Religionskritik und virtueller Onlinegedankenaustausch

Wer stetig lügt und falsches spricht, der gebraucht da gern ein fremd Gesicht. Befasst euch mit dem Esausegen. Die Lügenmacht ist längst allumfassend und kann nur mehr mit diesem Teil aus ihrem eigenen Glauben gebrochen werden. Deutschland ist EDOM Und somit ESSAU Der BETROGENE BRUDER von dem BETRÜGER JAKOB Die Welt ist von 3 Betrügern irregeführt worden: Moses, Jesus und Mohammed.
Vatikan: (Kaballa – Der Sefirot-Baum)

Allvater…. Runa .. (Yggdrasil Göttlicher  Weltenbaum)Textknechtschaften, und mein Staufengebölke von T. Haas von Preußen.
Unsere Krone ging verloren.  Aber, ihr werdet sehen, es geht auch ohne Kreuz und Krone. Unser GOTT wohnt im Herzen – nicht im Vatikan! Wahrlich ich sage Euch, der Schöpfer vom Himmel und der Erde kennt keine Kirchen noch irgend welche Sekten mit ihren Lügen-Märchenbüchern. Wendet Euch ab von diesem Unsinn, welches nur Unheil über die Menschen gebracht hat. Großartige Dinge sind niemals, aus der Komfortzonen entstanden. Wir werden „GEMEINSAMals Diener des Staates, etwas ganz Neues aufbauen. Wenn . . . wir ein Volk sind. Wir haben nur die eine Chance „Gemeinsam“ Erst wenn wir, das Volk, uns gemeinsam unsere Macht und Verantwortung zurückholen, kann und wird sich was ändern. Wir müssen unsere Kräfte bündeln. Wir müssen uns schnellstens Vereinigen. Das ist kein Spaß !!! 

Weltweiter Migrationsvertrag als Verpflichtung bei Doppelmoral im Vatikan: Papst feiert Migrationspakt – wollte Vertrag aber selbst nicht unterschreiben

 Der Vatikan hat vor den Vereinten Nationen in New York erneut zur Aufnahme und zum Schutz von Migranten aufgerufen. Besondere Erwartungen setzte er in den geplanten UN-Migrationspakt, sagte Erzbischof Bernardito Auza, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den UN, am Freitag zum Abschluss der Beratungen über das Abkommen.

 Der weltweite Migrationsvertrag werde es für Staaten, die Zivilgesellschaft und jeden Einzelnen schwieriger machen, die Probleme Betroffener zu ignorieren und der gemeinsamen Verantwortung ihnen gegenüber nicht nachzukommen.
Der Entwurf für den „Global Compact For Migration“ wurde am Freitag in der UN-Vollversammlung in New York beschlossen. Die USA sind nicht an den Verhandlungen beteiligt, auch Ungarn sieht den Vertragstext kritisch. Hauptanliegen des rechtlich nicht bindenden Dokumentes ist eine bessere Organisation der weltweiten Flüchtlings- und Migrantenströme. Es soll im Dezember im marokkanischen Marrakesch offiziell angenommen werden. Hier schauen  https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2018-07/vatikan-uno-global-compact-for-migration-auza.html
Bischof offenbart: Hinter den Kulissen wurde die Ausrottung der Europäer beschlossen
Ein Plan zur Untergrabung der ethnischen und religiösen Identität Europas. Bischof Athanasius Schneider startet den Weckruf an alle Christen.

Ein Plan, sagt er, sei „lange vorbereitet“. Er hat mit dem Journalisten Bozi darüber gesprochen, aber er sollte auch mit Bergoglio sprechen.
„Das Phänomen der sogenannten“ Einwanderung „ist ein Plan, der von internationalen Mächten für lange Zeit inszeniert und vorbereitet wurde, um die christliche und nationale Identität der Völker Europas radikal zu verändern . Diese Mächte nutzen das enorme moralische Potenzial der Kirche und ihre Strukturen, um ihr antichristliches und antieuropäisches Ziel wirksamer zu erreichen. Zu diesem Zweck wird der wahre Begriff des Humanismus und sogar das christliche Gebot der Nächstenliebe missbraucht „.

Verstehst du? Er spricht vom Kalergi-Plan. Es ist kein Zufall, dass Bergoglio, ebenso wie Merkel, vor einiger Zeit mit dem gleichnamigen Preis ausgezeichnet wurde. Die Kirche ist zu einem bewussten oder unbewussten Instrument des großen Plans der ethnischen Substitution geworden.

Das heuchlerische Dokument für die menschliche Brüderlichkeit

Die Wahrheit wird von denen Unterdrückt , die viel zu Verbergen und zu Verlieren haben ! Vor allem was die wahren Strukturen im Hintergrund und die Tatsächlichen Machtgefüge Betreffen. Im Römerbrief wirft Paulus den Juden vor, das sie schnell dabei sind „Blut zu Vergießen“, dass sie zu nichts gutem taugen und das auf ihren Wegen „Verderben und Unheil“ ist. Das jetzige Christentum fußt auf deren vor 2000 Jahren geschaffenen Gründungsfigur des heiligen Bartholomäus Baphomet. Als Astaroth transformierte weibliche babylonische Göttin Ištar, die erst zur westsemitischen Göttin Astarte wurde in Berlin ein Tempel gestellt, der Flughafen, hat auch damit was zu tun. Das richtige Christentum ist um einiges Älter. Hier mal schauen  Die christliche Lehre kam aus dem Norden  Was wär‘ ein Gott, der nur von außen stieße, Im Kreis das All am Finger laufen ließe! Ihm ziemt’s, die Welt im Innern zu bewegen, Natur in sich, sich in Natur zu hegen, So daß, was in ihm lebt und … Weiterlesen

Die alten Blutlinien der europäischen Königshäuser und der von ihnen kreierte Vatikan, wollten von Anfang an, die Weltherrschaft über die von Ihnen ausgeraubten, unterjochten und versklavten Völker dieser Erde. Die, die damals behaupteten sie hätten Drachenblut, sind die, die uns schon sehr oft an Fremdmächte verkauft haben. Momentan im aktuellen Weltgeschehen sehr aktiv im Einsatz. Deren Pläne sind Uralt und ganz einfach zu durchschauen. Wer darüber, die Wahrheit schreibt und spricht, muß vor ein Scheingericht.

ergänzend :  Bei der Invasion des Irak wurden mehr als 5 Billionen Dollar an Gold und Öl gestohlen.

Denken Sie daran, dass Saddam keine Massenvernichtungswaffen besaß und nicht am 11. September beteiligt war, aber der Reichtum seines Landes wurde geplündert. Dann gingen sie nach Afghanistan, um die Mohnfelder und die Lithiumminen gewaltsam zu sichern, nachdem die Taliban den ganzen Mohn zerstört hatten. Danach gingen sie und töteten Gaddafi in Libyen, um die Kontrolle über seine mehr als 22 Tonnen Gold, die 30 Billionen mehr Ölpipeline, die Afrika wiederbelebt hätte, und die Diamanten, Silber und andere Lagerstätten zu gewinnen. Überall auf der Welt gibt es Krieg und Genozid für Gold, Öl, Drogen und andere natürliche Ressourcen und alles ist für die Rothschilds, den Vatikan, Könige und Banker, jedoch behaupten sie, dass wir Milliarden den gleichen Familien schulden, die alles gestohlen haben, habe alle Länder geplündert!

Die Kreuzzüge

Germanenherz Die ChristianisierungJeder zugefügte Schaden muss gleichem Maße beglichen werden. Ob nun, Christ, Moslem oder Jude. Sie werden noch dieses Jahr 2018 für ihre Schandtaten, an Mensch, Natur und Tierwelt zahlen. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule, Seele um Seele.  So steht es geschrieben, so soll es geschehen!

Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld

Isais Offenbarung

 In den Jahren 1226 bis 1238 erschien Isais deutschen Rittern am Ettenberg im Berchtesgadener Land. Die Isais-Offenbarung, fassbares Ergebnis dieses Geschehens, wird hier in der Neuübersetzung von 2005 wiedergegeben.

Text der Neuübersetzung

(1) Wahr sprech‘ ich – euch zum Gehör. Bild geb‘ ich – euch zum Gesicht; rede Kenntnis und Weisheit, allumspannend, von Voranfang bis Endesend,

(2) rede nicht Gleichnis noch Sinnbild, nicht umwegend‘ Wort, klar geb‘ ich kund, was war, was ist, und was möge sein.

(3) Menschenwesen, da erdverbunden, dem Sterben geweiht – und unsterblich zugleich; Gestirnenkinder, himmlisch gebor’ne – vieltausendfach älter als da hier diese Welt.

(4) Lichtmachtsöhne und Töchter des Glanzes, Himmelsbewohner, sich im Dunkel Verlor’ne, lichtlebendig – und doch dem Schatten erlegen; ewiglich – und doch vom Sterben nicht frei.

(5) Wanderer über den Graten der Welten, neu diesseitsgeboren – wieder jenseitsbestimmt. Götterkinder, doch göttergleich nicht. Noch vielsagend mehr gibt es über die Menschen: alt ist ihr Geschlecht – jung ist ihre Welt.

(6) Ungeboren ist das Menschenwesen, seit Voranfang da – es wird immerzu sein.

(7) Voranfang war, da aus Vorewigkeit alles gegeben; nicht Raum war noch Zeit. Bewusstseinslos, ohne Leben, lagen die Wesen da alle, ehe Allvater sich ihrer erbarmte, schuf messbare Zeit, erschuf auch Räume, durchwanderbare: Die ewigen Himmelswelten.

(8) Dort hinein sanken die Samen aller Wesen; Ewigkeit war geworden aus Vorewigkeit, Anfang dem Voranfange entsprossen.

(9) Herabneigte sich Allvater, der Wesen zu sorgen, Lebenskraft spendend, seelentfachend, geisterweckend. Wach ward da der neuen Himmelwelt Leben und Weben. Die Wesen erkannten sich nach ihrer Art:

(10) Da waren solche, wie später Menschen wurden, es waren solche, wie wurden Getier, waren solche wie grünes Gewächs, und es waren Dämongeister.

(11) Und alles doch nicht, wie heut‘ die Erde es kennt, was den Himmelswelten einst ist entfallen – jenem ähnlich und unähnlich zugleich.

(12) Es ist ja dem Himmlreiche entsprungen, was nun im Irdischen lebt, geflohenhabend einst Allvaters Licht, gesuchthabend fremde Schatten – irrend und ahnungslos.

(13) Denn ein Schattenfürst sich erhob wider die Welten des Himmels, Allvater zu trotzen. Ein Schattenreich sich dieser Schattenfürst hat errichtet – ferne den Himmeln: die finstere Höll.

(14) Leerenendlosigkeit dehnt dazwischen – keiner, der dort könnte versöhnen.

(15) Auf der Mitte indes, zwischen Dunkel und Licht, mächtige Geister sich Walhall erbauten. Dort leben Allvaters sanfte Göttinnen und kühne Götter.

(16) Immerzu herrscht Kampf zwischen ihnen und Höll.

(17) Abfielen aber aus den Himmelswelten zahlreiche Wesen. Ahnungslos wollten sie anschauen die Höll. Später aus diesen wurden die Menschen.

(18) Solche alle sind da in Ohnmacht versunken, vergaßen des eigenen Namens, vergaßen Allens, was war.

(19) Für diese Gefall’nen Allvater frisch erschuf neue Weltenheit: Des Erdenreichs Diesseits mit dem Firmament der Gestirne; damit möglich werde die Abergeburt den verlorenen Scharen, ihnen geboten sei ein Wanderweg bis ans irdische Sterben, und danach eine Pforte zur himmlischen Heimkehr.

(20) Den weiten Bogen der Jenseitswelten gab Allvater hinzu, allen dem Menschsein Verfall’nen; die Brücke für eine glückliche Wiederkehr.

(21) Die Weltenheiten nenn‘ ich euch nun alle, wohlerschaffen, von Allvater gefügt: Zu oberst die Himmelswelt ewigen Lichts, Allvaters Reich, aller Wesen ursprüngliche Heimstatt.

(22) Das allumschließende Gründland nenn’ ich als nächstes – keine Weltenheit gibt’s, die es nicht umspannte, diesseits wie jenseits des großen Spiegels, wie die Grenze dazwischen geheißen. Auch die Höll ist darin, die finstere, grause; blutbrennend, Ekel endloser Qual. Inmitten Grünlands, Walhall hat seinen Ort; starke Feste, herrliche Burg.

(23) Auch die Diesseitsweltenheit schwebt im Grünen Land, mit der Erde und den leuchtend Gestirnen.

(24) Ebenso sich spannt da der Jenseitswelten vielfarbiger Bogen – von himmelnahe bis nieder zur Höll. Gar zahlreich sind die Welten dort drüben, zu durchwandern von den Menschen nach irdischem Sterben.

(25) An Grünlands Rand, unsäglich fern, ein unheimliches Reiche ist gelegen: Die graue Gracht der Dämonen; oft fürchterlich, doch auch still.

(26) Die Schlafwelten gibt es in Grünland mehr –

(27) und auch der Versunkenen schweigendes Tal. Die Erdenbewohner kommen von dort, keimlingsgleich erst, diese Welt zu durchstreifen, schließlich Heimkehr zu gewinnen.

(28) Wahr sprech‘ ich, rede Kenntnis und Weisheit, lehre Wissen und Weg euch mit klarem Wort: Im Himmelreich wohnt Allvater mit seinen Getreuen. In der Höll aber haust der finstere Schattenfürst, der Verworfene, der Verderber: Schaddain ist sein Name. In Walhall herrschen die heiteren Helden, die Götter mit ihren Frauen.

(29) Gastrecht bei ihnen Istara hat, Allvaters Botin. Die Einherier gehen dort ein und aus, die doppelt Unsterblichen. Manche von diesen nenn’ ich meine Geschwister.

(30) In das Diesseits alle Menschen gelangen, mit ihnen Getier und Gewächs, um das Erdensein zu durchwandern. Der Jenseitswelten weiter Bogen ihnen den Heimweg ins Himmelreich öffnet nach ihrem irdischem Sterben; ein jeder wählt sich da seine Bahn.

(31) In Gründlands Gefilden können alle sich treffen: Gute und Böse, jedwede Art. Isais, die euch belehrt, hat dort ihr Amt.

(32) Nächtens im Schlaf hebt sich euer Geist oft aus dem Leibe, um zu durchschweifen die Schlummerwelten. Gar manches begegnet sich da, tauscht mitunter sich aus auch auf Zeit.

(33) Hochauf strebt mancher Geist auch hellichten Tags. Schwingung vom Jenseits her mag zu ihm sprechen, Botschaft zu geben. Doch warn ich: Oft solches ist Trug.

(34) Aufmerkt, Menschenwesen, Erdnachgeborene! Und schaut: Nicht hier liegt der Anfang. Hört! Wahr sprech‘ ich euch und in deutlichem Ton, gebe euch Rat.

(35) Krieg ist im Reigen der Zeitenläufe, unablässig, seit der Schaddain sich wider Allvater aufwarf. Platz findet, Raum greifet, wo des Helden Schwert wird gebraucht, wo nach kühner Tat ist verlangt.

(36) Den Platz kennet, welcher der eure ist. Wer zögert, der duldet – wer duldet lässt obsiegen die Mächte der Höll.

(37) Sanft biete Gruß dem Sanftmütigen, doch Schlachtruf schleudre entgegen dem Argen. Kenne Liebe an ihrem Platz – wie die Stunde des Speers.

(38) Mitleidvoll fühle, wo Notkrallen rissen ein Leid. Hart aber blicke ins Auge dessen, der dies wollte missbrauchen.

(39) Hole zum Schlag aus – zaudere nicht – wo eine finstere Wolke sich niedersenkt. Krieger sei, wo Kriegeswut vorherrscht. Liebender sei am heimischen Herd.

(40) Zwiegeteilt ist das Erdenwandern, wie hell ist der Tag und dunkel die Nacht. Nie wähne, eines von beidem nur sei.

(41) Wahr sprech‘ ich, will weiter euch weisen, will euch zeigen, was ist: heimsucht Schaddain der Erdenwelt Städte und Länder, Meere und Schluchten, Wüsten und Wälder, Auen und Berge. Er bricht auf die Quellen der Qual, durchtränkt die Geschichte der Völker mit Blut, dabei als ein Gott sich gebärdend.

(42) Vielgesichtig ist die Fratze des Bösen, die aus den Fugen der Erde allerorts gafft, vielhäuptig sind seine reißenden Rachen. Kein Schwertstreich allein taugt, alle zu spalten.

(43) Flammenmeere werden tosen über den Ländern noch manche Zeiteinheit, ehe der Wurm vergeht. Arglist nähret des Unwesens Wanst, macht mächtig den Werfer der Schatten.

(44) Wer wollte da Einhalt gebieten dem Grausen, so lang nicht sich auftut der Krug des klärenden Wassers? Ausharret darum! Bereitstehen sollt ihr durch alle Zeiten, bis erfüllt sich die Stunde siegreichen Schwerts. Hoch wehen dann wird die Fahne im Sturme der endsiegenden Schlacht, wenn des Wasserkrugs Strahl netzt die Erdenwelt.

(45) Fern ist noch der Tag, ist die Stunde des Sieges. Fegende Wolken türmen herbei, um Blitze zu speien.

(46) Lichtreich, o Lichtreich, dem Schiff bricht der Kiel, Trümmer nur landen am Harmstrand. Lest auf die Stücke, sorgsam hütet sie für ein neues Werk: Siegschiff da einst. Wenn der Strahl bläht das Segel – vom Jenseits er kommt durch Ilu’s Sonne, unsichtbar – dann ist die Zeit.

(47) Späht durch die Sternenwelt, schaut auf zum Haupte des Stiers. Er bringt die Lanze. Messt aus der Sterne Maß: Vom Haupte des Stiers bis zum Wasserkrug. Unterm Mittel verberget den schwarzlila Stein.

(48) Schwarzer Stein, wirkmächtig Kraft. Isais einst barg ihn aus des Höllenpfuhls grauser Stätte, überlistend den Fürsten der Schatten, der ihn aus Walhall hatte lassen rauben.

(49) Dazu Isais benutzte die List, schnitt vom Haupthaar sich ab Ellenlängen und legte an Knabenkleidung, um Schaddains Wächter zu täuschen. So drang sie ein in der Hölle finsteren Pfuhl, um zu retten den schwarzlila Stein:

(50) Machtvoll ist seine Kraft, rufet herbei des Wasserkrugs Licht. Heil den Wissenden! Heil den Weisen, die befolgen, was ist angeraten. Wirkmächtig werden sie sein.

(51) So Frauenhaar bindet magische Kraft. Jenseitsschwingungen fängt es ein im Diesseits. Je länger es da wallet in Ebenmaß, umso mehr lichte Kraft vermag es zu gewinnen. Doch bleibt es nicht unbedroht in finsterer Zeit, weil Schaddain danach lechzt, Schaden zu stiften.

(52) Strömende Geister, magische Schwingungskraft, wählt der Maiden lang‘ Haar sich mitunter zum Hort. Ist gut zumeist, spendet gar viel, gibt Vermögen zu wirken durch Wollen. Die im Hof und am Herd, alle im Licht, halten sich’s lang, wahrlich sehr lang.

(53) Doch welche offen wider die Finsternis streiten, mögen’s besser sich kürzen, wie Isais es hat zur Höllreis getan.

(54) Wo der Finsternis Schwingung herrscht vor, da nistet von solcher leicht manches sich ein bei magisch werktätigen Frauen in den Haaren, wenn diese länger als nötig sind; notwendig aber ist das Maß einer halben Elle.

(55) Machtvoll der Mann ist im Kampf mit dem Schwert und kraft seines Willens – magisch jedoch wirkt das Weib.

(56) Erkennen euch geben am Himmel die Zeichen. Der Beruf’ne erfühlt’s, die Erwählten begreifen’s, Sie rufen (oder denken) mir zu:

      Aus dem Lichte des Mondes, 
      aus dem Dunkel der Nacht, 
      kommst du herbei, Schwester Isai’, 
      die du immer mich gesehen, 
      die du stets hast mein gedacht.

(57) Schwarz erscheint der Stein – und ist doch licht. Urstoffteil – unsagbar stark. Manneskraft führt ihn, Weibesart jüngt ihn, macht wirksam da werden Walhalls Heer.

(58) Seiner Heimstatt Volk, Sieg er verleiht, tausendjährig andauernd gewiss. In Wodins Berg ruht ja die Macht. Stimmenklang vernimmt er, der Erwählten Zunge, Fremdes mag er nicht leiden. Ist nicht sich bewusst – und doch tatengleich; ist schwarzlila Gestein – doch hell‘ Lebensmacht. Ich, Isais, die Maid, die ich euch erkoren, die ich zu euch rede, gebe den Stein eurem Stamm.

(59) Wer Isais küsst Mund, Nacken und Haar, der wird wiedergeküsst werden von Isais‘ Geist. Die Wahren erhör‘ ich – die Falschen aber schlägt meine Kralle.

(60) So zeige ich mich euch, damit ein Bild ihr könnt formen – sei’s aus Holz, Erz oder Stein. In ein solches ziehe ich ein, um als Schwester unter den Wahren zu walten.

(61) Doch den Falschen komm’ ich als Pantherin.

(62) Bin nahe euch, bin mit eurem Stamm – auf Jahr, Stunde und Tag – bis die Zeit sich erfüllt.

(63) Wenn Istara wird aufgetan haben des Wasserkrugs gläsernen Deckel und wirksam strahlt schon junges Licht – dann naht der Wandel herbei. Dann hat Isais ihr Werk vollbracht für die Zeit; Istara erfüllt fortan das Amt.

(64) Dann sollt ihr Istaren küssen Mund, Augen und Haar, der Lichtmächtigen sollt ihr zum Zwecke dienen, doch nicht vergessen Isaiens.

(65) Einige aber, welche die Tapfersten sind, die mögen an meiner Seite verbleiben.

(66) Aus dem Scheine des Mondlichts ruf‘ ich sie mir. Aus dem Lichte des Mondes, so rufen sie mich. Solche sollen’s sein, die das Schlimmste nicht fürchten und das Schwerste nicht scheuen, die verzichten auf Frieden und Seligkeit, weil in Grünland der Kampf noch nicht endet. Ihnen will ich nicht mehr Schwester bloß sein, sondern Braut und Gemahlin.

(67) Erst wenn erfüllt ist, was Allvater will, wenn gold’ne Zeit aufgeht über den Ländern der Erde und in aller Völker Herzen, erst dann gelt‘ den Menschen Allvaters Zeichen allein. Fern ist diese Stunde, weit ist der Weg. Noch lange herrscht vor die Nacht der Verwüstung, und ungefesselt brüllt der Schaddain.

(68) Sternentöchter und Himmelssöhne, Allvaters Freunde, Schattenmachts Pein: Hoch steigt der Wille, so Erkenntnis da webt. Bestimmt ist der Sieger seit ewiger Zeit. Aus dem Haupte des Stiers, Hilfe euch kommt in Drangsal und Not, der Artgleichen Waffe.

(69) Kinder des Stiers, Isais‘ Schwestern und Brüder, die Besten der Stämme da hier: Fern haltet euch von fremdem Blute, rein bleibe der Stamm, den Isais und Istara lieben, der vorbestimmt ist aus Allvaters Wort.

(70) Himmlisch‘ Lichtströme das Land allhier durchwirken; gerufen, gekommen, gehalten, gebunden durch des schwarzen Steins Band.

(71) Am Fuße dieses Bergs, tief verborgen im Fels, soll er ruhen bis zur Stunde der Zeit, bis Wodin Wort und Tat da ergreift.

(72) Drum sollt ihr Isais‘ Kuss weiterreichen durch alle Geschlechter des geheiligten Stamms; nichts zerteile das Bündnis. Ich spreche euch dies in deutlichen Worten, meine nicht Sinnbild, sage genau: Treu bleibt der Kindschaft in Allvater stets und der Geschwisterschaft mein.

(73) Und beachtet auch den Bruder im Stier. In Grünlands Weiten, Walhall nahe, Malok, der kühne, breitet aus seine Schwingen. Er ist Isaiens treulicher Kämpe, der bei der gefahrvollen Reise in die Burgen der Hölle herbeigeeilte Beschützer, der mich bewahrt hat vor dem Schlimmsten, der Rettung mir brachte vor Schaddains Häschern.

(74) Doch warn ich, zu rufen Malok allein in höchster Not, und nicht anders als in meinem Namen, denn fürchterlich ist er sonst leicht. Ich sag’s jetzt euch, weil dem Stierhaupt er gleicht, der geflügelte Krieger, der starke, der kühne, der weithin gewaltige – und der doch alleine sich gilt.

(75) Keiner soll ein Standbild dem Malok errichten, ohne auch das der Isais. Sonst kann anders er kommen, als ihr ihn rufen wollt. Gezügelt, Maloks Wut wird zum Rechten geleitet, verlanget in meinem Namen und Bild.

(76) Viele Brüder hat Malok und manche Schwestern, machtvolle Wesen, die das Jenseits durchstreifen, Zauberkunst wirkend und mitlenkend Kampfesgeschicke. Völkerstämme nennen sie oft ihre Götter, oder aber Dämonen.

(77) Eure Göttin aber Istara heiße, Allvaters strahlende Botin; und eure heimlich Gefährtin: Isais. Sie werdet ihr sehen, wenn die Siegschlacht geschlagen, zur Feier mit langwogendem Haupteshaar, eh ich’s zum Weiterkampf abermals kürze. Dies sprech‘ ich, weil ihr’s wissen müsst, mein Bild stets zu kennen. Wie ihr es denkt – so erkenne ich mich.

(78) Denn alle Gedanken sind in Grünland zu sehen, wohlverständliche Botschaft, deutlich zu erkennende Bilder.

(79) Und beachtet erneut, dass Malok kann werden zu wilder Gewalt, falls Isais‘ Zügel sollt reißen durch unbedacht Menschenhandeln. Ehre geben mögt ihr ihm immer, dem einsamen Recken – stets war er treu – doch wisset: Menschengefühle kann Malok nicht kennen. Drum der Irrufer verschuldet die Irre sich selbst.

(80) Ich spreche zu euch, was zu wissen euch nottut. Merk alles wohl! Nichts ist zu versäumen: Drei Flammen lasst brennen zu jeder Zeit, wo vielleicht ein Bildnis des Malok steht nächst dem meinen.

(81) Des Speers und des Spiegels hohes Geheimnis habe ich euch schon gegeben. Ihr sollt es behalten, nie aber niederlegen in einer Schrift, im Kopfe behaltet’s.

(82) Ihr wandelt nun zwischen den Weltenheiten, zwischen Grünland und der festen Erde, gleich mir. Weit web ich, bin das Band eures Strebens. Unsichtbar meistens – doch stets an eurer Seite.

(83) Altvordere wussten, ritzten die Runen, hielten Allvaters Wort. Bis fremde Winde den Giftstaub da bliesen hinein in die Gedanken der Menschen, bis Übelsaat aufging überall unter den Völkern.

(84) Erweckt das Erinnern, das lang lag wie schlafend, neuer Strahl alte Sonne lässt leuchten: innere Sonne, inwendig Licht. Altüberliefert, doch ewiglich jung: Hohen Geschlechts aufragender Geist. Die Ahnen blicken von drüben.

(85) Altvordere wussten, ritzten die Runen, gaben wohl kund, kenntnisreich überbringend von vielem was war, was gewesen vor langer Zeit:

(86) Drei Völkerstämme zu dem Volke sich einten: Landgebor’ne, Seegebor’ne, Luftgebor’ne da waren. Die ersten dem alten Boden entsprossen, die zweiten von ferne gesegelt über das Meer, die dritten aus dem Sonnland gekommen, vom hohen Turme nahe den Wolken. Alle sie einte in früher Zeit schon Thale, die heilige Insel. Des sich besinnend, sie vereinten sich neu, von Allvater geleitet.

(86) Viele vergaßen’s, manche durchblickten es nicht: Ein Volk war es immer gewesen, seit uralter Zeit: schicksalzerteilt – geschickhaft wieder vereint.

(87) Erst teilend Geschick war ein rasendes Feuer – allüberall, verbrennend die Erde, versengend das Gras, verdunstend die frischen Gewässer, aufzehrend der Völker Mark.

(88) Zweit teilend Geschick war stürzende Flut – allüberall überschüttend, strudelreißend, wogenschäumend, hervorbrechend aus den Wolken, herbeitobend aus Flüssen und Meeren, länderversenkend, völkerverschlingend.

(89) Dritt teilend Geschick kam mit eisigem Griff: grollende Riesen ohne Erbarmen; fliehen mussten die Menschen.

(90) Drei teilend’ Geschicke teilten ein Volk in drei. Auseinander sie gingen – wieder sie sich gefunden.

(91) Gesandt war zu ihnen – auf Allvaters Geheiß – Istara, um wieder zu einen, neu zu bilden der Mitternacht Volk, die Urherren der heiligen Insel.

(92) Weil des Wasserkrugs Licht braucht tragende Stärke, wenn es unsichtbar sich wird ergießen über die Menschengeschlechter.

(93) Da sollen die Bestimmten wieder vereint sein in goldener Zeit, tausendjährig gewiss, damit sie umwandeln des Wasserkrugs Licht in innerlich Gold.

(94) Istara und Isais sind darum geheißen aus Allvaters Wort beide, eine jede in ihrer Weise, die Helden liebend zu leiten.

(95) Wahr sprech‘ ich, Isais, den Wissensdurst euch zu stillen aus der Erkenntnis Brunnen: Weise schickte hinab zu den Menschen Allvater manches mal: sandte Istara auch einst in des Großkönigs Reich, der die Erde beherrschte von allen Winden. Bel hieß sein Land.

(96) Aufschreiben ließ er, der hochmächtige König, wie ward wiedergegeben aus einer Seherin Mund. Hoch bis nach Thale, zur heiligen Insel, der Großkönig kundbracht‘ die Botschaft der Göttin in den Zeitenheiten goldenen Wissens.

(97) In den Zeiten darauf der Finsternis Fluch sich nahte den Menschen, als der Schaddain grausame Diener sich kürte und diese ihn nahmen zu ihrem Gott. Hasswolkenfinsternis verdunkelte die Sterne, Blutrausch erwachte, zum Entsetzen der Völker. Finsterniszeit, Arglist des Trachtens, Bosheit der Tat: Des Schaddains Brut breitete sich weithin aus und gewann Raum. Zu Blutrinnen wurden die Furchen der Erde; kaum einer mehr liebte den andren.

(98) Geschlachtet ward gar Allvater selbst als lebendige Botschaft durch die Knechte des finsteren Grauens.

(99) Denn Allvater als Allkrist selbst war’s gewesen. Der Finsternis Hass wütete wider Ihn.

(100) Lichtmacht gemartert, die Wahrheit zerstampft, die Befreier gebunden – eine schreckliche Zeit.

(101) Isais hielt Ausschau, von Grünland her, nach unbeugsamen wackeren Helden. Prüfend sie sah den bestimmten Stamm, zu dessen Besten sie sich bekennt.

(102) Wenige sind’s, auf das Ganze gesehen, und auch daraus geringe an Zahl.

(103) Jene, die ich erkannte durch den grünländ’schen Spiegel: die heilige Schar, ihr gilt mein Herz. Zu euch ist’s gesprochen. Hoch haltet die Wahl, nicht missachtet die Kür.

(104) Kein andres Geschlecht eures Dienstes könnt walten. Erkenntnis gewonnen hat der schwebende Adler, einsam über den Wolkenhöhen.

(105) Schweigend betrachten, stille begreifen, wissend vorangehen: so tut der Weise. Fragen des Tages nächtens finden sich Antwort, wenn eingelegt’ Ahnen ruhig aufsteigt dem Geiste.

(106) Mannesschwert, zum Kampfe erhoben, ist zweierlei: außen das Erz und innen der Wille. Nie der Berufne, der Kluge und Reife säumt, der Geschicke Bahn schon von fern zu erspähen.

(107) Wer sich selbst erkennt, kennt auch des Geschickes Verlauf, erkennt seine eig’ne Bestimmung. Leicht dagegen der Nichtkennende strauchelt.

(108) Arbeitsschaffen ist hohen Sinns Tat, ob klein oder groß. Gedeihen sehend das Werk, ihr euch in ihm erkennt, schöpft Freude daraus und immer neu Kraft.

(109) Aufmerkt! Vieles sag ich euch nicht alleine aus mir, stehe in Allvaters Pflicht, zuoberst gelte sein Wort, danach erst das Trachten mein.

(110) Gewiesen ist, dass auch Istara ihr hört. Botin ist sie zu Ihm. Drum gebt ihr Ehre, Bildnis und Platz in euren Herzen. In den Tagen vor der Zeit der Erfüllung sie selber mag zu euch noch sprechen, falls Allvater es will. Drum freihaltet ihr den angemessenen Raum.

(111) Der Istara schafft dann eine heilige Säule, hoch aufgerichtet gen Himmel, wenn des Wasserkrugs Zeit ist schon nahe; wenn die letzte Schlacht ist siegreich geschlagen und das Schlachtfeld von allen Spuren des Grauens gesäubert.

(112) Dann gehe über von mir auf Istara das Band, dann küsset Istara Augen, Lippen und Scheitel. Ihr mildes Licht leuchtet dem kommenden Frieden – wie zuvor dem heißen Kampf Isaiens Glut.

(113) Was euch wird gesagt aus Isaiens Mund: euch gilt’s, nicht allen Menschen, wie nicht allen Völkerschaften. Wägt selbst, was davon zu wissen ist allen: Allvaters Überschauen des Weltenheitengeschehens, Allvaters Sorge, Allvaters in allem da wirkendes Wesen.

(114) Istara und Isais: Sie gelten sonderlich euch. Nicht jeder könnt fassen, was hier ist verlangt. Nicht lasset danach greifen die Schwachen.

(115) Verschieden sind die Bewohner der Erde, unterschiedlich ist, was ihnen frommt, was ihres Amtes kann sein, in welcher Weise ihr Werk. Erkennen helft einem jeden, zu finden das seine; denn jeglicher hat Sinn und Ort nach seiner Art.

(116) Verwirren will des Schaddains blutdampfende Klaue. Lug ist ihm zueigen, Missgunst lehrt er, schürt den Neid vom einen zum andren.

(117) Lauscht aller Stimmen, jedes Zeichens habet Acht. Falschheit werfen in die Welt Schaddains Diener. Vorsicht übt, vergesst nicht: unrein ist die Menge der Menschen da hier, abgefallen aus Allvaters Heim.

(118) Groß ist das Übel, ehe des Wasserkrugs Strahl hat geklärt; Hinterlist mannigfach, Verrat häufig, Tücke bewohnt zahlreich diese Welt.

(119) Unschuldig allein sind die Tiere der Erde, die Fische des Wassers, die Vögel der Luft und alles, was da kräucht, springt und läuft. Unschuldig sind auch die grünend Gewächse. Diese alle sind darum geheiligt.

(120) Isais, mir, steht nahe die Katzenheit, groß und klein. Solche weiland standen im Kampfe mir bei gegen die Mächte des Bösen an Grünlands Gestaden. Im Katzengeschlecht ehrt ihr auch Isaiens Art, verwandt sind die Schwingungen beider Geister.

(121) Wer ist der mutigste unter den Helden? Jener ist’s, der da zieht durch das Jenseits, durch Grünlands Gefilde, in Allvaters Kraft, im treulichen Glauben, den inneren Blick gerichtet zum himmlischen Reiche.

(122) Ewiges Leben ist da versprochen und ist wahrhaftig unverbrüchlich gegeben. Merket es wohl: Es gibt keinen Tod! Sterben heißt Anfang, erneutes Wandern durch andere Weltengefüge. Nichts schrecke euch, nichts bereite euch Furcht.

(123) Das Licht leuchtet ewig, es ist lebendiges Licht; und ein Anteil davon ist fest in euch alle gesenkt.

(124) Was Mensch ist auf Erden, oder Getier und auch grün Gewächs: ewiglich lebt’s immerfort. Bewahret dies selige Wissen.

(125) Heilig sich werden finden am Berg der Versammlung hohe Fürsten, um weise zu walten. Schutz bieten ihnen dazu Göttinnen und Götter, wie diese Geister einst wurden von den Menschen genannt; sie sind aber Engelswesen Wahrheit.

(126) Unter des Weltenbergs heimlichem Schirm, unsichtbar für die Augen der Menschen und nicht gebunden ein einen einzigen Platz, steht der sichtbare Berg aus fassbarem Fels, den Menschen als heilige Stätte bereitet. Wo dieser bestimmte Berg sich zu den Wolken erhebt, da begegnet ihr mir, der Isais.

(127) Und da hier soll der zweite Lapis … (verschollener Vers)

(128) Aufragt von da des Weltenbaums Wipfel: keiner sieht ihn mit irdischem Auge – und doch ist er da.

(129) Heilige Stätten, heilige Haine, walllose Tempel: Allvaters Atem dort anhaucht den Besucher. Da wird der Suchende finden, wird erfühlen der Himmel Hauch.

(130) Das ist das Ende, wenn die Welt der Erde mit samt dem weiten Firmament der Gestirne vergeht – allein Himmelreich und Höllenpfuhl bleiben bestehen. Und keiner wechselt mehr seinen Ort.

(131) Das ist das Ende: wenn heimgekehrt ist alles zum Anfang. Das ist das Ende: wenn erfüllt sind alle Wanderwege, wenn ein jeder und eine jede durchschritten hat das Tor, wenn vollbracht worden ist jedes Werk.

(132) Seligen Friedens erfreut sich dann alles, fern aller Leiden, entronnen jeglicher Qual; getrocknet sind alle Tränen, alles hat glücklich wiedergewonnen das Heimrecht in Allvaters Reich.

(133) Das ist das Ende – der wahre Anfang erneut. Da erstrahlt allen Wesen das Licht aus dem Lichte – aller Wege Erfüllung. Noch fern ist die Zeit.

(134) Dies sprach euch Isais, ich, Grünlands Maid. Die Erwählten vermögen’s zu fassen.

Quelle

Freundeskreis Causa Nostra: Arcanorum. Causum Nostrum – das lebendige Ordensbuch. 2005

Die Pflanze der Erkenntnis und die Vril-Gesellschaft 

Yggdrasil


veder_yggdrasil Der Weltenbaum der germanischen Mythologie ist eine der schönsten Schilderungen der verschiedenen Sphären der Existenz.Die Zweige der Esche breiten sich über die ganze Welt und reichen hinauf bis über den Himmel. Drei Wurzeln halten ihn aufrecht, eine reicht zu der Unterwelt der Asen an den Fluss Äsir, die andere zu den Hrimthursen, wo einstmals Ginnungagap war; die dritte steht über Niflheim. Unter dieser Wurzel ist Hwergelmir und Nidhögg nagt von unten an ihr.

Bei der anderen Wurzel, die sich zu den Hrimthursen erstreckt, ist Mimirs Brunnen, worin Weisheit und Verstand verborgen sind. Der Eigner des Brunnens heißt Mimir, und ist voller Weisheit, weil er jedem Tag aus dem Giallarhorn trinkt. Unter der dritten Wurzel der Esche, die zum unteren Himmel der Asen geht, ist ein Brunnen, der sehr heilig ist, Urds Brunnen genannt: der Götter Gerichtsstätte, wohin täglich die Asen über Bifröst reiten.

Es steht ein schönes Gebäude unter der Esche bei dem Brunnen: aus dem kommen die drei Mädchen, die Urd, Skuld und Werdani, Bestimmerinnen aller Menschen Lebenszeit, die Nornen. Täglich begießen sie mit dem Wasser aus dem Brunnen und es zugleich mit Dünger, der um den Brunnen liegt, die Zweige, damit sie nicht dörren oder faulen. Dieses Wasser ist so heilig, dass alles, was mit ihm in Berührung kommt, so weiß wird wie die Haut, die inwendig in der Eierschale liegt.

“Ein Adler sitzt in den Zweigen der Esche, der viele Dinge weiß, und zwischen seinen Augen sitzt ein Habicht, Wedfölnir genannt. Ein Eichhörnchen, das Ratarösk heißt, springt auf und nieder an der Esche und trägt Zankworte hin und her zwischen dem Adler und Nidhögg.

Eine Ziege, Heidrun, lebt im Geäst der Esche, ihre Milch ernährt Odins Krieger. Vier Hirsche laufen umher an den Zweigen der Esche, und beißen die Knospen ab. Sie heißen Dwain, Dwalin, Dunneir, Durathror. Und so viele Schlangen sind in Hwergelmir bei Nidhögg, dass es keine Zunge zählen mag.” (Edda, Gylfaginning)

Tau, der von Yggdrasil kommt, nennt man Honigtau: davon ernähren sich die Bienen.

Auch zwei Schwäne nähren sich von dem Urdbrunnen und von ihnen kommt das Vogelgeschlecht. Diese Schwäne als Symbol der Unschuld, werden oft mit der psychologischen Entsprechung des innersten menschlichen Selbst in Zusammenhang gebracht.

Neben all dem befinden sich auch viele Wohnungen und Hallen der Götter und Alfen im Himmel von Yggdrasil.

Doch nun zu den einzelnen Sphären und deren Deutung.

weltenbaum Asgardhr

Edred Thorsson beschreibt dies als Reich des Bewusstseins, welches selbst und aus sich selbst heraus komplex ist. Es ist die oberste Welt, hier wohnen die Asengötter, welche von den kurganischen Eroberer mitgebracht wurden, und aufgrund ihrer eigenen Überlegenheit an die Spitze der Hierarchie.
In Asgardh gibt es etliche Hallen in denen die verschiedenen Götter wohnen, auch die in der Schlacht gefallenen Helden reisen nach ihrem Tod hierher.
Der oberste Punkt nennt sich Hlidskjalf , dies ist der Thron Odins, von wo aus er die gesamten Welten zu überblicken vermag.
Asgardh ist der Wohnort des Fetsch/Fylgia (persönliche Schutzgottheit) und das Haus des Önd (-Lebensatem).

Ljossalfheimr

dies ist die Heimat der Lichtelfen, eine lichtdurchflutete Region und weil das Licht zur Erkenntnis führt, wird dieser Welt der nach Verständnis und Harmonie strebende Geist zugeordnet.
Elfen sind leuchtende Wesen, die sich gerne in lichten Hainen, an Quellen, in der Nähe von Blumen und Bäumen, auf Hügeln, Felsen und an Wasserfällen aufhalten. Ihr entsprechendes Pendant findet sich in fast jeder Religion, wie es zum Beispiel die indischen Devas sind, die griechischen Musen oder die christlichen Engel.
Im allgemeinen geht man davon aus, dass sie eine wohltuende Energie verbreiten, inspirieren und heilen mit einer herrlichen Musik und wunderschönen zarten Farben. Sie kümmern sich zwar wenig um die Angelegenheiten der Menschen, dennoch kann man davon ausgehen, dass ein Kontakt mit ihnen möglich ist.
Sie können dem nach höheren Ebenen Strebenden helfen und begleiten, doch wird auch davon berichtet, dass sie Kinder stehlen, und Menschen in ihr Reich locken, aus dem sie nicht mehr zurück finden können, ein Zustand, der sich im Diesseits als Wahnsinn äußert.

Midhgard

ist die eigentliche Heimat der Menschen. Es ist die Ebene der materiell manifestierten Dinge und Ereignisse. Im Menschen selbst ist es der Körper, aber auch das Allpotential des Selbst. Von hier aus beginnt der Suchende seine Reise in die Anderswelt, hier treffen alle Welten aufeinander. Umschlungen wird Midhgard von der Weltenschlange, die den Zyklus des Leben darstellt, welches sich regeneriert, in dem sich selbst verschlingt.
Um eine Reise in die anderen Welten zu unternehmen, muß man die Vorstellung aufgeben, dies sei die einzig erfahrbare Wirklichkeit. Da sich unsere Aufmerksamkeit naturgegebener maßen jedoch auf diese Realität bezieht, bedarf es der Fähigkeit, Kraft und Motivation, um hiervon loszulassen. Schmerzliche Erfahrungen verhelfen dazu, dass man “das Bewusstsein verliert”, psychedelische Drogen, diverse Ekstase – bzw. Trancetechniken, Rituale, Meditationen aber auch künstlerische oder wissenschaftliche Tätigkeiten.

Muspelsheim

das Reich des reinen Feuers, der Funken, der Elektrizität. Hier finden wir die Expansion, die Kraft reiner Energie, die sich ständig ausdehnt.
In der altnordischen Kosmologie entstand die Welt aus der dynamischen Wechselwirkung zwischen Feuer und Eis über und innerhalb eines leeren Abgrundes, des magischen geladenen Nichts, Ginnungagap. Hitze und Feuerfunken schmelzen die tödlichen Eisströme und der Urriese Ymir entsteht, aus dem Odin und seine beiden Brüder die Welt erschaffen.
Sowohl Muspelsheim als auch Niflheim sind keine Orte, die man auf schamanischen Reisen besuchen würde, es sind Reiche polarer Extreme, die Urquellen der Energie, die Grenzen der Struktur.
Muspelsheim liegt in südlicher Richtung, hier liegt auch auf dem Rad der westlichen Astrologie das Element Feuer.
Der Vergleich mit dem Medizinrad offenbart zwar wieder die Verschiebung der Elemente, was bedeutet das an dieser Stelle Wasser statt Feuer erscheint, dennoch kommt es wieder zur Übereinstimmung in der Richtungsmacht des Südens, dem die Hauptfunktion “Geben” zugeteilt wird.

Jötunheimr/ Totunheimr

Das Reich in dem die Riesen heimisch sind, von denen man annimmt, dass sie Personifizierungen mächtiger Naturgewalten sind. Diese sind für den Menschen so manches mal bedrohlich und gefährlich, aber generell ein Bestandteil des natürlichen Zyklus und damit lebenswichtig. Nur das sich eben diese gewaltigen Kräfte außerhalb der menschlichen Moral bewegen, sondern einfach ihren eigene Regeln und Gesetzen folgen. Mitunter liegt der Vergleich mit den griechischen Titanen nahe, die man zu den archaischen evolutionären Urkräften und Ereignissen zählt.
Es ist ein Ort der ständigen Bewegung, der elementaren Kräfte und Energien des Universums, das Reich, das allem, was ihm begegnet Opposition und Widerstand entgegensetzen will, die Kraft der Auflösung und Täuschung, reaktive Kraft der Zerstörung, die für die Evolution erforderlich ist. So beschreibt es Edred Thorsson.
Die Edda berichtet über keine Verbindungen zwischen Menschen und Riesen, wohingegen die Asengötter reichlich mit ihnen zu tun haben. Nicht nur das Thor ständig in den Kampf gegen sie zieht, Odin von einer Riesin den heiligen Met stiehlt und Freyr sich eine Riesentochter als Frau auserwählt, auch die Götterburg wurde von den Riesen errichtet, was den Schluss nahe legt, dass das Verhältnis zwischen Göttern und Riesen recht vielschichtig ist. Auch werden hier ( in der Edda) die Riesen keineswegs als unbewusste Kräfte dargestellt, immerhin ist es ein Riese der den Brunnen an den Wurzeln des Weltenbaumes bewacht, dessen Name , Mimir, “Erinnerung” bedeutet, und dem das Wissen über den Ursprung der Dinge zugeschrieben wird. Er wird zu einem der wichtigsten Lehrer und Führer Odins. Das Vafthrudnismal besteht aus einem Dialog zwischen Odin und dem Riesen Vafthrudnir in dem sie den Ursprung der Welt und ihre Zerstörung , sowie die Geschicke von Riesen und Göttern erörtern.
Aus Jötunheimr stammen auch die drei mächtigen Riesinnen, die bei den Asen auftauchen, und ihren heiteren Spiel, ihrer Sorglosigkeit ein Ende zu setzen und ihnen Schwierigkeiten machen, was bedeutet, dass sie die Macht und Möglichkeit besitzen, sich den hohen Göttern entgegenzustellen.
Aus einem Riesen erschufen die Asen einst die Welt und in den späteren Geschichten der Edda wird davon gesprochen, wie sich Riesen und Asen aussöhnen.
Dennoch werden sie einen entscheidenden Anteil an der Vernichtung der Welt und am Untergang der Götter haben.
Im Medizinrad ist die Hauptfunktion des Ostens die Macht der Bestimmung, aus der östlichen Richtung kommt die Lebenskraft/ Lebensgeist, die uns befähigt Entscheidungen zu treffen, Absichten zu verfolgen; die Kraft, die der Energie in eine bestimmte Richtung drängt.
Die Lebenskraft ist die Kundalinienergie des tantrischen Buddhismus.
Sie durchströmt die Nadis, die auch als Kanäle der inneren Winde bezeichnet werden und zirkuliert in den Chakras , die quasi Zentren dieser Energie sind. Diese Lebenskraft wird mit dem Element Luft in Verbindung gebracht. Luft wird als Vermittler und nach Ausgleich strebende Element zwischen oben und unten, Yin und Yang betrachtet.
Gleichermaßen gilt der Osten auch als Ort der Spiritualität, der Reinheit und des Neuanfangs.
Der wiedererwachte zurückkehrende Lebensgeist der Natur drückt sich auch in den drei Tierkreiszeichen und ihren beherrschenden Planeten aus. Die Energie wird im Widder zur Kraft des Körpers (Vitalität) gedrängt, im Stier zur Zeugungsfähigkeit und im Zwilling zum intellektuellen Vermögen. In gleicher Weise könnte man die Einflüsse der Planeten Mars, Erde und Merkur beschreiben.
Es sind zunächst einmal ziemlich ungezähmte, ursprüngliche und ungeformte Kräfte, die beim Aufeinandertreffen mit den ihnen gegenüberliegenden Zeichen gewissermaßen ihre Struktur und ihren Sinn erhalten.

Vanaheimr

Hier im westlichen Teil der horizontalen Ebene liegt die Welt der Wanen. Es ist das Reich der Grundmuster des Organischen und der Verschmelzung, ein Ort der in fruchtbarer und statischer Balance befindlichen Kräfte. Wasser ist das Element dieser Welt.

Die Wanen werden als die alten Erdgottheiten, des Friedens, der Harmonie und Reichtums betrachtet. Anthropologische Deutungen lassen die Schlussfolgerung zu, dass damit die Göttinnen und Götter der bereits in Alteuropa lebenden Völker gemeint sind.
In der Edda wird davon berichtet, wie die Asen auf die Wanen stoßen, aber nicht in ihr Reich vordringen können, weil sie ihnen Widerstand entgegensetzen. Nach längeren Auseinandersetzungen kommt es zu einem Friedensabkommen, für das beide Seiten mit Geiseln bürgen. Durch den Geiselaustausch, gelangten einzelne Wanengötter nach Asgardh, zum Beispiel Freya, ihr Bruder und Njördr.

Die Wanen sind wie die Asen für die Menschen zu wichtigen Göttern und Göttinnen geworden, sie galten als Bringer von Reichtum, Fruchtbarkeit, Frieden Harmonie und Freude. Vor allem die Bauern brachten den Wetter- und Naturgottheiten ihre Opfer, um reiche Ernten, Sonne und Regen zu erhalten. Von den Wanen besteht aber eine enge Verbindung zu den Landgeistern, Elfen und manchmal wurden sie auch mit diesen gleichgestellt.
Ebenso sind ihre Geschicke mit den Riesen verknüpft; Freyr herrscht über Alfheim, die Frau, die er heiratete, war die Riesentochter Gerdr, die auch “Erdgöttin” oder “Beschützerin des kultivierten Landes” genannt wurde.

Niflheimr

In Urzeiten das Reich des reinen Eises, des Nebels und der tiefsten Finsternis. Seine vorherrschenden Bedingungen erinnern an die saturnalen Kräfte aus der Astrologie: starke Konzentration, Begrenzung, Kontraktion, Magnetismus und dadurch Strukturgebung. Aus Niflheimr fließt Isa das Welteneis, welches sich mit den Funken aus Muspelsheim, in der Entstehung von Ymir und Audumla vereint.

Später wurde Niflheimr in das Totenreich von Hel verlegt.

yggdrasil Svartalfheimr

sozusagen der dunkle Gegenpart zum Lichtelfenheim. Hier leben die Schwarzelfen, die Zwerge. Der deutsche und englische Name Zwerg/dwarf ist in seinem Ursprung noch ungeklärt, es besteht die Möglichkeit es mit dem Sanskritwort dhvaras in Verbindung zu bringen. Dies würde diese Welt zum Reich der Dämonen machen, was aber nur zum Teil zur Beschreibung der hier lebenden Wesen passt, die auch hamr genannt werden, und eine plastische formverleihende Substanz bezeichnet, die jedes Individuum umgibt und physische Macht aufbaut. Es ist im Weltenbaum gesehen eine unterirdische dunkle Welt., in der die Gestalt geformt, “geschmiedet” wird.

Die Märchen und Sagen von Zwergen stellen diese durchweg als geschickte Handwerker dar, viele von ihnen betreiben vor allem Bergbau, Schmiedekunst und Glasbläserei, zahlreiche magische Gegenstände stammen von hier, wie z. Bsp. Thors Hammer. Sie mischen sich selten in das Leben der Menschen ein, da es dennoch eine Vielzahl von Berichten gibt, die von den Begegnungen erzählen, ist der Kontakt zu ihnen möglich, soweit wir uns von unseren Vorurteilen lösen können, und imstande sind, die Bedingungen der dortigen Welt zu ertragen.

Es gibt sehr viel ungewöhnliches Wissen und Weisheit, selbst die Zwerge in den Märchen stellen zwar bodenständige, aber keineswegs dumme Wesen dar. Sie verfügen über Scharfsicht und Schläue, in der älteren Edda gibt es einen Abschnitt, indem sich Thor mit dem Zwerg Alviss im Frage und Antwort-Wettstreit misst. Er verliert diesen Wettstreit zwar, aber nicht weil er aus Unwissenheit passen muß, sondern vom Licht der aufgehenden Sonne berührt wird und daraufhin zu Stein erstarrt. (Was für ein herrliches Bild!)

Hel

In den tiefsten Regionen des Weltenbaums ist das Totenreich von Hel angesiedelt. Einst war dies einfach der Ort, wo alle, die nicht im Kampf gestorben sind, nach ihrem Tod hinkommen..

In der späteren Prosa Edda schildert Snorri das Gehege der Hel als riesengroß, außerordentlich hoch und von Gittern umgeben. Ihr Saal heißt Elend, Hunger ihre Schüssel, Gier ihr Messer, Träg ihr Knecht, Langsam ihre Magd, Einsturz ihre Schwelle, ihr Bett Kümmernis und ihr Vorhang dräuendes Unheil. Hel selbst ist halb schwarz und halb menschenfarbig, grimmig und furchtbar vom Aussehen.

Hier finden sich nicht nur die Einflüsse des christlichen Glaubens an die Hölle wieder, deutlich ist in Hel jene dunkle Seite der dreifachen großen Göttin wiederzuerkennen, die als Herrscherin über das Leben eben auch dessen Ende bestimmt. (siehe Kali…) So fließt aus eben jenen dunklen Gefilden, genauer aus dem Brunnen Hwergelmir (da Niflheimr nach Hel verlagert wurde) auch der Strom allen Lebens