Woran Staaten sterben

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

„Tradition und Gegenwart“
Reden und Aufsätze 1936 – 1940 (Seite 480)

Als König Ludwig der XVI. auf seiner Flucht aus Frankreich in Varennes verhaftet wurde, sagte er zu den Revolutionären: „Das alles habe ich schon seit 11 Jahren gewußt! Wie kam es nur, daß ich nicht daran glauben wollte?“ Dieses historische Wort Ludwig XVI., der dann enthauptet wurde, könnten jetzt auch die Machthaber in Frankreich und England sprechen.

Der jetzige französische Regierungschef hat soeben ausgerechnet, warum Frankreich den Krieg 1940 verloren hat: es hatte an Stelle von 2,8 Millionen Soldaten um 500.000 weniger; es hatte als Unterstützung an Stelle von 85 englischen Divisionen im Jahre 1917 jetzt nur 10 gnadenhalber erhalten; es hatte zu wenig Reserven; es fehlte ihm also eigentlich alles Entscheidende für einen wirklich großen Sieg über jenes Volk dem dieses Frankreich den Krieg erklärt hat. Man hat das in Frankreich stellenweise ja früher gewußt; manche Statistiker haben auf die schwindende biologische Kraft des französischen Volkes hingewiesen, andere hatten den Mut, diesen ganzen Parlamentarismus als ein Zeichen fortschreitender Entartung zu begreifen, und hier und da fanden sich auch Menschen, die in der Herrschaft der jüdischen Rasse in Frankreich ebenso ein Symbol des rassischen Verfalls erblickten wie wir. Jetzt müssen sie erkennen,, wie -und warum- es zur Katastrophe gekommen ist, und es ensteht für alle Völker, die unter der Demokratie zu leiden haben, die bange Frage: Wenn das so war, warum hat man uns das nicht gesagt? warum hat man unter diesen Umständen einen Kreig gegen das Deutsche Reich vom Zaun gebrochen? -Es bleibt hier nur die eine Antwort übrig, daß es einer gewissenlosen Schicht gelungen war, sich im Laufe der Jahrzehnte zu Finanzherrschern in der Demokratie aufzuschwingen, und nun, da eine große Revolution diese ganze Börsendemokratie in Deutsschland beiseite geschoben hatte, da war es die hysterische Angst, daß diese Gesundung eines Volkes sich auch in anderen Staaten ausbreiten könnte. Somit erscheint die Kriegserklärung vom 3. September 1939 als ein Glücks- und Verzweiflungspiel jener Herren, die heute zum Teil auf der Flucht nach Portugal oder USA. sind, zum anderen Teil trotz anmaßenster Reden bereits ihre Koffer packen, um nach Kanada zu gehen.

Der britische Ministerpräsident hat in seiner letzten Rede erklärt: England sei jetzt der einzige Staat, der noch „für die Welt“ kämpfe. Hier ist ein kleines Versehen unterlaufen. Herr Churchill hätte wohl sagen müssen: England sei der letzte Staat, der noch über die Welt-bankiers scheinbar zu kämpfen bereit sei! Ein unheimliches Gefühl muß heute alle Franzosen und Briten beherrschen. Aus einer überheblichen Haltung, aus einer nicht zu überbietenden Arroganz sind sie von allen Sesseln heruntergestoßen, haben allen Respekt in der Welt eingebüßt und nirgends verfangen mehr jene Mittel und Mittelchen, die man bisher in allen Staaten über Gesellschaften, Klubs, Presse und sonstige Beziehungen zur Einschüchterung der Völker hatte anwenden können.

Das Schicksal, daß manche großen Staaten und Systeme zusammenbrechen, hat sich in der Weltgeschichte mehr als einmal ereignet. Fast immer haben die Herrschenden eines solchen zusammenbrechenden Zeitalters zwar Warner gesehen und gehört, nie aber an diese Warnung glauben wollen. Das einemal glaubte man an die Macht jahrhundertelanger Tradition, auf eine noch starke organisatorische Kraft, das andere Mal war man der Überzeugung, daß die Ideen und Grundsätze, mit denen man einmal zum Siege gekommen war, in ihrer Tiefenwirkung auf die menschlichen Seelen auch für immer wirksam bleiben würden, ganz gleich, wie die Vertreter dieser Ideen auch ausschauen mochten.

Und eines lehrt uns dabei die Weltgeschichte: kein Gedanke, der zur politischen Macht gelangte, kann sich erhalten, wenn nicht Charakterwerte hoher Art diesen Gedanken schützen oder mit ihm von vornherein verschmolzen sind, daß sie mit ihm ein einheitliches, sich erneuerndes Ganzes bilden. Die Idee der Demokratie hatte eine Anzahl verlockender Losungen, aber nie ist diese Demokratie der „Freiheit“, „Gleichheit“, „Brüderlichkeit“, „Humanität“, „Toleranz“ usw. mit einem hohen Ethos verknüpft gewesen; nie ist zugleich mit der Freiheit auch von der Pflicht gesprochen worden; nie neben der Toleranz einer freien Wirtschaft gegenüber von persönlicher, nationaler und sozialer Ehre; nie angesichts der Brüderlichkeit von einer organischen Abgrenzung der Lebenssysteme der Rassen.

Deshalb ist die Geschichte der Demokratie die Gesachichte einer fortschreitenden Entartung des politischen und sozialen Lebens der letzten 150 Jahre von Schwärmerei zu politischer Verschwörung, zu sozialer Verwahrlosung, schließlich zur dauernden Korruption und Kriminalität. Damit verbunden zeigt sich fü Frankreich ein biologischrer Rückgang, der bisher durch keine Maßnahmen aufgehoben werden konnte. Rund 30.00 Menschen starben jetzt jährlich in Frankreich mehr als dort geboren wurden. Frankreich konnte seine unnatürliche Vorherrschaft in Europa nur mit Hilfe von 20 oder 30 Verbündeten aufrecht erhalten, nicht mehr aus eigener Kraft. Es beanspruchte aber zugleich die „Zivilisation“ zu vertreten und ein Herrschaft sogar im europäischen Osten. Das alles ist zu Ende! Das französische Volk an sich braucht nicht zu sterben, die Republik Rothschild aber wird für immer zugrundegehen. Das französische Volk wird sich innerlich mit dem Schicksal abfinden müssen, das seiner biologischen Kraft entspricht. Das ist der allein sittliche Zustand der Politik, und nur diese historische Einsicht, die zweeifellos eine innere ethische Erneuerung fordert, kann die Voraussetzung dafür bilden, daß Frankreich kulturell in Zukunft wieder etwas bedeutet, ohne eine militärische, ganz Europa bedrohende Gefahr wie im Jahre 1939 heraufbeschwören zu können.

*

Auch in England hat es nicht an Warnern gefehlt, die die Herrscher des britischen Imperiums auf die Brüchigkeit ihres Systems hingewiesen haben. Diese Menschen sind heute von den Vertretern der Weltbankiers eingesperrt oder erschossen worden. England steht, wie sein Informationsminister erklärt, jetzt mit dem Rücken an der Wand, und diese Wand sei der Ozean… Ein sehr gefährliches Bild. Weil Wasser bekanntlich keine Balken hat und ein eventuelles weiteres Hindrägen an diese „Wand“ so enden müßte, wie in Andalsnes und Dünkirchen. Die Engländer haben ihre biologische Kraft ebenfalls überschätzt. Sie wußten sehr wohl, daß sie nach 1918 nicht einmal genügend Beamte für ihr eigenes Imperium besaßen; nichtsdestoweniger haben sie noch die deutschen Kolonien geraubt, ohne die Möglichkeit zu haben, diese großen Territorien wirklich schöpferisch aufzubauen und zu gestalten. Sie haben im Vollbesitz des Reichtums größten Kolonialreiches dabei ihre eigenen handarbeitenden Volksgenossen schmählich ausgebeutet. Und nun ist das kapitalistische Großbritannien in diesem Geisteszustand auf die nationalsozialistische europäische Revolution gestoßen. Dieser harte Zusammenstoß greift militärisch und ideell in die ganze Tiefe des Lebens. Es zeigt sich dabei in Englands schwerster Stunde, daß es keine Führer hat, nicht einmal einen Ministerpräsidenten mittleren Formats, sondern einen Mann, der gerade durch seine dauernden Mißerfolge verbunden mit schreiender Anmaßung das verkörpert, was das heutige Britentum in seiner geistigen Haltlosigkeit kennzeichnet. Wir wissen von manchen Engländern, daß sie in Erkenntnis der Brüchigkeit des ganzen demokratischen Zeitalters angesichts der Möglichkeit eines deutsch/englischen Zusammenstoßes erklärten, das wäre das Ende des britischen Imperiums. Man hat sie nicht gehört, und gleich, wie immer auch die Zukunft Englands ausschauen mag, es wird deshalb die Zeit kommen, da Herr Churchill mit Ludwig XVI. sagen muß: „Das alles habe ich doch schon vor 11 Jahren gewußt, wie kam es nur, daß ich nicht daran glauben wollte?“

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Ernst Rosenberg ( 12. Januar 1893 in Reval, Estland; 16. Oktober 1946 ermordet in Nürnberg) war NSDAP-Politiker, Reichsminister, Reichsleiter, Architekt, Philosoph und gehört zu den bedeutendsten Ideologen und Vorkämpfern des Nationalsozialismus.

Nach dem Ende des 1939 von England entfesselten europäischen Krieges, der durch den Eintritt der VSA zum Weltkrieg wurde, hielten die Kriegssieger einen Rachefeldzug zur Vernichtung deutscher Führungspersonen ab. Diesen kleideten sie teilweise in Formen des Rechts.[1] So wurde Alfred Rosenberg 1946 einer von 24 Angeklagten in einem illegalen Schauprozeß. Ihn wollten die Alliierten mit konstruierten Vorwürfen beseitigen. Am 1. Oktober 1946 ließen sie einen entsprechenden Todesspruch fällen, der in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober 1946 im Wege eines Justizmordes durch Erhängen ausgeführt wurde.

Herkunft, Familie und Jugend

Alfred Rosenberg wurde in eine deutschbaltische Familie am 12. Januar 1893 in Reval (heute Tallinn) geboren, das damals zum russischen Reich gehörte. Sein Vater Woldemar Wilhelm Rosenberg war ein wohlhabender lettischer Kaufmann, seine Mutter Elfriede Caroline Siré war Estin aus einer hugenottischen Familie. Rosenberg studierte am Technischen Institut Riga sowie an der Moskauer Universität Architektur, allerdings ohne anschließend jemals in seinem Beruf tätig zu werden.

1917 floh Rosenberg vor der Oktoberrevolution zunächst nach Paris. Kurz darauf siedelte er nach München um. Hier bewegte er sich in den radikal antibolschewistischen Zirkeln der russischen Emigranten, wo er rasch eine Erklärung für die von ihm als Katastrophe empfundene Oktoberrevolution fand: Die Verschwörung der Juden. Alsbald trat Rosenberg der Thule-Gesellschaft bei, einem völkisch-okkultistischen Geheimbund. Im Herbst 1919 lernte er über den völkischen Schriftsteller Dietrich Eckart, für dessen Zeitschrift „Auf gut Deutsch“ er schrieb, Adolf Hitler kennen. Kurz darauf trat Rosenberg der NSDAP bei.

Rosenberg heiratete 1915 Hilda Leesmann, die Ehe wurde 1923 geschieden. 1925 heiratete er Hedwig Kramer. 1930 wurde die Tochter Irene geboren, ein Sohn starb kurz nach der Geburt.

Weimarer Republik

Politischer Schriftsteller

Bald tat sich Rosenberg mit Schriften wie „Die Spur der Juden im Wandel der Zeiten“ (1919), „Das Verbrechen der Freimaurerei. Judentum, Jesuitismus, Deutsches Christentum“ (1921) oder „Börse und Marxismus oder der Herr und der Knecht“ (1922) hervor, in denen er die Theorie einer „jüdisch-freimaurerischen Weltverschwörung“ verbreitete, die es darauf abgesehen habe, „die Existenz anderer Völker zu unterminieren“. Zu diesem Zweck hätten die Freimaurer die Revolutionen in Europa herbeigeführt. Zu ihnen gehören u.a. die Französische Revolution von 1789, unter dem Leitsatz der Gleichheit aller Menschen, die Russische Revolution 1917 und das Ziel einer Bolschewisierung der Welt, sowie die Novemberrevolte in Deutschland 1918. Bei allen Revolutionen wurde die Monarchie als Staatsform abgeschafft. Auch der Erste Weltkrieg sei besonders von englischen Hochgradfreimaurern geschürt worden. Kapitalismus und Kommunismus seien nur scheinbare Gegensätze, in Wahrheit handele es sich um ein und dieselbe Zangenbewegung, mit der das internationale Judentum den „Eine-Welt-Staat“ errichten wolle („Die Hochfinanz als Herrin der Arbeiterbewegung in allen Ländern“, 1924).

Verbotsphase der NSDAP

Rosenberg nahm 1923 am „Marsch auf die Feldherrnhalle“ teil, wurde aber im Gegensatz zu anderen Teilnehmern nicht angeklagt. Während Hitler seine Haftstrafe in Landsberg am Lech absaß, betraute er Rosenberg mit der Führung der NSDAP, einer Aufgabe, der sich Rosenberg jedoch kaum gewachsen sah. Er gründete die Großdeutsche Volksgemeinschaft (GVG) als Ersatz für die zu dieser Zeit verbotene NSDAP, konnte jedoch die Zersplitterung der volkstreuen Kräfte nicht verhindern.

Kampfbund für deutsche Kultur

1927 wurde Rosenberg von Hitler mit der Gründung eines nationalsozialistischen Kulturverbandes beauftragt. Obwohl ursprünglich offenbar als Kulturverband der Partei gedacht, trat der Verband erst 1929 als vorgeblich überparteilicher Kampfbund für deutsche Kultur an die Öffentlichkeit. Hier wurden verschiedene Erscheinungsformen der klassischen Moderne wie die Architektur des Bauhaus, der Expressionismus und die Abstraktion in der Malerei oder die Zwölftonmusik als „Kulturbolschewismus“ entlarvt und bekämpft.

„Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts“

Textseite aus der japanischen Ausgabe von Alfred Rosenbergs „Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts

Das 1930 erschienene Buch „Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts“ war als Fortsetzung von Houston Stewart Chamberlains Werk „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“ gedacht. Eine neue „Religion des Blutes“ sollte laut Rosenberg das Christentum ersetzen, indem eine neue „Metaphysik“ der Rasse und des ihr innewohnenden „kollektiven Willens“ dieses abzulösen in der Lage sei. Das Buch, als Hauptwerk Rosenbergs, ist bis heute Standardwerk der nationalsozialistischen Weltanschauung. Die katholische Kirche setzte das Werk 1934 auf den Index.

Ursprung der Arier und Rassenlehre nach Rosenberg

Rasse stellt Rosenberg als eigenständigen Organismus mit einer kollektiven Seele, der „Rassenseele“, dar; alles Individuelle sollte dem untergeordnet sein.

Die einzige Rasse, die in der Lage sei, kulturelle Leistungen hervorzubringen, ist nach Rosenberg die arische Rasse. Rosenberg sieht, nach Hermann Wieland, als Ursprung der Arier das untergegangene Atlantis, das er im Norden ansiedelt. Im Gegensatz zur jüdischen Religion, die Rosenberg als teuflisch und zerstörend ansieht, wohne den Ariern etwas göttlich-schöpferisches inne. Christus wird in Rosenbergs Werk zur „Verkörperung der nordischen Rassenseele“ und könne dementsprechend kein Jude gewesen sein.

Stellenwert des Willens

Im Vorwort des „Mythus“ führt Rosenberg u. a. aus:

„Denn ein Chaos wird nie von Mutlosen gebändigt
und noch nie ist von Feiglingen eine Welt gebaut worden.
Wer vorwärts will, muß deshalb auch Brücken hinter sich verbrennen.
Wer sich auf eine große Wanderung begibt, muß alten Hausrat liegen lassen.
Wer ein Höchstes erstrebt, muß Minderes beugen.
Und auf alle Zweifel und Fragen kennt der neue Mensch des kommenden
Ersten Deutschen Reichs nur eine Antwort:
Allein: Ich will!“

Abgeordneter im Reichstag

1930 wurde er als Abgeordneter der NSDAP im Wahlkreis Hessen-Darmstadt in den Reichstag gewählt, wo er sich vor allem im Auswärtigen Ausschuß engagierte.

Drittes Reich

19. November 1941: Wilhelm Weiß sitzt während einer Pressekonferenz rechts neben Alfred Rosenberg, der anläßlich der öffentlichen Bekanntgabe seines neuen Amtes als Ostminister an einem Tisch steht und spricht. Links neben Rosenberg sitzt dessen Vertreter Alfred Meyer.

Alfred Meyer (rechts) und Alfred Rosenberg (groß in der Bildmitte) in der ukrainischen Stadt Kiew, Juni 1942. Zwischen den beiden ist der Reichskommissar für die Ukraine, Erich Koch, halb im Profil zu sehen.

Außenpolitisches Amt

1933 wurde Rosenberg zum Leiter des Außenpolitischen Amtes der NSDAP ernannt. Zugleich hatte Hitler Joachim von Ribbentrop zu seinem außenpolitischen Berater gemacht, der nun mit dem Auswärtigen Amt, Hermann Göring und Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht um Mitsprache und Einfluß in der Außenpolitik rivalisierte. In diesem Kompetenzenwirrwarr vermochte Rosenberg weder in der Konzeptionierung noch in der praktischen Umsetzung der Außenpolitik eine Rolle zu spielen. Dementsprechend unzufrieden war Hitler. Am 28. Juli 1933 notierte Joseph Goebbels:

„Er [Anm.: Hitler] spricht scharf gegen Rosenberg. Weil er alles und nichts macht. V. B. ist saumäßig. Er sitzt in seinem ‚Außenpolitischen Amt‘, wo er auch nur Murks macht.“

Reichsleiter

Im Juni 1933 ernannte Hitler neben 16 weiteren NSDAP-Funktionären Rosenberg zum Reichsleiter. Im Januar 1934 wurde er auf Vorschlag von Robert Ley von Hitler zum „Beauftragten des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP“ (kurz: „Amt Rosenberg“) ernannt. Doch auch hier blieb sein Einfluß gering: Rosenbergs Idee einer nationalsozialistischen Universität, der Hohen Schule der NSDAP, die als Zentrum der nationalsozialistischen ideologischen und pädagogischen Forschung gedacht war und durch Hermann Giesler gebaut werden sollte, wurde ab Kriegsbeginn nicht mehr umgesetzt.

Kulturfunktionen

Wichtiger für weltanschauliche Schulung und Erziehung im Nationalsozialismus blieben weiterhin neben Rosenbergs „Amt Rosenberg“ das bestehende Schul- und Hochschulwesen, Baldur von Schirach und seine Hitlerjugend, Robert Ley als Chef der Deutschen Arbeitsfront und des Kulturwerkes Kraft durch Freude sowie nicht zuletzt Joseph Goebbels als Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda.

1937 wurde Rosenberg mit dem Deutschen Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet.

Zweiter Weltkrieg

Wirklichen Einfluß auf die Politik des Deutschen Reiches übernahm Rosenberg erst im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges. Rosenberg wurde damit beauftragt, ein Institut zur Erforschung der Judenfrage zu errichten. Ziel war die Erstellung eines „Handbuches der Judenfrage“, bestehend aus einem „Talmud-Lexikon“, einem „Lexikon der Juden in der Musik“ und einem „Lexikon jüdischer Schriftsteller“. Zu diesem Zweck ließ Rosenberg aus Bibliotheken und Archiven in ganz Europa Material zusammentragen. Die zunächst auf 300.000 Bände angelegte Sammlung wuchs bis Kriegsende auf knapp zwei Millionen an. Ab Oktober 1940 leitete er den Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (ERR).

Nach dem Rußlandfeldzug 1941–1945 wurde Rosenberg 1941 zum Reichsminister für die besetzten Ostgebiete (Baltikum, Weißruthenien und Ukraine) ernannt und war mitzuständig für die Zusammenfassung der Juden in eigenen Ghettos.

Am 28. März 1941 hielt Rosenberg einen Vortrag mit dem Titel „Die Judenfrage als Weltproblem“, in dem er die drei aus seiner Sicht bestehenden Alternativen diskutierte: Assimilation, Ghettoisierung oder Aussiedlung. Er lehnte die beiden ersten Alternativen ab und sprach sich vielmehr – im Einklang mit den deutschen Zionisten – für die letztere Lösung aus. Von einer Vernichtung der europäischen Juden als „Endlösung“ ist nicht die Rede; die später gegen ihn erhobenen Vorwürfe sind also nachweislich haltlos.

Nach Kriegsende

Bei Kriegsende fiel die einzigartige Sammlung des „Instituts zur Erforschung der Judenfrage“ alliierten Plünderern in die Hände und größtenteils zum Opfer. 1,6 Millionen z. T. unersetzliche Werke wurden als vermeintlich deutsches Kulturgut mutwillig zerstört. Die restlichen ca. 400.000 Bände wurden geraubt und an die kriminelle „Jewish Cultural Reconstruction Organization“ verschoben. Von dort gelangten sie später auf unbekannten Wegen nach Israel. Eine Rückgabe wird mit der Begründung abgelehnt, es handele sich um „symbolische Wiedergutmachung“.

Gefangennahme

Rosenberg wurde von den Alliierten bei Kriegsende in Flensburg gefangengenommen, kam vor das sogenannte Nürnberger Kriegsverbrechertribunal, wo er wegen angeblicher Verschwörung, „Verbrechen gegen den Frieden“, „Planung, Eröffnung und Durchführung eines Angriffskrieges“, Kriegsverbrechen sowie „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ angeklagt, für „schuldig“ befunden und zum Tode verurteilt wurde. Das rechtswidrige Urteil stützte sich bezüglich der „Verschwörung“ auf Rosenbergs Funktion als „anerkannte[r] Parteiphilosoph“ und bezüglich der „Verbrechen gegen den Frieden“ auf Rosenbergs Tätigkeit als Leiter des Außenpolitischen Amtes. Er war maßgeblich am Unternehmen „Weserübung“ beteiligt, dem Einmarsch in Dänemark und Norwegen. Die deutsche Besetzung Norwegens war bekanntlich eine Reaktion auf englische Besetzungspläne, die bereits angelaufen waren. Vor einem objektiven Gericht wäre somit eigentlich Churchill anzuklagen gewesen. Bezüglich der „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezog sich das Gericht auf Rosenbergs Funktion im Einsatzstab Reichsleiter und im Ostministerium. Zudem wurde ihm angebich die Mittäterschaft bei der Beschaffung von Zwangsarbeitern nachgewiesen. Auch hier wurde mit zweierlei Maß gemessen, es fand sich kein Gericht, das die Verschleppung Deutscher in die Sowjetunion zur Zwangsarbeit, noch nach dem Krieg, verurteilt hätte.

Rosenberg war bis zum Schluß Anhänger der Idee des Nationalsozialismus. Noch im Gefängnis schrieb er:

„Der Nationalsozialismus war eine europäische Antwort auf die Frage eines Jahrhunderts. Er war die edelste Idee, für die ein Deutscher die ihm gegebenen Kräfte einzusetzen vermochte. Er war eine echte soziale Weltanschauung und ein Ideal blutbedingter kultureller Sauberkeit.“

Schlußwort

Siehe auch: Kategorie: Schlußwort im Nürnberger Prozeß

Alfred Rosenberg vor dem Nürnberger Tribunal (110. Tag). Das Schlußwort vor dem Nürnberger Tribunal in Auszügen:

„Die Ankläger haben über die Wiederholung der alten Beschuldigungen hinaus in stärkster Weise neue erhoben; so seien wir alle ‚zu geheimen Beratungen zugelassen‘ gewesen, um einen Angriffskrieg zu planen; ferner sollen wir die behauptete Ermordung von zwölf Millionen Menschen befohlen haben. Man hat alle diese Anklagen unter dem Worte ‚Genocidium‘, Völkermord, zusammengefaßt. Hierzu habe ich folgendes zu erklären:
Ich weiß mein Gewissen völlig frei von einer solchen Schuld, von einer Beihilfe zum Völkermord. Statt die Auflösung der Kultur und des nationalen Gefühls der Völker Osteuropas zu betreiben, bin ich eingetreten für die Forderung ihrer physischen und seelischen Daseinsbedingungen, statt ihre persönliche Sicherheit und menschliche Würde zu zerstören, bin ich nachgewiesenermaßen gegen jede Politik gewaltsamer Maßnahmen mit ganzer Kraft aufgetreten und habe mit Schärfe eine gerechte Haltung der deutschen Beamten und eine humane Behandlung der Ostarbeiter gefordert. Statt ‚Kindersklaverei‘ zu betreiben, wie man sagt, habe ich Jugendlichen aus kampfgefährdeten Gebieten Schutz und besondere Pflege angedeihen lassen. Statt die Religion auszurotten, habe ich durch ein Toleranzedikt die Freiheit der Kirchen in den Ostgebieten wieder hergestellt. In Deutschland habe ich in Vertretung meiner weltanschaulichen Überzeugungen Gewissensfreiheit verlangt, jedem Gegner zugebilligt und nie eine Religionsverfolgung veranlaßt.
Der Gedanke an eine physische Vernichtung von Slawen und Juden, also der eigentliche Völkermord, ist mir nie in den Sinn gekommen, geschweige denn, daß ich ihn irgendwie propagiert habe. Ich war der Anschauung, daß die vorhandene Judenfrage gelöst werden müsse durch Schaffung eines Minderheitenrechtes, Auswanderung oder durch Ansiedlung der Juden in einem nationalen Territorium in einem jahrzehntelangen Zeitraum. Wie geschichtliche Entwicklungen früher nie geplante Maßnahmen hervorrufen können, zeigt das »Weiße Papier« der Britischen Regierung vom 24. Juli 1946. […]
Den Gedanken, daß ein Verbrechen des Genocidiums durch internationale Abmachung geächtet und unter schwerste Strafe gestellt werden soll, begrüße ich aufrichtig unter der natürlichen Voraussetzung, daß das Genocidium jetzt und in Zukunft auch nicht gegen das deutsche Volk in irgendeiner Art erlaubt sein darf.
Der Sowjetankläger hat unter anderem erklärt, die ‚ganze sogenannte ideologische Tätigkeit‘ sei ‚eine Vorbereitung für Verbrechen‘ gewesen. Dazu möchte ich erklären: Der Nationalsozialismus vertrat den Gedanken einer Überwindung des volkzersetzenden Klassenkampfes und der Einheit aller Stände in einer großen Volksgemeinschaft. Er stellte zum Beispiel durch den Arbeitsdienst die Ehre der Handarbeit an der Muttererde wieder her und richtete die Augen aller Deutschen auf die Notwendigkeit eines starken Bauerntums. Er bildete im Winterhilfswerk eine Kameradschaft der ganzen Nation für alle in Not geratenen Volksgenossen, ohne Rücksicht auf frühere Parteizugehörigkeit. Er baute Mütterheime, Jugendherbergen, Gemeinschaftshäuser in den Fabriken und führte Millionen an noch ungekannte Schätze der Kunst heran.
Dem allen diente auch ich.
Nie aber habe ich neben meiner Liebe zu einem freien und starken Reich die Pflicht gegenüber dem ehrwürdigen Europa vergessen. Zu seiner Erhaltung und friedlichen Entwicklung rief ich schon 1932 in Rom auf, und für den Gedanken der inneren Gewinnung der Völker Osteuropas kämpfte ich, als ich 1941 Ostminister wurde, solange ich es vermochte.
Ich kann deshalb in der Stunde der Not der Idee auch meines Lebens, dem Ideal eines sozial befriedeten Deutschlands und eines seiner Werte bewußten Europas nicht abschwören und bleibe ihr treu.
Der bei allen menschlichen Unzulänglichkeiten ehrliche Dienst für diese Weltanschauung war keine Verschwörung, mein Handeln niemals ein Verbrechen, sondern ich verstand auch meinen Kampf, wie den Kampf der vielen Tausenden von Kameraden, geführt für die edelste Idee, um die seit über 100 Jahren gerungen und eine Fahne erhoben wurde.
Ich bitte, dies als Wahrheit zu erkennen. Dann würde aus diesem Prozeß keine Glaubensverfolgung entstehen können, dann wäre nach meiner Überzeugung ein erster Schritt getan für ein neues gegenseitiges Verstehen der Völker, ohne Vorurteile, ohne böse Gefühle und ohne Haß.“

Justizmord

Am 1. Oktober 1946 wurde Alfred Rosenberg durch einen Spruch alliierter Beauftragter, die als Richter auftraten, der Liquidierung überantwortet und mit neun weiteren Verurteilten am 16. Oktober durch Erhängen in Nürnberg ermordet. Seine Asche wurde von den VS-amerikanischen Besatzern in den Wenzbach gestreut.

Vorwurf in bezug zu Juden

Rosenberg versuchte sich gegen den Vorwurf, durch vermeintlich antijüdische Propaganda einer Judenverfolgung in Deutschland Vorschub geleistet zu haben, durch Beweisvorlage des Berichts des polnischen Botschafters in Washington Jerzi Potocki an den polnischen Außenminister (Bericht im Wortlaut, siehe Potocki-Bericht) zu verteidigen. Mit diesem historischen Schlüsseldokument ließ sich nicht nur der Nachweis erbringen, daß die VSA nicht nur einen betont antideutschen − durch die jüdische Kamarilla, dominiert von Felix Frankfurter und Henry Morgenthau um den damaligen VS-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt beeinflußten − aggressiven Kriegskurs verfolgten, sondern ebenso auch an Nachkriegskonzeptionen arbeiten, die die Vernichtung des Deutschen Volkes zum Ziel hatten. Die Vorlage des Dokumentes wurde durch das interalliierte Tribunal mit Begründung der „Unerheblichkeit“ untersagt.

„Letzte Aufzeichnungen“

Alfred Rosenbergs letzte Aufzeichnungen, verfaßt in der Nürnberger Haftzeit, liegen in drei Fassungen vor. Zwei davon sind für den Historiker unbedeutend. Nachdem der Rechtsbeistand Rosenbergs, Dr. Alfred Thoma, dessen Manuskript entgegen den Wünschen seines Mandanten an Dritte weitergeleitet hatte, wurde es zunächst im Jahre 1947 von Serge Lange / Ernst von Schenck durch den Zolliker Verlag St. Gallen unter dem bezeichnenden Titel „Portrait eines Menschheitsverbrechers“ veröffentlicht. Diese Ausgabe ist mit pejorativen Wertungen der Herausgeber durchsetzt, so daß dem Buch kaum Quellenwert beizumessen ist.

Eine weitere Ausgabe erschien 1955 in Göttingen, herausgegeben durch Heinrich Härtle, einem ehemaligem Abteilungsleiter für Geisteswissenschaften im Amt Rosenberg: „Großdeutschland. Traum und Tragödie. Rosenbergs Kritik am Hitlerismus“.

Das Buch mußte in der Neuauflage von 1996 unter dem Titel „Letzte Aufzeichnungen. Nürnberg 1945/46“ auf staatlichen Druck hin zensiert werden, wozu Härtle treffend anmerkte:

„…mit Rücksicht auf in der BRD einzig dastehende Gesetzesbestimmungen.“

Auszeichnungen (Auswahl)

  • Blutorden
  • Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP
  • Deutscher Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft, 1937
  • Orden des Heiligen Schatzes, 1. Klasse am 19. November 1941 als Reichsminister für die Besetzten Ostgebiete

Ausgewählte Werke

  • Letzte Aufzeichnungen. Nürnberg 1945/46. Ideale und Idole der Nationalsozialistischen Revolution. Jomsburg, Uelzen 1996 ISBN 3-931637-01-8 (2. Auflage)
  • Heinrich Härtle (Hg.): Großdeutschland. Traum und Tragödie. Rosenbergs Kritik am Hitlerismus, Selbstverlag, München 1970 (2. Auflage) (enthält die letzten Aufzeichnungen Rosenbergs aus dem Nürnberger Gefängnis 1946) (Netzbuch)
  • Hans-Günther Seraphim (Hg.): Das politische Tagebuch Alfred Rosenbergs 1934/35 und 1939/40. Göttingen 1956

Nationalsozialismus und Jungdeutscher Orden – Eine Abrechnung mit Arthur Mahraun (1927, 32 S., Scan, Fraktur).pdf

Die Spur des Juden im Wandel der Zeiten (1937, 162 S., Scan, Fraktur).pdf

Unmoral im Talmud (1943, 38 S., Text).pdf

Verteidigung des deutschen Kulturgedankens (1938, 21 Doppels., Scan, Fraktur).pdf

Gestalt und Leben (1938, 26 S., Scan, Fraktur).pdf

Der Sumpf (1939).pdf

Der Weltverschwörungskongreß zu Basel (1927).pdf

Houston Stewart Chamberlain als Verkünder und Begründer einer deutschen Zukunft (1927).pdf

Siehe auch hier im Blog Beiträge

Literatur

Drittes Reich

  • Franz Th. Hart: Alfred Rosenberg. Der Mann und sein Werk J.F. Lehmanns, München 1933
  • Albrecht Oepke: Der Mythus. Rosenbergbetrachtungen Deichert, Leipzig 1935

Literatur und Quellen nach 1945

  • Raimund Baumgärtner: Weltanschauungskampf im Dritten Reich. Die Auseinandersetzung der Kirchen mit Alfred Rosenberg, Mainz 1977.
  • Otto Bräutigam: So hat es sich zugetragen, Würzburg 1968.
  • Hamilton Fish: Der zerbrochene Mythos. F. D. Roosevelts Kriegspolitik 1933-1945, Tübingen 1982.
  • Holger Germann: Alfred Rosenberg. Sein politischer Weg bis zur Neu-(Wieder-)Gründung der NSDAP im Jahre 1926, London 1988
  • Robert Kempner: Der Kampf gegen die Kirche aus unveröffentlichen Quellen aus den Tagebüchern Alfred Rosenbergs, in: Der Monat I; Heft X / 1948/49; S. 28-38
  • Andreas Molau: Alfred Rosenberg. Der Ideologe des Nationalsozialismus. Eine politische Biografie, Koblenz, 1993
  • Rose, Detlev: Die Thule-Gesellschaft. Legende — Mythos — Wirklichkeit [= Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Nachkriegsgeschichte, Bd. XXI]. Grabert-Verlag, Tübingen ³2008, ISBN 978-3-87847-242-1

Filmbeiträge

Der Sinn des Krieges Teil 1 von 4 Teilen.
Der Sinn des Krieges Teil 2 von 4 Teilen.
Der Sinn des Krieges Teil 3 von 4 Teilen.
Der Sinn des Krieges Teil 4 von 4 Teilen.

Verweise


Marxistische Arbeiterverräter

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

4. August 1931.
Ende Juli und Anfang August tagte der Kongreß der 2. Internationale in W i e n, der bereits deutlich den Bankrott dieser Einrichtung zeigte.
 

Wir haben uns mit dem Kuriosum der Zusammenkunft der 2. Internationale fortlaufend beschäftigt, denn es ist ein interessanter gesellschaftlich-politischer Vorgang, der sich soeben in Wien vor unseren Augen abspielt. Ein Verfaulungsprozeß am lebendigen Leibe. Nach außen schreit der „Vorwärts“ vom „Sozialismus auf dem Marsch“, die „Münchener Post“ nennt das Lamentieren in Wien gar „Marxistische Weltpolitik“. Darüber lacht das Finanzkapital, darüber lachen aber auch alle näher Unterrichteten: denn die Tobsuchtsanfälle gegen uns sind ja nur noch letzte Krämpfe politischer Mummelgreise. Das hindert nun allerdings nicht, daß diese Fremdenlegionäre Frankreichs ihr altes Handwerk des Landesverrats erneut in ausgiebigster Weise ausüben. An der Spitze der „Österreicher“ Otto Bauer. Es ist derselbe, der vor ein paar Jahren in einer Schweizer Zeitung schrieb, es handle sich jetzt nicht mehr darum, den Kapitalismus zu stürzen, sondern sich innerhalb seines Systems häuslich einzurichten. Dieser Mann war also besonders geeignet, für die 2. Internationale das große „weltpolitische“ Referat zu halten. Der „Vorwärts“ brachte seine Rede in größter Aufmachung. Dieser Bursche hat die Frechheit, im Namen der 2. Internationale und als „deutsch-österreichischer“ Marxist die französische Kriegsschuldlüge erneut offiziell zu erneuern! Der jüdische Hetzer sagte vor der deutschen Arbeiterschaft: „Es ist dieselbe Arbeiterklasse, die nach dem fürchterlichen Krieg, den Habsburg und Hohenzollern verschuldet haben, das Kaiserreich zerbrochen und die Republik gegründet hat.“ Und an anderer Stelle spricht er „von dem Unheil, das aus dem verfluchten Krieg der Habsburger und Hohenzollern auf uns gefallen ist…“.

Die „deutsche“ Sozialdemokratie hat gegen diese hundsgemeinen, schuftigen Anschuldigungen mit keinem Wort opponiert, der „Vorwärts“ stellte sogar „unaufhörlichen stürmischen Beifall“ nach der Rede Bauers fest. Er identifiziert sich also mit einer Rede, die dem Gegner auch der deutschen Arbeiterschaft bewußt neue Waffen in die Hand spielt. Der galizische „Vorwärts“ verbreitet also eine Lüge, er provoziert in frecher Weise das ganze anständige Deutschland, er gefährdet durch die Wiederholung der Kriegsschuldlüge die offensichtliche Ordnung mehr als alles andere. Aber er hat seitens der Reichsregierung weder eine amtliche Berichtigung erhalten noch ist er verboten worden.

Aber weiter. In der gleichen Rede eines Vereins, der angeblich für Demokratie kämpft, hat der Jude Bauer offene Drohungen gegen das nichtmarxistische Deutschland ausgesprochen; er, der gegenüber den äußeren Feinden des Deutschtums und der deutschen Arbeiterschaft „Nie wieder Krieg!“ schreit, droht mit offenem Bürgerkrieg. Um die „Freiheit“ gegen den „Faschismus“ zu verteidigen, hofft der Jude Bauer, „daß die alten kriegerischen Tugenden der deutschen Arbeiter … sich erst völlig entfalten werden im heiligen Verteidigungskampf für die Freiheit der deutschen Arbeiter“. Dieser klare und eindeutige Aufruf steht fettgedruckt im „Vorwärts“. Die Reichsregierung hat nicht eingegriffen. Kommentar wäre notwendig, ist uns aber angesichts der Notverordnungen der Regierung nicht möglich.

Nach dem Volks- und Arbeiterverräter Bauer sprach der ehemalige rechtsliberale Reichstagskandidat, dann bolschewistisch- „unabhängige“ Marxist und heutige SPD-Führer Rudolf Breitscheid. Mit keinem Wort widerlegte er die Ausführungen des Otto Bauer. Er jammerte nur wie dieser über den Nationalsozialismus, den die Anhängsel des Finanzkapitals stets „Faschismus“ nennen. Er nannte uns „Diener des Kapitalismus“, brachte es aber fertig, im gleichen Atemzug das internationale Kapital jämmerlich um Hilfe für die lächerlich gewordene Internationale anzuflehen! Laut Bericht seines Münchener Parteiblattes sagte Rudi Breitscheid:

„Wir appellieren also an die Geldmärkte der Welt und sind uns vollkommen klar darüber, daß wir deutschen Sozialdemokraten es nicht bei einem solchen Aufruf bewenden lassen dürfen, sondern daß auch, und zwar durch unsere Vermittlung, Deutschland etwas zu leisten hat, wenn es sich mit Erfolg ans Ausland wenden will.“

Daraus ergibt sich, daß der „Führer“ der Reichstagsfraktion der SPD. seine Partei als Kaufobjekt im allerwörtlichsten Sinne der Hochfinanz anbietet. Daraus ergibt sich weiter, daß Breitscheid sich des gemeinsamen Interesses der Weltfinanz und des Marxismus klar bewußt ist, daß er also in uns auch einen Gegner der angeflehten Geldmächte kennt. Die schlotternde Angst vor der Abrechnung hat die marxistischen Betrüger, wie man sieht, restlos dumm gemacht. Herr Breitscheid aber wird sich nun nach den urkundlich erweisbaren Feststellungen vergeblich seine Haare raufen. Nie hat der Marxismus sich derart selbst entlarvt wie soeben in Wien:  Der eine Führer — Bauer — erweist sich vor aller Welt als Zuhälter des feindlichen Militarismus und flößt dem gesamten schaffenden deutschen Volk nochmals unter dem Jubel der anderen Verräter den Dolch in den Rücken; der andere — Breitscheid — versteigert die SRD. an die „Geldmächte der Welt“, um weiteres „leisten“ zu können, d. h. die Verelendungs- und Erfüllungspolitik bis zum letzten Blutstropfen der deutschen Nation fortzuführen, lind dies alles, damit die „Führer“, aufs feindliche Ausland gestützt, ihre Machtstellung behalten.

Diese Geständnisse kommen gerade noch zur rechten Zeit um in tausend Volksentscheid- Versammlungen in Preußen verlesen zu werden. Sie sind geeignet, auch den letzten noch so verbohrten, ehrlichen Sozialdemokraten über den wahren Charakter seiner „Führer“ aufzuklären.

Gegen den Talmud

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

4. März 1922.

Der Rabbiner Dr. Meyer sagte einmal: „Ich beschäftige mich jetzt etwa 56 Jahre mit dem Talmud. Er hat überhaupt niemals Stellung gegen Christen und Christentum genommen. Daß solche Schriften anonym untergebracht seien, ist eine vollständig haltlose Behauptung.“

Zunächst ist die echt rabbinische Redewendung zu betrachten: der Talmud solle nichts gegen die Christen enthalten. Von Christus aber wird wohlweislich geschwiegen. Der Herr Meyer weiß nämlich sehr genau, daß Jesus im heiligen Buch der Juden der „Zauberer“ ist (Sanhedrin 107 a), daß er einen „unreinen“ Namen hat (Schabbath 44 a), daß er ein „Narr“ genannt wird (Schabbath 104 b), daß die Talmudrabbis aus der persischen Bezeichnung Christi Ben-Stara (Sternensohn), spöttisch Ben-Stada (Hurensohn) machten (Schabbath 104 b).

Weiter muß dem gelehrten Dr. Meyer bekannt sein, daß die Evangelien ausdrücklich als „Ränder des Unheils“ bezeichnet werden, und daß der große Rabbi Ismael in einer Betrachtung darüber „Davids“ Wort anführt, „völligen Hasses voll, hasse ich deine Hasser. Feinde sind sie mir“ (Schabbath 116 a); weiter heißen sie „Bücher der Ketzer“ (Schabbath 46 a), die „samt und sonders“ verbrannt werden sollen; und am Ende des 19. Jahrhunderts bezog ein Kollege des Herrn Dr. Meyer, Rabbi Nacht, die Worte „Speichelzieher“ ausdrücklich auf die Christen (vergleiche Dr. Lippe: Rabb.-Wissensch. Vorträge 1897, S. 71).

Ich habe diese Stellen nicht dem bösen Prof. Rohling entnommen, sondern der von zwei Rabbinern durchkorrigierten Übertragung Dr. A. Wunsches. Ich habe auch beim Lesen dieser durchkorrigierten Arbeit manche merkwürdigen Entdeckungen gemacht. So heißt es z.B. Aboda zara 4b: Rabbi Chananja sagt: „Wenn jemand dir 400 Jahre nach der Zerstörung des Tempels sagen würde ‚Kaufe dieses Feld für einen Denar‘, obschon es tausend Denar wert ist — so kaufe es nicht; denn in dieser Zeit wird der Messias kommen und wir werden erlöst werden; warum sollst du einen Denar verlieren.“ Dieser das ganze jüdisch-religiös-geschäftstüchtige Wesen mit einem Schlaglicht beleuchtende Zusatz fehlt sei der von den Rabbis durchgesehenen Übersetzung! Er steht aber in der Übertragung Webers (System der altpalästinensischen Theologie, S. 335). Dieses Werk ist die Frucht einer 19jährigen Arbeit und vom bekannten Judenfreunde Franz Delitzsch herausgegeben worden.

Dies nur nebenbei. Was die „haltlose Behauptung“ betrifft, anonyme Schriften seien nicht untergebracht worden, so wurden die Christus betreffenden Talmudstellen am Ende des 19. Jahrhunderts gesammelt herausgegeben. (Laible: Jesus Christus im Talmud). Zudem: weiß Herr Rabbi Meyer nichts vom „Toldoth Jeschu“, welches als eine der größten Verhöhnungen Christi jahrhundertelang in allen jüdischen Kreisen der Welt zirkulierte, heute einen der größten Schätze der jüdischen Börsenherren Londons, Paris‘, Neuyorks ausmacht und — selbst jetzt noch geheim verbreitet und — vor allem — neu geschrieben wird. Dies bezeugt voller Stolz der Jude Strauß in seinem Buche „Das Toldoth Jeschu“.

Aber wenn das alles noch nicht genügt, mochte ich einen Kronzeugen antreten lassen, einen, dessen Lob zu singen Israel nicht müde wird: Herrn Prof. Dr. Hermann L e b e r e c h t S t r a c k, auf den auch Rabbi Meyer verweist.

Nun behauptet Herr Strack, „deutschnational bis auf die Knochen“ zu sein, aber die rüstigen „Auf Vorposten“ haben schon die nicht dementierte Meldung gebracht, die Großmutter des deutschnationalen Professors sei eine echte Jüdin namens Hertz gewesen (Heft 11/12,1921).

Wie schon aus dem „Offenen Brief“ ersichtlich, bestreitet Prof. Strack aufs entschiedenste das Vorhandensein jüdischer Geheimschriften und einer geheimen mündlichen Tradition. Er verweist auch auf Werke von sich aus den Jahren 1893 und 1900. Nun ist in Leipzig im Jahre 1894 von demselben Verfasser ein noch heute vielgenanntes Werk erschienen: „Einleitung in den Talmud“. Auf S. 74 dieser Schrift teilt Prof. Strack mit, daß im Jahre 1631 die jüdische Ältestenversammlung in Polen ein Zirkular folgenden Inhalts herausgegeben hätte: „Da wir erfahren haben, daß viele Christen große Mühe auf die Erlernung der Sprache, in welcher unsere Bücher geschrieben sind, verwendet haben, schärfen wir euch (den Rabbinern) unter Androhung des großen Bannes ein, daß ihr in keiner neuen Ausgabe der Mischna oder der Gemara irgend etwas auf Jesum von Nazareth Bezügliches veröffentlicht. . . Wir befehlen, daß, wenn ihr eine neue Ausgabe dieser Bücher veröffentlicht, die auf J. v. N. bezüglichen Stellen wegbleiben und der Raum mit einem Kreischen ausgefüllt werde. Die Rabbiner und Lehrer werden wissen, wie die Jugend mündlich zu unterrichten ist. Dann werden die Christen über dieses Thema nichts mehr gegen uns aufzuweisen haben und wir können Befreiung von den Drangsalen erwarten…“

Dieselbe Stelle hat Strack dem Werk von G. des Mousseaux „Le Juif“ entnommen, dieser wiederum dem Werk eines ehemaligen Rabbiners (Drach: Harmonie entre l’Eglise et la Synagogue I, S. 167—168).

Strack war sich also auf seiner geistigen Höhe über die Tatsache jüdischer Geheimüberlieferung vollkommen im klaren.

Es ließe sich noch vieles über das Kapitel sagen. Vielleicht gibt ein anderer Rabbi bald wieder Gelegenheit, uns mit dem Talmud und seinen Freunden etwas zu befassen. Wo bleiben aber die Blätter, die immer ihr Christentum ganz besonders zu betonen lieben? Das Merkwürdige ist, daß gerade sie in den „Gesetztreuen“ noch ihre liebsten Juden sehen.

Das Pogrom am deutschen und russischen Volke

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

4. August 1921.

Man sollte eigentlich glauben, in Sowjetrußland lebe man herrlich und in Freuden. Die Bolschewistenführer schaffen unermüdlich Gold und Edelstein ins Ausland, senden eine Handelsabordnung nach der andern mit Generalvollmachten in alle Welt und beklagen sich fast darüber, daß die westeuropäischen Kapitalisten lüstern danach seien, Frieden mit dem mächtigen Moskau zu schließen. In London und in Rom, in Helsingfors und in Reval, in Prag und in Berlin kaufen die bolschewistischen Gesandten ein Haus nach dem andern, kleiden sich in auserlesenste Gesellschaftsanzüge, geben diplomatische Essen, wo zwar weniger Milch und Honig, aber Likör und Champagner fließen, und reisen in Luxusdampfern nach Newyork und Rio de Janeiro.

Eine bolschewistische Zeitung nach der andern entsteht. Ein bolschewistisches Werbebüro nach dem andern öffnet seinen Laden, um Abenteurer zur Bedrückung des russischen Volkes nach Moskau zu schaffen.

Hinter dieser lügenhaft-gemeinen Kulisse vollzieht sich aber seit vier Jahren etwas, wovon unser Publikum, dank der teuflischen Judenpresse und dank der Feigheit der übrigen Blätter, noch immer zu wenig weiß.

Gleich nachdem die Bolschewiki gesiegt hatten, setzte eine planmäßige Vernichtung der russischen nationalen Intelligenz durch die Judenregierung ein. Der bluttriefende Jude Uritzky hat durch seine Verordnungen und seine gedungenen Mörder den Tod von Hunderttausenden auf seinem Gewissen. Der Jude Sinowjew-Apfelbaum, Gouverneur von Petersburg und 1. Vorsitzender der 3. Internationale, hat jeden Hauch von freier Meinung „beruhigt“ und der Jude Trotzki-Bronstein hat den Bürgerkrieg zum Grundsatz erhoben.

Die entfesselten Instinkte wurden von dem Stab von ein paar hundert Juden, mit denen Trotzki aus Newyork nach Petersburg gefahren kam, von den aus aller Welt zusammenfahrenden, schwer mit Gold und Demagogie gespickten Hebräer dazu benutzt, die russische nationale Industrie zu vernichten, alle nichtjüdischen Banken auszurauben, den Kassenschränken alle privaten Wertgegenstände zu entnehmen, zehnfache Haussuchungen vorzunehmen usw. Und wenn auch vieles in niederen Händen kleben geblieben ist: der größte Teil aller russischen Schätze ging in die Hand der jüdischen Sowjetregierung über. Mit diesem Gold verseuchte und entsittlichte man ein Volk. Mit diesem Gold kaufte man Zeitungen und dang Spitzel und Mörder. Mit diesem Gold versorgte man die jüdischen Gesandten in aller Welt wie Knopp in Berlin, Litwinow-Finkelstein in Reval, Rothstein in Teheran, Axelrod in Litauen, Fürstenberg in Riga, Liebermann in London usw. Mit diesem Gold schuf man sich eine ergebene, durch Blut belastete Leibgarde.

Die Namen aller jüdischen Henker liegen vor. Von 550 Regierungskommissaren sind 30 Russen, 34 Letten, 10 Armenier, einige Ungarn, Grusiner und 447 Juden!!

Ohne auf russisches Wesen, auf russisch-nationale und wirtschaftliche Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen, wurde eine bezeichnend jüdische Herrschaft der Gewalt aufgerichtet, wie sie die Weltgeschichte noch nicht erlebt hatte.

Die Landwirtschaft wurde zerstört, die Industrie vernichtet. Dann mußte der unvermeidliche Zusammenbruch kommen. Es trat eine Hungersnot ein, und bei dieser Prüfung stellte sich die vollkommene Unfähigkeit der frechen Aufrührer heraus, auch nur das Geringste zu leisten.

Die Welt wird jetzt seit ein paar Wochen mit schrecklichen Nachrichten über eine nie dagewesene Dürre überschüttet, die die Erde stellenweise sogar gespalten hätte. Wo das nicht der Fall sei, wären Heuschreckenschwärme über das arme Land gekommen. Rufe an die „Menschlichkeit“ ertönten aus dem „Mekka des Proletariats“, Maxim Gorki, einer der aller übelsten Patrone des heutigen Rußlands, dessen Frau im Auslande in Seide und Brillanten herumfährt, bittet bei – Gerhard Hauptmann um Hilfe. Und dieser sagt zu. Die deutsche Reichsregierung sagt zu. Die Sozialdemokratie sagt zu. Die „Frankfurter Zeitung“ schiebt das Unglück der Sowjets auf den Himmel: „Es ginge nicht an, das bolschewistische Regiment des großen Ostlandes als Ursache seiner Not zu behandeln“ (Nr. 554). Die jüdische „Neue Freie Presse“ stürzt sich ebenfalls als Kämpferin in den Streit: „Der Schritt der Sowjetregierung ist nicht nur verständlich, er ist auch in jeder Hinsicht anzuerkennen“, und preist Deutschland, das „ohne Bedenken und Befürchtungen … dem bedrängten russischen Volk im Osten die hilfreiche Hand hinüberreichen will“ (Nr. 20,443)

Tatsächlich „ohne Bedenken und Befürchtungen“! Denn jeder, der noch ein halbwegs deutsches und menschliches Herz im Leibe hat, müßte jetzt fordern, daß auf den Platz der Trotzki und Apfelbaum nationale, ihr Volk liebende Russen gestellt würden, und nicht wiederum dieselben Lumpen das Brot verteilen dürfen, denen Rußland das jetzige Unglück verdankt.

Aber das will man nicht. Und mit dem deutschfeindlichen Marxismus marschiert in aller Eintracht die „Frankfurter Zeitung“: „Es begreift sich von selbst, daß es (das Hilfeleisten) nicht geschehen kann, ohne das die Sowjetregierung dabei mitwirkt“ (Nr. 554)

Vor einigen Monaten meldete der „gesetzestreue“, in Frankfurt erscheinende „Israelit“ stolz, aus Amerika hätten die dortigen Juden an die russischen schon eine ganze Reihe von Schiffen mit Lebensmitteln abgesandt. Und um zu betonen. daß eben nur die Kinder des auserwählten Volkes die Empfänger seien, wurde hinzugefügt, die Konserven seien streng rituell zubereitet! Gerade damals litten die Deutschen an der Wolga besonders. Jedoch es fand sich keine deutsche Regierung, die auf deren Hilferufe auch nur einen Finger rührte. Aber jetzt, wo die Judenregierung ruft, soll das deutsche hungernde Volk, dem man schon vom Westen her das Mark aus den Knochen preßt, wieder helfen, obschon jeder Einsichtige weiß, das dies weggesandte Brot nie und nimmer die hungernden 25 Millionen Russen erreicht, geschweige denn ernähren wird, sondern daß damit die Judenregierung und ihre Henkergarde gestützt und gegen das hungernde russische Volk getrieben werden wird.

Der Pogrom am russischen Volke hat einen Höhepunkt erreicht.

*

Unterdes wird auch der Pogrom am deutschen Volke vorbereitet. Das Judentum hatte nach gelungener Unterhöhlungsarbeit am 9. November alle Hoffnung, Deutschland endgültig durch einen verblendeten Teil der Deutschen zugrunde zu richten. Der deutsche Volkscharakter hatte sich jedoch als noch immer wurzelstark genug erwiesen, um zu widerstehen. Da wurde die Maulwurfsarbeit von neuem vorgenommen. Jüdische Schmierfinken versuchten es, die Männer, die mit ihrem ganzen Sein ihr Vaterland geschützt hatten, zu verunglimpfen. Eine Anzeige nach der andern ging an die Anschrift unserer Feinde und lieferte den deutschen Selbstschutz aus. Tausende mit dem Tode durch Feindeshand bedrohte Deutsche riefen vergebens um Hilfe. Man hätte sie von Berlin aus verrecken lassen, wenn nicht der deutsche Charakter sich nochmals selbst geholfen hätte. Jetzt bereitet sich in Oberschlesien wieder Ungeheuerliches vor. …An der Spitze der Regierung treten Leute, die von ihren Freunden offen als „Kandidaten des Auslandes“ ausgerufen werden (Rathenau), mit der Judenregierung von Moskau ist ein Verhältnis getroffen worden, das man fast ein offenes Schutz und Trutzbündnis nennen kann. Und kürzlich sind mehrere hundert neue Sendlinge Moskaus in Berlin angelangt.

Selbst die noch nicht verjudeten Zeitungen aber schweigen oder begnügen sich mit gelegentlichen Hinweisen auf die Gefahr, während sie einmütig und tagtäglich immer wieder eines als Allererstes fordern müßten: restlose Ausweisung aller Ostjuden. Nach Palästina läßt der dortige jüdische Vizekönig unter Druck keine Juden herein, die Bolschewisten sind. In Deutschland aber erschallt Zeter und Mordio, wenn vom deutschen Volke dieselben Forderung erhoben wird.

Aber noch wichtiger ist es, die „emanzipierten“ Juden von da zu entfernen, wo sie Schaden stiften müssen. Entgegen dem „Bayrischen Kurier“, der seine antisemitische Leserschaft durch einige Kennzeichnungen der Moskauer Judenregierung bei der Stange zu halten versucht, meinen wir, daß die Westjuden für Deutschland noch viel gefährlicher sind als die Ostjuden sind. Ein Warburg oder Rathenau sind ein größeres Unglück als Tausende von Kaftanträgern aus Galizien.

Wer es gut mit dem deutschen Volke meint, der muß dem gesamten Judentum den Kampf ansagen und unermüdlich fordern: restlose Beseitigung der Juden aus allen Posten, Ämtern, öffentlichen Vertretungen, leitenden Wirtschaftsstellen und Kulturanstalten. Das weitere wird sich dann finden.

Geschieht dies nicht, so folgt nach dem Pogrom am russischen der Pogrom am deutschen Volke.

*

Der unveränderliche und tiefste Wesenszug des Juden ist seine gierige Unersättlichkeit. Durch eine falsche Überduldsamkeit hat der Deutsche seine Interessen zugunsten des Judentums zurückgestellt und hat sich einreden lassen, die Zurückweisung jüdischer Anmaßung sei nicht fortschrittlich, sei – „reaktionär“.

Früher, im Mittelalter, ging der Krug solange zu Wasser, bis er zerbrach. Die oft zurückgedämmten Volksbewegungen gegen die jüdischen Wucherer, Pfandverleiher, Steuerpächter und Finanzminister in allen Staaten führten schließlich zu Ausbrüchen, die mit der gewaltsamen Entfernung der Juden endete, bis – der Wucher wieder anfing.

Nie hatte die jüdische Anmaßung und Verhetzung einen solchen Umfang angenommen, wie heute. Millionen deutsche fordern den Rücktritt der jüdischen „Verwalter“ des deutschen Reiches, Hunderttausende schlossen sich zu Kampf zusammen, um auf streng gesetzmäßigem Wege die deutschen Forderungen durchzusetzen. Die Juden haben diese Verbände einfach ausgelacht. Sie haben nie ein Maß gekannt, sie haben, im Gefühl ihrer Geldmacht, sich immer neue Werkzeuge zur Volksbeherrschung verschafft. Es ist noch Zeit, diesen Gelüsten zu entsagen, noch leben im deutschen Volke die inneren Widerstände, die ihm ein gewaltsames Einschreiten verbieten. Noch glaubt das deutsche Volk in seiner Ritterlichkeit, sich nicht an den „Verfolgten“ vergreifen zu dürfen, obgleich die Sturmtruppen des Judentums bedeutend zahlreicher sind, als die Gefolgschaft der Männer, die unser Unheil erkannt haben. Aber wenn das deutsche Volk tagtäglich von neuem frech herausgefordert wird, sei es durch die Rathenau oder die Zionisten oder durch die Witkowsky, Jacobsohn, Tucholski usw., so haben die Juden es sich selbst zuzuschreiben, wenn sie einmal mit Schimpf und Schande davongejagt werden.

Die Judenherrschaft hat dem geduldigen russischen Volk mehr Tote gekostet, als es überhaupt Hebräer auf der Welt gibt. Daß dieser Russenpogrom furchtbare Folgen zeitigen muß, ist sonnenklar. Es handelt sich nur darum, wann der jüdische Terror gebrochen werden wird.

Die Juden haben diese Folge durchaus vor Augen, weshalb sie alle Moskau stützen. Der schon genannte „Israelit“ kann nur „mit Entsetzen an das Schicksal denken, das der Juden im Falle des Sturzes der Sowjetherrschaft wartet“ (Nr. 30). Genau so spricht die „Jüdische Rundschau“. Polen wurde gezwungen, eine große Anzahl von Flüchtlingen durchzulassen, und Lucien Wolff, ein bekannter jüdischer Politiker, hat jetzt beim Völkerbund um Hilfeleistung bei der Auswanderung nachgesucht. Diese wird natürlich nicht ausbleiben, da drei Viertel der Direktoren des Völkerbundes selbst Hebräer sind (Huysmans, Hamel, de Haas, Mantoux, Cuhnhardt, Brockmann usw.) Und Trotzki sagte auf dem letzten Kongreß der 3. Internationale, wenn die Bolschewiki abtreten müßten, würden sie die Tür hinter der ganzen Welt zuschlagen!

Diese Worte muß sich jeder Deutsche merken. …Der Kampf um Sein oder Nichtsein hat nicht aufgehört, sondern angefangen.

Anmerkung über Demokratie

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

19. Oktober 1921.

Aus dem Lande, indem die Demokratie ihre größten Triumphe gefeiert hat und das von unseren Judenschutztruppenführern als das Land der Verheißung angepriesen wird, erscholl vor einiger Zeit eine Stimme zu uns herüber, die die schon gelungene demokratische Geistesverfassung in feinem Spott bloßlegt. Eine Zeitung sagte über amerikanische Zustände etwa folgendes: wenn jemand eine Million stiehlt, ist er ein Finanzgenie, begnügt er sich mit einer halben, zählt man ihn zu den klugen Leuten. Wer mit 100.000 Dollar durch die Lappen geht, ist gerieben, mit nur 50.000 hat der Unglück im Geschäft gehabt. Ein Diebstahl von 25.000 Dollar wird als Unregelmäßigkeit bezeichnet. Wer 5.000 Dollar beiseite schafft, begeht einen Unterschleif. Wer dasselbe mit tausend Macht, ist ein Schwindler. Wer hundert Dollar stiehlt, ist ein gemeiner Dieb. Wer gar einen Schinken oder ein Brot entwendet, ist ein ganz verkommenes Subjekt.

Wer wollte verkennen, daß wir auf dem besten Wege zu dieser demokratischen Sittlichkeit sind. Ist nicht ein Matthias Erzberger als Held und Finanzminister gefeiert worden, und lebt er nicht noch eben als Märtyrer der Demokratie weiter?

Von dem selben Freiheitsstaat Amerika gibt ein bedeutender Deutscher, politischer Schriftsteller u. a. eine sehr belehrende Statistik. Von den 723 Abgeordneten des Konvents Chicagos waren einmal unter den Gewählten: sieben Totschläger (gerichtlich überwiesen), 10 hatten wegen dieses Vergehens vor Gericht gestanden, 36 bestrafte Einbrecher, drei Taschendiebe, sieben Spielhöhlenbesitzer, zwei Bordellwirte. Bedenken man dann weiter, daß dies doch alles die „kleinen Diebe “ (von unter 25.000 Dollar) sind, dann läßt sich vorstellen, welcher Art die übrigen „Volksvertreter“ waren. Und man wird auch verstehen, warum in den Vereinigten Staaten ständige Menschen sich vielfach von der Politik immer mehr zurückgezogen haben.

Treffend ist auch, was der französische Sozialist Delaisi sagt: „dem Kapitalismus ist es gelungen, aus der Demokratie das wunderbarste, biegsamste und wichtigste Werkzeug zur Ausbeutung der Gesamtheit zu gestalten. Man bildet sich ein, die Finanzleute seien Gegner der Demokratie: ein Grundirrtum. Vielmehr sind sie die Leiter und deren treueste Förderer, ja, man kann ruhig sagen: sie sind die Erfinder der Demokratie! Denn diese bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethoden verbergen, und in ihr finden Sie das beste Verteidigungsmittel gegen jede etwaige Empörung des Volkes.“

Diese Worte wurden zwei Jahre vor dem Kriege geschrieben. Nun ist durchgesickert, daß dieser Delaisi niemand anders als – Gustave Hervé, der glühenste Sozialdemokraten, Nationalfranzose Verteidiger des demokratischen Frankreichs, ist. Stimmt dies, dann sieht man, daß Einsicht und Charakter verschiedene Dinge sind. Dann ist Hervé als Vernunft – ein Mensch, als Charakter – ein Demokrat.

Die schärfsten Verneiner des heutigen parlamentarischen Gedankens waren unsere Größten. Das ist wahrhaftig nicht verwunderlich, denn je klarer ein Kopf ist, um so schneller sieht er ein, daß eine rein mechanische Abstimmerei nicht Regierungsmethode werden kann, ohne daß der Staat darunter leidet. Schiller sagt z. B.:

„Man muß die Stimmen wägen und nicht zählen.Der Staat muß untergehen früh oder späth,wenn Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“

Goethe meinte, er könne nicht in Parlamente gehen: „Mag nicht vor Langeweile schwitzen: der Mehrheit bin ich stets gewärtig.“

Bismarck klagte einem amerikanischen Freunde über die Massenpsychose in einem Parlament und fällte das für alle Zeiten richtige Urteil: „Einzeln verständig, massenweise dumm.“ „Diese Leute können Preußen nicht regieren, ich muß mich dem widersetzen.“ in dem kürzlich erschienenen dritten Bande seiner Erinnerungen taucht immer wieder die Besorgnis um seine Schöpfung auf, da er sieht, daß der neuer Kaiser nicht den Kampf gegen Unfähigkeit und staatsfeindlichen Absichten aufnehmen wolle, sondern diese durch Nachlaufen zu befriedigen trachte. Es ist gekommenen, wie der große Mann es ahnte: Parlamentarismus siegte über das Deutschtum, Deutschland ist auf dem Wege zu einer Lebensform, in der die Entsittlichung des öffentlichen Lebens zu einem Grundsatz erhoben wird.

Der Deutsche hat von jeher an einem Hang zum Weltbürgertum gelitten. Wird dieser Hang nun noch auf einem Gebiete, wo nüchternste Interessenvertretung am Platze ist, in der Politik, durch wurzellose Glaubensgrundsätze und dem Volkstum nicht entsprungene Phrasen verstärkt, so muß dies Unheil zeitigen. Aus der Geringschätzung seiner Nationalinteressen heraus erklärt sich dann auch die Duldsamkeit, die der Deutsche dem Juden und seinem zersetzenden Wirken angedeihen ließ. Demokratisch-jüdische Organe konnten ungestraft jahrelang ein entnervendes Gift verspritzen und schließlich offen das deutsche Volk verhöhnen.

Der Streich in Genf, der von neuem ein deutsches Land – Oberschlesien – zerschneidet, ist nochmals ein Prüfstein dessen geworden, wie frech das Judentum und wie – demokratisch das heutige Deutschtum geworden ist.

Die „Frankfurter Zeitung“, die für ein deutsches Oberschlesien einzutreten vorgab, und auch jetzt ein paar papierene Sätze über die uns angetane Ungerechtigkeiten verzapft, fährt dann neuerdings folgendermaßen fort:

„Wir sprechen nicht von einzelnen Exaltierten. Wenn solche Vereinzelte jetzt noch davon reden, daß uns ganz Oberschlesien hätte ungeteilt zufallen sollen, so ist das eine Unwahrhaftigkeit und eine politische Torheit. Wäre das Gesamtergebnis in dem Abstimmungsgebiet zugunsten Polens ausgefallen, so hätte allerdings kaum ein Zweifel darüber bestanden, daß Polen ganz Oberschlesien erhalten hätte. Aber das ändert an der vertragsrechtlichen Tatsache nichts, daß der Friedensvertrag eine Teilung Oberschlesiens ins Auge gefaßt…“ (15. 10. 1921).

Also: die Entente darf den „Friedensvertrag“ tagtäglich brechen, für Deutschland bleibt er unerschütterliche Richtschnur! Und eine „deutsche“ Zeitung erklärt das Verlangen, Oberschlesien zu erhalten, als eine „Unwahrhaftigkeit“.

Diese, Hochverrat am deutschen Volke treibende Judenzeitung wird nicht verboten!

Vor einiger Zeit wurde der „Frankfurter Zeitung“ vorgeworfen, ihre Auffassung von „Demokratie“ ginge – wie sie selbst sage – so weit, nötigenfalls das deutsche Volk selbst für die Erhaltung dieses Prinzips zu opfern. Das ehrliche Judenblatt schrie über Gewalt und Verleumdung. Da wurde ihm folgender Satz unter die lange Nase geschoben:

„Angenommen, eine ganze Nation fasse vermittels des demokratischen Systems Entschlüsse, die ihr Unglück herbei führen; dann ist noch immer das Prinzip gerettet. Das ist der tiefste Sinn des demokratischen Gedankens: alle sollen das gemeinsame Schicksal tragen“ (4. 12. 1917).

Dieses „Prinzip“ mißregiert heute das deutsche Volk und kümmert sich den Teufel darum, ob es den demokratischen Entschlüsse in Spaa, London, Wiesbaden zustimmt oder nicht. Das deutsche Volk wird auch über Genf nicht befragt werden.

Geht’s schief, treten die neuen Unverantwortlichen von Gottes Gnaden in den Ruhestand und übergeben das Geschick Deutschlands in die Hände der linkeren Brüder.

Das Prinzip wird gerettet und das deutsche Volk vernichtet sein. Wer sollte sich da nicht freuen!

Auslieferung des Empires?

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

6. Oktober 1940

Um die bisherige entscheidende Herrschaft des britischen Empires zu sichern und darüber hinaus das Übergewicht des britischen Staates auch auf dem gesamten europäischen Kontinents noch zu vergrößern, hat Großbritannien den Krieg gegen Deutschland erklärt. man muß diese Tatsache bei Beurteilung aller jetzigen politischen und militärischen Ereignisse und der heutigen Haltung der britischen Staatsführung sich vor Augen halten, um den Abstand zwischen dem August 1939 und dem Oktober dieses Jahres zu erfassen. Großbritannien, der Schutzherr der Weltdemokratie, der Herrscher über alle Meere des Erdballs, das waren die Fanfaren, mit denen England im kriege gegen das nationalsozialistische Deutsche Reich vorstieß. Ohne es noch allgemein merkbar zuzugeben, ist diese arrogante Selbstbewußtsein, Gouvernante und Gendarm der ganzen Welt zu sein, doch für Tieferblickende immer mehr in sich zusammengesunken, und manche Redewendungen des britischen Ministerpräsidenten und die merkwürdig gewundenen Erklärungen anderer Amtsstellen deuten auf die weitgehende innere Zermürbung der Staatslenker Englands hin. Bis schließlich jene Rede Churchills, in der er den „spontanen Entschluß“ Großbritanniens kundgab, für 50 Zerstörer wichtigste Stützpunkte Großbritanniens an Amerika zu übereignen, aller Welt kundgab, daß hier ein Abbröckelungsprozeß des Empires seinen Anfang genommen hatte. Für feinere Ohren war dann der Schluß der Rede ganz besonders lehrreich, wo Churchill von der Notwendigkeit sprach, das Empirie und die USA. „irgendwie in irgendeiner ihrer Angelegenheiten . . . miteinander zu verquicken.“ Und historisch werden vielleicht seine Schlußworte sein, die wir nicht vergessen wollen: „Möge dieser Prozeß sich weiter entwickeln. Ich könnte ihn nicht aufhalten. Wie der Mississippi in dem bekannten Liede setzt er seinen Lauf fort. Möge er diesen Lauf mit voller Kraft und unwiderstehlich fortsetzen und uns besseren Tagen entgegenführen.“

Dies schon sehr deutlichen Worte bedeuten wahrscheinlich nichts mehr und nichts weniger, als daß, nachdem das Original der britischen Freiheitsurkunde von 1215 bereits nach Amerika transportiert, der junge Nachwuchs der heute Regierenden samt allem Edelgetier nach Kanada gefahren worden ist, nunmehr auch die alte Herrscherkaste selbst sich anschickt, im Fall eines tödlichen Ernstes die Insel zu verlassen und Amerika aufzusuchen. Das bedeutet offenbar Flucht; aber dahinter steht auch eine neue politische „Konzeption“, die Churchill zwar in der genannten Rede für aufmerksame Ohren angedeutet hat, die er sich aber zunächst noch schwer hütet, in dürren Worten öffentlich seinem Volk preiszugeben.

Es handelt sich im wesentlichen darum, daß Churchill Großbritannien nicht nur als eine selbständige Weltmacht, sondern als eine souveräne Macht überhaupt innerlich schon abgeschrieben hat. Worauf es jetzt hinausläuft und wovon er scheinbar hofft, den Krieg noch jahrelang weiterführen zu können, ist der Gedanke, daß an Stelle der sogenannten britischen Commonwealth eine allgemeine angelsächsische Völkergemeinschaft tritt, die in sich begreift die Vereinigten Staaten von Nordamerika und sämtliche britischen Dominions und Kolonien mit Ausschluß der britischen Insel selber, die man wohl oder übel sich als unter deutsche Herrschaft kommend vorstellt. Der Dekan der St. Pauls-Kathedrale hat kürzlich in sein Sonntagsgebet nicht nur England, sondern auch die Vereinigten Staaten von Nordamerika eingeschlossen. Daß der Krieg für die Insel im Prinzip entschieden ist und daß damit der politische Machtanspruch dieses Inselreiches gegenüber dem Kontinent sein Ende erreicht hat, das weiß Herr Churchill heute im innersten Wesen sicher ganz genau und bereitet sich vor, den Krieg unter Einfügung in die Politik der Vereinigten Staaten vom unangreifbaren amerikanischen Kontinent aus gegen Europa in vergrößertem Maßstabe fortzusetzen. Er muß dabei der britischen Insel gegenüber dann die gleichen Folgerungen ziehen, wie er es gegenüber dem verbündeten Frankreich gezogen hat, d.h. er wird es genauso ablehnen müssen, die 47 Millionen Engländer mit Lebensmitteln und sonstigen Existenzmitteln zu versehen unter dem Vorwand, daß nicht die Engländer diese Lebensmittel bekämen, sondern die Deutschen. Das heißt um diesen kommenden Krieg dann fortzusetzen, würde sich Churchill gezwungen sehen, auch über England und Irland eine Blockade seitens des amerikanischen Kontinents gegen die eigenen Landsleute zu verkünden. Und damit wäre die ganze „Politik“ Churchills und seiner Komplizen am entscheidenden Wendepunkt angelangt.

England hat von vornherein, trotz der Überzeugung, daß andere für England Krieg führen würden, nicht einmal sein eigenes Spiel gespielt, vielmehr war die machtpolitische Lage im Jahre 1939 bereits so, daß ganz gleich, welchen Ausgang immer der Krieg genommen hätte, England auf jeden Fall in seiner Wirkungsmöglichkeit zurückgedrängt worden wäre. Selbst im Falle eines Erfolges mußte man sich in London sagen, daß man das Deutsche Reich sicher erst nach allerschwersten jahrelangen Kämpfen vielleicht niederringen könnte. Diese Jahre aber hätten England seine gesamten Auslandsguthaben zum Ankauf kriegswichtiger Stoffe gekostet, die Verkettung mit Europa hätte naturgemäß die Spannungen im Fernen Osten vergrößert und den dortigen Gegnern Englands Möglichkeiten gegeben, die sich schon jetzt abzuzeichnen beginnen und durch den Ausmarsch der englischen Truppen aus Schanghai ihre vorläufige Symbolisierung erfahren haben. Selbst wenn Deutschland am Boden gelegen hätte, wäre nicht England der eigentliche Sieger gewesen, sondern jene großen Mächte, die ohne eigenen Kriegseinsatz die wirtschaftspolitischen Erfolge des Ringen gehabt und nunmehr mit frisch verstärkten Kräften England gegenüber gestanden hätten.

Selbst diese allerbeste Rechnung also hätte England, das schon die Blutopfer von 1914-1918 in seiner Kolonialverwaltung nicht ersetzen konnte, noch mehr geschwächt und käme anderen Weltmächten zugute, was wiederum die schon bestehenden zentrifugalen Kräfte seines eigenen Imperiums zu Sprengkräften verstärkt hätte.

Noch viel schlimmer aber mußte es kommen, wenn die Dinge sich nicht so günstig für England entwickeln sollten, und das ist durch die Schläge des Führers und seiner Wehrmacht in einem Maße geschehen, wie es die arroganten Herren des Londoner Regierungsviertels, die seit Jahrzehnten gewohnt waren, ihre Stiefel auf fremde Tische zu setzen, sich nicht haben träumen lassen. England steht nichtnur militärisch isoliert da, sondern auch politisch zermürbt und geistig insofern schon gebrochen, als sämtliche Parolen, mit den Großbritannien seine Hypnose im 19. Jahrhundert durchführen konnte, heute nur noch als leere Redensarten und kindisch-greisenhafte Ausflüchte verstanden werden. Und selbst diese letzte Rechnung, die Churchill und seine Leute jetzt noch machen wollen, wenn sie nach einem sogenannten heroischen Kampf die britische Insel zu verlassen gedenken, um, wie sie schon andeuteten, den Krieg von Amerika aus nicht allein gegen Deutschland, sondern gegen ganz Europa zu führen, auch diese Rechnung stimmt nicht! Denn Churchill und sein King kämen dann schließlich doch als geschlagene Flüchtlinge und abgerissene Bettler und nicht als gleichwertige politische Partner auf den neuen Kontinent. Die Vereinigten Staaten aber würden sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, um ihre Herrschaft entscheidend über die jetzigen Grenzen hinaus zu sichern – und die britischen Emigranten höchstens als kleine Mitläufer bei der großen, von Churchill erbettelten „Verquickung“ anerkennen, die mit der Kraft des Mississippistromes sich nach Churchills eigenen Worten unaufhaltsam vorbereitet.

Was sich somit eben im Denken der Churchills vollzieht, ist die Aufgabe des englischen Mutterlandes zugunsten eines zersplitterten , über den ganzen Erdball verstreuten „Imperiums“, dessen Souveränität aufgehört haben wird und das nun ein Objekt einer viel weiter reichenden nicht-britischen Interessengemeinschaft werden soll.

Das ist die furchtbare Bilanz, die Churchill heute seinem Volke bereits vorlegen müßte. Für die Weltherrschaft Englands und die Niederschmetterung Deutschlands ist er angetreten, und nach einem Jahre muß er jene Insel preisgeben, von der einst die englische Welteroberung ausgegangen ist.

Es fragt sich, ob die Bewohner dieser Insel schon begriffen haben, welches Spiel sie spielen sollen und welch Handelsobjekt sie im heutigen Geschäft ihrer verkommenen Regierungsschicht darstellen. Manche Präsidenten und Herrscher sind in diesen Jahren von ihren Völkern verflucht, davongejagt worden, weil sie nicht die organische Abgrenzung ihrer Interessen und die Möglichkeit ihrer eigenen Volkskraft vernünftig abgeschätzt hatten. Manche glaubten, daß sie das, was sie einst in einer schwachen Stunde des deutschen Volkes sich aus dessen lebendigem Leibe herausgeschnitten hatten, nun für alle Ewigkeit als ein in ihr Eigentum verwandeltes Raubgut behandeln könnten. Alle friedlichen und gerechten Revisionsvorschläge wurden verlacht und verspottet, bis sich unter britisch-jüdischer Führung der Brand von 1939 entzündete.

Das englische Volk aber muß heute wissen, daß es von seiner Führung jetzt schon genau so verraten worden ist wie das französische Volk von seinen Reynauds und Mandels und die Polen von ihren Rydz-Smiglys. Es muß wissen, daß diese Churchill-Clique aus grenzenloser Machtgier heute das eigentliche Empire unter eine neue Herrschaft zu bringen, die 47 Millionen Engländer auf ihrer Insel in Not und Elend zurücklassen und, in letzter Konsequenz, auch diese Engländer genau so unter Hungerblockade zu stellen, wie sie es erst gegen Deutschland, dann gegenüber den französischen Verbündeten versucht hatte.

Das ist die eigentliche augenblickliche weltpolitisch-psychologische Lage, die, vielleicht nur wenigen sichtbar, auf jeden Fall aber als klarer Plan im Kopfe der Churchill und Genossen schon vorhanden ist. Ob dieser Plan gelingt, hängt davon ab, ob das englische Volk noch genügend Energie besitzt, um diese schnöde Preisgabe nicht nur mit seiner ganzen Vergangenheit, sondern seines unmittelbaren gegenwärtigen Lebens abzuwehren, d.h. ob es die Kraft aufbringt, die Churchill und Genossen noch rechtzeitig davonzujagen und zur Aburteilung in den Tower zu sperrren.

Wenn das englische Volk noch diese moralische Kraft aufbringt, dann wird es allerdings befreit sein müssen von jenen Illusionen, mit denen eine jüdisch verseuchte Schicht es in den letzten Jahrzehnten großgezogen hat. Es wird aber mit dem Davonjagen dieser Typen erst die Voraussetzung schaffen Können für eine wirkliche neue soziale Ordnung. Es kann unter diesen Umständen vielleicht wieder ein Stück Europa werden, das unter dem Gesetz des europäischen Kontinents an manchen Stellen dieser Welt noch die Vertretung der weißen Rasse weiter innehaben kann. Die Entscheidung liegt durchaus in der Hand des englischen Volkes, das angeblich so „frei“ über sein Schicksal selbst zu bestimmen vermag. In diesen Tagen, da ein furchtbares Erwachen, verkörpert durch die deutschen Luftgeschwader, über London zieht, ist es noch Zeit, diese Gedanken zu überprüfen und die Schlußfolgerung über die Verräter in der Downingstreet zu ziehen.