Die DDR hat die BRD dejure feindlich übernommen

Die wahren Feinde sind NICHT, die Menschen in und aus fernen Ländern. Unsere Feinde sind auch NICHT, mehrere tausende Kilometer entfernt.   Sie sind hier, Plünderer, Kinderdiebe und Brunnenvergifter bei uns! Unsere Feinde sind im eigenen Nest zu finden.

Die DDR hat die BRD dejure feindlich übernommen, Es ist nicht nur (Aniela Kazmierczak) Merkel / Kasner IM-Erika. Es sind alle kommunistischen Schmarotzer Ossizecken und deren Sympathisanten, die wie ein Geschwür im demokratischen Westen sind. Was der Erste und Zweite Weltkrieg nicht schaffte, haben die Ossis vollendet. Ihr habt mittlerweile, die gesamte, freie westliche Welt zerstört. Alle enteignen und abschieben bis hinter dem Ural. Und für die Kritiker meiner Zeilen.
Ich bin nur ein hellwacher Wessi, der keine 30 Jahre Mauerfall feiert, was nichts anderes ist, wie ein Ossiraubzug gegen uns Wessis. Es sind auch eure Ossizecken, die hier im Westen an allen führenden Hebel sitzen.

Es ist eine illegale Okkupationsverwaltung und sobald das Geltende (und weiterführend dann das Gültige) Recht wieder Einzug gehalten haben dürfen sich ALLE vor einem Militärgericht verantworten.
Der Verrat – Die Annexion der BRD durch die DDR.
Sich.-Ing.J.Hensel
Wie bereits schon dargelegt, kam es aufgrund der Löschung seiner Rechtsgrundlage nicht zu einem Beitritt der DDR zur BRD, sondern zu einer dejure feindlichen Übernahme resp. einer (dejure) Annektierung der BRD durch die DDR.

Defacto kann man diese Übernahme durch massive Infiltration wichtiger Schaltstellen auch gut nachvollziehen.

Zu erwähnen sei noch, dass der Einigungsvertrag ein Beschäftigungsverbot für den ÖD, insbesondere für ehemalige Angehörige der Staatssicherheit (STASI), vorsieht …

Quelle

Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands (Einigungsvertrag)
Anlage I Kap XIX A III Anlage I Kapitel XIX
Sachgebiet A – Recht der im öffentlichen Dienst stehenden Personen
Abschnitt III

Bundesrecht tritt in dem in Artikel 3 des Vertrages genannten Gebiet mit folgenden Maßgaben in Kraft:

1. Rechtsverhältnisse der Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst
(1) Für die beim Wirksamwerden des Beitritts in der öffentlichen Verwaltung der Deutschen Demokratischen Republik einschließlich des Teils von Berlin, in dem das Grundgesetz bisher nicht galt, beschäftigten Arbeitnehmer gelten die am Tage vor dem Wirksamwerden des Beitritts für sie geltenden Arbeitsbedingungen mit den Maßgaben dieses Vertrages, insbesondere der Absätze 2 bis 7, fort. Diesen Maßgaben entgegenstehende oder abweichende Regelungen sind nicht anzuwenden. Die für den öffentlichen Dienst im übrigen Bundesgebiet bestehenden Arbeitsbedingungen gelten erst, wenn und soweit die Tarifvertragsparteien dies vereinbaren. 1)
(2) Soweit Einrichtungen nach Artikel 13 Abs. 2 des Vertrages ganz oder teilweise auf den Bund überführt werden, bestehen die Arbeitsverhältnisse der dort beschäftigten Arbeitnehmer nach Absatz 1 zum Bund; Entsprechendes gilt bei Überführung auf bundesunmittelbare Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts. Die Arbeitsverhältnisse der übrigen Arbeitnehmer ruhen vom Tage des Wirksamwerdens des Beitritts 2) an. Während des Ruhens des Arbeitsverhältnisses nach Satz 2 hat der Arbeitnehmer Anspruch auf ein monatliches Wartegeld in Höhe von 70 vom Hundert des durchschnittlichen monatlichen Arbeitsentgelts der letzten sechs Monate; einmalige oder Sonderzahlungen werden hierbei nicht berücksichtigt. Der Arbeitgeber fördert in Zusammenarbeit mit der Arbeitsverwaltung die für eine Weiterverwendung gegebenenfalls erforderlichen Fortbildungs- oder Umschulungsmaßnahmen. Wird der Arbeitnehmer nicht innerhalb von sechs Monaten, gegebenenfalls in einem anderen Verwaltungsbereich, weiterverwendet, endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf dieser Frist; hat der Arbeitnehmer am Tag des Wirksamwerdens des Beitritts das 50. Lebensjahr vollendet, beträgt die Frist neun Monate. Während der Ruhenszeit anderweitig erzieltes Erwerbseinkommen oder Lohnersatzleistungen sind auf das monatliche Wartegeld anzurechnen, soweit die Summe aus diesen Einnahmen und dem Wartegeld die Bemessungsgrundlage des Wartegeldes übersteigt. Unabhängig von Satz 1 und Satz 5 endet das Arbeitsverhältnis mit Erreichen des Rentenalters.
(3) Absatz 2 gilt entsprechend für die Arbeitnehmer bei Einrichtungen, die Aufgaben der Länder, des Landes Berlin für den Teil, in dem das Grundgesetz bisher nicht galt, oder Gemeinschaftsaufgaben nach Artikel 91b des Grundgesetzes wahrnehmen.
(4) (weggefallen)

(5) Ein wichtiger Grund für eine außerordentliche Kündigung ist insbesondere dann gegeben, wenn der Arbeitnehmer

1.gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat, insbesondere die im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19. Dezember 1966 gewährleisteten Menschenrechte oder die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 enthaltenen Grundsätze verletzt hat oder
2.für das frühere Ministerium für Staatssicherheit/Amt für nationale Sicherheit tätig war
und deshalb ein Festhalten am Arbeitsverhältnis unzumutbar erscheint.
(6) Die Kündigung nach den Absätzen 4 und 5 kann auch in den Fällen der Absätze 2 und 3 ausgesprochen werden.
(7) Für Richter und Staatsanwälte gelten die besonderen Vorschriften nach Kapitel III Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 2.
1)Kann entfallen, sobald zwischen den Tarifvertragsparteien eine entsprechende Vereinbarung getroffen ist.
2)Ist eine Entscheidung nach Artikel 13 Abs. 2 bis zum Tage des Wirksamwerdens des Beitritts nicht möglich, kann bestimmt werden, daß der nach Satz 2 maßgebende Zeitpunkt um bis zu drei Monate hinausgeschoben wird. Bis zu diesem Zeitpunkt gilt Satz 1.
2.bis 8. (nicht mehr anzuwenden)
9.Beamtenversorgungsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Februar 1987 (BGBl. I S. 570, 1339), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28. Juni 1990 (BGBl. I S. 1221),

mit folgenden Maßgaben:

a)Das Gesetz findet in der ab 1. Januar 1992 geltenden Fassung Anwendung.
b)Die Wartezeit des § 4 Abs. 1 kann nur durch die darin bezeichneten Zeiten ab Wirksamwerden des Beitritts erfüllt werden. Diese Übergangsregelung endet fünf Jahre nach Wirksamwerden des Beitritts.
c)§§ 69, 69 a, 77 bis 82, 84 bis 106, 108 und 109 finden keine Anwendung.
10.bis 17. (nicht mehr anzuwenden)

Fußnote

Anlage I Kap. XIX Sachgebiet A Abschn. III Nr. 1 Abs. 2 Satz 2 u. 5: Nach Maßgabe der Entscheidungsformel mit Art. 12 Abs. 1 iVm Art. 6 Abs. 4 GG unvereinbar und nichtig gem. BVerfGE v. 24.4.1991 I 1215 – 1 BvR 1341/90 –

Ans Tageslicht !

Nachfolgend einige Informationen, die die defacto Infiltration der dejure annektierten Bundesrepublik Deutschland mit SED- Funktionären / STASI-Leuten, sowie sonstige Erkenntnisse zum Hoch- und Landesverrat, aufzeigt. – Zusätzlich noch ein paar Informationen zu den „echten“ Nazis, die in Amt und Würden waren und die Politik Deutschlands, wesentlich – bis heute – beeinflussten.

DIE LINKE IN THÜRINGEN – zusammengestellt von Sven Borner – FDP-Stadtrat für Riesa:“Da ja immer noch die Legende geht, dass die Linke in Thüringen ausschließlich aus der Person Bodo Ramelow zu bestehen hat, hier noch eine kleine Gedächtnisauffrischung. Eine „Bilanz“ der linken Thüringer Regierungslegislatur 2014-2019. Alle biografischen Details sind der Wikipedia entnommen.

Minister:

  • Birgit Klaubert (Bildung, Jugend und Sport): SED seit 1974.
  • Helmut Holter (Bildung, Jugend und Sport): SED seit 1973.
  • Heike Werner (Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie): SED seit 1988.
  • Birgit Keller (Infrastruktur und Landwirtschaft) – SED seit 1977.
  • Staatssekretäre:
  • Olaf Möller (Grüne): SED seit 1983.
  • Ines Feierabend: Studium an der SED-Parteihochschule „Karl Marx“ ab 1988.
  • Fraktion (28 Sitze):
  • André Blechschmidt: Absolvierte von 1977 bis 1982 ein Studium des Marxismus-Leninismus an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von 1982 bis 1989 war er Mitarbeiter im Rat des Bezirkes Erfurt. Eine seiner Aufgaben war der Bereich der Kirchenfragen. Von der Spionageverwaltung der Staatssicherheit wurde Blechschmidt als „Inoffizieller Mitarbeiter mit Arbeitsakte“ (IMA) registriert, doch seine Akte gilt als verschwunden.
  • Steffen Harzer: SED seit 1980.
  • Dieter Hausold: Von 1980 bis 1983 studierte er an der Parteihochschule „Karl Marx“, danach war er bis 1990 Redakteur bei der Zeitung Volkswacht in Gera. Kurz vor der Wende stieg er zum stellvertretenden Chefredakteur auf, in der Umbruchsphase wählten ihn die Mitarbeiter zum Chefredakteur. Im Zuge der Privatisierung der Zeitung zur heutigen Ostthüringer Zeitung wurde er als SED-Mitglied entlassen.
  • Margot Jung: SED seit 1981. Von 1985 bis 1986 besuchte sie die Bezirksparteischule in Mittweida und arbeitete danach bis 1987 als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die SED-Kreisleitung Werdau.
  • Ralf Kalich: SED seit 1979. Besuchte von 1979 bis 1982 die Offiziershochschule der Grenztruppen der DDR in Plauen und diente danach bis 1990 als Berufsoffizier bei den Grenztruppen.
  • Knut Korschewsky: SED seit 1979. 1988/89 besuchte er die Bezirksparteischule in Schleusingen und war dann bis 1990 in der FDJ-Kreisleitung in Suhl tätig.
  • Rainer Kräuter: Dienst bei den Grenztruppen der DDR. Nach Abschluss eines Studiums an der Fachschule des Innern „Dr. Kurt Fischer“ in Wolfen wurde er zum Leutnant der Deutschen Volkspolizei ernannt.
  • Jörg Kubitzki: Studierte von 1973 bis 1976 an der Offiziershochschule der NVA und war anschließend von 1976 bis 1990 als Berufsoffizier der NVA (zuletzt Politoffizier) tätig.
  • Tilo Kummer: Diente als Unteroffizier auf Zeit im Berliner Wachregiment „Feliks Dzierzynski“, welches zum Ministerium für Staatssicherheit gehörte.
  • Frank Kuschel: SED seit 1983. Schlug die Offizierslaufbahn ein und studierte hierfür bis 1983 an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte der NVA in Zittau, Fachrichtung Raketentruppen/Artillerie. Danach diente er zwei Jahre als Offizier in Mühlhausen, ehe er aus gesundheitlichen Gründen entlassen wurde. Seit 1987 arbeitete Kuschel mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) zusammen. Schon vor seiner Anwerbung vermerkte das MfS, dass Kuschel bereit sei „Personen vorbehaltlos zu belasten“. 1988 unterzeichnete Kuschel eine handschriftliche Erklärung und wählte den Decknamen „Fritz Kaiser“. Fortan war er vor allem für die Beobachtung ausreisewilliger Familien zuständig, über die er Informationen an das MfS weitergab. Für seine Tätigkeit erhielt er im Januar 1989 eine Prämie. Im Oktober 1989 verriet er mehrere Personen, die mit dem Neuen Forum sympathisierten, an die Stasi. Kuschels Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit dauerte bis zur Auflösung des MfS. Kuschel selbst hat seine Akte bei der Landtagsfraktion der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und bestreitet diese Angaben.
  • 2006 erklärte die Stasi-Kommission des Thüringer Landtages Kuschel für „unwürdig, dem Parlament anzugehören“. Obwohl dieses Urteil an keine Sanktionen gebunden ist, kündigte Kuschel an, eine Klage beim Verfassungsgericht einzureichen, da seine IM-Tätigkeit bereits vor der Landtagswahl 2004 bekannt gewesen sei. Beistand erhielt Kuschel vom PDS-Landesvorsitzenden Knut Korschewsky, der erklärte, dass der Landtag „erneut alten Denkstrukturen gefolgt“ sei und so „keinen wirklichen Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit geleistet“ habe. Das Thüringer Verfassungsgericht wies die Klage ab.
  • Ina Leukefeld IM „Sonja“.: Mitglied der FDJ, später in der SED. 1986 bis 1989 war sie als Mitarbeiterin der SED-Kreisleitung in Suhl tätig. 1985/86 war sie als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) „Sonja“ für die politische Kriminalpolizei K1 tätig. Diese stand unter Führung des Ministeriums für Staatssicherheit. Leukefeld beteuerte später, dass sie von der Nähe der Abteilung K1 zum MfS nichts wusste und bereute ihre Verpflichtungserklärung. Die Tätigkeit war Gegenstand einer parlamentarischen Untersuchung. Im Mai 2006 wurde die „Parlamentsunwürdigkeit i. S. des § 1 Abs. 1 Thüringer Abgeordnetenüberprüfungsgesetz“ festgestellt. Im Juli 2009 urteilte der Thüringer Verfassungsgerichtshof indes, dass dieser Beschluss rechtswidrig war, denn eine Tätigkeit für die Abteilung K1 wurde in der damals geltenden Fassung des Gesetzes nicht aufgeführt.
  • Ute Lukasch: SED seit 1979.
  • Gudrun Lukin: SED seit 1973. Studierte von 1973 bis 1978 marxistisch-leninistische Philosophie in Rostow am Don.
  • Johanna Scheringer-Wright: Trat 1977 der SDAJ und 1979 der DKP bei.
  • Diana Skibbe: SED seit 1986.
  • Karola Stange: Ab 1984 Mitarbeiterin der SED-Kreisleitung im Fachbereich Landwirtschaft, ab 1988 Mitarbeiterin der SED-Stadtleitung Erfurt.
  • Birgit Klaubert: SED seit 1974.

„FDJ – Auferstanden aus Ruinen?

Die blauen Hemden und das Symbol der aufgehenden Sonne sind wieder da. Die antikapitalistische Aktionsgruppe feiert die DDR und besteht vornehmlich aus Westdeutschen. Im Osten ist sie nicht besonders willkommen.“

Quelle – MDR (wurde bereits gelöscht)

Als PDF – FDJ – Auferstanden aus Ruinen_ _ MDR.DE

FDJ-Demo: Westdeutsche Kommunisten marschieren in Zwickau auf

Quelle – MDR

Es ist die erste Lenin-Statue im Westen Deutschlands

Quelle – MDR -Exakt 

„Mit Borchardt werde eine Person Richterin am Verfassungsgericht, die selbst Mitglied einer linksextremistischen Organisation sei, die vom Verfassungsschutz beobachtet werde.“

Quelle – Nordkurier

Illner war in den Achtzigern SED-Mitglied, sie war beim Staatsfernsehen der DDR und hat an der Journalistenschule in Leipzig ihre Ausbildung erhalten, einer Einrichtung, für die Linientreue Voraussetzung war, deren Seminare von Stasi-Leuten durchsetzt waren

Quelle – Welt

Schwesig – DDR war kein Unrechtsstaat

Quelle – NDR

STASI-MITARBEITER IN BEHÖRDEN – Bisher nicht geahnte Dimensionen

Quelle – FAZ

Unter dem Decknamen „Klaus“ wurde der heutige Thüringer Landtagsabgeordnete Dieter Laudenbach (AfD) von der DDR-Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter registriert.

Quelle – MDR

Linke in Thüringen wählt ehemaligen Ex-Stasi-Spitzel …

Quelle – Thueringen24.de

So viel SED steckt in der CDU

Quelle – GMX

Die FAZ erinnerte daran, dass der erste CDU-Ministerpräsident von Thüringen nach dem Fall der Mauer, Josef Duchač, ein informeller Mitarbeiter der Stasi war.

Quelle – The european

Die CDU führt die Stasi-Liste an

Quelle – taz

Bodo Ramelow (Die Linke) fordert die Aufhebung des KPD-Verbots von 1956.

Quelle – Thüringer Allgemeine

Die Linke – Kommunismus auch unser langfristiges Ziel

Quelle – Die Linke

KEIN GRUND, ZU FEIERN – 200 Jahre Karl Marx und 100 Millionen Tote

Quelle – Tichys Einblick

Das Schwarzbuch des Kommunismus: Unterdrückung, Verbrechen und Terror

Quelle – Amazon

„Stille Integration: NSDAP-Mitglieder füllen die Reihen der SED“ (Heute Linkspartei) …

Quelle – MDR 

,So viel SED steckt in der Linkspartei

Die Linke‘ ist rechtsidentisch mit der ,Die Linkspartei.PDS‘, die es seit 2005 gab, und der PDS, die es vorher gab, und der SED, die es vorher gab.“ Zum Abschluss fügte er noch an, niemand sei „je auf die Idee gekommen“, Die Linke sei „nicht identisch mit der PDS“, also mit der SED.

Quelle – Die Welt

Linke-Politiker Ramelow provoziert mit Zweifel an Schießbefehl

ARCHIV: Bodo Ramelow, Mitglied des Parteivorstandes der Linkspartei.PDS, aufgenommen am Sonntag (30.04.06) in Halle/Saale auf dem zehnten Bundesparteitag der Linkspartei.PDS (Foto vom 30.04.06). Der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Die Linke, Bodo Ramelow, will nach Informationen des Mitteldeutschen Rundfunks 2009 Spitzenkandidat seiner Partei bei den Thueringer Landtagswahlen werden. Der 51-Jaehrige habe im „Thueringen-Journal“ erklaert: „Ich will es und zwar aus tiefem Herzen.“ Ziel sei die Abloesung der seit der Wende im Freistaat regierenden CDU. (zu ddp-Text) Foto: Jens Schlueter/ddp

Quelle – Spiegel

Die große Mutter der kleinen Nazis

Am 8. Mai feiert die Linkspartei wieder die „antifaschistische“ DDR. Selbst DDR-Gegner glauben die Mär vom Antifaschismus. In Wahrheit machten viele Nazi-Verbrecher in der SED Karriere. …

Quelle – Focus

Der SED schlossen sich mehr ehemalige NSDAP-Mitglieder an als bisher bekannt

Quelle – Spiegel

Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

Quelle – Die Welt

Bärbel Bohley: Die Frau, die es voraussah …

Quelle – Achgut

Der „Rote Terror“ und seine Opfer aus Cottbus

Quelle – Die Welt

20 Jahre der IM-„Sekretär“

Manfred Stolpe : Vom IM-„Sekretär“ zum Ministerpräsidenten

31.12.2019, Brandenburg, Potsdam: Eine Frau trägt sich in das Kondolenzbuch ein. In der Staatskanzlei ist ein Kondolenzbuch für Brandenburgs ehemaligen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe ausgelegt. Manfred Stolpe, erster Brandenburger Ministerpräsident im wiedervereinten Deutschland, ist tot. Der frühere SPD-Politiker war in der Nacht zum Sonntag im Alter von 83 Jahren gestorben. Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

Quelle – Die Tagespost

„Es klingt wie ein Treppenwitz der Geschichte und ist dennoch traurige Realität. 30 Jahre nach der politischen Wende in Ostdeutschland sitzen nach wie vor ehemalige Stasi-Mitarbeiter in Machtpositionen und tyrannisieren das Volk.“

Quelle – WSZ – Online

Ehemalige Stasi-Offiziere schmücken sich bis heute mit einem Doktortitel, den sie an der geheimen Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) erworben haben.

Quelle – RBB 24

Thüringens Landtagspräsidentin mit SED-Vergangenheit

Quelle – Deutschlandfunk Nova

Mehrere frühere LKA-Chefs waren NS-Verbrecher

16.12.2019, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Dr Christoph Spieker (l) und Martin Hölzl sitzen bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Gutachtens zur NS-Vergangenheit früherer LKA-Chefs. Das Landeskriminalamt hat das Wirken seiner früheren Behördenleiter in der NS-Zeit von Historikern untersuchen lassen. Foto: Fabian Strauch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Quelle – Spiegel

So schützte die Stasi Auschwitz-Mörder

Den Auschwitz-Täter Paul Riedel schonte die Stasi

Künftige MDR-Chefin hat SED-Vergangenheit

Karola Wille soll neue MDR-Chefin werden, dabei hat sie eine bewegte, linientreue SED-Vergangenheit.

Quelle – BZ-Berlin

Aktenvernichtungsfeldzüge der SED, wie bei der NSDAP ! – So trickreich entsorgte die SED ihre Vergangenheit

Quelle – Die Welt

Unter dem Banner des Kindeswohl dem Grundgesetz eine kräftige Prise DDR beigeben ?

Quelle – FAZ

Anetta Kahane – Mitarbeiterin der STASI (IM Viktoria)

„Menschen mit rechtsextremen Kreisen in Verbindung bringen – bewährte Stasi-Methode“ …

Quelle – Jüdische Rundschau

Anetta Kahane – Die Täter sind unter uns.

Der Fall Anetta Kahane zeigt, wie einstige Helfershelfer der SED-Diktatur heute in Deutschland wieder mitmischen.

Quelle – Tichys Einblick

Landtagsabgeordneter hat für Stasi gearbeitet

Quelle – NDR

Diether Dehm – Ein Stasi-Spitzel?

Quelle – NDR

Neuer Verleger der „Berliner Zeitung“ war Stasi-IM

Quelle – Die Zeit

In der DDR bei der Stasi, heute beim Justizsenat

a. trautmann. ehemlg. stasimitarbeiterin, (hauptamtlich als schreibkraft gefuehrt und im rang eines hauptfeldwebels) die wegen ihrer homsexualitaet beim geheimdienst kuendigte, da diese veranlagung dort nicht gern gesehen war und es anstrengungen gab, diese sozialistische fehlfunktion zu „heilen“.

Quelle – BZ – Berlin

Nazihochburg – Landtag Schleswig-Holstein

Quelle – Dlf

NS-Vergangenheit deutscher Politiker

Sie waren Bundespräsidenten, Bundeskanzler, Bundesminister und Landesminister …

Quelle – Dorsten unterm Hakenkreuz

Der „Architekt der deutschen Einheit“ Hans-Dietrich Genscher war STASI-Spitzel und NSDAP-Mann und Teilnehmer der Bilderberger Konferenz.

Wie konnte man solch einer Person die deutsche Einheit überlassen ?

Quelle – MRV

Der Präsident des thüringer Verfassungsschutzes Stephan Kramer ist Vorstandsmitglied der von „IM Viktoria“ alias Anetta Kahane geführten Amadeu Antonio Stiftung

Quelle – Amadeu-Antonio-Stiftung

Merkel und Göring-Eckardt – Wieviel DDR steckt noch in diesen Politikerinnen?

Quelle – Die Welt

Besonders hinterhältige Form der Gängelei – „Merkel will die Deutschen durch Nudging erziehen“

Quelle – Die Welt

Wehlings „Framing Manual“ – Dieses Dokument ist reine Demagogie. Dagegen erscheint der bekannte Schwarze Kanal der alten DDR fast noch harmloser.

Trotz Vorstrafe wegen Rechtsbeugung Anwaltszulassung für ehemalige DDR-Staatsanwältin

Quelle – RBB

Nochmal Artikel 23 GG a.F. (Geltungsbereich) – Vorgetäuschter Beitritt der DDR zur BRD (revidiert)

Mit dem Grundgesetz steht und fällt alles.

Vorwort: Die nachfolgend beschriebenen Mechanismen zum schleichenden Auf- und Ausbau eines Regimes, nach dem Vorbild der DDR, dienen insbesondere der Kontrolle über den Öffentlichen Dienst, damit sich der weltweit agierende Neoliberalismus auch in Deutschland, ungehindert entfalten kann.

So werden Beamte (§ 64 BBG), Angestellte (§ 6 BAT) und Richter (§38 DRiG) ggf. ultimativ damit konfrontiert, dass ihre Rechts- und Arbeitsgrundlage – das Grundgesetz resp. die Grundrechtebindung gem. Artikel 1 (3) ehem. GG – abhanden gekommen ist und sie erhebliche Nachteile erleiden müssen, falls sie sich dagegen auflehnen resp. versuchen, das Grundgesetz bzw. die Menschenrechte (ICCPR, ICESCR, CRC, EMRK u.a.m.) pflichtgemäß zu wahren und zu schützen. – Wie bei mir #1 #2.

Weitere Beispiele für unterlassene staatl. Kontrollen (§ 336 StGB) ergeben sich bspw. aus dem Bereich des Tierschutzes (Art. 20 a GG), des Arbeitsschutzes oder der Lebensmittelüberwachung (Art. 2 (2) S. 1. GG), wie wir sie tagtäglich zum Schaden der Gesellschaft erleben. – Aber auch die in Ermangelung einer notwendigen Gewaltenteilung (pdf) politisch abhängigen Richter (pdf), verfassen ihre betrügerischen Scheinurteile i.a.R. zu Gunsten des neoliberalen Merkel -Regimes.

Im Kern: Die DDR hat die BRD dejure feindlich übernommen, da die DDR-Verfassung nicht durch Beitritt aufgehoben wurde resp. der Beitritt dejure nur vorgetäuscht war.
Denn der Bestand einer Rechtsnorm resp. eines Rechtsaktes (hier: Beitritt gem. Art. 3 EinigVtr.) kann bei Beachtung des Gebotes zur Rechtssicherheit (hier: Gebot zur Normenklarheit und Gebot zur Beständigkeit) – nicht aufrechterhalten werden, wenn deren Rechtsgrundlage, erloschen ist. – Hier: „Beitrittsartikel“ Artikel 23 GG a.F.; aufgehoben durch Art. 4 Ziff. 2 EiniGVtr.

Merkel ist deshalb dejure keine Bundeskanzlerin und war es auch noch nie !

Ohne Inkrafttreten des Grundgesetzes kein Beitritt

Da gem. Art. 3 EinigVtr. zwischen dem Wirksamwerden des Beitritts und dem Inkrafttreten des Grundgesetzes eine faktische Bindungswirkung besteht, jedoch das Grundgesetz aus b.b. Gründen nicht in Kraft trat, kann – auch aus diesem Grunde – von einem Beitritt resp. einer Vertragserfüllung, nicht die Rede sein.

Summa summarum verstoßen sowohl die Regelungen des Art. 3 resp. Art. 4 Ziff 2 EinigVtr., als auch die Noxe für die Außerkraftsetzung des Grundgesetzes gegen das Gebot zur Rechtssicherheit; hier insbesondere gegen das Rückwirkungsverbot resp. gegen das Gebot zur Normenklarheit.

Aus diesen Gründen war der Beitritt der DDR zur BRD dejure nicht wirksam, hat deshalb dejure nicht stattgefunden resp. wurde dieser nur vorgetäuscht.

Hieraus folgt ebenfalls, dass die DDR-Verfassung nicht – wie beabsichtigt – durch Beitritt aufgehoben wurde, sondern anstelle des Grundgesetzes, nach wie vor, Bestand hat.

Somit sind seit dem Jahre 1990 die Rechtsgrundlagen bspw. für gesetzliche Richter (ehem. Art. 101 GG), für Bundesminister (ehem. Art. 64 (1) GG), für den Bundeskanzler (ehem. Art. 63 (1) GG), für die Grundrechtebindung der Gewalten (ehem. Art. 1 (3) GG) und für alle anderen der freiheitlich demokratischen Grundordnung dienenden Elemente, die das Grundgesetz einmal vorgesehen hatte, entfallen.
Deutschland ist ein Land ohne einen völkerrechtskonform konstituierenden Rechtsrahmen und so der Willkür Dritter ausgesetzt.

Bisheriger Beitrag unter teilweise Bezugnahme auf die „Chronik der Wende (RBB)“ ; jedoch im Ergebnis, wie die o.a. Darstellung.

Vorgetäuschter Beitritt der DDR zur BRD

Kurz:

  • Aufhebung des s.g. „Beitrittartikels„ am 23.09.1990
  • Beitritt“ der DDR am 03.10.1990.

Hinweis I: Nur ein dejure vollzogener Beitritt der DDR zum Art. 23 GG a.F. hätte die DDR-Verfassung aufgehoben.

Mehr: Wer sich fragt, weshalb das Grundgesetz von den politischen Parteien ständig ausgehöhlt wird, Grundrechte und Freiheiten permanent – bei Missachtung des Zitiergebotes (Art. 19 (1) S. 2 GG) entzogen werden, es keine politisch unababhängigen Richter mehr gibt oder die Grundrechtebindung des Staates gem. Art. 1 (3) GG faktisch eliminiert wurde, der sollte sich auch die Frage nach dem Bestand des Grundgesetzes stellen und sich nicht einer Fassadendemokratie hingeben, die Recht, Ordnung und Gesetz nur vortäuscht.

Betrachtet man die chronologischen und juristischen Fakten um den Beitrittsartikel 23 GG a.F. bzw. um den ehemaligen Geltungsbereich des Grundgesetzes, wird man die Ungereimtheiten wohl kaum übersehen können und zu dem Schluss kommen, dass der Geltungsbereich des Grundgesetz eben doch essentiell für einen demokratischen Rechtsstaat ist / gewesen wäre. – Vgl. i.d.Z. a. Auslandseinsätze gem. § 16 Soldatengesetz.

Denn die Löschung des Art. 23 GG a.F. hatte die planmäßige, feindliche und völkerrechtswidrige Übernahme der BRD durch die DDR zur Folge. – Jedenfalls wurde die DDR-Verfassung nicht durch Beitritt aufgehoben, da es einen Beitritt der DDR zur BRD – dejure – nicht gab.

Ob in diesem Zusammenhang Hochverrat vorliegt, wäre ebenfalls eine dringende Frage, der man nachgehen sollte.

Fakten:

  • Am 3. Oktober 1990 erfolgte der angebliche Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes resp. zum s.g. „Beitrittsartikel“  Art. 23 GG a.F..
  • Die Aufhebung des Art. 23 GG a.F. (also die Rechtsgrundlage für den Beitritt) erfolgte – nach Darstellung des RBB – jedoch schon durch das Einigungsvertragsgesetz vom 23.09.1990 (BGBl II 885); also vor dem „Beitritt“ der DDR zur BRD.
  • Ein Beitritt der DDR zur BRD fand dejure somit nicht statt.
  • Die Wiedervereinigung fand dejure somit nicht statt.
  • Die Aufhebung der DDR-Verfassung durch Beitritt zum Artikel 23 GG a.F. fand dejure somit ebenfalls nicht statt.
  • Die DDR-Verfassung hat somit nach wie vor Bestand.

Quelle: Chronik der WendeHerausgegeben vom Rundfunk Berlin-Brandenburg RBB

Hardcopy vom 26.04.2019

Hinweis II: Da der s.g. „2+4 Vertrag“ in Artikel 8 (1) S. 3 bestimmt, dass dieser Vertrag nur für das „vereinte Deutschland“ gilt, hat der 2+4 Vertrag keine rechtswirksame Bedeutung, da das „vereinigte Deutschland“ dejure nicht existiert. – Somit ist nicht nur das Grundgesetz mit der Löschung seines  Geltungsbereiches dejure und in weiten Teilen defacto erloschen, sondern auch die völkerrechtliche Souveränität Deutschlands, die der 2+4 Vertrag eigentlich herstellen sollte.

Hinweis III: Da der Einigungsvertrag vom 31. August 1990 (!) sämtliche durch den angeblichen Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland notwendig gewordenen Veränderungen regeln sollte, ist auch der Einigungsvertrag wegen des fehlenden bzw. vorgetäuschten Beitritts nichtig.

Fortsetzung folgt …

ergänzend

Die Europäische Union unterhält zwei Virusarchive in einem der Bio-Labore in Wuhan. Das Projekt wird vom EU-Investitionsbudget “Horizont 2020” finanziert. Auch ein deutsch-chinesisches Hochsicherheitslabor arbeitet in der Stadt. Doch der Öffentlichkeit wurde diese Tatsache bisher verschwiegen.

Der Ursprung der COVID-19-Pandemie wird im “Wuhan Institute of Virology” (WIV) vermutet – eine Hypothese, die heute wieder an Boden gewinnt. Doch die globale Pandemie könnte auch die Folge einer riskanten Auftragsforschung sein, und zwar mit internationalen Akteuren und unterschiedlichen Verantwortungen. Die Zwölf-Millionen-Stadt Wuhan ist ein international vernetztes Zentrum der medizinischen Wissenschaft – vor allem im Bereich der Virenforschung. Drei biologische Hochsicherheitslabore mit verschiedenen Sicherheitsstufen sind dort vertreten.

Drei Hochsicherheitslabore in einer Stadt

Die Gesundheitsbehörde “CDC Wuhan-Zentrum für Krankheitsprävention und Kontrolle”unterhält das älteste Labor in der Stadt mit der Sicherheitsstufe BSL-2. Das Zentrum leitet die staatlichen Maßnahmen gegen die Pandemie in ganz China.

Ein deutsch-chinesisches Gemeinschaftsprojekt des virologischen Instituts der Universität Duisburg-Essen und der Universität Huazhong betreibt ein weiteres Labor dieser Art. Die Versuchsanstalt befindet sich in der Abteilung für Infektionskrankheiten des Union Hospitals in Wuhan und besitzt die Sicherheitsstufen BSL-2 und BSL-3 (Erlaubnis für Biostoffe, keine Gentechnologie). “Die Mitarbeiter des Labors haben für ihre Forschung Zugriff auf eine große Probensammlung von Patienten”, heißt es auf der Webseite des Projekts.

Die dritte und größte Laboreinrichtung ist Teil des WIV, das seit Ausbruch der Pandemie in der Medienöffentlichkeit steht. Es ist Teil der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und gehört zu den rund 20 biologischen und biomedizinischen Forschungsinstituten der Akademie. Sein neues Hochsicherheitslabor hat die höchste international validierte Sicherheitsstufe für biologische Arbeitsstoffe, BSL-4, die auch gentechnische Experimente erlaubt. Hier sind die gefährlichen Untersuchungen mit Viren legal.

Das Gebäude wurde im Rahmen einer chinesich-französischen Zusammenarbeit nach dem Vorbild des Hochsicherheitslabors von Lyon gebaut und eingerichtet. Die Planung begann 2008, die Testräume kamen 2015 in Betrieb und wurden 2018 offiziell eröffnet. Das Labor steht am Stadtrand von Wuhan, umgeben von einigen modernen Gebäuden inmitten einer bewaldeten Landschaft – kein Stadtteil, kein Markt für Wildtiere weit und breit. Die Fachzeitschrift Nature schrieb bereits 2017 über das in China einzigartige Labor, dort würden “die gefährlichsten Krankheitserreger der Welt” erforscht.

Der Einfluss der EU auf das “Wuhan Institute of Technology”

Die Europäische Union trug stark dazu bei, dass das WIV in diese Position aufstieg. Sie ließ ein “Europäisches Virus-Archiv” und ein “Globales Virus-Archiv” darin einrichten, förderte und finanzierte es. In ihrer Antwort vom 3. November 2020 auf die schriftliche Anfrage des Europa-Abgeordneten Jérôme Rivière (ID) über die Finanzierung des Wuhan-Labors (E-005963/2020) bestätigt die EU-Kommission diese Tatsache:

“Das Projekt Europäisches Virus-Archiv (EVA) wurde 2008 ins Leben gerufen, um dem Bedarf an einer koordinierten und leicht zugänglichen Virensammlung zu entsprechen, die Universitäten, Gesundheitsbehörden und der Industrie zur Verfügung gestellt werden könnte.”

Und weiter:

“In drei Jahren ist das Projekt von einem Konsortium aus neun europäischen Labors zu assoziierten Partnern in Afrika, Russland, China, der Türkei, Deutschland und Italien angewachsen, darunter das ‘Wuhan Institute of Virology’.”

Die Europäische Union habe im Jahr 2015 dafür eine Summe von 73.375 Euro und 2019 eine Summe von 88.436 Euro an das WIV gezahlt, davon knapp 90 000 Euro “zweckgebunden” für den Zeitraum bis 2023. Doch die knappe Antwort der Kommission ist unvollständig. Denn das Archivprojekt begann bereits ab 2008 zu arbeiten. Wie viel bezahlte die Kommission in der ersten Etappe bis 2015, bis zum Fertigstellen des WIV-Labors? Wo war das Archiv zuvor untergebracht gewesen? Und vor allem: Welche Aufgaben wurden ausgeführt?

In einer weiteren Antwort vom 26. Januar 2021 (E-005963/2020) heißt es, dass man das Labor und die Virusarchive in Wuhan im Rahmen des Europäischen Projekts “Horizont 2020” finanziere. Auf die Frage des EU-Abgeordneten Rivière, ob die Kommission denn sicherstellen könne, dass europäisches Geld nicht für “Gain-of-Function”-Experimente (künstliche Virusveränderungen für eine Übertragbarkeit auf Menschen) missbraucht werde, antwortet die Institution nicht. Sie verweist nur auf ihr allgemeines Abrechnungsmodell (alle 18 Monate mit einem Finanz- und Verwendungsbericht der Gelder).

Die Rechenschaftsberichte aus dem europäischen Virusarchiv in Wuhan könnten Einsichten in die ungeklärten Vorgänge im S4-Labor des WIV ermöglichen. Die EU-Kommission gibt darauf keine Antwort. Am 14 Juni 2021 formulierte der Abgeordnete Charlie Weimers die gleiche Frage: wann denn mit einem solchen Bericht zu rechnen sei (E-003103/2021). Eine Antwort ist der Autorin trotz Recherche nicht bekannt.

Was hat es mit dem europäischen Projekt “Horizont 2020” auf sich?

“‘Horizont 2020’ ist das größte EU-Forschungs- und Innovationsprogramm aller Zeiten mit fast 80 Milliarden Euro an Fördermitteln für sieben Jahre (2014 bis 2020)”, liest man auf dessen Webseite. Ohne Zweifel stehen dabei Investitionen zur Förderung der Pharmaindustrie im Vordergrund. Die Milliardensubventionen für die großen Herstellerfirmen von Impfstoffen im Jahr 2020 kamen zum Teil aus dieser Quelle.

Zu den wichtigen Aufgaben von “Horizont 2020” zählt jedenfalls der “Aufbau der ‘weltweit vollständigsten Virus-Sammlung’ und der dazugehörigen Datenbank in Wuhan”. Wissenschaftler aus beteiligten Ländern und assoziierten Laboren sollen einen schnellen, direkten und sicheren Zugriff zu den Online-Informationen dieser brisanten Sammlung erhalten.

Die gleichen Sicherheitslabore gibt es in Europa

Das Robert Koch-Institut besitzt ein mit dem WIV-Labor in Wuhan vergleichbares Hochsicherheitslabor. In zeitlich exakter Parallele zum neuen Wuhan-Labor und seinem Virusarchiv wurden diese Versuchsräume in Berlin ab 2008 geplant und erbaut, gingen im Jahr 2015 in den Testbetrieb und eröffneten offiziell im Juli 2018.

Wie in Wuhan, so ist auch in Berlin der Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen nach der S4-Sicherheitsstufe erlaubt. Genauso wie in Wuhan geht es dabei auch um das künstliche Herstellen von Viren sowie deren Veränderungen und Kombinationen mit anderen, aktiven, ansteckenden Viren:

“Im S4-Labor im Robert Koch-Institut können auch gentechnisch veränderte Viren untersucht werden, die ihre Infektiosität erhalten haben. Die Herstellung und die Untersuchung solcher Viren sind notwendig, um zu verstehen, warum zum Beispiel Ebola- oder Lassaviren für den Menschen so gefährlich sind. Solche Versuche sollen helfen, Medikamente oder Impfstoffe zu entwickeln, die momentan nicht verfügbar sind.”

Ist das nicht die Umschreibung eines “Gain-of-Function”-Experiments? Sie steht auf der Webseite des RKI-Labors.

Warum ein europäisches Virusarchiv in China?

Welche Besonderheiten weist der Standort Wuhan auf? Warum wurde er für eine globale Zentrale der Virenforschung ausgewählt? Die 64-jährige wissenschaftliche Erfahrung des virologischen Instituts mag ein Grund sein. Die deutsch-chinesische Zusammenarbeit von Virologen, Genetikern und Biochemikern seit gut zehn Jahren ein weiterer.

Doch eine solche Fachtradition gibt es auch in Europa. Wäre ein direkter Zugang zu einem europäischen Virusarchiv “hierzulande” für die überwiegend europäischen Partner nicht sinnvoller? Es gibt weltweit etwa 50 gleichartige Hochsicherheitslabore der BSL4- oder S4-Kategorie, allein in Europa sind es mindestens 15. Sie könnten technisch die gleichen Aufgaben übernehmen.

Der virale “Rohstoff” in China als Reservoir für Experimente

Man könnte mehrere Hypothesen als Hintergrund für die Standortwahl Wuhan ins Spiel bringen. Vereint China auf seinem großen Territorium womöglich die vielfältigsten Viren der Welt, die man als natürlichen viralen “Rohstoff” optimal für diese Art von Forschungen verwenden kann? Sind die chinesischen Fledermausviren dabei ein besonders wichtiges Testmaterial, unter denen es nahe Verwandte zu SARS-CoV-2 gibt? Erstellt China mit diesem umfangreichen Material “Virensammlungen”, die es als wissenschaftliche “Serviceleistung” onlineanbietet?

Über 2.000 neue Viren in China “entdeckt”

In den vergangenen zwölf Jahren seien dort über 2.000 Viren entdeckt worden. Historisch gesehen ist das eine enorm hohe Anzahl, denn in den vergangenen 200 Jahren hat die Menschheit auf der ganzen Welt “nur” 2.284 Viren identifiziert. Man hat diese Viren in ganz China gesammelt, in Wuhan genetisch registriert und womöglich gelagert. Eine intensive, gezielte und systematischen Arbeit, die nur im Rahmen des Europäischen Virus-Archivs eine Erklärung findet. Sie begann anno 2008, eben vor zwölf Jahren. Die Datenbanken der Projekte EVA und EVAg müssten das nachweisen können – oder die Vermutung widerlegen.

Sowohl die Anbieter als auch die internationalen Nutzer solcher Sammlungen tragen ethisch gleichermaßen die Verantwortung für die Risiken und Gefahren, die allen Beteiligten bekannt sind. Eine wachsende Nachfrage trägt zu zunehmendem Angebot und immer größeren Risiken bei.Ein professionelles Video mit dem Titel “Youth in the wild”, das auf einem chinesischen TV-Kanal als Werbespot für das gefährliche Virensammeln lief, zeigt die schwierige Arbeit. Man sieht Sammler in den Fledermaushöhlen, die über 1.000 Kilometer von Wuhan entfernt sind. Sie arbeiten natürlich nicht unter den Hochsicherheitsbedingungen eines Labors.

Kanzlerin Merkels Staatsbesuch in Wuhan

Anlässlich des Staatsbesuchs in China Anfang September 2019 besuchte Kanzlerin Angela Merkel die Zwölf-Millionen-Stadt. Mit besonderem Interesse informierte sie sich über die medizinische Forschung vor Ort, sprach mit chinesischen Wissenschaftlern und Studenten. Sie besuchte das deutsch-chinesische Virenforschungslabor und unterhielt sich mit dem deutschen Co-Direktor Prof. Ulf Dittmer aus Essen. Bei dieser Gelegenheit tauschten sie mit Sicherheit Erkenntnisse über die Zusammenarbeit mit den europäischen Virensammlungen EVA und EVAg im Forschungslabor des WIV aus. Umso mehr verwundert, dass sie in der weltweiten Debatte über den Ursprung der Pandemie einen solch bedeutenden Motor in der Dynamik des WIV nicht in die Diskussion bringt. Denn diese Dynamik muss irgendwann zu Sicherheitslücken führen. Sie schuldet es ihrer Aufklärungspflicht. Auch die EU-Kommission schuldet der Öffentlichkeit Aufklärung.

Achtung: An die Rattenfänger mit Spritze statt Flöte – Wahrscheinlich liegt die Entschuldigungsrede anläßlich der „unerwartet aufgetretenen gesundheitlichen Folgeschäden“, verursacht durch die Coronaimpfstoffe, schon fertig geschrieben in der Schreibtischschublade. Ich hab da was rechtliches für euch  Sie werden „ALLE“ und für ALLE Maßnahmen – haftbar gemacht werden. Hier läuft ein unglaubliches Verbrechen der gegenwärtigen Machthaber. Wenn weltweit gesunde Menschen benachteiligt, unter Druck gesetzt und angefeindet werden, dann kann es nicht um Gesundheit gehen. Das Lügenhaus der Pharma-Regierung und der Lügenpresse zerbröselt und fällt in sich zusammen. Die … Weiterlesen

ergänzend

Neue Weltordnung – 19 Punkte, die Karl Marx zur Versklavung der Völker empfiehlt 19 Punkte, die Karl Marx zur Versklavung der Völker empfiehlt (Katalog-Nr. 3926 im britischen Museum London) 1. Die Jugend durch falsche Grundsätze verderben 2. Die Familien zerstören. 3. Die Menschen durch eigene Laster beherrschen…. 4. Die Kunst entweihen und die … Weiterlesen

Sie werden „ALLE“ und für ALLE Maßnahmen – haftbar gemacht werden. Hier läuft ein unglaubliches Verbrechen der gegenwärtigen Machthaber. Wenn weltweit gesunde Menschen benachteiligt, unter Druck gesetzt und angefeindet werden, dann kann es nicht um Gesundheit gehen. Das Lügenhaus der Pharma-Regierung und der Lügenpresse zerbröselt und fällt in sich zusammen. Die … Weiterlesen

Thema Militärregierung und Kriegsrecht  Wir sehen uns, vor dem Tribunal wieder Ich habe hier im Blog noch diverse andere Beiträge, zum Thema Kindesdiebstahl und Humankapital Kinder. Das ist auch der Grund, warum sie mich ständig wegen meiner Webseiten Kriminalisieren. Einfach mal durch den Blog stöbern….Weiterlesen

Denn sie wissen was sie tun Da ist sie, die 3. totalitäre Diktatur auf deutschem Boden. Nach der nationalsozialistischen und einer kommunistischen hat sich nun eine totalitäre Gender, Gesundheits und Klima-Diktatur etabliert. Aus der Gesinnungs-Küche sogenannter demokratischer Parteien hervorgekrochen, setzt sie die Freiheitsrechte der Menschen in … Weiterlesen

Neue Weltordnung – 19 Punkte, die Karl Marx zur Versklavung der Völker empfiehlt

19 Punkte, die Karl Marx zur Versklavung der Völker empfiehlt

(Katalog-Nr. 3926 im britischen Museum London)

1. Die Jugend durch falsche Grundsätze verderben
2. Die Familien zerstören.
3. Die Menschen durch eigene Laster beherrschen….
4. Die Kunst entweihen und die Literatur beschmutzen.
5. Die Achtung vor der Religion vernichten.
6. Priester in Skandalgeschichten verwickeln.
7. Grenzenlosen Luxus und verrückte Moden einführen.
8. Misstrauen zwischen sozialen Schichten säen.
9. Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverhältnisse vergiften.
10. Das Volk gegen die „Reichen“ aufwiegeln.
11. Die Landwirtschaft durch Industrie ruinieren.
12. Löhne ohne Vorteil für die Arbeiter erhöhen.
13. Feindseligkeit zwischen den Völkern hervorrufen.
14. „Ungebildete“ regieren lassen.
15. Gestrauchelte Regierungsbeamte erpressen.
16. Vermögenschluckende Monopole schaffen.
17. Durch Wirtschaftskrisen Weltbankrott vorbereiten.
18. Massen auf Volksbelustigungen konzentrieren.
19. Menschen durch Impfgifte gesundheitlich schädigen.

Im Jahr 1848 veröffentlichte Karl Marx sein „Kommunistisches Manifest“, das seine Theorie einer klassenlosen Gesellschaft mit gesellschaftlichem Eigentum an den Produktionsmitteln beschrieb. Theoretisch zielte die kommunistische Gesellschaft darauf ab, die Arbeiter von der kapitalistischen Unterdrückung zu befreien. Praktisch erforderte das einen allmächtigen Staat, der in alle Lebensbereiche hineinregierte. Die gesamte Industrie wurde kontrolliert, alle Medien, jegliche Kunst und jeder einzelne Bereich der Kultur. Gut qualifizierte Arbeiter versuchten, in kapitalistische Länder zu flüchten. Der Staat baute Mauern, die von Bewaffneten bewacht wurden, um ihre Flucht zu verhindern. Oberste Führer setzten sich an die Spitze dieser allmächtigen Staaten. UdSSR 1932: Stalin beschlagnahmt sämtliche Lebensmittel in der Ukraine als Teil der sowjetischen Zentralplanung und der Kollektivierung. Sieben Millionen Ukrainer mussten durch Stalins Befehle den Hungertod sterben. 25 Prozent der gesamten Bevölkerung wurden vernichtet.

Stalin terrorisierte alle Bürger, die sich der Untreue verdächtig machten. Millionen von Menschen ließ man einfach verschwinden. 1953 erreichte die Zahl der ermordeten Sowjetbürger die 20-Millionen-Schwelle. Sie wurden in Stalins Arbeitslagern und Gulags ermordet und durch Hinrichtungskommandos abgeschlachtet. China 1958. Der große Vorsitzende Mao Zedong brachte die Nation einen „großen Schritt voran“. Maos Vorhaben, aus China eine Planwirtschaft zu machen, führte zu einer riesigen Hungerkatastrophe. 30 Millionen Menschen starben in der größten Hungersnot der Menschheitsgeschichte. China 1966. Mao rief die „große Kulturrevolution“ aus. Über eine Million Menschen wurden in der Folter- und Säuberungsaktion ermordet. Südostasien 1975. Machtergreifung durch die kommunistische Guerilla der Roten Khmer. Pol Pot ließ sich vom großen Vorsitzenden Mao inspirieren und „säuberte“ Kambodscha. Im Jahr Null wurden alle Männer, Frauen und Kinder hingerichtet, die nicht mit dem 4-Jahres-Plan einverstanden waren. 30 Prozent der Gesamtbevölkerung wurden in den Todeslagern abgeschlachtet. Nordkorea 2007. Die Tradition des Massenmordes wird in Nordkoreas Lager 22 fortgeführt. Millionen von Nordkoreanern verschwanden bereits in den Gulags oder verhungerten. Durch Zwangsabtreibungen sollten kommende Dissidentengenerationen ausgerottet werden. Ganze Familien wurden in gläserne Kammern gebracht und vergast. In Erinnerung an die zig Millionen Toten, die einer einzigen schlechten Idee zum Opfer gefallen sind

Was ist Kulturmarxismus?

Einleitung

Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass es in der deutschen Sektion von Wikipedia keinen Artikel über Kulturmarxismus gibt. Es gibt zwar mittlerweile einen Eintrag zu “cultural marxism” – wobei mir schleierhaft ist, warum man das nicht übersetzt – der aber wahrhaftig nicht sehr aufschlussreich und darüberhinaus auch zur Löschung vorgeschlagen ist.

Der Begriff wird häufig von dem norwegischen Autor Fjordman benutzt, über den kurz nach dem entsetzlichen Verbrechen in seinem Heimatland das bösartige Gerücht kursierte, er sei der Täter – eine vollkommen abwegige Vorstellung, wenn man Fjordmans Werk kennt. Ich habe seine Darstellung der Dinge nicht gebraucht, um zu wissen, dass diese Anschuldigung Unsinn ist.

Es ist zwar richtig, dass Breivik offenbar Fjordmans Werk schätzte, ihn neben vielen anderen Autoren zitierte und sehr wahrscheinlich auch das Wort Kulturmarxismus von ihm übernommen hat. Auch ich schätze Fjordmans Werk, und soweit man das aus Schriften überhaupt entnehmen kann – und ich bin mit den seinen sehr gut vertraut – schätze ich auch seine Person als sehr sachlich, besonnen, intelligent und glasklar analysierend sowie ungeheuer belesen auf den verschiedensten Gebieten.

Breiviks Manifest habe ich nicht gelesen und ich habe das auch nicht vor. Was ich darüber gelesen hat, lässt mich vermuten, dass es einerseits Dinge enthält, die mir schon längst bekannt sind, und andereseits Dinge, die mich nicht im geringsten interessieren (sein Privatleben und wie man Attentate vorbereitet beispielsweise). Zu leugnen, dass sich seine politischen Ansichten zwar nicht vollkommen, aber doch in vielen Teilen offenbar mit den meinen und denen, die in diesem Blog vertreten werden, überschneiden, wäre lächerlich. Das ist nunmal so und wir sind keine Lügner.

Es ist mir jedoch absolut unmöglich, zu verstehen, wie ein Mensch – und gerade ausgerechnet ein Mensch mit den Ansichten, die wir mit ihm teilen – dazu kommen kann, ein solch fürchterliches Massaker anzurichten. Für mich ist die Grundhaltung, die dahinter steht, genau das, was ich von unseren Feinden fürchte, was sie oft und natürlich in viel größerem Ausmaß gezeigt haben (Zigmillionen Kommunismus-Tote), und daher ist der verzweifelte Versuch genau solche Verbrechen in der Zukunft zu vermeiden, unter anderem das, was mich  antreibt, zu schreiben und zu warnen.

Man könnte kurz und knapp sagen, Kulturmarxismus ist dasselbe wie politische Korrektheit, und es damit bewenden lassen.

 Ich möchte aber im folgenden versuchen zu erkläeren, warum “Kulturmarxismus” ein viel treffenderes Wort für dieses Phänomen ist als “politische Korrektheit”, und warum dieses Phänomen sehr wohl Ausdruck marxistischer Ideologie ist. Unser von politischer Korrektheit geprägtes Gesellschaftssystem zeigt jetzt schon stark totalitäre Züge, die von Jahr zu Jahr ausgeprägter werden, bis wir eines Morgens aufwachen und erschreckt feststellen werden, dass wir in einer vollausgereiften marxististischen Tyrannei stecken, die mindestens so unfrei und totalitär wie die Sowjetunion und genauso marxistisch geprägt wie diese ist.

Marxismus

Wikipedia definiert Marxismus als:

  • eine Sammelbezeichnung für die von Marx und Engels entwickelte Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie sowie für damit verbundene philosophische und politische Ansichten,

Schon aus dieser Definition wird deutlich, dass Marxismus sich keineswegs nur auf den wirtschaftlichen Bereich bezieht, wie viele glauben, sondern eine umfassendere Theorie ist. Es ist jedoch richtig, dass in den Anfängen des Marxismus im 19. und frühen 20. Jahrhundert der Schwerpunkt auf dem wirtschaftlichen Aspekt lag. Das ist sehr wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass viele Arbeiter damals in bitterer Armut lebten, und daher mit der Hoffnung auf Besserung ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse als Fußtruppen für die “sozialistische Weltrevolution” gewonnen werden konnten. Zumindest glaubten die Marxisten das, die Parole “Proletarier aller Länder vereinigt Euch!” ist wohl jedem bekannt. Ob die Arbeiterschaft wirklich immer ganz so bereitwillig mitgemacht hat, wie sich das die Salonmarxisten vorstellten, darauf werde ich später noch eingehen.

Internationalismus

In der o.a. Parole wird klar, dass einerseits damals ausschließlich die Arbeiterschaft angesprochen wurde, andererseits aber auch, dass der Marxismus eine internationalistische Komponente hat. Internationalismus nennt man heute Globalisierung und es ist natürlich etwas verwirrend, dass die Globalisierungsgegner üblicherweise ausgerechnet Linke sind, während man die Globalisierer vor allem in der Hochfinanz, Politik und international verzweigten Unternehmenskonglomeraten findet.

Auch das wird später noch klarer werden, die Globalisierungsgegner sind überwiegend nämlich überhaupt nicht gegen die Globalisierung, sondern nur gegen die Art und Weise, wie sie durchgeführt wird. Gegen Masseneinwanderung in europäische Länder – die der destruktivste Aspekt der Globalisierung ist – haben sie üblicherweise überhaupt nichts, da krähen sie gegenüber denen, die davor warnen, dann gerne “Rassismus und Fremdenfeindlichkeit”. Sie wenden sich gegen Ausbeutung der Dritten Welt, gegen die Ausbeutung europäischer und amerikanischer Steuerzahler zugunsten der Dritten Welt haben sie ebenfalls meist gar nichts einzuwenden, im Gegenteil – das kann ihnen gar nicht genug sein. Es sind ja auch üblicherweise nicht ihre Steuern, da Randalieren immer noch steuerfrei möglich ist, und mit dem Geld anderer Leute ließ es sich schon immer leicht großzügig und wohltätig zu sein.

Auch die immer stärker fortschreitende Übertragung von nationalstaatlichen Kompetenzen an internationalistische Organisationen wie die Europäische Union, sowie das Eingreifen der UNO in interne Belange von Staaten, die Gründung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, das ständige Gerede von “globaler Verantwortung” seitens aller Spitzenpolitiker sowie das schon seit einiger Zeit über uns schwebende Damoklesschwert einer weltweiten CO2-Steuer uvm. sind Zeichen eines fortschreitenden Internationalismus, einer Ideologie, die im Grunde auf den Marxismus zurückgeht. Hier reichen sich marxistische Ideologen und Superreiche als zwei scheinbar ungleiche Zwillinge zum Nachteil von Arbeitern und Unternehmern die Hand, während letztere denken, sie befänden sich in politischen Gegnerschaft zueinander, die sich in verschiedenen Parteien ausdrückt, (CDU und SPD bei uns).

Aber wer klar auf die Politik blickt, wird feststellen, dass die Unterschiede zwischen allen Parteien, die von den Medien mit dem Gütesiegel “demokratisch” geadelt werden, minimal sind und überwiegend in der Rhetorik bestehen, d.h. verschiedene “Werbespots” für verschiedene Zielgruppen bereitsellen, so wie auch ein und dasselbe Waschpulver als Persil für qualitätsbewusste Kunden und Spee für preisbewusste Kunden beworben wird. (Ich bin nicht ganz sicher, ob das mit genau diesen beiden Pulvern zutrifft, aber das es nur eine Analogie ist, ist das egal)

“Demokratisch” ist hier das Codewort für “kulturmarxistisch” – oder kennen Sie eine im Bundestag vertretene Partei, die sich gegen Feminismus und Masseneinwanderung ausspricht, oder Rassismus für natürlich und damit vollkommen unproblematisch und nicht für erwähnenswert hält und die davon ausgeht, dass Antisemitismus durchaus auch am Verhalten von Juden liegen könnte?

Ich auch nicht!

Der Kanadier Maurice Strong vereinigt beide Aspekte sogar in einer Person, er ist sowohl Milliardär als auch Sozialist, und er drückte das folgendermaßen aus:

“communist in ideology – capitalist in methodology”

was nichts anderes heißt als: Wir nutzen den Kapitalismus, um das viele Geld zu machen, das wir für die Propagierung des Sozialismus brauchen. Es geht Maurice Strong mit Sozialismus garantiert nicht darum, sich selber und Seinesgleichen zu enteignen. Es geht einerseits um eine angestrebte Eine-Welt-Regierung, für die die EU eine Art Blaupause darstellt, zweitens um die schleichende Enteignung kleinerer und mittlerer Betriebe zugunsten der großen internationalen Wirtschaftskonglomerate und vor allem Banken, die dann Politiker als Marionetten für ihre Zwecke kaufen können. Dieses “Kaufen” bedeutet nicht zwangsläufig, dass Politiker Bestechungsgelder erhalten, es bedeutet viel mehr, dass man mit beliebig viel Geld die Medien beherrschen kann, und damit den Ruf eines jeden Politikers, der von der vorgegebenen – kulturmarxistischen – Linie abweicht, so ruinieren kann, dass ihn so gut wie kein Mensch mehr wählt. Das ist heute schon verwirklicht. Demokratie heißt bei uns nicht Herrschaft des Volkes sondern Herrschaft der Medien, denn die Mehrheit lässt sich immer beeinflussen, daran kann man nichts ändern, und eine Mehrheit genügt in der Demokratie.

Marx und Satan

Eine ganz andere als die übliche Herangehensweise an Marxismus bietet der in Rumänien geborene Pfarrer Richard Wurmbrand in seinem kleinen sehr lesenswerten Büchlein Marx und Satan an. Wie der Titel schon vermuten lässt, betrachtet Richard Wurmbrand den Marxismus aus einer christlich religiösen Sicht, bei der all die für uns sichtbaren Konsequenzen des Marxismus nicht Selbstzweck sind (dass es also nie um die Befreiung der Arbeiterschaft von Unterdrückung ging), sondern es Marx darum ging, eine Antireligion zum Christentum zu etablieren und dass der Marxismus lediglich das Mittel zum Zweck dazu war.

Betrachtet man die fanatische Christenverfolgung in der Sowjetunion sowie im gesamten marxistischen Ostblock, so ist das nicht völlig von der Hand zu weisen. Es ist nicht einsichtig, warum die vorherrschende Religion zerstört, ihre Priester massenhaft verhaftet und ermordet werden müssen, nur um die “Kapitalisten” zu enteignen und “die Diktatur des Proletariats” aufzubauen. Das Proletariat in Russland war tiefgläubig orthodox. Es ist daher durchaus im Bereich des Möglichen, dass Richard Wurmbrand, der übrigens selber Fürchterliches unter dem Kommunismus gesehen und erlitten hat, Recht mit seiner Einschätzung hat. An die Atheisten: Man muss nicht an die Existenz Satans glauben, um an die Existenz von Satanisten zu glauben.

Auch im scheinbar nicht marxistischen Westen hat sich eine zunehmend christentumsfeindliche Haltung gebildet und die Menschen werden in Scharen ungläubig. Zwar geschah das nicht durch brutale Gewalt, was einerseits natürlich für uns höchst angenehm war, andererseits aber auch dazu geführt hat, dass die meisten Menschen überhaupt nicht gemerkt haben, dass ihre eigene Abwendung vom Christentum, ihr plötzliche angebliche “eigene Erkenntnis”, dass das alles nur “alberne und kindische Märchen” sind, bei den meisten nicht von innen kam, sondern die Folge gezielter Propaganda von außen war – und zwar marxistischer Propaganda in kulturmarxistischer Form.

Eine ähnlich feindselige Haltung gegenüber fremden Religionen, insbesondere den nahöstlichen Religionen Judentum und Islam besteht dagegen nicht. Im Gegenteil, man muss auf Eierschalen gehen, wenn man den Islam kritisieren möchte, und beim Judentum lässt man es besser gleich ganz bleiben.

Nun mag manch einer einwenden, dass es doch eine gute Sache sei, dass das Christentum zurückgedrängt wurde und dass wir heute stattdessen modern und säkular sind und dass keine Hexen mehr verbrannt werden und so. Das mag so sein oder auch nicht, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass diese Entwicklung keine freiwillige und selbstbestimmte war, wie die meisten denken, sondern eine durch gezielte kulturmarxistische Propaganda den Menschen unmerklich aufgedrängte. Ist aufgedrängter Atheismus nicht genauso verwerflich wie aufgedrängter Theismus? Ist er zumindest in unserem Falle nicht sogar noch verwerflicher, weil das Aufdrängen nicht offen geschieht, sondern heimlich und hinterrücks den Menschen einredend, es wäre ihre freie Entscheidung?

Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene,

die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.

Johann Wolfgang von Goethe

Antichristentum ist jedoch keineswegs der einzige Aspekt des Kulturmarxismus, sondern nur einer von vielen. Dazu später mehr.

Marx hat sich nicht ausschließlich mit Wirtschafts- und Gesellschaftstheorien befasst. In seinen frühen Jahren schrieb er Theaterstücke und Lyrik, die von der literarischen Qualität her so miserabel waren, dass sie keinerlei Bekanntheitsgrad erlangten, aber vom Inhaltlichen her dennoch sehr aufschlussreich sind.

Als Sohn eines zum Christentum konvertierten Juden und Enkel eines Rabbiners war Marx während seiner Kindheit und Jugend zumindest vorgeblich vermutlich aber auch wirklich gläubig christlich. Doch schon im jungen Erwachsenenalter legte der das ab, und es gibt in seinem Werk Hinweise darauf, dass er danach keineswegs atheistisch  (“Es gibt keinen Gott”) wurde sondern antitheistisch (“Es gibt einen Gott und ich hasse ihn”). Er schreibt in einem Gedicht:

“Einen Thron will ich mir auferbauen,

kalt und riesig soll sein Gipfel sein,

sein Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen,

und sein Marschall sei die düst’re Pein!”

Ja, Herr Marx, das mit dem “übemenschlich Grauen” haben Sie in der Tat geschafft.

und in einem anderen Gedicht schreibt er:

“Ich möchte mich an dem Einen rächen,

der dort oben herrscht.”

Einer der ersten Slogans der Sowjets war:

“Wir wollen die Kapitalisten von der Erde

und Gott aus dem Himmel vertreiben.”

Passt! Oder?

Gut gemeint?

Die gängigste Vorstellung von Marxismus oder Kommunismus ist aber dennoch wohl immer noch die, dass es zwar eine gutartige Theorie ist, bei der aber leider die menschliche Natur falsch eingeschätzt wurde die daher aufgrund menschlicher Charaktermängel praxisuntauglich ist.

Ist das wirklich so?

Woher wissen wir eigentlich, dass Marx es “gut gemeint” hat? Seine literarischen Werke lassen jedenfalls nicht vermuten, dass er ein großer Menschenfreund war. Und sollte man nicht ganz prinzipiell, wenn etwas in einen derartigen abscheulichen Massenterror ausartet wie beispielsweise in der Sowjetunion, zumindest mal die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass das überhaupt nicht gut sondern im Gegenteil von Anfang an sehr böse gemeint war?

Wir haben uns ohnehin die vermutlich typisch demokratische Unsitte angewöhnt, alles, was uns an der Politik nicht passt und auch das, was ganz offensichtlich schädlich für uns ist, auf gutmütige Dummheit und Weltfremdheit der Politiker zu schieben, denen wir gerade noch Geld- und Machtgier und damit vielleicht Bestechlichkeit zutrauen aber nicht vorsätzliche Bosheit und Zerstörungswut gegenüber dem Volk.

Die Vorstellung vorsätzlich bösen Handelns erscheint den meisten von uns so abwegig, dass sie wohl noch nicht ein einziges Mal diese Möglichkeit in Erwägung gezogen haben. Dasselbe trifft wohl auch auf die Vorstellung zu, dass manche der Missstände, die wir beklagen, weder auf Sachzwänge oder höhere Gewalt noch auf unfähige Politiker oder ein fehlerhaftes und “falsch wählendes” Volk zurückzuführen sind, dass sie keine ärgerlichen Fehler sind, die keiner wollte, sondern schlicht und einfach Absicht und von Wahlen völlig unabhängig.

In der Politik passiert nichts zufällig.

Wenn etwas passiert, können Sie darauf wetten,

dass es genauso geplant war.

(Franklin Delano Roosevelt)

Wenn Ihnen jemand beim Geschirrspülen hilft und dabei mehr Teller und Tassen zerbricht als abtrocknet, wie lange dauert es, bis Sie merken, dass es gar nicht sein Ziel ist, Ihnen zu helfen, sondern ihren Geschirrbestand kaputtzumachen? Wieviele Teller und Tassen muss er zerbrechen, bis Sie nicht mehr glauben, dass das unabsichtliche Ungeschicklichkeit ist, sondern volle Absicht?

Was ist eigentlich in unserem Land in den letzten Jahren im Vergleich zu früher besser geworden?

Und wie vieles fällt Ihnen ein, das sehr viel schlechter geworden ist?

Haben Sie schon einmal überlegt, dass die vielen Bankrotte kleiner und mittlerer Unternehmen Absicht sein könnten? Dass die ins Unermessliche steigende Staatsverschuldung Absicht sein könnte? Dass die miserable Bildung, die man unseren wissbegierigen und intelligenten Kindern bietet und die sie zu politisch korrekten Dummschwätzern erziehen will, Absicht sein könnte? Dass ein Bildungssystem, das junge Erwachsene heranzieht, die zwar schon seit der Grundschule wissen, wie man ein Kondom benutzt und was Homosexuelle so tun, was “interkulturelle Kompetenz” ist und wie man “eine Schule ohne Rassismus” schafft,  die aber keinen fehlerfreien Satz schreiben können und nicht wissen, wie man zwei Brüche durcheinander dividiert, Absicht sein könnte?

Dass vor allem die Probleme, die wir mit Migranten aus fremden Kulturen haben, Absicht sein könnten? Dass diese Migranten ganz genau und einzig und alleine zu dem Grund importiert wurden und immer noch werden, um hier genau die Probleme zu verursachen, die sie verursachen? Übermäßig schwierig vorauszusehen war das nämlich nicht, dass sie das tun würden!

Wenn man Roosevelt Glauben schenkt, dann ist das in der Tat alles Absicht, alles geplant.

Ich schenke ihm in diesem Punkt Glauben, und zwar nicht nur, weil er ein Insider war, der es wissen musste (da könnte man ja noch einwenden, er habe gelogen, wobei allerdings kein Grund ersichtlich ist, warum er ausgerechnet diese Lüge hätte verbreiten sollen), sondern weil die unverstellte Sicht auf die Realität das auch ganz genau bestätigt.

So dumm kann man einfach nicht sein! Um auf das Beispiel mit dem Geschirr zurückzukommen: Wir haben demnächst gar keins mehr im Schrank und weigern uns immer noch, zu glauben, dass das Absicht ist. Und dann muss man in Foren lesen: “Wann merken die naiven Politiker endlich, dass die Moslems keine Bereicherung sind?” WER ist hier naiv bis zum Gehtnichtmehr?

Das funktioniert nur in einer Demokratie. Würde sich ein Tyrann leisten, was sich westliche Politiker derzeit gegenüber ihren Völkern leisten, hätte er schneller eine Kugel im Kopf oder ein Messer im Kreuz als er mit tief betroffener Visage “Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Islamophobie und Antisemitimus” beklagen könnte.(zugegebenermaßen dauert es wirklich lang, das auszusprechen, aber Tyrannenmord ist ja auch nicht ganz unproblematisch einfach)

Nein, ich propagiere nicht, das bei unseren Demokraten zu tun. Abgesehen davon, dass ich das nicht vertreten könnte, wäre es auch völlig sinnlos. Es gibt viele von ihrer Sorte, sie sind komplett austauschbar, Marionetten ohne eigentliche Macht. Ein toter Hitler hätte den Nationalsozialismus empfindlich getroffen und möglicherweise sogar zu Fall gebracht. Ein toter Bundeskanzler oder Premierminister führt zu Halbmastbeflaggung und Staatsbegräbnis, aber nicht zur geringsten Erschütterung der Politik oder gar des politischen Systems. Sein Nachfolger macht nahtlos weiter und ich denke ganz ernsthaft, dass man auch ein Computerprogramm dafür verwenden könnte, wenn die Menschen dann nur nicht misstrauisch werden würden.

Ist politische Korrektheit denn nicht nur Höflichkeit?

In einem seiner brillantesten Essays Political Correctness – die Rache des Marxismus” ,das unbedingt in Gänze gelesen werden sollte, geht Fjordman darauf ein, warum politische Korrektheit wirklich eine Form des Marxismus ist, die er, um sie vom “harten” ökonomischen Kommunismus der Sowjetunion abzugrenzen, als “weichen” Kommunismus oder auch Kulturmarxismus bezeichnet.

Er eröffnet das Essay mit einem Zitat von Theodore Dalrymple, das ich für augenöffnend halte und daher hier in voller Länge einstelle:

“Political Correctness ist kommunistische Propaganda im Kleinen. Während meiner Studien kommunistischer Gesellschaften bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass es nicht der Zweck kommunistischer Propaganda war, zu überzeugen oder zu überreden oder gar zu informieren, sondern zu demütigen; und deshalb war sie umso besser, je weiter sie von der Realität entfernt war. Wenn Menschen gezwungen sind, zu schweigen, wenn ihnen die offensichtlichsten Lügen erzählt werden, oder – schlimmer noch – wenn sie gezwungen sind, diese Lügen auch noch selber zu wiederholen, dann verlieren sie ein für alle Mal ihren Sinn für Redlichkeit. Sich mit offensichtlichen Lügen einverstanden zu zeigen, bedeutet, dass man mit der Schlechtigkeit kooperiert und auf ein gewisse Art auch selber schlecht wird. Die Kraft, sich irgendetwas zu widersetzen, bröckelt dadurch oder wird sogar ganz zerstört. Eine Gesellschaft von kastrierten Lügnern ist leicht zu kontrollieren. Ich denke, wenn man die Political Correctness untersucht, wird man feststellen, dass sie den gleichen Effekt hat, und das ist auch beabsichtigt”

Das ist eine starke Aussage, wenn man bedenkt, dass viele Menschen unter politischer Korrektheit nicht viel mehr verstehen als Höflichkeit, die zum Teil etwas übertrieben wird und daher auch manchmal lächerlich wirkt. Wir alle kennen das feministische Binnen-I und die Witze darüber.

Geht es bei diesem albernen Quatsch wirklich um viel mehr als nur eine übersteigerte Form von “Nettseinwollen” gegenüber bedauernswerten minderwertigkeitskomplexbehafteten Frauen, die ihren Selbstwert an grammatikalischen Endungen messen? Wenn wir nicht mehr “Neger” sagen, ist das dann nicht einfach nur Höflichkeit gegenüber Schwarzen, die aus irgendeinem unerfindlichen Grund dieses einst völlig neutrale Wort seit einiger Zeit als diskriminierend empfinden? Woher wissen wir, dass wir besser nicht “Zigeuner” sagen sondern “Sinti und Roma” und das einfache und keineswegs abfällige Wort “Ausländer” durch das Wortungetüm “Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund” ersetzen?

In irgendeinem Gesetzbuch steht das nicht. Man macht sich auch nicht strafbar, wenn man es nicht tut (wobei ich mir bei dem Begriff “Neger” da nicht vollkommen sicher bin), aber man weiß schon, dass es ungesund für die Karriere ist, wenn man diese Regeln nicht einhält.

Irgendwo muss das doch hergekommen sein. Wo?

Oder hat sich das einfach so von selber entwickelt?

Nein, hat es nicht. Und das kann einwandfrei nachgewiesen werden.

Wenn man politische Korrektheit analysiert, dann fällt auf, dass es schon deswegen keine übertriebene Form der Höflichkeit ist, weil diese Ideologie keineswegs höfliche oder rücksichtsvolle Sprache gegenüber allen Menschen erfordert, sondern nur gegenüber manchen. Altmodischer Anstand hingegen fordert sie gegenüber allen Menschen gleichermaßen. Es ist ein Zeichen von edlem Charakter und guter Erziehung, den Straßenkehrer in der gleichen höflichen Sprache anzusprechen wie den Bürgermeister.

Gegenüber bestimmten Personen erfordert politische Korrektheit jedoch sogar ausgesprochen unhöfliche bis vulgäre Sprache, zum Beispiel Begriffe wie “tumber doitscher Stammtisch”, “braune Brühe”, “rassistisches Schwein”, “antisemitisches Arschloch” etc. Versuchen Sie doch mal, in der Öffentlichkeit ein positives Wort über Neonazis zu verlieren! Oder trauen Sie sich das vielleicht doch eher nicht?

Umgekehrt kann man sich auch böse in die Nesseln setzen oder gar strafbar machen, wenn man politisch inkorrekte Aussagen mit ausgesucht gepflegter Sprache und großer Höflichkeit äußert, wie sogar der Entdecker der DNA und Nobelpreisträger James Watson vor einiger Zeit schmerzlich erfahren musste, als er vorsichtig äußerte, dass die geringere Intelligenz von Schwarzen nicht auf Umweltbedingungen beruht, sondern angeboren ist.

Jeder von uns kennt ganz genau die Gruppen, die beleidigt werden dürfen oder gar sollen, und diejenigen, bei denen das ruinös oder gar strafbar ist. Man kann sie grob in “Unterdrücker” und “Unterdrückte” einteilen. Männer, Heterosexuelle, Weiße, Inländer, Christen sind “Unterdrücker” und gelten damit als böse und können nach Herzenslust als Gruppe beleidigt werden. Frauen, Homosexuelle, Farbige, Auslä… pardon Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund, Nichtchristen und unter diesen vor allem Moslems und Juden hingegen sind “Unterdrückte”, d.h. diskriminierte Opfergruppen, gegenüber denen gruppenbezogene Negativaussagen das auslösen, was früher Majestätsbeleidigung oder sogar Gotteslästerung auslösten.

Und hier ist der Zusammenhang mit dem ökonomischen Marxismus ganz deutlich. Auch dieser teilte die Gesellschaft in böse “Unterdrücker” (Kapitalisten, Bourgeoisie) und gute “unterdrückte” Opfer (Arbeiter und Bauern) ein. Dabei war jede Abfälligkeit, Beschimpfung und Grausamkeit gegenüber der Unterdrückergruppe rechtens und gut, was schließlich zum größten Massenmord der Menschheitsgeschichte wurde, dem übrigens auch viele Menschen aus der eigentlich privilegierten Gruppe der Proletarier und vor allem Kleinbaurn zum Opfer fielen, wenn sie sich der “Befreiung von Unterdrückung” verweigerten und das herkömmliche System oder auch nur ihren Glauben an Gott behalten wollten.

Geschichte der politischen Korrektheit

Fjordman zitiert im weiteren Verlauf William Lind und verweist dabei auf dessen Essay “The history of political correctness”, das mittlerweile auch in deutscher Übersetzung vorliegt. Ebenfalls empfehlenswert ist das gleichnamige Video, das leider nicht übersetzt ist, aber auch für nicht so erfahrene Kenner der englischen Sprache recht gut verständlich ist.

Auch ich beziehe mich im nachfolgenden auf Lind, wenn ich ihn auch nicht wörtlich zitiere.

Nachdem die kommunistische Revolution in Russland erfolgreich durchgeführt war, erhofften sich die Marxisten, dass die westeuropäischen Länder wie Dominosteine in die Hand der Kommunisten fallen würden. Das trat nicht ein. Die Arbeiterschaft, die inzwischen (insbesondere in Deutschland durch die Bismarckschen Sozialgesetze) zu bescheidenem Wohlstand gekommen war, hatten nicht das geringste Interesse an der Weltrevolution und auch nicht daran, sich mit “Proletariern anderer Länder” zu vereinigen. Die Loyalität gegenüber der Nation war viel größer als die gegenüber der so genannten “Klasse” und das Christentum lehrte Bescheidenheit und Abscheu vor gewalttätigen Aufständen.

Die Marxisten, die enttäuscht dieses Fehlschlagen ihrer Hoffnung auf eine weltweite Ausbreitung des Kommunismus analysierten, kamen daher recht schnell zu der Erkenntnis, dass Nationalbewusstsein und Christentum die Haupthindernisse für die Weltrevolution waren.

Der ökonomische Marxismus war in Westeuropa gescheitert, die Arbeiterschaft wurde bereits von den marxistischen Vordenkern der 1920er Jahre als Träger der Weltrevolution abgeschrieben. Dafür wurde nun die Aufgabe angegangen, den Kommunismus vom Ökonomischen ins Kulturelle zu übertragen, etwas das erstaunlich scheint, wenn man die Vorstellung hat, dass es Marx und den Marxisten lediglich um die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Arbeiterschaft ging. In dem Fall hätte sich die Weltrevolution ja erledigt, wenn es der Arbeiterschaft offenbar gut genug ging, um kein Interesse an einer Änderung oder gar einer gewaltsamen Änderung der Verhältnisse zu zeigen.

Das war aber nicht so.

Manche bezeichnen Kulturmarxismus auch als die Mischung zwischen Freud und Marx oder als Freudo-Marxismus, weil in ihm gesellschaftliche Phänomene mit Freudscher Psychoanalyse verbunden werden. Wiederum andere sehen Kulturmarxismus als eine Mischung aus Marx, Freud und Boas, der als Begründer des Kulturrelativismus gilt. Dass es sich bei allen dreien um Juden handelt, sollten wir besser unter Zufall abheften.

Fjordman schreibt dazu:

Die Bemühungen, den Marxismus vom Ökonomischen ins Kulturelle zu übertragen, begann nicht erst mit den Studentenunruhen in den 60ern. Sie gehen mindestens bis in die 20er Jahre und auf die Schriften des italienischen Kommunisten Antonio Gramsci zurück. 1923 gründete eine Gruppe von Marxisten in Deutschland eine Institution, die sich mit dieser Übertragung befassen sollte, das Institut für Sozialforschung (später besser bekannt unter dem Namen ‘Frankfurter Schule’). Einer der Gründer, Georg Lukács, erklärte Sinn und Zweck des Instituts damit, dass es die Antwort auf die Frage sei: “Wer rettet uns vor der westlichen Zivilisation.” Lind denkt, dass es große Parallelen zwischen klassischem und Kulturmarxismus gibt: “Beide sind totalitäre Ideologien. Die totalitäre Natur der Political Correctness kann man an Universitäten beobachten, wo ‘PC’ das Kollegium übernommen hat: Freie Rede, Pressefreiheit und sogar freies Denken wurden eliminiert. (…) Heute, wo der ökonomische Marxismus tot ist, hat der Kulturmarxismus sich seine Schuhe angezogen. Das Medium hat sich verändert, aber die Botschaften sind dieselben geblieben: Eine Gesellschaft des radikalen Egalitarismus, der mittels der Staatsmacht durchgesetzt wird.

Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen, schlossen sie das Institut für Sozialforschung, die Mitglieder, die alle ausgewiesene Kommunisten und wiederum natürlich vollkommen zufällig fast ausschließlich Juden waren, emigrierten zusammen mit den Stiftungsgeldern, die sie unbehelligt mitnehmen konnten, zunächst nach Frankreich und von dort aus in die USA, wo sie ihre Forschungen vor allem an der Columbia University fortsetzten. Die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und des 2. Weltkrieges nutzten sie dazu, Faschismusforschung zu betreiben und bei ihren weißen amerikanischen Gastgebern, die ihre Söhne in den Kampf gegen Hitler schickten, den gleichen “autoritären Charakter” wie bei Deutschen auszumachen, der angeblich zu Faschismus und Totalitarismus führt, und begannen, diesen zu “dekonstruieren”.

Kurz nach dem Krieg bereits im Jahr 1946 bat der damalige Frankfurter Oberbürgermeister darum, das Institut möge doch wieder in die Stadt seiner Gründung umsiedeln (ob diese Einladung freiwillig oder unter Zwang erfolgte, ist nicht überliefert und bleibt daher der Spekulation jedes einzelnen überlassen), einige Jahre später kehrten unter anderen Horkheimer und Adorno zurück, der später als der große alte Mann der 68er-Studentenrevolution bekannt wurde und diese auch initiiert hatte. Herbert Marcuse (ich muss dabei immer an Dr. Mabuse denken) verblieb in den USA und wurde dort für die 68er-Bewegung zu einer ähnlichen Identifikationsfigur wie Adorno in Deutschland.

Auch heute noch werden Personen, die sich besonders politisch korrekt verhalten, häufig als 68er oder mittlerweile aufgrund ihres fortgeschrittenen Lebensalters als Alt-68er bezeichnet. Dem Volksmund ist also durchaus klar, dass politische Korrektheit auf die Vorgänge 1968 zurückgeht. Die damalige Studentenrevolution war aber kein spontaner Aufstand sondern geht unbestrittenermaßen auf die Lehren der marxistischen Frankfurter Schule zurück.

Die Gründer der Frankfurter Schule waren Marxisten, die nach einem Weg suchten, die christlich-abendländische Zivilisation, d.h. Loyalität zu “Gott und Vaterland” zu zerstören, da sie diese als Haupthindernis bei der Umwandlung in eine kommunistische Gesellschaft wahrnahmen. Die kleinste Keimzelle der Nation, die Familie war dabei auch eines ihrer Hauptangriffsziele, Feminismus und “sexuelle Revolution” waren die Waffen gegen die Familie. “Gott und Vaterland”, Kunst und Philosophie wurden der ätzenden Säure der Kritischen Theorie ausgesetzt, einer Methode, Kritik um der Kritik willen zu üben, und zwar nicht, um zu Verbesserungen anzuregen, sondern um zu “dekonstruieren”, was nichts weiter als ein geschwollenes Fremdwort für “kaputt machen” ist.  Finanziert wurde das Unternehmen von dem Mäzen Felix Weil, der erste Direktor war Carl Grünberg. Und diese beiden Herren schlagen Sie bitte selber nach, wenn Sie eine Vermutung überprüfen wollen, die sich Ihnen jetzt vielleicht aufdrängt.

Masseneinwanderung

Des weiteren suchten sie, nachdem die Arbeiterschaft sich als nicht willig erwiesen hatte, die Fußtruppen für die Zerstörung der verhassten christlichen Gesellschaft zu machen, nach neuen “Unterdrückten”. Der Feminismus, dessen Anfänge von Simone de Beauvoir in Frankreich und Betty Friedan in den USA ausging, versuchte Frauen gegen Männer aufzuhetzen, Jugendliche wurden gegen Ältere aufgehetzt, die allesamt wenn nicht als faschistisch so doch mindestens als autoritäre Charaktere dargestellt wurden, die eine Neigung zum Faschismus hatten. Homosexuelle wurden gegen die heterosexuelle Gesellschaft aufgehetzt, die zügellose Sexualisierung wurde als “Befreiung” dargestellt, in den USA wurden Schwarze gegen Weiße aufgehetzt und in Ermangelung einheimischer “unterdrückter” nichtweißer Menschen, wurde begonnen, massenweise Menschen vor allem aus dem orientalisch-islamischen Raum und Afrika nach Europa zu importieren. Uns Deutschen wurde das mit der Lüge schmackhaft gemacht hat, sie würden unsere Renten bezahlen und die Arbeiten verrichten, die wir nicht tun wollen, weil wir uns angeblich zu vornehm dazu waren.

Und jetzt sehen Sie sich dazu diese kleine Karikatur der BNP (Britisch National Party) an:

Offenbar hat man den Engländern genau den gleichen Mist erzählt. Amerikanern wird erzählt, Mexikaner würden die Jobs tun, für die sich Amerikaner angeblich zu fein sind, und sogar die Russen sind mittlerweise dieser Lüge ausgesetzt, bei ihnen sind es irgendwelche Völkerschaften aus Zentralasien, die angeblich deshalb in Russland sein müssen, weil Russen sich zu fein sind…naja, Sie wissen schon. Nicht wirklich fantasievoll, dafür aber sehr international.

Für die Klientel, die zu Sentimentalität und Wohltätigkeit mit anderer Leute Geld neigt, wurde die Masseneinwanderung auch damit begründet, dass diese Leute deswegen so arm sind, weil “wir” sie irgendwie “ausgebeutet” haben oder ihre Ururgroßeltern ausgebeutet hatten, wobei auch gerne ausbeuterische Machenschaften exakt der internationale Großunternehmen oder Banken angeprangert werden, deren Hauptaktionäre und Finanzhintermänner wiederum ganz genau die Kulturmarxisten sind, die  bei uns, dem Volk,  ein schlechtes Gewissen wegen ihrer Ausbeutereien verursachen.

Die Linken waren sowieso schon begeistert vom Internationalismus und daher Masseneinwanderung und hatten den Köder (wir = böse Unterdrücker, braune und schwarze Menschen = arme Unterdrückte) bereits geschluckt. Den Konservativen und Wirtschaftsliberalen konnte man erzählen, Einwanderung wäre “notwendig für die Wirtschaft”. Konservative und Wirtschaftsliberale würden den Massenimport von freilaufenden Nilkrokodilen befürworten, wenn ihnen ein Langweiler im grauen Anzug erzählen würde, dass das “die Wirtschaft belebt.”

An Vorwänden mangelte es nicht, auch wenn sie bei näherer Betrachtung alle nicht standhalten. In Wahrheit wurden diese Menschen importiert, um hier für die aufgeheizte und unfriedliche Stimmung, für das Chaos zu sorgen, das für eine kommunistische Revolution notwendig ist, zusammen mit der Antifa als ihre aggressiven Fußtruppen zu fungieren, nachdem die Arbeiterschaft das verweigerte, und letztendlich auch dazu, sich mit uns rassisch zu vermischen, und damit die uns eigene Intelligenz, Kreativität und Freiheitsliebe, die den Hintermännern des Marxismus schon immer nicht geheuer war, durch Rassenvermischung zu mildern, was über kurz oder lang zwangsläufig und irreversibel in ein vollständiges Verschwinden der weißen Rasse und europäischen Völker münden wird. Wenn es mit irgendeinem anderen Volk, irgendeiner anderen Rasse gemacht würde, würde man es Genozid nennen. Bei uns nennt man es “Toleranz” und diejenigen, die daraufhinweisen, nennt man “Nazis” oder “Hasser”.

Das Chaos und “die Lösung”

Eine neue Ordnung kann nur etabliert werden, wenn die alte Ordnung destabilisiert, bzw. dekonstruiert wird und im Chaos versinkt. In den letzten Jahren häufen sich die Voraussagen, dass Europa zunehmend Gefahr läuft, in einem Religionskrieg gegen den Islam und in einem Rassenkrieg zwischen Einheimischen und Importierten zu versinken.

Ist es nicht merkwürdig, dass trotz dieser Warnungen, die keineswegs nur von bösen Rechten kommen, sondern auch vom renommiertesten Zukunftsforscher Gerald Celente, weiterhin propagiert wird, wir bräuchten noch viel mehr Einwanderung, z.B. 50 Millionen afrikanische und (vorder)-asiatische Fachkräfte während der nächsten Jahrzehnte? Zu diesem Zweck wurde bereits ein Jobcenter in Mali eingerichtet. Der durchschnittliche Intelligenzquotient in Mali beträgt 68, das gilt nach unseren offiziellen Maßstäben als geistig behindert. Ist es nicht merkwürdig, dass es offenbar nichts gibt, was unsere Politiker und Medien davon abhält, ständig nach mehr Einwanderung zu schreien?

Das wäre in der Tat in allerhöchstem Maße merkwürdig und sogar einfach unmöglich, wenn man davon ausgeht, dass Politiker dem Volke dienen und das Beste für das Land wollen.

Geht man aber davon aus, dass Politiker aller Parteien Kulturmarxisten sind oder von Kulturmarxisten gesteuert werden, deren Ziel die Dekonstruktion von allem, was Menschen traditionell Halt gibt – Familie, Volk, Heimat, Nation, Religion – ist, dann ist das überhaupt nicht merkwürdig, sondern folgerichtiges Verhalten. Letztendlich wird das Zerstörungswerk in Chaos, Hass, Rassenunruhen, ethnische und Verteilungskriege münden, gegen die wir als haltlos gemachte und vereinzelte Individuen häufig ohne Familie und fast immer ohne ein Gefühl für Volksgemeinschaft und Glaubensbrüder hoffnungslos verloren sind. Gerald Celente sagt diese Unruhen gemäß dem o.a. Link übrigens schon für 2012 bis 2016 voraus.

Um diesem künstlich geschaffenen Chaos zu entkommen, werden die verunsicherten Individuen Einschränkungen der Freiheit zustimmen, denen sie in einer stabilen homogenen Volksgemeinschaft niemals zugestimmt hätten, werden jeden, der sich als “Retter aus der Not” anbietet, begrüßen, wenn er nur verspricht, das Chaos zu beenden, auch wenn es sich dabei um eine marxistische Tyrannei ohne jegliche Freiheit handeln wird.

Wer wird das sein?

Nun natürlich genau diejenigen, die das alles angezettelt haben. “Verschwörungstheoretiker” nennen es die marxistische Tyrannei der New World Order, ist man Christ und folgt man den Gedanken Richard Wurmbrands, der schon von Anfang an argwöhnte, dass Marx das Werk Satans betrieb, könnte man auch sagen, der Antichrist.

Was können wir gegen den Kulturmarxismus tun?

Zunächst einmal: Nicht Sachen, Gebäude und Menschen in die Luft sprengen und auch nicht losiehen und arglose junge Menschen abknallen.

Wenn wir von kämpfen reden, meinen wir nicht das. Wir meinen damit ein Ringen darum, die eiserne Kralle des Kulturmarxismus um unsere Völker zu lockern und schließlich zu entfernen, und dazu müssen wir einer ausreichenden Anzahl unserer Mitmenschen, der Brüder und Schwestern aus unserem Volk und von unserer Rasse, bewusst machen, dass diese Kralle existiert. Alle müssen es nicht kapieren – das wäre sowieso illusorisch-  aber mehr als es derzeit sind, schon.

Wir können reden und schreiben. Und wir können uns dem Kulturmarxismus einfach verweigern, indem wir seine Gesetze brechen.

Brechen Sie die Regeln der politischen Korrektheit, wo immer Ihnen das möglich ist, ohne sich selber in den gesellschaftlichen oder finanziellen Ruin zu stürzen. Fangen Sie langsam an, zwingen Sie sich nicht dazu “Neger” zu sagen, wenn Ihnen das noch zu große Ängste bereitet. Aber wenn Sie es fertigbringen, tun Sie es, und zwar nicht um Schwarze zu beleidigen, sondern um sich selbst zu zeigen, dass Sie es können. Dass Sie es dürfen. Dass sie ein freier Mensch sind, der sich von niemandem vorschreiben lässt, welche Worte er benutzen darf und welche nicht. Und um das auch anderen zu zeigen.

Sagen Sie “Mohammedaner” oder wenigstens “Moslem”. Sagen Sie auf gar keinen Fall “Muslim”, ein Wort, das uns als Dressurakt seit kurzem aufgedrängt wird. Wenn Ihnen auch das noch zu schwer ist, widersprechen Sie wenigstens Feminstinnen oder machen Sie diese lächerlich. So biestig Feministinnen auch sind, es ist im allgemeinen leichter, das feminstische Tabu zu brechen als das antirassistische und multikulturalistische, vom antisemitischen ganz zu schweigen, und es ist wohl auch nicht strafbewehrt. Brechen Sie – selbstverständlich im Rahmen vorgegebener Gesetze – jedes Tabu, das ihnen begegnet, und das Sie sich zu brechen trauen. Viele andere werden Sie dafür heimlich hoch achten und Ihnen dankbar sein, es Ihnen sogar irgendwann nachtun, auch wenn sie im Moment vielleicht nichts zu ihrer Verteidigung gegen die stets anwesenden kulturmarxistischen Hilfssheriffs sagen und Sie alleine im Regen stehen lassen. Es ist nicht einfach, zu den Pioieren zu gehören, aber irgendjemand muss es tun. Stehen Sie anderen Tabubrechern bei. Denunzieren Sie niemanden wegen Verstößen gegen die kulturmarxistischen Regeln.

Auch die Zerstörung und Degradierung alles Schöne und Erhabenen in der Kunst ist ein Teil des Kulturmarxismus. Wenn sie also offen sagen, dass Sie ein vielgepriesenes modernes Gemälde einfach nur potthässlich und vulgär finden, brechen Sie auch schon ein  Tabu.

Sprechen Sie sich unbedingt und überall immer gegen Einwanderung aus – und nicht nur gegen irgendwelche islamischen Marotten der Einwanderer, gehen Sie Kontakten – selbstverständlich immer betont höflich bleibend – mit den importierten Zivilokkupanten aus dem Weg, denken Sie daran, dass wir von Genozid bedroht sind und sorgen Sie daher dafür, dass Ihre Kinder beiderlei Geschlechts niemals in Erwägung ziehen, sexuelle Beziehungen zu Menschen anderer Rassen einzugehen.

Wenn Sie es schaffen und beruflich leisten können, gönnen Sie sich einige Wochen oder gar Monate völlige Abstinenz von Fernsehen, Zeitungen, Zeitschriften und den Internetauftritten von Massenmedien. Diese Abstinenz führt zu so einem wunderbaren klaren Gefühl im Kopf, zu einer inneren Freiheit, die man nur deshalb niemals vermisst hat, weil man sie niemals kennenlernen durfte.

Wenn ausreichend viele Menschen das tun, werden wir sehen, wie es weitergeht. Das ist dann der nächste Schritt. Machen wir nicht den zweiten vor dem ersten.

Lehren Sie Ihren Kindern Anstand. Seien Sie anständig auf die altmodische Art, denn

Nur ein tugendhaftes Volk ist fähig zur Freiheit.

Je mehr Nationen verderbt und lasterhaft werden,

desto mehr brauchen sie

Beherrscher.

Benjamin Franklin

Quelle: Archiv des verbotenen Wissens

Der Bolschewismus von Moses bis Lenin

mosebldDietrich Eckart, Schriftsteller, geb. 1868 gest. 1923, Freund Adolf Hitlers, wurde 1921 erster Hauptschriftleiter des „Völkischen Beobachters“, nahm an der Erhebung vom 9. November 1923 teil. Inhaftiert in Stadelheim, starb er bald nach seiner Entlassung am 26. Dezember 1923. Er liegt in Berchtesgaden begraben. Eckart ist seinem Gedankengut und seiner Kämpferhaltung nach als ein bahnbrechender Dichter (Deutschland erwache) der nationalsozialistischen Bewegung anzusehen. Als visionärer Dichter und Seher übte Eckart einen außergewöhnlich starken Einfluß auf den jungen Hitler aus, für den er eine Vaterfigur war und der zu ihm aufblickte.

Adolf Hitler erklärte Eckarts Verdienste um den Nationalsozialismus für unschätzbar.
Ein Ziegespräch
zwischen
Adolf Hitler
und mir
Von Dietrich Eckart
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1.

„Das ist es ja!“ rief er. „Wir sind auf dem Holzweg! Der Astronom macht’s anders. Da hat er zum Beispiel eine Gruppe Sterne beobachtet, schon wer weiß wie lange. Auf einmal merkt er: Donnerwetter, da stimmt etwas nicht! Normalerweise müßten sie sich so zueinander verhalten, nicht so. Also muß irgendwo eine verborgene Kraft sein, die ablenkt. Und er berechnet und berechnet und berechnet richtig einen Planeten, den noch kein Auge gesehen hat, der aber da ist, wie sich eines schönen Tages herausstellt. Was aber tut der Geschichtsforscher? Das Unregelmäßige erklärt er aus der Gruppe selbst, aus dem Wesen der hervorstechenden Staatsmänner. Daß irgendwo eine geheime Kraft sein könnte, die alles nach einer bestimmtes Richtung deichselt, daran denkt er nicht. Die aber ist da. Seit es Geschichte gibt, ist sie da. Wie sie heißt, weißt du. Der Jude.“

„Ja gewiß,“ entgegnete ich, „aber nachweisen, nachweisen! Für die letzten fünfzig oder hundert Jahre – meinetwegen, da liegt’s auf der Hand; doch recht viel weiter zurück, am Ende gar bis in die vorchristliche Zeit- -“

„Mein Lieber,“ fuhr er mir entgegen, „wenn wir bei Strabo 1) lesen, daß schon zu seiner Zeit, kurz nach Christi Geburt, auf dem ganzen Erdkreis kaum mehr ein Ort zu finden war, der nicht von den Juden beherrscht wurde, beherrscht, schreibt er, nicht etwa bewohnt; wenn schon Jahrzehnte zuvor der alte Cicero 2) – damals eine Größe, mein Lieber! – auf dem Kapitol plötzlich den Knieschlackler bekommt, in dem Augenblick, wo er in seiner bekannten Verteidigungsrede einfach nicht mehr anders kann, als auf das Zusammenhalten der Juden und ihren Rieseneinfluß hinzuweisen: „Leise, leise! Damit mich nur die Richter hören. Die Juden bringen mich sonst in Teufels Küche, wie sie jeden Ehrenmann hineinbringen. Ich habe keine Lust, ihnen Wasser auf ihnen Mühlen zu liefern“; und wenn ein gewisser Pontius Pilatus3) als Stellvertreter des römischen Kaisers doch wohl auch keine Null, kaum daß die Juden durchblicken lassen, sie würden ihm schon das Nötige beim Augustus besorgen, zum Waschbecken greift: „Um Himmelswillen, weg mit dem schmutzigen Judenhandel“ und Christus, den er für unschuldig hält, zum Tod verurteilt; dann mein Lieber, weiß jedes Kind oder könnte es wenigstens wissen, wieviel es schon damals geschlagen hatte!“

Ein Griff nach dem Alten Testament, ein kurzes Blättern, und – „Da,“ rief er, „schau’s dir an, das Rezept, wonach die Juden von jeher ihre höllische Suppe kochen! Wir Antisemiten sind Mordskerle. Alles stöbern wir auf, nur das Wichtigste nicht.“ Und er las, Wort für Wort betonend, mit harter Stimme:

„Und ich will die Ägypter aneinander hetzen, daß ein Bruder wider den andern, ein Freund wider den andern, eine Stadt wider die andere, ein Reich wider das andere streifen wird. Und der Mut soll den Ägyptern unter ihnen vergehen, und will ihre Anschläge zunichte machen. Da werden sie dann fragen ihre Götzen und Pfaffen, und Wahrsager, und Zeichendeuter.“ 4)

„Jawohl,“ lachte er bitter auf, „da werden sie dann fragen den Dr. Cuno 5) und den Dr. Schweyer 6) und den Dr. Heim7) und was es nur gibt an Wahrsagern und Zeichendeutern, woher der Saustall kommt; und die werden ihnen vorwurfsvoll antworten; Ihr seid selbst daran schuld. Keine Zucht mehr, keinen Glauben, lauter Eigennutz und Besserwissen. Nun sollen es auf einmal die Juden sein. Es war aber immer so, wenn die Völker einen Sündenbock brauchten. Dann fuhr alles auf die Juden los und peinigte sie bis aufs Blut. Weil sie das Geld hatten. Weil sie sich nicht wehren konnten. Ist es da ein Wunder, wenn einzelne jetzt über die Schnur hauen? Überall findet man räudige Schafe. Als ob es nicht eine Menge anständiger Juden gäbe. An denen nehmt Euch ein Beispiel. Diese Frömmigkeit, dieser Familiensinn, dieser nüchterne Lebenswandel, diese Opferwilligkeit, vor allem dieses Zusammenhalten! Und ihr? Wie Hund und Katz untereinander. Der helle Wahnsinn ist das. Und so werden die Wahrsager und Zeichendeuter salbadern und wieder salbadern, bis eines Nachts das Blutzeichen 8) an allen, aber auch allen jüdischen Häusern sein wird, und die toll gewordenen Massen, von Juden geführt, in die übrigen dringen werden, um alle Erstgeburt in Ägypterland 9) und nicht bloß diese zu schlagen.“

„Wie war’s denn hier in München während der Rätezeit? “ warf ich ein. „Mit Blut waren zwar die Häuser der Juden nicht bestrichen, aber es muß doch eine geheime Vereinbarung getroffen gewesen sein, weil unter den zahllosen Haussuchungen nicht eine einzige bei Juden stattfand. Das sei verboten, erklärte mir auf meine anzügliche Frage einer der blöden Rotgardisten, die mich damals beim Wickel hatten. Verhaftet wurde natürlich unter den Juden erst recht keiner. Der eine Professor Berger ausgenommen und der kam nur deshalb mit unter die Räder, weil er sich noch nicht lange in München aufhielt und zu allem Überfluß ein verschlossener Eigenbrödler war. Die Juden kannten ihn einfach nicht; als sie aber dahinterkamen, war es zu spät. Trotzdem starb ihnen dieser Mortimer sehr gelegen: das Geseires nachher ließ nichts zu wünschen übrig. Auch Anno 71, in Paris, verlief der Judenschutz programmäßig. Die Kommunisten zerstörten, was sie nur konnten; die vielen Paläste und Häuser Rothschilds blieben sämtliche unversehrt. Nun versteht man die Stelle bei Moses, wonach mit den Juden ‚auch viel Pöbelvolk‘ aus Ägypten zog.“

„Damals hatte es eben nur halb geklappt mit der Schurkerei,“ ergänzte er „Die Ägypter waren noch im letzten Augenblick Herr geworden und hatten die Juden mitsamt dem ‚Pöbelvolk‘ zum Teufel gejagt. Es müssen sich fürchterliche Kämpfe abgespielt haben, bis es soweit war. Das Niedermetzeln der Erstgeburt verrät das doch deutlich genug. Genau wie bei uns hatten die Juden die große Unterschicht für sich gewonnen gehabt – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!? und eines Nachts war es dann auf Kommando losgegangen – nieder mit dem Burschoa! schlagt sie tot, die Hunde! – aber wieder Erwarten kam es anders, der national gebliebene Teil der Ägypter drehte den Spieß um, die Moses und die Cohn und die Levi flogen in großem Bogen hinaus und die von ihnen verhetzten Einheimischen30) hinterdrein. Was sie alles mitgehen ließen, lauter zusammengestohlenes Zeug11) berichtet die Bibel mit Wohlgefallen. Aber auch recht überflüssiger Weise, daß die Ägypter ,froh‘ waren12). Das Schönste aber ist der Lohn den die bornierten Helfershelfer der Juden nachträglich einheimsen durften. Auf einmal hießen sie ‚Pöbelvolk‘, nachdem sie vorher die lieben? Genossen gewesen waren. In der Wüste mögen sie ja nette Augen gemacht haben ich danke.“

„Die Ermordung der 75000 Perser im ‚Buch Esther‘ hat ohne Zweifel denselben bolschewistischen Hintergrund,“ versetzte ich, „Allein hätten die Juden das nicht zuwege gebracht.“

„So wenig,“ bestätigte er, „wie unter Kaiser Trajan das fürchterliche Blutvergießen über das halbe Römerreich hinweg. Hunderttausende und aber Hunderttausende von Nichtjuden edelsten Blutes in Babylon, Kyrene, in Ägypten, auf Zypern wie das Vieh hingeschlachtet, die meisten unter den scheußlichsten Martern! Und heute noch freuen sich die Juden darüber. Wenn die verschiedenen Brennpunkte der Empörung zusammengewirkt hätten, triumphiert der Jude Graetz3), so würde vielleicht schon damals der römische Riesenkoloß den Gnadenstoß erhalten haben.“

„Unsere Sedansfeier,“ bemerkte ich, „beschimpfen die Juden als Barbarei; daß sie jahraus, jahrein ihre Heldentat an den 75000 Persern im Purimfest durch die Synagogen jubeln, noch jetzt, nach all der Riesenzeit, finden sie ganz in der Ordnung,“

„Wir aber auch,“ meinte er trocken, „wir sehen eben nichts, und lesen können wir natürlich erst recht nicht. Ehe es zu dem ersten Zusammenstoß mit den Ägyptern kam, hatte der Hauptlump, der keusche Joseph, hübsch vorgearbeitet gehabt. Die sieben mageren Kühe, alle Kornkammern gefüllt, das Volk rasend vor Hunger, der damalige Pharao ein vollendeter Judenknecht, und der Getreidewucherer Joseph – ‚des Landes Vater‘!14) Wehklagen über Wehklagen, es ist alles umsonst; mit eiserner Faust hält der Jude die Speicher so lange verschlossen, bis die Ägypter um das Bißchen Brot zuerst ihr Geld, dann ihr Vieh, dann ihre Äcker und zuletzt ihre Freiheit dahingegeben haben15). In der Hauptstadt aber wimmelt es auf einmal von Juden: der alte Jakob ist da, und seine Kinder sind da, und seine Kindskinder, und seine Töchter, und seine Kindstöchter, und all sein Same, die ganze Mischpoche 16). Und Joseph ‚weinete lange‘ vor Freude. Nachdem er zuvor seinen Brüdern gesagt hatte: ‚das Mark im Lande sollt ihr essen‘ und ‚die Güter des ganzen Landes Ägypten sollen euer sein’17). Als aber dieser glorreiche ägyptische Staatsbürger jüdischen Glaubens, hundertzehn Jahre alt, gestorben war, kam ein anderer Pharao, der, ’nichts von Joseph wußte‘, und dem wurde angst und bang vor der inzwischen gewaltig angewachsenen ‚Menge Juden18). Er fürchtete: ‚wenn ein Krieg käme, möchten sie sich zu den Feinden schlagen‘; war also klüger, als Wilhelm II, der auf ihre Unterstützung hoffte. Und er griff zu. Die Juden mußten arbeiten. Allen Ernstes: arbeiten. ‚Unbarmherzig‘, jammert und stöhnt der Chronist. Kein Wunder, daß sie Rache schnoben. Für was hatte man denn das ‚Pöbelvolk‘? Der liebe Joseph war vergessen, an Not mangelte es noch immer nicht, also: die Agrarier, die Industriellen, der Burschoa! Niemand sonst hat die Schuld! Proletarier aller Länder vereinigt euch! Und die Massen glaubten es und gingen gegen ihr eigen Fleisch und Blut an, zugunsten des auserwählten Volkes, das ihnen ihr ganzes Elend eingebrockt hatte. Uns aber liest man in der Schule gerührt die schöne Geschichte von Joseph und seinen Brüdern vor und schon mancher Lehrer ‚weinete lange‘. Es ist zum Verzweifeln.“

Er schwieg, den Blick finster auf die Bibel des Hasses gerichtet.

II.

„So geht’s aber durch das ganze Alte Testament,“ begann er wieder. „Dir sage ich ja nichts Neues, aber man muß es sich selbst möglichst oft vergegenwärtigen, um das Pharisäergeschwätz widerlegen zu können. Eigentlich sollte ja schon das Buch Josua genügen. So etwas von ununterbrochenen Massenmorden, von bestialischer Grausamkeit, von schamloser Raubgier und kaltblütiger List – die leibhaftige Hölle! Und alles im Namen Jehovas, nach seinem ausdrücklichen Willen! Nur die Hure Rahab, durch deren Verrat die Stadt Jericho den Juden zum Opfer fällt – weder Mensch noch Tier, weder Jung noch Alt bleibt am Leben – nur die Hure wird beneidet: mit ihrer ganzen edlen Familie zusammen bekommt sie das Wohnrecht in Israel19). Und was waren das für gutmütige Völker, die da eins ums andere mit Stumpf und Stiel ausgerottet wurden! Von den Kanaanitern z.B. schreibt Delitsch, der doch die damalige Zeit gründlich durchforscht hat:

auf allen Höhen, unter jedem schattigen Baum hätten sie dem Sonnengott und der heilbringenden Göttin Ashera Verehrung und Anbetung gezollt; und er vergleicht diesen schönen, poetischen Brauch mit der frommen Art unserer katholischen Dorfbevölkerung, in entlegenen Bergkapellen dem Höchsten zu dienen.“20).

„Der einzige Josua,“ betonte ich, „ließ auf seinen Raubzügen 31 Könige mitsamt ihren Völkern niederhauen, darunter verschiedene, die sich ihm vertrauensvoll ergeben hatten. Immer wieder kommt das unheimliche Wort:

‚und ließ niemand überbleiben‘. Ich kann mir nicht helfen: das ‚Pöbelvolk‘ oder wenigstens seine Nachkommenschaft muß auch noch damals das gefügige Werkzeug, sagen wir schon, die Stoßtruppe der Juden gewesen sein, nicht weil es so scheußlich zuging, sondern weil die Kinder Israels seit jeher die gefährlichste Arbeit von übertölpelten Nichtjuden verrichten lassen, im übrigen wohl auch jenen Völkern gegenüber ohne das Draufgängertum ihrer mitvertierten Genossen zu schwach gewesen wären. Interessant ist die sichtliche Genugtuung, mit der jeder einzelne der erschlagenen Könige eigens aufgezählt wird. Man denkt unwillkürlich an den Propheten Jesaia, an die Stelle, wo er wie ein Besessener tobt: der Herr ist zornig über alle Heiden usw., er wird sie zum Schlachten überantworten, ihr Land wird zu brennendem Pech werden, eine Meßschnur wird er darüber ziehen, daß er wüst werde, daß ihre Herren heißen müssen Herren ohne Land und alle ihre Fürsten ein Ende haben21). Zwischen Jesaia und Josua liegen hunderte von Jahren, aber in der ganzen Zwischenzeit, sehen wir, hat sich an der infernalischen Wut auf das nicht jüdische Königtum kein Bißchen geändert.“

„Und wird sich auch in aller Ewigkeit nichts ändern;“ fuhr er fort, „weder was unsere Könige noch was unser Führertum überhaupt betrifft. Das muß weg; und geht es nicht mit Gewalt, so geht es mit List. Ein starkes Führertum, und dem Juden bleibt der Schnabel sauber. Stark ist aber ein solches nur wenn es ganz im Volk aufgeht: wenn es bis ins Kleinste hinein dessen Wohlfahrt betreibt, wenn es im festen Glauben an dessen Wert von vornherein jeden fremden Einfluß ausschaltet, wenn es also nicht bloß national, sondern auch sozial bis auf die Knochen ist. Man sage was man will, ich behaupte: es wird einmal eine Zeit kommen, wo alle Kernvölker der Welt so geführt sein werden; und dann wird man mit Verwunderung erkennen, daß sie, statt sich wie bisher einander aufzureiben, sich gegenseitig achten und schonen. Denn dann hat es ein Ende mit dem Aufpeitschen der Ländergier, des Machtkitzels, des Argwohns – lauter Gefühle, die ja sowieso nur einzelnen Wenigen, nicht aber der zutraulichen Allgemeinheit liegen; hat es ein Ende mit dem verlogenen Anpreisen einer wahllosen Menschenverbrüderung, welche, wenn überhaupt, nur unter der Voraussetzung möglich wäre, daß man den ewigen Störenfried, den Juden, von vornherein ausschlösse. Dann aber wäre das Experiment überflüssig; die Völker vertrügen sich auch so.“

III.

„Sag einmal,“ unterbrach ich ihn, „hältst du eigentlich den Juden für national oder für international?

„Weder für das eine noch für das andere,“ war die Antwort. „International empfinden heißt: mit der ganzen Welt es so gut meinen, wie mit sich selbst. Wenn die Welt danach wäre – gern. Vor allem müßten unsere internationalen Schwärmer nicht der stillen Hoffnung sein, es käme weniger darauf an, daß sie es mit der Welt, als daß die Welt es mit ihnen gut meine. Immerhin, die gute Absicht soll gelten. Die aber fehlt dem Juden von Haus aus, total. Nicht im Traum denkt er daran, sich der Menschheit einzuordnen. Beherrschen will er sie um sie nach Belieben auspressen zu können. Wenn es ihm um Kameradschaft zu tun wäre, hätte er längst Gelegenheit dazu gehabt, in Hülle und Fülle. Das Gebot des Jehova22), nur ja keinen Bund mit fremden Völkern zu schließen, sondern im Gegenteil eins nach dem andern zu fressen, ist ihm aus der Seele gesprochen. Überall trat man ihm anfangs mit Herzlichkeit gegenüber, im alten Ägypten, in Persien, in Babylonien, in Europa; der Pferdefuß kam überall zum Vorschein. Die germanischen Eroberer fanden ihn vor mit einer Menge angemaßter Rechte; sie beließen ihn darin; sein Besitz an Grund und Boden blieb ihm gesichert; handeln durfte er, wo und wie er wollte, sogar, seiner Lieblingsneigung entsprechend, mitSklaven; [klick hier] wie jeder andere konnte er öffentliche Ämter bekleiden, auch das Richteramt; und seine sogenannte Religion war streng vom Staate geschützt23). So ähnlich schreibt Otto Hauser, dem wohl kein Mensch nachsagen kann, er täte nicht alles, um dem Juden verführerische Lichter aufzusetzen,“

„Und ob!“ nickte ich, „Man muß ihn mit Vorsicht genießen, sonst sieht man den schwarzen Wald vor lauter ‚blonden‘ Bäumen nicht24). Im großen Ganzen ist mir da Werner Sombart lieber, trotzdem seine Berliner Vorlesungen von Juden nur so wimmeln.“

„Nun, der sagt dasselbe!“ rief er. „Nach ihm sind die Juden durchaus nicht immer Halbbürger gewesen; im Altertum hatten sie öfters sogar besondere Vorrechte, die sie von bestimmten Pflichten, Kriegsdienst usw. entbanden25).

Waffengänge persönlich zu wagen, war eben nie ihre starke Seite. In den Befreiungskriegen stellten die Juden von Deutsch-Krone in Pommern an den König das Gesuch, gegen Geld vom Feldzug daheim bleiben zu dürfen, ‚weil bei den jetzigen Zeiten feige Memmen gar nichts, 10000 Taler bar Geld aber sehr viel helfen könnten‘, Die Eingabe wurde genehmigt, aber nicht bloß ihnen, sondern auch den Juden in noch fünf anderen preußischen Kreisen, deren es im ganzen sieben gab26).“

„Ich kenne die Stelle bei Hauser,“ setzte ich hinzu; „sie ist urkundlich. Dort steht aber auch, daß Mayers Konversationslexikon seelenruhig schreibt, die Juden hätten sich in den Befreiungskriegen durch Heldenmut als würdige deutsche Staatsbürger erwiesen.“

„Wie im Weltkriege,“ winkte er vielsagend ab. „Wenn’s nach mir ginge, müßten in allen Schulen, an allen Straßenecken, in jeder Gaststätte Plakate hängen, auf denen weiter nichts stünde, als das Wort von Schopenhauer27) über die Juden: ‚Große Meister im Lügen!‘ Es gibt kein besseres. Und ausnahmslos trifft es zu, auf jeden Juden, ganz gleich, ob hoch oder niedrig, Börsianer oder Rabbiner, getauft oder beschnitten. Das geknechtete Volk! Durch Jahrtausende gehetzt! Und der Arglose fällt immer wieder auf diesen hanebüchenen Schwindel herein. Selbstverständlich wurde man gegen sie borstig, aber erst, nachdem sie die unerfahrene Gutmütigkeit schamlos mißbraucht gehabt und das Volk mit ihrem Wucher und Betrug bis aufs Hemd ausgeräubert hatten. Überall war das so, im alten Römerreich, in Ägypten, in Asien, später in England, Italien, Frankreich, Polen, Holland, Deutschland, sogar, schreibt Sombart wortwörtlich ‚auf der Pyrenäenhalbinsel, wo sie so viel Gutes erfahren haben‘! Schon Cicero klagt über das unaufhörliche Versickern des römischen Goldschatzes nach Jerusalem28)! Die Erklärung dafür gibt uns sein jüdischer Zeitgenosse Josephus29): weit über zwei Millionen Juden, aus allen Provinzen des Riesenreiches, gingen damals jährlich zum Salomonischen Tempel auf die ‚fromme‘ Wallfahrt. Als dann Titus Jerusalem eroberte, kam die Bescherung zutage. In unterirdischen Gewölben verbarg das ‚Gotteshaus‘ Unmengen des gehamsterten Goldes. Heutzutage scheint auch Amerika mit der Schlupfwinkel zu sein, Henry Ford erzählt, in seiner Heimat werde allgemein behauptet, die Vereinigten Staaten hätten mehr Gold als jedes andere Land. Aber wo sei es? ‚Seit wann hast du kein Goldstück mehr gesehen?‘ Die Regierung sei überschuldet, versuche verzweifelt zu sparen, nicht einmal die Kriegsinvaliden könne sie bezahlen, in Amerika sei das Gold zweifelsohne, aber es gehöre nicht den Amerikanern30).“

„Seit wann hat man denn in der Schweiz, in England, in Holland, in Frankreich, in Skandinavien kein Goldstück mehr gesehen?“ ergänzte ich, „Ende 1922 sah ich in der Schweiz nicht ein einziges im Umlauf, lauter Papier, wie bei uns. Und so ist es auf der ganzen Welt. Jeder Ausländer bestätigt das. Wir waren schön dumm, als wir das Gold auf die Reichsbank trugen. Es wäre viel vernünftiger gewesen, es gleich in die Synagogen zu bringen.“

„Heute so, und vor zweitausend Jahren ebenso,“ fuhr er fort. „Ich denke, das genügt, um das Wesen der jüdischen Internationalität zu kennzeichnen, Bliebe also noch das Nationalgefühl der Juden. Natürlich nicht das der einen für Deutschland, der anderen für England u.s.w. Mit diesem Speck sind wohl nirgends mehr viel Mäuse zu fangen. ‚Schickt mir eine Schachtel voll deutscher Erde, damit ich das verfluchte Land wenigstens symbolisch verschlingen kann‘, schrieb der deutsche Jude Börne; und Heinrich Heine roch Deutschlands Zukunft aus einem Nachtstuhl heraus31). Der Physiker Einstein, den die jüdische Reklame wie einen zweiten Keppler bestaunen ließ, erklärt, er habe mit dem Deutschtum nichts zu tun; die Gepflogenheit des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, nur die religiöse Gemeinschaft der Juden, nicht aber auch deren völkische herauszukehren, findet er ‚unaufrichtig’32). Ein weißer Rabe? Nein. Nur einer, der sein Volk schon überm Berg glaubt und es daher nicht mehr für nötig hält, sich zu verstellen. Sogar im Zentralverein selbst fiel schon die Maske. Ein Dr. Brünn gab dort unumwunden zu, daß die Juden kein deutsches Nationalgefühl haben können33). Wir verwechseln eben immer ihr charakterloses Bestreben, sich allem und jedem anzupassen, mit dem Zug des Herzens. Wenn’s nur Vorteil bringt, dann gibt’s für sie kein Bedenken, am allerwenigsten ein sittliches, Wie viele galizische Juden sind zuerst Deutsche, dann Engländer, und schließlich Amerikaner geworden! Jedesmal im Handumdrehen. Mit affenartiger Geschwindigkeit wechselt das hinüber und herüber, und wo es Fuß greift, ertönt entweder die ‚Wacht am Rhein‘ oder die ‚Marseillaise‘ oder der ‚Yankee doodle‘. Daß unsere Warburgs, unsere Bleichröder, unsere Mendelssohns ihren Sitz mitsamt ihrem Patriotismus von heute auf morgen nach London oder New York verlegen könnten, wird wohl nicht einmal der Dr. Heim bezweifeln. ‚Auf märkischem Sand eine asiatische Horde!‘ vergaloppierte sich einmal Walther Rathenau über die Berliner Judenschaft34). Er vergaß, hinzuzusetzen: dieselbe Horde an der Isar, an der Elbe, am Main, an der Themse, an der Seine, am Hudson, an der Newa, an der Wolga. Und überall mit der gleichen Falschheit gegen ihre Umgebung. Unsere Wahrsager und Zeichendeuter aber unterscheiden zwischen anständigen und unanständigen, eingesessenen und neu zugewanderten, westlichen und östlichen Juden; und wenn alle Stricke reißen, zucken sie die Achseln und murmeln: ‚Jedes Land hat die Juden, die es verdient‘. Daß das ein Jude35) gesagt hat, macht ihnen gar nichts aus. Es klingt so schön. Wie aber, wenn uns damit eine schallende Maulschelle versetzt würde? ‚Ganz Israel steht offen im britischen Lager!‘ verkündete 1916 der Führer der amerikanischen Sozialdemokraten Samuel Gompers. Sämtliche Juden der Welt also. Auch der Amerikaner Ford wußte das. Er spricht von der Untreue der ’sogenannten‘ deutschen Juden gegen das Land, wo sie wohnten; und daß sie sich mit den übrigen Juden zum Sturze Deutschlands vereinigt haben, ‚Warum?‘ höhnt der Jude. ‚Weil der Deutsche ein gemeines Luder, eine rückständige, mittelalterliche Kreatur ist, die keinen blassen Dunst von unserem Wert hat. Und so einer Kanaille hätten wir helfen sollen? Nein, er hatte die Juden, die er verdiente!‘ Höher, dächte ich, läßt sich die Frechheit wohl kaum mehr treiben.“

Ich erinnerte an Rußland. „Vor der Revolution eine förmliche Kloake der Niedertracht, also doch wohl auch die dortige Judenschaft das helle Geschmeiß; jetzt – dieselbe Judenschaft am Ruder, und, wuppdiwupp, die gleichen Russen ein großes Volk.“

„Anno 70,“ entgegnete er, „hatten wir Deutschen den Vorzug, ein großes Volk zu sein. Die Juden hielten die Zeit für gekommen, den unzuverlässig gewordenen französischen Kaiser durch einen gefügigen Präsidenten zu ersetzen; möglicherweise konnte bei dieser Gelegenheit gleich die Kommune miteingeführt werden; also her mit dem deutschen ‚Heldenvolk‘! Kein Wunder, daß dicht hinter unseren Fürsten und Generälen eine lebhaft gestikulierende Gruppe jüdischer Finanzmänner mit in Paris einritt36). Inzwischen sind wir wieder zum Pack heruntergesunken. Die Presse, ‚das auserlesene Werkzeug des Antichristen‘, wie Bismarck sie nennt37), hat uns zu Boches, zu Hunnen gemacht. Aber nur Geduld! Je rascher wir uns dem Bolschewismus nähern desto ruhmvoller werden wir wieder. Und eines schönen Tages werden die Engländer und Franzosen die Lumpen sein. Wer Augen hat, zu sehen, sieht das schon jetzt ohne Brille. ‚Ich bin britischer Untertan, aber zuerst und vor allem Jude,‘ kreischte schon vor Jahren ein Hebräer in einem großen englischen Judenblatt38). Und ein anderer: ‚Wer zwischen seinen Pflichten als Engländer und als Jude zu wählen hat, muß für das letztere sein‘ 39). Und ein dritter: ‚Juden, die patriotische Engländer und gute Juden sein wollen, sind einfach lebendige Lügen‘ 40). Wie verjudet muß England schon damals gewesen sein, daß sie das so öffentlich wagen konnten.“

„Von Cromwell angefangen bis herauf zu Eduard VII. die Hochburg des europäischen Judentums,“ betonte ich „Mit dem Alten Testament am Sattelknopf ritten die Puritaner in die Schlacht, und auf ihren Bannern stand; ‚Der Löwe Judas‘. Auch die Prophezeiung des Jesaia, ‚daß alle ihre Fürsten ein Ende haben‘, kam zu Ehren: Cromwell ließ seinen König Karl I kurzerhand enthaupten. Den Hochgradfreimaurer Eduard VII. sah ich einmal persönlich: das klassische Bild eines Börsenjuden. Hatte auch lauter Juden um sich. Inzwischen scheint das Zentrum nach Amerika verlegt worden zu sein. Dort war ja schon lang guter Boden. Jüdische Gelder seien es gewesen, die die zwei ersten Reisen des Kolumbus ermöglichten, behauptet Sombart 41); auch soll als erster Europäer ein Jude, Luis de Torres, den amerikanischen Boden betreten haben. Das Allerschönste, meint er, sei, daß neuerdings Kolumbus selbst für das Judentum reklamiert werde.“

„Das ist ja klar,“ lachte er. „Den lieben Gott mit eingeschlossen, ist ja alles Jude, was irgendwie eine Rolle gespielt hat auf der Welt. Goethe und Schopenhauer sind soeben an der Reihe. Wer’s glaubt, wird selig. Ich für meinen Teil bestreite ihnen den Kolumbus wie den Torres. Das Wasser hatte damals noch weniger Balken, als jetzt.“

„Nach Hauser,“ erwiderte ich, „war Kolumbus germanischer, vielleicht sogar deutscher Abstammung“

„Mir egal,“ kam es zurück, „Meinetwegen Zulukaffer. Eher noch traue ich seine Tat einem Neger zu, als einem Juden. Daß die Kinder Israels sie schleunigst ausgenützt haben, gehört auf ein anderes Blatt. Wie ich sie kenne, hoffen sie schon auf einen, der die Verbindung mit dem Sirius herstellt. Das Feld ihrer Nächstenliebe fängt an, ihnen zu klein zu werden.“

„Auf jeden Fall haben sie Amerika ganz gehörig an der Gurgel schon wer weiß, wie lange,“ fuhr ich fort. „Kein Land, schreibt Sombart, sei so wie die Vereinigten Staaten mit jüdischem Wesen ‚bis oben hinaus‘ angefüllt42). Die Wirkung haben wir ja im Weltkrieg verspürt. Du weißt, was nachher vor einem Sonderausschuß des Kongresses amtlich festgestellt wurde: Bereits 1915, also zu einer Zeit, wo das eigentliche Amerika noch nicht im Traum an einen Krieg mit uns gedacht hatte, so wenig, daß schon die leiseste Andeutung jeden, der damit gekommen wäre, glatt hinweggefegt haben würde, war dort ein geheimer Beratungsausschuß zusammengetreten, einzig und allein zu dem Zweck, diesen Krieg vorzubereiten! Anno 1915, zwei geschlagene Jahre vor dem Eingreifen der Vereinigten Staaten! Und wer hatte damals die Fäden gezogen? Mit Ehren-Wilson zusammen der bis dahin völlig unbekannt gewesene Jude Bernard Baruch. ‚Ich glaubte, daß der Krieg kommen werde, lange bevor er kam‘, erklärte er später wortwörtlich vor dem Sonderausschuß, in aller Gemütsruhe43). Und niemand stand auf und schlug den abgefeimten Schurken zu Brei.“

„Nachweislich geht der Beschluß der jüdischen Oberleitung, den Weltkrieg zu entfesseln, sehr weit zurück,“ sagte er. „Auf dem 6. Zionistenkongreß in Basel, 1903, verkündete der Präsident Max Nordau unter atemloser Spannung, Theodor Herzl wisse, ‚daß wir vor einer furchtbaren Erschütterung der ganzen Welt stehen’44). Der gute Herzl! Dieser Idealmensch! Unsere Wahrsager und Zeichendeuter durchschauerte es nur so, wenn sie dieses edlen Patriarchen gedachten. Das Vieh aber wußte, was sein Sauvolk mit uns vorhatte! Nein, mein Lieber, hier hört’s auf mit dem Feuerzauber. Und wenn ich im Jenseits einen Zentralverein himmlischer Staatsbürger jüdischen Glaubens träfe, ich würde der Gesellschaft zurufen: Schert euch zum Teufel, ihr Lügner! Das täte euch so passen, auch noch das Elysium verraten!“

„Herzl war Zionist,“ warf ich ein.

„Er war Jude!“ schlug er auf den Tisch. „Jude‘ sagt alles nur in allem! Da gibt’s keinen Unterschied! Außer einen künstlich gemachten zur Leimrute bestimmten. Das ‚Gottesvolk‘ will seinen eigenen ‚Gottesstaat‘ wieder haben! Wohl verstanden: wieder haben! Ein Gottesvolk, das nie eines war, und ein Staat, der nie einer war! Was da keine sechshundert Jahre in Palästina zusammenhauste, bis die Assyrier dem Unfug ein Ende machten, spottet in seiner Verkommenheit doch jeder Beschreibung! Ein Staatswesen, das? Ja, liest man denn das Alte Testament mit dem Gehör? Zuerst das ununterbrochene Morden und Rauben an den fremden Völkern, was hübsch viel Zeit in Anspruch nahm; dann, bis zuletzt, die scheußlichste Niedertracht, eine einzige Anarchie unter einander. Der Gipfel, die Blüte, der Ruhm der jüdischen Staatskunst, der König David, ist, wie Bleibtreu45) mit Recht betont, ein solcher Halunke, daß er an der beispiellosen Schurkerei des Uriasbriefes nicht genug hat: noch auf dem Sterbebett legt er seinem Sohn ans Herz, den Feldhauptmann Joab umzubringen, weil er selbst sich leider durch einen Schwur verhindert fühlt, an dem alten Kriegsgefährten irgend etwas zu rächen. Nachher aber ist es überhaupt aus. Als Cyrus den Juden die Heimkehr nach Palästina erlaubte, da geschah nicht, wie Delitzsch meint, das von keinem Propheten für möglich Gehaltene, sondern das Selbstverständliche: die überwältigende Mehrheit hustete auf Zion, sie blieb im ‚unermeßlich reichen‘ Babylonien quietschvergnügt sitzen und wucherte dort auf Teufelkommraus weiter 46). Das heißt man dann: ‚An den Wassern zu Babel saßen wir und weineten, wenn wir an Zion gedachten‘. Der Volksmund weiß das besser. An den Weinen zu Babel und wässerten, sagt er.“

„Im Jahre 1267,“ wußte ich mitzuteilen, „gab es in Jerusalem nur mehr zwei jüdische Einwohner; bis zum Weltkrieg war in ganz Palästina die Zahl der Juden auf kaum 120000 angewachsen47), trotzdem ihnen doch seit urdenklicher Zeit der Weg dahin freisteht und gewiß auch die Mittel nicht fehlen. Die übrigen 20 oder 24 oder noch mehr Millionen – Genaues läßt sich darüber nicht erfahren, Weil ja nicht wir, sondern die Juden zählen – mästen sich in aller Welt vom Schweiße der Andern. Wie das kleine Palästina diese Riesenmenge einmal unterbringen soll, verstehe wer mag.“

„Ist ja auch nicht notwendig,“ entgegnete er. „Die Hauptsache. daß es auf dem Papier steht. Israel hat sich auf sich selbst besonnen, seine Ketten fallen, die Sonne des neuen Gottesstaates steigt über Zion empor! Welch ein Schauspiel! Endlich erlöst! Alles erstarrt vor Ehrfurcht. Die Juden grinsen.“

„Schon die Resolution,“ wollte ich fortfahren- – –

„Jawohl,“ rief er, „hier kommt’s zum Vorschein! Wenn irgendwo, so springt die Katze hier aus dem Sack! Die Resolution des alljüdischen Kongresses 1919 in Philadelphia! ‚Die Juden sind Bürger des neuen Judenstaates Palästina, haben aber zugleich sämtliche Staatsbürgerrechte überall da, wo es ihnen zu leben beliebt.‘ Man muß das zweimal, ach was, hundertmal lesen, sonst hält man dieses Nonplusultra von Unverschämtheit für einen blödsinnigen Traum. Die Engländer sind Bürger des Britenreiches; jeder Engländer, dem es in Deutschland oder Frankreich oder Italien zu leben beliebt hat auch dort alle englischen Staatsbürgerrechte, zugleich aber auch die sämtlichen Staatsbürgerrechte des betreffenden Landes! Man stelle sich dies vor, und frage sich, nicht etwa, was wir oder die Franzosen oder die Italiener sondern was die Juden für ein Wutgeschrei erheben würden, wenn das englische Volk tatsächlich diese Entschließung gefaßt hätte! Der alljüdisch Kongreß aber legt seine Resolution so kategorisch hin, wie einen Befehl.“

„Bei der jüdischen Eigenart versetzte ich, „gäbe es da wohl noch ganz besondere Überraschungen Der große Cohn hat es zum deutschen Reichspräsidenten gebracht. Offiziell wohnt er in Berlin. Aber weiß man’s denn? Vielleicht wohnt er offiziell in Jerusalem. Und auf einmal ist der große Cohn nicht bloß in Deutschland, sondern auch in Palästina das Staatsoberhaupt. Für den Kriegsfall eine behagliche Aussicht.“

„Der alljüdische Kongreß war,“ wiederholte er, „die Vertretung der gesamten Judenheit der Welt, also auch der Zionisten! Des Pudels Kern: die Juden bleiben, wo sie sind; und das neue Zion hat nur den Zweck, einmal, ihr politisches Rückgrat zu stärken, fürs zweite, ihren Hochmut zu kitzeln, endlich aber, und das vor allem ihnen eine Stätte abzugeben, wo ihnen kein Mensch mehr auf die schmutzigen Finger zu sehen vermag. Wie in den Tagen des Cicero werden die frommen Pilger dann wieder nach Jerusalem wallfahren, jahraus, jahrein,. um an der Schwelle des Tempels gegen eine Unmenge harter Gegenstände eine Menge guter Ratschläge einzutauschen. Mit anderen Worten: Arsenal und Hochschule zugleich. Was im Kleinen bereits jedes Ghetto war. Dort konnten sie eben nach Herzenslust mauscheln und aufstapeln – Grund genug für sie, über die willkommene Abschließung Zeter Mordio zu schreien. Ich dächte, nun wissen wir auch über den jüdischen Nationalismus Bescheid.“

„Also weder national noch international,“ bestätigte ich. „Aber was dann?

„Nach den üblichen Begriffen,“ zuckte er die Schulter, „läßt sich das nicht bestimmen, Eine Wucherung über die ganze Erde hinweg, bald langsam, bald springend. überall saugt das und saugt. Anfangs die strotzende Fülle, zuletzt vertrocknete Säfte. Der sichtbar gewordene Zionismus ist der Ausgangspunkt. Mit dem großen Gewächs hängt er unterirdisch zusammen. Von Gegensätzen nicht die Spur.“

„Wie es heißt,“ lachte ich, „haben sich auch die Wölfe in zwei Lager gespalten. Der eine Teil soll fest entschlossen sein, das Land der Schafe zu verlassen, um irgendwo ganz unter sich rein vegetarisch zu leben.“

IV.

„Es gibt eben nur eines,“ wetterte er, „und daran muß immer und immer wieder gedacht und immer wieder davon gesprochen werden: „Große Meister im Lügen!‘ Nur einen Augenblick das vergessen, und schon ist man der Lackierte. Gewiß, auch wir lügen, aber erstens einmal nicht unaufhörlich, und fürs zweite — stümperhaft. Jedem Nichtjuden, und wäre er noch so gewitzt, merkt ein guter Menschenkenner das Lügen an; die jüdische Kaltblütigkeit wird kein Sherlok Holmes darauf ertappen. In Verlegenheit käme der Jude nur, wenn er einmal versehentlich die Wahrheit spräche. Tut er das mit Absicht, so hat er einen Hintergedanken dabei, und dann ist auch die Wahrheit eine Lüge.“

„Schon Luther,“ erwiderte ich, „ruft dem Juden zu: ,Du bist nicht ein Deutscher, sondern ein Täuscher, nicht ein Welscher, sondern ein Fälscher 48); überhaupt ist sein zweites Wort über ihn: Lügner!“

„Alle sagen sie so, die ihn kennen,“ entgegnete er, „von den Pharaonen angefangen bis herauf zu Goethe und unserer Zeit; und alle toten und lebenden Sprachen sind darunter: griechisch, lateinisch, persisch, türkisch, deutsch, englisch, französisch, japanisch, was du nur willst. Man sollte doch glauben, diese übereinstimmenden Verdammungsurteile durch die weite Welt hin müßten unseren Wahrsagern und Zeichendeutern wenigstens ein bißchen zu denken geben. Gott bewahre! Nicht einmal Christus läßt sie da aufhorchen. Wenn er dasteht, blitzenden Auges zwischen dem kriechenden Judengesindel, Verachtung die ganze Gestalt, und es fallen wie Peitschenhiebe die Worte:

,Euer Vater ist der Teufel, und nach eures Vaters Gelüsten wollt ihr tun. Er ist ein Mörder von Anbeginn, und in ihm ist keine Wahrhaftigkeit. Wenn er lügt, so offenbart er nur sein eigenstes Wesen, denn er ist der Vater der Lüge!‘ 49) so ist das für unsere Wahrsager und Zeichendeuter genau so, als ob ein kleines Kind etwas Unverständliches gestammelt hätte.“

„Weil sie sich weismachen, das sei nur eine wohlmeinende Strafpredigt des Herrn an sein liebes Volk Israel,“ unterstrich ich seine Ironie. „Wenn überliefert wäre, die Juden seien damals auf allen Vieren herumgekrochen; ich bin überzeugt, unsere Buchstabenmenschen würden das auch von Christus annehmen, so versessen sind sie darauf, in ihm den waschechten Hebräer zu sehen. Übrigens trifft das gar nicht einmal so weit daneben: bildlich genommen, haben sich die Juden seit jeher auf allen Vieren dahin bewegt.“

„Und Christus,“ fuhr er mit erhobener Stimme fort, „nie anders als aufgerichtet, nie anders als aufrichtig! Herrgott, das nicht zu fühlen, daß da zwei grundverschiedene Welten einander gegenüberstanden! Wie war es denn in ganz Palästina nach der Babylonischen Gefangenschaft? Eine große Unterschicht von Nichtjuden, und darüber der durch sein Geld mächtige Wucherjude. So steht es im ‚Buch Nehemia‘. Sombart sagt, es ließe an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig 50.) Der springende Punkt: die eigentliche Bevölkerung, eine Menge unterdrückter Landarbeiter, war von einer ganz anderen Rasse, wie die Hebräer. Allmählich wurde ihr der jüdische Glaube aufgedrungen. Christus selbst grollt darüber: ‚Die ihr Land und Wasser umziehet, daß ihr einen Judengenossen machet! 51) Ausdrücklich heißt es:

aus Galiläa kam er in das jüdische Land. 52) Galiläa war das ‚heidnische‘, auf deutsch, das noch wenig bekehrte, dessen Bevölkerung ganz besonders ‚in Finsternis saß‘, wie sich die dummdreiste Judenschaft einbildete. 53) Daher so und so oft ‚was kann von Nazareth Gutes kommen?‘ und ‚bist du auch ein Galiläer? Aus Galiläa steht kein Prophet auf‘. 54) So fest sind die Hebräer von der nichtjüdischen Abstammung Christi überzeugt, daß sie ihn rundweg zu den überverhassten Samaritern zählen.55) Man lese nur nach! Es gibt noch viel mehr solche Beispiele.“

„Was ihm an Volk zulief,“ bestätigte ich, „ganz gleich, woher es kam, hatte innerlich gewiß nichts mit dem Judentum gemein, so wenig, daß die Pharisäer sich sogar heillos darüber ärgern. ‚Das Volk, das nichts vom Gesetz weiß, ist verflucht,‘ zischen sie den Knechten entgegen, die vergeblich ausgezogen waren, Christus zu greifen.“ 56)

„Mir genügte schon der Bethlehemitische Kindermord“‚ sagte er. „Die Juden schlachten doch nicht ihre eigene Brut ab. Alle Kinder in und um Bethlehem, heißt es. 57) Ich laß mich hängen, wenn es nicht in Galiläa war.“

„Dieselbe Geschichte wie mit der ägyptischen Erstgeburt“, entgegnete ich. „Nur daß in diesem Fall Jehova selbst den Auftrag gab, also zugestandenermaßen eine religiöse Handlung, d. h. ein Ritualmord größten Umfangs vorlag. Mit ihm zusammen fiel die Stiftung des Osterlamms. 58) Seltsam.“

„Nichts,“ versetzte er, „verrät das schlechte Gewissen der Juden deutlicher, als ihre namenlos freche Behauptung, sie hätten niemals Menschenopfer dargebracht. Das ganze Alte Testament ist voll davon! Die meisten Hinrichtungen geschehen im Namen Jehovas. Von der Absicht Abrahams, den eigenen Sohn zu schächten, will ich nicht reden. Einmal ist es nicht dazu gekommen; und fürs zweite scheint mir die Geschichte überhaupt erfunden zu sein. Der Lohn für den blinden Gehorsam steigert den jüdischen Fanatismus. Mit der Opferung der Tochter Jephtas sieht es schon etwas anders aus. Der Alte war ein ‚Hurenkind‘, also nicht ganz koscher, auch eine Zeitlang von den Kindern Israels vertrieben. Erst in ihrer Not holten sie sich den ’streitbaren Helden‘ zurück. 59) Die Tochter war sein einziger Sprößling. Und sie wurde geopfert. Ohne den geringsten Widerspruch; die selbstverständlichste Sache von der Welt. Also nach altem Brauch. Nun fragt es sich, warum mußte sie zuvor noch zwei Monate lang ihre Jungfernschaft ‚beweinen‘? Sie war ja noch unberührt und blieb es bis zuletzt. Das Beweinen geschah also im voraus. Für wen war die Blüte bestimmt? Für Jehova? Oder für einen Ersatzmann Jehovas aus der Rabbinerzunft?

„Schon Voltaire,“ warf ich ein, „stutzt über den ‚Anteil des Herrn‘, den die Juden von der Jungfrauenbeute mehrmals der allgemeinen Verteilung entzogen, um ihn zu ‚verfluchen‘. Was habe man mit den Mädchen gemacht, fragte er. Die Juden hätten doch keine Klöster gekannt? Wenn der ‚Anteil des Herrn‘ nicht das Blut gewesen sei, was sei er denn gewesen?“ 60)

„Den Kopf in den Sand stecken, wie der Vogel Strauß“ sprach er, „dabei den Hintern zeigen und dann so tun, als sähe kein Mensch etwas, ist und bleibt eben Judentaktik. Seit die Hebräer in die Kulturwelt eingebrochen sind, widerhallt sie von der unaufhörlichen Beschuldigung, daß die Juden für religiöse Zwecke nichtjüdisches Blut verwenden. Im alten Römerreich, im maurischen Spanien, im christlichen Spanien, in Frankreich, in Deutschland, in Polen, in Rußland, überall taucht dieses Gerücht immer wieder mit der gleichen Bestimmtheit auf, durch die Jahrtausende. Es ist einfach lächerlich, diese beharrlichen Anklagen grundverschiedener Völker für Hirngespinste zu erklären. Daß die Juden das tun, versteht sich von selbst. Mit eiserner Stirn bestreiten sie sogar, jemals einen solchen Blutritus gehabt zu haben. Und Otto Hauser glaubt ihnen aufs Wort. Wir hätten keine Veranlassung, schreibt er, ihre Beteuerungen zu bezweifeln61). So? Und Jephtas Tochter? Und die ägyptische Erstgeburt? Und der ‚Anteil des Herrn‘? Das war doch der Blutritus, wie er im Buch steht. Handgreiflicher, wie gesagt, könnte sich das schlechte Gewissen gar nicht verraten, als durch das unverschämte Ableugnen dieser notorischen Tatsache.“

„Es wirkt aber,“ entgegnete ich. „Wir können ja nicht lesen; und wenn wir einmal etwas gelesen haben, vergessen wir es wieder. Die katholische Kirche hat eine ganze Anzahl geschächteter Kinder selig gesprochen, sogar heilig. Der heilige Rudolf ist darunter, der Schutzpatron des ehemaligen Kronprinzen von Österreich. Wer weiß das noch? Anscheinend nicht einmal mehr die Klerisei. Luther 62) sagt es den Juden auf den Kopf zu, daß sie Kinder ’stehlen und zerpfriemen‘. Aber auch, daß sie ‚große Summen Geldes geben, und damit den Herrschaften nütze sind‘. Die alte Methode, wenn’s brenzlig wird. Fiat justitia!“

„Manchmal,“ warf er ein, „war es aber doch nichts damit. Wie lange ist es denn her, daß der Jude Hülsner in Polen 63) glatt des Ritualmordes überführt und zum Tod verurteilt wurde?

„Begnadigt wurde er aber doch,“ stellte ich fest, „zu lebenslänglichem Kerker. In der Revolution kam er dann überhaupt frei.“

„Wenn schon!“ rief er aus. „Verurteilt war er! Beweiskräftig. Unanfechtbar. Kein Jude schafft das aus der Welt. Ebensowenig wie den erwiesenen Ritualmord an dem Pater Thomas 64). Eine ganze Meute Juden hatte ihn überfallen, ausgerechnet im Hause des ‚frömmsten‘ Hebräers der Stadt und regelrecht geschächtet; alle wurden sie überraschend festgenommen, von einander getrennt, und alle gestanden sie das Verbrechen ein, alle ohne Ausnahme. Wie Schablonen deckten sich ihre Angaben über die scheußlichen Einzelheiten. Die dringende Aufforderung, ein Kind zu impfen, der überfreundliche Empfang – ein Imbiß gefällig? – das plötzliche Packen und Knebeln, das Verschleppen in ein Hinterzimmer, das Abwarten der Nacht, das Durchschneiden der Kehle, das Sammeln des Blutes – der Oberrabbiner lauert schon darauf, um es für das Passahfest den ungesäuerten Broten zuzusetzen –das Verbrennen der Kleider, das Zerhacken der Leiche, das Verwischen der Spuren. Schritt für Schritt, die haargenaue Übereinstimmung. Keine Folter der Welt bringt das fertig und wenn die Kinder Israels das Blaue vom Himmel herunterlügen. Resultat: zehn Juden werden zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung soll auf dem Fuß folgen. Aber —“

„Sie folgt nicht,“ unterbrach ich ihn bitter. „Bei Ägyptens Herrscher Mehmet Ali, dem ewigen Verschwender und ewigen Dallesbruder, sind aus Paris die Juden Cremieux65) und Montefiore eingetroffen, der eine die Schlauheit, der andere der Reichtum selbst, hinter ihnen stand noch dazu das Haus Rothschild, 66) und-hast d‘ es net g’sehgn, siechst d‘ es net a – die zehn Juden werden Schlag auf Schlag begnadigt und freigelassen, ,Ich liebe die Juden. Mit Freuden gebe ich ihren Vertretern diesen Beweis meiner Sympathie‘, schmunzelt der edle Ali den beiden Unterhändlern zu. Mit einem schelmischen Seitenblick auf das strahlende Gesicht seines Schatzmeisters.“ „So gemein war er aber doch nicht,“ bekam ich zu hören, „daß er die Schuldlosigkeit der Verbrecher aussprach. Die Gefangenen sind frei, damit Punktum! Revision, bitte, nein! Es schaut nichts Gutes dabei heraus. Adieu, meine Herren! Das war alles, was die Juden verlangten, Genügte aber, um den Erzgauner Cremieux zwei Jahrzehnte später 67) von der Tribüne herabdonnern zu lassen, er und Montefiore hätten ‚diese abscheuliche Verleumdung vor dem Gerichte des großen Mehmet Ali vernichtet Er konnte das um so leichter, als die offiziellen Prozeßakten bald hernach verschwanden. Man ist eben nicht umsonst Minister. Zum Glück gibt es noch andere Berichte, von Augen- und Ohrenzeugen überliefert, ‚Briefe, die sie nicht erreichten‘. Und das ist die Hauptsache.“

„Ganz so schlecht,“ bemerkte ich wie nebenbei, „war Mehmet Ali allerdings nicht, aber doch so hundsgemein, daß er dem Pascha, der die Untersuchung gegen die Ritualmörder geleitet hatte, der jüdischen Rachsucht skrupellos preisgab. Unter irgendeinem Vorwand ließ er ihn hinrichten68). Auch auf die Türkei scheint mir das Wort Werner Sombarts 69) zuzutreffen: Wie Mephisto und Faust schreiten Jude und Fürst Hand in Hand durch die Jahrhunderte.“

„Bis der Fürst unterwegs verloren geht,“ nickte er. „So weit ist es jetzt. ‚Und Joseph weinete lange‘. Mit unseren Monarchen, wenige ausgenommen, stand es nie recht gut. Ohne Juden kam keiner aus. Sogar der redlichste von ihnen, Friedrich der Große, hatte deren drei als Helfershelfer, den Ephraim, den Moses Isaac und den Daniel Itzig 70). Keinen Einfluß? Ich sage dir: schon ein einziger jüdischer Fußlappen verpestet die Luft. Um was ist es denn dem Juden zu tun? Um’s Geld, gewiß; aber nur, weil es ihm Einfluß, weil es ihm Macht verschafft. Und diesen Einfluß, diese Macht bekommt er. Direkt oder hintenherum. Wer auf seinen Leim geht, wird eines schönen Tages die Kräfte spüren. Direkt oder hintenherum. An sich schon färbt die Anrüchigkeit des Juden ab und nimmt dem Vertrauen des Volkes den Schmelz. Das paßt ihm, das will er ‚Außen Friedrich, innen Ephraim,‘ spotteten die Preußen über die falschen Münzen Friedrichs des Großen. Als der König starb, entlud sich der Undank in Verwünschungen auf das ’strenge‘ Regiment. Die jüdische Presse hatte zwischen den Zeilen gute Arbeit geleistet. Der Staatsgedanke Friedrichs des ‚Einzigen‘ war mit seinem Andenken unterhöhlt. Von da an ging es rapid abwärts, über die Judenemanzipation unter Friedrich Wilhelm III. 71) zum jüdischen Marxismus unter Kaiser Wilhelm I. zur Judenrevolution unter Wilhelm II. ‚Die Börse hat in unseren Tagen einen Einfluß gewonnen, der die Bewaffnete Macht für ihre Interessen ins Feld zu rufen vermag,‘ schrieb der alte Moltke in seiner ‚Geschichte des deutsch-französischen Krieges‘. Warum, setzte der treue Monarchist leider nicht hinzu.“

„Jeden nach sein Facon selig werden zu lassen,“ hob ich hervor, „wäre besser nicht empfohlen worden. Die stillschweigende Voraussetzung war eine anständige Gesinnung, ein wirklicher Glaube, kein erbärmliches Pharisäertum.

Dieser Unterschied hätte ausdrücklich betont werden müssen. Es unterblieb und die Religion der Geldwechsler hatte den Vorteil. Christus war nicht so tolerant. Mit der Karbatsche legte er den ‚Kindern des Teufels‘ das Handwerk. Trotzdem er gesagt hatte: ‚Liebet eure Feinde‘!

„Friede, ja,“ versetzte er: „was so ein richtiger Feind ist, ein offener, meinetwegen noch so brutaler, den kann man auch lieben, man kann ihn wenigstens achten, und so hat es auch Christus gemeint; aber daß wir die reinen Bestien, Menschen, die keine Liebe der Welt davon abbringen könnte, uns Seele und Leib zu vergiften, an’s Herz schließen, das zu ertragen, ist Christus nicht im Traum eingefallen, Er tut es ja selbst nicht. Im Gegenteil, er haut zu, so fest er kann; und was er voller Empörung dem Gesindel ins Gesicht schleudert, atmet die Unversöhnlichkeit selbst. Das wäre mir ein netter Religionsstifter, zwischen dessen Taten und Lehren auch nur der geringste Gegensatz klaffte! Ist ja alles Humbug. Warum haben sich denn die ‚Frommen‘ nie danach gerichtet? Die am allerwenigsten. Sogar den anständigen Gegner verfolgen sie bis aufs Blut; genau betrachtet, nur ihn. Vor dem abgefeimtesten Gaunertum schließen sie die Augen. Die ‚Bayerische Volkspartei‘ weiß genau, daß wir ohne Hintergedanken die christlichen Grundlagen unserer Nation verfechten; sie weiß aber auch, daß wir mit ihr, solange sie sich nicht ändert, wenig Umstände machen würden, überhaupt keine machen könnten; und so hält sie es lieber mit dem Juden, weil sie hofft, mit seiner Hilfe an der Macht zu bleiben. Sie wird sich wundern. Der Jude benützt sie unter triefender Freundlichkeit, und jagt sie mit Skorpionen zum Henker, wenn er das Heft in der Hand hat.“

„Unausbleiblich,“ stimmte ich ihm bei, „An uns würden sie diese fürchterliche Erfahrung nicht machen. Wir morden nicht, am allerwenigsten unser eigen Fleisch und Blut. Unsrethalben können die Herren sogar wieder ans Ruder kommen, wenn der Saustall ausgemistet wäre und sie dann einsähen, wie recht wir hatten. Um’s Regieren reißen wir uns nicht. Aber Deutschtum wollen wir, wahres Christentum wollen wir, Ordnung und Zucht wollen wir, und wollen es so gefestet, daß auch unsere Kinder und Kindskinder nichts daran ändern könnten.“

„Sie halten das,“ sagte er, „nicht für möglich und deshalb unser Programm für Phrase, für die gleiche Phrase, mit der sie selbst wissentlich hausieren gehen. Es ist aber möglich, es ist sogar gewiß; wenn es auch nicht von heute auf morgen geht. Nur muß der Anfang gemacht werden Noch nie und nirgends hat es einen wahrhaft sozialen Staat gegeben. Überall und immer neigte die Oberschicht weit mehr zu dem Grundsatz: ‚was dein ist, ist mein‘, als zu dem: ‚was mein ist, ist dein‘. Daß die Unterschicht jetzt voller Wut den nämlichen Fehler begeht, haben sich die Neunmalweisen selbst zuzuschreiben. Von Beiden hat der Jude den Vorteil. Die einen besorgten seine Geschäfte, die andern führen sie durch. Darum wenden wir uns gegen beide. Das Bonzentum fände bei uns ebenso sein Ende, wie das Sklaventum. Das ist arische, das ist christliche Weltanschauung. In der uns angeborenen Vernunft wurzelt sie, früher unbewußt, seit Christus bewußt.“

„Stimmt,“ erwiderte ich, „Gegen links und rechts steht unsere Front. Und so kommt das eigentlich Seltsame: daß wir von zwei Richtungen abgewehrt werden, die sich gegenseitig selbst bekämpfen. Die Roten schreien uns als Reaktionäre an, und für den Reaktionären sind wir die Bolschewisten. Dort wie hier bläst der Jude zum Sturm auf uns. Die Unterschicht sieht ihn nicht, sieht ihn noch nicht, und haßt uns deshalb aus Dummheit; die Oberschicht sieht Ihn, meint aber, sich seiner für ihre eigennützigen Zwecke bedienen zu können, und fällt uns deshalb mehr aus Gewissenlosigkeit in den Rücken. Es gehört schon eine gute Portion Glauben dazu, hier den Mut nicht zu verlieren.“

„Den haben wir Gottseidank zentnerweise,“ reckte er sich lachend auf. „Kein Wort, das uns so aus dem Herzen gesprochen wäre, wie das ‚Fürchtet euch nicht‘! Und das soll ein Jude gesagt haben? Diese Kreatur der ewigen Angst? Hirnverbrannt!“

„Die Fälschung liegt ja auf der Hand,“ versetzte ich. „Im Evangelium Johannes erklärt Christus der Samariterin: ,das Heil kommt von den Juden‘ und im selben Evangelium ruft er ein paar Kapitel später den Juden zu‘ ,dir seid nicht von Gott‘, betont dort sogar, daß zwar er die Wahrheit rede, Abraham das aber nicht getan habe 72). Nicht von Gott sein und den Teufel zum Vater haben, ist wohl so ziemlich das Gleiche, Und aus dieser Gegend soll das Heil kommen? Ein Blinder bemerkt hier das nachträgliche Einschiebsel des bekannten Zauberkünstlers. Den gleichen Schwindel haben wir dort, wo es von Christus heißt, er sei nicht gekommen, das Gesetz aufzulösen, sondern zu erfüllen. Kein Tütelchen usw. 73) Quatsch! Schritt und Tritt bricht er das Gesetz, mit ausgesprochener Absicht! Sogar seinen Jüngern rät er so und so oft dazu. Er geht mit ihnen um Sabbath durch die Saat, was verboten ist; in der Synagoge ißt er von Schaubroten, die nur die Priester fressen dürfen, und läßt auch seine Begleiter davon kosten; zur Übertretung der Speisegesetze fordert er öffentlich auf 74) – weiß der Kuckuck, ein sonderbares ‚Erfüllen‘! Lauter Larifari, bloß dazu da, um uns an seine angestammte Ehrfurcht vor der jüdischen Afterreligion glauben zu lassen.“

„Du berührst,“ stippte er mich an die Brust, „den Haupthebel der Juden zur Ablenkung von der angeborenen Gemeinheit ihrer Rasse. Ein Volk, das den Heiland hervorgebracht hat, muß ja das auserwählte sein! Dabei waren die dummen Luder so dumm, daß sie neben ihren Fälschungen, die offenkundigsten Widersprüche stehen ließen. Wäre die Welt nicht so arglos gewesen, hätte sie längst den Hokuspokus durchschauen müssen.

Na blinzelte ich, „vielleicht waren sie doch die Klugen. Ich meine; die Klugen die klug genug waren, nicht klug zu sein 75). Denke an Luther! ‚Die Juden haben Lust, all ihr Ding zweifelhaftig und nichts Gewisses zu machen schreibt er 76). Ihre Taktik läuft stets auf Verwirrung hinaus. Der Streit um Christus war unausbleiblich. Und er ist ihnen lieber, als der allgemeine Glaube an den ‚Juden‘ Christus. Daß die Theologen, namentlich die protestantischen, die Lügenlegende immer wieder heraushauen werden, dafür kennen sie ja ihre Pappenheimer.“

„Eine saubere Theologie das,“ sagte er, „Christus einem Volk zuzuzählen, dessen Religionsbücher 77) ihn unaufhörlich als ‚Hurensohn‘, als ‚das Tier der Unzucht‘ als den ‚Gehenkten‘, als den ‚auf dem Dunghaufen begrabenen toten Hund‘ beschimpfen und in der Hoffnung schwelgen, er werde ‚in der Hölle mit siedendem Kot gerichtet.‘ Da greift man sich denn doch an den Kopf über dieses Übermaß psychologischer Kenntnisse. Kein Wunder, daß neulich Tübinger Theologiestudenten zu Ehren ihrer Kathederleuchte sich ernsthaft in hebräische Priester verkleideten und feierlichen Zuges Psalmen sangen 78). Die liberale ‚Mecklenburgische Zeitung‘ nennt das ‚ein erhebendes Stück Vereinigung von Wissenschaft und Volkstum‘. Selbstverständlich.“

„Selig sind die Einfältigen,“ brummte ich, „denn sie werden Idioten genannt.“

V.

„Noch jederzeit,“ holte er aus, „war der Jude sofort auf dem Plan, wenn es galt, etwas Neues von Bedeutung zu vermanschen. Das ihm Gefährliche witterte er wie ein Schweißhund, und dann sucht er ihm mit allen Listen beizukommen. Verdrehen, etwas anderes daraus machen, oder wenigstens die Spitze umbiegen, ist sein Ziel. Schopenhauer hat ihn ‚Abschaum der Menschheit‘, hat ihn ‚Vieh‘, hat ihn ‚großen Meister im Lügen‘ genannt – was tut er? Er gründet eine Schopenhauer-Gesellschaft. Auch die Kant-Gesellschaft ist sein Werk, trotzdem oder vielmehr weil Kant das jüdische Volk summarisch für eine ‚Nation von Betrügern‘ erklärt79). Dasselbe mit der Goethe-Gesellschaft. ‚Wir dulden keinen Juden unter uns‘, sagt Goethe. 80) ‚Sie haben einen Glauben, der sie berechtiget, die Fremden zu berauben,‘ dichtet er. 81) ‚Und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen: solang die Ordnung steht, solang hat’s nichts zu hoffen,‘ fährt er fort. 82) Kategorisch betont er: ‚Ich enthalte mich aller Teilnahme an Juden und Judengenossen. 83) Umsonst. Die jüdische Goethe-Gesellschaft ist da. Und sie wäre da, auch wenn er sich eine solche ausdrücklich als Lumperei verboten hätte.“

„Mit dem gleichen Recht,“ warf ich ein, „können wir beide einem Talmudverein beitreten. Was das doch für eine Schamlosigkeit ist! Gar nicht zu fassen.“

„Für den Juden nicht,“ versetzte er. „Für den gibt’s keine Schamlosigkeit. Für den gibt’s nur Nutzen oder Schaden. Mit einem anderen Maßstab an ihn herangehen, heißt: die Katze im Sack kaufen.“

„Unsere Wahrsager und Zeichendeuter,“ entgegnete ich, „tun es alle. Goethe, Kant, Schopenhauer scheinen ihnen die reinsten Schwätzer zu sein.“

„Ach was, Goethe!“ winkte er wie wegwerfend ab. „Nicht einmal der heilige Thomas von Acquino zieht bei diesen Leuten. Der große Kirchenvater schrieb einmal 64), die Juden, die sich auf einem Fahrzeug mit den Christen eingeschifft hätten, spielten eine eigentümliche Rolle: während die Christen beschäftigt seien, das Fahrzeug zu bedienen, plünderten die Juden die Vorratskammer und bohrten das Schiff an. Man solle der Bande das gestohlene Zeug abnehmen und sie an die Ruder ketten. Welche Grausamkeit! Wie unchristlich! Die armen Juden! Von denen man so viel lernen kann! Das wissen wir, die Dr. Heim und Schweyer, denn doch besser. Mir san mir! Und die Welt fährt fort, mit derselben Weisheit regiert zu werden, mit der sie wohl schon zur Zeit des josephitischen Pharao regiert wurde.“

„Nämlich von Staatsmännern,“ ergänzte ich, „die vor lauter Regieren gar nicht merken, daß nicht sie, sondern andere regieren. Dem Zaren Nikolaus, der sich der gleichen Selbsttäuschung hingab, wurde dafür eine Kugel durch den Schädel gejagt. Schon um das Jahr 1840 herum ließ Disraeli 85) das ahnen. ‚Die geheimnisvolle russische Diplomatie wird von Juden organisiert‘, plaudert er aus der Schule. Auch von ‚der mächtigen Umwälzung, die sich in Deutschland vorbereitet‘, mauschelte er bereits Verschiedenes daher, vor allem, ‚daß es sich ganz und gar unter Führung von Juden entwickelt‘.“

„Noch jede Umwälzung,“ sagte er, „ob schlechter oder guter Tendenz, hat sich unter jüdischer Führung entwickelt. Die Umwälzungen von gemeiner Anlage waren überhaupt Judenwerk; und die von edler bekamen durch den Juden sehr bald den Dreh in sein trübes Fahrwasser. Wie die ersten Juden hießen, die sich dem jungen Christentum blitzschnell an die Rockschösse hingen, tut nichts zur Sache. Juden waren es auf jeden Fall. Die handgreiflichen Fälschungen im Neuen Testament lassen daran keinen Zweifel, Cui bono? Wem nützten sie? Nur den Juden. Also! Paulus war Rabbinatskandidat. Eigentlich hieß er Schaul, Saulus, Maximilian Harden hieß Isidor Witkowski; Karl Marx: Mordochai; Ferdinand Lassalle: Lassal; Trotzky: Bronstein; Bela Kun: Kohn; Sinowjew: Apfelbaum; Lenin, den die Juden jetzt selbst als einen der Ihrigen zugestehen: zwar Uljanow, aber sein richtiger Name ist das gewiß auch noch nicht. Wie Sand am Meer so zahlreich sind die Veränderungen jüdischer Namen. Die Absicht zu täuschen, kann nur einem Strohkopf entgehen.

„Kurt Eisner.“ bestätigte ich aus Erfahrung, „wehrte sich hier in München sogar mit Händen und Füßen dagegen, Salomon Kosmaowski zu heißen. Er hieß aber doch so.

„Daß Schaul,“ fuhr er fort, „zuerst das römisch klingende Saulus wählte, und sich dann in Paulus umtaufen ließ, gibt zu denken. Noch mehr, daß er anfangs die kaum flügge gewordene Christengemeinde mit ausgesuchter Grausamkeit verfolgte. Ich weiß nicht: Massenmörder, die später Heilige werden, ob das nicht doch zuviel des Wunders ist? Der Jude Weininger vermutet zwar auch von Christus, er sei ursprünglich Verbrecher gewesen86); aber, mein Gott, wenn das auch hundertmal ein Jude sagt, deshalb braucht es ja grade nicht unbedingt wahr zu sein. Ich meine nur Möglicherweise gibt es katholische Aufsichtsräte der Deutschen Bank, 87) die anderer Anschauung sind, und denen möchte ich um Himmelswillen nicht vorgreifen!“

„Greif niemals vor, laß erst die Großen greifen,“ zitierte ich den verschollenen Dichter Franz Xaver Müller,88) „sie pfeifen anders als wir Kleinen pfeifen.“

„Sehr anders,“ bemerkte er trocken, „Zum Übelwerden. Was sich da seit x- Zeiten allerhand Posten und Pöstchen ergattert, kann einem leid tun. Lauter Gevatter Schneider und Handschuhmacher, die sich gegenseitig die Sprossen aufwärtsheben. Aber nicht, weil sie einander schätzen, sondern weil es ohne den Klüngel nicht geht. Es ist wie beim Juden. Ein richtiges Mannsbild verläßt sich auf seine eigene Kraft. Dem deutschen Volk vorwerfen, daß es nicht zusammenhält, kann grundsätzlich nur ein Streber. Seine Erfahrung empfiehlt ihm die klettenhafte Methode des Ungeziefers. In der Not kommt man ja wohl ohne enge Verbindung nicht aus; aber was hat uns denn ins Elend gebracht? Gerade das schäbige Zusammenhalten der Vielen und allzu Vielen unter uns. Das kennt nur den augenblicklichen Vorteil. Männlich sein, mehr brauchte es nicht. Dann könnte geschehen, was wollte. Dieser gemeinsame Geist wäre unwiderstehlich. Geduld! Wir erleben’s. Noch ist nicht aller Tage Abend.“

„Überhaupt,“ sagte ich, „das ewige Geschwätz: sich den Juden zum Vorbild nehmen! Wenn er es gar so weit gebracht hat, wie kommt es denn, daß doch kein Mensch einer sein möchte? Weil es nur Schein ist mit seinem ‚weit gebracht haben‘ Das fühlt jeder. Die ganze Welt verstänkern, stets auf der Lauer liegen müssen, keine Minute sorglos sich selber angehören, immer ‚wo ist ein Geschäft? Tut mir der was? Wie kann ich hier am besten einhaken?‘, ja, zum Teufel so möchte ja kein Hund länger leben! Da muß ich wieder Luther anführen. ‚Sie haben die Rache am Halse tausendmal ärger, als wir ihnen wünschen mögen‘, sagt er. 89) Und so ist es auch.

„Nicht einmal im Unterbewußtsein,“ ließ er sich vernehmen, „hat der Jude einen blassen Dunst vom Sinn der Zeitlichkeit. Der große Rechenmeister sieht das Nu, das bis jetzt verstrichen ist, für Jahrtausende an und glaubt wunder, was er alles seit den Tagen Abrahams gegen uns erreicht hat. Tatsächlich aber befindet er sich innerlich noch auf derselben Stelle, wie damals; wenn auch sein äußeres Gehabe einen anderen Eindruck macht. Wie damals kann er auch heute noch nicht offen aus sich heraus, wie damals ist er auch heute noch auf das tölpelhafte, aus allen Ständen zusammengesetzte ‚Pöbelvolk‘ angewiesen und keinen Augenblick vor dessen Empörung sicher. Wie damals muß er, um sich zu halten, Ränke über Ränke spinnen, muß er lügen und fälschen. Und was sich damals in Ägypten zutrug, der Kampf gegen seine Bolschewistenhorden, trägt sich auch heute noch zu, dazwischen liegen nur scheinbare Pausen. Wann fällt die Entscheidung? Ehe man bis drei zählt.“

Er strich sich gedankenvoll über die Stirn. Schade, dachte ich, daß man das nicht in Versammlungen vorbringen kann. Empfinden würden es ja wohl Viele, aber durchdenken – die Wenigsten. Dazu ist die Stunde noch nicht gekommen.

„Das ist eine andere Einheit alter Geschehnisse,“ sprach ich, „als sich der gute Oswald Spengler träumen läßt 90). Der glaubt: wenn er alle möglichen Fetzen zusammenstückelt, käme ‚der Gottheit lebendiges Kleid‘ heraus. Und wie er die Dinge bei den Haaren herbeizieht. Reim dich oder ich friß dich. So etwas von Geistreicheln um jeden Preis, überhaupt eine Eitelkeit, daß es einem auf die Nerven fällt. Ich halte ihn für einen Juden. Schon die Riesenreklame, die sofort für sein Buch einsetzte, spricht dafür.“

„Der Flunkerer,“ versetzte er, „bringt es fertig, über 600 Seiten zu schreiben, ohne auch nur mit einer Silbe die Judenplage zu erwähnen. Das genügt.“

„Genau wie Thomas Mann,“ stimmte ich ihm zu, „in seinem dicken Schmöker ‚Politische Betrachtungen eines Unpolitischen‘. Der Jude? Ach, du meine Güte, den hab‘ ich ja ganz vergessen! Was spielt er aber auch schließlich für eine Rolle? Nicht der Mühe wert.“

„Weist Du, wer es ebenso macht? “ sagte er kurz, „Paulus genannt Saulus, genannt Schaul!. Dort und da einmal ein halb strenges, halb wehleidiges Wort gegen ‚die von der Beschneidung‘, das ist alles. Über das Wichtigste, die erbärmliche Charakterlosigkeit der Juden, ihre teuflische Arglist, ihren scheußlichen Jehova- und Talmudaberglauben keinen Ton.

Wenn einer sich auskennt, so ist es er. Wie kein anderer weiß er, daß von allen Völkern der Welt die Juden zu allererst der Seelsorge bedürfen. ‚Gehet nicht zu den Heiden, gehet zu den verlorenen Schafen Israels‘! fordert ja auch Christus. Er pfeift darauf. Zu den Griechen, zu den Römern geht er. Und bringt ihnen sein ‚Christentum‘. Eines, mit dem sich das römische Weltreich aus den Angeln heben läßt. Alle Menschen sind gleich! Brüderlichkeit! Pazifismus! Keine Würde mehr! Und der Jude triumphierte.“

„Ich denke immer noch,“ spann ich den Faden weiter, „an den trefflichen Herrn Levin im ‚Berliner Lokalanzeiger‘, als es ihm plötzlich wie verzückt herausfuhr: das brächte nur ein Jude fertig, diese Frechheit des Paulus, sich mitten auf das Kapitol hinzustellen und dort eine Lehre zu verzapfen, die dem Römerreich den Garaus machen müßte! Wort für Wort sagte er so; ich weiß das noch wie heute.“

„Es trifft ja auch den Nagel auf den Kopf,“ entgegnete er. „Bis sich das Christentum von Paulus erholt, kann’s noch lange dauern, Ach, was sind wir doch für gutgläubige Gemüter! Ein Jude bringt Hunderte von Christen um; auf einmal merkt er, daß die übrigen nur um so eifriger werden; das bekannte Licht geht ihm auf; er spielt den Verwandelten, wirft sich in die große Pose, und siehe da: obwohl er den anderen Aposteln auf Schritt und Tritt ausweicht, lauschen wir andächtig seiner ’stimmgewaltigen Predigt‘. Die einfache Lehre des Herrn, die selbst der kindlichste Sinn zu fassen vermag, müssen wir uns von einem Hebräer ‚erklären‘ lassen.“

„Der Jude,“ versetzte ich, „wird sagen: warum seid ihr so dumm und laßt euch jeden Bären aufbinden? Und viele Wahrsager und Zeichendeuter gibt es, die ihn wegen seiner enormen Schlauheit, oder wie sie das nennen, ‚Geistigkeit‘ mit scheuer Bewunderung betrachten.“

„Wenn es,“ erwiderte er, „auf das bloße Haben ankäme, hätten sie recht. Irgendein Moritz 9l) triumphierte einmal, die Juden verwalteten den geistigen Besitz des deutschen Volkes. Schade, daß er nicht hinzusetzte, wie sie ihn verwalten. Ich fürchte: wenn sie z. B. den Goethe noch ein paar Jahrzehnte länger in der Reißen haben, wird das Volk es eines schönen Tages begreiflich finden, daß er aus Frankfurt stammt. Aber auch dann noch wird es Menschen geben, die den Goethe mit den Augen des Goethe lesen, und nicht mit der schleimigen Brille des Moritz. Professoren werden das kaum sein, aber vielleicht Landstreicher. Eine Art jedenfalls, die nicht aussterben wird, und bei ihr ist der alte Goethe gut aufgehoben, den neuen können die Juden ruhig ‚verwalten‘. Er ist ihnen zu gönnen.“

„Wenn ihnen aber,“ warf ich wie besorgt ein, „auch die ‚Landstreicher‘ gläubig zuhören, also ebenfalls auf den Leim gehen?“

„Es liegt,“ lächelte er „im Wesen der ‚Landstreicher‘, das Herz so voll zu haben, daß der Kopf sich einreden lassen darf was er will; den Ausschlag wird er niemals geben. Die arm im Geiste sind, heißt es, die. ‚Was kein Verstand des Verständigen sieht‘, sie ahnen’s. Und bewahren’s. Ihren Schädel mag man betrügen; über ihr Gemüt haben nicht einmal sie selbst Gewalt.“

VI.

„Und siehst du'“ klopfte er auf den Tisch, „ihnen allein ist es zu danken, daß der Jude auch unseren christlichen Besitz nicht anders als unseren übrigen kulturellen ‚verwaltet‘. Wo sind sie? Wo waren sie? Unter Hoch und Niedrig, unter den Königen und Soldaten, unter den Päpsten und Bettelmönchen, unter den Gelehrten u. Laien, überall. Nur nicht unter den Nichts-als-Reichen, nur nicht unter den Nichts-als-Verständigen, nur nicht unter den Gierigen und Unersättlichen, nur nicht unter dem ‚Pöbelvolk‘. Hier ist der Jude zu Hause. Was hier als geistiger Besitz erscheint, das verwaltet er tatsächlich; es ist sein eigener. Wie sich dem König Midas jedes Ding in Gold verwandelt, verwandelt sich ihm jedes tiefe Wort in Dreck. Für die andern aber, für die —“ „Landstreicher der Seele,“ warf ich ihm zu.

„Bleibt alles beim Alten,“ nickte er. „Es hat Päpste jüdischen Blutes 92) gegeben. Auch an sonstigen Würdenträgern der gleichen Herkunft fehlte es selten oder nie in der Kirche. War das, was sie vertraten, Katholizismus? Nein, es war Judentum. Nehmen wir nur eines: den Ablaßhandel. Der jüdische Geist, wie er leibt und lebt. Wir beide sind Katholiken, aber dürfen wir das nicht sagen? Will man uns wirklich weismachen, daß an der Kirche nie etwas auszusetzen gewesen wäre? Gerade weil wir Katholiken sind, sagen wir es. Mit dem Katholizismus hat das nichts zu tun. Von dem wissen wir, daß er unberührt geblieben wäre, auch wenn die halbe Hierarchie aus Juden bestanden hätte. Eine Anzahl verinnerlichter Menschen hielt ihn immer wieder hoch. Oft nur in der Stille, manchmal sogar gegen den Papst. Bald waren es viele, bald wenige. Je nachdem wer der Geist an der Spitze war. Im allgemeinen kann man sagen, daß die Päpste germanischer Abstammung den Katholizismus reiner verkörperten, als die Italiener oder Spanier. Der deutsche Hildebrand stützte ihn als Gregor VII., konsequent wie keiner. Solange er am Ruder war, hatte die verderbliche Gleichberechtigung der Juden ein Ende.“

„Daß,“ sagte ich, „dieser gewaltige Papst in der Verbannung sterben mußte, hängt vielleicht damit zusammen. Irgendwie findet der Jude stets zur Rache die Hintertür.“

„Ohne Zweifel,“ war die Antwort. „Ihm überall nachzuspüren, wäre ja eben das A und O unserer Historiker. Statt dessen untersuchen sie die Stuhlgänge der Vergangenheit. Karl der Große beschützte die Juden nach Strich und Faden. Die 12000 Sachsen, die er bei Verden hinrichten ließ, bestes germanisches Blut, und seine jüdischen Ratgeber scheinen mir nicht sehr weit auseinander zu liegen. Der offenkundige Wahnsinn der Kreuzzüge schröpfte das deutsche Volk um 6 Millionen Menschen. Endlich gelang es dem Hohenstaufen Friedrich II., durch bloße Verhandlungen, ohne Schwertstreich, das Heilige Land der Christenheit zu sichern. Was tut die Kurie? Sie schleudert den Bann auf den Verhaßten, kannte seinen Vertrag mit dem Sultan nicht an, vernichtete den großen Erfolg. Den Drahtziehern scheint es also weniger um die Sache, als um den Aderlaß zu tun gewesen sein. Zuletzt kam gar noch der Kinderkreuzzug. Zehntausende und aber Zehntausende von Kindern unterwegs gegen die siegreichen türkischen Heere, und alle zugrunde gegangen. Daß die Idee zu diesen Aberwitz einem nichtjüdischen Schädel entsprungen sein sollte, will mir nicht recht eingehen. Immer wieder fährt mir der Bethlehemitische Kindermord dazwischen. Auch das Abschlachten der ägyptischen Erstgeburt. Ich gäbe was darum, wenn ich die Kreuzprediger und ihre Hintermänner photographiert sehen könnte. Giordano Bruno 93)) nannte die Juden ‚eine so pestilenzialische, aussätzige und gemeingefährliche Rasse, daß sie vor ihrer Geburt ausgerottet zu werden verdienten‘. Der geniale Denker wurde verbrannt. Wegen seiner Irrlehren? Es wimmelte damals auch in Italien von Gegnern der Kirche; den sachlichsten griff man heraus.“

„Wie ist es denn jetzt?“ unterbrach ich ihn. „Ein katholischer Priester nach dem andern wird in Rußland von den jüdischen Bestien zu Tod gemartert; viele Hunderte sind schon erledigt; die Kirche liegt in den letzten Zügen; Satan und Judas haben Denkmäler; Rom bringt es nicht fertig, das Kind beim rechten Namen zu nennen. Manchmal ein kleiner Ansatz – sofort wieder aus. Der Katholizismus will reden, das Judentum lähmt ihm die Zunge. Du weißt ja, was ein Trebitsch 94) gesagt hat: Deutschland bolschewistisch und die Juden werden mit Rom spielend fertig. Als ein Jude muß er es wissen.

„Rom,“ versetzte er, „wird sich ermannen; aber erst, wenn wir uns ermannt haben werden, Nur die Gründlichkeit des Deutschen kann der Welt die Augen öffnen. Ein zweiter Hildebrand wird erscheinen, ein noch größerer, und den Weizen von der Spreu sondern, Und eines Tages wird es heißen; die Kirchenspaltung ist gewesen.“

„Weil man,“ rief ich, „hinter den, der an ihr die Schuld trägt, gekommen sein wird! Weil man den verkappten Hebräer mitsamt seinen Kuckuckseiern aus der gesamten Christenheit hinausgeworfen haben wird! Nicht bloß die Ägypter, auch die Christen hat er ‚aneinander gehetzt, daß ein Bruder wider den andern, ein Freund wider den andern usw, stritt‘, und tut es noch heute., Von außen her, zuerst als Fallensteller, dann als Pressbandit; von innen heraus, und das war das Gefährlichste, in der Maske des christlichen Seelsorgers. Die christlichen Konfessionen wimmeln von jüdischen und halbjüdischen Geistlichen, die evangelische noch mehr als die katholische. So siegessicher fühlen sie sich schon in der evangelischen, daß in Dresden der Pastor Wallfisch 95) sich öffentlich zu der Frechheit verstieg: ‚ich bin ein Jude und bleibe es auch; ja, jetzt, nachdem ich den christlichen Glauben kennen gelernt habe, bin ich erst ein rechter Israelit geworden.‘ Und in Hamburg der Pastor Schwaib 96): ‚ich fühle mich als rechter Jude und habe mich stets so gefühlt‘. Wo so etwas möglich ist, kann sich das Christentum begraben lassen.

„Ich muß immer wieder lachen,“ sagte er, „Wenn ich an das Bild des Predigers Paulus Cassel in dem Prachtwerk über den Protestantismus denke. So etwas von scheinheiliger Judenvisage, ein alter, schmachtlockiger Börsenmakler im Talar, und bei der Judenmission! Man sieht ordentlich, wie der fette Talmudjude einen langen Zug krurumbeiniger Bankiers watschelnd und tätschelnd in den Dom zum Taufbecken schleppt, Hosiannah! Heil ist ihnen widerfahren! Das Kapitel geht schon gleich schön an. ‚Israel ist das Rätsel der Weltgeschichte.‘ Jawohl, das ist es: aber nur für die, die nicht alle werden. ‚Einst das Volk der Erzväter und Propheten.‘ Einst? Ach, geh! Noch in tausend Jahren wird es das Volk der Erzschelme und Prophetenspitzbuben sein. Zweimal bringt der gerissene Stammvater Abraham sein Weib Sara in einem Harem als seine Schwester unter; und zweimal lohnt sich mit Jehovas Hilfe das Geschäft. Die Propheten toben nach Rache wie die wilden Tiere im Käfig. Ob sich auch die, die gesteinigt wurden, so aufführen würden, weiß ich nicht. Ihre Prophezeiungen sind merkwürdiger Weise bis auf den letzten Buchstaben verloren gegangen. Fehlen nur noch die Psalmisten. Auch eine hübsche Lektüre, wenn man hinter ihre verzuckerten Absichten kommt. Unseren Protestanten ist nicht mehr zu helfern ‚Ehrliche Leute, jedoch glatte Gesellen‘ nennt sie der Protestant Schopenhauer. 98) Die Bibel ist kein Kochbuch.“

„Luthers Geist,“ erwiderte ich, „scheint bei ihnen ganz ausgespielt zu haben. In der Frage aller Fragen, der Judenfrage, schweigen sie ihn entweder tot oder suchen ihn zu ‚mildern‘. Selbst die wohlmeinendsten unter ihren Theologen, wie Professor Walter 99) nennen Luthers Stellung zu den Juden ’so auffallend, daß die nicht nur bei Christen ein verblüfftes Staunen, sondern auch bei Juden großen Unwillen erregen mußte‘. Diejenigen Christen, die verblüfft gestaunt haben, hätten das nicht notwendig gehabt, wenn sie sich nicht vorher von den Juden hätten verblüffen lassen; und um den großen Unwillen der Hebräer haben wir uns nicht ein Jota zu kümmern. Wo macht er sich übrigens bemerkbar? Bis jetzt war Israel mäuschenstill darüber. Dafür lobt es den Gegner Roms über den grünen Klee. ‚Luther, Du teuerer Mann‘, beginnt Heinrich Heine 100) eine förmliche Jubelhymne auf den Reformator.“

„Er weiß, warum,“ spottete er. „Alle Juden wissen, warum sie Luther feiern, von seinem Antisemitismus aber keine Notiz nehmen. Ohne es zu wollen, tat er ihnen Handlangerdienste, und wie! Je mehr sie seine Autorität herausstreichen, desto weniger merkt die Welt seinen Irrtum. Daß er sie später wie die Pest verwünschte, ist ja bitter. Aber – wer erfährt’s?

„Der Jude Goldmann,“ flocht ich ein, „sagt es rund heraus. 101) ‚Luther hat das Alte Testament wieder zu Ehren gebracht‘.“

„Statt zu Unehren,“ war die Antwort. „Seine Übertragung mag meinethalben der Sprache genützt haben, der deutschen Urteilskraft hat sie heillos geschadet. Herr des Himmels, was für ein Glorienschein liegt jetzt über der Satansbibel! Luthers Poesie funkelt derartig, daß sogar die Blutschande der Töchter Loths einen religiösen Schimmer bekommt. Das Gebot Jehovas, fruchtbar zu sein und sich zu mehren, mußte eben um jeden Preis auch von diesen zwei edlen Jungfrauen befolgt werden. Helfe, was mag.“

„Schopenhauer l02) äußert sich ähnlich,“ bekräftigte ich „Wer das Alte Testament verstehen wolle, müsse es in der griechischen Übersetzung lesen, meinte er. Dort habe es einen ganz anderen Ton, eine ganz andere Farbe, keine ‚Ahnung vom Christlichen‘! Dagegen gehalten, erscheine Luthers Arbeit ‚fromm‘, sei auch ‚oft unrichtig, bisweilen wohl mit Absicht, und durchaus im kirchlichen, erbaulichen Ton gehalten‘. Luther habe sich Änderungen erlaubt, ‚die man Fälschungen nennen könnte‘, usw.“

„Luther nicht,“ hob er den Fingen „Geändert und gefälscht haben die Rabbiner, die ihm die ganze Zeit beim Übersetzen halfen, Hebräisch will gelernt sein. Die Judensprack ist eine schwere Sprack. 103) Man glaubt z. B.‘ das Wort ‚rea‘ hieße ‚Volksgenosse‘. Da kommt aber der Rabbiner und sagt:

es heißt ‚Nächster‘. Und so übersetzt man: ‚Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst‘, statt, wie es richtig wäre: ‚Liebe deinen Volksgenossen‘ wie dich selbst‘. 104) Ein ganz kleines Kunststück, aber – an die Menschenliebe der Juden ist nicht mehr zu tippen.“

„Auf den Schwindel vom ‚Gottesvolk‘ ist eben auch Luther hereingefallen,“ versetzte ich. „Und so mußte ihm das Alte Testament wohl oder übel zur Offenbarung werden. In dieser Verblendung ging er von Haus aus an das Buch heran. Etwas anderes als lauter Kostbarkeiten konnte es einfach nicht enthalten. Mit einem Mal stößt er Schritt für Schritt auf die Gemeinheiten. Verdutzt guckt er auf. Hilflos. Das kann ja doch nicht sein! Das muß einen anderen Sinn haben! Und richtig, er liest zwischen die Zeilen hinein, was gar nicht darin steht. Überall sieht er Anspielungen auf den Erlöser. An den denken aber die Juden nicht im Traum. Ihr Messias ist kein ‚Lämmerschwänzchen‘, wie Heine von Christus spottet 105), kein Verächter des Erdendaseins; ihr Messias ist im Gegenteil ein brutaler Hund, der seinen Juden alles Irdische restlos erobert; er ist der ‚Fürst dieser Welt‘. Ununterbrochen heißt es: ‚Ihr werdet die Güter der Völker verzehren und ihre Herrlichkeit zu eurem Ruhm machen‘ oder: ‚Heische von mir, so will ich dir die Heiden zum Erbe geben und die Welt zum Eigentum‘. Übrigens, damit wir uns auskennen: das eine ein ‚gottestrunkener‘ Prophet, das andere ein ‚gemütstiefer‘ Psalm 106). Luther wird gutgläubig zum Schönfärben. Um so leichter, als er mitten im größten Morast an Stellen kommt wie: ‚du wirst unter den Völkern kein bleibend Wesen haben, und deine Fußsohlen werden keine Ruhe finden‘ oder: ‚du wirst ein Abscheu sein unter allen Völkern‘. Mitleid ergreift ihn. Die Juden, denkt er sich, sind ihrer göttlichen Lehre untreu geworden, aber sie werden wieder zu ihr heimfinden. Daß die sämtlichen Strafpredigten nur den Zweck haben, sie bei der eisernen Stange zu halten, übersieht er. Viele Stellen anscheinend edelster Prägung haben einen anderen Zweck. Den der Rückendeckung. Später erkennt er das, aber nur an den lebenden Hebräern, nicht auch an ihrer Bibel. ‚Die Jüden haben Lust, all ihr Ding zweifelhaftig und nichts Gewisses zu machen.‘ Das ist’s. Wenn man sie auf einen besonders niederträchtigen Satz festlegen will, deuten sie entrüstet auf einen hin, der nur so trieft von Herzensgüte. Heinrich Heine schreibt ein hundsgemeines Gedicht gegen Deutschland, fünf Minuten nachher preist er ‚die teure Heimat‘ über den Schellenkönig. Stimmungssache? Ach, du lieber Gott! Ein alter Hurenbeutel ist manchmal ‚gestimmt‘, das Ave Maria zu singen. Und eine grundehrliche Haut fühlt sich des öftern ‚bestimmt‘, zu stehlen. Dummes Zeug! Der jüdische Fuchs hat seine krummen und graden Röhren mit Absicht. Erst wenn man sie alle verstopft, kann man ihn zur Strecke bringen. Fritsch 107) läßt ihm noch den Ausweg durch die Konstruktion, zwischen den alten Israeliten und Juden sei ein Unterschied gewesen. Aus den graden Röhren schließt er auf einen früheren Karnickelbau.“

„Und auf einmal,“ lachte er, „wird der Jude als Israelit das Lokal verlassen. Nein, du hast recht. Gut gibt sich der Jude nur, um desto unbeachteter das Schlechte wirken zu können. Zeit seines Lebens war es so, und so wird es auch Zeit seines Lebens bleiben.“

„Diese Zwiespältigkeit,“ ergänzte ich, „findest du sogar bei Spinoza 106). Eine Weltbetrachtung, wie sie freier kaum gedacht werden kann; und eine Ethik, daß es einer Sau graust. ‚In allen Dingen das Nützliche suchen‘, ist die Quintessenz seiner Moral. Der echte Judenstandpunkt. Bezeichnender Weise hat sich dieser ‚Überwinder des Judentums‘ trotz aller Anzapfungen nie über das Judentum geäußert. Otto Hauser 109) nennt ihn so. Nun ja, wer die Philosophie für ein bloßes ‚Spiel der Gedanken‘ erklärt, nur dazu da, um den Philosophen Spaß zu machen; von dem weiß man ja ungefähr, wie viel’s geschlagen hat.“

„Auch der Kaspar Hauser110) war kein Prinz,“ winkte er ab, „sondern ein schlauer Tölpel, der richtige Bauernfänger. Notabene, es wäre ein Wunder gewesen, wenn ihn nicht die Juden zum Romanhelden gemacht hätten.111) Je angefaulter das Individuum, desto lieber.“

„Wenn’s gerade pressiert,“ erwiderte ich, ‚dichten sie einfach Kerngesunde in Angefaulte um. Ich erinnere mich, in einem jüdischen Buch über Goethe allerlei von dessen ererbter Syphilis gelesen zu haben; und in einem über Richard Wagner viel von dessen päderastischer Veranlagung. Freilich, wenn die beiden als waschechte Juden gelten sollen, muß der Beweis lückenlos erbracht werden.“

„Ob sie wohl,“ meinte er, „auch den Luther zum Juden frisieren werden? Schwerlich. Er hat ihnen denn doch zu warm eingeheizt, Was in ihm steckt, werden sie natürlich ebenso wenig aus ihm herausholen,“

„Weißt du, was das ist? frug ich.

„Ich weiß es,“ nickte er ernst. „Die fürchterlichste Tragik. Eine Schuld von so grauenhafter Wirkung, daß heute die ganze Kultur daran zugrunde zu gehen droht, in aller Unschuld begangen, die ahnungslose Ursache des deutschen Zusammenbruchs. Luther, der gewaltige Gegner der Judenheit, unbewußt ihr verhängnisvollster Wegbereiter. Nicht zu fassen; ich sage dir, nicht zu fassen. Um lausige zehn oder zwanzig Jahre zu spät geschehen! Erst kurz vor seinem Tod 112) des Judas ansichtig geworden, wo alles bereits entschieden war! Vorher mit Leib und Seele für den Verräter! Da sind ihm die Hebräer noch ‚Vettern und Brüder unseres Herrn‘, wir Christen aber nur ‚Schwäger und Fremdlinge‘, Händeringend beschwört er das Volk, ‚fein säuberlich‘ mit ihnen umzugehen. Über die Apostel erhaben sind sie ihm! Der selige Erzberger hätte es nicht toller treiben können.“

„Nur,“ stoppte ich, „keinen Augenblick so aufrichtig. Wenn Luther ein Zeitgenosse Erzbergers gewesen wäre, hätte er sich nicht erst über den Zweck jüdischer Schweigegelder klarzuwerden brauchen, um das Judentum rechtzeitig zu durchschauen. Schon als Student wäre er mit beiden Füßen zugleich in dem Kampf gegen die Teufelsbrut hineingesprungen.“

„Mein Gott,“ lenkte er ohne weiteres ein, „man kann ihm keinen Vorwurf machen, Vierhundert Jahre dazwischen ist ein Zeitraum. Eines darf man aber doch nicht vergessen: der Volksinstinkt war damals wacher, als heutzutage, Auf der ganzen Linie bestand das Mißtrauen gegen die Juden. Für den Volksmann Luther, den Sohn einfacher Leute, spricht seine langjährige Vorliebe für die Juden gerade nicht; wenn man auch seinem Klosteraufenthalt eine gewisse Weltfremdheit zugute rechnen muß. Es scheint eben auch hier wie überall gegangen zu sein: das viele Studieren verdirbt die Augen,

Trotzdem: Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach der die Dämmerung; sah er den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen, Nur leider zu spät, und auch dann noch nicht da, wo er mit am schädlichsten wirkt: im Christentum, Ach, hätte er ihn da gesehen, in der Jugend gesehen! Nicht den Katholizismus hätte er angegriffen, sondern den Juden dahinter! Statt die Kirche in Bausch und Bogen zu verwerfen, hätte er seine ganze leidenschaftliche Wucht auf die wahren ‚Dunkelmänner‘ fallen lassen. Statt das Alte Testament zu verklären, hätte er es als die Rüstkammer des Antichristen gebrandmarkt. Und der Jude, der Jude wäre in seiner scheußlichen Nacktheit dagestanden, zur ewigen Warnung. Aus der Kirche hätte er herausmüssen, aus der Gesellschaft, aus den Hallen der Fürsten, aus den Burgen der Ritter, aus den Häusern der Bürgen Denn Luther hatte die Kraft und den Mut und den hinreißenden Willen, Nie wäre es zur Kirchenspaltung gekommen, nie zu dem Krieg, der nach Wunsch der Hebräer dreissig Jahre lang arisches Blut in Strömen vergoß.“

„Und nie,“ sprang ich weiter, „zu dem jetzigen Faktum, daß ein Vertreter der blutbefleckten Judendiktatur Rußlands einem hohen katholischen Würdenträger113) verbindlichst die Hand drücken darf!“

„Das spricht Bände,“ rief er, „ganze Chroniken! Wer hier noch nicht sieht, wird all seiner Lebtage den Star nicht gestochen bekommen. Diplomatisch müsse Rom sein? Laßt euch heimgeigen! ‚Euere Rede sei ja, ja — nein, nein; alles andere ist von Übel.‘ Heraus mit der Sprache, wie Gregor VII., wie die Kirchenväter Chrysostomus 114) und Thomas von Acquino, wie alle echten Christen größeren Kalibers sie sprachen! Rom habe ‚abzuwägen‘, die Schuld richtig zu verteilen? Am Ende weiß es noch gar nicht, wo sie bergehoch liegt? Der billige Jakob auf der Auer Dult weiß das! Und ob er das weiß!“

„Genau noch wie zu Luthers Zeiten,“ sagte ich. „Damals der Judenhandel mit dem Ablaß, heute die Judenpolitik. Wenn man dagegen Front macht wird einem unterschoben, man wölle weg von Christus, zu Wotan oder weiß der Kuckuck wo noch hin. Querköpfe, die sich vor lauter Verzweiflung nicht mehr auskennen, mögen ja wohl zu diesem Strohhalm greifen; wir verbitten uns einen derartigen Blödsinn. In Christus, dem Inbegriff der Männlichkeit, finden wir alles, was wir brauchen; und wenn wir gelegentlich einmal von Baldur reden, schwingt immer ein Stück Freude mit, die Genugtuung darüber, daß unsere heidnischen Urahnen bereits so christlich waren, Christus in dieser Idealgestalt vorauszuempfinden. Auch den Judas, den Loki, hatten sie schon. Wie heißt er noch? Loge. Sprich’s französisch aus, und der Logenbruder kommt zum Vorschein.“

„Der Humanist!“ schlug er mit der geballten Faust auf den Tisch. „Der Mann der Toleranz, der ‚Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit‘! Der Rattenfänger der Hammeln! Der Jude als Freimaurer, der diensteifrig die Welt darüber belehrt, wie man in der freien Luft mauern kann! Kein schöneres Fressen für ihn, als die Vielwisser, die Besserwisser, die Streber. Seit es ‚Logiker‘ gibt, drängen sie dem Meister der ‚Logik‘ in Scharen zu. Schon Ulrich von Hutten 115) war darunter. ‚Ich hab’s gewagt‘! fuchtelte er großartig umher.“

„Es fragt sich nur,“ unterbrach ich ihn lachend, „was er gewagt hat. Mir scheint: ‚ein Narr auf eig’ne Faust zu sein‘, wie Goethe sagt. Und so erwischte er denn auch statt der richtigen Dunkelmänner die falschen. Man lese nur das Gedicht, worin er den Kurfürsten Albrecht117) zu der scheußlichen Folterung und Verbrennung des jüdischen Renegaten Pfefferkorn 117) überschwenglich beglückwünschte; und man weiß, wie der Hase lief. Aus welchem Grund der Pfefferkorn das Christenfeindliche einzelner jüdischer Religionsschriften aufgedeckt hat, ob aus persönlicher Rachsucht oder weil in ihm, was das Wahrscheinliche ist, die jüdische Bosheit zum Vernichtungswillen überhaupt, zum unbegrenzten Zerstörungstrieb geworden war; tut hier nichts zur Sache. Tatsächlich hat er das Judentum an seiner empfindlichsten Stelle getroffen; und tatsächlich fiel ihm deshalb der Humanist Hutten a tempo in den Rücken. Selbstverständlich neigte auch der prachtliebende Kurfürst Albrecht dem Humanismus zu, wie schon aus seiner humanen Behandlung des Pfefferkorn hervorgeht. Das große Licht Reuchlin 118) ließ es erst recht nicht daran fehlen. Dieser ‚beste Kenner des Hebräischen in Deutschland‘ war es, der in den angegebenen jüdischen Religionsschriften mit dem besten Willen nichts Christenfeindliches von Belang zu entdecken vermochte und das auch seelenruhig so begutachtete. ‚Mit der peinlichen Gewissenhaftigkeit des wahren Gelehrten‘ bemerkt ebenso ruhig der Luxusband ‚Im Morgenrot der Reformation‘. 119) Wie gewissenhaft es bei den Humanisten zuging, verrät das Buch anderswo, da, wo es ihren Haupthelden, den Erasmus l20), bespricht. Er bettelte um Gold und Geschenke, wo er nur konnte. O sancta humanitas!“

„Und diese Gesellschaft,“ grollte er, „stand als treibendes Element hinter dem naiven Luther! Denn das war er damals, als er zum Kampf schritt. Wie quält er sich schon als junger Mensch mit allerlei Einbildungen ab! Der Schreck vor einem Blitzstrahl führt ihn ins Kloster. Gut wie keiner, ringt er dort um sein Seelenheil eifrig wie keiner, seinen Mitmönchen oft zum harmlosen Spott. Da kommt er nach Rom, und der erste Verdacht zuckt in ihm auf. Die Üppigkeit des dortigen Klosterlebens, das eilige Hinunterhaspeln der Messen und sonstige Zeichen der Verweltlichung machen ihn stutzig. Daheim vergißt er es wieder. Als Professor der Theologie stößt er in Wittenberg auf den Humanismus. Das ‚freisinnige‘ Gelichter drängt sich sofort an den Charakterkopf. Reuchlin, die Leuchte der hebräischen Forschung, tritt in seinen Gesichtskreis und lenkt ihn auf Paulus, genannt Saulus, genannt Schaul. Zwinkernd steckt man ihm die Dunkelmännerbriefe gegen die Kölner Dominikaner, die Hauptfeinde der Juden zu. Ihr geistloser Ton – witzig sind sie nur der Oberflächlichkeit – behagt ihm nicht. Aber – es bleibt doch eine Menge sitzen. Das ganze Klosterwesen wird ihm unter der Hand verzerrt, der Jude zum Unschuldsengel.“

„Um kein Haar anders,“ warf ich ein, „wie mit den ‚Briefen des Landtagsabgeordneten Filser‘ von Ludwig Thoma 121). Hutten Nr. 2. Faustdick aufgetragen bis dorthinaus, blödes Zeug, aber den Juden gefiel’s, weil es gegen die Pfaffen ging und auch der Bauer eins abbekam. Die koschere Presse schrieb sich die Finger wund vor Begeisterung; und so gefiel’s sogar denen, die sich bei einigem Nachdenken schandbar darüber hätten ärgern müssen. Pfaffe und Bauer der Ausbund tölpelhafter Verschmitztheit; der aber, auf den es angekommen wäre, der Jude, ging wieder einmal leer aus. Wie immer bei Thoma. Daß er kurz vor seinem Tod den ‚Miesbacher Anzeiger‘ mit antisemitischen Sticheleien versorgt, anonym, darauf pfeif‘ ich. Deutsch ist anders. Seine Erbin war eine vom Stamme Mauschel Das Bild ist fertig.“

„Wer so im Leben steht,“ entgegnete er, „wie es bei Thoma der Fall war, muß den Juden sehen, oder er ist ein Ochse. Seine Anhänger haben die Wahl. Auch Hutten, überhaupt die Humanisten waren Weltleute. Luther nicht. Luther sah den Juden lange im Spiegel der Gnade. ‚Das Volk Gottes‘. Aus! Die Humanisten taten das Ihre. Welche Niedertracht von den Mönchen, die heiligen Schriften Israels zu verlästern! Mit dem Ablaßhandel wurde das Kraut fett. Der Stein kam ins Rollen. Sichtlich wider den Willen Luthers. ‚Von vielen Freunden und Unbekannten‘, schreibt er selbst, wurde er ‚in hartem Redestreit‘ zur Tat gedrängt. Was sich da alles um ihn mausig gemacht haben mag! Im Schatten des Juden! Auch hinter den römischen Unterhändlern reckte sich die dunkle Gestalt. Alle Versuche der Verständigung scheiterten. Der große Kladderadatsch war da.“

„Und Deutschland bezahlte die Zeche,“ sagte ich. „Der Protestant Goethe hat das gefühlt. Wegwerfend dichtet er:

‚Franztum drängt in diesen verworrenen Tagen, wie ehemals

Luthertum es getan, ruhige Bildung zurück‘.

Auch das Volk der Reformation empfand bei aller Verehrung für den kühnen Bekämpfer des christlich aufgeputzten Judenschwindels, wohin die Reise ging. Unter den Humanisten wurde nicht bloß Reuchlin der Bestechung durch die Juden beschuldigt; und mit dem Ruf Huttens ging es unaufhaltsam bergab. Zuletzt gab ihm sogar noch der eigene Logenbruder Erasmus einen Fußtritt; aber nicht, weil er durch den angerichteten Schaden die ‚ruhige Bildung‘ bedroht sah, sondern weil es unter denen, die in freier Luft zu mauern verstehen, nicht selten Brauch ist, sich unter Gestank zu drücken, wenn’s brenzlig wird.“

„Goethes Wort vom Luthertum,“ grübelte er, „stimmt nicht ganz. Es hieße besser: Lutherersatztum. Das Luthertum kam erst viel später zur Entwicklung, wenige Jahre vor dem Tod des kerndeutschen Mannes, als er den Juden erkannte. Statt die ruhige Bildung zurückzudrängen, hätte es ihr im Gegenteil die Bahn freigemacht. Inzwischen war aber das Lutherersatztum obenaufgekommen und ist dort bis zum heutigen Tag geblieben. An seinen Früchten sollt ihr es erkennen. Puritaner, Wiedertäufer, Ernsthafte Bibelforscher, das sind die saftigsten 122). In jeder sitzt der jüdische Wurm. Nochmals: Lutherersatztum! Daß dessen eigene Heimat Sachsen sich heute so haltlos dem jüdischen Sowjetstern zuneigt, ist kein Zufall.“

Ich schlug ihm schnell das Werk „Im Morgenrot der Reformation“ auf, ein Buch, daß doch wohl den Zweck haben soll, den Protestantismus zu verherrlichen, und deutete auf die Schlußzeilen des Kapitels „Dr. Martin Luther.“ Sie lauten:

„Eine Zeit von beinahe vier Jahrhunderten kann einfach nicht spurlos vorübergehen, die Gegenwart kann nicht ohne Weiteres bei Luther anknüpfen, sie ist weltoffener, kulturfreudiger, universaler geworden usw.“

Verächtlich schob er das kostbare Bilderbuch bei Seite „Nein,“ sagte er, „diese Leute können weder ohne Weiteres noch überhaupt bei Luther anknüpfen. Die Welt ist für sie so offen, so kulturfreudig, so universal geworden, daß ihnen sein einfältiges Deutschtum nur im Wege steht. Mit seinen Schriften gegen die Juden verdarb er ihnen gründlich den Magen. Als Aushängeschild geht er ja zur Not, aber sonst – leb‘ wohl, Griseldis! Der Pastor Wallfisch hat den Bruder Martin verschluckt, und der Pastor Schwalb zwitschert den Segen dazu.“

VII.

„Also in allen Lagern,“ nickte ich vor mich hin, „mehr oder minder verkappt, mehr oder minder mächtig, der Mephisto. Auch um Zwingli 123) herum bewegt sich als dessen ‚bester Freund‘ ein Leo Judae. Möglich, daß hier der Name täuscht; der Verlauf der Bewegung macht ihm Ehre. Die freie Schweiz merkt noch heute nicht, wie unfrei sie ist. Der ritterliche Loyola 124) wendet sich gegen den Geist, den er für das Luthertum hält, im Nu wickelt ihn der polnische Jude Polanko ein, haben die Juden die Zügel in der Hand. Die Moraltheologie der Jesuiten sieht der Morallehre des Talmud verdammt ähnlich. Gutgläubig befehdet das Gros der Jesuiten den Protestantismus und das Freimaurertum, das Gros der Protestanten und Freimauer den Jesuitismus. Dort wie hier lachen die Drahtzieher; denn dort wie hier sind sie von der gleichen Art und Gesinnung. Das pfeift zum Angriff und pfeift wieder ab, wie’s paßt. Daß der Judenheit kein Haar gekrümmt wird, versteht sich von selbst. Dasselbe Bild bei den Mehrheitssozialisten, den Unabhängigen, den Kommunisten, den Syndikalisten, den Bolschewisten. Dasselbe bei den Nationen. Ein heiterer Anblick, muß man sagen.“

„Und ich will die Ägypter aneinanderhetzen, daß ein Bruder wider den andern, ein Freund wider den andern streitet,“ knirschte er. „Was für ein Haß, was für ein dämonischer Haß! Ist das noch menschlich? Oder was ist das?

„Das, mein Lieber,“ spottete ich, „ist die ‚Genialität des Herzens‘, von welcher der Jude Fritz Kalin sagt, durch sie sei ‚Israel die ethische Mutter der Menschheit geworden‘. Diese Kerle sind wirklich putzig in ihrer Frechheit. Der Moses ist ihm in der Geschichte der Kulturvölker eine ‚fast einzigartige Erscheinung: ein Nationalheld ohne Waffen‘; während um die ‚bronzenen Heroen unserer Märkte‘, also um die Statuen unserer Prinz Eugen, Blücher usw. ‚in Sturmesnächten das Wehgeschrei der Witwen klagt‘. Mit was hat denn dann eigentlich der Moses die ägyptische Erstgeburt abschlachten lassen? Mit Honigplätzchen? Oder ist sie am Ende vor lauter Liebe erdrückt worden? Das ‚Pöbelvolk‘ scheint nur aus Krankenpflegern bestanden zu haben. So machen’s aber diese Burschen alle. Aufs Ableugnen lassen sie sich erst gar nicht ein; schlankweg behaupten sie gleich das Gegenteil. ‚Die Nationalitäten‘, schreit der Cremieux 125), sollen verschwinden! Die Religionen sollen vergehen! Israel wird nie aufhören, die Religion Israels wird nicht geschädigt, weil sie die Einheit Gottes umfaßt. Da, hingehaut: die Einheit Gottes, nichts zu machen. Nun gibt es doch gar nichts mehr anderes als: wenn die Dinge so liegen, dann müssen eben die übrigen Nationalitäten und Religionen verschwinden, kostet’s was mag. Das reinste Narrenhaus, kann ich dir sagen. Aber der Wahnsinn hat Methode. Die Harmlosen schmeißt er glatt über den Haufen. Unsere Arbeiter könnten ein schönes Lied davon singen.“

„Fast noch ein schöneres unsere Gelehrten,“ knurrte er. „Vom Juden darf kommen, was will; es ist ihnen Evangelium. Nachprüfen – ausgeschlossen. Wenn’s nur gedruckt ist. Irgend eine Rebekka l26) nennt den Talmud ‚ein grandioses Monumentalwerk des Geistes‘, ein ,überlebensgroßes Denkmal der Gedanken, dem die Jahrtausende den Odem ihrer Erfahrungen geschenkt haben‘; sofort gibt es dem deutschen Professor einen Riß – her mit dem Notizbuch! – und schon am nächsten Tag haben seine Studenten das ‚Nonnenpfürzchen‘ 127) gefressen und verdaut. Das kommt aber von unseren Gymnasien, Sie sind alle zugeschnitten, als gälte es, lauter Genies auszubilden; statt dessen geht ein Lakai um den andern daraus hervor.

„Ein paar Stunden im Talmud 128) gelesen,“ fuhr ich fort, „und über den Juden gibt’s keinen Zweifel mehr. Daß die Hebräer das Buch in den Himmel heben, ist begreiflich. Wenn sie hineingucken, guckt ihnen ihr eigenes Wesen entgegen. Und daran müssen sie selbstverständlich die allergrösste Freude haben. So kommt es, daß jeder Jude Talmudist ist, auch wenn er den Talmud gar nicht kennt. Wann er niedergeschrieben wurde, spielt nicht die geringste Rolle. Er brauchte überhaupt nicht geschrieben worden zu sein; schon mit dem ersten Juden wäre er dagewesen. Die jüdischen Führer wissen das ganz genau. Nur sagen sie es stets nur durch die Blume. ‚Der Talmud: eine unantastbare Autorität‘, trumpft 1894 in Hannover der Rabbiner Dr. Gronemann vor Gericht auf! ‚Die Rechtslehren des Talmud sind leitend‘, herrschte 1888 in Marburg der Professor Cohen die Strafkammer an. Und er setzte – bitte, Obacht! – hinzu‘ es gäbe auch nichtgläubige Juden, die aber trotzdem nicht aus der jüdischen Gemeinschaft ausschieden, ‚da sie die Sittenlehren des Talmud anerkennen‘. Kunststück! Sie können ja gar nicht anders! Von Zeit zu Zeit verplappern sich die Schlauköpfe doch immer; bloß passen wir nicht auf. ‚Was den Talmud angeht, so bekennen wir seinen unbedingten Vorrang vor dem ganzen Gesetz Mosis‘, bekundete um 1860 in Paris die sogenannte Reformjudenschaft unter Zustimmung der Allianz Israélite. Und über den Schulchan Aruch, eine Art Talmud für den Hausgebrauch, steht vom Rabbiner Dr. Rahmer in Pierers Konversationslexikon, er sei ‚von den israelitischen Gemeinden als maßgebende Richtschnur für die religiöse Praxis angenommen‘ worden. Angenommen? So ein Schäker! Nächstens nehme ich die Gesichtszüge Dietrich Eckarts an.“

„Herrgott,“ sagte er, „wer nicht den Schüttelfrost bekommt, und das Kotzen dazu, wenn er nähere Bekanntschaft mit dem Talmud macht, der kann sich im Panoptikum sehen lassen.“

„Dieses Institut,“ erlaubte ich mir zu bemerken, „geht nicht über ein gewisses Maß von Abnormitäten hinaus. Der junge Studiosus aus Tübingen, der mit Appetit ein halbes Dutzend Kröten verschlingen konnte, war bis jetzt seine größte Attraktion. Kein Straußenmagen wäre imstande, nur den einen Satz zu verdauen: ‚Rabbi Jochanan sagt: das Zeugungsglied des Rabbi lsmael war so groß wie ein Schlauch von 6 Kab. Rabbi Papa sagt: das Zeugungsglied des Rabbi Jochanan war so groß wie ein Schlauch von 5 Kab, nach anderen wie 3 Kab. Das Zeugungsglied des Rabbi Papa war so groß wie die Körbe der Bewohner von Harpania’129). Der edle Konkurrenzeifer der drei alten Rabbiner kann einen unvorbereitet über den Stuhl herunterhauen.“

„Solche Lieblichkeiten,“ ekelte er sich, „findet man in diesem Prachtexemplar von Religionsbuch noch eine ganze Reihe. Der Gipfel ist aber doch wohl, daß es nichtjüdische Mädchen, ‚die weniger als drei Jahre und einen Tag alt‘ sind, für die Rabbiner noch ‚geeignet‘ sein läßt, weil im Alten Testament steht: ‚Und alle Kinder unter den Weibern, die den Beischlaf eines Mannes nicht erkannt haben, lasset leben für euch‘, nämlich für die Priester 130).

Die wahnwitzigste Perversität und die ödeste Silbendrescherei in einem Atemzug. In den jüdischen Köpfen muß es fürchterlich aussehen.“

„Wie es scheint,“ erwiderte ich, „sind sie gegenteiliger Meinung, sonst würde uns nicht ihr Spiegelbild, der Talmud, kundtun: ‚die Israeliten sind vor Gott angenehmer als die Engel‘ oder ‚die Welt ist allein der Israeliten wegen geschaffen worden‘, oder ‚Wer einem Juden einen Backenstreich gibt, hat Gott selbst geschlagen‘ oder ‚die Sonne bescheint die Erde, der Regen befruchtet sie, nur weil Israeliten darauf wohnen‘ und dergleichen Bescheidenheiten mehr 131). Auch hätte der Rabbiner Goldmann vor ein paar Jahren schwerlich in einer Rede gesagt l32): ‚die Juden sind geistige Aristokraten, ein Volk von Königen‘. Ich muß gestehen: der Haufen Könige, den ich neulich über und über verdreckt auf dem Straubinger Schweinemarkt mit Händen und Füßen feilschen sah, machte mir gerade nicht den fürstlichsten Eindruck. Nicht einmal an meinem Liebling, dem Rechtsanwalt Dr. Levinger, habe ich bis jetzt das spezifisch Königliche entdecken können; es müßte denn sein, daß es mir bei all meinen Prozessen mit ihm in der Hitze des Gefechtes gänzlich entgangen wäre. Auer 133) hat es, stark sogar, überhaupt schon die Erscheinung; aber er ist ja kein Jude, sondern auch so ein Affe, wofür der Talmud im Vergleich zu den Menschen, d.h. zu den Israeliten jeden Nichtjuden anspricht 134). Sein inniger Verkehr mit den Hebräern läßt allerdings darauf schließen, daß er sich aus dieser Rangliste nichts macht. Nun, jeder nach seinem Geschmack.“

„Für den jüdischen Größenwahn“‚ versetzte er, „gibt es, glaube ich, nicht einmal in einem medizinischen Lexikon den erschöpfenden Ausdruck. Aber wie sie ihn verbergen können, fabelhaft diese Verstellungsgabe! Manchmal freilich blitzt er doch durch. ‚Was denken Sie denn?, hörte ich kürzlich ein kleines Judenmädchen aufs tiefste beleidigt sagen, als es gefragt worden war, ob es protestantisch oder katholisch sei; ‚Ich bin Jüdin‘. Nebendran machte der Vater unterdessen einen Bückling nach dem andern. Ja, der Nutzen! Wenn er sich lohnt, wird der jüdische König zum Spulwurm.“

„Wer das weiß,“ entgegnete ich, „möchte jedesmal die Kränke kriegen, wenn er so einen Stinkjuden wie kameradschaftlich mit unseren Arbeitern beisammen sieht. ‚Genosse!‘ und ‚Lieber Freund!‘ und womöglich gar du, heimlich aber die grenzenloseste Verachtung. Und die guten Leute glauben wunder, was sie ihm wert sind. Es ist zum Verzweifeln.“

„Solange sie,“ sagte er, „in ihren eigenen Reihen die Zuhälter des Juden zu Führern haben, werden sie seine Absicht ebenso wenig erkennen, wie die übrigen Schichten, bei denen ausnahmslos das Gleiche der Fall ist. Eine Zeitlang war von nichts anderem als von der Intelligenz der Arbeiter die Rede. Jetzt ist es davon merkwürdig still geworden. Der Mohr hat eben seine Schuldigkeit so ziemlich getan. Eine nette Intelligenz das, die nicht über das Scheuleder der Partei hinauszuäugen vermag. Aber der Zweck wurde erreicht: der Arbeiter hielt sich für wunder wie gebildet und nahm das ihm Eingetrichterte für eigene Weisheit. Vor lauter Intelligenz ging sein gesunder Menschenverstand in die Brüche. Wenn ich so einem verbohrten Marxisten auseinandersetze: da schau her, da ist der französische Sozialist Fourier 135); über den hat dein großer August Bebel geschrieben; er hat ihn ‚eine genial angelegte Natur mit dem wärmsten Herzen für die Menschheit‘ genannt; aber die Stelle wo der Fourier die Juden, die ihm ‚alle ohne Ausnahme Schmarotzer, Händler, Wucherer usw.‘ sind, an die Kandare genommen wissen will, die hat er weggelassen – wenn ich ihm das sage, was tut er? Alles, nur nicht das, was jeder halbwegs klare Kopf ohne weiteres tun würde: stutzig werden, den Bebel sich etwas genauer betrachten, nachgrübeln‘ warum der glühende Verehrer des Fourier gerade da, wo es gegen die Juden geht, die Begeisterung mitsamt der Sprache verlor. Möglich, daß er nicht den richtigen Schluß zöge; aber er hätte doch wenigstens einmal selbständig gedacht, statt ewig bloß nachzubeten; sein verstopfter Gehirnapparat wäre endlich wieder im Laufen und es bestünde die Hoffnung auf ein immer flotteres Tempo und immer bessere Resultate.“

„Aufklären,“ betonte ich, „unermüdlich aufklären, es gibt kein anderes Mittel. Ich kann’s den Arbeitern nachfühlen, daß sie den Hurrapatriotismus der Reaktionäre, sprich: Aktionäre, gründlich satt haben; aber noch viel weniger, scheint mir, wird es ihr Wunsch sein, vom Regen in die Traufe zu kommen. Um das zu vermeiden, müssen sie sich schon entschließen, die Augen etwas besser aufzumachen. ‚Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will‘, werfen sie sich in die Brust und sind nach vier Jahren Revolution nicht imstande, auch nur einen einzigen Wucherer zum Stillstand zu bringen. Es wäre an der Zeit, daß sie merkten, wie mit ihnen Schindluder getrieben wird. Heine’s Gedicht ‚die Weber‘ wurde ihnen zu einem Leib und Magenlied aufgeschmust. ‚Deutschland, wir weben dein Leichentuch‘. Was der Judenbengel damit sagen wollte, verstehen sie nicht. Schlagt Deutschland tot und laßt euch dann mitbegraben! Oder am Ende nicht? ‚Ich würde meine Hand waschen, wenn mich das souveräne Volk mit seinem Händedruck beehrt hätte‘, spuckte dieser ‚geistige Aristokrat‘ gegen Ende seines Lebens vor der Arbeiterbewegung aus. 136) In der Heineausgabe der Marxisten scheinen zahllose Stellen überklebt zu sein. Parteidisziplin.“

„Die Hand würde er sich waschen, dieser Schmierfink!“ höhnte er. „Da hast du aber wieder den ganzen jüdischen Hochmut, Nichts, aber auch gar nichts anderes können, als mit der weinerlichsten Miene von der Welt Gift über Gift verspritzen, und dabei eine Arroganz, die ins Aschgraue geht. Es stimmt: das liegt im Wesen der Juden, nicht im Talmud. Der ist bloß dazu da, sie nicht aus der Übung kommen zu lassen.“

„Sie schreiben es ja selbst,“ wies ich nach, „rund heraus. ‚Der Talmud charakterisiert die jüdische Psyche ebenso scharf wie treffend,‘ stand in einem der ersten Judenblätter. 137) Anscheinend denken sie: Vater sieht’s ja nicht. Wer liest auch im Talmud. Unsere Staatsmänner haben zu tun, um mit der Courths-Mahler 138) fertig zu werden.“

„Im Grunde,“ überlegt er, „ist der Talmud weiter nichts, als eine umfassende Ausdeutung der alttestamentarischen Judenmoral, würde also schon deshalb dem angeborenen jüdischen Charakter entsprechen. Wenn z.B. ein Psalm 139) den Jehova zu seinen Juden sagen läßt: ‚Ihr seid Götter‘, so zieht der Talmud nur die Folgerung daraus mit seiner Behauptung, wer einen Israeliten schlage, habe Gott selbst geschlagen. Und wenn im Alten Testament die nichtjüdischen Knechte und Mägde jedesmal hinter den Schafen, Eseln und Kamelen aufgezählt werden, so gibt der Talmud bloß den Grund für diese boshafte Rangordnung an, indem er alle Nichtjuden für Affen und Schweine 140) erklärt.“

,;Das Buch Sirach,“ ergänzte ich, „heult: ,Erschrecke alle Völker, hebe deine Hand auf gegen die Fremden, daß sie deine Macht sehen! Der Zorn des Feuers muß sie verbrennen. Zerschmettern den Kopf der Fürsten, die uns Feind sind!‘ und der Schulchan Aruch rast: ‚Gieß aus, O Herr, deinen Grimm über die Goijim‘ welche dich nicht kennen, und über die Königreiche, die deinen Namen nicht anrufen! Verfolge sie im Zorne und tilge sie unter Gottes Himmel!‘ Beide Stellen 141) enthalten die gleiche Drohung, nur mit dem Unterschied, daß der Schulchan Aruch konsequent betont, daß alle, die nicht auf den Jehova schwören, ausgerottet werden müssen.“

„Und mit einer solchen abscheulichen Sittenlehre auf dem Gewissen,“ brauste er auf, „erfrecht sich das Wunder der modernen Judenschaft, Moses Mendelssohn 142), zu behaupten, ‚daß die Herrschaft über den Erdball dem Judentum gebühre‘. Seiner Religion wegen! Als geschulter Talmudist kannte er aus dem ff die ganze unerschöpfliche Niedertracht – was wir hier vorgebracht haben, ist ja nur ein kleiner Bruchteil – nichtsdestoweniger . . . auch, dieses verlogene, dieses grundverlogene Pack, der reine Extrakt der Lüge!“

„Ganz Berlin,“ sagte ich, „schwärmte damals wie auf Kommando für den ‚weisen‘, für den ‚edlen‘ Moses. Goethe ließ sich nicht täuschen, ‚Jüdische Pfiffe‘ nannte er seinen frommen Gimpelfang! 143) Er wußte, wohin die Reise ging. ‚O du armer Christe! Warte nur, bis er deine schnurrenden Flügelein ganz und gar umsponnen haben wird.‘ Keiner Seele fiel es auf, daß der unvergleichliche Moses sich im Handumdrehen vom einfachen Hauslehrer zum schwerreichen Begründer des Bankhauses Mendelssohn hindurchphilosophierte, also dem bekannten Nadelöhr im weiten Bogen auswich. Der schlaue Trick, das jüdische Volk als bloße Religionsgemeinde hinzustellen, war das Steckenpferd auch dieses Menschenfreundes. Damit gehen die Juden noch heute mit Vorliebe hausieren. Warum, verrät uns der Dr. Ruppin 144). Ausnahmegesetze gegen die Juden, reibt er sich kichernd die Hände, könnten sich immer nur gegen die Angehörigen der jüdischen Religionsgemeinschaft richten, weil diese Zugehörigkeit das einzige für die Gesetzgebung erfassbare Merkmal sei. Der Antisemitismus sei aber der jüdischen Religion durchaus nicht feindlich, er verhalte sich vielmehr ganz gleichgültig zu ihr. Ach so! ‚Nachtigall, ick hör‘ dir loofen.‘ Die Zeiten sind vorbei, wo uns die jüdische Religion schnuppe war. Wir kümmern uns jetzt sogar sehr um sie. Auf Schritt und Tritt gehen wir ihr nach und haben schon bei der ersten Bekanntschaft herausgefunden, daß das, was die Juden ihre Religion nennen, haargenau mit ihrem Charakter übereinstimmt.“

„Wer hat sie denn hervorgebracht? “ führte er aus, „Die Juden. Hätte das auch ein anderes Volk können tun? Daß ich nicht lache. Sie sagen es doch unaufhörlich selbst, daß sie mit dieser Meisterleistung einzig in der Welt dastehen. Also her mit dem Talmud! In ihm haben wir die jüdische Religion in Reinkultur Gotteslehre, Glaubenslehre, Sittenlehre, alles beisammen. Warum halten sie denn mit dem herrlichen Buch so ängstlich zurück, wenn ihm wirklich ‚die Jahrtausende den Odem ihrer Erfahrungen geschenkt haben‘? Als geborene Menschheitsbeglücker hätten sie es längst der Allgemeinheit zugänglich machen müssen. Statt dessen ist es heute noch nicht ganz übersetzt; und was da ist, sieht weiß der Kuckuck nicht danach aus, als ob es von der Kirche des Mittelalters zu Unrecht verbrannt worden wäre. Eine Religion das? Dieses Wühlen im Schmutz, dieser Haß, diese Bosheit, dieser Hochmut, diese Scheinheiligkeit, diese Rabulistik, diese Aneiferung zu Betrug und Mord – eine Religion? Dann hat es noch nie etwas Religiöseres als den Teufel gegeben. Die jüdische Wesenheit ist es, der jüdische Charakter; und damit Punktum! Man probiere es doch einmal und lehre einem anständigen Menschen solches Zeug, was der dazu sagen wird? Nein, wer so etwas wie lauter Leckerbissen hinunterfrißt, ist ein Scheusal von Haus aus.“

„Luther,“ warf ich ein, „fordert glatt dazu auf, die Synagogen und Judenschulen zu verbrennen und Erde darauf zu häufen, ‚daß kein Mensch mehr einen Stein oder eine Schlacke davon sehe ewiglich.‘ Was wir bisher aus Unwissenheit geduldet hätten –, ich hab’s selbst nicht gewußt, schreibt er – würde uns Gott verzeihen; nun wir’s aber wüßten, dürften wir um keinen Preis der Welt mehr diese Stätten schützen ‚worin sie Christum und uns belügen, lästern, fluchen, anspeien und schänden‘; das wäre ebenso viel, als täten wir es selbst. 145 ) Auch ihre Wohnhäuser müßten wir zerstören, denn dort trieben sie das gleiche, was sie in ihren Schulen trieben. ‚Möcht jemand denken‘, klagt er 146), ‚ich rede zu viel. Ich rede nicht zu viel, sondern viel zu wenig, denn ich sehe ihre Schriften‘. Unsere Schulinspektoren sehen sie nicht, und unsere Knillinge und Zwillinge und sonstigen Säuglinge erst recht nicht.“

„Mit dem Verbrennen,“ winkte er hoffnungslos ab, „wäre uns verdammt wenig geholfen. Das ist es ja: auch wenn nie eine Synagoge, nie eine jüdische Schule, nie das Alte Testament und nie der Talmud existiert hätte, der jüdische Geist wäre doch da und täte seine Wirkung. Seit Anbeginn ist er da; und kein Jude, nicht einer, der ihn nicht verkörperte. Am deutlichsten wird das an den sogenannten aufgeklärten Juden, Heine gehört gewiß mit zu den aufgeklärtesten, aber den irrsinnigen Hochmut hat er genau so, wie der schmierigste Schachjude Galiziens. Er würde sich die Hand waschen, wenn sie ihm ein Volksmann nichtjüdischen Blutes geschüttelt hätte! Moses Mendelssohn gilt als ein förmliches Wunder der Weisheit. Schau hin: er findet es geradezu empörend, daß die Juden die ihnen gebührende Herrschaft über den Erdball noch nicht besitzen!“

„Die haarsträubende Einbildung der russischen Schnorrer,“ hob ich hervor, „schildert uns aus langjähriger Erfahrung Dostojewski 147). Er lebte geraume Zeit mit allerlei Sträflingen zusammen, schlief mit ihnen auf denselben Pritschen. Einige Juden waren darunter. Jeder kam ihnen freundlich entgegen. Nicht einmal an ihrer tobsüchtigen Art, zu beten, nahm jemand Anstoß. Es war eben einmal ihre Religion, so dachten sich die Russen und ließen sie ruhig gewähren, ‚fast billigend‘. Und diese selben Juden taten diesen selben Russen gegenüber fremd, wollten nicht mit ihnen zusammen essen und sahen auf sie wie von oben herab! Und wo war das? In einem sibirischen Gefängnis? Diesen Widerwillen und Ekel der Juden vor den Einheimischen fand Dostojewski in ganz Rußland. Die kleinen Leute hätten ihn aber nirgends übel genommen. Das tut der Jude, weil er so einen Glauben hat, hieß es überall voller Nachsicht.“

„Jawohl, so einen Glauben!“ höhnte er. „So einen Pfurz im Kopf, ist richtig. So ein liebloses Herz! ‚Tief verderbt und seelenlos‘ nennt ihn sogar der gute Wilhelm Busch 148). Zuerst das Wesen, dann die Religion; nicht umgekehrt!“

„Dostojewski,“ fuhr ich fort, „war das Mitleid selbst, besonders gegen die Entgleisten; nur die Juden nahm er wie Christus aus. Ahnungsvoll fragt er, was in Rußland geschehen würde, wenn die Juden dort das Übergewicht bekämen. Würden sie den Einheimischen ‚auch nur annähernd‘ die gleichen Rechte geben? Würden sie ihm ebenfalls erlauben, so zu beten, wie sie wollen? Würden sie nicht einfach. Sklaven aus ihnen machen? Oder, noch schlimmer: ‚würden sie ihnen nicht das Fell mitsamt der Haut abziehen‘? Würden sie das Volk nicht ebenso ausrotten, wie sie es in ihrer alten Geschichte mit anderen Völkern getan haben?

„Russische Wüste,“ schrie er, „steht auf der prophetischen Landkarte 149), die die Juden schon vor fünfundzwanzig Jahren herausgegeben haben! Alles ist darauf, wie wir es jetzt haben: die Franzosen am Rhein; die polnische, die tschechische Republik; das Deutsche Reich, nicht als ‚deutsche Republik‘, sondern als ‚Deutsche Republiken‘: sogar die finnische Republik ist darauf; und für Rußland ein brauner Fleck mit der Inschrift: ‚russische Wüste‘! Herr des Himmels, und da fragt man noch, wer den Krieg verschuldet hat! Du weißt: ich habe das Original der Karte selbst gesehen, mit eigenen Augen. Könnte ich es doch unseren Arbeitern zeigen, jedem, aber auch jedem, namentlich denen, die vom Sowjet die Rettung erhoffen! ‚Russische Wüste‘! so sieht es aus, das versprochene Paradies! Hunger, Massengräber, Sklaverei, Judenpeitsche. Wer streikt, wird gehängt. Hereinspaziert alle, die ihr mühselig und beladen seid! Wie sie flöten, diese Hunde! Und wie schön das klingt, vor dem Vorhang! Hinter ihm aber lauert das verhätschelte ‚Pöbelvolk‘, die rote Armee, der Auswurf der nichtjüdischen Menschheit.“

„Das Attentat auf Lenin,“ versetzte ich, „hat mehr als 12.000 Menschen das Leben gekostet. Darunter waren über 800 Arbeiter. Auf dem Parteitag der Unabhängigen in Halle, 1920, hat das der russische Menschewik Martoff selbst zugegeben. Die Gesamtzahl der russischen Opfer seit Beginn der Bolschewistenherrschaft wird von Kennern auf rund 30 Millionen geschätzt. Was nicht dem Standrecht zum Opfer fiel, ging an Auszehrung und Siechtum zugrunde. Waren das alles Burschoa? Blödsinn, so etwas zu glauben. Wer hat denn bei uns am meisten zu leiden? Unter den Tausenden, die jeden Tag vor den verschiedensten Geschäften stundenlang anstehen, wird es wohl schwerlich von Kapitalisten wimmeln, Daß noch nie ein Jude darunter war, versteht sich von selbst. Aber das fällt unseren Arbeitern nicht auf. In der Einbildung, die Herren zu sein, lassen sie sich wie die Kinder an der Nase herumführen. Ebert hat sein ganzes Leben lang gegen den Kapitalismus gedonnert. Nun ist er Reichspräsident. Und? An allen Straßenecken wachsen die Banken wie die Pilze aus dem Boden. Das ist doch Tatsache. Jeder sieht es; mit Händen kann es jeder greifen. Aber daß auch nur einer mißtrauisch darüber würde, nicht ums Verrecken. Das erste, was der Jude Eisner nach dem Umsturz tat, war, daß er die Banken durch Militär schützen ließ. Riesenvermögen wurden damals monatelang ins Ausland verschoben; er rührte keinen Finger dagegen. Wichtiger war es ihn, in die Schweiz zu reisen und dort auf dem Sozialistenkongreß die alleinige Schuld Deutschlands am Weltkrieg ‚festzustellen‘. Tut Busse, und die Franzosen werden euch verzeihend ans Herz schließen. So ungefähr. Die Erfahrung hat es glorreich bestätigt.“

„Derselbe Eisner,“ nickte er, „war es, der zu Beginn des Krieges in einer Flut von Telegrammen die maßgebenden Männer der Sozialdemokratie beschwor, dem Kaiser nur ja die Treue zu halten. Der schmähliche Überfall müsse um jeden Preis abgewehrt werden. Das ging so bis zum Frieden von Brest-Litowsk. Alle deutschen Juden waren bis dahin begeisterte Monarchisten, Aber dann kam der Umschwung. Der Mohr hatte seine Schuldigkeit getan und das zaristische Rußland niedergeworfen. Jetzt galt es, ihn selbst niederzuwerfen. Vorgesorgt war bereits, durch die entnervende Mißwirtschaft der jüdischen Kriegsgesellschaften. Der Rest ist Schweigen. Allen Augen sichtbar, gebietet auch in Deutschland der Jude. O Arbeiter! Sich so übertölpeln zu lassen! Die Dinge liegen eben doch anders, als sich der ungeschulte Schädel träumen läßt. Die Kommunistische Partei in Deutschland hat noch keine 250000 Mitglieder. Besitzt aber über 50 Zeitungen. Was das kostet, ist gar nicht auszurechnen. Milliarden über Milliarden. Wer zahlt diese ungeheuren Beträge? Wir Nationalsozialisten haben alle Hände voll zu tun, nur um den einen ‚Beobachter‘ durchzuhalten.

Wenn wir zum Juden hielten, hätten wir in kürzester Frist Parteiblätter die schwere Menge. Gibt es Genossen, die das bezweifeln? Einen solchen möchte ich kennen lernen. Und siehst du, das ist das Unglaubliche: sie wissen, daß hinter allem der Jude steckt, tun aber, als wäre er gar nicht vorhanden. Ist das noch redlich? Verdient das ein glückliches Ende? Ahnungslos ins Verderben rennen – mag sein; aber bewußt das tun, sich seinen grimmigsten Feind dazu auswählen – zum Heulen.“

„Ich möchte wissen,“ flocht ich ein, „was die Genossen dazu sagen würden, wenn man ihnen schwarz auf weiß bewiese, daß die Junker oder die Großindustriellen seit x- Zeiten geheime Sittenlehren abscheulichster Art besitzen. Ihre Wut wäre gar nicht auszudenken. Da haben wir es ja! würde alles brüllen; mit solchen Grundsätzen mußten uns ja diese Hunde bis aufs Blut peinigen! Überhaupt schon der hundsgemeine Charakter, der dazu gehört, sich so etwas auszudenken! Die ganze Rasse hätte von vornherein totgeschlagen werden müssen! So würden sie schreien wie die Besessenen, und mit Recht. Wenn man ihnen aber zeigt, daß die Juden in ihrem Religionsgesetz, nicht etwa im privaten Gebrauch, die haarsträubendsten Bestimmungen zur Ausräuberung und Erdrosselung aller Nichtjuden haben, dann macht das ihnen gar nichts aus. Entweder bestreiten sie es, oder, wenn das nicht mehr geht, sagen sie, die meisten Juden seien schon längst nicht mehr so religiös, und kümmerten sich um das Zeug überhaupt nicht mehr. Den Charakter als die Ursache des niederträchtigen Schrifttums anzunehmen, fällt ihnen beim Juden nicht ein; er ist und bleibt der Ehrenmann. Nicht einmal das bringt sie aus der Ruhe, daß noch keiner ihrer jüdischen Führer sich jemals dazu verstanden hat, die volksverräterischen Absichten des Judentums auch nur mit einer Silbe zu erwähnen.“

„Nun kommt aber das Schönste,“ sagte er „Alle, aber auch alle sozialen Ungerechtigkeiten von Bedeutung die es auf der Welt gibt, gehen auf den unterirdischen Einfluß des Juden zurück. Die Arbeiter suchen also mit Hilfe des Juden zu beseitigen, was kein anderer als der Jude zielbewußt eingeführt hat. Man kann sich denken wie geschwind er bei der Hand sein wird, ihnen zu diesem Zweck beizuspringen.“

„Siehe den keuschen Joseph!“ entgegnete ich. „Sein Einfluß auf den Pharao brachte die Ägypter ins fürchterlichste Elend, aus dem sie sich später mit Hilfe des Moses zu befreien gedachten. Ich muß gestehen: das Dasein entbehrt nicht eines grimmigen Humors.“

VIII.

„Es ist wohl so,“ meinte er, „wie du einmal geschrieben hast: man kann den Juden nur verstehen, wenn man weiß, wohin es ihn letzten Endes drängt. Über die Weltherrschaft hinaus, zur Vernichtung der Welt. Er glaubt, die ganze Menschheit unterkriegen zu müssen, um ihr, wie er sich einredet, das Paradies auf Erden verschaffen zu können. Nur er sei dazu imstande, macht er sich weiß, und es wird ja auch bestimmt so kommen. Aber schon an den Mitteln, die er anwendet, sieht man, daß es ihn insgeheim zu etwas Anderem treibt. Während er sich vorspiegelt, die Menschheit hochzubringen, peinigt er sie in die Verzweiflung, in den Wahnsinn, in den Untergang hinein. Wenn ihm nicht Halt geboten wird, vernichtet er sie. Auf das ist er eingestellt, dazu drängt es ihn; obwohl er dunkel ahnt, daß er sich dadurch mitvernichtet. Er kann nicht aus, er muß es tun. Dieses Gefühl für die unbedingte Abhängigkeit seiner Existenz von der seines Opfers scheint mir die Hauptursache seines Hasses zu sein. Einen mit aller Gewalt vernichten zu müssen, gleichzeitig aber zu ahnen, daß das rettungslos zum eigenen Untergang führt, daran liegt’s. Wenn du willst: die Tragik des Luzifer.“

 * * * * *

An dieser Stelle brechen die Aufzeichnungen Dietrich Eckarts ab. Die in Zusammenhang mit den Ereignissen des 8/9. Nov. 1923 über ihn verhängte Schutzhaft und das unmittelbar nach seiner Entlassung aus ihr erfolgte Hinscheiden dieses rein deutschen Dichters und Kämpfers verhinderte die Vollendung dieses für die christliche Einstellung der völkischen Bewegung zeugenden, hochbedeutsamen Werkes. Doch dürfen wir hoffen, daß Adolf Hitler nach der Beendigung des gegenwärtig gegen ihn in München anhängigen Hochverratsprozeß die Liebenswürdigkeit haben wird, die Vollendung dieses unmittelbar vor seinem Abschluß stehenden Werkes zu übernehmen.

München, 1. März 1924

Hoheneichen-Verlag.


Fußnoten:

1. Strabo, römischer Geschichtsschreiber, um 20 n. Chr.

2. Cicero, bekannter römischer Staatsmann, verteidigte 59 v. Chr. den Prokonsul Flaccus, der auf Betreiben der Juden wegen seiner Verwaltungstätigkeit in Syrien angeklagt war.

3. Ev. Joh. 19, 12.

4. Jesaia 19,2 u. 3.

5. Deutscher Reichskanzler.

6. Bayerischer Minister des Innern.

7. Gründer und Führer der Bayerischen Volkspartei (Regierungspartei).

8. 2. Mos. 12, 7 u. 13.

9. 2. Mos. 12’29u.30.

10. 2. Mos. 12, 38.

11. 2. Mos. 12,35 u. 36.

12. Psalm 105,38.

13. Graetz (Breslau): „Geschichte der Juden“.

14. 1. Mos. 41,43.

15. 1. Mos. 47, 14 mit 20. 16.1. Mos. 46.

17. 1.Mos. 45,18 u. 20.

18. 2.Mos. 1,9 u. ff.

19. Josua 6, 25.

20. Friedrich Delitzsch: „Die große Täuschung“.

21. Jesaia 34.

22. 1.Mos. 26,3;3. MOS 34, 12;5. Mos. 7,16.

23. Otto Hauser: „Geschichte des Judentums“, Seite 251.

24. Hauser unterscheidet den ‚lichten‘, ‚blonden‘, ‚hochrassigen‘ Menschen von dem ‚dunklen‘, ’schwarzen‘, ’niederrassigen‘. Wenn er irgendwo einen ‚blonden‘ Juden entdeckt zu haben glaubt, lobt er ihn sofort über den Schellenkönig. Mit die größten Spitzbuben habe ich unter den ‚blonden‘ Juden getroffen.

25. Werner Sombart: „Die Juden und das Wirtschaftsleben der Völker“, Seite 356.

26. Otto Hauser: „Geschichte des Judentums“, Seite 376.

27. Arthur Schopenhauer (einer der größten deutschen Denker, gest. 1860) in „Parerga et Paralipomena“ II., § 174, Fußnote.

28. Cicero in der Rede für Flaccus.

29. Josephus Flavus, Geschichtsschreiber der Juden aus der Römerzeit.

30. Henry Ford, bekannter amerikanischer Automobilfabrikant (Dearborn), in seiner außerordentlich wichtigen Schrift „Der internationale Jude“, Bd.2, Seite 146.

31. Ludwig Börne, eigentlich Baruch: „Briefe aus Paris“, I., Seite 12. Heinrich Heine, eigentlich Chaim Bückeburg: „Deutschland, ein Wintermärchen“.

32. Albert Einstein in einem Brief an den Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens.

33. Dr. Artur Brünn in der Zeitschrift des Zentralvereins „Im deutschen Reich“, 1913, 8.

34. W. Rathenau „Berliner Kulturzentren“, 19 13.

35. Der deutsche Jude K. E. Franzos in „Halbasien“, 1879.

36. „Jewish Chronicle“‚ 10. Dezember 1911.

37. „Die Buchdruckerkunst ist des Antichristen auserlesenes Werkzeug, mehr als das Schießpulver“ schreibt Bismarck 1859. Vergl. Dr. Hans Blum: „Fürst Bismarck und seine Zeit“, 1. Bd. Seite 265.

38. M.J. Wodeslowsky in „Jewish World“ vom 1. Jan. 1909.

39. Joseph Cohen, ebenda, 4. Nov. 1913.

40. „Jewish Chronicle“, 10. Dez. 1911

41. Werner Sombart, „Die Juden und das Wirtschaftsleben der Völker“, Seite 32 u. 33.

42. ebenda, Seite 39.

43. Ford „Der internationale Jude“, Bd. II, Kapitel: „Der amerikanische Disraeli“.

44. Aus dem nachträglichen Bericht der „American Jewish News“ (Amerikanisch Jüdische Nachrichten) vom 19. Sept. 1919. Theodor Herzl, Begründer des sogen. ‚Zionismus‘.

45. Karl Bleibtreu „Die Vertreter des Jahrhunderts“, 1904, Seite 271.

46. Friedrich Delitzsch: „Die große Täuschung“.

47. Hauser: „Geschichte des Judentums“, Seite 484 u. 491.

48. Martin Luther: „Von den Juden und ihren Lügen“.

49. Ev. Joh. 8, 44.

50. Sombart: „Die Juden und das Wirtschaftsleben der Völker“, Seite 371.

51. Ev. Matth. 23, 15.

52. Ev. Matth. 19, 1.

53. Ev. Matth, 4, 15 u. 16.

54. Ev. Joh. 1, 46; 7, 52.

55. Ev. Joh. 8, 48.

56. Ev. Joh. 7, 49.

57. Ev. Matth. 2, 16. 58.2. Mos. 12.

59. Richter 11.

60. Voltaire im „Dictionnaire philosophique“‚ Seit 223.

61. Hauser: „Geschichte des Judentums“, Seite 336.

62. Luther: „Von den Jüden und ihren Lügen“.

63. Mitte der achtziger Jahre schächtete Leopold Hülsner in Polna (Österreich) ein junges Christenmädchen.

64. 1840 schächteten die Juden in Damaskus den Pater Thomas, wenige Stunden nachher seinen Diener, der ihn gesucht hatte. Das Verbrechen ist an der Hand der Prozeßakten ausführlich geschildert in „Der Jude, das Judentum und die Verjudung der christlichen Völker“, von Gougenot de Mousseaux, Paris 1869.

65. Adolphe Cremieux, Begründer des jüdischen Weltbundes „Alliance Israélite“‚ eine Zeitlang französischer Minister.

66. Nach Hauser „Geschichte des Judentums“, Seite 432.

67. 1864. Nach Mousseaux.

68. Nach Hauser „Geschichte des Judentums“, Seite 432.

69. Sombart: „Die Juden u. Wirtschaftsleben der Völker“ Seite 50.

70. ebenda, Seite 58.

71. 1812 durch den verschuldeten, noch dazu mit einer jüdischen Geliebten versehenen Staatskanzler Hardenberg.

72. Ev. Joh. 4, 22; 8, 47; 8, 40.

73. Ev. Matth.

74. Ev. Marc. 2. 23 u. 24; 2. 26; Ev. Matth 15, 10 u. ff.

75. Alba in Goethes „Egmont“.

76. Luther: „Vom Schem Hamphoras“.

77. Talmud und Sohar.

78. Laut „Völkischer Beobachter“, vom 2. Aug.1923.

79. Kant: „Anthropologie“, 1798.

80. Goethe:: „Wilhelm Meisters Wanderjahre“.

81. Goethe: „Das Jahrmarktsfest zu Plundersweile“.

82. Goethe, ebenda.

83. Goethe: „Tag- und Jahresfeste“.

84. Thomas von Acquino (1224-1274) in „Questiones“.

85. Benjamin Disraeli, um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, als Lord Beaconsfield Premierminister von Großbritannien war, in seinem Roman „Coningsby“ (1843). Das Handinhandarbeiten der Juden in allen Weltteilen kommt hier verblüffend zum Ausdruck,

86. Otto Weininger: „Geschlecht und Charakter“.

87. Dr. Georg Heim, der bayerische Bauernführer, ist Aufsichtsrat der jüdisch bestimmten Deutschen Bank; desgleichen sind sein Sohn und Schwiegersohn an der Führung jüdischer Unternehmungen beteiligt. Anno 1901 konstatierte er in der Bayerische Kammer, daß „zwischen Juden und Christen eine große Kluft“ bestehe, und sprach von dem „krummnasigen Schuften“, der im Hintergrund sich vergnügt die Hände reibe, weil es ihm wieder einmal gelungen sei, die christlichen Konfessionen gegeneinander zu hetzen. Zur Beichte, überhaupt zur Kirche geht er pünktlich. In seinen Mußestunde bevorzugt er das Kartenspiel mit Juden. Sonst aber ist er gesund.

88. Franz Xaver Müller, ein begorener Münchener, lebt noch, doch hat er sich ganz von der Welt zurückgezogen, ohne aber mit ihr zerfallen zu sein. So einfach seine Verse sind, enthalten sie doch alle eine Fülle von Lebensweisheit. Auch sein jüngerer Bruder Adolf ist ein erstaunliches Talent. Lyriker durch und durch. Nur hat er ebenfalls die Neigung zur Einsamkeit. Er trägt sich mit dem Gedanken, Klosterbruder zu werden.

89. Luther: „Von den Jüden und ihren Lügen.“

90. In seinem ‚berühmten‘ Werk „Der Untergang des Abendlandes“.

91. Moritz Goldstein im „Kunstwart“, März 1912.

92. Anaktet II. war aus dem jüdischen Geschlecht der Pierleoni (nach Hauser bezw. Gregorovius). Das Haus Borgia, dem der berüchtigte Alexander VI. angehörte, wird auf eine spanische Marranen- d.h. jüdische Scheinchristenfamilie zurückgeführt. Auch Innocenz II., Calixtus III., Clemens VIII. und sogar Pius XI. sollen jüdischer Abstammung sein.

93. In „Spaccio della bestis trionfante“ 1584.

94. Arthur Trebitsch, jüdischer Schriftsteller, der gegen das Judentum schreibt, vielmehr sich einbildet, es zu tun. Sein zweites Wort ist: „Wir Arier“.

95. Vortrag: „Unparteiisches über die Judenfrage“, 1894.

96. Abschiedspredigt in Hamburg, März 1894.

97. „Der Protestantismus am Ende des XIX. Jahrhunderts in Wort und Bild“, herausgegeben von Pastor C. Werckshagen, Bd. 1, Seite 552.

98. „Parerga et Paralipornena“ II. § 181.

99. „Luther und die Juden“, 1921.

100. „Geschichte der deutschen Philosophie von Luther bis Kant“.

101. Nachum Goldmann, von dem auch die unglaubliche Dreistigkeit stammt, daß die Juden ‚keinem Staat mehr das Recht zuerkennen, die Frage der Behandlung seiner jüdischen Bevölkerung als seine innere Angelegenheit zu erklären‘. O Nachum! Du springst mit uns nicht schwach um.

102. „Parerga et Paralipomena“ II. § 174, Fußnote

103. Nach dem Franzosen in Lessings „Mina von Barnhelm“.

104. Er weiß das aus meinem „Auf gut deutsch“, Jahrgang 1919.

105. In dem Gedicht „Disputation“.

106. Jesaja 60, 61. Psalm 2, 7 bis 9.

107. Theodor Fritsch, Herausgeber des „Hammer“ in Leipzig, unser unermüdlicher Vorkämpfer. Seine rund fünfzigjährigen Verdienste um das Deutschtum sind gar nicht abzuschätzen.

108. Baruch Spinoza, der größte Philosoph d. Judenheit. 1632-1677.

109. Hauser: „Geschichte des Judentums“, Seite 321.

110. Der berühmte Findling um die Mitte des vorigen Jahrhunderts.

111. Übergangen im Original (Verlag).

112. Luther starb 1546. Seine zwei antisemitischen Schriften „Von den Jüden und ihren Lügen“ und „Vom Schem Hamphoras“ erschienen 1542; eine philosemitische Schrift von ihm stammt aus dem Jahre 1523. Vergl. das ausgezeichnete Werkchen „Luther und die Juden“ von Dr. Alfred Falb.

113. 1922 wurde Tschitscherin offiziell durch den Erzbischof von Genua empfangen.

114. Chrysostomus (347-407): „Was sind die Erzväter der Juden anders als Schacherer und Krämer und aller Unredlichkeiten voll?“

115, Ulrich von Hutten, fränkischer Reichsritter, 1488-1523.

116. Kurfürst Albrecht, Erzbischof von Mainz und Magdeburg, Bischof von Halberstadt, Kardinal. Trat für Reuchlin gegen die Kölner „Dunkelmänner“ d. h, Judenfeinde ein. Bereicherte sich mit am Ablaßhandel. Seine Haltung, so lau sie war, leistete der Reformation keinen geringen Vorschub.

117. Um 1510 denunzierte Pfefferkorn seine Glaubensgenossen bei den Kölner Dominikanern wegen der Christenfeindlichkeit jüdischer Religionsschriften. Das Alte Testament und den Talmud nahm er aus. Später zum Widerruf gezwungen, wurde er rückfällig, worauf er nach fürchterlichen Folterungen den Feuertod erlitt. Judas Rache.

118. Reuchlin, berühmter Humanist, geb. 1455 zu Pforzheim, studierte in Freiburg, Paris, Basel, Orleans und Poitiers, wirkte u. a. in Ingolstadt und Tübingen. Dort starb er 1522. Durch die jüdische Geheimlehre Kabbalah hoffte er zur Erkenntnis Gottes zu gelangen! Die Beschäftigung mit ihr bereitete ihm nach seinem eigenen Geständnis den höchsten Genuß. Der getaufte Jude Nikolaus Ellenbogen, der sich mit dem schönen Gedanken trug, eine Klosterschule zu errichten und sie zum geistigen Mittelpunkt aller übrigen Klöster auszugestalten, wechselte mit ihm Briefe über Briefe. Niemand, entschied Reuchlin, habe das Recht, um der jüdischen Religionschriften halber gegen die Juden einzuschreiten. „Was wöllen wir eines andern Seelen urtailn!“ Aber natürlich! Was wöllen wir?

119. „Im Morgenrot der Reformation“ von Julius von Pflugk-Hartung. Rund 700 Seiten stark. Über das Judentum enthält es nicht das geringste Nennenswerte. Man merkt, die Absicht und wird verstimmt. Es genügte schon der eine Satz: „Wie nun mit einem kaiserlichen Mandat in der Tasche Pfefferkorn seine Konfiskationsreise (gegen die christenfeindlichen Religionsschriften der Juden) begann, wie und warum dies Mandat widerrufen ward – ist des näheren hier nicht zu erläutern.“ (Seite 300 ff,) Das glaub‘ ich, daß das nicht zu erläutern ist!

120. Erasmus von Rotterdam, wohl der berühmteste Humanist. 1467 unehelich in Rotterdam geboren, kommt er ‚frühreif‘ in die Schule in Deventer, dann in die Klosterschule zu Herzogenbosch. Zum Priester geweiht, ging er nach Köln und Paris. Häufiger Aufenthalt in England, wo bereits der Freimaurerorden stark im Vordergrund stand. „Der geistvolle Schüler Lucias“ also eines Allerweltsschwätzers. Für lange Zeit Heimsuchung Deutschlands. ‚Keine männliche unternehmende Kraft, keine Wärme in dieser feinbesaiteten Natur!‘ spottet seiner (Seite 323) im „Morgenrot der Reformation“ J. Willer und weiß nicht, wie. Starb 1536 in Basel. Friede seiner Asche!

121. Ludwig Thoma, bayerischer Dichter, langjähriger Hauptmitarbeiter des von dem Juden Albert Langen begründeten „Simplizissimus“.

122. Vom Puritanismus (um die Mitte des 16. Jahrhunderts) war schon die Rede. Nach Hauser war der Geldmann des Cromwellschen Freistaates der portugiesische Jude Antonio Fernando Carvajak England war damals nahe daran, das mosaische Gesetz samt dem Sabbat eingeführt zu bekommen. Man vergesse nicht, daß in England schon Ende des 15. Jahrhunderts die Freimaurer politisch sehr rege waren; und wiederum nicht, daß der Humanist, Erasmus von Rotterdam, wiederholt sich des längeren in England aufhielt. Ebenfalls aus Holland stammte sein Zeitgenosse Dockelsohn (Josephsohn, Mendelsohn, Natansohn usw.), wie er von unehelicher Geburt, der ‚König von Zion‘, d. h. das verruchte Haupt der Wiedertäufer in Münster. Diese Bewegung artete unter seiner Führung geradezu in den Bolschewismus aus. Mord und Totschlag an den Anständigen, mitten in der Hungersnot der belagerten Stadt. Völlerei der Führer, Vielweiberei. Die Ernsthaften Bibelforscher gehören unserer Zeit. Mit reichen Geldmitteln versehen, bewegen sie sich ebenfalls in jüdischem Fahrwasser auf den Sowjet zu.

123. Ulrich Zwingli, Schweizer Reformator, 1484-1531.

124. Ignatins von Loyola, Gründer des Jesuitenordens, spanischer Edelmann, ursprünglich Offizier, und zwar von großer Tapferkeit, also kein Jude. Polanko richtete mit ihm den Orden ein, dem nachher viele Juden beitraten. Unter den jesuitischen Moraltheologen von Bedeutung nenne ich Busenbaum.

125. Laut „Archives israelites“ (1861, XXV)

126. Doris Wittner in „Das ostjüdische Antlitz“ (Nationalzeitung, Jahrg. 1920, Nr. 252).

127. Name für sehr fette Mehlspeise.

128. Der Talmud — Schulchan Aruch.

129. Talmud: Baba Mezia, 84 a.

130. Jebamoth, 60 b.

131. Nacheinander in Traktat Chullin, 91, 2; Schene luch. habb., 124, 2; Traktat Sanh., 58, 2; Traktat Jebam., 63.

132. Im Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, k. „Ostdeutsche Rundschau“ vom 15. Mai 1919.

133. Der wohlbeleibte Führer der Münchener Mehrheitssozialisten.

134. Schene luch, habb., 250, 2.

135. Charles Fourier, 1772-1837.

136. Heine „Geständnisse“.

137. „Allgemeine Zeitung des Judentums“, 1907, Nr. 45.

138. Jüdische Romanschriftstellerin von außergewöhnlicher Fruchtbarkeit und Seichtigkeit.

139. Psalm 28, 1.

140. Jalk. Rub. 58, 2.

141. Sirach 36, 2-12. Schulchan Aruch (Scheghah Gebet am Pesach-Abend); Orach Caijim 480, Haga.

142. Brief an Herz Homberg. Moses Mendelssohn aus Dessau, Sohn eines jüdischen Lehrers, 1729-1786. Zuerst Kindererzieher im Hause eines reichen jüdischen Seidenfabrikanten in Berlin, wurde er bald dessen Buchhalter und später Geschäftsteilhaber.

143. Brief an Jakobi. Als Goethe starb (1832) jubelte der Jude Baruch, gen. Börne, Deutschlands ‚Befreiung‘ sei angebrochen.

144. Dr. Arthur Ruppin: „Die Juden der Gegenwart“ Seite 203 u. ff.

145. Luther: „Von den Jüden und ihren Lügen“.

146. ebenda,

147. Dostojewski, der größte Dichter Rußlands, ‚der alle Mühseligen und Beladenen, alle Armen im Geiste, alle im Leben schuldig Gewordenen mit wahrhafter Heilandliebe liebte‘, wie Hauser sagt, in seinem „Tagebuch eines Schriftstellers“, 1876-1880 von ihm veröffentlicht.

148. Wilhelm Busch: „Und der Jud‘ mit krummer Ferse, krummer Nas‘ und krummer Hos‘, schleicht sich hin zur hohen Börse, tief verderbt und seelenlos.“

149. Übergangen im Original (d. Verlag).