Thema Mythologie und Sagenhaftes aus dem hohen Norden

Die Mythologie (von altgr. μυθολογια mythologia; zusammengesetzt aus μυθοι mythoi „Geschichten“ und λέγειν legein „erzählen“) bezeichnet die Lehre der gesamten Mythen eines Volkes und behandelt als ihren eigentlichen Gegenstand die aus der vorgeschichtlichen, d. h. vorliterarischen Zeit überlieferten Erzählungen, in die sich die Vorstellungen von dem Entstehen, dem Leben und den Handlungen der Götter im Verhältnis zueinander und zu den Menschen eingekleidet haben, sie bildet einen Hauptgrund der Götterlehre und damit der Religionsgeschichte. Im weiteren Sinn umfaßt die Mythologie auch die in vorchristlicher Zeit entsprungenen Sagen von den Helden der Vorzeit, insofern diese teils ursprünglich Göttergestalten sind, teils als über den gewöhnlichen Menschen und den Göttern näherstehende Wesen galten.

Mythologie bedeutet in diesem Zusammenhang nicht zuletzt auch die systematische Beschäftigung mit Mythen und damit verbundenen Sagen oder deren systematische Darlegung in literarischer, wissenschaftlicher oder religiöser Form.

Das Wort „Mythologie“ erscheint erstmals 1712 in dem Buch Die teutsche Mythologie oder Beschreibung heidnischer Götter.

Ein einzelner Strang der europäischen Aufklärung hat die Auffassung vertreten, Mythos und Logos ständen in unauflösbar widersprüchlichem Verhältnis zueinander und der weitere Geschichtsverlauf werde Mythologien zugunsten wissenschaftsorientierter Sichtweisen vollständig verdrängen. Der tatsächliche Geschichtsverlauf – gerade auch der europäischen Geschichte selber – hat diese theoretische Erwartung jedoch nicht bestätigt.

Vielmehr ist im 20. Jahrhundert der mythologische Charakter technologischer Heilsversprechen (die letzte Seuche ausrotten, die Armut abschaffen, die Wirtschaftsentwicklung vernünftig planen und dergleichen Fehlerwartungen mehr) immer deutlicher zutage getreten. Auch die mit jenem Logos-Begriff oftmals verbundene Erwartung, Religion sei ein absterbendes Kulturphänomen (→ Karl Marx, → Bertrand Russell), hat sich keineswegs bestätigt, sondern das glatte Gegenteil – ein epochaler Aufschwung der religiösen Besinnung – bestimmt heute den Geschichtsverlauf erkennbar mit.

Wie es religiöse Dogmen und Mythen gibt, so gibt es eben auch wissenschaftsgläubige Dogmen und Mythen. Die Nützlichkeit oder Schädlichkeit formal festgelegter Anschauungen kann nicht ein für alle Male bestimmt werden. Insbesondere die Vorstellung, eine rasche Beschleunigung technischer Innovationen sei das beste Mittel gegen „rückständige“ und „unaufgeklärte“ Denkweisen, hat statt dessen eine besinnungslose Technisierung (mit schwersten Vergiftungen des Lebensraumes) und pauschale Traditionsvernichtung auf diversen Gebieten begünstigt.

Der Rückgriff auf mythologisches Erbe ist heute vielfach verschüttet. Andererseits ist Modernismus kein lebensfähiges Zivilisationsmodell, sondern ein Zerstörungsmodus, und wird – in dieser oder jener Weise – auch gemäß mythologischem Geist abgelöst werden.

Germanische Mythologie.goell-walkuere

EINLEITUNG
Es läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit voraussetzen, daß die Stammväter der Germanen, nachdem sie sich von den anderen Ariern getrennt hatten und in zwei Strömen die Ebenen Mitteleuropas und den hohen Norden unseres Kontinents überfluteten, die alten religiösen Anschauungen der Urheimat noch treu bewahrten und vorzugsweise die lichten Mächte des Himmels verehrten. Darauf deuten schon die bei den alten Skandinaviern erhaltenen Namen der Götter TIWAS, d. h. die Himmlischen, und WANEIS, WANEN, d. h. die Strahlenden, hin. Demgemäß werden TYR oder ZlO, der Himmelsvater. und THUNAR, der Blitzgott, den Vorrang behauptet haben.

So sagt denn auch Caesar über die religiösen Vorstellungen der Krieger Ariovists aus eigener Erfahrung: „Die Germanen rechnen zur Zahl der Götter nur die, welche sie sehen und durch deren Segnungen sie offenbar gefördert werden, die SONNE, den MOND) und den FEUERGOTT. Von den übrigen haben sie nicht einmal durch Hörensagen vernommen.“ Der Lichtkultus schloß also noch die Vermenschlichung der Götter aus. Und so war es noch 150 Jahre später. Daß man sich auch da noch nicht die Götter plastisch gestaltete und verbildlichte, bezeugt Tacitus, wenn er schreibt:..weiterlesen

Nordische Mythologie und Sagenhaftes aus dem hohen Norden
Vorab des ArtikelsDie Wilden Götter – Sagenhaftes aus dem hohen Norden“ Fragen und Antworten von Tor Åge Bringsværd
Am Anfang waren Kälte und Hitze
Der Weg nach Norden ­ Norway, Norwegen, Norge ­ wurde immer als schwer zu finden betrachtet, beschwerlich zu gehen und gepflastert mit unsäglichen Gefahren. Für die Schriftsteller der Antike war Norwegen ein Märchenland ­ Ultima Thule, bevölkert von wilden Barbaren und voll von merkwürdigen und phantastischen Wesen.

Der Grieche Pytheas erzählt (im 4. Jahrhundert v.Chr.) von einem Ort, an dem die Naturgesetze nicht zu gelten scheinen, wo Erde und Wasser sich vermischen, und wo alles frei herumzuschweben scheint. Und der berühmte Historiker Herodot klagt, es sei eigentlich gänzlich unmöglich, irgendetwas von diesen nördlichen Gegenden zu beschreiben, weil man ganz einfach seine Hand nicht vor Augen sehe. Das liege an all den weißen Federn, die einem ununterbrochen ins Gesicht flögen, sagt er; die Luft sei voll von solchen weißen Federn, und sie lägen wie ein dichter Teppich auf dem Erdboden. Vermutlich müssen wir diese Aussage als den ein wenig mißglückten Versuch eines Südländers deuten, einen Schneesturm zu schildern… Es stimmt jedoch: Norwegen hat immer schon mehr als genug Eis und Schnee gehabt. Ein großer Teil des Landes liegt nördlich des Polarkreises. Und obwohl sich das Eis schon vor langer Zeit aus unseren Gegenden zurückgezogen hat, dauerte die Eiszeit in Norwegen länger als an den meisten anderen Orten der Welt.

Auch das sogenannte „Heidentum“ hielt sich hier im Norden länger als andernorts. Während das übrige Europa bereits seit tausend Jahren christianisiert war, beteten wir hier oben weiterhin unsere alten „heidnischen“ Götter an.

Wikinger wurden sie genannt, die alten Norweger, die um das Jahr 1000 Europas Küsten unsicher machten und Schrecken und Grauen bis nach London und Paris und weit ins Mittelmeergebiet verbreiteten, die wilden und gnadenlosen „Barbaren“, die nicht gerade einen großen Bogen machten, um Kirchen und Klöster zu plündern… War ihnen denn nichts heilig? Was glaubten sie selbst, diese blonden Seeräuber?

In diesem kurzen Artikel wird versucht, einen Umriß von der alten nordischen Mythologie zu zeichnen ­ so wie wir sie aus der Lieder-Edda kennen ­ der mächtigen Götterdichtung, die vor tausend Jahren entstand (niemand weiß, von wem), und die in isländischen Pergamenthandschriften aus dem 13. Jahrhundert erhalten ist...weiterlesen

Mythologie der Germanen – Der Seelenglaube
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo.
Mythologie ist uralte religiöse Naturpoesie, die die Menschheit mit einer zaubervollen Märchenwelt umgab. Die Mythen wurden nicht wie unsre Kinder- und Hausmärchen nur von den Kindern geglaubt oder daheim zur Unterhaltung erzählt, sondern vom ganzen Volke wie etwas Wirkliches geschaut und empfunden und in Furcht und Hoffnung heilig gehalten. Denn sie waren aus seinem innersten Eigen geboren, geistige Spiegelbilder gewisser Naturvorgänge, sei es des engeren Menschenlebens, sei es der weiten Welt ringsum, in denen ein geheimnisvolles übermenschliches Wesen zu leben und zu weben schien.

So verflochten sich bereits mit diesen ältesten traumhaften Vorstellungen jene ältesten religiösen Gefühle der Furcht und der Hoffnung und somit der Abhängigkeit von etwas Übermenschlichem. Sie trieben den Menschen dazu, diesen Phantasiegebilden Ehren zu erweisen, ihnen zu opfern, auch ihr Tun und Treiben im Kultus dramatisch darzustellen. Die daraus entsprungenen Riten wurden dann zum Teil wieder in die Erzählung des Mythus aufgenommen und gestalteten sie oft eigenartig um. Doch finden wir im germanischen Mythus kaum sichere Spuren davon. Dagegen mit der Hebung der Kultur, dem wachsenden Schwung der Phantasie, der Verfeinerung des Gemütes und der Schärfung des Verstandes flössen reichere, freiere, sinnvollere Mythen zu, welche Kulturzustände oder geistige Tätigkeiten personifizierten und eine Erklärung der mancherlei Rätsel des Lebens und der Welt zu geben suchten. Diese schwollen, mit den alten vereint, je nach Schicksal, Begabung und Richtung der Völker zu mehr oder minder breiten, trüberen oder helleren Strömen, zu ganzen Mythologieen an, bis sie teilweise in das umfassendere Gedankenmeer einer monotheistischen Religion mündeten....weiterlesen

Mythologie der Germanen – Der Alpglaube.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Das Sterbelager und das Grab waren die Geburtsstätten des reichen Seelenglaubens, und schon dort war unter andern Erlebnissen und Eindrücken auch der Traum bei der Mythengeburt tätig. Das Traumbild des Toten aber, so wirksam es sich zeigte, war nicht die leitende Macht jenes Glaubensgebietes. Dagegen wenn der Traum sich krankhaft bis zum Alpdruck steigerte, wurde er allerdings die Haupttriebfeder einer anderen Vorstellungsmasse, des Alp- oder Mahrenglaubens. Auch dieser ist uralt.

Das Alpdrücken erklärte schon ein Hofmann Kaiser Ottos IV. für eine aus Verdickung der Säfte entstandene krankhafte Phantasie. Es wird durch eine akute Luftvergiftung oder, laienhafter gesagt, durch schwere Atemnot des Schlafenden hervorgerufen, wie sie etwa nach einer überreichlichen Mahlzeit namentlich in einem dumpfen Schlafraum aus der Verengerung oder dem Verschluß der Luftzugänge der Nase und des Mundes entsteht. Vom Fußende des Bettes fühlt der Schläfer eine unbehagliche Beklemmung allmählich auf den Leib, die Brust, den Hals, ja sogar den Mund vorrücken. Verwandelt sie sich also mehr und mehr in einen Erstickungsvorgang, so befreit sich der Betroffene endlich durch einen raschen Ruck, der auch die geschlossenen Lippen öffnet, oder häufiger noch durch ein Stöhnen oder einen Aufschrei der Angst und des Hilfsbedürfnisses, der ihm die erlösende Luft wieder zuführt. Er erwacht mit Herzklopfen und Schweiß. Nicht nur die Pein des Drucks ist es, die seine Nerven stark erregt, sondern auch die wilden Visionen, die gerade diese Traumart mit den durch betäubende Getränke erzeugten Hallucinationen teilt. Beim höchsten Grade des Alpfiebers reißt ein Taumel den Geplagten über Meere und Länder, von den höchsten Spitzen in die tiefsten Abgründe; feurige Kugeln umschwirren ihn, Flammen umlodern ihn, bis ein furchtbarer Knall die Irrfahrt urplötzlich abbricht….weiterlesen

Mythologie der Germanen – Die Elfen.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Das Seelen– und das Marenreich liegen hinter uns; wir betreten eine neue Welt, das Naturgeisterreich. Nicht nur am Sterbebett und am Grabe des Angehörigen und auf dem Lager des eigenen vom Alp gepeinigten Leibes erfuhr die Phantasie tiefe mythenbildende Eindrücke.

Die freie Natur mit ihren wechselnden Reizen und Schrecken, Segnungen und Gefahren wurde nun die ergiebigste Fundstätte der Einbildungskraft. Den weiten Luftraum gestaltete sie zu einem erdenhaften und doch überirdischen Wunderlande um, aus den Erscheinungen des Wetters, das auch heute noch die stärksten und weisesten Kulturmenschen in seiner Gewalt hat, aus all seinen zahllosen Formen, Tönen, Farben, Lichtem und seinen oft so auffälligen Wirkungen schuf sie zauberische Tiere und Hunderte von menschgestaltigen Geistern und Göttern, die jenes Wunderland bevölkerten. Aber auch die Erde war ihr Tummelplatz, denn die Licht- und Wettergewalten griffen ja fortwährend in die Berge, Gewässer, Wälder und Felder ein, und so entstand, um einen Ausdruck Goethes zu gebrauchen, ein reges…..weiterlesen

Mythologie der Germanen – Die höheren Dämonen.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Die Germanen gehörten zu denjenigen Naturvölkern, die zwar lange Zeiten hindurch nomadenhaft ihre Wohnsitze immer wieder wechselten, aber in der Regel mit diesem Wechsel einen höheren Kulturstand erreichten. Das zeigt auch ihr Übergang von der niederen zu einer höheren Mythologie. Sie gaben zwar keineswegs den Glauben an Gespenster und Maren, Elfen und Riesen auf — er bildete vielmehr den dauernden Untergrund ihrer Religion bis in die neuere Zeit hinein —, aber er allein genügte nicht mehr. Diese Wesen alle waren trotz ihrer mannigfachen Zauberkräfte doch nicht viel mehr als ihresgleichen. Im Umschwung der großen Schicksale, der die germanischen Stämme aus dem Osten zuerst nach Mitteleuropa und dann weiter nach Süd- und Westeuropa warf, bei der wachsenden Erkenntnis ihrer höheren Lebenszwecke bedurfte es für sie anderer stärkerer Mächte, als jene niederen Dämonen waren, um ein festes Vertrauen zu ihnen und das noch fehlende tiefste religiöse Gefühl, die Andacht, zu erwecken. Wie in der Sprache der alte Wortschatz einen allmählichen Bedeutungswandel erfuhr, indem man der Bezeichnung nicht bloß äußerlicher Dinge und Vorgänge, sondern auch innerer Eigenschaften Herr zu werden suchte, so bildete sich im Glauben der alte Mythenschatz um, indem seinem mehr sinnlichen Gehalt mehr und mehr geistige, sittliche und aesthetische Motive eingeflößt wurden. Die alten Figuren wurden umgeformt und vergeistigt, ihr Kultus gereinigt und vertieft. Aus dem sinnlichen Mythenstoff keimten immer kräftiger die Empfindungen des Unterschiedes von Schön und Häßlich, von Gut und Böse, von Vergangenheit und Zukunft empor. Über das Urgestein schob sich eine neue, in vielen Stücken wertvollere Schicht, die aber weder die Mächtigkeit der ältesten, noch die der späteren hatte. Mit andern Worten: der Glaube erstieg eine höhere Stufe, die der höheren Dämonen, die eine Zwischenstufe von der niederen Mythologie zu der Göttermythologie bildet...weiterlesen

Mythologie der Germanen – Die Riesen.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Die niedere Mythologie pflegt sich nicht mit einer einzigen Art der Naturpersonifizierung zu begnügen, sondern sie schafft sich noch eine zweite, davon geschiedene: zu den Elfen die Riesen.

Und nicht so sehr hat ein sittlicher Gesichtspunkt, der auf eine Scheidung von Gut und Böse Bedacht genommen hätte, diese Zweiteilung veranlaßt, sondern der Eindruck der bloß äußerlichen Größen- und Machtunterschiede der Naturgewalten. So erheben sich hinter den Elfen deren kolossale Gegenbilder, die Riesen, die dieselben Naturmächte wie jene verkörpern, aber in ihrem wilden Aufruhr, in ihrem verwüstenden Übermaß und in ihrer alles Andere überragenden Massenhaftigkeit oder gar in ihrer schrankenlosen Ausdehnung. Gewitter-, Sturm und Wolkendämonen sind auch sie wie die Elfen, aber vom allerheftigsten Temperament. Selbst die hohen starren Berge und das unabsehbare Meer werden zu Riesen, der alles hüllende und füllende Nebel, die tiefe undurchdringliche Finsternis und endlich die ewige Nacht der Unterwelt. Doch kommen einzelne Riesen auch in sanfteren Winden herbei, und im schneeweißen Gewölk strecken schöne Riesinnen ihre Glieder…weiterlesen

Mythologie der Germanen – Das Götterleben und der Götterdienst.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Nächst dem Aufkeimen des Glaubens an übermenschliche Wesen überhaupt ist die Wendung eines Volkes vom niederen Seelen– und Geisterglauben zum höheren Götterglauben das denkwürdigste Ereignis seiner Mythengeschichte. Durch hundert Fasern hängt dieser neue Glaube mit dem alten zusammen; am tiefsten wurzelt er im Naturgeisterreich.

Denn die auf einzelne Menschen angewiesenen Seelen und Maren fügten sich ihrer ganzen Art nach schwer zu einer höheren geschlossenen Körperschaft zusammen. Ungezählt und zerstreut lebten sie weiter und gestatteten nur eine schwache Idealisierung über ihr Dämonentum hinaus. Das Reich der Naturgeister aber, unter denen schon Könige erstanden und aus denen schon, gleichsam als Versuche der Vergöttlichung, die meisten höheren Dämonen hervorgegangen waren, wurde bei der wachsenden Naturerkerintnis, beim Bestreben, die zersplitterten Naturkräfte einheitlicher zu fassen und das Naturleben gleich dem Menschenleben besser zu ordnen, und bei dem mit der Kultur steigenden Bewußtsein von dem Dasein auch sittlicher Mächte, äußerlich und innerlich umgeschaffen. Man schritt von Einzelvorstellungen zu höheren und umfassenderen Begriffen fort, und der Name einer bedeutenderen Naturgeistergruppe z. B. der Holden und Berchten wurde zum Eigennamen einer einzelnen Göttin, zu Holda oder Berchta, oder es wurde ein neuer Name dem neuen Vertreter einer hervorragenden Naturgewalt z. B. Donar beigelegt. So finden wir denn all die alten dämonisierten Naturgewalten, außer dem Donner auch den Wind und die Wolke, das Himmelslicht und die sprossende Erde, in den neuen Göttergestalten wieder. Aber alle Eigenschaften, Kräfte und Ehren der Vielen, die bisher Herren dieser oder jener Naturkräfte waren, wurden nun einem Donnergott, einem Windgott u. s. w. zugeschrieben, der wie ein unumschränkter König in seiner Machtsphäre herrschte. Höchstens wurde dieser von den älteren Naturgeistem als Dienerschaft und Troß umgeben oder auch mit Kindern und anderer Verwandtschaft ausgestattet. Während jene älteren Naturgeister nicht nur die Luft, sondern auch die Erde bewohnten, wurden die Götter, abgesehen von der Mutter Erde, als durchweg vornehme Himmelsbewohner gedacht, die nur ausnahmsweise die Erde mit ihrem Besuch beehrten…weiterlesen

Mythologie der Germanen – Das Christentum in der nordischen Mythologie.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Der germanische Mythenbau steht jetzt vor uns, freilich durch weit klaffende Lücken entstellt, aus verschiedenartigem, bald nordischem, bald deutschem Gestein zusammengesetzt und in den Stilen verschiedener Zeiten und Stände aufgeführt.

So lückenhaft ist die heimische heidnische Überlieferung, daß man sagen darf, sie beginne erst in dem Zeitpunkte, wo das germanische Heidentum zu bestehen aufhört. Nur landfremde Römer und glaubensfremde Mönche wissen schon früher davon zu berichten. Die heimische Überlieferung aber zerfällt in zwei große Hauptmassen, eine überwiegend skaldische nordische und eine überwiegend volkstümliche gemeingermanische. Darin spiegelt sich der scharfe Gegensatz der Stände wieder, der die germanische Staatsverfassung und Gesellschaft beherrscht. Es gab eine Bauernmythologie und eine Adelsmythologie…weiterlesen

Deutsche Mythologie – Der Götterglaube und Ort der GötterverehrungDeutsche-Mythologie-Buchdeckel

Der Götterglaube
Wie bei den Dämonen ist bei den Naturgöttern der Zusammenhang mit den zugrunde liegenden Naturerscheinungen gelockert, ja oft aufgelöst; der Glaube, daß es die großen Naturmächte sind, von denen Wohl und Wehe des menschlichen Daseins abhängt, ist mehr und mehr zurückgetreten. Die Götter sind zu wunderbarer Größe und Herrlichkeit gesteigerte Menschen, Idealbilder von Königen und Fürsten, von erstaunlicher Kraft und Weisheit. Wie Zeus, Hera, Apollo idealisierte Hellenen sind, so sind Wodan, Frija, Donar ideale Germanen. Eine bestimmte Rangordnung unter den Göttern gab es ursprünglich nicht; jeder war in gewissen Lebenslagen der Höchste, der Donnerer, wenn das Gewitter tobte, der Windgott, wenn es stürmte. Solch ein „Augenblicksgott“ ist ferner die Gottheit, die eine einzelne bestimmte Ernte schützt oder eine einzelne bestimmte Waffe zum Siege lenkt und eben in der Garbe, in der Lanze selbst wohnt. Sie entwickelt sich zu einer „Sondergottheit“, die nunmehr ein für allemal der Ernte, dem Kriege vorsteht, und wird schliesslich zu einem „persönlichen Gott“, der immer reicher und idealer ausgestattet wird und alle zusammen gehörenden „Sondergötter“ in sich vereinigt, Darum haften auch ethische Elemente den Götter anfangs nur locker und äußerlich an; *der Gewittergott ist wohl ein gewaltiger, kriegerischer Held und nur wenig von dem Gescblochte der Riesen unterschieden, aber leuchtende Reinheit und Erhabenheit einer höchsten sittlichen Kraft hat er ursprünglich nicht…weiterlesen

Deutsche Mythologie – Seelenglaube und Naturverehrung

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelWährend man früher einseitig glaubte, daß alle heidnische Religion sich aus der Naturbetrachtung entwickelt habe, nimmt man heute oft ebenso einseitig an, daß alles religiöse Denken aus dem Seelenglauben abzuleiten sei. Die Religion hat viele Quellen, und jeder Versuch, alle Erscheinungen der Religion auf eine Quelle zurückzuführen, muß gezwungen und unnatürlich erscheinen. Man könnte ebensogut den Ozean von einem Flusse, wie die Religion von einer Quelle ableiten. Zwei Schichten von mythischen Vorstellungen lassen sich mit Sicherheit bei den Indogermanen bloßlegen, Seelenverehrung und Naturverehrung; beide berühren sich oft auf das engste und verschmelzen zu einem Gebilde, so daß sie nicht scharf auseinander zu halten sind. Die großen, mächtigen Götter, die Repräsentanten von Naturmächten, sind von einem Gewimmel niedriger, mißgestalteter Wesen umgeben, die an der Schwelle des Hauses nisten und durch die Luft schwirren. Neben den feierlichen Opfern und Gebräuchen des höheren Kultus findet sich, nicht in getrenntem Nebeneinander, sondern unlöslich verwachsen mit ihnen, der niedere Kultus der Beschwörungen und des Zauberns, die abergläubische Beobachtung der kleinlichsten Vorschriften. Die moderne Ethnologie eröffnet einen Blick in die fernste vorgeschichtliche Zeit, wo von einer Ausprägung indogermanischen Wesens noch nicht die Rede sein kann, und zeigt uns, daß auch hier eine fortschreitende Entwickelung vom Rohsten zum Höchsten stattgefunden hat. Seelenverehrung und Naturverehrung mußten in ihrem letzten Ziele zu der Vorstellung führen, daß die ganze Natur belebt sei...weiterlesen

Deutsche Mythologie – Der Kultus und Götterdienst

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelDas Christentum schlug den heidnischen Germanen gegenüber ein doppeltes Verfahren ein. Das unduldsame Wort des Bischofs Remigius von Rheims bei der Taufe des Frankenkönigs Chlodoveeh (496): „Beuge dein Haupt in Demut, stolzer Sigamber, und verehre von nun an, was du bisher verbranntest, und verbrenne, was du bisher verehrtest!“, darf als vorbildlich für die spätere Zeit gelten, in der die heidnischen Götter sämtlich für teuflische Mächte erklärt wurden, und die christlichen Missionare sich beeif erteil, die Heiligtümer zu vem ich teil und den heimischen Glauben und Brauch auszurotten. Zwar leugnete die Kirche die persönliche Existenz der für Götter gehaltenen Wesen durchaus nicht, aber auf Grund biblischer Stellen (wie Psalm 965, I. Kor. 102l_g2) wurden sie als Dämonen bezeichnet. Ihre Verehrung wurde Teufelsdienst; die deutschen Götter wurden direkt als böse Geister bezeichnet. „Entsagst du den Unholden?“ fragt das ostfränkische Taufgelöbnis des 7. Jhds., und der Täufling anwortet: „ich entsage“. Die Opfer, die er seinen Göttern gebracht hatte, mußte er aufgeben; aber ihre Namen nennt die Taufformel nicht, sie wären eine Entweihung: sie sind nicht den Menschen hold, sondern unhold. In der sächsischen Taufformel von ca. 790 wird allen Werken und Worten des Teufels entsagt, dem Donar, Wodan und Saxnot und allen den Unholden, die ihre Genossen sind. So ist die Gestalt des Teufels, wie sie im Volksglauben lebt, reich an Zügen enstellten deutschen Heidentums. Namentlich in Xorddeutsehland ist die Kirche mit furchtbarer Rücksichtslosigkeit vorgegangen….weiterlesen

Deutsche Mythologie – Das Priesterwesen

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelKeine der deutschen oder nordischen Benennungen für Priester ist mit einem gleichbedeutenden Worte der anderen idg. Sprachen verwandt, jede ist etymologisch leicht zu erkennen, mithin kann der gesonderte Begriff für Priester, für ein deutlich von anderen Ständen geschiedenes Priestertum nicht allzuweit in die Urzeit zurück reichen. Wie der Hausvater für die Sippe das Gebet verrichtete, opferte und weissagte, eo war für die Heiligtümer der Dorfgemeinde, des Gaues, des Stammes, der Angesehenste, der Häuptling, der König, Leiter der gottesdienstlichen Handlungen. Ganz richtig bemerkt Cäsar (b. g. 68l), daß es bei den Deutschen eine Priesterkaste nach Art der gallischen Druiden nicht gebe. Die Deutschen kannten keinen besonderen, erblichen Stand, der allein den Zutritt zu den himmlischen Mächten gewähren konnte. Wenn somit auch niemand, der den Göttern nahen wollte, eines Mittlers bedurfte, so war doch bei größeren Festen ein Priesterstand notwendig, d. h. man bedurfte Mftuner, die mit der Verwaltung der heiligen Bräuche vertraut waren. Der König, der seinen Ursprung von den Göttern ableitete, war der oberste Priester des Landes, er war Hüter und Pfleger des Heiligtums. Auch bei der kleineren Vereinigung der Gemeinde oder des Gaues war der leitende Beamte zugleich der Priester. Das in Thing und Heer versammelte Volk befehligte und weihte im Namen des obersten Befehlshabers, des machtvollen Tius, der König oder Häuptling. Wie eine ahd. Glosse lehrt, war die Bezeichnung cotinc (tribunus), die auf die Stellung des Priesters zu den Göttern geht (gud; minister deornm sagt Tacitus, Germ. 10), ganz zur Bezeichnung einer weltlichen Würde geworden. Während einige von den Häuptlingen den Heerbann in die Schlacht führten, mußten andere den Göttern für den Sieg opfern, die heiligen Feldzeichen hüten, deren Gegenwart das Dasein der Gottheit und damit den heiligen Frieden bezeugte, der über den bewaffneten Scharen ruhte, und jede Verletzung der religiösen Weihe durch Handhabung der Kriegszucht ahnden. Die Behörden, die nach Cäsar (b. g. 623) gewählt werden, mag ein Stamm angreifen oder sich verteidigen, in deren Händen die Leitung des Krieges steht, und die Gewalt über Leben und Tod haben, können nur Priester sein…weiterlesen

Deutsche Mythologie – Vorstellungen vom Anfang und Ende der Welt (Die Schöpfungsgeschichte)

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelDie mythenbildende Kraft der Völker umspannt die ganze Welt, von ihrer nächsten Umgebung an bis hinauf zum Sternenzelte. Besonders zwei Gruppen dieser mythologischen Naturauffassung lassen sich unterscheiden, kosmo-gonische Sagen, die sich mit dem Entstehen der Welt, des Himmels und der Erde beschäftigen, und theogonische, die den Ursprung und die Entwickelung der Götter behandeln. Auf diesem volkstümlichen Grunde kann die Naturphilosophie der Denker und Weisen auf bauen; die Antwort aber, die das Volk suchte, konnte es nur auf religiöspoetischem Wege durch Mythen geben. Die Fragen über die in der Natur wirkenden Kräfte, nach dem Grunde der Bewegung der Himmelskörper, des Wechsels von Licht und Finsternis, Tag und Nacht, Sommer und Winter, über die Entstehung der Welt, der Götter und Menschen kehren bei allen Völkern wieder. Auch die Deustchen haben eine Kosmogonie gehabt oder wenigstens einzelne kosmogonische Gedanken entwickelt; aber ein kunstvoll zusammengesetztes System läßt sich bei ihnen nicht nach weisen…weiterlesen

Das Erforschen der Zukunft

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelAls Mittel zur Erforschung des göttlichen Willens bei den Deutschen nennt Cäsar „Losorakel und Prophezeiungen (sortes et vaticinationes; b. g. 150), Tacitus „Götterzeichen und LosorakeV1 (auspicia et sortes, Germ. 10). Beim Los wurde die Gottheit nach ihrem Willen gefragt, im anderen Falle erfuhr man ihn aus gewissen Vorzeichen. Die Wahrsagekunst scheint mehr Aufgabe der Frauen gewesen zu sein, Los und Weissagung stand jedem freien Manne zu; nur bei Angelegenheiten, die den Staat betrafen, lagen sie in der Hand des Priesters. Im häuslichen wie im öffentlichen Leben aber waren sie mit Gebet und Opfer verbunden. Los (ahd. kluz, got. hlauts) ist das, mit dessen Hilfe geweissagt wird, -das Opferblut; Losen (ahd. hliozan) bedeutet aus Zeichen oder durch Werfen bezeichneter Gegenstände und deren Fallen weissagen oder bestimmen, und dann überhaupt das Schicksal befragen.

Tacitus beschreibt das Verfahren beim Losen folgendermaßen (Germ. 10): „ Man zerlegt die Zweige eines -fruchttragenden Baumes (Erle und Buche mit ihren Eckern, Hasel, Hollunder und Wachholder) in kleine Stäbchen, die durch getvisse Zeichen unterschieden sind und streut sie aufs Geratewohl und wie es der Zufall fügt, über ein weißes Laken. Alsdann nimmt, wenn in öffentlicher Angelegenheit das Los beß’agt wei’dcn soll, der Ewart der Gemeinde, wenn in häuslicher, bloß das Haupt der Familie nach einem Gebet an die Götter*, den Blick gegen Himmel gelichtet, dreimal je ein Stäbchen auf und deutet aus den vorher eingeschnittenen Zeichen nach den Hegeln der Weissagekunst und infolge übernatürlicher Eingebung den durch die Lose ausgespi’ochenen göttlichen Willen. Wenn die Zeichen dawider sind, so findet über dieselbe Sache ßir denselben Tag keine Befragung mehr statt: gestatten sie es aber, so ist noch die Bestätigung durch Götterzeichen erforderlich“…weiterlesen

Die Indogermanen Germanenherz aus dem Buch: Die Indogermanen – Ihre Verbreitung, ihre Urheimat und ihre Kultur (1905)

Die Indogermanen – Ihre Verbreitung, ihre Urheimat und ihre Kultur (1905)

.(PDF-Dateien: Band 1, Band 2)

Vorwort

In diesem Buche habe ich beabsichtigt, eine knappe Übersicht über die Urheimat und Kultur der Indogermanen zu geben. Um die Urheimat zu bestimmen, mussten die Sprachen Europas betrachtet und die Wanderungen der einzelnen Stämme kurz dargestellt werden. Die Kultur der Indogermanen aber ist die des prähistorischen Europas überhaupt, da sich auf diesem Gebiet Grenzen zwischen ihnen und den übrigen Völkern nicht ziehen lassen. Mein Plan war von allem Anfang an darauf gerichtet, ein allgemein verständliches Buch zu schreiben. Ich habe daher in der Darstellung alle Anmerkungen vermieden und diese an den Schluss des Werkes in einen dritten Teil verwiesen. In diesem wird der Leser die Literatur, die ihn weiter führen kann, das sprachliche Material, soweit es wirklich beweiskräftig ist, und zahlreiche Zeugnisse angeführt finden. Auch einige ausführliche Erörterungen sollen dort ihren Platz erhalten. Da die Fülle des Stoffes schliesslich nicht in einem Band vereinigt werden konnte, so ist eine voraussichtlich gleichmässige Teilung vorgenommen. Doch wird der zweite Band so eingerichtet werden, dass man die Anmerkungen besonders binden lassen und dann bequem neben dem Texte benutzen kann.

Den Plan zu diesem Buche habe ich im Jahre 1891 gefasst und seitdem nie aus dem Auge verloren. Eine ganze Reihe kleinerer Aufsätze, die ich seit dieser Zeit veröffentlicht habe, waren die Frucht der dauernden Beschäftigung mit den behandelten Problemen. Die erste, nicht vollendete Ausarbeitung stammt aus dem Jahre 1897. Ich musste diese aus äussern Gründen abbrechen und bin erst vor zwei Jahren wieder dazu gekommen, die endgültige Fassung zu beginnen. Die Grundgedanken, von denen dieses Buch beherrscht ist, dass die Heimat der Indogermanen in der grossen nord-ostdeutschen Tiefebene zu suchen ist, und dass ihre Kultur bei weitem höher war, als man jetzt anzunehmen pflegt, stehen mir seit langem lest, und icli habe sie schon wiederholt ausgesprochen. Kbenso habe ich betont, dass sich mit Hilfe der Sprachwissen-schalt allein über die Kultur wenig ermitteln lassen wird. Die Sprache stellt daher nur im ersten Teil im Vordergrund, bür die Bestimmung der Wanderungen und der Verteilung der Völker ist sie unsere beste Führerin, für die Krschliessung der Kultur kann sie nur als Hilfswissenschaft in Betracht kommen….weiterlesen

Der Jahreskreis und Jahreskreisfeste Entstehung und Hintergrund des Jahreskreis und Jahreskreisfeste Das imponierende Schauspiel der Natur, das sich im Muster der Jahreszeiten wiederholt, hat immer eine große Auswirkung auf das Leben. In der Antike und im frühen Mittelalter, als die Menschen in Mittel- und … Weiterlesen

Der himmlische Lichtbaum der Indogermanen in Sage und Kultus. IrminsulWenn die prähistorische Archäologie allmählich immer mehr einen gewissen homogenen Zustand der in Europa sich ausbreitenden und dasselbe eigentümlich kolonisierenden indogermanischen oder arischen Stämme in Bezug auf das häusliche Leben und die Anfänge gewerblicher Thätigkeit aufdeckt, so entsprechen dem auch die Besultate der Untersuchungen über den mythologisch-religiösen Entwickelungsstandpunkt derselben. Neben den überall bei den betreffenden Völkern auftauchenden analogen Naturanschauungen, als Grundlage ihrer Mythologie, erscheint aber schon eine gemeinsame Phase in der Entwickelung der auf jenen hin sich entfaltenden religiösen Vorstellungen und Gebräuche. Die gleichsam noch flüssigen Elemente fangen schon an eine gewisse Consolidierung zu zeigen. Unter anderem tritt uns eine solche höchst bezeichnend in dem sogenannten Baumkultus und den sich daran schließenden mythisch-religiösen Vorstellungen entgegen, welche nicht, wie man bisher gemeint und namentlich Boetticher und Mannhardt in neuerer Zeit mit großer Gelehrsamkeit auszu-fiihren sich bemüht, aus dem Waldleben der Urzeit unmittelbar hervorgegangen, sondern ursprünglich auf Vorstellungen von einem wunderbaren Welt- oder Himmelsbaum zurückzuführen sind, als dessen Abbilder nur gleichsam gewisse irdische Bäume dann eingetreten. Mit diesem Himmelsbaum stehen wir aber im Mittelpunkt einer eigentümlichen, höchst primitiven Welt- resp. Himmelsanschauung überhaupt, welche zu ihrer Zeit die betreffenden Kreise ebenso beherrschte und für andere Vorstellungen als Anlehnung diente, wie später in den historischen Zeiten innerhalb der klassischen und christlichen Welt selbst noch auf dem Gebiete wissenschaftlicher Forschung der Glaube an die angeblich um die Erde als ihren Mittelpunkt sich drehenden Himmelskörper maßgebend war, bis auch diese Vorstellung wieder einem neuen, nämlich dem kopernikanischen Systeme weichen mußte…weiterlesen

Wald- und Feldkulte: Der Baumkultus der Germanen und Ihrer Nachbarstämme
Mythologische Untersuchungen
Vorwort. 
Wald- und FeldkulteDas vorliegende Buch, welchem demnächst ein zweiter Band „griechische und römische Agrarkulte aus nordeuropäischen Ueberlieferungen erläutert“ folgen wird, beginnt die Veröffentlichung einer Reihe von Vorarbeiten, die sieh dem Verfasser als erforderlich ergeben hatten, um zur Klarheit und Sicherheit über das Fachwerk zu gelangen, in welches die einzelnen Stücke der von ihm unternommenen „ Sammlung der Ackergebräuche“ einzuordnen seien. Es ist hier der Versuch gemacht worden, die wichtigsten Sagen, Frühlings- und Sommergebräuche, welche zu den Erntegebräuchen in unverkennbarer Analogie stehen, einzig und allein aus sich selbst heraus einer methodischen Untersuchung auf ihren Inhalt und dessen Bedeutung zu unterwerfen, soweit es der Hauptsache nach auf Grund des in der Literatur vorhandenen Materiales schon jetzt geschehen konnte. Doch sind an vielen Orten bisher ungedruckte Ueberlieferungen eingestreut. In größerem Umfange ist dies bei Gelegenheit des Erntemai geschehen; die rheinländischen Sitten und die zu Kuhns Aufzeichnungen hinzugekommenen westfälischen verdanke ich schriftlichen Mittheilungen, so auch alle übrigen, dagegen sind die S. 203 ff. verzeichneten französischen einer größeren Sammlung entnommen, welche mir im Jahre 1870 persönlich aus der Unterhaltung mit Kriegsgefangenen zu schöpfen vergönnnt war.

Den mannigfachen neuen Stoff, welchen ich in dem Abschnitte über die schwedischen Waldgeister verwenden konnte, schulde ich dem gütigen und liebreichen Entgegenkommen der Herren D. D. Hildebrand (Vater und Sohn) in Stockholm, Propst E. Rietz in Tygelsjö bei Malmö (inzwischen verstorben), und Baron Djurklou auf Sörby bei Örebro, welche bei meinem ersten Aufenthalt in Schweden im Herbste 1867 mir die im Besitze des Reichsanti-quaritims, des Schonischen Altertnmsvereins und ihrer selbst befindlichen handschriftlichen Aufzeichnungen von Volksüberlieferungen mit außerordentlicher Liberalität zugänglich machten und deren Benutzung erleichterten. Meinem verehrten Freunde Professor H. Weiß, Custos des Kupferstichkabinets in Berlin, bin ich für den Nachweis mehrerer der auf S. 339—340 erwähnten Kunstwerke, den Vorständen und Beamten der königlichen und Universitätsbibliothek zu Berlin für freundlichen, unermüdlichen Beistand verpflichtet. Vor allem aber fühle ich mich gedrungen, dem hohen Unterrichtsministerium meinen ehrerbietigsten Dank für die fortgesetzte hochgeneigte Förderung und Unterstützung meiner Bestrebungen auszusprechen. Eine eingehendere Erörterung über die Grundsätze, das Rüstzeug und die Methode, sowie über die allgemeinen Ergebnisse meiner Arbeit wird den zweiten Band einleiten, der durch treffende Belege die Wahrheit der aufgestellten Sätze zu bestärken Gelegenheit giebt. Im übrigen bilden die in diesem Bande vereinigten Untersuchungen ein abgeschlossenes Ganzes für sich. Mögen sie sich Freunde erwerben und als ein nicht unbrauchbarer Beitrag zur Lösung der großen Aufgaben erfunden -werden, welche der Kulturgeschichte heutzutage im Zusammenwirken der Wissenschaften zugefallen sind….weiterlesen

Nordische Vorfahren ist ein inspirierendes oder motivierendes Video. Es besteht aus Zitaten aus der Wikingerzeit (Hávamál) und Wölfen, die eine starke Verbindung zu unseren nordischen Vorfahren darstellten. „Wir haben jetzt Wolfszeit.
Wir stehen mitten in einem gigantischen Ringen zwischen den sterbenden Fischen und dem kommenden Wassermann, dem Ende einer alten und dem Beginn einer neuen Ära.
Der irdische Kreislauf in dem kosmischen Gesetz ist stärker als die Pläne der Schwarzmagier. Das Klammern an eine vergehende Macht allen kosmischen Gesetzen zum Trotz und der Kampf um die Formen einer neuen sind ungeachtet einer mittlerweile eingetretenen Waffenruhe noch voll im Gange, sie geht sogar noch einem Höhepunkt zu. Eine von Menschen getragene Macht unterliegt keinesfalls den Launen der Geschichte, sondern sie ist stets das Ergebnis eines ständigen Widerstreites zwischen Gut und Böse durch einen gezielt angesetzten Geist und seine Ideenkraft. Und hier begegnen sich der manipulierte Geist mit dem höheren des Guten. Die Macht der Schwarzmagier ist unrein, sie will die Natur betrügen und überlisten, ihr Ziel ist Selbstzweck.
Sie kann daher nur befristet über dem Guten und Höheren stehen.“
Wolfszeit um Thule

Viking inspirierte Motivations- / Inspirationsrede für alle Menschen in Midgard.
Erhebe dich jetzt, Leute von Midgard, mit trostlosen Augen werdet wach.
Erhebe dich zum Horn von Heimdal, jetzt ist es an der Zeit, aufrecht zu stehen.
Fürchte dich nicht vor dem Tod für die Stunde deines Untergangs und niemand kann ihm entkommen. In der Stunde der Dunkelheit
Wo sind die alten Götter? Lass mich sie klar fühlen und sehen!
– Sie sind wie die Sonne hinter den Bergen in die Schatten gegangen. Aber sie sind hier, überall um uns herum. Ich bitte dich aufzustehen! – und folge dem Weg der alten Zeit! Alte Geschichten, an die ich mich vor langer Zeit von Männern erinnere.
Ohne Angst befleckten unsere Vorfahren ihre Speere mit blutigen Schilden. Das Zeitalter des Nordens ist da, jetzt hör dem mächtigen Aesir zu. Es ist Zeit für den Sieg, es ist Zeit, Ihre Sehnsucht und Ihren Durst zu beanspruchen.
Setze dein Herz in Flammen, mit dem unaufhaltsamen Feuer in deinen Adern. Lass die Erde zittern, lass die Götter es mit Mut wissen,

An diesem Tag kämpfe ich !!

odin geistergänzend

Walhall, Ragnarök: Ende und Neubeginn Walhalla – das Ziel aller tapferen Krieger Walhall (oder Valhall, im Volksmund oftmals auch Walhalla genannt) bezeichnet in der nordischen Mythologie das Ziel aller gefallenen Krieger, die sich als tapfer erwiesen hatten und in der Schlacht ihr Leben gelassen hatten. … Weiterlesen

Wir werden wohl durch den Tod gehen müßen, um richtig Leben zu können Welcome to Hell Ein Schriftsatz in meinem Impressum deutet auf. Ich wurde von Gott aus Liebe erschaffen. Aber vom Teufel erzogen.!!! Als meine Flügel abfielen, wuchsen mir Hörner . Mit mir spielt man nicht ungestraft. Denn wer den Teufel in … Weiterlesen

Mein Freund, der Wolf Am Donnerstag, 22. November, legte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) das „Wolfsmonitoring 11/2018“ vor. Und dieses zeigt, die Zahl der Wolfsterritorien in Deutschland. 73 Rudel, 30 Paare und drei territoriale Einzeltiere – das sind die vom BfN offiziell vorgestellten Bestandszahlen … Weiterlesen

Der frühe Norden Mit dem Einsetzen der geschichtlichen Nachrichten erscheint Skandinavien als die vagina gentium: ein Volk nach dem anderen drängt über die Ostsee oder aus Jütland südwärts, zuerst die Kimbern und Teutonen (aus Himmerland und Ty), dann Ariovists Sueben und Haruden (Schwabstedt … Weiterlesen

Haithabu Lage von Haithabu/Hedeby an der Südgrenze des wikingerzeitlichen Nordgermanenlandes. Haithabu (altnordisch Heiðabýr, aus heiðr = Heide, und býr = Hof; dänisch Hedeby, lateinisch Heidiba) war eine bedeutende Siedlung dänischer Wikinger. Der Ort gilt als erste mittelalterliche Stadt in Nordeuropa und … Weiterlesen

Dannevirke – Die Wikingermauer in DänemarkIn der Norddeutschen und dänischen Kultur gibt es einen Mythos darüber, warum und wie Dannevirke gebaut wurde. Irgendwann Mitte des 9. Jahrhunderts wollte Otto der Große, der König von Ostfranken, die Dänen unter seinen Daumen bekommen, damit er Steuern von … Weiterlesen

Germanische Mythologie EINLEITUNG Es läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit voraussetzen, daß die Stammväter der Germanen, nachdem sie sich von den anderen Ariern getrennt hatten und in zwei Strömen die Ebenen Mitteleuropas und den hohen Norden unseres Kontinents überfluteten, die alten religiösen Anschauungen der Urheimat noch treu bewahrten und vorzugsweise die lichten Mächte des Himmels verehrten. Darauf … Weiterlesen

Yggdrasil Der Weltenbaum der germanischen Mythologie ist eine der schönsten Schilderungen der verschiedenen Sphären der Existenz.Die Zweige der Esche breiten sich über die ganze Welt und reichen hinauf bis über den Himmel. Drei Wurzeln halten ihn aufrecht, eine reicht zu der … Weiterlesen

Kulturbringer Odin, Allvater, Wotan Einsam sind die tapferen und die Gerechten. Doch mit ihnen ist die Gottheit. Odin, Allvater, Wotan. Gar viele Namen hat Allvater, stetig wacht der Vater aller Götter. Sei Dir bewusst, dass der absolut unkriegerische, große Fragende und Reisende Gott der Germanen absolut friedlich war. Er war kein Missionar, kein Besetzer, kein Besserwisser! Er war bescheidener Suchender … Weiterlesen

Huginn und Muninn und Odins Rabenzauber (Hrafnagaldr Odins) Huginn und Muninn In der nordischen Mythologie sind Huginn und Muninn Odins zwei Raben . Huginn ist das altnordische Wort für „Denken“ und Muninn ist das altnordische Wort für „Erinnerung“. Jeden Morgen bei Sonnenaufgang schickt er sie los, um durch … Weiterlesen

Snorri Sturluson Erzähler der Götter- und Heldensagen Snorri Sturluson wurde im Jahre 1179 in Hvammur geboren. Seine Eltern Sturla Thórdarson, ein westisländischer Gutsherr, und Gudny Bödvarsdóttir gelten als Gründer des Geschlechtes der Sturlungar. In jungen Jahren wurde Snorri zu dem Goden Jón Loptsson nach Oddi geschickt, einem Bildungszentrum in Südisland und Sitz der Familiensippe der Oddverjar. Dort … Weiterlesen

Skaldendichtung Im wikingerzeitlichen Norden stand die Dichtkunst in hohem Ansehen. Die Bezeichnung für Dichter war “Skalde” (altnordisch singular skáld). Der früheste bekannte Skalde war Bragi Boddason der Alte, von dem die sogenannte Ragnarsdrápa überliefert ist, ein Gedicht, in dem er mythologische, auf einem Schild dargestellte Szenen schildert. Wahrscheinlich ist er mit dem Bragi, der später als … Weiterlesen

Der himmlische Lichtbaum der Indogermanen in Sage und Kultus. Wenn die prähistorische Archäologie allmählich immer mehr einen gewissen homogenen Zustand der in Europa sich ausbreitenden und dasselbe eigentümlich kolonisierenden indogermanischen oder arischen Stämme in Bezug auf das häusliche Leben und die Anfänge gewerblicher Thätigkeit aufdeckt, so entsprechen dem auch die Besultate der Untersuchungen über den mythologisch-religiösen Entwickelungsstandpunkt derselben. Neben den überall bei den betreffenden … Weiterlesen

Frömmigkeit nordischer Artung Ein Querschnitt durch das Indogermanentum von Benares bis Reykjavik7. Auflage, 1989, Verlag Hohe Warte • Franz von Bebenburg • KG Hans F.K. Günther zeigt zunächst einmal, was nordische Frömmigkeit nicht ist, beispielsweise die Herabwürdigung des Leibes, die Abhängigkeit der Frömmigkeit von dem Tode, die Wertung des diesseitigen Lebens als Jammertal. Er zeigt darüber hinaus die … Weiterlesen

Das Hildebrandslied lasst uns niemals unsere Wurzeln und die Ideale unserer Ahnen vergessen. Heil dir Wotan/Odin Das Hildebrandslied ist das einzige überlieferte Beispiel für den altdeutschen Heldengesang. Dargestellt ist eine Episode aus dem Sagenkreis um Dietrich von Bern, eine Zweikampf-Situation zwischen Hildebrand … Weiterlesen

Metherstellung Was ist Met? Die Geschichte des Mets Warum Alkohol? An Getränken gehörten Fruchtgetränke und Milch immer zur Ernährung des Mittelalters dazu. Aber bereits die Völker der Antike begannen Alkohol herzustellen. Der Hauptgrund dafür war jedoch weniger der, sich zu berauschen, … Weiterlesen

Magic Runes by Germanenherz
Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann, was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.
Runen Rad Runen Rat
Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum neun lange Nächte, vom Speer verwundet, dem Odin geweiht, ich selber mir selbst, am Ast des Baumes, von dem niemand weiß, aus welcher Wurzel er wuchs.Sie boten mir nicht Brot noch Met … Weiterlesen

Runen 24er futhark Fehu Uruz Thurisaz Ansuz Raidho Kenaz   F U TH A R K Das Wort Rune hat unterschiedliche Herkünfte: * gothischer Wortstamm “runa” = Geheimnis * * altnordisches “runar” = Mysterien * * walisisches “rhin” = magischer Zauber. Die Kraft der Runen wuchs mit der Erfahrung des … Weiterlesen

Thema Runen: Mittelalterliche Geheimrunen und ein paar Ergänzungen Vorab: Ich habe ein großes Problem damit, wenn weisungsgebundene Juristen historische Fragen zum Thema Runen, mit Nationalsozialistische Ideologien vergleichen und mit ihren rechtsbeugenden Verurteilungen gegen meiner Person, mir mein restliches Leben versaut haben. Und im gleichen Moment, mit samt der … Weiterlesen

Thema Runen und die wissenschaftliche Evolutionsforschung Eine wissenschaftliche Betrachtung über die Kraft von Mythen, Riten und Runen Vorab: Ich habe ein großes Problem damit, wenn weisungsgebundene Juristen historische Fragen zum Thema Runen, mit Nationalsozialistische Ideologien vergleichen und mit ihren rechtsbeugenden Verurteilungen gegen meiner Person, mir mein … Weiterlesen

Odins Runen – unsere Schrift Was irgendwie ist, was irgendwie ein „Sein“ hat, das hat auch ein bestimmtes Gerüst. Ein Gerüst besteht aus BALKEN. Wie ein jedes Haus in seinen Balken und Trägern ein Gerüst hat, wie der Bau des menschlichen Körpers ein Gerüst in … Weiterlesen

Odins Runenlied In der Edda ist der Verlauf der höchsten Einweihung im Hávamál zu finden.  Demzufolge hing Odin, vom Speer verwundet, neun Tage und Nächte am Weltenbaum  und erlitt die schlimmsten Qualen. Nach dieser Zeit des Leidens erhielt er  als Belohnung die … Weiterlesen

Deutung der Namensrunen Deine persönliche Namensrune Keiner weiß, ob die Bestimmung der Namensrune schon damals gebräuchlich war, oder ob dies aufgrund der Esoterikwelle entstanden ist. Auf jeden Fall gibt es aber hier die Möglichkeit seine persönliche Namensrune zu bestimmen und deren Bedeutung zu … Weiterlesen

Der kosmische Ursprung der Runen Das dem Hag-All verwandte, ja ihm durchaus entsprechende Sinnmal ist der Sechsstern, der eigentlich und ursprünglich zwei mit den Spitzen ineinandergeschobene Pyramiden darstellt. Und zwar muß die Verschränkung der Körper, wenn das Sinnmal vollkommen sein soll, im Verhältnis des goldenen … Weiterlesen

Kleine Runenkunde Runen sind die ältesten Schriftzeichen der Germanen. Sie waren vor allem zwischen dem 2. und dem 12. Jahrhundert für geritzte und gravierte Inschriften auf Gegenständen und Steindenkmälern in Gebrauch. Ihre Verbreitung zeigt von Anfang an einen deutlichen Schwerpunkt in Südskandinavien. … Weiterlesen

Wielandsage im Runenkästchen von Auzon Das Runenkästchen von Auzon, wie es nach seinem Fundort in Frankreich heißt, stammt aus dem späten 7. oder frühen 8. Jahrhundert. Es besteht aus geschnitzten Walfischknochenplatten, in die bildliche Darstellungen und Runen gefügt sind. Einen Ausschnitt davon soll hier näher … Weiterlesen

Runen Talismane und Amulette Das dritte Gebiet der Runenmagie ist die Talismantik. Talismane und Amulette sind Gegenstände, die zur Erlangung bestimmter Ziele magisch aufgeladen werden. Es wird sozusagen ein aktiver „Zauber“ darin gespeichert. Ein Großteil der erhaltenen Runendokumente früherer Zeiten sind ebendiese Talismane und … Weiterlesen

Der Runenkalender Heute ist Montag, der 31.12.2012. Zur Zeit herrscht der Einfluß der Dämmerungs-Rune Dagaz  vom28.12.12 bis zum 10.01.13. Die Dämmerungsrune begleitet im Idealfall das Perchtentreiben, das Vertreiben der Winter- und Dunkelheitsdämonen, aus dem auch der spätere Karneval entstand. Dagaz symbolisiert als Dämmerung … Weiterlesen

Die Runenlehren Was Du aufdeckst, offenbart sich . „Runen wollen gelebt werden, belebt sind sie schon“. „Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, darum ist sie die Erlösung“. „Es ist alles Illusion, was nicht aus mir selber spricht, denn es ist ein Zusatz, … Weiterlesen

Runen selbst herstellen Kaufen oder Selbermachen Wenn sie die Runen kennenlernen wollen, sollten sie unbedingt selbst einen Satz Runen anfertigen, anstatt fertige Runen zu kaufen. Das kostet zwar einige Mühe und Zeit, aber es vertieft ihre Beziehung zu den Runen Runensteine gibt es … Weiterlesen

Die theoretische Magie als Grundlage der Runenmagie
Die Runenmagie wird wohl am ehesten von den verschiedenen magischen Richtungen mit der Alten Sitte in Verbindung gebracht und wohl auch von nicht wenigen Menschen betrieben. Runenmagie kann verschiedene Formen haben. Grundsätzlich soll sie so funktionieren, daß die Kraft der Rune (also das Energieprinzip, das die Rune verkörpert) angewandt wird. Runische Magie ist Zeichenmagie, das Zeichen, die Rune, wird ihrem Sinngehalt und ihrem magischen Potential entsprechend verwendet. Man kann sich das vielleicht so vorstellen, daß die Menschen früher die Energien, die sie wahrnahmen, mit Symbolen bezeichnet haben. In diesem Sinne stehen die Runen für bestimmte Energien, zu denen man einen Kanal öffnen und mit denen man arbeiten kann.
Fliegenpilze
Als einfachste Form magischer Runenanwendung ist wohl die Visualisierung zu nennen. Dabei wird die Rune mit ihren Kräften vor dem inneren Auge vorgestellt und sie kann dann auch projiziert werden, was bedeutet, daß man die visualisierte Kräfte auf ein Ziel hin aussendet. Wirksam ist hierbei die Form der Rune, wie sie als Bild erscheint, und gerade in bezug auf die Aussendung in Verbindung mit der gewünschten Wirkung der Rune, die man ebenfalls visualisieren kann. Man kann dies auch sehr gut dadurch unterstützen, daß man die Stellung (Stadha) der Rune einnimmt oder die Rune mit den Händen bildet. Als Beispiel für diese Anwendung könnte man die Heilung nennen.

Runen können aber auch gesprochen oder gesungen werden. Wirksam ist hier der Laut der Rune (was durch Stöður und Visualisierung unterstützt werden kann). Zaubergesänge allgemein werden als seið-læti bezeichnet, die Wortmagie in einem zeremoniellen, runischen Sinn als galdr; es existiert sogar ein eigenes Versmaß dafür, das galdralag. Durch Wiederholung der Worte / Strophen kann eine Verstärkung erreicht werden. Man verwendet hier entweder nur den Runennamen, den man intoniert, bzw. die Runenreihe, die man komplett singt, oder aber richtige Verse, in denen die Wirksamkeit der Runen sich manifestieren soll. Eine Galdr-Verfluchung wird als alög bezeichnet. Golther glaubt, daß „runo“ das Raunen oder Murmeln eines Zauberspruches bezeichnet, wohingegen galdr der eigentliche „Zaubergesang“ sei (also eine Form von Seiðr).

Die skeptische Frage, ob es Magie überhaupt gibt, ist äußerst unpräzise, so wie auch Glaube oder Nichtglaube an Magie weder richtig noch falsch sind. Es kommt dabei darauf an, was man eigentlich unter Magie versteht, und schon hier laufen die … Weiterlesen   https://germanenherz.files.wordpress.com/2019/09/germanenherz-runablack.jpg
Magie der Runen
Ein wenig Magie in dieser vernünftigen rationalen Zeit schadet nicht, wenn sie mit guten Vorsätzen und Wünschen ausgeführt wird. Sie ist kein Allheilmittel, kann aber den Alltag bereichern und uns durch Konzentration auf unsere Probleme dazu verhelfen, klarer zu sehen. … Weiterlesen

Runenorakel Grundsätzliches zur Runendivination Von Wahrsagerei und simplen Zukunftsvorhersagen halte ich gar nichts, zumal die Zeit sich jeglicher Magie entzieht. Eine Divination ist daher auch eher eine Wiederspiegelung der Gegenwart, welche dem Suchenden aus einer anderen Perspektive gezeigt wird, damit er … Weiterlesen

Runische Heilungsmagie
Ein weiteres großes Kapitel der Runenmagie ist die Heilungsmagie. Abgesehen vom Gebrauch von Runentalismanen und -amuletten zur Heilung und Abwehr von Krankheiten kann man mit den Runen auch unmittelbar therapeutisch arbeiten. Dies ist sowohl allein als auch mit einem Patienten … Weiterlesen

Runische Schutzmagie
Ein wichtiger Teil der Runenmagie ist Schutzmagie. Magischer Schutz bedeutet, einer magischen Einflußnahme von außen widerstehen zu können und nicht zum Spielball der Kräfte anderer zu werden. Doch nicht nur Personen, auch Gegenstände und Vorhaben können magisch vor widrigen Einflüssen … Weiterlesen

Germanenherz Runenkreis Um einen Runenkreis zu beschwören solltest Du vorher kurz überlegen, auf welche Weise dies geschenen soll. Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit, den Kreis tatsächlich abzuschreiten oder ihn zu Visualisieren. Ich bevorzuge ein tatsächliches Abschreiten, da Du dann einfach direkter … Weiterlesen

Zauberei und Hexerei
In meinem neuen Titelbild könnt ihr es sehen. Meine Othala Rune symbolisiert, den Sündenbock des heiligen Bartholomäus (Astaroth) in seiner Niederlage, fixiert in meinem Runenkreis
 Die alten Deutschen kannten Zauber mit Tat und Wort; den ersteren verbietet Nr. 10 des Indiculus (de phy-lacteriis et Ugaturis), den zweiten Nr. 12 (de incantationibus). Das Wort Zauber (ahd. zoubar) selbst bedeutet eigentlich „Mennig“, die rote Farbe, mit der … Weiterlesen

Die Geschichte der Magie Ursprung und Antike „Magier“ ist ursprünglich der Name eines Stammes der Meder, dem die Ausübung der heiligen Gebräuche und die Erhaltung der gelehrten Kenntnisse anvertraut war (ähnlich wie der Stamm Levi bei den Israeliten). Herodot beschrieb sie im 5. Jahrhundert … Weiterlesen

Magische Nächte. Die 12 Rauhnächte
Die 12 Rauhnächte Die zwölf Nächte am Ende des Jahres und die mit ihnen verknüpften Mysterien gehen bis in die Antike zurück. Sie haben sowohl römische als auch germanische und sogar indische, japanische und chinesische Wurzeln, und auch heute noch finden sie vielerorts im Brauchtum Beachtung. Nach uralten Überlieferungen suchen zu dieser Zeit die Seelen … Weiterlesen

Die weisen Frauen Hagedisen – Hexen
Die erfolgreiche Vorgehensweise und die überzeugenden Ergebnisse der heilkundigen Frauen stellten eine große Bedrohung für das aufkommende Christentum, sprich die Kirche dar. Denn diese Frauen verließen sich mit ihren außergewöhnlichen Begabungen eher auf ihre Sinne und Erfahrungen als auf die Gebote des Glaubens. Versuch und Jrrtum lehrte sie Ursache und Wirkung zu erkennen. Sie Forschten … Weiterlesen

Das Erforschen der Zukunft
Als Mittel zur Erforschung des göttlichen Willens bei den Deutschen nennt Cäsar „Losorakel und Prophezeiungen (sortes et vaticinationes; b. g. 150), Tacitus „Götterzeichen und LosorakeV1 (auspicia et sortes, Germ. 10). Beim Los wurde die Gottheit nach ihrem Willen gefragt, im anderen Falle erfuhr man ihn aus gewissen Vorzeichen. Die Wahrsagekunst scheint mehr Aufgabe der Frauen … Weiterlesen

Die Entdeckung Amerikas durch die Nordgermanen Der 400jährige Gedenktag der Entdeckung Amerikas hat allerorten diesseits und jenseits des Oceans Schriften hervorgerufen, in denen die Heldentat des Kolumbus und die Bedeutung der neuen Welt für die Kulturentwicklung der alten gefeiert wird. Bei solcher Gelegenheit wird auch zugleich … Weiterlesen

Wikinger Die Volkskraft des Nordens Die Geschichte der Wikingerzeit Das 7. und 8. Jh. bedeutet eine Festigung der germanischen Macht in den Teilen Europas, in denen die Oberschicht stark genug war. Alle die Gebiete, in denen wir nur eine dünne germanische Herrenschicht kennen, gehen damals … Weiterlesen

Atlantis, Edda und Bibel – 200 000 Jahre Germanischer Weltkultur
Die Edda, das Buch der Götter und Heldensagen!
edda-bannerDas Buch der Götter und Heldensagen, die Edda wird als Überlieferung des alten Nordischen Heidnischen Glaubens gehandelt. Sollte man sich für dieses Thema interessieren ist es unumgänglich die Edda wenigstens einmal gelesen zu haben. Wobei man jetzt schon aus persönlicher Sicht schreiben kann, das einmal lesen nicht ausreichen wird. Die Edda kann man als ein Buch bezeichnen was in Reimen geschrieben ist zumindestens im ersten Teil als „Die Göttersagen“. Im zweiten Teil geht es um „Die Heldensagen“. Für den ein oder anderen wird es nicht im Ansatz zu verstehen sein oder gar einen Sinn ergeben, oder er sieht schlicht und einfach eine Kopie der Christlichen Bibel stellenweise vor sich. Oder andere machen sich wahrlich Gedanken über das was dort überliefert worden ist. Man sollte seinen Instinkten dort vielleicht ein wenig folgen und sich eine Anzahl an Lesestoff zu Gemüte führen was viele vor einem darüber geschrieben haben. Denn man sollte auch wissen das aus den verschiedenen Verlagen die, die Edda herausgebracht haben auch im Vorwort eine eigene Interpretation der Edda zu lesen ist.

Daher dürfte eine Edda nicht ausreichen um sich dort ein weitreichendes Bild zu machen. Ich persönlich werde hier keine Edda jemanden empfehlen, ( außer die Edda die ich hier angebe als PDF Datei zum reinschauen ) da dieses Buch auch nach gut über 800 Jahren nach seiner ersten Abschrift um ca 1200  unserer Zeitrechnung von Snorri Sturluson immer wieder Unklarheiten aufzeigt wie man was sehen könnte. Da jeder Suchender im Leben ist und seine persönlichen Wahrheiten für sich vertritt wäre es auch eine Diskussion, die zu weit führen würde. Da die Edda in der Vergangenheit sowie Zukunft zu deuten sein könnte. Mit Sicherheit ist in den Worten und Reimen der Edda mehr zu erkennen. Wem die Edda seine Aufmerksamkeit erweckt hat wird da auch weiter in die Thematik vordringen und vielleicht auch mehr das nordische Heidentum von einer Seite sehen die bis dato vielleicht noch unbekannt war.

Es wäre vielleicht noch darauf zu achten ob es die Erst Übersetzung in die deutsche Sprache von Karl Simrock ist und diese bis heute in den Nachdrucken von Karl Simrock erhalten ist. Zum anderen gibt es noch die Übersetzung von  Felix Genzmer die sich darin unterscheiden soll das Karl Simrock versucht hat vom Skandinavischen ins Deutsche sich an den genauen Wortlaut zu halten. In der Übersetzung von Felix Genzmer soll die Edda in einem Wortlaut zu lesen sein den man heute mehr verstehen würde. Was aber nicht heißt das, das so richtig sein muss und ist. Man sollte auch dazu schreiben, das man vor über 1000 Jahren eine völlig andere Sprache hatte sowie eine völlig andere Ausdrucksweise und Bedeutung, daher dürfte das dem ein oder anderen schwer fallen das gleich sofort alles richtige zu deuten und zu verstehen.

Wie schon vorher angedeutet, darauf achten aus welchem Verlag die Edda ist, da auch dort im Vorwort der Eddas eine eigene Darstellung der Gesichtspunkte steht wie man dort dem Leser vermittelt wie die Edda zu sehen ist oder zu sehen sein könnte. Will man sich unabhängig davon machen sollte man erst die Edda lesen danach das Vorwort so kann man seine eigenen Gedanken darüber ordnen und sich Anregung darüber hinaus holen. Das als kleiner Tipp von mir dazu…Weiterlesen

Thema Spiritualität, Esoterik und Magie und pdf Bücher zum Thema Magic Runes by Germanenherz Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich … Weiterlesen
Der Beitrag ist noch nicht fertig

Isais Offenbarung

 In den Jahren 1226 bis 1238 erschien Isais deutschen Rittern am Ettenberg im Berchtesgadener Land. Die Isais-Offenbarung, fassbares Ergebnis dieses Geschehens, wird hier in der Neuübersetzung von 2005 wiedergegeben.

Text der Neuübersetzung

(1) Wahr sprech‘ ich – euch zum Gehör. Bild geb‘ ich – euch zum Gesicht; rede Kenntnis und Weisheit, allumspannend, von Voranfang bis Endesend,

(2) rede nicht Gleichnis noch Sinnbild, nicht umwegend‘ Wort, klar geb‘ ich kund, was war, was ist, und was möge sein.

(3) Menschenwesen, da erdverbunden, dem Sterben geweiht – und unsterblich zugleich; Gestirnenkinder, himmlisch gebor’ne – vieltausendfach älter als da hier diese Welt.

(4) Lichtmachtsöhne und Töchter des Glanzes, Himmelsbewohner, sich im Dunkel Verlor’ne, lichtlebendig – und doch dem Schatten erlegen; ewiglich – und doch vom Sterben nicht frei.

(5) Wanderer über den Graten der Welten, neu diesseitsgeboren – wieder jenseitsbestimmt. Götterkinder, doch göttergleich nicht. Noch vielsagend mehr gibt es über die Menschen: alt ist ihr Geschlecht – jung ist ihre Welt.

(6) Ungeboren ist das Menschenwesen, seit Voranfang da – es wird immerzu sein.

(7) Voranfang war, da aus Vorewigkeit alles gegeben; nicht Raum war noch Zeit. Bewusstseinslos, ohne Leben, lagen die Wesen da alle, ehe Allvater sich ihrer erbarmte, schuf messbare Zeit, erschuf auch Räume, durchwanderbare: Die ewigen Himmelswelten.

(8) Dort hinein sanken die Samen aller Wesen; Ewigkeit war geworden aus Vorewigkeit, Anfang dem Voranfange entsprossen.

(9) Herabneigte sich Allvater, der Wesen zu sorgen, Lebenskraft spendend, seelentfachend, geisterweckend. Wach ward da der neuen Himmelwelt Leben und Weben. Die Wesen erkannten sich nach ihrer Art:

(10) Da waren solche, wie später Menschen wurden, es waren solche, wie wurden Getier, waren solche wie grünes Gewächs, und es waren Dämongeister.

(11) Und alles doch nicht, wie heut‘ die Erde es kennt, was den Himmelswelten einst ist entfallen – jenem ähnlich und unähnlich zugleich.

(12) Es ist ja dem Himmlreiche entsprungen, was nun im Irdischen lebt, geflohenhabend einst Allvaters Licht, gesuchthabend fremde Schatten – irrend und ahnungslos.

(13) Denn ein Schattenfürst sich erhob wider die Welten des Himmels, Allvater zu trotzen. Ein Schattenreich sich dieser Schattenfürst hat errichtet – ferne den Himmeln: die finstere Höll.

(14) Leerenendlosigkeit dehnt dazwischen – keiner, der dort könnte versöhnen.

(15) Auf der Mitte indes, zwischen Dunkel und Licht, mächtige Geister sich Walhall erbauten. Dort leben Allvaters sanfte Göttinnen und kühne Götter.

(16) Immerzu herrscht Kampf zwischen ihnen und Höll.

(17) Abfielen aber aus den Himmelswelten zahlreiche Wesen. Ahnungslos wollten sie anschauen die Höll. Später aus diesen wurden die Menschen.

(18) Solche alle sind da in Ohnmacht versunken, vergaßen des eigenen Namens, vergaßen Allens, was war.

(19) Für diese Gefall’nen Allvater frisch erschuf neue Weltenheit: Des Erdenreichs Diesseits mit dem Firmament der Gestirne; damit möglich werde die Abergeburt den verlorenen Scharen, ihnen geboten sei ein Wanderweg bis ans irdische Sterben, und danach eine Pforte zur himmlischen Heimkehr.

(20) Den weiten Bogen der Jenseitswelten gab Allvater hinzu, allen dem Menschsein Verfall’nen; die Brücke für eine glückliche Wiederkehr.

(21) Die Weltenheiten nenn‘ ich euch nun alle, wohlerschaffen, von Allvater gefügt: Zu oberst die Himmelswelt ewigen Lichts, Allvaters Reich, aller Wesen ursprüngliche Heimstatt.

(22) Das allumschließende Gründland nenn’ ich als nächstes – keine Weltenheit gibt’s, die es nicht umspannte, diesseits wie jenseits des großen Spiegels, wie die Grenze dazwischen geheißen. Auch die Höll ist darin, die finstere, grause; blutbrennend, Ekel endloser Qual. Inmitten Grünlands, Walhall hat seinen Ort; starke Feste, herrliche Burg.

(23) Auch die Diesseitsweltenheit schwebt im Grünen Land, mit der Erde und den leuchtend Gestirnen.

(24) Ebenso sich spannt da der Jenseitswelten vielfarbiger Bogen – von himmelnahe bis nieder zur Höll. Gar zahlreich sind die Welten dort drüben, zu durchwandern von den Menschen nach irdischem Sterben.

(25) An Grünlands Rand, unsäglich fern, ein unheimliches Reiche ist gelegen: Die graue Gracht der Dämonen; oft fürchterlich, doch auch still.

(26) Die Schlafwelten gibt es in Grünland mehr –

(27) und auch der Versunkenen schweigendes Tal. Die Erdenbewohner kommen von dort, keimlingsgleich erst, diese Welt zu durchstreifen, schließlich Heimkehr zu gewinnen.

(28) Wahr sprech‘ ich, rede Kenntnis und Weisheit, lehre Wissen und Weg euch mit klarem Wort: Im Himmelreich wohnt Allvater mit seinen Getreuen. In der Höll aber haust der finstere Schattenfürst, der Verworfene, der Verderber: Schaddain ist sein Name. In Walhall herrschen die heiteren Helden, die Götter mit ihren Frauen.

(29) Gastrecht bei ihnen Istara hat, Allvaters Botin. Die Einherier gehen dort ein und aus, die doppelt Unsterblichen. Manche von diesen nenn’ ich meine Geschwister.

(30) In das Diesseits alle Menschen gelangen, mit ihnen Getier und Gewächs, um das Erdensein zu durchwandern. Der Jenseitswelten weiter Bogen ihnen den Heimweg ins Himmelreich öffnet nach ihrem irdischem Sterben; ein jeder wählt sich da seine Bahn.

(31) In Gründlands Gefilden können alle sich treffen: Gute und Böse, jedwede Art. Isais, die euch belehrt, hat dort ihr Amt.

(32) Nächtens im Schlaf hebt sich euer Geist oft aus dem Leibe, um zu durchschweifen die Schlummerwelten. Gar manches begegnet sich da, tauscht mitunter sich aus auch auf Zeit.

(33) Hochauf strebt mancher Geist auch hellichten Tags. Schwingung vom Jenseits her mag zu ihm sprechen, Botschaft zu geben. Doch warn ich: Oft solches ist Trug.

(34) Aufmerkt, Menschenwesen, Erdnachgeborene! Und schaut: Nicht hier liegt der Anfang. Hört! Wahr sprech‘ ich euch und in deutlichem Ton, gebe euch Rat.

(35) Krieg ist im Reigen der Zeitenläufe, unablässig, seit der Schaddain sich wider Allvater aufwarf. Platz findet, Raum greifet, wo des Helden Schwert wird gebraucht, wo nach kühner Tat ist verlangt.

(36) Den Platz kennet, welcher der eure ist. Wer zögert, der duldet – wer duldet lässt obsiegen die Mächte der Höll.

(37) Sanft biete Gruß dem Sanftmütigen, doch Schlachtruf schleudre entgegen dem Argen. Kenne Liebe an ihrem Platz – wie die Stunde des Speers.

(38) Mitleidvoll fühle, wo Notkrallen rissen ein Leid. Hart aber blicke ins Auge dessen, der dies wollte missbrauchen.

(39) Hole zum Schlag aus – zaudere nicht – wo eine finstere Wolke sich niedersenkt. Krieger sei, wo Kriegeswut vorherrscht. Liebender sei am heimischen Herd.

(40) Zwiegeteilt ist das Erdenwandern, wie hell ist der Tag und dunkel die Nacht. Nie wähne, eines von beidem nur sei.

(41) Wahr sprech‘ ich, will weiter euch weisen, will euch zeigen, was ist: heimsucht Schaddain der Erdenwelt Städte und Länder, Meere und Schluchten, Wüsten und Wälder, Auen und Berge. Er bricht auf die Quellen der Qual, durchtränkt die Geschichte der Völker mit Blut, dabei als ein Gott sich gebärdend.

(42) Vielgesichtig ist die Fratze des Bösen, die aus den Fugen der Erde allerorts gafft, vielhäuptig sind seine reißenden Rachen. Kein Schwertstreich allein taugt, alle zu spalten.

(43) Flammenmeere werden tosen über den Ländern noch manche Zeiteinheit, ehe der Wurm vergeht. Arglist nähret des Unwesens Wanst, macht mächtig den Werfer der Schatten.

(44) Wer wollte da Einhalt gebieten dem Grausen, so lang nicht sich auftut der Krug des klärenden Wassers? Ausharret darum! Bereitstehen sollt ihr durch alle Zeiten, bis erfüllt sich die Stunde siegreichen Schwerts. Hoch wehen dann wird die Fahne im Sturme der endsiegenden Schlacht, wenn des Wasserkrugs Strahl netzt die Erdenwelt.

(45) Fern ist noch der Tag, ist die Stunde des Sieges. Fegende Wolken türmen herbei, um Blitze zu speien.

(46) Lichtreich, o Lichtreich, dem Schiff bricht der Kiel, Trümmer nur landen am Harmstrand. Lest auf die Stücke, sorgsam hütet sie für ein neues Werk: Siegschiff da einst. Wenn der Strahl bläht das Segel – vom Jenseits er kommt durch Ilu’s Sonne, unsichtbar – dann ist die Zeit.

(47) Späht durch die Sternenwelt, schaut auf zum Haupte des Stiers. Er bringt die Lanze. Messt aus der Sterne Maß: Vom Haupte des Stiers bis zum Wasserkrug. Unterm Mittel verberget den schwarzlila Stein.

(48) Schwarzer Stein, wirkmächtig Kraft. Isais einst barg ihn aus des Höllenpfuhls grauser Stätte, überlistend den Fürsten der Schatten, der ihn aus Walhall hatte lassen rauben.

(49) Dazu Isais benutzte die List, schnitt vom Haupthaar sich ab Ellenlängen und legte an Knabenkleidung, um Schaddains Wächter zu täuschen. So drang sie ein in der Hölle finsteren Pfuhl, um zu retten den schwarzlila Stein:

(50) Machtvoll ist seine Kraft, rufet herbei des Wasserkrugs Licht. Heil den Wissenden! Heil den Weisen, die befolgen, was ist angeraten. Wirkmächtig werden sie sein.

(51) So Frauenhaar bindet magische Kraft. Jenseitsschwingungen fängt es ein im Diesseits. Je länger es da wallet in Ebenmaß, umso mehr lichte Kraft vermag es zu gewinnen. Doch bleibt es nicht unbedroht in finsterer Zeit, weil Schaddain danach lechzt, Schaden zu stiften.

(52) Strömende Geister, magische Schwingungskraft, wählt der Maiden lang‘ Haar sich mitunter zum Hort. Ist gut zumeist, spendet gar viel, gibt Vermögen zu wirken durch Wollen. Die im Hof und am Herd, alle im Licht, halten sich’s lang, wahrlich sehr lang.

(53) Doch welche offen wider die Finsternis streiten, mögen’s besser sich kürzen, wie Isais es hat zur Höllreis getan.

(54) Wo der Finsternis Schwingung herrscht vor, da nistet von solcher leicht manches sich ein bei magisch werktätigen Frauen in den Haaren, wenn diese länger als nötig sind; notwendig aber ist das Maß einer halben Elle.

(55) Machtvoll der Mann ist im Kampf mit dem Schwert und kraft seines Willens – magisch jedoch wirkt das Weib.

(56) Erkennen euch geben am Himmel die Zeichen. Der Beruf’ne erfühlt’s, die Erwählten begreifen’s, Sie rufen (oder denken) mir zu:

      Aus dem Lichte des Mondes, 
      aus dem Dunkel der Nacht, 
      kommst du herbei, Schwester Isai’, 
      die du immer mich gesehen, 
      die du stets hast mein gedacht.

(57) Schwarz erscheint der Stein – und ist doch licht. Urstoffteil – unsagbar stark. Manneskraft führt ihn, Weibesart jüngt ihn, macht wirksam da werden Walhalls Heer.

(58) Seiner Heimstatt Volk, Sieg er verleiht, tausendjährig andauernd gewiss. In Wodins Berg ruht ja die Macht. Stimmenklang vernimmt er, der Erwählten Zunge, Fremdes mag er nicht leiden. Ist nicht sich bewusst – und doch tatengleich; ist schwarzlila Gestein – doch hell‘ Lebensmacht. Ich, Isais, die Maid, die ich euch erkoren, die ich zu euch rede, gebe den Stein eurem Stamm.

(59) Wer Isais küsst Mund, Nacken und Haar, der wird wiedergeküsst werden von Isais‘ Geist. Die Wahren erhör‘ ich – die Falschen aber schlägt meine Kralle.

(60) So zeige ich mich euch, damit ein Bild ihr könnt formen – sei’s aus Holz, Erz oder Stein. In ein solches ziehe ich ein, um als Schwester unter den Wahren zu walten.

(61) Doch den Falschen komm’ ich als Pantherin.

(62) Bin nahe euch, bin mit eurem Stamm – auf Jahr, Stunde und Tag – bis die Zeit sich erfüllt.

(63) Wenn Istara wird aufgetan haben des Wasserkrugs gläsernen Deckel und wirksam strahlt schon junges Licht – dann naht der Wandel herbei. Dann hat Isais ihr Werk vollbracht für die Zeit; Istara erfüllt fortan das Amt.

(64) Dann sollt ihr Istaren küssen Mund, Augen und Haar, der Lichtmächtigen sollt ihr zum Zwecke dienen, doch nicht vergessen Isaiens.

(65) Einige aber, welche die Tapfersten sind, die mögen an meiner Seite verbleiben.

(66) Aus dem Scheine des Mondlichts ruf‘ ich sie mir. Aus dem Lichte des Mondes, so rufen sie mich. Solche sollen’s sein, die das Schlimmste nicht fürchten und das Schwerste nicht scheuen, die verzichten auf Frieden und Seligkeit, weil in Grünland der Kampf noch nicht endet. Ihnen will ich nicht mehr Schwester bloß sein, sondern Braut und Gemahlin.

(67) Erst wenn erfüllt ist, was Allvater will, wenn gold’ne Zeit aufgeht über den Ländern der Erde und in aller Völker Herzen, erst dann gelt‘ den Menschen Allvaters Zeichen allein. Fern ist diese Stunde, weit ist der Weg. Noch lange herrscht vor die Nacht der Verwüstung, und ungefesselt brüllt der Schaddain.

(68) Sternentöchter und Himmelssöhne, Allvaters Freunde, Schattenmachts Pein: Hoch steigt der Wille, so Erkenntnis da webt. Bestimmt ist der Sieger seit ewiger Zeit. Aus dem Haupte des Stiers, Hilfe euch kommt in Drangsal und Not, der Artgleichen Waffe.

(69) Kinder des Stiers, Isais‘ Schwestern und Brüder, die Besten der Stämme da hier: Fern haltet euch von fremdem Blute, rein bleibe der Stamm, den Isais und Istara lieben, der vorbestimmt ist aus Allvaters Wort.

(70) Himmlisch‘ Lichtströme das Land allhier durchwirken; gerufen, gekommen, gehalten, gebunden durch des schwarzen Steins Band.

(71) Am Fuße dieses Bergs, tief verborgen im Fels, soll er ruhen bis zur Stunde der Zeit, bis Wodin Wort und Tat da ergreift.

(72) Drum sollt ihr Isais‘ Kuss weiterreichen durch alle Geschlechter des geheiligten Stamms; nichts zerteile das Bündnis. Ich spreche euch dies in deutlichen Worten, meine nicht Sinnbild, sage genau: Treu bleibt der Kindschaft in Allvater stets und der Geschwisterschaft mein.

(73) Und beachtet auch den Bruder im Stier. In Grünlands Weiten, Walhall nahe, Malok, der kühne, breitet aus seine Schwingen. Er ist Isaiens treulicher Kämpe, der bei der gefahrvollen Reise in die Burgen der Hölle herbeigeeilte Beschützer, der mich bewahrt hat vor dem Schlimmsten, der Rettung mir brachte vor Schaddains Häschern.

(74) Doch warn ich, zu rufen Malok allein in höchster Not, und nicht anders als in meinem Namen, denn fürchterlich ist er sonst leicht. Ich sag’s jetzt euch, weil dem Stierhaupt er gleicht, der geflügelte Krieger, der starke, der kühne, der weithin gewaltige – und der doch alleine sich gilt.

(75) Keiner soll ein Standbild dem Malok errichten, ohne auch das der Isais. Sonst kann anders er kommen, als ihr ihn rufen wollt. Gezügelt, Maloks Wut wird zum Rechten geleitet, verlanget in meinem Namen und Bild.

(76) Viele Brüder hat Malok und manche Schwestern, machtvolle Wesen, die das Jenseits durchstreifen, Zauberkunst wirkend und mitlenkend Kampfesgeschicke. Völkerstämme nennen sie oft ihre Götter, oder aber Dämonen.

(77) Eure Göttin aber Istara heiße, Allvaters strahlende Botin; und eure heimlich Gefährtin: Isais. Sie werdet ihr sehen, wenn die Siegschlacht geschlagen, zur Feier mit langwogendem Haupteshaar, eh ich’s zum Weiterkampf abermals kürze. Dies sprech‘ ich, weil ihr’s wissen müsst, mein Bild stets zu kennen. Wie ihr es denkt – so erkenne ich mich.

(78) Denn alle Gedanken sind in Grünland zu sehen, wohlverständliche Botschaft, deutlich zu erkennende Bilder.

(79) Und beachtet erneut, dass Malok kann werden zu wilder Gewalt, falls Isais‘ Zügel sollt reißen durch unbedacht Menschenhandeln. Ehre geben mögt ihr ihm immer, dem einsamen Recken – stets war er treu – doch wisset: Menschengefühle kann Malok nicht kennen. Drum der Irrufer verschuldet die Irre sich selbst.

(80) Ich spreche zu euch, was zu wissen euch nottut. Merk alles wohl! Nichts ist zu versäumen: Drei Flammen lasst brennen zu jeder Zeit, wo vielleicht ein Bildnis des Malok steht nächst dem meinen.

(81) Des Speers und des Spiegels hohes Geheimnis habe ich euch schon gegeben. Ihr sollt es behalten, nie aber niederlegen in einer Schrift, im Kopfe behaltet’s.

(82) Ihr wandelt nun zwischen den Weltenheiten, zwischen Grünland und der festen Erde, gleich mir. Weit web ich, bin das Band eures Strebens. Unsichtbar meistens – doch stets an eurer Seite.

(83) Altvordere wussten, ritzten die Runen, hielten Allvaters Wort. Bis fremde Winde den Giftstaub da bliesen hinein in die Gedanken der Menschen, bis Übelsaat aufging überall unter den Völkern.

(84) Erweckt das Erinnern, das lang lag wie schlafend, neuer Strahl alte Sonne lässt leuchten: innere Sonne, inwendig Licht. Altüberliefert, doch ewiglich jung: Hohen Geschlechts aufragender Geist. Die Ahnen blicken von drüben.

(85) Altvordere wussten, ritzten die Runen, gaben wohl kund, kenntnisreich überbringend von vielem was war, was gewesen vor langer Zeit:

(86) Drei Völkerstämme zu dem Volke sich einten: Landgebor’ne, Seegebor’ne, Luftgebor’ne da waren. Die ersten dem alten Boden entsprossen, die zweiten von ferne gesegelt über das Meer, die dritten aus dem Sonnland gekommen, vom hohen Turme nahe den Wolken. Alle sie einte in früher Zeit schon Thale, die heilige Insel. Des sich besinnend, sie vereinten sich neu, von Allvater geleitet.

(86) Viele vergaßen’s, manche durchblickten es nicht: Ein Volk war es immer gewesen, seit uralter Zeit: schicksalzerteilt – geschickhaft wieder vereint.

(87) Erst teilend Geschick war ein rasendes Feuer – allüberall, verbrennend die Erde, versengend das Gras, verdunstend die frischen Gewässer, aufzehrend der Völker Mark.

(88) Zweit teilend Geschick war stürzende Flut – allüberall überschüttend, strudelreißend, wogenschäumend, hervorbrechend aus den Wolken, herbeitobend aus Flüssen und Meeren, länderversenkend, völkerverschlingend.

(89) Dritt teilend Geschick kam mit eisigem Griff: grollende Riesen ohne Erbarmen; fliehen mussten die Menschen.

(90) Drei teilend’ Geschicke teilten ein Volk in drei. Auseinander sie gingen – wieder sie sich gefunden.

(91) Gesandt war zu ihnen – auf Allvaters Geheiß – Istara, um wieder zu einen, neu zu bilden der Mitternacht Volk, die Urherren der heiligen Insel.

(92) Weil des Wasserkrugs Licht braucht tragende Stärke, wenn es unsichtbar sich wird ergießen über die Menschengeschlechter.

(93) Da sollen die Bestimmten wieder vereint sein in goldener Zeit, tausendjährig gewiss, damit sie umwandeln des Wasserkrugs Licht in innerlich Gold.

(94) Istara und Isais sind darum geheißen aus Allvaters Wort beide, eine jede in ihrer Weise, die Helden liebend zu leiten.

(95) Wahr sprech‘ ich, Isais, den Wissensdurst euch zu stillen aus der Erkenntnis Brunnen: Weise schickte hinab zu den Menschen Allvater manches mal: sandte Istara auch einst in des Großkönigs Reich, der die Erde beherrschte von allen Winden. Bel hieß sein Land.

(96) Aufschreiben ließ er, der hochmächtige König, wie ward wiedergegeben aus einer Seherin Mund. Hoch bis nach Thale, zur heiligen Insel, der Großkönig kundbracht‘ die Botschaft der Göttin in den Zeitenheiten goldenen Wissens.

(97) In den Zeiten darauf der Finsternis Fluch sich nahte den Menschen, als der Schaddain grausame Diener sich kürte und diese ihn nahmen zu ihrem Gott. Hasswolkenfinsternis verdunkelte die Sterne, Blutrausch erwachte, zum Entsetzen der Völker. Finsterniszeit, Arglist des Trachtens, Bosheit der Tat: Des Schaddains Brut breitete sich weithin aus und gewann Raum. Zu Blutrinnen wurden die Furchen der Erde; kaum einer mehr liebte den andren.

(98) Geschlachtet ward gar Allvater selbst als lebendige Botschaft durch die Knechte des finsteren Grauens.

(99) Denn Allvater als Allkrist selbst war’s gewesen. Der Finsternis Hass wütete wider Ihn.

(100) Lichtmacht gemartert, die Wahrheit zerstampft, die Befreier gebunden – eine schreckliche Zeit.

(101) Isais hielt Ausschau, von Grünland her, nach unbeugsamen wackeren Helden. Prüfend sie sah den bestimmten Stamm, zu dessen Besten sie sich bekennt.

(102) Wenige sind’s, auf das Ganze gesehen, und auch daraus geringe an Zahl.

(103) Jene, die ich erkannte durch den grünländ’schen Spiegel: die heilige Schar, ihr gilt mein Herz. Zu euch ist’s gesprochen. Hoch haltet die Wahl, nicht missachtet die Kür.

(104) Kein andres Geschlecht eures Dienstes könnt walten. Erkenntnis gewonnen hat der schwebende Adler, einsam über den Wolkenhöhen.

(105) Schweigend betrachten, stille begreifen, wissend vorangehen: so tut der Weise. Fragen des Tages nächtens finden sich Antwort, wenn eingelegt’ Ahnen ruhig aufsteigt dem Geiste.

(106) Mannesschwert, zum Kampfe erhoben, ist zweierlei: außen das Erz und innen der Wille. Nie der Berufne, der Kluge und Reife säumt, der Geschicke Bahn schon von fern zu erspähen.

(107) Wer sich selbst erkennt, kennt auch des Geschickes Verlauf, erkennt seine eig’ne Bestimmung. Leicht dagegen der Nichtkennende strauchelt.

(108) Arbeitsschaffen ist hohen Sinns Tat, ob klein oder groß. Gedeihen sehend das Werk, ihr euch in ihm erkennt, schöpft Freude daraus und immer neu Kraft.

(109) Aufmerkt! Vieles sag ich euch nicht alleine aus mir, stehe in Allvaters Pflicht, zuoberst gelte sein Wort, danach erst das Trachten mein.

(110) Gewiesen ist, dass auch Istara ihr hört. Botin ist sie zu Ihm. Drum gebt ihr Ehre, Bildnis und Platz in euren Herzen. In den Tagen vor der Zeit der Erfüllung sie selber mag zu euch noch sprechen, falls Allvater es will. Drum freihaltet ihr den angemessenen Raum.

(111) Der Istara schafft dann eine heilige Säule, hoch aufgerichtet gen Himmel, wenn des Wasserkrugs Zeit ist schon nahe; wenn die letzte Schlacht ist siegreich geschlagen und das Schlachtfeld von allen Spuren des Grauens gesäubert.

(112) Dann gehe über von mir auf Istara das Band, dann küsset Istara Augen, Lippen und Scheitel. Ihr mildes Licht leuchtet dem kommenden Frieden – wie zuvor dem heißen Kampf Isaiens Glut.

(113) Was euch wird gesagt aus Isaiens Mund: euch gilt’s, nicht allen Menschen, wie nicht allen Völkerschaften. Wägt selbst, was davon zu wissen ist allen: Allvaters Überschauen des Weltenheitengeschehens, Allvaters Sorge, Allvaters in allem da wirkendes Wesen.

(114) Istara und Isais: Sie gelten sonderlich euch. Nicht jeder könnt fassen, was hier ist verlangt. Nicht lasset danach greifen die Schwachen.

(115) Verschieden sind die Bewohner der Erde, unterschiedlich ist, was ihnen frommt, was ihres Amtes kann sein, in welcher Weise ihr Werk. Erkennen helft einem jeden, zu finden das seine; denn jeglicher hat Sinn und Ort nach seiner Art.

(116) Verwirren will des Schaddains blutdampfende Klaue. Lug ist ihm zueigen, Missgunst lehrt er, schürt den Neid vom einen zum andren.

(117) Lauscht aller Stimmen, jedes Zeichens habet Acht. Falschheit werfen in die Welt Schaddains Diener. Vorsicht übt, vergesst nicht: unrein ist die Menge der Menschen da hier, abgefallen aus Allvaters Heim.

(118) Groß ist das Übel, ehe des Wasserkrugs Strahl hat geklärt; Hinterlist mannigfach, Verrat häufig, Tücke bewohnt zahlreich diese Welt.

(119) Unschuldig allein sind die Tiere der Erde, die Fische des Wassers, die Vögel der Luft und alles, was da kräucht, springt und läuft. Unschuldig sind auch die grünend Gewächse. Diese alle sind darum geheiligt.

(120) Isais, mir, steht nahe die Katzenheit, groß und klein. Solche weiland standen im Kampfe mir bei gegen die Mächte des Bösen an Grünlands Gestaden. Im Katzengeschlecht ehrt ihr auch Isaiens Art, verwandt sind die Schwingungen beider Geister.

(121) Wer ist der mutigste unter den Helden? Jener ist’s, der da zieht durch das Jenseits, durch Grünlands Gefilde, in Allvaters Kraft, im treulichen Glauben, den inneren Blick gerichtet zum himmlischen Reiche.

(122) Ewiges Leben ist da versprochen und ist wahrhaftig unverbrüchlich gegeben. Merket es wohl: Es gibt keinen Tod! Sterben heißt Anfang, erneutes Wandern durch andere Weltengefüge. Nichts schrecke euch, nichts bereite euch Furcht.

(123) Das Licht leuchtet ewig, es ist lebendiges Licht; und ein Anteil davon ist fest in euch alle gesenkt.

(124) Was Mensch ist auf Erden, oder Getier und auch grün Gewächs: ewiglich lebt’s immerfort. Bewahret dies selige Wissen.

(125) Heilig sich werden finden am Berg der Versammlung hohe Fürsten, um weise zu walten. Schutz bieten ihnen dazu Göttinnen und Götter, wie diese Geister einst wurden von den Menschen genannt; sie sind aber Engelswesen Wahrheit.

(126) Unter des Weltenbergs heimlichem Schirm, unsichtbar für die Augen der Menschen und nicht gebunden ein einen einzigen Platz, steht der sichtbare Berg aus fassbarem Fels, den Menschen als heilige Stätte bereitet. Wo dieser bestimmte Berg sich zu den Wolken erhebt, da begegnet ihr mir, der Isais.

(127) Und da hier soll der zweite Lapis … (verschollener Vers)

(128) Aufragt von da des Weltenbaums Wipfel: keiner sieht ihn mit irdischem Auge – und doch ist er da.

(129) Heilige Stätten, heilige Haine, walllose Tempel: Allvaters Atem dort anhaucht den Besucher. Da wird der Suchende finden, wird erfühlen der Himmel Hauch.

(130) Das ist das Ende, wenn die Welt der Erde mit samt dem weiten Firmament der Gestirne vergeht – allein Himmelreich und Höllenpfuhl bleiben bestehen. Und keiner wechselt mehr seinen Ort.

(131) Das ist das Ende: wenn heimgekehrt ist alles zum Anfang. Das ist das Ende: wenn erfüllt sind alle Wanderwege, wenn ein jeder und eine jede durchschritten hat das Tor, wenn vollbracht worden ist jedes Werk.

(132) Seligen Friedens erfreut sich dann alles, fern aller Leiden, entronnen jeglicher Qual; getrocknet sind alle Tränen, alles hat glücklich wiedergewonnen das Heimrecht in Allvaters Reich.

(133) Das ist das Ende – der wahre Anfang erneut. Da erstrahlt allen Wesen das Licht aus dem Lichte – aller Wege Erfüllung. Noch fern ist die Zeit.

(134) Dies sprach euch Isais, ich, Grünlands Maid. Die Erwählten vermögen’s zu fassen.

Quelle

Freundeskreis Causa Nostra: Arcanorum. Causum Nostrum – das lebendige Ordensbuch. 2005

Die Pflanze der Erkenntnis und die Vril-Gesellschaft 

Kulturbringer Odin, Allvater, Wotan

odin geist

Einsam sind die tapferen und die Gerechten.
Doch mit ihnen ist die Gottheit.

OdinOdin, Allvater, Wotan. Gar viele Namen hat Allvater, stetig wacht der Vater aller Götter. Sei Dir bewusst, dass der absolut unkriegerische, große Fragende und Reisende Gott der Germanen absolut friedlich war. Er war kein Missionar, kein Besetzer, kein Besserwisser! Er war bescheidener Suchender und Fragender. Vergleiche diese Gottheit mit dem kriegerischen, lügenden, fremde Länder besetzenden und Völker unterjochenden Judeachristen! Überlege Dir was die Christianisierung für unsere nordische Zivilisation bedeutete! Überlege wie viele alte schamanistische, spirituelle, friedfertige Traditionen durch das rasende Kreuz der Römer in Schutt und Asche gelegt wurden. Überleg Dir was es hieß, dass die Inquisitoren (Jesuiten, Katholiken, Freimaurer) hunderttausende von Heilern, Heilerinnen mit samt ihrem Wissen auf dem Scheiterhaufen der Kirche verbrannten! Dass ihre Missionare auf der gesamten Erde alte Weisheiten auslöschten und raubten  was Ihnen nicht gehörte. War der Tausch Jesus gegen Odin für unsere Welt wirklich vorteilhaft?

Allvater Odin

Er ist Hochgott der Asen, höchste und erste Gottheit, Gott der Dichterkunst, des Wissens, der Magie, Himmels- Kriegs- und Totengott. Als Sturmgott ist er Anführer von Wuotan- Heeres. Odin der Finder der Runen, Gott der Runenweisheit und Schutzgott der Skalden. Odin, der Allvater, Sohn des Burr und der Riesin Bestla. Zusammen mit seinen Brüdern Hönir und Lodur schuf Odin das erste Menschenpaar, Askr und Embla und gab ihnen die Seele. Er sitzt auf seinen Thron Hlidskialf in dem Saal Walaskialf in der Götterburg Asgard und kann die ganze Welt von dort aus beobachten. Er ist allsehend was gesagt und was getan wird. Odin zur Seite stehen die Raben Hugin (Gedanke) und Munin (Erinnerung),, die jeden Morgen von Ihrer Reise zurückkehren, um Odin Neuigkeiten aus der Welt zu berichten. Ebenso begleiten Ihn die beiden Wölfe Geri (Gierig) und Freki (Gefräßig). Mit seinem achtbeiniger Hengst Sleipnir reitet er gegen die Mächte der Finsternis!
Odin verpfändet seinem Onkel Mimir sein Auge, um aus dem Wahrheitsbrunnen den Met Odrörir trinken zu dürfen.“ Seinen Reichtum verdankt er seinem goldenen Ring Draupnir, vom dem alle neun Tage acht weitere Ringe tropfen. Im Kampf verläßt er sich auf den Speer Gungnir, der das Ziel niemals verfehlt. Die mythische Ehefrau Odins ist Frigg, deren altdeutscher Name Frija mit dem nordischen der Vanengöttin Freyja identisch ist. Auch in der Edda wird Frigg mit Freyja identifiziert. Seine Frau gebar ihm die Söhne Thor, Balder und Tyr.
So ist Odin auch nicht nur der Gott der Gefallenen in Walhall, sondern allgemein der Totenführer, wie es der ältere Mythos der Wilden Jagd ausdrückt, in der alle Totengeister unter Führung Odins durch die Nacht reiten. Sein Gefolge sind 13 Geisterkriegerinnen, die Walküren (Valkyrjar), und die Seelen der gefallenen Krieger, die Einherier, die in Walhall (Halle der Gefallenen) wohnen.
Diese glänzende Halle stand in Gladsheim, vor ihr der Hain Glasir, dessen Bäume goldene Blätter trugen. Über der Haupttür des Saales, der so hoch war, daß man kaum seinen Giebel sehen konnte, hing als Symbol des Krieges ein Wolf, darüber ein Adler. Der Saal selbst, mit Schilden über Speerschäften gedeckt, hatte 540 Türen, durch deren jede 800 Einherjer schreiten, wenn es zum großen Kampf mit dem Fenriswolf geht (Die Krieger sammeln sich für Ragnaröck). Für diese Tapferen, die nach dem Tode auf der Walstatt zu Odin kamen, war er bestimmt. Unter Odins Vorsitz schenken die Walküren reichlich den Met aus.

***Es ist an der Zeit, dass Odin zurückkommt***


Vater Odin hörst Du mich?
Vater Odin ich rufe Dich!
Vater Odin zeig mir den Weg,
entfach das Feuer, das die Dunkelheit bricht.
Zeig mir den Weg.
Vater Odin führ mich über das Meer
schick den Seher vor mir her.
Vater Odin reich mir Deine Hand,
wenn ich falle führ mich in Dein Heldenland.
Reich mir Deine Hand, reich mir Deine Hand.
Vater Odin hörst Du mich?
Vater Odin ich rufe Dich!
Vater Odin zeig mir den Weg,
entfach das Feuer, das die Dunkelheit bricht.
Zeig mir den Weg, zeig mir den Weg.

Alle großen Kulturbringer weltweit tragen den Namen Wotans / Odin

1. „In einer Schrift finden wir eine bemerkenswerte Aussage des Buddha, die er zu der Zeit machte, als er in Indien lebte. Er sagte, daß nach einer bestimmten Zeit menschliche Wesen in einem schneebedeckten Land auftauchen werden, nachdem sich ein See abgesenkt habe. In den Jahren um 1947 und 1948 flohen, wie Sie vielleicht wissen, zwei Europäer, Peter Aufschnaiter und Heinrich Harrer, aus englischer Kriegsgefangenschaft von Indien nach Tibet. Sie wurden von der tibetischen Regierung eingestellt; Aufschnaiter befaßte sich mit Konstruktionsarbeiten für eine Bewässerungsanlage. Während er einen Kanal aushob, stieß er auf eine überdeckte Truhe, in der er ein vollständiges Skelett und einige Gegenstände wie Anhänger und kleinere eiserne Messer fand. Er schickte das Skelett und die Gebrauchsgegenstände nach Europa [Deutsches Reich], um sie untersuchen zu lassen. Man fand heraus, daß sie über 4000 Jahre alt waren. Das bedeutet ganz offensichtlich, daß sich zu der Zeit, als der Buddha in Indien lebte, schon Menschen in Tibet aufhielten. Folglich kann sich die Schrift, die davon spricht, daß nach der Zeit des Buddha im Schneeland menschliche Wesen im Anschluß an die Absenkung eines Sees erscheinen werden, nicht auf das ganze Gebiet Tibets beziehen, sondern nur auf eine Region um Lhasa, die demnach zu Lebzeiten des Buddha ein See gewesen sein müßte. Es gibt ein anderes, naturwissenschaftliches Argument dafür, daß die Region um Lhasa zu jener Zeit ein See gewesen ist. Etwa im Jahre 1953 kam ein chinesisches Team von Archäologen und Geologen nach Tibet, um nahe der nördlichen Bergkette des Lhasa-Tales Forschung zu betreiben. Am Fuße der Berge fand die Gruppe ein sehr großes fossiles Blatt, das nach der Aussage eines ihrer Mitglieder die tibetische Geschichtsschreibung bestätigte, nach der das Gebiet um das spätere Lhasa in frühen Zeiten ein See war. Das Fossil ist ein deutliches Indiz dafür, daß früher in dieser Gegend ein von Wald umgebener See lag. Wenn wir diese verschiedenen Quellen miteinander verbinden, können wir schließen, daß das Gebiet um Lhasa ein See war, aber gleichzeitig auch schon Menschen in der Umgebung lebten. Das ist ein Beispiel dafür, daß es sehr interessant und nützlich ist, Aussagen in den Schriften und tatsächliche Funde miteinander zu kombinieren.“
– Dalai Lama: Einführung in den Buddhismus. Die Harvard-Vorlesungen, Freiburg i. B. 1993, S. 177-178.

2. „Es gab immer in der Weltgeschichte große Reiche, das wiedererstandene Deutschland aber ist das eindrucksvollste. Es erobert die Welt nicht durch Waffen, sondern durch seine Gelehrten und Erfinder. Es schickt nicht Armeen, sondern Lehrer des Fortschritts. Als die ganze Welt gegen Deutschland kämpfte, lagen Hoffnungen und Wünsche der kleinen Völker nur beim Deutschen Reich, dessen Sieg auch für sie Befreiung bedeutet hätte. Als Deutschland unterlag, glaubten wir trotzdem unvermindert an seine kommende Mission. Deutschlands Niederlage nach so vielen Heldentaten seiner Heere wurde überall mit Schmerz empfunden. Doch die Gewalten über uns haben es gut mit Deutschland gemeint. Nach innerer Läuterung steht es heute größer und herrlicher da als je zuvor. Aufs Neue ist es zum Führer, Lehrer und Befreier unterdrückter Völker geworden. … Wenn ich erst einmal die Regierung des ganzen Landes wieder übernommen habe, entsende ich einen Vertreter zu Hsi Tale [tib. für Hitler], um den Führer des deutschen Volkes meine Achtung und Freundschaft zu versichern. Dann kann ich auch an Reformen denken, die mein Land dringend braucht. Ich weiß, daß Hsi Tale mir dabei helfen wird. Überbringen Sie meine Grüße dem Führer der Deutschen.“
– Der IX. Panchen Lama zum deutschen Geschäftsmann Edmund Fürholzer, zit. n.: Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krischna , Wien 2002, S. 131-132.

3. „Reting Rinpoche dankte für Schäfers „Hakenkreuzrede“, kraulte dem Deutschen den Bart und übergab ihm zwei versiegelte Sendschreiben, eines an Adolf Hitler, „dem Führer und Reichskanzler, und ein weiteres für den Reichsführer-SS H. Himmler.“ Über den Inhalt des Schreibens an Himmler ist nichts bekannt, dasjenige an Hitler wurde später von den Tibetologen des SS-Ahnenerbes übersetzt: „Dem vortrefflichen Herrn Hitler (König) der Deutschen“, war darin zu lesen, „der erlangt hat die Macht über die weite Erde! – Möge Ihnen miteinander körperliches Wohlbefinden, friedliche Ruhe und gute Taten beschieden sein! Gegenwärtig bemühen Sie sich um das Werden eines dauerhaften Reiches in friedlicher Ruhe und Wohlstand, auf rassischer Grundlage [!] [von Trimondis]. Deshalb erstrebt jetzt der Leiter der deutschen Tibetexpedition, der Sahib Schäfer (She-par), zumal keine Schwierigkeiten im Wege stehen, bis zu einem unmittelbaren Verkehr mit Tibet nicht nur das Ziel der Festigung der (persönlichen) freundschaftlichen Beziehungen, sondern hegt darüber hinaus auch den Wunsch einer künftigen Ausdehnung des vorgenannten gegenseitigen freundschaftlichen Verkehrs auf (unsere beiderseitigen) Regierungen. Nehmen Sie nun, Eure Exzellenz, Führer (wörtlich König) Herr Hitler, zu diesem Verlangen nach gegenseitiger Freundschaft, wie sie von Ihrer Seite ausgesprochen wurde, unsere Zustimmung. Dies gestatte ich Ihnen zur Bestätigung mitzuteilen. Gegeben am 18. Tag des ersten tibetischen Monats, (im Jahr) Erde-Hase (= 1939) vom Qutuqtu von Rva-sgren, dem Reichsverweser und Regenten von Tibet.“
– Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krischna , Wien 2002, S. 130.

4. „Man hegt in den westlichen Ländern eine tödliche Furcht vor dem Wiederauferstehen Deutschlands. Deshalb muß Deutschland niedergehalten werden, wenn möglich ausgelöscht werden. Doch das wird niemals glücken. Die germanische Rasse kann nicht ausgerottet werden. Ihre Zeit kommt noch, und wenn erst einmal die Macht des Bolschewismus gebrochen ist, erhält auch Deutschland seine Chance.“
– Der Tibetforscher und Hitlervertraute Sven Hedin in einem Brief vom 04.06.1949, zit. n.: Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krischna , Wien 2002, S. 117.

5. „Abt T’ai-ksii in Kloster Ta-lin Szu
Kuling via Kiu-kiang (Kiangsi)
China.

Kuling, d. 11. August 1937.

An den Führer des deutschen Volkes,
Herrn Adolf Hitler.

Die wissenschaftliche Civilisation unserer Zeit ist getragen von der arischen Rasse, die religiöse Kultur der Vergangenheit aber hat ihren Höhepunkt im Buddhismus, dessen Stifter, der Buddha Schakyamuni, ebenfalls arischer Herkunft war.
Die Menschen in Europa und Amerika sind heute nicht glücklich, offenbar weil ihr Leben allein durch Wissenschaft geordnet ist, und diese auf Fragen religiösen Inhalts ihnen keine Antwort gibt. Sie bedürfen der Religion. Nun stehen die meisten Religionen im Widerspruch zur Naturwissenschaft, nur der Buddhismus hat deren Erkenntnisse voll in sich aufgenommen, ja geht darüber hinaus. Daher ist er berufen[,] die Religion der Völker Europas und Amerikas zu werden.
Der Buddhismus hat als grundlegende Wahrheit erkannt, dass es vier Haupttugenden gibt, die der Mensch haben muss, um vollkommen zu sein: Mitleid (mit der Not des Nächsten), Einordnung (in die sociale Rangordnung), Wirken (für Besserung) und Mut (Widerstände zu brechen). Die Völker in Indien und China besitzen zwar die ersten beiden dieser Tugenden, die letzteren beiden aber nicht in genügendem Masse, daher ist ihre Persönlichkeit nicht vollkommen, und der volle Segen des Buddhismus kann sich bei ihnen noch nicht zeigen.
Ich meine, dass das germanische Volk, das jetzt unter seinem Führer geeint ist, in ganz wunderbarer Weise drei Eigenschaften entwickelt hat: Wissen, Einordnung und Mut. So kann nur die buddhistische Religion, in der diese drei Eigenschaften Grundtugenden sind, die Religion des germanischen Volkes sein. Und nur des alten arischen Stammes vortrefflichster Spross, Schakyamuni, der Heilige, kann der religiöse Führer sein für das germanische Volk, den vortrefflichsten Spross alten arischen Stammes. Wenn der Führer die buddhistische Religion studieren will, die für das heutige Europa und Amerika und das germanische Volk so bedeutungsvoll werden kann, so bitte ich mir zu schreiben, und ich will gerne antworten, soviel ich weiss.
Ich wünsche Ihrer Regierung furchtlose Festigkeit:

[mehrere Siegel]
Das Oberhaupt der Buddhisten in China
gez. Tai-hsü“
– Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krischna , Wien 2002, S. 320-321.

6. „Weshalb Deutschland den Krieg verlieren mußte. (Deutschösterreichische Tageszeitung, Wien, Folge 94 vom 7. April). Unter diesem Titel veröffentlicht die Deutschösterreichische Tageszeitung einen längeren Aufsatz, der einen Brief aus „deutschfreundlichen Kreisen Amerikas“ aus der „Illinois-Staats-Zeitung“ vom 7. Februar wiedergibt. Dort heißt es u. a.: „Eine Nation, die ein halbes Dutzend Bände über Buddha veröffentlicht, während der Bolschewismus in voller Blüte steht, hat keinen Anspruch auf Weltherrschaft. Der gelehrte Deutsche, der an einer Übersetzung des „Mahaparinibbanasuttam“ zu arbeiten vermochte, während Enver Paschas Türken die Retirade bekamen, sollte kriegsgerichtlich erschossen werden. Sie haben es verdient, Herr Junker, den Krieg zu verlieren, und die Bücherkataloge hier vor mir beweisen mir Ihre Unwürdigkeit!“
– „Zeitschrift für Buddhismus“, Verlag Oskar Schloss, München-Neubiberg, 3. Jg, Heft 7/8, Juli/August 1921, S. 256-7, Hervorh. i. O.

7. „Sein „Geschick“ [des XIV. Dalai Lama] ist eng mit demjenigen Hitlerdeutschlands verbunden… aufgrund noch nicht entdeckter Verbindungen… Wenige Jahre nach Deutschland fällt auch Tibet.“
– Miguel Serrano: Das Goldene Band, S. 366, zit. n.: Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krischna , Wien 2002, S. 561 Fn. 41.

8. „[A]ls die SS-Vergangenheit Heinrich Harrers 1998 bekannt wurde, verteidigte ihn die ranghöchste Inkarnation des Bodhisattva Avalokiteshvara, der XIV. Dalai Lama, mit den Worten: „Natürlich wußte ich, dass Heinrich Harrer deutscher Abstammung war – und zwar zu einer Zeit, als die Deutschen wegen des Zweiten Weltkrieges weltweit als Buhmänner dastanden. Aber wir Tibeter haben traditionsgemäß schon immer für Underdogs Partei ergriffen und meinten deshalb auch, dass die Deutschen gegen Ende der 40er-Jahre von den Alliierten genügend bestraft und gedemüdigt worden waren. Wir fanden, man sollte sie in Ruhe lassen.“
– Dalai Lama im Interview mit dem deutschen Playboy, 3/1998:40, zit. n. Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krischna , Wien 2002, S. 409.

9. „Wenn ich hier in Deutschland bin, erinnere ich mich besonders gern an meine alten deutschen Freunde Peter Aufschnaiter und Heinrich Harrer. Als ich dann später in den Westen kam, erklärte man mir, daß sie Österreicher seien. Nun, ich muß zugeben, daß wir damals in Tibet so weit weg waren, daß das für uns so erschien, als ob es dasselbe wäre“ (lacht, Gelächter des Publikums folgt).
– Dalai Lama in einem Vortrag am 31.05.2003 in Berlin, sinngemäß nach dem Gedächtnis des Verfassers.

10. „Heute Nacht habe ich mit meinen Freunden telefoniert… in Abessinien und Amerika, in Japan und Tibet… mit allen, die aus der anderen Welt kommen, um das neue Reich zu errichten. Der abendländische Geist ist von Grund auf verdorben, wir haben eine große Aufgabe zu erfüllen. Eine neue Ära wird kommen, denn die Schöpfung unterliegt nur einem großen Gesetz. Einer der Schlüssel liegt beim Dalai Lama und in den tibetischen Klöstern.“
– Karl Maria Willigut im Trancezustand zu Ernst Schäfer 1937 in Berlin-Dahlem, zit. n. Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krischna , Wien 2002, S. 103.

11. „Alle großen Kulturbringer weltweit tragen den Namen Wotans, so wurde mir plötzlich klar. Wotan bei den Germanen und den Mayas. Buddha ließ sich auch auf Wotan zurückführen, und Buddha hieß bei den Japanern und anderen Ostasiaten Sakya Muni, der „sächsische Mönch“, und stammte aus dem Volk der Sakya, der Sachsen. Also genau wie bei den Angeln und Sachsen Britanniens und bei den Mixe-Soque und in Peru. Ein Kloster in Tibet heißt heute noch Sakya, und in der zweiten Silbe des Wortes Tibet erkennt man noch bet, wet, also den Namen Wotans. Der angebliche Vorname Buddhas, Gautama, oder Cotama, kommt vom ahd. guter Mann oder Gottesmann. Das war eine wichtige Erkenntnis. Denn der Kulturbringer der Osterinsel war Hotu Matua. Hier war aus dem ahd. Huotu nur ein u verloren gegangen, so daß sich hinter Hotu Matua Huotu Man guata verbirgt. Bei den Inkas gab es Manco Capac, was sich auf Wotan (Capac C zu T und n, P zu w) Man cot zurückführt. Und wir hatten ja dort auch das Intihuatana und das Sacsaqueman. Der Gott aber der dortigen Völker hieß Viracocha, was ahd. vera cuot, der wahre Gott, bedeutet und nicht der „Schaumgeborene“ oder was sonst vermeintliche Sprachwissenschaftler erfinden. Der große Manitou bei den Indianern Nordamerikas enthält wieder das Man cuot, nur der Wotanzusatz ist hier verloren gegangen, aber wie wir bereits sahen, die ani sazi, das Volk Wotans, war auch vorhanden. Auch Moses und Mohamed enthalten den Namen Wotans. Moha und Wed, der mächtige Wed, der mächtige Wotan.“ (50)

„Freya gebar Wotan ohne Zeugung. Maya gebar Buddha ohne Zeugung. Man sieht die Gleichheit beider Namen, von Freya zu Maya, wo nur ein „r“ verloren ging und der Lippenlaut „f“ in den Lippenlaut „m“ verwandelt wurde, wie bei Wotan und Buddha, wo ebenfalls Lippenlaut „w“ in Lippenlaut „b“ überging. Das beide dem Volk der Angeln und Sachsen angehörten, haben wir mehrfach gesehen in diesem Buch. Dann haben wir die Geburt Jesus durch Maria. Maria ist ebenfalls nur Freya. Viele ältere Germanisten, wie Wilhelm Braune, wundern sich, daß Maria in altdeutscher und mittelhochdeutscher Zeit zweisilbig geschrieben und gesprochen worden zu sein scheint, also Mar-ja.“ (97)

„Nun liegt vor mir ein Zeitungsartikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit dem Titel: „Gehört Tibet zu China?“. In diesem Artikel kommen vier tibetische Worte vor, die allesamt gute ahd. Wörter darstellen und es scheint alles daraufhinzuweisen, daß diese Sprache, ebenso wie das Quiche der Maya, ein guterhaltenes Ahd. ist. Der Name der Tibeter geht, wie ich bereits sagte, auf Wotan zurück, entweder über Beti, Weti oder über ti Bet(ani), ti Wet(ani). Dies wird nun untermauert durch die Tatsache, daß im vorliegenden Zeitungsartikel der Name der Tibeter mit Tanguten, also die Angeln, t(e) Angu(l) angegeben wird, genau wie der ihrer Nachbarn, der Mongolen. Interessanter noch sind die aufgeführten Wörter aus der tibetischen Sprache. Niedere Beamte werden als Amban bezeichnet, was ganz einfach das ahd. amba(htma)n, der Beamte, Amtmann, ist. Eine Sekte der Gelbmützen heißt gelugpa. Hierin stecken die beiden ahd. Wörter gelo, gelu = gelb und cappa = Kappe, Mütze, im Niederländischen heute noch kap und im Englischen heute noch cap. Aus dem ahd. gelu capa, das wegen fehlender fester Rechtschreibung auch gelo kappa oder gelu gapa geschrieben wurde, und im sächsischen und angelschen Dialekt, wie noch heute in Deutschland im sächsischen Dialekt, wo der K-Laut gern als G-Laut gesprochen wird, – welche Konstanz über die Jahrtausende und welcher Beweis für den Einfluß der Dialekte und der sprachlichen Nachlässigkeit auf den Zerfall der einen Sprache von Babel oder Babylon, – aus diesem ahd. gelu gapa haben die Tibeter ganz einfach durch Umstellen des Buchstaben „a“ die gelugpa gemacht, aber die Bedeutung Gelbmützen, Gelbkappen, ist geblieben. Schließlich taucht auch noch, ausgerechnet bei den buddhistischen Tibetern, die nicht an Gott glauben, das ahd. cot in der Form yon-mchod auf, und dieses Wort wird in dem Zeitungsartikel mit „Gabenspender und Verehrungswürdiger“ übersetzt, also genau mit den Eigenschaften, die man vom Gott allgemein erwartet und die man ihm allgemein zuschreibt, nämlich, daß er alle Gaben spendet und daß er verehrt, angebetet zu werden, würdig ist. Noch frappierender für mich ist die Silbe „yon-m“, die dem Wort Gott vorangesetzt ist, weil sie auf das „Yom-Kipura“, das heiligste Fest der (D)Juden hinweist. Ich meine, hier konkret sprachwissenschaftlich und weltweit, mit der richtigen sprachwissenschaftlichen Methode, nachzuforschen, würde uns ganz sicher auf die Spuren der ursprünglichen, wahren Religion hinführen.
Wieder haben wir eine Trefferquote von 100% erreicht. Für vier tibetische Wörter und einem zusätzlichen Namen für dieses Volk lassen sich vier gleichlautende und gleichbedeutende ahd. Wörter finden, und auch der Name passt nicht nur zu meiner Interpretation des anderen Namens für dieses Volk, sondern auch zum Stamm der Angeln, ti Weti und t(e) anguten, Der Angel und Sachse Wotan und seine Angeln. Was mich nur immer wieder verblüfft, ist die Blindheit und Phantasielosigkeit unserer Ethnologen und Sprachwissenschaftler, die jahrelang in Tibet waren oder die Sprache gelernt und „studiert“ und „erforscht“ haben (wollen) und dann nicht die einfachsten Zusammenhänge erkennen können. Mir jedenfalls genügen ganze 5 Worte, um zu erkennen, um was für eine Sprache es sich handelt.“ (123).
-Erhard Landmann: Weltbilderschütterung. Die richtige Entzifferung der Hieroglyphenschriften. O. O. 1993, SS. 50, 97, 123, Hervorh. i. O.

12. „Eine neue Sekte von Philosophen Tod, Gold, Ehre und Reichtum verachtend, bleibt nicht innerhalb der deutschen Berge eingegrenzt, von ihrem Gefolge werden sie Unterstützung und Antrieb erhalten.“
– Nostradamus III:67 (Nolan)

13. „An anderer Stelle lehnte Hitler aber seine Messiasrolle explizit ab und will nur der Vorläufer eines „Kommenden“ sein: „Aber ich bin nicht der Messias. Er wird nach mir kommen. Ich habe nur den Willen, dem deutschen Volk die Grundlage für die wahre Volksgemeinschaft zu schaffen“, soll er zu Otto Wagener gesagt haben.“
– Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krischna , Wien 2002, S. 546.

14. „Freunde, obwohl ich nicht Ihre Sprache spreche und nicht viele von Ihnen persönlich kenne, fühle ich mich bei Ihnen dennoch sehr zu Hause. Es ist für eine öffentliche Rednerin sehr ermutigend, eine Atmosphäre der Großherzigkeit, Freundlichkeit und Wertschätzung zu spüren, während sie eine Ansprache an das Publikum richtet. Ich bin mir aber ganz sicher, daß, wenn ich Ihre Sprache sprechen könnte, Sie mich besser verstehen könnten, und auch ich würde Sie besser verstehen. Deshalb bitte ich Sie, Geduld mit mir zu haben, bis Sie unseren Freund, den Philosophen Dr. Rolf Hoffmann hören können, der meine Worte übersetzen wird. Ich danke Ihnen im voraus. […]

Zuallererst, denke ich, sollte ich meine Stellung ein wenig mehr bestimmen, als ich das bisher in Deutschland getan habe, denn das Wort ‚Theosophie‘ wurde ziemlich mißbraucht. In der Folge haben sich sehr viele ernste und ehrbare Wahrheitssucher – jene Klasse von Gemütern, die fortschrittlich und nicht damit zufrieden sind, was sie bereits wissen, sondern mehr zu wissen wünschen – von der Theosophie abgewandt. Das kommt, wie bereits gesagt, daher, daß sie in diesem Lande so unsinnig und lächerlich mißbraucht worden ist. Wegen all der falschen Vorstellungen, die Sie von der Theosophie bekommen haben müssen, ist es meine absolute, wenn auch unangenehme, Pflicht, Ihnen mitzuteilen, daß die ursprüngliche Theosophische Gesellschaft, deren Haupt zu sein ich die Ehre habe, keine falschen Lehrer der Theosophie anerkennt und es auch nie getan hat. Ich habe keinen Wunsch, mich in das, was auch immer sie tun mögen, einzumischen, aber es ist meine Pflicht gegenüber der Sache, die ich repräsentiere, Sie wissen zu lassen, daß echte Theosophie eine sehr reine und erhabene Lehre ist. […]

Ich spüre, daß Deutschland eine außergewöhnliche Mission hat. Während die äußeren Bedingungen Ihres Vaterlandes heute, in seinem ganzen Zustand der Ruhelosigkeit und Ruhestörung, das Volk von seiner großen Mission abzubringen scheinen, suchen die dauerhaften spirituellen Gesetze nichtsdestotrotz um Aufnahme in den Herzen der Menschen. Wenn diese Nation jenen belebenden Geist einfangen kann, wenn sie als Ganzes zu ihrer Kraft erweckt werden kann, zu ihrer wesentlichen Göttlichkeit, zu ihren spirituellen Möglichkeiten, dann, und davon hängt es ab, werden Sie bald eine solche Qualität der Einheit unter sich erleben, wie Sie sie niemals zuvor gekannt haben – etwas, von dem Sie geträumt haben und worauf Sie gehofft haben und für das Sie gebetet haben, es aber niemals zuvor kennengelernt haben. Sie wird so schnell kommen, wie die Morgenröte im Osten aufscheint. Sie wird zu Ihnen kommen, denn Sie haben etwas Besseres verdient, als das, was Sie jetzt haben.
Ich denke, Sie werden Geschichte machen. Sie werden zukünftigen Generationen eine Geschichte hinterlassen, die es Wert sein wird, daß man sich an sie erinnert. Ihre Geduld und Ihre Ausdauer haben Ihre Nation mehr als geheiligt. Sie haben mehr gelitten, als es in Worten jemals ausgedrückt werden kann. Und darum bin ich hier. Das ist der Grund, warum ich nach Deutschland gekommen bin. Ich bin nicht gekommen, um von Ihrem lieben Volk etwas zu fordern, sondern nur, um auf gewisse Weise zu versuchen, die Botschaft der Theosophie in Ihre Herzen einzupflanzen – im Herzen der deutschen Nation. Wenden Sie sie im gewöhnlichen Leben an – in Ihrem nationalen Leben wie in Ihrem persönlichen Leben – und bringen Sie die herrliche Verkündigung einer Nation hervor, die ihre Zukunft auf der sicheren Grundlage spirituellen Wissens und spirituellen Lebens aufbaut! […]

Unter den gegenwärtigen Bedingungen, mit meinem begrenzten Wissen über das Warum und das Weshalb der Notlage Ihres Landes, verstehe ich nicht, wie Sie im Laufe der Zeit einen Krieg verhindern wollen, wenn Sie nicht in Ihren eigenen Herzen, im Herzen Ihres Volkes und Ihrer Kinder und allen, die Sie kennen, diese wunderbare Botschaft der Theosophie einpflanzen, die die Botschaft Ihres Landes werden wird. Lassen Sie das Wort Theosophie weg, wenn es Ihnen unangenehm sein sollte, aber lassen Sie sich herab zur wahren Essenz der Theosophie, die Universale Bruderschaft ist. Wir alle gehören zu einer großen und göttlichen Familie, und wir sind unseres Bruders Hüter!
Wieviel anders könnten unsere Konvente und Kongresse verlaufen, wenn jeder, der diese großen Anstrengungen unterstützt, um der Welt Frieden, ein mehr rationales Denken, eine größere Einheit und den wahren Geist der Bruderschaft zu bringen, in solche Zusammenkünfte gehen könnte in der Überzeugung, daß wir alle wesentlich göttlich sind, daß wir die Kraft haben, die Welt auf rechte Weise zu regieren, daß wir die Kraft haben, zuerst die Schwächen unserer eigenen Natur zu überwinden und dann erst die Schwächen unserer Nationen! Dies kann nicht innerhalb einer Stunde oder eines Tages vollbracht werden, aber wir haben die Kraft, um unseren Fuß auf den Pfad zu setzen, der immer aufwärts führt zur Vollendung der inneren Kräfte des Menschen. […]

Liebe Freunde, da Sie in unserer begrenzten Zeit heute Abend nur ein wenig von der Theosophie empfangen haben, fühle ich richtig, daß ich Ihre höchsten Ansprüche übersehen würde, wenn ich Ihnen nicht sagen würde, daß der Weg, um das Wissen der Theosophie zu erreichen, der ist, die theosophischen Standardbücher zu lesen – insbesondere die Werke von Helena Petrowna Blavatsky.
Nebenbei gesagt, möchte ich Sie gern daran erinnern, daß H. P. Blavatsky, die Gründerin der Theosophischen Bewegung in moderner Zeit, von einer Seite ihrer Familie von deutscher Abstammung war – derer von Hahn. Und daß sie ihr größtes Buch „Die Geheimlehre“ vor vielen Jahren in Würzburg begonnen hat. Sie hat eine Literatur von seltenster Qualität geschaffen. Sie wird die Wissenschaftler, Gelehrten und Denker herausfordern. Sie kann jedoch von allen Klassen gelesen werden und ihnen von Nutzen sein. Sie hat ebenso „Isis entschleiert“ geschrieben und „Der Schlüssel zur Theosophie“, beide reich an wunderbaren Lehren, nicht ihren Meinungen, sondern mit dem Wissen, das sie von der Uralten Weisheit hatte.
Wenn Ihr Gemüt begrenzt ist, wenn Sie Vorurteile haben, wenn Sie mit dem Leben, so wie es ist, zufrieden sind, werden Sie in der Theosophie vielleicht nicht viel finden. Aber wenn Sie hungrig nach der Wahrheit sind, wenn Sie mehr wissen wollen über die Gesetze, die Ihr Leben beherrschen, wenn Sie gegen all die Ungerechtigkeiten rebellieren, die Ihnen widerfahren, wenn Sie nach Licht verlangen, wenn Ihre Einstellung lautet: „Oh, mein Gott! Gib mir Licht!“ – wenn es das ist, was Sie suchen, dann lesen Sie die Bücher von H. P. Blavatsky. Wenn Sie diese nicht kaufen wollen, leihen Sie sie von den öffentlichen Büchereien aus, und wenn sie dort nicht vorhanden sind, werden wir sie dort hinstellen.
Ich hoffe, daß Sie diesen Saal heute Abend nicht mit der Vorstellung verlassen werden, daß das, was ich gesagt habe, nur leeres Gerede oder Phantasie ist, denn es ist alles für Sie gedacht. Und wenn Sie die theosophischen Standardbücher lesen, werden Sie das Wissen finden, nach dem sich Ihr Herz sehnt. Es wird von Ihnen überhaupt nichts verlangt, außer daß Sie sich anstrengen, aufwärts zu gehen, um das Wissen zu erlangen, auf das Sie ein Anrecht haben, damit Sie daraus Nutzen für Ihr Leben ziehen können und damit Ihre liebe Nation sich aus ihrem Schattendasein und ihren Kämpfen erheben und ein Leuchtturm für die Welt werden kann, denn das, ich betone das ausdrücklich, wird sie sein! Ich danke Ihnen.“
– Auszug aus einem „aus dem Stehgreif gehaltenen Vortrag“ von Katherine Tingley, Leiterin der originären Theosophischen Gesellschaft, legitimierte Nachfolgerin und Tulku von Helena Blavatsky in der esoterischen tibetischen Übertragungslinie, gehalten am 11. Oktober 1925 im Beethovensaal in Berlin, zit. n. dem stenographischen Bericht „Germany’s Mission“ in: The Theosophical Path, Point Loma, Febr. 1926, pp. 105-112, Hervorh. i. O., verdeutscht von Ringding. : Alle großen Kulturbringer weltweit tragen den Namen Wotans Einsam sind die tapferen und die Gerechten.Doch mit ihnen ist die Gottheit.
http://germanenherz.blogspot.de/2011/09/rune-othala.html

 Germanenherz_Banner_kl

Rune Othala

die
rune des
sturmgottes
odin ist mächtig
die frische luft fördert das
geistige denken ganz prächtig
sie ist die rune des ostens ganz klar
für den grauen wanderer war sie immer da
bist hüter der weisheit und gibst trost den weisen
ein jeder kann von diesem glück und der hoffnung speisen
verteilst gerecht dein neues wissen ~ wir können mit dir die fahnen hissen
lebendige energien ~ entfesselte ekstase, den frischen wind riechen wir in unserer nase
der neue lavendel, er blüht in der vase, mein mund geformt zu einer sprechblase
durch dich lernen wir sehen und auch manch neuen weg zu gehen
du stehst für dichtung, sprache und gesang, der mund
fühlt den neuen klang
du maskuline kraft
bist kräftiger saft
führst uns zu einer
ordnung nach innen
eine lebendige sprache
sehe ich durch meine adern rinnen
ihr werdet gesund mit diesem Symbol
dies alles dient eurem besonderen wohl
so atmet die rune in euch mitten hinein
ihr erhaltet als lohn den allerbesten wein

 

Der Jahreskreis und Jahreskreisfeste Entstehung und Hintergrund des Jahreskreis und Jahreskreisfeste Das imponierende Schauspiel der Natur, das sich im Muster der Jahreszeiten wiederholt, hat immer eine große Auswirkung auf das Leben. In der Antike und im frühen Mittelalter, als die Menschen in Mittel- und … Weiterlesen

Thema Mythologie und Sagenhaftes aus dem hohen Norden Die Mythologie (von altgr. μυθολογια mythologia; zusammengesetzt aus μυθοι mythoi „Geschichten“ und λέγειν legein „erzählen“) bezeichnet die Lehre der gesamten Mythen eines Volkes und behandelt als ihren eigentlichen Gegenstand die aus der vorgeschichtlichen, d. h. vorliterarischen Zeit überlieferten Erzählungen, in … Weiterlesen

Huginn und Muninn und Odins Rabenzauber (Hrafnagaldr Odins)

Germanenherz-Toto-Haas-Banner-klein

Huginn und Muninn

In der nordischen Mythologie sind Huginn und Muninn Odins zwei Raben . Huginn ist das altnordische Wort für „Denken“ und Muninn ist das altnordische Wort für „Erinnerung“. Jeden Morgen bei Sonnenaufgang schickt er sie los, um durch alle neun Bereiche zu fliegen und Informationen über das Geschehen zu sammeln. Am Abend kehren sie nach Odin in Asgard zurück und erzählen ihm alles, was sie gesehen und gehört haben.

Huginn und Muninn stehen Odin tatsächlich so nahe, dass er nach der Prosa Edda von Snorri Sturluson als Rabengott bezeichnet wird (altnordisch: Hrafnaguð). Seine enge Beziehung zu den Raben könnte bedeuten, dass sie eine Personifikation seiner selbst sind.

Odin ist dafür bekannt, dass er sich sehr gut mit Seidr (altnordisch: seiðr) auskennt, einer nordischen Form des Schamanismus. Im Schamanismus ist es durchaus üblich, die Form eines Tieres anzunehmen, dies könnte beispielsweise in Form eines Rituals geschehen, beispielsweise durch das Sammeln von Wissen.

Ein weiteres Beispiel dafür, warum Huginn und Muninn seine eigene Personifikation sein könnten, ist die Strophe aus dem Gedicht Grímnismál in der Poetischen Edda .

Huginn und Muninn
fliegen jeden Tag
über die weite Erde.
Ich fürchte um Hugin,
dass er nicht zurückkehren wird,
obwohl ich mehr um Munin fürchte.
– Die Lage von Grimnir. 20

Dieser Teil könnte an der Oberfläche darauf hinweisen, dass er besorgt ist, ob seine Raben zurückkehren werden. Es könnte jedoch auch eine tiefere Bedeutung haben, und Odin könnte sich Sorgen um sein eigenes Gedächtnis machen. Er hat eine enorme Menge an Wissen, und er könnte Angst haben, etwas davon zu vergessen, vielleicht wegen seines Alters. Diese Strophe könnte auch seine Besorgnis über die Risiken eines täglichen Eintritts in eine schamanische Trance-Staatsreise hervorheben, insbesondere wenn sie in zwei Tiere aufgeteilt wird.

Eines der häufigsten Symbole von Odin ist der Rabe. Einige Clans in Skandinavien hatten eine so starke Verbindung zu ihm, dass sie den Raben auf ihrer Kriegsflagge verwendeten. Dies ist als Rabenbanner bekannt , und es wurden unter anderem Darstellungen davon auf dem Teppich von Bayeux gefunden.

Ein anderer Rabenname für Odin ist der „Rabenopfergott“ (altnordisch: Hrafnblóts Goði). Dieser Name für Odin ist eine poetische Art zu erklären, dass die gefallenen Krieger in einer Schlacht nach Walhall gehen würden . Es ist Odin, der entscheidet, wer in einer Schlacht stirbt, aber es ist Freya, die die erste Wahl unter den Getöteten hat.

Wenn ein Ritual zu Ehren von Odin durchgeführt wurde, entweder durch Opferung eines Menschen oder eines Tieres. Dann waren die Leute der Überzeugung, dass er das Angebot angenommen hatte, wenn sie unmittelbar danach einen Raben sahen.

Huginn und Muninn oder Hugin und Munin?

Laut dem nordischen Sprachexperten Jackson Crawford können die Raben sowohl als Huginn und Muninn als auch als Hugin und Munin auf Englisch geschrieben werden.

Im Altnordischen hängt die Schreibweise von der Situation ab. Wenn wir uns die Strophe von früher ansehen. Sie haben vielleicht bemerkt, dass sie in der ersten Zeile am Ende mit zwei N geschrieben sind, aber weiter unten werden sie mit einem N geschrieben.

Huginn und Muninn
fliegen jeden Tag
über die weite Erde.
Ich fürchte um Hugin,
dass er nicht zurückkehren wird,
obwohl ich mehr um Munin fürchte .
– Die Lage von Grimnir. 20

In der ersten Zeile haben sie zwei N, weil die Raben dem Verb „Fliege“ (altnordisch: fljúga) unterliegen. Weiter unten werden sie am Ende mit einem N geschrieben, da die Raben die Objekte der Verbalphrasen „Angst um“ (altnordisch: óumk von) und „Angst um“ (altnordisch: sjámk um) sind.

Huginn und Muninn
fljúga hverjan dag
jörmungrund yfir.
óumz
ek von Hugin bei hann aptr né komit, þó sjámk meirr um Munin . – Grímnismál. 20

1
Allvater waltet, Alfen verstehn,
Wanen wissen, Nornen weisen,
Iwidie nährt, Menschen dulden,
Thursen erwarten, Walküren trachten.
2
Die Asen ahnten übles Verhängnis,
Verwirrt vom widrigen Winken der Seherin.
Urda sollte Odhrärir bewachen,
Wenn sie wüßte so großen Schaden zu wehren.
3
Auf hub sich Hugin den Himmel zu suchen;
Unheil fürchteten die Asen, verweil er.
Thrains Ausspruch ist schwerer Traum,
Dunkler Traum ist Dain Ausspruch.
4
Den Zwergen schwindet die Stärke. Die Himmel
Neigen sich nieder zu Ginnungs Nähe.
Alswidr läßt oftmals sie sinken,
Oft die sinkenden hebt er aber empor.
5
Nirgends haftet Sonne noch Erde,
Es schwanken und stürzen die Ströme der Luft.
In Mimirs klarer Quelle versiecht
Die Weisheit der Männer. Wißt ihr was das bedeutet?
6
Im Tale weilt die vorwissende Göttin
Hinab von Yggdrasils Esche gesunken,
Alfengeschlechtern Idun genannt,
Die Jüngste von Iwalts ältern Kindern.
7
Schwer trägt sie dies Niedersinken
Unter des Laubbaums Stamm gebannt.
Nicht behagt es ihr bei Nörwis Tochter
An heitere Wohnung gewöhnt so lange.
8
Die Sieggötter sehen die Sorge Nannas
Um die niedre Wohnung: sie geben ihr ein Wolfsfell.
Damit bekleidet verkehrt sie den Sinn,
Freut sich der Auskunft, erneut die Farbe.
9
Wählte Widrir den Wächter der Brücke,
Den Giallerertöner die Göttin zu fragen
Was sie wisse von den Weltgeschicken.
Ihn geleiten Loptr und Bragi.
10
Weihlieder sangen, auf Wölfen ritten
Die Herrscher und Hüter der Himmelswelt.
Odhin spähte von Hlidskialfs Sitz
Und wandte weit hinweg die Zeugen.
11
Der Weise fragte die Wächterin des Tranks,
Ob von den Asen und ihren Geschicken
Unten im Hause der Hel sie wüßten
Anfang und Dauer und endlichen Tod.
12
Sie mochte nicht reden, nicht melden konnte sies:
Wie begierig sie fragten, sie gab keinen Laut.
Zähren schossen aus den Spiegeln des Haupts,
Mühsam verhehlt, und netzten die Hände.
13
Wie schlafbetäubt erschien den Göttern
Die Harmvolle, die des Worts sich enthielt.
Je mehr sie sich weigerte, je mehr sie drängten;
Doch mit allem Forschen erfragten sie nichts.
14
Da fuhr hinweg der Vormann der Botschaft,
Der Hüter von Herians gellendem Horn.
Den Sohn der Nal nahm er zum Begleiter;
Als Wächter der Schönen blieb Odhins Skalde
15
Gen Wingolf kehrten Widrirs Gesandte,
Beide von Forniots Freunden getragen.
Eintraten sie itzt und grüßten die Asen,
Yggrs Gefährten beim fröhlichen Mahl.
16
Sie wünschten dem Odhin, dem seligsten Asen,
lang auf dem Hochsitz der Lande zu walten;
Den Göttern, bei Gastmal vergnügt sich zu reihen,
Bei Allvater ewiger Ehren genießend.
17
Nach Bölwerks Gebot auf die Bänke verteilt,
Von Sährimnir speisend saßen die Götter.
Skögul schenkte in Hnikars Schalen
Den Met und maß ihn aus Mimirs Horn. td
18
Mancherlei fragten sie über dem Mahle
Den Heimdal die Götter, die Göttinen Loki,
ob Spruch und Spähung gespendet die Jungfrau –
Bis Dunkel am Abend den Himmel deckte.
19
Übel, sagten sie, sei es ergangen,
Erfolglos die Werbung, und wenig erforscht.
Nur mit LIst gewinnen ließe der Rat sich
Daß ihnen die Göttliche Auskunft gäbe.
20
Antwort gab Omi , sie Alle hörten es:
“Die Nacht ist zu nützen zu neuem Entschluß.
Bis Morgen bedenke wer es vermag
Glücklichen Rat den Göttern zu finden.”
21
Über die Wege von Wallis Mutter
Nieder sank die Nahrung Fenrirs
Vom Gastmal schieden die Götter entlassend
Hroptr und Frigg, als Hrimfai auffuhr.
22
Da hebt sich von Osten aus den Eliwagar
des reifkalten Riesen dornige Rute,
mit der er in den Schlaf die Völker schlägt,
die Midgard bewohnen, vor Mitternacht.
23
Die Kräfte ermatten, ermüden die Arme,
Schwindelnd wankt der weiße Schwertgott.
Ohnmacht befällt sie in der eisigen Nachtluft,
die Sinne schwanken der ganzen Versammlung.
24
Da trieb aus dem Tore wieder der Tag
Sein schön mit Gestein geschmücktes Roß;
weit über Mannheim glänzte die Mähne:
Des Zwergs Überlisterin zog es im Wagen.
25
Am nördlichen Rand der nährenden Erde
Unter des Urbaums äußerste Wurzeln
Gingen zur Ruhe Gygien und Thursen.
Gespenster Zwergen und Schwarzalfen.
26
Auf standen die Herrscher und die Alfenbestrahlerin.
Die Nacht sank nördlich gen Nifelheim.
Ulfrunas Sohn stieg Argiöl hinan,
Der Hornbläser, zu den Himmelsbergen.

Quelle: Handschrift des Brynjolfur Sveinsson in der Übersetzung von Karl Simrock.

Anmerkungen:

1 Iwiedie, Waldgeister

2 Ödhrörir (Geistanreger), göttlicher Met, Unsterblichkeitstrank; wird von der
Norne Urd bewahrt

3 Dain und Thrain, Zwerge (vgl. Völupsa, Strophen 11 und 12)

4 Ginnung, Ginnungagap, die Leere, Urzustand

5 Idun, Tochter des Zwergs Iwalt; symbolisiert die Vegetation und verwahrt die
goldenen Äpfel (Lebensspeise der Götter). Hier verschmilzt sie mit Urd, die den Lebenstrank bewahrt

6 Nörwis Tochter, die Nacht

7 Nanna, Baldurs Frau, Blütengöttin; hier als Synonym für Idun

8 Widrir, Odin

9 Giallarertöner, Heimdall

10 Loptr, Loki

11 Nal, Lokis Mutter, auch Laufey

12 Skalde, Bragi

13 Wingolf, Sitz der Götinnen

14 Horniots Freunde, die Elemente Wasser, Feuer Luft

15 Bölwerk, Odin

16 Hnikars Schalen, Odins Trinkgefäße, in denen die Walküre Skögul Met ausschenkt

17 Omi, Odin

18 Wallis Mutter, Walis Mutter Rindr

19 Nahrung Fenrirs, der Mond

20 Hroptr, Odin

21 reifkalter Riese, Nörwi, der Vater der Nacht

22 der weiße Schwergott, Heimdall

23 des Zwergs Überlisterin, die Sonne, von deren Strahl die Zwerge erstarren

24 Gygien und Thursen, Riesen

25 Alfenbestrahlerin, die Sonne

26 Ulfruna, eine der neun Mütter Heimdalls

27 Argiöl, Beiname der Himmelsbrücke Bifröst

 

Der Jahreskreis und Jahreskreisfeste Entstehung und Hintergrund des Jahreskreis und Jahreskreisfeste Das imponierende Schauspiel der Natur, das sich im Muster der Jahreszeiten wiederholt, hat immer eine große Auswirkung auf das Leben. In der Antike und im frühen Mittelalter, als die Menschen in Mittel- und … Weiterlesen

Thema Mythologie und Sagenhaftes aus dem hohen Norden Die Mythologie (von altgr. μυθολογια mythologia; zusammengesetzt aus μυθοι mythoi „Geschichten“ und λέγειν legein „erzählen“) bezeichnet die Lehre der gesamten Mythen eines Volkes und behandelt als ihren eigentlichen Gegenstand die aus der vorgeschichtlichen, d. h. vorliterarischen Zeit überlieferten Erzählungen, in … Weiterlesen