Die vorchristlichen Ursprünge des Christentums

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Trojaburg 1/2008

Das Christentum zählt heute zu den drei größten Religionsgemeinschaften der Welt. Seine Ursprünge liegen jedoch nicht, wie von vielen Theologen noch heute verbreitet, primär im Judentum, sondern in heidnischen Religionskulten, aus denen sich auch die mosaische Glaubensgruppe eifrig bediente.1 Die bekanntesten und offensichtlichsten Adaptionen aus heidnischem Brauch finden sich bereits in den christlichen Festen.

Die Wurzeln der christlichen Feste

Das Fest Weihnachten, das christliche Gedenken an die Geburt von Jesus verweist schon vom Begriff her auf die mittelhochdeutschen wihen nahten, die geweihten Nächte der germanischen Wintersonnwendfeier. Diese dauerten wie alle „heidnischen“ Feste mehrere Tage und hatten ihren Höhepunkt am Tag der Sonnenwende zwischen dem 21. und 25. Dezember. Der 25. Dezember, der Tag an dem die Sonne erstmals wieder sichtbar aufsteigt, als eigentlicher Weihnachtstag, stammt dabei ebenfalls aus heidnischem Kultus,  und hielt sich bis er in Rom im Jahre 274 durch Kaiser Aurelian offiziell als „Sol Invictus“ Feiertag eingeführt wurde, der eine Spätform des indogermanischen Sonnenkultes darstellte und sich von der indoarischen Mithras-Verehrung herleitete. Vom 24. auf den 25. Dezember versammelten sich dabei die Anhänger des Kultes in unterirdischen Anlagen um gegen Mitternacht die Einweihungsriten zu vollziehen. Die unter der liturgischen Formel: „Die Jungfrau hat geboren, zu nimmt das Licht“ oder auch „Der große König, der Wohltäter Osiris ist geboren“, was stark an den Engelsspruch im Evangelium des Lukas erinnert: „Heute ist euch der Heiland geboren.“

Um 381 wird Weihnachten durch Konzilsbeschluß am 25. Dezember gefeiert, die Mainzer Synode von 813 machte Weihnachten zum allgemeinen kirchlichen viertätigen Fest in Deutschland. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Meinung des Sektenbeauftragten der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburgs, Thomas Gandow, die im Weltnetz kolportiert wird2, nach der das Weihnachtsfest bereits seit dem Jahr 200  in Deutschland an diesem Datum gefeiert wird und Aurelian umgekehrt den Sol Invictus auf diesen Tag  legte, um das Christentum zu unterhöhlen wie angeblich auch 940 Hakon der Gute in Schweden. Ursprünglich sei das Julfest demnach Mitte bis Ende Januar gefeiert worden. So unhaltbar diese Aussage, so bemerkenswert ist dieser hilflose Versuch, das Christentum als originäre Religion vom Verdacht des Plagiates rein zu waschen – schließlich werden sämtliche diesbezüglichen Vorwürfe als Märchen und „Germanensyndrom“ bezeichnet und in die Nähe vorgeblicher nationalsozialistischer Bestrebungen gerückt – wenn nichts mehr hilft …

Unübersehbar finden sich die Attribute des Weihnachtsfestes, der Tannenbaum ebenso wie die Lichter und Geschenke, allesamt wieder in der germanischen Feier des Julfestes – benannt nach dem Rad als Symbol des Jahreslaufes. So ist es völlig absurd zu behaupten, der Weihnachtsbaum wäre „erst im 17. und 18. Jahrhundert aus evangelischen pädagogischen Bemühungen entstanden, so wie später Adventskranz und Adventskalender.“ Heute wisse man, „daß der geschmückte Weihnachtsbaum ein Requisit nachreformatorischer Weihnachts- und Verkündigungsspiele (sei)“ so Pfarrer Gandow bar jeglicher Überlieferung.3 In Wirklichkeit symbolisierten die als „Wintermaien“ bezeichneten Zweige von Tannen schon in weit vorchristlicher Zeit Fruchtbarkeit, die Lichter den Sieg über die lange Dunkelheit im Norden Europas und die Geschenke die Opfergaben an die Natur. Eine wichtige Rolle als Baumschmuck spielte dabei der Apfel als klassische nordeuropäische Frucht, die bis in den Winter hinein haltbar war (Vergleiche dazu auch die Bedeutung des Apfels in den indogermanischen Mythen von „Avalon“, „Atlantis“ und die biblische Verteufelung als Frucht der Sünde!). Dabei verliefen die Feste noch zu Beginn der Christianisierung „laut und lustig“ statt „still und heilig“ – eine Tradition die sich heute nur noch im Karnevalsfest findet und ursprünglich zur Vertreibung der Winterdämonen beitragen sollte.

Der vor allem in den USA und zunehmend auch in Europa populäre Weihnachtsmann war dabei niemand anderes als Wodan/Odin, der christlich durch den heiligen Nikolaus ersetzt wurde – doch die Rute, die christlich als Strafe angesehen wird, diente ursprünglich als Instrument zum Herbeiklopfen der Fruchtbarkeit, zum Anregen des Naturkreislaufes.

Ebenso war das Osterfest bereits dem Namen nach heidnisch: Ostara war der Name einer (heute in der Forschung umstrittenen) Frühjahrsgottheit, die in Zusammenhang mit dem Frühjahrsfest der Tag- und Nachtgleiche stand. Wie beim Weihnachtsbaum vermochte auch hier die Kirche nicht die früheren Fruchtbarkeitssymbole wie den Hasen und das Ei zu vertreiben [Als heidnische Reminiszenz innerhalb kirchlicher Baukunst ist das „Dreihasenfenster“ aus dem 16. Jahrhundert am Dom in Paderborn zu nennen, das drei Hasen in Form eines Wirbels oder Triskele angeordnet zeigt und damit nicht nur auf den Hasen als Tier der Fruchtbarkeit, sondern symbolisch auch auf das Sonnenrad und den Sonnenlauf verweist].

Das im August begangene „Maria Himmelfahrt“ ersetzte den älteren heidnischen Erntedank, der eng verbunden mit der Mutter Erde, als Symbol des fruchtbaren Bodens, der Gebärerin der Frucht war, worauf die Silbe „Ma“ des Name „Maria“ übrigens selbst noch zurück zu führen ist. Als Gemahlin der Himmelsgottheit ist auch die Vorstellung der Himmelfahrt heidnisch belegt.

Der christliche heilige „Buß- und Bettag“ im November sollte dagegen die traditionelle Ahnenverehrung und die Vorstellung des Besuchs der toten Verwandten auf Erden („Trollnächte“) verdrängen, denen Speis und Trank geboten wurde, bis laut lärmend die Gefahr des Zurückbleibens einer Totenseele gebannt war – eine Tradition die noch gut im keltischen Samhain, dem amerikanischen Halloween, erhalten blieb. Statt einer lärmenden Feier sollte nach christlicher Auffassung Buße für die eigenen und der toten Verwandten Sünden getan werden.

Der Name und die Taten Christi

Doch über die Feste hinaus lassen sich wesentliche Elemente der christlichen Jesus-Exegese in vorchristlichen Religionen wieder finden.

Bereits die Geburt Jesu in einem Stall zur Winterwende erinnert an die Sonnengeburt in der Mutterhöhle, was wiederum mit den liturgischen Formeln des Sol Invictus Festes korrespondiert.4

Auch die Jungfrauengeburt war keineswegs ein neues Motiv, sondern bereits in der ägyptischen Mythenwelt vertreten. Ebenso wie der Name des von der Jungfrau geborenen „Christos“, als Beiname des Horus,5 der sogar die meisten Taten des jüdischen Jesus vorwegnahm während er – welch Parallele – mit zwölf Anhängern als „Menschenfischer“ wirkte. Genau wie Christos war der Name Jesu in Ägypten als Iusu oder Iusa bekannt, was soviel wie „der kommende göttliche Sohn“ bedeutete.

Im 2. Jahrhundert wurde das Weihnachtsfest in Erinnerung an Aton oder Osiris am 6. Januar gefeiert.

So scheint nicht nur der Monotheismus des ägyptischen Echnaton-Kultes, der – fälschlich – als der früheste Monotheismus gilt, abgekupfert, sondern auch wesentliche Elemente der Jesus-Geschichte. Eines dieser Elemente war die Heilung des toten Lazarus, der in Gestalt eines El-Asars bereits 2000 Jahre zuvor in Ägypten in Anwesenheit einer Maria/Martha wiedererweckt wurde.6 Auch das oft auftretende Motiv der Maria mit dem kleinen Jesus findet sich bereits auf ägyptischen Bildnissen.

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Isis stillt ihr göttliches Kind Horus
(ägyptische Skulptur aus der Herrschaftszeit der Ptolomaier, 304-30 v.d.Z.)

In den griechischen Mythen finden wir dagegen die „leicht sentimentale Schilderung der reisenden Mutter, die keinen Platz findet, ihr Kind zu gebären“ in Gestalt der Mutter Apolls, die auch keine Zufluchtsstätte fand und die Dichter ähnlich schildern. Ebenso erscheint bei Kallimachos das in Windeln gewickelte Zeuskind und wird das Dionysoskind in der Getreideschwinge geschildert, so wie bei Lukas das Kind in der Krippe.

So wie in Ägypten finden sich in der indischen Krischna-Sage, die aus der Zeit vor dem 5. Jahrhundert v.d.Z. stammt, noch genauere Übereinstimmungen:

Die Geburt Krischnas als Inkarnation des Gottes Vischnu aus einer Jungfrau, die Geburt im Kuhstall und die Huldigung durch weise Männer (Vischnupurana). Weiterhin findet sich auch der Auftrag des Königs, alle in dieser Nacht geborenen Knaben umzubringen, da prophezeit wurde, daß der Neugeborene zum König aufstiege. Für die spätere Zeit vollbringt Krischna in Begleitung seiner Jünger eine ganze Reihe von Wundertaten, die uns später auch für Jesus überliefert sind.7

Bemerkenswert sind auch vorchristliche Darstellungen von Kreuzigungen von Göttern.  So erkennt man auf einer griechischen Münze aus dem 2. vorchristlichen Jahrhundert den gekreuzigten Orpheus-Dionysos.

In diese Reihe fällt auch die Selbst-Geißelung Odins am Baum hängend zur Erringung von Weisheit. Parallel dazu wird ein umstrittenes Relief an den Externsteinen als Abbild eines Gekreuzigten interpretiert.

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Irisch-Germanische Kreuzigungsszene, in der Christus in der Tradition Odins/Wodans, begleitet von zwei Engeln (Raben?) auf seinen Schultern, dargestellt wird. Der Krieger (hier mit langen Haaren), der Christus laut Bibel einen Schwamm mit Essig gab, scheint ihm in dieser Szene jedoch ein Methorn zu reichen. Bronzeornament aus der Wikingerzeit, Dekoration eines Psalmenbuchs (Irland, 10. Jahrhundert); Michael Moynihan: Reflections of Sacrifice, in: Tyr, Vol. 2, S.123.

Fast vergessen ist die keltische Variante des am Kreuze gestorbenen Äsus (Äsus der Gallier = Jesus aus Galiläa?). Das Kreuz selbst erscheint als heiliges Zeichen bei den Ägyptern als „Symbol für Inkarnation und ein künftiges neues Leben“,8 ebenso wie in Südamerika, oder in der Variation als Hakenkreuz, mit dem der Lebenslauf symbolisiert wird, dies bei vielen indogermanischen Völkern.

Im früheisenzeitlichen Hallstatt-Kulturkreis aus dem sich die keltische Kultur entwickelte, findet sich sogar bereits die Variation des Malteserkreuzes.

Wen wundert es noch, daß auch die „heilige Dreifaltigkeit“ – der Vater, der Sohn und der heilige Geist – nur eine Abwandlung der uralten mythologischen Dreiheit ist, die sich im Germanischen in Wotan, Wili, We manifestierte und als symbolische Gedankenformel für die begriffliche Erkenntnis allen Geschehens im Entstehen, Sein und Vergehen stand.9

Die Frage nach dem historischen Jesus

So stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Wahrscheinlichkeit eines „historischen Jesus“.

Daß ein Prediger mit Namen Jesus vor 2000 Jahren in Galiläa und Judäa wirkte, ist angesichts der Häufigkeit des Namens und der Zahl der so wirkenden nicht unwahrscheinlich, obgleich nur drei antike Autoren ihn mit wenigen Worten erwähnen: Plinius der Jüngere, Sueton und Tacitus. Die Überlieferung des Josephus ist umstritten bezüglich ihrer Authentizität10. Was jedoch mythische Ausschmückung, was real ist, entzieht sich weitestgehend heutiger Kenntnis, auch wenn kürzlich ein israelisches Team um den bekannten Hollywood-Regisseur Stanley Kubrick in Jerusalem das Familiengrab der Jesus-Verwandtschaft mitsamt den Sarkophagen von Jesus, Maria, Josef und gar Maria Magdalena entdeckt haben will. Während die Fachwelt die bereits 11 Jahre zuvor entdeckte und ohne Aufsehen dokumentierte Grabanlage für eine typische jüdische Familiengruft hält, ist man fast geneigt in der neuen Sensationsmeldung einen jüdischen Seitenhieb gegen die christliche Lehre der Auferstehung Jesu zu vermuten, indem ein tatsächliches Jesus-Grab vorgeführt wird, das bei einer Auferstehung nicht erforderlich gewesen wäre.

Doch für wie real man die Überlieferung des Lebens Jesu auch nehmen will, ist eine Überlieferungslücke für die Kindes- und Jugendjahre des späteren Heilslehrers evident.

Nach Jesu Geburt, die heute für das Jahr 4 v.d.Z. angenommen wird, gibt es nur eine Überlieferung zum jugendlichen Jesus, als er als 12-jähriger Gelehrter in einem Tempel lehrte. Erst im Lebensalter von ungefähr 32 Jahren setzt die Überlieferung wieder ein.

Andere Schriften berichten jedoch, daß Jesus als 14-jähriger mit einer Karawane aus Palästina nach Indien gelangte und dort vom Buddhismus geprägt worden sei. Hier soll er gegen die Verehrung zahlreicher und sichtbarer Götter – auch gegen die Verehrung der Sonne -, gegen den Ausschluß der Armen von Predigten und gegen die Macht der Priester gepredigt haben: „Solange die Völker keine Priester hatten, hat das natürliche Gesetz sie regiert und die Reinheit ihrer Seelen bewahrt.“11 Nach seinem „Scheintod“ am Kreuz, sei Jesus mit Hilfe indischer Freunde nach Indien geflohen, wo er eine Familie gründete und als 105-Jähriger starb. Tatsächlich existiere noch heute ein Grab in Srinagar (Kaschmir), das als Grabstätte Jesu Verehrung findet und mit einem steinernen Fußabdruck geschmückt sei, der Wundmale einer Kreuzigung aufweist. Allerdings verliefen jüngere Versuche, das Jesus-Grab ausfindig zu machen ebenso ergebnislos wie die Suche nach Handschriften Jesu, die der Russe Nikolaus Notowitsch in einem buddhistischen Kloster in Kaschmir übersetzt haben will.12

So erscheint die Vermutung nicht abwegig, daß das angebliche Grab Jesu in Indien identisch mit dem Krischnas ist und die Erzählung von der Flucht Jesu nach Indien auf die mythologische Vorlage der christlichen Jesus-Geschichte aus dem Indischen zurückzuführen ist – ketzerisch betrachtet, daß Jesus selbst durchaus im Jahr „0“ geboren ist, nämlich „niemals und nimmer“, wie es Gorsleben ausdrückte.13

Der „ur-arische“ Monotheismus

Während sich so die christliche Heilslehre als Übernahme vorchristlicher Mythen erweist bleibt auch von der jüdisch geprägten alttestamentarischen Überlieferung immer weniger übrig, das als originär jüdisch bezeichnet werden kann. Schon länger bekannt ist, daß die Sintflut-Geschichte Noahs sehr viel früher und in sehr ähnlicher Form im sumerischen Gilgamesch-Epos erscheint. Und auch die 10 Gebote, die Moses übergeben worden seien, finden sich fast wortwörtlich im älteren ägyptischen Totenbuch (1,25). Die biblische Geschichte der Erschaffung des Menschen erinnert wieder an die sumerische Überlieferung, die jedoch mehr Details enthält und statt von einem von mehreren Göttern berichtet. Der in Abgrenzung zur sumerischen Überlieferung erscheinende Monotheismus der Judäer ist indes dennoch nicht neu, denn Pharao Echnaton verordnete um 1600 v.d.Z. seinen Untertanen einen Ein-Gott-Glauben an Aton, der jedoch wiederum nur eine Spätform des Ra-Osiris-Horus darstellte. Osiris war wiederum eigentlich ein monotheistischer Gott in der Dreiheit mit Sohn Horus und Gemahlin Isis. Doch gibt es Hinweise, daß selbst der in das Ende des 4. Jahrtausends zurückreichende Osiris nicht der Beginn des Monotheismus war, sondern lediglich eine Ableitung des älteren monotheistischen Megalithglaubens, der bis ins 5. Jahrtausend zurückreicht. Hier findet sich erstmals nachweisbar der Glaube an die Seelenwanderung des Menschen, was sich anhand von „Seelenlöchern“ in megalithischen Gräbern nachweisen läßt. Vieles spricht dafür, daß innerhalb der megalithischen Religion auch der Glaube an die Neugeburt des Lebens nach dem Tod, analog zur  „Wiedergeburt“ der Sonne, mit Hilfe des Lichtbringergottes, des Gottessohns, verankert war und sich mit Ausdehnung der Kultur aus einer nördlichen Heimat über die Welt verbreitete.

Weltweit beruhen die traditionellen Glaubensrichtungen auf der Geschichte „vom Sohn eines himmlischen Königs, der sich in die dunkle untere Welt hinab begibt, leidet, stirbt und wieder aufersteht, bevor er in seine ursprüngliche Welt zurückkehrt.“14 So soll es weltweit mehr als 50 solcher Adaptionen geben, darunter die Mythen der Göttergestalten Osiris, Horus, Krischna, Bacchus, Orpheus, Hermes, Baldur, Adonis, Herkules, Attis, Mithras, Tammuz (Syrien) und Beddru (Japan).15

Bei genauerer Betrachtung sind die polytheistischen Züge der heidnischen Religionen auch eher der Schutzheiligenverehrung der christlichen Kirche vergleichbar und der Glaube an ein höchstes Wesen – ob Natur oder Gott benannt – könnte sich als der originäre Glauben der Menschheit erweisen; wie Tom Harpur, einst überzeugter christlicher Theologe, es ausdrückt: „Fast ist es so, als hätte es vor unerdenklich langer Zeit eine Art kosmischer Religion gegeben, die im Laufe von Äonen allmählich verfiel.

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Rückkehr zum Ursprünglichen: Ludwig Fahrenkrog, Ölgemälde Ecce homo (1894) und Baldur segnet die Fluren (1905). Der heute fast vergessene Maler widmete sich als Christ zunächst biblischen Themen, fand dann jedoch zum neugermanischen Heidentum, das fortan sein künstlerisches Schaffen prägte. Fahrenkrog entdeckte insbesondere den Mythos des germanischen Sonnengottes Baldur für sich und stellte ihn in zahlreichen Gemälden dar. Er gründete 1918 mit der Germanischen Glaubensgemeinschaft (GGG) eine der ersten neuheidnischen Gruppierungen in Deutschland. Vgl. Markus Wolff: Ludwig Fahrenkrog and the Germanic Faith Community: Wodan triumphant, in: Tyr, Vol. 2, S.221-242.

(Aus: Trojaburg 1/2008)

Autor: Germanenherz

Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben. Sieg oder Spott, folg deinem Gott!

8 Kommentare zu „Die vorchristlichen Ursprünge des Christentums“

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