DIE FÄLSCHUNG DER GESCHICHTE DES URCHRISTENTUMS

 Wilhelm Kammeier

DIE FÄLSCHUNG DER GESCHICHTE DES URCHRISTENTUMS

WILHELM KAMMEIER  ist der Klassiker unter den Entdeckern von Geschichtsfälschungen.

Das Ergebnis seiner Untersuchung kann man nur als verheerend bezeichnen. Daß die „Dokumente“, auf denen unsere Geschichtsschreibung über die Frühzeit und das Mittelalter fußt, zu einem erheblichen Teil Fälschungen sind, wird inzwischen von der Geschichtswissenschaft nicht mehr bestritten; umstritten ist lediglich noch, wie groß dieser Anteil ist – ein Umstand, den die meisten Geschichtslehrer verschweigen.

Nach Wilhelm Kammeier ist der größte Teil der schriftlichen Quellen aus jener Zeit gefälscht, und ihm kommt das Verdienst zu, dies überzeugend nachgewiesen zu haben. Ihm gelang auch erstmalig eine schlüssige und ebenso einleuchtende wie beunruhigende Erklärung für die Flut von Fälschungen.

Jetzt liegt sein wissenschaftliches Standardwerk in der zehnten Auflage vor, bearbeitet und um einen kritischen Anhang ergänzt von Roland Bohlinger.

Darin wird u.a. über die internationale Konferenz der Monumenta Germaniae Historica berichtet, auf der 1986 mehr als 100 Historiker über Geschichtsfälschungen in Europa berichteten.

In ihren Beiträgen haben sie KAMMEIERs Untersuchungen und Einzelergebnisse insoweit bestätigt, daß die Forschung in einem Meer von Fälschungen schwimmt, die überwiegend durch kirchliche Kreise erzeugt worden sind.

Doch keiner der Konferenzteilnehmer hat sich getraut, bis zu Kammeiers Schlußfolgerung vorzustoßen: daß nämlich solch dichter Fälschungsfilz nur in zentralem Auftrag und unter zentraler Leitung entstanden sein kann.

Kammeier zeigt, daß die Fälschungszentrale im päpstlichen Rom saß. Was Orwell in „1984“ schildert, die totale Geschichtsverfälschung durch den „Großen Bruder“, hat nach Kammeier tatsächlich schon einmal stattgefunden: im ausgehenden Mittelalter.

PDF – BUCH 364 Seiten:

Inhaltsverzeichnis

Teil 1: Die handschriftliche Überlieferung des Neuen Testaments

Einführung: Die Bedeutung des Geschichtlichen im Christenglauben
1. Kapitel: Das Problem der Zeit in der Entstehungsgeschichte des Christentums
2. Kapitel: Sensation um einen gefälschten Papyrus
3. Kapitel: Zwei Kardinalirrtümer der papyrologischen Wissenschaft .
4. Kapitel: Vorsicht! Künstliche Tatsachen und künstliche Probleme
5. Kapitel: Ein papyrologisches Dilemma und seine Folgen
6. Kapitel: Geheimnisse um die antiken Pergamentkodizes
7. Kapitel: Fünf ehrwürdige Majuskel-Greise
8. Kapitel: Bravourstücke des Zufalles
9. Kapitel: Das Rätsel der neutestamentlichen Textvarianten
10. Kapitel: Angst vor Eindeutigkeit des biblischen Textes
11. Kapitel: Der einheitliche Ursprung der Textfamilien
12. Kapitel: Der Mischtext der neuentdeckten Papyri

Teil 2: Das mündliche Evangelium

Einführung
1. Kapitel: Naive Scheinbeweise für die Geschichtlichkeit Jesu
2. Kapitel: Allgemeines über die angeblichen Geschehnisse und die Menschen
in der Urgemeinde
3. Kapitel: Mündliche Tradition und Gemeindelegende
4. Kapitel: Die epidemische Gedächtnisschwäche bei den Urchristen
5. Kapitel: War die angebliche Gründung einer urchristlichen Kirche religionspsychologisch
überhaupt möglich?
6. Kapitel: Das Zentralproblem der christlichen Urgeschichte

Teil 3: Der Kampf um einen geschichtlichen Kern in den Evangelien

Einführung
Überleitung: Die synoptische Frage und ihre bisherigen Lösungen
1.. Kapitel: Evangelisten-Psychologie
2. Kapitel: Ein Zwischen-Akt: Johannes und die Synoptiker
3. Kapitel Weiteres zur Kritik der Zweiquellentheorie
4. Kapitel: Eine synoptische Zwickmühle
5. Kapitel: Die Haltlosigkeit der Schichtenhypothesen
6. Kapitel: Gedankenphantome als Evangelienschreiber
7. Kapitel: Ein Lehrbeispiel, wie man Schichten konstruiert
8. Kapitel: Niederlage der Schichtenscheider im Kampf um einen historischen Kern in der Evangelienmasse

Teil 4: Der einheitliche Ursprung aller Evangelien

Einführung
1. Kapitel: Ein Varianten-Forscher auf der Suche nach dem »ursprünglichen« Text
2. Kapitel: Dynamischer oder statischer Charakter der Evangelienmasse?
3. Kapitel: Der absichtliche Widerspruch in den Evangelien als Zeugnis ihrer einheitlichen Entstehung
4. Kapitel: Warum die Fälschergenossenschaft die Taktik des absichtlichen Widerspruchs anwenden mußte
5. Kapitel: Das Rätsel der Evangelien als Literaturform
6. Kapitel: Bauplan und Handlungsmechanismus der dramatischen Jesusdichtung
7. Kapitel: Das Gesamtevangelium als Bestallungsurkunde der Priesterschaft
Literatur- und Quellenverzeichnis
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Auszug

Einführung: Die Bedeutung des Geschichtlichen im Christenglauben

Das Christentum, wie es im Neuen Testament (NT) verkündet wird, ist in seinen grundlegenden Aussagen Geschichte, und zwar Offenbarungsund Heilsgeschichte. Nämlich die wunderbare Geschichte des in der Gestalt des Menschen Jesus inkarnierten Gottessohnes. An dieser Heilsgeschichte sind nach biblischer Auffassung zwei Ereignisreihen zu unterscheiden: die natürlich-weltliche und die überweltlich-göttliche, die sich aber nicht untereinander ablösen, sondern von Anfang an parallel verlaufen. Das weltliche Geschehen realisiert sich in der natürlichen Geburt und dem natürlichen Tode eines wirklichen Menschen (Jesus), das übernatürliche Geschehen besteht in der Fleischwerdung eines göttlichen Wesens
(Christus). In der Gestalt des Jesus Christus, soweit und solange dieser auf Erden weilte, sind beide Ereignisreihen innigst und unlösbar miteinander verschlungen: sie bilden eine Einheit und können ohne Zerstörung des Faktumsganzen nicht getrennt werden. Welche außerordentliche Bedeutung damit den weltlich-natürlichen Faktoren im Gesamtkomplex der
Heilsgeschichte zukommt, ist gar nicht zu verkennen.

Das Christentum will mehr sein als eine Kodifizierung ethisch-moralischer Gebote. Außer einem gottgefälligen Lebenswandel verlangt die christliche Religion von ihren Bekennern noch etwas sehr Bedeutsames, etwas ganz Eigentümliches: den überzeugten Glauben an bestimmte außergewöhnliche Ereignisse der Geschichte. Diese Heils-Ereignisse sind
überliefert und bezeugt durch die geschichtlichen Bücher des Neuen Testaments (die Evangelien und die Apostelgeschichte). Nur durch unbedingten Glauben an die durch Jesus einstmals realisierten historischen Heilstatsachen kann ein Christ letzten Endes die Seligkeit gewinnen. Demnach verdankt also die christliche Religion in einem wesentlich tieferen
Sinne als etwa der Islam oder der Buddhismus ihren zeitlichen Ursprung und ihr innerstes Wesen einem Komplex historischer Fakten. Was Jesus als Lebensnormen eines Christen verkündete – das Wort – ist wohl wichtig, unendlich wichtiger sind die geschichtlichen Tatsachen, die sich als Stationen des Lebenslaufes Christi ereignet haben sollen, vor allem
seine Geburt, sein freiwilliger Opfertod und seine Auferstehung. Wenn es sich mit diesem außerordentlichen Menschen aus Nazareth so verhalten hat, wie überliefert ist, dann allerdings darf sich das Christentum rühmen, ein objektives Glaubensfundament der sichersten Art zu besitzen.
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Wenn die Offenbarungsgeschichte wahr ist! Wenn sie auch in ihrem weltlich-natürlichen
Ereignisverlaufe wahr und wirklich geschehen ist!
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Diese Bedingung muß unter allen Umständen erfüllt sein.
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Es mag noch hingehen, wenn sich die Überlieferung der natürlichen Reihe in einigen unwesentlichen Punkten als zweifelhaft oder auch als unecht erweisen sollte, eine historische
Tatsache muß felsenfest stehen: daß Jesus einst wirklich zur angegebenen
Zeit in Palästina gelebt hat!…….
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Wilhelm Kammeier, Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums

8 Gedanken zu „DIE FÄLSCHUNG DER GESCHICHTE DES URCHRISTENTUMS

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  3. fatih kan -Eroberer Blut / V at i K an
    f at ih -Er Ob er r er
    fat-Verhängnis
    at- Pferd
    fatih, letzte 3 Buchstaben tih
    in Umkehrung Hit…ler ist die Mehrzahl…Das ist Hun (n) isch, in jedem „Th ü R k isch en“ W orte B u ch Ts U F in D e N. S ie En der Ten I H R eN N a (h) men uM n ich + er K an (n) + t su w er de N.
    Alle W ort E sind L au te
    al le L a U t e kan n Man in S il ben z us am (m) en f as sen.
    D ie se H a ben ei N e B e D eu T UN g.
    D ie E ch + en R un nenn s in d AL LE B U CH Sch +A ben…
    Sch P R e CH + al le W or T E L an G sam….
    Ihr findet ALLE SILBEN IN ALLEN SCH BRACHEN WIE DER….
    Die sch r IF + is + R f un den um d AS UN s ich + b ar ts u M a CH en…
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    Alle Deut schen sind Nachfahren der Aar = echte Weisse.
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    Sch teuer Sk L av en, un ser Land wird fer k AU F T, w ir w er den aus ge r au bt…
    Alle offenen und verdeckten Th UR K f öl Ker
    sind Hunnen Stämme und arbeiten auf (H)an Weiss Ung t s us am (M) en…
    Die Mond f öl ker s in D h un nenn M isch L in Ge
    wie M ar ki de S ad
    und V l ad…aus Trans Syl van ien…
    Wlad i Mir il j it sch L N N
    und viele AN der RE….
    D S h al P
    Chor 10 A….
    on = 10 wir Hunnenstämme unter M as ken ar b ei ten wie 10 Finger (on =10 Hun nenn
    “ Th Ür K isch“) t sus am (M)en….

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