Rudolf Steiner Das menschliche Leben im Lichte der Geisteswissenschaft

Vorwort
Die folgenden Bemerkungen bildeten den Inhalt eines Vortrages, den ich am 16. Oktober 1916 in Liestal hielt. Es war gewissermaßen eine Fortsetzung eines anderen Vortrags, gehalten ebenfalls am 11. Januar in Liestal, mit dem Titel „Die Aufgabe der Geisteswissenschaft und ihr Aufbau in Dornach“. Mein Bestreben war es, in beiden Vorlesungen möglichst kurz die Erkenntniswege zu benennen, die in dem System verkörpert sind, dem ich den Namen „Anthroposophie“ oder „Geisteswissenschaft“ gegeben habe. Auch über die geistige Natur der Menschenseele und die damit zusammenhängenden Dinge habe ich versucht, aus dieser Erkenntnis heraus eine kurze Beschreibung zu geben. Ich habe auch in diesem Vortrag wie in anderen auf die Art von Einwänden hingewiesen, die viele Menschen in anthroposophischer Umgebung gegen die Geisteswissenschaft erheben. Diese Einwände entstehen oft auf sehr eigentümliche Weise. Sie bestehen nicht darin, erst zu überlegen, was die Geisteswissenschaft behauptet, und dann anzugreifen, sondern sie bestehen darin, eine Karikatur dessen aufzustellen, was die Geisteswissenschaft sagen soll, und das dann anzugreifen. Auf diese Weise werden wir häufig angegriffen, nicht wegen der eigentlichen Objekte, die wir im Auge hatten, sondern wegen ihres genauen Gegenteils, das wir nie im Sinn hatten. Diese Art der Opposition hat meist nicht die ernsthafte Absicht, wirklich verstehen zu lernen, was sie verurteilt. Angesichts solcher Angriffe bleibt kaum etwas anderes übrig, als sich ständig darum zu bemühen, die eigentlichen Methoden und Ziele der Geisteswissenschaft im anthroposophischen Rahmen aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen. In gewissen Punkten ist dies daher auch in der vorliegenden Vorlesung geschehen. Sie bestehen nicht darin, erst zu überlegen, was die Geisteswissenschaft behauptet, und dann anzugreifen, sondern sie bestehen darin, eine Karikatur dessen aufzustellen, was die Geisteswissenschaft sagen soll, und das dann anzugreifen. Auf diese Weise werden wir häufig angegriffen, nicht wegen der eigentlichen Objekte, die wir im Auge hatten, sondern wegen ihres genauen Gegenteils, das wir nie im Sinn hatten. Diese Art der Opposition hat meist nicht die ernsthafte Absicht, wirklich verstehen zu lernen, was sie verurteilt. Angesichts solcher Angriffe bleibt kaum etwas anderes übrig, als sich ständig darum zu bemühen, die eigentlichen Methoden und Ziele der Geisteswissenschaft im anthroposophischen Rahmen aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen. In gewissen Punkten ist dies daher auch in der vorliegenden Vorlesung geschehen. Sie bestehen nicht darin, erst zu überlegen, was die Geisteswissenschaft behauptet, und dann anzugreifen, sondern sie bestehen darin, eine Karikatur dessen aufzustellen, was die Geisteswissenschaft sagen soll, und das dann anzugreifen. Auf diese Weise werden wir häufig angegriffen, nicht wegen der eigentlichen Objekte, die wir im Auge hatten, sondern wegen ihres genauen Gegenteils, das wir nie im Sinn hatten. Diese Art der Opposition hat meist nicht die ernsthafte Absicht, wirklich verstehen zu lernen, was sie verurteilt. Angesichts solcher Angriffe bleibt kaum etwas anderes übrig, als sich ständig darum zu bemühen, die eigentlichen Methoden und Ziele der Geisteswissenschaft im anthroposophischen Rahmen aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen. In gewissen Punkten ist dies daher auch in der vorliegenden Vorlesung geschehen. aber sie bestehen darin, eine Karikatur dessen aufzustellen, was die Geisteswissenschaft sagen soll, und das dann anzugreifen. Auf diese Weise werden wir häufig angegriffen, nicht wegen der eigentlichen Objekte, die wir im Auge hatten, sondern wegen ihres genauen Gegenteils, das wir nie im Sinn hatten. Diese Art der Opposition hat meist nicht die ernsthafte Absicht, wirklich verstehen zu lernen, was sie verurteilt. Angesichts solcher Angriffe bleibt kaum etwas anderes übrig, als sich ständig darum zu bemühen, die eigentlichen Methoden und Ziele der Geisteswissenschaft im anthroposophischen Rahmen aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen. In gewissen Punkten ist dies daher auch in der vorliegenden Vorlesung geschehen. aber sie bestehen darin, eine Karikatur dessen aufzustellen, was die Geisteswissenschaft sagen soll, und das dann anzugreifen. Auf diese Weise werden wir häufig angegriffen, nicht wegen der eigentlichen Objekte, die wir im Auge hatten, sondern wegen ihres genauen Gegenteils, das wir nie im Sinn hatten. Diese Art der Opposition hat meist nicht die ernsthafte Absicht, wirklich verstehen zu lernen, was sie verurteilt. Angesichts solcher Angriffe bleibt kaum etwas anderes übrig, als sich ständig darum zu bemühen, die eigentlichen Methoden und Ziele der Geisteswissenschaft im anthroposophischen Rahmen aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen. In gewissen Punkten ist dies daher auch in der vorliegenden Vorlesung geschehen. sondern wegen ihres genauen Gegenteils, das wir nie im Sinn hatten. Diese Art der Opposition hat meist nicht die ernsthafte Absicht, wirklich verstehen zu lernen, was sie verurteilt. Angesichts solcher Angriffe bleibt kaum etwas anderes übrig, als sich ständig darum zu bemühen, die eigentlichen Methoden und Ziele der Geisteswissenschaft im anthroposophischen Rahmen aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen. In gewissen Punkten ist dies daher auch in der vorliegenden Vorlesung geschehen. sondern wegen ihres genauen Gegenteils, das wir nie im Sinn hatten. Diese Art der Opposition hat meist nicht die ernsthafte Absicht, wirklich verstehen zu lernen, was sie verurteilt. Angesichts solcher Angriffe bleibt kaum etwas anderes übrig, als sich ständig darum zu bemühen, die eigentlichen Methoden und Ziele der Geisteswissenschaft im anthroposophischen Rahmen aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen. In gewissen Punkten ist dies daher auch in der vorliegenden Vorlesung geschehen.

Dornach bei Basel,
November 1916.
Rudolf Steiner

Das menschliche Leben im Lichte der Geisteswissenschaft

16. Oktober 1916, Liestal

Der Gegenstand meiner heutigen Ausführungen über Geisteswissenschaft oder Anthroposophie soll ebensowenig das sein, was gewöhnlich mit dem Wort „Propaganda“ gemeint ist, wie es der Gegenstand meines Vortrages war, der im Januar dieses Jahres an gleicher Stelle gehalten wurde. Damals wie heute war es mir ein Anliegen, gewisse Fragen zu beantworten, die sich stellen müssen an diesem besonderen Ort, wo das dem Dienst dieser Geisteswissenschaft gewidmete Dornacher Gebäude unmittelbar vor unseren Augen steht.

Außenstehende, die auf die anthroposophische Bewegung aufmerksam gemacht werden, mögen mit Recht fragen, ob es im heutigen Geistesleben einen Grund gibt, warum eine solche Bewegung notwendig ist. Und es ist leicht nachzuvollziehen, warum solche Außenseiter von vornherein zu einem negativen Fazit kommen. Sie glauben vielleicht, dass sich ein paar Leute, die in ihrem täglichen Leben wenig zu tun haben, zusammentun, um sich mit allerlei Dingen zu beschäftigen, die im wirklichen Leben keinen Nutzen haben und die diejenigen, die Geld ausgeben müssen, nichts angehen ihre Zeit in harter Arbeit für den Dienst der Menschheit. Diese Meinung kann aber nur derjenige vertreten, der es versäumt hat, sich gründlich mit den Bedingungen des menschlichen Fortschritts im Laufe der letzten drei oder vier Jahrhunderte und insbesondere des 19. Jahrhunderts bis zu unserem heutigen Tag vertraut zu machen. Werfen Sie nur einen Blick auf all die Veränderungen, die sich in dieser Zeit im menschlichen Leben gegenüber den Erfordernissen früherer Zeiten vollzogen haben. Es wurden neue Entdeckungen in Bezug auf die Wirkungsweise der Naturkräfte gemacht, und diese Entdeckungen haben eine grundlegende Veränderung der menschlichen Existenz und der Bedingungen des täglichen Lebens bewirkt. Wie anders ist das Umfeld, in dem wir uns heute befinden, im Vergleich zu dem einer nicht allzu fernen Vergangenheit! Wenn wir uns heute das menschliche Leben von der Kindheit bis ins hohe Alter vorstellen, erhalten wir ein ganz anderes Bild als jenes vergangener Zeit. Eine solche Bestandsaufnahme würde uns zeigen, in welchem ​​Lebensumfeld sich der Einzelne befindet und wie die in Kindheit und Jugend vorbereitete Arbeit zu leisten ist. Es würde weiter zeigen, dass das Individuum zu dem Bedürfnis erwacht, etwas über den Sinn und die wesentliche Bedeutung des Lebens zu wissen. Er kann sich nicht mit dem begnügen, was er durch seine Sinne sieht oder was er sich durch eigene Handarbeit aneignen muss. Im Laufe des Lebens wird die Aufmerksamkeit auf die Stimme der innewohnenden Seele gelenkt und der Einzelne zu der Frage veranlaßt: Welchen Sinn hat dieses Seelenleben innerhalb der äußeren physischen Welt? Eine vollkommen berechtigte Antwort kann gegeben werden, nämlich: dass die Welt wirklich alle menschlichen Fragen befriedigt, die auftreten können. Neben äußeren Erfahrungen in Verbindung mit täglichen Aufgaben und dem täglichen Leben bringt es dem Einzelnen das Element des religiösen Lebens. Auf diese Weise erschließt sich der ewige Sinn dessen, was in der physischen Umgebung des Menschen vor sich geht,

Diese Antwort ist im Allgemeinen vollkommen richtig . Es liegt daher durchaus nahe, zu fragen, warum noch etwas verlangt werden soll, das sich als Geisteswissenschaft oder Anthroposophie zwischen äußeres Leben in der physischen Welt und religiöse Offenbarung, religiöse Verkündigung vom ewigen Sein des Menschen drängt.

Doch wer sich mit den allgemeinen Begriffen dieser ganz richtigen Meinung über das heutige menschliche Leben zufrieden gibt, verkennt, dass die letzten Jahrhunderte und insbesondere unsere Neuzeit diesem Leben eine besondere Form gegeben haben, die uns heute zwingt, alle zu betrachten Fragen, die das Leben in einer Weise betreffen, die über die Grenzen des Allgemeinen hinausgehen muss. Denken Sie nur an die heutige Bildung und Erziehung, wie wir nach ihrem Durchlaufen ganz andere Gesichtspunkte und Eindrücke erhalten als früher, insofern sie auf den großen Fortschritten der letzten Jahrhunderte und der unmittelbaren Gegenwart beruhen. Es gehört zum Wesen des geschichtlichen Fortschritts der Menschheit, dass sich die Lebensbedingungen in bestimmten Zeitabschnitten vollständig ändern, und dass der Mensch erst ab einer gewissen Stufe dieser Veränderung die Fähigkeit erlangt, das individuelle Seelenleben der Veränderung anzupassen. Daher beschäftigen sich die Menschenseele erst in der heutigen Zeit mit Fragen, die das Ergebnis von Veränderungen in den Bedingungen des menschlichen Lebens sind, die sich in den vergangenen drei oder vier Jahrhunderten vollzogen haben. Erst heute nehmen diese Fragen konkrete Formen an. Der Hauptbeweis für diese Tatsache ist in dem Glauben zu finden, den viele Menschen im 19. Jahrhundert hatten und der erst in unserer Zeit enthüllt und als falsch bewiesen wurde. Daher beschäftigen sich die Menschenseele erst in der heutigen Zeit mit Fragen, die das Ergebnis von Veränderungen in den Bedingungen des menschlichen Lebens sind, die sich in den vergangenen drei oder vier Jahrhunderten vollzogen haben. Erst heute nehmen diese Fragen konkrete Formen an. Der Hauptbeweis für diese Tatsache ist in dem Glauben zu finden, den viele Menschen im 19. Jahrhundert hatten und der erst in unserer Zeit enthüllt und als falsch bewiesen wurde. Daher beschäftigen sich die Menschenseele erst in der heutigen Zeit mit Fragen, die das Ergebnis von Veränderungen in den Bedingungen des menschlichen Lebens sind, die sich in den vergangenen drei oder vier Jahrhunderten vollzogen haben. Erst heute nehmen diese Fragen konkrete Formen an. Der Hauptbeweis für diese Tatsache ist in dem Glauben zu finden, den viele Menschen im 19. Jahrhundert hatten und der erst in unserer Zeit enthüllt und als falsch bewiesen wurde.

Gewiß unterschätzt die Geisteswissenschaft die großen Fortschritte der Naturwissenschaft nicht; es bietet ihm vollständige und bewundernde Anerkennung an; bezweifelt aber seine Behauptungen. Noch vor kurzem konnte man glauben, dass die Naturwissenschaft mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die großen Rätsel der menschlichen Existenz lösen könnte. Aber wer über gesteigerte Seelenkräfte verfügt und sich mit den neueren Errungenschaften wissenschaftlicher Errungenschaften vertraut macht, dem wird zunehmend bewusst, dass die Wissenschaft uns, was die letzten Probleme der menschlichen Existenz anbelangt, keine Antworten, sondern nur Antworten bringt im Gegensatz zu einer ständigen Reihe neuer Fragen. Die Möglichkeit, solche Fragen heute zu stellen, bereichert das menschliche Leben ; im Bereich der Naturwissenschaften bleiben sie gerechtFragen . Die Menschen, die im 19. Jahrhundert lebten, selbst die Gelehrten, haben das viel zu wenig berücksichtigt. Sie glaubten, Antworten auf bestimmte Rätsel zu erhalten, während es in Wirklichkeit notwendig war, die Fragen neu zu stellen. Solche Fragen sind uns jetzt sozusagen eingetrichtert worden. Sie sind in der Seele vorhanden, sobald der Einzelne sich den Tatsachen des Lebens stellen muss, und sie verlangen eine Antwort.

Nun sind die Menschen, die sich zur Anthroposophischen Gesellschaft zusammenschließen, gewissermaßen solche, die sich der Rätsel bewußt sind, die das Leben im natürlichen Lauf der Dinge stellt, Rätsel, die nicht willkürlich gestellt werden, sondern die das Leben, in dem die Der Mensch findet sich in der Gegenwart verstrickt. Diese Fragen werden im Zusammenhang mit der modernen Wissenschaft besonders deutlich, betreffen aber nicht ausschließlich diejenigen, die sich ernsthaft mit Wissenschaft beschäftigen, sondern jeden, der sich umfassend für das moderne Leben interessiert. Wenn es unmöglich wäre, Antworten auf diese Fragen zu erhalten, müssten sich zwangsläufig gewisse Konsequenzen im menschlichen Dasein ergeben, die ein trauriges Licht auf die Zukunft werfen würden. Wer heute über diese Folgen spricht, mag als Visionär erscheinen.

Wir könnten uns natürlich einbilden, uns gegenüber den genannten Rätselfragen unempfindlich zu machen, sie zu ignorieren und sie nicht zu stellen. Aber wenn wir das täten, würden wir bestimmte unserer spirituellen Energien lähmen, die zu ihrer Entwicklung genau die Bedingungen benötigen, die die moderne Zeit bietet. Das menschliche Seelenleben würde dann einen Zustand erreichen, der dem vergleichbar wäre, Hände und Füße zu haben, sie aber nicht gebrauchen zu können, weil sie gefesselt sind. Kräfte, die wir besitzen, aber nicht nutzen können, wirken sehr lähmend auf uns. Und die fortwährende Ausbreitung dieses Gefühls der teilweisen Lähmung gewisser Seelenkräfte würde allmählich einen Zustand der Gleichgültigkeit, ja sogar Apathie gegenüber religiösen Emotionen hervorrufen. Dabei würde es auch nicht bleiben. Ein Zustand der Gleichgültigkeit gegenüber den Belangen der Seele ist nur so lange erträglich, wie das menschliche Interesse stark von dem anderen Faktor angezogen wird, der die Belange der Seele verdeckt. Aberauch dieses Interesse lässt nach einer Weile nach. Es könnte bei Personen bestehen bleiben, die von den erstaunlichen Errungenschaften der Wissenschaft direkt beeindruckt waren; aber es würde schließlich ausgelöscht werden. Und dann würde, abgesehen von den direkt Beeinflussten, der Gleichgültigkeit gegenüber den Belangen der Seele Apathie gegenüber dem äußeren Leben folgen und ihre weitere Folge sein. Lebensfreude und Arbeitsfreude würden getrübt. Das Leben würde als Last empfunden.

Die Vorläufer der Gleichgültigkeit gegenüber dem religiösen Leben waren im 19. Jahrhundert deutlich spürbar. Ich werde nichts aus den Beiträgen der zahlreichen Gelehrten, die sich in der Lage glaubten, spirituelle Fragen vom Standpunkt der Wissenschaft aus beantworten zu können, zur Veranschaulichung anführen. Ich werde über einen einfachen Sohn der Erde sprechen, der in den Mühen dieses Glaubens gefangen ist. Der Mann, auf den ich mich beziehe, war ein Bauer, der im 19. Jahrhundert in den oberösterreichischen Alpen ein Märtyrerdasein fristete. Konrad Deubler war sein Name. Deubler war begeistert von den Errungenschaften der Wissenschaft im 19. Jahrhundert. In seiner Jugend widmete er sich zeitweilig den von Zschokke vertretenen spirituellen Ideen. Aber die Bekanntschaft mit dem Darwinismus sowie mit den Schriften von Haeckel, Buechner und anderen entwöhnte ihn. Er ließ sich vom Materialismus Darwins fesseln, von den Lehren Haeckels völlig mitreißen, und kam schließlich zu dem Schluss, dass es reine Torheit sei, sich vorzustellen, dass man sich auf andere Quellen als wissenschaftliche Quellen verlassen könnte, um Informationen über irgendetwas zu erhalten eine Art spirituelle Welt. Er glaubte, dass die Welt aus rein materieller Substanz und Energie geformt sei. Für Deubler alsIndividuellwir können Bewunderung empfinden. Er wurde ein wahrer Märtyrer seiner Überzeugungen, denn er verbrachte ihretwegen zwischen 1850 und 1860, einer Zeit, in der solche Dinge noch möglich waren, viel Zeit im Gefängnis. Deubler war gewiss ein Mann, dessen Ansichten nicht das Produkt einer oberflächlichen Haltung waren, sondern einer, der infolge der völligen Verirrung durch die Strömungen seines Jahrhunderts dazu kam, alle spirituellen Erkenntnisquellen abzulehnen. Freilich genoss er das Leben bis zu seiner Todesstunde; aber das lag daran, dass er in der Zeit lebte, in der es noch möglich war, sich vom Glanz rein wissenschaftlicher Errungenschaften blenden zu lassen. Nur diejenigen, die später lebten, konnten die Ergebnisse solcher Ideen, wie er sie konzipierte, in ihrer Seele manifestieren. In Deubler haben wir ein berühmtes Beispiel für einen bestimmten Seelentyp, der für unsere moderne Zeit charakteristisch ist. Viele solcher Beispiele ließen sich anführen. Sie würden beweisen, dass viele Menschen heute glauben, dass die Naturwissenschaft den Sinn der Welt umfassend erklären könnte. Es wird nicht möglich sein, den Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse aufzuhalten, noch wollen wir ihn aufhalten, denn sein Leben besteht in den Eroberungen, die der moderne Mensch braucht, in all den nützlichen Dingen, die er in sein Dasein einbringen muss. Richtet sich aber der menschliche Geist einseitig auf die Naturwissenschaft, so geht der Kontakt mit dem geistigen Leben und mit der einzelnen darin wohnenden Seele verloren. Leute wie Deubler haben den ganzen Prozess nicht durchschaut, haben nicht gesehen, wie die Wissenschaft neue Fragen für die lebendige Seele hervorbringt, aber keine neuen Antworten. Seine Geisteshaltung müßte allgemeiner übernommen werden, wenn neben der Naturwissenschaft eine vollwertige Geisteswissenschaft entstehen sollte. Es wird nicht möglich sein, den Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse aufzuhalten, noch wollen wir ihn aufhalten, denn sein Leben besteht in den Eroberungen, die der moderne Mensch braucht, in all den nützlichen Dingen, die er in sein Dasein einbringen muss. Richtet sich aber der menschliche Geist einseitig auf die Naturwissenschaft, so geht der Kontakt mit dem geistigen Leben und mit der einzelnen darin wohnenden Seele verloren. Leute wie Deubler haben den ganzen Prozess nicht durchschaut, haben nicht gesehen, wie die Wissenschaft neue Fragen für die lebendige Seele hervorbringt, aber keine neuen Antworten. Seine Geisteshaltung müßte allgemeiner übernommen werden, wenn neben der Naturwissenschaft eine vollwertige Geisteswissenschaft entstehen sollte. Es wird nicht möglich sein, den Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse aufzuhalten, noch wollen wir ihn aufhalten, denn sein Leben besteht in den Eroberungen, die der moderne Mensch braucht, in all den nützlichen Dingen, die er in sein Dasein einbringen muss. Richtet sich aber der menschliche Geist einseitig auf die Naturwissenschaft, so geht der Kontakt mit dem geistigen Leben und mit der einzelnen darin wohnenden Seele verloren. Leute wie Deubler haben den ganzen Prozess nicht durchschaut, haben nicht gesehen, wie die Wissenschaft neue Fragen für die lebendige Seele hervorbringt, aber keine neuen Antworten. Seine Geisteshaltung müßte allgemeiner übernommen werden, wenn neben der Naturwissenschaft eine vollwertige Geisteswissenschaft entstehen sollte. in all den nützlichen Dingen, die er in sein Dasein einbringen muss. Richtet sich aber der menschliche Geist einseitig auf die Naturwissenschaft, so geht der Kontakt mit dem geistigen Leben und mit der einzelnen darin wohnenden Seele verloren. Leute wie Deubler haben den ganzen Prozess nicht durchschaut, haben nicht gesehen, wie die Wissenschaft neue Fragen für die lebendige Seele hervorbringt, aber keine neuen Antworten. Seine Geisteshaltung müßte allgemeiner übernommen werden, wenn neben der Naturwissenschaft eine vollwertige Geisteswissenschaft entstehen sollte. in all den nützlichen Dingen, die er in sein Dasein einbringen muss. Richtet sich aber der menschliche Geist einseitig auf die Naturwissenschaft, so geht der Kontakt mit dem geistigen Leben und mit der einzelnen darin wohnenden Seele verloren. Leute wie Deubler haben den ganzen Prozess nicht durchschaut, haben nicht gesehen, wie die Wissenschaft neue Fragen für die lebendige Seele hervorbringt, aber keine neuen Antworten. Seine Geisteshaltung müßte allgemeiner übernommen werden, wenn neben der Naturwissenschaft eine vollwertige Geisteswissenschaft entstehen sollte. aber nicht zu neuen Antworten. Seine Geisteshaltung müßte allgemeiner übernommen werden, wenn neben der Naturwissenschaft eine vollwertige Geisteswissenschaft entstehen sollte. aber nicht zu neuen Antworten. Seine Geisteshaltung müßte allgemeiner übernommen werden, wenn neben der Naturwissenschaft eine vollwertige Geisteswissenschaft entstehen sollte.

Es gibt also solche, die sich innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft zusammengeschlossen haben, beseelt von der Überzeugung, dass in der modernen Geisteswissenschaft oder Anthroposophie eine Verbindung hergestellt werden soll zwischen dem Leben, wie es sich im Lichte der Naturwissenschaft entwickelt hat, und dem Leben der Menschen Religion. Wenn man den Sinn der Naturwissenschaft richtig ergründet, so kann man sagen, dass sie zu einem Weltbild führt, in dem das Wesen des Menschen keinen Platz findet. Mit dieser Aussage spreche ich nicht nur meine persönliche Meinung aus, sondern drücke etwas aus, was bei unvoreingenommener Beobachtung der wissenschaftlichen Forschung sehr deutlich zu erkennen ist und worüber Täuschung nur in einer Zeit möglich ist, die wissenschaftlichen Leistungen die ihnen gebührende Bewunderung entgegenbringt , ist noch nicht in der Lage, ihre Grenzen zu erkennen. Einzelne Ermittler sind sich seit langem der Existenz bestimmter Einschränkungen bewusst. So ist die um 1870 von du Bois-Reymond in Leipzig angefertigte Adresse berühmt geworden. Es endete mit „Ignorabimus“: — Egal wie genau die Geheimnisse der Natur mit wissenschaftlicher Methode erforscht werden, es ist niemals möglich zu entdecken, was die menschliche Seele in Form von Bewusstsein bewohnt; mehr noch, wir können nicht einmal einen Weg finden, zu begreifen, was der Sache zugrunde liegt. Die Naturwissenschaft ist unfähig, Materie und Bewusstsein, sozusagen die beiden Pole des menschlichen Lebens, zu verstehen. Man kann sagen, die Naturwissenschaft hat gewissermaßen die Menschen, soweit sie geistige Wesenheiten sind, aus dem Kosmos herausgetrieben, an dem sie arbeitet. Dies wird deutlich, wenn man die Vorstellungen über die Evolution des Planeten Erde untersucht,

Mir ist durchaus bewusst, dass sich diese Vorstellungen bis heute stark verändert haben und dass viele die Punkte, auf die ich mich beziehe, als überholt bezeichnen könnten. Aber das ist nicht das Thema, um das es geht. Was heute in diesem Zusammenhang gesagt wird, ist das Ergebnis desselben Geistes, der den bereits antiquierten Begriff von Kant-Laplace hervorgebracht hat, von dem ich sprechen werde. Nach dieser Vorstellung war die Erde und das ganze Sonnensystem aus einer Art Urnebel gebildet, der nichts als Kräfte einer Nebelgestalt enthielt. Die Rotation dieses Nebels soll allmählich das Planetensystem und innerhalb dieses Systems die Erde geformt haben, so dass durch die kontinuierliche Entwicklung der Kräfte, die ursprünglich in diesem Nebel enthalten waren, alle Dinge auf der Erde, die wir bewundern, entstanden, der Mensch eingeschlossen. Diese Ansicht gilt als sehr aufschlussreich und wird unseren Schulkindern beigebracht. Man täuscht sich, es erhellend zu finden, denn man braucht nur ein einfaches Experiment für die Kinder durchzuführen, um zu glauben, dass der Vorgang vollständig aufgeklärt ist. Und die visuelle Aufklärung wird von vielen bewundert, die in der Naturwissenschaft einen adäquaten Weltbegriff finden wollen. Es ist nur notwendig, einen Tropfen einer auf dem Wasser schwimmenden Substanz zu nehmen, einen winzigen Streifen Pappe durch die Äquatorialebene dieser Substanz zu führen und eine Nadel senkrecht zur Äquatorialebene in die Pappe zu stecken. Dieser auf der Wasseroberfläche schwimmende Tropfen wird dann mittels einer Nadel in Rotation versetzt. Und siehe da! winzige Partikel trennen sich tatsächlich vom Hauptkörper! Ein kosmisches System im Miniaturformat entsteht. Wie ist es möglich, nicht sagen zu können, dass Sie hier den gesamten Prozess der Weltentstehung im Kleinen haben? Die Kinder denken, sie verstehen; das Experiment scheint so erhellend. Doch es gibtein Faktor , der im Experiment immer unbemerkt bleibt. Und während es manchmal gut ist, sich in der Welt zu vergessen, ist es nicht gut, dies bei der Durchführung eines wissenschaftlichen Experiments zu tun.

Beachten Sie, der Tropfen würde keine Partikel von sich abwerfen, wenn nicht der Klassenlehrer dastehen würde und die Nadel drehen würde. Aber da alles Notwendige berücksichtigt werden muss, um das Ergebnis zu erzielen, sollte derjenige, der dieses Experiment einem Publikum vorstellt, ihm zu verstehen geben, dass ein großer Professor oder Lehrer, ein riesiger Professor, im Universum draußen sein sollte, der bestanden hat eine riesige Nadel durch den Nebel und versetzt nun die ganze Masse in Rotation. Und weiter: Was ist aus dem Tropfen geworden? Gar nichts, außer dem, was bereits im ungeteilten Zustand da war. Der Empirismus führt uns bei unserer Suche nach Wissen oft in die Irre.

Es ist wahr, dass Menschen, die über wirklich gesunde Eindrücke vom Universum verfügen, sich weigern, einen solchen Appell an das Auge zu akzeptieren, ungeachtet aller wissenschaftlichen Autorität. Ich gebe Ihnen ein Beispiel, das gleiche, das in meinem neuesten Buch „Das Rätsel des Menschen“ erwähnt wird. Herman Grimm, die große Autorität der Kunst, brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Goethe sich zu keinem Zeitpunkt seines Lebens einer so rein oberflächlichen Erklärung der kosmischen Evolution verschrieben hätte. Herman Grimm sagt dazu: „Die große Fantasie von Laplace und Kant über die Entstehung und das weitere Schicksal der Erdkugel hatte sich schon in Goethes Jugend fest etabliert. Als Produkt des rotierenden kosmischen Nebels – das wird jetzt sogar den Schulkindern beigebracht – entsteht die zentrale Gaskugel, die schließlich zur Erde wird, und als sich verdichtender Globus durchläuft er alle Stadien der Evolution, wird für unvorstellbar lange Zeiträume zur Behausung der Menschheit, nur um schließlich als ausgebrannter Schlackenhaufen kopfüber in die Sonne zurückzufallen. Es ist ein langwieriger Prozess, aber für die Öffentlichkeit durchaus verständlich, da er keinen weiteren Eingriff von außen erfordert als die Bemühungen seitens einer äußeren Kraft, die Sonnenwärme auf einer konstanten Temperatur zu halten. Eine ödere Zukunftsperspektive als diese, zu deren Annahme wir uns als wissenschaftliche Notwendigkeit drängen, ist nicht vorstellbar. Ein Aasknochen, selbst von einem hungrigen Hund gemieden, wäre ein belebender und appetitanregender Bissen im Vergleich zu diesem letzten Exkrement der Schöpfung, der endgültigen Form, in der unsere Erde schließlich in ihre Heimat in der „Sonne“ zurückkehren würde. „Die Begierde, mit der unsere Generation solche Dinge schluckt und vorgibt, sie zu glauben, ist ein Symptom krankhafter Phantasie, ein historisches Phänomen unserer Zeit, zu dessen Erklärung die Gelehrten zukünftiger Epochen eines Tages viel Scharfsinn aufwenden müssen. Goethe hat solchen hoffnungslosen Spekulationen nie die Tür geöffnet. . .“

Das von Hermann Grimm so ausgedrückte Gefühl in einer Zeit, in der man noch nicht wie heute von Geisteswissenschaft oder Anthroposophie sprechen konnte, verdient unsere aufmerksame Aufmerksamkeit. Denn es weist auf das Vorhandensein eines menschlichen Gefühls hin, das dringend eine Lösung der großen Probleme des Universums verlangt, die ganz anders ist als die, die die Naturwissenschaft in gutem Glauben anbietet, als Ergebnis ihrer bemerkenswerten Leistungen, und das möchte ich hier wiederholen Die Geisteswissenschaft hat keine Feindseligkeit gegenüber der Naturwissenschaft. Der wirkliche Verlauf der wissenschaftlichen Evolution in jüngster Zeit zeigt jedoch, dass diese Evolution tiefgreifende Fragen ins Bewusstsein rücken kann, dass die Antwort auf diese Fragen jedoch von einer anderen Seite kommen muss. Und diese Antworten will Geisteswissenschaft oder Anthroposophie geben. Allerdings muss sie an Erkenntnisvermögen appellieren, die ganz andere sind als die heute anerkannten. Über die Entwicklung dieser übersinnlichen Erkenntnisfähigkeiten habe ich im vorigen Vortrag gesprochen, den ich hier halten durfte. Dieser Vortrag ist als Broschüre unter dem Titel „Die Mission der Geisteswissenschaft und ihr Aufbau in Dornach“ gedruckt worden. Ich werde nicht wiederholen, was ich in diesem Vortrag gesagt habe, sondern nur darauf hinweisen, dass neben den gewöhnlichen Seelenkräften, die der Mensch besitzt, die er auch zur Durchführung seiner wissenschaftlichen Studien verwendet, andere entwickelt werden können, und dass diese anderen Kräfte zum Vergleich die gleiche Beziehung zu den gewöhnlichen Wahrnehmungskräften haben, die das musikalische Ohr zu der Wahrnehmung hat, die nur auf die schwingenden Saiten von Musikinstrumenten gerichtet ist. In der Außenwelt wird der Blickwinkel, der das Ohr außer Acht lässt, eine Symphonie in Form von Saitenschwingungen usw. beschreiben. Aber das musikalische Ohr empfängt eine ganz andere Botschaft von diesen Schwingungen. Ein Geistesforscher ist ein Mensch, der gewissermaßen ein Wahrnehmungsvermögen für die Welt entwickelt hat. Diese Fähigkeit verhält sich zum naturwissenschaftlichen Begriff wie das musikalische Ohr zum Begriff, der sich nur mit den Schwingungsvorgängen des Raumes beschäftigt. Der Geistesforscher verwendet Fähigkeiten, durch die sich die geistige Welt manifestiert, so wie sich die Symphonie durch das Phänomen der Schwingungen manifestiert. Und ich muss betonen, dass keineswegs jeder, der Geisteswissenschaft oder Anthroposophie für seine Seele fruchtbar machen will, selbst zum Geistesforscher werden muss. Das Verhältnis des Geisteswissenschaftlers zum Menschen, der selbst keine Forschung betreibt, sondern auf die Ergebnisse der Geistesforschung anderer angewiesen ist, ist ein anderes als das Verhältnis des Naturwissenschaftlers zum Menschen, der die Ergebnisse der Naturwissenschaft akzeptiert . Das Verhältnis ist ein anderes und soll hier bildlich dargestellt werden. Der Geistesforscher selbst bereitet sozusagen nur die Mittel vor, die das Wissen der geistigen Welt vermitteln. Weil er bestimmte Fähigkeiten entwickelt hat, der Geistesforscher ist in der Lage, solche Mittel zu bilden, durch die jeder, der dieses Instrument vorurteilsfrei genug gebrauchen kann, in die geistige Welt eindringen kann. Das einzige Erfordernis ist eine richtige Vorstellung von der Natur dieses Mittels. Während auf der einen Seite jeder, der den für ein äußeres chemisches oder klinisches Experiment erforderlichen Apparat baut, äußere Dinge zusammenbauen muss, durch die manche Geheimnisse der Natur enthüllt werden können, baut auf der anderen Seite der Geistesforscher einen rein psycho-spirituellen Apparat. Dieser Apparat besteht aus bestimmten Ideen und Kombinationen von Ideen, die bei richtiger Anwendung die Tür zur spirituellen Welt aufschließen. Während auf der einen Seite jeder, der den für ein äußeres chemisches oder klinisches Experiment erforderlichen Apparat baut, äußere Dinge zusammenbauen muss, durch die manche Geheimnisse der Natur enthüllt werden können, baut auf der anderen Seite der Geistesforscher einen rein psycho-spirituellen Apparat. Dieser Apparat besteht aus bestimmten Ideen und Kombinationen von Ideen, die bei richtiger Anwendung die Tür zur spirituellen Welt aufschließen. Während auf der einen Seite jeder, der den für ein äußeres chemisches oder klinisches Experiment erforderlichen Apparat baut, äußere Dinge zusammenbauen muss, durch die manche Geheimnisse der Natur enthüllt werden können, baut auf der anderen Seite der Geistesforscher einen rein psycho-spirituellen Apparat. Dieser Apparat besteht aus bestimmten Ideen und Kombinationen von Ideen, die bei richtiger Anwendung die Tür zur spirituellen Welt aufschließen.

Aus diesem Grund ist die geisteswissenschaftliche Literatur anders zu verstehen als andere Literatur. Die wissenschaftliche Literatur vermittelt bestimmte Ergebnisse, mit denen wir uns vertraut machen. Die geisteswissenschaftliche Literatur ist nicht von dieser Art. Es kann ein Instrument in der Seele jedes Menschen werden. Nachdem wir uns gründlich mit den dort angedeuteten Ideen beschäftigt haben, haben wir mehr als nur ein totes Ergebnis, über das Informationen gewonnen wurden. Was wir vor uns haben, ist etwas, das die Menschen kraft ihres Eigenlebens mit der geistigen Welt verbindet, die wir suchen.Jeder, der ein geisteswissenschaftlich geschriebenes Buch aufmerksam liest, wird feststellen, dass die darin enthaltenen lebendigen Ideen, wenn man das Buch mit der richtigen Aufmerksamkeit liest, ein Mittel werden können, in das einzelne Seelenleben dieses selbe Seelenleben hineinzubringen eine Art synchroner Schwingung mit spiritueller Existenz. Von nun an wird ein solcher Mensch Dinge geistig begreifen, die bis dahin allein durch die Sinne und durch den an die Sinne gebundenen Intellekt aufgefaßt worden waren. Obwohl diese Tatsache wenig anerkannt wird und die geisteswissenschaftliche Literatur wie andere Schriften betrachtet wird, liegt der Grund einfach und ausschließlich darin, dass wir erst jetzt Zeugen des Beginns der geisteswissenschaftlichen Entwicklung sind. Wenn diese Entwicklung vorangeschritten ist, wird man immer mehr erkennen, dass wir im Inhalt eines Buches, das nach den wahren Grundsätzen der Geisteswissenschaft geschrieben ist, etwas besitzen, das dem Inhalt anderer Bücher keineswegs entspricht, aber wir besitzen etwas, das einem Instrument gleicht, das es tut Erkenntnisergebnisse nicht nur vermitteln, sondern wir können durch sie solche Ergebnisse durch eigene Tätigkeit sichern.Bilder , wie es beim gewöhnlichen Denken und Vorstellungsleben der Fall ist, sondern lebendige Realitäten . Es muss auch betont werden, dass auch auf dem heutigen Stand der Geisteswissenschaft jeder , der sich ernstlich bemüht, bis zu einem gewissen Grad selbst Geistesforscher werden kann. Dies ist aber nicht unbedingt erforderlich, um, wie oben ausgeführt, die geisteswissenschaftlichen Erkenntnisse für die Seele fruchtbar zu machen.

Und gerade weil die Geisteswissenschaft bzw. Anthroposophie erst am Anfang ihrer Entwicklung steht, ist es verständlich, ja selbstverständlich, dass die Ergebnisse der entwickelten Fähigkeiten des Geistesforschers auf Zweifel und Misstrauen, vielleicht sogar auf Gelächter stoßen und Spott. Aber dieser Zweifel und Spott wird im Laufe der Zeit allmählich verschwinden, sobald die Bedürfnisse erwachen, auf die bereits aufmerksam gemacht wurde und die gegenwärtig in der Mehrzahl der Menschen schlummern. So wird auch der Geisteswissenschaft allgemeine Anerkennung zuteil werden, wie mancherlei anderen Dingen, die sich in der Menschheitsentwickelung ereignet haben, zuteil geworden ist.

Als erstes fällt einem Geistesforscher auf, dass der Mensch, wie er den Sinnen und dem von ihnen geleiteten Verstand erscheint, und auch soweit er naturwissenschaftlich mit äußeren Methoden untersucht werden kann, nur einen Teil darstellt , ein Mitglied der gesamten menschlichen Entität; und dass innerhalb dieser ganzen menschlichen Natur außer dem sinnlichen Menschen, dem physischen äußeren Menschen, ein überphysischer Mensch existiert, der innerhalb des sinnlichen Menschen tätig und lebendig ist und allein verhindern kann, dass der sinnliche Mensch zu einem wird jeden Moment verwesende Leiche. Denn der Geistesforscher entdeckt, dass wir, wie wir mit dem physischen Auge die Farbe sehen, durch das „geistige Auge“, um einen Ausdruck Goethes zu übernehmen, in diesem physischen Menschen das wahrnehmen können, was man „dasÄtherischer Körper .“ (Der Begriff „Ätherleib“ hat an sich keine besondere Bedeutung, deshalb bitte ich Sie, diesen Ausdruck nicht übel zu nehmen; ich hätte ebenso gut einen anderen verwenden können.) Innerhalb des physischen Menschenleibes liegt der übersinnliche, nicht wahrnehmbare Ätherleib für das physische Auge, aber nur für das spirituelle Auge sichtbar. Die Leute mögen über die Idee spotten, dass ein spiritueller Forscher dem physischen Menschen einen ätherischen Menschen hinzufügt. Doch so wie der physische Mensch aus der Materie und Energie samt deren Aktivitäten besteht, die in seiner physischen irdischen Umgebung vorhanden sind, so besteht er auch aus geistigen Kräften, die er mit einer ihn umgebenden geistigen Welt gemeinsam hat. Betrachten wir zunächst die Kräfte des sogenannten Ätherleibes. Dieser Körper besteht aus gewissen Kräften, die man als übersinnlich bezeichnen kann. Und es ist möglich, diese Kräfte in unserer Umwelt ebenso deutlich zu entdecken, wie die physikalischen Kräfte in uns von der Naturwissenschaft in unserer irdischen Umgebung entdeckt werden können. Aber natürlich muss das Geistige unserer Umgebung durch das „geistige Auge“ wahrgenommen werden.

Sprechen wir zunächst von einem Ereignis, das eine gewisse Verbindung herstellt, die tatsächlich besteht zwischen den Vorgängen in der uns umgebenden Welt und den Kräften, die den Ätherleib in uns ausmachen. Die gewöhnliche menschliche Beobachtung kann im Laufe des Jahres beobachten, wie Pflanzen im Frühling aus dem Boden schießen, sich zunehmend grün kleiden, später farbige Blüten und schließlich Früchte entwickeln. Dann sehen wir sie verwelken und vergehen. Wir nehmen aktives Wachstum im Sommer wahr, gefolgt von Ruhe und Ruhe im Winter. So erscheint der äußeren Sinnesbetrachtung die Abfolge der Jahreszeiten. Aber für diese sinnliche Beobachtung verhält sich das hier Dargestellte zum Geiste, wie die schwingenden Saiten zu den sich ausdehnenden Tonvolumina. Das „geistige Auge“ fügt diesem Wechsel zwischen Tätigkeit und Ruhe eine Art geistiges Hören und geistiges Sehen hinzu; und der Geistesforscher vergleicht es mit der Wirkung schwingender Saiten auf ein musikalisches Ohr. Und während wir sehen, wie die Pflanzen körperlich aus der Erde emporschießen und mit dem physischen Auge wahrnehmbar werden, erblickt der Geistesforscher ein außerirdisches Wesen, dessen Annäherung an die Erde von außen im Verhältnis zum Pflanzenwachstum steht. So paradox es für das moderne Ohr klingen mag, es ist eine Tatsache, dass dieses „geistige Auge“ wirklich mit jedem Frühling einen Strom reichen Lebens sieht, der von außen in die Erde strömt, der im Winter nicht einströmt. Und während wir mit unserem physischen Sehen nur physische Pflanzen sehen, die aus der Erde wachsen, erblickt das geistige Sehen geistige Wesen, Ätherwesen, die sozusagen aus der gesamten kosmischen Umgebung der Erde nach unten wachsen. Und in dem Maße, wie die physischen Pflanzen zur Fülle des Wachstums gelangen, sehen wir sozusagen ebenso viele lebendige Geistwesen aus der ätherischen Umgebung der Erde verschwinden, wie in das aus der Erde aufwachsende Pflanzenleben hinabsteigen. Und erst wenn die Frucht sich zu entwickeln beginnt, die Blumen verwelken und der Herbst naht, sehen wir, was sich mit der Erde verbunden hat und gewissermaßen in der Pflanzenwelt verschwunden ist, in die Erde zurückkehren Regionen des Weltraums, die die Erde umgeben. So ist das Ein- und Ausströmen eines übersinnlichen Elementes in das Wesen der Erde von Frühling bis Herbst geistig sichtbar.

Der Winter präsentiert eine andere spirituelle Szene. Wer den Winter nur aufgrund des Schnees und der Kälte wahrnimmt, weiß nicht, dass die Erde als Erde im Winter ganz anders ist als im Sommer. Denn die Erde hat im Winter ein viel intensiveres und aktiveres geistiges Eigenleben als im Sommer. Und wenn diese Beziehungen zu einer lebendigen Erfahrung werden, beginnen wir, diesen Wechsel des ätherischen Lebens im Winter und im Sommer zu teilen. Wir erleben ein geistiges Phänomen, das in gewissem Sinne vergleichbar ist mit den Wechseln menschlicher Erfahrung, die während der Zeit des Einschlafens und des Aufwachens zustande kommen. (Diese kurzen Erläuterungen gestatten mir nicht zu zeigen, dass den von mir geschilderten Erlebnissen die Bewegungen, die der Erdkugel eigen sind, nicht widersprechen.

Auf diese Weise lernen wir erkennen, dass gewisse Wesen im Winter nicht mit der Erde verbunden sind, sondern nur in der kosmischen Umgebung der Erde zu finden sind, und dass diese Wesen im Frühjahr zur Erde herabsteigen, sich mit der Pflanze vereinen Leben und genießen eine Art Ruhe, indem sie sich mit dem Erdenleben vereinen. Aber die Ruhe, die diese Wesen in der Erde finden, regt das Erdenleben selbst an, weil der Geist sich mit der Erde vereinigt hat, und die Erde selbst als Wesen hat im Winter so etwas wie eine Erinnerung an diesen sommerlichen Kontakt mit Wesenheiten aus außerirdischen Raum. Dinge, die sonst unvorstellbar sind, werden der spirituellen Wahrnehmung durch unsere natürliche Umgebung offenbart. Es ist, als würde man plötzlich die Gabe des Hörens erhalten, mit Tönen, die von vibrierenden Saiten lauter werden,

Wir lernen das ätherische Leben kennen. Dieses ätherische Leben zeigt, dass gewisse Wesenheiten der Erdumgebung, die aber mit anderen Himmelskörpern verbunden sind, sich im Sommer mit der Erde verbinden und im Winter wieder zurückziehen. Dieses Leben bewirkt, dass die Erde als Wesen (nicht jener Himmelskörper, den die Geologie oder die anderen Naturwissenschaften für einen toten Körper halten) im Sommer einschläft, aber im Winter erwacht, in den Erinnerungen wieder auflebt der geistlichen Heimsuchungen des vorangegangenen Sommers. Gerade das Gegenteil von dem, was wir über das Erdenleben sozusagen denken möchten, ist richtig, wobei wir allerlei Analogien verwenden. Solche Analogien würden uns glauben machen, dass die Erde im Frühling erwacht und im Herbst schlafen geht, aber die Geisteswissenschaft bringt uns die Erkenntnis, dass der schwülwarme Sommer die Schlafzeit der Erde ist, und dass die Kälte, die die Erde in Schnee hüllt, die Zeit ist, in der die Erde wach ist. (Jeder, der ein solches Erlebnis zum rechten Verständnis bringt, wird von dem oberflächlichen Einwand unberührt bleiben, der Vergleich mit dem musikalischen Hören zeige, dass die Geisteswissenschaft nur eine subjektive Erscheinung wie der Kunstgeschmack sei. Denn die Ergebnisse, die in der des Erdorganismus als Folge dessen, was während des Sommers beobachtet wurde, beweisen, dass der Prozess objektiv ist.)

Ich möchte nachdrücklich betonen, dass die Geisteswissenschaft keiner der anthropomorphen Ideen Ausdruck verleiht, die von einigen Philosophen des 19. Jahrhunderts (z. B. Fechner) geäußert wurden, sondern phantasievolle Beschreibungen wirklicher spiritueller Wahrnehmungen gibt, die sich zum größten Teil stark von anthropomorphen Ideen unterscheiden . Allein diese Tatsache sollte einigen Gegnern der Geisteswissenschaft einsehen lassen, wie unhaltbar es ist, sie mit Philosophie anthropomorpher Art zu verwechseln. Indem wir uns mit dem Wissen durchdringen, das aus solchen Beobachtungen fließt, lernen wir zu verstehen, wie sich das menschliche Leben formt. Denn von allen Rätseln, die uns in der Außenwelt begegnen, ist das menschliche Leben selbst das größte. Ich kann im Rahmen eines kurzen Vortrags geben nur eine Skizze eines kleinen Teils dessen, was Geisteswissenschaft oder Anthroposophie über das Rätsel des menschlichen Lebens zu sagen hat. Aber ich werde darauf hinweisen, wie das spirituelle Sehen einen kontinuierlichen Rhythmus im menschlichen Leben beobachtet. Das geistige Sehen erblickt in der Kindheit das erste Glied dieses Rhythmus. (Die für sich interessant zu beobachtende Zeit zwischen Empfängnis und Geburt lassen wir vorerst aus.) Die Kindheitsperiode von der Geburt bis zum Einsetzen der zweiten Zähne, also bis zum sechsten oder siebten Lebensjahr, ist eine Periode von besonderem Interesse für spirituelle Forschungsmethoden.

Während dieser ersten Zeit ist das Ausmaß der Entwicklung im Menschen unabsehbar, daher haben einsichtsreiche Lehrer erklärt, dass der Mensch in den ersten Lebensjahren von der Mutter oder der Pflegerin mehr lernt, als er in den restlichen Jahren von allen anderen lernen kann Leben, selbst wenn sie die Welt umrunden würden. Abgesehen von allem anderen werden in dieser Zeit die Fähigkeiten der aufrechten Haltung, der Sprache, des Denkens und des Gedächtnisses und schließlich die Arbeit jener inneren Kräfte entwickelt, die in der Erzeugung der zweiten Zähne eine Art Abschluss finden. Alle diese Entwicklungsvorgänge stellen sich nun dem Geistesforscher in einer Weise dar, die darauf hindeutet, dass sie von irdischen Kräften bewirkt wurden. Natürlich ist er verpflichtet, dasjenige, was das „geistige Auge“ in der Erdentwickelung erblickt, zu dem hinzuzuzählen, was die Sinneswahrnehmung im Erdenleben erblickt. Aber was sich in uns bis etwa zum siebten Lebensjahr abspielt, ist begreiflich als Produkt eines Kräftekomplexes, der im Erdenbereich zu finden ist. (Es erübrigt sich zu erwähnen, dass damit nicht gesagt werden soll, dass die Geisteswissenschaft bereits alle Geheimnisse dieser bestimmten Periode der Menschheitsentwicklung entdeckt hat, sondern dass dem Umfang der Forschung, auf die es ankommt, keine Grenzen gesetzt sind wie es dies im irdischen Leben erfordern mag.)

Ab dem Zahnwechsel beginnt ein zweiter Lebensabschnitt des Menschen, der etwa bis zum 14. Lebensjahr dauert, wenn wir körperlich reif werden. Von diesem Abschnitt des menschlichen Lebens weiß die Geisteswissenschaft, daß die Vorgänge, die sich im physischen Leib offenbaren, nicht mehr zu erklären sind mit dem, was auf der Erde selbst wirkt, sondern mit außerirdischen Kräften, ähnlich den beschriebenen im Zusammenhang mit der Pflanzenwelt im Jahresverlauf. Dieses besondere Geistleben (Ätherleben), das die Pflanzenwelt charakterisiert, ist während der zweiten Lebensperiode des Menschen tätig, aber seine Tätigkeit ist so beschaffen, dass der Vorgang, der in der Pflanzenentwicklung in einem einzigen Jahr in Wechselwirkung mit dem Außerirdischen vor sich geht, Erdkräften, vollbringt der Mensch während seines Erdenlebens in etwa sieben Jahren.

Es muss besonders bemerkt werden, dass die Kräfte, die während der zweiten Periode des menschlichen Lebens wirken, nur ähnlich sind wie diejenigen, die von außerhalb der Erde kommen, um das Pflanzenwachstum zu aktivieren. Im Falle der Pflanze wirken die außerirdischen Kräfte tatsächlich von innen auf die Pflanzen ein. Dieselben Kräfte wirken innerhalb des menschlichen Organismus, ohne dass jedoch von außerhalb der Erde ein wirklicher räumlicher Eintritt erfolgt. Demnach lebt im menschlichen Organismus die ätherische Energie, die die Pflanzenwelt im Laufe eines Jahres entfaltet und verwelkt, in Form eines abgeschlossenen Ätherleibes. Unter dem Einfluss dieser Kräfte vollziehen sich die evolutionären Prozesse während der zweiten Lebensperiode vom siebten bis zum vierzehnten Jahr des allgemeinen Lebensrhythmus. Dadurch, dass der Mensch die für diese Evolutionsvorgänge notwendigen Kräfte in sich trägt, erscheint er nicht mehr als rein irdisches Wesen, sondern als Abbild von etwas Außerirdischem, obwohl dieses besondere Außerirdische in der Sinnenwelt vorhanden ist . Es ist die besondere evolutionäre Aufgabe der Erdkräfte, das zu entwickeln, was im menschlichen Gehirn zum Ausdruck kommt.

So seltsam dies im Vergleich zu den heute gängigen Vorstellungen klingen mag, das Gehirn ist hauptsächlich ein Produkt der Erde. Äußerlich zeigt sich dies durch die Gehirnentwicklung, die etwa im siebten Lebensjahr weitgehend abgeschlossen ist, natürlich nicht in Bezug auf die Entwicklung, die aus der Aufnahme von Begriffen und Ideen besteht, sondern in Bezug auf das Innere des Gehirns Bildung und Struktur, in der Verfestigung seiner Teile usw. usw.

Zu dem, was an der Entwicklung des menschlichen Körpers bis zum siebten Lebensjahr mitgewirkt hat, muss nun noch etwas hinzugefügt werden, was nicht im irdischen Bereich enthalten ist, sondern aus den außerirdischen Regionen stammt und unter anderem die Impulse verursacht der Mensch entwickelt sich vom siebten bis zum vierzehnten Lebensjahr im übrigen Körper, abgesehen von Kopf und Gehirn, um auch in die Kopf- und Gesichtsentwicklung hineinzudringen. Mit sieben Jahren gebären wir gleichsam einen überirdischen Äthermenschen im Innern, der innerlich lebendig und frei wirkt. So wie bei der Geburt der physische Leib des Menschen entsteht, so entsteht jetzt ein ätherischer, ein überirdischer Leib. Das Ergebnis ist, dass das, was in den Merkmalen ausgedrückt wird, klarer definiert wird. Der Ätherleib wirkt außerdem individueller auf das Atmungs- und Kreislaufsystem ein. Dadurch, dass aber nicht mehr nur die irdischen Kräfte am Werk sind, und weil der Ätherleib sich der physischen Organisation bemächtigt und ein Außerirdisches mit der menschlichen Natur in Einklang bringt, tritt erstmals ein Innenleben in Erscheinung die uns als körperlicher Ausdruck unseres Temperaments und unserer Emotionen unser ganzes Leben lang begleitet. Die Geistesforschung nimmt diesen ätherischen Leib wahr, den die menschliche Natur mit den Pflanzen gemeinsam hat, aber damit ist die Möglichkeit der weiteren Entdeckung keineswegs erschöpft. Wenn sich die Geistesforschung auf die Tierwelt richtet, findet sie dort ein anderes übersinnliches Element, das in der außerirdischen Umgebung nicht zu finden ist, wie es mit dem übersinnlichen Element der Pflanzenwelt der Fall ist. Dort ist eine geistige Wirklichkeit anzutreffen, die weder in der irdischen noch in jener überirdischen Region zu finden ist, die sich noch durch die Sinne offenbart. Es ist ein übersinnliches Element, das im Menschen von Geburt an vorhanden ist, und zwar von der Empfängnis an, aber seine Tätigkeit in der Leibesorganisation beginnt erst um das vierzehnte Jahr. Dieses übersinnliche Element wirkt nicht wie das Ätherische in dem Raum, der den Erdenmenschen umgibt. Ich habe eben darauf hingewiesen, wie uns die Geisteswissenschaft ermöglicht, die Erde zu erkennen, damit wir uns bewußt werden, wie sie im Winter ihre mit überirdischen Kräften verbundenen Sommererlebnisse in Form der Erinnerung festhält. Wenn man diese Wahrnehmung eines Geistigen in der Erde weiterverfolgt, wird sich herausstellen, dass der Erdkörper, auf dem wir jetzt leben, ebensosehr der Abkömmling eines vorangegangenen planetarischen Wesens ist, wie ein Kind der Sohn von ihm ist Vater. Während der Sohn dem Vater ähnelt, kommt der Erdkörper hervor wie der Nachkomme eines anderen planetarischen Wesens, mit dem er nur wenig Ähnlichkeit hat. Wir lernen dieses planetarische Wesen zu beobachten, indem wir die Erde im Winter beobachten, wenn sie gewissermaßen erwacht und eine Art Gedächtnis entwickelt. Denn das Geistige, das sich damals innerhalb der Erde offenbart, behält noch ein Erinnerungsbild der Zustände, die der jeweilige Himmelskörper, der später unsere Erde wurde, durchgemacht hat. ist ebenso der Nachkomme eines vorhergehenden planetarischen Wesens, wie ein Kind der Sohn seines Vaters ist. Während der Sohn dem Vater ähnelt, kommt der Erdkörper hervor wie der Nachkomme eines anderen planetarischen Wesens, mit dem er nur wenig Ähnlichkeit hat. Wir lernen dieses planetarische Wesen zu beobachten, indem wir die Erde im Winter beobachten, wenn sie gewissermaßen erwacht und eine Art Gedächtnis entwickelt. Denn das Geistige, das sich damals innerhalb der Erde offenbart, behält noch ein Erinnerungsbild der Zustände, die der jeweilige Himmelskörper, der später unsere Erde wurde, durchgemacht hat. ist ebenso der Nachkomme eines vorhergehenden planetarischen Wesens, wie ein Kind der Sohn seines Vaters ist. Während der Sohn dem Vater ähnelt, kommt der Erdkörper hervor wie der Nachkomme eines anderen planetarischen Wesens, mit dem er nur wenig Ähnlichkeit hat. Wir lernen dieses planetarische Wesen zu beobachten, indem wir die Erde im Winter beobachten, wenn sie gewissermaßen erwacht und eine Art Gedächtnis entwickelt. Denn das Geistige, das sich damals innerhalb der Erde offenbart, behält noch ein Erinnerungsbild der Zustände, die der jeweilige Himmelskörper, der später unsere Erde wurde, durchgemacht hat. Wir lernen dieses planetarische Wesen zu beobachten, indem wir die Erde im Winter beobachten, wenn sie gewissermaßen erwacht und eine Art Gedächtnis entwickelt. Denn das Geistige, das sich damals innerhalb der Erde offenbart, behält noch ein Erinnerungsbild der Zustände, die der jeweilige Himmelskörper, der später unsere Erde wurde, durchgemacht hat. Wir lernen dieses planetarische Wesen zu beobachten, indem wir die Erde im Winter beobachten, wenn sie gewissermaßen erwacht und eine Art Gedächtnis entwickelt. Denn das Geistige, das sich damals innerhalb der Erde offenbart, behält noch ein Erinnerungsbild der Zustände, die der jeweilige Himmelskörper, der später unsere Erde wurde, durchgemacht hat.

Solche Dinge klingen heute paradox; viele Leute finden sie absurd oder sogar töricht. Aber all die Dinge, die die Wissenschaft schließlich als selbstverständlich bejubelt hat, wurden anfangs als lächerlich angesehen. In dem Himmelskörper, aus dem später die Erde entstand, war das, was jetzt das Mineralreich ist, nicht zu finden. Der Weg ist lang, den die Geistesforschung zurücklegen muss, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass die Erde aus einem planetarischen Vorgänger entstanden ist, auf dem es kein Mineralreich gab. Dasjenige Element, das heute außerirdisch als ätherisches Element wirkt und sich nur im Sommer mit dem Erdkörper verbindet, war nicht so weit von dem planetarischen Vorfahren der Erde entfernt, wie es jetzt vom Erdkörper ist . Dieser Vorfahr, vor der Entwicklung des Mineralreiches, war selbst ein Lebewesen. Es war ein Lebewesen in seiner Gesamtheit. Wenn das „geistige Auge“ sieht, wie unsere jetzige Erde aus einem ihr vorangegangenen lebendigen Körper entstanden ist, gewinnt es die Fähigkeit, das Übersinnliche wahrzunehmen, das in Mensch und Tier wirkt; dieses Element, das weder im irdischen Raum noch gegenwärtig im überirdischen Raum auffindbar ist, wirkt schon im Tier, doch wirkt es in höherer Weise im Menschen. Der menschliche Organismus ist von Anbeginn seines Lebens Träger dieses übersinnlichen Elementes und wird zu seinem Träger gebildet. Jedoch um das vierzehnte Jahr und von da an offenbart dieses übersinnliche Element ein besonderes und es gewinnt die Fähigkeit, das in Mensch und Tier wirkende Übersinnliche wahrzunehmen; dieses Element, das weder im irdischen Raum noch gegenwärtig im überirdischen Raum auffindbar ist, wirkt schon im Tier, doch wirkt es in höherer Weise im Menschen. Der menschliche Organismus ist von Anbeginn seines Lebens Träger dieses übersinnlichen Elementes und wird zu seinem Träger gebildet. Jedoch um das vierzehnte Jahr und von da an offenbart dieses übersinnliche Element ein besonderes und es gewinnt die Fähigkeit, das in Mensch und Tier wirkende Übersinnliche wahrzunehmen; dieses Element, das weder im irdischen Raum noch gegenwärtig im überirdischen Raum auffindbar ist, wirkt schon im Tier, doch wirkt es in höherer Weise im Menschen. Der menschliche Organismus ist von Anbeginn seines Lebens Träger dieses übersinnlichen Elementes und wird zu seinem Träger gebildet. Jedoch um das vierzehnte Jahr und von da an offenbart dieses übersinnliche Element ein besonderes und Der menschliche Organismus ist von Anbeginn seines Lebens Träger dieses übersinnlichen Elementes und wird zu seinem Träger gebildet. Jedoch um das vierzehnte Jahr und von da an offenbart dieses übersinnliche Element ein besonderes und Der menschliche Organismus ist von Anbeginn seines Lebens Träger dieses übersinnlichen Elementes und wird zu seinem Träger gebildet. Jedoch um das vierzehnte Jahr und von da an offenbart dieses übersinnliche Element ein besonderes undselbständige Aktivität in den bis dahin nicht vorhandenen Körpervorgängen. Die Beobachtung dieser Tätigkeit mit dem „geistigen Auge“ bietet eine der Möglichkeiten (andere lassen wir hier außer Betracht), ein drittes Glied der menschlichen Natur, den Astral- oder Seelenleib, zu erkennen. Bitte beachten Sie, dass der Name an sich keine Rolle spielt; jeder andere könnte es ersetzen. Demjenigen, der mit solchen Vorstellungen nicht vertraut ist, wird es zunächst nicht leicht fallen, zwischen dem Astralleib, wie er vor und nach dem vierzehnten Lebensjahr besteht, zu unterscheiden. Diese und ähnliche Schwierigkeiten können nur durch eine längere Vertrautheit mit der Geistesforschung überwunden werden.

Etwa ab dem 21. Lebensjahr ergreift ein weiteres übersinnliches Glied in besonderer Weise den Organismus des menschlichen Körpers. Es ist das Glied, das der eigentliche Träger des Ego ist, dh das menschliche Selbst. Dieses menschliche Glied erhebt ihn über die tierische Ebene. Es erhebt sich nun die Frage in Bezug auf dieses besondere Glied unseres Wesens, was die Geisteswissenschaft meint, wenn sie erklärt, dass das Ich erst im vierten Lebensabschnitt eine selbständige Tätigkeit entfaltet, da es offensichtlich ist, dass wir diesem Glied etwas zu verdanken haben die Eigenschaften, die uns schon in der Kindheit über das Tier erheben, zB aufrechte Körperhaltung, Sprechfähigkeit etc.? Die Lösung dieses scheinbaren Widerspruchs findet sich in der Erkenntnis der besonderen übersinnlichen Natur des menschlichen Ichs. Es kommt vor, dass einerseits der Mensch so organisiert ist, dass der Selbständigeerst in der vierten Lebensphase entwickelt sich die steuernde Tätigkeit des Ichs innerhalb der Körperorganisation. Aber andererseits setzt das Ego seine Entwicklung durch eine Reihe von Inkarnationen fort. Wenn das Ich nur solche Kräfte besäße, die es in einem entwickeln könnteErdenleben, es müßte warten, bis die vierte Stufe des Leibeslebens die Entfaltung der Ich-Kräfte ermöglicht. Aber es tritt in dieses irdische Leben ein, nachdem es mehrere komplexe Leben in anderen Körpern verbracht hat. Und die Kräfte, die ihn zu wiederholten Inkarnationen auf Erden befähigen, befähigen ihn, auf gewisse Teile der Leibesorganisation so einzuwirken, dass sich die Fähigkeiten, von denen ich gesprochen habe, schon vor dem vierten Lebensstadium entwickeln. Derselbe Umstand führt dazu, daß der Astralleib im physischen Leib früher vom Ich in Tätigkeit gesetzt wird, als es das Wesen des astralischen Wesenleibes selbst bestimmt hat. Gerade dadurch, dass der Geistesforscher sein Augenmerk auf die unterschiedliche Ich-Aktivität im menschlichen Organismus vor und nach der vierten Lebensperiode richtet,

Ich habe Ihnen nun einige Dinge beschrieben, die in der kosmischen Konzeption der Anthroposophie enthalten sind. Natürlich war diese Schilderung sehr skizzenhaft, denn ich müßte viele Stunden reden müssen, um auch nur annähernd eine hinreichende Aussage über den Forschungsweg zu machen, der zur Äußerung solcher Gedanken führt, wie sie hier zum Ausdruck gebracht wurden. Doch mag das Gesagte ausreichen, um den Eindruck zu erwecken, dass solche Aussagen auf sorgfältiger, gewissenhafter Recherche beruhen, die den Einsatz besonders entwickelter Erkenntnisweisen voraussetzt, und die keineswegs die willkürliche Dominanz irgendwelcher phantastischer Spekulationen darstellen oder Philosophie.

In dieser Welt, die sich durch die Geistesforschung manifestiert, begegnen wir zunächst Wesenheiten, die ätherisch nach unten zur Erde hinwachsen, wie Pflanzen nach oben wachsen, physisch aus der Erde. Wir haben in diesen Ätherpflanzen sozusagen die frühesten Vorläufer geistiger Wesenheiten und geistiger Kräfte, in die wir hineinwachsen, wie wir durch unsere Sinne in die Sinnenwelt hineinwachsen. Aber im Akt des Kennenlernens der geistigen Welt, der Welt, aus der das menschliche Astralleben und das menschliche Ich entspringt, lernen wir eine geistige Welt in unserer Umgebung kennen, die wirkliche geistige Wesenheiten enthält. Zu dieser Welt gehören unsere Seelen, ebenso wie unsere Körper zur physischen Welt gehören, der von Menschen bewohnten Welt. Noch einmal möchte ich betonen, dass man nicht glauben darf, dass spirituelle Forschung von irgendwelchen willkürlichen menschlichen Absichten angetrieben wird, wenn man nach einer Beziehung zu den Toten sucht. Dieses Thema wurde von mir in meinem vorigen Vortrag berührt. Wenn wir uns einem toten Individuum nähern wollen, muss der Impuls dazu von der toten Persönlichkeit selbst ausgehen. In einem solchen Fall wird es natürlich möglich sein, dass eine Manifestation in das Feld unseres „geistigen Auges“ kommt, veranlasst durch den Willen des Verstorbenen, ebenso wie wir andere Arten von Erkenntnissen aus der geistigen Welt erhalten können. Doch alles, was aus diesem Bereich kommt, gehört zu einer Art von Forschung, auf die sich der Geistesforscher nur mit Ehrfurcht und Ehrfurcht einlassen wird.uns selbst und enthält Antworten, die von den Menschen gewünscht werden, die in der in diesem Vortrag beschriebenen Weise das Bedürfnis nach geistiger Hilfe verspüren, ein Bedürfnis, das für die Epoche der menschlichen Evolution, in der wir heute leben, völlig natürlich ist.

Da diese evolutionäre Epoche notwendigerweise zu den Entdeckungen der modernen Wissenschaft geführt hat, wird sie notwendigerweise auch zur Geisteswissenschaft führen. Immer mehr Menschen werden entdecken, dass die Geisteswissenschaft entgegen der weitverbreiteten zeitgenössischen Skepsis in diesem Punkt nicht im geringsten die menschlichen religiösen Gefühle oder das religiöse Leben beeinträchtigt. Im Gegenteil, es wird das Band der Vereinigung zwischen denen von uns bilden, die im wissenschaftlichen Zeitalter aufwachsen, und den Geheimnissen, die uns durch religiöse Offenbarung vermittelt werden können. Echte Geisteswissenschaft widerspricht der Naturwissenschaft in keiner Weise, noch kann sie irgendjemanden dem religiösen Leben entfremden.

Die Naturwissenschaft hat im Laufe der letzten Zeit zu einer Erkenntnis geführt, dass die Wissenschaft selbst ein großes Problem ist, dem etwas hinzugefügt werden muss, wenn es den Menschen wirklich verständlich werden soll. Was ich jetzt über die Naturwissenschaft sage, die schon heute über ihre legitimen Grenzen hinausweist, wenn sie die Rätsel der menschlichen Existenz betrachtet, möchte ich lieber nicht auf meine persönliche Meinung über diese Wissenschaft stützen. Die spirituelle Forschung führt von persönlichen Ansichten, wie sie allgemein verstanden werden, insofern weg, als sie immer wieder dazu neigt, Ausdrücke zu vermeiden, die auf subjektiven Erwägungen beruhen, und sich entwickelnde Tatsachen für sich sprechen zu lassen. Ich möchte daher hier über einen Punkt sprechen, den die historische Entwicklung der Naturwissenschaft selbst in ihrer letzten Phase hervorbringt.

Die großen Erwartungen des Darwinismus, die Hoffnungen auf die Ergebnisse der Spektralanalyse, aber auch die Fortschritte in Chemie und Biologie wurden besonders Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Und dann, Ende der sechziger Jahre dieses Jahrhunderts, schrieb Eduard von Hartmann seine „ Philosophie des Unbewussten.“ Es war nicht einmal ein Geistesforscher, der sich in diesem Buch geäußert hat, sondern ein Mann hat – hauptsächlich durch Hypothesen und gelegentlich sogar durch ganz unlogische Hypothesen – auf eine Tatsache aufmerksam gemacht, die allein die Geisteswissenschaft für die Menschheit tatsächlich leisten wird. Eduard von Hartmann weist damit auf eine geistige Realität hinter der physischen Welt hin und nennt sie – obwohl der Begriff anzweifelbar ist – das „Unbewusste“. Er nimmt philosophisch vorweg, was die Geisteswissenschaft tatsächlich nachweisen kann. Weil er den Geist als philosophische Notwendigkeit postulierte, konnte er sich trotz der erstaunlichen Ausmaße, die der materialistische Darwinismus und die Naturwissenschaft insgesamt bereits in den sechziger Jahren angenommen hatten, nicht der Ansicht so vieler Naturwissenschaftler anschließen, nämlichgeistig wirkende Kräfte erscheinen unwissenschaftlich. So bemühte er sich zu zeigen, wie das vom Darwinismus überall gefeierte Wissen auf spirituelle Kräfte hinweist, die in den Aktivitäten und der Entwicklung von Lebewesen am Werk sind.

Wie haben bestimmte Wissenschaftler die Ansichten von Eduard von Hartmann aufgenommen? So wie manche Menschen heute die Aussagen der Geisteswissenschaft erhalten, besonders Menschen, die sich so sehr an die naturwissenschaftlichen Ansichten über das Universum gewöhnt haben, dass sie alles, was nicht mit ihren eigenen Vorstellungen übereinstimmt, für grotesk halten Karikatur. Mit dem Auftreten Eduard von Hartmanns auf der Bildfläche gab es diejenigen, die glaubten, im alleinigen Besitz einer Wissenschaft zu sein, die wahr und echt ist, die sich etwa so ausdrückten: — Eduard von Hartmann ist nichts als ein Dilettant; er weiß nichts über die zentralen Tatsachen wissenschaftlicher Leistung; es besteht kein Grund, sich durch eine solche laienhafte Äußerung wie die „Philosophie des Unbewussten“ zu beunruhigen. “ Viele Erwiderungen erschienen, und alle stellten Hartmann als Amateur dar. Sie alle sollten zeigen, dass er die Dinge, die die Naturwissenschaft zu sagen hatte, einfach nicht verstand.

Unter den vielen Erwiderungen wurde eine von einem Mann geschrieben, der zunächst seinen Namen nicht nannte. Es war ein nachdenklicher Artikel, geschrieben in einem wahrhaft wissenschaftlichen Geist vom Standpunkt jener Wissenschaftler, die Hartmann entschieden abgelehnt hatten. Diese Kritik an Hartmanns wissenschaftlicher Torheit schien ihn zu vernichten. Namhafte Wissenschaftler lieferten sich daraufhin rundwie folgt: — Wie schade, dass dieser unbekannte Autor uns seinen Namen nicht genannt hat, denn er hat den Verstand eines echten Wissenschaftlers, der die wesentlichen Erfordernisse der wissenschaftlichen Forschung kennt. Lass ihn seinen Namen verkünden und wir werden ihn in unseren Reihen willkommen heißen. Dieses Urteil der Wissenschaftler hatte großen Einfluss darauf, dass die erste Auflage des Artikels sehr schnell erschöpft war. Eine zweite Auflage wurde bald erforderlich, und diesmal gab der bisher unbekannte Autor seinen Namen bekannt. Dieser Autor war Eduard von Hartmann. Das war allen, die wie Hartmanns wissenschaftliche Gegner in so unfreundlicher Weise Unbekanntes kritisieren, eine gehörige Lektion erteilt worden. So wie Eduard von Hartmann damals zeigte, dass er so wissenschaftlich schreiben konnte wie die Wissenschaftler selbst, so konnte der Geistesforscher von heute ohne große Mühe all die Argumente vorbringen, die sehr allgemein von denen verwendet werden, die ihn als Visionär und ganz Unkundiges denunzieren wissenschaftliches Denken. Ich erzähle diese Geschichte hier nicht, um etwas zu sagen, das bestimmte Kritiker von mir treffen wird, sondern um die Aufmerksamkeit auf die Art von kontroversen Argumenten zu lenken, die von der Welt vertreten werden, die sich selbst für wirklich wissenschaftlich hält, wenn sie Tatsachen untersucht, die es sind seltsam dazu.

Aber damit ist die Sache nicht erschöpft. Einer der hervorragendsten Schüler Haeckels – Haeckel war der Mann, der die materialistische Richtung des Darwinismus am radikalsten vertrat – Oskar Hertwig, der eine ganze Reihe von Büchern über Biologie geschrieben hat, präsentiert in seinem jüngsten und höchst wichtigen Werk: „The Genesis of Organisms, a Rebuttal of the Darwinian Theory of Chance“, eine Darlegung der völligen wissenschaftlichen Ohnmacht des materialistisch gefärbten Darwinismus, wenn sie mit den Problemen des Lebens konfrontiert werden. In diesem Buch wird vom Standpunkt des Wissenschaftlers selbst aus bewiesen, dass die von Haeckel und anderen gehegten Hoffnungen, der Darwinismus würde die Probleme des Lebens lösen, unbegründet waren. (Hier möchte ich nachdrücklich sagen, dass ich heute vor Haeckels großartigen wissenschaftlichen Leistungen innerhalb des kosmischen Schemas, die der Naturwissenschaft eigen sind, denselben hohen Respekt hege wie vor Jahren. Ich glaube immer noch und habe immer geglaubt, dass eine richtige Würdigung von Haeckel ‚ Seine Leistungen sind das beste Mittel, um eine gewisse Einseitigkeit seiner Ansichten zu überwinden. Es ist durchaus verständlich, dass er selbst zu dieser Einsicht nicht gelangen konnte.) Oskar Hertwig zitiert in dem oben erwähnten Buch oft Eduard von Hartmann und macht sogar auf Urteile Hartmanns aufmerksam, die die einstigen darwinistischen Gegner dieses Philosophen restlos vernichten.

Tatsachen wie diese zeigen, wie sich die wissenschaftliche „Weltanschauung“ über den Kosmos gestaltet hat; ihre führenden Vertreter verkünden heute ganz deutlich, wie völlig irrig die neueren Ansichten der Wissenschaft gewesen sind.

Das ist eine Tatsache, die immer häufiger erkannt werden wird. Und mit der Anerkennung dieser Tatsache wird nicht nur die Einsicht in vergangene Äußerungen Eduard von Hartmanns und anderer spekulativer Philosophen einhergehen, die den Rahmen der Naturwissenschaft überschreiten, sondern auch in die Ergänzungen, die die Geisteswissenschaft zu dem machen kann, was die Naturwissenschaft erreicht hat. Es gibt keine Grenze für die Menge an zusätzlichem Material, das zur Unterstützung der Ansichten vorgebracht werden könnte, die zeigen werden, dass echtes wissenschaftliches Denken in völliger Übereinstimmung mit der Geisteswissenschaft steht. So wie es zwischen Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft keinen Widerspruch gibt, so ist es auch nicht berechtigt zu sagen, dass die Geisteswissenschaft dem religiösen Leben widerspricht. In diesem Zusammenhang habe ich in meinem ersten Vortrag, den ich hier gehalten habe, auf wichtige Punkte hingewiesen. Es ist meine Überzeugung, dass niemand (der die von mir in jenem Vortrag geäußerte Geisteshaltung ernsthaft erwogen hat) aus religiöser Sicht Einwände gegen die Geisteswissenschaft erheben kann. Ich werde heute auf einige Einzelheiten eingehen, um zu zeigen, dass niemand, der im wissenschaftlichen Leben eines bestimmten religiösen Glaubens verwurzelt ist, Einwände gegen die Geisteswissenschaft erheben kann, solange er sich eine Haltung des guten Willens bewahrt. Ich werde zeigen, wie jemand, der die Philosophie angenommen hat solange eine Haltung des guten Willens von dieser Person aufrechterhalten wird. Ich werde zeigen, wie jemand, der die Philosophie angenommen hat solange eine Haltung des guten Willens von dieser Person aufrechterhalten wird. Ich werde zeigen, wie jemand, der die Philosophie angenommen hatThomas von Aquin , ein von der katholischen Kirche durchaus als solcher anerkannter christlicher Philosoph, kann über Geisteswissenschaft in dem hier definierten Sinn denken. Und was ich in dieser Hinsicht zu sagen wage, gilt auch für die Beziehungen zwischen jeder protestantischen Denkrichtung und der Geisteswissenschaft.

Die Philosophie des Thomas von Aquin unterscheidet zwei Arten von Wissen: – erstens Tatsachen, die bedingungslos aus göttlicher Offenbarung stammen und akzeptiert werden, weil diese Offenbarung der Garant für ihre Wahrheit ist. Solche Wahrheiten sind in der Lehre von Thomas von Aquin die Trinität; die Lehre, dass die Existenz der Erde einen zeitlichen Anfang hatte; die Lehre vom Sündenfall und der Erlösung; die Lehre von der Menschwerdung Christi in Jesus von Nazareth und die Lehre von den Sakramenten. Thomas von Aquin ist der Meinung, dass kein Mensch, der das Wesen der menschlichen Wahrnehmungsfähigkeit begreift, bestrebt wäre, die oben genannten Wahrheiten durch in sich selbst entwickeltes Wissen zu entdecken.

Neben diesen Wahrheiten des reinen Glaubens lässt Thomas von Aquin noch andere zu, die durch die eigene Wahrnehmungskraft des Menschen erlangt werden können. Solche Wahrheiten nennt er „Praeambula Fidei“. Dazu gehören alle Wahrheiten, die von der Existenz eines göttlichen spirituellen Elements in der Welt abhängen. Die Existenz eines göttlichen Geisteselements, das der Schöpfer, Herrscher, Erhalter und Richter der Welt ist, ist daher nicht nur eine im Glauben anzunehmende Wahrheit, sondern eine Tatsache der Erkenntnis, die menschliche Kräfte erwerben können. Zum Bereich der Praeambula Fidei gehören ferner alle Dinge, die sich auf die spirituelle Natur der menschlichen Existenz beziehen, sowie solche, die zu einer richtigen Unterscheidung zwischen Gut und Böse führen, und schließlich die Arten von Erkenntnissen, die die Grundlage für Ethik, Naturwissenschaft und Ästhetik bilden und Anthropologie.

Es ist uns durchaus möglich, den Standpunkt des Thomas von Aquin anzunehmen und zuzugeben, dass die Geisteswissenschaft einerseits den Charakter dieser Wahrheiten des reinen Glaubens nicht berührt, andererseits aber alle von ihm präsentierten Aussagen Geisteswissenschaft fällt unter den Oberbegriff Praeambula Fidei, sobald wir diesen Begriff im richtigen Sinne der thomistischen Philosophie verstehen. Für die Geisteswissenschaft gibt es Wissensgebiete, auch in sehr menschennahen Bereichen, die genauso behandelt werden müssen wie die Wahrheiten des reinen Glaubens in einem höheren Bereich. Im gewöhnlichen Leben müssen wir Tatsachen akzeptieren, die uns mitgeteilt werden, die aufgrund der Natur der Mitteilung nicht in unsere Erfahrung fallen können, d. h. Informationen darüber, was uns zwischen dem frühesten Zeitpunkt, an den wir uns erinnern, und dem Zeitpunkt unserer Geburt widerfahren ist. Wenn der Forscher geistige Erkenntniskräfte entwickelt, kann er auf die Zeit vor diesem Zeitpunkt zurückblicken; aber vor dem Punkt, an dem die Erinnerung beginnt, sieht das „geistige Auge“ keine Ereignisse in den Formen der Sinneswelt, aber es nimmt wahr, was im geistigen Bereich geschehen ist, während sich die entsprechenden Ereignisse in der physischen Welt ereignen. Sinnlich wahrnehmbare Ereignisse können als solche, wenn sie nicht durch persönliche Erfahrung ins Bewusstsein gelangen können, von der Geistesforschung nur über die gewöhnlichen Kommunikationswege aufgenommen werden. So wird es zum Beispiel kein gesund denkender Geistesforscher für möglich halten, auf Mitteilungen von Mitmenschen zu verzichten, und die Dinge, die man mit gewöhnlichen Mitteln lernen kann, durch geistliche Schau zu ersetzen. So gibt es für die Geisteswissenschaft bereits erkennbare Tatsachen im Bereich des Alltags, die nur durch Mitteilung erworben werden können. In einem höheren Bereich sind die von Thomas von Aquin anerkannten Wahrheiten des reinen Glaubens solche, die sich auf Ereignisse beziehen, die dem Erfassen menschlicher Erkenntnis unzugänglich sind, wenn sie gezwungen ist, sich allein auf ihre eigenen Kräfte zu verlassen, weil sie in einem Bereich liegen, der dem gewöhnlichen Dasein entzogen ist und die, wie die Vorgänge im physischen Dasein in den Jahren unmittelbar nach der Geburt, nicht in den Bereich des geistigen Sehens fallen. Auch wenn diese physischen Ereignisse nur durch menschliche Kommunikation empfangen werden können, so können die den Wahrheiten des reinen Glaubens entsprechenden Ereignisse nur durch Mitteilung (Offenbarung) aus dem geistigen Bereich empfangen werden. Obwohl die Geisteswissenschaft im Bereich der spirituellen Wahrnehmung Begriffe wie Trinität und Inkarnation verwendet, hat dies nichts mit der Anwendung dieser Begriffe in Bezug auf den Bereich zu tun, auf den sich Thomas von Aquin bezieht. Außerdem weiß jeder, der Augustinus kennt, dass eine solche Denkweise nicht als unchristlich bezeichnet werden kann.

Auch die Ansichten des Thomas von Aquin zur Praeambula Fidei sind mit der Geisteswissenschaft vereinbar. Denn alles, was der bloßen menschlichen Wahrnehmungsfähigkeit zugänglich ist, muss der Praeambula Fidei zugerechnet werden. Zum Beispiel schließt er die spirituelle Natur der menschlichen Seele in diesen Bereich ein. Wenn nun die Geisteswissenschaft durch Erweiterung der Erkenntnisgrenzen die Seelenkunde über die Grenzen des bloßen Verstandes hinaus vermehrt, so erweitert sie nur den Umfang einer unter Praeambula Fidei fallenden Erkenntnisform; es geht nicht außerhalb dieser Domäne. So gewinnt sie ihren Weg zu Wahrheiten, die die Wahrheiten des Glaubens aktiver unterstützen als die Wahrheiten, die durch bloßen Verstand erlangt werden können. Thomas von Aquin ist der Meinung, dass die Praeambula Fidei niemals in den Bereich der Glaubenswahrheiten eindringen kann, aber dass der erstere den letzteren verteidigen und unterstützen kann. Was Thomas von Aquin von der Praeambula Fidei gewollt hat, wird durch deren geisteswissenschaftliche Erweiterung noch intensiver geschehen als durch den bloßen Verstand.

Diese meine Bemerkungen über das thomistische System sind nur zu dem Zweck gemacht worden, zu zeigen, dass selbst der strengste Anhänger dieses besonderen Zweigs des philosophischen Denkens die Ergebnisse der Geisteswissenschaft damit vereinbar finden kann. Natürlich habe ich nicht die Absicht zu beweisen, dass jeder, der die Schlussfolgerungen der Geisteswissenschaft akzeptiert, ein Schüler von Thomas von Aquin werden muss. Geisteswissenschaft stört das religiöse Bekenntnis von niemandem. Dass der eine zu einer Glaubensrichtung neigt und der andere zu einer anderen, hat nichts damit zu tun, was er über die geistige Welt weiß oder zu wissen glaubt, sondern anderen Lebensumständen geschuldet. Je besser diese Tatsachen wirklich verstanden werden, desto mehr wird der Widerstand gegen die Geisteswissenschaft aufhören.

Aber wir alle, die wir uns schon bis zur Anerkennung der Geistesforschung durchgearbeitet haben, werden einen gewissen Trost empfinden angesichts des Antagonismus, der uns gegenübersteht, weil wir wissen, was in anderen Dingen geschehen ist, an die wir uns leichter gewöhnen können der Außenwelt, weil sie mit dem Prinzip der Nützlichkeit im Einklang stehen. Sie wissen, dass die Eisenbahnen im 19. Jahrhundert in die externe Zivilisation integriert wurden. Ein Vorstand, dem mehrere anerkannte Autoritäten angehörten, musste entscheiden, ob in einem bestimmten Ort eine Eisenbahn gebaut werden sollte oder nicht. Die Geschichte wurde oft erzählt. Berichten zufolge lautete ihre Entscheidung, dass keine Eisenbahnen gebaut werden sollten, weil die Menschen, die auf ihnen reisen würden, zwangsläufig gesundheitliche Schäden erleiden würden. Und wenn es trotzdem Menschen geben sollte, die bereit sind, ein solches Risiko einzugehen, und Eisenbahnen zu ihrer Bequemlichkeit gebaut werden sollten, sollten zumindest rechts und links der Straßen hohe Bretterzäune gebaut werden, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden die Leute, an denen der Zug vorbeifahren müsste. Ich erzähle solche Dinge nicht, um mich über Leute lustig zu machen, deren Einseitigkeit sie in einen solchen Irrtum verleiten könnte. Denn es ist durchaus möglich, ein angesehener Mensch zu sein und dennoch einen solchen Fehler zu begehen. Wer findet, dass die von ihm geleistete Arbeit Widerstand erregt, sollte seinem Gegner nicht sofort Dummheit oder Bosheit vorwerfen. Ich erzähle Ihnen von konkreten Fällen von Widerständen, die in verschiedenen Fällen aufgetreten sind, weil bei der Betrachtung solcher Fälle die richtige Art von Gefühl und Einstellung in jedem geweckt wird, der mit dieser Art von Widerständen konfrontiert ist. und Eisenbahnen sollten zu ihrer Bequemlichkeit gebaut werden, hohe Bretterzäune sollten zumindest rechts und links der Straßen gebaut werden, um Gesundheitsschäden der Menschen zu vermeiden, an denen der Zug vorbeifahren müsste. Ich erzähle solche Dinge nicht, um mich über Leute lustig zu machen, deren Einseitigkeit sie in einen solchen Irrtum verleiten könnte. Denn es ist durchaus möglich, ein angesehener Mensch zu sein und dennoch einen solchen Fehler zu begehen. Wer findet, dass die von ihm geleistete Arbeit Widerstand erregt, sollte seinem Gegner nicht sofort Dummheit oder Bosheit vorwerfen. 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Ich erzähle Ihnen von konkreten Fällen von Widerständen, die in verschiedenen Fällen aufgetreten sind, weil bei der Betrachtung solcher Fälle die richtige Art von Gefühl und Einstellung in jedem geweckt wird, der mit dieser Art von Widerständen konfrontiert ist. hohe Bretterzäune sollten zumindest rechts und links der Straßen errichtet werden, um gesundheitliche Schäden der Menschen, an denen der Zug vorbeifahren müsste, zu vermeiden. Ich erzähle solche Dinge nicht, um mich über Leute lustig zu machen, deren Einseitigkeit sie in einen solchen Irrtum verleiten könnte. Denn es ist durchaus möglich, ein angesehener Mensch zu sein und dennoch einen solchen Fehler zu begehen. Wer findet, dass die von ihm geleistete Arbeit Widerstand erregt, sollte seinem Gegner nicht sofort Dummheit oder Bosheit vorwerfen. 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Es wäre heute nicht einfach, eine Person zu finden, die von einer Aufführung der Siebten Symphonie von Beethoven nicht begeistert ist, egal wie weit die Anfrage reichte. Als dieses Kunstwerk zum ersten Mal gegeben wurde, wurde nicht von einem unbedeutenden Individuum, sondern von Weber, dem berühmten Komponisten des „Freischütz“, folgende Meinung geäußert: – „Die Extravaganzen dieses genialen Mannes haben endlich die Höhe erreicht Non plus ultra; Beethoven ist jetzt für eine Irrenanstalt geeignet.“ Und Abbé Stadler, der damals diese Siebte Symphonie hörte, kommentierte: — „Das E wiederholt sich endlos; der arme Kerl hat zu wenig Talent, um irgendwelche Ideen zu haben.“

Es ist ganz richtig, dass diejenigen, die kein Nachlassen der menschlichen Torheit beobachten, eine besondere Genugtuung darin finden werden, auf Phänomene dieser Art in der Menschheitsentwickelung aufmerksam zu machen. Und es ist offensichtlich, dass solche Phänomene nichts beweisen, wenn es um einen bestimmten Fall von Opposition geht. Aber sie werden hier nicht zu Beweiszwecken angeführt. Ihre Absicht ist vielmehr, die Menschen dazu anzuregen, das, was ihnen seltsam erscheint, ziemlich genau zu untersuchen, bevor sie es verurteilen. In einem solchen Zusammenhang ist es zulässig, sich auf ein größeres Ereignis zu beziehen. Und das möchte ich tun, freilich ohne die absurde Absicht, die Arbeit der Geisteswissenschaft auch nur entfernt mit dem größten Ereignis zu vergleichen, das sich in der Menschheitsentwickelung zugetragen hat. Werfen wir einen Blick auf die Entwicklung des Römischen Reiches zu Beginn unserer christlichen Zeitrechnung, und beobachten Sie den Aufstieg des Christentums von dieser Zeit an. Wie weit war dieses Christentum damals in Rom entfernt von irgendwelchen Themen, die der Aufmerksamkeit eines gebildeten Menschen für würdig erachtet wurden. Und wenden wir unseren Blick von diesem römischen Leben ab und schauen wir uns an, was sich buchstäblich unter der Erde, in den Katakomben, abspielte; Schauen wir uns das christliche Leben an, das in diesen Höhlen zu blühen beginnt. Dann richten wir unseren Blick auf das, was einige Jahrhunderte später an dieser Stelle zu sehen war. Das Christentum war aus den Höhlen aufgestiegen, es wurde eifrig in Kreisen umklammert, wo es zuvor verachtet und abgelehnt worden war. Der Anblick solcher Phänomene kann dazu dienen, das Vertrauen eines jeden zu stärken, der es für eine Pflicht hält, sich in den Dienst einer Wahrheit zu stellen, die gegen Widerstände kämpfen und um den Sieg ringen muss. — Niemand, in dem die anthroposophische Wahrheit dauerhaft Wurzeln geschlagen hat, wird sich wundern, wenn sie Feindseligkeit weckt. Es wird aber auch als die Pflicht des Einzelnen erscheinen, angesichts solcher Anfeindungen nie zu unterlassen, darzulegen, was die Anthroposophie im Geistesleben des Menschen zu sein strebt.

Rudolf Steiner Veröffentlicht am Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 als Sohn eines österreichischen Bahnbeamten in Kraliewitz geboren. Er entstammte einer bäuerlichen Familie aus dem niederösterreichischen Waldviertel und wuchs im Umkreis von Wien auf. Rudolf Steiner studierte in Wien Naturwissenschaften und Mathematik an … Weiterlesen

Thema Philosophie: Beiträge und pdf Dateien zum Thema bei Germanenherz Nichts in der Schöpfung ist ein Produkt des Zufalls – alles hat eine Bedeutung, eine Funktion, einen Zweck. Alles kann für uns zum Wegweiser werden, wenn wir uns auf die Suche nach dem Sinn einlassen. Philosophie (altgr. φιλοσοφία philosophía, wörtlich … Weiterlesen

Ein Gedanke zu „Rudolf Steiner Das menschliche Leben im Lichte der Geisteswissenschaft

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