Traumfänger

Traumfänger

Die Traumfänger-Geschichte ist eine der schönsten Geschichten in der Mythologie der Sioux-Indianer. So soll ein kleines Indianermädchen vom Grossen Geist ein kleines Kästchen erhalten haben. Dieses Kästchen würde dem Mädchen Gesundheit, Glück und Ansehen auf seinem Lebensweg bescheren, vorausgesetzt es würde nie geöffnet. Das Mädchen wuchs heran zur Frau und eines Tages überkam es die Neugierde. Das Mädchen öffnete das Kästchen und heraus kam all das Böse, das Unglück und Krankheit dieser Welt und verstreute sich in alle Himmelsrichtungen. Um all das Unheil zu bannen entstand der Traumfänger. Er vereint die Energien aus allen vier Himmelsrichtungen. Das Böse und Schlechte bleibt im Netz des Traumfängers hängen und nur die guten Träume dürfen durch die Kreisöffnung hindurch fliessen. Der Traumfänger wird über dem Wiegenbett des Säuglings, später über der Schlafstelle oder im Wohnraum   aufgehängt. Der Traumfänger wird das ganze Leben behalten und erhält durch Fetische und persönlich Gegenstände zusätzliche Kraft. Der Traumfänger sollte alle vier bis sechs Wochen, draussen an der Sonne aufgehängt werden, um mit neuer Energie und Kraft geladen zu werden.

 

Bauanleitung

Benötigte Materialien für den Dreamcatcher: Weidenruten , Sehne oder stabile Schnur, lange Lederstreifen (ca.2cm breit und 2- 3 Meter lang).  Zusätzliche Materialien für die Verzierung können verwendet werden: Glasperlen, Federn gerne auch Flaumfedern, Röhrenknochen, Lederstreifen, Conchas, Pferdehaar, Muscheln, Filz

 

1. Die Weidenrute wird zu einem Kreis gebogen.
2.Die Rutenenden werden werden am besten um den Kreis gewickelt.
3. kann nun begonnen werden, den Lederriemen gleichmäßig um die gebogene Rute zu umwickeln.(siehe oben).
TIPP! Am Anfang ruhig das Lederende etwas länger lassen. Das Lederband nach Möglichkeit nicht verdrehen.
4.sobald nun alles umwickelt ist wird nun das Ende und der Anfang verknotet. Das ist dann gleichzeitig der Aufhänger.(siehe oben)
5. Nun kommt die Sehne oder die stabile Schur dran! Diese wird wie oben abgebildet in gleichmässigen abständen um den umwickelten Kreis gezogen.Das wird in einer art Schlaufe gemacht, damit es nicht verrutscht.
Tipp: nicht zu fest oder zu locker binden!
6. Mit der Schur oder Sehne immer weiter in gleichmässigen abständen so weiter machen.(siehe Foto) Der Kreis wird nun immer kleiner und kleiner. Es entwickelt sich ein Netz. Am Ende wird das Netz immer strammer.
Tipp:Das Schnurende bitte gut verknoten.Nun kann der Dreamcatcher verziert werden.(siehe Materialien)Im allgemeinen werden Lederbänder unten an den Dreamcatcher gebunden und mit Federn und Perlen verziert. Man kann auch Perlen oder persönliche Gegenstände in das Netz einbinden.

Traumfänger und Runenkreis und Runensack. Es gibt da Gemeinsamkeiten

 

 

Wenn du eines morgens aufwachst
und die Sonne ist nicht mehr da
dann gibt es zwei Möglichkeiten
entweder die Sonne ist tot
oder du bist die Sonne

Germanenherz Runenkreis

 Um einen Runenkreis zu beschwören solltest Du vorher kurz überlegen, auf welche Weise dies geschenen soll. Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit, den Kreis tatsächlich abzuschreiten oder ihn zu Visualisieren. Ich bevorzuge ein tatsächliches Abschreiten, da Du dann einfach direkter ‚dran‘ bist. Die schiere Menge an Runen und Ihren Bedeutungen eröffnet Dir hier viel mehr Möglichkeiten als z.B. ein klassicher Schutzkreis.

Wenn es ein einfacher Schutz vor unbekanntem Unbill sein soll, so ist eine Anrufung des gesamten Futhark eine gute Wahl. Damit hast Du alle Zauberzeichen in Deinem Kreis, und diese können sich gegenseitig unterstützen: Du begibst Dich an die östliche Seite des Kreises, dort wo die Sonne aufgeht, und rufst Fehu, die erste Rune des Futhark. Du kannst sie rufen, indem Du den Laut der Rune („F“) oder den Namen ausrufst bzw aussprichst. Nun gehst Du im Lauf der Sonne, im Uhrzeigersinn, um den Ort des Zaubers herum und rufst jede Rune des Futhark in der Reihenfolge. Wenn der Kreis umlaufen ist sollte das Futhark komplett gerufen worden sein. Das heißt: gib Acht, dass Du im Norden Kaun, im Westen Eiwaz und im Süden Ehwaz anrufst, dann passt das schon. Du kannst beim Umlaufen des Kreises auch Deine Runenscheiben / -Stäbe an der jeweiligen Stelle auf den Boden legen oder fallen lassen.

Wenn es Dir um einen spezifischen Schutz oder die Anrufung einer bestimmten Entität geht, dann kann es besser sein, einen Sinnspruch, einen Namen oder einen Wunsch zu formulieren. Überlege Dir, was Du rufen willst, was Dein Wunsch ist oder was Dir sinnvoll erscheint. Das kannst Du in Form einer Sigille ausformen. Diesen Spruch legst Du dann ebenso wie oben das Futhark um den Ort des Geschehens herum. Es ist hilfreich, vor dem Ziehen des Kreises zu planen, welches Zeichen an welcher Stelle des Kreises liegen soll. Übrigens funktioniert dieser Kreis auch mit Lateinischen Buchstaben ganz gut.

Eine dritte Möglichkeit ergibt sich in Anlehnung des klassichen Kreises. Für jedes Element gibt es eine Entsprechung im Futhark.

Luft – Ansuz (Osten)

Feuer – Kaun (Süden)

Wasser – Laguz (Westen)

Erde – Othil (Norden)

Diese Rune legst Du, den Bedeutungen im klassichen Schutzkreis entsprechend, in die vier Himmelsrichtungen. Zusätzlich zu den Runen empfehle ich, ein oder zwei Runen dazu zu legen. Diese wählst Du entsprechend Deinen Wünschen zu dem jeweiligen Element. Wenn Du Luft und damit klare Gedanken und Ideen anziehen willst, so legst Du zum Beispiel zu Ansuz noch die Iss-Rune, um die Gedanken klar und ruhig zu halten. Willst Du Wut und Leidenschaft draußen halten, so legst Du Iss und/oder Thurisaz an die Kaun-Rune. Nach diesem System kannst Du Deinen Runenkreis verfeinern.

Zusätzlich zu allem oben Beschriebenen kannst Du auch den gesamten Raum innerhalb des Kreises unter eine bestimmte Rune stellen. Dies sollte, dem positiven Denken entsprechend, die Rune sein, die das darstellt, was Du bewirken willst. Diese Rune kannst Du über dem gesamten Ritualvorhaben visualisieren. Oder Du zeichnest sie tatsächlich auf den Boden.

Schutzkreis

Um einen „klassischen“ Schutzkreis aufzubauen benötigst Du die Werkzeuge, die den Himmelsrichtungen bzw den Elementen zugehörig sind. das sind:

Osten – Luft – Schwert oder Räucherung

Süden – Feuer – Stab oder Kerze

Westen – Wasser – Kelch

Norden – Erde – Kessel

Um den Schutzkreis zu ziehen betrachtest Du zunächst einmal die Räumlichkeiten, die Dir zur Verfügung stehen und besinnst Dich auf das, was Du vorhast. Achte darauf, dass Du alles, was Du benötigst schon im Kreis hast.

Nun gehst Du an die östliche Seite des Kreises, die Seite des Sonnenaufgangs. Hier rufst Du mit dem Schwert oder der Räucherung in der Hand das Element Luft an. Oder eben das, was Du grad damit in Verbindung bringst. Seien es Götter/Göttinen, Engel, Ahnen, Himmelsrichtungen, etc. Ob Du dabei tatsächlich etwas sagst ist Dir überlassen. Ich halte meine Klappe, weil es mich stört zu reden. Lieber visualisiere ich etwas, das mit der Luft in Verbindung steht. Meistens ist das ein starker Wind direkt vor mir der alles hinwegweht, was mir beikommen könnte. Dann gehst Du mit dem Schwert im Uhrzeigersinn, dem Lauf der Sonne, zu jeder Himmelsrichtung und ruft dort das Element Luft (oder den entsprechenden Gott, Engel, etc) an. Bei jeder Himmelsrichtung visualisiere ich dabei wie sich der Wind um den Schutzkreis herum ausbreitet. Wie Du es machst ist natürlich Deine Sache. Wenn Du wieder im Osten bist und den Kreis geschlossen hast bedankst Du Dich bei den angerufenen Kräften für ihren Schutz, legst das Werkzeug hin und gehst in den Süden.

Hier machst Du sinnvollerweise das gleiche wie im Osten, nur halt mit dem Stab oder einer Kerze. Auch hier rufst Du wieder die Kräfte Deiner Wahl an und schreitest den Kreis ab. Für das Feuer visualisiere ich eine Flammenwand, die mich umschließt.

Im Westen das gleiche Spiel mit dem Kelch und dem Wasser. Hab keine Hemmungen, auch ein wenig Wasser beim Gehen zu verschütten, das kann jeder Teppich ab. Hier visualisiere ich einen starken Regen oder dichten Nebel, der den Kreis umschließt. Keine Angst, das Feuer wird vom Wasser nicht gelöscht.

Und schließlich rufst Du im Norden die Erde mit Hilfe des Kessels. Zum Visualisieren hat mir immer eine dicke Steinmauer, die sich um den Kreis herum aufbaut, gute Dienste geleistet.

Hast Du auf diese Weise den Kreis geschlossen kannst Du frohen Mutes an das gehen, was Du vorhast.

Und wenn Du damit fertig bist baust Du den Kreis selbstverständlich wieder ab. Dazu gehst Du in umgekehrter Reihenfolge – Norden/Kessel, Westen/Kelch, Süden/Stab, Osten/Schwert – mit dem Werkzeug zur jeweiligen Himmelsrichtung und bedankst Dich dort bei dem Element für den Schutz und weist das Element an, sich zurückzuziehen.

Dabei kannst Du auch visualisieren, wie der aufgebaute Schutz schwächer wird. Wenn dann schließlich der Kreis weg ist gehst Du noch dran, die Werkzeuge zu reinigen. Vor allem der Kelch muss ordentlich ausgespült werden. Wenn Du in der Natur bist, am besten in einem fließenden Gewässer. Ansonsten lass großzügig Frischwasser in den Kelch laufen und schütte das Wasser nachher in den Garten / Nachbars Garten.

Da ihr oben vom Großen Geist gelesen habt, hier mal ein Gebet von meinem durch Justizterror, zwangsgelöschten Tatankablog

O, großer Geist, dessen Stimme ich im Wind höre,und dessen Atem der ganzen Welt Leben gibt, höre mich! Klein und schwach bin ich. Deine Kraft und Weisheit brauche ich. Befähige mich, in schöner und heiliger Weise zu leben.Befähige meine Augen, die roten und purpurfarbenen Sonnenuntergänge immer zu sehen. Befähige meine Hände und mein Herz, alles zu respektieren, was Du erschaffen hast. Befähige meine Ohren, Deine Stimme immer zu hören und Deine spirituelle Führung zu empfangen, wenn ich aufrichtig um ein Zeichen, eine Vision, einen Traum oder die Erfüllung eines Gebetes bitte.Mache mich weise, damit ich all das verstehen kann, was Du mein Volk bereits gelehrt hast. Laß mich verstehen lernen, welche Lehre Du in jedem Stein, in jedem Blatt und in jedem Kraut verborgen hast. Ich suche Deine Kraft nicht, um besser zu sein als mein Bruder oder meine Schwester, sondern um meinen größten Feind zu bekämpfen – mich selbst. Mache mich stets bereit, so zu leben, daß Deine Augen lächelnd auf mich schauen werden wenn meine Taten oder Gedanken von mir und Dir geprüft werden. Mache mich stets bereit, meine Brüder und Schwestern< mit Liebe, Gerechtigkeit, Achtung, Würde, Integrität und Respekt. Wenn das Leben verblaßt wie der verblassende Sonnenuntergang mache meine Augen klarsehend und meine Hände und mein Herz frei von Blutvergießen, Zerstörung so daß meine Seele ohne Scham zu Dir kommen kann.

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