Weihnachten, Chanukka und Julfestzeit

Durchgeboostert und vollgefressen – So haben sie zusammengesessen

Den Anfang der Festlichkeiten der Religionsvernatiker macht dieses Jahr, das jüdische Chanukkafest

Chanukka 2021 beginnt am 28. Nov. und geht bis zum 06. Dez.

Kurz vor dem heidnischen und christlichen Weihnachten beginnt noch ein weiteres Lichterfest: Das des jüdischen Chanukka. Und auch wenn der materielle Ursprung dieser drei Feste ein anderer ist, eint sie doch ein tiefes Geheimnis: Alle drei Kulturen feiern auf ihre Art und mit ihrer Geschichte den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit. Chanukka ist das achttägige jüdische Lichterfest das durch das Anzünden von Kerzen nach Einbruch der Dunkelheit mit einem 8-armigen Leuchter gefeiert wird, das ist die Botschaft vom Licht in der Dunkelheit
Der Chanukka Leuchter und seine Herkunft
In fast jeder jüdischen Familie gibt es zwei Arten von mehrarmigen Leuchtern. Am bekanntesten ist die siebenarmige Menora. Daneben gibt es aber noch einen Leuchter, der ausschließlich für das Chanukkafest benutzt wird. Dieser Chanukka Leuchter besitzt 8 Kerzenhalter und zusätzlich einen neunten, der dem täglichen Anzünden der anderen Lichter dient.
Beide Leuchter dekorieren viele jüdische, aber auch nicht jüdische Haushalte. Während man die Menora jeder Zeit anzünden kann, brennen die Lichter der Chanukkia ausschließlich während der acht Tage zum Chanukkafest. Dieses Ritual erinnert an das Channuka Wunder.
Der gravierendste Unterschied jedoch bezieht sich auf die Gebote an die Kinder Israels zur Verwendung der Menora, welche allerdings ihre Bedeutung mit der Zerstörung des 2. Tempels verloren haben. Daneben ist die Chanukkia, so wie auch das Chanukkafest selbst, säkular und hat keinen biblischen Ursprung. Der Herkunft nach erinnert Chanukka an den Nationalen Befreiungskampf der Juden gegen die Unterdrückung durch die Seleukiden im 2. Jahrhundert v.d.Z..
Im Gegensatz zur Menora (vgl. Exodus 25:31-40) besitzt der Chanukka Leuchter keine festgelegte Form. Aus diesem Grund gehört das Basteln und Gestalten eines eigenen Chanukka Leuchters in vielen Familien oder auch Kindereinrichtungen zur Vorbereitung des Chanukkafestes.
Das Dreidel-Spiel ist eines der ältesten überlieferten Spiele der Menschheit. Um 170 v.Z. belegten die Griechen, die das Land Israel besetzt hielten, die Ausübung des Judentums mit der Todesstrafe. Unbeeindruckt studierten Lehrer mit ihren Schülern weiterhin die jüdischen Schriften – im Geheimen. Wurde eine Patrouille gesichtet, gaben sie vor, mit dem unverfänglichen Dreidel zu spielen. Der Dreidel – im Hebräischen Sevivon genannt – ist ein vierseitiger Kreisel. Jede Seite ist mit einem hebräischen Buchstaben gekennzeichnet: Nun, Gimel, Heh und Schin, als Anfangsbuchstaben des Spruchs „Nes Gadol Haja Scham“ – „Ein großes Wunder geschah dort“.

Jeder Spieler beginnt mit einer bestimmten Anzahl an Münzen, Bonbons oder jeder anderen Art von Spielmarken. Jeder Spieler legt eine Marke als Einsatz in die Mitte. Der jüngste Spieler dreht den Kreisel zuerst.

Der Buchstabe, der nach oben zeigt, bestimmt die Auszahlung:

Buchstabe Auszahlung
Nun – Nichts
Gimel – Ganzer Einsatz
Heh – Halber Einsatz
Schin – 2 Spielmarken „stellen“ – in die Schüssel einzahlen

Der Dreidel, er dreht sich und ich dreh mich mit ihm.
Ich tanze und singe, entzünde ein Licht –
und morgen ein zweites, ein Lichtlein der Liebe und jeden Tag eins, bis die Acht zu mir spricht.

Denn die Acht ist die Zahl, die aufs Wunder weist, das jenseits der Zeit auf uns wartet, das Ewige, das uns durch die Zeitlichkeit führt
und als Kraft in uns leuchtet und atmet.

Der Sieg des Lichtes über das Dunkel
ist das, was wir alle ersehnen.
Drum lasst uns jetzt feiern und lieben und leben,
und lachen und tanzen, einander verwöhnen.

Hanukkah, du Fest des Wunders, des Lichts,
mein Herz, es schlägt höher, ich freu mich auf dich.
Wenn die Zeit der Kerzen die Finsternis bricht,
fällt dein Segen auf die, die ich liebe und mich.

Lasst uns brennen für die Liebe – Gedanken, Gedichte, Gebete

Ich wünsche allen Beseelten, friedliche und besinnliche Festtage.
Gledelig Jul und erkenntnisreiche, magische 12 Rauhnächte. Ein gesundes neues Jahr und uns allen, eine bessere Zeit!. In diesem Sinne, Heil und Segen auf all unseren Wegen.

Ach ja, bevor Ich es vergesse. Ich wünsche allen meinen Scheinheiligen Freunden, Kollegen, Bekannten, der Buckligen Verwandschaft und all denen, die mich eh am Arsch lecken können, ein fröhliches, und streitsames Heuchlerfest. Erfüllt von Spontanen, Aufgestauten und erxplodierenden Aggro-Emotionen. Möge euch heuchlerische Brut, der Heilige-Blitz beim Kacken niederstrecken. Halleluja. Den Rest habe Ich lieb, wisst ihr ja. In diesem Sinne – Genießt diese besinnliche Zei. Ach ja,  An alle, die meine Weihnachtskekse mochten und mich nach dem Rezept gefragt haben: Die kaufe ich bei Fressnapf für 4,99€ den Sack.

Mit dem Entzünden der ersten Kerze auf dem Adventkranz, beginnt die Weihnachtszeit. Allerlei Vorbereitungen und Erledigungen sind durchzuführen. Diese alljährlichen Rituale sind, ob wir sie nun mögen oder nicht, eingewoben in unseren persönlichen Jahreskreiskreislauf.

Wir sind von Nordlands Art !
jul-2016Wenn durchs Land der Herbstwind pfeift, sind schon Berg und Tal bereift, dann wendet sich mit frohem Sinn, unser Herz zur Julzeit hin:
Herbststürme brausen, grau das Himmelszelt, wir harren und hausen in unsrer dunklen Welt.
Kein Wettersturm ist uns zu hart; wir sind von Nordlands Art!

Hat der Julmond Schnee gebracht, freuen wir uns dieser Pracht.
Hei, frisch die Schneeschuh angeschnallt, uns ist kein Schnee zu kalt;
Schneestürme brausen über Wald und Feld,
wir schlittern und sausen durch unsre weiße Welt.
Kein Aufwärts ist zu steil, zu hart, wir sind von Nordlands Art!

Hat die Zeit uns wohlgetan, sehnen wir das Fest heran,
die Sonnenwend mit neuem Licht, das hell ins Finstre bricht:
Lichter erhellen jedes deutsche Haus, wo wir uns gesellen,
bei Wetter, Sturm und Braus, ums heilge Feuer froh geschart,
wir sind von Nordlands Art!

Nur wenige andere Feste zieren das Erdenrund so, wie das Weihnachtsfest. Vergessen dabei wird, dass die zahlreichen Gebräuche des Weihnachtsfestes überwiegend aus Deutschland stammen und sich von Deutschland aus über die gesamte christliche Welt verbreiteten und auch auf andere Kulturen abfärbten.

Gleichwohl ist die deutsche Weihnacht keineswegs ein Fest mit rein christlichen Wurzeln.
Ursprünglich feierten germanische Stämme die Wintersonnenwende um den 21. und auch 22. Dezember, der in der deutschen Sprache auch als Monat ,,Julmond“ bekannt ist. Die Kirche setzte nach der Christianisierung der altdeutschen Stämme (6.- bis 9. Jahrhundert) über die Zeit die Auferstehung Christi schrittweise auf das germanische Julfest der Wintersonnenwende, in dem Christi als neuer Lebensspender und das Erwachen gefeiert wurde. Die Kirche setzte ihre Interpretation nur über ein ursprünglich heidnisches Fest.
In den skandinavischen Sprachen heißt die Weihnacht bis heute ,,Jul“.

Gerne vergessen wird ebenfalls, dass die Weihnacht als Fest der westlichen Kultur, maßgebend auf Gebräuchen beruht, die ursprünglich aus Deutschland stammen:

Zu nennen sind hier zum Beispiel der Weihnachtsbaum, der erstmalig in Straßburg, Reval und in Riga (damals alles rein deutsche Städte) in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts (um 1521) auftauchte.
Die berühmte Weihnachtspyramide tauchte im 19. Jahrhunderts erstmalig im sächsischen Erzgebirge auf. Der Adventskranz wurde ebenfalls im 19. Jahrhundert von Johann Hinrich Wichern aus Hamburg erfunden.
Auch der beliebte Weihnachtskalender ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts und stammt aus dem protestantischen Norddeutschland.
Wenn der erste Schnee fällt, packt er alles in idyllische Watte und erzeugt eine Märchenwelt  Die Gestalt des Knecht Ruprecht soll bereits auf germanische Überlieferungen zurückgehen. Die Gestalt des Christkinds stammt aus der Zeit der Reformation (16. Jahrhundert) und diente einst als deutsches Gegenstück zum Nikolaus. Auch der Weihnachtsmann ist keine Erfindung von ,,Coca Cola“ sondern geht auf germanische Wurzeln zurück

 21.12 – 06.01  Julfesten

Julfesten Das Julfest ist ein nordeuropäisches Fest der Wintersonnenwende. Es ist eines der 8 Jahreskreisfeste der alten Germanen. Wintersonnenwende – Das große germanische Fest Rauch von Holz und Harz liegt in der Luft ich atme ein den verlockenden Duft Yulezeit ist da, Yulezeit ist da Im tiefsten Winter, so einsam die Nacht die Sonne wendet und Balder … Weiterlesen

06.12 Wodan Ruprecht (Hruodpercht) Wodanstag

Achtung Heute Nacht – Bärtiger alter Mann in auffälliger roter Kleidung versucht unschuldigen Menschen etwas in die Schuhe zu schieben!

Mit dem 6ten Jul (Dezember) beginnt die eigentliche Vorbereitungszeit auf das Julfest.
Wodan zieht durch die Orte und bringt den Kindern Geschenke, um die Wartezeit auf das Wiederkommen des Lichtes zu vertreiben. Jedoch bekommen nur die Kinder Geschenke die alte Äpfel für sein Pferd vor die Tür stellen.
Sicher finden einige das Unvorstellbar, dass Wodan der in der wilden Jagt, die Armee aus Toten anführt, plötzlich Kinder beschenkt. Aber man sollte daran denken, dass Wotan zwei Seiten hat, die eine wütende brausende des Totengottes. Aber er ist auch Gott der Dichtkunst und der Herr über die Runen. Er schenkte denn Menschen ja auch die Runen und dass er nun einmal im Jahr die Kinder beschenkt, soll daran erinnern wie er einst denn Menschen die Rune schenkte.
Wenn ein Kind geboren wird, so soll es zu seiner Namensgebung einen Julteller erhalten. Das soll ein alter Zinnteller, ein Holzteller oder ein irgend ein Teller mit Lebensbaum und Umschrift sein. Jedes Mitglied der Familie stellt diesen Julteller als Gabenteller am Wodanstage, vor den Kamin. Außerdem sollte man, wie schon erwähnt, für Sleipnir alte Äpfel vor die Tür legen.

Die Kirche setzte, da sie die jährliche Einkehr des Göttervaters mit dem weißen Barte, mit dem Einauge und dem Pelzmantel nicht hindern konnte, bald einen ihrer Heiligen, nämlich den Nikolaus an seine Stelle.

Aber in vielen Gegenden Deutschlands ist er doch der Schimmelreiter oder der Ruprecht (Hruodpercht) = der von Ruhm Strahlende, Beiname Wodans) geblieben.

Hier noch einige Argumente dafür, dass das Nikolausfest schon vor dem Christlichen Fest, als Wodansfest gefeiert wurde
Viele Symbole von Nikolaus und Wodan gleichen sich:
– Das weiße Roß
– Der Mantel
– Der lange Bart
– der Stab (Odin hält einen Speer)
– das Reiten durch die Luft
– die Geschenke, die durch den Schornstein kommen (Wodan bringt Wärme und Licht ins Haus)
– Das Buch der Weisheit (Wodan gilt als allwissend)
– die Nüsse. Diese gelten als eine Frucht Wotans. … Weiterlesen Germanenherz Runologe 02

Magische Nächte. Die 12 Rauhnächte

Die 12 Rauhnächte Die zwölf Nächte am Ende des Jahres und die mit ihnen verknüpften Mysterien gehen bis in die Antike zurück. Sie haben sowohl römische als auch germanische und sogar indische, japanische und chinesische Wurzeln, und auch heute noch finden sie vielerorts im Brauchtum Beachtung. Nach uralten Überlieferungen suchen zu dieser Zeit die Seelen … Weiterlesen

Runen Rad Runen Rat

https://germanenherz.files.wordpress.com/2017/01/runen-rad.gifRunen sind nicht einfach nur Schriftzeichen. Es sind Symbole, die Kraft beinhalten und diese auch übertragen können. Jeder Rune sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die man durch die Darstellung des jeweiligen Symbols in Schrift oder Klang oder Körperhaltung freisetzen kann. Runen sind wie Schlüssel zu bestimmten Energien… wenn du weist wie du Energie lenken und kanalisieren kannst, dann musst du eigentlich nur den Schlüssel betätigen (durch die fuer dich passendste Methode) , dir Zugang zu dem Energie-Feld „hinter“ der Rune verschaffen. weiterlesen

Runen 24er futhark

Die theoretische Magie als Grundlage der Runenmagie

Die Runenmagie wird wohl am ehesten von den verschiedenen magischen Richtungen mit der Alten Sitte in Verbindung gebracht und wohl auch von nicht wenigen Menschen betrieben. Runenmagie kann verschiedene Formen haben. Grundsätzlich soll sie so funktionieren, daß die Kraft der Rune (also das Energieprinzip, das die Rune verkörpert) angewandt wird. Runische Magie ist Zeichenmagie, das Zeichen, die Rune, wird ihrem Sinngehalt und ihrem magischen Potential entsprechend verwendet. Man kann sich das vielleicht so vorstellen, daß die Menschen früher die Energien, die sie wahrnahmen, mit Symbolen bezeichnet haben. In diesem Sinne stehen die Runen für bestimmte Energien, zu denen man einen Kanal öffnen und mit denen man arbeiten kann.
Fliegenpilze

Als einfachste Form magischer Runenanwendung ist wohl die Visualisierung zu nennen. Dabei wird die Rune mit ihren Kräften vor dem inneren Auge vorgestellt und sie kann dann auch projiziert werden, was bedeutet, daß man die visualisierte Kräfte auf ein Ziel hin aussendet. Wirksam ist hierbei die Form der Rune, wie sie als Bild erscheint, und gerade in bezug auf die Aussendung in Verbindung mit der gewünschten Wirkung der Rune, die man ebenfalls visualisieren kann. Man kann dies auch sehr gut dadurch unterstützen, daß man die Stellung (Stadha) der Rune einnimmt oder die Rune mit den Händen bildet. Als Beispiel für diese Anwendung könnte man die Heilung nennen.

Runen können aber auch gesprochen oder gesungen werden. Wirksam ist hier der Laut der Rune (was durch Stöður und Visualisierung unterstützt werden kann). Zaubergesänge allgemein werden als seið-læti bezeichnet, die Wortmagie in einem zeremoniellen, runischen Sinn als galdr; es existiert sogar ein eigenes Versmaß dafür, das galdralag. Durch Wiederholung der Worte / Strophen kann eine Verstärkung erreicht werden. Man verwendet hier entweder nur den Runennamen, den man intoniert, bzw. die Runenreihe, die man komplett singt, oder aber richtige Verse, in denen die Wirksamkeit der Runen sich manifestieren soll. Eine Galdr-Verfluchung wird als alög bezeichnet. Golther glaubt, daß „runo“ das Raunen oder Murmeln eines Zauberspruches bezeichnet, wohingegen galdr der eigentliche „Zaubergesang“ sei (also eine Form von Seiðr).

Die skeptische Frage, ob es Magie überhaupt gibt, ist äußerst unpräzise, so wie auch Glaube oder Nichtglaube an Magie weder richtig noch falsch sind. Es kommt dabei darauf an, was man eigentlich unter Magie versteht, und schon hier laufen die … Weiterlesen 

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