Mutter Erde.

Weltanschauungen, bei denen die Verehrung der Erde im Mittelpunkt steht. Dies gilt auch für moderne Theorien wie etwa die evolutionsbiologische Gaia-Hypothese.

Mutter Erde bezeichnet im religiösen Sinn verschiedene Vorstellungen von der Erde (im Sinne von Umwelt, Land, Natur oder Planet) als einer heiligen Ganzheit mit diversen übersinnlich-transzendenten Attributen. In fast allen Sprachen der Welt wird die Erde weiblich und der Himmel männlich aufgefasst. Daraus folgt allerdings nicht, daß es sich bei der Vorstellung der „Mutter Erde“ um eine religiöse Universalie handelt.

Geschichten und Mythen zeugen vom uralten Kult der „Großen Mutter“. Sie wird als Lebensspenderin, Ernährerin, Heilerin gesehen, aber auch als Todbringende und Vernichterin.
Die ersten Schöpfungsmythen bezogen sich nicht etwa auf eine Vatergottheit. Muttergottheiten als Gebärerinnen und Herrinnen des Lebens wurden verehrt. Auch bei den Frühgriechen wurde z.B. Leda, die Schwanenjungfrau, Gegenstand der Anbetung. In den Anfängen des alten Ägyptens herrschte zunächst Mutterrecht in Gestalt der Königinnenmutter Isis.

Aber auch hier kam es später zu einer Hinwendung zu einer eher männlich geprägten Religion. Infolge einer Veränderung der Wirtschaftsform und durch die Arbeitsteilung trat vor etwa 6.000 bis 5.000 Jahren ein allgemeiner Wandel ein: Die Hinwendung zu männlichen Gottheiten und damit auch zum Patriarchat. Das hatte freilich seinen Preis: Waren matriarchalische Gesellschaften vermutlich durchweg friedfertiger im Umgang mit Mensch und Natur, so ist in patriarchalischen Kulturen eine gewisse Aggressivität nicht zu leugnen. Unsere heute weltweit dominierende westliche Lebensform geht sicherlich auf diese Denkmuster zurück.

Hier mal eine sehr gute und natürliche Sicht der Dinge von Chief Arvol Looking Horse

Mutter Erde wird müde und kann keine weiteren Auswirkungen des Krieges mehr aufrecht erhalten
Ich, Chief Arvol Looking Horse, von den Lakota, Dakota und Nakota Nationen, bitte Sie, eine indigene Sicht auf das zu verstehen, was in Amerika passiert ist, was wir „Schildkröteninsel“ nennen. Meine Worte versuchen, die globale Gemeinschaft durch eine Botschaft zu vereinen. von unseren heiligen Zeremonien, um sich spirituell zu vereinen, jeder auf unsere eigene Weise des Glaubens an den Schöpfer. Wir wurden vor alten Prophezeiungen dieser Zeit gewarnt, in der wir heute leben, aber wir haben auch eine sehr wichtige Botschaft über eine Lösung erhalten, um diese schrecklichen Zeiten zu wenden.

Um die Tiefe dieser Botschaft zu verstehen, müssen Sie die Bedeutung heiliger Stätten erkennen und die Verbindung zwischen dem, was heute geschieht, erkennen, in Anbetracht der anhaltenden Massaker, die in anderen Ländern und in unserem eigenen Amerika stattfinden.

Seit ich 12 Jahre alt bin, lernte ich von diesen wichtigen Themen, als ich das heilige Büffelkalbrohrbündel und seine Lehren erhielt. Unsere Leute haben sich bemüht, heilige Stätten seit Anbeginn der Zeit zu schützen. Diese Orte sind seit Jahrhunderten verletzt worden und haben uns in die Lage gebracht, in der wir uns auf globaler Ebene befinden.

Sieh Dich um. Unsere Mutter Erde ist sehr krank von diesen Verletzungen, und wir sind kurz davor, die Möglichkeit eines gesunden und nährenden Überlebens für die kommenden Generationen, die Kinder unserer Kinder, zu zerstören.

Unsere Vorfahren haben versucht, unsere heilige Stätte, die „Heiligen Black Hills“ in South Dakota, „Herz von allem, was ist“, vor weiteren Verstößen zu schützen. Unsere Vorfahren haben nie eine Satellitenansicht dieser Seite gesehen, aber jetzt, wo diese Bilder verfügbar sind, sehen wir, dass sie in der Form eines Herzens sind und wenn sie schnell vorgespult werden, sieht es aus wie ein pochendes Herz.

Die Diné haben Big Mountain beschützt, sie nennen es die Leber der Erde, und wir leiden und werden mehr unter der Kohleförderung und den damit verbundenen Vergiftungsprozessen leiden.
Die Aborigines haben vor den kontaminierenden Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Korallenriffe gewarnt, die sie als Blutreiniger der Mutter Erde sehen.
Die Ureinwohner des Regenwaldes sagen, dass die Regenwälder die Lungen des Planeten sind und Schutz brauchen.

Die Gwich’in Nation in Alaska musste Ölbohrungen in der Küstenebene der Arctic National Wildlife Refuge durchführen, die den Gwich’in auch als „Wo das Leben beginnt“ bekannt ist.
Die Küstenebene ist der Geburtsort vieler Lebensformen der Tiernationen. Der Tod dieser Tiernationen wird indigene Völker in diesem Gebiet zerstören.

Während diese destruktiven Entwicklungen auf der ganzen Welt fortschreiten, werden wir noch viel mehr ausgestorbene Tier-, Pflanzen- und Menschen-Nationen erleben, wegen des Machtmissbrauchs der Menschheit und ihres Mangels an Verständnis für das „Gleichgewicht des Lebens“.
Die indigenen Völker warnen davor, dass diese destruktiven Entwicklungen weltweit verheerenden Schaden anrichten werden. Es gibt viele, viel mehr indigene Lehren und Wissen über die heiligen Stätten der Mutter Erde, ihre Chakren und Verbindungen zu unserem Geist, die sicherlich unsere zukünftigen Generationen beeinflussen werden.
Es muss eine schnelle Bewegung hin zu anderen Energieformen geben, die für alle Nationen auf Mutter Erde sicher sind. Wir müssen die Denkweisen verstehen, die weiterhin den Geist unserer gesamten globalen Gemeinschaft zerstören. Wenn wir das nicht tun, werden uns die Kräfte der Zerstörung überwältigen.

Unsere Ahnen haben vorhergesagt, dass eines Tages Wasser zum Verkauf stehen wird. Damals war das kaum zu glauben, da das Wasser so reichlich, so rein und so voller Energie, Nahrung und Geist war. Heute müssen wir reines Wasser kaufen, und selbst dann wurden die Mineralien aus der Nahrung entfernt. Es ist nur leere Flüssigkeit. Eines Tages wird Wasser wie Gold sein, zu teuer, um es sich leisten zu können.

Nicht jeder hat das Recht, sauberes Wasser zu trinken. Wir versäumen es, unsere heiligen Stätten zu würdigen und zu ehren, indem wir die Mineralien und Geschenke, die unter ihnen liegen, herausreißen, als ob Mutter Erde einfach eine Ressource wäre, anstatt die Quelle des Lebens selbst.
Nationen angreifen und mehr Ressourcen einsetzen, um im Namen des Friedens Zerstörung zu bewerkstelligen, ist keine Lösung! Wir müssen verstehen, wie all diese Entscheidungen die Weltnation beeinflussen. wir werden nicht immun gegen seine Auswirkungen sein. Die ständige Verunreinigung unserer Nahrung und unseres Bodens beeinflusst unsere Denkweise.
Eine „Krankheit des Verstandes“ hat in den Weltführern und in vielen Mitgliedern unserer globalen Gemeinschaft mit ihrem Glauben, dass eine Lösung der Vergeltung und der Zerstörung der Völker Frieden bringt, gesetzt.

In unseren Prophezeiungen wird gesagt, dass wir jetzt am Scheideweg stehen: Entweder vereinen wir uns spirituell als eine globale Nation, oder wir stehen vor Chaos, Katastrophen, Krankheiten und Tränen aus den Augen unserer Verwandten.
Wir sind die einzige Spezies, die die Quelle des Lebens zerstört, also Mutter Erde, im Namen der Macht, der Bodenschätze und des Eigentums an Land. Mit Chemikalien und Methoden der Kriegsführung, die irreversible Schäden anrichtet, da Mutter Erde müde wird und keine Auswirkungen des Krieges mehr aushalten kann.

Ich bitte Sie, mich bei diesem Vorhaben zu begleiten. Unsere Vision ist für die Völker aller Kontinente, unabhängig von ihrem Glauben an den Schöpfer, zusammen zu kommen an ihren heiligen Stätten, um zu beten und zu meditieren und miteinander zu kommunizieren und so eine Energiewende zu fördern, um unsere Mutter Erde zu heilen und eine universelles Bewusstsein um Frieden zu erreichen.

Während jeder Tag vergeht, bitte ich alle Nationen, eine globale Anstrengung zu beginnen, und denke daran, für das heilige Essen zu danken, das uns von unserer Mutter Erde geschenkt wurde, damit die Ernährungsenergie der Medizin geleitet werden kann, um unseren Verstand und unsere Geister zu heilen. ..

Dieses neue Jahrtausend wird ein Zeitalter der Harmonie einläuten oder das Ende des Lebens bringen, so wie wir es kennen. Hunger, Krieg und Giftmüll sind das Markenzeichen des großen Mythos von Fortschritt und Entwicklung, der das letzte Jahrtausend regierte.
Für uns als Betreuer des Herzens von Mutter Erde fällt die Verantwortung, die Kräfte der Zerstörung zurückzudrängen. Du selbst bist derjenige, der entscheiden muss.
Sie alleine – und nur Sie selbst – können diese entscheidende Entscheidung treffen, in Ehren zu gehen oder Ihre Verwandten zu entehren. Auf deine Entscheidung kommt das Schicksal der ganzen Welt an.
Jeder von uns ist hier in dieser Zeit und an diesem Ort, um persönlich über die Zukunft der Menschheit zu entscheiden.
Hast du geglaubt, der Schöpfer würde unnötige Menschen schaffen in einer Zeit so großer Gefahr?
Wisse, dass du selbst für diese Welt essentiell bist. Versteht sowohl den Segen als auch die Last dessen. Sie selbst sind dringend nötig, um die Seele dieser Welt zu retten. Hast du geglaubt, du wurdest für etwas weniger hierher gebracht? In einem Heiligen Band des Lebens gibt es keinen Anfang und kein Ende.
Chief Arvol Looking Horse ist der Autor von White Buffalo Teachings. Als unermüdlicher Befürworter traditioneller spiritueller Praktiken ist Chief Looking Horse Mitglied von Big Foot Riders, das an das Massaker von Big Foots Band bei Wounded Knee erinnert.

 Germanenherz bzw. Tatanka´s Sicht der Dinge von Mutter Erde

Alle Dinge sind miteinander verbunden.
Was immer Mutter Erde widerfährt, widerfährt auch den Kindern der Erde. Wenn Menschen auf die Erde spucken, bespucken sie sich selbst.

Gedichte, Lieder und Geschichten vieler Indianerstämme Nordamerikas berichten über das Sinnbild „Mutter Erde“. Die nordamerikanischen Indianer „… sahen den Menschen als Teil des Kosmos, in dem alle Dinge und Lebewesen lebendig waren und über eine eigene Seele verfügten. (…) Wenn ein Indianer die Erde als seine Mutter bezeichnete, sagte er damit aus, dass er Tiere, Pflanzen, sogar Steine und Sand in gleichem Maß achtete wie seine nächsten Verwandten. Wer die Natur verletzte, handelte genauso frevelhaft wie ein Soldat, der eine indianische Frau verwundete.“ (JEIER 1985, S. 11).

Im Glauben der Indianer wohnt jedem Element der Natur eine Seele inne. Diese gilt es mit Respekt und Ehrfurcht zu achten. So stieß es auf völliges Unverständnis, wenn die Weißen Land kaufen wollten. Der Handel mit Land und Boden bedeutete für sie die Seele der Erde zu verkaufen. Eine Indianerweisheit besagt, dass der heiligen Erde kein Leid zugefügt werden darf. Zwar betrieben einige sesshafte Indianer Ackerbau und Viehzucht, jedoch wurden aus Ehrfurcht vor jeder Feldarbeit beschwörende Gebete gesprochen, „… weil sie einen Teil des Bodens benutzten und sich deshalb schuldig fühlten; niemals bestellten sie mehr Land, als unbedingt zum Leben notwendig war.“ (JEIER 1985, S. 41).

Folgender Spruch des Indianerstammes der Smohalla verdeutlicht ihre Achtung vor „Mutter Erde“ und den respektvollen Umgang mit ihr:

„Du befiehlst mir, die Erde zu pflügen. Soll ich ein Messer nehmen und den Busen meiner Mutter zerschneiden?
Du befiehlst mir, nach Steinen zu graben. Soll ich unter ihrer Haut nach den Knochen graben?
Du befiehlst mir, das Gras zu schneiden, Heu zu machen, es zu verkaufen und reich wie der Weiße Mann zu werden? Aber kann ich es wagen, die Haare meiner Mutter abzuschneiden?“
(Smohalla (Wanagum) zitiert nach JEIER 1985, S. 42)

Eine ähnliche Verehrung und tiefe geistige Verbindlichkeit zum Boden drücken auch die Worte des Stammesführers der Cayuse aus:

„Der Boden sagt: Der Große Geist hat mich hierher getan. Der Große Geist befiehlt mir, für die Indianer zu sorgen, sie gut zu ernähren. (…) Der Große Geist hat mich hierher getan, damit ich alles, was auf mir wächst, Bäume und Früchte, hervorbringe. Ebenso sagt der Boden: Aus mir wurde der Mensch geschaffen. Der Große Geist wollte, als er die Menschen auf die Erde brachte, dass sie sich gut um den Boden kümmern und sich nicht gegenseitig Böses antun.“
(LOWENSTEIN & VITEBSKY 1997, S. 50)

Jeder Indianerstamm hat einen eigenen Schöpfungsmythos. Im Stamm der Navaho Indianer zum Beispiel wird von Generation zu Generation weitergegeben, dass „die ersten Menschen aus dem Schoß der Erde“ auftauchten und über einen „mühsamen Weg (…) an das Licht“ gelangten. „Jede Geburt ist dann die Wiederholung des großartigen Geschehens, der Geburt der ersten Menschen, die einmal aus der Erde hervorgekommen sind“ (MARQUARDT-MAU 1988, S. 90).

Die Mythen, die von der Abhängigkeit der Erde als Nahrungsspenderin zeugen, sind ebenfalls sehr vielfältig. Oftmals handeln diese vom Mais, der das Grundnahrungsmittel vieler Indianerstämme war. Eine Geschichte der Mandan, die in der Prärie hauptsächlich vom Maisanbau lebten, erzählt zum Beispiel von der „Großmutter Erde“, die in einer Höhle wohnt und die Menschen mit Mais, Bohnen und Büffelfleisch versorgt (s. Texte und Gedichte). Die Tuscarora, ein Stamm aus dem Nordwesten, lebten in der Überzeugung von einem Maisgott abhängig zu sein (s. Texte und Gedichte). Die Tuscarora, ein Stamm aus dem Nordwesten, lebten in der Überzeugung von einem Maisgott abhängig zu sein (s. Texte und Gedichte).

Alle Dinge sind miteinander verbunden

Auszüge aus der neueren Version der Rede des Häuptlings Seattle von 1970/71: Wir wissen, dass die Weißen unsere Art nicht verstehen. Ein Teil des Landes ist für sie wie der andere, denn sie sind Fremde, die in der Nacht kommen und von dem Land nehmen was sie benötigen. Die Erde ist nicht ihr Bruder, sondern ihr Feind, und wenn sie sie erobert haben, ziehen sie weiter. Sie lassen die Gräber ihrer Väter hinter sich und schenken ihnen keine Aufmerksamkeit mehr. Sie stehlen ihren Kindern die Erde. Sie machen sich nichts daraus.

Sie vergessen die Gräber ihrer Väter und das Geburtsrecht ihrer Kinder. Sie behandeln ihre Mutter, die Erde, und ihren Bruder, den Himmel, wie Dinge, die man kaufen, plündern und verkaufen kann, so wie man es mit Schafen oder glänzenden Perlen macht. Ihr Appetit wird die Erde verschlingen und nur eine Wüste zurücklassen. Ich weiß nicht. Unsere Art ist anders als eure. Der Anblick eurer Städte schmerzt das Auge des Roten Mannes. Aber
vielleicht liegt es daran, dass die Roten Wilden sind und nichts verstehen.

Alle Dinge sind miteinander verbunden. Was immer der
Erde widerfährt, widerfährt auch den Kindern der Erde.

Ihr müsst eure Kinder lehren, dass der Boden unter ihren
Füßen die Asche unserer Großväter und Großmütter ist.
Damit eure Kinder das Land achten, erzählt ihnen, dass die
Erde reich ist durch die Seelen unserer Vorfahren.

Lehrt eure Kinder, was wir unsere Kinder gelehrt haben:
dass die Erde unsere Mutter ist.

Was immer der Erde widerfährt, widerfährt auch den
Kindern der Erde. Wenn Menschen auf die Erde spucken,
bespucken sie sich selbst.

Dieses wissen wir: Die Erde gehört nicht den Menschen;
der Mensch gehört der Erde.

Dieses wissen wir: Alle Dinge sind miteinander verbunden
wie das Blut, das eine Familie vereint.

Alle Dinge sind miteinander verbunden. Was immer der Erde widerfährt, widerfährt auch den Kindern der Erde. Der Mensch hat nicht das Gewebe des Lebens geschaffen; er ist in ihm lediglich eine Faser. Was
immer er diesem Gewebe antut, tut er sich selbst an.
(Aber wir werden euer Ansinnen überdenken, denn wir
wissen, dass die Weißen vielleicht mit Gewehren kommen und sich unser Land nehmen, wenn wir es nicht verkaufen.

Doch wir sind Naturmenschen, und in einem
vorübergehenden Augenblick der Stärke denken die
Weißen, dass sie Gott sind und dass ihnen die Erde schon
gehört.

Wie kann ein Mensch seine Mutter besitzen?
Eines wissen wir, dass die Weißen vielleicht eines
Tages auch entdecken werden – unser Gott ist der gleiche
Gott.

Ihr denkt jetzt vielleicht, dass ihr ihn besitzt, wie ihr unser
Land zu besitzen wünscht. Aber das könnt ihr nicht. Er ist
der Gott der ganzen Menschheit, und sein Erbarmen für die
Roten und Weißen ist gleich. Diese Erde ist ihm kostbar,
und der Erde Schaden zuzufügen, bedeutet soviel wie ihren
Schöpfer zu verachten.

Auch die Weißen werden untergehen, vielleicht schneller
als alle anderen Stämme und Völker. Fahrt fort, euer Bett
zu besudeln, und ihr werdet eines Nachts in eurem eigenen
Abfall ersticken.

Tragt in eurem Herzen die Erinnerung an das Land,
wie es ist, wenn ihr es euch nehmt.
Und mit all eurer Kraft, mit all eurem Verstand, mit eurem
ganzen Herzen bewahrt es für eure Kinder und liebt es (…)
so wie Gott und alle liebt.“

Germanenherz sagt: Unserer aller Mutter Erde.befindet sich in höchster Not !!! Es besteht dringender Handlungsbedarf. ***Liebet einander*** Was gibt es dran, so schwieriges zu verstehen ? Bei dem Verständnis zur Mutter Erde, da fängt es schon an. Unserer aller Mutter. Die einen, bohren Löcher rein und die anderen, spucken einfach nur drauf. Ich möchte garnicht weiter ins Detail gehen.

Drum halte ich es für meine Pflicht euch zusagen, wie die Erde spricht

Der Mensch meint es mit mir nicht gut, aus meinem Herz läuft sehr viel Blut.
Ihr habt mir großen Schmerz bereitet, habt mich verletzt und ausgebeutet. Seit ewig hab ich euch gegeben, was alles ihr gebraucht zum Leben. Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht, lang hieltet ihr das Gleichgewicht, habt urbar mich gemacht, gepflegt, was ich euch bot, betreut, gehegt. Doch in den letzten hundert Jahren ist Satan  wohl in euch gefahren.

Was in mir schlummert, wird geraubt, weil ihr es zu besitzen glaubt. Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen, verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen, umkreist mich sinnlos Tag und Nacht, seid stolz, wie weit ihr es gebracht. Habt furchtbar mich im Krieg versehrt, kostbaren Lebensraum zerstört, habt Pflanzen, Tiere ausgerottet, wer mahnt, der wird von euch verspottet – kennt Habgier, Geiz und Hochmut nur und respektiert nicht die Natur.

Drum werde ich jetzt Zeichen setzen und euch, so wie ihr mich, verletzen. Ich werde keine Ruhe geben, an allen meinen Teilen beben, schicke euch Tsunamiwellen hin, die eure Strände überziehen. Vulkane werden Asche speien, verdunkelt wird die Sonne sein. Ich bringe Wirbelstürme, Regen, bald werden Berge sich bewegen, was himmelhoch ihr habt errichtet, mit einem Schlag wird es vernichtet, und Blitze, wie ihr sie nicht kennt, lass fahren ich vom Firmament.

Ich kann es noch viel arger treiben, drum lasst den Wahnsinn endlich bleiben!
Hört, Menschen, was die Erde spricht – denn ihr braucht sie, sie braucht euch nicht!.

Kommen wir nochmal auf die Zeile zurück (Doch in den letzten hundert Jahren ist Satan  wohl in euch gefahren) Da könnte was dran sein !!!

Denke an diese Transformation, die in Wirklichkeit alle Eine/er sind.

Ich habe euch mal das momentane Weltgeschehen, in einem Bild dargestellt. Wenn ihr seinen Namen kennt, wißt ihr auch den Rest von Sodom und Gomorra.Es ist eine semitische Geschichte. Astaroth ist in der okkultistischen Mythologie der Name eines Dämons. Sein Name ist phönizisch-semitischen Ursprungs; ursprünglich die weibliche babylonische Göttin Ištar, die erst zur westsemitischen Göttin Astarte und dann später zum männlichen Dämon Astaroth wurde.

Die Ars Goetia (erster Teil des Grimoires Der kleinere Schlüssel Salomonis) beschreibt ihn als mächtigen, starken Herzog, der über 40 Legionen herrscht. Nach dieser Beschreibung erscheint er als schändlicher Engel mit einem fauligen, giftigen Atem, der auf einem Höllendrachen oder einem Wolf reitet und in der rechten Hand eine Viper hält. Er soll Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kennen und alle Geheimnisse enthüllen können. Ebenso soll er Menschen in den allgemeinen Wissenschaften unterrichten und darüber hinaus der Schutzherr der freien Künste sein. Er wird in vielen Fällen von Besessenheit erwähnt.

Er steht in der „Goetia“ an 29. Stelle und wird auch Aschera, Ashtaroth, Astarte, Aschtarat, Asteroth, Astoreth oder Astargatis genannt. Neben Großherzog soll er auch noch oberster Schatzmeister der Hölle sein. Quellen, wie das Buch von Abraham von Worms wollen in ihm auch einen der Planetengeister sehen; allgemein steht er aber für das Prinzip der Faulheit. Vor dem Fall der Engel soll er angeblich ein Cherub oder Seraph gewesen sein. Da er der Hüter der Zeit war, soll er auch Gottes Pläne gekannt haben; da dies aber nicht geduldet werden konnte, wurde er in ein abseits gelegenes Verlies geworfen. Er durfte auch niemals an einer Ratssitzung teilnehmen, obwohl er wie Luzifer ein Mitglied des himmlischen Rates war. Als Abaddon und Luzifer ihn befreiten, wehrte er sich zunächst dagegen, wurde aber später zusammen mit den gefallenen Engeln aus dem Himmel geworfen und dazu verdammt, ewig stumm zu sein, obwohl er niemals kämpfte.

Nach einer Legende wurden seine Seele und sein Körper mit denen der Göttin Astarte verschmolzen (vermutlich um zu erklären, was, über Jahrhunderte hinweg, mythologisch geschah). Luzifer aber bot ihm einen neuen Körper, eine Schlange, die er nun in seiner Hand hält.

Hat Astaroth die Kontrolle über den Körper, wird dieser männlich und die Seele der Astarte fährt in die nun weißgefärbte Schlange; hat hingegen Astarte die Kontrolle, wird der Körper weiblich und Astaroths Seele geht in die nun schwarzgefärbte Schlange. Ist der Körper weiblich, ist er gehörnt und mit El, dem höchsten Gott, verheiratet und symbolisiert Ausschweifung und Tempelprostitution. Das Symbol der, zumeist nackt dargestellten, Astarte ist die Taube.

Es soll ihm in seiner Engelsgestalt nur möglich sein zu schreiben, nicht aber zu reden.

Wird er beschworen, was am Mittwoch ratsam sein soll, soll er auch über den Fall der Engel erzählen und dass keiner dies wirklich wollte; auch beteuert er seine Unschuld an diesem Fall. In seiner Deutung als Aphrodite, wohl ähnlich wie seine Verbindung zu Astarte oder Ishtar, verkörpert er die Liebe, ansonsten die Prunksucht und Eitelkeit.

Nach Sebastian Michaelis ist Astaroth ein Dämon der ersten Kategorie, der mittels Faulheit und Eitelkeit verführt. Sein Gegenspieler ist der Heilige Bartholomäus, der Schutz vor ihm bietet, da er Astaroths Verführung widerstanden hat. Nach anderer Meinung lehrt er mathematische Künste und Handarbeiten, kann Menschen unsichtbar machen, sie zu versteckten Schätzen führen und ihnen jegliche Fragen beantworten.
Nach Francis Barrett ist Astaroth der Prinz der Ankläger und Ermittler. Einigen Dämonologen des 16. Jahrhunderts zufolge sind die Angriffe des Dämonen auf Menschen im August am stärksten.

In meinem Bild, könnt ihr die Transformation sehen. Aber auch im realen Leben, könnt ihr ihn und seine Transformation von Männlich zu Weiblich und umgekehrt sehen.

Das Böse ist immer und überall! Der angebliche Gegenspieler von Astaroth ist der heiliger Bartholomäus, der kürzt sich mit Baphomet ab. Passend dazu wurde letzten Donnerstag auf dem Rasen des Arkansas State Capitol in Little Rock vor einer bellenden Medienmeute und Anhängern, die „Heil Satan“ skandierten, eine riesige ziegenähnliche Statue von Baphomet enthüllt.

In Montenegro, Kolumbien, wurde kürzlich ein Tempel eröffnet, der dem gefallenen Engel Luzifer gewidmet ist, und der von einem selbsternannten Hexenmeiser namens Victor Damián Rozo gegründet wurde.
Indessen haben Papst Franziskus und der Vatikan ihrem Gott, den sie die ganze Zeit anbeteten, der Welt vorgestellt: Luzifer.
Laut Papst Franziskus und der katholischen Kirche ist der Morgenstern der Schöpfer der Welt und der Vater Christi. Er habe der Menschheit das „Licht“ gebracht.

Dieser angebliche „Baphomet“ aus der Templerburg Tomar konnte nicht entfernt werden, da sonst der Raum eingestürzt wäre

Erstmals erwähnt wurde der Baphomet während der Verfolgung der Templer, ein Erreignis das bis heute Spekulationen beschworen hat.
Die Verehrung des Baphomet, eines Götzen, war ein Anklagepunkt gegen die Templer. Einige Templer hatten unter Folter von ihm berichtet (es ist nicht bekannt ob ihnen dabei die Antwort sugeriert wurde). Die Beschreibungen des Baphomet wichen voneinander ab: Larchants beschriebt ihn als ein „Idol als ein Kopf mit Bart“ dem die Templer huldigten, andere berichteten von einer schwarzen Statue, einen Kopf mit zwei oder drei Gesichtern oder einer vierfüßigen Gestalt.“Tem Ohp Ab“ – soll als Anagramm laut dem Okkultisten Eliphas Lévi von den Templern verwendet worden sein, um ihre Beziehung zum Tempel Salomons zu verdeutlichen: „Templi omnium hominum pacis abbas“, was soviel heißt wie: „Abt des Tempels des Friedens aller Menschen“.
Über die aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. stammende jüdische Atbash-Umkehrung wird in hebräischer Schrift aus „Baphomet“ (בפומת) zu „Sophia“ (שופיא), was auf Pistis Sophia, einen gnostischen Text der Jesus nach seiner Auferstehung beschreibt, hinweisen könnte. Diese Entdeckung machte Hugh J. Schonfield; ein Beleg, dass die Templer sich mit der Atbash-Umkehrung beschäftigten, existiert bislang allerdings nicht.

Der Okkultist Eliphas Lévi Zahed zeichnete den Baphomet in der heute verbreitesten Form als gehörnten ziegenköpfigen Dämon mit Frauenbrüsten, Flügeln und einem Pentagramm auf der Stirn. Dieses Bild enthält zahlrieche Symbole und verbindet vor allem Merkmale antiker Götter, z.B. ist die Armhaltung und die Fakelsymbolik dem römischen Mithraskult entlehnt. Die Figur vereint Gut und Böse, Mensch und Dämon, Frau und Mann, Mensch und Tier und enthält darüberhinaus Elemente der Alchemie („Solve et coagula!“ „Löse und verbinde!“).
Da diese Symbolik grade bei Christen aufstößt (ähnelt sie doch Pan, welcher im Christentum die Vorlage für das Aussehen des Teufels war) wurde sie oft als „satanisch“ bezeichnet, was dazu führte das sich echte moderne Satanisten wie etwa Anton LaVey und seine „Church of Satan“ dieses Zeichen zu eigen machten.

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