Johann Christoph Friedrich von Schiller

Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!..Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.

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Johann Christoph Friedrich Schiller 10.11.1759 – 9. Mai 1805

Johann Christoph Friedrich Schiller, genannt Friedrich Schiller wurde am 10.11.1759 in Marbach am Neckar geboren. Sein Vater Johann Caspar war Soldat der herzoglich- württembergischen Armee. Zu seiner Familie zählte außerdem seine Mutter Elisabeth Dorothea, seine ältere Schwester Christophine und später noch zwei weitere Schwestern. Als Schiller 5 Jahre alt war, zog er mit seiner Familie nach Lorch, wo er die Dorfschule besuchte. Schiller war ein guter Schüler und so bekam er kurz darauf Lateinunterricht von Pfarrer Moser, der von Schiller sehr bewundert wurde. Schiller verewigte ihn in seinem ersten Drama. Aufgrund von finanzieller Not ließ sich Schillers Vater nach 2 Jahren von Lorch nach Ludwigsburg versetzen, wo der Herzog Carl Eugen, residierte, unter dessen Macht er stand.

1773, mit 14 Jahren, trat Schiller auf Wunsch Carl Eugens, der „Militär- Pflanzschule“ auf der Solitude in Stuttgart bei. Damit endete seine Kindheit und er musste sich einer sieben Jahre langen Erziehung nach den Vorstellungen Carl Eugens unterwerfen. Der Junge las heimlich Werke von Shakespeare, Klopstock, Lessing und Goethe und schrieb einige Gedichte und Szenen die erst später veröffentlicht oder bekannt wurden. Schiller studierte zuerst Jura, brach er dies nach zwei Jahren ab und studierte Medizin auf Befehl Carl Eugens. Schiller gefiel sein neues Fach nach einiger Zeit, denn seiner Meinung nach war keine Wissenschaft „der Poesie verwandter“. Er belegte ein Philosophie- Seminar, dass ihm Moral und Ästhetik lehrte. In dieser Zeit, um 1777 schrieb er die ersten Szenen seines ersten Dramas „ Die Räuber“.

Nach sieben Jahren auf der „Militär- Pflanzschule“, die später übrigens „Hohe Karlsschule“ hieß, wurde er entlassen und er arbeitete als Militärarzt in Stuttgart, jedoch stand er immer noch unter der Hand des Herzogs. Heimlich schrieb er an seinem ersten Werk „ Die Räuber“, das er dann anonym 1781 veröffentlichen ließ. Dieses Drama erreichte die Menschen und sie waren hellauf begeistert. Schiller schrieb sein Drama im Auftrag des Intendanten des Mannheimer Nationaltheaters in eine Theateraufführung um, welche ebenfalls große Begeisterung weckte. Zu der Uraufführung seines Werkes unternahm er eine unerlaubte Ausfahrt nach Mannheim, welche ihm 14 Tage Haft einbrachte. Es war eine angespannte Lage, die sich zuspitzte, als der Herzog bemerkte, dass sich Schiller im 2. Akt „der Räuber“ negativ über die Graubündner äußerte, was ihm missfiel. Er verbot dem aufsteigenden Dichter das Schreiben, daraufhin beschloss Schiller mit seinem Freund nach Mannhei m zu fliehen. Nachdem er ein Jahr in der Region Frankfurts umherreiste, kehrte er nach Mannheim zurück, wo er vom Intendanten des Nationaltheaters einen Einjahres- Vertrag als Theaterdichter bekam. Für Schiller, der von Schulden geplagt war, war das die Chance. Allerdings erkrankte er kurz darauf an einer Art von Malaria, dem „kalten Fieber“. Trotzdem schrieb er eifrig weiter und kurierte seine Krankheit nicht aus, was auch mit Einfluss auf seine spätere Gesundheit hatte. Er lernte durch Bekannte den Herzog von Sachsen- Weimar kennen, dem der erste Akt seines neuen Stückes („Don Carlos“) so gefiel das in den „Weimarischen Rat“ kam.

Mittlerweile (1784) wurden seine Werke „Fiesco“ und „Kabale und Liebe“ mit großem Erfolg aufgeführt. Endlich konnte er an den Erfolg, den er mit dem Räuber hatte, anknüpfen.

Die nächsten Jahre betrieb Schiller die Kant- Studien und dichtete. Während dieser Zeit freundete er sich mit Charlotte von Lengenfeld an, und es entstand ein reger Briefwechsel. Nach einem Jahr verlobte sie sich und 1790 heirateten in Jena. In dieser Zeit fand auch seine erste Begegnung mit dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe statt, der von Schiller sehr verehrt wurde. Allerdings verstanden sich die beiden nicht auf Anhieb gut, erst später entstand eine enge Freundschaft. Durch Empfehlungen unter anderem durch Goethe, wurde Schiller zum Professor der Geschichte und Philosophie an der Universität in Jena ernannt. Dort gab er 1789 seine erste berühmt gewordene Vorlesung „ Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?“. Diese Vorlesung wurde reichlich besucht, die nächsten allerdings weniger, da der neue Professor kein guter Redner war.

1792 wurde Schiller aufgrund seiner „Räuber“ zum Ehrenbürger der französischen Republik. Bei einer Reise in seine alte Heimat den Schwaben, bekam seine Frau ihr erstes Kind, namens Karl Friedrich Ludwig. Ihm sollten noch 3 Kinder folgen.

Schiller entschloss sich ein Magazin zu veröffentlichen „ Die Horen“. Dafür wollte er viele damals bekannte Schriftsteller, Denker und Dichter gewinnen, so auch Goethe und Humboldt. Das Journal enthielt unter anderem Schillers „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“. Allerdings blieb der Erfolg des Journals mäßig und so wurde die Zeitschrift nach drei Jahren wieder abgesetzt. Während Schillers letztem Lebensjahrzehnt, brachte er eine ungeheure Energieleistung auf, um einige Stunden zu arbeiten, denn er war sehr krank. abzuringen. Über seinen instabilen Gesundheitszustand, schrieb er oft in seinen 1011 Briefen, die er mit Goethe wechselte. Die beiden verfassten 1796 die „Xenien“, in denen sie literarische Missstände verspotteten.

Erst 1799 zog Schiller nach Weimar und zog erst 3 Jahre später, in das heutige Schillerhaus, indem noch heute Orginalmöbelstücke ,von Schiller stehen. Im selben Jahr wurde ihm der Adelstitel verliehen und er durfte sich „ Friedrich von Schiller“ nennen. Als Schiller Anfang Mai 1805 einen Theaterbesuch machte, und dort Goethe traf, wussten beide nicht, dass es das letzte Zusammentreffen gewesen war, denn am 9.05.1805 starb Schiller. Schiller wurde zuerst im Kassengewölbe des Friedhofs in Weimar beigesetzt, wurde aber später in die Fürstengruft überführt, wo er nun neben Goethe ruht. Seine vielen Krankheiten hatten ihn im Alter von 35 Jahren sterben lassen, und verhinderten, dass er noch weitere Werke schreiben und den Schatz der deutschen Literatur vergrößern konnte.

Schiller hatte zu seiner Lebzeit viele Freunde. Die meisten begleiteten ihn aber nur in verschieden Phasen seines Lebens. Seine engsten Freunde waren: Christian Körner, und nach einiger Zeit auch Goethe. Christian Körner Christian Körner nahm durch die Dichterkunst Schillers, Kontakt zu ihm auf und es entstand ein stetiger Briefwechsel. Schiller erzählte seinem Freund alles. Er war wie ein Tagebuch für ihn. Einiger dieser Briefe wurden, da Schiller über poetische Themen schrieb, bekannt. Der bekannteste dieser Briefe war „ Über die ästhetische Erziehung des Menschen“, welches später in den „Horen“ veröffentlicht wurde. Es wird auch vermutet, dass Körner Schiller Geld zusteckte und seine Schulden teilweise beglich. Johann Wolfgang von Goethe Das Verhältnis der beiden war zu Anfang nicht besonders gut. Aber nachdem sie im Jahre 1794 ein Gespräch über die Urpflanze führten wurde ihr Verhältnis enger. Schiller besuchte Goethe gelegentlich in Weimar. Goethe schrieb auch für die Zeitschrift „Die Horen“, die Schiller gemeinsam mit Wilhelm Humboldt herausgab. Die Arbeit an den „Horen“ führte die beiden nahe zusammen und der endgültige Freundschaftsbund wurde geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt teilten sie ihre Gedanken und schreiben sich gegenseitig Briefe. Zusammen bildeten sie die „ Weimarer Klassik“. Goethe war dann nach dem frühen Tod seines Freundes tief bestürzt, denn ihre Freundschaft dauerte nur von 10 Jahre.

Schillers Werke

Dramen

  • Die Räuber (darin das Hektorlied) (1781) (PDF-Datei)
  • Kabale und Liebe (1783) (PDF-Datei)
  • Die Verschwörung des Fiesco zu Genua (1784) (PDF-Datei)
  • Don Karlos (1787/88, heute meist Don Carlos) (PDF-Datei)
  • Wallenstein-Trilogie (1799) (PDF-Datei)
  • Maria Stuart (1800) (PDF-Datei)
  • Die Jungfrau von Orleans (1801) (PDF-Datei)
  • Turandot (nach Carlo Gozzi) (1801) (PDF-Datei)
  • Die Braut von Messina (1803) (PDF-Datei)
  • Der Neffe als Onkel (Lustspiel nach Louis-Benoît Picard) (1803)
  • Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen (Lustspiel, ebenfalls nach Picard) (1803)
  • Wilhelm Tell (1803/04) (PDF-Datei)
  • Demetrius (unvollendet, 1805), (PDF-Datei)

Kleinere Werke

  • Hektors Abschied (vgl. Hektorlied)
  • Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet (1784)
  • Der Verbrecher aus verlorener Ehre (1786)
  • Der Geisterseher (Fragment)

Vorlesungen

Gedichte und Balladen

  • Ode an die Freude (1786)
  • Resignation (1786)
  • Das verschleierte Bild zu Sais (1795)
  • Die Teilung der Erde (1795)
  • Würde der Frauen (1795)
  • Der Handschuh (1797)
  • Der Taucher (1797)
  • Die Kraniche des Ibykus (1797)
  • Ritter Toggenburg (1797)
  • Deutsche Größe (1797 oder 1801)
  • Der Ring des Polykrates (1798)
  • Der Kampf mit dem Drachen (1798)
  • Die Bürgschaft (1798)
  • Das Lied von der Glocke (1799)
  • Nänie (1800)
  • Der Antritt des neuen Jahrhunderts (1800)
  • Das Siegesfest (1803)
  • Die Huldigung der Künste (1804)
  • Reiterlied
  • Deutsche Treue

Philosophische Schriften

  • Über den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenständen (1792)
  • Augustenburger Briefe (1793)
  • Über Anmut und Würde (1793)
  • Kallias-Briefe (1793)
  • Kallias oder Über die Schönheit (n. e.)
  • Die Horen (1795) (PDF-Datei Jahrgang 1797)
  • Über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795) (PDF-Datei)
  • Über naive und sentimentalische Dichtung (1795)
  • Kleinere prosaische Schriften (1801) (PDF-Dateien: Band 1, Band 2, Band 3, Band 4)

Historische Werke

  • Geschichte des Abfalls der Vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung (1788)
  • Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte? (Antrittsvorlesung am 26. Mai 1789, 1790)
  • Geschichte des dreißigjährigen Krieges (1790), herunterladen als PDF-Datei

Übersetzungen

  • Euripides Iphigenie in Aulis
  • Euripides Scenen aus den Phönizierinnen
  • Shakespeare Macbeth (1800)
  • Racine Phèdre (1805)
  • Denis Diderot: Jacques le fataliste et son maître, Teilübersetzung unter dem Titel:Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache (1785)

Schillers sämmtliche Werke in einem Bande, 1840 (PDF-Datei)

Schiller galt lange eigentlich immer als der Dramatiker der „Räuber“. Dabei wollte er viel lieber Lyriker sein. Doch Schiller kritisierte in all seinen Werken die Gesellschaft. Er wollte „ die verlorene Natur des Menschen vor Augen“ führen. Er bediente sich dabei an historischen oder geschichtlichen Ereignissen wie z. B. der Französischen Revolution. Seiner Meinung nach war diese gescheitert, als die Aristokraten guillotiniert worden, denn nur mit der „ästhetischen Erziehung des Menschen“ konnte Ordnung herrschen. „Schillers Werk […] ist in einer Zeit weltgeschichtlicher Erschütterung entstanden, die das Europa des Absolutismus aufhoben und das Jahrhundert der Demokratie, der individuellen und humanen Freiheit und der Revolution einleiteten.

Schiller war ein sensibler Mensch, der sich nach Freiheit sehnte. Diese Freiheit wurde ihm in der Jugend, auf der Militärschule genommen, und er konnte sich aus seiner „Gefangenschaft“ nur durch seine Flucht aus Ludwigsburg/Stuttgart befreien. Vielleicht setzt er sich auch deshalb in seinen Werken so für die Freiheit ein. Er war ein Aufrührer, ein Rebell, der allerdings zu einer Zeit lebte, in der es gefährlich war, seine Meinung frei zu äußern, und so tat er dies durch Schreiben.

Die Worte des Wahns

Drei Worte hört man, bedeutungsschwer,
Im Munde der Guten und Besten.
Sie schallen vergeblich, ihr Klang ist leer,
Sie können nicht helfen und trösten.
Verscherzt ist dem Menschen des Lebens Frucht,
Solang er die Schatten zu haschen sucht.

Solang er glaubt an die goldene Zeit,
Wo das Rechte, das Gute wird siegen –
Das Rechte, das Gute führt ewig Streit,
Nie wird der Feind ihm erliegen,
Und erstickst du ihn nicht in den Lüften frei,
Stets wächst ihm die Kraft auf der Erde neu.

Solang er glaubt, dass das buhlende Glück
Sich dem Edeln vereinigen werde –
Dem Schlechten folgt es mit Liebesblick;
Nicht dem Guten gehöret die Erde.
Er ist ein Fremdling, er wandert aus
Und suchet ein unvergänglich Haus.

Solang er glaubt, dass dem ird′schen Verstand
Die Wahrheit je wird erscheinen –
Ihren Schleier hebt keine sterbliche Hand;
Wir können nur raten und meinen.
Du kerkerst den Geist in ein tönend Wort,
Doch der frei wandelt im Sturme fort.

Drum, edle Seele, entreiß dich dem Wahn,
Und den himmlischen Glauben bewahre!
Was kein Ohr vernahm, was die Augen nicht sahn,
Es ist dennoch das Schöne, das Wahre!
Es ist nicht draußen, da sucht es der Thor;
Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.

Der Antritt des neuen Jahrhunderts

Edler Freund! Wo öffnet sich dem Frieden,
Wo der Freiheit sich ein Zufluchtsort?
Das Jahrhundert ist im Sturm geschieden,
Und das neue öffnet sich mit Mord.

Ach umsonst auf allen Länderkarten
Spähst du nach dem seligen Gebiet,
Wo der Freiheit ewig grüner Garten,
Wo der Menschheit schöne Jugend blüht.

In des Herzens heilig stille Räume
Musst du fliehen aus des Lebens Drang,
Freiheit ist nur in dem Reich der Träume,
Und das Schöne blüht nur im Gesang..

Zitate

Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist Unsinn;
Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen.

Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
Der Staat muss untergeh’n, früh oder spät,
Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.

Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie fortwährend immer Böses muss gebären.

Der Siege göttlichster ist das Vergeben.

Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren.

Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten.

Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.

Vor der Wahrheit mächt’gem Siege
Verschwindet jedes Werk der Lüge.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Vom sichern Port lässt sich’s gemütlich raten.

Die großen Herren sind selten dabei, wenn sie Böses tun.

Gefährlich ist’s den Leu zu wecken,
Verderblich ist des Tigers Zahn;
Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
Das ist der Mensch in seinem Wahn.

Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.

Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen. Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft.

Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt, vertrau auf Gott und rette den Bedrängten. Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr. – Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben. – Wir wollen trauen auf den höchsten Gott uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen!

Die Schwaben sind ein liebes Volk, das erfahr ich je mehr und mehr, seitdem ich andre Provinzen Deutschlands kennenlernte.

Autor: Germanenherz

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!

6 Kommentare zu „Johann Christoph Friedrich von Schiller“

  1. 25:25 Min.: „Der Mensch ist unvollkommen!“
    Völlig richtig. Deshalb: Mathilde Ludendorf – „Selbstschöpfung“ und „Des Menschen Seele“
    Gibt es leider nicht als pdf, deshalb hier ein kurze Zusammenfassung ihrer Philosophie: http://www.ludendorff.info/Wichtigste/grundgedanken.htm

    Weil das Wesen des Göttlichen die Freiheit ist, muss der Mensch sich aus freiem Willen zur Vollkommenheit schaffen: durch den Willen zum Guten, zum Wahren, zum Schönen und zum göttlich gerichteten Lieben und Hassen. Hass gegen jemanden, der einem das Leben und das göttliche Erleben streitig machen will, ist richtig und notwendig!

    Da kann der Steinmeier reden was er will: http://www.huffingtonpost.de/frank-walter-steinmeier/antisemitismus-ist-ein-dolchsto-ins-herz-unserer-gesellschaft_b_6157494.html?utm_hp_ref=germany

  2. 36:20- 38:30 Min: „Das Genie wird nicht allein von seiner Mutter sondern von seinem Volk ganzen Volk geboren“ und „Das Genie weiß, dass es so handeln muss wie es handelt. Es bleibt ihm keine Wahl.“
    So eben auch Hitler. Von wegen wiedergekehrter Buddha, Wishnu oder „letzter Avatar“. Solche Bezeichnungen sind bester Beweis für eine Entartung wie bei den Indern in ihrer Verfallszeit.

  3. „Der ungesühnte Frevel“
    (zum 9. Mai 1805 von Franz Jäger)

    „Welch schweigsamer Zug in verlassenen Gassen,
    Der Wind weht klagend durch die stille Nacht,
    Wer wird so einsam, so weltverlassen
    In nächt’ger Stund zu Grabe gebracht?

    Tief schwarz verschleierte Männer tragen
    den einfachen dunklen Leichenschrein,
    Und leis unterdrückter Schmerzen klagen,
    Tönt aus den düsteren Trägerreih’n!

    Doch eilends hasten die Männer weiter,
    nicht Ruh‘ sich gönnend, nicht kurze Rast,
    Es war, als ob ein gespenstiger Reiter
    Sie antrieb zu scheuer, eiliger Hast!

    Kein Freund sprach letzten Gedenkens Worte,
    kein Lied ertönte als letzter Gruß,
    Entsetzt wich jeder von diesem Orte
    In eilender Hast mit flüchtigem Fuß.

    Wer war der Tote, der hier versenket,
    Verfehmt, geächtet, ins düstere Grab,
    Daß keiner der Menschen seiner gedenket
    und jeder sein Herz verschlossen hat?

    Schiller war’s der edle und echte,
    Einer der Größten unter den Großen,
    Von überstaatlichen tückischen Mächten
    Mit Gift in das stumme Grab gestoßen!“
    ———————————————————————————————-

    Es handelt sich hier um ein Gedicht welches die Beerdigung Schillers um Mitternacht in einem Massengrab beschreibt, nachdem er von der Freimauerei vergiftet wurde. Auch der eingeschüchterte charakterlose Hochgradfreimaurer und „Freund“ Goethe hielt sich fern.

    „Die verherrlichenden Lügen über Goethe hinderten über ein Jahrhundert lang die Segenswirkung, die aus dem Morde an Schiller dem Volke werden kann, nämlich die, dass es ihn erfährt, den skrupellosen Rassehaß der Juden erkennt und sich dann retten läßt“ (https://archive.org/details/DerUngesuehnteFrevelAnLutherLessingMozartUndSchiller, S.120)

    Luther, Lessing und Mozart ergingen es nicht viel anders. Mozart wurde im Freimaurertuch in einem Massengrab verscharrt. Sein später gefundener Schädel wurde wieder gestohlen…

    Wie schrieb Arndt im Vaterlandslied? „O süßer Tag der Rache“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Vaterlandslied_%28Arndt%29)

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