Mythologie der Germanen – Das Christentum in der nordischen Mythologie

Nordischer Glaube

mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Der germanische Mythenbau steht jetzt vor uns, freilich durch weit klaffende Lücken entstellt, aus verschiedenartigem, bald nordischem, bald deutschem Gestein zusammengesetzt und in den Stilen verschiedener Zeiten und Stände aufgeführt.

So lückenhaft ist die heimische heidnische Überlieferung, daß man sagen darf, sie beginne erst in dem Zeitpunkte, wo das germanische Heidentum zu bestehen aufhört. Nur landfremde Römer und glaubensfremde Mönche wissen schon früher davon zu berichten. Die heimische Überlieferung aber zerfällt in zwei große Hauptmassen, eine überwiegend skaldische nordische und eine überwiegend volkstümliche gemeingermanische. Darin spiegelt sich der scharfe Gegensatz der Stände wieder, der die germanische Staatsverfassung und Gesellschaft beherrscht. Es gab eine Bauernmythologie und eine Adelsmythologie.

Beiden zugrunde aber liegt dieselbe Entwicklung: aus den ältesten niederen Formen des Seelen-, Alp– und Dämonenglaubens erheben sich nach und nach höhere Gestalten, und Götter bilden den krönenden Abschluß. Aber die übermenschlichen Wesen des Bauernglaubens wahren sich fast alle noch den Zusammenhang mit den Naturkräften, selbst die Götter, und behaupten sich gerade dadurch sogar gegenüber dem Andrang der geistigeren Mächte des Christentums lange, lange Zeit. Der Glaube der großen Masse war in seinem Mythus, wie Kultus vorzugsweise Naturreligion, die aber schon seit unvordenklicher Zeit sich zu festumrissenen und menschlich gearteten Gestalten erhoben hatte. Dagegen huldigte der gottentstammte Adel vorzugsweise den Göttern einer geistigeren Art, wie sie namentlich die Priester und die Hofsänger veredelten. Zu dem schlichten, oft derben, aber durchweg keuschen, sinnigen und oft poetischen Bauemgeist gesellte sich ein kriegerischer, kühner, höher strebender Heldensinn, von dem wir die schönsten Proben in manchen aus der Wikingerzeit hervorgewachsenen Eddaliedern haben. So begann allmählich eine Geistesreligion sich zu entwickeln. Aber erst im Werden begriffen, erwies sie sich beim Zusammenstoß mit dem Christentum viel haltloser und erlag diesem weit schneller als jener alte robuste Volksglaube. Ihre höchste Leistung war, doch wohl nur im Norden, die Herstellung einer durch Verwandtschaft und Schicksal leidlich fest verbundenen Götterordnung, in der jeder Gott sein Amt hatte, vom König herab bis zum Hofdichter und zur Kammerfrau. Aber die Vorstellungen vom Jenseits schwankten beim Volk, wie bei den Großen hin und her und waren durchweg sinnlicher Natur, ja das Familienleben wurde in Walhall zugunsten des Kampf- und Freudelebens mit den Walküren unterdrückt. Noch viel imgenügender wurden die noch ferner liegenden Fragen nach dem Anfang, dem Verlauf und dem allerletzten Ende der Dinge und der Menschheit beantwortet. Es fehlte die Weisheit einer hochgebildeten, sinnenden Priesterschaft, sowie die anregende Fülle einer städtischen Kultur. Man brachte es zu vielen einzelnen runden Personenmythen und bildete daraus hie und da Mythengruppen. Aber man hatte nicht das Zeug zur Schaffung eines zusammenhängenden, wohlgegliederten Weltmythus.

Mit dieser aus den Quellen geschöpften Charakteristik unserer Mythologie steht in schroffem Widerspruch die Völuspa, die Weissagung der Seherin, das großartigste und meistumstrittene Gedicht der Liederedda, das, obgleich absichtlich dunkel gehalten und in Einzelheiten ungedeutet, seine Hauptgedanken und seine ganze Grundidee vollkommen verständlich vorträgt. Es behandelt in einem vornehmen Überblick das denkbar erhabenste Thema, die Geschichte der Welt von ihrem äußersten Anfang bis zu ihrem äußersten Ende, ja darüber hinaus bis zu ihrer Erneuerung. Woher dieser kühne Ideenwurf, diese tiefgründige Weisheit? Konnte solche Raum und Zeit gewaltig umspannende Spekulation, deren Ausgestaltung eine vielhundertjährige Vorarbeit voraussetzt, wie eine Offenbarung aus der soeben gezeichneten zerstückelten, doch noch so unreifen germanischen Mythenwelt plötzlich hervorbrechen? Solche Wunder trugen sich in der nationalen Entwicklung der heidnischen Mythologie nicht zu. Es muß eine fremde Macht eingegriffen haben, die diese weiten Sprünge ermöglichte, die eine neue ganz andersartige Gedankenwelt in den alten Mythus einließ.

Die Heimat jener religiösen Spekulationen über den Anfang und das Ende der Dinge und ihren tieferen Sinn war das Morgenland; die Kirche stellte in all diese Weltbegebenheiten mitten hinein Christus, seinen Vergangenheit und Zukunft versöhnenden Kreuzestod. Seit dem Anfang des 3. Jahrhunderts faßten die christlichen Weltgeschichten die Schöpfung, die Erlösung, die Wiederkunft Christi, das tausendjährige Reich und das Ende der Welt als die Hauptpunkte des göttlichen Heilsplans auf. In vielerlei Formen wurde diese Lehre in den letzten Jahrhunderten des ersten Jahrtausends im Norden bekannt, die einfachste, beliebteste Form war die sogenannte Summe der Theologie, eine Predigt, die in volkstümlicher Weise jene ganze große Heilsgeschichte den Gemeinden öfters in Erinnerung brachte. So stieß sie auch auf das nordische Skaldentum.

In der Völuspa rinnen nun wie in einem Becken die beiden maßgebenden geistigen Strömungen des Nordens in der Zeit der inneren Abkehr vom Heidentum zum Christentum zusammen. Ihr Verfasser steht zwischen einer neuen Glaubenslehre und einer alten technischen Schulung. Jene führte ihm großartige, aber fremde Begriffe in Hülle und Fülle zu, diese nötigte ihn, nach Skaldenart die Begriffe, auch die fremdesten, durch die altgewohnten mythologischen Wendungen und Namen zu umschreiben.

Nicht nur christliche Einzelheiten, sondern auch ganze Gedichte christlichen Inhalts wurden in heidnischen Stil gekleidet. Ähnliches geschah auch in Südeuropa. So stückte die Dichterin Proba Faltonia im 4. Jahrhundert ihre lateinische Darstellung der wichtigsten Ereignisse des alten Testaments von der Schöpfung bis zur Sintflut und des neuen Testaments bis zur Himmelfahrt aus lauter virgilianischen Versen und Verstehen zusammen. So sklavisch beugte sie sich vor dem heidnischen Stilmuster, daß sie bei ihrer Schilderung der Kreuzigung nicht einmal das Wort „Kreuz“ zu brauchen wagte.

Die nordischen Künstler und Dichter hielten gleichfalls an ihren alten Figuren fest. Auf einem echt christlichen Denkmal, dem zweiten cumberländischen Gosforthkreuz, angelt der Gott Thor in des Riesen mir Gesellschaft aus dem Schiff heraus nach dem Midgardswurm. Der Künstler wollte mit Thor bereits Christus bezeichnen, wie dieser nach mittelalterlicher Anschauung mit dem Angelhaken des Kreuzes den Drachen oder Leviathan oder Teufel fängt. Daher wurde diese echt heidnische Szene auf dem heiligsten christlichen Symbol, dem Kreuz, angebracht. Wiederum heißt Christus in einem nordischen ihm gewidmeten Preisliede des 10. Jahrhunderts der Besieger der Bergriesen und hat am Nornenbrunnen seinen Sitz. Um dieselbe Zeit verherrlichten zwei Dichter den Einzug der christlichen Könige Erich Blutaxt und Hakon des Guten in das Heidenparadies der Walhall, wo jener von den Göttern Odin und Bragi, dieser von den Walküren festlich empfangen wird. Solche innere Widersprüche kümmerten die Skalden nicht; sie standen im zwingenden Banne ihrer von Geschlecht auf Geschlecht vererbten poetischen Stilistik und nordischen Anschauungsweise. Auch fremde Stoffe rein weltlichen Inhalts mußten sich dieser skaldischen Umstilisierung unterwerfen, wie z. B. die deutsche Nibelungensage. Nicht nur werden ihr nordische Helden, wie Helgi, einverleibt, nicht nur wird das milde Rheinland, der alte Schauplatz, in eine Landschaft wilder Eis- und Schneeberge verwandelt, über die Brunhild jeden Abend voll böser Gedanken dahinschreitet, sondern es wird auch durch eine eigens hinzuerfundene Vorgeschichte des Nibelungenschatzes das Geschlecht Siegfrieds mit dem nordischen Göttermythus verknüpft und Odin zum Lenker des Schicksals des Helden erhöben.

So haben sich die nordischen Dichter den größten germanischen Sagenstoff zu eigen gemacht, zu ewigem Ruhme; so desgleichen das höchste Erzeugnis der christlichen Weltanschauung, die Heilslehre. Schon Primin verkündigte sie den Alemannen am Bodensee, und Karl der Große ließ sie in eine Musterpredigt verarbeiten, in eine Summa der Theologie, die die Geistlichen seines Reichs den Gemeinden von Zeit zu Zeit einzuprägen hatten, damit jeder Christenmensch erführe, was ihm zu wissen notwendig sei. Auch die Dichter des Abendlands bemächtigten sich des eindrucksvollen Stoffes. In den Hauptpunkten Übereinstimmend, drangen diese prosaischen und poetischen Summen mit ihren vielerlei Änderungen und Erweiterungen der biblischen Überlieferung in den Norden vor und ließen namentlich, wenn wieder einmal die Furcht vor dem Untergang der Welt die Gemüter ergriff, zum Schlüsse die gewaltigen Klänge der Offenbarung des Johannes erdröhnen.

Die Summa begann mit der sechstägigen Schöpfung dürch die ewige Dreieinigkeit, die sich bei ihrem letzten und würdigsten Werke, der Erschaffung des ersten Menschenpaars, besonders macht- und liebevoll erwies. Ihm wird das Paradies mit seinem verhängnisvollen Baume zur Wohnung angewiesen. Es begibt sich der Sündenfall, dessen Hauptschuld der Eva zugemessen wird, dessen eigentlicher Urheber aber der erfolglos nach Gottgleichheit trachtende rachsüchtige Fürst der aufrührerischen und deshalb gestürzten Engel ist. Die von Eva auf die Erde gebrachte Sünde fordert Strafgerichte heraus, so die Zerstörung des frevelhaften babylonischen Turmbaues und die Verwirrung der Sprachen. Endlich erscheint der Herr, der auch das Pfand Gottes heißt, am Kreuz; aus seiner Seitenwunde vergießt er das sühnende Wasser und das erlösende Blut. Er fährt zur Hölle, ersteht auf und schwebt gen Himmel. Das jüngste Gericht kündet sich durch mancherlei Vorzeichen an, das erste und eigenartigste ist das Erscheinen des größten Bösewichts, des Antichrists. Dann folgen Sünde und Krieg der Menschen. Die ganze Welt gerät in Aufruhr, fünf Dämonen stürmen gegen die Himmelsmächte an, auch die Heidengötter gehen zu gründe. Finsternis bricht herein, in Flammen steht die Welt. Da sieht der Prophet einen neuen Himmel und eine neue Erde auftauchen. Ein neues glückliches Leben beginnt, das neue Jerusalem erglänzt von Gold und Edelstein heller als die Sonne. Der Allmächtige kommt zum großen Gericht.

Und nun folge sofort das in der Völuspa auf gefangene Spiegelbild: Das Gedicht beginnt nach einer zweistrophigen Einleitung mit der sechsaktigen Schöpfung, deren letztes Werk, die Erschaffung des ersten Menschenpaars, von drei Göttern, mächtigen und liebevollen, vollzogen wird. Dann erhebt sich ein Schicksalsbaum vor uns; ein Weib, das sich vergangen hat, wird aus dem Himmel verstoßen und bringt bösen Zauber auf die Erde hinab. Ihr Vergehen hängt zusammen mit dem Krieg, den die Wanen, weil sie göttergleich sein wollten, gegen die Götter führten. Ein großer Bau, den ein frevelhafter Riese aufführt, wird hier nur rätselhaft angedeutet, ist uns aber sonst bekannt. Thor fährt dazwischen, und alle Verträge und Reden gehen auseinander. Dann steigt ein heiliger Baum auf mit dem Pfände Walvaters, von dem sich Wasser in einem Falle ergießt, und der blutige Balder wird nach einigen dunklen Strophen sichtbar. Hölle und Paradies werden mit heidnisch-christlichen Farben geschildert. Das Kommen des Weltuntergangs eröffnet die Erscheinung des größten Bösewichts, der später Surtr heißt. Sünde und Krieg der Menschen; die ganze Welt gerät in Aufruhr, fünf Dämonen stürmen gegen die Götter. Diese fallen. Sonnenfinsternis, Untergang und Brand der Welt. Da sieht die Prophetin eine neue Erde aus dem Meere tauchen. Ein neues glückliches Leben beginnt. Schöner als die Sonne erglänzt das goldgedeckte Edelsteinhaus, und der Allmächtige kommt zum großen Gericht. Der noch einmal aufsteigende Drache versinkt auf alle Zeit.

So überraschend diese Gleichung auch wirken mag, überzeugen wird sie erst, wenn man ihre einzelnen Glieder prüft und das eigentümliche Umbildungsverfahren erkennt, dem der skaldische Dichter seine christliche Vorlage unterzogen hat. Er kleidet zunächst das Ganze in die Form der Weissagung einer Wölva oder Seherin:

1.
Um Gehör bitte ich alle heiligen Menschenkinder,
Hohe und niedere Söhne Heimdalls.
Du willst, daß ich, Walvater, genau erzähle
Die alten Geschichten der Menschen, d
eren ich von Anfang gedenke.

2.
Ich gedenke der Riesen, der früh geborenen,
Die einst mich erzeugt hatten,
Ich gedenke der neun Heime,
der neun Binnenwohnungen,
Des herrlichen Maßbaums bis hinab unter die Erde.

Was ist hier aus der meist armseligen nordischen Wölwa geworden, die zur Julzeit bei den Bauern von Hof zu Hof umherzog, um ihnen gegen Lohn die Witterung und den Ausfall der nächsten Ernte, Familienereignisse und etwa noch Krieg oder Frieden vorauszusagen? Unsere Wölwa wendet sich an das ganze Menschengeschlecht als Vollstreckerin des Willens Gottes, demgemäß sie die alten Geschichten der Menschen von Uranfang erzählen soll. Sie ist eine Urriesin und kennt alle Räume der Welt bis ins Innerste der Erde. Solch ein gewaltiges Seherweib ist nur einmal geschaffen worden, im alexandrinischen Judentum, das neben Gott die schöpferische Weisheit oder Sapientia als ein himmlisches Geistes wesen, ein allwissendes Weib, kühn einsetzte. Sie wurde dem ganzen Abendlande bekannt durch die hellenistischen Schriften des alten Testaments: die Sprüche Salomonis, das Buch der Weisheit und Jesus Sirach. Ihre hochheilige Natur übertrug der Dichter der Völuspa
auf das dürftige Zauberweib seiner Heimat. Denn alle die großartigen Züge unsrer Wölwa sind bereits in der Sapien-tia vorgebildet. Diese ruft: „Höret mich, ihr Menschensöhne. Der Herr hat mich gehabt im Anfang seiner Wege. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit, von Anfang der Erde“. Sie ist die Gehilfin Gottes, die seinen Willen ausführt, sie kennt die Gedanken der Menschen und den Anfang der Zeiten. Ja sie lebte mit den „Giganten“ zusammen, die „von Anfang bestanden“. Sie kennt die Ordnung des Erdkreises und mißt die Höhe des Himmels, die Breite der Erde und die Tiefe des Abgrunds. Das meint auch unsre Wölwa mit ihren neun Heimen und Binnenwohnungen und dem herrlichen Maßbaum. Nach christlicher Anschauung nahm man 9 Himmel für die 9 Engelchöre an und dem entsprechend 9 Höllenwelten, und wiederholt wird das Kreuz der herrliche Baum und das Maß genannt, und als ein kosmischer Baum aufgefaßt, dessen Wipfel zu den Himmeln strebe, dessen Zweige sich über die ganze Erde ausbreiten und dessen Wurzel unter der Erde bis in die Hölle hinabdringe.

Nun folgt die Schöpfung:

3.
Der Beginn war’s der Zeiten, in dem Ymir wohnte,
Nicht war Sand, noch See, noch kühle Wogen,
Erde gab es nicht, noch Himmel oben:
Ein Abgrund war der Abgründe, aber Gras nirgend.

4.
Zuvor erhoben Scheiben Bors Söhne,
Die (dann) den herrlichen Midgard schufen.
Die Sonne schien von Süden auf des Saals Steine:
Da ward der Grund begrünt von grünem Kraute.

5.
Die Sonne schlang von Süden her,
die Gefährtin des Mondes,
Ihre rechte Hand um den Himmelsrand.
Die Sonne wußte nicht, wo sie Wohnungen hätte,
Der Mond wußte nicht, was für Kraft er hätte.
Die Sterne wußten nicht, wo sie ihre Stellen hätten.

6.
Da gingen alle Berater auf die Gerichtsstühle,
Die hochheiligen Götter, und berieten darüber.
Der Nacht und dem Neumond gaben sie Namen,
Benannten den Morgen und Mittag,
Nachmittag und Abend, die Jahre darnach zu zählen.

7.
Die Äsen trafen sich auf dem Idafelde,
Die Altar und Tempel hoch aufbauten.
Sie legten Essen an, schmiedeten Gold,
Schufen Zangen und fertigten Geräte.

8.
Sie spielten Brett im Garten und waren heiter,
— Es war ihnen kein Mangel an Gold —
Bis drei Riesenmädchen kamen,
Sehr übermächtige, aus Riesenheim.

9.
Es gingen alle Berater auf die Gerichtsstühle,
Die hochheiligen Götter, und berieten darüber,
Wer von den Zwergen das Volk schaffen solle
Aus Brimirs Blut und aus Blaens Gebeinen.

10.
Da war Mótsogner der ausgezeichnetste
Aller Zwerge, aber Durenn der andre;
Die Zwerge machten viele Menschenkörper
In der Erde, wie Durenn sagte.

11—16 geben eine Zwergnamenliste.

17.
Bis drei kamen aus diesem Geschlechte
Mächtige und gütige Äsen nach Hause;
Sie fanden am Lande die wenig vermögenden,
Schicksalslosen Ask und Embla.

18.
Atem hatten sie nicht, noch Geist,
Noch Blut, noch Gebärde, noch gute Farben;
Atem gab Odin, Geist gab Hoener,
Blut gab Lothor und gute Farben.

Niemand wird auf den ersten Blick in diesem rätselhaften, seltsamen Berichte ein Abbild der biblischen Schöpfungsgeschichte, der Genesis, erkennen, höchstens eine gleiche Anzahl und eine gleichartige Reihenfolge ihrer Hauptakte von der uranfänglichen Leere bis zur Erschaffung des ersten Menschenpaars unsicher durchschimmern sehen. Erst wer die skaldische Formengebung, in welche die Vorgänge eingehüllt sind, abgestreift hat und vieler anderer mittelalterlichen Fassungen des Schöpfungsberichtes, welche Züge der weitbekannten platonischen Schöpfungslehre auf genommen hatten und von der biblischen Genesis mehr oder minder abwichen, eingedenk ist, wird unter dem heidnischen Schein das alttestamentliche Urbild wiederfinden.

Die wüste, leere Erde und den mit Finsternis bedeckten Abgrund des Anfangs übersetzt unser Dichter ganz verständlich durch die Worte:

„Nicht war Sand, noch See, noch kühle Wogen, noch war Erde, es war ein Abgrund der Abgründe, ein Gap Ginnunga“.

Und diesem erhabenen Bilde fügt er den fast kleinlichen Zug ein: „aber Gras war nirgend“, gerade so wie der christliche Dichter der angelsächsischen Genesis zu derselben Bibelstelle hinzufügt: „die Erde war da noch von Gras ungrün“, was heißen soll: „Erde war noch nicht und Gras grünte nicht“. So weit steht also die Völuspaschilderung ganz im Banne der christlichen Genesisdarstellung.

Aber Ymer? Trotz seinem heidnischen Riesennamen, der vielleicht den Rauscher bedeutet, ist auch er aus dem Genesistexte der biblischen Vulgata hervorgewachsen. Sie spricht nämlich nicht kurzweg vom Abgrund oder Abyssus, sondern von einer Facies, einem Antlitz, des Abgrunds, woraus man schon im frühen Mittelalter einen Riesenkopf machte. Diese Personifizierung war so beliebt, daß Karl der Große in den sogen. Karolinischen Büchern, die von der Bilderverehrung handeln, als schriftwidrig verbot, den uranfänglichen Abgrund in menschlicher Figur darzustellen. Aber sein Verbot drang nicht durch. Noch im 11. und 12. Jahrhundert wird der Abyssus des zweiten Genesisverses auf einer Elfenbeintafel im Berliner Museum, auf einer Illustration der französisch-lateinischen Bibel von Noailles und auf einer Mosaik von Monreale als ein Riesenkopf dargestellt, der einen Wellenberg durchbricht. Der nordische Urriese der Völuspa ist also doch auch nur ein Auswuchs der Genesisauslegung.

Auch fast alles, was wir aus anderen Stellen der Liederedda und aus der Prosaedda von diesem Urriesen erfahren, stammt nicht aus dem heimischen Mythus, sonders aus der Lehre der mittelalterlichen Theologie von der Urmaterie. Den Abgrund erklärten viele Theologen für das häßliche Bild der formlosen Materie, die der schaffende Gott schon im Anfang vorgefunden habe. Dagegen setzten andre in den Anfang das Nichts. Der oft heftige Widerstreit dieser Lehrmeinungen bewog Snorre, im Sinne der strengeren Orthodoxie den Vers der Völuspa:

Der Beginn war’s der Zeiten,

da Ymir wohnte zu verwandeln in:

Der Beginn war’s der Zeiten, da Nichts war.

Der ganze Roman von Ymirs Geburt, Leben und Tod verdankt seine Herkunft der abendländischen Philosophie. Nach Snorre strömten zwölf Flüsse, die , bevor die Erde geschaffen war, aus dem kalten nördlichen Niflheim dem Nebelheim, in dessen Mitte der Brunnen Hvergelmir, der Rauschekessel, lag. Sie erstarrten in ihrem Laufe zu Eis, das immer höher im Ginnungagap übereinander wuchs, worin nun Feuchtigkeit und Wind entstand. Aus dem südlichen lichten und heißen dem Feuerheim, flogen Funken herüber, sodaß das Ginnungagap lau und windlos wurde. Der Hauch der Hitze brachte das Eis zum Tröpfeln, und die Kraft des Hitzesenders belebte die Tropfen zum ersten Wesen von Menschengestalt. Das hieß Ymir, aber bei den Reif riesen , das rauschende Naß, oder Örgelmir, der gewaltige Rauscher. — Diese Kosmogonie fröstelt einen echt nordisch an, aber auch sie ist fremd und entstammt dem Timaeus Platos, der in der lateinischen Übersetzung und Erläuterung des Chalddius schon seit dem frühen Mittelalter eifrig gelesen wurde. Nach Platos Theorie, die weithin das Mittelalter beherrschte, erstarrt ein die vier Elemente wild vermengender Strom zwischen dem kalten, feuchten Erdelemente und dem heißen, trocknen Feuer zu Eis. Nach der Erdseite hin bildet sich zwischen Kälte und Hitze das kalte, aber feuchte Wasser, nach der Feuerseite hin die warme, feuchte Luft. Der formlose Urstoff wird also jetzt zuerst zur Form, und zwar durch die „Kraft des Schöpfers“, die Virtus des Opifex. Also auch hier eine zwischen Kälte und Hitze vereisende Strömung, ein Entstehen der zwei jüngeren Elemente Wasser und Luft aus dem Zusammenstoß zweier älterer; auch hier eine Verwandlung des Formlosen in eine Form, auch hier ein unmittelbares Eingreifen einer höheren Macht, um dies zu bewirken. Nur dadurch unterscheidet sich Snorre von Plato, daß er dieser geformten Materie einen Personennamen gibt und zwar denselben, den die Völuspa der von ihm als das Nichts bezeichneten formlosen Materie gab, nämlich Ymir.

Aus dem tropfenden Reif entstand auch eine Kuh Audhumla, die mit der Milch ihres Euters Ymir, sich selber aber durch das Ablecken salziger Eisblöcke nährte. Infolgedessen trat der Körper eines Mannes nach und nach daraus hervor, des mächtigen, schönen , der (ohne Weib) einen Sohn Borr zeugte, der „Erzeuger“ den „Erzeugten“. Dem Borr schenkte die Riesentochter Bestla die drei Söhne Odin, Vili und Vé. Die nährende, leckende Riesenkuh mag noch ein altes Bild der die Gletscher umlagernden Wolke sein, die unten Leben schafft; der Erzeuger aber und der Erzeugte entsprechen dem Genitor und dem Genitus der Christologie, sowie Odin, Vili und Vé d. i. Gott, Wille und Heilig der mittelalterlichen Trinitätslehre, wonach die drei Personen u. a. auch als Gott, Wille (Voluntas) und heiliger Geist bezeichnet wurden.

Wie Audhumla nach Snorre die Ahnfrau der Götter und die Amme Ymirs ist, so ist nach den Vafthrudnismal Ymir oder Aurgelmir der Vater des sechshäuptigen Riesen Thrüdgelmir, den sein einer Fuß mit dem andern erzeugte, während unter seinem Arme ein Mann und ein Weib hervorwuchsen. Dies scheint ein verzerrtes Abbild des Urriesen der durch Irenäus im Abendland bekannt gewordenen fantastischen Ophitenlehre, der aus sich heraus sechs Söhne, die sechs Haupttugenden, hervorbringt und Adam sowohl als auch Eva das Leben schenkt.

Und um die Gelmirgenealogie hier verabschieden zu können, sei noch bemerkt, daß der Sohn Thrudgelmirs Bergehnir ist, der in den Vafthrudnismal bei der Sintflut in einen Kasten gelegt, nach Snorre diesen aber mit Weib und Kind besteigt und dadurch gerettet wird. Wer kann darin Noah verkennen, der ja auch zu dem Riesengeschlechte gehört? Fast möchte man in Bergelmir einen Berggelmir vermuten, so genannt, weil er auf dem Berge Ararat landete.

In dieser Erzählung ist die Sintflut aus dem Blute Ymirs, den die Götter erschlagen haben, entstanden. Nach einer andern zerstückeln die Götter den Urriesen und bilden aus seinem Fleisch die Erde, aus seinen Knochen das Gebirge, aus seinem Schädel den Himmel, aus seinem Schweiß die See, aus seinem Haare den Baum, aus seinen Brauen den Midgard und aus seinem Gehirn die Wolken. Ähnliche Listen von Vergleichungen des Mikrokosmos mit dem Makrokosmos, des Menschen mit der Welt, haben allerdings auch weit entfernte Völker auf gestellt, aber genau übereinstimmende finden wir doch nur in den kirchlichen Schriften des Mittelalters. Selbst deren auffällige Vergleichung der Wolken mit den Gedanken kehrt hier in den aus dem Hirn, dem Sitz der Gedanken, geschaffenen Wolken wieder.

Wie sehr diese ganze Vorgeschichte der Schöpfung, auch wo sie von der Genesis weit abweicht, von Gedanken und Motiven der christlichen Theologie durchsetzt ist, zeigt zum Schlüsse noch der folgende kleine Zug. Snorre wirft bei seiner Ymircharakteristik plötzlich die höchst überraschende Frage auf: „War Ymir ein Gott?“ und bekommt die Antwort:

„Wir halten ihn durchaus nicht für einen Gott, denn er war böse, wie alle seine Nachkommen.“

Diese ernste ethische Frage hatte dem volkstümlichen Riesentum gegenüber keinen Sinn, aber sie versetzt uns plötzlich wiederum mitten in die christliche Gedankenwelt. Denn seit Plato bis auf den heutigen Tag war man geneigt, in der Urmaterie, die doch Ymir vertritt, das Grundböse zu erkennen.

Kehren wir zur Völuspa zurück! Den eigentlichsten ersten Schöpfungsakt der biblischen Genesis, die Scheidung des Lichts von der Finsternis, überging unser Dichter, vielleicht mit dem stillen Einwande, daß das Licht doch erst möglich gewesen, nachdem die Sonne geschaffen worden sei. Darum ließen auch manche christliche Genesisdichter die Lichtschöpfung weg.

Die nächsten drei Schöpfungsakte, den zweiten, dritten und vierten, vollzieht die Gottheit nach den Strophen vier bis sechs der Völuspa genau in der biblischen Reihenfolge: Himmel, Erde und Gestirne. Die Götter erheben die Himmel, schaffen die Erde und bestimmen nach einer Beratung den Gestirnen ihre Bahnen und Zeiten. Der Dichter schließt sich bald mehr an den Genesistext an, bald mehr an dessen theologische Erklärung. So drückt er das Firmament der Genesis durch „Scheiben“ aus, wie es die Kirchenväter nach der mittelalterlichen Sphärentheorie durch himmlische Sphären, Zirkel und Kreise übersetzten. Und Gott nannte weiter das Trockne Erde, und die Erde ließ auf gehen Gras und Kraut. So wird in der Völuspa die Erde geschaffen, und um das Trockne auszudrücken, läßt der Dichter vorgreifend hier schon die Sonne auf sie, die mit einem Saalbau verglichen wird, herabscheinen, sodaß sie mit grünem Kraute begrünt wird. Zum vierten machte Gott, nach der Bibel, zwei große Lichter, ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und diese Lichter scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre. So kommen in der Völuspa hinter einander die Sonne, der Mond und die Sterne zum Vorschein, und die Götter geben ihnen Namen und Zeiten, die Jahre danach zu zählen.

Offenbar sind die Gegenstände dieser drei Schöpfungsakte dieselben, aber die Schöpferzahl ist eine verschiedene, mußte eine verschiedene sein, da die mythisierende Darstellungsmanier des im Polytheismus wurzelnden Skalden-tums an die Stelle des einen Gottes mehrere, Bors Söhne, um so unbedenklicher rückte, als ja auch die kirchliche Lehre die Schöpfergew^lt auf mehrere göttliche Personen verteilte. Es sind also heidnische Scheingötter; den echten Heidengöttem war eine Schöpferkraft nicht gegeben und überhaupt den Germanen eine Schöpfungslehre, eine Kosmogonie, fremd. Tadtus ließ kein Wort darüber fallen, denn die von ihm berichtete Herleitung der Ingvaeonen, Herminonen und Istvaeonen von drei Söhnen des Mannus, der wieder ein Sohn des erdgeborenen Tuisco war, ist nur eine Stammheroensage, keine Kosmogonie. Sechs Jahrhunderte später erkannte der kluge Bischof Daniel von Winchester als Kernschaden des deutschen Heidenglaubens den Mangel einer Lehre von der Schöpfung durch die Gottheit, und wenn die heidnischen Nordleute in ihren ausführlichen Debatten mit den Missionaren die Gewalt Thors und Odins über Unwetter und Ungeheuer, über das Gedeihen des Ackers und den Sieg in der Schlacht stolz rühmten, so wagten sie doch nie, obgleich von ihren Gegnern förmlich dazu gereizt, die Schöpferkraft ihrer Götter zu behaupten. Man hat also nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht, die schaffenden Götter der Völuspa als bloße poetische Ersatzfiguren der christlichen Gottheit aufzufassen.

Aber wie ist weiterhin die Hochzimmerei und die Goldschmiedekunst der Götter samt ihrem heiteren Brettspiel zu erklären? Die Partie der Genesis 1, 31 bis 2, 2 bot dafür das Leitmotiv:

„Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Also wurden vollendet die Himmel und die Erde und ihr ganzer Schmuck, und Gott ruhete“.

Die christlichen Angelsachsen nannten den Himmel ein „Hochgezimmer“, und als er und die Erde fertig waren, jubelten in ihrer Genesis die Engel, „denen kein Mangel an irgend etwas war“, und hielten ein Gelage. So zimmerten die nordischen Götter den Himmel hoch wie ein Heiligtum und schmiedeten Gold, „an dem ihnen kein Mangel war“ (für den Stemenschmuck), und erfreuten sich am Brettspiel. Die selige Ruhe, die Gott nach der Vollendung Himmels und der Erden empfindet, wird vom angelsächsischen Genesisdichter ebenso frei ausgemalt, wie vom nordischen Völuspaverfasser. Dort jubeln die Engel und halten, frei von allem Mangel, ein Gelage, hier schmie den die Götter, frei von allem Mangel, schönen Schmuck und ergötzen sich mit Spiel. Ein eigentlich heidnisches Motiv ist auch hier ganz ausgeschlossen, denn der echtnordische Glaube versagte seinen Göttern nicht nur die schöpferische Tätigkeit überhaupt, sondern auch insbesondere alles Bauen und Schmieden. Mit diesen Künsten sind nur Zwerge und Riesen vertraut. Wenn dann plötzlich drei mächtige Riesenweiber erscheinen d. h. die Nomen, so sind wir überrascht. Doch auch dieser Zug, die Verknüpfung des Schicksals mit der Schöpfung der Sterne, kehrt in der mittelalterlichen Kosmogonie wieder: Chalcidius fand das Schicksal in den neugeschaffenen Sternen und zwar dreigeteilt in die drei Parzen Atropos, Clotho und Lachesis.

Noch überraschender ist nun die folgende Mitteilung, daß eine Götterversammlung Zwerge beauftragt, Menschenformen in Erde aus Wasser und Gestein zu bilden, da doch die Genesis als fünftes Werk die Schöpfung der Tiere schildert. Hier folgt der Dichter völlig der platonischen Schöpfungsgeschichte. Denn darnach werden von einer Götterversammlung die niederen Götter und Dämonen, die der nordische Verfasser Zwerge nennt, beauftragt, die Formen sterblicher Wesen aus den Elementen zu bilden.

Alsbald kehrt der Verfasser mit der Schilderung des sechsten Schöpfungsaktes zu der biblischen Vorlage und ihrer mittelalterlichen Auslegung zurück. Die Krone des ganzen SchöpfungsWerkes ist auch in der Völuspa das erste Menschenpaar. Die Worte Gottes in der Genesis:

„Lasset uns Menschen machen“

wurden von den Kirchenvätern schon früh auf die Dreieinigkeit gedeutet, und so greifen auch in der Völuspa drei Götter das Werk an und zwar durch dieselben zwei Eigenschaften getrieben, ihre Macht und ihre Güte. Der dreieinige Gott findet einen Erdenkloß, dem er den lebendigen Odem in die Nase bläst, so daß der Mensch eine lebendige Seele wird. Diese Gaben verteilt die christliche Auslegung auf die drei göttlichen Personen, so daß Gottvater den Atem, Gottsohn die Seele und der heilige Geist die bewegliche Lebenskraft spendet.

So finden die drei nordischen Götter unvermögend und schicksalslos jene von den Zwergen aus Erde gemachten Körper und verleihen ihnen dieselben Gaben in derselben Verteilung. Und sie tragen die frei erdichteten Namen Ask und Embla, die den gleichen Stabreim bilden wie Adam und Eva. Daß die erste Person der Dreieinigkeit mit dem Namen des höchsten nordischen Gottes Odin bezeichnet wurde, ist fast selbstverständlich, wie ihn auch Snorre als Här den Hohen neben die beiden anderen Namen der christlichen Dreieinigkeit Jafnhär Ebenhoch und Thridi den Dritten setzt. Verunglückt dagegen ist die Umtaufung der beiden andern Schöpfer in Hoenir und L6-ßor, denn jener ist ein höchst unbedeutender Gott und dieser ein völlig unbekanntes, wohl nur für diese Stelle erfundenes Wesen.

Der dritte Abschnitt der Völuspa besteht aus den Strophen 19—26:

19.
Eine Esche weiß ich stehen, sie heißt Yggdrasill;
Ein hoher Baum, mit glänzendem Naß begossen,
Von da kommen die Tautropfen, die in die Täler fallen,
Er steht immer grün über dem Urdarbrunnen.

20.
Von da kommen Mädchen, vielwissende,
Drei aus dem Saal (See), der unter dem Wipfel steht.
Urd nannten sie die eine, die andre Werdandi,
— sie schnitten ins Scheit ein — Skuld die dritte.
Sie setzten die Satzungen, sie erkoren das Leben
Den Kindern der Menschen, das Schicksal der Männer.

21. D
ieses Volkskriegs gedenke ich als des ersten in der Welt,
Als sie Gollweig mit Geren stießen
Und sie in der Halle des Hohen brannten,
Dreimal brannten, die dreimal Geborne;
Oft, unselten; dennoch lebt sie noch.

22. Heibr nannten sie sie, wo immer sie in die Häuser kam,
Eine wohlkundige Wölwa: sie rüstete Zauberwesen aus,
Zauberte, wo sie konnte, zauberte sinnbetörend,
Immer war sie die Lust böser Weiber.

23.
Da gingen alle Berater auf die Gerichtsstühle,
Die hochheiligen Götter, und berieten darüber,
Ob die Äsen Abgabe zahlen sollten,
Oder alle Götter Opfer haben.

24.
Odin schleuderte und schoß ins Volk,
Das war jener erste Volkskrieg in der Welt,
Gebrochen wurde der Ringwall der Asenburg,
Die kampfkühnen Wanen waren imstande, die Felder zu
zerstampfen.

25.
Da gingen alle Berater auf die Gerichtsstühle,
Die hochheiligen Götter, und berieten darüber,
Wer die ganze Luft mit Unheil gemischt hätte
Oder dem Riesengeschlecht Ods Mädchen gegeben.

26.
Thor allein schlug zu, von Zorn bezwungen,
Er sitzt selten, wenn es sich darum handelt.
Zertreten wurden die Eide, die Worte und Schwüre,
Alle feierlichen Verträge, die zwischen ihnen fuhren.

Der Erschaffung des Menschen folgt auch in der Genesis das Bild eines Baums des Lebens, der nach der Apokalypse an beiden Seiten des Flusses mit dem krystall-hellen Lebenswasser steht und das ganze Jahr hindurch Frucht und Laub trägt. Mit ihm verschmolz der Dichter die heidnische hohe Weltesche, die bei den Skalden Odins Roß d. i. Yggdrasill hieß. Aber auch des Genossen des paradiesischen Lebensbaumes scheint er sich dabei erinnert zu haben, des schicksalvollen Baumes der Erkenntnis, und darum die drei Schicksalsweiber an seinen Stamm gesetzt zu haben, wenn ihm hier nicht eine ältere volkstümliche Nornenszenerie vorschwebte. Ob nicht auch die Namen der drei Nornen ,

Gegenwart und Zukunft den drei lateinischen Parzennamen Praeteritum, Praesens und Futurum, die wir bei den Gelehrten des Mittelalters z. B. Isidor finden, nachgebildet worden sind?

Und nun entrollt sich das Schicksal der Welt. Es beginnt in der Völuspa wie in der Bibel mit der Ver- schuldung eines Weibes, die hier wie dort auf eine noch ältere Verwicklung, einen Krieg, zurückdeutet. Denn nach der Kirchenlehre erhoben sich Luzifer und andere treulose Engel gegen Gott, weil sie ihm gleichgestellt sein wollten, zum „primum bellum civile“, zum ersten Volkskrieg. Sie wurden aber aus dem Himmel gestoßen, worauf sich Satanas rächte durch die Versuchung der Eva zum Sündenfall. Die lichten Engel verwandelt der Dichter in die lichten Wanen, die gleich den andern Göttern durch Opfer geehrt sein wollen. Darüber bricht der erste Volkskrieg aus. Die angelsächsische Genesis schildert, wie nun des Himmels Hochkönig zornig gegen die Aufrührer die Hände erhebt, auf einer ihrer 48 Miniaturen schleudert er sogar, von seinen Engeln umgeben, ein Bündel Pfeile gegen sie. So schießt in der Völuspa Odin ins Volk hinein. Dennoch gelang es nach der romanhaften Darstellung des Engelsturzes z. B. durch Honorius von Augustodunum, den meuterischen Engeln, einen Palast des Allmächtigen zu zerstören. So brechen auch in der Völuspa die Wanen den Burgwall der Äsen.

Dieses Volkskriegs gedenkt also die Seherin mit Recht, als sie den Sündenfall schildern will. Denn die mit Geren gestoßene, in der Halle des Hohen dreimal gebrannte, dreimal geborene, noch lebende , Goldgetränk (?) ist keine andere als Eva, wie sie die kirchenväterliche Deutung darstellte. Sie wird nach Ambrosius durch drei vergiftete Pfeile d. h. drei Versuchungen des Teufels getroffen, die von andern Kirchenvätern auch drei feurige Gere genannt wurden. Das geschah im Paradiese, das hier die Halle des Hohen heißt. Ob sie dreimal geboren genannt wird, weil sie erstens zugleich mit und in Adam, dann aus seiner Rippe, endlich auf Erden gleichsam noch einmal geboren wurde, bleibe dahingestellt. Auf Erden lebt sie noch heute als Heidr, Heitere, Strahlende fort, die durch ihre Schönheit bezaubert, immer die Lust böser Weiber.

Den Sinn der zwei folgenden Strophen 25 und 26 kann man nur erraten, wenn man sich erinnert, daß mit dem Riesengeschlecht insbesondere der riesige Baumeister Smidr gemeint sein muß, der eine große Burg den Göttern baute und dafür Ods Mädchen d. i. Freyja zum Lohn erhalten sollte, bis Thor dazwischen fuhr, den Vertrag brach und den Baumeister erschlug. Die Anspielungen auf einen alten Heidenmythus haben hier den Sinn der christlichen Heilslehre fast verdrängt, die hier als einen der durch die Sünde der Menschen herbeigeführten Hauptakte den Bau des Turms zu Babel vorführt. Dieser Bau galt auch den Kirchenschriftstellem als ein Bau der bösen Giganten, den Gott zerstört, und die auffällig breite Ausführung der Störung der Eide, Worte, Schwüre und Verträge hatte zur geheimen Ursache die andere Bedeutung Babels, die der Störung, der Verwirrung der Sprachen.

27.
Sie weiß Heimdalls Horn verborgen
Unter dem aethergewohnten heiligen Baume,
Wasser sieht sie sich ergießen in feuchtem Falle
Aus dem Pfände Walvaters: wißt ihr noch weiteres?

28.
Allein saß sie draußen, als der Alte kam,
Der schreckliche der Äsen und sah ihr ins Auge.
„Wonach fragst du mich, wie versuchest du mich?
Alles weiß ich, Odin, wo du das Auge verbargst“.

29.
Ich weiß Odins Auge verborgen
In jenem berühmten Mimisbrunnen,
Met trinkt Mimir jeden Morgen
Vom Pfände Walvaters: wißt ihr noch weiteres?

30.
Heervater schenkte Ringe und Halsbänder,
Ich empfing weise Kunden und Zauberkünste.
Ich sah weit und breit über alle Welten.

31.
Ich sah die Walküren weither gekommen,
Fertig zum Ritt ins Heldenvolk.
Skuld hielt den Schild, Skögul war die andre,
Gudr, Hildr, Göndul und Geirskögul.
Nun sind gezählt die Mädchen Herjans (Odin),
Die Walküren fertig zum Ritt auf die Erde.

32.
Ich sah dem Balder, dem blutigen Gotte,
Odins Sohne, das Schicksal verborgen.
Gewachsen stand hoch über der Flur
Der zarte und sehr schöne Mistelzweig.

33.
Es wurde aus dem Baumstamm das sehr zart erscheinende,
Aber gefährliche Unglücksgeschoß: Höder ergriff es zum
Schießen.
Balders Bruder wurde alsbald davon getragen,
Da übernahm Odins Sohn, eine Nacht alt, die Rache,

34.
Wusch seine Hände nicht, noch kämmte er sein Haupt,
Bevor man auf den Scheiterhaufen trug Balders Feind.
Aber Frigg beweinte in ihren Fensälen
Das Weh der Walhall: wißt ihr noch weiteres?

35.
Gebunden sah ich liegen unter dem Kesselhaine
Die unheilbrütende Gestalt, den widerwärtigen Loki.
Da sitzt Sigyn, doch nicht um ihren
Mann sehr erfreut: wißt ihr noch weiteres?

In diesen dunklen Strophen tritt die Wölwa mit Fug und Recht wieder in den Vordergrund. Die Schöpfung samt den ersten sündigen Störungen der neu geschaffenen Welt liegen hinter ihr. Ihr drängt sich jetzt etwas Wichtigeres, Schwereres, Persönlicheres auf. Sie hat ein zentrales Ereignis zu verkünden, das voll Schmerz und Kampf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet. Es birgt das tiefste Mysterium in sich, das das furchtbarste Strafgericht nach sich zieht. Dies Mysterium stellt sich ihr in drei Gesichten vor, immer deutlicher, immer beängstigender.

Sie weiß Heimdalls Horn, sie weiß Odins Auge, sie weiß Balders Schicksal verborgen. Das alles weiß sie aber nicht aus dem nordischen Mythus, wenn sie sich auch der Sprache desselben bedient, sondern aus dem christlichen Ideenkreise und zwar aus demjenigen, der den Mittel- und Kernpunkt der Heilslehre, den Kreuzestod des Gottessohnes Christus, umgibt. Von dem seltsamen Versteck des Homes Heimdalls unter einem in den Äther ragenden heiligen Baum ist im nordischen Mythus nichts bekannt, auch nicht die leiseste Anspielung. Dagegen nannten zahlreiche Kirchenschriftsteller, auch angelsächsische und nordische Dichter, das Kreuz den „heiligen Baum“ und rühmten von ihm, daß sein oberer Teil gen Himmel blicke, also äthergewohnt sei. Seine Äste oder Arme wurden von ihnen Hörner genannt. Den in der Tiefe der Erde verborgenen unteren Teil, das untere Horn, hebt hier die Wölwa besonders hervor, denn dieses unsichtbare „Profundum“ des Kreuzes wurde auf die unerforschlichen Gerichte Gottes gedeutet, von denen zu reden sie sich ja gerade hier anschickt. Das Wächterhom Heimdalls (S. 408) hat hier nichts zu schaffen, es ist hier eine bloße mythologische Ketming oder Umschreibung eines christlichen Begriffs.

Wie tief aber die Wölwa aus der christlichen Ideenwelt schöpft, das lehren auch ihre unmittelbar folgenden Worte:

„Wasser sieht sie sich ergießen in feuchtem Falle (forse) vom Pfände (ved) Wal vaters.“

Schon im Epheser-brief und weiterhin überall in der kirchlichen Literatur heißt das „Pfand“ der Erlösung durch sein Blut der Sohn Gottes, der Gekreuzigte, aus dem sich nach dem Lanzenstich des römischen Soldaten durch eine Seitenwunde Blut und Wasser ergießen, auf manchen alten Bildern in einem förmlichen Falle. Noch im 16. Jahrhundert sagt ein nordisches geistliches Gedicht:

„Uns wuschest du, o Christus, mit dem Falle (fossi) deines Blutes.“

In ihrer zweiten Vision sieht die Wölwa Odins Auge im Mimisbrunnen verborgen; Met trinkt Mimir jeden Morgen aus dem Pfände Walvaters. Die altmythischen Begriffe Odins Auge und der Mimisbrunnen sind hier, wie soeben Heimdalls Horn, der Darstellung christlicher Ideen dienstbar gemacht. Denn die Kirchensprache faßte auch wohl in der Dreieinigkeit Gott als das Auge, Christus als den Brunnen, den heiligen Geist als das daraus fließende Wasser auf. Und da Christus hier von neuem das „Pfand Gottes“ heißt, so gilt er für das verpfändete Auge, das im Brunnen verpfändete, im Brunnen des heiligen Geistes. Bedeutet vielleicht der tägliche Trunk Mimirs aus diesem Pfände den täglichen Opfertrunk des Messe haltenden Priesters? Denn es heißt z. B. bei Honorius, ohne Zweifel nach älteren Auslegern: Wegen des der Kirche übergebenen „Pfandes“ nimmt der Priester mit der Weihe des heiligen Geistes täglich Brot und Wein, das Fleisch und Blut Christ! Dieses nannte der Angelsachse Älfric auch kurzweg Pfand, mit dem gleichen Ausdruck, wie es die Wölwa „wedd“ nennt. Schon Snorre ahnte die neue Bedeutung des Mimis-brunnens, indem er ihn den Brunnen der göttlichen Weisheit (visindi) nannte. Doch gestehen wir gern, daß diese dunkle Partie noch sehr der Aufhellung bedarf, die sie aber schwerlich aus der Natursymbolik empfangen wird.

Die Wölwa sieht diese rätselhaften Bilder nach der Sitte der heidnischen Wölur draußen in der Einsamkeit, wobei ihr der Zaubergott Odin durch Gaben verschiedener Art Hilfe leistet. So ausgerüstet sieht sie das letzte, das traurigste Bild, das der wilde Ritt von Walküren ankündigt Krieg ist die Losung auf der Erde, wie im Himmel, zwischen den Guten und den Bösen. Und nun tut der Dichter einen Meistergriff. Er setzt den lichten der beiden altgermanischen Dioskurenbrüder, den Sommergott Balder, an die Stelle des lichten Christus und beläßt zwar noch dessen dunklen Bruder Hödr, der ihn mit der Mistel, dem Wintersymbol, erlegt, aber er macht zum eigentlichen Urheber des Todes Balders den unheilvollen Dämon , den Saxo noch gar nicht in diesem Mythus kennt So wurde Loki zu einer Art Teufel, der ja der eigentliche Urheber des Todes Christi war, und mußte sich die weitere Verchristlichung gefallen lassen, daß er für seine Untat in der Hölle gebunden wurde. Der Baldermythus mag auch schon, da er den Untergang eines glänzenden Lichtgottes zum Inhalt hatte, einen schwermutsvollen, auch die andern Götter beunruhigenden oder gar erschütternden Charakter gehabt haben; aber die das Schicksal des Weltalls entscheidende Zentralbedeutung des Todes Balders kann nur der des Todes Christi nachgebildet sein. Wie es in der Apokalypse 19, 11 heißt:

„Ich sah den König aller Könige, den Herrn aller Herren, angetan mit einem Kleide, das mit Blut besprengt war, und ich sah das Tier, und mit ihm den falschen Propheten, und lebendig wurden diese beide in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brennt“,

so heißt es in der Völuspa:

„Ich sah dem Balder, dem blutigen Gotte, sein Schicksal verborgen und ich sah gebunden liegen unter dem Haine der heißen Sprudel die unheilbrütende Gestalt, den widerwärtigen Loki.“

Die weinende Mutter Gottes aber wird durch die weinende Mutter Balders, Frigg, ersetzt. Beide Schilderungen des Todes des lichtesten Wesens, Balders wie Christi, bereiten die Ankunft des jüngsten Gerichts vor.

36.
Ein Strom fällt von Osten her durch Gifttäler.
Mit Schneiden und Schwertern: der Grausige heißt er.

37.
Es stand nördlich auf den Finsterfeldern
Ein Saal aus Gold des Geschlechtes Sindris,
Aber ein anderer stand zu Unkühlheim,
Der Biersaal des Riesen, der Brimer heißt.

38.
Einen Saal sah sie stehn, der Sonne unerreichbar,
An den Leichenstränden; nordwärts wendet sich die Tür.
Es fielen Gifttropfen herein durch die Lichtlöcher, G
eflochten ist der Saal aus Schlangenrücken.

39.
Sie sah da waten schwere Ströme Meineidige Männer und Mörder,
Und den, der eines Anderen Frau verfährt.
Da sog Nidhögg die Leichen der Abgeschiedenen,
Der Bösewicht zerriß die Männer: wißt ihr noch weiteres?

Diese Bilder der Unterwelt muten uns auf den ersten Blick unchristlich, nordisch genug an: der Waffenfluß, der aus den östlichen Frosttälern strömt, der Goldsaal der Zwerge, der Biersaal des Riesen und der Saal der Hel mit seinem Schlangendach. Die Sünder waten durch Ströme, Leichen werden von einem Drachen ausgesogen oder vom Bösewicht zerrissen. Aber gegen altheidnische Herkunft spricht, daß alle diese Unterweltsbilder, abgesehen etwa von dem Waffenfluß, kaum im altnordischen Glauben

nachgewiesen werden können, zumal nicht die Hel als Qualort der Sünder. Dagegen bieten die christlichen Quellen zahlreiche gleiche Vorstellungen dar, z. B. wird in der aus dem 4. Jahrhundert stammenden paulinischen Apokalypse, die seit dem 9. Jahrhundert vielfach übersetzt und bearbeitet wurde, Paulus in die goldtorige Stadt der Seligen, ins mehr als Gold glänzende Land der Sanftmütigen, endlich in die Stadt Gottes mit ihren Honig-, Milch-, Öl- und Weinflüssen versetzt. Daraus machte der nordische Dichter einen Goldsaal der Zwerge und einen Biersaal des Riesen. Darauf schaute Paulus den finstern Ort der Verdammten mit dem „bestrafenden“ Strom, in dem die Ehebrecher waten, und einen feurigen Strom, in dem die Diebe und Mörder gepeinigt werden. Einem dieser Sünder kriechen Würmer aus dem Munde. In der Vision Karls III. um 900 stehen die Räuber und Raufer in einem metallenen, also wirklich „schweren“, Strom, und Schlangen packen sie von den Ufern her an. Wie nach der Offenbarung des Johannes der Drache, die alte Schlange, im Abgrund gefesselt liegt, so haust auch in der Völuspa der Drache tief in der Unterwelt.

Der christliche Einfluß erscheint in dieser Strophengruppe vollends sieghaft durch die Stellung, die ihr im Gedankengange des Gedichts angewiesen ist. Die Schilderung des Paradieses und der Hölle eröffnet die eigentliche Darstellung des jüngsten Gerichts, wie auf den alten Wandbildern der Kirche und den Miniaturen der Evangeliarien Italiens und Deutschlands unter dem Gerichtsbilde häufig Hölle und Paradies nebeneinander stehen, und Predigten und Gedichte des Mittelalters vor der Schilderung des Gerichts diese beiden Welten vorführen.

40.
Ostwärts saß die Alte im Eisenwalde
Und gebar da Fenris Gezücht.
Es wird von allen vornehmlich ein Gewisser
Des Gestirns Verschlinger in Unholdsgewande.

41.
Er füllt sich mit dem Fleische getöteter Männer,
Er rötet der Götter Sitz mit rotem Blute.
Schwarz werden die Sonnenscheine die folgenden Sommer über,
Die Wetter werden alle übelgesinnt. Wißt ihr noch weiteres?

42.
Es saß da auf dem Hügel und schlug die Harfe
Der Riesin Hirte, der frohe Eggther,
Über ihm sang im Vogelwalde
Ein schönroter Hahn, der Fjalar heißt.

43.
Es sang über den Äsen Gullinkambi,
Der weckt die Männer in Heervaters Hause,
Aber ein andrer singt unter der Erde unten,
Ein rußroter Hahn, in den Sälen der Hel.

44.
Laut bellt Garm vor Gnipahellir,
Die Fessel wird zerreißen, aber der Wolf rennen!

Viel weiß ich der Kunden, vorwärts sehe ich weiter Über der Götter Untergang, den gewaltigen der siegmächtigen. Man hat die im Eisenwalde d. h. im unermeßlichen Walde sitzende Alte für eine Waldriesin erklärt, die im östlich gelegenen Riesenheim wohnte. Aber nirgendwo erscheint in der heidnischen Überlieferung der Osten als Brutstätte besonders bösartiger Wesen, und vollends über deren schlimmstes gibt sie keine Auskunft, weder über dessen Charakter, noch über dessen Auftreten in einem so entscheidenden Zeitpunkt der Erzählung. Dagegen stellen uns die Offenbarung des Johannes und die im Mittelalter außerordentlich beliebte Antichristlegende jene beiden abschreckenden Persönlichkeiten, Mutter wie Kind, dicht vor dem Einbruch der Weltkatastrophe vor Augen. In der Wüste fern im Osten sitzt das furchtbare Weib, die Mutter aller Gräuel auf Erden, die Behausung der Teufel und das Behältnis aller unreinen Geister, die „alte, wüste Babilonie“, wie es oft im Mittelalter heißt. Die unermeßliche Wüste, deren Begriff den Germanen weiter ablag, wird hier, wie auch in andern Wiedergaben der Antichristlegende, ein unermeßlicher Wald genannt. In ihrer Wildnis gedeihen namentlich Drachen und Würmer aller Art, und mit dem Teufel gebiert sie als schlimmstes Kind, als omnium nequis-simus, den größten Böse wicht, den Antichrist, der das menschliche Geschlecht verderben wird, und zwar in des „Teufels Form“, also in Unholdsgewande. Aus dem Osten dringt er vor und übt dieselben Frevel aus, wie der Sohn der Eisenwälderin. Nach Jerusalem kommend tötet und erwürgt er alle Gläubigen und dringt in den heiligen Tempel Jehovas, um dort seinen Sitz aufzuschlagen. Er erfüllt nun Christi evangelische Prophezeiung, daß der Antichrist große Zeichen und Wunder tun wird und daß Sonne und Mond den Schein verlieren und die Sterne vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel sich bewegen werden. Auch heißt es in der Antichristlegende:

„Die Lüfte wird er mit Winden erregen.“

Die auch die Sommer über übelgesinnten Wetter, die in der Völuspa zu den Vorzeichen des Weltuntergangs gehören, werden in den Vafthrudnismal, einem andern der Völuspa ungefähr gleichaltrigen eddischen Gedichte, und in der Prosaedda als der Fimbulvetr d. h. der große, furchtbare Winter bezeichnet. Und auch diese beiden nordischen Berichte zeigen sich durchaus abhängig von der Antichristlegende. Denn der Antichrist kehrt die Ordnung der Natur um, erregt die Lüfte durch Winde und vielfache Störungen. Diese schreckliche Plage wird drei und ein halbes Jahr in der ganzen Welt dauern, nach andern Theologen drei Jahre. Die Prosaedda aber beschreibt jenen Winter so:

„Da treibt Schnee aus allen Ecken, großer Frost ist da und scharfe Winde, und die Sonne nützt nichts. Da fahren drei Winter zusammen, und ist kein Sommer dazwischen“.

Also auch hier dieselbe dreijährige Frist furchtbaren Wetters. Ferner: als der Antichrist gebietet, daß Feuer vom Himmel herabfalle, fliehen viele Menschen in die Einsamkeit. So verbergen sich nach der Prosaedda zwei Menschen in Hoddmimisholt während dem Feuer, das Surtr auch vom Himmel reißt, und Surtr, der Schwarze, ist auch weiterhin beim Ansturm auf die Himmelsmächte mit dem Antichrist identisch. Jene beiden Menschen Lif und Lifthrasir d. h. Leben und Lebenswünscher haben Morgentau zur Speise, und davon nähren sie ihr Leben. So fliehen z. B. nach dem Kirchenschriftsteller Lactanz die Menschen vor dem Antichrist in die Einsamkeit, da fällt von Gott der Morgentau seines Segens, und Gott spendet allen reichliche und unschuldige Nahrung.

Den zwei folgenden Strophen 42. 43 ist kein bestimmterer, tieferer mythischer Sinn abzugewinnen. Der Harfenschlag Eggthers und die Schreie der drei Hähne scheinen auf die Entscheidung vorbereiten zu sollen, wie das Gebell des Hundes und das Loskommen des Wolfes in der 44. Strophe. Der letzte Zug entstammt wohl wieder der christlichen Überlieferung: schon im 8. Jahrhundert hört ein Christ als Zeichen des Weltuntergangs, wie die Seylla und ihre jungen Hunde vor der Hölle nicht aufhören, zu bellen; und in der Apokalypse wird vor dem jüngsten Gericht ein Tier los, der Drache oder die alte Schlange oder Teufel und Satanas genannt Nun überblickt die Wölva den gewaltigen Untergang der Götter, das

Weitende, das in ein paar andern Liedern auch Götterdämmerung ( Ragnarekkr) genannt wird d. h. ebenfalls Untergang der Götter, etwa wie die Christen des Mittelalters das jüngste Gericht den Finis oder die Consummatio mundi, das Ende oder den Untergang der Welt, nannten, oder auch die Vespera mundi, den Abend der Welt.

45.
Brüder werden sich schlagen und einander zu Tötern werden,
Schwesterkinder, werden die Sippe brechen.
Arg ist es in der Welt: großer Ehebruch,
Beilalter, Schwertalter, Schilde werden zerspalten,
Windalter, Wolfsalter, bevor die Welt zusammenstürzt,
Kein Mensch wird des andern schonen.

46.
Es spielen Mims Söhne, aber der Maßbaum entzündet sich,
Beim Schall des alten Gjallarhorns.
Laut bläst Heimdall, das Horn ist in der Luft:
Odin redet mit Mims Haupt.

47.
Es bebt Yggdrasils Esche, die emporragende,
Es stöhnt der alte Baum, aber der Riese kommt los!
Alle fürchten sich auf den Unterweltswegen,
Bevor Surts Blutsfreund ihn verschlingt.

48.
Was ist bei den Äsen, was bei den Elfen?
Es tost ganz Jötunheim, die Äsen sind auf der Dingstatt,
Es ächzen die Zwerge vor den Steintoren,
Der Felswand kundig. Wißt ihr noch weiteres?

49. wiederholt Strophe 44.

Der Dichter überläßt sich in der 45. Strophe dem Zuge der biblischen Schilderung der Vorzeichen des Weltuntergangs. So heißt es im Marcusevangelium 13,12: Es wird ein Bruder überantworten den andern zum Tode und der Vater den Sohn, und die Söhne werden sich gegen die Eltern erheben und werden sie töten. Und schon Jesaias 9,19 verkündet, daß im Zorn des Herrn kein Mensch des andern schonen wird. Ehebruch wird nicht erwähnt, aber nach Marcus wird man, bevor alles zu Ende geht, hören von Kriegen und Kriegsgeschrei, und Erdbeben werden geschehen, und es wird teure Zeit sein. Das meinen jene Schwertalter, Wind- und Wolfsalter.

Nur kurze Zeit bedient sich der Dichter einer einfacheren, unverhüllten Ausdrucksweise, um in den nächsten Strophen wieder ganz in den skaldischen Rätselton zu verfallen. Aber wie dunkel er klingt, biblische Anschauungen von den Vorgängen vor dem Weltuntergang, nicht heidnische, klären uns über den Sinn auf. Nach Matthaeus 24,29 werden nach der Trübsal derselben Zeit die Kräfte des Himmels sich bewegen. Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes im Himmel. Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen. Die Bewegung der Himmelskräfte, die auf die vom heiligen Geist belebten Engel gedeutet wurden, übersetzt der Dichter durch das Spiel der Söhne Mimirs, in dem wir schon oben den heiligen Geist vermutet haben. Das Zeichen des Herrn, des Gekreuzigten, das bei den Angelsachsen das leuchtende Zeichen, der leuchtende Baum und insbesondere als Vorzeichen des Gerichts auch bei Berthold von Regensburg das „leuchtende“ heißt, wird der sich entzündende Maßbaum genannt und auch hier wie oben mit dem Gjallarhom in unmittelbare Verbindung gesetzt. Hier aber ist dieses nicht mehr verborgen, sondern erschallt laut wie ein Heerhom in die Luft gleich den Posaunen der Engel, die den Kampf verkünden. Gottvater und der heilige Geist, Odin und Mimir, bereden sich mit einander, wie sie beide nach den Kirchenschriftsteilem dem Gottsohne beim Gerichte beistehen.

Zwischen heidnischem Ausdruck und christlichem Inhalt bewegen sich auch die folgenden Strophen. Freilich ist Yggdrasils Esche, die heidnische Weltesche, ein Abbild des Alls, die beim Beginn des allgemeinen Zusammenbruchs ganz natürlich erbebt und alle Wesen der Welt, die Riesen wie die Menschen, die Äsen wie die Zwerge, in Aufregung versetzt. Aber ein paar intimere Züge des Baumes stammen doch von Ezechiel Kap. 31 und Jesaias 14. 26. 31, wo sie den Sturz Assurs mit dem Sturz eines gewaltigen Baumes vergleichen. Denn die Völker erschrecken, da sie ihn fallen hören, da er hinuntergestoßen wird mit denen, so in die Grube fahren. Und als der Herr die gewaltige Rute Babel zerbricht, da erweckte er die Giganten. Nach Ezechiel fällt der Assurbaum in die Hand des Mächtigsten, der mit ihm machen wird, was er will. Er rottet ihn aus. Das ist wahrscheinlich Surts Blutsfreund, der ihn verschlingt, nämlich das Feuer. Die Aufregung der Riesen, Götter und der felswandkundigen Zwerge, die in den Bergtoren vor Angst stöhnen, entspricht der Angst der Könige, der Gewaltigen, der Freien und der Knechte, die nach der Apokalypse Kap. 6 vor dem Gericht in den Höhlen und Steinen der Berge sich verbergen.

In die apokalyptische Bahn lenken dann auch die folgenden Strophen ein.

50.
Hrym fährt von Osten her, hält den Schild vor.
Die Weltschlange windet sich im Riesenzorne,
Der Wurm drängt die Wogen. Aber der Adler kreischt,
Der schnabelfahle zerreißt die Leichen: Naglfar kommt los.

51.
Ein Schiff fährt von Norden her:
kommen werden der Hel Leute über die See, aber Loki steuert.
Die tollen Gesellen fahren alle mit dem Wolfe,
Mit denen der Bruder Byleipts in der Fahrt ist.

52.
Surtr fährt von Süden her mit dem Reiserverderben:
Es glänzt von dem Schwerte die Sonne der Schlachtgötter.
Steinberge schlagen zusammen, aber die Bergriesinnen stürzen.
Die Männer betreten den Helweg, aber der Himmel spaltet sich.

53.
Dann kommt der Hlin zweiter Harm heran,
Als Odin auszieht, mit dem Wolf zu kämpfen,
Aber der Töter Belis, der leuchtende, gegen Surtr:
Dann wird fallen der Frigg Geliebter.

54.
Es kommt der große Sohn Siegvaters,
Vidar, zu kämpfen mit dem Leichentier,
Es läßt dem Sohne Hvethrungs dringen
Das Schwert ins Herz: so ist der Vater gerächt.

55.
Es kommt der herrliche Sohn der Hlothyn:
Es übergähnt die Luft der Erdumgürter von unten,
Es geht Odins Sohn dem Wurm zu begegnen.

56.
Er erlegt im Zorne den Schützer Midgards,
Alle Menschen werden die Heimstatt räumen!
Neun Schritte geht der Sohn der Fjörgyn
Kaum noch von der Schlange, die die Schandtat nicht kümmert.

57.
Die Sonne beginnt zu verfinstern: die Erde sinkt ins Meer,
Es fallen vom Himmel die heitern Sterne,
Es rast Dampf und Feuer:
Es spielt die hohe Hitze bis zum Himmel selbst.

58. = 44. 49.

Die Völuspa zählt fünf dämonische Angreifer auf: Hrym, die Schlange, Loki mit den Helsöhnen, den Wolf Freki und Surtr, die Apokalypse im 20. Kapitel Mors und Infemus, dazu im 16. drei andre, den Drachen, die Bestia und den Pseudopropheten oder Antichrist, also auch fünf. Hrym scheint ein Schiffer, dem das aus den Nägeln der Toten zusammengesetzte Schiff Naglfar gehört, und der vielleicht auch dem Namen nach mit dem antiken Ch(a)rön verwandt ist. Er vertritt den apokalyptischen Tod, der im Mittelalter trotz des weiblichen Geschlechts der Mors durchweg als Mann vorgestellt wurde. Ihm ist in der Apokalypse, wie in der mittelalterlichen Malerei und Dichtung, der Infemus, der Höllenfürst, zugesellt, gleich wie in der Völuspa Loki, der mit seinen Höllenleuten über die See fährt. Und wenn in der Apokalypse das Meer und der Tod und die Hölle ihre Toten herausgeben, so zerreißt hier ein Adler, der Hrym, die Wogenschlange und Loki begleitet, die auf dem Meer treibenden Toten. Den drei andern Gottesfeinden der Apokalypse: dem Drachen, der Bestia dem Antichrist entsprechen aufs beste der Wurm, der Wolf und Surtr. Hier vollendet sich unsere obige Gleichung Surtr-Antichrist. Surtr fährt mit dem Reiserverderben d. h. mit Feuer daher, oder, wie Snorre es ausdrückt, er reitet an der Spitze der Söhne Muspells d. h. des Feuers, brennendes Feuer vor sich und hinter sich, gegen ein sonnenleuchtendes Schwert, und der Himmel klafft. So geht eine unauslöschliche Flamme vor dem Antichrist her, vom Himmel fällt ein Schwert, und der Himmel öffnet sich in der Mitte.

Nun hebt der Kampf an. Der Antichrist überwindet nach der Legende den Apollo, Jupiter und Mercurius, wie in der Völuspa drei Götter besiegt werden, die aufs genaueste nach der gangbaren lateinischen Auslegung jenen römischen Göttern entsprechen. Denn Odin, der Geliebte der Frigg oder Hlin (S. 415), ist gleich Mercur, der Töter Belis, d. i. der milde lichte Frey gleich dem Lichtgotte Apoll und der herrliche Sohn der Hlothyn d. i. Thor gleich Jupiter. Doch weichen die beiden Kampfschilderungen darin erheblich von einander ab, daß der Antichrist alle drei überwindet, während in der Völuspa dem Surtr nur Frey erliegt. Aber nach der Apokalypse Kap. 16 versammeln sich mit dem Antichrist am großen Tage Gottes auch gerade jene beiden tierischen Dämonen, der Drache und die Bestia, auf dem Schlachtfeld Armageddon, das in Vafthrudnismal Vigridr Kampfplatz heißt, zum Streite.

Nun mußte der Drache dem alten Drachenschläger des altnordischen Mythus, dem Thor, entgegengestellt werden und die Bestia als Wolf, als Fenriswolf, dem Odin. Eine schlimmere Ungereimtheit ergibt sich aber daraus, daß Odin, der durch das ganze übrige Gedicht hin den Christengott der christlichen Heilslehre wiedergibt, an dieser Stelle dem Ansturm des Antichrists erliegt wie ein Heidengott. Ein solcher uns unerträglicher Widerspruch ist aber in allen derartigen ernsten und gewaltsamen Trave-stieen fast unvermeidlich. Er ist aber kaum stärker, als wenn die Skalden Christenkönige feierlich in Walhall von heidnischen Göttern empfangen lassen oder Christus im Kampfe mit Riesen und am Nornenbrunnen sitzend darstellen (S. 437). Daß aber der Dichter wirklich, dem Druck der Antichristlegende nachgebend, jene Götter erliegen und dem Tode verfallen sein ließ, daß er wirklich hierin einem christlichen Vorbilde folgte, geht klar daraus hervor, daß keiner von ihnen zu der herrlich erneuten Welt zurückkehrt, sondern nur die beim letzten Kampf unbeteiligten, die noch stärker christianisierten, wie Balder, oder solche bedeutungslose Wesen, wie Hoenir. Wie hätte ein wirklich heidnischer Dichter es übers Herz bringen können, seinen alten Göttern Odin, Thor und Frey die neue Herrlichkeit zu verschließen und statt ihrer andere jüngere, im Kult ganz nichtige Götter darin einzuführen?

Die Schilderung der Naturstörungen in der 57. Strophe schließt sich wieder an die Apokalypse Kap. 6, denn es heißt dort: „Da ward ein großes Erdbeben, und die Sonne ward schwarz wie ein härener Sack. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde. Der Himmel entwich, und alle Berge und Inseln wurden bewegt aus ihren Örtern. Nach 2. Petrus 3, 7 werden die Himmel und die Erde dem Feuer Vorbehalten für den Tag der Gerichte, und nach Apokalypse 20 fällt verzehrendes Feuer vom Himmel auf die dämonischen Angreifer.

59.
Sie sieht aufsteigen zum andern Male
Die Erde aus dem Meer frisch und grün.
Sturzbäche fallen: der Adler fliegt darüber,
Der auf dem Gebirge Fische jagt.

61.
Da werden wieder die wundersamen Goldnen Bretter im Grase sich Anden,
Die sie vor Zeiten gehabt hatten.

62.
Ungesät werden die Äcker tragen,
Alles Übels Besserung wird werden;
Balder wird kommen. Höder und Balder bewohnen Hropts Siegeshallen,
Herrlich die Schlachtgötter. Wißt ihr noch weiteres?

63.
Dann kann Hoenir den Loszweig kiesen
Und die Söhne der zwei Brüder bewohnen
Das weite Windheim. Wißt ihr noch weiteres?

64.
Einen Saal sieht sie stehen schöner als die Sonne,
Mit Gold bedeckt, auf Gimlee:
Da sollen treue Scharen hausen Und ewiglich Freude genießen.

65.
Es kommt der Mächtige zum gewaltigen Gericht,
Der Starke von oben her, der über alles herrscht

66.
Es kommt der düstre Drache fliegend,
Die gleißende Schlange unten von den Finsterbergen:
In seinem Gefieder trägt er, — das Feld überfliegt er, —
Nidhögg die Leichen: nun wird er versinken.

Nach dem Kampf und dem Brande fährt die Völuspa im Ton der Apokalypse Kap. 21 fort, wo es heißt: „Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde.“ Ob der fischjagende Adler, der dann über Wasserfällen fliegt, eine tiefere Bedeutung hat, ist unsicher. Aber wie vor der Ankunft des jüngsten Tages nach 2 Petrus 3 die Frommen sich zu heiligen Unterhaltungen versammeln und im neuen Himmel und auf der neuen Erde nach Jesaias 65 die vorige Angst vergessen wird und nach der Apokalypse dann der

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Herr spricht: „Ich bin das A und O“, so unterhalten sich nun die Äsen auf dem Idafelde, in der neuen Welt, ruhig von dem sie früher so beängstigenden Erdumspanner, der Midgardsschlange, und gedenken jener alten Runen (A und O) des Herrgottes.

Jesaias prophezeit weiter:

„Sie werden sich ewiglich freuen . . . und sie werden Häuser bauen und bewohnen; sie werden Weinberge pflanzen und derselben Früchte essen. Sie sollen nicht pflanzen, daß ein anderer esse.“

Und nach Ezechiel 36 will der Herr sich wieder zu den Bergen Israels wenden und sie ansehen, daß sie bebaut und besäet werden. Die christliche Theologie ging weiter. Honorius z. B. sagt: „Dann wird die verfluchte Erde gesegnet und keine Arbeit und kein Schmerz mehr sein“. So werden sie in der Völuspa ewiglich Freude genießen, Höder und Balder Häuser bewohnen und die Äcker ungesät Früchte tragen. Balder wird kommen und alles Übel bessern. Wenn Balder in seiner Siegeshalle dem Christus entspricht, den die Angelsachsen gern den Siegesherm nannten, so mag hier Höder, der Kampfgott, den streitbaren Erzengel Michael bedeuten, der als Verwalter des Paradieses im Mittelalter für die Herbergen tüchtiger Krieger im Himmel sorgte.

Außer Christus und Michael sind nach der Apokalypse auch Henoch und Elias in den letzten Kampf mit den dämonischen Mächten verwickelt. Sie kommen dabei um, werden aber nach der Apokalypse neu belebt. Wie sie dem alten Paradiese angehörten als die zwei einzigen Menschen des alten Testaments, so auch dem neuen. Als alttestamentlicher Heros hat namentlich Henoch für die Juden in der neuen Welt zu sorgen. Nach der berühmten Vision Ezechiels Kap. 37 (vergl. 47, 14) fährt ein aus vier Winden herzugekommener Wind über ein weites Totenfeld und weckt die Toten zu neuem Leben. Dann werden die Wohnsitze des neuen Jerusalems unter die Söhne der beiden lange getrennten Stämme Israel und Juda wie unter Brüder verteilt durch ein Losholz. Das Mittelalter übertrug diese

Verteilung dem Henoch. Der Völuspadichter verwandelte dessen Namen in den für einen skandinavischen Mund leichter aussprechbaren nordischen Götternamen Hoenir. So enträtselt sich der Sinn der Worte:

„Dann kann Hoenir den Loszweig kiesen, und die Söhne der zwei Brüder bewohnen das weite Windheim.“

Und mm wird das himmlische Jerusalem geschildert fast genau mit den apokalyptischen Zügen. Es bedarf der Sonne nicht, seine Häuser sind von Gold, seine Mauern von Edelstein. Darum heißt es bei den Kirchenschriftstellen die gemmata et aurea Jerusalem. So nennt die Wölwa hier den Saal der neuen Welt schöner als die Sonne, mit Gold bedeckt und mit halbfremdem Worte Gimle d. h. Gemmenheim, Edelsteinheim. Im neuen Jerusalem wohnen nach christlichen Quellen Gottes Trautfreunde, um mit ihm in Ewigkeit zu genießen, gerade wie die treuen Scharen in der Völuspa im Edelsteinheim.

Endlich kommt nach Matthaeus Kap. 24 des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit zum Gericht, und in der Völuspa kommt der Mächtige zum gewaltigen Gericht, der Starke von oben her, der über alles herrscht.

Zuletzt erhebt sich noch einmal der Drache aus der Hölle mit Toten im Gefieder, um dann zu versinken. So wird der in den Abgrund geworfene Drache der Apokalypse Kap. 20 nach tausend Jahren der Gefangenschaft noch einmal los, aber nur eine kleine Zeit.

So endet das ernsteste, erhabenste Gedicht des alten Nordens mit gewaltigen, trostreichen Akkorden. Immer freier durchbricht in der Schlußpartie der Strom der christlichen Gedanken die Dämme der Heidensprache und führt nur noch ein paar heidnische Namen, aber keine heidnische Mythen mehr mit sich. Wie sollte die darüber schwebende Hoffnung auf eine letzte Gerechtigkeit und einen ewigen Frieden anderswoher als aus einem Christenherzen auf steigen? Man sieht, wie der neue Glaube den alten fast vollends überwältigt.

Wie die Geistlichen des Mittelalters so gern die Ereignisse und Personen des neuen Testaments in denen des alten vorgebildet wiederfanden, weil dem Neuen etwas tief ausgebildetes Altes vorangegangen war, so suchte der noch immer auf seinen alten Glauben und seine alte Kunst stolze nordische Skalde für die neuen christlichen Heilswahrheiten gewisse Vorbilder in der alten Fundgrube seiner Dichtung, in der heimischen Mythologie. Hatten doch die starken Götter Odin und Thor manche Züge mit Gottvater gemein und der jung sterbende Balder mit dem Heiland! Und, was noch wichtiger war, die poetische Sprache fühlte sich stark genug, mit ihren mythologischen Bildern auch die christlichsten Gedanken zu umschreiben! Je tiefer der Dichter nicht nur aus der Bibel und ihren Erläuterungen, sondern auch aus anderen christlichen Schriften fremde Weisheit, auch allerlei christliche Mythen schöpfte, desto williger fügte sich das alte Nordlandstum der „neuen Summe der Theologie“.

So bietet uns denn die Völuspa die goldenen Früchte des Christentums in der silbernen Schale der Skaldendichtung dar, schön geschichtet nach altheiliger Ordnung. Sie ist demnach wohl ein Kunststück, nicht aber ein Kunstwerk ersten Ranges, weil ihr die Haupttriebfeder eines solchen gebricht, die innere Wahrheit. Dem Mythologen aber klingt sie wie ein Gruß des siegreichen christlichen Geistes an das versinkende Heidentum.

Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen,  Meyer, Elard Hugo.

ergänzend

Die vorchristlichen Ursprünge des Christentums

Das Christentum zählt heute zu den drei größten Religionsgemeinschaften der Welt. Seine Ursprünge liegen jedoch nicht, wie von vielen Theologen noch heute verbreitet, primär im Judentum, sondern in heidnischen Religionskulten, aus denen sich auch die mosaische Glaubensgruppe eifrig bediente.1 Die bekanntesten und offensichtlichsten Adaptionen aus heidnischem Brauch finden sich bereits in den christlichen Festen. Die … Weiterlesen

Deutsche Mythologie – Der Götterglaube und Ort der Götterverehrung

Der Götterglaube Wie bei den Dämonen ist bei den Naturgöttern der Zusammenhang mit den zugrunde liegenden Naturerscheinungen gelockert, ja oft aufgelöst; der Glaube, daß es die großen Naturmächte sind, von denen Wohl und Wehe des menschlichen Daseins abhängt, ist mehr und mehr zurückgetreten. Die Götter sind zu wunderbarer Größe und Herrlichkeit gesteigerte Menschen, Idealbilder von … Weiterlesen

Die Religion der Germanen

Statt von germanischer Religion sprach man früher von germanischer oder „deutscher“ Mythologie. Wir kennen nämlich von den vorchristlichen Religionen Europas die Mythologie, d. h. die Göttersagen, am besten, weil diese den Glaubenswechsel überlebt haben, was die alte Frömmigkeit auf die Dauer nicht vermochte und auch der alte Kultus nur in bruchstückweiser Erinnerung; und die Göttersagen … Weiterlesen

Deutsche Mythologie – Der Kultus und Götterdienst

Das Christentum schlug den heidnischen Germanen gegenüber ein doppeltes Verfahren ein. Das unduldsame Wort des Bischofs Remigius von Rheims bei der Taufe des Frankenkönigs Chlodoveeh (496): „Beuge dein Haupt in Demut, stolzer Sigamber, und verehre von nun an, was du bisher verbranntest, und verbrenne, was du bisher verehrtest!“, darf als vorbildlich für die spätere Zeit … Weiterlesen

Deutsche Mythologie – Das Priesterwesen

Keine der deutschen oder nordischen Benennungen für Priester ist mit einem gleichbedeutenden Worte der anderen idg. Sprachen verwandt, jede ist etymologisch leicht zu erkennen, mithin kann der gesonderte Begriff für Priester, für ein deutlich von anderen Ständen geschiedenes Priestertum nicht allzuweit in die Urzeit zurück reichen. Wie der Hausvater für die Sippe das Gebet verrichtete, … Weiterlesen

Wald- und Feldkulte: Der Baumkultus der Germanen und Ihrer Nachbarstämme

Mythologische Untersuchungen Vorwort.  Das vorliegende Buch, welchem demnächst ein zweiter Band „griechische und römische Agrarkulte aus nordeuropäischen Ueberlieferungen erläutert“ folgen wird, beginnt die Veröffentlichung einer Reihe von Vorarbeiten, die sieh dem Verfasser als erforderlich ergeben hatten, um zur Klarheit und Sicherheit über das Fachwerk zu gelangen, in welches die einzelnen Stücke der von ihm unternommenen … Weiterlesen

Zauberei und Hexerei

Die alten Deutschen kannten Zauber mit Tat und Wort; den ersteren verbietet Nr. 10 des Indiculus (de phy-lacteriis et Ugaturis), den zweiten Nr. 12 (de incantationibus). Das Wort Zauber (ahd. zoubar) selbst bedeutet eigentlich „Mennig“, die rote Farbe, mit der die Runen in die Lostäfelchen eingetragen wurden. Das Zauberlied ist die älteste nachweisbare Dichtungsart der … Weiterlesen

Frömmigkeit nordischer Artung

Ein Querschnitt durch das Indogermanentum von Benares bis Reykjavik7. Auflage, 1989, Verlag Hohe Warte • Franz von Bebenburg • KG Hans F.K. Günther zeigt zunächst einmal, was nordische Frömmigkeit nicht ist, beispielsweise die Herabwürdigung des Leibes, die Abhängigkeit der Frömmigkeit von dem Tode, die Wertung des diesseitigen Lebens als Jammertal. Er zeigt darüber hinaus die … Weiterlesen

Atlantis, Edda und Bibel – 200 000 Jahre Germanischer Weltkultur

Hörbuch .Hier als pdf >   < Die Edda als pdf Wenn die „Edda“ nicht in Ihrem Bücherschrank steht, dann können Sie sie hier herunterladen: „Edda“ (PDF, 691 kB) Die Edda, das Buch der Götter und Heldensagen! Das Buch der Götter und Heldensagen, die Edda wird als Überlieferung des alten Nordischen Heidnischen Glaubens gehandelt. Sollte … Weiterlesen

Zeitgenössisches Heidentum – Tradition, Kontinuität und Rekonstruktion

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen irgendwo in Deutschlands geographischem Herzen etwa 30 junge Menschen beisammen und schweigen. Hier auf einer Waldlichtung sind der Schein der Fackeln und das prasselnde Feuer in der Mitte des Gemeinschaftskreises das einzige Licht, das die ernsten Gesichter der Anwesenden zaghaft erhellt. Zum Fest der Tagundnachtgleiche im Frühling haben sie … Weiterlesen

Germanische Mythologie

  EINLEITUNG Es läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit voraussetzen, daß die Stammväter der Germanen, nachdem sie sich von den anderen Ariern getrennt hatten und in zwei Strömen die Ebenen Mitteleuropas und den hohen Norden unseres Kontinents überfluteten, die alten religiösen Anschauungen der Urheimat noch treu bewahrten und vorzugsweise die lichten Mächte des Himmels verehrten. Darauf … Weiterlesen

Der gewollte Niedergang der deutschen Kultur

Der Deutsche Geist im Niedergang


In den letzten Jahren und Jahrzehnten setzte ein zunehmender Niedergang und eine zunehmende Verdrängung der deutschen Kultur ein. Vieles was explizit ein Erzeugnis deutschen Geistes und deutscher Schaffenskraft ist, wurde in den letzten Jahrzehnten schrittweise zum Abschuss freigegeben und verschwindet Jahr für Jahr stärker aus unserem Alltag. Auch hier kann man von einem schleichenden Prozess sprechen, der sich langsam im Schatten der Zeit vollzieht, so dass er von der Masse höchstens als leisen Rauschen wahrgenommen wird. Vor allem handelt es sich bei dieser Entwicklung um einen gewollten Prozess, der einem klaren politischen Langzeitziel untersteht: Die Untergrabung und die letztendliche Überwindung der deutschen Identität und Nation.
Sprache:
Die deutsche Sprache, die eine der wesentlichen Säulen der deutschen Kultur bildet, befindet sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend in einem schleichenden Verdrängungsprozess durch ,,Anglizismen“. Zahlreiche Wörter aus der englischen Sprache sickerten in den letzten Jahrzehnten in den deutschen Sprachschatz ein, verdrängen dort zunehmend gleichwertige deutsche Begriffe, die über unzählige Generationen bestand hatten. Die schlichte Übernahme der Sprache der Sieger des Zweiten Weltkriegs (der Vereinigten Staaten von Amerika) verdrängt nicht nur unzählige eigene Wörter, sondern verhindert auch eine Entwicklung der eigenen, deutschen Sprache. Statt für neue technische Errungenschaften und andere Entwicklungen neue, kreative deutsche Wörter zu entwickeln (das wäre ohne weiteres in nahezu allen Fällen möglich) wird einfach und einfallslos ein Wort aus einer anderen Sprache übernommen. Wo bleibt der schöpferische deutsche Anspruch ?
Zur Verdrängung der Sprache gehört auch die zunehmende Verdrängung deutscher Namen: Wer seine Sprache ablegt, oder Wörter aus dieser Sprache ablegt, kappt damit eine Stück der Wurzeln zu seinen Vorfahren, die diese Wörter über unzählige Generationen weitergaben. Ähnlich wie der deutschen Sprache ergeht es auch den deutschen Namen. Waren Namen wie ,,Friedrich“ oder ,,Siegfried“ über mehr als 1.000 Jahre im deutschen Siedlungsraum verbreitet, wurden sie in den letzten Jahrzehnten bedachtlos auf den ,,Müll“ geworfen und durch geschichts- und wurzellose Modenamen wie ,,Kevin“ oder ,,Justin“ ersetzt. Was nur wenige wissen: Die deutsche Sprache verlor in den letzten Jahrhunderten schon einen Teil ihrer Klarheit, mit der völligen Übername der lateinischen Monatsnamen. Januar/Jänner statt Hartung, April statt Launing, November statt Nebelung, Oktober statt Gilbhart, August statt Ernting. Würde die Bezeichnung ,,Ernting“ (Monat der Ernte) nicht weit besser auf den 8. Monat passen, als der nach einem fernen römischen Kaiser Augustus benannte Name ,,August“ ? Selbiges ließe sich auch bei den anderen deutschen Monatsnamen sagen.

Feste, Bräuche und Traditionen:
Deutschland ist das Land der Weihnachtsbräuche. Aus keinem anderen Land der Erde stammen mehr Traditionen rund um das ursprünglich germanische Weihnachtsfest, als aus deutschen Landen. Vom Weihnachtsbaum über den Adventskranz, den Weihnachtsmärkten, bis hin zum Adventskalender, dem Schmuck und zahlreichen, weltweit bekannten Weihnachtsliedern. Doch dieses prächtige Brauchtum steht im Rahmen einer zunehmenden Islamisierung und Überfremdung auf deutschem Boden zunehmend in Gefahr. Aus ,,Rücksicht“ aus Muslime, wurden bereits zahlreiche Weihnachtsmärkte in ,,Wintermärkte“ umbenannt. Mit der selben Begründung denken nun deutsche Städte (z.B. Solingen) ihre Innenstädte nicht mehr mit weihnachtlich mit Tannenzweigen und Lichterketten zu schmücken. An deutschen Kindergärten dürfen Feste aus der christlichen, bzw. germanischen Überlieferung oftmals nicht mehr gefeiert werden, oder werden umbenannt (Ostern zu Frühlingsfest, Martinszüge zu Lichterzügen u.a.). Gleichzeitig wird dem Islam und seinen Bräuchen immer mehr Spielraum in Deutschland verschafft. Es findet eine kulturelle Verdrängung, ein stiller Austausch statt. 2015 wurde öffentliche Initiative verfasst, um das unislamische Oktoberfest zu verbieten.

Als dies fußt in der staatlich und medial geförderten Abkehr von der eigenen deutschen Kultur und dadurch die Abkehr von der eigenen nationalen Identität. Was hier geschieht ist kein natürlicher Wandel der Sitten und Gebräuche, sondern eine bewusste Verdrängung der deutschen Kultur und eine Zuwendung zu einen identitätslosen Zukunft, im Sinne der Kräfte der Globalisierung und der grenzenlosen Hochfinanz.

Der Schuldkult – ein psychotisches Krankheitsbild

Vorab ein Vortrag von Jürgen Rieger Deutschlands Geschichte wird heute zumeist auf die Zeit des Nationalsozialismus beschränkt. Die Medien in Form von Presse, Funk und Fernsehen konstruieren in Form von Darstellungen „bösartiger Naziangriffe und Überfälle” über die Produktion tausender Dokumentationen gemäß Guido Knopp bis hin zu strategisch ausgeklügelten Verleumdungskampagnen gegen die nationale Idee, eine eigene … Weiterlesen

Thema Umerziehung

Cui bono?  bzw. für Wem zum Vorteil? ergänzend: Bitte auch in die Links schauen Der Maulkorbparagraph 130 StGB Volksverhetzung Augenöffner im 卐 Zeichen der Zeit BRD-Geschichtsschreibung Der Schuldkult – ein psychotisches Krankheitsbild Geschichtlicher Überblick eines Planes zur Kontrolle der Menschheit Die zionistische Weltverschwörung: Kommunismus & Sozialismus Das Judentum – eine Gegenrasse ??? Ein Gespenst geht um in Europa … Weiterlesen

Der Maulkorbparagraph 130 StGB Volksverhetzung

Der Begriff Volksverhetzung bezeichnet in der Bundesrepublik Deutschland eine Straftat. Richtiger hieße es jedoch Bevölkerungs-Verhetzung, da Hetze gegen das Deutsche Volk durchaus erlaubt und sogar erwünscht ist. Das Gegenstück in der sogenannten „DDR“ hieß Staatsfeindliche Hetze. Repressive Regime benötigen derlei Willkürparagraphen, um Gegner und Kritiker kriminalisieren zu können und gegebenenfalls mundtot zu machen. Eine Gegenbewegung … Weiterlesen

Zur geistigen Befindlichkeit der Deutschen

Vorab ein Zitat Napoleon I. (Napoleon Bonaparte) (1769-1821), Kaiser der Franzosen über die Deutschen: …“Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie … Weiterlesen

Kaufman, Morgenthau, Merkel – Drei Vernichter, ein Ziel

Die verschiedenen „Pläne zur Endlösung der Deutschenfrage“ treten heute durch Merkels sogenannte „Flüchtlingspolitik“ überdeutlich in Erscheinung. Sie wurden zwar nie offizielle Politik, aber inoffiziell wüten sie jetzt schon seit über 70 Jahren. Es geht dabei um die physische und wirtschaftliche Vernichtung der Deutschen. Mit dem Unternehmen EU hat die Lobby über ihre Betrugsorgien der nicht … Weiterlesen

Abschaffung der weißen Rasse in Europa.

Die Transformation und Vernichtung der arischen Rasse Attack on white nations ►   Attack on white nations.      Juden nehmen die führende Rolle im multikulturellen Transformationskampf zur Abschaffung der weißen Rasse in Europa ein. . Das Weltprogramm der Lobby ist teuflisch, keine Frage. Es ist der Gegenentwurf zur Menschheit. Es dürfte ein genetischer Auslöser sein, … Weiterlesen

Schopenhauer und die abendländische Mystik

Zur Entwicklungsgeschichte Schopenhauers.

arturschopenhauer

Es scheint sich tatsächlich zu bestätigen, was Theobald Ziegler vor einigen Jahren bedeutsam ausgesprochen hat, daß nämlich ein religiöser, mystischer Zug langsam zwar, aber unverkennbar durch Literatur und Kunst, durch Gesellschaft und Volk gehe, und daß die verschiedensten Strömungen deutlich auf dieses Wiederaufleben und Wiedererstarken der religiösen Motive hinweisen. Der Materialismus ist wieder mehr in den Hintergrund getreten, wenigstens bei den philosophisch Gebildeten, und allenthalben erscheinen Bücher und Abhandlungen, die den Daseinswert der menschlichen Persönlichkeit wieder nachdrücklich betonen. Die Menschen scheinen wieder Sinn zu bekommen für das, was vor einem Jahrhundert von den Philosophen als das Höchste gepriesen wurde, für die wahrhafte Menschenwürde, die innere Freiheit.

Man könnte hier, wo von Mystik die Rede ist, allerdings die Frage aufwerfen, ob denn jene uralten Ideale der Mystik auch dem modernen Menschen das sein können, was sie früher waren, ob sie in Einklang gebracht werden können mit dem heutigen Denken und Empfinden!, mit den exakten Wissenschaften, überhaupt mit den Bedürfnissen unserer Zeit!

Daß dies wirklich bis zu einem gewissen Grad möglich ist, beweist uns einer der bekanntesten und bedeutendsten der modernen Denker, Arthur Schopenhauer, mit seiner Willensphilosophie. Es scheint, als ob in jenen alten Lehren der Mystik etwas enthalten sei, das nie altert, weil es in dieser oder jener Form im Laufe der Zeit immer wieder aufgetaucht ist.

Es ist selbstverständlich in dem engen Kähmen der vorliegenden Abhandlung nicht möglich, das ganze Gebiet der Mystik heranzuziehen; wir begnügen uns deshalb damit zu zeigen, in welchem Verhältnis Schopenhauer zur abendländischen, speziell zur deutschen Mystik steht. Diese Frage ist auch noch verhältnismäßig wenig geklärt, während über Schopenhauers Stellung zur indischen Mystik in den letzten Jahren schon verschiedene Abhandlungen erschienen sind).

Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch noch auf zwei kleine Schriften hinweisen, die insofern für uns wichtig sind, als sie in ihren Kesultaten eine gewisse Übereinstimmung zeigen mit den in unserer Abhandlung gefundenen. Trotzdem jene Broschüren erst kurz vor der Drucklegung vorliegender Arbeit in unsere Hände gelangten, konnten wir doch nicht umhin, sie so weit als möglich noch zu berücksichtigen. Es sind dies ein gedruckter Vortrag „Schopenhauer und die Mystik“, Halle 1909, und ein Aufsatz „Vom Wesen der Mystik“ (Monatshefte der Comenius-Gesellschaft 1908, Heft 4), beides von Dr. E. L. Schmidt, Berlin.

Man hat Schopenhauers Philosophie geradezu als sein System des Irrationalismus bezeichnet; tatsächlich hat auch seit Schelling selten mehr ein namhafter Philosoph soviel irrationale Elemente in seine Lehren aufgenommen, wie gerade Schopenhauer. In ihm haben wir recht eigentlich ein mächtiges philosophisches Ausklingen der Romantik. Wenn Schopenhauer auch nicht unmittelbar aus der romantischen Schule hervorgegangen ist? so sind doch seine Hauptgedanken demselben Mutterboden entsprossen, wie diejenigen der echten Romantiker, nämlich den mystischen Tiefen der Innerlichkeit.

Im ersten Teil unserer Abhandlung sollen zunächst die Beziehungen Schopenhauers zu den Schriften einer Anzahl von Mystikern,  besonders deutschen, dokumentarisch nachgewiesen werden. Da hier, wie gesagt, ein noch fast brach liegendes Gebiet zu behandeln ist, konnte von einer genaueren Prüfung der Original-Manuskriptbücher, in denen Schopenhauer die Notizen zu seinen Werken niederzulegen pflegte, nicht Umgang genommen werden; denn es war zu vermuten, daß trotz der so überaus präzis besorgten Ausgabe der Werke und des Nachlasses Schopenhauers durch Grise-bach in jenen umfangreichen Manuskript-Büchern besonders über dieses Gebiet noch ungedrucktes Material liegen könnte. Daß diese Vermutung sich bestätigt hat, mag das Folgende erweisen! Es scheint mir überhaupt von großem Wert zu sein, bei derartigen Untersuchungen möglichst auf die ursprünglichen Aufzeichnungen zurückzugreifen, weil man nur dadurch richtige Anhaltspunkte erhält, um das Philosophieren eines Denkers bis an seine ersten Quellen zu verfolgen. In jenen Manuskript-Büchern sind die Grundgedanken des Schopenhauerschen Systems, besonders auch die aus den frühesten Jahren des Philosophen stammenden, gleichsam noch im Duft ihrer ersten genialen Konzeption fixiert, während die später ausgearbeiteten Werke, infolge mannigfaltiger Nebeninteressen die Gedanken weniger extrem ausgedrückt, statt in einem genialen ,,Guß“ mehr in einem gelehrten „Fluß“ enthalten. Und dieses Aufzeichnen einzelner, zu verschiedenen Zeiten und unter .verschiedenen äußeren Umständen intuitiv empfangener (Gedanken zum Zwecke späterer systematischer Verarbeitung ist geradezu eine Eigenart der Schopenhauerschen Methode zu philosophieren. Aus diesem Grunde sind in der vorliegenden Abhandlung oft die Zitate nicht dem Text der Werke, wo sich zwar stilistisch, formell besser ausgearbeitet, aber dafür dem Sinne nach weniger charakteristisch abgefaßt stehen, sondern direkt den Original-Manuskript-Büchern entnommen worden.

Übrigens ist es eine bekannte Tatsache, und Schopenhauer sagt es selber an mehr als einer Stelle, daß er schon frühzeitig das Skelett zu seinem System besessen habe, sodaß sein späteres Philosophieren eigentlich nur den Zweck hatte, jenes Gerüste auszukleiden und auszufüllen, statt wesentlich neue Gedanken hinzuzufügen. Ja, es läßt sich sogar nachweisen, daß dort, wo er späterhin neue Hauptgedanken in seine Philosophie einzureihen bemüht gewesen ist, jene genialen Grundgedanken aus der Jugendzeit, welche doch schließlich das ganze System stützen, dadurch eher verwischt, verplattet, mit Widersprüchen durchsetzt worden sind. Auch fehlt seinen frühesten Aufzeichnungen noch jenes gehässige Polemisieren gegen die nachkantischen, spekulativen Philosophen, das dem Leser seine späteren Schriften oft so widerwärtig macht.

Wir gewinnen einen rechten Überblick über Schopenhauers ganzes geistiges Schaffen, wenn wir ihn schon von den Anfangspunkten seiner wissenschaftlichen und philosophischen Laufbahn an beobachten, also besonders während seiner Studienjahre in Göttingen und Berlin. Zwar mögen schon die vorhergehenden Jahre für Schopenhauers geistige Entwicklung überaus wichtig gewesen sein, für unsere Untersuchung jedoch kommen sie weniger in Betracht, weil er damals noch zu sehr ein bloß Lernender gewesen ist, ohne eigentlich philosophische Urteilskraft und Besonnenheit zu besitzen. Wohl aber mag er solche schon in erheblichem Maße besessen haben, als er sich in Göttingen immatrikulieren ließ. Mit einer aufs Höchste gespannten Empfänglichkeit für wissenschaftliche Wahrheiten hat er als Mediziner seine Studien begonnen und anfänglich besonders naturwissenschaftliche Kollegien belegt. Was er hier in diesen ersten Semestern mit wahrer Wissensgier in sich aufgenommen und zur Unterstützung des Gedächtnisses meistens mit peinlicher Sorgfalt notiert hatte, ist für seine ganze spätere Geistesrichtung von weittragender Bedeutung gewesen. Ich will damit nicht gesagt haben, daß gerade dies seinem Geiste die unabänderliche Richtung gewiesen hätte, nein, diese ist vorher schon fixiert gewesen ; aber glückliche Zufälle und Umstände haben jhm am richtigen Ort und durch die geeigneten Leute die ihm angemessene Geistesnahrung übermittelt. Auch die Literatur, die ihm damals von seinen Lehrern zur persönlichen Weiterbildung empfohlen worden ist, hat Schopenhauer nie mehr ganz aus den Augen gelassen.

Ich setze diese Dinge hier etwas eingehender auseinander, weil ich beim Studium der Schopenhauerschen Manuskript-Bücher auch seine Kollegienhefte in die Hände bekommen und darin wertvolles Material für das Verständnis seiner Bildungsgeschichte gefunden habe. Weniges daraus ist zwar von Grisebach im  Nachlaß Schopenhauers schon gedruckt worden. Dann aber mögen uns jene Notizen auch mit der inneren Art seines Lernens und Forschens vertraut machen und so das Verständnis des Folgenden“ erleichtern.

Die oben angedeutete Eigenart in Schopenhauers Schaffen wird uns geschildert an einer Stelle, die Grisebach zitiert in Schopenhauers Nachlaß, Bd. IV, S. 415 f:

„Auf den Rand des Bogens BB (Dresden 1814) hat Schopenhauer 85 Jahre später in Frankfurt a. M. folgende allgemeine Charakterisierung dieser seiner Erstlings-Manuskripte gesetzt: Diese zu Dresden in den Jahren 1814 bis 1818 geschriebenen Bogen zeigen den Gährungsprozeß meines Denkens, aus dem damals meine ganze Philosophie hervorging, sich nach und nach daraus hervorhebend, wie aus dem Morgennebel eine schöne Gegend. — Bemerkenswert ist dabei, daß schon im Jahre 1814 (meinem ,27. Jahr) alle Dogmen meines Systems, sogar die untergeordneten, sich feststellen. — 1849“.

Besondern Gewinn hat Schopenhauer aus den natur-wissensehaftlichen Vorlesungen gezogen, z. B. aus denjenigen Blumenbachs in Göttingen. Aus seinen Notizen geht hervor, daß er mit großem Scharf- und Weitblick gerade diejenigen .Tatsachen aus der Naturlehre sich bleibend anzueignen wußte und auch aufschrieb, die einem philosophisch veranlagten Kopf allein von Interesse sein können. Schopenhauer hat es damals schon verstanden, aus der Fülle der Tatsachen den unvergänglichen Gehalt, den Kern, herauszusehälen, um durch ihn ins Innere der Natur zu dringen. Merkwürdig ist der Umstand, daß am zahlreichsten die Notizen über sexuelle Dinge sind, denen Schopenhauer überhaupt große Bedeutung beigemessen haben muß.

Nach vielen Jahren noch hat Schopenhauer zur Exem-plifizierung seiner Hypothesen manche von den Beobachtungen, die in jenen Heften aufgeschrieben sind, in seine Werke hinübergenommen, was ebenfalls zum Schlüsse verleiten könnte, diese Hypothesen seien damals schon wenigstens keimhaft vorhanden gewesen, als er aus den Vorlesungen eine entsprechende Notizenauswahl getroffen hatte. —

Bald genug merkte indessen Schopenhauer, daß er am Studium der Medizin niemals Genüge finden könnte; er fühlte, daß er zu Anderem berufen sei. Er wandte sich deshalb zur Königin der Wissenschaften, zur Philosophie, zu der es ihn am meisten hinzog. Kant und Platon haben ihn eingeführt in die großen Probleme des Daseins! Wilhelm Gwinner zitiert uns in seiner bekannten Biographie Schopenhauers [2. Aufl. Lpz. 1878, S. 83 ff.] eine längere Bemerkung, die Schopenhauer damals in seinen Platon schrieb, und die uns ein schönes Zeugnis gibt, in welch genialer Art der junge Philosoph in die Geheimnisse der platonischen Ideenlehre hineinzudringen versuchte. Ich muß den Worten, die Gwinner dazu setzt, ganz und gar beipflichten, nämlich:

„Diese damals von ihm zum Schluß des 6. Buches der „Politeia“ in der Zeit seiner ersten Bekanntschaft mit Platon geschriebene Glosse enthält bereits alles Wesentliche der späteren Lehren über die Ideen, und ich gebe zu bedenken, ob sie außerdem nicht mehr enthält, was er nachmals als dogmatische Schlacken weggeworfen, was aber der platonischen Weisheit nicht allein, sondern auch der Wahrheit näher gestanden und eine solidere Grundlage hätte, als das im Zusammenhang seines Systems doppelt problematische 3. Buch der „Welt als Wille und Vorstellung“.

Platon sagte ihm zunächst viel mehr zu als Kant, weil in Schopenhauer von Anbeginn eine romantisch-mystische Ader geschlagen hat. Gwinner sagt S. 82 hierüber:

„Platons Genius war ihm durchaus homogen; dagegen lag er mit Kant, bis er sich von ihm angeeignet hatte, was seiner Natur zusagte, in hartem Kampf“, zu welcher Bemerkung Gwinner veranlaßt worden ist durch eine ebenda zitierte „Randglosse Schopenhauers. (Siehe auch G., N. IV, S. 421.)

Das erste eigentlich philosophische Kolleg besuchte Schopenhauer im Winter 1810/11 bei Gottlob .Ernst Schulze in Göttingen, dem Verfasser des „Änesidemus“. Die Notizen zu dieser Vorlesung sind uns erhalten und stehen im 2. Bd. der nachgelassenen Manuskript-Bücher. Nach reiflicher Erwägung erscheint mir diese Vorlesung für die spätere Entwicklung Schopenhauers ganz besonders bedeutungsvoll, deshalb will ich nicht unterlassen, hier einige wichtige Textstellen mit den entsprechenden Randbemerkungen Schopenhauers anzugeben, besonders auch, weil die Schopenhauer-Forschung hierüber noch wenig zu Tage gefördert hat. Grisebach z. B. bringt uns in seiner Ausgabe des Schopenhaucrschen Nachlasses [4. Bd., „Neue Paralipomena“, S. SO f.] bloß zwei derartige Stellen.

Das ganze Kollegheft umfaßt 23 Quartbogen in sehr sorgfältiger, reinlicher Schrift. Es ist überschrieben : „M e taphysik bei Gottlob Ernst Schulze (der laufende Text sind Schulzens Diktate; das Eingeklammerte hat er gesagt, aber nicht diktiert; das mit ,,ego“ Überschriebene sind meine Bemerkungen)“. Als Motto steht dabei:

„Sie gehn den Flämmehen auf der Spur Und glaub’n sich nah dem Schatze.

Auf Teufel reimt der Zweifel nur,

Da bin ich recht am Platze.“

Goethe.

Die Vorlesung beginnt mit einer Hinweisung auf das metaphysische Bedürfnis des Menschen, entspringend aus der Unzufriedenheit mit der Welt, so wie sie uns unmittelbar gegeben ist. Dann folgen einige Definitionen der Philosophie. Daneben schreibt Schopenhauer an den Rand:

„Reinhold sagt, die wahre Philosophie wird nicht eher kommen, als das wahre System“.

Weiter gibt dann Schulze eine Darstellung der vielen mißlungenen Versuche, die Wahrheit zu ergründen, wozu Schopenhauer die Glosse macht:

„Die Wahrheit ist eine krumme Linie, und die Philosophie ist die Anzahl der Tangenten. die sich ihr ins Unendliche nähern, ohne sie je zu erreichen, die Asymptoten“.

Weiter folgt dann eine Besprechung des religiösen Gefühls. Da, wo der Ursprung des Monotheismus (zur Sprache kommt, weist Schulze auch auf die indischen Religionen hin; dabei sind sicherlich für Schopenhauer wichtige Andeutungen und Literaturangaben mitunterlaufen. Am Rand steht in Klammern, was bedeutet, daß Schulze es gesagt hat:

,,Der Grund der indischen Lehre ist das Emanationssystem“.

Am Ende von § 21 steht ebenfalls in Klammern:

„Pythagoras und Plato waren in Ägypten gewesen. Platos Lehren im Phädrus wahrscheinlich indischen Ursprungs. Die Kaste der Brahminen war zuerst entstanden, die andern sukzessive später, daher durfte sie sich nicht durch Heirat vermischen“.

Neben Schulzes Bemerkung, daß auf dem Unterschied zwischen Substanz und Akzidens der zwischen Sein und Erscheinung beruhe, steht am Rand: „ego: Ist also die Substanz ein Märchen, (wie ich glaube), so ist cs auch das Sein der Sinnenwelt“.

Zeigt uns diese Bemerkung nicht, daß schon damals in Schopenhauer die Idee schlummerte, die Welt sei unsere Vorstellung ?

Ausführlicher ergeht sich Schulze über die Kantsche Philosophie. Die beiden Randbemerkungen hierzu auf Bogen 15 sind abgedruckt bei Grisebach N. IV. S. 80 f. Bei Gelegenheit der Erörterung des Pflichtbegriffes schreibt Schopenhauer zur Textstelle:

„Wenn es Pflicht ist, der Idee der Heiligkeit zu entsprechen, so muß dies auch möglich sein“, ,,ego: Hier macht Schulze einen Einwurf gegen die Möglichkeit in dem Beispiel, daß, wenn man einen im Wasserstrudel sähe, wäre es Pflicht, ihn zu retten; aber wenn man gar nicht schwimmen könne, wäre die Erfüllung der Pflicht unmöglich. Scheint mir Unsinn, denn es ist Pflicht, das Gute zu tun, das man tun kann, nicht aber alles Unglück in der Welt aufzuheben, da dazu kein Einzelner die Macht hat: Hätte er sie, so wäre auch das Pflicht. Die Pflicht geht gerade soweit als die Kraft“. —

Ferner steht im laufenden Text in Klammern:

„Hierdurch glaubt der Sophist Schulze zu beweisen, daß Heiligkeit und Glückseligkeit unvereinbar sind“, „ego: Ich führe seine Widerlegung der Moraltheologie für ihn aus: Da Glückseligkeit Empfänglichkeit für Sinnenlust voraussetzt und in der ununterbrochenen Befriedigung derselben besteht, so ist die erste Bedingung zur Glückseligkeit, daß wir vom moralischen Gefühl befreit werden; denn es könnte trotz unserem besten Willen doch einmal die Befriedigung der Lust verhindern und die Glückseligkeit unterbrechen. Darum o Herre Gott, erlöse uns von diesem Übel, laß uns zu Schweinen werden und gib auch Kot. in dem wir uns wälzen können“.

Der III. Abschnitt der Vorlesung hat den Titel:

„Von dem Versuche vermittelst einer intellektuellen Anschauung des Absoluten den Ziveck der Metaphysik zu erreichen und das Rätsel der Welt zu lösen: oder von der Ficht ersehen Wissenschaftslehre und der Schelling’schen Naturphilosophie“.

Schulze diktierte, daß Fichte und besonders Schelling ihre Philosophien wesentlich auf die Tatsache der intellektuellen Anschauung bauten, und daß es eine solche im menschlichen Geiste gäbe, meinten schon viele der alten Philosophen. Diese Überzeugung sei so alt wie die Mystik und hätte besonders Bedeutung gehabt in der neuplatonischen Schule. Dann wird auch auf einige Vertreter dieser Richtung hingewiesen, wie Herennius, Origenes, Plotinus, Longinus und seine Schüler.

„Plotinus v. 205—270. Plotini operum philosophi-corum, Libri 54, in (? sex?) enneades distributi a Por-phyrio, cum Ficini interpretatione, Basel, 1580“.

Dann folgen einige Notizen über Plotin. Daneben am Rand : „Über die neuplatonische Philosophie schreibt Tennemann in der Geschichte der Philosophie ausführlicher“.

Der Darstellung der Lehren Fichtes und Schellings sind mehrere Seiten gewidmet; angeführt wird auch Fichtes Schrift: „Sonnenklarer Bericht über das eigentliche Wesen der neuern Philosophie etc.“, Berlin 1801.

Und bei Schelling steht: „Seine neueste Philosophie lehrt Schelling in: 1. Bruno oder über das göttliche und natürliche Prinzip der Dinge, 2. Zeitschrift für spekulative Physik, 2 Bde., 3. Jahrbücher der Medizin, I. Bd., 1. und 2. Heft, 4. Schellings! philosophische Schriften, I. Bd. 1809, darin Untersuchung über die menschliche Freiheit“.

Zur Textstelle Schulzes:

„Mit dieser Vernunfterkenntnis fängt alle wahre Philosophie an und tritt eigentlich auch nie aus derselben heraus“, schreibt Schopenhauer: „ego: Schulze bemerkt sehr richtig, aber beherzigt nicht, daß, wer dieser nicht fähig ist, der Philosophie entsagen muß“. —

Im II. Teil der Vorlesung, betitelt:

„Von den Versuchen, das Rätsel der Welt ohne Gott zu lösen oder von dem Atheismus“

, weist Schulze ausführlich hin auf die englischen und französischen Philosophen dieser Richtung und führt als bekanntestes Werk an Systeme de la nature, von Mirabeau, London 1770. Der Verfasser heiße eigentlich Baron Holbach. Es wird hier auch einiges über die antiken Materialisten gesagt.

Gleichzeitig mit diesem Kolleg hörte Schopenhauer bei Schulze noch ein anderes über Psychologie. Die Notizen dazu stehen ebenfalls im 2. Manuskript-Band. Ich habe darin folgende sehr charakteristische, im gedruckten Nachlaß Schopenhauers ebenfalls noch nicht enthaltene Bemerkungen gefunden: „Reil: Archiv für Physiologie, Bd. 1.“ „Helvetius, de l’homme, will zeigen, daß aus jedem Menschen etwas Großes werden kann“. „Malebranche, sur la recherche de la verite, klagt über die Leiden der Einbildungskraft“.

Auf Bogen 12 steht eine interessante Äußerung Schopenhauers, die uns Aufschluß gibt, wie es ihm in den Vorlesungen Schulzes gelegentlich zu Mute gewesen ist:

,,Er, das Rindvieh Schulz, sagt, was wahr, daß die Jugend mehr das Trauerspiel, das reifere Alter mehr das Lustspiel besuche und liebe: als Grund gibt die infernale Bestie an, die liebe Jugend wage gern viel, und das geschieht eben im Trauerspiel, im späteren Alter wisse man aber, daß es im Leben so manches wahre Trauerspiel gäbe und lacht daher lieber, zudem schüttle die liebe Jugend auch bald die Trauer wieder ab. Aber warum schimpfe ich heute, da ich täglich zwei Stunden dulde und schweige ?‘‘

Die Stellung des jungen Schopenhauer zu seinem Lehrer Fichte soll später zur Sprache kommen, weil wir dann von den gegenseitigen Beziehungen dieser beiden Philosophen sowieso genauer reden werden. —

Diese Studienjahre haben wir als den Frühling im geistigen Leben Schopenhauers zu betrachten. Überall zeigte sich sprießendes Leben; es wogte und wallte in seinem Innern und drängte aus verborgenen Tiefen ans helle Tageslicht. Hier sind die Geburtsstunden all seiner großen Gedanken anzusetzen, und wir können die hohen Gefühle, die damals den Jüngling beseelt haben, cm besten aus den Worten lesen, die er im September 1811 auf einer Haizreise geschrieben (siehe Gwinner, S. 87): “

Die Philosophie ist eine hohe Alpenstraße, zu ihr führt nur ein steiler Pfad über spitze Steine und stechende Dornen: er ist einsam und wird immer öder, je höher man kommt, und wer ihn geht, darf kein Grausen kennen, sondern muß alles hinter sich lassen und sich getrost im kalten Schnee seinen Weg selbst bahnen. Oft steht er plötzlich am Abgrund und sieht unten das grüne Tal: dahin zieht ihn der Schwindel gewaltsam hinab; aber er muß sich halten und sollte er mit dem eigenen Blut die Sohlen an den Felsen kleben. Dafür sicht er bald die Welt unter sich, ihre Sandwüsten und Moräste verschwinden, ihre Unebenheiten gleichen sich aus, ihre Mißtöne dringen nicht hinauf, ihre Rundung offenbart sieh. Er selbst steht noch immer in reiner, kühler Alpenluft und sieht sehon die Sonne, wenn unten noeh schwarze Kaeht liegt“.

,,Einen Trost gibt es, eine sichere Hoffnung, und diese erfahren wir vom moralischen Gefühl. Wenn es so deutlich zu uns redet, wenn wir im Innern einen so starken Beweggrund auch zur größten, unserem seheinbaren Wohl ganz widersprechenden Aufopferung fühlen: so sehen wir lebhaft ein, daß ein anderes Wohl unser ist, demgemäß wir so allen irdischen Gründen entgegenhandeln sollen; tdaß die schwere Pflieht auf ein hohes Glück deutet, dem sie entspricht: daß die Stimme, die wir im Dunkeln hören, aus einem hellen Orte kommt. — Aber kein Versprechen gibt dem Gebote Gottes Kraft, sondern sein Gebot ist statt des Versprechens….. Diese Welt ist das Reich des Zufalls und des Irrtums: darum sollen wir nur naeh dem streben, was kein Zufall raubt, und nur das behaupten und naeh dem handeln, worin kein Irrtum möglich ist“.

Vergleichen wir mit dem feurigen Jüngling, der solches geschrieben, den alten Schopenhauer! Man vertiefe sich einmal in die beiden Porträts, die in L. Sehemanns Buch „Schopenhauerbriefe“, Lpz. 1893, wiedergegeben sind. Das von Kühl gemalte stellt den zwanzigjährigen, das andere, von Lenbaeh, den beinahe siebzigjährigen Philosophen dar. Aus den Gesichtszügen liest man, daß in dieser weiten Spanne Zeit vieles in Schopenhauer vorgegangen sein muß. Aber trotzdem steht er noch als Greis in ungebrochener Kraft aufreeht im ewigen Weehsel der Erscheinungen, ruhigen Bliekes von seiner einsamen Höhe auf das wogende Treiben der Mensehen hcrabschaucnd. Sein glanzvolles Auge scheint zu verraten, daß dieser Schopenhauer vielleicht doch jenem erhabenen Ziel der Heiligkeit einen Schritt näher gekommen ist, als er, ein leidenschaftlicher, unstäter Jüngling, es war. —

Alle die keimhaft angelegten Gedanken seiner Jugend sind in ihm ausgereift. Die Grundsäulen seines Systems sind unerschüttert geblieben; daran hat sich freilich im Laufe der Zeit viel Neben werk angehängt. Die verschiedensten Geistesrichtungen haben seinen Geist passieren müssen. Eine ganze Anzahl davon ist würdig befunden worden, darin dauernd Aufenthalt zu nehmen. Diesen Vorzug haben erlangt die indischen Philosophie- und Religionssysteme, wie sie in den Veden und Upanisehadon niedergelegt sind, dann Platon vor allen übrigen Denkern Alt-Grieehen-lands, unter den neuern Philosophen Kant wegen seiner Vernunftkritik und neben ihm seine englischen Vorläufer. Mit einigem Interesse wandte sich Schopenhauer auch den französischen Materialisten und Sensualisten zu, so Cabanis, Holbach, Helvetius; doch erstreckt sieh deren Bedeutung für seine Philosophie nur auf Fragen untergeordneter Stellung. Vor allem wichtig aber sind für ihn gewesen die Mystiker der verschiedensten Länder und Zeiten, sodaß er deren Studium zeitlebens eifrig betrieben hat.

Schopenhauers Materialismus, soweit bei ihm von einem solchen die Rede sein kann, bezieht sich übrigens bloß auf das Gebiet des Intellektuellen, vor dem materialistischen Moralismus warnt er dringend. So sagt er in einem Briefe (s. Schopenhauers Briefe, herausgegeben von Grise-bach, S. 351): „Die Moral der französischen Materialisten ist ein Gewebe plumper Sophismen. Helvetius ist vortrefflich im Intellektuellen, — de l’esprit — schlecht im Moralischen, — de l’homme —.“

Um zum Schlüsse aus diesen, wenn auch teilweise sehr unvollständigen Andeutungen heraus ein Urteil abzugeben über das Ganze der Sehopenhauerschen Philosophie, so dürfen wir sagen sie sei eine kunstvoll-harmonische Verschmelzung dreier einander sonst heterogener Geistesrichtungen, des Idealismus, des Materialismus und der Mystik.

Germanenherz aus dem Buch: Schopenhauer und die abendländische Mystik (Jakob,Mühlethaler 1910)

ergäzende Werke hier im Blog als pdf
Schopenhauer: Ueber die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde
Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung 1 / Band 2 / Band 3 / Band 4 / Band 5; Ueber den Willen in der Natur
Schopenhauer: Die beiden Grundprobleme der Ethik: Ueber die Freiheit des menschlichen Willens, Ueber das Fundament der Moral
Schopenhauer: Parerga und Paralipomena 1 / Band 2 / Band 3 / Band 4
Schopenhauer: Farbenlehre. Aus dem Nachlaß

Die Erlösungslehre Schopenhauers

 I N H A L T I.       Einleitung II.      Das Weltbild Schopenhauers a)       Die Willenswerdung der Welt b)       Die Intelligenzwerdung des Willens c)       Die Losreißung des Intellekts vom Willen d)       Die Verneinung des Willens III.     Der Pessimismus a)       Die erkenntnistheoretische … Weiterlesen

Arthur Schopenhauer

sämtliche Werke hier im Blog als pdf Schopenhauer, Arthur, ist geb. am 22. Februar 1788 in Danzig als Sohn des Bankiers Heinrich Floris Schopenhauer und der Schriftstellerin Johanna Seil. 1793 übersiedelte die Familie nach Hamburg. Der Knabe, den der Vater … Weiterlesen

Schopenhauer und die abendländische Mystik

Zur Entwicklungsgeschichte Schopenhauers. Es scheint sich tatsächlich zu bestätigen, was Theobald Ziegler vor einigen Jahren bedeutsam ausgesprochen hat, daß nämlich ein religiöser, mystischer Zug langsam zwar, aber unverkennbar durch Literatur und Kunst, durch Gesellschaft und Volk gehe, und daß die … Weiterlesen

Zauberei und Hexerei

Germanenherz-Toto-Haas-Banner-kleinDie alten Deutschen kannten Zauber mit Tat und Wort; den ersteren verbietet Nr. 10 des Indiculus (de phy-lacteriis et Ugaturis), den zweiten Nr. 12 (de incantationibus). Das Wort Zauber (ahd. zoubar) selbst bedeutet eigentlich „Mennig“, die rote Farbe, mit der die Runen in die Lostäfelchen eingetragen wurden. Das Zauberlied ist die älteste nachweisbare Dichtungsart der Germanen wie der Indogermanen überhaupt, und die Sprache lehrt, daß Zauberei mit dem Wort und der Dichtkunst eng zusammengehört. „Lied“ ist ursprünglich das Zauberlied, ebenso hat ahd., as. galdar oder galstar von Hause aus die Bedeutung „Zaubergesang“, „Zauberlied“: es wurde in halbsingendem Tone langsam und feierlich gesprochen; auch „schwören“ bedeutet ursprünglich „mit lauter, halbsingender Stimme etwas äußern“. Neben dem Liede geht das Wort her, neben der gesungenen Zauber weise die gesprochene Segensformel. Dahin gehört engl, spell „Zauberspruch, Zauber“, verglichen mit ags. spell „Erzählung, Geschichte“ von einer Wurzel „sprechen, singen“. Als die Langobarden viele ihrer Sklaven zu Freien machten, um die Zahl ihrer Streiter zu vergrössern, bekräftigten sie ihnen vermittelst eines Pfeiles die Weihe und murmelten dabei noch einige Worte in ihrer Sprache, um der Sache Festigkeit zu verleihen (Pis. Diac. 1, 3); gemeint ist ein Zauberspruch, der die ungewöhnliche Handlung zum Heile wenden sollte.

Das deutsche Heidentum kannte eine erlaubte und eine verbotene Zauberei, eine weiße und eine schwarze Magie, nach mittelalterlichem Ausdrucke Gotteswerk und Teufelskunst.

Da der Tod das Werk schadenfroher, feindlicher Geister ist, muß der Priester zugleich Arzt, Medizinmann sein und einmal den Verkehr mit diesen Mächten vermitteln, dann auch eben dadurch über Leben und Gesundheit der Stammesgenossen wachen. Wenn eine Seuche das Land verheert, der gewohnte Regen oder Sonnenschein ausbleibt, ein Verwandter oder ein Tier plötzlich krank wird, ist der böse Geist die Veranlassung, und nur der Zauberer vermag den Schaden abzuwehren. Er kann umgekehrt die bösen Geister beschwören und bannen, die Zukunft Voraussagen und Verstorbene heraufrufen, kurz das Leben und den Besitz durch Wundertaten schützen und sichern. Seine Tätigkeit besteht also in dem Abwehren des Schädlichen und in dem Zuwenden des Heilsamen, für sich wie für seine Umgebung. Männer und Frauen können den Zauber ausführen, doch überwiegen die männlichen Priester.

Die Seele ist nicht unabänderlich an den Körper gebunden; in dem Augenblicke, wo sie den Leib verlassen hat, kann ein feindseliger Geist in den Körper einfahren und den betreffenden Menschen zum Werkzeuge seiner Bosheit machen. Er ist dann mit übernatürlichen Kräften ausgestattet und imstande, Besitz, Gesundheit und Leben anderer Menschen zu schädigen, Enthüllungen über die Zukunft zu geben und staunen-erregende Taten auszuführen, aber gewissermaßen auf unrechtmäßige Weise. Der Zauberer sieht in ihm natürlich einen Nebenbuhler, und seine Bekämpfung wird ihm um so leichter, als die Tätigkeit des Gegners vorwiegend vernichtend, schädigend ist. So entbrennt der Kampf zwischen weißer und schwarzer Kunst. Besonders das weibliche Geschlecht mit seiner zarteren, nervöseren Veranlagung und seinem Hange zum Übersinnlichen, Mystischen ist solchen Einflüssen und Verzückungen ausgesetzt. Derartige Zustände bezeich-nete das deutsche Heidentum als „Ausfahren mit der Nachtfrau“. Darum heißt im Münchener Nachtsegen „du sollst mich nicht entführen“, soviel wie du sollst meinen Geist nicht hinwegführen“. Bedenkt man, daß die Wesen, die Feld und Flur, Menschen und Vieh schädigen, überwiegend Weiber sind, und daß sie ihre Gestalt tauschen und besonders zur Nachtzeit ausfahren können, so hat man die Grundlage des deutschen Hexenglaubens. Der Hexenglaube zeigt deutlich noch die ganze ungebrochene Kraft des Seelenglaubens und darf als ein allgemein menschlicher Wahn angesehen werden.

In heidnischer Zeit bestand also bereits ein scharfer Unterschied zwischen Zauberei und Hexerei, der sich noch bis in die Anfänge des Christentums verfolgen läßt. Aber die einzelnen Merkmale sind auch schon zuweilen ineinander übergegangen. Seitdem Könige und Häuptlinge selbst den Kult der allmächtigen Götter versehen, dauert die Macht der alten Zauberpriester nur im Geheimen fort. Niemals wird ihre Tätigkeit vom Staate beansprucht. Nur der Einzelne, der sich nicht über den engen Kreis des Gespensterglaubens zu erheben vermag, wendet sich an sie und hofft von ihnen Rat und Hilfe in Fällen, die das helle Sonnenlicht scheuen. So wird die Zauberei bereits im Heidentume zur Hexerei.

Zauber und Götterkultus verhalten sich zueinander etwa wie Aberglaube und Glaube. Denn Aberglaube ist nicht nur nach einem bekannten Worte Friedrichs des Großen „ein Kind der Furcht, der Schwachheit und der Unwissenheit“, sondern etymologisch „nachgebliebener Glaube“ und dann eine verächtliche Bezeichnung für Reste einer überwundenen Weltanschauung, die aber noch weiter auf das Handeln und Denken der Menschen ein wirkt und dementsprechend Gebräuche Jiervorruft. Aus der Beseelung der Natur folgt, daß das höhere Wissen des Zauberers die schädliche Einwirkung der Seelen verhindern, ihren freundlichen Einfluß zu sich oder andern hinleiten kann. Wie noch heute die Naturvölker, glaubten auch die alten Deutschen, ein Seelenwesen an einen bestimmten Platz oder Gegenstand bannen zu können, von dem dann die heilsame Wirkung ausging. Großer Segen war dem beschieden, der einen solchen zauberkräftigen Schatz immer bei sich trug. Schmuck, Steine, Kräuter und Knochen gelten noch heute als Amulett, als der Sitz eines schützenden Geistes- oder Seelenwesens.

„Das Beschwören der Kräuter zu schändlichen Taten und das Anrufen der Dämonen beim Beschwören, was ist es anders wie Teufelsdienst ?“ (Mart. v. Brac.; de corr. rust. 16). Prim in, der Stifter des Klosters Reichenau, Zeitgenosse des Bonifatius, der schon bei seiner Ankunft durch die Kraft des hl. Kreuzes alle Schlangen und sonstiges schädliches Gewürm vertilgt hatte, verbietet in seiner alemannischen Musterpredigt, an Spruch-und Loszauberer, Wahrsager, Wettermacherinnen und Vorzeichen zu glauben, Zauberzettel, Zauberkräuter und Bernstein anzuhängen (Dicta abbatis Pri-minii K. 22). Regino von Prüm eifert gegen Hirtensegen über Brot und Kräuter und Binden, die, in den Bäumen verborgen oder auf Kreuzwege gelegt, die eigenen Tiere von Krankheit befreien und diese anderen zuführen sollen.

Der Indiculus (Nr. 10) verbietet solche Schutz- und Hilfsmittel vor und in allerhand Not (phylacteria), aus den verschiedensten Stoffen hergestellt, und solche, die angehängt oder angebunden werden (ligaturae). Solche Amulette waren, wie die Erlasse der Kirche zeigen, aus Knochen oder Bernstein hergestellt, aus Pflanzen, Schriftzeichen usw. Um die zauberhafte Wirkung zu erhöhen, wurden Zauberlieder gemurmelt. Bei Burchard von Worms lautet eine Beichtfrage: .Hast du dich befaßt mit Angebinden (ligaturae) und Zauberliedern und den mannigfachen Hexereien, wie sie nichtswürdige Leute, Sau- und Kuhhirten und bisweilen Jäger treiben, indem sie Teufelslieder sagen auf Brot oder auf Kräuter und auf gewisse nichtsnutzige Binden und diese dann in einem Baume verbergen oder an einem Kreuzwege hinwerfen, um von Krankheit und Verlust ihre Herden und Hunde zu befreien und diejenigen anderer zu schädigen?“ Noch heute sind geschriebene Amulette Zauberschutzmittel gegen Krankheiten, Gefahren, Verwundung, Behexung usw.; meist werden sie auf bloßem Leibe getragen, bisweilen muß man sie auch verschlucken.

Der Zauberer vermag auch auf die Seelen einzuwirken, indem er ihnen symbolisch an einer bildlichen Handlung zeigt, was er von ihnen begehrt. Wenn man des Morgens das heilige Feuer entflammte, so förderte dieser Zauber den Aufgang der Sonne. In dieser ovi-ind&eia, dem Parallelismus zweier Ereignisse, haben noch heute viele Gebräuche ihren Ursprung. Die Sympathie lehrt solchen Zauber vermittelst des Abbildes: man kann eine Wirkung durch eine Handlung erzielen, die dem Vorgänge selbst ähnlich ist. Man legt einen Teil eines Tieres oder ein Kraut auf die kranke Stelle und hängt es dann in den Herdrauch oder vergräbt es; wie es verdorrt, so nimmt auch die Krankheit ab. Was in der Landwirtschaft wachsen und gedeihen soll, muß bei zunehmendem Monde, was schwinden und vergehen soll, bei abnehmendem Monde vorgenommen werden. Alte Weiber im Saalfeldischen schneiden den Rasen aus, den ihr Feind betreten hat, und hängen ihn in den Schornstein oder legen ihn hinter den Herd, damit auch der Mensch sich abzehrt; schon Bur-chard von Worms kennt diesen Wahn.

Der höhere Kultus ist reich an solchen Gebräuchen, die ursprünglich zauberhafte Bedeutung haben und das gewünschte Ereignis herbeiführen, indem dabei ein Bild dieses Ereignisses dargestellt wird. Der Regen- und Sonnenzauber ist erst später zu den heiligen Riten bei der Verehrung der mächtigen Götter hinzugetreten. Burchard von Worms meldet, daß die Mädchen in Hessen und am Rheine die kleinste aus ihrer Mitte entkleideten, mit Laub umhüllten und an die Stelle führten, wo Binsen wuchsen, ihr diese an die rechte Fußzehe banden und sie mit Laubzweigen in den Händen an den nächsten Bach geleiteten, mit ihren Büscheln Wasser über sie sprengten und schließlich im Krebsgänge heimzogen: alsbald ergoß sich Regen. Indische, griechische, römische, sla-vische und deutsche Bräuche stimmen darin überein, daß man bei Dürre Wasser ausgoß, um für das nächste Jahr hinreichenden Regen herabzulocken. Gleichfalls uralt ist die Sitte, einen in Laub gekleideten Mann oder eine nackte Jungfrau mit Wasser zu begießen, um durch das Begießen das himmlische Naß herabzuzaubern. Wie man sich die Wolken als Tiere vorstellte, so faßte man auch das ganze Himmelsgewölbe als ein Fell auf. Im Indischen schoß man bei der Sonnwendfeier Pfeile auf ein Kuhfell: die Schüsse sollten den Verschluß des Himmels öffnen und dem ersehnten Regen durch die entstandenen Öffnungen Durchgang verschaffen. Im Hochsommer bei anhaltender Dürre zogen die magnesi-schen Jünglinge, in Schafsfelle gekleidet, auf den Pelion zu Zeus; in Athen diente das Fell eines bei den Diasien geopferten Widders zu Sühnezeremonien. Die Langobarden verehrten einen Baum, der nicht weit von den Mauern von Benevent stand, als heilig; sie hängten ein Fell daran auf, ritten dann alle zusammen um die Wette, so daß die Pferde von den Sporen bluteten, hinweg, warfen mitten im Laufe mit Wurfspießen rückwärts nach dem Fell und erhielten dann jeder einen kleinen Teil davon zum Verzehren. Dieser Ort hieß noch im 9. Jhd. Votum (V. Barbati). — Die wichtigsten Formen des Sonnenzaubers sind das Scheibenschlagen oder Radwälzen, der Fackellauf zur Befruchtung der Felder und Obstgärten, und das Hindurchspringen und Hindurchtreiben von Menschen und Tieren durch das Feuer, um Gesundheit zu erlangen. Das Feuer wurde durch Drehung eines die Sonne darstellenden Rades oder einer Scheibe erzeugt: der Sonnenzauber soll der Vegetation Licht und Wärme sichern.

Eine besondere magische Kraft wohnt dem Wort inne; Gebet und Zauber gehören naturgemäß zusammen. Manche Zauberformeln reichen in ihrer Anlage in die indogermanische Urzeit zurück; der Merseburger Spruch gegen Verrenkung findet sich z. T. wörtlich im Indischen wieder. Der höhere Kultus hat sich ihrer bemächtigt, sie auf die grossen Götter übertragen, vertieft und dichterisch ausgestattet. Die Kraft des Zaubers wird erhöht, wenn die zu erreichende Wirkung mit Vorgängen aus der Götterwelt verglichen wird: die zauberische Macht, die den Göttern den erwünschten Erfolg brachte, wird in jedem ähnlichen Falle von neuem sich betätigen. Zaubersprüche gegen Krankheiten sind in England um 670 bezeugt; sie sind gewiß vom Festlande mit hinüber genommen. Im 7. oder 8. Jhd. werden in den nördlichen Teilen des fränkischen Reiches Zauberlieder erwähnt gegen Schlangenbiß, Krampf, allerlei Geschwüre, Durchfall, Bienenstich, Bandwurm und andere Eingeweidewürmer, Kopfweh, Hühneraugen, Rose, Stich des Skorpions, Nasenbluten, gegen Räude des Viehes, gegen Ungeziefer im Garten und Feld und gegen Behexung. Ein altsächsischer Spruch gegen Lähme des Pferdes lautet: „Ein Fisch schwamm das Wasser entlang, da wurden seine Federn (Flossen) verletzt, da heilte ihn unser Herr. Derselbe Herr, der den Fisch heilte, heile das Boß von dem Hinken Sächsisch und hochdeutsch ist ein Zauberspruch „gegen die Wurmsucht“; stechende Schmerzen schrieb man bohrenden Würmern zu. Die Krankheit soll in einen Pfeil gebannt werden, und wrenn der Wurm in ihn hineingekrochen ist, wird der Pfeil in den Wald geschossen:

„Geh aus, Wurm, mit neun Würmlein;

Heraus von dem Mark in die Adern,

Von den Adern in das Fleisch,

Von dem Fleische in die Haut,

Von der Haut in diesen Pfeil.“

Den altertümlichen epischen Eingang hat der Spruch gegen Pferdekrankheit aus dem 9. Jhd. bewahrt:

Ein Mann ging seinem Wege nach, zog sein lloß hinter sich drein;

Da begegnete ihm mein Herr mit seinem himmlischen Gefolge.

„Warum, Mann, gehst duf warum reitest du nicht?“

„Wie kann ich reiten! Mein Roß ist steif geworden.“

Dann zieh es hier bei Seite und raune ihm in das Ohr,

Tritt es an den rechten Fuß, so wird es von der Steifheit geheilt.“

In dem Münchener Nachtsegen zitiert der von den Geistern des wilden Heeres und des Alptraumes heimgesuchte Schläfer verschiedene Bibelstellen, die ihn vor den „klingenden Zaubergesängen“ der Unholde schützen sollen (vor den klingenden golden). Also auch feindlichen, Unheil bringenden Zauber kannten unsere Vorfahren und schrieben ihn tückischen Menschen und Mächten zu. Hier ist, wie schon bemerkt (S. 46), die Wurzel des heidnischen Hexenwahns zu suchen. Mit der Auffassung der Hexe als eines Geistes oder einer Mare sind Vorstellungen von irdischen, feindlichen Zauber treibenden Frauen vermischt.

Schon bei Bischof Burchard von Worms heißt es:

»Wer wird nicht in Träumen und nächtlichen Gesichten aus sich selbst herausgeführt, und wer sieht nicht vieles im Schlafe? Wer wäre aber so töricht und stumpfsinnig zu glauben, daß das alles, was bloß im Geiste geschieht, auch mit dem Leibe vorgehe?“ »Hast du getan, was gewisse Weiber zu tun pflegen und fest glauben, ich meine, daß, wenn ein Nachbar an Milch und Bienen Überfluß hat, sie den ganzen Überfluß an Milch und Honig sich und ihren Tieren oder wem sie wollen, mit Hilfe des Teufels, durch ihre Blendwerke und Zaubereien zuzuwenden glauben?“

Die Kirche hat keineswegs von Anfang an den Hexenwahn genährt, sondern den ganzen Glauben an Unholden, Hexen auf die Dummheit des Volkes zurückgeführt. »Hast du geglaubt“, heißt es weiter bei Burchard, »daß es ein Weib gebe, das zu tun vermag, was einige, vom Teufel getäuscht, tun zu müssen versichern: nämlich, daß sie mit einer Schar Teufel, die in die Gestalt von Weibern verwandelt sind, die die Dummheit des Volkes Unholden nennt, in gewissen Nächten auf Tieren reiten müssen und zu deren Gesellschaft gezählt werden?“ Burchard bedroht geradezu den Glauben an die Wirklichkeit der Hexerei mit Kirchenstrafen: »Hast du je geglaubt oder Teil gehabt an jenen, die sagen, sie könnten durch Verzauberung Wetter machen oder die Gesinnung derMenschen bewegen (ebenso Pr im in). Hast du geglaubt oder teilgehabt an jenem Wahn, daß ein Weib sei, das vermittelst gewisser Zaubereien und Beschwörungen die Gesinnungen der Menschen, so Haß in Liebe oder Liebe in Haß zu verwandeln oder die Güter derMenschen durch ihre Blendwerke zu rauben vermöge? Wenn du dies geglaubt oder daran teil genommen hast, hast du ein Jahr Buße zu tun.“

In diesen Zeugnissen des ll.Jhd. sind die drei charakteristischen Hexenmerkmale enthalten: sie fahren zur Nachtzeit aus und reiten durch die Lüfte, in verwandelter Gestalt, sie schädigen den Menschen und seine Habe, Feld und Flur, sie machen das Wetter. Der Hexenausritt, die Nachtfahrt der Unholden, verrät deutlich Ursprung aus dem Seelenglauben. Schon die Kirchenversammlung von Ancyra (um 900) erwähnt den Glauben an Hexenritte: „Verbrecherische Weiber glauben durch Verblendung des Teufels, daß sie nächtlicher Weile mit Diana oder Herodias und vielen Frauen auf Tieren reitend über weite Länder flögen und in gewissen Nächten zum Dienste jener heidnischen Dämonen berufen würden.“ Im Münchener Nachtsegen heißen die Hexen darum „die nahtvarn“, „die zünriten“ d. i. die auf dem Zaune Reitenden, und „die wege-schriten“, d. i. die einen Weg Schreitenden, die Umherschweifenden, oder die plötzlich auf den Wegsschreitenden, oder schrittlings auf dem Wege stehenden Gespenster. Die beiden ersten Namen müssen sehr alt sein, da sie auch im Nordischen begegnen (kveldridur, tünridur). Sie heißen auch Taustreicherinnen, weil sie in der Johannisnacht den Tau von den Wiesen sammeln. Die Hexe weicht vor dem Besen — denn vor dem fegenden Besen verläßt die Seele das Haus; aber die Hexe reitet auch auf dem Besen, denn die Seele hat hinter dem Herde ihren Wohnsitz, wo der Besen aufbewahrt wird. Als Seelen fahren die Hexen mit dem wilden Heere; ihre Schar, wie schwarze Wolken erscheinend, verdunkelt die Luft. Ein Jäger schoß hinein, und sogleich stürzte ein nacktes Weib tot herunter: das war die Hexe, die immer im Wetter ist. Nach Hexeuakten des 16. und 17. Jhds. versammeln sich die Hexen an Wasserbächen und Seen und schlagen solange hinein, bis Nebel aufsteigen, die sich allmählich in finstere Wolken verdichten: auf diesen Wolken fahren sie dann in die Höhe. Als seelisches Wesen verwandelt sich die Hexe in allerlei Tiere, die oft als dreibeinig bezeichnet werden. Unsichtbar schleicht sie als Alp durch ein Astloch aus und ein, drückt und quält den Schläfer, d. h. sie reitet auf ihm oder saugt ihm das Blut aus. Eine Bürgermeisterin zu Magdeburg litt 1592 an dem Alpdrücken: die Zauberin, die ihr den Alp angehext, wurde entdeckt und verbrannt.

Zu einem Knechte kam die Hausfrau in die Kammer, einen Zaum und eine Peitsche in der Hand, und warf ihm diesen über die Ohren. Da ward er plötzlich in einen schwarzen Hengst verwandelt, auf dem sie nach dem Blocksberge ritt. Schlag Zwölf kamen von allen Seiten die Hexen, auf Besenstielen, Ofengabeln, Feuerzangen, Dreschflegeln, Ziegen und Böcken reitend. Sie aßen und tranken und sangen. Beim ersten Hahnenschrei brach alles auf, die Hausfrau des Knechtes bestieg wieder ihr Pferd. An einem Wasser unterwegs hielten die Hexen an, um ihr Vieh zu tränken. Da warf der Hengst seine Reiterin in das Wasser, stand wieder als Mensch vor ihr, warf nun selbst den Zaum über den Kopf der Hexe, wodurch sie in eine schwarze Stute verwandelt wurde, und ritt weiter. Dabei kam ihm der Gedanke, sein Pferd beschlagen zu lassen; vier tüchtige Eisen wurden auf ihre Hufe genagelt, wobei sie sich gar jämmerlich anstellte. Am andern Morgen lag die Hausfrau krank zu Bette, und man fand an ihren Händen und Füßen vier blanke Hufeisen.

Lähmung und Geschwulst bei Mensch und Tier, Gelenkrheumatismus und Tobsucht schrieb man der Tätigkeit der Hexen zu. Das älteste Beispiel für den letzten Fall steht schon bei Dio Cassius (1715): Alemannen erzählten, Zauber-mittel angewendet zu haben, um den Kaiser Caracalla wahnsinnig zu machen. Hexenschuß, Alpschuß oder rnarg-schoß (Mahrschuß) heißen noch heute solche rheumatische Schmerzen, die man sich durch -eine Erkältung während des Schlafes zuzieht; der Name zeigt, daß sie der Volksglaube demselben Wesen zuschreibt, das im Alptraum erscheint.

Aus dem Alptraume stammt auch der Glaube, daß die Hexen Menschen aufzehren. Nach der lex Salica (etwa 500) steht Geldstrafe darauf, wenn eine Hexe einen Menschen aufgegessen hat: „Wenn eine Hexe einen Menschen aufißt, und es ihr bewiesen wird, so ist sie für schuldig zu erkennen, 8000 Pfennige oder 200 Schillinge zu zahlen“. Die Hexen bei den Franken im 6. Jhd. hantierten schon mit Hexenküche und Hexenkessel und kochten Menschenfleisch. Bei den heidnischen Sachsen war die übliche Strafe der Hexen der Feuertod. „Wenn jemand“, heißt es in einem Kapitulare Karls d. Gr., „vom Teufel verblendet, nach Art der Heiden glaubt, daß ein Mann oder eine Frau eine Hexe sei und Menschen verzehre, und wenn er deshalb sie verbrennt oder ihr Fleisch zum Aufessen hingibt oder es aufißt, so soll er mit dem Tode bestraft werden.“ Zauberer und Wahrsager aber sollen nur an die Kirchen und Priester ausgeliefert werden. Der Indi-culus verbietet, nach Heidenart zu glauben, daß Frauen, weil sie dem Monde befehlen, die Herzen der Menschen aus deren Körper herausnehmen könnten, um sie zu essen (Nr. 30: de eo, qttod credunt, qiiia feminae lunam comendent, quod possint corda hominum tollere iuxta paganos). Burchard von Worms eifert gegen den Glauben, daß man bei verschlossenen Türen auszugehen vermöge, die Menschen töten, ihre ge* kochten Herzen verzehren, an Stelle des Herzens einen Strohwisch oder ein Stück Holz einsetzen und sie wieder lebendig machen könne. Mit ihm fast gleichzeitig weiß auch Notker Teutonicus, daß hier zu Lande die Hexen wie die Menschenfresser tun sollen, und der Münchener Nachtsegen nennt neben den auf dem Zaune reitenden Hexen (zünrite) die manezzen, die Menschenfresser. „Pfi, ruft Bert hold von Regensburg, geloubestü, daz dü einem man sin herze üz sinem libe nemest und im ein strö hin wider stözest?“ Deutlich erhellt aus alle dem der altgermanische Hexenwahn, seine Bekämpfung durch das Christentum und die Unterscheidung zwischen Zauberern und Hexen. Der Bozener Dichter Hans Vintler sagt in seiner „Blume der Tugend“ zu Anfang des 15. Jhds.:

Mancher Dumme spricht,

Die Trude sei ein altes Weib

Und könne die Leute saugen.

Nach allgemeinem Volksglauben kann den Hexen nichts Entsetzlicheres nachgesagt werden, als daß sie auf Bergeshöhen in der Frühlingsnacht Menschen schlachten und ihr Fleisch, namentlich die Herzen, verzehren. Den Hexenwahn auf dem Standpunkte, wo man annimmt, daß die Seele eines Menschen aus dem Leibe wandern und andere Seelen aus gesunden Körpern in ihrem Blute verzehren könne (Vampyrismus), erwähnt noch Luther in den Tischreden: „Es schrieb ein Pfarrherr Georg Röser zu Wittenberg, wie ein Weib auf einem Dorfe gestorben wäre und nun, wie sie begraben wäre, fresse sie sich selbst im Grabe; darum wären schier alle Menschen im selben Dorfe gestorben“. Denn der erste, der an einer herrschenden Seuche stirbt, ist ein Nachzehrer; er sitzt im Grabe aufrecht und zehrt an seinem Laken, und das Sterben dauert so lange, bis er damit fertig ist, wenu mau ihn nicht vorher ausgräbt und ihm mit dem Spaten den Hals absticht. Schon im 11. Jhd. erwähnt Burchard von Worms, daß man die Leiche einer Frau im Grabe mit einem Pfahle durchstach, ohne Zweifel, weil man sie für eine Nach-zehrerin hielt (vgl. S. 38).

Etliche Hexen, heißt es weiter bei Vintler, fahren „mit der Var“ auf Kälbern und auf Böcken durch Stein und durch Stöcken:

Etliche bind so behend,

Daß sie fahren hundert Meilen,

In einer kleinen Weilen;

Sie brechen den Leuten ab Die Beine, wie ich gehöret hab’.

Auch der Münchener Nachtsegen erwähnt, daß die Hexen den Fuß abschneiden, die Sinne rauben, Fieber bringen und durch ihren unsichtbaren Tritt schmerzenden Krampf verursachen, wie der Hexenschuß die Wirkung eines unsichtbaren Geschosses ist. Ob der Glaube an die Buhlschaft der Hexe mit dem Teufel im deutschen Heidenturae wurzelt, ist noch nicht entschieden. Dafür spricht, daß auch der Alp sich mit Menschen verbindet. Die gotische Sage vom Ursprünge der Hunnen schreibt den Zauberweibern oder Hexen Verkehr mit Geistern zu (Jord. 121; D. S. Nr. 377): Filimer, der König der Goten, erfuhr von dem Aufenthalte gewisser Zauberweiber in seinem Volke, die er selbst in seiner Muttersprache Haliurunnen nannte. Da er sie für verdächtig hielt, vertrieb er sie und nötigte sie, fern von seinem Heere in Einöden umherzuirren. Dort wurden sie von unreinen Geistern, den Waldleuten, als sie in der Wüste umherschweifteu, erblickt; diese begatteten sich mit ihnen, und so entstand das wilde Volk der Hunnen. [Got. haljarüna = ags. helrün ist die mit höllischer Kunst begabte Zauberin, eigentlich die Totenbeschwörerin (S. 28)]. So sagt auch Vintler in seiner Aufzählung der Bestandteile des Hexenwahns: „Etliche glauben, der Alp minne die Leute“. — Die Hexen wechseln des Nachts die Kinder aus, sehen sie mit ihrem bösen Blick an, bewirken Verkrüppelungen und Verstümmelungen und schaden auch den Tieren. Sie stehleu der Kuh die Milch aus der Wammen oder das Schmalz aus dem Kübel, derweil man es rührt.

Sie trinken den Wein aus den Kellern verstohlen,

Dieselben heißet man Unhollen.

Wie Menschen und Tiere vom Alpdrücke gequält werden, so verfilzt die Hexe dem Pferde die Mähne, flicht unentwirrbare Zöpfe daraus und treibt es in Schweiß, so daß es morgens matt und abgeschlagen dasteht, wie wenn es die ganze Nacht abgehetzt wäre. Weil die Hexen den kalbenden und milchenden Kühen nachstellen, heißen sie auch Molkentöwersche, Molkenzauberinnen, die untreuen Molken Stehlerinnen: sie färben die Milch rot oder vertreiben sie völlig. Als Taustreicherin streift die Hexe in der Mainacht den Tau von der Wiese, um der Herde den ersten Weidegang zu verderben. Sie bringt Scharen von Ungeziefer über ein Gehöft oder über eine ganze Gegend, verbreitet Seuchen unter Menschen und Vieh, und schädigt die Ernte. Wenn nächtlicher Frost die Blüten des Weines und des Obstes versengt, ein Hagelwetter die Ernte niederwirft, so hat die Hexe das Unheil angerichtet. Nach bayerischem Volksrechte wird die aranscarti, Erntescharte, d. i. niedergelegte Streifen im Getreidefeld, durch Hexerei verursacht und mit 12 Solidi bestraft. Außerdem hat der Urheber für jeden Schaden zu haften, der Haus, Gut oder Vieh des Eigentümers binnen Jahresfrist trifft. Eine Buße von 40 Schillingen wird dem angedroht, der gestohlenes Gut, besonders Pferde und Vieh, durch Zauberkünste außer Landes entführt oder verbirgt. Die Hexen kochen Hagel, sagt man noch heute in der Schweiz. Zauberer, Wettermacher und Feldbehexer stehen in den Verordnungen der Kirche neben einander. Nach westgotischem Rechte werden Wettermacher zu Haut und Haar bestraft und entweder vom Richter durch Einkerkerung oder nach dem Ermessen des Königs unschädlich gemacht. Die bayerische Synode von Reisbach (799) bestimmt: Der Presbyter hat gegen solche, die wahrsagen, zaubern und Wetter machen, vorzugehen und soll sehen, sie durch sorgfältigste Untersuchung zu einem Bekenntnis zu zwingen. Bei Vintler heißt es: „Viele sagen, die Hexen können Ungewitter machen, auch wohl Regen hin und her wenden“. Um Regen hervorzurufen, bedient sich die Hexe eines Zweiges oder Stabes.

Daß man sich die Hexen in der Urzeit nackt vorstellte, und daß die Nacktheit bei dem Wetterzauber erforderlich war, geht daraus hervor, daß die Hexen splitternackt aus den Wolken herunterstürzen, wenn der von ihnen erregte Zauber zerstört wird. Wiederholt begegnet die Neunzahl bei der Ausübung der Hexerei. Die Hexen brauchen neun Kräuter zu ihren Zaubermitteln, neun Steine zur Beschwörung des Unwetters. Wenn man in der Christnacht auf einem Schemel von neunerlei Holze knieet, kann man die Weiber erkennen, die Truden oder Hexen sind. Die Katzen verwandeln sich in Hexen, wenn sie neun Jahre alt sind. Ein altes Weib, das ein junges Mädchen zur Hexerei verführen wollte, bestellte dieses in die neuute Nacht.

Wie die Seelen und Maren erkennt man die Hexen an zusammengewachsenen Augenbrauen, roten, triefenden Augen, dem watschelndem Gange, denn sie haben Plattfüße, Drudenfüße, und daran, daß sie einem nicht ins Gesicht sehen und über keinen Besen hinwegschreiten können. Sie können nicht weinen, ihre Gesichtsfarbe ist fahl, ihr Haar verwirrt und struppig, ihr ganzer Leib mager, doch gibt es auch junge und schöne Hexen. Die Hexe im Märchen von Schneewittchen (K. H. M. Nr. 53) nimmt die Gestalt eines alten Weibes an und bereitet den Giftkamm.

Auf abgebrochenen, starr emporragenden Felsen halten die Hexen ihre Zusammenkunft mit Tanz und Schmaus. Ein solches abgebrochenes Felsstück hieß urgerm. *bruklaz, daher sind die Brockelsberge = Blocksberge die Versammlungsorte der Hexen. Der Brocken im Harz ist schon 1438 Hexentanzplatz. Andere Blocksberge sind in Mecklenburg, Preußen und Holstein. In Thüringen versammeln sich die Hexen auf dem Hörselberg und auf dem Inselsberg, in Hessen auf dem Bechelberg, in Franken auf dem Staffelstein; an den Jaberg und den Fuchsberg bei Hilden am Rhein heftet sich noch jetzt der Hexenglaube. Sicher waren die alten Blocksberge auch ehemalige Kultstätten, wo den seelischen Geistern geopfert wurde. Schon die Hauptzeiten der Hexenversammlungen: die Nacht vom letzten April zum 1. Mai, die Walpurgisnacht, die zwölf Nächte und die Johannisnacht zeigen, daß wir es mit alten Opferfesten zu tun haben. Überhaupt bewahrt die Beschreibung des Hexensabbats deutlich die Erinnerung an heidnische Opferfeiern, die auf Bergeshöhen gehalten werden, besonders an die Opferfeste der Weiber. Wenn die Hexen den nackten Körper gesalbt haben, fahren sie in Weibsgestalt oder in Tiere verwandelt durch die Luft nach dein bestimmten Festplatze, einem Berge oder auch einer Wiese. Dort schlingen sie den Reigen, den Hexentanz, und führen wilde Tänze auf, schlachten das Opfer und schmausen in toller Gier; namentlich ist es ein Pferde- und ein Menschenopfer, und die Herzen gelten als besonderer Leckerbissen. Schon die Lex Salica deutet auf ein gemeinsames Kochen der Hexen. Strafen werden über den verhängt, der einen Mann Hexenkesselträger, einen, der sich dazu hergibt, den Hexen ihr Gerät zu tragen, schimpft (hereburgius hoc est strioporcio). Die volkstümlichen Schilderungen haben den zum Opferfest gehörenden Reigen und die Opfermahlzeit bis heute festgehalten.

Die Germanen kannten männliche und weibliche unheimliche Geister. Der Münchener Nachtsegen begreift unter den nahtvarn auch die um Wütan und den Alp gescharten Gespenster, kennt also wohl auch das Masculinum „der naht-vare“ neben dem Femininum „diu nahtvare“. Die Gesamtheit der das Gebild von Menschenhand hassenden Wesen nannte man „Unhold“, das Bösgesinnte, Feindliche. Aber schon bei den Goten muß der Glaube an weibliche Wesen überwogen haben; denn Wulff  übersetzt das griechische daipiov, daipoviov mit dem fern, unhol^ö, seltener gebraucht er das Masc. unhul£>a. Ein anderes Collectivum zur Bezeichnung der unheimlichen Mächte scheint mhd.: „daz getwas“ gewesen zu sein (Betörung, das Betörung wirkende): der Zustand ist in ein mythologisches Wesen verwandelt, das diesen Zustand herbeiführt. Der München er Segen bezeichnet das gesamte Hexengesindel als „unreiniz getw&z“. Aus einem Gedichte des 14. Jhds. „Irregang und Girregar“ geht der Zusammenhang des Hexenwahnes mit dem Alptraume hervor. Als ein Vater tobt, daß ein Fremder bei seiner Tochter gewesen sei, beruhigt ihn seine Frau damit, daß ein böser Traum ihn gequält habe:

Dich hät geriten der mar,

Kin elbischez äs.

Du solt daz ttbele getwäs Mit dem kriuze vertriben.

Der Mann meint freilich: die Weiber sagten immer, wenn den Männern etwas begegne, ein Alp betrüge sie, aber endlich glaubt er doch, daß er von Übeln Ungeheuern genarrt sei. Der heute fast ausschließlich noch bekannte Name Hexe heißt ahd. hagzissa, hagazussa, hagzus, ags. haegtesse, mndl. haghetisse, mhd. hecse oder ahd. häzus, häzissa. Das Wort wird meist als ein Compositum aufgefaßt, aber seine Bedeutung ist noch nicht völlig aufgeklärt. Man hat an das Ad-ject. haga* gedacht: das kluge, verschmitzte Weib, oder an hac Wald, Hain: Hage Dise= Waldweib, oder bei dem zweiten Teile an altengl. tesu, Schade, Frevel, tesvian verderben = Waldfrevlerin, Feldschade. Neuerdings geht man umgekehrt von der kürzeren Form aus: hazusa ist eine alle Partizipialbildung zu ahd. hazzen, got. hatan, d. i. hassen; *haga—hazusa ist also die Hassende im Hag, im Walde = die hassende, feindselige Waldfrau. Aber ein Zusammenhang der Hexen mit dem Walde ist nur schwach bezeugt. In der Kaiserchronik (12. Jhd.) wird eine Frau Hexe gescholten und ihr zugerufen: Dü soltest pilltcher dä ze holze varn,

Danne di mägede hie bewarn;

Dü bist ain unholde, —

und im Märchen von Hansel und Gretel (K. H. M. Nr. 15) haust die böse Hexe im wilden Walde und lauert den Kindern auf, tötet sie, kocht sie und ißt sie auf. Selbst wenn man für Hag die ursprüngliche Bedeutung annimmt, „umhegte Flur“, die Hexe also als die Feld und Flur Anfeindende,
Schädigende erklärt, bleibt immer ein grammatisches Bedenken: der Stammvokal von häzus ist lang, wie sich schon aus dem Fehlen des Umlautes ergibt. Daran scheitert auch die Deutung: hagazessa = Schlagwetter, Unwetter, die Personifikation des aufziehenden Sturmes und Wetters (hag gehört zu einem verschollenen Verbum = schlagen; ahd. zessa, mhd. zcsse = Sturm). Geiler von Kaisersberg nennt die Hexe eine „Zessenmacherin“ == Sturmerregerin; aber dies Wort hat mit der ahd. Form nichts zu tun. Somit bleibt für den ersten Teil des Compositums nur das Adjectivum haga übrig = schattenhaft, gespeusterhaft und für den zweiten Teil die idg. Wurzel „des“ anfeinden (skr. däsyus, ags. tesu Schaden), die Hexe ist also die gespenstische Schädigerin. Diese Erklärung ist außerordentlich ansprechend, aber leider ist diese Bedeutuug nur erschlossen, nicht tatsächlich bewiesen. Neuerdings unterscheidet man zwischen der Hexe der heidnischen Zeit, die wirklich ein dämonisches Wesen war, ein „spottendes, höhnendes“ Gespenst, die „Gauklerin“, (*hagat zu xjjpafo) „schmähe“, skr. käkkati „lacht“) und zwischen der Hexe der jüngeren Zeit, die ein Zauberei treibender Mensch war: die meisten Bestandteile von dem, was wir volkstümlichen Hexenglauben nennen, scheinen romanischen oder durch die romanische Welt vermittelten orientalischen Ursprunges zu sein.

Die Bezeichnung Truden für Hexen ist bis heute in Oberdeutschland üblich. In Österreich sagt man: „Es hat mi die Trud druckt“. Sie kann ungeheure Größe annehmen, aber sich auch ganz klein machen, kommt des Nachts in die Häuser und drückt die Leute oder quält das Vieh im Stalle. In Tirol, an einem Bergabhange des Matscher Tales, am „Trudenfuß“, ist die Stapfe eines rechten Fußes einer Steinplatte eingedrückt, und an der jenseitigen Talwand befindet sich ein linker Fußtritt. Diese Spuren rühren von der „großen Trude“ her, die hier saß, aufstand und übers Tal wegschritt. Der Drudenfuß, d. h. der Abdruck der ineinander geschränkten Füße einer Drude, gilt noch heute als Abwehrmittel gegen böse Geister, besonders gegen den Alp. Er wird an der Wiege und an der Tischplatte angebracht, auch an der Schwelle, und hat die Gestalt des sogenannten Pentagramma.

Der Drudenfuß auf Faustens Schwelle verwehrt Mephistopheles das Entweichen. Die „große Trude“ kennt vielleicht auch der Münchener Nachtsegen, wo sie als Trutan (trut-an Stammmutter der Truden) neben Wütan erscheint, wenn der Name nicht slavisch ist. Truden sind also Hexen, bei denen die Tätigkeit des Alps besonders hervortritt. In Oberdeutschland ist dann der Name auf den Alp übergegangen.

Neben der Hexe erscheint in Beichtbüchern des 14. und 15. Jhds. der Bilwis; der, wie es scheint, slavische Name ist auf ein deutsches männliches Seelen wesen übertragen. In ganz Süddeutschland gilt der Bilwisschneider noch heute für einen Hexenmann. Unter denen, die keinen Zutritt zum Abendmahl haben, werden auch die genannt, „die da sagen, daß sie mit der Perchta, den Bilbissen oder Truden auf den Blocksberg fahren“; der Bilwis befindet sich also in der Gesellschaft nächtlich ausfahrender Hexen. Wie man die langen Streifen, die sich der Hase im hohen Getreide durchbeißt, noch heutzutage für Hexenwerk ansieht und mit dem Namen Hexenstiege belegt, so holt sich der Bilwis seinen Zehnten von Korn und Roggen und schneidet lange Streifen durchs Getreide, den sogen. Bilmesschnitt. Wie von der Hexe, so weiß man in Thüringen von dem tödlichen Blicke des Bilmesschnitters: will ihm einer aufpassen, so muß ersterben, wenn der Schnitter ihn früher, als er jenen, erblickt; so mörderisch ist sein Blick, daß man ihn selbst damit töten kann, indem man einen Spiegel vor die Brust nimmt: erblickt sich der andere darin, so verliert er sein Leben; bei Wolfram von Eschenbach schießt er wie ein elfischer Geist, wie eine Hexe durch die Kniee und lähmt Fliehende (Willehalm 324, 6). Er entzieht gleichfalls den Kühen die Milch, hat seinen Sitz im Baume, besorgt im Stalle die Pferde und flicht ihnen die Mähnen, verfilzt sie aber auch. Wo der gespenstische Schnitter durch die Felder geht, werden die Halme braun und die Ähren ohne Körner. Wenn er mit ausgebreiteten Armen durch die Äcker wandert, steigt Rauch hinter ihm auf, und
alle Ähren, die er berührt, tragen statt Mehl Asche. Er reitet wie die Hexe auf einem Geisbocke mit drei Füßen und legt breite verwüstete Streifen durch das Getreide, oder er schwebt über den Äckern, die Schnittsichel am Geißfüße, und wo der Fuß das Korn berührt, verschwindeu die Ähren und der gestutzte Halm wird schwarz; von einem solchen Felde sagt man, es sei verhext. Alle Körner fliegen beim Dreschen durch die Luft in die Scheuer des Zauberers, oder in die des Bauern, dem er als Hausgeist dient. „Für dy Pilbis“ soll man den Kindern Zettel um den Hals binden mit der Aufschrift: „von dannen weicht, ihr Träume, ihr schädlichen Gespenster“. Der Zusammenhang mit dem Seelen- und Alpglauben ist offenbar. Darum kann man auch Menschen erkennen, die diesen unheilvollen Zauber treiben: sie haben vorne auf dem Kopfe keine Haare und eine hohe, spitze Stirn. Wenn man einen Keil von geweihtem Wacholderholz in die Tenne einschlägt, so muß der Bilwisschnitter kommen: es ist gewöhnlich ein Nachbar. Ruft man ihn beim Erkennen mit Namen an, so muß er wie alle Nachtgeister sterben. Aber durch Opfer kann man ihn günstig stimmen. Man wirft beim Dreschen Wacholder nach links und ruft: „nimm, was dein ist“, sonst laufen die Körner dem Bilwis zu. Wenn man in der Christnacht das Getreide drischt, so trifft jeder Schlag des Flegels den Bilwisschnitter auf den Kopf.

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelAuch hier ist der Glaube an die zauberische Kraft mancher Menschen und an ihre Fähigkeit, die Gestalt zu tauschen, sowie die Überzeugung vom Fortwirken der Seele wie beim Hexenwahne die Grundlage. Der Bilwis ist, wenn man den Namen aus dem Deutschen herleiten darf, der, „der das Wissen liebt, der dem Wissen holde“ (ahd. bili = gp/Aos lieb), eine passende Bezeichnung eines mit bevorzugten Geisteskräften Ausgestatteten, eines Zauberers; bei einseitiger Hervorhebung des zum Schaden der Menschen angewandten Wissens ergab sich die Bedeutung eines feindlichen Wesens von selbst. Noch im Mittelalter wird der Bilwis den Zauberern und Schwarzkünstlern gleichgestellt.

Germanenherz aus dem Buch: Deutsche mythologie in gemeinverständlicher darstellung (Paul Herrmann 1906)

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Der himmlische Lichtbaum der Indogermanen in Sage und Kultus.

IrminsulWenn die prähistorische Archäologie allmählich immer mehr einen gewissen homogenen Zustand der in Europa sich ausbreitenden und dasselbe eigentümlich kolonisierenden indogermanischen oder arischen Stämme in Bezug auf das häusliche Leben und die Anfänge gewerblicher Thätigkeit aufdeckt, so entsprechen dem auch die Besultate der Untersuchungen über den mythologisch-religiösen Entwickelungsstandpunkt derselben. Neben den überall bei den betreffenden Völkern auftauchenden analogen Naturanschauungen, als Grundlage ihrer Mythologie, erscheint aber schon eine gemeinsame Phase in der Entwickelung der auf jenen hin sich entfaltenden religiösen Vorstellungen und Gebräuche. Die gleichsam noch flüssigen Elemente fangen schon an eine gewisse Consolidierung zu zeigen. Unter anderem tritt uns eine solche höchst bezeichnend in dem sogenannten Baumkultus und den sich daran schließenden mythisch-religiösen Vorstellungen entgegen, welche nicht, wie man bisher gemeint und namentlich Boetticher und Mannhardt in neuerer Zeit mit großer Gelehrsamkeit auszu-fiihren sich bemüht, aus dem Waldleben der Urzeit unmittelbar hervorgegangen, sondern ursprünglich auf Vorstellungen von einem wunderbaren Welt- oder Himmelsbaum zurückzuführen sind, als dessen Abbilder nur gleichsam gewisse irdische Bäume dann eingetreten. Mit diesem Himmelsbaum stehen wir aber im Mittelpunkt einer eigentümlichen, höchst primitiven Welt- resp. Himmelsanschauung überhaupt, welche zu ihrer Zeit die betreffenden Kreise ebenso beherrschte und für andere Vorstellungen als Anlehnung diente, wie später in den historischen Zeiten innerhalb der klassischen und christlichen Welt selbst noch auf dem Gebiete wissenschaftlicher Forschung der Glaube an die angeblich um die Erde als ihren Mittelpunkt sich drehenden Himmelskörper maßgebend war, bis auch diese Vorstellung wieder einem neuen, nämlich dem kopernikanischen Systeme weichen mußte.

Unter den vielen prähistorischen Vorstellungen von der Sonne, oder sagen wir gleich besser, vom Sonnenlicht, wie es mit der Morgenröte sich in den Wolken zu verzweigen beginnt, tritt uns nämlich bei den Indogermanen und, wie ich gleich hinzufügen will, auch bei den Semiten und überhaupt im Orient die Ansicht entgegen, daß man meinte, es sei ein wunderbarer »lichter« Baum, der sich da über den Himmel ausbreite, wie auch Bück er t noch dies Bild eines solchen Sonnenbaumes reproduziert, wenn er singt:

Streife nicht am Boden, schwebe

Dort hinan im Siegeslauf,

Wo im Blauen unbegrenzet

Blüht der Sonne goldner Baum;

oder in volkstümlicher Form ein kleinrussisches Volksrätsel dieselbe Anschauung zeigt, wenn es heißt:

»Es steht ein Baum mitten im Dorfe,

in jeder Hütte ist er sichtbar«

, und die Auflösung dann ist: »die Sonne und ihr Licht.«

Ich habe die betreffende Vorstellung in dieser Weise in Mythe und Kultus zuerst in einem Aufsatz der Berliner Ethnologischen Zeitschrift (v. J. 1874) über den Sonnenphallus, dann in meiner Schrift vom Ursprung der Stamm- und Gründungssage Borns (v. J. 1878) auf das mannigfachste begründet und verfolgt, nachdem ich früher im »Ursprung der Mythologie« p. 130 ff. mit Kuhn nur eigentümliche Wolkenbildungen als Ausgangspunkt für die betreffende Vorstellung, z. B. für die Weltesche Yggdrasil, angenommen hatte, indem wir bei unseren Wanderungen (s. Kuhn und Schwärtz, Norddeutsche Sagen u. s. w. G. 412. 428) für gewisse derartige Wolkenformationen noch die volkstümlichen Bezeichnungen: Abrahams- oder Adams- oder kurzweg Wetterbaum vorgefunden hatten. Da aber die in den erwähnten Abhandlungen von mir gegebenen allgemeinen neuen Ausführungen z. T. anderen Zwecken dienten, so schien es mir bei der Bedeutsamkeit der Sache an sich, namentlich auch in Bezug auf den oben angedeuteten Standpunkt als einer eigentümlichen Religionsphase der in Europa sich ausbreitenden Indogermanen, wohl wert, die betreffende Kultusvorstellung von diesem Standpunkt aus einmal selbständig, wenigstens in den Hauptmomenten zu erörtern.

Mit einigen Bemerkungen greife ich jedoch, des allseitigen Verständnisses halber, auf meine Untersuchungen erst zurück. Das aufsteigende Licht erschien, wie ich speziell daselbst ausgeführt, (im Gegensatz zu einer Rauchsäule als Lichtsäule oder unter dem Reflex eines Baumes als Stamm; die in den Wolken sich verästelnden Sonnenstrahlen als Aeste und Zweige, die Wolken als Blätter u. s. w. Die Sonne selbst (in ihrer kugelartigen Gestalt galt zunächst dabei als eine Art Accidens, welches dann erst allmählich die verschiedensten Nebenvorstellungen weckte, z. B. vereint mit der Vorstellung vom Mond und namentlich den Sternen als zauberhaften Erüchten an jenem (goldenen) Himmelsbaum, u. a. die von einem himmlischen Apfel- oder Feigenbaum.

In dem angedeuteten Sinne spricht, wie ich nachträglich zur Bestätigung meiner Ansicht anführen konnte, der Talmud noch ganz gewöhnlich von der Säule der Morgenröte oder vergleicht das aufsteigende Sonnenlicht mit seinen seitlich hindurchbrechenden Lichtstreifen mit einer aufsteigenden und sich verästelnden Palme, und eine indische Sage führt das Bild noch weiter aus, wenn sie berichtet:

»In der Mitte der Welt ist der Baum Udetaba, der Baum der Sonne, welcher mit Sonnenaufgang aus der Erde hervorsproßt und in dem Maße, wie die Sonne steigt, in die Höhe wächst und sie mit seinem Gipfel berühret, wenn sie im Mittag steht; worauf er wieder mit dem Tage abnimmt und sich beim Sonnenuntergang in die Erde zurückzieht.«

Wenn es mir aber gelungen war, in den Mythen der alten Welt von zauberhaften Bäumen das betreffende Bild als die Urvorstellung zu eruieren, so war damit auch der Ursprung des weitverbreiteten Säulen- und Baumkultus nachgewiesen. Wie meistenteils wurde nämlich das himmlische Bild in einem irdischen Abbilde nachgeahmt. Eine Säule, ein aufgerichteter Stamm vertrat die himmlische Lichtsäule als ihr irdisches Substitut, und allmählich reihte sich daran eine Art Kultus, wie wir ihn noch jetzt z. B. bei rohen Stämmen Indiens in der primitivsten Weise als Mittelpunkt ihrer Religion wiederfinden, wenn sie einen solchen Stamm mit Ocker bemalt und meist noch mit einem ungeheuren Ungarn versehen, in ihren Niederlassungen aufrichten, — eine Symbolik, die dann in den verschiedensten Variationen, mehr oder minder reich entwickelt, bei den Völkern der alten Welt noch mannigfach hindurchbricht, bei den Deutschen speziell sich in der Irmensäule erhalten hat Ebenso fand der Naturmensch, als jener Wunderbaum, von jenem natürlichen Urbild am Himmel sich gleichsam allmählich loslösend, in der Tradition selbständige Gestalt und Wurzel faßte, in alten, viele Generationen von Menschen überdauernden Exemplaren von Bäumen, die in ihrer Gewaltigkeit ihm imponierten und selbst der Vorzeit anzugehören schienen, Anknüpfung zu irdischer Lokalisierung und einer Substituierung in ähnlicher Art im Kultus1). Nicht bloß im Himmel, auch auf Erden finden wir nun den alten Lichtbaum unter den verschiedensten Formen in der Sage wieder; was sie aber von ihm erzählt, bestätigt überall den behaupteten Ursprung der Vorstellung, denn es stammt meist alles von dem himmlischen Urbilde her. Die Tradition hat eben den wunderbaren Stoff in der Hauptsache mit der Phantasie festgehalten und ihn nur zum Teil im Fortschritt der Zeiten verschiedenartig gestaltet, so daß nur die Wissenschaft hinter den individuellen Bildern den Analogen Hintergrund herausfindet. Denn sonst gilt auch hier der Grundsatz, den ich zuerst in meiner Schrift vom »Heutigen Volksglauben« u. s. w., Berlin 1850 (2. Aufl. 1862) aussprach, daß die Tradition, namentlich in ihrer äußeren Gestaltung, dem Leben der Völker nachgeht und danach sich vielfach wandelt.

Tritt nun jene Vorstellung des betreffenden Himmelsbaumes, wie Kuhn in seinem Buche »Über die Herabkunft des Feuers und Göttertrankes« s. Z. nachgewiesen, bei Indem wie Persern charakteristisch hervor, obgleich, wie ich sofort hervorheben will, echt phantastisch-orientalisch ausgemalt, so sehen wir in den mythologischen Massen der europäischen Arier das betreffende mythische Element des himmlischen Sonnenbaumes mehr in einer gewissen plastischen Einfachheit gefaßt, daneben aber doch in voller Naturwüchsigkeit sich geltend machend und überall gleichsam mit stets neuen Schößlingen in Mythe, Sage, Märchen und Kultus immer wieder Wurzel treibend und zu neuen Gebilden sich gestaltend. Wenn die so historisch entstandene Mannigfaltigkeit in den einzelnen lokalen Gestaltungen bisher jenen einheitlichen Hintergrund hat verkennen lassen, so legt nach unserm Standpunkt dies nur dafür Zeugnis ab, daß die betreffende Anschauung noch lebendig inmitten einer um sie sich immer reicher entfaltenden und in den verschiedenen Stammes- und Lokalkreisen sich mannigfach gestaltenden Naturbetrachtung und mythischen Produktion stand. Die Phantasie brachte nämlich hier und dort in der verschiedensten Weise die anderen, gleichfalls im Himmel um den Weltenbaum auftretenden atmosphärischen Erscheinungen, wie Sturm, Blitz und Donner, kurz das ganze Treiben am Himmel mit ihm in fernere oder nähere Beziehung, so daß, je nachdem die Tradition dies religiös oder historisch, poetisch oder in einem die geglaubte Scenerie nachahmenden Gebrauch verwertete, die mannigfachsten Spielarten jeder Gattung und die oft anscheinend heterogensten Stoffe daraus wurden, während der eigentliche Mittelpunkt, um den sie sich wie Krystalle angesetzt, derselbe ist

Um diesen Entwickelungsprozeß zu verstehen, um den behaupteten einheitlichen Ausgangspunkt des betreffenden Baumkultus, wie er auch bei Griechen und Römern, Nord- und Südgermanen, ja auch Kelten in Sage und Kultus uns entgegentritt, zu erkennen, muß man vor allem die erwähnten Acci-dentien der übrigen Himmelserscheinungen in ihren mannigfachen Formen und daran sich knüpfenden verschiedenen Gestaltungen von dem gemeinsamen Hintergrund erst gleichsam loslösen und in ihrer Besonderheit fixieren, weil sie vor allem es sind, welche den Bildern das bunte Kolorit verleihen, welches den ursprünglich analogen Einschlag des Gewebes zunächst verdeckt und so verkennen lässt, daß es ursprünglich dasselbe Material ist, welches nur in verschiedenen Orten und anderen Zeiten anders verwendet worden ist.

Die hauptsächlichsten mythischen Elemente, welche sich nun im Anschluß an die verschiedenen atmosphärischen Erscheinungen um den Sonnenbaum in den Sagen gruppieren, sind zunächst folgende:

I. In theriomorphischer Auffassung der Wolken galt:

A) Die drohend hängende Gewitterwolke, (die pen-dentia vellera lanae des Lncrez) als ein Fell, eine Art Aegis und erschien am Sonnenbaum so u. a. aufgehängt. Poet. Kat II. p. 1 ff. u. 35 ff.

B) Dahinschwebende Wolken, (die volantes nubes des Lucrez) erschienen daneben als Vögel verschiedener Art, die helleren, lichteren besonders als Schwäne1), z. T. auch als Tauben.2) ürspr. d. Myth. 155. 161. 194. 199. 205. 215. 218. 270. 275. Poet. Kat. I. 21. 28. 115—119. 173. 188. 190. Die grosse dunkle Gewitterwolke galt von diesem Standpunkt aus speziell als ein schwarzer Aar ((ff. aquilo und aquila, sowie den Adler als Blitzträger des Zeus u. dergl.). Schwartz, »Der heutige Volksglaube und das alte Heidentum«, Berlin, II. Aufl. 1862 p. 67 ff. Urspr. d. Myth. p. 199 ff. Poet. Kat L 16 f. 108. H. 34.

II. Der sich schlängelnde Blitz erschien als Schlange oder Brache. Urspr. d. Myth. 1—159. Poet Nat. n. 83 ff.

III. Der Zickzackblitz leuchtete als Gehörn eines himmlischen Hirsches oder galt als „springende Geiß“, wie .der nordische Thor auch mit Böcken fährt Poet Nat I. 42 1 75. H. 93 ff. cf. Urspr. d. Myth. 219 ff.

Da haben wir beispielsweise schon den Keim verschiedener, um den himmlischen Lichtbaum sich gruppierender, bekannter mythischer Bilder.

No. LA. und No. II. Vließ und Drachen zeigen uns sofort in Verbindung mit dem Sonnenbaum im östlichen Sonnenlande der griechischen Mythe den heiligen Baum der Argonautensage, an dessen Zweigen das goldene Vließ hängt, bewacht von einem gewaltigen Drachen. Im Westen entspricht ihm, — denn Ost und West gelten in mythischer Hinsicht oft in gleicher Weise als Sonnenlokalitäten, — der hesperidische Wunder-Apfelbaum (s. oben), dem der hütende Drache nicht fehlt. Nach dem einen zieht Jason, nach dem andern Herakles.

Gehört beides mehr der in der Feme am Weltrande sich lokalisierenden Sage oder, fast möchte ich in diesem Falle sagen, dem »Märchen« an, so vergleicht Boetticher schon mit Recht hiermit und führt auf dasselbe mythische Element die Sage zurück, nach der es zu Athen hieß: Athene habe eigenhändig den schlangengestaltigen Heros Erichthonios zum Wächter ihres heiligen Baumes auf die athenäische Burg getragen (p. 19 cf. 206). Die Richtigkeit der behaupteten Beziehung tritt um so schlagender hervor, als Boetticher die weitere Verbreitung des betreffenden Bildes nachweist (wenngleich er nach dem bisherigen vulgären Standpunkt irrtümlich dabei an irdische Bäume und an die Schlange als Dämon der Erde (!) denkt). »Nicht nur heilige Bäume, die aus der Sage berühmt sind«, sagt er p. 205, »haben diesen ihren Schutzheros (den Schlangendämon), — eine Menge Bildwerke, auf denen sich die Baumschlange schützend um den heiligen Baum windet, zeigen die Verbreitung dieses Gedankens in der alten Welt«, d. h. wie ich meine, die ursprünglich am Himmel angeblich gefundene Be-ziehungvom Sonnenbaume und der Blitz esschlange(resp. des Gewitterdrachens) und ihre mannigfache irdische Lokalisierung.
veder_yggdrasil In ähnlicher Weise zeigt No. I. B. verbunden mit Nö. II. und HI. (d. h. das mythische Vogelelement mit Schlange, Hirsch, Geiß um den Sonnenbaum sich gruppierend) auf die nordische, durch alle Welt sich ausbreitende Esche Yggdrasil hin, den hohen immergrünen d. h. ewigen Baum, den »weißer Nebel« netzt, wo nach der Edda in Urds Brunnen zwei Schwäne sich nähren, »von denen das Vogelgeschlecht dieses Namens kommt«, während oben auf dem Baum ein kluger Adler sitzt, am Fuß aber nicht bloß die mythische Schlange (namentlich dieNidhöggr), sondern auch nochHirsch und Ziege bedeutsam auftreten. Wenn dieser Hirsch dann in weiterer Beziehung zur Sonne gebracht wird und als sogenannter Sonnenhirsch in den Sagen eine besondere Rolle spielt und bedeutsam wird, so charakterisiert ihn in dem angedeuteten Gewitterkreise zunächst noch höchst bezeichnend der Umstand, daß es von seinem Geweih bei der Esche Yggdrasil nach Hrwergelmir, dem Brunnen Niflheims, tropft, wovon alle Ströme kommen. Geht dies auf die Regenwasser die beim Erscheinen, d. h. dem Heraufkommen des dunklen Nebelreichs am Himmel,3) von dem kolossal zu denkenden Gewittertier zu triefen schienen, so bezieht es sich auf die weißlichen Wolken, die ursprünglich als eine Art himmlischer Milch gedacht wurden, wenn von den Eutern der Himmelsziege Heidrun, der nordischen Amaltheia, so viel Milch fließt, daß die Einherier in Odhins Halle vollauf davon zu trinken haben.

Zur Esche Yggdrasil stellt sich nun weiter als Dublette, auch auf dem Boden der nordischen Mythologie, der auch über alle Lande gehende Baum Mimameidr, wie ich Urspr. d. M. 206 ff. ausgeführt, besonders da auf seiner Höhe auch ein Yogel und zwar ein Hahn (Auer- oder Birkhahn?) sitzt, schwarz und goldig zugleich, was an Lenau’s Yerse von der Gewitternacht erinnert, wenn er sagt:

Als wie ein schwarzer Aar, des Flügel Feuer fingen,

So schlägt die schwarze Nacht die feuervollen Schwingen.

Wir werden nachher in der dodonäischen Eiche noch in anderen Beziehungen mannigfacher Art ein irdisch lokalisiertes Abbild unseres himmlischen Lichtbaumes auf griechischem Boden wiederfinden, hier mag genügen, darauf hinzuweisen, daß nicht bloß bei der Esche Yggdrasil und dem Baum Mimameidr, ebenso wie bei den indischen und persischen Sonnenbäumen göttliche oder zauberhafte Vögel eine Rolle spielen (Urspr. d. röm. Stammsage 15 f.), sondern auch auf der dodonäischen Eiche, bei der alle Mythen, wie wir sehen werden, mit der weissagenden Kraft des Himmelsbaumes in Verbindung gebracht werden, nach Herodot (2,55) ein schwarzer, zauberhafter Yogel, nämlich eine schwarze Taube (a&Uta (tikacva) sich gezeigt haben sollte, die mit menschlicher Stimme verkündete, daß dort ein Orakel des Zeus sein solle. Aber nicht dies allein, auch sonst verbindet die Sage die Peleiaden dort mit dem Dienst des Zeus mannigfach und höchst charakteristisch, indem es, wie Perthes ebenso fein als ausführlich dargelegt hat, oft kaum zu unterscheiden ist, ob damit weissagende Nymphen oder Tauben gemeint, weshalb er sie auch den Schwanjungfrauen der deutschen Sagen vergleichen möchte. Nichts aber beweist mehr die ursprüngliche Wolkennatur der dodo-näischen Peleiaden, als dieser Umstand, daß sie in der Ueber-lieferung bald als Frauen, bald als Vögel erscheinen, und daß zugleich, wie eben erwähnt, keine dieser beiden Gestalten bei einer genaueren Prüfung Stich hält. Diese Doppelnatur teilen sie mit den deutschen Schwanjungfrauen, die in kühler Flut badend am Ufer den Schwanring oder das Schwanhemd ab-legen und der Gewalt dessen verfallen, der ihnen dies raubt, sowie mit den drei Tauben, die in einer deutschen Dichtung zu einer Quelle fliegen und als sie die Erde berühren, zu Jungfrauen werden, denen dann Wieland die Kleider entwendet und nicht eher wiedererstattet bis sich eine derselben bereit erklärt, ihn zum Manne zu nehmen, und endlich mit den drei weissagenden Meerweibern, denen in dem Nibelungenlied Hagen das Gewand weggenommen hatte und die vor ihm »wie Vögel aus der Flut aufschwebten.« Wenn Perthes dabei Grimm D. M.’p. 399 citiert, so füge ich aus der letzten Stelle noch hinzu, daß Grimm die letzteren Wesen unbedenklich auch speziell als Schwanenjungfrauen faßt, und mache in betreff der alten weiten Verbreitung und mannigfachen Nüan-cierung des betreffenden Zuges noch darauf aufmerksam, daß auch Aeneas bei Virgil von einer der oft auch in der Dreizahl auftretenden Harpyien, nämlich der Keläno, nachdem er sie im Kampf gestellt, eine Weissagung empfängt, ebenso wie Hagen, und daß die Harpyien recht eigentlich in drastischer Weise, wie ich nachgewiesen, die Gewittervögel repräsentieren, s. Urspr. d. M. im Index unter Harpyien.

Kurz, wenn wir hinzunehmen, daß auch Tauben nach Homer täglich dem Zeus den Göttertrank bringen, — ein Moment, auf das wir übrigens nachher noch einmal bei den am Himmelsbaum auftretenden Quellen und Tränken zurückkommen müssen, — so stellen sich die Tauben mit samt den Peleiaden zu Dodona ganz zu den nordischen Schwanjungfrauen nicht bloß in analoger Gestaltung, sondern auch charakteristischer Thätigkeit, denn auch die Schwanjungfrauen reichen den Göttern und Einheriern den himmlischen Trank und berühren sich mit den weissagenden Nomen, wie schon Grimm M. p. 397 ausführt Ja unter dem Reflex der angeführten Momente werden wir auch jetzt in den oben bei der Esche Yggdrasil erwähnten, im Nornenbrunnen schwimmenden Schwänen eine Bestätigung und Beziehung dafür finden. Während sonst Peleiaden und Schwanjungfrauen in gleicher Weise zwischen Nymphen und Yögeln schwanken1), hätte dann hier an der Esche Yggdrasil nur eine direkte Sonderung in Nomen und Schwäne stattgefunden: beides, sowohl das Schwanken zwischen verschiedenen Gestalten, sowie die Aussonderung und Ausbildung dann zu verschiedenen Bildern sind Entwickelungsphasen, wie sie oft die alten Mythen nebeneinander zeigen.

Daß der Ficus Ruminalis der römischen Stamm- und Gründungssage mit dem ihn umfliegenden und die göttlichen Zwillinge (Romulus und Remus) ätzenden Specht auch hierher gehört, habe ich ausführlich in der Schrift: »Der Ursprung der römischen Stamm- und Gründungssage« u. s. w. Jena 1878 dargethan, cf. Praehist Studien p. 416 ff.

IV. Tritt zum Sonnenbaum der Regenquell (Urspr. d. M. 60. 166. 256) und erklärt, warum bei allen heiligen, überhaupt mythischen Bäumen der Indogermanen ein Quelle fast nie fehlt und an den sich bei jenen entwickelnden mythischen Bezügen in der Sage Anteil erhält, mit dem Baum z. B. die Quelle resp. die Quellennymphen weissageriseh werden.

V. Neben die oben erwähnten tiergestaltigen Wesen treten bei weiterer mythischer Entwickelung menschenähnliche, neben Wolken- und Sturmesgeister besonders Wolkenwasserfrauen und lichte, strahlende Sonnen-, überhaupt Eimmelswesen (männlich und weiblich); sie erscheinen dann anf, unter, überhaupt hei dem heiligen Baum.

VI. Schließen sich an dies letztere die Epiphanien, so knüpft sich an diese, wie an den Baum selbst, in den verschiedensten Formen, wie schon angedeutet, eine alte Art Weissagung. Der Stnrm näihlich und der murmelnde Donner, die zu allen Zeiten als himmlische Stimmen galten, schienen von dem Baum oder seiner Umgebung, z. B. aus dem himmlischen Quell (dem Regenquell) auszugehen und ließen alles daselbst (Baum wie Quell) als weissagerisch erscheinen.

Verfolgen wir zuerst die nach No. IV. durch den Regenquell erweiterte himmlische resp. irdische Scenerie, so treten uns alle drei Momente: Drache, Himmelsbaum und Quelle bedeutsam zunächst noch in den Schilderungen der Drachenkämpfe hervor. Die Quelle ist fast typisch überall, der Baum ist auch noch hinlänglich gekennzeichnet Von den Beziehungen des Gewitterdrachen zu den himmlischen Wassern habe ich zunächst Urspr. d. M. p. 58 ff. des ausführlichen gehandelt. Mit Recht sagt schon, wie ich daselbst anführte, Rochholz:

»Alle Drachensagen spielen an Gewässer und Sumpf, die Winkelrieds-Sage am Bache des Rozloches und am Oedwiler-sumpfe, die Sintram- und Betramsage an der Giesenau der Burgdorfer Emme, der Beatusdrache am Beatenfall des Thuner Sees, der Pilatusdrache am Pilatussee und im Kriensbache.«

»In der älteren Sage zeigt sich dasselbe Verhältnis. Der Beowulfedrache wohnt an der Meeresklippe, der Siegfriedsdrache an der hohlen Wand am Ehein, König Frotho erschlägt den Drachen, der von der Tränke auf der Insel zurückkommt, und sein Sohn Eridler tötet den andern, der eben aus dem Gewässer auftaucht«.

Ich vervollständige jetzt die Scenerie, indem ich auf die dabei typisch auftretenden Bäume hinweise, und lasse zunächst wieder Boetticher für mich sprechen, der gerade jene Scene vom Drachenkampf des Apollo ergänzt Er sagt p. 116:

»Ist aber die sakrale Verehrung von solchen Bäumen, welche in den Mythos einer Gottheit oder die Vorgeschichte eines Stammes und Ortes eng verwebt sind, nicht immer geradezu bemerkt, so schimmert sie gleichwohl sehr deutlich durch die Vorgänge hindurch, bei welchen sie erwähnt wird und als deren Zeuge sie dasteht Der heilige Lorbeer Apollos auf der Burg zu Megara zeigt dies recht deutlich.«–

»Weiter giebt die Platane zu Delphi hiervon einen Beweis. Diese Platane stand neben dem Strudel der Kastalia in der delphischen Thalschlucht, an sie knüpfte die berühmteste Sage des delphischen Heiligtums an. Unter ihren Zweigen lag nämlich der heilige Stein, auf welchen sich Leto mit ihren Kindem rettete – als sie vom Python angefallen wurde«.

Hier entwickelte sich also dann der Drachenkampf gerade wie auch in der entsprechenden Sage vom Kampf des Herakles mit der Hydra eine Platane neben den Quellen der Amymone ausdrücklich erwähnt wird1), im Kampf des Kadmos mit dem Drachen die Aresquelle in dem Hain, »den noch nie ein Beil verletzet«, bekannt ist, Siegfried den Drachen nach dem Nibelungenliede auch unter einer Linde tötet, auf deren Zweigen wohl auch die wahrsagenden Vögel sitzend zu denken sind und dergl. mehr1). Alles dies sind nach unserer Deutung nur Niederschläge resp. Localisierungen derselben himmlischen Scenerie. Im Lande des himmlischen Lichtbaums und des Regenquells wurde ursprünglich der Kampf ausgefochten, in welchem der Sturmes- und Jagdgott Apollo, mit Regenbogen und Blitzpfeil ausgestattet, den Gewitterdrachen besiegt oder seine heroischen Analoga, die Herakles, Kadmos, Siegfried u. s. w., den Streit ausgefochten haben sollten.

Entsprechend diesen Scenerieen der Drachenkämpfe kehren auch in den Kopien des betreffenden HimmelsterTains unter Bildern mehr friedlicherer Art dieselben Elemente wieder. Wie Boetticher an der oben angeführten Stelle schon von dem allgemein verbreiteten Auftreten der sogenannten Baumschlange bei den heiligen Bäumen als eines Schutzdämons gesprochen, sagt er auch von dem Vorkommen einer Quelle p. 47, »daß nur ausnahmsweise den heiligen Bäumen bei den Griechen der Weihequell fehle, ja auch in Bildwerken er sich angedeutet finde.«

Das Zusammentreffen dieser beiden Elemente geht, wie die ganze der Sache zu Grunde liegende Uranschauung, weit über die indogermanischen Kreise hinaus. So sagt z. B. auch Movers, Die Phönizier. Bonn 1841. p. 580, indem er natürlich von seinem Standpunkt aus nur an irdische Verhältnisse denkt, doch aber damit realiter meine Behauptung unterstützt:

»Man sieht aus diesen Stellen, daß ein Mschgrünender oder dicht belaubter Baum, darum die ewig grüne Terebinthe, die stark- und dicklaubige Eiche oder ein Baum, der, an einer Quelle, an einem Bache gepflanzt, wie die Pappel oder Bach weide, auch im heißesten Sommer nicht entblättert wird, zu dieser Baumverehrung wesentlich gehört.«

Ihrem Ursprung nach gehörten eben schon einfach Baum- und Quellenkultus zusammen. Wir werden für diese Verbindung und für den ursprünglichen Hintergrund der betreffenden Quellen bei der Scenerie von Dodona und bei der von der Esche Yggdrasil, sowie bei der Schilderung des Kultus, der sich an Bäume und Quellen knüpfte, noch besondere Momente charakteristisch zur Bestätigung unserer Ansicht eintreten sehen; zunächst möge das Folgende die lokale Verbreitung der Sache selbst etwas ausführen.

Die Kastalia-Quelle zu Delphi bei der dortigen Platane ist schon erwähnt worden, ebenso stand die heilige Palme zu Delos nach Hom.  Desgleichen wird bei der berühmten Platane zu Gortyna auf Kreta, die dem Zeus heilig und wunderbarer Weise »ewig grün« gewesen sein und auch im Winter nicht ihre Blätter verloren haben sollte, eine Quelle erwähnt; auf derselben Insel stand auch eine andere heilige Platane bei Knossos ebenfalls am WasseT, nämlich am Flusse Theren. Die heilige Weide der Hera zu Samos war am Flusse Imbrasos; bei der Platane in der Nähe von Kaphyä, welche Menelaos gepflanzt haben sollte und die man nach ihm nannte, befand sich nach Pausanias eine Quelle gleichen Namens. Am Kallichorosbrunnen bei Eleusis stand der heilige Oelbaum, an welchen sich die Begrüßung der Demeter durch die Töchter des Keleos knüpfte. Daß auf der Akropolis bei dem Oelbaum der Athene eine Quelle war, ist bekannt, und wenn Poseidon sie durch seinen Dreizack hervorgerufen haben sollte, so zeigt dies auch auf den Himmel, nämlich auf das trisulcum fulmen hin, welches den Regenquell weckt1). Das wären so die bekanntesten, in der Litteratur besonders erwähnten Stätten der Art in Griechenland außer der berühmten, sagenumrauschten Eiche von Dodona und ihrem Quell. Für den letzteren speziell und seine Charakteristik möge Perthes eintreten. Indem er a. a. 0. sich meiner Erklärung über den Ursprung der dortigen Weissagung anschließt, daß es nämlich das Sausen des Sturms und das Tönen des Donners war, was zu Dodona als himmlische Stimmen gefaßt den physischen Hintergrund der dort herrschenden religiösen Anschauung ursprünglich bildete, welche bei irdischer Lokalisierung der Scenerie dann die entsprechende weissagende Stimme (des Gottes) aus dem Bauschen des im Winde bewegten Bfcumes und dem Schall der ehernen Becken — auch einer Nachahmung des Donners z. B. in der Saimoneussage — wahrzunehmen wähnte1); sagt er p. 35 zum Schluß seiner Auseinandersetzung:

»Noch deutlicher als die betreffenden, eben erwähnten Schallapparate aber weisen die Eigenschaften, welche man der wunderbaren dodonäischen Quelle beilegte, auf die Erscheinungen des Gewitterhimmels hin. Servius berichtet, daß unter den Wurzeln der Eiche eine Quelle hervorsprudelte, die durch ihr Murmeln auf Antrieb der Götter Orakel gab; dieses Gemurmel habe eine Alte, mit Namen Pelias, den Menschen gedeutet. Schon der Name Pelias, griechisch nskuaq, führt uns auf das Naturgebiet, welchem, wie sich zeigte, die Peleiaden zugewiesen werden mußten.«

»Von der höchsten Bedeutung aber ist weiter eine Notiz des Plinius über eine andere angebliche Eigenschaft der dodonäischen Quelle, daß sie nämlich, obgleich sie kalt sei und eingetauchte Packeln erlöschen lasse, ausgelöschte, die hineingesenkt würden, entzünde.«

»Diese Angabe ist so auffallend, daß sie wohl von jedem Naturforscher in das Beich der Fabeln verwiesen werden wird. Es ist daher einleuchtend, daß mit den Fackeln, die sich in der Quelle von selbst entzündeten, nur die in der Gewitterwolke (immer wieder auf-) zuckenden Blitze gemeint sein können. Wer erinnert sich nicht des (schon oben erwähnten) Salmoneus, der mit Kesseln den Donner, durch Fackeln aber des Zeus Blitze nachahmen will? Wie naheliegend diese Vorstellung ist, zeigt die Stelle aus einer modernen Schilderung des Gewitters, welche Schwartz (im Ursp. d. M.) zum Beweise für seine Deutung der Fackel der Hekate anftihrt: »Die Fackel des Blitzes ist ausgelöscht, und die zornige Stimme des Donners verstummt.« — »Das griechische Wort dcdog, an welches ebenfalls Schwartz erinnert, bezeichnet sogar geradezu die Fackel sowie den Blitz«.

— So Perthes, dem ich nicht nötig habe, irgend weiteres für unseren Zweck hier hinzuzusetzen.

Während so der Dodona-Baum und seine Quelle deutlich ein irdisches Substitut des himmlischen Baumes und der Regenquelle mit allen ihren Wundem ist, spielt auch die Esche Yggdrasil, wenn sie sich gleich mit ihren drei Wurzeln durch alle Welten verzweigt haben sollte, worüber ich Poet. Nat. I, 51 gehandelt habe, doch recht eigentlich mitsamt ihren Quellen, zumal an ihr die Götter noch stetig verkehren, ursprünglich deutlich am Himmel.

Mannhardt hat die Beziehung der Quellen derselben zu den himmlischen Wassern in seinen Germ. Myth. v. J. 1859 p. 543 ff. schon des ausführlicheren dargelegt, auch einzelne andere Momente schon im ähnlichen Sinne, wie ich sie hier deute, zu fassen sich geneigt gezeigt, so daß es doppelt auffallend ist, daß er auch hier gerade bei der Esche Yggdrasil in seinen späteren Schriften, wie schon oben angedeutet, sich von Kuhns und meinen Forschungen »loszulösen«, wie er sich ausdrückt, veranlaßt gesehen hat, indem er sich hier mehr Sim-rock anschließt.2) Wenn Mannhardt z. B. in seinem »Baumkultus« v. J. 1875 p. 56 Nyerups Hypothese, »daß der vor dem Göttertempel in Upsala an einer Quelle stehende, Sommer und Winter grünende Baum ein irdisches Abbild von Yggdrasil mit dem Urdharbrunnen war, verwirft und sagt: »Nyerups Hypothese ist umzukehren. Solche Bäume waren nicht Nachbildungen, sondern Yorbilder des in norwegischen und isländischen Liedern des 10. und 11. Jahrhunderts uns entgegentretenden Weltbaumes «, so schließe ich mich, dem und den weiteren Konsequenzen, die er daraus über die Entwickelung des ganzen Baumkultus zieht, gegenüber, hierseinenfrüheren, Kuhns und meinen Forschungen homogeneren Auseinandersetzungen an und denke diese unsere Auffassung jetzt noch durch einzelne interessante neue Momente weiter auszuführen und dem ganzen von mir behaupteten Hintergrund des alten Baumkultus entsprechend zu entwickeln.

Mannhardt sagte also s. Z.in den Germ. Myth.p. 543: »Der Urdharbrunnen ist ein himmlischer. Gylfag. 15 sagt ausdrücklich: »Die dritte Wurzel der Esche erhebt sich im Himmel. Dahin reiten die übrigen Äsen zu ihrer neben dem Urdharbrunnen an der Esche Yggdrasil gelegenen Gerichtsstatt über die Brücke Bifröst, d. h. den Begenbogen hinauf, Thor aber  watet, um eben dahin zu gelangen, durch die Gewittergüsse .« —

»Wenn es heißt, daß das Wasser des Urdharbrunnens so heilig ist, daß es alles verjüngt und verklärt, so ist das deutlich dieselbe Eigenschaft, welche dem Jungbrunnen der Idhun zusteht.«

— p. 545 heißt es dann:

»Der Brunnen Mimirs, welcher unter der zweiten Wurzel der Esche Yggdrasil liegt, ist wiederum nichts anderes, als ein Bild dos himmlischen Wolkengewässers (wenn Thor zu den Biesen reisen sollte, so sind diese ursprünglich als böse Wolken dämonen auch nämlich am Himmel zu suchen (cf. p. 546).« — p. 548 »Auch der dritte Brunnen, Hvergelmir (in der Nebelwelt Niflheim) ist ursprünglich mit den beiden anderen identisch und nur eine weitere Differenzierung.«

»Ueber Niflheim erhebt sich nämlich die dritte Wurzel des Baumes Yggdrasil, und an ihr nagt beständig der Drache Nidhöggur. Diesen Drachen lernten wir aber bereits als den Gift wurm kennen, der in Niflheims Wasserhölle (Nättrönd) die Leichname der Meineidigen und hinterlistigen Mörder aussaugt.«

»Wir haben (aber) schon oben gezeigt, daß die Wasserhölle ursprünglich ein coe-lestischer Aufenthalt war.«

— So Mannhardt, was wir vollständig acceptieren und unserer Darstellung einfügen. Es stimmt auch ganz zu dem oben über Niflheim, sowie über den Drachen als dem ursprünglichen Gewitterdrachen Gesagten, wie ich ja auch schon im Ursp. d. Myth. s. Z. behauptet habe, daß die ganze Hölle der verschiedenen Yölker (auch die chthonischen Götter der Griechen) ursprünglich am Himmel zu suchen sei; wie es auch speziell zu der von mir Poet. Nat. I, 51 ff. entwickelten Ansicht über die Lage der drei Wurzeln stimmt u. s. w. Die drei Quellen, wie die drei Wurzeln, sind eben überhaupt nur, mit Mannhardt zu reden, Differenzierungen je nach den verschiedenen mythischen Beziehungen des Himmelsbaumes.

An der einen Quelle walten also die den prophetischen Peleiaden von Dodona entsprechenden Schicksal verkündenden Schwanjungfrauen, wie wir oben gesehen; nur daß eben der ethische Charakter der letzteren als Nomen sich mehr im Laufe der Zeiten herausgebildet und dem gegenüber den sonstigen natürlichen Hintergrund des Baumes überhaupt in der nordischen Scenerie immer mehr hat zurücktreten lassen.

Die zweite Quelle ist des weisen Mimir Brunnen, aus dem er jeden Morgen trinkt und so der weiseste und klügste Mann ist. Die prophetische Kraft tritt aber noch in besonders eigentümlicher Weise hier hervor, wenn, als die Yanen dem Mimir das Haupt abgeschlagen, dies an seine Stelle tritt und Odhin Gespräche mit ihm hielt, so oft er Rats bedurfte. Charakteristisch heißt es besonders in der Yöluspa:

Odhin murmelt

Mit Mimirs Haupt.

Ich muß hierauf etwas näher eingehen. Schon Simrock dachte (p. 533) bei dem weissagenden Haupte Mimirs an das redende Roßhaupt der Fallada im Kindermärchen, Kuhn verglich von anderer Seite damit das singende Haupt des Orpheus, sowie die blasenden Häupter der Winde und das wehende Johannishaupt. Eine indische Sage, welche er dann anfiihrt, vom Dadhyanc und von dessen zauberhaftem Haupte, — das im Gewitter eine Rolle spielt und bald menschlich, bald aber auch tierisch und zwar als ein Roßhaupt geschildert wird, dann in den verschiedensten Versionen bald die geheimnisvolle Kunde, welche Indra dem Dadhyanc erteilt, ausplaudernd und deshalb von jenem abgehauen gedacht wird, bald von Indra wieder im Kampf mit dem Asuren gesucht und dann auch wirklich ihm Hülfe leistend erscheint,— führte mich zu weiteren Resultaten, indem ich hier, wie auch sonst, bei den wunderbaren himmlischen Häuptern an die Anschauung meinte anknüpfen zu können, welche der norddeutsche Bauer noch aufweist, wenn er von gewissen dicken, der Gewitterbildung vorangehenden Wolkenbildungen den Ausdruck Grummel- oder Gewitterkopf gebraucht, s. Kuhn und Schwartz, Nordd. S. Geb. 429. »Dieser grummelnde oder murmelnde Gewitterkopf ist«, schloß ich die Untersuchung (Poet Nat. I, 127), »das plastische Substrat vom singenden oder redenden Haupte des Orpheus oder Mimir, des wilden Jägers, wie der blasenden Windgötter, ebenso wie vom Haupte des Zeus, aus dem, wenn es im Gewitter vom Hephäst mit dem Donnerhammer gespalten wird, Athene mit der Blitzlanze hervorspringt; das ist endlich auch das von den Blitzesschlangen umflatterte Haupt der Gorgo, welches ihr im Gewitter abgeschlagen wird. Wie aber aus dem abgeschlagenen Haupt der Gorgo das Donnerroß Pegasos entspringt, konnte jenes Wolkenhaupt auch selbst schon als das beim Beginn des Gewitters sichtbar werdende Haupt des im Gewitter dann deutlicher noch auftretenden Donnerrosses gelten. Das wäre dann auch das Pferdehaupt des Dadhyanc, welches im murmelnden Donner die Geheimnisse des Himmels ausschwatzt.«

Wenn nun dieses Haupt Indra dann, wie erwähnt, in dem Kampf mit den Asuren sucht, »da es fort war in den Bergen«, und es sich dann im See Kuruxetra fand, so erinnert dies auch wieder in anderer Weise an die obige Scenerie, wo Odhin, wie er sonst zu Mimirs Brunnen gegangen, bei dem letzten Weltkampf, der alle seine Bilder von dem Gewitterkampf entlehnt, seine Zuflucht zu Mimirs Haupt nimmt und es eben heißt: »Odhin murmelt mit Mimirs Haupt«. Führt uns doch auch schon das kurz Vorhergehende noch ausdrücklich in die Gewitterscenerie, wenn es heißt:

»Der Mittelstamm (Yggdrasils) entzündet sich

Beim gellenden Ruf Des Giallarhorns.

Ins erhabene Horn

Bläst Heimdall laut;«

und eben daran sich dann reiht: Odhin murmelt u. s. w.

Denn daß das Giallarhorn das Donnerhorn ist, haben Kuhn und Mannhardt schon (Germ. Myth. p. 550 f.) richtig erkannt. Vergl. auch Poet. Nat. II. p. 142 f.

Hatte Mimirs prophetisches Haupt aber auch selbst, wie wahrscheinlich, entsprechend dem Haupt des Dadhyanc seine Stätte in den himmlischen Wassern, eben sowie dem Mimirsbrunnen überhaupt ja das Weissagerische innewohnte, so erinnert uns das wieder noch speziell an die analoge Quelle bei der dodonäischen Eiche, von der oben geredet, die nach Servius durch ihr Murmeln auf Antrieb der Götter Orakel gab, welche dann eine Alte, mit Namen Pelias, den Menschen gedeutet habe. In beiden Fällen ist der murmelnde Donner die prophetische Stimme, dort tönte er aus dem Grummelkopf, dem Haupt des Dadhyanc u. s. w. an oder in den himmlischen Wassern, hier aus den Wassern selbst!

Wie dies aber auch sei, jedenfalls malt auch die Mimir-Quelle mit der sich an sie knüpfenden, eben geschilderten Umgebung ebenso wie die erste und die über Niflheim liegende Quelle mit dem Gewitterdrachen in verschiedener Weise nur wieder die Scenerife um den dort oben ewig blühenden Lichtbaum aus, dessen Wanken erst beim Weitende eintritt:

(Wenn) Glutwirbel umwühlen

Den allnährenden Weltbaum

(Und) Die heiße Lohe

Den Himmel bedeckt.

Aber neben diesen drei Quellen trieft es ja auch sonst bei der Esche Yggdrasil nicht bloß von Wasser, sondern auch von Milch und Honig, welche letzteren Momente wieder recht eigentlich auf den Himmel hinweisen. Yon dem Wasser, d. h. also auch hier dem Segen, von dem die Ströme Niflheims in weiterer Entwickelung der Sage dann kommen und der von dem himmlischen Hirsch trieft (wie der Tau von den Wolkenrossen der Valkyrien, sowie von der Wolkenmilch, die von der Ziege stammt, ist schon oben geredet; es genügt hier daran zu erinnern, und es bleibt nur noch übrig, als auf ein neues, aber höchst charakteristisches Moment darauf hinzuweisen, daß von unserm Baum auch bienenernährender Tau auf die Erde trieft, wie die Edda sagt, den man hünangsfall (Honigfall) nennt Gemahnt dies schon an die Yorstellung der klassischen Yölker, welche noch selbst ein Aristoteles und Plinius teilen, dass der Honig vom Himmel oder den Sternen triefe und nur von den Bienen eingesammelt werde, so daß es nicht weiter befremden kann, ihn hier von dem himmlischen Lichtbaum triefen zu sehen, so habe ich Poet. Nat I. p. 48—89 schon des ausführlicheren dies mythische Element behandelt und nachgewiesen, daß eine alte, mannigfach verzweigte indogermanische Naturanschauung hier eingreift, nach welcher einmal die Sterne als ein goldiger Bienenschwarm dort oben gefaßt wurden, woran noch jene erwähnte Ansicht des Aristoteles und Plinius über die Herkunft des Honigs von den Sternen erinnert, # dann aber auch Mond-und Sonnenlicht überhaupt als eine goldige Flüssigkeit und schließlich als der »Trank der Himmlischen«, der sie ewig verjünge, und ihr Born als eine Art Jugend-brunnen angesehen wurde. Ich kann unmöglich auch nur das Hauptsächlichste aus diesem Vorstellungskreise, den ich a. a. 0. aufs eingehendste behandelt habe, hier anführen; ich will nur darauf hinweisen, daß bei modernen Dichtem oft Anklänge an jene Anschauungen auftauchen (s. namentlich Poet. Nat. I. p. 29, 33 und XX), dann aber einzelne besonders bezeichnende Momente hervorheben, die speziell wieder eine Brücke schlagen zwischen der nordischen Yggdrasil und der Sagenreichen Eiche zu Dodona. Den triefenden Honigfall der Esche Yggdrasil vergleicht schon Kuhn, Herabk. des Feuers u. s. w. p. 131 (und nach ihm auch Mannhardt) mit dem indischen soma und dem iranischen hom, den Göttertränken, von denen der letztere, der hom, ebenfalls von einem sagenhaften Baum, dem Ilpa-Baum, trieft, und sagt dann: »Der Honig ist aber der hauptsächlichste Bestandteil des Mets, und wie unten dargethan werden soll, wird der Soma ebenfalls madhu genannt, was zugleich auch Honig bezeichnet. Beides, Honig und Met, sind also auch hier identisch u. s. w.« Dieselben flüssigen Elemente Wasser, Milch und Honig aber, welche bei der Esche Yggdrasil so charakteristisch auf-treten und auch in griechischen Mythen und Gebräuchen bekanntlich in entsprechender Verbindung mannigfach sich zeigen, kehren nun auch in den an Dodona und seine Eiche sich schließenden Sagen in ähnlicher Weise wieder und zwar hier ausgesprochenermaßen wieder als Nahrung der Himmlischen. Die Hyaden oder dodonäischen Nymphen, wie sie Hygin nennt, d. h. die himmlischen Wolkenwasserfrauen (die ob des Todes ihres durch eine Schlange (!) getöteten Bruders weinen), sollten dort den Bacchus, wie nach anderer Version das Zeus-Kind groß gezogen haben. Sie gelten aber nicht bloß u. a. als die Töchter des Melis-seus (des Bienenmanns), sondern Milch und Honig wird ausdrücklich als die erste Nahrung der betreffenden Götterkinder angeführt und zwar nach der kretischen Yersion der Sage beim Zeus die Milch der Ziege Amaltheia, welche wir oben mit der den himmlischen Einheriern Milch spendenden Ziege unter der Esche Yggdrasil verglichen haben (Poet Nat. H. 48). Und wenn nun weiter dann zu Dodona als Schwestern der Hyaden die Peleiaden auftreten, bald als Wolkenfrauen wie jene, bald in Taubengestalt (s. oben), so wird jener Gedanke nach all den Parallelen doch nur in anderer Form in betreff des Honigs weiter gesponnen, wenn, wie ich schon oben angedeutet, Tauben bei Homer überhaupt dem Zeus Ambrosia bringen, d. h. den himmlischen Honigtrank. Ueberall klingen dieselben Elemente an, nur immer anders gewandt. Und da mag noch ein anderer Gedanke sich Bahn brechen. Wenn Urdhs Brunnen verjüngt, sein Wasser also, wie Simrock, M. p. 40 sagt, dieselbe Kraft hat, die auch den Aepfeln Idhuns beiwohnt, ebensowie dem Begeisterungstrank der Äsen, der Odhrärir hieß, und nun weiter auch Odhrärir, ebenso wie die betreffenden Personen, mit jenem Brunnen verwechselt wird, dann auch Mimirs Quelle »Weisheit« verleiht und deshalb Mimir täglich mit dem Giallarhom (als Trinkhorn gewandt) aus ihm trinkt und Odhin auch deshalb dahin wallfahrtet, — so sehen wir nach alledem doch auch hier eigentlich immer nur analoge Elemente in verschiedenen Ansätzen und Entwickelungen, die auch den ursprünglichen himmlischen Licht- und Regenquellen allmählich andere Bedeutung verleihen. Heißt es doch in der Yöluspa dann auch wieder speziell in betreff Mimirs kurzweg:

Met trinkt Mimir allmorgentlich

Aus Walvaters Pfand!

Gerade derartige Verschiedenheiten und Unbestimmtheiten sind der volkstümlichen Sage eigentümlich, nur der einzelne Erzähler oder Dichter strebt nach einheitlicher, möglichst konsequenter Gestaltung des Stoffes; das gilt hier wie überall.

Ehe ich die Esche Yggdrasil aber verlasse, will ich doch darauf hinweisen, daß die nordische Mythe, wenn auch die Yggdrasil am berühmtesten geworden, doch noch mehrere Spielarten derartiger mythischer Bäume mit den Ansätzen ähnlicher Umgebung aufweist und namentlich bei einem unter höchst charakteristischem Hineinspielen wieder des Wassers. Yom Mimameidr habe ich schon gesprochen. In denselben Kreis gehört aber auch der Ebereschen- oder Vogelbeerbaum, Thors heiliger Baum (björg Thörs), von dessen mythischer Bedeutung bei den Ariern Kuhn und nach ihm Mannhardt schon des ausführlicheren gehandelt haben. Auf der Fahrt nach Geirrödhsgard kommt Thor nämlich in Wassernot. Giaip, Geir-rödhs Tochter, stand quer über dem Strom und verursachte dessen Wachsen. Da warf er mit einem Steine nach ihr und sprach: >Bei der Quelle muß man den Strom stauen!« Als er dem Ufer nahe war, ergriff er einen Vogelbeerstrauch und stieg aus dem Flusse. Daher das Sprüchwort: Der Vogelbeerstrauch sei Thors Rettung (Simrock M. 1878. p. 258). Wir haben in dieser Sage offenbar einen Gewitterkampf, wie in den meisten Kämpfen Thors, und da brauche ich wohl nicht erst an den durch die Gewittergüsse zur Yggdrasil watenden Thor zu erinnern, um in der obigen Scenerie den angeschwollenen Gewitterstrom, vor dem er sich kaum retten kann, und den Himmelsbaum, an dem er sich herauszieht, wiederzufinden.

Ebenso wie bei griechischen und germanischen heiligen Bäumen fehlt übrigens auch in Rom beim Ficus Ruminalis das Wasser nicht, ja die Scenerie, wie bei einer angeblichen Ueberschwemmung des Tiber an diesen Baum die Wanne mit den Götterkindern herantrieb und diese so gerettet wurden (s. meine Schrift über den Ursprung der Stamm- und Gründungss. Roms), gemahnt noch speziell im Kern an die zuletzt geschilderte Scenerie von der Rettung des Thor aus Wassersnot durch den heiligen Vogelbeerbaum.

Nachdem wir diese Verbindung des Himmelsbaums mit den Regenquellen in einzelnen charakteristischen Bildern verfolgt haben, möge noch ein kurzer Nachweis einer ähnlichen Erscheinung im Kultus folgen, der sich eng an jene Vorstellungen anschließt und im einfachen Abbilde das wiederspiegelt, was dort die Mythe mit sagenhaftem Schmuck reich umrankt zeigte.

Auf griechischem Boden haben wir diese Verbindung schon ganz allgemein oben nachgewiesen, ebenso ist erwähnt worden, daß in Upsala neben dem heiligen Baum eine Quelle war. Desgl. fand Bischof Otto von Bamberg im Jahre 1124, als er auf seiner Missionsreise nach Stettin kam, neben einem der zu gottesdienstlichem Gebrauche dienenden Gebäude einen heiligen Baute mit einer Quelle (Mannh. Baumk. p. 57). Der Baumkultus tritt nämlich in seinen Urelementen auch bei den slavischen Völkern, ja auch innerhalb des preußischen, finnischen und keltischen Heidentums in gleicher Weise auf, wie Grimm M. 1844. I. 66 bemerkt. Die Verbindung von Baum und Wasser erhellt aber am charakteristischsten in ihrer allgemeinen Verbindung bei den Germanen aus all den Kapi-tularbeschlüssen, welche dem Heidentum entgegentraten und die besonders die auguria lucorum sive arborum vel fontium als unchristliches Heidenwerk verdammen. Alle, welche diese Zeiten behandeln, von Keysler bis Pfannenschmidt, heben diesen Umstand bedeutsam hervor. Die Haupt-kapitularbeschlüsse finden sich bei Keysler und Grimm zusammengestellt, desgl. in W. Müllers Altd. Religion p. 59, wo er sagt:

»Noch mehr aber (als Haine) werden als solche Stätten des heidnischen Gottesdienstes Bäume und Quellen genannt, entweder so, daß abgöttische Gebräuche bei denselben anzustellen verboten wird, oder daß sie geradezu als Gegenstände der Verehrung bezeichnet werden.«

— Weit in das Christentum hinein zieht sich die Sitte, teils unter christlichen Formen, teils als mehr unschuldige Volkssitte gewohnheitsgemäß festgehalten. Hier nur ein paar Beispiele aus Pfannenschmidt »Das Weihwasser« Hannover 1869. Nachdem er ein Zeugnis für die Verehrung von Quellen aus der ums J. 347 verfaßten Katechesis des Cyrillus, Bischofs von Jerusalem, angeführt, wo es heißt: Cultus est diaboli, illae quae in idolis fiunt supplicationes et quaecunque in honorem idolorum per-aguntur, ut incendere lucernas et ad fontes et fluvios adolere cet, fahrt er fort:

»Wie sehr nun auch die Kirche sich bemüht hatte, den alten Glauben an die heilige Kraft des Wassers, die Verehrung der Flüsse und Quellen auszurotten, so ist ihr dies kaum bis heute ganz gelungen. So wurden noch zu Ende des vorigen Jahrhunderts bei der Kirmes und auch in der Maiennacht im Oberbergischen (Rheinprovinz) nach altheidnischem Gebrauche sowohl Buchen als Linden oft mitten im Walde, besonders an den Quellen mit Kränzen geschmückt, auf welchen Kerzlein befestigt waren, die man abends anzündete.«

Aehnliche Gebräuche bringt Mannhardt in seinem »Baumkultus« in Menge bei.

Auch lokalisiert in christlichen Kultusstätten erscheint noch Baum und Quelle zahlreich nebeneinander wie zur Heidenzeit, namentlich bei Marienkulten. So sagt Vernaleken in seinen »Mythen und Bräuchen^ des Volkes in Oesterreich«, Wien 1859: »In katholischen Ländern treffen wir eine Menge Volksüberlieferungen, die sich auf die Erscheinung eines Marienbildes an einem Baume beziehen, wie wir denn häufig solche Bilder an Bäumen befestigt finden (auch Stöber in seinen Elsässischen Sagen. St Gallen 1852. p. 32 f. hebt dies hervor): »Ein Brunnen steht immer damit in Verbindung; wir erinnern nur an die Legenden, die über das an Mariae Geburt von vielen Tausenden besuchte Maria-Brunn (bei Wien) im Umlauf sind, an die Entstehung vieler Wallfahrtsorte« u. s. w.« (vergl. was Panzer in seinen bairischen Sagen über ähnliche Kultusstätten »der Mutter Gottes an der schönen Tanne«, »der Maria auf dem Baumstock in der Prauenau« und ähnl. sagt.

Ich hebe über die »Art« des Kultus der Bäume resp. Quellen aus dem reichen Material, welches Grimm und Mannhardt beigebracht, besonders noch folgende Momente hervor, indem ich sie meinem Standpunkt anpasse. Als Einleitung zunächst von den Bäumen:

1) Wie es in dem zu Anfang citierten kleinrussischen Rätsel vom Sonnenbaum hieß, er stehe mitten im Dorfe, in jeder Hütte sei er sichtbar, so fand sich auch meist bei Griechen, Römern und Deutschen in den einzelnen Niederlassungen ein irdisches Substitut desselben, das, je älter der betreffende Baum wurde und je mehr Generationen er überdauerte, nur an Bedeutsamkeit und Verehrung für die folgenden Geschlechter gewann. Die mannigfachsten Beziehungen knüpften sich daran, namentlich wurde er leicht zu einer Art Lebensbaum des einzelnen, der Familie, sowie des ganzen Stammes, in dem die Existenz wechselseitig eng verknüpft schien. Dies ist die allgemeinste und primitivste Form neben solchen reicher entwickelten, wie wir sie oben verfolgt Hierher gehört, was Plinius über das klassische Altertum sagt, wenn es im XIII. Buche zu Anfang heißt: Haec (arbores) fuere numinum templa, priscoque ritu simplicia rura etiam nunc Deo prae-cellentem arborem dicant. Das ist der Yärdtr&d, der (dann nach späterer Auffassung) vom Schutzgeist bewohnte Schicksalsbaum hinter dem Hofe in Schweden, Dänemark sowie in den Alpen, der in allerhand sympathische Beziehungen zum Hause tritt, den u. a. Schwangere in ihrer Not umfassen, um leichtere Entbindung zu erhalten, wovon nachher noch im besonderen die Rede sein wird (Mannhardt Baumk. p. 51 ff). Daß auch neben der Gründung von Kultusstätten eine solche von Städten und Burgen sich an Bäumen vollzog, hat Boetticher für Griechenland gleichfalls nachgewiesen (p. 241) , aber auch sonst schließen sich die Anfänge der Kultur an solche Bäume, vergl. auch meine Schrift »Ueber die Stamm- und Gründungssage Roms.«

2) Eine weitere Entwickelung des Kultus ist, daß man  Beutestücke der Jagd, namentlich die Felle der erlegten Tiere, dann auch ihre Köpfe und Hörner an dem heiligen Baum auf-hängte, woran sich mit der Zeit weitere Ausschmückung des Baumes als der heiligen Kultusstätte — ehe man Tempel baute — reihte. Boetticher hat auch hiervon p. 69 des ausführlicheren gehandelt. Er ist geneigt, darin ein Weihopfer zu finden, wie man es auch gewöhnlich faßt. Allerdings hat die spätere, polytheistische Zeit es so gefaßt, ursprünglich dürfte aber auch hier, wie in den meisten ähnlichen Fällen, eine einfache mechanische Nachahmung eines angeblich analogen himmlischen Vorgangs die erste Triebfeder dieser dann religiös ausgebauten Gewohnheit gewesen sein. Im II. Teil der Poet. Nat. 1 ff. u. 38 habe ich die mannigfache und weite Verzweigung des mythischen Elements der Wolke als eines Felles oder Schlauches behandelt und auch schon oben Gelegenheit gehabt darauf hinzuweisen. Das Widderfell am heiligen Baum im Sonnenlande am Phasis, der geschundene, pfeifende Windgott Marsyas an der Fichte Ast aufgehängt, ebenso wie der an der Esche Yggdrasil hängende Wolken- und Sturmesgott Odhin, — alle derartigen Bilder führten, in Analogie zu der vom Zeus nach Homer aufgehängten Hera, auf die am Himmel, event. am Lichtbaum dort oben, aufgehängten Wolken, es waren die pendentia vellera lanae des Lucrez, nur eben mythisch im einzelnen nach der ganzen Scenerie gefaßt und gewandt1). Gerade das Schweben der Wolken, die Frage, welche Macht resp. Kraft sie dort oben aufhänge, beschäftigte ja noch selbst bis in die Neuzeit, wie ich am oben angeführten Orte nachgewiesen, selbst die Gelehrten, so daß es doppelt erklärlich ist, wenn es in der Urzeit in den Bereich mythischer Vorstellungen gezogen wurde. Dafür aber, daß meine Deutung richtig, kann ich zur Bestätigung noch anführen, daß, wie ich nachträglich sehe, Mannhardt beim hängenden Odhin an einer Stelle seiner Germ. Mythen, abweichend von der von jnir in den Poet. An. H, 38 von ihm citierten Stelle, auch schon an die Wolke denkt1), dann aber bei den Südseeinsulanem auch dieselbe Vorstellung wiederkehrt, indem die Sage den Donnergott, als er von den Früchten des Himmelsbaumes gestohlen, ins Dach gehängt werden läßt, um echt tahitisch langsam zu Tode geräuchert zu werden, aus welcher Lage er sich dann durch eine List befreit.

Hält man nun zu jener Vorstellung von am Himmel aufgehängten Wolken eine andere arische, nämlich die uralte einer am Himmel im Gewitter hintosenden Jagd, so liegt nach anderen Analogien die Vorstellung nicht allzufem, daß einzelne, nach dem Gewitter am Himmel übrig bleibende und dort schwebende Wolken für am himmlischen Lichtbaum aufgehängte Felle gehalten worden wären, die von den in der himmlischen Jagd gejagten Tieren als Trophäen herrührten, und daß man diesen Gebrauch dann hier auf Erden nachgeahmt hätte. Spielte doch die Sage weiter mit diesen Fellen. Ich erinnere an die Felle der im Gewitterfeuer geschlachteten Sonnenrinder in der homerischen Sage, welche noch dahinkriechen und brüllen sollten, ferner an das angebliche Wiederbeleben der Bocksfelle von seiten Thors in der nordischen und ähnliche Züge in deutscher Sage, mythische Bilder, zu denen doch selbst das oben erwähnte Aufhängen des Odhin (Yggs) und sein Wiederbeleben als eine Art Analogon zu fassen; ebenso wie schließlich das Wiederholen des Gewitterfells des goldenen Vließes (wie das des im Winter geraubten Donnerhammers Thors) ursprünglich nur als modifizierte Erweiterungen derselben Grundanschauung vom Erscheinen und Verschwinden und Wiederauftauchen des Donnergewölks zu den verschiedenen Jahreszeiten anzusehen sind, wie es in ähnlicher Weise im Element schon der oben erwähnten tahitischen Sage zu Grunde liegt.

Der Gebrauch der an heiligen Bäumen aufgehängten Felle entwickelt sich nämlich noch weiter in eigentümlicher, bisher unerklärter Weise, die aber in der oben angedeuteten Weise doch ihre Lösung finden dürfte. Zur Sache lasse ich zunächst Grimm M. p. 615 sprechen. »Bei den Longobarden«, sagt er, »kommt die Verehrung des sogen. Blutbaums oder heiligen Baumes vor. Genaueres davon meldet die vita Sancti Barbati in den Actis Sanctor, vom 19. Febr. p. 193. Der Heilige (geb. 602, gest um 683) lebte zu Benevent unter den Königen Grimoald und Bomuald, das longobardische Volk war getauft, hing aber noch an abergläubischen Gebräuchen: quin etiam non longe a Beneventi moenibus devotissime sacri-legam colebant arborem, in qua suspenso corio cuncti  qui aderant terga verteiltes arbori celerius equitabant, calcaribus cruentantes equos, ut unus alterum posset praeire, atque in eodem cursu retroversis manibus in corium jaculabantur sicque particulam modicam ex eo comedendam snperstitione accipiebant. — Ich habe p. 159 (Grimm M.) nachgewiesen, daß von Osseten und Circassiem Stangen mit Tierhäuten zu Ehren göttlicher Wesen aufgerichtet wurden, nach Jomandes bei den Goten dem Mars exuviae, truncis suspensae, daß überhaupt Tiere an Opferbäumen hingen; vermutlich war auch dieser Baum einem Gotte durch Opfer heilig, d. h. durch Votivopfer Einzelner; der ganze Ort hieß davon »ad votum«. Welche Bedeutung der Speerwurf durch die hängende Haut hatte, ist noch nicht klar; auch im Norden pflegte man durch aufgehängte rohe Ochsenhäute zu schießen (Forum. sog. 3, 18. 4, 61), es war ein Zeichen von Kunst und Stärke. Daß es rückwärts geschah, erhöhte die Schwierigkeit und ist ganz altertümlich*« So Grimm a. a. 0.

Hält man zu den oben entwickelten Vorstellungen von dem am Sonnenbaum aufgehängten Widderfell u. s. w. eine andere, nach welcher im Gewitter ein Wettschießen stattfand, ich erinnere nur an Odysseus’ Bbgenkampf, sowie das Schießen auf Baldur (s. TJrspr. d. Myth. und weiter unten die betr. Untersuchungen), so hätte man in dem obigen Speerwerfen durch eine am heiligen Baum aufgehängte Haut vielleicht eine Nachahmung eines entsprechenden Naturbildes, wie man es ähnlich dort oben am Himmel im Gewitter im Schleudern der Blitzspeere nach der Wolke vor sich gehend wähnte. Das Wettreiten dabei entspräche dem analog zu fassenden Wettfahren in einer Sage, wie die von der Werbung um die (Sonnen-)Jungfrau Hippodameia oder Ata-lante, welche in dieser Hinsicht der Brunhild entsprechen. Ist diese Deutung richtig, dann wäre auch erklärt, warum Odhin nach dem Hävamäl an der Esche Yggdrasil »vom Speer verwundet« hing; es wäre wie bei jenem Gebrauch an den Blitzspeer zu denken, den ja sonst auch Odhin führt.

Doch ich kehre nach dieser Hinweisung zum Kultus der B&ume und Quellen zurück, und da zeigt sich:

3) als gemeinsamer Gebrauch der europäischen Arier das Anzünden von Fackeln und Lichtern an denselben und, was ich gleich betonen will, zum Zweck von allerhand Augurien. Yon den Fackeln zu Dodona, welche von selbst sich wieder im heiligen Quell entzünden sollten, habe ich schon geredet und dieselben mit Perthes auf des Blitzes Fackel bezogen. Knüpfen sich hier dieselben an das Substitut des Regenquells, so schließen sie sich in einer andern Sage noch in ähnlich mythischer Form an den Baum selbst Wir werden nachher eingehender davon handeln, daß speziell zur Zeit der Bonnwendfeste man Repräsentanten des himmlischen Lichtbaums festlich ausschmückte und vor und in den Häusern aufstellte. Was da der Gebrauch festgehalten, knüpft in Island, der Schatzkammer nordischer Tradition, die Mythe in einem Bilde an den Ebereschen- oder Vogelbeerbaum, Thors heiligen Baum, den wir schon vorhin in einer Sage als Substitut unseres Lichtbaums kennen gelernt Maurer berichtet nämlich in seinen Isländischen Sagen, p. 178: »Man nennt ihn (den Vogelbeerbaum) wohl den heiligen Baum, und erzählt, daß man früher in der Weihnachtsnacht (d. h. also zur Wintersonnenwende) alle seine Zweige mit brennenden Lichtern besetzt gefunden habe, welche nicht erloschen seien, mochte der Wind auch noch so stark wehen; derselbe erscheint (setzt Maurer hinzu) also geradezu als ein Vorbild des Christbaums, den wir künstlich erst auszuputzen pflegen.« Nach der obigen Analogie dürften auch unter diesen Windlichtern — deren Substitute wir überall in den betr. Kulten wiederfinden, — ursprünglich die himmlischen Fackeln und Windlichter des Blitzes zu verstehen sein, so daß wir ebenso wie bei der obigen Ausstattung des dodonäischen Regen-Quells, welchen feurige Fackeln zu durchfurchen schienen, hier vor einer Anschauung ständen, derzufolge der himmlische Lichtbaum im Gewitter mit Lichtern besteckt oder umgeben war, was dann wieder in Gebräuchen entsprechend nachgeahmt wurde .

Nicht also bloß, »um den Schauer der Anbetung zu erhöhen«, wie Grimm M. p. 550 bei der Besprechung des Gebrauchs ad fontes sive arbores luminaria facere, candelam deferre meint, zündete man an Bäumen und Quellen Fackeln und Kerzen an, sondern zunächst in Nachahmung der himmlischen Scenerie, wie auch wieder, derselben entsprechend, allerhand Augurien sich auch an dieses Moment reihten, wie sie sich an das Wasser knüpften.

Auch über den Orient wie über das Abendland finden wir übrigens derartige Gebräuche verbreitet. Nachdem Boetticher p. 49 als nächstliegendes Beispiel, wie er sagt, die Verehrung der Terebinthe zu Mamre angeführt, bei der Hieronymus ausdrücklich die Entzündung von Lichtern erwähne, giebt er weiter Beispiele ähnlicher Art aus dem griechischen wie römischen Altertum. Grimm, Mannhardt und Pfannenschmidt verfolgen die entsprechenden Gebräuche, namentlich auch das Anzünden von Lichtern an Quellen und Flüssen, welches sich bis in die neuesten Zeiten erhalten hat, und worin slavischer Gebrauch mit deutschem übereinstimmt, nur daß jener das sog. Lichterschwimmenlassen zur Sommer-, dieser mehr zur Wintersonnenwende ausübt. Grimm führt schon a. a. 0. an, daß man zu Weihnachten noch jetzt mit Lichtern in den Brunnen schaue, ebenso erkundet man durch das erwähnte Lichterschwimmenlassen noch jetzt die Lebensdauer, sieht, wer zuerst stirbt, oder welche sich verheiraten u. dergl. mehr. Auch hier zeigt sich nämlich, worauf ich schon in meiner Schrift: »Der heutige Volksglauben und das alte Heidentum« u. s. w. H. Aufl. p. 6 f. aufinerksam gemacht habe, daß, wenn auch das Heidentum aus dem öffentlichen Leben mit Einführung des Christentums verschwunden, der mit jenem verknüpfte Aberglaube sich noch gerade in und an den einfachsten Lebensverhältnissen, wie Hochzeit und Tod u. dergl., vielfach erhalten hat. Daß aber die an Bäumen und Quellen sich schließenden Wahrsagungsarten auch bei den Deutschen, ebenso wie zu Dodona, weiteren Spielraum gehabt, mag für viele Stellen eine zeigen, wo der Papst durch Bonifacius die Deutschen ermahnt, solch heidnisches Wesen zu lassen. Divinos autem et sortilegos vel sacrificia mortuorum seu lucorumvel fontium auguria vel phylacteria et incantatores et veneficos et maleficos et observationes sacrilegas, quae in vestris finibus fieri solebant, omnino respuentes atque abjicientes, tota mentis intentione ad Deum convertimini etc. Es dürfte in betreff der Ausdehnung der betr. auguria zwischen heut und einst dasselbe Verhältnis stattfinden, wie man heutzutage das sogen. Siebdrehen auch nur noch höchstens zur Ermittelung eines Diebes anwendet, während es früher ein allgemeines, auch den Griechen bekanntes Weissagemittel war.

Diesem Wasser- und Feuerkultus schließen sich aber nun noch eine Fülle von Gebräuchen anderer Art im Ursprung an. Hierher gehören die Wasser- und Feuerlustrationen, die Wasserspenden sowie das Anzünden von feurigen Bädern und überhaupt von Feuern, namentlich zur Zeit der verschiedenen Sonnwendfeste, namentlich die Johannis-, Martins- und Weihnachtsfeuer, von deren Beziehung zu den metereo-logischen Himmelserscheinungen ich schon in den Poet. Natur-ansch. I. gehandelt habe und wofür ein reiches Material Pfannenschmidt sowohl in seinem »Weihwasser« (Hannover 1869), als auch in seinen »Germanischen Erntefesten« (Hannover 1878) beigebracht hat Letzterer nähert sich auch schon p. 491 ff. unserer Auffassung, nur daß er das Ganze noch mit Mannhardt (p. 494) zu spiritualistisch in eine wenig für die Urzeiten passende Form kleiden möchte. Höchst interessant ist bei ihm übrigens noch der Nachweis, daß gleichfalls viele Wallfahrten und Prozessionen mit brennenden Lichtern  u. s. w. zu heiligen Bäumen und Stätten, Flurprozessionen und Grenzbezüge u. dergL eben hierher ihrem Ursprung nach gehören und aus der Heidenzeit sich in christlichen Formen selbst bis auf unsere Tage erhalten haben. Und da will ich denn auch darauf hinweisen, daß auch die Hydrophorien und die Fackelläufe bei den Griechen desselben Ursprungs gewesen sein dürften. Diese Gebräuche sind offenbar zuerst sämtlich auch nur einfache Nachahmungen angebl. entsprechender Himmelserscheinungen gewesen, wie ich es schon im ersten Teile der Poet Nat. von den Johannisfeuern u. s. w. nachgewiesen, in betreff bestimmter Umzüge aber es außer im Urspr. d. Myth. auch im H. Teil der Poet Nat unter der Überschrift »Gewitter zieht herum« p. 159 cfr. No. 5 »Gewitter als himmlisches Gekessel« gefaßt habe. Indem sich diese Gebräuche dann besonders an die Sonnenwende sowie die Tag- und Nachtgleichen schlossen, bildete sich in der Urzeit gleichsam schon ein heiliger kalendarischer Jahrescyklus, dem sich später dann noch bestimmte Festspiele anschlossen, — z. B. im Demeterkult das Suchen der Kore, entsprechend dem des Adonis, — so daß auf heidnischem Boden sich hierin schon eine ähnliche Entwickelung zeigt, wie in dem christlichen Kirchenjahre mit seinen Festspielen, wie sie noch jetzt z. B. im Ober-Ammergau gefeiert werden. Tritt dies in Griechenland uns schon in voller Entwickelung entgegen, so erscheint es in den Anfängen bereits auch auf deutschem Boden. Immer sind es hier vor allem die erwähnten Sonnenwendzeiten, und so reihten sich auch den entsprechenden Wasser- und Feuerfesten entsprechende Baumfeste an, in denen man Bäume, namentlich Tannen, festlich einholte, schmückte, mit Lichtern besteckte u. s. w. ursprünglich als Repräsentanten »des himmlischen Lichtbaumes«, der »mitten in jedem Dorfe, in jeder Hütte sichtbar«1). Daß auch der Weihnachtsbaum speziell hierher gehört als Symbol des zur Wintersonnenwende wieder erstehenden Lichtbaums, daran malmte schon oben die isländische Mythe von dem heiligen Ebereschenbaum, der zur selbigen Zeit mit seinen Lichtern erglänzt haben soll, wie ich auch anderweitig schon in zwei Gelegenheitsartikeln diesen Gedanken besonders ausgeführt habe.

Bei der Eiche zu Dodona wie bei der Esche Yggdrasil haben wir schon gelegentlich die daselbst das Schicksal kündenden Wolkenwasserfrauen, Schwan- und Taubenjungfrauen kennen gelernt; die Hauptepiphanien am himmlischen Tagesbaum scheinen sich aber an die Sonne resp. an das im Blitz angeblich leuchtende und aus dem oberen Wolkenhimmel. zur Erde dann hinabsteigende Gewitterwesen angeschlossen zu haben, wobei man vielleicht, entsprechend den griechischen Philosophen, welche die Blitze von der Sonne ableiteten, auch das in den Blitzen scheinbar näher kommende, herabsteigende Wesen mit der Sonne identisch faßte, worauf mich im »Heutigen Volksglauben« p. 103—113 (vergl. »Urspr. d. Myth.« Alttestamentarische Parallelen p. 280) gewisse Parallelen zwischen der weißen, todverkündenden Frau und dem (todbringenden) Engel des Herrn in der Bibel geführt haben.

Doch dies zunächst dahingestellt, gehen wir den überhaupt hierher schlagenden Epiphanien auf und an dem himmlischen Baum etwas eingehender nach, wobei wir uns auch zunächst an Boetticher anschließen können.

Er sagt p. 33:

»Was endlich die Epiphanie der Götter unter Bäumen anbetrifft,—so findet sie sich nicht allein bei den Hellenen und Römern, sondern die ältesten heiligen Sagen des Orients kennen sie, weil sie gleicherweise mit dem Baumkultus beginnen und ihn als bestehend voraussetzen; dies gilt so für die Israeliten, wie für die übrigen Völker des Orients, die ja insgesamt Träger des Baumkultus sind.«

— Weiter heißt es dann p. 518: »Die heilige Sage in der Genesis knüpft, wie schon oben (p. 507) bemerkt ist, das Schicksal der Stammeitem des Menschengeschlechts gleichnisweise an zwei von Jehovah selbst im Paradiese als Schicksalsbäume gepflanzte Bäume, an den Baum der Erkenntnis der Dinge und an den Baum der Unsterblichkeit2). Aber diese Sage  des alten Testaments hätte unmöglich ein solches Gleichnis machen können, wenn es nicht in der lebendig geübten Verehrung des Baumes sein volles und bedeutsames Verständnis beim Volke fand; aber eben weil diese Baumverehrung ein ursprüngliches Kultuselement bei den gesamten Volksstämmen des Orients war, muß sie ohne weiteres auch bei Abraham und seinem Geschlechte vorausgesetzt werden.« — Boetticher geht dann die Epiphanien, welche in der Bibel auftreten, durch, unter welchen die dem Gideon erschienene die bedeutsamste für uns ist, da in ihr die Beziehung zu dem Baume am bestimmtesten hervortritt. »Da kam«, heißt es Richter VI., 11 »der Engel des Herrn und setzte sich unter die Terebinthe zu Ophra —, während Gideon Weizen an der Kelter ausklopfte, um es vor Midian in Sicherheit zu bringen.« »Es ist«, setzt Boetticher hinzu, »die Geschichte von der Erwählung Gideons zum streitbaren Helden und Richter in Israel ganz verwandt der Erscheinung des Herrn unter der Terebinthe bei Abraham«, und fahrt dann fort: »Gideon aber kennt ihn nicht, er mißtraut den Worten und will prüfen, ob die Erscheinung keine trügliche sei; deswegen verlangt er ein Wunder von ihr, und zwar jenes nur den Himmlischen mögliche Wunder, daß das Opfer, welches er bieten will, von selbst entzündet und verzehrt werde. Hinweggehend und ein Böcklein schlachtend legt er die Opferstücke des Fleisches mit ungesäuertem Brot auf einen Opferkorb, trägt es nach der erhaltenen Anweisung auf den Stein unter dem Baum und gießt darauf das Trankopfer aus. Da berührt der Bote des Herrn das Opfer mit seinem Stabe, Feuer fahrt aus dem Steine und verzehrt dasselbe, der Engel selbst aber wird darauf unsichtbar.« So Boetticher. — Nach dem weiteren Ausbau der Scenerie werden wir hier, wie schon oben angedeutet, in dem Boten des Herrn mit dem zündenden Blitzstab den Engel des Herrn wiedererkennen, dessen Anblick auch sonst sogar tötet, d. h. eben die leuchtende Blitzerscheinung, als Botschaft des höchsten Gottes1); die Bedeutung der Terebinthe tritt aber auch sonst charakteristisch noch genug hervor, wie Boetticher weiter ausführt, so zu Sichern, »als das väterliche Heiligtum der heidnischen Familie des Lot und ihres Götzen Tempel«:–bei welchem Baum auch später Josua die Kinder Israel berief und unter welchem er ihnen des Herrn Gesetz verkündete; — wovon der Baum genannt wurde »die Terebinthe zum Heiligtum des Herrn.« (S. Boetticher p. 522 i)

Wie durch die Geschichte Israels, ziehen sich Epiphanien unter den verschiedensten Formen auch durch das ganze griechische Altertum (Nägelsbach, »Nachhom. Theologie« u. s. w. Nürnberg 1857. p. 2.). Wenn es aber auch bei den Griechen als gefährlich galt, die Götter leibhaftig zu schauen , so dürfte auch hier ein ähnlicher, natürlicher Hintergrund anzunehmen sein, wie nach dem Glauben der Semiten. Dem sei aber wie ihm wolle, uns kommt es jetzt nur auf Erscheinungen der Götter bei Bäumen an. Auf eine ist schon oben gelegentlich hingedeutet worden, wo Demeter den Töchtern des Keleos beim Oelbaum am Kallichorosbrunnen bei Eleusis erscheint. Auf eine andere weist Nägelsbach, p. 3, hin, wenn er sagt:

»In der Schlacht bei Stenyklaros sitzen die Dioskuren auf einem Baume und werden vom Propheten Theokies gesehen, Paus. IV. 16, 2, wie Apollo und Athene bei der Buche vom Propheten Helenos. Hom. 11. VH. 20—45.«

Die Epiphanie auf dem Baume ist speziell charakteristisch, wie wir auch oben schon nach Boetticher sie besonders erwähnt, und dieser sie noch des weiteren p. 140 ff. behandelt, indem er als ihre Substitute Götterbilder »auf einem dazu abgeglichenen Aste des Baumes oder in den Zweigen seiner Krone« erwähnt Diese Form wird deshalb namentlich wichtig, weil sie höchst bedeutsam dann auf deutschem Boden wird und diese Seite der Epiphanie schließlich in besonderer Weise klar legt Wir haben schon oben erwähnt, daß Bilder der Jungfrau Maria sich namentlich so auf Bäumen finden und dieselbe gewöhnlich der Volksüberlieferung nach ebenso erschienen sein soll. Die Sagenforscher, die dies anführen, wie Panzer, Stöber u. s. w. finden mit Recht darin einen heidnischen Hintergrund, und J. Grimm macht, als er p. 66 von dem Hausen geisterhafter Wesen auf Bäumen spricht, eine Bemerkung, die uns weiter führen soll. Er sagt in der Anmerkung:

»Es verdient Aufmerksamkeit, daß auch in christliche Legenden die heidnische Idee von Götterbildern auf Bäumen eingegangen ist; so tief wurzelte .im Wolke der Baumkultus. Ich verweise auf die Erzählung von dem Tiroler Gnadenbild, das in einem Baum des Waldes aufwuchs. (Deutsche Sagen. No. 348.) In Kärnten sieht man Muttergottesbilder an Bäumen schauerlicher Haine befestigt (Sartoris Reise 2, 165). Nicht unverwandt scheint die Vorstellung von wunderbaren Jungfrauen, die in hohlen Bäumen oder auf Bäumen im Walde sitzen. (Marienkind. Hausmärchen No. 3. Romance de la infantina. p. 259.)«

So Grimm; ich habe nun inzwischen in diesen wunderbaren Jungfrauen, die nach Erlösung verlangen, auf einem Baume sitzen, in ihre goldnen Haare sich fast zu hüllen imstande sind, eine Anschauung der Sonnenjungfrau als einer einsamen, dort oben hin verwünschten Jungfrau in den »Poet. Naturansch.« L 202 f. *) nachgewiesen. Das paßt nun wieder ganz vorzüglich zu der jetzt durchgeführten Bedeutung des mythischen Baumes als des himmlischen Lichtbaumes; beide Vorstellungen tragen sich gegenseitig.

Daß aber diese Deutung richtig, wird jetzt nach unserer Entwickelung der Weltesche Yggdrasil als des himmlischen Lichtbaums noch in besonderer Weise durch die Edda selbst bestätigt. Denn es dürfte nach allem keinem Zweifel unterliegen, daß, wenn nach der Völuspa Idhun oder Urdh oben auf der Esche thront und dann zur großen Sorge der Götter zu Nörwis Töchtern d. h. »zur Nacht« zeitweis hinabsinkt, wir es nicht, wie Uhland und Simrock wollen, in Idhun mit dem Blütenschmuck oder, wie Mannhardt will, mit der Wolke, sondern mit einem Sonnenwesen zu thun haben, welches, unter verschiedener und doch in der Sache analoger Vorstellung, als die Hüterin bald des ewige Jugend verleihenden Lichtbronnens, bald der Unsterblichkeit verleihenden Himmelsäpfel erscheint. Wie sie sich in einer gewissen Parallele zur Despoina-Persephone stellt, in der ich auch die Sonne nachgewiesen und mit der sie auch W. Müller und Mannhardt vergleichen, ist die andere Form, die Sage von ihrer Entführung durch den winterlichen Sturmesriesen, nur eine Version des erwähnten mythischen Zuges von ihrem zeitweisen Herabsinken von der Esche Yggdrasil »aus heiterer Wohnung«, wie die Edda sagt, »zur finsteren Nacht.«

Ein Moment, auf das ich neuerdings auftnerksam geworden bin, erhärtet aber noch in anderer Weise die Altertümlichkeit und einstige weite Verbreitung der Vorstellung von der dort oben ev. auf dem himmlischen Lichtbaum thronenden und zeitweise herabsinkenden resp. herabsteigenden Sonnengöttin. Verschiedentlich habe ich schon in der Thetis und dem Achill die Sonnenfrau und den Sonnensohn nachgewiesen, namentlich die Wandlungen der Thetis in eine Schlange, Peuer, Wasser u. s. w. auf die bekannten mythischen Elemente des Gewitters bei dem angeblichen Werben in demselben um die Sonnenfrau bezogen1). Nim erzählt Bemh. Schmidt in seinem »Neugriech. Volksl.«, Leipzig 1871, in einer Sage von einer kretischen Nereide (die als himmlische Wasserfrau sich zu einer andern Seite der mythischen Gestalt der Thetis stellt), ganz ähnliches. Gegenüber dem Burschen (dem bäurischen Substituten des Peleus also) wandelt sie sich bald in einen Hund, bald in eine Schlange, Feuer u. s. w. Aber er hält sie bis zum Hahnekrähen an den Haaren fest und vermählt sich mit ihr. Aber niemals, heißt es weiter, wechselte sie mit ihrem Manne auch nur ein einziges Wort Dieses seltsame und unerträgliche Schweigen von ihrer Seite nötigte ihn, sich abermals an jene Alte (die ihm schon den Rat gegeben, wie er die Nereide fangen könne,) zu wenden und ihr seine Betrübnis auszusprechen. Die Alte riet ihm, er möge den Backofen tüchtig heizen und, ihr Knäblein in die Hände nehmend, zur Nereide sagen:

»Du willst nicht mit mir reden? Nun, so verbrenne ich dein Kind!«

und bei diesen „Worten solle er sich stellen, als wolle er den Säugling in den Backofen werfen. Der Mann that, wie ihm die Alte voigeschrieben. Da schrie die Nereide:

»Laß ab von meinem Kinde, Hund!«

riß das Knäblein hastig an sich und verschwand vor seinen Augen. — Nicht bloß in der ersten Partie, sondern auch im Schluß finde ich ein Analogon zur Thetis-Sage. Das projektierte Schieben des Kindes in den brennenden Backofen d. h. in das Feuer, sowie der Aufschrei der Mutter haben ja auch ihre Parallele in jener, nur daß wir hier es eben mit einer bäurischen Scenerie zu thun haben, während der betr. Stoff dort der Gestalt der Sage und der göttlichen Umgebung entsprechend gewandt ist, so daß Thetis im Feuer das Kind unsterblich machen will und Peleus darüber aufschreit.

Nun macht in Bezug auf die schweigsame Nereide Schmidt folgende Anmerkung.

»Wie hat man es übrigens zu verstehen, wenn Sophokles im Troilos (bei Schol. Pind. Nem. 4, 62 £) die Ehe des Peleus mit der Thetis nennt? Ln Hinblick auf die sonstigen auffälligen Ueberein-stimmungen möchte man sich fast versucht fühlen anzunehmen, der Mythos, welchem der Dichter folgte, habe berichtet, daß Thetis in der Ehe mit ihrem Gatten, gleich der Nereide der kretischen Sage, beharrlich Schweigen beobachtet habe.«

So Schmidt Mannhardt schließt sich in seiner interessanten Behandlung der Peleus-Thetis-Sage als einer thessalischen Volkssage (in seinen »Antiken Wald- und Feldk.« p. 60) dem an und sagt bei Erwähnung der Schmidtschen Bemerkung, auch dieser Zug des Schweigens ist echt und alt »Nach einer englischen Sage, welche Walter Map, der Freund König Heinrich H., in seiner zwischen 1180—1193 verfaßten Schrift »nugae curialium« von dem berühmten angelsächsischen Ritter Ediic dem Wilden erzählt, hat derselbe im Walde tanzende Waldfrauen belauscht, eine derselben ergriffen und nach langem Kampfe siegreich mit sich fortgeschleppt. Drei Tage ist sie ihm völlig zu Willen, spricht aber kein Wort, am vierten öffnet sie den Mund, um ihn mit holdseliger Bede zu grüßen und ihm Glück zu verheißen, so lange er sie nicht schelte. Als er dies in Übereilung thut, ist sie verschwunden.« So Mannhardt.

Führten nun schon alle anderen charakteristischen Momente des betr. mythischen Wesens auf die Sonne, so wird diese Beziehung auch noch in der eigentümlichsten Weise bestätigt durch den durchgehenden Zug der zeitweisen Schweigsamkeit des betr. Wesens. In den »Poet. Naturansch.« 1.1864, p. 26 f. habe ich nämlich schon auf die Vorstellungen hingewiesen, die Tegnör von der Sonne entwickelt als einer himmlischen goldhaarigen Maid, die, dort oben hingebannt, still dahinwandle, bis sie erlöst werde, oder die als goldbefiederter Schwan im himmlischen Meer dahintreibe u. s. w. Unter den verschiedenen daran sich schließenden ähnlichen Ansichten von der Sonne, daß z. B. Helios schlafend auf einem Nachen einherfahre, fand sich ferner auch die durch altertümliche Volksrätsel belegte einer Jungfer Mundelos. Damals sprach ich es schon p. 70 und 202 aus, daß hieran anzuschließen sei das oben erwähnte goldhaarige Mädchen der Sage, welches stumm auf einem Baume im Wald spinnend sitze und des Erlösers harre wie Dornröschen, Brunhild oder die in einer Höhle, einem Berge (dem Wolkenberge), von ihrer Mutter verschlossene, spinnende Persephone (zu der Zeus dann als Blitzesschlange schlüpft, wie Odhin zur Gunlöd). Nun tritt bei der Idhun, die sonst auf der Esche Yggdrasil thront, in der ich aber nicht, wie schon oben angedeutet, mit Simrock den abstrakten »Frühling« oder »den grünen Blätterschmuck« hier finde, sondern mehr im Anschluß an Eoch-holz, wie ich weiter unten noch des ausführlicheren belegen werde, die Hüterin der himmlischen Sonnenäpfel, also auch‘ eine Sonnenmaid, höchst bedeutsam auch ein eigentümliches Verstummen mit ihrem Herabsinken von der Esche Yggdrasil verbunden hervor1). Die Edda sagt nämlich von ihr in Hrafhagaldr Odhins (als die Götter sie ratsuchend beschicken), wie sie zur Tochter Nörwis, d. h. der Nacht, herabgesunken:

Sie mochte nicht reden,

Könnt’ es nicht melden,

Wie begierig sie fragten,

Sie gab keinen Laut–

Wie schlafbetäubt

Erschien den Göttern

Die harmvolle,

Die des Worts sich enthielt

Je mehr sie sich weigerte,

Je mehr sie drängten;

Doch mit allem Forschen Erfragten sie nichts.

Allerdings knüpft die Mythe ihre Schweigsamkeit nur an eine Art ihres Zustandes, das ist aber in den obigen Sagen ebenso und die Mannigfaltigkeit der Anwendung dieses Zuges zeigt gerade, wie so oft, daß es nur verschiedene Formen für eine in der Natur der betr. Wesen angeblich überhaupt liegende Eigenschaft ist.

Ist aber Idhun auf der Esche Yggdrasil recht eigentlich nach allem die Sonnenfrau, so bestätigen dies auch noch endlich analoge deutsche Mythen, die von einem ähnlichen Yersinien der »weißen Frau« reden und selbständig schon s. Z. in, dem »Heutigen Volksglauben« u. s. w. H. AufL von mir auf das in der Gewitternacht vom Himmel herab sinkende Lichtwesen gedeutet sind. (cf. das. p. 111 ff.)

VII. Von dem Treiben der himmlischen Sonnen-, Wolken-, Sturmeswesen u. s. w. (cf. No. Y.) schienen sich unter dem himmlischen Lichtbaum, der Sage nach, besonders zweiMomenteabzuspielen, welche sich an verschiedene Auffassungen des Gewitters anschließen.

A) Wie ich aus vielfachen Mythen nämlich entwickelt habe, faßte man dasselbe u. a. als eine Vermählung des in der Gewitternaeht auftretenden, resp. am Horizont herauf kommenden Wesens mit der Sonne. Unter den verschiedenen Com-binationen, die dabei möglich schienen, hat sich bei den arischen Völkern Europas besonders reich die entwickelt, nach welcher der Sturm-resp. Gewittergott um die Sonnenjungfrau wirbt und mit ihr direkt buhlt. In einzelnen Sagen tritt nun die Beziehung zu dem uns bekannten himmlischen Terrain noch bestimmt hervor, wenngleich bei weiterer Entwicklung der Mythen in fortschreitender Kultur dies Bild weniger paßte, ebensowenig wie mit der Zeit eine auf dem Baum thronende Göttin. Es erschien dann die Form opportuner, nach welcher die Vermählung »in einer Grotte« (d. h. im Wolkenberg. S. »Poet Natur.« II. unter »Wolke«) vor sich gegangen sein sollte, cf. weiter unten p. 54 f.

»Unter der heiligen Platane bei Knossos auf Kreta am Flusse Theren sollten z. B. Zeus und Hera ihre Vermählung vollzogen haben; hier feierten die Kreter alljährlich diese heilige Hochzeit durch Nachahmung aller der Ceremonien, wie sie nach Ueberlieferung bei der Hochzeit beider Götter ehemals vollzogen waren. Ebenso sollte unter dem Laubdache einer anderen heiligen Platane auf derselben Insel zu Gortyna, wo auch ein Quell daneben aufsprudelte, Zeus sich der Europa in Liebe gesellt haben (auch nur eine Differenzierung desselben Mythos innerhalb der göttlichen und heroischen Sagenkreise). — Münzen von Gortyna zeigen diese Platane, in deren Zweigen das Bild der Europa sitzt1),« s. Boetticher p. 32.

Die Nachahmung  der betr. Götter kommt auch anderweitig vor und in Hermione erzählte man speziell noch charakteristische Accidentien. Zeus, der schon lange vergeblich um Hera gefreit, erregt einen heftigen Sturm mit Platzregen und nähert sich ihr in der Gestalt eines Kuckucks. Kann die Vogelgestalt nach dem ganzen Sagenkreis, mit dem wir es zu thun haben, an und für sich nicht auffallen, so bemerkt Welcker »Gr. M.« I. p. 365 in betreff gerade des Kuckucks noch dazu:

»Wenn dieser Vogel zuerst kuckuckt, dann regnet es, wie Hesiod in den Werken und Tagen lehrt, drei Tage in eins fort; tägliche Gewitter bezeichnen in bergumschlossenen Gründen, wie z. B. in Florenz, den Uebergang zum Frühling.«

— Gemahnt dies an die Frühlingszeit, wo in den Gewittern, wie u. a. in der Brunhild-Sage, die Vermählung der Himmlischen besonders vor sich zu gehen schien, so erinnert ebenso wieder an die im Wolkenbaum ursprünglich, wie wir oben gesehen haben, sitzende Göttin, wenn zu Samos man behauptete, das Bild der Göttin einst im Keuschlamm oder unter Weiden versteckt gefunden zu haben und dann alljährlich ein solches ebenso verbarg, suchte und wiederfand.

Wenn Tyrrhener und Karer dabei im Spiele gewesen sein sollten, die es geraubt und verbargen, so ist das nur der späteren Form der Sage angepaßt; ursprünglich geht das Verbergen u. s. w. auf die Göttin selbst, wie in andern ähnlichen Gebräuchen, war doch daneben auch die Sage, die Göttin solle daselbst unter dem Weidenbaum im Heraion geboren sein. Über die Sache cf. weiter Welcker, »Gr. M.« L 368 und Boetticher, p. 29 Anm.

Sind dies nur einfache Localisierungen, so haben wir in der nordischen Mythe noch eine direkte großartige Ausführung der Scenerie im Fiölsvinnsmäl, wo im Mittelpunkt derselben der uns bekannte Baum Mimameidr steht, »dem weder Schwert noch Feuer schadet«, auf dessen Gipfel ein gold-ner Hahn thront, im übrigen aber Menglada, ein Analogon der Brunhild, von dem in den Frühlingsstürmen unerkannt ihr (als Bettler) nahenden Swipdagr, der wiederum dem Siegfried entspricht, daselbst umworben wird, und beide sich dann für ewig einen.

Ich habe diesen Mythos »Urspr. d. M.« p. 266 ff. mit allen Einzelheiten ausführlich schon in diesem Sinne behandelt, so daß ich darauf verweisen kann. Ebendaselbst habe ich auch als an etwas Verwandtes erinnert, wenn bei Homer Zeus und Hera im Wolkenblumenbett hoch oben über der Erde ruhen, dann auch auf das bekannte Wahrzeichen des (gleichfalls als Bettler) unerkannt zur Penelope heimkehrenden Odysseus hingewiesen, von welchem Wahrzeichen Od. XXHI. berichtet wird und durch dessen Kenntnis sich Odysseus erst als den legitimen Gemahl erweist, daß nämlich nicht, wie Penelope ihn versuchend anordnen wollte, sein Bett sich versetzen lasse, »sondern er selber »um einen gewaltigen Oelbaum« das Gemach sich gebaut und in demselben sich einst das Brautbett bereitet.« Auch Simrock hat sich der letzten Parallele p. 568 angeschlossen und zieht dann noch als vorzügliches Gegenbild die schon oben nach der Völsunga-Sage angeführte ähnliche Scenerie in Sigmunds Halle heran. Überall brechen analoge Bilder in der überraschendsten Weise hindurch.

Nach diesen Parallelen will ich nicht unterlassen, auch noch zu bemerken, daß, an die Hochzeit des Zeus und der Hera sich auch die Sage von dem goldenen Apfelbaum der Hesperiden schließt, der als Hochzeitsgeschenk dabei erwähnt wird. Habe ich ihn oben zunächst als Correlat zu dem heiligen Baum im östlichen Sonnenlande am Phasis erwähnt, so kann ich jetzt, nachdem ich das Herab sinken der Idhun von der Esche Yggdrasil in Analogie zu ihrem Geraubtwerden durch Thiassi auf das Versinken der Sonne u. s. w. in der Gewitternacht bezogen habe, noch einen Schritt weiter gehen. Der Raub der Idhun mit ihren zauberhaften Äpfeln und ihr Wiedergewinnen durch Loki ist hiernach eine der bekannten Gewittermythen, denen zufolge ein Palladium der Lichtgötter, hier also die Früchte des himmlischen Iichtbaums, der Sonnenapfel u. s. w., im Unwetter entführt und dann dem Wesen, das sie in der Gewitternacht geraubt, wieder abgenommen werden. Wie nun in der nordischen Mythe ausgesponnen wird, daß Loki auszieht und unter allerhand Fährnissen (d. h. den Gewitterkämpfen) dies ermöglicht, so stellt sich hiernach des Herakles Zug nach den (3) goldenen Äpfeln der Hesperiden, die auch u. a. Töchter der Nacht genannt werden, als ein märchenhafter, nur verblaßter Nachklang einer ähnlichen Anschauung hin, der nur in dem Mythenkreise, dem er eingewachsen, eine etwas fremdartigere Gestalt erhalten hat

Auch in den Gebräuchen übrigens, die sich an gewöhnliche Hochzeiten knüpfen, brechen noch gelegentlich einzelne an unser bekanntes Terrain erinnernde Momente hindurch, und es ergänzt sich dabei gewissermaßen griechische und deutsche Sitte. Vom Apfel resp. der Granate als Hochzeitssymbol im Anschluß an den obigen Apfelbaum bei der Vermählung der Hera spricht schon des ausführlicheren Boetticher, »Ideen der Kunstmyth.« H 249. Er erinnert u. a. daran, daß Zeus der bräutlichen Hera einen Granatapfel zu kosten gegeben, wie es in der bekannten Sage Hades auch mit der Despoina gemacht und wie er diese dadurch zeitweise an sich gefesselt haben sollte; ebenso wie auch Zeus als Bräutigam und entsprechend auch Hera mit einem Granatapfel in der Hand dargestellt werde, was man dann mystisch gedeutet, wie auch Pausanias letzteres H. 17 erwähne.

Boetticher erinnert weiter dann an den »der Schönstem gewidmeten Apfel‘ der Eris, »an den Apfel der Atalanta«, »qnae zonam solvit diu ligatam« bei CatolL H 5; »an den Apfel des Acontius« in Ovids Heroiden XX., sowie an das  in den alten Bukolikern und Erotikern und daran, daß es auch später zu den Hochzeitsgebräuchen gehörte, der Braut einen Apfel darzureichen. »Deutlich ist der Apfel«, fährt er fort, (il pomo di zizzä nennen ihn die Sicüianer) »in dem von Bartoli in den Admirandis No. 55 abgebildeten Relief, die Hochzeit der Creusa mit dem Jason vorstellend, zu sehen. Da hielt ihn die sitzende Creusa, der die Brautgeschenke gebracht werden, in der Hand.« — Auf diese Ausführung nimmt Stark (K. P. Herrmann) »Griech. Privataltert.« Heidelberg 1870. § 31 No. 29 Bezug, wo er des Solon Gesetz anführt, nach welchem die Braut vor dem Empfange des Bräutigams im Brautgemach einen Quittenapfel pijXov xvScaviov zu verzehren habe Es ist eben jene Bestimmung entschieden nur eine Fixierung der alten Volkssitte.

Daß aber der Apfel im obigen Sinne als Liebesapfel im himmlischen Haushalt auch bei den nordischen Yölkem galt, wir es hier also mit einer gemeinsamen Urreminiscenz zu thun haben, das zeigt im Anschluß an die vorhin behandelten Mythen das eddische Lied Skimisför. Skimir zieht aus, um für Freyr um Gerda zu werben, und wendet sich u. a. mit folgender Ansprache an sie:

Der Äpfel eilf

Hab ich allgolden,

Die will ich, Gerda, dir geben,

Deine Liebe zu kaufen,

Daß du Freyrn bekennst,

Daß dir keiner lieber lebe.

Es liegt auf der Hand, daß hier nur die Äpfel gemeint sein können, die sonst Idhun hütet, und wenn sie als Morgengabe für die gesuchte Vermählung geboten werden, so haben wir eben hierin eine direkte Variante der Rolle, welche dem Hesperidenbaum bei der Vermählung des Zeus zufallt.

Aber nicht blos der Apfel spielte, wie wir oben gesehen, noch in historischer Zeit bei den Griechen in die Ehegebräuche hinein, sondern auch wieder die heilige Quelle und Fackel. Wie Juno sich vor und nach der Hochzeit nach Aelian hist an. Tritt von den erwähnten Elementen bei den Griechen mehr das Bad hervor, so spielt im Norden dagegen der Baum in vielen deutschen, slavischen und lettischen Landschaften nach Mannhardt »Baumkultus« p. 46 eine bezeichnende Rolle bei der Hochzeit (auch die Lichter fehlen nicht). Unter seinen Schutz wird gleichsam die Ehe nach der entsprechenden himmlischen Scenerie, von der wir oben gemeldet, gestellt. »Dem jungen Paare werden bei der Hochzeit«, sagt Mannhardt, der hier den Baum seinem Standpunkt gemäß als Lebensbaum fassen möchte, »grüne Bäume vorangetragen, ein grüner Baum prangt auf dem Wagen, der die Aussteuer der Braut in die neue Heimat führt, auf dem Dach oder vor der Thür des Hochzeitshauses. Im Drömling tragen die Braut- oder Bräutigamsjungfem auf dem Wege zur Kirche dem Brautpaar brennende Lichter auf jungen Tannen oder mit Buchsbaum umwundenen Gestellen voran. Im hannoverschen Wendlande tragen die Kranzjungfem während der Ehrentänze der Brautführer und des jungen Ehemanns mit der Neuvermählten mit brennenden Lichtern besteckte grüne Tannenbäumchen vorauf. In den wendischen Dörfern bei Katzeburg dagegen hatte ein grüner Baum auf dem Brautwagen Platz. In der Oberpfalz steckte ebenso vom auf der äußersten Spitze des Kammerwagens, der die Aussteuer der Braut trägt, ein verziertes Fichtenstämmchen u. s. w. In Schweden nimmt man wenigstens noch als Brautstuhl, auf dem das Hochzeitspaar während der Trauung sitzt, einen Chorstuhl, pflanzt zwei Tannen mit Blumen und Goldpapier vor dessen Thüren u. s. w.« Stellenweise ist der Brauch auch so gewandt, daß das Brautpaar zwei junge Bäume im Gemeindeeigentum pflanzen mußte; die Kommune bemächtigte sich gleichsam des alten Gebrauchs, der bei der Hochzeit einen Baum verlangte, und wandte die Sache in ihrem Interesse.

B) Nach einer anderen Anschauung meinte man, der Himmel kreise im Gewitter, und wähnte die gewitterschwangere Wolke unter den Wirbel-stöfien und dem Stöhnen des Sturmes und Donners in Geburtswehen begriffen und, nachdem die alten Lichtwesen im Unwetter untergegangen, neue Lichtwesen so wieder geboren zu sehen. (Asklepios vom Blitzglanz umflossen. Dionysos’ Feuergeburt Achill aus dem Feuer gerettet, cf. die Geburt des Caeculus und Servius Tullius). — Hierher reflektieren auch die Mythen von der Geburt eines oder zweier göttlicher Sinder beim himmlischen Lichtbauin, resp. des Sonnen-Sohnes oder der Sonnen-Tochter allein, oder der Sonne und Morgenröte oder der Sonne und des Mondes), die in den Gefahren des Gewitters verfolgt zu werden schienen u. dergL mehr.

Ich habe über die betr. Vorstellungen verschiedentlich im »Urspr. d. Myth.«, den »Poet Natur an.« L und namentlich in der Schrift »Der Ursprung der Stamm- und Gründungs-Sage Borns« gehandelt; über die zuletzt angedeuteten Combinationen der Lichtwesen vergL auch M. Müller, »D. Wissenschaft d. Sprache.« Leipzig 1866 IL p. 451 ff.

Die oben angedeutete Beziehung zweier himmlischer (goldiger) Lichtkinder zum Lichtbaum tritt äußerlich schon hervor in dem Märchen von den beiden Goldkindern, die von einem bösen Weibe (der Stiefmutter) verfolgt resp. ermordet werden, wenn aus ihrem Grabe dann zwei Bäume entstehen, die goldene Äpfel’ tragen u. s. w. Die weitere Bedeutung dieser Goldkinder ergab sich nun damals mir zunächst an einer Parallele mit dem Helios und Selene als »Kindern«, die auch durch die Mißgunst böser Anverwandten nach einer uns von Diodor erhaltenen Sage im Gewitter verfolgt werden.

Ein solches himmlisches Zwillingspaar haben wir nun auch in Hera und Zeus, welche auch vor den Nachstellungen des Kronos verborgen gehalten werden. Im Mythos finden in betreff beider freilich hierin Differenzierungen statt, insofern Zeus als zukünftiger Überwältiger des Kronos und Götterkönig besonders geheim gehalten wird und mit einem eigenen Sagenkreis umgeben erscheint, wenn er auf Kreta in einer Höhle groß gezogen sein soll, während die Geburt und das Großziehen der Hera sich auf der ihr besonders heiligen Insel Samos lokalisiert hat und dann dort unter der heiligen Weide vor sich gegangen sein sollte (Boetticher p. 29). Geht letzteres aber auf den Wolkenbaum, so ist in ersterer Sage, wie schon oben bei Erwähnung der betr. Vermählungen angedeutet worden, nur die Grotte d. L (in mythischer Bedeutung) die hüllende Wolke an ihre Stelle getreten. — Der Baum tritt aber wieder hervor, wenn von den dodonäischen Nymphen (s. über dieselben oben), das Bacchus – Kind hei der Eiche zu Dodona sollte groß gezogen sein.

Von dem ganzen Mythos-Terrain, der schwimmenden Wolkeninsel, denn so berichtet die Sage ursprünglich von Delos, der (im Kreise) umherirrenden Leto, d. h. der am Horizont in allen Himmelsgegenden herumziehenden gewitterschwangeren Wolke u. s. w. habe ich schon im »Urspr. d. M.« gehandelt. Was hier nämlich in der Mythe sich erhalten, tritt zur Ergänzung und Bestätigung des behaupteten Ursprungs der betr. Vorstellung höchst charakteristisch im abergläubischen Gebrauch in Schweden hervor. Vom Värdträd, den Mannhardt, »Baumkultus« u. s. w. p. 51, behandelt hat, ist in unserm Sinne schon als irdischem Substitut des Lichtbaums die Bede gewesen. Nun berichtet Mannhardt von ihm:

»Schwangere umfaßten in ihrer Noth den Värdträd beim Hause, um eine leichte Entbindung zu erzielen,«

also genau dieselbe Scene hier bei den Nordariem im Gebrauch, wie bei den Südariem in Griechenland im Mythos. Daß nämlich auch dort in Schweden eine mythische Beziehung auf das himmlische Terrain ursprünglich zu Grunde liegt, beweist das andere, gleichfalls von Mannhardt schon herangezogene Faktum, daß es von dem Baume Mimameidr ausdrücklich in der Edda heißt:

Mit seinen Früchten Soll man feuern,

Wenn Weiber nicht wollen gebären.

Aus ihnen geht dann,

Was innen bliebe:

So mag er Menschen frommen.

Dazu kommt noch als höchst bedeutsam nach unserer Auseinandersetzung, daß das oben erwähnte Substitut des Lichtbaumes, in dem auch, wie wir sahen, das Ehebett der Himmlischen stand, in der Yöluspa geradezu JOnderstamm hieß. Diese Bezüge mehren sich, wenn wir nicht bloß an den alten Glauben denken, daß die Menschen von den Bäumen stammen sollten, sondern auch dazu halten, daß die Kinder aus dem Brunnen der Holla kommen, den auch Simrock p. 35 mit dem himmlischen Brunnen der Urdh vergleicht Suchen wir aber nach einer Anschauung, welche die Kinder aus dem Lichtbaum und seiner Umgebung hervorkpmmen zu lassen schien, so dürfte vielleicht folgende Anknüpfung die richtige sein. Kuhn und ich haben öfter Sagen gehört, daß die Zwerge unter einem Baum hervorkommen. Der Eingang zu ihrer Wohnung ist bald unter einer Rüster, bald am Spring in der Ellernkühle, bald auf dem Hofe unter einem Apfelbaum (cf. Kuhn undSchwartz »Nordd. Sagen«). Wenn es noch zweifelhaft wäre, daß auch diese Bäume Substitute des himmlischen Lichtbaums sind, wie der oben erwähnte Värdträd, so wird man noch speziell an das himmlische Terrain erinnert, wenn das Mädchen, welches zu den Zwergen in einer jener Sagen hinabsteigt, aus dem schönen Garten daselbst zum Lohn sich Äpfel pflückt, die dann zu Gold werden. Wie ich früher  nun vielfach auch die Beziehung der Zwerge zu den Sternen mit ihren Wolkennebelkappen u. s. w. im »Urspr. d. M.« nachgewiesen, habe ich im I. Teil der »Poet. Nat.« verschiedentlich Anschauungskreise behandelt, denen zufolge nach deutschem Glauben die Sterne als die kleinen Himmelskinder gegenüber der Mutter (Sonne) oder dem Mond gefaßt wurden1). Es würden sich also hiernach die beiden Vorstellungen decken und in gleicher Weise auf das Hervorkommen der Sterne am Abendhimmel gehen, wenn einmal die Zwerge unter dem himmlischen Lichtbaum hervorkämen, dann dieser überhaupt der Kinder stamm wäre, aus welchem, wie aus dem Brunnen, resp. dem Spring dabei, die himmlischen — und dann auch die irdischen — Kinder hervoigingen; denn eine Übertragung der letzteren Art ist ja ganz gewöhnlich. Kommt doch auch hier ausdrücklich wieder noch eine andere Beziehung hinzu, von der wir in Brodewin (Nordd. Sagen Abergl. 422) eine prägnante Form hörten, wenn es daselbst hieß: »Jeder Mensch hat sein Licht am Himmel, und wenn er stirbt, so geht’s aus; es kommen statt der alten aber sogleich wieder neue zum Vorschein, da immer wieder Menschen geboren werden,« zu welcher Vorstellung römische und griechische Sage paßt.

Daß dieser Gedankengang richtig, dürfte der Umstand bestätigen, daß auch die Vorstellung des sog. Lebenslichtes sich dem anschlösse und auf dasselbe Naturterrain hinwiese. Beziehe ich gleich das dem Meleager von dem Moiren gegebene brennende Holzscheit, sowie die dem Nomagest von der Nome gebotene Leuchte zunächst auf die Blitzfackel, so stimme ich doch im übrigen Simrock bei, wenn er »M.« p. 597, sich auf die »Nordd. S. Gebr.« 431 berufend, damit das sog. Lebenslicht in eine Parallele bringt und sagt:

»Es ist noch jetzt Sitte, den Kindern bei jedem Geburtstag einen Kuchen zu schenken und darauf so viel Lichter zu stellen, als sie Jahre zählen. Diese Lichter darf man nicht auslöschen, sondern muß sie zu Ende brennen lassen«

; worauf dann Simrock an Nor nagest u. s. w. erinnert.

Doch nehmen wir den Faden unserer obigen Untersuchung nach dieser Abschweifung wieder auf. Daß sich die Scenerie der römischen Stammsage mit der Wanne, als Wiege der Mars-Kinder am ficus Buminalis bei einer Ueber-schwemmung des Tiber angetrieben, den oben besprochenen Bildern von der Geburt himmlischer Kinder unter dem Lichtbaum anreiht, habe ich in der sie behandelnden Schrift noch durch andere bedeutsame Acddentien, wie den Specht, der sie füttert, u. s. w. unterstützt Es sind ursprünglich die himmlischen Zwillinge, die dann in die Stammsage verknüpft, zu Heroen geworden sind, wo, was an ihnen noch Mythisches haften geblieben, anders gewandt ist.

Bei Besprechung derselben habe ich auch eine deutsche, überhaupt nordeuropäische Sage herangezogen, nach der ein Erlöser, Erretter, Stammvater eines neuen Geschlechts nach einer Überschwemmung von einer (goldenen) Wiege kommen sollte, die aus einem bestimmten Baum dereinst gezimmert. Die mythologischen Bezüge ließen sich auch hier nachweisen. Nun kehrt derselbe Zug mit der Wiege höchst bezeichnend wieder bei der Erlösung der versinkenden weißen Frau resp. der Hebung des mit ihr verbundenen Schatzes (des alten Horts u. 8. w. der Nibelungen- und Amelungensage).

Ich lasse zunächst Grimm reden;

»M.« p. 920 heißt es: »(Der betr. Erlöser) muß als Kind in der Wiege geschaukelt werden, die aus dem Holz des Baumes gezimmert war, der (jetzt) erst als schwaches Beis aus der Mauer eines Turmes sprießt: verdorrt das Bäumchen oder wird es abgehauen, so verschiebt sich die Hoffnung des Erlösers, bis es von neuem ausschlägt und wieder wächst Das steigern noch hinzugefügte Bedingungen; den Kirschkern, aus welchem der Sproß schießen wird, hat ein Yöglein in die Mauerritze zu tragen u. s. w. In allen diesen Sagen knüpft sich der Eintritt des künftigen lichte nach den Jahren ist natürlich eine Erweiterung des ursprünglichen Gebrauchs, um, als man den alten Hintergrund des einen Lebenslichtes nicht mehr verstand, einen neuen Gedanken damit su verknüpfen. Ereignisses an einen keimenden Baum, gerade wie der Welt-kampf durch den Schößling der Esche oder den im Laub ausschlagenden dürren Baum bedingt war.«

Schon vorher hatte Grimm die Sagen von dem erwähnten Mythus des letzten Weltkampfs und dem Erwachen des bergentrückten Helden unter ähnlicher Perspektive besprochen, dieselbe aber nur mehr zur Diskussion gestellt als ausgebeutet. Er sagte, indem er sich mit denen auseinandersetzt, die christliche Vorstellung im Anschluß an die Apokalypse darin suchen wollen: »Alter (als die Zeit der Kreuzzüge) ist die Bestimmung, daß mit ihrem (der bergentrückten Helden) Aufwachen die große Weltschlacht und der jüngste Tag anbrechen soll; daran läßt die Erwähnung des Antichrists keinen Zweifel. Hier ist Zusammenhang mit dem Mythus vom Weltuntergänge p. 771—773. Der aufgehangene Schild kann den nahenden Richter bedeuten (R. A. 851); aber das Zeichen des neugrünenden Baumes scheint mir eher heidnisch als christlich. Zwar ließe es sich auf Matth. 24, 28, Luc. 21, 29, 30 (Hel. 132, 14) ziehen, wo die Kunst des Welttages dem ausschlagenden Feigbaum, als Zeichen des nahenden Sommers, verglichen wird, die Anwendung des Gleichnisses auf den jüngsten Tag wäre aber ein Mißgriff. Eher denke ich an die nach dem Muspilli neugrünende Erde (Saem. 9b) oder an einen verdorrten, minder sprießenden Weltbaum, die Esche (s. 756—60).–«

Nach unsem Untersuchungen dürfte es keinem Zweifel mehr unterliegen, dass auch die Vorstellung des geheimnisvoll keimenden, immer wieder ausschlagenden Baumes auf den Lichtbaum geht, wie ich auch im »Urspr. d. röm. Stamms.« schon den Schild auf die Sonne gedeutet; nicht der Richter, sondern der Sonnenheld ruft durch Wiederaufhängen seines Schildes am himmlischen Lichtbaum die Geister der Gewitternacht u. s. w. zum Kampf auf, ebenso wie die Erlösung der Sonnenjungfrau und des Sonnenschatzes sich an die Geburt des Gewitterhelden, des neuen Sonnensohnes (s. Poet Nat H.) knüpft, der in leuchtender Wolke vom Sturm »gewiegt« wird.

Auf dem Gipfel des Lichtbaumes thront, wie wir oben gesehen, die (goldhaarige) schweigsame Sonnenmaid, wenn sie nicht in der Gewittemacht versinkt, auf dem Gipfel des Lichtbaums wird auch der Sonnenheld immer wieder geboren werden, der, wenn alles in des Winters Nacht schließlich untergegangen scheint, alles wieder erlösen wird in den Frühlings wettern. Nicht Nachklänge des nordischen Mythus von der Götterdämmerung, sondern volkstümliche Ansätze ähnlicher Torstellungen, wie sie dann die Edda, in ideeller Weise ausgebildet, ans Ende der Tage gerückt hat, zeigen uns die deutschen Sagen vom Untergang und der Erlösung der himmlischen Lichtwesen, sowie die vom letzten Weltkampf, indem sie so an ihrem Teil auch wieder meine alte Behauptung bestätigen, daß die große nationale Mythologie überall auf einer niederen Mythologie, wie ich sie im »Heutigen Volksglauben« 1850, p. 4, bezeichnet, d. h. der in unendlich vielen Spielarten auseinandergehenden volkstümlichen, erwachsen ist.

Indem ich den Kreis dieser Untersuchungen schließe, will ich ein paar allgemeine Bemerkungen nicht zurückhalten.

Wir haben eine def historischen Zeit ganz fremde Uranschauung von den himmlischen Lichterscheinungen als eines täglich wachsenden und schwindenden Lichtbaums als Basis und Ausgangspunkt einer Fülle mythischer und religiöser Vorstellungen erkannt und verfolgt Um ihn gruppieren sich die andern Himmelserscheinungen wie Accidentien, der Regenquell als himmlischer Bronnen u. dergl. mehr. Neben tierähnlichen Wesen fangen in fortschreitender Entwickelung auch menschenähnliche an, unter dem Weltenbaum ihr Wesen zu treiben. Neben Wolken- und Sturmesgeistern sowie feurigen Elementen tritt ein strahlendes Sonnenwesen, die schöne Frühlingssonne als Sonnentochter oder Sonnensohn, die himmlischen Schätze hütend oder mit dem Sonnenschild zum Kampf ausziehend oder als Schwan auf den himmlischen Wassern treibend u. s. w. Doch nicht allein, daß manches Rätsel so der griechischen Mythologie wie der Edda, gelöst wurde, es trat uns dabei überhaupt eine gemeinsame Glaubensphase der Urzeit innerhalb des Kreises der europäischen Arier in vielfach gegliederter und doch wieder zu einander in gewissem Sinne harmonierender Ausbildung entgegen, die nicht bloß in ihrem primitiven, volkstümlichen Charakter für die Entwickelungsgeschichte des mythisch-religiösen Glaubens der Menschheit im allgemeinen lehrreich, sondern auch im einzelnen stellenweise neue Perspektiven eröffnen dürfte, so z. B. in betreff der jüngst von M. Müller neu angeregten Frage über den sogen. Fetischglauben.

Nicht als Sitz eines Geistes oder einer Seele übt der heilige Baum oder sein Substitut seine ursprünglichen Kräfte und wird demgemäß angegangen und schließlich verehrt, – — setzt doch schon der Begriff »Seele« eine gewisse bedeutsame abstrakte Kulturentwickelung voraus, — ebensowenig ist er aber auch als lebloses Ding oder toter Gegenstand von den Menschen aufgefaßt und ein Objekt religiöser Beziehungen geworden. Wie jedes Kind noch alles um sich als lebendige Wesen derselben Art behandelt, in welcher es selbst sich zu fühlen anfängt, den Stuhl z. B., über den es gefallen, als ein böses Ding schilt, etwas anderes, was ihm Vergnügen macht, z. B. ein Mädchen seine Puppe als ein liebes Wesen herzt und küßt, ja mit Schmeichelnamen beilegt, so war dem Naturmenschen auch alles, was er auf Erden wie am Himmel sah oder was er fühlte, z. B. in letzterer Hinsicht der Sturm, ebenso aber auch eine Krankheit lebendige Bealität, die ihm eben religiös berücksichtigungswert wurde, insofern sie seine Sinne oder sein Interesse besonders affizierte und namentlich einen geheimnisvollen oder wenigstens wunderbaren Einfluß, d. h. einen solchen, den er mit seinen Sinnen nicht faßte, unmittelbar oder mi‘ telbar auf ihn auszuüben schien. Namentlich galt dies, wie auch Forschung zeigt, je länger je mehr von den Himmelsphänoiuenen, je wunderbarer und wirkungsvoller sie allmählich dem Menschen gegenüber zu treten und auf sein und der Natur Leben dauernden Einfluß auszuüben schienen. Die zauberartige Macht haftete ursprünglich in seinen Augen ebenso an den betr. Dingen wie an den Wesen, welche allmählich eine weiter sich entwickelnde Vorstellung mit ihnen verband. Der Lichtbaum sowie sein Substitut, der himmlische wie irdische Quell, das Feuer u. s. w. hatten ursprünglich an sich ebenso weissagende Kraft, wie dann bei vollerer Entfaltung der mythischen Vorstellungen der angeblich von dem heiligen Baum herab redende Wolkenvogel, die Schwan- resp. Taubenjungfrau, die Norne oder Peleiade u. s. w., bis alles nur im Dienst der göttlichen Wesen, an die man zu glauben angefangen, sich zu vollziehen und zu dokumentieren schien. Nur das Ueberviegen sachlicher oder menschlicher gedachter Gestaltung giebt dem einen den Charakter des Fetischartigen und reiht das andere dem Polytheismus ein. Und wie vor Jahrtausenden, so begleiten noch heut ganze Massen des alten Fetischismus die Menschen unbewußt in ähnlicher Weise, nicht bloß in den niederen Volksschichten, sondern oft genug auch auf der Höhe idealen Lebens, sobald eben das persönliche Interesse oder die persönliche Teilnahme ins Spiel kommt und die Unerforschlichkeit des Schicksals dem Gemüt und dem Herzen des einzelnen in gleicherweise wie einst dem Naturmaischen entgegentritt. Diese Seite des menschlichen Empfindens bleibt sich nämlich stets gleich, und wie einst die Sage an Meleagers oder Nomagests Lebenslicht sein Leben gebannt wähnte, sieht noch heutzutage eine Mutter, welche ihrem Kinde zum Geburtstag ein Licht anzündet und dies der Tradition nach Lebenslicht nennt, es ebensowenig gleichgültig von selbst verlöschen, wie wenn es beim Lichterschwimmen zu Weihnachten in auffallender Weise geschieht und das Kind etwa besonders kränklich und sein Leben gefährdet erscheint.

Außer dem Obigen noch zum Schluß folgende Bemerkung. Habe ich gleich hier die Ursprünge des Baumkultus im Anschluß an den himmlischen Lichtbaum zunächst bei den West-ariem verfolgt, so treten uns doch in eigentümlicher Weise analoge Erscheinungen bei den Ostariem, Semiten, ja auch in ihren Anfängen in Amerika, wie Afrika und Australien entgegen. Ich habe bei allen sonstigen Analogien in den Anschauungen der Völker stets die Möglichkeit paralleler, selbständiger Entwicklung betont; in den Formen, die sich dem Baumkultus anschließen, aber scheinen fast die Spuren auch eines realen Zusammenhanges hindurchzuschimmern, so daß es sich schon lohnte, einmal von diesem Standpunkt aus das betr. Kulturgebiet zu durchmessen. Denn fast gewinnt es den Anschein, als ständen wir mit den primitiven, an den Baumkultus sich anschließenden Anschauungen, — die nur eben die kulturbefähigten Völker »phantasievoll« weiter beobachtend, reicher ansgestattet und ausgebildet haben, — vor einer gemeinsamen, alten Urvorstellung der Menschheit, wie auch dasselbe überall, bis auf Australien, von dem Glauben an den im Blitz und Unwetter angeblich sich bekundenden himmlischen Schlangen und Drachen, sowie von dem elementaren Zauberglauben, namentlich dem sogen. Anhexen von Krankheiten an Mensch und Vieh durch unsichtbare Wesen, besonders von den Windgeistem, dem Blitzdrachen und ähnlichen Ungetümen gelten möchte.

Germanenherz aus dem Buch: Indogermanischer Volksglaube: Ein Beitrag zur Religionsgeschichte der Urzeit (Friedrich Leberecht Wilhelm Schwartz 1885)

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Die Entdeckung Amerikas durch die Nordgermanen

Germanenherz-Viking-kort Der 400jährige Gedenktag der Entdeckung Amerikas hat allerorten diesseits und jenseits des Oceans Schriften hervorgerufen, in denen die Heldentat des Kolumbus und die Bedeutung der neuen Welt für die Kulturentwicklung der alten gefeiert wird. Bei solcher Gelegenheit wird auch zugleich mit ein Blick auf die vorkolumbische Entdeckung Amerikas geworfen, denn dass die Nordgermanen schon Jahrhunderte vor den Spaniern ihre Schiffe an Amerikas Küste getummelt haben, ist anerkannte Thatsache, an der heute kein Verständiger mehr zweifelt. Ja, es sind Schriften entstanden, es sind Reden gehalten worden, die ausschliesslich diesem Thema galten. Noch jüngst veröffentlichte eine solche Monographie E. Gelcich in der Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, in der der Verfasser wohl berechtigte Zweifel an die Berichte der alten Nordländer knüpft, da eine unbefangene Beurteilung der Quellen auf zu grosse nautische Unwahrscheinlichkeiten stosse. Und doch haben diese nur ihren Grund in einer falschen Auffassung der Quellen; man fusst immer noch auf dem ungesichteten Material, wie es in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts Rafn, Finnur Magnüsson und andere zusammen getragen haben,3) ohne die neueren Forschungen von G. Storni zu berücksichtigen, die allein einen Lichtstrahl in das Dunkel verwirrender Berichte werfen.

In Boston wurde am 29. Oktober 1887 ein Denkmal enthüllt, an dessen Sockel sich ein Drachenhaupt erhebt, die Stevenzierde der alten Wikingerschiffe, und auf dessen Postament die starkgliedrige Gestalt eines Normannen steht, angethan mit enganliegendem Panzerhemde, die linke Hand vor die Stirn haltend, als spähe er forschend in die Ferne, und in der rechten das Trinkhorn, für den Amerikaner das symbolische Zeichen altgermanischer Abstammung. Auf des Würfels vorderer Seite steht in Runen eingegraben:

Leifr hinn heppni

Eiriks sunr

das ist ..Leifr der Glückliche, der Sohn Eiriks“. Dieser Leifr ist es gewesen, an dessen Namen sich die erste germanische Entdeckung des nordamerikanischen Festlandes knüpft. Leifr war ein nordischer Wikinger vom Fuss bis zum Scheitel. Auf Island geboren, in Grönland aufgewachsen, unternahm er von dort aus seine Handelsfahrten nach Norwegen. Hier wurde er wegen seines entschlossenen Charakters und seiner Intelligenz Gefolgschaftsmann des Königs Olaf Tryggvason, des eifrigsten Verteidigers der christlichen Religion, und kehrte als solcher in seine grönländische Heimat zurück, mit dem Aufträge seines Königs, hier unter dem Beistände eines christlichen Priesters den neuen Glauben vom menschgewordenenGottessohne zu verkünden und einzuführen. Seine Zeitgenossen nannten ihn den Glücklichen, denn er hatte nicht nur die Einführung des Christentumes trotz dem Widerspruche seines Vaters auf Grönland durchgesetzt, sondern er hatte auch Vinland hin göda, das ist das treffliche Weinland, auf jener Rückkehr von Norwegen gefunden und auf der Heimkehr von hier schiffbrüchige Isländer, denen er das Leben gerettet hat. Seine Erzählungen von dem herrlichen Lande, in dem das Getreide ungesät und der Weinstock wild wachse, lockten bald andere und veranlassten jene grosse Entdeckungsreise, aus deren Bericht wir ein klares Bild über die neugefundenen Länder erhalten. Von Grönland ging diese Expedition aus, nach Grönland kehrte sie zurück. Die Entdeckung und Besiedlung-Grönlands ist daher die notwendige Vorstufe, die uns das Verständnis der Fahrt nach den südlicheren Ländern Nordamerikas erst eröffnet. Bevor ich auf beides eingehe, muss kurz der Quellen gedacht werden, aus denen wir die isländisch-norwegischen Westfahrten schöpfen, denn von ihrem Werte allein hängt die Glaubwürdigkeit des Berichtes ab.

Wie in Deutschland die Helden der Völkerwanderung und ihre Thaten im Volks- und Sängermunde fortlebten und sich von Geschlecht zu Geschlecht vererbten, so liess auch der Nordgermane, namentlich der Isländer, seine Heldenzeit, die Zeit der Wikingerzüge, nicht in Vergessenheit versinken. An den langen Winterabenden erzählten es die Alten den Jungen, oder der Sagamann stand im Kreise fröhlicher Genossen auf und berichtete in gewandter Form, was er über vergangene Geschlechter erfahren hatte. Allerdings geschah es nicht wie in Deutschland in Reimen und künstlich gebauten Strophen, sondern in schlichter Prosa, aber meist wahrheitsgetreu, wie man es selbst von Augenzeugen direkt oder indirekt vernommen hatte. Im nordwestlichen Europa war einer der wichtigsten Schauplätze dieser Ereignisse, und Island war die Zufluchtsstätte manches Wikingerhelden. Der rege Verkehr der Isländer mit dem Osten, namentlich mit Norwegen und Dänemark, und das ihnen angeborene Talent zum Erzählen brachten die Kunde auch in diese Länder. So enstand und lebte die isländische Saga, das heisst die Erzählung mit historischer Grundlage, bis im Beginn des 12. Jahrhunderts Ari der Vielkundige in seiner islendingabök zum ersten Male die Geschichte seiner Insel zu Pergament brachte. Diesem Ari verdanken wir die älteste isländische Aufzeichnung über die Entdeckung Amerikas. In jener Islendingabök, das heisst dem Buche über die Isländer, erzählt er uns, wie im Jahre 985 n. Chr. —- 15 Jahre vor Einführung des Christentums auf Island — Eirikr der Rote von Island aus westlich gefahren sei und Grönland, das ist Grünes Land, gefunden habe. Das neuentdeckte Gebiet sei deshalb von Eirik so genannt worden, weil er gehofft habe, durch den schönen Namen Landsleute dahin zu locken. Dort habe man auch menschliche Wohnstätten — aber keine Menschen! — an-getroffen und ebenso Überreste von Lederkähnen und Werkzeuge aus Stein. Aus letzteren habe man geschlossen, dass einst hier dasselbe Volk gewohnt haben müsse, dessen Bekanntschaft man in Vinland gemacht und die man hier Skrtxlingxir genannt habe.*) Über Vinland steht in der uns erhaltenen Islendingabók weiter nichts, allein schon die Erwähnung des Namen setzt voraus, dass auch Ari über die Fahrten dahin Kunde gehabt haben muss. Für uns ist bei diesem Berichte von besonderer Bedeutung, dass Ari hinzufügt, er verdanke diese Nachricht seinem Oheim Thorkel, der sie von einem Manne erfahren habe, welcher selbst Eirik dem Roten nach Grönland gefolgt sei. Wir haben demnach in Aris Worten den indirekten Bericht eines Grönländers aus der Zeit Eiriks und Leifs, und Aris Gewissenhaftigkeit lässt uns an der Glaubwürdigkeit desselben um so weniger zweifeln, als chronologische Unmöglichkeiten nicht im Wege stehen und Thorkels Berichte sich auch sonst durchaus glaublich erweisen. Wir können demnach diesen Bericht mit gutem Rechte der ersten Hälfte des n. Jahrhunderts zuweisen.

Neben diesen klaren Worten Aris gehören noch demselben Jahrhunderte an die ziemlich wirren Nachrichten Adams von Bremen, der um 1070 am Hofe des dänischen Königs Svend Estridsen, des vielkundigen Mannes, in dessen Gefolge sich auch isländische Skalden befanden, den Stoff zu seiner Hamburger Kirchengeschichte sammelte. Im 4. Buche derselben, in der Descriptio insularum aquilonis, erzählt er von Grönlands ungastlicher Küste, wo Seeraub an der Tagesordnung und wohin vor kurzem das Christentum gekommen sei. Er berichtet dann weiter von dem schönen Winland, wo der Weinstock wild und das Getreide ungesät wachse.

Germanenherz-Toto-Haas-Banner-kleinVon Grönland wird dann in den folgenden Jahrhunderten häufig in den Sagas berichtet, namentlich in den Islendingasogur, wo von Isländern die Rede ist, die sich hier längere oder kürzere Zeit aufgehalten haben. Besonders in Betracht kommen die Eyrbyggjasaga, die Flöamanna-, Fostbrcedra-, Gi’sla Sürssonarsaga und mehrere Sagas norwegischer Könige. Dazu kommen bis ins 15. Jahrhundert hinab die Verordnungen der norwegischen Regenten in Bezug auf Grönland, die der Päpste, der Erzbischöfe von Hamburg, Lund und Throndheim. Ebenso erwähnen die isländischen Annalen Grönland sehr oft, und der norwegische Königsspiegel, den König Sverrir um 1200 verfasst hat, sowie geographische Werke des 13. und 14. Jahrhunderts geben uns über dies Land eingehende Beschreibungen, an deren Zuverlässigkeit schon ein Vergleich mit der heutigen Beschaffenheit und Natur des Landes nicht zweifeln lässt. Hierzu treten endlich noch Steine mit Runeninschriften und Überreste altisländischer Bauwerke, die man namentlich an der Westküste jener grossen Insel gefunden hat und die höchstwahrscheinlich nur der Wikingerzeit angehören können. Somit geben uns die Quellen über Grönland ein vielseitiges und genaues Bild.

Anders steht es bei Vinland. Dies Land ist nie wie Grönland kolonisiert worden. Man hat es wohl wiederholt aufgesucht oder aufsuchen wollen, doch hat man sich niemals dort niedergelassen, weil sich die Isländer den Skraelingern gegenüber nicht gewachsen fühlten. Vom Versuche der Besiedlung dieses Landes besitzen wir nun. — abgesehen von gelegentlichen Bemerkungen, aus denen sich nichts gewinnen lässt — zwei Darstellungen, die eine aus dem Ausgange des 13., die andere aus dem Ende des 14. Jahrhunderts. In ihren Grundzügen stimmen wohl beide überein und decken sich mit den kurzen Bemerkungen Aris und Adams von Bremen, im einzelnen aber weichen sie fast ganz voneinander ab. Der ältere Bericht liegt vor in der Saga von Eirik dem Roten, er ist klar und geographisch wie ethnographisch durchaus einleuchtend, der jüngere dagegen, die Erzählung von den Grönländern, ist verwirrend, eine kompila-torische Arbeit aus der Zeit, da man auf Island schon besondere Freude an allen möglichen fabelhaften Geschichtchen fand, meist ganz unwahrscheinlich, ja unmöglich. Gleichwohl hat man bisher nach Rafns Vorgänge gerade den letzten Bericht für die vorkolumbische Entdeckung des nordamerikanischen Festlandes zu Grunde gelegt. Hieraus erklärt es sich, dass der Zweifler an der Echtheit der nordischen Quellen nicht weniger geworden sind; der Skepticismus vieler bei der Errichtung jenes Denkmals in Boston findet seine Entschuldigung, denn das Gebiet von Boston oder überhaupt einen Strich der Vereinigten Staaten hat kein Normanne betreten. Es ist G. Storms unbestrittenes Verdienst, jenes Phantasiegebilde einer unkritischen Zeit vernichtet und an seine Stelle zu einem naturgetreuen, wahren Bilde den Weg gewiesen zu haben.

Südlich vom heutigen Stavanger in Norwegen, auf dem Küstenstriche, der sich nach Ekersund hinzieht und der noch heute ob seinem von Steinwällen durchzogenen Moorboden den Eingebornen zwingt, mit der Rauheit der norwegischen Natur zu kämpfen, ist die Heimat Eiriks des Roten und seiner Familie. Er selbst ist ein echtes Kind dieser Heimat und seines Geschlechts. Sein Vater war wegen Totschlags des Landes verwiesen, mit dem kaum erwachsenen Eirik geht er nach Island und lässt sich hier am Ostgestade der nordwestlichen Halbinsel nieder. Nach seines Vaters Tode siedelt sich Eirikr weiter im Süden, nicht weit vom Hvammsfjord an, wo schon andere angesehene Bonden Norwegens eine neue Heimstätte gefunden hatten. Bald muss er aber selbst wegen Totschlags diese Gegend, den Haukadal, verlassen und auch auf den kleinen Inseln, die südlich am Eingänge der Hvammsljord liegen und auf die er geflüchtet war, ist seines Aufenthalts nicht länger, nachdem er hier ebenfalls Händel gesucht und gefunden hat: er wird trotz dem Rechtsbeistande verschiedener angesehenen Männer jener Gegend auf dem Thomesthinge flir friedlos erklärt. In seiner Ratiosigkeit gedenkt er einer Kunde, die er vernommen hat: westwärts von Island war einst ein Isländer, Gunnbjörn, auf entfernt gelegene Inseln verschlagen worden, von denen aus er weite Strecken Landes und mächtige Gletscher gesehen habe. Als Gunnbjarnar skirr, „Scheeren des Gunnbjörn“, lebten die Inseln im Volksmunde fort und mit ihnen zugleich die Sage von einem grossen Lande im Westen. Dorthin beschliesst Eirikr mit seinen Genossen zu fahren. Vom äussersten Südwestvorsprunge am Breidiijord segelt man hinaus in das Meer nach Westen und gelangt auch glücklich nach der Ostküste von Grönland an den mächtigen Eisberg, dem Eirikr den Namen Midjokul, das heisst „mittlerer Gletscher“, gegeben haben soll, der aber später wegen seiner schmutzigen Farbe den Namen Bläserk, das ist Schwarzmantel, erhalten habe. Wir merken, dass schon hier der Bericht etwas unsicher wird; noch weiter getrübt und infolgedessen unklar erscheint er aber im folgenden. Jedenfalls ist es durchaus unwahrscheinlich, dass Eirikr schon dem Gletscher den einen oder den andern Namen gegeben habe, denn Bläserk kann man ihn doch erst genannt haben, als man weiter im Süden den blendend weissen Hvitserk (Weissmantel) gefunden hatte, und Midjokul. als man in Erfahrung gebracht hatte, dass  noch weiter im Norden sich ein mächtiger, schier unpassierbarer Eisberg erhebe. Dies Bild von Grönlands Ostküste kennen erst spätere Quellen. So erfahren wir z. B. aus der Gripla, einem verloren gegangenen Werke geographischen Inhalts, das wir noch in Auszügen besitzen,1) dass sich an Grönlands Ostküste drei grosse Eisberge erhoben hätten, von denen der nördliche ganz unpassierbar wäre, der mittlere könnte in einem halben Monate, der südlichste, der Hvitserkr, dagegen in einer Woche umfahren werden. An letzterem wende sich überhaupt die Küste, die bis dahin südwestlich gelaufen, nach Norden; zugleich befinde sich der Hvitserkr von all diesen Gletschern dem bewohnbaren Lande am nächsten. Es unterliegt demnach keinem Zweifel, dass wir den Hvitserk in unmittelbarer Nähe des heutigen Kap Farvel zu suchen haben, der Bläserkr aber ist aller Wahrscheinlichkeit nach jener schneelose Eisberg, der sich an Grönlands Ostküste 64° 18′ nördlicher Breite erhebt und der fast rein westlich vom Snaefellsjokul auf Island gelegen ist. Ob nun Eirikr so weit nördlich an der Ostküste Grönlands gelandet ist, ist zum mindesten fraglich. Auf alle Fälle hätte er ein Glück ohnegleichen gehabt, wenn er sich mit seinem Wikingerschiffe so schnell nach Süden durchgearbeitet hätte, wie aus der Saga zu entnehmen ist Auch steht im schroffen Widerspruche dazu der Bericht von der Expedition Thorgils, der aul Eiriks Veranlassung nach Grönland kam, aber den richtigen Kurs jedenfalls nicht traf und infolge der Eisberge an der Ostküste seine Schiffe und fast alle seine Leute verlor. Durch diese Fahrt ist höchstwahrscheinlich erst der nördlichere Teil von Grönlands Ostküste bekannt geworden, da ja Thorgils seine alten Tage auf Island verlebte und hier sicher viel von seinen Irrfahrten und von der ungastlichen Gegend erzählt hat .

Es lässt sich, glaube ich, nicht mit Bestimmtheit sagen, wo Eirikr zunächst gelandet ist. Jedenfalls hat ihn die Ungastlichkeit des Bodens gezwungen, die Fahrt weiter nach Süden zu wenden. Die folgenden Sommer scheint ein unstetes Hin-und Herfahren Eiriks an Grönlands Westküste ausgeflillt zu haben, bevor er endlich bewohnbares Land fand, wo er sich mit den Seinen niederliess. Auf der Eiriksey, für deren Lage wir gar keinen festen Anhaltspunkt haben, verbringt er den ersten Sommer. Sie soll in der Mitte der westlichen Ansiedlung (bygd) liegen, was aber unter dieser westlichen Ansiedlung selbst zu verstehen ist, hat man noch nicht genügend zu erklären vermocht. Von hier aus dringt er in den Fjord vor, der der Insel vorlagert und schlägt dort vorübergehend seine Wohnstätte auf. Dann segelt er weiter nordwärts in unbewohnbare Gefilde und giebt einzelnen Stätten Namen. Der Herbst treibt ihn wieder südwärts; in der Nähe der Südspitze Grönlands auf einer Insel, die er Eiriksholm nennt, verlebt er den Winter. Das neue Jahr lässt ihn wieder nach Norden fahren; er kommt an den Rabenfjord, den mächtige Schneeberge umrahmen. Bald sieht man ein, dass hier keine Wohnstätte zu finden ist, und so fährt denn Eirikr wieder nach Süden, um auf der Eiriksinsel, die sich vor dem kleinen Eirikstjord befindet, zu überwintern.

Eirikr der Rote ist einer der kühnsten Seefahrer gewesen. Aber er hat mit seinem Suchen an Grönlands Westküste mehr bezweckt als blosses Auskundschaften der Gegend, er hat Land aufsuchen wollen, das auch anderen seiner Landsleute Unterkommen gewähre, unter denen er dann, ein Kleinkönig in der neuen Kolonie, die Oberhand habe. Deshalb macht er sich jetzt auf nach der Heimat, nach Island, um hier die Kunde von dem neuentdeckten Lande zu verbreiten, das noch Raum für viele habe. Er rühmt das Land, das er ob seinen grünen Fluren Grönland, das heisst grünes Land, nennt Und in der That hatte er grossen Erfolg: Nicht weniger als 25 Schiffe, beladen mit Weib und Kind und Vieh, gehen bald darauf unter Eiriks Führung vom Breidi- und Borgarfjord nach dem Westen ab, aber nur 14 kommen nach Grönland, während die andern teils scheitern, teils nach Island zurückkehren. Mit diesem Menschenzuzug, der um 990 stattfand, beginnt die planmässige Besiedlung Grönlands. Eirikr ist jetzt in jeder Beziehung seinen Landsleuten behilflich. Er selbst lässt sich in Brattahlid am Eiriksfjord nieder, das an dem nordöstlichen Gestade des Tunnugliarfik gelegen haben muss, landeinwärts, dort, wo der Eiriks-und Einarsfjord einander ziemlich nahe kommen.

Hier ist thatsächlich grünes Land, und noch heute weiden an dieser Stätte grönländische Rinder.

Hier ist nicht mehr, wie bisher am rechten Ufer des Fjords, jenes sammetartige Grün der Moosmatten zu sehen, sondern das saftige Kolorit unserer einheimischen (das heisst der deutschen) Wiesenso schildert Professor Laube im Berichte der zweiten Nordpolar fahrt diese Stätte. Versuchte man doch zunächst die isländische Viehzucht auch auf Grönland zu pflegen; wie weit dies freilich geglückt ist, geht aus den Quellen nicht sicher hervor, wenn auch in einer der wichtigsten die Güte des Bodens besonders gerühmt wird. Daher finden wir normannische Ruinen — Kablunak, wie sie der Eskimo nennt — auch besonders da, wo noch heuteder Boden dem Vieh Weide und Nahrung giebt, das heisst mehr im Innern der Fjorde auf Grönlands Südwestküste. Dies ist ein treues Zeugnis dafür, dass sich Grönlands Natur innerhalb der letzten 900 Jahre nur wenig verändert haben kann. Und dies bestärkt eine eingehende Beschreibung des Landes, die wir aus dem letzten Viertel des 12. Jahrhunderts besitzen. Zu dieser Zeit verfasste aller Wahrscheinlichkeit nach der norwegische König Sverrir ein Lehr- und Unterweisungsbuch für seine Hofleute, jenen schon erwähnten Königsspiegel (Speculunt regale). Hierin unterrichtet der Vater seinen Sohn über die Kenntnisse, die jeder Beruf fordert. Bei Besprechung des kaufmännischen Standes kommt er auch auf die Länder zu reden, die der norwegische Kaufmann mit seinem Fahrzeuge besuchen und mit denen er Handelsverbindung anknüpfen kann. Hierzu gehört auch Grönland, und so entwirft der Verfasser von diesem fernen Eiland ein ebenso klares, wie ziemlich eingehendes Bild. Wohl ist der Verfasser der Schrift nicht selbst auf Grönland gewesen, aber er berichtet uns, dass seine Quellen zuverlässig seien und dass er nur auf Berichten von Leuten fusse, die längere oder kürzere Zeit in Grönland gelebt hätten.

Das Licht aus dem Norden
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Der Eingang freilich ist ausgeschmückt mit den Phantasiegebilden von jenen Meerungeheuern, die noch heute in der immer wieder auftauchenden Meerschlange fortleben und die im Mittel-alter in zahlreichen Gestalten die Phantasie beschäftigten. Ein mächtiges Meer, heisst es dort, das Gnrnalandshaf umgiebt das abgelegene Gestade, angefüllt mit Seeungeheuern von übernatürlicher Grösse, die, halb Mensch, halb Tier dem Schiffer Sturm und Unglück ankünden. Unter diesen Erscheinungen hebt der Verfasser besonders die Meerrevolutionen (hafgerdingar) hervor, von denen, wie er sagt, er sich selbst keine rechte Vorstellung machen könne. Das Meer sammelt sich, so werden sie beschrieben, in drei mächtigen Wellen, staut hier berghoch und stürzt sich dann in jähem Falle in die Tiefe. Fast kein Schiff entgeht dem Verderben, das sich bei solchen Ereignissen auf der See befindet. Diese Meerrevolutionen, die die alten Quellen häufig erwähnen und die sogar einem Südländer Veranlassung gaben, in der Hafgerdingadräpa Gott um Errettung aus der Not anzurufen, hat man lange nicht richtig zu erklären vermocht, bis vor ungefähr zwanzig Jahren Steenstrup in ihnen vulkanische Äusserungen des Erdinnern nachwies, die namentlich um Grönland sehr häufig gewesen sind und sich noch jetzt in der Nordsee und dem Ocean zeigen. Ausser diesen Seeungeheuern und Meererscheinungen ist vor allem der Eisreichtum für das Grtenalandshaf charakteristisch; nirgends werden solche Massen Eis gesehen als hier. Die Eisschollen sind bald wie die gefrorene Fläche eines Binnensees, bald bilden sie aber mächtige Körper mit einer Dicke von vier bis fünf Ellen und sind vier und noch mehr Tagereisen vom Lande entfernt. Besonders ist das Eis angehäuft in Nordosten und Norden, weniger in Süden, Südwesten und Westen. Darum muss man (wohl von Island aus) südwestlich segeln oder höchstens westlich und dann, wenn das Eis in Sicht kommt, südlich, wenn man nach dem Lande kommen will. Schon mancher, der zu weit nordöstlich dem Lande zugesteuert, ist hier vom Eise eingeschlossen worden und entweder umgekommen oder hat erst nach mancherlei Mühsalen das Land gewinnen können. Aber alle, die in dies Eis geraten sind, haben die grossen Schiffe preisgegeben, die kleinen Boote auf die Schollen gezogen und auf diese Weise das Land zu erreichen versucht, was in der Regel 4 bis 5 Tage Zeit beansprucht hat, wenn es überhaupt geglückt ist. Sonderbar steht es mit diesem Eise; zuweilen liegt es ganz still, und mächtige Wasserarme ziehen sich zwischen den einzelnen Teilen hin, zuweilen aber ist es in so schnellem Gange als wie ein Schiff hei günstigem Fahrwinde. Und in diesem Falle gehen die Eisschollen ebensoschnell mit wie gegen den Wind. Eine besondere Art dieses Eises sind die von den Grönländern genannten Fallgletscher (falljoklar), das sind die eigentlichen Eisberge. Wie mächtige Felsen ragen sie aus dem Meere hervor und mischen sich nie mit dem anderen Eise, sondern behalten immer ihre isolierte Stellung. — In diesem Eismeere tummeln sich alle Arten Wale und Seehunde. Und wie das Meer, so ist auch das Land durch und durch vereist. Daher kann man nicht tiefer ins Land Vordringen. Nur zwischen einzelnen Bergen und längs dem Strand einiger Fjorde findet sich eisfreies Land, das bewohnbar ist. Hier taut auch im Sommer, wo fast ununterbrochen Tag ist. der Boden auf und giebt den Bewohnern Gras und duftende Kräuter. Die Sonne, meint der Verfasser, hat wohl genügende Kraft zum Leuchten, aber nicht zum Erwärmen, denn das Land sei das kälteste aller Länder. Besonders eingehend wird dann das Nordlicht geschildert, das in dunkler Nacht und in der Regel bei Neumond den Himmel erleuchte. Es sieht aus wie ein mächtiges Feuermeer, das seine Strahlen am Himmel emporwirft und dem Menschen gestattet, seinen Beschäftigungen nachzugehen.

Nicht minder klar wie die Beschreibung des Landes ist die Aufzählung der Erzeugnisse, in denen der Reichtum Grönlands und des angrenzenden Meeres besteht Das Meer ist ausser an Walen und Seehunden reich an Fischen. Auf dem Lande geben Polarhasen, Polarfüchse und Renntiere, die aus anderen Gegenden hierher eingewandert sein sollen, reiche Jagdbeute. Als einheimisch betrachtet man allein den Eisbär, zumal er nur von Seehunden und Walen lebt. Unter den zahlreichen Vogelarten wird der weisse Falke hervorgehoben, der andern Orts sehr geschätzt würde, den aber hier die Bewohner nicht abzurichten verständen. Von den Gesteinen wird einer erwähnt als Marmor, der sich in roter, blauer und grüner Farbe in den bewohnten Gegenden finde.

Wo das Land bewohnbar ist, wachsen Gräser und duftende Kräuter, die die Viehzucht gedeihen lassen. Für Getreide dagegen reicht die Wärme des Sommers nicht aus. Wohl hat man hier und da versucht, solches anzupflanzen, aber es hat die Mühe nicht gelohnt; die meisten Grönländer haben kein Getreide und kein Brot zu sehen bekommen. So ist die eigentliche Nahrungsquelle der Grönländer Viehzucht, Jagd und Handel. Eine Menge Hornvieh und Schafe weidet auf den grünen Fluren, die sich zur Sommerszeit wie noch heute auch während der Nacht im Freien aufhalten. Butter und Käse geben Nahrung; dazu geniesst man das Fleisch der erlegten Bären, Renntiere, Wale und Seehunde bald frisch, bald getrocknet Was der Grönländer von seinen Herden und von der Jagdbeute gewinnt, das sind für ihn zugleich Ausfuhrsprodukte, die reger Handelsverkehr namentlich mit Norwegen der alten Welt zuführt In die Heimat zurück bringt er besonders Bauholz, Teer für die Schiffe, Eisen. Alles das berichtet uns der Königsspiegel, und spätere isländische Quellen bestärken die Wahrheit dieser Aussagen. Dürfen wir dem Berichte der Flateyjarbök Glauben schenken, so scheint der Wohlstand auf Grönland zur Zeit der republikanischen Selbstverwaltung dem auf Island fast gleich gestanden zu haben. Dort kommen nämlich einst Kaufleute, von einem Grönländer geführt, zu dem Erdhause eines grönländischen Bauern, in dem sie 60 Stück geschlachtete Tiere, 12 Kleincentner3) Butter und eine grosse Menge getrockneten Fisch finden.3) Solcher Wohlstand war auch die Ursache, dass Grönland im Vergleich zu den nicht umfangreichen Strecken bewohnbaren Landes doch ziemlich dicht bevölkert war; man rechnet die Einwohnerzahl zur Zeit der grössten Dichtigkeit auf rund 10,000. Und zwar war nach dem Ausspruche der mittelalterlichen Geographen, die alle freilich auf gemeinsame Quelle zurückgehen, die Ost-ansiedlung bevölkerter als die Westansiedlung: jene hatte 190 Gehöfte, diese nur 90, dort befanden sich 12 Kirchen, darunter die Domkirche von Gardar, hier nur drei.

Die Verfassung der grönländischen Kolonie war von Haus aus die des Mutterlandes, die republikanische Islands. Dort, wo sich ziemlich tief landeinwärts der Einars- und Eirikstjord, der heutige Igalikko- und Tunnugliarfikfjord, nahe kommen, entstand der Thingplatz der neuen Kolonie Gardar, und Eirikr der Rote, dessen Sitz Brattahlid nicht weit davon entfernt lag, mag der erste Gode, der Lenker und Leiter des neuen Staates, gewesen sein. Noch heute sind Ruinen von diesem alten Gardar erhalten, und die grönländischen Gebäude von Igalikko, das an Stelle des normannischen Gardar entstanden ist, haben ihr Gestein zum grossen Teil aus den cyklopischen Mauern der isländischen Kolonisten. Ungefähr 250 Jahre bestand dieser Freistaat, der sein Gebiet immer weiter nach Nordwesten ausdehnte und dessen Bewohner in der nördlichen Nordrseta, dem Nordsitze, nicht selten unter allerlei Gefahren der Jagd nachgingen, bis auch er um die Mitte der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts geradeso wie Island der Politik der norwegischen Könige zum Opfer fiel. Und dieser Freistaat war fast von Anfang an ein christlicher Staat Christen waren bereits mit Eirik dem Roten herübergekommen von Island, und dieser liess ihnen ihren Glauben, wie er fest an seinem alten hielt Sein Sohn Leifr erhob dann kurz nach 1000 das Christentum zur Staatsreligion, nachdem er selbst auf Veranlassung des Königs Olaf Tryggvason den alten Glauben abgelegt hatte. Seitdem sah man eigentlich als Mutterland mehr Norwegen als Island an, wie überhaupt der Handelsverkehr zwischen Norwegen und Grönland viel reger gewesen zu sein scheint als der zwischen Grönland und Island. Bei dem norwegischen Könige beantragte man daher auch kurz nach 1100 ein selbständiges Bistum auf Grönland, und bald zieht, von König Sigurd Jörsalafari gesandt, der erste Bischof auf dem fernen Eiland ein und schlägt seinen Sitz in dem alten Gardar auf. Vor dem hatte die grönländische Gemeinde unter dem bremisch-hamburgischen Erzbischöfe gestanden, jetzt wird sie wie die norwegisch-isländische Kirche dem Erzbistum Lund zugezählt, aber noch in demselben Jahrhunderte steht der Erzbischof von Nidaros oder Throndheim an ihrer Spitze, nachdem sein Erzbistum sich von dem Lunds abgezweigt hat. Nun finden wir ununterbrochen Bischöfe von Grönland hinab bis zur Reformation; aber als um 1400 die Zeiten auf Grönland immer unerquicklicher wurden, zogen es die Kirchenfürsten vor, sich mit dem blossen Titel zu begnügen, ohne ihre Diöcese gesehen zu haben. Diese Bischöfe haben eine grosse Zahl Kirchen und zwei Klöster, ein Mönchkloster der Augustiner nnd ein Nonnenkloster der Benediktiner, unter sich. Sie sorgten wohl zugleich auch dafür, dass der Papst seine Annaten und Zehnten erhielt, die in Naturalien, in Tierhäuten, Walrosszähnen u. drgl., bestanden.

So standen die Grönländer in jeder Beziehung den Isländern jener Zeit ebenbürtig zur Seite. Auch in geistiger Entwicklung standen sie ihren Stammesgenossen nicht nach. Wir wissen, dass sie die Thaten ihrer Seefahrer auf gleiche Weise wie die Isländer erzählten: die Saga blühte auf Grönland ebenso wie auf Island. Von dem Skald Helgi mag hier die Saga entstanden sein, die in den Skäldhelgarimur uns erhalten ist. Verschiedene Gedichte, wie die Hafgerdingadrdpa, die Nordrsetudrdpa sind hier gedichtet, vor allem die Atlilieder, die uns die Edda erhalten hat, die nordischen Lieder vom Untergange der Bur-gundenkönige Günther und Hagen und vom Tode Attilas.

Und wie in seiner Entwicklung Grönland Hand in Hand mit dem Mutterlande Island ging, so auch in seinem Rückgänge. (Grönlands Blüte war vorüber, als das Land um 1260 unter norwegische Herrschaft kam. Durch die verkehrte Handelspolitik der norwegischen Könige, die den Handel in ihren Gebieten nur durch hohe Abgaben gestatteten, wurde den Grönländern ihre eigentliche Lebensader unterbunden, und ihr Wohlstand hörte auf. Die Folge davon war, dass die Bischöfe, die meist rechtschaffen für das Wohl ihrer Gemeindeglieder gesorgt hatten, seit dem Ausgange des 14. Jahrhunderts überhaupt nicht mehr nach Grönland kamen, sondern in Norwegen nur noch als Scheinbischöfe fortbestanden. Die Reisen nach Nonvegen und von hier nach Grönland werden zur Seltenheit, und da auch die norwegischen Könige vom Handel an Grönlands Küste das Monopol haben, so hört auch der Handelsverkehr mit Island auf. Hierzu kam noch, dass fast um dieselbe Zeit auch äussere Feinde die grönländische Kolonie beunruhigten. Ich hob bereits hervor, dass die einwandernden Isländer zwrar Spuren menschlicher Ansiedlung auf Grönland fanden, dass sie aber Menschen selbst nicht trafen. Mit der Zeit hatten sie ihre Besitzungen weit nach Norden hin bis zum 720 nördlicher Breite ausgedehnt. Hier lag die ungastliche Nordrseta, der Nordsitz, die namentlich von den Seehundjägern häufig aufgesucht wurde. Auch bei dem Vordringen in diese Gegend erwähnen die älteren Quellen keine Menschen; zum ersten Male worden dieser in der Historia Norweghe, die um 1200 entstanden ist, gedacht, wo es heisst, dass jenseits des bewohnbaren Landes, im Norden Grönlands, Jäger auf Sknelinger gestossen, die klein von Gestalt gewesen wären und Waffen aus Stein und Pfeile aus Knochen gehabt hätten. Im Laufe des 13. Jahrhunderts erwähnen die Grönländer in der Nordrseta noch ganz selten Menschen und menschliche Wohnstätten. Ja in dem Berichte über die Nordfahrt aus dem Jahre 1266 wird ausdrücklich hervorgehoben, dass man erst auf der Kroksfjardarheide Skrmlinger angetroflfen habe; diese Heide aber liegt aller Wahrscheinlichkeit 750 nördlicher Breite und nicht an Grönlands Küste, sondern jenseits der Baffmsbai.3) Demnach scheinen die Eingebornen, mit denen später die Grönländer zusammenstiessen, im 13. Jahrhunderte nur vereinzelt an Grönlands Nordwestküste gesessen zu haben. Erst seit der Mitte des 14. Jahrhunderts finden wir sie hier in grossen Scharen, und nun erfolgt von hier aus ein Stoss nach dem andern auf die grönländische Kolonie: die ganze westliche Ansiedlung wird verwüstet, die östliche folgt ihr. Niemand erbarmt sich der armen Grönländer, da wenden sie sich direkt an den Papst. Die Aufforderung zur Hilfe, die Nicclaus V. infolgedessen am 20. September 1448 an die Bischöfe von Skälholt und Holar auf Island richtet, ist das letzte Dokument über die grönländische Kolonie.Sie blieb unberücksichtigt, das mittelalterliche Grönland aber schwindet aus der Reihe der germanischen Kolonisationen. —

Während über Grönlands Entdeckung und Besiedlung die Quellen ziemlich zahlreich fliessen, so dass wir uns wenigstens ein leidliches Bild von dem Lande und seiner Geschichte machen können, sind die Nachrichten über Vinland ungleich dürftiger. Und weil die echten Nachrichten nur vereinzelt sind, so gilt auch hier das alte Wort: fama fama crescitur. Denn das Unglaublichste ist über dies Land in alter und neuer Zeit erzählt und geschrieben und geglaubt worden. Zu der einzigen historischen Fahrt, die wir verfolgen können, sind andere erfunden worden; Personen, die längst tot sind, treten wieder auf und werden Führer neuer Expeditionen; man trägt europäische Fabelgestalten des Mittelalters nach Vinland hinüber, man bevölkert das Land mit einbeinigen Menschen, lässt Deutsche auf Grönland Pädagogendienste verrichten, an den Fahrten nach dem Süden teilnehmen und sich durch den Genuss der Weintrauben berauschen; man lässt die Weintrauben auf hohen, starkstämmigen Bäumen wachsen, im Winter reifen u. drgl. mehr. Solchen Fabeleien gegenüber steht der ältere und bisher fast ganz vernachlässigte Bericht der Eiriksaga.

Am Hofe seines Vaters Eirik zu Brattahlid war Leifr mit seinen Brüdern Thorstein und Thorvald herangewachsen. Im Jahre 999 geht er von hier aus das erste Mal auf das offene Meer, um eine Handelsreise nach Norwegen zu unternehmen, wie es die Gewohnheit jener Zeit erheischte. Das Unwetter verschlägt ihn von der richtigen Kurslinie, die südlich von Island läuft, und treibt sein Schiff auf die Hebriden, von wo aus er nach Norwegen gelangt. Hier wird er, wie schon erwähnt, der Gefolgschaftsmann des Königs Olaf, der ihn im folgenden Jahre mit christlichen Priestern in die Heimat zurücksendet, damit er in Grönland das Christentum einflihre. Auch jetzt schlägt er den geraden Weg ein: er fährt zwischen den Faeröern und Shetlandsinseln durch, ungefähr längs dem 61. Parallelkreis, und hat so die Richtung nach der Südspitze von Grönland. Allein auch diesmal treibt ihn das Wetter zu weit südlich: er kommt an ein Gestade, das ihm und den Seinen vollständig unbekannt ist. Hier wuchsen das Getreide ungesät und der Weinstock wild und knorrige Bäume, die so gross waren, dass man sie gut zum Häuserbau verwenden konnte. Obgleich das Land zur Ansiedlung lockt, bleibt man doch nicht hier, sondern segelt nordwärts der Heimat zu, um noch vor Beginn der kalten Jahreszeit Grönland zu erreichen. Auf dieser Küstenfahrt stösst Leifr auf Schiffbrüchige, die er aufnimmt und während des Winters auf seines Vaters Gehöft unterbringt Jetzt wird auf Grönland das Christentum verkündet Eirikr will nichts davon wissen, aber seine Gemahlin Thjodhild nimmt den neuen Glauben freudig an und lässt in der Nähe von Brattahlid die erste christliche Kirche, die Thjodhildarkirche, errichten. Während des Winters gaben Leifr und seine Reisegefährten ihre Erlebnisse zum besten und erzählen unter anderm auch von dem weinreichen Lande, das man auf der Fahrt gefunden habe. Diese Erzählungen rufen die Sehnsucht der Grönländer nach dem schöneren Süden wach.

Die erste Fahrt nach Vinland leitet Leifs Bruder Thorstein. An ihr nimmt auch der alte Eirikr teil und mit ihm 20 Mann. Hab und Gut lässt man zu Brattahlid, nur mit Waffen und Lebensunterhalt versieht man sich. Dass Leifr sich an dieser Fahrt beteiligt habe, ist wenig wahrscheinlich, da er nicht erwähnt wird und er zunächst hier auf Grönland den Befehl des Königs Olaf auszuftihren hatte. Allein diese Fahrt missglückt; der Wind treibt das Schiff nach Osten, mit vieler Not und Mühe kommt man nach dem Eiriksfjord zurück, nachdem man schon in der Ferne die Berge von Island gesehen hat

Nach einem harten Winter, in dem eine pestartige Seuche viele Grönländer, darunter auch Thorstein Eiriksson, dahingerafft hatte, kamen 1002 neue Schiffe von Island nach Grönland, das eine geführt von Thorfinn Karlsefni und Snorri Thorbrandsson, das andere von Bjarni Grimolfsson und Thorhall Gamlason, beide mit je 40 Mann Besatzung. Von diesen Isländern nun sollten die ersten beiden die Leiter der Hauptexpedition nach dem Süden werden. Den langen Winter verbringen die Fremden bei Eirik in Brattahlid; ein Julfest wird gefeiert, wie es auf Grönland selten erlebt worden ist, dann heiratet Thorfinnr die Gudrid, Thorsteins Witwe, sonst verstreicht die Zeit bei Brettspiel und Abenteuererzählung, wobei nicht selten auch die Rede auf das schöne Vinland in Süden gekommen sein mag. Die Isländer lockt die Schilderung, und es wird beschlossen, im folgenden Frühjahre dorthin aufzubrechen. So verlassen denn im Frühling 1003 drei Schiffe, jene zwei isländischen und ein grönländisches, mit 160 Mann an Bord den Eiriksfjord. Mehrere der Teilnehmer nehmen ihre Frauen mit; auch Vieh wird in die Schiffe eingeladen, ein sicherer Beweis dafür, dass man die Absicht hatte, sich in Vinland neu anzusiedeln. Von Eiriks Kindern nahmen sein jüngster Sohn Thorvald, dem der Vater den trefflichsten Jäger Thorhall mitgiebt, und seine Tochter Freydis, Thorvards Gattin, teil. Vor der Ausfahrt werden eingehende Beratungen über die Kurslinie und den Ausgangspunkt der Fahrt gepflogen, woran Leifr, der sich selbst nicht mit an dem Unternehmen beteiligte, mit Rat und That teilgenommen zu haben scheint. Nach seinen Erfahrungen liegt das Land weiter westlich als der Eiriksfjord, es galt daher einen Ausgangspunkt auf Grönland zu suchen, der westlicher lag und von dem aus das neue Land direkt südlich liege. So fährt man zunächst nach der westlichen Ansiedlung und von hier aus nach der Bäreninsel, die von der Vestribygd aus nordwestlich gelegen haben muss. Von hier wird dann der Lauf nach Süden gerichtet Da erblickt man nach einer Fahrt von zwei Halbtagen ein Land mit grossen Steinblöcken, nach denen man es Helluland nannte. In Boten fährt man an den Strand und untersucht das Land, man findet es unbewohnt und unbewohnbar; nur zahlreiche Polarfüchse zeigten sich dort. Die kurzen Bemerkungen passen ganz auf Labrador, denn dieses liegt fast südlich von dem damals bewohnten nordwestlichen Teile Grönlands, ist das in dieser Richtung Grönland am nächsten liegende Land und ist allein von hier aus in einer so kurzen Spanne Zeit zu erreichen. Dazu zeichnet sich noch heute Labrador durch die grosse Menge erratischer Blöcke aus und ist die Heimat der Polarfüchse.

Man beschliesst weiter zu fahren und wendet jetzt den Lauf der Schiffe nach Südosten. Nach einer Fahrt von abermals 24 Stunden gelangt man nach einem zweiten Lande, das man Markland, das ist Waldland, nennt. Hier zeichnet sich die Gegend durch ihren Wald- und Tierreichtum aus. Auf einer kleinen in Südosten vorlagernden Insel fängt man einen grossen Eisbären, nach dem man die Insel Bäreninsel nennt. Aber auch hier ist das Gestade noch ungastlich; es ist nicht das erhoffte Weinland, und deshalb beschliesst man weiter zu segeln.

Unter diesem Lande kann kein anderes als Neufundland zu verstehen sein. Zunächst führt eine südöstliche Fahrt von Labrador nur nach Neufundland. Verstände man aber unter Helluland, wie es Rafn und andere gethan haben, Neufundland, so wüsste man nicht, welches das von hier aus südöstlichgelegene Land, das doch einen anderen Charakter als Helluland trägt, sein sollte, da kein Land südöstlich von Neufundland liegt Ferner stimmt dazu die Erwähnung des Wald- und Tierreichtums. Heute sind freilich verschiedene Striche der Insel nicht mehr dicht bewaldet, aber im Innern herrscht noch der alte Reichtum an Föhren und Birken, den Gaspar Cortereal, Stephan Parmenius und andere Reisende des 16. und 17. Jahrhunderts von der ganzen Insel rühmen. Und auch der Tierreichtum ist noch heute bedeutend: ausser Füchsen und Wölfen leben hier Biber, amerikanische Renntiere in ganzen Herden, und den weissen Bären“ erwähnen wiederholt die Reisenden vergangener Jahrhunderte. Dazu ist die Küste steil und wenig zugänglich, im Norden aber, wo doch die Grönländer zunächst hingekommen sind, unwirtbar und noch heute fast ganz unbewohnt. Hieraus erklärt sich, dass man dem Lande so schnell den Rücken wendet. In Markland schon Neuschottland zu finden, wie Rafn und andere gethan haben, um in Vinland bis hinab zu dem 420 nördlicher Breite zu gelangen, setzt uns in schroffen Widerspruch zu den Quellen.

Eingehender wird die Beschreibung des dritten Landes, des Landstriches, wo man die Absicht hat, sich niederzulassen, nämlich VInlands. Es hat bisher die Ansicht geherrscht, dass unter diesem Lande die Nordostküste der Vereinigten Staaten ungefähr unter dem 420 nördlicher Breite, also die Küste von Massachussets und Rhode Island zu verstehen sei, und Horsford hat noch jüngst sich undenkliche Mühe gegeben, am Charles River und in der Nahe von Boston Überreste von Leifs Wohnung und Häusern anderen Kolonisten aus Grönland nachzuweisen. Allein wie wenig überzeugend diese Nachweise sind, hat Gelcich zur Genüge gezeigt. Auch die astronomischen Gründe, die man früher für die südliche Lage Vinlands ins Feld führte, haben sich infolge falscher Deutung des ausschlaggebenden Wortes als trügerisch ergeben. Der runde Turm von Newport ferner, den man den grönländischen Kolonisten zugeschrieben hat, ist längst als Bauwerk des 17. Jahrhunderts nachgewiesen. Die Indianerfiguren auf den Felsen von Massachussets Küste hätte man aber schon deshalb nicht als Beweismaterial bringen sollen, weil bei den Nordländern im 10. Jahrhunderte die sogenannten Felsenzeichnungen (helle-ristninger), die man hier hat wiederfinden wollen, ein längst überwundener Standpunkt waren, diese sind ungefähr 1000 Jahre früher in Skandinavien geübt worden. Wir haben uns demnach ausschliesslich an die schriftliche Überlieferung zu halten, alles andere führt uns auf unsicheren Boden.

Nachdem man das waldreiche Markland als ungeeignet zur Ansiedlung erkannt, fährt man wieder fort und zwar südlich, indem man die Küste immer steuerbord hat. Man muss demnach an der Ostküste von Neufundland hingesegelt sein. Bei Nordostwind geht darauf die Fahrt weiter, bis man an einen Landvorsprung kommt, an dem man einen Schiffskiel findet, woher jener Vorsprung den Namen Kjalarnes, das ist Kielnase, erhält. Jetzt wird die Küste lockender: Buchten schneiden hier und da in das Land und gewähren den Schiffen einen Platz zum Ausruhen. Lang zieht sich die Küste in gleicher Richtung hin, wonach man sie Furdustrandir, das ist den langen Strand, die lange Linie, nennt Von hier werden zwei schottische Schnellläufer, die seiner Zeit Leifr aus Norwegen mitgebracht und dann dem Führer der Expedition, dem Thorfinn Karlsefni auf sein Schiff gegeben hat, in die Lande geschickt, um diese auszukundschaften. Nachdem sie mit Weinbeeren und Getreide wieder zu den Schiffen zurückgekehrt sind, fährt man weiter südwärts, denn das Kundschafterpaar scheint die Nachricht gebracht zu haben, dass man die mitgebrachten Früchte erst weiter landeinwärts gefunden habe. In einem Fjord wirft man endlich die Anker. Eine Insel lagert diesem vor, die man ob den Strömungen, die sich in ihrer Nähe zeigen, Straumsey (Strominsel) nennt. Eidergänse leben hier in Scharen, und kaum wagt man seine Füsse auf den Boden zu setzen, dass man befürchten muss, jeden Augenblick ihre Eier zu zertreten. Den Fjord, dem die Insel vorlagert, bezeichnet man als den Straumsfjord. In ihn segelt man hinein, wobei Ebbe und Flut benutzt werden, zieht dann die Schiffe ans Land und ladet die Schiffsladung und das Vieh, das man mitgebracht hatte, aus. Letzteres weidet auf dem schönen Boden und hat hier Nahrung zur Genüge. Unterdessen durchstreifen die Gefährten nach allen Richtungen hin das Land: dies kennen zu lernen ist ihre einzige Beschäftigung. So versäumt man für den Winter, der bald hereinbricht, Vorräte zu sammeln. Mit ihm stellt sich infolgedessen Nahrungsmangel ein. Ein Wal, den man fängt und der allen unbekannt ist, wird geschlachtet und gekocht, aber weggeworfen, da man merkt, dass das Fleisch allen schlecht bekommt. So überlässt man sich wieder Gottes Führung, und bald ändert sich auch die Witterung; nun kann man dem Fischfänge und der Jagd obliegen oder hinaus auf die Insel fahren und Vogeleier sammeln: dies wie jenes giebt Nahrung zur Genüge.

Nach dem Eintreten der besseren Jahreszeit wird eine gemeinsame Beratung gehalten, wie man wohl am besten nach Vinland gelangen könne. Bei dieser Beratung bricht unter den Teilnehmern der Expedition Zwietracht aus. Der Heide Thorhallr, der schon längst des christlichen Gebetes und Kultes überdrüssig ist, will sich der Leitung Thorfinns entschlagen und wieder heimwärts fahren, da er es für hoffnungslos hält, Vinland zu finden.Mit neun Mann fahrt er von der Straumsey ab, nachdem er noch über den Wein gespottet hat, den er nicht getrunken. Allein er hat mit seinen Gefährten Unglück. In der Nähe von Kjalarnes erfasst eine heftige Brise von Westen das Schiff und treibt es ostwärts nach Island, wo Thorhallr, wie Kaufleute erzählen, seinen Tod findet, während seine Genossen gefangen genommen und zu Sklaven gemacht werden.

Besser ergeht es Thorfinn, der mit Bjarni und Snorri die Expedition fortsetzt. Diese fahren nach Süden und gelangen nach ziemlich langer Fahrt an eine Flussmündung, zu deren beiden Seiten sich Flachküste hinzieht, so dass man nur bei Hochflut in den Fluss hineingelangen kann. Der Fluss selbst bildet kurz vor seiner Mündung ein Haff, das in schmalem Arme sein Wasser ins Meer ergiesst. An diesem Haff lässt man sich nieder und nennt die Stätte t Höpi, das heisst am Haff. Hier findet man endlich, was man längst gesucht: wildwachsenden Weizen und auf hügligem Boden den Weinstock. Die Gewässer sind hier voller Fische. Auch das Meer fuhrt diese in grosser Menge zu: man gräbt Gruben in der Nähe des Ufers, kommt die Flut, so speist sie diese mit Wasser und Fischen, die nach dem Eintritt der Ebbe zurück bleiben und treffliche Nahrung gewähren. Der Wald, der das Land bedeckt, ist reich an Tieren aller Art. Hier blieb man einen halben Monat und verkürzte sich die Zeit aufs angenehmste, niemand störte unsere Grönländer in ihrem behaglichen Leben. In der Nähe ihrer Niederlassung weidet das mitgebrachte Vieh. Da trifft man zum ersten Male mit Eingeborenen zusammen, es ist das erste Mal, wo überhaupt Isländer mit Eingebornen in Amerika zusammen kommen. Bevor ich mich zu diesen Amerikanern wende, ist festzustellen, welches Land wir unter Vinland zu verstehen haben.

Hat Thorfinnr die Küste von Neufundland, wie ausdrücklich erwähnt wird, steuerbord gehabt und ist er dann südwestlich gefahren, so kann er auf kein anderes Land gestossen sein als auf Neuschottland, und zwar muss er an der Nordostküste angelangt sein: das erwähnte Kjarlarnes ist daher aller Wahrscheinlichkeit nach das Kap Breton. Von hier aus ist man die Ostküste entlang gefahren. Hier ist in der That das Gestade buchtenreich. An dieser buchtenreichen Küste sind alsdann die Nordländer hinab gefahren bis zum Gut of Canso, der ob seiner Strömung mit gutem Rechte den Namen Straumsfjord verdient. Denn dass man in früheren Jahrhunderten den Gut of Canso nicht als einen Kanal, der die Kap Bretoninseln vom Festlande trennt, sondern als einen tief ins Land einschneidenden Fjord aufifasste, lehren alle älteren Karten von Neuschottland. Um ihn herum ist dann auch das Land von Fjorden zerschnitten. Von hier aus wandte man sich dann an der Ostküste weiter südlich, bis man endlich auf Weingegend stiess. Auch sonst passt die Schilderung ganz auf Neuschottland. Der Wald- und Tierreichtum, die sandigen Küsten, das ansteigende Terrain, der Fischreichtum, besonders die Ebbe und Flut an Neuschottlands Küste sind bekannt. Ausschlaggebend aber ist erst die Erwähnung des wilden Getreides und des Weines.

Aus unserem Berichte geht klar hervor, dass das neuentdeckte Land in zwei Teile zerfällt, in einen nördlichen, wo noch kein Wein wächst, und einen südlichen, der dem von Leif gefundenen Lande entspricht. Aus der Saga geht weiter hervor, dass die Niederlassung  Hopi sich an der nördlichen Grenze der Weinregion befunden haben muss, denn man hat längs der Küste nach Wein gesucht, aber bisher vergeblich. Es ist demnach die Weingrenze in Nordamerika festzustellen. Heutzutage freilich geht diese an der Ostküste Nordamerikas nicht über North Karolina hinaus, und vereinzelt nur wird der Weinstock auch weiter nördlich gepflegt. Und auch dort, wo er wächst, kann von einer eigentlichen Weinkultur nicht die Rede sein. Allein früher war das anders. Fast alle Reisenden des 16. und 17. Jahrhunderts rühmen Amerika als ein Weinland, das sich den besten Kulturen Europas zur Seite stellen lasse. Dazu ging früher die Weingrenze viel weiter nördlich als heute. Für uns vor allem fällt in die Wagschale, dass der südliche Teil von Neuschottland thatsächlich wilden Wein hervorgebracht hat.

Der Franzose Nicolas Denys, der um die Mitte des 17. Jahrhunderts Statthalter von Neuschottland war, erwähnt den Waldreichtum der Halbinsel, die Nussbäume und den wilden Wein. Von letzterem sagt er, dass die Beeren wie Muskatennüsse gross seien, dass sie zwar etwas herb schmecken, da sie wild wachsen, dass sie aber bei einiger Pflege sicher den besten Wein geben würden. Und was vom Wein gilt, das gilt auch von dem „selbstwachsenen“ Weizen. Man hat unter diesem Getreide auf Rafns Behauptung hin Mais verstanden, Mais wuchs aber schon im 17. Jahrhunderte nicht über den 440 nördlicher Breite. Allein der Mais wächst überhaupt nicht wild. Ferner würde diese Getreideart, die doch ganz von den gewöhnlichen Getreidearten abweicht, sicher dem Sagaschreiber Veranlassung gegeben haben, die Pflanze näher zu beschreiben, wenn sie so grundverschieden von dem auf Island bekannten Getreide gewesen wäre. Wir müssen demnach unter dem selbstwachsenen Weizen eine unserem Getreide ähnliche Pflanze zu suchen haben, und eine solche wächst wild noch heute an der Ostküste Nordamerikas bis zum 50° nördlicher Breite, es ist dies der indianische oder Wasserreis, die Zizania aquatica,3) die fast alle Reisenden, die Neuschottlands Bodenerzeugnisse berühren, erwähnen und von der unter anderem Jean Cartier (1534) sagt, dass sie in den Ländern um den Lorenzgolf weite Plächen Landes bedeckt, wo nicht Wald gestanden oder Sandboden das Gedeihen verhindert habe; zugleich bemerkt er treffend, das Getreide habe die Ähre wie der Roggen, aber das Korn wie der Hafer.

Nach alledem spricht alles dafür, nichts dagegen, dass Thorfinnr mit seinen Genossen nach Neuschottland gekommen und dass es hier gewesen ist, wo man in Vinland zu sein glaubte. Ob auch Leifr hier gelandet oder ob ihn das Unwetter noch weiter südlich verschlagen hatte, das lässt sich durch nichts beweisen. Seine Fahrt fällt überhaupt im Vergleich mit der Thor-ftnns nicht in die Wagschale. Weiter südlich aber als nach Neuschottland sind die Isländer in Amerika überhaupt nicht gekommen, wenigstens so weit wir von ihren Fahrten Kunde haben. Dass sie aber nicht südlicher vordrangen, ja sich nicht einmal in Neuschottland dauernd niederliessen, daran waren die Eingebornen jener Gegend schuld.

In Grönland fanden, wie wir sahen, die Nordländer wohl Gegenstände, die darauf schliessen Hessen, dass einst hier Menschen gelebt haben müssten, Menschen selbst aber trafen sie nicht. In Helluland zeigten sich ebenfalls keine Eingeborenen. An der Küste von Markland trat man erst einzelne auf der Rückfahrt nach Grönland, in Südneuschottland traf man die ersten.

Nachdem Thorfinnr mit seinen Gefährten ungefähr einen halben Monat am Gestade dieser Halbinsel verbracht hatte, sah man eines Tages eine grosse Menge mit Leder überzogene Kähne daher gefahren kommen. Die Insassen schwangen mit grossen Stangen sonnenwärts, das heisst von Osten nach Westen, und es sah aus, als ob sich Dreschflegel bewegten. Thorfinnr weiss nicht, was das bedeuten soll. Da sagt Snorri: „Vielleicht ist das ein Friedenszeichen; lasst uns den weissen Schild nehmen und ihn ihnen entgegenhalten!“ Dies geschieht, und nun kommen die Fremden ans Land. Voll Verwunderung staunen sie die Leute an, die sie hier treffen. Jene selbst waren schwarzfarbige Männer, von grimmigem Aussehen, sie hatten strähniges Haar auf dem Haupte, grosse Augen, breite Backenknochen. Infolge dieses Aussehens nannte man sie Skradinger. Eine Zeitlang bleiben diese Eingebornen am Ufer stehen, dann wenden sie sich wieder zu ihren Kähnen und fahren um den Landvorsprung herum wieder südwärts. Unterdessen bricht der Winter herein, der aber hier so mild ist, dass kein Schnee fallt und das Vieh noch im Freien weiden kann. Teils am Haff, teils weiter landeinwärts haben Thorfinnr und seine Leute sich Wohnungen gebaut. Aber kaum ist das Frühjahr gekommen, so erscheinen die Skraelinger wieder und diesmal ungleich zahlreicher als das erste Mal. Sie wiederholen das alte Zeichen mit den Stangen, die Nordländer antworten wie früher und heben den weissen Schild in die Höhe. Und nun beginnt zwischen diesen und den Eingeborenen ein lebhafter Tauschhandel. Thorfinnr als Führer der Expedition leitet ihn. Mit besonderer Vorliebe nehmen die Skraelinger rotes Tuch, sie geben dafür Felle und Pelzwaren, und zwar zahlen sie ein ganzes Fell für je eine Armspanne Zeug. Dies banden sie sich ums Haupt und schmückten sich damit. Doch der rote Stoff wurde allmählich alle; da schnitten ihn die Isländer auseinander, so dass er nun nur noch eine Fingerspanne breit war. Aber auch jetzt noch zahlten die Skraelinger denselben Preis, ja noch höheren. Auch Waffen wollten die Eingebornen kaufen, doch das gab Thorfinnr selbstverständlich nicht zu. Während man so noch miteinander handelt, kommt plötzlich ein Stier von der Herde der Isländer aus dem Walde und brüllt laut: das verscheucht die Skrxlinger; schleunigst flüchten sie auf ihre Kähne und fahren südwärts heim. Aber nach drei Wochen sind sie schon wieder da und diesmal noch viel zahlreicher als das zweite Mal. Einem sich heranwälzenden Strome glich die Menge ihrer Nachen. Diesmal werden die Stangen der Sonne entgegen geschwungen und lautes Geheul ertönt von den Kähnen. Sofort deuten die Isländer das als Kriegserklärung und heben den roten Schild in die Höhe. Alsbald sind die Skraelinger am Ufer, und nun beginnt hier der Kampf. Er wird von den Eingebornen mit der Schleuder eröffnet. Da sehen Thorfinns Leute, wie die Feinde einen grossen schwarzen Ball, der die Gestalt eines Schafleibes hatte, auf eine Stange legten und ihn über Thorfinns Schar schleuderten. Wie er niederfällt, wird es allen Isländern unheimlich zu Mute. Es erfasst sie ein solcher Schrecken, dass sie den Fluss aufwärts in höher gelegenes Terrain fliehen und erst hinter einigen Felswänden Halt machen, wo sie hartnäckigen Widerstand leisten. Während dieser Flucht der Isländer spielt eine echt germanische Scene, die uns in die Zeit der Cimbern und Teutonen versetzt. Freydis, Eiriks Tochter, die mit ihrem Gatten an der Expedition teil genommen hat, scheint etwas weiter landeinwärts gewohnt zu haben; als sie die Fliehenden sieht, wirft sie sich ihnen entgegen und ruft:

„Was reisst ihr vor so elenden Wichten aus, die ihr so treffliche Männer seid? vor Leuten, die ihr doch wie das Vieh totschlagen könntet? Hätte ich nur Waffen, ich würde ganz anders kämpfen, als jeder von euch.“

Allein man achtet nicht auf ihre Worte. Da sieht sie sich gezwungen mitzufliehen, doch ihr Zustand lässt es nicht zu, da sie ihrer Niederkunft entgegen sah. Der nahe Wald soll sie bergen. Jedoch die Skraelinger setzen ihr nach. Sie sieht den Thorbrand Snorrason liegen, den ein Schleuderstein getötet hat, neben ihm liegt sein Schwert Sofort ergreift sie dies und will sich zur Wehr setzen. Aber bald sieht sie ein, dass sie gegen die grosse Zahl der Feinde nichts thun kann, eine entschlossene That nur kann sie ihren Händen entreissen: angesichts der grinsenden Wilden zieht sie ihre Brüste aus dem Kleide und schlägt sich diese mit dem Schwerte ab. Die That macht auf die Skradinger einen solchen Eindruck, dass sie sich zurückziehen und auf ihren Schiffen wieder südwärts fahren. Am Strande lernen sie noch ein europäisches Werkzeug kennen, eine Axt, die neben einem  Toten liegt. Man versucht sie am Holze, das sie spaltet, und freut sich der neuen Errungenschaft, als man aber auf einen Stein damit schlägt, zerspringt sie, und nun wirft man das unnütze Ding beiseite.

Unterdessen hat Thorfinnr seine Leute wieder gesammelt und man geht zu den Wohnstätten zurück. Unterwegs findet man die sterbende Freydis und rühmt ihre That. Dann sucht man die Wohnungen auf und verbindet sich gegenseitig die Wunden. Nur zwei Mann wollen die Isländer verloren haben. Im Geplauder sucht man hier die Flucht zu entschuldigen, indem man von der zahlreichen Menge der Feinde schwatzt und von Zauberei, die diesen den Sieg verholfen haben soll.

Die Ereignisse haben gelehrt, dass man sich auf die Dauer den zahlreichen F’einden gegenüber nicht halten könne und dass man sich deshalb, so schön und ertragreich auch die Gegend sei, nach dem Norden zurückziehen müsse. Die Rückfahrt wird beschleunigt, damit nicht ein neuer Angriff erfolge. Wieder segelt man die Küste entlang, nun aber nordwärts. Noch am Oststrande von Süd-Neuschottland treffen die Isländer 5 Skraelinger, die in Felljoppen unweit dem Meere schlafen. Neben ihnen stehen Holzgefässe und darin befindet sich Tiermark mit Blut gemischt. Man hält sie für Verbannte und tötet sie. Alsdann gelangt man zu einer Landzunge, die sich durch ihren Tierreichtum auszeichnet (Kap Canso?), und bald wieder zu dem Straumsfjord. Wohl hatte man hier keinen Wein, aber sonst alles im Überfluss, was man zum Leben bedurfte. Gleichwohl will man von hier aus noch einen Ansiedlungsversuch machen und zwar diesmal auf der Westseite der Halbinsel. Die Expedition teilt sich infolgedessen: der grössere Teil, 100 Mann stark, bleibt am Straumsfjord zurück, der kleinere Teil, 40 Mann, unter Führung Thorfinns und Snorris dagegen nimmt den Plan Thorhalls auf und will diesen am Westgestade der Insel aufsuchen.1) So segelt denn der letztere nordwärts, an Kjalarnes vorüber nach Westen, immer das Land zur Linken. Man muss dann um die Nordspitze der Cap Bretoninseln herumgefahren sein, denn man kommt an einen Fluss, dessen Lauf von Osten nach Westen geht; an seinem südlichen Ufer lässt man sich nieder. Diese Küste ist durchweg mit fast undurchdringlichem Urwald bewachsen. Hier zeigte sich abermals ein Eingeborener, der als Einfüssler bezeichnet wird; als er der Fremden gewahr wird, schiesst er von dem höher gelegenen Lande einen Pfeil unter diese und verwundet Eiriks Sohn Thorvald, der am Steuer eines Nachens sass. Den Fliehenden einzuholen gelingt nicht, und daher beschliesst man auch an dieser Stelle nicht länger zu bleiben, da man sich nicht länger den Angriffen der Eingeborenen aussetzen wolle. Überhaupt glaubt man hier unter gleicher Breite wie zu i Höpi zu sein, da man die Höhenzüge für dieselben hält, die man dort auf der Ostküste kennen gelernt hat.

So segelt denn Thorfinnr mit seinen Gefährten wieder nach dem Straumsfjord zurück, und hier verbringt man gemeinsam den nächsten Winter. Dann aber, nach Beginn des Frühlings, geht es der Heimat zu, sobald Südwind die Fahrzeuge nordwärts treibt. Der Weg führt zunächst wieder nach Markland. Jetzt trifft man auch hier Skraelinger, einen Mann, zwei Frauen und zwei Kinder. Die Erwachsenen flohen, die Kinder aber nahmen die Nordländer mit sich, unterrichteten sie in ihrer Sprache und liessen sie taufen. Von ihnen erfahren wir auch einige Worte ihrer Muttersprache: den Vater nennen sie Viegi, die Mutter Vivtilldi, ferner erzählen sie, dass Häuptlinge [konungar, das ist Könige) über die Skradinger gesetzt wären, einer hiesse Avalldamon, ein anderer Avalldidida. Auch gäbe es bei ihnen keine Häuser, sondern sie wohnten in Höhlen.— Mit diesen Kindern kommen die Isländer nach Grönland zurück; sie fahren in den Eiriksfjord ein und verleben den Winter zu Brattahlid, bis die bessere Jahreszeit die einen in ihre Besitzungen auf Grönland zurückfuhrt, während die andern, darunter auch der Führer der Expedition Thorfinnr, nach Island zurücksegeln. In dem Gefolge der letzteren mögen sich auch die Sknelingerkinder befunden haben, denn den Bericht über ihre Heimat werden sie sicher erst später gegeben haben, wo sie der isländischen Sprache mächtig waren. Hier auf Island wird Thorfinnr oder einer seiner Genossen von der Reise erzählt, hier mag dann der Bericht fortgelebt haben, bis er mehrere Menschenalter später aufgezeichnet wurde. —

Dies ist der älteste, und einzig zuverlässige Bericht über die Expedition nach Vinland. Nur von dieser Fahrt haben wir Kunde, über eine andere Fahrt wissen wir nichts Näheres, wenn auch noch zwei- oder dreimal erwähnt ist, dass dieser oder jener nach Vinland gekommen sei. Das Land ist bei solch kurzer Erwähnung vollständig farblos. Andere Vinlandsfahrten sind aber Sagengebilde ohne allen historischen Wert. Bevor ich auf diese noch kurz zu sprechen komme, müssen wir einen Augenblick bei den Sknelingern verweilen, um die Frage zu beantworten, welchem Volke diese angehört haben.

Es ist ja allgemein die Ansicht verbreitet, dass unter den Sknelingern die Eskimos zu verstehen seien. Allein dieser Auffassung stehen wohlbegründete Bedenken entgegen. Zunächst ist es Thatsache, dass der Name skrwlingar für die Eingeborenen Amerikas nicht in Grönland, sondern in Vinland entstanden ist. Hier finden wir ihn bereits um 1000, dort erst im 12. resp 13. Jahrhunderte. Das Wort sknvling ist noch heute in Norwegen bekannt und bedeutet einen schwachen, kraftlosen Menschen, es gehört zum Adjektivum skräl, das sich auch im Holländischen und Friesischen als sehr aal „gering, schwach“ findet. Gewiss passte diese Bezeichnung vortrefflich auf die kleinen Gestalten der Eskimos, allein sie passt vom Standpunkte des Wikingers auch sicher auf die nördlichen Indianerstämme Nordamerikas, deren Körpergrösse nur mittelgross ist und die besonders schwächliche Hände und Füsse haben, die vom germanischen Körperbau auffallend abstechen. Ist aber die Bezeichnung Skrae-lingar in Neuschottland aufgekommen, so müssten, wenn wir unter diesen Eskimos verstehen wollen, diese einst viel weiter südlich gesessen haben als heutzutage. Das ist aber durch nichts zu beweisen und durchaus unwahrscheinlich. Vielmehr spricht alles dafür, dass wir es bei den Ureinwohnern von Neuschottland mit Indianern zu thun haben.

Es sind schwarze, das heisst dunkel-, schmutzigfarbige Männer, mit schreckenerregendem Äusseren, strähnigem Haar, grossen Augen, breiten Backenknochen. Das schmutzige Aussehen der Indianerstämme Nordostamerikas, die ihren an und für sich schon dunkelfarbigen Körper noch mit roter Farbe aus Ocker und Öl beschmieren,4) ist allen Reisenden aufgefallen.

Und als dann im 13. Jahrhunderte die germanischen Grönländer mit den Eskimos in Nordwestgrönland zusammenstiessen, da war der alte Inhalt des Wortes vergessen und auch die Eskimos wurden Sknelinger genannt.–

Das ist es ungefähr, was wir aus zuverlässigen Quellen über die älteste Entdeckung und Besiedlung Amerikas einschliesslich Grönlands, über Land und Leute wissen. Eine wirkliche Expedition nach dem Süden ist seit Thorfinn nicht wieder von Grönland aus unternommen worden. Von einem steten Verkehr mit Vinland kann natürlich ebensowenig die Rede sein wie von einer wirklichen Ansiedlung in diesen Gegenden. Wohl berichten uns die isländischen Annalen aus dem Jahre 1121, dass Bischof Eirikr, ein Zeitgenosse Aris, Vinland habe aufsuchen wollen, aber sonst sagen sie kein Wort über seine Fahrt: er scheint bald eingesehen zu haben, dass eine Seereise so weit nach Südwesten doch ihre Gefahren hat. Und was uns auch sonst die Annalen von Fahrten nach Markland berichten enthält nichts Verwertbares. — Aber auch die Ausbreitung der Isländer auf Grönland nach Norden hin ist in Dunkel gehüllt, doch scheinen sie bei ihren Jagdunternehmen bis über die Grenze des heutigen dänischen Grönlands gekommen zu sein: ein Runenstein aus dem Jahre 1135, der 1824 auf der Insel Kingiktörsoak 720 55′ nördlicher Breite gefunden worden ist, kündet die kühne Nordfahrt dreier Grönländer hierher.

An den historischen Bericht von der Entdeckung Vinlands hat sich später vielfach die Sage gerankt. Das schöne Land im fernen Südwest lebte im Munde der Leute von Geschlecht zu Geschlecht fort und gab Stoff zum Fabeln und Dichten. Teilnehmer an der Fahrt Thorfinns, die auf dieser ums Leben kamen, wie die Eirikskinder Thorvaldr und Freydis, sind herausgegriffen und zu Führern neuer Unternehmungen nach Vinland gemacht worden. Und in den Wellen dieses Sagenstromes mag auch die Sage von Hvitramannaland, das heisst dem Lande der weissen Männer, oder Grossirland entstanden und gewachsen sein. Jene Skraelingerkinder sollen zuerst davon erzählt haben: Östlich von Markland, so heisst es, also im Atlantischen Ocean, liegt ein Land, nach dem sich Irländer einst zurückgezogen haben, wonach man es Grossirland nannte. Hier sprach man irisch; ihren Prozessionen nachzugehen, war die Hauptbeschäftigung dieser Verschlagenen. In weissen Kleidern (daher der Name Hvitramannaland‘), mit wehenden Fahnen, geführt von einem Priester durchziehen die Leute die fruchtbaren Gefilde. In sechs Tagereisen gelangt man von Irland aus hierher, und auch verschiedene Isländer sind dorthin gekommen, ja einer ist sogar Häuptling  der irischen Kolonie geworden und reitet auf stolzem Rosse (!) der Prozession voran. Dieser ganze Bericht ist Sage, so sehr man sich auch bemüht hat, Grossirland auf der Karte auffindig zu machen. Schon im 9. Jahrhunderte erzählt der irische Geograph Dicuil von Prozessionen seiner Landsleute auf dem fernen Thule, das ist wohl Island. Diese geschichtliche Thatsache lebte unter den Iren fort, und als dann Island von Norwegern kolonisiert war, da wurde aus Thule ein fabelhaftes Land im fernen Westen. Von den Iren vernahmen die Isländer die Kunde und erzählten auch sich von dem westlichen Eiland, das sie aber nach ihren eignen Berichten nur aus dem Munde der Iren kannten; — historischen Wert hat die Erzählung nicht.

Germanenherz aus dem Buch: Die Entdeckung Amerikas durch die Nordgermanen (von Eugen Mogk 1893).

ergänzend

Das Licht aus dem Norden

Die Entstehung der nordischen Rasse und ihre Kulturschöpfungen “Ex Oriente lux”, “das Licht aus dem Osten”, war lange Zeit ein Glaubenssatz, der auch die Einstellung des deutschen Volkes zur Entwicklung der menschlichen Kultur beherrschte. Danach sollten alle Gesittung und aller … Weiterlesen

Wikinger Die Volkskraft des Nordens

Die Geschichte der Wikingerzeit Das 7. und 8. Jh. bedeutet eine Festigung der germanischen Macht in den Teilen Europas, in denen die Oberschicht stark genug war. Alle die Gebiete, in denen wir nur eine dünne germanische Herrenschicht kennen, gehen damals … Weiterlesen

Die christliche Lehre kam aus dem Norden

Was wär’ ein Gott, der nur von außen stieße, Im Kreis das All am Finger laufen ließe! Ihm ziemt’s, die Welt im Innern zu bewegen, Natur in sich, sich in Natur zu hegen, So daß, was in ihm lebt und … Weiterlesen

Der frühe Norden

Mit dem Einsetzen der geschichtlichen Nachrichten erscheint Skandinavien als die vagina gentium: ein Volk nach dem anderen drängt über die Ostsee oder aus Jütland südwärts, zuerst die Kimbern und Teutonen (aus Himmerland und Ty), dann Ariovists Sueben und Haruden (Schwabstedt … Weiterlesen

Schopenhauers Bekanntschaft mit der übrigen abendländischen Mystik.

arturschopenhauer Den bedeutendsten Einfluß auf Schopenhauers früheste philosophische Entwicklung haben unstreitig Kant und Platon ausgeübt; darüber sind die Philosophie-Historiker so ziemlich einig. Die Schriften Kants und Platons sind auch die ersten gewesen, mit denen sich Schopenhauer eingehend beschäftigt hat. Die Anregung zu diesem Studium soll er von seinem Lehrer G. E. Schulze empfangen haben, der ihm riet, zuerst und vor allem Kant und Platon und dann erst Aristoteles und Spinoza zu studieren. Im Sommer 1812 hörte Schopenhauer bei Böckh in Berlin auch eine Vorlesung über das Leben und die Schriften Platons. [Vergl. oben S. 14; ferner Gwinner S. 82 ff.] Über den weiteren Einfluß, den der junge Schopenhauer erfahren hat, gehen die Meinungen auseinander. So hält z. B. Herbart das 3. Buch der W. a. W. u. V. für ein dem Schölling nachgeahmtes Gemenge aus Fiehteschen und spinozistischen Lehren mit dem Platonismus, während Gwinner meint, die Schopenhauersche Idecnlehre sei nicht sowohl Spinoza, Fichte und Schelling entlehnt, als vielmehr im Sinne des Platon, Plotin, Thomas von Aquino und Meister Eckhart gehalten. —

Wir begnügen uns mit diesen Andeutungen in bezug auf Platon, da wir ja hier nur Mystiker berücksichtigen wollen, zu denen man Platon, trotz einiger unverkennbar mystischer Züge, wohl nicht so ohne weiteres rechnen darf.

Die ganze Hellenistik bis hinauf zum Neu-Platonismus weist keinen Mystiker mehr auf, mit dem sich Schopenhauer ernstlich beschäftigt hätte.

Origenes.

In seiner Privatbibliothek hat Schopenhauer nach Joseph Baers Verzeichnis besessen: „Origenes. Compendium historiae philosophicae antiquae, sive philosophmena, quae sub Origenis nomini circumferuntur, recogn. et notis illustr. a Jo. Chr. Wolfio. Hamburgi 1706; 8., Pappband ; mit Exlibris“.

Plotin.

Die Werke Plotins hatte Schopenhauer öfters von Bibliotheken entliehen, z. B. von der Dresdner Bibliothek im Jahre 1817, 2. Juni bis 7. Juni: Plotini opera, Bas. 1580.

Dann von der städtischen Bibliothek zu Frankfurt a. M.: Plotinus, opera, (27. April bis 24. Mai 1832) und nochmals Plotinus opera vom 30. Mai bis 18. Juni 1832.

Schon frühzeitig ist er in dem Kolleg über Metaphysik bei Schulzei, Winter 1810/11, zu Göttingen auf Plotin aufmerksam gemacht worden. In dem betreffenden Heft sind verschiedene Notizen über Plotin und dessen Werke. Auch in Schleiermachers Kolleg in Berlin ist Plotin öfters erwähnt worden. An einer Stelle stehen sogar ausführliche Notizen über ihn.

In den Adversaria sind einige Stellen aus Plotins‘ Enneaden aufgeschrieben, speziell solche, die sich auf Magie beziehen.

Eine wichtige Stelle über Plotin, nebst vielen Zitaten aus den Enneaden, steht auch im Cholerabuch. Daselbst steht Seite 8 folgende Charakteristik Plotins mit piner Randbemerkung: (Der Inhalt dieser Charakteristik stimmt im allgemeinen überein mit dem, was Schopenhauer in Parerga und Paralip. Bd. I. § 7, S. 75 ff. über Plotin sagt.) „Plotin ist ein breiter, langweiliger Schwätzer.

Alle seine Begriffe sind von Plato geborgt. Er verwässert sie zu breitem Geschwätz, zieht das von Plato mystisch und halb metaphorisch Gesagte herab zu platten, ausdrücklichen Dogmen. Er hat ganz den Stil eines Kanzelpredigers, und wie dieser das Evangelium, gerade so verbreitert und verplattet er platonische Lehren auf das langweiligste und kaut stundenlang an demselben Gedanken des Plato, ohne aus eigenen Mitteln etwas hinzufügen zu können“.

Die Randbemerkung lautet:

,,Bei fortgesetzter Lektüre habe ich mich mehr mit ihm ausgesöhnt und gefunden, daß er nicht durchgängig, sondern nur stellenweise eo schlecht ist, wie ich ihn hier schildere. Er ist nicht ohne Verdienst, noch ohne eigene Einsicht. Jedoch verfährt er durchgängig revelierend, nicht demonstrierend: Auch ist das hier gegen ihn Gesagte nicht ohne Grund. Allein die einzelnen Enneaden sind von sehr verschiedenem Wert und Gehalt. Die 4. Enneade ist vortrefflich“.

Eigentlich erst in Frankfurt also hat Schopenhauer den Plotin genauer kennen gelernt, wahrscheinlich in den Jahren 1S31 und 1832; denn aus dieser Zeit ungefähr stammen die Notizen in den beiden angegebenen Manuskriptbüchern.

Augustinus.

Dieser berühmte Kirchenlehrer ist bei Schopenhauer oft zitiert, sodaß man schon a priori anzunehmen geneigt ist, er hätte ihn studiert.

Eine längere Bemerkung über Augustin steht im I. Bd., S. 520! Dieselbe ist noch nicht enthalten in der 1. Aufl. des Hauptwerkes, und in der 2. Auf], von 1844 steht nur der 1. Abschnitt bis: ,,…..und eben da liegt auch die Sünde, als Erbsünde“.

In den Verzeichnissen der nachgelassenen Privat-Bibliothek Schopenhauers findet man: 1. Nach Joseph Baer und Co., S. 11: „Augustini, Divii Aurelii, Meditationes, Soliloquia et Manuale. Meditationes B. An-sclmi etc. Venctiis 1718. Apud N. Pezzana. Mit gesto

chenem Titel und mit Ex-libris. Nur wenige Stellen hat Schopenhauer in diesem kleinen Buche angestrichen“. 2. Nach Grisebachs ,,Edita und Inedita Schopenhaueriana“ : „Augustini Opera. Pars II: de moribus ecclesiae catho-licae, de musica, de vera religione, de civitate Dei, etc. Basileae 1515“.

Aus der Dresdner Bibliothek entlieh er im Jahre 1816 : Augustini opera. T. 6 et 7, zuerst am 10. Juni, dann nochmals vom 15. Juni bis 1. Juli; ferner die Libri apocryphi, V. T. ed Augustinus (10. Juni bis 17. Juni).

Aus diesen Angaben zu schließen hat sich also Schopenhauer frühzeitig für Augustin interessiert; genauer studiert zu haben scheint er ihn aber erst nach dem Erscheinen der 1. Aufl. des Hauptwerkes.

Pseudo-Dionysius Areopagita und Scotus Erigena.

In Bd. II, S. 101 ist von ersterem zitiert „De divinis nominibus“; dann in Bd. IV, § 9, S. 82, sagt Schopenhauer, daß er beim Lesen des Dion. Areop., auf den sich Scotus Erigena häufig berufe, gefunden habe, daß jener dessen Vorbild gewesen sei.

In Nachlaß IV, S. 245 ist zitiert: Dionysius Areopagita, „Theologia mystica“.

In dem Kollegheft zu Schleiermachers Vorlesung ist in dem Abschnitt über Scholastik bei Erigena an den Rand geschrieben: „Dionysius Areopagita, Grieche, der um 500 schrieb; de Hierarchia coelesti, de Hierarchia ecclesiastica, de Theologia mystica“.

Im Texte sind folgende Werke des Scotus Erigena angegeben : De divisione naturae und De praedestinatione.

Das erstere Werk hat Schopenhauer sicher studiert und zwar jedenfalls um 1830 herum; denn in den Adver-saria sind umfangreiche Zitate daraus aufgeschrieben. Dieselben erstrecken sich von Seite 76 —106. Er hat das Buch übrigens auch in seiner eigenen Bibliothek besessen. In dem betreffenden Kollegheft findet sich übrigens eine ausführliche Darstellung des Streites zwischen Realisten und Nominalisten. —

Durch das Studium Erigenas ist Schopenhauer auch auf dessen Lehrer Dionysius Areopagita aufmerksam gemacht worden. S. 98 der Adversaria steht am Rand: „Hier sieht man den Stein des Anstoßes aller theistisch-optimistischen Emanationssysteme: nämlich sie veranlassen die Frage: Warum ist die Schöpfung nicht lieber zu Hause geblieben ? Da ihr dort wohl war, und sie nichts Besseres tun kann, als zurückkehren“.

In den hierauf folgenden Erörterungen zieht Schopenhauer immer Analogieschlüsse auf sein eigenes Hauptwerk und speziell die Auffassung vom Willen als dem Urwesen der Welt. Gelegentlich stellt er auch Vergleiche an zwischen den Anschauungen des Scotus Erigcna und denen der indischen Philosophie.

Eine ausführliche Charakteristik des Dionysius Arco-pagita steht auf S. 106 der Adversaria am Rande. Dieselbe ist wortgetreu abgedruckt in Par. und Paralip., IV. Bd.  9, S. 82. Nach‘ einem sehr ausführlichen Notizen-matcrial in lateinischer Sprache schreibt Schopenhauer daselbst zum Schlüsse: ,,Die hier ausgeschriebenen Stellen enthalten wohl ziemlich vollständig die Quintessenz aus dem 812 folio Seiten starken Buch: de Divisione Naturac; Oxoniac 1681, 1. Ausgabe nach M. S.“ Dann sagt er weiter, er habe diese Stellen mühsam zusammengesucht und gibt eine Schilderung des Buches im allgemeinen, die freilich für Scotus nicht gerade glänzend ausfällt, („weitschweifiges Buch etc.“) Daneben am Rand: „Panthcistischc Scholastiker waren Amalrich und dessen Schüler David von Dinanto. Des ersteren Schriften wurden 1210 verbrannt“. — Es ist anzunehmen, Schopenhauer habe sich mit Scotus Erigcna und Dionysius Areopagita während seiner Dozentenzeit in Berlin beschäftigt; denn die Adversaria hatte er 1828 daselbst begonnen.

Bonaventura.

Nach Baer fand sich in der nachgelassenen Bibliothek Schopenhauers: „Bonaventura“ S., Vita Seraphici Patris S. Francisei. Rec. H. Wichart, Susati Westphal. 1847. Von Schopenhauer sorgfältig gelesen; viele Stellen sind unter- und angestrichen und sinnstörende Druckfehler verbessert; etc.“ Es ist dieses Werk in W. a. W. u. V. Bd. I, S. 493 und Bd. 2, SS. 723 und 747 zitiert. In der 1. und 2. Aufl. ist es noch gar nicht erwähnt, woraus man schließen muß, daß Schopenhauer erst nach 1844 näheres über Franz von Assisi erfahren habe.

Pico von Mirandola.

In II. Bd., S. 79 ist zitiert die Schrift „De ima-ginatione“ (2. Aufl. des Hauptwerkes in Kap. 6.)

Ein 2. Mal ist dies Werk angeführt in Bd. III, S. 120 und sogar eine Stelle daraus angegeben, die freilich in der 1. Aufl. des Satzes vom Grunde noch nicht enthalten ist.

Cardanus.

Schopenhauer zitiert den Cardanus in Bd. IV, S. 354, wo es heißt: „Als in ähnlicher Absicht, wie gegenwärtige Aphorismen, abgefaßt, ist mir nur das sehr lesenswerte Buch des Cardanus de utilitate ex adversis capienda erinnerlich, durch welches man also das hier Gegebene vervollständigen kann“.

Von Cardanus hat Schopenhauer besessen:

Cardanus: Somniorum Synesiorum, libri IV. Basilea 1562.

,, : De Herum Varietate, 1627.

,, : De Subtilitate, libri XXI. 1682.

,, : De Sapientia, 1624.

(Nach dem Verzeichnis Grisebachs.)

Giordano Bruno.

An manchen Stellen in Schopenhauers Werken wird Bruno genannt, und in der Tat hat sich unser Philosoph viel mit dessen Schriften abgegeben.

ln Schemanns „Schopenhauer-Briefe“ ist S. 150 ein Brief Schopenhauers abgedruckt, datiert vom 25. November 1824, worin dieser einem unbekannten Verleger den Antrag macht, einiges von David, Huine aus dem Englischen, ebenso das Werk Deila causa, principio ed uno von Gior-dano Bruno aus dem Italienischen ins Deutsche zu übertragen. Er wäre, schreibt er, sehr gerne bereit, um „dieses berühmte Buch der ganzen gelehrten Welt zugänglich zu machen“, gleich mit dem deutschen Texte auch die lateinische Version zu geben.

Daraus darf man wohl schließen, daß Schopenhauer schon vor 1824 den Giordano Bruno genauer kennen gelernt haben muß. In seiner Privatbibliothek hat er besessen (nach Grisebach): Giordano Bruno, de minimo et mensura et de imaginum signorum et idearum composi-tione. Erancofurti 1591.

Aus der Dresdner Bibliothek hatte er entliehen: 1814: Giordano Bruno, de tripliei minimo, 1501 (27. Juli bis 11. August), 1S1G: Giordano Bruno, della causa, principio ed uno. Ven. 1584 (10. September bis 19. September).

ln den Adversaria steht S. 293 die Bemerkung: „Daß das Wesen an sich aller Dinge Wille sei, spricht schon Bruno aus im Buch Del infinito, universo e mondi“.

Michael de Molinos.

Von M o 1 i n o s ist im Foliant angegeben die Schrift „Maneductio spiritualis“, hispanice c. 1675, versio italioe c. 1680, latine 1687. Die betreffende Stelle ist im Hauptwerk II. Bd. S. 724 als Anmerkung unter dem Text ab-gedniekt, gehört also erst in die 2. Aufl.

Die zitierte Schrift hat Schopenhauer sicherlich gelesen ; flenn er hält den Molinos sehr hoch; auch weisen verschiedene Stellen im 4. Buch des II. Bandes d. W. a. W. u. V auf die Kenntnis des „Geistlichen Führers“ hin. Schopenhauer wird den Molinos in der Zeit zwischen dem Erscheinen der 1. und 2. Auflage des Hauptwerkes studiert haben.

Pascal und Malebranche.

Auch die französischen Mystiker Pascal und Malebranche sind Schopenhauer nicht unbekannt gewesen. Von letzterm hat er in seiner Bibliothek besessen: Malebranche : Entretiens sur la metaphysique et sur la reli-gion. Rotterdam 1688.

Von der Dresdner Bibliothek hat er im Jahre 1817 (vom 3. März bis 21. März) entliehen: Malebranche, de la nature et de la gräce.

Vom Winter 1810/11 haben wir in dem Kollegheft über Psychologie bei Schulze eine Randbemerkung ‘über Malebranche [s. Seite 18].

Bei einem späteren Durcharbeiten der Notizen zur Geschichte der Philosophie etc. von Schleiermacher hat Schopenhauer im Jahre 1817 auf Bogen 22, S. 3 zu den Aufzeichnungen über Malebranches Lehre von den „gelegentlichen Ursachen“ zur eigenen Verdeutlichung an den Rand geschrieben: „Ego 1817: Gott ist unmittelbar .die Ursache aller Begebenheiten und Bewegungen durch seinen bloßen Willen. Die Ursachen, aus denen wir die Bewegungen verstehn, bisher causes secondes, causes naturelles genannt, sind bloße causes occasionelles, sind bloß die Anlässe, nach denen Gott, aber gewissen von ihm gesetzten allgemeinen Regeln, Naturgesetze genannt, gemäß, durch seinen Willen die Dinge bewegt und überhaupt ändert. Geht er von diesen Regeln in besondern Fällen ab, so tut er ein Wunder, um sich deutlicher zu manifestieren. Auch die Bewegungen unseres Leibes verursacht Gott. Unser Wille ist bloß cause occasionelle, die er aber als Regel dabei befolgt.

Recherches de la verite.

De la nature et de la gräce“.

(Bisher meines Wissens noch nicht gedruckt.)

Etwas weiter unten steht die Bemerkung: „Ego: Dies findet sich mit andern Worten alles auch in Schelling“.

Von Pascal hat Schopenhauer das Buch „Pensees“

besessen und es jedenfalls mit Interesse studiert, aber wohl erst in seinem spätem Alter. Eine Randbemerkung daraus ist abgedruckt in N. IV, S. 472.

Von ganz besonderem Einfluß auf Schopenhauer ist das Studium der Schriften der

Madame de la Mothe-Guyon

gewesen, von der er immer in großer, fast heiliger Ehrfurcht und unbedingter Anerkennung spricht. Er zitiert sie auch sehr oft und zwar speziell dort, wo es sieh um die letzten und höchsten Dinge des Menschen handelt. Besonders empfiehlt er ihre Autobiographie. Die Guyon bildet ihm eines der überaus seltenen Beispiele Völliger Verneinung des Willens zum Leben. (In der W. a. W- u. V. 1. Aufl. 1819 ist sie schon erwähnt; siehe das. S. 553, ferner S. 561 f.) In Bd. II. S. 721 erwähnt er deren „wundervolles Werk“ les torrens. In seiner Bibliothek fanden sich vor: Guyon, Mme. de la Mothe, Poesies et eantiques spirituels; 4 vol. Paris 1790. Guyon: L’äme amante de son dieu, representee dans les emblemes de H. Hugo et Venins sur l’amour divin. Paris 1790. Unter den Aufzeichnungen im Foliant ist die Guyon öfters genannt. Aus der städtischen Bibliothek zu Dresden hat Schopenhauer entliehen: Madame Guyon, vie ecrite par ellemerae, T. 1 bis 3; 1817 vom 7. Mai bis 2. Januar 1818. (Keines von all den vielen hier entliehenen Büchern hat er solange behalten wie dieses).

Wir hätten nun die namhaftesten Schriftsteller und Werke, aus denen Schopenhauer nachweislich über Mystik und die ihr verwandten Gebiete geschöpft hat, aufgeführt. Wenn man die Menge dieser Schriften überblickt, so muß man fast notgedrungen den Schluß ziehen, daß Schopenhauers Interesse nach dieser irrationalen, mystischen Seite des Daseins hin sehr stark gewesen ist. Das zeigt sich tatsächlich auch in allen seinen Werken, aus denen her aus die mystischen Töne bald leise, kaum vernehmbar, bald laut und mächtig wiederklingen.

Daneben aber läßt sich eine vielleicht ebenso große Anzahl von Schriften über orientalische, speziell indische Philosophie und Mystik beibringen, die er ebenfalls gekannt hat. Schopenhauer ist also in der mystischen Literatur durchaus orientiert gewesen und hat sich zeitlebens eifrig damit beschäftigt. Das soll aber nicht heißen, daß er nun selber auch ein wirklicher Mystiker gewesen sei; es fehlten ihm dazu wichtige Eigenschaften. Er soll ja selber Prauenstädt gegenüber sich einmal geäußert haben: ,,Jch habe wohl gelehrt, was ein Heiliger ist, hin aber selber kein Heiliger“ [siehe Grisebach: Schopenhauer, Geschichte seines Lebens, Berlin 1897, S. 270]. Die völlige Wendung des Willens zur Wiedergeburt im Geiste nannte er gern ein Werk göttlicher, Gnade. Grisebach berichtet uns ferner, daß Schopenhauer einst in Gegenwart Gwinners ein Porträt de Rances, des Begründers des Trappisten-Ordens betrachtet und sich dann schmerzlich berührt davon abgewendet habe mit den Worten: Das ist Sache der Gnade!

Zum Schlüsse noch eine kurze Übersicht über die wichtigsten Schriften abendländischer Mystiker, die Schopenhauer, so weit unsere Forschungen ergeben haben, tatsächlich vor dem Erscheinen der 1. Aufl. seiner W. a. W. u. V. gelesen hat. .

Unter den oben angeführten mystischen Schriften kommen in erster Linie in Betracht die beiden dem Tauler zugeschriebenen Bücher „Nachfolgung des armen Lebens Christi“ und „Medulla animac.“ Gleichzeitig mit diesen beiden Schriften hat Schopenhauer damals auch die „Deutsche Theologie“ ein erstes Mal studiert und einen nachhaltigen Eindruck davon empfangen.

Als Student in Berlin lernte er Jakob Böhme kennen, indem er dessen Sendschreiben las. In seiner Dresdner Zeit beschäftigte er sich mit Böhmes Biographie, dann mit dessen „Aurora“ und „De Signaturareruin“.

Einen tiefen Eindruck aber haben vor 1819 die Schriften Fichtes und Schellings auf Schopenhauer gemacht, und auch die Werke Jacobis sind sicherlich nicht ganz spurlos an ihm vorübergegangen. Die Hauptschriften der ersten beiden Philosophen hat, er, wie wir oben nachgewiesen haben, genauer studiert.

Unter den nicht-deutschen Mystikern und Halbmystikern des Abendlandes kommen für die Entstehung der W. a. W. u. V. neben Platon mit seinen Dialogen vor allem in Betracht Giordano Bruno mit Dellacausa, principio ed uno“ und „Detripliciminimo“; dann Malebranche mit seinen Abhandlungen ,,Traité de la nature et de la grace“, „De la recherche de la vérité und „Entretiens sur la metaphysique“.

Besondere Verehrung zollte Schopenhauer den Schriften der M m e. de la Mothc-Guyon. deren Autobiographie er im Jahre 1817 jedenfalls gründlich studiert hat; denn er sagt darüber Ts. Bd. I, S. 493] : „Vorzüglich aber kann ich, als ein spezielles, höchst ausführliches Beispiel und faktische Erläuterung der von mir aufge-st eilten Begriffe, die Autobiographie der F rau von Guyon empfehlen, welche schöne und große Seele, deren Andenken mich stets mit Ehrfucht erfüllt, kennen zu lernen und dem Vortrefflichen ihrer Gesinnung, mit Nachsicht. gegen den Aberglauben ihrer Vernunft, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, jedem Menschen besserer Art eben so erfreulich sein muß, als jenes Buch bei den Ge-mcindenkenden, d. h. der Mehrzahl, stets in schlechtem Kredit stehen wird, weil durchaus und überall jeder nur das schätzen kann, was ihm einigermaßen analog ist und wozu er wenigstens eine schwache Anlage hat“.

Aus diesen letzten Zusammenstellungen ist zu ersehen, daß nur eine beschränkte Anzahl von mystischen Schriften des Abendlandes Schopenhauer in der Abfassung seines Hauptwerkes, der „Welt als Wille und Vorstellung“, direkt beeinflussen konnte. Die übrige mystische Literatur hat ihm erst nachträglich noch vielfache Anregung gegeben und Bestätigungen zu seinen eigenen Gedanken geliefert.

Mit Hilfe dieser bibliographischen Feststellungen wollen wir in den folgenden Kapiteln nun zu zeigen versuchen, wie die verschiedenen Anregungen, die Schopenhauer von seiten der genannten Mystiker erfahren hat, weiterhin auf die Ausgestaltung seiner Lehren eingewirkt haben und in welchem innern Verhältnis er zur abendländischen Mystik überhaupt steht.

Germanenherz aus dem Buch: Schopenhauer und die abendländische Mystik (Jakob,Mühlethaler 1910)

ergäzende Werke hier im Blog als pdf
Schopenhauer: Ueber die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde
Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung 1 / Band 2 / Band 3 / Band 4 / Band 5; Ueber den Willen in der Natur
Schopenhauer: Die beiden Grundprobleme der Ethik: Ueber die Freiheit des menschlichen Willens, Ueber das Fundament der Moral
Schopenhauer: Parerga und Paralipomena 1 / Band 2 / Band 3 / Band 4
Schopenhauer: Farbenlehre. Aus dem Nachlaß

Die Erlösungslehre Schopenhauers

 I N H A L T I.       Einleitung II.      Das Weltbild Schopenhauers a)       Die Willenswerdung der Welt b)       Die Intelligenzwerdung des Willens c)       Die Losreißung des Intellekts vom Willen d)       Die Verneinung des Willens III.     Der Pessimismus a)       Die erkenntnistheoretische … Weiterlesen

Arthur Schopenhauer

sämtliche Werke hier im Blog als pdf Schopenhauer, Arthur, ist geb. am 22. Februar 1788 in Danzig als Sohn des Bankiers Heinrich Floris Schopenhauer und der Schriftstellerin Johanna Seil. 1793 übersiedelte die Familie nach Hamburg. Der Knabe, den der Vater … Weiterlesen

Schopenhauer und die abendländische Mystik

Zur Entwicklungsgeschichte Schopenhauers. Es scheint sich tatsächlich zu bestätigen, was Theobald Ziegler vor einigen Jahren bedeutsam ausgesprochen hat, daß nämlich ein religiöser, mystischer Zug langsam zwar, aber unverkennbar durch Literatur und Kunst, durch Gesellschaft und Volk gehe, und daß die … Weiterlesen

Schopenhauers Bekanntschaft mit den deutschen Mystikern.

arturschopenhauer Eine erste eingehende Übersicht über die Beihe der abendländischen Mystiker hat Schopenhauer erhalten in Schleiermachers Kolleg über die Geschichte der Philosophie während der Zeit des Christentums, Berlin im Sommer 1812. Das betreffende Kollegheft befindet sich im 5. Bd. der nachgelassenen Manuskripte Schopenhauers. Es weist eine große Zahl von Bandbemerkungen auf, oft solche, die mit anderer Tinte geschrieben sind, was auf eine spätere Durcharbeitung hindeutet. Meiner Ansicht nach dürften diese Notizen bei der Abfassung des Hauptwerkes benützt worden sein. An manchen Stellen sind auch Unterstreichungen und Merkstriche mit Bleistift angebracht.
Neben der Mystik werden auch Gnostizismus und Kabbala hier berührt. Bei den einzelnen Namen finden sich mehr oder weniger ausführliche Notizen über Leben und Werke der betr. Persönlichkeiten. Es mögen hier nur die wichtigsten Vertreter der genannten Bichtungen dem Namen nach folgen: Plotin (ziemlich ausführlich behandelt), Dionysius Areopagita, Bichard und Hugo von St. Viktor, Amalrich von Bena, David von Dinant, Alanus ab Insulis, Gilbertus, Albertus Magnus, Bonaventura, Johannes Gerson, Pico von Mirandola, Beuchlin, Agrippa von Nettesheim, Bombastus Theophrastus Paracelsus, Bobert Fludd, Jakob Böhme, Pomponatius, Campanella, Cardanus, Jordano Bruno, Malebranche.

Im folgenden wollen wir nun der Keihe nach diejenigen der abendländischen Mystiker aufzählen, mit denen Schopenhauer tatsächlich in nähere Berührung gekommen ist.

Meister Eckhart.

Eine erste eigentliche Sammlung der Predigten und Traktate dieses Mystikers ist durch Franz Pfeifer besorgt worden und zuerst 1857 erschienen. Diese Ausgabe von Meister Eckharts Schriften zitiert Schopenhauer öfters, und er hat sicherlich in seinen letzten Lebensjahren mit großem Interesse darin gelesen; wartete er doch mit Spannung auf das „endliche Erscheinen dieser „wundervollen Schriften“. [G. Bd. I, S. 489.]

In Sehemanns „Schopenhauerbriefe“ steht (Brief an v. Doß, vom 14. III. 1858, S. 313): „Ich lese jetzt den Meister Eckhart, herausgegeben von Pfeiffer 1857. Höchst interessant und ein rechter Beleg zu meiner Philosophie. Aber die „Theologia Deutsch“ ziehe ich doch vor“.

Ein wichtiges Zitat aus Meister Eckhart steht in Bd. I. Bch. 4, § 68, S. 489, welche Stelle von „ja, es verdient . . bis,…..„werde ich deiner nicht vergessen“ in der 1. Auflage von 1819 noch fehlt. In der 2. Auflage von 1844 ist nur das Zitat aus Angelus Silesius, nicht aber dasjenige aus Meister Eckhart enthalten. Letzteres steht erst in-der 3. Auflage d. W. a. \V. u. V. vom Jahre 1859. Man ist indessen versucht zu vermuten, daß Schopenhauer wenigstens einen Teil der Eckhartschen Predigten schon früher, also vor 1857, gelesen habe, da man sonst nicht verstehen kann, warum er mit solcher Ungeduld der Gesamtausgabe der Eckhartschen Schriften entgegengesehen hat.

ln dem nachgelassenen Manuskriptbuch „Senilia“, begonnen 1852, befindet sich auf Seite 114 die Stelle, welche Grisebach in N. IV. S. 260 unter den Text gefügt hat. Aus dieser geht hervor, daß Schopenhauer aus dem Aufsatz von Steffenscn (Protestantische Monatsschrift, April 1858) erfahren hatte, daß den älteren Tauler-Ausgaben eine beträchtliche Anzahl Eckhartscher Predigten als Anhang mitgegeben ist.

In § 449 der „Neuen Paralipomena“, N. IV. S. 260, steht ein Urteil Schopenhauers über Meister Eckha,rts: Mystik, das nach Grisebachs Angabe aber auch erst nach 1857 geschrieben worden ist. Grisebacli hat in N. IV. § 449, a, S. 261 den Schlußsatz des Originaltextes (Senilia, S. 114 ff.) weggelassen; er lautet: „Hingegen ist von allen seinen Fehlern größtenteils frei die „Theologia deutsch“.

In der 1. und 2. Auflage des Hauptwerkes ist Meister Eckhart noch gar nicht erwähnt, wohl aber kannte Schopenhauer schon vor 1819 die „Deutsche Theologie“ und Taulers „Medulla animae“ und „Nachfolge des armen Lebens Christi“.

Die einzige Möglichkeit, einige von Meister Eckharts Predigten vor 1857 kennen zu lernen, wäre für Schopenhauer die gewesen, daß er die Basler Ausgabe der Tauler-predigten vom Jahre 1521 resp. 1522 gelesen hätte; denn darin befinden sich nebst den 84 Predigten der Leipziger Sammlung von 1498 und den 42 neuen Taulerpredigten noch 61 Predigten und Stücke anderer Lehrer, „nämlich und insonders meisters Eckharts“. (Wilh. Preger: Gesch. d. deutschen Mystik im Mittelalter, Lpz. 1874, III. S. 59). Genauer gesichtet aber war vor Pfeiffers Arbeit die Sache noch nicht.

Als Resultat können wir also sagen, daß Schopenhauer erst kurz vor seinem Lebensende, nämlich durch die Pfeiffersche Ausgabe, von den Schriften Meister Eckharts genauere Kenntnis erhalten hat. Glücklicherweise konnte er solche noch verwerten in der 3. Auflage des Hauptwerkes von 1859. Darüber, ob und wie er Eckhart schon vorher kannte, ist vorläufig nichts Bestimmtes auszumachen.

Johannes Tauler und die „Deutsche Theologie“.

In Bd. I., Bch. 4, S. 496 sagt Schopenhauer: ,In demselben vortrefflichen Geiste geschrieben, obwohl jenem Werke (Theol. deutsch gemeint) nicht ganz gleich zu schätzen, ist Taulers „Nachfolgung des armen Lebens Christi“, nebst dessen ,,Medulla animae“.

In der 1. Auflage des Hauptwerkes von 1819 steht dieselbe Stelle mit dem Attribut obwohl jenem

noch älteren Werke . .

Damals hielt also Schopenhauer die „Deutsche Theologie“ für noch älter als die beiden angegebenen Taulerschriften.

Im III. Bd. der Manuskript-Bücher Schopenhauers, welcher die Kollegienhefte aus Göttingen vom Sommersemester 1811 enthält, findet sich auf Bogen 33, S. 2 unter den Notizen über Reichsgeschichte bei Luder eine kurze Bandbemerkung über Tauler, die insofern wichtig ist, als sie die früheste Kunde über die Beziehung Schopenhauers zu diesem Mystiker sein dürfte. Sie lautet: ,,Joh. Taulers zu Straßburg Teutsche Predigten“, und gehört zu folgender Textstelle, wo Lüder im allgemeinen eine Schilderung der Mißständc und inneren Wirren in Deutschland während des 14. Jahrhunderts gibt: „Diese Not hob die Geister über den Kultus und alles Äußere zum Mystizismus. (Mystische Schriftsteller bilden die Sprache, zum ersten Mal wurden Weiber Schriftsteller). Die Stelle des öffentlichen Gottesdienstes vertrat jetzt Erhebung der Seele“.

Über das Zustandekommen jener Randbemerkung könnte man geteilter Meinung sein : Entweder hat Lüder im Kolleg auf Taulers Predigten als auf Quellenschriften für das Studium der Zustände damaliger Zeit hingewiesen; denn Tauler geißelt in der Tat in manchen seiner Schriften aufs schärfste die Mißstände seiner Zeit in Kirche und Staat. Dabei hat sich dann vielleicht Schopenhauer diesen Mann gemerkt, um ihn bei passender Gelegenheit genauer zu studieren. Oder die andere Möglichkeit: Schopenhauer hat die Bemerkung hei einer späteren Benützung jener Notizen hingeschrieben. Dieselbe weist nämlich im Vergleich zum laufenden Text eine auffallend nachlässige Schrift auf. Übrigens läßt sich bei vielen dieser Aufzeichnungen aus seiner Studienzeit genau nachweisen, daß sie später bei der Ausarbeitung der Werke benützt worden sind, was ich früher schon angedeutet habe.

Für die erstere Annahme würde allerdings noch der Umstand sprechen, daß Schopenhauer die Literatur sonst genau zu zitieren pflegt, was hier offenbar nicht der Fall ist. Wenn wir also auch nicht zu einem definitiven Schluß kommen können, ob wirklich Schopenhauer schon als Student den Tauler gekannt habe, so dürfen wir doch aus der angeführten Notiz entnehmen, daß er auch bei der anderen Möglichkeit frühzeitig mindestens aufmerksam geworden ist auf den Namen Tauler, und Schriftsteller wie diesen pflegte Schopenhauer nicht mehr aus den Augen zu lassen.

Wenige Jahre später freilich kennt Schopenhauer den Tauler schon ziemlich genau, was folgende Stelle aus1 Nachlaß Bd. 19,i) Bg. 12, Dresden 1817, beweist:

Im Text redet Schopenhauer von den letzten Zielen seiner Morallehre, vom Aufgeben der persönlichen Eigenheit zugunsten der Allheit Gottes, welche Ansicht in allen großen und tiefen Religionen eine bedeutende Rolle spiele. Daneben steht am Rand: „Ferner bei weiter gebildetem Christentum in den Schriften der christlichen Heiligen und Mystiker ist die Heiligkeit beschrieben als bestehend in der reinen Liebe, in der gänzlichen Resignation, der wahren Gelassenheit, Gleichgültigkeit gegen alle weltlichen Dinge, Absterben dem eigenen Willen und Wiedergeburt in Gott, gänzliches Vergessen der eigenen Person und Versenken in die Anschauung Gottes usw. (Explication des maximes des saints sur la vie interieurc, par Fenelon) Nirgends ist vielleicht der Gehalt des Christentums in diesem Sinne vollkommener und zugleich genau übereinstimmend mit meiner Darstellung ausgesprochen als in dem sehr alten Buche, welches unter dem Titel „Taulers Teutsche Theologie“ bekannt ist, von welchem vortrefflichen Buche Luther in der Vorrede, die er dazu geschrieben hat, sagt, daß er aus keinem Buche, die Bibel und den Augustin (den er als Augustin wohl nur honoris causa nennt) ausgenommen, mehr gelernt habe was Gott, Christus und Mensch sei, als eben in diesem.

Im selben vortrefflichen Geist geschrieben, doch ersterm nicht völlig gleich zu schätzen und auch wahrscheinlich von einem anderen Verfasser sind Taulers „Medulla animac“ und Taulers „Nachfolgung des armen Lebens Christi“, mit jener Teutsehen Theologie in einem Bande 1703 gedruckt“.

In der 3. Aufl. d. W. a. W. u. V., nach welcher auch Grisebach seine Ausgabe besorgt hat, ist nicht mehr Tauler als Verfasser der „Deutschen Theologie“genannt, sondern der „Frankforter“, der als Custos im Herrenhaus zu Frankfurt a. M., welches auf dem anderen Mainufer seiner ehemaligen Wohnung gerade gegenüber gelegen ist, gelebt haben soll. Auch in „Parerga und Paralipomena“ hält Schopenhauer den Verfasser der „Deutschen Theologie“ und den Tauler deutlich auseinander.

ln I. 4. Bch. S. 496 ist die Pfeiffersche Ausgabe des „ächten und unverfälschten Textes“ der „Deutschen Theologie“, Stuttgart 1851, angegeben.

Welches Gewicht Schopenhauer diesem Büchlein beigemessen hat, mag uns eine Stelle aus einem Brief an Frauen-städt vom 11. III. 1852 zeigen: „Ich wünsche sehr, daß Sie die jetzt in Stuttgart erschienene „Theologia deutsch“ 1851, in 256 Exemplaren gedruckt, lesen wollten. Sie ist die erste authentische Ausgabe der in schon 60 Auflagen, die aber alle verballhornt sind, erschienenen „Deutschen Theologie“, nach einem Manuskript von 1496, diplomatisch genau im Alten Deutsch. Daraus habe ich allererst dieses berühmte Werk eigentlich kennen gelernt. Die Übereinstimmung mit meiner Philosophie ist wundervoll. Er wohnte 1350, mir gegenüber im Deutschen Hause, in Sachsenhausen. Lesen Sie es ja: es kostet nur 24 Sgr“.1) Nach Grisebachs Angabe soll Schopenhauer zu der Zeit, als Carl Bähr im Mai 1858 drei Wochen lang in Frankfurt weilte, gerade die soeben von Pfeiffer herausgegebenen AVerke des Meister Eckhart studiert haben.

Grisebach sagt nämlich: „Als Bähr bei ihm war und das Gespräch auf die Askese kam — Schopenhauer fas eben damals den von Franz Pfeiffer 1857 herausgegebenen Meister Eckart — wies er auf das Herrenhaus gegenüber hin, wo der Verfasser der „Theologia deutsch“ 1350 gewohnt habe. Er hatte das Buch zwar schon in seiner Jugendzeit gelesen und einen tiefen Eindruck empfangen, aber seinen ganzen Wert hatte er erst aus der 1851 ebenfalls von Pfeiffer besorgten authentischen Ausgabe erkannt. „Ja,“ rief er aus, „das sind meine Geistesgenossen, dieser Eckhart und der Tauler!“

Resultat: Daß Schopenhauer diese Schriften gelesen hat, ist unzweifelhaft, lassen doch schon die vielen Hinweisungen an den verschiedensten Stellen seiner Werke auf eine genauere Kenntnis derselben schließen. Die beiden oben zitierten Schriften Taulers und die Deutsche Theologie sind schon in der 1. Auflage des Hauptwerkes Schopenhauers erwähnt. Dieser dürfte sie jedenfalls so gegen das Jahr 1817 zu Dresden kennen gelernt haben, wenn auch zunächst nur oberflächlich. Woher er aber diese Bücher sich verschafft hatte, konnte bis jetzt nicht ausfindig gemacht werden. Unter den Werken seiner Privatbibliothek, wo man sie zuerst noch vermuten würde, stehen sie nicht verzeichnet.

Agrippa von Nettesheim.

Aus seiner „Philosophia occulta“ sind in der Schrift „Über den Willen in der Natur“, 1. Aufl. 1836, S. 119 ff. mehrere Stellen zitiert. (Siehe Schopenhauers Werke, Bd. III, S. 315)

In der nachgelassenen Bibliothek fand sich nach Grisebachs Verzeichnis: Agrippa von Nettesheim, opera, 2 vol. Lugduni.
Im „Foliant“, angefangen zu Berlin 1821, ist neben zahlreichen anderen Quellenschriften über Magie S. 290 ff] auch die ..Philosophia oeculta“ des Agrippa erwähnt. Schopenhauer muß sich für dieses geheimnisvolle Gebiet sehr interessiert haben, sonst hätte er sich jedenfalls nicht alle diese Werke so sorgfältig notiert.

In den „Adversaria“ (angef. 1828) steht auf Seite 291 auch ein Zitat aus der „Philosophia occulta“, nämlich aus lib. 111. C. 41.

Das genannte Werk hat Schopenhauer selber besessen und sicherlich auch gelesen; aber wohl erst während der Bearbeitung der Abhandlung über den Willen in der Natur. also um das Jahr 1830 herum.

Paracelsus.

Schopenhauer zitiert den Paracelsus mehrmals. In der 2. Aufl. des Hauptwerkes (entspr. G. IT. 4. Bch. Kap. 41. S. 572) sind angegeben des T h c o p h r a s t u s Paracelsus Werke, Straßburg 1603, und dann nochmals in der 1. Aufl. der Schrift „Über den Willen in der Natur“ aus dem J. 1836. (G. III. Bd. S. 313.)

Schon in Schieiermaehers Kolleg ist Schopenhauer mit Paracelsus einigermaßen bekannt geworden: es sind in dem betr. Heft verschiedene diesbezügliche Notizen.

Im 7. Bd. des handschriftlichen Nachlasses, im Buch ,,Adversariasind auf S. 244 des Paracelsus Werke angeführt. Auf S. 314 desselben Manuskript-Bandes steht eine Stelle aus Paracelsus, die Schopenhauer zuerst iver-weiule.t hat im II. Bd. d. W. a. W. u. V.. 2. Aufl. (vergl. G. II. S. 572). Sic lautet: ,.I)ic Seel’ in mir ist aus Etwas geworden; darum sie nicht zu Nichts kommt: denn aus Etwas kommt sie“. (Th. I\. W»rke. Straßburg. 1603. Bd. 2, S. 6.)

Im ,,Foliant“ ist auf S. 289 ff. in dem Literatur-Nachweis über Magie auch Paracelsus erwähnt, nämlich: „Besonders lesenswert Theophrastus Paracelsus, opera, T. 1. p. 493 und 540, d. i. sein Buch „De PhiloSopMu Occulta“.

Schopenhauer hat also nachweisbar den Paracelsus erst nach der erstmaligen Abfassung seines Hauptwerkes genauer kennen gelernt; benützt aber hat er ihn sicherlich für die Schrift „Über den Willen in der Natur“, dann natürlich auch für die 2. Aufl. der W. a. W. u. V. von 1844.

Jakob Böhme.

Böhme ist ein in den Werken und im Nachlaß Schopenhauers viel genannter Name. Die 2 wichtigsten Schriften von Böhme, die Schopenhauer angibt, sind:

1. „Gründlicher Bericht vom irdischen und himmlischen Mysterio“, zitiert in § 8, S. 29 der Abhandlung „Über die vierfache Wurzel des Satzes vom Grunde“. In der 1. Aufl. von 1813 ist die betr. Stelle noch nicht enthalten ; sie ist erst in die 2. Aufl. von 1847 aufgenommen worden. Übrigens ist der besagte § 8, handelnd übrn* Spinoza, in der 1. Aufl. kaum 2 Seiten lang. Auch Scliel-ling ist darin noch nicht zitiert.

2. „De signatura rerum“, in Bd. I, 3. Bch. S. 294. Aus dieser Schrift Böhmes steht schon in der 1. Aufl. der W. a. W. u. V. unter dem Text ein Zitat, “welches wörtlich genau verzeichnet ist auf Bogen kk, Dresden 1814. im 19. Bd. der nachgelassenen Manuskript-Bücher.

Schopenhauer muß also jenes Werk Böhmes schon frühzeitig gekannt haben.

In N. III. S. 134 befindet sich unter den Anmerkungen zu Schelling eine Stelle, in der Schopenhauer bei (Gelegenheit einer Besprechung des Schellingschen Aufsatzes über die Freiheit auch J. Böhmes „Mysterium magnum“ anführt, von dem er meint, daß es im wesentlichen schon alle Gedanken enthalte, die Schelling in seiner Schrift in etwas anderer Form wiederbringe. Die betr. Bemerkung ist eine von denen, die Schopenhauer beim Studium der Schcllingschen Freiheitslehre etwa in der Zeit vvon 1811 —13 a tilge sch rieben haben kann. In X. IV, S. 146 steht ein weiteres Zitat aus Böhmes 56. Sendschreiben, nämlich:

„Denn es ist eine Kraft in jedem Tiere, welche unzerbrechlich ist, welche der Spiritus inundi in sich zeucht, zur Scheidung des letzten Gerichtes“.

Dies findet sich wörtlich im handschriftlichen Nachlaß Bd. 20, der aus gehefteten Zetteln besteht, unter der Signatur: Berlin J. 1813. In demselben § von N. IV. S. 149 ist eine Stelle aus Böhmes 37. Sendschreiben, die sich ebenfalls in Mannskript-Band 20 befindet und zwar auf Zettel k, 1813.

Als Student in Berlin wird also Schopenhauer diese Sendschreiben studiert haben. In seiner nachgelassenen Bibliothek haben sich folgende Schriften Böhmes nach-weisen lassen: (Nach Grisebach: „Ed. u. Ined. Schop.“) 1. Theosophischc Sendschreiben, Amst. 1658; 2. Der Weg zu Christo, Amst. 1677.

Aus der Dresdner Bibliothek hatte Schopenhauer entliehen (siehe Anhang zu diesen 2 Kapiteln): „Jakob Böhme, ein biographischer Versuch“ (Verfasser hier nicht genannt): entliehen vom 28. September — 30. September 1814. „v. Miltitz: Böhmes theosophischc Werke, Aurora, Augsbg. 1682“; entliehen vom 21. April — 8. Mai 1815.

Dann stellt hier wieder unter demselben Verfassernamen : Böhme, ein biographischer Versuch, entliehen vom 21. April — 23. Juli 1815.

In dom Kollegheft für Schleicrmachers Vorlesung über (Jeschichte der Philosophie etc. finden wir bei Plotin folgende Notiz: (Siche Kap. 1, S. 13) Im Text steht:

„Plato erscheint (oberflächlich betrachtet) als Dualist. Plotin nicht. denn er leitet alles aus Gott, ist es aber eigentlich Plotins Forderung, Gott anzuschauen ist an sieh nicht unphilosophisch, aber fehlerhaft, weil sie direkt darstel-lcn will, was sich nur indirekt darstellen läßt. Plotin hat keine sinnliche Anschauung Gottes gemeint, aber Porphyrius muß es so verstanden haben, weil er sagt, Plotin habe im 68. Jahr an dem und dem Tage zuerst Gott angeschaut. Nun muß aber einer die Anschauung Gottes immer haben oder er hat sie nie“.

Schopenhauer schrieb daneben an den Rand: „ego: Nego ac pernego. Den Begriff „Anschauung Gottes“ lasse ich entweder gar nicht zu, oder er muß bedeuten „das höchste von seiner sinnlichen Natur möglichst unabhängige Selbstbewußtsein des Menschen“. In diesem Sinne nehme ich auch des erhabenen Jakob Böhme Erleuchtung.2) Von ihm wird uns gemeldet, er sei in seinen Lehrjahren zum ersten Mal, in seinem 25. Jahre zum zweiten und im 35. zum dritten Mal erleuchtet worden. Die Zwischenräume sind zwar groß, aber jeder, der eines übersinnlichen SelbstbewuBtseins fähig ist, weiß, daß es nicht immer ihm offen steht, sondern nur selten durchbricht“3) Sowohl der Schrift als auch der Farbe der Tinte nach zu schließen, ist diese Randbemerkung gleichzeitig mit der entsprechenden Textnotiz geschrieben worden. Woher aber Schopenhauer den Böhme damals schon kennen gelernt hat, ist nicht möglich gewesen zu entscheiden. Vielleicht hatte er gelegentlich einmal eine Biographie von ihm gelesen oder diese Kenntnis aus einem Geschichtsbuch der Philosophie geschöpft. Es ergibt sich somit als Resultat, daß Schopenhauer sich schon im Jahre 1812 lebhaft für Böhme interessiert hatte, ein Beweis seines stark mystischen Zuges. Die genauere Kenntnis seiner Werke jedoch erwarb er sich wohl hauptsächlich während des Aufenthaltes in Dresden (1814—1818) damals, als er an der W. a. W. u. V. arbeitete; somit ist es sehr wohl möglich, daß er von Böhme beeinflußt worden ist.

Joh. Bapt. van Helmont.

Im 3. Bd. S. 316 sind einige Schriften von B. van Helmont zitiert und Stellen daraus angegeben, die sich auch schon in der 1. Aufl. des „Willens in der Natur“ befinden, S. 120 ff.

Tn den „Cotjitata“, S. 293 (angef. zu Berlin im Februar 1830) stellt eine Stelle aus 2. Hand, nämlich aus Kiesers „Tellurismus“ Bd. I, p. 261, die dem J. B. v. Helmont (Demens idea, § 12 opera Franf. 1682, p. 264) angehört. Das genannte Werk Kiesers ist in den Manuskript-Büchern Schopenhauers noch oft erwähnt.

Eine weitere Bemerkung steht im Foliant (s. S. 289 ff.), nämlich: ,,Joh. Bapt. ab Helmont, de magnetica vulnerum curatione, in op. omn. 1658, 3. vol“.

Angelus Silesius.

An verschiedenen Stellen der Werke Schopenhauers wird des „Cherubinischen Wandersmannes“ gedacht, und gelegentlich werden auch Verse daraus zitiert.

ln der 1. Aufl. der W. a. W. u. V. ist der Name Angelus Silesius noch nicht enthalten. Die beiden Silesius-Vcrse in I, S. 185 und I, S. 488 f. sind erst der zweiten Auflage beigefügt worden.

Aus den Original-Manuskripten hat sich folgendes ergeben: In den „Pandekten“1), angefangen zu Mannheim im September 1832, steht auf Seite 2 eine Stelle aus dem „Cherubinischen Wandersmann“. Eie weitere Bemerkung über Angelus Silesius findet sich im „Cholerabuch“ (1831 angef.) auf S. 155: „Im ,Cherubinischen Wandersmann1, Silesius, Buch 1, Nr. 275 ist eine Stelle, die ich bei der 2. Ausgabe zitieren muß: Sie ist parallel der Vedastelle „Wie hungrige Kinder um die Mutter“. — In der Tat ist diese Stelle der 2. Aufl. des Hauptwerkes beigefügt worden und zwar anschließend an die betr. Vedastelle, (I, 4, S. 488) nämlich: „Opfer bedeutet Resignation überhaupt, und die übrige Natur hat ihre Erlösung vom Menschen zu erwarten, welcher Priester und Opfer zugleich ist. Ja, es verdient als höchst merkwürdig angeführt zu werden, daß dieser Gedanke auch von dem bewunderungswürdigen und unabsehbar tiefen Angelus Silesius ausgedrückt worden ist, in dem Verslein, überschrieben „Der Mensch bringt alles zu Gott“; es lautet:

„Mensch! Alles liebet dich; um dich ist sehr Gedränge: Es läuft dir Alles zu, daß es zu Gott gelange“.

Wenn Schopenhauer in seinem Innern den tiefen Sinn dieses eminent mystischen Gedankens so recht empfunden hat, so dürfen wir getrost behaupten, er habe mehr als einen bloß oberflächlichen Blick, wie Gwinner meint, in die Geheimnisse der Mystik getan.

erselbe Gedanke ist auch, freilich erst in der 3. Aufl. der W. a. W. u. V. (1859), durch ein Zitat aus Meister Eckhart ausgedrückt (s. I. 4. S. 489).

Aus Obigem ergibt sich also, daß Schopenhauer den Cherubinischen Wandersmann des Silesius zwar vor dem Erscheinen der 2. Aufl. des Hauptwerkes, also vor 1844, aber erst nach der Veröffentlichung der 1. Aufl. kennen gelernt hat.

Swedenborg.

In G. X. IV, S. 156 ist ein Gedanke aus Sioedcn-bonjs ,,Vera ehristiana religio“ wiedergegeben, welcher im Original sich aufgezeichnet findet in Bd. 19 auf Bogen 14, Dresden 1817.

Schopenhauer hat obiges Werk wohl durchgesehen; denn er hatte es im Jahre 1817 vom 30. April — 7. Mai von der Dresdner Bibliothek entliehen (siehe Anhang).

Im Kollegheft über Psychologie bei Schulze in Göttingen (Winter 1810) wird bei der Aufzählung verschiedener Arten von Schwärmerei auch der Name Swedenborg genannt.

Es erscheint vielleicht manchem Leser etwas gewagt, wenn er im folgenden einen Fichte und Schelling in dieselbe Reihe gestellt findet mit einem Paracelsus, Böhme, Swedenborg etc., wenn er Männer zu den M3rstikern gezählt sieht, die doch sonst allgemein bei den Philosophen ihren eigentlichen Platz finden. Man wird zwar zugeben müssen, daß in ihren Lehren viel mystische Elemente enthalten sind, ja daß in ihrer späteren Periode das mystische Moment ziemlich stark hervortritt und einen gewissen systematischen Ausbau erfahren hat. Es wird darum erlaubt sein, diese beiden Denker neben der philosophischen auch noch der mystischen Ocistesrichtung zuzurechnen. Der schämten sie sich trotz ihrer Wissenschaftlichkeit durchaus nicht, was ein Ausspruch des spätem Schelling bezeugt: „So mancher Philosoph von Profession, sagt er, dürfte seine ganze .Rhetorik hingeben für die Geistes- und Herzensfülle in den Schriften solcher Schwärmer. Darum schäme ich mich des Namens eines solchen Schwärmers nicht“. Übrigens sind ja auch Philosophie und Mystik gar nicht so absolut getrennte Gebiete; beide Richtungen haben die nämlichen Tendenzen, wenn ihre Methode zur Wahrheit zu gelangen auch eine verschiedene ist. (Vergl. A. Müllers Dissertation ..Die Mystik und ihre Bedeutung für die Wissenschaft“. Halle 1889.)

Wir wollen daraufhin die geistesgeschichtliche Bedeutung dieser beiden nachkantisehen Philosophen mit ein paar Strichen zeichnen: Im Altertum fiel es niemandem ein, an der unmittelbaren Realität und Objektivität der Außenwelt zu zweifeln. Im Verlaufe des Mittelalters jedoch, schon von der späteren Scholastik an, bis herauf auf den heutigen Tag hat sich eine gewisse Denkrichtung bemüht, das erkennende Subjekt an Stelle des Objektes in den Vordergrund zu rücken, zur eigentlichen Realität zu erheben, während die Welt dadurch oft zum bloßen Scheine verflüchtigt wurde. Diese Entwicklung geht so weit, bis schließlich das Subjekt wieder ganz und gar sich selbst erfaßt, sich selbst erkennt und dadurch zugleich wieder zur absoluten Objektivität gelangt, freilich nun auf höherer Stufe; denn vielleicht ist ja das innerste Wesen des erkennenden Subjekts identisch mit dem Innern aller Dinge. Auf dieser Stufe schwindet dann der Gegensatz zwischen Subjekt und Objekt, und wir stehen auf dem Standpunkt des Subjekt-Objekts. Dies zu erreichen ist aber auch zu allen Zeiten die Mystik bestrebt gewesen. Die menschliche Bewußtseinsentwicklung bis zu dieser Höhe fortgeführt und in philosophischer Faßlichkeit dargestellt zu haben, ist das bleibende Verdienst besonders von Fichte und Schelling.

Joh. Gottl. Fichte.

Bekanntlich war sich Schopenhauer, wie selten ein Philosoph, seiner eigenen geschichtlichen Stellung durchaus nicht klar, oder vielleicht wollte er es auch bis zu einem gewissen Grade nicht sein. So hat er z. B., besonders in seinen späteren Jahren, eine eigentliche Beeinflussung durch Fichte und Schelling entschieden in Abrede gestellt, und die meisten seiner Aussagen über diese beiden Philosophen sind in einem polemischen, ja gehässigen Tone gehalten. Trotzdem aber wird man bei genauerer Prüfung iles Sachverhalts finden, daß sich Schopenhauer in seinen jüngeren Jahren, als Student vor allem, eingehend mit den Schriften dieser Männer beschäftigt hat, sodaß wohl manch ein keimkräftiges Samenkorn in seinem empfänglichen Gemüte Wurzel fassen konnte.

Die folgenden Nachweisungen mögen dies bestätigen: Als Schopenhauer im Herbst 1811 von Göttingen nach Berlin übersiedelte, ward er hauptsächlich von dem Wunsche geleitet, in Berlin einmal einen eigentlichen Philosophen von Fach genauer kennen zu lernen. Einen solchen hoffte er in Fichte zu finden. Zuerst folgte Schopenhauer mit „apriorischer Verehrung“, wie er sich selber ansdrückt, den Vorlesungen des berühmten Mannes, bald Untersuchungen aufmerksam geworden, sodaß gewisse, wenn auch nicht sehr bedeutende Resultate, freilich in einer von Wapler völlig unabhängigen Darstellung, hier wieder auftreten. Sie können daher als Bestätigungen jener betrachtet werden. — Auch Wapler hatte die Original-Manuskripte Schopenhauers berücksichtigt und ist zur Überzeugung gelangt, daß der Einfluß Fichtes und Schillings auf Schopenhauer größer gewesen sein muß, als die Philosophie-Historiker anzunehmen gewöhnt sind. Allerdings scheint es uns, als ob Wapler den allgemeinen Einfluß Schöllings in etwas einseitiger Weise vielleicht doch überschätzt hätte, besonders wenn er behauptet: ,,So ist, etwa um die Mitte des Jahres 1814, der Grund zur Willenslehre Schopenhauers gelegt. Die Arbeit der nächsten vier Jahre war der Entwicklung dieses Prinzips, und zwar in stetem engem Anschluß an Schelling gewidmet“. Das erste re geben wir zu, dem letzteren aber können wir nicht so ohne weiteres beistimmen, weil eben noch manch andere Einflüsse während dieser Zeit mitbcstiinmend hinzngekommen sind.

Aber wich diese Verehrung der Geringschätzung und dem Spotte, welche indessen nicht minder vorurteilsvoll und apriorisch waren als die frühere Verehrung. Alles das läßt sich deutlich verfolgen an den Glossen, die Schopenhauer in dem Heft zu Fichtes Hauptvorlesung in Berlin „Über die Tatsachen des Bewußtseins und die Wissenschaftslehre“ niedergeschrieben hat. Die Vorlesungen, die er im Winter 1811/12 bei Fichte in Berlin hörte, sind sicherlich von großer Bedeutung für die Entwicklung seiner Philosophie gewesen. Schopenhauer hat [über dieselben außerordentlich sorgfältig ausgearbeitete Protokolle geführt, die trotz der kleinen, aber peinlich reinen und exakten Schrift volle 59 Quartbogen umfassen. Auch die zahlreichen Randbemerkungen sind sehr zierlich und sauber geschrieben.

Schon Grisebach bringt in seinem 4. Bd. des Schopen-hauerschen Nachlasses, S. 81 ff. einige dieser Notizen. Es sei uns gestattet, dieselben hier zu ergänzen; denn nur aus ihrer Gesamtheit läßt sich ein richtiges Urteil bilden über den geistigen Gewinn, den Schopenhauer aus jenen Vorlesungen gezogen haben mag.

Auch Gwinner widmet in seinem biographischen Werke über Schopenhauer der Untersuchung des Verhältnisses dieses Philosophen zu Fichte mehrere Seiten und kommt zum Schlüsse, „Schopenhauer habe von Fichte die Losung zu seinem System empfangen“, (das. S. 96.) Gwinner führt indessen zur Begründung seiner Schlußfolgerung nicht Notizen aus den besagten Kollegienheften an, sondern Bemerkungen, die Schopenhauer bei der Lektüre der Fichte-schen Werke niedergeschrieben hatte. Dieselben sind auch gedruckt in G. N. III, S. 98 ff.

Die hier folgenden Notizen Schopenhauers stehen im G. Bd. seiner nachgelassenen Manuskript-Bücher.

Das betreffende Kolleg hat den Gesamttitel: „Über dir. Tatsachen des Bewußtseins und die Wissenschaftsichre, bei Fichte im Winter 1811/12“. Am Fuße dieser Seite steht: ,,Vielleicht ist die richtige Lesart Wissenschaftsleere“. Den eigentlichen Notizen über das Kolleg sind einige Bogen von etwas kleinerem Format vorangestellt mit der Aufschrift: ,,Fichtes Vorlesungen über das Studium der Philosophie aus dem Gedächtnis nach dem Kollegio niedergeschrieben“. (Es sind 4, teils ein-, teils zweistündige Vorlesungen.) Die meisten dieser Randbemerkungen sind gedruckt in N. IV, S. 81 f. Ergänzend mögen hier bloß noch zwei hinzutreten, nämlich : „ego : Ich denke die Frage Warum geht nicht auf den übersinnlichen Grund, sondern auf den Zusammenhang einer Erscheinung mit andern. Suche ich aber durch diese Frage den übersinnlichen Grund, so mache ich eben vom Verstände verkehrterweise (wie Kant gezeigt) transszendenten Gebrauch“.

Hierin steckt eigentlich schon der Grundgedanke seiner Dissertation. „Über die vierfache Wurzel des Satzes vom Grunde“.

Bei den Notizen zur 4. zweistündigen Vorlesung stellt.: Text der Vorlesung: ,,Vom Lehrling der Wissenschaftslehre wird anderseits erfordert — vorzüglich und notwendig — daß er auf den Standpunkt der absoluten Besonnenheit gelange und nicht auf Augenblicke, nachher aber in die alte Unbesonnenheit zurückfallc, sondern daß er darauf bleib»“. Dazu die Randbemerkung Schopenhauers : ,,ego : Bei andern Wissenschaften ist dies nicht erfordert; um das Phänomen derselben zu erfassen, kann man auf dem Punkt bleiben, auf dem der Mensch von Natur steht. Doch um die Begründung derselben zu verstehen, muß man zum Wissen mit Evidenz gelangen: Um dieses ganz zu [verstehen ist nötig, daß man das Phänomen des Wissens erkenne, und endlich auch dies begründe. Daraus folgt, daß man, um die andern Wissenschaften ganz zu erfassen, auch philosophieren muß, und wer dies gar nicht kann, sollte überhaupt nicht studieren. Er kann nur die Worte ins Gedächtnis prägen, sie zu gewissen Sätzen zusammenstellen, und dann sich einhilden, daß er denke oder etwas wisse“.

Das eigentliche Kolleg handelt zuerst: „Über die Tatsachen des Bewußtseins.

Zur 1. Vorlesung, Bogen 1, S. 1: Text:

,,Das Wahrnehmen der erscheinenden Objekte ist dem Menschen natürlich, er nimmt dann alle Dinge einzeln und getrennt wahr, Ofen, Fenster, Bank, Bäume, Himmel,und wird, wenn er nicht zu jenem hohem Bewußtsein gelangt, nie das Band erhalten, wodurch sie alle verknüpft sind, nämlich die Wahrnehmung“.

Randbemerkung: „ego: Das Band, welches dem gemeinen Sinn die Gegenstände verknüpft, ist der Begriff Welt, d. h. die Totalität der möglichen Gegenstände der Wahrnehmung, in welcher Wahrnehmung andererseits allein er sich seiner bewußt wird. Der bloße Verstandesbegriff von der Wahrnehmung, bei dem die verehrten Zuhörer wohl größtenteils stehen geblieben sind, gibt schwerlich mehr als eben jenen Begriff Welt. Der Punkt der absoluten Besonnenheit, zu dem Fichte sie leiten will, ist, wie es mir scheint, der eines für sich bestehenden, von der Wahrnehmung nicht abhängigen und nicht durch sie gegebenen Bewußtseins, aus welcher das philosophische Befremden über die Welt, d. h. über jenes zweite Bewußtsein in der Wahrnehmung (das dem gemeinen Sinn das einzige ist). Dies Befremden macht den Philosophen; und der Philosoph ist ein Mensch, welcher jene zwei ganz verschiedenen Bewußtseine zu vereinigen strebt. Das Mißlingen hat einige dazu gebracht, das nicht durch die Wahrnehmung gegebene Bewußtsein zu leugnen, sie heißen Realisten und Materialisten, andere dahin, daß sie das ,in der Wahrnehmung gegebene Bewußtsein leugneten, diese sind Idealisten. Je nachdem einer, bei einiger philosophischer Anlage, zu den Realisten oder Idealisten mehr hinneigt, trägt er:

„Wie läuft in mein Bewußtsein durch die Wahrnehmung Jenes, das nicht in ihr ist?“

Oder:

,,Wie komme ich zu dem Bewußtsein der Wahrnehmung?“

Dies ist eben wieder der Punkt der absoluten Besonnenheit, den zwar Fichte ganz richtig nennt „ein Wahrnehmen des Wahrnehmens“, nur ist dies Wort das erste (unterstrichene) Mal bildlich gebraucht, weil die Sache selbst, wie alles nicht aus der Wahrnehmungs- oder Erfahrungswelt Genommene, keinen Namen haben kann. Kennt nun der Zuhörer nicht schon die Sache, so glaube ich, daß er bei dem Bilde (oder Verstandesbegriff) stehen bleibt, und nach wie vor sich befindet“.

Am Schlüsse dieser ersten Vorlesung steht als Text:

„Merkwürdig ist, daß wir bei der bloßen gemeinen Wahrnehmung, diese als ein von den Dingen völlig Verschiedenes, jedoch ihnen ganz und gar Gleiches ansehen, und setzen, daß die Dinge genau so wie wir sie wahrnehmen sind, und wären sie auch nie wahrgenommen, würden es auch nie werden. Daß sie jedoch ganz und gar die Beschaffenheit unserer Wahrnehmungen von ihnen haben, diese also ein den Dingen ganz gleiches Bild sind, jedoch nicht die Objekte selbst, sondern daß diese wieder ein Zweites, von der Wahrnehmung Getrenntes sind. (A) Erheben wir uns nun hierüber und betrachten die gesamte Wahrnehmung als ein Faktum, welches wir wieder wahrnehmen, so stehen wir auf dem Standpunkt der absoluten Besonnenheit, wohin jetzt hoffentlich ein jeder von uns gelangt ist“.

Bandbemerkung Schopenhauers (A) :

„Es ist wohl noch die Frage, ob der gemeine Verstand noch als etwas vom Gefühl des Menschen vom Gegenstand Gesondertes denkt: und vielleicht gilt dies nur vom Gesicht, Gehör und Geruch : nimmt der rohe Mensch durch diese die Gegenstände wahr, so setzt er den Gegenstand als etwas noch außer dieser Wahrnehmung Bestehendes: fühlt er aber den Gegenstand, so trennt er nicht mehr sein Gefühl vom Gegenstände : was er in Händen hat ist der Gegenstand, er hat von ihm eben so viel Wahrnehmung, als von seinem eigenen Körper. Doch nimmt er freilich den Gegenstand als seiend an, gesetzt er fühlte ihn auch nicht: aber auch seinen Körper setzt er als seiend, wenn er ihn auch nicht mehr fühlen wird“.

Zur 5. Vorlesung: Text:

„Das Wissen erfaßt in der Wahrnehmung sich selbst wie es ist“. ,,ego: Er sage erst, was er unter Wissen versteht. Weiter unten erfährt man, daß es sei: Die absolute Sichanschauung des Seins, unter dem formalen Bilde eines Ich“.

In derselben Vorlesung schreibt Schopenhauer die sehr charakteristische Bemerkung:

,,ego: Ich muß gestehn, daß alles hier Gesagte mir sehr dunkel ist, ich es auch unrecht verstanden haben mag; auch daß Fichte in seiner Vorlesung vieles gesagt hat, was ich durchaus nicht verstanden habe. Ob dies Fichten Schuld zu geben ist, oder meinem Mangel an Aufmerksamkeit, an gehöriger Stimmung dazu, oder an Verstand, oder endlich meinem Befangensein in der kantischen Elementarlehre, weiß ich nicht“.

Das Letztere ist wohl am wahrscheinlichsten! Schopenhauer war damals so sehr eingenommen von der kantischen Vernunftkritik, daß er alles gleichsam durch diese Brille anschaute. Dadurch ward ihm dann die Unbefangenheit genommen, die nötig gewesen wäre, wenn er den tiefsinnigen und schwierigen Deduktionen Fichtes mit vollem Verständnis hätte folgen wollen. Daher denn auch die oft in unmutsvoller Verzweiflung hingeschriebenen Randglossen. Übrigens sind die Notizen zu diesen und den nächsten Vorlesungen ziemlich knapp und enthalten nur einzelne Hauptpunkte, die ohne logisch sichtbaren Zusammenhang neben einander gestellt sind. Hier hat eben das Verständnis Schopenhauers nicht mehr überall ausgereicht. Gelegentlich sind auch nur einzelne Sätze wortgetreu kopiert“.

Zur 6. Vorlesung fügt er hinzu: „ego: Das bei der vorhergehenden Vorlesung Angemerkte gilt auch von dieser“.

Dieses peinliche Nicht-Verstehen geht bis zur 11. Vorlesung, wo Schopenhauer sich endlich in der verzweifelten Glosse Luft macht: „In dieser Stunde hat er außer dem hier Aufgeschriebenen Sachen gesagt, die mir den Wunsch auspreßten, ihm eine Pistole auf die Brust setzen zu dürfen.“ (Siehe G., X. IV, S. 86). Aus derselben Stimmung heraus folgt noch eine weitere Bemerkung in der 14. Vorlesung. (Siehe ebendaselbst). Von jetzt an werden die Protokolle wieder umfangreicher!

Auf Bogen 5 S. 1 steht: Text:

„Daher läßt sich die einzelne Wahrnehmung nur reproduzieren und nicht wabr-nehmen; aber das Ganze der Wahrnehmungen kann das Teil in einem solchen Bilde oder Schema wahrnehmen, wo es denn wieder auf dem Standpunkte der Reflexion steht“.

Dazu Schopenhauer:

„Wahrnehmen läßt sich die Wahrnehmung nicht; denn wer sie wahrzunehmen glaubt, reproduziert sie. Sie läßt sich nur denken“.

Auf Bogen 7, wo Fichte über die Materie redet, sagt Schopenhauer: „ego: Wenn er doch immer so deutlich wäre: oder noch besser, das Maß seiner Deutlichkeit gleichmäßiger verteilte“.

Es ergibt sich hier die merkwürdige Tatsache, daß Schopenhauer überall da nicht mehr folgen kann und will, wo das Philosophieren sich in abstrakte Höhe hinaufschwingt; wo es sieh aber um näher liegende, konkretere Dinge handelt, da versteht er gründlich. Wo sieh nicht mehr etwas sozusagen Greifbares vorstellen läßt, da wittert Schopenhauer nur leere Worte und wird unwillig; eine Folge seiner nominalistischen Denkweise!

Auf Bogen 8, S. 2 steht: Text:

„Das überfaktische Sein im Hintergründe soll sich ansehauen als eigenes. Sein“, „ego: Wie das geschähe, hat er eine ganze Stunde hindurch erklärt und es auch abgezeichnet an der Tafel: Tch hab’s aber nicht verstehen können“.

Auf Bogen 7, S. 1 steht eine Bemerkung, die schon in X. IV, S. 87 enthalten ist.

Bogen 9, S. 1, 1. Protokoll:

„ego: Ich versuche zu erklären, wie sich das ganze Märchen in Fichtes Gehirn entsponnen hat. Er will Idealismus; daß er ihn will ist Folge seines individuellen Mißverstehens von Kants Lehre, vielleicht ist dieses wieder veranlaßt durch eine Unvollständigkeit in Kants Lehre. Er will also, daß das Ich Prinzip (Ursache sagt er nicht, weil Kant diese Begriffe als immanent aus der eigentlichen Metaphysik verbannt: aber der Gebrauch des Wortes Prinzip ist ein papierener Regenmantel, und zeigt, welche schwache Schutzwehrcn Fichte nicht verschmäht) sei aller seiner Vorstellungen, d. h. der ganzen Erfahrungswelt. Nun muß die Seele, (vornehmer Ich, auch Wissen oder gar Sein genannt, nachdem sie mehr oder weniger in pontificalibus erscheint, damit man den von Kant überwiesenen Paralogismus der reinen Vernunft nicht wiedererkennt) dem Paralogismus der reinen Vernunft zufolge, ganz eins, unveränderlich, keiner Modifikation fähig, allgenugsam sein: aber wir sehn, daß die Welt, ihr Prinzip (statt Wirkung) gar mannigfaltig, veränderlich und ein närrisches Ding ist. Dies zu erklären gibt er der Seele einen Trieb, der eben so närrisch ist, immer etwas will und wenn er’s hat, wieder etwas anderes will; und so setzt er die Welt in Gang. Schließlich (am Ende des 2. Protokolls) versichert er, von allem authentisch Nachricht zu haben, und wer sie nicht eben so hat, sei ein Narr, verstehe so viel davon als der Blinde von der Farbe“.

Die Wissenschaftslehre.

Aus einer Randbemerkung im 1. Protokoll geht hervor, daß Schopenhauer kein sonderlicher Freund der systematischen Selbstbeobachtung gewesen ist. Er hat wohl schwerlich sich anhaltend und gründlich in seine eigenen Tiefen versenken können, was doch auch dem unerläßlich ist, der dem Mystiker nachfühlen will. Hätte er dies gekonnt, manche seiner Gedanken, in denen er nur unsicher umhertastet, wären ihm vielleicht in einem helleren Lichte erschienen.

Diese Bemerkung lautet:

,,ego: Ich kenne nicht die Stelle, wo der große Kant vor der Selbstbeobachtung warnt: glaube aber ganz gewiß, daß er daselbst die Beobachtung seiner Individualität meint, das Brüten über sich, das eitle Sclbstbeschauen, was Schieiermacherschc Monologe und ähnliches Zeug hervorbringt: Ein ganz ander Ding ist die Beobachtung und Betrachtung des Wirkens des menschlichen Geistes im allgemeinen, aus welchem Kants eigene unsterbliche Entdeckungen hervorgegangen sind“.

Aber um eben jene Wirkungen des menschlichen Geistes im allgemeinen zu verstehen, bedarf es wahrlich zuvor einer gehörigen Selbstbeobachtung; denn wir können das Fremde immer nur durch Vergleichung mit uns selbst und unserm seelisch-geistigen Inhalt verstehen. Alan darf eben wirkliche Selbstbeobachtung nicht verwechseln mit stumpfem Insichhineinbrüten.

Das 3. Protokoll enthält folgende Randbemerkungen: „

ego: Der Fakir setzt sich hin und bestrebt sich, tagelang nichts zu denken (von allem zu abstrahieren), dann zeigt sich ihm ein Funke auf der Nase (Blitz aus einer anderen Welt)“. (Das Eingeklammerte sind Fichtes Worte.)

Bogen 23, S. 1: Text:

,,Durch den bloßen Begriff des Absoluten ist es gesetzt; es liegt in seinem Begriff, daß es gesetzt werden muß“. ,,ego: Ich frage, wodurch sich dieses von der Ontologie unterscheidet? und wie überhaupt sein ganzer Begriff vom Sein vor der Kritik der reinen Vernunft Stand hält?“

Text:

,,Die Erscheinung ist, weil man von ihr weiß“. Dazu Schopenhauer: „Läßt sich dies umkehren und sagen: Alles, wovon man weiß, ist Erscheinung. So ist das‘, wovon man nicht weiß, das Absolute, also weiß man eben nicht von seinem Sein. Läßt es sich aber nicht umkehren, so muß sich auch vom Absoluten sagen lassen: Es ist, weil man von ihm weiß. Dann muß er auf folgende Fragen antworten: Worin liegt der Unterschied des Absoluten von der Erscheinung? Und: Wie wissen wir vom Absoluten ?“ —

Schopenhauer sehnt sich förmlich darnach, das Absohlte gleichsam mit Händen fassen zu können; er will es näher präzisiert und beschrieben haben. Daher ist ihm der Wille so überaus gelegen gekommen als Absolutes; denn dieser läßt sich beobachten, ja sogar definieren.

Bogen 29, S. 3, 15. Protokoll: Text:

„Kant sagt, das eine Bild, das was das formelle Dasein enthält, sei der Begriff, das andere die Anschauung“, „ego: Mit Erstaunen .erkenne ich in den beiden Fichteschen Mißgeburten, mit denen er mich in dieser und der vorigen Stunde gemartert hat, plötzlich Kants formelle (reine Anschauungen und Kategorien) und materielle (das unbekannte X oder Ding an sich) Bedingungen der Erfahrung wieder.

Solange ich nicht wußte, daß diese mit jenen Mißgeburten gemeint waren, mußte ich in dem, was Fichte von ihnen sagt, nur wahnsinniges Geschwätz vernehmen, weil mir der heimliche Faden, der es zusammenhält, nämlich das Zielen auf Kants große Entdeckungen, fehlte : Nun wir bei diesen angelangt sind, sehe ich die Richtung des durchlaufenen Weges. Warum geht er zu diesem Ziel nicht Kants Weg? Weil er nicht Kants Lehre nachsprechen, sondern eine neue geben wollte. Nun, es läßt sich entschuldigen, könnte einer sagen, wenn wir nur auch so zum Ziel gelangen. Ach nein, wir gelangen nicht hin! Statt Kants großer Wahrheit gibt Fichte uns sein Hirn-gespinnst, dessen Ähnlichkeit mit jener wohl der erkennt, dem jene schon bekannt ist: aber jene tiefe Wahrheit kann unmöglich einer aus diesem rasenden Unsinn lernen. — Kant hat einen Tempel in der Wildnis entdeckt und einen schönen, breiten, ebenen Weg mit großer langer Mühe hingebahnt! Fichte läuft durch Disteln und Dornen im Zickzack: Die Schüler folgen in Schweiß und Blut, und wissen nicht, warum er sie so leitet: Endlich gelangen sie zum Tempel, aber so, daß sie nur einen Teil der hinteren Seite sehen, an der die, so den Tempel kennen, ihn auch jetzt erkennen, die Neulinge aber kein Bild des Tempels auffassen. Fichte glaubt die Kundigen zu überraschen durch den plötzlichen Anblick des Tempels, daß sie meinen sollen, dies wäre der rechte Weg und dies die eigentliche Fagade; den Neulingen ist er Entdecker des Weges und des Tempels.

Der Teufel hol’ die Mummerei!“

Die folgenden Bemerkungen sind nur kurz und beigen durchgehends den Unmut Schopenhauers über das Nicht-Verstehen der Fichteschen Gedankenreihen. Jene bekannten schlechten Witze von den „Talglichtern“ bieten wenig Sachliches mehr und sind daher hier nicht weiter berücksichtigt worden. Ein paar davon sind in N. IV, S. 87 f. angegeben.

Aus all dem dürfte hervorgehen, daß Schopenhauer je länger je weniger Fichte verstanden hat. Dabei beruft er sich immer wieder auf Kant und schleudert dafür Fichte Schmähungen entgegen, vielleicht eben deshalb, weil er die Lehren jenes Denkers verstanden hat, diejenigen Fichtes aber nicht. Überall hat er nur Kant gesehen und vor lauter Kant beinahe nichts Neues mehr gelernt, wenigstens im Gebiete der Erkenntnistheorie. Fichtes Lehre ist eben eine eminent logische Gedankenkette, in der kein Glied fehlen oder unverstanden bleiben darf, wenn einem nicht das Ganze als leere Phrasenmacherei erscheinen soll.

Aber dennoch hat Schopenhauer immer zugehört, geschrieben und gedacht; er ward eben doch von der Sache erfaßt, ahnte deren inneren Wert und fühlte ihre Bedeutung für seine eigene Denkrichtung.

Nach Gwinner soll Schopenhauer Fichtes Grundlagen zur gesamten Wissenschaftsichre studiert haben, was schon aus den vielen Anmerkungen, die er sich dabei aufgeschrieben hat, hervorgeht. Aber der tiefere Sinn des Buches blieb ihm wohl großenteils verborgen.

Eine größere Anzahl von Anmerkungen zu Fichtes Schriften sind gedruckt in Schopenhauers Nachlaß, Bd. III, S. 98 ff. Damals, als Schopenhauer bei Fichte hörte, hat er auch dessen Werke studiert, was bestätigt wird durch die Aussage Griscbachs im bibliographischen Anhang von N. Bd. Ul, S. 20G.

Schopenhauer muß diesen Anmerkungen gemäß folgende Schriften Fichtes gelesen haben: 1. Kritik aller Offenbarung (1793). 2. Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre (1794). 3. Naturrecht, 1. Teil (1796). 4. Sittenlehre (1798). 5. Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters (1806). 6. Anweisung zum seligen Leben (1806).

Bei einem solch umfangreichen Studium Fichtes jede Beeinflussung zu leugnen, müßte Schopenhauer direkt als Vermessenheit angerechnet werden. Man könnte vielmehr versucht sein zu glauben, er hätte hier die Grundzüge zu seinem System empfangen. In den Schriften Schopenhauers wird ja neben Schelling und Hegel häufig auch Fichte genannt. Bemerkenswert ist noch, daß Schopenhauer späterhin gelegentlich Versucht hat, in das Verständnis der Fichteschen Vorträge über die Tatsachen des Bewußtseins und über die Wissenschaftslehre einzudringen; denn an verschiedenen Stellen des Kollegheftes sind, sicherlich aus späterer Zeit stammende Unterstreichungen und Merkstriche mit Bleistift angebracht. In seiner nachgelassenen Bibliothek hat man folgende Schriften von und über Fichte vorgefunden. (Nach dem Verzeichnis von Grisebachs „Edita und Inedita Sehopenhaueriana“): 1. J. G. Fichte: Appellation an das deutsche Publikum über die ihm beigegebenen atheistischen Äußerungen; Jena und Leipzig 1799. 2. Fichte und Niethammer, Philosophisches Journal, Bde. 5 bis 10; Jena 1797— 1800. 3. J. Fries: Fichtesl und Schillings neueste Lehren von Gott und der Welt, beurteilt von J. Fries; Heidelberg 1807.

Von diesen Abhandlungen ist ebenfalls anzunehmen, daß Schopenhauer sie gelesen habe, weil da und dort Anmerkungen von seiner eigenen Hand hinzugesetzt worden sind.

Von der Dresdner Bibliothek hatte er im Jahre 1817 entliehen: 1. Fichte und Niethammer, Philosophisches Journal, Bde. 5—8 vom 17. Juli — 23. August. 2. Fichte und Niethammer, Bde. 9 und 10, vom 23. August — 22. September.

Die in Nachlaß Bd. 3, S. 98 etc. angeführten Werke Fichtes, zu denen jene zahlreichen Glossen gehören, hatte Schopenhauer wohl auf der Königlichen Bibliothek zu Berlin entliehen, da aber die betreffenden Ausleihe-Verzeichnisse nicht mehr existieren, so läßt sich hierüber nichts Bestimmtes ausmachen. Die genannten Anmerkungen sollen nach Grisebach in einem besonderen Heft „Schopenhauers Nachlaß No. 29,4“ enthalten sein.

Ferner meint Grisebach (N. III. S. 209): „Was die Abfassungszeit der Anmerkungen zu Jacobi, Fichte, Schelling und Fries betrifft, so fallen sie, ebenso wie diejenigen zu Kant, in Schopenhauers ersten Berliner Aufenthalt, also von 1811—1813. Der Handschrift und dem Papier nach zu urteilen, sind auch die Anmerkungen zu Locke gleichzeitig anzusetzen“.

Friedrich Wilhelm Schelling.

Schelling findet, wie aus dem Namen- und Sachregister der Grisebachschen Schopenhauer-Ausgabe zu entnehmen ist, in Schopenhauers Werken sehr oft Erwähnung. Schon als Student und auch unmittelbar nachher als junger Privatgelehrter hat sich Schopenhauer viel mit Schel-lings Philosophie abgegeben; doch ist cs ihm dabei Ähnlich ergangen wie beim Studium Fichtes. Er hat sich nicht die Mühe genommen, die eigentlich spekulativ-metaphjr-sischen Partien zu verstehen, auf die es bei Schelling doch wesentlich ankommt. Da ist es begreiflich, daß ihm schließlich die ganze Schellingsche Art zu philosophieren widerwärtig werden mußte.

Tn der Abhandlung über den Satz vom Grunde, 2. Aufl. 1847, sind folgende zwei Schriften Schöllings zitiert: 1. v. Schelling: Philosophische Schriften, I. Bd. 1809, darin die Abhandlung über die menschliche Freiheit. 2. v. Schelling: Aphorismen zur Einleitung in die Naturphilosophie, Bd. I, Heft 1. Tn der 1. Aufl. von 1813 ist bloß das 1. Werk zitiert.

Nachweisbar gelesen hat Schopenhauer folgende Schriften Schillings: (Nach den Anmerkungen in N. III, S. 123—171)1) 1. Schellings philosophische Schriften, I. Bd. Landshut 1809. Die darin enthaltene Abhandlung „Philosophische Untersuchungen über die menschliche Freiheit etc.“, welche einen stark mystisch-theosophischen Inhalt besitzt, ist von Schopenhauer gründlich studiert worden. 2. Bruno, oder über das göttliche und natürliche Prinzip der Dinge. Ein Gespräch. Berlin 1802. 3. Ideen zu einer Philosophie der Natur, 2. Aufl. Landshut, 1803.
4. F. W. J. Schelling, Von der Weltseele. Hamburg 1798.
5. Schellings Philosophie und Religion, Tübingen 1804.
6. Über das Verhältnis des Realen und Idealen in der Natur. Hamburg 1806. 7. Denkmal der Schrift Jakobis von den göttlichen Dingen. Tübingen 1812. 8. System des transscendentalen Idealismus. Tübingen 1800. 9. Darlegung des wahren Verhältnisses der Naturphilosophie zur verbesserten Fichteschen Lehre. Tübingen 1806.

In seiner Privatbibliothek hat er besessen: I. Nach Grisebachs Verzeichnis: 1. Schelling: Zeitschrift für spekulative Physik, 2 Bde. Jena 1800. 2. Schelling: „Philosophie und Religion“. 3. Schelling: „Über die Gottheiten von Samothrake“, Stuttgart 1815. 4. J. Frauenstädt: Schellings Vorlesungen in Berlin. Darstellung und Kritik derselben; Berlin 1842. 5. F. W. Hegel: Differenz des Fichteschen und Schellingschen Systems der Philosophie etc. Jena 1801. (Auch Baer und Co. führen dies Buch an und bemerken dazu, daß es mit vielen Strichen, Ausrufzeichen und zwei Randbemerkungen versehen sei.)

II. Nach Baers Verzeichnis: 1. Jahrbücher der Medizin als Wissenschaft; I. Bd., herausgegeben durch Markus und Schelling. Tübingen 1806. (Mit Anmerkungen versehen.) 2. Dasselbe, 3. Bd., 2. Heft, Tübingen 1808. Mit einer Abhandlung „Von der Heilkraft der Natur“ von Prof. Walther in Landshut. (Auch mit Strichen versehen.)

Während seiner Studiensemester in Berlin dürfte somit Schopenhauer sich gründlich mit Schelling beschäftigt haben.

L. Schemann liefert in seinen Schopenhauer-Briefen, in den angehängten biographischen Analekten, das Verzeichnis der Bücher, die der junge Philosoph während seiner 2 jährigen Studienzeit in Göttingen (Herbst 1809 bis Herbst 1811) von der dortigen Bibliothek entliehen hatte. Darunter befinden sich von Schelling: Sommersemester 1810: 14. Juli: Schelling, Von der Weltsteele. 4. August: Schelling, Ideen zur Philosophie der Natur. Sommersemester 1811: 23. August: Schellings Vorlesungen über die Methode des akademischen Studiums.

Aus den Original-Manuskript-Büchern hat sich ergeben: Tm Wintersemester 1810/11 zu Göttingen hat Schopenhauer in Schulzes Kolleg über Metaphysik wohl zum ersten Mal über die Hauptpunkte der Schellingschen Philosophie näheres erfahren; denn der ganze 3. Abschnitt dieser Vorlesung ist der Besprechung der Fichteschen und Schellingschen Philosophie gewidmet. In dem betr. Kollegheft ist auch ein Literatur-Nachweis zu Schelling. (Siehe Einleitung, S. 17).

Ferner stehen bei den Notizen zu Schleiermachers Vorlesung vom Sommer 1812 am Rande gelegentlich Bemerkungen, in denen Schopenhauer Vergleiche anstellt mit Schellings Auffassung. — In späteren Jahren hat sich Schopenhauer sozusagen gar nicht mehr mit Schelling beschäftigt, wohl eine Folge der gegen ihn überhandnehmenden Abneigung. Nirgends sonst in den Manuskript-Büchern findet sich mehr Nennenswertes über Schelling verzeichnet. Wenn er dessen spätere Schriften auch noch durchgesehen haben mag, so behauptet er, abgesehen von einer, doch nicht mehr von ihnen beeinflußt worden zu sein, was aus einem Brief an Dr. Asher vom 15. Dezember 1856 hervorgeht (siehe Schopenhauers Briefe, herausgegeben von Grisebach 5. 413): ,,Ieh hätte gewünscht, daß Sie darauf hingewiesen hätten, daß Alles was Schelling, in Vorlesungen oder sonst seit 1818 gesagt haben mag, hinter mir liegt, d. h. nach .mir gekommen ist; weil mein Hauptwerk in der 1. AufL im November 1818 erschienen ist, mit der Jahreszahl 1819. Bloß seine Abhandlung von der Freiheit 1809, liegt vor mir“.

Aber trotz dieser Erklärung dürfen wir annehmen, daß Schopenhauer durch jenes frühzeitige, intensive Studium Schellings nachhaltig von dessen Geist befruchtet worden ist, auch wenn der spätere Schopenhauer das nicht mehr zugeben will, sei es1 aus Sorge für die Anerkennung der Originalität seiner Gedanken, sei es, daß die Schelling-schen Ideen gleichsam in sein Unterbewußtsein gesunken sind und von da aus unerkannt in der Stille weiter gewirkt haben. Wie sollte auch der so romantisch angelegte Mann unbefruchtet über derlei Dinge, wie sie uns Schelling gibt, hinweggelesen haben ?

Zum Schlüsse möchten wir noch eine im gedruckten Nachlaß nicht enthaltene Aufzeichnung Schopenhauers bringen, aus Manuskript-Band 19, Blatt B, Weimar 1814, die sich wesentlich auf Schelling bezieht: ,,Das Hauptproblem der Philosophie bringt jede Dogmatik auf eine von folgenden drei transscenden-ten Behauptungen: 1. Wir Geister, die keine Buhe haben, können auch eben nimmermehr Buhe finden. (Spinoza, Schelling in der Weltseele und den Ideen zur Naturphilosophie.) 2. Wir Geister, die keine Buhe haben, haben sie nur verloren, können sie wieder finden. (Alle Emanationssysteme ; Schelling in Philosophie und Beligion.) 3. Wir Geister, die keine Ruhe haben, haben sie noch nie gehabt, sind geworden, werden zu ihr gelangen. (Alle Schöpfungstheorien; rationaler Theismus; Schelling, über die menschliche Freiheit.)

Franz von Baader u. a.

Ein bissiges Urteil über Baader steht in den Schopenhauer-Briefen von Grisebach, S. 316. Diese seine schlechte Meinung von Baader hat Schopenhauer bis an sein Lebensende bewahrt. (Siehe Gwinner S. 614.)

In der nachgelassenen Privatbibliothek Schopenhauers fanden sich nach Grisebachs Verzeichnis: 1. Baader: „Beiträge zur dynamischen Philosophie“; Berlin 1809. 2. Baader: „Über die Begründung der Ethik durch die Physik“, München 1813. 3. Baader: „Bemerkungen über einige antireligiöse Philosophen unserer Zeit“ ; Leipzig 1824.

Auch F. H. JACOBI, jenen gemütstiefen, die Grenze des Mystischen hart streifenden Glaubensphilosophen, den Schopenhauer ein paar Mal zitiert, könnte man in dieser Beihe erwähnen, da er ihn jedenfalls schon vor dem Erscheinen seines Hauptwerkes kennen gelernt hat. Es existieren nämlich einige Bandbemerkungen, die Schopenhauer beim Studium Jacobischer Schriften notiert hatte. [Siehe N. Bd. III; über die Abfassungszeit siehe bei Fichte, S. 50] Ein nennenswerter Einfluß Jacobis auf Schopenhauer ist aber wohl schwerlich zu konstatieren. In spätem Jahren urteilt er über Jacobi ungefähr in demselben höhnenden Tone ab, wie über Fichte, Schölling’und Hegel. So schilt er z. B. einmal dessen Lehren „widrigsüßliehes und gottsäliges Gefasel“. [V. S. 482.]

Ähnlich verhält cs sich mit dem Friesen HEMSTER-IIUYS, einem Vorläufer und Geistesverwandten Jaeobis, der bei seinen Zeitgenossen in hohem Ansehn stand und besonders von den Romantikern häufig gelesen wurde. Beide, Jacobi wie Hemsterhuys, waren zwar innerliche, religiös gestimmte Naturen, können aber doch nicht als eigentliche Mystiker gelten. Schopenhauer hatte übrigens ihre Werke einmal für kurze Zeit von der Dresdner Bibliothek entliehen. (Siehe Anhang zum 1. Teil.)

Germanenherz aus dem Buch: Schopenhauer und die abendländische Mystik (Jakob,Mühlethaler 1910)

ergäzende Werke hier im Blog als pdf
Schopenhauer: Ueber die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde
Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung 1 / Band 2 / Band 3 / Band 4 / Band 5; Ueber den Willen in der Natur
Schopenhauer: Die beiden Grundprobleme der Ethik: Ueber die Freiheit des menschlichen Willens, Ueber das Fundament der Moral
Schopenhauer: Parerga und Paralipomena 1 / Band 2 / Band 3 / Band 4
Schopenhauer: Farbenlehre. Aus dem Nachlaß

Die Erlösungslehre Schopenhauers

 I N H A L T I.       Einleitung II.      Das Weltbild Schopenhauers a)       Die Willenswerdung der Welt b)       Die Intelligenzwerdung des Willens c)       Die Losreißung des Intellekts vom Willen d)       Die Verneinung des Willens III.     Der Pessimismus a)       Die erkenntnistheoretische … Weiterlesen

Arthur Schopenhauer

sämtliche Werke hier im Blog als pdf Schopenhauer, Arthur, ist geb. am 22. Februar 1788 in Danzig als Sohn des Bankiers Heinrich Floris Schopenhauer und der Schriftstellerin Johanna Seil. 1793 übersiedelte die Familie nach Hamburg. Der Knabe, den der Vater … Weiterlesen

Schopenhauer und die abendländische Mystik

Zur Entwicklungsgeschichte Schopenhauers. Es scheint sich tatsächlich zu bestätigen, was Theobald Ziegler vor einigen Jahren bedeutsam ausgesprochen hat, daß nämlich ein religiöser, mystischer Zug langsam zwar, aber unverkennbar durch Literatur und Kunst, durch Gesellschaft und Volk gehe, und daß die … Weiterlesen

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Historische Tatsachen – Nr. 12 – Udo Walendy – Das Recht in dem wir leben (1982, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:32 65M
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Historische Tatsachen – Nr. 14 – Udo Walendy – Moskau 1940 kriegsentschlossen (1982, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:37 66M
Historische Tatsachen – Nr. 15 – Udo Walendy – Kenntnismaengel der Alliierten (1982, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:41 66M
Historische Tatsachen – Nr. 16 – Udo Walendy – Einsatzgruppen im Verbande des Heeres – 1. Teil (1983, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:42 66M
Historische Tatsachen – Nr. 17 – Udo Walendy – Einsatzgruppen im Verbande des Heeres – 2. Teil (1983, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:46 67M
Historische Tatsachen – Nr. 18 – Udo Walendy – Adolf Eichmann und die Skelettsammlung des Ahnenerbe e.V. (1983, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:47 66M
Historische Tatsachen – Nr. 19 – Udo Walendy – Die Einheit Deutschlands (1983, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:50 66M
Historische Tatsachen – Nr. 20 – Udo Walendy – Die Schuldfrage des Ersten Weltkrieges (1984, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:51 66M
Historische Tatsachen – Nr. 21 – Udo Walendy – Strafsache Wissenschaftliche Forschung (1984, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:56 66M
Historische Tatsachen – Nr. 22 – Udo Walendy – Alliierte Kriegspropaganda 1914-1919 (1984, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:56 66M
Historische Tatsachen – Nr. 23 – Udo Walendy – Zigeuner bewaeltigen eine halbe Million (1984, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 13:59 64M
Historische Tatsachen – Nr. 24 – Udo Walendy – Ingrid Weckert – Massentoetungen oder Desinformation (1985, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:00 63M
Historische Tatsachen – Nr. 25 – Udo Walendy – Macht plus Prozesse gleich Wahrheit (1985, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:03 66M
Historische Tatsachen – Nr. 25a – Udo Walendy – Registerheft Nr. 01-25 (1986, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:04 57M
Historische Tatsachen – Nr. 26 – Udo Walendy – Transfer-Abkommen im Boykott-Fieber 1933 (1985, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:08 63M
Historische Tatsachen – Nr. 27 – Udo Walendy – Empfohlene Vorbilder (1986, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:09 66M
Historische Tatsachen – Nr. 28 – Udo Walendy – Else Loeser – Polens imperialisitischer Volkstumskampf 1919-1939 (1985, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:13 67M
Historische Tatsachen – Nr. 29 – Udo Walendy – Amtliche Luegen straffrei – Buergerzweifel kriminell (1985, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:13 65M
Historische Tatsachen – Nr. 30 – Udo Walendy – Professorin geworden (1985, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:17 64M
Historische Tatsachen – Nr. 31 – Udo Walendy – Die Befreiung von Auschwitz 1945 (1987, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:17 62M
Historische Tatsachen – Nr. 32 – Udo Walendy – Die Organisation Todt (1987, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:23 65M
Historische Tatsachen – Nr. 33 – Udo Walendy – Die Farce des sowjetischen Kommissionsberichtes vom 7. Mai 1945 (1988, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:20 42M
Historische Tatsachen – Nr. 34 – Udo Walendy – Beschaemende Sprueche – Praxis der anderen (1988, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:22 52M
Historische Tatsachen – Nr. 35 – Udo Walendy – Die Wannsee-Konferenz vom 20. Januar 1942 (1988, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:27 44M
Historische Tatsachen – Nr. 36 – Udo Walendy – Ein Prozess der Geschichte macht (1988, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:29 64M
Historische Tatsachen – Nr. 37 – Udo Walendy – Siebzig Jahre Versailles (1989, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:32 63M
Historische Tatsachen – Nr. 38 – Udo Walendy – Endloesung fuer Deutsche (1989, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:33 66M
Historische Tatsachen – Nr. 39 – Udo Walendy – Zur Schuld des Zweiten Weltkrieges (1989, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:35 37M
Historische Tatsachen – Nr. 40 – Udo Walendy – 14 Tage zuvorgekommen (1989, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:39 64M
Historische Tatsachen – Nr. 41 – Udo Walendy – US-amerikanische Konzentrationslager (1990, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:38 64M
Historische Tatsachen – Nr. 42 – Udo Walendy – Andere beleidigt – Stimmt nicht (1990, 41 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:42 65M
Historische Tatsachen – Nr. 43 – Udo Walendy – Politkriminologie (1990, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:43 71M
Historische Tatsachen – Nr. 44 – Udo Walendy – Der Fall Treblinka (1990, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:47 69M
Historische Tatsachen – Nr. 45 – Udo Walendy – Luegen um Heinrich Himmler – 1. Teil (1991, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:48 68M
Historische Tatsachen – Nr. 46 – Udo Walendy – Korrespondenzschwindel im Nuernberger IMT- und Aerzteprozess 1945-1947 (1991, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:51 63M
Historische Tatsachen – Nr. 47 – Udo Walendy – Luegen um Heinrich Himmler – 2. Teil (1991, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:53 65M
Historische Tatsachen – Nr. 48 – Udo Walendy – Das verbrecherische System (1991, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:54 64M
Historische Tatsachen – Nr. 49 – Udo Walendy – Vergessene Dokumente (1991, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:57 62M
Historische Tatsachen – Nr. 50 – Udo Walendy – Wirbel um den Leuchter-Bericht (1991, 48 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 14:55 13M
Historische Tatsachen – Nr. 50a – Udo Walendy – Registerheft Nr. 26-50 (1992, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:03 56M
Historische Tatsachen – Nr. 51 – Udo Walendy – Babi Jar – Die Schlucht mit 33.771 ermordeten Juden (1992, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:03 64M
Historische Tatsachen – Nr. 51 – Udo Walendy – Babi Jar – Die Schlucht mit 33.771 ermordeten Juden (1992, 41 S., Text).pdf 14-Aug-2011 15:03 4.1M
Historische Tatsachen – Nr. 52 – Udo Walendy – Weitergehende Forschung (1992, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:10 68M
Historische Tatsachen – Nr. 53 – Udo Walendy – Entstellte Geschichte (1992, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:11 64M
Historische Tatsachen – Nr. 54 – Udo Walendy – Verteidigung oder internationale Aggression (1992, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:17 67M
Historische Tatsachen – Nr. 55 – Udo Walendy – Diffamierte Medizin im Dritten Reich (1992, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:18 63M
Historische Tatsachen – Nr. 56 – Udo Walendy – Herrschaft – Im Namen des Volkes (1993, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:25 63M
Historische Tatsachen – Nr. 57 – Udo Walendy – F. D. Roosevelts Schritte in den Zweiten Weltkrieg – 1. Teil (1993, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:25 68M
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Historische Tatsachen – Nr. 59 – Udo Walendy – Polens Umgang mit der historischen Wahrheit (1993, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:32 67M
Historische Tatsachen – Nr. 60 – Udo Walendy – Naturwissenschaft ergaenzt Geschichtsforschung (1993, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:36 62M
Historische Tatsachen – Nr. 61 – Udo Walendy – Aspekte juedischen Lebens im Dritten Reich – 1. Teil (1993, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:40 64M
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Historische Tatsachen – Nr. 63 – Udo Walendy – Immer neue Bildfaelschungen – 1. Teil (1994, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 15:47 73M
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Historische Tatsachen – Nr. 68 – Udo Walendy – US-Amerikanische Kriegsverbrechen (1995, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 16:02 64M
Historische Tatsachen – Nr. 69 – Siegfried Egel – Ausgehebelte Grundrechte (1997, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 16:08 61M
Historische Tatsachen – Nr. 70 – Udo Walendy – Israel – Vorkaempfer fuer die Zivilisation (1997, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 16:08 61M
Historische Tatsachen – Nr. 71 – Udo Walendy – Fakten zum Kriegsausbruch 1939 (1997, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 16:13 62M
Historische Tatsachen – Nr. 72 – Siegfried Egel – Verordnete Einheitsmeinung – 1. Teil (1997, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 16:13 62M
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Historische Tatsachen – Nr. 77 – Siegfried Egel – Vv-Straefling Walendy (1999, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 16:25 61M
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Historische Tatsachen – Nr. 80 – Siegfried Egel – Rechtsstaatliche und friedliebende USA (2000, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 16:33 60M
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Historische Tatsachen – Nr. 86 – Siegfried Egel – Souveraenitaet der uneingeschraenkten Solidaritaet (2003, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 16:52 66M
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Historische Tatsachen – Nr. 88 – Siegfried Egel – Die Weimarer Republik im Visier der Globalisten (2004, 40 S., Scan).pdf 14-Aug-2011 16:59 62M
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Rechtskunde

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