Sommersonnenwende

Erstveröffentlichung  Posted on 21. Juni 2011

Ewig dreht das Rad des Lebens
Ewig kreisen Zeit und Erde
Ewig neut sich so des Jahres
und des Menschen „Stirb und Werde“.
Ursprung und Bedeutung
sommersonnenwende

Zu Zeiten der Sommersonnenwende am 21.Tage des Brachmondes hat die Sonne den Höhepunkt ihrer Kraft und Einwirkung auf die Natur und damit auch den Menschen erreicht. Während dieser Zeit ruht die Arbeit auf den Feldern und die Frucht reift still vor sich hin. Eine Gelegenheit für die ländliche Bevölkerung ein ausgelassenes Fest zu feiern und sich von den Mühen der vergangenen Monate zu erholen, um frisch gestärkt der Ernte entgegenzusehen.

Die Sommersonnenwende findet 2016 am 21. Juni statt. Wir sollten dieses Jahr mit Schweinebraten feiern.
Die Sommersonnenwende findet 2016 am 21. Juni statt. Wir sollten dieses Jahr mit Schweinebraten feiern.

Wie allen indogermanischen Völkern war auch den Germanen der Lauf des Jahres bestimmend für Arbeit und Feier. Während die keltischen Völker nach der Zweiteilung ihres Jahreslaufes nur Feiern zur Maien- und Herbstzeit kannten, lagen bei den Germanen, die drei Jahreszeiten unterschieden, die bedeutendsten Festzeiten in unmittelbarer Nähe der Tag- und Nachtgleichen, bzw. der beiden Sonnenwenden. Galt die Mittwinterzeit, die Wiederkehr des lebenspendenden Lichtes, als höchste Festzeit, an der überall Julfrieden herrschte, so waren das Frühlings- oder Osterfest, die Sommersonnenwende und die Totengedenktage die festliegenden Tage des ungebotenen Things, der grossen Rats- und Gerichtsversammlungen aller freien 20 Männer eines Volksstammes.
Alle Jahreslauffeste sind von den gleichen Sinnbildern begleitet: Feuer, Lebensbaum und Lebenswasser, obwohl doch die Natur zu den verschiedenen Jahreszeiten ein ganz unterschiedliches Bild bietet.
Jahrhundertelang hat der eindringende Christianismus versucht, diese alten Volksbräuche auszurotten, und erst, als dies trotz strenger Strafen gegen Zuwiderhandelnde nicht gelang, begann man die Bräuche zu verfälschen und ihnen einen christlichen „Sinngehalt“ unterzuschieben. So wurde das höchste Fest unserer nordischen Ahnen, die Feier der Wiederkehr des Lichtes, zum Geburtstag des Jesus von Nazareth erklärt, das kräfteweckende, lebenspendende Maiengrün der Weidenzweige fand als „Palmbuschen“ Eingang in das kirchliche Osterbrauchtum und die Dank- und Freudenfeuer der Mittsommerzeit wurden Johannes dem Täufer geweiht. Kranz und Rad, seit Urzeiten im Norden Sinnbild der Unendlichkeit des Lebens in seiner ewigen Wiederkehr, lebten weiter in den „Osterrädern“, dem „Kirmesbaum“ und dem „Adventkranz“. weiterlesen hier

Autor: Germanenherz

Ich bin kein Christ "in dem heutigen Sinne", kein Zionist, kein Moslem oder sonst was. Ich bin auch kein Weißer, Grüner, Brauner oder Schwarzer. Kein Linker, kein Rechter und kein Befürworter einer erfundenen Richtung. Jeder soll als Person respektiert und keiner vergöttert Sein. Ich bin nicht auf dieser Erde, um zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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