Kluge Worte und Lebensweisheiten

Lebe ein gutes, ehrbares Leben – wenn du älter wirst und zurückdenkst, wirst du es ein zweites Mal geniessen können.

— Dalai Lama

Genau genommen leben nur wenige Menschen wirklich in der Gegenwart, die meisten haben nur vor, einmal richtig zu leben.

— Jonathan Swift

Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen.

— Bertolt Brecht

Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.

— Johann Wolfgang von Goethe

Wahrheit ist eine widerliche Arznei; man bleibt lieber krank, ehe man sich entschließt, sie einzunehmen.

— August von Kotzebue

Wenn das Gewissen ein Rotlicht ist, dann bemühen sich die meisten, noch schnell bei Gelb über die Kreuzung zu kommen.

— Senta Berger

Phantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken; es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.

— Thomas Mann

Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen.

— Peter Altenberg

Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.

— Martin Luther King jr.

Solang du um Verlorenes klagst und Ziele hast und rastlos bist, weißt du noch nicht, was Friede ist.

— Hermann Hesse

Das Gewissen eines jeden Menschen ist sein Gesetz.

— Thomas Hobbes

Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen.

— Johann Wolfgang von Goethe

Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

— Bruce Lee

Ältere Herren erklären den Krieg. Aber es ist die Jugend, die kämpfen und sterben muss.

— Herbert Clark Hoover

Die Dinge sind dazu da, daß man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, daß man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.

— Lao-tse

Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge.

— Henry Ford

Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man läßt.

— Wilhelm Busch

Die meisten missbilligen, was sie nicht verstehen.

— Marcus Fabius Quintilianus

Das Böse, das wir tun, wird uns vielleicht verziehen werden. Aber unverziehen bleibt das Gute, das wir nicht getan haben.

— Karl Heinrich Waggerl

Das Ideal liegt in dir – das Hindernis auch.

— Thomas Carlyle

Wer seine Gedanken und Hoffnungen auf etwas richten kann, das jenseits des Ichs liegt, wird einen gewissen Frieden inmitten der unvermeidlichen Lebenssorgen erringen. Das ist den reinen Egoisten unmöglich.

— Bertrand Russell

Bald wird es gleichgültig sein, ob man glücklich oder unglücklich ist, weil man für keines von beiden Zeit haben wird.

— Tennessee Williams

So wie Anmut der Ausdruck einer schönen Seele ist, so ist Würde der Ausdruck einer erhabenen Gesinnung.

— Friedrich von Schiller

Das Erste, das der Mensch im Leben vorfindet, das Letzte, wonach er die Hand ausstreckt, das Kostbarste, was er im Leben besitzt, ist die Familie.

— Adolph Kolping

Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.

— Johann Wolfgang von Goethe

Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist es völlig egal was uns trennt.

— Ernst Ferstl

Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beliebt.

— Marie von Ebner-Eschenbach

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.

— Mark Aurel

Die höchsten Güter der Menschheit sind menschlicher Willkür entzogen.

— Lucius Annaeus Seneca

Man braucht nichts im Leben zu fürchten, man muß nur alles verstehen.

— Marie Curie

Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.

— Friedrich Wilhelm Nietzsche

Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum.

— Walt Disney

Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.

— Marcus Tullius Cicero

Bei Vorbildern ist es unwichtig, ob es sich dabei um einen großen toten Dichter, um Mahatma Ghandi oder um Onkel Fritz aus Braunschweig handelt, wenn es nur ein Mensch ist, der im gegebenen Augenblick ohne Wimpernzucken gesagt oder getan hat, wovor wir zögern.

— Erich Kästner – Schriftsteller – 1899 – 1974

Aus Lügen die wir glauben, werden Wahrheiten mit denen wir leben.

— Oliver Hassencamp

Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?

— Charles Dickens

Ich bin dankbar, nicht, weil es vorteilhaft ist, sondern weil es mir Freude macht.

— Lucius Annaeus Seneca

Die Vergangenheit kann uns nicht sagen, was wir tun, wohl aber, was wir lassen müssen.

— José Ortega y Gasset

Ein Schiff sollte man nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.

— Epiktet

Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.

— Samuel Butler

Wer andere unglücklich macht, gibt gewöhnlich vor, ihr Bestes zu wollen.

— Marquis de Vauvenargues

Es gab einmal ein Zeitalter – es war das griechische – da war der Mensch das Maß aller Dinge. Heute sind die Dinge das Maß aller Menschen.

— Werner Finck

Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen.

— Jean Cocteau

Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nicht zu Tische setzen.

— Marie von Ebner-Eschenbach

Politik ist die Kunst, für viele möglichst wenig und für wenige möglichst viel zu tun.

— Karlheinz Deschner

Eines Tages wird alles gut sein, daß ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, daß ist unsere Illusion.

— Voltaire

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.

— André Gide

Nichts ist im Menschen, auch im scheinbar ‘aufgeklärtesten’, fester verwurzelt als der Glaube an irgendwelche Autoritäten.

— Egon Friedell

Bei den wenigsten Gefängnissen sieht man die Gitter.

— Oliver Hassencamp

Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen.

— Sigmund Freud

Wer für die Zukunft sorgen will, muß die Vergangenheit mit Ehrfurcht, und die Gegenwart mit Mißtrauen aufnehmen.

— Joseph Joubert

Sei nie zu den Bescheidenen überheblich und zu den Überheblichen bescheiden.

— Jefferson Davis

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten.

— François-Gaston de Lévis

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.

— Mahatma Gandhi

Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

— Arthur Schopenhauer

Unsere Hauptaufgabe ist nicht, zu erkennen, was unklar in weiter Entfernung liegt, sondern zu tun, was klar vor uns liegt.

— Thomas Carlyle

Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.

— Aristoteles

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.

— Albert Einstein

Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.

— Abraham Lincoln

Wer nicht von Grund auf umdenken kann, wird nie etwas am Bestehenden ändern.

— Anwar as-Sadat

Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenzen die Freiheit der anderen.

— Alphonse Karr

Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuzehren.

— Thomas von Aquin

Die große Schuld des Menschen ist, daß er in jedem Augenblick die Umkehr tun kann – und nicht tut.

— Martin Buber

Jedes Kind, das etwas taugt, wird mehr durch Auflehnung als durch Gehorsam lernen.

— Peter Ustinov

Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat.

— Heinrich Heine

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.

— Mahatma Gandhi

Man kann einen Krieg genauso wenig gewinnen wie ein Erdbeben.

— Jeannette Pickering Rankin

Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten die Ruhe zu bewahren, und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten sie zu verlieren.

— Mahatma Gandhi

Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

— Friedrich Wilhelm Nietzsche

Der ideale Mensch fühlt Freude, wenn er anderen einen Dienst erweisen kann.

— Aristoteles

Es ist besser, Deiche zu bauen, als darauf zu hoffen, dass die Flut allmählich Vernunft annimmt.

— Hans Kasper

Der Weise sorgt für morgen nicht, doch für den Abend. Das ist Pflicht.

— Johann Peter Hebel

Die Menschen sind tausendmal mehr bemüht, sich Reichtum als Geisteshaltung zu erwerben, während doch ganz gewiss, was man ist, viel mehr zu unserem Glücke beiträgt, als was man hat.

— Arthur Schopenhauer

Nimm die Erfahrung und die Urteilskraft der Menschen über 50 heraus aus der Welt, und es wird nicht genug übrigbleiben, um ihren Bestand zu sichern.

— Henry Ford

Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen.

— Sokrates

Nichts ist unglaubwürdiger als die Wirklichkeit.

— Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.

— Ingeborg Bachmann

Mit Terror kann man niemandem zum Schweigen bringen; man kann ihn höchstens zwingen, leiser zu reden.

— Ignazio Silone

… und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, währt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns – UNSERE FREIHEIT!!!”

— William Wallace

Sieh zu, daß du ein ehrlicher Mensch wirst, denn damit sorgst du dafür, daß es einen Schurken weniger auf der Welt gibt.

— Thomas Carlyle

Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

— Heinrich von Kleist

Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.

— Johann Wolfgang von Goethe

Wir glauben Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.

— Eugène Ionesco

Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten, sondern – was schlimmer ist – zu Gewohnheiten.

— Oliver Hassencamp

Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten, wie die Zusammenarbeit mit dem Guten.

— Mahatma Gandhi

Die Achtung, die wir in der Welt besitzen, leistet oft mehr als die mächtigsten Heere.

— Ludwig XIV.

Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann.

— Friedrich Nietzsche

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.

— André Gide

Alle unsere Streitereien entstehen daraus, daß einer dem anderen seine Meinung aufzwingen will.

— Mahatma Gandhi

Ergib dich nicht der Stimmung dessen, der dich beleidigt, und folge nicht dem Weg, auf den er dich schleppen möchte.

— Mark Aurel

Schnell arbeitender Verstand ist kein Vorteil, wenn er nicht auch zugleich gründlich ist. Die Vollkommenheit einer Uhr besteht nicht darin, schnell, sondern richtig zu gehen.

— Luc de Clapiers

Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.

— Hugo von Hofmannsthal

Man soll dort bleiben, wo man sich glücklich fühlt. Glück ist ein transportempflindliches Möbelstück.

— William Somerset Maugham

Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.

— Ernst Ferstl

Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen.

— Jules Verne

Das einzige, was noch schwieriger ist als ein geordnetes Leben zu führen? – Es anderen nicht aufzuzwingen.

— Marcel Proust

Nicht das Genie ist 100 Jahre seiner Zeit voraus, sondern der Durchschnittsmensch ist um 100 Jahre hinter ihr zurück.

— Robert Musil

Mensch werden ist eine Kunst.

— Novalis

Es gibt mehr Leute die kapitulieren, als solche die scheitern.

— Henry Ford

Das öffentliche Wohl soll das oberste Gesetz sein.

— Marcus Tullius Cicero

Schenkens Lohn ist wie Saat, die aufgeht; Reiche Ernte naht, wenn reichlich ausgestreut man hat.

— Walther von der Vogelweide

Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht.

— George Bernard Shaw

Held kann man sein, ohne die Erde zu verwüsten.

— Nicolas Boileau

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

— Marie von Ebner-Eschenbach

Menschen, die wirklich etwas zu sagen haben, werden keine Politiker.

— Finley Peter Dunne

Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

— Arthur Schopenhauer

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.

— Georg Christoph Lichtenberg

Je grösser aber ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, vor einer Blume niederzuknien.

— Gilbert Keith Chesterton

Jegliche Unterdrückung schafft Kriegszustand.

— Simone de Beauvoir

Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.

— Gotthold Lessing

Für die, deren Zeit gekommen ist, ist es nie zu spät!

— Bertolt Brecht

Manchmal führt der Ausweg durch das Hindernis.

— Alexander Saheb

Selbst auf dem höchsten Thron der Welt sitzen wir doch nur auf unserem Hintern.

— Michel de Montaigne

Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.

— Aristoteles – Philosoph – 384 v. Chr. – 322 v. Chr.

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.

— Wilhelm Busch

Und ich behaupte, daß ein Mensch, der nicht unter der einen oder anderen Form gewohnt ist, aufrührerischen Gedanken nachzugehen, vom rein menschlichen Standpunkt aus betrachtet, eine defekte Geistesverfassung besitzt.

— Gilbert Keith Chesterton

Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen.

— Peter Ustinov

Wer anderen die Freiheit vorenthält, hat sie selber nicht verdient.

— Abraham Lincoln

Ich bin nicht entmutigt, denn jeder erkannte Irrtum ist ein weiterer Schritt nach vorn.

— Thomas Edison

Zerstreutheit ist ein Zeichen von Klugheit und Güte. Dumme und boshafte Menschen sind immer geistesgegenwärtig.

— Charles Joseph Fürst de Ligne

Muße und Wohlleben sind unerlässliche Voraussetzungen aller Kultur.

— Max Frisch

Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.

— Albert Schweitzer

Nutze die Talente, die du hast. Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.

— Henry Jackson van Dyke

Die Presse muß die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun.

— Alain Peyrefitte

Wer dem Verbrechen Nachsicht übt, wird sein Komplize.

— Voltaire

Die Kraft eines Riesen zu besitzen ist wunderbar. Sie wie ein Riese zu gebrauchen ist Tyrannei.

— William Shakespeare

Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.

— Bertha von Suttner

Viele möchten leben, ohne zu altern, und sie altern in Wirklichkeit ohne zu leben.

— Alexander Mitscherlich

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

— Voltaire

Glück heisst, seine Freude in der Freude des anderen zu finden.

— Georges Bernanos

Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens. Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.

— Lao-Tse

Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.

— Siddhartha Gautama (Buddha)

Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.

— Marie von Ebner-Eschenbach

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.

— Lee Iacocca

Viele denken an nichts anderes als an das, was andere über sie denken. Weisheit aber ist, wenn man sich selbst nichts mehr weismacht.

— Gerhard Uhlenbruck

Die Natur rächt sich nicht, aber sie präsentiert ihre Rechnungen.

— Jean Giono

Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen.

— François de La Rochefoucauld

Der Henker tritt meist mit einer Maske auf. Der, der Gerechtigkeit.

— Stanisław Jerzy Lec

Es gibt eine wichtige Zeit: den Augenblick; sie ist darum die wichtigste, weil man nur in ihr Gewalt über sich hat. Es gibt einen wichtigsten Menschen: den, mit dem du im Augenblick zusammen bist. Und deine wichtigste Aufgabe ist, ihm Gutes zu tun.

— Leo Tolstoi

Man erstickt den Verstand der Kinder unter einem Ballast unnützer Kenntnisse.

— Voltaire

Eine der erstaunlichsten Erscheinungen ist, daß man sich einbildet von abhängigen Menschen unabhängige Meinungen erwarten zu dürfen.

— Sigmund Graff

Wer flieht, kann später wohl noch siegen! Ein toter Mann bleibt ewig liegen.

— Samuel Butler

Was predigt ihr den Wilden? Tut not, erst die Gebildeten zu bilden.

— Eduard von Bauernfeld

Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren.

— Johann Wolfgang von Goethe

Persönlichkeit ist das, was übrig bleibt, wenn man Ämter, Orden und Titel von einer Person abzieht.

— Wolfgang Herbst

Was der liebe Gott vom Gelde hält, kann man an den Leuten sehen denen er es gibt.

— Peter Bamm

Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben, sie stößt trotzdem durch wenn es an der Zeit ist.

— Frank Thiess

Du hast vom Leben doch am Ende nur dich selber.

— Theodor Storm

Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus.

— Lao-tse

Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern sich um das zu kümmern, was sie etwas angeht.

— Paul Valéry

Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.

— Leo Tolstoi

Bewerte deine Erfolge daran, was du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.

— Dalai Lama

Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen einmal daraus zu erwachen.

— Josephine Baker

Wenn du sehr heftig kritisiert wirst, dann musst du irgendetwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.

— Bruce Lee

Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.

— George Bernard Shaw

Wenn man die Geschichte nicht kennt, bleibt man auf immer ein Kind, daß nie erwachsen wird!

— Marcus Tullius Cicero

Das Schlimmste das man der Wahrheit antun kann, ist, sie zu kennen und dennoch zu ignorieren.

— Bénigne Bossuet

Es ist nur verständlich, daß die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biß einen gewissen Widerstand entgegen.

— Gilbert Keith Chesterton

Das Merkmal einer echten Gaunerei ist, daß der Gesellschaft auf eine unmoralische Weise eine moralische Lehre erteilt wird.

— Peter Bamm

Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut es zu zeigen.

— Charlie Rivel

Tatsachen muss man erst einmal kennen, bevor man sie verdrehen kann!

— Mark Twain

Wer dem Verbrechen Nachsicht übt, wird sein Komplize!

— Voltaire

Würde der Mensch beim Blick in den Spiegel statt des Ebenbildes seinen Charakter sehen, so mancher würde zu Tode erschrecken.

— Claudio Michele Mancini

Wenn ein Mensch, der sich aufrichtig geirrt hat, die Wahrheit hört, hört er entweder damit auf sich zu irren oder aufrichtig zu sein.

— Unbekannt

Es ist kein Zeichen von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

— Jiddu Krishnamurti

Allzu oft werden diejenigen als hilfsbereit gelobt, die Blinden eine Brille anbieten.

— Gregor Brand

Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer dieselben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.

— William Faulkner

Niemand ist frei von Fehlern. Die letzte Abrechnungen mit dem Allmächtigen macht jeder für sich allein, in Gesamtheit jedes einzelne Volk, doch keiner der da lebt auf Erden kann behaupten GOTT zu lieben, der Seine Schöpfung misshandelt, zu Tode bringt und dann frisst!

— DER CHEF

Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt es zu genießen.

— Jean-Jacques Rousseau

Ich brauche keinen Sex, die Regierung fickt mich jeden Tag!

— Unbekannt

Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten.

— Friedrich Nietzsche

Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.

— Aristoteles

Den Deutschen muß man die Wahrheit so derb sagen als möglich.

— Friedrich von Schiller

Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluß von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen.

— Friedrich Engels

Der germanische Geist ist der Geist der Freiheit!

— Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.

— Berthold Brecht

Nicht diejenigen, die nichts wissen, sind die gefährlichen Dummen, sondern die, die Falsches wissen und dies mit Zähnen und Klauen verteidigen!

— Codex einer neuen Zukunft

Demokratie ist ein Verfahren das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden als wir es verdienen.

— George Bernard Shaw

Ihre Sprache lassen sie verkommen. Ihre Jugend lassen sie verkommen. Ihre Kultur lassen sie verkommen. Ihre Sitten lassen sie verkommen. Ihr Land lassen sie verkommen. Ihr Volk lassen sie verkommen. Ihre ungeborenen Kinder schmeißen sie in den Abfall.

Nur ihren Müll sortieren sie fein säuberlich.

— Unbekannt

Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten.

— Friedrich Nietzsche

Fest steht, daß die Welt deswegen interessant ist, weil auf ihr Hunderte Völker, Hunderte Sprachen und Hunderte Kulturen leben. Deswegen müssen wir unsere Kultur um so mehr bewahren. Wenn einer nicht weiß, was seine Heimat ist, dann kann ich nicht verlangen, daß er sich dafür einsetzt.

— Silvius Magnago

Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.

— Curt Goetz

Eine der größten Tragödien im Leben ist der Mord an einer schönen Theorie durch eine Bande von brutalen Fakten.

— Benjamin Franklin

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.

— Thomas Jefferson

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

— Albert Einstein

Der erste Schritt zur Wahrheit ist der Zweifel.

— Denis Didero

Einige Menschen fühlen den Regen, andere werden einfach nur nass.

— Bob Marley

Wer seine Ansicht mit anderen Waffen als denen des Geistes verteidigt, von dem muss ich voraussetzen, dass ihm die Waffen des Geistes ausgegangen sind.

— Otto von Bismarck

Staatsautorität als Selbstzweck kann es nicht geben, da in diesem Fall jede Tyrannei auf dieser Erde unangreifbar und geheiligt wäre. Wenn durch die Hilfsmittel der Regierungsgewalt ein Volkstum dem Untergang entgegen geführt wird, dann ist die Rebellion eines jeden Angehörigen eines solchen Volkes nicht nur Recht, sondern Pflicht.

— DER CHEF

Schauen sie sich die Welt doch an: alles läuft verkehrt, alles ist verdreht. Ärzte zerstören die Gesundheit, Anwälte zerstören das Gesetz, Psychiater zerstören den Verstand, Universitäten zerstören Wissen, Regierungen zerstören Freiheit, die großen Medien zerstören Informationen und Religionen zerstören Spiritualität.

— Michael Ellner

Ein schlimmer Friede ist schlimmer als ein Krieg!

— Tacitus

Politische Macht kommt aus den Gewehrläufen.

— Mao Tse-tung

Wer behauptet, man braucht keine Privatsphäre, weil man nichts zu verbergen hat, kann gleich sagen man braucht keine Redefreiheit weil man selbst nichts zu sagen hat.

— Edward Snowden

Die ganze Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht dabei hilft, das Leben der Menschen einfacher zu machen!

— Willy Brandt

Es gibt Dinge, die sind wahr, aber nie geschehen. Andere sind geschehen, aber nicht wahr.

— Elie Wiesel

Es ist keine endlos wachsende Liste von Rechten – das ‚Recht‘ auf Bildung, das ‚Recht‘ zur Gesundheitsversorgung, das ‚Recht‘ auf Nahrung und Unterkunft. Das sind keine Freiheiten; das sind Abhängigkeiten. Das sind keine Rechte; das sind die Rationen der Sklaverei.

— Alexis de Tocqueville

Ein Volk, das von seiner Geschichte sich trennt, und wenn ihm Schmach auf der Stirne brennt, wird von Gott von der Tafel gelöscht!

— Otto von Bismark

Wenn man ihnen erzählt, dass es für ihre Sicherheit ist, dann kostet es sie entweder ihr Geld oder ihre Freiheit.

— Dirk Müller

Die stärkste Waffe in den Händen des Unterdrückers ist der Verstand des Unterdrückten.

— Steve Biko

Nicht die Selbstliebe sondern der Selbsthass ist die Wurzel allen Übels mit dem unsere Welt zu kämpfen hat.

— Eric Hoffer

Hirnschmalz ist die wohl knappste aller Ressourcen und die einzige, die von echtem Wert ist.

— Robert Heinlein

Alles was es für das Böse braucht um über das Gute zu triumphieren ist, dass gute Männer und Frauen nichts dagegen tun.

— Edmund Burke

Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.

— Alexander Solschenizyn

Man kann nur hoffen das alles nicht so schlimm wird, wie es schon ist!

— Karl Valentin

Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist.

— Christian Morgenstern

Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!

— Otto von Bismarck

Das Auftauchen eines wahrhaft genialen Geistes können Sie untrüglich daran erkennen, daß sich sofort alle Nieten gegen ihn verbünden!´

— Jonathan Swift

Je mehr Du forschst, desto mehr halten Dich die Unwissenden für verrückt.

— Don Freeman

Bildung ist das, was übrigbleibt, wenn man alles vergessen hat, was man in der Schule lernte.

— Richard David Precht

Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande!

— Augustinus von Hippo

Das Leben ist immer heute; nie gestern, nie morgen – immer, heute.

— George Armstrong Custer

Immer sind die feigsten Naturen die grausamsten, sobald sie Macht hinter sich spüren.

— Stefan Zweig (1881-1942)

Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv vieles, was diesen Untergang beschleunigt.

— Jean Paul Sartre

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

— Kurt Tucholsky

Wenn die Klugen schweigen, dann wird die Welt von Dummen regiert!

— Unbekannt

Wenn dumme Leute überlegen schweigen, dann sollen kluge schweigend überlegen.

— Mascha Kaléko

Willst Du Gott zum Lachen bringen, erzähle ihm von Deinen Plänen!

— Unbekannt

Besser heimlich intelligent, als unheimlich blöd!

— Dr. Alfons Proebstl

Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen – warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?

— Joseph Stalin

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

— Helmut Qualtinger

Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.

— Alexander Solschenizyn

Zensur ist die jüngere von 2 schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition!

— J. N. Nestroy

Wenn Merkels Hose Feuer fangen würde, würde sie die Flammen entschieden zurückweisen.

— Roger Willemsen

Human Gesinnte sind immer Heuchler.

— George Orwell

Es kommt nicht darauf an, wie gewählt wurde, es kommt drauf an, wie ausgezählt wird!

— Joseph Stalin

Die meisten Deutschen haben nur ein Gebet: Herr, unsere tägliche Illusion gib uns heute.

— Gustav Stresemann

Nach den gegenwärtigen Standards haben etwa 80 Prozent der auf der Erde lebenden Menschen dem Grunde nach (angeblich) ein Asylrecht in Deutschland oder Österreich. Das ist absurd.

— Thilo Sarazin

Jeder, der glaubt, dass er glücklich und wohlhabend wird, indem er seiner Regierung die Verantwortung über sein Wohlbefinden übergibt, sollte sich besser eingehend mit dem Schicksal der Indianer, der Ureinwohner Amerikas, beschäftigen.

— Henry Ford

Die am wenigsten wissen gehorchen am besten.

— George Farquhar

Von innen sieht das Hamsterrad aus wie eine Karriereleiter.

— Unbekannt

Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.

— Joseph Goebbels

Wenn Plündern für eine Gruppe in der Gesellschaft zur Lebensart wird, schaffen sie im Laufe der Zeit ein Rechtssystem, welches dies legalisiert, und einen Moralkodex, der es glorifiziert.

— Frederic Bastiat

Wenn Privatsphäre ungesetzlich wird, haben nur noch die Gesetzlosen Privatsphäre.

— Philip Zimmermann,

Soldaten sind dummes Vieh, welches wir benutzen, um unsere außenpolitischen Interessen durchzusetzen.

— Henry Kissinger

Ich habe noch nie verstanden, warum es Gier genannt wird, das eigene, verdiente Geld behalten zu wollen, es aber keine Gier ist, sich das Geld anderer Leute aneignen zu wollen.

— Thomas Sowell

Mut ist nicht die Abwesenheit der Angst, sondern die Erkenntnis, dass es etwas gibt, das wichtiger ist als die Angst.

— Ambrose Redmoon

Die studierenden Juristen werden ausgebildet, um eine Funktion zu erfüllen – nicht, um alles zu verstehen!

— Unbekannt

Ich bin weder links, noch rechts; ich denke selbst.

— Ein Blogger

Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren.

— Charles Bukowski

Den ärgsten Feind findet man dort, wo man ihn zuletzt erwartet.

— Julius Cäsar

Kriege können nicht verhindert werden; man kann sie lediglich zum Vorteil anderer hinauszögern.

— Niccoló Machiavelli

Die Menschen sind noch gut. Wir kämpfen, wir töten, wir hintergehen einander. Aber wir können uns ändern. Wir können es besser machen. Das werden wir, das müssen wir.

— Bruce Wayne, Batman

Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf der Erde zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.

— Christian Friedrich Hebbel

Alles was Du benötigst für die Erfahrungen, die Du in diesem Leben machen sollst, wird den Weg zu Dir finden.

— alte Weisheit

„Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es seine Soldaten nach einem verlorenen Krieg behandelt.“

— Leopold von Ranke

Ich sagen ihnen, was Regierungen nicht wollen! Die wollen keine Bevölkerung, die in der Lage ist kritisch zu denken und sachkundig und gebildet ist, in der Lage kritisch zu denken. Das hilft denen nicht und ist gegen ihre Interessen!

— George Carlin

Wenn du denkst, dass wir die Welt nicht verändern können, bedeutet das einfach nur, dass du nicht derjenige sein wirst, der sie verändert.

— Jacque Fresco

Es ist einfacher, Menschen zu täuschen, anstatt sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind.

— Mark Twain

Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

— Paul Watzlawick

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.

— Michael Klonovsky

Es gibt nichts Unerträglicheres als diesen Typ von Sühnedeutschen, der nichts anderes tut, als auf den Knien herumzurutschen und die Welt um Verzeihung zu bitten, daß er existiert.

— Otto von Habsburg, „Müncher Merkur“, 15.6. 1989

Es ist gefährlich Recht zu haben, wenn die Regierung falsch liegt.

— Voltaire

Wer kein Schwert hat, der verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert!

— Jesus Christus; Lukas 22, 36

Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.

— Gustav Heinemann, ehem. Bundespräsident

Jeder, der heute immer noch für die Entwaffnung rechtstreuer Bürger eintritt, ist entweder ein Kommunist, ein Nazi oder ein Faschist. Man kann es sich aussuchen. Abstreiten aber kann man es nicht.

— Dr. G. Zakrajsek

Sobald Waffenbesitz gesetzwidrig ist, werden nur noch Gesetzwidrige Waffen besitzen!

— Unbekannt

Ein Volk, das keine Waffen tragen will, wird Ketten tragen.

— Ernst Jünger

Manche Menschen betrachtet man am Besten nur durch ein Zielfernrohr.

— unbekannt

Verschwörungstheorien von heute sind Grundwissen von morgen!

— Tobias Sommer

Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten, wie die Schilderung der reinen Wahrheit

— Joseph Conrad (1857-1924)

Die Wahrheit gibt es; nur die Unwahrheit muss erfunden werden!

— Georges Braque

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.

— Theodor Fontane

Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist Ehrlichkeit!

— Albert Camus

Sieh zu, dass Du ein ehrlicher Mensch wirst, denn damit sorgst Du dafür, dass es einen Schurken weniger auf der Welt gibt.

— Thomas Carlyle

Die Deutschen haben eine lange Leitung, aber eine kurze Zündschnur !

— Unbekannt

Wenn Du tot bist, merkst Du nicht, daß Du tot bist. Es ist nur schwer für die anderen. Ebenso ist es, wenn Du blöd bist!

— Verfasser unbekannt

„Was glauben Sie, was in diesem Land los wäre, wenn mehr Menschen begreifen würden, was hier los ist!“

— Volker Pispers

Der Herrgott hat noch niemals einem Faulen geholfen, er hilft auch keinem Feigen.

Er hilft auch keinem Volk, das sich nicht selber helfen will.

Deutsches Volk, hilf dir selbst!

— Adolf Hitler

Im deutschen Wesen ist Christ zu Gast – drum ist es dem Antichristen verhasst.

— Dietrich Eckart

„Eine gefährliche Schwäche der Deutschen besteht in ihrer Unfähigkeit, dreiste Schwindler rechtzeitig als Feinde zu erkennen, besonders wenn sie sich als Freunde ausgeben.“

— Prof. Dr. Wilhelm Schwöbel (1920 – 2008)

„Das sind meine Prinzipien. Wenn die Ihnen nicht gefallen, habe ich noch andere.“

— Groucho Marx

Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.

— Ayn Rand

Natürliche Gesundheit Bananentee

Kochen Sie sich mal ein paar Bananen ab vor dem Schlafengehen, trinken Sie den Bananentee und Sie werden nicht glauben, was Ihnen im Schlaf passiert.

Wir alle hatten diese unruhigen Nächte, in denen wir uns umdrehten und wirbelten, starrten an die Decke, unfähig, mehr als ein paar Stunden Schlafaugen zu bekommen. Je mehr du dich darum sorgst, nicht zu schlafen, desto mehr rast dein Verstand, und als nächstes weißt du, dass die Sonne durch das Fenster späht. Ich habe auf diese Weise zu viele Nächte verbracht und musste meinen schlechten Schlafgewohnheiten ein Ende setzen. Ich bin auf dieses köstliche Tee-Rezept gestoßen und es hat meinen Zyklus komplett verbessert.
Unregelmäßige Schlafmuster oder sogar Schlaflosigkeit können von verschiedenen Dingen wie Depression, Stress und Angstzuständen stammen. Fast jede Nacht würde ich ins Bett gehen und meine Gedanken würden rasen. Ob ich nun über Arbeit, Familie oder einfach die Dinge nachdachte, die ich am nächsten Tag erledigen musste, ich konnte mir einfach nicht erlauben, mich zu entspannen. Wenn dein Geist aktiv ist, wirst du wahrscheinlich nicht einschlafen.
Bestimmte Medikamente können auch Schlaflosigkeit verursachen. Schmerzmittel, Antihistaminika und Herz- und Blutdruckmedikamente gehören zu den vielen, die zum Schlafverlust beitragen. Ja, einige Medikamente können Sie anfangs schläfrig machen, aber sie können auch häufige Toilettenfahrten oder Angstzustände auslösen, die Ihre Ruhe weiter stören können.
Ob es eines dieser Probleme ist oder vielleicht, dass Sie süchtig nach Ihrem Telefon sind, wenn Sie schlafen sollten, muss sich etwas ändern.

Bananen Tee

Mit nur ein paar Gegenständen, die Sie wahrscheinlich schon in Ihrer Küche haben, können Sie in kürzester Zeit einen Bananentee peitschen! Dieses organische, mit Bananen infundierte Schlafmittel wirkt Wunder und schmeckt so gut. Wie funktioniert es? Bananen, besonders die Schalen, sind mit Kalium und Magnesium beladen. Während Magnesium Schlafstörungen vorbeugt , wirken Magnesium und Kalium zusammen, um die Muskeln zu entspannen. In der Tat ist Magnesium eines der besten Mineralien zur Entspannung! Denken Sie daran, dieses Rezept fordert 100% Bio-Bananen. Bananen, die nicht biologisch sind, sind mit schädlichen Pestiziden beladen und da wir Sie ermutigen, die gekochte Schale zu essen, muss sie frei von Chemikalien sein.
Dieser Tee dauert weniger als 10 Minuten und kann jede Nacht vor dem Schlafengehen genossen werden. Bananentee
Zutaten

1 Bio-Banane
1 kleiner Topf mit Wasser
eine Prise Zimt (optional)

Alles, was Sie tun müssen, ist, schneiden Sie beide Enden der Banane und legen Sie es, schälen und alles in kochendes Wasser. Kochen Sie es für ca. 10 Minuten. Mit einem Sieb das Wasser in einen Becher gießen. Wenn Sie abenteuerlustig sind, streuen Sie den Zimt in den Tee. Trinken Sie es eine Stunde vor dem Schlafengehen.

Wenn du dir Sorgen machst, verschwenderisch zu sein, hast du vorher noch nie eine gekochte Banane gegessen! Nachdem die Banane gekocht wurde, bestreuen Sie etwas Zimt darüber. Das Essen der warmen, klebrigen Frucht und seiner Schale zusammen mit dem Tee wird seine beruhigende Wirkung verstärken … Nicht zu vergessen, es macht ein leckeres Dessert!

Warum Schlaftabletten sind schlecht
Aus Verzweiflung haben viele von uns zu Schlaftabletten Zuflucht genommen und mit fast der Hälfte der amerikanischen Bevölkerung von Schlaflosigkeit oder schlechtem Schlaf leiden, ist es kein Wunder. Aber hier ist die Sache: Schlaftabletten können dir langfristig nicht helfen. Sie bieten eine kurzfristige Lösung.

Die Mehrheit der Schlaftabletten ist eine bestimmte Art von Droge, die Schlaf induziert und unterhält. Sie werden als sedative Hypnotika bezeichnet. Unter anderen sedativen Hypnotika sind Benzodiazepine und Barbiturate. Benzodiazepine – wie Xanax und Valium – können süchtig machen und werden verwendet, um Angststörungen durch zunehmende Schläfrigkeit zu behandeln. Barbiturate senken das zentrale Nervensystem und dienen als Anästhetika und Sedativa.

Wie bei allen Drogen gibt es eine Liste von Nebenwirkungen, die mit Schlaftabletten einhergehen. Abgesehen von der Wahrscheinlichkeit, dass sie sich bilden, können sie Folgendes bewirken:

Verstopfung
Schwindel
Schwierigkeiten beim Fokussieren und Erinnern
Magenschmerzen
Die Schwäche
Unkontrollierbares Schütteln

Parasomnias (Dinge tun, ohne es zu merken … Scary!)
Schlaftabletten lassen auch Ihren Atemrhythmus verlangsamen und deutlich aufhellen. Dies bedeutet, dass wenn Sie bereits an Lungenerkrankungen wie COPD oder sogar Asthma leiden, diese Medikamente gefährlich und sogar tödlich sein können.

Wie Schlafentzug den Körper beeinflusst

Weniger als acht Stunden Schlaf zu bekommen ist schlecht für deinen Körper . Als ich herausfand, was wenig oder gar kein Schlaf an meinem Körper hatte, geriet ich in Panik!
Wenn dein Körper nicht genug Ruhe bekommt, normalerweise weniger als acht Stunden, leidet er. Die kognitive Funktion – Ihr Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis – ist stark beeinträchtigt. Haben Sie jemals versucht, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, während Sie ohne Treibstoff fahren? Ich habe und ich weiß, es ist fast unmöglich. Die Verarbeitung selbst der einfachsten Dinge scheint herausfordernd zu sein und Ihre emotionalen Reaktionen auf Dinge werden völlig verzerrt. Der gröbste Teil ist, dass Schlafentzug mit ernsten Gesundheitsproblemen wie Fettleibigkeit, Diabetes und Krebs in Verbindung gebracht wurde.

Es ist wichtig herauszufinden, warum du nicht wie früher schläfst und an der Reparatur arbeitest. Ich freue mich jetzt jeden Abend auf diesen Tee; es ist 100% natürlich, es riecht und schmeckt großartig, und es hat enorm für mich gearbeitet.

Dr. Oz hatte eine Episode für natürliche Heilmittel gegen Schlaflosigkeit. Bananetee wurde erwähnt und ich dachte, ich würde einen Geschmackstest machen, um zu sehen, ob ich „es lieben oder es in Ruhe lassen würde.“

 

Natürliche Gesundheit Kokosöl und Natron für die Zähne

 Durch die Verwendung von Kokosöl und Natron, können Sie die karieszersetzung ihrer Zähne umkehren, und beschädigte Zähne wieder heilen!

Sie sind sicherlich vertraut mit den unzähligen gesundheitlichen Vorteilen von Kokosöl, aber Sie können sich jetzt bewusst sein, dass dieses Öl sehr vorteilhaft für Ihre Zahngesundheit ist.

Die Forschung hat gezeigt, dass es ein perfekter Ersatz für frei verkäufliche Zahnpasta-Arten sein kann, von denen die meisten Chemikalien enthalten und Irritationen und andere negative Auswirkungen verursachen können.

Zahngesundheit ist extrem wichtig für die allgemeine Gesundheit und die zahlreichen Mundinfektionen können verschiedene andere Gesundheitsprobleme im Körper verursachen, wie Schlaganfall, Demenz, Herzprobleme und Atemwegserkrankungen. Daher sollten Sie immer besonders auf Ihre Zahngesundheit achten.

Neueste Studien haben gezeigt, dass Kokosöl eine der besten Zutaten ist, die Sie verwenden können, um Ihre Zahngesundheit auf optimalem Niveau zu halten, und dass es viel effektiver ist, dass Zahnpasta.

Eine kürzlich am Athlone Institute durchgeführte Studie hat ergeben, dass dieses Öl besser ist als alle anderen Öle, wenn es darum geht, die Zähne sauber und gesund zu halten. Dieses Öl ist ein ausgezeichnetes antibakterielles Mittel, da seine Verdauungsenzyme Bakterienwachstum im Mund verhindern.

Streptococcus und S Mutans sind säureproduzierende Bakterien, die die Hauptursache für die Zersetzung von Zähnen bei Erwachsenen und Kindern sind. Sie erhalten Energie aus Zucker und verursachen eine saure Umgebung im Mund, die die Zahnstruktur entmineralisiert und den Zahn verdirbt.

Laut Dr. Damien Brady, dem Hauptforscher des Athlone Institute of Technology,

„Die Einbeziehung von Kokosöl mit angepassten Enzymen in die Produkte der Zahnhygiene stellt eine interessante Alternative zu chemischen Zusätzen dar, insbesondere weil es in erheblich geringeren Konzentrationen wirkt. Außerdem ist es bei einer größeren Antibiotikafeindlichkeit wichtig, dass wir darauf achten, neue Wege zur Bekämpfung mikrobieller Infektionen zu finden und zu nutzen. “

Um die schädlichen Chemikalien zu vermeiden, sollten die Menschen zu natürlichen Varianten der Zahnreinigung wechseln. Zahnpasten sind reich an Triclosan, Natriumlaurylsulfat, Fluorid und künstlichen Süßstoffen wie Aspartam, die verschiedene Gesundheitsprobleme verursachen können.

Zum Beispiel wurde Triclosan mit endokrinen Problemen verbunden, und Natriumlaurylsulfat wurde gefunden, um die Geschmacksknospen negativ zu beeinflussen.

Auf der anderen Seite werden wir eine natürliche Zahnpasta Rezept vorschlagen, die Kokosöl enthält:

Zutaten:

½ Tasse Kokosnussöl
2-3 Esslöffel Backpulver
15-30 Tropfen Zitrone, Diebe oder Pfefferminz ätherisches Öl

Anleitung:

Mischen Sie alle Zutaten und verwenden Sie die Paste wie alle anderen auch.

Darüber hinaus ist Ölziehen eine weitere Möglichkeit, Ihre Zähne zu schützen und die Zahngesundheit zu unterstützen. Sie sollten einen Esslöffel Kokosöl auf nüchternen Magen für etwa 5-20 Minuten in den Mund schwenken.

Spucken Sie danach das Öl, das die Bakterien aus dem Mund absorbiert, und lassen Sie die Zähne sauber, gesund und weiß.

Natürliche Gesundheit gefrorene Zitronen gegen Diabetes

Glauben Sie es oder nicht, verwenden Sie gefrorene Zitronen und verabschieden Sie sich von Diabetes, Tumoren, Adipositas!

Zitronen sind eine der nützlichsten Früchte auf dem Planeten, und aufgrund ihrer unzähligen gesundheitlichen Vorteile und ihres einzigartigen Geschmacks und Geruchs werden sie zu verschiedenen Rezepten hinzugefügt.

Zitronen sind hervorragend für die Entgiftung des Körpers, aber wenn sie entsaftet werden, verliert die Zitrone viele ihrer Nährstoffe und einen großen Teil des medizinischen Potenzials.

Auf der anderen Seite ist das Einfrieren eine bessere Option. Die Schale der Zitrone stärkt das Immunsystem und bietet zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften, wie die Regulierung des Cholesterinspiegels, die Vorbeugung von Krebs, die Behandlung bakterieller Infektionen und die Zerstörung von Parasiten und Würmern.

Dies sind die gesundheitlichen Vorteile dieser wunderbaren Frucht:

Vorbeugung von Asthma
Bekämpfung von Entzündungen
Entgiftung der Nieren und der Leber
Stärkung des Immunsystems
Regulierung von Bluthochdruck
Beseitigung von schädlichen Bakterien
Behandlung von Depressionen und Stress
Kampf gegen Krebs

Der Zitronensaft ist extrem reich an Vitamin C, während seine Rinde effektiv Giftstoffe aus dem Körper eliminiert. Studien haben gezeigt, dass die Zitronenschale tatsächlich 5 bis 10 mal mehr Vitamine enthält.

Vor Jahrzehnten haben Wissenschaftler die Auswirkungen von Zitrone bei Krebs untersucht. Was sie fanden, war, dass diese Früchte bösartige Zellen in verschiedenen Arten von Krebs, einschließlich Lungen-, Brust- und Darmkrebs, ausmerzen.

Das Beste daran ist, dass Zitronen im Gegensatz zur Chemotherapie nur auf die Krebszellen zielen und die Gesunden nicht beeinträchtigen.

Laut Dr. Marilyn Glenville, Ernährungswissenschaftlerin und Expertin für Frauengesundheit, können Peelings aus verschiedenen Früchten das Immunsystem stärken und die allgemeine Gesundheit unterstützen. Sie behauptet auch, dass Smoothies viel gesünder als Säfte sind, da sie auch andere Teile der Frucht enthalten, einschließlich der Schale.

Zitronen-Smoothies haben einen bitteren Geschmack, deshalb ist die folgende Option, um sie einzufrieren, diejenige, die wir dringend empfehlen. Deshalb, hier ist, wie man Zitronen einfriert:

Verwenden Sie Apfelessig zum Waschen und Desinfizieren der Zitronen. Dann spülen Sie sie und lassen Sie sie trocknen. Als nächstes lassen Sie sie bis zum nächsten Morgen frieren, und dann raspeln Sie die ganze Frucht, zusammen mit der Schale, dem Fruchtfleisch und den Samen.

Die gefrorenen Zitronen können zu verschiedenen Gerichten, Smoothies, Tee, Backwaren, Desserts und Suppen hinzugefügt werden.

 

Natürliche Gesundheit Mehlfreies Brot

 Es besteht kein Zweifel, dass Brot das beliebteste Essen auf der Erde ist.

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die sich eine Mahlzeit ohne Brot nicht vorstellen können, sollten Sie wissen, dass Brot trotz seines köstlichen Geschmacks aufgrund seiner negativen gesundheitlichen Folgen vermieden werden sollte.

Aber wir sagen nicht, dass Sie alle Brotsorten meiden sollten, aber Sie sollten versuchen, eine gesündere Alternative zu finden, eine Version, die frei von Gluten und der antinährenden Phytinsäure ist. Nämlich Mehl, das mit 60 verschiedenen Chemikalien behandelt wurde, die von der FDA zugelassen wurden, wie chemische Bleiche.

Daher schlagen wir ein Rezept für Brot ohne Mehl vor. Es enthält nur natürliche Inhaltsstoffe und ist reich an B-Vitaminen, Ballaststoffen und Proteinen. Außerdem ist es preiswert und sehr einfach zu präparieren!

Mehlfreies Brot -Rezept

Zutaten:

4 Eier
90 Gramm Sesamsamen
90 Gramm Sonnenblumenkerne
90 Gramm Walnüsse
90 Gramm Kürbiskerne
90 Gramm Leinsamen
½ Teelöffel Backpulver
100 ml Wasser
eine Prise Salz

Art der Zubereitung:

Zuerst das Eiweiß mit dem Salz verquirlen und dann das Wasser und das Backpulver hinzufügen. Alle Samen sollten zu feinem Pulver (Mehl) gemahlen werden. Gib sie zu der Mischung und mische alles gut.

Backen Sie das Brot für 50 Minuten bei 180 C (350 F). Der Geschmack des Brotes ist einfach köstlich! Genießen!

 

Natürliche Gesundheit Lavendel-Limonade

 Wie man Lavendel-Limonade herstellt, um Kopfschmerzen und Angst zu entlasten.

Kopfschmerzen sind sehr häufig und fast jeder Mensch leidet von Zeit zu Zeit an Kopfschmerzen. Angst ist auch ein allgemeines Problem der psychischen Gesundheit.

Diese Probleme werden mit verschiedenen Medikamenten behandelt, die jedoch häufig nicht zu einem positiven Ergebnis führen und zahlreichenachteilige Nebenwirkungen haben.

Lavendel Limonade ist eine der köstlichsten natürlichen Möglichkeiten, Kopfschmerzen und Angstzustände zu behandeln.

Wenn Sie Ihre Limonade mit Lavendel würzen, genießen Sie ihre medizinischen Eigenschaften und ihr angenehmes Aroma, das die Sinne entspannt. Sie können das Blüten- oder Lavendelöl verwenden, das ein äußerst gesundes ätherisches Öl ist. Es ist potent aber sanft, also Leute, die es versucht haben, lieben es!

Seine chemisch komplexe Struktur besteht aus mehr als 150 aktiven Bestandteilen. Es hat starke antimykotische, entzündungshemmende, antibakterielle, antidepressive, antiseptische, entgiftende, schmerzstillende, antimikrobielle, krampflösende, blutdrucksenkende und beruhigende Eigenschaften.

Eine in Florida durchgeführte Studie hat gezeigt, dass Lavendelöl Angstgefühle lindert und die Pulsfrequenz bei KrankenpflegeschülerInnen senkt, bevor sie belastende Tests durchführt.

Darüber hinaus hat die Lavendel-Aromatherapie in Krankenhäusern gezeigt, dass sie vor der Operation lindert und noch beruhigender als eine Massage ist.

Lavendel ätherisches Öl hilft bei Schlaflosigkeit, Wehen, Kater, Verstopfung der Nasennebenhöhlen und Depressionen.

„Viele frühere Forschungen zu Lavendel haben sich auf die Verabreichung von Lavendel über einen olfaktorischen Weg konzentriert. Die anxiolytische Aktivität des Lavendel- Geruchssinns wurde in mehreren kleinen und mittleren klinischen Studien nachgewiesen. Es wird angenommen, dass die Wirksamkeit der Aromatherapie von Lavendel auf die psychologischen Wirkungen des Duftstoffs in Kombination mit physiologischen Wirkungen von flüchtigen Ölen im limbischen System zurückzuführen ist. “

Aufgrund dieser beruhigenden Wirkung wird Lavendel seit Jahrhunderten traditionell verwendet.

Die folgenden Beispiele enthalten Befunde aus klinischen Studien zur Lavendel-Aromatherapie:

1. Lavendel Aromatherapie, mit oder ohne Massage, senkt die Wahrnehmung von Schmerz und die Notwendigkeit für konventionelle Analgetika bei Erwachsenen und Kindern.

2. Menschen, die 3 Minuten lang lavendelöl (10%) geraucht hatten, fühlten sich deutlich entspannter und ihre Angstzustände waren erniedrigt, ihre Stimmungslage besserte sich, und sie erzielten Alpha-Werte für das EEG (ein Indikator für Wachsamkeit) und die Geschwindigkeit der Mathematik Berechnungen wurden verbessert.

3. Studien haben gezeigt, dass die Aromatherapie von Lavendelöl anxiolytische Aktivität bei Patienten auf Intensivstationen hat. Die Patienten erhielten mindestens 1 Sitzung der Aromatherapie mit 1% Lavendelöl.

Bei der ersten Behandlung bemerkten die Forscher signifikante anxiolytische Effekte. Es war jedoch nicht so effektiv in den folgenden zwei Behandlungen.

4. Eine Untersuchung von Lavendelöl bei der Verwendung von Brennern auf die Stimmung und den Stress von Personal in einem Krankenhaus ergab, dass 85% der Befragten glaubten, dass das Aroma von Lavendel das Arbeitsumfeld verbesserte.

5. Studien haben auch gezeigt, dass Leute behaupten, dass das Aroma von Lavendel sehr angenehm ist und mit Veränderungen im autonomen Nervensystem verbunden ist.

Eine Studie, die die Auswirkungen der Aromatherapie mit Lavendelöl Auswirkungen auf depressive Stimmung und Angst bei weiblichen Patienten mit chronischer Hämodialyse behandelt.

Sie schätzten die Auswirkungen der Aromatherapie mit Hilfe der Hamilton-Bewertungsskala für Depression (HAMD) und der Hamilton-Bewertungsskala für Angst (HAMA). Lavendelaroma reduzierte signifikant die mittleren HAMA-Werte.

So bereiten Sie die Lavendellimonade zu und genießen Sie deren Geschmack und gesundheitliche Vorteile:

Zutaten

1/4 Tasse getrockneter Lavendel. getrockneter, organischer kulinarischer Lavendel (oder 1 Tropfen Lavendelöl)
6 Zitronen, geschält und entsaftet
1 Tasse roher Honig
5 Tassen reines Wasser
Lavendelzweige zum Garnieren

Anleitung:

Kochen Sie die Hälfte des Wassers in einer Pfanne und entfernen Sie es dann von der Hitze. Fügen Sie den Honig und den getrockneten Lavendel hinzu. 20 Minuten ziehen lassen, abseihen und in einen größeren Behälter gießen.

Als nächstes fügen Sie den Zitronensaft und den Rest des Wassers hinzu und rühren. Halten Sie die Limonade im Kühlschrank.

Sie können Lavendel auf andere Weise verwenden und Ihre Gesundheit verbessern:

Fügen Sie 2 Tropfen Lavendel pro Unze Ihres bevorzugten unraffinierten Bio-Öls hinzu und bereiten Sie ein natürliches Körperöl vor, das Ihren Geist entspannt, Insekten in Schach hält, Ihnen hilft, besser zu schlafen und Ihre Haut zu verbessern.
Geben Sie 5 bis 6 Tropfen ätherisches Lavendelöl in Ihr Badewasser und hydratisieren Sie Ihre trockene Haut.
Um Stress natürlich abzubauen, verteilen Sie 10-12 Tropfen Lavendel in die Luft.

Natürliche Gesundheit Portulak

 Wenn Sie dieses „Unkraut“ sehen, das in eurem Garten wächst, schmeißen Sie es nicht weg! Hier ist der Grund… Der Portulak, auch Gemüse-Portulak oder Sommerportulak genannt, wird oft als ein gewöhnliches Unkraut bezeichnet, und die meisten Gärtner werfen sie einfach weg, aber sie haben tatsächlich einen besseren Nutzen.

Es hat sich gezeigt, dass das Essen der Blätter erstaunliche gesundheitliche Vorteile hat. Wenn Sie also nächstes Mal ein paar Unkräuter in Ihrem Garten sehen, versuchen Sie, die natürlich gewachsene Pflanze zu verwenden. Heres, warum sollten Sie Essen Portulak Tarieren …
Antioxidativ reich.

Portulak sind voll von essentiellen Antioxidantien und Vitaminen, die für eine gute Gesundheit unerlässlich sind. Es ist auch voll von Kalzium, Eisen, die helfen, Knochen zu stärken.

Mit all diesen erstaunlichen natürlichen gesundheitlichen Vorteilen kann es sogar ein kosteneffektiver Weg sein, Ihre Nahrungsergänzungsmittel zu ersetzen. Sie sollten es jeden Tag konsumieren, um sicherzustellen, dass Ihr Körper richtige Ernährung bekommt.

Sie können es zu Salaten und Sandwiches hinzufügen, und da es auch reich an Proteinen ist, wird es Ihre Energie und Stärke steigern. Portulak reduziert auch das Risiko von Entwicklungsstörungen bei Kindern, wie Autismus und ADHS.
Wächst überall.

Die Samen des Portulak sind so stark, dass eine Pflanze über 25 Jahre alt werden kann. Es ist also keine Überraschung, dass sie das Immunsystem stärkt und die allgemeine Gesundheit verbessert.

Darüber hinaus ist es nicht GMO, mit Omega-3-Fettsäuren geladen und hat das meiste Vitamin A aller grünen Blattgemüse, die Sie vor mehreren Krebsarten schützt.
Mächtiger Portulak.

Der Hauptfokus auf diese Pflanze war, sie los zu werden, aber es ist Zeit, dass sich das ändert. Tatsächlich hat Portulak einen angenehmen zitronenartigen Geschmack, eine knusprige Textur und kann eine perfekte Ergänzung zu einem Rezept oder als Ersatz für Salat und Spinat sein.

Es eignet sich auch hervorragend für Sandwiches und Salate und sein hoher Proteingehalt hilft Ihnen beim Aufbau von Stärke.
Noch mehr Gründe zu versuchen.

Da es so reich an Omega-3-Fettsäuren ist, kann Portulak erstaunliche Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Es hilft Schlaganfall, Herzkrankheiten und anderen schweren Erkrankungen bei Erwachsenen vorzubeugen.

Darüber hinaus entwickeln Kinder, die diese Pflanze konsumieren, seltener Symptome von ADHS, Autismus und anderen Entwicklungsstörungen.

Natürliche Gesundheit TURMERWASSER

 Wenn Sie schon einmal von Kurkuma und seinen Vorteilen gehört haben und auch darüber nachdenken, ob Sie mit einer Tasse warmen Kurkuma den Morgen beginnen sollten, ist es Zeit, das Dilemma zu lösen und anzufangen, denn Kurkuma wirkt entzündungshemmend, es ist ein anti- oxidierendes Gewürz.

Der Schlüssel der Kurkuma große heilende Eigenschaften ist seine Verbindung Curcumin. Mehr als 7000 rezensierte wissenschaftliche Artikel haben sich als wirksam erwiesen.

10 GRÜNDE, WARMES TURMERWASSER JEDEN MORGEN ZU TRINKEN

Kann gegen Entzündungen wirken
Als Folge chronischer Entzündungen gibt es viele Krankheiten und es wurde entdeckt, dass Curcumin starke entzündungshemmende Eigenschaften, besser gegen Entzündungen bekämpft als manche entzündungshemmende Medikamente.

Schützt dein Gehirn
Forscher haben herausgefunden, dass verringerte Gehalte an Wachstumshormonen, BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) oft zu Demenz und Alzheimer führen. Sie haben auch entdeckt, dass Curcumin eine sehr positive Wirkung auf das Niveau dieses Hormons hat und effektiv bei bestimmten Gehirnerkrankungen oder altersbedingten Gehirnfunktionen hilft.

Anti-Krebs-Eigenschaften
Antioxidantien verhindern Zellschäden und Curcumin ist ein erstaunliches starkes Antioxidans. Dies sind nur wenige Dinge, die Kurkuma für den menschlichen Körper tun kann.

Verbessert die Verdauung
Wenn Sie Kurkuma auf einer täglichen Basis, nach einigen Forschungen essen, wird es helfen, die Verdauung von Lebensmitteln zu verbessern.

Schütze dein Herz
Curcumin ist in der Lage, die Blutgerinnung zu verhindern und auch Plaqueablagerungen in den Arterien zu entfernen. Im Jahr 2011 hat die Zeitschrift Biological and Pharmaceutical Bulletin veröffentlicht, dass Team von Forschern der Niigata Universität für Pharmazie und Angewandte Biowissenschaften in Japan entdeckte innerhalb von drei Wochen nach der Ergänzung mit Curcumin deutlich verbesserte Herzgesundheit bei männlichen Ratten.

Beruhigt die Symptome der Arthritis
2012 Studie der RA festgestellt, dass Curcumin ist nicht-steroidale entzündungshemmende Medikament (NSAID), und hat eine stärkere Wirkung als Diclofenac, bei der Behandlung von Schmerzen und Schwellungen.

Verzögert die Alterung und verbessert die Langlebigkeit
Curcumin wirkt sowohl auf freie Radikale als auch auf Entzündungen und spielt eine wichtige Rolle beim Altern.

Hilft, Typ-2-Diabetes umzukehren
Studie durchgeführt 2009; an der Auburn University, dass Kurkuma hilft, Diabetes umzukehren, veröffentlicht von Biochemistry and Biophysical Research Communications.

Schützt Ihre Leber
Es wurde festgestellt, dass Kurkuma am stärksten ist, es schützt die Leber vor toxischen Schäden und es ist sogar in der Lage, geschädigte Leberzellen zu regenerieren. Es hält die Leber gesund. Kurkuma verbessert auch die allgemeine Funktion der Gallenblase.

Hilft bei der Alkalisierung Ihres Körpers
Wie bekannt ist, gedeiht Krebs in saurer Umgebung und Kurkuma ist stark alkalisch.

WIE MAN TURMERISCHES WASSER MACHT

Ein Teelöffel gemahlener Kurkuma mit einem Schuss Teelöffel schwarzem Pfeffer in warmes Wasser geben und gut umrühren. Um zu verhindern, dass sich Kurkuma auf dem Boden des Bechers absetzt, fahren Sie mit dem Rühren des Wassers fort, während Sie trinken. Um alle Vorteile der Kurkuma zu erhalten, trinken Sie es, solange das Wasser noch warm ist.

Runen Rad Runen Rat

Germanenherz Runologe 02
Ich weiß, dass ich hing
am windigen Baum
neun lange Nächte,
vom Speer verwundet,
dem Odin geweiht,
ich selber mir selbst,
am Ast des Baumes,
von dem niemand weiß,
aus welcher Wurzel er wuchs.Sie boten mir
nicht Brot noch Met
lernte sie seufzend,
fiel endlich zur Erde.Hauptlieder neun;
da neigt‘ ich mich nieder
auf Runen sinnend,
lernt‘ ich vom weisen Sohn
Bölthorns, Bestlas Vater
und trank einen Trunk
des teuren Mets,
aus Odrörir geschöpft.Runen wirst du finden
und Ratstäbe,
sehr starke Stäbe,
sehr mächtige Stäbe.
Erzredner ersann sie,
Götter schufen sie,
sie ritzte der hehrste der Herrscher.Odin den Asen,
den Alfen Dáinn,
Dvalinn den Zwergen,
Álsvidur den Riesen,
einige schnitt ich selbst.Weißt du zu ritzen?
Weißt du zu raten?
Weißt du zu finden?
Weißt du zu forschen?
Weißt du zu bitten?
Weißt du zu opfern?
Weißt du zu senden?
Weißt du zu tilgen?Besser nicht gebetet
als zuviel geboten:
die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nichts gesendet
als zuviel getilgt.
So ritzt‘ es Thulur
zur Richtschnur den Völkern.
Dann entwich er
dahin, wo er herkam.
 Veit eg, að eg hékk
vindga meiði á
nætur allar níu,
geiri undaður
og gefinn Óðni,
sjálfur sjálfum mér,
á þeim meiði,
er manngi veit,
hvers hann af rótum renn.Við hleifi mig sældu
né við hornigi;
nýsta eg niður,
nam eg upp rúnar,
æpandi nam,
féll ag aftur þaðan.Fimbulljóð níu
nam eg af inum frægja syni
Bölþorns, Bestlu föður,
og eg drykk um gat
ins dýra mjaðar,
ausinn Óðreri.Rúnar munt þú finna
og ráðna stafi,
mjög stóra stafi,
mjög stinna stafi,
er fáði fimbulþulur
og gerðu ginnregin
og reist Hroftur rögna.Óðinn með ásum,
en fyr álfum Dáinn,
Dvalinn dvergum fyrir,
Álsviður jötnum fyrir,
eg reist sjálfur sumar.Veistu, hve rísta skal?
Veistu, hve ráða skal?
Veistu, hve fáa skal?
Veistu, hve freista skal?
Veistu, hve biðja skal?
Veistu, hve blóta skal?
Veistu, hve senda skal?
Veistu, hve sóa skal?Betra er óbeðið
en sé ofblótið,
ey sér til gildis gjöf;
betra er ósent
en sé ofsóið,
Svo Þundur um reist
fyr þjóða rök,
þar hann upp um reis,
er hann aftur um kom.

Runologe-Toto-Haas-GermanenherzRunen sind nicht einfach nur Schriftzeichen. Es sind Symbole, die Kraft beinhalten und diese auch übertragen können. Jeder Rune sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die man durch die Darstellung des jeweiligen Symbols in Schrift oder Klang oder Körperhaltung freisetzen kann. Runen sind wie Schlüssel zu bestimmten Energien… wenn du weist wie du Energie lenken und kanalisieren kannst, dann musst du eigentlich nur den Schlüssel betätigen (durch die fuer dich passendste Methode) , dir Zugang zu dem Energie-Feld „hinter“ der Rune verschaffen. folgende Links nutzen. Die Runenbeiträge liegen noch auf  mein Google Blogspot
Buchvorstellung zum Thema Runen
Der kosmische Ursprung der Runen **
Runen wissenschaftliche Evolutionsforschung  **
Odins Runen – unsere Schrift **
Runen selbst herstellen **
Kleine Runenkunde
Am Anfang war das Wort
Runen 24er futhark  **

Runenmagie
Mittelalterliche Geheimrune n
Germanenherz_Toto_Haas_Runenrad Wenn du dich entschlossen hast dich mit den Runen zu beschäftigen so werden sie dich nicht mehr loslassen. Der Ruf der Runen ist sehr stark, das war er schon von alters her. Bereits unsere Vorfahren haben sich mit den Runen beschäftigt. Bei den Runen gibt es zwei verschieden Systeme sie zu benutzen. Das eine ist das sie als Schrift fungieren der zweite Aspekt, der meiner Meinung nach viel wichtigere, ist es sie als magisches System zu erkennen. Im magischen Sinne können Runen sehr viel tun. Mit ihnen kann man Dinge und Personen schützen oder Eigenschaften verändern.
Wenn du die Runen wirklich erkennen willst so musst du dahin gehen wo die Runen früher benutzt wurde. Finde alte Kraftorte, Eichenhaine, Hügelgräber oder Bergkuppen. An diesen Plätzen sind diese Symbole durch das viele Arbeiten mit ihnen immer noch präsent. Tausende Schamanen vor dir haben an diesen Plätzen ihr Wissen vertieft, weitergegeben oder gefunden. Im Beschäftigen mit der Natur erschließt sich die Bedeutung der Runen auch für uns. Runen sind Symbole für die Natur und für den Menschen. Auch für das Zusammenwirken von Mensch und Natur sind Runen ein Symbol.
Odin hing am Weltenbaum als er die Runen „fand“. Das bedeutet nicht dass du dich auch an einen Baum hängen sollst aber in die Natur musst du gehen. Verlasse die Stadt und mache dich auf um im Wald an einem Bach zu Meditieren. Finde deine Kraft unter einer mächtigen, tausend Jahre alten Eiche. Denke über die Natur nach und über das was die Natur dir mitteilen will. Finde deinen eigenen Zugang zur Natur, zu den Runen und zur geistigen Welt. Verbinde dich mit Odin, Thor, Thyr, Freya mit allen deinen Vorfahren und deren Göttern.
Den Einstig und Beginn der Runen findest du hier im Blog doch die Bedeutung für dich die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.

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Fehu

germanisch: Fehu
gotisch: Faíhu
altenglisch: Foeh
altnordisch:
Bedeutung: Vieh
Lautwert: F
Zahl: 1
Schreiben: F / V
Kraft: aktiv
Geschlecht: weiblich
Aett: 1. Freyr
Götter: Freyr, Freyja
Baum: Holunder
Pflanze: Maiglöckchen
Kraut: Brennessel
Edelstein: Moosachat
Farbe: helles Rot
Elemente: Feuer, Erde
Halbmond: 12.  Vollmond
Zeit ca.: Mitte Nov. – Anfang Dez.
Schlagworte: Vieh, Rindvieh, Tierherde, Geld, materieller Besitz, Eigentum, Nahrung, archetypische Energie der Bewegung, ewiges Werden, bewegliche Form der Macht, aussendende Rune
Bedeutung: Übersetzt bedeutet der Name Fehu „Vieh“, genauer: Rindvieh, und man mag in der äußeren Form dieser Rune zwei Hörner erkennen, symbolisch für ein Rind des Viehbestands. Tiere oder Tierherden, insbesondere Rinderherden, wurden früher mit Reichtum gleichgesetzt, denn wer viele Tiere besaß, hatte erstens genügend zu essen und zweitens ein wichtiges Tauschobjekt. Fehu steht somit für Besitz und Reichtum, und auch Geld und materieller Besitz, der nicht gerade aus Viehherden besteht, kann sich in dieser Rune ausdrücken. Im Allgemeinen steht Fehu daher heute für Geld und bewegliches Eigentum (im Gegensatz zum unbeweglichen Eigentum, welches die letzte Rune Othala symbolisiert). Für Geld steht auch das englische „fee“ (Gebühr), welches etymologisch von Fehu abstammt (beziehungsweise vom davon stammenden altenglischen „Foeh“). Geld ist auch Ausdruck von Energie – ohne Geld fehlt auch Energie, so zumindest im modernen Lebenskonzept. Fehu ist damit auch Kraft, symbolisiert durch die Kraft des Rinds, mit welcher der Mensch erst in der Lage ist, einen Acker zu pflügen. Fehu ist die Urenergie, die ganz am Anfang der Schöpfung stand. Diese Urenergie ist groß und gewaltig, vor allem aber unkontrolliert, chaotisch und kaum faßbar. Ein Mensch, der in Ekstase oder in einen Wutausbruch verfällt, stellt dieses chaotische Energie ausgezeichnet dar. Mit Fehu ist man reich, und man ist fest in seinem Urgrund verankert, so daß man jedem Sturm unerschütterlich entgegentreten kann. Gleichzeitig sagt Fehu aber, daß ein großzügiger Umgang mit Geld und beweglichem Besitz allgemein die einzige Möglichkeit ist, Streit und Kampf aus Habgier zu verhindern. Die Rune fordert auf, nicht am Reichtum festzuhalten, sondern ihn weiterzugeben, ihn zu teilen. Die Rune steht auch für den immateriellen Besitz eines Menschen, der sich in seinem „guten Ruf“ (Ruhm) ausdrückt. Auf der spirituellen Ebene ist Fehu die Fähigkeit, die geworfenen Runen bei der Divination zu interpretieren.

Immer wieder stößt man auch auf die Deutung „Feuer“ für Fehu. Diese scheinbare Lautübereinstimmung ist jedoch eine von mehreren Fehlinterpretationen des Prof. Friedrich Fischbach, ein von romantischem Deutschtum getragener Wiesbadener Forscher, der mit seiner 1900 erschienenen Schrift „Ursprung der Buchstaben Gutenbergs“, den Grundstein zur Fehlentwicklung der esoterischen Runenliteratur legte. Er verglich antike Schriftzeichen mit den Runenformen, um deren hieroglyphischen Ursprung herauszufinden. Hierbei ging er bewußt streng einseitig vor, indem er bemüht war, jedes Runenzeichen aus der Sicht des von ihm überbetonten Feuerkults zu verstehen, was zwangsläufig zu Irrtümern und der Verwechslung der Urenergie mit dem Urfeuer in Muspelheim führen mußte. Obwohl seit 1874 der Runologe Wimmer darauf hingewiesen hatte, daß das 16’er Futhark das jüngere System ist, beharrte Fischbach auf dem überholten Standpunkt, es handele sich dabei um das Ur-Futhark. Er machte jene tragischen Fehler, welche später Guido List und andere Autoren aufgriffen und übernahmen. Leider findet man sogar in der modernen Literatur immer wieder diese frei erfundene Interpretation Fischbachs, für die es keine historischen Quellenbelege gibt.

Mythologie: Fehu ist die reine archetypische Energie der Bewegung und Ausdehnung im Multiversum. Fehu ist Ausdruck der allumfassenden und allgegenwärtigen Macht und wird durch die anstürmende Rinderherde symbolisiert. In der germanischen Schöpfungsgeschichte entstand die Welt aus Dampf, als das Feuer Muspelheims und das Eis Niflheims (siehe Isa) einander berührten und bekämpften. Dies steht sinnbildlich für eine Synthese aus Urenergie (nicht mit Urfeuer zu verwechseln) und Urmaterie. Fehu steht aber nicht für die undifferenzierte, homogene Macht der Urenergie, sondern eher für das Mysterium ihres ewigen, wunderbaren Wirkens innerhalb des ganzen Multiversums. Diese Rune ist für die der Fruchtbarkeit zugrundeliegende Kraft zuständig und ebenso sowohl für die der Erschaffung als auch der Zerstörung und das harmonische Zusammenwirken dieser beiden Extreme, aus denen dann die evolutionäre Kraft hervorgeht. Fehu ist die archetypische Kraft, welche den ewigen Prozeß des Entstehens, des Werdens, des Vergehens und neuen Werdens in Gang setzt. Das Wort „Vermögen“ bedeutet ursprünglich „Können“. Indem der Mensch die ihm anvertraute (oder auch ausgelieferte) Materie nicht verneint, sondern sie achtet und pflegt, ohne sie jedoch zum Götzen zu machen, erfährt er die Einheit des Seins im Rhythmus von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Fehu, als Symbol für die Fruchtbarkeit und Mehrung des Viehs, ist Freyr zugeordnet, dem nordischen Gott der Ekstase und der Fruchtbarkeit. Er wird mit einem großen erigierten Penis dargestellt und sein Heiligtum war in Upsala (Schweden). Er sorgt für die Fruchtbarkeit der Menschen, der Tiere und der Natur. Freyr steht mit Fehu in enger Verbindung, und ihm werden auch die ersten acht der 24 Runen zugeschrieben (Freyrs-Aett)

Magie: Wie aus dem bereits Gesagten unschwer zu entnehmen ist, kann man die Rune Fehu für ganz gezielte magische Bereiche einsetzen: Energie, Fruchtbarkeit, Ekstase und Reichtum. Im Ruhezustand ist sie neutral, erst durch die Intentionen des Anwenders wird die Richtung festgelegt, in die es gehen soll. Magie ist neutral, und man kann sie für gute und schlechte Dinge einsetzen. Man kann sie dazu benutzen, um Energie anzuziehen, nur muß man frühzeitig bremsen, denn sonst wird die Energie zu viel, und die Arbeit verfällt ins Chaotische, Unkontrollierte. Wenn man die aufgenommene Energie dann nicht mehr kanalisieren, sie nicht mehr anwenden kann, dann kommt es zu einem Energiestau, und man explodiert auf die eine oder andere Weise – ganz nach Veranlagung. Fehu will mit seinem Konzept des Geldes und Reichtums auch daran erinnern, daß vor jeder spirituellen Reise zunächst die materielle Sicherheit des Daseins hergestellt werden sollte, welche auch Grundlage spiritueller Energie ist. Erst wenn man mit beiden   Beinen im Leben steht und Sicherheit im Leben hat, ist es auch sicher, spirituell andere Welten zu bereisen und sich sicher auf dem magischen Weg fortzubewegen. Sind diese materiellen Grundlagen nicht gegeben, führt der spirituelle Weg noch weiter vom Selbst weg, so daß man schließlich den Boden unter den Füßen und jeglichen Zugang zur Alltagswelt verliert. Fehu ist sowohl die Realität des Alltags wie auch der Katalysator für alles, was dahinter liegt. Es ist das Heim, in das man nach jeder Wanderung wieder Heimkehren muß, und sich dort den einfachen Freuden des Lebens hinzugeben. Wie Fehu Sinnbild des beweglichen Besitzes ist, so steht sie auch für bewegliche Energie, sozusagen das „bewegliche Kapital des Geistes“. Im magisch-psychischen Bereich ist das Konzept der beweglichen und übertragbaren magischen Macht eng mit dem altgermanischen Begriff des „Hamingja“ (oft als „Glück“ übersetzt, meint aber positive Energie) verbunden. Diese Energie kann von einem Einzelwesen ausgehen und ist eine mittels Fehu kanalisierte, auf ein Ziel gerichtete expansive Kraft, welche die Projektion seelischer Wesenheiten und magischer Macht von einem Menschen auf einen anderen oder von einem Menschen auf ein Objekt erleichtert.

Anwendung: Konstruktiv wirkt Fehu auf das Fließen von Energie, neutral liefert Fehu bewegliche Energie und destruktiv verwandt, blockiert sie das Fließen, und der Geldbeutel wird immer leichter. Fehu ist außerdem eine Fruchtbarkeitsrune.

Wirkung: Stärkung der psychischen Kräfte. Übertragung oder Projektion von Kraft. Förderung der persönlichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung sowie Vergrößerung des persönlichen Reichtums. Beeinflussung beweglicher Güter, Zerstörung feindlichen Besitzes. Amulett gegen finanzielle Schwäche oder Bedrohungen. Talisman für materielle Mehrung.

Heilrune: Zuständig für den Brustbereich und gegen Atmungsbeschwerden. Kräftigung bei Krankheit und in Zeiten seelischer Krisen, Heilung erkrankter Fortbewegungsorgane.

Orakelbedeutung: Finanzielle Stärke und Wohlstand in der Gegenwart und der nahen Zukunft. Gewonnener und/oder erworbener Besitz.

Runenbotschaft: Man hüte und mehre seinen Besitz, denn er gibt Sicherheit und Unabhängigkeit. Aber man verhafte sich ihm nicht und blockiere sich nicht durch Geiz. Noch höher als materiellen Besitz ehre man   den verborgenen Wert in seinem Inneren. Wer die Kräfte dieser Rune mißbraucht, um seine egoistischen Ziele durchzusetzen, wird auch den Fluch des Goldes erfahren. Man lerne, seine eigene Macht und seine eigene Kraft anzunehmen, erst dann kann man sie nutzen, um seine persönliche Entwicklung und die der anderen, der Gesellschaft und der Menschheit als Ganzes zu fördern. Reich sein heißt „reiches Sein“ – man werde reich, innerlich wie äußerlich, dann kann man sein Leben so gestalten, wie es seiner Bestimmung und/oder seinem eigenen Wollen entspricht.

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Uruz
germanisch: Uruz
gotisch: Úrus
altenglisch: Úr
altnordisch: Úr
Bedeutung: Auerochse
Lautwert: U
Zahl: 2
Schreiben: U
Kraft: passiv
Geschlecht: männlich
Aett: 1. Freyr
Götter: Thor (auch Loki, Odin)
Baum: Birke
Pflanze: Kapuzinerkresse
Kraut: Sumpfmoos
Edelstein: Granat
Farbe: dunkles Grün
Elemente: Erde
Halbmond: 12.  Neumond
Zeit ca.: Ende Okt. – Ende Nov.
Schlagworte: Auerochse, Opferstier, Heilung, Quelle der ordnenden und formgebenden Kräfte, kosmischer Same, natürliche Ordnung
Bedeutung: Diese Rune symbolisiert durch die typische Krümmung ihres Rückens einen Auerochsen (germanisch: Ur), und dieser ist Sinnbild für die gewaltige Kraft der Erde. Der Energie von Fehu wurde hier eine Form gegeben, und manchmal kann man bei soviel komprimierter Energie schon rot sehen. Diese Rune besitzt ein verstecktes, aggressives Potential. Uruz steht sozusagen zwischen Himmel und Erde und schöpft aus diesen Gegensätzen die Kraft, die unverwundbar werden läßt. Sie ist das Symbol für die Eigenart eines Menschen, der erdverbunden, kämpferisch und doch nie ganz von dieser Welt nach Höherem strebt. Der Auerochse verkörpert ungeheure Energie, die solange ruhig bleibt, bis sie gereizt wird. Dann kommt die Aggression zum Zuge, mit welcher das Tier um seine Freiheit und sein Leben kämpft. Aggression wird in der heutigen Gesellschaft negativ bewertet, doch tatsächlich ist es doch die allen   Menschen innewohnende Kraft, mit der man sich durchsetzen kann, mit der man wieder in die Freiheit gelangt. Die Verteufelung der Aggression läßt heute die Schwachen über die Starken herrschen. Ein gesunder und bewußter Umgang mit dieser Energie macht den Menschen vollständiger und mächtiger. Wird die Aggression heruntergeschluckt, frißt sie einen auf. Allein der Wille vermag die potentielle Energie der Aggression in Bahnen der Kreativität zu lenken. Uruz gilt auch als Gottesstier-Opferrune, da sie im Runenkalender in die Zeit des zweiten Disenopfers (altnordisch: Dísablót), beziehungsweise Samhain fällt (um Ende Oktober).

Mythologie: Der Auerochse ist ein Wildrind, das früher in fast ganz Europa angetroffen wurde. In der Bronze- und Eisenzeit zogen große Herden durch Norddeutschland. Der Auerochse wurde im 17. Jahrhundert ausgerottet und ist in den 1980’er Jahren wieder „zurück“-gezüchtet worden. Der Auerochse steht für das Wild, wie Fehu für das domestizierte Vieh steht. Der Auerochse ließ sich niemals vom Menschen domestizieren, es war immer ein freies, stolzes Tier, behielt seine Ursprünglichkeit und verteidigte tapfer und wehrhaft sein Revier. Daher ist Uruz die Rune der starken Persönlichkeit mit einer großen Regenerationsfähigkeit. Uruz ist die Rune für den Gott der heiligen Jagd und seines Schamanen. Dies ist der erste Schritt aus der Sicherheit Fehus heraus, in Richtung der Ungezwungenheit. Dieser Schritt ist aber auch mit einem Risiko verbunden. Uruz steht auch für Sterblichkeit und die Erkenntnis des Todes. Die Rune wird daher als Tor zur Unterwelt gesehen. Die Energie dieser Rune ist roh und ungestüm, maskulin, und eng mit dem Element Feuer verbunden. Mit der Tötung eines Urs bewiesen Jünglinge ihre Männlichkeit. Der Junge der seinen ersten Auerochsen tötete wurde zum Mann und damit in die ersten Mysterien des Erwachsenseins eingeweiht, die Sterblichkeit allen Seins. Uruz wird auch als Urdbrunnen (Urd war eine der drei Nornen, Schicksalsgöttinnen) gesehen, welcher Gesundheit, Leben und Einfachheit verleiht und das wesentliche Selbst offenbart.

Magie: Die Rune Fehu brachte Energie, doch dies ziemlich unkontrolliert und chaotisch. Die logische Folge ist nun Uruz, welche diese chaotische Energie in eine bestimmte Form bringt. Uruz verkörpert aber eben nicht die Form, sondern die formgebende Kraft. Weiterhin steht Uruz mit der Erdkraft in Verbindung. Man findet diese Kraft in den Kraftlinien (sogenannte Ley-Linien) der gesamten Erde wieder, welche diese wie ein Netz umspannen. Viele Kraftplätze finden sich an und auf ihnen und ihren Kreuzungspunkten. Wer sensibel ist, kann diese Kraftlinien wahrnehmen, ebenso wie die Germanen es taten. Sie erbauten darauf ihre heiligen Plätze, aus welchen dann im Zuge der Christianisierung Kapellen, Kathedralen und Kirchen wurden. Stonehenge, Glastonbury, die Externsteine, Chartre, Prag, der Heiligenberg bei Heidelberg – dies sind alles Orte auf diesen Kraftlinien. Manchmal findet man solche Kraftplätze der Erde auch mitten im Wald oder Feld. Bäume und Pflanzen wachsen dort etwas anders als anderswo, und kein Mensch weiß mehr um die Bedeutung dieses Kraftortes, doch dort kann man die Energie der Erde besonders deutlich wahrnehmen. Manchmal hat man solche Punkte sogar mitten in der Wohnung. Mit Uruz kann man die Erdenergie mit in seine Arbeit einbeziehen und sie nutzen. Mit dieser Kraft kann man heilen und wird selbst geheilt. Uruz verleiht jugendliche Kraft und fördert die Regeneration der physischen Gesundheit. Man vermag mit ihr so stark und mutig wie ein Auerochse zu werden, vorausgesetzt, man läuft nicht ständig vor seiner eigenen Kraft davon. Die Energie, welche durch die Fehu-Rune angezogen wird, vermag Uruz durch die Kraft des Willens in die Tat umzusetzen. Auch wenn es vonnöten sein sollte, einen chaotischen Zustand wieder in geordnete Bahnen zu lenken, empfiehlt sich diese Rune. Die Kraft von Uruz ist gefährlich, kann zwar begrenzt kontrolliert, nie aber gezähmt werden. Sie steht für Freiheit, Ungezügeltheit und überwältigende Kreativität, d.h. wenn man sie einzusperren versucht, wird sie einen Ausweg finden („Das Leben findet einen Weg“).

Anwendung: Uruz entspricht positiv einer beständigen, kraftvollen Erdenergie, neutral der ruhenden Erdkraft und negativ der zerstörerischen Kraft der Erde und dem Tod. Der negative Aspekt der Uruz-Rune ist die blinde Wut, die unkontrollierte Aggression, die Durchsetzung des eigenen Willens ohne Rücksicht auf andere Menschen und die Bedürfnisse der eigenen Seele. Menschen, die sich selbst besonders wichtig nehmen und bei der Ausführung ihrer Ideen über Leichen gehen, entsprechen diesem negativen Aspekt. Eine andere Schattenseite von Uruz ist das krankhafte Alles-in-eine-Form-Pressen. Um sich sein Weltbild aufrecht zu erhalten, wird alles geordnet und dem eigenen Horizont angepaßt. Was über diesen hinausgeht, wird verteufelt und als lebensbedrohend empfunden. Uruz kann zwar bei der inneren Verwurzelung helfen, doch zeigt sich ihre negative Seite auch im physischen Bereich, im Festsitzen und Festhalten an alten Mustern und Strukturen.

Wirkung: Kreatives Erschaffen und Formen äußerer Umstände durch Willenskraft und Imagination beziehungsweise Inspiration. Erlangen von Stärke, Entschlossenheit und Ausdauer. Heilung und Aufrechterhaltung eines guten geistigen und körperlichen Gesundheitszustandes. Anziehen von glücklichen äußeren Umständen. Induktion von Erdenergie. Konzentrationsfördernd. Bewußtmachen von Kausalitäten.   Erkennen und Verstehen des Selbst. Schutz vor Nachlässigkeit und Unzuverlässigkeit bei materiellen Unternehmungen. Erdung und organische Kräftigung, Steigerung der Vitalität. Talisman für die Stabilisierung und Konkretisierung geschäftlicher Vorhaben und Sicherung von Grund und Boden.

Heilrune: Zuständig für die Muskulatur, die körperliche Kraft, die Stärkung der Abwehrkräfte und die Förderung einer gesunden körperlichen Konstitution. Uruz steht eng mit der Tätigkeit des Heilens in Verbindung. Dabei geht es um die Heilung anderer Menschen und der von sich selbst. In Odins Runenlied heißt es zu Uruz: „Ein anderes weiß ich, des alle bedürfen, Die heilkundig heißen.“ Oft geht eine Krankheit mit der Entwurzelung von Körper, Seele oder Geist einher. Zu diesen Wurzeln kann Uruz zurückführen. Uruz findet bei Heilungen Verwendung, meistens in Kombination mit anderen Runen. Fehu und Uruz ergänzen sich ausgezeichnet.

Orakelbedeutung: Körperliche Kraft und Schnelligkeit, kann sich auf den Befrager und andere beziehen.

Runenbotschaft: Man achte auf das, was einen im tiefsten Inneren bewegt und antreibt und stelle den Kontakt zu seinem eigenen Ursprung (wieder) her. Man sei stark, bodenständig, wehrhaft und selbstbewußt. Man werde sich seiner wahren Ursprünge bewußt und bleibe ihnen treu – aber entwickle auch weiter, was einem gegeben wurde. Man lerne, mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen, aber auch zu gehen. Sorgfalt in kleinen Dingen bringt Kraft und innere Ruhe. Man richte seinen Blick auf das Höhere und schöpfe so aus der Quelle der Urkraft.

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Thurisaz
germanisch: Þhurisaz
gotisch: ÞiuÞ
altenglisch: Thorn
altnordisch: Þurs
Bedeutung: Riese
Lautwert: TH
Zahl: 3
Schreiben: Th
Kraft: aktiv
Geschlecht: männlich
Aett: 1. Freyr
Götter: Thor
Baum: Eiche, Weißdorn
Pflanze: Mondviole
Kraut: Gartenlauch
Edelstein: Saphir
Farbe: leuchtendes Rot
Elemente: Feuer
Halbmond: 11.  Vollmond
Zeit ca.: Mitte Okt. – Anfang Nov.
Schlagworte: Riese, Dämon Schaden, Chaos, gegen die Ordnung gerichtete Kräfte, Polarität von Leben und Tod
Bedeutung: Thurisaz bedeutet Riese (altnordisch: Thurse) und später bei den Angelsachsen auch Dorn. Thurisaz steht in enger Verbindung zu den Riesen, welche sich nach der nordischen Mythologie als Unholde für alle Unwetter und Naturkatastrophen verantwortlich zeichnen. Thor ist der einzige, unter den Göttern, welcher sie in Zaum zu halten vermag. Uruz konnte die Fehu-Energie nicht mehr halten und entlädt sich nun in Thurisaz. Sie ist die erste der „Hindernis“-Runen. Diese Hindernisse müssen nicht notwendigerweise zerstörerischer Natur sein, sondern sie werden dem Suchenden in den Weg gelegt, um ihn zu stärken. Man kann kein mutiger Held sein, ohne nicht vorher einen Drachen erschlagen zu haben. Die Lehre dieser Rune lautet: „Aus (schlechter) Erfahrung wird man klug.“, auch im Sinne von: „Man muß sein Schicksal auf sich nehmen und das Beste daraus machen.“ Was im ersten Augenblick ein negatives und zerstörerisches Element ist, kann sich durchaus in eine wichtige Lehrstunde verwandeln und der Beginn einer positiven Wende sein. Die Riesen scheinen böse und zerstörerisch gegenüber den Asen, aber sie stehen auch für Wechsel und Veränderung und bereiten den Weg für Neues. Thurisaz steht für ungezähmte Kräfte und Chaos, die sich gegen die göttliche Ordnung wenden.

Oft wird Thurisaz auch als Thors-Rune fehlinterpretiert, Aber Thurisaz bedeutet eben gerade nicht Thor. Diese falsche Annahme mag an der lautlichen Ähnlichkeit liegen, ist aber eine Verwechslung der Thursen mit deren Erzgegner Thor. Diesen Irrtum begründete 1900 Prof. Friedrich Fischbach, und er setzt sich, von Guido List und anderen Autoren brav aufgegriffen, bis heute in zahlreichen Werken über Runen fort. Auch die Fehldeutung des Runensymbols als Thors Hammer Mjöllnir, wofür es keinen Quellennachweis gibt, beruht auf diesem Irrtum. Daß Thor in Wahrheit keine ihm zugeordnete Rune besitzt, liegt daran, daß das ältere Futhark sehr viel früher entstand als der Glaube an Thor/Donar, der erst etwa Anfang des Frühmittelalters aufkam.

Mythologie: Thurisaz ist die Rune der Riesen. Um die Bedeutung dieser Rune zu verstehen, muß man die Rolle der Riesen in der germanischen Mythologie genauer betrachten. Im Schöpfungsmythos sind die Riesen die ersten Wesen, die aus dem leeren Raum, dem Ginnungagap und den in ihn hineindringenden Urelementen Feuer und Eis gezeugt worden sind. Ymir (der Rauschende) heißt der erste Riese. In ihm sind beiderlei Geschlecht vereinigt, von ihm stammen alle Riesen ab, und diese zeugen schließlich die Götter Odin, Wili (Hönir) und We (Loki). Diese töten dann Ymir, um aus dem toten Körper die Erde zu bilden und Ordnung in das Urchaos der Welt zu bringen. Die Riesen werden in ein Gebiet außerhalb der gehegten Welt (Asgard und Midgard) verbannt oder haben ihren Wohnsitz in den Elementen, die sie darstellen. Von nun an gibt es Feindschaft zwischen den Göttern und dem Geschlecht der Riesen, die immer wieder versuchen, ihre eingeschränkte Macht zurückzugewinnen und wieder das Urchaos und die Macht der Urelemente über die Welt hereinbrechen zu lassen. Der einzige, der es im germanischen Götterhimmel mit den Riesen aufnehmen kann, ist der Gott Thor oder (in Deutschland) auch Donar genannt. Der Kampf der Götter, insbesondere der Kampf Thors gegen die Riesen, symbolisiert nichts anderes, als der Kampf der Ordnung gegen das Chaos. Darum ist Thor den Menschen auch beschützender Freund gegen die Urgewalten der Natur und gegen Unheil und Gefahr. Deshalb ist Thor als Gegenspieler der Riesen dem bäuerlichen Menschen verläßlicher Freund und Beschützer im Kampf gegen die Urgewalten der Natur. Thor vertreibt die Riesen mit seinem Hammer Mjöllnir (der Zermalmer), den man zum Schlagen benutzen, aber ebenso auch werfen kann, wobei er wie ein Bumerang wirkt. Eine weitere, allerdings angelsächsische Bedeutung der Thurisaz-Rune ist im Schlaf- und Todesdorn Wotans zu sehen, mit der er die ungehorsame Walküre in Schlaf versetzt, sie so dem irdischen Schicksal geweiht wird und sie den Weg der Entmachtung und Erniedrigung als ehemals weibliche (vanische) Gottheit, durch die Vorherrschaft des Mannes, gehen muß. Die Erweckung der Walküre durch den Helden basiert auf dem urindogermanischen Mythos des Erweckens der sich im Winterschlaf befindlichen Natur durch die Kraft der Sonne im Frühjahr.

Magie: Thurisaz ist eine der mächtigsten Runen des Futhark und auch die Unberechenbarste. Daß diese schon an dritter Stelle kommt, ist eine Prüfung für alle Menschen, die sich mit den Runen wirklich auseinandersetzen wollen. Viele hören genau an diesem Punkt damit auf, sich weiter für Runen zu interessieren, denn sie bemerken plötzlich, daß es wirklich funktioniert und man spürt, daß das Runensystem nicht nur Esoterik-Geschwätz ist, sondern daß tatsächlich Kraft dahinter steckt – und die verträgt nicht jeder. Thurisaz bringt den Menschen mit der unkontrollierbaren Kraft seines Unbewußten in Verbindung. Wenn man sie unterdrückt, regt sie sich erst recht. Thurisaz zwingt einen dazu, sich mit seinen Schatten auseinanderzusetzen, und wahrscheinlich ist das der Grund, warum so viele Menschen es bei Thurisaz mit den Runen auch wieder aufgeben. Die wilde psychische Kraft von Thurisaz ist auch in der Tat nicht ungefährlich, weil diese Rune sozusagen an der Schwelle des Bewußtseins operiert und sehr problematisch werden kann, wenn man nicht weiß, was im Unbewußten eigentlich vor sich geht. Die ursprünglich chaotische Energie von Fehu wird durch Uruz in verwendbare Bahnen gelenkt und kann in Thurisaz als Explosion ans Tageslicht treten. Ein ordentlicher Wutanfall ist Thurisaz. Aber auch das Wissen um seine Kraft und Unbesiegbarkeit symbolisiert diese Rune. Gerade aus diesem Grund stellt sie eine der mächtigsten aktiven Schutzrunen des Systems dar. Darüber hinaus bietet sie Hilfe bei Studien und Meditationen, und führt zur Selbstdisziplin. Man kann die Rune zur aktiven Verteidigung in jeder Form verwenden. Wie in der Realität auch, sollte man dabei ohne Sentimentalität vorgehen, aber auch jede unnötige Grausamkeit vermeiden.

Anwendung: Konstruktiv angewandt, kann diese Rune aktiven Schutz darstellen, in neutraler Form ähnelt sie einem Energiestoß und destruktiv ist Thurisaz eine chaotische, alles zerstörende Energie. Thurisaz ist eine Rune der Extreme, und sie läßt sich nur mühsam neutral halten. Aus diesem Grund sollte man am Anfang vorsichtig mit Thurisaz umgehen, da sonst mehr Schaden als Nutzen entsteht. Thurisaz kann in einer Botschaft als Warnung dienen und wird neben Isa in Flüchen verwendet.

Wirkung: Aktive Verteidigung. Zerstören von Feinden. Fluch (altnordisch: Nidstang). Umsetzen des Willens in Handlung Vorbereitung für die Entwicklung in allen Bereichen. Liebesmagie. Amulette gegen Gewaltausübung durch Gegner. Talismane für Liebesbeziehungen.

Heilrune: Man kann Thurisaz auch mit den Schmerzen einer schweren Geburt in Verbindung bringen. Die Kräfte, die während der Geburt eines Kindes walten, lassen einen wirklich die gewaltigen Urkräfte nachvollziehen, welche die Gebärende ganz und gar erfassen, mit sich reißen in einen Zustand zwischen Leben und Tod, um schließlich doch das Leben siegen zu lassen.

Orakelbedeutung: Schmerzvolle Ereignisse, Disziplin, Wissen, Fokus, gerichtete Energie, Dorn. Thurisaz   deutet an, daß ein Konflikt oder ein Problem endgültig nur mit einer Konfrontation gelöst werden kann und durch Kompromisse und zögerliches Abwarten nur aufgeschoben wird. Probleme verschlimmern sich, wenn man sie ignoriert. Thurisaz könnte in seiner Wirkung mit Hagalaz verwechselt werden. Thurisaz symbolisiert jedoch die rohe Gewalt, die von den Ordnungsmächten der Natur in Schach gehalten wird, während Hagalaz die Kräfte symbolisiert, die in der Materie wohnen und aus dieser freigesetzt werden. Hagalaz ist daher eine Rune, die auf verschiedene Energiezustände hinweist, die ihre Wirkung in der Welt unterschiedlich vollziehen. Hagel kann die Ernte vernichten, tut dieses jedoch äußerst selten. Hagel wird hingegen sehr schnell von seinem festen Zustand wieder in den Flüssigen versetzt, wechselt seine Energie unmittelbar, wird wieder zu Wasser und dient der Fruchtbarkeit des Feldes. Das Zusammentreffen von Hagalaz und Thurisaz ist ein äußerst ernster Zustand. Ein solcher Zustand würde im Extremfall bei einem Reaktorunfall eines Atomkraftwerkes oder bei der Explosion einer Atombombe entstehen. Hier treffen rohe Gewalt und energetische Umwandlung auf absolut zerstörerische Weise zusammen. Man kann nur hoffen, daß einem die Kombination von Hagalaz und Thurisaz erspart bleibt. Das Antreffen der beiden Runen für sich allein kann zwar Unannehmlichkeiten und auch Schmerzen bedeuten, aber niemals die Bedrohung der eigenen Existenz. So kann die Kombination von Thurisaz und Naudhiz auf einen bedrohlichen Zustand hinweisen, der durch Gewalt entsteht. Das können die Gewalten der Natur sein, oder sie können auf einen Unfall hinweisen. Die Kraft von Hagalaz kann man durch tiefe Reife- und Transformationsprozesse nutzen lernen. Naudhiz zwingt durch seine Macht zur Wandlung, aber gegen die Macht von Thurisaz schützen nur die Götter (beziehungsweise das Göttliche im Menschen), denn es gibt keine Verbindung zwischen Menschen und Riesen, nur zwischen Riesen und Göttern, und die Götter treten wieder mit den Menschen in Verbindung, beziehungsweise sind als Archetypen im Menschen verankert.

Runenbotschaft: Man sei sich der Gegenkräfte gewahr und schließe nicht die Augen vor ihnen. Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen. Zum Leben gehört auch der Mut zum   Konflikt. Hindernisse sind dazu da, furchtlos, aber umsichtig überwunden zu werden. Man vertraue seinem Willen und seinem innerem Impuls. Man diene mit diesen Kräften der Schöpfung. Man tue, was zu tun ist.

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Ansuz
germanisch: Ansuz
gotisch: Ansus
altenglisch: Ós
altnordisch: Áss
Bedeutung: Wind
Lautwert: A
Zahl: 4
Schreiben: A
Kraft: passiv
Geschlecht: männlich
Aett: 1. Freyr
Götter: Odin
Baum: Esche
Pflanze: Purpurwinde
Kraut: Fliegenpilz
Edelstein: Smaragd
Farbe: dunkles Blau
Elemente: Luft
Halbmond: 11.  Neumond
Zeit ca.: Ende Sep. – Mitte Okt.
Schlagworte: Wind, Atem, Inspiration, Gott (Ase), Ekstase, spirituelle Macht, Wort, Dichtung, Gesang, Wissen, Mund (Quelle göttlicher Äußerungen)
Bedeutung: Diese Rune symbolisiert den Wind, welcher alles durchdringen kann. Der Wind steht auch für die Kommunikation. Diese Rune repräsentiert die gewaltige Energie und Stärke von Uruz, kombiniert mit der Disziplin und Erfahrung von Thurisaz. Diese Elemente werden auch in Odin kombiniert, der die Charakteristiken des Häuptlings mit denen des Schamanen kombiniert. Odin ist der Gott des Krieges und der Weisheit. Ansuz ist eine ausbalancierte Rune. Wie bei Fehu entscheiden sich viele Menschen an diesem Punkt ihrer Reise zu verharren. Ansuz repräsentiert Macht, sowohl weltlich wie auch magisch, und ihre Macht kann sehr verführerisch sein. Odin lernte die Lehren der ersten drei Runen und so ist es ihm möglich, weise zu herrschen, aber eigentlich ist dies nur ein neuer Anfang. Es fehlen noch viele Elemente in diesen drei Runen und damit auch in seiner Erfahrung.

Mythologie: Ansuz unterstützt den Kontakt zu den Gottheiten, und Odin hat einen besonders starken Bezug zu ihr. Ansuz steht für die Asen, deren höchster Odin ist. Dies ist übrigens nicht überall in der germanischen Welt so. Manchmal steht Tyr an der Spitze, manchmal Thor. Dies ist von Region zu Region verschieden und auch eine Frage der Zeitepoche, denn zu Beginn der nordischen Kultur steht Odin noch nicht an der Spitze der Götter. Ursprünglich befand sich Tyr dort und wurde später durch Odin verdrängt. Odin ist es schließlich auch, der im späteren Verlauf der Geschichte den ersten Menschen den Atem (Önd, Ond oder Anda) verleihen wird. In Indien nennt man diesen Lebensatem Prana, manche deutschen Mystiker nannten es Od, und im allgemeinen heißt die Lebensenergie auch heute noch in Deutschland Atem oder Odem. Ansuz steht also in enger Verbindung mit den Asen und so auch mit Odin. Manchmal wird in der Form der Ansuz-Rune der wehende Umhang des Gottes Odin gesehen. Ihre Form könnte aber auch auf das Piktogramm eines fliegenden Raben zurückgehen (wenn man sie um 90° nach links dreht). Der Rabe ist ebenfalls ein Sinnbild Odins, denn zwei Raben begleiten ihn überall hin. Sie heißen Hugin (Sinn, Gedanke) und Munin (Erinnerung, Wille) und raunen dem Gott ins Ohr, was sie auf ihrem Flug durch die Welt sahen und tragen ihm Informationen aus aller Welt zu. Die Asen spenden den Menschen den Atem, die Luft zum Leben und die Luft des Lebens. Die beiden Runen Thurisaz und Ansuz halten das kosmische Gleichgewicht aufrecht, Ansuz als Prinzip der Ordnung und Thurisaz als Prinzip des Chaos. So verwundert es auch nicht, daß Odin, welcher ja von den Riesen abstammt, oft selbst als Gott des Chaos auftritt und sich immer mit einem Fuß am Rand der sogenannten Legalität bewegt. Odin gleicht in vielem Merkur, dem Gott der Händler. So steht Odin auch für die Kommunikation und die Beseelung der Welt durch das Wort. Wenn man Dinge beim Namen nennen kann, verlieren sie ihre Macht und Wirkung dies ist bei Wesen der Anderswelt genauso wie bei psychosomatischen Krankheitsbildern. Ansuz ist die Rune des Odin als Gott der Magie und der Ekstase, die Rune des Empfangens, des Bewahrens, des Umwandelns und des Ausdrückens von spiritueller Macht und göttlichem Wissen. Diese Kraft wird direkt von den Asen empfangen und in der Menschheit transformiert, um dann gegenüber dem Multiversum wieder in Form magischer und religiöser Handlungen zum Ausdruck gebracht zu werden. Ansuz verkörpert das Medium, durch welches göttliches Wissen empfangen wird, den Träger dieser Macht, und die Kraft selbst, die sich als ekstatischer Zustand manifestiert. Diese Gleichheit von Träger und Inhalt kommt bei den Symbolen für einen Zustand der Inspiration oder der Ekstase häufig vor. In der nordischen Mythologie sind sowohl der poetische Met der Inspiration als auch das Gefäß, welches ihn enthält, unter dem Namen Odhroerir (derjenige, der Inspiration auslöst) bekannt. Ansuz ist die Ekstase, aus der ein großer Schatz an Weisheit und Wissen hervorgeht. Ansuz ist die Rune des Wortes, des Gesanges, der Dichtkunst und der magischen Beschwörung (Galdr) als Träger und Ausdrucksform magischer Kraft. Ansuz verkörpert die magische Kraft der Vorfahren, etwas, das von einer Generation an die andere weitergegeben wurde. Ansuz stellt ein ekstatisches Konzept dar, das die stabile institutionelle Kraft der Heimrune Othala ergänzt. Das Wissen und die Magie der Sprache empfingen die Ahnen von den Göttern und gaben es an alle weiteren Generationen durch das gesprochene Wort weiter, den Atem des Lebens. Hier liegt ein entscheidender Unterschied zwischen der mündlichen und der schriftlichen Form von Überlieferung. Ansuz ist die Rune der Poeten. Sie zeigt den ersten Schrei eines Neugeborenen, den letzten Schrei eines Sterbenden und das Flüstern in der Dunkelheit, welches die Angst vertreibt. Es ist die Rune der wilden Jagd, der Götter, welche die heulenden Winde reiten, die verlorenen Seelen sammeln und in die Arme der wartenden Ahnen führen. Sie kann dazu verwendet werden, Inspiration und Verständnis auszulösen. Sie fördert poetische Fähigkeiten.

Magie: Ansuz steht für den Wind, in dessen Säuseln das Flüstern Odins allgegenwärtig ist. Ansuz hilft, weise Entscheidungen zu treffen, verleiht Erfolg und Führerschaft und ist eine Hilfe bei Divination und Magie. Was Thurisaz fesselt, kann Ansuz lösen. Mit dieser Rune ist es möglich, sich aus den Fesseln der eigenen Ängste zu befreien, um der Selbsterkenntnis näherzukommen. Eine wichtige Funktion von Ansuz ist neben der Befreiung aus verschiedenen Fesseln die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit den Göttern – also den von ihnen repräsentierten Kräften und Archetypen im Menschen. Wenn man sich in einer verzwickten Situation befindet, fängt man manchmal zu beten an. Dieses Beten stellt eine Art der Kontaktaufnahme dar, und in der Regel bekommt man auch durch die Ansuz-Kraft Hilfe. In diesem Augenblick durchflutet den Menschen die kosmische Inspiration (das unbewußte Wissen) und hilft ihm aus dem Schlamassel heraus. Über die Ansuz-Rune kann man Kontakt zu den Göttern (dem Unterbewußtsein) und zur Geschichte seines Volkes aufnehmen. Ob dies in Form von Gebet oder Meditation geschieht, ist dabei nicht von Bedeutung. Fehu und Ansuz stehen in einer engen Beziehung zueinander. Fehu repräsentiert das kosmische Feuer, die chaotische Energie des Lebens, während Ansuz für das geistige Feuer des Lebensatems steht. Bei der magischen Arbeit kann man Ansuz benutzen, um Kontakt mit seinen Vorfahren aufzunehmen und über diese Visualisierungshilfe zu den Quellen des alten (unbewußten) Wissens zurück zu gelangen. Auch wenn man sich bei der Arbeit der Hilfe der weisen Götter (ebenfalls unbewußtes Wissen) bedienen möchte, kommt diese Rune zum Einsatz. Eines der Elemente Odins ist der Wind; so kann Ansuz dazu verwendet werden, den Wind zu besänftigen oder ihn zu rufen. Dies ist neben der tatsächlichen Bedeutung auch bildlich zu verstehen: Immer dann, wenn es Zeit für frische Luft ist, kommt Ansuz zum Zuge. Im negativen Sinne kann diese Rune auch dazu verwendet werden, einem Lebewesen den Atem zu nehmen. Zu diesem Zweck bedient man sich noch weiterer Runen, so daß sich eine wirkungsvolle Binderune ergibt. „Den Atem nehmen“ bedeutet in kleinerem Rahmen, jemanden zum Schweigen zu bringen   und im Großen, jemandem das Leben, beziehungsweise die geistige Kraft nehmen.

Anwendung: Positiv angewandt, stärkt Ansuz die Kommunikation mit den Gottheiten beziehungsweise dem Archetypischen im Menschen, neutral stellt sie die überall vorkommende Energie des Universums dar und in ihrer negativen Ausformung bringt sie den Anwender zurück zu allem Irdischen. Gerade bei der sogenannten negativen Ausformung dieser Rune erkennt man die Sinnlosigkeit jeglicher Wertung in diesen Bereichen.

Wirkung: Steigerung sowohl der aktiven als auch der passiven magischen Kraft divinatorischer Fähigkeiten. Überzeugungskraft des sprachlichen Ausdrucks, Macht der Suggestion und Hypnose. Erlangen von kreativer Weisheit, Inspiration, Ekstase und Kommunikation mit Göttlichem. Verbannung von Tod und Furcht durch das Wissen. Förderung der Inspiration und Überzeugungskraft, Zugang zu Ekstase und Kreativität. Amulette gegen Intrigen und üble Nachrede. Talismane für sprachliche Aktivitäten und zur Steigerung der Intuition und Sensitivität.

Heilrune: Zuständig für Mund, Zähne und Sprachstörungen. Behandlung von Organen des Sprechens und deren Erkrankungen, unterstützend bei Heilsuggestionen. Ansuz kann auch als Lebensretter-Rune dienen. Man kann zum Beispiel nach einem schweren Unfall während der Erste-Hilfe-Maßnahmen Ansuz projizieren, um Hilfe und Unterstützung der Götter (in diesem Fall innere Heilkräfte) zu gewährleisten.

Orakelbedeutung: Segnungen, vor allem in Zusammenhang mit Religion. Der Trost des Glaubens. Autorität, Führer, Balance zwischen Körper und Geist, Gerechtigkeit.

Runenbotschaft: Man erkenne die Macht des richtigen Gedankens. Man lasse die Inspiration zu, indem man sich ihr von ganzem Herzen öffnet. Man lege alle Vorurteile ab. Man lausche der göttlichen Stimme in seinem Inneren, man finde die Wahrheit und werde wahrhaftig. Gemeint ist der Geist Odins oder Wotans, die Verständigung mit dem Göttlichen im Menschen selbst. Hier wird die Einheit zwischen menschlichem Bewußtsein und göttlichen Gedanken symbolisiert; auch im Sinne der platonischen Ideenlehre, wonach alle   Gedanken Erinnerungen sind, die aus dem göttlichen Ursprung des Menschen kommen. Die Raben Hugin (Gedanke) und Munin (Erinnerung) als Begleiter Odins zeigen die Wichtigkeit dieses Prinzips. Gedanken und Erinnerungen sind die ständigen Weggefährten im Leben.

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Raidho
germanisch: Raiðo
gotisch: Raiða
altenglisch: Ráð
altnordisch: Reið
Bedeutung: Reiten
Lautwert: R
Zahl: 5
Schreiben: R
Kraft: aktiv
Geschlecht: männlich
Aett: 1. Freyr
Götter: Thor
Baum: Eiche
Pflanze: Löwenmaul
Kraut: Beifuß
Edelstein: Chrysopras
Farbe: leuchtendes Rot
Elemente: Luft
Halbmond: 10.  Vollmond
Zeit ca.: Mitte Sep. – Anfang Okt.
Schlagworte: Reiten, Rhythmus, Reisen (auch Geist- und Astralreisen), Weg, Wagen, Konzentration der Kraft auf ein Ziel, Urteil, Ratschlag, innere Ordnung, Reise der Seele nach dem Tod, Reise-Amulett
Bedeutung: Raidho bedeutet Ritt und Rhythmus. Die Rune symbolisiert den Rhythmus des Reitens, der Bewegung und die Gabe, zur rechten Zeit am rechten Platz zu sein, und somit Glück im Leben zu haben. Raidho ist das Gesetz des Wirklichen und umschreibt die Reise Suchender auf den Wegen der geistigen Welt ihrer Vorfahren. Sie symbolisiert die Bewegung und Entwicklung nach den Naturgesetzen. Damit kann Raidho auch als Rune des Schicksalsprinzips gesehen werden, als Vollendung der Lebensgesetze in und um dem Menschen. Raidho beschreibt den Weg des Lebens, den der Mensch in einer feindlichen und fremden Umwelt zu durchreisen hat. Die Erfahrungen, die er auf seiner Lebensreise sammelt, ermöglicht es ihm, sein Urteilsvermögen zu entwickeln und Weisheit zu erlangen. Immer wieder wird der Krieger getrieben, durch die feindliche Welt zu reiten, diese in all seinen Erscheinungsformen kennenzulernen und so Wissen und Urteilsvermögen zu erlangen, indem er die Gesetze des Lebens kennen und verstehen lernt. Dies steht in Verbindung mit der germanischen Rechtsprechung, die sich an den Naturgesetzen orientiert. Sie strebt den Ausgleich oder die Wiederherstellung des durch menschliche Tat wider den Naturgesetzen gestörten Gleichgewichtes an. Nur derjenige kann Recht sprechen, der genug von der Welt gesehen hat und sich nicht scheut, immer wieder in sie hinauszutreten. Die verwöhnten Sprößlinge einer dekadenten Wohlstandsgesellschaft sind nicht in der Lage, Recht zu sprechen, sie sind nur die Knechte der Entfremdung von der Weisheit der Ahnen. Erkenntnisse möchten in die Tat umgesetzt werden. Wissen, das nicht umgesetzt werden kann oder wird, ist trocken und verliert seine Kraft; ganz besonders in Zusammenhang mit der eigenen Entwicklung. Gerade diesen Prozeß beschreibt die Abfolge Ansuz-Raidho vortrefflich. Das durch Ansuz gewonnene Wissen (die Inspiration des göttlichen Geistes) wird durch die folgende Raidho-Rune in Bewegung gebracht. Das Gehen, das Reisen und die Fortbewegung schlechthin sind die treffenden Sinnbilder dieser Rune, und zu all dem gehört auch der Rhythmus, und damit hat man den wichtigsten Aspekt dieser Rune dazugewonnen: Reisen im eigenen Rhythmus fordert den richtigen Weg. Letzterer ergibt sich nämlich ganz von selbst, wenn man sich wirklich in seinem eigenen Rhythmus bewegt und die Fremdbestimmung, soweit es nur geht, hinter sich läßt. Das Leben bringt es mit sich, daß man sich nach anderen Menschen richten muß, daß man sich zum Beispiel bei seiner Lohnarbeit nach einem fremden Rhythmus zu richten hat – dabei gibt man sich selbst teilweise auf und verläßt den eigenen Weg. Dabei wären Menschen, die ihren eigenen Takt und ihre eigenen Zeiten gefunden haben, wesentlich zufriedener mit sich selbst, und vor allem wären ihre Leistungen wesentlich effizienter. Raidho steht für eine Suche, eine Reise oder allgemein den rechten (im Sinne von „richtig“) Weg. In diesem Zusammenhang steht Raidho auch für die Strecken, welche die Sonne und die Sterne auf ihren zyklischen Bahnen zurücklegen. Jeder kann mit etwas Übung auf einem Pferd kurze Entfernungen zurücklegen. Das Geheimnis dieser Rune ist unter anderem aber die Ausdauer. Hohe Ziele erreicht man nur, wenn man das Ziel nicht aus den Augen verliert und mit echtem Willen den Weg hinter sich bringt, ohne sich dabei durch Probleme vom Ziel abbringen zu lassen.

Mythologie: Raidho steht mit Thor im Zusammenhang und symbolisiert das Rad seines Streitwagens. Dreht man die Rune um 90° im Uhrzeigersinn, kann man diese Symbolik erkennen. Raidho ist auch das Rad des Sonnenwagens. Raidho steht für den Weg im Leben eines jeden und wie er mit anderen Wegen zusammentrifft oder sie kreuzt. In der nordischen Mythologie werden diese Pfade als Fäden auf einer Spindel des Schicksalsrades gesehen, die von den Nornen gesponnen werden. Die Nornen sind drei Schwestern, die nahe bei der Wurzel Yggdrasils wohnen und diese mit dem Wasser aus der Quelle des Wyrd (altnordisch: Schicksal) begießen. Sie spinnen sowohl die Fäden der Götter, wie auch die der Menschen, aber was am wichtigsten ist, sie verstehen die Zusammenhänge zwischen Runen und Magie. Dieses komplexe Gebilde aus Fäden bildet ein Netzwerk. Jedes Ereignis formt einen anderen Weg auf diesem Netz. Wenn man an einem Faden vibriert, zittern viele andere mit ihm. So können bestimmte Ereignisse wieder zurück auf die Sicherheit Fehus schlagen, ohne daß man dies wirklich wollte. Raidho erinnert daran, daß, obwohl man seine Ziele erreicht hat (Ansuz), das Leben stetig weiter geht und man auch nicht stehen bleiben kann. Vielleicht kommt man sogar dort an, wo man gestartet war, aber auf einer anderen Ebene, die Reise endet niemals…

Magie: Raidho ist als Rune des Rhythmus und des Tanzes auch grundsätzlich die Rune des Kultes und der Rituale. Das Wort Ritual stammt sogar etymologisch von Raidho ab. Man „reitet“ ein Ritual in einem bestimmten Rhythmus, und jedes Ritual ist auch eine Reise in die geistige Welt. Das Ritual ist eine rhythmische Abfolge von magischen Handlungen, mit der man die Persönlichkeit und somit die Umwelt verändern kann (wie innen – so außen). Da Raidho ganz wesentlich mit dem Rhythmus des Lebens zusammenhängt, kann man diese Rune natürlich dazu verwenden, wieder in diesen Rhythmus hinein zu kommen und dann zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein – was wiederum die Wunder des Lebens ermöglicht. Durch Raidho kann man sich den Lebensweg ebnen, da man über die Stolpersteine hinwegsetzt. Durch die Raidho-Kraft wird man zum Ritter seines eigenen Lebensweges, man reitet selbst und wird nicht geritten. Raidho beschützt das Reisen. Alles, was man mit dem Reisen in Verbindung bringen kann, trifft meist auch auf Raidho zu. Ein Raidho-Amulett ist ein guter Schutz für ein Fahrzeug.

Anwendung: Konstruktiv angewandt, bringt Raidho die Gabe des Glücks und des in der eigenen Kraft ruhenden Lebens, neutral stellt sie die kosmischen Rhythmen dar, und destruktiv führt sie aus dem Rhythmus heraus, läßt manchmal sogar alles rückwärts ablaufen, oder Begebenheiten wiederholen sich, als Fluch oder zur Erkenntnis.

Wirkung: Förderung ritueller Fähigkeiten und Erfahrungen. Hilfe zum Zugang zu „innerer Führung“. Stärken des Bewußtseins für richtige und natürliche Vorgänge. Verschmelzen des persönlichen mit dem Weltrhythmus. Erfahrung von Gerechtigkeit. Förderung von Mobilität. Beschleunigen oder Stabilisieren von Zyklen. Festigung der eigenen Mitte. Schutz auf Reisen. Sieg bei Gerichtsprozessen. Amulette gegen Prozeßverluste und Reiseunfälle. Talismane für Gerichtsverhandlungen und Reisen. Die negativen Aspekte von Raidho sind: Stagnation, Unbeweglichkeit, Verlieren des Rhythmus beziehungsweise der Kontrolle über das „Pferd“. Somit kann man die dunkle Seite der Rune auch benutzen, um jemandem „vom hohen Roß“ zu werfen. Die Beschäftigung mit Raidho oder die Wirkung ihrer Energie trägt manchmal seltsame Früchte, denn um in den eigenen Rhythmus zu kommen, zerstört die Rune oft den alten völlig. Die alten, längst überfällig gewordenen Mauern werden niedergerissen, und man steht vor einem Scherbenhaufen, aus dem man mit neuem Rhythmus und neuer Identität wieder ins Leben hervorgeht.

Heilrune: Zuständig für Beine und Gesäßbacken. Einsatz zur Wiederherstellung einer gesamtorganischen Ordnung von Geist und Körper. Behandlung rhythmischer Störungen.

Orakelbedeutung: Reise, sowohl physische als auch weltanschauliche. Die richtige Entscheidung fällen und ausführen. Die Rune kann für einen Vorgang der Veränderung stehen.

Runenbotschaft: Man lerne die Welt und ihre natürlichen Gesetze kennen, nach denen sich alles bewegt. Man werde durch sie weise und gerecht. Bei Raidho geht es um den Rhythmus und um den eigenen Weg. Man sollte einfach mal sein eigenes Leben betrachten und sehen, wieviel davon von einem selbst bestimmt wird und wieviel man wegen den Anforderungen von außen macht. Man sollte versuchen, hierbei mindestens ein Verhältnis von 51:49 herzustellen. Dabei ist es ausgesprochen wichtig, daß man erst einmal wieder lernt, etwas für sich selbst zu tun, somit herauszufinden, was man selbst will und – natürlich – seinen eigenen Rhythmus zu finden. Selbständig arbeitende Menschen haben es da wesentlich leichter als die Knechte von Lohn und Brot, aber es geht bei beiden, wenn der Willen und die Inspiration vorhanden sind. Man denke einfach nur an die bisherige Abfolge des Futhark: Fehu liefert die Energie, Uruz die Bodenständigkeit und den Willen, Thurisaz die Wut und die Kraft, Ansuz die göttliche Inspiration des Geistes und Raidho den Rhythmus des eigenen Lebens. Nach dem Willen und dem Geist formt sich nun der Rhythmus einer Struktur heraus und kann Anwendung finden. Ein Pferd hört man schon von weitem kommen, man erkennt dessen Geschwindigkeit am Rhythmus des Hufschlags. Somit erschließt sich hier die Bedeutung der Raidho-Rune in Bezug auf das Reiten, einer der wichtigsten Fortbewegungsmethoden früherer Zeiten. Das Pferd ist ja seit seiner Domestizierung ein Freund des Menschen, und es gibt wohl nur wenige Tiere, mit denen man eine so innige Beziehung aufbauen kann wie mit Pferden. Wichtig beim Reiten ist der Einsatz des eigenen Willens, denn wenn das Pferd bemerkt, daß man diesen verliert, wird es einem mit seinem eigenen Willen durchgehen. Raidho hat also auch etwas mit der Kontrolle des Weges durch den eigenen Willen zu tun. Hier hält sozusagen die Struktur in das menschliche Leben Einzug. Es geht bei dieser Rune jedoch nur um die Symbolik oder die Tätigkeit des Reitens und nicht um das Pferd selbst. Dieses kommt erst im letzten Aett zum Zuge. Raidho steht mit dem Prinzip der Fortbewegung in Verbindung und dank des Laufs der Zeit kann man sich bewegen, ohne den Ort zu verlassen. Die Zeit wird zum Transportmittel der Entwicklung. Mit den Runen kann man verändernd auf den Rhythmus des Lebens einwirken.

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Kenaz
germanisch: Kenaz, Kaunaz
gotisch: Kusma (Schwellung)
altenglisch: Cén
altnordisch: Kaun (Geschwür)
Bedeutung: Feuer
Lautwert: K
Zahl: 6
Schreiben: K / Q / X
Kraft: passiv
Geschlecht: weiblich
Aett: 1. Freyr
Götter: Heimdall, Freyja
Baum: Föhre, Kiefer
Pflanze: wilde Rose
Kraut: Sumpfdotterblume
Edelstein: Blutstein
Farbe: helles Rot
Elemente: Feuer
Halbmond: 10.  Neumond
Zeit ca.: Anfang Sep. – Ende Sep.
Schlagworte: Feuer, Fackel, Kien(span), Erneuerung durch Tod und Opfer, Rune des Schmiedes und des Künstlers, Transformation, sexuelle Liebe, Entzündung, Schaden durch Feuer, Geschwür, assoziiert mit dem Kulten der Göttin Nerthus
Bedeutung: Kenaz bedeutet Kien(span), Fackel oder Feuer. Wenn man die Sonnenstrahlen in einem Parabolspiegel einfängt, entsteht im Brennpunkt extreme Hitze. Ein solches Feuer symbolisiert Kenaz. Somit kann man diese Rune als Rune der Erkenntnis bezeichnen, welche erst durch die Spiegelung in einem Gegenüber ermöglicht wird. In der modernen Version bedeutet das schottische „Ken“ soviel wie „wissen“ oder „verstehen“, und so sollte diese Rune auch interpretiert werden. Heute werden Inspiration und Wissen häufig mit Licht gleichgesetzt: „jemandem geht ein Licht auf“, oder bildlich erscheint er mit einer Glühbirne über dem Kopf. So bildlich kann man diese Rune auch deuten. Kenaz steht auch für das Licht von Sonne und Mond, und die Rune ähnelt in der Form doch einer Mondsichel. Anders als bei Thurisaz erlaubt Kenaz lediglich kleine Stücke der Weisheit zu erfahren, nur soweit man es braucht. Meistens kommt die Erkenntnis in Form einer plötzlichen Eingebung, und man sieht dann klar, was sonst verborgen war. Diese Denkweise ist mehr mit der rechten Gehirnhälfte verbunden, der Hälfte, die bei Frauen ausgeprägter ist. Dem Reisenden durch die Runen wird mit Kenaz ein weibliches Element mitgegeben. Kenaz ist das Symbol für Umwandlung jeder Art, ob diese im Inneren eines Menschen stattfindet (in Form einer Erleuchtung) oder diese sich auf der Ebenen der Umformung von Energie in Materie vollzieht. Auch das Feuer einer Idee und Erkenntnis, die im Inneren brennt und den Menschen erleuchtet, ist hier gemeint. Kenaz ist auch das Feuer der Leidenschaft, das im Menschen brennt und ihn zu verzehren droht. So versinnbildlicht Kenaz darüberhinaus die sexuelle Energie, die der Eingeweihte zu seiner Wandlung und Vollkommenheit nutzt. Auch diese Energie muß in geordneten Bahnen gehalten werden. Kenaz mahnt, den Körper rein zu halten, denn alles, womit man sich schadet und seine Lebensenergie schwächt, geht auch auf seine Nachkommen über. Kenaz ist aber wie ein Parabolspiegel eben auch ein Spiegel. Schaut man in einen so geformten Spiegel hinein, sieht man seltsam aus, aber durch den vergrößernden Effekt, kann man einzelne Dinge besser erkennen (Schminkspiegel sind deshalb häufig Hohlspiegel). Ähnlich ist es auch in der nicht ganz so alltäglichen Wirklichkeit. Kenaz verwandelt das Selbstbild erheblich. Das Feuer der Erkenntnis erhellt schonungslos das vergrößerte Detail, und somit kommt man wieder bei der Bedeutung dieser Rune als Fackel an. Reflektieren bedeutet auch, über etwas nachzudenken und es mit dem Intellekt zu durchleuchten, sich eine eigene Meinung zu etwas zu bilden. Man schafft sich also ein eigenes Bild, welches sich aus den erhaltenen Informationen und den eigenen Erfahrungen zusammensetzt. Die Reflektion des Intellekts erleuchtet also das Bewußtsein und bringt Licht in das Dunkel des Unterbewußtseins. Kenaz ist auch für das Konzept der Verwandtschaft (engl.: kin) von Bedeutung, besonders in Zusammenhang mit jenem Teil der Stammesüberlieferungen, der eine Einheit der lebenden und toten Stammesmitglieder vertritt. Eine andere, aber sekundäre Bedeutung von Kenaz ist im Jüngeren Futhark in Form der Kaun-Rune zu finden, die statt der Kenaz-Rune im Älteren Futhark jetzt den K-Laut vertritt. „Kaun“ bedeutet im Nordischen Geschwür und das damit verwandte gotische „Kusma“ (Schwellung), und geraten die Kenaz-Kräfte außer Kontrolle, mag Kenaz tatsächlich zum Geschwür werden, welches ungezügelt wächst und ein   negatives Feuer (Fieber, Entzündung, Wundbrand) verursacht. Die Zerstörung des Gesunden durch destruktive Energie ist die Bedeutung der Kaun-Rune.

Mythologie: Ein weiterer Aspekt von Kenaz ist die Erzeugung eines Dritten aus der Vereinigung von Zweien. Gegensätze werden in einer ästhetischen Art und Weise zusammengefügt und das Ergebnis dieser Vereinigung im Sichtbaren manifestiert. Kenaz ist daher die Rune menschlicher Leidenschaft, Lust und sexueller Liebe in ihrer positiven Bedeutung. Hier liegt die emotionelle Wurzel der Kreativität in allen Bereichen. Dieser Aspekt der Rune entspricht in vielem der Göttin Freyja. In der Halle spendet die Fackel Licht und Sicherheit, die dunkle Nacht wird erhellt, der Mensch kann in seinem Schein kreativ tätig sein oder gesellig beisammen sitzen, um das Nachtmahl einzunehmen. Kenaz ist die Idee, welche die dunkle Götternacht erhellt und im neuen Göttertag umgesetzt wird. Auf jeden Fall ist hier ein schöpferischer Moment in Form von Lichtwerdung und Transformation versinnbildlicht. Die Kraft, die in diesem Vorgang steckt, beherrscht der Mensch und nutzt sie, um kreativ zu formen. Kenaz ist das heilige Feuer des Herdes,   an dem die Germanen ihr Ahnenopfer dargebracht haben, und das heilige Feuer der Schmiede, das die göttliche Schaffenskraft symbolisiert. Kenaz verkörpert das Mysterium der Regeneration durch Tod oder Opferung. Sie ist die Rune des Feuers, d.h. des vom Menschen kontrollierten Feuers in Form der Fackel. Rituell gesehen ist Kenaz das Feuer der Schöpfung, des Opfers, der Feuerstelle und der Esse – vom Menschen kontrolliertes und einem bestimmten Zweck dienendes Feuer. Die Verbrennung als Begräbnisritual erleichtert die Transformation der psychischen Aspekte des Menschen in neue und regenerierte Formen und verhindert ihren Rückfall in die physische Ausgangsform. Im Opferfeuer wird das Fleisch des Opfertiers gegart und geheiligt und damit vorbereitet für den Genuß durch Götter und Menschen. Das Feuer wird stets als transformierende und regenerierende Kraft angesehen.

Magie: Kenaz ist in der Tat wie ein Parabolspiegel. Bei einem solchen wird etwas eingefangen und wieder   abgestrahlt, wobei alles Eingefangene auf einen Brennpunkt gebracht wird – so auch bei Kenaz. Mit ihrer Hilfe kann man auch magisch sehr genau „peilen“ beziehungsweise feststellen, aus welcher Richtung etwas kommt. Ob das nun positive Energie eines Freundes ist oder sogar ein magischer Angriff (im ersten Moment unterscheiden sich diese Wahrnehmungen sowieso selten), man kann es anpeilen und orten. Selbstverständlich geht das auch mit allen anderen Formen von „Sendern“. Man wird durch Kenaz aber nicht zum einem Empfänger, denn man nimmt nicht auf, sondern sammelt und fokussiert lediglich. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Gerade aus diesem Grund eignet sich Kenaz auch hervorragend dazu, magische Angriffe (oder wie immer man diese wenigen Momente im Leben auch betiteln mag, bei denen man ganz deutlich spürt, daß etwas von außen auf einen einwirkt und die Schutzschichten des eigenen Raumes durchbrechen will) abzuwehren. Das auf einen Gesendete wird ganz einfach gesammelt und wieder zurückgeschickt. Mit dieser Technik zieht man sich auch keinen Ärger zu, solange man diese Energie nicht noch zusätzlich verstärkt – einfach nur zurückschicken, das genügt völlig. Im Runenlied Odins heißt es: „…so wer mich versehrt … und den andern allein der mir es antut, verzehrt der Zauber, ich bleibe frei.“ Odin schickt mit der Rune Kenaz den Runenzauber wieder zurück zum Absender und bleibt unversehrt. Kenaz verkörpert außerdem die Fähigkeit und den Willen, etwas hervorzubringen und zu erschaffen. Sie ist deshalb die Rune des Künstlers und Handwerkers und ein Symbol für die technischen Aspekte der Magie. Die kontrollierte Macht der Psyche wird mit der kontrollierten Energie der Natur kombiniert und aus dieser Verbindung geht das Werk hervor. Feuer hat aber auch einen zerstörerischen Aspekt, der dann wirkt, wenn die Macht von Kenaz unkontrolliert eingesetzt wird. Das Element Feuer ist zunächst undifferenziert, kann aber als Herdfeuer oder Hausbrand völlig unterschiedliche Konsequenzen hervorrufen. Wenn es ausbricht, kann es als grundlegendes Element der Schöpfung im spirituellen Sinne sowohl Kreation als auch Zerstörung bewirken. Eine angemessene Kontrolle dieser Kraft ist sehr wichtig.

Anwendung: Positiv ermöglicht Kenaz den Zugang zur inneren Fackel des Wissens, neutral spiegelt sie die Welt (welche auch immer) und negativ wirft sie den Menschen auf sich selbst zurück, entzündet ein Feuer unter dem trägen Hintern. Einer der negativen Aspekte dieser Rune wäre ihre Anwendung als unerwünschtes, bewußtseinserweiterndes Instrument bei Menschen, die nicht darum gebeten haben. Man macht ihnen dann sprichwörtlich „Feuer unter dem Hintern“, und sie werden gezwungen, mit der freigesetzten Energie etwas in Bewegung zu setzen. Entweder sie rennen vor sich selbst und ihren Problemen davon, oder sie bezwingen eine weitere Hürde auf dem Lebensweg. Auch ein noch so gut gemeinter Versuch, einen Menschen auf seinem Weg weiterzubringen, kann mehr Schaden als Nutzen anrichten, wenn er nicht selbst darum gebeten hat. Derartige gut gemeinte Hilfe kann eine sehr negative Ausübung von Magie sein.

Wirkung: Fördert die Fähigkeiten auf allen Gebieten. Kreative Inspiration. Prozesse der Regeneration und Heilung. Liebe (insbesondere die sexuelle). Schutz vor Feuer. Besänftigen von cholerischem Temperament. Aktive Verteidigung, Gegenangriffe. Amulette gegen Brandausbrüche, Fieber und Entzündungen. Talismane zur Steigerung von Kreativität und sexuellem Erfolg.

Heilrune: Behandlung von Entzündungen, Vereiterungen, Brandwunden und Fieber, Erkrankungen des Genitalbereichs, Heilung von Augenleiden. Kenaz verstärkt Heilungsprozesse.

Orakelbedeutung: Möglichkeit gesundheitlicher Probleme sowie allgemeiner geistlicher und körperlicher Kränklichkeit oder des Unbehagens. Kenaz kann Gefahr oder eine innere Sperre darstellen, die zum Erreichen der eigenen Ziele überwunden werden muß. Aber es kann auch Weisheit, Einsicht, die Lösung eines Problems, eine kommende kreative Phase, Inspiration oder Erleuchtung bedeuten.

Runenbotschaft: Man halte seinen Geist, seine Seele und seinen Körper rein, damit sich die schöpferische Kraft, die in einem wohnt, entfalten kann und auch für seine Nachkommen erhalten bleibt. Man entwickle Klarheit über die konstruktiven Aspekte seiner Leidenschaften und nutze sie zur Förderung seines Lebens. Man lerne, kreativ mit den Kräften des Feuers auf allen Ebenen umzugehen. Feuer kann Leben erhalten und es auch zerstören – vom Menschen allein hängt es ab, wie er es nutzt.

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Gebo
germanisch: Gebo
gotisch: Giba
altenglisch: Gyfu
altnordisch: Gipt
Bedeutung: Gabe
Lautwert: G
Zahl: 7
Schreiben: G
Kraft: aktiv
Geschlecht: beide / neutral
Aett: 1. Freyr
Götter: Odin
Baum: Ulme
Pflanze: Eberraute
Kraut: Stiefmütterchen
Edelstein: Opal
Farbe: dunkles Blau
Elemente: Luft
Halbmond: 9.  Vollmond
Zeit ca.: Mitte Aug. – Anfang Sep.
Schlagworte: Gabe, Geschenk (auch aus den Geistwelten), Austausch, Gefolgschaft, Gabe der Götter an treue Gefolgsleute
Bedeutung: Gebo bedeutet Geschenk oder Gabe. Das Prinzip von Gebo beinhaltet dabei auch die Gegengabe, die sich aus einem Geschenk ergeben muß. Geschenke sind nicht nur Aufmerksamkeiten, sondern initiieren eine soziale Bindung. Gebo ist die Rune der Verbindung, besonders der Verbindung zwischen Menschen. Bis jetzt war die Reise durch die Rune eine einsame. Diese Rune repräsentiert die Orte, an denen man mit anderen interagiert und erlaubt eine Form der bewußten Beziehung zu anderen. Solche Beziehungen werden durch den Austausch gegenseitiger Geschenke gefestigt. Das Zeichen eines Geschenks als Symbol eines Schwurs oder eine Bundes ist ein sehr altes Ritual, so zum Beispiel im Lehnswesen. Man verschenkte Land und band damit die Bewohner an sich. Im Gegenzug mußte der Schenker das Land im Kriegsfall beschützen. Aber auch der Ring zwischen zwei Liebenden zeigt eine Verbindung durch Geschenke. Geschenke an die Götter haben die gleiche Grundlage. Diese Geschenke zeigen die Loyalität zu dem Gott und erwarten im Gegenzug die Akzeptanz des Gottes. Man erwartet aber direkt keine Gegenleistung. Gebo findet sich oft als Symbol der Gastfreundschaft im Gebälk von Fachwerkhäusern, manchmal absichtlich, meist aber aus statischen Gründen. Die Gebo-Rune zeigt sich durch das Überkreuzen zweier Balken als Struktur, die sich auch im Multiplikationszeichen × wiederfindet,   ein Symbol für Mehrung und Wechselbeziehung zwischen zwei Kräften, die mehr ergeben als nur die Summe ihrer Teile.

Mythologie: Das Göttertrio Odin, Wili (Hönir) und Ve (Loki) belebte die noch hölzernen ersten Menschen Ask und Embla, und seit dieser Zeit vergelten die Menschen den Göttern diese Gabe durch Treue und Opfer, was wiederum eine Gabe der Götter in Bewegung setzt und sich somit ein kontinuierlicher Kreislauf zwischen Menschen und Göttern entfaltet. Nachdem die Götter die ersten Menschen belebt hatte, bauten sie sich Asgard, die Heimat der Götter, welche mit der Welt der Menschen (Midgard) in Verbindung und Austausch steht. Dieser Austausch findet über die Regenbogenbrücke Bifröst statt, welcher die Brücke zwischen Asgard und Midgard darstellt. Auf diesem Wege kommen die Energie und die Gaben der Götter auf die Erde. Durch diesen gerechten Austausch entsteht Stabilität. Um zu einem ausgeglichenen Leben zu gelangen, ist es wichtig, die Konflikte unter Menschen sofort beizulegen und zu klären. Ein ungeklärter Konflikt wirkt sonst wie ein schleichendes Gift und macht die Kraft von Gebo zunichte. Gebo steht auch für die vier Himmelsrichtungen und die vier Elemente und die sich aus deren Kräften ergebende energetische Stabilität auf der Erde. Die Opferriten waren Mittelpunkt der germanischen Religion. Sie stellten eine Initiation dar, welche die Verbindung zu den Göttern ermöglichte. Der Germane opferte nicht aus Angst, sondern aus Dankbarkeit und zum symbolischen Erhalt des natürlichen Gleichgewichts für empfangene und erwünschte Gaben. Gebo ist die Rune der „Gabe der Götter“ an die Menschen und umgekehrt. Ein Verhältnis gegenseitigen Gebens und Nehmens herrscht zwischen Menschen und Göttern, zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Natur. Wer nicht gibt, dem   wird nicht gegeben, der tritt aus dem so wichtigen Austausch heraus, entzieht sich jeden Wirkens und der Weiterentwicklung in der Welt. Das Gebo-Prinzip kommt in dieser gegenseitigen Abhängigkeit von Geben und Empfangen voll zum Ausdruck. Man lebt durch seine Götter (die man als archetypische Prinzipien im Inneren trägt), und sie leben durch den Menschen. Der diese Wechselbeziehung eingegangene Mensch wird zu einem Teil des Göttlichen und erfährt die Gaben der Götter in all ihrem Reichtum und ihrer Faszination (aus Gebo gehen Ingwaz und auch Othala hervor). Wer sich öffnet und sich den Göttern zum Geschenk macht, erhält den unendlichen Reichtum des germanischen Erbes als Gegengabe und die Verpflichtung, dieses Erbe zu pflegen und weiterzugeben. Die Götter sind solange tot, wie man nicht an sie glaubt. Findet man seinen Glauben an sie wieder, damit den Glauben an einen selbst, werden sie mit jedem einzelnen Menschen, der sich ihnen zuwendet, unendlich an Kraft gewinnen. Auch das genetische Material ist etwas, was von den Göttern als ewiges Geschenk und Verpflichtung gegeben wurde. Das menschliche Chromosom hat mit seinen beiden Chromatiden weiblichen und männlichen Ursprunges die Form der Gebo-Rune. Auch in der geschlechtlichen Beziehung zwischen Mann und Frau wirkt das gegenseitige Verhältnis von Geben und Empfangen. In diesem Bündnis verschmelzen beide zu einem schöpferischen Ganzen. Ohne dem, was der eine gibt, ist der andere unvollständig. Die Germanen wußten um dieses Mysterium, darum sah der Germane seine Frau als ihm ebenbürtig an. Er schätzte ihre weiblich-intuitive Geisteskraft, ihre Kreativität und ihre lebensspendende Liebesfähigkeit als höchste Werte und war sich der Tatsache bewußt, daß sie zusammen Teil des heiligen Lebenszyklus sind. Die Frau hatte in der germanischen Gesellschaft ihren festen Platz als Mutter, Hüterin der Sippe, Heilerin, runenkundige Seherin und Priesterin und genoß in ihren Funktionen hohes Ansehen. Sie war dem germanischen Mann Kameradin in allen Lebenssituationen, wenn es sein mußte, auch mit der Waffe in der Hand. In der germanischen Mythologie erscheint sie als weise und wissend. Der Mann erhöhte sich erst durch sie zum Helden oder König, ja sogar der Auf- und Untergang eines ganzen Reiches ist von der richtigen Verbindung zwischen Mann und Frau abhängig. Auch die Walküren wählen den Helden und küren den König. Die südländische Mißachtung und Erniedrigung des Weiblichen kam erst mit dem Christentum in die nordisch-germanische Welt und erreichte ihren Gipfel in der systematischen Ausrottung wissender Frauen durch die Inquisition.

Magie: Man kann diese Rune benutzen, um disharmonische Zustände wieder ins Gleichgewicht, in Harmonie zu bringen. Auch als Binderune findet sie Verwendung, um entgegengesetzte runische Energien ins Gleichgewicht zu bringen. Selbstverständlich kann man Gebo auch für einen Fluch gebrauchen, indem man Gleiches mit Gleichem bekämpft, wobei dann jedoch das Risiko sehr groß ist, daß das „Geschenk“ wieder zurückkommt. Um zwei Menschen, Frau und Mann (also zwei entgegengesetzte Polaritäten), zusammenzubringen, kann man Gebo ebenfalls verwenden, denn sie harmonisiert. Männliche und weibliche Seelenseite sind in einem Menschen ins Gleichgewicht gebracht worden, und somit wird er zu einer Liebesbeziehung befähigt, die sein Seelengleichgewicht oder auch Ungleichgewicht wiederspiegeln wird. Gebo steht ferner in Bezug zur Ekstase – sei es nun die Ekstase, welche beim Zusammensein eines Paares entsteht oder die gnostische Ekstase eines magischen Rituals. Die Ekstase selbst harmonisiert (wie Gebo) unausgeglichene Kräfte. Aus der Vereinigung zweier Kräfte geht eine dritte hervor, und das ist Wunjo, die achte Rune des Futhark. Setzt man Gebo zur Harmonisierung und Zusammenführung zweier im Inneren befindlicher entgegengesetzter Kräfte ein, so wird eine Dritte daraus hervorgehen. Man kann diese Rune als Seelenmedizin verwenden, um Spannungen aufzulösen und in kreative Energie umzuwandeln. Gebo steht auch für das Mysterium der psychischen Vereinigung zweier oder mehrerer Menschen, um eine schöpferische Macht hervorzubringen, welche die Summe ihrer Einzelkräfte übersteigt. Es ist auch die Rune der sexuellen Magie. In altgermanischen Zeiten wurden sexuelle Magie besonders zur Erlangung göttlichen Wissens und göttlicher Weisheit praktiziert. Gebo ist die Rune der (nichtsexuellen) Liebe unter Geschwistern und der psychosexuellen Kraft, die zwischen zwei Kraftpolen ausgetauscht wird – zwei menschlichen oder zwei göttlichen. Im letzteren Fall steht Gebo für die sexuelle Lebenskraft, wie sie in der Fruchtbarkeitsmagie und in schamanischen Praktiken Anwendung findet.

Anwendung: Gebo ist die erste der fünf im Futhark vorkommenden Runen, die weder wend- noch umkehrbar sind. Man kann Gebo drehen und wenden, wie es einen beliebt, sie bleibt doch immer die Gleiche. So gibt es auch nur einen neutralen Aspekt und dieser ist das Prinzip, daß alles was man in die Welt gibt, auch wieder zurückkommt. Der negative Aspekt einer Gebo-Rune wäre allenfalls ein wohlgemeinter Wunsch für einen Mitmenschen, der jedoch noch gar nicht reif dafür ist. So wird der wohlgemeinte Wunsch zu einem Fluch. Gleiches wird mit Gleichem vergolten – das wäre die Schattenseite der Rune und ist auch die Warnung für Runenzauberer, denn da ein Austausch stattfindet, bekommt man nach dem Magiergesetz seine Flüche eines Tages auch irgendwie wieder zurück.

Wirkung: Sexualmagie (Einweihung durch Sexualmagie), mystische Vereinigung. Steigerung der magischen Kräfte. Harmonie zwischen Geschwistern und Liebenden. Magischer Einfluß im Reich der Götter und der Menschen. Erlangen von Weisheit. Fördern des Gruppenzusammenhalts. Schutz vor Unterwanderung und Zwietracht. Liebeszauber. Amulette gegen Geiz, Erstarrung und unberechtigte materielle Ansprüche anderer. Talismane für Liebe und Wohlstand Für Bindezauber sowie für Segenssprüche oder Flüche.

Heilrune: Zuständig für Vergiftungen, Kräftigen der inneren Mitte, Auflösen von Blockaden, Freisetzen des Energieflusses, Harmonisieren sexueller Strömungen.

Orakelbedeutung: Geschenke oder Gabe, sowohl im Sinne von Opfer als auch von Großzügigkeit, Verträge und persönliche Beziehungen. Gebo kann auch eine Verbindung, Liebe, Heirat oder Partnerschaft bedeuten.

Runenbotschaft: Man sei großzügig und gebe, denn daran erkennt man den wahren Wert eines Menschen. Man erlebe die Ekstase der Großmut und der Freigebigkeit. Man klammere sich an nichts – dann können die Energien ungehindert zum Wohle aller fließen. Am Ende wird man doch alles Materielle zurücklassen. Das gegenseitige Geben und Nehmen ist die Grundlage aller freien Entfaltung. Doch auch das Zuviel verabscheuen die Götter ebenso wie das Zuwenig. Man gebe auch sich selbst dem Göttlichen und empfange dessen Gaben. Im Hávamál steht geschrieben: „Der Freund soll dem Freunde Freundschaft gewähren und Gabe gelten mit Gabe. Hohn mit Hohn soll der Held erwidern, und Losheit mit Lüge.“

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Wunjo
germanisch: Wunjo
gotisch: Winja (Weide)
altenglisch: Wynn
altnordisch: Vend
Bedeutung: Wonne
Lautwert: P
Zahl: 8
Schreiben: W / V / Q
Kraft: passiv
Geschlecht: männlich
Aett: 1. Freyr
Götter: Odin
Baum: Esche
Pflanze: Rittersporn
Kraut: Flachs
Edelstein: Diamant
Farbe: Gelb
Elemente: Erde
Halbmond: 9.  Neumond
Zeit ca.: Anfang Aug. – Anfang Sep.
Schlagworte: Wonne, Freude, Sippe, Stamm, gemeinsame Wurzel und Herkunft, harmonisches   Zusammenleben, Kameradschaft, Vereinigung unterschiedlicher Kraftfelder, Abwesenheit von Leid und Kummer
Bedeutung: Wunjo bedeutet Wonne oder Freude und ist Ausdruck jener wohligen Zufriedenheit, die man in früheren Zeiten Wonne nannte. Diese Rune symbolisiert das Geschenk für die viele Arbeit, welches man unter Freunden findet, die einem auch in den schlimmsten Situationen nicht in den Rücken fallen. Wunjo ist die letzte Rune des ersten Aetts und steht damit für das Ende des ersten Zirkels und für die Vorbereitung der nächsten Gruppe. Es ist eine sehr positive und stabile Rune, aber ebenso ein Ort, an dem viele Menschen auf ihrer Reise verweilen. Sie ist mit Walhalla verbunden, denn ihr Paradies währt nicht ewig (in Walhalla wartet man auf die Götterdämmerung Ragnarök). Wie der Reichtum Fehus ist das Glück Wunjos nur eine temporäre Illusion. Man hat den Erfolg nur auf einer Ebene erreicht und es gibt noch viele Weisheiten zu lernen. Wunjo ist allerdings ein willkommener Ruhepunkt auf der Reise, eine Ort an dem man auftanken kann und sich auf den Rest der Reise vorbereiten sollte. Es ist auch der Zeitpunkt zu reflektieren, was man erreicht hat. Wunjo zeigt ein Stückchen von dem, was möglich ist, aber wenn man sich zu früh nach diesen fernen Zielen streckt, werden sie verschwinden, bevor man die Ziele erreichen kann. Das magische Werkzeug Wunjo als Hammer birgt eine große Palette an Möglichkeiten. Man kann beginnen, Pläne zu schmieden, denn jetzt ist ein Punkt der Ruhe und Zufriedenheit erlangt, den man nicht dazu nutzen muß, sich faul auszuruhen. Man kann auch einen Schritt weitergehen und sich in das Aett der Zauberer vertiefen. Niemand muß, doch jeder kann, wenn er will. Die bisher erarbeiteten Kräfte und Möglichkeiten des Bauern-Aetts geben die Standfestigkeit, die man benötigt, um in das Aett der Zwischenwelten zu gelangen. Mit Lebensfreude läßt es sich bekanntlich besser arbeiten als mit einer Portion Angst und Weltenschmerz. Wie man die Kraft von Wunjo letztendlich nutzt, bleibt individuell. Sie kann dazu dienen, Zufriedenheit herzustellen, zu seinem Stamm zurückzufinden oder eben, um Erwirtschaftetes im Leben zu sichern und zu erhalten. Mit Wunjo ist man nun am Ende des ersten Aett angekommen. Begonnen hat alles mit der feurigen Kraft, die für Fruchtbarkeit (Fehu) stand. Der Weg des Bauern ging weiter mit dem Auerochsen Ur (Uruz), die chaotischen Kräfte der Wetterriesen, der Thursen (Thurisaz) machten ihm zu schaffen, aber die Hilfe der Götter oder Asen (Ansuz) war ihm gewiß, und er erkannte den Rhythmus (Raidho) der Jahreszeiten. Er besann sich in stillen Stunden und sann über die gemachten Erfahrungen, sammelte Wissen und Kenntnis (Kenaz), welches er zusammen mit Freunden als Geschenk (Gebo) austauschte, um schließlich und endlich in seinem Stamm, seiner Familie die Wonne (Wunjo) seine ihm gebührende Stellung einzunehmen.

Mythologie: In der Welt der alten Germanen war die Gesellschaft „stammesorientiert“, denn ein starker traditioneller Clan bot den wirkungsvollsten Schutz gegen Eindringlinge von außen oder ein totalitäres System von innen. Indem er der Ehre und der Integrität des Stammes den Vorrang einräumte, war der Einzelne am besten imstande, seine Freiheit zu wahren. Wunjo verkörpert das Mysterium des harmonischen Zusammenlebens verschiedener verwandter Kräfte. Innerhalb der Stammesgemeinschaft stellt dies die Quelle höchster Freude dar. Wenn alle Mitglieder des Stammes in harmonischer Weise zusammenarbeiten, während sie in ihre Umwelt integriert sind, so herrscht ein wahrhaft heiliger Zustand. Wunjo wird offenbart, wo Menschen sich in ihrem Urgrund vereint erleben (aus Laguz wird Wunjo). Sie ist die Rune der Seelenverwandtschaft, auf deren Grundlage Menschen ihre fruchtbaren Beziehungen aufbauen sollten, und der man als verbindende Gemeinsamkeit Vertrauen schenken kann. Wunjo ist dem beschert, der ohne große Kämpfe ein ausgeglichenes Leben führen darf und in Einheit mit dem Göttlichen lebt. Wunjo ist der Wunsch, der am Anfang jeden Werdens steht und die Kräfte des Willens freisetzt. Er beinhaltet die Erinnerung an das Urzentrum, in welchem der Mensch in Einheit mit dem Göttlichen leben durfte und die er im tiefsten Inneren seiner Seele wieder anstrebt. Der Wunsch und der Wille sind die Kräfte, die den Weg zur inneren und äußeren Harmonie und Vollkommenheit öffnen. Das Symbol Wunjos erinnert an eine Stammesfahne oder, liegend gezeichnet, an einen Pflug beziehungsweise einen Hammer. All diese Attribute stehen für das Ziel des Bauern-Aett, da ein Pflug es möglich macht, den Boden zu bewirtschaften und somit das Leben zu sichern, ein Hammer für die gestalterischen Fähigkeiten eines Schmiedes steht und der Anblick der Stammesfahne bei den Vorfahren Freude auslöste. Heutzutage fällt es schwer, sich diesen nationalen Stolz, diesen Zusammenhalt sowie die damit verbundene Sicherheit und Freude eines Clans, eines Stammes oder eines Volkes zu vergegenwärtigen. Mit genügend Geschichtswissen weiß man schließlich auch um die Schattenseiten eines Fahnen-Treue-Eides. Die Fahne symbolisiert den Stamm und somit die Vollkommenheit, den Frieden und die Freude der Ahnen. Wunjo erinnert auch an das Wünschen, und Odin ist der Erfüller der Wünsche. Der Nikolaus ist der verchristlichte Nachfahre Odins.

Magie: Diese Rune umschreibt ausgewogene Energiezustände, die den vollkommenen Zustand der Harmonie erreicht haben. Gegensätze werden aufgehoben, es findet zusammen, was zusammen gehört; sei es aus Gleichheit oder aus Gegensätzlichkeit heraus. Wunjo entsteht bei der Verschmelzung von Mann und Frau als Einheit, die sich aus Gegensätzlichkeit ergibt und beglückt. Freude ist aber auch da, wo Gegensätzlichkeit noch nicht entstanden ist und sich alles in ungestörter energieloser Ruhe befindet. Wenn man einmal seinen Seelenweg gefunden hat, trifft man fast immer auf Menschen, die sich für die gleichen Dinge interessieren, eine ähnliche Lebensphilosophie ihr eigen nennen, und mit denen man ziemlich schnell auf einen Nenner kommt. Vieles mag unterschiedlich erscheinen, doch im Wesenskern ähneln sich diese Menschen ungemein. Wollte man aus dieser Gemeinschaft nun eine Gruppe bilden, die zusammen einen Stamm oder einen Clan repräsentiert – also eine lebendige Gruppe – dann könnte man Wunjo als harmonisierende und verbindende Rune einsetzen. Sie vermag unterschiedliche Energien zu harmonisieren. Dies wird im Falle eines Stammes oder Clans besonders wichtig, wenn es keinen befehlenden Anführer geben soll, sondern eine lebendige und für jeden einzelnen Menschen individuelle Art des Seins und Tuns. Eine religiöse Gemeinschaft, die Menschen mit verschiedenen Ansichten zusammenbringen will, ohne daß der eine dem anderen seiner Ansichten wegen Schlechtes will, braucht die Wunjo-Rune in ihrem magischen Konzept. Wunjo kann dazu verwendet werden, um entgegengesetzte runische Kräfte „auf einen Stamm“, beziehungsweise unter einen Hut zu bringen, damit sie gemeinsam auf ein bestimmtes Ziel hinarbeiten können. Gebo wird als Hilfsmittel benutzt, um Polaritäten auszugleichen und Wunjo, um „innere Gegensätzlichkeiten“ zu harmonisieren. Das christliche Pax Christi-Zeichen entspricht nämlich genau einer Binderune aus Wunjo und Gebo und hegt ähnliche Absichten, und wieder einmal hat die Kirche etwas Urheidnisches gestohlen. Wunjo kann benutzt werden, um Wünsche in Zusammenhang mit dem Weg des Willens zu verwirklichen. Wunjo verleiht Wünschen Form und die nötige Harmonie, um sie zu verwirklichen. Nur wenn ein Wunsch mit etlichen anderen Ebenen des Seins im Einklang steht, kann er erfüllt werden – diese Harmonisierung der Ebenen bewirkt Wunjo. Die Macht dieser Rune hilft bei der Förderung von Kameradschaft und Wohlwollen zwischen Brüdern und Schwestern und spielt damit eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung von Gesellschaften und Gilden. Wunjo repräsentiert die Energie, die unterschiedliche Kraftfelder vereint, und ist damit ein äußerst wertvolles Konzept für die Runenmagie. Mit Hilfe dieser Energie ist dem Runenmagier möglich, mehrere Runen zu einer einzigen harmonischen Kraft zu vereinen, die auf ein spezifisches Ziel ausgerichtet werden kann.

Anwendung: Positiv stellt Wunjo die Wonne einer Liebesnacht dar. Neutral die Lebensfreude, welche sich aus einer familiären Gemeinschaft ergibt und negativ wird Wunjo Sinnbild der Trauer und des Abschiedes.

Wirkung: Stärkt Verbindung und Zusammengehörigkeit. Beschwören von Kameradschaft und Harmonie. Verhindert Entfremdung. Glück und Wohlbefinden. Bewußtwerden der Vielschichtigkeit der Beziehungen zwischen allen Dingen. Verbindung der Runen für spezifische Zwecke. Steigern von Humor, Heiterkeit, allgemeinem Wohlbefinden und der eigenen Anziehungskraft. Amulette gegen Mutlosigkeit, Depression und   Pessimismus Talismane für allgemeines Glück, Erfolg eines Unternehmens, Wohlbefinden und Zusammenhalt in Familien und anderen Gemeinschaften. Wunjo verhilft zu Gemeinschaften, Gruppengeist, gemeinsame Arbeit an einem Projekt und Integration innerhalb einer bestimmten Gruppe.

Heilrune: Zuständig für Atemstörungen und allgemeiner Schmerzlinderung. Einsatz zur seelischen Aufheiterung und Steigerung der Lebensfreude. Behandlung von Potenzproblemen. Förderung der Genesung durch Stärkung des Gesundheitsbewußtseins.

Orakelbedeutung: Wonne, Freude, Erfolg, Anerkennung, Belohnung, das Erreichen von Zielen, aber auch die Möglichkeit des Übertreibens. Bei Zügelung allgemeiner Erfolg und Wertschätzung.

Runenbotschaft: Der Wunsch eröffnet die Welt des Willens. Man wünsche sich die Einheit, die einen stark macht. Freude in der Gemeinschaft und Freude durch die Gemeinschaft. Durch den eigenen Beitrag wird die Gemeinschaft bereichert und durch die Vielfalt der Gemeinschaft ergänzt man die eigenen Mängel. Durch dieses Prinzip wird eine Sippe nach außen hin zu einem geschlossenen, widerstandsfähigen Ganzen, welches von den Eigenheiten aller Mitglieder lebt. Man pflege deshalb aktiv die Beziehung zur physischen wie zur seelischen „Sippe“. Man vernachlässige keine Freundschaften und bereinige etwaige Zwistigkeiten in seiner näheren Umgebung. Man lasse sich nicht herunterziehen, sondern lebe fröhlich.


Hagalaz
germanisch: Hagalaz
gotisch: Hagl
altenglisch: Hægl
altnordisch: Hagall
Bedeutung: Hagel
Lautwert: H
Zahl: 9
Schreiben: H
Kraft: aktiv
Geschlecht: weiblich
Aett: 2. Hel
Götter: Hella, Holda
Baum: Eibe und Esche
Pflanze: Farn
Kraut: Maiglöckchen
Edelstein: Onyx
Farbe: helles Blau
Elemente: Wasser
Halbmond: 8.  Vollmond
Zeit ca.: Mitte Jul. – Anfang Aug.
Schlagworte: Hagel, Graupeln, zerstörerische Naturkräfte, Zerstörung (auch von eigenen Hindernissen)
Bedeutung: Diese Rune bedeutet Hagel und ist kalendarisch dem Juli/August zugeordnet, eine Zeit, in der es tatsächlich häufig hagelt. Zusätzlich steht Hagalaz für die harte Form der Reinigung und Heilung. Hagalaz gehört zu einer der mysteriösesten Runen. Sie leitet die Einweihung in das Reich zwischen den Welten ein, beziehungsweise dem Verständnis dafür. Es ist die Rune des heiligen Haines im Kosmos. Diese Rune umfaßt alles. Hagel zerstört zwar die Ernte, doch gerade diese Zerstörung offenbart ein Geheimnis. Hagalaz enthält sowohl zerstörerisches Potential in Form des Hagels, aber auch die Kraft der Transformation, da das Eis zu Wasser wird, wenn es den Boden erreicht. Dieses Wasser trägt dann wieder zu Fruchtbarkeit und Wachstum bei. Damit ist es Zeichen für die Entstehung von Neuem durch die Zerstörung von Altem. Hagalaz spiegelt ein Ereignis wider, auf das man keinen Einfluß hat, welches über einem hereinbricht mit der Gewalt eines Hagelsturms, und das ertragen werden muß. Dieses Ereignis kann zerstörend wirken, schärft aber zugleich auch die Vorsicht für zukünftige, ähnliche Situationen. Man kann in einem derartigen Geschehen auch das Wirken der Naturkräfte sehen, denen der Mensch in solchen Situationen einfach untergeordnet ist.

Oft wird die Hagel-Rune Hagalaz wegen des gleichklingenden Anlautes auch in Bezug zu Hel, beziehungsweise deren Erscheinungsformen als Holle, Berchta oder Perchta, gesetzt, wofür es jedoch keine direkten Quellenbeweise gibt.

Mythologie: Die Idee, daß etwas Altes zerstört werden muß, um Neues zu erschaffen zieht sich durch die ganze Mythologie. Insbesondere in der Erzählung von Ragnarök. Dieser Mythos ist wichtig zum Verständnis dieser Rune. Deshalb liegt diese Rune auch zwischen Kenaz (Feuer) und Isa (Eis) und erinnert an den nordischen Schöpfungsmythos. Beide haben zerstörerische Kräfte in sich, doch zusammen schufen sie die Welt. Die Verbindung von zwei Balken durch einen Querbalken stellt genau dieses Zusammenwirken der Kräfte im Runensymbol dar. Das Hagelkorn stellt ein Symbol für das brodelnde „Rauhreif-Ei“ dar, das Ymir enthält, den Ur-Riesen des Rauhreifs. Ymir entstand aus der Kreuzung des Weltenfeuers von Muspelheim mit dem Welteneis von Niflheim. Diese Rune enthält das Grundmuster des gesamten Seins. Hagalaz ist eine Art Weckruf, ein Hinweis auf etwas Neues. Nur wer auch loslassen kann hat die Hände frei für Neues. Allerdings ist diese Handlung häufig mit negativen Erfahrungen verbunden. Hagalaz repräsentiert das vollendete Modell, das die potentielle Energie neutraler Macht im Multiversum enthält, die aus der dynamischen, schöpferischen und generativen Einheit von Feuer (Energie) und Eis (Materie) entsteht. Die Rune beschreibt die ewige kosmische Harmonie. In der germanischen Religion und Mythologie stellt die Zahl neun die heiligste und geheimnisvollste aller Zahlen dar. Die fälschlich als Weltesche bezeichnete immergrüne Welteneibe Yggdrasil besteht aus neun Welten, Odin hing neun Nächte lang an jenem Baum, um die Runen zu empfangen, der Gott Heimdall wurde von neun Müttern geboren und so weiter. Es ist die Zahl der Vollendung, die zu einer Expansion von Macht und Produktivität führt. Hagalaz ist die Mutter der Runen, einerseits auf Grund ihres numerischen Wertes, andererseits wegen ihrem Formsymbolismus.

Magie: Hagalaz steht für stetige Evolution innerhalb eines vorgegebenen Rahmens. Es ist das Zeichen des Schutzes und des Banns, da der vollendete und harmonische Charakter dieser Rune besondere Sicherheit mit sich bringt und dem Eindringen disharmonischer Elemente vorbeugt. Hagalaz sorgt für Schutz und gleichzeitig für Verwirrung und Zerstörung. Man kann sie (mit Vorsicht) auch für Rachezauber benutzen.

Anwendung: Konstruktiv angewandt führt diese Rune zum Verständnis einer ganz besonderen weiblichen Kraft. Neutral umfaßt sie alles, und destruktiv angewandt, kann sie den Menschen in die eigenen Tiefen führen.

Wirkung: Vollkommenheit und Gleichgewicht der Kräfte. Mystische und göttliche Erfahrung und Wissen. Operationen der Entwicklung und Evolution. Schutz. Fördern der Fruchtbarkeit und des Keimens auf allen Ebenen. Harmonisieren, Bannen von unerwünschten Fremdeinflüssen, aktive Verteidigung oder Angriff. Ausbrechen aus zerstörerischen Strukturen. Amulette gegen Angriffe und Katastrophen jeder Art. Talismane für das Gelingen von Vorhaben.

Heilrune: Zuständig für Wunden, Schnitte und Blutkrankheiten, Wiederherstellung der persönlich-kosmischen Harmonie, Steigerung der Heilungskräfte, Harmonisierung der Körperenergien, Förderung der Fruchtbarkeit.

Orakelbedeutung: Unkontrollierte Kräfte, sei es im Unbewußten oder außerhalb in der physischen Welt, dort vor allem das Wetter. Plötzlicher Verlust, Zerstörung, drastische Änderungen, Prüfungen.

Runenbotschaft: Nur aus der Zerstörung des Alten kann etwas Neues entstehen. Die Verbindung gegensätzlicher Kräfte schafft Harmonie. Man erkenne die Strukturen des Ganzen, denn vorsichtige Handhabung konträrer Energien führt zu großen Entwicklungen.

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Naudhiz
germanisch: Nauðiz
gotisch: NauÞs
altenglisch: Nýd
altnordisch: Nauðr
Bedeutung: Not
Lautwert: N
Zahl: 10
Schreiben: N
Kraft: passiv
Geschlecht: weiblich
Aett: 2. Hel
Götter: Skuld
Baum: Buche, Eberesche
Pflanze: Krokus
Kraut: Wiesenknöterich
Edelstein: Lapislazuli
Farbe: tiefes Schwarz
Elemente: Feuer
Halbmond: 8.  Neumond
Zeit ca.: Anfang Jul. – Ende Jul.
Schlagworte: Not, Einengung, Zwang, Wendung der Not, Kraft des Widerstandes, Polarität des Schicksalsbegriffes, Rune der Nornen, Ursache menschlicher Sorgen
Bedeutung: Naudhiz bedeutet Not, beziehungsweise Zwänge. Wer in Not ist, kann eine Wende herbeiführen, ist man nicht in Not, so führt diese Rune unweigerlich zu dieser. Naudhiz beinhaltet das Konzept der Notwendigkeit. Durch äußere Umstände gezwungen und in die Ecke getrieben, entwickelt die Rune die Konzepte für eine Verbesserung der Lage. Ähnlich wie bei Thurisaz werden Konflikte nur dann lösbar, wenn man die Konfrontation mit ihnen sucht. Beim Konzept von Naudhiz wird diese Konfrontation allerdings durch die Umstände erzwungen. Einmal in die Enge getrieben, entfalten sich ungeahnte Kräfte, und eine nie gekannte Motivation, dieser Situation noch einmal zu entkommen. Der Stab der Rune zeigt die Entzündung des Notfeuers. Das Zeichen kann auch als Feuerbohrer interpretiert werden, welcher zum Überleben oder Entzündendes Notfeuers benötigt wurde. Naudhiz ist ein Konzept mit zwei Seiten. Es steht   für den Begriff des Elends, aber auch für die Erlösung aus diesem Elend. Die Rune steht für das selbst erzeugte Feuer, die brennende Not, entstanden durch Reibung und Widerstand gegen die Erfüllung der menschlichen Pflichten sowohl materieller wie auch spiritueller Natur. Naudhiz repräsentiert die vom Willen   gelenkte Handlung, verbunden mit Wissen und Weisheit, die als eine Gegenkraft zu den negativen Kräften fungieren kann.

Eine andere, umstrittene und historisch nicht nachweisbare Interpretation sieht in der Rune den Knoten, welcher zum Knüpfen eines Netzes gebraucht wird. Das Netz der Nornen werde aus diesem Knoten gewoben, heißt es.

Mythologie: Das Prinzip dieser Rune, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, um sich aus der Not zu befreien ist typisch für das Heidentum, insbesondere Asatru, und es steht im klaren Gegensatz zur christlichen fatalistischen Ergebenheit in das Schicksal, die zur Resignation führen muß. Wenn Hagalaz der drohende Kochlöffel ist, dann ist Naudhiz der leere Topf. Sie ist eine freundliche Erinnerung daran, daß nicht alles so ist wie es sein sollte. Das Leben ist aus dem Tritt und nichts ist so wie es sein sollte. Egal wieviel man auch hat, es scheint nie zu auszureichen. Auf der andere Seite kann diese Unzufriedenheit mit dem Ist-Zustand auch zu einem neuen Anfang führen und der erste Schritt zu Veränderung einleiten. Naudhiz steht für die Unausgewogenheit zwischen dem eigenen Verlangen und den tatsächlichen Zuständen. Aber auch dieses Bewußtsein alleine kann schon eine Erleuchtung sein. Es bringt einen dazu, die eigene Situation genauer zu analysieren und sich mit einer Lösung zu beschäftigen. Naudhiz bringt den Menschen wieder zurück auf seinen spirituellen Pfad, wenn er von ihm etwas abgekommen ist. Nach einer umstrittenen Theorie sollen auch die Nornen, welche das Geschick der Menschen wirken, mit dieser Rune in Verbindung stehen.

Magie: Infolge der dem Symbolismus dieses Zeichens innewohnenden sexuellen Elemente wurde die Naudhiz-Rune zu einem machtvollen Werkzeug isländischer Liebesmagie. Sie hat auch eine stark beschützende Funktion – besonders auf spirituellen Gebiet. Diese Rune sollte nicht nur in Zeiten innerer oder äußerer Not Beachtung finden, sondern gerade auch dann, wenn es einem besonders gut geht – nicht etwa, um die gute Laune zu dämpfen, sondern um stets das Ganze im Auge zu behalten, das Auf und Ab des Schicksals.

Anwendung: Positiv führt Naudhiz aus der Not heraus, neutral symbolisiert sie die Arbeit der Nornen und negativ führt sie zur Not – ein runisches Paradoxon.

Wirkung: Überwinden von Leid oder negativem Schicksal, Entwickeln magischer Willenskraft und spiritueller Kräfte, willentlich gelenkter Einsatz der Widerstandskräfte, um magische Ziele zu erreichen, plötzliche Inspiration, Beseitigen von Haß und Streit, Bedürfnis und Verlangen nach Ordnung, Erkenntnis persönlicher Notwendigkeiten, Schutz- und Liebesmagie (Eroberung eines geliebten Menschen), Gegenangriffe zur Schwächung und Auszehrung des Gegners, Weissagung. Amulette gegen Not und materielle Angriffe. Talismane zur Stärkung der Widerstandskraft und zur Förderung des Einfallsreichtums sowie zur Überwindung materieller Widrigkeiten. Die Rune bietet in einer scheinbar aussichtslosen Lage eine Lösung, allerdings auf meist unerwartete Weise.

Heilrune: Zuständig für die Arme, Abwehr und Verhinderung von Krankheiten aller Art, Hilfe bei depressiven Syndromen, Mattheit und Verlust des Lebenswillens.

Orakelbedeutung: Einschränkung durch Not, harte Arbeit bringt schließlich Linderung von Leid durch finanzielle Einschränkung. Armut, Verantwortung, Hindernis, Frustration, schwere Zeiten.

Runenbotschaft: Man nutze sein Schicksal und widerstrebe ihm nicht.

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Isa
germanisch: Isa
gotisch: Eis
altenglisch: Is
altnordisch: Ís
Bedeutung: Eis
Lautwert: I
Zahl: 11
Schreiben: I / Y
Kraft: aktiv
Geschlecht: weiblich
Aett: 2. Hel
Götter: Verdandi, Skadi, Rindr, Eisriesen
Baum: Erle
Pflanze: Gartenwicke
Kraut: Bilsenkraut
Edelstein: Katzenauge
Farbe: tiefes Schwarz
Elemente: Wasser
Halbmond: 7.  Vollmond
Zeit ca.: Mitte Jun. – Anfang Jul.
Schlagworte: Eis, Konzept der Materie, Stille, Nullschwingung, Stillstand, Erstarrung, Gefrieren, in der Edda: der Frost-Riese Ymir wird aus Eis geboren
Bedeutung: Die Rune Isa bedeutet Eis, und sie stellt auch einen Eiszapfen dar. Ihre Bedeutung weist auf die Urmaterie Niflheims, das Eis, hin, aus welchem mit dem Feuer (Urenergie) Muspelheims die Welt (Midgard) entstand. Isa ist jenes Welteneis, das aus Niflheim fließt. In dieser Bedeutung hat die Rune im Gegensatz zur eigentlichen Eigenart von Eis einen Aspekt von Beweglichkeit. Isa stellt die Anziehungskraft, Schwerkraft, Trägheit und Entropie im Multiversum dar. Isa ist eine elementare Rune, deren Form in fast allen andern Runen wiederzuerkennen ist. Sie symbolisiert auf der einen Seite einen Zustand der absoluten Erstarrung. Wie für die Wassermoleküle in gefrorenen Wasser, gibt es in Isa keine Bewegung. Alles steht still und ist stabil. Auf der anderen Seite birgt die Transformation von Wasser nach Eis jedoch auch die Kraft, alle (physisch) einengenden Einflüsse zu sprengen. Isa steht im Gegensatz zum Zustand der totalen Beweglichkeit, die in Kenaz (Feuer) ausgedrückt ist.

Einer auf Prof. Friedrich Fischbach zurückgehenden Fehlinterpretation zufolge, wird Isa manchmal auch als Ich-Begriff gedeutet. Dieser oft zitierte Ansatz ist jedoch grundfalsch.

Mythologie: In der modernen Mythologie ist Feuer männlich und Eis (Wasser oder Erde als Materie) weiblich, es ist aber unbekannt, ob dies in den nordischen Kulturen auch der Fall war. Sicherlich war Eis ein täglicher Einflußfaktor im Leben der Menschen in Skandinavien, es bedrohte ihre Ernte, ihre Schiffe und damit ihr Leben. Isa steht für den Moment der zurückblickenden Ruhe vor der Phase der Aktivität. Bleibt man aber zu lange stehen so geht das Leben ohne einen weiter und man wird eingefroren im Ist-Zustand. Nur die Ausgewogenheit kann hier wieder Bewegung und Leben schaffen, in diesem Fall das Feuer. Nicht umsonst fällt Isa kalendarisch häufig in die Zeit der Sommersonnenwendfeuer. In der Mythologie entspricht   diese Runenkraft den Kräften der Eisriesen (Hrimthursar). Isa ist die Stille, das Fehlen jeglicher Schwingung. Feuer und Eis sind diejenigen Kräfte, welche die Welt erschaffen, aber diese Kräfte sind es auch, die jeder Existenz ein Ende bereiten werden. Eis und Feuer halten sich gegenseitig in der Waage. Jedes der beiden Extreme kann fatale Auswirkungen haben, wenn es ohne die Kontrolle des anderen wirkt. Die bewohnbare Welt ist zwischen den Extremen von Niflheim und Muspelheim durch eine gegenseitige Abschwächung (Kontrolle) entstanden. Hier balancieren sich die Kräfte gegenseitig aus.

Magie: Magisch kann Isa dazu benutzt werden, einen Prozeß aufzuhalten. Isa wird zwar neben Thurisaz in Flüchen verwendet, hat aber durchaus nicht nur negative Gesichtspunkte. Durch eine kontrollierte Erstarrung kann man zum Beispiel vor äußeren Einflüssen schützen oder andere Runeneinflüsse festigen. Isa hilft zur Selbstintegration innerhalb eines Universums, gibt Macht über andere Wesenheiten und stärkt die Gabe zur Konzentration. Sie dient zum Entwickeln von Willenskraft.

Anwendung: Isa ist die zweite nicht wend- oder umkehrbare Rune. Sie steht für die Konzentration auf das Wesentliche, die Erkenntnis des eigenen Bewußtseins und Wertes. Ihre neutrale Wirkweise ist eben diese. Zuwenig Isa führt zur klassischen Versumpfung („Ich bin nichts wert“), und zuviel Isa gebiert versteifte Egoisten mit Magengeschwüren.

Wirkung: Entwickeln von Konzentrationsfähigkeit und Willensstärke, Kontrolle und Bann unerwünschter, dynamischer Kräfte, Beherrschung, Bannung und Kontrolle anderer Wesenheiten, Überwindung äußerer und innerer Hektik und Unruhe, Herstellung von Stille und Versonnenheit, Regeneration. Amulette gegen Lähmung durch widrige Einflüsse und Umstände sowie gegen Unruhe in Unternehmungen. Talismane für Durchsetzungskraft und Beharrlichkeit sowie zur Förderung telepathischer Fähigkeiten. Diese Rune hilft gegen unerwünschte Emotionen und Einflüsse von anderen Wesen, welche die Individualität stören.

Heilrune: Zuständig für Erfrierungen, Lähmungen und körperliche Gefühllosigkeit, Wiederbelebung erfrorener Lebenskräfte, Dämpfung von Hyperaktivität, therapeutische Ruhigstellung. Blockadebrechende Rune.

Orakelbedeutung: Blockaden, Faulheit, Stagnation, Geduld, Reflektion, Ruhe, Rückzug.

Runenbotschaft: Man lerne, in der Schönheit des Eises auch die Gefahr zu sehen. Man erstarre manchmal, um sich zu sammeln, sich selbst zu finden und zu stärken. Doch bleibt man zu lange in der Erstarrung, friert der Geist fest.

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Jera
germanisch: Jera
gotisch: Jér
altenglisch: Gér
altnordisch: Ár (Adler)
Bedeutung: Jahr
Lautwert: J
Zahl: 12
Schreiben: J / Y
Kraft: passiv
Geschlecht: beide
Aett: 2. Hel
Götter: Freyr, Freyja, Baldur, Höðr
Baum: Eiche
Pflanze: Kornblume
Kraut: Rosmarin
Edelstein: Karneol
Farbe: helles Blau
Elemente: Erde
Halbmond: 7.  Neumond
Zeit ca.: Anfang Jun. – Ende Jun.
Schlagworte: Jahr, Rad, Jahresrad, Ernte, ein fruchtbares Jahr, Zyklus des Lebens, Werden-Sein-Vergehen, Wandel, Fruchtbarkeit, Sonnenadler
Bedeutung: Jera bedeutet wörtlich übersetzt Jahr und symbolisiert den ewigen Rhythmus von Kommen und Gehen oder allgemein das Rad der Zeit.. Das Bild der Rune stellt den Zyklus von Sommer und Winter dar. Manche sehen darin auch die heilige Vermählung von Sonne (Himmel) und Erde. In einer Zeit der Zentralheizung und Supermarkt-Orangen im Winter fällt es einem schwer, die Verbindung der Ahnen zum Jahreskreis und seinen Wechseln zu verstehen. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten änderte sich nicht nur das Wetter, sondern auch das Leben der Menschen. Der Wechsel des Jahres war im Blut der Bewohner, und sie brauchten keinen Kalender, um zu wissen, was für eine Zeit im Jahr es war. Jera folgt Isa, so wie das Frühjahr dem Winter folgt. Die Stagnation des Eises wird durch die neue Jahreszeit durchbrochen. Ebenso hat man nun aber auch den ganzen Satz negativer Runen durchbrochen, die mit diesem Aett begannen. Man hat nicht nur das gegen das Eis oder gegen ein unfaires Schicksal gekämpft, sondern hat auch aus den Erfahrungen gelernt und kann einfach auf die kommenden Ereignisse warten. Der nordische Name ár der Rune vermittelt die Assoziation mit dem Adler als Symbol des schnellen Fluges und der Sonne.

Götter: Der kosmische Fruchtbarkeitsaspekt dieser Rune weist auf Freyr und Freyja hin, die man um gute Ernte und Frieden (til árs og friðjar) anruft.

Mythologie: Jera verkörpert das universelle zyklische Muster von Werden, Vergehen und neuem Werden, das sich auch durch die gesamte Runenreihe zieht. Jera ist eine der beiden zentralen Runen des älteren Futhark. Sie beschreibt die zyklische Natur des stets im Werden begriffenen Seins, das Geheimnis des allgegenwärtigen Kreises. Jera verkörpert das Mysterium des zwölfteiligen Zyklus des jährlichen Sonnenumlaufs. Raidho ist der tägliche Weg und die bahnbrechende Kraft der Sonne, Jera ihr jährlicher Weg und Sowilo die Sonne selbst. Jera stellt den Lohn für ehrenhaftes, rechtmäßiges und den Gesetzen der Natur entsprechendes Verhalten in der Vergangenheit dar. Das ist nicht im moralischen Sinn gemeint – hier geht es um Naturgesetze. Wenn der Same richtig gesät ist, und das Glück (Hamingja) mit einem ist, dann wird die Ernte reichlich ausfallen. Es ist der Genuß der Früchte wohlüberlegter Bemühungen zur Erreichung eines bewußt oder instinktiv gewählten Ziels. Das hat sowohl für die Welt der sichtbaren Erscheinungen als auch für das Reich der Götter Gültigkeit.

Magie: Jera zeigt die dynamische Rotation von Kreisläufen, die durch gegensätzliche Komponenten gebildet werden. So bilden die Gegensätze Sommer und Winter den Kreis des Jahres, Feuer und Eis den Kreis der Schöpfung oder Mann und Frau den Kreis des menschlichen Lebens. Jera steht für Tod und Wiedergeburt. Die fruchtbringende Vollendung des Jahreskreises ist zum Beispiel die Erntezeit. Die Rune steht mit Fruchtbarkeit in Verbindung. In der Praxis kann Jera einen Vorgang zu einem guten, ertragreichen Ende führen. Sie steigert Fruchtbarkeit und Gewinn, führt zu Harmonie und Frieden. Die Rune repräsentiert das allgemeingültige Gesetz der Ernte. So wie man gesät hat, kann man ernten. Diese Rune enthält den Schlüssel zu jedem Prozeß, welcher in einer bestimmten Reihenfolge abläuft.

Anwendung: Konstruktiv angewandt fördert Jera gutes Gelingen jeglicher Arbeit, neutral steht sie für „alles zu seiner Zeit“ und destruktiv kann sie zur Verzögerung eingesetzt werden.

Wirkung: Fruchtbarkeit, Kreativität, Frieden, Harmonie, Erleuchtung, Begreifen der zyklischen Natur und des Geheimnisses des allgemeinen gegenwärtigen Kreislaufs, Sicherung der Ernte und Fruchtbarkeit, Überwindung von Stagnation. Manifestation anderer Konzepte in der sichtbaren Welt. Amulette gegen Schäden durch andere. Talismane zur Überwindung von Stagnation, Terminschwierigkeiten und zur Förderung des allgemeinen Gelingens längerfristiger Vorhaben.

Heilrune: Zuständig für den Darmtrakt und für Verdauungsstörungen. Wiederherstellung des natürlichen Zyklus, Korrektur organischer Rhythmusstörungen.

Orakelbedeutung: Hoffnungen und Erwartungen von Frieden und Wohlstand. Die Verheißung von Erfolg. Die Resultate früherer Bemühungen werden verwirklicht. Wechsel, Fortschritt, Belohnung, Bewegung, Produktivität.

Runenbotschaft: Man nehme bewußt die Jahreszeiten und ihren Wechsel wahr. Durch rechtes Tun zur rechten Zeit sichert man Fortbestand und Gewinn. Was man gesät hat, wird man auch ernten – und man ernte, was man gesät hat; das bedeutet aber auch, für die Konsequenzen seines Tuns geradezustehen. Stürme kommen und gehen, aber es wird immer Sonne im Leben geben. Man habe Spaß, wann immer man es kann.

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Eiwaz
germanisch: Îhwaz, Eihwaz
gotisch: Eihwas
altenglisch: Éoh
altnordisch: Ihwar
Bedeutung: Eibe
Lautwert: E/I
Zahl: 13
Schreiben: Ei
Kraft: aktiv
Geschlecht: männlich
Aett: 2. Hel
Götter: Odin, Ullr, Skadi
Baum: Eibe
Pflanze: Flieder
Kraut: Alraune
Edelstein: Topas
Farbe: dunkles Blau
Elemente: alle
Halbmond: 6.  Vollmond
Zeit ca.: Anfang Mai – Anfang Jun.
Schlagworte: Eibe, Weltenbaum, vertikale Achse der Welt, Tod, ewiges Leben, Immergrün, extrem hartes Holz, halluzinogene Kraft des alkaloiden Eibentoxins, Vision, Hinterhalt, ein Bogen aus Eibenholz, Runenzauber, abwehrende Kräfte
Bedeutung: Eiwaz (auch Eihwaz) bedeutet Eibe, und die Rune steht in enger Verbindung zum Eibenbaum, welcher bei den Germanen als Verbindung zwischen den Welten geschätzt wurde. Im Sommer verströmt er ein Gas, das Trancezustände hervorruft. Eiwaz ist die Rune des Todes, der Transformation, somit auch Rune des Neubeginns. Beim Symbol dieser Rune deutet man den senkrechten Pfeiler als Stamm des Weltenbaumes Yggdrasil, den unteren Abzweig als Wurzeln, den oberen als Äste. Einer anderen Interpretation zufolge stellt Eiwaz die drei Wurzeln Yggdrasils dar, unter denen die Welten der Menschen, der Reifriesen und die Unterwelt liegen. Zwar wird der Weltenbaum heute oft allgemein fälschlich als Esche interpretiert, jedoch war ursprünglich eine Eibe damit gemeint. Yggdrasil wurde außerdem auf alten Kultplätzen meist durch eine Eibe symbolisiert, die wie der Weltbaum in der Edda immergrün ist. Die Eibe heißt im Nordischen auch „Barraskr“ (Nadelesche), möglicherweise rührt daher die spätere Fehlinterpretation als Esche. Die Wurzeln Yggdrasils kommen aus dem Reich des Todes, und der Wipfel ragt bis ins hohe Asgard, dem Reich des Lebens selbst. Dieser Stab vereinigt die Mysterien von Leben und Tod zu der umfassenden Erkenntnis der natürlichen Zyklen. Phonetisch ist Eiwaz ein Laut zwischen „E“ und „I“, das „Ei“ und ist der zusätzliche (sechste) Vokal im Germanischen, von denen im Deutschen nur fünf übrig geblieben sind. Diese Rune wurde kaum als Schriftzeichen verwendet, weil sie auch für den Tod steht und Tore in andere Welten öffnen kann. Wurde sie niedergeschrieben, dann meist im Zusammenhang mit Magie. Für normale Runenschrift wird sie daher nicht benutzt und ersetzt deshalb nicht – wie man meinen könnte – das „ei“, sondern dafür werden Isa und Ehwaz verwendet. Möglicherweise hat genau diese Tatsache zusammen mit christlichen Einflüssen zur späteren Reduktion auf fünf Vokale im Deutschen geführt.

Mythologie: Yggdrasil bedeutet „Pferd des Yggr (Odin)“ und bezieht sich auf Odins Selbstopfer am Weltbaum, durch das er die Runen erlangt hat und fähig wird, entlang der Weltachse durch alle neun Welten zu „reiten“. Eiwaz bezeichnet die Verbindung zwischen den Welten. Diese Rune verkörpert das Mysterium von Leben und Tod und nimmt eine mystische Verbindung der beiden vor. Die Eibe enthält ein Toxin, welches das Zentralnervensystem beeinflußt und an heißen Tagen bei einem Menschen, der sich unter ihr befindet, Halluzinationen auslösen kann. Dadurch kann die Eibe schamanische Reisen unterstützen. Neben ihrer Verbindung mit dem Tod ist die Eibe auch das Symbol des dauerhaften Lebens und der Ausdauer, denn sie wird bis zu 2.000 Jahre alt. So ist Eiwaz die lebensspendende Kraft und der Weg, sie zu erlangen. Die Eibe war schon immer der Baum der Runen, der Magie und des Todes in der Mythologie, insbesondere der nordischen. Die Eibe wird sehr alt und ist immergrün. Aus Ihrem Holz wurden Bögen hergestellt und aus dem Eibengift Pfeilgift. Aus Ihrem Holz wurden Runenstäbe und Amulette gefertigt. Die Eibe stellt auch ein machtvolles Zeichen zum Schutz und Bann dar. Noch heute gibt es in manchen Teilen Deutschlands das Sprichwort: „Vor den Eiben kann kein Zauber bleiben.“ Ein friesischer Runen-Talisman aus Eibenholz aus der Zeit um 600 trägt die Inschrift: „Trage diese Eibe immer bei dir. In ihr ist Kraft enthalten.“ Eiwaz ist die dreizehnte Rune des Futhark und markiert die zweite Hälfte dieses Alphabets. Diese Rune ist der Wendepunkt auf der Reise des Runensuchenden und steht für die Transformation des Initiationsprozesses. Bei diesen Prozessen ist ein symbolisches Durchleben des Todes üblich und wird auch in der schamanistischen Tradition benutzt. Das alte Ich stirbt und ein neues Ich wird geboren. Eiwaz ist der Durchgang durch den man Hel erreicht, um Wissen und Weisheit zu erlangen, sowie die Akzeptanz des eigenen Todes. Dieser Prozeß ist natürlich furchteinflössend, aber etwas, das man erfahren muß. Denn nur wenn man seine tiefsten Ängste (er-)kennt, ist man auch auf sie vorbereitet. Ähnliches machte Odin durch, als er am Weltenbaum hing, um die Runen zu erfahren. Eiwaz ist das Tor zur Weisheit und liegt zwischen dem Leben (Jera) und der Wiedergeburt (Perthro).

Magie: Eiwaz ist eine mächtige Rune des Schutzes und der Verteidigung. Eiwaz kann auch dazu benutzt werden, einen Wechsel herbeiführen oder eine Veränderung erleichtern. Eiwaz bewirkt Weisheit in allen Dingen. Sie sorgt für Kommunikation zwischen den Welten, sie hilft zum Verständnis von Leben und Tod, stärkt die persönliche Willenskraft und erleichtert die spirituelle Kontaktaufnahme mit den Vorfahren.

Anwendung: Positiv steht Eiwaz für Weiterentwicklung, neutral für den natürlichen Wandel und negativ für einen übertriebenen Totenkult.

Wirkung: Einweihung in die Weisheit des Weltenbaumes, Förderung von geistiger Ausdauer und starker Willenskraft, spirituelle Kraft, Kreativität und Vision, Schutz vor destruktiven Kräften, Kommunikation zwischen verschiedenen Ebenen der Realität, Begreifen des Mysteriums von Leben und Tod und die Befreiung von der Furcht vor dem Tod. Starker Schutz vor fremdem Zauber, Bannung unerwünschter Einflüsse, Angriff und Vernichtung von Gegnern. Amulette gegen Betörung, Schwindeleien und Betrug. Talismane für magischen Schutz sowie für Liebes- und Bindungszauber. Die Rune kann enorme Ausdauer und Widerstandskraft verleihen.

Heilrune: Zuständig für Augenerkrankungen. Steigerung der Abwehrkräfte und der Ausdauer. Psychosomatische Ursachenbestimmung.

Orakelbedeutung: Wechsel, Initiation, Konfrontationsängste, eine Wegkreuzung, Tod, Transformation. Der Antrieb, etwas zu erwerben, welcher Motivation und Zielstrebigkeit verleiht.

Runenbotschaft: Leben und Tod bilden eine untrennbare natürliche Einheit. Man fürchte weder das eine noch das andere. Ist man darüber erhaben, öffnen sich neue Welten. Man werde sich darüber klar, was man im Leben wirklich will und wie man sein Leben leben will. Man strebe in allem die Vollendung an und bedenke das Ende. Man entlarve die Täuschung, vor allem die Selbsttäuschung, und finde Zufriedenheit im Erkennen seiner wahren Ziele.

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Perthro
germanisch: PerÞro
gotisch: PairÞra
altenglisch: Peorð
altnordisch: Peorð
Bedeutung: Geburt
Lautwert: P
Zahl: 14
Schreiben: P
Kraft: passiv
Geschlecht: weiblich
Aett: 2. Hel
Götter: Nerthus, Frigg, Mimir
Baum: Buche, Espe
Pflanze: Chrysantheme
Kraut: Eisenhut
Edelstein: Aquamarin
Farbe: tiefes Schwarz
Elemente: Wasser
Halbmond: 6.  Neumond
Zeit ca.: Ende Apr. – Ende Mai
Schlagworte: Geburt, Wiedergeburt, Los, selbstbestimmtes Schicksal, permanente Veränderung, Zeit, Weissagung, etwas Geheimes (Rune des Geheimen)
Bedeutung: Perthro (auch Perdho) wird als Geburt oder Wiedergeburt, als Vulva, als Gefäß oder als Würfelbecher (der das Schicksal enthält) interpretiert. Die wirkliche Bedeutung der Rune Perthro war schon immer eine heiße Streitfrage zwischen Runengelehrten. Ihre Besonderheit liegt darin, daß der phonetische Laut P, mit dem auch die Rune beginnt, nirgendwo sonst in der germanischen Sprache bekannt ist. Dies führte zu der Interpretation, daß dieses Wort aus einer anderen Sprache importiert wurde. Ein altes englisches Runengedicht stellt eine Verbindung mit einer Art Spiel her, was viele dazu gebracht hat sie mit dem Bauern im Schach zu assoziieren oder als Würfelbecher. Gerade die letzte Interpretation dieser Rune ist sehr interessant, da sie auch ihrer Form entgegen kommt: einem Behältnis, das die Runen selbst enthielt. Eine andere Interpretation führt Perthro auf das slawische Wort „Pizda“ (Vulva) zurück. Diese Interpretation paßt zwar in die Reihenfolge der Runen (Wiedergeburt nach dem Tod) ist aber im gesamten Kontext eher fraglich. Aber wie immer man diese Rune auch wörtlich interpretieren möchte (keine der Theorien kann wirklich bewiesen werden), die prinzipielle Bedeutung von Perthro ist „Gefäß“, etwas, das schützt, birgt und auf irgendeine Weise etwas hervorbringt. Diese Rune ist eng mit dem Begriff Schicksal verknüpft, und der eingeschlagene Weg ist in gewissem Sinne vorbestimmt. Perthro ist der Beginn dieses Weges.

Mythologie: Diese Rune steht für die vielen Möglichkeiten und Ereignisse, auf die man selbst keinen Einfluß hat. Das Glück ist eine beständige Prüfung, die sich dem Suchenden stellt. Das Schicksal ist nicht fatal und unabänderbar, aber es gibt doch immer wieder Dinge, welche das eigene Umfeld beeinflussen und sich dem eigenen Zugriff entziehen. Damit umfaßt diese Rune auch den Aspekt Zeit. Sie fordert dazu auf, die eigene Zeit kompromißlos zu nutzen und damit zum Herrn über das eigene Leben zu werden. Diese Rune ist Tod und Wiedergeburt. Sie steht für die Einweihung in jegliche Geheimnisse. Perthro ist ein kultisches Symbol für die Wirkung der Kraft der Urgesetze (Örlög) im gesamten Multiversum und für die Möglichkeiten, die Götter und Menschen zur Erforschung dieser Wirkungen haben. Örlög wird meist mit „Schicksal“ übersetzt, hat aber nichts mit „Vorherbestimmung“ im christlichen Sinn zu tun, sondern bedeutet wörtlich „Ur-Schichten“ oder „Ur-Gesetze“, die durch frühere oder vergangene Handlungsweisen entstanden sind. Diese selbstverursachten Schichten aus vergangenen Taten stellen die Gesetze dar, denen Götter und Menschen unterworfen sind. Es sind nicht die unabänderlichen Gesetze der Natur, sondern eher jene, welche die Gesetze der Wesenheiten aufgrund von Handlungen und Geschehnissen der Vergangenheit bestimmen. Es ist dieses kosmische Prinzip, auf dem das allgemeine germanische Gesetz aufgebaut ist. Die Perthro-Rune enthält das Mysterium der nornischen Gesetze. Die Nornen (Nornir) sind die Medien, durch die eine Handlung empfangen wird, um dann in eine projektierbare, im wesentlichen aber unveränderte Form umgewandelt und in die Sphäre zurückgegeben zu werden, aus der diese Handlung ursprünglich erhalten wurde. Perthro ist die Rune der Zeit, und dieses Konzept kommt auch in den Nornen zum Ausdruck. Ihre Namen sind Urd (Urðr, das Gewordene), Verdandi (das Werdende) und Skuld (das werden wird). Die nornische Kraft definiert einen Aspekt des Gesetzes von Ursache und Wirkung im Multiversum, und ein Verständnis dieser Kraft ist daher unerläßlich für die Ausübung der Runenkunst. Eine zentrale Aussage der Perthro-Rune ist das Mysterium der Weissagung und der Gleichzeitigkeit. Die Kunst der Weissagung ermöglicht es dem Runenwissenden, persönliches oder jenseits des Persönlichen liegendes Örlög zu erkennen und sich der Skuld-Kraft und des Einflusses von Urd und Verdandi bewußt zu werden. Perthro stellt den großen Plan des kosmischen Werdens dar, was im Sinne der erwähnten Prinzipien verstanden werden sollte. Sie wird als ständige Veränderung wahrgenommen – die ewig die gleiche bleibt.

Magie: In der Magie dient Perthro zur Förderung der Fruchtbarkeit, Erleichterung der Geburt, Erleichterung der Magie, Verbesserung der psychischen Möglichkeiten. Perthro gibt Rat und hilft, Weissagungen zu erlangen.

Anwendung: Perthro ist die klassische Gebär-Rune. Im neutralen Aspekt steht sie für das Gebären, im positiven Aspekt für Erneuerung und im negativen Aspekt für den Rückzug in die embryonale Phase. Durch den Kessel der Wiedergeburt kommt man selbstverständlich auch in Kontakt mit dem kollektiven Unbewußten und hat somit Zugang zu allen Arten des Wissens.

Wirkung: Herbeiführen günstiger Zeitpunkte für Vorhaben. Weissagung. Realisierung von Vorstellungen oder Ereignissen als magischer Akt Amulette gegen Pechsträhnen. Talismane für Glücksspiel und zur Förderung der Weissagung. Bindungszauber.

Heilrune: Zuständig für die weiblichen Brüste und den Genitalbereich, für Entbindungen, Aktivierung der allgemeinen Lebenslust, besonders bei chronischen Krankheiten.

Orakelbedeutung: Wiedergeburt, Mysterien, Magie, Divination, Fruchtbarkeit, Sexualität, ein neuer Anfang, Prophezeiung. Weibliche Belange und Mysterien einschließlich der weiblichen Fruchtbarkeit. Kreativität.

Runenbotschaft: Die Gleichzeitigkeit allen Geschehens, das Schicksal (Örlög) ist nicht unbeugsame Vorherbestimmung, sondern das kosmische Gesetz von Ursache und Wirkung. Fataler Schicksalsglaube ist   bequem, aber falsch, denn er führt zu keiner Entwicklung. Man nehme daher sein Schicksal selbst in die Hand und mache aus den Dingen, auf die man keinen Einfluß hat, wenigstens das Beste.

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Algiz
germanisch: Algiz, Elhaz (Elch)
gotisch: Algis (Schwan)
altenglisch: Eolh (Elch)
altnordisch: Ihwar
Bedeutung: Schutz
Lautwert: Z
Zahl: 15
Schreiben: Z
Kraft: aktiv
Geschlecht: beide
Aett: 2. Hel
Götter: Heimdall, Walküren
Baum: Eibe
Pflanze: Riedgras
Kraut: Angelika
Edelstein: Amethyst
Farbe: Silber
Elemente: Luft
Halbmond: 5.  Vollmond
Zeit ca.: Anfang Apr. – Anfang Mai
Schlagworte: Schutz, Verteidigung, Elch, Schwan, Macht und Kraft des Menschen, heilige Stätte, Rune des menschlichen Strebens nach der Göttlichkeit, Rune der Kommunikation mit anderen Welten
Bedeutung: Die urgermanische Form Algiz bedeutet „Schutz“. Diese Rune wird zuweilen auch Elhaz genannt und bedeutet dann Elch oder Schutz. Die gotische Schreibweise Algis bedeutet Schwan, und die altenglische Eolh wieder Elch. Einer weiteren Interpretation zufolge bedeutet Algiz Schutzmacht oder Walküre. Auch das gotische Wort Alhs (Heiligtum) wird mit dieser Rune in Verbindung gebracht. Das Runenzeichen Algiz zeigt die Zweige des Baumes, die Hörner des Elchs (dessen Geweih für das Glück „Hamingja“ steht), den fliegenden Schwan, die ausgespreizten Finger einer Hand (das ursprünglichste Zeichen für Schutz und Verteidigung), einen Runenkundigen bei der Anrufung oder ein Schwert. Algiz stellt den neugeborenen Menschen, den Augenblick der Geburt, sowie jeden weiteren Zeitpunkt im menschlichen Erleben, sowie dessen ganz eigenes Paradoxon (das des Augenblicks) dar. Diese Rune verbindet oben und unten, vorne und hinten, kurzum alles Erfaßbare und bündelt es im Menschen. Sie stellt die Antenne des Menschen dar. Algiz ist jene Kraft im Leben und Geist des Menschen, die ihn in Richtung der Welt der Asen streben läßt. Es ist die Rune der Verbindung zwischen den Göttern und der Menschheit,   die Kraft, die das Bewußtsein des Menschen zum Reich der Götter zieht, und steht daher in Verbindung mit der Regenbogenbrücke Bifröst, die Asgard und Midgard verbindet und dem Bewußtsein die Reise durch die Welten ermöglicht. Dabei ist Algiz eher der gewundene Pfad der Zweige und Wurzeln als der gerade des Stammes, den die Rune Eiwaz verkörpert. Algiz ist eine Rune des Bewußtseins und der Bewußtheit (eine Hugrún).

Mythologie: Mit Schutz und der gotischen Bedeutung „Schwan“ hängt auch die Verbindung der Runen mit den Walküren zusammen, die beschützende und lebensspendende Wesen sind und oft in einem magischen Umhang aus Schwanenfedern durch die Lüfte fliegen. Man nennt sie daher auch Schwanenmaiden oder Schwanenjungfrauen. Als Schutz und Sieg bringendes Zeichen wurde Algiz oft in Speere geritzt. Der alternative Runenname Elhaz bezieht sich auf die vier kosmischen Hirsche, die ständig an den Nadeln des Weltenbaums nagen. Heimdall, welcher mit Algiz in Verbindung steht, ist eine ebenso interessante wie rätselhafte Figur der nordischen Mythologie. Er ist der Beschützer, der die Regenbogenbrücke Bifröst nach   Asgard bewacht. Er kennt die Wege zwischen den Welten und weiß von ihren Gefahren. Am bekanntesten ist sein Horn, mit dem er die Götter vor herannahenden Feinden warnt, aber ebenso wichtig ist sein Schwert, und dies sollte bei der Diskussion von Algiz nicht außer Acht gelassen werden. Die Edda erwähnt unter anderem den poetischen Namen „Heimdalls Kopf“ für ein Schwert und umgekehrt „Heimdalls Schwert“ für einen Kopf. Sowohl das Schwert, als auch das Horn sind Waffen zur Verteidigung, wie für den Angriff, ganz abhängig von der Situation. Auf der Reise durch die Runen hat man nun Tod und Wiedergeburt erlebt und steht nun vor dem Wächter der Welten, bevor man wieder in die eigene Welt darf. Er bringt den Menschen dazu, sein neues Wissen weise zu nutzen. Von nun an muß man nicht immer nur an sich selbst denken, sondern auch die Folgen seines Handelns mit einbeziehen.

Magie: Die Rune ist ein sehr wirksames Schutzsymbol. Sie steht für ein Zusammentreffen von Wegen oder Kräften oder für einen zentralen Punkt, von dem Kräfte oder Wege abgehen (dies wird besonders mit der Anrufung assoziiert, die Kräfte rufen oder bannen kann). Sie unterstützt bei Beschwörungen die Kommunikation mit anderen Welten. Die Rune wird dazu verwendet, die persönlichen Kräfte allgemein, wie auch die magischen Fähigkeiten zu steigern.

Anwendung: Negativ oder positiv gibt es hier nicht, denn Algiz ist die dritte nicht wend- und umkehrbare Rune.

Wirkung: Schutz und Verteidigung, Stärkung der Lebenskraft, Kommunikation im Allgemeinen, Entlarven von Illusionen und Fremdsuggestion. Mystische und religiöse Kommunikation mit nichtmenschlichen, empfänglichen Wesen. Kommunikation mit anderen Welten, besonders mit Asgard und den kosmischen Quellen von Urd, Mimir und Hvergelmir. Stärkung der Hamingja (magische Kraft und „Glück“) und der Lebenskraft. Amulette gegen Beschränkung der Handlungssphäre. Talismane für Wohlstand, Jagdglück, Informationen und Weisheit.

Heilrune: Zuständig für Kopf und Gehirn. Einsatz zur Energetisierung bei der Selbstheilung und zur Heilung anderer. Allgemeine Stärkung der Vitalkräfte.

Orakelbedeutung: Der Drang, sich selbst oder andere zu beschützen. Festhalten am Erfolg oder Bewahrung einer errungenen oder verdienten Stellung. Weitere Bedeutungen sind Schutz, Hilfe, Verteidigung, Warnung oder ein Mentor.

Runenbotschaft: Man muß sich über seine Ethik Gedanken machen, denn auch dies bedeutet Algiz: Nach welchen Maßstäben handelt man nun, wer ist der Wächter dieses Tuns und was läßt er durchgehen? Das Schwert kommt in die Hand des Suchenden, aber wann nutzt er es zur Verteidigung, wann zum Angriff? Man werde aktiv und lasse sich von den Kräften des Kosmos durchfluten. Dies verleiht intuitive Erkenntnis, daher lausche man auf die innere Stimme.

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Sowilo
germanisch: Sowilo
gotisch: Saugil
altenglisch: Sigil
altnordisch: Sól
Bedeutung: Sonne
Lautwert: S
Zahl: 16
Schreiben: S
Kraft: passiv
Geschlecht: männlich
Aett: 2. Hel
Götter: Baldur
Baum: Wachholder
Pflanze: Johanniskraut
Kraut: Mistel
Edelstein: Rubin
Farbe: Gold
Elemente: Luft
Halbmond: 5.  Neumond
Zeit ca.: Ende Mrz. – Ende Apr.
Schlagworte: Sonne, Licht, Wärme, Rune des Sonnenkultes und des drehenden Rades, solares Prinzip, Rune des Ehrenkodex, Siegopferrune, Erleuchtung, Sieg durch Schnelligkeit, Macht durch eigenen Willen
Bedeutung: Die Rune Sowilo bedeutet Sonne, und sie symbolisiert alle Zusammenhänge mit der Sonne. Ihr Bild stellt einen Teil des Sonnenrades oder einen Sonnenstrahl dar. Somit steht auch die Rune selbst für das heilige Sonnenrad (Swatiska). Legt man zwei Sowilo-Runen überkreuz, entsteht das Symbol des Sonnenrades, welches stark einem Hakenkreuz ähnelt. Manchmal wird in Sowilo auch ein Donnerkeil gesehen. Sie stellt auch den Blitz dar, welcher als göttliches Feuer vom Himmel fällt. Sowilo steht in ihrer Eigenschaft als Sonnenrune im Gegensatz zu Isa. Sie repräsentiert den Sieg, beziehungsweise besser: den Weg zum Sieg. Ihre Form läßt einen Blitz erahnen, der auch für Inspiration stehen kann (Geistesblitz). Der individuelle Wille führt über Sowilo zum Erfolg. Widerstand kann gebrochen werden, so wie die Kraft der Sonne das lebensfeindliche Eis schmilzt und es wieder zum lebensspendenden Wasser macht. Zusammengefaßt steht Sowilo für einen errungenen Sieg, ein hart erkämpftes, aber letztendlich erreichtes Ziel. In späterer Zeit wurde diese Rune als „Siegrune“ gedeutet. Tatsächlich stellt sie zwar eine machtvolle, willensgelenkte Kraft dar, die zu Erfolgen und Siegen verhelfen kann, die Interpretation als „Siegrune“ beruht aber auf einem Mißverständnis des altenglischen Runennamens „Sigil“, der wie Sowilo ebenfalls „Sonne“ und nicht „Sieg“ bedeutet. Die wirkliche „Sigrún“ der nordischen Tradition ist Tiwaz. Die SS benutze die Rune Sowilo in ihrem Einheitenkennzeichen, um die Stellung dieser Einheit im dritten Reich zu symbolisieren. Durch ihren Mißbrauch in der NS-Vergangenheit Deutschlands ist diese Rune, wie auch das Sonnenrad, häufig ein Anstoß zu Verdächtigungen und Verleumdungen von Menschen, die sich mit den Runen im Allgemeinen beschäftigen. Sowilo steht am Ende des zweiten Aetts, und symbolisiert – wie Wunjo – Erfolg und Ruhm. Aber hier kommt keine Ruhe auf, denn die Sonne ist ein aktives Zeichen. Hier erwartet den Suchenden nicht die Ruhe des Abends, sondern die wilde Siegesfeier. Man ist auf seiner Reise am Ende des zweiten Aetts angekommen, und wieder ist der Abschluß ein positives Erlebnis, aber diesmal ist man sich auch dessen bewußt. Man kann den Fenris-Wolf auf seinen Fersen sehen, der die Sonne verschlingen will, und man weiß, daß man weiterziehen muß. Aber hier kann man kurz pausieren und die Sonne mit ihrer Wärme genießen. So kann man Energie für den Weg tanken der noch vor einem liegt.

Mythologie: Die Sonne ist fast allen Religionen in der Welt heilig. Ihre Wärme und ihr Licht symbolisieren Leben und Wachstum und stehen für alles, was gut ist. In der nordischen Mythologie wird die Sonne als Wagen beschrieben, der über den Himmel fährt und von einem großen Wolf verfolgt wird. Der Wolf wird die Sonne verschlingen, wenn die Zeit Ragnarök gekommen ist. Durch die ganze indo-europäische Kultur wird die Sonne auch häufig mit einem Pferd verglichen, das über den Himmel reitet. Beide Symbole stehen für Leben und Fruchtbarkeit. Sowilo verkörpert die archetypische Sonne und ihr Licht, symbolisch in Form des Sonnenrades ausgedrückt. Das Konzept des sich drehenden Rades (nordisch: Hvel) ist für das Verständnis der Rune wesentlich. Es wird durch die Räder des Sonnenwagens und durch die Scheibe, die durch ihre Drehung entsteht, dargestellt. Dieser Symbolkomplex steht im Zentrum des alten, hyperboräischen Sonnenkultes der Bronzezeit. Im Nordischen gibt es für die Sonne zwei Namen, das nordische Wort „Sól“ und das altgermanische „Sunna“, das als Kultwort in der Edda (Alvismal) erhalten blieb: „Unter den Menschen heißt sie Sól und Sunna unter den Göttern.“ Sól steht für das Phänomen, Sunna   für die geistige Idee, die dem Konzept innewohnende spirituelle Macht. Beide Wörter sind weiblich. Das Mysterium der Sonne ist in der Erfahrung der nördlichen Völker, die sie vor allem als Lebensspenderin erleben, im wesentlichen weiblicher Natur – im Gegensatz zum männlichen „Mani“ (Mond). Es ist aber auch eng mit dem Schicksal Baldurs verbunden, des sonnenhaft lichten Gottes, der mit den Sonnenwenden stirbt und wiedergeboren wird. Als Baldur-Rune kann Sowilo daher auch männlich sein. Sowilo ist der magische Wille, der im gesamten Multiversum zum Ausdruck kommt. Im einzelnen Menschen drückt er sich in den „spirituellen Rädern“ (Hvel, Chakren) aus. Die Rune stellt die eminente spirituelle Kraft dar, die den Runenkundigen durch die Pfade von Yggdrasil leitet. Sie verkörpert einen Aspekt des Zieles und auch den aktiven, entschlossen verfolgten Weg zu ihm. Sie kann als eine dynamische Verbindung zwischen Himmel und Erde (Asgard und Midgard) dienen. Sowilo ist auch die Rune des germanischen Ehrenkodex, ein höchst wirkungsvoller Weg zu ekstatischen Erfahrungen. Das Sonnenrad symbolisiert diese Sonne und Zeichnungen des Hakenkreuzes werden durch das ganze Neolithikum gefunden.

Magie: Dies ist eine Rune für Erfolg und Sieg in allen Angelegenheiten, wobei der Eigenantrieb entscheidend ist.

Anwendung: Sowilo liefert die Lebensenergie. Leider wird sie meistens in verkehrter Drehrichtung verwandt und wirkt somit zerstörend. Neutral ist sie Energie pur, positiv, anregende Lebensenergie und negativ destruktive Kraft, welche die Materie zu zerstören sucht.

Wirkung: Stärkung der psychischen Zentren (Hvel) und des spirituellen Willens, Führung entlang des Pfades, Erleuchtung, Sieg und Erfolg durch den Willen des Einzelnen und durch persönliche Bemühungen, Schutz der Vitalität, Absicherung kollektiver Vorhaben. Amulette gegen Ehr- und Kraftverlust. Talismane zur Stärkung von Körper und Geist.

Heilrune: Zuständig bei Verbrennungen und Hautkrankheiten. Wiederherstellung überreizter Nerven. Behandlung von Übernervosität und geistigen Störungen.

Orakelbedeutung: Die Lebenskraft. Stabile Gesundheit oder andere günstige Umstände und künftige Harmonie. Verbindung zwischen dem höheren Selbst und dem Unbewußten.

Runenbotschaft: Wer den Sieg will, der muß auch selbst etwas dafür tun. Nur dem Tüchtigen winkt das Glück (der Erfolg, die Sonne). Man erkenne die wahren Stärken und Schwächen der Situation, seiner selbst und die seiner Partner, und berücksichtige sie in seiner Planung. Man lausche dem Rat seiner inneren Stimme und handle danach.


Tiwaz
germanisch: Teiwaz
gotisch: Teiws
altenglisch: Tir
altnordisch: Týr
Bedeutung: Sieg
Lautwert: T
Zahl: 17
Schreiben: T
Kraft: aktiv
Geschlecht: männlich
Aett: 3. Tyr
Götter: Tyr
Baum: Eiche
Pflanze: Fackellilie
Kraut: Salbei
Edelstein: Koralle
Farbe: leuchtendes Rot
Elemente: Luft
Halbmond: 4.  Vollmond
Zeit ca.: Mitte Mrz. – Anfang Apr.
Schlagworte: Sieg, Speer, Tyr, Recht und Gesetz, Gerechtigkeit, Rune der Selbstaufopferung, spirituelle Disziplin, Sieg in der Schlacht
Bedeutung: Tiwaz steht für den Himmelsgott Tyr und bedeutet damit Ruhm oder Mut. Dargestellt als Speer, aber auch als Säule, welche die Himmelswölbung stützt, ist sie die Rune der Männer, und diese können aus ihr Kraft zur Weiterentwicklung beziehen. Mit ihr beginnt das dritte Aett, die Acht des Kriegers. Die Rune steht für Gerechtigkeit, Ordnung der Welt, Sieg (in Entsprechung mit dem Gesetz), Selbstaufopferung und spirituelle Disziplin. Dies ist die eigentliche Siegesrune (Sigrún), und die treibende Kraft ist dabei die Gerechtigkeit. Sie repräsentiert dabei hauptsächlich einen rechtmäßig errungenen Sieg über einen ungerechtfertigten Angriff.

Mythologie: Die Tiwaz-Rune verkörpert die Kraft des Asen-Gottes Tyr (Ása-Týr), der für Recht und Gesetz sowie für das Thing (Þing) sorgt. Sein transzendenter (über sich hinausweisender) Charakter zeigt sich in der nordischen Überlieferung im Mythos von der Fesselung des Fenriswolfs, wobei Tyr seine Hand opfert, um die Götter vor der Zerstörung zu bewahren. Tyr legte Fenris während dessen Fesselung als Vertrauensbeweis seine Hand ins Maul. Als Fenris jedoch merkte, daß er betrogen werden sollte, biß er die Hand ab und verschlang sie. Dennoch war es zu spät, und er blieb gefesselt. Tiwaz ist damit die Rune der Selbstaufopferung und der Könige und großen Volksführer. Das Wort Tiwaz (auch Teiwaz) oder nordisch Týr ist die germanische Bezeichnung für einen einzelnen Gott – im Unterschied zu GoÞ (Goth oder Gott) für die Ganzheit des Göttlichen – und kehrt in zahlreichen indogermanischen Namen für den Himmelsgott wieder. Tiwaz/Tyr ist im wesentlichen die Kraft der göttlichen Ordnung im Multiversum und besonders in der Menschenwelt, in Gesetz und Rechtsfindung. Insofern ist Tyr auch ein Kriegsgott, denn auch kriegerische Konflikte wurden in der germanischen Kultur als Rechtskonflikte angesehen, wie das nordische Wort Vápnadómr („Rechtsprechung durch Waffen“) ausdrückt. Man glaubte, daß diejenige Partei von den Göttern begünstigt wird, die durch rechtmäßiges und ehrenhaftes Verhalten in der Vergangenheit mehr Heil besaß. Streitigkeiten konnten früher auf einem Thing durch Zweikämpfe entschieden werden. Unter den Germanen war das Konzept der „siegenden Gerechtigkeit“ weit verbreitet, d.h. ein fälschlicherweise Beschuldigter konnte einen Zweikampf nicht verlieren, da das Recht, und damit Tyr selbst, auf seiner Seite war. Die göttliche Ordnung des Multiversums drückt sich in der Form der Tiwaz-Rune als Abbild der Weltsäule aus, die Himmel und Erde zugleich trennt und verbindet. Tiwaz wird auch durch die Irminsul der Sachsen dargestellt, die auf den Externsteinen aufgestellt war. So wie das zweite Aett mit der reinigenden Zerstörung durch Hagalaz begann, so beginnt auch das dritte Aett mit einem Verlust. Aber dieser Verlust ist freiwillig, um ein größeres Ziel zu erreichen, geopfert von jemanden, der versteht was er aufgibt und warum. Tyr opfert seine Hand, um den Wolf Fenris zu binden, dieses Opfer war ehrenvoll, und Tyr wurde für sein Selbstopfer vom ganzen Pantheon bewundert. Tyr ist wahrscheinlich der älteste Gott der nordischen Mythologie, und er war wichtiger als Odin. Die Rune ist ebenso die älteste des Futhark, da sie fast unverändert aus der Bronzezeit überliefert wurde. Sie repräsentiert all das, was man mit einem Gott verbindet: Stärke, Heldentum, Pflicht und Verantwortung. Aber sie steht ebenso für ein tieferes Mysterium, das der Verwundung eines Gottes.

Magie: Tiwaz kann dort eingesetzt werden, wo eine gerechte Entscheidung herbeigeführt werden soll. Wie Thurisaz, erinnert der Schmerz daran, sich noch mehr auf Pflichten und Verantwortung zu konzentrieren. Tiwaz ist der Weg des Kriegers.

Anwendung: Tiwaz lenkt Energie auf eine bestimmte Richtung. Konstruktiv wirkt sie sich auf das Finden und Erreichen eines Zieles aus, neutral dient sie dem Intellekt, und destruktiv leitet sie alle Ideen in das große Nichts, die Zerstörung der Träume.

Wirkung: Erreichen von gerechtem Sieg und Erfolg, Aufbau spiritueller Willensstärke, Entwickeln der Macht positiver Selbstaufopferung und der Kraft des Glaubens in Magie und Religion, Steigern der Loyalität, Abwehr von Mißtrauen und Streit, aktive Verteidigung, Bestehen im Kampf, Fördern des kollektiven Zusammenhalts. Amulette gegen das Auftreten absehbarer Konflikte. Talismane für Sieg und Durchsetzung.

Heilrune: Zuständig für Handgelenke, Hände und Finger und für Arthritis. Wiederherstellung des organischen Gleichgewichtes. Einsatz im Sinne von „Heilen durch Erkennen“.

Orakelbedeutung: Wissen um die eigenen wahren Stärken. Allgemeiner Erfolg in rechtlichen Dingen. Ehre, Gerechtigkeit, Führerschaft und Autorität. Tiwaz steht auch für Gerechtigkeit, eine Entscheidungen oder die Herausforderung, für sein Recht zu kämpfen, wenn es versagt wird.

Runenbotschaft: Der Mut zur Selbstaufopferung führt zum gerechten Erfolg. Man übe und verlange selbst Treue, auch in schwierigen Zeiten. Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit sind gefordert, wenn die Gerechtigkeit siegen soll.

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Berkana
germanisch: Berkana
gotisch: Baírkan
altenglisch: Beorc
altnordisch: Bjarkan
Bedeutung: Birke
Lautwert: B
Zahl: 18
Schreiben: B
Kraft: passiv
Geschlecht: weiblich
Aett: 3. Tyr
Götter: Berta, Holda
Baum: Birke
Pflanze: Mondwinde
Kraut: Frauenmantel
Edelstein: Mondstein
Farbe: dunkles Grün
Elemente: Erde
Halbmond: 4.  Neumond
Zeit ca.: Ende Feb. – Ende Mrz.
Schlagworte: Birke, Brüste der Mutter Erde, Rune der Übergangsriten, Variation, Zufall, Evolution, repräsentiert die Birke als Baum des Lebens und des Todes, weibliche Intuition, assoziiert mit Fruchtbarkeitskulten
Bedeutung: Berkana bedeutet Göttin der Birke, und die Birke ist ein Symbol für Fruchtbarkeit. In der ganzen europäischen Kultur werden Birkenzweige für kultische Zwecke genutzt. Man bringt sie in Form von Herzen an der Tür von frisch Verheirateten an oder schmückt damit den Maibaum. Hexen sollen auf Besen aus Birkenholz geritten sein – vielleicht kommt dieses Bild aus dem Brauch sich mit Birkenzweigen zu schlagen, um fruchtbar zu werden. Wenn Tiwaz eine fundamental männliche Rune war, so ist Berkana ausnehmend weiblich, denn sie steht für die Mutter, die weise alte Frau und das junge Mädchen. Tyrs Wunde entsteht durch die Begegnung mit dem Tod, Berkanas Wunde ist die des Lebens – die der Menstruation. Um 90° gedreht stellt die Rune die Brüste der Erdmutter dar.

Mythologie: Die Birke leuchtet in der Vollmondnacht und ihr reflektiertes Licht wirft keinen Schatten. Iduna ist die Göttin der Birken und steht für natürliche Weiblichkeit. Die Göttin der Birke (Iduna oder Frigg) wird in Berkana auch als Erdmutter, die große Göttin, angesehen. Sie ist die Mutter aller Lebewesen Midgards und Herrin über Geburt und Wiedergeburt. Sie ist das weibliche Konzept des Lebens, die Form der Rune Berkana wird mit den lebensspendenden Brüsten einer Mutter assoziiert. Heiden sehen in der Erdmutter auch die dreifache Göttin, da die Erscheinung als Mädchen, Mutter und alte Frau starke Parallelen zum Heidentum aufweist. Die Berkana-Rune enthält das komplexe Mysterium der großen Mutter. In ihrem kosmologischen Aspekt ist sie die Mutter jeglicher Manifestation und verkörpert das Mysterium kosmischer und menschlicher Geburt und Wiedergeburt. Berkana herrscht über die vier zentralen menschlichen „Übergangsrituale“ (Geburt, Eintritt in die Welt der Erwachsenen, Hochzeit und Tod). Die Göttin der Birke verkörpert den aufblühenden, aber auch den dunklen Aspekt der großen Mutter, die „schreckliche Mutter“, die über den Tod regiert. Im Ritual der Erdmutter Nerthus, wie es Tacitus beschreibt, bringt die in einem Wagen über die Felder ziehende Göttin Segen, Frieden und Fruchtbarkeit, nimmt am Ende aber Menschenopfer entgegen, die in ihrem heiligen See ertränkt werden – wobei allerdings unklar ist, ob es sich um ein faktisches Opfer oder um eine symbolische Beschreibung von Tod und Wiedergeburt handelt, für die oft, besonders in germanischen und keltischen Mythen, ein geheimnisvoller See steht (das Wort Seele kommt von See). In der Berkana-Rune ist alles Werden und Sein enthalten. Sie ist die Einheit des Kreislaufs von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt, die Einheit der Evolution und das „Mysterium des Augenblicks“, durch das sich diese Einheit des Seins in ein Werden entfaltet. Als Rune der Muttergottheit ist Berkana eine erhaltende, schützende und daher auch verbergende Macht. Sie herrscht über alle schützenden und verbergenden Orte wie Höhlen, Behausungen und Einweihungsorte.

Magie: Berkana ist die Rune der Frauen, und sie können aus ihr Kraft beziehen. Berkana hilft beim Bewußtwerden der Einheit des Augenblicks als Mutter aller Dinge und bei der Verwirklichung von Ideen durch den schöpferischen Prozeß und bewirkt Fruchtbarkeit und Wachstum. Der Prozeß der Erneuerung in Form einer Wiedergeburt in veränderter Form wird vom Prinzip dieser Rune unterstützt. Nach einer Zeit der negativen Erfahrungen brechen die positiven Gefühle und der Lebenswille wieder hervor wie die Pflanzen im Frühling.

Anwendung: Positiv stärkt Berkana die weiblichen Seiten, neutral ist sie Beschützerin des Menschen und negativ die Mutter, die ihre Kinder frißt.

Wirkung: Reinkarnation und Wiedergeburt im Geist. Stärkt die Macht des Geheimen. Rituale des Schutzes und der Verheimlichung. Festhalten und Bewahren anderer Kräfte. Schutz des Heims und des unmittelbaren persönlichen Umfelds. Sicherung der Versorgung. Schutz vor Täuschung. Amulette gegen Bedrohung des Besitzstandes von außen und gegen Heimtücke. Talismane zur Förderung des allmählichen wachsenden Reichtums und der allgemeinen Fruchtbarkeit.

Heilrune: Zuständig für verschiedene Fruchtbarkeitsstörungen. Steigerung der physischen Standfestigkeit. Stärkung von Knochengerüst und Muskulatur. Steigerung der allgemeinen Widerstandsfähigkeit. Heilung von Infektionen.

Orakelbedeutung: Allgemeine Fruchtbarkeit, sowohl geistige als auch körperliche, sowie persönliche Entwicklung, Gesundheit, das Gedeihen eines Unternehmens, ein neuer Anfang, Wachstum, Klarheit.

Runenbotschaft: Diese Rune kann alles verbergen und geheimhalten oder Geheimnisse teilen – wohl dem, der weiß, wie. Man pflege den Kontakt zur Erde in jeder Hinsicht: körperlich, geistig und seelisch.

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Ehwaz
germanisch: Ehwaz, Ehwo (zwei Pferde)
gotisch: Aíhws
altenglisch: Eh
altnordisch: Íor (Pferd)
Bedeutung: Pferd
Lautwert: E
Zahl: 19
Schreiben: E
Kraft: aktiv
Geschlecht: beide
Aett: 3. Tyr
Götter: Freyr und Freyja
Baum: Eiche, Esche
Pflanze: Forsythie
Kraut: Kreuzkraut
Edelstein: Kalkspat
Farbe: strahlendes Weiß
Elemente: Erde
Halbmond: 3.  Vollmond
Zeit ca.: Anfang Feb. – Anfang Mrz.
Schlagworte: Pferd, esoterische Ähnlichkeit zwischen Pferd (Ehwaz) und Mensch (Mannaz), Rune von Sleipnir, Rune des Weltenreitens, Macht der Zwillinge, beziehungsweise des Dualismus, Loyalität, Ehe, Treue, eigener Geist, Unbewußtes, Bewegung, assoziiert mit dem Lauf der Sonne
Bedeutung: Die Rune Ehwaz bedeutet Pferd, und leitet sich vom urgermanischen „Ehwo“ (zwei Pferde) ab – das Runenzeichen stellt zwei einander zugewandte Pferde dar, steht aber auch für Odins achtbeiniges Roß Sleipnir. Das Pferd kommt nach nordischer Überlieferung der Runen vor dem ganzen Menschen. Daraus ergeben sich interessante Denkanstöße. Das Pferd war schon immer in fast jeder Kultur ein kraftvolles Symbol. Häufig zogen Pferde die Sonne über den Himmel und waren damit ein elementarer Bestandteil des Lebens. Stärke, Schnelligkeit und Loyalität sind ihre Eigenschaften, und ihre Verbindung zum Menschen ist einmalig. Sie machen es dem Menschen möglich, Dinge zu bewerkstelligen, zu denen er alleine nicht fähig wäre und lassen ihn Distanzen überwinden, die er alleine nicht geschafft hätte. Dieses Tier hat seine Wildheit und Stärke nicht verloren, obwohl es domestiziert ist. Der altnordische Runenname Íor (Pferd) wird sogar nur für ein Pferd in Zusammenhang mit kultischen Handlungen benutzt. Wie die Sonne steht Ehwaz für Energie und Bewegung. In diesem Falle kommt aber noch Respekt für die Quelle der Energie hinzu. Dies ist keine unpersönliche Energie, sondern eine lebende Quelle, die Respekt verdient und deren Wünsche man beachten muß. Diese Rune erinnert daran, immer zu helfen und nicht zu schaden mit der Macht, die man erhalten hat. Wie das Schwert ist auch das Pferd mächtig und kann gefährlich sein. Wenn man unvorsichtig ist, bricht es, und man verliert seine Stärke für immer. Es ist das Gleichgewicht, das auf dem Weg der Runen erreicht werden muß. Ehwaz repräsentiert die harmonische Beziehung zwischen zwei Kräften, die sich gegenseitig ergänzen. Dies gilt sowohl für die Beziehung zwischen Mensch und Pferd als auch für Beziehungen zwischen den Geschlechtern. Die Rune steht für Partnerschaft. Die Ehwaz-Rune stellt das Symbol der idealen Mann-Frau-Beziehung und somit das Mysterium der mit dem Gesetz im Einklang stehenden Ehe „Êh“ (Vertrag, Ehe) dar.

Mythologie: Ehwaz repräsentiert die Macht der göttlichen Zwillinge, repräsentiert durch zwei Pferde. Diese Machtstruktur spiegelt eine duale Form germanischen Königtums wieder. Auch diese Führer wurden in der Mythologie oft als Pferde dargestellt (zum Beispiel Hengest und Horsa). Auch der Name der Zwillingsgottheit Asvinau im indischen Veda bedeutet wörtlich „zwei Pferde“. Hier wird eher die harmonische Beziehung zwischen den beiden Kräften der dualen Machtstruktur betont als die defensive und nach außen gerichtete Kraft, die von der Algiz-Rune repräsentiert wird. All das weist auf die enge Beziehung zwischen Mensch und Pferd hin, die bei den Indoeuropäern im allgemeinen und de germanischen   Völkern im besonderen erkennbar ist. Das Pferd stellt eine Quelle göttlichen Wissens dar, und Pferde wurden oft von den alten germanischen Priestern in Weissagungsriten befragt. Die spirituelle Qualität von Ehwaz steht in engem Zusammenhang mit der Menschheit (Mannaz). Im Altnordischen heißt es: „Marr er Manns Fylgja“ (Das Pferd ist der Doppelgänger oder Schutzgeist des Mannes). Die Fylgja ist in einer Familie erblich, also der Geist der Ahnen, der den Nachkommen ihre ererbte Identität gibt und sie beschützt. Die Binderune von Ehwaz und Mannaz ist „em“ („ich bin“). Die Ehwaz-Rune erleichtert das Reisen zwischen den einzelnen Welten von Yggdrasil. Der Runenkundige kann mit ihrer Macht durch die Reiche der Realität „reiten“. Ehwaz ist die Rune von Odins achtfüßigem Roß Sleipnir. Oft findet man auf runischen Amuletten das Bildnis eines auf einem Pferd reitenden Mannes als symbolische Form integrierten Schutzes unter der Schirmherrschaft von Odin. Dies ist der jenseitige Aspekt von Ehwaz, das Pferd steht jedoch auch mit Fruchtbarkeitsmagie in Verbindung und damit mit Freyr, dem Gott der Fruchtbarkeit, des Friedens und der Sinnlichkeit. Dies ist die Rune des Vertrauens und der Loyalität. Die spirituelle Beziehung   zwischen einem Reiter und seinem Pferd ist ein gutes Beispiel für die Kraft dieser Rune. In diesem Geheimnis ist ein großes Potential an Macht enthalten. Ehwaz ist die Kombination zweier gleichgestimmter, aber in Form einer Dualität ausgedrückter Kräfte oder Wesenheiten (wie Mann/Pferd, Pferd/Kutsche, Mann/Fylgja, Körper/Seele), die in harmonischer Weise auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.

Magie: Ehwaz verleiht Kraft und gilbt Hilfe in der Kommunikation und auf Reisen. Sie kann dabei unterstützen, einen Zauber auf große Entfernung zu wirken (obwohl dies nur eine geistige Blockade abbaut, denn eigentlich spielen Entfernungen für die Magie überhaupt keine Rolle) und fördert die Schnelligkeit. Ehwaz kann als Instrument für Reisen durch die Anderswelt genutzt werden, setzt aber Vertrauen, Loyalität und harmonische Dualität voraus, die sie andererseits auch verleiht. Mit Hilfe dieser Rune kann man durch alle Welten „reiten“, es bleibt kein Tor verschlossen. Bei Beschwörungen kann man Ehwaz zum Herstellen und Abbrechen von Verbindungen jeglicher Art benutzen.

Anwendung: Neutral ist diese Rune dem Wesen der Pferde sehr ähnlich, im positiven Aspekt fördert sie das Liebesleben sowie das Sich-Begegnen, und im negativen Aspekt bringt sie jedes Pferd zu Fall, vor allem das in einem selbst.

Wirkung: Hilfe bei schamanischer Reise. Bewußtmachen der fundamentalen Einheit von Körper und Geist. Verleiht Vertrauen und Loyalität. Fördert Schnelligkeit. Sicherung von Flucht- und Auswegmöglichkeiten. Steigerung der Sinnlichkeit und Unmittelbarkeit. Amulette gegen die Bewegungsfähigkeit einschränkende. Angriffe Talismane für Einigkeit Loyalität und Zuverlässigkeit.

Heilrune: Zuständig für Rückenschmerzen, -probleme und -erkrankungen, Förderung der Beweglichkeit, Harmonisierung symbiotischer Prozesse in Körper und Geist.

Orakelbedeutung: Gesellschaftliche Stellung, persönlicher Status, eine Nachricht der Götter. Beim Werfen bestätigt diese Rune ohne jede Einschränkung die Bedeutung der sie umgebenden Runen. Sie kann aber auch Transport, Bewegung, Energie, Kraft, Wille oder Kommunikation bedeuten. In der Divination kann Ehwaz auch für einen Weg stehen, den man „gemeinsam mit“ oder „geführt von“ jemandem geht oder gehen wird.

Runenbotschaft: Man erkenne den Wert seines „Reittiers“ – gleichgültig, ob dies ein reales Tier, einer oder mehrere menschliche Partner seien oder ob es sich dabei um Theorien, Arbeitshypothesen oder andere Hilfen handelt, mit denen man von einer Realität in die andere „reitet“. Eine für beide Seiten vorteilhafte Symbiose entsteht nur, wenn beide Teile den anderen integrieren statt ihn zu mißachten und auszubeuten. Treue und Verläßlichkeit sind die Grundlagen dieser Art von Beziehung. Wenn sie richtig funktioniert, entsteht eine Einheit, die weit mehr beinhaltet, als die Summe ihrer Teile eigentlich vermuten läßt. Individuelle Eigenschaften werden nicht ausgemerzt, sondern betont und hervorgehoben, sodaß jeder Teil seinen ganz eigenen Beitrag zum Wohle des Ganzen einbringen kann.

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Mannaz
germanisch: Mannaz
gotisch: Manna
altenglisch: Mann
altnordisch: Maðr
Bedeutung: Mann
Lautwert: M
Zahl: 20
Schreiben: M
Kraft: passiv
Geschlecht: männlich
Aett: 3. Tyr
Götter: Heimdall
Baum: Stechpalme
Pflanze: Fingerhut
Kraut: Krapp
Edelstein: Granat
Farbe: dunkles Rot
Elemente: Luft
Halbmond: 3.  Neumond
Zeit ca.: Ende Jan. – Ende Feb.
Schlagworte: Mann, Mensch, Menschlich, göttliche Abstammung des Menschen, Intelligenz, Tradition, Rune der Einweihung und der Blutsbrüderschaft, Öffnung des inneren Auges, Verbindung vom Menschlichem zum Göttlichem
Bedeutung: Mannaz bedeutet Mann oder Mensch, aber auch das männlich-weibliche Menschenpaar, und im weitesten Sinne steht Mannaz für Menschlichkeit und damit für ganz Midgard. In einer mehr praktischen Bedeutung steht Mannaz, für die Menschen, mit denen man eine Verbindung hat, also die Familie und Freunde, die Sippe. Die Personen, die den Menschen daran erinnern, daß er von Natur aus ein Tier mit einem sozialem Gefüge ist. Die Form der Rune symbolisiert die Vermählung zwischen Himmel und Erde oder ein menschliches Paar. Diese Rune kann sich, als für den Menschen stehend, auf ein Individuum oder eine Gruppe beziehen und so die Position des Menschen in der Schöpfung symbolisieren. Abhängig von seiner sozialen Umgebung und den Umständen seines Lebens, ist der Mensch nicht isoliert lebensfähig. Er definiert sich aus einer Interaktion mit anderen Menschen und Gruppen. Mannaz zeigt das Innere, die Zusammenhänge, von denen das Individuum in der umgebenden Natur abhängt. In der Sippe existieren aber auch die Ahnen, ihre Erinnerungen und Erfahrungen. Alles zusammen ergibt einen Schatz von Wissen, welche im Inneren jedes Einzelnen verborgen liegt. Um dieses Wissen zu erschließen, bedarf es eines tiefen Verständnisses der eigenen, subjektiven Zusammenhänge. Mannaz wird durch die Integration der Ahnen in die Sippe zum Tor, welches zu dem alten Wissen führt (Zugang zur „Erberinnerung“ oder dem „kollektiven Unterbewußtsein“).

Mythologie: Die Rune steht neben dem Menschen auch für den göttlichen Vorfahr und Himmelsvater und damit auch für die Verbindung des Menschen mit den Göttern (Ymir) und mit der Natur (zwei Bäume). Sie nimmt die wilde Energie von Ehwaz und kontrolliert sie durch ein soziales Bewußtsein, sie erinnert an diejenigen, die man mit seinen Taten beeinflußt, magisch wie auch weltlich. Die Rune selbst ähnelt Gyfu indem sie weibliche und männliche Elemente vereint, sie ist aber vollständiger in dieser Vereinigung. Sie ist das komplette Netz menschlicher Beziehung, mit dem Selbst im Zentrum, welches das Netz des Schicksal wiederspiegelt, welches durch Raidho erforscht wird. Als man das Netz betrat, war es mehr oder weniger fest, aber dieses hier ist beweglich und lebendig. Vergangenheit und Gegenwart, männlich und weiblich, das Selbst und die anderen – alle Gegensätze werden hier verbunden und zusammengefügt. Mannaz ist die Heimat des Selbst und spricht für alle, die man erreicht und erreicht hat durch die Gabe der Runen. Mannaz ist das Mysterium der göttlichen (archetypischen) Struktur in jedem Einzelwesen und in der Menschheit im allgemeinen. Diese Struktur wird vom Gott Heimdall als Urahn der Menschheit verliehen. Eine Schilderung davon findet man in der „Rigsthula“ der älteren Edda. Sie beschreibt, wie Rigr (Heimdall) die archetypischen Repräsentanten der drei sozialen Funktionen in der Welt der Menschen hervorbringt (den Ernährer, den Krieger und den Priester/König), welche die drei Ebenen der göttlichen Struktur widerspiegeln. Heimdall ist dort eigentlich Odin in einer seiner vielen Ausdrucksformen, der des Ur- und Allvaters (Alfaðir). Die Mannaz-Rune stellt das Symbol Heimdalls als genetische Verbindung zwischen Göttern und Menschen und als Wächter der Regenbogenbrücke Bifröst dar, welche Asgard mit Midgard verbindet. Dies ist die Rune, welche die Entstehung der germanischen Völker aus der göttlichen Ordnung und die göttliche Abstammung der Menschen beschreibt. Sie repräsentiert das Mysterium der Menschheit und die runische Struktur in der menschlichen Seele. Mannaz ist die Macht menschlicher Intelligenz, Vernunft, Erinnerung und Tradition. Es ist das Runenzeichen des „vollendeten Menschen“, des vollkommenen menschlichen Wesens, des Eingeweihten in einen der vielen Kulte des „alten Glaubens“. Mannaz stellt ein androgynes, archetypisches Wesen dar, und ihr Mysterium verkörpert somit die Macht des Androgynen in der psychologischen Sphäre der Menschheit. Die Rune repräsentiert die Einrichtung der Blutsbrüderschaft.

Magie: Diese Rune fördert die geistige Weiterentwicklung auf allen Ebenen und erweitert das Bewußtsein. Manaz hilft beim Überwinden geistiger Schwierigkeiten, sie bewirkt den Ausgleich der guten und bösen Seite des Menschen (Dr. Jekyll & Mr. Hyde).

Anwendung: Diese Rune steht für den in Harmonie mit seinen beiden Seiten lebenden Menschen. Neutral zielt sie auf den heilen Menschen ab, positiv unterstützt sie den Heilungsprozeß und negativ wirft sie ihn gänzlich durcheinander.

Wirkung: Förderung der Intelligenz, des Gedächtnisses und generell der geistigen Kräfte. Ausgleich der „Pole der Persönlichkeit“. Öffnen des „geistigen Auges“ (Hugauga). Bewußtmachen der göttlichen Struktur der Menschheit. Abwehr von Fehleinschätzungen anderer. Amulette gegen Trennungs- und Lösezauber. Talismane für Liebeszauber und Vereinigung.

Heilrune: Zuständig für Füße und Fußknöchel, Zerrungen, Behebung von Selbsttäuschung und geistiger Umnachtung, Harmonisierung der motorischen Aussteuerung.

Orakelbedeutung: Das Individuum. Die Einstellung zu anderen und deren Einstellung zu sich selbst. Freunde und Feinde.

Runenbotschaft: Der Mensch, seine Sippe, seine Ahnen, die Götter und der Kosmos – alles ist eins, und der Einzelne kann Zugriff erhalten auf das Wissen aller. Man erkenne das Wesen der Menschlichkeit, man nehme die Menschen so, wie sie wirklich sind, und nicht etwa so, wie man sie gern hätte oder wie das System es von ihnen verlangt.

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Laguz
germanisch: Laguz, Laukaz (Lauch)
gotisch: Lagus
altenglisch: Lagu
altnordisch: Lögr
Bedeutung: Wasser
Lautwert: L
Zahl: 21
Schreiben: L
Kraft: aktiv
Geschlecht: weiblich
Aett: 3. Tyr
Götter: Nerthus
Baum: Weide
Pflanze: Seerose
Kraut: Lauch
Edelstein: Perle
Farbe: tiefes Grün
Elemente: Wasser
Halbmond: 2.  Vollmond
Zeit ca.: Mitte Jan. – Anfang Feb.
Schlagworte: Wasser, Meer, Welle, Quelle des organischen Lebens, Urwasser – latentes Potential zwischen Eis und Feuer, Rune der Wasserweihe, Lauch, organische Fruchtbarkeit, Rune der Kräuterweihe, Vorwärtskommen, Aufladen der eigenen Energie
Bedeutung: Laguz bedeutet Wasser oder Gewässer. Die Vorstellung der meisten Menschen, wenn sie an Wasser denken, ist eine eher angenehme Assoziation – friedevoll, Liebe, Leidenschaft, Intuition, Emotionen im Allgemeinen. Man muß aber auch daran denken, daß für die Menschen des Nordens Wasser normalerweise für das Meer stand, und das war fürchterlich. Ein unberechenbarer Ort, die Heimat der Midgardschlange und das Grab von unzähligen Seefahrern. Laguz sollte mit den schönen und weniger schönen Eigenschaften des Wasser in Verbindung gebracht werden. Diese Rune spricht die Urängste an, wie Kälte, Dunkelheit und all diese schrecklichen Dinge, die tief im Unterbewußtsein verwurzelt sind. Wie Ehwaz den Wanderer mit seiner Sterblichkeit konfrontiert, läßt Laguz ihn die Grundlagen seines Selbst und seines Verhaltens untersuchen, und erlaubt es ihm dadurch, sein Handeln zu ändern und Behinderungen zu beseitigen. Das Verständnis und die Weisheit, die durch Ehwaz gewonnen wird, haben den Reisenden auf die dunkleren Seiten (repräsentiert durch Laguz) vorbereitet, und er akzeptiert sie nun als Teil seines ganzen Selbst. Laguz bereitet den Reisenden ebenso darauf vor, anderen zu helfen, indem man sich selbst untersucht und erkennt, sie erlaubt ihnen besser auf die eigene Weisheit und Erfahrung zurückzugreifen. Das macht sie unter anderem zur Rune des spirituellen Beraters. Man sieht im Symbol der Rune Laguz eine Welle oder den schnellwüchsigen grünen Teil des Lauchs, weil man die Rune auch mit dem urgermanischen „Laukaz“ (Lauch) in Verbindung bringt, was im altnordischen Runennamen „Laukr“ zum Ausdruck kommt. Der Lauch ist ein Symbol für organisches Wachstum, phallische Macht (Tugend), und Fruchtbarkeit im physischen wie im spirituellen Bereich. Laukaz herrscht über die Lehre der Kräutermagie, die im Altnordischen als „Lyf“ und im Altenglischen als „Lac-Nunga“ bezeichnet wurde. Das „Itrlaukr“ (glänzender Lauch) gab man oft einem jungen Mann, sobald er sich als Krieger erwiesen hatte.

Mythologie: Laguz ist die Grundenergie des Lebens im Multiversum und die geheime Quelle allen organischen Lebens. Laguz ist das Gesetz (Lög) des Lebens, innerhalb des ganzen Multiversums ebenso wie in Midgard. Es sind dies die Schichten (Gesetze) vergangener kosmischer und menschlicher Taten, welche die zukünftige Entwicklung der Lebensformen bestimmen. Die Laguz-Rune steht für die Ur-Wasser in Niflheim, die das latente, ungeformte Potential des Lebens enthalten, welches zu Eis verfestigt ist und durch die Feuer von Muspelheim mit Energie geladen werden muß, bevor es als manifestiertes Muster verwirklicht werden kann. Die Laguz-Rune stellt eine machtvolle Rune der Einweihung dar – besonders der Einweihung in das Leben. In heidnischen Zeiten besprengte man ein neugeborenes Kind mit Wasser und gab ihm seinen Namen, sobald es sich als des Lebens würdig erwiesen hatte. Dadurch wurde das Kind wieder in die Lebenskraft seines Stammes integriert. Das Mysterium des „Vatni Ausa“ (das rituelle Besprengen mit Wasser) geht auf vorchristliche Zeiten zurück und ist ein Hauptbestandteil der alten nordischen Lehre der Wiedergeburt (Aptrburdhr). Die Funktionen der Uruz-Rune und der Laguz-Rune sind auf unterschiedlichen Ebenen eng miteinander verwandt. Laguz beinhaltet auch den Ritus der Überquerung des Wassers am Ende des Lebens – der Überquerung des Ur-Wassers, um ins Totenreich zu gelangen. In diesem Zusammenhang sind die Mythen um Odin als Fährmann der Seele von. Bedeutung. Auch die Schiffsbegräbnisse der Wikinger und die dadurch angedeutete symbolische Überquerung des Wassers weisen auf diesen Glauben hin.

Magie: Diese Rune steht für das Wasser. Sie repräsentiert auch den Lauch, der häufig in der Magie angewendet wurde. Magie kann in ihren Auswirkungen wie Lauch sein. Man kann ihn für sich nutzen, aber   es ist nicht ungefährlich, ihn aus dem Boden zu ziehen, da man sich an seinen scharfen Seiten leicht schneiden kann. Ein tiefes Gewässer kann für das verborgene Unbewußte stehen, welches sich unter der Oberfläche ausbreitet, aber nicht einsehbar ist. Das Meer wurde als eine Quelle des Lebens angesehen und stand auch für die Mysterien von Leben und Tod (das Meer gibt, nimmt aber auch Leben). Laguz ist das kollektive Unbewußte, das universelle Wissen. Man verschaffe sich Klarheit über sein eigenes Durchhaltevermögen und seine Standhaftigkeit angesichts von Schicksalsprüfungen – und über die gewaltigen Kräfte in seinem Inneren, die es einem ermöglichen, solche Prüfungen zu bestehen. Die Rune steht für das Getränk, welches im Ritual mit runischer Macht „aufgeladen“ wird.

Anwendung: Laguz symbolisiert einen großen, reinigenden, klaren Fluß, der alles, was ins Stocken geraten ist, wieder zum Fließen bringt. Neutral steht diese Rune für die reinigende Kraft des Wassers, positiv wirkt sie auf die Gefühlswelt ein und erinnert uns an die Wichtigkeit des Loslassens. Negativ vermag sie alles in Fluß gekommene wieder zu stoppen.

Wirkung: Stärkung des Magnetismus. Entwicklung hellseherischer Fähigkeiten. Führung bei schwierigen Einweihungsprüfungen. Gesteigerte Vitalität und Lebenskraft. Konzentration ungeformter magischer Kraft zur Strukturierung und Formung durch den Willen. Stabilisieren mentaler und emotionaler Abweichungen. Schutz vor Feigheit, Verrat und Unflexibilität. Schutz vor Vergiftungen. Amulette gegen Vergiftungen und Unfälle. Talismane zur Steigerung der Standhaftigkeit und für sicheres Reisen. Diese Rune wirkt auch stark auf den Körper

Heilrune: Zuständig für Nieren- und Hauterkrankungen und Nierenbeschwerden. Anwendung bei Vergiftungen. Gebrauch zur Erlangung von Kräuterwissen. Heilung von Lähmung und Unbeweglichkeit.

Orakelbedeutung: Erfolg bei Reise oder Erwerb, allerdings mit der Möglichkeit des Verlustes. Imagination und geistig-paranormale Angelegenheiten. In der Divination steht Laguz für das Unbekannte, das „unter der Oberfläche Verborgene“.

Runenbotschaft: Das Wasser ist tief und scheinbar unergründlich. Es gibt seine Geheimnisse dem Suchenden preis, wenn er mit Umsicht hineintaucht. Wasser ist gefährlich und kann auch töten, doch ohne Wasser ist auch kein Leben möglich. Es kommt auf das richtige Maß an. Man handle unverzüglich und schiebe nichts mehr auf die lange Bank. Man lerne, den „Wogenhengst“ (das Schiff) zu zähmen, der einen über die Wasser des Lebens trägt.

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Ingwaz
germanisch: Ingwaz
gotisch: Enguz, Iggws
altenglisch: Ing, Yngvi
altnordisch: Ing, Yngwio
Bedeutung: Himmelslicht
Lautwert: NG
Zahl: 22
Schreiben: Ng
Kraft: passiv
Geschlecht: beide
Aett: 3. Tyr
Götter: Freyr, Freyja
Baum: Apfelbaum
Pflanze: Enzian
Kraut: Brunelle
Edelstein: Topas
Farbe: goldenes Gelb
Elemente: Wasser, Erde
Halbmond: 2.  Neumond
Zeit ca.: Anfang Jan. – Ende Jan.
Schlagworte: Himmelslicht, Ing (der legendäre Held, später Gott), Gemahl der Erdmutter, Kraft des Freyr, neutrale männliche Energie als Potential der Erneuerung im Jahres- und Lebenslauf, Sexualität, Fruchtbarkeit
Bedeutung: Ingwaz bedeutet Ing, der Erdgott, der auch als Fruchtbarkeits- und Sonnengott Ingvi-Freyr angesehen wird. Die Form der Rune kann als Feld gedeutet werden, manche sehen darin auch das männliche Genital, andere wiederum das Himmelsfeuer (Rune zu Imbolc), aber ihre wirkliche Signifikanz liegt wohl in der Balance. Sie zeigt eine harmonische Beziehung zwischen den Menschen und den vier Elementen der Natur. Ingwaz erinnert an die alte Verbindung der Götter mit dem Land und verbindet den Menschen wieder mit seiner spirituellen Natur durch die reale Natur. Sie ist eine Erdungsrune, die den Menschen und seinen Körper, seinen Geist und seine Wahrnehmung wieder auf die Erde zurückführt. Manche halten sie auch für das männliche Gegenstück zu Berkana, denn während Berkana das weibliche Mysterium in sich birgt, so steht Inguz für das männliche. Ingwaz steht für die Energie des Samens. Die Rune ist zurückgezogen und isoliert. Sie beinhaltet den Reifungsprozeß, welcher sich im Verborgenen abspielt. Ingwaz stellt Rückzug, Transformation im Verborgenen und die darauffolgende Rückkehr dar. Dazu kann als Beispiel das Reifen einer Pflanze, die Geburt eines Kindes oder das Leben eines Schmetterlings dienen. Das Leben zieht sich zurück und vollzieht im Verborgenen eine Umwandlung, eine Transformation zu neuer Kraft. Der obere Bereich im Bild der Rune steht für den Bereich der sichtbaren Realität (Alltag), der untere Teil für das verborgene Reich der Verwandlung (bildlich: die Erde). Am Anfang des Zyklus steht der Rückzug in den verborgenen Bereich. In dieser geheimen, intimen Umgebung vollzieht sich die Umwandlung. Die Kräfte werden wieder gesammelt, und eine Regeneration findet statt. Ein Samenkorn überwintert zum Beispiel unter der Erde und sammelt die Kräfte für sein Hervorbrechen im Frühling. Am Ende steht die Wiederkehr mit neuer Kraft oder in einer neuen Form.

Mythologie: Man nimmt an, daß Ing der Name eines alten germanischen Erdgottes ist, der zusammen mit der Erdmutter Nerthus wirkte. Ihr Kult war in alter Zeit besonders in den Nordseegebieten stark ausgeprägt. In einem altenglischen Runengedicht wird berichtet, daß Ing zuerst unter den Ostdänen von einem menschlichen Auge erblickt wurde, bis er gegen Osten über das Meer ging, und sein Wagen folgte ihm nach. So nannten die Heardings den Helden. Der hier erwähnte Wagen ist identisch mit dem, der im Nerthus-Kult verwendet wurde. Ingwaz stellt den Gemahl der Erdmutter dar und den ihr zur Seite stehenden Priester. Dieser Kult spielte bei den Völkern der Nordsee eine so bedeutende Rolle, daß sie oft als Ingvaeones (Jene des Ing) bezeichnet wurden. Der vanische Gott Freyr, der Gott des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit, ist auch unter dem Namen Yngvi bekannt. Ing ist auch der dänische/angel-sächsische Name für Freyr. Es scheint, daß Freyr ganz allgemein im Norden die Rolle und den Namen des Ing an sich gerissen hat, und er spielt auch bei den Fruchtbarkeitsritualen eine Rolle, indem er in einem Wagen in rituellen Prozessionen fährt. Ackerbau ist einer der ersten Versuche der Menschheit ihre Umgebung zu kontrollieren. Die Fruchtbarkeit der Tiere und Pflanzen ist in jeder heidnischen Religion ein zentrales Thema. Von dem frühesten Sumerer bis zur modernen Volksglauben, haben die Menschen versucht, den Erfolg ihrer Ernte zu verbessern. Der größte Teil der westlichen Zivilisation hat den Kontakt zum Land und seinen Lebewesen verloren. Die spirituelle Konsequenz dieser Trennung von der Erde ist erschreckend, da die meisten Menschen keinen Bezug mehr zum natürlichen Leben auf der Erde haben. Im Ing-Nerthus-Kult verzehrt das feminine Element das maskuline, um die verbrauchten Energien wieder zu ersetzen, die nötig waren, um dem Land und dem Volk Fruchtbarkeit zu spenden. Kennzeichnend ist in diesem Zusammenhang die Sage, in der Freyr sein Schwert opfert, um Skadhi zu gewinnen oder auch der Name Gelding (kastriertes Pferd) für Odin. Das männliche Element repräsentiert die sich immer wieder selbst erneuernde „kosmische Nahrung“ in Form von potentieller Energie, die den Winter hindurch von der Göttin einbehalten wird, um sie dann im Frühling plötzlich und mit gewaltiger Kraft in einem orgiastischen Prozessions-Ritual wieder freizusetzen. Die Ingwaz-Rune stellt einen Vorrat potentieller Energie dar, die erst durch einen Prozeß des Wachstums und der Reifung hindurchgehen muß, um an Kraft zu gewinnen. Dieses Prinzip hat für alle Ebenen des Multiversums Gültigkeit, und dieser Rune wohnt große Kraft inne, denn jede Macht muß eine solche geschützte Periode des Wachstums und der Reifung durchmachen, ehe sie in ihrer potentesten Form in Erscheinung treten kann.

Magie: In dieser Rune ist eines der größten Geheimnisse nordischer Sexualmagie verkörpert.

Anwendung: Inguz ist die vierte, nicht wend- und umkehrbare Rune. Sie wirkt beschützend, und wenn sie zum Wirken kommt, herrscht um einen wohltuende Ruhe. Man kann sie einsetzen, um Abstand vom „Lärm der Welt“ zu bekommen.

Wirkung: Fruchtbarkeitsrituale. Plötzliche Freisetzung von Energie. Speicherung und Transformation von Kraft für rituelle Zwecke. Konzentration von Energie und Gedanken. Amulette gegen Entwicklungsstörungen. Talismane für Fruchtbarkeit, organisches Gelingen und zur Absicherung von Ruhepausen.

Heilrune: Zuständig für Erkrankungen und Beschwerden der männlichen Genitalien. Ebenfalls Anwendung bei Autismus und zur Heilung von Lähmungen.

Orakelbedeutung: Männliche Fruchtbarkeit und Erwartungen auf der physischen Ebene, darunter auch Angelegenheiten der Gesundheit, der Familie und des Nachwuchses. Aber auch Arbeit, Produktivität, Freigebigkeit, Balance und Verbindung mit der Erde.

Runenbotschaft: Man erkenne, daß Phasen der Ruhe im Leben ebenso notwendig sind, wie Zeiten eifrigen Tuns. Man übe Selbstbesinnung und Geduld und lausche in sich hinein.. Wieviel Geduld hat man mit sich selbst? Man lasse die Dinge sich entwickeln und erzwinge nichts. Alles braucht Zeit, um zu reifen, oft im Verborgenen, bis es genug Kraft gewonnen hat, um machtvoll hervorzubrechen. Jedes Vorhaben beginnt zunächst als Samenkorn.

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Dagaz
germanisch: Dagaz
gotisch: Dags
altenglisch: Dæg
altnordisch: Dagr
Bedeutung: Dämmerung
Lautwert: D
Zahl: 23
Schreiben: D
Kraft: aktiv
Geschlecht: männlich
Aett: 3. Tyr
Götter: Heimdall, Loki
Baum: Fichte, Weide
Pflanze: Ringelblume
Kraut: Scharlei
Edelstein: Chrysolith
Farbe: helles Blau
Elemente: Erde
Halbmond: 1.  Vollmond
Zeit ca.: Mitte Dez. – Anfang Jan.
Schlagworte: Dämmerung, Tag, Licht, Zwielicht, Rune des Erwachens, Übergangszustand, heilige   Synthese aus der Polarität des Lebens, mystischer Augenblick, Gnosis
Bedeutung: Dagaz steht für den Tag, beziehungsweise das Licht des Tages, wie es zum Zeitpunkt des Sonnenaufganges und Sonnenunterganges wahrgenommen wird, in der Morgen- und Abenddämmerung. Es ist die Rune des vollkommenen Erwachens. So symbolisiert auch die Form der Rune den Ausgleich zwischen Tag und Nacht. Die Rune Dagaz ist ein odinisches Paradoxon, welches für die Bildung einer Synthese aus Gegensätzlichem, das Erreichen des mystischen Augenblicks und das Empfangen mystischer Inspiration steht. Diese Rune ist ein Widerspruch in sich, löst ihn aber auch auf.

Mythologie: Das durch Dagaz symbolisierte Zwielicht ist ein Symbol für die Geburt der Erkenntnis, oder das Licht des Bewußtseins. Gegensätze sind Teile von etwas Größerem, etwas Umfassendem. Kein Ding im Multiversum kann für sich allein betrachtet werden, da es immer von seinen Gegensätzen und den umgebenden Bedingungen abhängt. Die Suche nach dem Licht des Wissens geht beim Mysterium von Dagaz von den Extremen, den Außenbereichen aus. Die Gesamtheit ist der Schlüssel, nicht die isolierte Betrachtung einer Seite. Das beeinflußt auch die Betrachtung der (zum Beispiel christlichen) Konzepte von Gut und Böse, die als solches im Heidentum eigentlich nicht existent sind. Dreidimensional betrachtet stellt die Form von Dagaz einen endlosen Kreislauf dar (zum Beispiel Möbiusband). So kehrt etwa die Dämmerung immer wieder, ebenso wie Extreme immer um einen Bereich der Ausgeglichenheit kreisen (zum Vergleich Niflheim und Muspelheim in der Kosmologie). Diese Extreme sind die Bereiche derer, welche die Erkenntnis auf den Spuren von Odin zu erlangen suchen. Die Kenntnis der Extreme verhilft eher zum Verständnis der Gesamtheit als ein Verharren in der Ausgeglichenheit der Mitte. Diese Rune markiert das Beinahe-Ende des dritten Aetts und macht den Weg frei für Othala, den Kreis zu vollenden. Wie in den vorherigen beiden Aetts, beendet Dagaz das dritte mit Licht und Hoffnung. Während Wunjo für irdischen Ruhm und Sonne steht, bringt Dagaz die beiden Reiche zusammen, schafft damit das sehr abstrakte Licht von Sowilo wieder auf die Erde zurück, in das Alltagsleben. Wie Ingwaz symbolisiert sie die Harmonie mit der Natur und der Umgebung des Menschen, geht aber einen Schritt weiter und schließt die Spiritualität mit ein. Im übertragenen Sinne steht Dagaz als Dämmerungs-Rune auch für die Götterdämmerung Ragnarök. Wenn der Untergang des Heidentums durch Ragnarök (weltlich durch die Kirche) eine Art Abenddämmerung war, so erlebt die Welt jetzt, da sich immer mehr Menschen auf ihre Wurzeln zurückbesinnen, sich vom naturfeindlichen Christentum abwenden und die alte Religion wiederentdecken, vielleicht bereits wieder eine zarte Morgendämmerung, welche im Geist von Dagaz beschützt und gefördert werden möge.

Magie: Dagaz repräsentiert das rituelle Feuer der Feuerstelle und das mystische Licht, das der Vitki (Runenmagier) bei magischen Handlungen wahrnimmt. Dagaz verkörpert die Synthese der Kraft von Tag und Nacht durch die Konzepte der Morgen- und Abenddämmerung. Dies kommt in den himmlischen Phänomenen des Morgen- und Abendsterns zum Ausdruck – Symbole der göttlichen Zwillinge. Dagaz ist die Rune der Polarität und des „odinischen Paradoxons“, welches das zentrale Geheimnis des odinischen Kults darstellt. Es ist in der paradoxen Natur des Gottes Odin selbst enthalten und kann am ehesten mit dem Begriff des „mystischen Augenblicks“ erklärt werden, dem Augenblick, der im Wirbel polarisierter Konzepte gesucht und gefunden wird. Diese Konzepte werden miteinander verschmolzen, so daß aus zwei Extremen eins wird. Dagaz ist der Ort und Zeitpunkt, in dem aus Dunkelheit und Licht, Freude und Schmerz, Leben und Tod, Körper und Seele, Materie und Energie eine Synthese in einem gemeinsamen Konzept gebildet wird, das über ihren wahrnehmbaren, erkennbaren Gegenpol hinausgeht. Dagaz übersteigt die Grenzen sprachlicher Ausdrucksmöglichkeit. Sie ist reine Runen-Gnosis. Dagaz ist die am stärksten der Mystik verbundene Rune des älteren Futhark, sie führt den Suchenden direkt in die Transzendenz jenseits der Polaritäten. Deshalb ist es auch nicht möglich, hier weitere Empfehlungen für ihren Gebrauch in der Magie zu geben, denn das ist eine unmittelbare, zutiefst persönliche Angelegenheit zwischen dem Kosmischen und dem Inneren des Magiers.

Anwendung: Dagaz symbolisiert den Augenblick zwischen Tag und Nacht, welcher im Volksmund auch als „Blaue Stunde“ bekannt ist. Es ist die fünfte nicht wend- und umkehrbare Rune. Sie dient der Harmonisierung und wenn man sie auf der Stirn visualisiert, öffnet sie das dritte Auge.

Wirkung: Mystische Inspiration. Zugang zum Überpersönlichen. Abbau von Engstirnigkeit. Amulette zur Vermeidung zwielichtiger Zustände der Verkennung oder falsche Gesellschaft. Talismane zur Steigerung der Durchsetzungskraft, des eigenen Beharrungsvermögens bei der Verfolgung wichtiger Lebensziele.

Heilrune: Zuständig für Angstzustände, Geistesstörung und Niedergeschlagenheit, Festigung der Gesundheit und Verwurzelung im Überpersönlichen.

Orakelbedeutung: Sicherheit und Gewißheit. Die Klarheit des Tageslichts im Gegensatz zur Ungewißheit der Nacht. Zeit, ein Unternehmen zu planen oder zu beginnen. Sie verspricht Glück, Erfolg, Aktivität, Zufriedenheit und ein erfülltes Leben.

Runenbotschaft: Man sei zwischen den Extremen, betrachte sie nicht einzeln, sondern immer als Gesamtheit, verschmelze mit ihnen, erreiche den mystischen Augenblicks durch Erfassen des Mysteriums, und man empfange mystische Inspiration als Geschenk Odins. Man suche das Ideal überall – es verbirgt sich vielleicht auch dort, wo man es am wenigsten vermutet.

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Othala
germanisch: OÞala
gotisch: OÞal
altenglisch: Éthel
altnordisch: Óðal
Bedeutung: Heim
Lautwert: O
Zahl: 24
Schreiben: O
Kraft: passiv
Geschlecht: männlich
Aett: 3. Tyr
Götter: Odin
Baum: Weißdorn
Pflanze: Schneeglöckchen
Kraut: Goldfaden
Edelstein: Rubin
Farbe: tiefes Gelb
Elemente: Feuer, Luft
Halbmond: 1.  Neumond
Zeit ca.: Ende Nov. – Ende Dez.
Schlagworte: Heim, Heimat, Eigentum oder Erbbesitz, Verwurzelung, Geburtsland, Einfriedung, Hain der Mitte, unbewegliches und unverkäufliches, meist immaterielles Generationserbe, aristokratische Ordnung, Odins-Rune
Bedeutung: Othala (auch Odalaz oder Odhalaz) bedeutet Heim oder Heimat, aber auch ererbter Besitz. Othala ist das Ziel des Futhark und die Heimat des auf der Suche nach Wissen befindlichen Runenreisenden. Zur Heimat gehört auch der Stamm und die eigene Familie, und dies stellt Othala in allen möglichen Varianten dar. Das Runenzeichen symbolisiert ein abgeschlossenes, in einer Wechselbeziehung mit der Umgebung stehendes Gut. Die Form des Zeichens dient auch als Monogramm Odins. Mit Othala findet sich der Suchende am Ende des dritten Aetts auf der normalen Welt wieder, so wie man bei Fehu begonnen hat. Während Vieh allerdings beweglicher Besitz ist, ist das Land das einzige, was beständig ist. Es kann als Erbe weiter gereicht werden, aber – wichtiger noch – es definiert, wer man ist. Die Heimat ist der Grund und Boden, auf welchem der Mensch oder die Sippe verwurzelt ist. Hier lebten die Vorfahren, hier sind sie bestattet, hier lebten und leben die Eltern. Die frühe Kindheit wurde hier erlebt und man verbindet Geborgenheit und Unbeschwertheit mit dieser Rune. Sie bedeutet Heimat im positivsten Sinne des Wortes. Sie drückt, im Gegensatz zu Fehu (beweglicher Besitz), den unbeweglichen, den Landbesitz einer Sippe aus. Auch gemeinsame Werte der Sippe, wie zum Beispiel die Sprache oder kulturelle Gebräuche, spielen in diesen Bereich hinein. Othala ist der Boden, auf dem eine Sippe wachsen kann und der Boden, auf dem das Sippenbanner (Wunjo) errichtet wird. Sie ist die Vorraussetzung, die Basis. Die Heimat ist der Treffpunkt zwischen Midgard und Asgard, zwischen dem dort verwurzelten Menschen und den Göttern, zu denen er von dort aus blickt. Heimat ist die Achse, um die sich das Leben dreht. Die Idee des Landes oder Besitzes ist dennoch nur ein Symbol – man muß sein eigenes Zentrum finden, um seinem Leben einen Sinn zu geben, und dies ist das letztendliche Ziel der Reise durch die Runen. Alles führt schließlich wieder nach Hause, trotz aller Erlebnisse. Das soll aber nicht heißen, daß diese Reisen sinnlos sind. Im Gegenteil, nur durch diese Erkundungen bekommt das Heim überhaupt eine Bedeutung für den Menschen, und er versteht erst, was eine Heimat überhaupt ist. Keine diese Lehrstunden ist wirklich sinnvoll, wenn man sie nicht in sein alltägliches Leben einbindet und ein Zentrum findet, in dem man ruhen kann. Othala komplettiert nicht nur den kleinen Kreis des dritten Aetts, sondern bringt den Suchenden auch zum Beginn des Futharks selbst zurück, nur auf einer höheren Ebene. Von dort aus kann man die Reise wieder von vorn beginnen.

Mythologie: Das Mysterium von Othala wird durch die befestigte Abgrenzung des Clans symbolisiert, die seine unantastbaren Grenzen festlegt und ihn gegen glaubensfeindliche Eindringlinge schützen soll. Es ist die Essenz des kosmischen Konzeptes von Midgard – die Festung in der Mitte. Die Rune ist auch das Zeichen für angeborene Qualitäten, die aus der Abstammung von einem bestimmten Clan oder einer Sippe resultieren. Diese sind im wesentlichen spirituellen Ursprungs, und sie sind letztlich das Ergebnis göttlicher Abstammung zuzüglich der in der Vergangenheit von den Vorfahren gesetzten Handlungen. Othala ist eine spirituelle Quelle magischer Macht, resultierend aus den tugendhaften Taten vergangener Generationen, welche als runische Prägungen im „genetischen Code“ der Nachkommen gespeichert sind – eine machtvolle Rune Odins. Diese Rune symbolisiert das Erbe, das von Generation zu Generation in der ganzen Sippe weitergegeben wird, sowohl im materiellen wie auch im spirituellen Bereich. Es ist ebenso unbeweglich wie Grund und Boden und kann nur innerhalb des Stammes oder der Sippe vererbt werden. Durch die Institution der Ehe haben jedoch auch Außenstehende die Möglichkeit, Zugang zu dieser Macht zu erhalten und sie zu integrieren. Othala verkörpert die weise und gerechte Verwaltung des Landes durch die Edlen, jene, die von der geistigen Macht dieser Rune durchdrungen sind und sie im Einklang mit Stammestradition und Gesetz zur Anwendung bringen. Es ist die Rune des materiellen Wohlstands und Wohlbefindens. Sie wirkt Hand in Hand mit dem ergänzenden Konzept beweglichen Eigentums – der in Fehu enthaltenen Macht, um dieses wichtige Prinzip im Universum zu entwickeln und aufrechtzuerhalten. Othala bürgt für menschliche Freiheit innerhalb einer gesicherten und gesetzmäßigen Gesellschaft, die mit sich selbst und ihrer Umgebung im Einklang steht. Sie verkörpert traditionell bewahrte Stammes- und Sippengesetze auf spiritueller Ebene. Man könnte Othala auch als das Heidentum selbst betrachten, eine ererbte Heimat, in der man nun in der Morgendämmerung der Rune Dagaz wieder zu Wurzeln beginnt.

Magie: In der Magie kann Othala Rituale zum Kauf von Land unterstützen, helfen, ein Projekt zu komplettieren oder die Familie zu stärken. Othala ist die Rune der Freiheit innerhalb gewisser Grenzen.

Anwendung: Neutral steht Othala für die Energie, welche aus der Verwurzelung entspringt, positiv für den geistigen und emotionalen Weg nach Hause, negativ für den Verlust des Vorgenannten.

Wirkung: Aufrechterhaltung der Ordnung von Strukturen innerhalb der Gemeinschaft. Erwerben von Reichtum und Wohlstand. Förderung von Erbschaftsangelegenheiten. Sicherung des Besitzes. Hilfe bei Immobilienangelegenheiten. Kontakt zum Wissen der Ahnen und Übernahme desselben. Übergang vom Egoismus zum Stammesbewußtsein (gemeinsame Interessen in Familie und Heim). Amulette gegen Verlust des kollektiven Besitzes und gegen materielle Gefährdungen. Talismane für kollektiven Wohlstand und für den Zugang zu altem Wissen.

Heilrune: Zuständig für Erbkrankheiten und erblich bedingte Behinderungen. Erdung und Stabilisierung der Vitalkräfte.

Orakelbedeutung: Erbschaft, Land, Besitz, Gefolgschaft, Zugehörigkeitsgefühl. Heim, einschließlich körperlicher Vaterschaft. Spirituelles Erbe, Erfahrung und fundamentale Werte.

Runenbotschaft: Man werde sich darüber bewußt, was und wo die eigene Heimat ist und was sie bedeutet – sowohl auf der materiellen als auch auf der geistig- spirituellen Ebene. Man erkenne seine materiellen Wurzeln (Bodenständigkeit), denn man ist ein Geschöpf des Bodens. Man empfängt seine Heimat von den Ahnen, man nutze sie und mehre ihren Nutzen für die Sippe und gebe sie schließlich an seine Erben weiter, deren Ahne man dereinst selbst sein wird. Eine innere Heimat sorgt dafür, daß man immer zu sich selbst zurückfinden kann.

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Natürliche Gesundheit mit Kurkuma

 Es gibt ein therapeutisches Gewürz, das so zeitlos mit den Ursachen der menschlichen Gesellschaft und des Verdauungssystems verwoben ist, so vollständig unterstützt durch innovative Forschungsanfragen, dass es in seiner nachgewiesenen Qualität für menschliches Wohlbefinden und Wohlstand beispiellos ist.

In der Tat, Kurkuma dreht das gesamte Arzneimittel konstruieren medizinischen Modell in Anbetracht seines Kopfes. Anstatt viel mehr Reaktionen als hilfreiche zu bewirken, hat Kurkuma, genau wie bei den meisten zugelassenen pharmazeutischen Arzneimitteln, mehrere potentielle Nebenvorteile, die genau gezeigt wurden, um entschieden mehr als 160 unterschiedliche physiologische Wege im Säugetierkörper zu optimieren.

Während kein Essen oder Kraut für alle geeignet ist und alles das Potenzial für unbeabsichtigte Nebenwirkungen hat, ist Kurkuma wirklich einzigartig in seiner außergewöhnlich hohen Sicherheitsmarge gegenüber den Medikamenten, mit denen es verglichen wurde, zB Hydrocortison, Ibuprofen und Chemotherapeutika. Darüber hinaus kommt nichts in der modernen pharmazeutischen Rüstungsindustrie der Kurkuma-Erfahrung von 6000 Jahren in der ayurvedischen Medizin nahe.

Ungeachtet seines unermesslichen Potentials, das menschliche Ausdauern zu erleichtern, wird Kurkuma wahrscheinlich nie den FDA-Stempel der Befürwortung erhalten, da es an Selektivität, Patentierbarkeit und auf diese Weise an Gewinnlosigkeit mangelt.

Die Wahrheit wird gesagt, der „Goldstandard“ der FDA zum Nachweis des Wertes einer prospektiven medizinischen Substanz verrät den uralten Aphorismus: „Wer das Gold besitzt, macht die Regeln.“ Ungeachtet seines unermesslichen Potentials, das menschliche Ausdauern zu erleichtern, wird Kurkuma wahrscheinlich niemals erhalten Sie den FDA-Stempel der Billigung, wegen seiner Abwesenheit von Selektivität, Patentierbarkeit und auf diese Weise Gewinn

Einige der erstaunlichsten demonstrierten Eigenschaften umfassen:

Zerstören von multiresistenten Krebs
Zerstören von Krebs-Stammzellen (wohl die Wurzel aller Krebserkrankungen)
Schutz vor strahlungsinduziertem Schaden
Reduzierung von ungesunden Entzündungswerten
Schutz vor Schwermetall-Toxizität
Vorbeugung und Umkehrung von Alzheimer-assoziierten Pathologien

Einmal mehr ist es nicht verwunderlich, dass Kurkuma in vielen Wohlfühlbedingungen zur gleichen Zeit wertgeschätzt wird oder dass sie Bedingungen verbessern kann, die für eine routinemäßige Behandlung völlig undurchdringlich sind, dass es jedoch mehr als 600 zusätzliche Wohlfühlbedingungen gibt Ebenso profitabel in der Vorwegnahme und / oder Behandlung. Betrachten Sie auch die Art und Weise, wie Kurkuma offen auf der Erde wird, und Sie werden verstehen, warum seine außergewöhnliche Anwesenheit Milliarden von Dollar in Pharmaindustrie Einkommen schwächt.

Walhall, Ragnarök: Ende und Neubeginn

germanenherz-walhalla

Das ist kein Todessignal sondern vielmehr, ein Aufruf zum Kampf. Die letzte Schlacht, Ragnarök.

Walhalla – das Ziel aller tapferen Krieger

Walhall (oder Valhall, im Volksmund oftmals auch Walhalla genannt) bezeichnet in der nordischen Mythologie das Ziel aller gefallenen Krieger, die sich als tapfer erwiesen hatten und in der Schlacht ihr Leben gelassen hatten. Von Göttervater Odin selbst auserwählt, fanden die mutigen Männer ihre letzte Ruhestätte in einer Halle mit 540 Toren, durch die je 800 Einherjer nebeneinander einziehen können. in seinem in Asgard errichteten Schloss Gladsheim im Reiche der Asen gelegen.

Tagsüber messen sich dort die Einherjer im Zweikampf. Abends vergnügen sich die Kämpfer bei Bier und Met, welches ihnen die Walküren reichen. Diesen kommt aber auch die Aufgabe zu, die tapfersten der auf dem Schlachtfeld gefallenen Kämpfer auszusuchen und nach Walhall zu bringen.

Heidrun

Auf dem goldbedeckten Dach weidet die Ziege Heidrun. Sie spendet den Kriegern jenen köstlichen Trank in unversiegbarer Fülle, der ihnen das heldische Wesen bewahrt. Die Ziege ernährt sich vom Baum des Lebens, der Weltesche. Niemand weiß, wie weit die Wurzeln der Weltesche (Yggdrasil) reichen. Eisen und Feuer können der Esche von jeher nichts anhaben. Die Krone ist sehr hoch und von weichem Nebel umwoben. Der Tau, der entsteht, befeuchtet die Täler. Zu den Füßen dieses gewaltigen Baumes sprießt der muntere Quell der Norne Urd. In den Zweigen der Esche wohnt, spielt und terrorisiert das Eichhörnchen Ratatöskr.

Helgi

Der einzige Krieger, der es der Sage nach je geschafft hat, nach seinem Tod Walhall noch einmal zu verlassen, war der strahlende Held Helgi. Als Helgi in seinem Totenhügel begraben liegt, holt Wodan ihn aus seinem irdischen Sein und zeichnet ihn mit einer Gunst wie nie zuvor aus. Doch auf der Erde sieht die Magd der von Helgi geliebten Sigrun den verwundeten, stark blutenden Helgi an seinem Grabhügel vorbeireiten. Er sagt zu ihr, daß er nach dem Wunsch ihrer Herrin am nächsten Tag erneut zu seinem Grabhügel zurückkehren wird. Er sendet die Magd mit der Kunde zu ihrer Herrin. Am nächsten Tag geht Sigrun zu der Grabkammer ihres Geliebten, und die Magd hat recht behalten. Sie fällt ihrem Geliebten voller Freude um den Hals, und das einstige Pärchen verbringt eine letzte innige Liebesnacht, bevor im Morgengrauen, noch ehe der erste Hahnenschrei in Asgard ertönt, der Geliebte wieder nach Walhall zurückkehrt.

Einherjer

Walhall galt nach germanischem Glauben als eine Art Kriegerparadies. Die Helden, die dort Einlass fanden, waren von Odin handverlesen. Im Regelfall gelangten nur ausgezeichnete und überaus tapfere Kämpfer und Krieger dorthin, die in der nordischen Mythologie unter dem Namen „Einherjer“ bekannt sind. Dies geschah jedoch nicht nur zur Ehrung der ruhmreichen Helden, sondern auch in Hinblick auf die letzte Schlacht, Ragnarök. Aufgabe der Einherjer sollte es sein, dem Göttervater und seinem Gefolge im endzeitlichen Kampf gegen die gewaltigen Riesen beizustehen.

Die Walküren als Botinnen Odins

Das letzte Geleit wurde den Einherjern von den Walküren gegeben, Odins Schlacht- oder Schildjungfern. Die Kriegerjungfrauen, die auf dem Schlachtfeld zu finsteren Todesgeistern wurden, die Helden in den Tod lockten, hatten die Aufgabe, die Gefallenen auszuwählen, denen der Einlass in Walhall gewährt werden sollte. Sie fanden die Einherjer, indem sie übers Eine Walküre (Arbo, 19. Jahrhundert)Schlachtfeld ritten und die Tapfersten unter den im Kampf getöteten Helden auswählten. Diejenigen Gefallenen, auf welche die Wahl der Walküren gefallen war, wurden im Anschluss von den geisterhaften Jungfrauen nach Walhall geleitet.

Walhall – die Halle der toten Krieger

Die prächtige Halle, die den Einherjern zur letzten Ruhestätte wurde, befand sich in Odins Burg in Asgard, der Burg Gladsheim. Diese galt als die größte in Asgard errichtete Burg und diente dem Göttervater selbst als Wohnsitz. Den Vorstellungen des germanischen Götterglaubens entsprechend handelte es sich bei Walhall um eine überaus prunkvoll gestaltete Halle, deren Dach aus auf Speeren ruhenden Schilden bestand. Besonderes Augenmerk wurde vor allem auf die über 500 Tore gelegt, die aus der Halle führten: Jedes Einzelne von ihnen war so breit, dass achthundert Einherjer in einer Reihe hindurch schreiten konnten. Walhall war bewusst so konzipiert, damit die auserwählten Krieger bereits beim ersten Anzeichen der Götterdämmerung ausrücken könnten, um an der Seite Odins und im Kampf für ihn und sein Gefolge ein zweites und letztes Mal zu fallen.

Das Kriegerparadies

Zuweilen wurden die Einherjer, die von den Walküren nach Walhall geleitet worden waren, dort auch von Odins Söhnen Hermod oder Bragi empfangen und vor den Thron des Göttervaters geführt, der die gefallenen Helden freudig und mit offenen Armen empfing. Die prunkvolle Halle war hauptsächlich Schauplatz von Kampfspielen und üppigen Gelagen.

Künstlerische Darstellung von WalhallaTagsüber maßen sich die Einherjer konzentriert und voller Kampfeslust im Zweikampf und diversen anderen Kampfspielen, um für die letzte große Schlacht an der Seite der Götter auf den Vigrid-Ebenen gewappnet und vorbereitet zu sein.

Abends hingegen wurden große Feste und üppige Gelage gefeiert, bei denen die Walküren den Kriegern Walhalls Bier und Met reichten. Verspeist wurde jeden Abend aufs Neue der Eber Saehrimnir, der am Folgetag wieder lebendig und erneut geschlachtet, gebraten und verzehrt wurde. Ihren Met hingegen erhielten die Einherjer von der Ziege Heidrun, die vom Laub eines Baumes frisst, der mitten in der Halle prangte. Aus ihrem Euter floss tagtäglich eine große Menge an Met, mit der alle Einwohner Walhalls verköstigt werden konnten.

In Gesellschaft Odins

Der Göttervater Odin selbst wohnte den Kampfesspielen seines Heeres gerne bei und beobachtete die Turniere. Von seinem Thron Hlidskialf aus sah er gemeinsam mit seiner Gattin Frigg dem munteren Treiben zu. Der Sage nach wurde die Giebelwand von einem Hirschgeweih geziert, durch das sich die Einherjer an vergangene Jagdfreuden erinnern sollten, die sie zu ihren Lebzeiten erlebt hatten. Über dem westlichen Tor Walhalls war ein Wolf angebracht, über diesem thronte ein Adler. Die symbolische Bedeutung verwies auf die Tiere, die den Gott in die Schlacht begleiten sollten.

Ragnarök: Ende und Neubeginn

Der Begriff „Ragnarök“ leitet sich aus der altnordischen Sprache her und bedeutet in die deutsche Gegenwartssprache übersetzt in etwa „Schicksal der Götter“. Im Gegensatz zu monotheistischen Weltbildern geht die germanische Mythologie ähnlich wie die griechisch-römische antike Vorstellung von der Fehlbarkeit der Götter und einem befristeten Dasein derselbigen aus. Durch die menschlichen Charakteristika, die den Göttern zugesprochen werden, können sie ebenso wie die Menschen durch Verbrechen und Kriege Schuld auf sich laden und somit gerichtet werden. Ragnarök bedeutet im germanischen Götterglauben das Ende der Welt in Zerstörung und Untergang, was die Götterwelt ebenso betrifft wie die Menschenwelt. Diese Vernichtung ist jedoch keineswegs endgültig, aufgrund einer zyklischen Vorstellung des Weltenlaufs wird nach dem Untergang eine neue und gereinigte Welt aus dem Meer emporsteigen.

Die vier großen eschatologischen Ereignisse

Eingeleitet und begleitet wird der Untergang der Götter durch vier große eschatologische Ereignisse. Nicht nur die Kämpfe der Götter, Riesen und Ungeheuer bedingen das Ende und den Untergang der Welt, auch die Elemente sind in das Schicksal der Götter eingebunden. Nacheinander läuten der Fimbulwinter, der Weltenbrand, das Versinken der Erde und die Verdunkelung der Sonne Ragnarök ein und besiegeln bereits im Voraus und während der letzten Schlacht die endgültige Katastrophe.

Der Fimbulwinter

An erster Stelle steht der sogenannte Fimbulwinter, eine karge Eiszeit mit drei strengen und eisig kalten Wintern, die von Schneefall, Frost und Stürmen geprägt sind. Die klirrende Kälte des Fimbulwinters wird von keinem Sommer unterbrochen und ist eine Abfolge einer kalten und kargen Periode, die in sich bereits die Zeichen des Untergangs trägt.

Der Weltenbrand

Der Zeit der klirrenden Kälte folgt als zweites großes eschatologisches Ereignis der Weltenbrand. Dieser wird vom Riesen Surt ausgelöst, der als Flammenriese Gewalt über das Feuer besitzt und mit den Flammen seines Schwertes alles Leben auslöscht.

Das Versinken der Erde

Das dritte eschatologische Ereignis, das mit dem Untergang einhergeht, ist das Versinken der Erde. Sie geht in den Wellen des aufgepeitschten Ozeans unter, der vom Wüten der an Land gekommenen Midgardschlange aufgewühlt wurde und nun das Land überflutet und alles in seinen Wogen verschlingt.

Die Verdunkelung der Sonne

Das letzte der vier eschatologischen Ereignisse, die das Schicksal der Götter einleiten und es als düstere Katastrophen begleiten, ist die Verdunkelung der Sonne. Im Chaos der bebenden Erde, die Felsen einstürzen lässt und Bäume entwurzelt, kann sich der gefährliche Fenriswolf aus seiner Gefangenschaft in Ketten lösen. Er verschlingt die Sonne und bringt dadurch Finsternis und Dunkelheit über die Welt.

Das Nahen der Feinde

Durch die Fluten des Ozeans, der die Erde überschwemmt hat, wird das Totenschiff Naglfar flott, das aus den unbeschnittenen Nägeln von Leichen erbaut ist. Das riesenhafte düstere Meeresgefährt bringt die Riesen, die Feinde der Götter mit sich. Im Chaos der bebenden Erde gelingt es den kampfwütigen grimmigen Gestalten, die Regenbogenbrücke Bifröst zu überqueren, die als Verbindung zwischen Midgard und Asgard fungiert und so einen Weg zwischen Himmel und Erde, zwischen Göttern und Menschen ermöglicht. Zusammen mit den Gestalten Hels, der Unterwelt, versammeln sich Frost- und Eisriesen, die gewaltigen Ungeheuer Fenriswolf und Midgardschlange, der Verräter Loki und die Feuerriesen.
Heimdall, der Wächter der Regenbogenbrücke, die unter dem Ansturm der Feinde letztlich einstürzt, stößt einen Warnruf in sein Horn und verkündet den Göttern Asgards die herannahende Gefahr, die zur Ebene Wigrid gezogen ist, um sich dem endgültigen Kampf zu stellen.

Die Vorbereitung der Schlacht

Durch Heimdalls Horn gewarnt, versammeln sich die Götter und beratschlagen darüber, wie der Krieg gegen die Feinde zu führen ist. Der Göttervater Odin reitet zum Brunnen des Mimir, einem Weisheitsquell unter der Weltenesche Yggdrasil, um Rat zu holen. Die Asen und Wanen versammeln sich zusammen mit den Einherjern, den gefallenen tapferen Kriegern, die ihre letzte Ruhestätte in Walhall gefunden haben. Gemeinsam wappnen sich Götter und Einherjer für den entscheidenden Kampf und werden schließlich vom Göttervater im glänzenden Harnisch zur Ebene Wigrid geführt, um sich ihrem Schicksal zu stellen.

Ragnarök: Der letzte Kampf

Der Kampfplatz Wigrid ist der Schauplatz der letzten und katastrophalen Begegnung zwischen den Göttern und den Mächten der Unterwelt. Der Wane Freyr fällt im Kampf mit dem furchtbaren Feuerriesen Surt, dessen Schwert kurz darauf die Erde in Brand setzt. Der Höllenhund Garm und der Kampfesgott Tyr töten einander in einem grausamen Zweikampf, auch der listige Verräter Loki und der Brückenwächter Heimdall stehen einander gegenüber und beenden gegenseitig ihr Leben. Der mächtige Donnergott Thor trifft im Kampf auf die fürchterliche und gewaltige Midgardschlange. Zwar gelingt es ihm, das Ungeheuer zu töten, er stirbt jedoch selbst nur wenige Sekunden später an ihrem tödlichen Gift.
Auch der Göttervater Odin findet in dieser Schlacht sein Schicksal und sein Ende in den Klauen und zwischen den Zähnen des Fenriswolfes. Sein Sohn Vidar schließlich rächt den getöteten Vater und besiegt den Fenriswolf.

Ragnarök – Götterschicksal

Wie die Entstehung der Welt für die Germanen nicht der Anfang der Geschichte war, sollte die Götterdämmerung nicht ihr Ende sein, sondern lediglich eine weitere Zäsur im unendlichen Zyklus der Zeit.

Wie die Entstehung der Welt für die Germanen nicht der Anfang der Geschichte war, sollte die Götterdämmerung nicht ihr Ende sein, sondern lediglich eine weitere Zäsur im unendlichen Zyklus der Zeit. Hauptquelle der Überlieferung ist auch hier die Völuspa. Ihre eindrucksvolle Schilderung vom Untergang und der Erneuerung der Welt wird von einigen Stellen des Wafthrudnirliedes und des Hyndlaliedes. Auf diese Quellen bauen auch die einschlägigen Kapitel 51 bis 53 aus Snorris Gylgafinning auf, in denen allerdings – wie wir schon anmerkten – einiges verfälscht und hinzugefügt haben. Auch die Skalden Kormak (um 930) und Arnor Jarlaskald (um 1056) bezogen sich auf die Völuspa und die zwischen 940-950 und 961-970 verfaßten Preislieder auf die Könige Eirik und Hakon, gedenken ebenfalls dieser Zeit.

Der Beginn von Ragnarök wird durch das Krähen des Hahnes Gullinkambi  verkündet.

„Am Morgen der Zeiten, nachdem die Schöpfung vollbracht ist, verleben die Götter ihr Goldalter auf dem Idafeld, in Edens Gefilden.

Vol. 7. Auf Idafeld kamen / die Asen zusammen,
Altäre zu schaffen / und Tempel zu bauen;
Sie gründeten Essen, / das Gold zu schmieden,
Hämmerten Zangen / und Handwerkszeug.

Vol. 8. Im Hofe übten sie / heiter das Brettspiel –
An blitzendem Golde / gebrach’s ihnen nicht –
Bis die mächtigen drei / Mädchen kamen,
Die Töchter der Riesen / aus Thursenheim.

Unter diesen drei Mädchen glaubt man die drei Nornen verstehen zu dürfen, obschon niemals von deren riesischer Abkunft die Rede ist. Ihr Erscheinen schliesst die goldene Friedenszeit ab. Nun schildert die Seherin die Hauptbegebenheiten der Götter. Mit dem Totschlag der Gullweig in Walhall hebt der erste Streit zwischen Asen und Wanen an, der erste Weltkrieg. Die gebrochene Götterburg stellte der Riesenbaumeister wieder her. Aber er ward um seinen Lohn, um Freyja, Sonne und Mond, die er sich ausbedungen hatte, betrogen.

Vol. 26. Das wankten die Eide, / die Worte und Schwüre,
Die festen Verträge, / die man vordem schloss.

Gewaltthat, Krieg, Wortbruch führen eine neue schwere Zeit herauf, die bis zum Ende von rastlosem Kampfe erfüllt bleibt. Nachdem einmal der Gedanke an einen Untergang der Welt sich befestigt hatte, gewinnen alle Handlungen der Götter eine tiefere und weitere Bedeutung. Namentlich Thors Kämpfe mit den Unholden müssen in ein ganz neues Licht rücken. An den Grenzen der Welt lauern die Riesen, um hereinbrechend das alte Chaos wieder an Stelle der Weltordnung zu setzen. Die Götter haben die Aufgabe, den Bestand der Schöpfung zu sichern. Sorgenvoll sieht Odin die drohenden Anzeichen des nahenden Verderbens sich mehren, aber ernst gefasst schreitet er dem Verhängniss entgegen, heldenhaft reitet er endlich zum letzten Kampfe. Heimdalls Horn wird am Weltbaum verborgen, bis sein gehender Klang zum letzten Kampfe ruft. Aus Mimirs Quell schöpft Odin gegen Verpfändung seines einen Auges Weisheit. Krieg verbreitet sich unter den Menschen, weithin über die Erde reiten die Walküren. Unheilverkündende Träume erschrecken die Asen, von der Seherin, die er aus dem Todesschlafe aufsingt, holt Odin die düstre Kunde vom Falle Baldrs. Der lichte Gott ist tot, aber in Wali ersteht ihm ein Rächer, der Anstifter des Unheils, Loki, wird in Fesseln geschlagen. Ostwärts im Eisenwalde bringt ein altes Riesenweib Fenrirs Brut[9] zur Welt, aus welcher der unholdsgestaltige Erraffer der Sonne hervorgeht. Der nährt sich vom Fleisch Gefallener und rötet mit rotem Blute den Sitz der Götter, der Sonnenschein verdüstert sich, in den Sommern darauf kommt wüstes Wetter. Nachdem das Untier gross geworden, greift es also die Sonne an und verwandelt ihren hellen Schein in blutrote Farbe, wie bei der Verfinsterung zu sehen ist. Die Gylfaginning berichtet von einem schrecklichen Winter, dem Fimbulwinter, der dem Weltende vorangeht“.

„51. Da sprach Gangleri: Was für Zeitungen sind zu sagen von der Götterdämmerung? Ich hörte dessen nie zuvor erwähnen. Har antwortete: Davon sind viele und wichtige Zeitungen zu sagen. Zum ersten, daß ein Winter kommen wird, Fimbulwinter genannt. Da stöbert Schnee von allen Seiten, da ist der Frost groß und sind die Winde scharf, und die Sonne hat ihre Kraft verloren. Dieser Winter kommen dreie nacheinander und kein Sommer da zwischen. Zuvor aber kommen drei andere Jahre, da die Welt mit schweren Kriegen erfüllt sein wird. Da werden sich Brüder aus Habgier ums Leben bringen und der Sohn des Vaters, der Vater des Sohnes nicht schonen. So heißt es in der Völuspa:

Brüder befehden sich / und fällen einander,
Geschwisterte sieht man / die Sippe brechen.
Unerhörtes ereignet sich, / großer Ehbruch.
Beilalter, Schwertalter, / wo Schilde klaffen,
Windzeit, Wolfszeit, / eh die Welt zerstürzt.
Der eine achtet / des andern nicht mehr.

Da geschieht es, was die schrecklichste Zeitung dünken wird: daß der Wolf die Sonne verschlingt, den Menschen zu großem Unheil. Der andere Wolf wird den Mond packen und so auch großen Schaden tun, und die Sterne werden vom Himmel fallen. Da wird sich auch ereignen, daß so die Erde bebt und alle Berge, daß die Bäume entwurzelt, die Berge zusammenstürzen und alle Ketten und Bande brechen und reißen. Da wird der Fenriswolf los, und das Meer überflutet das Land, weil die Midgardschlange wieder Jotenmut annimmt und das Land sucht. Da wird auch Naglfar, das Schiff, das so heißt und aus Nägeln der Toten gemacht ist, weshalb wohl die Warnung am Ort ist, daß, wenn ein Mensch stirbt, ihm die Nägel nicht unbeschnitten bleiben, womit der Bau des Schiffes Naglfar beschleunigt würde, den noch Götter und Menschen verspätet wünschen. Bei dieser Überschwemmung aber wird Naglfar flott. Hrymr heißt der Riese, der Naglfar steuert. Der Fenriswolf fährt mit klaffendem Rachen umher, daß sein Oberkiefer den Himmel, der Unterkiefer die Erde berührt, und wäre Raum dazu, er würde ihn noch weiter aufsperren. Feuer glüht hin aus den Augen und Nasen. Die Midgardschlange speit Gift aus, daß Luft und Meer entzündet werden; entsetzlich ist ihr Anblick, indem sie dem Wolf zur Seite kämpft. Von diesem Lärmen birst der Himmel: da kommen Muspels Söhne hervorgeritten. Surtur fährt an ihrer Spitze, vor ihm und hinter ihm glühendes Feuer. Sein Schwert ist wunderscharf und glänzt heller als die Sonne. Indem sie über die Brücke Bifröst reiten, zerbricht sie, wie vorhin gesagt ward. Da ziehen Muspels Söhne nach der Ebene, die Wigrid heißt; dahin kommt auch der Fehriswolf und die Midgardschlange, und auch Loki wird dort sein und Hrymr, und mit ihm alle Hrimthursen. Mit Loki ist Hels ganzes Gefolge, und Muspels Söhne haben ihre eigene glänzende Schlachtordnung. Die Ebene Wigrid ist hundert Rasten breit nach allen Seiten.

Und wenn diese Dinge sich begeben, erhebt sich Heimdall und stößt aus aller Kraft ins Giallarhorn und weckt alle Götter, die dann Rat halten. Da reitet Odin zu Mimirs Brunnen und holt Rat von Mimir für sich und sein Gefolge. Die Esche Yggdrasil bebt, und alles erschrickt im Himmel und auf Erden. Die Asen wappnen sich zum Kampf, und alle Einherier eilen zur Walstatt. Zuvorderst reitet Odin mit dem Goldhelm, dem schönen Harnisch und dem Spieß, der Gungnir heißt. So eilt er dem Fenriswolf entgegen, und Thor schreitet an seiner Seite, mag ihm aber wenig helfen, denn er hat vollauf zu tun, mit der Midgardschlange zu kämpfen. Freyr streitet wider Surtur, und kämfen sie ein hartes Treffen, bis Freyr erliegt, und wird das sein Tod, daß er sein gutes Schwert mißt, das er dem Skirnir gab. Inzwischen ist auch Garm, der Hund, losgeworden, der vor der Gnupahöhle lag: das gibt das größte Unheil, da er mit Tyr kämpft und einer den andern zu Falle bringt. Dem Thor gelingt es, die Midgardschlange zu töten; aber kaum ist er neun Schritte davongegangen, so fällt er tot zur Erde von dem Gifte, das der Wurm auf ihn gespien hat. Der Wolf verschlingt Odin, und wird das sein Tod. Alsbald kehrt sich Widar gegen den Wolf und setzt ihm den Fuß in den Unterkiefer. An diesem Fuße hat er den Schuh, zu dem man alle Zeiten hindurch sammelt, die Lederstreifen nämlich, welche die Menschen von ihren Schuhen schneiden, wo die Zehen und Fersen sitzen. Darum soll diese Streifen ein jeder wegwerfen, der darauf bedacht ist, den Asen zu Hilfe zu kommen. Mit der Hand greift Widar dem Wolf nach dem Oberkiefer und reißt ihm den Rachen entzwei, und wird das des Wolfes Tod. Loki kämpft mit Heimdall und erschlägt einer den andern. Darauf schleudert Surtur Feuer über die Erde und verbrennt die ganze Welt. So heißt es in der Völuspa:

Ins erhobne Horn / bläst Heimdall laut;
Odin murmelt mit / Mimirs Haupt.
Yggdrasil zittert, / die ragende Esche;
Es rauscht der alte Baum, / da der Riese frei wird.

Was ist mit den Asen, / was ist mit den Alfen?
All Jötunheim ächzt, / die Asen versammeln sich.
Die Zwerge stöhnen / vor steinernen Türen,
Der Bergwege Weiser: / Wißt ihr, was das bedeutet?

Hrym fährt von Osten, / es hebt sich die Flut;
Jörmungandr[18] wälzt sich / im Jötunmute.
Der Wurm schlägt die Brandung, / aufschreit der Adler,
Leichen zerreißt er; / Naglfagr wird los.

Der Kiel fährt von Osten, / Muspels Söhne kommen
Über die See gesegelt, / und Loki steuert.
Des Untiers Abkunft / ist all mit dem Wolf;
Auch Bileists Bruder / ist ihm verbunden.

Surtur fährt von Süden / mit flammendem Schwert,
Von seiner Klinge scheint / die Sonne der Götter.
Steinberge stürzen, / Riesinnen straucheln,
Zu Hel fahren Helden, / der Himmel klafft.

Nun hebt sich Hlins / anderer Harm,
Da Odin eilt / zum Angriff des Wolfs.
Belis Mörder / mißt sich mit Surtur:
Da fällt Friggs / einzige Freude.

Nicht säumt Siegvaters / erhabner Sohn,
Mit dem Leichenwolf / Widar zu fechten:
Er stößt dem Hwedrungssohn / den Stahl ins Herz
Durch gähnenden Rachen: / so rächt er den Vater.

Da schreitet der schöne / Sohn Hlodyns
Der Natter näher, / der neidgeschwollnen.
Mutig trifft sie / Midgards Weiher;
Doch fährt neun Fuß weit / Flörgins Sohn.
Alle Wesen müssen / die Weltstatt räumen.

Schwarz wird die Sonne, die Erde sinkt ins Meer, Vom Himmel fallen die heitern Sterne, Glutwirbel umwühlen den allnährenden Weltbaum, Die heiße Lohe beleckt den Himmel.

Auch heißt es so:

Widrid heißt das Feld, / wo sich finden zum Kampf
Surtur und die sel’gen Götter.
Hundert Rasten / hat es rechts und links:
Solcher Walplatz wartet ihrer.

52. Da fragte Gangleri: Was geschieht hernach, wenn Himmel und Erde verbrannt sind und alle Welten und die Götter alle tot sind und alle Einherier und alles Menschenvolk? Ihr habt vorhin doch gesagt, daß ein jeder Mensch in irgendeiner Welt leben soll durch alle Zeiten. Hat antwortete: Es gibt viel gute und viel üble Aufenthalte; am besten ist’s, in Gimil[20] zu sein. Sehr gut ist es auch für die, welche einen guten Trunk lieben, in dem Saale, der Brimir heißt und gleichfalls im Himmel steht. Ein guter Saal ist auch jener, der Sindri heißt und auf den Nidabergen steht, ganz aus rotem Gold gebaut. Diese Säle sollen nur gute und rechtschaffene Menschen bewohnen. In Nastrand[21] ist ein großer, aber übler Saal, dessen Türen nach Norden sehen. Er ist mit Schlangenrücken gedeckt, und die Häupter der Schlangen sind alle in das Haus hineingekehrt und speien Gift, daß Ströme davon durch den Saal rinnen, durch welche Eidbrüchige und Meuchelmörder waten, wie es heißt:

Einen Saal seh‘ ich / der Sonne fern,
In Nastrand; die Türen / sind nordwärts gekehrt.
Gifttropfen fallen / durch die Fenster nieder;
Aus Schlangenrücken / ist der Saal gewunden.
Im starrenden Strome / stehn da und waten
Meuchelmörder / und Meineidige.

Aber in Hwergelmir ist es am schlimmsten:
Da saugt Nidhöggr / der Entseelten Leichen.

53. Da sprach Gangleri: Leben denn dann noch Götter, und gibt es noch eine Erde oder einen Himmel? Har antwortete: Die Erde taucht aus der See auf, grün und schön, und Korn wächst darauf ungesät. Widar und Wali leben noch, weder die See noch Surturs Lohe hat ihnen geschadet. Sie wohnen auf dem Idafeld, wo zuvor Asgard war. Auch Thors Söhne, Modi und Magni, stellen sich ein und bringen den Miöllnir mit. Danach kommen Baldur und Hödur aus dem Reiche Hels: da sitzen sie alle beisammen und besprechen sich und gedenken ihrer Heimlichkeiten, und sprechen von Zeitungen, die vordem sich ereignet, von der Midgardschlange und dem Fenriswolf. Da finden sich im Grase die Goldtafeln, welche die Asen besessen haben. Wie es heißt:

Widar und Wali / walten des Heiligtums,
Wenn Surturs Lohe losch.
Modi und Magni / sollen Miöllnir schwingen
Und zu Ende kämpfen den Krieg.

An einem Orte, Hoddmimirs-Holz genannt, verbargen sich während Surturs Lohe zwei Menschen, Lif und Lifthrasir genannt, und nährten sich vom Morgentau. Von diesen beiden stammt ein so großes Geschlecht, daß es die ganze Welt bewohnen wird. So heißt es hier:

Lif und Lifthrasir / leben verborgen
In Hoddmimirs Holz;
Morgentau / ist all ihr Mahl.
Von ihnen stammt ein neu‘ Geschlecht.

Und das wird dich wunderbar dünken, daß die Sonne eine Tochter geboren hat, nicht minder schön als sie selber: die wird nun die Bahn der Mutter wandeln. So heißt es hier:

Eine Tochter entstammt / der strahlenden Göttin,
Eh der Wolf sie würgt.
Glänzend fährt / nach der Götter Fall
Die Maid auf den Wegen der Mutter.

Wenn du aber nun weiter fragen willst, so weiß ich nicht, woher dir das kommt; denn nie hört ich jemanden mehr von den Schicksalen der Welt berichten. Nimm also hiermit vorlieb.“

Der Neubeginn nach dem Ende

Nicht alle Götter fallen in der letzten Schlacht, die Söhne Thors, Magni und Modi, überleben, auch Odins Kinder Vidar und Vali finden sich im ehemaligen Asgard ein. Balder und Hödur kehren aus Hel zurück.
Nach dem großen Untergang wird eine neue und gereinigte Welt entstehen. Die neue Welt wird sauber und rein sein. Es wird keinen Hass mehr geben. Gemeinsam werden die übriggebliebenen Götter mit den Menschen leben, denn es wird ein allmächtiger Gott wiederkehren und herrschen. Ihn hat es schon immer gegeben und es wird ihn immer geben. Er wird keinen Namen haben. Dieser Gott hatte einst auch das Universum erschaffen. In einigen Überlieferungen wird er auch Allvater genannt.
So werden sich denn Ende und Neuanfang begeben

Germanische Mythologie

  EINLEITUNG Es läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit voraussetzen, daß die Stammväter der Germanen, nachdem sie sich von den anderen Ariern getrennt hatten und in zwei Strömen die Ebenen Mitteleuropas und den hohen Norden unseres Kontinents überfluteten, die alten religiösen Anschauungen der Urheimat noch treu bewahrten und vorzugsweise die lichten Mächte des Himmels verehrten. Darauf … Weiterlesen

Kulturbringer Odin, Allvater, Wotan

Einsam sind die tapferen und die Gerechten. Doch mit ihnen ist die Gottheit. Odin, Allvater, Wotan. Gar viele Namen hat Allvater, stetig wacht der Vater aller Götter. Sei Dir bewusst, dass der absolut unkriegerische, große Fragende und Reisende Gott der Germanen absolut friedlich war. Er war kein Missionar, kein Besetzer, kein Besserwisser! Er war bescheidener Suchender … Weiterlesen

Yggdrasil

Der Weltenbaum der germanischen Mythologie ist eine der schönsten Schilderungen der verschiedenen Sphären der Existenz.Die Zweige der Esche breiten sich über die ganze Welt und reichen hinauf bis über den Himmel. Drei Wurzeln halten ihn aufrecht, eine reicht zu der Unterwelt der Asen an den Fluss Äsir, die andere zu den Hrimthursen, wo einstmals Ginnungagap … Weiterlesen

Snorri Sturluson

Erzähler der Götter- und Heldensagen  Snorri Sturluson wurde im Jahre 1179 in Hvammur geboren. Seine Eltern Sturla Thórdarson, ein westisländischer Gutsherr, und Gudny Bödvarsdóttir gelten als Gründer des Geschlechtes der Sturlungar. In jungen Jahren wurde Snorri zu dem Goden Jón Loptsson nach Oddi geschickt, einem Bildungszentrum in Südisland und Sitz der Familiensippe der Oddverjar. Dort … Weiterlesen

Skaldendichtung

Im wikingerzeitlichen Norden stand die Dichtkunst in hohem Ansehen. Die Bezeichnung für Dichter war “Skalde” (altnordisch singular skáld). Der früheste bekannte Skalde war Bragi Boddason der Alte, von dem die sogenannte Ragnarsdrápa überliefert ist, ein Gedicht, in dem er mythologische, auf einem Schild dargestellte Szenen schildert. Wahrscheinlich ist er mit dem Bragi, der später als … Weiterlesen

Der himmlische Lichtbaum der Indogermanen in Sage und Kultus.

Wenn die prähistorische Archäologie allmählich immer mehr einen gewissen homogenen Zustand der in Europa sich ausbreitenden und dasselbe eigentümlich kolonisierenden indogermanischen oder arischen Stämme in Bezug auf das häusliche Leben und die Anfänge gewerblicher Thätigkeit aufdeckt, so entsprechen dem auch die Besultate der Untersuchungen über den mythologisch-religiösen Entwickelungsstandpunkt derselben. Neben den überall bei den betreffenden … Weiterlesen

Frömmigkeit nordischer Artung

Ein Querschnitt durch das Indogermanentum von Benares bis Reykjavik7. Auflage, 1989, Verlag Hohe Warte • Franz von Bebenburg • KG Hans F.K. Günther zeigt zunächst einmal, was nordische Frömmigkeit nicht ist, beispielsweise die Herabwürdigung des Leibes, die Abhängigkeit der Frömmigkeit von dem Tode, die Wertung des diesseitigen Lebens als Jammertal. Er zeigt darüber hinaus die … Weiterlesen

Die Irminsul

Ehre die Ahnen! Halgadom, aus den Stücken Runenkraft und Wotans Krieger Kennst du die alte Kunde vom germanischen Heiligtum, verborgen in Teutoburgs Wäldern, den göttlichen Mächten zum Ruhm? Dort an den Externsteinen die Irminsäule stand. So lange man sie ehrte, war Einigkeit im Land. Da kamen die fränkischen Heere, vergiftet vom Geist der Zeit, die … Weiterlesen

Atlantis, Edda und Bibel – 200 000 Jahre Germanischer Weltkultur

Hörbuch .Hier als pdf >   < Die Edda als pdf Wenn die „Edda“ nicht in Ihrem Bücherschrank steht, dann können Sie sie hier herunterladen: „Edda“ (PDF, 691 kB) Die Edda, das Buch der Götter und Heldensagen! Das Buch der Götter und Heldensagen, die Edda wird als Überlieferung des alten Nordischen Heidnischen Glaubens gehandelt. Sollte … Weiterlesen

 

Natürliche Gesundheit DIY-Creme

 Diese DIY-Creme aus Petersilie und Zitrone oder ACV kann die Haut aufhellen und den Teint auch von Sommersprossen oder Flecken befreien.

Die Petersilie hat Vitamine und Mineralstoffe und der Saft hat gute Öle und Mangan auch mit Kalium.

Es ist gut für Nierenerkrankungen, Fieber, Harnwegsinfekte, Augenentzündung und Diabetes oder sogar Müdigkeit.

Für die Schönheit wurde Petersilie als Aufheller und Regenerationsmittel verwendet.

Für die Beseitigung der Rötung und auch für die Aufhellung der Haut wird dies Ihnen einen guten gesunden Ton geben.

Auch Akne wird gelöscht. Lesen Sie das Rezept unten und machen Sie eine Lotion Petersilie und verwenden Sie sie täglich.

DU BRAUCHST:

2 EL gehackte Petersilie
1 TL Zitronensaft
200 ml Wasser

METHODE:

Lassen Sie das Wasser kochen und fügen Sie die Petersilie hinzu. Nach 15 Minuten köcheln lassen, Feuer entfernen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen 1 Teelöffel Zitrone hinzufügen und in einem Glas aufbewahren. Kalt stellen.

VERWENDUNG:

Benutze das auch jeden Abend und jeden Morgen. Diese Lotion wird die Poren schließen und die Haut reinigen, so dass Sie mit weißer Haut enden.

Dank der Petersilie Vorteile, Sommersprossen werden auch Sonnenflecken, für mehr glänzende Haut.

Verwenden Sie es täglich und nach einem Monat wird die Haut perfekt sein.

 

Die ewige Nazikeule! Sind wir alle Nazis?

Nazischreier „Langsam nervt es“ Ist denn jeder, der etwas gegen die Situation sagt ein Rassist oder gar ein Nazi und Antisemit? Es wird Zeit für ein Gesetz, nach dem Personen belangt werden, die andere als NAZI bezeichnen bzw. abwerten, nur weil ihnen deren Meinung nicht passt.
Wenn man die Statistik der ermordeten Deutschen aufzeigt ist man ein „Nazi“.
Sagt man, Hitler hatte keine Hauptschuld am Krieg ist man ein „Nazi“.
Fragt man nach anderen verschwiegenen Gräueltaten (z.B. Rheinwiesenlager) ist man ein „Nazi“.
Bezweifelt man die Vernichtung von 6 Millionen Juden, ist man ein „Nazi“.
 Wenn man erstmal soweit ist, dass man „Nazi“ nicht mehr als Beleidigung empfindet, hat man den größten Schritt in der persönlichen Entwicklung getan.

Die Regierung kommt überhaupt nicht mehr ihren Verpflichtungen nach. Nur das Volk muss sich noch an Gesetze halten. Befehlshaber und Politiker handeln außerhalb der Gesetze. Das Volk soll im Hamsterrad laufen und seiner eigenen Vernichtung durch die Herrscher tatenlos zusehen.

Jeder soll anfangen, die Geschichte ab 1914 zu lesen und die wirklichen Zusammenhänge zu verstehen. Das aktuelle System habe nichts mehr mit einer Demokratie zu tun. Darum müsse sich die Bevölkerung dringend zur Wehr setzen. Niemand darf sich mehr von der Nazi-Keule ruhigstellen lassen.

Habt ihr das vielleicht selbst gemacht? Den Holocaust selber in die Welt gebracht?

 

Wissen Sie überhaupt, wo der Begriff „Nazi“ herstammt?

Griechische Juden prägten vor 2000 Jahren den Begriff „Nazi“,
der für Personen aus dem „heiligen Herkunftsort“ (Nazareth) sowie für „von Gott auserwählte, heilige Personen“ steht und Eingang in die Bibel fand.
„Die Bezeichnung ¸Jesus von Nazareth’ dürfte somit verstanden werden als ¸Jesus der Nazarether’ [in der englischen Bibel ¸Nazirite’ genannt, zu deutsch: Naziverehrer, also Nazi] …. Die Bezeichnung ¸Nazirite’ bedeutete ¸eine heilige oder hervorgehobene Person, auserwählt von Gott’ [Bibel, Amos 2:11,12]….Somit war Jesus gemäß Evangelien ¸ein Heiliger’ oder ein ¸von Gott Hervorgehobener’ in Verbindung mit Nazareth, dem ¸Herkunftsort des Heiligen bzw. des Erhabenen’. … Der Begriff Nazirite [englische Bibel, oder ¸Nasiräer’, deutsche Bibel von 1871] stammt aus der Wurzel Nzr oder Nsr und ist höchst bedeutsam. Nsr dürfte ein altertümliches ägyptisches Verb sein, das bedeutet ¸brennen’ oder ¸lodern’. Das Wort Nsrsr ist deshalb mit ¸Insel des Feuers’ zu übersetzen. (Alan F. Alford, When The Gods Came Down, Hodder and Stoughton, London 2000, S. 398 – Anhang C: Jesus von Nazareth). Somit könnte der Begriff Nazi auch Nasi geschrieben werden.
Nazis oder Nasis bzw. Nasiräer sind also gemäß Bibel „Heilige, von Gott auserwählte Personen“, genannt nach deren heiligem Herkunftsort „Nazareth“ („En-Nasira“, Brockhaus).

Nazareth bzw. En-Nasira war gemäß NT der Wohnort Jesu Christi und seiner Eltern – die „heilige Insel des Feuers“. Interessant ist, daß der deutsche Klerus die deutsche Ausgabe der Bibel gefälscht hat, um nicht das Wort „Nazi“ im Zusammenhang mit von Gott geheiligten Personen wie Jesus gebrauchen zu müssen.

In der englischen Bibel heißt es: „Ich erweckte Propheten unter euren Söhnen und Nazirites [deutsch Nazis] unter euren Jünglingen. Ist dem nicht so, ihr Israeliten? Ihr aber gabt den Nazis Wein zu trinken, und den Propheten gebotet ihr: ¸Weissagt nicht’.“ (Amos 2:11,12) In der modernen deutschen Bibelversion heißt es: „Ich erweckte Propheten unter euren Söhnen, Geweihte unter euren Jünglingen. Ist dem nicht so, ihr Israeliten? Ihr aber gabt den Geweihten Wein zu trinken, und den Propheten gebotet ihr: ¸Weissagt nicht’!“ 999999 Der deutsche Klerus wagte sich noch nicht einmal den ehemals in alten deutschen Bibeln benutzten Begriff „Nasiräer“ zu benutzen, sondern benutzt den Begriff „die Geweihten“. Genau daran erkennt man, welche Angst die deutsche Kirche vor der Wahrheit über Adolf Hitler hat. Eine Angst, die so groß ist, daß man dafür sogar die Heilige Schrift fälscht, obwohl dies gemäß Gottes Wort ein todeswürdiges Verbrechen darstellt:

Und wenn einer etwas wegnimmt von den Worten dieses prophetischen Buches, dem wird Gott seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der Heiligen Stadt, wovon geschrieben ist in diesem Buch.“ (Offenbarung, 22:19)Liebe Leser, auf eines möchte ich sie noch hinweisen:

Wer in der BRD die „richtige“ Wahrheit kennt, der wird von den Behörden schon des illegalen, geistigen Waffenbesitzes beschuldigt!

Begriff „Nazi“,Offener Brief an die Fraktionen im Sächsischen Landtag (PDF)

Ergänzende Fakten über den Begriff „Nazi“

Die Nazi-Keule wird so lange geschwungen, bis sie in die eigene Fresse fliegt. Die Menschen werden mit Links Rechts Spielchen systematisch aufeinander gehetzt. Die kriegsgeilen Nazis, faschistische Rassisten und Volksverhetzer sitzen in unseren Medien, Amtstubenund ReGIERungen !!!

Ashkenazi
Ashkenazi or Ashkenazim (Hebrew: אַשְׁכְּנַזִּים, Ashkenazi Hebrew pronunciation: [ˌaʃkəˈnazim], singular: [ˌaʃkəˈnazi], Modern Hebrew: [aʃkenaˈzim], [aʃkenaˈzi]; also יְהוּדֵי אַשְׁכֲּנַז Y’hudey Ashkenaz,) is a construct of the Jewish tribe. It describes specific Jews that have invaded and occupied Nations throughout Central and Eastern Europe calling themselves “The Jews of Germany”. Primarily responsible for the big lie Ashkenazi Jews have made a ‘quite disproportionate…contribution to’ (Eric Hobsbawm) ethnic European pain, misery and death. Their purpose is to conceal the genocidal impact of the Holodomor, the mass murder of approximately 16.5 million ethnic Europeans with the Holocaust construct. The traditional language of Ashkenazi Jews consisted of various dialects of Yiddish.

Nazi
Just as ‘racist’ and ‘anti-Semite’ the term ‘Nazi’ is a derogatory invention constructed by the Jew to label his enemies. While the 24th edition of Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache (2002) suggests Nazi was used in southern Germany among opponents of National Socialism as early as 1924 because the nickname Nazi, Naczi (from masc. proper name Ignatz,) colloquially means “a foolish, clumsy or awkward person” this is highly unlikely as it is to regionally specific. In fact dating from 1923 National Socialist German Worker (NSDAP) party members where called National Socialists and across Germany the derogatory term Nazi only appeared in the Jewish media post 1930. Speculation has it that as news of horrific tortures committed The Nazino Gulag (Cannibal Island)against Europeans on the desolate Siberian Island of Nazino hit the Jewish press they endeavored to deflect consequences away from their tribe. Word has it that the Russian public used Nazi to slur returning Checka officers responsible for crimes in the Nazino gulag. It is, therefore, conspicuous that in the Jewish Bolshevik USSR, the term Nazi was said to have been forbidden after 1932 as if to deflect attention away from Bolshevik Jewish atrocities. However this never prevented Jewish Bolsheviks heavily propagandizing ‘Nazi’ and ‘fascist’ post 1945, using it against the German enemy with invented ‘war crimes’ in an effort to mask the Holodomor genocides. Typically the use of Nazi Germany, and Nazi regime, was popularized by Jewish émigrés from Germany after 1933. From them, it spread into other languages.

Geschichte der Nazis   Transkript

1 Donnerstag, 27. März 2008 Geschichte der Nazis Die Rothschilds üben schon seit einer sehr langen Zeit Kontrolle über die Welt aus, ihre Tentakeln reichen in viele Aspekte unseres täglichen Lebens hinein, wie in der folgenden Zeitleiste dokumentiert ist. Lesen sie jedoch bitte zuerst die unverzichtbare Einleitung, in der erklärt wird, wer die Rothschilds sind im Gegensatz zu ihren Behauptungen, wer sie seien. 1. Die Rothschilds sagen, sie wären Jüdisch. Das ist eine Lüge. Sie sind Ashkenazis und kommen von Khazaar Die Rothschilds behaupten, dass sie Juden seien, obwohl sie tatsächlich Khazars sind. Sie kommen aus einem Land, das Khazaria genannt wird und zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer, das nun überwiegend von Georgien belegt ist, gelegen ist (nördflich von Irak). Der Grund, dass die Rothschilds behaupten, jüdisch zu sein, ist der, dass die Khazars unter der Anführung ihres Königs in 740 AD zu dem jüdischen Glauben konvertierten, aber natürlich beinhaltet das nicht, dass die Asiatischen Mongolischen Gene zu Jüdischen Genen konvertiert wurden % der Leute, die sich selbst Juden nennen, sind Khazars, sie selber bezeichnen sich als Ashkenazi oder Ashkenazi Juden Diese Leute lügen bewusst die Welt an mit ihren Forderungen, dass das Land Israel durch Geburtsrecht ihnen gehören würde, wenn ihr eigenes Heimatland jedoch 800 Meilen entfernt in Georgien liegt. 3. Israel: Jeder Premierminister ist ein Ashkenazi Jude Das nächste Mal, wenn sie den Israelischen Premierminister über die Verfolgung der Juden blöken hören, erwägen Sie bitte jene Tatsache, dass jeder Premierminister von Israel ein Ashkenazi Jude war. Als die Premierminister den Westen mit der Bildung eines Jüdischen Heimat striegelten, haben sie deshalb bewusst und absichtlich gelogen, denn sie stammten nie von jener Region ab, und das wissen sie selber nur zu genau, denn sie selbst sind es ja, die sich Ashkenazi Juden nennen. 4. Bibel, Buch der Offenbarungen: Jene, die da sagen, sie seien Juden, und sind es gar nicht, sondern sind von der Synagoge des Satans Im Buch der Offenbarungen, Kapitel 2, Vers 9, steht das Folgende, es scheint, dass es über die Ashkenazi Juden ist: Ich weiss um deine Werke und deinen Trübsal und deine Armut (du bist aber reich) und die Gotteslästerung von denen, die da sagen, sie seien Juden, und sind’s nicht, sondern sind des Satans Schule. 5. Die Rothschilds behaupten, die reichste Blutsverwandtschaft der Welt zu sein. Sie sind die aktivste kriminellste Blutsverwandtschaft der Ashkenazi Familien. – Sie Machen Kriege – Sie manipulieren, lügen und morden, um Kriege anzustiften – Sie behaupten, sie wären die Reichsten der Welt Die bei weitem reichste Blutsverwandtschaft in der Welt und der Führer der Ashkenazi Juden in der Welt heute ist die Rothschild Familie. Wie sie in der Zeitleiste sehen werden, haben die Rothschilds diese Position durch Lügen, Manipulationen und Morde erreicht. Ihre Blutsverwandtschaft erstreckt sich bis in die Königlichen Familien von Europa hinein sowie in die folgenden Familiennamen: 1

2 Astor; Bundy; Collins; dupont; Freeman; Kennedy; Morgan; Oppenheimer; Rockefeller; Sassoon; Schiff; Taft; und Van Duyn. 6. Die Ashkenazi Rothschild Familie ist verwandt mit den Königlichen Familien von Europa 7. Ashkenazi Juden ändern ihren Namen, da sie als ein Teil der dominierenden Rasse dieses Landes erscheinen möchten, sodass sie einflussreiche Positionen in diesem Land einnehmen können Dies sind jedoch nicht die einzigen Blutsverwandtschaften, über die man sich sorgen sollte. Sie sind sich wahrscheinlich der jahrhundertealten Praxis bewusst, die von vielen Ashkenazi Juden angewandt wurde, ihren Namen zu ändern, um so anscheinend ein Teil der dominierenden Rasse des Landes, in dem sie leben, zu sein, sodass sie einflussreiche Positionen in dem Land erreichen konnten, welche sie dann wiederum ausnutzen, um ihren geheimen Meistern in einem anderen Land zu dienen. Es gibt genügend Beweise, die zeigen, dass die Rothschilds diese Tradition der Vortäuschung weiterverfolgen. 8. Die Rothschilds sind dafür bekannt, dass sie Kinder im Geheimen zeugen, die sie in mächtige Positionen heben können, wenn es gebraucht wird Dies begann mit dem ersten Mann, der sich Rothschild nannte, der einen geheimen sechsten Sohn hatte. Letztendlich ist die Welt ein diverser Ort, falls ich meinen Namen zu Rothschild, oder irgend einem Namen der obigen Liste ändern wollte, würde das mich nicht zum Teil der Familie machen, genauso wie die Konvertierung zu Judaismus in 740 AD diese Ashkenazis nicht zu Juden macht. 9. Der Namen ist keine automatische Schlussfolgerung Deshalb sollte man nicht automatisch annehmen, dass jemand mit dem Namen Rothschild oder irgendeinem anderen oben gelisteten Namen ein Teil des kriminellen Rothschild-Netzwerkes ist. Darüber hinaus und am wichtigsten, ist die Mehrheit der Ashkenazi Juden unschuldig und nicht Teil dieses Netzwerkes. Überprüfen sie die Fakten selbst, dieses Buch wurde geschrieben, um Leute zu informieren, wer der Feind ist, und nicht, Leute einer bestimmten Rasse auszusondieren oder Leute mit einem besonderen Vornamen, die vielleicht gar nichts mit dem kriminellen Rothschild-Netzwerk zu tun haben. Prolog: 1. Khazarien liegt zwischen dem Schwarzen und Kaspischen Meer 740: In 740 A.D. in einem Land eingeschlossen zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer, bekannt als Khazaria, einem Land das heute zumeist von Georgien besiedelt ist, aber auch nach Russland hinein reicht sowie nach Polen, Litauen, Ungarn und Rumänien hinein, ist die moderne Jüdische Rasse geboren. Eine moderne Jüdische Rasse, die gar nicht jüdisch ist. 2. Die Khazarer folgten weder dem Christlichen noch dem Islamischen Glauben und praktizierten die Verehrung von Idolen Wie kann dies sein, fragen Sie? Zu der Zeit fühlten die Khazarier sich verwundbar, da Muslime auf der einen Seite und Christen auf der anderen Seite von Ihnen wohnten, und sie deshalb konstant Attacken von der einen oder anderen Seite 2

3 fürchteten. Um so mehr als die Khazarer keinen dieser Glauben hatten und anstatt dessen ihrer Idol-Verehrung folgten, welches sie reif für die Invasion seitens Leuten machte, die sie zu einem Glauben bekehren wollten. 3. König Bulan entschied, dass es von Vorteil wäre, zum Judaismus zu wechseln Der Khazarische König, König Bulan, entschied, dass es zum Vorteil der Khazarer wäre, zu einem dieser Glauben zu konvertieren, um sich gegen Attacken zu schützen. Aber zu welchem? Wenn sie zum Islam konvertierten, dann würden sie eine Attacke seitens der Christen riskieren und wenn sie zum Christlichen Glauben wechselten, würden sie Attacken seitens der Muslime riskieren. Er hatte eine Idee. Es gab noch eine andere Rasse, welche mit den Muslimen und Christen zu ihren beiden Seiten zurechtkamen, vornehmlich in Handelsgeschäften. Eine Rasse, welche ebenso mit den Khazarern in derselben Weise handelte. Diese Rasse waren die Juden. König Bulan entschied, dass, wenn er seine Leuten anweisen würde, zum Judaismus zu wechseln, beide Muslims und Christen glücklich wären, da sie ja zu dem Zeitpunkt schon bereitwillig mit den Juden Handel hielten, und so tat er es. 4. Die Annahme des Judaismus war ein Vorteil: Das Land wurde nicht erobert König Bulan hatte recht. Er würde in seinem Leben sein Land frei von Besatzung sehen, ausserdem konvertierten seine Bürger freudig zum Judaismus und nahmen die Prinzipien des heiligsten Jüdischen Buches, des Talmud, an. Es gibt viele Dinge, die der König jedoch nicht mehr sehen würde Jahre später gründete ein Mann namens Bauer die Rothschild Dynastie Er würde nicht mehr leben, zu sehen, wie sein Volk zu den Abkömmlingen eines Mannes wurden, der viel mächtiger sein würde als er, der gerade Jahre später in Deutschland geboren wurde, ein Mann namens Bauer, der die Rothschild Dynastie ausbrüten würde. 6. Diese Dynastie kontrolliert heute den Finanzmarkt und saugt dadurch den Reichtum der Welt durch Lügen und Täuschungen auf Er würde nicht mehr leben, zu sehen, wie seine Dynastie den Reichtum der ganzen Welt durch Betrug und Intrigen aufsaugte, welches sie durch die grossen Reichtümer finanzierten würde, die sie dadurch anhäuften, indem sie die Kontrolle über den Geldvorrat erreichten. 7. Sie fordern ein Heimatland für die Ashkenazi Juden, obwohl ihr tatsächliches Heimatland Khazarien 800 Meilen entfernt liegt. Er würde nicht mehr sehen, wie seine Leute ein Heimatland in Palästina als ihr Geburtsrecht für sich beanspruchen, und sicherstellen, dass jeder Premierminister dort seit der Gründung in 1948 ein Ashkenazi Jude ist, obwohl doch das Wahre Heimatland der Ashkenazi Juden, sein Königreich, 800 Meilen entfernt liegt. 8. Diese Leute erfüllen die Prophezeiung der Bibel als Synagoge des Satans. Und er würde nicht mehr leben, um zu sehen, wie seine Leute die Prophezeiung der Bibel ausführen als die Synagoge Satans. 9. Cromwell lässt das Edict of Expulsion bestehen, das alle Ashkenazis für immer aus England vertrieb sowie die Vorkehrung traf, dass jene, welche sich in England nach dem 1. November 1290 aufhielten, exekutiert werden sollten. 1649: Oliver Cromwell erhält Rückenstärkung vom Britischen Parlament für die Exekutierung von King Charles I auf Klage von Staatsverrat. Anschliessend erlaubt Cromwell den Juden wieder, nach England zu kommen, aber er hebt das Edict of Expulsion nicht auf, das 1290 von King Edward I erlassen wurde, und alle Juden für immer aus England vertrieb sowie die Vorkehrung traf, dass jene, welche sich in England nach dem 1. November 1290 aufhielten, exekutiert werden sollten. 3

4 10. Hier ist eine unvollständige Liste von all den Regionen, aus denen die Ashkenazis verbannt wurden In der Tat ist England nicht das erste Land, das die Juden des Landes verwies. Hier ist eine unvollständige Liste von all den Regionen, aus denen die Juden verbannt wurden, manchmal mehrere Male, über die letzten tausend Jahre. Es sollte bedacht werden, dass die Ashkenazis sich unter dem Deckmantel verbergen, dass sie Jüdisch seien. Ausserdem haben die Nazis in vielen Ländern Holocausts veranstaltet, so wie sie es auch jetzt tun mit den Palästinensern. Ortsnamen In Deutsch Mainz, 1012 Frankreich, 1182 Oberes Bayern, 1276 England, 1290 Frankreich, 1306 Frankreich, 1322 Sachsen, 1349 Ungarn, 1360 Belgien, 1370 Slowakien, 1380 Frankreich, 1394 Österreich, 1420 Lyons, 1420 Köln, 1424 Mainz, 1438 Augsburg, 1438 Oberes Bayern, 1442 Holland, 1444 Litauen, 1495 Portugal, 1496 Navarre, 1498 Brandenburg, 1510 Preussen, 1510 Genf, 1515 Neapel, 1533 Italien, 1540 Neapel, 1541 Prag, 1541 Genf, 1550 Bayern, 1551 Prag, 1557 Päpstliche Staaten, 1569 Ungarn, 1582 Hamburg,

5 Brandenburg, 1446 Mainz, 1462 Mainz, 1483 Warschau, 1483 Spanien, 1492 Italien, 1492 Wien, 1669 Slowakien, 1744 Moravia, 1744 Bohemia, 1744 Moskau, Bernard Lazare:…dass der allgemeine Grund des Anti-Semitismus immer in Israel selbst gelegen hat und nicht in denen, die Israel bekämpften. In seinem Buch L Antisemitisme son histoire et ses causes, (Der Antisemitismus, seine Geschichte und seine Ursachen), veröffentlicht in 1894, bemerkt der respektierte Jüdische Schriftsteller Bernard Lazare das folgende über die Verbannung der Juden, Wenn diese Feindlichkeit, sogar Abneigung den Juden gegenüber nur zu einem Zeitpunkt oder in einem Land gezeigt worden wäre, wäre es einfach, die Gründe des Ärgers abzugrenzen und zu entwirren, aber diese Rasse ist im Gegensatz dazu Gegenstand des Hasses seitens aller Bevölkerungen, unter deren Mitte sie sich breit gemacht hat. Es folgert daraus, da die Feinde der Juden den verschiedensten Rassen angehörten, da sie in Ländern weit entfernt voneinander lebten, da sie unter verschiedenen Gesetzen lebten, die gegensätzlichen Prinzipien folgten, da sie weder dieselbe Moral noch Gebräuche ausführten, da sie unterschiedlichen Gesinnungen angehörten und über nichts in derselben Weise urteilten, dass der allgemeine Grund des Anti-Semitismus immer in Israel selbst gelegen hat und nicht in denen, die Israel bekämpften. 12. Prof. Jesse Holmes…dass die Gründe augenscheinlich doch mehr bei Ihnen gesucht werden sollten als in den weit variierenden Gruppen, die diesen Antagonismus fühlen. Professor Jesse H. Holmes drückt im The American Hebrew die folgende ähnliche Meinung aus: Es kann kaum ein Zufall sein, dass der gegen die Juden gerichtete Antagonismus fast überall in der Welt zu finden ist, wo Juden und Nicht-Juden assoziiert sind. Und da die Juden das gemeinsame Element der Situation sind, würde es wahrscheinlich erscheinen, dass die Gründe augenscheinlich doch mehr bei Ihnen gesucht werden sollten als in den weit variierenden Gruppen, die diesen Antagonismus fühlen Jahre später sind die Ashkenazis zurück und Britannien ist auf einmal verschuldet. England war nicht verschuldet, bis die Ashkenazis ankamen 1688: A. N. Field erklärt in seinem Buch All These Things, veröffentlicht in 1931, die Situation in England in diesem Jahr als ein Ergebnis von Cromwell s Entscheidung, das Gesetz zu ignorieren, das die Juden von England bannte, und Ihnen zu erlauben, in Nichtbeachtung des Gesetztes zurückzukommen, das nur 33 Jahre früher erlassen wurde, wie folgt Dreiunddreissig Jahre nachdem Cromwell die Juden nach England hineingelassen hatte, erschien eine Holländische Prinzessin von Amsterdam umgeben von einem 5

6 ganzen Schwarm an Juden von diesem Jüdischen Finanzzentrum. Seinen königlichen Schwiegervater aus dem Königreich vertreibend, nahm er den Thron grosszügig an. Ein sehr natürliches Resultat, das auf jenes Ereignis folgte, war die Schaffung der Staatlichen Schulden durch das Establishment sechs Jahre zuvor durch die Bank of England zum Zweck des Geldleihens an die Krone. England hatte bis dann für alles bezahlt wie es kam (ohne Schulden), bis die Juden ankamen. 14. Bank of England ist ein täuschender Name, es ist eine Private Institution und wird von den Rothschild Ashkenazies kontrolliert 1694: Die täuschenderweise Bank of England genannte Bank wird gegründet. Die Bank ist täuschend genannt, da der Eindruck verschaffen wird, dass sie von der Regierung von England kontrolliert würde, wenn sie in Realität eine Private Institution ist, die von den Juden gegründet wurde. In seinem Buch The Breakdown of Money (Die Analyse von Geld), veröffentlicht 1934, erklärt Christopher Hollis die Gründung der Bank of England wie folgt: 15. Kassiere in Gold und Silber und verdoppele es auf In 1694 brauchte die Regierung von William III (der von Holland zusammen mit den Juden gekommen war) dringend Geld. Eine Gruppe reicher Männer unter der Führung von William Paterson bot William an, Ihm bei 8% Zinsen zu leihen unter der Bedingung dass the Governor and Company of the Bank of England (Der Gouverneur und die Firma der Bank von England), wie sich selbst nannten, das Recht haben sollte, Banknoten zum vollen Ausmass ihres Kapitals zu drucken. Das soll heissen, die Bank bekam das Recht, in Gold und Silber einzukassieren und es in umzuwandeln (es zu Verdoppeln), und davon als Darlehen an die Regierung zu vergeben, und die anderen , die Banknoten, selbst zu benutzen an Banknoten gegen eine Geldreserve von Paterson hatte ganz recht damit, dass dieses Privileg, welches der Bank gegeben wurde, das Privileg Geld zu machen war In der Realität hielten Sie einen Geldvorrat von nicht mehr als zwei oder dreitausend Pfund (also innerhalb von 2 Jahren) zirkulieren sie an Banknoten gegen eine Bargeldreserve von Namen der Ashkenazi Kontrolleure der Bank of England werden nie preisgegeben Die Namen der Jüdischen Kontrolleure der Bank of England werden nie preisgegeben, aber es ist ersichtlich, dass sie schon in diesem Jahr durch ihre Kontrolle der Bank of England Kontrolle über die Britische Familie ausüben. Während ihre Identität geschützt war, hätten sie vielleicht jedoch gewünscht, dass sie einen diskreteren Frontmann gewählt hätten, nachdem William Paterson erklärte, 18. Paterson Die Bank erhält den Vorteil von Zinsen auf alle Gelder welche es aus nichts kreiert Die Bank erhält den Vorteil von Zinsen auf alle Gelder, welche es aus nichts kreiert. Die Tatsache, dass Paterson bereit war, die Katze in dieser Art und Weise aus dem Sack zu lassen, mag erklären, wieso er als armer Mann starb, ausgestossen von seinen Kollegen; oder vielleicht hatte dieser shabbey goy einfach in seiner Nutzbarkeit für die Juden hinter den Szenen ausgedient. (Anm des Übers.: goy = schäbiges Menschlein, bzw. ein Nicht-Jude, der insgeheim die Interessen der Juden repräsentiert). 19. Staatsverschuldungsspirale: Von auf in nur 4 Jahren 1280% mehr Staatsverschuldung 6

7 1698: Schon nach 4 Jahren der Führung der Bank of England ist die Kontrolle der Juden über die britische Geldversorgung sprunghaft angestiegen. Sie hatten das Land mit so viel Geld überflutet, dass die Schulden der Regierung an die Bank von den anfänglichen , auf anstieg, und das innerhalb von nur 4 Jahren, was einer Steigerung von 1280% entspricht. 20. Plan Phase 1: Drucke Geld um den Reichtum zu erwerben Wieso tun Sie das? Ganz einfach, wenn das Geld, das sich in einem Land im Umlauf befindet, 5,000,000 beträgt und eine Zentralbank etabliert ist und weitere 15,000,000 druckt, was Phase 1 des Plans ist, und dieses Geld in die Wirtschaft durch Darlehen etc. schickt, dann wird dies natürlicherweise den Wert der anfänglichen 5,000,000 verringern, die in Umlauf waren bevor die Bank gebildet wurde. Das kommt daher, dass die anfänglichen 5,000,000, die 100% der Wirtschaft repräsentierten, nun nur mehr 25 % der Wirtschaft repräsentieren. Dies gibt der Bank nun Kontrolle über 75% des Geldes in Umlauf mit den 15,000,000, welche an das Land ausgegeben wurde. 21. Phase 2: Inflation Leute müssen Darlehen aufnehmen Das verursacht Inflation, die einfach eine Reduktion des Wertes des Geldes darstellt, das durch den gewöhnlichen Bürger geschaffen wird, dadurch, dass die Wirtschaft mit Geld überflutet wurde, wofür die Zentralbank verantwortlich ist. Da nun das Geld des gemeinen Bürgers weniger wert ist, muss er zur Bank gehen, um für ein Darlehen zu bitten, dass er sein Geschäft führen kann etc., und wenn die Zentralbank zufrieden ist, dass es genügend Bürger mit Schulden gibt da draussen, dann wird die Bank den Geldzufluss verringern, indem sie keine Darlehen offeriert. Das ist Phase 2 des Plans. 22. Phase 3: Bankrott erklären, dann Besitz billig einkassieren Phase 3 besteht darin, sich zurück zu lehnen und zu warten, bis die Leute verschuldet sind, um sie bankrott erklären zu lassen, was wiederum der Bank erlaubt, von Ihnen wirkliche Werte zu für Pfennige zu beschlagnahmen, Geschäfte und Wohneigentum etc. Inflation betrifft nie eine Zentralbank, in der Tat sind sie die einzige Gruppe, die von ihr profitieren können, da sie, wenn sie nicht über genügend Geld verfügen, einfach mehr drucken können. 23. Gründer Mayer Amschel Bauer geboren am : Am 23. Februar wird Mayer Amschel Bauer, ein Ashkenazi Jude, in Frankfurt, Deutschland, geboren, der Sohn von Moses Amschel Bauer, einem Geldverleiher und Eigentümer des Bankhauses. 24. Rotes Eingangsschild 666 Israelische Flagge 200 Jahre später Moses Amschel Bauer plaziert ein rotes Schild über der Eingangstür zu seinem Bankhaus. Dieses Zeichen ist ein rotes Hexagramm (das geometrisch und numerisch die Nummer 666 ergibt), welche unter Rothschild Anweisung sich 200 Jahre später auf der Israelischen Flagge finden wird. 1753: Gutle Schnaper, eine Ashkenazi Jüdin (zukünftige Ehefrau von Mayer Amschel Bauer), wird als Tochter zu Wolf Salomon Schnaper, einem respektierten Händler, geboren. 25. Mayer Amschel Bauer arbeitet für Ashkenazi Oppenheimer 1760: Während dieser Zeit arbeitet Mayer Amschel Bauer für eine Bank, die den Oppenheimers in Hannover, Deutschland, gehört. Er ist sehr erfolgreich und wird Junior Partner. Während er an der Bank arbeitet, macht er die Bekanntschaft von General von Estorff. 7

8 26. Bauer übernimmt die Geschäfte von seinem Vater und ändert seinen Namen zu Rothschild Nach dem Tod seines Vaters kehrt Bauer nach Frankfurt zurück, um die Geschäfte seines Vaters zu übernehmen. Bauer erkennt die Wichtigkeit des Roten Hexagramms und ändert seinen Namen von Bauer zu Rothschild, nach dem roten Hexagramm oder Zeichen über der Eingangstür, das 666 darstellt. (Rot (h) ù Schild). (Anm. des Übers.: Das Schild kann auch als Schutzschild verstanden werden, Teil der Waffenausrüstung. Das rote Hexagramm ist blau auf der Israelischen Flagge. Die Interpretation von Roths Child ù Roths Kind ist ebenfalls möglich. Manche satanischen Blutlinien stellen durch Kindsmord sicher, dass die Grausamkeit durch besondere Kinder weitergegeben wird). 27. Hessen-Hanau, eines der reichsten Königshäuser in Europa, erlangte seinen Reichtum durch den Verleih von Hessischen Soldaten an andere Ländere für grosse Profite Unter seiner neuen Identität als Mayer Amschel Rothschild entdeckt er, dass General von Estorff jetzt dem Hof des Prinzen William IX von Hessen-Hanau, einem der reichsten königlichen Häuser in Europa verbunden ist, welches ihren Reichtum durch die Verleihung von Hessischen Soldaten an fremde Länder für grosse Profite ausübt (eine Praxis, die auch heute noch ausgeführt wird durch den Export von Friedenstruppen über die ganze Welt). 28. Rothschild macht die Bekanntschaft unter dem Vorwand, wertvolle Münzen und Schmuckstücke zu heruntergesetzten Preisen zu verkaufen Er macht deshalb die Wiederbekanntschaft des Generals unter dem Vorwand, ihm wertvolle Münzen und billige Schmuckstücke zu heruntergesetzten Preisen anzubieten. Wie geplant wird Rothschild daraufhin dem Prinz William selber vorgeführt, der mehr als erfreut ist über die niedrigen Preise, die er für jene raren Münzen und Schmucksachen verlangt, und Rothschild offeriert ihm einen Bonus für jegliches weitere Geschäft, das der Prinz in seine Richtung lenken kann. 29. Rothschild wird daraufhin zum engen Bekannten von Prinz William Rothschild wird daraufhin zum engen Bekannten des Prinzen William, und schliesst Geschäfte mit ihm und anderen Mitgliedern des Hofes ab. Er entdeckt bald, dass die Darlehensvergebung an Regierungen und Königshäuser profitabler ist als die Verleihung an Individuen, da die Darlehen grösser sind und durch die Steuern einer Nation gedeckt sind. 30. M. A. Rothschild ist nun Hoflieferant Seiner Erlauchten Hoheit, Erbprinz Wilhelm von Hessen, Graf von Hanau 1769: Mayer Amschel Rothschild wird zum Hofagenten für Prinz William IX von Hessen-Kassel; der Enkel von George III; Neffe des Königs von Dänemark; und Schwiegerbruder des Königs von Schweden. Es wird ihm daraufhin Erlaubnis durch Prinz William gegeben, eine Plakette mit dem Wappen von Hessen-Hanau vor seinem Geschäft anzubringen, das ihn als M. A. Rothschild, Hoflieferant Seiner Erlauchten Hoheit, Erbprinz Wilhelm von Hessen, Graf von Hanau“ ausweist. 31. Mayer Amschel Rothschild entwirft einen Plan für die Schöpfung der Illuminaten basiert auf dem Talmud, und betraut Adam Weishaupt mit der Organisation und Entwicklung 1770: Mayer Amschel Rothschild entwirft einen Plan für die Schöpfung der Illuminaten und betraut Ashkenazi Juden Adam Weishaupt, einen Krypto-Juden (ein Jude der vorgibt, Nicht-Jüdisch zu sein), der nach aussen vorgibt Römisch- Katholisch zu sein, mit ihrer Organisation und Entwicklung. Die Illuminaten sollen 8

9 auf der Lehre des Talmud basieren, welche wiederum eine Lehre Rabbinischer Juden ist. Sie sollen Illuminaten genannt werden, ein Luziferianischer Begriff, der Hüter des Lichts bedeutet. Mayer Amschel Rothschild heiratet Gutle Schnaper am 29. August. 1771: Am 20. August kommt Schönche Jeanette Rothschild auf die Welt, die erste von Amschel Rothschilds 5 Töchtern. Sie wird später Benedikt Moses Worms heiraten. 1773: Am 12. Juni kommt Amschel Mayer Rothschild auf die Welt, der erste von Amschel Rothschilds 5 Söhnen. Er, wie alle seine Brüder, die ihm folgen, wird in das Familiengeschäft im Alter von 12 Jahren eintreten. 1774: Am 9. September kommt Salomon Mayer Rothschild auf die Welt. 32. Adam Weishaupt vollendet die Bildung der Illuminaten am 1. Mai : Adam Weishaupt vollendet die Bildung der Illuminaten am 1. Mai Die Aufgabe der Illuminaten besteht darin, die Goyim (alle Nicht-Juden) durch politische, ökonomische, soziale und religiöse Mittel zu dividieren. 33. Plan: Nicht-Ashkenazis sollen untereinander kämpfen; nationale Regierungen zerstören; Religiöse Institutionen zerstören; und sich letztendlich einander zerstören Der Plan ist, die gegensätzlichen Seiten der Nicht-Juden zu bewaffnen, während ihnen Ereignisse angeliefert werden, sodass sie anfangen können: zwischen sich zu kämpfen; nationale Regierungen zu zerstören; religiöse Institutionen zu zerstören; und letztendlichl einander zu zerstören. 34. Weishaupt infiltriert die Freimaurer mit der Illuminaten Doktrin unter Anordnung und Finanzierung von Rothschild Weishaupt infiltriert daraufhin bald die Kontinentale Order der Freimaurer mit der Doktrin der Illuminaten und etabliert die Logen des Grossen Orients als ihr geheimes Hauptquartier. Dies geschieht alles unter den Anweisungen und der Finanz des Mayer Amschel Rothschild, und das Konzept verbreitet sich bald weltweit in die Freimaurerlogen hinein bis zum heutigen Tag. 35. Weishaupt heuert bezahlte Befürworter aus den Gebieten der Künste und Literatur, Bildung, Wissenschaft, Finanz und Industrie an, um diesem Plan zu folgen Weishaupt heuert auch bezahlte Befürworter an, insbesondere die intelligentesten Männer der Gebiete der Künste und Literatur, Bildung, Wissenschaft, Finanz und Industrie. Sie werden angewiesen, folgende Methoden zu benutzen, um Leute zu kontrollieren. 36. Phase 1: Geld- und Sexerpressungen, dann Fesselung durch politische und anderer Formen von Erpressung, Drohungen des finanziellen Ruins, öffentliche Blossstellung, finanziellen Schaden, sogar Tod zu Ihnen selbst und Mitgliedern ihrer Familie. 1) Gebrauche Geld-und Sexerpressungen, um Kontrolle über Männer zu erlangen, die bereits in hohen Stellen in verschiedenen Ebenen in der Regierung und in anderen Beschäftigungsfeldern stehen. Wenn einflussreiche Personen erst einmal auf die Lügen hereingefallen sind, auf die Täuschungen und die Versuchungen der Illuminaten, dann sollen sie in Fesseln gehalten werden durch die Anwendung politischer und anderer Formen von Erpressung, Drohungen des finanziellen Ruins, öffentliche Blossstellung, und finanziellen Schaden, sogar Tod zu Ihnen selbst und Mitgliedern ihrer Familie. 9

10 37. Phase 2: Kultiviere Studenten durch die Vergabe von Stipendien an die Ausgewählten der Illuminaten 2) Die Fakultäten der Colleges und Universitäten sollen Studenten kultivieren, die über ausserordentliche mentale Fähigkeiten verfügen und ausserdem wohlgezogenen Familien mit internationaler Anlehnung angehören. Sie sollen diese Studenten für spezielles Training in Internationalismus empfehlen, beziehungsweise der Ansicht, dass nur eine Eine-Welt-Regierung den wiederkehrenden Kriegen und Streifzügen ein Ende bereiten kann. Solches Training soll gegeben werden durch die Vergabe von Stipendien an diejenigen, die von den Illuminaten ausgewählt werden. 38. Phase 3: Benütze sie als Agenten und platziere sie hinter den Szenen aller Regierungen als Experten und Spezialisten 3) Alle einflussreichen Leute, die unter die Kontrolle der Illuminaten geraten sind, sowie die Studenten, die speziell erzogen und trainiert wurden, sollen als Agenten genutzt werden und hinter den Szenen aller Regierungen als Experten und Spezialisten platziert werden. Dies soll sicherstellen, dass sie der Top Exekutive zu politischen Richtlinien raten, die über einen längeren Zeitraum den geheimen Plänen der Illuminaten dienlich sind. Diese geheimen Pläne sind eine Eine-Welt- Regierung sowie die Zerstörung der Regierung und der Religionen, zu deren Unterstützung sie gewählt oder bestimmt wurden. 39. Phase 4: Erreiche absolute Kontrolle der Presse, sodass Nachrichten geschönt werden können 4) Es soll absolute Kontrolle über die Presse erreicht werden, zu jener Zeit das einzige Massenkommunkationsmittel, das Informationen an die Öffentlichkeit verbreitet, sodass alle Nachrichten und Informationen geschönt werden können, um die Massen glauben zu lassen, dass eine Eine-Welt-Regierung die einzige Lösung zu den vielen und verschiedentlichen Problemen in der Welt ist. 1777: Am 16. September wird Nathan Mayer Rothschild geboren. 1781: Am 2. Juli wird Isabella Rothschild geboren. 1784: Am 29. August wird Babette Rothschild geboren. 40. Adam Weishaupt gibt seine Anordnungen für die Französische Revolution, die von Maximilien Robespierre angefangen werden soll, in Buchform Adam Weishaupt gibt seine Anordnungen für die Französische Revolution, die von Maximilien Robespierre angefangen werden soll, in Buchform. Dieses Buch ist von einem von Weishaupt s Geschäftspartnern, Xavier Zwack, geschrieben worden und wurde mit Kurier von Frankfurt nach Paris geschickt. Jedoch auf dem Weg dorthin wird der Kurier vom Blitz getroffen, und das Buch, das den Plan detailliert, wird von der Polizei entdeckt und den bayerischen Autoritäten übergeben. 41. Der Blitz trifft und der Plot wird entdeckt Als Konsequenz ordnet die Bayerische Regierung die Polizei an, Weishaupt s Masonische Logen des Grossen Orients zu räumen, sowie die Häuser seiner einflussreichsten Partner. Es ist offensichtlich, dass die Bayerische Autoriäten überzeugt sind, dass das Buch, das entdeckt wurde, eine wirkliche Bedrohung seitens einer privaten einflussreichen Gruppe darstellt, die den Gebrauch von Kriegen und Revolutionen plant, um politische Ziele zu erreichen. 42. Die Bayerische Regierung verbietet die Illuminaten 1785: Die Bayerische Regierung verbietet die Illuminaten und schliesst alle Bayerischen Logen des Grossen Orients. 10

11 43. Mayer Amschel Rothschild verlegt seinen Familiensitz in ein 5-stöckiges Gebäude in Frankfurt Mayer Amschel Rothschild verlegt seinen Familiensitz in ein 5-stöckiges Gebäude in Frankfurt, das er mit der Schiff-Familie teilt. 44. Bayerische Regierung veröffentlicht “ Die originalen Schriften der Order und Sekte der Illuminaten und schickt es an alle Köpfe der Kirchen und Staaten in ganz Europa 1786: Die Bayerische Regierung veröffentlicht die Details des Illuminaten Plots in einem Dokument mit dem Titel The Original Writings of The Order and Sect of The Illuminati. (Die originalen Schriften der Order und Sekte der Illuminaten). Dann senden sie ihre Dokumente an alle Köpfe der Kirchen und Staaten in ganz Europa, die traurigerweise die Warnung ignorieren. 1788: Am 24. April wird Kalmann (Carl) Mayer Rothschild geboren. 45. Warnung wird ignoriert, Französische Revolution hat Erfolg, Bankers Traum 1789: Durch die europäische Ignorierung der Warnung der Bayerischen Regierung hat der Plan der Illuminaten für eine Französische Revolution Erfolg von diesem Jahr an bis zum Ende in Diese Revolution ist ein Traum jedes Zentralbankers, da eine neue Konstitution festgesetzt wird sowie Gesetze erlassen werden, welche die Erhebung von Steuern seitens der Römischen Katholischen Kirchen verbietet und ebenso die Befreiung der Kirche von der Steuer beseitigt. 46. Mayer Amsel Rothschild: Lass mich das Geld einer Nation drucken und kontrollieren, und ich mache mir nichts draus, wer die Gesetze schreibt 1790: Mayer Amschel Rothschild sagt, Lass mich das Geld einer Nation drucken und kontrollieren, und ich mache mir nichts draus, wer die Gesetze schreibt. 47. Rothschild Zentralbank First Bank of the United States gegründet mit 20 Jährigem Charter 1791: Die Rothschilds erreichen die Kontrolle über das Geld einer Nation durch Alexander Hamilton (ihren Agenten in George Washington s Kabinett), durch die Eröffnung einer Zentralbank in den USA genannt First Bank of the United States. Dies wird mit einer 20-jährigen Charta etabliert. 48. Staatsverschuldung $8,200,000 und 72% Preisanstieg innerhalb der ersten 5 Jahre der amerikanischen Zentralbank Innerhalb der ersten 5 Jahre dieser Zentralbank wird die Amerikanische Regierung $ Dollars von ihr borgen, und die Preise im Land werden um 72% steigen. In Bezug auf diese exzessiven Darlehen und Inflation sagt Thomas Jefferson, zu der Zeit Staatssekretär, 49. Thomas Jefferson: der Regierung die Möglichkeit, Geld zu leihen, wegnehmen Ich wünschte, es wäre möglich, eine einzige Änderung an unserer Konstitution durchzuführen, nämlich der Regierung die Möglichkeit, Geld zu leihen, wegzunehmen. 50. Rothschild wird einen Montefiore heiraten Henriette ( Jette ) Rothschild wird geboren, und heiratet später Moses Montefiore. Montefiore wird später zum Präsidenten des Board of Deputies von Britischen Juden : Am 15. Mai, wird der letzte von Mayer Amschel Rothschild s Kindern geboren, 11

12 Jacob (James) Mayer Rothschild. 1796: Amschel Mayer Rothschild heiratet Eva Hanau. 51. Robison: Beweis für eine Verschwörung gegen alle Religionen und Regierungen Europas ausgetragen in Geheimen Meetings der Freimaurer, Illuminaten und Reading Societies 1798: John Robison veröffentlicht ein Buch mit dem Titel Beweis für eine Verschwörung gegen alle Religionen und Regierungen Europas ausgetragen in Geheimen Meetings der Freimaurer, Illuminaten und Reading Societies. In diesem Buch gibt Professor Robinson von der Universität Edinburg, einer der führenden Intellektuellen seiner Zeit, der in 1783 zum Generalsekretär der Royal Society in Edinburgh wurde, die Details des ganzen Rothschild Illuminaten -Plot. Er beschreibt, wie er ein Freimaurer auf hoher Stufe in der Scottish Rite of Freemasonry gewesen sei und von Adam Weishaupt nach Europa eingeladen wurde, wo ihm eine überarbeitete Kopie der Weishaupt Verschwörung gegeben wurde. Obwohl er vorgab, mit dem Plan einherzugehen, stimmte Professor Robison diesem Plan nicht zu und publizierte eben jenes Buch, um sie zu entblössen. Dieses Buch enthielt Details der Investigation der Bayerischen Regierung in die Illuminaten und die Französische Revolution. Dasselbe Jahr am 19. Juli unterrichtet David Pappen, Präsident der Harvard Universität, die graduierende Klasse über den Einfluss, den die Illuminaten auf die Amerikanische Politik und Religion ausübten. 52. Nathan Mayer Rothschild etabliert eine Bank in London mit einer grossen Summe an Geld von seinem Vater Im Alter von 21 verlässt Nathan Mayer Rothschild Frankfurt, um in England mit einer grossen Summe Geld von seinem Vater ein Bankengeschäft in London zu etablieren. 53. Gründung Bank of France, Napoleon: Die Hand die gibt ist auch die Hand die nimmt. Geld hat kein Mutterland, Bankiers sind ohne Patriotismus und Anstand, ihr einziges Ziel ist Gewinn. 1800: In Frankreich ist die Bank von Frankreich etabliert. Napoleon würde bald sehen, dass ein freies Frankreich ein schuldenfreies Land bedeutete, und er sagt daraufhin, Die Hand die gibt ist auch die Hand die nimmt. Geld hat kein Mutterland, Bankiers sind ohne Patriotismus und Anstand, ihr einziges Ziel ist Gewinn. Salomon Mayer Rothschild heiratet Caroline Stern. 54. Prinz William IX von Hessen-Hanau flieht Deutschland und betraut Mayer Amschel Rothschild mit der Aufbewahrung seines geschätzten Vermögens in Höhe von : Napolean sagt, dass es sein „Ziel ist, das Haus von Hessen-Kassel von der Herrschaft und der Liste der Mächte auszulöschen. Nachdem er dies hört, flieht Prinz William IX von Hessen-Hanau aus Deutschland und geht nach Dänemark. Er vertraut seinen Schatz, dessen Wert um die $ beträgt, an Mayer Amschel Rothschild zur sicheren Aufbewahrung. Nathan Mayer Rothschild heiratet Hannah Barent Cohen, die Tochter eines reichen Londoner Händlers. 55. President Thomas Jefferson: Nichts kann mehr geglaubt werden, was in einer Zeitung steht: 1807: Präsident Thomas Jefferson (der dritte Präsident der Vereinigten Staaten von 1801 ù 1809, war einer der ersten, der einen ehrlichen Einblick in die Unehrlichkeit und Bestechlichkeit der Medien gibt, als er sagt, 12

13 Nichts kann mehr geglaubt werden, was in einer Zeitung steht. Die Wahrheit selbst wird verdächtig, wenn sie in dieses verschmutze Gefährt gesteckt wird. Das wahre Ausmass des Zustands der Misinformation ist nur jenen bekannt, die sich in der Situation befinden, Tatsachen innerhalb ihres Wissensbereiches mit den Lügen des Tages vergleichen zu können. 1808: Nathan Mayer Rothschild hat seinen ersten Sohn, geboren Lionel Nathan de Rothschild. 56. Baring und Goldsmid sterben, damt ist Nathan Rothschild einzige verbleibende grosse Bankier in England 1810: Sir Francis Baring und Abraham Goldsmid sterben. Nun ist Nathan Mayer Rothschild der einzige verbleibende grosse Bankier in England. 57. Salomon Mayer Rothschild gründet M. von Rothschild und Söhne in Wien Salomon Mayer Rothschild geht nach Wien, Österreich, und gründet die Bank M. von Rothschild und Söhne. 58. Charter läuft aus, wird nicht erneuert, Rothschild: “ Lehrt diese frechen Amerikaner eine Lektion. Versetzt sie in den kolonialen Status zurück.“ 1811: Die Erlaubnis der den Rothschilds gehörenden Bank of the United States läuft aus und der Kongress stimmt gegen eine Erneuerung. Nathan Mayer Rothschild ist nicht begeistert, und sagt, Entweder wird die Erlaubnis zur Verlängerung gegeben, oder die Vereinigten Staaten werden sich in einem verheerenden Krieg wiederfinden. Die Vereinigten Staaten bleiben jedoch stark, und die Charta wird nicht verlängert, was Nathan Mayer Rothschild verursacht, eine neue Drohung auszusprechen, Lehrt diese frechen Amerikaner eine Lektion. Versetzt sie in den kolonialen Status zurück. 59. Von Rothschild Geld unterstützt, und unter Anordnungen von Nathan Mayer Rothschild, erklären die Briten den Vereinigten Staaten den Krieg 1812: Von Rothschild Geld unterstützt, und unter Anordnungen von Nathan Mayer Rothschild, erklären die Briten den Vereinigten Staaten den Krieg. Der Plan der Rothschilds ist es, die Vereinigten Staaten durch die Führung dieses Krieges in solche Schulden zu stürzen, dass sie keine Option haben, als sich den Briten zu ergeben und die Charta für die Rothschild gehörende First Bank of The United States zu erneuern. Jedoch ist es ihnen nicht möglich, eine grosse Attacke zu liefern, da die Briten noch damit beschäftigt sind, Napoleon zu bekämpfen, und der Krieg endet in 1814 und Amerika ist nicht geschlagen. 60. Das Rothschild Testament legt genaue Regeln fest, denen das Haus der Rothschilds folgen soll Am 19. September stirbt Mayer Amschel Rothschild. In seinem Testament legt er genaue Regeln dar, denen das Haus der Rothschilds folgen soll: 1) Alle Schlüsselpositionen in dem Familiengeschäft sollen nur von Familienmitgliedern gehalten werden; 2) Nur männlichen Mitgliedern der Familie ist es erlaubt, am Familiengeschäft teilzunehmen. Das schloss einen geheimen sechsten Bastard-Sohn mit ein, der aus Berichten bekannt ist (Es ist wichtig, hier zu bemerken, dass Mayer Amschel Rothschild auch 5 Töchter hatte, sodass heutzutage die Ausbreitung der Zionistischen Rothschild Dynasty ohne die Führung des Rothschild Namens heute weit und breit ist, und Juden daran glauben, dass der gemischte Nachwuchs einer Jüdischen Mutter rein Jüdisch ist); 3) Die Familie soll ihre ersten und zweiten Cousins heiraten, um das Familienerbe zu erhalten. (Interessanterweise, laut der Jewish Encyclopaedia von 1905, sollen von den 58 Rothschild Hochzeiten zu diesem Datum genau die Hälfte, also 29, mit 13

14 ersten Cousins stattgefunden haben ù eine Praxis, die heute als Inzucht bekannt ist.) 4) Es soll keine öffentliche Bestandserfassung veröffentlicht werden; 5) Es soll keine gerichtliche Auseinandersetzung in Bezug auf den Wert des Erbes erfolgen. 6) Der älteste Sohn des ältesten Sohnes soll der Kopf der Familie werden (dieses konnte nur geändert werden, falls die Mehrheit der Familie anderweitig entscheidet). 61. Jacob (James) Mayer Rothschild gründet die Rothschild Frères in Paris Jacob (James) Mayer Rothschild geht nach Paris, Frankreich, um die Bank Rothschild Frères zu gründen. Nathaniel de Rothschild, der spätere Schwiegersohn von Jacob (James) Mayer Rothschild, wird geboren. 62. Rothschild machte nicht weniger als viermal Profit auf die $3,000,000, welche Prinz William IX von Hessen-Hanau ihm zur Aufbewahrung anvertraut hatte 1814: In Bezug auf die $3,000,000, welche Prinz William IX von Hessen-Hanau dem Mayer Amschel Rothschild für sichere Aufbewahrung anvertraute, gibt die Jewish Encyclopaedia, 1905 Edition, Band 10, Seite 494, folgenden Bericht was damit geschah, Laut der Legende wurde dieses Geld in Weinfässern versteckt, und den Nachforschungen der Soldaten von Napoleon ausweichend, als sie nach Frankfurt kamen, wurde es wieder in dieselbe Fässer in 1814 verpackt, als der Kurfürst (Prinz William IX von Hessen-Hanau) zurückkam. Die Wahrheit ist weitaus weniger romantisch und geschäftstüchtiger. Diese letzte Zeile lässt durchscheinen, dass das Geld nie an Prinz William IX von Hessen-Hanau zurückgegeben wurde. Die Encyclopaedia sagt weiter, Nathan Mayer Rothschild investierte diese $3,000,000 und kaufte damit Gold von der East India Company, in der Kenntniss, dass es für Wellington s Halbinsel- Kampagne gebraucht würde. Ausserdem machte Nathan an dem gestohlenen Geld nicht weniger als viermal Profit: i) Beim Verkauf der Papiere von Wellington welche er für 50 Cents auf dem Dollar ankaufte und at par einsammelte) Beim Verkauf von Gold an Wellington) beim Wiederaufkauf undiv) beim Weiterverkauf nach Portugal.“ 63. Die fünf Rothschild Brüder versorgen sowohl Wellingtonús Armee als auch Napoleonús Armee mit Gold, sie finanzieren Kriege von beiden Seiten, da Kriege die Generatoren von risikofreien Schulden sind 1815: Die 5 Rothschild-Brüder arbeiten daran, Wellington s Armee mit Gold zu versorgen (durch Nathan in England) sowohl Napoleon s Armee (durch Jacob in Frankreich), und fangen an, ihre Politik der Finanzierung von beiden Seiten des Krieges fortzuführen. Die Rothschilds lieben Kriege, da sie massive Generatoren risikofreier Schulden sind. 64. Rothschild schaffen Kriege zur Gewinnung von Profit. Die Erschaffung von Kriegen und die Finanzierung der Kriege von beiden Seiten ist ein finanzieller Gewinn. Kriege schaffen massive Schulden für jedes beteiligte Land und sind risikofrei 1) Garantiert durch die Bevölkerungen der Länder 2) Es ist egal, wer gewinnt oder verliert. Der Verlierer trägt die Schulden des Gewinners 14

15 Risikofrei, da die Schulden durch die Regierung eines Landes, und dadurch durch die Arbeit der Bevölkerung des Landes garantiert sind, um so mehr als es nicht darauf ankommt, welches Land den Krieg verliert, da die Darlehen auf der Garantie gegeben werden, dass der Verlierer die Schulden des Gewinners zahlen wird. 65. Rothschilds benützen die Banken, die sie über Europa verbreitet haben, um ein konkurrenzloses geheimes Netzwerk an geheimen Routen und schnellen Kurieren aufzubauen, das relevante Post öffnet und Details an die Rothschilds liefert, welche damit einen Schritt voraus sind in den Kriegen, die sie von beiden Seiten finanzieren Während die Rothschilds beide Seiten des Krieges finanzieren, nutzen sie die Banken, die sie über Europa ausgebreitet haben, um einen konkurrenzlosen Postservice zu etablieren mit einem Netzwerk an geheimen Routen und schnellen Kurieren. Relevante Post, die von den Kurieren befördert wird, wird geöffnet und die Details ihres Inhalts den Rothschilds mitgeteilt, sodass sie sich immer einen Schritt vor den Ereignissen befinden. 66. Rothschild Kuriere passieren durch Englische und Französische Blockaden und halten die Rothschilds im Kriegsgeschehen auf dem Laufenden, die Rothschilds nutzen diese Information, um auf dem Aktienmarkt zu kaufen und zu verkaufen Diese Rothschild Kuriere sind die Einzigen, denen es erlaubt ist, zwischen den Englischen und Französischen Blockaden zu passieren, und sie benützen diesen Vorteil, um Nathan Mayer Rothschild auf dem Laufenden zu halten, wie der Krieg voran geht, sodass er diese Information nutzen kann, um von seiner Position aus Aktien zu kaufen und zu verkaufen unter Beachtung dieser Insider-Information. 67. Rothschild erhält die Nachricht, dass Britannien die Schlacht von Waterloo gewann, 24 Stunden früher als Wellington durch seinen Kurier Rothworth Einer von Rothschild s Kurieren, ein Mann namens Rothworth, verlässt den Ort um zum Kanal zu gehen, nachdem er erfuhr dass die Briten den Kampf um Waterloo gewonnen haben, um diese Nachricht an Nathan Mayer Rothschild zu übermitteln, damit ist er volle 24 Stunden früher als Wellington s eigener Kurier. 68. Die Nachricht, dass England den Krieg verloren haben muss, da Rothschild seine Aktien verkauft, verbreitet sich unter den Aktienhändlern, und sie verkaufen in grosser Panik Nathan Mayer Rothschild geht daraufhin zum Aktienmarkt und beauftragt seine Arbeiter, die Konsuls (heute bekannt als Schuldanleihen) zu verkaufen. Aufgrund Rothschild s Ruf, dass er über mehr Informationen verfügt, fangen die anderen Händler an, Panik zu bekommen, und denken, dass England den Krieg verloren hätte, und verkaufen in Eile. 69. Als Resultat verlieren die Aktien an Wert und Rothschild lässt sie billig aufkaufen Als Resultat verlieren die Konsuls schnell an Wert, zu welchem Zeitpunkt Nathan Mayer Rothschild seine Arbeiter diskret beauftragt, alle Konsuls, die sie bekommen können, aufzukaufen. 70. Rothschild bekommt ungefähr 20 zu 1 auf sein Investment, da England den Krieg in Wahrheit gewonnen hatte. Eine Lüge für Profit Als die Nachricht durchkommt, dass die Briten den Krieg tatsächlich gewonnen haben, steigen die Konsuls zu einem höheren Betrag an als sogar vor dem Krieg, was Nathan Mayer Rothschild mit einem Gewinn von ungefähr 20:1 lässt. 15

16 71. Rothschild multipliziert in seinen 17 Jahren in England die , die ihm sein Vater gegeben hat, zweitausendfünfhundert Mal auf : x 2500 = In der Tat prahlt Nathan Rothschild damit, dass er in seinen 17 Jahren in England seine anfänglichen Einsatz, den ihm sein Vater gab, 2500 mal auf steigerte. 72. Rothschilds haben nun volle Kontrolle über die Britische Wirtschaft, da sie die Aktien billig aufkauften Die Rothschilds zwingen England, die Bank of England zu gründen, eine Zentralbank, die eine Private Institution unter Kontrolle der Rothschilds ist England ist nun finanzielles Zentrum der Welt, da Frankreich den Krieg verloren hat Der Besitz dieser Schuldscheine, oder Konsule, gibt der Rothschild Familie komplette Kontrolle über die Britische Wirtschaft, das inzwischen das unumstrittene Finanzzentrum der Welt ist (nach Napoleon s Niederlage), und zwingt die Briten, eine Bank of England unter der Kontrolle von Nathan Mayer Rothschild zu gründen. 73. Rothschilds behaupten dass die Story, dass sie über den Ausgang des Krieges gelogen hätten, unwahr und erlogen wäre, aber das Gericht verpflichtet die Familie zur Zahlung aller Gerichtskosten Interessanterweise lässt die New York Times 100 Jahre später eine Story laufen, die behauptet, dass Nathan Mayer Rothschilds Enkel versucht hatte, einen Gerichtserlass zu erhalten, um die Veröffentlichung des Buches, das jene Insider Story enthielt, zu unterdrücken. Die Rothschild Familie behauptet, dass die Geschichte erlogen wäre, aber das Gericht ging nicht auf den Anspruch der Rothschilds ein und befahl, dass die Familie alle Gerichtskosten zu tragen hätte. 74. Nathan Mayer Rothschild: Ich mache mir nichts daraus, wer auf den Thron von England gesetzt wird, das Englische Imperium, in dem die Sonne nie untergeht, zu regieren. Der Mann der Englands Geldmarkt kontrolliert, kontrolliert das Britische Imperium, und ich kontrolliere den britischen Geldmarkt Zurück zu 1815, dies ist das Jahr, in dem Nathan Mayer Rothschild seine berühmte Aussage macht, Ich mache mir nichts daraus, wer auf den Thron von England gesetzt wird, das Englische Imperium, in dem die Sonne nie untergeht, zu regieren. Der Mann der Englands Geldmarkt kontrolliert, kontrolliert das Britische Imperium, und ich kontrolliere den Britischen Geldmarkt. 75. Rothschilds benutzen die Bank of England und ihre fünf über Europa verteilten Banken, um ein System von Papierguthaben und Papierkrediten aufzubauen, dies ist unser heutiges Bankensystem. Dadurch müssen sie nicht mehr Gold von Land nach Land transportieren. Die Rothschilds nutzen auch ihre Kontrolle der Bank of England dazu, das System von Papierguthaben zu etablieren. Sie konnten die Methode, das Gold von Land zu Land zu verschiffen, mit einem System von Papierguthaben und Papierkrediten ersetzen, in dem sie sich ihres Vorteils der fünf über Europa verteilten Banken bedienten. Damit schufen sie das Bankensystem unserer Tage. 76. Das Ende des 18. Jahrhunderts geht als das Zeitalter der Rothschilds in die Geschichte ein, es wird geschätzt, dass die Rothschild Familie über die Hälfte des Besitzes der Welt kontrolliert Es wird geschätzt dass am Ende diesen Jahrhunderts, einer Zeitperiode, die nun als das Zeitalter der Rothschilds bekannt wird, die Rothschild-Familie mehr als die Hälfte des Reichtums der Welt kontrolliert. 16

17 77. Solomon Rothschild schreibt an seinen Bruder Nathan: Wir sind wie der Mechanismus einer Uhr, jeder Teil ist wichtig. In der Tat sagt Solomon in einem Brief an Nathan vom 28. Februar diesen Jahres, Wir sind wie der Mechanismus einer Uhr, jeder Teil ist wichtig. 78. Wiener Kongress: Europäische Länder, die in den Kriegen involviert waren, haben nun massive Schulden an die Rothschilds. Die Rothschilds nutzen dies, um komplette politische Kontrolle über die Zivilisierte Welt zu erlangen Jedoch gab es etwas, das nicht so gut ging wie die Rothschilds es sich gewünscht hätten in diesem Jahr: der Kongress von Wien, der im September 1814 begann und im Juni diesen Jahres endete. Das Ziel für diesen Wiener Kongress war für die Rothschilds, eine Weltregierung zu schaffen, in dem sie die Schulden, die Ihnen von vielen Europäischen Regierungen geschuldet wurden, als Hebelkraft nutzten, um Ihnen komplette politische Kontrolle über den grössten Teil der Zivilisierten Welt zu geben. 79. Die Sweiz erklärt sich neutral: Hafen für Schaffung von Kriegen in anderen Ländern Schade: Russland akzeptiert nicht Weltregierung, da es die Zentralbank nicht akzeptiert Der Kongress beginnt gut für die Rothschilds, denn es gelingt ihnen, die Schweiz als für immer neutrales Gebiet in Kriegen erklären zu lassen, denn damit gelingt es Ihnen, ein souveränes Gebiet zu schaffen, das sie dazu nutzen konnten, beide Seiten ihrer schuldenmachenden Kriege zu finanzieren. Es gelang ihnen auch, die Grenzen der Schweiz zu vergrössern, um nun folgende Bereiche mit einzubeziehen: Valais; Neuchatel; und Genf; Jedoch ihr ultimativer Plan einer Weltregierung scheitert, als Zar Alexander I von Russland, einer der wenigen grossen Mächte, die sich nicht einer Rothschild Zentralbank fügten, sich weigert, eine Weltregierung zu akzeptieren. Interessanterweise schrieb Weltregierungsfanatiker Ashkenazi Jude Henry Kissinger seine Doktor-Dissertationsarbeit über den Wiener Kongress. 80. Aufgebracht: Nathan Mayer Rothschild schwört dem Zar und seiner Familie und Abkömmlingen Rache, da er die Zentralbank nicht akzeptiert Er bekommt seine Rache: 102 Jahre später werden seine Abkömmlinge die gesamte Zar Familie ermorden Dadurch aufgebracht schwört Nathan Mayer Rothschild, dass eines Tages er oder seine Nachfolger den Zaren Alexander I. gesamte Familie und Nachfolger zerstören werden. Unglücklicherweise würde sich das 102 Jahre später in die Realität umsetzen, als Rothschild finanzierte Bolschevisten diese Versprechung ausführen. Am 19. Juli stirbt Julie Rothschild. 81. Krieg England gegen Amerika jetzt zu Ende. Tausende von Soldaten tot. Rothschild bekommt jetzt seine neue Zentralbank: Second Bank of the United States mit 20-jährigem Charter 1816: Der Amerikanische Kongress erlässt ein neues Gesetz, das eine weitere Rothschild dominierte Zentralbank erlaubt, das den Rothschilds wieder Kontrolle über den Amerikanischen Geldmarkt gibt. Diese Zentralbank heisst Second Bank of the United States und es wird ihr eine 20-jährige Erlaubnis gegeben. Das bedeutet natürlich das Ende des Britischen Krieges gegen Amerika mit dem Tod von Tausenden Britischen und Amerikanischen Soldaten und der Bildung einer Rothschild kontrollierten Zentralbank. 17

18 82. Frankreich: Krieg vorbei, massive Schulden, Rothschild kauft riesige Summen an Regierungsverschuldungen auf 1818: Nachdem die Franzosen in 1817 Darlehen aufnehmen, um den Wiederaufbau nach ihrer verheerenden Niederlage bei Waterloo zu ermöglichen, kaufen die Rothschild Agenten enorme Mengen Französischer Staatsanleihen, wodurch ihr Wert steigt. 83. Die Rothschilds schütten nun die Aktien auf den Markt, der Wert fällt nach unten, die Franzosen bekommen Panik, und Rothschild sammelt den finanziellen Markt auf Am 5. November schütten sie die gesamte Menge auf den offenen Markt, wodurch ihr Wert nach unten stürzt, und Frankreich in finanzielle Panik versetzt. Die Rothschilds schreiten daraufhin ein, um die Kontrolle des Französischen Geldmarktes zu erlangen, dies ähnelt ihrer Manipulation des Britischen Aktienmarktes 6 Jahre später. 84. Die Rothschilds verleihen 5,000,000 an die Preussische Regierung Dies ist dasselbe Jahr, indem die Rothschilds 5,000,000 an die Preussische Regierung verleihen. 85. Kalmann Rothschild eröffnet Geschäfte in Neapel mit dem Vatikan. Der Papst gibt ihm die Hand zum Küssen statt dem üblichen Fusszeh 1821: Kalmann (Carl) Mayer Rothschild wird nach Neapel, Italien gesandt. Er wickelt eine Menge Geschäfte mit dem Vatikan ab, und Papst Gregor XVI überträgt ihm daraufhin die Order des St. George. Auch gibt der Papst, jedes Mal, wenn er Kalmann empfängt, ihm seine Hand anstatt des gewöhnlichen Zehens zum Küssen, was Beunruhigung darüber auslöst, wie gross der Machteinfluss des Kalmann Rothschild über den Vatikan ist. 86. Kaiser von Österreich adelt die fünf Rothschild Brüder zu Baronen 1822: Der Kaiser von Österreich macht die 5 Rothschild Brüder zu Baronen. Nathan Mayer Rothschild zieht es vor, den Titel nicht anzunehmen. 87. Rothschilds nun weltweite finanzielle Kontrolleure der Katholischen Kirche 1823: Die Rothschilds übernehmen weltweit die finanzielle Operationen der Katholischen Kirche. 88. Französische Revolution geplant durch die Illuminaten und finanziert durch die Ashkenazi Bankiers 1827: Sir Walter Scott veröffentlicht sein 9-Bändiges Werk The Life of Napoleon (Das Leben Napoleons) und in Band 2 schreibt er, dass die Französische Revolution von den Illuminaten (Adam Weishaupt) geplant war und von den Geldleihern von Europa finanziert wurde (den Rothschilds). 89. Second Bank of the United States manipuliert Amerikanische Wirtschaft erbarmungslos für eigenen Profit und zum Schaden der Leute 1828: Nach 12 Jahren, welche die Second Bank of the United States rücksichtslos nutzte, die Amerikanische Ökonomie zu ihrem eigenen geldheischenden Profit und zum Schaden der Leute zu manipulieren, haben die Amerikaner genug und Gegner dieser Bank nominieren den Senator Andrew Jackson von Tennessee als Kandidaten zur Präsidentschaftswahl. 90. Jackson möchte die Bank auslöschen, und fängt an, ihre Vasallen aus der Regierung zu entlassen: Er feuert von Beschäftigten Zur Bestürzung der Rothschilds gewinnt Jackson die Präsidentschaft und macht unmissverständlich bekannt, dass er sein Mandat dazu benützen wird, diese Bank bei der ersten Gelegenheit auszulöschen. Er fängt in seiner ersten Amtsperiode damit an, die Lakaien der Bank aus den Regierungsbehörden zu entwurzeln. Um zu 18

19 illustrieren, wie tief dieser Krebs in der Regierung verwurzelt ist: er musste der Beschäftigten der Föderalen Regierung kündigen, um dieses Ziel zu erreichen. 91. Rothschild und Britische Königliche Familie machen Geld mit Kisten an Opium Baghdad Ashkenazi David Sassoon hat Monopol auf Opium und Zweigstellen in China, Japan und Hong Kong. 1830: David Sassoon, ein Baghdad Jude und Jüdischer Bankier von David Saassoon & Co., mit Zweigstellen in China, Japan und Hong Kong, benutzt sein Monopol des Opium-Handels in dieser Region, das er im Auftrag der Rothschild-Kontrollierten Britischen Regierung ausführt, um 18,956 Kisten von Opium umzuschlagen und verdient dabei Millionen von Dollars für die Rothschilds und die Britische Königsfamilie. 92. Präsidentschaftswahl: Jackson und Keine Bank! Rothschilds kontern mit eigenem Präsidentschaftskandidaten Republikaner Henry Clays und schütten in die Gegenkampagne. Jackson gewinnt und sagt: Die Schlange der Korruption ist nur betäubt, sie ist noch nicht tot. 1832: Die Second Bank of the United States bittet den Kongress 4 Jahre bevor die Verlängerung ausläuft, eine Erneuerung des Charter für die Bank zu erlauben. Der Kongress willigt ein und schickt den Gesetzesentwurf an Präsident Jackson (der 7. Präsident der Vereinigten Staaten von 1829 bis 1837), zur Unterschrift. Präsident Jackson erhebt Einspruch gegen diesen Gesetzesentwurf und in seiner Veto- Begründung gibt er folgendes an: Es sind nicht nur unsere Bürger allein, die den Gewinn unserer Regierung erhalten sollen. Mehr als 8 Millionen Aktien der Bank werden von Ausländern gehalten…besteht da keine Gefahr für unsere Freiheit und Unabhängigkeit, wenn die Bank in ihrer Natur so wenig hat, das es an unser Land bindet? Unsere Währung zu kontrollieren, unser öffentliches Geld zu erhalten, und Tausende unserer Bürger in ihrer Abhängigkeit zu halten das wäre furchterregender und gefährlicher als eine militärischer Macht des Feindes. Wenn die Regierung sich darauf beschränken würde, gleichen Schutz zu geben, und, so wie der Himmel seinen Regen verteilt, diese Gunst gleichmässig auf die Armen und die Reichen verteilte, wäre das ein uneingeschränkter Segen. In dem Gesetz vor mir scheint eine weite und unnötige Abkehr von diesen Prinzipien vorhanden zu sen. Im Juli ist es dem Kongress nicht möglich, sich über Präsident Jackson s Veto hinwegzusetzen. Präsident Jackson steht dann zur Wiederwahl und zum ersten Mal in der Amerikanischen Geschichte trägt er das Argument den Leuten vor, indem er seine Wiederwahl-Kampagne auf eine Tour durch das Land nimmt. Sein Slogan der Kampagne ist: Jackson und keine Bank! Obwohl die Rothschilds mehr als 3,000,000 in die Kampagne des Opponenten von Präsidenten Jackson, nämlich Senator Henry Clays stecken, wird der Präsident mit einem Erdrutsch im November wieder gewählt. Jedoch weiss Präsident Jackson, dass der Kampf erst am Anfang ist, und seinem Sieg folgend sagt er, Die Schlange der Korruption ist nur betäubt, sie ist noch nicht tot. (Anm. Übers.: scotch ù im Keim ersticken) 93. Höhle von diebischen Schlangen! Rothschilds kontraktieren den Geldmarkt wieder und verursachen Depression 1833: Präsident Jackson fängt an, die Einlagen der Regierung von der Rothschild- Kontrollierten Second Bank of the United States herauszunehmen und sie anstatt dessen bei demokratischen Bankers anzulegen. 19

20 Dies versetzt die Rothschilds in Panik und sie tun, was sie am Besten tun, sie verringern die Versorgung mit Geld und verursachen eine Depression. Präsident Jackson weiss, was sie geplant haben und sagt später, Ihr seid eine Höhle voll von diebischen Schlangen, und ich plane, Euch herauszujagen, und beim Ewigen Gott, ich werde Euch in die Flucht schlagen. 94. Illuminati selektieren Ashkenazi Guiseppe Mazzini, ihr revolutionäres Programm weltweit auszuführen 1834: Der Italienische Revolutionsführer Guiseppe Mazzini wird von den Illuminaten dazu ausgesucht, ihr Revolutionäres Programm über die ganze Welt zu verbreiten, und er hält diese Funktion bis zu seinem Tod in 1872 ein. 95. Rothschilds schicken Attentäter und Pistole zündet zweimal fehl: Präsident Jackson wunderbarerweise gerettet 1835: Am 30. Januar versucht ein Attentäter, Präsident Jackson zu erschiessen, aber wunderbarerweise zünden beide Pistolen fehl. Präsident Jackson behauptet später, dass er wusste, dass die Rothschilds verantwortlich für diese versuchte Ermordung waren. Er ist nicht der Einzige. In der Tat, sogar der Attentäter, Richard Lawrence, der für nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit befunden wurde, prahlt später darüber, dass machtvolle Leute in Europa ihn angeheuert und ihm Schutz versprochen hätten, falls er gefasst werden sollte. 96. Rothschilds haben nun Monopol an Quecksilber zur Veredelung von Gold und Silber Die Rothschilds erwerben die Rechte an den Almadén Quecksilberminen in Spanien. Zu dieser Zeit ist dies die grösste Gewerbeerlaubnis in der Welt, und da Quecksilber unbedingt benötigt ist, um Gold und Silber zu veredeln, gibt dies den Rothschilds praktisch ein Weltmonopol. Als Resultat dieses Erwerbs würden die N. M. Rothschild & Sons daraufhin das Gold für die Bank of England und viele andere internationale Kunden veredeln. 97. Präsident Andrew Jackson hat endlich Erfolg damit, die Rothschild Zentralbank aus Amerika rauszuschmeissen, als die Charter nicht erneuert wird 1836: Dem Jahr des Kampfes gegen die Rothschilds und ihrer Zentralbank in Amerika folgend, schafft Präsident Jackson es endlich, die Zentralbank der Rothschilds aus Amerika herauszuschmeissen, als die Erlaubnis für die Bank nicht erneuert wird. Es würde bis 1913 dauern, bis die Rothschilds ihre dritte Zentralbank in Amerika eröffnen können, die Federal Reserve. 98. James Mayer Rothschild erhält die Bank N. M. Rothschild & Sons nachdem älterer Bruder Nathan stirbt Am 28. Juli stirbt Nathan Mayer Rothschild und die Kontrolle seiner Bank, N. M. Rothschild & Sons wird an seinen jüngeren Bruder, James Mayer Rothschild, weitergegeben. 99. Erfolg: Drogenabhängigkeit nun endemisch, Rothschild Drogenhändler Baghdad Ashkenazi David Sassoon steigert Verkauf auf Kisten Opium jährlich David Sassoon, der Drogenhändler der Rothschilds in China, erweitert seinen Handel zu über 30,000 Kisten von Opium jährlich und der Drogenkonsum in den Küstenstädten breitet sich endemisch aus. 20

18 82. Frankreich: Krieg vorbei, massive Schulden, Rothschild kauft riesige Summen an Regierungsverschuldungen auf 1818: Nachdem die Franzosen in 1817 Darlehen aufnehmen, um den Wiederaufbau nach ihrer verheerenden Niederlage bei Waterloo zu ermöglichen, kaufen die Rothschild Agenten enorme Mengen Französischer Staatsanleihen, wodurch ihr Wert steigt. 83. Die Rothschilds schütten nun die Aktien auf den Markt, der Wert fällt nach unten, die Franzosen bekommen Panik, und Rothschild sammelt den finanziellen Markt auf Am 5. November schütten sie die gesamte Menge auf den offenen Markt, wodurch ihr Wert nach unten stürzt, und Frankreich in finanzielle Panik versetzt. Die Rothschilds schreiten daraufhin ein, um die Kontrolle des Französischen Geldmarktes zu erlangen, dies ähnelt ihrer Manipulation des Britischen Aktienmarktes 6 Jahre später. 84. Die Rothschilds verleihen 5,000,000 an die Preussische Regierung Dies ist dasselbe Jahr, indem die Rothschilds 5,000,000 an die Preussische Regierung verleihen. 85. Kalmann Rothschild eröffnet Geschäfte in Neapel mit dem Vatikan. Der Papst gibt ihm die Hand zum Küssen statt dem üblichen Fusszeh 1821: Kalmann (Carl) Mayer Rothschild wird nach Neapel, Italien gesandt. Er wickelt eine Menge Geschäfte mit dem Vatikan ab, und Papst Gregor XVI überträgt ihm daraufhin die Order des St. George. Auch gibt der Papst, jedes Mal, wenn er Kalmann empfängt, ihm seine Hand anstatt des gewöhnlichen Zehens zum Küssen, was Beunruhigung darüber auslöst, wie gross der Machteinfluss des Kalmann Rothschild über den Vatikan ist. 86. Kaiser von Österreich adelt die fünf Rothschild Brüder zu Baronen 1822: Der Kaiser von Österreich macht die 5 Rothschild Brüder zu Baronen. Nathan Mayer Rothschild zieht es vor, den Titel nicht anzunehmen. 87. Rothschilds nun weltweite finanzielle Kontrolleure der Katholischen Kirche 1823: Die Rothschilds übernehmen weltweit die finanzielle Operationen der Katholischen Kirche. 88. Französische Revolution geplant durch die Illuminaten und finanziert durch die Ashkenazi Bankiers 1827: Sir Walter Scott veröffentlicht sein 9-Bändiges Werk The Life of Napoleon (Das Leben Napoleons) und in Band 2 schreibt er, dass die Französische Revolution von den Illuminaten (Adam Weishaupt) geplant war und von den Geldleihern von Europa finanziert wurde (den Rothschilds). 89. Second Bank of the United States manipuliert Amerikanische Wirtschaft erbarmungslos für eigenen Profit und zum Schaden der Leute 1828: Nach 12 Jahren, welche die Second Bank of the United States rücksichtslos nutzte, die Amerikanische Ökonomie zu ihrem eigenen geldheischenden Profit und zum Schaden der Leute zu manipulieren, haben die Amerikaner genug und Gegner dieser Bank nominieren den Senator Andrew Jackson von Tennessee als Kandidaten zur Präsidentschaftswahl. 90. Jackson möchte die Bank auslöschen, und fängt an, ihre Vasallen aus der Regierung zu entlassen: Er feuert 2.000 von 11.000 Beschäftigten Zur Bestürzung der Rothschilds gewinnt Jackson die Präsidentschaft und macht unmissverständlich bekannt, dass er sein Mandat dazu benützen wird, diese Bank bei der ersten Gelegenheit auszulöschen. Er fängt in seiner ersten Amtsperiode damit an, die Lakaien der Bank aus den Regierungsbehörden zu entwurzeln. Um zu 18

19 illustrieren, wie tief dieser Krebs in der Regierung verwurzelt ist: er musste 2.000 der 11.000 Beschäftigten der Föderalen Regierung kündigen, um dieses Ziel zu erreichen. 91. Rothschild und Britische Königliche Familie machen Geld mit 18.956 Kisten an Opium Baghdad Ashkenazi David Sassoon hat Monopol auf Opium und Zweigstellen in China, Japan und Hong Kong. 1830: David Sassoon, ein Baghdad Jude und Jüdischer Bankier von David Saassoon & Co., mit Zweigstellen in China, Japan und Hong Kong, benutzt sein Monopol des Opium-Handels in dieser Region, das er im Auftrag der Rothschild-Kontrollierten Britischen Regierung ausführt, um 18,956 Kisten von Opium umzuschlagen und verdient dabei Millionen von Dollars für die Rothschilds und die Britische Königsfamilie. 92. Präsidentschaftswahl: Jackson und Keine Bank! Rothschilds kontern mit eigenem Präsidentschaftskandidaten Republikaner Henry Clays und schütten 3.000.000 in die Gegenkampagne. Jackson gewinnt und sagt: Die Schlange der Korruption ist nur betäubt, sie ist noch nicht tot. 1832: Die Second Bank of the United States bittet den Kongress 4 Jahre bevor die Verlängerung ausläuft, eine Erneuerung des Charter für die Bank zu erlauben. Der Kongress willigt ein und schickt den Gesetzesentwurf an Präsident Jackson (der 7. Präsident der Vereinigten Staaten von 1829 bis 1837), zur Unterschrift. Präsident Jackson erhebt Einspruch gegen diesen Gesetzesentwurf und in seiner Veto- Begründung gibt er folgendes an: Es sind nicht nur unsere Bürger allein, die den Gewinn unserer Regierung erhalten sollen. Mehr als 8 Millionen Aktien der Bank werden von Ausländern gehalten…besteht da keine Gefahr für unsere Freiheit und Unabhängigkeit, wenn die Bank in ihrer Natur so wenig hat, das es an unser Land bindet? Unsere Währung zu kontrollieren, unser öffentliches Geld zu erhalten, und Tausende unserer Bürger in ihrer Abhängigkeit zu halten das wäre furchterregender und gefährlicher als eine militärischer Macht des Feindes. Wenn die Regierung sich darauf beschränken würde, gleichen Schutz zu geben, und, so wie der Himmel seinen Regen verteilt, diese Gunst gleichmässig auf die Armen und die Reichen verteilte, wäre das ein uneingeschränkter Segen. In dem Gesetz vor mir scheint eine weite und unnötige Abkehr von diesen Prinzipien vorhanden zu sen. Im Juli ist es dem Kongress nicht möglich, sich über Präsident Jackson s Veto hinwegzusetzen. Präsident Jackson steht dann zur Wiederwahl und zum ersten Mal in der Amerikanischen Geschichte trägt er das Argument den Leuten vor, indem er seine Wiederwahl-Kampagne auf eine Tour durch das Land nimmt. Sein Slogan der Kampagne ist: Jackson und keine Bank! Obwohl die Rothschilds mehr als 3,000,000 in die Kampagne des Opponenten von Präsidenten Jackson, nämlich Senator Henry Clays stecken, wird der Präsident mit einem Erdrutsch im November wieder gewählt. Jedoch weiss Präsident Jackson, dass der Kampf erst am Anfang ist, und seinem Sieg folgend sagt er, Die Schlange der Korruption ist nur betäubt, sie ist noch nicht tot. (Anm. Übers.: scotch ù im Keim ersticken) 93. Höhle von diebischen Schlangen! Rothschilds kontraktieren den Geldmarkt wieder und verursachen Depression 1833: Präsident Jackson fängt an, die Einlagen der Regierung von der Rothschild- Kontrollierten Second Bank of the United States herauszunehmen und sie anstatt dessen bei demokratischen Bankers anzulegen. 19

20 Dies versetzt die Rothschilds in Panik und sie tun, was sie am Besten tun, sie verringern die Versorgung mit Geld und verursachen eine Depression. Präsident Jackson weiss, was sie geplant haben und sagt später, Ihr seid eine Höhle voll von diebischen Schlangen, und ich plane, Euch herauszujagen, und beim Ewigen Gott, ich werde Euch in die Flucht schlagen. 94. Illuminati selektieren Ashkenazi Guiseppe Mazzini, ihr revolutionäres Programm weltweit auszuführen 1834: Der Italienische Revolutionsführer Guiseppe Mazzini wird von den Illuminaten dazu ausgesucht, ihr Revolutionäres Programm über die ganze Welt zu verbreiten, und er hält diese Funktion bis zu seinem Tod in 1872 ein. 95. Rothschilds schicken Attentäter und Pistole zündet zweimal fehl: Präsident Jackson wunderbarerweise gerettet 1835: Am 30. Januar versucht ein Attentäter, Präsident Jackson zu erschiessen, aber wunderbarerweise zünden beide Pistolen fehl. Präsident Jackson behauptet später, dass er wusste, dass die Rothschilds verantwortlich für diese versuchte Ermordung waren. Er ist nicht der Einzige. In der Tat, sogar der Attentäter, Richard Lawrence, der für nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit befunden wurde, prahlt später darüber, dass machtvolle Leute in Europa ihn angeheuert und ihm Schutz versprochen hätten, falls er gefasst werden sollte. 96. Rothschilds haben nun Monopol an Quecksilber zur Veredelung von Gold und Silber Die Rothschilds erwerben die Rechte an den Almadén Quecksilberminen in Spanien. Zu dieser Zeit ist dies die grösste Gewerbeerlaubnis in der Welt, und da Quecksilber unbedingt benötigt ist, um Gold und Silber zu veredeln, gibt dies den Rothschilds praktisch ein Weltmonopol. Als Resultat dieses Erwerbs würden die N. M. Rothschild & Sons daraufhin das Gold für die Bank of England und viele andere internationale Kunden veredeln. 97. Präsident Andrew Jackson hat endlich Erfolg damit, die Rothschild Zentralbank aus Amerika rauszuschmeissen, als die Charter nicht erneuert wird 1836: Dem Jahr des Kampfes gegen die Rothschilds und ihrer Zentralbank in Amerika folgend, schafft Präsident Jackson es endlich, die Zentralbank der Rothschilds aus Amerika herauszuschmeissen, als die Erlaubnis für die Bank nicht erneuert wird. Es würde bis 1913 dauern, bis die Rothschilds ihre dritte Zentralbank in Amerika eröffnen können, die Federal Reserve. 98. James Mayer Rothschild erhält die Bank N. M. Rothschild & Sons nachdem älterer Bruder Nathan stirbt Am 28. Juli stirbt Nathan Mayer Rothschild und die Kontrolle seiner Bank, N. M. Rothschild & Sons wird an seinen jüngeren Bruder, James Mayer Rothschild, weitergegeben. 99. Erfolg: Drogenabhängigkeit nun endemisch, Rothschild Drogenhändler Baghdad Ashkenazi David Sassoon steigert Verkauf auf 30.000 Kisten Opium jährlich David Sassoon, der Drogenhändler der Rothschilds in China, erweitert seinen Handel zu über 30,000 Kisten von Opium jährlich und der Drogenkonsum in den Küstenstädten breitet sich endemisch aus. 20

21 100. Die Rothschilds schicken eigenen der ihren, Ashkenazi Belmont nach America, um die Bankeninteressen, die Präsident Jackson zerstört hat, zu retten 1837: Die Rothschilds schicken einen der ihren, August Belmont, einen Ashkenazi- Juden (wirklicher Name war Schönberg) nach Amerika, um sogleich mit der Rettung ihrer Bankeninteressen zu beginnen, welche von Präsident Jackson zerstört wurden. 101. Zentralbanken zwingen die Regierungen, Währungen gegen die Abgabe von Regierungsschuldverschreibungen zu akzeptieren. Dies brachte Amerika in Schulden und Präsident Jackson ist der einzige Präsident der Geschichte, der es schafft, die Schulden abzubezahlen 1838: Am 8. Januar zahlt Präsident Jackson endlich die letzte Rate der nationalen Schuld zurück, welche dadurch geschaffen wurde, dass den Banken erlaubt wurde, Geld für Regierungsschuldschreiben auszugeben, anstatt einfacherweise Schatznoten ohne solche Schulden auszugeben. Er wird zum einzigen Präsidenten, der jemals die Schulden abbezahlt. 102. Opiumabhängigkeit in China zügellos: Manchu Emperor möchte Handel stoppen und lässt 2.000 Kisten in den Fluss werfen. Rothschilds schicken die Britische Armee zur Rache. England gewinnt. Die Rothschilds erhalten das Recht eine ganze Nation durch David Sassoon zu versorgen 1842 Treaty of Nanking: 1) Opium Handel in China wird legalisiert 2) Kompensation von 2 Millionen Pfunds an David Sassoon für Das Opium, das unter Befehl von Lin Tse-Hsu in den Fluss geworfen wurde 1) Territoriale Soveränität für die Britische Krone über mehrere Inseln 1839: Aufgrund der ungezügelten Opiumsucht in China, von der David Sassoon, die Britische Königliche Familie und die Rothschilds profitieren, befiehlt der Manchu Kaiser, dass der Handel beendet werden soll. Er ernennt den Kommissar des Kantons, Lin Tse-Hsu, als Führer der Kampagne gegen Opium. Lin Tse-Hsu organisiert die Beschlagnahmung von 2,000 Kisten von Opium und ordnet an, dass sie in den Fluss geworfen werden sollen. David Sassoon informiert die Rothschilds über diesen Vorgang, und diese verlangen, dass die Militärischen Streitkräfte von Grossbritannien Vergeltung üben, um ihre Drogenhandelsinteressen zu schützen. Somit beginnt der Opium Krieg, und die Britische Armee kämpft schon wieder als Söldner für die Profitinteressen der Rothschilds. Sie attackieren Städte und blockieren Häfen. Die Chinesische Armee ist inzwischen durch 10 Jahre Opium Missbrauch dezimiert und erweist sich nicht als ebenbürtiger Gegenspieler der Britischen Armee. Der Krieg endet in 1842 mit der Treaty of Nanking. Dies bezieht die folgenden Vorschriften mit ein, die so gestaltet sind, dass den Rothschilds durch ihre Puppe, David Sassoon, das Recht, eine ganze Bevölkerung mit Opium zu versorgen garantiert wird. Volle Legalisierung des Opiumhandels in China. Millionen Pfund Kompensation an David Sassoon für das Opium, das Lin Tse-Hsu in den Fluss werfen liess. Territoriale Eigenständigkeit für die Britische Krone über mehrere vor der Küste liegende Inseln. 21

22 103. Rothschilds nennen sich nun Goldhändler der Bank of England und bauen Agenturen in Kalifornien and Australien auf 1840: Die Rothschilds nennen sich selbst die Bank of England s bullion brokers (die Goldhändler der Bank of England). Sie eröffnen Agenturen in Kalifornien und Australien. 104. Präsident John Tyler erhält Hunderte von Briefen mit Morddrohungen, nachdem er ein Veto gegen die Verlängerung der Ashkenazi Zentralbank einlegt 1841: Präsident John Tyler (der 10. Präsident der Vereinigten Staaten von 1841 bis 1845) legt sein Veto gegen eine Erneuerung der Bewilligung für die Bank of the United States ein, was die Rothschilds im Kongress gleich gross bekanntgeben. Er erhält daraufhin Hunderte von Briefen mit Morddrohungen. 105. Ashkenazis etablieren die Búnai Búrith in New York City als eine Masonische Loge. Diese Gruppe wird die notorische Anti-Defamation League ADL etablieren, welche den Ziel hat, jegliche Kritik an Ashkenazi Juden Überlegenheit oder Kriminalität als Anti-Semitisch zu bezeichnen 1843: Die B nai B rith werden von Juden in New York City als Masonische Loge etabliert. 70 Jahre später wird diese Gruppe die berühmt-berüchtigte Anti- Defamation-League bilden, welche zu dem Zweck geschaffen wurde, jede Kritik an der Jüdischen Überlegenheit oder Kriminalität als Anti-Semitisch zu diffamieren. 106. Salomon Mayer Rothschild kauft Kohlebergwerke, wird zum Top Zehn Industriellen Führer 1844: Salomon Mayer Rothschild kauft die United Coal Mines of Vítkovice und Austro-Hungarian Blast Furnace Company, welche sich zu den Top 10 Globalen Industrien entwickeln werden. 107. Disraeli charakterisiert Nathan Mayer Rothschild als den Lord und Meister der Finanzmärkte und Lord und Meister von fast allem anderen Benjamin Disraeli, ein Sephardischer Jude (der später Britischer Premierminister wurde) veröffentlicht Coningsby, in welchem er Nathan Mayer Rothschild charakterisiert als, Der Lord und Meister der Geldmärkte der Welt, und natürlich praktisch Herr und Meister in fast allen anderen Märkten. Er hielt die Einkommen von Süditalien praktisch als Pfand, und alle Monarchen und Minister von allen Ländern hofierten ihn um seine Beratung und wurden durch seine Vorschläge geführt. Disraeli würde auch folgende interessante Aussage machen, Die Rassenfrage ist der Schlüssel zur Weltgeschichte alles ist Rasse, es gibt keine andere Wahrheit. 108. Andrew Jackson Anweisung für Grabstein: Ich Tötete die Bank 1845: Andrew Jackson (7ter Präsident der Vereinigten Staaten) stirbt. Er hinterlässt Anweisungen, dass folgenden Inschrift auf seinem Grabstein zu platzieren ist, die in Übereinstimmung mit dem steht, was er für seinen grössten Service an der Menschheit hält. Die Einschrift lautet Ich tötete die Bank Dies wird gemacht und ist natürlich ein Bezug auf die Tatsache, dass er die Rothschilds Second Bank of the United States in 1836 zerstörte. 109. Baron James de Rothschild gewinnt den Vertrag, die erste grosse Eisenbahn über das Land zu bauen. Chemin De Fer Du Nord geht von Paris nach Valenciennes und verbindet sich dann mit dem Österreichischen Netzwerk, das sein Bruder Salomon Mayer Rothschild, der auch der Vater seiner Frau ist, gebildet hat Jacob (James) Mayer Rothschild (der inzwischen seine Nichte Betty heiratete, 22

23 Salomon Mayer Rothschild’s Tochter), inzwischen als Baron James de Rothschild bekannt, gewinnt den Vertrag, die erste grosse Eisenbahnlinie über das Land zu bilden. Dies wird Chemin De Fer Du Nord genannt und läuft anfänglich von Paris bis Valenciennes und verbindet sich dann mit dem Österreichischen Gleisnetzwerk, das sein Bruder (der auch der Vater seiner Frau ist) Salomon Mayer Rothschild baute. Edmond de Rothschild wird zu James Mayer Rothschild und Betty von Rothschild geboren. Er ist ihr jüngstes Kind. 110. Ashkenazi Lionel De Rothschild, nun mit Tochter seines Onkels verheiratet, wird für einen Sitz im Parlament der City of London gewählt 1847: Lionel de Rothschild, der inzwischen die Tochter seines Onkels Kalmann (Carl) Mayer Rothschild geheiratet hat, wird zum Parlamentarischen Sitz der City of London gewählt. 111. Ashkenazi Lionel De Rothschild verweigert die christliche Vereidigung, als Voraussetzung für die Aufnahme ins englische Parlament wegen seines jüdischen Glaubens. Als Voraussetzung, in das Parlament einzutreten, wird ein Schwur in dem ehrlichen Glauben eines Christen verlangt. Lionel De Rothschild weigert sich, dies zu tun aufgrund seines Judaischen Glaubens, welche Jesus Christ abschwört, und als Resultat dessen bleibt sein Sitz im Parlament 11 Jahre lang leer bis neue Schwüre erlaubt werden. Interessanterweise schafft er es, seinen Parlamentssitz 11 Jahre lang zu halten, obwohl er durch die Nichtabgabe des Schwurs nicht fähig ist, seinen Wahlbezirk bei Wahlen im Parlament zu vertreten. 112. Rothschild finanziert die Entwicklung folgender Ideologien: Marxismus, Kommunismus, Sozialismus, Nietzscheanismus, Faschismus, Nazismus, Demokratie Marx, Ritter und Nietzsche werden alle von den Rothschilds finanziert und instruiert. Rothschild finanzieren Marxismus, Kommunismus und ihren Ableger Sozialismus, welche nichts weiter sind als staatlicher Kapitalismus, die Herrschaft einer privilegierten Oberklasse über eine Mehrheit, die ihres Besitzes und legaler Rechte enthoben ist Nietzscheanismus entwickelt sich später in Faschismus und dann in Nazismus und wird benützt, den 1. und 2. Weltkrieg zu schaffen Demokratie ist ein Zwei-Parteien System, das von derselben Kraft gelenkt werden, und während sie über Insignifikanten Belange argumentieren, folgen sie derselben Ideologie, weshalb Einwohner einer Demokratie früher oder später merken, dass es egal ist, wen sie wählen, es ändert sich doch nichts 1848: Ashkenazi Jude, Karl Marx (ein Krypto-Jude, echter Name Moses Mordecai Levy), veröffentlicht The Communist Manifesto. Interessanterweise wird zur selben Zeit, als er an diesem arbeitet, Karl Ritter von der Frankfurter Universität seine Antithesis schreiben, welche die Basis für Friedrich Wilhelm Nietzsche s Nietzscheanismus bilden wird. Dieser Nietzscheanismus wird später sich in Faschismus und dann Nazismus entwickeln und wird benützt werden, den ersten und zweiten Weltkrieg anzustiften. Marx, Ritter, und Nietzsche werden alle von Rothschild finanziert und stehen unter seinen Anordnungen. Die Idee hinter diesem Plan ist, dass jene, welche die allgemeine Konspiration leiten, die Unterschiede in den so genannten Ideologien dazu nutzen sollen, die menschliche Rasse in grosse und grössere Teile von gegensätzliche Lagern aufzuteilen, um sie dann zu bewaffnen. Dann werden sie 23

24 mental bearbeitet, bis sie anfangen, sich gegenseitig zu bekämpfen und zu zerstören und insbesondere alle politischen und religiösen Institutionen zu zerstören. Dies ist im Grundzug derselbe Plan, den Weishaupt in 1776 aufstellte. Interessanterweise bedeuten Marxismus, Kommunismus und ihr Abkömmling, Sozialismus, wenn man sie Jahre später in der Praxis beobacht, nichts anderes als Staats-Kapitalismus und Herrschaft durch eine privilegierte Minorität, die eine despotische und totale Kontrolle über eine Mehrheit ausführt, die praktisch bar aller Rechte und Besitzes gelassen wird. Dies erklärt, wieso die Rothschilds ein Interesse daran hatten, die Bildung dieser Ideologien zu fördern, welche sich später zu einer Ideologie der Demokratie entwickeln wird, einem System des Zwei-Parteien-Staats, in denen beide Parteien durch dieselbe Macht kontrolliert werden, und die, obwohl sie untereinander viel Geschwätz über uninteressante Themen geben, die den Anschein geben, dass sie gegensätzlicher Auffassung sind, praktisch derselben einfachen Ideologie folgen, was der Grund ist, wieso die Bewohner einer Demokratie bald bemerken, dass sich nie etwas ändert wird, egal für wen sie wählen. 24

Wer oder was sind eigentlich Neonazis ?

Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, dass es sich bei rechten Neonazis um ausländerfeindliche Glatzen in Springerstiefeln handelt, das sind einfach nur simple Dummköpfe, die keinerlei Nähe zu Politischem haben. Heute stellen die Neonazis fast alle europäischen Regierungen und propagieren, unterstützen, machen aktiv Politik mit braunem Gedankengut, und würden wie der Diktator Adolf Hitler gern den Islam einführen.

Neonazismus ist die Wiederaufnahme nationalsozialistischen Gedankenguts nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende der NS-Diktatur.  Mit dem Begriff “Neonazismus” werden  Personenzusammenschlüsse und Aktivitäten charakterisiert, die ein Bekenntnis zur Ideologie des Nationalsozialismus enthalten. Die Anhänger bezeichnet man als Neonazis. Aktuelle Politiker, ihre Parteien, die vielen Unterstützer und nahezu alle bekannten Mainstreammedien engagieren sich in unseren Tagen erneut für diese widerliche Hitler-Ideologie. Um dieses braune Pack der Neonazis schneller zu entlarven, hier ein paar Tipps:

1.) Neonazis sind gegen Nationalstaaten und wollen ein “einheitliches” Europa
Ähnlich wie die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler, lehnen heutzutage die extremen Rechten Nationalstaaten ab und träumen von einem weitgehend grenzenlosen und “einheitlichen” Europa unter einer Zentralregierung, was im Nationalsozialismus fester Bestandteil der NS-Ideologie für Europa war. Weiterhin sind sie für die Auslöschung von Kleinsstaaten, wie z.B. Liechtenstein, Monaco, oder die Schweiz. Nicht national zu denken, sondern gegen Nationalstaaten zu sein ist Befürwortung braunen Gedankengutes.

2.) Neonazis sind für die EU- und NATO-Osterweiterung
Der Traum Adolf Hitlers war es Russland niederzuwerfen und einen “Ostbund” mit dem Baltikum, Balkanstaaten, Ukraine, Wolgaland und Georgien zu schaffen. So sollten unter den Nazis die Armeen des Ostbundes sich auf den Schlachtfeldern zusammenfinden und es vernichtend schlagen. Heutzutage nennt sich das “EU- und NATO-Osterweiterung”, inklusive einer angestrebten zusätzlichen gesamteuropäischen Militarisierung, wie Merkels Idee von einer Europa-Armee. Wer das favorisiert, unterstützt, oder dafür Propaganda macht, ist ganz klar ein Neonazi.

3.) Neonazis unterstützen einen gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraum
1940 beschrieb in seinem Buch „Europäische Wirtschaftsgemeinschaft“ der NS-Reichswirtschaftsminister, Präsident der Deutschen Reichsbank, Hitlers persönlicher Wirtschaftsberater und verurteilte Kriegsverbrecher Walther Funk die Notwendigkeit der Schaffung einer „Zentraleuropäischen Union“ sowie eines „Europäischen Wirtschaftsraumes“ und festgelegter Wechselkurse (heute  Euro). Wir finden das bereits in der aktuellen Politik wieder. Wer diese Ideen heutzutage unterstützt, für sie wirbt oder praktiziert, ist somit ganz klar als Neonazis zu brandmarken.

4.) Neonazis unterstützen Judenvertreibung
Juden müssen sich in Europa wieder fürchten, Juden zu sein und ihre Vertreibung hat wieder begonnen. Diesmal jedoch geschickter, als vor 80 Jahren. Etablierte europäische Parteien lassen diesen Job jetzt von Moslem-Flüchtlingen erledigen, damit sie selbst ihre Hände in Unschuld waschen können. Migranten aus Moslem-Ländern sind bis zu 94 Prozent antisemitisch. So sieht z.B. derzeit die jüdische Bevölkerung in Deutschland Antisemitismus unter Moslems (Türken bis zu 74 Prozent antisemitisch) als ein immer grösseres Problem an, besonders gefördert durch die Massenzuwanderung. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Antisemitismus-Bericht einer Expertenkommission hervor. Lag 2015 laut der Weltkarte des Antisemitismus beispielsweise in Deutschland die Rate der Antisemiten noch zwischen 5 und 9,9 Prozent, hat sie sich seit Beginn der Massenmigration mehr als verdoppelt. Zudem gehören Moslems zu den übelsten Rassisten überhaupt. Nirgendwo ist Rassismus so ausgeprägt wie in Moslem-Staaten.Unterstützer dieser Migrationspolitik und Helfer der muslimischen Migranten, verfolgen die Judenvertreibung in einem neuen Gewand und sind demzufolge wegen ihrer Sympathie für Judenhasser und Rassisten als Neonazis identifiziert.

5.) Neonazis sind leidenschaftliche Russlandhasser
Russophobie oder Russenfeindlichkeit ist eine ablehnende Haltung gegenüber Russland und den Russen. Eine rassistisch begründete Russophobie in Deutschland war in der Zeit des Nationalsozialismus vorherrschend. Merkels braune Medien-Kolonne betreibt seit vielen Jahren eine widerliche und volksverhetzende Agitation im lupenreinen Nazi-Jargon gegen Russland, wobei man, um den Rassismus gegen die slawische Rasse zu verbergen, häufig gezielt Einzelpersonen angreift. Mal unter dem Deckmantel des Sports, wie zuletzt bei den Olympischen Winterspielen oder zur kommenden Fussballweltmeisterschaft, der permanent aufrecht erhaltenen Lüge von einer Annexion der Krim oder hetzerische Geschichten um angeblich staatlich verfolgte Homosexuelle. Die Verbreitung von Hass gegen Russland beherrscht also erneut Politik und Medien,  ist aufgrund des geschichtlichen Hintergrundes ganz klar braunes Gedankengut und eine typische Eigenschaft der Neonazis, woran man sie auch eindeutig identifizieren kann. Wie die Nationalsozialisten unter dem Diktator Adolf Hitler, scharren sie wieder mit den Hufen und wollen  Russland überfallen.

6.) Neonazis unterstützen die Ausbreitung des Islam

Adolf Hitler über den Islam

“Haben wir schon die jüdische Welt auf uns genommen – Das Christentum ist so etwas Fades- hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen: Diese Lehre der Belohnung des Heldentums: der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel! Die Germanen hätten damit die Welt erobert, nur durch das Christentum sind wir davon abgehalten worden.”

Hitlers Tischgespräche – Enigma Books. ISBN 1929631480

Massenmörder Heinrich Himmler erklärte 1944 in einer Rede vor Parteifunktionären:

“Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser Division seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion!”

Zahlreiche Neonazi-Regierungen in Europa unterstützen aktiv durch die Massenzuwanderung die Ausbreitung des Islam in ihren Nationen und integrieren in der heutigen Zeit immer mehr Moslems in ihre Armeen. Die vermuteten Tugenden dieser Bevölkerungsgruppe sollen die Schlagkraft der eigenen Truppen für einen grossen Krieg gegen Russland erhöhen. Die Grundidee basiert auf hier ebenfalls auf braunem Gedankengut und kann nur von Neonazis gutgeheissen werden.

7. ) Neonazis schränken Presse- und Meinungsfreiheit ein
Unter Adolf Hitler wurden zahlreiche Regelungen erlassen die dem Volk und der Presse das “Maul” verbieten sollten und jegliches Recht auf freie Meinungsäusserung unterdrückten. So mahnte Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels die deutsche Presse zur Disziplin angesichts der neuen Propaganda-Sprachregel. Der Nazi-Scherge befahl auf Anweisung Hitlers, dass Schmähungen gegen Moslems fortan unerwünscht seien. Diese nahezu identische Anweisung gibt es heute von der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2016. Darin wurden die europäischen Regierungen von Brüssel aufgefordert, den Journalisten eine “rigorosere Ausbildung zu erteilen”. In dem 83-seitigen Bericht erklärte die Kommission: “ECRI ist der Auffassung , dass in Anbetracht der Tatsache, dass Mohammedaner zunehmend im Rampenlicht stehen, in Folge der jüngsten ISIS Terrorakte auf der ganzen Welt, gegen sie Vorurteile erzeugt werden. Das zeigt eine rücksichtslose Missachtung nicht nur für die Würde der grossen Mehrheit der Mohammedaner.” Auch hier basiert die Idee für diese Entscheidung auf dem braunen Gedankengut der Nationalsozialisten im Dritten Reich und Politiker und Regierungen die sie heutzutage anwenden, sind demnach Neonazis.

8.) Medien – grösster Rechtsruck seit Ende des Zweiten Weltkriegs
Natürlich haben die Neonazis auch ihre Unterstützer in den Medien. Mehr als 90 Prozent der heutigen Medienlandschaft in der Europäischen Union und auch teilweise in der Schweiz, ist die “verbesserte” Fortsetzung hetzerischer NS-Publikationen wie beispielsweise “Der Angriff”, “Der Stürmer” und “Völkischer Beobachter”. Obwohl sie versuchen den Anschein von linken Medien zu erwecken und immer andere beschuldigen Rechte zu sein, um von ihrer eigenen braunen Gesinnung abzulenken, sind sie aktiv dabei, das neue rechte System der etablierten Neonazi-Parteien zu stabilisieren und ihre Politik für ein “einheitliches” Europa, Judenvertreibung, EU-Osterweiterung, Militarisierung im Osten, Islamisierung Europas und die Idee von einem gemeinschaftlichen Wirtschaftsraum zu fördern. In Deutschland werden die Mainstreammedien sogar schon als “Merkels braune Medien-Kolonne” betitelt. Nachrichtensprecher, Talkshow-Moderatoren, Kommentatoren und sogar Pseudo-Satiriker sind heutzutage die Marika Rökks und Johannes Heesters von gestern. Sie sind ohne jeden Zweifel Neonazis.

9.) Nazi-Parteien an der Macht
In Österreich, Deutschland und der Schweiz gibt es demnach nur noch drei Parteien die nicht als Rechte gelten und auch nicht als Neonazis bezeichnet werden können, weil sie weitgehend nicht der NS-Ideologie für Europa folgen und ihre Politik sich vom braunen Parteienpack deutlich unterscheidet. In dieser Reihenfolge wären das die FPÖ, die AfD und die SVP. Alle anderen derzeit zu den Wahlen antretenden Parteien, wie beispielsweise in Deutschland CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne und Die Linke, oder in Österreich die SPÖ, ÖVP und Grüne, sind mit dem braunen Virus befallen und bilden die neue extreme Rechte. Es gibt gibt nicht den geringsten Zweifel daran, dass es sich bei ihnen um Neonazis handelt, die 72 Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches immer noch bei den Wahlen begeisterte Anhänger finden. Das lässt vermuten, dass eine riesige Mehrheit der österreichischen und deutschen Wähler demzufolge immer noch Nazis sind, die sich wieder von den braunen Rattenfängern haben einfangen lassen.

Falls sie Menschen, Parteien, Politiker oder Medien entdecken, die die oben genannten Kriterien erfüllen, prangern sie sie über Social Media an und auf keinen Fall dürfen sie gewählt oder konsumiert werden. Seien sie kämpferisch und nutzen sie jedes Mittel das braune Pack zu verjagen und überall dort zu entfernen, wo dieses rechte Gesindel sein Unwesen treibt und mit Nazi-Gedankengut Politik macht oder dafür wirbt, um in Europa mit einem Angriffskrieg gegen Russland einen dritten Weltkrieg zu entfachen und die Menschen erneut zu unterjochen..

Natürliche Gesundheit Arterien von möglichen Blockaden befreien

 Wenn Sie Ihre Arterien von möglichen Blockaden befreien möchten, wird dieser Artikel Ihnen helfen.

Wir haben hier ein erstaunliches Mittel, das eine mächtige Waffe gegen zahlreiche Krankheiten ist. Es verbessert unsere Gesundheit und schützt unseren Körper vor verschiedenen Störungen.

Es wurde bestätigt, dass dieses Getränk unsere Arterien von Fetten, Toxinen und Chemikalienbefreit. Es stärkt auch unser Immunsystem und bekämpft Erkältungen, Grippe und Infektionen.

Darüber hinaus stimuliert dieses Getränk hervorragend unsere Blutzirkulation und verbessert unsere Leberfunktionen.

Zutaten :

8 Knoblauchzehen
8 Einheiten Zitrone
Ingwerwurzel (4-5 cm)
Wasser (4 Liter)

Vorbereitung :

# 1: Den Ingwer gut waschen und schälen. Dann hacken Sie es in kleine Stücke. Mach das gleiche mit dem Knoblauch. Die Zitronen mit der Schale hacken und alle Zutaten in einen Mixer geben.

# 2: Nehmen Sie eine Pfanne und lassen Sie das Wasser zusammen mit der Mischung, die Sie zubereitet haben, kochen.

# 3: Wenn das Wasser zu kochen beginnt, entferne es vom Feuer und lasse es abkühlen. Danach belasten wir die Flüssigkeit und lagern sie in Glasflaschen.

Verwendung :

Dieses Getränk sollte jeden Tag mindestens zwei Stunden vor Ihrer ersten Mahlzeit konsumiert werden.

Sie werden sich viel besser fühlen und Sie werden voller Energie sein!

Gesundheitliche Vorteile

Zitrone ist sicherlich eine der gesündesten Früchte auf dem Planeten. Es ist reich an Vitamin C und alkalisiert den Körper, verhindert so verschiedene Krankheiten, reguliert den pH-Wert des Körpers und stärkt das Immunsystem.

Knoblauch hat starke antivirale, antibakterielle und antiseptische Eigenschaften. Auch sein Wirkstoff Allicin ist unglaublich vorteilhaft. Knoblauch ist reich an Vitamin C, Vitamin B6, Mangan und Ballaststoffen.

Ingwer bekämpft Entzündungen, behandelt Verdauungsprobleme, behandelt verschiedene Krankheiten und lindert den Schmerz. Es enthält viele entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Capsaicin, Carotin, Salicylat und Curcumin.

Natürliche Gesundheit Banane und Honig

 Ein Mix aus Banane, Honig und Wasser, und der Husten und Bronchitis verschwinden

Die Behandlung von chronischem Husten und Bronchitis war schon immer eine Herausforderung für die Schulmedizin … nun, bis jetzt.

Dieses neue natürliche Heilmittel enthält einige der ältesten und stärksten Inhaltsstoffe, die Hals und Lunge beruhigen und Husten und Bronchitis in kürzester Zeit heilen!

Dank der mächtigen Eigenschaften von Honig und Bananen, die in dem Rezept enthalten sind, können Sie dieses Mittel sowohl für Kinder als auch für Erwachsene verwenden und auch seinen Geschmack genießen!

Alles, was von Halsschmerzen, schlechtem Husten und sogar Magenproblemen herrührt, kann mit diesem Getränk behandelt werden.

Hier ist, wie man es vorbereitet:

Zutaten:

400 ml kochendes Wasser
2 mittelgroße reife Bananen mit Punkten
2 Esslöffel Honig

Vorbereitung:

Zuerst schälen Sie die Bananen und pürieren sie mit einer Gabel oder einem Löffel aus Holz. Verwenden Sie kein Metallbesteck, da die Bananen bei Kontakt mit Metall dunkler werden.

Als nächstes Bananen in den Topf geben und abgekochtes Wasser dazugeben. Die Mischung 30 Minuten ziehen lassen.

Schließlich, wenn das Mittel abgekühlt ist, fügen Sie Honig hinzu. Sie können Mix mischen, wenn Sie es transparent vorziehen. Es ist wichtig, den Honig zuletzt hinzuzugeben, damit er seine wichtigen Eigenschaften nicht an das kochende Wasser

Verbrauch:

Trinken Sie 100 ml dieses Arzneimittels 4-mal täglich (insgesamt 400 ml pro Tag).
Diese Menge reicht für einen Tag und Sie können am nächsten Morgen eine frische vorbereiten.
Erste Ergebnisse kommen in 5 Tagen.

Schätzen Sie die Natur mehr und wenden Sie sich immer mehr nützlichen Heilmitteln zu!

Ich will nie wieder Krieg

Eine Rose für mein Deutschlandhttps://germanenherz.wordpress.com/2016/05/07/damit-es-nicht-vergessen-wird/
Herr, gib uns die Kraft, daß wir uns die Freiheit erhalten, unserem Volk, unseren Kindern und unseren Kindeskindern, nicht nur uns Deutschen, sondern auch den anderen Völkern Europas. Amerika, England usw.  führen ihre Kriege immer auf fremden Boden. Die Kriegsgründe sind im Nachhinein immer als Lügen entlarvt worden.
Ich möchte, daß das Volk endlich aufsteht und wir uns gemeinsam „wenn möglich ohne Gewalt“ zur Wehr setzen, damit das System wieder vom Volk regiert wird, nicht umgekehrt. Was muss man denn noch tun um den Menschen die Augen zu öffnen? “Wieso sind wir nicht alle längst auf der Straße?” Dieser Satz dürfte in meinem Umfeld zu den meist gestellten Fragen derzeit gehören. Wir müssen uns nicht mit dem Schicksal einer verdummten Mediengesteuerten-Kriegsgeilen-Gesellschaft abfinden. Wir müssen etwas tun, von nichts kommt auch nichts! Vom Reden und schreiben alleine erreichen wir nichts mehr! Alleine die Tat zählt! Packen wir´s an! Unser Wissen dazu, soll unser Wegweiser sein! Lasst uns „gemeinsam“ die Kriegsgeilen und korrupten Politikdarsteller zum Teufel jagen. Jeder einzelne von euch steht in der Verantwortung etwas gegen die Kriegstreiberei zu tun. Seid laut, tragt euren Protest auf die Straße und lasst alle eure Meinung hören. “Wir wollen euren Krieg nicht“.
Denkt dran: Den Frieden und die Freiheit, gibt es nicht zum Nulltarif! Das muss man sich holen. Jung und Alt, raus auf die Straße.
ERHEB‘ DICH!
 

Bombendemokratie „Made in USA“

Das Land, das vorgibt, der Welt Frieden, Freiheit und Demokratie zu bringen, brachte wie kein anderes Krieg, Terror, Diktaturen, Tod und Zerstörung, nahezu pausenlos, bis heute: Die Liste der „219 Kriege in 230 Jahren“ der USA 1. 1775-1783 Revolutionskrieg gegen Großbritannien 2. 1775-1776 Kanada 3. 1798-1800 Seekrieg mit Frankreich (ohne Kriegserklärung) 4. 1801-1805 Tripolis, Erster … Weiterlesen

Die Kreuzzüge


Jeder zugefügte Schaden muss gleichem Maße beglichen werden. Ob nun, Christ, Moslem oder Jude. Sie werden noch dieses Jahr 2017 für ihre Schandtaten, an Mensch, Natur und Tierwelt zahlen. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule, Seele um Seele. So steht … Weiterlesen

Wir leben in einem Irrenhaus und die Patienten haben die Macht!

Denkt immer daran, daß es in der Politik bei wesentlichen Entscheidungen keine Zufälle gibt, sondern nur das geschieht, was dem jüdischen NWO-Establishment in die Pläne paßt. Alles läuft nach Plan. Wir leben in einem Irrenhaus und die Patienten haben die Macht!  Die Welt ist in jüdischer Hand!  Man ziehe allen Kriegtreiber wie, Politiker, Pfaffen und Soldaten dieser … Weiterlesen

Polen und die Fälschungen seiner Geschichte

in polen geht er nicht
Warum werden in Deutschland die Verbrechen an den Deutschen und deutschen Juden verschwiegen? Die ersten Konzentrationslagern wurden nach der Gründung (1919) des polnischen Staates im ehemaligen deutschen Posener Gebiet von Polen für Deutsche gebaut. Diese Tatsache wird gerne verschwiegen. Es wurden in polnischen KZ Deutsche und deutsche Juden, die gegen den Gründungsakt des Massenmörder-Staat Israels waren eliminiert. Warum werden die Lager, in denen die Polen die Deutschen gefoltert, missbraucht, geschlagen und ermordet haben, nicht auch für die Nachwelt erhalten und als Gedenkstätte ausgestattet? Fragen über Fragen. Nach Aktenlage soll Polen nur die Ostdeutschen Gebiete während der Besatzung verwalten. Von Übergabe oder In-Besitznahme war nie die Rede. Und die Rückforderung der Vertriebenen mit der deutschen (halben) Wiedervereinigung zu erpressen ist die größte Schande, die die BRD je über uns und unsere Vorväter gebracht hat. Und die selben Leute bauen sie heute noch in Israel für Andersartige.

Russische

Russische „Befreier“ beim „Vergewaltigen“ und „Aufschlitzen“ deutscher Frauen im Osten

Im Jahre 1940 lebten über 16 Millionen Deutsche in angestammten deutschen Siedlungsgebieten östlich der Grenzen, der beiden gegenwärtigen deutschen Staaten, Republik Österreich und Bundesrepublik Deutschland. Mit den Anrücken der sowjetischen Roten Armee und ihrer Verbündeten, darunter auch Partisanen und Exilverbände, flüchteten ab 1944 erste Deutsche aus den östlichen Gebieten Ostdeutschlands, sowie aus den deutschen Siedlungsgebieten in Rumänien, Ungarn und Jugoslawien. Die Flucht intensivierte sich ab Januar 1945 deutlich, nach weiteren Offensiven der Sowjetunion. Ab Anfang Mai 1945 waren alle deutschen Siedlungsgebiete und Provinzen im Osten besetzt.
Nun begann eine systemmatische, aber auch wilde Vertreibung aller Deutschen, die nicht geflohen waren, oder bei Kampfhandlungen und Kriegsverbrechen der UdSSR und Freischärler zu Tode gekommen waren.
Die wilden und dann die systematischen Vertreibungen setzten im Frühjahr 1945 ein und liefen bis etwa 1949 fort. Christian Lindner

Vorab

Polnischer Imperialismus

Polnisches Expansionsstreben Juni 1939. Die dicke Linie zeigt die „historische Westgrenze Polens“. Das gewünschte polnische Territorium umfaßt die Slowakei, die Tschechei, Schlesien, Pommern, Westpreußen und Ostpreußen und grenzt bis an Berlin und Dresden. Die dünne Linie markiert die „heutige Westgrenze Polens“ (Juni 1939). Oben ein Zitat des polnischen Nationaldichters Adam Mickiewicz: „Und jeder von Euch trägt in seiner Seele den Samen künftiger Rechte und ein Maß künftiger Grenzen.“

Unter dem polnischen Imperialismus versteht man das auf Chauvinismus und Panslawismus basierende Verhalten des Staates Polen nach dem Ersten Weltkrieg bis heute gegenüber seinen Nachbarstaaten. Innerhalb weniger Jahre – 1919 bis 1923 – hatte es Polen geschafft, sein Staatsgebiet zu verdreifachen, indem durch Angriffkriege Gebiete der Ukraine, der Tschechei und Litauens annektiert wurden. Die polnische Regierung war in den 1930er Jahren noch der Meinung, das Deutsche Reich militärisch besiegen zu können; die Idee eines Präventivkrieges scheiterte jedoch an Frankreich. Als Legitimationsgrund für solche Bestrebungen dienten meistens angebliche historische Grenzen, die in der Propaganda dargestellt wurden und meist nicht der Wahrheit entsprachen.

Polens imperialistische Forderung wurden zwar nicht erfüllt, jedoch wurden Westgalizien und Ostdeutschland in ihren Machtbereich eingliedert. Das Vorhandensein eines solchen Imperialismus wird dennoch heute meist abgestritten, obwohl die Beweislage sehr zuungunsten Polens ist. Statt dessen wird dem Deutschen Reich die Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg zugeschrieben und diesem Annexionsbestrebungen unterstellt.

Ursachen

Die Ursachen für den polnischen Imperialismus sind wohl auf die vorangegangene Teilung Polens zwischen Preußen, Österreich und Rußland zurückzuführen. Da man diese Schmach hinnehmen mußte, entwickelte man die Vorstellung, Polen sei früher viel größer gewesen und die ostdeutschen Gebiete etwa seien systematisch von den Deutschen entpolonisiert worden. Dabei handelt es sich jedoch um eine Legendenbildung. Hinzu kommt die verbreitete Sichtweise Polens als „Christus der Völker“, die diesen Chauvinismus, der sich dann in einem Imperialismus entlud, noch weiter angeheizt haben dürfte. Ebenso muß bedacht werden, daß die 1916 bzw. 1919 erfolgte Wiederherstellung eines polnischen Staates nach langer Zeit der Teilung erfolgte und die polnischen Regierungen des neuen Staates daher äußerst übermütig agierten.

Geschichte des polnischen Imperialismus

Polen hatte schon immer den Wunsch nach einer Art „Großpolen“.

Polnischer Imperalismus vor dem Ersten Weltkrieg
Die polnische Zeitung Polak aus Krakau vom September 1900:

„[…] Wir haben Glauben an die Zukunft und sind uns unserer Kraft bewußt. Das reicht für uns bis zu gelegener Zeit hin, wenn wir durch Gottes Gnade und aus eigenem Willen das, was uns fremde Gewalt entrissen hat, mit Gewalt wiederholen werden. […] Daher entgegnen die polnischen Blätter auf die von deutschen Zeitungen erhobenen Vorwürfe dreist, ja sogar höhnisch: Wenn den Preußen der Fuß ausgeleitet und sie einen Krieg verlieren, wird nicht allein Polen und Westpreußen, sondern auch Masuren und Oberschlesien abfallen. […]“[1]
Die gleiche Zeitung vom Januar 1901:

„[…] Ganz recht,die polnische Nation liebt die Deutschen nicht und verrät ihr Vaterland nicht; sie wird dem Gedanken nicht entsagen den Deutschen unser uraltes, niederträchtig geraubtes Eigentum wieder abzunehmen. Aber die polnische Nation ist eine christliche und hat ein gutes Herz, sowie große Geduld sind ihr angeboren. Bisher sagte und sagt sie demnach den Preußen im Guten: Gebt Ihr Spitzbuben wieder, was Ihr uns gestohlen habt, und schert Euch zu allen deutschen Teufeln!

Eine 1939 von polnischen Chauvinisten abgedruckte Karte über Polens Traum vom Großreich. Deutschland hätte so nur 30–40 % seines natürlichen Lebensraumes. Die im besetzten Posen erscheinende polnische Zeitung „Dziennik Poznanski“ druckte am 26. Juni 1939 diese Karte ab, die polnische Gebietsansprüche gegen Deutschland belegen sollte.

 Polnischer Imperalismus nach dem Ersten Weltkrieg

Polen war mit der Grenzziehung 1918 nicht zufrieden, obwohl es den ersehnten Zugang zum Meer erhalten hatte. Es kam 1921 in Oberschlesien zu großem Aufruhr mit Hilfe französischer Truppen. Es wurden Polen, die im Ausland lebten, für die Volksabstimmung über den Verbleib des südlichsten Teils Schlesiens nach Schlesien geholt.

Der französische Autor Pierre Valmigère schrieb über die polnische Großmannssucht:

„Weiß Frankreich, daß dieses Polen noch nicht zufrieden mit seinen 40 Prozent Fremdstämmigen ist und daß es die Großmannssucht und den Kilometerwahnsinn soweit treibt, Schlesien von Beuthen bis Oppeln, die ganze Ukraine, Danzig, und Ostpreu?en aufsaugen zu wollen? – Wilna ist der erste Anfall dieses nationalistischen Fiebers. – Ich habe hier die Reden seiner Staatsmänner, seine Zeitungen und Bücher vor mir liegen. Niemals ist in der Geschichte der Heißhunger nach Land bis zu einem derartigen Wahnsinn getrieben worden. Und die Völker, deren es sich bemächtigt hat, die tyrannisiert es, beleidigt es und zermürbt es.

Der Dnjepr und sein Einzugsgebiet – in den Augen polnischer Nationalisten die wünschenswerte Ostgrenze Polens mit Zugang zum Schwarzen Meer

Als die oberschlesischen Aufstände Korfantys und die Grenzabstimmungen zu Ende waren, hatte sich dieses Polen vom Deutschen Reich die Provinz Posen, den Korridor in Westpreußen sowie Teile Ostpreußens und Ostoberschlesien widerrechtlich angeeignet, zusammen 46.000 Quadratkilometer mit 3,8 Millionen Einwohnern, unter ihnen anderthalb Millionen Deutsche. Außerdem war noch, im Zeichen der Propaganda für den Zugang zum Meer, die „Freie Stadt“ Danzig unter Völkerbundkontrolle gestellt worden, die dann alsbald den Polenhafen Gdingen vor die Türe gesetzt bekam.

 

Fiktion: Wie Polen heute aussehen könnte, hätten sich die meisten betroffenen Staaten nicht gegen den polnischen Imperialismus gewehrt. Alle Städtenamen sind in der deutschen Schreibweise angegeben.

 In polnischen Kreisen träumten viele schon von einem Polnischen Reich, das von der Elbe bis zum Schwarzen Meer verlaufen sollte. „Daß Polen von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichen und seine Grenze etwa am Dnjepr verlaufen müsse, erschien vielen Polen gleichfalls sehr einleuchtend.

Aus dem Buch „Das polnische Pommerellen. Die Frage des sogenannten Korridors“ von K. Kierski:

„Wenn die ostpreußische Enklave von den Alliierten – entgegen den polnischen Warnungen – übriggelassen wurde, so war das derselbe Fehler wie die Schaffung der Freien Stadt Danzig. […] Es geht klar hervor, daß, wenn wir selbst die deutsche These von der Unmöglichkeit, den Korridor aufrechtzuerhalten (wie wir gesehen haben entspricht das nicht den Tatsachen), annehmen würden, man nicht das polnische Pommerellen mit Deutschland vereinigen müßte, sondern Ostpreußen mit Polen. 
1930 schrieb die Zeitschrift Mocarstwoiwec:
„Wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann […] Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen gemacht, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein.

1932 schrieb der polnische Generalkonsul in Danzig, Lalicky :

„[…] Auch die vom germanischen Haß geknechteten Ostpreußen kehren wieder in den Schoß des Vaterlandes zurück.

Im Jahre 1932 wollte Polen dann zusammen mit Frankreich einen sogenannten „Präventivkrieg“ gegen das Reich führen, doch Frankreich ließ sich dafür nicht gewinnen. Im Jahre 1935 schlossen Hitler und Pilsudski einen Vertrag über die Minderheitenfrage ab, der aber von Polen im selben Jahr von Pilsudski einseitig aufgekündigt wurde. 1936 versuchte Polen nochmals mit Frankreich einen Krieg gegen Deutschland anzufangen, doch Frankreich lehnte erneut ab.

Generalkonsul von Küchler meldete am 18. Mai 1936:

„Die polnischen Machthaber predigen unverblümt die Feindschaft gegen die Deutschen, deren Ruin und ihre Vernichtung, während Deutschland noch immer in Beharrlichkeit eine Verständigung mit Polen verfolgt.

Im Sommer 1939 äußerte Marschall Rydz-Smigly in einer Offiziersversammlung die von einem Teilnehmer registrierten Worte:

„Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.“[10]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zwar das annektierte „Ostpolen“ abgetrennt, jedoch konnte Polen ganz Ostdeutschland an sich reißen, das es bis heute (2013) nicht wieder hergegeben hat.

Antideutsche Institute

Die oben gekennzeichneten Verbände konnten sich bei ihrer deutschfeindlichen Aufklärungs- und Schulungsarbeit auf das ihnen in reichlichem Maße von eigenen Kampf- und Propagandainstituten gelieferte Material stützen. Die Polen hatten nämlich die Verbindung von Wissenschaft und politischer Meinungswerbung besonderes stark entwickelt. Schon 1919 war in Posen das „Westslawische Institut“ entstanden, das den urslawischen Charakter Westpolens und Ostdeutschlands beweisen und den deutschen Pommern beibringen sollte, daß sie mit den polnischen „Pommern“ (Kaschuben) eines Stammes seien. Unter weitgehender Einflußnahme des Westmarkenverbandes war 1925/26 in Thorn das „Baltische Institut“ gegründet worden, dessen Ziele der Kurjer Warszawski einmal wie folgt umriß:

„Obwohl das Baltische Institut eine friedliche Institution ist, so führt es doch Krieg, den Krieg um den polnischen Charakter der Ostsee und Westpreußens im besonderen, und um den slawischen Charakter der Ostsee im allgemeinen. Das Baltische Institut will nachweisen, daß die Ostsee jene ‚Slawische See‘ ist, in die alle slawischen Flüsse münden.“

Dieses Institut gab mit Hilfe von Regierungsgeldern mehrere Veröffentlichungsreihen heraus, die den polnischen Charakter Westpreußens nachweisen sollten, und veranstaltete alle zwei Jahre große Tagungen, auf denen immer wieder auf die große Gefahr hingewiesen wurde, die angeblich von deutscher Seite drohte. Seit August 1935 konnte das Institut das Gebiet seiner Tätigkeit auf den ganzen Ostseeraum ausdehnen und mit Unterstützung von Wissenschaftlern anderer Länder eine englische Zeitschrift herausgeben: Baltic and Scandinavian Countries. Die Direktion des Institutes wurde im Januar 1936 von Thorn nach Gdingen verlegt. Vorsitzender desselben war der jeweilige Pommereller Landeshauptmann, dem Kuratorium gehörten u. a. von Amts wegen der Pommereller Wojewode und der Wirtschaftsminister an, ferner verschiedene andere höchste Persönlichkeiten aus der Verwaltung und aus dem Regierungslager.

Nach dem Vorbild dieses Institutes wurde im Winter 1933/34 das „Schlesische Institut“ in Kattowitz gegründet, das den polnischen Charakter nicht nur Ostoberschlesiens, sondern des ganzen geschichtlichen Schlesiens mit den Deutschland und der Tschechoslowakei gehörenden Teilen beweisen sollte und das vor allem der polnischen Presse viel Material lieferte, aber auch selbst Veröffentlichungen herausbrachte. Das im Dezember 1921 von Pilsudski-freundlichen politischen Kreisen in Warschauerrichtete „Forschungsinstitut für Nationalitätenfragen“ verfolgte aufmerksam die Entwicklung aller Minderheiten Polens und stellte in seinen Publikationen das gesammelte Material in einseitiger polnischer Beleuchtung der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Tätigkeit dieser von den Behörden sowie von den Universitäten weitgehend unterstützen Institute zeigt, daß die politisch bestimmte, propagandistisch aufgemachte Auseinandersetzung mit dem Deutschen Reich, dem deutschen Volk sowie mit dem deutschen Kultureinfluß in Polen das wichtigste Anliegen eines überaus beachtlichen Zweiges der polnischen Kulturwissenschaften bildete. Der deutschfeindliche Grundzug dieser Tätigkeit pflanzte sich in der polnischen Presse in verstärktem Maße fort.

Die Einstellung der polnischen Presse

Karte von Stanislaw Wendeker über die „Mindestgrenzen Polens“

Die polnischen Annexionswünsche 1918/19 und in den Diktatverhandlungen

Die polnische Presse brachte die Grundeinstellung des polnischen Volkes zum großen Teil unverhüllt zum Ausdruck und stachelte diese immer wieder auf. Der Einfluß der Presse in Polen war trotz deren für westeuropäische Verhältnisse geringen Verbreitung aus verschiedenen Gründen besonders groß. Erstens waren im Laufe der Jahre den oppositionellen Parteien die parlamentarischen Wirkungsmöglichkeiten genommen worden, die Oppositionspresse jedoch war nur eingeschränkt, nicht zerschlagen, so daß die Parteien ihr besonders große Aufmerksamkeit widmeten. Zweitens wurde infolge des nicht hohen Kulturstandes der Arbeiterschichten und der Bauernbevölkerung oft jedem gedruckten Wort kritiklos Glauben geschenkt. Drittens war sogar das Bürgertum aufgrund der impulsiven und gefühlsmäßigen Seiten des polnischen Volkscharakters jeglichen Sensationsmeldungen zugänglich, selbst wenn diese noch so unglaubwürdig waren. Diese Möglichkeiten wurden aber keineswegs im Sinne einer deutsch-polnischen Verständigung ausgenutzt, was nach dem bisher Gesagten nicht überrascht.

Zusammenfassend sei für die ganze polnische Presse das Fazit wiedergegeben, das Prause in seiner Untersuchung über die Presse in Posen-Westpreußen zog:

„Die polnische Presse hat ein eigenständiges deutsches Volkstum innerhalb der polnischen Grenzen nicht dulden wollen […] Die Presse zwingt die Regierung mit zur Übernahme der Dmowskischen politischen Ziele […] Die Presse hat auch jedes staatliche Zusammenleben mit den Deutschen vereitelt und durch ihr feindseliges Verhalten jede Möglichkeit, zu einem ehrlichen Ausgleich mit dem Deutschtum […] zu gelangen, zu ihrem Teil zu verhindern gesucht.“

Die durch „blinden engstirnigen Negativismus“ gekennzeichnete Presse trage daher eine schwere Mitschuld an den Ereignissen des Jahres 1939.

Zitat

  • „Befriedigen können wir die Ansprüche, welche dieser neue Nachbar [sc. Polen] auf unsere Kosten erheben würde, niemals. Sie würden außer Posen und Danzig auch demnächst auf Schlesien und Ostpreußen richten, und die Landkarten, in welchen die Träume der polnischen Insurrektion ihren Ausdruck finden, bezeichnen Pommern bis an die Oder als polnische Provinz.“ — Otto von Bismarck

 

  Polen und die Fälschungen seiner Geschichte (Teil 1)

Bemerkung. Dieser Artikel beruht auf einen Vortrag von Else Löser. Im ersten Teil wird ihre Geschichte und ihre Erlebnisse eine Rolle spielen. Sie weist auf historische Tatsachen hin, die gar 600 Jahre in die Vergangenheit reichen, welche durch Polen und Deutsche geprägt ist. Mit diesem Vortrag soll erkannt werden, daß die Polen nur ein Instrument waren und noch immer sind. Davon ganz abgesehen, ergeht es heute den meisten Deutschen auch nicht anders, sie werden instrumentalisiert. Sie erinnern sich noch, wie der 2. Weltkrieg begann? Offiziell wird behauptet, die Deutschen hätten den Krieg mit Polen durch den fingierten Überfall auf den Sender Gleiwitz begonnen (heute nennt man es auch Falsche-Flagge-Aktion). In diesem Vortrag jedoch – es wird nicht auf den Sender Gleiwitz eingegangen – erkennen Sie, welche Überflüssigkeit gewesen wäre, eine Falsche-Flagge-Aktion deutscherseits durchzuführen. Klären Sie für sich selbst ab, ob der deutsche Einmarsch nach Polen im September 1939 dann doch eher legitimen Ursprungs ist und eher dem Schutze der Bevölkerung diente, oder ob es doch ein Überfall, wie in den Massenmedien verbreitet, war. Ich möchte meine Bemerkung mit einem Zitat von Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860) beschließen und wünsche Ihnen viel Erkenntnis:

Wenn sich die Welt selbst zerstört, dann fängt es so an: Die Menschen werden zuerst treulos gegen die Heimat, treulos gegen die Vorfahren, treulos gegen das Vaterland:sie werden dann treulos gegen die guten Sitten, gegen den Nächsten, gegen Frauen und gegen Kinder.      Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

Polen und die Fälschungen seiner Geschichte

möchte ich einige Angaben zu meiner Person vorausschicken, die erklären, woher ich mit den polnischen Gegebenheiten so vertraut bin.

Ich bin im ehemaligen Kongreßpolen, das damals vom zaristischen Rußland annektiert war, geboren und aufgewachsen. Meine und meiner Vorfahren Erlebnisse und Erinnerungen reichen zurück in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Manches weiß ich aus Berichten meiner Eltern und Großeltern, vieles aus eigener Erfahrung. Erst nach dem Ersten Weltkrieg siedelten sich meine Eltern in Bromberg/Westpreußen an. Dies taten damals viele tausende deutsche Familien, die nach der Wiedererrichtung Polens nicht in einem polnischen Staat leben wollten und auf diese Weise versuchten, ins Abstimmungsgebiet und dadurch ins Deutsche Reich zu gelangen. Nachdem die ersten Abstimmungsgebiete überwältigende deutsche Mehrheiten bis zu 97 und 98% erzielt hatten, verhinderten die Polen alle weiteren Abstimmungen. Oberschlesien wurde trotz eindeutiger deutscher Mehrheit durch polnische Aufstände solange terrorisiert und die deutschen Einwohner blutig zusammengeschlagen, bis der Völkerbund unter dem Druck, den Intrigen und Erpressungen Frankreichs es aufgeteilt hat. Westpreußen ging daher ohne Abstimmung verloren. Wir wurden gezwungenermaßen polnische Staatsbürger. Ich habe also Polen erlebt und erlitten und ich kenne den polnischen Volkscharakter aus eigener Erfahrung. In Deutschland weiß man kaum etwas oder gar nichts vom Wesen und von den Zielen der Polen; arglos nimmt man alle Lügen und Verleumdungen als gegebene Wahrheiten hin. Daher möchte ich aufklärend wirken, denn nur wenn wir die Geschichte und die Entwicklung Polens und der Polen ganz genau kennen, kann es eines Tages zu einer Verständigung kommen. Voraussetzung zu jeder Versöhnung ist die Wahrheit auf beiden Seiten. Solange die eine Seite hemmungslos lügt und die andere dazu schweigt oder schweigen muß, aus welchen Gründen es auch immer sei, gibt es keine Versöhnung und keine Wiedergutmachung des Unrechts. Die Lüge zerstört jeden Ansatz einer Versöhnung. Nur die Wahrheit nach beiden Seiten kann heilend wirken.

Ich will also versuchen Ihnen Polen in seiner grausamen Wirklichkeit, in seinem Tun und Lassen begreiflich zu machen. Dabei muß ich auf historische Gegebenheiten eingehen.

Seit Jahrzehnten gibt es im polnischen Volk ein böses Sprichwort, das jenige von der ewigen Feindschaft zwischen Polen und Deutschen. Es heißt: Póki świat światem, Polak Niemcowi nie bedzie bratem. In der Übersetzung heißt das so: Solange die Welt bestehen wird, wird der Pole niemals des Deutschen Bruder sein. Ein wahrlich böses Wort, für das es im deutschen Sprachgebrauch nichts entsprechendes gibt. Hier kommt die ganze Wucht des polnischen Hasses zum Ausdruck.

Woher kommt dieser gnadenlose Haß? Ist er denn geschichtlich begründet? Nein, ganz und gar nicht.

Dem deutschen Wesen ist ein so abgrundtiefer Haß fremd. Deutscherseits war man auch stets bereit, Brücken zu bauen und in jeder Weise zu helfen. Das können wir immer wieder feststellen bis auf den heutigen Tag, wo wir erleben, daß diejenigen, die uns von Haus und Hof vertrieben, die uns geplündert und zum Teil auch gemordet haben, bei uns Hilfe suchen und auch Hilfe finden. Mit Milliardenbeträgen stützen wir die Mißwirtschaft der Polen, die deutsche Bevölkerung spendet tausende Tonnen Lebensmittel. Mir liegt ein Schreiben der „Komisja Charytatywna Episkopatu Polski“ aus Kattowitz vom 10. April 1981 vor. Darin bestätigt der Weihbischoff Czeslaw Domin als Vorsitzender der Caritativen Kommission der Polnischen Bischofskonferenz, daß bereits 700 Tonnen Lebensmittel für die Menschen seiner Heimat eingegangen sind. Er bestätigt auch, daß ihm bewußt sei, daß er auf die Hilfe aus Nachbarländern angewiesen sei. Die Hilfe, die sie weitergeben durften, sei jedoch wie ein Tropfen auf einen heißen Stein. Das soll heißen, gebt mehr. Und wir geben mehr.

Ein schlagender Beweis dafür, daß die Deutschen die Polen nicht hassen, wie sie es in der langen gemeinsamen Geschichte auch niemals getan haben, sind die Nahrungs- und Gebrauchsgütersammlung in den 80iger und 90iger Jahren. Doch welchen Dank hatten wir dafür aus Polen erhalten? Nur neuen Haß, denn nichts in der Welt erzeugt mehr Haß, als wegen eigener Unfähigkeit immer wieder Hilfe und Geschenke, die man letztlich doch als Almosen empfindet, annehmen zu müssen, um überleben zu können.

Aber Polen ist kein caritativer Fall. Polen ist nicht unverschuldet damals in Not geraten, etwa durch Erdbeben, Überschwemmung oder Hurrikane oder gar durch Übervölkerung der Gebiete. Nicht Naturkatastrophen sind schuld an der damaligen Lage in Polen, sondern die sprichwörtliche polnische Wirtschaft, die Unfähigkeit der führenden Schichten und deren Korruption in jeder Hinsicht. Polen ist ja nicht arm an fruchtbarem Boden, denn es hat mit Teilen Ostpreußens, Ostpommerns, Ostbrandenburgs, Schlesiens und Danzigs fast 103.000 Quadratkilometer in Besitz genommen, die zum größten Teil Kornkammern Deutschlands waren. Allein die Gebiete Westpreußen und Provinz Posen müßten Überschußgebiete sein, wie sie es früher waren. Es hat mit der Übernahme/Raub der deutschen Gebiete in polnische Verwaltung, mit dem oberschlesischen Kohlen und Erzrevier, ebenso mit blühenden Industrien und Häfen, alle Voraussetzungen für eine gesunde Wirtschaft. Aber ein Volk, das Tausende Tonnen Kartoffeln und Getreide zu Selbstgebrannten verarbeitet und ihn konsumiert, ist natürlich nicht bereit und nicht fähig, zu arbeiten, um für seinen Lebensunterhalt selber aufzukommen.

Dessen ungeachtet muß festgestellt werden, daß Polen durchaus nicht Hunger gelitten hat, wie es bei und dargestellt wurde. Es gab Versorgungsschwierigkeiten durch mangelnde Organisation, aber keinen Hunger. Hier waren andere Kräfte am Werk, eine neue Art der Ausplünderung deutscher Wirtschaftskraft. Und die gutmütigen Deutschen fallen immer darauf herein. Sie geben und geben ohne jede Gegengabe zu fordern, z.B. die Ausreise der immer noch zu Hunderttausenden festgehaltenen Deutschen, denen alle Menschenrechte genommen wurden. Die als Arbeitssklaven festgehalten wurden. Junge Polen verließen scharenweise ihr Land, um Aufnahme in der BRD und Österreich ersuchen. Und diese jungen Wirtschaftsflüchtlinge, die mit ordentlichen Ausreisepapieren zu uns kamen, waren keine bescheidenen Hilfesuchenden, sondern anmaßend Fordernde – besagt nicht das allein schon genug? Die zur Aufnahme verpflichteten Gemeinden wissen davon ein Lied zu singen.

Das Wesen der Polen zeigt ein Vorfall, über den die Deutsche Wochenzeitung vom 04.09.1981 berichtete. Während die Polen mit beiden Händen unsere großzügige Hilfe annehmen, erdreisten sich ihre Schreiberlinge, uns geradezu ins Gesicht zu spucken. So nahm die Zeitschrift „Polnische Perspektiven“ die Preußen-Ausstellung zum Anlaß, um einem Marian Podkowinski das Wort zu geben:

„Die Geschichte hat ihr negatives Urteil über Preußen bereits gesprochen. Der gegenwärtige Versuch der Galvanisation ist daher nahezu als Leichenschändung zu betrachten. Es wäre viel vernünftiger, über dem preußischen Sarg weitgehend Stille walten zu lassen. Auch im Interesse der Deutschen. Tilsit sollte nämlich für die Deutschen von derselben Bedeutung wie Poltawa für die Schweden sein, sollte man sich irgendwann für Archäologie interessieren.“

Und während unsere Hilfeleistungen auf Hochtouren lief und unsere Medien uns informierten, daß diese den Wert von 22 Millionen DM bereits überschritten hatten, lesen wir unter der Überschrift „Das Fernsehen zeigt antideutsche Kriegsfilme“ in der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ vom 18.12.1981:

„Als Unterhaltungssendungen werden fast nur Kriegsfilme ausgestrahlt, in denen die Verbrechen der Deutschen während des Zweiten Weltkrieges gezeigt werden. Sogar im Kinderprogramm läuft in Fortsetzungen die Geschichte eines tapferen polnischen Jungen, der gegen den Deutschen Ritterorden kämpft. Aus dem Radio tönt fast ununterbrochen Marschmusik.“

Die entscheidende Schlacht gegen den Ritterorden fand im Jahre 1410 statt. Über 600 Jahre sind seitdem vergangen, aber die Polen impfen noch heute ihre Kinder mit Haß gegen den Deutschen Ritterorden, und wir bedanken uns für diesen Haß mit Liebesgaben im Werte von vielen Millionen!

Das ist die Münze, mit der Polen seit Bestehen seines Staates für deutsche Hilfe zahlt. Aber wo in der Welt hat auch schon einmal ein Schuldner seinen Gläubiger geliebt, besonders dann, wenn überhaupt keine Möglichkeiten zur Rückzahlung der Schuld vorhanden sind? Das sollten wir Deutschen endlich zur Kenntnis nehmen und uns danach richten. Franzosen (Engländer) haben nie etwas für Polen getan, deswegen werden sie auch nicht gehaßt sondern geschätzt.

Wir müssen endlich den Ursprung des Hasses ergründen, um alle späteren Entwicklungen und Fehlhaltungen der Polen gegenüber den Deutschen zu verstehen. Wir müssen endlich von den Fälschungen der deutschen und polnischen Geschichte sprechen. Wann wurde diese begangen und zu welchem Zweck?

Die Polen sind heute ein ehrgeiziges und anmaßendes Volk, besonders in ihren Oberschichten. Sie haben wenig große Begabungen, sie sind nicht produktiv und schöpferisch, sie haben der Welt nichts Überragendes gegeben. Weil sie sich in langen Jahrhunderten nicht entfalten konnten, entwickelten sie sich negativ. So stellten sie Ansprüche ohne Leistungen vorweisen zu können, sie gieren nach fremdem Eigentum, sie stellen sich selbst in den Mittelpunkt und reden sich ein, sie seien der Nabel der Welt. Es gibt keine Realitäten für sie, sie leben in Wunschträumen und Überheblichkeit.

Die Polen empfinden ihre Benachteiligung als Volk unter den Völkern, erkennen jedoch die Ursachen nicht. Sie meinen Rechte zu haben und Ansprüche stellen zu können und sie fordern sie von den Deutschen, statt von ihren wahren Unterdrückern, die geschickt die Ansprüche dirigieren und den Haß schüren.

Seit der Christianisierung ist das Volk einem harten Klerus unterworfen, der die Entfaltung der Persönlichkeit verhindert. Sie können nicht ausbrechen aus diesem Zwang. Sie werden so niedergehalten, daß sich die angestauten Aggressionen mehr und mehr in einem beispiellosen Haß gegen die freieren und reicheren Deutschen entluden. Der Haß wiederum wird vom Klerus geschürt und da dieser die größte Macht im Volke darstellt, und das Volk seiner christlichen Kirche vertraut, folgt es auch dieser Führung. Die Kirche triumphiert in Polen. Und die katholische Kirche war von Anbeginn an der Erzfeind des Deutschen Reiches. Die Polen wurden und werden als Hebel benutzt zum Aderlaß deutschen Blutes und deutschen Wirtschaftsgutes.

Zum Beweis des eben gesagten will ich hier ein polnisch-katholisches Kampflied wiedergeben, das auf dem Allslawenkongreß in Prag im Jahre 1848 gesungen wurde:

Brüder, Sensen in die Hände! Auf zum Kampfe laßt uns eilen!
Polens Knechtschaft hat ein Ende, länger wollen wir nicht weilen.
Sammelt Scharen um euch alle. Unser Feind der Deutsche falle!
Plündert, raubet, senget, brennet. Laßt die Feinde qualvoll sterben.
Wer die deutschen Hunde hänget, wird sich Gottes Lohn erwerben.
Ich, der Probst, verspreche euch fest dafür das Himmelreich.
Jede Sünd‘ wird euch vergeben, selbst der wohlbedachte Mord,
den der Polen freies Leben unterstützt von Ort zu Ort.
Aber Fluch dem Bösewicht, der vor uns für Deutschland spricht.
Polen soll und muß bestehn. Papst und Gott versprechens mir.
Rußland, Preußen muß vergehn. Heil dem polnischen Panier.
Darum jauchzet froh darein: Polzka zyje, groß und klein!

Jedem Hörer muß das Blut in den Adern erstarren ob solch teuflischen Hasses. Trotzdem behaupten die Polen, in religiösen Dingen tolerant zu sein, die Menschenrechte zu wahren und sogar für sie zu kämpfen. Unter Menschenrechten verstehen sie aber ausschließlich die Verwirklichung ihrer eigenen Ansprüche.

Das Lied ist in deutscher Sprache erhalten geblieben. Das beweist, daß die Polen, die sogenannten „Urslawen“ mit „slawisch“-polnischer Vergangenheit sich noch 1848 vorwiegend der deutschen Sprache bedienten, weil ihre eigene Sprache damals noch sehr wenig gefestigt war. Darüber hinaus wollte man ja alle Katholiken erreichen, denn ihnen brachte man stetig bei, daß katholisch und polnisch ein und dasselbe sei.

Hier möchte ich auf ein Ereignis hinweisen, daß durch deutsche Publikationen der Vergessenheit entrissen wurde: Die polnischen Aufstände von 1830 gegen die russische Unterdrückung. Die Aufstände waren damals gescheitert, die Polen flohen in hellen Scharen und wurden liebevoll aufgenommen und betreut – wo mag das wohl gewesen sein? – Natürlich in Deutschland. Die Ludwigshafener Zeitung „Die Rheinpfalz“ vom 8. August 1981 erinnert an „deutsche und polnische Tränen im Wein des Haardtgebirges“, sie berichtet, wie sich Deutsche und Polen verbrüderten und eins wurden im Kampf um die Freiheit, wie sie zusammen polnische Lieder sangen und wie die Deutschen den ankommenden Polen zujauchzten und auf Polens Fortleben anstießen.

Der Bericht wiederholt die Schilderung eines Empfanges der Polen am 19. Januar 1832 in Neustadt a. d. Haardt. Es ist kennzeichnend für die deutsche Mentalität der allgemeinen Menschenliebe und ein schlagender Beweis dafür, daß es keinen deutschen Haß gegen Polen gegeben hat. Der Bericht lautete:

Kaum war am 18. abends spät die Kunde erschollen, daß am folgenden Tag Polen nach Neustadt kommen und bei uns übernachten würden, als auch alles in Bewegung kam. Man beriet sich über die Art des Empfangs und über die Bewirtung der hochverehrten Gäste.

…. Bald jauchzte aus deutschem Munde das siegende Polen vom 29. November, bald flossen deutsche und polnische Tränen in den Wein des Haardtgebirges, bei der schnell erwachenden Erinnerung an Warschaus Fall. Da umarmten sich ein polnischer Krieger und ein ihn zu rächen begeisterter Deutscher. Dort weinen Polen und Deutsche über das Schicksal des 80-jährigen Vaters des ersteren, den die Absolutistenmilde nach Sibirien geschickt hat, weil – sein Sohn Patriot sei …..

Für mich ist bei diesem Bericht nicht nur der überaus herzliche Empfang der weinfrohen Pfälzer bedeutungsvoll, sondern die Tatsache der Verständigung ausschließlich in deutscher Sprache. Denn nur wenn die polnischen Lieder damals deutsche Texte hatten, konnten die Pfälzer mitgesungen haben. Das erhärtet auch die Tatsache, daß das haßerfüllte katholisch-polnische Kampflied von 1848 in deutscher Sprache entstanden war. Auf die entgegengebrachte deutsche Freundschaft und Zuneigung folgte schon wenige Jahre später als Antwort der abgrundtiefe Haß der Polen. Der allerdings, war nicht ganz neu. Schon früher war man bestrebt, alles Deutsche auszurotten. So hatte man auch die im 18. Jahrhundert nach der Pest eingewanderten katholischen Bamberger, die ihrem Bischof gefolgt waren, zwangsweise polonisiert, indem man ihnen deutsche Gottesdienste, deutsche Beichten, deutschen Katechismus verweigerte und sie zu Polen umerzog. Diese Bamberger waren zur Zeit des Ersten Weltkrieges so polonisiert, daß sie trotz ihrer deutschen Bamberger Trachten, die sie noch immer trugen, nach denen sie immer noch Bamberki genannt wurden, nicht mehr deutsch sprechen konnten.

So sah die polnische konfessionelle Toleranz aus, auf die man sich bei jeder Gelegenheit so stolz beruft. Das polnisch-katholische Kampflied von 1848 ist auch nicht das einzige Beispiel klerikalen Hasses. Es gab und gibt sie in großer Zahl, so daß man sie nicht alle anführen kann. Ich will nur einige wenige zitieren. Aus der Schrift „Polens Schuld am 2ten Weltkrieg“ von Rudolf Trenkel aus Thorn a. d. Weichsel.

Am 26. August 1920 sagte der polnische Pfarrer in Adelnau in einer Ansprache:

„Alle Deutschen, die sich in Polen befinden, müssen aufgehängt werden.“

Am 27. Dezember 1921 sagte der Posener Domherr Pryndzinski in einer Haßpredigt gegen das Germanentum:

„Noch ist unsere Aufgabe nicht erfüllt. Das Innere ist zu befestigen, Wilna, Lemberg sind noch sicherzustellen, Danzigs müssen wir uns durch Einflüsse bemächtigen.“

Und auch Peter Aurich schreibt in seinem Buch „Der Deutsch-Polnische September 1939“ folgendes:

„… nachdem die Krakauer Zeitung „Czas“ so weit gegangen war zu verkünden, daß „Polens Geschütze auf Danzig gerichtet seien, um Polens Ehre zu schützen, verging kein Sonntag mehr, ohne daß nicht auch von den Kanzeln „der heilige Krieg gegen das deutsche Neuheidentum“ verkündet und für den Sieg der polnischen Waffen gebetet worden wäre.“

Und ebenda ist auf Seite 47 zu lesen:

Generalstabsoberst Switalski hielt im Namen der polnischen Armee in Graudenz bei einem Empfang der Bischöfe Dominik und Dr. Okoniewsld eine Rede, die er mit den Worten schloß: „Beten Sie mit uns heute …. darum, daß unsere Brüder aushalten mögen, daß ihre Probezeit verkürzt wird, und um eine große Tat – um ein zweites Grunwald, das es aus der Unfreiheit erlöst und uns seinen entsprechenden Frieden sichert.“

Grunwald nennen die Polen die Schlacht bei Tannenberg, die 1410 die Macht des Deutschen Ordens brach. Dazu muß man wissen, daß es einen Ort Grunwald nicht gibt. Die Schlacht fand in der Gegend des Dorfes Grünefelde bei Tannenberg statt. Mit Grunwald verbinden die Polen nicht nur die Niederlage des Ordens, sondern den künftigen Sieg im Grunewald von Berlin. Das sind, wie gesagt, nicht die einzigen Beweise für die Schuld des polnischen Klerus an den Greueln gegen die Deutschen. Erst diese systematische Erziehung zum Haß, die ihren Ursprung in polnischen Kirchen und polnischem Intellektualismus hat, konnte zum Bromberger Blutsonntag führen, der allerdings nicht der erste war.

Im Jahre 1654 hatte man schon einmal am 22. April ein Blutbad in Bromberg angerichtet, als man alle Evangelischen niedermetzelte. Wenn polnische Pfarrer von den Kanzeln predigen: „Die Deutschen sind eure Feinde, – die Feinde des katholischen Polen“, wenn die Waffen für den Mord in den Kirchen gesegnet und ausgegeben werden, braucht man nicht lange nach den Schuldigen zu suchen.

Den Gipfel des Hasses aber erstieg der Domherr von Posen – Prälat Kos, als er bei einer Siegesfeier der polnischen nationaldemokratischen Partei zum Triumph von Versailles einen Haßgesang vortrug, den er einem im Jahre 1902 entstandenen Drama eines Lucjan Rydel „Jeńcy“ (Die Gefangenen) entnommen hatte:

Wohin der Deutsche seinen Fuß stellt, dort blutet die Erde 100 Jahre. Wo der Deutsche Wasser schleppt und trinkt, dort faulen Quellen 100 Jahre.

Dort, wo der Deutsche atmet, dort wütet 100 Jahre die Pest. Wenn der Deutsche die Hand reicht, so geht der Friede in Trümmer. Und wärst du 100 Jahre alt, der Deutsche wäre bereit es abzuleugnen.

Den Starken betrügt er, den Schwachen beraubt und regiert er, und führte ein direkter Weg zum Himmel, er würde sich nicht scheuen. Gott zu entthronen. Und wir würden es noch erleben, daß der Deutsche die Sonne vom Himmel stiehlt.

Das kann nur jemand schreiben, dessen Natur solchen unmenschlichen Haß in sich trägt, dessen ganzes Leben von Haß und Neid zerfressen ist. Wäre er nicht selbst ein so krankhafter Hasser, wie sollte er dann derartige unmenschliche Gedanken erzeugen können? Der normale Mensch denkt nicht so. Daß aber ein Domherr der allerchristlichsten Kirche, ein würdiger Prälat, 20 Jahre nach dem Erguß dieses „Dichters“ diesen Haßgesang auf einer Siegesfeier gegen die Deutschen wiedergibt, ist ungeheuerlich und beweist aufs treffendste, daß die Haßausbrüche des Volkes von der polnischen Kirche gesteuert werden. Das Lied von 1848 „Brüder, Sensen in die Hände usw.“ ist ja auch „christlichen“ Ursprungs und wurde bis in die Zeit Korfantyus, also bis in die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts gesungen.

Untersuchen wir nun die Zeugnisse des Hasses der intellektuellen Schicht Polens, die eine Folge dieser kirchlichen Hetze seit 1848 sind. Der Heimatforscher und Polenkenner Alexander Treichel schreibt in seinem Buch „Geschichte des Deutschtums von Rippin und Umgebung“:

In den Revolutionsjahren 1904 bis 1906 hörten wir immer davon, daß alle Deutschen in einer Nacht abgeschlachtet werden sollten. Die Deutschen von der Wiege an abschlachten, war damals die Devise der Polen. Aber auch schon zu der Zeit, als unsere Eltern und Großeltern noch Kinder waren, während des 19. Jahrhunderts – hörten sie oft diesen schrecklichen Satz vom Abschlachten aller Deutschen, der den Polen anscheinend seit Generationen eingeprägt wurde.“

Und da sind die Veröffentlichungen aus dem Jahre 1929 in der polnischen Zeitschrift „Liga für Großmacht“ Ausgabe Nr.3:

Im Krieg mit den Deutschen wird es keine Gefangenen geben und keinen Raum für menschliche Gefühle. Da werden wir die Welt staunen machen durch die ungewöhnliche, das menschliche Maß übersteigenden blutigen Opfer, mit denen wir die Schmach der Kränkungen abwaschen, die wir von den Deutschen erfahren haben. Wir müssen in die polnische Armee den Geist eines unversöhnlichen, bis zur Grausamkeit gesteigerten Kampfes tragen.“

Und am 3.Oktober 1937 schrieb die gleiche Zeitschrift für polnischen Größenwahn:

Der Kampf zwischen Polen und Deutschen ist unausbleiblich. Wir müssen uns dazu systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Grunwald, aber diesmal ein Grunwald in den Vororten Berlins, d.h. die Niederlage Deutschlands muß von polnischen Truppen in das Zentrum des Territoriums getragen werden, um Deutschland im Herzen zu treffen. Unser Ideal ist ein Polen im Westen mit der Oder und Neiße als Grenze.

Preußen muß für Polen zurückerobert werden und zwar das Preußen an der Spree. Die Welt muß zittern vor dem deutsch-polnischen Krieg. In die Reihen unserer Soldaten müssen wir den Geist unbarmherziger Rache tragen.

Vom heutigen Tage an wird jede Nummer dieses Blattes dem kommenden Grunwald in Berlin gewidmet sein.

Es war im März 1939 als mein Bruder in einem Nachtlokal in Bromberg hörte, wie polnische Offiziere sich darüber unterhielten, daß sie im Falle eines Krieges mit Deutschland in deutschem Blut waten würden. Die Listen mit den Adressen der Deutschen würden bereits vorliegen. Er ahnte damals nicht, daß er selbst dieser polnischen Mordgier zum Opfer fallen würde.

Und im Januar 1945, als der russische Vormarsch sich Litzmannstadt näherte (ich hielt mich damals gerade dort auf) hieß die polnische Parole:

Reichsdeutsche packt eure Koffer,
Volksdeutsche kauft eure Särge!

Und auch diese blutgierige Parole hat meine Familie mit dem Leben bezahlt. Nur Särge konnte sie sich keine mehr kaufen.

Nach Blutvergießen lechzten die Polen nicht erst 1939 und 1945, sie begannen damit schon unmittelbar nach Errichtung ihres neuen Staates. In Westpreußen, im Posener Gebiet und in Oberschlesien tobten die blutigsten Aufstände. Die Korfanty-Banden terrorisierten das deutsche Oberschlesien seit August 1919 bis zur völkerrechtswidrigen Aufteilung des Landes im Jahre 1922. In Posen konnte man 1921 auf Plakaten und Flugblättern folgendes lesen:

Mit diesem Besen werden wir die letzten Deutschen aus Polen hinaus fegen!
Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht, und die größten Hakatisten werden mit Benzin, Petroleum und Teer begossen, angesteckt und verbrannt …..
Jetzt kommt ihr alle dran… alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Domänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.

Auch für ihre unendliche Habgier gibt es genügend Selbstzeugnisse. Ich will nur wenige anführen:

Am 13. 6. 1926 schrieb die Gazeta Gdanska:

Der sicherste Panzer Pommerellens sind die Millionen polnischer Ansiedler. Alles Land, das noch im Besitz der Deutschen ist, muß den deutschen Händen entrissen werden.

Am 19. 6. 1929 verkündete die „Straznia baltycka“:

Auch Danzig ist eine polnische Stadt und wird es wieder werden. Eure Pflicht ist es, Danzig, auch das kleine Stückchen polnischen Landes, das ungeduldig darauf harrt, zu erobern.

1937 forderte der polnische Generalstabsoffizier Baginski in seinem immer wieder neu aufgelegten Buch u. a.:

Solange wird nicht Frieden in Europa herrschen, bis nicht der Name Preußen, der ja der Name eines schon lange nicht mehr vorhandenen Volkes ist, von der Landkarte Europas getilgt sein wird, solange nicht die Deutschen ihre Hauptstadt Berlin weiter nach Westen verlegt haben.

Ein polnischer Generalstabsoffizier offenbart hier doch ganz deutlich den polnischen Kriegswillen und das polnische Kriegsziel: Die Einverleibung Preußens nach Polen und die Auslöschung des Namens Preußen! Wir werden später das gleiche Ziel der Polen noch aus dem Munde des höchsten Würdenträgers der polnischen Kirche lesen.

Wir müssen dagegen fragen: Gab es jemals auf deutscher Seite den Wunsch oder die Forderung. Krakau oder Warschau nach Osten zu verlegen?

Der Allpolnische Jugendverband hetzte am 4. 5. 1929 mit nachstehender Veröffentlichung:

1410 hat man die Deutschen bei Tannenberg geschlagen. Jetzt aber werden wir sie bei Berlin zusammenhauen. Danzig, Ostpreußen, Schlesien sind Mindestforderungen. Durch diesen gewaltigen Sieg wird Polen ganz Europa beherrschen.

Der polnische Professor Limanowski aus Wilna hatte recht, als er von seinen Landsleuten sagte:

Es liegt in der Natur der Polen, daß sie nicht auf dem Boden des Realen bleiben können; ihre Phantasie greift weiter; haben sie erst einmal ein Stückchen Land in Händen, so wollen sie mehr. Sie wollen die ganze Welt.

In der Tat, sie wollen die ganze Welt. Im Juni 1929 gaben sie davon ein weiteres Selbstzeugnis:

„Die Freiheitsstunde der historisch polnischen Länder wird bald schlagen. Die Erschütterung Europas wird abgelöst durch die „Pax Polonica“. Das Schicksal gibt Polen die geschichtliche Aufgabe in die Hand, das Leben Mitteleuropas zu gestalten.“

Wie man das Leben Mitteleuropas nach dem Krieg gestalten wollte, tat der polnische Industrieminister Hilary Hinc kund, als er über den Raub deutschen Landes und Vermögens folgendes von sich gab:

„…. Wir haben unseren Landgewinn im Westen auf eine bisher unbekannte Art – die leichteste und günstigste – durchgeführt: Wir haben Gebiete erworben, in denen Straßen, Eisenbahnlinien und Wasserwege ebenso bereits vorhanden sind wie Städte, die nur auf die Besiedlung, Industrieanlagen, die nur auf die Ingangsetzung warten, und auch Kohlengruben. Ebenso gibt es dort noch ein paar Reste der deutschen Bevölkerung, die zu liquidieren binnen einer Zeit und auf eine Weise, wie sie uns paßt, wir moralisch und völkerrechtlich befugt sind.“

Neben dem Größenwahn offenbart man hier bedenkenlos die Raub- und Mordgier, die in diesem Volk immer wieder durchbricht. Das Erschütterndste dabei ist, daß dieser Industrieminister, der die restlichen zurückgebliebenen Deutschen nach Belieben liquidieren will und der dabei noch damit prahlt, daß man moralisch und völkerrechtlich dazu befugt sei, einen deutschen Namen trägt.

Hier handelt es sich offenbar um einen, vermutlich seit Generationen umerzogenen Deutschen, wie in vielen anderen Fällen auch. Die Polen nennen das „ein im polnischen Volkstum aufgegangener Deutscher“. Eine Jahrhunderte alte Wahrheit bestätigt sich immer wieder neu, daß Menschen unseres Blutes, die die Heimat verlassen und ihre Kraft und ihr Können einem anderen Volk zuwandten, für uns verloren sind. Sie werden nicht immer nur loyale Bürger der neuen Heimat. Ehrgeiz und Geltungsverlangen treibt sie dazu, daß ihre Nachkommen in zwei oder drei Generationen – manchmal auch schon schneller – zu unseren erbittertsten Feinden werden. Sie leisten zumeist hohe Kulturarbeit, die Gastvölker ziehen ihren Nutzen daraus, sie selbst aber werden zu Renegaten, zu Kulturdünger für andere Völker. Renegaten tragen den Stachel ihres Verrats in ihrer Brust und gerade deshalb werden sie zu schlimmeren Hassern ihrer Abstammung als es Fremdvölkische sind. Es gibt unendlich viele Beispiele dieses Überläufertums in allen Ländern der Erde. Die bekannteste Verleugnerin ihres deutschen Blutes waren ja wohl Katharina von Rußland, die Darmstädter Prinzessin.

Kopernikus

Ende 1. Teil

Zum 2. Teil

Bemerkung: Wie ich bereits am Beginn des ersten Teil erwähnte, soll dieser in uns die Ahnung hervor rufen, daß unsere Geschichte absolut nicht stimmen kann. Ganz besonders auch die Geschichte Preußens, die offiziell als „extra militärisch“ dargestellt wird um somit das Alibi zu liefern, daß man Deutschland – im Besonderen Preußen – bekriegen und zerstören mußte. Ohne die wahre Vergangenheit und korrekte Historie können wir kaum unsere Kultur, Bildung und unser gemeinschaftliches Leben fortführen – es ist einfach nicht möglich, aus eventuellen Fehlern und richtigen Handeln unserer Ahnen die richtigen Schlüsse zu ziehen und somit die Zukunft zum positiven zu lenken. Noch immer ist es ein absolutes Tabu über die nationalsozialistische Wirtschaftspolitik offen zu diskutieren, diese auszuwerten und vielleicht Lehren und Ideen für uns zu gewinnen. Wenn ich in „politisch korrekten“ Artikel, Büchern usw. stöbere, entdecke ich grundsätzlich die Verdammnis jener Wirtschaftspolitik, dargestellt wird sie als „rein kapitalistische bis hin zur betrügerischen Wirtschaft“. Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus. Aber lassen Sie uns nun zum 2. Teil kommen.

Von Else Löser

Teil 2

Die Polen sind ein sehr junges Volk ohne eigenen Ursprung, entstanden quasi in der Retorte. Ihr Land empfingen sie von den Deutschen, ihre Sprachen von glagolitischen Mönchen, die im Auftrag Roms handelten. Sie haben kaum Eigenes vorzuweisen, sie sind seit Jahrhunderten im Auftrage der römischen Kirche umerzogene Germanen, die sich mit ostischen und turkmongolischen Stämmen mischten. Sie haben nicht nur ihre Volkstrachten von den Türken übernommen, sie haben auch ihre Kriegsführung von den Tataren gelernt. Das bezeugen sie selbst.

Diesen polnischen Hinweis auf die eigene Art sollten wir nicht übersehen oder gering schätzen, denn hier geben die Polen selbst einen Hinweis auf die Art der Entstehung des polnischen Volkes.

Wir wissen bereits, daß die glagolitische Kirchensprache dem Bischof von Krakau Vinzenz Kadlubek (Wolf Gottlobonis) als Grundlage für seine künstliche „Chronica polonorum“ diente und daß es dabei darum ging, die Ansiedler von direkten Bindungen an die alte Heimat zu lösen. Das war der erste Schritt, der nach außen hin völlig unbemerkt geblieben ist. Erst 200 Jahre später bot sich Gelegenheit für den nächsten Schritt, als der Litauer Fürst Jagiel mit Zustimmung seiner christlichen Bischöfe mongolische Raubscharen für einen Krieg gegen den Deutschen Ritterorden heranholte. Mit dessen Hilfe und der grausamen asiatischen Kampfweise sollte das Germanentum besiegt und ausgelöscht werden. Der Ritterorden wurde geschlagen, man erholte sich nie mehr von diesem Aderlaß. Asiatische Horden, geistiges Ränkespiel und deutsche Dummheit, die bis zum Verrat gedieh, haben das bewirkt.

Aus unserer gegenwärtigen Lage heraus wissen wir, daß Sieger niemals unmittelbar nach Beendigung des Kampfes abziehen. Sie bleiben im Lande, um die Früchte ihres Sieges zu genießen und nehmen sich besonders der Frauen an, um sie zu schänden und ihre Rassenreinheit zu zerstören. Die damaligen mongolischen Raubscharen taten das, was auch diejenigen von 1945 taten, als sie über und Volk, besonders über unsere Frauen hergefallen sind. Das war damals genauso einkalkuliert, wie es heute mit der Paneuropa-Idee des Grafen Coudenhove-Calergi beabsichtigt ist. Ein Völkerbrei, den man leichter beherrschen kann.

Wenn die Polen in ihrem offiziellen Geschichtsbuch heute offen zugeben, daß sie ihre Kriegskunst von den Tataren erlernt und ihre Trachten von den Türken übernommen haben, dann bekunden sie damit, daß sie auch blutsmäßig mit diesen Turkmongolen verwandt sind. Denn nur wer entsprechenden Blutes ist, kann eine grausame blutrünstige Kampfesweise als die eigene annehmen und sich dessen auch noch rühmen. Nur wenn es dem inneren Wesen entspricht, kann man sagen; Plündert, raubet, senget, mordet, laßt die Feinde qualvoll sterben! Von deutschen Soldaten und auch von deutschen Priestern gibt es durch alle Jahrhunderte hindurch, bis zum heutigen Tage nicht ein einziges Zeugnis dieser Art, weil es nicht ihrem Wesen entspricht. Dagegen haben wir viele solcher polnischen Selbstzeugnisse. Hierin zeigen sich die Spätfolgen dieser Blutmischung mit Asiaten, die durch den deutschfeindlichen Klerus mit seiner Politik der Entgermanisierung des deutschen Ostens eingeleitet wurde. Hierin offenbart sich der Zeitpunkt der Entstehung des polnischen Volkes. Er zeichnet sich so klar und deutlich in der Geschichte ab, daß wir uns erstaunt fragen müssen, warum es erst dieses polnischen Hinweises bedurfte, um die Tatsache auch klar zu erkennen. Wir sind den Polen dankbar dafür, daß sie uns mit ihrem Hinweis die Augen öffneten.

Die Saat des Bischofs Kadlubek ging trotz alldem nicht so schnell auf, wie es wohl beabsichtigt war. Denn bis weit in das 15.Jh. hinein konnte sich die neue künstliche Sprache nicht durchsetzen. Gerade die Bürgerschaft von Krakau, dem Ursprungsort des ehemaligen Erfinders der künstlichen Sprache, wehrte sich am längsten gegen die Übernahme als Umgangssprache. Es ist durch den späteren polnischen Historiker Ptaśnik geschichtlich festgeschrieben, daß Krakau bis ins späte 15.Jh. nahezu völlig deutsch war. Auch im heutigen polnischen Volk lebt und wirkt noch ein großer Anteil deutschen Blutes, denn durch alle Jahrhunderte hindurch sind die tüchtigsten Kräfte aus dem Reich in den Osten gegangen und dorthin gerufen worden, wie aus den Namen der Menschen und den Namensgebungen für Städte und Dörfer zu erkennen ist. Immer wenn deutsche Kräfte in der Führung ausschlaggebend waren, blühte das Land auf; sobald sich aber die asiatische Blutmischung mit Hilfe der klerikalen Ränke durchsetzte, gab es Verwüstungen und Pogrome. Immer mehr Deutsche unterlagen diesen Zwangsmaßnahmen, doch erst seit der Entstehung des Panslawismus, also etwa seit 1848, brach dieser asiatische Haß offen durch. Seitdem ist Polen kein europäisches Land mehr, es hat sich durch seinen maßlosen Haß, durch seinen blinden Chauvinismus von der europäischen Kultur gelöst.

Der deutsche Osten aber hat nie zu Asien gehört, er ist eindeutig deutsches Siedlungsgebiet gewesen, wenn auch vorübergehend Türken und Asiaten darin gehaust und Spuren hinterlassen haben. Sie haben keinen Anteil am Aufbau und der Kultur. Alle Versuche der Polen und ihrer törichten oder verräterischen deutschen Helfer, die von den Polen derzeit besetzen deutschen Gebiete als „urslawisches Siedlungsgebiet“ zu bezeichnen, müssen entschieden zurückgewiesen werden, da sie eindeutig Fälschungen sind.

Die Polen haben die Jahrtausendfeier der Christianisierung der Gebiete an Weichsel, Warthe und Oder auch als Geburtsstunde ihrer angeblich tausendjährigen Staatlichkeit ausgegeben, aber das ist Selbsttäuschung, das ist Fälschung. Zur Zeit der Christianisierung gab es weder polnisches Land und ein polnisches Volk, noch polnische Fürsten. Die Polen glauben das zwar mittlerweile, weil es ihnen vom Klerus regelrecht eingebleut wurde, aber es ist trotzdem nicht wahr. Leider glauben es auch die Deutschen, weil die Geschichte so ganz und gar verfälscht worden ist. Und das will ich aus der Geschichte mit diesem Beitrag beweisen.

Richard Suchenwirth berichtet in seinem Werk „Der Deutsche Osten“ über die Entwicklung der deutschen Ostgebiete. Es sind ausgezeichnete Berichte.

Aber der Autor geht fälschlich davon aus, daß es polnische Fürsten und polnisches Land und Volk gegeben hat, ohne die Frage zu stellen, woher sie gekommen und welchen Ursprungs sie waren. Er schildert die gesamte Besiedlung als von Deutschen getätigt mit großem Wissen, er sagt wiederholt, daß es keine Beweise dafür gibt, wonach die damaligen Kriege sich zwischen zwei Völkern abgespielt hätten, daß es vielmehr reine Machtkämpfe und Christianisierungskriege waren, und trotzdem unterstellt er die Existenz eines polnischen Volkes ohne den Nachweis dafür zu bieten. So sehr haben sich die Geschichtsverfälschungen bei uns festgesetzt. Aber es gibt ja nicht nur dieses Buch über die Vergangenheit. Um zu erfahren, wie gefälscht, radiert, weggelassen und hinzugefügt wurde, muß man zum Buch über „Die Fälschung der Deutschen Geschichte“ von Wilhelm Kammeier und zur „Slawenlegende“ von Lothar Greil greifen. Mit einem Mal fällt es uns wie Schuppen von den Augen.

Zunächst möchte ich aber davon sprechen, was einst in Schulen von der frühesten polnischen Staatlichkeit gelehrt wurde. Sie begann mit der Christianisierung. Heute haben die Polen bereits ein sehr viel älteres Datum dafür. Aber beginnen wir vorerst mit dem ersten Herrscher Polens. Mieszko I., der sich der christlichen Taufe unterzog und das polnische Reich gründete, das an die Gemarken der Prußen grenzte. Bekanntlich widersetzten sich die heidnischen Prußen am längsten der Christianisierung. Wir lernten, daß der grausame Deutsche Ritterorden die Prußen mit Feuer und Schwert unterworfen hatte. Das schildert sehr anschaulich der polnische Dichter Henryk Sienkiewicz in seinem Roman „Mit Feuer und Schwert“. Die Polen sind dabei selbstverständlich die unschuldigen Opfer.

Der Roman „Mit Feuer und Schwert“ spielt im Leben aller Polen die wichtigste Rolle, denn die Geschichtskenntnisse des Volkes und der Intellektuellen basieren auf diesen chauvinistischen Roman. Außerdem wird in ihm der Ritterorden mit dem Deutschen Reich gleichgesetzt.

In Wahrheit aber hat der Orden nie dem Reich und dem Deutschen Kaiser unterstanden, er war ein selbständiges Gebilde, das dem Papst zu Diensten war. In ihm dienten zwar ausschließlich Deutsche aus dem Reich, aber als dem damals alleinigen katholischen Glauben verpflichtet, waren sie Kämpfer, die nur die Interessen der katholischen Kurie wahrnahmen. Ihre Kriege waren Bekehrungskriege und nicht Kämpfe zwischen verschiedenen Völkern, etwa zwischen Deutschen und Polen, die es damals noch gar nicht gab

Die Polen berufen sich immer noch auf ihren Sieg bei Grunwald von 1410 gegen die Ordensritter, in dem sie die siegenden Helden gewesen wären. In Wahrheit jedoch errangen sie ihren Sieg nur durch den beispiellosesten und niederträchtigsten Verrat aus den Reihen des Ordens selbst. Hören Sie, was Lothar Greil in seiner „Slawenlegende“ schreibt und achten Sie auf das falsche Zeugnis derer, die auf Grund der von ihnen gepredigten göttlichen Gebote eigentlich ganz besonders zur Wahrheit verpflichtet gewesen wären:

Witold und der Feldherr des Königs Zindram, sammelten ihre Scharen bereits auf den Höhen am Marensefluß und Laubensee. Der litauische Fürst Jagiel selbst wohnte noch einer Andacht bei, die von zwei Kirchenfürsten geleitet wurde. Die Bischöfe riefen Gottes Beistand an und beschworen, der Deutsche Orden trachte danach, sich von Rom zu lösen, dem Papst allen Gehorsam aufzusagen und Ketzer in Schutz zu nehmen – deshalb müsse er vernichtet werden. Um die Mittagszeit des 15. Juli 1410 eröffnete Witold den Waffengang. Auf der Ebene zwischen Grünfelde und Tannenberg stießen die Heere aufeinander. Witolds litauische Kämpfer, ein Teil der Mongolen, böhmische und mährische Söldnerhaufen sowie das erste Treffen Zindrams wurden geschlagen. Siegestrunken löste sich das Gros des Ordensheeres bei der Verfolgung des Feindes auf. Zindram erkannte die Gunst des Augenblicks und setzte seine starken Reserven ein. Vergeblich suchten der Hochmeister und seine Komture den Tag zu retten. In den eigenen Reihen erhob sich ein Feind und entschied die Schlacht. Der Bannerträger des Kulmer Landes, Nikolaus von Renys, Haupt des gegen den Orden verschworenen „Eidechsenbundes“, gab das vereinbarte Zeichen.

Banner wurden unterdrückt, verschiedene Landadelige verließen unter Mitnahme ihres riesigen Gefolges das Schlachtfeld, Fahnenträger kleinerer Städte führten ihre Haufen zur Flucht, Verwirrung und Panik verbreitend. Damit war das Schicksal der Ordensritter besiegelt. Bis zuletzt heldenmütig kämpfend, fanden Ulrich von Jungingen, fast sämtliche Gebietiger, 600 Brüder und rund 40.000 Ritter, Bürger und Söldner den Tod.

Der nachträglich von der Geschichtsschreibung geübte Versuch, Ursachen und Kampfgeschehen der Schlacht bei Tannenberg im Lichte einer „entscheidenden nationalen Auseinandersetzung“ erscheinen zu lassen, widerspricht den Tatsachen. Auf der Walstatt, nahe dem Dorf Grünewalde trafen auch keineswegs die Kämpfer zweier verschiedener Völker aufeinander. Auf beiden Seiten fochten Deutsche gegen Deutsche, Germanen gegen Germanen. Abgesehen von den mongolischen Raubscharen, die Jagiel mit Zustimmung seiner christlichen Bischöfe herangeholt hatte, um die christlichen Deutschritter auszurotten, schlug an diesem denkwürdigen Julitag, der das Prestige des Ordens erschütterte, Bruder den Bruder. Von einer „Entscheidungsschlacht“ bei Tannenberg kann ebenso wenig die Rede sein. Heinrich von Plauen verteidigte erfolgreich die Marienburg. Was offene kriegerische Aktionen gegen den Orden nicht erreicht hatten, sollten innere Zersetzung und partikularistische Bestrebungen zuwege bringen. Der großartige Hochmeister Heinrich von Plauen fiel innerem Verrat, Intrigen und geistlichem Ränkespiel zu Opfer.

Ein erschütterndes Kapitel über Verrat, Neid und Geltungssucht, das in der deutschen Geschichte leider kein Einzelfall blieb und sich damals wie heute so verheerend zum Unglück Deutschlands auswirken sollte. Damals wie heute kein heldenhafter Sieg der Gegner, nur großmäulige Überheblichkeit und Hinterlistigkeit.

Doch die höchsten polnischen „christlichen“ Würdenträger berufen sich auf dieses „Grunwald“, das doch Grünfelde heißt, das ihnen nicht zur Ehre gereicht, das sie aber ins Gegenteil drehen, um sich als die makellosen Märtyrer darzustellen. In der sogenannten Versöhnungsbotschaft der polnischen Bischöfe vom 18. November 1965 erheben sie Anklage gegen Deutschland, indem sie schreiben:

„…Seine Thesen waren gegen die deutschen Ordensritter, die sogenannten „Kreuzritter“, gerichtet, die damals im slawischen Norden und in den preußischen und baltischen Ländern die dortigen Ureinwohner eben mit Feuer und Schwert bekehrten und für das europäische Christentum und sein Symbol, das Kreuz, aber auch für die Kirche, in deren Namen sie auftraten, im Laufe der Jahrhunderte eine furchtbare und äußerst kompromittierende Belastung geworden sind. Noch heute, nach vielen Generationen und Jahrhunderten, ist die Bezeichnung „Krzyzak“ (Kreuzritter) Schimpfwort und Schreckgespenst für jeden Polen und wird leider nur allzuoft von alters her mit dem Deutschtum identifiziert. Aus dem Siedlungsgebiet der Kreuzritter sind später jene Preußen hervorgegangen, die alles Deutsche in polnischen Landen in allgemeinen Verruf brachten. Sie sind in der geschichtlichen Entwicklung repräsentiert durch folgende Namen: jener Albrecht von Preußen, Friedrich, der sogenannte Große, Bismarck und schließlich Hitler als Endpunkt. Friedrich II. wird seit jeher vom ganzen polnischen Volke als der Haupturheber der Teilung Polens angesehen, und zweifellos nicht ganz zu Unrecht.“

In ihrem Haß gegen die Deutschen übersehen die frommen Herren sogar, daß sie die eigene römische Kirche und das Papsttum anklagen, indem sie ausführen, die Bekehrung der Ureinwohner in den preußischen und baltischen Ländern mit Feuer und Schwert sei eine kompromittierende Belastung für das europäische Christentum und sein Symbol, das Kreuz. Diese Art der Bekehrung zur damaligen Zeit war Gang und Gäbe und geschah mit Wissen und Willen des Herrschers auf dem Stuhle Petri, in diesem Falle auf besonderen Wunsch des Herzogs von Masowien, von dem die Polen doch behaupten, daß er ein polnischer Fürst war. Die Ordensritter wurden doch von ihm gerufen, weil er zu wenig Feuer und Schwerter hatte, um die Prußen zu unterwerfen. Man sieht, was blind Haß macht, so daß man nicht mehr logisch denken kann. Aber diese Ausführungen der polnischen Bischöfe zeigen noch ein weiteres, nämlich daß der Haß gegen den Deutschen Orden von ihnen geschürt und sorgsam aufrecht erhalten wird. Die Geschichte wird bewußt ins Gegenteil verkehrt, weil man verhindern will, daß das Volk aufhören könnte zu hassen. Denn diese sogenannte „Versöhnungsbotschaft“ war nicht nur an die deutschen Empfänger gerichtet, sie war auch für das eigene Volk bestimmt als Beweis dafür, welche ungeheuerliche und schamlose Sprache man sich den deutschen in gleich hohem Rang stehenden Glaubensbrüdern gegenüber leisten konnte. Hier zeigt sich ganz klar, wer für die Haß erzeugenden Verleumdungen verantwortlich ist. Endlos sind die Beispiele in diesem erwähnten und in anderen Briefen der polnischen Bischöfe an die deutschen Bischöfe für das Fehlen der Wahrhaftigkeit in bezug auf Geschichte und Gegenwart. Dabei hätte doch eigentlich gerade die christliche Priesterschaft Grund genug, über die Greuel der Christianisierung Europas – und nicht nur Europas – den Mantel der Vergessenheit zu breiten. Sind denn z. B. die Niedersachsen auf friedlichem Wege zum Christentum bekehrt worden? Oder hat nicht ein großer Kaiser die gesamte Oberschicht des Landes im Namen des neuen Glaubens – und doch gewiß mit Zustimmung des Oberhirten auf dem Stuhl Petri – abgeschlachtet? Und was waren die Kreuzzüge der christlichen Heere aller Nationen ins Morgenland? Waren sie etwa Spaziergänger zum Nachbarn? Was taten die aller-christlichsten Kulturträger Spaniens im Lande Montezumas, obwohl man dort keine gemeinsame Grenze besaß? Wie viele Millionen unschuldiger Menschen fielen den blutigen Verfolgungen im Zeitalter des Hexenwahns zum Opfer? Wollten die Nachkommen aller dieser Ermordeten über die Jahrhundertwende hinweg den Haß und den Rachedurst so konservieren, wie die Polen es mit Hilfe ihrer Geistlichkeit besonders seit 150 Jahren tun, wäre die Menschlichkeit auf Erden schon lange gänzlich zugrunde gegangen.

An diesen Beispielen sehen wir deutlich, daß hinter dem sturen Festhalten an geschichtlichen Lügen besondere Ziele stehen, die wie ein roter Faden immer wieder sichtbar werden.

Hier möchte ich die Auswirkungen solcher Geschichtsfälschungen bis in die Gegenwart hinein einfügen. Im Mai1981 strahlte das ZDF eine dreiteilige Serie unter dem Titel „Narben“ aus, die als Versuch einer deutsch-polnischen Versöhnung angekündigt war. Der Inhalt war eine einzige Verdrehung der tatsächlichen Begebenheiten. Aufschlußreich wurde aber die anschließende Diskussion zwischen den deutschen Teilnehmern Philipp von Bismarck und Gräfin Dönhoff einerseits und den Polen Professor Wladyslaw Markiewicz und dem Journalisten von der Warschauer Volkszeitung Polityka Henryk Zdanowksi anderseits. Die polnischen Herren leisten Beiträge, die jeder Wahrheit ins Gesicht schlugen. Heikle Fragen beantworteten sie nicht. Entlarvend jedoch war schon der erste Satz des Professors Markiewicz, der von der berüchtigten Schulbuchkommission her bekannt ist, und der da lautete:

Das Geschichtsbewußtsein des polnischen Volkes ist nicht geprägt von Historikern und Geschichtswissenschaftlern, sondern von seinen großen Dichtern und Schriftstellern Adam Mickiewicz und Henryk Sienkiewicz.

Und man merkte ihm an, daß er stolz auf dieses Selbstzeugnis war. Er war so stolz auf seine Dichter und seine eigene Klugheit, daß ihm nicht auffiel, wie sehr er als Historiker sich selbst und sein Volk blamierte. Das ist ein Stückchen von dem, was der Prof. Limanowski einst von seinen Landsleuten sagte, daß sie nicht auf dem Boden der Realität bleiben können. Nicht die geschichtliche Wahrheit ist Realität für sie, sondern die polnischen Wunschträume von der eigenen Größe und Unfehlbarkeit und der deutschen Brutalität und grausamen Unterdrückung des armen hilflosen und doch so angeblich stolzen Volkes.

Hier zeigt sich auch, wie unsinnig es von deutscher Seite ist, mit solchen Partnern in der Schulbuchkommission zusammenzusitzen und zu verhandeln. Was soll dabei herauskommen? Doch keine geschichtliche Wahrheit. Die kennen doch weder der Herr Professor noch die polnischen Kardinäle und dementsprechend schon gar nicht das Volk. Es geht der polnischen Schulbuchkommission ausschließlich um die Festschreibung der polnischen Versionen für die Zukunft, um die Geschichtsfälschungen, wie sie auch in der Vergangenheit betrieben worden sind. Und es geht um Milliardenbeträge, die man aus einer deutschen Schuldanerkennung für alle Zeiten erpressen möchte.

Aber zurück zu Mieszko I. Wer war er? War er denn Pole? Nein, obwohl die polnischen Kardinäle das in ihrer sogenannten Versöhnungsbotschaft Geschichtsfälschend auf der ersten Seite behaupten, nämlich so:

Es steht geschichtlich einwandfrei fest, daß im Jahre 966 der polnische Herzog Mieszko I. durch Einfluß seiner Gemahlin, der tschechischen Königstochter Dombrowka, zusammen mit seinem Hofstaat als erster Herzog das heilige Sakrament der Taufe empfing.

Geschichtlich steht aber etwas ganz anderes fest, wodurch die frommen Herren einwandfrei der Unwahrheit überführt werden. Der Name Mieszko geht zurück auf den Beinamen Mesico des normannischen Herzogs Dago, aus dem im Königreich Norwegen, sehr angesehenen Geschlecht der Daglinger. Dago-Mesico war Gesandter skandinavischer Fürsten, der als Kundschafter und Unterhändler in das Land an Weichsel und Warthe gekommen war. Seine Gemahlin war eine germanische Prinzessin aus Böhmen – und nicht wie behauptet, die „tschechische Königstochter Dombrowka“. Gab es denn jemals einen tschechischen König? Die Geschichte der Tschechen ist genauso gefälscht wie die der Polen. Im Jahre 966 gab es ein Herzogtum Böhmen, das genauso ein Stammesherzogtum der deutschen Kernland war, wie Schwaben, Lothringen oder Bayern. Die „angebliche tschechische Königstochter Dombrowka“ war die Tochter des Herzogs Boleslafs I., der dem germanischen Geschlecht des Warägers Pramysil entstammte und den Namen Domberta trug.

Der Herzog Boleslaf von Böhmen – nicht von Tschechen – war Lehensmann des Deutschen Kaisers und ihm treu ergeben. Seine Tochter Domberta war in erster Ehe vermählt mit dem Markgrafen Gerold von Meißen. (Franz Wolff: Ostgermanien).

Der Sohn Dagos, Bolsleib der Kühne, heiratete die Tochter eines Wikingerfürsten. Die Polen machten aus ihm den urpolnischen König Boleslaw Chrobry. Weder der Normannenherzog Dago-Mesico noch sein Sohn Bolsleib der Kühne waren Polen. Dago-Mesico begründete in dem dicht besiedelten germanischen Land an Weichsel und Warthe sein neues Reich, das in der historischen Forschung urkundlich belegte Mesico-Reich. Er regierte von 960 bis 992. Trotz unbestreitbarer Forschungserkenntnisse nannte man in späteren Jahrhunderten bis zum heutigen Tag die Vergangenheit Westpreußens, des Warthegaues und Schlesiens fälschlich „Polen“, wenn man von den Gebieten des alten Mesico-Reiches sprach. Das hat stetige polnische Wiederholung zuwege gebracht. Aber zur damaligen Zeit gab es kein Polen, der Name Polen war allen zeitgenössischen Chronisten unbekannt. Erst die kirchliche Propaganda des 13. Jahrhunderts führte zielbewußt die Verfälschung der Geschichte ein, und so wurde zuerst nur in Chroniken, erst sehr viel später in der Sprache rückwirkend aus dem Normannenfürsten Dago-Mesico der Pole Mieszko I. Aus Mieszko entstand der Name Mieczyslaw. Dazu erfand man ein Geschlecht der Piasten, dem man ihn zuordnete. Dieses Geschlecht der Piasten hat es in Wahrheit nie gegeben. So geht es durch die ganze polnische Geschichte. Die Namen wurden rückwirkend verändert, um dem neu erfundenen Volk und Land eine alte Vergangenheit zu geben, um Ansprüche zu stellen und Rechte fordern zu können. Warum geschah das?

Nach der Landnahme im Gebiet an Weichsel und Warthe suchte Dago-Mesico durch Eroberungen sein Reich zu erweitern. Er erlitt jedoch Niederlagen gegen die Wandalen in Pommern und die Heruler bei Usedom um Stettin. Das bewog ihn, sich freiwillig der schützenden Oberhoheit des deutschen Kaisers Otto I. des Großen, zu unterstellen. Das wiederum rief die römische Kurie auf den Plan, die darin eine Stärkung des deutschen Machtbereiches sah. Das Papsttum, das damals Weltherrschaftspläne verfolgte, sandte seine geistlichen Vertreter an den Hof des Normannenfürsten. Ihrem Geschick gelang es, daß Dago im Jahre 966 in die Taufe willigte und 967 in die von Rom ausgehende Missionierung. Es begannen die Kreuzzüge gegen die Wandalen Pommerns, Wandalen stehen gleichbedeutend für Wenden. Ein Volk der Wenden hat es nicht gegeben. Erst in späteren Jahrhunderten benutzte man das Wort Wenden, um daraus die „Slawen“ werden zu lassen.

Wenn die polnischen Bischöfe in ihrer Schrift „Wir gewähren Vergebung – Wir erbitten Vergebung“ von der polnischen Hierarchie mit der ersten Metropole in Gniezno und drei Suffraganbistümern Krakow, Wroclaw, Kolobrzeg sprechen, – was Krakau, Breslau und Kolberg heißen soll – dann muß man ihnen entgegenhalten, daß sie die Unwahrheit sagen und die Geschichte fälschen. Denn es gab keine polnische Hierarchie. Alle Bischöfe, alle Ordensleute, sämtliche Mönche waren Deutsche aus den Reichslanden. Wo sollte da eine polnische Hierarchie herkommen? Das Bistum Gnesen war den deutschen Bischöfen Jordan und Unger anvertraut und dem heiligen Adalbert von Prag geweiht. Wer begründete denn da die polnische Hierarchie? Gegen Ende der Regierungszeit des Daglingers im Jahre 990 schenkte Dago sein Reich dem Papst und nahm es als Lehen gegen Tributzahlungen von diesem zurück. Von diesem Zeitpunkt an setzte die unheilvolle Entwicklung ein, die später zur Bildung der deutschfeindlichen Basis Polen führen sollte. Auf deutscher Seite war man gegenüber dem Papst nicht argwöhnisch. Deutsche sind selten argwöhnisch, weil sie nämlich nicht so schlecht denken können, wie unsere Widersacher handeln.

Wir können die folgenden Ränke und Kämpfe der Söhne und Enkel des Normannenfürsten Dago-Mesico und der Romkirche übergehen, so interessant sie im einzelnen auch sind. Die Romkirche verstärkte ihr Interesse an der Christianisierung der restlichen Gebiete des Mesico-Reiches. Das ging natürlich nicht durch freiwillige Unterwerfung der germanischen Stämme vonstatten, sondern durch Gewalt und Krieg. Für die Bewohner gab es schließlich nur noch eins: Tod oder Taufe.

Es waren also Kämpfe zwischen Heiden und Christen und niemals zwischen Deutschen und Polen!

Die Heiden wurden damals ohne Ausnahme Sclavi genannt. d. h. Sklaven heidnischer Götzen. Nachdem sie die Taufe empfangen hatten. waren sie Christen. Das Wort Sclavi verlor seine Bedeutung und geriet in Vergessenheit. Erst in späteren Jahrhunderten bei der Übersetzung alter lateinischer Texte stieß man darauf und in Verkennung der ursprünglichen Bedeutung entfernte man aus dem Wort Sclavi das c, weil man das herabsetzende Sclavi, dabei an Arbeitssklaven denkend, als Beleidigung für die Betroffenen empfand. [p. 24]

Hier will ich einfügen, was D. Skobnol zu diesem Thema sagt:

Erst Ende des 18. Jahrhunderts erfanden deutsche Außenseiter den Wortbegriff S l a v e n. Mittels raffinierter „c“ – bzw. „k“ – Weglassung (Streichung) zurecht gefälscht aus (mönchslateinisch) s c l a v i sowie aus (spätgriechisch) S k l a b e n o i. Als „sklavi“ = Diener, Götzendiener, Teufelsanbeter bezeichneten Theologen, Gelehrte und Chronisten des Weströmischen, später Deutschen Reiches vom 9. bis 11. Jahrhundert a l l e noch „heidnischen“, Natur- und Götterkulten dienenden, noch nicht christianisierten Germanenmassen jenseits der Grenzen des christlichen W e s t-Reichs; d. h. (grob umrissen) etwa ostwärts der Elbe und nördlich der Donau, und zwar bis tief in den später „Polen“ genannten Ostraum hinein u n d bis zur Ostsee und ins Baltikum hinauf. Unter „Sklabenoi“ = desgl. Götzendiener, Teufelsanbeter verstand man im gleichen Zeitraum – von Byzanz, Konstantinopel, also dem Oströmischen Reich (Griechisches Kaisertum) aus gesehen – a l l e einer vielfältigen „heidnischen“ Kultwelt anhängend, noch nicht christianisierten, germanischen und artverwandten indo-germanischen Völkerschaften wie auch Stammesverbände turkmongolischer Herkunft im riesigen Gebiet jenseits der Grenzen des Christlichen O s t-Reiches; d. h. (grob skizziert) Mittel- und Ostbalkanraum und vor allem die Landmasse nördlich des Schwarzen Meeres bis zum Ural und zur Ostsee (spätere Ukraine, Rußland, Litauen). Bestellte „Historiker“ des 19. Jht. scheuten sich nicht, Dokumentenfälschungen gar an der Wurzel vorzunehmen, indem man in einigen ihnen zugänglich gemachten uralten Chroniken das verräterische „c“ bzw, „k“ mit Spezialwerkzeugen heraus radierte und die Buchstabenfolge kunstgerecht neu frisierte.

Wie hervorragend das gehandhabt wurde, schildert Wilhelm Kammeier in: „Die Fälschungen der deutschen Geschichte“. Ähnlich verhält es sich mit dem Namen „Polen“. Bis ins 13. Jh. hinein war der Begriff „Polen“ unbekannt. Das Wort „polani“ leitet sich her vom spätlateinischen Polani, Feldanwohner (oder Felderbebauer) und leitet sich ab – erstens: von „po“ = an, am, bei, und zweitens: vom germanischen „lan“ = Ackerhufe, Feld, Land. Deshalb auch heißt es seit jenen alten Zeiten im englischen Sprachraum nicht etwa „Polen“, sondern bis heute richtig Poland. Einen überzeugenderen Sprachbeweis für die rein germanische Abkunft dessen, was man unter Polen = lateinisiert Polonia = und slawisiert Polska versteht, gibt es nicht.

Das Gleiche gilt für Pommern, Pommerellen, es leitet sich ab vom spätlateinischen „pomerani“, d. h. Po-mer-ani = die am Meer hin Wohnenden = Meer-Anrainer. Das waren während des Mittelalters die im ganzen Ostsee-Südküstenraum, etwa von Greifswald bis Halbinsel Hela siedelnden Spätgermanenstämme, meist wandalischer Herkunft!

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Die Karte zeigt, was der wahnwitzige polnische Chauvinismus als „historische polnische Westgrenze“ forderte und heute noch sich anmaßt. Danach wären die gesamten Gebiete der Slowakei, der Tschechei, die deutschen Gebiete bis Dresden– Berlin – Ostsee und ganz Schlesien, Pommern, Westpreußen und Ostpreußen polnisch. Darüber hinaus spreizt der polnische Raubvogel „schützend“ seine Flügel weit in deutschen und russischen Volksraum.

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Diese Karte wurde als Propaganda-Postkarte in den dreißiger Jahren im In- und Ausland massenhaft verbreitet – mit Unterstützung der polnischen Staatsbehörden. Es war der Dank Polens dafür, daß Deutschland – durch seinen Sieg/Remis über das zaristische Rußland 1917- nach 100 Jahren wieder einen freien polnischen Staat ermöglichte.

In diesem Größenwahn sind und waren sich polnische Chauvinisten, Emigranten oder Bolschewisten einig. Die Karte trägt als Motto den Spruch des polnischen Dichters Adam Mickiewicz: „…und jeder von Euch hat in seiner Seele ein Korn künftiger Rechte und ein Maß künftiger Grenzen!“

Ende 2. Teil

Zum 3. Teil

Sie wollten das Deutsche Reich allein besiegen

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Dieses polnische Propagandabild zeigt Marschall Edward Rydz-Smigly in Siegerpose. Er wollte Deutschland allein besiegen und bis Berlin marschieren. Sowjetrussische Hilfe lehnte er strikt ab. Die Flugzeugformationen am Himmel wurden von der polnischen Kriegspropaganda in das Bild einmontiert. Es handelte sich dabei um einen Formationsflug deutscher Luftwaffenverbände anläßlich des Nürnberger Reichsparteitages 1937…

Also gefälschte Bild“dokumente“, um Macht vorzugaukeln.

Teil 3

… 

  Die Christianisierungskriege haben die eingesessene germanische Bevölkerung stark dezimiert. Die Mönche wollten aber Stützpunkte, also Klöster bauen, doch es gab kaum noch Arbeitskräfte dafür. Vor der Christianisierung waren es blühende Landschaften, danach verödeten sie: Über verfallene Burganlagen, Siedlungen und Höfe wuchsen nun Gras, Strauch und Baum. Kirche und Adel saugten das niedere Volk aus. Ein Handwerk gab es nicht mehr, Kaufleute ebenfalls nicht. Die Masse der „Landeskinder“ schrumpfte mehr und mehr, der Rest sank zu Sklaven, zu Kmeten (Leibeigene) herab.

Um Klöster bauen zu können, mußten die Zisterzienser geeigneten Nachschub beschaffen, und das geschah vollständig aus den deutschen Reichslanden. Man sicherte den Neusiedlern Privilegien aller Art zu und gab ihnen deutsche Rechte. Das brachte den gewünschten Erfolg. Bald umringten deutsche Dörfer die Klöster. Die christlichen Zuwanderer stärkten die christliche Macht. Das Reich dagegen ließ seine Bürger ziehen und unternahm nichts, um etwaige Rechte für sich zu sichern. Es versuchte nicht, die nun restlos von Deutschen aus dem Reich besiedelten- und kultivierten Gebiete sich einzuverleiben. im Gegensatz zu Rom, das die nun christlichen Gebiete für sich beanspruchte.

Die Arbeit der Siedler trug reiche Früchte. Meistens hatten sie Geld mitgebracht; sie gaben dem Land Ordnung und Recht, Sitte und Bildung. In dem verwüstet gewesenen Land wurden nun nach dem Bau der Klöster die Sümpfe trockengelegt, Wälder gerodet. Brüche und Moore urbar gemacht, Dämme geschüttet, Gräben gezogen, Kanäle gebaut, Wege und Brücken angelegt. An Stelle der alten Katen aus Lehm wurden Häuser aus gebrannten Ziegeln und Kalkmörtel errichtet. Der deutsche Bauer brachte den eisernen Scharpflug mit und führte die Dreifelderwirtschaft ein. Der Reichtum des Landes wuchs stetig. Es entstanden nach und nach die Kornkammern Deutschlands, die jedoch immer dann verödeten und verluderten, wenn die Deutschen drangsaliert und verjagt wurden und wenn polnische Kriege und Aufstände des nach und nach polnisch gewordenen Adels die Macht übernommen hatte.

Daß diese Gebiete einst eine hohe Kultur in jeder Hinsicht erlangt hatten, ist der beste Beweis dafür, daß sie deutsch waren, daß sie gar nicht polnisch gewesen sein können, da sie nach den erneut gelieferten Beweisen polnischer Unfähigkeit niemals eine Blüte erlebt hätten.

Unter dem Beistand der Zisterzienser siedelte sich auch das Handwerk im Mesico-Reich an. Zuerst im Bereich der Klöster, dann auch außerhalb der Klostermauern. So entstanden die Dörfer und Städte, die Zünfte und die Gilden. Es folgten die Patrizier und Kaufherren aus dem Reich, der Handel blühte im Lande an Weichsel und Warthe. Bis ins 15. Jahrhundert hinein stellten die Deutschen den größten Teil des Adels und der Kirchenfürsten, ihnen unterstand das Siedlungswesen, sie gründeten nicht nur Klöster sondern auch Handelsplätze. Deutsch war die Umgangssprache und die Schrift und deutsch die Namen, deutsch das Recht. Die Zisterzienser besaßen zudem das Privileg, nur Kölner Bürger in ihrem Orden aufzunehmen. Nur in Ausnahmefällen konnten Angehörige von Stifterfamilien Eingang und Aufnahme im Orden finden.

Die Polen haben nie etwas zum Aufbau dieses Landes an Weichsel und Warthe beigetragen, denn erstens gab es sie damals noch nicht und zweitens, als es sie dann gab, waren sie unfähig dazu. Die Polen sind kein schöpferisches Volk, sondern ein vom Klerus niedergehaltenes und unterdrücktes Volk, das sich nicht entfalten konnte, das nicht einmal geschenkten oder eroberten Besitz erhalten konnte. Wir erleben es ja zur Zeit wieder, wie nicht nur die Landwirtschaft in den früheren deutschen Ostgebieten, sondern auch die Industrie, die Bergwerke und der Handel in nur einigen Jahrzehnten zugrunde gerichtet wurden, was in Jahrhunderten aufgebaut worden war. Das lag nicht nur an der sowjetischen Unterdrückung, das lag am Unvermögen der polnischen führenden Schichten.

Die Gebiete an Weichsel und Warthe waren rechtmäßiger Besitz des Deutschen Ritterordens geworden. In den Kämpfen um die Christianisierung der Prussen, die harten Widerstand leisteten, warb der damalige Herzog Konrad von Masowien um den Beistand des Ordens. Nach anfänglichem Zögern war dieser dazu bereit, doch nur nach Zusage einer Gegenleistung. Diese Gegenleistung bestand darin, daß der Herzog ihm für die Hilfe das ganze Culmerland und alle noch zu erobernden Gebiete auf ewige Zeiten zu ewigem Besitz übereignete. Diese Übereignung besiegelte Papst Gregor IX. in der Goldenen Bulle zu Rimini im Jahre 1234.

Die Polen aber unterschlagen diese Landübereignung vollkommen. Sie müßten sonst zugeben, daß sie – wenn sie als Volk damals schon existent waren – diesen Vertrag gebrochen haben, als sie sich das Land gewaltsam aneigneten. Ohne diesen Übereignungsvertrag stellen sie den Deutschen Orden als gewaltsamen Eindringling dar, gegen den sie sich rechtmäßig zur Wehr setzten. Schon diese eine falsche Darstellung der Geschichte auch in deutschen Geschichtsbüchern zeigt, welches Unheil Geschichtsfälschungen anrichten. Daß man Kämpfe zwischen Heiden und Christen als Kriege zwischen zwei Völkern ausgegeben hat und eine rechtmäßig zustande gekommene Landerwerbung totschweigt, hat im Laufe der Jahrhunderte dazu geführt, daß ehemals artverwandte Menschen zu Todfeinden wurden. War das beabsichtigt? Leider müssen wir mit „ja“ antworten. Warum geschah das?

In allen Gemarken der streitenden Fürsten verständigte man sich in den verschiedenen deutschen Mundarten, denn alle Fürsten und Könige waren samt ihren Gemahlinnen germanischer Herkunft, alle Bischöfe der Gnesener Erzkirche waren es ebenfalls. Die Prämonstratenser und die Zisterzienser Mönche waren samt und sonders aus dem Reich gekommen, alle Obrigkeit lag in deutschen Händen und alle Siedler waren deutsch. Doch der Oberhirte in Rom war es nicht und er sah seine Macht begrenzt durch die Deutschen. Er fürchtete das Übergreifen des weltlichen und geistlichen deutschen Einflusses.

So suchte er nach Mitteln und Wegen, das zu unterbinden. Dabei leisteten ihm die Bischöfe aus der Engelsburg die schuldige Hilfe, während sie ihrerseits sich auf die Gefolgschaft der Mönche und des niederen Klerus verlassen konnten. Man fand den Weg und man fand das Werkzeug.

Ich will hier einen Absatz aus dem Buch „Slawenlegende“ von Lothar Greil einfügen, der uns schildert, wie es zur Geburt des polnischen Volkes und Landes gekommen ist. Es ist wirklich eine Geburt aus der Retorte:

Es galt vor allem, die Ansiedler von direkten Bindungen an die alte Heimat zu lösen. Weil es aber in den herrschaftspolitisch zersplitterten und nur mittels drakonischer Gewalt zusammengehaltenen Provinzen des Mesico-Reiches an jeglichem Zusammengehörigkeitsgefühl mangelte, ging man daran, den künstlichen Grund für eine eigene Volks-und Staatsidee zu legen. Wer immer auch in den Grenzen des noch behaupteten Hoheitsgebietes der Senior-Ratsherren von Krakau lebte, sollte erfahren, daß es keine völkischen, politischen und kirchlichen Gemeinsamkeiten mit den im Deutschtum aufgehenden übrigen Germanen geben durfte. Im Einvernehmen mit der Kurie begab sich Vinzenz Kadlubek – seit 1208 Bischof von Krakau – im Jahre des Heils 1218 in die Klausur einer Zelle des Zisterzienser-Klosters Klein-Morimund (Andreöw) und schrieb dort seine „chronica polonorum“ in lateinischer Sprache nieder. Dieser Mann, der als Deutscher eigentlich Wolf Gottlobonis hieß (also Wolf, der Sohn des Gottlob), erfand den Begriff „Polen“ ebenso wie die Sage von den „Lechen“, den sogenannten „Urpolen“, und ihrem „plastischen“ Fürstengeschlecht. Das phantasievolle Werk strotzt nur so von Erfindungen und Tatsachen widrigen Behauptungen, was jedoch kein Hindernis dafür war, ihm propagandistisch eine enorme Bedeutung zu unterlegen. Natürlich wagte auch später niemand mehr, einen christlichen Bischof als Betrüger und Fälscher anzuprangern. Und weil ein „Gottesmann“ eben stets die Wahrheit spricht, fiel es nicht einmal gelehrten und klugen Männern ein, an einem derartigen „Zeugnis“ zu rütteln. Auf diese Weise wurde eine der erstaunlichsten Geschichtslügen zum historischen Tabu. Obwohl von der ernstzunehmenden Forschung längst vollinhaltlich in den Bereich der Fabeldichtung verwiesen, bildet die Schrift Kadlubeks noch heute das Fundament nicht nur polnischer, sondern auch diesbezüglicher deutscher Geschichtsschreibung. Alle Welt plappert das Märchen nach und faselt von „Polen“, die es damals ebensowenig wie einen gleichnamigen Staatsbegriff gab, von „Plasten“, wenn man von Dago oder seinen Nachkommen spricht, und natürlich von „Slawen“, die anstelle der tatsächlich ansässigen Germanen im heutigen polnischen Raum gehaust haben sollen. Daß zu Lebzeiten des Vinzenz Kadlubek in allen Provinzen des Mesico-Reiches ausschließlich germanische Dialekte gesprochen wurden, die auch jeder damalige Westdeutsche verstehen konnte, wird verschwiegen und ist daher weithin unbekannt.

Trotzdem dauerte es lange, bis die neue Sprache vom Volk und Adel angenommen und anerkannt wurde. Bis ins 15. Jahrhundert hinein konnte sie nicht richtig Fuß fassen. Es steht geschichtlich einwandfrei fest, daß z. B. die Stadt Krakau bis ins 15. Jahrhundert nahezu völlig deutsch war, ebenso Warschau.

[p. 32] Dies sind die Hauptstädte Polens und trotzdem waren sie überwiegend deutsch, trotz allen anderen polnischen Behauptungen. Und bis Ende des 18. Jahrhunderts werden weder in der profanen noch in der kirchlichen Geschichtsschreibung völkische Gegensätze erwähnt, die im Mittelalter zwischen Rhein und Weichsel vorhanden gewesen wären.

Obwohl alle geschichtlichen Beweise fehlen, stellen die Polen ihre Geschichte so dar, daß sie auf ein tausendjähriges Bestehen des Staates zurückblicken. Und die sonst so überaus gründlichen Deutschen helfen ihnen dabei, zum Teil sicher unwissentlich, zum Teil aber leider wissentlich. Der erste Fälscher war – wie wir lesen konnten – der Deutsche Wolf Gottlobonis, der als Vinzenz Kadlubek auf dem Bischofsstuhl in Krakau saß. Aber diese Fälschung allein hätte wohl nicht die verheerenden Folgen gehabt, hätten sich nicht im 18. Jahrhundert weitere Deutsche bemüht, die vergessenen Wenden als Slawen auferstehen zu lassen. Grundlegend für den nächsten Schwindel wurde der deutsche Theologe August Schlözer (1738 – 1809), der in russischen Diensten stand und der seinem Dienstherrn, dem Zaren, zuliebe und als russischer Geschichts- und Sprachwissenschaftler in Petersburg bei der Erforschung der glagolitischen Kirchensprache diese in ein System gebracht und das Wort Slawen erfunden hätte. Diese Erfindung Schlözers beeinflußte den deutschen Theologen Johann Gottfried Herder, der sich mit dem Ausgraben alter Volkslieder verschiedener Völker, besonders aber der „Slawen“ einen Namen gemacht hat. Er fand die Wenden und die Sorben und eine Kultur der „Slawen“. Die Polen wissen, was sie ihm zu verdanken haben, denn sie erweisen ihm Dankbarkeit – wohl die einzige polnische Dankbarkeit in der Geschichte – indem sie die Anlagen an seinem Denkmal in Mohrungen/Ostpreußen, seiner Geburtsstadt, pflegen.

Die Polen müssen ihre angeblich tausendjährige Geschichte natürlich auch anfüllen mit großen Ereignissen und großen Männern. Da sie kaum etwas vorzuweisen haben, was sie der Welt gegeben hätten, annektieren sie einfach große Deutsche und geben sie als Polen aus. Ich will nur einige nennen, die hervorragendsten und von denen die ganze Welt weiß, daß es Deutsche waren und die Polen es trotzdem wagen, sie als Polen auszugeben. Sie machen sich lieber lächerlich, als die Wahrheit zuzugeben. Wenn sie nur prahlen können, manchmal wird es ja doch geglaubt.

Nikolaus Kopernicus! Weil dieser Große in Thorn an der Weichsel geboren war und Thorn polnisch Toruń heißt, muß er zwangsläufig ein Pole sein. Er war eine Zierde der polnischen Wissenschaft. Und weil ihnen die Beweise dafür fehlen, ersetzen sie diese – sehr einfach – mit der Behauptung:

Griechenland und Rom sind nicht mehr, sie existieren nur noch durch Homer und Virgil, erlauben Sie, daß Polen durch den Kopernikus existiere. Kopernikus ist die Ehre der Nation, der Ruhm der Polen!

Diesen verbrieften Größenwahn der Polen und diese Anmaßung habe ich der Broschüre von Rudolf Trenkel, meinem Thorner Landsmann, entnommen „Polens Schuld am 2ten Weltkrieg“. Glaubt es jemand in Deutschland und anderswo? Kann denn ein Gelehrter, dem die polnische Sprache bis an sein Lebensende fremd geblieben ist, von dem nicht ein einziges polnisches Wort überliefert ist, ein Pole sein?

Auch der deutsche Astronom Johannes Hevelius wird – weil er in Danzig geboren war – einvernahmt und in einer Bildtafel, die die verschiedensten polnischen Köpfe zeigt, mit einbezogen.

Genauso verhält es sich mit dem Nürnberger Bildhauer Veit Stoß. Ihn geben die Polen als Wit Stwosz aus, weil er zur Zeit, als er die großen Bildwerke für das Krakauer Königsschloß schuf, natürlich in Krakau gelebt hat. Selbst die höchsten Kirchenvertreter, der verstorbene Primas von Polen Stefan Wyszynski und der ehemalige Papst Karol Wojtyla haben sich nicht geschämt, ihn Wit Stwosz zu nennen, „der seine Kraft und Inspirationen aus der polnischen Umwelt, der polnischen Kultur und Landschaft erhalten“ haben soll. Und das, obwohl sie einige Zeilen vorher gesagt hatten, daß man den Deutschen ihre Namen und ihre Art gelassen habe, daß man ihnen nichts genommen hätte.

Polen hat alles aus deutscher Hand erhalten und gerade das ist der Grund für ihren grenzenlosen Haß. Sie haben Minderwertigkeitsgefühle und wissen es nicht. Deshalb eignen sie sich alles an, was ihnen begehrenswert erscheint, sie wollen nicht zugeben, daß sie so unendlich viel den Deutschen verdanken, daß sie ohne deutsche Hilfe nichts sind. Selbst ihr epochales Wörterbuch der polnischen Sprache stammt nicht von ihnen selbst, sondern von dem in Thorn geborenen Deutschen Prof. Samuel Gottlieb Linde, der Präses und Leiter des Warschauer Lyzeums und polnischer Sprachwissenschaftler war (1771 – 1847) und der die polnische Sprache erst als Erwachsener erlernte.

Es gab aber auch Polen, die durchaus wußten, was sie Deutschland zu verdanken hatten. Der ehemalige polnische Staatschef Josef Pilsudski hat es seinen Landsleuten einmal im Zorn gesagt, daß das neue Polen nicht aus eigener Kraft, sondern aus dem Blut im Kampf gefallener deutscher Soldaten erwachsen ist. Dafür haben sie ihn auch gehaßt. Trenkel zitiert in „Polens Schuld am 2-ten Weltkrieg“ 1920 – 1939″ die Worte Pilsudskis aus dem Jahre 1922:

Mein Stolz schweigt vollkommen, wenn ich daran denke, daß nicht wir, nicht die Polen und nicht unsere Bemühungen diese gewaltige Umwälzung herbeigeführt haben, wenn man mich heute in Krakau, in Wilna oder in Posen mit Kanonensalven begrüßen kann, die polnische Nationalhymne ertönt und der polnische Soldat präsentiert.

Später sagte er ihnen einmal:

„Was habt ihr aus diesem Staat gemacht? Ein Gespött habt ihr daraus gemacht.“

Wir müssen uns erinnern, daß 1916, mitten im ersten Weltkrieg, das polnische Königreich von Deutschland mit allem Prunk und Glanz wiedererrichtet wurde.

Um die Zusammenhänge zu verstehen, sei die historische Entwicklung der Vergessenheit entrissen.

Polen (Kongreßpolen) war ein Teil des zaristischen Rußlands, in zehn russische Gouvernements eingeteilt. Bereits im Jahre 1915 waren die deutschen und die österreichischen Truppen im Kampf gegen Rußland bis an die Grenzen von Kongreßpolen gegen Osten gelangt. Der deutsche Reichskanzler, von Bethmann-Hollweg, hat in seiner Reichstagsrede vom 19. August 1915 den Polen eine glückliche Zukunft angeboten, als er ausführte:

„… Unsere und die österreichisch-ungarischen Truppen haben die Grenzen von Kongreßpolen gegen Osten erreicht, und beiden fällt die Aufgabe zu, dasLandzu verwalten.

…ich hoffe, daß die heutige Besetzung der polnischen Grenzen gegen Osten den Beginn einer Entwicklung darstellen wird, die die alten Gegensätze zwischen Deutschen und Polen aus der Welt schafft und das vom russischen Joch befreite Land einer glücklichen Zukunft entgegenführen wird, in der es die Eigenart seines nationalen Lebens pflegen und entwickeln kann…“

Und die feierliche Proklamation im alten polnischen Königschloß zu Warschau verlas im Auftrag des deutschen Kaisers der General-Gouverneur, General der Infanterie von Beseler am 5. November 1916.

Auch das polnische Danktelegramm an Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Franz Josef I. vom 5. November 1916 ist erhalten. Ich zitiere:

„An diesem Tage, wo das polnische Volk erklärt, daß es frei sei und einen selbständigen Staat mit eigenem König und eigener Regierung erhalten wird, durchdringt die Brust eines jeden freiheitsliebenden Polen das Gefühl der Dankbarkeit gegen diejenigen, die es mit ihrem Blute befreit und zur Erneuerung eines selbständigen Lebens berufen haben…

Daher senden wir den Ausdruck unserer Dankbarkeit und die Versicherung, daß das polnische Volk seinen Bundesgenossen die Treue zu bewahren imstande sein wird…“

(Zitiert aus „Die unbewältigte Heuchelei“ von Kurt Relle.)

Wie schnell war die polnische Dankbarkeit verflogen, daß sich Marschall Pilsudski bereits 1922 gezwungen sah, die Polen daran zu erinnern, daß nicht sie selbst es waren, die die gewaltige Umwälzung herbeigeführt haben. Dankbarkeit und Treue gegenüber denjenigen, die Polens Befreiung von russischer Knechtschaft mit ihrem Blut erkauften, sind Vokabeln, die nicht im polnischen Lexikon stehen.

Der blutige Terror in Oberschlesien unter den Korfanty-Banden tobte schon 1919 bis 1923. Damals wie heute verschweigen die Polen die deutsche Großtat, ohne die sie wahrscheinlich niemals zu einem freien Staat gekommen, sondern unter Rußlands Joch geblieben wären, vollständig!

Ich bringe die heutige polnische Geschichtsschreibung über den Ablauf der Geschehnisse von 1915/16.

„Der Ausbruch des ersten Weltkrieges belebte die Hoffnungen der Polen… 1915 besetzten deutsche und österreichisch-ungarische Truppen die von Rußland annektierten Gebiete. Der sich in die Länge ziehende Krieg und das damit verbundene Fehlen von Reserven waren der Grund dafür, daß die Mittelmächte im November 1916 einen Akt über die geplante Schaffung eines von ihnen abhängigen Polnischen Königreiches herausgaben. Sie beriefen auch die Organe des künftigen Staates, anfänglich den Provisorischen Staatsrat, dann den Regentenrat. Jedoch die Rechnung, auf diese Weise Freiwillige für die geplante Armee zu bekommen, ging nicht auf. Immer deutlicher wurden außerdem die imperialistischen Pläne der neuen Herren dieser polnischen Gebiete sichtbar. Die teilweise Berücksichtigung der polnischen Postulate (die Frage der Sprache, Schaffung eines polnischen Schulwesens) hinderte sie nicht daran, das Land systematisch zu plündern, es seiner Lebensmittel und Rohstoffe zu berauben und seine Industrie zu zerstören. Die brutalen Methoden und die Verschleppung von Hunderttausenden zur Zwangsarbeit riefen immer mehr um sich greifenden Unwillen und Widerstand hervor…

Am 7.November 1917 wurde in Rußland die kapitalistische Regierung von revolutionären Arbeitern und Bauern gestürzt. Eine neue Etappe der Menschheitsentwicklung begann. …Eine Partei kam an die Macht, die die schon 1903 von Lenin formulierte Losung vom Selbstbestimmungsrecht verkündete und ohne Vorbehalte das Recht Polens auf Unabhängigkeit anerkannte…….

Einige Tage nach der Regierungsbildung wurden, teilweise auf dem Wege des bewaffneten Kampfes, die Deutschen aus Warszawa und aus den übrigen Teilen des Königreichs vertrieben. In der Hauptstadt entstand die zentrale Leitung des unabhängigen Staates. An seiner Spitze stand als provisorisches Staatsoberhaupt Josef Pilsudski, der aus einem deutschen Gefängnis befreit worden war. Die befreiten Gebiete waren von einer über eine Million Soldaten zählenden deutschen Armee umzingelt, die im Osten Europas weiterhin eine starke militärische Kraft bildete. Daher ging auch die Befreiung der Westgebiete Polens unter schweren Kämpfen vor sich.

In der Endphase des Krieges kämpften an der Westfront sieben gut geschulte und gut ausgerüstete polnische Divisionen unter dem Oberbefehl von General Josef Haller gegen die Deutschen.“

Diese Schilderung ist vom ersten bis zum letzten Wort erlogen. Weder die Mittelmächte noch Lenin haben irgendetwas für die Wiedererstehung des polnischen Staates getan. Weder die Mittelmächte noch andere neue Herren (!) der polnischen Gebiete haben geplündert und geraubt oder Industrien zerstört oder Hunderttausende Polen in die Zwangsarbeit verschleppt. Und Josef Pilsudski hat niemals in einem deutschen Gefängnis gesessen, er konnte deshalb auch nicht von dort befreit worden sein. Pilsudski saß in russischen Gefängnissen und in Sibirien. Er hat ja nie in den deutschen Ostprovinzen gelebt, sondern im damaligen Kongreßpolen, das unter russischer Oberhoheit stand. Er kämpfte im Untergrund gegen die zaristische Unterdrückung Polens und wurde deshalb von den Russen mehrmals interniert. Zu Beginn des Krieges kämpfte er auf deutscher Seite für ein unabhängiges Polen. Doch die polnische Dank- und Treuebekundung von 1916 war schnell vergessen, denn schon im Sommer 1917 sah sich die Reichsregierung gezwungen, Pilsudski als Kriegsgefangenen in Gewahrsam zu nehmen. Auf der Festung Magdeburg wurde er als Offizier mit allen Ehren behandelt, wie das auf deutscher Seite üblich war. Haben die Polen ihn von dort herausgeholt und befreit? Tüchtige Polen!

In den Wirren des Zusammenbruchs 1918 haben die Deutschen ihn nach Polen gebracht. Aber ohne polnische Heldentaten gibt es keine polnische Geschichte. Man kann auch polnische Lügen dazu sagen.

Auch an der Zerstörung von Industrien hatte man gar kein Interesse, denn man hatte ja ein Polen gewollt. Aus dem gleichen Grunde brauchten die Deutschen auch nicht unter schweren Kämpfen aus Warschau vertrieben zu werden. Aber die polnischen Helden möchten wenigstens nachträglich gegen eine Millionen starke Armee der Deutschen siegreich gewesen sein. 1n ihren Wunschträumen und in ihrem Haß gegen alles, was deutsch ist, erfinden sie die niederträchtigsten Verleumdungen, an denen auch nicht die Spur einer Wahrheit hängt. Hunderttausende deutsche Soldaten haben ihr Blut für die Freiheit Polens vergossen, aber dieses undankbare Volk lügt frech, es hätte seine Freiheit Lenin zu verdanken.

In diesem Lügenbericht ist auch erwähnt, daß „die gut ausgerüsteten polnischen Divisionen“, die in der Endphase des Krieges noch gegen Deutschland kämpfen mußten, unter dem Oberbefehl des Generals Josef Haller standen. Dem möchte ich die Ausführungen der Zeitschrift „Waffenjournal“ gegenüberstellen, um zu zeigen, wer dieser General war. Die Zeitschrift berichtet, daß 1918, nach der Wiedererrichtung Polens, das polnische Offizierkorps zu 90% aus früheren in der österreichischen und in der deutschen Armee gedienten Offizieren gebildet wurde. Auch die polnische Kavallerie entstand praktisch aus den alten österreichisch-galizischen Reiterregimentern der k. u. k.-Armee. Hier gab es in der ersten Zeit immer noch deutsche Kommandos, bis sich eine eigene polnische Kommandosprache gebildet hatte. Also auch hier haben die Polen nichts Eigenes vorzuweisen, sondern ihren Staat und sogar die Offiziere aus deutschen Händen übernommen. Und wie alt kann denn ein Volk sein, wenn es 1920 noch keine gefestigte eigene Sprache hatte und fremde Offiziere in eigene Dienste übernahm? Unter diesen aus der k. u. k.-Armee übernommenen Offizieren befand sich auch der spätere polnische General Josef Haller, Sproß einer österreichischen Edel-Familie (Edler von Haller). Er war – ich erinnere mich gut – später ein Gegenspieler Pilsudskis.

Ich will hier gleich noch andere deutschblütige Generale anführen, z. B. den General Anders, der nach der Niederlage Polens von 1939 aus den im Elsaß in großer Zahl ansässigen Polen eine Einsatztruppe bildete und auf französischer Seite gegen Deutschland kämpfte: Die Franzosen haben diese polnische Legion an den brenzlichsten Stellen verheizt, so daß es danach im Elsaß nur noch polnische Witwen und Waisen gibt. Und es gab im polnischen Heer einen besonders berühmten deutschen Namen, der auch bei uns unvergessen ist, den ehemaligen k. u. k. – Ulanenrittmeister Julian Rommel, nach 1920 und 1939 Kommandeur des Militärbezirks Posen. Julian Rommel gehört zum Zweig der süddeutschen Rommel-Familie, die mit August dem Starken nach Polen ging. Der polnische Rommel soll dem deutschen Feldmarschall Rommel ziemlich wesensgleich und ähnlich gewesen sein. Desgleichen gab es einen polnischen Admiral von Unruh, dessen Sippe deutschen Ursprungs ist, und viele andere mehr. Wir wollen bei dieser Aufzählung polnischer Patrioten auch nicht den Außenminister Josef Beck vergessen, der ebenfalls deutschen Blutes war, wie der Name sagt.

Die Zeitschrift „Waffenarsenal“ berichtet aber auch, daß es bei Kriegsausbruch 1939 in Polen einen Bestand von rd. 300.000 M12-Pistolen gab, wie sich nach der Besetzung Warschaus aus den Akteneinsichten durch die deutsche Wehrmacht ergab. Diese 300.000 Armeepistolen waren die Hälfte aller in den österreichischen Steyr-Werken hergestellten M12-Armeepistolen, die nach 1918 in polnischen Besitz gelangten. Man sieht, die Deutschen haben sogar für die Bewaffnung ihrer späteren Feinde gesorgt. Deutsche waren also immer und überall dabei, wenn es galt, für die Rechte oder Scheinrechte anderer Völker zu kämpfen. Die Polen danken es uns mit abgrundtiefem Haß, sie vereinnahmen die Menschen, die sie brauchen und hassen und verfolgen deren Brüder. Ob die Deutschen das jemals zur Kenntnis nehmen werden? Oder liegt das Sich-verströmen für andere in ihrem Blut? Dann wären wir auf lange Sicht dem Untergang geweiht, dann saugen uns die fremden Völker auf.

Die Polen verdrängen alles, was zu Gunsten Deutschlands spricht, weil sie selbst so wenig haben, auf das sie stolz sein könnten. So erfinden Sie die unglaublichsten Märchen und Verleumdungen. Im Jahre 1977 ist im Verlag Interpress in Warschau ein über 700 Seiten dickes Buch unter dem Titel P O L E N erschienen. Es ist für den, der sich auskennt, eine Fundgrube polnischer Lügen. Das Buch ist eine staatlich genehmigte Übersetzung ins Deutsche, in der jedoch sämtliche Namen polnisch erscheinen. Damit will man dem Leser suggerieren, daß es diese Namen bereits vor Jahrtausenden gegeben hat.

In diesem Buch werden alle Aufbauarbeiten, alle Leistungen der Deutschen den Polen zugeschrieben, denn sie geschahen ja unter polnischen Königen. Und man brüstet sich mit einer sehr hohen Kultur. Man lügt nicht so ganz offen, wie im Falle Kopernicus oder Linde oder Veit Stoß, man verschleiert es ein wenig, indem man sagt:

Unter dem König Kazimierz Wielki wurde die Dreifelderwirtschaft eingeführt und es wurden die ersten Steinhäuser erbaut. Kazimierz Wielki habe ein hölzernes Polen übernommen und ein steinernes hinterlassen. Dafür wurde er Kazimierz Wielki genannt d. h. Kasimir der Große. Und das ist nicht einmal gelogen, das war tatsächlich der Fall. Aber man verschweigt, daß das steinerne „Polen“, das damals noch gar nicht existent hatte, von den fleißigen deutschen Siedlern aufgebaut wurde, die auch die Dreifelderwirtschaft einführten und den eisernen Pflug mitgebracht hatten. Die Deutschen werden nur eben so am Rande erwähnt und zwar so, daß sie zu der Urbarmachung des Landes wenig beigetragen haben.

Genau das, was auf die Polen zutrifft, will man den Deutschen in die Schuhe schieben. Das kann doch nur deshalb geschehen, weil man seine Minderwertigkeitskomplexe nicht erkennt oder nicht wahrhaben will.

Deshalb ist dieser 700-seitige Wälzer durchaus nicht so harmlos, wie man vielleicht annehmen mag. Denn nur der Kenner der polnischen Geschichte erkennt auch die Lügen und Verdrehungen. Der geschichtliche Laie, besonders der gutgläubige Deutsche, der gar nicht so schlecht denken kann, wie hier gelogen wird, wird die Fälschungen nicht wahrnehmen. Die Übersetzung ist zudem für den Fremden bestimmt, der ohnedies nicht viel von Polen weiß. Das Original in polnischer Sprache aber vermittelt den Polen, besonders den jungen, die keine Vergleichsmöglichkeiten haben, die gleichen Fälschungen und Lügen. Und das ist das Üble an der Sache, denn hier wird der Grund gelegt für neue Unwahrheiten, neue Geschichtsfälschungen, die die jetzige Generation an die zukünftigen Generationen bereits als unumstößliche Wahrheiten weitergibt. Die junge Generation erfährt aus diesem Buch nicht eine einzige gute Tat der Deutschen, ganz gleich um welches Jahrhundert es sich dabei handelt; sie erfährt nur, welch hervorragend heroisches, edles, humanes, wissenschaftlich hoch gebildetes Volk die Polen seit Beginn ihrer Staatlichkeit waren und geblieben sind. Die größten Künstler, die größten Baumeister, die größten Wissenschaftler aller Sachgebiete nennen sie ihr eigen. Zum Beispiel: Die erste Herztransplantation am Menschen wurde in Warschau vorgenommen, die größten Baumeister haben die „polnische“ Architektur der Gotik erschaffen, die berühmten Schulen der Archäologie haben die hervorragendsten und weltbekannten Archäologen hervorgebracht, und sie haben die interessantesten und wertvollsten Ausgrabungen der Welt durchgeführt. In der Gegenwart haben die Polen niemals große Leistungen hervorgebracht, sie haben immer versagt und den Staat abgewirtschaftet, aber in der Vergangenheit wachsen sie stets über sich selbst hinaus. Da ist der Phantasie keine Grenze gesetzt.

Und in diesem 700-seitigen Wälzer ist ja auch so viel Platz, so viel Papier zu bedrucken, daß man auch die ausgefallensten Wunschträume als historische Gegebenheiten schwärmerisch ausmalt. Sie bedenken nicht einmal, daß sie sich lächerlich machen. Ich will einige Beispiele nachstehend wiedergeben. Wir erfahren gleich am Anfang folgende Geschichte:

„Schon vor der Entstehung des polnischen Staates fand man menschliche Spuren auf polnischem Boden.Vor 50.000 Jahren hat es schon einen mittelpolnischen Gletscher gegeben. Nachdem sich dieser zurückgezogen hatte, tauchten die ersten Siedlungen des Neandertalers in den Grotten bei Zawiercie und Ojców auf (das sind Salzbergwerke in den Beskiden). Während des Rückganges der Eiszeit reichten die Siedlungen der Jäger der jüngeren paläolithischen Kultur bis in das nördliche Malopolska. Auf den Sandhügeln von Mazowsze sind Spuren von Jägerlagern erhalten geblieben, die vor etwa 14.000 Jahren entstanden sind. Die Bewohner der Siedlungen der jüngeren Steinzeit begründeten die Kultur der Verzierungen von Tongefäßen, die Bandkeramik genannt wurden. Sie bewohnten vor allem Lößboden in Südpolen, Slask, Malopolska und die Gegend von Lublin. Allmählich drangen die Siedlungen der Viehzüchter weiter vor, so z. B. bis Kujawy und das Gebiet um Pyrzyce in Pomorze Zachodnie. In Malopolska entstanden Feuersteingruben. Die größte der Gruben war der Untertagebau in Krzemioni Opatowskie. Die Feuersteinwerkzeuge aus diesen Gruben und aus den Steinbrüchen von Dolny Slask und am Fuße des Berges Sleza verbreiteten sich über die mittelpolnische Tiefebene. U.s.w.

Ich glaube, das genügt als Anschauung für den Unsinn.

Ja, sie können nicht auf dem Boden des Realen bleiben, ihre Phantasie greift weiter, sagt der polnische Professor Limanowski. Haben sie erst ein Stückchen Land in den Händen, wollen sie die ganze Welt. Und nun greifen sie auch schon danach.

Aber das seltsame ist, so verrückt und anmaßend sie sind, es finden sich immer irgendwelche einflußreichen Leute, die diese Märchen weiterverbreiten. Da erscheinen bereits Artikel in deutschen Zeitungen, die von der polnischen Bandkeramik berichten. Die Erfindung der glagolitischen Kirchensprache als neue polnische Umgangssprache hat immerhin fast 300 Jahre gebraucht, bis sie zum Teil Sprachwirklichkeit wurde. Ich fürchte, jetzt wird es nicht so lange dauern, bis das Wissen um die polnische Bandkeramik und den polnischen Neandertaler Allgemeingut geworden sein wird.

Zum 4. Teil

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Teil 4.

Zweites Beispiel:

Der plötzliche Überfall des böhmischen Herzogs Bretislav I. im Jahre 1038 oder 1039 auf Wielkopolska führte zur Plünderung derwichtigsten Städte des polnischen Staates (Gniezno, Poznań und andere). Śląsk wurde vorübergehend von Böhmen besetzt. Durch den Verlust von Pomorze wurde der damalige polnische Staat von der Ostsee abgeschnitten. Mit dem Wiederaufbau des geschwächten Staatswesens wurde in Malopolska begonnen. Der Sitz des Herrschers wurde aus den Städten der Polanen nach Krakowverlegt. Krakowwar nämlich enger mit den Zentren des aktiven politischen Lebens in West- und Osteuropa verbunden.

Nun steht aber geschichtlich einwandfrei fest, daß Krakau vor dem Mongolensturm im Jahre 1241 von Deutschen bewohnt und nur ein Burg- und Marktflecken war, der von den Mongolen zerstört und niedergebrannt wurde. Die Deutschen bauten Krakau wieder auf und erhielten im Jahre 1257 vom Landesherrn das Privileg, daß nur Deutsche als Bürger aufgenommen werden durften. 1259 wurde es noch einmal von den Mongolen erobert. Der polnische Historiker Ptaśnik bezeugte, daß Krakau noch im 15. Jahrhundert „nahezu völlig deutsch“ war.

Die Polen aber verbreiten nun die Mähr, daß der Sitz des Herrschers aus den Städten der „Polanen“ bereits 1039 nach einem böhmischen Überfall nach Krakau verlegt wurde. Im Jahre 1039 gab es weder ein Wielkopolska noch ein Malopolska noch die Stadt Krakow, da diese ja erst nach dem Mongolensturm 1241 aus dem unbedeutenden Marktflecken sich zur größten Stadt der Region zu entwickeln begann, dazu mit dem Privileg, nur deutsche Bürger aufnehmen zu dürfen. Zwischen der polnischen Mähr und der geschichtlichen Wirklichkeit liegen immerhin 200 Jahre.

Wie verhält es sich nun mit den behaupteten:

„…berühmten polnischen Ausgrabungen, die zu den wichtigsten Zentren der Archäologie in der Welt geworden sind, geführt von einem der „bedeutendsten Gelehrten“ des 20. Jahrhunderts aus der „berühmten“ archäologischen Schule des Josef Kostrrewski. Er hat durch Ausgrabungen die ursprüngliche und ununterbrochene Anwesenheit slawischer Stämme in den Einzugsgebieten von Oderund Weichsel sowie in Pomorre nachgewiesen. Er hat bedeutungsvolle Untersuchungen der uralten Kultur der Slawen durchgeführt – u. a. Der berühmten Wehrsiedlung in Biskupin, ein Zeugnis der Lausitzer Kultur der frühen Eisenzeit – und sein ganzes Leben hindurch mit den chauvinistischen Konzeptionen einiger deutscher Archäologen polemisiert (als Polen von den Hitlerfaschisten besetzt war, stand sein Name deshalb auf der Liste der von der Gestapo besonders gesuchten Personen.)

Josef Kostrzewski hat eine umfassende Synthese der Ergebnisse von Archäologie, Geschichtswissenschaft, Anthropologie, Sprachwissenschaft und Ethnographie vorgenommen und nachgewiesen, daß die Bevölkerung der Lausitzer Kultur (seit der Bronzezeit) zu den Urslawen gehört hat. … Gleichzeitige und spätere Untersuchungen von Schülern Koshzewskis sowie anderen Archäologen …. haben die historischen Rechte der Polen auf die Gebiete an Oder, Lausitzer Neiße und Ostsee bestätigt und zugleich nachgewiesen, daß die Behauptungen einiger deutscher Historiker von der angeblich entscheidenden Rolle der deutschen Kolonisierung bei der wirtschaftlichen Entwicklung des mittelalterlichen Polens falsch waren.

Die Geschichte gehört zu den Wissenschaften, mit denen man sich in Polen gern befaßt. Das 19. Jahrhundert hat in Polen eine ganze Reihe ausgezeichneter Geschichtswissenschaftler hervorgebracht. Auch das Interesse für Geschichte war in Polen immer besonders rege. In den Zeiten des Niedergangs des polnischen Staates schöpften die Polen gerade aus der Geschichte Mut und Hoffnung, indem sie sich mit der Größe und Kultur der polnischen Adelsrepublik zu früheren Zeiten vertraut machten. Und in der Geschichte haben die Polen nach Lehren für die Zukunft gesucht.“

Ich muß so ausführlich zitieren, um mit Fakten aus der Geschichte zu antworten. Die Polen verneinen die entscheidende Rolle der deutschen Aufbauleistungen, weil selbstverständlich nur demjenigen das Land gehören kann, der 900 und mehr Jahre lang es urbar und fruchtbar gemacht hat, der Wälder gerodet, Äcker bebaut, Brücken und Straßen angelegt, Kanäle gezogen, Städte und Dörfer gebaut und die herrlichsten Dome und Universitäten errichtet hat. Wenn sie zugeben, daß sie selbst an diesem enormen Aufbau und an dieser Kultivierung des Landes und Lebens nicht teilgehabt haben, hätten sie doch kein Recht auf diese Besitztümer. Deshalb restaurieren sie auch so fleißig die alten Bauten, weil sie dadurch wenigstens den Schein eines Rechtes darauf begründen wollen. Und um dem noch etwas Nachdruck zu geben, möchten sie eine alte Kultur der Slawen nachweisen. Sie lassen ganze Scharen von „hervorragenden Wissenschaftlern und Archäologen“ aufmarschieren, so daß man sich fragen muß, wer von diesen Leuten wirklich gelebt hat. Eine solche Fülle von Namen großer Wissenschaftler auf jedem Gebiet hat kein anderes Volk aufzuweisen, nicht ein mal das als Volk der Dichter und Denker ehemals bekannte Volk der Deutschen. Man muß diesen Deutschen doch beweisen, daß die Urslawen nicht nur aus der Eisen- oder Bronzezeit stammen, sondern daß sie schon vor 50.000 Jahren auf mittelpolnischen Gletschern gesessen haben. Über die Größe und Kultur der polnischen Adelsrepublik, auf die man sich so stolz beruft und Mut und Hoffnung für die Zukunft schöpft, hat es vor Jahren noch eine polnische Sendung in unserem Fernsehen gegeben, in der die polnischen Sprecher von der Verkommenheit und Käuflichkeit der Adeligen und der Leibeigenschaft und Knechtschaft des Volkes berichteten und bittere Klage erhoben. Über diese Adelsrepublik gibt es ein interessantes Bekenntnis des einstigen Anwärters auf den polnischen Königsthron, Stanislaw Leszczynski, aus dem Jahre 1733, das diese Klagen bestätigt:

„Ich kann nicht ohne Schaudern mich jenes Gesetzes erinnern, das nicht mehr als eine Buße von 50 Franken einem Edelmann auferlegt, der einen Bauern getötet hat. Um diesen Preis kauft man sich in unserer Nation von der Strenge des Gesetzes los. Polen ist das einzige Land, in dem die Bevölkerung gleichsam aller Menschenrechte verlustig gegangen ist.“

Und der französische Oberst Dumouriez, der 1770 in besonderer Mission die Verhältnisse genau studieren konnte, urteilte:

„Die Polen fochten für ihre Verfassung, für ihre Freiheit; sie hätten damit anfangen sollen, dieselbe zu zerstören.Die polnische Verfassung ist eine reine Aristokratie, in welcher die Adeligen aber kein Volk zu regieren haben. Denn diesen Namen kann man 7 oder 8 Millionen dem Boden anklebenden Leibeigenen, die keine politische Erdstenz haben, deren Sklaventum verkauft, vertauscht, vererbt wird und die sich alle Veränderungen des Eigentums wie die Haustiere gefallen lassen müssen, unmöglich beilegen. Der gesellschaftliche Körper der Polen ist eine Mißgeburt, die lauter Köpfe und Magen, aber keine Arme und Beine hat Ihre Regierung, ihr Gesetzbuch gleicht dem der Zuckerkolonien, die aus eben denselben Gründen ihre Unabhängigkeit nicht behaupten können.“

Beide Zitate aus „Slawenlegende“.

Geschichte läßt sich eben doch nicht so einfach auslöschen, wie die Verfasser des neuesten Märchenbuches über Polens Vergangenheit sich das dachten, es gibt in den Archiven noch sehr viel anderslautende Beweise. Auch die im Fernsehen bekanntgegebene Stellungnahme zur polnischen Geschichte des Professors Markiewicz nach der Ausstrahlung des Filmes „Narben“ widerspricht klar und deutlich den Ergüssen der Literaten vom großen Interesse des ganzen Volkes an der Geschichte Polens. Wäre es so, wie hätte er dann sagen können:

„Das Geschichtsbewußtsein des polnischen Volkes ist nicht geprägt von Historikern und Geschichtswissenschaftlern, sondern von seinen großen Dichtern und Schriftstellern Adam Mickiewicz und Henryk Sienkiewicz.“

Wer zuviel lügt, weiß nicht mehr, was der andere schon gelogen und das 19. Jahrhundert hat nicht eine ganze Reihe ausgezeichneter polnischer Geschichtswissenschaftler hervorgebracht, sondern eine ganze Reihe chauvinistischer Schreiberlinge, die alles Deutsche in Grund und Boden stampften und die Grundlage für den späteren unbändigen Haß der Polen schufen. Bis etwa 1820 hat es in der polnischen Literatur diesen Haß nicht gegeben, auch die Zeit der Christianisierung durch die Kreuzritter ist nicht so widerwärtig blutrünstig und verlogen geschildert worden.

So erhebt der Roman „Mit Feuer und Schwert“ durchaus nicht den Anspruch auf Geschichtlichkeit, sondern – wie in diesem neuen Märchenbuch vermerkt, sollte er nach der Absicht von Henryk Sienkiewicz „die polnischen Herzen stärken“. Aber die Auswirkungen sind derart, daß alle Schichten des Volkes, auch die des allerhöchsten Klerus, wie er uns ja in seiner sogenannten „Versöhnungsbotschaft“ bewiesen hat, als absolut wahr empfunden wird. Diese Geschichtenschreiber werden jetzt zu Geschichtswissenschaftlern erhoben, „die die polnischen Herzen weiterhin stärkt“. So einfach ist die Geschichte.

Hier noch gleich einen Beitrag aus dem Märchenbuch auf dem Gebiet der „Theaterkultur“. Auf Seite 476 werden die „Traditionen der polnischen Kunst“ erklärt und da heißt es wörtlich:

„Beim ersten Vertreter der Plastendynastie weilten in Gestalt zweier Jünglinge Engel zu Gast, die nach slawischem Brauch mit Met und Milch bewirtet wurden. Der gutmütige polnische Teufel Bomta, der an Weggabelungen spukte, war nach Art des Schlachta-Adels angezogen, der „kosmopolitische“, zum Bösen verführende Satan dagegen trug deutsche Kleidung.“

Kann sich die polnische „Kultur“ besser offenbaren als durch diesen eingestandenen Haß? Welch eine Flut von Lügen wird hier in die Welt gesetzt, um nur ja nicht zugeben zu müssen, daß man wirklich alles den Deutschen zu verdanken hat. Es gibt nicht ein einziges Thema in dieser Lügenpostille, die der Wahrheit die Ehre geben würde. So wird z. B. auch der vorher erwähnte Professor Linde, der erst als Erwachsener die polnische Sprache erlernte und sie dann so beherrschte, daß er den Polen ihr Wörterbuch und ihre Grammatik gab, in diesem Buch als ein in Schweden geborener Pole aufgeführt.

Genauso verhält es sich mit den hervorragenden Bauten, die aus dem 12. und späteren Jahrhunderten stammen. Nirgends und niemals werden die Deutschen als die Schöpfer und Erbauer genannt. Man macht sich so lächerlich, daß man sich in eine „polnische Architektur der Gotik“ flüchtet. Oder man nennt höchstens die Zisterzienser als Baumeister, die die Zweigniederlassungen des Morimonder Klosters (Burgund) errichteten – „ein Ausdruck der unmittelbaren Beziehungen zu Frankreich.“ Die „polnische Architektur der Gotik“ läßt in allen Städten die schönsten Bauten entstehen, das wiederholt man unzählige Male. Doch würde man im gesamten Polen alle von Deutschen oder Italienern errichteten großartigen Bauwerke zerstören, würde man nur stehenlassen, was die Hände polnischer Menschen geschaffen haben, wären in den Städten nur charakterlose Mietskasernen übriggeblieben, langweilige Steinbaukastenhäuser aus der Zeit der Jahrhundertwende und einige moderne Wohnviertel, die nichts besonders darstellen, an denen sich das Auge kaum erfreuen kann. Aber das Geschichtsbuch will das Gegenteil beweisen und deshalb muß man ja lügen.

Ich bin in diesem „Geschichtsbuch“ noch auf eine besonders üble Verdrehung und Verleumdung gestoßen, die ich nicht unerwähnt lassen kann. Jedem Einwohner Polens war der durch alle Volksschichten gehende Antisemitismus bekannt. Die Juden wurden genau so wie die Deutschen gehaßt und verfolgt, vielleicht noch mehr als die Deutschen. Immer wieder wurde zum Boykott der jüdischen Geschäfte aufgerufen, „Nie kupuj u zyda“ (Kauft nicht bei Juden) war in den meisten polnischen Schaufenstern zu lesen. Es gab Zeiten, wo die Juden auf den Straßen genauso wenig ihres Lebens sicher waren wie die Deutschen. Als ich 1943/44 längere Zeit in Warschau war, hörte ich von so manchem Polen den Ausspruch, daß er Hitler überaus dankbar sei, daß er Polen von den Juden befreit habe. Nach dem Kriege zeigt sich, daß Polen doch nicht so Judenfrei war, wie man erhofft hatte, und alsbald veranstalteten die Polen ein Pogrom. Es gibt viele jüdische Schriftsteller und Politiker, die darüber berichteten: So manche Zeitung brachte diese Pogrom-Berichte jüdischer Berichterstatter. An der Tatsache gibt es gar keinen Zweifel.

Hören Sie nun, wie die polnische Geschichtsschreibung daraus Kapital für sich schlägt. Ich zitiere von Seite 104:

„Nach Auffassung der Deutschen starben die Juden in den Ghettos aber zu langsam, es wurde also zu ihrer endgültigen Liquidierung übergegangen, sei es durch Ermordung an Ort und Stelle oder in Speziallagern. Von über 3 Millionen polnischer Juden überlebten kaum einige Zehntausend. Sie verdankten ihr Leben der polnischen Bevölkerung. Obwohl auf Hilfe für Juden die Todesstrafe stand, schmuggelten Polen Lebensmittel in die Ghettos und verbargen später diejenigen, denen es gelang, aus den Ghettos zu entkommen. Es gab eine spezielle Organisation, die in sich zahlreiche polnische Organisationen vereinte und der jüdischen Bevölkerung Hilfe zukommen ließ – den Hilfsrat für Juden.“

Das ist so perfide, daß es einem die Sprache verschlägt. Die Polen, die einem Juden nicht einmal ein Glas Wasser gegeben hätten, wollen sogar eine Organisation zur Hilfe für die Juden gestellt haben? Was für ein großartiges und selbstloses Volk, das sich in Todesgefahr begibt, um den Juden zu helfen. So schreibt man heute Geschichte und so schrieb man sie vor hunderten von Jahren.

Genauso wird, sogar auf der gleichen Seite 104, der Bromberger Blutsonntag umgelogen, nur wird er nicht so bezeichnet. Kurz und bündig sagt man:

„Sofort nach Beendigung der Kämpfe ermordeten sie (die Deutschen) Zehntausende von Polen in Bydgoszcz.“

Ich will nun darauf zu sprechen kommen, warum uns diese enormen Geschichtsfälschungen so massiv aufgetischt werden. Zuerst wollen die Polen natürlich ihre Minderwertigkeitskomplexe abreagieren, deshalb stellen sie sich selbst als ein so heroisches und tapferes, edles Volk dar, so ohne Fehl und Makel. Aber sie verfolgen weit größere Ziele, als nur die, sich selbst aufzuwerten. Was hier und da bekannt wird, müßte eigentlich jeden Deutschen endlich wachrütteln.

Seit einigen Jahren bringen die verschiedensten Zeitungen besonders in Norddeutschland Berichte von deutschen Akademikern, wonach man in alten Kirchenbüchern und Personenstandsregistern auf „urslawische“ Rechte und Besiedlungen in den Gebieten von Kiel über Braunschweig und Kassel hinunter nach Nürnberg bis östlich von München gestoßen ist. Dazu muß man noch wissen, daß volkspolnische Offiziere und Unteroffiziere bereits seit Jahren darauf gedrillt werden, daß Lübeck, Lauenburg, Ratzeburg „urslawische Gebiete“ sind, daß somit ein historischer Anspruch der „slawischen Völkerfamilie“ auf ganz Schleswig-Holstein besteht.

In den dreißiger Jahren hatte Polen im In- und Ausland eine Propaganda-Postkarte mit Unterstützung der Staatsbehörden verbreitet. Auf dieser Postkarte sind die als „historisch“ ausgegebenen Grenzen Polens mit dem weißen Raubadler als Hintergrund eingezeichnet, die die gesamten Gebiete der Slowakei, der Tschechei, die deutschen Gebiete bis Dresden-Berlin-Ostsee, ganz Schlesien, Pommern, Westpreußen und Ostpreußen umfassen. Die Karte ist diesen Ausführungen (Teil 2) beigefügt. Diese Grenze strebte Polen bereits an, als es die britische Garantieerklärung noch nicht in der Tasche hatte. Polen war sich klar, daß es nur durch einen Krieg diese Ausdehnung erreichen konnte, deshalb betete man in den Kirchen auch fleißig um den großen Völkerkrieg:

O wielką wojnę ludów prosimy Cię, Panie! (Um den großen Völkerkrieg bitten wir Dich, Herr!)

Nachdem England den Krieg gegen Deutschland beschlossen hatte und Polen bereit war, ihn gegen eine Garantieerklärung Englands anzuzetteln, veröffentlichte die Zeitung „Dziennik Poznański“ in der Ausgabe vom 26. Juni 1939 eine neue Landkarte, in denen die Grenzen weit über die in den dreißiger Jahren angestrebten hinausgehen. Die Karte ist ebenfalls beigefügt, sie zeigt den Verlauf der Grenze folgendermaßen: die gesamte Ostsee bis hinauf nach Kiel, quer durch Schleswig-Holstein bis Bremen, herunter über Hannover, Göttingen, Kassel, Fulda, Frankfurt/Main, Nürnberg. Dankenswerterweise hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung in der Nr. vom 31.08.1979 die polnischen Ansprüche durch Veröffentlichung dieser Karte in Erinnerung gebracht. (siehe Teil 2)

Und da bereits Deutsche versuchen, die als „Wendlande“ angesprochenen Gebiete Niedersachsens samt Lüneburg und Lüneburger Heide als slawisch zu bestätigen, werden eines nicht zu fernen Tages diese Gebiete rück geführt werden. Auch Schlesien ist ja rückgeführt worden, denn der Kardinal Wyszynski hat ausdrücklich in festgestellt:

Wenn wir umherblicken auf diese Gotteshäuser, wissen wir, daß wir nicht deutsches Erbe übernommen haben. Es ist nicht die deutsche, sondern die polnische Seele, die aus diesen Steinen spricht. Diese Gebäude haben hier gewartet, bis sie schließlich in polnische Hände zurückgekehrt sind.

Der Kardinal wußte, daß er log und daß alle Welt auch seine Lüge als solche erkennen mußte. Trotzdem log er. Doch bei uns gab es weder von kirchlicher noch von staatlicher Seite einen Aufschrei, ein Zurechtrücken der Lüge. Kommt hier nicht zum Ausdruck, daß der polnischen Kirche jede Lüge und Fälschung recht ist, wenn sie nur ihrem Ziele näher kommt? Hat sie nicht auch in ihrer sogenannten Versöhnungsbotschaft reichlich Lügen eingebaut? Ich erinnere an die infame Beschimpfung des Preußenkönigs durch die höchsten Repräsentanten der polnischen Kirche, als Friedrich dem sogenannten Großen, der für die erste Teilung Polens verantwortlich gemacht wird, obwohl Polen seit dem Zaren Peter dem Großen, also seit etwa 1700, unter russischer Herrschaft stand und gar kein freies Polen existierte, welches Friedrich d. Große hätte aufteilen können. Hat bei dieser sogenannten deutschen Teilung nicht Rußland 82%, Österreich 10% und Preußen nur 8% des Landes, und zwar seine alten preußischen Gebiete zurückbekommen? Wird nicht schon durch diese 82% für Rußland klar, wer die treibende Macht war?

Als Friedrich d. Große altes deutsches Land wieder in Besitz nahm, das nur zeitweise dem polnischen König unterstellt war, befreite er ein armes verelendetes Volk von der Leibeigenschaft und Knechtschaft einer machthungrigen und heruntergekommenen Adelsclique. Das Land, das der Preußenkönig wieder übernahm, hatte seit der Pest im Jahre 1709 bis zur Teilung 1772 wüst und brach gelegen und seine Menschen waren von dem hoffärtigen unmenschlichen Adel so drangsaliert und ausgebeutet worden, daß man ihnen den Namen „Volk“ nicht mehr beilegen konnte, daß sie deshalb die neue Herrschaft und Ordnung freudig begrüßten.

D a s ist die Wirklichkeit gewesen, die die polnischen Bischöfe heute in eine Anklage gegen Deutschland ummünzen, indem sie behaupten, daß:

„Sowohl die ökonomischen, geschichtlichen, religiösen Gesetze als auch die historische Gerechtigkeit verlangen, daß die wieder gewonnenen Westgebiete für immer bei Polen bleiben.“

Dies ist ein Ausspruch des ehemaligen Bischofs von Krakau Karol Wojtyla!

Worum es der polnischen Kirche geht, beweist ein weiterer Ausspruch des Kardinals und Primas von Polen, Stefan Wyszynski, den er 1965 tat:

Mit der Wiedergewinnung der polnischen Westgebiete, mit der Vernichtung des preußischen Staates und der Zerschlagung des Deutschen Reiches hat die Gegenreformation ihr Ziel erreicht.

Hier hat der Primas doch die Katze aus dem Sack gelassen. Und es ist nicht das Oberhaupt der polnischen Kirche allein, der dieses Ziel verfolgt. Der gesamte polnische Klerus leistet dabei Hilfe.

Dieser Ausspruch ist zugleich ein Beweis dafür, daß Polen ein abgestecktes Kriegsziel hatte und deshalb auch zum Krieg drängte.

Der Kardinal hatte vor längerer Zeit ein Interview im Österreichischen Fernsehen gegeben. Ihm war dabei der Vorwurf gemacht worden, daß die polnische Kirche sich nicht genügend für Polen eingesetzt habe. Darauf gestand der Kardinal, daß es während des Krieges nicht einen einzigen polnischen Priester gegeben habe, der nicht mit der Waffe in der Hand gekämpft hätte. Bedarf es noch eines Kommentars?

Das alles muß man bedenken, wenn deutscherseits die Frage behandelt wird, wer für den Ausbruch des 2.ten Weltkrieges die Verantwortung trägt. Unsere leichtgläubigen Deutschen können sich nicht vorstellen, welche Mittel unsere Widersacher einsetzen, um ihre Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Bei uns hilft man kräftig mit beim Zerschlagen des Deutschen Reiches. In sämtlichen öffentlichen Medien sitzen die Helfershelfer. Wie wäre es sonst möglich, daß so viele Lügenfilme in den Fernsehprogrammen eingebaut werden?

Ich erwähnte bereits den dreiteiligen Film Narben, der angeblich eine bessere Verständigung zwischen deutschen und polnischen Danzigern herbeiführen sollte. Es war aber eine einzige Verleumdung der Deutschen und Reinwaschung der Polen.

Entlarvt aber wurden in der anschließenden Diskussion zwei Aussprüche der Polen. Den ersten habe ich schon genannt, er stammte von Prof. Markiewicz. Ich will ihn aber hier wiederholen, denn wir sollten ihn nicht vergessen und ganz besonders der Schulbuchkommission immer wieder ins Gedächtnis rufen:

Das Geschichtsbewußtsein des polnischen Volkes ist nicht geprägt von Historikern und Geschichtswissenschaftlern, sondern von seinen großen Dichtern und Schriftstellern Adam Mickiewicz und Henryk Sienkiewicz.

Ist das nicht die klarste Bestätigung dafür, was ich ausgeführt habe, daß es den Polen nicht um Wahrheit geht, sondern einzig und allein um die Festschreibung ihrer Wunschträume, damit ihre, und nur ihre Auslegung der Geschichte für alle Zeiten besiegelt wird. Diese Auslegung könnte dann immer wieder zu finanziellen und wirtschaftlichen Forderungen und Erpressungen herangezogen werden. Bei der Arglosigkeit der Deutschen und ihrer geringen Ausdauer im Kampf um eigene Rechte hoffen die Polen, ihre Ziele zu erreichen, so wie sie mit der Vernichtung Preußens und der Zerschlagung des Deutschen Reiches ihre Ziele bereits als erreicht verkündet haben.

Aber auch der Reporter Zdanowski hat die Katze aus dem Sack gelassen und die polnischen Ziele und den polnischen Charakter offenbart, als er feststellte:

„EIN KATHOLISCHER DEUTSCHER IST DOCH KEIN RICHTIGER DEUTSCHER!“

Diesen Satz sollte man mehrmals lesen und ihn nicht vergessen, denn hier kündigt sich das nächste Ziel der Polen an. Der ehemalige polnische Papst Karol Wojtyla hatte bereits von der Wiedererrichtung eines neuen Gottesstaates auf Erden gesprochen. Das kann nach seinem Selbstverständnis nur ein katholischer sein. Katholisch ist aber nach polnischer Auffassung das gleiche wie polnisch. Wenn ein katholischer Deutscher kein richtiger Deutscher ist, muß er folgerichtig ein Pole sein. So wie die Bamberger Katholiken restlos und zwangsweise durch Entzug der Sakramente und unter Anwendung anderer Druckmittel polonisiert wurden, so wird die Gegenreformation beim jetzigen Stand der Zerschlagung des Deutschen Reiches und der Vernichtung Preußens nicht Halt machen. Deutlicher konnten die Ziele gar nicht genannt werden. Die veröffentlichten Landkarten bestätigen nicht nur den Größenwahn der Polen, sondern daß die Polen nur benutzt werden von Mächten, die im Hintergrund stehen. Ein Volk, das in seinen Kirchengebeten um den großen Völkerkrieg betet, kann man sehr leicht zur Brandfackel machen. Umso mehr, wenn ein Sohn dieses Volkes, der auf den Stuhl Petris gehoben wurde, sich so weit vergißt, daß er bei einem Besuch seiner Landsleute in Castel Gandolfo, als diese voller Begeisterung und Inbrunst die berüchtigte „Rota“ sangen, hingerissen ins Mikrofon mit summte. Vielleicht war es auch die Antwort darauf, daß er aus der Umgebung des Vatikans gebeten worden war, die sichtliche Bevorzugung polnischer Pilger einzustellen. Die anwesenden deutschen Pilger haben mit Entsetzen das Mitsummen des Papstes gehört. Dadurch muß ganz Polen sich bestätigt fühlen in seinen Ansprüchen und Zielen. Ich bringe nachstehend den Text der „Rota“:

Wir lassen nicht vom Boden, sind sein Sohn.
Wir lassen unsere Sprach nicht sterben.
Wir sind der Polen Volk, Nation,
der königlichen Piasten Erben.
Verdeutschen soll uns nicht der Feinde Heer.
Dazu verhelf uns Gott der Herr!

Und bis zum letzten Atemzug
verteidigen wir Geistes Gut.
Bis sich zu Schutt und Staub zerschlug
der Kreuzritter böse Brut.
Des Hauses Schwelle sei uns Festungswehr!
Dazu verhelf uns Gott der Herr!

Nicht mehr wird der Deutsche uns spei’n ins Gesicht,
die Kinder uns nicht germanisieren.
Bald kommt der Waffen ehernes Gericht,
der Geist wird uns anführen.
Blitzt nur der Freiheit goldnes Horn – zur Wehr!
Dazu helf uns Gott der Herr!

Keine Dichtung hat eine so große Volkstümlichkeit erlangt, wie die heute noch gesungene „R o t a“ (der Eid). Ihre Urfassung richtete sich nicht gegen die Deutschen, sondern gegen die Russen. Maria Konopnicka hat sie etwa um 1908 gedichtet. Bei der Vertonung wurde sie auf die Deutschen umgemünzt und zum ersten Male bei der Einweihung des Grunwald-Denkmals in Krakau im Jahre 1910 gesungen. Nachher wurde sie das Kampflied der Pilsudski-Legionen. Und jetzt im Jahre 1981 wurde sie in Castell Gandolfo mit Begeisterung gesungen unter Mitwirkung des Papstes Johannes Paul II.

Welch seltsames Christentum wird uns hier vorgeführt. Am Sitz des Stellvertreters Christi auf Erden ertönen Haßgesänge, in die der Pontifix Maximus selbst mit einstimmt, sogar per Mikrofon, damit die Welt ihn hören kann. Ein ganzes Volk konserviert den unchristlichen Haß über die Jahrhunderte hinweg und lebt davon, es hält die Vertreibung von mehr als 15 Millionen Menschen aus ihren jahrhundertealten Heimstätten und dabei die Ermordung von mehr als 3,5 Millionen vor und nach dem Kriege für rechtens und kündigt den Raub weiterer Gebiete, und also weiterer Vertreibungen an. Zu gleicher Zeit erbitten diese „christlichen“ Vertreiber von den Vertriebenen Hilfe und geben vor, sie müßten auf den reichen und fruchtbaren Böden hungern, während aus Kartoffeln und Korn Wodka statt Lebensmittel produziert werden, während Bettelbriefe an alle möglichen Stellen gerichtet und selbst an völlig fremde Privatadressen geschrieben werden, während man Verständnis, Mitleid und christliche Nächstenliebe fordert, zahlt man mit Haß und Schimpf aus dem Domizil des Pontifex Maximus zurück. Christentum nach polnischem Verständnis!

Wird es nicht Zeit für uns Deutsche, daß wir das endlich begreifen?

All denen, die die grauenvolle Vertreibung von mehr als 15 Millionen Menschen aus ihren Heimatstätten schon vergessen haben oder gar behaupten, daß es eine „humane Umsiedlung“ war, gebe ich am Ende dieses Beitrages einen Beweis für das gemeinste Verbrechen des letzten Jahrhunderts. Es ist der mit dem polnischen Adler versehene Sonderbefehl der polnischen Regierung für die Austreibung der Bevölkerung der Stadt Salzbrunn, der für viele ähnliche steht.

Besonders dem ehemaligen Staatsminister Dr. von Dohnanyi sei dieser Beweis vorgelegt, der sich nicht geschämt hat, seinen vertriebenen und geflüchteten deutschen Volkszugehörigen aller Wahrheit zuwider ins Gesicht zu schleudern, daß sie niemand daran gehindert habe dort zu bleiben. Ihm sei gesagt, daß im umgekehrten Falle kein einziger Pole sich so erniedrigt hätte und den entmenschten Austreibern zuliebe von „humaner Bevölkerungsverschiebung und Umsiedlung“ gesprochen hätte.

Allen Deutschen sei daher ins Gedächtnis zurückgerufen das Urteil des Papstes Pius XII, der allerdings kein Pole war – über die Annektion deutscher Gebiete durch Polen. Dieses päpstliche Urteil lautete:

„Es ist das größte Verbrechen, 15 Millionen Vertriebene und über 3 Millionen Tote zu berauben.“

Dem ist nur noch hinzuzusetzen, daß dieses Urteil bestehen bleibt bis das Unrecht rückgängig und wiedergutgemacht ist.

Die gebürtige Engländerin Freda Utley, Dozentin und Zeitungskorrespondentin mit akademischen Auszeichnungen der Londoner Universität für Geschichte, war nach 1945 lange Zeit in Deutschland, um die Verhältnisse zu studieren. Sie hat in ihrem Buch „Kostspielige Rache“ auf Seite 162 eine Feststellung über die Deutschen getroffen, die es verdient, allen Deutschen ins Gedächtnis zurückgerufen zu werden:

„Die Kriegspropaganda hat die harten Tatsachen der Geschichte verschleiert, sonst müßten die Amerikaner wissen, daß die Deutschen – wenn überhaupt – keineswegs angriffslustiger sind als die Franzosen, Briten, Niederländer, die in Asien und Afrika Riesenreiche eroberten, während die Deutschen zu Hause blieben, Musik komponierten, Philosophie studierten und ihren Dichtern lauschten. Vor gar nicht so langer Zeit gehörten die Deutschen noch zu den friedfertigsten Völkern dieser Erde; sie könnten es wieder werden, wenn man ihnen eine Welt gäbe, in der es erlaubt wäre, im Frieden zu leben. Die Böcklers in Deutschland waren zwar im Irrtum, wenn sie glaubten, daß man von den Westmächten Zugeständnisse auf dem Verhandlungswege erringen könne, ihre Haltung beweist aber die Bereitschaft vieler Deutscher, sich bei der Verfolgung ihrer Ziele friedfertiger Methoden zu bedienen.“

Diese Friedfertigkeit darf nicht so weit gehen, daß wir alle unsere Rechte fahren lassen und uns nicht mehr zur Wehr setzen, wenn beutegierige Nachbarn einen immer größeren Hunger nach unserem Land zeigen und dabei die Geschichte so fälschen, als hätten die Deutschen tausend Jahre lang nichts geleistet und immer nur die armen und doch so edlen „Slawen“ überfallen und gemordet. Wehren wir endlich diese Lügen ab und hören wir auf, unseren schlimmsten Feinden immer wieder auf die Beine zu helfen, damit sie uns immer von neuem beschimpfen und bespucken können. Wir Deutsche haben keinen Grund, in Sack und Asche demütig am Boden zu liegen, wir können stolz auf unsere Vergangenheit sein, denn es gibt kein zweites Volk dieser Erde, das so unendlich viel der ganzen Welt gegeben hat.

Wie Geschichte gefälscht wird, erleben wir seit 1945 fast täglich. So wie jetzt, wurde sie auch früher gefälscht. Welch verheerende Folgen dabei für die Menschen gleichen Ursprungs und gleichen Blutes entstehen, haben wir erlebt und erlitten. Soll es auf friedlichem Wege zu einer Verständigung zwischen Deutschen und Polen kommen, muß die Vergangenheit restlos geklärt und in alle Volksschichten getragen werden. Nicht nur bei uns, auch drüben beim Nachbarn. Die ausschließlich vom Gefühl beherrschten Polen müssen endlich die objektive Geschichte zur Kenntnis nehmen und sie nicht einseitig zu ihren Gunsten und zu Lasten alles Deutschen auslegen. Jedes Volk braucht seine Geschichte und kein Mensch gedeiht ohne Vaterland. Daher ist auch das deutsche Volk verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß seine Geschichte nicht von Fremden verfälscht wird. Den polnischen Geschichtsfälschungen muß endlich Einhalt geboten werden, sie müssen zurückgenommen werden, um den Haß zu besiegen. Nur die Wahrheit kann Haß besiegen. Wenn sie noch so bitter ist, sie ist der einzige Weg, um die Zukunft zu gewinnen.

*  *  *

Festen Mut in schweren ,
Hilfe, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschworen Eiden,
Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen. –

Brüder, gält es Gut und Blut:
Dem Verdienste seine Kronen,
Untergang der Lügenbrut!

Friedrich von Schiller

Else Löser

Quellennachweis

Wilhelm Kammeier:                         Die Fälschungen der deutschen Geschichte
Lothar Greil:                                      Slawenlegende
Franz Wolff:                                      Ostgermanien
Richard Suchenwirth:                        Der Deutsche Osten
Rudolf Trenkel:                                 Der Bromberger Blutsonntag
Rudolf Trenkel:                                 Polens Marsch in den 2.ten Weltkrieg
Peter Aurich:                                     Der deutsch-polnische September 1939
Walther Steller:                                 Grundlagen der deutschen Geschichtsforschung
Kurt Relle:                                         Die unbewältigte Heuchelei
Freda Utley:                                       Kostspielige Rache
Wydawnyctwo Interpress:                POLEN

ergänzendes sehr Interessant!

“Ich war zutiefst beunruhigt. Der politische und wirtschaftliche Teil waren von Haß und Rachsucht durchsetzt … Es waren Bedingungen geschaffen, unter denen Europa niemals wieder aufgebaut oder der Menschheit der Frieden zurückgegeben werden konnte”
Herbert Hoover, US-Präsident, 1919 (vgl. Hoover, H., “Memoiren”, Mainz, 1951, S. 413)
=>
“Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder, im Osten die mittlere und untere Düna …”
Der polnische Westmarkenverband 1926 (vgl. Splittgerber, H., a.a.O., S. 6)
“Am 2. Mai brach der von Korfanty aufgezogene dritte Aufstand in Oberschlesien aus. Es begann eine entsetzliche Schreckensherrschaft. Die Mordtaten vervielfachten sich. Die Deutschen wurden gemartert, verstümmelt, zu Tode gepeinigt, ihre Leichen geschändet. Dörfer und Schlösser wurden ausgeraubt, in Brand gesteckt, in die Luft gesprengt. Die im Bild in der offiziellen Veröffentlichung der deutschen Regierung 1921 festgehaltenen Vorfälle überschreiten an Grausamkeit die schlimmsten Vorgänge, die man sich vorstellen kann.”

Prof. Dr. Renè Martel in seinem Buch “Les frontières orientals de l`Allemagne” (Paris 1930) über die polnischen Raubzüge in Oberschlesien 1921
=>
“Wir sind uns bewußt, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Grunwald in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein.”

Das zensierte und der polnischen Militärdiktatur nahestehende Blatt Mosarstwowiecz 1930, also noch drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung
=>
“Der polnische Terror in der Ukraine ist heute schlimmer als alles andere in Europa. Aus der Ukraine ist ein Land der Verzweiflung und Zerstörung geworden. Was um so aufreizender ist, als die Rechte der Ukrainer völkerrechtlich gewährleistet sind, während der Völkerbund allen Appellen und Darlegungen gegenüber taub ist und die übrige Welt nichts davon weiß und sich nicht darum kümmert.”

Manchester Guardian, 17.Oktober 1930; beide Zitate nach Ulrich Stern “Die wahren Schuldigen am Zweiten Weltkrieg”
=>
“Die Minderheiten in Polen sollen verschwinden. Die polnische Politik ist es, die dafür sorgt, daß sie nicht nur auf dem Papier verschwinden. Diese Politik wird rücksichtslos vorwärtsgetrieben und ohne die geringste Beachtung der öffentlichen Meinung der Welt, auf internationale Verträge oder auf den Völkerbund. Die Ukraine ist unter der polnischen Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrußland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten, auf dem Papier und in der Wirklichkeit.”
Manchester Guardian, 14.Dezember 1931

Quelle:
http://web.archive.org/web/20140603092356/http://www.hansbolte.net/daww.php

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Interessant ist auch das.

Freispruch für Hitler aus Israel!
Der populäre israelische Historiker und Schriftsteller Dr. Uri Milstein kommt in seinem exklusiv für die DMZ verfassten Aufsatz zu dem Schluss: “Adolf Hitler hatte Ende der 1930er Jahre keinerlei Interesse an einem Weltkrieg, ja nicht einmal an einem Krieg gegen Polen. Vielmehr sorgte er sich – und zwar zu Recht -, daß sich die Streitmächte Großbritanniens und Frankreichs, gegen die Westgrenze des Deutschen Reiches werfen würden und daß dann zugleich die Rote Armee der UdSSR gegen die deutsche Ostgrenze marschieren würde.”
Die Zahlen in Klammern im unten stehen Text entsprechen den Seitenzahlen im DMZ-Magazin
Deutsche Militärzeitschrift (DMZ), Nr. 72, Nov./Dez. 2009
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Stalins willige Helfer
Von Uri Milstein

Nachdem ich sämtliche militärische Schachzüge Adolf Hitlers – besonders aberjene vom August/September 1939 – genau analysiert habe, bin ich zu folgender Schlußfolgerung gelangt, die ich in meinem Buch “The Collapse and Its Lessons“ (1993; dt. Der Zusammenbruch und was wir daraus lernen können) veröffentlicht habe, in dem ich Parallelen zwischen dem Jom-Kippur-Krieg 1973 und dem Überschreiten der Maas durch die Wehrmacht 1940 zog: Der deutsche Reichskanzler hatte Ende der 1930er Jahre keinerlei Interesse an einem Weltkrieg, ja nicht einmal an einem Krieg gegen Polen. Vielmehr sorgte er sich – und zwar zu Recht -, daß sich die Streitmächte Großbritanniens und Frankreichs, sobald diese sich den Sand des Pazifismus, den ihnen die bolschewistische Propaganda in die Augen streute, herausgewischt hatten, gegen die Westgrenze des Deutschen Reiches werfen würden und daß dann zugleich die Rote Armee der UdSSR gegen die deutsche Ostgrenze marschieren würde.

Hitler schätzte, daß er noch Jahre der Aufrüstung und der inneren Festigung bedurfte, bevor er einen großen europaweiten Krieg würde riskieren können, und daß er, falls er nun doch einen Krieg riskierte, alles aufs Spiel setzen würde, was seine Politik geschaffen hatte: nämlich in nur sieben Jahren erfolgreichen strategischen Vabanquespiels ein besiegtes Land zu einer Großmacht zu machen. Hitler war sich am 1. September 1939 sicher, daß sein Einmarsch in Polen nicht zu einem Krieg führen würde – denn ihm stand die friedliche Vereinigung mit dem Sudetenland noch lebhaft vor Augen, bei dem kein einziger Schuß gefallen war – und daß Polen seine Vorschläge annehmen werde, ohne in den Krieg zu ziehen. Hitler dachte deshalb so, weil Polen schwächer war als die Tschechoslowakei und weil Stalin ihm öffentlich im Ribbentrop-Molotow-Pakt eine Nichtangriffsgarantie gegeben hatte und durch das geheime Zusatzprotokoll das künftige Aussehen Osteuropas bereits klar umrissen war. In jedem dieser Punkte sollte Hitler falsch liegen.
Achse Berlin-Moskau

Für Stalin lag die strategische Bedeutung des Paktes darin, daß er eine Achse Berlin-Moskau schuf, die es dem Reich zunächst gestattete, Westeuropa zu besetzen, die aber danach die Eliminierung des deutschen Bundesgenossen und als dritten Schritt die Unterwerfung der ganzen Welt unter den Bolschewismus gestatten würde. (44)

Selbst damals war klar, daß es sich um einen Pakt zwischen gewöhnlichen Sterblichen handelte, die bereit waren, ihn jederzeit zu brechen und den Gegner zu vernichten, noch bevor die Tinte auf dem Papier getrocknet sein würde. Vielleicht ließ Stalin den Vertrag in dem Kalkül von Molotow unterschreiben, daß das Dritte Reich seine Streitkraft nicht rascher erweitern würde, als es dies seit 1933 getan hatte; dann nämlich wäre Hitlers Armee Mitte der 1940er Jahre nicht in der Lage gewesen, einer einmarschierenden Roten Armee nennenswerten Widerstand entgegenzusetzen…..

Wieso darf die ohne juristische Folgen solche Wahrheiten aussprechen

 Wisst ihr, wie Juden & Jüdinnen ab 1938 ihren Schlächtern entkommen konnten: mit GEFÄLSCHTEN Papieren, mit FALSCHEN IDENTITÄTEN und mit (bezahlter oder unbezahlter) FLUCHTHILFE.Die heutige Regierung würde sagen: illegal. & sie würde ihre Asylanträge ablehnen. DAS ist schwarzblau Doch Korun … Weiterlesen 

Hier alles:
http://www.weltkrieg.cc/articles/read-freispruch-fur-hitler-aus-israel_103.html

http://www.renegadetribune.com/poleaxed/

Siehe auch

Literatur

Verweise

Natürliche Gesundheit Die Löwenzahnwurzel

Die Löwenzahnwurzel wird seit vielen Jahren als Therapie verwendet. Sie ist in der Lage, Allergien zu behandeln, den Cholesterinspiegel zu senken, die Gallenproduktion zu verbessern und die Leber zu entgiften. Es hat auch harntreibende Eigenschaften und es ist gut für schwangere Frauen und für diejenigen in den Wechseljahren ist.

Der Frühling ist die beste Zeit, um Löwenzahnwurzeln zu ernten, besonders Anfang April. Es ist am besten, es von Orten zu wählen, die weniger verschmutzt sind, wie z. B. Bereiche außerhalb der Stadt.

Sie wissen vielleicht nicht, dass alle Teile von Löwenzahn medizinische Eigenschaften haben. Seine Blätter sind reich an Vitaminen und Sie können sie in einem Salat oder mit Kartoffeln und Eiern verwenden.

Löwenzahn-Stängel hat die Macht, Magenprobleme zu lindern, fördert die Funktion der Gallenblase, reguliert den Stoffwechsel und reinigt das Blut. Außerdem kann der Stiel zur Behandlung von Diabetes verwendet werden, während die Milch aus dem Stiel zur Entfernung von Warzen verwendet werden kann.

Darüber hinaus können Menschen mit Löwenzahnblüten selbstgemachten Löwenzahnsirup zubereiten. Es hilft Ihrem Körper, das Blut zu reinigen, es lindert einen Husten und verbessert die Verdauung.

Rezept für Löwenzahnsirup

Gießen Sie 3 Liter Wasser über 400 gelbe Löwenzahnblüten. Als nächstes schneiden Sie 4 Orangen und 4 Zitronen in Scheiben und fügen Sie sie zu der Mischung hinzu. Lassen Sie es für 24 Stunden.

Nach 24 Stunden die Mischung abseihen und in einen Topf geben. Fügen Sie 2 Tassen Zucker in den Topf und kochen Sie für 30 Minuten.

Entfernen Sie es, nachdem es kocht und dick genug wird. Dann den Sirup in sterilisierte Gläser geben. Behandeln Sie Erkältung, Husten oder Bronchitis mit diesem Sirup.

Löwenzahnwurzel – seine gesundheitlichen Vorteile und Eigenschaften, die Krebs bekämpfen können

Löwenzahn ist lange verwendet und beliebt für seine medizinischen Eigenschaften. Heutzutage bestätigt die moderne Medizin die gesundheitlichen Vorteile dieser Blume und sagt, dass sie sogar in der Lage ist, Krebs zu heilen.

Wenn Sie Löwenzahnwurzeln vorbereiten und lagern möchten, müssen Sie sie an der frischen Luft schälen, schneiden und trocknen. Lassen Sie sie für 2 Wochen trocken oder bis sie unter den Fingern brüchig werden. Wenn sie trocken sind, legen Sie sie in ein Glas und bewahren Sie es an einem dunklen und kühlen Ort auf.

Löwenzahnwurzeln können Nieren, Leber, Lymphe und Gallenblase reinigen. Es ist hilfreich bei der Behandlung von Gallensteinen, Verstopfung, Hepatitis, Akne, Ödemen und Rheuma. Darüber hinaus ist es wirksam für Frauen in der Prävention und Behandlung von Problemen mit dem Stillen, Zysten, Tumoren und Krebs.

So können Sie Löwenzahn-Tee zubereiten:

Einige Löwenzahnblätter trocknen, hacken und zerkleinern. Lege die Mischung in ein Glas und bewahre sie für die Zukunft auf. Gib einen halben Teelöffel dieser Mischung in ein Glas Wasser und dein Tee ist fertig.

Eine andere Möglichkeit ist, 60 Gramm einer frischen Mischung und 30 Gramm getrocknete Löwenzahnwurzel zu kombinieren. Die Mischung in eine Pfanne mit 2,5 Unzen Wasser mit einer Prise Salz geben. Zum Kochen bringen, die Pfanne abdecken und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann belasten Sie die Mischung und trinken Sie jeden Tag drei Tassen.

Natürliche Gesundheit Salz und Honig

 Das ist das ultimative Schlafrezept.
Dieses einfache Rezept mit zwei Zutaten ist Ihr Schlüssel zu einem erholsamen Schlaf. Es wird Ihrem Körper helfen, sich zu entspannen und sich von dem Tag zu erholen und sich auf den nächsten Morgen vorzubereiten.

Alles was Sie brauchen ist:

5 Teelöffel Bio-Rohhonig
1 Teelöffel rosa Himalaya-Meersalz.
Vermische diese beiden Zutaten und bewahre sie in einem Glas auf. Sie können so viel oder so wenig machen, wie Sie wollen, aber ein Verhältnis von 5: 1 funktioniert am besten. Legen Sie jede Nacht ein wenig dieser Mischung unter die Zunge, bevor Sie schlafen gehen und lassen Sie es sich auf natürliche Weise auflösen.

Salz und Honig.

Himalaya-Meersalz enthält mehr als 80 Mineralien und Elemente, die Ihr Körper für verschiedene Prozesse benötigt, um Ihrem Körper zu helfen, sich vom Tag zu erholen. Honig enthält Glukose und hilft dabei, unsere Körperzellen mit Energie zu versorgen.

Die Kombination von Honig und Salz erhöht Serotonin, hilft uns, natürlich zu entspannen und den bestmöglichen Schlaf zu bekommen. Versuchen Sie diese natürliche Schlafhilfe und ruhen Sie sich einfach aus, bis Sie wissen, dass Ihr Körper für den nächsten Tag bereit ist.