Erster Weltkrieg: Das Märchen von der deutschen Schuld


In den letzten Jahren erschien eine Reihe von Büchern in- und (vor allem) ausländischer Historiker, die die These von der angeblichen deutschen Haupt- oder gar Alleinschuld am Ersten Weltkrieg widerlegten und dabei auch zunehmend in den großen Medien der Bundesrepublik Gehör und zum Teil auch ehrliche Anerkennung fanden.

Zu nennen ist hier vor allem der australische Historiker, Professor Christopher Clark, mit seinem viel beachteten Werk ,,Die Schlafwandler“ aus dem Jahre 2012.

Jedoch stießen Clarks nüchterne Analysen zu den keineswegs defensiven wirtschaftlichen, geopolitischen, ideologischen und militärischen Interessen Frankreichs, Großbritanniens und Russlands zum Ausbruch des Krieges von 1914, nicht nur auf Zustimmung und Freunde in Deutschland.

Kreise aus antideutschen Medienleuten, Politikern und Publizisten befürchteten, dass Clarks kluge und fachlich nicht widerlegte Thesen, das mühsam aufgebaute und gepflegte Bild eines vermeintlich chronisch bösen, aggressiven, militaristischen und imperialistischen Deutschlands gefährden würden.

Aus der Motivation des nationalen Selbsthasses, sowie der künstlich hochgezüchteten Schuld- und Sühnekultur, sind namhafte Kräfte aus Medien und Politik in Deutschland daher weiterhin darum bemüht, dem deutschen Kaiserreich krampfhaft eine Schuld anzudichten und das Ausland zu entlasten.

Selbstverständlich ist es in diesem Rahmen unmöglich alle Aspekte zu beleuchten, die die absurde Behauptung eines ,,kriegstreiberischen Deutschlands“ und des ,,friedfertigen Restes der Welt“ fundamental widersprechen, dennoch seien hier einige Punkte genannt, welche das Märchen der deutschen Haupt- und Alleinschuld widerlegen:

Gedanken und Fragen

Das hat der Bundestag am 15.05. 1997 beschlossen.??
Der Stein steht in Hamburg am Dammtor-Bahnhof. Das sind Skulpturen hinter dem Stein. Es sind nicht alle zu sehen, ich kann leider das Video nicht einstellen.

Der Schuldkult – ein psychotisches Krankheitsbild

Schuld sind die DeutschenDeutschlands Geschichte wird heute zumeist auf die Zeit des Nationalsozialismus beschränkt. Die Medien in Form von Presse, Funk und Fernsehen konstruieren in Form von Darstellungen „bösartiger Naziangriffe und Überfälle” über die Produktion tausender Dokumentationen gemäß Guido Knopp bis hin zu strategisch ausgeklügelten Verleumdungskampagnen gegen die nationale Idee, eine eigene Industrie, die auf widerwärtige Weise an uns verdient. Die Politik inszeniert Gedenkminuten, Gedenktafel, Gedenkfeste, Denkmäler und Gedenktage, die eine permanente Stimmung des Schuldkultes vermitteln und uns zu Tätern diskreditieren. Unsere Geschichte wird besonders im Hinblick auf die Zeit von 1933 bis 1945 in ihrem Dasein stark negativiert und zu einem Instrument des Schuldkults gemacht. Schuldkomplexe und Selbsthass auf alles Deutsche ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben der Bundesrepublik. Der deutsche Selbsthass ist inzwischen weltweit bekannt und geachtet – in Polen, weil man von der Vertreibung ablenken kann. In Brüssel, weil man hofft, die Deutschen als besten Zahlmeister der EU-Bürokratie zu halten. In Israel, weil man Deutschland weiter zahlen lassen möchte.

Jeder Bundeskanzler und jeder Bundespräsident muss bei Amtsantritt eine Reise zu jüdischen Trauerstätten vornehmen und dort stellvertretend für alle Deutschen seine Schuld eingestehen. Notwendig ist es aber auch, bei einem der zahlreichen Gedenkveranstaltungen, möglichst authentisch, Tränen zu vergießen. Die Bilder der schuldbewussten Vertreter des deutschen Volkes werden dann im Fernsehen ausgestrahlt. Der Schuldkult, den jedes deutsche Schulkind jahrelang eingetrichtert bekommt und der sich täglich in allen Zeitungen wiederfindet, behindert die Normalisierung und Genesung Deutschlands. Fehlendes Nationalbewusstsein scheint an allen Stellen gewollt und gefördert. Deutschland ist schuldig, schlecht und bösartig. Deutscher Schuldkult führt zu einem verkümmern des deutschen Selbstbewusstseins. Zum Verlust eines natürlichen und gesunden Stolzes. Ein Mangel an Selbstbewusstsein macht krank, ein Mangel an Stolz führt zum Unterlegenheitsgefühl und zwingt uns in die Rolle des Missachteten, des Dienenden und des Ausgebeuteten. Über kurz oder lang zerstört es die Nation von innen.

Schauen wir mal, wo der Schuldkult begann.
Das gekreuzigte Märtyrer-Volk

Wappen_DtReich_1510

Diese Symbolik des Wappens des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation aus dem Jahr 1510 weist auf ein mehr oder weniger deutlich empfundenes Bewusstsein hin, dass dieses Reich und sein tragendes Volk „unter dem Kreuz“ steht, dass es selbst immer wieder gekreuzigt wurde und wird.

Vor 95 Jahren unterschrieb die Delegation Deutschlands in Versailles auch den Paragraphen der deutschen „Alleinschuld“ am Ersten Weltkrieg (Artikel 231 des „Versailler Friedensvertrags“). War dadurch die deutsche Alleinschuld auch wahr? Nein, es wurde eine Lüge anerkannt, wie wir heute sogar von Historikern [1] aus den Siegerländern wissen. Ohne Versailles hätte es den zweiten Akt dieser 30-jährigen Weltkatastrophe übrigens auch nicht gegeben.

Und weil es 1919 so gut geklappt hatte mit der einseitigen Schuldzuweisung, wurden 1945 sowohl die Schuldzuweisungen für den Zweiten Weltkrieg und die damit im Zusammenhang stehenden Lügen noch um ein Vielfaches pervertiert und gesteigert. Die Grundlagen eines von uns Freiheitlichen geforderten volksherrschaftlichen politischen Systems umfassen die freie Forschung und die freien Aussagen über die wahren Forschungsergebnisse der Geschichte. Denn: „Die Weisheit liegt in der Wahrheit“. Diese Grundlagen des Menschseins bleiben den Deutschen bislang von ihren sie regierenden Siegervasallen mit Hilfe der Strafjustiz verwehrt.

Das Wappen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation aus dem Jahre 1510 zeigt den doppelköpfigen Adler, nach West und Ost zugleich gerichtet. Wir sehen die weit ausgebreiteten Flügel, geschmückt mit den Zeichen der Länder, die unter seinem Fittich geschützt sind- und das ist Mitteleuropa in einer über den gegenwärtigen geographischen Begriff hinausreichenden Weise. In der Mitte, seinen Körper bedeckend, der Kruzifixus: das Kreuz mit dem daran gehefteten Leib des sich Opfernden und Geopferten. In dieser oftmaligen Darstellung lediglich ein christlich-religiöses Bekenntnis sehen zu wollen, greift zu kurz. Diese Symbolik hat uns mehr zu sagen. Sie weist auf ein mehr oder weniger deutlich empfundenes Bewusstsein hin, dass dieses Reich und sein tragendes Volk „unter dem Kreuz“ steht, dass es selbst immer wieder gekreuzigt wurde und wird. Drei Jahrhunderte später sprach Félicité Robert de Lamennais, ein französischer Priester, Schriftsteller und Sozialrevolutionär, eine solche Bestimmung in folgender Weise aus:

»Seht ihr ein Volk mit Ketten belastet
und dem Henker preisgegeben,
sprecht nicht gleich:
Dieses ist ein gewalttätiges Volk,
das den Frieden der Welt stören wollte.
Denn vielleicht ist es ein Märtyrervolk,
das für das Heil des Menschengeschlechtes stirbt.«

In den frühen 1920er Jahren nahm eine auslandsdeutsche Dichterin, Maria Kahle, dieses Motiv auf, indem sie vom „Gekreuzigt Volk“ [2] sprach. Folgen wir dem Verlauf der deutschen Geschichte, so bestätigt sich dieses Schicksal der fortwährenden Aufopferung in eindrucksvoller Weise.

Bereits vor fünf Generationen wurde – was kaum bekannt und speziell von der Sieger-Geschichtsschreibung unberücksichtigt geblieben ist – das Todesurteil für Deutschland ausgesprochen.

Dabei müssen wir den Blick auf eine Macht richten, die sich im Verborgenen hielt, deren Landkarten über die von ihr betriebene Neuordnung der Welt jedoch schon während des „Ersten“ Weltkrieges von dem weltbekannten Anthroposophen Rudolf Steiner [3] offen aufgedeckt wurden. Steiner kam an jenes Kartenmaterial, das die geheimen Pläne derer wiedergab, die die eigentlichen Drahtzieher bei allen politischen Ereignissen waren. Als Rudolf Steiner diese Karten vorlegte, wollte noch niemand so recht an einen Plan dahinter glauben. Doch dieser Plan lässt sich zurückverfolgen in das Jahr 1889. „Zufällig“ verstarb in demselben Jahr, am 30. Januar 1889, aus bis heute nicht vollkommen geklärten Umständen der einzige Sohn von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth, Rudolf, Kronprinz von Österreich-Ungarn.

Alle wichtige Weichenstellungen werden von dieser okkulten Macht so gelegt, dass die Zahlenkombination des jeweiligen Datums eines Weltereignisses einer entsprechenden kabbalistischen Zahlenkombination bzw. Quersumme entspricht. Deshalb verraten die Daten von solchen Ereignissen oftmals, dass andere im Hintergrund die Dinge angestoßen haben.

Am 16. und 17. Juli 1889 fand in Paris ein bedeutsamer Kongress statt: der „Congres maconique internationale du Centenaire“. ‚Maconique‘ bedeutet „freimaurerisch“. Welche Jahrhundert-Gedenkfeier der internationalen Freimaurerei fand also 1889 statt? Der Kongress wurde genau 100 Jahre nach der „Französischen Revolution“ von 1789 ausgerichtet. So lassen die Ziele dieses Kongresses kaum einen anderen Schluss zu, dass dort das alte Bekenntnis zur Vernichtung der bestehenden Ordnung und der Schaffung einer globalen Welt (über das Experiment kommunistische Wüste Russland) erneuert wurde. Der von der Loge „Grand-Orient de France“ gestellte offizielle Festredner rief unter dem stürmischen Beifall der Kongressteilnehmer den Anwesenden zu: „Der Tag, an dem die Monarchien zusammenstürzen, wird die allgemeine Völker- und Weltverbrüderung bringen. Das ist das Zukunftsideal, das uns vorschwebt. Unsere Sache ist es, den Anbruch dieses Tages der allgemeinen Verbrüderung zu beschleunigen.“ [4] Man gab sich hinter den Kulissen 25 Jahre Zeit, bis die „allgemeine Verbrüderung“ mit dem Blut von Millionen von Menschen aus der Taufe gehoben werden sollte. Und der Zeitplan musste nicht geändert werden.

Am 28. Juni 1914 wurde in Sarajevo das österreichische Thronfolgerpaar, Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau, erschossen. Das Attentat mit Hintergrundaufsicht durch die Loge Grand Orient wurde gebraucht, um den 1. Weltkrieg auszulösen. Nach der Niederlage des Deutschen Reiches 1918 erwuchs dem Weltmachtjudentum zum ersten Mal eine weitreichende Vorherrschaft über Europa, vorwiegend durch den unermesslichen Reparationstribut, den Deutschland abliefern musste.

Am 28. Juni 1919 unterzeichnete die Reichsdelegation unter Protest, nach ultimativer Aufforderung der Siegermächte, im Spiegelsaal von Versailles, das Versailler Diktat. Während der Verhandlungen über den Tributfrieden wurde die Delegation des Deutschen Reiches nicht zugelassen. Das Versailler-Diktat kostete Millionen Deutsche das Leben. Hungersnot, Hyperinflation, Raub der Industrie und große Teile des Landes waren die Folge dieses Blutfriedens. Deutschland musste sich zu Tributverpflichtungen bis in alle Ewigkeit unterwerfen. Es war die totale Niederwerfung Deutschlands, dem der schreckliche Krieg mit so vielen Millionen Toten aufgezwungen worden war.

Am 28. Juni 2012 wurde auf dem EU-Gipfel das bislang gewaltigste Tributverbrechen der Geschichte gegen Deutschland verhängt. Erinnerungen an 1919 in Verbindung mit dem Spiegelsaal zu Versailles wurden wach. Bundeskanzlerin Angela Merkel stimmte beim EU-Gipfel am 28. Juni 2012 dem ESM-Tributgesetz zu. Im Gegensatz zur deutschen Delegation von 1919 tat sie das ohne Not. Die geheime ESM-Regierung kann mit diesem Tributhebel die Deutschen nach belieben für alle Zeiten ausrauben und versklaven. Merkel lieferte freiwillig mehr, als man sich damals, 1889, 1914 und 1919 je erhofft hatte, militärisch herauspressen zu können.

Was am 28. Juni 2012 seinen bis dahin krönenden Tribut-Höhepunkt Dank Merkel und Konsorten fand, ist nur die folgerichtige Fortsetzung des großen Plans, der seine Geburt dem Freimaurerkongress, „Congres maconique internationale du Centenaire“, vom 16. und 17. Juli 1889 in Paris verdankt. Der 30-Jährige Weltkrieg, der 1914 begann und 1945 endete, wurde auf diesem Kongress in groben Zügen geplant und festgelegt. Dass dieses so frühzeitig geplante Weltenmorden von der Freimaurerei inszeniert wurde, gaben selbst in Deutschland die Logen-Medien später ganz offen zu. „Die Freimaurerei als Erweckerin des Weltkrieges“, so jubelten die deutschen Logen-Zeitungen später, wie zum Beispiel das Mecklenburger Logenblatt im 47. und 48. Jahrgang (1919/20) in neun Folgen, als es von dem Kongress von 1889 in Fortsetzungen unter dem Titel „Auf den Pfaden der internationalen Freimaurerei – Beiträge zur Geschichte der Gegenwart – Auf Grund ausländischer Logen- und Presseberichte bearbeitet von Br. (= Bruder) Ernst Freymann“ berichtete. Im Abschnitt „Die Freimaurerei als Erweckerin des Weltkrieges“ (47. Jahrgang. Nr. 24 vom 20. 7. 1919) lautete einer der Titel, wo ganz offen mit der Inszenierung des Weltkrieges geprahlt wurde. Es heißt dort zum Beispiel: „Auf dem internationalen Freimaurerkongress, der am 16. und 17. Juli 1889 in Paris stattfand, wurde als das zu erstrebende Ziel ganz offen die Weltrepublik verkündet. Die Freimaurerei sei berufen, als die geeignete Dolmetscherin des Willens der Volkssouveränität die Geschicke der Länder und der ganzen Menschheit zu bestimmen. Auf diesem Kongress wurde die Hoffnung ausgesprochen, dass der Tag kommen würde, an dem die Monarchien Europas zusammenstürzen. ‚Das ist der Tag, den wir erwarten, und der Tag ist nicht mehr fern.'“ [5]

Gleichzeitig wurde ebenfalls in Paris die II. Internationale gegründet, auch sie war gemäß Karl Marx mit dem Ziel der Errichtung einer Weltrepublik (heute Globalismus) betraut.

Eine totale Umwälzung der bestehenden Ordnung in Europa war der damaligen Lage entsprechend nur möglich durch eine europaweite Revolution. Wo diese Umwälzungen mit friedlichen Mitteln nicht zum gewünschten Ziel führen konnte, da es gewiss Staaten und Völker gab, die sich solchen Absichten widersetzten, war die Durchführung nur durch Krieg möglich, zumindest durch Anwendung brachialer Gewalt. Für die von diesem Umsturzplan betroffenen Länder bedeutete die Proklamation eines solchen Planes eine offene Kriegserklärung. Sie wurde vielleicht in St. Petersburg, aber nicht in Berlin und Wien in der ihr gebührenden Weise ernstgenommen. Sonst wären andere Vorsorgemaßnahmen zur Verteidigung unternommen worden. In St. Petersburg machte der Trend nach dem Süden die Regierenden jedoch blind dafür, dass sie durch solche außenpolitischen Aktionen ihren eigenen Untergang beschleunigten.

Rudolf Steiner war wohl der erste, der in verschiedenen Vorträgen, wie zum Beispiel am 4. Dezember 1916, auf die Pläne der Freimaurer zur Schaffung einer neuen, unmenschlichen, einer globalen Welt offen aufmerksam machte: „Ich habe Sie darauf aufmerksam gemacht, dass in gewissen okkulten Brüderschaften des Westens, für mich nachweisbar in den neunziger Jahren, von dem gegenwärtigen Weltkriege die Rede war, und dass dazumal die Schüler dieser okkulten Brüderschaften unterrichtet wurden durch Landkarten, auf denen verzeichnet war, wie Europa durch diesen Weltkrieg verändert werden sollte. Insbesondere wurde in englischen okkulten Brüderschaften hingewiesen auf einen Krieg, der kommen muss, den man förmlich heranlotste, den man vorbereitete. Dabei weise ich durchaus auf Tatsachen hin; und nur aus gewissen Gründen sehe ich davon ab, Ihnen Landkarten aufzuzeichnen, die ich Ihnen leicht aufzeichnen könnte, und die in den okkulten Brüderschaften des Westens durchaus figuriert haben.“ [6]

Die gemeinsame Note der zehn alliierten Groß- und Kleinstaaten an den Präsidenten der USA, Wilson, vom 30. Dezember 1916, war die Antwort auf dessen Friedensappell vom 18. Dezember 1916. In dieser diplomatischen Note wurde die grauenhaft-aberwitzige Behauptung der Alliierten festgeschrieben, Deutschland und Österreich-Ungarn wollten nicht nur Europa unterwerfen, sondern die ganze Welt. Der Satz lautete allen Ernstes so: „Eine geschichtliche Tatsache steht gegenwärtig fest, nämlich der Angriffswille Deutschlands und Österreich-Ungarns, um ihre Vorherrschaft in Europa und ihre wirtschaftliche Herrschaft über die Welt zu sichern.“ Damit sollte die Kriegsschuld der Mittelmächte festgeschrieben werden. Diese Behauptung wurde fortan zur Grundlage aller alliierten Politik bis heute. Die Pläne zur Ausrottung der Deutschen der Herren Kaufman und Morgenthau folgten genau dieser Linie. Diese Lügengrundlage der Politik diente zur Rechtfertigung von Versailles 1919 und Jalta-Potsdam 1945, wie auch zur Unterwerfung unter das Euro-Diktat, das im Zuge der deutschen Vereinigung von 1989 von den Siegern verlangt wurde. Übrigens geschah der Euro-Unterwerfungs-Beschluss genau hundert Jahre nach dem Beschluss zur Vernichtung Deutschlands, der von den Freimaurern 1889 in Paris gefasst wurde.

Die damals zum ersten Mal offiziell schriftlich niedergelegte Unterstellung eines deutschen Weltherrschaftsstrebens diente ebenso als Begründung für die Weiterführung des Ersten Weltkrieges wie als „Ursache“ für den Zweiten. Letzten Endes ging es nicht nur um die Zerschlagung dreier Kaiserreiche, von denen das preußisch-deutsche das jüngste und das Habsburger das älteste war. Es ging um die in den okkulten Bruderschaften immer wieder proklamierte endgültige Sicherung der amerikanisch-angelsächsischen Weltherrschaft.

Der ehemalige Kabinettschef des letzten Habsburger Kaisers Karl I., Arthur Graf Polzer-Hoditz, schreibt in seiner 1928 veröffentlichten Biographie „Kaiser Karl“ auf Seite 19: „Ich abstrahiere von der Tatsache, dass die Zertrümmerung der Habsburgermonarchie seit langer Zeit beschlossene Sache jener Politiker war, die – beiläufig gesprochen – nach dem Zusammenbruch der Mittelmächte die Hauptrollen der Weltpolitik unter sich verteilten. Es sei hierbei verwiesen auf die Karte über die Aufteilung Europas, welche der Engländer Labouchère in der von ihm herausgegebenen satirischen Wochenschrift ‚Truth‘ (Wahrheit) im Jahre 1890 – also vierundzwanzig Jahre vor Ausbruch des Weltkriegs – veröffentlichte. Sie ist nahezu identisch mit der heutigen Karte Europas: Österreich ist als Monarchie verschwunden und hat einer Völkerbundsrepublik Platz gemacht. Böhmen ist in der beiläufigen Gestalt der Tschechoslowakei ein selbständiger Staat, Deutschland in seine heutigen engen Grenzen gezwängt und in republikanische Kleinstaaten aufgelöst. Über dem Raum Russlands steht das Wort ‚desert‘, Staaten für sozialistische Experimente.“

1889_Karte_Freimaurer

Ausschnitt aus einer Landkarte, abgedruckt in der englischen Freimaurer-Zeitung „Truth“ in der Weihnachtsnummer von 1889. Dargestellt werden das zerschlagene Deutschland und Russland als „Wüste“ (Russian Desert) für die vorgesehenen „sozialistischen Experimente“

Für die Klärung der deutschen Kriegsschuldfrage stellen die auf dem Freimaurer-Kongress von 1889 zum ersten Mal gezeigten Karten eine nicht zu überschätzende Aufklärungshilfe dar, die vorsätzlich von der herkömmlichen Geschichtsschreibung ausgeklammert werden. „Denn weit wesentlicher noch als die Aufteilung Österreich-Ungarns sind die aus den Karten ablesbaren Pläne der 1890er Jahre zur Zertrümmerung Deutschlands und zwar in der Weise, wie sie erst 1945 von den Gegenmächten verwirklicht werden konnte.“ [7]

Dass die Steuerung der Weltpolitik weder damals noch heute in den Händen der der Öffentlichkeit präsentierten Politiker liegt, ist nicht erst seit der Offenbarung des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofers [8] augenfällig geworden, sondern wurde bereits lange vorher von denkfähigen und forschenden Menschen erkannt, wie zum Beispiel Rudolf Steiner.

Kaum noch Beachtung findet die Tatsache, dass Italien damals durch einen Bündnisvertrag im sog. „Dreibund“ seit 1882 verpflichtet war, auf der Seite Österreich-Ungarns und des Deutschen Reiches in den Krieg einzutreten, sich jedoch 1915 durch den bekannten Verrat auf die Seite der Gegner der Mittelmächte schlug. Wer den umfangreichen geheimen Notenwechsel zwischen St. Petersburg und Rom in dieser Angelegenheit eingesehen hat, kennt den diplomatischen Hintergrund dieses Ränkespiels. Die betreffenden Akten wurden von der „Zentralstelle für Erforschung der Kriegsursachen 1927“, eingesetzt von der damaligen Weimarer-Regierung, als „Beiträge zur Schuldfrage“ unter dem Titel herausgegeben „Das Zaristische Russland im Weltkriege“.

In dieses Netz der Kriegsvorbereitung gegen Deutsch-Österreich war nicht nur das politische Rom einbezogen, sondern auch der Vatikan. Genau drei Jahre nach der Gründung des deutschen Kaiserreiches am 18. Januar 1874 äußerte sich Papst Pius IX. vor einer großen internationalen Pilgerversammlung über den deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck wie folgt: „Bismarck ist die Schlange im Paradiese der Menschheit. … dieser Selbsterhöhung wird eine Erniedrigung folgen, wie noch kein Volk sie hat kosten müssen. Nicht wir – nur der Ewige weiß, ob nicht ein Sandkorn an den Bergen der ewigen Vergeltung sich schon gelöst hat, das – im Niedergang zum Bergsturz wachsend – in einigen Jahren an die tönernen Füße dieses Reiches anrennen und es in Trümmer verwandeln wird; dieses Reich, das wie der Turmbau zu Babel Gott zum Trotz errichtet wurde und das zur Verherrlichung Gottes vergehen wird.“ [9]

Kann der zuvor zwischen dem Reich und dem Vatikan entbrannte „Kulturkampf“ eine solch ungeheuerliche Aussage rechtfertigen? Kaum, Rudolf Steiner sagte dazu: „Es gibt durchaus höhere Stellen, die ebensogut Freimaurer wie Jesuiten sind, Imperien, die sich sowohl des Instruments des Jesuitismus wie der Freimaurerei bedienen können, um durch das Zusammenwirken beider zu erreichen, was sie erreichen wollen. Man darf nicht glauben, dass es nicht Menschen in der Welt geben kann, die beides zugleich sind: Jesuit und Freimaurer.“ [10] Steiners damalige Analyse deckt sich mit den Erkenntnissen von heute. Der katholische Bischof Richard Williamson, derzeit prominentes Kirchen-Opfer zur Unterdrückung der Wahrheit, bestätigte im einer Email aus dem Jahr 2010 folgendes: „Es handelt sich um jene Juden, die für die Neue Weltordnung arbeiten, um den Rest der christlichen Ordnung abzuschaffen, und um jene Freimaurer, die mit diesen Juden zusammenarbeiten, um dieses Ziel zu erreichen. Seit den 1950er Jahren gibt es eine bedeutende Anzahl von hochrangigen Offiziellen im Vatikan, die der Freimaurerei angehören. Man geht heute von vier Freimaurerlogen aus, die im Vatikan operieren.“

Die Braut des späteren Kaisers Karl I., Prinzessin Zita von Bourbon, später die letzte Österreichische Kaiserin, hatte ein merkwürdiges Erlebnis, als sie zusammen mit ihrer Mutter am 24. Juni 1911 eine Audienz bei Papst Pius X. hatte. Der Papst bezeichnete, wie Zita in ihren Lebenserinnerungen berichtet, ihren Bräutigam, den Erzherzog Karl, als Thronfolger, obwohl er wissen musste, dass diese Bestimmung dem erst nach drei Jahren und vier Tagen ermordeten Erzherzog Franz Ferdinand zukam. Obwohl die Prinzessin den Papst mehrmals berichtigte, wiederholte dieser unbeirrt seine Aussage. Was wusste er? [11]

Walther Rathenau (später Außenminister der Weimarer Republik) hatte bereits 1902 gesagt: „Auf dem unpersönlichen demokratischen Arbeitsfeld der wirtschaftlichen Führung hat im Laufe eines Menschenalters sich eine Oligarchie gebildet: Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents und suchen sich ihre Nachfolger in ihrer Umgebung.“ [12]

In einem „Weltverteilungsplan“, der im Herbst 1915 von F. Pigeon in Paris herausgegeben wurde, „L’Europe future de demain“ (Das Europa von morgen), reicht Deutschland nur bis zu den Sudeten und der unteren Oder. Ein anderer französischer Wissenschaftler, Onesime Reclus, überschreibt seine Forderungen unverhohlen „Die Zerstückelung Deutschlands“. Auch in der Karte des „Weltverteilungsplanes“ gibt es ein Deutsches Reich nicht mehr, sondern sechs selbständige deutsche Staaten. Polen, das damals als Staat noch nicht existierte, reicht auf diesen Karten von den Karpaten bis zur Odermündung. Gustave Herve, der als erklärter Pazifist zu den radikalen Sozialdemokraten Frankreichs gehörte und bereits 1915 Palästina für den Judenstaat reklamierte, geht in „Guerre social“ noch weiter. Er führt bereits für die beabsichtigten Annexionen den Begriff „Befreiung“ ein und antwortet auf ein Friedensangebot der deutschen Sozialdemokratie wie folgt: „Sie sagen, dass jeder auf neuen Erwerb verzichten und seine alten Erwerbungen behalten soll? … Wenn Sie glauben, dass wir Ihr Volk die deutsche Kultur … den Polen Schlesiens (!) oder den Elsaß-Lothringern auferlegen lassen, so kennen Sie uns nicht. Und kein Landerwerb, nein, aber Befreiung der annektierten Nationen!“

Ist es Zufall, dass diese Pläne, entstanden 1889 und weiter ausgearbeitet vor und während des Ersten Weltkriegs, sich mit den Plänen von Kaufman und Morgenthau aus den Jahren 1941 und 1944 weitestgehend decken?
Quellenangaben:
1) Der britische Historiker Niall Ferguson sorgte 1998 mit seinem Buch The Pity of War (dt. 2001: Der falsche Krieg) für Furore, in dem er die Ursachen für den Ausbruch des 1. Weltkriegs untersuchte. Dabei kam er zu dem Schluss, dass das Britische Empire für die Eskalation im Sommer 1914 (Kriegsschuldfrage) hauptverantwortlich war.
2) Gekreuzigt Volk, Kassel 1924
3) Rudolf Steiner ist weltweit bekannt durch seine Weiterentwicklung von Goethes Weltanschauung auf den verschiedenen Gebieten des Kulturlebens, u.a. als Begründer der Waldorfpädagogik, eines erweiterten Heilwesens und der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Weniger bekannt ist, dass Steiner ein engagierter Historiker war.
4) Protokoll des Congres maconique internationale 1889, S. 149
5) Wilhelm Ohr, Der französische Geist und die Freimaurerei, 1916, S. 180
6) Rudolf Steiner: Zeitgeschichtliche Betrachtungen – das Karma der Unwahrhaftigkeit, 1. Teil, S. 22
7) Haverbeck, Rudolf Steiner: Anwalt für Deutschland, Langen-Müller, München 1989, S. 162
8) Horst Seehofer, Bay. Ministerpräsident, bei „Pelzig unterhält sich“, 20.05.2010 ARD, BR: „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt. Und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“
9) Armin Roth, Rom wie es ist, nicht wie es scheint, 1937, S. 39
10) Rudolf Steiner: Zeitgeschichtliche Betrachtungen — das Karma der Unwahrhaftigkeit, 1. Teil, S.61.
11) Erich Feigl, Kaiserin Zita, Kronzeugin eines Jahrhunderts, Amalthea Wien/ München 1989, S. 45.
12) Walther Rathenau in der Neuen Freien Presse, Wien 25.12.1909

ergänzend  Die Welt weiß alles, was die Deutschen getan haben, aber sie weiß nichts über das, was den Deutschen angetan worden ist.

Die Welt weiß alles, was die Deutschen getan haben, aber sie weiß nichts über das, was den Deutschen angetan worden ist.

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Weitgehend verschwiegen oder auf die biologischen Lösung hoffend, werden Verbrechen an der deutschen Bevölkerung weitestgehend verschwiegen. Es ist nicht opportun, darüber zu sprechen, deswegen schweigen viele. Steven Spielberg macht es da auf der anderen Seite richtig. Seine Sammlung und Initiative “Survivors of the shoa – visual history foundation” hat mittlerweile über 50.000 Interviews mit “Überlebenden der Shoa” geführt.(Pat Buchanan, Republikanischer Bewerber für das Amt des US Präsidenten)

Solche Dokumentationen gibt es auch in Deutschland. Der Bund der Vertriebenen hat eine große Sammlung hierzu. Leider werden diese nicht im weltweiten Netz veröffentlicht, die Presse weigert sich beharrlich, darüber zu schreiben, in Schulbüchern tauchen größtenteils diese Schicksale nicht auf.

Weit über 15 Mio. Deutsche sind Ende des II. Weltkrieges aus ihren Heimatgebieten vertrieben worden oder haben sich durch Flucht dem unseligen Treiben der Besatzer entzogen. Wer es nicht geschafft hat, mußte Repressalien wie Folter, Vergewaltigung, Schändung, Mord, Raub, Verletzungen u.v.m. erleiden. Unsägliches Leid kam über die deutsche Bevölkerung. Mehr als 2 Mio. Deutsche sind auf der Flucht umgekommen oder wurden systematisch umgebracht.

Die sachliche und vor allem auf ausländische Quellen gestützte Untersuchung ergibt ein anderes Bild als das von der Political Correctness heute vermittelte. Nicht wegen des Nationalsozialismus oder Hitlerglaubens, sondern wegen der außenpolitischen Ziele seiner Gegner ist Deutschland in die Kriegslage geraten !

Roosevelt entschlossen, Deutschland keine Chance für Frieden zu lassen
Es war klar, daß Roosevelt, weil dies seinen Zielen entgegengestanden hätte, Deutschland keine Chance für einen Frieden lassen würde. Es durfte nicht zu einem Ausgleich zwischen England und Deutschland kommen, weil dies Roosevelts Weltplan durchkreuzt hätte. Er hätte das englische Weltreich und Deutschland wie den Frieden in Europa erhalten.

Man kann den Standpunkt vertreten, daß Hitler die Rolle, die zum Zweiten Weltkrieg führte, spielen mußte, weil die USA ihm keine andere Wahl ließen. Der amerikanische Interventionismus mußte Deutschlands außenpolitisches Vorgehen radikalisieren. Hitler lief mit der Zeit um die Wette, so Kunert [DK W 234].

Roosevelts Chancen standen günstig. Wie Hitler von seiner Sendung überzeugt, war er jedoch im Besitz unbegrenzter Hilfsquellen. Und Stalin wartete lauernd darauf, daß der Jäger Roosevelt das deutsche Raubtier in die Moskauer Falle jagen würde. Stalin wollte nur auf der Seite des Empire nicht gleich in den Krieg gezogen werden. Deutschland und England sollten sich erst zermürben, bevor Stalin auf den Plan trat. Gegen den Bazillus der sowjetischen Wirklichkeit waren Roosevelt und die Seinen dabei gefeit [DK W 254].

Hitler hat die Richtung der Politik des US-Präsidenten richtig eingeschätzt, auch wenn er nicht dessen ganzes Spiel kannte. Bei Stalin allerdings hat er 1939 sich getäuscht. Während Stalin sich Mitte der dreißiger Jahre in sein sozialistisches Gehäuse zurückzog, intervenierte Roosevelt immer mehr in der Weltpolitik. Der (zeitbefristete) sowjetische Isolationismus mußte Hitler jetzt weniger bedrohlich erscheinen als der amerikanische diplomatische Jnterventionismus. Aber gerade dieser verfehlte seinen eigentlichen Zweck. Denn Roosevelts aggressiver Anti-Hitlerismus spielte Stalin direkt in die Hände. Sein Werben um Stalins Gunst verstärkte dessen Verhandlungsposition [DK W 2691. Das sah der Tor Roosevelt leider nicht, denn das Hitlerregime zu stürzen, beherrschte sein ganzes Denken [DK W 276].

Der Präsident wollte keinen Ausgleich

In der Münchener Konferenz 1938 hatten die vier europäischen Mächte den Führungsanspruch der eigentlichen Siegermacht des Ersten Weltkrieges, der USA, stillschweigend übergangen. Washington empfand das als demütigend [FT 68]. Auf jeden Fall zog Roosevelt die Leinen seiner Politik wirksam an. Die Westmächte England und Frankreich durften eine Politik des Ausgleichs nicht fortsetzen. Dem neuen britischen Botschafter sicherte Roosevelt jede Unterstützung zu, wenn England gewillt sei zu kämpfen. Er erzwang den offenen Umschwung der britischen Politik unmittelbar nach dem 15. März 1939 durch eine ultimative Drohung, England jede Hilfe zu versagen, wenn es weiter an der Politik von München festhalte [FT 75]. Zu General Marshall hatte Roosevelt nach der friedenstiftenden Münchener Konferenz gesagt: »Wir werden diesen Burschen Hitler verdreschen« [Ho Db 124]. Am 6. Dezember 1938 mißbilligte Roosevelt offen die soeben unterzeichnete deutsch-französische Friedens- und Freundschaftserklärung [so Georges Bonnet, der damalige französische Außenminister, in einem Buch nach dem Krieg.

Roosevelt setzte auf die falschen und landesverräterischen Botschaften des deutschen Generalstabschefs Beck und Gördelers, daß die Generale Hitler stürzen würden und das deutsche Volk nur darauf warte. Das hatte ihn ermuntert, 1937 in seiner Quarantänerede seine Politik der wirtschaftlichen und finanziellen Erdrosselung Deutschlands öffentlich zu machen und andere Regierungen zu einem ebenfalls scharfen Auftreten zu verleiten. Er wollte, beflügelt von den Einflüsterungen des intrigierenden deutschen Widerstandes, Hitler zu einer diplomatischen Niederlage zwingen, die der »Anfang vom Ende« seiner Herrschaft sein würde [DK IN 188]. Roosevelt rechnete, mit den von ihm orchestrierten Maßnahmen der Großmächte, er könne damit, schlimmstenfalls unter Einschluß eines »glorreichen kleinen Krieges«, dem Führer einen vernichtenden Schlag versetzen.

Als überraschend der deutsch-sowjetische Pakt im August 1939 abgeschlossen wurde und Roosevelt dies sofort durch den Verrat des deutschen Diplomaten H. H. von Bittenfeld von der Botschaft in Moskau erfuhr, verständigte er sogleich die britische Regierung, aber nicht die polnische: ein Beweis, daß ihm nichts an der Erhaltung des Friedens lag, daß er vielmehr am Ausbruch des Krieges interessiert war.

Daß Polen keinen Ausgleich mit Hitler, sondern den Krieg suchen sollte, war ja ein Zielpunkt von Roosevelts Politik. Den entscheidenden Druck auf Polen, sich nicht mit Deutschland zu arrangieren, hat also Roosevelt ausgeübt [DK IN 226]. Polen mußte sich dieser von Roosevelt am Zügel geführten Kriegsphalanx anschließen. Der polnische Außenminister Beck war bereit, va banque zu spielen. Um die Jahreswende 1938/39 – also vor der Einverleibung der von inneren Krisen geschüttelten Tschechei durch Deutschland – waren in Warschau die Würfel gefallen [Ba 297].

Des polnischen Außenministers Beck Gespräche mit Hitler, welcher auf polnische Vernunft in bezug auf das deutsche Danzig und einen deutschen Durchgang durch den Korridor hoffte, waren lediglich Verschleierungsmanöver, bis die Westmächte aufgrund ihrer heftigen Rüstung zum Handeln bereit waren. Und Chamberlains Garantie für Polen war nur ein Echo auf die Stimme Roosevelts, die sich in Warschau längst Gehör verschafft hatte. Die polnische Unversöhnlichkeit, die sich von Oktober 1938 bis März 1939 immer mehr verhärtete, ging also nicht so sehr auf das Konto von Chamberlain, der selbst im Windschatten Roosevelts segelte, als vielmehr auf das des amerikanischen Präsidenten. Anfang 1939 aktivierte Roosevelt das Tempo seiner psychologischen Kriegführung gegen das Reich [Ba 297].

Tatsächlich gelang es Roosevelt, Deutschland mit Hilfe Frankreichs und Englands, Hollands und Polens so zu isolieren, daß das nationalsozialistische Regime über kurz oder lang in sich zusammengebrochen wäre, hätte Hitler nicht kurz vorher den aggressiven Notausstieg aus dieser tödlichen Umklammerung gesucht.

Die Weltkriegsplanung der USA war 1939 fertig

Die Kriegsplanung der USA gegen Deutschland war im Frühsommer 1939 fertig. Gegen das Eingreifen der Militärmacht der USA in Europa, um »die endgültige Niederlage Deutschlands oder Italiens zu bewirken«, war das als Anklagematerial für Nürnberg hochgespielte sogenannte Hoßbach-Protokoll, war auch Hitlers Vorstellung von einem möglichen Krieg bescheiden. Seine beiden Weisungen für die Kriegführung in Polen nehmen sich gegen den Plan der US-Streitkräfte in Rainbow 5 fast schon kläglich aus [Ba 312]. Wäre es um Recht gegangen, hätte Roosevelts Rolle als erste nach Nürnberg gehört!

…Der polnische Botschafter in Washington, Graf Potocki, teilte mit dem amerikanischen Dichter Ezra Pound die Meinung über die maßgeblichen Kreise Amerikas. Er warnte 1939 den polnischen Außenminister, England und die USA versuchten die Polen „wie Neger“ zu benutzen, um den neuen Krieg, den beide wollten, zu bekommen.

…Potocki schrieb am 12. 1. 1939 an seine Regierung, „. .. daß der Präsident Roosevelt als geschickter politischer Spieler und als Kenner der amerikanischen Psychologie. .. abgelenkt hat von der innenpolitischen Lage, um das Publikum für die Außenpolitik zu interessieren«.

Der Weg war ganz einfach. Man mußte nur von der einen Seite die Kriegsgefahr richtig inszenieren, die wegen des Kanzlers Hitler über der Welt hängt, andererseits mußte man ein Gespenst schaffen, das von einem Angriff der totalitären Staaten auf die Vereinigten Staaten faselt. Der Münchener Pakt ist Roosevelt sehr gelegen gekommen. Er stellte ihn als Kapitulation Frankreichs und Englands vor dem kampflustigen deutschen Militarismus hin [UW 107].

Der US-Botschafter in London, Joseph Kennedy, schrieb rückblickend im Dezember 1945: »Weder die Franzosen noch die Briten hätten aus der deutsch-polnischen Frage einen Kriegsgrund gemacht, wenn nicht Washington dauernd gebohrt hätte«

…Roosevelt sandte im März 1939 eine Drohnote an Charnberlain, daß die USA »die Demokratien« nicht mehr unterstützen würden, falls sie sich an die Münchener Absprachen, gemeint waren die Friedens- und Freundschaftserklärungen mit Deutschland, halten würden…

Der Krieg beschlossene Sache
Bullitt sagte zu dem US-Journalisten Wiegand am 25. 4. 1939: »Der Krieg in Europa ist eine beschlossene Sache. . . Amerika wird in den Krieg eintreten.«

…Der ehemalige US-Kriegsminister Forrestal berichtet: »Bullitt drängte Roosevelt im Sommer 1939 ständig, daß die Deutschen in der polnischen Angelegenheit gedemütigt werden müßten.« Weder die Franzosen noch die Engländer würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wäre nicht die dauernde Stichelei von Washington gewesen.

…Der britische Botschafter in Washington, Lindsay, war persönlich betroffen, daß der Präsident eines so bedeutenden Landes heiter und erfreut über eine Tragödie sein konnte, die alle Menschheitshoffnungen zu vernichten schien. Er berichtete am 26. 8. 1939 nach London, daß Roosevelt »angesichts der Aussicht auf einen neuen Weltkrieg in Ekstase geraten sei.«

Sven Hedin schreibt: »Dieser Krieg wird in die Geschichte eingehen als der Krieg des Präsidenten Roosevelt«

…Bullitt ließ Polen wissen, ihm sei die Hoffnung der Deutschen auf die Erwerbung Danzigs bekannt, und er rechne mit der polnischen Bereitschaft, die Danzigfrage zu einem Kriegsanlaß zu machen [Ho K 412].

Lukasiewicz schien auch am 24. 3. 1939 nicht überzeugt. Er äußerte gegenüber Bullitt schwere Vorwürfe gegen Chamberlain. »Es ist kindisch naiv und zugleich unfair, einem Staat, der sich in einer solchen Lage wie Polen befindet, vorzuschlagen, er solle seine Beziehungen zu einem so starken Nachbarn wie Deutschland komproniittieren und die Welt einer Katastrophe eines Krieges aussetzen, nur um den Bedürfnissen der Innenpolitik Chamberlains willfährig zu sein« (AR 257, Poln. Dok.1, Dok.11).

Für den englischen Botschafter in Washington, Lord Loffiian, war es klar, daß Roosevelt Krieg in Europa wünschte. Lothian selbst trat, wie sein Kollege Henderson in Berlin, für eine friedliche Verständigung mit Deutschland ein. Aber als disziplinierter Diplomat ordnete er sich dem Willen seiner Regierung unter [Ho K 732]. Henderson hielt einen ideologischen Kreuzzug gegen Deutschland in einer vom Kommunismus bedrohten Welt für geradezu lächerlich. Die Enttäuschung des amerikanischen Präsidenten jedoch hätte keine Grenzen gekannt, wenn Halifax Kriegspolitik in letzter Minute gescheitert wäre [Ho K 785].

Der polnische Botschafter in Washington, Graf Potocki, informierte am 16. Januar 1939 seine Regierung: »Es ist die entschiedene Meinung des Präsidenten, daß Frankreich und England jeder Art Kompromiß mit den totalitären Ländern ein Ende machen müssen.« Polen war der Schlüssel, mit dem Roosevelt in den Zweiten Weltkrieg einsteigen wollte [MK 174].

… Roosevelt sagte nach dem Tagebuch von Harold Ickes im Kabinett: »Ein Krieg kann für uns nur gut sein. Sie müssen ihre Waffen und Munition von uns kaufen. Das Geld von Europa fließt so schnell zu uns, daß wir nicht genug Kriegsschiffe haben, um es über den Atlantik zu tragen« [MK 177 nach PR].

Für den Beginn aber galt Roosevelts berühmt-berüchtigte Methode, Krieg zu machen, ohne ihn zu haben. Roosevelt brauchte Zeitgewinn, um sein Land für einen militärischen Angriff zu mobilisieren [Ba 371].

Kriegsausbruch mit Polen
Der Ausbruch des Krieges am 1. September 1939 lag zentral im Interesse Roosevelts. Er selbst hatte alles getan, um eine friedliche Beilegung der aus dem Versailler Diktat stammenden Grenzprobleme zu verhindern: In seinem Auftrag hatte sein Botschafter in Warschau, Biddle, die Polen aufgehetzt, nicht mit Deutschland zu verhandeln.

Am 6. 7. 1939 notierte der Unterstaatssekretär im polnischen Außenministerium, Graf Szembek, über die Eindrücke des aus Washington zurückgekehrten Botschafters Potocki: »Im Westen gibt es allerlei Elemente, die offen zum Krieg treiben: Die Juden, die Großkapitalisten, die Rüstungsfabrikanten. Alle stehen vor einer glänzenden Konjunktur, denn sie haben einen Ort gefunden, den man in Brand stecken kann: Danzig; und eine Nation, die bereit ist zu kämpfen: Polen« [Szembek, Journal 475].

Der amerikanische Professor Tansill schreibt über die Hintergründe der englischen Polengarantie: »Heute ist wohl klar, daß der wirkliche mad hatter F. D. Roosevelt war, der Chamberlain drängte, den Polen Versprechungen zu machen, als keine Möglichkeit bestand, sie zu erfüllen« [CT 596]. James Forrestal vom US-Marineministerium berichtet über ein Gespräch am 27. 12. 1945 mit Joseph Kennedy, von 1937 bis 1940 US-Botschafter in London, Bullitt habe im Sommer 1939 Roosevelt gedrängt, die Deutschen wegen Polen zu demütigen [The Forrestai Diaries, 121].

Der englische Premier Chamberlain sagte zu Kennedy, Amerika und die Weltjuden hätten England in den Krieg gezwungen. Am 15. 1. 1952 brachte die News Chronicle die Aussage des verstorbenen Chamberlain: »Präsident Roosevelt und die Juden in aller Welt übten Druck auf mich aus, damit ich von jeglicher Verständigung mit Hitler absehe.« Joseph Kennedy war der Ansicht, die Deutschen wären 1940 zu einem Verhandlungsfrieden gemäß ihren Bedingungen bereit und hielt einen solchen für besser als die Fortsetzung des Krieges [FT 841.

Kennedy, der aufbegehrte, als der US-Präsident es ablehnte, Hitlers Angebote für einen europäischen Frieden nach dem Fall Frankreichs zu prüfen wurde von Roosevelt abgeschoben [Ho Db 539].

Roosevelts Politikziel
Lord Halifax, selbst einer der Drahtzieher des Zweiten Weltkrieges, berichtet von einem Diner im Juni 1941: »Ein Mann sagte, er halte Roosevelt für einen gefährlicheren Diktator als Hitler, Mussolini oder Stalin. Er werde sein Land zur Hölle führen, so rasch er könne« [EI 95].

Der ehemalige US-Präsident Hoover warnte vergebens: »Unsere Hilfeleistung an die sowjetische Regierung wird ein Riesenwitz der Weltgeschichte sein ….Hoover sah den Kalten Krieg voraus.

In Roosevelts Politikziel war auch kein Platz für die alten Kolonialreiche. Sie standen dem Handelszugang der USA im Wege. Die indischen Nationalistenführer forderten unter Berufung auf die von Roosevelt bei seinem Treffen mit Churchill ohne Beteiligung beider Regierungen einfach so dahingeschriebene Alantik-Charta die Unabhängigkeit. Natürlich dachte man nicht im Traum daran, diese für die Achsenmächte gelten zu lassen. Diesen Trick benutzten die Amerikaner ja auch mit Wilsons 14 Punkten. Churchill drohte wegen seiner Kolonien mit dem Rücktritt, ehe er der amerikanischen Forderung nachgebe. Da Roosevelt aber den Bundesgenossen Churchill noch brauchte, entschloß er sich, das Ende des Krieges abzuwarten, um die alten Kolonialreiche zu zerstören [FT 104]. Das gelang vollkommen.

Roosevelt versuchte zwei Jahre lang vergeblich, Hitler durch eine militärische Eskalation zum Angriff auf die USA zu provozieren [Ba 400].

Gleichzeitig steigerte er gegen Deutschland die Kreuzzugshetze, mit der Amerika in den letzten hundert Jahren alle seine Kriege zu begleiten pflegte [Ho Db 208].

Auch Wilson hatte gegeifert, Deutschland führe Krieg – „gegen die Menschheit… gegen alle Nationen“ [Ho Db 474].

Die Sowjetunion nach der Revolution bezeichnete Wilson als »vorbildlichste Demokratie der Welt« [Ho Db 496]. An seinem Wort über Versailles, es sei ein »großartiger und gerechter Friede, der genau mit den amerikanischen Idealen übereinstimmc«, kann man seinen fehlenden Weitblick erkennen [Ho Db 500].

Roosevelt wußte genau, daß Rußland nach dem Krieg den größten Teil Europas beherrschen würde. Auf die eindeutige Frage von US-Kardinal Spellman, ob Osterreich, Ungarn und Kroatien unter ein russisches Protektorat geraten würden, gab Roosevelt ein klares >JaFreiheitGermany mastst perish<. Dieses Buch wurde im Frühjahr 1941 veröffentlicht, als Amerika offiziell noch neutral war. Auch aus den Akten von Robert H. Jackson, dem Vertrauten Roosevelts und Hauptankläger in Nürnberg, geht hervor, daß Roosevelt sich ernsthaft mit Ausrottungsplänen befaßte [EI 120]. Dies geschah, bevor Hitler sich zur Unterdrückung von Ostvölkern und zur Ausrottung von Juden entschloß – was Hitlers spätere Maßnahmen nicht entschuldigt. Das Buch von Kaufman wurde damals in Deutschland bekannt.

Dafür, daß Roosevelts Ausrottungsprogramm nicht durch die deutsche Judenverfolgung verursacht worden ist, spricht, daß er zum einen Japan das gleiche Schicksal zudachte und dies in Hiroshima bewies, zum anderen, daß er diese Pläne schon 1938, bevor die Kristallnacht die latente Pogromstimmung im Reich zeigte, herausgebildet hatte.

Der Morgenthau-Plan wurde 1944 veröffentlicht. Er sollte das deutsche Volk um 200 Jahre zurückstufen und die deutsche Industrie abschaffen. Das mußte den deutschen Widerstand bis zum letzten herausfordern.

Morgenthaus Pläne wurden dann doch nicht ganz verwirklicht, der Geist verriet aber genug. Er wurde übrigens nicht nur in der US-Regierung geboren. Indirekt war er auch ein Werk Stalins, denn er stammt wesentlich von Harry Dexter White, Morgenthaus Berater, der nach dem Krieg als sowjetischer Einflußagent entdeckt und verurteilt wurde. Stalin wollte mit ihm, so Topitsch, die Deutschen zur Empörung über die Amerikaner anstacheln, denn er hatte noch etwas mit ihnen vor [EI 227].

(Diese Auszüge aus „Die Wurzeln des Unheils“/Hans-Henning Bieg, 2000 Grabert Verlag Tübingen, machen die Weltpolitik der USA bis zu den „Schurkenstaaten“ des Georg W. Busch verständlicher.
Was bei heutigen Angriffskriegen der USA (IRAK) mit “Gottes Hilfe” geheuchelt und gelogen wird, kann jeder sehen, hören und lesen.