Eine schrecklich nette Familie – Familie Porsche und Piëch

Familie Porsche und Piëch – Automobilindustrie, NSDAP, SS und Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem (Satanisten und Hochgradfreimaurer)
Die österreichisch-deutschen Familien Porsche und Piëch kontrollieren den deutschen Automobilkonzern Volkswagen AG (VW). Dieser ist mit Abstand das grösste Unternehmen Deutschlands. 2019 war VW nach Umsatz das siebtgrösste Unternehmen der Welt.
2019 wurde das Vermögen der Porsche/Piëch Familie auf 37 Milliarden Euro (etwa 45 Milliarden US-Dollar) geschätzt. Die Familie besitzt etwas mehr als die Hälfte der Stimmrechte und 31,3% der Anteile an VW.
Die beiden Familien besetzten auch leitende Positionen bei VW. Ferdinand Piëch (1937-2019) war von 1993 bis 2002 Vorstandsvorsitzender und danach bis 2015 Aufsichtsratsvorsitzender von VW. Er kannte Angela Merkel.
Wolfgang Porsche (*1943) gehört zum Aufsichtsrat von VW. Er kennt Liz Mohn, eine der mächtigste Frau Deutschlands. Er war oder ist noch immer eng mit Peter Hartz verbunden, der zur VW Führungsclique gehörte. Peter Hartz arbeitete zusammen mit der Bertelsmann Stiftung der Mohn Familie das Hartz4-Konzept aus. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder galt als ein Freund von Ferdinand Piëch.
Schröders Regierung führte das Hartz4-Konzept ein. (Schröder arbeitete übrigens auch für die Rothschild Bank)
Ferdinand Piëch und Wolfgang Porsche besuchten den 70. Geburtstag von Hubert Burda, der einer der grössten Medienkonzerne Deutschlands kontrolliert.
Zum Volkswagenkonzern gehören neben den Automobilherstellern VW und Porsche inzwischen auch SEAT (Spanien), Škoda (Tschechien), Audi (Deutschland), Bentley (Grossbritannien), Bugatti (Frankreich) und Lamborghini (Italien). Zurzeit ist die Königsfamilie von Katar über ihre „Qatar Holding LLC“ der zweitgrösste Aktionär von VW (2019 hielten sie 14,6% der Anteile).
Porsche und Piëch in der NS-Diktatur
Ferdinand Porsche (1875-1951) gründete 1931 das Konstruktionsbüro Porsche, das sich nach 1945 zu einem Automobilhersteller entwickelte. Zu den Mitgründern gehörte auch Anton Piëch (1894-1952), der die Tochter von Ferdinand Porsche heiratete. Seitdem sind die beiden Familien miteinander verbunden.
Auf Adolf Hitlers Initiative wurde 1937 die Volkswagen AG gegründet. Der Automobilkonstrukteur Ferdinand Porsche erhielt die Aufgabe Prototypen zu entwerfen. Neben Zivilfahrzeugen produzierte VW auch Militärfahrzeuge und weitere Rüstungsgüter für die deutsche Wehrmacht, darunter auch Landminen, Marschflugkörper und Panzerfäuste.
Während der NS-Diktatur beschäftigte VW rund 20 000 Zwangsarbeiter. Anton Piëch gehörte in dieser Zeit zur VW-Führung.
Im Mai 1933 wurde Anton Piëch Mitglied der damals illegalen NSDAP Österreichs. Anton war Rechtsanwalt und verteidigte österreichische Nazis vor Gericht. Später trat er der SS bei.
Ferdinand Porsche trat 1937 der NSDAP bei. Die Nazis mochten ihn:
1938 erhielt er den „Deutschen Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft“, eine Auszeichnung die von Hitler persönlich gestiftet wurde.
1939 wurde er zum Wehrwirtschaftsführer ernannt, eine Auszeichnung der NSDAP, die an Leiter rüstungswichtiger Betriebe vergeben wurde. Viele der wichtigsten Industriellen der damaligen deutschen Wirtschaftselite erhielten diese Auszeichnung, unter anderem Siemens, Quandt, Merck, Krupp, Flick, Bosch, Röchling und Henkel.
Im Mai 1942 wurde er als „Pionier der Arbeit“ geehrt, die höchste wirtschaftliche Auszeichnung im Dritten Reich. Das Ehrenzeichen wurde an 19 Personen verliehen, darunter auch an Krupp, Bosch und Röchling.
Er war Oberführer und Offizier der SS. 1944 erhielt er den SS-Totenkopfring, eine der höchsten Auszeichnungen der SS.
Ferdinand Porsche arbeitete von 1906 bis 1923 auch für das österreichische Tochterunternehmen des deutschen Daimler-Konzerns. Der Automobilkonzern Daimler ist heute das grösste deutsche Unternehmen neben VW. Daimler gehörte zu den grössten Profiteuren der Aufrüstung der Wehrmacht. Von 100.000 Daimler-Beschäftigten waren 1944 die Hälfte Zwangsarbeiter.
Anton Piëch und Ferdinand Porsche wurden nach Ende des 2. Weltkrieges in Haft genommen. Vor Gericht wurden sie allerdings freigesprochen und 1947 aus der Haft entlassen.
Bemerkenswerte Heiraten
Ernst Piëch (*1929) heiratete die Tochter von Heinrich Nordhof (1899-1968). Heinrich gehörte zu den wichtigsten Akteuren der Führungsclique von VW in der Nachkriegszeit. Während des Krieges gehörte er zur Führung des deutschen Automobilunternehmens Opel und wurde zum Wehrwirtschaftsführer ernannt. In der Nachkriegszeit pflegte er Kontakte zum Vatikan. 1956 empfing ihn Papst Pius XII. zu einer Privataudienz. Heinrich wurde vom „Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ geehrt, ein alter Vatikanorden. Er erhielt vom Papst den Gregoriusorden, den vierthöchsten Verdienstorden des Vatikans.
Ferdinand Piëch (1937-2019) heiratete in erster Ehe eine Frau mit Familiennamen von Planta, die demnach aus der schweizerischenAdelsfamilie von Planta stammen könnte. Das Adelsgeschlecht besteht seit dem 12. Jahrhundert und gehört damit zum Uradel der Schweiz. Louis von Planta (1917-2003) war 1996 massgeblich an der Gründung des schweizerischen Pharmakonzerns Novartis beteiligt, der in den letzten Jahren stets zu den fünf grössten Pharmakonzernen der Welt gehörte. Louis war schon zuvor mit den Novartis-Vorläufer Geigy und Ciba verbunden. Er gehörte auch zum Bankrat der SNB (Schweizerische Zentralbank).

2 Gedanken zu „Eine schrecklich nette Familie – Familie Porsche und Piëch

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