Heidnische Symbolik im Grals

der heilige gralMythos und die historische Rolle Jesu – eine aktuelle Betrachtung der Hintergründe des Da – Vinci – Codes Der Mythos des Grals zieht die Menschheit nicht erst seit Erscheinen des Dan Brown Romans Sacrileg in ihren Bann. Chretien de Troyes verarbeitete Ende des 12. Jahrhunderts heidnische und christliche Elemente sowie die Artussage im Gralszyklus, in dem eine kostbare Schale durch ihren Inhalt zum geheiligten Gefäß wird, wenig später schuf Wolfram von Eschenbach mit seinem Parzifal – Epos die erste deutsch – sprachige Gralsdichtung.
In neuerer Zeit prägte Richard Wagner mit seiner Oper Lohengrin die Gralsthematik und stellte die Überlieferung in Dienst des Kampfes Gut gegen Böse – Lohengrin als lichter Ritter der gegen den abtrünnigen Klingsor antritt und siegt.
Für gewöhnlich verbindet man dabei die Grals – Symbolik in erster Linie mit dem Gefäß, in welchem das Blut Jesu während des Abendmahls aufgefangen wurde (nach anderer Überlieferung das Blut durch den Speer – Stich des Legionärs Longinus bei Jesu Kreuzigung, woraus die eigenständige Legende des Speers des Longinus entstand) – diese vom Nikodemus – Evangelium der Spätantike gestiftete Deutung verbindet damit erstmals den Gral mit dem Begriff des heiligen Blutes. Nach Robert de Borons Gralsgeschichte gelangt der Gral mit Joseph von Arimathea, den der Gral während seiner Gefangenschaft sättigt, nach Jesu Tod nach Glastonbury in Britannien – und damit zum Ausgangspunkt seiner symbolischen Herkunft: Hier, in der alten Welt der Kelten, stellt der Kessel seit alters her das heilige, rituelle Gefäß schlechthin dar, in ihm wurden nicht nur Fleisch gekocht und Bier gebraut, sondern er erwuchs zum ewig sättigendem Kultgefäß, welches fester Bestandteil der Grabausstattung keltischer Fürsten wurde. Der Kessel als Lebensspender ist dabei ein altes Erbe der atlantisch – nordischen Kultsymbolik.(Wirth: Aufgang der Menschheit) Von besonderer mythologischer Bedeutung war der Kessel des Dagda, der mit den Tuatha de Dana, den frühen Einwanderern, die eng verbunden mit der Megalithkultur sind, nach Britannien gelangte. Auch die große Muttergöttin Ceridwen braut in einem solchen Kessel den Trunk der Weisheit. Zu den bekanntesten zählt der Kessel von Gundestrup, der neben dem Hörner Gott Cernunnos auch weitere keltische Kultdarstellungen trägt . Mit der Reise Joseph von Arimatheas nach Glastonbury wird gewissermaßen eine Verschmelzung christlicher mit heidnischer –Symbolik vollzogen; denn hier am „Glasturm“ (Glastonbury), dem Standort einer alten Trojaburg, die als Avalon zugleich mythische Heimat des toten König Artus ist (als Toteninsel – im Sinne des megalithischen Wiedererstehungsglaubens zugleich Land der Ahnen – auch als das verlorene Paradies Atlantis zu deuten), ist ein elementarer Ort der Verehrung der alten Urmutter zu erblicken, aus deren Schoß, dem heiligen Gral, das Leben erwacht. Dan Brown gelang es nun bei aller vereinfachenden – weil lediglich auf zwei Widersacher im Gut – Böse Schema – Kirche / Opus Dei gegen Prieure de Sion / Freimaurerei beschränkenden – Verklärung der Rolle der Freimaurerei die heidnische Symbolik einem größeren Leserkreis näher zu bringen. Auch seine Darstellung der Umwandlung heidnischer Symbole in Teufelswerk durch die christliche Kirche ist eine Tatsache, deren Erwähnung nicht oft genug erfolgen kann: „Im Zuge der Bemühungen, die heidnischen Religionen auszurotten und die Massen zum Christentum zu bekehren, hat die Kirche in einer Verleumdungskampagne den Symbolgehalt der heidnischen Gottheiten ins Negative gewendet“ (Robert Langdon in Sacrileg). (Allerdings vereinfacht Brown die Sache über gebühr, wenn er die verwendung von Pentagrammen und äh nlcuihen heidnischen symbolen durch satanische Sekten allein der arbeit Hollywoods unterstellt, ohne auf die entfremdende Verwendung jener symbole durch gewisse freimaurereische Kreise einzugehen.)
Indes führt er dem Leser die doppelte Bedeutung des heiligen Grals in späterer Zeit vor Augen – danach ist die Legende vom heiligen Gefäß lediglich eine Allegorie auf den wahren Gralsgehalt, der ebenfalls mit heiligem Blut – sang real = Königsblut – in Verbindung steht: So wie die Schale der Legende nach das Blut Jesu aufgefangen habe, habe Maria (= der Gral) das Blut Jesu in sich in Form der Leibesfrucht beider Vereinigung aufgenommen. Dokumente, die den Beweis hierfür und damit gleichzeitig der Übergabe der Königswürde auf Maria, die Ehefrau Jesu enthalten, sollen von den Tempelrittern unter den Ruinen des Tempels Salomons in Jerusalem geborgen worden sein. Jesus sei demnach direkter Nachfahre der jüdischen Könige David und Salomon gewesen. (vgl. hierzu Baigent / Lincoln / Leigh: Der heilige Gral und seine Erben / Der Gral) Im Symbol des Grals verbirgt sich das göttlich weibliche, die Heiligkeit der göttlichen Urmutter (dargestellt unter anderem im Bild des letzten Abendmahls Leonardo da Vincis, des vermeintlichen Mitgliedes der Prieure de Sion), gleichsam ein Symbol für die Übergabe der Königswürde und damit des christlichen Pontifikats auf eine Frau bzw deren Sohn, wodurch es eine offizielle Erblinie für die Leitung der christlichen Kirche gegeben hätte – dies würde natürlich dem heutigen, patriarchal geprägten Papsttum jeglichen Boden und die ganze Legitimation entziehen.

Die von den mittelalterlichen Autoren beschriebne Suche nach dem Gral sei demzufolge die Suche nach der göttlichen Urmutter. In der tat spielte die göttliche Urmutter in allen europäischen Ur – Kulten eine große Rolle. Der Sage nach war Kleito die Urmutter von Atlantis ebenso wie von Troja und Athen, und die Frau spielte in den megalithzeitlichen Kulten eine große Rolle – auch bei den Indogermanen stand die Frau in gleichberechtigter Stellung zum Mann, obgleich sie im Verlauf der indogermanischen Wanderungen – vielleicht auch verstärkt durch die Dankbarkeit für die mythologisch dem Lichtbringer – Gott geschuldete Klimaerwärmung innerhalb der Nordheimat – in den Hintergrund gedrängt wurde. Herman Wirth verdanken wir die Herausarbeitung der weiblichen Rolle im frühen Europa und den Beweis megalithzeitlicher matriarchaler Kultzentren (wobei hier nicht von einer Frauenherrschaft an sich, sondern von einer göttlich matriarchal geprägten Gesellschaft, die in vielen Bereichen durch Männer geleitet wurde –Militär u.ä.) durch seine symbolkundlichen Forschungen. Auch die Frauendarstellungen aus dem Jungpaläolithikum – Venus von Villingen und andere – beweisen eine hohe Verehrung der Frau, die sich bis in die Zeit der Bandkeramiker mit ähnlichen Darstellungen nachweisen läßt – allerdings scheint hier der Aspekt auf das Wunder der Geburt eingeschränkt gewesen zu sein. Wenn nun jedoch im Sacrileg einerseits die Erblinie Jesu als von David und Salomon herrührend, also eine reinblütig jüdische Erblinie dargestellt wird, gleichzeitig aber die Übertragung der jüdischen Königsdynastie auf eine Frau (des Stammes Benjamin ?) angenommen wird, dann begibt sich Dan Brown damit auf dünnes Eis: Nicht nur im Islam sondern auch bei anderen orientalischen Religionen hatte die Frau stets eine untergeordnete Rolle – daher auch die angesprochene Empörung der Jünger Jesu über die Gleichberechtigung – die vermeintliche Bevorzugung – Maria Magdalenas. Nicht folgten hier die Menschen der Religion –wie oft angenommen -, die eine solche Rolle gebot, sondern die Religion folgte – wie so oft – bestehenden Traditionen. Sowohl Islam als auch Judentum sehen in der Frau eine Gehilfin des Mannes – so wie es auch die christliche Kirche des Petrus übernahm. Wenn nun Jesus diese Tradition verändern wollte, dann spricht dieses dafür, in Jesus dem Galiläer eben nicht einen reinblütigen Judäer zu sehen, sondern einen Abkömmling eines Heidenstammes aus Galiläa, der auch als Heidengau galt. Hier lagen die Siedlungsorte der Nachfahren der Philister, die als Seevölker nach Palästina gelangten (nach anderer Überlieferung wurden hier auch gefangene Gallier durch die Römer angesiedelt, Ritzer a.a.O.) –mit im Gepäck die imposanten Kessel (Symbol der Weiblichkeit ?), die auch in der Bibel beschrieben werden . Diese Philister waren als Teil der Seevölker europäische Einwanderer, deren Verständnis der Frau eine traditionell hochstehende Rolle einräumte –hierin liegt der Schlüssel zum Verständnis der Handlungen des Königs Herodes, der in Jesus angesichts dessen kontinuierlicher Angriffe auf die herrschende Form des Judentums – insbesondere dessen Kritik an den jüdischen Händlern sowie den jüdischen Pharisäern und Schriftgelehrten – einen Gefahrenherd für seine Stellung sah, während der römische Statthalter Pontius Pilatus, die Verurteilung Jesu lediglich absegnete. Wenn es sich bei Jesus jedoch um einen Judäer gehandelt hätte, so wäre er niemals gekreuzigt worden –was die römische Art der Vollstreckung des Todesurteils darstellte-, denn die Verurteilung von Juden bzw. die Vollstreckung der Strafe oblag trotz römischer Besatzung weiterhin Herodes.Bestärkt wird diese Annahme durch die einzig mögliche Herleitung der Erblinie über Maria, die Mutter Jesu, da Josef offensichtlich nicht der leibliche Vater war. Hier wies jüngst Michael Ritzer auf das für eine gläubige Jüdin unvorstellbare Verhalten gegenüber den drei Weisen aus dem Morgenland hin (Alte Kulturen Spezial 23/210):

Diese waren der Überlieferung zufolge kundige Magier, bzw. Sterndeuter vermutlich aus Babylon, somit Heiden und dennoch ließ Maria sie am Geburtsbett Jesu ihre Verheißungen verkünden.Nichtsdestotrotz bietet der Roman eine Fülle von Belegen und Hinweisen auf die heidnischen Traditionen innerhalb des Christentums und die tatsächliche, der christlichen Kirche allzu menschliche Rolle Jesu als Dynastiegründer, jedoch nicht einer jüdischen die sich etwa in den Merowingern enthalten habe (Baigent/ Leigh: Der heilige Gral und seine Erben), sondern einer europäischen deren Traditionen in den megalithischen (und den sich aus gleicher Quelle speisenden ägyptischen Kulten des Horus und der Isis – siehe hierzu Ritzer) Kulten zu suchen sind – ohne hier mythologischen Spekulationen vorbehaltlos zu folgen, sei hier auch ein Verweis auf eine Bibelstelle erlaubt, die in neueren Ausgaben der entstellt wiedergegeben wird: „Das Reich Gottes wird von Euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, das seine Frucht bringen wird“ (Math. 21,43)
Dieses Gespräch Jesu mit jüdischen Schriftgelehrten, in welchem Jesu die Übertragung der Königswürde auf ein anderes Volk prophezeite, wird in anderer Überlieferung gegenüber einem römischen Legionär germanischer Herkunft geführt. Durch diese Prophezeiung wäre ein für die christliche Kirche noch verheerenderer Umstand eingetreten, den man kirchlicherseits eher fürchten zu hatte, als die Vorstellung einer legitimierten jüdischen Erblinie des Christentums: nämlich eine (Rück -) Übertragung des christlichen Erbes – symbolisiert im heiligen Gral als dem Schoß der Urmutter – in europäisch – germanische Hände.

DER JESUS VON NAZARETH

Germanenherz Die Christianisierung

Die Geschichtlichkeit eines „Jesus von Nazareth“ läßt sich nicht erweisen und selbst die theologische Forschung gesteht dies mehr oder weniger unumwunden zu. Sie zieht sich auf den schwankenden Standpunkt einer „Kulterzählung“ zurück, ohne indes irgendwie und irgend etwas an der Offenbarungseigenschaft der Evangelien aufgeben zu wollen. Die Geschichtlichkeit aber des palästinischen Christus verliert alle
Wahrscheinlichkeit schon durch den Umstand, daß das Volk der Juden, in das er hineingeboren worden sein soll, ebensowenig als Volk bestand, jedenfalls niemals in dem Sinne der fragwürdigen Überlieferung des alten Testamentes. Es ist schon von anderer Seite darauf hingewiesen worden, daß die Juden, wie heute, auch schon damals kein Volk bildeten, das mit seinen Wurzeln in einem Heimatboden haftete, sondern von jeher nur aufgepfropft erschien auf anderen, sozusagen echten Völkerschaften. So rastete es auch eine Zeitlang in Palästina mit einer herrschend gewordenen Schicht von Priestern. Wir behaupten, daß der Name der Juden von dem Namen der Goten, der Guten, abgeleitet werden muß: Gute- Gote, in der Vernichtung des Begriffes: Jote-Jude!

Selbstverständlich muß in einem „ausgewählten“ Volke der „Guten“, der Goten, auch der Heiland, der Menschenführer erstehen, was die klare mythische Gestalt eines Christus von selbst fordert. Nur daß ein solches Geschehnis niemals zu irgendeiner behaupteten Zeit in Palästina bei den „Juden“ erfolgte, sondern, wenn überhaupt, vor undenklichen Zeiten bei jenem Volke Gottes, nämlich der Goten im Norden, von denen die geschichtlichen Goten die Nachkommen sind, die uns auch die älteste Übersetzung des Alten und des Neuen Testamentes, heute in Bruchstücken, hinterließen.

Wie diese Dinge eigentlich liegen, ist noch längst nicht geklärt, aber es müßte schon bedenklich stimmen, daß Herodot, der größte bekannte Geschichtschreiber des Altertums, um 460 vor unserer Zeitrechnung, von einem Volke der Juden oder ihrem Staate nichts zu berichten weiß. Hätte dieses Volk die Bedeutung gehabt, die uns seine vielfach übertriebene und gefälschte Geschichte vortäuscht, so wäre Herodot nicht mit Stillschweigen darüberhinweg gegangen. Die Juden spielten eine ähnliche Rolle in Handel und Verkehr des Altertums wie heute noch. Wir hören jetzt wieder von den Versuchen der Juden, sich in Palästina ein völkischjüdisches Staatsgebilde zu schaffen. Es würde nur aufzurichten sein mit fremder Hilfe und auf dem Rücken einer eingeborenen Bevölkerung, heute wie damals, als die eingeborenen nichtjüdischen, zum Teil arischen Stämme noch Galiläer, Samariter, Edomiter, Syrier, Phönizier und Philister hießen.

Es ist darum nicht verwunderlich, wenn Herodot alle alten bodenverwachsenen Völker aufzählt; Griechen, Perser, Phöniker, Meder, Phrygier, Ägypter, Germanen, Araber, Äthiopier, Inder, Babylonier, Assyrer, Skythen, Sarmaten, Massageten und von ihrer Kultur und ihrer Geschichte spricht, aber mit keinem Worte ein Volk oder einen Staat der Juden angibt. Kommt er auf Palästina zu sprechen, erwähnt er nur, daß es damals von Syriern bewohnt sei. Wenn von den Juden in alten Berichten gesprochen wird, außer in dem eigenen geschichtlich ganz anders zu wertenden Alten Testament, so nur in einer lebhaften Abwehr, die ihren Grund hat in der alle seßhaften Völker befremdenden Tatsache, daß die Juden als einziges unter den Völkern nicht für sich auf eigenem Boden wohnen noch je gewohnt haben. Der echte Nomade scheidet hier als Vergleich völlig aus, denn er lebt ebenso gesetzmäßig und „seßhaft“ auf einem bestimmt umgrenzten
Landstrich wie die anderen bodenständigen Völker, nur mit dem Unterschied, daß er nach altgewohnten wirtschaftlichen und klimatischen Notwendigkeiten auf ihm herumzieht, um seine Herden zu ernähren, niemals aber planlos und willkürlich, während die Juden damals und heute, in keinem Boden jemals verwurzelt, mit der Verlegung des wirtschaftlichen Schwergewichts von Land zu Land wandern. Die Geschichtlichkeit der Gestalt des Jesus läßt sich sicherlich am allerwenigsten aus der Geschichte der Juden belegen.

Arier und Jude sind Gegensätze. Wir treten, um diese Wahrheit auszusprechen, gar nicht erst auf den staubigen Kampfplatz politischer Leidenschaften oder wirtschaftlicher Gegensätze. Wir sprechen eine Tatsache aus, die allen Ehrlichen aus beiden Lagern ganz selbstverständlich erscheint. Das Christentum ist, so wie die Verhältnisse heute liegen, eine ganz ausschließliche Eigenschaft arischer oder mehr oder weniger arisch beeinflußter Völker geworden. Jedenfalls erhält sich das Christentum als Religion und Bekenntnis auf einer höheren Betrachtungsebene nur in den germanischen Ländern. Es muß etwas im Urgrunde des Christentums liegen, und sei dies selbst erst nach seiner Berührung mit den Germanen hineingedacht, was ihnen verwandt ist, während das Judentum sich über fast zwei Jahrtausende hinweg dem Christentum und seinem angeblichen Begründer feindlich erweist. Es ist darum schwer faßlich, wie sich eine Meinung bilden konnte, daß Christus ein Jude gewesen sei. Alles innere Wissen, alles Ge-Wissen spricht gegen eine solche Annahme, so daß es wenig auf sich hat, wenn man einige Stellen des Neuen Testamentes im bezweifelten Sinne erklären möchte, andere Stellen wiederum zeigen den Jesus von Nazareth als den ausgesprochenen Gegensatz des Juden und jüdischer Geistesverfassung. Diese Widersprüche liegen eben in der Schwäche aller schriftlichen Überlieferung und warnen vor einer allzu wörtlichen Anlehnung an jeden veränderlichen Text.

Es kann nur von völlig Christus-Gleichen, wenn wir das Gebild, das Inund Sinnbild dieses Christus-Inneren uns zu eigen machen, verstanden und begriffen werden, daß dieser Christus niemals Jude gewesen sein kann, sofern wir seine Gestalt für eine Wirklichkeit zu nehmen bereit sind. Wären die Juden von gestern und heute dieser Überzeugung selbst, daß dieser Christus einer ihresgleichen war, so hätten sie gewiß den Irrtum seiner Tötung mit Freuden schon längst wettgemacht durch den Übergang zu seiner Lehre. Wenn sie trotzdem den Jesus von Nazareth für sich in Anspruch nehmen, tun sie es aus rassepolitischer Klugheit, weil nichts so sehr ihre geistige und wirtschaftliche Herrschaft über ihre christlichen Wirtsvölker befestigt als die vermeintliche Zugehörigkeit dieses „Christus“ zum Volke der Juden. Darum wurde diesem Volke schon vieles verziehen, was Strafe, Zurückweisung oder Vergeltung gefordert hätte. Unter sich aber sprechen sie nach dem Beispiel ihrer zahllosen Schriften nur in den abfälligsten Worten über ihn und schimpfen ihn den „Gehenkten“ und den Sohn einer Hure.

Ich erwähne diese Umstände hier nicht in solcher Ausführlichkeit, um Haß und Mißverständnis auf beiden Seiten weiter zu schüren, sondern um Einsicht und Verständnis für eine ungeheuer wichtige Frage zu schaffen, die keinen Unfrieden mehr stiften wird, von dem Augenblicke an, in dem sie einigermaßen geklärt erscheint und mit Wahrhaftigkeitsmut behandelt wird.

Nur ein gänzlich verdunkeltes Christentum kann noch einen volksjüdischen Christus verteidigen. Wenn die Menschen ernsthaft nachdenken wollten, so müßten sie sich sagen, daß sie hier gar nicht mit irdischen Maßstäben messen dürfen. Nach den Glaubenslehrsätzen der Kirche ist der Christus vom heiligen Geist empfangen und von einer Jungfrau Maria geboren. Eine Abstammung aus dem Judentum wird also gar nicht vorausgesetzt, wenigstens nicht von Vaterseite her. Da Maria schließlich als „Gottesmutter“ auftritt, so ist ihre Herkunft aus dem volksjüdischen Stamme nicht einwandfrei. Hätte es überhaupt einen Sinn, wenn die Juden einen Juden gekreuzigt hätten? Das tun die Juden nie! Das liegt nicht in ihrem Wesen, das sicher eine beachtens- und nachahmungswerte Eigenschaft aufweist, den völkisch-rassischen Zusammenhang. Wenn sie den „Heiland der Welt“ töteten, dann töteten sie damit nichts in sich oder von sich selbst, sondern im Gegenteil den Geist, der sie stets verneinte. Christus war kein Jude, sondern als ein „Sohn Gottes“ sicher sein Ebenbild, das wir heute füglich im arischen Menschen sehen und das so von jeher bei andern Völkern auch gesehen wurde. Es ist undenkbar, sich einen griechischen Apollo als Juden, als Neger, als Angehörigen irgendeiner Mischrasse zu denken, einschließlich der Griechen von heute, die auch nicht einen Mann oder eine Frau mehr aufweisen von jener Rasse, die das Vorbild zu einem Zeus, einem Herakles, einer Venus von Milo oder einer Athene gab. Es ist ganz ersprießlich, solchen Gedankengängen nachzugehen, weil sie unsere geistige Vorstellungskraft beschwingen und mehr zur Beseitigung von falschen Annahmen beitragen als lange „gelehrte“ Abhandlungen.

Selbst der Heilige muß blond sein, griechisch xanthos, um ein Sanctus werden zu können und zu bleiben. Also blond und heilig (heil-ig ist, wer ein heiles Ich hat), entspringen derselben arischen Wortwurzel. Tausende von erleuchteten Künstlern des Mittelalters, dem man noch keine rassekundlichen Kenntnisse zutraut, haben den Christus als den Gottmenschen, den arischen Sonnenmenschen geschaut, geschildert, gezeichnet und gemalt und in Holz, Ton, Erz und Stein gebildet. Tausende begnadeter Künstler haben Maria als die stolze, schöne Mutter irgendeines arischen holden blonden Gotteskindes gemalt und nachgebildet. Nie wäre es einem solchen Meister beigekommen, den „Herrn“, den Sohn Gottes, den Welterlöser als einen Juden, die Himmelskönigin als eine Jüdin darzustellen.

In der Bibliothek des Vatikans befindet sich ein Brief eines gewissen Publius Lentulus, des angeblichen Vorgängers des Pontius Pilatus. Dieser römische Prokonsul in Palästina schreibt in dem Briefe, der zur Zeit des Tiberius an den Senat von Rom gerichtet sein soll: „Es erschien und lebt in diesen Tagen unter uns ein Mann von merkwürdiger Tugend, den einige, die ihn begleiten, einen Sohn Gottes nennen. Er heilt die Kranken und läßt die Toten wieder auferstehen. Er ist wohlgebildet von Gestalt und zieht die Blicke auf sich. Sein Antlitz flößt Liebe und zugleich Furcht ein. Seine Haare sind lang und blond, glatt bis an die Ohren und von den Ohren bis zu den Schultern leicht gelockt. Ein Scheitel teilt sie auf der Mitte des Hauptes und jede Hälfte fällt seitwärts nach dem Brauche von Nazareth. Die Wangen sind leicht gerötet, die Nase ist wohlgeformt. Er trägt einen Vollbart von derselben Farbe wie das Haar, aber etwas heller und in der Mitte geteilt. Sein Blick strahlt Weisheit und Reinheit aus. Die Augen sind blau, von Strahlen verschiedenen Lichtes durchleuchtet. Dieser Mann, der gewöhnlich in der Unterhaltung liebenswürdig ist, wird schrecklich, wenn er gezwungen wird, zu tadeln. Aber auch in diesem Falle geht von ihm ein Gefühl klarer Sicherheit aus.

Niemand hat ihn je lachen sehen, dagegen oft weinen. Sein Wuchs ist normal, die Haltung gerade, seine Hände und Arme sind von solcher Schönheit, daß ihr Anblick Freude bereitet. Der Ton seiner Stimme ist ernst. Er spricht wenig. Er ist bescheiden. Er ist schön, wenn ein Mann schön sein kann. Man nennt ihn Jesus, Sohn der Maria.“ Die Stellen, die von vornherein den Stempel der Fälschung tragen, sind durch Bogen-Schrift gekennzeichnet. Ob die Urkunde überhaupt echt ist oder nicht, spielt keine Rolle. Die Gestalt und das Aussehen eines rein arischen Menschen ist mit großem Geschick geschildert. Daß der Gottmensch das göttliche Lachen nicht kennte, wäre, nach diesem Bilde, sein größter Fehler. Hier verließ den Schreiber das reine Gefühl. Im Vatikan befinden sich noch unersetzliche und unbekannte Urkunden, so daß das Vorhandensein einer ähnlichen, wie dieser Brief, an sich durchaus wahrscheinlich ist. Nehmen wir die Urkunde als echt an, so sehen wir klar, daß jener Eingeweihte, jener „Christos“ der alten Mysterien in Palästina ein Sproß der arischen Restbevölkerung war, der sich vergeblich bemühte, den arischen Geist im Mischvolke zu beleben und darum von den herrschenden Juden getötet werden konnte. Mit dem Christos, dem HARISTOS, dem kosmischen „Gottessohne“ hat er nichts weiter zu tun, als daß er ihn wohl auffaßte und lehrte, wie wir es auch tun. Das menschliche Bild des „Heilandes“ ist jedenfalls ganz das, wie es die mittelalterlichen Maler wie auf Übereinkunft dargestellt haben, und neuere Bilder, die nach dieser Beschreibung entworfen wurden, beweisen zur Genüge, daß im allgemeinen Bewußtsein der „Jesus Christus“ als ein Mensch reinster arischheldischer Rassenerscheinung und nicht als ein mehr oder weniger deutlicher Jude weiterlebt. Die ersten dunkeläugigen und schwarzhaarigen Darstellungen des Christus als eines mittelländischsemitisierenden Proletariers stammen von Malern aus der Renaissance, die bewußt den göttlichen Weg der Kunst verließen und schließlich die Auflösung jeder sakralen Haltung in der Malerei der Moderne vorbereiteten.

Die Bedeutung des Lentulus-Berichtes und der nach ihm, meist ohne seine Kenntnis ganz entsprechend gefertigten Bilder liegt in der Betonung eines Rassebildes, daß die äußerste Hochzüchtung des arischen Gottmenschen in seiner vergeistigten Gestalt darstellt. Dieser Christus ist das Urbild der kommenden sechsten Rasse, die dem Göttlichen, dem GottÄhnlichen um einen Schritt nähertritt. Solche Beziehungen bezeugen mehr als irgendwelche anderen geschichtlichen Nachweise das Christentum, das ja nur ein Ableger der alten arischen Mysterienlehre ist, als eine ausgesprochene Rassenreligion, also Rata-Ra-dix-Wurzel-Religion, die jede Religion sein muß, wenn sie dem Ziele der Vergöttlichung, der Vergötterung, der Vergottung der Menschheit dienen will. Erst in unserer Zeit haben von ihrem Gotte gänzlich Verlassene es gewagt, Christus als Niederrassigen darzustellen, im Vertrauen darauf, bei Gleichgesinnten Beifall zu finden. Mögen sie es tun! Sie zeigen sich als Hörige des Anti-Christes! Nicht der „Höchste“ hängt am Kreuze dann, vom „Niedersten“ gekreuzigt, sondern der Schlechteste, der Schlechtweggekommenste, der sein Schicksal anklagt, weil er noch nicht weiß, daß alles Schlechtweggekommensein eigene Schuld ist, eigene Last aus früheren Verkörperungen. Weil aber ein jeder Geist nur dem Geiste gleicht, den er begreift, so will er seinen Gott nach seinem Bilde, und darüber ist füglich nicht zu rechten und nicht zu richten. Ein Künstler bildet in allen seinen Werken schließlich nur sich selbst, stellt sein Selbst aus sich heraus. Es bleibt denn nur die Frage offen, ob wir im Antlitz eines arischen „Jesus“ ein Spiegelbild, einen Abglanz Gottes erkennen wollen oder in den Gesichtszügen eines Buschmannes.

Es liegt uns wahrlich wenig daran, einen Beweis zu führen, daß geographisch, geschichtlich und rassenwissenschaftlich gesehen, Christus als ein angeblicher Galiläer kein Jude gewesen sein kann, weil jahrhundertelang Galiläa von Juden vollkommen entblößt war. Uns kommt es auf den inneren Wahrheitgehalt an, auf die Untrüglichkeit eines geistigen Erkennens aus göttlichem Urgrunde, daß das Heil, die Geburt des Heilandes nicht aus dem kommen kann, was die Welt als das „Jüdische“, die Edda als das „Jotische“ im Gegensatz zum „Gotischen“ bezeichnen, sondern aus dem reinen Gegensatz zu eben diesem Jüdischen und Jotischen. Und allein aus diesem Grunde muß jeder Heiland „unter“ irgendwelchen „Juden“ geboren werden, selbst ein Nicht-Jude, denn hier nur kann er seinen Verräter finden, seinen Judas Ischariot, seinen Henker, hier muß er seinen Tod leiden, der ihm von Seinesgleichen niemals geworden wäre. Allen „Juden“ war noch im letzten Augenblick die Wahl gegeben zwischen ihm, dem Nicht-Juden und Barnabas, dem Volksgenossen, aber alle „Juden“ aller Zeiten forderten von jeher die Freigabe eines Barnabas, weil er ein Verworfener, ein Mörder ist. Das heißt eine Symbolsprache, wie sie deutlicher und überzeugender nicht reden könnte.

Wer in der feinen, wohlverstandenen Lehre und in dem reinen, wohlbestandenen „Leben“ des „Christus“ Jüdisches sieht, findet auch sonst aus den Finsternissen seines Menschenunglücks nie wieder heraus, er vermehrt noch alles Unheil auf Erden durch sein Nichtwissen, sein Falschraten. So viele Menschen haben kein Unterscheidungsvermögen, ihre Zunge ist wie ein Reibeisen, sie schmeckt und kostet nichts, ihre Seele ist ein lederner Sack, die nie noch zu einem Höhenfluge sich erhob. Es wäre nun ebenso falsch, den „Christus“ einen Arier zu nennen, denn der Christus ist das „Wort“, der „Logos“, kein Mensch oder Gott zu irgendeiner irdischen Zeit an irgendeinem irdischen Ort. Wir lassen die Möglichkeit eines Eingeweihten offen, der zur angegebenen Zeit in Palästina öffentlich aufgetreten ist. Der hätte mit dem Krist-all isationsgedanken des Welt-Kristes, des Welt-Gerüstes nicht mehr und nicht weniger zu tun als wir alle, die wir eines guten Willens sind. „Christen“ nannten sich im alten Griechenland alle in die Mysterien Eingeführten, die einen höheren Grad in den Geheimbünden bekleideten, und der griechische Ausdruck wurde übernommen und übertragen schließlich auf alle, die der offenbarten Geheimlehre, aus deren gewaltigen Trümmern das frühe Christentum seine Bausteine holte, anhingen.

Darum schrieb noch um 70 n. Chr. der Jude Philo von den „Christen“, sie seien noch nicht Christen, d. h. in die innersten Mysterien Eingeweihte, sondern erst Chresten, d. h. noch Außenstehende. Der Unterschied liegt in der Bedeutung der beiden Vokale I und E, die das Innere beziehungsweise das Äußere schon in ihrem Klangwerte andeuten.

ergänzend: Die christliche Lehre kam aus dem Norden. und hier VON BÜCHERN, DIE DEN GEIST UND DEN LEIB TÖTEN .und hier Die vorchristlichen Ursprünge des Christentums .und hier Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld und hier Die Christianisierung und hier Zur Unglaubwürdigkeit des Judäo-Christentums und hier Die Christianisierung Nordgermaniens und hier Die Deutschen – ein auserwähltes Volk