Thema Philosophie: Beiträge und pdf Dateien zum Thema bei Germanenherz

Raphaels Fresko „Die Schule von Athen“ Sie schufen die Grundlagen der antiken Philosophie Platon (Mitte links) und Aristoteles (rechts daneben)

Philosophie (altgr. φιλοσοφία philosophía, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) ist diejenige Wissenschaft, welche versucht, tiefere Erkenntnisse und ein weiteres Verständnis über die menschliche (subjektive) Existenz und das (objektive) Dasein der Welt zu erlangen. „Philosophie ist Wissen um einen Weltzusammenhang.“ Bei der modernen und umstrittenen Begrifflichkeit „Kulturphilosophie“ handelt es sich um die Deutung der Entstehungsbedingungen von Kultur überhaupt einschließlich des vielfältigen kulturellen Ausdruckes des Menschen. Philosophie  ist die Sprache des Lebens in einem großen Kopfe.“ — Oswald Spengler

Die griechische Philosophie der Antike (Hellenische Philosophie) oder kurz Griechische Philosophie steht für die Anfänge der Philosophie überhaupt, welche die alten Griechen entwickelten. Sie gilt als Wiege der gesamten abendländischen Philosophie, für deren ganze fernere Entwicklung sie bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts bestimmend geblieben ist.
Die griechische Philosophie der Antike begann um das Jahr 600 v. Chr. und entstand ursprünglich aus der Frage nach dem Ursprung und Beginn der Welt. Immer mehr Menschen hinterfragten das göttliche Einwirken auf die Erde und suchten nach natur- und vernunftgemäßen Ursachen, die die Philosophie schließlich zu einer eigenständigen Wissenschaft entstehen ließen. Zu den bekanntesten griechischen Philosophen zählten Sokrates, Platon, Aristoteles und Epikur. Die Philosophie erlebte nach dem Sieg Athens in den Perserkriegen und dem Beginn der Athenischen Demokratie im 5. Jhd. v. Chr. ihre Blütezeit.

Sokrates
Mit Sokrates setzte der Beginn der klassischen griechischen Philosophie ein. Seine Lehre entstand aus seiner Auseinandersetzung mit den Sophisten und deren Menschenbild. Er kritisierte diese dafür, dass sie alles zu wissen glaubten und konterte ihnen mit seinem Ideal des “Nichts-Wissens”. Sokrates wollte die Menschen auf diese Weise zum ständigen Hinterfragen ihres eigenen “Ichs” bringen. Indem er die Athener auf den Straßen ansprach und die Gespräche mit ihnen bis ins Unendliche hinauszögerte, begründete Sokrates das Prinzip des “In-Frage-Stellens” und kritischen Denkens. Dadurch versuchte er bei den Menschen die Tugenden der Gerechtigkeit, Tapferkeit und Besonnenheit hervorzurufen. Sokrates wurde in Athen 399 v. Chr. zum Tode verurteilt, weil ihm Gotteslästerung und “Verführung der Jugend” vorgeworfen wurden. Anlass für sein Todesurteil war der verloren gegangene Peloponnesische Krieg, durch den Athen stark geschwächt wurde und politische Gegner zunehmend verfolgt wurden. Sokrates’ Ideen wurden später von Platon, der zu dessen Schülern zählte, an die Öffentlichkeit gebracht.

Platon
Platon entstammte einer Adelsfamilie in Athen und galt als Schüler Sokrates’. Er übernahm einige seiner Lehren, schrieb seine philosophischen Dialoge auf und gründete 387 v. Chr. die Akademie. Ähnlich wie Sokrates fragte Platon nach dem wahrhaften “Seienden” und lehrte, dass das Gute Ziel und Herkunft aller Dinge sei. Der Mensch solle zur Idee des Guten gelangen und machte dies durch sein Höhlengleichnis deutlich. Platon unterteilte die menschliche Seele in Weisheit, Tapferkeit und Mäßigung auf und schrieb jedem Seelenteil eine Tugend zu. Wenn alle drei ihre Aufgabe erfüllten, dann entstehe die Tugend der Gerechtigkeit. Damit legte Platon den Grundstein für die vier Kardinaltugenden. In seiner Staatslehre stellte er den Idealstaat vor, der auf Gerechtigkeit, Tugend und Weisheit beruhe. Er unterteilte den Staat in die Stände der Herrschenden, Wächter und Bauern. Gerechtigkeit im Staat würde es dann geben, wenn alle drei Stände in Harmonie zueinander ständen.

Aristoteles
Philosoph Aristoteles war zunächst Schüler Platons, distanzierte sich im Laufe der Zeit jedoch zunehmend von dessen Lehre und gründete 334 v. Chr. in Athen die Peripatetische Schule. Er befasste sich mit Naturerscheinungen und der Existenz des Menschen. Aristoteles teilte Stoff und Materie in Kategorien auf und kam es zu dem Entschluss, dass alles erforschbar und beschreibbar sei. Damit wurde er zum Universalgelehrten und legte den Grundstein für die Entwicklung der Naturwissenschaften. Aristoteles bezeichnete die Vernunft als höchstes Gut, durch das der Mensch die Glückseligkeit erlange. Er betonte vor allem den Mittelweg zwischen zwei Extremen: Tapferkeit, Mäßigung und Großzügigkeit. In seiner Staatslehre unterschied er mit dem Königtum, der Aristokratie und der Demokratie drei politische Systeme und deren Ausartungen. Für ihn beruhte die beste staatliche Gemeinschaft auf einen ausgewogenen Mittelstand, der jede Ausartung ins Extreme vermeiden würde.

Epikur
Der antike Philosoph Epikur begründete in seinem Garten in Athen mit dem Epikureismus eine eigene philosophische Strömung. Er bezeichnete die Lust als das höchste Gut und Schmerz als das größte Übel. Gemäß seiner Lehre müsse der Mensch ein vernünftiges und maßvolles Leben in Seelenruhe verbringen. Durch diese Lebensweise würde sich der Mensch von negativen Ängsten und Begierden befreien. Indem der Mensch zurückgezogen im Kreis seiner Bekannten lebe, könne er zur Verwirklichung seiner individuellen Freude gelangen. Epikurs Lehre wurde später vor allem von der Stoa und dessen römischen Anhängern wie Cicero und Seneca entschieden abgelehnt.

Stoa
Die Stoa wurde 300 v. Chr. von Zenon auf der Agora in Athen als neue philosophische Richtung gegründet. Entgegen des Epikureismus sahen die Stoiker die Vernunft als höchstes Gut und Ziel des menschlichen Lebens an. Die philosophische Lehre der Stoa unterschied die Menschen strikt zwischen Weisen und Nicht-Weisen. Nur ein weiser Mensch könne sittlich gut handeln, da er Tugend besitze und damit frei und glücklich sei. Dies sei ihm daher möglich, da er von keinen Leidenschaften beeinträchtigt werde und über eine unbeschränkte Seelenruhe verfüge. Die Stoa entwickelte sich später zur führenden Philosophieschule und ermöglichte eine Verbindung zwischen hellenistischer und römischer Philosophie. Die Kernaussagen der Stoa wurden vor allem von Cicero übernommen. Mit dem Aufstieg Roms zur Weltmacht mündeten die Wurzeln der griechischen schließlich in der römischen Philosophie. Die Ideen der altgriechischen Philosophen wurden von den Vordenkern der Aufklärung in der Frühen Neuzeit wieder aufgegriffen.
Die Philosophie der Griechen in ihrer geschichtlichen Entwicklung
2. Auflage, Tübingen 1862
3. Auflage, Leipzig 1869 (PDF-Dateien): Erster Theil, Erster Theil Zweite Hälfte, Zweiter Theil, Zweiter Theil Zweite Abtheilung, Dritter Theil Erste Abtheilung, Dritter Theil Zweite Abtheilung (verschiedene Auflagen und Einlesequalitäten)
Grundriss der Geschichte der griechischen Philosophie (PDF-Datei)

Nichts in der Schöpfung ist ein Produkt des Zufalls – alles hat eine Bedeutung, eine Funktion, einen Zweck. Alles kann für uns zum Wegweiser werden, wenn wir uns auf die Suche nach dem Sinn einlassen.

Als europäische Tradition markiert Philosophie ursprünglich einen Wesensunterschied zwischen hiesiger und nicht-europäischer Zivilisation, insofern, als daß außerhalb Europas eigentlich nirgendwo forschendes Denken unabhängig von magischem oder institutionell-religiösem Denken institutionalisiert worden ist (wie die antike aristotelische Akademie dies vorführte).
Mit der neuzeitlichen Ausgliederung von immer mehr Wissensgebieten zu eigentümlichen Forschungszweigen unter dem Dach eines eigenen Fakultätsnamens, verblaßte die akademische Philosophie im 19. Jahrhundert jedoch ernsthaft; das heißt: Autoren – wie Kierkegaard, Schopenhauer und Nietzsche –, die dem philosophisch-akademischen Betrieb mit tiefem Mißtrauen gegenüberstanden, profilierten sich anerkanntermaßen als herausragende Denker ihres Zeitalters, während andererseits die akademische Philosophie begann, ihren bis heute dominierenden Weg in die historische Selbstbetrachtung des eigenen Faches und seiner überlieferten Textbestände zu gehen. Ein Verfahren, das den bedenklichen Umstand hervorbrachte, daß vielfach nun reine Ideenhistoriker als „Philosophen“ an deutschen Universitäten lehren, die eben genau keine Philosophen sind.

Die Philosophie wird je nach dem besonderen Gegenstand unterschieden:
1.) Die Denkphilosophie (ens rationale), die sich mit den Gesetzen (Logik) und der objektiven Gültigkeit des menschlichen Erkennens (Erkenntnistheorie) befaßt.
2.) Die spekulative Philosphie (ens reale) oder Seinsphilosophie. Diese wird eingeteilt in Metaphysik und Naturphilosophie. Die Metaphysik wird in Ontologie und Theodizee unterschieden. Die Naturphilosophie befaßt sich mit der Lehre über den Menschen: der Anthropologie (der philosophischen, der psychologischen und der kulturellen) und schließlich der Kosmologie.
3.) Der praktischen Philosophie oder der „Tun-Philosophie“, der Ethik oder Moralphilosophie und der Philosophie der Kunst (Ästhetik).

Die Anfänge des philosophischen Denkens des Westens gehen bis zum 6. vorchristlichen Jahrhundert zurück. In Abgrenzung zum mythischen Weltbild entfaltete sich in der antiken Philosophie und Mathematik das systematische und wissenschaftlich orientierte menschliche Denken. Im Lauf der Jahrhunderte differenzierten sich die unterschiedlichen Methoden und Disziplinen der Welt-Erschließung und der Wissenschaften direkt oder mittelbar aus der Philosophie.

Der Ausdruck „philosophisch“ verleitet zu vielerlei Unklarheiten und verkehrten Zuordnungen. Dies liegt teils begründet in der Geschichte der europäischen Philosophie, die in verschiedenen Jahrtausenden verschiedene Funktionen erfüllte; teils rührt dieses Problem aber auch von der Laxheit eines modernen Sprachgebrauchs her, der es zuläßt, daß die Marketing-Strategie eines Unternehmens unwidersprochen dessen „Philosophie“ genannt werden darf.

Unklarheiten und verkehrte Zuordnungen berühren hier aber – wie angedeutet – auch zunächst schon die Sache selbst: Ein sehr früher, wegweisender Denker wie Pythagoras etwa, arbeitete zu seiner Zeit magisch-spirituell, initiatorisch und arkan. Das heißt übersetzt, er verkündete eine religiöse Lehre, deren Verbreitung er unter geheime Kautelen setzte, mit Einweihungs- und Geheimhaltungsriten verbunden. Diese auch Arkan-Disziplin genannte Verfahrensweise hat mit den späteren aufklärerisch-öffentlichen Diskursformen wohl nur noch die gezielte Begriffsschulung gemeinsam, sonst eher nichts.

Was für die frühe europäische Zeit gilt, das gilt spiegelverkehrt auch für die späte Neuzeit. Nun jedoch in der Form, daß nicht länger außerwissenschaftliche und vorwissenschaftliche Denkformen Teil der Philosophie wären, sondern – im Gegenteil – sich klassische Wissenschaftsdisziplinen von der akademischen Philosophie abspalten. Zuletzt (im 20. Jahrhundert) kaprizierte sich die akademische Philosophie auf erkenntnistheoretische Fragen. Dadurch überließ sie das weite Feld der lebenspraktischen Fragen einem Existenzialismus des Gefühls und der Tat, der seinerseits oft gar nicht länger „philosophisch“ sein wollte, sondern sich statt dessen immer mehr explizit geistfeindlichen, diskursfeindlichen, militant-revolutionären und autokratischen Denkformen annäherte.

Daraus folgt, daß die Zukunft der Philosophie wohl mutmaßlich weit außerhalb akademischer Zitatkartelle und universitärer Textschöpfungs-Institute liegen wird. Das Leben selbst als fragwürdig und tatsächlich rätselhaft ganz neu zu entdecken, die eigene Lebenswelt selbst ganz neu zu kolonisieren – nachdem spezialistische Denktraditionen (innerhalb wie außerhalb der Schul-Philosophie) uns allzusehr dressiert, sterilisiert, betäubt, verengt und gebändigt haben – könnte heute „philosophisch“ genannt werden. Vielleicht findet sich aber auch ein frischerer Name.

Idealismus (Philosophie)
Idealismus (abgeleitet von altgr. ἰδέα, „Idee“, „Urbild“, „Beschaffenheit“, „Aussehen“) steht in der Philosophie für die Erkenntnis, daß die wahrnehmbare Wirklichkeit nur ein Abbild ihres (tieferliegenden) eigentlichen Wesens ist, und daß alle in der Vorstellung existierenden Objekte letztlich erst durch das vorstellende Subjekt ihre Realität erhalten.

Der Idealismus leugnet somit nicht die empirische Realität der Außenwelt, sondern lässt diese unangetastet, „hält aber fest, daß alles Objekt, also das empirisch Reale überhaupt, durch das Subjekt zwiefach bedingt ist: erstlich materiell, oder als Objekt überhaupt, weil ein objektives Dasein nur einem Subjekt gegenüber und als dessen Vorstellung denkbar ist; zweitens formell, indem die Art und Weise der Existenz des Objekts , d. h. des Vorgestelltwerdens (Raum, Zeit, Kausalität), vom Subjekt ausgeht, im Subjekt prädisponiert ist“ (Schopenhauer). Demnach muß die wahre Philosophie jedenfalls idealistisch sein: ja, sie muß es, um nur redlich zu seyn. Denn nichts ist gewisser, als daß Keiner jemals aus sich herauskann, um sich mit den von ihm verschiedenen Dingen unmittelbar zu identifizieren: sondern Alles, wovon er sichere, mithin unmittelbare Kunde hat, liegt innerhalb seines Bewußtseyns.“ – Arthur Schopenhauer
„(…) und ich behandle den Idealismus als eine Instinkt gewordne Unwahrhaftigkeit, als ein Nicht-sehn-wollen der Realität um jeden Preis: jeder Satz meiner Schriften enthält die Verachtung des Idealismus. Es giebt über der bisherigen Menschheit gar kein schlimmeres Verhängniß als diese intellektuelle Unsauberkeit; man hat den Werth aller Realitäten entwerthet, damit, daß man eine ‚ideale Welt‘ erlog.“ – Friedrich Nietzsche

Der Deutsche Idealismus ist die bedeutendste Strömung der Deutschen Philosophie.
Den Beginn und Ausgangspunkt des Deutschen Idealismus stellte die Philosophie Immanuel Kants dar. In der Auseinandersetzung mit den von ihm aufgeworfenen Problemen entstand vor allem in den Jahren von 1781 (Erscheinen der „Kritik der reinen Vernunft“) bis hinein ins 19. Jahrhundert eine Fülle verschiedener Systementwürfe in intensiver philosophischer Gedankenführung.
Als zentral gelten dabei die philosophischen Ansätze von Fichte, Hegel und Schelling. Der Deutsche Idealismus stand mit der Dichtung und Wissenschaft seiner Zeit in intensiver Wechselwirkung und wirkte stark auf das allgemeine Geistesleben (Klassik und Romantik) ein.

Ergänzend

Der Ursprung der Naturphilosophie aus dem Geiste der MystikDer Ursprung der Naturphilosophie aus dem Geiste der Mystik I. Der kosmologische Anfang der Philosophie und seine Erklärungen Unsere Lehrbücher pflegen die erste Hauptperiode griechischen Denkens als vorsokratische Naturphilosophie abzugrenzen; sie tun recht daran so die Tatsachen didaktisch zu vereinfachen; folgen sie doch dabei auch der bekannten Tradition der … Weiterlesen

 

Johannes Rehmke: „Grundriss der Geschichte der Philosophie zum Selbststudium und für Vorlesungen“, 1896
Dieses Werk wurde von Gelehrten als kulturell wichtig ausgewählt und ist Teil der Wissensbasis der Zivilisation, wie wir sie kennen. Diese Arbeit wurde aus dem Originalartefakt reproduziert und bleibt so originalgetreu wie möglich. Daher werden Sie die ursprünglichen Urheberrechtsverweise, Bibliotheksstempel (da die meisten dieser Werke in unseren wichtigsten Bibliotheken auf der ganzen Welt aufbewahrt wurden) und andere Vermerke im Werk sehen. Dieses Werk ist in den Vereinigten Staaten von Amerika gemeinfrei Amerika und möglicherweise andere Nationen. Innerhalb der Vereinigten Staaten dürfen Sie dieses Werk frei kopieren und verteilen, da keine juristische Person (Einzelperson oder Unternehmen) ein Urheberrecht am Werk hat. Als Reproduktion eines historischen Artefakts kann dieses Werk fehlende oder verschwommene Seiten enthalten Bilder, fehlerhafte Markierungen usw. Gelehrte glauben, und wir stimmen zu, dass dieses Werk wichtig genug ist, um aufbewahrt, reproduziert und der Öffentlichkeit allgemein zugänglich gemacht zu werden. Wir wissen Ihre Unterstützung des Erhaltungsprozesses zu schätzen und danken Ihnen, dass Sie einen wichtigen Teil dazu beitragen, dieses Wissen lebendig und relevant zu halten. (PDF-Datei)

Im folgenden Abschnitt des Beitrages, ein paar philosophische Koryphäen der neuzeitlichen Philosophie, die meine philosophische Weltanschauung geprägt haben.

immanuel-kant Immanuel Kant Immanuel Kant   (1724-1804)   Kant, Immanuel, geb. 22. April 1724 in Königsberg als Sohn eines Sattlermeisters, dessen Familie (früher wohl Cant) wahrscheinlich aus Schottland stammt. Er wurde streng religiös, im Geiste des Pietismus erzogen. Er besuchte 1732-1740 das Collegium Fridericianum … Weiterlesen

immanuel-kantImmanuel Kant Zum ewigen Frieden Zweiter Definitivartikel zum ewigen Frieden Das Völkerrecht soll auf einen Föderalism freier Staaten gegründet sein. Völker als Staaten können wie einzelne Menschen beurteilt werden, die sich in ihrem Naturzustande (d. i. in der Unabhängigkeit von äußeren Gesetzen) schon durch ihr … Weiterlesen

immanuel-kant Immanuel Kant: Kritik der praktischen Vernunft Vorrede Warum diese Kritik nicht eine Kritik der reinen praktischen, sondern schlechthin der praktischen Vernunft überhaupt betitelt wird, obgleich der Parallelism derselben mit der speculativen das erstere zu erfordern scheint, darüber giebt diese Abhandlung hinreichenden Aufschluß. Sie soll blos darthun, … Weiterlesen

immanuel-kant Immanuel Kant Was ist Aufklärung? BEANTWORTUNG DER FRAGE: WAS IST AUFKLÄRUNG ? Berlinische Monatsschrift. Dezember-Heft 1784. S. 481-494 AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, … Weiterlesen

immanuel-kant Immanuel Kant Der kategorische Imperativ Der kategorische Imperativ Der kategorische Imperativ ist die oberste und allgemeinste Handlungsanweisung in der Philosophie Immanuel Kants, das höchste Prinzip der Moral. In der Grundform lautet er: „Handle so, dass die Maxime (= subjektive Verhaltensregel) deines Willens jederzeit zugleich als … Weiterlesen

immanuel-kant Immanuel Kant Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft [Vorrede]. Riga 1786. VORREDE Wenn das Wort Natur bloß in formaler Bedeutung genommen wird, da es das erste innere Prinzip alles dessen bedeutet, was zum Dasein eines Dinges gehört, (1) so kann es so vielerlei Naturwissenschaften geben, als es spezifisch … Weiterlesen

immanuel-kant Immanuel Kant Beantwortung der Frage: Ist es eine Erfahrung, daß wir denken? Eine empirische Vorstellung, deren ich mir bewußt bin, ist Wahrnehmung; das, was ich zu der Vorstellung der Einbildungskraft vermittelst der Auffassung und Zusammenfassung ( comprehensio aesthetica)des Mannigfaltigen der Wahrnehmung denke, ist die empirische Erkenntnis des Objekts, und das Urteil, welches … Weiterlesen

immanuel-kantZum heutigen 297th Geburtstag von Immanuel Kant Heute am 22. April vor 297 Jahren ist in Königsberg am Pregel einer der auch international bedeutendsten Philosophen Deutschlands geboren worden : Immanuel Kant Was kann ich wissen ? (Erkenntnistheorie) Was soll ich tun ? (Ethik) Was darf ich hoffen … Weiterlesen

Werke (Auswahl) hier als pdf Dateien
pdf – 871 k  kant-kritikderreinenvernunft1 – Kritik der reinen Vernunft (1781)
pdf – 915 k  kant-kritikderreinenvernunft2 – Kritik der reinen Vernunft (1787)
pdf – 407 k  Kant-allgemeineNaturgeschichte – Allgemeine Naturgeschichte und Theorie Des Himmels

Friedrich Wilhelm Nietzsche Friedrich Nietzsche sämtliche Werke hier im Blog als pdf .  Nietzsche, Friedrich Wilhelm, geb. 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen als Sohn eines protestantischen Pfarrers (gest. 1849 an den Folgen einer Gehirnerschütterung durch einen Sturz). 1850 übersiedelte die Familie nach Naumburg … Weiterlesen

Friedrich Wilhelm Nietzsche Nietzsche: Versuch einer Mythologie – DAS DEUTSCHE WERDEN ALS den ältesten Ahnherrn seiner Philosophie ehrt Nietzsches Dankbedürfnis, durch alle wechselnden Epochen seines Denkens hindurch, den Namen Heraklits. Der große Entdecker und Rechtfertiger des Werdens war für den Dichter des Zarathustra vielleicht das fruchtbarste Ur- und Vorbild seiner selbst; … Weiterlesen

Friedrich Wilhelm Nietzsche Nietzsche: Versuch einer Mythologie – ANEKDOTE »Geschichte ist eine große Anekdote. Eine Anekdote ist ein historisches Element, ein historisches Molekül . . Ein Anekdotenmeister muß alles in Anekdoten zu verwandeln wissen.« NUR das Persönliche ist das ewig Unwiderlegbare. Aus drei Anekdoten ist es möglich, das Bild … Weiterlesen

Werke (Auswahl) hier als pdf Dateien
Nietzsche:    Der Wille zur Macht Band 1 / Band    2 / anderes
Nietzsche:    Jenseits von Gut und Bose / Zur Genealogie der Moral / anderes    / anderes
Nietzsche:    Der Antichrist / anderes
Nietzsche:    Also Sprach Zarathustra / anderes
Nietzsche:    Der Fall Wagner
Nietzsche:    Die Fröhliche Wissenschaft
Nietzsche:    Ecce Homo
Nietzsche:    Götzen-Dämmerung
Nietzsche:    Menschliches Allzumenschliches
Nietzsche:    Fragmente 1869-1885
Nietzsche:    Gesammelte Werke Band 1 / Band    2 /Band    3 / Band    4 / Band    5 / Band    6 / Band    7
Nietzsche:    Werke Band 1 / Band    2 / Band    3 / Band    4 / Band    5 / Band    6 / Band    7 / Band    8 / Band    9
Frau    Förster-Nietzsche: Das Leben Friedrich Nietzsche’s Band 1 / Band    2
Frau    Förster-Nietzsche: Der Junge Nietzsche / Der    Einsame Nietzsche
Lichtenberger:    Die Philosophie Friedrich Nietzsches / seines    Lebens und seiner Lehre
Heidegger:    Nietzsche 1 / Band    2

arturschopenhauer Arthur Schopenhauer sämtliche Werke hier im Blog als pdf Schopenhauer, Arthur, ist geb. am 22. Februar 1788 in Danzig als Sohn des Bankiers Heinrich Floris Schopenhauer und der Schriftstellerin Johanna Seil. 1793 übersiedelte die Familie nach Hamburg. Der Knabe, den der Vater … Weiterlesen

arturschopenhauer Schopenhauer und die abendländische Mystik Zur Entwicklungsgeschichte Schopenhauers. Es scheint sich tatsächlich zu bestätigen, was Theobald Ziegler vor einigen Jahren bedeutsam ausgesprochen hat, daß nämlich ein religiöser, mystischer Zug langsam zwar, aber unverkennbar durch Literatur und Kunst, durch Gesellschaft und Volk gehe, und daß die … Weiterlesen

arturschopenhauer Schopenhauers Bekanntschaft mit der übrigen abendländischen Mystik. Den bedeutendsten Einfluß auf Schopenhauers früheste philosophische Entwicklung haben unstreitig Kant und Platon ausgeübt; darüber sind die Philosophie-Historiker so ziemlich einig. Die Schriften Kants und Platons sind auch die ersten gewesen, mit denen sich Schopenhauer eingehend beschäftigt hat. Die Anregung … Weiterlesen

arturschopenhauer Die Erlösungslehre Schopenhauers  I N H A L T I.       Einleitung II.      Das Weltbild Schopenhauers a)       Die Willenswerdung der Welt b)       Die Intelligenzwerdung des Willens c)       Die Losreißung des Intellekts vom Willen d)       Die Verneinung des Willens III.     Der Pessimismus a)       Die erkenntnistheoretische … Weiterlesen

arturschopenhauer Schopenhauers Bekanntschaft mit den deutschen Mystikern. Eine erste eingehende Übersicht über die Beihe der abendländischen Mystiker hat Schopenhauer erhalten in Schleiermachers Kolleg über die Geschichte der Philosophie während der Zeit des Christentums, Berlin im Sommer 1812. Das betreffende Kollegheft befindet sich im 5. Bd. der nachgelassenen … Weiterlesen

Werke (Auswahl) hier als pdf Dateien
Schopenhauer: Ueber die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde
Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung 1 / Band 2 / Band 3 / Band 4 / Band 5; Ueber den Willen in der Natur
Schopenhauer: Die beiden Grundprobleme der Ethik: Ueber die Freiheit des menschlichen Willens, Ueber das Fundament der Moral
Schopenhauer: Parerga und Paralipomena 1 / Band 2 / Band 3 / Band 4
Schopenhauer: Farbenlehre. Aus dem Nachlaß
Schopenhauer, Arthur – Über das Geistersehn und was damit Zusammenhäng

Johann Gottlieb FichteJohann Gottlieb Fichte Fichte, Johann Gottlieb, geb. 19. Mai 1762 in Rammenau bei Bischofswerda – 29. Januar 1814 in Berlin) war ein deutscher Erzieher und Philosoph. Er gilt neben Friedrich Schleiermacher, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und Georg W. F. Hegel als wichtigster Vertreter … Weiterlesen

Johann Gottlieb Fichte Johann Gottlieb Fichtes 250. Geburtstag Fichte – einer unsrer größten Philosophen – wurde am 19. Mai 1762 in Rammenau in der Oberlausitz als Sohn eines Bandwirkers geboren. Durch die Förderung des Gutsbesitzers Haubold von Miltitz konnte er das Elitegymnasium Schulpforta besuchen und in Jena und … Weiterlesen

Werke (Auswahl) hier als pdf Dateien
Die Wissenschaftslehre, Fichtes Hauptwerk, wurde von ihm mehrfach überarbeitet
Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre (1794/1795)
Versuch einer neuen Darstellung der Wissenschaftslehre (1797/98)
Einige Vorlesungen über die Bestimmung des Gelehrten (1794) PDF-Datei
Grundlage des Naturrechts (1796) (PDF-Dateien: Band 1, Band 2)
System der Sittenlehre (1798)
Appellation an das Publikum über die durch Churf. Sächs. Confiscationsrescript ihm beigemessenen atheistischen Aeußerungen. Eine Schrift, die man zu lesen bittet, ehe man sie confsicirt (1799)
Der geschlossne Handelsstaat. Ein philosophischer Entwurf als Anhang zur Rechtslehre und Probe einer künftig zu liefernden Politik (1800) PDF-Datei
Die Bestimmung des Menschen (1800)
Friedrich Nicolais Leben und sonderbare Meinungen (1801)
Philosophie der Maurerei. Briefe an Konstant. (1802/03)
Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters (1806) PDF-Datei
Die Anweisung zum seligen Leben oder auch die Religionslehre (1806)
Reden an die deutsche Nation (1807/1808) PDF-Datei
Das System der Rechtslehre (1812) HTML-Version
Über die einzig mögliche Störung der akademischen Freiheit (1905) PDF-Datei
Versuch einer Kritik aller Offenbarung HTML-Version
Die Staatslehre PDF-Datei
Die Thatsachen des Bewusstseyns, Vorlesungen PDF-Datei
Ein Evangelium der Freiheit PDF-Datei
Grundriss des eigenthümlichen der Wissenschaftslehre PDF-Datei
Literatur
Ludwig Noack: Gottlieb Fichte nach seinem Leben, Lehren und Wirken (1862); PDF-Datei
Hermann Bloch: Fichte und der deutsche Geist von 1914 (PDF-Datei)
Ernst Bergmann: Fichte, der Erzieher zum Deutschtum; eine Darstellung der Fichteschen Erziehungslehre (1915); PDF-Datei

friedrich_schiller Johann Christoph Friedrich von Schiller Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!..Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Johann Christoph … Weiterlesen

Werke (Auswahl) hier als pdf Dateien
Die Räuber (darin das Hektorlied) (1781) (PDF-Datei)
Kabale und Liebe (1783) (PDF-Datei)
Die Verschwörung des Fiesco zu Genua (1784) (PDF-Datei)
Don Karlos (1787/88, heute meist Don Carlos) (PDF-Datei)
Wallenstein-Trilogie (1799) (PDF-Datei)
Maria Stuart (1800) (PDF-Datei)
Die Jungfrau von Orleans (1801) (PDF-Datei)
Turandot (nach Carlo Gozzi) (1801) (PDF-Datei)
Die Braut von Messina (1803) (PDF-Datei)
Wilhelm Tell (1803/04) (PDF-Datei)
Demetrius (unvollendet, 1805), (PDF-Datei)
Die Sendung Moses, Jenaer Antrittsvorlesung, herunterladen als PDF-Datei
Die Horen (1795) (PDF-Datei Jahrgang 1797)
Über die ästhetische Erziehung des Menschen (1795) (PDF-Datei)
Kleinere prosaische Schriften (1801) (PDF-Dateien: Band 1, Band 2, Band 3, Band 4)
Geschichte des dreißigjährigen Krieges (1790), herunterladen als PDF-Datei
Caroline von Wolzogen: Schillers Leben, verfasst aus Erinnerungen der Familie seinen eigenen Briefen und den Nachrichten seines Freundes Körner, 1830 (PDF-Dateien: Band 1, Band 2)
Gustav Könnecke: Schiller, eine Biographie in Bildern; Festschrift zur Erinnerungen an die 100. Wiederkehr seines Todestages am 9. Mai 1905 (PDF-Datei))
Karl Haller: : Schiller muß also auferstehen, Bausteine zu einer reinen deutschen Kunst- und Weltanschauung, 1922 (PDF-Datei)
W. v. d. Cammer: Schiller und das Christentum, 1934 (PDF-Datei)
Schillers sämmtliche Werke in einem Bande, 1840 (PDF-Datei)

400px-Johann_Wolfgang_von_GoetheJohann Wolfgang von Goethe Johann Wolfgang von Goethe, (28. August 1749 in Frankfurt am Main; 22. März 1832 in Weimar) war eines der größten Dichtergenies aller Zeiten. Am Hof von Weimar bekleidete der „Kronzeuge der nationalen Identität der Deutschen“ als Freund und Minister des … Weiterlesen

400px-Johann_Wolfgang_von_Goethe Zum 270ten Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe Im Header Bereich meiner Webseite könnt ich vernehmen – Was mein Herz bewegt, bewegt vielleicht auch andere. Und nun, schauen wir auf folgende Goethe Zitate und ihr wisst, welch ein Bestreben mit meiner Webseite Germanenherz ich verfolge. Es muss von … Weiterlesen

Sämtliche Werke. Jubiläums-Ausgabe in 40 Bänden, hrsg. von Eduard von der Hellen (1902):

1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

friedrich_wilhelm_joseph_von_schelling Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling (* 27. Januar 1775 in Leonberg; † 20. August 1854 in Bad Ragaz) war ein deutscher Philosoph. Zu seinem Wirken heißt es: Der „Naturphilosoph“, Begründer des Identitätssystems; Professor zu Jena, Würzburg, Erlangen, München, seit 1841 … Weiterlesen

Werke (Auswahl) hier als pdf Dateien
Einleitung zu seinem Entwurf eines Systems der Naturphilosophie (PDF-Datei)
Ideen zu einer Philosophie der Natur. 2e, verbesserte und vermehrte Auflage (PDF-Datei)
Von der Weltseele (PDF-Datei)
Bruno oder über das göttliche und natürliche Princip der Dinge (PDF-Datei)
Ueber die Möglichkeit einer Form der Philosophie überhaupt (PDF-Datei)
Darlegung des wahren Verhältnisses der Naturphilosophie zu der verbesserten fichte’schen Lehre (PDF-Datei)
Philosophie und Religion (PDF-Datei)
Ueber die Gottheiten von Samothrace (PDF-Datei)
Vom Ich als Princip der Philosophie oder über das Unbedingte im menschlichen Wissen (PDF-Datei, Netzbuch)
Vorlesungen über die Methode des academischen Studium (PDF-Datei)
Friedrich Wilhelm Joseph von Schellings sämmtliche Werke (In Auswahl auf Archive.org)
Gustav Leopold Plitt: „Aus Schellings Leben“ (1870) (PDF-Datei)
Otto Pfleiderer: „Friedrich Wilhelm Joseph Schelling – Gedächtnissrede zur Feier seines Secular-Jubiläums am 27. Januar 1875“ (PDF-Datei)
Heinrich Eberhard Gottlob Paulus: „Die endlich offenbar gewordene positive Philosophie der Offenbarung; oder, Entstehungsgeschichte, wörtlicher Text, Beurtheilung und Berichtigung der v. Schellingischen Entdeckungen über Philosophie überhaupt, Mythologie und Offenbarung des dogmatischen Christenthums im Berliner Wintercursus von 1841-42“ (PDF-Datei)
Otto Braun: „Hinauf zum Idealismus. Schelling-Studien“ (1908) (PDF-Datei)
Theodor Hoppe: „Die Philosophie Schelling’s und ihr Verhältniss zum Christenthum“ (1875) (PDF-Datei)
Ludwig Noack: „Schelling und die Philosophie der Romantik – ein Beitrag zur Culturgeschichte des deutschen Geistes“ (1859) (PDF-Dateien: Band 1, Band 2)
„Schelling und die Offenbarung; Kritik des neuesten Reaktionsversuchs gegen die freie Philosophie“ (1842) (PDF-Datei)
Hubert Karl Philipp Beckers: „Historisch-kritische Erläuterungen zu Schelling’s Abhandlungen über die Quelle der ewigen Wahrheiten und Kant’s Ideal der reinen Vernunft“ (1858) (PDF-Datei)
Julius Frauenstädt: „Schelling’s Vorlesungen in Berlin; Darstellung und Kritik derselben mit besonderer Beziehung auf das Verhältnis zwischen Christenthum und Philosophie“ (1842) (PDF-Datei)
Constantin Frantz: „Schelling’s positive Philosophie, nach ihrem Inhalt, wie nach ihrer Bedeutung für den allgemeinen Umschwung der bis jetzt noch herrschenden Denkweise für gebildete Leser dargestellt“ (1879) (PDF-Datei)
Manfred Schröter: „Der Ausgangspunkt der Metaphysik Schellings. Entwickelt aus seiner ersten philosophischen Abhandlung ‚Über die Möglichkeit einer Form der Philosophie Überhaupt‘“ (1908) (PDF-Datei)
Franz Munk: „Einheit und Duplizität im Aufbau von Schellings System des transzendentalen Idealismus“ (1910) (PDF-Datei)
Paul Tillich: „Mystik und Schuldbewusstsein in Schellings philosophischer Entwicklung“ (1912) (PDF-Datei)
Friedrich Köppen: „Schellings Lehre oder das Ganze der Philosophie des absoluten Nichts“ (1803) (PDF-Datei)
Heinrich Lisco: „Die Geschichtsphilosophie Schellings 1792-1809“ (1884) (PDF-Datei)
Christian Kapp: „Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling. Ein Beitrag zur Geschichte des Tages von einem vieljährigen Beobachter“, 1843 (PDF-Datei)
Hubert Beckers: „Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling – Denkrede am 28. März 1855“ (PDF-Datei)
Alexander Jung: „Fr. Wilhelm Joseph von Schelling und eine Unterredung mit demselben im Jahre 1838 zu München“, 1864 (PDF-Datei)
Dreihundert Bildnisse und Lebensabrisse berühmter deutscher Männer“ von Ludwig Bechstein, Karl Theodor Gaedertz, Hugo Bürkner, Leipzig am Sedantage 1890, 5. Auflage (PDF-Datei)
Johannes Rehmke: „Grundriss der Geschichte der Philosophie zum Selbststudium und für Vorlesungen“, 1896, S. 276ff. (PDF-Datei)

Georg Wilhelm Friedrich Hegel Georg Wilhelm Friedrich Hegel Georg Wilhelm Friedrich Hegel (* 27. August 1770 in Stuttgart, Württemberg; † 14. November 1831 in Berlin, Preußen) war ein deutscher Philosoph, der als wichtigster Vertreter des deutschen Idealismus gilt. Hegel wuchs in einem pietistischen Elternhaus auf. Vom Vater ermuntert, … Weiterlesen

Georg Wilhelm Friedrich Hegel Hegelsche Dialektik: Problem-Reaktion-Lösung  gleich, These – Antithese – Synthese. Hegel entwickelte unter Beibehaltung aufklärerischer und kritischer Positionen, wie Rousseau und Kant und Einbeziehung der historischen Betrachtungsweise ein philosophisches System, in dem er das Absolute als absolute Idee, als Natur und Geist in den Mittelpunkt stellt; als Verbindung von Begriff und Realität, subjektivem und objektivem Geist, mit dem Ergebnis des absoluten Geistes inform von Religion, Kunst oder Philosophie. Es geht um das Zurückfinden zu sich selbst und das immer stärker werdenden Selbstbewußtsein des menschlichen Geistes, sein „An-und-für-sich-sein“.

    1. Die Gegenüberstellung zweier Aussagen zu einem Sachverhalt, schafft eine These und eine Antithese, eine Negation der Position, die in der These behauptet wird. In der fortlaufenden Argumentation gewinnt diese Antithese als Negation eine positive Funktion. Sie treibt den Erkenntnisprozeß auf eine neue Ebene, diese neue Ebene bzw. die neue Formulierung auf dieser Ebene ergibt die Synthese. Sie dient wieder neu als Negation der Antithese und fordert gleichzeitig eine neue Gegenargumentation, ist also gleichzeitig neue These.
    2. Das zweite Moment zeigt sich in der Bewegung in die das Denken bzw. dieser Erkenntnisprozeß eingebettet ist. Sie steht im Unterschied zu linearen oder deduktiven Verfahren, die auf vorgegebenen Postulaten basieren. Die Bewegung der Hegelschen Dialektik bezieht gezielt Positionen außerhalb des Argumentationsablaufes, um dann neue Positionen zu schaffen, die aus der linearen Sicht eine Negation darstellen und damit die Dialektik nicht nur in ihrem Prozeß dynamisiert wird, sondern auch das Gegenstandsfeld und die subjektive Erkenntnis dieses Prozesses. These, Antithese und Synthese als sog. „Bewegungsstufen“. Vergleichbar ist dieses System mit dem hermeneutischen Zirkel, „Der Gegensatz und Widerspruch entläßt sich in den neuen und höheren Begriff, die Zwischensituation bestimmt die neue und höhere Einheit“.

Werke (Auswahl) hier als pdf Dateien
Hegels philosophische Abhandlungen (1832) PDF
Wissenschaft der Logik. 1, Die objektive Logik. 2, Die Lehre vom Wesen (1834) PDF
Encyclopadie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse. 1, Die Logik (1840) PDF
Vorlesungen uber die Geschichte der Philosophie. Dritter Band. 15 (1836) PDF
Encyklopadie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse. 3, Die Philosophie des Geistes (1845) PDF
Vorlesungen uber die Geschichte der Philosophie. Zweiter Band. 14 (1833) PDF
Wissenschaft der Logik. 1, Die objektive Logik. 1, Die Lehre vom Seyn (1833)PDF
Vorlesungen uber die Geschichte der Philosophie. Erster Band. 13 (1833)PDF
Wissenschaft der Logik. 2, Die subjektive Logik, oder Die Lehre vom Begriff (1834)PDF
Vorlesungen uber die Philosophie der Religion, nebst einer Schrift uber die Beweise vom Daseyn Gottes. Zweiter Band (1832)PDF
Vorlesungen uber die Philosophie der Religion, nebst einer Schrift uber die Beweise vom Daseyn Gottes. Erster Band (1832)PDF with text
Grundlinien der Philosophie des Rechts, oder Naturrecht und Staatswissenschaft im Grundrisse (1833)PDF with text
Wissenschaft der Logik. 1, Die objektive Logik. 2, Die Lehre vom Wesen (1834)PDF
 vollstandige Ausgabe durch einen Verein von Freunden des Verewigten Ph. Marheineke … et al. Phanomenologie des Geistes (1832)PDF
Vorlesungen über die Aesthetik. Faksimile-Neudruck der Ausg (1844)PDF
Friedrich Dannenberg: Der Geist der Hegelschen Geschichts-Philosophie (1923); PDF-Datei
Karl Rosenkranz: Georg Wilhelm Friedrich Hegel’s Leben. Supplement zu Hegel’s Werken. Mit Hegel’s Bildniss, gestochen von K. Barth (1844); PDF-Datei
Robert Falckenberg: Die Realität des objektiven Geistes bei Hegel (1916); PDF-Datei
Carl Ludwig Michelet: Hegel: Der unwiderlegte Weltphilosoph: Eine Jubelschrift (1870); PDF-Datei
Heinrich Reese: Hegel über das Auftreten der christlichen Religion in der Weltgeschichte (1909); PDF-Datei
Karl Ludwig Michelet: Einleitung in Hegel’s philosophische Abhandlungen (1832); PDF-Datei
Frantz, Hillert: Hegel’s Philosophie in wörtlichen Auszügen: Für Gebildete aus dessen Werken (1843); PDF-Datei
M. Ehrenhauss: Hegel’s Gottesbegriff: in seinen Grundlinien und nächsten Folgen aus den Quellen dargelegt (1880); PDF-Datei
Frank Wallace Dunlop: Hauptmomente in Hegels Begriff der Persönlichkeit (1903); PDF-Datei
Johannes Rehmke: Grundriss der Geschichte der Philosophie zum Selbststudium und für Vorlesungen. 1896, S. 276ff. (PDF-Datei)

rudolf-steiner Rudolf Steiner Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 als Sohn eines österreichischen Bahnbeamten in Kraliewitz geboren. Er entstammte einer bäuerlichen Familie aus dem niederösterreichischen Waldviertel und wuchs im Umkreis von Wien auf. Rudolf Steiner studierte in Wien Naturwissenschaften und Mathematik an … Weiterlesen

Werke (Auswahl) hier als pdf Dateien

Steiner, Rudolf – Wahrheit und Wissenschaft
Steiner, Rudolf – Wie erlangt man Erkenntnisse der hoeheren Welten
Steiner, Rudolf – Die Geheimwissenschaft im Umriß
Steiner, Rudolf – Die Philosophie der Freiheit
Steiner, Rudolf – Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen
Steiner, Rudolf – Lexikon Anthroposophie
Steiner, Rudolf – Theosophie

Albert Schweitzer Albert Schweitzer Ludwig Philipp Albert Schweitzer ( 14. Januar 1875 in Kaysersberg bei Colmar; 4. September 1965 in Lambarene in Gabun) war ein deutscher Arzt, Philosoph und Humanitarist. Leben Nach dem Abitur 1893 in Mülhausen studierte er an der Universität Straßburg Theologie … Weiterlesen

Albert Schweitzer Albert Schweitzer über die Weltanschauungskritik Albert Schweitzer über die Kulturweltanschauung In dem nachfolgenden Auszug aus Dr. Albert Schweitzers (1875-1965) Werk „Kulturphilosophie – Verfall und Wiederaufbau der Kultur“ wird sehr deutlich beschrieben, wie eine künftige Weltanschauung aussehen muß, damit sie heilsspendend auf alle Völker ausstrahlen kann. … Weiterlesen

Werke (Auswahl)

Mathilde Friederike Karoline Ludendorff 4. Oktober 1877 - 24. Juni 1966  Mathilde Friederike Karoline Ludendorff Mathilde Friederike Karoline Ludendorff  4. Oktober 1877 in Wiesbaden- 24. Juni 1966 in Tutzing; gebürtig Mathilde Spieß, verh. u. verw. v. Kemnitz, verh. u. gesch. Kleine) war eine deutsche Lehrerin und Ärztin. Sie wurde vor allem bekannt als zweite Ehefrau … Weiterlesen
Werke

  • Das Weib und seine Bestimmung. Ein Beitrag zur Psychologie der Frau und zur Neuorientierung ihrer Pflichten. (Erstauflage 1917; 191 Seiten)
  • Erotische Wiedergeburt (Erstauflage 1919; 212 Seiten). Dieses Buch erschien 1959 in überarbeiteter Fassung unter dem Titel Der Minne Genesung.
  • Triumph des Unsterblichkeitwillens (PDF-Datei) (Erstauflage 1921; 46. – 57. Tausend 1959, 425 Seiten)
  • Der Seele Ursprung und Wesen
    • 1. Teil Schöpfungsgeschichte (Erstauflage 1923; 19. – 20. Tausend 1954, 160 Seiten)
    • 2. Teil Des Menschen Seele (Erstauflage 1925; 22. – 24. Tausend 1941, 292 Seiten)
    • 3. Teil Selbstschöpfung (Erstauflage 1927; 19. – 20. Tausend 1954, 285 Seiten)
  • Der Seele Wirken und Gestalten
    • 1. Teil Des Kindes Seele und der Eltern Amt – Eine Philosophie der Erziehung (Erstauflage 1930; 19. – 20. Tausend 1953, 475 Seiten)
    • 2. Teil Die Volksseele und ihre Machtgestalter – Eine Philosophie der Geschichte (Erstauflage 1933; 13. – 15. Tausend 1955, 516 Seiten)
    • 3. Teil Das Gottlied der Völker – Eine Philosophie der Kulturen (Erstauflage 1935; 7. – 8. Tausend 1955, 462 Seiten)
  • Der Siegeszug der Physik — Ein Triumph der Gotterkenntnis meiner Werke (Erstauflage 1941; 295 Seiten)
  • Wunder der Biologie im Lichte der Gotterkenntnis meiner Werke
    • Band 1 (Erstauflage 1950; 362 Seiten)
    • Band 2 (Erstauflage 1954; 260 Seiten)
  • Das Hohe Lied der göttlichen Wahlkraft (Erstauflage 1957; 264 Seiten)
  • In den Gefilden der Gottoffenbarung (Erstauflage 1959; 370 Seiten)
  • Das Jenseitsgut der Menschenseele
    • 1. Teil Der Mensch, das große Wagnis der Schöpfung (Erstauflage 1960; 281 Seiten)
    • 2. Teil Unnahbarkeit des Vollendeten (Erstauflage 1961; 300 Seiten)
    • 3. Teil Von der Herrlichkeit des Schöpfungszieles (Erstauflage 1962; 380 Seiten)
  • mit Erich Ludendorff:
    • Die machtvolle Religiosität des deutschen Volkes vor 1945. Dokumente zur Religions- und Geistesgeschichte 1933 – 1945 Kompil. Erich Meinecke. Verlag Freiland, Viöl 2004 (einschlägiger Verlag)
    • Am heiligen Quell Deutscher Kraft (1934 – Folge 11 (PDF-Datei)
    • Das Geheimnis der Jesuitenmacht und ihr Ende (1929, 194 S., Scan-Text, Fraktur) (PDF-Datei)
    • Das große Entsetzen – Die Bibel nicht Gottes Wort (1937, 36 S., Scan-Text, Fraktur) (PDF-Datei)
    • Europa den Asiatenpriestern (1938, 47 S., Scan-Text, Fraktur) (PDF-Datei)
    • Weihnachten im Licht der Rassenerkenntnis (1937, 35 S., Scan-Text, Fraktur.pdf) (PDF-Datei)
    • Christentum und deutsche Gotterkenntnis (PDF-Datei)
    • Die Judenmacht ihr Wesen und Ende (1939) (PDF-Datei)
  • Der ungesühnte Frevel an Luther, Lessing und Schiller im Dienste des allmächtigen Baumeisters (1936) (PDF-Datei)
  • Induziertes Irresein durch Okkultlehren (Bestellmöglichkeit)
  • Bände der Blauen Reihe (unvollständig):
    • Band 1: Deutscher Gottglaube (1934) (PDF-Datei)
    • Band 3: Sippenfeiern-Sippenleben (1939) (PDF-Datei)
    • Band 4: Für Feierstunden (1937) (PDF-Datei)
    • Band 5: Wahn und seine Wirkung (1938) (PDF-Datei)
    • Band 6: Von Wahrheit und Irrtum (1938) (PDF-Datei)
    • Band 7: Und Du, liebe Jugend? (1938) (PDF-Datei)
    • Band 8: Auf Wegen zur Erkenntnis (1940) (PDF-Datei)
    • Band 9: Für dein Nachsinnen (PDF-Datei)
  • LernstoffzumLehrplanderdeutschenLebenskunde (unvollständig):
  • Erlösung von Jesu Christo (1931) (PDF-Datei)
  • Bekenntnis der protestantischen Kirche zum römischen Katholizismus (1937) (PDF-Datei)
  • Mozarts Leben und gewaltsamer Tod (1936) (PDF-Datei)
  • Was Romherschaft bedeutet (PDF-Datei)
  • Der Trug der Astrologie (1932-2006, Nachdruck) (PDF-Datei)
  • Unsere Kinder in Gefahr (1937) (PDF-Datei)
  • Ist das Leben sinnlose Schinderei? (1934) (PDF-Datei)
  • Warum Lebenskundeunterricht? (1941) (PDF-Datei)
  • Erledigte Gotterkenntnis? – Hoffnungslose Wissenschaft! (1939) u.a. Autoren (PDF-Datei)
  • Verschüttete Volksseele Nach Berichten aus Südafrika (PDF-Datei)
  • Ein Blick in die Morallehre der römischen Kirche (1934) (PDF-Datei)
  • Künstlerisches Schaffen und Wahnlehren (1941) (PDF-Datei)
  • Von neuem Trug zur Rettung des Christentums (1931) (PDF-Datei)
  • Ein Blick in die Dunkelkammer der Geisterseher (PDF-Datei))
  • Wahn über die Ursachen des Schicksals (1934) (PDF-Datei)
  • Hinter den Kulissen des Bismarckreiches (1931-1999, Nachdruck) (PDF-Datei)
  • Der Segen der Gotterkenntnis (PDF-Datei)
  • Christliche Grausamkeit an deutschen Frauen (1936) mit Walther Löhde (PDF-Datei)
  • Erich Ludendorff Sein Wesen und Schaffen (1938) (Netzbuch)
  • Lessings Geisteskampf und Lebensschicksal (1937-2004) (PDF-Datei)
  • Totenklage – ein Heldengesang: Erich Ludendorff (1939) (PDF-Datei)
    • Hans Kurth: Die Weltdeutung Dr. Mathilde Ludendorffs – Eine Einführung in die Werke der Philosophin (1932 , 67 S., Scan-Text, Fraktur) (PDF-Datei)
    • Der Wahrheitsbeweis Spruchkammerverfahren gegen Mathilde Ludendorff (PDF-Datei)
    • Dietger Weber: Das Spruchkammerverfahren gegen Mathilde Ludendorff
    • H. Dittmer: Was weißt du von Mathilde Ludendorff? (1934, 71 S., Scan-Text, Fraktur) (PDF-Datei)
    • Tutzinger Schriften 2: Mathilde Ludendorff – Über das Werden ihrer Gotterkenntnis. Zusammengestellt von Edmund Reinhard. (1971) (Netzbuch
    • Verweise Weltnetzseite des Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e.V.

 Johann Gottfried Herder Johann Gottfried Herder, seit 1802 von Herder 25. August 1744 in Mohrungen, Ostpreußen Tod 18. Dezember 1803 in Weimar), war ein deutscher Kulturphilosoph, Dichter, Theologe und Übersetzer. Er gilt als Anreger des „Sturm und Drang“ sowie Wegbereiter der Deutschen Klassik … Weiterlesen

Friedrich Georg Hamann Johann Georg Hamann 27. August 1730 in Königsberg; Tod 21. Juni 1788 in Münster war ein deutscher Philosoph und Schriftsteller. Sein Hang zum Irrationalen und die mystisch-prophetische Sprache führten zu dem Beinamen „Magnus des Nordens“. Wirken Zu seinem Wirken heißt … Weiterlesen

Theodor_Fritsch Theodor Fritsch Emil Theodor Fritsch 28. Oktober 1852 in Wiesenena (Landkreis Delitzsch)- 8. September 1933 in Gautzsch, heute: Markkleeberg) war ein deutscher Publizist und Verleger, der, beseelt von echtem Ethos – um aufzuklären und zu veredeln, nicht um zu hetzen, wie seine … Weiterlesen
Werke

  • Leuchtkugeln, Alldeutsch-antisemitische Kernsprüche. Josef Müller Verlag, Sebastian Bach Straße 13, Leipzig 1882
  • Mißstände in Handel und Gewerbe. Herrmann Beyer Verlag
  • Über die noch von Otto von Bismarck 1887 geschmiedete Reichstagsmehrheit genannt Das Kartell:
    • Wem kommt das Kartell zu gute? Herrmann Beyer Verlag 1890
    • Der Sieg der Sozialdemokratie als Frucht des Kartells. Herrmann Beyer Verlag 1890
  • Verteidigungsschrift gegen die Anklage wegen groben Unfugs, verübt durch Verbreitung antisemitischer Flugblätter. Herrmann Beyer Verlag 1891
  • Zur Abwehr und Aufklärung. Herrmann Beyer Verlag 1891
  • Unter dem Pseudonym Thomas Frey:
    • Thatsachen zur Judenfrage, das ABC der Antisemiten (mehrere Auflagen u. a. 1891), Herrmann Beyer Verlag
    • Zur Bekämpfung 2000jähriger Irrtümer. Herrmann Beyer Verlag 1886
  • Das Abc der sozialen Frage. Leipzig: Fritsch 1892 (Kleine Aufklärungs-Schriften Nr. 1)
  • Die Juden in Rußland, Polen, Ungarn usw. Leipzig: Fritsch 1892 (Kleine Aufklärungs-Schriften Nr. 7)
  • Statistik des Judenthums. Leipzig: Fritsch 1892 (Kleine Aufklärungs-Schriften Nr. 10 und Nr. 11) (PDF-Datei)
  • Halb-Antisemiten. Ein Wort zur Klärung. Leipzig: Beyer 1893
  • Zwei Grundübel: Boden-Wucher und Börse. Eine gemeinverständliche Darstellung des brennendsten Zeitfragen. Leipzig: Beyer 1894
  • Die Stadt der Zukunft. Leipzig: Fritsch 1896 (PDF-Datei)
  • Mein Beweis-Material gegen Jahwe. Leipzig: Hammer 1911
    • Der falsche Gott – Beweismaterial gegen Jahwe, 1921 (PDF-Datei)
  • Unter dem Pseudonym F. Roderich-Stoltheim:
    • Die Juden im Handel und das Geheimnis ihres Erfolges. Zugleich eine Antwort und Ergänzung zu Sombarts Buch: „Die Juden und das Wirtschaftsleben“. Steglitz:Hobbing 1913
    • Anti-Rathenau. Leipzig: Hammer 1918 (Hammer-Schriften Nr. 15)
    • Einstein’s Truglehre. Allgemein-verständlich dargestellt und widerlegt. Leipzig: Hammer 1921 (Hammer-Schriften Nr. 29)
  • Die wahre Natur des Judentums. Leipzig: Hammer 1926
  • Die zionistischen Protokolle 11. Auflage 1932 (PDF-Datei, 57MB)
  • Handbuch der Judenfrage Ausgabe von
  • Urteile berühmter Männer über das Judentum (PDF-Datei)
  • Hammer-Schriften (unvollständig):
    • Nr. 9 Ursprung und Wesen des Judentums (1922, 26 S., Scan, Fraktur) (PDF-Datei)
    • Nr. 28 Der jüdische Zeitungspolyp (1921, 27 S., Scan, Fraktur) (PDF-Datei)
    • Siehe den Eintrag über Theodor Fritsch in der Sigilla Veri, Band 3, S. 582-585 (PDF-Datei)

ernst_moritz_arndt_1769-1860 Ernst Moritz Arndt Ernst Moritz Arndt 26. Dezember 1769 in Groß Schoritz, Insel Rügen – 29. Januar 1860 in Bonn war ein deutscher Patriot, Burschenschafter, Dichter, Sprachschützer und Revolutionär und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung. Arndt wandte sich hauptsächlich gegen die französische Besatzung Deutschlands … Weiterlesen
Werke

  • Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern und Rügen, 1803
  • Reisen durch einen Theil Teutschlands, Ungarns, Italiens und Frankreichs in den Jahren 1798 und 1799, 1804, (als PDF-Datei)
  • Fragmente über Menschenbildung I, 1804
  • Fragmente über Menschenbildung II, 1805
  • Ernst Moritz Arndt’s Reise durch Schweden im Jahre 1804, Berlin 1806, (als PDF-Datei)
  • Fragmente über Menschenbildung III, 1809
  • Briefe an Freunde, Altona 1810, (als PDF-Datei)
  • Einleitung zu historischen Karakterschilderungen (1810), (als PDF-Datei)
  • Kurzer Katechismus für teutsche Soldaten nebst einem Anhang von Liedern, 1812
  • Der Rhein, Teutschlands Strom, nicht aber Teutschlands Grenze, 1813 (PDF-Datei)
  • Über Volkshass und über den Gebrauch einer fremden Sprache (1813), (als PDF-Datei)
  • Die Glocke der Stunde in drei Zügen, 1813
  • Ansichten und Aussichten der Teutschen Geschichte, Leipzig 1814
  • Der Wächter, (1817), (als PDF-Datei)
  • Gedichte, 1818, (als PDF-Datei)
  • Mährchen und Jugenderinnerungen. Erster Theil, 1818
  • Erinnerungen aus Schweden. Eine Weihnachtsgabe, Berlin 1818
  • Vom Wort und vom Kirchenliede, nebst geistlichen Liedern, 1819, (als PDF Datei)
  • Über Sitte, Mode und Kleidertracht: Ein Wort aus der Zeit (1824), (als PDF-Datei)
  • Schwedische Geschichten unter Gustav dem dritten: Vorzüglich aber unter Gustav dem vierten Adolf, Leipzig 1839, (als PDF-Datei)
  • Erinnerungen aus dem äußeren Leben, 1840, (als PDF-Datei)
  • Gedichte, Ausgabe 1840, (als PDF Datei)
  • Versuch in vergleichenden Völkergeschichten, 1842
  • Mährchen und Jugenderinnerungen. Erster Theil. Zweite Ausgabe, 1842, (als PDF-Datei)
  • Mährchen und Jugenderinnerungen. Zweiter Theil, 1843
  • Versuch in vergleichender Voelkergeschichte, Leipzig 1844
  • Notgedrungener Bericht aus meinem Leben, Leipzig 1847, (als PDF-Datei)
  • Blätter der Erinnerungen meistens um und aus der Paulskirche in Frankfurt, (als PDF-Datei)
  • Germania: Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der deutschen Nation (1852), (als PDF-Datei)
  • Pro Populo germanico, Berlin 1854
  • Geistliche Lieder, 1855
  • Meine Wanderungen und Wandlungen mit dem Reichsfreiherrn Heinrich Carl Friedrich vom Stein, Berlin 1858, (als PDF-Datei)
  • Gedichte, Berlin 1860, (als PDF-Datei)
  • Gedichte: Vollständige Sammlung, mit der Handschrift des Dichters aus seinem neunzigsten Jahr (1860) (PDF-Datei)
  • Ein Wort über die Feier der Leipziger Schlacht, 1814 (PDF-Datei)

Weiteres

  • Kater Martinchen: 21 Vorpommersche Sagen
  • Märchen und Sagen
  • Gedichte (auf Zeno.org)
  • Kommt her, ihr seid geladen (Evangelisches Gesangbuch, 213)
  • Ich weiß, woran ich glaube (Evangelisches Gesangbuch, 357)
  • Die Leipziger Schlacht (Deutsches Lesebuch für Volksschulen)

Literatur über Arndt

  • Walther Schacht: „Die Sprache der bedeutenderen Flugschriften E. M. Arndts, Dissertation, herausgegeben Bromberg 1911, (als PDF-Datei)
  • Georg Lange: „Der Dichter Arndt“ (1910) (PDF-Datei)
  • Richard Wolfram: Ernst Moritz Arndt und Schweden. Zur Geschichte der deutschen Nordsehnsucht, Duncker Weimar (1933)

Biographien

  • Eduard Langenberg: „Ernst Moritz Arndt: Sein Leben und seine Schriften, Eine Biographie“, Veröffentlicht von Weber, 1865 (als PDF-Datei)
  • Paul Meinhold: „Arndt, eine Biographie, aus der Reihe Geisteshelden“, Verlag Ernst Hofmann 1910 (als PDF-Datei)
  • Ernst Müsebeck: „Ernst Moritz Arndt. Ein Lebensbild“, Gotha 1914 (als PDF-Datei)
  • Heinrich Meisner, Robert Geerds: „Ernst Moritz Arndt: Ein Lebensbild in Briefen“, 1898 (als PDF-Datei)
  • Paul Requadt: Ernst Moritz Arndt – Volk und Staat, seine Schriften in Auswahl, 1934 (Mit zip gepackte PDF-Datei)

Hoffmann_von_Fallersleben_Gemaelde_1819 August Heinrich Hoffmann von Fallersleben August Heinrich Hoffmann, bekannt als Hoffmann von Fallersleben 2. April 1798 in Fallersleben (heute Stadtteil von Wolfsburg) – 19. Januar 1874 in Corvey) war ein deutscher Burschenschafter, Dichter, Lyriker, Hochschullehrer für Germanistik und Patriot. 1841 schrieb er die spätere deutsche … Weiterlesen

Hoffmann_von_Fallersleben_Gemaelde_1819 Ein  Zitat von dem deutschen Burschenschafter, Dichter, Lyriker, Hochschullehrer für Germanistik August Heinrich Hoffmann von Fallersleben er schrieb unteranderen die “Die deutsche Nationalhymne “, das „Lied der Deutschen

Nicht Mord, nicht Bann, noch Kerker
nicht Standrecht obendrein
es muß noch stärker kommen
soll es von Wirkung sein.

Ihr müßt zu Bettlern werden
müßt hungern allesamt
Zu Mühen und Beschwerden
verflucht sein und Verdammt

Euch muß das bißchen Leben
so gründlich sein verhaßt
daß Ihr es fort wollt geben
wie eine Qual und Last

Erst dann vielleicht erwacht noch
in Euch ein besserer Geist
Der Geist, der über Nacht noch,
Euch hin zur Freiheit heißt

Werke (Auswahl) hier als pdf Dateien

1815 Deutsche Lieder aus der Schweiz (PDF-Datei)
1822 Die Schöneberger Nachtigall (Netzbuch und einzelne Seiten als PDF-Dateien speicherbar)
1826 Allemannische Lieder (PDF-Datei)
1836 Buch der Liebe (PDF-Datei)
Unpolitische Lieder (1840) (PDF-Datei)
1843 Deutsche Gassenlieder (PDF-Datei)
1843 Vier und vierzig Kinderlieder (PDF-Datei)
1844 Maitrank (PDF-Datei)
1844 Hoffmann’sche Tropfen (PDF-Datei)
1848 Diavolini (PDF-Datei)
1848 37 Lieder für das junge Deutschland (PDF-Datei)
1853 Die Kinderwelt in Liedern (PDF-Datei)
Geschichte des deutschen Kirchenliedes bis auf Luthers Zeit (1854) (PDF-Datei)
Findlinge 1860 (PDF-Datei)
1863 Lieder für Schleswig-Holstein (PDF-Datei)
1868 Lieder der Landsknechte (PDF-Datei)
1887 Gedichte (PDF-Datei)

 Novalis Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg Er wurde nur 28 Jahre alt, hat aber eine ganze Epoche geprägt: Novalis. Nur wenige kennen ihn unter seinem Adelsnamen Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg 2. Mai 1772 auf Schloß Oberwiederstedt in Mansfeld; Tod 25. März 1801 in Weißenfels) … Weiterlesen
Werke

Literatur

  • Wilhelm von Scholz: Novalis, in: Willy Andreas / Wilhelm von Scholz (Hg.): Die Großen Deutschen. Neue Deutsche Biographie. Propyläen Verlag, Berlin, 4 Bde. 1935–1937, 1 Ergänzungsbd. 1943; Fünfter Band, S. 118–127
  • Just Bing: „Novalis (Friedrich v.Hardenberg), eine biographische Charakteristik“, 1893 (PDF-Datei)
  • „Friedrich von Hardenberg genannt Novalis. Eine Nachlese aus den Quellen des Familienarchivs, herausgegeben von einem Mitglied der Familie“, 1883 (PDF-Datei)
  • Carl Busse: „Novalis‘ Lyrik“ (1898) (PDF-Datei)
  • Egon Friedell: „Novalis als Philosoph“ (1904) (PDF-Datei)
  • Ernst Heilborn: „Novalis, der Romantiker“ (1901) (PDF-Datei)
  • A. Schubart: „Novalis‘ Leben, Dichten und Denken“, 1887 (PDF-Datei)
  • Johannes Schlaf: „Novalis und Sophie von Kühn, eine psychophysiologische Studie“ (1906) (PDF-Datei)
  • Heinrich Simon: „Der magische Idealismus; Studien zur Philosophie des Novalis“ (1906) (PDF-Datei)
  • Gustav Baur: „Novalis als religiöser Dichter. Vortrag, gehalten am 10. Januar 1877“ (PDF-Datei)
  • Waldemar Olshausen: „Friedrich v. Hardenberg’s (Novalis) Beziehungen zur Naturwissenschaft seiner Zeit“, 1905 (PDF-Datei)
  • Roman Woerner: „Novalis‘ Hymnen an die Nacht und Geistliche Lieder“, 1885 (PDF-Datei)

220px-Karl_Joseph_Simrock Karl Joseph Simrock Karl Joseph Simrock (geb. 28. August 1802 in Bonn; gest. 18. Juli 1876 ebenda) war ein deutscher Dichter, Philologe und Übersetzer. Er wurde in Bonn als 11. und letztes Kind des Musikers und Musikverlegers Nikolaus Simrock geboren, besuchte in Bonn … Weiterlesen

Werke (Auswahl) hier als pdf Dateien

    • 1827 Das Nibelungenlied (Übersetzung); (PDF-Datei, HTML-Version)
    • 1830 Der arme Heinrich von Hartmann von Aue (Übersetzung)
    • 1833 Gedichte von Walter von der Vogelweide (Übersetzung)
    • 1835 Wieland der Schmied (Versepos) (PDF-Datei)
    • 1836 Rheinsagen (PDF-Datei)
    • 1839-43 Die deutschen Volksbücher
    • 1842 Parzival und Titurel von Wolfram von Eschenbach (Übersetzung)
    • 1843-49 Das Heldenbuch (Übersetzung)
    • 1844 Gedichte (PDF-Datei)
    • 1845 Reineke Fuchs (PDF-Datei)
    • 1846 Die deutschen Sprichwörter (als Reclam-Band im Nachdruck, ISBN 978-3-15-008453-3 Bestellmöglichkeit)
    • 1848 Kerlingisches Heldenbuch (PDF-Datei)
    • 1851 Die deutschen Volkslieder (PDF-Datei)
    • 1851 Die Edda (Übersetzung) (PDF-Datei Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!, (als E-Buch), Netzbuch und PDF-Datei zum herunterladen)
    • 1851 Gudrun, deutsches Heldenlied (PDF-Datei)
    • 1853 Bertha die Spinnerin (PDF-Datei)
    • 1855 Die Edda, die ältere und jüngere nebst den mythischen Erzählungen der Skalda, (PDF-Datei)
    • 1855 Handbuch der deutschen Mythologie mit Einschluß der nordischen (PDF-Datei)
    • 1855 Tristan und Isolde von Gottfried von Straßburg (Übersetzung) (PDF-Datei)
    • 1855 Legenden (PDF-Datei)
    • 1856 Heliand (altsächsische Evangelienharmonie) (Übersetzung) (PDF-Datei)
    • 1857 Lieder der Minnesinger (Übersetzung) (PDF-Datei)
    • 1858 Der Wartburgkrieg (PDF-Datei)
    • 1859 Beowulf (Übersetzung) (PDF-Datei)
    • 1859 Deutsche Weihnachtslieder, eine Festausgabe (PDF-Datei)
    • 1863 Gedichte
    • 1869 Bäckerjungensage
    • 1870 Deutsche Kriegslieder (PDF-Datei)
    • 1872 Dichtungen (PDF-Datei)
    • 1900 Faust: Das Volksbuch und das Puppenspiel (PDF-Datei)
    • Folgende Geschichten wurden von Simrock behutsam nachbearbeitet und im Jahre 1845 erstmals aufgelegt:
      1. Heinrich der Löwe; Die Schöne Magelone; Reineke Fuchs; Genovefa (PDF-Datei)
      2. Die Heimonskinder; Friedrich Barbarossa; Kaiser Octavianus (PDF-Datei)
      3. Peter Dimringer v.Staufenberg; Fortunatus; König Appllonius v.Tyrus; Herzog Ernst; Der gehörnte Siegfried; Wigoleis vom Rado (PDF-Datei, PDF-Datei auch zusammen mit Band 4 nur schwarz/weiß)
      4. Dr. Johannes Faust; Doctor Johannes Faust. Puppenspiel; Tristan und Isalde; Die heiligen drei Könige (PDF-Datei nur zusammen mit Band 3 nur schwarz/weiß)
      5. Die deutschen Sprichwörter (PDF-Datei)
      6. Melusina; Margraf Walther; Sismunda; Der arme Heinrich; Der Schwanenritter; Flos und Blankflos; Zauberer Virgilius; Bruder Rausch; Ahasverus (PDF-Datei)
      7. Fierabras; König Eginhard; Das deutsche Räthselbuch; Büttner Handwerksgewohnheiten; Der Huff- und Waffenschmiede- Gesellen Handwerksgewohnheit; Der Finkenritter (PDF-Datei)
      8. Die deutschen Volkslieder (PDF-Datei)
      9. Der märkische Eulenspiegel; Das deutsche Kinderbuch; Das deutsche Räthselbuch II; Thedel Unversährt von Walmoden; Hugschapler (PDF-Datei)
      10. Die sieben Schwaben; Das deutsche Räthselbuch 3. Sammlung; Oberon oder Hug v.Bordeaux; Till Eulenspiegel; Historie von der geduldigen Helena (PDF-Datei)
      11. Pontus und Sidonia; Herzog Herpin; Ritter Galmy (PDF-Datei)
      12. Thal Josophat; Hirlanda; Gregorius auf dem Stein; Die sieben weisen Meister; Ritter Malegis (PDF-Datei)
      13. Hans von Montevilla; Aesops Leben und Fabeln; Meister Lucidarius; Zwölf Sibyllen Weiszagungen; Lebensbeschreibung des Grafen von Schafgotsch (PDF-Datei)

Kluge Worte und Lebensweisheiten Lebe ein gutes, ehrbares Leben – wenn du älter wirst und zurückdenkst, wirst du es ein zweites Mal geniessen können. — Dalai Lama Genau genommen leben nur wenige Menschen wirklich in der Gegenwart, die meisten haben nur vor, einmal richtig zu … Weiterlesen

Philosophische Zitate
Denn wegen des Verwunderns haben die Menschen sowohl jetzt wie ehedem zu philosophieren begonnen.“ — Aristoteles
„Fast alle Menschen bedenken unablässig, daß sie der und der Mensch sind, nebst den Korollarien [Schlußfolgerungen], die sich daraus ergeben: hingegen, daß sie überhaupt ein Mensch sind und welche Korollarien hieraus folgen, das fällt ihnen kaum ein und ist doch die Hauptsache. Die Wenigen, welche mehr dem letzteren, als dem ersteren Satze nachhängen, sind Philosophen.“ — Arthur Schopenhauer
„Die Welt, die Welt, ihr Esel! ist das Problem der Philosophie, die Welt und sonst nichts!“ — Arthur Schopenhauer
Reich ist, wer weiß, daß er genug hat. (Laotse) Der Leichtsinn ist ein Schwimmgürtel für den Strom des Lebens. (Ludwig Börne) Ihr, die ihr noch jung seid, hört auf einen Alten, auf den die Alten hörten, als er noch jung … Weiterlesen

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Thema Mythologie und Sagenhaftes aus dem hohen Norden

Die Mythologie (von altgr. μυθολογια mythologia; zusammengesetzt aus μυθοι mythoi „Geschichten“ und λέγειν legein „erzählen“) bezeichnet die Lehre der gesamten Mythen eines Volkes und behandelt als ihren eigentlichen Gegenstand die aus der vorgeschichtlichen, d. h. vorliterarischen Zeit überlieferten Erzählungen, in die sich die Vorstellungen von dem Entstehen, dem Leben und den Handlungen der Götter im Verhältnis zueinander und zu den Menschen eingekleidet haben, sie bildet einen Hauptgrund der Götterlehre und damit der Religionsgeschichte. Im weiteren Sinn umfaßt die Mythologie auch die in vorchristlicher Zeit entsprungenen Sagen von den Helden der Vorzeit, insofern diese teils ursprünglich Göttergestalten sind, teils als über den gewöhnlichen Menschen und den Göttern näherstehende Wesen galten.

Mythologie bedeutet in diesem Zusammenhang nicht zuletzt auch die systematische Beschäftigung mit Mythen und damit verbundenen Sagen oder deren systematische Darlegung in literarischer, wissenschaftlicher oder religiöser Form.

Das Wort „Mythologie“ erscheint erstmals 1712 in dem Buch Die teutsche Mythologie oder Beschreibung heidnischer Götter.

Ein einzelner Strang der europäischen Aufklärung hat die Auffassung vertreten, Mythos und Logos ständen in unauflösbar widersprüchlichem Verhältnis zueinander und der weitere Geschichtsverlauf werde Mythologien zugunsten wissenschaftsorientierter Sichtweisen vollständig verdrängen. Der tatsächliche Geschichtsverlauf – gerade auch der europäischen Geschichte selber – hat diese theoretische Erwartung jedoch nicht bestätigt.

Vielmehr ist im 20. Jahrhundert der mythologische Charakter technologischer Heilsversprechen (die letzte Seuche ausrotten, die Armut abschaffen, die Wirtschaftsentwicklung vernünftig planen und dergleichen Fehlerwartungen mehr) immer deutlicher zutage getreten. Auch die mit jenem Logos-Begriff oftmals verbundene Erwartung, Religion sei ein absterbendes Kulturphänomen (→ Karl Marx, → Bertrand Russell), hat sich keineswegs bestätigt, sondern das glatte Gegenteil – ein epochaler Aufschwung der religiösen Besinnung – bestimmt heute den Geschichtsverlauf erkennbar mit.

Wie es religiöse Dogmen und Mythen gibt, so gibt es eben auch wissenschaftsgläubige Dogmen und Mythen. Die Nützlichkeit oder Schädlichkeit formal festgelegter Anschauungen kann nicht ein für alle Male bestimmt werden. Insbesondere die Vorstellung, eine rasche Beschleunigung technischer Innovationen sei das beste Mittel gegen „rückständige“ und „unaufgeklärte“ Denkweisen, hat statt dessen eine besinnungslose Technisierung (mit schwersten Vergiftungen des Lebensraumes) und pauschale Traditionsvernichtung auf diversen Gebieten begünstigt.

Der Rückgriff auf mythologisches Erbe ist heute vielfach verschüttet. Andererseits ist Modernismus kein lebensfähiges Zivilisationsmodell, sondern ein Zerstörungsmodus, und wird – in dieser oder jener Weise – auch gemäß mythologischem Geist abgelöst werden.

Germanische Mythologie.goell-walkuere

EINLEITUNG
Es läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit voraussetzen, daß die Stammväter der Germanen, nachdem sie sich von den anderen Ariern getrennt hatten und in zwei Strömen die Ebenen Mitteleuropas und den hohen Norden unseres Kontinents überfluteten, die alten religiösen Anschauungen der Urheimat noch treu bewahrten und vorzugsweise die lichten Mächte des Himmels verehrten. Darauf deuten schon die bei den alten Skandinaviern erhaltenen Namen der Götter TIWAS, d. h. die Himmlischen, und WANEIS, WANEN, d. h. die Strahlenden, hin. Demgemäß werden TYR oder ZlO, der Himmelsvater. und THUNAR, der Blitzgott, den Vorrang behauptet haben.

So sagt denn auch Caesar über die religiösen Vorstellungen der Krieger Ariovists aus eigener Erfahrung: „Die Germanen rechnen zur Zahl der Götter nur die, welche sie sehen und durch deren Segnungen sie offenbar gefördert werden, die SONNE, den MOND) und den FEUERGOTT. Von den übrigen haben sie nicht einmal durch Hörensagen vernommen.“ Der Lichtkultus schloß also noch die Vermenschlichung der Götter aus. Und so war es noch 150 Jahre später. Daß man sich auch da noch nicht die Götter plastisch gestaltete und verbildlichte, bezeugt Tacitus, wenn er schreibt:..weiterlesen

Nordische Mythologie und Sagenhaftes aus dem hohen Norden
Vorab des ArtikelsDie Wilden Götter – Sagenhaftes aus dem hohen Norden“ Fragen und Antworten von Tor Åge Bringsværd
Am Anfang waren Kälte und Hitze
Der Weg nach Norden ­ Norway, Norwegen, Norge ­ wurde immer als schwer zu finden betrachtet, beschwerlich zu gehen und gepflastert mit unsäglichen Gefahren. Für die Schriftsteller der Antike war Norwegen ein Märchenland ­ Ultima Thule, bevölkert von wilden Barbaren und voll von merkwürdigen und phantastischen Wesen.

Der Grieche Pytheas erzählt (im 4. Jahrhundert v.Chr.) von einem Ort, an dem die Naturgesetze nicht zu gelten scheinen, wo Erde und Wasser sich vermischen, und wo alles frei herumzuschweben scheint. Und der berühmte Historiker Herodot klagt, es sei eigentlich gänzlich unmöglich, irgendetwas von diesen nördlichen Gegenden zu beschreiben, weil man ganz einfach seine Hand nicht vor Augen sehe. Das liege an all den weißen Federn, die einem ununterbrochen ins Gesicht flögen, sagt er; die Luft sei voll von solchen weißen Federn, und sie lägen wie ein dichter Teppich auf dem Erdboden. Vermutlich müssen wir diese Aussage als den ein wenig mißglückten Versuch eines Südländers deuten, einen Schneesturm zu schildern… Es stimmt jedoch: Norwegen hat immer schon mehr als genug Eis und Schnee gehabt. Ein großer Teil des Landes liegt nördlich des Polarkreises. Und obwohl sich das Eis schon vor langer Zeit aus unseren Gegenden zurückgezogen hat, dauerte die Eiszeit in Norwegen länger als an den meisten anderen Orten der Welt.

Auch das sogenannte „Heidentum“ hielt sich hier im Norden länger als andernorts. Während das übrige Europa bereits seit tausend Jahren christianisiert war, beteten wir hier oben weiterhin unsere alten „heidnischen“ Götter an.

Wikinger wurden sie genannt, die alten Norweger, die um das Jahr 1000 Europas Küsten unsicher machten und Schrecken und Grauen bis nach London und Paris und weit ins Mittelmeergebiet verbreiteten, die wilden und gnadenlosen „Barbaren“, die nicht gerade einen großen Bogen machten, um Kirchen und Klöster zu plündern… War ihnen denn nichts heilig? Was glaubten sie selbst, diese blonden Seeräuber?

In diesem kurzen Artikel wird versucht, einen Umriß von der alten nordischen Mythologie zu zeichnen ­ so wie wir sie aus der Lieder-Edda kennen ­ der mächtigen Götterdichtung, die vor tausend Jahren entstand (niemand weiß, von wem), und die in isländischen Pergamenthandschriften aus dem 13. Jahrhundert erhalten ist...weiterlesen

Mythologie der Germanen – Der Seelenglaube
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo.
Mythologie ist uralte religiöse Naturpoesie, die die Menschheit mit einer zaubervollen Märchenwelt umgab. Die Mythen wurden nicht wie unsre Kinder- und Hausmärchen nur von den Kindern geglaubt oder daheim zur Unterhaltung erzählt, sondern vom ganzen Volke wie etwas Wirkliches geschaut und empfunden und in Furcht und Hoffnung heilig gehalten. Denn sie waren aus seinem innersten Eigen geboren, geistige Spiegelbilder gewisser Naturvorgänge, sei es des engeren Menschenlebens, sei es der weiten Welt ringsum, in denen ein geheimnisvolles übermenschliches Wesen zu leben und zu weben schien.

So verflochten sich bereits mit diesen ältesten traumhaften Vorstellungen jene ältesten religiösen Gefühle der Furcht und der Hoffnung und somit der Abhängigkeit von etwas Übermenschlichem. Sie trieben den Menschen dazu, diesen Phantasiegebilden Ehren zu erweisen, ihnen zu opfern, auch ihr Tun und Treiben im Kultus dramatisch darzustellen. Die daraus entsprungenen Riten wurden dann zum Teil wieder in die Erzählung des Mythus aufgenommen und gestalteten sie oft eigenartig um. Doch finden wir im germanischen Mythus kaum sichere Spuren davon. Dagegen mit der Hebung der Kultur, dem wachsenden Schwung der Phantasie, der Verfeinerung des Gemütes und der Schärfung des Verstandes flössen reichere, freiere, sinnvollere Mythen zu, welche Kulturzustände oder geistige Tätigkeiten personifizierten und eine Erklärung der mancherlei Rätsel des Lebens und der Welt zu geben suchten. Diese schwollen, mit den alten vereint, je nach Schicksal, Begabung und Richtung der Völker zu mehr oder minder breiten, trüberen oder helleren Strömen, zu ganzen Mythologieen an, bis sie teilweise in das umfassendere Gedankenmeer einer monotheistischen Religion mündeten....weiterlesen

Mythologie der Germanen – Der Alpglaube.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Das Sterbelager und das Grab waren die Geburtsstätten des reichen Seelenglaubens, und schon dort war unter andern Erlebnissen und Eindrücken auch der Traum bei der Mythengeburt tätig. Das Traumbild des Toten aber, so wirksam es sich zeigte, war nicht die leitende Macht jenes Glaubensgebietes. Dagegen wenn der Traum sich krankhaft bis zum Alpdruck steigerte, wurde er allerdings die Haupttriebfeder einer anderen Vorstellungsmasse, des Alp- oder Mahrenglaubens. Auch dieser ist uralt.

Das Alpdrücken erklärte schon ein Hofmann Kaiser Ottos IV. für eine aus Verdickung der Säfte entstandene krankhafte Phantasie. Es wird durch eine akute Luftvergiftung oder, laienhafter gesagt, durch schwere Atemnot des Schlafenden hervorgerufen, wie sie etwa nach einer überreichlichen Mahlzeit namentlich in einem dumpfen Schlafraum aus der Verengerung oder dem Verschluß der Luftzugänge der Nase und des Mundes entsteht. Vom Fußende des Bettes fühlt der Schläfer eine unbehagliche Beklemmung allmählich auf den Leib, die Brust, den Hals, ja sogar den Mund vorrücken. Verwandelt sie sich also mehr und mehr in einen Erstickungsvorgang, so befreit sich der Betroffene endlich durch einen raschen Ruck, der auch die geschlossenen Lippen öffnet, oder häufiger noch durch ein Stöhnen oder einen Aufschrei der Angst und des Hilfsbedürfnisses, der ihm die erlösende Luft wieder zuführt. Er erwacht mit Herzklopfen und Schweiß. Nicht nur die Pein des Drucks ist es, die seine Nerven stark erregt, sondern auch die wilden Visionen, die gerade diese Traumart mit den durch betäubende Getränke erzeugten Hallucinationen teilt. Beim höchsten Grade des Alpfiebers reißt ein Taumel den Geplagten über Meere und Länder, von den höchsten Spitzen in die tiefsten Abgründe; feurige Kugeln umschwirren ihn, Flammen umlodern ihn, bis ein furchtbarer Knall die Irrfahrt urplötzlich abbricht….weiterlesen

Mythologie der Germanen – Die Elfen.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Das Seelen– und das Marenreich liegen hinter uns; wir betreten eine neue Welt, das Naturgeisterreich. Nicht nur am Sterbebett und am Grabe des Angehörigen und auf dem Lager des eigenen vom Alp gepeinigten Leibes erfuhr die Phantasie tiefe mythenbildende Eindrücke.

Die freie Natur mit ihren wechselnden Reizen und Schrecken, Segnungen und Gefahren wurde nun die ergiebigste Fundstätte der Einbildungskraft. Den weiten Luftraum gestaltete sie zu einem erdenhaften und doch überirdischen Wunderlande um, aus den Erscheinungen des Wetters, das auch heute noch die stärksten und weisesten Kulturmenschen in seiner Gewalt hat, aus all seinen zahllosen Formen, Tönen, Farben, Lichtem und seinen oft so auffälligen Wirkungen schuf sie zauberische Tiere und Hunderte von menschgestaltigen Geistern und Göttern, die jenes Wunderland bevölkerten. Aber auch die Erde war ihr Tummelplatz, denn die Licht- und Wettergewalten griffen ja fortwährend in die Berge, Gewässer, Wälder und Felder ein, und so entstand, um einen Ausdruck Goethes zu gebrauchen, ein reges…..weiterlesen

Mythologie der Germanen – Die höheren Dämonen.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Die Germanen gehörten zu denjenigen Naturvölkern, die zwar lange Zeiten hindurch nomadenhaft ihre Wohnsitze immer wieder wechselten, aber in der Regel mit diesem Wechsel einen höheren Kulturstand erreichten. Das zeigt auch ihr Übergang von der niederen zu einer höheren Mythologie. Sie gaben zwar keineswegs den Glauben an Gespenster und Maren, Elfen und Riesen auf — er bildete vielmehr den dauernden Untergrund ihrer Religion bis in die neuere Zeit hinein —, aber er allein genügte nicht mehr. Diese Wesen alle waren trotz ihrer mannigfachen Zauberkräfte doch nicht viel mehr als ihresgleichen. Im Umschwung der großen Schicksale, der die germanischen Stämme aus dem Osten zuerst nach Mitteleuropa und dann weiter nach Süd- und Westeuropa warf, bei der wachsenden Erkenntnis ihrer höheren Lebenszwecke bedurfte es für sie anderer stärkerer Mächte, als jene niederen Dämonen waren, um ein festes Vertrauen zu ihnen und das noch fehlende tiefste religiöse Gefühl, die Andacht, zu erwecken. Wie in der Sprache der alte Wortschatz einen allmählichen Bedeutungswandel erfuhr, indem man der Bezeichnung nicht bloß äußerlicher Dinge und Vorgänge, sondern auch innerer Eigenschaften Herr zu werden suchte, so bildete sich im Glauben der alte Mythenschatz um, indem seinem mehr sinnlichen Gehalt mehr und mehr geistige, sittliche und aesthetische Motive eingeflößt wurden. Die alten Figuren wurden umgeformt und vergeistigt, ihr Kultus gereinigt und vertieft. Aus dem sinnlichen Mythenstoff keimten immer kräftiger die Empfindungen des Unterschiedes von Schön und Häßlich, von Gut und Böse, von Vergangenheit und Zukunft empor. Über das Urgestein schob sich eine neue, in vielen Stücken wertvollere Schicht, die aber weder die Mächtigkeit der ältesten, noch die der späteren hatte. Mit andern Worten: der Glaube erstieg eine höhere Stufe, die der höheren Dämonen, die eine Zwischenstufe von der niederen Mythologie zu der Göttermythologie bildet...weiterlesen

Mythologie der Germanen – Die Riesen.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Die niedere Mythologie pflegt sich nicht mit einer einzigen Art der Naturpersonifizierung zu begnügen, sondern sie schafft sich noch eine zweite, davon geschiedene: zu den Elfen die Riesen.

Und nicht so sehr hat ein sittlicher Gesichtspunkt, der auf eine Scheidung von Gut und Böse Bedacht genommen hätte, diese Zweiteilung veranlaßt, sondern der Eindruck der bloß äußerlichen Größen- und Machtunterschiede der Naturgewalten. So erheben sich hinter den Elfen deren kolossale Gegenbilder, die Riesen, die dieselben Naturmächte wie jene verkörpern, aber in ihrem wilden Aufruhr, in ihrem verwüstenden Übermaß und in ihrer alles Andere überragenden Massenhaftigkeit oder gar in ihrer schrankenlosen Ausdehnung. Gewitter-, Sturm und Wolkendämonen sind auch sie wie die Elfen, aber vom allerheftigsten Temperament. Selbst die hohen starren Berge und das unabsehbare Meer werden zu Riesen, der alles hüllende und füllende Nebel, die tiefe undurchdringliche Finsternis und endlich die ewige Nacht der Unterwelt. Doch kommen einzelne Riesen auch in sanfteren Winden herbei, und im schneeweißen Gewölk strecken schöne Riesinnen ihre Glieder…weiterlesen

Mythologie der Germanen – Das Götterleben und der Götterdienst.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Nächst dem Aufkeimen des Glaubens an übermenschliche Wesen überhaupt ist die Wendung eines Volkes vom niederen Seelen– und Geisterglauben zum höheren Götterglauben das denkwürdigste Ereignis seiner Mythengeschichte. Durch hundert Fasern hängt dieser neue Glaube mit dem alten zusammen; am tiefsten wurzelt er im Naturgeisterreich.

Denn die auf einzelne Menschen angewiesenen Seelen und Maren fügten sich ihrer ganzen Art nach schwer zu einer höheren geschlossenen Körperschaft zusammen. Ungezählt und zerstreut lebten sie weiter und gestatteten nur eine schwache Idealisierung über ihr Dämonentum hinaus. Das Reich der Naturgeister aber, unter denen schon Könige erstanden und aus denen schon, gleichsam als Versuche der Vergöttlichung, die meisten höheren Dämonen hervorgegangen waren, wurde bei der wachsenden Naturerkerintnis, beim Bestreben, die zersplitterten Naturkräfte einheitlicher zu fassen und das Naturleben gleich dem Menschenleben besser zu ordnen, und bei dem mit der Kultur steigenden Bewußtsein von dem Dasein auch sittlicher Mächte, äußerlich und innerlich umgeschaffen. Man schritt von Einzelvorstellungen zu höheren und umfassenderen Begriffen fort, und der Name einer bedeutenderen Naturgeistergruppe z. B. der Holden und Berchten wurde zum Eigennamen einer einzelnen Göttin, zu Holda oder Berchta, oder es wurde ein neuer Name dem neuen Vertreter einer hervorragenden Naturgewalt z. B. Donar beigelegt. So finden wir denn all die alten dämonisierten Naturgewalten, außer dem Donner auch den Wind und die Wolke, das Himmelslicht und die sprossende Erde, in den neuen Göttergestalten wieder. Aber alle Eigenschaften, Kräfte und Ehren der Vielen, die bisher Herren dieser oder jener Naturkräfte waren, wurden nun einem Donnergott, einem Windgott u. s. w. zugeschrieben, der wie ein unumschränkter König in seiner Machtsphäre herrschte. Höchstens wurde dieser von den älteren Naturgeistem als Dienerschaft und Troß umgeben oder auch mit Kindern und anderer Verwandtschaft ausgestattet. Während jene älteren Naturgeister nicht nur die Luft, sondern auch die Erde bewohnten, wurden die Götter, abgesehen von der Mutter Erde, als durchweg vornehme Himmelsbewohner gedacht, die nur ausnahmsweise die Erde mit ihrem Besuch beehrten…weiterlesen

Mythologie der Germanen – Das Christentum in der nordischen Mythologie.
mythologie-der-germanen-elard-hugo-1837-1908Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Der germanische Mythenbau steht jetzt vor uns, freilich durch weit klaffende Lücken entstellt, aus verschiedenartigem, bald nordischem, bald deutschem Gestein zusammengesetzt und in den Stilen verschiedener Zeiten und Stände aufgeführt.

So lückenhaft ist die heimische heidnische Überlieferung, daß man sagen darf, sie beginne erst in dem Zeitpunkte, wo das germanische Heidentum zu bestehen aufhört. Nur landfremde Römer und glaubensfremde Mönche wissen schon früher davon zu berichten. Die heimische Überlieferung aber zerfällt in zwei große Hauptmassen, eine überwiegend skaldische nordische und eine überwiegend volkstümliche gemeingermanische. Darin spiegelt sich der scharfe Gegensatz der Stände wieder, der die germanische Staatsverfassung und Gesellschaft beherrscht. Es gab eine Bauernmythologie und eine Adelsmythologie…weiterlesen

Deutsche Mythologie – Der Götterglaube und Ort der GötterverehrungDeutsche-Mythologie-Buchdeckel

Der Götterglaube
Wie bei den Dämonen ist bei den Naturgöttern der Zusammenhang mit den zugrunde liegenden Naturerscheinungen gelockert, ja oft aufgelöst; der Glaube, daß es die großen Naturmächte sind, von denen Wohl und Wehe des menschlichen Daseins abhängt, ist mehr und mehr zurückgetreten. Die Götter sind zu wunderbarer Größe und Herrlichkeit gesteigerte Menschen, Idealbilder von Königen und Fürsten, von erstaunlicher Kraft und Weisheit. Wie Zeus, Hera, Apollo idealisierte Hellenen sind, so sind Wodan, Frija, Donar ideale Germanen. Eine bestimmte Rangordnung unter den Göttern gab es ursprünglich nicht; jeder war in gewissen Lebenslagen der Höchste, der Donnerer, wenn das Gewitter tobte, der Windgott, wenn es stürmte. Solch ein „Augenblicksgott“ ist ferner die Gottheit, die eine einzelne bestimmte Ernte schützt oder eine einzelne bestimmte Waffe zum Siege lenkt und eben in der Garbe, in der Lanze selbst wohnt. Sie entwickelt sich zu einer „Sondergottheit“, die nunmehr ein für allemal der Ernte, dem Kriege vorsteht, und wird schliesslich zu einem „persönlichen Gott“, der immer reicher und idealer ausgestattet wird und alle zusammen gehörenden „Sondergötter“ in sich vereinigt, Darum haften auch ethische Elemente den Götter anfangs nur locker und äußerlich an; *der Gewittergott ist wohl ein gewaltiger, kriegerischer Held und nur wenig von dem Gescblochte der Riesen unterschieden, aber leuchtende Reinheit und Erhabenheit einer höchsten sittlichen Kraft hat er ursprünglich nicht…weiterlesen

Deutsche Mythologie – Seelenglaube und Naturverehrung

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelWährend man früher einseitig glaubte, daß alle heidnische Religion sich aus der Naturbetrachtung entwickelt habe, nimmt man heute oft ebenso einseitig an, daß alles religiöse Denken aus dem Seelenglauben abzuleiten sei. Die Religion hat viele Quellen, und jeder Versuch, alle Erscheinungen der Religion auf eine Quelle zurückzuführen, muß gezwungen und unnatürlich erscheinen. Man könnte ebensogut den Ozean von einem Flusse, wie die Religion von einer Quelle ableiten. Zwei Schichten von mythischen Vorstellungen lassen sich mit Sicherheit bei den Indogermanen bloßlegen, Seelenverehrung und Naturverehrung; beide berühren sich oft auf das engste und verschmelzen zu einem Gebilde, so daß sie nicht scharf auseinander zu halten sind. Die großen, mächtigen Götter, die Repräsentanten von Naturmächten, sind von einem Gewimmel niedriger, mißgestalteter Wesen umgeben, die an der Schwelle des Hauses nisten und durch die Luft schwirren. Neben den feierlichen Opfern und Gebräuchen des höheren Kultus findet sich, nicht in getrenntem Nebeneinander, sondern unlöslich verwachsen mit ihnen, der niedere Kultus der Beschwörungen und des Zauberns, die abergläubische Beobachtung der kleinlichsten Vorschriften. Die moderne Ethnologie eröffnet einen Blick in die fernste vorgeschichtliche Zeit, wo von einer Ausprägung indogermanischen Wesens noch nicht die Rede sein kann, und zeigt uns, daß auch hier eine fortschreitende Entwickelung vom Rohsten zum Höchsten stattgefunden hat. Seelenverehrung und Naturverehrung mußten in ihrem letzten Ziele zu der Vorstellung führen, daß die ganze Natur belebt sei...weiterlesen

Deutsche Mythologie – Der Kultus und Götterdienst

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelDas Christentum schlug den heidnischen Germanen gegenüber ein doppeltes Verfahren ein. Das unduldsame Wort des Bischofs Remigius von Rheims bei der Taufe des Frankenkönigs Chlodoveeh (496): „Beuge dein Haupt in Demut, stolzer Sigamber, und verehre von nun an, was du bisher verbranntest, und verbrenne, was du bisher verehrtest!“, darf als vorbildlich für die spätere Zeit gelten, in der die heidnischen Götter sämtlich für teuflische Mächte erklärt wurden, und die christlichen Missionare sich beeif erteil, die Heiligtümer zu vem ich teil und den heimischen Glauben und Brauch auszurotten. Zwar leugnete die Kirche die persönliche Existenz der für Götter gehaltenen Wesen durchaus nicht, aber auf Grund biblischer Stellen (wie Psalm 965, I. Kor. 102l_g2) wurden sie als Dämonen bezeichnet. Ihre Verehrung wurde Teufelsdienst; die deutschen Götter wurden direkt als böse Geister bezeichnet. „Entsagst du den Unholden?“ fragt das ostfränkische Taufgelöbnis des 7. Jhds., und der Täufling anwortet: „ich entsage“. Die Opfer, die er seinen Göttern gebracht hatte, mußte er aufgeben; aber ihre Namen nennt die Taufformel nicht, sie wären eine Entweihung: sie sind nicht den Menschen hold, sondern unhold. In der sächsischen Taufformel von ca. 790 wird allen Werken und Worten des Teufels entsagt, dem Donar, Wodan und Saxnot und allen den Unholden, die ihre Genossen sind. So ist die Gestalt des Teufels, wie sie im Volksglauben lebt, reich an Zügen enstellten deutschen Heidentums. Namentlich in Xorddeutsehland ist die Kirche mit furchtbarer Rücksichtslosigkeit vorgegangen….weiterlesen

Deutsche Mythologie – Das Priesterwesen

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelKeine der deutschen oder nordischen Benennungen für Priester ist mit einem gleichbedeutenden Worte der anderen idg. Sprachen verwandt, jede ist etymologisch leicht zu erkennen, mithin kann der gesonderte Begriff für Priester, für ein deutlich von anderen Ständen geschiedenes Priestertum nicht allzuweit in die Urzeit zurück reichen. Wie der Hausvater für die Sippe das Gebet verrichtete, opferte und weissagte, eo war für die Heiligtümer der Dorfgemeinde, des Gaues, des Stammes, der Angesehenste, der Häuptling, der König, Leiter der gottesdienstlichen Handlungen. Ganz richtig bemerkt Cäsar (b. g. 68l), daß es bei den Deutschen eine Priesterkaste nach Art der gallischen Druiden nicht gebe. Die Deutschen kannten keinen besonderen, erblichen Stand, der allein den Zutritt zu den himmlischen Mächten gewähren konnte. Wenn somit auch niemand, der den Göttern nahen wollte, eines Mittlers bedurfte, so war doch bei größeren Festen ein Priesterstand notwendig, d. h. man bedurfte Mftuner, die mit der Verwaltung der heiligen Bräuche vertraut waren. Der König, der seinen Ursprung von den Göttern ableitete, war der oberste Priester des Landes, er war Hüter und Pfleger des Heiligtums. Auch bei der kleineren Vereinigung der Gemeinde oder des Gaues war der leitende Beamte zugleich der Priester. Das in Thing und Heer versammelte Volk befehligte und weihte im Namen des obersten Befehlshabers, des machtvollen Tius, der König oder Häuptling. Wie eine ahd. Glosse lehrt, war die Bezeichnung cotinc (tribunus), die auf die Stellung des Priesters zu den Göttern geht (gud; minister deornm sagt Tacitus, Germ. 10), ganz zur Bezeichnung einer weltlichen Würde geworden. Während einige von den Häuptlingen den Heerbann in die Schlacht führten, mußten andere den Göttern für den Sieg opfern, die heiligen Feldzeichen hüten, deren Gegenwart das Dasein der Gottheit und damit den heiligen Frieden bezeugte, der über den bewaffneten Scharen ruhte, und jede Verletzung der religiösen Weihe durch Handhabung der Kriegszucht ahnden. Die Behörden, die nach Cäsar (b. g. 623) gewählt werden, mag ein Stamm angreifen oder sich verteidigen, in deren Händen die Leitung des Krieges steht, und die Gewalt über Leben und Tod haben, können nur Priester sein…weiterlesen

Deutsche Mythologie – Vorstellungen vom Anfang und Ende der Welt (Die Schöpfungsgeschichte)

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelDie mythenbildende Kraft der Völker umspannt die ganze Welt, von ihrer nächsten Umgebung an bis hinauf zum Sternenzelte. Besonders zwei Gruppen dieser mythologischen Naturauffassung lassen sich unterscheiden, kosmo-gonische Sagen, die sich mit dem Entstehen der Welt, des Himmels und der Erde beschäftigen, und theogonische, die den Ursprung und die Entwickelung der Götter behandeln. Auf diesem volkstümlichen Grunde kann die Naturphilosophie der Denker und Weisen auf bauen; die Antwort aber, die das Volk suchte, konnte es nur auf religiöspoetischem Wege durch Mythen geben. Die Fragen über die in der Natur wirkenden Kräfte, nach dem Grunde der Bewegung der Himmelskörper, des Wechsels von Licht und Finsternis, Tag und Nacht, Sommer und Winter, über die Entstehung der Welt, der Götter und Menschen kehren bei allen Völkern wieder. Auch die Deustchen haben eine Kosmogonie gehabt oder wenigstens einzelne kosmogonische Gedanken entwickelt; aber ein kunstvoll zusammengesetztes System läßt sich bei ihnen nicht nach weisen…weiterlesen

Das Erforschen der Zukunft

Deutsche-Mythologie-BuchdeckelAls Mittel zur Erforschung des göttlichen Willens bei den Deutschen nennt Cäsar „Losorakel und Prophezeiungen (sortes et vaticinationes; b. g. 150), Tacitus „Götterzeichen und LosorakeV1 (auspicia et sortes, Germ. 10). Beim Los wurde die Gottheit nach ihrem Willen gefragt, im anderen Falle erfuhr man ihn aus gewissen Vorzeichen. Die Wahrsagekunst scheint mehr Aufgabe der Frauen gewesen zu sein, Los und Weissagung stand jedem freien Manne zu; nur bei Angelegenheiten, die den Staat betrafen, lagen sie in der Hand des Priesters. Im häuslichen wie im öffentlichen Leben aber waren sie mit Gebet und Opfer verbunden. Los (ahd. kluz, got. hlauts) ist das, mit dessen Hilfe geweissagt wird, -das Opferblut; Losen (ahd. hliozan) bedeutet aus Zeichen oder durch Werfen bezeichneter Gegenstände und deren Fallen weissagen oder bestimmen, und dann überhaupt das Schicksal befragen.

Tacitus beschreibt das Verfahren beim Losen folgendermaßen (Germ. 10): „ Man zerlegt die Zweige eines -fruchttragenden Baumes (Erle und Buche mit ihren Eckern, Hasel, Hollunder und Wachholder) in kleine Stäbchen, die durch getvisse Zeichen unterschieden sind und streut sie aufs Geratewohl und wie es der Zufall fügt, über ein weißes Laken. Alsdann nimmt, wenn in öffentlicher Angelegenheit das Los beß’agt wei’dcn soll, der Ewart der Gemeinde, wenn in häuslicher, bloß das Haupt der Familie nach einem Gebet an die Götter*, den Blick gegen Himmel gelichtet, dreimal je ein Stäbchen auf und deutet aus den vorher eingeschnittenen Zeichen nach den Hegeln der Weissagekunst und infolge übernatürlicher Eingebung den durch die Lose ausgespi’ochenen göttlichen Willen. Wenn die Zeichen dawider sind, so findet über dieselbe Sache ßir denselben Tag keine Befragung mehr statt: gestatten sie es aber, so ist noch die Bestätigung durch Götterzeichen erforderlich“…weiterlesen

Die Indogermanen Germanenherz aus dem Buch: Die Indogermanen – Ihre Verbreitung, ihre Urheimat und ihre Kultur (1905)

Die Indogermanen – Ihre Verbreitung, ihre Urheimat und ihre Kultur (1905)

.(PDF-Dateien: Band 1, Band 2)

Vorwort

In diesem Buche habe ich beabsichtigt, eine knappe Übersicht über die Urheimat und Kultur der Indogermanen zu geben. Um die Urheimat zu bestimmen, mussten die Sprachen Europas betrachtet und die Wanderungen der einzelnen Stämme kurz dargestellt werden. Die Kultur der Indogermanen aber ist die des prähistorischen Europas überhaupt, da sich auf diesem Gebiet Grenzen zwischen ihnen und den übrigen Völkern nicht ziehen lassen. Mein Plan war von allem Anfang an darauf gerichtet, ein allgemein verständliches Buch zu schreiben. Ich habe daher in der Darstellung alle Anmerkungen vermieden und diese an den Schluss des Werkes in einen dritten Teil verwiesen. In diesem wird der Leser die Literatur, die ihn weiter führen kann, das sprachliche Material, soweit es wirklich beweiskräftig ist, und zahlreiche Zeugnisse angeführt finden. Auch einige ausführliche Erörterungen sollen dort ihren Platz erhalten. Da die Fülle des Stoffes schliesslich nicht in einem Band vereinigt werden konnte, so ist eine voraussichtlich gleichmässige Teilung vorgenommen. Doch wird der zweite Band so eingerichtet werden, dass man die Anmerkungen besonders binden lassen und dann bequem neben dem Texte benutzen kann.

Den Plan zu diesem Buche habe ich im Jahre 1891 gefasst und seitdem nie aus dem Auge verloren. Eine ganze Reihe kleinerer Aufsätze, die ich seit dieser Zeit veröffentlicht habe, waren die Frucht der dauernden Beschäftigung mit den behandelten Problemen. Die erste, nicht vollendete Ausarbeitung stammt aus dem Jahre 1897. Ich musste diese aus äussern Gründen abbrechen und bin erst vor zwei Jahren wieder dazu gekommen, die endgültige Fassung zu beginnen. Die Grundgedanken, von denen dieses Buch beherrscht ist, dass die Heimat der Indogermanen in der grossen nord-ostdeutschen Tiefebene zu suchen ist, und dass ihre Kultur bei weitem höher war, als man jetzt anzunehmen pflegt, stehen mir seit langem lest, und icli habe sie schon wiederholt ausgesprochen. Kbenso habe ich betont, dass sich mit Hilfe der Sprachwissen-schalt allein über die Kultur wenig ermitteln lassen wird. Die Sprache stellt daher nur im ersten Teil im Vordergrund, bür die Bestimmung der Wanderungen und der Verteilung der Völker ist sie unsere beste Führerin, für die Krschliessung der Kultur kann sie nur als Hilfswissenschaft in Betracht kommen….weiterlesen

Der Jahreskreis und Jahreskreisfeste Entstehung und Hintergrund des Jahreskreis und Jahreskreisfeste Das imponierende Schauspiel der Natur, das sich im Muster der Jahreszeiten wiederholt, hat immer eine große Auswirkung auf das Leben. In der Antike und im frühen Mittelalter, als die Menschen in Mittel- und … Weiterlesen

Der himmlische Lichtbaum der Indogermanen in Sage und Kultus. IrminsulWenn die prähistorische Archäologie allmählich immer mehr einen gewissen homogenen Zustand der in Europa sich ausbreitenden und dasselbe eigentümlich kolonisierenden indogermanischen oder arischen Stämme in Bezug auf das häusliche Leben und die Anfänge gewerblicher Thätigkeit aufdeckt, so entsprechen dem auch die Besultate der Untersuchungen über den mythologisch-religiösen Entwickelungsstandpunkt derselben. Neben den überall bei den betreffenden Völkern auftauchenden analogen Naturanschauungen, als Grundlage ihrer Mythologie, erscheint aber schon eine gemeinsame Phase in der Entwickelung der auf jenen hin sich entfaltenden religiösen Vorstellungen und Gebräuche. Die gleichsam noch flüssigen Elemente fangen schon an eine gewisse Consolidierung zu zeigen. Unter anderem tritt uns eine solche höchst bezeichnend in dem sogenannten Baumkultus und den sich daran schließenden mythisch-religiösen Vorstellungen entgegen, welche nicht, wie man bisher gemeint und namentlich Boetticher und Mannhardt in neuerer Zeit mit großer Gelehrsamkeit auszu-fiihren sich bemüht, aus dem Waldleben der Urzeit unmittelbar hervorgegangen, sondern ursprünglich auf Vorstellungen von einem wunderbaren Welt- oder Himmelsbaum zurückzuführen sind, als dessen Abbilder nur gleichsam gewisse irdische Bäume dann eingetreten. Mit diesem Himmelsbaum stehen wir aber im Mittelpunkt einer eigentümlichen, höchst primitiven Welt- resp. Himmelsanschauung überhaupt, welche zu ihrer Zeit die betreffenden Kreise ebenso beherrschte und für andere Vorstellungen als Anlehnung diente, wie später in den historischen Zeiten innerhalb der klassischen und christlichen Welt selbst noch auf dem Gebiete wissenschaftlicher Forschung der Glaube an die angeblich um die Erde als ihren Mittelpunkt sich drehenden Himmelskörper maßgebend war, bis auch diese Vorstellung wieder einem neuen, nämlich dem kopernikanischen Systeme weichen mußte…weiterlesen

Wald- und Feldkulte: Der Baumkultus der Germanen und Ihrer Nachbarstämme
Mythologische Untersuchungen
Vorwort. 
Wald- und FeldkulteDas vorliegende Buch, welchem demnächst ein zweiter Band „griechische und römische Agrarkulte aus nordeuropäischen Ueberlieferungen erläutert“ folgen wird, beginnt die Veröffentlichung einer Reihe von Vorarbeiten, die sieh dem Verfasser als erforderlich ergeben hatten, um zur Klarheit und Sicherheit über das Fachwerk zu gelangen, in welches die einzelnen Stücke der von ihm unternommenen „ Sammlung der Ackergebräuche“ einzuordnen seien. Es ist hier der Versuch gemacht worden, die wichtigsten Sagen, Frühlings- und Sommergebräuche, welche zu den Erntegebräuchen in unverkennbarer Analogie stehen, einzig und allein aus sich selbst heraus einer methodischen Untersuchung auf ihren Inhalt und dessen Bedeutung zu unterwerfen, soweit es der Hauptsache nach auf Grund des in der Literatur vorhandenen Materiales schon jetzt geschehen konnte. Doch sind an vielen Orten bisher ungedruckte Ueberlieferungen eingestreut. In größerem Umfange ist dies bei Gelegenheit des Erntemai geschehen; die rheinländischen Sitten und die zu Kuhns Aufzeichnungen hinzugekommenen westfälischen verdanke ich schriftlichen Mittheilungen, so auch alle übrigen, dagegen sind die S. 203 ff. verzeichneten französischen einer größeren Sammlung entnommen, welche mir im Jahre 1870 persönlich aus der Unterhaltung mit Kriegsgefangenen zu schöpfen vergönnnt war.

Den mannigfachen neuen Stoff, welchen ich in dem Abschnitte über die schwedischen Waldgeister verwenden konnte, schulde ich dem gütigen und liebreichen Entgegenkommen der Herren D. D. Hildebrand (Vater und Sohn) in Stockholm, Propst E. Rietz in Tygelsjö bei Malmö (inzwischen verstorben), und Baron Djurklou auf Sörby bei Örebro, welche bei meinem ersten Aufenthalt in Schweden im Herbste 1867 mir die im Besitze des Reichsanti-quaritims, des Schonischen Altertnmsvereins und ihrer selbst befindlichen handschriftlichen Aufzeichnungen von Volksüberlieferungen mit außerordentlicher Liberalität zugänglich machten und deren Benutzung erleichterten. Meinem verehrten Freunde Professor H. Weiß, Custos des Kupferstichkabinets in Berlin, bin ich für den Nachweis mehrerer der auf S. 339—340 erwähnten Kunstwerke, den Vorständen und Beamten der königlichen und Universitätsbibliothek zu Berlin für freundlichen, unermüdlichen Beistand verpflichtet. Vor allem aber fühle ich mich gedrungen, dem hohen Unterrichtsministerium meinen ehrerbietigsten Dank für die fortgesetzte hochgeneigte Förderung und Unterstützung meiner Bestrebungen auszusprechen. Eine eingehendere Erörterung über die Grundsätze, das Rüstzeug und die Methode, sowie über die allgemeinen Ergebnisse meiner Arbeit wird den zweiten Band einleiten, der durch treffende Belege die Wahrheit der aufgestellten Sätze zu bestärken Gelegenheit giebt. Im übrigen bilden die in diesem Bande vereinigten Untersuchungen ein abgeschlossenes Ganzes für sich. Mögen sie sich Freunde erwerben und als ein nicht unbrauchbarer Beitrag zur Lösung der großen Aufgaben erfunden -werden, welche der Kulturgeschichte heutzutage im Zusammenwirken der Wissenschaften zugefallen sind….weiterlesen

Nordische Vorfahren ist ein inspirierendes oder motivierendes Video. Es besteht aus Zitaten aus der Wikingerzeit (Hávamál) und Wölfen, die eine starke Verbindung zu unseren nordischen Vorfahren darstellten. „Wir haben jetzt Wolfszeit.
Wir stehen mitten in einem gigantischen Ringen zwischen den sterbenden Fischen und dem kommenden Wassermann, dem Ende einer alten und dem Beginn einer neuen Ära.
Der irdische Kreislauf in dem kosmischen Gesetz ist stärker als die Pläne der Schwarzmagier. Das Klammern an eine vergehende Macht allen kosmischen Gesetzen zum Trotz und der Kampf um die Formen einer neuen sind ungeachtet einer mittlerweile eingetretenen Waffenruhe noch voll im Gange, sie geht sogar noch einem Höhepunkt zu. Eine von Menschen getragene Macht unterliegt keinesfalls den Launen der Geschichte, sondern sie ist stets das Ergebnis eines ständigen Widerstreites zwischen Gut und Böse durch einen gezielt angesetzten Geist und seine Ideenkraft. Und hier begegnen sich der manipulierte Geist mit dem höheren des Guten. Die Macht der Schwarzmagier ist unrein, sie will die Natur betrügen und überlisten, ihr Ziel ist Selbstzweck.
Sie kann daher nur befristet über dem Guten und Höheren stehen.“
Wolfszeit um Thule

Viking inspirierte Motivations- / Inspirationsrede für alle Menschen in Midgard.
Erhebe dich jetzt, Leute von Midgard, mit trostlosen Augen werdet wach.
Erhebe dich zum Horn von Heimdal, jetzt ist es an der Zeit, aufrecht zu stehen.
Fürchte dich nicht vor dem Tod für die Stunde deines Untergangs und niemand kann ihm entkommen. In der Stunde der Dunkelheit
Wo sind die alten Götter? Lass mich sie klar fühlen und sehen!
– Sie sind wie die Sonne hinter den Bergen in die Schatten gegangen. Aber sie sind hier, überall um uns herum. Ich bitte dich aufzustehen! – und folge dem Weg der alten Zeit! Alte Geschichten, an die ich mich vor langer Zeit von Männern erinnere.
Ohne Angst befleckten unsere Vorfahren ihre Speere mit blutigen Schilden. Das Zeitalter des Nordens ist da, jetzt hör dem mächtigen Aesir zu. Es ist Zeit für den Sieg, es ist Zeit, Ihre Sehnsucht und Ihren Durst zu beanspruchen.
Setze dein Herz in Flammen, mit dem unaufhaltsamen Feuer in deinen Adern. Lass die Erde zittern, lass die Götter es mit Mut wissen,

An diesem Tag kämpfe ich !!

odin geistergänzend

Walhall, Ragnarök: Ende und Neubeginn Walhalla – das Ziel aller tapferen Krieger Walhall (oder Valhall, im Volksmund oftmals auch Walhalla genannt) bezeichnet in der nordischen Mythologie das Ziel aller gefallenen Krieger, die sich als tapfer erwiesen hatten und in der Schlacht ihr Leben gelassen hatten. … Weiterlesen

Wir werden wohl durch den Tod gehen müßen, um richtig Leben zu können Welcome to Hell Ein Schriftsatz in meinem Impressum deutet auf. Ich wurde von Gott aus Liebe erschaffen. Aber vom Teufel erzogen.!!! Als meine Flügel abfielen, wuchsen mir Hörner . Mit mir spielt man nicht ungestraft. Denn wer den Teufel in … Weiterlesen

Mein Freund, der Wolf Am Donnerstag, 22. November, legte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) das „Wolfsmonitoring 11/2018“ vor. Und dieses zeigt, die Zahl der Wolfsterritorien in Deutschland. 73 Rudel, 30 Paare und drei territoriale Einzeltiere – das sind die vom BfN offiziell vorgestellten Bestandszahlen … Weiterlesen

Der frühe Norden Mit dem Einsetzen der geschichtlichen Nachrichten erscheint Skandinavien als die vagina gentium: ein Volk nach dem anderen drängt über die Ostsee oder aus Jütland südwärts, zuerst die Kimbern und Teutonen (aus Himmerland und Ty), dann Ariovists Sueben und Haruden (Schwabstedt … Weiterlesen

Haithabu Lage von Haithabu/Hedeby an der Südgrenze des wikingerzeitlichen Nordgermanenlandes. Haithabu (altnordisch Heiðabýr, aus heiðr = Heide, und býr = Hof; dänisch Hedeby, lateinisch Heidiba) war eine bedeutende Siedlung dänischer Wikinger. Der Ort gilt als erste mittelalterliche Stadt in Nordeuropa und … Weiterlesen

Dannevirke – Die Wikingermauer in DänemarkIn der Norddeutschen und dänischen Kultur gibt es einen Mythos darüber, warum und wie Dannevirke gebaut wurde. Irgendwann Mitte des 9. Jahrhunderts wollte Otto der Große, der König von Ostfranken, die Dänen unter seinen Daumen bekommen, damit er Steuern von … Weiterlesen

Germanische Mythologie EINLEITUNG Es läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit voraussetzen, daß die Stammväter der Germanen, nachdem sie sich von den anderen Ariern getrennt hatten und in zwei Strömen die Ebenen Mitteleuropas und den hohen Norden unseres Kontinents überfluteten, die alten religiösen Anschauungen der Urheimat noch treu bewahrten und vorzugsweise die lichten Mächte des Himmels verehrten. Darauf … Weiterlesen

Yggdrasil Der Weltenbaum der germanischen Mythologie ist eine der schönsten Schilderungen der verschiedenen Sphären der Existenz.Die Zweige der Esche breiten sich über die ganze Welt und reichen hinauf bis über den Himmel. Drei Wurzeln halten ihn aufrecht, eine reicht zu der … Weiterlesen

Kulturbringer Odin, Allvater, Wotan Einsam sind die tapferen und die Gerechten. Doch mit ihnen ist die Gottheit. Odin, Allvater, Wotan. Gar viele Namen hat Allvater, stetig wacht der Vater aller Götter. Sei Dir bewusst, dass der absolut unkriegerische, große Fragende und Reisende Gott der Germanen absolut friedlich war. Er war kein Missionar, kein Besetzer, kein Besserwisser! Er war bescheidener Suchender … Weiterlesen

Huginn und Muninn und Odins Rabenzauber (Hrafnagaldr Odins) Huginn und Muninn In der nordischen Mythologie sind Huginn und Muninn Odins zwei Raben . Huginn ist das altnordische Wort für „Denken“ und Muninn ist das altnordische Wort für „Erinnerung“. Jeden Morgen bei Sonnenaufgang schickt er sie los, um durch … Weiterlesen

Snorri Sturluson Erzähler der Götter- und Heldensagen Snorri Sturluson wurde im Jahre 1179 in Hvammur geboren. Seine Eltern Sturla Thórdarson, ein westisländischer Gutsherr, und Gudny Bödvarsdóttir gelten als Gründer des Geschlechtes der Sturlungar. In jungen Jahren wurde Snorri zu dem Goden Jón Loptsson nach Oddi geschickt, einem Bildungszentrum in Südisland und Sitz der Familiensippe der Oddverjar. Dort … Weiterlesen

Skaldendichtung Im wikingerzeitlichen Norden stand die Dichtkunst in hohem Ansehen. Die Bezeichnung für Dichter war “Skalde” (altnordisch singular skáld). Der früheste bekannte Skalde war Bragi Boddason der Alte, von dem die sogenannte Ragnarsdrápa überliefert ist, ein Gedicht, in dem er mythologische, auf einem Schild dargestellte Szenen schildert. Wahrscheinlich ist er mit dem Bragi, der später als … Weiterlesen

Der himmlische Lichtbaum der Indogermanen in Sage und Kultus. Wenn die prähistorische Archäologie allmählich immer mehr einen gewissen homogenen Zustand der in Europa sich ausbreitenden und dasselbe eigentümlich kolonisierenden indogermanischen oder arischen Stämme in Bezug auf das häusliche Leben und die Anfänge gewerblicher Thätigkeit aufdeckt, so entsprechen dem auch die Besultate der Untersuchungen über den mythologisch-religiösen Entwickelungsstandpunkt derselben. Neben den überall bei den betreffenden … Weiterlesen

Frömmigkeit nordischer Artung Ein Querschnitt durch das Indogermanentum von Benares bis Reykjavik7. Auflage, 1989, Verlag Hohe Warte • Franz von Bebenburg • KG Hans F.K. Günther zeigt zunächst einmal, was nordische Frömmigkeit nicht ist, beispielsweise die Herabwürdigung des Leibes, die Abhängigkeit der Frömmigkeit von dem Tode, die Wertung des diesseitigen Lebens als Jammertal. Er zeigt darüber hinaus die … Weiterlesen

Das Hildebrandslied lasst uns niemals unsere Wurzeln und die Ideale unserer Ahnen vergessen. Heil dir Wotan/Odin Das Hildebrandslied ist das einzige überlieferte Beispiel für den altdeutschen Heldengesang. Dargestellt ist eine Episode aus dem Sagenkreis um Dietrich von Bern, eine Zweikampf-Situation zwischen Hildebrand … Weiterlesen

Metherstellung Was ist Met? Die Geschichte des Mets Warum Alkohol? An Getränken gehörten Fruchtgetränke und Milch immer zur Ernährung des Mittelalters dazu. Aber bereits die Völker der Antike begannen Alkohol herzustellen. Der Hauptgrund dafür war jedoch weniger der, sich zu berauschen, … Weiterlesen

Magic Runes by Germanenherz
Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann, was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.
Runen Rad Runen Rat
Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum neun lange Nächte, vom Speer verwundet, dem Odin geweiht, ich selber mir selbst, am Ast des Baumes, von dem niemand weiß, aus welcher Wurzel er wuchs.Sie boten mir nicht Brot noch Met … Weiterlesen

Runen 24er futhark Fehu Uruz Thurisaz Ansuz Raidho Kenaz   F U TH A R K Das Wort Rune hat unterschiedliche Herkünfte: * gothischer Wortstamm “runa” = Geheimnis * * altnordisches “runar” = Mysterien * * walisisches “rhin” = magischer Zauber. Die Kraft der Runen wuchs mit der Erfahrung des … Weiterlesen

Thema Runen: Mittelalterliche Geheimrunen und ein paar Ergänzungen Vorab: Ich habe ein großes Problem damit, wenn weisungsgebundene Juristen historische Fragen zum Thema Runen, mit Nationalsozialistische Ideologien vergleichen und mit ihren rechtsbeugenden Verurteilungen gegen meiner Person, mir mein restliches Leben versaut haben. Und im gleichen Moment, mit samt der … Weiterlesen

Thema Runen und die wissenschaftliche Evolutionsforschung Eine wissenschaftliche Betrachtung über die Kraft von Mythen, Riten und Runen Vorab: Ich habe ein großes Problem damit, wenn weisungsgebundene Juristen historische Fragen zum Thema Runen, mit Nationalsozialistische Ideologien vergleichen und mit ihren rechtsbeugenden Verurteilungen gegen meiner Person, mir mein … Weiterlesen

Odins Runen – unsere Schrift Was irgendwie ist, was irgendwie ein „Sein“ hat, das hat auch ein bestimmtes Gerüst. Ein Gerüst besteht aus BALKEN. Wie ein jedes Haus in seinen Balken und Trägern ein Gerüst hat, wie der Bau des menschlichen Körpers ein Gerüst in … Weiterlesen

Odins Runenlied In der Edda ist der Verlauf der höchsten Einweihung im Hávamál zu finden.  Demzufolge hing Odin, vom Speer verwundet, neun Tage und Nächte am Weltenbaum  und erlitt die schlimmsten Qualen. Nach dieser Zeit des Leidens erhielt er  als Belohnung die … Weiterlesen

Deutung der Namensrunen Deine persönliche Namensrune Keiner weiß, ob die Bestimmung der Namensrune schon damals gebräuchlich war, oder ob dies aufgrund der Esoterikwelle entstanden ist. Auf jeden Fall gibt es aber hier die Möglichkeit seine persönliche Namensrune zu bestimmen und deren Bedeutung zu … Weiterlesen

Der kosmische Ursprung der Runen Das dem Hag-All verwandte, ja ihm durchaus entsprechende Sinnmal ist der Sechsstern, der eigentlich und ursprünglich zwei mit den Spitzen ineinandergeschobene Pyramiden darstellt. Und zwar muß die Verschränkung der Körper, wenn das Sinnmal vollkommen sein soll, im Verhältnis des goldenen … Weiterlesen

Kleine Runenkunde Runen sind die ältesten Schriftzeichen der Germanen. Sie waren vor allem zwischen dem 2. und dem 12. Jahrhundert für geritzte und gravierte Inschriften auf Gegenständen und Steindenkmälern in Gebrauch. Ihre Verbreitung zeigt von Anfang an einen deutlichen Schwerpunkt in Südskandinavien. … Weiterlesen

Wielandsage im Runenkästchen von Auzon Das Runenkästchen von Auzon, wie es nach seinem Fundort in Frankreich heißt, stammt aus dem späten 7. oder frühen 8. Jahrhundert. Es besteht aus geschnitzten Walfischknochenplatten, in die bildliche Darstellungen und Runen gefügt sind. Einen Ausschnitt davon soll hier näher … Weiterlesen

Runen Talismane und Amulette Das dritte Gebiet der Runenmagie ist die Talismantik. Talismane und Amulette sind Gegenstände, die zur Erlangung bestimmter Ziele magisch aufgeladen werden. Es wird sozusagen ein aktiver „Zauber“ darin gespeichert. Ein Großteil der erhaltenen Runendokumente früherer Zeiten sind ebendiese Talismane und … Weiterlesen

Der Runenkalender Heute ist Montag, der 31.12.2012. Zur Zeit herrscht der Einfluß der Dämmerungs-Rune Dagaz  vom28.12.12 bis zum 10.01.13. Die Dämmerungsrune begleitet im Idealfall das Perchtentreiben, das Vertreiben der Winter- und Dunkelheitsdämonen, aus dem auch der spätere Karneval entstand. Dagaz symbolisiert als Dämmerung … Weiterlesen

Die Runenlehren Was Du aufdeckst, offenbart sich . „Runen wollen gelebt werden, belebt sind sie schon“. „Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, darum ist sie die Erlösung“. „Es ist alles Illusion, was nicht aus mir selber spricht, denn es ist ein Zusatz, … Weiterlesen

Runen selbst herstellen Kaufen oder Selbermachen Wenn sie die Runen kennenlernen wollen, sollten sie unbedingt selbst einen Satz Runen anfertigen, anstatt fertige Runen zu kaufen. Das kostet zwar einige Mühe und Zeit, aber es vertieft ihre Beziehung zu den Runen Runensteine gibt es … Weiterlesen

Die theoretische Magie als Grundlage der Runenmagie
Die Runenmagie wird wohl am ehesten von den verschiedenen magischen Richtungen mit der Alten Sitte in Verbindung gebracht und wohl auch von nicht wenigen Menschen betrieben. Runenmagie kann verschiedene Formen haben. Grundsätzlich soll sie so funktionieren, daß die Kraft der Rune (also das Energieprinzip, das die Rune verkörpert) angewandt wird. Runische Magie ist Zeichenmagie, das Zeichen, die Rune, wird ihrem Sinngehalt und ihrem magischen Potential entsprechend verwendet. Man kann sich das vielleicht so vorstellen, daß die Menschen früher die Energien, die sie wahrnahmen, mit Symbolen bezeichnet haben. In diesem Sinne stehen die Runen für bestimmte Energien, zu denen man einen Kanal öffnen und mit denen man arbeiten kann.
Fliegenpilze
Als einfachste Form magischer Runenanwendung ist wohl die Visualisierung zu nennen. Dabei wird die Rune mit ihren Kräften vor dem inneren Auge vorgestellt und sie kann dann auch projiziert werden, was bedeutet, daß man die visualisierte Kräfte auf ein Ziel hin aussendet. Wirksam ist hierbei die Form der Rune, wie sie als Bild erscheint, und gerade in bezug auf die Aussendung in Verbindung mit der gewünschten Wirkung der Rune, die man ebenfalls visualisieren kann. Man kann dies auch sehr gut dadurch unterstützen, daß man die Stellung (Stadha) der Rune einnimmt oder die Rune mit den Händen bildet. Als Beispiel für diese Anwendung könnte man die Heilung nennen.

Runen können aber auch gesprochen oder gesungen werden. Wirksam ist hier der Laut der Rune (was durch Stöður und Visualisierung unterstützt werden kann). Zaubergesänge allgemein werden als seið-læti bezeichnet, die Wortmagie in einem zeremoniellen, runischen Sinn als galdr; es existiert sogar ein eigenes Versmaß dafür, das galdralag. Durch Wiederholung der Worte / Strophen kann eine Verstärkung erreicht werden. Man verwendet hier entweder nur den Runennamen, den man intoniert, bzw. die Runenreihe, die man komplett singt, oder aber richtige Verse, in denen die Wirksamkeit der Runen sich manifestieren soll. Eine Galdr-Verfluchung wird als alög bezeichnet. Golther glaubt, daß „runo“ das Raunen oder Murmeln eines Zauberspruches bezeichnet, wohingegen galdr der eigentliche „Zaubergesang“ sei (also eine Form von Seiðr).

Die skeptische Frage, ob es Magie überhaupt gibt, ist äußerst unpräzise, so wie auch Glaube oder Nichtglaube an Magie weder richtig noch falsch sind. Es kommt dabei darauf an, was man eigentlich unter Magie versteht, und schon hier laufen die … Weiterlesen   https://germanenherz.files.wordpress.com/2019/09/germanenherz-runablack.jpg
Magie der Runen
Ein wenig Magie in dieser vernünftigen rationalen Zeit schadet nicht, wenn sie mit guten Vorsätzen und Wünschen ausgeführt wird. Sie ist kein Allheilmittel, kann aber den Alltag bereichern und uns durch Konzentration auf unsere Probleme dazu verhelfen, klarer zu sehen. … Weiterlesen

Runenorakel Grundsätzliches zur Runendivination Von Wahrsagerei und simplen Zukunftsvorhersagen halte ich gar nichts, zumal die Zeit sich jeglicher Magie entzieht. Eine Divination ist daher auch eher eine Wiederspiegelung der Gegenwart, welche dem Suchenden aus einer anderen Perspektive gezeigt wird, damit er … Weiterlesen

Runische Heilungsmagie
Ein weiteres großes Kapitel der Runenmagie ist die Heilungsmagie. Abgesehen vom Gebrauch von Runentalismanen und -amuletten zur Heilung und Abwehr von Krankheiten kann man mit den Runen auch unmittelbar therapeutisch arbeiten. Dies ist sowohl allein als auch mit einem Patienten … Weiterlesen

Runische Schutzmagie
Ein wichtiger Teil der Runenmagie ist Schutzmagie. Magischer Schutz bedeutet, einer magischen Einflußnahme von außen widerstehen zu können und nicht zum Spielball der Kräfte anderer zu werden. Doch nicht nur Personen, auch Gegenstände und Vorhaben können magisch vor widrigen Einflüssen … Weiterlesen

Germanenherz Runenkreis Um einen Runenkreis zu beschwören solltest Du vorher kurz überlegen, auf welche Weise dies geschenen soll. Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit, den Kreis tatsächlich abzuschreiten oder ihn zu Visualisieren. Ich bevorzuge ein tatsächliches Abschreiten, da Du dann einfach direkter … Weiterlesen

Zauberei und Hexerei
In meinem neuen Titelbild könnt ihr es sehen. Meine Othala Rune symbolisiert, den Sündenbock des heiligen Bartholomäus (Astaroth) in seiner Niederlage, fixiert in meinem Runenkreis
 Die alten Deutschen kannten Zauber mit Tat und Wort; den ersteren verbietet Nr. 10 des Indiculus (de phy-lacteriis et Ugaturis), den zweiten Nr. 12 (de incantationibus). Das Wort Zauber (ahd. zoubar) selbst bedeutet eigentlich „Mennig“, die rote Farbe, mit der … Weiterlesen

Die Geschichte der Magie Ursprung und Antike „Magier“ ist ursprünglich der Name eines Stammes der Meder, dem die Ausübung der heiligen Gebräuche und die Erhaltung der gelehrten Kenntnisse anvertraut war (ähnlich wie der Stamm Levi bei den Israeliten). Herodot beschrieb sie im 5. Jahrhundert … Weiterlesen

Magische Nächte. Die 12 Rauhnächte
Die 12 Rauhnächte Die zwölf Nächte am Ende des Jahres und die mit ihnen verknüpften Mysterien gehen bis in die Antike zurück. Sie haben sowohl römische als auch germanische und sogar indische, japanische und chinesische Wurzeln, und auch heute noch finden sie vielerorts im Brauchtum Beachtung. Nach uralten Überlieferungen suchen zu dieser Zeit die Seelen … Weiterlesen

Die weisen Frauen Hagedisen – Hexen
Die erfolgreiche Vorgehensweise und die überzeugenden Ergebnisse der heilkundigen Frauen stellten eine große Bedrohung für das aufkommende Christentum, sprich die Kirche dar. Denn diese Frauen verließen sich mit ihren außergewöhnlichen Begabungen eher auf ihre Sinne und Erfahrungen als auf die Gebote des Glaubens. Versuch und Jrrtum lehrte sie Ursache und Wirkung zu erkennen. Sie Forschten … Weiterlesen

Das Erforschen der Zukunft
Als Mittel zur Erforschung des göttlichen Willens bei den Deutschen nennt Cäsar „Losorakel und Prophezeiungen (sortes et vaticinationes; b. g. 150), Tacitus „Götterzeichen und LosorakeV1 (auspicia et sortes, Germ. 10). Beim Los wurde die Gottheit nach ihrem Willen gefragt, im anderen Falle erfuhr man ihn aus gewissen Vorzeichen. Die Wahrsagekunst scheint mehr Aufgabe der Frauen … Weiterlesen

Die Entdeckung Amerikas durch die Nordgermanen Der 400jährige Gedenktag der Entdeckung Amerikas hat allerorten diesseits und jenseits des Oceans Schriften hervorgerufen, in denen die Heldentat des Kolumbus und die Bedeutung der neuen Welt für die Kulturentwicklung der alten gefeiert wird. Bei solcher Gelegenheit wird auch zugleich … Weiterlesen

Wikinger Die Volkskraft des Nordens Die Geschichte der Wikingerzeit Das 7. und 8. Jh. bedeutet eine Festigung der germanischen Macht in den Teilen Europas, in denen die Oberschicht stark genug war. Alle die Gebiete, in denen wir nur eine dünne germanische Herrenschicht kennen, gehen damals … Weiterlesen

Atlantis, Edda und Bibel – 200 000 Jahre Germanischer Weltkultur
Die Edda, das Buch der Götter und Heldensagen!
edda-bannerDas Buch der Götter und Heldensagen, die Edda wird als Überlieferung des alten Nordischen Heidnischen Glaubens gehandelt. Sollte man sich für dieses Thema interessieren ist es unumgänglich die Edda wenigstens einmal gelesen zu haben. Wobei man jetzt schon aus persönlicher Sicht schreiben kann, das einmal lesen nicht ausreichen wird. Die Edda kann man als ein Buch bezeichnen was in Reimen geschrieben ist zumindestens im ersten Teil als „Die Göttersagen“. Im zweiten Teil geht es um „Die Heldensagen“. Für den ein oder anderen wird es nicht im Ansatz zu verstehen sein oder gar einen Sinn ergeben, oder er sieht schlicht und einfach eine Kopie der Christlichen Bibel stellenweise vor sich. Oder andere machen sich wahrlich Gedanken über das was dort überliefert worden ist. Man sollte seinen Instinkten dort vielleicht ein wenig folgen und sich eine Anzahl an Lesestoff zu Gemüte führen was viele vor einem darüber geschrieben haben. Denn man sollte auch wissen das aus den verschiedenen Verlagen die, die Edda herausgebracht haben auch im Vorwort eine eigene Interpretation der Edda zu lesen ist.

Daher dürfte eine Edda nicht ausreichen um sich dort ein weitreichendes Bild zu machen. Ich persönlich werde hier keine Edda jemanden empfehlen, ( außer die Edda die ich hier angebe als PDF Datei zum reinschauen ) da dieses Buch auch nach gut über 800 Jahren nach seiner ersten Abschrift um ca 1200  unserer Zeitrechnung von Snorri Sturluson immer wieder Unklarheiten aufzeigt wie man was sehen könnte. Da jeder Suchender im Leben ist und seine persönlichen Wahrheiten für sich vertritt wäre es auch eine Diskussion, die zu weit führen würde. Da die Edda in der Vergangenheit sowie Zukunft zu deuten sein könnte. Mit Sicherheit ist in den Worten und Reimen der Edda mehr zu erkennen. Wem die Edda seine Aufmerksamkeit erweckt hat wird da auch weiter in die Thematik vordringen und vielleicht auch mehr das nordische Heidentum von einer Seite sehen die bis dato vielleicht noch unbekannt war.

Es wäre vielleicht noch darauf zu achten ob es die Erst Übersetzung in die deutsche Sprache von Karl Simrock ist und diese bis heute in den Nachdrucken von Karl Simrock erhalten ist. Zum anderen gibt es noch die Übersetzung von  Felix Genzmer die sich darin unterscheiden soll das Karl Simrock versucht hat vom Skandinavischen ins Deutsche sich an den genauen Wortlaut zu halten. In der Übersetzung von Felix Genzmer soll die Edda in einem Wortlaut zu lesen sein den man heute mehr verstehen würde. Was aber nicht heißt das, das so richtig sein muss und ist. Man sollte auch dazu schreiben, das man vor über 1000 Jahren eine völlig andere Sprache hatte sowie eine völlig andere Ausdrucksweise und Bedeutung, daher dürfte das dem ein oder anderen schwer fallen das gleich sofort alles richtige zu deuten und zu verstehen.

Wie schon vorher angedeutet, darauf achten aus welchem Verlag die Edda ist, da auch dort im Vorwort der Eddas eine eigene Darstellung der Gesichtspunkte steht wie man dort dem Leser vermittelt wie die Edda zu sehen ist oder zu sehen sein könnte. Will man sich unabhängig davon machen sollte man erst die Edda lesen danach das Vorwort so kann man seine eigenen Gedanken darüber ordnen und sich Anregung darüber hinaus holen. Das als kleiner Tipp von mir dazu…Weiterlesen

Thema Spiritualität, Esoterik und Magie und pdf Bücher zum Thema Magic Runes by Germanenherz Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich … Weiterlesen
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Thema Runen und die wissenschaftliche Evolutionsforschung

Eine wissenschaftliche Betrachtung über die Kraft von Mythen, Riten und Runen
Vorab: Ich habe ein großes Problem damit, wenn weisungsgebundene Juristen historische Fragen zum Thema Runen, mit Nationalsozialistische Ideologien vergleichen und mit ihren rechtsbeugenden Verurteilungen gegen meiner Person, mir mein restliches Leben versaut haben. Und im gleichen Moment, mit samt der nazierten BRD ReGIERung und deren verlogenen Kopfsiffmedien, die ukrainischen Nazis hofieren und vergöttern.

Bitte mal links den Runenkalender vom Vatikan anschauen. Es sind diejenigen Kalender, die in der Zeit (800–1050 n. Chr.) bis zur Einführung des gregorianischen Kalenders in Gebrauch waren.

Tragbarer Kalender, bestehend aus acht Tafeln, die mit einer durch zwei am Rand befindliche Löcher verlaufenden Schnur zusammengebunden sind.
Auf den Tafeln sind Tage und Feste in runischen Schriftzeichen ins Horn eingeritzt und ist um einiges älter „wie die von Ihnen“ gemutmaßten Nationalsozialistischen Ideologien.

„Die Erde steigt wieder aus dem Meer hervor und ist wieder grün und schön…
Die Asen sitzen auf dem Idafelde zusammen und unterhalten sich, erinnern sich an die Runen und sprechen über die Ereignisse vergangener Tage, von der Midgardschlange und dem Fenriswolf.“

Ich möchte hier einen vielleicht anstrengenden, aber doch höchst interessanten Einblick in einen neuen Zweig der Evolutionsforschung geben, der einige vom Artglauben reflektierte Gedankengänge in ihrer Richtigkeit zu unterstreichen vermag. Bei dieser Gelegenheit werde ich ebenfalls darstellen, wie die germanische Weltschau mit heutigen wissenschaftlichen Theorien übereinstimmt.

Durch die Formbildungshypothese der morphischen Felder, die in der Natur und menschlichen Kultur gleichermaßen bestimmend wirken*1, wird unter anderem die Realitätsbezogenheit germanischer Vorstellungen ersichtlich. Sicherlich waren sich die Germanen nicht über die Existenz solcher Felder bewußt, doch ihr kulturelles und religiöses Leben war fundamental auf den Erhalt und die Resonanz dieses spezifisch germanischen Feldes ausgerichtet, sosehr, daß man ihre Ahnung von diesen Feldern vermuten möchte, denn durch die Runen haben sie uns ein Medium hinterlassen, durch welches wir mit dem morphischen Feld unserer Art wieder aktiv in Verbindung treten können. Durch diese neue und viele Lücken des heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand sinnvoll ausfüllende Theorie bekommen wir einen tiefen und realistischen Einblick in die Welt hinter den Kulissen des Seins in all seinen Ebenen und lernen vielleicht, diese Mechanismen nicht nur zu verstehen, sondern auch zu nutzen.

Der Mehrheit der heutigen Menschen mögen Mythologien als sinnlose und naive Welterklärungsversuche unwissender Menschen primitiver Kulturen erscheinen. Mythen enthüllen jedoch den Urgrund des Lebens. In ihnen sind tatsächlich menschliche Urerfahrungen, kollektive Seeleninhalte als Archetypen sowie fundamentale und metaphysische Vorstellungen vom Weltgeschehen und der eigenen Geschichte als Kulturbasis verarbeitet. Diese werden durch religiöse Rituale vergegenwärtigt, bleiben so als Erinnerung erhalten 2 und werden durch traditionsgebundene Verhaltensweisen stabilisiert. Auf diese Weise wird Vergangenheit ständig in die Gegenwart transformiert und bleibt lebendig. Ein morphisches Feld als kulturelle Basis ist entstanden, die vererbbare energetische Instanz des völkischen Bewußtseins und Ahnengeistes als kollektives Unter-bzw. Überbewußtsein.

Jeder Ritus, einschließlich traditionsgebundener Verhaltensweisen, ist somit Erinnerung und Neuschöpfung zugleich. Durch Riten, die quasi ständig wiederholt werden, stabilisiert sich ein morphisches Feld als kulturelle Organisationsstruktur, werden zur Gewohnheit (=Tradition), dann schließlich quasi erblich 3 und beeinflussen vielschichtig das Denken und Handeln der Menschen, die in diese Kultur durch Geburt eingebunden sind. Die in den Mythen verarbeiteten Archetypen als kollektives Unterbewußtsein werden schließlich beim Durchleben ähnlicher Erfahrungen aktiviert und zur psychischen Realität 4.

Der Philosoph Julius Evola stellt fest, daß dieses, wie C.G.Jung es bezeichnete, kollektive Unbewußte tatsächlich auf ein kollektives Überbewußtsein zurückzuführen ist, da seine Symbole metaphysischen Ursprunges sind. Auch Evola erkannte die Mechanismen, die wir in der Theorie der morphischen Felder wiederfinden: Der Mythos wirkt, auch ohne daß die Masse sich seines verborgenen Inhaltes bewußt ist. Sie hütet seine wichtigsten Elemente in ihren völkischen Bräuchen, bis er durch den oder die Menschen, die ihren verborgenen Inhalt verstehen, wieder seine eigentliche Macht entfalten kann. Dieser Vorgang ist in das „Gralsmotiv“ (o.a. Mythos vom Kaiser Barbarossa, der mit dem mit dem neuen Reich wiederaufersteht) eingeflossen. Die Suche nach dem verlorenen Gral symbolisiert die Suche nach dem tief in uns verborgenen, auf einem uralten Ursprung basierenden Weltbild, um mit diesem wiederentdeckten Wissen ein neues, einst untergegangenes hyperboräisch-nordisches (atlantisches) Urzentrum (Thule), ein neues Reich entstehen zu lassen oder zumindest mit ihm als höhere Wahrheit mental wieder Kontakt aufzunehmen, um so zu einer sinnvollen und umfassenden Identität zu gelangen. Dieser Weg beinhaltet oft die Motive einer Prüfung, Wandlung und Heilung des Suchenden.

In den Runen können wir ein Medium dieses Grals entdecken, die in der germanischen Mythologie auch Wotan nutzte; sie haben eine metaphysische Bedeutung.

Der Mythos, die auf ihn basierenden Symbole und Riten haben als solches eine eigenständige Macht, die sich unabhängig von Zeit und Raum immer wieder entfalten kann. Unsere reinen, unverfälschten Mythen sind wie ein Kraftzentrum, aus deren unermeßlichen Tiefe wir schöpfen können; die in ihnen ruhende Macht sollten wir für unser Volk nutzen. Ihre wahre Macht können Mythen und Riten nur entfalten, wenn sie sich an das anlehnen, was uns unsere Vorfahren überliefert haben; ansonsten können sie sogar großen Schaden anrichten. Die derzeit in der heidnisch-religiösen Bewegung aufkommende Tendenz, Riten und Kultfeiern neu zu kreieren, ist als allergrößte Gefahr zu bewerten, welche die germanische Kultur auszuhöhlen droht und die Verbindung mit unserem arteigenen morphischen Feld verhindert. Wir tragen auch die Verantwortung dafür, daß germanische Mythen, Symbole und Riten nicht unter dem Einfluß des Zeitgeistes zu Konsumartikeln und Happenings degradiert werden und auf diese Weise nicht abzumessenden Schaden anrichten. Björn Ulbrich schreibt in Anlehnung an Evola in seinem Buch „im Tanz der Elemente“ dazu: „Der Ritus war heiliges und verbindliches Gesetz. Nur er erhält die Ordnung, nur er schafft die Ordnung in Übereinstimmung mit dem Gesetz. Der korrekte Nachvollzug der von den Ahnen überlieferten Riten war mehr, als nur die Suche nach gründenden Normen in der überzeitlichen Wirklichkeit. Das Hereinholen des einstigen Geschehens in den Moment der Gegenwart verleiht dem flüchtigen Augenblick „Gehalt von bleibendem Wert, denn die festliche Wiederholung dessen, was am Beginn der Zeiten geschehen, hat die Wirkung, die mythische Zeit der Götter und Ahnen wiederherzustellen“.5

Evola spricht in seinem Buch „Revolte gegen die moderne Welt“ eine ernstzunehmende Warnung aus: „Der Ritus, der fehlschlägt oder mißlingt, oder in sonst einer Form von seinem ursprünglichen Model abweicht, verletzt oder vernichtet einen „Gott“ und wird damit zum Sakrileg. Wird dabei ein Gesetz verändert, wird ein Spiegel des übernatürlichen Reiches gelöst, so kehren dunkle, zweifelhafte, furchterregende Kräfte in einen freien Zustand zurück…“ 6 die sich sogar gegen den Menschen richten können. Der Ritus muß in seiner Durchführung nicht nur korrekt sein, sondern er ist weiterhin an den richtigen Zeitpunkt gebunden. Unsere Ahnen lebten nicht wie wir heute in einer linearen Zeitauffassung, sondern im zyklischen Zeiterleben. „So ist im archaischen Denken der Raum unterteilt und in sich differenziert, so wird die Zeit aus der linearen gradlinigen Fortlauf herausgehoben und in eine Kreislinie gebogen, deren Umlauf sich in einem bestimmten Brennpunkt orientiert“ 7 „Der Zeitpunkt des Ritus, und das betrifft eben ganz direkt die Rituale des Jahreslaufes und des Mond bzw. Sonnenkultes, muß mit der Qualität der Periode harmonisieren. Die Kommunikation zwischen Mensch und Kosmos kann nur dann gelingen, wenn der richtige Augenblick gefunden wird… nur so kann Physisches und Metaphysisches in einer einzigen Handlung zusammenfließen“8
Daher ist der heidnische Ritus damals wie heute Ausdruck der Manifestation „der Gemeinschaft im Einklang mit dem Gesetz und dem Kosmos, er gründet sich nicht auf den bloßen Verdacht eines übermenschlichen Partners, sondern weiß sich in die erlebten und geschauten Gesetzmäßigkeiten der Welt verwoben.“ 9
Evola räumt ein, daß ein Mythos erst wirklich verstanden werden kann, wenn er innerlich durchlebt wird. Durch den Menschen, der einen Mythos durchlebt und ihm schließlich entspricht, bekommt er für mehr oder weniger kurze Zeit seine eigentliche Macht. Auch wenn Mythos, Reich und Person als eine Einheit erscheinen, bleibt der Mensch nur Objekt des Mythos, ist also niemals dieser selbst. Seine Macht erlischt spätestens mit seinem Tod, einzig unsterblich bleibt der Mythos, der sich symbolisch im Schlaf des verwundeten, ruhenden oder toten Helden widerspiegelt, der auf sein Erwachen oder seine Wiederkehr wartet und damit neu belebt wird. Mythen, sind also keine literarische oder auf primitivem völkischen Aberglauben basierenden Fantasien, sondern mehr oder weniger verborgene psychische, physische und metaphysische Realität, die in der verschiedenen Epochen durch reale Personen immer wieder belebt werden *10.

Die Theorie der morphischen Felder erlaubt hier folgende Formulierung: Ein einmal entstandenes morphisches Feld, welches mit dem Untergang seiner Individuen unwirksam geworden ist, kann unabhängig von Raum und Zeit wieder entstehen:
„… in einem anderen Sinne verschwinden morphische Felder nicht: Sie sind potentielle Organisationsstrukturen und können sich zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort wieder konkretisieren, wenn sie entsprechende physikalische Bedingungen vorfinden.“ *11
In der megalithischen Mythologie finden wir die Darstellung der heiligen Hochzeit der Magna mater/Erdgöttin (Materie) mit dem gehörnten Himmelsvater und Beilgott (Energie), ursprünglich ein Bild für das Erwachen der Muttererde durch die Energie der Sonne, metaphysisch die o.g.Vereinigung von Energie und Materie; der Gottessohn (ursprünglich Vegetationsgottheit) als Symbol der Ordnungsprinzipien und der Naturgesetze wurde geboren. Diese symbolische Vereinigung wurde zum fundamentalen Fruchtbarkeitskult bis in die Eisenzeit hinein. Die Megalither steckten Äxte (Doppelaxt) als Symbol der schöpferischen Energie in die Erde, später wurde der germanischen Frau bei der Vermählung ein Beil in den Schoß gelegt 8. Die Megalither besaßen bereits mathematische und astronomische Erkenntnisse. Sie konnten sogar astronomische Voraussagen treffen, kannten das pythogoreische Dreieck und wahrscheinlich die Zahl Phi 12.

Der Mensch der Antike verstand sich als Teil der Naturgesetze und göttlichen Ordnung. Die Germanen, wahrscheinlich bereits die Megalither, stellten sich den Urzustand der Welt und Universum als „gähnende Leere“ oder „gähnenden Abgrund“ (Ginungagab) vor. Der Urstoff war das „Eis“, als Symbol des größtmöglichen Ordnungszustandes und Verdichtung der Materie, damit der niedrigste Entropie. Dieses Eis (Niflheim) fließt über die Verbindung der Welten untereinander dem Feuer (Muspelheim) zu, also dem in der heutigen Wissenschaft sogenannten „Wärmetod des Universums“, basierend auf der physikalischen Vorstellung, daß das Universum sich vom Zustand der niedrigsten zur größten Entropie bewegt. Durch dieses Fließen und die daraus resultierende Vereinigung von Feuer und Eis entstehen die Erscheinungsformen (Evolution), wie wir sie in der vierdimensionalen Welt wahrnehmen, einschließlich der Dimensionen, die uns verschlossen bleiben und in neun Welten der germanischen Mythologie versinnbildlicht werden. Der Physiker Paul Davies postuliert, daß die Gesamtheit der Natur dem Wirken einer Superkraft unterliegt, die in elf Dimensionen vorliegt, die ursprünglich aus einer einzigen hervorgingen und sich mit der Ausdehnung des Universums dann ausdifferenziert haben 6. David Bohm geht von einer Trinität der Wirklichkeit aus: eine äußere, dargestellte (explizite) Ordnung, eine innere (implizite) Ordnung, die in ihre ganzheitliche Kausalität eingebunden ist und der Grund, der in beiden transzendent ist. Diese Erkenntnis ist im Grunde die Trinitätslehre des Germanentums vom schöpferischen Prinzip der Energie (Himmelsvater) als implizite Ordnung, dem Gottessohn als explizite Ordnung und dem himmlische Wagen als Symbol der physikalischen Gesetze, also „der Grund“, auf dem sich Vater und Sohn bewegen und der in ihnen so transzendent ist 13.

Der Begriff „ewige Naturgesetze“ muß an dieser Stelle durchleuchtet werden. Wir haben durch Darwin gelernt, daß es eine Evolution gibt, die eine stetige Veränderung und Entwicklung der Natur im Rahmen von Mutationen und Anpassungsvorgänge bewirken. Kein vernunftbegabter Mensch wird heute noch dieser Auffassung widersprechen. Der Mensch war also nicht am 6.Tag von Gott erschaffen, sondern er hat sich, wie alle anderen Lebewesen auf der Erde, entwickelt. Viele gehen allerdings heute immer noch davon aus, daß die Naturgesetze einst an einem Tag X vom Schöpfergott geschaffen wurden, was man mittlerweile in der heutigen Physik nicht mehr annimmt, aber in der judäochristlichen Religion selbstverständlich vertritt. Auch in der klassischen Physik galt der Weltenschöpfer lange Zeit als Lenker der Weltenmaschine. Ein evolutionärer Prozeß im physikalischen Gesamtsystem wird in der Schulphysik bis heute nicht in Betracht gezogen, Energie und Materie werden als konstant angesehen. Letztendlich paßt diese Auffassung nicht mehr in das Bild eines sich entwickelnden Universums. Wir müssen außerdem davon ausgehen, daß Prinzipien, die wir auf der Erde wiederfinden, auch in der Gesamtheit des Universums wirken und dort sogar ihren Ursprung haben. Da Naturgesetze sich ebenfalls irgendwann entwickelt haben, sind sie bei einer streng wissenschaftlichen Betrachtungsweise („ewig“=“anfangs-und endlos“) nicht ewig. Das Bild von den „ewigen Naturgesetzen“ paßt nicht in die germanische Weltanschauung vom „ewigen Werden“.

Ein sich entwickelndes Universum schließt einen Schöpfergott aus, da dieser zwangsläufig selbst evolvieren würde und als solcher den gleichen zyklischen Gesetzmäßigkeiten unterworfen wäre, wie das gesamte Universum. Es sei denn, man nimmt einen Gott außerhalb jeden Raumes an; dann aber ist seine Existenz mehr als fragwürdig, und sollte er dort im Nichts sein, was interessiert ihn da noch unser Weh und Werden. Darüber hinaus benötigt ein sich selbst entwickelndes, evolvierendes Universum keinen Lenker. In der germanischen Mythologie war weder das Universum von Anfang an da, an seiner Stelle nur gähnende Leere und Urmaterie, noch die Götter, denn auch sie haben sich erst aus den Urgewalten entwickelt, wie auch die Gesetze des Lebens. Evolution entsteht durch das Fließen der Welten. Das große Sein alles Existierenden, einschließlich der Götterwelt, ist verbunden im Schicksal und Weltenlauf. Auch das Schicksal ist stetig im Begriff zu werden, entwickelt sich, evolviert also ständig. Die Nornen spinnen das Schicksal, es ist kein fertig gewebtes Tuch. Alles befindet sich im Zyklus des Werdens, Seins und Vergehens, um wieder zu werden, so wie das Universum einst entstanden ist, irgendwann wieder vergeht, um wieder zu werden. Diese Auffassung ist mit der modernen Kosmologie vereinbar. Diese besagt, daß eines Tages, wenn im sich ausdehnenden Universum die Gesamtmaterie über einen bestimmten Schwellenwert liegt, die Expansion zum Stillstand kommt und eine Implosion, als Umkehrung des Urknalles, die Folge ist. Diese Implosion könnte dann wieder die Ursache für den Urknall des nächsten Universums sein. Auch in der germanischen Geisteswelt gibt es nichts „Ewiges“, sondern ein Werden, Sein und Vergehen um wieder zu werden,-nicht gleich, aber ähnlich. Das Prinzip finden wir eindeutig in der Natur überall wieder, Ewiges hingegen nicht. Selbst die germanischen Götter waren nicht ewig, der Götterdämmerung folgt der Göttermorgen, alles ist einer zyklischen Geschichtsauffassung unterworfen. Das Ewige ist meines Erachtens als Trugschluß das Judäochristentums zu entlarven: „Ewiges Leben, ewiges Gottesreich, ewige Verdammnis… in Ewigkeit amen…“ Das judäochristliche Weltbild ist auf ein Endziel ausgerichtet, dem Gottesreich, und dieses ist nach ihrer Auffassung ewig.

Die Hypothese der morphischen Felder geht so weit, daß die Naturgesetze auf Gewohnheiten zurückzuführen sind: „Die kollektive Erinnerung ist von kumulativem Charakter, wird also durch Wiederholung immer weiter ausgeprägt, so daß wir sagen können, die Natur und die Eigenart der Dinge sei Ergebnis eines Habitualisierunsprozesses, also Gewohnheit: Die Dinge sind, wie sie sind, weil sie so waren, wie sie waren.“14

Ob nun ewige Gesetze, Ordnungsfaktoren oder grundlegende Gewohnheiten, es ändert nichts an der Tatsache, daß wir als Menschen in eine unabänderbare physikalische Wirklichkeit hineingeboren werden, welche wir wissenschaftlich korrekt als „eherne Naturgesetze“ benennen sollten, die ich persönlich lieber als universelle geistartige Prinzipien bezeichnen möchte. Sie sind in unserer kosmologischen Zeitrechnung stabile Ordnungsprinzipien, die wiederum Grundlage für weitere Ordnungsfaktoren sind, bis hin zu jenen Ordnungsfaktoren, die eindeutig evolvieren und so zum Beispiel die Grundlage der darwinistischen Evoltutionstheorie bilden. Shaldrake spricht hier von in sich geschachtelten Hierarchien. Aber auch die stabilsten Ordnungsfaktoren, die sogenannten „ewigen Naturgesetze“ sind in ihrem Wesen vergänglich. Und wen das noch nicht überzeugt, das nichts Ewig ist, dem sei gesagt, daß selbst unsere Tage immer länger werden, weil die Erdrotation sich aufgrund eines Bremseffektes verlangsamt.

Welche Rolle der Mensch in seiner kulturellen Evolution einnimmt, ob er hier einem unabänderbaren Lauf unterworfen ist, oder er selbst seine kulturellen Evolution aktiv bestimmen kann, möchte ich hier erst soweit beantworten, daß sich mit einer neuen Gottes- und Naturauffassung und dem Verständnis der Wirklichkeit ein „neuer Menschentypus“ entwickeln und befreien wird, der zur größt möglichen Selbstbestimmung und Verantwortung fähig ist. Ein Menschtypus, den es ja im Germanischen immer wieder gegeben hat, der jedoch durch Christentum, Inquisition und andersartige neuzeitliche Germanenverfolgung unterdrückt wurde. Er braucht keinen Gott mehr, der sein Leben von außen bestimmt und seine Geschicke lenkt. Sein altersschwacher, ihm immer fremd gebliebener Gott muß sterben, damit er und das Göttliche leben können.
Der germanische Mensch der Zukunft wird der wissende und erkennende Mensch sein; ein Menschentypus, den die wieder Götter lieben, weil sie sich durch ihn wiedererkennen und leben dürfen.
Beim Studium der alten Mythen ist die Fähigkeit der prähistorischen und antiken Menschen zum intuitiven Erfassen von universellen Wahrheiten unverkennbar, denn sie hatten noch eine aktive Verbindung zu den Ursprüngen. Da sie sich noch als Teil des Göttlichen verstanden, machten sie nicht den Fehler, sich außerhalb der wirkenden universellen geistartigen Prinzipien zu interpretieren, so wie es der Mensch der Moderne tut. Darum finden wir mehr Wahrheit in unseren Mythologien, bei Pythagoras, und Platon *15 (sie sind ebenfalls Erben der Nordmeervölker =Germanen, die in der Bronzezeit das gesamte Mittelmeergebiet eroberten) als in der Bibel, bei Freud und Marx. In der Moderne scheint diese Fähigkeit durch Reizüberflutung der Massenmedien und fiktive Weltbilder verloren gegangen zu sein. Wenn man sich jedoch von diesen Einflüssen lossagt, können diese Fähigkeiten wieder stimuliert werden.
So vermochte auch Goethe als Erfahrung auszudrücken:

„Das Beste ist die tiefe Stille,
in der ich gegen die Welt lebe und gewinne,
was sie mir mit Feuer und Schwert nicht nehmen können“

Wir können erkennen, daß der Mensch der Moderne viele wissenschaftliche Wahrheiten nicht entdeckt, sondern nur in seine Zeit transformiert, zum Teil durch neues Wissen vervollständigt oder durch anerkannte Methoden bewiesen hat. So stoßen wir zwangsläufig in der gesamten Wissenschaft wieder auf grundlegende Modelle der Wirklichkeit, die bereits in der Antike verbreitet waren. Wir bezeichnen sie dann mitunter sogar als revolutionär.

Auch auf gesellschaftlicher Ebene sind wir in einer Welt von dominanten Gedankengebäuden (Fiktionen) eingebunden die, zur Gewohnheit geworden, kaum bezweifelt werden, und die zu durchbrechen dem Einzelnen schwerfällt. Auf diese Weise konnte sich bereits das Christentum mit seinen absurden und unrealistischen, gar fantastischen Vorstellungen über die Zeit retten. Und selbst heute glauben immer noch Menschen an dieses große Märchen und kommen nicht auf die Idee, die unglaubwürdigen Thesen dieser Religion, die sich immer schon wider alle menschliche Erkenntnis stellten, kritisch zu hinterfragen. Hier können wir erkennen, wie ein morphisches Feld das freie und logische Denken des Menschen behindert. Wir haben hier allerdings kein natürlich gewachsenes morphisches Feld vor uns, sondern ein mit aller Raffinesse erzwungenes; ein Feld, so möchte ich meinen, das beim Wegfallen des Zwanges auf die Dauer nicht überlebensfähig ist. Dieses Christentum war es, das 3000 jähriges Wissen vernichtet hat und den nordischen Menschen 1000 Jahre lang systematisch an der Weiterentwicklung seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse hinderte. Darum haben wir es heute immer noch mit den verheerenden Rudimenten dieser christlichen realitätsfremden Ideologie zu tun, die sich heute wie damals gegen alle Vernunft und wissenschaftliche Erkenntnis stellt. Das ganze Spektrum der One-World-Ideologien und die noch immer in allen gesellschaftlichen Bereichen wirkenden und jedes sinnvolle Werden verhindernden reaktionären Internationalisten sind letztendlich die Ausgeburt dieses dogmatisch-ignoranten judäochristlichen Geistes, der sich weigert, das menschliche Eingebundensein in naturgesetzliche Abläufe zu akzeptieren. Auch ihre Strategien gegen die Wahrheit und Andersdenkende stehen in gleicher Tradition und Motivation wie die christliche Inquisition. Politische Inquisition ist zum Bestandteil des „demokratischen“ Systems geworden und dient, wie einst die mittelalterliche Inquisition, dem Machterhalt der Herrschenden.

Desto mehr Menschen jedoch bereit sind, die gegenwärtigen fiktiven Weltbilder zu durchbrechen, desto einfacher wird es in Zukunft jedem Einzelnen fallen, dieses in seinem Leben zu leisten. So werden auch „die Internationalisten mit ihrer Unkenntnis evolutionärer Zusammenhänge und ihrer Mißachtung gewachsener Gemeinschaften…“ die damit „…großen Schaden anrichten…, die unverrückbare Einheit zwischen Raumgesetz, Menschwerdung und genetisch bedingter Rasseneigenschaften verstehen lernen müssen, so wie die mittelalterliche Kirche das kopernikanische Weltbild letztendlich anerkannte“16.Und eines Tages werden wir über die Absurdität der One-World-Ideologien genauso lachen, wie wir heute kopfschüttelnd darüber lachen, daß die Kirche einst vertrat, die Erde sei eine Scheibe; wenn auch der Weg zur Wahrheit heute genauso dornig scheint, birgt die Wahrheit jene Kraft in sich, die unweigerlich hervorbricht.

Zurück zu den Feldern: Das morphische Feld eines Volkes ist mit seiner kulturellen Identität, tiefer gehend mit dem Ahnengeist, gleichzusetzen. Menschen eines Volkes und einer Rasse bilden den Verband eines kollektiven Überbewußtseins und einer kollektiven Erinnerung .„Auch die Menschen schöpfen aus einer kollektiven Erinnerung, und jeder trägt seinerseits zu dieser Erinnerung bei.“ 17

Um gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken, ist nicht nur das Handeln ausschlaggebend, sondern schon das Denken jedes Einzelnen sowie seine Bereitschaft, zu lernen und nach Erkenntnis zu streben, denn es bestehen vielschichtige Wechselwirkungen zwischen den Feldern und ihren Individuen. So bestimmen diese Felder nicht nur unser Denken, Handeln und unsere Fähigkeiten, sondern wir haben durch unsere Eigenaktivität wiederum Einfluß auf die Entwicklung dieser Felder. So können neue morphische Felder entstehen, evolvieren oder alte wieder in die Gegenwart übertragen werden. Unbestreitbar ist hier natürlich die Wichtigkeit von Riten und traditionsgebundenen Verhaltensweisen. So ist das Ritual heute und in Zukunft die stärkste Waffe im Kampf um den Erhalt der Kulturen und in der Abwehr gegen die dogmatischen und identitätszerstörenden Ismen der „westlichen Wertegemeinschaft“!
„Der Prozeß, durch den Vergangenheit innerhalb eines morphischen Feldes zur Gegenwart wird, heißt morphische Resonanz.“18

Von unseren Vorfahren überlieferte und damit unserer Art entsprechenden Riten, Kultfeiern und traditionsgebundene Verhaltensweisen sind für die Übertragung unseres morphischen Feldes in die Gegenwart unerläßlich; Runen sind ebenfalls geeignete Überträger. Sie wecken in uns nicht nur Erinnerung, sondern sind an der Übertragung des germanischen Feldes in die Gegenwart unmittelbar beteiligt. Ich möchte sogar soweit gehen zu sagen, daß jede Rune ein fundamentales morphisches Feld (Urfeld) darstellt, mit dem wir durch sie in Resonanz treten. Sie sind also die zeichenhafte Darstellung formgebender Energien und stellen die Verbindung zu geistartigen Prinzipien her, die unserer Art entsprechen; ähnlich wie unser genetisches Material in Verbindung steht mit den morphogenetischen und mentalen Feldern unserer Art. Schon Pythagoras erkannte, daß sich die Naturgesetze in Zahlen (Zeichen) ausdrücken lassen. Jede Zahl läßt sich wiederum als Ton darstellen; wie wir gesehen haben ist jeder Ton, der ja auch nur Schwingungen von Schallwellen ist, verantwortlich für eine Form. Auch morphische Felder werden als energetische Schwingungen gedacht, analog den elektromagnetischen Feldern der Physik. „Morphische Resonanz stimmt mit anderen Arten der Resonanz überein, daß sie auf rhythmischen Mustern beruhen.“ 19 Sie sind, „wie die bekannten Felder in der Physik, nichtmaterielle Kraftzonen, die sich im Raum ausbreiten und in der Zeit andauern.“20

Auch die germanischen Götter sind Hypostasen der morphischen Felder unserer Art, oder wie C.G. Jung sie bezeichnen würde, die Archetypen unseres kollektiven Unterbewußtseins, oder wie J.Evola es ausdrücken würde: metaphysische Symbole des völkischen Überbewußtseins, oder wie ich es sage: …unserer Volksseele.

Durch die Resonanz eines morphischen Feldes, das heißt, die Übertragung eines vergangenen Feldes über die Raum-Zeitgrenze in die Gegenwart, ist es auch möglich, anscheinend in das Schicksal eines Menschen einzutreten, der vor uns gelebt und durch sein Denken und Handeln ein morphisches Feld geschaffen oder weiterentwickelt hat. Den Germanen mag das wie Reinkarnation vorgekommen sein; im Prinzip ist es dieses auch. Körper, Seele und Geist des gegenwärtigen Menschen bringen die physikalischen Voraussetzungen mit, die zum Wiederentstehen des morphischen Feldes des vergangenen Menschen notwendig sind. „Wenn sie sich erneut physisch manifestiert, beinhaltet sie eine Erinnerung an frühere physische Existenzen“ 21. Das gilt selbstverständlich auch für ein ganzes Volk!

So werden nicht nur Phänomene wie Reinkarnationserfahrungen erklärbar, sondern auch Telepathie, die ja nichts anderes beinhaltet, als das Eindringen eines Menschen in das morphische Feld eines anderen 22. Die hellseherischen Fähigkeiten vieler germanischer Frauen sind ebenfalls so zu deuten.
Es ist klar, daß ein Mensch durch seine physische und psychische Kraft erst einmal in der Lage gewesen sein muß, ein eigenständiges dominantes Feld zu schaffen, oder was viel häufiger geschieht, zu transformieren, welches durch die Wiederholungsstrukturen anderer Menschen der gleichen Art, einer Gruppe oder eines ganzen Volkes entsprechend stabilisiert werden. Es sind natürlich nicht die einfachen Geister der Zeit, die dazu in der Lage sind, sondern wir finden sie unter Politikern, Philosophen, Dichtern, Künstlern, Religionsstiftern und Wissenschaftlern. So führt der gegenwärtige Mensch, der in dieses spezifische morphische Feld eingedrungen ist, die Evolution des Feldes, dieser Lebensidee, weiter. Tatsächlich gibt es in der Geschichte immer wieder beeindruckende Beispiele für diesen Mechanismus. Ich postuliere, daß in der Geschichte letztendlich niemand mehr Macht bekommt, als derjenige, der einem Mythos entspricht. An der Entstehung und Entwicklung des Christentums können wir erkennen, wie dieser Gottessohnmythos mit all seinen detaillierten Anlehnungen an die germanische Mythologie, die wohl unbestreitbar von den Evangelisten, insbesondere von Paulus im nachhinein projeziert worden sind, seine ungeheure Macht entfaltete.

Die einfacheren Menschen sind in der Gemeinschaft an dem Erhalt, der Bildung und Resonanz morphischer Felder verantwortlich und für ihre Stabilisierung unverzichtbar. Der plötzliche Ersatz eines bestehenden Feldes durch ein neues oder aus der Vergangenheit in die Gegenwart transformiertes ist immer eine Revolution.

Auch in der platonischen Ideenlehre können wir die Theorie der morphischen Felder erkennen. Die Idee, als spontaner, zum Teil aktiver Akt des Denkens, ist nach Platon auf eine Erinnerung an unseren göttlichen Ursprung zurückzuführen. Die Idee des Existierenden und ihre jeweilige Realität gehen auf dieses göttliche Fundament, seinem jeweiligen Urbild zurück. Diese Urbilder sind gleichzusetzen mit morphischen Feldern.
Die platonische Idee von den Formen oder Urbildern existiert außerhalb von Raum und Zeit, ist daher fundamental und in unserem kosmologischen Zeiterleben scheinbar ewig *23. Die Erkenntnis von der Evolution des Universums steht zum platonischen Weltbild im Widerspruch. So erlaube ich mir hier eine Korrektur des platonischen Weltbildes. Tatsächlich bedeutet die Idee vom Atom, also dem „kleinsten Teilchen“ nicht, daß dieses schon da gewesen sei, bevor das Universum entstand. Die Idee vom Entstehen der verschiedenen Atome, die sich von ihrem Urbild, dem Wasserstoffatom ableiten, ist hingegen als geistartiges Prinzip fundamental ursprünglich. Damit ist ihre Entstehung in den evolutionären Prozeß integriert *24. Das Wasserstoffatom ist das Urbild, es symbolisiert die Uridee eines jeden Atoms und bleibt immer eine potentielle Organisationsstruktur.

Und weil diese Idee so fundamental ist, sind es eben auch diese Atome, so daß sie uns unsterblich erscheinen.
Für die menschliche Kultur bedeutet das, je ursprünglicher und fundamentaler die Idee von der idealen Gesellschaft, je näher sie der göttlichen Ordnung und dem völkischen Fundament ist und im Einklang mit unserem Ahnengeist, unserem kollektiven Gedächtnis und den aus den Naturgesetzen abgeleiteten Ordnungsprinzipien steht, desto stärker und wahrscheinlicher ist ihre energetische Umwandlung in die Gegenwart, ihre Transformation oder Resonanz.
Tatsächlich leben wir, von einigen regionalen Unterschieden abgesehen, erst seit ca. 1000 Jahren in einer christlich geprägten Gesellschaftsform; wir tragen jedoch die Erinnerung von über 3000 Jahren reinstes Germanentum in uns. Zählen wir noch unsere megalithische bzw. urindogermanische Zeit dazu, können wir getrost noch ein paar tausend Jahre hinzuzählen.
Wichtig ist, mit dem morphischen Feld unserer Art durch Erinnerung wieder in Verbindung zu treten und die so vollzogene Resonanz Schritt für Schritt zu stabilisieren, so daß sie immer größer werdenden Gruppen zugänglich wird und dadurch wiederum an Stabilität gewinnt. Das ist, so möchte ich es ausdrücken, die Macht der Er-inner-ung. Denn wenn wir in der Kultur das völkische Gedächtnis finden, so schaffe ich mit dieser Erinnerung in Zeiten der Kulturlosigkeit wieder arteigene völkische Kultur und sorge für die entsprechende Resonanz aus unseren Ursprüngen. Das ist kein oberflächlicher Akt der Rückbesinnung, sondern ein die tiefsten Winkel unserer germanischen Seele ergreifender, befreiender und erneuernder Vorgang.

Zu dieser Erinnerung gehören auch die Runen, die man sicherlich nicht wie ein Orakel befragen muß, sondern deren Bedeutung jeder wissen sollte, der an der Übertragung des germanischen Feldes in die Gegenwart teilhaben will. Derjenige, der sich ihrer Bedeutung bewußt wird, hat die Macht der Erinnerung schon in sich aufgenommen und geht den Weg zurück zu seinen germanischen Ursprüngen. Er ist damit dem heiligen Gral unseres Volkes schon ein bedeutendes Stück näher gekommen und hat das morphische Feld unserer Art wieder ein weiteres Stück stabilisiert. Das ist der eigentliche Zauber der Runen in unserer Zeit und verdeutlicht die Verantwortung und auch den Einfluß jedes Einzelnen auf diesen Prozeß, der nicht länger machtlos zuschauen muß, wie seine Welt endgültig zugrunde gerichtet wird. Denn jeder Einzelne übt mit seinem Denken und Handeln Einfluß auf unsere kulturelle Evolution aus und ist damit verantwortlich für unser Werden. Erst mit dieser umfassenden Erkenntnis wird sich der mündige, wissende, ganzheitliche germanische Menschtypus wieder entwickeln, der eingebunden in seinem kulturellen und völkischen Erbe für sich und seine Umwelt volle Verantwortung übernimmt. Ein „Übermensch“, der die Fiktionen seiner Zeit überwindet, wieder zum gestaltenden Herren seines Schicksals wird, keinem unerreichbaren Gotte mehr unterworfen ist, sondern zum wissenden und wirkenden Teil des Göttlichen wird.

„Sein Wissen über das Gesetz des Lebens, aus dem er selbst geworden ist, hebt ihn aus der Rolle des Kindes Gottes und gehüteten Schafes heraus. Er muß Prometheus von seinen Ketten befreien, als Dank für die Hilfe, das Feuer des Wissens durch ihn entfachen zu können.“ 25

Und so mancher wird mir vielleicht eines Tages bestätigen können, daß man in dem Moment, in dem man eine Rune betrachtet, in eine ganz eigentümliche Welt eintritt, zu deren Beschreibung mir die Worte fehlen. Es ist, als ob die Zeit für einen Moment stehen bleibt,… es ist die Macht der Erinnerung.
Wichtig ist, daß man seine Welt versteht, bevor man sie verändern will. Viele haben bewiesen, daß man die Welt verändern kann, ohne sie zu verstehen; sie und ihre Konzepte sind jedoch alle im Chaos untergegangen und haben unzählige Menschen mit in den Abgrund gezogen.

Ich zitiere noch einmal zusammenfassend:
„Morphische Resonanz beruht auf Ähnlichkeit: Je ähnlicher ein Organismus früheren Organismen ist, desto stärker die morphische Resonanz. Und je mehr solche Organismen es in der Vergangenheit gegeben hat, desto stärker ist ihr kumulativer Einfluß.“ 26
„…aufgrund dieser Resonanz können Aktivitätsmuster vergangener Systeme die Felder folgender beeinflussen. Morphische Resonanz bewirkt eine Art Fernwirkung, sowohl räumlicher als auch zeitlicher Art. Die Hypothese nimmt an, daß dieser Einfluß weder mit der räumlichen noch zeitlichen Entfernung abnimmt.“ 27

„Nur lebensfähige Muster können immer wieder auftreten und durch morphische Resonanz immer weiter stabilisiert werden, das heißt immer wahrscheinlicher werden.“ 28
Ich möchte ein experimentelles Beispiel vorstellen, welches das Prinzip der morphischen Felder und Resonanz nochmals verdeutlicht:

In Versuchen zur Lernfähigkeit von Mäusen hat man folgendes festgestellt:
Die erste Mäusegeneration brauchte durch ein Labyrinth 300 Versuche, um den Weg zu einer begehrten Futterquelle zu finden. Die Nachkommen brauchten nur noch 100 Versuche, die dritte Generation 30, die Vierte nur noch 10 Versuche. Lernen durch Nachahmung war ausgeschlossen.
Dieses Experiment bestätigt den Mechanismus der Erberinnerung als morphisches Feld, also das Prinzip der energetischen Vererbung. Diese einmal erlernte Fähigkeit geht auch nicht mit dem Aussterben der Individuen verloren. So beweisen ähnliche Experimente mit nicht verwandten Tieren, daß die einmal von einer Art gemachten Erfahrungen und erlernten Fähigkeiten auch von nicht verwandten Artgenossen übernommen werden, ohne daß sie diese hätten nachahmen können.

Nachdem eine genügende Zahl von Individuen einer Art eine neue Fähigkeit in einer bestimmten Anzahl von Versuchen erlernt und wiederholt hat (=Stabilisierung des neu entstandenen Feldes durch Wiederholung), beweisen alle übrigen Artgenossen, auch über die Raum-Zeitgrenze hinweg, eine erhöhte Lernfähigkeit auf diesem Gebiet (=morphische Resonanz). Das heißt, daß keine Maus jemals mehr 300 Versuche im o.g. Experiment braucht, auch nicht Jahre später, sondern verhältnismäßig weniger; sie braucht, um die selbe Schwierigkeit meistern zu können, nicht mit den Pionieren verwandt zu sein. Die Anzahl nachfolgender, notwendiger Versuche sinkt mit der Menge der vorher durchgeführten Erfolge signifikant. 29
Noch eine interessante Feststellung konnte gemacht werden:„Kreuzt man zwei Arten miteinander, so werden die Organismen der nächsten Generation mit den Feldern beider Arten in Resonanz stehen“30. Diese Züge können bei den Hybriden, die durch Kreuzung zweier Arten entstehen, in Widerstreit stehen. Bei manchen Papagaeienarten der Gattung Agapornis konnte folgendes Phänomen beobachtet werden: Die Vögel beider Arten bauen ihre Nester aus in Streifen gerissenen Blättern. Die eine Art trägt diese Streifen im Schnabel zum Nest, die andere steckt diese gekonnt ins Gefieder. Die Hybriden dieser Arten stecken nun die Blattstreifen so ungeschickt ins Gefieder, daß sie beim Transport herausfallen. Sie lernen dann zwar, die Streifen mit dem Schnabel zu transportieren, fallen aber immer wieder in das unzweckmäßige Verhalten zurück 31. Auf diese Weise entsteht hier ein Selektionsdruck zu Ungunsten dieser Mischlinge, weil ihre erworbene Fähigkeit, Nester zur Aufzucht ihrer Jungen zu bauen, gestört ist. Man kann festhalten, daß die über Jahrhunderte entstandenen spezifischen Anpassungsleistungen einer Art an die natürliche Umwelt durch Artenvermischung verloren gehen können.


Anmerkungen:

*1) Shaldrake teilt morphische Felder in morphogenetische, Verhaltensfelder und mentale Felder ein, die alle den gleichen Mechanismen unterliegen. Rupert Shaldrake: „Das Gedächtnis der Natur“, Scherz-Verlag, S.249
2) Shaldrake, S.312f und S.317
3) Ebenda, S.385
4) Ebenda, S.307-310
5)Björn Ulbrich:“Im Tanz der Elemente“ S.32f
6)Julius Evola: „Revolte gegen die moderne Welt“ S.63
7)Björn Ulbrich S.77
8)Ebenda S.79
9)Ebenda S.35
*10) Julius Evola: „Das Mysterium des Grals“, S. 21 u. S.42ff
„ Ist eine Überlieferungsform im Begriff zu erlöschen, dann können ihre letzten Vertreter mit der Absicht jenem Kollektivgedächtnis, von dem wir eben gesprochen haben, alles anvertrauen, was sonst verlorenginge… Das natürliche Verständnis der Masse andererseits ist genügend Gewähr dafür, daß die Elemente esoterischer Natur diesen ihren Charakter nicht verlieren, sondern als Zeugnis aus der Vergangenheit für jene weiterbestehen, die in anderen Zeiten sie zu erkennen fähig sind.“ Das was leichtfertig als völkische Folklore herabgewürdigt wird, ist also alles andere als primitiv und darf nicht, wie es die moderne Psychoanalyse macht, die„eine systematische und erniedrigende Zurückführung des Höheren auf das Niedere zum Ergebnis hat“, als Ausdruck einer niederen menschlichen Seinsstufe verkannt werden. Gerade die freudsche Psychoanalyse sieht gerne in jedem Symbol einen auf animalischen Instinkt zurückführbare Fetisch. Aus diesem Selbstverständnis heraus ist sie nicht in der Lage, zum Beispiel den Ursprung und die metaphysische Bedeutung eines Symbols, wie das der Weltensäule, zu erkennen, die ja als Weltenstütze Sinnbild einer höheren Weltordnung ist, für einen Psychoanalytiker freundscher Schule hingegen nur ein überdimensionaler Phallus einer aggressionsverherrlichenden patriarchal-animalischen Kultur sein kann. Damit ist nicht nur das Symbol als solches verkannt worden, sondern gleich eine ganze Kultur und Epoche.
Evola stellt fest, daß all die Elemente der angeblichen Folklore weit davon entfernt sind, nur volkstümlich zu sein, sondern vielmehr auf einen Ursprung zurückgehen, „der sogar mehr als nur menschlich ist. Was dabei volkstümlich sein kann, ist nur die Tatsache des Überlebens, wenn diese Elemente einer verschwunden Überlieferung angehören, die manchmal auf eine derart entfernte Vergangenheit zurückgehen, daß sie zeitlich zu bestimmen unmöglich ist, weshalb man sich begnügt, auf das dunkle Gebiet der Vorgeschichte zu verweisen. In diesem Falle spielt das Volk also die Rolle einer Art mehr oder weniger unterbewußten Kollektivgedächtnisses… Gerade das Volk tritt als Träger einer beträchtlichen Anzahl von Elementen auf, die sich auf eine transzendente Ebene beziehen, also eine Ebene, die ihrem Wesen nach so wenig als möglich als „volkstümlich“ betrachtet werden kann“
11)Shaldrake, S. 360f
12) Spanuth, S.216 sowie Willy G. Fügner: „Runen, Symbole und das Schöpfungsziel“, Heitz & Höffkes, S.7 u. S.47-52
13)Shaldrake S. 368
14)Shaldrake,S.9
*15) Der Atlantisbericht ist eine Nacherzählung ägyptischer Tempelinschriften und Papyrusrollen, auf denen die ägyptischen Priester ihre Geschichtschreibung festhielten. Solon hat sie im Jahre 560 v.Chr. nach Athen gebracht. Diesen Berichten hat Platon seinen Atlantisbericht entnommen, der in den Dialogen Timaios und Kritias nachzulesen ist (Spanuth S.11-14, S.28ff, S.285). Es ist anzunehmen, daß diese Papyrusrollen nicht nur die Beschreibung des Unterganges der germanischen Königsinsel enthielten, sondern auch weitreichende Informationen über germanische Religion, Kultur und Staatskunst. Ich gehe davon aus, daß wir manches von dem in Platons Philosophie, einschließlich seiner Staatskunst, wiederfinden. Ich sehe darum in Platons „Staat“ die Widerspiegelung des bronzezeitlichen germanischen Staates; die germanische Staatskunst an sich, die sich als Oligarchie darstellte.
16)Schweiger,S.113
17) Shaldrake S.9
18) Ebenda S.11
19) Ebenda, S.11 und S.142
20) Ebenda S. 144
21) Ebenda, S.11
22) Ebenda, S.273-274
23) Platonismus: Der Platonismus geht von der Existenz eines eigenständigen Reiches der Ideen, Formen und Urbilder aus, die außerhalb von Raum und Zeit existieren. Der platonische Gedanke basiert auf geistigen Urvorstellungen, die der wahrnehmbaren Wirklichkeit vorausgeht. Sein Ursprung liegt im Göttlichen, an das sich die Seele, weil sie aus diesem hervorgegangen ist, erinnern kann. Danach sind unsere Ideen auf eine Erinnerung an unseren göttlichen Ursprung zurückzuführen. < 24) Shaldrake meint, daß die platonische Ideenlehre die Theorie der morph. Felder ausschließt, da diese einer gewissen Evolution unterliegen. Grundsätzlich gehen jedoch beide von einem eigenständigen Reich der Formen aus, die Shaldrake als morphische Felder bezeichnet, Platon als Urbilder. Beide existieren unabhängig von Raum und Zeit und sind mit unserem herkömmlichen Energie-Materie-Begriff nicht zu definieren, da sie sich außerhalb der E=mc2 Realität ansiedeln. Der Unterschied ist, daß Shaldrakes Felder sich entwickeln, Platons Urbilder hingegen ewig sind. Ich erkenne in der Theorie der morphischen Felder trotzdem eine Bestätigung des platonischen Weltbildes, wenn diese eine Evolution der Dinge in der realen Welt zuläßt. Hier sind die Urbilder dann nicht ewig, sondern ursprünglich. Ob wir die gesamte Evolution nun als zielgerichtet oder als ziellos betrachten, ist einzig eine Betrachtungsweise des menschlichen Geistes und der Erkenntnistradition, der er sich unterwirft, kann aber letztendlich nicht beantwortet werden. Grundsätzlich wird die Geschichte und Evolution im Juden-und Christentum als auf ein Endziel gerichtet interpretiert, in der antiken und germanischen Weltschau unterliegen Geschichte und Evolution zyklischen Gesetzmäßigkeiten.


Wichtig ist, das evolutionäre Prinzip nicht nur für die Erde anzuerkennen, sondern zu erkennen, daß das gesamte Universum der Evolution unterliegt. Shaldrake geht davon aus, daß die Gesetze der Wirklichkeit keine ewigen Ideen sind, sondern tiefliegende Gewohnheiten. Der kumulative Einfluß der morphischen Felder verwischt die Grenze zwischen Gewohnheit und Idee, bzw. ewigen Gesetzen im kosmologischen Zeitempfinden. Jede fundamentale Gewohnheit, die den Anspruch erheben kann, gleich einem Gesetz oder Urbild der Wirklichkeit geworden zu sein, muß an sich letztendlich in der begrenzten zeitlichen Betrachtung, zu der wir nur fähig sind, wie ein unveränderliches ewiges Naturgesetz erscheinen. Und durch ihren prägenden Charakter sind sie es schließlich auch; unabänderlich für uns Menschen und unsere physikalische Wirklichkeit.


Auf Seite 387 schreibt er dann und bestätigt meine Gedanken: „morphische Felder enthalten Ziele und Attraktoren, die in der in der Tat konservative und habituelle Charakter haben, das Schöpferische besteht im Auffinden neuer Wege zu diesen Zielen und…bedarf zu ihrer Verwirklichung einer gewissen Flexibelität…“ Der Sinn des Lebens offenbart sich uns tatsächlich als das „ewige Werden“, also als die Evolution schlechthin; nicht bloße Existenz, sondern Entwicklung, in der unser „So-sein = Da-sein“ zum individuellen Lebenssinn wird. Der Mensch, in seinem kulturellen Kontext eingebunden, braucht den Sinn des Lebens nicht zu suchen; er lebt diesen, ist selbst Sinn.
Einig sind wir uns in der Tatsache, daß alle auf der Welt existierenden Hunderassen sich von einem Urbild, nämlich dem Wolf, ableiten. Und wenn wir dem degeneriertesten Schoßhund etwas vorweisen, was ihn an seine Urexistenz erinnert, z.B. ein wegrennendes Kaninchen, haben wir das Wesen des Wolfes in ihm geweckt, was im Prinzip den Mechanismus der Archetypen oder psychischen Urbilder erklärt.
Dieser Wolf ist sozusagen die platonische Idee oder das platonische Urbild des Schoßhundes. Der Wolf wiederum ist als Raubtier, Säugetier, Wirbeltier, Vielzeller, Eukaryont und Aerobier wiederum in sich geschachtelten Hierarchien seine jeweiligen Urbildern oder Ideen zuzuordnen. Diese platonischen Ideen oder Urbilder sind analog den morphischen Feldern.
25)Schweiger, S.23
26) Shaldrake, S.143
27) Ebenda, S.144
28) Ebenda, S.346
29) Ebenda, S.220
30) Ebenda, S.191
31) Ebenda, S.199

ergänzend

Magic Runes by Germanenherz


Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann, was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.

 

Runen Rad Runen Rat Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum neun lange Nächte, vom Speer verwundet, dem Odin geweiht, ich selber mir selbst, am Ast des Baumes, von dem niemand weiß, aus welcher Wurzel er wuchs.Sie boten mir nicht Brot noch Met … Weiterlesen

Die theoretische Magie als Grundlage der Runenmagie  Die Runenmagie wird wohl am ehesten von den verschiedenen magischen Richtungen mit der Alten Sitte in Verbindung gebracht und wohl auch von nicht wenigen Menschen betrieben. Runenmagie kann verschiedene Formen haben. Grundsätzlich soll sie so funktionieren, daß die Kraft der Rune (also das Energieprinzip, das die Rune verkörpert) angewandt wird. Runische Magie ist Zeichenmagie, das Zeichen, die Rune, wird ihrem Sinngehalt und ihrem magischen Potential entsprechend verwendet. Man kann sich das vielleicht so vorstellen, daß die Menschen früher die Energien, die sie wahrnahmen, mit Symbolen bezeichnet haben. In diesem Sinne stehen die Runen für bestimmte Energien, zu denen man einen Kanal öffnen und mit denen man arbeiten kann.
Fliegenpilze

Als einfachste Form magischer Runenanwendung ist wohl die Visualisierung zu nennen. Dabei wird die Rune mit ihren Kräften vor dem inneren Auge vorgestellt und sie kann dann auch projiziert werden, was bedeutet, daß man die visualisierte Kräfte auf ein Ziel hin aussendet. Wirksam ist hierbei die Form der Rune, wie sie als Bild erscheint, und gerade in bezug auf die Aussendung in Verbindung mit der gewünschten Wirkung der Rune, die man ebenfalls visualisieren kann. Man kann dies auch sehr gut dadurch unterstützen, daß man die Stellung (Stadha) der Rune einnimmt oder die Rune mit den Händen bildet. Als Beispiel für diese Anwendung könnte man die Heilung nennen.

Runen können aber auch gesprochen oder gesungen werden. Wirksam ist hier der Laut der Rune (was durch Stöður und Visualisierung unterstützt werden kann). Zaubergesänge allgemein werden als seið-læti bezeichnet, die Wortmagie in einem zeremoniellen, runischen Sinn als galdr; es existiert sogar ein eigenes Versmaß dafür, das galdralag. Durch Wiederholung der Worte / Strophen kann eine Verstärkung erreicht werden. Man verwendet hier entweder nur den Runennamen, den man intoniert, bzw. die Runenreihe, die man komplett singt, oder aber richtige Verse, in denen die Wirksamkeit der Runen sich manifestieren soll. Eine Galdr-Verfluchung wird als alög bezeichnet. Golther glaubt, daß „runo“ das Raunen oder Murmeln eines Zauberspruches bezeichnet, wohingegen galdr der eigentliche „Zaubergesang“ sei (also eine Form von Seiðr).

Die skeptische Frage, ob es Magie überhaupt gibt, ist äußerst unpräzise, so wie auch Glaube oder Nichtglaube an Magie weder richtig noch falsch sind. Es kommt dabei darauf an, was man eigentlich unter Magie versteht, und schon hier laufen die … Weiterlesen

Grundlegene Runenrituale Weisst du zu ritzen? Weisst du zu raten? Weisst du zu färben? Weisst du zu fragen? Jede Rune hat Namen, Form und Klang – oder Bedeutung, Struktur und Schwingung. Runenrituale umfassen am besten alle drei Elemente, z.B. indem wir eine … Weiterlesen

Die Runenlehren Was Du aufdeckst, offenbart sich . „Runen wollen gelebt werden, belebt sind sie schon“. „Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, darum ist sie die Erlösung“. „Es ist alles Illusion, was nicht aus mir selber spricht, denn es ist ein Zusatz, … Weiterlesen

Runenorakel Grundsätzliches zur Runendivination Von Wahrsagerei und simplen Zukunftsvorhersagen halte ich gar nichts, zumal die Zeit sich jeglicher Magie entzieht. Eine Divination ist daher auch eher eine Wiederspiegelung der Gegenwart, welche dem Suchenden aus einer anderen Perspektive gezeigt wird, damit er … Weiterlesen

Germanenherz Runenkreis Um einen Runenkreis zu beschwören solltest Du vorher kurz überlegen, auf welche Weise dies geschenen soll. Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit, den Kreis tatsächlich abzuschreiten oder ihn zu Visualisieren. Ich bevorzuge ein tatsächliches Abschreiten, da Du dann einfach direkter … Weiterlesen

Magie der Runen Ein wenig Magie in dieser vernünftigen rationalen Zeit schadet nicht, wenn sie mit guten Vorsätzen und Wünschen ausgeführt wird. Sie ist kein Allheilmittel, kann aber den Alltag bereichern und uns durch Konzentration auf unsere Probleme dazu verhelfen, klarer zu sehen. … Weiterlesen

Wielandsage im Runenkästchen von Auzon Das Runenkästchen von Auzon, wie es nach seinem Fundort in Frankreich heißt, stammt aus dem späten 7. oder frühen 8. Jahrhundert. Es besteht aus geschnitzten Walfischknochenplatten, in die bildliche Darstellungen und Runen gefügt sind. Einen Ausschnitt davon soll hier näher … Weiterlesen

Runische Heilungsmagie Ein weiteres großes Kapitel der Runenmagie ist die Heilungsmagie. Abgesehen vom Gebrauch von Runentalismanen und -amuletten zur Heilung und Abwehr von Krankheiten kann man mit den Runen auch unmittelbar therapeutisch arbeiten. Dies ist sowohl allein als auch mit einem Patienten … Weiterlesen

Runische Schutzmagie Ein wichtiger Teil der Runenmagie ist Schutzmagie. Magischer Schutz bedeutet, einer magischen Einflußnahme von außen widerstehen zu können und nicht zum Spielball der Kräfte anderer zu werden. Doch nicht nur Personen, auch Gegenstände und Vorhaben können magisch vor widrigen Einflüssen … Weiterlesen

Zauberei und Hexerei In meinem neuen Titelbild könnt ihr es sehen. Meine Othala Rune symbolisiert, den Sündenbock des heiligen Bartholomäus (Astaroth) in seiner Niederlage, fixiert in meinem Runenkreis
 Die alten Deutschen kannten Zauber mit Tat und Wort; den ersteren verbietet Nr. 10 des Indiculus (de phy-lacteriis et Ugaturis), den zweiten Nr. 12 (de incantationibus). Das Wort Zauber (ahd. zoubar) selbst bedeutet eigentlich „Mennig“, die rote Farbe, mit der … Weiterlesen

Magische Nächte. Die 12 Rauhnächte Die 12 Rauhnächte Die zwölf Nächte am Ende des Jahres und die mit ihnen verknüpften Mysterien gehen bis in die Antike zurück. Sie haben sowohl römische als auch germanische und sogar indische, japanische und chinesische Wurzeln, und auch heute noch finden sie vielerorts im Brauchtum Beachtung. Nach uralten Überlieferungen suchen zu dieser Zeit die Seelen … Weiterlesen

Die weisen Frauen Hagedisen – Hexen Die erfolgreiche Vorgehensweise und die überzeugenden Ergebnisse der heilkundigen Frauen stellten eine große Bedrohung für das aufkommende Christentum, sprich die Kirche dar. Denn diese Frauen verließen sich mit ihren außergewöhnlichen Begabungen eher auf ihre Sinne und Erfahrungen als auf die Gebote des Glaubens. Versuch und Jrrtum lehrte sie Ursache und Wirkung zu erkennen. Sie Forschten … Weiterlesen

Das Erforschen der Zukunft Als Mittel zur Erforschung des göttlichen Willens bei den Deutschen nennt Cäsar „Losorakel und Prophezeiungen (sortes et vaticinationes; b. g. 150), Tacitus „Götterzeichen und LosorakeV1 (auspicia et sortes, Germ. 10). Beim Los wurde die Gottheit nach ihrem Willen gefragt, im anderen Falle erfuhr man ihn aus gewissen Vorzeichen. Die Wahrsagekunst scheint mehr Aufgabe der Frauen … Weiterlesen

Runen 24er futhark Fehu Uruz Thurisaz Ansuz Raidho Kenaz   F U TH A R K Das Wort Rune hat unterschiedliche Herkünfte: * gothischer Wortstamm “runa” = Geheimnis * * altnordisches “runar” = Mysterien * * walisisches “rhin” = magischer Zauber. Die Kraft der Runen wuchs mit der Erfahrung des … Weiterlesen

Thema Spiritualität, Esoterik und Magie und pdf Bücher zum Thema https://germanenherz.files.wordpress.com/2019/09/germanenherz-runablack.jpgMagic Runes by Germanenherz Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich … Weiterlesen

Kaiser Wilhelm II. – Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878-1918

Das Buch als Pdf, hier Klicken

Im holländischen Exil schrieb er seine Erinnerungen „Wilhelm II. – Ereignisse und Gestalten 1878–1918

Die Geschichte kennt kein Beispiel, das man mit dem Weltkriege 1914/18 vergleichen könnte. Sie kennt aber auch kein Beispiel für die Verwirrung, die über die Ursache entstanden ist, die zum Weltkriege führten. Das ist um so erstaunlicher, weil der große Krieg ein
hochkultivierte, aufgeklärte, politisch geschulte Menschheit vorfand, und weil die Ursachen zum Weltkriege klar und offen liegen. Auch die scheinbare Kompliziertheit in der Julikrise 1914 kann darüber nicht hinwegtäuschen. Der damalige Telegramm Wechsel zwischen den Kabinetten der Großmächte und den Herrschern, die Tätigkeit der Staatsmänner und hervorragender Privatmänner bei mündlichen Verhandlungen mit wichtigen Persönlichkeiten der Entente waren gewiß von größter Wichtigkeit durch die entscheidende Bedeutung, die nahezu jedem Worte zukam, das aus verantwortlichem Munde gesprochen, und jeder Zeile, die geschrieben oder gedrahtet wurde. Aber die große Linie der Kriegsursachen wird dadurch nicht geändert, sie liegt fest und man darf sich nicht scheuen, sie immer wieder mit Ruhe und
Sachlichkeit von dem verwirrenden Beiwerk der Vorgänge, die den Kriegsausbruch
begleiteten, freizulegen.

Die allgemeine Lage des Deutschen Reiches hatte sich in der Vorkriegszeit immer glänzender und infolgedessen außenpolitisch immer schwieriger gestaltet. Ein niemals dagewesener Aufschwung in Industrie, Handel und Weltverkehr hatte Deutschland wohlhabend gemacht.

Die Kurve unserer Entwicklung blieb nach oben gerichtet. Die damit verbundene friedliche Eroberung eines namenhaften Teiles des Weltmarktes, auf den deutscher Fleiß und unsere Leistungen gerechten Anspruch hatten, konnte älteren Weltvölkern, vor allem England, nicht angenehm sein. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, dem nichts Verwunderliches anhaftet.

Es macht niemandem Freude, wenn sich plötzlich ein Konkurrent etabliert und man Zusehen muß, wie die alte Kundschaft zu ihm abwandert, ich kann also aus der Verstimmung Englands über Deutschlands Fortschritte auf dem Weltmärkte keinen Vorwurf gegen das Britenreich konstruieren.

Wenn es England verstanden hätte, unter Anwendung besserer Handelsmethoden die deutsche Konkurrenz abzuschlagen oder niederzuhalten, so wäre das sein gutes Recht gewesen, gegen das Einwendungen nicht hätten erhoben werden können. Der Tüchtigere gewann eben das Spiel. Es kann im Leben der Völker nicht als verwerflich gelten, wenn im friedlichen Wettbewerb von beiden Seiten mit gleichartigen, also friedlichen Mitteln, aber mit aller Energie, mit Kühnheit und Organisationskunst zum Besten des eigenen Volkes gearbeitet wird. Etwas ganz anderes ist es dagegen, wenn der eine Teil durch den Fleiß und die Leistung, wie durch überlegene Geschäftsmethoden des anderen seinen Aktivposten in der Weltbilanz bedroht sieht und nun, weil er nicht die Tüchtigkeit des jungen Konkurrenten zu entfalten vermag, mit Gewalt, also nicht mit friedlichen, sondern mit kriegerischen Mitteln gegen den friedlichen Wettbewerb vorgeht, um ihn aufzuhalten oder zu vernichten.

Unsere Lage wurde schwieriger, weil wir genötigt waren, zum Schutze unseres Wohlstandes, der nicht zuletzt auf den 19 Milharden jährlicher deutscher Ausfuhr und Einfuhr basierte, eine Flotte zu bauen. Die Unterstellung, wir hätten die Flotte gebaut, um die weit überlegene englische anzugreifen und zu vernichten, ist absurd, denn wir hätten bei dem tatsächlichen Kräfteverhältnis zur See nicht siegen können. Wir kamen ja auf dem Weltmärkte wunschgemäß vorwärts; wir hatten über nichts zu klagen. Weshalb hätten wir also den Erfolg unserer friedlichen Arbeit aufs Spiel setzen sollen?

In Frankreich war seit 1870/71 der Revanchegedanke sorgsam genährt worden. In der
belletristischen wie in der politischen und militärischen Literatur, im Offizierkorps, in den
Schulen, in Vereinigungen, in den politischen Kreisen wurde er in allen möglichen
Variationen gepflegt. Ich kann diese Stimmung verstehen. Vom gefundenen nationalen
Standpunkt aus gesehen ist es schließlich ehrenvoller, wenn ein Volk eine erlittene Schlappe wieder gut machen will, als wenn es diese einsteckt. Elsaß-Lothringen aber ist seit vielen Jahrhunderten deutsches Land. Von Frankreich war es geraubt, wir hatten es 1871 als uns gehörig zurückgenommen. Deshalb war ein Revanchekrieg, der die Eroberung urdeutschen Gebiets zum Ziele hatte, unrechtmäßig und unmoralisch. Ein Nachgeben unsererseits in diesem Punkte hätte unserem nationalen und rechtlichen Empfinden ins Gesicht geschlagen.

Da Deutschland Elsaß-Lothringen niemals freiwillig an Frankreich zurückgeben konnte, war also der französischen Revanchetraum nur durch einen siegreichen Krieg zu verwirklichen, der die französischen Grenzpfähle bis an das linke Rheinufer vorschieben sollte. Deutschland hingegen hatte keinen Anlaß, die Errungenschaften von 1870/71 aus Spiel zu setzen, es mußte also darauf hinwirken, den Frieden mit Fran kr eich zu erhalten, um so mehr als die Konstellation der Mächte gegen den deutsch-österreichischen Zweibund immer deutlicher hervortrat.

In Rußland lagen die Dinge so, daß das gewaltige Zarenreich nach einem Zugang zum
südlichen Meer drängte. Dieses Streben ist natürlich und nicht zu verurteilen. Ferner bestand der russisch-österreichische Gegensatz, hauptsächlich um Serbien, der insofern Deutschland mitbetraf, als Deutschland und Österreich-Ungarn im Bunde waren. Außerdem befand sich das zarische Rußland in einer andauernden inneren Gärung, und jede zarische Regierung fand es nützlich, eine Möglichkeit für äußere Konflikte bereit zu halten, um durch äußere Schwierigkeiten jederzeit von den inneren ablenken zu können, ein Ventil für den inneren Konfliktstoff zu besitzen. Es kam hinzu, daß der enorme Anleihebedarf Rußlands fast ausschließlich in Frankreich gedeckt wurde. Über 20 Milliarden französischer Goldfranken, über deren Verwendung Fran kr eich teilweise verfügte, wanderten nach Rußland. Es handelte sich dabei ausnahmslos um strategische und kriegvorbereitende Maßnahmen. An der goldenen Kette der französischen Milliarden wurde das Zarenreich nicht nur finanziell an Frankreich gekettet; es wurde dem französischen Revanchegedanken dienstbar.

So ergab es sich, daß England, Frankreich und Rußland, allerdings aus verschiedenen
Gründen, ein gemeinsames Ziel hatten, nämlich: Deutschland niederzuzwingen. England aus handelspolitischen, Fran kr eich aus revanchepolitischen, Rußland als Trabant Fran kr eichs sowie aus innerpolitischen Gründen und um an das südliche Meer zu gelangen. So mußten sich diese drei Großstaaten finden. Den Zusammenschluß dieser Bestrebungen zu gemeinsamem planmäßigen Handeln nennen wir Einkreisungspolitik.

Hierzu kommt noch das erst kürzlich bekannt gewordene, bereits im Kapitel „Hohenlohe“ ausführlich erörterte Gentleman ’s agreement, von dem ich während meiner Regierungszeit überhaupt keine Kenntnis gehabt habe. Als ich von ihm erfuhr, habe ich mich sofort bei Herrn v. Bethmann danach erkundigt. Er schrieb mir einen etwas gewundenen Brief: Irgend etwas sei wohl in den Akten des Auswärtigen Amtes darüber vorhanden; der damalige deutsche Botschafter in Washington, v. Holleben, hätte darüber vertraulich wohl etwas berichtet, aber er hätte die Quelle nicht angegeben; deshalb wäre vom Auswärtigen Amt der Sache keine Bedeutung beigemessen und sie nicht an mich weitergegeben worden. Jenes Agrement hat also tatsächlich auf die Politik Deutschlands keinen Einfluß gehabt. Aber es beweist nachträglich, daß die angelsächsische Welt sich schon im Jahre 1897 gegen uns zusammengeschlossen hat, und deckt dadurch manche Schwierigkeiten der deutschen Politik auf. Es erklärt auch die Haltung Amerikas während des Krieges.

Die Entente corcliale hingegen war uns mit allen ihren Gründen und Zielen bekannt und hat den Kurs unserer Politik bestimmend beeinflußt.

Es ergab sich für Deutschland aus der Gruppierung England, Frankreich und Rußland, also dreier sehr starker Mächte, nur eine politische Konsequenz: Die von außen drohende Entscheidung über die Zukunft Deutschlands mit Waffengewalt mußte vermieden werden, bis wir wirtschaftlich, militärisch, zur See und nationalpolitisch uns eine derartige reale Weltstellung erworben hatten, daß es unseren Gegnern ratsam erscheinen mußte, von dem Risiko machtmäßiger Entscheidung abzusehen und uns an der restlichen Aufteilung und der Bewirtschaftung der Welt den unserem Können entsprechenden Anteil zu lassen. Wir wollten und durften unseren mühsam erarbeiteten Wohlstand nicht aufs Spiel setzen. So entstand der Gegensatz: Die Ziele der Entente konnten nur durch einen Krieg, die Ziele Deutschlands nur ohne Krieg erreicht
werden. An diesem Grundgedanken muß festgehalten werden, er ist entscheidender als alles Beiwerk. Deshalb gehe ich hier nicht auf Einzelheiten ein, nicht auf belgische oder andere Berichte, nicht auf die Telegramme kurz vor Kriegsausbruch. Die gründliche Bearbeitung dieser Einzelheiten ist Sache der Forschung.

Unsere Lage ist von uns richtig erkannt worden. Wir haben entsprechend
gehandelt. Wir haben uns, um wieder mit England zu beginnen, jede Mühe einer Annäherung gegeben, wir sind auf die Forderung der Flottenbaueinschränkung eingegangen, wie ich das bei dem Bericht über Haldane’s Besuch in Berlin schon ausgeführt habe. Ich habe meine verwandtschaftlichen Beziehungen zu verwerten versucht. Es war vergeblich. Die Betätigung König Edwards VII. findet eine einfache Erklärung darin, daß er eben Engländer war und die von seiner Regierung ausgegebenen Pläne zu verwirklichen trachtete. Der politische Ehrgeiz des erst in vorgerücktem Alter zur Regierung gelangten Königs mag hinzugekommen sein.
Wir haben jedenfalls alles nur Mögliche getan, um England entgegenzukommen. Es war vergebens, denn die deutschen Ausfuhrziffern wuchsen. Wir konnten natürlich nicht unseren Welthandel einschränken, um England zufriedenzustellen. Das wäre denn doch zuviel verlangt gewesen.

Es wird bei Betrachtung unserer Politik England gegenüber vielfach getadelt, daß wir seiner Zeit das Bündnisangebot, das der englische Kolonialminister Chamberlain uns brachte, abgelehnt hätten. Diese Angelegenheit lag indessen bei näherem Zusehen ganz anders, als sie zunächst frisiert wurde. Erstens brachte Chamberlain einen Brief des englischen Premiers Lord Salisbury an Bülow mit, in dem der Premierminister erklärte, Chamberlain handele nur für sich, das englische Kabinett stehe nicht hinter ihm. Nun könnte man darin eine diplomatisch zulässige Form sehen, die dem englischen Kabinett, das ja vom englischen Parlament abhing, freie Hand ließ. Es hat sich aber später herausgestellt, das sei vorweg bemerkt, daß die liberale Gruppe in England damals einem deutsch-englischen Bündnisse ablehnend gegenüberstand. Weil es sich aber um eine diplomatische Form handeln konnte, nämlich, daß man Chamberlain vorschickte und dem englischen Kabinett, wie es in London so gern gemacht wird, vollkommene Freiheit des Handelns Vorbehalten wollte, hat Bülow mit
meinem Einverständnis doch ausführlich mit Chamberlain verhandelt. Dabei stellte sich
einwandfrei heraus, daß die englisch-deutsche Vereinigung gegen Rußland gedacht war. Es wurde von Chamberlain direkt von einem dann zu führenden Kriege Englands und Deutschlands gegen Rußland gesprochen. Graf Bülow wies in vollem Einvernehmen mit mir die Störung des europäischen Friedens höflich, aber bestimmt zurück. Damit handelte er auch im Sinne des großen Kanzlers. Denn Fürst Bismarck hat das Wort geprägt – ich habe es selbst im Bismarckschen Familienkreise wiederholt gehört: Deutschland dürfe niemals der Festlanddegen Englands werden. Wir haben also damals weiter nichts getan, als in konsequenter Linie unsere Politik durchgeführt, d. h. jedes Engagement abgelehnt, das zu einem Kriege führen konnte, der nicht unmittelbar der Verteidigung des Heimatbodens diente.

Die Ablehnung des Chamberlainschen Angebots ist ein Beweis der deutschen Friedensliebe.

Frankreich gegenüber haben wir versucht, in ein leidliches Verhältnis zu gelangen. Das
war schwer, denn wir galten ihm als der Erbfeind und die Forderungen der Revancheidee konnten von uns nicht erfüllt werden. Wir haben die Marokkodifferenz friedlich liquidiert; an Krieg um Maro kk o dachte kein maßgebender Mann in Deutschland. Wir haben es damals des lieben Friedens wegen hingenommen, daß Frankreich, gestärkt durch den mit England geschlossenen geheimen Austauschvertrag Ägypten-Marokko, über die sehr wesentlichen legitimen Interessen Deutschlands in Maro kk o hinwegging. Die Konferenz von Algeciras zeigte schon die Konturen des großen Krieges. Es ist gewiß nicht angenehm, politische Rückzüge, wie den in der Marokkoangelegenheit, antreten zu müssen; aber die deutsche Politik hat alles dem großen Gesichtspunkte untergeordnet, den Weltfrieden zu erhalten.

Wir haben es mit Höflichkeiten versucht, die uns zum Teil sogar übel genommen wurden. Ich erinnere nur an die Reise meiner Mutter, der Kaiserin Friedrich, nach Paris. Wir hatten eine leidliche Aufnahme erwartet, weil sie englische Prinzessin war und als Künstlerin zur französischen Kunst kam. Ich habe die Kaiserin Eugenie zweimal besucht, einmal von Aldershot aus in ihrem Schlosse Farnborough, das andere Mal auf ihrer Yacht in den norwegischen Gewässern bei Bergen. Diese Courtoisie erschien mir selbverständlich, weil ich mich in ihrer Nähe befand. Als der französchische General Bonnal mit einigen Offizieren in Berlin war, speisten die Herren beim 2. Garde-Regiment z. F. Ich nahm teil und brachte einen Trinkspruch auf die französische Armee aus. Das mag ungewöhnlich gewesen sein, aber es war von den besten Absichten getragen. Ich habe französische Künstlerinnen und Künstler herangezogen. Gewiß, das alles waren in der großen Politik nur kleine Hilfen, aber sie beweisen doch unseren guten Willen.

Mit Rußland habe ich mir die außerordentlichste Mühe gegeben. Meine inzwischen
veröffentlichten Briefe sind natürlich nie ohne Wissen, sondern immer im Einvernehmen mit den Reichkanzlem abgegangen, vielfach auf deren Wunsch. Unter Alexander III. wäre Rußland wohl nie in einen Kreig gegen Deutschland eingetreten, denn er war zuverlässig. Kaiser Nikolaus war schwach und schwankend. Der Fetzte, der bei ihm war, hatte recht, und der konnte ich nätürlich nicht immer sein. Ich habe auch diesem Zaren gegenüber alles versucht, um die trationelle Freundschaft zwischen Deutschland und Rußland wieder herzustellen. Dazu bewog mich außer der politischen Einsicht das Versprechen, das ich meinem Großvater auf dem Totenbette gegeben hatte. Ich habe dem Zaren Nikolaus wiederholt eindringlichst zu liberalen Reformen im Inneren, zur Einberufung der sogenannten großen Duma geraten, die schon unter Iwan dem Schrecklichen existiert und funktioniert hat.

Ich hatte damit nicht die Absicht, mich in innere russische Angelegenheiten zu mischen,
sondern ich wollte im Interesse Deutschlands die Gefahren der inneren Gährung beseitigen, die oft schon aus dem erwähnten Gründen der Ablenkung zu äußeren Konflikten geführt hatten. Wenigstens diese eine kriegsgefährliche innere russische Situation wollte ich beseitigen helfen. Ich konnte das um so eher versuchen, als dem Zaren und Rußland selbst damit ebenfalls gedient gewesen wäre. Der Zar hat nicht gehört, sondern er hat eine neue Duma geschaffen, die den Zweck garnicht erfüllen konnte. Bei der alten Duma hätte er persönlich mit allen Vertretern seines weiten Reichses verhandeln und sprechen, ein Vertrauensverhältnis hersteilen können.

Ich habe, als der Zar sich zum Kriege gegen Japan entschloß, ihm gesagt, daß ich ihm den Rücken freihalten und keinerlei Unbequemlichkeiten bereiten würde. Das hat Deutschland gehalten.

Als der Verlauf des Krieges nicht den Erwartungen des Zaren entsprach, die russischen und die japanischen Heere sich schließlich ohne große Kampfhandlungen wochenlang gegenüber lagen, traf der jugendliche Bruder des Zaren, Großfürst Michael, zum Besuch in Berlin ein.

Wir wurden nicht recht daraus klug, was er eigentlich wollte. Fürst Bülow, der damals
Kanzler war, bat mich, den Großfürsten einmal zu fragen, wie es eigentlich mit Rußland
stände; er, der Fürst, hätte schlechte Nachrichten, er glaube, es sei für Rußland höchste Zeit,

Schluß zu machen. Ich übernahm den Auftrag. Der Großfürst war sichtlich erleichtert, als ich freimütig mit ihm sprach; er bestätigte, daß es für Rußland übel aussähe. Ich sagte ihm, mir schiene es, als ob der Zar bald Frieden schließen sollte, denn die mir vom Großfürsten geschilderte Unzuverlässigkeit der Truppen und des Offizierskorps schienen mir ebenso bedenklich wie die erneute Gärung im Innern. Großfürst Michael war dankbar dafür, daß ich ihm Gelengenheit gab, sich zu äußern. Er sagte, der Zar sei schwankend, wie immer, aber müßte Frieden schließen und würde es auch tun, wenn ich dazu riete. Er bat mich, ihm in diesem Sinne einige Zeilen an den Zaren mitzugeben. Ich entwarf einen englischen Brief an Zar Nikolaus, ging zu Bülow, referierte über die Mitteilungen des Großfürsten und zeigte meinen Briefentwurf.

Der Fürst bedankte sich und fand den Brief zweckmäßig. Der Großfürst unterrichtete den russischen Botschafter in Berlin, Grafen Osten-Sacken, und reiste, nachdem
er sich wiederholt bedankt hatte, direkt zum Zaren, der dann die Friedensverhandlungen einleiten ließ. Graf Osten-Sacken sagte mir bei der nächsten Begegnung, daß ich dem Zaren und Rußland einen großen Dienst erwiesen hätte. Ich freute mich, daß dies anerkannt wurde, und durfte also hoffen, daß mein Verhalten zu Herstellung eines guten Verhältnisses zu Rußland beitragen werde. Gleichzeitig beugte ich aber damit auch der Gefahr eines Übergreifens einer möglichen russischen Revolution während des russisch-japanischen Kriegszustandes über die deutschen Grenzen vor. Dank hat Deutschland dafür nicht geerntet, aber ein Beweis unserer Friedensliebe bleibt auch unser Verhalten während des russisch- japanischen Krieges.

In derselben Richtung bewegte sich mein Vorschlag, der zum Björkö- Abkommen führte (Juli 1905). Er sah ein Bündnis zwischen Deutschland und Rußland vor, zu dem den beiderseitigen Verbündeten sowie anderen Staaten der Anschluß freistehen sollte. Die Ratifizierung scheiterte am Widerspruch der russischen Regierung (Iswolski-Gruppe).

Es bleibt noch übrig, über Amerika einige Worte zu sagen. Von dem schon erwähnten
Gentleman ’s agreement abgesehen, das die prinzipielle Haltung Amerikas in einem
Weltkriege auf Seiten Englands und Fran kr eichs festlegte, gehörte Amerika nicht zu der von König Eduard VII. auf Anordnung seiner Regierung geschaffenen Entente cordiale. Vor allem hat Amerika, soweit die Vorgänge sich bisher übersehen lassen, nicht bei der Herbeiführung des Weltkrieges mitgewirkt. Die unfreundliche Antwort, die Präsident Wilson der deutschen Regierung am Anfang des Krieges gab, mag mit dem Gentleman ’s agreement zusammengehangen haben. Es besteht aber kein Zweifel darüber, daß Amerikas Eintritt in den Krieg und vorher die gewaltigen Munitions- und überhaupt Kriegsbedarfslieferungen Amerikas an die Entente die Chancen der Zentralmächte, den Krieg durch die Waffen erfolgreich zu beenden, wesentlich beeinträchtigt haben.

Es ist aber geboten, auch Amerika gegenüber jede gefühlsmäßige Kritik zu vermeiden; man kann in der großen Politik nur mit realen Faktoren rechnen. Es stand Amerika (trotz dem Gentleman ’s agreement) frei, neutral zu bleiben, ober auf unserer oder auf der andern Seite in den Krieg einzutreten. Man kann einem Staat nicht einen Vorwurf aus seiner souveränen Entschließung über Krieg und Frieden machen, sofern nicht seine Entscheidung mit festen Vertägen in Widerspruch steht. Das ist hier nicht der Fall. Es muß aber doch erwähnt werden, daß John Kenneth Turner in seinem bereits erwähnten Buche „Shall it be again?“ an der Hand umfangreichen Materials nachweist, daß alle Gründe Wilson’ s für Amerikas Eintritt in den Krieg Scheingründe waren, daß er vielmehr lediglich im Interesse der mächtigen Hochfinanz der Wallstreet handelte.

Der große Gewinn, den Amerika aus dem Weltkriege gezogen hat, liegt darin, daß die
Vereinigten Staaten nahezu 50% des Goldes der ganzen Welt an sich ziehen konnten, so daß jetzt der Dollar an Stelle des englischen Pfund den Wechselkurs in der Welt bestimmt. Aber auch daraus ist keinerlei Vorwurf herzuleiten, denn auch jeder andere Staat, der dazu in der Lage gewesen wäre, hätte diesen Zuwachs an Gold und Prestige auf dem Weltgeldmarkte mit Freuden sich zugeführt. Für uns ist es gewiß bedauerlich, daß Amerika das Geschäft nicht auf Seiten der Zentralmächte machte.

Aber ebenso wie Deutschland mit vollem Rechte sich dagegen auflehnt, daß seine friedliche Arbeit von der Entente nicht mit friedlichen, sondern mit kriegerischen Mitteln bekämpft wurde, so kann und muß Deutschland auch (wie es in Publikationen schon versucht wird) gegen den amerikanischen Rechtsbruch bei dem Abschluß des Weltkrieges immer wieder protestieren. Ich persönlich bin nicht der Auffassung, daß das amerikanische Volk sich dazu hergegeben hätte; besonders die amerikanische Frauenwelt hätte das Verleugnen der 14 Punkte des Präsidenten Wilson nicht mitgemacht, wenn sie damals hätte aufgeklärt werden können. Amerika stand mehr als andere Länder unter dem falschen Eindruck der englischen Propaganda und hat deshalb den mit unerhörten Vollmachten ausgestatteten Präsidenten Wilson in Paris selbstherrlich handeln, d.h. seine 14 Punkte sich abhandeln lassen. Ebenso wie Herr Wilson die englische Blockade, gegen die er vorher protestiert hatte, nachher nicht
mehr erwähnte, hat er es auch mit seinen 14 Punkten getan.

Die deutsche Regierung hatte die 14 Punkte Wilsons akzeptiert, obwohl sie schwer genug waren. Die Alliierten hatten die 14 Punkte ebenfalls angenommen, mit Ausnahme der Freiheit der Meere. Wilson hatte die 14 Punkte garantiert. Ich finde die wichtigsten von ihnen nicht im Versailler Instrument, sondern nur diejenigen, die dem Machtwillen der Entente entsprachen, und auch diese zum Teil noch stark verfälscht. Auf die Garantie Wilsons hin hat Deutschland die von ihm besetzten feindlichen Gebiete geräumt und seine Waffen abgegeben, sich also wehrlos gemacht. In dieser Vertrauensseligkeit und dem Fallenlassen der 14 Punkte durch Wilson auf der einen Seite und in dem Ausbruch der deutschen Revolution auf der andern liegt der Schlüssel zu unserer jetzigen Lage. Nach Turner sind die 14 Punkte schon bei Aufstellung der Waffenstillstandsbedingungen für Wilson nur noch ein Mittel gewesen, um
Deutschland zur Waffenstreckung zu bringen. Sobald dieses Ziel erreicht war, habe er sie fallen lassen.

Ein sehr großer Teil des amerikanischen Volkes hat sich bereits gegen Herrn Wilson gestellt und wünscht nicht gleichzeitig mit ihm diskreditiert zu sein. Ich träume nicht etwa von einer spontanen Hilfe Amerikas für Deutschland, ich rechne nur mit der nüchternen Erkenntnis des amerikanischen Volkes, daß es die Riesenschuld seines damaligen Präsidenten an Deutschland wieder gutzumachen hat. Denn die Atmosphäre eines Sieges währt nicht ewig, und später wird man sich nicht nur in Deutschland, sondern auch anderswo in großen politischen Fragen an die Unzuverlässigkeit des amerikanischen Präsidenten erinnern und sie als amerikanische Unzuverlässigkeit in Rechnung stellen. Das liegt aber nicht im Interesse des amerikanischen Volkes. Die Belastung einer Staatspolitik mit dem Makel der Unzuverlässigkeit ist nicht vorteilhaft. Bei der späteren Beurteilung der amerikanischen Politik wird vergessen werden, daß der weltfremde Herr Wilson von Lloyd George und Clemenceau eingefangen worden ist. Ich habe, besonders bei den Kieler Wochen, viele Amerikaner und Amerikanerinnen kennen gelernt, deren politische Einsicht und Weitsicht eine derartig flagrante Vertrauens Verletzung wie sie Herr Wilson beging, in Rücksicht auf das politische Ansehen Amerikas unmöglich billigen kann. Von diesen staatsegoistischen, nicht
von irgendwie sentimentalen Rücksichten aus erhoffe ich von jenseits des Ozeans
Erleichterung für unser Vaterland.

Zu diesem Unrecht der fallengelassenen 14 Punkte kommt hinzu, daß Herr Wilson als erster die Forderung des Rücktritts an das deutsche Herrscherhaus stellte, in dem er durchblicken ließ, dem deutschen Volke werde dann ein besserer Friede gewährt werden. Bevor die Regierung des Prinzen Max sich die Forderung meiner Thronentsagung zu eigen machte mit der nämlichen Begründung wie Herr Wilson, daß Deutschland in diesem Falle bessere Bedingungen erhalten würde – die Vermeidung des Bürgerkrieges kam erst als zweites Druckmittel -, wäre es ihre Pflicht gewesen, sich irgendwie reale Garantien von seiten des Herrn Wilson zu verschaffen. Jedenfalls haben die Behauptungen, die immer dringender und drängender wurden, meinen Entschluß, außer Landes zu gehen, mit zur Reife gebracht, weil ich glauben mußte, meinem Vaterlande damit einen großen Dienst zu erweisen. Ich stellte meine und meines Hauses wahrlich nicht geringen Interessen zurück und überwand mich, allerdings unter den schwersten inneren Kämpfen, dazu, dem Wunsche der maßgebenden deutschen Stellen zu entsprechen. Es hat sich herausgestellt, daß die deutsche Regierung keinerlei reale Garantien besaß. Für mich mußte bei den damals sich überstürzenden Ereignissen die eindeutige und bestimmte Meldung des Reichskanzlers maßgebend sein.
Deshalb habe ich auf eine Nachprüfung verzichtet.

Jetzt ist es klar, weshalb die Entente durch Herrn Wilson meinen Rücktritt forderte. Sie war sich vollkommen klar darüber, daß mit meiner Depossedierung militärische und politische Haltlosigkeit in Deutschland eintreten mußte, die es ermöglichte, nicht bessere, sondern härtere Bedingungen bei Deutschland durchzudrücken. Die Revolution war damals noch nicht als Helferin der Entente aufgetreten. Mein Verbleiben auf dem Throne würde also schon nach Ansicht der Entente für Deutschland vorteilhafter gewesen sein, als meine Thronentsagung.

Ich selbst stimme dieser Auffassung der Entente zu, nachdem sich herausgestellt hat, daß die Regierung Max von Baden keinerlei substanziierte Unterlagen für ihre Behauptung hatte, meine Abdankung würde meinem Vater lande vorteilhaftere Bedingungen bringen. Ich gehe noch weiter und sage, daß die Entente es überhaupt nicht gewagt hätte, einem intakten Deutschen Kaiserreiche derartige Bedingungen anzubieten. Einem Kaiserreiche gegenüber, dem nicht gerade im Endkampf um seine Existenz mit Hilfe deutscher Utopisten das parlamentarische System aufgezwungen gewesen wäre, dessen Monarchie nicht die Kommandogewalt über Heer und Flotte entwunden gewesen wäre, hätte man das nicht gewagt. Also auch in der Forderung meiner Abdankung seitens des Herrn Wilson unter Vorspiegelung besserer Bedingungen für Deutschland liegt eine schwere Schuld des amerikanischen Expräsidenten. Jedenfalls bietet sich auch hierin ein Ansatzpunkt für den gewaltigen Hebel, der den Vertrag von Versailles aus seinen Siegeln und Verschlüssen
herausheben muß. In Deutschland sollte man aber niemals Herrn Wilson mit dem
amerikanischen Volke verwechseln –

Wenn ich im folgenden meine politischen Grundsätze darlege, so geschieht das
ausschließlich, um die Beweisführung der deutschen Nichtschuld am Kriege stützen zu
helfen.

Von meinem Regierungsantritt an ist die Grundlage der deutschen Politik auf den Ausgleich der Vorgefundenen Gegensätze eingestellt worden. Die Gesamtanlage meiner Politik war also eminent friedlich. In der inneren Politik zeigte die von mir angestrebte Arbeiterschutz-Gesetzgebung diese friedliche ausgleichende Linie gleich zu Beginn meiner Regierung. Auf dem gleichen Grundsatz basierte der Ausbau der sozialen Gesetzgebung, die Deutschland in der staatlichen Fürsorge an die Spitze der zivilisierten Völker führte.

Der grundlegende Gedanke ausgleichender Politik führte im Innern so weit, daß bei der
Armeestärke weit hinter der Möglichkeit zurückgeblieben wurde, die die allgemeine
Wehrpflicht und die Bevölkerungszahl dem deutschen Reiche boten. Hier, wie beim
Flottenbau, wurden die Abstriche des Reichtages von der Krone und den Regierungen
hingenommen. Damals schon blieb die Wehrhaftigkeit Deutschlands der Entscheidung der Volksvertretung überlassen. Ein Staat, der den Krieg wollte und vorbereitete, hätte eine ganz andere Taktik eingeschlagen.

Je deutlicher die Einkreisungs- und Angriffspolitik der Entente wurde, um so mehr hätte aus Gründen der Abwehr der Schutz unseres Wohlstandes gestärkt werden müssen. Dieser natürliche und pflichtgemäße Gedanke des Selbstschutzes im Sinne der Verteidigung für den Fall eines feindlichen Angriffs ist nur in kümmerlichem Maße zur Auswirkung gekommen.

Deutschlands Friedfertigkeit hat es in der Tat nicht zuwege gebracht, diesen Schutz zu Lande und zu Wasser seinem finanziellen und völkischen Können und dem Risiko entsprechend auszubauen, das ein Krieg für unseren Wohlstand mit sich bringen mußte. Wir leiden also jetzt nicht unter den Folgen einer uns angedichteten Angriffstendenz, sondern gerade unter den Folgen einer kaum glaublichen Friedensliebe und Vertrauensseligkeit.

Die ganz anders gearteten politischen Grundsätze der Entente habe ich schon ausgeführt, ebenso unsere unausgesetzten Anstrengungen mit den einzelnen Ententeländern in gute Beziehungen zu kommen.

Ich möchte aber auch die Kleinarbeit nicht ganz unter den Tisch fallen lassen, die von
Deutschland im Rahmen der großen Politik, immer mit dem gleichen Ziel des Ausgleichs bestehender Gegensätze geleistet worden ist. Die Kieler Woche hat Gäste aus aller Herren Länder zu uns geführt. Auf dem neutralen Gebiet des Sports wurde der Ausgleich ebenso von uns gesucht, wie auf dem Gebiete der Wissenschaft durch den Professorenaustausch.

Ausländischen Offizieren wurde bereitwilligst Einblick in unsere Heereseinrichtungen
gewährt. Man mag das letztere rückblickend als Fehler bezeichnen, aber dies alles sind doch untrügliche Beweise unseres ehrlichen Willen mit Allen in Frieden zu leben.

Deutschland hat außerdem keine einzige der Gelegenheiten benutzt, die
sich ihm boten, um mit sicherer Aussicht auf Erfolg Krieg zu
führen.

Ich habe schon beim russisch-japanischen Kriege die wohlwollende Neutralität Deutschlands Rußland gegenüber hervorgehoben.

Wir hätten, als England im Burenkrieg stark engagiert war, gegen England oder aber gegen Frankreich fechten können, das damals auf die englische Hilfe hätte verzichten müssen. Wir haben es nicht getan. Ebenso hätten wir während des russisch-japanischen Krieges nicht nur gegen Rußland, sondern auch gegen Frankreich kämpfen können. Wir haben es nicht getan.

Neben der schon erwähnten Marokkokrisis, bei der wir Kriegsgedanken ablehnten, haben wir in der diplomatischen Überwindung der bosnischen Krise unseren Friedenswillen kundgetan.

Wenn man zusammenfassend diese ganz klaren politischen Vorgänge überblickt und die Äußerungen von Entente-Staatsmännern, wie Poincare, Clemenceau, Iswolski, Tardieu und anderen heranzieht, so fragt man sich erschüttert, wie ein Friedensvertrag auf der Schuld Deutschlands am Weltkriege aufgebaut und durchgeführt werden kann. Dieser Fehlspruch wird vor dem Richterstuhl der Weltgeschichte nicht standhalten. –

Ein Franzose, Luis Guetant, Lyoner Delegierter des Verbandes für die Menschenrechte, hat kürzlich folgendes ausgesprochen:

„Betrachten wir einmal die Dinge ohne Vorurteil, in voller Unabhängigkeit und Offenheit, ohne uns dämm zu kümmern, in welches Lager der Zufall unserer Geburt uns verschlagen hat. Da drängt sich ims zuerst folgende Erwägung auf: Der Krieg von 1914 ist eine Folge des Kr ieges von 1870. Denn seit jenem Zeitpunkte hat uns, mehr oder weniger verhüllt, der Gedanke an die Revanche nicht mehr verlassen.

Den Krieg von 1870 aber hat die französische Regierung angestrebt und erklärt. Das französische Kaisertum hatte ihn ja so nötig, um gegen die inneren Schwierigkeiten und seine immer zunehmende Unbeliebtheit in der Öffentlichkeit anzukämpfen. Gambetta selbst, der wilde Tribun der Opposition, ruft aus: .Wenn das Kaisertum uns das linke Rheinufer verschafft, söhne ich mich mit ihm aus!’ Es handelt sich also um einen Eroberungskrieg.

Was die eroberten Völkerschaften dazu sagen werden, davon ist nicht die Rede. .Wir werden ihren Willen unter den unseren beugen‘, so will es das Recht des Siegers.

Und nun sollte plötzlich die Gelegenheit hierzu Frankreich entschlüpfen. Angesichts der durch seine Kandidatur hervorgerufenen Schwierigkeiten und Kriegsgefahren, erklärt Prinz Leopold sich bereit, zurückzutreten. Das ist schlimm! Ohne Vorwand kein Krieg!

Es erging Frankreich, wie dem Milchmädchen in der Fabel mit dem zerbrochenen Topf, nur daß es statt .Fahr wohl, Kalb, Kuh, Schwein, Flühnervolk‘ nun hieß: .Fahr wohl, blutiger Gewinn, Ruhm, Sieg, linkes Rheinufer, ja sogar Belgien‘, denn dieses lag ja auch am linken Rhein ufer, nach dem Frankreich trachtete. Nein, das wäre zu
hart, die Enttäuschung wäre zu groß gewesen, die Gelegenheit mußte wieder herbeigeführt werden. Die ganze chauvinistische Presse, die ganze großsprecherische Sippe bemühte sich darum, und bald war ein Ausweg gefunden. Gramont, der Minister des Äußern, beauftragte den Botschafter Benedetti, König Wilhelm in Ems, wo dieser zur Kur weilte, aufzusuchen und von ihm ein schriftliches Versprechen zu fordern, daß für den Fall, daß Prinz Leopold über seinen Verzicht anderen Sinnes werden sollte, er, Wilhelm, als Familienoberhaupt dagegen Stellung nehmen werde.

Der Verzicht des Prinzen Leopold wurde Frankreich in untadelhaft rechtskräftiger Form angezeigt und von der spanischen Regierung offiziell angenommen. Ein Zweifel über seine Echtheit konnte nicht bestehen. Trotzdem hetzten die Pariser Zeitungen fast ausnahmslos zum Kriege. Wer, wie Robert Mitchell im konstitutionell‘, seiner Freude über die Friedensaussichten Ausdruck verlieh und sich für befriedigt erklärte, wurde auf der Gasse beschimpft. Gambetta rief ihm zu: ,Sie sind befriedigt?! Welch niederträchtiger Ausdruck!‘ Man raubte die Nummern seiner Zeitung aus den Kiosken, man tauchte sie in den Fluß und warf sie ihm ins Gesicht. Emile de Girardin schrieb ihm: .die Gelegenheit ist einzig, unverhofft, wenn das Reich sie versäumt, ist es verloren!’

Damals begann die Vorbereitung zum Kriege von 1914!“

Auch solche Stimmen, die weder in Fran kr eich noch in England vereinzelt sind, müssen immer wieder als Belege dafür herangezogen werden, daß wir nicht die Schuld tragen. –

Gewiß sind unsere politischen und diplomatischen Operationen im Laufe der Jahrzehnte nicht fehlerlos angelegt und durchgeführt worden. Aber wo Fehler von uns gemacht wurden, gingen sie doch stets aus der übergroßen Sorge um die Erhaltung des Weltfriedens hervor.
Solche Fehler sind keine Schuld.

Ich betrachte z. B., wie ich bereits ausführte, schon den Berliner Kongreß als einen Fehler, denn er verschlechterte unser Verhältnis zu Rußland. Der Kongreß war ein Sieg Disraeli’s, ein anglo-österreichischer Sieg über Rußland, der die russische Wut gegen Deutschland lenkte.

Aber was ist nachdem nicht alles geschehen, um Rußland auszusöhnen! Ich habe es teilweise aufgezählt. Und die Absicht, die Fürst Bismarck mit dem Berliner Kongreß verfolgte, war, wie ich nachgewiesen habe, lediglich die Verhinderung eines allgemeinen großen Krieges.

Auch der Kanzler v. Bethmann Hollweg, der von mir die strikte Ordre hatte, den Frieden, wenn irgend möglich, zu erhalten, hat 1914 Fehler gemacht, er war staatsmännisch der Weltkrise in keiner Weise gewachsen. Man kann aber nicht, weil die Gegner unsere Fehler ausnutzten, uns die Schuld am Kriege zuschieben. Den Krieg wollte Bethmann verhindern, wie wir alle. Das geht schon daraus hervor, daß er in seinem politischen Beharrungsvermögen bis zum 4. August mit England in dem Irrglauben weiter verhandelte, er könne England aus der Entente heraushalten.

Ich erinnere bei dieser Gelegenheit auch an den Irrtum, in dem sich der deutsche Botschafter in London Fürst Lichnowsky befand. Bald nachdem er Botschafter geworden war, sagte sich König Georg zum Essen in der deutschen Botschaft an. Dem Beispiel des Königs folgte automatisch die erste Gesellschaft Londons. Der Fürst und die Fürstin wurden sehr ausgezeichnet und gesellschaftlich glänzend behandelt. Daraus schloß der deutsche Botschafter, daß unser Verhältnis zu England sich gebessert hätte, bis Sir Edward Grey ihm kurz vor dem Kriege kühl erklärte, der Fürst dürfe aus gesellschaftlicher Bevorzugung und persönlich guter Behandlung keine politischen Schlüsse ziehen. In dieser Äußerung offenbart sich der Unterschied zwischen dem englischen und dem deutschen Empfinden. Der Deutsche nahm gesellschaftliches Entgegenkommen als den Ausdruck politischen Entgegenkommens,
weil der Deutsche gewohnt ist, Abneigung und Zuneigung auch in den äußeren
Umgangsformen zum Ausdruck zu bringen. Er macht aus seinem Herzen keine Mördergrube.

Der Engländer trennt diese Dinge, er hat eher ein Vergnügen daran, wenn der andere Form und Inhalt verwechselt, bzw. die Form als den Ausdruck der Gesinnung und politischer Ansichten ansieht. Vom englischen Standpunkte aus, war die erwähnte Äußerung Sir Edward Grey’s eine große Offenheit.

Die viel erörterte, von mir schon gestreifte Nichterneuerung des Rückversicherungsvertrages mit Rußland ist nicht als so einschneidend anzusehen, daß sie Krieg oder Frieden beeinflußt hätte. Der Rückversicherungsvertrag hätte meines Erachtens das Rußland Nikolaus’ II. nicht abgehalten, den Weg zur Entente zu gehen, unter Alexander III. war er überflüssig. Die Ansicht des Fürsten Bismarck, der russische Botschafter Graf Schuwaloff hätte wohl mit ihm, nicht aber mit seinem Nachfolger den Rückversicherungsvertrag erneuert, ist natürlich die ehrliche, subjektive Auffassung des Fürsten. Sachlich hält sie den damaligen beiderseitigen Erwägungen nicht stand. Der Unterstaatssekretär des Fürsten, Graf Berchem, z. B. hat sich in
einem Bericht an den Fürsten amtlich geäußert, daß der Vertrag nicht erneuert werden könnte; also auch nicht durch Schuwaloff. Ich war der Ansicht, daß nicht der alte, sondern nur ein neuer, anders gearteter Vertrag möglich war, zu dessen Abfassung nämlich Österreich hinzugezogen werden mußte, ähnlich dem alten Drei- Kaiser- Verhältnis. Aber, wie gesagt, Verträge mit Nikolaus II. wären mir nicht unbedingt haltbar erschienen, zumal nachdem sich auch die Stimmung in der sehr einflußreichen russischen Generalität gegen Deutschland gewendet hatte.

Von der klaren Erkenntnis, daß Deutschland ausschließlich durch die Erhaltung des Friedens zu der notwendigen realen Weltstellung und Weltgeltung gelangen konnte, war unser Handeln bestimmt worden. Dies wurde noch durch persönliche Momente unterstützt. Ich habe nie kriegerischen Ehrgeiz besessen. Mein Vater hatte mir in meiner Jugend furchtbare Schilderungen der Schlachtfelder von 1870 und 71 gegeben, ich spürte keine Neigung, solches Elend in riesenhaft vergrößertem Maßstabe über das deutsche Volk und über die ganze zivilisierte Menschheit zu bringen. Der greise Feldmarschall Graf Moltke, den ich hoch verehrte, hatte die prophetische Warnung hinterlassen: Wehe dem, der die Brandfackel des Krieges in Europa wirft! Und ein politisches Vermächtnis des großen Kanzlers war es für mich, daß Fürst Bismarck gesagt hat, Deutschland dürfe niemals einen Präventivkrieg führen, Deutschland sei saturiert.

So ergaben politische Einsicht, persönliche Anlage, die Vermächtnisse der beiden großen Männer Bismarck und Moltke und der Wille des deutschen Volkes, friedlicher Arbeit nachzugehen und sich nicht in Abenteuer zu stürzen, den Kurs der deutschen
Politik auf die Erhaltung des Weltfriedens. Das, was in übelwollenden Kreisen über das Bestehen einer deutschen Kriegspartei gesagt worden ist, ist eine bewußte oder unbewußte Unwahrheit. Es gibt in jedem Lande Elemente, die in schweren Lagen aus
ehrlicher Überzeugung oder aus weniger hohen Motiven den Appell an das Schwert
befürworten, aber niemals haben solche Kreise Einfluß auf den Gang der deutschen Politik gehabt. Die Anschuldigungen besonders, die gegen den Generalstab erhoben worden sind, als habe er zum Kriege getrieben, sind gänzlich haltlos. Der preußische Generalstab hat in harter, treuer Arbeit seinem Könige und dem Vaterlande gedient und Deutschlands Wehr in langer Friedensarbeit stark erhalten, wie es seine Pflicht war, aber der politische Einfluß, den er ausübte war gleich Null. Das Interesse an der Politik war bekanntlich in der preußisch- deutschen Armee nie besonders groß. Zurückblickend könnte man sogar sagen, daß es besser für uns gewesen wäre, wenn man sich in den leitenden militärischen Kreisen etwas mehr mit der auswärtigen Politik beschäftigt hätte.

Wie nun bei dieser ganz klaren Lage der Frieden von Versailles auf der Schuld Deutschlands am Weltkriege aufgebaut werden konnte, müßte als ein unlösbares Rätsel erscheinen, wenn man nicht inzwischen die ungeheuerliche Wirkung eines neuartigen Kriegsmittels hätte erkennen können, nämlich der großangelegten, mit Kühnheit und Skrupellosigkeit durchgeführten politischen Propaganda Englands gegen Deutschland. Ich kann mich nicht dazu verstehen, diese Propaganda mit Schlagworten, wie , Gemeinheit’ usw. abzutun, denn sie ist eine Leistung, die man trotz ihrer widerlichen Art nicht unbeachtet lassen darf und die uns mehr Schaden getan hat, als die Waffe des Gegners. Uns Deutschen ist ein solches Instrument der Unaufrichtigkeit, der Verdrehung und Heuchelei nicht sympathisch; es liegt dem deutschen Volkscharakter nicht. Wir bestreben uns, auch unsere Gegner mit der Waffe der Wahrheit zu überzeugen. Aber der Krieg ist eine harte Kunst; es kommt darauf an zu siegen. Es ist ja auch nicht sympathisch mit schweren Geschützen auf zivilisierte Menschen, auf schöne, alte Städte zu schießen, und dennoch mußte es von beiden
Seiten geschehen. Wir hätten übrigens wärend des Krieges eine Propaganda so großen Stils wie unsere Gegner schon deshalb nicht entfalten können, weil diese den Rücken frei hatten, während wir umlagert waren. Die meisten Deutschen haben auch nicht die Gabe, eine Propaganda auf die verschiedene Mentalität der verschienden Nationen, auf die sie wirken soll, zuzu schneiden. Aber wie die Engländer uns mit ihrer furchtbaren Waffe der Tanks überlegen waren, der wir gleichartiges nicht entgegen zu stellen hatten, so waren sie es auch mit der sehr wirksamen Propagandawaffe. Diese Waffe wirkt auch jetzt noch fort, und gegen sie müssen wir uns noch immer und immer wieder verteidigen. Denn es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß der Fehlspruch von Versailles nicht mit der Schuld Deutschland am Weltkriege hätte begründet werden können, wenn nicht die Propaganda vorher ihre Schuldigkeit getan und – z. T. mit Unterstützung der deutschen Parzifisten – die Hirne von über 100 Millionen Menschen so auf die Schuld Deutschlands eingestellt hätte, daß der Fehlspruch von Versailles vielen begründet erschien.

Inzwischen ist es anders geworden. Die Schranken zwischen den Völkern sind gefallen, und allmählich erwacht unter diesen die Erkenntnis, wie ihre Gutgläubigkeit irre geleitet worden ist. Die Reaktion wird vernichtend für die Urheber des Versailler Friedens sein, aber sie wird Deutschland helfen. Es ist wohl selbstverständlich, daß von den eingeweihten Staatsmännern, Politikern, Publizisten der Entente nicht ein einziger von der Schuld Deutschlands am Weltkriege wirklich überzeugt ist. Sie alle kennen die wirklichen Zusammenhänge und es haben sich gewiß noch niemals um ein einziges gemeinsames Geheimnis so viele Auguren angelächelt wie bei der Schuldfrage am Weltkriege. Man kann geradezu von einem Chor der Auguren sprechen. Das liegt mit daran, daß 28 Staaten gegen Deutschland im Kriege standen.

Aber auch mit dem schlauesten Augurenlächeln wird am Ende nicht Weltgeschichte gemacht. Die Wahrheit wird ihre Bahn ziehen und damit wird Deutschland zu seinem Rechte kommen.

Die einzelnen Bestimmungen des Versailler Vertrages sind in sich gegenstandslos, weil sie weder von der Entente noch von Deutschland inngegehalten werden können. Man kann ja schon seit Monaten beobachten, welche Schwierigkeiten nicht nur Deutschland, sondern auch den Siegern aus einem so überspannten Instrument erwachsen. In vielem ist der Vertrag schon durch die Entente selbst durchlöchert. Das hat einen sehr einfachen Grund. Es ist bei dem heutigen hochentwickelten Zustand der Welt, der auf einem freien nur durch die Produktion selbst geregelten planmäßigen Austausch der materiellen und geistigen Güter beruht, ganz unmöglich, daß sich irgendwo drei Männer hinsetzen – und mögen sie noch so hervorragend sein – und nun einer Welt paragraphierte Gesetze vorschreiben. Das aber besorgt der Versailler Vertrag nicht nur für Deutschland, sondern indirekt auch für die Entente und Amerika; denn alle wirtschaftlichen Fragen sind nur beiderseitig, nicht einseitig zu lösen. Das Leben der Völker regelt sich stets und ganz besonders in unserem Zeitalter nicht nach
Paragraphen, sondern einzig und allein nach den Bedürfnissen der Völker. Es kann durch Überspannung machtmäßiger Entscheidungen wohl vorübergehend den Völkerbedürfnissen Gewalt angetan werden; dann leiden aber beide Teile darunter. In diesem Stadium befindet sich die Welt augenblicklich. Solche Zustände können nicht von Dauer sein. Weder Geschütze noch Tanks, noch Flugzeuggeschwader können sie verewigen. Der Abbau ist deshalb im Beginnen; denn wenn der Friede von Versailles ein so einsichtiges, weltbeglückendes, tadelloses Instrument wäre, dann brauchte man sich nicht fortwährend zu neuen Konferenzen, Aussprachen, Zusammenkünften über dieses , wunderbare’ Instrument zusammenzufinden. Die Notwendigkeit immer neuer Interpretationen liege eben darin, daß die Bedürfnisse des Lebens hochkultivierter und zivilisierter Nationen bei der Redaktion des Friedens außer Acht gelassen wurden.

Man soll indessen nicht pharisäisch sein: bis zu einem gewissen Grade ist nach einem
Weltringen um Leben und Tod die Überspannung der Bedingungen durch den obsiegenden Teil eine natürliche Folge des befreienden Gefühls, der Todesgefahr entronnen zu sein. Ich weiß trotzdem, daß Deutschland im Falle eines für uns glücklichen Kriegsausganges ganz andere, d. h. billige und erträliche Bedingungen gestellt hätte. Die Friedensschlüsse von Brest und Bukarest – übrigens gar nicht mit dem von Versailles vergleichbar – können nicht gegen uns herangezogen werden. Sie wurden mitten im Kriege abgeschlossen und mußten uns Bedingungen einräumen, die uns bis zum Schlüsse des Krieges sicherten. In einem allgemeinen Frieden hätte der Ostfriede ganz anders ausgesehen. Er wäre bei einem für uns glücklich beendeten Kriege von uns selbst revidiert worden. Damals, als er geschlossen wurde, war es notwendig, die militärischen Erfordernisse voranzu stellen.

Aber die Aufklärung über den Fehlspruch von Versailles ist auf dem Marsche, und die
Bedürfnisse des heutigen Völkerlebens werden für die Sieger und die Unterlegenen ihre gebieterische Sprache sprechen.

Den Jahren schwerster Prüfung wird die Befreiung von einem Joch folgen, das einem großen, starken, ehrlichen Volke zu Unrecht aufgezwungen worden ist. Dann wird wieder jeder froh und stolz sein, daß er ein Deutscher ist.

Der Umsturz und Deutschlands Zukunft

Was unsere Feinde über mich sagen, ist mir gleichgültig. Ich erkenne sie als Richter über mich nicht an. Wenn ich sehe, wie dieselben Leute, die mir früher in übertriebenem Maße Weihrauch gestreut haben, mich heute mit Schmutz bewerfen, so kann ich höchstens ein Gefühl des Mitleids empfinden. Was ich aus der Heimat Bitteres über mich höre, enttäuscht mich. Gott ist mein Zeuge, daß ich immer das Beste für mein Land und mein Volk gewollt habe, und ich glaubte, daß jeder Deutsche das erkannt und gewürdigt hätte. Ich habe mich stets bestrebt, mein politisches Handeln, alles, was ich als Herrscher und als Mensch tat, in Übereinstimmung mit den Geboten Gottes zu halten. Manches ist anders gekommen als ich wollte – mein Gewissen ist rein. Das Wohl meines Volkes und meines Reiches war das Ziel meines Handelns.

Mein persönliches Schicksal trage ich mit Ergebenheit, denn der Herr weiß, was Er tut und was Er will. Er weiß, weshalb Er mich diese Prüfung durchmachen läßt. Ich werde alles geduldig tragen und abwarten, was Gott weiter mit mir vorhat. Mich schmerzt nur das Schicksal meines Landes und meines Volkes. Mich schmerzt die harte Leidenszeit meiner deutschen Landeskinder, die ich – gezwungen, im Ausland zu leben – nicht mit ihnen tragen kann. Das ist der Schwertstreich durch meine Seele, das ist bitter für mich.
Auch hier in der Einsamkeit fühle und denke ich nur für das deutsche Volk, wie ich durch Aufklärung und Rat bessern und helfen könnte. Auch herbe Kritik vermag niemals meine Liebe zu Land und Volk zu beeinträchtigen. Ich bleibe den Deutschen treu, ganz gleichgültig, wie sich der Einzelne jetzt zu mir stellt. Denen, die im Unglück zu mir stehen, wie einst im Glück, bin ich dankbar. Sie helfen mich aufrichten: sie lindern das an mir zehrende Heimweh nach meiner geliebten deutschen Heimat. Die, die sich aus ehrlicher Überzeugung gegen mich stellen, kann ich achten. Die andern mögen sehen, wie sie vor Gott, ihrem Gewissen und der Geschichte bestehen. Ihnen wird es nicht gelingen, mich von den Deutschen zu scheiden. Ich kann Land und Volk immer nur als Ganzes sehen. Wie ich am 4. August 1914 bei der Reichstagseröffnung im Kaiserschloß zu Berlin sagte: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche“, so ist es geblieben.

Der Kaiserin hat der Umsturz das Herz gebrochen. Sie alterte vom November 1918 an
zusehends und konnte den körperlichen Leiden nicht mehr die früheren Widerstandskräfte entgegenstellen. So begann bald ihr Siechtum. Am schwersten trug sie das Heimweh nach der deutschen Erde, nach dem deutschen Volke. Trotzdem suchte sie noch mich zu trösten. –

Der Umsturz hat ungeheure Werte vernichtet. Er wurde in dem Augenblick durchgeführt, als der Daseinskampf des deutschen Volkes abgeschlossen werden sollte und alle Kräfte sich zum Wiederaufbau zusammenschließen mußten. Er war ein Verbrechen am Volke. Ich weiß sehr wohl, daß viele, die zur sozialdemokratischen Fahne standen, die Revolution nicht wollten. Auch einzelne sozialdemokratische Führer wollten sie zu diesem Zeitpunkt nicht; mancher von ihnen war bereit, mit mir zu arbeiten. Aber diese Sozialdemokraten haben es nicht verstanden, die Revolution zu verhindern; darin liegt ihre Mitschuld an den heutigen Verhältnissen. Dies um so mehr, als die Sozialistenführer den revolutionären Massen näher standen als die Vertreter des monarchischen Staates, also mehr Einfluß ausüben konnten.

Aber die Führer hatten schon in der Vorkriegszeit den revolutionären Gedanken in die Massen getragen und gepflegt, und die Sozialdemokratie war seit jeher ein offener Feind der früheren, der monarchischen Staatsform und strebte programmmäßig nach deren Beseitigung.

Sie hat Wind gesät und Sturm geerntet. Zeit und Art des Umsturzes ist auch manchen Führern nicht recht gewesen. Aber gerade sie haben in der entscheidenden Stunde die Führung den zügellosesten Elementen überlassen und haben ihren Einfluß zur Erhaltung des Staates nicht aufgeboten. Die Regierung des Prinzen Max mußte die alte Staatsform schützen. Sie hat ihre heilige Pflicht nicht erfüllt, weil sie sich in Abhängigkeit von den sozialistischen Führern begeben hatte, die bereits ihren Einfluß auf die Massen an die radikalen Elemente verloren hatten. Die Hauptschuld fällt also auf die Führung. Deshalb wird die Geschichte nicht die deutsche Arbeiterschaft mit dem Fluch des Umsturzes belasten, sondern deren Führer, soweit sie die Revolution gemacht oder nicht verhindert haben, und die Regierung des Prinzen Max von Baden. Die deutsche Arbeiterschaft hat sich unter mir im Felde glänzend geschlagen und
auch zuhause jahrelang für Munition und Kriegsgerät gesorgt. Das darf nicht vergessen
werden. Später erst bröckelten Teile von ihr ab. Das war aber Schuld der Agitatoren und Umstürzler, nicht des anständigen patriotischen Teiles der Arbeiterschaft. Die gewissenlosen Hetzer sind die wahrhaft Schuldigen an dem völligen Zusammenbruche Deutschlands. Das wird eines Tages auch von der Arbeiterschaft erkannt werden.

Die Gegenwart Deutschlands ist schwer. An der Zukunft des gesunden, starken Volkes
zweifle ich nicht. Ein Volk, das einen so unerhörten Aufstieg genommen hat, wie das
deutsche von 1871 bis 1914, eine Nation, die sich gegen 28 Staaten im Verteidigungskriege über vier Jahre erfolgreich behauptet hat, ist nicht vom Globus zu streichen. Die Weltwirtschaft kann uns nicht entbehren.

Um aber die Stellung in der Welt wieder zu erlangen, die Deutschland zukommt, darf man nicht auf Hilfe von außen warten oder rechnen. Sie kommt doch nicht. Höchstens wäre ein Helotentum erreichbar. Auch die Hilfe, die die deutsche Sozialdemokratie von der internationalen erhoffte, ist ausgeblieben. Der internationale Programmteil der sozialistischen Lehre hat sich als ein furchtbarer Irrtum herausgestellt. Die Arbeiter der Entente sind gegen das deutsche Volk ins Feld gezogen, um es zu vernichten. Von internationaler Solidarität der Massen war nirgends eine Spur. Dieser Irrtum ist auch einer der Gründe des für Deutschland schlechten Kriegsausganges. Die englische und französische Arbeiterschaft war von ihren Führern richtig, d. h. national orientiert, die deutsche falsch, nämlich international.

Das deutsche Volk darf sich auf keinen anderen, sondern nur auf sich selbst verlassen. Wenn selbstbewußtes nationales Empfinden in alle Schichten unseres Volkes wiederkehrt, dann wird der Aufstieg beginnen. Alle Klassen der Bevölkerung müssen im nationalen Empfinden einig sein, wenn ihre Wege sich auch auf anderen Gebieten des staatlichen Lebens trennen mögen. Das ist die Stärke Englands, Frankreichs, ja der Polen. Dann wird auch das Gefühl der Zusammengehörigkeit aller Volksgenossen, das Bewusstsein der Würde unserer edlen Nation, der Stolz, ein Deutscher zu sein, und jene echt deutsche Ethik wiederkehren, die eine der geheimen Kräfte war, die Deutschland so groß gemacht haben. Deutschland wird wieder wie vor dem Kriege in der Gesellschaft der Kulturvölker die Rolle des Staates der größten Arbeitsleistung spielen. Es wird wieder in friedlichem Wettbewerb auf den Gebieten der Technik, der Wissenschaft und der Kunst siegreich vorangehen und nicht nur sich selbst, sondern allen Nationen der Erde das Beste bieten. Ich glaube an die Beseitigung des Fehlspruchs von Versailles durch die Einsicht der vernünftigen Elemente des Auslandes und durch Deutschland selbst. Ich glaube an das deutsche Volk und an die Fortsetzung seiner friedlichen Mission auf der Welt, die durch einen furchtbaren Krieg unterbrochen wurde, den Deutschland nicht gewollt, also auch nicht verschuldet hat.

Ende

Germanenherz aus aus dem Buch: Kaiser Wilhelm II., Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878-1918,

ergänzend

Heute gratulieren wir unserem geliebten Kaiser Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen zu seinem 163. Geburtstag! Unsere Preußische Kaiserhymne Heil dir im Siegerkranz, Herrscher des Vaterlands! Heil, Kaiser, dir! Fühl in des Thrones Glanz Die hohe Wonne ganz, Liebling des Volks zu sein! Heil Kaiser, dir! Nicht Roß und Reisige Sichern die steile Höh‘, Wo Fürsten … Weiterlesen

Heute, seit 102 Jahren (10.01.1920), sind die Deutschen Knechte fremder Mächte! Da begann der Genozid an den Deutschen, durch die Ratifizierung des Versailler Diktates. WAS SOLLTEN WIR HEUTE ÜBER DIE HINTERGRÜNDE WISSEN? 1. Dieser 1. Weltkrieg wurde von Frankreich und England systematisch vorbereitet. 2. Deutschland eine Alleinschuld zu geben ist bösartig und inzwischen eindeutig widerlegt. 3. Es ist eine Schande, welche „Reparaturkosten“ den Deutschen … Weiterlesen

Mich gibt es nun auch auf Telegram zu finden

Momentan habe ich da vorerst nur, ein Begrüßungsvideo hochgeladen- Germanenherz sagt: Gehe deinen Weg denn die Welt ist immer noch schön . Später kommt da mehr. Ach ja, das Teil hatte ich damals auf meinem Google Blog und Tataka Blog als Hintergrundaudio laufen. Den Text zum Video gibt es hier, der passt bei Telegram irgendwie nicht unter dem Video, https://t.me/TotoGermanenherz/134

Geh deinen Weg ruhig mitten in Lärm und Hast und wisse welchen Frieden die Stille schenken mag
Steh mit allen auf gutem Fuße wenn es geht, aber gib dich selber nicht auf dabei
Sag deine Wahrheit immer ruhig und klar und hör auch die anderen an
Selbst die Unwissenden, Dummen – auch sie haben ihre Geschichte
Laute und zänkische Menschen meide, sie sind eine Plage für dein Gemüt
Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst, wisse dass Eitelkeit und Bitterkeit dich erwarten
Denn es wird immer größere und geringere Menschen geben als dich
Freu dich an deinen Erfolgen und Plänen – Strebe wohl danach weiterzukommen
Doch bleibe bescheiden, das ist ein guter Besitz im wechselnden Glück des Lebens
Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften, die Welt ist voll Tricks und Betrug
Aber werde nicht blind für das, was dir an Tugend begegnet
Sei du selber, vor allem, heuchle keine Zuneigung wo du sie nicht spürst
Doch denke nicht verächtlich von der Liebe, wo sie sich wieder regt
Sie erfährt so viel Entzauberung, erträgt so viel Dürre
Und wächst doch voller Ausdauer immer neu – wie das Gras
Nimm den Ratschluss deiner Jahre mit Freundlichkeit an
Und gib deine Jugend mit Anmut zurück, wenn sie endet
Pflege die Kräfte des Gemüts, damit es dich schützen kann, wenn Unglück dich trifft
Aber überfordere Dich nicht durch Wunschträume
Viele Ängste entstehen durch Enttäuschung und Verlorenheit
Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir
Im Übrigen aber sei freundlich und sanft zu dir selbst
Du bist ein Kind der Schöpfung, nicht weniger wie die Bäume und Sterne es sind
Du hast ein Recht darauf hier zu sein und ob du es merkst oder nicht
Ohne Zweifel entfaltet sich die Schöpfung so, wie sie es soll
Lebe in Frieden mit Gott wie du ihn jetzt für dich begreifst
Und was auch immer deine Mühen und Träume sind in der lärmenden Verwirrung des Lebens
Halte Frieden mit deiner eigenen Seele – mit all ihrem Trug, ihrer Plackerei
Und ihren zerronnenen Träumen – Die Welt ist immer noch schön!

Der kosmische Ursprung der Runen

Das dem Hag-All verwandte, ja ihm durchaus entsprechende Sinnmal ist der Sechsstern, der eigentlich und ursprünglich zwei mit den Spitzen ineinandergeschobene Pyramiden darstellt. Und zwar muß die Verschränkung der Körper, wenn das Sinnmal vollkommen sein soll, im Verhältnis des goldenen Schnittes geschehen. Dadurch wird der Körper erst ein Symbol des gesamten Kosmos und seiner Ausmaße, wie sie in dem Bau der Cheops-pyramide niedergelegt sind. Der Sechsstem gilt allgemein als das Wahrzeichen des Judentums, ist aber von diesem entlehnt und wahrscheinlich erst über Ägypten zu ihm gekommen. Der Sechsstem ist die Weltesche Yggdrasil und stellt als solche das Weltall dar, räumlich-bildlich. Die Cheopspyramide tut dasselbe.

 

Zur Vervollständigung und Rechtfertigung des Sinnbildes muß zur sichtbaren Cheopspyramide noch eine vorgestellte hinzugedacht werden, die mit ihrer Spitze nach unten in das Erdreich weist, und deren Basis die Seitenflächen der wirklichen Cheopspyramide nach dem Gesetze des goldenen Schnittes schneidet. Dadurch entsteht ein Raumkörper, eine Doppelpyramide, um die eine Kugel gelegt werden kann, deren Unterfläche jeweils die Spitzen und Ecken der Doppelpyramide berührt, somit sie geometrisch umschreibt.

Wir haben hier zweifellos das mathematische Urbild der Weltesche und ihrer beiden Teile: die Pyramide mit der Spitze nach oben und die Pyramide mit der Spitze nach unten versinnbildlichen die geistige und körperliche Welt, das aufsteigende und absteigende Leben, Licht und Dunkel, Aufgang und Untergang, Gut und Böse, Bewußtheit und Unbewußtheit, kurz alle Polaritäten, aus denen das Leben erst geworden ist. In der flächenhaften Dar-Stellung des Bildes der Weltesche bezeichnen die drei Spitzen des oberen Dreiecks die drei Äste des Weltbaumes, des Weltalls: Werden, Sein und Vergehen, und die drei Spitzen des nach unten gerichteten Dreiecks die Wurzeln der Weltesche, an denen die Nornen sitzen, was wiederum dasselbe Geheimnis enthält und durch die Namen der Nornen sich offenbart: Urda, Werdandi und Skuld: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Eddische Entsprechungen erkennen wir in der arischen Dreifaltigkeit und Dreieinigkeit, die in den Gleichungen gipfelt:

Der Hohe,der Ebenhoheder DritteVaterSohnHeiliger GeistWotan,WiliWeih.Der Erkennendeder Erkanntedie Erkenntnis (die Erkannte!)MannSohnWeibGlaubeLiebeHoffnungGeist.SeeleKörper

Nicht von ungefähr heißt der Sechsstern auch der Sexualstern, der Stern des aufsteigenden und absteigenden Lebens, der Stern der Wiedergeburt, der ewigen Wiederkehr. Und deshalb ist dieses Zeichen noch heute üblich als Herbergs- und Wirtshausschild, im weltlichen Sinne die Aufforderung zur Heimkehr und Einkehr, zur Wiederkehr.
Die Cheopspyramide hat noch mehr Beziehungen zum Hag-All und dem Sechsstern, die sie mit unseren Runen verbindet.Dr. Fritz Nötling hat eine Untersuchung über die Cheopspyramide geschrieben, in der er die aufgefundenen kosmischen Zahlen der Cheopspyramide als den mathematischen Schlüssel zu den Einheitsgesetzen im Aufbau des Weltalls bezeichnet. Wir finden also bei einem Forscher, der sich lediglich mit eingehenden wissenschaftlichen Untersuchungen und Messungen an die Pyramide herangemacht hat, denselben Gedanken wieder, daß nämlich dieses geheimnisvolle Bauwerk den Kosmos darstellt, das Weltall, und zwar in bestimmt nachweisbaren mathematischen Größen. Die Verbindung der Erbauer der Cheopspyramide vor 6000 Jahren mit dem Gedanken der Edda und ihren Aufzeichnern ist damit einwandfrei erwiesen. Und wie die Dinge in der Erforschung der Urzeit liegen, müssen wir die Edda als den Ausgangspunkt dieser Erkenntnisse annehmen und damit die alte ägyptische Kultur als einen der vielen arischen Ausläufer betrachten. Und in der Tat sind die Schöpfer der alten ägyptischen Pyramide arischer Rasse und zwar nordischer Abkunft gewesen, wie die Blutforschung an Königsmumien ältester Herkunft und andere einwandfreie Zeugnisse erweisen. Schon einmal ging von der Atlantis eine arische Erobererwelle über die ganze Erde, als man in Mexiko, in Ägypten und in Südostasien, dieselben Pyramiden mit denselben Hieroglyphen und derselben Ornamentik schuf. Mexikanische Bandmuster lehnen sich am stärksten an nordische Bandmuster an und entstammen dem gleichen Gestaltungswillen. Alle altamerikanischen Überlieferungen sprechen von weißen Männern, die von Osten über die See gekommen wären und hätten ihnen Kultur, Religion und Schrifttum gebracht. Die Steininschriften der weltabgelegenen Osterinsel in der Südsee haben von allen Schriftarten die größte Ähnlichkeit mit den nordischen Runen und scheinen von ihnen abgeleitet zu sein. In Schweden harren die Felsbilder von Bohuslän der Entzifferung. Es sind wohl die ältesten Überlieferungen schriftlicher, bilderschriftlicher Art. Die unabsehbaren riesenhaften Einritzungen auf hartem gewachsenen Felsen bekunden neben vielen anderen merkwürdigen Tatsachen die Fahrten eines mächtigen und hochkultivierten Seefahrervolkes in wärmere Gegenden, denn Elefanten, Giraffen, Affen und andere tropische Tiere wurden als Beute auf ihren langen Ruderschiffen mitgebracht wie die klaren Einmeißelungen beweisen.Diese Bemerkungen sollen nur zur kulturellen Beleuchtung unserer Runenfindungen dienen, um zu beweisen, daß die in ihnen festgelegte hohe Gottesund Welterkenntnis von einem Volke ausging, von einer Rasse, die auch sonst in der Welt eine herrschende Stellung einnahm. Nötling schreibt nun in seinem Buche: „Die Cheopspyramide“ über die Maße der Steintruhe in der sogenannten Königskammer dieses bedeutungsvollen Bauwerks:„Der größere und der kleinere Teil der Truhe verhalten sich zueinander in ihren Abmessungen nach dem Gesetze vom goldenen Schnitt. In den Ausmaßen der Pyramide sind in ägyptischen Ellen alle kosmischen Verhältniszahlen mit verblüffender Genauigkeit enthalten. Die Umlaufszeit der Erde um die Sonne, ihre Bahnlänge, die Umlaufszeiten der Planeten, ihre Bahnlängen und ihr Abstand untereinander, ebenfalls nach dem Gesetze des goldenen Schnittes. Weiter die Größenverhältnisse der Erde, Radius, Flächenumfang und Gewicht. Ja, die Findungen scheinen sich auch auszudehnen auf die Atomgewichte.“Die Wichtigkeit dieser auf mathematischem Wege gefundenen Ergebnisse liegt in der Tatsache, daß wir auch ohne diese exakt-wissenschaftlichen Hilfsmittel allein mit Hilfe der Runen und der Mystik der Edda zur Erklärung und Bedeutung jener Bauwerke kommen, die Geist von unserem Geist, schon vor 6000 Jahren von einer arischen Blüte zeugen im Niltal.Weiter sagt Nötling:
„Bisher konnte niemand etwas mit den Abmessungen der Steintruhe anfangen. Ich habe nachgewiesen, daß diese Werte sich in ganz einfacher Weise auf die Zahl Pi zurückführen lassen und daraus folgt, daß die Auffassung, die Steintruhe stelle eine Art Normalgetreidemaß oder gar einen Sarkophag dar, keinesfalls richtig sein kann, denn in beiden Fällen wären die Abmessungen jedenfalls in ganzen Zahlen und nicht nur in der komplizierten Form als Näherungswerte unendlicher Zahlen dargestellt worden. Die tiefere Bedeutung der Steintruhe liegt in der unverkennbaren Absicht, durch ihre Abmessungen algebraische Werte ganz bestimmter Größen zum Ausdruck zu bringen. Wir wissen jetzt, daß durch die Abmessungen der Steintruhe der Wert zum Ausdruck gebracht wird. Dieser Wert ist aber von der allergrößten kosmischen Bedeutung insofern, als er nicht nur als Zeitmaß, sondern auch als Längenmaß betrachtet, einen kosmischen Wert ersten Ranges darstellt. Als Zeitmaß betrachtet stellt die Dauer eines tropischen Jahres in Tagen, Stunden, Minuten, Sekunden und Dezimalen von Sekunden dar. Als Längenmaß betrachtet stellt dieser Wert mit der entsprechenden Potenz von 10, nämlich 1012 multipliziert, die absolute Länge eines Quadranten der Erdbahn in ägyptischen Ellen dar. Aber noch mehr, multipliziert man diesen Wert mit (2 X 5)3, so erhält man einen Wert, welcher das spezifische Gewicht der Erde mit der größten Genauigkeit darstellt. Da nun dieser Wert mit 103 multipliziert, die Seitenlänge der Cheopspyramide darstellt, so erschien es mir zweckmäßig, zunächst einmal die Dimensionen der Cheopspyramide zu untersuchen. Der algebraische Wert der zweiten Hauptdimension der Cheopspyramide, die Höhe, läßt sich einfach aus dem algebraischen Wert der Seitenlänge ableiten. Damit steht unwider-leglich fest, daß sich die beiden Hauptdimensionen der Cheopspyramide aus den Dimensionen der Steintruhe in Form von algebraischen Werten ableiten lassen. Wenn wir in Betracht ziehen, daß der algebraische Wert der Höhe der Cheopspyramide mit 1012 multipliziert, die absolute Länge der mittleren Entfernung der Erde von der Sonne in ägyptischen Ellen darstellt, so ist ohne weiteres klar, daß in dem Verhältnis, das die Dimensionen der Steintruhe darstellt, die gewaltigsten kosmischen Probleme zum Ausdruck gebracht wurden.“

„Wissen oder wußten alle die vielen Menschen davon, die sich seit 4000 Jahren mit dieser geheimnisvollen Figur des Sechssternes abgaben, dem so große Zauberkräfte innewohnen sollen?“ fragt Nötling.
Mit unserem Wissen über die arischen Geheimlehren können wir begründet sagen, daß sehr viele darum wußten und das Geheimnis unter den Eingeweihten nie ganz erlosch, daß beispielsweise Pythagoras ein solcher Wissender noch war. Der Wissenschaftler Dr. Nötling, dem trotz seines erstaunlichen Wissens allerdings diese Erkenntnisquellen sich noch nicht erschlossen haben, antwortet selbst mit: „Nein! Es weiß niemand, daß die Seiten der Dreiecke, aus deren schränkung der Sechsstern entsteht, eben die Abmessungen haben müssen, daß ihr Basis- und ihr Scheitelwinkel genau 51° 51′ 14″, 32 ist, weil die Erde in einer Entfernung von 232710 Millionen 566 Tausend 932 Ellen gleich 148 Millionen 148 Tausend 148, 148 Kilometer in 365 Tagen 5 Stunden 40 Minuten 9,03 Sekunden einen Umlauf um die Sonne vollendet. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist somit der Sechsstern ein Symbol des Sonnen- oder Lichtkultus, das in seiner Form vielleicht auch die Durchdringung der Materie durch das Licht oder den Geist versinnbildlicht.“ Damit spricht Nötling die Ansicht ahnungsvoll aus, die wir stets über den Sinn dieser arischen Symbole, die von dem Runenfuthark ihren Ausgang nahmen, vertreten haben.

Dieses Weltgesetz wird durch die Cheopspyramide sinnlich zum Ausdruck gebracht und damit ist wohl eines der Probleme, über welche sich die Philosophen seit Jahrtausenden die Köpfe zerbrochen haben, ohne die Lösung zu finden, nämlich die Frage nach dem Zweck und der Bedeutung der Cheopspyramide endgültig gelöst. Die Cheopspyramide ist weder ein Grabdenkmal, noch überhaupt ein Denkmal in dem Sinne, in welchem wir das Wort auffassen. Die Cheopspyramide ist nichts anderes als die sinnliche Darstellung des Gesetzes,

das unser ganzes Universum regiert und das seinen mathematischen Ausdruck in der Zahl findet. Das Vorbild aber der Cheopspyramide ist das runische Sinnmal des Hag-All, des All umhegenden Kreuzes, der Weltesche Yggdrasil der Ario-Germanen, aus dem die 18 Runen, die geistig-körperlichen Urbilder aller Schriften herausgeschnitten wurden.

Kleine Runenkunde

Runen sind die ältesten Schriftzeichen der Germanen. Sie waren vor allem zwischen dem 2. und dem 12. Jahrhundert für geritzte und gravierte Inschriften auf Gegenständen und Steindenkmälern in Gebrauch. Ihre Verbreitung zeigt von Anfang an einen deutlichen Schwerpunkt in Südskandinavien. In allen anderen Siedlungsräumen germanischsprachiger Völker ist nur eine dünne Streuüberlieferung zu finden, die außerdem mit dem jeweiligen Einzug des Christentums zu ihrem Ende kommt. Die nominelle Christianisierung Nordeuropas hatte grundsätzlich den Wechsel zur lateinischen Schrift zur Folge. Die Verwendung von Runen endete mithin in Mitteleuropa vor 700 n. Chr. und in England im 10. Jahrhundert. Nur in Skandinavien hielt sich der Gebrauch der Runenschrift deutlich länger, in einzelnen Regionen bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Der weitaus größte Teil der etwa 6.500 erhaltenen Runeninschriften stammt aus dem Skandinavien der Wikingerzeit.

Die ältesten Inschriften datieren aus dem 2. Jahrhundert und stammen aus Moorfunden in Südschweden und Jütland und Fünen in Dänemark . Als älteste Runeninschrift gilt derzeit der Name harja auf dem Kamm von Vimose, der in die Zeit 150–200 n. Chr. datiert wird. Älter ist zwar die Fibel von Meldorf (Schleswig-Holstein) von etwa 50–100 n. Chr., doch besteht die vierbuchstabige Inschrift nicht sicher aus Runen (lateinisch?); ihre Lesung ist deshalb umstritten, könnte aber eine Vorstufe der Runen sein. Etwas jünger ist die auf einer eisernen Speerspitze eingeritzte Beschwörung raunijaR („Herausforderer“). Die Spitze wurde in einem Grab aus der Zeit um 200 n. Chr. in Øvre Stabu (Oppland) Norwegen gefunden.

Der Bezeichnung „Rune“ ist von einer Wurzel run- (gotisch runa) mit der Bedeutung „Geheimnis“ abzuleiten. Verwandt damit sind auch die deutschen Wörter „raunen“ und „Geraune“. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, der Name Runen sei neuzeitlichen Ursprungs, gibt es aus dem 6. Jahrhundert mehrere Nennungen von runa auf beritzten Gegenständen (z. B. Runenstab von Neudingen).
Und Venantius Fortunatus, der im fränkischen Merowingerreich mit Runen in Berührung gekommen sein könnte, dichtete um 565:
Barbara fraxineis pingatur rhuna tabellis / quodque papyrus agit virgula plana valet.
(Die Rune der Barbaren mag man auf eschene Tafeln zeichnen; was der Papyrus vermag, dazu taugt auch das flache Holzstäbchen. Carmina VII, 18). Von den Buchenstäben, auf die die Runen geritzt wurden, leitet sich das Wort Buchstabe ab.

Ursprung

Die Runen sind weder unabhängig entstanden, noch sind sie von den Germanen als fertiges Schriftsystem übernommen worden, sondern wurden weitgehend eigenständig nach Vorbildern südeuropäischer Schriften entwickelt. Sie treten allerdings schon sehr früh als komplettes Alphabet mit 24 Buchstaben auf. Vor allem die lateinische Schrift, aber auch die zahlreichen vom Lateinischen verdrängten und untergegangenen Schriften des keltisch-alpin-italischen Raums kommen als Vorbilder in Betracht. Die Runen gehen damit – sowohl in ihrem Prinzip einer Buchstabenschrift als auch in der Form vieler Lautzeichen – letztlich auf die große phönizisch-aramäische Familie von Alphabeten zurück, die im 1. Jahrtausend v. Chr. im Gebiet des Libanon und Syriens entstanden sind und zu denen auch alle heutigen europäischen Schriften gezählt werden.

Der Ursprung der Runenschrift ist zeitlich und räumlich kaum zu erhellen, weil die ältesten Belege eben bereits einen etablierten Satz von Zeichen präsentieren. Das erste gesicherte Auftreten von Runen, und zwar in Schweden, Dänemark und Norddeutschland, fällt in die zweite Hälfte des 2. Jahrhunderts (Gegenstände wie z. B. Waffen aus Mooropferplätzen in Jütland wie Vimose, Illerup, Nydam, Thorsberg). Vorstufen der Schrift, an denen ihre Entstehung nachzuvollziehen wäre, konnten nicht zweifelsfrei identifiziert werden. Das äußerliche Charakteristikum der Runen ist die Vermeidung waagrechter und gebogener Linien, was früher immer wieder die Vermutung aufkommen ließ, dass es sich um eine Buchstabenumformung handelt, die dazu geeignet sein sollte, vor allem in hölzernes Material geritzt zu werden. Man nahm folglich an, dass Vorstufen der Runen nur deshalb nicht bewahrt sind, weil ihr mutmaßlicher Träger Holz sich schlechter als Metall erhalten hat. Neuere Funde (z. B. Moorfunde von Illerup, Dänemark) zeigen jedoch auch gerundete Formen (z. B. bei der Odal-Rune) auf metallenen Waffenteilen.

Das ältere Futhark: Die älteste Runenreihe

Die älteste überlieferte Runenreihe (nach den ersten sechs Buchstaben fuþark genannt) bestand aus 24 Zeichen, die in drei Abschnitte (später im Altnordischen als aettir bezeichnet) eingeteilt waren. Sie war anfangs nur bei nordgermanischen Stämmen, in der Völkerwanderungszeit vereinzelt auch bei Ostgermanen (vor allem Goten, ab 3. Jh.?) und Westgermanen (ab 5. Jh.) in Benutzung. Etwa 350 Inschriften in dieser ältesten Runenreihe wurden bislang entdeckt. Alle jüngeren Runenreihen ab etwa 700 leiten sich vom älteren Futhark ab.

Jedes Graphem (Buchstabe) entspricht einem Phonem (Laut). Für das ältere Futhark besteht vor ca. 550 bis 650 eine bemerkenswert gute Übereinstimmung zwischen dem Zeicheninventar und dem Phoneminventar der damit geschriebenen gemeingermanischen bzw. runennordischen Sprache oder Sprachen. Nur die Verdoppelung der I-Rune (? Eis und ? Eibe) muss ein Relikt einer früheren Sprachstufe sein und ist wohl ein Beweis dafür, dass das 24-buchstabige Futhark bereits einige Zeit vor den ersten überlieferten Inschriften entstand.
Ein Charakteristikum der germanischen Runenschrift ist, dass jede Rune einen Namen trägt, gewöhnlich ein bedeutungsvolles Wort, das mit dem jeweiligen Laut beginnt; so hieß die Rune für f Fehu, das heißt „Vieh, beweglicher Besitz, Reichtum“. Für das älteste Futhark sind diese Runennamen nicht überliefert. Sie können erschlossen werden, weil die Namen sich weitgehend übereinstimmend bei allen jüngeren Runenreihen der germanischen Stämme finden; Wulfila, der Schöpfer der gotischen Schriftsprache im 4. Jahrhundert, übertrug sie möglicherweise sogar auf die gotische Schrift, die keine Runenschrift war. Im 9. und 10. Jahrhundert, als Runen außerhalb Skandinaviens überhaupt nicht mehr im Gebrauch waren, zeichneten klösterliche Gelehrte sowohl in England wie auf dem Kontinent mehrfach die verschiedenen Runenreihen mit Namen (Übersicht) oder in Form von Runenmerkversen auf. Aus diesen Quellen werden die Runennamen des ältesten Futhark rekonstruiert; nicht alle Formen sind jedoch unumstritten.

Bis zum 7. Jahrhundert hatten sich die Lautsysteme in den germanischen Einzelsprachen deutlich verändert. Zuvor unterschiedene Laute fielen zusammen, neue Vokale bildeten sich. Dies führte zwangsläufig dazu, dass die Laut-Buchstaben-Zuordnung des älteren Futhark nicht mehr stimmig war. So entwickelten die einzelnen Sprachen und Dialekte jeweils eigene Runenreihen, das sogenannte jüngere Futhark.

Das jüngere Futhark: Die angelsächsische Runenreihe

Die Angelsachsen erweiterten das Futhark aufgrund der reichen Entwicklung des Vokalismus im Altenglischen schrittweise auf 33 Zeichen (davon sind nebenstehend nur die auch wirklich verwendeten abgebildet). Das 33-buchstabige Futhork war in dieser Form im 9. Jahrhundert ausgebildet. Es wurde außer in handschriftlichen Aufzeichnungen auch in northumbrischen Inschriften verwendet.

Das längere Nebeneinander von Runen und Lateinschrift im 7. bis 10. Jahrhundert führte in England dazu, dass für Laute der angelsächsischen Sprache, die im lateinischen Alphabet keine Entsprechung hatten, die entsprechenden Runen quasi weiterverwendet wurden. Auf diese Weise gelangten die thorn-Rune als Schreibung für /th/ und die wen- oder wynn-Rune (? ?) für das bilabiale /w/ in die lateinische Schrift.

Das jüngere Futhark: Die altnordische Runenreihe

Auch in Skandinavien war das Futhark Veränderungen unterzogen: Es wurde im 7. bis 8. Jahrhundert auf 16 Runen (f u th o r k : h n i a s : t b l m R) reduziert. Dabei mussten dann einzelne Runen zahlreiche verschiedene Lautwerte bezeichnen: die u-Rune etwa u, y, o, ö und w. Diesen Verlust an Zeichen glich man am Ende des 10. Jahrhunderts mit der Einführung von Punktierungen aus; später gab es auch noch andere Systeme, die sogar für Laute wie Q eine Rune einführten. Im hohen Mittelalter entsteht so, von Norwegen ausgehend, eine punktierte Runenreihe in alphabetischer Reihenfolge, bei der jeder lateinische Buchstabe eine Entsprechung hat. Das erste datierte Zeugnis für die Verwendung des vollständig punktierten Runenalphabets findet sich auf der kleineren Kirchenglocke von Saleby (Westgötland), deren Inschrift das Jahr 1228 angibt.

Vielleicht aufgrund der größeren Wertschätzung für die alte vorchristliche Mythologie und Überlieferung (man denke an die Edda) blieben die Runen in Skandinavien neben der lateinischen Schrift in Gebrauch. Erst im 19. Jahrhundert wurden sie endgültig verdrängt, während dieser Prozess in den anderen germanischen Gebieten teils schon im 7., teils im 11. Jahrhundert abgeschlossen war.

Wenderunen, Sturzrunen, Binderunen

Runen wurden seit der Wikingerzeit meist rechtsläufig (von links nach rechts) geschrieben. In der frühesten Zeit war die Schreibrichtung jedoch noch nicht festgelegt, was auch bedeutet, dass die Orientierung der Runen selbst nach beiden Seiten möglich war. In linksläufigen Inschriften zeigen nämlich auch die Zweige und Haken der Runen nach links, so dass die Zeichen wie gespiegelt aussehen. Selten kommt auch die von Zeile zu Zeile abwechselnde Schreibrichtung vor, die aus altgriechischen Inschriften bekannt ist und als boustrophedon bezeichnet wird („wie der Ochse beim Pflügen wendet“). Wenn einzelne Runen gegen die Schreibrichtung der Zeile gewendet sind, nennt man sie Wenderunen, wenn sie gelegentlich auf dem Kopf stehen, heißen sie Sturzrunen.

Das Bandartige von Runenzeilen wird oft betont, indem die Zeichen zwischen zwei ununterbrochene parallele ‚Führungslinien‘ geritzt werden (vgl. den Stein von Rök, Abb. oben). Solche Randlinien begegnen uns schon bei den ältesten Ritzungen. Seit dem 5. Jahrhundert findet man die Praxis, die Worttrennung zu kennzeichnen. Als Worttrenner und Schlussmarken dienen übereinandergestaffelte Punkte oder Strichlein (1–5), unter christlichem Einfluss auch kleine Kreuze.

Wie die lateinische Schrift kennt auch die Runenschrift Ligaturen, also Verschmelzungen zweier Buchstaben zu einem Zeichen. Diese Binderunen werden in der wissenschaftlichen Umschrift mit einem Bogen über der Zeile gekennzeichnet.

Runen Talismane und Amulette

Das dritte Gebiet der Runenmagie ist die Talismantik. Talismane und Amulette sind Gegenstände, die zur Erlangung bestimmter Ziele magisch aufgeladen werden. Es wird sozusagen ein aktiver „Zauber“ darin gespeichert. Ein Großteil der erhaltenen Runendokumente früherer Zeiten sind ebendiese Talismane und Amulette, und diese Funde beurkunden damit die große Bedeutung, welche der Talismantik in den nordischen Kulturen zukam.

Talismane unterscheiden sich von Amuletten prinzipiell nur durch ihre Zielrichtung. Während ein Talisman „für“ etwas ist, also etwas Positives herbeiführen soll, sind Amulette „gegen“ etwas gerichtet, sollen etwas Negatives abwehren und ihren Träger davor schützen. Der Name Amulett kommt auch von „amoliri“ (lat.: ableiten, austreiben). Man kann auch sagen, Talismane sind offensive Zauber und Amulette defensive (aber nicht im kriegerischen Sinne zu verstehen). Die Ladungstechnik ist bei beiden Arten jedoch stets dieselbe.

Nachdem man sein magisches Begehren in einem eindeutigen, präzisen und nicht zu langen Willenssatz formuliert hat (alle Negativformulierungen sind dabei zu vermeiden, weil das Unbewußte kein „Nein“ und kein „nicht“ versteht), übersetzt man ihn in die Runensprache. Das erfordert natürlich einige Vertrautheit mit den Runen.

Man muß nun nicht den ganzen Willenssatz in Runenschrift aufschreiben, es genügt, eine einzige oder einige wenige passende Runen auszuwählen und diese zu schreiben oder zu ritzen. Man kann auch analog zur Sigillenmagie arbeiten, indem man seinen (kurzen!) positiv formulierten Willenssatz tatsächlich in Runenschrift aufschreibt, dann alle Runen streicht, die mehr als einmal vorkommen und den Rest zu einem Runenmuster verbindet. Wenn es zuviele Runen sind, genügt es auch, nur die Anfangsbuchstaben aller Wörter des Willenssatzes zu verwenden.

Man kann auch eine Binderune (einander überlagernde Runenzeichenkombination) daraus machen, was gerade bei Talismanen und Amuletten häufig praktiziert wird. Binderunen sind Kombinationen aus zwei oder noch mehr Runen, die beim Zeichnen überlagert und miteinander verwoben werden, wodurch der Vitki sehr differenzierte Ladungen erreichen kann. Auch hierzu ist allerdings gründliche Erfahrung mit der Runenarbeit erforderlich.

Runen stehen für die grundlegenden Dinge im Leben, wie das Heim, Schutz, Wohlstand und Gemeinschaft. Man kann nun mehrere Runen zusammenstellen, um einen Wunsch als Willenssatz auszudrücken. Dazu wählt man die Runen sorgfältig aus und schreibt sie in der sinnvollsten Reihenfolge auf, wobei aber die Wirkung der Runen aufeinander und untereinander beachtet werden muß.

Zum Beispiel hat Isa eine festigende Wirkung auf die vor ihr stehende Rune. Fehu verstärkt den Effekt der vor ihr stehenden Rune. Oft reicht schon das Schreiben einer Runenformel aus, um sich in einen Bewußtseinszustand zu versetzen, durch den man das gewünschte Ergebnis als magische Operation selbst herbeiführen kann. Die Runen fungieren hierbei wie magische Werkzeuge in einem Ritual.

Als kleines Beispiel könnte man so die Runen Algiz (Schutz) und Othala (Heim) zu einer Binderune verknüpfen, welche einen Schutz für das Heim bewirkt. Durch den senkrechten Mittelbalken ist die den Schutz festigende Rune Isa bereits in dieser Binderune enthalten.
Es gibt zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten und überall zahlreiche Vorschläge von Kombinationen für alle möglichen Effekte. Statt hier ein weiteres „Runenkochbuch“ mit einer nie vollständigen Rezeptsammlung vorzustellen, soll lieber die Technik vermittelt werden, mit der sich jeder seine individuell passenden Binderunen selbst zusammenstellen kann.

Die Anordnung einer Binderune sollte ansprechend und einprägsam sein. Man kann ruhig vorher ein paar Entwürfe auf Papier zeichnen, bis man mit seinem Muster zufrieden ist. Eine Binderune sollte nicht unbedingt viel mehr als drei bis vier Runen enthalten, damit sie nicht verwirrend oder unordentlich wirkt. Die Gesamtgröße ist unwichtig, aber die Runen sollten untereinander etwa gleich groß sein. Ihre Anordnung braucht nicht symmetrisch zu sein. Um ihre Gestaltung interessanter zu machen, dürfen Runen auch seitenverkehrt gezeichnet werden, sollten aber nicht auf dem Kopf stehen.

Genauso wichtig wie die Zusammenstellung der Runen ist die Absicht, mit der sie ausgewählt werden. Wer eine Binderune geschenkt bekommt oder kauft, sollte die Person kennen, die sie angefertigt hat. Wenn man für jemand anderen eine Binderune anfertigt, sollte man dies mit Sorgfalt und Liebe tun. Man sollte auch erklären, welche Runen man verwendet hat und warum.

Binderunen und Runenamulette und -talismane können wie Runensteine in Holz oder Metall geritzt oder – mit etwas Geschick – aus Silberdraht angefertigt werden. Bei Binderunen ergibt es sich oft auch von allein, daß sie um eine zentrale senkrechte Achse angeordnet sind. Ist das nicht der Fall, kann man diese auch hinzufügen – man bedenke aber, daß damit die Rune Isa hinzugefügt und die Wirkung der anderen Runen gefestigt wird. Um Binderunen ansprechender zu gestalten, kann man auch eine waagerechte Linie hinzufügen, oder das Ganze in einem Kreis anordnen.

Beim Anfertigen der entsprechenden Runen konzentriert man sich unentwegt auf seinen Willenssatz und überträgt ihn mit der Energie der gewählten Runen in das Zeichen. Hat man ein geweihtes Runenset, kann man auch aus diesem die entsprechenden Runen zur Energetisierung des Talismans hinzuziehen. Ist der Gegenstand fertig, „vergißt“ man den Willenssatz, d.h. man denkt nicht pausenlos daran, denn das stört den nun selbstständig wirkenden Gegenstand, und eine pausenlose Erfolgskontrolle macht seine Funktion zunichte. Das ist ganz ähnlich wie in der Sigillenmagie, denn eigentlich sind Binderunen eine Form von geladenen Sigillen. Wichtig ist auch, daß sich der Runenmagier nach seiner Arbeit ausreichend erdet.

Den geladenen Talisman oder das Amulett trägt man nun, an einer Halskette oder einem Lederriemen befestigt, evtl. in einem kleinen Stoffbeutelchen, solange ununterbrochen am Körper (auch während des Schlafens, Badens oder Duschens), bis das gewünschte Ereignis eingetreten ist oder er seinen Zweck erfüllt hat. Soll die Binderune auf ein Gebäude oder einen Raum wirken, hängt man sie dort auf. Wenn eine Runenformel das gewünschte Ergebnis bewirkt hat, sollte sie vernichtet werden, um den Zauber zu bannen. ausnahmen sind natürlich Runen, die permanent wirken sollen, zum Beispiel Schutz- und Segensrunen.

ergänzend

Magic Runes by Germanenherz


Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann, was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.

 

Runen Rad Runen Rat Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum neun lange Nächte, vom Speer verwundet, dem Odin geweiht, ich selber mir selbst, am Ast des Baumes, von dem niemand weiß, aus welcher Wurzel er wuchs.Sie boten mir nicht Brot noch Met … Weiterlesen

Die theoretische Magie als Grundlage der Runenmagie  Die Runenmagie wird wohl am ehesten von den verschiedenen magischen Richtungen mit der Alten Sitte in Verbindung gebracht und wohl auch von nicht wenigen Menschen betrieben. Runenmagie kann verschiedene Formen haben. Grundsätzlich soll sie so funktionieren, daß die Kraft der Rune (also das Energieprinzip, das die Rune verkörpert) angewandt wird. Runische Magie ist Zeichenmagie, das Zeichen, die Rune, wird ihrem Sinngehalt und ihrem magischen Potential entsprechend verwendet. Man kann sich das vielleicht so vorstellen, daß die Menschen früher die Energien, die sie wahrnahmen, mit Symbolen bezeichnet haben. In diesem Sinne stehen die Runen für bestimmte Energien, zu denen man einen Kanal öffnen und mit denen man arbeiten kann.
Fliegenpilze

Als einfachste Form magischer Runenanwendung ist wohl die Visualisierung zu nennen. Dabei wird die Rune mit ihren Kräften vor dem inneren Auge vorgestellt und sie kann dann auch projiziert werden, was bedeutet, daß man die visualisierte Kräfte auf ein Ziel hin aussendet. Wirksam ist hierbei die Form der Rune, wie sie als Bild erscheint, und gerade in bezug auf die Aussendung in Verbindung mit der gewünschten Wirkung der Rune, die man ebenfalls visualisieren kann. Man kann dies auch sehr gut dadurch unterstützen, daß man die Stellung (Stadha) der Rune einnimmt oder die Rune mit den Händen bildet. Als Beispiel für diese Anwendung könnte man die Heilung nennen.

Runen können aber auch gesprochen oder gesungen werden. Wirksam ist hier der Laut der Rune (was durch Stöður und Visualisierung unterstützt werden kann). Zaubergesänge allgemein werden als seið-læti bezeichnet, die Wortmagie in einem zeremoniellen, runischen Sinn als galdr; es existiert sogar ein eigenes Versmaß dafür, das galdralag. Durch Wiederholung der Worte / Strophen kann eine Verstärkung erreicht werden. Man verwendet hier entweder nur den Runennamen, den man intoniert, bzw. die Runenreihe, die man komplett singt, oder aber richtige Verse, in denen die Wirksamkeit der Runen sich manifestieren soll. Eine Galdr-Verfluchung wird als alög bezeichnet. Golther glaubt, daß „runo“ das Raunen oder Murmeln eines Zauberspruches bezeichnet, wohingegen galdr der eigentliche „Zaubergesang“ sei (also eine Form von Seiðr).

Die skeptische Frage, ob es Magie überhaupt gibt, ist äußerst unpräzise, so wie auch Glaube oder Nichtglaube an Magie weder richtig noch falsch sind. Es kommt dabei darauf an, was man eigentlich unter Magie versteht, und schon hier laufen die … Weiterlesen

Grundlegene Runenrituale Weisst du zu ritzen? Weisst du zu raten? Weisst du zu färben? Weisst du zu fragen? Jede Rune hat Namen, Form und Klang – oder Bedeutung, Struktur und Schwingung. Runenrituale umfassen am besten alle drei Elemente, z.B. indem wir eine … Weiterlesen

Die Runenlehren Was Du aufdeckst, offenbart sich . „Runen wollen gelebt werden, belebt sind sie schon“. „Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, darum ist sie die Erlösung“. „Es ist alles Illusion, was nicht aus mir selber spricht, denn es ist ein Zusatz, … Weiterlesen

Runenorakel Grundsätzliches zur Runendivination Von Wahrsagerei und simplen Zukunftsvorhersagen halte ich gar nichts, zumal die Zeit sich jeglicher Magie entzieht. Eine Divination ist daher auch eher eine Wiederspiegelung der Gegenwart, welche dem Suchenden aus einer anderen Perspektive gezeigt wird, damit er … Weiterlesen

Germanenherz Runenkreis Um einen Runenkreis zu beschwören solltest Du vorher kurz überlegen, auf welche Weise dies geschenen soll. Zunächst einmal gibt es die Möglichkeit, den Kreis tatsächlich abzuschreiten oder ihn zu Visualisieren. Ich bevorzuge ein tatsächliches Abschreiten, da Du dann einfach direkter … Weiterlesen

Magie der Runen Ein wenig Magie in dieser vernünftigen rationalen Zeit schadet nicht, wenn sie mit guten Vorsätzen und Wünschen ausgeführt wird. Sie ist kein Allheilmittel, kann aber den Alltag bereichern und uns durch Konzentration auf unsere Probleme dazu verhelfen, klarer zu sehen. … Weiterlesen

Runische Heilungsmagie Ein weiteres großes Kapitel der Runenmagie ist die Heilungsmagie. Abgesehen vom Gebrauch von Runentalismanen und -amuletten zur Heilung und Abwehr von Krankheiten kann man mit den Runen auch unmittelbar therapeutisch arbeiten. Dies ist sowohl allein als auch mit einem Patienten … Weiterlesen

Runische Schutzmagie Ein wichtiger Teil der Runenmagie ist Schutzmagie. Magischer Schutz bedeutet, einer magischen Einflußnahme von außen widerstehen zu können und nicht zum Spielball der Kräfte anderer zu werden. Doch nicht nur Personen, auch Gegenstände und Vorhaben können magisch vor widrigen Einflüssen … Weiterlesen

Zauberei und Hexerei In meinem neuen Titelbild könnt ihr es sehen. Meine Othala Rune symbolisiert, den Sündenbock des heiligen Bartholomäus (Astaroth) in seiner Niederlage, fixiert in meinem Runenkreis
 Die alten Deutschen kannten Zauber mit Tat und Wort; den ersteren verbietet Nr. 10 des Indiculus (de phy-lacteriis et Ugaturis), den zweiten Nr. 12 (de incantationibus). Das Wort Zauber (ahd. zoubar) selbst bedeutet eigentlich „Mennig“, die rote Farbe, mit der … Weiterlesen

Magische Nächte. Die 12 Rauhnächte Die 12 Rauhnächte Die zwölf Nächte am Ende des Jahres und die mit ihnen verknüpften Mysterien gehen bis in die Antike zurück. Sie haben sowohl römische als auch germanische und sogar indische, japanische und chinesische Wurzeln, und auch heute noch finden sie vielerorts im Brauchtum Beachtung. Nach uralten Überlieferungen suchen zu dieser Zeit die Seelen … Weiterlesen

Die weisen Frauen Hagedisen – Hexen Die erfolgreiche Vorgehensweise und die überzeugenden Ergebnisse der heilkundigen Frauen stellten eine große Bedrohung für das aufkommende Christentum, sprich die Kirche dar. Denn diese Frauen verließen sich mit ihren außergewöhnlichen Begabungen eher auf ihre Sinne und Erfahrungen als auf die Gebote des Glaubens. Versuch und Jrrtum lehrte sie Ursache und Wirkung zu erkennen. Sie Forschten … Weiterlesen

Thema Runen: Mittelalterliche Geheimrunen und ein paar Ergänzungen Vorab: Ich habe ein großes Problem damit, wenn weisungsgebundene Juristen historische Fragen zum Thema Runen, mit Nationalsozialistische Ideologien vergleichen und mit ihren rechtsbeugenden Verurteilungen gegen meiner Person, mir mein restliches Leben versaut haben. Und im gleichen Moment, mit samt der … Weiterlesen

Die SEI-GAL Rune Die SEI-GAL-Rune entseht aus der Verbindung der männlichen und der weiblichen Magie in Form von SEI-DR und GAL-DR. Über dieser Rune der neuen Verbindung steht zum Zeichen SOWELO, die Sonne. Was die Sonne hier „ans Licht“ bringt, wird im vorliegenden … Weiterlesen

Das Erforschen der Zukunft Als Mittel zur Erforschung des göttlichen Willens bei den Deutschen nennt Cäsar „Losorakel und Prophezeiungen (sortes et vaticinationes; b. g. 150), Tacitus „Götterzeichen und LosorakeV1 (auspicia et sortes, Germ. 10). Beim Los wurde die Gottheit nach ihrem Willen gefragt, im anderen Falle erfuhr man ihn aus gewissen Vorzeichen. Die Wahrsagekunst scheint mehr Aufgabe der Frauen … Weiterlesen

Runen 24er futhark Fehu Uruz Thurisaz Ansuz Raidho Kenaz   F U TH A R K Das Wort Rune hat unterschiedliche Herkünfte: * gothischer Wortstamm “runa” = Geheimnis * * altnordisches “runar” = Mysterien * * walisisches “rhin” = magischer Zauber. Die Kraft der Runen wuchs mit der Erfahrung des … Weiterlesen

Thema Spiritualität, Esoterik und Magie und pdf Bücher zum Thema https://germanenherz.files.wordpress.com/2019/09/germanenherz-runablack.jpgMagic Runes by Germanenherz Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich … Weiterlesen

Die SEI-GAL Rune

Sie besteht aus Sowilo, Ehwaz, Eiwaz, Gebo, Ansuz, Laguz

Die SEI-GAL-Rune entseht aus der Verbindung der männlichen und der weiblichen Magie in Form von SEI-DR und GAL-DR.

Über dieser Rune der neuen Verbindung steht zum Zeichen SOWELO, die Sonne.
Was die Sonne hier „ans Licht“ bringt, wird im vorliegenden Gedicht mit GLANZ beschrieben, es ist der neue MANI/CHRISTUS.Dieser Aspekt ist das sogenannte „dritte Gesicht“ der Baphomet.
Denn nach der Vereinigung von ISAIS (ISIS) mit OSIRIS fehlt nur noch der FUNKE, um die neue Schöpfung beginnen zu lassen.
Hier wären wir wieder am „Anbeginn“: In Strophe III der Anthropogenesis in den „Strophen des Dzyan“ steht geschrieben:
„Bringet hervor Menschen, Menschen von eurer Natur. ( der Natur der Asuras –Anm.) Gebet ihnen ihre Formen im Inneren. Sie wird Hüllen aufbauen außen. Männlich-weiblich werden sie sein. Herren der Flamme auch….“
Der Mensch als Ebenbild der Götter war anfangs androgyn, geschlechtlich undpsychisch ebenso. „Herren der Flamme auch….“ – das innere Licht, das sogenannte dritte Auge war zu dieser Zeit noch aktiv!In den Geheimüberlieferungen der Templer wurde dieses Wissen wohl verwahrt, und die christliche Dogmatik übernahm dieses Wissen als Trinität von Vater, Sohn und Heiligem Geist!Weiter lesen wir in den „Strophen des Dzyan“:„ Sie (die Atlanter) nahmen Weiber, die schön anzusehen waren. Weiber von den Gemütlosen, den Schwachköpfigen. Sie brachten Ungetüme hervor, bösartige Dämonen, männliche und weibliche, auch Khado, mit beschränkten Gemütern.Sie erbauten Tempel dem menschlichen Körper. Den männlichen und den weiblichen verehrten sie. DA WIRKTE DAS DRITTE AUGE NICHT MEHR.“Die als „Schlangen“ bezeichneten Lehrer der 5. Rasse, die den Untergang von Atlantis zum Teil überlebte, werden die „Schlange“ in uns – die KUNDALINI, wieder zum Leben erwecken und damit das DRITTE Gesicht der Baphomet öffnen!

„Das BLUT bringt SIN und VAL in Zeit“ (Vigrid´s Auen II )

Nun ist es am BLUT, die neue Verbindung wiederherzustellen, denn Blut als Träger der Erbinformation und MILCH als Nahrung für das neue Leben benötigen Beide den GLANZ zum ERWECKEN der inneren Geistigkeit.
Isais selbst weiß, dass allein der schwarzviolette Kristall, den sie aus Maloks Reich holen konnte, nichts bedeutet ohne den blaugrünen Kristall ( ILUA=blaugrün = der sogenannte „Augenstein“ und GARIL=schwarzviolett ).

Die Offenbarung der 19 Nächte
Jarl Vidar im Lenzing 2004
Als Zeit noch Eis und ewig war
Der Götter Herzen hell und klar
Stand Mondin über Zeiten Glanz
Und wachte über Sternentanz.
Als Zeit noch war im Anbeginn
Der Mensch nicht suchte nach dem Sinn
Sprach Mondin Worte hell und klar
Schickt Botschaft auf zur Sternenschar.
Schickt Taube, Doppelkreuz und Acht
Hat letzten Sinn ins VAL gebracht
Bannt letzten Sinn in braunes Eisen
Wo Finger hoch zum Himmel weisen.
Bannt Zeichen in der Tafel Kraft
Wo Mondin neu die Schöpfung schafft
Bringt Blut und Glanz zu neuer Kunde
Beginnt des DAF-LOT erste Stunde.
Wo Doppelhantel wird zur ACHT
Der SIN erneut im VAL erwacht
Spricht MANI SEI-GAL ohne Ton
Im Glanz geboren neuer Sohn.
Im Glanz der neuen Nacht geboren
Des Schicksals Hand hat dich erkoren
Gebrauche Hand und Herz und Stunde
Und bring der Göttin neue Kunde.
Bring neuen Ton in dir zum Schwingen
Und laß die Harfe wieder klingen
Bring Runenstab und Maß und Reim
Und komm zurück in Mondin´s Heim.
Zwei Steine, blau und schwarz wie Licht
Erwarten dort dein Angesicht
Zu Dritt wird Licht die Öffnung finden
Als Schlange sich nach oben winden.
Die Baphomet hat Antlitz drei
Gegeben hat sie zwei nur frei
Das dritte schläft in Lichtes Macht
Als SEI-GAL-RUNE bald erwacht.
Verbinden wird sich Milch mit Blut
Der Tröster heim bringt´s höchste Gut
Die Zeit der Schmerzen ist vorbei
Denn Schattin wird als Licht nun frei.

ergänzen

Babylonische Schöpfungsgeschichten und der Gilgamesch Epos Das ist die Überlieferung Sumers und Babylons, die Urgeschichte der Welt, gleichzeitig die Zukunftsgeschichte der Welt. Denn Anfang und Ende sind gleich. Echsengötter, Nachfahren der Dinosaurier, schufen die Menschen, bauten das Sonnensystem um und zerstörten die Urerde in der großen … Weiterlesen

ergänzend

Magic Runes by Germanenherz


Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann, was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.

 

Runen Rad Runen Rat Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum neun lange Nächte, vom Speer verwundet, dem Odin geweiht, ich selber mir selbst, am Ast des Baumes, von dem niemand weiß, aus welcher Wurzel er wuchs.Sie boten mir nicht Brot noch Met … Weiterlesen

Die theoretische Magie als Grundlage der Runenmagie  Die Runenmagie wird wohl am ehesten von den verschiedenen magischen Richtungen mit der Alten Sitte in Verbindung gebracht und wohl auch von nicht wenigen Menschen betrieben. Runenmagie kann verschiedene Formen haben. Grundsätzlich soll sie so funktionieren, daß die Kraft der Rune (also das Energieprinzip, das die Rune verkörpert) angewandt wird. Runische Magie ist Zeichenmagie, das Zeichen, die Rune, wird ihrem Sinngehalt und ihrem magischen Potential entsprechend verwendet. Man kann sich das vielleicht so vorstellen, daß die Menschen früher die Energien, die sie wahrnahmen, mit Symbolen bezeichnet haben. In diesem Sinne stehen die Runen für bestimmte Energien, zu denen man einen Kanal öffnen und mit denen man arbeiten kann.
Fliegenpilze

Als einfachste Form magischer Runenanwendung ist wohl die Visualisierung zu nennen. Dabei wird die Rune mit ihren Kräften vor dem inneren Auge vorgestellt und sie kann dann auch projiziert werden, was bedeutet, daß man die visualisierte Kräfte auf ein Ziel hin aussendet. Wirksam ist hierbei die Form der Rune, wie sie als Bild erscheint, und gerade in bezug auf die Aussendung in Verbindung mit der gewünschten Wirkung der Rune, die man ebenfalls visualisieren kann. Man kann dies auch sehr gut dadurch unterstützen, daß man die Stellung (Stadha) der Rune einnimmt oder die Rune mit den Händen bildet. Als Beispiel für diese Anwendung könnte man die Heilung nennen.

Runen können aber auch gesprochen oder gesungen werden. Wirksam ist hier der Laut der Rune (was durch Stöður und Visualisierung unterstützt werden kann). Zaubergesänge allgemein werden als seið-læti bezeichnet, die Wortmagie in einem zeremoniellen, runischen Sinn als galdr; es existiert sogar ein eigenes Versmaß dafür, das galdralag. Durch Wiederholung der Worte / Strophen kann eine Verstärkung erreicht werden. Man verwendet hier entweder nur den Runennamen, den man intoniert, bzw. die Runenreihe, die man komplett singt, oder aber richtige Verse, in denen die Wirksamkeit der Runen sich manifestieren soll. Eine Galdr-Verfluchung wird als alög bezeichnet. Golther glaubt, daß „runo“ das Raunen oder Murmeln eines Zauberspruches bezeichnet, wohingegen galdr der eigentliche „Zaubergesang“ sei (also eine Form von Seiðr).

Die skeptische Frage, ob es Magie überhaupt gibt, ist äußerst unpräzise, so wie auch Glaube oder Nichtglaube an Magie weder richtig noch falsch sind. Es kommt dabei darauf an, was man eigentlich unter Magie versteht, und schon hier laufen die … Weiterlesen

Grundlegene Runenrituale Weisst du zu ritzen? Weisst du zu raten? Weisst du zu färben? Weisst du zu fragen? Jede Rune hat Namen, Form und Klang – oder Bedeutung, Struktur und Schwingung. Runenrituale umfassen am besten alle drei Elemente, z.B. indem wir eine … Weiterlesen

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Zauberei und Hexerei In meinem neuen Titelbild könnt ihr es sehen. Meine Othala Rune symbolisiert, den Sündenbock des heiligen Bartholomäus (Astaroth) in seiner Niederlage, fixiert in meinem Runenkreis
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Magische Nächte. Die 12 Rauhnächte Die 12 Rauhnächte Die zwölf Nächte am Ende des Jahres und die mit ihnen verknüpften Mysterien gehen bis in die Antike zurück. Sie haben sowohl römische als auch germanische und sogar indische, japanische und chinesische Wurzeln, und auch heute noch finden sie vielerorts im Brauchtum Beachtung. Nach uralten Überlieferungen suchen zu dieser Zeit die Seelen … Weiterlesen

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Dannevirke – Die Wikingermauer in Dänemark

In der Norddeutschen und dänischen Kultur gibt es einen Mythos darüber, warum und wie Dannevirke gebaut wurde. Irgendwann Mitte des 9. Jahrhunderts wollte Otto der Große, der König von Ostfranken, die Dänen unter seinen Daumen bekommen, damit er Steuern von ihnen einziehen konnte.

Königin Thyra & Gorm die Alte in Jelling

Also reiste Otto der Große nach Jelling, wo König Gorm der Alte und seine Frau Königin Thyra lebten. Als er ankam, sah er die schöne Thyra und verliebte sich sofort in sie. Also sagte König Otto zu König Gorm, er wolle alles Gold in seinem Königreich, einschließlich seiner Frau Thyra, und wenn er sich weigere, seinem Befehl zu folgen, werde er es trotzdem mit Gewalt annehmen.

König Gorm, der dumm und faul war, saß auf seinem Thron und sah ihn an, während er mit offenem Mund und leerem Blick seine Nase hob. Ich frage mich, was ich sagen soll, und er schafft es nur, ein bisschen für sich selbst zu murmeln, weil er zu dumm war, um an eine Antwort zu denken.

Aber dann trat die kluge und schöne Königin Thyra vor und verbeugte sich vor König Otto und sagte natürlich, wir werden tun, was Sie wollen. Sie können alles Gold in unserem Königreich haben und natürlich werden Sie mich auch haben, wir sind schließlich nur ein kleines Königreich und Sie haben ein so großes und mächtiges Reich.

Queen Thyra giving orders at Dannevirke

Mein König, wenn Sie mir nur ein Jahr geben, werde ich persönlich zusammen mit meinen engen Wachen durch das ganze Königreich reisen und all unser Gold und Silber für Sie sammeln. Wenn Sie nächstes Jahr am selben Tag hierher zurückkommen, wird alles Gold und Silber verpackt und bereit für Ihren Rücktransport sein, und natürlich werde ich mit Ihnen zurück nach Ostfranken reisen und Ihre Königin werden, König Otto zerkratzt er selbst auf dem Rücken auf dem Kopf und dachte eine Minute darüber nach und sagte: Ja, das klingt nach einer guten Idee, und ich muss nicht einmal alle Reisen durch dein Königreich selbst machen, okay, Thyra, ich werde zurück sein in genau einem Jahr.

Königin Thyra in Dannevirke

Am nächsten Tag begann Königin Thyra, durch das Königreich zu reisen und alles Silber und Gold zu sammeln, aber anstatt es für König Otto den Großen zu sammeln, baute sie damit eine Mauer namens Dannevirke, die als Verteidigungsposition gegen den Süden fungieren sollte . Ein Jahr später, als König Otto zurückkehrte, wird er von dieser massiven Mauer auf seinen Spuren gestoppt. Königin Thyra und all ihre Krieger stehen oben auf der Mauer, lachen und zeigen und machen wahrscheinlich Hühnergeräusche auf König Otto und seine Männer.

Dannevirke war eine Verteidigungsmauer

Dies ist natürlich eine wundervolle Geschichte, aber es ist leider nur eine Geschichte. Dannevirke wurde nicht in nur einem Jahr gebaut, sondern in Abschnitten über Hunderte von Jahren, vom 6. Jahrhundert bis zum 12. Jahrhundert. Es scheint jedoch, dass Dannevirke während der Wikingerzeit seine größten Verbesserungen erlebte.

Die Dänen werden seit Hunderten von Jahren von anderen Imperien und Clans aus dem Süden angegriffen. Deshalb beschlossen sie, eine Mauer zu bauen, um als Verteidigungsposition gegen die Aggression des Südens zu fungieren.

Harald „Blauzahn“ Gormsson baute Dannevirke

Nach dem Tod von König Gorm dem Alten (Gorm den Gamle) übernahm sein Sohn Harald „Blauzahn“ Gormsson (Harald „Blåtand“ Gormsen) die Rolle als König. Es war zu einer Zeit, in der sich über die dänischen Grenzen hinaus politische Spannungen aufbauten, insbesondere durch das immer größer werdende Heilige Römische Reich, das nach Osten und Norden drängte.

Während Haralds Vater Probleme mit Otto dem Großen hatte, war es nun an Harald, sich seinem Sohn Otto II. (Auch Rot oder Rufus genannt) zu stellen. In den 960er Jahren gab Harald Blauzahn seinen Männern den Befehl, Dannevirke zu erweitern, er leerte seine Truhen, sammelte Steuern in ganz Dänemark und versammelte jede arbeitsfähige Person, die er konnte, von jedem Bauernhof und Haus, um diesen massiven Bau von Dannevirke durchzuführen.

Bäume wurden gefällt, Steine ​​wurden bewegt und die Erde wurde geschaufelt und auf diese Weise wurde ein Finger in den dänischen Boden gezogen, Sie können hierher kommen, aber nicht weiter. Dannevirke (Danevirke) würde die größte Verteidigungslinie in der Wikingerzeit in Nordeuropa werden. Nur mit Muskeln, Entschlossenheit und dem Willen gebaut, ihre Familien zu überleben und zu schützen.

Beschreibung von Dannevirke

Dannevirke wurde auf eine Höhe von etwa 5 Metern, eine Breite von 20 Metern und eine Länge von etwa 30 km erweitert, aber es war nicht nur eine lange Mauer, sondern mehrere Mauern, von denen die längste war Dannevirke und der zweitlängste Kovirke. Die Mauern erstreckten sich über den Hals von Jütland (Jylland), und der einzige Eingang befand sich in „Hærvejen“, was die Armeestraße bedeutet, auf der sich ein großes Tor befand.

Dannevirke wurde wahrscheinlich nicht nur als Verteidigungsmauer zum Schutz Dänemarks gebaut, sondern könnte auch zum Schutz seiner Handelswege gebaut worden sein. Beispielsweise befand sich die Stadt Hedeby sehr nahe an der Mauer und damit nahe der südlichen Grenze. Dannevirke wurde nicht genau an der dänischen Grenze, der Eider (Ejderen), gebaut, sondern etwa 20 km nördlich.

Einige Quellen behaupten, Dannevirke habe sich über den gesamten Hals Jütlands von Ozean zu Ozean erstreckt, aber das ist eine falsche Behauptung. In Wirklichkeit war Dannevirke vom Fjord bei Slien im Osten bis zum Fluss Trenen im Westen. Weiter südlich von Dannevirke befand sich Kovirke mit einer alternativen Verteidigungsposition. Es war nicht notwendig, es von Ozean zu Ozean zu bauen, da es riesige Gebiete mit unpassierbaren Sumpfgebieten und dichten Wäldern gab, die Dänemark vor Invasionen schützten.

Harald Blauzahn griff das Heilige Römische Reich an

Die Dänen würden nicht nur an der Wand stehen und ihre Speere nach Süden richten, in der Erwartung, dass die Deutschen sich mit ihnen streiten würden. Nachdem Harald Blauzahn 970 König von Norwegen wurde, hatte er seine Macht erhöht und war nicht länger bereit, Befehle des Heiligen Römischen Reiches anzunehmen.

Im Sommer 974 schob Harald die Hand des Kaisers weg und verlegte seine Streitkräfte mit Unterstützung der norwegischen Wikinger in das heutige Norddeutschland . Sie besiegten die dort stationierten Streitkräfte des Heiligen Römischen Reiches und drängten den Rest weiter nach Süden.
Als die Norweger im Herbst nach Norwegen zurücksegelten, griffen die Streitkräfte des Heiligen Römischen Reiches Dannevirke an und besiegten die Dänen. Sie drangen weit nach Dänemark vor und Harald Blauzahn wurde von Otto II., Dem Heiligen Römischen Kaiser, nach Norwegen verbannt. Die Dänen würden schließlich das Land zurückerobern, aber das ist für ein anderes Video, da dieses über Dannevirke handelt.

Dannevirke würde bis zum 12. Jahrhundert erhalten und ausgebaut, wenn Valdemar I. von Dänemark der letzte König wäre, der zur Entwicklung von Dannevirke beiträgt. Dannevirke würde seine Verwendung vor dem 18. Jahrhundert, als die Dänen in den Schleswig-Kriegen erneut mit der deutschen Kriegsmaschine Krieg führten, nicht wieder sehen.

Dannevirke wurde nicht von Thyra Danebod gebaut

Aber obwohl Thyra Danebod nicht die Gründerin von Dannevirke war, war sie dennoch eine starke Königin, die den Menschen in schwierigen Zeiten Mut machte. Sie war die Frau des ersten bekanntesten Königs in einer langen Reihe von Königen in Dänemark, was sie zur Mutter der dänischen Könige macht. Könnte die Geschichte etwas Wahres enthalten, und hat sie vor ihrem Tod zum Bau von Dannevirke beigetragen? Das können wir leider nicht beweisen, da es keine schriftlichen Quellen aus dem entsprechenden Zeitraum gibt, dass dies der Fall war.

Überreste von Dannevirke

Heute arbeiten die Menschen daran, Dannevirke als UNESCO-Weltkulturerbe anzuerkennen . Obwohl Dannevirke heute in Deutschland ansässig ist, möchte ich immer noch, dass mehr Menschen davon erfahren, da es wichtig ist, Ihre Wurzeln und Ihre Geschichte zu kennen. Dannevirke ist immer noch mit bloßem Auge in der Landschaft zu sehen, obwohl es nicht so episch ist, wie es vor tausend Jahren ausgesehen hätte.

Die Christianisierung Nordgermaniens

Die römische Germanen Mission schließt mit der Christianisierung Norwegens und Alt Islands ab. Aber dieses Einzelereignis ist in seiner geistesgeschichtlichen Bedeutung nur zu verstehen, wenn wir eine Ahnung haben von den großen Ideen, die hinter allem Geschehen am Werke sind; … Weiterlesen →

Die Christianisierung

Die Einführung des Christentums bei den Germanen gewinnt in der Erörterung der Gegenwart eine immer noch steigende Bedeutung. Eine Zeit, deren Lebensgefühl weitgehend durch die Übernahme fremden Zivilisationsgutes bestimmt wird, muß sich notgedrungen mit einer Erscheinung auseinandersetzen, die, aus der … Weiterlesen →

Germanische Mythologie

EINLEITUNG Es läßt sich mit großer Wahrscheinlichkeit voraussetzen, daß die Stammväter der Germanen, nachdem sie sich von den anderen Ariern getrennt hatten und in zwei Strömen die Ebenen Mitteleuropas und den hohen Norden unseres Kontinents überfluteten, die alten religiösen … Weiterlesen →

Mythologie der Germanen – Der Seelenglaube

Tief aus der Deutschen Seele Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Mythologie ist uralte religiöse Naturpoesie, die die Menschheit mit einer zaubervollen Märchenwelt umgab. Die Mythen wurden nicht wie unsre Kinder- und Hausmärchen nur von … Weiterlesen →

Mythologie der Germanen – Der Alpglaube

Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Das Sterbelager und das Grab waren die Geburtsstätten des reichen Seelenglaubens, und schon dort war unter andern Erlebnissen und Eindrücken auch der Traum bei der Mythengeburt tätig. Das Traumbild … Weiterlesen →

Mythologie der Germanen – Das Christentum in der nordischen Mythologie

Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Der germanische Mythenbau steht jetzt vor uns, freilich durch weit klaffende Lücken entstellt, aus verschiedenartigem, bald nordischem, bald deutschem Gestein zusammengesetzt und in den Stilen verschiedener Zeiten und Stände … Weiterlesen →

Mythologie der Germanen – Das Götterleben und der Götterdienst

Germanenherz aus dem Buch: Mythologie der Germanen von Meyer Elard Hugo. Nächst dem Aufkeimen des Glaubens an übermenschliche Wesen überhaupt ist die Wendung eines Volkes vom niederen Seelen– und Geisterglauben zum höheren Götterglauben das denkwürdigste Ereignis seiner Mythengeschichte. Durch hundert … Weiterlesen →

Kulturbringer Odin, Allvater, Wotan

Einsam sind die tapferen und die Gerechten. Doch mit ihnen ist die Gottheit. Odin, Allvater, Wotan. Gar viele Namen hat Allvater, stetig wacht der Vater aller Götter. Sei Dir bewusst, dass der absolut unkriegerische, große Fragende und Reisende Gott der … Weiterlesen

Odins Rabenzauber (Hrafnagaldr Odins)

1 Allvater waltet, Alfen verstehn, Wanen wissen, Nornen weisen, Iwidie nährt, Menschen dulden, Thursen erwarten, Walküren trachten. 2 Die Asen ahnten übles Verhängnis, Verwirrt vom widrigen Winken der Seherin. Urda sollte Odhrärir bewachen, Wenn sie wüßte so großen Schaden zu … Weiterlesen →

Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld

 »Wie viel die Fabel von Christus Uns und den Unsern genützt hat, ist bekannt.« Papst Leo X. 11) S. 142. »Die Kirche ist die höchste aller denkbaren Korruptionen.« Der Philosoph Friedrich Nietzsche 11) S. 363. »Wir brennen wahrhaftig vor Geldgier, … Weiterlesen →

Die kriminelle Geschichte des Papsttums

NEXUS Magazin 9, Februar-März 2007 Im Namen des päpstlichen Amtes wurden im Laufe der Jahrhunderte so viele Straftaten begangen wie sonst kaum irgendwo, und die wahre Geschichte der Päpste ist voller Skandale, Grausamkeiten, Ausschweifungen, Schreckensherrschaften, Kriege und moralischer Verkommenheit. Die … Weiterlesen 

Die Prophezeiungen des Johannes von Jerusalem

Johannes von Jerusalem (ursprünglicher Name: Jehan de Vezelay), ein französischer Tempelritter des 12. Jahrhunderts, war einer der neun Gründer des geheimnisvollen Templerordens. In der Zeit nach dem Ersten Kreuzzug grub er im Tempelberg von Jerusalem und schien dort ein großes … Weiterlesen →

Inquisition, Hexenverfolgung, Kreuzzüge und Kriege

Die letzte Hexe. Anna Göldi ist bekannt als die „letzte Hexe“ der Schweiz sowie die letzte Frau in Europa, die offiziell als Hexe zum Tode verurteilt wurde. 1782 wegen Vergiftung hingerichtet. Der Beitrag bzw. das Onlinebuch ist noch nicht fertig … Weiterlesen →

Haithabu

Lage von Haithabu/Hedeby an der Südgrenze des wikingerzeitlichen Nordgermanenlandes. Haithabu  (altnordisch Heiðabýr, aus heiðr = Heide, und býr = Hof; dänisch Hedeby, lateinisch Heidiba) war eine bedeutende Siedlung dänischer Wikinger. Der Ort gilt als erste mittelalterliche Stadt in Nordeuropa und … Weiterlesen →

Die Entdeckung Amerikas durch die Nordgermanen

Der 400jährige Gedenktag der Entdeckung Amerikas hat allerorten diesseits und jenseits des Oceans Schriften hervorgerufen, in denen die Heldentat des Kolumbus und die Bedeutung der neuen Welt für die Kulturentwicklung der alten gefeiert wird. Bei solcher Gelegenheit wird auch zugleich … Weiterlesen →

Das leise Sterben unserer Volksfeste

Die Suche nach Sündenböcken für politische Misswirtschaft ist von allen Jagdarten, die hinterhältigste. Corona-Wahn ohne Ende. Der MAULKORB-TRÄGER lacht über den „ALUHUT-TRÄGER“ und wartet auf die „rettende“ IMPFUNG Das Grummeln wird lauter, das „Grundrauschen“, wie die Verfassungsschützer es nennen. Nicht … Weiterlesen →

Die Religion der Germanen

Statt von germanischer Religion sprach man früher von germanischer oder „deutscher“ Mythologie. Wir kennen nämlich von den vorchristlichen Religionen Europas die Mythologie, d. h. die Göttersagen, am besten, weil diese den Glaubenswechsel überlebt haben, was die alte Frömmigkeit auf die … Weiterlesen →

Wikinger Die Volkskraft des Nordens

Die Geschichte der Wikingerzeit Das 7. und 8. Jh. bedeutet eine Festigung der germanischen Macht in den Teilen Europas, in denen die Oberschicht stark genug war. Alle die Gebiete, in denen wir nur eine dünne germanische Herrenschicht kennen, gehen damals … Weiterlesen →

jul-2016

Wir sind von Nordlands Art !
Wenn durchs Land der Herbstwind pfeift, sind schon Berg und Tal bereift, dann wendet sich mit frohem Sinn, unser Herz zur Julzeit hin:
Herbststürme brausen, grau das Himmelszelt, wir harren und hausen in unsrer dunklen Welt.
Kein Wettersturm ist uns zu hart; wir sind von Nordlands Art!

Hat der Julmond Schnee gebracht, freuen wir uns dieser Pracht.
Hei, frisch die Schneeschuh angeschnallt, uns ist kein Schnee zu kalt;
Schneestürme brausen über Wald und Feld,
wir schlittern und sausen durch unsre weiße Welt.
Kein Aufwärts ist zu steil, zu hart, wir sind von Nordlands Art!

Hat die Zeit uns wohlgetan, sehnen wir das Fest heran,
die Sonnenwend mit neuem Licht, das hell ins Finstre bricht:
Lichter erhellen jedes deutsche Haus, wo wir uns gesellen,
bei Wetter, Sturm und Braus, ums heilge Feuer froh geschart,
wir sind von Nordlands Art!

Runen Rad Runen Rat

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Runen sind nicht einfach nur Schriftzeichen. Es sind Symbole, die Kraft beinhalten und diese auch übertragen können. Jeder Rune sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die man durch die Darstellung des jeweiligen Symbols in Schrift oder Klang oder Körperhaltung freisetzen kann. Runen sind wie Schlüssel zu bestimmten Energien… wenn du weist wie du Energie lenken und kanalisieren kannst, dann musst du eigentlich nur den Schlüssel betätigen (durch die fuer dich passendste Methode) , dir Zugang zu dem Energie-Feld „hinter“ der Rune verschaffen. weiterlesen

Runen 24er futhark

Fehu Uruz Thurisaz Ansuz Raidho Kenaz   F U TH A R K Das Wort Rune hat unterschiedliche Herkünfte: * gothischer Wortstamm “runa” = Geheimnis * * altnordisches “runar” = Mysterien * * walisisches “rhin” = magischer Zauber. Die Kraft der Runen wuchs mit der Erfahrung des … Weiterlesen →

Die theoretische Magie als Grundlage der Runenmagie

Die Runenmagie wird wohl am ehesten von den verschiedenen magischen Richtungen mit der Alten Sitte in Verbindung gebracht und wohl auch von nicht wenigen Menschen betrieben. Runenmagie kann verschiedene Formen haben. Grundsätzlich soll sie so funktionieren, daß die Kraft der Rune (also das Energieprinzip, das die Rune verkörpert) angewandt wird. Runische Magie ist Zeichenmagie, das Zeichen, die Rune, wird ihrem Sinngehalt und ihrem magischen Potential entsprechend verwendet. Man kann sich das vielleicht so vorstellen, daß die Menschen früher die Energien, die sie wahrnahmen, mit Symbolen bezeichnet haben. In diesem Sinne stehen die Runen für bestimmte Energien, zu denen man einen Kanal öffnen und mit denen man arbeiten kann.
Fliegenpilze

Als einfachste Form magischer Runenanwendung ist wohl die Visualisierung zu nennen. Dabei wird die Rune mit ihren Kräften vor dem inneren Auge vorgestellt und sie kann dann auch projiziert werden, was bedeutet, daß man die visualisierte Kräfte auf ein Ziel hin aussendet. Wirksam ist hierbei die Form der Rune, wie sie als Bild erscheint, und gerade in bezug auf die Aussendung in Verbindung mit der gewünschten Wirkung der Rune, die man ebenfalls visualisieren kann. Man kann dies auch sehr gut dadurch unterstützen, daß man die Stellung (Stadha) der Rune einnimmt oder die Rune mit den Händen bildet. Als Beispiel für diese Anwendung könnte man die Heilung nennen.

Runen können aber auch gesprochen oder gesungen werden. Wirksam ist hier der Laut der Rune (was durch Stöður und Visualisierung unterstützt werden kann). Zaubergesänge allgemein werden als seið-læti bezeichnet, die Wortmagie in einem zeremoniellen, runischen Sinn als galdr; es existiert sogar ein eigenes Versmaß dafür, das galdralag. Durch Wiederholung der Worte / Strophen kann eine Verstärkung erreicht werden. Man verwendet hier entweder nur den Runennamen, den man intoniert, bzw. die Runenreihe, die man komplett singt, oder aber richtige Verse, in denen die Wirksamkeit der Runen sich manifestieren soll. Eine Galdr-Verfluchung wird als alög bezeichnet. Golther glaubt, daß „runo“ das Raunen oder Murmeln eines Zauberspruches bezeichnet, wohingegen galdr der eigentliche „Zaubergesang“ sei (also eine Form von Seiðr).

Die skeptische Frage, ob es Magie überhaupt gibt, ist äußerst unpräzise, so wie auch Glaube oder Nichtglaube an Magie weder richtig noch falsch sind. Es kommt dabei darauf an, was man eigentlich unter Magie versteht, und schon hier laufen die … Weiterlesen →

Zauberei und Hexerei

Die alten Deutschen kannten Zauber mit Tat und Wort; den ersteren verbietet Nr. 10 des Indiculus (de phy-lacteriis et Ugaturis), den zweiten Nr. 12 (de incantationibus). Das Wort Zauber (ahd. zoubar) selbst bedeutet eigentlich „Mennig“, die rote Farbe, mit der die Runen in die Lostäfelchen eingetragen wurden. Das Zauberlied ist die älteste nachweisbare Dichtungsart der … Weiterlesen

Die weisen Frauen Hagedisen – Hexen

Die erfolgreiche Vorgehensweise und die überzeugenden Ergebnisse der heilkundigen Frauen stellten eine große Bedrohung für das aufkommende Christentum, sprich die Kirche dar. Denn diese Frauen verließen sich mit ihren außergewöhnlichen Begabungen eher auf ihre Sinne und Erfahrungen als auf die Gebote des Glaubens. Versuch und Jrrtum lehrte sie Ursache und Wirkung zu erkennen. Sie Forschten … Weiterlesen

Yggdrasil

Der Weltenbaum der germanischen Mythologie ist eine der schönsten Schilderungen der verschiedenen Sphären der Existenz.Die Zweige der Esche breiten sich über die ganze Welt und reichen hinauf bis über den Himmel. Drei Wurzeln halten ihn aufrecht, eine reicht zu der … Weiterlesen →

Das Erforschen der Zukunft

Als Mittel zur Erforschung des göttlichen Willens bei den Deutschen nennt Cäsar „Losorakel und Prophezeiungen (sortes et vaticinationes; b. g. 150), Tacitus „Götterzeichen und LosorakeV1 (auspicia et sortes, Germ. 10). Beim Los wurde die Gottheit nach ihrem Willen gefragt, im anderen Falle erfuhr man ihn aus gewissen Vorzeichen. Die Wahrsagekunst scheint mehr Aufgabe der Frauen … Weiterlesen

Walhall, Ragnarök: Ende und Neubeginn

Walhalla – das Ziel aller tapferen Krieger Walhall (oder Valhall, im Volksmund oftmals auch Walhalla genannt) bezeichnet in der nordischen Mythologie das Ziel aller gefallenen Krieger, die sich als tapfer erwiesen hatten und in der Schlacht ihr Leben gelassen hatten. … Weiterlesen →

Religionsanalysen und ein paar Heilige Schriften der Religionsvernatiker

Die Religion hat so viele Menschen böse gemacht, tut es noch und wird es immer tun. Wir sind Christen, aber wir sind es nicht; wir können es auch nicht sein, Christentum und Stammesbewußtsein vertragen sich ebenso wenig, wie Sozialismus und … Weiterlesen

Wir werden wohl durch den Tod gehen müßen, um richtig Leben zu können

Welcome to Hell Ein Schriftsatz in meinem Impressum deutet auf. Ich wurde von Gott aus Liebe erschaffen. Aber vom Teufel erzogen.!!! Als meine Flügel abfielen, wuchsen mir Hörner . Mit mir spielt man nicht ungestraft. Denn wer den Teufel in … Weiterlesen →

Zeitgenössisches Heidentum – Tradition, Kontinuität und Rekonstruktion

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen irgendwo in Deutschlands geographischem Herzen etwa 30 junge Menschen beisammen und schweigen. Hier auf einer Waldlichtung sind der Schein der Fackeln und das prasselnde Feuer in der Mitte des Gemeinschaftskreises das einzige Licht, das … Weiterlesen →

Thema Spiritualität, Esoterik und Magie und pdf Bücher zum Thema

Magic Runes by Germanenherz Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich … Weiterlesen →

Frömmigkeit nordischer Artung

Ein Querschnitt durch das Indogermanentum von Benares bis Reykjavik7. Auflage, 1989, Verlag Hohe Warte • Franz von Bebenburg • KG Hans F.K. Günther zeigt zunächst einmal, was nordische Frömmigkeit nicht ist, beispielsweise die Herabwürdigung des Leibes, die Abhängigkeit der Frömmigkeit … Weiterlesen →

Atlantis – eine wissenschaftliche Annäherung

Größer als Asien und Lybien zusammen und von ihr konnte man damals zu den anderen Inseln hinüber setzen, und von den Inseln auf ganze gegenüber liegende Festland, welches jenes recht eigentlich so zu nennende Meer umschließt….

Auf dieser Insel Atlantis nun bildete sich eine große und staunenswerte Königsmacht, der nicht nur die ganze Insel, sondern viele andere Inseln sowie Teile des Festlandes untertan waren.. von den Ländern am Binnenmeer Lybien bis nach Ägypten, und Europa bis nach Tyrrhenien… Weiterhin brach dann eine Zeit gewaltiger Erdbeben und Überschwemmungen herein, und es kam ein Tag und eine Nacht voll entsetzlicher Schrecken, wo die ganze Masse eurer (der griechischen, Anm. Verfasser), von der Erde verschlungen ward; ebenso tauchte die Insel Atlantis in die Tiefe des Meeres hinab und verschwand.“

Mit diesen Worten läßt Plato in seinen Dialogen Timaios und Kritias Atlantis beschreiben.

Die Wissenschaft neigt häufig zu der Idee, Atlantis sei lediglich eine Konstruktion Platos, um den „Idealstaat“ zu kreieren. Allerdings ist fraglich, ob man sich diesen Argumentes nicht kurzerhand bedient, um weitere Spekulationen im Keim zu ersticken, denn bereits eine erste flüchtige Lektüre der Überlieferung Platos müßte diese Idee absurd erscheinen lassen: Plato selbst weist mehrfach darauf hin, daß es sich eben um eine tatsächliche und reale Geschichte handelt, darüber hinaus weist die Darstellung der Atlantis vieler Orts Stellen auf, die als moralische Ermahnung denkbar ungeeignet scheinen und nicht mit Platos Idealbild aus seinem Werk „Der Staat“ übereinstimmen. Die Identifizierung der Atlantis mit dem Idealstaat scheint bereits aufgrund des überlieferten Hochmut es seiner Bewohner, die zum Untergang der Insel führten, ausgeschlossen, Athen, schon eher ein Idealstaat im Platoschen Sinne, wird dagegen kaum näher betrachtet . Die einleuchtendste Widerlegung ist aber, daß Plato unglaublich klingende Details in seiner Überlieferung beließ, obwohl sie einer Projektion eines Idealstaates wenn nicht im Wege standen, so doch unnötig ablenkten – daher waren auch die meisten Kommentatoren damaliger Zeit der Überzeugung, eine wahre Überlieferung in der Atlantis – Erzählung vor sich zu haben ( Proklos, der von einer Überprüfung der Geschichte vor Ort durch Krantor von Soloi berichtete, Diodor von Sizilien, Poseidonius und Herodot, der jedoch schon vor Plato von Atlantis berichtete).

Doch bereits die Entzifferung der Überlieferung Platos weist eine Reihe von ungeahnten Schwierigkeiten auf: Ist mit den Säulen des Herakles wirklich die Meerenge von Gibraltar gemeint ? Handelt es sich bei Atlantis um eine Insel ? Handelt es sich bei den überlieferten 9000 Jahren um reguläre oder Mondjahre ? Ist Atlantis wirklich untergegangen oder versank nur die Kultur ? Die Fragen ließen sich noch Seitenweise fortsetzen.

Die Geschichte der neueren Atlantisforschung setzt indes mit dem christlichen Chronisten Kirchner ein.

Nach der Beschäftigung des Gelehrten Athanasius Kirchner mit dem Atlantis – Mythos im 17. Jahrhundert, ist der früheste Eintritt der Überlieferung Platos in den Rang eines Forschungsgegenstandes mit dem Namen Ignatius Donnely verbunden, der als eigentlicher Begründer der Atlantologie – der Suche nach Atlantis – gilt. In seinem 1882 erschienenden Weltbestseller stellte er die Thesen auf, daß Atlantis tatsächlich im Atlantik gegenüber der Meerenge von Gibraltar gelegen habe und hier der Ursprung der indogermanischen, semitischen und turanischen Völkerstämme lag, die Atlantis zur ersten menschlichen Hochkultur aufbauten. Nach einer Zehntausende von Jahren währenden Existenz sei Atlantis um 10.000 v.u.Zt. untergegangen, wobei sich einige Bewohner retten konnten und den Grundstein der verschiedenen Hochkulturen in Nordamerika, Ägypten und Mesopotamien legten.

1922 präsentierte Adolf Schulten, ein verdienter Archäologe, mit der Gleichsetzung Atlantis mit dem spanischen Tartessos, eine These, die in der damaligen Gelehrtenwelt große Aufmerksamkeit und Zuspruch hervor rief. Abgesehen von der Unmöglichkeit, Tartessos tatsächlich zu identifizieren, wurde es jedoch erst nach 1200 v.u.Zt. gegründet und dazu bei Plato als Reich des Atlas – Bruder Gades bezeichnet – wenn man sich denn der Gleichsetzung des Gadeirischen Landes mit dem Besitz des Gades anschließen wollte. Die Atlantis – Forschung im weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts wird in der heutigen Betrachtung weitgehend ausgeklammert, da sie in weiten Teilen überschattet von der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland war. Herman Wirth, Begründer der später von der SS übernommenen Ahnenerbe – Gesellschaft, sah Atlantis in der Nordsee als Zentrum der frühen Kulturstufe des nordisch – arktischen Stammes (die zweite Heimat nach Auswanderung aus der amerikanisch – arktischen Urheimat), deren Kultur sich von hier in die Welt ergoß – Albert Herrmann folgte unter Berücksichtigung der sehr umstrittenen Ura – Linda – Chronik den Spuren Leo Frobenius und Paul Borchardts, die beide das lybische Nordafrika mit Atlantis in Verbindung brachten, und vermutete Atlantis im Djerab –Gebirge in der Nähe des nordafrikanischen Triton Sees, wobei er dieses in den Kontext eines nordisch – fälischen Reiches stellte – ohne sich um daraus ableitbare politische Ansprüche etwa des NS – Regimes zu kümmern. Doch auch in anderen Ländern legten Forscher bis zum Wendepunkt 1945 ein großes Augenmerk auf die Verbindung der Atlantis mit dem Ursprung der „arischen“ Rasse – womit auch sie, mehr zeit – als ideologiebedingt, ebenfalls zur schlechten Reputation der Vorkriegs – Atlantisforschung beitrugen.

Der bekannteste Atlantisforscher der Nachkriegszeit war hingegen Otto Muck, der anhand des Beginns des Maya – Kalenders den Untergang von Atlantis auf die Minute genau auf 13.00 Uhr des 5. Juni 8498 v.u.Zt. meinte bestimmen zu können („Alles über Atlantis“). Muck jedoch war einer der ersten, der den Untergang Atlantis durch den Einschlag eines Metereoiten näher beleuchtete. Auch Muck vermutete Atlantis im Bereich der Azoren im Atlantik, wobei er als Beweis unter anderem auf den fehlenden Golfstrom während der ausgehenden Altsteinzeit um 11 000 v.u.Zt. sowie die sonderbaren Laichzüge der Aale verwies, die instinktiv von Amerika und Europa zu ihrer Urheimat, dem inzwischen versunkenen Atlantis im Atlantik zurückkehren würden.

Auch Charles Berlitz, oft als „Däniken“ der Archäologie gescholten, schloß sich der Atlantik These an und favorisierte die Bermudainseln als Rest von Atlantis. Auch hier gingen die Funde jedoch nicht über einzelne Artefakte, die auch von Schiffen verloren gegangen sein könnten, sowie umstrittene Unterwasser – Strukturen hinaus. Eine Lokalisierung besonderer Art präsentierten Richard und Flem Ath, welche die Antarktis vor ihrer Vereisung mit Atlantis gleichsetzten. Während die Beschreibung der kosmischen Katastrophe durch die Erdkrustenverschiebung einige tatsächlich bemerkenswerte Indizien aufweisen kann, vermag sie nicht so recht mit der Beschreibung Platos zu korrespondieren, auch wenn jüngst Gernot Geise anhand moderner topographischer Karten weitere Beweise erbracht haben wollte – eine Übereinstimmung der Lage der Antarktis mit der Beschreibung Platos als „vom Meer umgeben“ und in leichter Erreichbarkeit des „gegenüber liegenden Festlandes“ trifft nicht nur auf die Antarktis zu, wie Geise meint, auch die Übersetzung des Pelagos mit Eismeer erscheint reichlich konstruiert.(„Wo lag Atlantis wirklich ? in: Efodon Synesis 4/2004)

Eine neue Ära der Atlantis – Forschung begann mit dem Verweis auf den wahrscheinlichen Irrtums Platos bei der Zeitangabe: So soll es sich bei den 10 000 Jahren, die von seiner Kenntnis der Überlieferung bis zum Untergang vergangen waren nicht um Sonnenjahre, sondern um („siderische“) Mondjahre gehandelt haben. Denn die Verwendung von Mondjahren ist aus verschiedenen Quellen über die Ägypter überliefert. Damit war es nun erstmals möglich, die für eine so frühe Zeit unrealistischen Aufzählungen über den hohen Kulturstand der Atlanter, der durch den Untergang Atlantis versank, auf das Ende der Bronzezeit zu korrigieren. Diese Erkenntnis muß für die jüngere Forschung keinem geringeren als Jürgen Spanuth zugeschrieben werden, obgleich bereits um 1700 der Rektor der Universität Uppsala, Olaf Rudbek, diese Vermutung anstellte und Atlantis ebenfalls im Norden Europas, allerdings im skandinavischen Teil vermutete. Spanuth hingegen, der diese Theorie als einer der ersten begründete, veröffentlichte 1953 erstmals seine Theorie der Übereinstimmung des Atlantis – Berichtes mit dem nordischen Europa der Bronzezeit.

Doch während seine Grundthese überwiegend auf Ablehnung stieß – nicht zuletzt aufgrund der für gefährlich gehaltenen Nähe zu den Ansichten „der Nazis“ – übernahm man größtenteils die neue Datierung.

Gleichzeit richtete sich der Blick der Atlantologen zunehmend auf den Mittelmeerraum. Hier sind vor allem die griechischen Professoren Galanopoulos, der 1959 als erster die These aufstellte, Marina tos, der 1972 Teile einer verschütteten Stadt auf Thera ausgrub, sowie der Brite J. Luce, der seit 1969 umfangreiche Forschungen durchführte, zu nennen. Das fabelhafte Reich der Minoer mit ihrem Stammsitz auf Kreta und der weite Teile der Ägäis beherrschenden Flotte, wies einige Übereinstimmungen mit Atlantis auf, auch der Untergang – zumindest Thera – Santorins – ,der als Spätfolge des Vulkanausbruchs von Santorin angesehen wird, fügte sich gut in Platos Bericht. Jedoch verursachte der Ausbruch von 1680 v.u.Zt., der weltweite klimatische Veränderungen ausgelöst haben soll, nicht den Untergang der Insel, lediglich die Kultur der Minoer versank und wurde von den festländischen Nachbarn, den Mykenern, beerbt.

Eberhard Zangger veröffentlichte auf dem Höhepunkt des Troja Fiebers seine Atlantis These, derzufolge Plato einen Bericht über die Stadt an den Dardanellen rezitierte. Doch alle Mittelmeer Thesen kollidieren mit einer kleinen aber umso wichtigeren Erwähnung des Berichtes, nach der Atlantis außerhalb der Meerenge an den Säulen des Herakles gelegen habe. Diese werden von der Mehrheit der Atlantologen bei Gibraltar lokalisiert, doch gibt es auch Stimmen, die widersprechen:

Zangger etwa beansprucht die Dardanellen – Meerenge, womit auch ein Ort im Schwarzen Meer in Betracht käme, wenn auch nicht Troja, das unzweifelhaft vor der Enge lag. Auch in anderen Punkten kann Troja als Atlantis – Lokalisierung nicht den Erwartungen entsprechen, die Zangger selbst mit seiner Veröffentlichung „Atlantis entziffert“ weckt: „Der Umgang mit Quellen erfolgt (bei ihm) ganz nach Belieben und getreu der Devise: Die Fakten ausblenden, weglassen und nach eigenem Gusto wieder zusammensetzen“, wie es Strohmeier als Quintessenz, etwas streng, letztendlich jedoch zutreffend umschreibt („Atlantis war nicht Troja“).

Indes ist die mit der Ansiedlung der Säulen des Herakles bei den Dardanellen eine neue Option in den Blickwinkel der Atlantis Forschung geraten: Die durch die nachweisbare Flut um 5500 v.u.Zt, versunkene Schwarzmeerkultur, welche Heimat der Proto – Bandkeramiker vor ihrem Zug nach Mitteleuropa gewesen sei. Diese Theorie widerspricht zwar auch einigen Teilen der Überlieferung, ist jedoch als Urquelle eines Teiles der Überlieferung zu berücksichtigen – vor allem wenn man den Terminus Platos vom „Festland ,welches das wirklich so zu nennende Meer ( in dem Atlantis liegt; Anm. Verfasser) umschließt“, berücksichtigt – eine ausführliche Würdigung hierzu finden Sie auf Seite 26.

Doch auch die Lokalisierung in Nordafrika, nördlich des Atlas – Gebirges erhält neuen Rückenwind: Die Säulen des Herakles wären erst mit Ausweitung des Geschichtsbildes der Griechen, also mit zunehmender Schiffsfahrt, als an der Meerenge von Gibraltar befindlich erschienen, vorher hätten sie die Zufahrt zum seit dem Untergang Atlantis in einer kosmischen Katastrophe verschütteten, Binnenmeer gekennzeichnet, welches heute als Tritonsee bekannt ist. Für sich hat diese neu präsentierte Deutung des Essener Forschers Hofman („Platons Insel Atlantis“) vor allem die zahlreichen nach Atlantis und ihrem Herrscher Atlas benannten geographischen Namen, etwa des Atlas – Gebirges u.a. auf die bereits Hermann verwies – auch Kehnscherper hält den Bezug der Säulen des Herakles auf die Tritonenge für wahrscheinlich, obgleich er Atlantis dennoch im Norden Europas vermutet.

Doch auch hier mangelt es am Verständnis der Deutung außerhalb und innerhalb der Säulen, die für Plato von großer Bedeutung war, denn streng betrachtet wären die außerhalb der Säulen (von Ägypten bzw. Griechenland aus betrachtet) wohnenden lediglich die Lybier und Berberstämme / Tenehu gewesen, in denen Hofmann die Atlanter identifiziert. Zumal verträgt sich die Herkunft dieser Atlanter nicht mit dem „Meer geringerer Größe“ im Vergleich zum Mittelmeer mit der Vorstellung jenes „wahrhaftig als Meer zu bezeichnenden Meeres“, von dem Plato spricht. Auch die Überlieferungen aus Medinet Habu, von Angreifern „von den Inseln im Ozean, die im Norden liegen“ bzw. „Inseln und Festländern am großen Wasserkreis an den fernsten Enden“ sind mit diesem Standort nicht in Einklang zu bringen, obgleich sie nach Meinung vieler Forscher eine Parallelüberlieferung zu Plato darstellen (Spanuth, Gadow, Strohmeier; siehe Artikel Atlantis – Quellen) Die Unmöglichkeit, die vermeintliche Lage von Atlantis am Tritonsee mit einer Insel in Einklang zu bringen, verliert dabei insofern an Gewicht, als das die Übersetzung des ägyptischen Wortes für Insel auch „fernes Gebiet“ lauten könnte.

Die bis heute nachvollziehbarste doch auch nicht minder umstrittenste Lösung der Atlantis Lokalisierung führt zweifellos in das Gebiet der europäischen Megalithkultur aus der nicht zuletzt auch die nordische Bronzezeit hervorging. Der Hauptgrund der An-fechtung liegt dabei hauptsächlich auf ideologischem Gebiet – zu groß ist offenbar die Angst vor einer Bestätigung von Ansichten, die unter andern Vorzeichen zumindest teilweise in einer „dunklen“ Zeit geäußert wurden. Dennoch gibt es eine Reihe von Forschern, die sich der Nordsee – Atlantis Hypothese in vorsichtiger Form angeschlossen haben – in seiner Begründung von Spanuth distanzierend, hat etwa Steuerwald einen Teil Cornwalls als mythische Insel ausgemacht, während Gerhard Gadow (Der Atlantis – Streit) und Günther Kehnscherper, einer der wenigen renommierten Archäologen, Spanuth in vielen Punkten beipflichteten, letzterer die Ausgangskultur aber – vorsichtig ausdrückend – in der Urnenfelderbewegung erkannte, die jedoch ebenfalls aus dem mittleren und nördlichen Europa ausgeht.

Auch Arn Strohmeir hält, bei aller Kritik an Spanuth, die Grundthesen für überzeugend. Selbst populärwissenschaftliche Printmedien übernahmen bereits die Atlantis – Thesen Spanuths als überzeugendste (P.M. 3/2001). Jüngste Stimmen der Befürwortung der Identifizierung Atlantis mit dem frühzeitlichen Europa stammen vom Iren Erlingsson, der überzeugt ist, daß Plato bei seiner Beschreibung das Megalithreich vor Augen hatte, obgleich er zu Beginn seiner Forschungen an eine hypothetische Geschichte Platos dachte. Weiterhin hält er jedoch den Bericht als solchen für eine Mischung aus fiktiven und realem, welche Plato auf Grundlage seiner Kenntnisse des Megalithreiches ansiedelte, wobei Irland bzw. eine vorgelagerte, um 6100 v.u.Zt. versunkene Insel in der Doggerbank seiner Ansicht nach als Vorlage der Königsinsel Basilea diente. Der Geburtshügel der Kleito, Stammutter von Atlantis, wäre dabei Tara und der Poseidontempel Newgrange gewesen. Bei Annahme einer zumindest in großen Teilen zusammenhängenden.- wahren – Geschichte Platos fehlt es dieser Deutung jedoch in weiten Teilen an einer erforderlichen Übereinstimung der geographischen Einzelheiten.

Ebenfalls an das megalithische Reich dachte Helmut Tributsch bei der Lektüre der Plato – Überlieferung, wobei er den Schwerpunkt des Reiches in der Bretagne erkennt. Für Tributsch handelt es sich bei dem Bericht ebenfalls um die Vermischung von Fakten aus verschiedenen Zeitabschnitten.

Während sich die grundlegende, in den weltweiten Flutmythen erhaltende „Sintflut“, als Überschwemmung des Ärmelkanals bereits um 6000 v.u.Zt. ereignete, siedelt er den eigentlichen Untergang von Atlantis bzw. dem europäischen Megalithreich mit dem Einfall der Indogermanen aus Asien um 2200 v.u.Zt. an. (Die gläsernen Türme von Atlantis / Das Rätsel der Götter)

Davon unbeeindruckt, wenden sich die jüngsten Atlantis – Forschungsprojekte wieder Gebieten zu, die doch eigentlich bereits ausgeschieden wurden. Anfang 2000 untersuchte der deutsche Physiker Rainer Kühne mithilfe von Satelliten – Photos erneut die iberische Insel bei Cadiz und konnte unweit des von Schulten und Hennig in derselben Region gesuchten Tartessos einige kreisförmige Fundamente entdecken, die auf einstige Städte verweisen. Allerdings nimmt Kühne dabei an, daß sich die von Plato beschriebenen Ereignisse des Unterganges zwischen 800 und 500 v.u.Zt. ereigneten, obgleich er auch Vermischungen in der Erzählung mit dem Seevölker – Einfall einräumt. Indes ist der Bezug allein auf Iberien bereits durch den Zeitpunkt von Solons Besuch in Ägypten ausgeschlossen; dieser erfolgte nämlich bereits um 640 v.u.Zt.

2003 startete eine britische Expedition zu Inselgruppen gegenüber der Meerenge von Gibraltar, den sogenannten Spartel – Inseln, die allerdings erwiesener maßen bereits um 11 500 v.u.Zt. versanken und lediglich mehrere Kilometer Durchmesser besaßen. Das Schweigen nach der zuvor groß angekündigten Durchführung der Expedition läßt jedoch vermuten, daß auch diese Expedition den Nachweis der vulkanischen Entstehung dieser Inseln nicht widerlegen konnte. Die jüngste Forschung, durch den US – Amerikaner Robert Sarmast, konzentriert sich auf Zypern, vor dessen Küste Funde an eine einstige Kultur erinnern, die um 9000 v.u.Zt. als letzter Teil einer vor Millionen Jahren versunkenen Landbrücke zwischen Afrika und Europa unterging. Doch wie auch die Kulturspuren bei Malta, vermögen die Forschungen nicht den Bericht Platos von einem außerhalb der Säulen des Herakles (= Mittelmeer ?) gelegenen Ursprungsort der Kultur glaubhaft zu bestätigen. Bei der Betrachtung der gesamten Forschung wird jedoch deutlich, daß an vielen Stellen der Erde Relikte aufzufinden sind, die auf frühe Hochkulturen verweisen und vielleicht auch als Bestandteil eines atlantischen Reiches anzusprechen sind – allein aus diesem Grund, ist eine Unterscheidung zwischen Haupt oder Königsinsel und atlantischer Provinz – bzw. Reichsstädte nahezu aussichtslos – jedoch nicht ohne Reiz und Gewinn für die archäologische Forschung an sich.
Weiter lesen Atlantis in der Nordsee

Zum 270ten Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe

Im Header Bereich meiner Webseite könnt ich vernehmen – Was mein Herz bewegt, bewegt vielleicht auch andere. Und nun, schauen wir auf folgende Goethe Zitate und ihr wisst, welch ein Bestreben mit meiner Webseite Germanenherz ich verfolge.

Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll – Goethe

Hab nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört!
Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem, der es hört.
Und vor der Luft des Zweifels flieht der Wahn!
Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann! – Goethe

Johann Wolfgang v.Goethe
Im Jahre 1826 musste das Kirchhofsgewölbe geräumt werden ,worin vor 21 Jahren Schiller beigesetzt war.
Dem Bürgermeister Schwabe gelang es einen Schädel von Sachverständigen als den Schillers nachweisen zu lassen.
Bei Betrachtung von Schillers Schädel 1826
Im ernsten Beinhaus wars, wo ich beschaute ,
wie Schädel Schädeln angeordnet passten.
Die alte Zeit gedacht ich, die ergraute.
Sie stehn in Reih geklemmt , die sonst sich hassten,
und derbe Knochen, die sich tödlich schlugen,
sie liegen kreuzweis ,zahm allhier zu rasten.
Entrenkte Schulterblätter ! Was sie trugen ,
fragt niemand mehr .Und zierlich tätge Glieder ,
die Hand ,der Fuss zerstreut aus Lebensfugen !
Ihr Müden also lagt vergebens nieder.
Nicht Ruh im Grab liess man euch ,vertrieben
seid ihr herauf zum lichten Tage wieder,
und niemand kann die dürre Schale lieben,
welch herrlich edlen Kern sie auch bewahrte .
Doch mir Adepten war die Schrift geschrieben ,
die heilgen Sinn nicht jedem offenbarte ,
als ich inmitten solcher starren Menge
unschätzbar herrlich ein Gebild gewahrte ,
dass in des Raumes Moderkält und Enge
ich frei und wärmefühlend mich erquickte ,
als ob ein Lebensquell dem Tod entspränge .
Wie mich geheimnisvoll die Form entzückte!
Die gottgedachte Spur ,die sich erhalten!
Ein Blick, der mich an jenes Meer entrückte,
das flutend strömt gesteigerte Gestalten .
Geheim Gefäß, Orakelsprüche spendend,
wie bin ich wert dich in der Hand zu halten ,
dich höchsten Schatz aus Moder
fromm entwendend,
und in die freie Luft, zu freiem Sinnen,
zum Sonnenlicht andächtig hin mich wendend.
Was kann der Mensch im Leben mehr gewinnen ,
als daß sich Gott -Natur ihm offenbare ,
wie sie das Feste lässt zu Geist verrinnen
Wie sie das Geisterzeugte fest bewahre !
Quelle : Über allen Gipfeln
Goethes Gedichte
Im Rahmen seines Lebens
Herausgegeben von
Ernst Hartung
Wilhelm Langewiesche- Brandt
Ebenhausen bei München

Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe Johann Wolfgang von Goethe, (28. August 1749 in Frankfurt am Main; 22. März 1832 in Weimar) war eines der größten Dichtergenies aller Zeiten. Am Hof von Weimar bekleidete der „Kronzeuge der nationalen Identität der Deutschen“ als Freund und Minister des … Weiterlesen

Goethe von Georg Simmel 1858-1918 Germanenherz aus dem Buch Goethe von Georg Simmel 1913 Ertses Kapitel Leben und Schaffen Wenn das Leben des Geistes sich von dem des nur körperlichen Organismus dadurch abhebt, daß dieses ein bloßer Prozeß ist, jenes aber außerdem noch einen Inhalt … Weiterlesen

Thema Philosophie: Beiträge und pdf Dateien zum Thema bei Germanenherz Nichts in der Schöpfung ist ein Produkt des Zufalls – alles hat eine Bedeutung, eine Funktion, einen Zweck. Alles kann für uns zum Wegweiser werden, wenn wir uns auf die Suche nach dem Sinn einlassen. Philosophie (altgr. φιλοσοφία philosophía, wörtlich … Weiterlesen

 

Solange auf dieser Welt auch nur ein Germanenherz schlägt, wird der Geist lebendig bleiben.

Thema Runen: Mittelalterliche Geheimrunen und ein paar Ergänzungen

Vorab: Ich habe ein großes Problem damit, wenn weisungsgebundene Juristen historische Fragen zum Thema Runen, mit Nationalsozialistische Ideologien vergleichen und mit ihren rechtsbeugenden Verurteilungen gegen meiner Person, mir mein restliches Leben versaut haben. Und im gleichen Moment, mit samt der nazierten BRD ReGIERung und deren verlogenen Kopfsiffmedien, die ukrainischen Nazis hofieren und vergöttern.
Bitte mal links den Runenkalender vom Vatikan anschauen. Es sind diejenigen Kalender, die in der Zeit (800–1050 n. Chr.) bis zur Einführung des gregorianischen Kalenders in Gebrauch waren.

Tragbarer Kalender, bestehend aus acht Tafeln, die mit einer durch zwei am Rand befindliche Löcher verlaufenden Schnur zusammengebunden sind.
Auf den Tafeln sind Tage und Feste in runischen Schriftzeichen ins Horn eingeritzt und ist um einiges älter „wie die von Ihnen“ gemutmaßten Nationalsozialistischen Ideologien.

Germanenherz Runologe 02

Einleitung
Im Mittelalter gab es eine Reihe weniger bekannte, individuell eingesetzte Runen der Magie und des Heilens, die weitgehend deutschen und holländischen Ursprungs waren. Man assoziierte sie häufig mit den in christlicher Zeit heimlich verehrten Gottheiten. Diese Runen hatten Schutz- und Heilungsfunktion, waren aber nicht für die Weissagung bestimmt. Parallel zum christlichen Gott bekannten sich viele Menschen des Volkes zu ihren alten Gottheiten. Meist wurden diese Götter in Notzeiten in Form traditioneller Riten und Zeremonien angerufen. Ihnen galten eigene Volksgesänge und Tänze und gewisse Geheimrunen bei der Anrufung. Diese mittelalterlichen Runen bilden kein eigenes Futhark oder Futhork, da sie, wie bereits erwähnt, als Geheimzeichen benutzt wurden. Diese Zeichen sind unter den Namen Wolfsangel, Erda, Ul, Ziu, Sól, Wendhorn, Fyruedal und Wan bekannt.

Wolfsangel
Die erste Rune heißt Wolfsangel und besitzt die Lautung „SZ“. Ihren Namen hat die Rune von einer altertümlichen Eisenwaffe, mit der man Wölfe fing. Im Jahre 813 begann der tausendjährige Feldzug gegen den Wolf, da der Mensch im Mittelalter erstmals durch Ausweitung der Landwirtschaft mit den Revieren der Wölfe zusammenstieß. Um das Vieh zu schützen und von abergläubischen Verteufelungen des Wolfes angetrieben, wurden immer raffiniertere Methoden gefunden, den Wolf auszurotten. Eine dieser Methoden war die Wolfsangel, bei dem der Wolf, angelockt von einem Köder, der am Ende der Angel von einem Baum hing, nach oben sprang und so sich an der Angel selbst aufhängte.

Die Rune ist, was ihr Erscheinungsbild angeht, mit der 13. Rune des Älteren Futharks, Eihwaz, verwandt. Sie ist die Rune des Eibenbaumes (Taxus baccata), und wird, weil die Eibe ein giftiger Baum ist, und weil sie den verfluchten 13. Platz im Futhark einnimmt, als Todesrune bezeichnet. Es ist eine interessante interpretatorische Parallele zum Namensursprung der Rune Wolfsangel zu sehen, fand doch der Wolf, wenn er in die Falle tappte, am Baume hängend den Tod. Die Wesenselemente „Baum“ und „Tod“ der Rune Eihwaz sind also auch in der Geschichte der Wolfsangel zu finden.

Die Bedeutung als klassische Schutzrune wird die Wolfsangel wohl von der ursprünglichen Eigenschaft des Fanggerätes Wolfsangel haben, das ja zum Schutz vor dem Wolf, das bedeutete in mittelalterlicher Zeit vor dem Bösen, eingesetzt wurde. Die Rune wird mit dem Element Erde, der Farbe Rot und dem germanischen Gott Vidar in Verbindung gebracht. Vidar, der Waldherr, Sohn Odins, ist der schweigsame Gott, der in dem busch- und grasreichen Lande Widi wohnt und die Morgenröte repräsentiert. Als Odins Wiedergeburt (Odins Aspekt) wird er nach der Götterdämmerung zusammen mit dem Gott Vali Odins und Balders Tod rächen.

Erda
Die zweite geheime Rune, die im Mittelalter benutzt wurde, heißt Erda (Lautung „ER“), sie hat ihren Namen von der germanischen Erdmutter Erda, die wohl auf Hertha, die Göttin des Haushaltes und/oder auf Gerda (gardr = „umzäuntes Feld“), eine Riesin, die als Freys Gemahlin von den Asen aufgenommen wurde, zurückzuführen ist. Beide Gottformen verkörpern einen erd – bzw. heimatverbundenen und mütterlichen Archetypus, der sich in der Erdmutter Erda manifestiert. Daher ist die Rune Erda Mutter Erde, unserem Planeten, der uns alle trägt, zugeordnet. Es leuchtet ein, dass sie für die Farbe Braun und das Element Erde steht. Ihr Bild ist der geordnete Garten (vgl. Gerda von gardr = „umzäuntes Feld“), in dem alles Gute zur rechten Zeit gedeiht.

Die Rune ist eine ideographische Weiterentwicklung der Rune Othala. Diese runische Urform des Älteren Futharks hat folgende Eigenschaften und Bedeutungen, die sowohl der Göttin als auch der Rune Erda ähnlich sind. Diese Eigenschaften sprechen, neben den ideographischen Ähnlichkeiten von Erda und Othala, für eine enge Verwandtschaft der beiden Runen. So hieß die Rune im Friesischen „Eeyeneerde“, was soviel wie „eigenes Land“ bedeutet. Damit wurde die Bedeutung der Rune im Sinne von Erbbesitz einer Familie oder eines Clans treffend beschrieben. Nach dem alten Gesetz Nordeuropas handelte es sich um unveräußerliches Land, um ewiges Eigentum, das von einer Generation an die nächste überging. Die Rune Othala steht somit für wahren Reichtum – Natur und natürliche Heimat. Wie man sieht, sind die archetypischen Eigenschaften „Heimat“ und „Natur“ bei beiden Runen zu finden. Dies ist es, was ihre innere Verwandtschaft ausmacht.

Ul
Ul besitzt die Lautung „UE“ und steht für das Element Luft und die Farbe Orange. Sie ist die Rune des altfriesischen Gottes Waldh, dem Waldgott der Ruhe, der bei Krisen im Heilungsprozess zu Hilfe kam. Die Rune bedeutet Wendepunkt. Ihre Funktion als klassische Heilrune lässt sich schon an der entsprechenden Farbe erkennen, für die sie steht, denn die Farbe Orange wird in der Farbtherapie zur Behandlung von Muskelkrankheiten und zur Stärkung der Verdauungsorgane eingesetzt. So liegt es nahe, dass Ul mit der germanischen Göttin der Heilkunst Eir („Die Helfende“) in Zusammenhang gebracht wird.

Ul ist eine Weiterentwicklung der alten Rune Uruz des Älteren Futharks. Die zweite Rune des Älteren Futharks steht für den urtümlichen Auerochsen, der wegen seiner massigen Gestalt, seiner Stärke und den mächtigen Hörnern (diese sind wahrscheinlich ideographisch mit der Rune Uruz dargestellt) gefürchtet und verehrt wurde. Leider ist diese Tierart seit 1627 ausgestorben. Uruz symbolisiert die ungezähmte Stärke der Urochsen, die grenzenlose Kraft des Universums. Vor allem aber steht die Rune für innere Stärke, Lebenskraft und Ausdauer. Uruz ist zudem eine Heilrune. Die Bedeutung der Rune Uruz und deren Gebrauch als Heilrune ist auf die Rune Ul übergegangen. Wurde Ul doch zur Erlangung oder Zurückerlangung all jener physischen Tugenden im Sinne der körperlichen Gesundheit eingesetzt.

Neben der Eigenschaft als Heilrune hat Ul, wie schon erwähnt, die Bedeutung eines Wendepunktes. Dies kann zum einen als positiver Wendepunkt im Verlauf einer Krankheit, die es zu heilen gilt, gedeutet werden. Zum anderen kann sie aber auch, und dabei spielt die Gottform, der Ul zugeordnet wird, nämlich der Waldgott der Ruhe, eine Rolle, als Aufforderung verstanden werden, sich der Natur (vgl. Wald) zuzuwenden, um so „endlich“ Ruhe zu finden, was wiederum als Wendepunkt im Leben interpretiert werden kann. Wenn dies so stimmt, würde sich die Heilfunktion der Rune nicht nur auf physische Angelegenheiten beziehen, sondern sich auf psychische Belange ausweiten…..

Ziu
Die vierte mittelalterliche Geheimrune heißt Ziu (Lautung „ZZ“), sie wird mit den beiden Elementen Feuer und Luft und der Farbe Rot in Zusammenhang gebracht. Die Rune vervollständigt die immer wiederkehrende Dualität von Frau (Mutter – Erde) und Mann (Vater – Himmel). So entspricht diese Rune, im Gegensatz zur Rune Erda, die den mütterlichen Aspekt einnimmt, dem väterlich-archetypischen Gegenstück. Die Rune wird als Blitz- und Donnerschlag des germanischen Gottes Tyr (auf deutschem Gebiet Ziu genannt) dargestellt und versinnbildlicht die Macht dieses Göttervaters, die jeden Widerstand bricht. Tyr oder Ziu (sein Name stammt vom indogermanischen Dyaush = „Der Glänzende“) ist der kühne Himmelsgott, dem die Krieger huldigten. Seine Funktion als solche ist allerdings später auf Odin übergegangen (vgl. Göttervater).

Ideographisch erinnert die Rune an einen der Blitze, die der Göttervater vom Himmel schickt. Genauer betrachtet erkennt man die äußerlichen Wesensmerkmale zweier Runen des Älteren Futharks. Es sieht so aus, als wäre Ziu aus den alten Runen Sowulo und Teiwaz entstanden. Dies bezieht sich bisher allerdings nur auf die äußere Form der Rune. Sowulo ist die Rune, die mit der Sonne in Verbindung gebracht wird. Sie verkündet den Sieg des Lichts über die Dunkelheit (bei Gewitter erhellt der Blitz die Nacht) und symbolisiert die absolut klar ausgerichtete Kraft, der sich nichts in den Weg stellt. Dies passt zur Bedeutung der Rune Ziu, was den „Blitz-Aspekt“ angeht, und könnte als Bedeutung auf sie übergegangen sein. Die zweite Rune, Teiwaz, stellt den Himmelsgott Tiwaz (Tyr, Tiw, Ziu) dar. Die Verwandtschaft der Rune Ziu zur alten Rune Teiwaz liegt demnach auf der Hand: beide Runen sind dem Gott Tyr geweiht. Es lässt sich also sagen, dass die alten Runen Teiwaz und Sowulo auch inhaltlich mit der Geheimrune Ziu verwandt sind.

Sol
Die Geheimrune Sól, mit der Lautung „SS“, steht für den Archetypus der Sol Invictus („Unbesiegbare Sonne“) und symbolisiert mit ihrer Form die Sonnenscheibe mit einer Lichtsäule, die sie mit dem Horizont (mit der Erde) verbindet. Eine äußerliche (ideographische) Verwandtschaft mit älteren Runen liegt hier nicht vor. Allerdings ist die Bedeutung und Form dieses Symbols in einigen anderen Kulturen ebenfalls zu finden. So hat nicht nur das griechische Tau die Bedeutung einer Himmelsmacht (waagrechte Linie), die auf die Erde kommt (senkrechte Linie), sondern besonders das ägyptische Schleifenkreuz, das Ankh, kommt der Bedeutung Sóls sehr nahe, denn es symbolisiert die Befruchtung der Erde durch die Sonne. Das Zeichen hat in der ägyptischen Kunst einen hohen Stellenwert und wird häufig in der Hand von Göttern und Königen dargestellt. Dementsprechend ist dies ein „Universalzeichen“ des Sonnenkultes, der vor allem bei den Ägyptern weit verbreitet war. In germanischen Gefilden ist die Sonne, neben dem Gott Baldr, durch die Göttin Sól (in Deutschland Barbet genannt) personifiziert und wird dementsprechend mit der mittelalterlichen Rune Sól in Zusammenhang gebracht. Diese Göttin wurde hoch verehrt, und ihr wurde sogar ein Tag geweiht, der Sonntag. Darüber hinaus hatte sie auch den Aspekt einer Siegesgöttin namens Zisa („Die Glänzende“) inne. Im Vergleich mit anderen Kulturen, ist die Sonne in der germanischen Tradition auch weiblich, und wird nicht, wie häufig, vor allem im Gegensatz zum „weiblichen“ Mond, als männlich dargestellt.

Die Tatsache, dass kleine Kinder oft der Sonne ein menschliches Gesicht malen, und der modern-veränderte Sonnenkult in Form von langem Sonnenbaden, weist vielleicht zum einen auf einen archaisch-tiefverwurzelten Hang zur Personifikation von Himmelskörpern und zum anderen auf die (un)bewußte Hinwendung des Menschen zur Sonne hin. Demnach, und das ist medizinisch nachgewiesen, hat die Sonne eine gewisse Heilfunktion. Diese Funktion wird ebenfalls der Rune Sól, die als Heilrune genutzt wurde, zugeschrieben – sie bringt heilende Sonnenwärme. Sól steht, was nicht verwundert, für das Element Feuer und die Farbe Gelb. Wegen ihrer Heilfunktion ist die Rune zusätzlich der Göttin Eír geweiht. Sie ist, wie bereits erwähnt, die Göttin der Heilkunst und eine von Friggas (die Königin der Himmel) Gehilfinnen.

Wendhorn
Die sechste Geheimrune des Mittelalters heißt Wendhorn und hat die Lautung „MM“. Ihr werden die Farben Silber und/oder Weiß zugeordnet. Diese Farben symbolisieren die Kraft des Mondes und so steht Wendhorn auch für die wechselnden Mondphasen (Zyklen) und wird mit dem Element Wasser in Verbindung gebracht. Die Form der Rune erinnert an die altenglische Rune Ior, welche die Weltenschlange Iormungand (Midgard-Schlange) repräsentiert, und an die Rune Hagall des Jüngeren Futharks, die Hagel bedeutet und der Göttin Holda („Frau Holle“) geweiht ist. Beide „Vorgänger-Runen“ symbolisieren die Dualität in der Natur, so ist nicht nur die Fruchtbarkeit durch die Symbole „Schlange“ und „Frau“, sondern auch zum einen die zerstörerische Kraft des Monsters Iormungand und zum anderen der eisige Einfluss von Holdas Hagel vorhanden. Die Schlange, ohnehin in christlicher Zeit mit der weiblichen Versuchung und dem Sündenfall in Zusammenhang gebracht (1. Mose 3: Der Sündenfall), und die „bettenausschüttelnde“ Frau („Frau Holle“) verleihen diesen Runen eine Weiblichkeit, die ebenfalls in der Rune Wendhorn vorhanden ist. Bedenkt man, dass Wendhorn im christlich beeinflussten Mittelalter „entstanden“ ist, so verwundert es nicht, dass die weibliche Symbolik, nämlich die des Mondes, der auf die feminine Seite des Menschen hinweist, beibehalten wurde.

Die Bedeutung der Dualität kommt in einer weiteren Interpretationsmöglichkeit gut zum Vorschein. In der Armanen-Runenreihe hat die Rune Man die Bedeutung des Mannes und der Männlichkeit (und des Lebens), während die Rune Yr der Frau und der Weiblichkeit (und des Todes) gewidmet ist. Die Vereinigung beider Runen ergibt durch den Zusammenschluss von oben und unten, weiblich und männlich, Leben und Tod genau den Aspekt des Zyklus von Gutem und Schlechtem, welcher der Rune Wendhorn zugeordnet wird. Diese Vereinigung kann auch rein äußerlich dargestellt werden, wenn die beiden Runen Man und Yr übereinander gezeichnet werden, was sich dann ergibt, ist die Rune Wendhorn.

Fyruedal
Die nächste Geheimrune heißt Fyruedal, sie besitzt keine Lautung. Wie bei der Rune Wendhorn und der noch folgenden Rune Wan, wird mit ihr keine Gottheit in Zusammenhang gebracht, sondern eher der Mensch selbst. Die Rune Fyruedal steht für den „Blasebalg“ (mit etwas Phantasie gleicht die Rune einem Blasebalg), mit dessen Hilfe ein Luftstrom entsteht, den das für die damalige Gesellschaft so wichtige Feuer zum Brennen braucht. Dementsprechend wird die Rune mit dem Element Luft und der Farbe des Feuers (Rot) assoziiert. Symbolisch gesehen steht der Blasebalg in Zusammenhang mit dem eigenen Atem, daher wird die Rune Fyruedal als ein Zeichen für persönliche Motivation angesehen. Der Mensch ist also mit seinem natürlichen Atem, oder einem aus eigener Kraft geschaffenen Werkzeug, dem Blasebalg, selbst in der Lage das so wichtige Feuer, und dadurch den Schutz vor Gefahren, durch persönliche Motivation aufrecht zu erhalten. Mit der Rune wird also an die eigene, menschliche Motivation und Kraft appelliert. Jetzt leuchtet ein, warum dieser Rune keine Gottheit zugeordnet wurde, erinnert die Rune doch an die „göttliche“ Kraft im Menschen selbst.

Die Schutzfunktion, die das Feuer in der mittelalterlichen Gesellschaft innehatte und das mit Hilfe des Blasebalgs angefacht wurde, ist auch in der wahrscheinlichsten Vorform Fyruedals, der Rune Algiz des Älteren Futharks, wiederzufinden. Fyruedal gleicht einer „umgefallenen“ Algiz-Rune. Die alte Rune Algiz (oder Elhaz) ist die Schutzrune schlechthin. Sie symbolisiert die gewaltige Widerstandskraft des Elchs, und steht für das zähe Riedgras. Beim Anblick des Furcht erregenden Elchgeweihes oder den undurchdringbaren Gräsern, was ideographisch in der Rune dargestellt ist, wagte kein Feind den „Angriff“. Neben dieser Schutzfunktion steht die Rune Algiz für die Kraft des Menschen in seinem Streben nach dem Göttlichen. Dieser Aspekt ist in der Rune Fyruedal mit der Bedeutung der selbstmotivierenden Kraft, die der Blasebalg symbolisiert, ebenfalls enthalten.

Wan
Die letzte mittelalterliche Geheimrune wird Wan genannt und sie besitzt ebenfalls keine Lautung. Ihr wird, wie der Rune Wendhorn und Fyruedal, keine Gottheit zugeordnet, allerdings die Farbe Schwarz, die die Farbe des Verborgenen, der Schwangerschaft, der potentiellen Macht aber auch der Leere und des Nichts darstellt. Wan ist die Rune der Leere und repräsentiert das große Ginnungagap, aus dem alles Leben entsprang, und die Räume, in der die materielle Welt existiert. In der germanischen Schöpfung „existiert“ (dies ist schon das falsche Wort, da ja nichts vorhanden ist, demnach also auch nichts „existiert“) am Anfang ein Urvakuum, das den Namen Ginnungagap trägt (ginnunga-gap = „gähnender“ Leerraum) und zwischen den Reichen des Feuers (Muspellsheimr) und des Eises (Niflheimr) lag. Die Welt wird aus dem Körper des getöteten Urriesen Ymir von Odin (Geist), Wili (Denken) und We (Form) gebildet, die den Leichnam des Riesen ins Ginnungagap, also ins Nichts, legen. Aus seinem Fleisch wird die Erde, aus seinem Blut das Meer, aus seinen Knochen die Berge, seinem Haar die Bäume und seinem Schädel der gewölbte Himmel. Urvakuum und Schöpfung der Welt aus einem getöteten Riesen sind ebenfalls im indischen und auch im iranischen Bereich bekannt. Die Rune Wan steht dadurch zum einen für das Nichts, zum anderen allerdings, weil aus dem Nichts nach germanischer Schöpfung die Welt entstand, für Alles, d. h. für die gesamte Welt, eben die Räume, in der die Materie existiert. Die Form Wans erinnert an eine alternative Form der Rune Hagalaz des Älteren Futharks, allerdings um 90 Grad gedreht. Hagalaz symbolisiert den Ursamen, das so genannte Eis-Ei (Urmuster), des kosmischen Lebens. Auch in der Alchemie steht das Ei sinnbildlich für ein Gefäß, indem sich Leben entwickelt, also der „fruchtbaren“ Leere des Ginnungagaps ähnlich. Diese „Vorgängerrune“ stellt das Musters des germanischen Weltenbaumes (Yggdrasil) dar, als Urglyphe des Kosmos (vgl. Eiskristall). Diese Bedeutungen gehen konform mit dem Symbolgehalt der Rune Wan, die ein Zeichen des Kosmos, in ihrer Anfangsform (Nichts) und der Endform (Alles), ist.

Ein explizites Element kann daher der Rune nicht zugeordnet werden, vielmehr entspricht die Rune, wegen ihrer Beinhaltung von „Allem“, einem subtilem Element, das alle vier (oder fünf, je nach Tradition) Elemente vereint.

Quellen.
Runenkunde.
· N. Pennick (2001): Der illustrierte Ratgeber Runen – Die uralte Weisheit der Runen erkennen. Könemann Verlagsgesellschaft mbH , Köln.
· E. Thorsson (1998): Handbuch der Runen-Magie. Urania Verlags AG, Neuhausen.
· E. Thorsson (1992): Runenkunde – Ein Handbuch der esoterischen Runenlehre. Urania Verlags AG, Neuhausen.
Germanisches Heidentum.
· H.-P. Hasenfratz (1992): Die religiöse Welt der Germanen – Ritual, Magie, Kult, Mythus. Verlag Herder, Freiburg.
· G. v. Neményi (1993): Heidnische Naturreligion – Altüberlieferte Glaubensvorstellungen, Riten und Bräuche. Kersken-Canbaz-Verlag, Bergen/Dumme.
· A. Haugen (2001): Die alten Feuer von Midgard. Verlag Second ..Sight.. ..Books.. ..I… ….Meyer.., ..Berlin.
Mythologie.
· E. H. Meyer (1903), Neuaufl.: Mythologie der Germanen. Phaidon Verlag GmbH, Essen.
· A. Cotterell (1999): Die Enzyklopädie der Mythologie. EDITION XXL GmbH, Reichelsheim.

ergänzend

Magic Runes by Germanenherz


Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann, was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.

 

Runen Rad Runen Rat Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum neun lange Nächte, vom Speer verwundet, dem Odin geweiht, ich selber mir selbst, am Ast des Baumes, von dem niemand weiß, aus welcher Wurzel er wuchs.Sie boten mir nicht Brot noch Met … Weiterlesen

Die theoretische Magie als Grundlage der Runenmagie  Die Runenmagie wird wohl am ehesten von den verschiedenen magischen Richtungen mit der Alten Sitte in Verbindung gebracht und wohl auch von nicht wenigen Menschen betrieben. Runenmagie kann verschiedene Formen haben. Grundsätzlich soll sie so funktionieren, daß die Kraft der Rune (also das Energieprinzip, das die Rune verkörpert) angewandt wird. Runische Magie ist Zeichenmagie, das Zeichen, die Rune, wird ihrem Sinngehalt und ihrem magischen Potential entsprechend verwendet. Man kann sich das vielleicht so vorstellen, daß die Menschen früher die Energien, die sie wahrnahmen, mit Symbolen bezeichnet haben. In diesem Sinne stehen die Runen für bestimmte Energien, zu denen man einen Kanal öffnen und mit denen man arbeiten kann.
Fliegenpilze

Als einfachste Form magischer Runenanwendung ist wohl die Visualisierung zu nennen. Dabei wird die Rune mit ihren Kräften vor dem inneren Auge vorgestellt und sie kann dann auch projiziert werden, was bedeutet, daß man die visualisierte Kräfte auf ein Ziel hin aussendet. Wirksam ist hierbei die Form der Rune, wie sie als Bild erscheint, und gerade in bezug auf die Aussendung in Verbindung mit der gewünschten Wirkung der Rune, die man ebenfalls visualisieren kann. Man kann dies auch sehr gut dadurch unterstützen, daß man die Stellung (Stadha) der Rune einnimmt oder die Rune mit den Händen bildet. Als Beispiel für diese Anwendung könnte man die Heilung nennen.

Runen können aber auch gesprochen oder gesungen werden. Wirksam ist hier der Laut der Rune (was durch Stöður und Visualisierung unterstützt werden kann). Zaubergesänge allgemein werden als seið-læti bezeichnet, die Wortmagie in einem zeremoniellen, runischen Sinn als galdr; es existiert sogar ein eigenes Versmaß dafür, das galdralag. Durch Wiederholung der Worte / Strophen kann eine Verstärkung erreicht werden. Man verwendet hier entweder nur den Runennamen, den man intoniert, bzw. die Runenreihe, die man komplett singt, oder aber richtige Verse, in denen die Wirksamkeit der Runen sich manifestieren soll. Eine Galdr-Verfluchung wird als alög bezeichnet. Golther glaubt, daß „runo“ das Raunen oder Murmeln eines Zauberspruches bezeichnet, wohingegen galdr der eigentliche „Zaubergesang“ sei (also eine Form von Seiðr).

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Odins Runen – unsere Schrift

Was irgendwie ist, was irgendwie ein „Sein“ hat, das hat auch ein bestimmtes Gerüst. Ein Gerüst besteht aus BALKEN. Wie ein jedes Haus in seinen Balken und Trägern ein Gerüst hat, wie der Bau des menschlichen Körpers ein Gerüst in seinem Knochengerüst hat, wie im weiten All die Richtungen im Raum das Kräftegerüst des ganzen Weltenbaues sind, so muß auch eine echte HEILIGE SCHRIFT wenigstens in einer ganzen Anzahl ihrer Schriftzeichen eine GERÜSTSCHRIFT, eine BAKENSCHRIFT sein. Das Bild einer Gerüstschrift, einer Balkenschrift, aber bietet im vollen Maße die GERMANISCHE RUNENSCHRIFT.

Die Umsetzung des Alphabets in Runenschrift
Zugeordnete Runen:
1.F.Fehu 2.U.Uruz 3.TH.Thurisaz 4.A.Ansuz 5.R.Raidho 6.K.Kenaz
7.G.Gebo 8.WVQ.Wunjo 9.H.Hagalaz 10.N.Naudhiz 11.I.Isa 12.JY.Jera
13.EI.Eiwaz 14.P.Perthro 15.Z. Algiz 16.S.Sowilo 17.T.Tiwaz 18.B.Berkana
19.E.Ehwaz 20.M.Mannaz 21.L.Laguz 22.NG.Ingwaz 23.D.Dagaz 24.O.Othala
Die Zuordnung lateinischer Buchstaben zu den einzelnen Runen ist nicht als exakte Entsprechung, sondern nur als Hilfskonstruktion zu verstehen. Bei der Umsetzung von lateinischer Schrift in Runenschrift richtet man sich nach dem Laut. Beim V benutzt man daher entweder den F-Laut (zum Beispiel Vogel) oder den W-Laut (zum Beispiel Vase), je nach Aussprache. Beim Y kann man ebenso entweder den J-Laut oder den I-Laut verwenden.
Nach Auffassung mancher Runologen wird die Rune Eiwaz nicht zum Schreiben benutzt, weil sie auch als Schlüssel zu anderen Welten verwendet werden kann – und in freundschaftlichen Briefen hat der nicht unbedingt etwas zu suchen. Wenn man dieser Auffassung folgt, kann man für „ei“ auch wie im Deutschen „e“ und „i“, also Ehwaz und Isa schreiben. Persönlich sehe ich jedoch keinen Grund, nicht alle Ur-Vokale des Futhark auch zu nutzen, denn „magische“ Wirkungen funktionieren schließlich immer nur so, wie sie auch gemeint wurden.

Bei der Beschäftigung mit der Literatur zum Thema „Runen“ fällt auf, daß die Verfasser so gut wie niemals über den Gebrauchswert der Runen in der heutigen Zeit sprechen. Durchweg ist man der Ansicht, die Runen „hatten ihre Zeit“, man kann sie heute gelegentlich schon mal anwenden, vielleicht eine Urkunde damit verzieren und das eine oder andere Symbol zur Bezeichnung eines Dienstrangs bei Bundeswehr oder U.S. Army verwenden. Nur Thorolf Wardle spricht in seinem Büchlein „Neue Runenlehre“ davon, daß man sehr wohl die heutigen germanischen Sprachen in Runenschrift schreiben könne. Rudolf John Gorsleben – ein nicht unumstrittener Autor – glaubte, daß eine neue deutsche Schrift, die auf der Runenschrift gründet, „wie von selbst hervorgehen“ wird. Welch ein Wunschdenken!

Die bei den anderen Autoren erkennbare negative Beurteilung des Gebrauchswerts der Runen mag vielleicht daher rühren, daß man z.B. ein Schriftstück, einen Brief oder eine Zeitung von Hand, Zeichen für Zeichen, in die Runenschrift umsetzen müßte, was wegen des Zeitaufwands heute nahezu unmöglich ist. Schreibmaschinen herkömmlicher Bauart sind mit Runenschriftzeichen nicht zu bekommen, Einzelanfertigungen kaum bezahlbar. Und wer soll eigentlich ein in Runenschrift abgefasstes Schriftstück lesen, gibt es doch nur ganz wenige Menschen, die die Runenschrift fließend lesen können. Und vielleicht gehören gerade diese nicht zu unseren Freunden. Fragen über Fragen.

An dieser Stelle sei daran erinnert, daß seit einigen Jahren das Computerzeitalter angebrochen ist. Computer erobern langsam, aber unaufhaltsam öffentliche und vor allem private Bereiche. Schriftstücke, Briefe oder Zeitungen werden zunehmend häufiger mittels Computer geschrieben und einer solchen Maschine ist es gleichgültig, ob sie kyrillische, griechische, lateinische oder Runenzeichen ausdruckt. Man muß ihr nur einmal den Zeichensatz eingegeben haben.

Daher gilt von nun an die negative Beurteilung des Gebrauchswerts der Runen nicht mehr! Und:

Die Runen sind als Gebrauchs-Schriftzeichen allen anderen Zeichen gegenüber völlig gleichwertig!

Die Frage heißt also nicht, ob man die Runen heutzutage zum Schreiben gebrauchen kann oder nicht, sondern ob wir das wollen!Wie so oft müssen wir uns entscheiden. Jeder einzelne von uns muß sich entscheiden, ob er z.B. die gemeingermanische Runenreihe, den Futhark, erlernen will und ob er die Runenzeichen auch bei passender Gelegenheit zum Schreiben verwenden will, oder ob er weiterhin alles und jedes in lateinischer Schrift schreiben will. Ein kurzer Blick auf die Entwicklung unserer Runenschrift kann bei dieser Entscheidung hilfreich sein:

Mit dem Schwachsinn, wonach die „nordischen Barbaren“ alles Heil und jegliche Kultur von Juden oder Phöniziern, „geschenkt“ bekommen haben sollen, brauchen wir uns nicht aufzuhalten. Das ist linke Tendenzpropaganda, die im Widerspruch zu den Ergebnissen der archäologischen Forschung steht. Die mehr „diplomatisch“ Vorgehenden unter den „Ex oriente Lux-Anpreisern“ versuchen es mit dieser Aussage: „Den Griechen gehört der Ruhm der Vermittlung phönizischer Buchstabenschrift nach Europa. Die Etrusker und Italer lernten von ihnen.“ Man möchte gerne verhehlen, daß der antike Historiker Diodoros in seinem dreißigbändigen Geschichtswerk (III,67 und V,74) in den Kapiteln über die griechische Urgeschichte schreibt, daß der trazische Sänger Lionos und sein Schüler Orpheus „die Schrift aus dem Norden nach Griechenland“ brachten, wo sie der griechischen Sprache angepaßt wurde. Noch etliche andere Zeugnisse gibt es, aus denen eindeutig hervorgeht, daß die Ziegenhirten der Levante ihren Hauch von Kultur den vor langer Zeit eingewanderten Nordleuten abgeschaut haben.

Unsere Runen sind nicht aus griechischen, lateinischen, etruskischen, altalpinen oder sonstigen Schriftzeichen entstanden, sondern all diese Schriften gehen auf eine im Norden gebrauchte Ur-Runenschrift sehr alten Datums zurück. Mit den Eroberungszügen der Indogermanen kam diese in alle Teile der damals bekannten Welt. Hier wurde sie von den einzelnen Völkern, die den Zusammenhang mit der alten Heimat verloren hatten und nun immer mehr einer materiellen, städtischen Lebensweise verfielen, ihres kultischen Sinngehalts entkleidet und zu einer profanen Schrift umgebildet. Jürgen Spanuth hat dies schlüssig in seinen Werken nachgewiesen. Da bei den in Mitteleuropa lebenden Germanen infolge der unterbliebenen Vermischung mit anderen Elementen Rasse und Geisteshaltung ziemlich rein bewahrt wurden, haben sich hier die Runenzeichen in der ältesten Zeichnungsart und am ursprünglichsten erhalten.

Das Wort „Runen“ hängt zusammen mit „Raunen“, Flüstern, heimlichem Reden. Dem Germanen waren die Runen etwas Vertrautes, den Fremden waren sie unverständlich und unheimlich. Schon vor vielen tausend Jahren zeichneten mitteleuropäische Menschen buchstabenähnliche Zeichen auf Rentierschaufeln oder auf Bachkiesel und die Archäologen rechnen diese Urkunden zu den ältesten Kundgebungen menschlichen Geistes auf der Erde. Dreifuß, Hakenkreuz, Drudenfuß, Radkreuz, Rechtkreuz, Sonnenscheibe sind wohl die bekanntesten. Die Ur-Rune, die Wenne-Rune, die Odal-Rune, die Man-Rune, die Jar-Rune, die Kaun-Rune und die Yr-Rune sind bereits seit der Steinzeit belegt. Erinnern wir uns:

Vor rund 5000 Jahren stießen die an der Nord- und Ostsee ansässigen Großsteingräberleute mit den aus Mitteldeutschland nachdrängenden Schnurkeramikern und Streitaxtleuten zusammen. Diese Zeit des „Asen-Wanenkampfs“ ging einher mit einem gewaltigen geistigen Umbruch. Beide Völker schlossen sich nach Übereinkunft zusammen. Aus dieser Verbindung sind unsere Vorfahren, die Germanen hervorgegangen.

Ihre Vorstellungen waren diese:

Sie glaubten, den Ursprung des Lebens im Wirken von überirdischen Wesen, ihren Göttern zu begreifen, von denen sie abstammten, denen zu helfen sie berufen waren, und zu denen sie nach dem Tode wieder zurückkehrten. Das Ringen um Weisheit schien unseren Vorfahren das Höchste. Und dieses Verlangen floß auch in ihre Mythologie ein. Allvater Odin-Wotan, der seinen Odem allen Wesen einhauchte, suchte nach dem Glauben unserer Ahnen selbst nach höherem Wissen. Dabei fand er die Runen. Der Gelehrte Dr.Hammerbacher schildert das Runenlied der Edda so:

Einst ritt Odin auf seinem Schimmel Sleipnir zur Weltenesche Yggdrasil. Da sah er drei Frauen am Brunnen sitzen und eifrig Fäden spinnen. Sie woben das Schicksalskleid für Götter und Menschen. Nornen wurden sie genannt, Urd, Werdandi und Skuld. Da enthüllten die drei Frauen dem Gott viele Geheimnisse aus grauer Vorzeit und weissagten ihm die ferne Zukunft.

Aber den Gott drängte es, noch mehr zu erfahren über den Weltengrund. Da verwiesen ihn die Frauen an den Riesen Mimir, der am Weisheitsquell haust, dessen nährende Säfte den Weltenbaum speisen.

Odin ritt zu Mimir. Doch der Riese wollte sein Wissen nicht sogleich preisgeben. Da gab Odin dem Gewaltigen sein linkes Auge zum Pfand. Nun eröffnete Mimir ihm tiefe Geheimnisse über die Welt.

Dennoch war Allvater noch nicht ganz zufriedengestellt bei seiner Suche nach Weisheit. Auf dem Rückweg kam er an einem kahlen Baum in öder Heide vorbei. Es war Nebelmond, kalte Dämmerung herrschte ringsum. Da verfing sich sein Mantel in den Ästen des Baumens. Odin hing zwischen Himmel und Erde. Vergeblich versuchte er sich zu befreien. Heervaters Schimmel „Sleipnir“, auch „Gleithuf“ genannt, umkreiste ihn wiehernd. Seine Raben „Hugin“ und „Munin“ – Kunde und Wissen – umflogen ihn unruhig und trugen ihm die Gedanken der Welt zu.

Odin rang mit sich selbst um höchste Weisheit. Neun Nächte hing er am windkahlen Baum. In ihm wurde es immer klarer und lichter. Jetzt endlich fand er die Zeichen der höchsten Lebenswerte. Er beugte sich tief vom Baum herab. Ächzend vor äußerster Anstrengung hob er die Zeichen auf und ritzte sie mit dem Schwert in den Stamm. Runen nannte er die heiligen Zeichen, denn sie raunen dem Kundigen Wissen zu. Nun wuchs dem Himmelsvater die übermächtige Kraft, sich vom Baume zu befreien. Er stürzte hinab, sprang er wieder auf, rief seinen Schimmel und ritt zurück nach Walhall, seiner Götterburg.

(Welch ein Gegensatz zum Gotte der Hebräer, Jehova! In deren Mythos vertrieb dieser seine Kinder, weil sie so werden wollten wie er, weil sie nach Wissen strebten!)

Odin-Wotan weihte seine göttlichen Gefährten in die Kenntnis der Runen ein. Er schenkte sie auch seinen treuesten Mannen, die nach seinen Gesetzen lebten und mit ihm für die göttliche Ordnung in der Welt und gegen die finsteren Mächte stritten. Ausgewählte Frauen wies der Gott ebenfalls in die Kunst der Runen ein. Die Zeichen wurden nun zur heiligen Schrift der Germanen, wie uns das Runenlied der Edda verkündet.
Soweit der Mythos, versuchen wir eine Deutung. Odin reitet zur Weltenesche. Diese war unseren Ahnen als Welten-Achse bekannt. Wir wissen, daß unsere Ahnen eine hochentwickelte Astronomie betrieben – und dies ohne Fernrohre. Ihre Berechnungen führten sie mit Visierungen, Messungen von Schattenlängen und Vergleichen von Sternenpositionen durch. Die Verbindungslinien und Fixpunkte der Sterne wurden in verkleinertem Maßstab mit Hilfe von Holzstäben auf der Erde ausgelegt.

Solche Stäbe mögen vor Odin gelegen haben, als er über die Gesetze der Welt nachdachte.“In ihm wurde es immer klarer und lichter“. Was war der springende Punkt auf der Suche nach den Gesetzen der Welt? Was war die bahnbrechende Erkenntnis?

– Alles kreist! –

Das war es! Für uns Heutige mag es nur wenig sein, denn wir wachsen im Zeitalter der Weltraumfahrt auf. Aber damals war das eine völlig neue Erkenntnis.

Odin hob die Stäbe, die ihm diese Wissen vermittelt hatten, auf und nannte sie Runen. Noch heute heißt im Englischen das Wort „laufen“ „run“, was auch auf den kreisförmigen Lauf der Sterne hindeutet. Und in der Tat lassen sich alle Runenzeichen aus einem Kreis, seinem Durchmesser, seinem Halbmesser und einer Bogensehne ableiten.

Odin ritzte die Runen in den Stamm der Weltenesche. Im Althochdeutschen gibt es das Wort „writan“, was ritzen heißt. Auf der Runenspange von Freilaubersheim ist noch das alte Wort „reitan“ für Schreiben gebraucht. Im Englischen bezeichnet „write“ das Schreiben. Unser heute benutztes Wort „schreiben“ ist hingegen aus dem Lateinischen entlehnt. Es hat mit den Runen nichts zu tun.

Für viele Jahrhunderte wurden nun die Runen in Form der „Gemeingermanischen Runenreihe“ zum gemeinsamen Gut aller Germanenstämme. Ihre Kenntnis war, der damaligen Zeit entsprechend, nicht bei allem Volk verbreitet, sondern hauptsächlich bei den weisen Frauen und den Gelehrten. Auch Fürsten und Heerführer haben sie gekannt, denn man grub sie gerne in die Schmuckstücke der Frauen und in die Waffen der Männer ein. Der eiserne Helm von Negau/Steiermark aus dem Jahre 6 n.Ztw., ist ein solches Beispiel. Wenn auch hölzerne Runendenkmale aus früher Zeit verständlicherweise nicht erhalten geblieben sind, so kennen wir doch etliche Zeugnisse aus den Zeiten, in denen die Metallbearbeitung (Bronze, Gold, Eisen) in Blüte stand.

Als der Römer Tacitus um etwa 90 n.Ztw. seine „Germania“ schrieb, berichtete er, daß Runen aus den Zweigen fruchttragender Bäume geschnitten und über ein weißes Tuch gestreut wurden. Aus ihrer Lage zueinander versuchte man die Zukunft zu ergründen. Dies wurde insbesondere von weisen Frauen, Seherinnen, geübt. Der römische Feldherr Drusus, der im Jahre 9 vor der Zeitenwende auf seinem Marsch durch Germanien beabsichtigte, den römischen Herrschaftsanspruch auf die an der Elbe ansässigen Germanen zu erweitern, war einer solchen Seherin begegnet. Sie weissagte ihm seinen baldigen Tod, was Drusus lachend als „Geschwätz einer Barbarin“ abtat. Kurz darauf stürzte er vom Pferd und starb.

Vor der Zeitenwende überwog die Anwendung der Runen zu rein kultischen Zwecken. Natürlich war damit auch eine Übermittlung von Gedanken, Tatsachen, Beobachtungen, Nachrichten mystischen oder überragenden Inhalts verbunden. Ab dem 3.Jahrhundert nach der Zeitenwende aber wurden die Runen vermehrt als bloße Schriftzeichen gebraucht.Aus dem 6.Jahrhundert ist uns ein diesbezügliches Zeugnis überliefert:

Venantius Fortunatus, Bischof von Poitiers, ein geborener Norditaliener, der seine Jugend in Ravenna verlebte, schreibt in einem Brief an seinen Jugendfreund Flavus, er möge ihm entweder in lateinischer oder in einer anderen Sprache antworten. Wolle er sich der lateinischen Schrift nicht bedienen, dann könne er auch mit „barbarischen Runen“ auf Holztafeln oder glatten Holzstäben schreiben. Mehrere Jahrhunderte später zeichnete der Mainzer Bischof Hrabanus Maurus ( gestorben 856 ) eine vollständige Runenreihe auf mit der Bemerkung: „Dieses wird von den Markomannen, welche wir Normannen nennen, gebraucht“. Und weiter sagt er: „Mit diesen Buchstaben pflegen diejenigen, welche noch Heiden sind, ihre Lieder, Zaubergesänge und Weissagungen aufzuzeichnen.“

Bis etwa um das 8.Jahrhundert standen in Deutschland die Runen in hohem Ansehen. Dann setzten die christlichen Kannibalen zum Sturm auf das Heidentum an. Die Runen wurden nun als heidnisches Zauberwerk verächtlich gemacht und verboten. Fast alle Runendenkmale wurden in Deutschland vernichtet und mit ihnen die Männer und Frauen, die sich zum Glauben und zur Kultur ihrer Vorfahren bekannten.

Jetzt wurden fremde Lettern eingeführt, die nur die christlichen Unterdrücker kannten. Die lateinische Buchstabenschrift wurde vor allem in den Klöstern, den Zwingburgen der Dunkelmänner, verbreitet und zum Werkzeug einer sich bevorrechtigt haltenden Priesterkaste. Die lateinische Sprache drang auf diesem Wege in Germanien ein. In lateinischer Schrift wurden nur jene Ereignisse festgehalten, die der christlichen Bekehrung und der Verbreitung der jüdisch-christlichen Lehre dienten. In der fremden Schrift wurde der Lüge und Verleumdung über unsere frühe Geschichte und unsere Lebensart Tür und Tor geöffnet. Das germanische Geistesgut wurde weitgehend ausgeschaltet und dort, wo das den christlichen Priestern und ihren weltlichen Verrätern nicht gelang – weil es zutiefst in unserem Wesen gründet – zum Teufelswerk verfälscht oder entstellt.

Nicht mehr unter freiem Himmel, an besonders ehrwürdigen Plätzen, wurde jetzt Recht gesprochen. Mit der lateinischen Schrift wurden Rechtsgrundsätze aufgezeichnet, die das germanische Recht ausschalten sollten. Das römische Recht verbreitete sich bei uns. Todesstrafen wurden für Menschen eingeführt, die dem Glauben der Väter treu bleiben wollten. Die „Sachsengesetze“ Kaiser Karls sind ein entsetzliches Beispiel dafür.

Im Alter ließ Kaiser Karl trotz christlicher Verderbtheit die alten germanischen Götter- und Heldenlieder sammeln und aufzeichnen. Er hätte das besser nicht getan! Sein Sohn Ludwig der „Fromme“ ließ das gesamte wertvolle Schriftgut in christlicher Verblendung verbrennen, sodaß es für immer verloren ist. Das wundert uns gewiß nicht, wenn wir erfahren, daß er sehr unter dem Einfluß seiner zweiten Frau namens Judith stand. Auf ihr Betreiben hin räumte er den Hebräern weitestgehende Rechte ein, erlaubte ihnen die Haltung von Sklaven, das Pachten und Eintreiben von Steuern, die Freistellung von der kaiserlichen Gerichtsbarkeit. Einen eigenen Beamten mit dem Titel „Judenmeister“, stellte er für die Überwachung und Einhaltung dieser Privilegien ab.

Die Erinnerung an die Runen als Schriftzeichen, aber auch als magische Heils- oder Unheilszeichen blieb bei den Nordgermanen, die erst viel später zum Christentum gezwungen wurden, noch lange lebendig, in Resten sogar bis in unsere Tage. Selbstbewußt stellt sich der Runenmeister des Seeländer Brakteaten (Münze) mit dieser Inschrift vor: „Harihua heiß ich – der Gefährliches Wissende – ich gebe Glück“. Noch 1333 können wir den Gebrauch der Runen zur Beschwörung feststellen: Auf einer Insel der nordamerikanischen Davis-Straße wurden drei Jäger der Wikingersiedlung auf Grönland von einem Schlechtwetter überrascht. Den drohenden Schneesturm beschworen sie nun durch Runen, und zwar verwendeten sie die IS-Rune in Zahlenwerten. In Wodans Runenlied in der Edda heißt es von der IS-Rune: „Dem Sturm biet ich Stille, wie steil auch die See – und wiege die Wogen in Schlummer“.

Im Norden haben viele Runendenkmale die Versuche der jüdisch-christlichen Kirche sie zu beseitigen, überstanden. Dabei ließ die Kirche auch im Norden kein Verbrechen aus. Als im Jahre 1626 in Island 22 Männer und Frauen als Hexen verbrannt wurden, war das erste Opfer dieses christentypischen Verbrechens ein gelehrter Mann, unter dessen Schriften man nur ein einziges Runenzeichen gefunden hatte.

Diese Männer und Frauen sind – wie alle Opfer der christlichen Gewaltherrschaft – nicht vergessen bis ihnen Genugtuung zuteil geworden ist. Sei es als öffentliche Entschuldigung der Kirchen, sei es als Vergeltung!

Auch die lateinische Schrift wurde im Laufe der Zeit verändert. Kaiser Karl hatte um 800 den lateinischen Kleinbuchstaben, die „karolingische Minuskel“ eingeführt. Jetzt, um 1200, bildete sich aus dieser Schrift mit ihren vielen Rundungen eine neue, schmale, lange, eckige Schrift heraus, die wir „gotische Schrift“ nennen. In ihr drückten sich hervorragende Geister wie Meister Eckhard, Heinrich Seuse, Johann Tauler – Menschen, die das Christentum geistig schon überwunden hatten – aus. Als Johannes Gutenberg die Buchdruckerkunst erfunden hatte, kam auch wieder die deutsche Sprache, die lange Jahrhunderte in der Gelehrtenwelt garnicht mehr gesprochen wurde, zur Geltung. Mit ihr begann sich die seelische Freiheit wieder zu entfalten, die Kennzeichen unserer Menschen ist.

Eine neue Schriftform entwickelte sich aus der gotischen Schrift heraus unter Benutzung altgriechischer und altlateinischer Buchstaben. Wir nennen diese die „deutsche“ Schrift. Unter Hinzufügung weiterer fremder Teile entwickelte sich diese zur „Fraktur“, die nicht zu Unrecht „gebrochen“ heißt. Sie stellt einen Bruch mit unserer heiligen Schrift dar und entspricht damit dem seelischen und rassischen Bruch, den das deutsche Volk und das Germanentum, mit seiner Vergangenheit und seinem Ursprung aus der Geborgenheit bei seinen Göttern erlitten hatte. Mit den Runen hat die Fraktur-Schrift nichts zu tun.

Rom setzte die „Gegenreformation“ sowie den Jesuitenorden in Marsch um die in Deutschland aufkommenden freiheitlichen Regungen zu unterdrücken, was leider teilweise gelang. Aber insgesamt gesehen war der Durchbruch geschafft. Das Zeitalter der Aufklärung tat ein übriges.

Nach den Freiheitskriegen der Jahre 1807 bis 1815 widmeten sich deutschbewußte Gelehrte, insbesondere Jakob Grimm, nach Vorarbeiten skandinavischer Forscher, den Runen. Die wenigen noch vorhandenen Zeugnisse wurden nun wissenschaftlich untersucht und ihre Bedeutung größtenteils erkannt. Aber auch heute noch sind nicht alle Geheimnisse der Runen enträtselt und es gibt unterschiedliche Auffassungen in einigen Einzelheiten. Im großen Ganzen aber haben wir doch ein ziemlich sicheres Wissen über unsere heilige Schrift, auch wenn künftige Forschungen den einen oder anderen Gesichtspunkt noch ergänzen oder berichtigen sollten. Warum also zögern wir, die Runenschrift als unsere ureigenste Schrift einzuführen, und sei es zunächst nur innergemeinschaftlich? Wollen wir warten bis andere das tun oder diese Schrift vielleicht „von selbst kommt“? Sind wir zum Gebrauch nicht sogar verpflichtet? Vergessen wir nicht:

Die Runenschrift steht uns zu. Wer aber ein Recht nicht wahrnimmt, gibt es preis!

Als Gemeinschaft, die zur Religion ihrer Vorfahren zurückgefunden hat, die gemeingermanisches Lebensgefühl entwickeln und pflegen will, die vielleicht einmal die Begründerin einer nordisch-germanischen Nation sein wird, ist es unsere Pflicht, alles zu tun, um das zu bewahren, was von unseren Ahnen auf uns gekommen ist. Und dazu gehören unsere Runen!

Also, entscheiden wir uns!

Ein ernst zu nehmender Einwand soll nicht verschwiegen werden:

Runen sind ehrwürdige Zeichen, die zunächst zu kultischen Zwecken und nicht zum Schreiben von Mitteilungen gefunden/erfunden wurden. Jedes Zeichen hat seinen eigenen Namen und seine eigene Bedeutung und umschreibt Gegebenheiten oder Lebensbereiche, die unseren Ahnen verehrenswert schienen. Daher sprechen wir auch von den Runen als heiligen Zeichen. Das soll nicht angetastet werden!

Man muß aber auch sehen, daß mit zunehmender Verbreitung der Runen diese schon ziemlich frühzeitig und bis in unsere Zeit für gewöhnliche Mitteilungen verwendet wurden. Ein besonderes Beispiel für den profanen Gebrauch dieses unseres Erbes sei noch erwähnt:

Die berühmte Arne Magnussensche Sammlung isländischer Handschriften in Kopenhagen enthält nicht nur das in Runen geschriebene „Gesetz von Schonen“, sondern auch ein kleines Bruchstück eines alten, in Runen geschriebenen nordischen Volkslieds, sogar mit Noten. Hier der Text: Droemde mik aen droem i nat

um silki ok aerlik pael

„Träumte mir ein Traum heut nacht

von Seide und herrlichem Pelz.

Die Melodie dieses Lieds war bis vor einigen Jahren das Erkennungszeichen des Mittelwellensenders Kopenhagen. Noch andere Beweise sind uns erhalten, daß die Runenschrift als Gebrauchsschrift nie ganz verschwunden war. So ist uns ein Tagebuch des schwedischen Generals Mogens Gyldenstjerne aus dem Jahre 1543 erhalten, das mit so fließender Hand in Runenschrift geschrieben ist, daß man darin große Übung voraussetzen muß. Unter Gustav Adolf schrieb der schwedische Feldherr Jacob de la Gardie alle geheimen Anweisungen an seine Platzkommandanten in Runenschrift, und unter den Bauern Dalarnes, sowie in anderen abgelegenen nordischen Gegenden hielten sich die Runen bis in unsere Zeit.

Auch in Deutschland haben wir ein Schreiben in Runenschrift. Es stammt aus der Zeit zu Beginn des 30-jährigen Kriegs. Im Archiv des Gutes Haseldorf in der Elbmarsch fand man 1893 eine Papierhandschrift mit Runenzeichen, die aus dem Kloster Doberan in Mecklenburg stammt. Es ist das „Anthyr-Lied“, das wohl um 1521 gedichtet wurde. In ihm wird der griechische Held Anthyr, ein Kampfgenosse Alexanders des Großen, als Stammvater der mecklenburgischen Herrscher besungen. Der Dichter ist unbekannt.

Runen umschreiben Lebensbilder, ähnlich wie das die japanischen oder chinesischen Schriftzeichen auch tun. Einzelne Runen stellen nichts anderes als eine Bilderschrift dar. Lateinische Buchstaben sind nur Einzelteile eines Wortes. Nun ist es in der heutigen Zeit nicht mehr möglich, sich in Bilderschriften auszudrücken. Japaner und Chinesen haben derzeit die größten Schwierigkeiten, ihre annähernd 70 000 Zeichen (Bilder) trotz Computereinsatzes in eine zeitgemäße Ausdrucksweise zu verändern. Sie sind derzeit dabei, ihre Zeichen auf die Bedeutung von zunächst Silben, später Buchstaben zu vermindern.

Das soll mit den Runen nicht geschehen! Sie sollen als Einzelzeichen ihren Namen und ihre alte Bedeutung unverändert und vollständig beibehalten. Aneinandergereiht aber sollen sie Wörter und Sätze bilden, die wir zu unserer schriftlichen Verständigung gebrauchen wollen – so wie das unsere Ahnen auch taten.

Damit wir uns recht verstehen:

Niemand will die lateinische Schrift abschaffen, aber steht es der AG nicht zu, sie als ein uns aufgedrängtes fremdes Gut zu erkennen und sie zumindest für den innergemeinschaftlichen Gebrauch infrage zu stellen? Wenn wir wirklich zu den Quellen unseres Wesens gelangen wollen, dann müssen wir nicht nur gegen den Strom dieser Zeit schwimmen, sondern auch konsequent das Verschüttete freilegen und wieder in Gebrauch nehmen. Auf religiösem Gebiet sind wir dabei schon ein gutes Stück vorangekommen. Auch in unserer schriftlichen Ausdrucksweise sollten wir das wieder aufnehmen, was unsere Ahnen nicht weiterentwickeln konnten, als sie in die christliche Knechtschaft gehen mußten.

Treffen Sie Ihre Entscheidung! Falls diese für die Runenschrift ausfällt, fangen die Schwierigkeiten jetzt an.Zunächst müssen die Runenzeichen „gelernt“ werden. Aber welche? Es gibt mehrere Runenreihen, was historische Gründe hat:

Als um etwa 1000 die Nachricht vom brutalen Vorgehen der christlichen Priester in den Norden drang, erfüllte das die Bewohner mit Besorgnis. Zur Abwehr jener Einflüsse aus dem Süden, schufen die Runenmeister eine abgewandelte Runenschrift, die für fremde Reisende unkenntlich war. Daraus entstand der „Jüngere Futhark“ mit nur noch 16 Zeichen. Etwa um 1200 erkannte man, daß die 16 Zeichen nicht ausreichten. Der isländische Skalde Olaf Hvitaskjald erweiterte diese im Auftrag König Waldemars von Dänemark zu den „König Waldemars Runen“, die alle in dem Satz „Der Mann, dessen Kinn zerschlagen wurde, flieht das Ballspiel“ enthalten sind. Diese Runen wurden nur in Südschweden und Dänemark verwendet. In England entwickelten sich die Altenglischen Runen. Die jüngeren, vereinfachten, nur im Norden gebrauchten Runen, wurden übrigens besonders gern auf Runensteinen eingemeißelt. Daneben wurden noch stablose Runen und punktierte Runen entwickelt.

Einerseits ist die kulturelle Vielfalt des germanischen Geisteslebens sehr erfreulich. Leider entstand damit aber auch eine Kluft zwischen Nord- und Südgermanen, die sich nie wieder ganz schließen ließ.

Da wir heute an einem Neuanfang stehen und „gemeingermanisch“ denken und handeln, kommen die nur in eng begrenzten Räumen verwendeten Runen, also die punktförmigen Runen, die altenglischen Runen oder die des jüngeren Futharks für den modernen Gebrauch nicht infrage. Es müssten außerdem zu den vorhandenen 16 Runen noch 10 weitere hinzugefügt werden, was ein Gemisch aus alten und jüngeren Runen ergäbe. Viel besser ist es, den bereits vorhandenen, älteren, gemeingermanischen Futhark zu verwenden. Schließlich war diese Runenreihe schon einmal gemeinsames Kulturgut aller Germanen. Es müssen zu den 24 Zeichen nur zwei neu hinzugefügt werden und zwar die ohnehin selten gebrauchten Zeichen für Q und X.

Wer Runenschrift also schreiben möchte, lerne zuerst die 26 Zeichen der „Odinsschrift“, wie wir zu unserer Schrift auch sagen können.

Dazu kommen noch zehn „Stabzahlen“, wie sie unsere Vorfahren verwendeten. Die Interpunktion kann so bleiben wie sie ist.

Es gibt viele Wege, die Runenschrift und das Runenlesen zu erlernen. Wenn man jeden Tag nur drei Zeichen sich merkt, kann man nach einer Woche bereits Runenschrift schreiben und lesen. Es fehlt dann nur noch die Übung um „flüssig“ zu werden. Für Schreibübungen kann man z.B. alle möglichen Schriftstücke in die Odinsschrift übertragen. Zum Übungslesen könnte z.B. künftig jeder Ausgabe dieser Zeitschrift eine Seite Runentext beigefügt sein. Außerdem können beim Verfasser Aufsätze, die in Runenschrift geschrieben sind, angefordert werden.

Es ist eigentlich sehr leicht, den gemeingermanischen Futhark zu erlernen und zu gebrauchen und es macht auch Spaß, letztendlich bringt man durch den Gebrauch ein altes, eigenes Kulturgut „zum Leben“.

Fassen wir zusammen:Die Runen gehören zu den ältesten Zeugnissen menschlichen Geistes.Sie sind schon vor vielen tausend Jahren hier in Mitteleuropa entstanden und bei den indogermanischen Wanderungen in alle Teile der damals bekannten Welt verbreitet worden. Sie dienten den Völkern, die mit ihnen in Berührung kamen als Anregung und Vorbild für die Entwicklung eigener Schriften.

Die Runen wurden zunächst als kultische Zeichen erfunden. In der germanischen Mythologie kommt ihnen eine zentrale Bedeutung zu. Ihre Herkunft von Odin weist darauf hin.

Jedes Runenzeichen beschreibt ein ganzes Lebensbild, so wie es bei unseren Ahnen tatsächlich vorkam.

Runen als einzelne Zeichen hatten magische Bedeutung, vorwiegend sollten sie beschützen. Daher wurden sie gern auf Waffen und Schmuckstücken eingeritzt. In späterer Zeit wurden die einzelnen Zeichen aneinander gereiht und zur Erstellung von Worten, Sätzen, Schriftstücken verwendet. Bis zur gewaltsamen Christianisierung, etwa um 800, wurden in Deutschland Lieder, Zaubersprüche, Weissagungen in Runenschrift aufgezeichnet.

Mit dem Eindringen des Christentums wurde der Gebrauch der Runen verboten, die gesammelten Aufzeichnungen wurden vernichtet. Es wurde jetzt die lateinische Schrift, das lateinische Recht und die lateinische Denkweise gewaltsam eingeführt.

Erst im 19. Jahrhundert begann die wissenschaftliche Erforschung der Runen. Leider wurde bis heute der Gebrauchswert der Runen als schriftliches Ausdrucksmittel nicht entsprechend untersucht und nicht diskutiert.

Im Computer-Zeitalter ist es kein Problem, jedes beliebige Schriftstück in Runenschrift zu schreiben, man muß es nur wollen.

Abschließend sei allen Menschen unserer Art, die sich um unsere heilige Schrift verdient gemacht haben, dieser Satz Thorolf Wardles gewidmet:

Einst mit den Asen kamen sie – Einst mit den Asen verschwanden sie. Heut kehren wieder Asen und Runen!

Eingestellt von germanenherz

ergänzend

Magic Runes by Germanenherz


Den Einstig und Beginn zum Thema Runen, findest du auf meinen Germanenherz Blog´s. Doch die Bedeutung für dich, die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann, was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.

 

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Fliegenpilze

Als einfachste Form magischer Runenanwendung ist wohl die Visualisierung zu nennen. Dabei wird die Rune mit ihren Kräften vor dem inneren Auge vorgestellt und sie kann dann auch projiziert werden, was bedeutet, daß man die visualisierte Kräfte auf ein Ziel hin aussendet. Wirksam ist hierbei die Form der Rune, wie sie als Bild erscheint, und gerade in bezug auf die Aussendung in Verbindung mit der gewünschten Wirkung der Rune, die man ebenfalls visualisieren kann. Man kann dies auch sehr gut dadurch unterstützen, daß man die Stellung (Stadha) der Rune einnimmt oder die Rune mit den Händen bildet. Als Beispiel für diese Anwendung könnte man die Heilung nennen.

Runen können aber auch gesprochen oder gesungen werden. Wirksam ist hier der Laut der Rune (was durch Stöður und Visualisierung unterstützt werden kann). Zaubergesänge allgemein werden als seið-læti bezeichnet, die Wortmagie in einem zeremoniellen, runischen Sinn als galdr; es existiert sogar ein eigenes Versmaß dafür, das galdralag. Durch Wiederholung der Worte / Strophen kann eine Verstärkung erreicht werden. Man verwendet hier entweder nur den Runennamen, den man intoniert, bzw. die Runenreihe, die man komplett singt, oder aber richtige Verse, in denen die Wirksamkeit der Runen sich manifestieren soll. Eine Galdr-Verfluchung wird als alög bezeichnet. Golther glaubt, daß „runo“ das Raunen oder Murmeln eines Zauberspruches bezeichnet, wohingegen galdr der eigentliche „Zaubergesang“ sei (also eine Form von Seiðr).

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Deutung der Namensrunen


Deine persönliche Namensrune
Keiner weiß, ob die Bestimmung der Namensrune schon damals gebräuchlich war, oder ob dies aufgrund der Esoterikwelle entstanden ist.

Auf jeden Fall gibt es aber hier die Möglichkeit seine persönliche Namensrune zu bestimmen und deren Bedeutung zu erfahren.

Bestimmung der Namensrune

Man schreibt den Namen, und zwar den Vor- und Nachnamen, unter dem man im alltäglichen Leben bekannt ist, in Runen und notiert dazu die Zahlen der benutzten Runen. Diese Zahlen werden zusammengezählt, und davon die Quersumme genommen. So entsteht in jedem Fall eine Zahl unter 25. Diese Zahl bestimmt die Namensrune. Ihre Bedeutung ermittelt sich aus der Verbindung von Zahl und Rune.
Auch wenn sich später einmal der Name ändern sollte, sei es durch Heirat oder durch Annahme einer Kurzform, bleibt die einmal bestimmte Namensrune.

Berechnungsbeispiel:
Gesucht wird die Namensrune von „germanenherz“

7 + 19 +5 + 20 +4 + 10 + 19 +10 + 9 + 19 +5 + 15

Zusammengezählt ergibt das: 142

Die Quersumme ist: 1 + 4 + 2 = 7
Anmerkung:Wenn bei der Quersumme die Endzahl 13 ermittelt werden sollte, musst du daraus nochmals die Quersumme ermitteln, also 1 + 3 = 4. Der Grund hierfür ist, das der Zahl 13 keine Rune zugeordnet wird.

Die Namensrune von „germanenherz“ wäre dann die Rune mit der Zahl 7

(Gebo Geschenk )

Wenn Du Deine persönliche Namensrune bestimmt hast, kannst Du hier Namensrunen und Deutung“ Deiner Rune erfahren.

Zuordnungstabelle für die Namensrune  und Deutung

Zugeordnete Runen:
Q 1.F.Fehu 2.U.Uruz 3.TH.Thurisaz 4.A.Ansuz 5.R.Raidho 6.K.Kenaz
V 7.G.Gebo 8.WVQ.Wunjo 9.H.Hagalaz 10.N.Naudhiz 11.I.Isa 12.JY.Jera
X. 13.EI.Eiwaz 14.P.Perthro 15.Z. Algiz 16.S.Sowilo 17.T.Tiwaz 18.B.Berkana
Y. 19.E.Ehwaz 20.M.Mannaz 21.L.Laguz 22.NG.Ingwaz 23.D.Dagaz 24.O.Othala

Eingestellt von germanenherz

Guckst du schon, oder schläfst du noch?

Haben Sie den Himmel schon mal über längere Zeit beobachtet ?
In etwas älteren Filmen oder auf Fotos ist sowas nicht zu sehen, da reichen
schon Filme und Fotos die nicht mal 10 Jahre alt sind.

Germanenherz sagt: Das Böse ist immer und überall! Schau mal hin. Wenn Du technisch dazu in der Lage bist, das Wetter als Waffe zu missbrauchen und es geheim bleiben soll, dann musst Du den Menschen erklären, dass es einen Klimawandel gibt.  Seit 1997 läuft die Verseuchung der Lebewesen und des ganzen Planeten. Jetzt auch offiziell unter dem Wahnsinn „Solar Radiation Management“  Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie schon bald gebrauchen, um zu weinen.

Die Kreatur Mensch ist wohl die dümmste und undankbarste Kreation, die Mutter Erde je geschaffen hat. Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass diese Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt. Nein, Ihr ehrt unsere Mutter Erde nicht, Ihr leistet Beihilfe, sie zu vergewaltigen, zu schänden und ihre Ressourcen zu verschachern! Jedes Handeln gegen die Natur ist ein satanischer Akt, denn die Natur ist unser Gott, das sollte Euch mal so langsam klar werden! Die zunehmende Entfremdung von der Natur ist eine Ursache für die gegenseitige Gleichgültigkeit und Verrohung des Menschen. Thema Chemtrails: Weitsicht oder Insiderwissen von Erich Kästner ?

Erich Kästner verfasste 1930 folgende Textpassagen.
Das letzte Kapitel

Am zwölften Juli des Jahres 2003
lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
daß ein Bombengeschwader der Luftpolizei
die gesamte Menschheit ausrotten werde.

Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest,
daß der Plan, endgültig Frieden zu stiften,
sich gar nicht anders verwirklichen läßt,
als alle Beteiligten zu vergiften.

Zu fliehen, wurde erklärt, habe keinen Zweck,
Nicht eine Seele dürfe am Leben bleiben.
Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck,
man habe nicht einmal nötig, sich selbst zu entleiben.

Am 13. Juli flogen von Boston eintausend
mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort
und vollbrachten, rund um den Globus sausend,
den von der Weltregierung befohlenen Mord.

Die Menschen krochen winselnd unter die Betten.
Sie stürzten in ihre Keller und in den Wald.
Das Gift hing gelb wie Wolken über den Städten.
Millionen Leichen lagen auf dem Asphalt.

Jeder dachte, er könne dem Tod entgehen,
keiner entging dem Tod und die Welt wurde leer.
Das Gift war überall, es schlich wie auf Zehen.
Es lief die Wüsten entlang, und es schwamm übers Meer.

Die Menschen lagen gebündelt wie faulende Garben.
Andere hingen wie Puppen zum Fenster heraus.
Die Tiere im Zoo schrien schrecklich, bevor sie starben.
Und langsam löschten die großen Hochöfen aus.

Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten.
Und weder Weinen noch Lachen war mehr auf der Welt.
Die Flugzeuge irrten mit tausend toten Piloten,
unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld.

Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte.
Zwar war die Methode nicht ausgesprochen human.
Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte
völlig beruhigt ihre bekannte elliptische Bahn.

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 Ihr bezahlt sehr viel Geld für die Abfallentsorgung und eure ReGIERungen, die haben aus der Staatlichen Abfallentsorgung, eine profitable, privatisierte Abfallwirtschaft gemacht. Sie verkaufen es für kleines Geld in die Drittstaaten und die Pharma und Atommüll-Entsorgung verklappen sie direkt in die Weltmeere. Und die monetisierten Feinde von Mutter Erde in den ReGIERungen und Amtstuben, wollen euch Bürger den Schwarzen Peter zuschieben.

Climate Geoengineering Wir hatten am 15.06.2016 auf mein Facebook Kanal das Thema. Climate Geoengineering Heftige Regenfälle: Land unter in Kellinghusen. Hier in Bad Bramstedt war nur ein wenig nordisches Duschen, aber in 14 km entfernten Kellinghusen war Land unter angesagt. Am 14.06 … Weiterlesen

Die Georgia Guidestones Die Georgia Guidestones Veröffentlicht am 17. November 2010 von totoweise Lesen Sie hier, was die Steine von Georgia, die Guidestones über ihre Zukunft weissagen: Eine Blaupause für die Neue Weltordnung Die Georgia Guidestones sind ein mysteriöses Denkmal, auf dem zehn … Weiterlesen

Die Prophezeiungen des Johannes von Jerusalem Johannes von Jerusalem (ursprünglicher Name: Jehan de Vezelay), ein französischer Tempelritter des 12. Jahrhunderts, war einer der neun Gründer des geheimnisvollen Templerordens. In der Zeit nach dem Ersten Kreuzzug grub er im Tempelberg von Jerusalem und schien dort ein großes … Weiterlesen

Mutter Erde. Weltanschauungen, bei denen die Verehrung der Erde im Mittelpunkt steht. Dies gilt auch für moderne Theorien wie etwa die evolutionsbiologische Gaia-Hypothese. Mutter Erde bezeichnet im religiösen Sinn verschiedene Vorstellungen von der Erde (im Sinne von Umwelt, Land, Natur oder Planet) … Weiterlesen

Armageddon Die Realität der „Juden“ als auserwähltes Volk ist, daß sie unweigerlich ihren eigenen Untergang herbeiführen werden. Das haben sie immer, das werden sie immer. Der Untergang (Armageddon) der Juden, wird von ihrer eigenen Hand gebaut und ausgeführt werden. „Auserwählt“ zu … Weiterlesen

Der Ursprung lag bei IG Farben. Das System lässt zu, dass die Pharmaindustrie mehr Menschen umbringt als die Mafia. Es sei nur mal nebenbei bemerkt, Die selben Leute die damals mit Zyklon B rumgemacht haben, sind auch die selben, die Uns heute von oben mit Chemtrails, wie Parasiten besprühen und mit krankmachenden Medikamente vergiftet, was damals I.G. Farben, macht heute die Pharmaindustrie
Eigentlich sollen Medikamente den Menschen helfen und der Gesundheit dienen. Doch die Realität sieht anders aus. Die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die Mafia. Mit welchem Recht tun Sie uns das an!? Wer von denen gibt irgendjemandem das Recht dazu uns zu vergiften und unsere Gesundheit zu zerstören!? Die Globale Reduzierung der Bevölkerung ist im vollem Gange. Wir sollten uns allmählich im kollektiv erheben und dagegen angehen.  

The Deep State and the New Manhattan-Projekt

Die Germanen

Wir Deutschen haben eine wahre Kultur. Wir Deutschen gehören zu dem Ursprung einer westlich zivilisierten und autarken Welt ohne das wir eine kulturelle Identität künstlich erzeugen müssen indem wir andere Kulturen vernichten! Wir sind mehr als das was uns seit Dekaden eingeredet wird, wir haben eine Geschichte die es wert ist sich zu entwickeln, denn unsere Vorfahren haben ihr Leben gegeben damit wir heute in Freiheit leben sollten. Den Deutschen hat man die Geschichte abtrainiert. Bei den einen reicht das Gedächtnis nur bis zur letzten Fußball-WM, bei den anderen nur bis 1933.
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Das alles ist ein wesentlicher Teil der deutschen Historie, welche jedoch immer mehr in das Vergessen gedrängt wird. Wir sind inmitten eines kulturellen Bewusstseins der Selbstaufgabe und des ewigen Schuldkult, ohne sich auf das zu besinnen was wir sind und andere Völker als selbstverständlich erachten: Wir sind noch eine Nation!„Ich bin stolz ein Germane „Deutscher“ zu sein“ .Germanen ist die Bezeichnung für eine zur indogermanischen Sprachfamilie gehörende Volksgruppe. Sie stammen ursprünglich wahrscheinlich aus Skandinavien, Dänemark und Norddeutschland. Die Vorfahren der Germanen können nach frühesten historischen Überlieferungen bis in Mitte des 1.Jahrtausend v.Chr. zur Jastorf-Kultur (nordgermanische Ebene zwischen Elbe und Oder) sowie zur Harpstedt-Kultur in Nordwestdeutschland und Holland zurückverfolgt werden. Später gelangten sie durch die Verdrängung der Kelten bis an die Alpen, ja wurden sogar zu den Erben des untergegangenen Weströmischen Reiches. Die Gesamtzahl der Germanen wird auf etwa 4-7 Mill. geschätzt. Nach Tacitus und Plinius gab es drei germanische Stammesgruppen, an der Küste die Ingaevonen (Ingwäonen), in der Mitte die Herminonen und im übrigen Gebiet die Istaevonen (Istwäonen). Die Kenntnis der Nachwelt von den Germanen stammt fast ausschließlich aus den Werken römischer Autoren (Cäsar, Tacitus, Plinius der Ältere)
Schauen wir uns mal den folgenden Bericht von Tactus ( ca 70 n. Chr. ) an.

Die Grenzen Germaniens

1. Germanien insgesamt ist von den Galliern, von den Rätern und Pannoniern durch Rhein und Donau, von den Sarmaten und Dakern durch wechselseitiges Mißtrauen oder Gebirgszüge geschieden. Die weiteren Grenzen schließt das Weltmeer ein, breite Landvorsprünge und Inseln von unermeßlicher Ausdehnung umfassend: erst unlängst wurden einige Völkerschaften und Könige bekannt, zu denen der Krieg den Zugang eröffnet hat. Der Rhein, auf unzugänglicher und schroffer Berghöhe der Rätischen Alpen entspringend, wendet sich in mäßiger Biegung nach Westen und mündet sodann in das Nordmeer. Die Donau, einem sanften und gemächlich ansteigenden Rücken des Abnobagebirges entströmend, berührt eine Reihe von Völkern, ehe sie mit sechs Armen ins Schwarze Meer eindringt; eine siebte Mündung verliert sich in Sümpfen.

Ursprung und Name der Germanen

2. Die Germanen selbst sind, möchte ich meinen, Ureinwohner und von Zuwanderung und gastlicher Aufnahme fremder Völker gänzlich unberührt. Denn ehemals kam nicht auf dem Landwege, sondern zu Schiff gefahren, wer neue Wohnsitze suchte, und das Weltmeer, das ins Unermeßliche hinausreicht und sozusagen auf der anderen Seite liegt, wird nur selten von Schiffen aus unserer Zone besucht. Wer hätte auch – abgesehen von den Gefahren des schrecklichen und unbekannten Meeres – Asien oder Afrika oder Italien verlassen und Germanien aufsuchen wollen, landschaftlich ohne Reiz, rauh im Klima, trostlos für den Bebauer wie für den Beschauer, es müßte denn seine Heimat sein. In alten Liedern, der einzigen Art ihrer geschichtlichen Überlieferung, feiern die Germanen Tuisto, einen erdentsprossenen Gott. Ihm schreiben sie einen Sohn Mannus als Urvater und Gründer ihres Volkes zu, dem Mannus wiederum drei Söhne; nach deren Namen, heißt es, nennen sich die Stämme an der Meeresküste Ingävonen, die in der Mitte Herminonen und die übrigen Istävonen. Einige versichern – die Urzeit gibt ja für Vermutungen weiten Spielraum – jener Gott habe mehr Söhne gehabt und es gebe demnach mehr V