Revolution 2016

Das Volk steht auf, der Sturm bricht los. 1813 Breslau und 2016 Gesamtdeutschland.

Bilder aus dem historischen Breslau Das Volk steht auf, der Sturm bricht los Carl Theodor Körner (1791-1813) Das Volk steht auf, der Sturm bricht los. Wer legt noch die Hände feig in den Schoß? Pfui über dich Buben hinter dem Ofen, … Weiterlesen

Wir müssen raus auf die Straße! ALLE !!!

Ich möchte, dass das Volk endlich aufsteht und wir uns gemeinsam „wenn möglich, ohne Gewalt“ zur Wehr setzen, damit das System wieder vom Volk regiert wird, nicht umgekehrt. Was muss man denn noch tun um den Menschen die Augen zu … Weiterlesen

Carl Theodor Körner

 Carl Theodor Körner 23. September 1791 in Dresden – 26. August 1813 bei Gadebusch in Mecklenburg) war ein deutscher Dichter und Dramatiker. Der Ausspruch „Nun, Volk, steh auf und Sturm brich los“, den Joseph Goebbels in seiner Sportpalastrede verwendete, ist … Weiterlesen

ergänzend: Eine weitere große Revolution im Reich war, die

“Deutsche” Revolution von 1848/49

revolution-von-1848_49Die Märzrevolution oder Deutsche Revolution von 1848/49 war die Erhebung des deutschen liberalen Bürgertums für mehr politische Mitbestimmungsrechte sowie für eine nationale Einigung der deutschen Staaten. Sie war wegbereitend für die politische Emanzipation von Juden in Deutschland. Die Märzrevolution fußte auf den Auswirkungen der jüdisch inspirierten Französischen Revolution und kann als Wurzel des Parlamentarismus angesehen werden, wie er während der Weimarer Republik realisiert war und seit Bestehen der BRD bis heute gilt. Für die Anhänger dieser Revolution hatten die Farben Schwarz-Rot-Gold einen bedeutsamen Symbolcharakter.

In Sachsen dauerten die Kämpfe bis 1849. Bekannteste Persönlichkeit dieser Revolution war Robert Blum. Die Märzrevolution führte zum Zusammentritt der ersten deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche und zur Erarbeitung der Paulskirchenverfassung, die auch Juden weitergehende Rechte gewähren sollte. Die vom jüdischen Präsidenten Eduard Simson geleitete Nationalversammlung trug dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV. die deutsche Kaiserkrone an; diese lehnte er insbesondere unter der Begründung ab, die Krone sei

„aus dem Dreck der Revolution geknetet“.

Folglich trat die von der Nationalversammlung ausgearbeitete Verfassung nicht in Kraft und es kam nicht zur Gründung eines, auf einen Mehrparteienparlamentarismus gegründeten Nationalstaates namens „Deutsches Reich“. Schlußendlich wurde die Revolution durch konservative Gegenkräfte gestoppt.

Die Motive der Aufständischen sahen auf den ersten Blick durchaus ehrenhaft aus: Sie wollten die Restauration beenden, die deutsche Kleinstaaterei durchbrechen und die deutschen Fürsten und Könige dazu zwingen, ein einheitliches Reich aller Deutschen zu errichten.

Bei näherer Betrachtung erwiesen sich die Revolutionäre allerdings als demokratische Phantasten, die ernsthaft beabsichtigten, über ein gewähltes Parlament auf Basis eines gleichen Wahlrechtes ohne hinreichende Machtmittel die bisherigen deutschen Strukturen durch neue zu ersetzen. Ihr Zeichen war die Fahne Schwarz-Rot-Gold.

So wie kaum ein anderer Zeitgenosse war Bismarck entschlossen, sich diesem Unsinn auch gewaltsam entgegenzustellen. Als im März 1848 auch in Schönhausen Demokraten versuchten, eine Revolutionsfahne zu hissen und die Macht an sich zu reißen, stellte sich Bismarck mit seinen bewaffneten Bauern gegen diese Leute und drohte offen, von der Schußwaffe Gebrauch zu machen. Seine Position war klar: Ja zur Einheit der Deutschen, aber auch Nein zu einer schwächlichen demokratischen Republik.

Es folgte die Kaiserdeputation, bei der eine Abordnung der Frankfurter Nationalversammlung dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV. die deutsche Kaiserkrone anbot, welche dieser ablehnte und dazu sagte, daß es sich dabei um

„ein Diadem aus Dreck und Letten der Revolution, des Treubruchs und des Hochverrats“

handeln würde, da die wahre Krone des Reiches seit 1806 daniederläge und diese nur Kaiser Franz Joseph selbst vergeben könne.

Die Zukunft sollte Bismarck recht geben. Die Revolution zerbrach schon wenig später an der inneren Zerrissenheit ihrer Triebkräfte, an der mangelnden Entschlußkraft ihrer Führer und nicht zuletzt an ihrer ungenügenden Akzeptanz im Volk. Bismarck sagte später, mit Mehrheitsbeschlüssen lasse sich eben kein Reich aufbauen. Das sei der Fehler von 1848 gewesen.

Siehe auch: Erich Brandenburg: Die deutsche Revolution, 1848 (1912); PDF-Datei<

Ergänzend:

Aufruf an das deutsche Volk (1522)ulrich-von-hutten-1488-e28093-1523Einst schrieb ich alles in Latein;
Nicht jedem konnt’s verständlich sein.
Nun ruf’ ich dich, mein Vaterland,
in deutscher Sprache wohlbekannt.
Laß mich doch nicht alleine sprechen!
Jetzt ist es Zeit, um loszubrechen,
gemeinsam für die Freiheit streben!
Was war das bisher für ein Leben,
kein Mensch durf’t mehr die Wahrheit sagen!
Steh auf, mein Volk! Nicht lange zagen,
Die Lügenherrschaft zu vertreiben!
Nur Wahrheit soll fortan noch bleiben.
Gott schenk’ dem heil, der zu mir steht,
damit sein Eifer nicht vergeht!
Manch Edler – hoff’ ich – hat den Mut,
manch Graf, manch Bauersmann, so gut
manch Bürger, der in seiner Stadt
der Lebenslage übersatt –
auf daß ich nicht alleine streite.
Wohlan, Gott ist auf unsrer Seite!
Kein Deutscher bleibe still daheim!
„Ich hab’s gewagt!“ – das sei sein Reim.
Ulrich von Hutten (1488 – 1523

Autor: Germanenherz

Ich bin kein Christ "in dem heutigen Sinne", kein Zionist, kein Moslem oder sonst was. Ich bin auch kein Weißer, Grüner, Brauner oder Schwarzer. Kein Linker, kein Rechter und kein Befürworter einer erfundenen Richtung. Jeder soll als Person respektiert und keiner vergöttert Sein. Ich bin nicht auf dieser Erde, um zu sein, wie andere mich gerne hätten.

1 Kommentar zu „Revolution 2016“

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