UN macht in einem soeben veröffentlichten 18-seitigen Bericht, weitgehend Israel für den Konflikt mit den Palästinensern verantwortlich


Neue Untersuchungskommission für die besetzten palästinensischen Gebiete, einschließlich Ost-Jerusalem, und Israel legt ersten Bericht vor

Bericht: Die Beendigung der anhaltenden israelischen Besatzung und der Diskriminierung von Palästinensern ist eine wesentliche Voraussetzung für die Beendigung des Konflikts und die Unterbrechung des andauernden Kreislaufs der Gewalt, während eine „Kultur der Straflosigkeit“ Ressentiments nährt und zu wiederkehrenden Spannungen, Instabilität und einer Verlängerung des Konflikts führt

GENF (7. Juni 2022) – Die anhaltende Besetzung der palästinensischen Gebiete durch Israel und die Diskriminierung der Palästinenser sind die Hauptursachen für die wiederkehrenden Spannungen, die Instabilität und das Fortdauern des Konflikts in der Region, so der erste Bericht der neuen unabhängigen internationalen Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für die besetzten palästinensischen Gebiete, einschließlich Ost-Jerusalem, und Israel, der heute veröffentlicht wurde.

Die Kommission stellte auch fest, dass die Straflosigkeit die Ressentiments in der palästinensischen Bevölkerung verstärkt. Als Faktoren, die zu den immer wiederkehrenden Zyklen der Gewalt beitragen, nennt die Kommission Zwangsumsiedlungen, die Androhung von Zwangsumsiedlungen, Zerstörungen, den Bau und die Ausweitung von Siedlungen, Gewalt durch Siedler und die Blockade des Gazastreifens.

„Die Ergebnisse und Empfehlungen, die sich auf die zugrundeliegenden Ursachen beziehen, richteten sich überwiegend gegen Israel, was wir als Indikator für den asymmetrischen Charakter des Konflikts und die Realität eines Staates, der den anderen besetzt, verstanden haben“, sagte Navanethem Pillay, die Vorsitzende der Kommission.

Die Kommission veröffentlichte ihren 18-seitigen Bericht, nachdem sie die Empfehlungen früherer Untersuchungskommissionen und Untersuchungsmissionen sowie anderer Mechanismen der Vereinten Nationen und ihre eigenen Anhörungen ausgewertet hatte.

Die Kommission unternahm zwei Missionen nach Genf und eine nach Jordanien und führte Konsultationen mit verschiedenen Akteuren durch, darunter israelische und palästinensische Organisationen der Zivilgesellschaft.

„Wir haben auch festgestellt, dass diese Empfehlungen überwiegend nicht umgesetzt wurden, einschließlich der Forderungen, die Rechenschaftspflicht für Israels Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte sowie den wahllosen Raketenbeschuss Israels durch bewaffnete palästinensische Gruppen sicherzustellen. Diese mangelnde Umsetzung, gepaart mit dem Gefühl der Straffreiheit, den eindeutigen Beweisen dafür, dass Israel nicht die Absicht hat, die Besatzung zu beenden, und der anhaltenden Diskriminierung der Palästinenser, ist der Grund für die systematische Wiederholung von Menschenrechtsverletzungen sowohl in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, als auch in Israel“, fügte Frau Pillay hinzu.

In ihrem Bericht konzentrierte sich die Kommission auf die Feststellungen und Empfehlungen, die sich unmittelbar auf die tieferen Ursachen der wiederkehrenden Spannungen, der Instabilität und der Verlängerung des Konflikts beziehen. Nach Einschätzung der Kommission sind wichtige Empfehlungen nicht umgesetzt worden, was den Kern des Konflikts ausmacht. Die Kommission ermittelte mehrere übergreifende Probleme, die den Kern der meisten Empfehlungen bilden, darunter die Nichteinhaltung der Gesetze und Gebräuche des Krieges durch Israel, einschließlich der kriegerischen Besetzung, die Verletzung und der Missbrauch individueller und kollektiver Rechte und die fehlende Rechenschaftspflicht.

„Unsere Überprüfung der Ergebnisse und Empfehlungen früherer UN-Mechanismen und -Gremien zeigt deutlich, dass die Beendigung der israelischen Besatzung in voller Übereinstimmung mit den Resolutionen des Sicherheitsrats nach wie vor von entscheidender Bedeutung ist, um den andauernden Kreislauf der Gewalt zu stoppen. Nur mit der Beendigung der Besatzung kann die Welt damit beginnen, historisches Unrecht rückgängig zu machen und die Selbstbestimmung des palästinensischen Volkes anzustreben“, so Kommissar Miloon Kothari.

Kommissar Chris Sidoti fügte hinzu: „Israel hat eindeutig nicht die Absicht, die Besatzung zu beenden. Vielmehr hat es eine klare Politik entwickelt, um die vollständige und dauerhafte Kontrolle über die besetzten palästinensischen Gebiete zu gewährleisten. Dazu gehört auch die Veränderung der Demografie dieser Gebiete durch die Aufrechterhaltung eines repressiven Umfelds für Palästinenser und eines günstigen Umfelds für israelische Siedler. Die israelische Politik und die israelischen Maßnahmen führen zu Frustration bei den Palästinensern und zu einem Gefühl der Verzweiflung. Sie nähren den Kreislauf der Gewalt und den Fortbestand des Konflikts“.

In dem Bericht wird auch festgestellt, dass die Palästinensische Autonomiebehörde die Besatzung häufig als Rechtfertigung für ihre eigenen Menschenrechtsverletzungen und als Hauptgrund für die Nichtabhaltung von Parlaments- und Präsidentschaftswahlen benutzt. Gleichzeitig haben die De-facto-Behörden im Gazastreifen wenig Engagement für die Einhaltung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts an den Tag gelegt.

Der Bericht, der auf der 50. Tagung des Menschenrechtsrats am 13. Juni 2022 vorgelegt werden soll, schließt mit der Aussage, dass die Kommission Untersuchungen und rechtliche Analysen zu mutmaßlichen Verstößen und Missbräuchen durchführen und mit gerichtlichen Rechenschaftsmechanismen zusammenarbeiten wird, um die Rechenschaftspflicht von Einzelpersonen, Staaten und Unternehmen sicherzustellen. Sie wird auch die Verantwortung von Drittstaaten und privaten Akteuren für die fortgesetzte Besatzungspolitik sorgfältig prüfen.

Hintergrund

Der UN-Menschenrechtsrat beauftragte die Kommission am 27. Mai 2021 damit, „in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, und in Israel alle mutmaßlichen Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und alle mutmaßlichen Verstöße und Missbräuche gegen die internationalen Menschenrechtsnormen im Vorfeld und seit dem 13. April 2021 zu untersuchen“. Im Juli 2021 gab der Präsident des Menschenrechtsrats die Ernennung von Navanethem Pillay (Südafrika), Miloon Kothari (Indien) und Christopher Sidoti (Australien) zu den drei Mitgliedern der Kommission bekannt und teilte mit, dass Frau Pillay den Vorsitz übernehmen werde. In der Resolution A/HRC/RES/S-30/1 wurde die Untersuchungskommission ferner aufgefordert, „alle tieferen Ursachen für die wiederkehrenden Spannungen, die Instabilität und die Verlängerung des Konflikts, einschließlich der systematischen Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund der nationalen, ethnischen, rassischen oder religiösen Identität, zu untersuchen“. Die Untersuchungskommission wurde beauftragt, dem Menschenrechtsrat und der Generalversammlung ab Juni 2022 bzw. September 2022 jährlich Bericht zu erstatten. Quelle: New Commission of Inquiry on the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem, and Israel, issues first report

Ergänzend: Ungewöhnlich scharfe Verurteilung des israelischen Angriffs auf den Flughafen von Damaskus durch Russland

Israelische Medien berichten am Samstag von einer „ungewöhnlich scharfen Verurteilung“ der jüngsten israelischen Luftangriffe auf Syrien, durch die der internationale Flughafen von Damaskus lahmgelegt wurde.

Nach dem Angriff am Freitag vor der Morgendämmerung, der nach israelischen Berichten angeblich gegen iranische Waffenlieferungen und Vermögenswerte gerichtet war, verurteilte das russische Außenministerium am Freitagabend die

…bösartige Praxis der israelischen Angriffe auf zivile Infrastrukturen, die „provokativ“ seien und „gegen die grundlegenden Normen des Völkerrechts“ verstießen.

Wie wir bereits berichteten, war Syrien gezwungen, nach den erneuten israelischen Luftangriffen alle Flüge von seinem größten internationalen Verkehrsflughafen einzustellen, und der wichtigste internationale Verkehrsknotenpunkt des Landes wird wahrscheinlich bis in die nächste Woche hinein stillgelegt, bis dringende Reparaturen durchgeführt werden.

In der Erklärung der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, heißt es: „Wir sehen uns gezwungen zu wiederholen, dass der anhaltende israelische Beschuss des Territoriums der Arabischen Republik Syrien, der gegen die grundlegenden Normen des Völkerrechts verstößt, absolut inakzeptabel ist.“

Weiter heißt es: „Wir verurteilen Israels provokativen Angriff auf das wichtigste Objekt der syrischen zivilen Infrastruktur aufs Schärfste.“

„Solche unverantwortlichen Aktionen schaffen ernsthafte Risiken für den internationalen Luftverkehr und bringen das Leben unschuldiger Menschen in echte Gefahr“, hieß es.

Nach Angaben der Times of Israel sind die Schäden an den Start- und Landebahnen beträchtlich: „Ein israelischer Satellitennachrichtendienst hat Bilder veröffentlicht, die erhebliche Schäden an den Start- und Landebahnen zeigen, die den gesamten Flughafen lahmlegen.“

Das von ImageSat International am 10. Juni 2022 veröffentlichte Foto zeigt den internationalen Flughafen von Damaskus in Syrien mit mehreren Kratern auf den Start- und Landebahnen.

In dieser Woche und nach einem vorangegangenen israelischen Angriff auf Syrien nahmen russische Kampfjets zusammen mit der syrischen Luftwaffe an einer seltenen gemeinsamen Patrouille und Übung teil:

Nach Angaben des Ministeriums simulierten zwei russische SU-35-Kampfjets und sechs syrische MiG-23- und MiG-29-Flugzeuge den Kampf gegen „feindliche“ Kampfflugzeuge und Drohnen. Die syrischen Piloten hätten diese mit Deckung und Unterstützung durch die russischen Kampfflugzeuge bekämpft, hieß es.

Alle Täuschungsziele wurden überwacht und vollständig zerstört, während zum ersten Mal Luftziele bei Nacht getroffen wurden, so das syrische Verteidigungsministerium in einer Erklärung. Es veröffentlichte auch ein Video der Kampfflugzeuge, die nach eigenen Angaben an der Übung teilnahmen.

Während Russland in den vergangenen Kriegsjahren Damaskus mit S-300-Raketensystemen versorgt hat, hat es Israel in der Regel nicht angegriffen – hat aber im letzten Monat die Warnungen vor einer israelischen Übervorteilung bei seinen angeblichen „anti-iranischen“ Operationen über Syrien verstärkt. Quelle: Russia Issues Unusually Bitter Condemnation Of Israeli Attack On Damascus Airport

Ergänzend: Die ethnische Säuberung von Masafer Yatta: Israels neue Annexionsstrategie in PalästinaDer Oberste Gerichtshof Israels fällt ein regressives Urteil zu Abschiebungen aus dem Westjordanland

Der israelische Oberste Gerichtshof hat entschieden , dass die palästinensische Region Masafer Yatta, die sich in den südlichen Hügeln von Hebron befindet, vollständig vom israelischen Militär angeeignet und eine Bevölkerung von über 1.000 Palästinensern vertrieben werden soll.

Die Entscheidung des israelischen Gerichts vom 4. Mai war kaum schockierend. Israels militärische Besetzung besteht nicht nur aus bewaffneten Soldaten, sondern aus ausgeklügelten politischen, militärischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Strukturen, die der Expansion der illegalen jüdischen Siedlungen und der langsamen – und manchmal nicht so langsamen – Vertreibung der Palästinenser gewidmet sind.

Wenn Palästinenser erklären, dass die Nakba oder Katastrophe – die 1948 zur ethnischen Säuberung Palästinas und zur Gründung des Staates Israel auf seinen Ruinen führte – ein kontinuierliches, unvollendetes Projekt ist, dann meinen sie genau das. Die ethnische Säuberung der Palästinenser in Ost-Jerusalem und die endlose Qual der palästinensischen Beduinen im Naqab und jetzt in Masafer Yatta sind allesamt Zeugnisse dieser Realität.

Masafer Yatta ist jedoch besonders einzigartig. Im Fall des besetzten Ostjerusalems zum Beispiel hat Israel eine trügerische, ahistorische Behauptung aufgestellt , Jerusalem sei die ewige und ungeteilte Hauptstadt des jüdischen Volkes. Es verband seine unbegründete Erzählung mit militärischen Aktionen vor Ort, gefolgt von einem systematischen Prozess, der darauf abzielte, die jüdische Bevölkerung zu vergrößern und die ursprünglichen Ureinwohner der Stadt zu vertreiben. Vorstellungen wie „ Groß-Jerusalem “ und rechtliche und politische Strukturen, wie die des Jerusalem Master Plan 2000 , haben alle dazu beigetragen, die einst absolute palästinensische Mehrheit in Jerusalem in eine schrumpfende Minderheit zu verwandeln.

Mit dem Naqab wurden ähnliche Ziele Israels bereits 1948 und erneut 1951 in Gang gesetzt . Dieser Prozess der ethnischen Säuberung der Ureinwohner hält bis heute an.

Obwohl Masafer Yatta Teil derselben kolonialen Entwürfe ist, rührt seine Einzigartigkeit von der Tatsache her, dass es sich in Area C der besetzten Westbank befindet.

Im Juli 2020 beschloss Israel angeblich , seine Pläne zur Annexion von fast 40 % des Westjordanlandes zu verschieben, vielleicht aus Angst vor einer palästinensischen Rebellion und einer unerwünschten internationalen Verurteilung. Der Plan wurde jedoch in der Praxis fortgesetzt.

Darüber hinaus würde eine gesunde Annexion von Westjordanlandregionen bedeuten, dass Israel für das Wohlergehen ganzer palästinensischer Gemeinschaften verantwortlich würde. Als Siedler-Kolonialstaat will Israel das Land, aber nicht die Menschen. In Tel Avivs Kalkül könnte eine Annexion ohne Vertreibung der Bevölkerung zu einem demografischen Albtraum führen; daher muss Israel seinen Annexionsplan neu erfinden.

Obwohl Israel die De-jure-Annexion angeblich hinausgezögert hat, setzte es eine De-facto-Annexion fort, die wenig internationale Medienaufmerksamkeit erregt hat.

Die Entscheidung des israelischen Gerichts bezüglich Masafer Yatta, die bereits mit der Vertreibung der Familie Najjar am 11. Mai vollzogen wird, ist ein wichtiger Schritt zur Annexion von Area C. Wenn Israel die Bewohner von zwölf Dörfern mit einer Einwohnerzahl von 100.000 vertreiben kann mehr als 1.000 Palästinenser, ungehindert, mehr solcher Vertreibungen werden erwartet, nicht nur südlich von Hebron, sondern in den besetzten palästinensischen Gebieten.

Die palästinensischen Dorfbewohner von Masafer Yatta und ihre Rechtsvertretung wissen sehr gut, dass vom israelischen Gerichtssystem keine wirkliche „Gerechtigkeit“ erlangt werden kann. Sie führen den legalen Krieg ohnehin weiter, in der Hoffnung, dass eine Kombination von Faktoren, einschließlich der Solidarität in Palästina und des Drucks von außen, letztendlich erfolgreich sein kann, Israel zu zwingen, seine geplante Zerstörung und Verjudung der gesamten Region zu verschieben.

Es scheint jedoch, dass die palästinensischen Bemühungen , die seit 1997 im Gange sind, zu scheitern. Die Entscheidung des israelischen Obersten Gerichtshofs basiert auf der falschen und völlig bizarren Vorstellung, dass die Palästinenser dieses Gebiets vor 1980 nicht nachweisen konnten, dass sie dorthin gehörten, als die israelische Regierung beschloss , das Gebiet in die „Feuerzone 918“ umzuwandeln.

Leider basierte die palästinensische Verteidigung teilweise auf Dokumenten aus der jordanischen Ära und offiziellen Aufzeichnungen der Vereinten Nationen, die über israelische Angriffe auf mehrere Masafer Yatta-Dörfer im Jahr 1966 berichteten. Die jordanische Regierung, die das Westjordanland bis 1967 verwaltete, entschädigte einige der Bewohner der Verlust ihrer „Steinhäuser“ – keine Zelte – Tiere und anderer Besitztümer, die vom israelischen Militär zerstört wurden. Die Palästinenser versuchten, diese Beweise zu verwenden, um zu zeigen, dass sie existierten , nicht als Nomaden, sondern als verwurzelte Gemeinschaften. Das überzeugte das israelische Gericht nicht, das die Argumentation des Militärs den Rechten der einheimischen Bevölkerung vorzog.

Israelische Schießzonen nehmen fast 18 Prozent der Gesamtfläche der Westbank ein. Es ist einer von mehreren Tricks, die von der israelischen Regierung angewandt werden, um einen Rechtsanspruch auf palästinensisches Land zu erheben und schließlich, Jahre später, auch das legale Eigentum zu beanspruchen. Viele dieser Schießzonen existieren in Zone C und werden als eine der israelischen Methoden eingesetzt, die darauf abzielen, sich palästinensisches Land mit Unterstützung der israelischen Gerichte offiziell anzueignen.

Jetzt, da es dem israelischen Militär gelungen ist, Masafer Yatta – eine Region , die sich über 32 bis 56 Quadratkilometer erstreckt – unter völlig fadenscheinigen Ausreden zu erwerben, wird es viel einfacher, die ethnische Säuberung vieler ähnlicher Gemeinschaften in verschiedenen Teilen des besetzten Palästina sicherzustellen.

Während Diskussionen und Medienberichterstattung über Israels Annexionsplan im Westjordanland und im Jordantal weitgehend abgeklungen sind, bereitet sich Israel nun auf einen schrittweisen Annexionsplan vor. Anstatt 40 % der Westbank auf einmal zu annektieren, annektiert Israel nun kleinere Landstriche und Regionen wie Masafer Yatta separat. Tel Aviv wird schließlich alle diese annektierten Gebiete durch Umgehungsstraßen nur für Juden mit größeren jüdischen Siedlungsinfrastrukturen im Westjordanland verbinden.

Diese alternative Strategie ermöglicht es Israel nicht nur, internationale Kritik zu vermeiden, sie wird es Israel auch ermöglichen, palästinensisches Land zu annektieren und gleichzeitig Palästinenser schrittweise zu vertreiben, was Tel Aviv hilft, demografische Ungleichgewichte zu verhindern, bevor sie auftreten.

Was in Masafer Yatta passiert, ist nicht nur das größte ethnische Säuberungsprogramm Israels seit 1967, sondern der Umzug sollte als erster Schritt in einem viel größeren Plan illegaler Landaneignung, ethnischer Säuberung und offizieller Massenannexation betrachtet werden.

Israel darf in Masafer Yatta keinen Erfolg haben, denn wenn es das tut, wird sein ursprüngliches Massenannexionsschema in kürzester Zeit Wirklichkeit werden.

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten sind die eigenen des Autors und spiegeln nicht unbedingt die redaktionellen Richtlinien von Germanenherz wider. Quelle https://www.mintpressnews.com/ethnic-cleansing-masafer-yatta-israel-new-annexation-strategy/281001/

Ergänzend

Israels Fahnentanz (Flaggenmarsch) ist eine zionistische Hassparade und per Definition eine KriegshandlungJERUSALEM – Es ist manchmal einfacher, die Dinge aus der Ferne zu sehen, besonders wenn es um Palästina geht, wo Tragödien mit unglaublicher Geschwindigkeit aufeinander folgen. Es bleibt keine Zeit, sich von einer Tragödie zu erholen, bevor sich zwei oder drei weitere ereignen, die alle von Israel mit seinem allmächtigen Militär initiiert und dann von verschiedenen Zweigen zionistischer Gruppen auf der ganzen Welt gerechtfertigt oder begraben wurden.

Der Fahnentanz, manchmal auch Fahnenmarsch genannt, findet jedes Jahr Anfang Juni in Jerusalem statt. Im Jahr 2022 gingen ihm die gezielte Tötung der Al-Jazeera -Journalistin Shireen Abu Akleh und der Angriff auf ihren Trauerzug voraus, gefolgt von der Ermordung mehrerer weiterer junger Palästinenser. Die Entscheidung, die ethnische Säuberung von Masafer Yatta in den South Hebron Hills durchzuführen, fiel ungefähr zur gleichen Zeit, aber es wird kein Moment daran gedacht, dass ein Krieg im Gange ist.

Der Fahnenmarsch in Jerusalem war eine Kriegshandlung. Israelische Angriffe auf Dschenin sind ein Kriegsakt. Die Vertreibung der Bewohner von Masafer Yatta ist eine Kriegshandlung. Und dies zählt nur die Ereignisse, die in den letzten Wochen stattgefunden haben.

Der Fahnenmarsch

Jeder, der den Fahnentanz in Jerusalem aus erster Hand miterlebt hat, kann bezeugen, dass dies ohne Zweifel eine Terrorparade ist. Tausende junger Israelis freuen sich auf den Moment, wenn sie die Altstadt von Jerusalem durch das Damaskustor betreten, um an die Türen palästinensischer Geschäfte zu hämmern und die in der Altstadt lebenden Palästinenser zu terrorisieren.

Jedes Jahr führen die Organisatoren dieser rassistischen Hassparade die Formalität durch, mit der Jerusalemer Polizei über die genaue Route des Marsches zu verhandeln. Jedes Jahr sagen die Polizei und andere mit Sicherheit betraute Regierungsbehörden, dass die Bitte, die Altstadt durch das Damaskustor zu betreten, eine gefährliche Idee sei. Und jedes Jahr geht der Marsch wie geplant durch das Damaskustor. Als Herren des Landes und mit viel politischer Macht setzen sich die Organisatoren des Fahnentanzes immer durch.

Damaskus-Tor

Auf Arabisch heißt das Damaskustor Bab el-Amoud oder das Tor der Säule. Anscheinend stand in früheren Zeiten eine große Säule vor dem Tor auf der Innenseite. Im Allgemeinen kann man viel über eine Stadt erzählen, wenn man nur auf ihre Tore achtet. Wenn man zum Beispiel die Altstadt durch das Jaffa-Tor betritt und in den Souk hinuntergeht, sieht man Geschäfte für Touristen; und tatsächlich kommen die meisten Touristen und Israelis dort hindurch. Es gilt als ein „freundlicherer“ Teil der Altstadt. Die Läden führen alle Arten von Judaica, Jarmulkes, Menorahs und sogar IDF-T-Shirts.

Beim Betreten vom Damaskustor sieht man weniger Touristen. Meistens gehen Palästinenser hindurch und die Geschäfte verkaufen Dinge, die die Menschen tatsächlich für ihr tägliches Leben brauchen. Gemüse, Brot, Süßigkeiten, Kleidung und Schuhe. Die Geschäfte, die Artikel für Touristen führen, führen hauptsächlich Kaffiyas und Artikel wie T-Shirts, die Palästina betonen und die palästinensischen Farben zeigen. Die Nicht-Palästinenser, die die Straße vom Damaskus-Tor hinuntergehen, sind normalerweise eingefleischte israelische Siedler, die einige der Häuser entlang der Straße übernommen haben, und Soldaten.

Palästinenser verteidigen sich gegen jüdische Jugendliche, die am Flags March, 29. Mai 2022, teilnehmen. Ariel Schalit | AP

Übernehmen

Es ist ein gerader Schuss vom Damaskustor zur Al-Aqsa-Moschee und zur Klagemauer – oder dem Kotel – Platz. Der Platz war früher das Mughrabi- Viertel der Altstadt. Palästinenser leben und haben Geschäfte in diesem Teil der Stadt, aber Siedler zielen darauf ab und nehmen dort in alarmierender Geschwindigkeit Häuser ein. Die Häuser, die bereits von Siedlern eingenommen wurden, sind deutlich gekennzeichnet und leicht zu erkennen. Zuerst wird eine schwere Tür mit einem Riegel an der Vorderseite des Hauses platziert. Sie sehen die palästinensischen Häuser mit solchen Türen nicht. Eine Gegensprechanlage wird eingerichtet und sehr oft steht regelmäßig ein bewaffneter Wachmann an der Tür.

Auf dem Gebäude hängt eine große israelische Flagge, die normalerweise am Balkon im zweiten Stock hängt. Sehr oft befinden sich diese Wohnungen direkt über Geschäften, die immer noch im Besitz palästinensischer Kaufleute sind, die sehr unter der Anwesenheit der Siedler leiden. Wie ein Ladenbesitzer, dessen Geschäft ich häufig besuche, einmal zu mir sagte: „ Ma fi awsakh minhum “ – niemand ist schlimmer als sie.

Eine Kriegshandlung

Laut der Website „Law Insider“ wird eine Kriegshandlung wie folgt definiert:

Kriegsakt (ob erklärt oder nicht erklärt), Invasion, bewaffneter Konflikt oder Akt eines ausländischen Feindes, Blockade, Embargo, Revolution, Aufruhr, Aufstand, zivile Unruhen, Terrorakt oder Sabotage.

Ein weiteres Beispiel für eine Definition ist:

Kriegshandlung bedeutet eine feindliche oder kriegerische Handlung , ob erklärt oder nicht, in einer Zeit des Friedens oder des Krieges, ob sie von einer lokalen Regierung , einer ausländischen Regierung oder einer ausländischen Gruppe initiiert wurde , zivile Unruhen , Aufstände , Rebellion oder Bürgerkrieg.

Der alljährlich in Jerusalem abgehaltene Flaggenmarsch fällt unter diese Definitionen. Es ist eine Invasion der Altstadt durch einen Mob, der groß genug ist, um eine kleine Armee zu sein; es ist ein Aufruhr; es ist ziviler Aufruhr, und es ist ein Terrorakt, der Sabotage beinhaltet. Obwohl diejenigen, die an dieser Hassparade teilnehmen, Zivilisten sind, werden sie immer von einer starken Militärpräsenz begleitet. Es wurde berichtet , dass im Jahr 2022 etwa dreitausend Offiziere für diesen Marsch in Jerusalem stationiert waren. Das repräsentiert fast die gesamte Jerusalemer Polizei.

Die israelische Polizei entreißt einer älteren Frau während des Marsches zum Tag der Flaggen in der Altstadt am 29. Mai 2022 eine palästinensische Flagge. Mahmoud Illean | AP

Nicht zu verwechseln mit der Verkehrspolizei oder Polizisten auf der Suche nach Kriminellen, die in Ost-Jerusalem stationierte Polizei ist von anderer Art. Dies ist eine militarisierte Polizei und die Beamten werden als „Kämpfer“ bezeichnet, nicht als Beamte. Sie sehen aus wie Soldaten, die Waffen, die sie tragen, sind wie die von Soldaten, aber ihr Auftrag ist es, palästinensische Zivilisten anzugreifen, was sie mit Grausamkeit und Brutalität tun.

Zionisten beschuldigen immer die Palästinenser, die auf israelische Kriegshandlungen mit Akten des bewaffneten Widerstands gegen Zivilisten reagieren. Sie nennen es Terrorismus. Es steht außer Frage, dass es schrecklich ist, wenn Zivilisten getötet und verletzt werden. Das Problem ist, dass Israel während des gesamten Krieges, den Israel gegen Palästinenser geführt hat, Zivilisten ins Visier genommen hat. Es gibt kein palästinensisches Militär – so etwas gab es nie – und Israel hat konsequent und mit Planung palästinensische Zivilisten ins Visier genommen und getötet, seit man sich erinnern kann.

Vielleicht ist es an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten und anstatt jeden von Israel begangenen Gewaltakt einzeln zu betrachten, sie alle zusammen als einzelne Akte eines größeren Krieges zu betrachten – eines Krieges, der gegen eine Nation geführt wird, die nie eine Armee besessen hat.

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten sind die eigenen des Autors und spiegeln nicht unbedingt die redaktionellen Richtlinien von Germanenherz wider. Quelle https://www.mintpressnews.com/israels-dance-flags-zionist-hate-parade/281027/

Ergänzend:

Hier mal eine momentan sehr notwendige Erklärung an alle, die derzeit ihre Stimme gegen Israel erheben. Ich bin empört über die Unverschämtheit mit der Kinder von Opfern oder Überlebenden des Holocausts, Rabbis, Juden und Menschen allgemein diffamiert werden (z.B. von den Selbsthasszerfressen Links-Grünen-Bewegungen der deutschen Politikern und Prpaganda-Medien), nur weil sie es wagen, ihre Meinung gegenüber Israel öffentlich kundzutun. Man wagt es, sie als „Antisemiten“ zu bezeichnen, oder als „selbst-hassende Juden“ (self-hating jews ). Es wird ihnen in Deutschland auch nicht „gestattet“ bei Veranstaltungen zu sprechen. Israel in solchen Berichten nicht zu benennen, ist eine bewusste Unterdrückung der Realität, um Israelis von ihrer Verantwortung für solche Gräueltaten zu entlasten. Das ist das Allerletzte und an Heuchelei nicht mehr zu überbieten. Dem möchte ich mit meinem folgenden Beiträgen zum Thema, ein wenig Aufklärung bieten

Thema Judentum und Zionismus zum aktuellen Israel-Palästina-Konflikt

Über den politischen und ideologischen Missbrauch der Geschichte, Manipulation der Medien und Politik zugunsten des Zionismus, Reparationszahlungen, deutsche Außenpolitik, Israel-Palästina-Konflikt, und den Zionismus als gegenwärtige Hauptursache für den heutigen Antisemitismus.

Hier mal eine momentan sehr notwendige Erklärung an alle, die derzeit ihre Stimme gegen Israel erheben. Ich bin empört über die Unverschämtheit mit der Kinder von Opfern oder Überlebenden des Holocausts, Rabbis, Juden und Menschen allgemein diffamiert werden (z.B. von … Weiterlesen

Ergänzend: Und wer wissen will, wer hinter dem weltweiten Zensurprojekt steht, den folgenden Beitrag mal lesen Das israelische Projekt Nimbus Projekt Nimbus: Wie Amazon, Google Milliarden mit Israels Besatzung verdienten. Das Projekt Nimbus hat einen „Geheimkrieg“ entfacht, an dem hochrangige Generäle der israelischen Armee beteiligt sind, die alle um einen Anteil am Gewinn wetteifern, und hat dabei den Appetit vieler … Weiterlesen

Die Mutter aller Lügen (der Jakobs Betrug bzw. die Esau Lüge) Nun hat sich das Judentum mit dem Alten Testament selbst zum allein berechtigten Herrscher über die Völker der Erde erhoben auf Grund der Verheißung: … so wird dich der HErr, dein GOtt, das höchste machen über alle Völker auf Erden. … Weiterlesen

Der Yinon-Plan Schaffende Angehörige aller Nationen, erkennt euren gemeinsamen Feind! Der israelische Plan zur Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens. Einer der Gründe, wenn nicht sogar der Hauptgrund der momentanen Völkerwanderung ist, der Yinon-Plan. Der Yinon-Plan sieht vor, die heute bestehenden arabischen … Weiterlesen

Armageddon Armageddon und das ZIONISTISCHe Christentum Armageddon ist die Bezeichnung für einen Krieg, der sich gemäß Überzeugung der zionistischen Christen in der Endzeit in einer Gegend namens Meggido ereignen wird. Bei diesem Krieg werden die Kräfte Christi und des Anti-Christ, welche … Weiterlesen

Historiker stellen seit langem in Frage, was hinter dem Ersten Weltkrieg stecken könnte. Neuere Analysen stützen die Hypothese, dass geheime Kabalen dahinterstecken, Analysen, die sich nicht nur bis heute halten, sondern auch bis ins Mittelalter zurückreichen. Diese Kabalen werden regelmäßig hinter vorgehaltener Hand erwähnt, aber wer in den Medien darauf hinweist, muss mit Verleumdungen und Schlimmerem rechnen. Abhandlung über die Kabbala Abhandlung über die Kabbala   Der Begriff Kabbala Das Wort Kabbala kommt von der hebräischen Wurzel kbl, was soviel wie „empfangen“ bedeutet. Allmählich wurde das Wort zu einem Begriff für eine große, fast unverständliche Anzahl jüdischer mystischer Ideen, geheimer Lehren … Weiterlesen

Alles läuft nach Plan Völkermord durch Überfremdung. Ein UN-Dokument empfiehlt den Austausch der europäischen Bevölkerung mit 674 Mio Migranten ! / 181 Mio für die BRD Elite plante 1871 3 Weltkriege Veröffentlicht am 1. November 2010 von totoweise https://totoweise.files.wordpress.com/2012/07/planung-3-wk.pdf Albert Pike (Illuminati, Freimaurer, Mitbegründer Ku … Weiterlesen

Virtueller Onlinegedankenaustausch zum Thema: Deutung der Heiligen Schriften im Zeichen der Zeit

Ich glaube mal, ihr habt überhaupt keine Ahnung, mit wem oder was ihr es zutun habt Ich bin wohl mal, in der Religion beschult worden, Aber, Ich hatte schon vor über 40 Jahren der Religion den Rücken gekehrt. Auch wenn ich schon eine halbe Ewigkeit, mit den abrahamitischen Religionen, nicht mehr so viel am Hut habe. So schaue ich doch, dann und wann um die Zeichen der Zeit zu deuten, da mal rein. Ich habe Euch in dem Beitrag, eine Sabbatlesung zur Deutung der Zeit eingefügt. Vorab bitte mal lesen, was Sabbat überhaupt bedeutet. Sabbat und Esbat
In Hexenkreisen bedeutet ein Sabbat eine Zusammenkunft. Auch die acht Jahresfeste werden von Hexen gefeiert und heißen bei ihnen ebenfalls Sabbate, häufig werden sie auch „große Sabbate“ genannt (manchmal werden auch nur die Mondfeste so bezeichnet).
Das Wort Sabbat entstand aus dem babylonoischen Namen „Sabattu“, abgeleitet von „sha-bat“ (babylonisch: Herzensruhe), für den Tag an dem die Göttin Ischtar (auch Innana genannt) durch den Vollmond ihre Menstruation bekam und daher unpäßlich war. Um Ischtar nicht zu verärgern oder zu reizen, wurde an diesem Tag nicht gearbeitet. Die Hebräer übernahmen das Wort „Sabattu“ und machten daraus den Tag, an dem ihr Gott von seiner Weltenschöpfung ausruhte. Der Ausdruck wurde dadurch ins Hebräische und später ins Englische übernommen.
Dieser Begriff wurde von den mittelalterlichen Hexenjägern vom Sabbat der Juden hergeleitet, welche noch vor den Hexen die Stereotypen für die Feinde Christi waren. Tatsächlich war die früheste überlieferte Bezeichnung für eine Hexenversammlung „Synagoga“. Erst im 20. Jahrhundert hat sich der wiederbelebte Hexenkult diesen Begriff seiner Feinde zu eigen gemacht.
Von Hexen und vielen Heiden wird jedoch jede Vollmondnacht als ein kleinerer Feiertag angesehen und Esbat genannt. Manchmal werden diese Nächte für Rituale, Feiern in der Gemeinschaft, Meditation o.ä. genutzt. Häufig werden zusätzlich auch die Neumondnächte als Esbat angesehen. Ein Esbat ist auch eine zu diesem Termin stattfindende Versammlung eines Hexenzirkels oder Covens. Das Wort Esbat ist vom französischen „s’ebattre“ (sich amüsieren, sich vergnügen, feiern) abgeleitet.
Im Mittelalter sollen wilde Hexensabbate gefeiert worden sein, so jedenfalls steht es in kirchlich geprägten Quellen zu lesen. In diesem Mythos spiegelt sich der ängstlicher Volksglaube und christliche Verketzerung von wahrscheinlichen einfachen Jahresfesten wieder, die von Menschen gefeiert wurden, die lediglich an ihrer alten Religion festgehalten haben.
Die Zahl 13 spielt heute wie früher dabei eine Rolle. Sie steht ursprünglich für die bis zu 13 Mondmonate eines Jahres, wurde aber später auch für die maximale Mitgliederzahl eines Hexenzirkels oder Covens angenommen. Mit der Übernahme des Sonnenjahres und des gregorianischen Kalenders wurde die 13 von der Kirche als Unglückszahl verteufelt, so wie auch sonst alles, was mit dem Mond zu tun hatte.
Schauen wir mal, was in der Thora steht. Dazu, gibt es von mir, nur wegen der Deutung.… Weiterlesen

Babylon – der Anfang aller falschen Religionen? In Konkurrenz zur heiligen Stadt Jerusalem, zur Braut Christi, steht eine »große Stadt«, ja eine »Hure«, deren entlarvtes Angesicht erschaudern läßt. Die Bibel gibt den vielsagenden Hinweis, daß »Babylon, die große Mutter aller Greuel der Erde« sei, eine Stadt auf … Weiterlesen

Babylonische Schöpfungsgeschichten und der Gilgamesch Epos Das ist die Überlieferung Sumers und Babylons, die Urgeschichte der Welt, gleichzeitig die Zukunftsgeschichte der Welt. Denn Anfang und Ende sind gleich. Echsengötter, Nachfahren der Dinosaurier, schufen die Menschen, bauten das Sonnensystem um und zerstörten die Urerde in der großen … Weiterlesen

Die christliche Lehre kam aus dem Norden

germanenherz

Was wär‘ ein Gott, der nur von außen stieße,
Im Kreis das All am Finger laufen ließe!
Ihm ziemt’s, die Welt im Innern zu bewegen,
Natur in sich, sich in Natur zu hegen,
So daß, was in ihm lebt und webt und ist,
Nie seine Kraft, nie seinen Geist vermißt.“-Goethe.

 

Ja, wir behaupten und können es erweisen: Die christliche Kirche oder besser die christliche Lehre, nahm nicht ihren Ausgangspunkt von Palästina, sondern ist eine Urschöpfung der untergegangenen atlantischen Kultur. Sie gelangte über die Reste jenes Weltteils Atlantis zuerst nach Irland und Schottland, dann nach Osten weiter, und gleichzeitig nach Westen zum amerikanischen Festlande. Die alte ägyptische Kultur einerseits und die alten amerikanischen Kulturen der Inkas, der Mayas und der Azteken andererseits sind die Eckpfeiler, die noch heute vom einstigen atlantischen Weltkulturbaue übrigblieben.

Die Alten wußten darum noch, wie wäre es sonst verständlich, daß wir in Mexiko bei seiner Entdeckung das ganze christliche Brauchtum vorfinden, wie es in der katholischen Kirche sich erhalten hat und in Tibet heute noch, Dinge, von denen man nicht gerne spricht, weil sie die Grundlagen des Lügengebäudes einer nahe-östlichen Herkunft des Christentums von noch nicht 2000 Jahren zu untergraben drohen.

Christentum und sein Mythos sind so alt als Menschen göttlichen Odems leben und denken können, viele hunderttausend Jahre reichen nicht, denn so alt ist die Gottes-Sohnschaft der Menschheit. Ur-arisch-atlantische Gotteserkenntnis und ihr heutiges Wurzelwerk haben sich am längsten lebendig erhalten im Norden Europas, wo die Pflanzstätten der Atlantis bis in unsere Zeitrechnung blühten auf Iona und der Insel Man. Von dort aus sind dann auch merkwürdigerweise die angeblich ersten „christlichen“ Missionare gekommen und wurde die erste christliche Kirche gegründet, die Culdeerkirche. Erst später im 7. und 8. Jahrhundert hat die römische Kirche das Segenswerk jener wahren Christen dem Geiste, der Haltung und der Lehre nach vernichten können. Die untergegangene Kirche des Nordens nahm das Geheimnis ihres Ursprungs mit in das Grab, das ihr die römische Machtkirche frühe bereitete, aber auch die abendländische Verzerrung der Christuslehre erlebt heute an sich die Wahrheit, daß sie wohl den Leib töten kann, aber nicht den Geist. Dieser heilige Wahrheitsgeist steht heute als ihr Herr und Meister auf und wird sie mit ihrem Wortdenken überwinden.

„Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, Und nicht in dir, ging deine Seele dennoch hier verloren. Zum Kreuz auf Golgatha schaust du vergeblich hin, Hast du es nicht errichtet in deinem eignen Sinn.“
Angelus Silesius.

Aus dem „Welsch-„, dem Wälser-Lande führen drei Wege nach Norden, Osten und Süden, die durch die großartigen Steinsetzungen der Megalithgräber gekennzeichnet ist. Der erste zieht sich nach der Nord- und Ostseeküste entlang, springt nach Schweden und Norwegen über, geht dann an der Wolga entlang, um den Südostweg nach Indien zu suchen. Der zweite Weg zieht sich an der Küste Frankreichs südlich, von einem Hauptknotenpunkt in der Bretagne ab über Portugal, Spanien, Italien, Griechenland und Kleinasien, immer nahe der Küste. Der dritte Weg geht bis nach Spanien mit dem ersten gemeinsam, um dann nach Afrika überzusetzen und an seiner Nordküste entlangzuführen mit offenbar demselben Ziele zum fernen Osten.

Das war der Weg der Kultur von Westen nach Osten, der der arischen Wanderung folgte. Das Wort ex oriente lux hat insofern eine Berechtigung, als es sich um ein teilweises Zurückströmen einer Kulturwelle handelte in den folgenden Jahrtausenden, jedoch nicht anders als heute Vieles aus Amerika zu uns zurückfindet, was von uns dorthin getragen wurde. Olaf Kritzinger hat in einer geistreichen Arbeit über die Runen in Heft 17/18 der „Sonne“ eine Fülle von Anregungen gegeben. Er erwähnt darin auch die Insel Jona und ihre Bedeutung als Ausgangspunkt der atlantisch-arischen Erkenntnisse nach dem Untergang der letzten Reste der Atlantis, der Insel Poseidonis, wie sie Plato nennt. Jona ist das Mutterland der Jaones, des Joanes, der Jonier, die auch als Jawones auftauchen. Junier, Juno, Dione, Dion, Zion, Jon sind Ableitungen aus diesem Worte, das die Gehenden, mundartlich die,,Jehenden“ bedeutet. Die „Gehenden“ (gehen, jehen, to go) sind aber die irdischen Söhne der himmlischen Schrittmacher. Von diesen Göttersöhnen, die selbst zuweilen die Bezeichnung Sterne tragen, ruhen in Jonas Erde zweiundzwanzig Könige begraben.

Diese Sage aus der alten keltischen Dichtung ist so zu verstehen, daß das Wissen von 22 Königen, nämlich den 22 Ar-kana, was Sonnen-Kahne, Sonnen-Könige heißt, begraben liegt. Die 22 großen Arkanas sind die 22 Blätter aber des ägyptischen Tarots, jenes Kartenspiels, das in seinen insgesamt 72 Karten die Grundgedanken der Welt verhaftet birgt. Durch die Zigeuner ist es uns, in der Hand von Unwürdigen, überliefert, die immerhin damit außerordentliche Kenntnisse in Wahrsagen und anderer Zauberei verbinden konnten. Unsere 18teilige Runenreihe ist eigentlich als das Ur-Tarot anzusehen und es bleibt die Frage offen, ob die 18 oder die 22 die ursprüngliche Zahl ist. Auch das altgriechische Alphabet hat 22 Buchstaben und schließt mit dem Tau T, wie das Tarot mit dem Galgen T schließt, dem Ende, dem Tau, dem Tet, dem Tod, dem Tot, dem Ganzen!

So schließt auch Tyr-Christus , die zwölfte Rune den Tyr-Tier-Kreis des Lebens. Dieses Alphabet übernahmen auch die Semiten und in der Folge alle Völker der Erde. In der nordischen Heimat selbst versank das Wissen von den 22 Königen, den „Ar-kana“ von Jona, nur die Sage von 22 begrabenen Königen deutet noch auf den Ursprung dieser zweiundzwanziger Reihe aus diesem Fleckchen heiliger Erde. Aber die Kunde von der Druida, der Troja, der Torta, der Tortla, wie die Priesterschule hieß, blieb lebendig weit draußen in der Welt, so vor allem besonders rein in den Eleusischen Mysterien. Dortla, dorda, turtur ist die Turtel-Taube als das Sinnbild des Heiligen Geistes, der hier allgegenwärtig war.

Das sich im Worte Turtel die drehende balzende Bewegung des Täuberich ausdrückt, ist anzunehmen. So erklärt es sich, wenn der „Heilige Geist“ als der Dritte, das Schicksal-Wendende, der Drehende, der Drittelnde, der „Trittelnde“, der „Reinen Jungfrau“ Maria die Empfängnis des Gottessohnes ver-kündet, ver-kindet, was die Rune Kun, Keim, Kind ganz klar andeutet. Unter dem Sinnbild der Taube wurde der Schüler in das Tabernakel seines eigenen Astralkörpers, seiner Aura gestellt, um sich an ihr und den kosmischen Heilsströmen erfühlen zu lernen, die in ihn herniedergehen, wie der Heilige Geist in Gestalt einer Taube auf den von einem Jona-Hanes-Priester eingeweihten jungen Jesus herniederfährt. Columba = Taube zielt auf den selben Ursinn. Columban heißt nicht nur zufällig einer der ersten Missionare in Deutschland aus dem Heiligtum der Insel Jona. Col, cul deutet auf die zeugerische Weisheit der Rune Kun und das Öl, das Öl der Weisheit, der Einweihung, des Gesalbten, wovon auch die alten Cult-Orte ihre Namen haben wie Cöln, Kulm. Ulm (ohne K, aber dafür vermutlich ursprünglich mit dem H), Kölle-da, Culle dei, das von dem Iren Kilian „gegründete“. Nun wissen wir auch, warum im dritten „Buch der Könige“ erzählt wird, daß der mythische König Salomo, der Salman, der mit dem geschichtlichen Vater des David gerne verwechselt wird, „weiser gewesen sei als die Söhne des Machol und der Dordla.“ Diese Weisheit aber errang sich „Salomon“, wie es heißt, durch die Betrachtung des Sechssternes, des sogenannten Magen Davids, der aber, wie wir wissen, die umschriebene Hagall-Rune darstellt. Durch sie wurde er zum „Weisesten der Menschen“, erlangte Kenntnis höherer Welten und die magische Macht, die Magier-, Meisterschaft über ihre Bewohner.

Wie aber kam „Salomon“, das heißt der arische Salmann, in den Besitz des Sechssternes ? „Er hatte ihn aus einem Adlerhorste bekommen.“ Der Adlerhorst deutet auf den Aarhorst, auf den Arierhorst, den Sonnenhorst im Norden, der sicher auch eine Pflanzstätte in Palästina hatte, im Hermon-, Harmann-, Armann-Gebirge, wo noch im Mittelalter blonde Leute wohnten, mit denen die Kreuzfahrer sich auf „deutsch“ verständigen konnten. Mythos und Geschichte liegen hier in Schichten übereinander, die schwerlich mehr getrennt werden können, aber es bedarf nur dieser Hinweise, um zu erkennen, wie doch alles Geschehen der Erde auf den Arierhorst im Geiste zurückgeht.

Eine große nordische christliche Kirche verband schon im 4. Jahrhundert — bestand und „herrschte“ nicht wie die römische Kirche — weite Gebiete von dem Nordrand der Alpen bis nach Irland, Island und Grönland, von den Pyrenäen bis ins Thüringerland und darüber hinaus. Die Tatsache klärt manche Geheimnisse auf. Das Wotansopfer am Kreuze der Weltesche durch seinen Sohn Zui, Tiu, Tys, den „Ichthys“, den Ich-tys, den Ich-Zeus des Nordens, das Asenopfer des Äsus der Gallier, der Kelten, die wir als einen Zweig der Germanen einfach mit dem „Worte Helden ansprechen. Dieser Asus aus Gallien, also aus „Galiläa“, starb am Kreuze lange bevor man diesen Mythos zu fälschenden Zwecken nach Palästina verlegte, zu einem Volke der Juden, das mit seinem „geborgten“ Namen ganz zu Unrecht auf den Guten-, den Goten-Ursprung Anpruch erhebt. In jedem Falle, im Falle der Juden oder der Guten, handelt es sich um ein geistiges Volk, um ein heiliges Volk, um die Gemeinschaft jener Heiligen, die keiner Satzung, keiner Kirche bedürfen, um das „auserwählte“ Volk der reinsten und höchsten und heiligsten Seelenkräfte, dessen König selbstverständlich der „Jesus Christus“, der Arier, die Aar-heit, die Wahr-heit ist.

Die Priesterschaft der germanischen, das heißt auch der keltischen Bewohner Mitteleuropas und des Nordwestens, denn hier lebte an seiner Wiege das arische Urvolk nach dem Untergang der Atlantis, waren die Druiden, die Trojaiden, die Treuen, die die Treue, die Dreie, die große Drei, das Trauen, das Vertrauen in das Göttliche lehrten, das Geschehen vom Entstehen über das Sein zum Vergehen, das wir in allen Dreiheiligkeiten kennen lernten. Troja nennt auch Tacitus die Seelen-Grundverfassung des Germanen. In den englischen Worten Trust, Truth mit der Bedeutung von Wahrheit, Glauben und Vertrauen, lebt noch der Name der arisch-keltischen Priesterschaft fort, der Truiden, der Treuen, der Troien, die das Droit, das Recht der Trois, der „Hochheiligen Drei“ lehrten, die Drei-, Dreh-, Droh- und Trug-Gewalt, aber auch der Trug-Gehalt des himmlischen Tyr-Tri-Tro- und Thor-Kreises.
Otfried von Weißenburg gebraucht in seinem Evangelienbuch aus dem Anfang des 9. Jahrhunderts noch das Wort TRUHTIN für den Namen des Herrn, den. „treuen“, was heißen soll, den „Dreien“-„Drei-Einigen“ Gott. Es versteht sich von selbst, daß dann der germanische Priester auch der Thrutin hieß nach seinem Herrn, wie im Norden der Gode, der Priester, nach dem Gotte.

„Treue“ ist der Urname aller arischen, germanischen und damit deutschen Religion, für welches Fremdwort wir ja im Deutschen keine eigentliche Übersetzung hatten, nicht haben und auch nicht haben werden, weil wir keine brauchen. Rückverbundenheit — religio — bedeutet das Wort. Wer wäre rückverbundener als der wahre, klare Sonnenmensch? Wir werden die Treue, die Troja, die Dreie wieder in uns erwecken, die Erkenntnis des ewigen Wirkens des Gottgesetzes, das das Krist-All beherrscht in Vater, Sohn und Heiliger Geist, das heißt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, und wie jene Drei nur Eins in einer Einheit sind, so sind diese Zeitvorstellungen auch nur eine Einheit, eine Ewigkeit, eine Gesetzlichkeit: Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft in sich schließend. „Es gibt keine vergangene Vergangenheit und keine zukünftige Zukunft, sondern nur eine gegenwärtige Vergangenheit und eine gegenwärtige Zukunft“, lehrt der Kirchenvater Augustin in seinen Bekenntnissen.

Wir wissen von den Druiden, den Tyr- oder Dry-Söhnen, daß sie eine Sonnenreligion lehrten, und keine irdische Religion kann etwas anderes sein oder lehren als eine Sonnenweisheit. Darauf laufen alle religiösen Symbole, Mythen, Glaubensartikel, Bekenntnisformeln hinaus. Wir werden noch zeigen, wie die Sonne der Ur-Inhalt auch der Christus-Religion ist. Wir sehen alle die Sonne und fühlen Licht und Wärme, die von ihr ausstrahlen. Aber das ist nicht alles. Die Sonne sendet auch Kräfte, die jenseits von dem sind, was die Physik erforschen kann, die von ultravioletten Strahlen spricht. Von der inneren Sonne, dem inneren Gestirn, deren Abbild und Sinnbild die äußere Sonne und das äußere Gestirn ist, wie auch der Leib nicht der Mensch allein ist, strömt uns hernieder Liebe und Weisheit. Wem es gelänge, die übersinnlichen Kräfte, Ströme der Sonne mit seinem Bewußtsein zu erfassen, der würde ein Weiser und Führer dieser Erde werden.
Die Druiden waren es, sie erkannten das Übersinnliche der Sonne, das wirkt, wenn das Sinnliche der Sonne abgezogen wird. Sie erkannten in der Sonne, in der inneren Sonne, den Sohn Gottes im Geiste. In ihrem Weistum hatte sich der uralte Sonnen-Sohnes-mythos des Krist-All-Sohnes erhalten aus atlantischer Zeit und hatte sich vererbt auf die Eingeweihten der ganzen Welt, die im Zeitalter der arischen Völkerwelle die Erde befruchteten.

Es genügt darauf hinzuweisen, daß wenn die Druiden nach Überlieferung der römischen Kirche, wie sie sagt, auf Grund ihrer großen inneren Schaukraft, die angeblichen Ereignisse in Palästina zur Zeit von Christi Geburt, unabhängig von jeder äußeren Benachrichtigung, in Schauungen miterlebt hätten, um die Tatsache zu erklären, daß sie dieses Mysterium schon vor seiner angeblichen Ereignung in Palästina kannten und lehrten. Die ersten römischen Missionare sollen denn auch in der Bretagne, einem der Hauptsitze des Druidentums, was durch die riesigen Steinsetzungen der Cromlechs und der „Aligements“ bezeugt wird, schon Christen vorgefunden haben. Ja, sie haben mit Sicherheit überall im Norden Christen vorgefunden, weil der Krist-All-Gedanke des Gottes am Weltkreuze eben älter ist als der gänzlich mißverstandene, weil zeitlich und örtlich festgelegte, neutestamentljche Galgentod. Im Odhin-Äsus- und Chrischna-Opfer hatte dies Mysterium schon eine viele tausend Jahre ältere Prägung gefunden.