Über die reiche deutsche Weihnachtskultur und ihren absehbaren Niedergang:

Mit dem Entzünden der ersten Kerze auf dem Adventkranz beginnt der Countdown. Allerlei Vorbereitungen und Erledigungen sind durchzuführen. Diese alljährlichen Rituale sind, ob wir sie nun mögen oder nicht, eingewoben in unseren persönlichen Jahreskreiskreislauf.
Nur wenige andere Feste zieren das Erdenrund so, wie das Weihnachtsfest. Vergessen dabei wird, dass die zahlreichen Gebräuche des Weihnachtsfestes überwiegend aus Deutschland stammen und sich von Deutschland aus über die gesamte christliche Welt verbreiteten und auch auf andere Kulturen abfärbten.

Gleichwohl ist die deutsche Weihnacht keineswegs ein Fest mit rein christlichen Wurzeln.
Ursprünglich feierten germanische Stämme die Wintersonnenwende um den 21. und auch 22. Dezember, der in der deutschen Sprache auch als Monat ,,Julmond“ bekannt ist. Die Kirche setzte nach der Christianisierung der altdeutschen Stämme (6.- bis 9. Jahrhundert) über die Zeit die Auferstehung Christi schrittweise auf das germanische Julfest der Wintersonnenwende, in dem Christi als neuer Lebensspender und das Erwachen gefeiert wurde. Die Kirche setzte ihre Interpretation nur über ein ursprünglich heidnisches Fest.
In den skandinavischen Sprachen heißt die Weihnacht bis heute ,,Jul“.

Gerne vergessen wird ebenfalls, dass die Weihnacht als Fest der westlichen Kultur, maßgebend auf Gebräuchen beruht, die ursprünglich aus Deutschland stammen:

Zu nennen sind hier zum Beispiel der Weihnachtsbaum, der erstmalig in Straßburg, Reval und in Riga (damals alles rein deutsche Städte) in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts (um 1521) auftauchte.
Die berühmte Weihnachtspyramide tauchte im 19. Jahrhunderts erstmalig im sächsischen Erzgebirge auf. Der Adventskranz wurde ebenfalls im 19. Jahrhundert von Johann Hinrich Wichern aus Hamburg erfunden.
Auch der beliebte Weihnachtskalender ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts und stammt aus dem protestantischen Norddeutschland.

Die Gestalt des Knecht Ruprecht soll bereits auf germanische Überlieferungen zurückgehen. Die Gestalt des Christkinds stammt aus der Zeit der Reformation (16. Jahrhundert) und diente einst als deutsches Gegenstück zum Nikolaus. Auch der Weihnachtsmann ist keine Erfindung von ,,Coca Cola“ sondern geht auf germanische Wurzeln zurück.

21.12 – 06.01 Julfestzeit und magische Rauhnächte

 Germanenherz wünscht allen Beseelten, friedliche und besinnliche Festtage.
Gledelig Jul und erkenntnisreiche, magische 12 Rauhnächte. Ein gesundes neues Jahr und uns allen eine bessere Zeit!. In diesem Sinne, Heil und Segen auf all unseren Wegen.

Ach ja, bevor Ich es vergesse. Ich wünsche allen meinen Scheinheiligen Freunden, Kollegen, Bekannten, der Buckligen Verwandschaft und all denen, die mich eh am Arsch lecken können, ein fröhliches, besinnliches und streitsames Heuchlerfest. Erfüllt von Spontanen, Aufgestauten und erxplodierenden Aggro-Emotionen. Möge euch heuchlerische Brut, der Heilige-Blitz beim Kacken niederstrecken. Halleluja.  Den Rest habe Ich lieb, wisst ihr ja.

Wir sind von Nordlands Art !
jul-2016Wenn durchs Land der Herbstwind pfeift, sind schon Berg und Tal bereift, dann wendet sich mit frohem Sinn, unser Herz zur Julzeit hin:
Herbststürme brausen, grau das Himmelszelt, wir harren und hausen in unsrer dunklen Welt.
Kein Wettersturm ist uns zu hart; wir sind von Nordlands Art!

Hat der Julmond Schnee gebracht, freuen wir uns dieser Pracht.
Hei, frisch die Schneeschuh angeschnallt, uns ist kein Schnee zu kalt;
Schneestürme brausen über Wald und Feld,
wir schlittern und sausen durch unsre weiße Welt.
Kein Aufwärts ist zu steil, zu hart, wir sind von Nordlands Art!

Hat die Zeit uns wohlgetan, sehnen wir das Fest heran,
die Sonnenwend mit neuem Licht, das hell ins Finstre bricht:
Lichter erhellen jedes deutsche Haus, wo wir uns gesellen,
bei Wetter, Sturm und Braus, ums heilge Feuer froh geschart,
wir sind von Nordlands Art!

Mehr zum Thema in den folgenden Links

Julfesten

Julfesten Das Julfest ist ein nordeuropäisches Fest der Wintersonnenwende. Es ist eines der 8 Jahreskreisfeste der alten Germanen. Wintersonnenwende – Das große germanische Fest Rauch von Holz und Harz liegt in der Luft ich atme ein den verlockenden Duft Yulezeit ist da, Yulezeit ist da Im tiefsten Winter, so einsam die Nacht die Sonne wendet und Balder … Weiterlesen

06.12 Wodan Ruprecht (Hruodpercht) Wodanstag

Die deutsche Weihnacht ist eine Verschmelzung des christlichen Jesusglaubens mit der germanischen Tradition (Nordlands Art!), da durch die Zwangs-Christianisierung Germaniens das Julfest abgelöst werden sollte. Die Jul-Tradition war derart tief in der völkischen Kultur der Germanen verwurzelt, daß die römische Kirche, wie auch beim Ostara-Fest, eine zuerst beabsichtige Auslöschung verwarf und daraufhin die Julzeit umdeutete … WeiterlesenWieder wird am 2. Adventswochenende der kleine „MIttelalterliche Weihnachtsmarkt“ seine Tore öffnen. Auf der kleinen Grünfläche vor der Raiffeisenbank werden Händler, Handwerker und Musiker in weihnachtlicher Atmosphäre ihre Waren feilbieten, die Gäste mit Musik verwöhnen und mit „weißer Magie“ verzaubern. An lodernden Feuern, den Duft gebratener Schweine und frischer Brote aus dem Holzofen in der Nase, irische Folklore und mittlalterliche Klänge in den Ohren können sich die Besucher wieder in alte Zeiten versetzen lassen.

 Dieses Jahr werden dabei sein:
Allerlei Lederei – handgefertigte Lederwaren
Tanea vom Auetal – Filzarbeiten und Schreibwaren
Kinderrüstkammer – Schwerter und Schilde für kleine Ritter
Bierbaum-Kermik – Töpfereien aus eigener Hand
Mario – Wikingerschmuck, Luren
Günter von Meldorf – Honigspezialitäten, Fruchtliköre
Tvalbarn – Naturseifen aus eigener Herstellung
Artifax – Öle, Salben, gefilzte Taschen
Lederspiel Hamburg – Ledertaschen und Gürtel
Midgard-Handeley – Trinkhörner, Messer und mehr
Thassilos Schmiede – Vorführung der Schmiedekunst
Klan Varg – Germanenlager mit Speerwurfbahn

Für das laibliche Wohl sorgen:
Helmut der Gutmütige – Spanferkel über offenem Feuer
Jens sien Backstuuv – frische Brote aus dem Holzofen
Kleine Metschänke – besondere Met- und andere Spezialitäten
Faxes Taverne – Met, Bier

Für Unterhaltung sorgen:
Lend´n´Ear – Irsh Folk
Zarakas der Barde – mittelalterliche Klänge
Frater Enoch – Zauberer

Eintritt frei! Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf viele Gäste.

Magische Nächte. Die 12 Rauhnächte

Die 12 Rauhnächte Die zwölf Nächte am Ende des Jahres und die mit ihnen verknüpften Mysterien gehen bis in die Antike zurück. Sie haben sowohl römische als auch germanische und sogar indische, japanische und chinesische Wurzeln, und auch heute noch finden sie vielerorts im Brauchtum Beachtung. Nach uralten Überlieferungen suchen zu dieser Zeit die Seelen … Weiterlesen

Zauberei und Hexerei

Die alten Deutschen kannten Zauber mit Tat und Wort; den ersteren verbietet Nr. 10 des Indiculus (de phy-lacteriis et Ugaturis), den zweiten Nr. 12 (de incantationibus). Das Wort Zauber (ahd. zoubar) selbst bedeutet eigentlich „Mennig“, die rote Farbe, mit der die Runen in die Lostäfelchen eingetragen wurden. Das Zauberlied ist die älteste nachweisbare Dichtungsart der … Weiterlesen

Die weisen Frauen Hagedisen – Hexen

Die erfolgreiche Vorgehensweise und die überzeugenden Ergebnisse der heilkundigen Frauen stellten eine große Bedrohung für das aufkommende Christentum, sprich die Kirche dar. Denn diese Frauen verließen sich mit ihren außergewöhnlichen Begabungen eher auf ihre Sinne und Erfahrungen als auf die Gebote des Glaubens. Versuch und Jrrtum lehrte sie Ursache und Wirkung zu erkennen. Sie Forschten … Weiterlesen

Das Erforschen der Zukunft

Als Mittel zur Erforschung des göttlichen Willens bei den Deutschen nennt Cäsar „Losorakel und Prophezeiungen (sortes et vaticinationes; b. g. 150), Tacitus „Götterzeichen und LosorakeV1 (auspicia et sortes, Germ. 10). Beim Los wurde die Gottheit nach ihrem Willen gefragt, im anderen Falle erfuhr man ihn aus gewissen Vorzeichen. Die Wahrsagekunst scheint mehr Aufgabe der Frauen … Weiterlesen

Walhall, Ragnarök: Ende und Neubeginn

Walhalla – das Ziel aller tapferen Krieger Walhall (oder Valhall, im Volksmund oftmals auch Walhalla genannt) bezeichnet in der nordischen Mythologie das Ziel aller gefallenen Krieger, die sich als tapfer erwiesen hatten und in der Schlacht ihr Leben gelassen hatten. … Weiterlesen 

Germanische Mythologie

EINLEITUNG Es läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit voraussetzen, daß die Stammväter der Germanen, nachdem sie sich von den anderen Ariern getrennt hatten und in zwei Strömen die Ebenen Mitteleuropas und den hohen Norden unseres Kontinents überfluteten, die alten religiösen … Weiterlesen 

Frömmigkeit nordischer Artung

3 Gedanken zu „Über die reiche deutsche Weihnachtskultur und ihren absehbaren Niedergang:

  1. Na ja selbst die Heiden übernahmen diese Pest >Nimrod – Die Geburt des Sonnengottes

    Weihnachten hat seinen Ursprung in dem korrupten und teuflischen System, das in der Bibelprophetie durchgehend als Babylon bezeichnet wird. Die Wurzeln liegen im antiken Babylon mit dem ersten Machthaber Nimrod, nicht lange nach der Sintflut. Satan, der Ur-Rebell und Vater der Lüge, hat die Menschen durch diesen babylonischen Irrgarten bis zum heutigen Tag geführt, verführt und verwirrt. Durch Nimrod, der Seinen Schöpfer ablehnte, konnte Satan wirken und seinen teuflischen Plan ausführen.

    Nimrod, der Enkel Hams und der Großenkel Noahs, war der Gründer des babylonischen Systems, welches seither die Menschheit fest im Griff hat. Es sind die, von Menschen regierten Reiche und Regierungen, die auf einem konkurrierenden und gewinnorientierten ökonomischen System basieren. Nimrod ließ den Turm zu Babel, die Hauptstadt Babylon, das antike Ninive und viele weitere Städte erbauen. Er war es, der das erste weltliche Königreich errichtete.

    Nimrod baut den Turm zu BabelDer Name Nimrod leitet sich vom hebräischen Wort „marad“ ab und bedeutet „er rebellierte“. Die Bibel berichtet von Nimrod als den „ersten Gewalthaber auf Erden“ (1. Mose 10,8). Nimrods Gott war Satan. Er war so verdorben, dass er, den Überlieferungen zufolge, seine eigene Mutter heiratete. Semiramis, seine sog. Mutter-Frau, verbreitete nach seinem Tod die Lehre vom Überleben Nimrods als ein Geistwesen. Sie behauptete, dass ein ausgewachsener immergrüner Baum über Nacht aus einem toten Baumstumpf erwuchs, welches die Auferweckung Nimrods aus dem Tod symbolisierte. Weiter propagierte Semiramis dem Volk, dass Nimrod an seinem Geburtstag jedes Jahr diesen immergrünen Baum besuchen und Geschenke dort hinterlegen würde. Es war der 25. Dezember, an dem Nimrod geboren wurde.

    Semiramis wurde so zur „Himmelskönigin“ und Nimrod wurde zum falschen Messias, der Sohn Baals, des Sonnengottes. Nimrod wurde wiedergeboren als Tammuz. Dieses babylonische System „Mutter mit Kind“ (Semiramis und Nimrod wiedergeboren) wurde zum Hauptobjekt der Anbetung. Nach der Sprachenverwirrung in Babel verteilten sich die Menschen über die ganze Welt und nahmen die Religion Nimrods mit.

    Diese Art der heidnischen Götzenverehrung hat sich seither über die ganze Welt ausgebreitet. Die Namen variieren je nach Land, Sprache und Kultur. In Ägypten waren es Isis und Osiris, in Griechenland Aphrodite und Adonis, im heidnischen Rom Fortuna und Jupiter. Sogar in China, Japan und Tibet findet man dieses Gegenstück der Madonna, lange vor JAHUSCHUAHs Geburt!

    Im Grunde sind alle heidnischen Götter nichts anderes als „Reinkarnationen“ Nimrods, die alle für sich in Anspruch nehmen, dass sie am 25. Dezember ihren Geburtstag haben.

    „Nimrod, der Sonnengott, ist in seiner vergötterten Form als Baal bekannt. Die Mythologie offenbart die Tatsache, dass der Gott Baal und die Göttin ‚die Himmelskönigin’ allgemein unter verschiedenen Namen und Titel angebetet wurden. Die Geschichte bestätigt, dass Nimrod und seine Frau Semiramis die Prototypen für alle Götter und Göttinnen, die alle nachfolgenden Kulturen und Gesellschaften durchdrangen.“ (David, Terrell, World Religions, von http://www.thebabylonmatrix.com/index.php?title=911:Occult_symbolism_VII; vgl. auch Alexander Hislop, Von Babylon nach Rom)

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