Thema Judentum und Zionismus zum aktuellen Israel-Palästina-Konflikt

Über den politischen und ideologischen Missbrauch der Geschichte, Manipulation der Medien und Politik zugunsten des Zionismus, Reparationszahlungen, deutsche Außenpolitik, Israel-Palästina-Konflikt, und den Zionismus als gegenwärtige Hauptursache für den heutigen Antisemitismus.

Hier mal eine momentan sehr notwendige Erklärung an alle, die derzeit ihre Stimme gegen Israel erheben. Ich bin empört über die Unverschämtheit mit der Kinder von Opfern oder Überlebenden des Holocausts, Rabbis, Juden und Menschen allgemein diffamiert werden (z.B. von den Selbsthasszerfressen Links-Grünen-Bewegungen der deutschen Politikern und Prpaganda-Medien), nur weil sie es wagen, ihre Meinung gegenüber Israel öffentlich kundzutun. Man wagt es, sie als „Antisemiten“ zu bezeichnen, oder als „selbst-hassende Juden“ (self-hating jews ). Es wird ihnen in Deutschland auch nicht „gestattet“ bei Veranstaltungen zu sprechen. Israel in solchen Berichten nicht zu benennen, ist eine bewusste Unterdrückung der Realität, um Israelis von ihrer Verantwortung für solche Gräueltaten zu entlasten. Das ist das Allerletzte und an Heuchelei nicht mehr zu überbieten. Dem möchte ich mit meinem folgenden Beitrag zum Thema, ein wenig Aufklärung bieten.

Das Judentum ist eine Religion.
Der Zionismus ist eine Ideologie, welche ein Land für alle Juden und nur Juden will, Namens Israel. Es wird immer wieder versucht, das Judentum und den Zionismus, als eine Einheit zu sehen. Diese Vermischung wird speziell von den Zionisten gemacht, die sich hinter dem Judentum verstecken. Dabei gibt es sehr grosse Unterschiede. Hier eine Kurzerklärung:
Zionisten sind Atheisten und Nationalisten. Ihre Ideologie ist weltlich und sie wurde erst 1880 gegründet. Sie glauben nicht an Gott und an die Tora. Sie sind die, welche als Kolonialisten in Palästina in den 30ger und 40ger Jahre eingewandert sind und einen israelischen Staat auf Kosten der Palästinenser geschaffen haben.

Sie sind Rassisten, welche die ursprüngliche Bevölkerung Palästinas mit einer ethnischen Säuberung vertrieben haben und bis heute verfolgen. Sie wollen, dass nur Juden in Israel leben dürfen. Sie sind voller Hass und Intoleranz. Ihr Ziel ist ein Grossisrael ohne Araber, die sich aber gegen den Verlust ihrer Heimat wehren. Deshalb der Konflikt im Nahen Osten seit 60 Jahren. Vor der Gründung Israels durch die Zionisten, haben gläubige Juden jahrhundertelang friedlich mit den Moslems in Palästina und vielen arabischen Ländern als Minderheit gelebt. Es ist sogar geschichtlich gesehen so, die muslimische Welt hat die Juden gegen Gräueltaten geschützt, welche die Christen begangen haben. Auch im muslimischen Iran leben viele Juden heute ohne verfolgt zu werden. Das passt den Zionisten überhaupt nicht, weil es ihre Lüge entlarvt und ihr Feindbild, die Muslime hassen Juden, zerstört.
Ein Zionist muss nicht Jude sein, sondern jemand der zur zionistische Ideologie steht, so wie jeder ein Kommunist sein kann. Viele westliche Führungspersönlichkeiten und Politiker sind bekennende Zionisten, wie zum Beispiel der neue Vizepräsident der Obama Regierung, Joe Biden.

Gläubige Juden sind völlig anders. Speziell die orthodoxen Juden. Sie leben ihre Religion nach dem Buchstaben der Tora. Nach ihrem Glauben darf es gar keinen Staat Israel nur für Juden geben, sondern sie müssen im Exil leben. Sie verurteilen die Verbrechen der Zionisten, die sie an den Palästinensern begehen, um sie zu verjagen. Ihr Ruf leidet darunter, weil sie mit den Zionisten in einen Topf geworfen werden.

Wir sehen, es gibt grosse Unterschiede, deshalb ist es ungerecht, das Judentum als Ganzes für die Verbrechen, die an den Palästinensern begangen werden, zu verurteilen.
Tatsächlich sind die Zionisten das Problem. Sie sind es, die keinen Frieden wollen. Sie sind die wirklichen Extremisten und Terroristen.

Wir müssen deshalb festhalten, die Zionisten haben das Sagen über das Judentum übernommen, obwohl sie gar keine gläubigen Juden sind. Sie benutzen den Namen, die Religion und den Holocaust als Vorwand, um dahinter ungestraft ihre Verbrechen aus ihrer kriminellen Ideologie zu begehen. Sie haben die Kontrolle über die jüdischen Gemeinden übernommen, unterdrücken die religiösen Juden und schüchtern sie ein, die sich gegen die Politik der zionistischen Regierung Israels aussprechen und bezeichnen sie sogar als Verräter.
Deshalb, es ist völlig richtig und legitim, die Zionisten und die israelische Regierung, wegen der Verbrechen, die sie den Palästinensern antun, zu verurteilen. So eine Kritik ist überhaupt nicht antisemitisch, denn es geht nicht um Religion oder Rasse, sondern um die unmenschliche und aggressive Ideologie der Zionisten.

Diese Verleumdung wird nur benutzt, um jede Kritik an ihren kriminellen Taten zu verhindern, was leider sehr erfolgreich funktioniert, da die zionistische Propaganda der Weltgemeinschaft glauben lässt, sie Vertreten alleine die Juden und jede Kritik am Zionismus ist gleich Antisemitismus. Viele Menschen verstehen den Unterschied nicht und meinen, die Zionisten sprechen und handeln für das ganze Judentum. Das tun sie nicht.
Genauso wenig haben die Kommunisten in der Sowjetunion für alle Russen gesprochen, nur weil sie damals die Macht hatten. Und wenn man sich gegen die kommunistische Ideologie ausgesprochen hat, dann war das nicht antirussisch.

Ergänzend ein Videobeitrag von Bewusst tv mit Rabbi Josef Antebi zum Thema Zionismus. Die meisten Menschen auf der Welt sind sich nicht bewußt, daß viele orthodoxe Juden den Staat Israel und die Besetzung Palästinas ablehnen. Sie glauben, dass der Zionismus eine Gefahr für den Frieden in der Welt darstellt. Einer von ihnen ist Rabbi Josef Antebi, der von Zionisten gefoltert wurde. Jo Conrad traf ihn am letzten Tag von Hanuka 2011 in Amsterdam.

Das schlimmste an der atheistischen zionistischen Bewegung ist die Behauptung, sie würden in Namen Gottes handeln, im Namen des Judentums und der jüdischen Bevölkerung. Sie verdrehen die Aussagen in der Bibel, um ihren weltlichen Anspruch auf das „Heilge Land“, auf die Eroberung Palästinas, zu rechtfertigen, um damit die Palästinenser vertreiben und töten zu können.

Deshalb ist es nicht richtig, das Judentum für den Völkermord im Nahen Osten verantwortlich zu machen. Die meisten gläubigen Juden sind gegen die verbrecherischen Handlungen, gegen die Vertreibung der Palästinenser durch die Zionisten, denn die Tora verbietet es. Nur, sie haben keine Stimme, kommen gegen das zionistische Monopol nicht an, werden unterdrückt und man hört sie nicht.

Ergänzendes Interview mit Rabbinern 2009 in Berlin über den Zionismus und das wahre Judentum, in 9 Teilen. Aus der Beitragsserie – Nie wieder Zionismus, anläßlich des internationalen Jerusalem -Quds- Tages.

Teil 1/9 – Das Gebot Gottes

Teil 2/9 – Der Mißbrauch mit Reuven Cabelman

Teil 3/9 – Anti-Semitismus

Teil 4/9 – Feindbilder

Teil 5/9 – Historische Verantwortung?

Teil 6/9 – Wessen Existenzrecht?

Teil 7/9 – Verwechslungsgefahr?

Teil 8/9 – Begegnungen

Teil 9/9 – Die Wahrheit verbindet

Um dem eher unterbeleuchteten Thema der symbiotischen Verquickung von Antisemitismus und Zionismus hier mehr Zeitbezug zu geben, sollte man auf Reuven Cabelmans Ausführungen aus 2009 hinweisen, in welchen er auf eine nicht unwichtige Tatsache aufmerksam macht: Einer fortgesetzten negativen ‘Kontinuität’ in den deutsch-jüdischen Beziehungen. Er schliesst in diesen Beiträgen, mühelos den 100 Jährigen Bogen vom Anliegen von 1913 zum Heute.
Grade diese ‘Kontinuität im Schaden’ der wechsenlden deutschen Staaten, die Cabelman da anspricht, erinnert an Heydrichs Ausspruch ”Als Nationalsozialist bin ich Zionist”, in deren Kürze die ganze Tragweite des deutsch-jüdischen Verhältnises bis heute umschrieben und gefangen ist, und damit letztlich auch eine andauernde ‘Kontinuität im Wesen’ offenlegt. Eine Kumpanei unter Ganoven, zum Nachteil ihrer Völker, damals wie heute.

Ein ergänzendes textknechtschaftliches Interview von Qudstag Berlin 2019 mit Reuven Cabelman füge ich später hier an.

Kommen wir jatzt mal, zum aktuellen Israel-Palästina-Konflikt

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Nordgaza nach einer erschreckenden, schrecklichen Nacht der nonstop israelischen Bombardements. Gesamte Viertel wurden gelöscht, als wären sie nie zuvor dort gewesen.

Eine Vorzeigedemokratie wie die einzige Atommacht Israel im Nahen Osten, welche andere unterdrückt, enteignet, tötet und vertreibt, muss sich nicht um deren Folgen wundern.

Fakt ist: Die Israelische Besatzungsarmee ermordet Zivilisten, hauptsächlich Kinder und Babies (manchmal ungeboren) und zerstört Häuser über die Köpfe ganzer wehrloser Familien.

Die Palästinenser in Gaza haben ungeduldig darauf gewartet, dass Eid al-Fitr endlich feiern und etwas Leichtigkeit der Coronavirus-Einschränkungen genießen kann. Stattdessen wachten sie am ersten Tag des Eids auf, der von Verlust und Tod traumatisiert wurde, während Israel weiterhin wahllos Zivilisten bombardiert.

Die israelische Armee bombardierte bereits rund 600 Mal Ziele im Gazastreifen. Israel hat nach verheerenden Luftangriffen auf den Gazastreifen nun auch mit Bodentruppen das dicht besiedelte Gebiet beschossen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte in der Nacht zu den Angriffen: „Ich habe gesagt, dass Hamas einen sehr hohen Preis zahlen wird.“ Man werde die Angriffe „mit großer Intensität fortsetzen“, sagte er in einer Videobotschaft. „Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen und diese Operation wird so lange wie nötig weitergehen.“ Verteidigungsminister Benny Gantz hatte zuvor die Mobilisierung von weiteren 9000 Reservisten genehmigt.

In der Israelischen Zeitung haaretz wurde folgendes berichtet. Israel vernichtet absichtlich ganze palästinensische Familien

Die zahlreichen Vorfälle, bei denen ganze Familien bei israelischen Bombenangriffen in Gaza getötet wurden – Eltern und Kinder, Babys, Großeltern, Geschwister – bezeugen, dass dies keine Fehler waren. Die Bombardierungen folgen einer Entscheidung von höherer Stelle, gestützt durch die Zustimmung von Militärjuristen.

Der Bruder des getöteten palästinensischen Jungen Hussien Hamad weint während seiner Beerdigung im nördlichen Gazastreifen, letzte Woche.Credit: MOHAMMED SALEM/ REUTERS

Fünfzehn palästinensische Kern- und Großfamilien haben in der Woche vom 10. Mai bis zum Montagnachmittag mindestens drei und in der Regel mehr ihrer Mitglieder durch den israelischen Beschuss des Gazastreifens verloren. Eltern und Kinder, Babys, Großeltern, Geschwister und Neffen und Nichten starben gemeinsam, als Israel ihre Häuser bombardierte, die über ihnen zusammenstürzten. Soweit bekannt ist, gab es keine Vorwarnung, so dass sie die angegriffenen Häuser evakuieren konnten.

Am Samstag brachte ein Vertreter des palästinensischen Gesundheitsministeriums eine Liste mit den Namen von 12 Familien, die getötet wurden, jede in ihrem Haus, jede bei einem einzigen Bombenangriff. Seitdem wurden bei einem Luftangriff vor der Morgendämmerung am Sonntag, der 70 Minuten dauerte und auf drei Häuser in der Al Wehda Straße im Stadtteil Rimal in Gaza gerichtet war, drei Familien mit insgesamt 38 Menschen getötet. Einige der Leichen wurden am Sonntagmorgen gefunden. Palästinensischen Rettungskräften gelang es erst am Sonntagabend, die restlichen Leichen zu finden und aus den Trümmern zu bergen.

Die Auslöschung ganzer Familien durch israelische Bombardements war eines der Merkmale des Krieges im Jahr 2014. In den rund 50 Tagen des damaligen Krieges wurden nach UN-Angaben 142 palästinensische Familien ausgelöscht (insgesamt 742 Menschen). Die zahlreichen Vorfälle damals und heute bezeugen, dass es sich dabei nicht um Fehler handelte: und dass die Bombardierung eines Hauses, während sich alle Bewohner darin befinden, einer Entscheidung von höherer Stelle folgt, die durch die Prüfung und Genehmigung von Militärjuristen abgesichert ist.

Israelisches Sprichwort: Wenn ich es nicht stehle, wird es jemand anderes klauen.

 Eine Untersuchung der Menschenrechtsgruppe B’Tselem, die sich auf etwa 70 der Familien konzentrierte, die 2014 ausgelöscht wurden, lieferte drei Erklärungen für die zahlreichen Kern- und Großfamilien, die alle auf einmal bei einem israelischen Bombenangriff auf das Haus jeder dieser Familien getötet wurden. Eine Erklärung war, dass die israelische Armee die Hausbesitzer oder ihre Mieter nicht vorgewarnt hat; oder dass die Warnung nicht die richtige Adresse erreicht hat, gar nicht oder nicht rechtzeitig.

Auf jeden Fall fällt der Unterschied auf zwischen dem Schicksal der Gebäude, die mit ihren Bewohnern im Inneren bombardiert wurden, und den „Türmen“ – den Hochhäusern, die ab dem zweiten Tag dieses jüngsten Konflikts tagsüber oder am frühen Abend beschossen wurden.

Berichten zufolge wurden die Eigentümer oder der Hausmeister in den Türmen höchstens eine Stunde vorher gewarnt, dass sie evakuiert werden müssen, normalerweise per Telefonanruf von der Armee oder dem Sicherheitsdienst Shin Bet, dann wurden „Warnraketen“ von Drohnen abgefeuert. Diese Besitzer/Concierges sollten in der kurzen verbleibenden Zeit die anderen Bewohner warnen.

Nicht nur Hochhäuser waren betroffen. Am Donnerstagabend wurde das Haus von Omar Shurabji westlich von Khan Yunis beschossen. Es bildete sich ein Krater in der Straße, und ein Zimmer in dem zweistöckigen Gebäude wurde zerstört. In dem Gebäude leben zwei Familien mit insgesamt sieben Personen.

Etwa 20 Minuten vor der Explosion rief die Armee Khaled Shurabji an und sagte ihm, er solle seinem Onkel Omar sagen, er solle das Haus verlassen, heißt es in einem Bericht des Palästinensischen Zentrums für Menschenrechte. Es ist nicht bekannt, ob Omar dort war, aber die Bewohner des Hauses beeilten sich alle, das Haus zu verlassen, so dass es keine Verletzten gab.

Allein die Tatsache, dass die israelische Armee und der Shin Bet sich die Mühe machten, anzurufen und die Evakuierung der Häuser anzuordnen, zeigt, dass die israelischen Behörden die aktuellen Telefonnummern der Menschen in jedem zur Zerstörung vorgesehenen Gebäude haben. Sie haben die Telefonnummern von Verwandten der Menschen, die verdächtigt werden oder von denen bekannt ist, dass sie Aktivisten der Hamas oder des Islamischen Jihad sind.

Das palästinensische Bevölkerungsregister, einschließlich desjenigen von Gaza, ist in den Händen des israelischen Innenministeriums. Es enthält Details wie Namen, Alter, Verwandte und Adressen.

Wie in den Osloer Verträgen vorgeschrieben, übermittelt das palästinensische Innenministerium über das Ministerium für zivile Angelegenheiten regelmäßig aktuelle Informationen an die israelische Seite, insbesondere über Geburten und Neugeborene: Die Registerdaten müssen von israelischer Seite abgesegnet werden, denn ohne das können Palästinenser zu gegebener Zeit keinen Personalausweis erhalten oder – im Falle von Minderjährigen – nicht allein oder mit ihren Eltern über die von Israel kontrollierten Grenzübergänge reisen.

Es ist also klar, dass die Armee die Anzahl und die Namen der Kinder, Frauen und älteren Menschen kennt, die in jedem Wohngebäude leben, das sie aus irgendeinem Grund bombardiert.

Die zweite Erklärung von B’Tselem dafür, warum 2014 ganze Familien ausgelöscht wurden, ist, dass die Definition der Armee für ein angreifbares „militärisches Ziel“ sehr weit gefasst war und auch die Häuser von Hamas- und Islamischer Jihad-Leuten einschloss. Diese Häuser wurden als operative Infrastruktur oder Befehls- und Kontrollinfrastruktur der Organisation oder Terrorinfrastruktur beschrieben – selbst wenn es nur ein Telefon hatte oder nur ein Treffen beherbergte.

Die dritte Erklärung in der B’Tselem-Analyse von 2014 war, dass die Interpretation der Armee von „Kollateralschäden“ sehr flexibel und weit gefasst ist. Die Armee behauptete, dass sie nach dem Prinzip der „Verhältnismäßigkeit“ zwischen dem Schaden für unbeteiligte Zivilisten und dem Erreichen des legitimen militärischen Ziels handelt, mit anderen Worten, dass in jedem Fall der „Kollateralschaden“, der den Palästinensern zugefügt wird, gemessen und berücksichtigt wird.

Aber sobald die „Wichtigkeit“ eines Hamas-Mitglieds als hoch eingestuft und sein Wohnsitz als legitimes Ziel für die Bombardierung definiert wird, ist der „zulässige“ Kollateralschaden, also die Anzahl der getöteten unbeteiligten Menschen, einschließlich Kindern und Babys, sehr weit gefasst.

Bei der intensiven Bombardierung von drei Wohngebäuden in der Al Wehda Straße in Gaza, vor der Morgendämmerung am Sonntag, wurden die Familien Abu al Ouf, Al- Qolaq und Ashkontana getötet. Wenn die Zahl der Toten einer Familie so groß ist, ist es schwer, einen Überlebenden zu finden und zu ermutigen, über jedes Familienmitglied und seine letzten Tage zu berichten.

So muss man sich mit den Namen und dem Alter begnügen, wie sie in den täglichen Berichten der Menschenrechtsorganisationen aufgeführt sind, die die Informationen sammeln und sogar vermerken, wenn sie wissen, ob ein Familienmitglied irgendeiner militärischen Organisation angehörte. Bislang ist nicht bekannt, ob und wer unter den Bewohnern der Al Wehda-Gebäude als so wichtiges Ziel angesehen wurde, dass die Auslöschung ganzer Familien „erlaubt“ war.

Die Mitglieder der Familie Abu al Ouf, die getötet wurden, sind: Der Vater Ayman, ein Arzt für innere Medizin im Shifa-Krankenhaus, und seine beiden Kinder: Tawfiq, 17, und Tala, 13. Zwei weitere weibliche Verwandte wurden ebenfalls getötet – Reem, 41, und Rawan, 19. Diese fünf Leichen wurden kurz nach dem Bombenanschlag gefunden. Die Leichen von weiteren acht Mitgliedern der Familie Abu al Ouf wurden erst am Abend aus den Trümmern geborgen, es sind: Subhiya, 73, Amin, 90, Tawfiq, 80, und seine Frau Majdiya, 82, sowie ihre Verwandte Raja (verheiratet mit einem Mann aus der Familie Afranji) und ihre drei Kinder: Mira, 12, Yazen, 13, und Mir, 9.

Bei dem Luftangriff auf diese Gebäude wurden auch Abir Ashkontana, 30, und ihre drei Kinder getötet: Yahya, 5, Dana, 9, und Zin, 2. Am Abend wurden die Leichen von zwei weiteren Mädchen gefunden: Rula, 6, und Lana, 10. Der Bericht des palästinensischen Zentrums erwähnt nicht, ob es sich bei diesen beiden Kindern um die Töchter von Abir handelt.

In den beiden benachbarten Gebäuden wurden 19 Mitglieder der Familie Al-Qolaq getötet: Fuaz, 63 und seine vier Kinder; Abd al Hamid, 23, Riham, 33, Bahaa, 49 und Sameh, 28, und seine Frau Iyat, 19. Ihr Baby Qusay, sechs Monate alt, wurde ebenfalls getötet. Ein weiteres weibliches Mitglied der Großfamilie, Amal Al-Qolaq, 42, wurde ebenfalls getötet und drei ihrer Kinder wurden getötet: Taher, 23, Ahmad, 16, und Hana’a – 15. Die Brüder Mohammed Al-Qolaq, 42, und Izzat, 44, wurden ebenfalls getötet, sowie Izzats Kinder: Ziad, 8, und der dreijährige Adam. Die Frauen Doa’a Al-Qolaq, 39, und Sa’adia Al-Qolaq, 83, wurden ebenfalls getötet. Am Abend wurden die Leichen von Hala Al-Qolaq, 13, und ihrer Schwester Yara, 10, unter den Trümmern geborgen. Der Bericht des palästinensischen Zentrums erwähnt nicht, wer ihre Eltern waren und ob sie ebenfalls bei dem Bombenanschlag getötet wurden.Quelle: Analysis | Gaza Lives Erased: Israel Is Wiping Out Entire Palestinian Families on Purpose

US-Präsidentenschauspieler Joe Biden hat Israel versprochen, die Wiederherstellung des Raketenabwehrsystems „Iron Dome“ (Eisenkuppel) zu unterstützen. Er bekräftige außerdem, dass die USA weiterhin zu Israels Recht stünden, sich gegen Raketenangriffe der Hamas und anderer Terrorgruppen im Gazastreifen zu verteidigen. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .Weiter heißt es „„Ich versicherte ihm (Benjamin Netanjahu) meine volle Unterstützung für die Komplettierung des israelischen Systems ‚Eisenkuppel‘, um seine Verteidigung und Sicherheit in Zukunft zu gewährleisten“, sagte kriegstreiber Biden in einer Erklärung am Freitag. Die Biden-Administration hat die übliche imperialistische Position der zynischen Neutralität eingenommen, als wäre sie ein unbeteiligter, desinteressierter Akteur, während sie Israel als eine Art Opfer darstellt, anstatt als den brutalen zionistischen Apartheidstaat, der es ist.

ergänzend

Aktuelle Kommentare von Evelyn Hecht-Galinski

AUTOR Evelyn Hecht-Galinski @VomHochblauen

Evelyn Hecht-Galinski ist Publizistin und Autorin. Sie ist die Tochter des ehemaligen Zentralratsvorsitzenden der Juden in Deutschland, Heinz Galinski. Ihre Kommentare für die NRhZ schreibt sie regelmäßig vom „Hochblauen“, dem 1165 m hohen „Hausberg“ im Badischen, wo sie mit ihrem Ehemann Benjamin Hecht lebt. (http://sicht-vom-hochblauen.de/) 2012 kam ihr Buch „Das elfte Gebot: Israel darf alles“ heraus. Erschienen im tz-Verlag, ISBN 978-3940456-51-9 (print), Preis 17,89 Euro. Im September 2014 wurde sie von der NRhZ mit dem vierten „Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik“ ausgezeichnet.

Die aktuelle Lage veranlasst mich, vor meinem eigentlichen Kommentar auf die zionistischen Bombenangriffe auf Gaza einzugehen. Seit Beginn Montagnacht (10. Mai) wurden bisher 24 Palästinenser getötet, darunter 9 Kinder und eine Frau, nachdem zionistische Streitkräfte mehrere Luftangriffe im nördlichen Gazastreifen durchführten. Mehr als 100 Verletzte sind zu beklagen, und die Zahlen verändern sich ständig. Die Bilder aus Gaza sind so entsetzlich, dass man sie nicht veröffentlichen kann. Blutverschmierte Körper kleiner Kinder, die danach schreien, das zionistische Regime für dieses Grauen zur Rechenschaft zu ziehen.

Israels Angriff auf Gaza: Medien verdrehen die Fakten
Wie gehabt verdrehen die deutschen Medien die Fakten, wenn sie schreiben „Raketenangriffe aus Gaza – Israel wehrt sich“. Tatsache ist, dass die „Raketen“ Marke Eigenbau aus Gaza nur eine hilflose Reaktion des Schwächeren auf die Verletzung von mehr als 300 Palästinensern nach einer Razzia zionistischer Sicherheitskräfte auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee sind. Wenn Netanjahu von einer „roten Linie“ spricht, die von der Hamas überschritten wurde und die Sicherheitskräfte „ermächtigt hat „breit zurückzuschlagen“ für „einige Zeit“, dann zeigt das wieder einmal, wie gelegen ihm die „Feuerwerksraketen“ aus Gaza kommen.

In der Tat ist es eine nicht hinnehmbare Eskalation, jedoch nicht ausgehend von der Hamas, sondern von dem zionistischen Apartheidregime. US-Außenminister Blinken betont Israels Recht auf Selbstverteidigung, was nichts anderes bedeutet, als ein Freibrief für die verbrecherische „Verteidigung“ von Besatzungsverbrechen! Dergleichen Reaktion des EU-Beauftragten Borell, der nach „Deeskalation“ ruft, und auch der UN-Generalsekretär Guterres warnt vor einer weiteren Eskalation und fordert wie gehabt „beide Seiten“ zur maximalen Zurückhaltung auf. Der „Auschwitzminister“ Maas bedient willfährig wie immer das israelische Besatzer-Narrativ und verurteilt die „Angriffe auf Israel“. “ Über diese das internationale Recht und Wahrheit spottende Aussagen der westlichen „Werte“politiker“ zeigen das wirkliche Problem des Konflikts: Die illegale Besetzung, der permanente Landraub und die ethnische Säuberung Palästinas werden von diesen menschenverachtenden Politikern völlig geleugnet und verdreht! Diese einseitige Sicht auf Israel/Palästina zeigt immer wieder, dass der „Werte“westen niemals beabsichtigt, diesem jahrzehntelangen Unrecht ein Ende zu setzen! Und das wissen die Palästinenser und die mit ihnen solidarischen Menschen.

Am kommenden Mittwoch feiern Muslime mit dem Eid-Fest das Ende des Fastenmonats Ramadan, und am kommenden Samstag, dem 15. Mai, wird der palästinensischen Nakba gedacht. Dann bleibt zu hoffen, dass es nicht von der „Nakba-Katastrophe“ zur neuen „Eskalations-Katastrophe“, nach dem rassistischen „Jerusalem Tag“ durch zionistische Razzien oder Verbote kommt. Genug der Geschichtsverdrehung und Geschichtsklitterung. Das palästinensische Volk braucht unseren Schutz mehr denn je.Weiterlesen auf Sicht vom Hochblauen

ergänzend

Ursache und Wirkung
 
Die Bilder und Nachrichten aus Palästina und Gaza sind so entsetzlich, dass man dieses Massaker nur noch mit Wut und Hilflosigkeit kommentieren kann. Gäbe es nicht ausländische Medien, wäre man gnadenlos der einseitigen deutschen Pro-Israel Propaganda ausgeliefert. Hier läuft inzwischen eine beispiellose Antisemitismus-Einschüchterungs-Kampagne gegen israelkritische und Pro-palästinensische Stellungnahmen, die allein dazu dient, von dem zionistischen Massaker in Gaza abzulenken. Während sich dieses mörderische Treiben täglich verschlimmert und immer mehr zivile palästinensische Opfer in Gaza, hauptsächlich Frauen und Kinder, zu beklagen sind, gibt es hier in Deutschland nur noch das Thema Antisemitismus. Während sich in den USA jüdische US-Bürger zu tausenden versammelten, um gegen die ethnische Säuberung Palästinas zu protestieren, fühlen sich deutsche Juden „bedroht“. Schaut man hinter die Kulissen, dann sind es gerade diese Juden, die voll hinter der ethnischen Säuberungspolitik Israels stehen, während israelkritische Juden durch unsägliche Antisemitismusvorwürfe tatsächlich bedroht sind.
Folgen von Israels rassistischer Politik
Während sowohl die USA weiter gemeinsame UN-Sicherheits-Stellungnahmen blockieren, spielen sie weiterhin eine mehr als passive Rolle bei dem Versuch, ein Ende der Angriffe oder eine Waffenruhe zu erreichen. Auch die EU scheint so kraftlos wie die Floskel der „Zweistaatenlösung“ oder die Oslo-Verträge.
Demonstrationen vor Synagogen sind nur der traurige Ausdruck der zionistischen Politik, die nach Einführung des „Nationalstaatengesetz“ im „jüdischen Staat“ die Anerkennung als „jüdischer Staat“ einforderte und damit das „jüdische“ nochmals verstärkt in die Politik brachte.
Dass diese rassistische Politik auch vor Moscheen wie der Al-Aqsa keinen Respekt hat, zeigte sich am letzten Freitag des Ramadan, als jüdische „Verteidigungssoldaten“ mit Blendgranaten sich gewaltsam „Eintritt“ verschafften. „Religionsfreiheit“ soll immer nur für Juden gelten.
Was ist eine verbrannte Flagge gemessen an der Barbarei, die im Namen dieser Flagge begangen wird?
Ich finde es nicht hilfreich, vor jüdische Einrichtungen als Ziel von Protesten zu ziehen, jedoch ist festzustellen, dass die „Davidstern-Flagge“ das Symbol der blutigen Unterdrückung ist, ein Stück Propaganda-Stoff als Identifizierung mit dem „jüdischen Staat“. Was das Verbrennen dieses Propaganda-Stoffs betrifft, bin ich einer Meinung mit Moshe Zuckermann: Was ist eine verbrannte Flagge gemessen an der Barbarei, die im Namen dieser Flagge begangen wird?
Antizionismus ist kein Antisemitismus
Tatsächlich ergriff die deutsche offizielle Politik im Zusammenspiel mit der „Israel-Lobby“ die Gelegenheit, die Pro-Palästina-Demonstrationen als „anti-israelisch“ oder pauschal als „antisemitisch“ zu bezeichnen, jedoch ohne Beweise vorzulegen. Damit wird Antisemitismus und Israelkritik zu einem Begriff vereint, um so auch unerwünschte Kritik zu unterbinden. Ganz im Hasbara-Sinn, Antisemitismus und Antizionismus gleichzusetzen, was völlig abzulehnen ist.
Warum singen muslimische Verbände im Propaganda-Chor mit?
So war ich auch entsetzt über eilfertige Reaktionen von muslimischen Verbänden, die sofort in dem Propaganda-Chor der pauschalisierenden Anschuldigungen „mitsangen“, anstatt die mörderischen zionistischen Angriffe in Palästina zu verurteilen und sich solidarisch mit den Protestierenden zu zeigen. Weiterlesen auf Sicht vom Hochblauen  weiterlesen
 
ergänzend

Da schließe ich mich Nirit Sommerfeld, als deutscher Bürger mit jüdischen Wurzeln vollkommen an. Nicht in meinem Namen!

Fordert ein Ende und die Anerkennung des palästinensischen Leids: Nirit Sommerfeld. Bild: privat

Tägliche Diskriminierung der Palästinenser muss zum Thema werden, wenn die Ursachen des Nahostkonfliktes erfasst werden sollen. Eine Protestrede
Wundert Ihr Euch über das, was gerade zwischen Mittelmeer und Jordan passiert? Wirklich? Ich verstehe, Ihr hört Euch die Nachrichten an und lest die Zeitung, und daher glaubt Ihr zu wissen, dass alles doch so ruhig war in Israel und Palästina in letzter Zeit. Wie lange eigentlich? Und war es wirklich ruhig? Oder hatten nur wir in Deutschland Ruhe vor den Nachrichten aus Nahost?

Wenn Ihr meint, seit dem letzten Gazakrieg gehe es friedlich zu, täuscht Ihr Euch. Nur: Das, was für palästinensische Menschen grausamer Alltag ist, ist hier bei uns kaum eine Meldung wert. Erst wenn Raketen aus Gaza fliegen, ist der alte, ungelöste sogenannte „Nahostkonflikt“ wieder auf den Titelseiten. Was aber hören, sehen und lesen wir in unseren Medien über die tagtägliche Diskriminierung der Palästinenser?

Wenn wir den aktuellen Gewaltausbruch verstehen wollen, müssen wir den größeren Kontext begreifen. Das heißt unter keinen Umständen, Gewalt zu rechtfertigen oder Raketenbeschuss zu verteidigen, im Gegenteil; aber wenn wir Gewalteskalation in Zukunft verhindert sehen wollen, müssen wir lernen, Ursache und Wirkung zu unterscheiden.

Im Winter der Jahres 2008 auf 2009 habe ich in Tel Aviv gelebt. Über unseren Strand flogen die Jagdbomber ins knapp 60 Kilometer entfernte Gaza. Wir alle wussten, was sie dort anrichteten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits begonnen, mich auf die andere Seite der Trennmauer zu begeben.

Was ich dort im besetzten Palästina erlebt habe, hat mich zutiefst erschüttert: Ich habe Menschen kennengelernt, die seit Jahrzehnten unter Besatzung leben, ihrer Freiheit und ihrer Menschenrechte beraubt. Die in ihrer eigenen Heimat durch Checkpoints geschleust und nicht selten über Stunden aufgehalten oder gar nicht durchgelassen werden. Weiterlesen auf Telepolis

Die Leserschaft weiß natürlich, daß der Begriff „anti“ eine griechische Präposition und auch Vorsilbe mit der Bedeutung ‚gegen‘ oder ‚anstelle von‘ bedeutet. Nun wäre bereits der erste Teil des zusammengesetzten Wort „Antisemitismus“ erklärt. Gehen wir nun zum Semitismus. Der „Semitismus“ liegt in der Bedeutung eigentlich nicht anders, als es beim Wort „Germanismus“ der Fall ist. Ein Germanismus ist ein deutsches Wort, das in einer anderen Sprache als Lehnwort oder Fremdwort integriert wurde, oder eine grammatische Besonderheit des Deutschen, die in eine andere Sprache übernommen wurde. Mit dem Ausdruck Semitismus bezeichnet man sprachwissenschaftlich eine Anleihe an Konstruktions- oder Ausdrucksweisen, wie sie in semitischen Sprachen üblich ist.

Die semitischen Sprachen sind ein Zweig der afroasiatischen Sprachfamilie. Sie werden heute von ca. 260 Millionen Menschen in Vorderasien, in Nordafrika und am Horn von Afrika gesprochen. Wichtige semitische Sprachen sind Arabisch, Hebräisch, die neuaramäischen Sprachen, eine Reihe von in Äthiopien und Eritrea gesprochenen Sprachen wie Amharisch und Tigrinya sowie zahlreiche ausgestorbene Sprachen des Alten Orients wie Akkadisch. Zu den semitischen Sprachen zählt auch das in Europa beheimatete Maltesische.

Als Semiten werden Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen. Zu den Semiten gehören bzw. gehörten aber auch Völker Nordafrikas und der Mittelmeerinseln wie die Äthiopier oder die Phönizier. Semiten sind auch Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Akkader, Babylonier, Assyrer, Amoriter, Ammoniter, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Samaritaner und Syrer. Heutige semitischsprachige Völker sind z. B. Araber, Israelis und Malteser sowie die meisten nordafrikanischen Völker, wie beispielsweise die ägyptisch/arabischsprechenden Ägypter.

Der jüdische Autor und Journalist Wilhelm Marr benutzte diesen Begriff in seinem Buch „Der Sieg des Germanenthums über das Judenthum – Vom nichtconfessionellen Standpunkt aus betrachtet“. Marr grenzte sich in seinen Schriften von der traditionellen religiösen Judenfeindschaft ab und erklärte die Juden zu einer fremden Rasse von „Parasiten“, die erfolgreich die Ausbeutung Deutschlands betreibe. Diesen Paradigmenwechsel von Religion zur Rasse verdeutlichte er durch die Einführung des Begriffes „Antisemitismus“ in den zeitgenössischen politisch-gesellschaftlichen Diskurs. Es ist allerdings nicht sicher, daß die Begriffsschöpfung tatsächlich auf ihn zurückgeht, da das Adjektiv „antisemitisch“ schon 1873 belegt ist, dem wiederum die Bezeichnung „semitisch“ um 1781 voraus ging und geschaffen wurde, vom Göttinger Philologen August Ludwig von Schlözer. Sie lehnt sich an die biblische Person Sem an, die als Stammvater der Aramäer, Assyrer, Elamiter, Chaldäer und Lyder gilt. Fakt ist jedoch, daß gerade er [Marr] diesen Begriff „Antisemitismus“ so unglücklich wählte, daß er heute zum Kampf-Begriff der Juden geworden ist. Marr bezeichnet die Juden, bzw. Anhänger des jüdischen Glaubens als Rasse, und gesteht ihnen dadurch die Bezeichnung „rassisches Volk“ zu.

Wenn Sie nun alles verstanden haben, können Sie sehr gut nachvollziehen, daß der Kampfbegriff „Antisemitismus“ wirklich nur ein Kampfbegriff gegen Andersdenkende ist. Dieser nichtssagende Begriff beinhaltet noch nicht einmal einen Sinn, sondern er stigmatisiert umgehend Andersdenkende und etikettiert diese zu Menschenhassern vieler anderer Rassen um. Es ist noch nicht mal so lange her, las ich einen Kommentar von einem Syrer, der sinngemäß wie folgt war: “…ihr Deutschen seit echt blöd, ihr holt euch Araber her und nennt sie Antisemiten… ich bin Syrer und ein Semit, warum haßt ihr mich, wenn ich den Juden als Schuldigen des Syrienkrieges benenne?…“ So in etwa war die Aussage (im Kommentar).

Warum nennt der Syrer die Juden dann Juden, wenn es eigentlich Israelis sind? Ganz einfach. Heute leben in Israel verschwindend wenige echte israelische/palästinensische Juden mit den Wurzeln aus dieser Region. Palästinensische Juden und palästinensische Araber sind ein und dieselbe Rasse, nur ihr Glauben ist unterschiedlich. Die Masse der Juden im heutigen Israel sind Ostjuden, die sogenannten Aschkenasim. Die aschkenasischen Juden leb(t)en in Deutschland, Böhmen, Italien und der größere Teil in der Ukraine, Rumänien, Rußland, Ungarn, Polen und Litauen.

Der Begriff „Antisemitismus“ begann erst Mitte des letzten Jahrhunderts sich in die Köpfe der Menschen zu brennen, um als Kampfbegriff zu gelten. Statt den korrekten Begriff „Judenhaß“ zu nutzen, wählte man mit Bedacht „Antisemitismus“, um sich somit das Anrecht auf Überhöhung seiner selbst zu sichern. Die Juden haben sich so geschickt über alle anderen semitischen Völker gestellt.

Der Jude konnte erst in Europa richtig aufblühen, denn hier wurde er nicht verfolgt, sondern höchstens durch sich selbst ausgegrenzt. Eine echte Assimilation der Juden in die europäischen Völker gab es nie, höchstens eine Integration. Die damit verbundenen Unterschiede stellten sich weniger mit dem alltäglichen Leben hervor, sondern eher in der Abgeschiedenheit ihrer selbst, durch eigene Sitten, Bräuche und Rituale. Bis zur Gründung des Deutschen Reiches wurde die Juden in Deutschland weniger wahrgenommen als Juden, da sie auch weniger Rechte besaßen. Das änderte sich nach der Verkündung der deutschen Verfassung. Es gab nun keine Unterschiede mehr. Erst die deutsche Verfassung ermöglichte es den Juden den Fuß in die Tür zur Politik und vielen mehr zu bekommen. Sie wählten bereits damals schon Industriezweige, wie die Medien aus, um sie für sich zu besetzen. Damit konnte man mit „kleinsten Nadelstichen“ die Meinung im deutschen Volk beeinflussen und stets eine bestimmte Spannung im Volk erzeugen.

Bereits während und im Besonderen nach dem ersten Weltkrieg taten sich die Juden hervor, Werte der Deutschen durch intelligente Spekulationen an sich zu reißen. Sie kauften Unternehmen, kleine und große Firmen, nutzten den Niedergang der deutschen Industrie vollends für sich aus. Aber auch Immobilien, Ackerland, Bauernhöfe kauften die Juden durch massive Spekulationen und durch die Not der Deutschen in unzähligen Mengen auf. Der Haß auf die Juden stieg im damaligen Deutschland von Tag zu Tag.

Heute ist es nicht viel anders. Da wo Reichtum, Korruption und Lobbyismus herrscht, ist ein Jude meist nicht weit. Viele Medien sind in der Hand der Juden, die öffentliche Meinung wird über den Schuldkult manipuliert. Nach wie vor werden die Kampfbegriffe: „Antisemitismus“, „Nazi“ und „Rechtsradikale“ und „Rechtsextreme“ benutzt. Obwohl alle Begriffe etwas Unlogisches an sich haben, werden sie dem deutschen Volk eingehämmert. Wenn Worte keinen Sinn verbergen, kann man auch nicht darüber reden, sondern nur denken: „Hoppla, hier wurden wohl Grenzen überschritten?!“ Und so werden Worte entweder mit neuen Sinn besetzt oder neue Worte ohne direkten Sinn kreiert um eine möglichst große Wirkung im Volk zu erzielen. Das geschieht in den Denkfabriken, die meistens von Juden gegründet, gelenkt und geleitet werden.

Liebe Leserschaft, bilden Sie sich aber nicht ein, daß der „Kampf gegen Rechts“ nur von den Juden dominiert wird, nein, der „Kampf gegen Links“ ist genauso von den Juden besetzt. Während man in den Mainstreammedien die Holocaust-, Antisemitismus-, Nazi-, und Reichsbürgerkeule schwingt, schreibselt man in der Alternativen Presse nicht anders! Der Grundtenor zur Vereinnahmung des deutschen Volkes ist bei beiden „gegensätzlichen“ Pressestilen der gleiche! Nur verschiedene Blickwinkel werden aufgezeigt. Ist es nicht so, daß die „alternative Presse“ über Ereignisse berichtet, wie sie in der Mainstreampresse auch beschrieben werden; beide wollen sich der „Wahrheit“ verpflichtet fühlen, aber beide Medien berichten unterschiedlich. Wahrheit ist aber nicht interpretierbar, sie bleibt als Fakt stehen. Nur die Sichtweisen sind eine gänzlich andere! Und die begleitenden Kampfbegriffe benutzen beide. Damit erklärt sich doch, daß es die eine Seite genauso wenig interessiert, wie die andere! Die Hauptsache „Stimmung machen“ ist auch bei beiden Seiten vollends erfüllt.

Da gibt es viele Beispiele, die von der einen Seite aufgebauscht und von der andere Seite am Rande vermerkt wurde. Wir wissen, daß die Verwaltungen und Organisationen in der BRD, welche die Staatshoheit inne haben, Statistiken fälschen oder zumindest für sich zum positiven verdrehen, oder besser ausgedrückt: aufarbeiten. Gerade das Flüchtlingsthema ist beispielführend in dieser Angelegenheit. In vielen Amtsblättern, regionalen Zeitungen, oder auch Internetportalen der Städte und Gemeinden werden die Zahlen der Kosten für die Flüchtlinge haargenau aufgelistet. Aber auch, was noch nicht mit eingerechnet ist. Damit hat man an und für sich bereits eine grobe Übersicht. Man kann sich meistens selbst ausrechnen, was ein Flüchtling den Steuerzahler täglich, monatlich oder jährlich kostet. Mit dieser Veröffentlichung hat jede Gemeinde, Stadt und Land die Menschen darüber  informiert und das ist auch deren Pflicht. Man kann also nicht sagen, niemand hätte es gewußt. In den „alternativen Medien“ hingegen tut man so, als wenn es eine Sensation wäre, daß Zahlen darüber bei ihnen erscheinen, und im Anschluß wird darüber geschimpft, wieviel Geld die Asylanten bekommen. Es werden originale Bescheide herumgereicht und man hofft so, eine äußerst große Spannung im deutschen Volk zu erzielen. Zum einem gegen die Asylanten und zum anderen gegen die zur Zeit noch Regierenden.

Um nochmals für jeden verständlich zu machen, was ein Asylant in der BRD an Asylgeld erhält: Der Durchschnitt liegt bei ca. 360 pro Person während der Antragsprüfung. Das heißt mit anderen Worten, der Antrag wird in der Regel innerhalb 14 bis 16 Monate geprüft – Ausnahmen bestätigen die Regel. Folglich würde eine Familie mit 9 Kindern und zwei Eltern 3960 Euro plus Unterbringung, plus Service, plus soziale Betreuung erhalten. Erst nach der Überprüfung und einer eventuellen Aufenthaltsgenehmigung erhalten sie den Hartz IV Regelsatz plus Kindergeld und obendrein noch eine großzügig gesponserter Wohnung. Da können schnell 6000 Euro im Monat für so eine Familie zusammen kommen. Auch danach werden sie von Sozialarbeitern betreut und gewöhnlicher Weise verursachen solche Familien auch Kosten der Gerichte, weil sie sich durch den Rat der Sozialbetreuer jede Unterstützung – auch wenn diese ungerechtfertigt sind – einklagen. Alles ist bekannt! Warum handelt man nicht?

Das ist die beabsichtigte Politik der Spaltung. Während ein Deutscher quasi die „Hosen runterlassen“ und bestätigen muß, daß er eben keine Werte mehr hat, wird dem Asylanten durch politische Entscheidung gegen das deutsche Volk, alles hinterher geworfen. Die sogenannten „alternativen Medien-Betreiber“ wissen das ebenso, wie jeder andere Journalist. Sie nutzen die Situation aus, und bringen zusätzlich noch ihre Meinung über den „Antisemitismus“ mit an den Mann. Daran sollte man erkennen, daß die sogenannten „alternativen Medien“ genau das Regierungsprogramm der Frau Merkel: „Israel ist für uns Staatsraison“ voll unterstützen.

Fazit: Der größte Teil der sogenannten „alternativen Medien“ arbeitet im Sinne der Juden, oder gar sie selbst sind deren Betreiber. Für die „alternativen Medien“ ist der sogenannte „Antisemitismus“ ein Hauptthema und vor allem ein Kampfbegriff. Sie hetzen unentwegt gegen die Asylanten. Wir sollten alle wissen, daß diese „alternativen Medien“ in vielerlei Hinsicht recht haben, aber sie diese Situation ausnutzen, um so wiederum das „Teile und Herrsche“-Prinzip umsetzen. Es ist bekannt, daß Millionen von Asylanten nach der BRD wegen Merkels Einladung geströmt sind. Es ist bekannt, daß die Asylanten männlich, allein, und muslimisch sind. Es ist bekannt, daß unter den Asylanten auch Kämpfer aus den Reihen von IS, Taliban, Al Nusra, usw. sind. Es ist bekannt, daß die Asylanten meist durch falsche Versprechen hierher gelockt wurden. Es ist auch bekannt, daß die Asylanten die Juden hassen! Fakt ist, alle Asylanten wurden durch NGO´s denen Juden vorsitzen, hier her gelockt und geschleust. Diese NGO´s werden durch die UNO und EU nahezu hofiert und vermutlich auch finanziert. Viele Asylanten haben ihre letzten Werte aufgebracht, um durch diese verbrecherischen NGO´s nach Europa gebracht zu werden und hier letztendendes ihr privates und kulturelles Fiasko erleben. An jeder Straftat durch Asylanten ist die Politik der Merkel-Regierung schuld. Niemand muß sich wundern, daß der Asylant „messert“; Blut ist bei ihnen üblich!

Daher merke! Sobald sich jemand über den sogenannten „Antisemitismus“ äußert, oder die lügenhafte, offizielle Geschichte immer wieder zum Anlaß nimmt, auf Judenhaß hinzuweisen, der kann und wird keine guten Ziele verfolgen. Alternative Medien sind nur dann gut, wenn sie sich zur Geschichte Deutschlands und Europas bekennen und Roß und Reiter der Schuldigen benennen. Es bedeutet nicht, daß die alternativen Medien Judenhaß verbreiten sollen – im Gegenteil. Es sind grundsätzlich beide Seiten zu hören!!! „Antisemitismus“ ist ein Begriff ohne Sinn! Er dient dazu, ein einziges semitisches Volk zu überhöhen! Wer als alternativer Medienbetreiber lernfähig ist und tatsächlich das deutsche Volk unterstützen will, muß von diesen Phrasen, wie „Antisemitismus“, der „Nazi- oder Reichsbürgerkeule“ wegkommen!

Für die Zukunft brauchen wir Einigkeit! Es wird eine schwere Zeit kommen, in der die Einigkeit überlebenswichtig sein wird! Alles fängt mit der Manipulation der Worte an und endet in einer Ziellosigkeit! Denken Sie in Ruhe darüber nach!

ergänzend

Babylonische Schöpfungsgeschichten und der Gilgamesch Epos

Das ist die Überlieferung Sumers und Babylons, die Urgeschichte der Welt, gleichzeitig die Zukunftsgeschichte der Welt. Denn Anfang und Ende sind gleich. Echsengötter, Nachfahren der Dinosaurier, schufen die Menschen, bauten das Sonnensystem um und zerstörten die Urerde in der großen … Weiterlesen →

Jetzt wird es Biblisch

>Aus aktuellem Anlass: Der Beitrag wird etwas größer, und ist noch nicht fertig. Ich weiss, es interessiert Euch nur sekundär. Aber, Ihr solltet euch mit dem Thema etwas primärer beschäftigen. Schon Konfuzius sagte: ,,Wer seinen Kopf in den Sand steckt, … Weiterlesen →

Die Mutter aller Lügen (der Jakobs Betrug bzw. die Esau Lüge)

Nun hat sich das Judentum mit dem Alten Testament selbst zum allein berechtigten Herrscher über die Völker der Erde erhoben auf Grund der Verheißung: … so wird dich der HErr, dein GOtt, das höchste machen über alle Völker auf Erden. … Weiterlesen →

<Religionsanalysen und ein paar Heilige Schriften der Religionsvernatiker

Die Religion hat so viele Menschen böse gemacht, tut es noch und wird es immer tun. Wir sind Christen, aber wir sind es nicht; wir können es auch nicht sein, Christentum und Stammesbewußtsein vertragen sich ebenso wenig, wie Sozialismus und … Weiterlesen

Freiheit und Frieden für die Völker dieser Erde

Satans Herrschaft über diese Welt, diese „gegenwärtige, böse Welt“ (Galater 1,4; 1. Johannes 5,19), wird für die nächsten eintausend Jahre beendet sein. Der Kampf um die Kontrolle über die Erde ist vorbei. Nach Gottes Zeitplan wird es Zeit für den … Weiterlesen →

Alles läuft nach Plan

Der Yinon-Plan

Grundsatzrede vor dem Parlamentarischen Rat vom 08.09.1948 Carlo Schmid


Der Parlamentarische Rat war das von den Alliierten nach dem Krieg eingesetzte deutsche Gremium, welches das Grundgesetz unter Einwirkung der Besatzungsmächte und im Rahmen der Besatzung aufsetzen sollte. Der Staatsrechtler Carlo Schmid war einer der Väter des Grundgesetzes und der BRD.

In dieser Rede erläutert Schmid die Umstände und den Rahmen, in dem das Grundgesetz verfasst wurde und wirkt, sowie dessen Funktion als Mittel der Besatzung nach Haager Landkriegsordnung (Völkerrecht) Art. 42 und 43.

Es lohnt sich die gesamte Rede zu hören. Zum Nachschlagen sind im Folgenden wichtige Stellen und deren Inhalte markiert.

Der erste Teil der Rede beschäftigt sich mit einigen Hintergründen.

ab 00:13:31 Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht (nicht des Deutschen Reiches)

Das Deutsche Reich ist nicht untergegangen.

Eine Debellatio fand nicht statt. Erläuterung zum Begriff:

Eine Debellatio ist die Bezeichnung für das durch vollständige Zerstörung und militärische Niederringung eines feindlichen Staates herbeigeführte Ende eines Krieges, verbunden mit optionaler Annexion. Der Krieg wurde jedoch durch Kapitulation der Wehrmacht beendet, nicht durch die vollständige Zerstörung Deutschlands. Eine Annexion entspricht dem Beseitigen der Regierung und der Verfassung des besiegten Staates, was tatsächlich mit der Inhaftierung der Regierung Dönitz geschehen ist.

Kein deutsches Gebiet soll abgetrennt werden (hiergegen hat man verstoßen mit der Abtrennung Österreichs und die Abtretung der Ostgebiete an Russland und Polen durch den Zwei-Plus-Vier-Vertrag 1990).

Treuhänderschaft Deutschlands

ab 00:28:48 Völkerrechtsbruch durch die Alliierten in Deutschland

Alliierten blockieren deutsche Souveränität

Alliierten schufen die Bundesländer (Grenzen)

ab 00:39:58 Nur eine deutsche Nationalversammlung kann eine Verfassung aufsetzen.

Wenn nötig ist Gewalt erforderlich, wenn die Besatzungsmächte dem entgegenstehen.

ab 00:42:51 Auferlegung bestimmter Inhalte im Grundgesetz durch Besatzungsmächte.

Grundgesetz muss durch Besatzungsmächte genehmigt werden (eine Verfassung muss durch das Volk bestätigt werden).

ab 00:46:18 Die deutsche Verfassung ist das Besatzungsstatut, in dem das Grundgesetz wirkt.

Nur das deutsche Volk kann dies beenden, nicht die Regierung.

ab 00:48:24 Zweck des Grundgesetzes.

ab 00:50:16 Eine deutsche Verfassung darf nicht durch Abänderung des Grundgesetzes entstehen (dies ist aber faktisch geschehen, als man das Grundgesetz zur Verfassung erklärte).

Artikel 146 setzt das Grundgesetz außer Kraft.

ab 00:57:02 Weimarer Verfassung ab 01:09:07 Schwarz-Rot-Gold ab 01:23:46 Gesetze dürfen Grundrechte nicht beschneiden. Strafgesetzbuch § 130 (3) verstößt gegen Grundrechte Art. 1 (2) und Art. 5 (1). Hier wird hinterhältig der allgemein gültige Schutz von ethnischen Minderheiten mit Einschränkung der Meinungsfreiheit und Bestrafung verbunden. Kein anderes Land hat dieses Zusatz. Gegen Art. 5 (1) wird in Deutschland generell verstoßen Art. 10 wurde von der Besatzungsmacht außer Kraft gesetzt Gegen Art. 18 verstieß die „Bundesregierung“ im Zuge des ESM ab 01:33:59 Abgabe von Nationalstaatlichkeit (Grundlage für die EU) ab 01:38:50 Kriegsvorbereitung und Waffenverkauf unter Strafe ab 01:39:45 Gebietsabtretung nur durch Volksentscheid ab 01:42:18 Aufgezwungenen Föderalismus zur Spaltung Deutschlands

Die Kanzlerakte und Die Lebenslüge der Bundesrepublik

Bei der Kanzlerakte soll es sich um ein Dokument handeln, das alle BRD-Kanzler von Adenauer über Schröder bis Merkel unterschreiben müssen. Die Kanzlerakte ist das geheime Zusatzabkommen vom 8. Mai 1949 zum späteren Grundgesetz vom 29. Mai 1949. Diese Kanzlerakte … Weiterlesen

Grundgesetz

 Ein Grundgesetz ist laut geltendem Völkerrecht (Haager Landkriegsordnung, Art. 43 [RGBl. 1910]) ein „Provisorium zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in einem militärisch besetzten Gebiet für eine bestimmte Zeit“. Diese provisorische Natur kommt im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland im … Weiterlesen

DEUTSCHES VOLK, WACH AUF! ERKENNE DEN BETRUG!

DEUTSCHES VOLK, WACH AUF! Veröffentlicht am 7. Dezember 2011  Ein Grundgesetz ist laut geltendem Völkerrecht (Haager Landkriegsordnung, Art. 43 [RGBl. 1910]) ein „Provisorium zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in einem militärisch besetzten Gebiet für eine bestimmte Zeit“. Diese provisorische Natur kommt … Weiterlesen

Die Haager Landkriegsordnung und die Gültigkeit bis heute

“Das Privateigentum darf nicht eingezogen werden”.
“Plünderung ist ausdrücklich untersagt”.

Abkommen, betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkrieges
vom 18. Oktober 1907 (RGBl. 1910 S. 107)

Haager Landkriegsordnung

Seine Majestät der Deutsche Kaiser, König von Preußen, (es folgen die Namen der weiteren Staatsoberhäupter) in der Erwägung, daß bei allem Bemühen, Mittel zu suchen, um den Frieden zu sichern und bewaffnete Streitigkeiten zwischen den Völkern zu verhüten, es doch von Wichtigkeit ist, auch den Fall ins Auge zu fassen, wo ein Ruf zu den Waffen durch Ereignisse herbeigeführt wird, die ihre Fürsorge nicht hat abwenden können, von dem Wunsche beseelt, selbst in diesem äußersten Falle den Interessen der Menschlichkeit und den sich immer steigernden Forderungen der Zivilisation zu dienen, in der Meinung, daß es zu diesem Zwecke von Bedeutung ist, die allgemeinen Gesetze und Gebräuche des Krieges einer Durchsicht zu unterziehen, sei es, um sie näher zu bestimmen, sei es, um ihnen gewisse Grenzen zu ziehen, damit sie soviel wie möglich von ihrer Schärfe verlieren, haben eine Vervollständigung und in gewissen Punkten eine bestimmtere Fassung des Werkes der Ersten Friedenskonferenz für nötig befunden, die im Anschluß an die Brüsseler Konferenz von 1874, ausgehend von den durch eine weise und hochherzige Fürsorge eingegebenen Gedanken, Bestimmungen zur Feststellung und Regelung der Gebräuche des Landkriegs angenommen hat.

Nach der Auffassung der hohen vertragschließenden Teile sollen diese Bestimmungen, deren Abfassung durch den Wunsch angeregt wurde, die Leiden des Krieges zu mildern, soweit es die militärischen Interessen gestatten, den Kriegführenden als allgemeine Richtschnur für ihr Verhalten in den Beziehungen untereinander und mit der Bevölkerung dienen. Es war indessen nicht möglich, sich schon jetzt über Bestimmungen zu einigen, die sich auf alle in der Praxis vorkommenden Fälle erstrecken. Andererseits konnte es nicht in der Absicht der hohen vertragschließenden Teile liegen, daß die nicht vorgesehenen Fälle in Ermangelung einer schriftlichen Abrede der willkürlichen Beurteilung der militärischen Befehlshaber überlassen bleiben. Solange, bis ein vollständigeres Kriegsgesetzbuch festgestellt werden kann, halten es die hohen vertragschließenden Teile für zweckmäßig, festzusetzen, daß in den Fällen, die in den Bestimmungen der von ihnen angenommenen Ordnung nicht einbegriffen sind, die Bevölkerung und die Kriegführenden unter dem Schutze und der Herrschaft der Grundsätze des Völkerrechts bleiben, wie sie sich ergeben aus den unter gesitteten Völkern feststehenden Gebräuchen, aus den Gesetzen der Menschlichkeit und aus den Forderungen des öffentlichen Gewissens. Sie erklären, daß namentlich die Artikel 1 und 2 der angenommenen Ordnung in diesem Sinne zu verstehen sind. Die hohen vertragschließenden Teile, die hierüber ein neues Abkommen abzuschließen wünschen, haben zu Ihren Bevollmächtigten ernannt:
(Es folgen die Namen der einzelnen Bevollmächtigten)welche, nachdem sie ihre Vollmachten hinterlegt und diese in guter und gehöriger Form befunden haben, über folgende Bestimmungen übereingekommen sind:

Art. 1 [Beachtung der Haager Landkriegsordnung].
Die Vertragsmächte werden ihren Landheeren Verhaltungsmaßregeln geben, welche der dem vorliegenden Abkommen beigefügten Ordnung der Gesetze und Gebräuche des Landkriegs entsprechen.

Art. 2 [Anwendung nur unter Vertragsparteien].
Die Bestimmungen der im Artikel 1 angeführten Ordnung sowie des vorliegenden Abkommens finden nur zwischen den Vertragsmächten Anwendung und nur dann, wenn die Kriegführenden sämtlich Vertragsparteien sind.

Art. 3 [Verantwortlichkeit der Kriegspartei].
Die Kriegspartei, welche die Bestimmungen der bezeichneten Ordnung verletzen sollte, ist gegebenen Falles zum Schadensersatze verpflichtet. Sie ist für alle Handlungen verantwortlich, die von den zu ihrer bewaffneten Macht gehörenden Personen begangen werden.

Art. 4 [Ersetzung des früheren Abkommens].
Dieses Abkommen tritt nach seiner Ratifikation für die Beziehungen zwischen den Vertragsmächten an die Stelle des Abkommens vom 29. Juli 1899, betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs. Das Abkommen von 1899 bleibt in Kraft für die Beziehungen zwischen den Mächten, die es unterzeichnet haben, die aber das vorliegende Abkommen nicht gleichermaßen ratifizieren sollten.

Art. 5 [Ratifikation; Hinterlegung der Urkunden].
Dieses Abkommen soll möglichst bald ratifiziert werden. Die Ratifikationsurkunden sollen im Haag hinterlegt werden. Die erste Hinterlegung von Ratifikationsurkunden wird durch ein Protokoll festgestellt, das von den Vertretern der daran teilnehmenden Mächte und von dem Niederländischen Minister der auswärtigen Angelegenheiten unterzeichnet wird. Die späteren Hinterlegungen von Ratifikationsurkunden erfolgen mittels einer schriftlichen, an die Regierung der Niederlande gerichteten Anzeige, der die Ratifikationsurkunde beizufügen ist. Beglaubigte Abschrift des Protokolls über die erste Hinterlegung von Ratifikationsurkunden, der im vorstehenden Absatz erwähnten Anzeigen sowie der Ratifikationsurkunden wird durch die Regierung der Niederlande den zur Zweiten Friedenskonferenz eingeladenen Mächten sowie den anderen Mächten, die dem Abkommen beigetreten sind, auf diplomatischem Wege mitgeteilt werden. In den Fällen des vorstehenden Absatzes wird die bezeichnete Regierung ihnen zugleich bekanntgeben, an welchem Tage sie die Anzeige erhalten hat.

Art. 6 [Beitritt anderer Mächte].
Die Mächte, die nicht unterzeichnet haben, können diesem Abkommen später beitreten. Die Macht, die beizutreten wünscht, hat ihre Absicht der Regierung der Niederlande schriftlich anzuzeigen und ihr dabei die Beitrittsurkunde zu übersenden, die im Archive der bezeichneten Regierung hinterlegt werden wird. Diese Regierung wird unverzüglich allen anderen Mächten beglaubigte Abschrift der Anzeige wie der Beitrittsurkunde übersenden und zugleich angeben, an welchem Tage sie die Anzeige erhalten hat.

Art. 7 [Inkrafttreten].
Dieses Abkommen wird wirksam für die Mächte, die an der ersten Hinterlegung von Ratifikationsurkunden teilgenommen haben, sechzig Tage nach dem Tage, an dem das Protokoll über diese Hinterlegung aufgenommen ist, und für die später ratifizierenden oder beitretenden Mächte sechzig Tage, nachdem die Regierung der Niederlande die Anzeige von ihrer Ratifikation oder von ihrem Beitritt erhalten hat.

Art. 8 [Kündigung].
Sollte eine der Vertragsmächte dieses Abkommen kündigen wollen, so soll die Kündigung schriftlich der Regierung der Niederlande erklärt werden, die unverzüglich beglaubigte Abschrift der Erklärung allen anderen Mächten mitteilt und ihnen zugleich bekannt gibt, an welchem Tage sie die Erklärung erhalten hat. Die Kündigung soll nur in Ansehung der Macht wirksam sein, die sie erklärt hat, und erst ein Jahr, nachdem die Erklärung bei der Regierung der Niederlande eingegangen ist.

Art. 9 [Register über Vertragsmächte].
Ein im Niederländischen Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten geführtes Register soll den Tag der gemäß Artikel 5 Abs. 3, 4 erfolgten Hinterlegung von Ratifikationsurkunden angeben sowie den Tag, an dem die Anzeigen von dem Beitritt (Artikel 6 Abs. 2) oder von der Kündigung (Artikel 8 Abs. 1) eingegangen sind. Jede Vertragsmacht hat das Recht, von diesem Register Kenntnis zu nehmen und beglaubigte Auszüge daraus zu verlangen. Zu Urkund dessen haben die Bevollmächtigten dieses Abkommen mit ihren Unterschriften versehen.
Geschehen im Haag am achtzehnten Oktober neunzehnhundertsieben in einer einzigen Ausfertigung. die im Archive der Regierung der Niederlande hinterlegt bleiben soll und wovon beglaubigte Abschriften den zu der Zweiten Friedenskonferenz eingeladenen Mächten auf diplomatischem Wege übergeben werden sollen. (Es folgen die Unterschriften der Bevollmächtigten)

1. Für das Deutsche Reich in Kraft getreten am 26.01.1910 (Bek. v. 25.01.1910, RGBl. II S. 375). Stand der Vertragsparteien und ihrer Vorbehalte: Siehe Fundstellennachweis B zum BGBl., abgeschlossen am 31.12. jedes Jahres.
2. Intern. Quelle: Martens, NRG (3e série), Bd. 3. S. 461.
Für das Dt. Reich in Kraft getr. am 26.01.1910 (Bek. v. 25.01.1910, RGBl. II S. 375).

Anlage zum Abkommen Ordnung der Gesetze und Gebräuche des Landkriegs (Haager Landkriegsordnung)

Inhaltsübersicht

Erster Abschnitt. Kriegführende Art. 1 – 21

  • Erstes Kapitel. Begriff des Kriegführenden Art. 3
  • Zweites Kapitel. Kriegsgefangene Art 4 – 20
  • Drittes Kapitel. Kranke und Verwundete Art. 21

Zweiter Abschnitt. Feindseligkeiten Art. 22 – 41

  • Erstes Kapitel. Mittel zur Schädigung des Feindes, Belagerungen und Beschießungen Art. 2 – 28
  • Zweites Kapitel. Spion Art. 29-31
  • Drittes Kapitel. Parlamentäre Art. 32 – 34
  • Viertes Kapitel. Kapitulationen Art. 35
  • Fünftes Kapitel. Waffenstillstand Art. 36 – 41

Dritter Abschnitt Militärische Gewalt auf besetztem feindlichem Gebiete Art. 42-56

Erster Abschnitt. Kriegführende

Erstes Kapitel. Begriff des Kriegführenden

Art. 1 [Begriff des „Heeres“]
Die Gesetze, die Rechte und die Pflichten des Krieges gelten nicht nur für das Heer, sondern auch für die Milizen und Freiwilligen-Korps, wenn sie folgende Bedingungen in sich vereinigen:
1. daß jemand an ihrer Spitze steht, der für seine Untergebenen verantwortlich ist,
2. daß sie ein bestimmtes aus der Ferne erkennbares Abzeichen tragen,
3. daß sie die Waffen offen führen und
4. daß sie bei ihren Unternehmungen die Gesetze und Gebräuche des Krieges beobachten.
In den Ländern, in denen Milizen oder Freiwilligen-Korps das Heer oder einen Bestandteil des Heeres bilden, sind diese unter der Bezeichnung „Heer“ einbegriffen.

Art. 2 [Kämpfende Bevölkerung]
Die Bevölkerung eines nicht besetzten Gebiets, die beim Herannahen des Feindes aus eigenem Antriebe zu den Waffen greift, um die eindringenden Truppen zu bekämpfen, ohne Zeit gehabt zu haben, sich nach Artikel 1 zu organisieren, wird als kriegführend betrachtet, wenn sie die Waffen offen führt und die Gesetze und Gebräuche des Krieges beobachtet.

Art. 3 [Kombattanten und Nichtkombattanten]
Die bewaffnete Macht der Kriegsparteien kann sich zusammensetzen aus Kombattanten und Nichtkombattanten. Im Falle der Gefangennahme durch den Feind haben die einen wie die anderen Anspruch auf Behandlung als Kriegsgefangene.

Zweites Kapitel. Kriegsgefangene

Art. 4 [Gewalthaber]
Die Kriegsgefangenen unterstehen der Gewalt der feindlichen Regierung, aber nicht der Gewalt der Personen oder der Abteilungen, die sie gefangen genommen haben. Sie sollen mit Menschlichkeit behandelt werden. Alles, was ihnen persönlich gehört, verbleibt ihr Eigentum mit Ausnahme von Waffen, Pferden und Schriftstücken militärischen Inhalts.

Art. 5 [Unterbringung]
Die Kriegsgefangenen können in Städten, Festungen, Lagern oder an anderen Orten untergebracht werden mit der Verpflichtung, sich nicht über eine bestimmte Grenze hinaus zu entfernen; dagegen ist ihre Einschließung nur statthaft als unerläßliche Sicherungsmaßregel und nur während der Dauer der diese Maßregel notwendig machenden Umstände.

Art. 6 [Arbeitspflicht]
Der Staat ist befugt, die Kriegsgefangenen mit Ausnahme der Offiziere nach ihrem Dienstgrad und nach ihren Fähigkeiten als Arbeiter zu verwenden. Diese Arbeiten dürfen nicht übermäßig sein und in keiner Beziehung zu den Kriegsunternehmungen stehen. Den Kriegsgefangenen kann gestattet werden, Arbeiten für öffentliche Verwaltungen oder für Privatpersonen oder für ihre eigene Rechnung auszuführen. Arbeiten für den Staat werden nach den Sätzen bezahlt, die für Militärpersonen des eigenen Heeres bei Ausführung der gleichen Arbeiten gelten, oder, falls solche Sätze nicht bestehen, nach einem Sätze, wie er den geleisteten Arbeiten entspricht. Werden die Arbeiten für Rechnung anderer öffentlicher Verwaltungen oder für Privatpersonen ausgeführt, so werden die Bedingungen im Einverständnisse mit der Militärbehörde festgestellt. Der Verdienst der Kriegsgefangenen soll zur Besserung ihrer Lage verwendet und der Überschuß nach Abzug der Unterhaltungskosten ihnen bei der Freilassung ausgezahlt werden.

Art. 7 [Unterhaltspflicht]
Die Regierung, in deren Gewalt sich die Kriegsgefangenen befinden, hat für ihren Unterhalt zu sorgen. In Ermangelung einer besonderen Verständigung zwischen den Kriegführenden sind die Kriegsgefangenen in Beziehung auf Nahrung, Unterkunft und Kleidung auf demselben Fuße zu behandeln wie die Truppen der Regierung, die sie gefangen genommen hat.

Art. 8 [Geltendes Recht; Entweichen aus Gefangenschaft]
Die Kriegsgefangenen unterstehen den Gesetzen, Vorschriften und Befehlen, die in dem Heere des Staates gelten, in dessen Gewalt sie sich befinden. Jede Unbotmäßigkeit kann mit der erforderlichen Strenge geahndet werden. Entwichene Kriegsgefangene, die wieder ergriffen werden, bevor es ihnen gelungen ist ihr Heer zu erreichen, oder bevor sie das Gebiet verlassen haben, das von den Truppen, welche sie gelangen genommen hatte, besetzt ist, unterliegen disziplinarischer Bestrafung. Kriegsgefangene, die nach gelungener Flucht von neuem gefangen genommen werden, können für die frühere Flucht nicht bestraft werden.

Art. 9 [Namens- und Dienstgradangabe]
Jeder Kriegsgefangene ist verpflichtet, auf Befragen seinen wahren Namen und Dienstgrad anzugeben, handelt er gegen diese Vorschrift, so können ihm die Vergünstigungen, die den Kriegsgefangenen seiner Klasse zustehen, entzogen werden.

Art. 10 [Freilassung gegen Ehrenwort]
Kriegsgefangene können gegen Ehrenwort freigelassen werden, wenn die Gesetze ihres Landes sie dazu ermächtigen; sie sind alsdann bei ihrer persönlichen Ehre verbunden, die übernommenen Verpflichtungen sowohl ihrer eigenen Regierung als auch dem Staate gegenüber, der sie zu Kriegsgefangenen gemacht hat, gewissenhaft zu erfüllen. Ihre Regierung ist in solchem Falle verpflichtet, keinerlei Dienste zu verlangen oder anzunehmen, die dem gegebenen Ehrenworte widersprechen.

Art. 11.
Ein Kriegsgefangener kann nicht gezwungen werden, seine Freilassung gegen Ehrenwort anzunehmen; ebensowenig ist die feindliche Regierung verpflichtet, dem Antrag eines Kriegsgefangenen auf Entlassung gegen Ehrenwort zu entsprechen.

Art. 12.
Jeder gegen Ehrenwort entlassene Kriegsgefangene, der gegen den Staat, dem gegenüber er die Ehrenverpflichtung eingegangen ist, oder gegen dessen Verbündete die Waffen trägt und wieder ergriffen wird, verliert das Recht der Behandlung als Kriegsgefangener und kann vor Gericht gestellt werden.

Art. 13 [Heeresgefolge].
Personen, die einem Heere folgen, ohne ihm unmittelbar anzugehören, wie Kriegskorrespondenten, Zeitungsberichterstatter, Marketender und Lieferanten, haben, wenn sie in die Hand des Feindes geraten und diesem ihre Festhaltung zweckmäßig erscheint, das Recht auf Behandlung als Kriegsgefangene, vorausgesetzt, daß sie sich im Besitz eines Ausweises der Militärbehörde des Heeres befinden, das sie begleiteten.

Art. 14 [Auskunftsstelle über die Kriegsgefangenen].
Beim Ausbruche der Feindseligkeiten wird in jedem der kriegführenden Staaten und eintretenden Falles in den neutralen Staaten, die Angehörige eines der Kriegführenden in ihr Gebiet aufgenommen haben, eine Auskunftsstelle über die Kriegsgefangenen errichtet. Diese ist berufen, alle die Kriegsgefangenen betreffenden Anfragen zu beantworten, und erhält von den zuständigen Dienststellen alle Angaben über die Unterbringung und deren Wechsel, über Freilassungen gegen Ehrenwort, über Austausch, über Entweichungen, über Aufnahme in die Hospitäler und über Sterbefälle sowie sonstige Auskünfte, die nötig sind, um über jeden Kriegsgefangenen ein Personalblatt anzulegen und auf dem laufenden zu erhalten. Die Auskunftsstelle verzeichnet auf diesem Personalblatte die Matrikelnummer, den Vor- und Zunamen, das Alter, den Heimatort, den Dienstgrad, den Truppenteil, die Verwundungen, den Tag und Ort der Gefangennahme, der Unterbringung, der Verwundungen und des Todes sowie alle besonderen Bemerkungen. Das Personalblatt wird nach dem Friedensschlusse der Regierung des anderen Kriegführenden übermittelt. Die Auskunftsstelle sammelt ferner alle zum persönlichen Gebrauche dienenden Gegenstände, Wertsachen, Briefe usw., die auf den Schlachtfeldern gefunden oder von den gegen Ehrenwort entlassenen, ausgetauschten, entwichenen oder in Hospitälern oder Feldlazaretten gestorbenen Kriegsgefangenen hinterlassen werden, und stellt sie den Berechtigten zu.

Art. 15 (Hilfsgesellschaften für Kriegsgefangene].
Die Hilfsgesellschaften für Kriegsgefangene, die ordnungsmäßig nach den Gesetzen ihres Landes gebildet worden sind und den Zweck verfolgen, die Vermittler der mildtätigen Nächstenhilfe zu sein, erhalten von den Kriegführenden für sich und ihre ordnungsmäßig beglaubigten Agenten jede Erleichterung innerhalb der durch die militärischen Erfordernisse und die Verwaltungsvorschriften gezogenen Grenzen, um ihre menschenfreundlichen Bestrebungen wirksam ausführen zu können. Den Delegierten dieser Gesellschaften kann auf Grund einer ihnen persönlich von der Militärbehörde erteilten Erlaubnis und gegen die schriftliche Verpflichtung, sich allen von dieser etwa erlassenen Ordnungs- und Polizeivorschriften zu fügen, gestattet werden, Beihilfen an den Unterbringungsstellen sowie an den Rastorten der in die Heimat zurückkehrenden Gefangenen zu verteilen.

Art. 16 [Portofreiheit von Postsendungen].
Die Auskunftstellen genießen Portofreiheit. Briefe, Postanweisungen, Geldsendungen und Postpakete, die für die Kriegsgefangenen bestimmt sind oder von ihnen abgesandt werden, sind sowohl im Lande der Aufgabe, als auch im Bestimmungsland und in den Zwischenländern von allen Postgebühren befreit. Die als Liebesgaben und Beihilfen für Kriegsgefangene bestimmten Gegenstände sind von allen Eingangszöllen und anderen Gebühren sowie von den Frachtkosten auf Staatseisenbahnen befreit

Art. 17 [Besoldung der Offiziere].
Die gefangenen Offiziere erhalten dieselbe Besoldung, wie sie den Offizieren gleichen Dienstgrads in dem Lande zusteht, wo sie gefangen gehalten werden; ihre Regierung ist zur Erstattung verpflichtet.

Art. 18 [Religionsausübung].
Den Kriegsgefangenen wird in der Ausübung ihrer Religion mit Einschluß der Teilnahme am Gottesdienste volle Freiheit gelassen unter der einzigen Bedingung, daß sie sich den Ordnungs- und Polizeivorschriften der Militärbehörde fügen.

Art. 19 [Testamente; Sterbeurkunden; Beerdigung].
Die Testamente der Kriegsgefangenen werden unter denselben Bedingungen entgegengenommen oder errichtet wie die der Militärpersonen des eigenen Heeres. Das gleiche gilt für die Sterbeurkunden sowie für die Beerdigung von Kriegsgefangenen, wobei deren Dienstgrad und Rang zu berücksichtigen ist.

Art. 20 [Entlassung nach Friedensschluß].
Nach dem Friedensschlusse sollen die Kriegsgefangenen binnen kürzester Frist in ihre Heimat entlassen werden, Drittes Kapitel. Kranke und Verwundete

Art. 21.
Die Pflichten der Kriegführenden in Ansehung der Behandlung von Kranken und Verwundeten bestimmen sich nach dem Genfer Abkommen.

Zweiter Abschnitt. Feindseligkeiten

Erstes Kapitel. Mittel zur Schädigung des Feindes, Belagerungen und Beschießungen

Art. 22
[Mittel zur Schädigung des Feindes] Die Kriegführenden haben kein unbeschränktes Recht in der Wahl der Mittel zur Schädigung des Feindes.

Art. 23 [Verbote]
Abgesehen von den durch Sonderverträge aufgestellten Verboten, ist namentlich untersagt:

  1. die Verwendung von Gift oder vergifteten Waffen,
  2. die meuchlerische Tötung oder Verwundung von Angehörigen des feindlichen Volkes oder Heeres
  3. die Tötung oder Verwundung eines die Waffen streckenden oder wehrlosen Feindes, der sich auf Gnade oder Ungnade ergeben hat,
  4. die Erklärung, daß kein Pardon gegeben wird
  5. der Gebrauch von Waffen, Geschossen oder Stoffen, die geeignet sind, unnötig Leiden zu verursachen,
  6. der Mißbrauch der Parlamentärflagge, der Nationalflagge oder der militärischen Abzeichen oder der Uniform des Feindes sowie der besonderen Abzeichen des Genfer Abkommens,
  7. die Zerstörung oder Wegnahme feindlichen Eigentums außer in den Fällen, wo diese Zerstörung oder Wegnahme durch die Erfordernisse des Krieges dringend erheischt wird,
  8. die Aufhebung oder zeitweilige Außerkraftsetzung der Rechte und Forderungen von Angehörigen der Gegenpartei oder die Ausschließung ihrer Klagbarkeit,

Den Kriegführenden ist ebenfalls untersagt, Angehörige der Gegenpartei zur Teilnahme an den Kriegsunternehmungen gegen ihr Land zu zwingen; dies gilt auch für den Fall, daß sie vor Ausbruch des Krieges angeworben waren.

Art. 24 [Kriegslisten; Nachrichtenverschaffung]
Kriegslisten und die Anwendung der notwendigen Mittel, um sich Nachrichten über den Gegner und das Gelände zu verschaffen, sind erlaubt.

Art. 25 [Unverteidigte Stätten]
Es ist untersagt, unverteidigte Städte, Dörfer, Wohnstätten oder Gebäude, mit welchen Mitteln es auch sei, anzugreifen oder zu beschießen.

Art. 26 [Warnung vor Beschießungen]
Der Befehlshaber einer angreifenden Truppe soll vor Beginn der Beschießung, den Fall eines Sturmangriffes ausgenommen, alles, was an ihm liegt, tun, um die Behörden davon zu benachrichtigen.

Art. 27 [Belagerungen und Beschießungen]
Bei Belagerungen und Beschießungen sollen alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen werden, um die dem Gottesdienste, der Kunst, der Wissenschaft und der Wohltätigkeit gewidmeten Gebäude, die geschichtlichen Denkmäler, die Hospitäler und Sammelplätze für Kranke und Verwundete soviel wie möglich zu schonen, vorausgesetzt, daß sie nicht gleichzeitig zu einem militärischen Zwecke Verwendung finden. Pflicht der Belagerten ist es, diese Gebäude oder Sammelplätze mit deutlichen besonderen Zeichen zu versehen und diese dem Belagerer vorher bekanntzugeben.

Art. 28 [Plünderungsverbot]
Es ist untersagt, Städte oder Ansiedlungen, selbst wenn sie im Sturme genommen sind, der Plünderung preiszugeben.

Zweites Kapitel. Spione

Art. 29 [Begriff des Spions]
Als Spion gilt nur, wer heimlich oder unter falschem Vorwand in dem Operationsgebiet eines Kriegführenden Nachrichten einzieht oder einzuziehen sucht in der Absicht, sie der Gegenpartei mitzuteilen. Demgemäß sind Militärpersonen in Uniform, die in das Operationsgebiet des feindlichen Heeres eingedrungen sind, um sich Nachrichten zu verschaffen, nicht als Spione zu betrachten. Desgleichen gelten nicht als Spione: Militärpersonen und Nichtmilitärpersonen, die den ihnen erteilten Auftrag, Mitteilungen an ihr eigenes oder an das feindliche Heer zu überbringen, offen ausführen. Dahin gehören ebenfalls Personen, die in Luftschiffen befördert werden, um Mitteilungen zu überbringen oder um überhaupt Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen eines Heeres oder eines Gebiets aufrechtzuerhalten.

Art. 30 [Bestrafung nur nach Urteil]
Der auf der Tat ertappte Spion kann nicht ohne vorausgegangenes Urteil bestraft werden.

Art. 31 [Früherer Spion in Kriegsgefangenschaft]
Ein Spion, welcher zu dem Heere, dem er angehört, zurückgekehrt ist und später vorn Feinde gefangengenommen wird, ist als Kriegsgefangener zu behandeln und kann für früher begangene Spionage nicht verantwortlich gemacht werden.

Drittes Kapitel. Parlamentäre

Art. 32 [Begriff und Stellung des Parlamentärs]
Als Parlamentär gilt, wer von einem der Kriegführenden bevollmächtigt ist, mit dem anderen in Unterhandlungen zu treten, und sich mit der weißen Fahne zeigt. Er hat Anspruch auf Unverletzlichkeit, ebenso der ihn begleitende Trompeter, Hornist oder Trommler, Fahnenträger und Dolmetscher.

Art. 33 [Empfang und Maßnahmen des Gegners]
Der Befehlshaber, zu dem ein Parlamentär gesandt wird, ist nicht verpflichtet, ihn unter allen Umständen zu empfangen. Er kann alle erforderlichen Maßregeln ergreifen, um den Parlamentär zu verhindern, seine Sendung zur Einziehung von Nachrichten zu benutzen. Er ist berechtigt, bei vorkommendem Mißbrauche den Parlamentär zeitweilig zurückzuhalten.

Art. 34 [Verrat des Parlamentärs]
Der Parlamentär verliert seinen Anspruch auf Unverletzlichkeit, wenn der bestimmte, unwiderlegbare Beweis vorliegt, daß er seine bevorrechtigte Stellung dazu benutzt hat, um Verrat zu üben oder dazu anzustiften.

Viertes Kapitel. Kapitulationen

Art. 35.
Die zwischen den abschließenden Parteien vereinbarten Kapitulationen sollen den Forderungen der militärischen Ehre Rechnung tragen. Einmal abgeschlossen, sollen sie von beiden Parteien gewissenhaft beobachtet werden.

Fünftes Kapitel. Waffenstillstand

Art. 36 [Folgen des Waffenstillstandes; Aufnahme der Kampfhandlungen]
Der Waffenstillstand unterbricht die Kriegsunternehmungen kraft eines wechselseitigen Übereinkommens der Kriegsparteien. Ist eine bestimmte Dauer nicht vereinbart worden, so können die Kriegsparteien jederzeit die Feindseligkeiten wieder aufnehmen, doch nur unter der Voraussetzung, daß der Feind, gemäß den Bedingungen des Waffenstillstandes, rechtzeitig benachrichtigt wird.

Art. 37 [Allgemeiner und örtlicher Waffenstillstand]
Der Waffenstillstand kann ein allgemeiner oder ein örtlich begrenzter sein. Der erstere unterbricht die Kriegsunternehmungen der kriegführenden Staaten allenthalben, der letztere nur für bestimmte Teile der kriegsführenden Heere und innerhalb eines bestimmten Bereichs.

Art. 38 [Bekanntmachung]
Der Waffenstillstand muß in aller Form und rechtzeitig den zuständigen Behörden und den Truppen bekanntgemacht werden. Die Feindseligkeiten sind sofort nach der Bekanntmachung oder zu dem festgesetzten Zeitpunkt einzustellen.

Art. 39 [Beziehungen zur Bevölkerung und zum Gegner]
Es ist Sache der abschließenden Parteien, in den Bedingungen des Waffenstillstandes festzusetzen, welche Beziehungen etwa auf dem Kriegsschauplatze mit der Bevölkerung und untereinander statthaft sind.

Art. 40 [Verletzung des Waffenstillstandes]
Jede schwere Verletzung des Waffenstillstandes durch eine der Parteien gibt der anderen das Recht, ihn zu kündigen und in dringenden Fällen sogar die Feindseligkeiten unverzüglich wieder aufzunehmen.

Art. 41 [Verletzung durch Privatpersonen]
Die Verletzung der Bedingungen des Waffenstillstandes durch Privatpersonen, die aus eigenem Antriebe handeln, gibt nur das Recht, die Bestrafung der Schuldigen und gegebenen Falles einen Ersatz für den erlittenen Schaden zu fordern.

Dritter Abschnitt. Militärische Gewalt auf besetztem feindlichen Gebiete

Art. 42 [Begriff der „Besetzung“]
Ein Gebiet gilt als besetzt, wenn es sich tatsächlich in der Gewalt des feindlichen Heeres befindet. Die Besetzung erstreckt sich nur auf die Gebiete, wo diese Gewalt hergestellt ist und ausgeübt werden kann.

Art. 43 [Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung].
Nachdem die gesetzmäßige Gewalt tatsächlich in die Hände des Besetzenden übergegangen ist, hat dieser alle von ihm abhängenden Vorkehrungen zu treffen, um nach Möglichkeit die öffentliche Ordnung und das öffentliche Leben wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten, und zwar, soweit kein zwingendes Hindernis besteht, unter Beachtung der Landesgesetze.

Art. 44 [Verbot des Auskunftszwanges].
Einem Kriegführenden ist es untersagt, die Bevölkerung eines besetzten Gebiets zu zwingen, Auskünfte über das Heer des anderen Kriegführenden oder über dessen Verteidigungsmittel zu geben.

Art. 45 [Verbot des Zwanges zum Treueid].
Es ist untersagt, die Bevölkerung eines besetzten Gebiets zu zwingen, der feindlichen Macht den Treueid zu leisten.

Art. 46 [Schutz des Einzelnen und des Privateigentums].
Die Ehre und die Rechte der Familie, das Leben der Bürger und das Privateigentum sowie die religiösen Überzeugungen und gottesdienstlichen Handlungen sollen geachtet werden. Das Privateigentum darf nicht eingezogen werden.

Art. 47 [Plünderungsverbot].
Die Plünderung ist ausdrücklich untersagt.

Art. 48 [Erhebung von Abgaben].
Erhebt der Besetzende in dem besetzten Gebiete die zugunsten des Staates bestehenden Abgaben, Zölle und Gebühren, so soll er es möglichst nach Maßgabe der für die Ansetzung und Verteilung geltenden Vorschriften tun; es erwächst damit für ihn die Verpflichtung, die Kosten der Verwaltung des besetzten Gebiets in dem Umfange zu tragen, wie die gesetzmäßige Regierung hierzu verpflichtet war.

Art. 49 [Erhebung von anderen Auflagen].
Erhebt der Besetzende in dem besetzten Gebiet außer den im vorstehenden Artikel bezeichneten Abgaben andere Auflagen in Geld, so darf dies nur zur Deckung der Bedürfnisse des Heeres oder der Verwaltung dieses Gebiets geschehen.

Art. 50 [Strafen wegen Handlungen einzelner].
Keine Strafe in Geld oder anderer Art darf über eine ganze Bevölkerung wegen der Handlungen einzelner verhängt werden, für welche die Bevölkerung nicht als mitverantwortlich angesehen werden kann.

Art. 51 [Zwangsauflagen].
Zwangsauflagen können nur auf Grund eines schriftlichen Befehls und unter Verantwortlichkeit eines selbständig kommandierenden Generals erhoben werden. Die Erhebung soll so viel wie möglich nach den Vorschriften über die Ansetzung und Verteilung der bestehenden Abgaben erfolgen. Über jede auferlegte Leistung wird den Leistungspflichtigen eine Empfangsbestätigung erteilt.

Art. 52 [Natural- und Dienstleistungen].
Naturalleistungen und Dienstleistungen können von Gemeinden oder Einwohnern nur für die Bedürfnisse des Besetzungsheers gefordert werden. Sie müssen im Verhältnisse zu den Hilfsquellen des Landes stehen und solcher Art sein, daß sie nicht für die Bevölkerung die Verpflichtung enthalten, an Kriegsunternehmungen gegen ihr Vaterland teilzunehmen.
Derartige Natural- und Dienstleistungen können nur mit Ermächtigung des Befehlshabers der besetzten Örtlichkeit gefordert werden.
Die Naturalleistungen sind so viel wie möglich bar zu bezahlen. Anderenfalls sind dafür Empfangsbestätigungen auszustellen; die Zahlung der geschuldeten Summen soll möglichst bald bewirkt werden.

Art. 53 [Sachen, die der Beschlagnahme unterliegen können].
Das ein Gebiet besetzende Heer kann nur mit Beschlag belegen: das bare Geld und die Wertbestände des Staates sowie die dem Staate zustehenden eintreibbaren Forderungen, die Waffenniederlagen, Beförderungsmittel, Vorratshäuser und Lebensmittelvorräte sowie überhaupt alles bewegliche Eigentum des Staates, das geeignet ist, den Kriegsunternehmungen zu dienen.
Alle Mittel, die zu Lande, zu Wasser und in der Luft zur Weitergabe von Nachrichten und zur Beförderung von Personen oder Sachen dienen, mit Ausnahme der durch das Seerecht geregelten Fälle, sowie die Waffenniederlagen und überhaupt jede Art von Kriegsvorräten können, selbst wenn sie Privatpersonen gehören, mit Beschlag belegt werden. Beim Friedensschlusse müssen sie aber zurückgegeben und die Entschädigungen geregelt werden.

Art. 54 [Seekabel].
Die unterseeischen Kabel, die ein besetztes Gebiet mit einem neutralen Gebiete verbinden, dürfen nur im Falle unbedingter Notwendigkeit mit Beschlag belegt oder zerstört werden. Beim Friedensschlusse müssen sie gleichfalls zurückgegeben und die Entschädigungen geregelt werden.

Art. 55 [Besetzerstaat als Verwalter und Nutznießer].
Der besetzende Staat hat sich nur als Verwalter und Nutznießer der öffentlichen Gebäude, Liegenschaften, Wälder und landwirtschaftlichen Betriebe zu betrachten, die dem feindlichen Staate gehören und sich in dem besetzten Gebiete befinden. Er soll den Bestand dieser Güter erhalten und sie nach den Regeln des Nießbrauchs verwalten.

Art. 56 [Gemeindeeigentum; öffentliche Anstalten].
Das Eigentum der Gemeinden und der dem Gottesdienste, der Wohltätigkeit, dem Unterrichte, der Kunst und der Wissenschaft gewidmeten Anstalten, auch wenn diese dem Staate gehören, ist als Privateigentum zu behandeln.
Jede Beschlagnahme, jede absichtliche Zerstörung oder Beschädigung von derartigen Anlagen, von geschichtlichen Denkmälern oder von Werken der Kunst und Wissenschaft ist untersagt und soll geahndet werden.

  1. Erklärungen:
    Der Zusatz in Klammern ist nicht amtlich.
  2. Das Zweite Kapitel „Kriegsgefangene“ wird ergänzt durch das III. Genfer Abkommen vom 12.08.1949 über die Behandlung der Kriegsgefangenen (BGBl. 1954 II S. 838); abgedruckt unter Nr. 53. Vgl. ferner Art. 43ff. des 1. Zusatzprotokolls vom 08.06.1977 zu den Genfer Abk. vorn 12.08.1949 (BGBI. 1990 II S. 1551); abgedruckt unter Nr. 54 a.
  3. Beachte hierzu 1. Genfer Abkommen vom 12.8.1949 zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der Streitkräfte im Felde (BGBl. 1954 II S. 783) und II. Genfer Abkommen vorn 12.8.1940 zur Verbesserung des Loses der Verwundeten, Kranken und Schiffbrüchigen der Streitkräfte zur See (BGBl. 1954 II S. 813). vgl. ferner Teil II des 1. Zusatzprotokolls v, 8.6.1977 (BGBI. 1990 II 5. 1551).
  4. Der Zweite und Dritte Abschnitt der Haager Landkriegsordnung wird ergänzt durch das IV. Genfer Abkommen vom 12.8.1949 zum Schutze von Zivilpersonen in Kriegszeiten (BGBl. 1954 II S. 917), abgedruckt unter Nr. 54. Vgl. ferner Teile III und IV des I. Zusatzprotokolls v. 8.6.1977 Abkommen, betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkrieges vom 18. Oktober 1907 (RGBl. 1910 S. 107) Haager Landkriegsordnung (BGBl. 1990 II S. 1551); abgedruckt unter Nr. 54 a.
  5. Der Zweite und Dritte Abschnitt der Haager Landkriegsordnung wird ergänzt durch das IV. Genfer Abkommen vom 12.8.1949 zum Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten (BGBl. 1954 II S. 917). abgedruckt unter Nr. 54. Vgl. ferner Teile III und IV des 1. Zusatzprotokolls v. 8.6.1977 (BGBl. 1990 II S. 1551); abgedruckt unter Nr. 54 a.
  6. Vgl. hierzu die Konvention vorn 14.5.1954 zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten (BGBl. 1967 II S. 1233, 1300), für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft getr. am 11.11.1967 (Bek. v. 26.10.1967. BGBI. II S. 2471).

    Höchst wichtige Information für das deutsche Volk: HLKO ist gültig!

    von NTA Mediale Propagandalügner gibt ´s da draußen auf der Straße ohne Ende, doch auch im Internet wird Propaganda gegen faktentreue Aufklärer gemacht, welche der Bevölkerung die Wahrheit mitteilen. gauck-bestc3a4tigt-gc3bcltigkeit-der-hlko1Klärt man zum Beispiel über die Klimalügereien auf, dann versuchen schäbigen Propagandisten das zu diffamieren. Propagandisten sind übrigens ekelerzeugende Töchter und Söhne, die wohl sogar ihre eigene Mutter für 5 Euro verschachern würden.

    Klären wahrheitsliebende Medien im Internet mit faktenbasierender Aufklärung über die Machenschaften der Lebensmittelmafia auf, so ist man sich der Torpedierung dessen ebenfalls gewiss.

    Propagandalügner versuchten auch die tatsächliche Situation in Deutschland in Abrede zu stellen, was den Status und die Rechtssituation betrifft.

    Da konnten von wahrheitsliebenden Internetmedienmachern ruhig eindeutige Beweise vorgelegt werden, doch noch nicht einmal davon ließen sich die Schädlinge abhalten, auch weiterhin zu versuchen, alles in ´s Lächerliche zu ziehen, zu diffamieren und zu denunzieren.

    Dankenswerterweise geschah das ausschließlich, also immer nur mit fadenscheinigen Scheinargumenten, die sogar ein Kind durchschaut – oder auch mit dem üblichen Geschwafel, womit man wahrheitsliebenden Internetmedien eine Zugehörigkeit zur rechten Szene oder ähnlich Unschönes anzudichten versuchte.

    Dieser Hut ist allerdings bereits so alt, dass man damit noch nicht einmal mehr die Eltern von Neunzigjährigen beeindrucken kann, geschweige denn denkende Menschen, von denen es jeden Tag mehr und mehr gibt.

    In den allermeisten Fällen dürfte es also beim Versuch geblieben sein, da die Scheinargumente, Lügen und Behauptungen von Propagandisten es einfach nicht mit der Wahrheit aufnehmen können, die per Fakten und Tatsachen nachgewiesen ist.

    So wurde von Propagandisten auch gern schon mal versucht, die HLKO (Haager Landkriegsordnung) als gar nicht gültig hinzustellen – selbstverständlich auch wieder mit wie immer fadenscheinigen Scheinargumenten.

    Warum will das Propagandageseuche die HLKO eigentlich als ungültig hinstellen?

    Diese Frage ist schnell beantwortet: In der HLKO gibt es zwei Artikel, die eine überaus große Tragweite haben, denn die Sache ist nämlich die:

    In Artikel 46 der HLKO findet sich der Satz:

    “Das Privateigentum darf nicht eingezogen werden”.

    Das ist für das herrschende Schwerverbrechergesindel, welches hierzulande in sogenannten Parlamenten, Städten, Gemeinden und Kommunen hockt, natürlich überaus unschön.

    Das heißt nämlich nichts anderes, als dass jegliche Steuer, jegliche Zwangsgebühr und jegliche Zwangsabgabe zwar erhoben werden kann, allerdings nicht eingezogen werden darf, da das Einziehen des Privateigentums durch Artikel 46 der HLKO untersagt ist.

    Welche Konsequenz hat das?

    Auch diese Frage ist schnell beantwortet: Das hat die Konsequenz, dass das Zahlen jeglicher Steuer, jeglicher Zwangsgebühr und jeglicher Zwangsabgabe bestenfalls auf freiwilliger Basis erfolgen kann, da die HLKO das Einziehen von Privateigentum nämlich nicht erlaubt.

    Wer also gern Steuern, Zwangsabgaben und der Gleichen bezahlen möchte, der kann das gern tun – muss er aber nicht.

    Dass im hiesigen Land kein einziges gültiges Gesetz existiert, welches zur Zahlung von Steuern verpflichtet, erwähnen wir in diesem Artikel gern ein weiteres Mal, auch wenn unsere Stammleserinnen und Stammleser das schon längst wissen.

    Ebenso wiederholen wir gern, dass im hiesigen Land keine einzige staatliche Organisation existiert, die Steuern, Zwangsabgaben etc. überhaupt einfordern darf, da das hiesige Land mehrfach bewiesen kein Staat ist.

    Das bedeutet: Im hiesigen Land existieren ausschließlich Firmen ohne hoheitsrechtliche Befugnisse, die auf keinen Fall dazu berechtigt sind, Gesetze zu erlassen oder Forderungen an die Bevölkerung zu stellen.

    Das hängt übrigens damit zusammen, dass es hierzulande keinen einzigen hoheitsrechtlich befugten Beamten gibt, da der Beamtenstatus exakt am achten Mai des Jahres 1945 ersatzlos abgeschafft wurde.

    Wir haben es hierzulande also ausschließlich mit Firmen und mit Firmenangestellten zu tun.

    Nun fragen wir mal: Dürfen Firmen und/oder Firmenangestellte von Ihnen das Zahlen von Steuern und Zwangsabgaben verlangen???

    Nein. Natürlich nicht!

    Ansonsten könnte ja auch der Apotheker mit selbst gebastelten Steuerforderungen an Sie herantreten und von Ihnen die Zahlung selbiger verlangen.

    Das macht der Apotheker aber nicht, weil er weiß, dass Sie das niemals bezahlen würden.

    Die “Bundesrepublik Deutschland”, die ebenfalls eine Firma ist, macht das hingegen schon und das sogar sehr erfolgreich.firma-bundesrepublik-deutschland

    Und wissen Sie, wieso die Firma “Bundesrepublik Deutschland” damit so viel Erfolg hat?

    Auch diese Frage ist schnell beantwortet: Die Firma “Bundesrepublik Deutschland” ist damit so erfolgreich, weil SIE (lieber Neuankömmling bei News Top-Aktuell)

    erstens: wahrscheinlich gar nicht wussten, dass die sogenannte “Bundesrepublik Deutschland” nur eine Firma ohne hoheitsrechtliche Befugnisse ist

    zweitens: obrigkeitshörig bis über die Ohren sind (bzw. womöglich bis eben noch waren)

    drittens: diesbezüglich nie etwas hinterfragt haben, denn Sie kennen ja sicher einen der Deutschen liebsten Sprüche: “das war ja schon immer so”.

    Heute wissen wir: Nur weil etwas “schon immer so war”, muss es nicht rechtens sein. Hinterfragen Sie also bitte auch alles andere, “was schon immer so war”.

    Sie werden erstaunt sein, was so alles “schon immer so war”, aber nicht rechtens ist.

    Zurück zur HLKO:

    Die HLKO offeriert einen weiteren überaus interessanten Artikel, nämlich den Artikel 47. In dem heißt es:

    “Plünderung ist ausdrücklich untersagt”.

    Sogenannte “Gerichtsvollzieher”, die nichts anderes als Einbrecher, Diebe und Plünderer, aber keine Beamten mit hoheitsrechtlichen Befugnissen sind, haben somit selbstverständlich keinerlei Legitimation, geschweige denn das Recht dazu, in Ihre Privatsphäre einzudringen und Sie auszuplündern. Die HLKO verbietet das nämlich mit dem Artikel 47.

    Nun wissen Sie, warum das Propagandagesindel die HLKO gern mal als ungültig hinzustellen versucht.

    Sollte tatsächlich jemand auf das Geschwätz solcher Propagandisten ´reingefallen sein, so können wir mit diesem Artikel einen überaus knackigen Beweis liefern, dass die HLKO bis zur Sekunde gültig ist (siehe nachfolgendes Dokument): gauck-bestaetigt-gueltigkeit-der-hlko

    Das “Bundespräsidialamt” hat mit diesem Schreiben eindeutig bestätigt, dass die HLKO bis zur Sekunde Gültigkeit besitzt.

    Damit wird auch bestätigt, dass die Artikel 46 und 47 der HLKO Gültigkeit besitzen.

    Es wird also Zeit, dass die Bevölkerung diese Artikel endlich mal in Anwendung bringt und damit aufhört, schwerkriminellen Firmen und deren nicht minder kriminellen Angestellten Gelder in den Rachen zu werfen, die man für sich selbst doch viel besser verwenden kann.

    Auch sollten Sie unbedingt alle Steuern (direkte wie auch indirekte), die Sie lebenslänglich zu Unrecht bezahlt haben, auf jeden Fall mit Zins und Zinseszins zurück verlangen.

    Wie man das machen kann, findet ihr hier beschrieben

 

Weckruf der uralten Linde aus dem Westfalenland

Deutsch und frei, so woll´n wir leben

flaggge_deutsches reich Deutsch und frei, so woll´n wir leben, woll´n aus der Knechtschaft uns befrei´n, woll´n trotzig , mutig uns erheben und wieder Herr, statt Sklave sein!

Woll´n frei sein vom Besatzerjoch und von den Ketten der EU, wollen unter uns sein, in dem Land, das uns gehört und bleiben soll, für alle Zeiten Gott zum Dank, der einst auch uns als Volk erschuf!

Wir woll´n uns nicht diktieren lassen, wie wir hier leben und gestalten, den Alltag hier in uns´rem Lande doch restaurirern und erhalten, die deutsche Nationalkultur, die Ausdruck uns´res Volkes ist und in der Welt einst war berühmt, für das, was heute nicht mehr ist:

Für Dichtung, Denker und die Werte, die uns Besatzer einst gestohlen, für Wehrkraft, Stärke die zerronnen, die wir uns müssen wiederholen, um frei und aufrecht dann zu schreiten, den Gang der Deutschen, ungebrochen trotz Fremdherrschaft und Multikulti, an der wir alle fast zerbrochen.

Woll´n frei sein und in uns´rem Lande, einst wieder nurmehr unter uns nicht mit Millionen and´rer Völker, die völlig fremd war´n und noch sind und die hier nichts verloren haben, weil dies das Land der Deutschen ist !

Wir wollen freie Deutsche sein, ganz ohne Genderwahn und Gift, das man uns tut nicht nur ins Essen, nein auch die Luft ist schon verpestet, durch Chemtrails und den ganzen Mist, den Zion hat, gemäß des Planes, heut´ umgesetzt zum Teile schon, mit dem er alle will verskalven und der, der Feind von allen ist !

Ein freies, deutsches Vaterland, ein Reich das ohne Fremdherrschaft, erstehet neu in frischer Blüte, das ist´s was unser Herz uns sagt, was unser Geist uns stets gebietet, wonach wir streben, Tag und Nacht !

Die Väter aus den Gräbern sprechen, für Deutschland sich stets einzusetzen, im Glauben, kämpfen, beten, sprechen, auf das wir endlich werden frei, nach all den Jahr´n der Tyrannei, durch die Besatzer aus den Staaten, die uns die faulen Früchte brachten, von Anglizismen angefangen, den kranken Filmen, den mißrat´nen, voll Krankheit und vom Geist besessen, der selbst die Seelen hat zerfressen, uns hinweggeführt hat von den Wurzeln, die uns als Deutsche definieren und uns´re Herzen ganz vergiftet, von Rassenchaos, Mordgelüsten, der Geldgier und dem Negerkult, dem Ghettoslang und dem Geschmiere, das man als „Kunst“ uns hier verkauft, hin bis zum Schuldkult und den Lügen, mit denen man den Stolz uns raubt, uns quetschtet bis zum letzten Tropfen, an Geld aus und an Arbeitskraft, von diesem Terror uns befreien, das unbedingt alsbald zu schaffen, damit wir eine Zukunft haben, ist wichtig, wie der Sonne Macht!

Deutsches Volk, Kultur und Stärke, Vaterland und frei von Schuld, Herr im Haus und frei Von Zion, sei der neue, deutsche Kult, der auf den Fahnen sei geschrieben, mit denen wir zu Felde ziehen, nicht nur im Geiste und in Ehre, doch auch mit Zucht und Disziplin, so woll´n wir uns zum Sturm erheben, um wieder uns zurückzuholen, das eigne, große Vaterland, uns frei zu machen von den Ketten, neu zu errichten unser Reich, mit dem Vertrag, der sei zum Frieden, beenden dann die Nachkriegszeit, die wie ein Alptraum, ohne Ende, uns quälte, Tag für Tag bis dann, die Stunde kommt dann zu vergelten, was man uns jahr´lang angetan!

Hinfort dann mit der “BRD”, mit “Österreich”, dem ganzen Mist, das was wir einzig, künftig brauchen, ist Deutschland, das EIN REICHe ist !

So stehet auf ihr Brüder nun, und kämpfet tapfer Hand in Hand, es sei gespannt ein einig Band um alles große, deutsche Land!

Es soll das Reich nun fähig werden, als einz´ger Staat, hier amtszuhandeln, was zwischen uns und „Leben“ steht, soll bald in Asche, sich verwandeln!

Ein freies deutsches Vaterland mit einem einz´gen ,deutschen Volk, das sich vergrößert und vermehret, das ist es,was hier werden soll !

Ganz frei und ohne Fremdherrschaft, Gott gebe, daß es bald geschafft !

So spricht zu euch, die deutsche Linde, die wurzelt im Westfalenland und die euch flüstert, wie die Winde Glück auf, ihr Brüder, frisch zu Hand !