Zum 270ten Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe

Im Header Bereich meiner Webseite könnt ich vernehmen – Was mein Herz bewegt, bewegt vielleicht auch andere. Und nun, schauen wir auf folgende Goethe Zitate und ihr wisst, welch ein Bestreben mit meiner Webseite Germanenherz ich verfolge.

Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll – Goethe

Hab nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört!
Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem, der es hört.
Und vor der Luft des Zweifels flieht der Wahn!
Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann! – Goethe

Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe Johann Wolfgang von Goethe, (28. August 1749 in Frankfurt am Main; 22. März 1832 in Weimar) war eines der größten Dichtergenies aller Zeiten. Am Hof von Weimar bekleidete der „Kronzeuge der nationalen Identität der Deutschen“ als Freund und Minister des … Weiterlesen

Goethe von Georg Simmel 1858-1918 Germanenherz aus dem Buch Goethe von Georg Simmel 1913 Ertses Kapitel Leben und Schaffen Wenn das Leben des Geistes sich von dem des nur körperlichen Organismus dadurch abhebt, daß dieses ein bloßer Prozeß ist, jenes aber außerdem noch einen Inhalt … Weiterlesen

 

Solange auf dieser Welt auch nur ein Germanenherz schlägt, wird der Geist lebendig bleiben.

Johann Wolfgang von Goethe

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Lizentiat jur. Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)

Johann Wolfgang von Goethe, (28. August 1749 in Frankfurt am Main; 22. März 1832 in Weimar) war eines der größten Dichtergenies aller Zeiten. Am Hof von Weimar bekleidete der „Kronzeuge der nationalen Identität der Deutschen“ als Freund und Minister des Herzogs Carl August politische und administrative Ämter und leitete ein Vierteljahrhundert das Hoftheater. Er war vom 11. Juni 1776 an Geheimer Legationsrat und Mitglied des Geheimen Consiliums, des dreiköpfigen Beratergremiums des Herzogs, mit einem Jahresgehalt von 1.200 Talern. Nominell gehörte Goethe dem Geheimen Consilium bis zu dessen Auflösung im Jahr 1815 an.

Sein Vater, Johann Kaspar Goethe, war Doktor der Rechte und Reichsrat des römisch-deutschen Kaisers zu Frankfurt.

Leben

Hab nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört!
Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem, der es hört.
Und vor der Luft des Zweifels flieht der Wahn!
Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann!
– Johann Wolfgang von Goethe

Kurze Einführung

Kurze Einführung in Leben und Schaffen aus dem Buch „Deutsche Geisteshelden – Aus dem Leben deutscher Dichter“500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0052500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0053500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0054500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0055500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0056500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0057500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0058500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0059500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0060500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0061500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0062500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0063500px-Carstensen_-_Deutsche_Geisteshelden_-_Aus_dem_Leben_deutscher_Dichter_0001

Die Selbstbiographie des Künstlers Goethe legt dar, wie der praktische Verstand und die Kunstliebe des Vaters, die poetische Natur der Mutter, eine würdige häusliche Umgebung sowie die Vaterstadt mit ihren Monumenten und Sehenswürdigkeiten und das rege Leben der jährlich wiederkehrenden Messen und die Aufführungen eines Puppentheaters im väterlichen Haus schon auf das Gemüt des Knaben bildend und begeisternd wirkten.

Französische Besatzung

In Goethes achtem Lebensjahr brach der Siebenjährige Krieg aus. Bald fand er Gelegenheit, sein Kunsturteil zu üben, indem bei der Besetzung Frankfurts durch die Franzosen der Königsleutnant Graf Thorenc im Hause von Goethes Eltern Quartier faßte. Thorenc beschäftigte mehrere Maler, unter anderen Johann Konrad Seekatz von Darmstadt, und bald entwickelte Goethe soviel Verständnis für die Malerei, daß er auch wohl seine Meinung abgeben durfte; ja er beschrieb in einem Aufsatz zwölf Bilder, welche die Geschichte Josephs darstellen sollten, von denen auch einige ausgeführt wurden.

Die Anwesenheit der französischen Besatzer verschaffte Goethe die Gelegenheit, das Französische praktisch zu lernen; sein Sinn für das Dramatische erhielt durch den Besuch eines in Frankfurt spielenden französischen Theaters eine neue Richtung. Solche Anregungen wirkten vielfach auf sein dichterisches Vermögen, wie einige Zeit vorher die Lektüre der ersten Gesänge des Klopstockschen „Messias“.

Mit den Jahren entwickelte sich immer mehr die Universalität seines Geistes. Zeichnen, Musik, Sprachkunde, Untersuchung natürlicher Gegenstände, das Hebräische und die damit verbundene Kenntnis der Bibel, endlich eigene poetische Versuche beschäftigten ihn abwechselnd, ließen ihm jedoch noch hinlänglich Zeit, auch im bürgerlichen Leben Erfahrungen zu erwerben, namentlich da der Vater ihm die Besorgung mancher Geschäfte übertrug. Durch die Freundinnen seiner Schwester kam er früh in Umgang mit dem weiblichen Geschlecht. Auch dies darf als Entwicklungsmoment nicht übersehen werden. Die Gretchen-Episode in seiner Lebensgeschichte kann als Symbol einer Knabenliebschaft gelten.

Aufenthalt in Leipzig

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Bereits juristisch vorgebildet begab Goethe sich am Michaelistag 1765 auf die Akademie, und zwar nach dem Willen seines Vaters nach Leipzig, wo am 19. Oktober seine Inskription als Student der Rechte bei der nach dem Kriege neu aufblühenden Universität erfolgte. Indes waren es von den Professoren nur Ernesti und Gellert, denen er sich besonders zuwandte. Ihre Vorträge gehörten zu dem Gegenkursus, den er dem Studienplan seines Vaters entgegenstellte. In den philosophischen Vorlesungen kam es ihm wunderlich vor, daß er die Geistesoperationen, die er von Jugend auf mit größter Bequemlichkeit verrichtet, so vereinzeln und gleichsam zerstören sollte, um den rechten Gebrauch davon einzusehen. Den juridischen Kollegien fühlte er sich bald entwachsen, und schon damals gewann er die Ansichten, welche er nachher in der Schülerszene des „Faust“ so drastisch entwickelt hat.

In Leipzig, wo zu dieser Zeit Gottsched noch nicht allen Einfluß verloren hatte, war die Vorliebe für französische Muster vorherrschend, die Ästhetik in den unberufensten Händen und in den Verhältnissen ringsum nichts, was die Phantasie eines Dichters hätte befruchten können. Daher sah sich Goethe auf sich selbst angewiesen, und hier begann diejenige Richtung, von der er sein ganzes Leben hindurch nicht abweichen konnte, indem er das, was ihn erfreute oder quälte oder sonst beschäftigte, in ein Bild, ein Gedicht verwandelte, um sowohl seine Begriffe von den äußeren Dingen zu berichtigen als sich im Innern zu beruhigen. Die Gabe hierzu war niemandem nötiger als ihm, den seine Natur aus einem Extrem ins andere warf. Aus persönlichen Erfahrungen entstand damals „Die Laune des Verliebten“, ein Schäferspiel, welches, in Alexandrinern abgefaßt, zwar noch dem Geschmack der Gellertschen Periode huldigt, jedoch durch Zartheit der Motive und der Sprache über sie schon weit hinausgeht.

Dem jungen Dichter boten der Aufenthalt zu Leipzig, dem er in seiner Selbstbiographie einen der interessantesten Abschnitte widmet, und gewisse Vorgänge in seiner Vaterstadt Gelegenheit zu der Wahrnehmung, wie Religion, Sitte, Gesetz, Stand und Verhältnisse nur die Oberfläche des städtischen Daseins beherrschen, so daß alles im Äußeren reinlich und anständig, im Inneren aber desto wüster schien. Um der durch diese Beobachtung veranlaßten düsteren Stimmung Herr zu werden, entwarf er mehrere Schauspiele, von denen jedoch nur „Die Mitschuldigen“ erhalten ist. Auch dieses Stück ist in Alexandrinern geschrieben und lehnt sich in der Form an das Molièresche Lustspiel an. Dies zeigt sich besonders in der frühesten der drei erhaltenen Bearbeitungen, in welcher der burleske Ton überwiegt.

Der Aufenthalt in Leipzig war ein großer Gewinn für Goethe; er trat hier in den Mittelpunkt der deutschen literarischen Bewegung, Lessings „Minna von Barnhelm“ und auf anderem Gebiete dessen „Laokoon“ gaben seinem Geiste eine neue Richtung. Seine süddeutsche Natur berührte sich hier mit dem norddeutschen Geist, und er erhielt dadurch die Bildung, derer er bedurfte, um ein universeller Schriftsteller zu werden. Durch Adam Friedrich Oeser wurde er in Winckelmanns Kunstanschauungen eingeweiht und bei einem Ausflug nach Dresden durch die dortigen Kunstschätze sein Sinn noch höher belebt. Er zeichnete und radierte in Kupfer, nahm teil an dramatischen Aufführungen, dichtete ohne Unterlaß, sang, blies die Flöte, und dieser künstlerischen Vielseitigkeit entsprach die Reichhaltigkeit seiner geselligen Beziehungen.

Durch Unbesonnenheit zog er sich indes eine Krankheit zu, von welcher er kaum genesen war, als er, durch Erfahrung und Beobachtung gereift, Ende August 1768 Leipzig verließ. Seine gestörte Gesundheit, die auch im elterlichen Hause nicht sogleich wieder ins Gleichgewicht gelangte, führte ihn zu einem neuen wichtigen Durchgangspunkt seines Lebens, indem er sich auf das Studium von allerlei mystisch-chemisch-alchimistischen Werken verlegte und sich eine eigene Religion konstruierte. Man erkennt hierin den natürlichen Gegensatz zu seinem Leben in Leipzig, einen notwendigen Gärungsprozeß, nach dessen Abklärung seine Betrachtungsweise eine mehr innerliche und gemütvollere werden sollte, als sie es bis dahin in Leipzig gewesen war.

Aufenthalt in Straßburg

In Straßburg, wohin Goethe ging, um seine juridischen Studien zu vollenden, machte er nicht diese, sondern Chemie und Anatomie und den Besuch des Klinikums zu seiner Lieblings- und Hauptaufgabe. Um ihn sammelte sich hier ein großer Kreis strebender Jünglinge. Am folgenreichsten wurde jedoch die Verbindung mit Hrder. Sie rief in seinen ästhetischen Ansichten eine vollkommene Umwandlung hervor; seine Vorliebe für das Französische, welche noch in Leipzig Nahrung gefunden hatte, verlor sich wieder. Shakespeare und die gotische Baukunst, ebenso wie das deutsche Volkslied begannen auf ihn mächtig zu wirken.

Das von ihm selbst mit dramatischer Lebendigkeit geschilderte Liebesverhältnis mit Friederike Brion in Sesenheim beflügelte seine dichterischen Kräfte. Nach seinem Erwerb der Lizentiatur am 6. August 1771 (als Ersatz für die auf Druck der Straßburger Theologen zurückgezogene Dissertation) kehrte er nach Frankfurt zurück, um zunächst unter die Bürger und Advokaten der Stadt aufgenommen und dann im Sommer 1772 beim Reichskammergericht zu Wetzlar beschäftigt zu werden.

Wetzlar

Hier sollte er die äußere Anregung zu seinem „Werther“ finden. Von beiden Orten aus knüpfte er jetzt und später literarische Verbindungen an, so namentlich mit Merck in Darmstadt, F.H. Jacobi in Pempelfort, Klinger und Lavater. Als Organ der neuen Ideen gab er damals (1772) mit anderen die „Frankfurter gelehrten Anzeigen“, außerdem anonym den Aufsatz „Von deutscher Baukunst“ und zwei Flugschriften theologischen Inhalts heraus, nachdem schon früher (1770) sein Freund Breitkopf in Leipzig seine erste Liedersammlung, ebenfalls anonym, publiziert hatte.

Doch lenkten erst sein „Götz“ (zuerst 1773, dann 1774), die ebenfalls ohne den Namen des Verfassers erschienen, die Aufmerksamkeit von ganz Deutschland auf ihn. Diese beiden Erstlingswerke begründeten, unter dem Widerspruch der älteren Generation, zugleich mit kleineren Stücken, dem „Clavigo“, der „Stella“, mehreren Singspielen, Fastnachtsstücken und Gedichten in dem von ihm wieder belebten Hans Sachsschen Ton, die nach einem Stück Klingers benannte Sturm- und Drangperiode, wobei der erste Teil von Goethes „Faust“ sie am vollendetsten ausdrückt. Auf Goethes „Werther“ speziell folgte die Periode der Empfindsamkeit.

Vertreter der Deutschheit

So erstand in jener Zeit des Rationalismus und des französischen Geschmacks plötzlich der Dichter von Goethe als das lebendige, über äußere Regeln sich erhebende Genie, als Vertreter der Deutschheit, der Naturwahrheit und der lauteren Empfindung, eines nur durch inneres Maß gebändigten Subjektivismus.

Aufenthalt in Weimar

Johann Wolfgang von Goethe

Gemälde von Joseph Stieler

Gemälde von Joseph Stieler

Der Herzog von Sachsen-Weimar, Karl August, machte auf einer Reise Goethes persönliche Bekanntschaft und lud ihn, als er 1775 die Regierung angetreten hatte, an seinen Hof ein. Goethe, der kurz vorher mit den Brüdern Stolberg die Schweiz bereist und dort Lavater besucht hatte, folgte dieser Einladung und kam am 7. November 1775 in Weimar an. Der Besuch verwandelte sich in einen dauernden Aufenthalt, aus dem Dichter wurde ein Staatsbeamter. Der Herzog ernannt ihn zum Geheimen Legationsrat mit Sitz und Stimme im Geheimratskollegium und 1779 zum Geheimrat.

Reise nach Italien

Im Herbst desselben Jahres bereiste er in Gesellschaft des Herzogs zum zweiten Mal die Schweiz. Nachdem er 1782 Kammerpräsident und geadelt worden war, unterbrach er im Sommer 1786 das Geschäftsleben auf längere Zeit, um in Italien Erholung zu suchen. Die Reise dorthin, welche sich bis nach Sizilien erstreckte, besonders der längere Aufenthalt in Rom (bis 22. April 1788), wurde epochemachend für seine geistige Ausbildung, für die Gewinnung höherer Kunstansichten, eines sich daraus ergebender klassischen Kunststils und einer alle Reiche der Schöpfung organisch verbindenden Naturlehre.

„Iphigenia“ kam hier zur Reife, „Egmont“ wurde vollendet und „Tasso“ ausgearbeitet. Zu den in Rom gemachten Bekanntschaften gehört die des Schweizers Heinrich Meyer, der bis zu seinem Tod ihm als treuer Freund und Gehilfe im Gebiet der Kunstkritik und Kunstgeschichte zur Seite stand. Die Arbeit über die Metamorphose der Pflanzen erschien nach der Rückkehr (1789), die Beiträge zur Optik folgten (1791 und 1792).

Nach einem nochmaligen Aufenthalt in Oberitalien, besonders in Venedig (1790), und einer Reise nach Schlesien (im Sommer desselben Jahres) wohnte Goethe im Jahr 1792 in Begleitung des Herzogs dem Feldzug in Frankreich und 173 der Belagerung von Mainz bei. Er schloß dann (1794) den denkwürdigen Bund mit Schiller, den nur der Tod löste. Das weimarische Theater, welchem Goethe von 1791 bis 1817 vorstand, bildete die Stätte ihrer gemeinsamen Tätigkeit. Spät erst, am 19. Oktober 1806, vermählte er sich mit Christiane Vulpius, mit welcher er schon am 13. Juli 1788 eine Gewissensehe eingegangen war.

Er rückte 1815 zum ersten Staatsminister auf, jedoch beschränkte sich seine amtliche Tätigkeit mehr und mehr auf die Gebiete der Wissenschaft und Kunst. Im regen persönlichen und brieflichen Verkehr mit seinen Zeitgenossen lebte er den Studien der Natur, der Kunst und seinen poetischen Arbeiten bis zu seinem in Weimar am 22. Mrz 1832 erfolgten Tod. Seine Leiche ruht in dem fürstlichen Erbbegräbnis.

Perioden des Lebens Goethes

Die Perioden des Lebens Goethes hängen mit den Perioden seines Dichterlebens aufs innigste zusammen. In diesem unterscheidet man deren füglich drei, die man folgendermaßen einteilen kann:

  • die sentimental-naturalistische Periode
  • die klassische Periode
  • die auf das Bedeutsame gerichtete typische Periode

Die sentimental-naturalistische Periode

„Götz“, ein Drama voll treuherziger altdeutscher Einfalt, aber auch geistigen Schwunges und Freiheitsinnes, und der schwärmerische, leidenschaftlich sentimentale „Werther“ erregten in der ersten Periode allgemeine Bewunderung. Unleugbar benutzte der Dichter bei „Werther“ und „Götz“, wie später bei vielen anderen Werken, ein äußerlich Gegebenes, dort das Schicksal des jungen Jerusalem und die Liebe zu Lotte (Charlotte Buff, verehelichte Hofrätin Kestner, gestorben als Witwe am 16. Januar 1828), hier die Selbstbiographie des mannhaften Götz von Berlichingen.

Ebenso liegen dem „Slavigo“ (1774) die Memoiren von Beaumarchais zugrunde. Dennoch zeigt sich Goethes Erfindungsgabe in diesen Dichtungen auf eine merkwürdige Weise. Es scheint, als sei alles aus unmittelbarer Anschauung oder Empfindung in einem Guß entstanden. Das Talent Goethes, sich in die Zustände anderer einzuleben und ihr Dasein mitzuempfinden, ließ ihn freilich auch manchen Mißgriff tun, so in der mit einer Doppelehe endigenden „Stella“ (1776) und später (1792) im „Großkophta“, welche Stücke jedoch der Wahrheit der Charakteristik nicht ermangeln.

Um so reiner, gefühlsinniger erscheint in dieser Periode Goethe in seinen Liedern und Romanzen, in denen zuerst wieder der verklungene Volkston herrscht. Betrachtet man alles von ihm in dieser Lebensperiode Geschaffene genauer, so sieht man, daß es volksmäßig war und daß er die Deutschheit, für welche Lessing bereits gekämpft hatte, glücklicher erreichte als die um jene Zeiten auflebenden neuen Barden. Dieses Volksmäßige konnte aber nur als Opposition gegen das Herkömmliche durchgeführt werden.

Die klassische Periode

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Goethe in der Campagna von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1786/87

Goethe in der Campagna von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1786/87

Nach „Götz“ und „Werther“ verflossen 12 Jahre, ohne daß man von Goethe viel Bedeutendes vernommen hätte. Desto größer war die Überraschung, als er zwischen 1787 und 1790 acht Bände gesammelter Schriften herausgab. Zwischen den Werken der damit bezeichneten neuen und der ersten Periode hatte ein Übergang stattgefunden, in welchem Goethe durch Ironie sich selbst gereinigt und die streitenden Kräfte seines Wesens, unter dem Einfluß seiner weimarischen Umgebung, mildernd zur Harmonie gestimmt hatte.

In diesen Zwischenzustand gehören mehrere komische und satirische Erzeugnisse, unter anderem der „Thriumph der Empfindsamkeit“ (1777). Mit ihnen trat er aus der Vergangenheit des vorigen Zeitalters und erhob sich auf einen höheren Standpunkt. Spielend ergötzte er sich da oft noch an dem Leben und Treiben unter ihm, im Ton seines „Jahrmarkt zu Plundersweilern“ (1774), worin er dem Leben die heitere Seite abgewann. Mit einer solchen objektiven Weltanschauung trat er dem Gebiet der reinen Schönheit immer näher, jenem klassischen Geist, welcher als die Frucht seiner Italienreise erscheint.

Zwar war ein Entwurf der „Iphigenia“ in rhythmischer Prosa schon aus früherer Zeit (1779) vorhanden, auch ein zwei Akte umfassender Entwurf zum „Tasso“ (1784), aber die vollendete Form verdanken sie der harmonischen Stimmung, sie sich seinem Gemüt während der Italienreise mitteilte. Der unvergleichliche Zauber der Sprache, die Melodie des dramatischen Jambus in beiden Stücken sind unerreicht geblieben. Beide Dramen lösen die schwierige Aufgabe, die dramatischen Konflikte der äußeren Handlung auf dem rein psychologischen Gebiet sich auskämpfen zu lassen und die Handlung allein in die Charaktere zu verlegen.

Dieser Periode der Reise und Idealität gehören außer dem schon 1775 begonnenen „Egmont“, in dessen Volksszenen eine gesunde Realität die ideale Haltung des Ganzen durchbricht, auch die beiden Hauptwerke „Wilhelm Meister“ (1794–1796) und „Hermann und Dorothea“ (1797) an. Sie erschienen in der Zeit des Bundes mit Schiller. „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ geben mit Benutzung freimaurerischer Tendenzen, den Humanitätsideen des 18. Jahrhunderts vollen Ausdruck, indem sie bestimmte Individuen in ihrer Entwicklung zu Menschen im höheren Sinne schildern.

Auch in diesem Roman spiegelt sich jene Universalität des Goetheschen Geistes, welche noch großartiger im „Faust“ zur Erscheinung kommt. Das Höchste und Tiefste, das Lieblichste und Rührendste, was eine menschliche Brust bewegen kann, ist im Faust niedergelegt, durchdrungen von der tiefsten Poesie. Gerade darum, weil dieses Weltgedicht in seinem innersten Kerne deutscher gefühlt und gedacht ist als sonst ein poetisches Erzeugnis der deutschen Nation, hat es eine kosmopolitische Stellung und Bedeutung gewonnen.

Zu dem Epos „Hermann und Dorothea“ ist zwar der Stoff dem Buch „Ausführliche Historie derer Emigranten oder vertriebenen Lutheraner“ aus dem Erzbistum Salzburg (Leipzig 1732) entlehnt, zugleich aber durch die Veränderung des geschichtlichen Hintergrundes und die geistige Belebung des trockenen Materials die schöpferischste Dichterkraft erprobt. Sie ist es, welche, in Verbindung mit typischer Behandlung der Charaktere, diesem Gedicht vielleicht den höchsten allgemeinmenschlichen Wert unter allen Werken Goethes verleiht.

Gegen das Ende der zweiten Periode seines Dichterlebens gab Goethe zugleich mit Schiller mit den „Xenien“ (1796), einer Sammlung polemischer Zeitgedichte, die Losung zu einer neuen poetischen Epoche. Die enge Verbindung mit Schiller, über welche der Briefwechsel beider willkommene Aufschlüsse gibt, war nicht ohne Einfluß geblieben. Gleichwohl konnte es scheinen, als sei die schaffende Kraft in ihm nicht mehr dieselbe wie früher. Goethe bearbeitete Voltaires „Mahomet und Tancred“ (1802), und nur in seinen Romanzen und Liedern schien die alte Eigentümlichkeit und Fülle sich zu erhalten. Seine „Natürliche Tochter“ (1804), ein Spiegelbild der Französischen Revolution, wurde nicht vollendet, obschon sie nach Gehalt und Form zu den reifsten Werken Goethes gehört.

Dagegen erschien er in der vollständigen Ausgabe des ersten Teils des „Faust“ (1808) und in den „Wahlverwandtschaften“ (1809) wieder ganz als der reiche schöpferische Geist von ehedem. Unstreitig gehört jener Roman der Komposition und Darstellung nach zu dem Vollendetsten, was die deutsche Literatur in dieser Gattung besitzt. Goethes Selbstbiographie „Aus meinem Leben“ folgte im Anschluß. „Dichtung und Wahrheit“ (1811–1814), in welcher er sich mit Offenheit und der Wahrheit gemäß aussprach und nicht nur sich selbst, sondern auch seine Zeit mit wunderbarer Treue zeichnete, zugleich aber die Wirklichkeit nach den Gesetzen historischer Kunst behandelte.

Viel leistete Goethe in dieser Periode für die bildenden Künste, als deren höchstes Vorbild ihm bis zuletzt die Antike galt, für Schauspielkunst und für Naturbeobachtung, sowie für wissenschaftliche Kritik, und zwar nicht bloß als Schriftsteller, sondern auch unmittelbar eingreifend. Wichtig waren in dieser Hinsicht die weimarischen Kunstausstellungen, die Programme und Aufsätze der Weimarischen Kunstfreunde (Goethe und Meyer) und das weimarische Theater, eine Schule der Kunst, wie sie nur bei Goethes Maximen und liberaler Gesinnung gedeihen konnte. Vielfach hat Goethe durch dies alles, bald selbst ausführend, bald anregend, durch Lehre und Beispiel auf die deutsche Nation gewirkt und auf allen Gebieten die höchsten Gesichtspunkte zur Geltung gebracht.

Die typische Periode

Die Werke Goethes aus seiner dritten und letzten Lebensperiode haben zur tieferen Erkenntnis seines Geistes wesentlich beigetragen. Der Dichtung und Darstellung gehören unter ihnen an der „Westöstliche Divan“ (1819) und der Roman „Wilhelm Meisters Wanderjahre“ (1821 und 1829). Mischt sich in die lyrischen Ergüsse des „Divan“ schon durch die Beziehung auf arabische und persische Muster die Reflexion, so ist der die sozialen Probleme der Zeit behandelnde und sich mit dem Saint-Simonismus berührende Roman gerade in seinen Hauptbestandteilen didaktisch.

Auch in dem, was zur Fortsetzung der Lebenserinnerungen des Dichters gegeben wurde, demnächst auch in einzelnen Gedichten, welche als heitere Unterbrechungen des ernsten Vortrags die rein wissenschaftlichen Werke zieren, tritt das Lehrhafte hervor. Der Zweck dieser letzteren Werke ist Kunst und Naturstudium.

Die Wissenschaft hatte an Goethes Tätigkeit zunehmend denselben Anteil gewonnen wie die Dichtung und Darstellung. Das Studium der Natur erfüllte sein ganzes Leben, und es gibt keine dahin gehörige Disziplin, der er völlig fremd geblieben wäre. Seine Entdeckungen, wie der Nachweis des Os intermaxillare beim Menschen (1784) und die Herleitung der Gehirnbildung aus einem Rückenwirbel (1790), reihen ihn ebenso den ersten Naturforschern aller Zeiten an wie seine allgemeine Naturansicht, welche, früher unverstanden, auf geologischem Gebiet zuerst durch Lyells, auf morphologischem durch Darwins und Haeckels Forschungen bestätigt wurden. Ebenso ruht die neue Botanik auf Goethes „Metamorphose der Pflanzen“ (1790), wie auch seine Farbenlehre (1810) beispielgebend wurde.

In allen Werken der letzten Periode, den künstlerischen wie den wissenschaftlichen, zeigte sich Goethe in wachsender Übereinstimmung mit dem Leben und mit den Gegenständen des Forschens. Vorzugsweise der bildenden Kunst gewidmet war die Zeitschrift „Die Propyläen“ (mit H. Meyer herausgegeben 1798–1800), der Kunst und der Literatur „Kunst und Altertum“ (1816–32), worin ältere und neue Werke zu fortwährender Anregung für neue Schöpfungen gleicher Art besprochen wurden, dagegen der Natur die periodisch erscheinenden Schriften „Zur Naturwissenschaft“ und „Zur Morphologie“ (1817–1724). In der Kunst zeigte sich Goethe in dieser Periode als erklärter Gegner der mittelalterlichen Tendenzen, namentlich des sogenannten Nazarenertums.

Den Abschluß seiner gesamten dichterischen Tätigkeit bildet der zweite Teil des „Faust“. Die Arbeit daran fällt in die Jahre 1824 bis 1831. Goethe läßt Faust durch rastlose Tätigkeit für hohe Zwecke gerettet werden. Er hinterließ dies der deutschen Nation als Evangelium der Tat und als sein letztes Vermächtnis.

Goethe gehört zu den wenigen, denen es gelang, sich und ihr Leben sozusagen bis auf den letzten Pinselstrich zu vollenden. Selbst das höhere Alter weist im Buch seines Lebens kein leeres Blatt auf. Wie seine Erscheinung im Alter an die eines olympischen Jupiters erinnerte, so verglich man den jugendlichen Goethe mit einem Apollo. Das Attribut dämonisch, welches Goethe außerordentlichen Geistern zu erteilen liebte, paßt auf ihn und seinen Einfluß, den er ausübte, vollkommen, und wenn er da, wo ihm eine Persönlichkeit oder Erscheinung als etwas Fremdartiges gegenübertrat, durch Kälte und Ruhe zugleich imponieren und abstoßen konnte, so kam auf der anderen Seite nichts dem Zauber gleich, womit er die Herzen und Geister derer zu fesseln wußte, welche sein Wesen in irgendeinem Punkt angenehm berührten. Dies zeigt auch sein Verhältnis zu Schiller, dem er anfangs kühl gegenüberstand, um ihn dann, nachdem er seinen Wert erkannte, enger an sich zu binden, bis sich jene freundschaftliche Sympathie und jenes Zusammenwirken entwickelte, das zur Freundschaft der beiden wurde.

Ohne Beispiel erscheint die Mannigfaltigkeit und Beweglichkeit des Goetheschen Geistes, der, wohin er sich auch wandte, Mustergültiges schuf. Die Lyrik baute er von der leichtesten, fröhlichsten Gattung an bis zum tief empfundenen Lied, bis zur erhabensten und gedankenreichsten Ode. Er dichtete Elegien, Romanzen und Balladen, bald naiv und lieblich, bald schaurig und furchtbar; Idyllen voll Innigkeit und Gefühl; bald schäkernde, bald witzige Epigramme und Gnomen und Sinngedichte voll erhabener und praktischer Lebensweisheit. Das Drama bearbeitete er in fast allen Gattungen, die innerhalb dieses Gebiets möglich sind, ebenso das Epos von der idyllischen Gattung an bis zur heroischen in dem Bruchstück seiner unvollendeten „Achilleis“. Den deutschen, auf die höhere gesellschaftliche Bildung berechneten Roman begründete er zuerst.

Er schreibt in Venezianische Epigramme 66:

Vieles kann ich ertragen. Die meisten beschwerlichen Dinge
Duld’ ich mit ruhigem Mut, wie es ein Gott mir gebeut.
Wenige sind mir jedoch wie Gift und Schlange zuwider;
Viere: Rauch des Tabaks, Wanzen und Knoblauch und †.“

Der Ästhetik wies er eine neue Bahn zu, und wenn in seinen Nachfolgern das Prinzip, die Ästhetik habe mit der Sittlichkeit gar nichts zu tun, zu einem wahrhaften Despotismus gelangte, so ist hieran Goethe am wenigsten schuld. Vielmehr erscheinen seine ästhetischen Ansichten und die Art, wie er sie praktisch in seinen Dichtungen anwendet, nur als ein durchaus notwendiger Rückschlag gegen den Rigorismus, womit früher die Alleinherrschaft einer engherzigen, die Schönheit ausschließenden Moral behauptet wurde.

Was durch ihn die deutsche Sprache, namentlich die früher einerseits gesetzlose, andererseits allzu konventionelle deutsche Prosa gewonnen hat, ist unzählbar. In seinem Alter war er immer noch mit Glück tätig auf dem Gebiet der literarischen und artistischen Kritik, und namentlich weisen seine Bestrebungen zur Begründung einer Weltliteratur auf eine Zukunft hin, die sich gegen den Schluß seines Lebens hin erst in spärlichen Symptomen ankündigte. Auch kann man ihm nicht vorwerfen, daß er bei diesem Streben antinational verfahren sei, da er vielmehr entschieden aussprach, zur Vermittlerin jener Weltliteratur sei keine andere Literatur so geschickt und berufen wie die deutsche.

Um diese Weltliteratur zu begründen, horchte er im höheren Alter mit einer fast ängstlichen Spannung auf die Stimmen des Auslands hin, welche über deutsche Literatur sich wohlwollend äußerten; mit demselben Eifer suchte er die Deutschen mit allen Erscheinungen bekanntzumachen, welche ihm für die neuesten geistigen Entwicklungen des Auslands die charakteristischsten und wichtigsten zu sein schienen. Waren ihm zuletzt die Talente des Auslands, eines Byron, Walter Scott, Béranger, Tegnér vielleicht anziehender als die einheimischen, so blieb er doch der deutschen Literatur innig verbunden.

Im Jahre 1894, mehr als 60 Jahre nach Goethes Tod, wurde im Nachlaß der Hofdame Luise von Göchhausen der Herzogin Amalie ein handschriftliches Gedichtbuch Goethes mit dem Titel „Annette“ aufgefunden, das er für Anna Katharina Schönkopf verfaßt hatte.

Literarische Werke

Einzelausgaben zu Lebzeiten (Erstausgaben)

Es war eine der besonderen Eigenarten Goethes, begonnene Dichtungen oft Jahre, manchmal Jahrzehnte liegen zu lassen, bereits gedruckte Werke erheblichen Umarbeitungen zu unterwerfen und manches Fertiggestellte erst nach langer Zeit in den Druck zu geben. Eine chronologische Liste der Werke ist daher insofern schwierig zu erstellen, als der Zeitraum der Bearbeitung häufig unklar ist und das Jahr des Erstdrucks oft nicht mit der dichterischen Entwicklung Goethes zusammenpaßt. Die Liste orientiert sich im Zweifelsfall am (vermutlichen) Zeitpunkt der Entstehung.

Gedichte, Lieder und Balladen

300px-Goethes_Werke
  • Annette, von Goethe. Neu hrsg. nebst einem Anhang. Aus dem ‚Leipziger Liederbuch‘ von Dr. Hans Landsberg, 1905
    (Netzbuch und einzelne Seiten als PDF-Dateien speicherbar) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Prometheus, 1774
  • Geistesgruß (Gedicht), 1774 Burg Lahneck
  • Vor Gericht (Gedicht), 1774/1775
  • In allen guten Stunden (freimaurerisches Bundeslied), 1775
  • An den Mond, 1777
  • Der Erlkönig (Ballade), 1782
  • Xenien (Gedichte, zusammen mit Friedrich Schiller), 1796
  • Die erste Walpurgisnacht (Ballade), 1799
  • Totentanz, 1815
  • Vom Sänger hat man viel erzählt (freimaurerisches Gedicht zum Dank des Sängers), 1815
  • Wenn die Liebste zum Erwidern (freimaurerisches Gedicht zur Verschwiegenheit), 1816
  • West-östlicher Divan (Gedichte), 1819
  • Willkommen und Abschied (Lied)
  • Die Braut von Korinth (Ballade)

Versepen

  • Reineke Fuchs (Tierepos), 1794
  • Hermann und Dorothea (Idylle in Hexametern), 1798

Dramen

  • Die Laune des Verliebten (Schäferspiel), verfaßt 1768, im Druck 1806
  • Die Mitschuldigen (Lustspiel), begonnen 1769, im Druck 1787
  • Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand (Schauspiel), 1773
  • Ein Fastnachtsspiel vom Pater Brey, 1774
  • Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, 1774
  • Götter, Helden und Wieland (Farce), 1774
  • Clavigo (Trauerspiel), 1774
  • Egmont (Trauerspiel), begonnen 1775, im Druck 1788
  • Erwin und Elmire (Schauspiel mit Gesang), 1775
  • Die Geschwister. Ein Schauspiel in einem Akt, 1776
  • Stella. Ein Schauspiel für Liebende, 1776
  • Der Triumph der Empfindsamkeit (Eine dramatische Grille), verfaßt 1777
  • Proserpina (Monodram), 1778/79
  • Iphigenie auf Tauris (Drama), Prosafassung 1779, im Druck 1787
  • Torquato Tasso (Drama), ab 1780, im Druck 1790
  • Faust. Ein Fragment, 1790
  • Der Groß-Cophta (Lustspiel), 1792
  • Der Bürgergeneral (Lustspiel), 1793
  • Faust. Eine Tragödie (entspricht dem ersten Teil des Faust), ab 1797, im Druck unter diesem Titel zuerst 1808 erschienen
  • Mahomet, Übersetzung und Bearbeitung der Tragödie von Voltaire, 1802
  • Die natürliche Tochter (Trauerspiel), 1804
  • Pandora (Festspiel), entstanden 1807/08, im Druck 1817
  • Faust II. (2. Teil des Faust), 1833 (postum veröffentlicht)

Romane und Novellen

Übertragungen

  • Das Leben des Benvenuto Cellini (Übersetzung), 1797
  • Mahomet, Übersetzung und Bearbeitung der Tragödie von Voltaire, 1802

Aufzeichnungen und Aphorismen

  • Maximen und Reflexionen, 1833 (posthum veröffentlicht)

Ästhetische Schriften

  • Über Kunst und Altertum (6 Bde., zusammen mit Johann Heinrich Meyer), 1816–32

Naturwissenschaftliche Schriften

  • Über den Zwischenkiefer der Menschen und der Tiere, 1786
  • Beiträge zur Optik (Abhandlungen, 2 Bde.), 1791/92
  • Zur Farbenlehre (wiss. Abhandlung), 1810 (PDF-Dateien: Band 1, Band 2, Atlas)

Reden

  • Einleitung zu den Trauerreden (freimaurerische Trauerrede zum Ableben des Meisters vom Stuhl Ridel), 1821
  • Rede zum brüderlichen Andenken Wielands (freimaurerische Trauerrede), von Goethe vorgetragen am 18. Februar 1830
  • Dem würdigen Bruderfeste: „Fünfzig Jahre sind vorüber“ (poetischer Dank für eine Ehrenurkunde seines fünfzigjährigen Maurerjubiläums), 1830

Autobiographische Prosa

  • Aus meinem Leben. Wahrheit und Dichtung (autobiographische Dichtung, ursprünglich in vier Bänden), 1811–33 (Ausgabe 1870 PDF-Datei)
  • Italienische Reise, 1816/17 (Ausgabe 1913 PDF-Datei)
  • Kampagne in Frankreich (Bericht), 1822

Sonstiges

  • Römische Elegien, entstanden 1788–90
  • Venezianische Epigramme, 1790
  • Die guten Weiber, 1817
  • Nähe des Geliebten
  • Was wir bringen (1802)
  • Philipp Hackert. Biographische Skizze nach dessen eigenen Aufsätzen entworfen, 1811 (PDF-Datei)

Ausgaben

  • Sämtliche Werke. Briefe, Tagebücher und Gespräche, Frankfurter Ausgabe – das Flaggschiff des Deutschen Klassiker Verlages in 40 Bänden und damit die vollständige Gesamtausgabe Goethes, ISBN 3-618-60213-8
  • Sämtliche Werke, Münchner Ausgabe in 20 Bänden, neueste Auflage 1986 im Carl Hanser Verlag erschienen, München, ISBN 3-446-13285-6
  • Goethes Werke, Hamburger Ausgabe in 14 Bänden, textkritisch durchgesehen und kommentiert von Erich Trunz, 13. Aufl. 1982 bei C. H. Beck, München, ISBN 3-406-08495-8
  • Karl Eibl, Fotis Jannidis und Marianne Willems (Hrsg.): Der junge Goethe in seiner Zeit. 2 Bde. mit einer (Windows-)CD-ROM, 1998
  • Sämtliche Werke. Jubiläums-Ausgabe in 40 Bänden, hrsg. von Eduard von der Hellen (1902):

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Zitate

  • Die Hauptsache ist, daß die Rasse rein bleibe! Rein und sich selber gleich, wie schon Tacitus sie einst rühmte. So nur werden wir ein Volk! So nur werden wir eine Einheit! So nur werden wir Offenbarungen und Betätigungen der Geisteswelt und fähig, das Grundelement des Urvolkes der Germanen zu erhalten und zu steigern, ohne das Große und Gute aller Zeiten und Völker von uns wegzuweisen.[2]
  • Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.
  • Auf alles, was ich als Poet geleistet habe, bilde ich mir gar nichts ein. Es haben treffliche Dichter mit mir gelebt, es lebten noch trefflichere vor mir, und es werden ihrer nach mir sein. Daß ich aber in meinem Jahrhundert in der schwierigen Wissenschaft der Farbenlehre der einzige bin, der das Rechte weiß, darauf tue ich mir etwas zugute, und ich habe daher ein Bewußtsein der Superiorität über viele.[3]

Gedichte

„So rissen wir uns ringsherum
Von fremden Banden los,
Nun sind wir Deutsche wiederum
Nun sind wir wieder groß.
So waren wir und sind es auch,
Das edelste Geschlecht,
Von biederm Sinn und reinem Hauch
Und in der Taten Recht.

Und Fürst und Volk und Volk und Fürst
Sind alle frisch und neu!
Wie du dich nun empfinden wirst
Nach eignem Sinne frei.
Wer dann das Innere begehrt
Der ist schon groß und reich
Zusammen haltet euren Wert,
Und euch ist niemand gleich.“ – Johann Wolfgang von Goethe, Des Epimenides Erwachen, 1815[4]

Siehe auch

Zitate

  • Alma von Goethe, Enkeltochter
  • Sah ein Knab ein Röslein steh’n
  • Johann Wolfgang von Goethe im Artikel Zitate und Urteile über das Judentum

Literatur

  • Otto Erich Hartleben (Hg.): Goethe-Brevier: Goethes Leben in seinen Gedichten, 1905
  • Gotthold Deile: Goethe als Freimaurer, 1908 (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Friedrich Zarncke:
    • Goetheschriften, 1897
    • Kurzgefasstes Verzeichniss der Originalaufnahmen von Goeths’s Bildniss (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Adolf Bach: Goethes Rheinreise, mit Lavater und Basedow, im Sommer 1774, 1923Ludwig Geiger: Goethe und die Seinen, quellenmäßige Darstellungen über Goethes Haus, 1908
  • Friedrich Spielhagen / Wilhelm von Kaulbach (Zeichnungen): Goethe-Galerie, 1867
  • Goethe-Galerie. Charaktere aus Goethe’s Werken, gezeichnet von Friedrich Pecht und Arthur Ramberg, 1877 (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Hermann Baumgart: Goethe’s Märchen, ein politisch-nationales Glaubensbekenntniss des Dichters, 1875 (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Gustav Könnecke: Goethe – Eine Biographie in Bildnissen, 1900 (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Michael Bernays
    • Der junge Goethe: seine Briefe und Dichtungen von 1764-1776, Band 1, 1875
    • Der junge Goethe: seine Briefe und Dichtungen von 1764-1776, Band 2, 1875
    • Der junge Goethe: seine Briefe und Dichtungen von 1764-1776, Band 3, 1875
  • Wilhelm Bode:
    • Goethes Leben, Band 1, 1921
    • Goethes Leben, Band 2, 1921
    • Goethes Leben, Band 3, 1921
    • Die Franzosen und Engländer in Goethes Leben und Urteil, 1915
  • Carl Schüddekopf: Goethes Tod: Dokumente und Berichte der Zeitgenossen, 1907
  • Johannes Falk: Goethe aus näherm persönlichen Umgange dargestellt (PDF-Datei)
  • Franz Neubert: Goethe und sein Kreis; erläutert und dargestellt in 651 Abbildungen, mit einer Einführung in das Verständnis von Goethes Persönlichkeit (1922) (PDF-Datei)
  • Wilhelm von Scholz: Johann Wolfgang von Goethe, in: Willy Andreas / Wilhelm von Scholz (Hg.): Die Großen Deutschen. Neue Deutsche Biographie. Propyläen Verlag, Berlin, 4 Bde. 1935–1937, 1 Ergänzungsbd. 1943; Zweiter Band, S. 321–336
  • Theodor Stiefenhofer: Ewige Wahrheit: Johann Wolfgang von Goethe, in: Ernst Adolf Dreyer / Heinz W. Siska (Hg.): Kämpfer, Künder, Tatzeugen. Gestalter deutscher Größe. 3 Bde., Zinnen-Verlag, München–Wien–Leipzig 1942, Bd. II, S. 193–217
  • Herbert Cysarz: Goethe und die geschichtliche Welt, in Ders.: Sieben Wesensbildnisse, Brünn 1943, S. 47–95
  • Karlheinz Deschner (Hg.): Das Christentum im Urteil seiner Gegner. Frankfurt am Main / Berlin, Ullstein 1990, ISBN 3-548-34659-6 [zweibändige Originalausgabe: 1986], S. 152–163

Was die Größten der Weltgeschichte über die Juden zu sagen haben

Marcus Tullius Cicero (106 bis 43 v. Chr.)

  • „Sie wissen, was für eine große Gruppe sie [die Juden von Rom] sind, wie sie einstimmig zusammenhalten, wie einflussreich sie in der Politik sind. Ich werde meine Stimme senken und gerade laut genug sprechen, daß die Geschworenen mich zu hören können, denn es gibt genügend Leute, die diese Juden gegen mich und gegen jeden guten Römer aufbringen werden.“ (59 v. Chr. als Verteidiger vor Gericht von Valerius Flaccus, der beschuldigt wurde, Gold von den Juden gestohlen zu haben.)[1]

Seneca (4 v. Chr. bis 65 n. Chr.)

  • „Die Sitten dieses verruchtesten Volkes sind schon so erstarkt, daß sie in allen Ländern sich verbreitet haben; den Siegern haben die Besiegten ihre Gesetze aufgedrückt.“ Seneca philosophus ed. Bipont. 1782. Bd. IV, S. 423.

Erasmus von Rotterdam (1487)

  • „Das ist ein Rauben und Schinden des armen Mannes durch die Juden, daß es gar nicht mehr zu leiden ist und Gott erbarme. Die Juden-Wucherer setzen sich fest bis in den kleinsten Dorfen, und wenn sie fünf Gulden borgen, nehmen sie sechsfach Pfand und nehmen Zinsen vom Zins.“

Martin Luther (1483 bis 1546)

  • „Wie es unmöglich ist, daß die Aglaster ihr Hüpfen und Getzen läßt, die Schlange ihr Stechen: so wenig läßt der Jüde von seinem Sinn, Christen umzubringen, wo er nur kann.“[20]
  • „All ihres Herzens ängstlich Seufzen und Sehnen gehet dahin, daß sie einmal möchten mit uns Heiden umgehen, wie sie zur Zeit Esthers in Persia mit den Heiden umgingen. O, wie lieb haben sie das Buch Esther, das so fein stimmt auf ihre blutdürstige, rachgierige, mörderische Begier und Hoffnung! Kein blutdürstigeres und rachgierigeres Volk hat die Sonne je beschienen, als die sich dünken, sie seien darum Gottes Volk, daß sie sollen die Heiden morden und würgen.“[21]
  • „Der Odem stinkt ihnen nach der Heiden Gold und Silber, denn kein Volk unter der Sonnen geiziger, denn sie sind, gewest ist, noch sind, und immerfort bleiben, wie man siehet an ihrem verfluchten Wucher; und sich auch trösten, wenn ihr Messias kömmt, soll er aller Welt Gold und Silber nehmen, und unter sie teilen.“[22]
  • „Sie haben solch giftigen Haß wider die Gojim (Nichtjuden) von Jugend auf eingesoffen von ihren Eltern und Rabbinern und saufen noch in sich ohne Unterlaß, daß es ihnen durch Blut und Fleisch durch Mark und Bein gangen, ganz und gar Natur und Leben worden ist. Und so wenig sich Fleisch und Blut, Mark und Bein können ändern, so wenig können sie solchen Stolz und Neid ändern; sie müssen so bleiben und verderben.“ :Handbuch der Judenfrage, S. 18
  • „Darum wisse Du, lieber Christ, und Zweifel nicht dran, daß Du, nähest nach dem Teufel, keinen bittern, giftigern, heftigern Feind habest, denn einen rechten Jüden, der mit Ernst ein Jüde sein will. Es mögen vielleicht unter ihnen sein, die da glauben, was die Kühe oder Gans glaubet; doch hänget ihnen, allen das Geblüt und die Beschneidung an. Daher gibt man ihnen oft in den Historien schuld, daß sie die Brunnen vergiftet, Kinder gestohlen und gepfriemet haben, wie zu Trient, Weissensee usw. Sie sagen wohl nein dazu; aber es sei oder nicht, so weiß ich wohl, daß es am vollen, ganzen, breiten Willen bei ihnen nicht fehlet, wo sie mit der Tat dazu kommen konnten, heimlich oder offenbar. Deß versiehe Dich gewißlich und richte Dich darnach.“[23]
  • „Schreiben doch ihre Talmud und Rabbinen, das Töten sei nicht Sünde, wenn man keinen Bruder in Israel tötet; und wer einem Heiden (d.h. Christen) den Eid nicht hält, der tut keine Sünde; vielmehr seien Stehlen und Rauben, wie sie durch den Wucher an den Gojim tun, ein Gottesdienst; denn sie meinen, daß sie das edle Blut und beschnittene Heilige sind, wir aber Verfluchte Gojim, und so können sie es nicht grob genug mit uns machen, noch sich an uns versündigen, weil sie die Herren der Welt, wir aber ihre Knechte, ja ihr Vieh sind! – Auf solcher Lehre beharren auch noch heutigen Tages die Juden und tun wie ihre Väter: verkehren Gottes Wort, geizen, wuchern, stehlen, morden, wo sie können, und lehren solches ihre Kinder für und für nachzutun.“[24]
  • „Ich weiß wohl, daß sie solches und alles leugnen; es stimmt aber alles mit dem Urteil Christi daß sie giftige, bittere rachgierige, hämische Schlangen, Meuchelmörder und Teufelkinder sind, die heimlich stechen und Schaden tun, weil sie es öffentlich nicht vermögen.“[25]
  • „Was soll mir nun der Juden Messias? … Ich wollt sagen: Lieber Herr Gott, behalt deinen Messias oder gib ihn dem, wer ihn haben will, mich aber mache dafür zur Sau.“[26]
  • „Summa, ein Jude steckt so voll Abgötterei und Zauberei als neun Kühe Haare haben, das ist unzählig und unendlich, wie der Teufel, ihr Gott, voller Lügen ist.“[27]
  • „Sie sind eitel Diebe und Räuber, die täglich nicht einen Bissen essen noch einen Faden am Leibe tragen, den sie uns nicht gestohlen und geraubt hätten durch ihren verdammten Wucher, leben also täglich von eitel Diebstahl und Raub mit Weib und Kind, als Erzdiebe und Landräuber, in aller unbußfertigen Selbstsicherheit. Denn ein Wucherer ist ein Erzdieb und Landräuber, der billig am Galgen siebenmal höher als andere Diebe hängen sollte.“[28]
  • „Es mögen wohl unter ihnen sein, die da glauben, was die Kühe oder Gänse glauben, doch hängt ihnen allen das Geblüt an. Daher gibt man ihnen oft in den Historien Schuld, daß sie die Brunnen vergiftet, Kinder gestohlen und zerpfriemt haben. Sie sagen wohl nein dazu. Aber, es sei oder nicht, da weiß ich wohl, daß am vollen, ganzen, bereiten Willen bei ihnen nichts fehlt, wenn sie mit der Tat, heimlich oder offenbar, dazu kommen könnten. Des versieh dich gewißlich und richte dich danach!“[28]
  • „Tun sie aber etwas Gutes, so wisse, daß es nicht aus Liebe noch dir zugute geschieht, sondern weil sie Raum haben müssen, bei uns zu wohnen, müssen sie aus Not etwas tun, aber das Herz bleibt und ist, wie ich gesagt habe.“[28]

Voltaire (1694 bis 1778)

  • „Die Juden sind nichts als ein unwissendes und barbarisches Volk, das seit langer Zeit die schmutzigste Habsucht mit dem verabscheuungswürdigsten Aberglauben und dem unauslöschlichsten Hasse gegen alle Völker verbindet, bei denen sie geduldet werden und an denen sie sich bereichern.“[35]
  • „Mein Onkel hatte mit den gelehrtesten Juden Asiens zu tun. Sie gestanden ihm, daß ihren Vorfahren befohlen worden, alle anderen Völker zu verabscheuen. In der Tat ist unter allen Geschichtsschreibern, die von ihnen gesprochen haben, kein einziger, der nicht von dieser Wahrheit überzeugt sei, und kaum schlägt man die jüdischen Bücher auf, so findet man die Beweise davon.“[36]
  • „Die kleine jüdische Nation wagt, einen unversöhnlichen Haß gegen alle Völker zur Schau zu tragen, ist immer abergläubisch, immer lüstern nach den Gütern anderer, kriechend im Unglück, frech im Glück.“[37]
  • „Gerade wie die Banianten und Armenier ganz Asien durchstreifen, und wie die Isispriester unter dem Namen Zigeuner auftauchen, um in den Höfen Hühner zu stehlen und wahrzusagen, so sind die Juden, dieses Lumpengesindel, überall, wo es Geld zu verdienen gibt. Aber ob diese Beschnittenen Israels, die den Wilden alte Hosen verkaufen, sich für Abkömmlinge des Stammes Naphthali oder Isaschar ausgeben, ist sehr unwichtig, sie sind nichtsdestoweniger die größten Schurken, die jemals die Erdoberfläche besudelt haben.“[38]
  • „Man ist über den Haß und die Verachtung erstaunt, die alle Nationen den Juden entgegengebracht haben. Es ist dies eine unausbleibliche Folge ihres Verhaltens. Sie beobachten stets Gebräuche, die in direktem Gegensatz mit den bestehenden gesellschaftlichen Zuständen sind; sie sind also mit Recht als eine Nation behandelt worden, die im Gegensatz zu allen anderen steht; sie dienen diesen aus Habsucht, verachten sie aus Fanatismus, betrachten den Wucher als eine heilige Pflicht.“[39]
  • „Sie waren überall Wucherer gemäß dem Freiheitsbriefe und dem Privilegien ihres Gesetzes und überall ein Schrecken aus demselben Grunde. […] Die Huronen, die Kanadier, die Irokesen waren Philosophen der Humanität im Vergleich zu den Israeliten.“[40]
  • „[Die Juden] sind, alle von ihnen, mit einem rasenden Fanatismus in ihren Herzen geboren, so wie die Bretonen und Germanen mit blondem Haar. Ich wäre nicht im Geringsten erstaunt, wenn dieses Volk eines Tages tödlich für das Menschengeschlecht würde.“[41]
  • „Ihr [Juden] habt alle Nationen an unverschämten Fabeln, in schlechtem Benehmen und in der Barbarei übertroffen. Ihr verdient es, bestraft zu werden, denn das ist euer Schicksal.“[42]

Immanuel Kant (1724 bis 1808)

  • „Die unter uns lebenden Palästiner sind durch ihren Wuchergeist seit ihrem Exil, auch was die größte Menge betrifft, in den nicht unbegründeten Ruf des Betruges gekommen.Es scheint nun zwar befremdlich, sich eine Nation von Betrügern zu denken; aber ebenso befremdlich ist es doch auch, eine Nation von lauter Kaufleuten zu denken, deren bei weitem größter Teil durch einen alten, von dem Staat, darin sie leben, anerkannten Aberglauben verbunden, keine bürgerliche Ehre sucht sondern diesen ihren Verlust durch die Vorteile der Überlistung des Volkes, unter dem sie Schutz finden und selbst ihrer untereinander, ersetzen wollen.“[43]
  • „Der jüdische Glaube ist seiner ursprünglichen Einrichtung nach ein Inbegriff bloß statutarischer Gesetze, auf welchem eine Staatsverfassung gegründet war. – Es ist soweit gefehlt, daß das Judentum eine zum Zustande der allgemeinen Kirche gehörige Epoche oder diese allgemeine Kirche wohl gar selbst zu seiner Zeit ausgemacht habe, daß es vielmehr das ganze menschliche Geschlecht von seiner Gemeinschaft ausschloß, als ein besonders vom Jehovah für sich auserwähltes Volk, welches alle anderen Völker anfeindete und dafür von jedem angefeindet wurde.“[44]

Johann Gottfried von Herder (1744 bis 1803)

  • „Zwar ist in Kunstsachen die jüdische Nation, ob sie gleich zwischen Ägyptern und Phöniziern wohnte, immer unerfahren geblieben, da selbst ihren Salomonischen Tempel fremde Arbeiter bauen mußten. Auch sind sie, ob sie gleich eine Zeitlang die Häfen des Roten Meeres besaßen und den Küsten der mittelländischen See so nahe wohnten, in dieser zum Handel der Welt glücklichsten Lage, bei einer Volksmenge, die ihrem Lande zu schwer ward, dennoch nie ein seefahrendes Volk geworden. Wie die Ägypter, fürchteten sie das Meer und wohnten von jeher lieber unter anderen Nationen; ein Zug ihres Nationalcharakters, gegen den schon Moses mit Macht kämpfte. Kurz, es ist ein Volk, das in der Erziehung verdarb, weil es nie zur Reife einer politischen Kultur auf eigenem Boden, mithin auch nicht zum wahren Gefühl der Ehre und Freiheit gelangte. In den Wissenschaften, die ihre vortrefflichsten Köpfe trieben, hat sich jederzeit mehr eine gesetzliche Anhänglichkeit und Ordnung, als eine fruchtbare Freiheit des Geistes gezeigt und der Tugenden eines Patrioten hat sie ihre Zustand fast von jeher beraubt. Das Volk Gottes, dem einst der Himmel sein Vaterland schenkte, ist Jahrtausende her, ja fast seit jener Entstehung eine parasitische Pflanze auf den Stämmen anderer Nationen; ein Geschlecht schlauer Unterhändler beinah auf der ganzen Erde, das trotz aller Unterdrückung nirgends sich nach eigener Ehre und Wohnung, nirgends nach einem Vaterland sehnt.“[45]
  • „Ein Ministerium, bei dem der Jude alles gilt; eine Haushaltung, in der ein Jude die Schlüssel zur Garderobe und zur Kasse des ganzen Hauses führt; ein Departement oder Kommissariat, in welchem die Juden die Hauptgeschäfte treiben; eine Universität, auf welcher Juden als Mäkler und Geldverleiher der Studierenden geduldet werden: – das sind auszutrocknende Pontinische Sümpfe, denn nach dem alten Sprichwort, wo ein Aas liegt, da Sammeln sich die Adler, und wo Fäulnis ist, hecken Insekten und Würmer.“[46]

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832)

  • Du kennst das Volk, das man die Juden nennt, Das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt. Du gabst ihm Raum und Ruh’, sich weit und breit zu mehren, Und sich nach seiner Art in deinem Land zu nähren; […] Und doch verkennen sie in dir den güt’gen Retter, Verachten dein Gesetz, und spotten deiner Götter; […] Doch ist das nicht allein: Sie haben einen Glauben, Der sie berechtigt, die Fremden zu berauben, Und der Verwegenheit stehn deine Völker bloß. O König, säume nicht, denn die Gefahr ist groß.[47]
  • Und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen: So lang’ die Ordnung steht, so lang’ hat’s nichts zu hoffen. Es nährt drum insgeheim den fast getuschten Brand, Und eh’ wir’s uns versehn, so flammt das ganze Land.[48]
  • „O du armer Christe, wie schlimm wird es dir ergehen, wenn der Jude deine schnurrenden Flüglein nach und nach umsponnen haben wird” – und weiter warnt er ‚vor den jüdischen Pfiffen‘ der Juden Moses und Mendelssohn.“[49]
  • „Das israelitische Volk hat niemals viel getaugt, wie es ihm seine Anführer, Richter, Vorsteher, Propheten tausendmal vorgeworfen haben; es besitzt wenig Tugenden und die meisten Fehler anderer Völker.“ „Was soll ich aber nun von dem Volke sagen, das den Segen des ewigen Wandern vor allen anderen sich zugeeignet und durch seine bewegliche Tätigkeit die Ruhenden zu überlisten und die Mitwandernden zu überschreiten versteht?“ „An dieser (der christlichen) Religion halten wir fest, aber auf eine eigene Weise: wir unterrichten unsere Kinder von Jugend auf von den großen Vorteilen, die sie uns gebracht hat, dagegen von ihrem Ursprung, ihrem Verlaufe geben wir zuletzt Kenntnis, alsdann wird uns der Urheber erst lieb und wert, und alle Nachricht, die sich auf ihn bezieht, wird heilig. In diesem Sinne, den man vielleicht pedantisch nennen mag, aber doch als folgerecht ans erkennen muß, dulden wir keinen Juden unter uns, denn wie sollten wir ihm den Anteil an der höchsten Kultur vergönnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet?“[50]
  • „Als im Jahre 1823 durch ein Gesetz die Ehe zwischen Juden und Christen gestattet wurde, geriet Goethe, wie der Kanzler F. v. Müller erzählt hat, ‚in leidenschaftlichen Zorn über das neue Judengesetz, das die Heirat zwischen beiden Glaubens-Verwandten gestattet‘. Er ahnte die schlimmsten Folgen davon, behauptete, wenn der General-Superintendent Charakter habe, müsse er lieber seine Stelle niederlegen, als eine Jüdin in der Kirche im Namen der heiligen Dreieinigkeit trauen. Alle sittlichen Gefühle in den Familien, die doch auch auf dem religiösen ruhten, würden durch ein solch skandalöses Gesetz untergraben. Überdies wolle er nur sehen, wie man verhindern wolle, daß eine Jüdin einmal Oberhofmeisterin werde. Das Ausland müsse durchaus an Bestechung glauben, um die Adoption dieses Gesetzes begreiflich zu finden; wer wisse, ob nicht der allmächtige Rothschild dahinter stecke.“[51]
  • „[…] und so wollen wir auch [dem auserwählten Volke] die Ehre seiner Abstammung von Adam keinesweges streitig machen. Wir anderen aber, so wie auch die Neger und Lappländer […] hatten gewiß auch andere Urväter; wie denn […] wir uns von den echten Abkömmlingen Adams auf eine gar mannigfaltige Weise unterscheiden, und daß sie, besonders was das Geld betrifft, es uns allen zuvortun.“[52]

Friedrich von Schiller (1759 bis 1805)

  • „Die Unwürdigkeit und Verworfenheit der (jüdischen) Nation kann das erhabene Verdienst ihres Gesetzgebers (Moses) nicht vertilgen und ebensowenig den großen Einfluß vernichten, den diese Nation mit Recht in der Weltgeschichte behauptet. Als ein unreines und gemeines Gefäß, worin aber etwas sehr Kostbares (der Monotheismus) aufbewahrt worden, müssen wir sie schätzen […] Während dieses langen Aufenthaltes lebten sie abgesondert von den Ägyptern, abgesondert sowohl durch den eigenen Wohnplatz, den sie einnahmen, als auch durch den moralischen Stand, der sie allen Eingeborenen des Landes zum Abscheu machte und von allem Anteil an den bürgerlichen Rechten der Ägypter ausschloß […] Eine solche abgesonderte Menschenmenge im Herzen des Reichs, durch ihre nomadische Lebensart müßig, die unter sich seinehr genau zusammenhielt, mit dem Staat aber gar kein Interesse gemein hatte konnte bei einem feindlichen Einfall gefährlich werden und leicht in Versuchung geraten, die Schwäche des Staates, deren müßige Zuschauerin sie war, zu benutzen […] Zu der Furcht und dem Widerwillen also, welche man in Ägypten von jeher gegen sie gehegt, gesellte sich noch Ekel (wegen der Aussatz-Krankheit) und eine tief zurückstoßende Verachtung.“[53]

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 bis 1827)

  • „Hat je ein Jude aufgehört alle Menschen, die nicht Juden sind, zu verachten und sie gelegentlich auch zu bestehlen?“[54]

Napoleon I. (1769 bis 1821)

  • „Die jüdische Nation geht seit Moses Zeiten ihrer ganzen Anlage nach auf Wucher und Erpressung aus […]“
  • „Die französische Regierung darf nicht mit Gleichgültigkeit zusehen, wie eine niedrige, heruntergekommene, aller Schlechtigkeiten fähige Nation die beiden schönen Departements des alten Elsaß ausschließlich in ihren Besitz bringt. Man muß die Juden als Nation, nicht als Sekte betrachten. Das ist eine Nation in der Nation; ich möchte ihnen, wenigstens für eine bestimmte Zeit, das Recht, Hypotheken auszuleihen, entziehen; denn es ist für das französische Volk zu demütigend, sich der niedrigsten Nation zu Danke verpflichtet fühlen zu müssen. Ganze Dörfer sind durch die Juden ihren Eigentümern entrissen worden; sie haben die Leibeigenschaft wieder eingeführt; sie sind wahre Rabenschwärme […]“
  • „Ich mache darauf aufmerksam, daß man sich nicht in dem Grade beklagt über die Protestanten noch über die Katholiken wie über die Juden. Das hat seinen Grund darin, daß das Unheil, das die Juden anrichten, nicht von Individuen kommt, sondern von der Gesamtheit dieses Volkes selbst. Es sind Raupen und Heuschrecken, die Frankreich verwüsten […] Ich will nicht, daß man theoretischen und egoistischen Prinzipien das Wohl der Provinzen opfert.“[55]
  • „Man rät mir, die Wanderjuden, die das französische Dürerrecht nicht verdienen werden, auszuweisen, und die Triunale anzuhalten, von ihrer Vollmacht gegen den Wucher Gebrauch zu machen, aber diese Mittel würden unzulänglich sein. Seit Moses sind die Juden als Wucherer- und Unterdrückervolk vereint; bei den Christen gibt es nichts Ähnliches; unter ihnen bilden die Wucherer die Ausnahme und sind übel angeschrieben […] Man muß den Juden den Handel verbieten, weil sie ihn mißbrauchen, wie man einem Goldschmied das Handwerk legt, wenn er falsches Gold verarbeitet.“[56]
  • „Die Juden haben meine Heere in Polen verproviantiert; ich wollte ihnen dafür ein politisches Dasein geben, ich wollte sie zur Nation und zu Staatsbürgern machen; aber sie sind zu nichts nütze, als mit alten Kleidern zu schachern. Ich war genötigt, die Gesetze gegen ihren Wucher zu erlassen; die Bauern im Elsaß haben mir dafür gedankt.“[57]
  • „Ich habe es unternommen, die Juden zu bessern, aber nicht versucht, mehr heranzuziehen. Weit entfernt davon, habe ich alles vermieden, was den elendsten unter den Menschen Achtung bezeugen könnte.“[58]

Johann Gottlieb Fichte (1762 bis 1814)

  • Fast durch alle Länder von Europa verbreitet sich ein mächtiger, feindselig gesinnter Staat, der mit allen übrigen im beständigen Kriege steht, und der in manchen fürchterlich schwer auf die Bürger drückt; es ist das Judentum. Ich glaube nicht, und ich hoffe es in der Folge darzutun, daß dasselbe dadurch, daß es einen abgesonderten und so fest verketteten Staat bildet, sondern dadurch, daß dieser Staat auf den Hass des ganzen menschlichen Geschlechts aufgebaut ist, so fürchterlich werde. Von einem Volke, dessen Geringster seine Ahnen höher hinaufführt als wir anderen alle unsere Geschichte […], das in allen Völkern die Nachkommen derer erblickt, welche sie aus ihrem schwärmerisch geliebten Vaterlande vertrieben haben; das sich zu dem den Körper erschlaffenden und den Geist für jedes edle Gefühl tötenden Kleinhandel verdammt hat und verdammt wird, das durch das Bindendste, was die Menschheit hat, durch seine Religion, von unseren Mahlen, von unserem Freudenbecher und von dem süßen Tausche des Frohsinn mit uns von Herz zu Herzen ausgeschlossen ist, das bis wir seine Pflichten und Rechte und bis in die Seele des Allvater uns andere alle von sich absondert, – von so einem Volke sollte sich etwas anderes erwarten lassen, als was wir sehen, daß in einem Staate, wo der unumschränkte König mir meine väterliche Hütte nicht nehmen darf, und wo ich gegen den allmächtigen Minister mein Recht erhalte, der erste Jude, dem es gefällt, mich ungestraft ausplündert. Dies alles sehet ihr mit an und könnt es nicht leugnen, und redet zuckersüße Worte von Toleranz und Menschenrechten und Bürgerrechten, indess ihr in uns die ersten Menschenrechte kränkt […] Erinnert ihr euch denn hier nicht des Staates im Staate? Fällt euch denn hier nicht der begreifliche Gedanke ein, daß die Juden, welche ohne euch Bürger eines Staates sind, der fester und gewaltiger ist als die euren alle, wenn ihr ihnen auch noch das Bürgerrecht in euren Staaten gebt, eure übrigen Bürger völlig unter die Füße treten werden?“[59]
  • Fern sei von diesen Blättern der Gifthauch der Intoleranz, wie er es von meinem Herzen ist! Derjenige Jude, der über die festen, man möchte sagen, unübersteiglichen Verschanzungen, die vor ihm liegen, zur allgemeinen Gerechtigkeits-, Menschen-, und Wahrheitsliebe hindurchdringt, ist ein Held und ein Heiliger. Ich weiß nicht, ob es deren gab oder gibt. Ich will es glauben, sobald ich sie sehe. Nur verkaufe man mir nicht den schönen Schein für Realität! […] Menschenrechte müssen sie haben, ob sie gleich uns dieselben nicht zugestehen; denn sie sind Menschen, und ihre Ungerechtigkeit berechtigt uns nicht, ihnen gleich zu werden. Zwinge keinen Juden wider seinen Willen, und leide nicht, daß es geschehe, wo du der nächste bist, der es hindern kann; das bist du ihm schlechterdings schuldig. […] Aber ihnen Bürgerrechte zu geben, dazu sehe ich wenigstens kein Mittel, als das, in einer Nacht ihnen allen die Köpfe abzuschneiden und andere aufzusetzen, in denen auch nicht eine jüdische Idee sei. Um uns vor ihnen zu schützen, dazu sehe ich wieder kein anderes Mittel, als ihnen ihr gelobtes Land zu erobern, und sie alle dahin zu schicken. Vorherrschende Toleranz der Juden in Staaten, wo für Selbstdenker keine Toleranz ist, zeigt sonnenklar, worauf eigentlich abgesehen wird. […] Ich weiß, daß man vor verschiedenen gelehrten Tribunalen eher die ganze Sittlichkeit und ihr heiligstes Produkt, die Religion, angreifen darf, als die jüdische Tradition. Denen sage ich, daß mich nie ein Jude betrog, weil ich mich nie mit einem einließ, daß ich mehrmals Juden, die man neckte, mit eigener Gefahr und zu eigenem Nachteil in Schutz genommen habe, daß also nicht Privatanimosität aus mir redet. Was ich sagte, halte ich für wahr; ich sagte es so, weil ich das für nötig hielt; […] Wem das Gesagte nicht gefällt, der schimpfe nicht, verleumde nicht, […] sondern widerlege obige Tatsachen.[60]

Ernst Moritz Arndt (1769 bis 1860)

  • „Man sollte die Einfuhr der Juden aus der Fremde in Deutschland schlechterdings verbieten und hindern […] Die Juden als Juden passen nicht in diese Welt und in diese Staaten hinein, und darum will ich nicht, daß sie auf eine ungebührliche Weise in Deutschland vermehrt werden. Ich will es aber auch deswegen nicht, weil sie ein durchaus fremdes Volk sind, und weil ich den germanischen Stamm so sehr als möglich von fremdartigen Bestandteilen rein zu erhalten wünsche […] Die Aufnahme fremder Juden, die nach unserem Lande gelüstet, ist ein Unheil und eine Pest unseres Landes. Lange Jahrhunderte von der Treue und Rechtlichkeit entwöhnt, welche die stillen und einfachen Geschäfte des Lebens mit sich führen, jeder schweren Mühe und harten Arbeit ungeduldig, hungert ein Jude lieber und treibt sich auf die ungewisse Hoffnung der Beute des Augenblicks herum, als daß er im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdiente. Unstet an Sinn und Trieb, umherschweifend, auflauernd, listig, gaunerisch und knechtisch, duldet er allen Schimpf und alles Elend lieber, als die stetige und schwere Arbeit, welche die Furchen bricht, den Wald rodet, die Steine haut, oder in der stetigen Werkstatt schwitzt; wie Fliegen und Mücken und anderes Ungeziefer flattert er umher und lauert und hascht immer nach dem leichten und flüchtigen Gewinn, und hält ihn, wenn er ihn erschnappt hat, mit unbarmherzigen Klauen fest […] Kleine Städte, Flecken und Dörfer, wo viele Juden sitzen, erhalten im ganzen ein leichtfertiges, unstetes und gaunerisches Gepräge, denn auch die Christen nehmen vieles von der Juden Art an; ja, sie werden, wenn sie leben wollen, gezwungen, mit ihnen in ihren Künsten und Listen zu wetteifern: so wird der ehrliche, stille und treue deutsche Bürger und Bauer ein trügerischer und listiger Gesell, welcher zuletzt die ernste Arbeit und das ruhige Geschäft versäumt und der leichten und unsicheren Beute eines flatterhaften und trügerischen Gewinnes nachläuft […] Wahrlich also, sehr unrecht haben diejenigen getan, welche ohne weitere Berücksichtigung so großer Unterschiede und so wichtiger Folgen für das Ganze den Juden gleiche Bürgerrechte mit den Christen verliehen haben […] Ein gütiger und gerechter Herrscher fürchtet das Fremde und Entartete, welches durch unaufhörlichen Zufluß und Beimischung die reinen und herrlichen Keime seines edlen Volkes vergiften und verderben kann. Da nun aus allen Gegenden Europas die bedrängten Juden zu dem Mittelpunkte desselben, zu Deutschland hinströmen und es mit ihrem Schmutz und ihrer Pest zu überschwemmen drohen, da diese verderbliche Überschwemmung vorzüglich von Osten her, nämlich aus Polen, droht, so ergeht das unwiderrufliche Gesetz, daß unter keinem Vorwande und mit keiner Ausnahme fremde Juden je in Deutschland aufgenommen werden dürfen; und wenn sie beweisen könnten, daß sie Millionenschätze mitbringen.“[61]

Arthur Schopenhauer (1788 bis 1860)

  • „Überhaupt besteht das eigentlich Wesentliche einer Religion als solcher in der Überzeugung, die sie uns gibt, daß unser eigentliches Dasein nicht auf unser Leben beschränkt, sondern unendlich ist. Solches nun leistet diese erbärmliche Judenreligion durchaus nicht, ja unternimmt es nicht. Darum ist sie die roheste und schlechteste unter allen Religionen und besteht bloß in einem absurden und empörenden Theismus, der darauf hinausläuft, daß der [?], der die Welt geschaffen hat, verehrt werden will; daher er vor allen Dingen eifersüchtig ist auf die übrigen Götter: wird denen geopfert, so ergrimmt er, und seinen Juden geht’s schlecht. Alle diese anderen Religionen und ihre Götter werden der [?] geschimpft: aber das unsterblichkeitslose rohe Judentum verdient eigentlich diesen Namen. Denn es ist eine Religion ohne alle metaphysische Tendenz. Während alle anderen Religionen die metaphysische Bedeutung des Lebens dem Volke in Bild und Gleichnis beizubringen suchen, ist die Judenreligion ganz immanent und liefert nichts als ein bloßes Kriegsgeschrei bei Bekämpfung anderer Völker. Je nun, die Juden sind das auserwählte Volk ihres Gottes, und er ist der auserwählte Gott seines Volkes. Und das hat weiter niemanden zu kümmern. Hingegen kann man dem Judentum den Ruhm nicht streitig machen, daß es die einzig wirklich monotheistische Religion auf Erden sei: keine andere hat einen objektiven Gott, Schöpfer Himmels und der Erde aufzuweisen. Wenn ich aber bemerke, daß die gegenwärtigen europäischen Völker sich gewissermaßen als die Erben jenes auserwählten Volkes Gottes ansehn, so kann ich mein Bedauern nicht verhehlen. Übrigens ist der Eindruck, den das Studium der Septuaginta bei mir nachgelassen hat, eine herzliche Liebe und innige Verehrung des großen Königs Nabuchodonosor, wenn er auch etwas zu gelinde verfahren ist mit einem Volke, welches sich einen Gott hielt, der ihm die Länder seiner Nachbarn schenkte und verhieß, in deren Besitz es sich dann durch Rauben und Morden setzte, und dann dem Gott einen Tempel darin baute. Möge jedes Volk, das sich einen Gott hält, der die Nachbarländer zu ,Ländern der Verheißung’ macht, rechtzeitig seinen Nebukadnezar finden und seinen Antiochos Epiphanes dazu, und weiter keine Umstände mit ihm gemacht werden!“[62]
  • „Demnach ist es eine höchst oberflächlich und falsche Ansicht, wenn man die Juden bloß als Religionssekte betrachtet; wenn aber gar, um diesen Irrtum zu begünstigen, das Judentum, mit einem der christlichen Kirche entlehnten Ausdruck, bezeichnet wird als ,Jüdische Konfession’, so ist dies ein grundfalscher, auf das Irreleiten absichtlich berechneter Ausdruck, der gar nicht gestattet sein sollte. Vielmehr ist ,Jüdische Nation’ das Richtige.“[63]

Friedrich Wilhelm IV. (1795 bis 1861, regierte von 1840 bis 1861)

  • „Machen Sie nur, daß unbeschnittene Männer von alter Treue und die ein Herz zu mir haben, die Schmach gutmachen, welche die Beschnittenen Ostpreußen angetan […]“
  • „Ich möchte wie aus Rolands Horn einen Ruf an die edlen, treuen Männer in Preußen ergehen lassen, sich um mich wie treue Lehensmänner zu scharen, die kleineren Übel für das heranwachsende, große, jammerschwere Übel zu vergessen […] Solch ein Unglück ist für Preußen die Existenz und Walten jener schnöden Judenclique mit ihrem Schwanz von läppischen und albernen Kläffern! Die freche Rotte legt täglich durch Wort, Schrift und Bild die Axt an die Wurzel des deutschen Wesens.“ Brief an Oberpräsidenten v. Schön und General Dohna. (Treitschke, Geschichte des 19. Jahrhunderts, 5. Bd.)

Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 bis 1874)

An Israel
Du raubest unter unsern Füßen
uns unser deutsches Vaterland:
Ist das dein Leiden, das dein Büßen?
Das deines offnen Grabes Rand?
O Israel, von Gott gekehret,
hast du dich selbst zum Gott gemacht
und bist, durch diesen Gott belehret,
auf Wucher, Lug und Trug bedacht.
Willst du von diesem Gott nicht lassen,
nie öffne Deutschland dir sein Tor.
Willst du nicht deine Knechtschaft hassen,
nie ziehst du durch der Freiheit Tor.
Unpolitische Lieder. 1840–1841

Helmuth von Moltke (1800 bis 1891)

  • „Die Juden sind trotz ihrer Zersplitterung eng verbunden. Sie werden durch unbekannte Obere zu gemeinsamen Zwecken folgerecht geleitet […] Indem sie alle Versuche der Regierungen, sie zu nationalisieren, zurückweisen, bilden die Juden einen Staat im Staate und sind in Polen eine tiefe und noch heute nicht vernarbte Wunde dieses Landes geworden.“[64]
  • „Im Feldzug von 1812 waren die Juden die Spione, die von beiden Teilen besoldet wurden und die beide Teile verrieten.“[65]
  • „Zu allen Zeiten hielten die Juden einen Eidschwur in bezug auf einen Christen nicht für bindend. Aus der Streitigkeit eines der Ihrigen mit einem Christen machten sie stets eine Angelegenheit ihrer Nation. Wenn es darauf ankam, gemeinsame Zwecke zu fördern, so wurde ein allgemeiner Fasttag ausgeschrieben, und bei Strafe eines der drei jüdischen Flüche mußte dann jeder den Betrag einer eintätigigen Konsumtion für sich und die Seinen einzahlen. Auf diese Weise haben einzelne Städte oder Provinzen andere oft weit entlegene mit bedeutenden Geldsummen unterstützt. Noch jetzt hat jede Stadt ihren eigenen Richter, jede Provinz ihren Rabbi, und alle stehen unter einem ungekannten Oberhaupte, welches in Asien hauset, durch das Gesetz zum beständigen Umherirren von Ort zu Ort verpflichtet ist, und das sie den ‚Fürst der Sklaverei‘ nennen. – So ihre eigene Regierung, Religion, Sitte und Sprache bewahrend, ihren eigenen Gesetzen gehorchend, wissen sie die des Landes zu umgehen oder ihre Ausübung zu hintertreiben. Und eng unter sich verbunden, weisen sie alle Versuche, sie der Nation zu verschmelzen, gleich sehr aus religiösem Glauben wie aus Eigennutz zurück.“
  • „[…] ein gelegentlicher Bankrott ist (dem Juden) die nichts weniger als seltene Auskunft, seine Schwiegersöhne zu etablieren. […] Der Zählung suchen sich die Juden noch immer auf alle Weise zu entziehen. […] Alle Mittel sind ihnen gleich, sobald es darauf ankommt, zu verdienen. Im Feldzug von 1812 waren die Juden die Spione, die von beiden Teilen besoldet wurden und die beide Teile verrieten […] Es ist sehr selten, daß die Polizei einen Diebstahl entdeckt, in welchem nicht ein Jude als Mitschuldiger oder als Hehler verwickelt wäre.“ [66]

Richard Wagner (1813 bis 1883)

  • „In der reinen Politik sind wir mit den Juden nie in wirklichen Konflikt geraten; wir gönnten ihnen selbst die Errichtung eines jerusalemischen Reiches und hatten in dieser Beziehung eher zu bedauern, daß Herr v. Rothschild zu geistreich war, um sich zum König der Juden zu machen, wogegen er bekanntlich es vorzog, ‚der Jude der Könige‘ zu bleiben […] Als wir für Emanzipation der Juden stritten, waren wir aber doch eigentlich mehr Kämpfer für ein abstraktes Prinzip als für den konkreten Fall: wie all unser Liberalismus ein nicht sehr hellsehendes Geistesspiel war, indem wir für die Freiheit des Volkes uns ergingen, ohne Kenntnis dieses Volkes […] So entsprang auch unser Eifer für die Gleichberechtigung der Juden viel mehr aus der Anregung eines allgemeinen Gedankens als aus einer realen Sympathie.“
  • „Wir gewahren nun zu unserem Erstaunen, daß wir bei unserem liberalen Kampfe in der Luft schwebten und mit Wolken fochten, während der schöne Boden der ganz realen Wirklichkeit einen Aneigner fand, den unsere Luftsprünge zwar sehr wohl unterhielten, der uns aber doch für viel zu albern hält, um hierfür uns durch einiges Ablassen von diesem usurpierten realen Boden zu entschädigen. Ganz unvermerkt ist der ‚Gläubiger der Könige‘ zum ‚Könige der Gläubigen‘ geworden, und wir können nun die Bitte dieses Königs um Emanzipierung nicht anders als ungemein naiv finden, da wir vielmehr uns in die Notwendigkeit versetzt sehen um Emanzipierung von den Juden zu kämpfen […]“
  • „Der Jude, der bekanntlich einen Gott ganz für sich hat, fällt uns im gemeinen Leben zunächst durch seine äußere Erscheinung auf, die, gleichviel welcher europäischen Nationalität wir angehören, etwas dieser Nationalität unangenehm Fremdartiges hat: wir wünschen unwillkürlich, mit einem so aussehenden Menschen nichts gemein zu haben.“
  • „Wir können uns auf der Bühne seinen antiken oder modernen Charakter, sei es ein Held oder ein Liebender, von einem Juden dargestellt denken, ohne unwillkürlich das bis zur Lächerlichkeit Ungeeignete einer solchen Darstellung zu empfinden.“[68]

George S. Patton (1885 bis 1945)

  • Brief vom 27. Augugst 1945: „Ich war in Frankfurt bei einer Zivilregierungskonferenz. Wenn was wir tun Freiheit ist, so gib mir den Tod. Ich verstehe nicht, wie Amerikaner so tief sinken können. Es ist jüdisch, da bin ich mir sicher.“[109]
  • Tagebucheintrag vom 31. August 1945: „Diese ganze Schreibe stammt von Juden, die sich auf die Weise versuchen zu rächen. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständig gebliebene Volk in Europa.“[110]
  • „[Manche] glauben, daß die Vertriebenen menschliche Wesen seien, was sie nicht sind, und das trifft insbesondere auf die Juden zu, die niedriger als Tiere stehen.“[111]

Charles Lindbergh (1902 bis 1974)

  • „Ihre [der Juden] größte Gefahr für dieses Land [die USA] liegt in ihrem breiten Besitz an und Einfluß in Film, Presse, Radio und Regierung. Ich greife weder das jüdische noch das britische Volk an. Beide Rassen bewundere ich. Aber ich sage, daß die Führer der britischen sowie der jüdischen Rasse, aus Gründen, die aus ihrer Sicht so verständlich, wie sie nicht ratsam aus der unsrigen sind, aus Gründen, die nicht amerikanisch sind, uns in den Krieg hineinziehen wollen.“ — In einer Rede in Des Moines, Iowa, am 11. September 1941[114]

Otto von Habsburg (1912 bis 2011)

Richard Nixon (1913 bis 1994)

  • Aufzeichnung eines Telefonats Richard Nixons mit Bob Halderman: „Ich will in alle sensiblen Bereiche schauen, wo Juden involviert sind, Bob. Die Juden sind überall in der Regierung. Und wir müssen in diese Bereiche gehen und den Mann kriegen, der die Kontrolle hat und nicht jüdisch ist, um die Juden zu überwachen [unverständlich] voller Juden. Zweitens, die meisten Juden [unverständlich] Weißt Du was ich meine? […] Doch Gott sei Dank gibt es Ausnahmen. Aber Bob, allgemein gesagt, man kann den Bastarden nicht trauen. Sie wenden sich gegen uns.“[116]

Elisabeth Noelle-Neumann (1916 bis 2010)

  • „Seit 1933 konzentrieren die Juden, die einen großen Teil von Amerikas geistigem Leben monopolisiert haben, ihre demagogischen Fähigkeiten auf die Deutschlandhetze.“[117]

Marlon Brando (1924 bis 2004)

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Quelle: Metapedia (Auswahl aus dem Artikel “Zitate und Urteile über das Judentum“; im Originalartikel finden sich auch die Fußnoten)