Wahl-Burg-Nacht – “Walpurgis-Nacht”

magical-snap
Von http://germanenherz.blogspot.de/2012/04/wahl-burg-nacht-walpurgis-nacht.html
und https://terragermania.com/2016/04/30/wahl-burg-kult-und-walkueren/
Aus der Heiligen Wahl-Burg-Nacht unserer unmittelbaren Ahnen, mit dem Wahl-Burg-Kult, der die göttergleichen Geschlechter arischen Geistes und Blutadels schuf, wurde der Spuk der Walpurgis-Nacht; aus den edlen Hage-Disen, den Hag-„Göttinnen“, göttlich anmutenden Wunschgestalten hehrster Weiblichkeit wurden die „Haxen“ oder „Hexen“ aus christlicher Verdummung und Vermummung. Diese Hage-Disen, die „Hexen“ waren es, die durch die untermenschlichen Mächte in der Kirche ausgerottet wurden durch die Schmach der Hexenprozesse. Die „Hexen“ waren Frauen mit großen Fähigkeiten, mit der Gabe der Vorschau und unabhängigen Geistes, das größte Hindernis für die Kirche in ihrem Bestreben der Knebelung der Geister und Leiber.

Sie waren die Nachfolgerinnen der Wal-Kyren, ein Wort, das auch mit dem Wal-Burg-Kult zusammenhängt. Die Walküren gehörten zu den auserwählten, hochgezüchteten Frauen bei den Germanen, die das Recht der selbstbestimmenden Gattenwahl hatten, ein Rest aus den Zeiten des Mutterrechtes, das in der arischen Kulturwelt in bestimmtem Umfange immer in Kraft blieb, und einer weisen Hoch-Zucht zu dienen hatte. Tatsächlich wählt ja auch heute noch die hochstehende Frau den Gatten, indem Sie sich den Einen nimmt unter der großen Anzahl der Werber. Mutterrechtliche und vaterrechtliche Einrichtungen liefen in den alten arischen Kulturen gleichberechtigt nebeneinander her. Nur wo das Gleichgewicht dieses Verhältnisses durch Rassendämmerung gestört wurde, setzte sich das Vaterrecht oder das Mutterrecht einseitig durch. Das Wort Wal-Kyre kann man verschieden lesen. Einmal als „Wahl- Herrin“, wenn wir Kyre oder kyrr als Herr und Herrin lesen, wozu wir durchaus befugt sind. Kyrie eleison! Aber wir können in Wahl auch das Wort Kampf erkennen und dann Kampf-Wahl oder Kampfwählerin lesen, denn wal ist altnordisch Kampf und das deutsche Kyren heißt heute noch wählen. In „Kyren“, „kirren“ aber steckt noch ganz deutlich ein zuchtwählerischer Inhalt, der uns zeigt, daß die Wal-kyre das hochgezüchtete Weib war, das dem schönsten, stärksten und klügsten Helden, „der sich nicht fürchten konnte“, Kinder schenkte. Zwei Stellen aus der Edda seien hier als Beleg angegeben, die eine aus dem wundervollen „Helgelied“, wo die Walküre Siegrun aus den Lüften dem Helge zu Hilfe kommt und ihn zum Gatten erwählt. Wir müssen hier unwillkürlich an die Überlieferung denken, die den Hexen auch die Fähigkeit zuspricht, durch die Lüfte zu reiten, auf dem Besen, d. h. „kalisch“, verhehlt, mit Hilfe des Bösen.

Da kams zur Entscheidung! Es hatten zum Kampfe
Beim Feuergebirg sich die Fürsten geladen!
Da ward zwischen Feinden der Friede zerrissen, Und hungrige Wölfe umschlichen die Walstatt. — Ermattet vom Streit saß am Adlerstein Helge, Erschlagen lag Hundings ganzes Geschlecht. Da brachs wie ein Leuchten aus flammenden Bergen, Und lohende Blitze leckten aus Wolken, Da glitzerten Helme auf himmlischen Auen, Vergoldete Brünnen, gerötet von Blut, Und glühende Funken auf Speerspitzen stunden: Das war Siegrun, die suchte den Helge. Gleich fragte der Fürst die göttlichen Frauen, Ob heimwärts sie wohl mit den Helden noch ritten In selbiger Nacht? — Da suchten von neuem Sie Kampf zu beginnen; schon knarrten die Bogen, Doch Hagens Tochter stillte vom Hengste Das Lärmen der Schilde und sprach zu dem Frager: „Anderes, meine ich, meiner noch wartet — — Ich liebte dich längst schon von ganzem Herzen, Bevor ich gesehen dich, Wälsungensohn!“

Diesen Bildern liegt die Tatsache zugrunde, daß die Fähigkeit der Spaltung der Person in alten Zeiten noch verbreiteter war durch geistige Übungen als heute, und jene Menschen konnten sehr wohl andern erscheinen an einem entfernten Orte, während sie schliefen oder in tiefer Versenkung sich befanden, eine Kunst, die heute noch in der ganzen Welt von Wissenden geübt wird. Sie ist vielen Naturvölkern bekannt, während die rein verstandesmäßigen Völker des Abendlandes solche Fähigkeiten und Kenntnisse fast völlig verloren haben.
Es ist die „Wunschkraft“ der Wunschsöhne und der Wunschmaiden, wie sie die Edda nennt, die sie zu „Halbgöttern“ und „Halbgöttinnen“ macht, mit andern Worten, es ist die Beherrschung aller magischen Kräfte im Menschen. Es handelt sich um Tatsachen und Möglichkeiten, die man bisher überheblich „abzulehnen“ gewohnt war, mit dem Erfolge, daß man damit selber „abgelehnt“ ist von jedem tieferen Eindringen in die unergründliche und unerschöpfliche Menschennatur.
Die zweite Stelle befindet sich im „Rigsmal“, dem „Liede von der Entstehung der Stände“, wie ich es genannt habe in meiner Übersetzung, wo erzählt wird, daß dem jungen Rigr, dem jungen König, dem „Könner“ auch das „fogla kyrra“ gelehrt würde. Die „Stelle“ wäre wörtlich zu übersetzen mit „Vögel kirren“, also „Vögel fangen“. Wer aber die Geheimsprache der alten Mythen richtig erfaßt hat, der kann sich mit solchen Erklärungen auf unterster Ebene nicht zufrieden geben. „Fogla kyrra“ ist hier zweifellos die Kunst der Zeugungs-Wahl, der Gattenwahl. „Fogla“ findet in den meisten Sprachen heute noch eine Entsprechung für zeugen und ist mundartlich vor allem im Deutschen belegt. Solche Reste alter Wortbedeutungen kommen nicht von ungefähr, sondern haben sich im Sprachgute des Volkes wunderbar frisch erhalten.

giphyWalpurgisnacht, die Nacht vor dem 1. 5., dem Tag der heiligen Walburga (Walpurgis), die in der Vormoderne zunächst nur regionale Verehrung im Bistum Eichstätt erfuhr.
Die heute bekannte, aber historisch nicht belegbare Affinität mit dem Gespenster- und Hexenwesen sowie die Verortung auf dem Blocksberg (Brocken) als Ort des Hexensabbats gehen im Kern auf J. W. Goethe (»Faust, 1. Theil«, 1808) zurück und führten zur neuen Brauchrealität; häufig thematisierte Bezüge zu germanisch-vorchristlichen Formen des Winteraustreibens bzw. des Sommerbeginns blieben bisher unbewiesen. Ende des 19. Jahrhunderts erlangten Walpurgisnacht-Feiern im Harz deutschlandweite Bekanntheit (heute touristisch inszeniert, wobei sowohl folkloristische Elemente als auch Aspekte moderner Eventkultur zum Tragen kommen). (c) wissenmedia GmbH, 2010

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Autor: Germanenherz

Ich bin kein Christ "in dem heutigen Sinne", kein Zionist, kein Moslem oder sonst was. Ich bin auch kein Weißer, Grüner, Brauner oder Schwarzer. Kein Linker, kein Rechter und kein Befürworter einer erfundenen Richtung. Jeder soll als Person respektiert und keiner vergöttert Sein. Ich bin nicht auf dieser Erde, um zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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