Demokratieverständnis

Schenkelklopfer des Tages.
Kommen wir nochmal, zu dem angeprangerten und gemutmasten „fehlerhaften Demokratieverständnis“ Hier wird prompt geliefert.  Doppelter Stinkefinger !!! Richtung  Rote – Socken  🙂 🙂 🙂 Ich schmeiß mich weg.
Es ist, als ob wir in einem Irrenhaus leben, das von Patienten verwaltet wird.

Im Thüringer Landtag hat sich ein politisches Spiegelbild unserer Gesellschaft, zum Thema, Demokratieverständnis zugetragen: Als Thomas Kemmerich seinen Eid abgelegt hat, geht Hennig-Wellsow auf ihn zu. Es ist der Moment, in dem die anderen Parteiführer dem Sieger gratulieren. Die Linke wirft Kemmerich den Blumenstrauß vor die Füße. Dann dreht sie ihm den Rücken zu. Soviel zur Demokratie.  Weiter so, entlarvt euch alle selber.  Die Linke: schlechte Verlierer! Aber egal, wer da letztendlich im Landtag sitzt, ändern wird sich nicht viel. Politik für den Bürger ist eben nicht so attraktiv, wie Posten und Macht. Eine Verwaltung arbeitet mit Zahlen und Nummern, aber nicht mit Menschen. Wenn Wahlen etwas daran verändern könnten, wären sie längst verboten!

Die Nazi-Keule wird so lange geschwungen, bis sie in die eigene Fresse fliegt.

Bodo Ramelow zieht Nazivergleich und sagte am Mittwochabend: „Genau 90 Jahre nachdem es in Thüringen schon mal passiert ist: sich von Herrn Höcke und dem Flügel wählen zu lassen. Das war offenbar gut vorbereitet. Eine widerliche Scharade. Höckes Flügel wurde gerade umfassend gestärkt.“ Die Wahl Kemmerichs sei „ein deutscher Tabubruch“. Vor 90 Jahren wurde in Thüringen die erste Landesregierung in Deutschland mit Beteiligung der NSDAP gebildet.

Eine halbe Stunde vor Mitternacht wurde der gescheiterte Ministerpräsident noch deutlicher – indem er ein Hitler-Zitat aus dem Februar 1930 twitterte: „Den größten Erfolg erzielten wir in Thüringen. Dort sind wir heute wirklich die ausschlaggebende Partei.[…] Die Parteien in Thüringen, die bisher die Regierung bildeten, vermögen ohne unsere Mitwirkung keine Majorität aufzubringen.“

Dazu lud Ramelow zwei Bilder hoch: die Gratulation von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke im Landtag an den gerade gewählten Ministerpräsidenten Kemmerich und den Handschlag von Adolf Hitler und dem damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg beim „Tag von Potsdam“ im März 1933, der als symbolischer Übergang von der Weimarer Republik zum Dritten Reich gilt.

ramelow

@bodoramelow

„Den größten Erfolg erzielten wir in Thüringen. Dort sind wir heute wirklich die ausschlaggebende Partei.[…] Die Parteien in Thüringen, die bisher die Regierung bildeten, vermögen ohne unsere Mitwirkung keine Majorität aufzubringen.“

A. HitIer, 02.02.1930

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 Nach dem Wahl-Eklat um Thomas Kemmerich wollen die Spitzen von CDU und SPD nun die Konsequenzen der Ministerpräsidentenwahl in einem Koalitionsausschuss beraten. Während sich CDU und SPD nun auf ein GroKo-Spitzentreffen am Samstag geeinigt haben, dauern die Protestaktionen in ganz Deutschland an. Im bayerischen Bayreuth demontrierte der Nazisproß Jürgen Trittin (Bündnis90/Die Grünen) mit zahlreichen Teilnehmern. In Hamburg zogen rund 1500 Demonstranten vom Fraktionsbüro der Hamburger AfD zum Büro des Landesverbandes der FDP. In Hannover in Niedersachsen kamen ebenfalls zahlreiche Demonstranten zu einer Mahnwache zusammen. Auch in München versammelten sich rund 300 Bürger, um zu protestieren. Ihren unmut über die Wahl drückten auch viele Menschen in BerlinLeipzigFrankfurt am Main und Köln aus. Angesichts der geballten Empörung könnte Thüringen aber auch zur Zäsur für die Regierungskoalition in Berlin werden. Die Sozialdemokraten instrumentalisieren die Wahl gerade, um gegen ihren Regierungspartner Stimmung zu machen. Das ist besonders absurd, weil viele ihrer Regierungskollegen aus der Union ähnlich empört sind wie sie selbst

Nach Wahl-Eklat in Thüringen – Kemmerich gibt Amt zurück …
Nach Informationen gibt der frisch gewählte Ministerpräsident von Thüringen Thomas Kemmerich (FDP) heute sein Amt zurück.

Der neue Ministerpräsident Thüringens Thomas Kemmerich tritt zurück und macht den Weg für Neuwahlen frei. Deutscher »Deep State« lässt Muskeln spielen – Links-Staat setzt Neuwahlen durch: Kemmerich gibt Amt auf

Die Antidemokratie der nazierten Stasi DDR 2.0 hat erneut zugeschlagen. Es ist unfassbar… Gestern Abend noch sprach er anders. Da wurde aber von ganz oben ordentlich Druck aufgebaut. Die Demokratie in diesem Land ist von uns gegangen. Ich hoffe, dass das von vielen Wählern berücksichtigt wird.

Soviel zum aktuellen Demokratieverständnis. Die libertäre Bewegung und die kommunistischen Bewegungen von damals waren ähnlich motiviert. Wir haben keine wirkliche politische Freiheit, so wie wir keine wirkliche Kultur haben. Alles ist darauf ausgerichtet, die NWO-Agenda voranzutreiben, ein totales wirtschaftliches, politisches und kulturelles Monopol der Illuminaten-Banker. Und ihr glaubt immer noch, ihr hättet eine demokratische Wahl in der nazierten Stasi-BRD ??? Ihr seid ganz schön naiv, oder zu rot in der Birne

Ich hoffe mal, daß Ich mit dem CO2 neutralen Geschwurbel, nicht wieder in das Fettnäpfchen der Sittenwächter getreten bin. Gruß Toto

Ergänzend ein sehr guter Videobeitrag für Gutmenschen und deren Demokratieverständnis

Merz will wohl als CDU-Vorsitzender kandidieren!!!

Bundeskanzler Mr. Blackrock ?

So definiert sich Faschismus

Alles was uns umgibt, alles was uns aufgezwungen wird, ist nichts weiter als eine riesengroße LÜGE! Wie war das am 18.5.1990? Da ist die DDR der BRD beigetreten oder war es vielleicht umgekehrt?  Nach dem Untergang des Nazireiches formierten sich … Weiterlesen 

Elitendemokratie und Meinungsmanagement Rainer Mausfeld

Demokratie beruht auf der Idee, dass die Bürger zur politischen Selbstbestimmung befähigt sind. Inzwischen ist die Komplexität moderner Gesellschaften so groß geworden, dass kein Einzelner sie mehr zu erfassen vermag. Hat sich die Vorstellung vom „mündigen Bürger“ überlebt?

Bombendemokratie „Made in USA“


Das Land, das vorgibt, der Welt Frieden, Freiheit und Demokratie zu bringen, brachte wie kein anderes Krieg, Terror, Diktaturen, Tod und Zerstörung, nahezu pausenlos, bis heute:

Die Liste der „219 Kriege in 230 Jahren“ der USA

USrael_NATO_EU_Bombendemokratie
1. 1775-1783 Revolutionskrieg gegen Großbritannien
2. 1775-1776 Kanada
3. 1798-1800 Seekrieg mit Frankreich (ohne Kriegserklärung)
4. 1801-1805 Tripolis, Erster Berberkrieg
5. 1806 Mexiko (Spanisches Gebiet)
6. 1806-1810 Golf von Mexiko
7. 1810 West-Florida (Spanisches Gebiet)
8. 1812 Besetzung der Insel Melia (Spanisches Gebiet)
9. 1812-1815 Großbritannien (Kriegserklärung erfolgt)
10. 1812-1815 Kanada
11. 1813 West-Florida (Spanisches Gebiet)
12. 1813-1814 Marquesas-Inseln
13. 1814 Spanisch-Florida
14. 1814-1825 Kariben
15. 1815 Algier, Zweiter Berberkrieg
16. 1815 Tripolis
17. 1816 Spanisch-Florida, Erster Seminolenkrieg
18. 1817 Insel Amelia (Spanisches Gebiet)
19. 1818 Oregon
20. 1820-1823 Afrika (Bekämpfung des Sklavenhandels)
21. 1822 Kuba
22. 1823 Kuba
23. 1824 Kuba
24. 1824 Puerto Rico (Spanisches Gebiet)
25. 1825 Kuba
26. 1827 Griechenland
27. 1831-1832 Falkland-Inseln
28. 1832 Sumatra
29. 1833 Argentinien
30. 1835-1936 Peru
31. 1836 Mexiko
32. 1838-1839 Sumatra
33. 1840 Fidschi-Inseln
34. 1841 Samoa
35. 1841 Drummond-Inseln, Kingsmillgruppe
36. 1842 Mexiko
37. 1843 Afrika
38. 1844 Mexiko
39. 1846-1848 Mexiko
40. 1849 Smyrna
41. 1851 Türkei
42. 1851 Johanna-Insel (östlich von Afrika)
43. 1852-1853 Argentinien
44. 1853 Nicaragua
45. 1853-1854 Riukio- und Bonin-Inseln (Japan)
46. 1854 China
47. 1854 Nicaragua
48. 1855 China
49. 1855 Fidschi-Inseln
50. 1855 Uruguay
51. 1856 Panama, Republik von Neu Granada
52. 1856 China
53. 1857 Nicaragua
54. 1858 Uruguay
55. 1858 Fidschi-Inseln
56. 1858-1859 Türkei
57. 1859 Paraguay
58. 1859 Mexiko
59. 1859 China
60. 1860 Angola, Portugisisch-Westafrika
61. 1860 Kolumbien, Golf von Panama
62. 1863 Japan
63. 1864 Japan
64. 1864 Japan
65. 1865 Panama
66. 1866 Mexiko
67. 1866 China
68. 1867 Insel Formosa
69. 1868 Japan
70. 1868 Uruguay
71. 1868 Kolumbien
72. 1870 Mexiko
73. 1870 Hawaiische Inseln
74. 1871 Korea
75. 1973 Kolumbien
76. 1873 Mexiko
77. 1874 Hawaiische Inseln
78. 1876 Mexiko
79. 1882 Ägypten
80. 1885 Panama (Colon)
81. 1888 Korea
82. 1889-1889 Samoa
83. 1888 Haiti
84. 1889 Hawaiische Inseln
85. 1890 Argentinien
86. 1891 Haiti
87. 1891 Beringmeer
88. 1891 Chile
89. 1893 Hawaii
90. 1894 Brasilien
91. 1894 Nicaragua
92. 1894-1896 Korea
93. 1894-1895 China
94. 1894-1895 China
95. 1895 Kolumbien
96. 1896 Nicaragua
97. 1898-1899 China
98. 1898 Nicaragua
99. 1898 Amerikanisch-Spanischer Krieg
100. 1899 Samoa
101. 1899-1901 Philippinen
102. 1900 China
103. 1901 Kolumbien
104. 1902 Kolumbien
105. 1902 Kolumbien
106. 1903 Honduras
107. 1903 Dominikanische Republik
108. 1903 Syrien
109. 1903-1914 Panama
110. 1904 Dominikanische Republik
111. 1904-1905 Korea
112. 1904 Tanger, Marokko
113. 1904 Panama
114. 1904-1905 Korea
115. 1906-1909 Kuba
116. 1907 Honduras
117. 1910 Nicaragua
118. 1911 Honduras
119. 1911 China
120. 1912 Honduras
121. 1912 Panama
122. 1912 Kuba
123. 1912 China
124. 1912 Türkei
125. 1912-1925 Nicaragua
126. 1912-1941 China
127. 1913 Mexiko
128. 1914 Haiti
129. 1914 Dominikanische Republik
130. 1914-1917 Mexiko
131. 1915-1934 Haiti
132. 1917-1918 Erster Weltkrieg
133. 1917-1922 Kuba
134. 1918-1919 Mexiko
135. 1918-1920 Panama
136. 1918-1920 Sowjetrußland
137. 1919 Honduras
138. 1920-1922 Rußland (Sibirien)
139. 1920 China
140. 1920 Guatemala
141. 1921 Panama-Costa Rica
142. 1922 Türkei
143. 1924 Honduras
144. 1924 China
145. 1925 China
146. 1925 Honduras
147. 1925 Panama
148. 1926-1933 Nicaragua
149. 1926 China
150. 1927 China
151. 1933 Kuba
152. 1940 Neufundland, Bermuda, St. Lucia, Bahamas, Jamaika, Antigua,
Trinidad, Britisch Guayana
153. 1941 Grönland [Dänisches Gebiet]
154. 1941 Niederlande (Niederländisch-Guayana)
155. 1941 Island
156. 1941 Deutschland [Attacken auf deutsche Schiffe]
157. 1941 US-Eintritt in den Zweiten Weltkrieg
158. 1941-1945 Deutschland, Italien, Japan
159. 1942 Labrador
160. 1945-1960 China (CIA)
161. 1946-1947 Italien (CIA)
162. 1947-1955 Griechenland (CIA)
163. 1945-1955 Philippinen (CIA)
164. 1950-1953 Koreakrieg
165. 1949-1953 Albanien (CIA)
166. 1955 Deutschland (CIA)
167. 1953 Iran (CIA)
168. 1953-1954 Guatemale (CIA)
169. 1955 Costa Rica (CIA)
170. 1956-1957 Syrien (CIA)
171. 1957-1958 Der Mittlere Osten
172. 1957-1958 Indonesien (CIA)
173. 1955-1965 Westeuropa (CIA)
174. 1945-1965 Sowjetunion (CIA)
175. 1955-1975 Italien (CIA)
176. 1945-1975 30 Jahre Krieg in Vietnam (CIA)
177. 1955-1973 Kambodscha (CIA)
178. 1957-1973 Laos (CIA)
179. 1959-1963 Haiti
180. 1960 Guatemala
181. 1960-1963 Ekuador (CIA)
182. 1960-1964 Kongo (CIA)
183. 1961-1961 Brasilien (CIA)
184. 1960-1965 Peru (CIA)
185. 1960-1966 Dominikanische Republik (CIA)
186. 1950-1980 Kuba (CIA)
187. 1865 Indonesien (CIA)
188. 1966 Ghana (CIA)
189. 1964-1970 Uruguay (CIA)
190. 1964-1973 Chile (CIA)
191. 1964-1974 Griechenland (CIA)
192. 1964-1875 Bolivien (CIA)
193. 1962-1985 Guatemala (CIA)
194. 1970-1971 Costa Rica (CIA)
195. 1972-1975 Irak (CIA)
196. 1973-1975 Australien (CIA)
197. 1975 Indonesien [CIA]
198. 1975-1985 Angola (CIA)
199. 1975-1978 Zaire (CIA)
200. 1976-1980 Jamaika (Wirtschaftskrieg)
201. 1979-1981 Seychellen
202. 1979-1984 Grenada
203. 1983 Marokko (CIA)
204. 1982-1984 Surinam (CIA)
205. 1981-1989 Lybien
206. 1981-1990 Nicaragua [Anstiftung zum Bürgerkrieg]
207. 1969-1991 Panama (CIA)
208. 1990 Bulgarien [CIA]
209. 1990-1991 Irak, Zweiter Golfkrieg
210. 1979-1992 Afghanistan (CIA)
211. 1980-1994 El Salvador [CIA]
212. 1986-1994 Haiti (CIA)
213. 1992-1994 Somalia
214. 2001-???? Afghanistan.
215. 1991 IRAK
216. 2003 IRAK
217. 2011 Libyen
218. 2013 Syrien
219. 2014 Ukraine

Auszug aus Mansur Khans „Die geheime Geschichte der amerikanischen Kriege – Verschwörung und Krieg in der US-Außenpolitik“
USrael

Anmerkung über Demokratie

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

19. Oktober 1921.

Aus dem Lande, indem die Demokratie ihre größten Triumphe gefeiert hat und das von unseren Judenschutztruppenführern als das Land der Verheißung angepriesen wird, erscholl vor einiger Zeit eine Stimme zu uns herüber, die die schon gelungene demokratische Geistesverfassung in feinem Spott bloßlegt. Eine Zeitung sagte über amerikanische Zustände etwa folgendes: wenn jemand eine Million stiehlt, ist er ein Finanzgenie, begnügt er sich mit einer halben, zählt man ihn zu den klugen Leuten. Wer mit 100.000 Dollar durch die Lappen geht, ist gerieben, mit nur 50.000 hat der Unglück im Geschäft gehabt. Ein Diebstahl von 25.000 Dollar wird als Unregelmäßigkeit bezeichnet. Wer 5.000 Dollar beiseite schafft, begeht einen Unterschleif. Wer dasselbe mit tausend Macht, ist ein Schwindler. Wer hundert Dollar stiehlt, ist ein gemeiner Dieb. Wer gar einen Schinken oder ein Brot entwendet, ist ein ganz verkommenes Subjekt.

Wer wollte verkennen, daß wir auf dem besten Wege zu dieser demokratischen Sittlichkeit sind. Ist nicht ein Matthias Erzberger als Held und Finanzminister gefeiert worden, und lebt er nicht noch eben als Märtyrer der Demokratie weiter?

Von dem selben Freiheitsstaat Amerika gibt ein bedeutender Deutscher, politischer Schriftsteller u. a. eine sehr belehrende Statistik. Von den 723 Abgeordneten des Konvents Chicagos waren einmal unter den Gewählten: sieben Totschläger (gerichtlich überwiesen), 10 hatten wegen dieses Vergehens vor Gericht gestanden, 36 bestrafte Einbrecher, drei Taschendiebe, sieben Spielhöhlenbesitzer, zwei Bordellwirte. Bedenken man dann weiter, daß dies doch alles die „kleinen Diebe “ (von unter 25.000 Dollar) sind, dann läßt sich vorstellen, welcher Art die übrigen „Volksvertreter“ waren. Und man wird auch verstehen, warum in den Vereinigten Staaten ständige Menschen sich vielfach von der Politik immer mehr zurückgezogen haben.

Treffend ist auch, was der französische Sozialist Delaisi sagt: „dem Kapitalismus ist es gelungen, aus der Demokratie das wunderbarste, biegsamste und wichtigste Werkzeug zur Ausbeutung der Gesamtheit zu gestalten. Man bildet sich ein, die Finanzleute seien Gegner der Demokratie: ein Grundirrtum. Vielmehr sind sie die Leiter und deren treueste Förderer, ja, man kann ruhig sagen: sie sind die Erfinder der Demokratie! Denn diese bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethoden verbergen, und in ihr finden Sie das beste Verteidigungsmittel gegen jede etwaige Empörung des Volkes.“

Diese Worte wurden zwei Jahre vor dem Kriege geschrieben. Nun ist durchgesickert, daß dieser Delaisi niemand anders als – Gustave Hervé, der glühenste Sozialdemokraten, Nationalfranzose Verteidiger des demokratischen Frankreichs, ist. Stimmt dies, dann sieht man, daß Einsicht und Charakter verschiedene Dinge sind. Dann ist Hervé als Vernunft – ein Mensch, als Charakter – ein Demokrat.

Die schärfsten Verneiner des heutigen parlamentarischen Gedankens waren unsere Größten. Das ist wahrhaftig nicht verwunderlich, denn je klarer ein Kopf ist, um so schneller sieht er ein, daß eine rein mechanische Abstimmerei nicht Regierungsmethode werden kann, ohne daß der Staat darunter leidet. Schiller sagt z. B.:

„Man muß die Stimmen wägen und nicht zählen.Der Staat muß untergehen früh oder späth,wenn Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“

Goethe meinte, er könne nicht in Parlamente gehen: „Mag nicht vor Langeweile schwitzen: der Mehrheit bin ich stets gewärtig.“

Bismarck klagte einem amerikanischen Freunde über die Massenpsychose in einem Parlament und fällte das für alle Zeiten richtige Urteil: „Einzeln verständig, massenweise dumm.“ „Diese Leute können Preußen nicht regieren, ich muß mich dem widersetzen.“ in dem kürzlich erschienenen dritten Bande seiner Erinnerungen taucht immer wieder die Besorgnis um seine Schöpfung auf, da er sieht, daß der neuer Kaiser nicht den Kampf gegen Unfähigkeit und staatsfeindlichen Absichten aufnehmen wolle, sondern diese durch Nachlaufen zu befriedigen trachte. Es ist gekommenen, wie der große Mann es ahnte: Parlamentarismus siegte über das Deutschtum, Deutschland ist auf dem Wege zu einer Lebensform, in der die Entsittlichung des öffentlichen Lebens zu einem Grundsatz erhoben wird.

Der Deutsche hat von jeher an einem Hang zum Weltbürgertum gelitten. Wird dieser Hang nun noch auf einem Gebiete, wo nüchternste Interessenvertretung am Platze ist, in der Politik, durch wurzellose Glaubensgrundsätze und dem Volkstum nicht entsprungene Phrasen verstärkt, so muß dies Unheil zeitigen. Aus der Geringschätzung seiner Nationalinteressen heraus erklärt sich dann auch die Duldsamkeit, die der Deutsche dem Juden und seinem zersetzenden Wirken angedeihen ließ. Demokratisch-jüdische Organe konnten ungestraft jahrelang ein entnervendes Gift verspritzen und schließlich offen das deutsche Volk verhöhnen.

Der Streich in Genf, der von neuem ein deutsches Land – Oberschlesien – zerschneidet, ist nochmals ein Prüfstein dessen geworden, wie frech das Judentum und wie – demokratisch das heutige Deutschtum geworden ist.

Die „Frankfurter Zeitung“, die für ein deutsches Oberschlesien einzutreten vorgab, und auch jetzt ein paar papierene Sätze über die uns angetane Ungerechtigkeiten verzapft, fährt dann neuerdings folgendermaßen fort:

„Wir sprechen nicht von einzelnen Exaltierten. Wenn solche Vereinzelte jetzt noch davon reden, daß uns ganz Oberschlesien hätte ungeteilt zufallen sollen, so ist das eine Unwahrhaftigkeit und eine politische Torheit. Wäre das Gesamtergebnis in dem Abstimmungsgebiet zugunsten Polens ausgefallen, so hätte allerdings kaum ein Zweifel darüber bestanden, daß Polen ganz Oberschlesien erhalten hätte. Aber das ändert an der vertragsrechtlichen Tatsache nichts, daß der Friedensvertrag eine Teilung Oberschlesiens ins Auge gefaßt…“ (15. 10. 1921).

Also: die Entente darf den „Friedensvertrag“ tagtäglich brechen, für Deutschland bleibt er unerschütterliche Richtschnur! Und eine „deutsche“ Zeitung erklärt das Verlangen, Oberschlesien zu erhalten, als eine „Unwahrhaftigkeit“.

Diese, Hochverrat am deutschen Volke treibende Judenzeitung wird nicht verboten!

Vor einiger Zeit wurde der „Frankfurter Zeitung“ vorgeworfen, ihre Auffassung von „Demokratie“ ginge – wie sie selbst sage – so weit, nötigenfalls das deutsche Volk selbst für die Erhaltung dieses Prinzips zu opfern. Das ehrliche Judenblatt schrie über Gewalt und Verleumdung. Da wurde ihm folgender Satz unter die lange Nase geschoben:

„Angenommen, eine ganze Nation fasse vermittels des demokratischen Systems Entschlüsse, die ihr Unglück herbei führen; dann ist noch immer das Prinzip gerettet. Das ist der tiefste Sinn des demokratischen Gedankens: alle sollen das gemeinsame Schicksal tragen“ (4. 12. 1917).

Dieses „Prinzip“ mißregiert heute das deutsche Volk und kümmert sich den Teufel darum, ob es den demokratischen Entschlüsse in Spaa, London, Wiesbaden zustimmt oder nicht. Das deutsche Volk wird auch über Genf nicht befragt werden.

Geht’s schief, treten die neuen Unverantwortlichen von Gottes Gnaden in den Ruhestand und übergeben das Geschick Deutschlands in die Hände der linkeren Brüder.

Das Prinzip wird gerettet und das deutsche Volk vernichtet sein. Wer sollte sich da nicht freuen!