Augen verdreht, sich grundsätzlich nur handfesten und praktischen Dingen widmet, aber doch den einen oder anderen Vers in Gedanken bei sich trägt, der greife zur “Deutschen Passion”!
Kerngedanke dieses Buchs ist die staufische Reichsidee. Hier tritt ein Dichter aus der Unverbindlichkeit subjektiver Eindrücke und Stimmungen heraus und redet Klartext, und zwar von Dingen, die uns Deutschen angehn. Wer den ersten Blick in diese Gedichtsammlung wirft, gewinnt leicht den Eindruck, hier rede eine Stimme aus längst vergangener Zeit, die von Bomben und Propaganda verschüttet ist. Aber dieser Schein trügt. Zwar liegen die Motive oft in der Vergangenheit, aber das Thema ist brandaktuell.

Die “Deutsche Passion” ist keine Elegie und kein Klagelied, erst recht keine Satire oder Parodie, sondern ein Schlachtruf – nicht nur metaphorisch, sondern ganz echt. Der Dichter tritt in die klassische Rolle eines Erziehers der Nation zu Selbstbewußtsein und Kultur ein. Jeder der Verse atmet den Geist der Überzeugung, daß im Nationalbewußtsein im Kern das gründlichere Denken liegt, Gründlichkeit des Denkens im Sinne des Nachdenkens der Deutschen über sich selbst und ihre Geschichte womit sich ein Glauben an die “Lehren” der “Sieger von 1945″ als völlig unbrauchbar und substanzlos erweist. Sie nämlich führten in Deutschland jene Oberflächlichkeit ein, in deren Vollzug Politik zu der puren Irrationalität von moralisierter Gesinnungspolitik wurde. Die Gedichte zeigen nunmehr, daß Demokratie als Systemform oder gar als “Gesinnung” niemals gegen die nationale Substanz ausgespielt werden kann und geistiger Wurzeln bedarf. Ein Buch, das Tabus aufbricht und kontrovers diskutiert werden wird.

Besinne Dich, deutsches Volk, finde Deine alte gute Geisteskraft wieder und den klaren reinen ehrlichen Verstand, mit dem Du Dir einst fast die ganze Welt zum Freunde machtest und Achtung erwarbst, die heute manchmal noch aufblitzt, wo Völker unter der anglo-amerikanischen Knute leiden oder fast wie Tiere dahinvegetieren, weil die korrupten Eliten Ihres Landes sie vollständig preisgegeben und versklavt haben! Wach auf aus der verordneten und dauerhaft neu gepredigten Besinnungslosigkeit, erkenne Dich und Deine Geisteskraft!


Aus Gedichte von Uwe Lammla, »Deutsche Passion«.
Wir leben in Stämmen, wo Zwietracht und Neid
Vom Rand der Geschichte nach Brudermord schreit,
Wir träumen in Wäldern mit dichtem Gezweig,
Im Nebel und unter der Rauhnacht Geschweig,
Wir herrschen in Mären, die fern einer singt,
Der nie in den Schein unsrer Sonnfeuer dringt,
Und spät ward ein Name uns Makel und Lohn,
Doch schon unser Werden war immer Passion.

Der Limes der Römer durchschnitt unser Land,
Der West und der Süd ging dem Feinde zur Hand
Und kaufte von Freien mit gutem Gewinn
Den Bernstein und mancherlei Hausrat aus Zinn,
Doch auch die Gezähmten im römischen Staat,
Sie sannen auf Abfall und schnöden Verrat,
Erwacht im Cherusker der alte Teuton,
Wird Varus das Opfer der deutschen Passion.

Wer Grauen nicht meidet, dem stehts zu gebot,
Ist Tod nicht mehr Leiden, wird Leidenschaft Tod,
Wer nah bleibt dem Quell, der das Leben gebiert,
Lacht über den Gecken, der schamvoll sich ziert,
Barbar, was als Schimpf und Verachtung gedacht,
Entpuppte sich rasch als geschichtliche Macht,
Und bald wird Byzanz seine Heldenlegion
Erkennen in Stämmen der deutschen Passion.

Die Inbrunst, die nach dem Erlöser sich sehnt,
Erstickten die Pfaffen und drückender Zehnt,
Wer frei ist, der duldet nicht Steuer und Zoll,
Stößt Schranzen aus Fenstern und zeigt seinen Groll
Mit Waffen, die bar aller Zierde und Weih
Der ländliche Alltag ihm steuert herbei,
Und hilft gegen Plündrer nur Reformation,
Erfährt auch Herr Tetzel die deutsche Passion.

Wir sind in die Mitte Europas gestellt,
Wir einen das Kleine der Größe der Welt,
Das göttliche Recht, im Gemächte des Manns
Verbürgt, macht uns einig und fruchtbar und ganz,
Von Welschen und Schweden zur Walstatt erkorn,
Hat Deutschland ein ganzes Jahrhundert verlorn,
Doch ziehn die Besatzer mit Flüchen und Drohn,
So bleibt doch das Deutschsein für immer Passion.

Denn ernst nimmt der Deutsche die Liebe, den Streit,
Den Glauben, das Recht und Gerechtigkeit,
Er duldet nicht Phrase, Theater, Zierrat,
Er fordert die Treue, die Ehre, die Tat,
Er haßt eine Ordnung, bequem und korrupt,
Sie gilt ihm als Teufel und Drache, beschuppt,
Bis Siegfried, Sieglindes erbsündiger Sohn,
Das Untier läßt spüren die deutsche Passion.

In Frankreich verspielte der König den Kopf,
Als Freigeisterei als gefährlicher Kropf
Sich auswuchs, wo Spiel und der Unernst am Hof
In Albernheit punkte, für keine zu doof,
Der Mühe abhold und im Fordern sich keck
Erhebend, erfand ein Regime seinen Zweck,
Doch fand hier auch mancher begeisterter Ton,
Verharrten die Deutschen doch in der Passion.

Da reiner Verbrauch an die Endlichkeit stößt,
So wurden als nächstes die Nachbarn erlöst.
Dem Reich, das von Rom einst den heiligen Stab
Forttrug, gab der Korse ein ruhmloses Grab,
Bis endlich die Preußen und Bismarck gewitzt
Ertrotzten, daß Deutschmann im Vaterland sitzt,
Und Türme und Male, gehuldigt dem Thron,
Erschienen als Zeugen der deutschen Passion.

Die deutschen Erfolge, die Flotte, das Heer,
Ertrugen die Angeln nur knirschend und schwer,
Sie schufen Allianzen, zu stoppen den Fleiß
Des Deutschen, der ärgerlich viel kann und weiß,
Sie forschten nach Schwächen in Reiches Gebälk,
Sie stützten, was brachliegt, was morsch ist und welk,
Bis Kriegslust Europa berauschte wie Mohn,
Für Deutschland der Weg in die ärgste Passion.

Denn nicht nur versagt blieb dem Reiche der Sieg,
Der Frieden ward schlimmer als jeglicher Krieg,
Im Osten zerstückelt, im Westen besetzt,
Ein Staat ohne Würde und Hunger zuletzt,
Ein Mann und ein indisches Lebenssymbol,
Sie stiegen und wurden der Deutschen Idol,
Was diese versprachen, als hätten sies schon,
So träumten die Deutschen in ihrer Passion.

Doch tiefer nur noch als beim ersten Mal fällt
Der Deutsche im Wahne, den Haß aus der Welt
Mit Waffen zu kehrn, mit Gefolgschaft allein,
Als könne der Führer der Gottessohn sein,
Und Kleinmut besetzt, was der Größenwahn ließ,
Und Deutscher ist nun, wer Zerknirschung bewies,
Den Deutschen ist Deutsches nun Abscheu und Hohn,
Sie spotten ihr Dasein und ihre Passion.

Wie lang soll das gehn? fragt sich mancher und glaubt
Man hätt den Verstand allen Deutschen geraubt,
Doch sammeln sich fern vom Getön der Parteien
Geächtete, reif, wieder Deutsche zu sein.
Sie rüsten sich, wecken den Kaiser im Kyff,
Der tiefer als Spätre nach Heiligkeit griff,
Die Pfalzen vereinte im Burg-Oktagon
Als Walstatt des Geistes und deutscher Passion. http://germanenherz.blogspot.de/2012/06/die-deutsche-passion.html

Autor: Germanenherz

Ich bin kein Christ "in dem heutigen Sinne", kein Zionist, kein Moslem oder sonst was. Ich bin auch kein Weißer, Grüner, Brauner oder Schwarzer. Kein Linker, kein Rechter und kein Befürworter einer erfundenen Richtung. Jeder soll als Person respektiert und keiner vergöttert Sein. Ich bin nicht auf dieser Erde, um zu sein, wie andere mich gerne hätten.

2 Kommentare zu „Die Deutsche Passion“

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