Armageddon

Die Realität der „Juden“ als auserwähltes Volk ist, daß sie unweigerlich ihren eigenen Untergang herbeiführen werden. Das haben sie immer, das werden sie immer. Der Untergang (Armageddon) der Juden, wird von ihrer eigenen Hand gebaut und ausgeführt werden. „Auserwählt“ zu sein ist ein Fluch für den Juden, sie sind nur so stolz, daß sie es nicht sehen können, wollen und werden, bis es zu spät ist.

Armageddon und das verjudete Christentum


Armageddon ist die Bezeichnung für einen Krieg, der sich gemäß Überzeugung der zionistischen Christen in der Endzeit in einer Gegend namens Meggido ereignen wird. Bei diesem Krieg werden die Kräfte Christi und des Anti-Christ, welche Sinnbild für Recht bzw. Unrecht sind, einander ein Gefecht liefern und schließlich werden die Kräfte Christi siegen. Danach werden die Juden die Herrscher auf der Erde und die anderen ihre Untertanen sein.

Das zionistische Christentum ist eine erfundene Sekte, die vom Christentum abgewichen ist und die Juden als das „auserlesene Volk Gottes“ unterstützt. Ergebnis dieser Bewegung sind die Entstehung der Zionistischen Partei und die Vorbereitung für die verschiedenen Verbrechen zur Aufstellung der jüdischen Weltherrschaft und der Eroberung des ganzen Erdballs durch die Juden. Im dritten Jahrtausend bricht (angeblich) ein verheerender Krieg namens Armageddon zwischen den christlichen und anti-christlichen Kräften aus. Während dieses Gefechtes kehrt Christus vom Himmel auf die Erde zurück und vernichtet den Dadschal (Widersacher). Danach beginnt sein Königreich und eine lange Zeit des Friedens. So kommt es, dass die fundamentalistischen christlichen Zionisten Israel zugeneigt und an einem frühzeitigen Beginn dieses Krieges, der die Voraussetzung für die Wiederkehr Christi ist, interessiert sind. Zu den weiteren grundlegenden Überzeugungen dieser Sekte gehören: die Rückkehr des jüdischen Volkes aus weit verstreut liegenden Orten in das Verheißene Land, der Wiederaufbau des Salomotempels, sowie die Ansicht, dass eine große Schar von „Ungläubigen“ (Muslimen und Christen, die nicht an die Rückkehr von Jesus glauben) Israel angreifen und nur diejenigen Rettung finden, die an die Wiederkunft Jesus über dem Schlachtfeld glauben.

Vorbemerkung

Wie die Geschichte zeigt, ist der Glaube daran, dass ein Retter kommen wird und Gerechtigkeit herstellen und eine Regierung auf der Basis von Gerechtigkeit begründen wird, schon sehr alt. Vielleicht lässt sich sagen, dass der Mensch, seitdem er diese Welt betreten hat in Erwartung der Ära der Erscheinung (des Retters) zubrachte. Dieser Glaube und dieses Warten hat sich unter den Unterdrückten und den Gottgläubigen mehr als unter den anderen entfaltet und gezeigt. In den Himmelsschriften der verschiedenen Religionen wird von der Verheißung von Glaubensvölkern, von der Endzeit, der Ära der Wiederkunft und den zahlreichen Merkmalen diesbezüglich gesprochen; auch im Heiligen Koran gibt es zahlreiche Verse über die Zukunft der menschlichen Gemeinschaften und der Regierung aufgrund göttlicher Gerechtigkeit und des Ein-Gott-Glaubens, der Statthalterschaft des Menschen auf der Erde und der Herrschaft der Schwachgehalten (Mostas` afan) und darüber, dass die Rechtschaffenen die Erde erben und das Recht über das Unrecht siegt und das Unrecht vernichtet wird. Hierbei beziehen eine Anzahl von Exegeten diese Verse auf das Erscheinen Mahdis, des Herrn der Zeit (Gott möge sein Erscheinung schneller eintreten lassen), der gemäß Überzeugung der Muslime den gleichen Namen und den gleichen (auf Verwandtschaftsbeziehungen hinweisenden) Beinamen (Koniyeh) wie der edle Prophet trägt und aus seiner Nachkommenschaft stammt. (siehe z.B.: Tabatabai, Bita, Bd. 14, S. 330 und Seyyed Qutb, Bd. 5, S. 3001 und 3002 der Reihe nach unter den Versen 105, Sure Anbiya (Sure 21) und 171-172 der Sure Saffat (Sure 37)) .

Das Warten (auf den Retter) ist ein Gedanke, der zweierlei Wirkungen gehabt hat d.h. im Laufe der Geschichte hat dieser Gedanken manchmal Völkern zu Ehre und Größe , aber manchmal auch wegen der Naivität und dem Unverstand einiger, zur Erniedrigung und Leichtfertigkeit geführt. Wenn der Gedanke der Erwartung nicht in der notwendigen Form angemessen geklärt und dargelegt wird, wird er für Imperialismus und Verdummung der Völker instrumentalisiert . Die listigen Regierungen in der Geschichte waren bestrebt, von diesem Denken zu profitieren.

Die Regierung, die in den USA herrscht, ist auch von dieser Sorte von Regierungen. Die Vorherrschaft der zionistischen Christen in den USA und die Verbreitung ihres üblen Endzeitdenkens, das von dem Gedanken an den Großkrieg Armageddon beherrscht wird, hat dieses Land auf die schlimmste Weise den Weg der eigenen Vernichtung und der Vernichtung aller Weltbewohner insbesondere der Muslime einschlagen lassen .

Das zionistische Christentum ist eine Bewegung, die sich aus dem Protestantismus und der Rückkehr zum Hebräertum entwickelt hat, die entgegen geschichtlich begründeter christlicher Überzeugung nicht mit Juden im Streit liegen sondern ihre Anhänger zur Freundschaft und zum Dienst an den Juden anspornt. Die zionistischen Christen gehören zu den wichtigen Grundlagenstiftern der Zionistischen Weltorganisation und den ersten Werbern für die „Rückkehr der Juden in das Verheißene Land“ und die Gebietsbesatzung „vom Nil bis zum Euphrat“. Diese Gruppe ruft heute die Christen zur Union mit den Juden und zur Einleitung der vorbereitenden Schritte für den verheerenden Armageddon und die Vorbereitung für das Erscheinen des Verheißenen Messias und Gründung des jüdischen Weltstaates unter seiner Führung auf. Da diese Überzeugungsrichtung heute auf der Bühne der Weltpolitik eine wichtige Rolle übernimmt und tiefen Einfluss auf Regierungsmitglieder der USA gewonnen hat, ist seine Identifizierung und Bekämpfung eine der dringendsten Angelegenheiten, der sich Denker und die Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik und Regierungsverantwortliche widmen müssen.

Armadeggon ist gemäß Überzeugung der jüdischen und christlichen Zionisten ein gewaltiger, verheerender Krieg, zu dem es in der Endzeit zwischen den christlichen Verteidigungskräften und den anti-christlichen Heerestruppen kommt ,wobei nach unzähligen Verlusten schließlich Christus wieder auf Erden erscheint und die Herrschaft des verheißenen Messias aufstellt und die Juden, die nach eigener Meinung und nach Meinung dieser Gruppe von Christen das auserwählte Volk sind, unter dem Banner Christi den jüdischen Weltstaat gründen.

Diese haltlose und abergläubische Überzeugung hat in den letzten Jahrzehnten als geeignetes Instrument zur Rechtfertigung der Verbrechen und der Raubzüge der US-Regierung und des Besatzerregimes , welches El-Quds (Jerusalem) okkupiert hat, gedient. In diesem Zusammenhang ist es nötig zu erwähnen, dass außer den Zionisten, die sich in den besetzten Gebieten befinden, die Protestanten in den USA, deren Zahl Dutzende Millionen beträgt, christliche Zionisten darstellen und eine sehr große Zahl von ihnen hinsichtlich ihrer Überzeugung vom zionistischen Denken sogar noch radikaler sind als die zionistischen Juden. Die christlichen Protestanten haben sogar schon vor der Gründung der WZO – der Zionistischen Weltorganisation- auf dem Baseler Kongress in der Schweiz im Jahre 1897 – unter dem Einfluss des Hebräertums und der Rückkehr zum Alten Testament, welche von Martin Luther begründet wurde, zionistisches Denken gehegt. Ein Rechercheur schreibt: William Eugen Blackstone hat als amerikanischer Protestant schon viele Jahre vor Theodor Herzl – der ein europäischer Jude war, vom politischen Zionismus gesprochen (Sahib Chalq, 1383, S. 47)

Der Zionismus hat – indem er sich auf Teile des Inhalts der Heiligen Schrift stützt und sie im Zusammenhang mit dem Armageddon deutet, diesen verheerenden Weltkrieg zu etwas Heiligem und einer Glaubenssache erhoben. Darauf aufbauend stellen die Zionisten ihre üblen Ziele als Vorbereitungen zu diesem Ereignis dar und setzen die evangelikalen Pfarrer dafür ein, mit weitgehender Propaganda und zahlreichen Fernsehprogramme in den internationalen Mediennetzen die Überzeugung unter der Weltbevölkerung und insbesondere unter den Bürgern der USA zu verbreiten, dass dieses Ereignis unweigerlich eintreten wird. Sie propagieren: Weil dieses Ereignis die Wiederkunft des verheißenen Messias einleitet, müssen wir die Voraussetzung dafür schaffen, dass es eintritt und zu diesen Voraussetzungen gehört die Rückkehr der Juden in das Verheißene Land (Palästina) und die Errichtung des jüdischen Staates in diesem Gebiet sowie die Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee und die Rekonstruktion des Salomo-Tempels an deren Stelle.

In Wahrheit ist Armageddon nichts anderes als eine List für einige Leute, die politische Spielchen betreiben, um an ihre ausbeuterischen Ziele zu gelangen. Deshalb sind diejenigen, die in den letzten Jahren aktiv wurden, um dieses Ereignis auch in den muslimischen Gesellschaften anzukündigen und unter der Bevölkerung ins Gespräch zu bringen, ohne dass sie es wissen, in den Dienst der Suggerierung dieses Aberglaubens getreten.

Natürlich ist es nicht schlimm, über Armageddon als eine zionistische Idee zu informieren, aber man sollte diese Idee nicht in den muslimischen Gesellschaften institutionalisieren, denn das wäre äußerst gefährlich. In diesem Artikel wird nach besten Kräften versucht, die christlich –zionistische Bewegung und den Glauben ihrer Anhänger an Armageddon zu beschreiben und die Ursachen und Gründe für die Entstehung und die Ziele, welche ihre Verfechter hegen, in etwa darzulegen.

Beschreibung und Geschichte des zionistischen Christentums

Die Entstehungsgeschichte des zionistischen Christentums beginnt schon Jahre vor der Gründung des israelischen Staates und sogar bereits vor der Gründung der Zionistischen Partei. Diese Art der Theologie geht auf das Denken von Leuten zurück, die keinerlei Posten in der Kirche innehatten und durch Übersetzung der Heiligen Schrift in ihre Muttersprache die Möglichkeit fanden, diese zu studieren und zu interpretieren (wie oben, S. 93). Der erste Kongress für Zionismus fand 1897 in der Stadt Basel, Schweiz, und auf Einladung des österreichischen Zeitungsreporters Theodor Herzl statt. Aber die Bewegung des christlichen Zionismus hatte schon 3 Jahrhunderte vorher in Holland und Britannien begonnen und fasste dann in den Vereinigten Staaten von Amerika Fuß. (Samak, Muud, Nr. 45, Tir wa Mordad 1383, S. 29).

Aufgrund dessen was Julius Creenstone, der eine umfassende Untersuchung über den Messias, den die Juden verheißen, zusammengestellt hat, wurden die christlichen Ideale wie fast jede menschliche Frage in Europa enorm von den protestantischen Reformen beeinflusst. Als 1521 Martin Luther furchtlos seine heftigen Angriffe auf die Römische Kirche begann und die Macht des Papstes schwächen konnte, nahm die Erwartung des Messias unter den Juden zu. Luther sagte 1523 über sie:

„Sie sind von der Rasse unseres Herrn. Wenn also jemand sich des Fleisches und Blutes rühmen sollten, so gehören die Juden mehr als wir zum Messias. Deshalb bitte ich diejenigen, die Anhänger des Papstes sind, mich als einen Juden zu beschimpfen, wenn sie es leid sind, mich als einen Ketzer zu verunglimpfen.“ (wie vorher)

Und an anderer Stelle hat er gesagt: „Meine Empfehlung lautet, dass wir sie gütig behandeln. Wenn wir ihnen helfen wollen, dann müssen wir nicht nach dem Päpstlichen Religionsrecht sondern nach dem Gesetz der christlichen Nächstenliebe handeln: Wir müssen uns ihnen freundlich zuwenden, sie leben und arbeiten lassen, damit sie den Wunsch hegen, an unserer Seite zu leben.“ (wie vorher, S. 130-129)

Nach Jahrhunderten hatte ein Christ derartig gefühlvoll über die Juden gesprochen und seine Äußerungen erweckten neue Hoffnungen in den Herzen der Juden (wie vorher, S. 130).

Luther, der wichtigste Anführer des Protestantismus hegte große Liebe zu der hebräischen Religion und den hebräischen Quellen (Sahib Chalq, wie oben, S. 77, in Berufung auf Harun Yahya/Proestanlik, Aydin Lama Ve Ibrana Mistiszmi, http://www.harunyahya.org). Er ging bei der Preisung der Juden sogar so weit, dass in den katholischen Kreisen ernsthaft erörtert wurde, ob er nicht selber ein Jude sei. Diese Skepsis verstärkte er durch Herausgabe der Schrift „Dass Jesus ein geborener Jude sei“, welche er 1523 verfasste. (wie vorher. S. 78).

In einem größerem Maßstab gesehen, ist die Protestantische Bewegung in Wahrheit eine Rückkehr und erneute Hinwendung zum Alten Testament und zur hebräischen (israelitischen) Weltanschauung. Dieser Schritt ist sozial- und wirtschaftlich gesehen die Ursache für die Entstehung des Kapitalismus und die Legalisierung von Zinsen und Wucher, und sozialpolitisch wurde dadurch eine unnatürliche Sympathisierung mit dem Judentum und der Liebe zu ihm vererbt. (wie vorher, S. 85). Es ist zu beachten, dass es unter der Masse der zionistischen Christen weder einen Israeli noch einen Palästinenser gibt, aber die Führer einiger ihrer Gruppen Israelis sind. (wie vorher, S. 88)

Von den 200 protestantischen Gruppen in den USA, die insgesamt 180 Millionen Anhänger haben, hat die Gruppe der Dispensationalisten [3] , die über 40 Millionen Anhänger aufweist, hinsichtlich Akzeptanz der Prinzipien und Grundlage des Zionismus einen fanatischen Weg eingeschlagen. Ihre Kirchen wurden als weiße angelsächsische Protestantische Kirchen (W.A.S.P. – White Anglo-Saxon Protestant) bekannt. Zu ihr gehören Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Presse, Werbung, Armee und Erziehung der US-Gesellschaft. Die meisten Fundamentalisten, die dieser Kirche angehören und im Süden der USA leben, sind offensichtlich rassistisch eingestellt und halten sich wegen ihrer weißen Haut für besser als die Schwarz- und Rothäugigen, die Katholiken, die Chinesen und Japaner, die Hindus und die Muslime. (Nadschiri, 1384, S. 65)

Teil II

Ansichten und Ideale der zionistischen Christen

Hal Lindsey, der bekannte TV-Geistliche hat 12 Glaubensprinzipien der zionistischen Christen aufgezählt (s. Samak, wie vorher, S. 33): 1. Gründung eines Groß-Israels

Es muss erwähnt werden, dass die Gründung eines jüdischen Nationalstaates in Palästina als eines der Zeichen für die Wiederkehr Christi als erstes von Oliver Cromwell und Paul Felgenhauer, zwei protestanischen Führern des 17. Jahrhunderts zur Sprache gebracht wurde (Sahib Chalq, wie vorher, S. 93).

Nach Ansicht der zionistischen Christen und Separatisten, schließt sich jemand, der Israel nicht unterstützt, den Feinden der Ziele Gottes an. Die Unterstützung für Israel weist verschiedene Formen auf, z.B. 1. finanzielle Unterstützung, 2. militärische Hilfen, 3. Werbung, 4. Dienst in israelischer Armee, 5. Rückkehr der jüdischen Immigrantengemeinde, 6. Wohltätigkeiten, 7. für Israel beten, 8. politische Maßnahmen, 9. die verschiedensten weiteren Unterstützungen (Awad, Muud, Nr. 40, Azar u. Day 1382, S. 36).

2. Rückkehr des jüdischen Volkes aus verstreuten Gebieten in das Verheißene Land

3. Wiederaufbau des Salomotempels

4. Israel-Angriff zahlreicher Ungläubiger (Muslime und Christen, die nicht an die Rückkehr Jesu glauben )

5. Auftritt eines Diktators der brutaler als Hitler, Stalin oder Mao Tse-Tung ist und die Angreifer anführt

6. Akzeptanz der Herrschaft dieses Diktators, welcher Judenfeind ist, seitens großer Teile der Welt

7. Bekenntnis von 144 Tausend Juden zum evangelischen Christentum, wobei jeder von diesen wie Bill Graham, der bekannte amerikanische Evangelist, in alle Teile der Welt auszieht, um die anderen Völker für die evangelische Religion zu gewinnen

8. Eintreten des gewaltigen Atomkrieges Armageddon in einem großen Gebiet

9. ausschließliche Rettung derjenigen, die an die Wiederkehr Christi, „Gottes Leib und Wunder“, über dem Schlachtfeld des Glaubenskrieges, glauben, während die Körper der anderen Menschen in geschmolzenem Eisen aufgelöst werden.

10. Eintreten aller Ereignisse in der Zeitspanne eines Wimpernzuckens

11. Herabkommen Christi auf die Erde nach 7 Tagen, während sich die Gläubigen um ihn scharen.

12. Tausendjährige Weltherrschaft Christi , in Frieden und Gerechtigkeit, bis zum Weltuntergang (Glaube an Millennium).

Nach Meinung von Saheb Chalq (Protestantismus, Puritanismus und zionistisches Christentums, S. 89 – 90) bezeichnen die zionistischen Christen die Juden als „die einzigen auserlesenen Gottesdiener“ und glauben, dass Gott das weltliche Heil den Juden und das jenseitige Heil den christlichen Gruppen bescheren wird; denn Gott habe ihnen das jenseitige Glück versprochen. Deshalb nennen sich diese zionistisch-christlichen Gruppen auch born-again Christians – „wiedergeborene“ Christen und sie glauben daran, dass sie den Armadeggon nicht miterleben werden und nicht die Leiden aus dieser Epoche ertragen müssen, weil Gott sie in den Himmel aufnimmt. Damit ist die Frage danach, weshalb die fundamentalistischen zionistischen Chrsiten so sehr Israel zugeneigt sind und Interesse an dem vorgezogen Beginn eines Krieges haben, welche den Weg für die Wiederkehr Christi ebnet.

Weil sie in Befolgung der Heiligen Schrift an die Existenz von sieben Epochen der Heilszeiten )Dispensationen) glauben, nennen sie sich Dispensationalisten und weil sie vor dem Armageddon-Krieg leben und vor seinen Leiden bewahrt werden, bezeichnen sie sich als die „Schuldbefreiten“(wie vorher, S. 89-90). Diese sieben Phasen, welche in der Heiligen Schrift prophezeit wurden, sind folgende:

1. Rückkehr der Juden nach Palästina

2. Bildung des jüdischen Staates

3. Predigt des Evangeliums vor dem Volk Israels und den anderen Menschen auf der Erde

4. (Erreichung der Stufe der) Entrückung und Paradieseinkehr aller, die an die Kirche glauben.

5. Periode der Not und des Leides, die sieben Jahre dauert. In dieser Phase erfahren die Juden und andere Gläubige Unrecht, aber schließlich werden die Rechtschaffenen mit den Anhängern des Dadschal (hier: Anti-Christ) kämpfen.

6. Beginn des Armageddon-Krieges: ein Krieg, der sich in der Wüste Meggido in Israel ereignen wird.

7. Niederlage des Heeres von Dadschal und Errichtung des Königsreiches Christi. Die Hauptstadt dieses Königsreiches wird Jerusalem (El Quds) sein. Dieses Königreich wird von den Juden verwaltet und die Juden werden sich Christus anschließen und/oder Christen werden.

Die genannten Phasen bilden die Überzeugungsgrundlagen der Schuldbefreiten (wie vorher S. 90-91).

In der on-line Enzyklopädie Wikipedia steht: Aufgrund der geläufigen jüdischen Ansichten, gehen folgende Ereignisse mit dem Weltende einher:

1. Versammlung der auf der Welt verstreuten und verbannten Juden in Israel

2. Niederlage aller Feinde Israels

3. Dritter Tempelbau in Jerusalem (Al-Quds) und Wiederaufnahme der Opferzeremonien und Tempelangelegenheiten

4. Wiedererweckung der Toten oder „Herausrufung”

5. Erscheinung des Messias der Juden, der König Israels sein wird (Cheradmand, Muud, Nummer 56, S. 35)

Der Messias wird die Juden Israels in ihre ursprünglichen Stämme aufteilen. In dieser Zeit wird der König der Madschudsch (Magog), Yadschudsch (Gog) Israel angreifen. Wer Yadschudsch ist und um welches Volk es sich bei den Madschudsch handelt, ist noch nicht klar. Die Madschudsch beginnen den großen Armaggedon-Krieg, bei dem viele Kräfte auf beiden Seiten getötet werden. Gott schaltet sich ein und rettet die Juden. Nach Vernichtung der Feinde, vernichtet er auch alle bösen Mächte. Nach dem Jahre 6000 (7. Jahrtausend) beginnt die Ära der Heiligkeit, der Sicherheit und des spirituellen Lebens und universalen Friedens. Diese Ära nennt sich Olam Haba. (Quelle wie vorher).

Die Gründe der evangelikalen Fundamentalisten für ihre Hinwendung zum Judentum

Es ist ein ausgesprochen wichtiger Punkt, dass aufgrund christlicher Überzeugung, Jesus Christus von den Juden getötet wurde. Dies hat im Laufe der Geschichte zu sehr schweren und langwierigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Juden geführt. Der Antisemitismus der Christen wurden in der Geschichte berühmt, aber nach der Religionsreform und der Ausreifung des Protestantismus, hat Europa die Juden als ein auserwähltes Volk Gottes betrachtet und ihnen das Recht auf Rückkehr und Besitzergreifung des Heiligen Land zugestanden.

Wenn die Juden für irgendetwas Besonderes bestimmt gewesen wären, dann nach Regina Sharif gemäß ihrem Buch über den nicht-jüdischen Zionismus im westlichen Denken (Non-Jewish Zionismus Its Roots in Western History) für die Verfluchung. In einem solche Falle wären die Juden als Gott-Ungläubige und Abtrünnige betrachtet worden und Europa hätte keinerlei Interesse an der Rückkehr des vergangenen Ruhms der hebräischen Rasse gehabt und wäre nicht im geringsten der Ansicht gewesen, dass den Juden ein Besitzerrecht an Palästina zu geben sei. In Wahrheit gab es im Mittelalter in Europa keinerlei nicht-jüdischen Zionismus. Und Israel war nur der Name einer der Religionen auf der Erde (Nadschiri, wie vorher, S. 56, 67 in Berufung auf Regina Sharif, Al Maarefa, Mathal 96, Kuwait, 1406),

Das jüdische Christentum hat – besonders nach den Reformen des Protestantismus und des Übergriffs der Hebräer auf das Christentum (durch Prägung mit einem jüdischen Charakter) – den Beginn der Bewegung des zionistischen Christentums für die Rückkehr der Juden nach Palästina unterstützt und darin einen Schritt in Richtung der Endzeit der Menschheitsgeschichte mit der Wiederkehr Christi und dem Beginn des Millenniums der Glückseligkeit gesehen. Daher legte das jüdische Christentum und danach das zionistische Christentum den Grundstein für den Zionismus und unterstützten ihn aus zwei Gründen: Erstens aus religiöser Motivation (nämlich aufgrund des Glaubens an das Tausendjährige Reich und die Wiederkehr Christi) und zweitens aus politischen Gründen, was mit der Absicht begann, die Juden aus der christlichen Welt zu verbannen, und in Form der Nutzung der Juden für die imperialistische Politik Europas fortgesetzt wurde (Hilal, Muud, Nr. 42, S. 20).

Dennoch empfinden einige Gruppen dies weiter als ein Paradox, denn diese Christen glauben, dass sie besser als Juden sind, während die Juden als auserlesene Diener Gottes und das Mittel zur Wiederkehr Christi betrachtet werden. Zugleich sind sie der Meinung, dass die Juden nicht ins Paradies einkehren, falls sie nicht an Christus glauben und nur diejenigen ins Paradies kommen, die sich zum Glauben an Christus bekennen. (Sahib Chalq, wie oben, S. 92).

Die evangelikalen Fundamentalisten unterstützen zwar die Juden, wollen jedoch, dass sie Christen werden. Unterdessen bauen die Juden ihren Staat in Palästina so auf, dass ihr Übertritt zum Christentum völlig unwahrscheinlich erscheint. Aber die fundamentalistischen Christen hoffen, dass die Juden nach der Wiederkehr Christi , an ihn glauben werden. Sie betrachten die Juden deshalb als auserlesenes Volk, weil gemäß den Verheißungen der Heiligen Schrift, die Bildung des jüdischen Staates einer der einleitenden Schritte für die Wiederkehr Christi ist. Da nun aus ihrer Sicht die Juden den Weg für diese Rückkehr ebnen, bringen die evangelikalen Fundamentalisten den Juden Achtung entgegen und bezeichnen sie als auserwähltes Volk. Aber hinter der Kulisse dieses unheilvollen Koalition, verbergen sich die Hände der Politik und führen Regie. Diese Koalition kann nicht von der politischen Konvergenz Israels und der USA zur Erreichung der imperialistischen Ziele unberührt bleiben. ( Nadschiri, wie oben, S. 139-140).

Der evangelikale Fundamentalismus steht in einem unauflösbaren Verhältnis zu Politik und Regierungsgewalt und hat in Wahrheit die Religion in den Dienst der Politik gestellt.

Ein weiteres Paradox in dem Verhältnis der zionistischen Christen zu den Juden besteht darin, dass gemäß der Überzeugung der Schuldbefreiten die Diaspora (die Heimatlosigkeit der Juden und ihre Verstreuung) und sogar der Massenmord an ihnen durch die Nazis eine göttliche Strafe und die Folge ihres Nicht-Bekenntnisses zu Christus sind (Sahib Chalq, wie oben).

Gemeinsamer Ursprung des evangelikalen und jüdischen Fundamentalismus

Die wichtigsten Glaubensprinzipien und gemeinsamen Ausgangspunkte dieser beiden Sekten sind generell folgende:

1. Unterstreichung der göttlichen Verheißung und Hervorhebung der Behauptung, dass das Heilige Land den Juden gehört

2. Unterstreichung der Behauptung, dass Palästina ein Land ohne Volk ist für ein Volk ohne Heimat

3. Betonung, dass die Errichtung eines hebräischen Staates die Voraussetzung für die Wiedererscheinung Christi ist

4. Hervorhebung dessen, dass die Juden das Volk Gottes seien und dass Gott den liebt, der sie liebt und den verfluchen wird, der sie misshandelt.

5. Befolgung der Methode einer wörtlichen Auslegung der Texte des Alten Testamentes

6. Betonung des Punktes, dass Israel sich nur gegenüber den Gesetzen Gottes und nicht gegenüber den menschlichen Gesetzen beugt

7. Verbarrikadierung hinter den religiösen Texten zur Umsetzung politischer Ziele

8. Überzeugung davon, dass Macht und Gewalt zwei Möglichkeiten zur Verwirklichung von Glaubenszielen sind

9. Gemeinsame Interessen und Zusammenarbeit mit anderen bei dem Begehen von jeder Art von Sünde, Verbrechen und Übergriff wie die Bestrebungen um Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee und Wiedererrichtung des Tempels an ihrer Stelle

10. Behauptung, dass El-Quds (Jerusalem) ganzheitlich auf ewig Hauptstadt Israels sei

11. Fehlender Glaube beider Sekten an den Tag des Jüngsten Gerichtes, der Wiedererweckung von den Toten und einer Abrechnung über die Taten, in der Form, wie die Muslime an diesen Tag glauben und stattdessen Glaube an den Beginn eines sogenannten messianisches Gottesreich.

12. Überzeugung davon, dass Palästina Schauplatz der nachfolgenden Ereignisse und Ort der Wiederkehr des verheißenen Messias ist (Nadschiri, wie vorher, S. 135-136).

Es fällt auf, dass beide Sekten gemeinsam die Rechte der Christen, die in Palästina leben, missachten, weil sie Araber sind. Dabei wurde Jesus Christus in Palästina geboren und hat seinen Aufruf von dort aus begonnen. Zudem behauptet der Westen, die Rechte der religiösen Minderheiten im Orient zu unterstützen, aber hat selbst dann nicht protestiert, als Israel einen blutigen Anschlag auf die Geburtskirche (Al-Mahd-Kirche) verübte. (wie vorher, S. 137).

Die Gründung des jüdischen Staates und die Wiederkehr Christi

Die Hypothese, dass die Gründung des jüdischen Staates ein Vorzeichen für die Wiederkehr Christi ist, wurde als erstes in den Ansprachen und Schriften von Oliver Cromwell und Paul Felgenhauer, zwei Anführer und Theologen der Protestanten, im 17. Jahrhundert zur Sprache gebracht. (Sahib Chalq, wie vorher, S. 97; in Berufung auf www. Harun yahya.org/yenimasonik) . Vor der religiösen Reformbewegung richtete sich der katholische Glauben nach dem Geistlichen Augustin, der gesagt hat:

„ Was über das Vorhandensein des Gottesreiches in der Heiligen Schrift steht, liegt im Himmel und nicht auf Erden und zweitens sind Jerusalem und Zion keine bestimmten irdischen Orten für die Ansiedlung der Juden, sondern zwei himmlische Orte, welche allen Gottesgläubigen offenstehen.“ (Samak, wie vorher, S. 29)

Heute glauben auch viele östliche Christen und Christen in Nordafrika sowie zahlreiche Christen in Europa, dass diese Rückkehr zur Zeit des Kyros, des Achämenidischen Kaisers von Iran erfolgte (Seyyed Afaqhi, Bd. 2, Ausgabe 1384, S. 188 und 189). Papst Schenudah, Oberhaupt der Kopten in Ägypten, bestätigt zwar die Rückkehr der Juden und dass darüber in der Thora geschrieben steht, aber als er gefragt wurde: „Sind daher die Juden berechtigt, bereits heute in ihre Heimat zurückkehren?“ – hat er geschickt und logisch geantwortet: „Wir haben keine genaue Chronik darüber vorliegen, dass dieses Land den Juden gehört, und wenn die Frage der Rückkehr zutrifft – und wir sagen, dass dies gemäß des Inhaltes der Tora der Fall ist, so hat sich diese Rückkehr der Juden zur Zeit Kyros des Großen ereignet (wie vorher, S. 189).

Die evangelikalen Fundamentalisten glauben jedoch, dass ihre Leseart der Stelle über die Rückkehr in das Verheißene Land richtig ist, und Gott diese Rückkehr vor der Wiederkehr Christi verwirklichen werden wird.

Auf diese Weise entstand eine religiöse Literatur, gemäß derer die Juden, die von der Rolle Gottes überzeugt sind, unumgänglich das sichere Schicksal aller Menschen bestimmten , wobei (in dieser Literatur) die Gründung ihrer Regierung als einzige Möglichkeit für die Wiederkunft Christi galt, die Wiederkehr nämlich , welche den entschiedenen Ausgang des Krieges zwischen Glauben und Unglauben für immer mit dem Sieg Christi und seiner tausendjährigen Herrschaft über die Welt besiegeln wird und nach welcher der Jüngste Tag beginnt.

Die Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee und der Wiederaufbau des Salomo-Tempels

Wie gesagt, sehen die Fundamentalistien einen der einleitenden Schritten für Armaggedon in der Zerstörung der Al-Aqsa Moschee und der Qubbat as Sachra (Felsendom) – und dem Wiederaufbau des Salomo-Tempels [4] an ihrer Stelle. Dazu ist zu sagen, dass der Salomo-Tempel zum ersten Mal beim Angriff der Babylonier auf Befehl von Nebukadnezar, dem König von Babylonien zerstört wurde, die Juden in Palästina niedergemetzelt wurden und Nebukadnezar eine große Anzahl von ihnen nach Babylonien verschleppte.

Später wurden nach dem Angriff des Achämeniden Kyros auf Babylonien die Juden auf dessen Befehl nach Palästina zurückgesandt und gleichzeitig (im Jahre 538 vor Christus) wurde auf Kyros Anweisung der Salomo-Tempel wieder aufgebaut.

Viele Juden sind der Überzeugung, dass erst in der Endzeit der Tempel zum dritten Mal errichtet wird, und zwar nach Erscheinen des verheißenen Meschiah, (Maschiach, Massiah) und unter seiner Lenkung. Sie betrachten den Wiederaufbau dieses Tempels vor diesem Zeitpunkt als Ketzerei und tadelnswert.

In den vergangenen Jahren haben die Zionisten – unter dem Vorwand, Beweisspuren für die Existenz des Tempelbaus unter dieser Stätte finden zu wollen, unterhalb und in Umgebung der Al-Aqsa-Moschee, dieser ersten Gebetsrichtung der Muslime, viele breite und lange Tunnel angelegt, welche das Fundament der Moschee schwächen und die Möglichkeit ihres Einsturzes schaffen. Dennoch wurde noch kein Beweis für den Tempelbau aufgespürt. In dieser Zeit haben sie auch mehrmals die Al-Aqsa-Moschee angegriffen und in Brand gesteckt, wobei dies eine List sein kann, um die Intensität der Reaktionen der Muslime hinsichtlich der Zerstörung dieser Heiligen Stätte zu messen, damit sie wissen, ob der Zeitpunkt dieser niederträchtigen Zerstörung gekommen ist oder nicht.

Es sollte auch erwähnt werden, dass das Projekt zur Zerstörung der Qubbat As Sachra in der Nähe der Al-Aqsa-Moschee und dem Ausgangspunkt der Himmelfahrt des Edlen Propheten war, ebenso auf der Tagesordnung der Zionisten steht. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die zionistische Bewegung in den letzten Jahren immer danach bestrebt war, vorzutäuschen, dass es sich bei der Qubbat As Sachra (Felsendom) um die Al-Aqsa-Moschee handelt und die internationale Verbreitung der Abbildung des Felsendoms als angebliches Bild der Al-Aqsa-Moschee hatte zur Folge, dass die Muslime den Felsendom für die Al-Aqsa-Moschee halten. Diese List, über die viele Zionisten im Bilde sind, dient dazu, dass die Muslime glauben, die Al-Aqsa-Moschee sei noch heil, wenn die Zionisten sie bereits zerstört haben aber den Felsendom stehen ließen.

Gemäß dem, was die Zionisten auf ihren Webblogs bekanntgegeben, stehen die Fertigbauteile für den Großtempel schon seit langem bereit, damit dieser nach Zerstörung der Moschee in der geringst möglichsten Zeit den Platz der Moschee einnimmt. Sie haben auch die Heiligen Gegenstände, welche dann in diesem Tempel aufbewahrt werden sollen, vorbereitet. Sie haben sogar eine gefälschte Bundeslade angefertigt und diese in historischen Filmen und attraktiven Fernsehshows vorgeführt, um allmählich die Bevölkerung und insbesondere die junge Generation geistig auf die Überzeugung vorzubereiten, dass es sich um die wahre Bundeslade handelt und diese zusammen mit anderen Tempelgegenständen als Heiligtümer aufbewahrt werden. Außerdem ist unter ihnen der Glaube üblich, dass Prophet Salomo nach der Fertigstellung des Tempelbaus ein rothaarigen Kalb opferte, seinen Kadaver verbrannte und die Asche zur Segensbringung in Umgebung des Tempels verstreute. Deshalb haben die Zionisten sogar ein rothaarigen Kalb gezüchtet, das in dem Tempel geopfert werden soll.

Der Salomo-Tempel ist für die Juden von besonderer Bedeutung und sie meinen es mit ihrem Entschluss, die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören, völlig ernst. Das einzige was sie bisher davon abhielt, dies nicht zu tun, war die Wahrscheinlichkeit einer heftigen Reaktion der Muslime. Zweifelsohne werden sie, sobald sie zu dem Schluss kommen, dass die Muslime keine Reaktion auf die Zerstörung ihrer ersten Gebetsrichtung zeigen werden, keinen Augenblick hinsichtlich der Entweihung und Zerstörung dieser Heiligen Stätte mehr zögern. Es sei auch erwähnt, dass die Zionisten der Ansicht sind, dass dieser Augenblick in sehr naher Zukunft gekommen sein wird, so dass es geheißen hat:

„aufgrund der zeitlichen Aufteilung für den Plan des Weltendes, welche im Jahre 2000 nach Christus begonnen hat und in der wir uns nun befinden, sind die Zionisten bestrebt, vor dem Jahre 2007 nach Christus weitere Gebiete zwischen Babylon und Israel – nämlich das jetzige Syrien – zu besetzen. Sie müssen 2007 die Al-Aqsa-Moschee und Qubbat as Sachra zerstören und den großen Judentempel an ihrer Stelle errichten, damit der Armaggedon-Krieg in die Schlussphase übergeht“ (Mir Mohammad, Muud, Nr. 56, S. 65).

Wiederaufbau des Salomo-Tempels in der Heiligen Schrift

Wie bereits erwähnt, ist die Heilige Schrift inhaltsgemäß gegen die Theorie des Wiederaufbaus des Salomo-Tempels vor dem Erscheinen Christi. Hierzu kann auf einige Verse hingewiesen werden.

Armageddon, Wortbedeutung und geografisches Gebiet

Armageddon, ursprünglich Harmagedon ist hebräisch und besteht aus den Wortteilen „Har“ im Sinne von „Berg“ und „Magedon“ welches „Adelige“ bedeutet. Daher bedeutet der hebräische Begriff Har-Magedon (Armageddon) „Berg der Adeligen“ ( Seyyed Afaqhi, Muud, Nummer 39, Scharhiwar/?Mehr 1382, S. 18; ebenso: Salman, 1384, S. 157) . Dieser große Hügel, der auf alten und neuen Landkarten mit Meggido eingetragen ist, bildet eine Gegend am Ostufer des Mittelmeeres und Westufer des Jordanflusses zwischen Sour und Jaffa (s. Karten auf Innenseite von Al Kitab –ul Moqadas, Herausgeber: Dschamiat-ul Kitab ul Moqadas, Libanon. Im Herausgebervermerk steht: Al Ahd-ul Qadim – Al asrar ul thani 1995, At Tabaqat ur rabiah. Al Ahd-ul Dschadid – Al Asrar ar rabi`1993, At Tabaq-at- uth thalathun). Meggido ist eine Stadt, welche im Laufe der Geschichte als strategische Region galt. Diese Stadt liegt im Schnittpunkt von Ost und West, Norden und Süden und dort haben sich zahlreiche Kriege ereignet (Fahim Danesch, 1384, S. 47).

In dieser Gegend gibt es eine große Ebene, die sich Esdrelon nennt und die in der Heiligen Schrift mit Jisreel -Ebene bezeichnet wird (Halil, wie vorher, Seite 33 und 34).

Die evangelikalen Fundamentalisten [5] glauben, dass in der Endzeit die Kräfte des Bösen [6] sich gegen Israel vereinen und ein 400-Millionen-Mann Heer zusammentreiben, eine Front gegen Christus aufbauen und kämpfen, aber das Christus seinen ersten Hieb mit seinen tödlichen Waffen [7] auf sie niederfahren lässt und dieses Heer vernichtet, wobei das Blut bis zum Zaumzeug der Pferde hochsteigt. Dieser Krieg, welcher einen guten Ausgang findet, geht durch die Bekehrung der Juden zu Christus als ihrem Retter, nachdem zwei Drittel von ihnen in diesem Krieg getötet werden, zu Ende. Christus nimmt die Gläubigen mit über die Wolken und kehrt dann wieder mit ihnen auf die Erde nieder und sie werden tausend Jahre lang im Reich Christi unter internationalen Anführung der Juden – als das auserwählte Volk – ein glückliches Leben führen. [8]

Teil  III

Armaggedon – ein Nuklearkrieg!

Die Evangelikalen sind der Überzeugung, dass die Wiederkunft Christi nicht möglich ist, es sei denn es kommt zu Kriegen, Katastrophen, Unheil und Verderbnis auf der ganzen Welt und zu einem Nuklearkrieg und die meisten Städte auf der Welt werden vernichtet. (Nadschiri, wie vorher, S. 129). In dieser Zeit stehen die USA, während sie von einem moralischen Zerfall betroffen sind, an der Seite Israels (Sahib Chalq, wie vorher, S. 91). Während dieses Krieges, so heißt es, werden zwei Drittel der Juden vernichtet und das restliche Drittel bekennt sich zu seinem verheißenen Messias.

Grace Halsell schreibt in ihrem Buch über die „Vorbereitung des großen Krieges“ [9]:

„1980 habe ich begonnen, mir die populären amerikanischen Fernsehsendungen von protestantischen Geistlichen anzusehen, deren Zuschauerzahl gemäß einer Studie von Nilsson aus dem Jahre 1985 auf circa 60 Millionen geschätzt wird. In diesen Sendungen wird kontinuierlich versucht, die Menschen davon zu überzeugen, es sei nicht nötig, sich um Frieden zu bemühen, und man sollte den Krieg wollen, weil es Gottes Wille ist.“

Wie nachstehend noch erwähnt wird, gehören viele an der Spitze der US-Regierung zu den evangelikalen Fundamentalisten und sind Zionisten und viele politische Beschlüsse werden von den evangelikalen Geistlichen getroffen und diktiert. Ronald Reagan, der ehemalige Staatspräsident der USA gehört zu dieser Gruppe von US-Staatsmännern und ist von einem nuklearen Armaggedon überzeugt. Als einmal Frank Carlucci und Caspar Weinberger [beides ehemalige US-Verteidigungsminister] mit ihm über Nuklearwaffen sprachen, begegneten sie einer langatmigen Vortrag Reagans über Armaggedon (Aktar , Nr. 1384 , S. 1379)-

Armaggedon und die evangelikalen Prediger

Die fundamentalistisch-evangekalischen Pfarrer haben seit den 70iger Jahren ernsthaft mit ihren Verkündigungsaktivitäten begonnen. Zu diesen Aktivitäten zählt die Einrichtung von Dutzenden von Fernsehsendern mit täglich mehrstündigen Programmen, die Gründung der evangelikalen Bible Churches (Bibel-Kirchen) und die Ausbildung von Priestern mit fundamentalistischen Ansichten, welche den Zionismus unterstützen, sowie die Abfassung und Veröffentlichung von zahlreichen Büchern und Artikeln.

Ausbildungsstätte der Priester der „ Kirchen der Heiligen Schrift“ ist das Theologische Seminar in Dallas und dieses gilt als Glaubensursprung der Behauptung, Gott wolle von uns, dass wir die Erdkugel vernichten. An dieser Hochschule haben schon zahlreiche Priester einen Abschluss gemacht , und diese verkünden zur Zeit in über 1000 evangelikalen Bible Churches (Bibel-Kirchen) den Glauben an Armaggedon. Diese Kirchen sind überall in den Vereinigten Staaten, von Norden bis zum Süden, zu sehen. Sie sind keiner anderen Kirche unterstellt und handeln unabhängig.

Zurzeit [10] hören die Amerikaner 1400 religiöse Radiostationen. Von 80 tausend fundamentalistischen protestantischen Priestern, die insgesamt in dem täglichen Programm von 400 Sendestationen sprechen, ist eine große Zahl für die „göttliche Vorsehung“. Sie versichern ihren Hörern, dass sie von Gott unterstützt werden (Halsell, 1377, S. 26).

Die Zahl der Armaggedon-Prediger ist sehr hoch. Einige von ihnen wie Ural Roberts, Prophezeier von Tulsa, und W.A. Kristol und weitere waren und sind aktiv damit beschäftigt, Hilfen seitens der Bevölkerung einzusammeln und sie zu Spenden anzuspornen. (wie vorher, S. 21). Es wurden auch viele Universitäten, Schulen und Institute durch diese Fundamentalisten errichtet, welche ihre Überzeugungen publizieren und für sie werben. Zahllose Bibelschulen, ob sie nun einer Sekte angehören oder nicht, lehren die Dogmen vom „Göttlichen Willen“ (religiöser Determinismus) und die Harmagedon-Theologie aufgrund der Verehrung Israels. Dale Crawley, der in Washington DC ansässige protestantische Priester, dessen Vater Dale Crawley Senior einer der Begründer der Nationalvereinigung für religiöse Predigt ist, hat zu Halsell gesagt, dass Schulen wie das Mody –Bibel Institut von Chicago, das Philadelphia-Bibel-College, das Bibel-Institut Los Angeles und circa 200 weitere Institute, die Studenten an den steilen Abgrund der Scofield-Bibellehre, des religiösen Determinismus und der Huldigung von Israel treiben.

Die „wahren Christen“ oder besser gesagt die evangelikale Fundamentalisten hegen eine ernsthafte Feindschaft gegen den Islam und die Muslime . Jerry Falwell hat in einem 60-minütigen Programm am 8. Oktober 2002 im Fernsehsender CBS offen die Heiligkeit des Propheten des Islams geschmäht. Nach seinem beleidigenden Vortrag haben nicht nur die muslimischen Völker in zahlreichen Ländern, sondern auch die Organisation der Islamischen Konferenz in Form von Gegenreaktionen die Äußerungen dieses Priesters und die Maßnahme des genannten Fernsehsenders, der diese Äußerungen ausstrahlte, verurteilt.

Noam Chomski betrachtet ebenso die Muslime als gemeinsame Feinde der Evangelikalen und Juden (wie vorher, in Berufung auf :Kader ucgeni: ABD, Israel ve Filistin, iletism yayin lari, Istanbol, 1993, SF38.) Pat Robertson, Leiter der Organisation christliche Koalition sagt: „Israel wird sich aus einigen Gebieten zurückziehen, aber es wird nicht auf Jerusalem (Beyt-ul-Moqadas) verzichten und dies wird zum Endzeitkrieg führen.“ (Hilal, wie vorher, S. 309)

Die evangelikalen Pfarrer denken an das Weltende im Zusammenhang mit der Vernichtung der Erde und wünschen sich dieses herbei. Sie pflanzen den Glauben daran in Geist und Herz der Menschen ein und dies ist eine ausgesprochen große Gefahr für die Zukunft der Menschheit und kann nicht wieder gut zu machende Folgen haben. Es ist Pflicht der menschenfreundlichen Denker und Intellektuellen ernsthaft gegen diese Unheilsmärchen und Verherrlichung von Aberglauben vorzugehen.

Armaggedon und Amtsträger der US-Regierung

Die „wahren Christen“ sind aus Instituten hervorgegangen, welche die moralischen Werte des Christentums unterstrichen haben und deren Kampf gegen den Kommunismus zu einer nationalen Volksbewegung werden ließen (Hilal, wie vorher, S. 278). Mit Wiederbelebung der Religion in den 70iger Jahren haben die inländischen Institute der christlichen Radikalen ihre Aktivitäten nicht mehr auf die traditionellen christlichen Moralfragen beschränkt.

Sie haben sich auch auf ausländischer Ebene nicht mit der Verkündung froher Botschaft und dem Kampf gegen den Kommunismus begnügt, sondern wurden zur christlichen Lobby in der US-Außenpolitik (wie vorher. S. 279). Ihre wichtigsten Strategien lassen sich in folgenden Punkten zusammen fassen: „Die Israel-Politik der USA besteht in den Rüstungsaktivitäten, Beachtung der Verteidigung, Krediten an den Weltwährungsfond und Beachtung der UNO und des Welthandels.“ (wie vorher, S. 280). Die Gruppe der „wahren Christen“ ist in Wirklichkeit in alle Bereiche der Regierung der Vereinigten Staaten vorgedrungen. Bei den Studien über die verschiedenen Gruppen sind bei allen politischen, militärischen und kulturellen Zielorientierungen dieses Landes, die Denkweise und Überzeugungen der „wahren Christen“ im Auge zu behalten. Diese Gruppe ist zu einer derartigen Macht gelangt, dass man sagen kann, dass die USA heute aufgrund des Willens der evangelikalen Fundamentalisten verwaltet wird. Laut Resa Hilal sind 25 Prozent der einflussreichen Wählerstimmen bzw. 10 mal soviel wie die Judenstimmen und viermal soviel wie die Stimmen der Laizisten und dreimal so viel wie die Stimmen der christlichen Afro-Amerikaner den weißhäutigen protestantischen Evangelisten zuzuordnen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass sie innerhalb der US-Gesellschaft das höchste Schul- und Studiumsniveau und die beste Einkommens- und Berufsmöglichkeiten für sich bestimmen. Bei den Wahlen 1994, gewannen sie 31 Mandate der Republikanischen Partei (wie vorher, S. 281, gemäß der New York Times, 12.11.1994).

Die „wahren Christen“ gingen aber noch weiter und versuchten alle wichtigen Eckpfeiler und Bereiche der Regierung in die Hand zu nehmen. Zuvor hat Robertson, der Leiter der christlichen Koalition gesagt: „Es ist die Zeit für eine Säuberung des Weißen Hauses gekommen und wir erlauben den Liberalisten nicht, durch Sieg bei den Wahlen 1998 über den Kongress zu herrschen“ (wie vorher. S. 297).

Die Unterstützung Israels ist die wichtigste Strategie der „wahren Christen“ und alles was die Interessen Israels berücksichtigt, steht bei den zionistischen Christen obenan. Daher lässt sich sagen, dass Israel der eigentliche Beschlussfassende der US-Regierung ist. Unterdessen übernehmen auch die zionistischen Juden auf ihre Weise einen wichtigen Anteil an der Politik, der Wirtschaft und der Kultur der Vereinigten Staaten und viele Exekutivhebel der Regierung dieses Landes geraten direkt oder indirekt in Bewegung, wenn die Juden es wollen.

Da der christliche Zionismus die Juden als auserwähltes Volk über die Menschheit sieht, ist er der Ansicht, dass Strafen, Verurteilungen und internationale Bestimmungen für sie nicht gelten und ihrem Tätigkeitsumfang keine Grenzen gesetzt sind (Nadschiri, wie vorher, S. 68-69). Die zionistischen Christen glauben, dass Gott immer auf der Seite der Israelis ist und sie schützt. Das aber ist eine Gefahr für die Politik der Vereinigten Staaten ( Halsell, 1377, S. 26) , genauer gesagt: Dies bedroht alle Staaten und Völker. Damit haben die Pläne der US-Regierung für geopolitische Veränderungen, welche sie ernsthaft verfolgt, zionistische Ursprünge.

Die zionistischen Christen sind pausenlos um die Stabilisierung und dem Bestand Israels bemüht. Condoleezza Rice [US-Außenministerin unter Bush-Regierung] sagt: „Heute liegt der Schlüssel zur Weltsicherheit bei der Sicherheit Israels“ (Seyyed Afaqhi , wie vorher, S. 18). Tony Blair [ehemaliger Premierminister Englands ] meint: „Es ist unsere Aufgabe und Pflicht, die Sicherheit Israels zu wahren“ (siehe vorher). George Bush Junior, sagt, ganz ähnlich: „Die Wahrung der Sicherheit Israels gehört zu den Prioritäten für uns“ (wie vorher).

Die zionistischen Christen bilden, wo immer es sie auf der Welt gibt, innerhalb der Regierung ihres Landes einflussreiche Gruppen (Lobbies), damit diese Gruppen die Interessen Israels in diesen Regierungen wahren und verhindern, dass anti-israelische Entscheidungen getroffen werden. Zum Beispiel ist die im US-Kongress existierende Lobby derartig stark in dieser Beziehung, dass dank ihrer jedes Jahr von der US-Regierung 5,5 Milliarden Dollar an Israel gezahlt werden. (Sahib Chalq, wie vorher, S. 88; in Berufung auf http://www.Yurtdisi.mgv.org.tr🙂 Edward Tivan schreibt in seinem Buch „Lobby: Jewish Political Power and American Foreign Policy (Lobby: politische Macht der Juden und die US-Außenpolitik):

„Brandeis, der Anführer der zionistischen Bewegung in den USA fand, während er mit der Ausdehnung der Tätigkeiten seiner Organisation beschäftigt war, plötzlich einen Freund im Weißen Haus. Dieser Freund war US-Präsident Wilson. Wilson hat nicht nur 1916 Brandeis zum Vorsitzenden des US-Verfassungsgericht bestimmt, sondern gleichzeitig auch die Theorie des Zionismus, die ihm sein junger Freund vorlegte, unterstützt. Diese Positionsergreifung Wilson ging weit über die pragmatischen politischen Entschlussfassungen hinaus. Wilson, der selber Sohn eines presbyterialen Geistlichen war und ständig in der Heiligen Schrift las, empfand Interesse für die Juden und ihr Schicksal.“

Neben einigen lokalen Befehlshabern haben Kongressmitglieder und Minister einiger US-Staatspräsidenten wie Jimmy Carter, Ronald Reagan und George Bush ebenso fundamentalistische Ansichten vetreten. So hat Reagan während seines Präsidentschaftsamtes seine wichtigsten politischen Entscheidungen aufgrund der Prophezeiungen der Heiligen Schrift (des Alten Testamentes) getroffen (Amru Salman, wie vorher, S. 158). Er glaubte fest an Armaggedon. Zum Beispiel sagte er zu dem evangelikalen Priester Jim Bakker: „Zweifelsohne sind wir eine Generation, die Armaggedon erleben wird“ (Halsell 1384, S. 30). Während seiner Regierungszeit hat er, so gut er konnte, die USA mit Atomwaffen ausgerüstet und weil er dachte, dass Libyen gegen Armaggedon ist, hat er dieses Land 1986 angegriffen (Nadschiri, wie vorher, S. 18). Vielleicht lässt sich sogar annehmen, dass die Auflehnung der USA und Israels gegen die Ausstattung Irans und einiger anderer Länder mit Atomenergie und der US-Angriff auf Irak unter dem Vorwand, dieses Land von angeblichen A-Bomben zu entwaffnen, überhaupt in den Überzeugungen der evangelikalen Fundamentalisten verankert sind. Da sie an den Eintritt von Armageddon und daran glauben, dass dieser Krieg atomar sein wird, und ebenso denken, dass Länder wie Iran und Irak die Hauptfeinde Christi in diesem Krieg sein werden, betrachten sie es für ihren Sieg als notwendig, so weit wie möglich sich selber hinsichtlich der Nuklearenergie zu stärken und ihre Feinde diesbezüglich zu schwächen.

Robert Scheer meint in seinem Buch „With enough shovels, Reagan, Bush an Nuclear War (Mit genug Schaufeln: Reagan, Bush und der Atomkrieg“) : Als 1982 der damalige US-Verteidigungsminister Caspar Weinberger über den Armaggedon-Krieg gefragt wurde, antwortete er: „Ich habe das Buch der Offenbarung gelesen. Ja! Ich bin davon überzeugt, dass die Welt auf ihr Ende zugeht. Und zwar, wie ich hoffe, durch einen Akt Gottes, und ich verspüre jeden Tag, dass die betreffende Zeit im Begriff ist einzutreten.“ (Halsell, 1384, S. 25) [11].

Die Feinde des Verheißenen während des Armageddon

Die evangelikalen Fundamentalisten glauben, dass der Feind Christi (der Anti-Christ) während des Armageddon ein Mensch und Jude ist. Clyde ist folgender Ansicht „[Der Feind]Christi“ wird einer von uns sein, ein Mensch in jeder Beziehung. Er ist nicht wie der Teufel, mit anderen Worten, er besitzt keine spirituellen Kräfte, aber der Teufel wird ihn unterstützen. Der Feind Christi ist ein im wahrsten Sinne des Wortes böser Mensch!“ (wie vorher, S. 48).

Bei einer Priesterversammlung am 15. Januar 1999 in Kingsport Tennesee , an dem 1500 Personen teilnahmen, sagte Jerry Falwel:

„Der Feind Christi – der vor 2000 Jahren beschrieben wurde und eine Krone des Bösen auf dem Kopf trägt, ist möglicherweise ein Jude, der in unserer heutigen Zeit lebt. Er ist zweifelsohne jüdisch. Wenn er der Feind Christi ist, muss er jüdisch sein. Wir wissen, dass er ein Mann ist und Jude, denn als Christus zum ersten Mal vor 2000 Jahren auf die Erde niederkam war es ein Jude. Deshalb glauben die meisten Evangelikalen, dass der Feind Christi unzweifelhaft ein männlicher Jude ist“ (wie vorher, S. 45).“

Falwel sagte auch:

„Warum führt der Feind Christi die Heeren der Welt gegen Christus an? Erstens: weil er die Herrschaft Gottes verabscheut. – Es hat immer Krieg zwischen dem Teufel und Christus gegeben; zweitens: weil die List des Teufels wirksam wird, wenn diese Völker sich ihm beugen; Drittens: Wegen der Abscheu dieser Völker gegenüber Christus“ (wie vorher, S. 50).

Die nachfolgenden Verse, die der Johannes-Offenbarung entnommen sind, gehören zu denjenigen, welche die evangelikalen Pfarrer als Beweise anführen:

„Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe da: ein weißes Ross und der darauf reitet, heißt Treu und Wahr, und mit Gerechtigkeit hält er Gericht und führt Krieg. Seine Augen aber sind flammendes Feuer, und auf seinem Haupte trägt er viele Diademe und einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst. Und angetan ist er mit einem blutgetränkten Mantel, und sein Name ward genannt: das Wort Gottes. Und es folgten ihm die Heerscharen, die im Himmel sind, auf weißen Rossen, angetan mit weißem, reinem Linnen. Und aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, auf dass er mit ihm die Völker schlage. Und er selber wird sie weiden mit einem eisernen Stab; und er selber tritt die Weinkelter des grimmen Zornes Gottes, des Allherrschers. Und auf seinem Mantel, und zwar auf seinem Schenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen. Der schrie mit mächtiger Stimme und rief allen Vögeln zu, die hoch am Himmel fliegen: „Kommt her, versammelt euch zum großen Mahle Gottes, um Fleisch von Königen zu fressen und Fleisch von Heerführern und Fleisch von Starken, Fleisch von Rossen und Reitern, Fleisch von Leuten aller Art, von Freien und von Knechten, von Kleinen und von Großen.

Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Rosse sitzt, und mit seinem Heere. Und das Tier ward ergriffen und mit ihm der Lügenprophet, der vor ihm die Wunderzeichen gewirkt hatte, womit er die verführte, die das Malzeichen des Tieres angenommen und sein Bild angebetet hatten. Lebendig wurden sie beide in den Feuerpfuhl geworfen, der von Schwefel brennt. Und die übrigen wurden mit dem Schwerte getötet, das aus dem Munde dessen hervorging, der auf dem Rosse sitzt; und alle Vögel sättigten sich an ihrem Fleische“ (Offenbarung des Johannes 19: 11-21).

Die evangelikalen Pfarrer interpretieren die eben genannten Verse mit dem Erscheinen Christi und den Kampf, den er während des Armaggedon gegen seine Feinde führt sowie mit der Niederlage seiner Feinde am Ende des Krieges.

Der Evangelikalen sind davon überzeugt, dass mit einigen hebräischen Wörtern, die in der Heiligen Schrift stehen, Russland und Moskau gemeint sind und damit begründen sie, dass der Anti-Christ aus Richtung Russland kommen wird (Sahib Chalq, wie vorher, S. 91).

Aus der Sicht der Zionisten ist der Feind Christi eine Person in Menschengestalt, welche die anti-christlichen Kräfte gegen ihn (Christus) mobilisiert und organisiert. Sie haben diese Deutungen auch in zahlreichen Kinofilmen ihrem Publikum eingeflößt, zum Beispiel in dem Kinofilm „Das Omen“ welches eine mehrteilige Filmserie ist. Der Anti-Christ wird in diesem Film als Menschenkind von einem Schakal geboren. Dieses Kind besitzt von Anfang an eigenartige teuflische Kräfte, welche zur Tötung von Menschen führen können. Ungewöhnlich rasch reift es heran , so dass es wichtige Verantwortungen in den Vereinigten Staaten übernimmt. Er lässt sich nicht töten, es sei denn in der Kirche und durch heilige Dolche, welche sich weit entfernt in der Hand eines Archäologen befinden. In der dritten Folge dieses Filmes, wird der Anti-Christ getötet und Christus, der in den Wolken erschien, steigt auf die Erde herab.

Ein weiteres Beispiel ist der Film „End of Days“ (Ende der Tage), in dem Arnold Schwarzenegger, der bekannte Schauspieler [und abgetretene Gouverneur von Kalifornien] eine der Hauptrollen übernimmt. In diesem Film hat der Teufel keine menschliche Gestalt, aber er muss in einem sehr üblen und bösen Menschen in Erscheinung treten, damit er auf diese Weise mit einem Mädchen, dessen Charakter vorher vorgestellt wurde, genau vor dem Jahreswechsel 2000 nach Christus verkehrt und den Anti-Christ zeugt. Arnold gelingt es in der Rolle eines opferbereiten und trainierten Polizisten mit viel Mühe, den bösen Menschen, in den der Teufel gefahren ist, der außerordentliche Kräfte erreicht hat und dem selbst Gewehrkugeln nichts anhaben können, ernsthaft zu verletzen und das Mädchen aus seinen Klauen zu befreien. Dem Teufel, der den zerschmetterten Körper des bösen Menschen sieht, hat – weil nur noch wenig Zeit bis zum Beginn des neuen Jahres 2000 verblieben ist und er einen anderen bösen Menschen finden muss – keine andere Wahl, als den Körper des bösen Menschen zu verlassen, wenn er seine Absicht erfüllen will. Er fährt in den Körper Arnolds. Aber Arnold, der das Mädchen vor dem Teufel gerettet hat und sich in einer Kirche befindet, sieht – weil er ein guter Mensch ist und die guten Kräfte in ihm nicht vollständig niedergedrückt werden konnten, den einzigen Weg zur Verhinderung dieses Verbrechens darin, sich selber zu töten. Deshalb wirft er sich auf das scharfe Schwert in der Hand einer Statue in der Kirche und verhindert auf diese Weise die Zeugung des Anti-Christen. In diesem Film wird auch der Teufel in der Kirche durch das Heilige Schwert getötet. [12]

Jedenfalls wird gemäß den evangelikalen Fundamentalisten der Anti-Christ, egal mit welcher Personalität und welchen Eigenschaften, Kräfte aus Russland, China und einigen arabischen Ländern mobilisieren und gegen Christus den Krieg antreten.

Gemäß Adnan Aktar haben sie vor dem Sturz der Sowjetunion gedacht, dass sich der Krieg zwischen einer Koalition arabischer Staaten unter Anführung der Sowjetunion auf der einen Seite und Israel auf der anderen Seite ereignen wird, weil die Sowjetunion bei den vorherigen Kriegen, insbesondere dem 6-Tage- und dem Yom-Kippur-Krieg [13] die arabischen Staaten unterstützt hat. Beginn der 90ger Jahre, als der Kalte Krieg zu Ende ging und Israel von seinem alten Feind befreit wurde, sprachen die Vereinbarungen der PLO und Israels jedoch nicht für eine Einheit an der arabischen Front gegenüber dem zionistischen Regime. Da aber die Juden immer jemanden als Zielscheibe für ihre Feindseligkeiten brauchten, haben sie daraufhin die Islamische Republik Iran als Anführer der Front ihrer muslimischen Gegner bezeichnet und sie als den neuen Feind Israels im Armaggedon-Krieg hingestellt. So änderte sich die Richtung, in welche die Atomwaffen der Evangelisten und Israels wiesen (wie vorher, S. 177 und 178).

Dazu schreibt auch Mahmud Al Nadschiri „Solange die Sowjetunion existierte, wurde sie von den evangelikalen Fundamentalisten als das Land bezeichnet, welches die Bösen Kräfte anführen und durch Verbündung mit den Arabern und Muslimen den Krieg gegen Christus beginnen wird, denn die Sowjetunion war mit Atomwaffen ausgerüstet, sie war der Feind des Westens, ungläubig und kommunistisch. Zweifelsohne hat der Sturz des Ostblocks zur Folge gehabt, dass das Szenario für Armaggedon seine wichtigen Hauptdarsteller verlor, aber die Leute, die diese Verheißungen und Täuschungen aufgestellt hatten, schämten sich nicht über ihre falschen Voraussagen. Sie waren kein bisschen verlegen darüber, dass sich die internationale politische Arena im Widerspruch zu ihrer Meinung und ihrer eigenartigen Ansichten geändert hatte. Daher begannen sie wieder eine neue Rollenverteilung, stellten diesmal die Araber und Muslime als die neuen Kräfte von Yadschudsch und Madschudsch vor und forderten ihre Regierungen auf, noch mehr Atombomben zu produzieren und an Israel zu liefern. Es war nämlich für sie nicht richtig, den Rüstungsprozess zu stoppen und es waren Stimmen zu hören, dass der Stopp dieses Prozesses gegen den Willen Gottes und ihre Vorhersagen für die Zukunft verstößt. Die Armaggedon-Hypothese wird in vielen Krisen wiederholt und verlautbart. Als Israel 1982 Libanon besetzte hat einer der Anführer und öffentlichen Prediger dieser Bewegung namens Pat Robertson im Fernsehen von einem Schrecken gesprochen, dem der Armaggedon-Krieg folgen wird. Er unterstrich, dass Ende 1982 ein großer Tumult entstehen und Mittelpunkt dieses Tumultes die Sowjetunion sein werde, da sie den Krieg beginnen und die USA atomar bombardieren wird (Armaggedon, S. 16-17).

Die Zahl der Verluste beim Armaggedon

Es heißt, dass im Armaggedon jeder zweite getötet wird und insgesamt 3 Milliarden Menschen sterben werden (Yadullah, S. 18; Muud, Nr. 39, S. 18).

Resultat

Aufgrund dessen, was gesagt wurde, gibt es keine akzeptable rationale oder überlieferte Grundlage für Armageddon. Armeggedon ist von Grund auf ein Aberglauben und ist zum Spielzeug in der Hand der Betrüger der politischen Welt in den USA und Israel geworden. Die Teile aus dem Alten und Neuen Testament, die von dem Eintritt eines verheerenden Krieges berichten und auf die teilweise hingewiesen wurde, beziehen sich vor allen Dingen auf die Vergangenheit; das heißt: Sie sind dergestalt, dass deutlich wird, dass sie von einem Krieg, der sich vorher ereignet hat und nicht von einem Krieg, der noch stattfinden wird, handeln. Jene Abschnitte, die nicht von der Vergangenheit berichten, sind symbolische Prosa und allegorisch. Allegorische Texte aber kann man unterschiedlich kommentieren und auslegen.

Ein weiterer Beweis für die abergläubische Natur Armaggedons ist die Zahl, welche diejenigen, die behaupten dass Armaggedon eintreten wird und ihn wollen, für die Verluste dieses Krieges angeben, nämlich 3 Milliarden Menschen, obwohl Meggido geographisch gesehen ein kleines Gebiet ist und niemals eine solche Menschenmasse dort Platz hätte.

Es sei auch darauf hingewiesen dass Armageddon-Gläubige bislang verschiedene Zeitangaben für den Eintritt dieses Krieges festgelegt haben, aber Armageddon zu keinem dieser Zeitpunkte eingetreten ist.

Abschließend muss gesagt werden: Die Gedanken der evangelikalen Fundamentlisten begegnen vielen Gegnern und zwar auch unter den Christen und Juden, obwohl die Zahl der Gegner des Zionismus wegen der Macht und dem Einfluss den die Zionisten besitzen, von Tag zu Tag abnimmt. Mahmud Al Nadschiri schreibt: „Die Katholische Kirche und die Ostkirchen weisen nach wie vor die jüdisch gestalteten Interpretationen der Bewegung der protestantischen Fundamentalisten zurück. Obwohl der Vatikan oftmals die Gründung des usurpatorischen Judenstaates in Palästina abgelehnt hat, beobachten wir in jüngster Zeit jedoch Änderungen in den Standpunkten dieser Kirche über die Juden, und zwar in einer Weise, dass die Juden von der Tötung Christi freigesprochen werden und es zu einer diplomatischen Versöhnung zwischen dem Vatikan und dem Staat, den er immer abgelehnt hat, gekommen ist.“

Quellen:

1 – Acher ul Zaman dar Yahudiyat und Massihiat (Endzeit im Juden- und Christentum), übers. Baran Cheradmand, aus Wikipedia-Enzyklopädie, 29. Juni 2005, Muud, Nr. 56, Schahriwar, Jahrgang 1384
2 – Aktar, Adnan „Verschwiegene und verborgene Geschichte Amerikas“, übers. Nasir Sahib Chalq, Hilal, Teheran, 1384
3 – Avad, P., „Untersuchung des zionistischen Christentums aus der Sicht der Katholiken“, College für Studien der Heiligen Schrift, Bethlehem, übers. Fatima Schafii Serwestani, Zeitschrift Muud , Nr. 40 Azar/Dej, Jahrgang 1382
4 – Salman, Amru, „Christlicher Zionismus“, übers. Von Abbas Seyyed Mir Hokmrani, Pischguiha wa Acher ul Zaman (Prophezeiungen und die Endzeit, Band 1, Muud Asr, Teheran, 4. Auflage, 1384).
5 – Samak, Mohammad „Schlüssel zum Verständnis der US-Politik“, übers. Abuzar Yaseri, Zeitschrift „Muud, Nr. 45, Tir und Mordad 1383
6 – Afqahi, Seyyed Hadi, Runder Tisch: „Zionistisches Christentum“, Muud, Nr. 39, Schahriwar/Mehr 1382
7 – Runder Tisch „Zionistisches Christentum im Spiegel der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Prophezeiungen und die Endzeit“, Bd. 2, Muud Asr (adsch), Teheran, Jahrgang
8 – Seyyed Qutb, Fil Zalal-i Quran, Dar-al Schuruq ,Beirut – Kairo, 17. Auflage, 1412 n.Mndk. (ca. 1999)
9 – Schahin, Jerome, Runder Tisch „Mahdawiyyat und zionistisches Christentum“ Al Menar-Fernsehen, übers. Mohammad Amir Naseri, „Prophezeiungen und Endzeit“, Bd. 2, Muud Asr (adsch.) Tehran, 1384
10 – Sahib Chalq, Nasir, „Protestantismus, Puritanismus und zionistisches Christentum“, Hilal, Teheran, 1383
11 – Tabatabai, Seyyed Mohammad Hussein, Al Mizan fi Tafsir ul Quran, Dschamia Modaressin Huwze Ilmiyih Qum, Qum, Bita
12 – Tabrisi Nuri, Mirza Hussein, Nadschm uth Thaqib, Hl. Moschee Dschamkaran, Qum, zweite Ausgabe, 1377
13 – Abdul Islam Tawila, Abdul Wahab, „Al Massih al Muntazer wa Nahayat-ul Alim“, Dar-ul Salam, Kairo, 4. Ausgabe, 1423 n.Mndk.
14 – Fahim Danesch, Ali, „Massihiyan-e zayunist ra behtar beschenassim (Lasst uns die zionistischen Christen besser kennenlernen), Prophezeiungen und die Endzeit, Bd. 2, Muud Asr (adsch), Teheran, 1384
15 – Heilige Schrift, Ila-Verlag, England, 2002 n.Chr.
16 –Creenstone, Julius, „Erwartung des Messias in der jüdischen Lehre“, übers. V. Hussein Tufiqi, Studien und Forschungszentrum für Religionen und Glaubensrichtungen, Qum 1377
17 –M. Haggs Bibellexikon, „Qamus Kitab Moqadas“, Asatir, Teheran, zweite Ausgabe, 1383
18- Massiri, Abdul Wahab, „Enzyklopädie Juden, Judentum, Zionismus“, Übersetzung vom Institut für Studien und Forschungen der Nahostgeschichte, Generalsekretariat der internationalen Konferenz zur Unterstützung der Intifada Palästinas, Teheran, 1383
19 – Munes, Hassan, „Geschichtsatlas des Islams“, übers. Dr. Azartasch Azarnusch, Geographisches Institut der Bewaffneten Kräfte, Teheran, 1375
20 – Mir Mohammad, Seyyed Mohammad Resa, „Dadschal, Teufelsanbeter und Countdown für das Weltende“, Muud, Nr. 56
21- Nadschiri, Mahmud, „Armageddon“, übers. Resa Abaspour und Qabas Zafarani, Hilal, Teheran, 1384
22 –Qabas, „Vorbereitungen auf Großen Krieg“, übers. Chosro Asadi, Institut Kulturdienste Ressa, Teheran,1377
23 – Halsell, Grace Forcing God`s Hand arabische Übersetzung „Yadullah“ , Kommentar und Ergänzungen: Mohammad Samak, übers. ins Persische : Qabas Zafarani, Hilal, Teheran, 1384
24 – Hilal, Resa, „Jüdischer Messias und Weltende“, übersetzt Qabas Zafarani, Zeitschrift „Muud“, Nr. 42, Farwardin/Ordibehescht, Jahrgang 1383   ergänzend

Die Kreuzzüge

Germanenherz Die ChristianisierungJeder zugefügte Schaden muss gleichem Maße beglichen werden. Ob nun, Christ, Moslem oder Jude. Sie werden noch dieses Jahr 2018 für ihre Schandtaten, an Mensch, Natur und Tierwelt zahlen. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule, Seele um Seele.  So steht es geschrieben, so soll es geschehen!

Der wirtschaftliche Grund für den I & II Weltkrieg, war nur von sekundären Interesse. Primär ging es um ganz andere Interessen. In Rom steht Heute nur noch eine ausgeraubte leere Hülle. Der Vatikan ist heute in Israel bzw. Jerusalem. Das ist der wahre Grund für den Ersten und Zweiten Weltkrieg gewesen.

Das Zentrum von Jerusalem: 666 – Heimat Satans?

Breitengrad und Längengrad ergeben Satans Wohnort gemäß Johannes-Offenbarung

Der Breitengrad ist eine horizontale Linie und stellt die winkelförmige Entfernung, in Graden, Minuten und Sekunden von einem Punkt nördlich oder südlich des Äquators dar.

Der Längengrad ist eine vertikale Linie und stellt die winkelförmige Entfernung in Graden, Minuten und Sekunden von einem Punkt östlich oder westlich der Ersten Meridiane (Greenwich) dar. Die Längengrade werden oft Meridiane oder Parallele genannt.

Die Entfernung zwischen den Graden wird errechnet, indem man den Erdumfang (etwa 25.000 Meilen) durch 360 Grad dividiert. Die Entfernung zwischen den Breitengraden beträgt demnach 69 Meilen oder 111 Kilometer.

Minuten und Sekunden werden zur vollkommen präzisen Ortsbestimmung mit eingerechnet, indem die Längen- und Breitengrade noch in Minuten (‚) und Sekunden („) aufgeteilt sind. 60 Minuten liegen zwischen jedem Grad und jede Minute besteht aus 60 Sekunden. Die Sekunden können nochmals in Zehntel-, Hundertstel- oder sogar in Tausendstelsekunden aufgeteilt werden.

Der absolute Mittelpunkt der Stadt Jerusalem (Yerushalyim) liegt auf 31° 47′ 00 Nord und 35° 13′ 00 Ost. Wenn wir diese Zahlen addieren erhalten wir folgendes Ergebnis:

31º

º47’00

ºNord

+

35º

º13’00

ºOst

=

66

6 (0)

= 666

Selbstverständlich kann es sich dabei um ein Zufall handeln, doch die Wahrscheinlichkeit dieses Zufalls liegt bei über 99.999.999 zu 1. Überprüfen Sie diese Ortsbestimmung bitte selbst unter: http://www.mapquest.co.uk/cgi-bin/ia_find?link=btwn/twn-map_latlong_degrees_form

„Israels Geheimvatikan“. Als Vollstrecker biblischer Prophetie

Band 1 als Netzbuch (PDF-Datei)
Band 2 (PDF-Datei)

Band 3 (PDF-Datei)
Der Teufel steckt im Detail sagt man.
Die Zahl 66 sowie die Zahl 6 zieht sich durch die Jüdische Geschichte.

Im Jahr 6 n. Chr. war Judäa zur römischen Provinz Syria geschlagen worden und wurde – mit kurzen Unterbrechungen – von ritterlichen Präfekten verwaltet.
Der große Jüdische Krieg gegen die Römer begann im Jahr 66 n. Chr. in Judäa, ausgelöst durch staatliche und religiöse Unterdrückung

DIE 66 Fragen über des Judentum und die Frage ob es nicht doch vielleicht 666 Fragen sein sollten.

Warum benutzen die Juden ein Gnostisches Symbol, das die Vereinigung Christi und der Sophia, das heißt die Vergöttlichung des Menschen symbolisiert, oder geht es darum nur einige Menschen Göttlich darzustellen ???

01 Waren es nicht Juden, die ihre, die britische Wirtschaft 1887, durch die Herkunftsbezeich-nung: „Made in….“ schützen, und dadurch die deutsche
Wirtschaft zerstören wollten? Der Schuss ging bekanntlich nach hinten los. Ist dies nicht eine krasse Form des RASSISMUS?
02 Waren es nicht Juden, die Deutschland aus wirtschaftlichen Gründen in den WK I trieben? (Beistandspakt zu Österreich Ungarn – in deren Krieg
gegen Serbien)
03 Waren es nicht Juden, die Deutschland das Versailler Diktat auferlegten?
04 Waren es nicht Juden, die deutsche Maschinen aus den Fabriken stahlen?
05 Waren es nicht Juden, die Polen hochrüsteten um sie als Kriegsgegner Deutschlands aufzubauen?
06 Waren es nicht Juden, die Deutschland aus wirtschaftlichen Gründen in den WK II trieben?
07 Waren es nicht Juden, die dazu aufriefen, keine Deutschen Waren zu kaufen?
08 Waren es nicht Juden, die Deutschland am 24. 03. 1933 den totalen Vernichtungskrieg erklärten?
09 Waren es nicht Juden, welche die NSDAP für Deutschland mit 24 Milliarden US $ die Rüstung für den WK II finanzierten?
10 Waren es nicht Juden, die die NSDAP dafür kauften, STERNE an die deutschen Juden auszugeben?
11 Waren es nicht Juden, die die NSDAP dafür kauften, ARBEITSLAGER für die deutschen Juden nach britischem Vorbild einzurichten?
12 Waren es nicht Juden, die den Druck auf deutsche Juden erhöht sehen wollten, um diese zum Auswandern zu bewegen?
13 Waren es nicht Juden, die Dresden zerbombten und auf Befehl des Juden Abkömmlings Churchill 600 000 (Churchill) Zivilisten ermordeten?
14 Waren es nicht Juden, die in den Rheinwiesenlagern 1,7 Mio Kriegsgefangen und Zivilisten auf Befehl des judenhörigen Roosevelt durch Hunger
ermordeten?Umgesetzt durch den Judenabkömmling Eisenhower)?
15 Waren es nicht Juden, die Märchen über Arbeitslager erzählten und aus ihnen Vernichtungslager machten?
16 Waren es nicht Juden, die zum zweiten Mal die deutschen Maschinen stahlen?
17 Waren es nicht Juden, welche die deutschen Spezialisten und Fachleute entführten?
18 Waren es nicht Juden, die das deutsche Gold stahlen?
19 Sind es nicht Juden, die dem Deutschen Volk seit 70 Jahren die Souveränität verwehren?
20 Sind es nicht Juden, die dem Deutschen Volk seit 70 Jahren die Friedensverträge verwehren?
21 Waren es nicht Juden, die den Hooton Plan ersannen und umsetzen.?
22 Waren es nicht Juden, die den Kaufmann Plan ersannen und umsetzen?
23 Waren es nicht Juden, die den Morgenthau Plan ersannen und umsetzen.
24 Waren es nicht Juden, die den Nizer Plan ersannen und umsetzen?
25 Waren und sind es nicht Juden, die mit Goldmann Sachs, Morgan Fairchild, Rockefeller, Rothschild und anderen Verbrecher, Deutsche mit Lebens
mitteln, Chemie und Pharmazie umzubringen versuchen?
26 Sind es nicht Juden, die Monsanto, Nestle´ und andere gierige, menschenfeindliche Unternehmen beherrschen?
27 Sind es nicht Juden, die das Westjordanland besetzen?
28 Sind es nicht Juden, die das Jordanwasser nur für sich beanspruchen?
29 Sind es nicht Juden, die die Golanhöhen besetzen?
30 Sind es nicht Juden, die ihr Territorium in dem Gebiet „Israel“ immer weiter ausdehnen?
31 Waren es nicht Juden, die die 70.000 Beduinen aus der Negev Wüste deportierten?
32 Sind es nicht Juden, die die Palästinenser ausrotten wollen?
33 Sind es nicht Juden, die die ISIS gegründet haben?
34 Sind es nicht Juden, die die ISIS anführen?
35 Sind es nicht Juden, die Bombenangriffe gegen Syrien fliegen?
36 Sind es nicht Juden, die den Jemen aus arabischen Flugzeugen bombardieren?
37 Sind es nicht Juden, die die Neutronenbombe auf den Jemen warfen?
38 Sind es nicht Juden, die sich hinter den Khassaren (Zionisten) verstecken?
39 Sind es nicht Juden, die sich hinter den Semiten verstecken?
40 Sind es nicht Juden, die die weltweit härtesten Rassegesetze in Israel durchsetzten?
41 Sind es nicht Juden, die die weltweit härtesten Einwanderungsgesetze in Israel durchsetzten?
42 Sind es nicht Juden, die ihre Lügen durch Gesetze schützen lassen?
43 Sind es nicht Juden, die die FED seit 1913 beherrschen?
44 Sind es nicht Juden, die fremde Staaten („Demokratien“) ausbeuten und unterdrücken?
45 Sind es nicht Juden, die fast alle Staaten durch die Herrschaft über den IWF und die Zentralbanken in die Zinsknechtschaft getrieben haben?
46 Sind es nicht Juden, die alle Nationen, die sich nicht ihrem Zinsdiktat unterwerfen wollen, mit Krieg überziehen?
47 Sind es nicht Juden, die sich die USA als Weltgendarmen und Weltaggressor aufgebaut haben?
48 Sind es nicht Juden, die die EU Fahne mit den 12 Sternen als Zeichen ihrer Herrschaft gestalteten?
49 Waren es nicht Juden, denen die Twintowers gehörten?
50 Waren es nicht Juden, die für die Towers 14 Tg. vor dem Zusammenbruch der Gebäude die Versicherung auf den doppelten Wert der Gebäude
abschlossen?
51 Sind es nicht Juden, die seit Moses Zeiten immer wieder von 6 Millionen jüdischen Brandopfern faseln? (3 Mose 1: 14-17).
52 Sind nicht Juden die Herren der Arbeits-, Folter- und Vernichtungslager weltweit?
53 Sind es nicht Juden, die die Menschheit per NWO zu unterjochen versuchen? (Steine von Georgia)?
54 Sind es nicht die Juden, die – vor allem anderen – den Fortbestand der Menschheit gefährden?
55 Sind es nicht Juden, die in weltweit dafür Sorge tragen, dass politische Gegner mundtot bis ganz tot gemacht werden?
56 Sind es nicht Juden, die uns mithilfe ihres Medienmonopols in einer Matrix (Scheinrealität) gefangen halten?
57 Sind es nicht Juden, die in ihrer Geldgier den WK III herbeiführen?
58 Sind es nicht Juden, die aufgrund ihrer „heiligen Bücher“ alle anderen Menschen belügen, betrügen und bestehlen dürfen?
59 Sind es nicht Juden, die seit Anbeginn ihrer Existenz mit a l l e n Völkern in Streit leben?
60 Sind es nicht Juden, die dem Satan als ihrem Gott dienen?
61 Sind es nicht Juden, die für die Körperverletzung von wehrlosen Kleinkindern (Beschneidung der Geschlechtsorgane verantwortlich sind?
62 Sind es nicht Juden, die für das Quälen von Millionen Tieren beim Schächten verantwortlich sind?
63 Sind es nicht Juden, welche so ziemlich alles (z.B. Recht, Wahrheit, Schönheit, Frieden, Freiheit, Liebe, Reichtum, Vielfalt, Leben, Gesundheit,
Zukunft) ins Gegenteil pervertieren?
64 Sind es nicht Juden, die sich für unantastbar halten?
65 Sind es nicht Juden, die sich selber zum auserwählten Volk ernannten?
66 Sind es nicht Juden, die sich für die HERRENRASSE halten?

Alle Gewalt und alles Unglück dieser Welt, geht vom Kapitalistischen Geld geilen Judentum aus und seinen abartigen Verbündeten. Sechs Spitzen hat der Davidstern, sechs Ecken hat er in sich gern, in mitten steht ein Sechseck drin, der Teufel kennt sein Teufelsding.
Hier mal schauen Israel / Palästina Analysen
und hier Jeder Christ ein Sklave der Juden und hier  Christentum Freimaurer und Pyramiden   und hier Juden- und Christentum  der Kreuzzug 2016 hier  Der Yinon-Plan…   Weiterlesen

Die Kreuzzüge

Germanenherz Die ChristianisierungJeder zugefügte Schaden muss gleichem Maße beglichen werden. Ob nun, Christ, Moslem oder Jude. Sie werden noch dieses Jahr 2018 für ihre Schandtaten, an Mensch, Natur und Tierwelt zahlen. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule, Seele um Seele. So steht es geschrieben, so soll es geschehen!

Der wirtschaftliche Grund für den I & II Weltkrieg, war nur von sekundären Interesse. Primär ging es um ganz andere Interessen. In Rom steht Heute nur noch eine ausgeraubte leere Hülle. Der Vatikan ist heute in Israel bzw. Jerusalem. Das ist der wahre Grund für den Ersten und Zweiten Weltkrieg gewesen.

Das Zentrum von Jerusalem: 666 – Heimat Satans?

Breitengrad und Längengrad ergeben Satans Wohnort gemäß Johannes-Offenbarung

Der Breitengrad ist eine horizontale Linie und stellt die winkelförmige Entfernung, in Graden, Minuten und Sekunden von einem Punkt nördlich oder südlich des Äquators dar.

Der Längengrad ist eine vertikale Linie und stellt die winkelförmige Entfernung in Graden, Minuten und Sekunden von einem Punkt östlich oder westlich der Ersten Meridiane (Greenwich) dar. Die Längengrade werden oft Meridiane oder Parallele genannt.

Die Entfernung zwischen den Graden wird errechnet, indem man den Erdumfang (etwa 25.000 Meilen) durch 360 Grad dividiert. Die Entfernung zwischen den Breitengraden beträgt demnach 69 Meilen oder 111 Kilometer.

Minuten und Sekunden werden zur vollkommen präzisen Ortsbestimmung mit eingerechnet, indem die Längen- und Breitengrade noch in Minuten (‚) und Sekunden („) aufgeteilt sind. 60 Minuten liegen zwischen jedem Grad und jede Minute besteht aus 60 Sekunden. Die Sekunden können nochmals in Zehntel-, Hundertstel- oder sogar in Tausendstelsekunden aufgeteilt werden.

Der absolute Mittelpunkt der Stadt Jerusalem (Yerushalyim) liegt auf 31° 47′ 00 Nord und 35° 13′ 00 Ost. Wenn wir diese Zahlen addieren erhalten wir folgendes Ergebnis:

31º

º47’00

ºNord

+

35º

º13’00

ºOst

=

66

6 (0)

= 666

Selbstverständlich kann es sich dabei um ein Zufall handeln, doch die Wahrscheinlichkeit dieses Zufalls liegt bei über 99.999.999 zu 1. Überprüfen Sie diese Ortsbestimmung bitte selbst unter: http://www.mapquest.co.uk/cgi-bin/ia_find?link=btwn/twn-map_latlong_degrees_form

„Israels Geheimvatikan“. Als Vollstrecker biblischer Prophetie

Der Teufel steckt im Detail sagt man.
Die Zahl 66 sowie die Zahl 6 zieht sich durch die Jüdische Geschichte.

Im Jahr 6 n. Chr. war Judäa zur römischen Provinz Syria geschlagen worden und wurde – mit kurzen Unterbrechungen – von ritterlichen Präfekten verwaltet.
Der große Jüdische Krieg gegen die Römer begann im Jahr 66 n. Chr. in Judäa, ausgelöst durch staatliche und religiöse Unterdrückung

DIE 66 Fragen über des Judentum und die Frage ob es nicht doch vielleicht 666 Fragen sein sollten.

Warum benutzen die Juden ein Gnostisches Symbol, das die Vereinigung Christi und der Sophia, das heißt die Vergöttlichung des Menschen symbolisiert, oder geht es darum nur einige Menschen Göttlich darzustellen ???

01 Waren es nicht Juden, die ihre, die britische Wirtschaft 1887, durch die Herkunftsbezeich-nung: „Made in….“ schützen, und dadurch die deutsche
Wirtschaft zerstören wollten? Der Schuss ging bekanntlich nach hinten los. Ist dies nicht eine krasse Form des RASSISMUS?
02 Waren es nicht Juden, die Deutschland aus wirtschaftlichen Gründen in den WK I trieben? (Beistandspakt zu Österreich Ungarn – in deren Krieg
gegen Serbien)
03 Waren es nicht Juden, die Deutschland das Versailler Diktat auferlegten?
04 Waren es nicht Juden, die deutsche Maschinen aus den Fabriken stahlen?
05 Waren es nicht Juden, die Polen hochrüsteten um sie als Kriegsgegner Deutschlands aufzubauen?
06 Waren es nicht Juden, die Deutschland aus wirtschaftlichen Gründen in den WK II trieben?
07 Waren es nicht Juden, die dazu aufriefen, keine Deutschen Waren zu kaufen?
08 Waren es nicht Juden, die Deutschland am 24. 03. 1933 den totalen Vernichtungskrieg erklärten?
09 Waren es nicht Juden, welche die NSDAP für Deutschland mit 24 Milliarden US $ die Rüstung für den WK II finanzierten?
10 Waren es nicht Juden, die die NSDAP dafür kauften, STERNE an die deutschen Juden auszugeben?
11 Waren es nicht Juden, die die NSDAP dafür kauften, ARBEITSLAGER für die deutschen Juden nach britischem Vorbild einzurichten?
12 Waren es nicht Juden, die den Druck auf deutsche Juden erhöht sehen wollten, um diese zum Auswandern zu bewegen?
13 Waren es nicht Juden, die Dresden zerbombten und auf Befehl des Juden Abkömmlings Churchill 600 000 (Churchill) Zivilisten ermordeten?
14 Waren es nicht Juden, die in den Rheinwiesenlagern 1,7 Mio Kriegsgefangen und Zivilisten auf Befehl des judenhörigen Roosevelt durch Hunger
ermordeten?Umgesetzt durch den Judenabkömmling Eisenhower)?
15 Waren es nicht Juden, die Märchen über Arbeitslager erzählten und aus ihnen Vernichtungslager machten?
16 Waren es nicht Juden, die zum zweiten Mal die deutschen Maschinen stahlen?
17 Waren es nicht Juden, welche die deutschen Spezialisten und Fachleute entführten?
18 Waren es nicht Juden, die das deutsche Gold stahlen?
19 Sind es nicht Juden, die dem Deutschen Volk seit 70 Jahren die Souveränität verwehren?
20 Sind es nicht Juden, die dem Deutschen Volk seit 70 Jahren die Friedensverträge verwehren?
21 Waren es nicht Juden, die den Hooton Plan ersannen und umsetzen.?
22 Waren es nicht Juden, die den Kaufmann Plan ersannen und umsetzen?
23 Waren es nicht Juden, die den Morgenthau Plan ersannen und umsetzen.
24 Waren es nicht Juden, die den Nizer Plan ersannen und umsetzen?
25 Waren und sind es nicht Juden, die mit Goldmann Sachs, Morgan Fairchild, Rockefeller, Rothschild und anderen Verbrecher, Deutsche mit Lebens
mitteln, Chemie und Pharmazie umzubringen versuchen?
26 Sind es nicht Juden, die Monsanto, Nestle´ und andere gierige, menschenfeindliche Unternehmen beherrschen?
27 Sind es nicht Juden, die das Westjordanland besetzen?
28 Sind es nicht Juden, die das Jordanwasser nur für sich beanspruchen?
29 Sind es nicht Juden, die die Golanhöhen besetzen?
30 Sind es nicht Juden, die ihr Territorium in dem Gebiet „Israel“ immer weiter ausdehnen?
31 Waren es nicht Juden, die die 70.000 Beduinen aus der Negev Wüste deportierten?
32 Sind es nicht Juden, die die Palästinenser ausrotten wollen?
33 Sind es nicht Juden, die die ISIS gegründet haben?
34 Sind es nicht Juden, die die ISIS anführen?
35 Sind es nicht Juden, die Bombenangriffe gegen Syrien fliegen?
36 Sind es nicht Juden, die den Jemen aus arabischen Flugzeugen bombardieren?
37 Sind es nicht Juden, die die Neutronenbombe auf den Jemen warfen?
38 Sind es nicht Juden, die sich hinter den Khassaren (Zionisten) verstecken?
39 Sind es nicht Juden, die sich hinter den Semiten verstecken?
40 Sind es nicht Juden, die die weltweit härtesten Rassegesetze in Israel durchsetzten?
41 Sind es nicht Juden, die die weltweit härtesten Einwanderungsgesetze in Israel durchsetzten?
42 Sind es nicht Juden, die ihre Lügen durch Gesetze schützen lassen?
43 Sind es nicht Juden, die die FED seit 1913 beherrschen?
44 Sind es nicht Juden, die fremde Staaten („Demokratien“) ausbeuten und unterdrücken?
45 Sind es nicht Juden, die fast alle Staaten durch die Herrschaft über den IWF und die Zentralbanken in die Zinsknechtschaft getrieben haben?
46 Sind es nicht Juden, die alle Nationen, die sich nicht ihrem Zinsdiktat unterwerfen wollen, mit Krieg überziehen?
47 Sind es nicht Juden, die sich die USA als Weltgendarmen und Weltaggressor aufgebaut haben?
48 Sind es nicht Juden, die die EU Fahne mit den 12 Sternen als Zeichen ihrer Herrschaft gestalteten?
49 Waren es nicht Juden, denen die Twintowers gehörten?
50 Waren es nicht Juden, die für die Towers 14 Tg. vor dem Zusammenbruch der Gebäude die Versicherung auf den doppelten Wert der Gebäude
abschlossen?
51 Sind es nicht Juden, die seit Moses Zeiten immer wieder von 6 Millionen jüdischen Brandopfern faseln? (3 Mose 1: 14-17).
52 Sind nicht Juden die Herren der Arbeits-, Folter- und Vernichtungslager weltweit?
53 Sind es nicht Juden, die die Menschheit per NWO zu unterjochen versuchen? (Steine von Georgia)?
54 Sind es nicht die Juden, die – vor allem anderen – den Fortbestand der Menschheit gefährden?
55 Sind es nicht Juden, die in weltweit dafür Sorge tragen, dass politische Gegner mundtot bis ganz tot gemacht werden?
56 Sind es nicht Juden, die uns mithilfe ihres Medienmonopols in einer Matrix (Scheinrealität) gefangen halten?
57 Sind es nicht Juden, die in ihrer Geldgier den WK III herbeiführen?
58 Sind es nicht Juden, die aufgrund ihrer „heiligen Bücher“ alle anderen Menschen belügen, betrügen und bestehlen dürfen?
59 Sind es nicht Juden, die seit Anbeginn ihrer Existenz mit a l l e n Völkern in Streit leben?
60 Sind es nicht Juden, die dem Satan als ihrem Gott dienen?
61 Sind es nicht Juden, die für die Körperverletzung von wehrlosen Kleinkindern (Beschneidung der Geschlechtsorgane verantwortlich sind?
62 Sind es nicht Juden, die für das Quälen von Millionen Tieren beim Schächten verantwortlich sind?
63 Sind es nicht Juden, welche so ziemlich alles (z.B. Recht, Wahrheit, Schönheit, Frieden, Freiheit, Liebe, Reichtum, Vielfalt, Leben, Gesundheit,
Zukunft) ins Gegenteil pervertieren?
64 Sind es nicht Juden, die sich für unantastbar halten?
65 Sind es nicht Juden, die sich selber zum auserwählten Volk ernannten?
66 Sind es nicht Juden, die sich für die HERRENRASSE halten?

Alle Gewalt und alles Unglück dieser Welt, geht vom Kapitalistischen Geld geilen Judentum aus und seinen abartigen Verbündeten. Sechs Spitzen hat der Davidstern, sechs Ecken hat er in sich gern, in mitten steht ein Sechseck drin, der Teufel kennt sein Teufelsding.
Hier mal schauen Israel / Palästina Analysen
und hier Jeder Christ ein Sklave der Juden und hier  Christentum Freimaurer und Pyramiden   und hier Juden- und Christentum  der Kreuzzug 2016 hier  Der Yinon-Plan

Schaffende Angehörige aller Nationen, erkennt euren gemeinsamen Feind!

Zensur in der BRD und Eurozone Der israelische Plan zur Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens. Einer der Gründe, wenn nicht sogar der Hauptgrund der momentanen Völkerwanderung ist, der Yinon-Plan.

Der Yinon-Plan sieht vor, die heute bestehenden arabischen Länder und darüber hinaus den Iran, Afghanistan und Pakistan grundlegend neu zu zeichnen. Die gesamte Region soll fragmentiert werden. Der Zweck ist, schwache Länder zu schaffen, die Israel nicht gefährlich werden und die sich nicht wehren können, wenn Mächte von außerhalb auf ihre Rohstoffe Zugriff nehmen wollen. weiterlesen hier  Der Yinon-Plan

Doch nun schauen wir erstmal wie die Kreuzzüge begann.

· 1. Die Rechtfertigung für die Kreuzzüge
· 2. Auslöser der Kreuzzüge
· 3. Die Geschichte der Kreuzzüge
· 3.1. Der Erste Kreuzzug
· 3.1.1. Der Armenkreuzzug
· 3.1.2. Der Aufbruch der Ritter
· 3.1.3. Der eigentliche Kreuzzug
· 3.1.4. Die Belagerung von Jerusalem
· 3.1.5. Das Ergebnis des Ersten Kreuzzuges
· 3.1.6. Die Kreuzfahrerstaaten
· 3.1.7. Das Leben in den Kreuzfahrerstaaten
· 3.2. Der Zweite Kreuzzug
· 3.3. Der Dritte Kreuzzug
· 3.4. Der Vierte Kreuzzug
· 3.4.1. Der eigentliche Vierte Kreuzzug
· 3.4.2. Der Kinderkreuzzug
· 3.4.3. Der Angriff auf Damiette
· 3.5. Der Fünfte Kreuzzug
· 3.6. Der Sechste Kreuzzug
· 3.7. Der Siebte Kreuzzug
· 3.8. Der Aufstieg der Osmanen
· 4. Die Ritterorden
· 5. Ausrüstung und Kampfesweise
· 5.1. Die Ausrüstung der Kreuzritter
· 5.2. Die Kampfesweise der Ritter
· 5.3. Kampftaktik und Bewaffnung der Muslime
· 5.4. Die Belagerung
1. Die Rechtfertigung für die Kreuzzüge
ritter05Die Zerstörung der vorchristlichen Kulturen wird heute beschönigend Christianisierung genannt. Der Eifer, den die Christen bei der Vernichtung der als Heiden und Ketzer verschmähten Nichtchristen oder vom „rechten Glauben Abtrünnigen“, an den Tag legten, war grenzenlos. Wer die Taufe verweigerte, wurde mit dem Tod bestraft. Wer der Häresie verdächtigt wurde und nicht abschwor, wurde verbrannt. Die qualvollsten Tötungsformen sollten den Widerstand auch des letzten Bewahrers naturwüchsiger Lebensformen brechen.

Die christlichen Gebote wie „Du sollst nicht töten“ galten natürlich nicht für die „Heiden“. In Religionskriegen wurde versucht, die Vormachtstellung der römisch-katholischen Kirche zu sichern, aber natürlich standen auch oft genug Machterhalt der weltlichen Staaten und wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. So unterstütze zum Beispiel das katholische Frankreich im 30järigen Krieg nicht die eigentlich katholische Seite, sondern die protestantischen Schweden.

Die Zerstörung vorchristlicher Lebensformen sollte total sein. Auf germanischen Kultstätten wurden Kirchen gebaut, heilige Haine und Eichen wurden niedergebrannt oder gefällt. Das Julfest wurde zur Geburtsfeier Christi, die Frühlingsfeste zur Trauerfeier der Kreuzigung. Durch die Übernahme dieser und weiterer Feste und ihre Umbenennung versuchte das Christentum den Umstieg der „Heiden“ zu erleichtern.

Dabei waren sie sogar erstaunlich flexibel, wurde doch das Fest der Geburt Christi eigentlich am 6. Januar begangen, aber passenderweise auf die heidnische Wintersonnenwendfeier umgelegt. Die Namen einiger vorchristlicher Götter haben sich aber in den Namen der Planeten (Jupiter, Venus, Mars…) oder Wochentagen halten können. Im romanischen Sprachenraum entsprechen sie den römischen, im germanischen Sprachraum den germanischen Göttern.

Einem Christen ist es durch das fünfte Gebot eigentlich nicht erlaubt zu töten. Trotzdem zogen christliche Krieger im Namen ihres Gottes ins „Heilige Land“, um es mit Schwert und Feuer zu erobern. Christliche Denker des 4. und 5. Jahrhunderts, vor allem der Heilige Augustinus, verfaßten Schriften über die Theorie eines Heiligen Krieges, auf die sich die Kirche im Mittelalter stützte. Diese Theorie besagte, daß Gewalt nicht schlecht oder unchristlich sei, sondern moralisch neutral zu bewerten sei. Gewalt bekäme ihre moralische Bewertung von der Absicht, in der sie geführt werde. Der Zweck heilige die Mittel.

Eine solche Absicht könne, laut diesen Texten, auch Liebe sein. So handle ein Vater, der seinen Sohn schlage, um ihn zu erziehen, nicht unbedingt unmoralisch oder schlecht, sondern wolle seinem Sohn helfen, wolle ihm den rechten Weg weisen. Auch wenn es abstrakt klinge, zeige er, daß er ihn liebe. Die Kirche duldete und unterstützte auch Kriege, wenn ihre Absichten im Sinne des von ihr gelehrten Christentums gerecht waren.

Aber es war ein Grund vonnöten, um einen Krieg zu führen. Auf ein erlittenes Unrecht konnte man durchaus mit Gewalt antworten. So war zum Beispiel Blutrache für einen Christen nicht verboten. Und waren es nicht die Muslime gewesen, welche die heiligen Stätten der Christen eroberten und die Pilger töteten, die ins heilige Land zogen? Man empfand dies als genug Unrecht, um es zu rächen.

Zudem waren die Muslime keine Christen. Sie waren Ungläubige. Für sie hatten Gottes Gebote angeblich keine Geltung. Es war nicht verboten, einen Ungläubigen zu töten, aber es brauchte den Aufruf einer legitimen christlichen Autorität wie den Kaiser oder besser noch den Papst zum heiligen Krieg.

Dies geschah, als am 27. November des Jahres 1095 Papst Urban II. auf der Synode von Clermont zum Zug ins Heilige Land aufrief. Im 9. Jahrhundert schon hatten die Päpste Leo IV. und Johannes VIII. versprochen, daß dem, welcher im Kampf gegen die ungläubigen Muslime falle, alle Sünden vergeben würden und daß ihm ein ewiges Leben sicher sei.

2. Auslöser der Kreuzzüge
Wenige Jahre nach dem Tod Mohammeds (632) eroberten die Araber große Teile Vorderasiens. Im 11. Jahrhundert bedrohten türkische Volksstämme den Orient. Die Seldschuken, türkische Moslems, waren von der Ebene zwischen Euphrat und Tigris aus nach Kleinasien vorgestoßen. Die Seldschuken hatten längere Schwerter und Bögen aus speziellen Hölzern, mit denen sie einen Pfeil bis zu 500 m weit schießen konnten. Außerdem besaßen sie einen kleinen runden Schild, um die Schläge der Gegner abzuwehren.

Man weiß nicht, warum sie nach Kleinasien kamen, doch wahrscheinlich wegen einer Klimaveränderung in ihrer alten Heimat. 1071 schlugen die Seldschuken ein byzantinisches Heer bei Mantzikert in der heutigen Türkei, eroberten Anatolien und besetzten auch die heiligen Städte der Juden und Christen, nicht nur Jerusalem, sondern ganz Palästina. Sie machten Nicaea (heute Iznik) auf der kleinasiatischen Seite des Bosporus zu ihrer Hauptstadt, wo der Seldschukensultan Alp Arslan residierte.

Mit den Seldschuken konnten die Byzantiner nicht fertigwerden. Als 1095 sogar die Hauptstadt ihres Reiches bedroht wurde, wandte sich Kaiser Alexios I. an Papst Urban II. und bat ihn um Hilfe gegen die „Ungläubigen“, die auch das Heilige Land verwüsteten. Er sollte ihm doch gegen die Horden von Seldschuken und gegen die Petschenegen helfen, die den Balkan unsicher machten.

Der Papst sagte ihm diese Hilfe zu, obwohl er weniger Alexios helfen, sondern auch seinen Anspruch als einziger „Stellvertreter Gottes auf Erden“ festigen wollte. Urban II. predigte daraufhin einen Kreuzzug. Er glaubte, die Zeit wäre gekommen, um das Heilige Land zu befreien und die unselige Kirchenspaltung von 1059 im gemeinsamem Kampf rückgängig zu machen.
Am 18.11.1095 ordnete Urban II. eine Versammlung von Bischöfen an, die sich vor allem mit der kirchlichen Reform beschäftigten. Dies sollte die Synode von Clermont sein, zu der Hunderte von Bischöfen und hohen Geistlichen in Südfrankreich zu einer großen Kirchenversammlung zusammenströmten. Der Andrang war so stark, daß kein Haus die Versammelten zu fassen vermochte. Darum mußte Papst Urban unter freiem Himmel sprechen. Wie es überliefert wurde, hielt er folgende Rede:

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Papst Urban II. (Abbildung aus dem 14. Jh.)

„Wehe uns, daß wir stillsitzen und ruhig zuschauen den Missetaten und der Schmach der Stadt Gottes! Darum auf, waffnet euch! Ein jeglicher lege sein Schwert an, um unseren Brüdern zu helfen. Lasset uns ausziehen, und der Herr wird mit uns sein. Im Namen des barmherzigen Gottes und der Apostel Petrus und Paulus verkündigen wir allen, so die Waffen gegen die Ungläubigen ergreifen wollen, vollkommenen Erlaß ihrer Sündenstrafen, und denen, die im Heiligen Streit fallen werden, verheißen wir den Lohn des ewigen Lebens. Nun sollen diejenigen, die ihr Fehderecht gegen die Gläubigen mißbraucht haben, zu einem Kampf ausziehen, der des Beginnes wert ist. Jetzt sollen diejenigen. die lange Räuber waren, christliche Ritter werden. Jetzt sollen jene mit Recht gegen die Barbaren kämpfen, die einst gegen Bruder und Blutsverwandte auszogen! Gott will es!“ Papst Urban II. (Abbildung aus dem 14. Jh.)

Die Geschichten darüber, wie schlecht es den Christen im Heiligen Land angeblich ging, schockierten die Menschen. Jedenfalls muß Urban ein guter Redner gewesen sein, denn er löste eine regelrechte Massenhysterie aus. Tausende riefen: „Deus lo volt!“ (lat.: Gott will es) und ließen sich ein rotes Kreuz, das Zeichen der Kreuzfahrer, auf die rechte Schulter heften.

Die Predigt von Clermont hatte Erfolg im ganzen Abendland. Lange waren die Kreuzzüge die „einende Idee“. Die römische Kirche versprach jedem, der gegen die Slawen in Osteuropa, die Araber in Spanien oder die Türken im Orient zog, Gnade und Ablaß, wobei sie auch das Hab und Gut in der Heimat schützte. Kriegs- und Abenteuerlust, der Wunsch, eine Pilgerreise zu machen, und religiöse Begeisterung kamen zusammen.

3. Die Geschichte der Kreuzzüge

3.1. Der Erste Kreuzzug

3.1.1. Der Armenkreuzzug
Im sogenannten „Armenkreuzzug“, der dem eigentlichen ersten Kreuzzug vorausging, zog eine große Anzahl von armen Bauern und anderer Leute, die meist tief verschuldet waren, nach Jerusalem, um mit frommer Begeisterung dem Aufruf des Papstes zu folgen und die heiligsten Stätten der Christen von der seldschulkischen Besetzung zu befreien.

Man nannte es damals „expeditio“ (Pilgerfahrt). Es waren an die 50.000 bis 70.000 Männer, weil der Papst reiche Beute und den Erlaß ihrer Sünden versprochen hatte, wenn sie im Kampf fallen würden (und es fielen eine Menge der sehr schlecht ausgerüsteten Bauern). Er ernannte Adhémar von Le Puy zu seinem Stellvertreter auf dem Kreuzzug.

Den größten Teil der Strecke legten die Kreuzfahrer zu Fuß zurück. In Mainz, Speyer und anderen Städten töteten sie zunächst die Juden und zogen dann über Regensburg und Nisch nach Konstantinopel. Auf diesem Marsch plünderten sie aus Hunger, manche allerdings auch wegen der Beute, in vielen Dörfern, die sie durchquerten. Die Leute wehrten sich natürlich, und bei Nisch wurden die Kreuzfahrer von den Petschenegen überfallen, einem wilden Volk, das auch den Byzantinern zu schaffen machte.

In Konstantinopel wurden diese ersten Kreuzfahrer ungern gesehen. Der byzantinische Kaiser hatte Angst, daß sie seine Hauptstadt plündern würden. Nicht ohne Grund, denn er hatte von den Plünderungen auf dem Weg dorthin gehört. Nach seinem Hilferuf kamen die christlichen Kreuzfahrer zwar in großer Anzahl, doch Alexios I. hatte sich die Hilfe etwas anders vorgestellt. Er wollte Söldner anmieten, die er mit seinen Geldern bezahlen wollte und die ihm gehorchen sollten.

In ganz Konstantinopel herrschte Angst. Würden die Kreuzfahrer nun angreifen oder nicht? Wegen der Plünderungen und der Gefahr, daß Konstantinopel dasselbe blühen könnte, ließ der Kaiser die heruntergekommen Bauern möglichst schnell über den Bosporus setzen, um sie loszuwerden.

Als die Kreuzfahrer dann in Nicaea eintrafen, wurden sie am 21.10.1096 von den Seldschuken geschlagen und bis auf einen kleinen Rest vernichtet, weil sie nur sehr schlecht bewaffnet waren. Was konnten sie gegen die berittenen und gut geschulten Seldschuken ausrichten, wo sie doch nie gelernt hatten zu kämpfen und außerdem vom langen Anmarsch und der ungewohnten Hitze strapaziert waren?

Wer nach verzweifeltem Widerstand nicht getötet wurde, wurde als Sklave verkauft. Wer nicht an der Front stand, sondern weiter hinten, zog sich nach Konstantinopel zurück und wartete dort auf das Ritterheer.

3.1.2. Der Aufbruch der Ritter
Die Kreuzritter verließen erst Mitte August 1096, unter der Führung Gottfrieds von Bouillon, dem Herzog von Niederlothringen, die Heimat und marschierten auf dem Landweg nach Südosten. Bohemund von Tarent, der ehrgeizigste und skrupelloseste unter den Anführern, segelte mit seinem Heer, wie Robert von Flandern und Stefan von Blois, über das Mittelmeer nach Osten.

Am 23.12.1096 trafen sie in Konstantinopel ein. Das größte Heer leitete Raimund von Toulouse, in dessen Gefolge auch der päpstliche Vertreter Adhemar von Le Puy reiste. Der byzantinische Kaiser Alexios hatte sich auch die Hilfe etwas anders vorgestellt. Er wollte die Kreuzritter anmieten und mit seinem Geld bezahlen. Statt dessen erschienen nach dem armseligen „Bauernheer“ jetzt Heerscharen von westlichen Rittern, vor allem aus Frankreich und Süditalien. Das schlimmste war, daß sie ihre eigenen Fürsten an der Spitze mitbrachten, also keinesfalls „sein“ Söldnerheer sein würden. Es war zu erkennen, daß die Ziele des Kaisers, die Rückeroberung der ehemals byzantinischen Gebiete in Anatolien und im Vorderen Orient, nicht die der Kreuzfahrer waren.

Die normalen Ritter durften nicht in seine prächtige Hauptstadt. Nur die Anführer ließ er hinein. Er hatte Angst davor, daß sie seine Stadt ausplündern und womöglich Konstantinopel besetzen würden. Alexios hoffte, daß ihm die Kreuzritter helfen würden, sein verlorenes Gebiet zurückzuerobern, diese aber hofften, die Byzantiner würden sie bei der Vertreibung der Muslime aus den heiligen Stätten des Christentums helfen. Er verlangte den Vasalleneid.

Lehensleute des byzantinischen Kaisers zu werden, hatten die westeuropäischen Anführer keine Lust, und die sträubten sich zuerst dagegen. Es war daher wohl allen klar, daß die Ziele des byzantinischen Kaisers nicht die des Papstes und der Kreuzritter waren. Aber die Kreuzritter waren auf die Hilfe der Byzantiner angewiesen. Die byzantinische Flotte konnte sie über den Bosporus setzen und bei der Belagerung von Nicea helfen, byzantinische Truppen konnten sie im Kampf gegen die Seldschuken brauchen. Lebensmittel und ortskundige Führer waren nötig, und so leisteten die Fürsten dann aber doch widerwillig den Vasalleneid und versprachen die Rückgabe ehemals oströmischer Gebiete an Byzanz.

Alle Eroberungen, welche die Kreuzfahrer von nun an machten, waren Lehen des byzantinischen Kaisers, dem sie den Treueid geleistet hatten und dem sie Gehorsam schuldeten. Die Kreuzfahrer jedoch dachten, sie würden von den Byzantinern, im Kampf gegen die Seldschuken und bei der Eroberung der heiligen Stätten des Christentums unterstützt, sie dachten aber nicht im Traum daran, ihren Lehensverpflichtungen nachzukommen und die byzantinische Oberhoheit anzuerkennen, wie sich später herausstellte. So ist es nicht verwunderlich, daß beide Seiten sich stets mißtrauten.

3.1.3. Der eigentliche Kreuzzug
Die Kreuzfahrer waren in einem Moment gekommen, wo sich die islamischen Staaten im Umbruch und in inneren Wirren befanden. Nach der Zeit der Abbasidendynastie im 9. Jahrhundert spaltete sich die islamische Welt. Die Abbasiden bekannten sich wie die Mehrheit der Muslime zum sunnitischen Islam. Ab 969 begann die Herrschaft der Fatimidendynastie, die der schiitischen Minderheit angehörte, in Ägypten. Sie konnten ihre Macht auch auf Syrien und Palästina ausdehnen. Die Abbasiden, die ihren Sitz in Bagdad hatten, wurden zu Gefangenen der Buyidendynastie.

Die Seldschuken, türkische Nomaden, waren ein weiterer Machtfaktor. Sie eroberten Afghanistan und Ostpersien und konnten unter Malik Schah von den Fatimiden Syrien und den größten Teil Palästinas erobern. 1070 konnten sie Jerusalem einnehmen. Nach dem Tode Malik Schahs gab es einen Bürgerkrieg, und das Reich der Großseldschuken spaltete sich. Ein Teil von ihnen siedelte sich im westlichen Kleinasien an, der andere Teil im Norden und Osten der Halbinsel.

Das erste Ziel der Kreuzfahrer war Nicaea, die Hauptstadt des Seldschukensultans Arslan. Hier wurde ja schon am 21.10.1096 das Bauernheer geschlagen. Weil der Sultan die Kreuzritter deswegen unterschätzte, konnten sie mit byzantinscher Hilfe die Stadt einnehmen. Die Stadt war nämlich so gelegen, daß sie sie nicht ohne militärische Hilfe vom Meer aus hätten erobern können.

In der glühenden Hitze Anatoliens zogen sie weiter. Am 01.07.1097 besiegten sie auf ehemaligem byzantinschem Gebiet nahe bei Doryläum die Seldschuken ein weiteres Mal. Danach teilten sie sich. Das größere Heer zog über Cäsarea in Richtung der syrischen Stadt Antiochia. Sie trafen Ende September zunächst in der von ihren Einwohnern verlassenen Stadt Cäsarea ein. Die Bevölkerung war aus Angst geflohen.

Die Kreuzritter waren in Begleitung einer byzantinischen Heeresabteilung durch Anatolien weitergezogen, nicht ohne zuvor dem Kaiser bei einer Zusammenkunft die schon zuvor geleisteten Eide erneuert zu haben. Nach Überschreiten des mittleren Taurus auf schlechten Pfaden brach die Eintracht der Verbündeten jedoch entzwei. Balduin von Boulogne und der Normanne Tankred stritten sich um die Städte Kilikiens, bis Balduin dann in Richtung auf den Euphrat vordrang, ohne freilich seine dortigen Eroberungen um die Stadt Edessa dem griechischen Kaiser zu übergeben, was auch Tankred nicht beabsichtigte. Statt dessen gründete er dort die Grafschaft Edessa.

Im Oktober 1097 standen die Kreuzritter vor Antiochia und belagerten die Stadt bis Anfang Juli 1098. Dann ergab sie sich. Die Belagerung hatte fast sieben Monate gedauert, und die Byzantiner und Armenier hatten dabei geholfen. Es hatten sich inzwischen auch einige französische Kreuzritter die Macht über Edessa geholt. Balduin von Boulogne gründete sich hier einen eigenen Staat, der sich zu beiden Seiten des Euphrat ausbreitete. Dies war der erste Kreuzfahrerstaat im Orient, aber es blieb nicht der einzige, südlich davon entstanden später noch mehr. Der Kaiser von Byzanz wartete vergeblich darauf, daß ihm sein Land zurückgegeben wurde.

Die Kreuzritter zogen weiter nach Süden und nahmen unterwegs einige Hafenstädte in ihren Besitz. Über Beirut, Tyros und Akkon gelangten sie nach Haifa und Jaffa, wo sie dann nach Osten schwenkten. Am 6. Juni zog der Normanne Tankred, ein Neffe Bohemunds von Tarent, mit seinem Heer in Bethlehem ein. Von der Spitze des Berges „Montjoie“ (Berg der Freude) sahen sie etwas später Jerusalem vor sich liegen.

3.1.4. Die Belagerung von Jerusalem
Jerusalem war eine gut befestigte Stadt. Hier lebten Christen und Juden mit den Muslimen ziemlich friedlich zusammen. Jahrhundertelang stand die Stadt unter muslimischer Herrschaft. Die muslimischen Herrscher erhoben von den Christen besondere Steuern, aber die Christen mußten nicht zum Islam konvertieren. Doch als die Moslems vom Anrücken christlichen Heere erfuhren, wiesen sie die Christen kurzerhand aus ihrer Stadt aus. Sie befürchteten, von ihnen verraten zu werden.

Am 07.06.1099 trafen die Kreuzfahrer vor den Mauern von Jerusalem ein. Es stand der Stadt eine Belagerung bevor, auf welche die Fatimiden gut vorbereitet waren. Sie ordneten die Evakuierung der christlichen Bevölkerung an, die in der Überzahl gegenüber den Juden und den Arabern war. So mußten sie die Christen nicht ernähren, und die Sicherheit innerhalb der Stadtmauern wurde gewährleistet.

Dann vergifteten und verstopften sie die Brunnen der Umgebung, so daß die Europäer Durst leiden mußten, denn die Gegend um Jerusalem ist dürr und wasserarm. Doch ein Soldat entdeckte eine Quelle. Sie wird „Gihon Quelle“ genannt, und ohne sie hätten es die Kreuzritter nie geschafft, die Stadt einzunehmen.

Als das Wasserproblem gelöst war, mußten sie erst einmal losziehen, um Holz für Belagerungstürme und Leitern zu holen. Das kostete viel Zeit. Erst am 13. Juni 1099 versuchten die Kreuzfahrer, die Stadt zu erobern, doch das Heer war schlecht ausgerüstet und am Verdursten. Schließlich gelang es ihnen doch, mit Hilfe einer kleinen genuesischen Flotte, die über Holz verfügte, Belagerungstürme herzustellen. Vor dem Sturmangriff machten sie eine Bittprozession um die Wälle von Jerusalem und schritten zum Ölberg. Ihre inbrünstigen Gesänge und Gebete waren in der Nähe der Stadtmauer zu hören.

Am 15. Juli 1099 gegen Mittag war die Eroberung der Stadt nur noch eine Sache von Stunden. Man sagt, es seien 15.000 Männer gewesen, die Jerusalems Mauern in einer furchtbaren Schlacht bezwangen. Die Kreuzfahrer hatten die Belagerungstürme bis dicht vor die Stadtmauer geschoben. Sie stießen zur Al-Aksa-Moschee vor. Die Araber hatten zuvor versucht, aus ihr eine Festung zu machen. Tankred besetzte sofort die Al-Aksa-Moschee, sie war damals ein wichtiger Ort muslimischer Gottesverehrung. Und hier begann dann das schreckliche Gemetzel, das sich durch die ganze Stadt zog.

Der Statthalter hatte sich von den Kreuzfahrern losgekauft und ihnen die Stadt ausgeliefert. Außer dem Gouverneur und seinem Gefolge kamen wenige mit dem Leben davon, unwichtig ob Muslim oder Jude. Es hat nie ein schlimmeres Blutbad in Jerusalem gegeben. Die Kreuzfahrer verschonten weder Frauen noch Kinder. Sie waren wie im Rausch, liefen durch die Totenstadt, plünderten die Häuser und rafften Gold, Silber und Pferde zusammen. Die Soldaten aus Ägypten und dem Sudan, die sich im Felsendom ergeben hatten, wurden erschlagen, alles war blutbefleckt, und an jeder Hausecke fanden sich grausam zugerichtete Leichen.

Die meisten Juden hatten sich in die Synagogen geflüchtet, doch diese wurden von den Kreuzfahrern angezündet. Brennende Dachbalken stürzten auf die Betenden herunter und erschlugen viele. Viele erstickten im Rauch, die meisten starben durch die Flammen. Die Schlacht hatte nur zwei Tage gedauert, aber es waren kaum Juden und Moslems am Leben geblieben. Die Leichen wurden eilig verbrannt, da man große Angst vor Seuchen hatte.

Warum die Kreuzfahrer ein solches Gemetzel veranstaltet haben, kann man nur vermuten. Wahrscheinlich war es der pure Fanatismus, ein Blutrausch. In diesen zwei Tagen haben sie ihre ganze Aggression nach drei Jahren Krieg auf diese Weise verarbeitet.

3.1.5. Das Ergebnis des Ersten Kreuzzuges
Die meisten Kreuzfahrer machten sich nach der Eroberung des heiligen Grabes wieder auf den Heimweg. Einige blieben, und andere kamen dazu. Nach der Nachricht von der Eroberung Jerusalems kamen viele hierher und siedelten sich im Heiligen Land an. Sie lebten, wie sie es gewohnt waren, nämlich als Ritter auf Lehen. Die übergeordneten Fürsten gaben ihren Vasallen also Grund und Boden. Dafür schuldete der Lehensmann seinem Lehnsherrn Dienste, genauso wie in Europa. Zusätzlich waren beide durch ein persönliches Treueverhältnis miteinander verbunden.

Am Weihnachstag des Jahres 1100 wurde Balduin I. in der Geburtskirche von Bethlehem zum König von Jerusalem gekrönt. Balduins Vorgänger war sein Bruder Gottfried von Bouillon, dieser nannte sich damals nur „Beschützer des heiligen Grabes“. Jerusalem war auch der wichtigste Kreuzfahrerstaat. Ihm wurden alle bisher und auch später gegründeten Kreuzfahrerniederlassungen unterstellt.

Gottfried von Bouillon wurde zum Beschützer des Heiligen Grabes gewählt. Sein Nachfolger Balduin sollte als erster den Titel des Königs des Königreichs Jerusalem annehmen. Andere Fürsten schufen sich eigene Miniaturreiche im Morgenland. Doch schon bald gab es Fehden und Kleinkriege unter den Adligen. Als stabilisierendes Element wurden von kirchlicher Seite die Ritterorden gegründet.

Im Ergebnis des Ersten Kreuzzuges gelang es den Byzantinern aber, Teile Kleinasiens, vor allem einen Streifen an der Küste, wiederzugewinnen. Byzanz versuchte nun, die Kreuzfahrerstaaten und die arabischen Staaten etwa gleich stark zu halten, denn wenn die Kreuzfahrerstaaten zu stark würden, dann würden sie sich selbständig machen. Doch wenn die arabischen Staaten zu stark würden, so würden sie die Kreuzfahrerstaaten auslöschen.

Natürlich versuchte Byzanz, seine Lehenshoheit über die Kreuzfahrerstaaten durchzusetzen, was im Falle Antiochias schon 1137 gelang. 1159 kam das Königreich Jerusalem unter die Lehensherrschaft des byzantinischen Kaisers Manuel Komnenos.

In Anatolien war Byzanz nicht so erfolgreich. Die Seldschuken faßten wieder festen Fuß. Die griechische Bevölkerung begann zunächst, vor ihnen in die Städte und an die Küsten zurückzuweichen. Am 17.09.1176 erlitten die Byzantiner eine schwere Niederlage gegen die Seldschuken bei Myriokephalon. Eine Wiedereroberung Zentralanatoliens erwies sich als unmöglich.

Viele Kreuzfahrer und ihre Nachkommen blieben in den Städten des Orients. Die öffentlichen Einrichtungen wie Kanalisation, Straßenbeleuchtung und Fließwasser waren hier viel besser als in Europa. Die Christen lebten ein gutes Leben und ließen es sich gut gehen.

Viele fingen an, sich wie Muslime mit Turban und langen leichten Gewändern zu kleiden. Sie gewöhnten sich auch bald an die arabischen Speisen mit Pfeffer, Ingwer und Nelken. Es schmeckt ja auch ganz vorzüglich, weshalb diese Gewürze immer mehr von den italienischen Seestädten nach Europa eingeführt wurden. Schreiben und Lesen, was für die Muslime nichts Ungewöhnliches war, fingen auch viele Christen zu lernen an. Wenn sie einmal krank waren, suchten sie gerne einheimische Ärzte auf, die sie mit natürlichen Heilmitteln behandelten.

So gewöhnten sich die Christen mehr und mehr an die Lebensgewohnheiten der Muslime. Sie zogen sich ähnlich an wie diese und aßen ihre Speisen. Die Christen konnten ja auch ihren Lebensstandard durch die Kanalisation, Staßenbeleuchtung und andere öffentliche Einrichtungen verbessern.

Alexios bekam trotz allem wenigstens einen Teil seines Landes wieder zurück, nämlich Küstengebiete in Kleinasien, und der Papst konnte seinen Anspruch als einziger „Stellvertreter Gottes“ festigen. Die römische Kirche festigte ihren Einfluß in Palästina. Die einfachen Ritter konnten auch nicht klagen, erst recht nicht die großen Herren, welche die neuen Staaten gegründet hatten. Sogar die einfachen Leute hatten einen Luxus, den sie zu Hause nicht besaßen.

3.1.6. Die Kreuzfahrerstaaten
Nachdem es den Kreuzfahrern überraschenderweise recht schnell gelang, Boden im Heiligem Land zu gewinnen, und nach der Eroberung der Heiligen Stadt Jerusalem am 15.07.1099, begannen sie in den eroberten Gebieten eigene christliche Feudalstaaten nach dem Vorbild ihrer fränkischen Heimat zu gründen, um ihre Machtstellung im Nahen Osten zu festigen. Diese Staaten nannte man Kreuzfahrerstaaten, zu denen man das Königreich Jerusalem, die Grafschaft Edessa, das Fürstentum Antiochia, das Königreich Klein-Armenien, die Grafschaft Tripolis und zuletzt das Königreich Zypern zählte.

Um diese Staaten zu finanzieren, erhob der regierende Hochadel eine Kopfsteuer und Ernteabgaben von Christen, Juden und Muslimen gleichermaßen. Die Monarchen der Kreuzfahrerstaaten teilten ihr Land genauso wie im Abendland in Lehen ein, die sie an ihre Vasallen vergaben. Um die für die Abendländer riesigen Städte zu regieren, ernannten sie Vicomtes, Vizegrafen.

Aber trotz alledem waren die Kreuzfahrerstaaten von der abendländischen Heimat abhängig. Ohne den Nachschub aus Westeuropa hätten sie die großen Verluste an Kriegern nie ersetzen können, zumal auch viele Ritter und ihre Fußsoldaten in die gelobte Heimat zurückkehrten. Aber mit den neuen Rittern und Fußsoldaten kamen auch Pilger, Handwerker und sogar Künstler, von der Kirche aufgerufen, als Siedler und friedliche Kreuzfahrer ins Heilige Land, um dort ihr Gewerbe in den Kreuzfahrerstaaten auszuüben und damit zu helfen, die jungen Staaten zu unterstützen. Die Zurückkehrenden brachten viel von der muslimischen Kultur und Baukunst nach Westeuropa mit.

So blieb zum einem der Kreuzzuggedanke von Generation zu Generation erhalten und zum anderen entstand ein reger Handelsverkehr und Austausch zwischen den Kreuzfahrerstaaten und dem Abendland. Fernhändler hatten hierbei eine große Bedeutung. Sie besaßen viele Handelsniederlassungen in den großen Hafenstädten des Morgenlandes. Einige der bedeutendsten Kaufleute waren die Venezianer, die ihr Hauptkontor in Tyrus hatten, die Genuesen und die Händler aus Pisa mit ihren Haupthandelsniederlassungen in Akkon.

Die Schiffe dieser Händler brachten auf ihrem Weg vom Abendland in den Nahen Osten Pilger, neue Truppen und Waren, welche die Kreuzfahrer in ihren neuen Staaten nicht bekommen konnten, wie zum Beispiel Waffen und Rüstungen. Auf ihrem Rückweg brachten sie begehrte und luxuriöse Waren aus dem fernen und nahen Orient nach Westeuropa: Gewürze wie Zimt, Pfeffer, Natron, Ingwer, Muskat, Nelken, Anis, Safran, Drogen und Arzneimittel wie Myrrhe, Weihrauch, Balsam, Aloe, Kampfer, kostbare Stoffe wie Seide, Gaze, Damast, Satin, Brokat, Kamelhaar, edle Hölzer wie Sandelholz, aber auch andere Kostbarkeiten wie Elfenbein, Edelsteine, Perlen, Alaun, Porzellan, Glaswaren, Purpur und Indigo, Parfüm oder exotische Speisen wie Reis, Melonen, Zitronen, Datteln, Feigen und Orangen.

Viele dieser Waren kamen durch Karawanen und Segelschiffe aus den entferntesten Gebieten, wie aus Indien, von den malaiischen Inseln, aus den Tiefen der Sahara und sogar aus dem fernem China über die Seitenstraße. Dieser Handelsverkehr, Levantehandel genannt, zwischen den italienischen und südfranzösischen Kaufleuten und den Händlern des Nahen Ostens blieb selbst nach der Kreuzzugszeit erhalten. Durch Erhebung von Hafengebühren, Zöllen und Marktgebühren profitierten auch die Kreuzfahrerstaaten im Heiligen Land von diesem Handel.

3.1.7. Das Leben in den Kreuzfahrerstaaten
Trotz der neuen Herren änderte sich das Leben der islamischen Bevölkerung in den Kreuzfahrerstaaten kaum. Man versuchte die Muslime von der abendländischen und christlichen Lebensart zu überzeugen, hatte aber keinen Erfolg. Die Völker des Morgenlandes waren einfach völlig anders geartet, ihre Lebenseinstellung der westlichen zu fremd.

Die einheimische Bevölkerung war den Christen zudem an Kultur und Bildung weit überlegen. Ihre Kenntnisse in Philosophie und in den Wissenschaften der Mathematik, Geographie, Chemie und Astronomie basierten auf dem Wissen der antiken Griechen und waren durch ihre Wissenschaftler und Gelehrten erweitert worden. Ihre Philosophie und ihr Glaube waren flexibler und toleranter. Bevor die Kreuzfahrer im Heiligen Land einzogen, lebten dort Muslime, Juden und sogar Christen friedlich miteinander.

Ihre Medizin war hoch entwickelt, während die abendländischen Ärzte nicht mehr als Scharlatane und Quacksalber waren. Entzündete oder gebrochene Gliedmassen wurden bei uns amputiert, auf Wunden tat man Salz oder Essig, bei Fieber oder anderen Erkrankungen diagnostizierte der Arzt, daß der Patient vom Teufel befallen sei, und trieb diesen aus, indem er dem Patienten in die kahlrasierte Schädelhaut ein Kreuz ritzte. Viele Patienten erlagen diesen Heilmethoden, anstatt zu genesen.

Die moslemischen Ärzte aber waren mit vielen Körperfunktionen und -vorgängen vertraut. Sie kannten viele Heilkräuter wie Myrrhe, Balsam, Moschus, Kampfer und Sennesblätter. Bei Geschwüren und Verwundungen benützten sie Umschläge, bei Magenverstimmung oder anderen Beschwerden verordneten sie wirksame Diäten. Deshalb bevorzugten die Kreuzfahrer die einheimischen Ärzte gegenüber den ihren.

Die mathematischen Kenntnisse des komplexen arabischen Zahlensystem übernahmen die Muslime aus Indien. Die Ritter und Krieger der Muslime waren nicht nur mutige und tapfere Kämpen, sondern auch von hoher Bildung und Kultur. Fast jeder besser gestellte Muslim beherrschte die Kunst der Schrift und des Lesens, während die meisten christlichen Krieger Analphabeten waren.

Schon nach kurzer Zeit begannen die christlichen Invasoren die Kultur und die Lebensweise der Muslime zu übernehmen und sie zu ihrem Nutzen zu gebrauchen. Es kam wie zuvor in Spanien und auf Sizilien zu einer Verschmelzung abendländisch-christlicher und morgenländisch-islamischer Kultur. Diese Verschmelzung beeinflußte auch unsere Kultur, unsere Wissenschaften und unsere Architektur durch die zurückkehrenden Kreuzfahrer nachträglich.

Die Kreuzritter führten im Heiligem Land nach der Weise der muslimischen Lebensart ein angenehmes und luxuriöses Leben. Um sich dem Klima anzupassen, gewöhnten sie es sich an, die luftigen Mäntel, Burnus, Turbane und Sandalen, wie sie die Einwohner dort trugen, ebenfalls zu tragen. Auch waren sie nun auf ihre Schönheit bedacht. Sie legten Wert auf kostbare und edle Kleidung und ließen sich sehenswerte Haar- und Bartfrisuren schneiden, wie es bei den Moslems üblich war.

Sie übernahmen auch die morgenländische Hygiene, die im Gegensatz zu den erbärmlichen Hygieneverhältnissen in Westeuropa sehr weit entwickelt war. Die Angewohnheit, sich täglich zu waschen, galt im Westen als überflüssig, obwohl sie vielen Krankheiten vorbeugte.

Auch der Gebrauch von Schönheitsmitteln und Duftstoffen war im Abendland verpönt, weil dadurch die Todsünde der Eitelkeit entstünde. Dennoch gewöhnten sich die europäischen Frauen und Töchter, die man mit ins Morgenland genommen hatte, an, die kostbaren orientalischen Parfüme zu benutzen, und machten es den einheimischen Frauen gleich, sich das Gesicht zu pudern und Lippen und Wangen mit Ocker rötlich zu färben. Außerdem trugen sie wie die Frauen der Muslime einen Schleier vor dem Gesicht, um sich vor der Hitze zu schützen.

Bald ernährten sie sich nicht mehr von den einfachen Gerichten des Abendlandes, sondern erfreuten ihren Gaumen mit den edlen und gewürzten Speisen des Orients. Süßem Wein oder Fruchtsäften, durch Schnee aus den Gebirgen gekühlt und fremdartigen und exotischen Früchten waren sie sehr zugetan.

Aber auch die Macht und die Bedeutung von Bildung lernten sie zu schätzen. Sie erlernten die Kunst der Konversation, vornehmes Benehmen, Künste wie Musik und Malerei und den Umgang mit Frauen und Liebe. Kultur und Bildung entwickelten sich während dieser Zeit zu einer weiteren Tugend eines Ritters. Um sich zu unterhalten, veranstalteten sie wie in ihrer Heimat Turniere und Jagden. Von den Einheimischen lernten sie Spiele wie Schach oder Dame, die später zu einer gern gesehenen Unterhaltung eines Ritters wurden.

Aber sie fanden auch Gefallen an der orientalischen Musik und an orientalischen Tänzen, besonders aber auch an den Tänzerinnen. Einige Ritter heirateten sogar einheimische Frauen. Dennoch schloß selten ein Kreuzritter Freundschaft mit den Muslimen. Zudem ist kaum ein Fall bekannt, daß ein christlicher Ritter sich zum Islam bekehrte.

Aber es gab auch Not und Elend zu ertragen. Die Hitze im Morgenland machte den europäischen Heeren sehr zu schaffen, die das heiße Klima nicht gewohnt waren. Die endlosen, unwirtlichen Wüsten, in denen es kein Wasser gab, forderten ihren Tribut. Viele Pferde und auch Ritter verdursteten. Hinzu kamen schwere, zum Teil unbekannte Krankheiten und Epidemien wie die Pest, die ganze Heere zum Verschwinden brachten.

Aber die Kreuzfahrer kamen in Westeuropa in schlechten Ruf. Nachfolgende Pilger und Siedler stellten voller Erstaunen und Entsetzen fest, daß die Christen, die schon länger in den Kreuzfahrerstaaten lebten, den ungläubigen Muslimen immer ähnlicher wurden. Sie mußten zusehen, wie ihre Glaubensgenossen mit ihren größten Todfeinden jagten, feierten und sogar deren Töchter zur Frau nahmen.

Ein Pilger schrieb über die Kreuzritter: „…verweichlicht, mehr ans Baden als ans Kämpfen gewöhnt, und sie kleiden sich wie Weiber in Samt und Seide…“ Im Abendland reagierte man empört über das Verhalten der Kreuzfahrer. Sie wurden als Sünder bezeichnet, ihr Tun galt als Verrat am Christentum. Über ihre Frauen wurde behauptet, daß sie von den Frauen der Moslems die Hexerei erlernt hätten.

Der christliche Glaube besagt, daß Gott die Sünder bestraft. Dies sollte sich mit der schmachvollen Niederlage in der Schlacht von Hattin am 04.07.1187 und mit der Eroberung Jerusalems durch Saladin am 2. Oktober des gleichen Jahres erfüllen. Trotzdem war die Berührung mit der fremdartigen Kultur des Islam für das Christentum von großer kultureller Bedeutung.

Obwohl die Kreuzfahrer längere Zeit im Heiligen Land lebten und viel von der Lebensart der Muslime übernahmen, entstand zwischen den christlichen Eroberern und der muslimischen Bevölkerung nicht gerade ein sehr freundschaftlicher Kontakt. Schon in früheren Zeiten hatten Christen und Muslime schlechte Erfahrungen miteinander gemacht und konnten daher auch nicht ohne Vorurteile dem anderem Glauben begegnen. Zudem war es den Moslems wohl bewußt, daß sie den Christen sowohl wissenschaftlich als auch gesellschaftlich in vielen Aspekten weit überlegen waren.

Die Muslime hatten außerdem wenig Verständnis für die abendländischen Bräuche und Sitten. Sie waren verwundert über diese Lebensart und konnten sie in keiner Weise verstehen. Deshalb gelang es nie, unter der muslimischen Bevölkerung in den Kreuzfahrerstaaten abendländische Sitten einzuführen.

Die Muslime konnten auch nie verstehen, daß die Christen ihren Frauen gewisse Freiheiten ließen, denn sie hielten ihre Frauen abgesondert und heirateten bisweilen sogar mehrere. Ein berühmter arabischer Zeitgenosse, Usama ibn Munquidh, schrieb: „…Die Franken kennen weder Ehrgefühl noch Eifersucht…“

3.2. Der Zweite Kreuzzug
Erst jetzt kam ein Gegenstoß der Moslems. Doch diese Verspätung war keineswegs der Kampfkraft der Europäer zuzuschreiben. Es begann die Aufrüstung für den Djihad, den Heiligen Krieg, denn schon der Prophet Mohammed hatte gesagt: „Gott liebt diejenigen, die für seine Sache kämpfen.“

Der erste Führer im muslimischen Gegenkreuzzug war Zengi, der Statthalter von Mossul. Er eroberte mit seinem Heer den östlichen Teil der christlichen Fürstentümer Tripolis und Antiochia. 1143/44 nahm er auch Edessa ein, womit das erste christliche Fürstentum im Heiligen Land fiel. Zengi starb 1146.

Das Ziel des 2. Kreuzzuges (1147 bis 1149) war es, das verlorengegangene Edessa, das 1143/44 von den Seldschuken unter Zengi erobert worden war, zurückzugewinnen. Dieser Verlust und die vorausgegangene Eroberung von Antiochia (1137) durch die Byzantiner unter Johannes II. löste im westlichen Europa Besorgnis und Wut aus. Dazu konnte es kommen, weil die Kreuzfahrerstaaten untereinander zerstritten waren und sich daher nicht gegenseitig zu Hilfe kamen. Sie hatten sich Land angeeignet, das ihnen nicht gehörte. Die Folge davon war, daß jetzt die angrenzenden Länder zurückschlugen. In dieser Situation bat der König von Jerusalem um Hilfe beim Papst.

So kam es dazu, daß Bernhard von Clairvauk an 31.03.1146 die Christenheit zum 2. Kreuzzug aufrief, weil sogenannte Heiden drohten, das gelobte Land zu erobern. Bernhard konnte auch Kaiser Konrad III., König Ludwig VII. und ihre Heere überreden, am Kampf teilzunehmen. Ein Motiv mitzukämpfen war es, daß ein Kreuzzug die Vergebung aller Sünden versprach.

Sie brachen 1147 auf, wobei die Franzosen den Seeweg nahmen und sich die Deutschen von Regensburg aus für den Landweg über Ungarn entschieden hatten. In Byzanz trafen die Heere zusammen und plünderten dort wegen Lebensmittelknappheit. Das ließ Manuel I., Kaiser von Byzanz, sich nicht gefallen. Der forderte eine Huldigung, die ihm die Fürsten nicht entgegenbrachten. Sie aber forderten einen ihnen gemäßen Empfang, den Manuel seinerseits verweigerte.

Kurz danach wurde Konrad bei Doryläum von den Seldschuken angegriffen. Er erlitt schwere Verluste bei dieser Auseinandersetzung, so daß er über den Seeweg mit Hilfe der byzantinischen Flotte ins Heilige Land fliehen mußte.

1148 wurde dazu Ludwig von den Muslimen bei Laodicea angegriffen, so daß Ludwigs Heer sehr geschwächt worden war. Manuel I. von Byzanz steckte in einem Zwiespalt. Auf der einen Seite wollte er nicht, daß die Kreuzfahrerstaaten an die Muslime verlorengingen, da er dann keinen Gewinn mehr aus ihnen ziehen konnte. Anderseits war er nicht an allzustarken Kreuzfahrern interessiert, weil sie dann nicht mehr von ihm abhängig gewesen wären.

Als alle dann wieder zusammen waren, planten Konrad, Ludwig und der König von Jerusalem den Eroberungszug gegen Damaskus, obwohl es neutral und von den Kreuzfahrerstaaten abhängig war und mit dem Anlaß des Kreuzzugs nichts zu tun hatte. Nachdem die Stadt angegriffen worden war, merkte sie, daß sie vor den Kreuzfahrerstaaten nicht mehr sicher sein konnte und verbündete sich mit den islamischen Staaten. Auch der Eroberungsfeldzug gegen Askalon war fehlgeschlagen. Nun war klar, daß der 2. Kreuzzug 1149 verloren war, und sie Edessa wegen der Übermacht der Feinde nicht mehr zurückerobern konnten.

3.3. Der Dritte Kreuzzug
Die Moslems führten ihren heiligen Krieg weiter. Zengis Sohn Nur ad Din konnte 1154 Damaskus einnehmen und gewann schließlich sogar die Kontrolle über Ägypten. Saladin, der Sohn eines Kurden, war Nur ad Dins Vasall. Nur ad Din betraute ihn gerne mit verantwortungsvollen Aufgaben. Als der Kalif al-Adid von Ägypten Nur ad Din um Hilfe bat, weil er fürchtete, von den Franken überrannt zu werden, zögerte Nur ad Din nicht, denn er wollte schon lange in Ägypten Fuß fassen.

Saladins Onkel Schirkuh wurde beauftragt, mit dem Heer nach Ägypten zu ziehen. Saladin war mit dabei. Schirkuh erhielt vom Kalifen die Ernennung zum Wesir und feierte sich über dem Triumph zu Tode. Saladin wurde sein Nachfolger. Er war nach dem Kalifen der zweitmächtigste Mann in Ägypten geworden. Nach al-Adids Tod machte er sich zum Herrscher über Ägypten, indem er das Palastgelände besetzte und alle Anhänger der alten Regierung hinrichten ließ.

Die sunnitische Bevölkerung, die wahrend der schiitischen Dynastie der Fatimiden ihrem Glauben treugeblieben war, tolerierte den sunnitischen Herrscher. 1175 wurde er zum Sultan ernannt. Er hatte nun eine neue Dynastie, die der Ayiubiden, gegründet. Saladin benannte diese Dynastie nach einem Vorfahren.

Nur ad Din starb 1174, und da er keinen geeigneten Nachfolger hinterließ, war der Weg für Saladin frei. Seinem Heer gelang ein erster Vorstoß auf das Königreich Jerusalem, und es belagerte die Festungen Darum und Gaza. Es konnte sogar den Hafen Akaba am Roten Meer erobern.

Ein halbes Jahr nach Nur ad Dins Tod zog Saladin in Damaskus ein. 1183 gelang es ihm, Aleppo einzunehmen. Damit war die Einkreisung der Kreuzfahrerstaaten vollendet. Nachdem ein Kreuzfahrerheer bei Hattin eingekreist und seine Reste gefangengenommen worden waren, war Saladins Sieg vollständig. Das Land lag nahezu schutzlos vor ihm. Er eroberte fast alle Kreuzfahrerbesitzungen in Syrien und Palästina. Ein arabischer Chronist nennt 52 Städte und Festungen, die er eroberte. Die Zitadelle von Tiberias, die Echive von Tripolis übergab, machte den Anfang. Danach folgten Akkon und Askalon.

Im Jahre 1187 konnte Saladin am 2. Oktober nach vierzehntägiger Belagerung Jerusalem zurückerobern. Saladin wollte nicht wie die Christen handeln. Die Christen konnten sich freikaufen. Zehn Dinare kostete ein Mann, 5 Dinare eine Frau und 1 Dinar ein Kind. Saladin wies seine Männer an, mit der Bevölkerung nicht brutal zu sein. Im Jahre 1190 hielten die Franken nur noch einige Küstenplätze und Burgen, und zwar Tyrus, Tripolis, Tortosa, Antiochia, Krak des Chevaliers und Margat.

Nach der Eroberung Jerusalems im Jahre 1187 fing man in Europa an, zum 3. Kreuzzug (1189 bis 1192) zu rüsten. Kaiser Friedrich I. Barbarossa von Hohenstaufen stellte sich in Kreuzzugbegeisterung an die Spitze. Man entschied sich für den Landweg, da die Flotte für den Seeweg zu schwach war und es zu wenig Schiffe gab. So brach Kaiser Friedrich am 11.05.1189 mit dem größten Teils eines Heeres von Regensburg auf. Sein Heer bestand aus ca. 100.000 Mann. Sein Sohn Richard segelte mit der italienischen Flotte, damit das Heer problemlos über die Dardanellen übersetzen konnte. Der 67 Jahre alte Mann schloß Verträge mit den Seldschuken in Anatolien, um die Durchreise zu sichern. Als die Kreuzfahrer dann in Anatolien ankamen, wurden sie mehrfach angegriffen, weil ihre Verträge wegen eines Herrscherwechsels auf seldschukischer Seite ungültig geworden waren.

Jetzt kam er nur noch schwer voran, da die große (ungewohnte) Hitze Seuchen hervorrief und die Bedingungen immer unhygienischer machte. Nach einer siegreichen Schlacht bei Ikonion ertrank Kaiser Friedrich I. Barbarossa am 10.06.1190 im Fluß Saleph, so daß sein Sohn Herzog Friedrich von Schwaben die Führung des Heeres übernahm. Wegen mangelndem Vertrauen in Herzog Friedrich kehrten viele um. Am 07.10.1190 erreichte er dann mit einem Teil des Heeres Akkon, wo er 1191 starb.

Ein Streit zwischen Engländern und Franzosen verzögerte ihren Aufbruch, sie starteten 1190 zum 3. Kreuzzug. Die Franzosen zogen von Vezelay in Burgund unter König Philipp II. August nach Marseille und nahmen dort den Seeweg über Korsika nach Messina auf Sizilien.

Die Engländer unter König Richard Löwenherz starteten von London aus und nahmen ebenfalls den Seeweg, aber um Portugal und Spanien herum mit Zwischenstop in Lissabon nach Messina, wo sie sich mit den Franzosen trafen. Im Frühjahr 1191 fuhren sie dann gemeinsam, trennten sich aber kurze Zeit später wegen Streitereien.

Um Saladin aus Akkon zu vertreiben, belagerten sie die Stadt mit einer pisanischen Flotte, was aber scheiterte. Saladins Kampfmittel gegen die Belagerungsmaschinen war Griechisches Feuer, eine hochbrennbare Mischung aus Schwefel, Pech und Öl. Das setzte viele Belagerungsmaschinen in Brand. Außerdem ließ er große Tücher aus Tierhäuten zusammennähen, die gespannt wurden und die Geschosse der Ritter abfingen.

Dann, nach dem Tod von Herzog Friedrich, übernahm Richard Löwenherz die Führung. Richard Löwenherz war König von England von 1189 bis 1199. Er wurde 1157 geboren und mußte mit 32 Jahren den Thron seines Vaters übernehmen, weil dieser 1189 starb. Als er zum 3. Kreuzzug aufbrach, übernahm sein jüngerer Bruder, Johann I. Ohneland (Prinz John genannt), die Regierungsgeschäfte in England.

Am 12. Juli 1190 hatten die Franken unter Richard Löwenherz den Sturm auf die Festung Akkon begonnen. Obwohl die Situation der verteidigenden Muslime schon beinahe hoffnungslos war, konnten sie sich noch zum Gegenangriff aufraffen. Dieser brachte jedoch nicht den gewünschten Erfolg.

Am nächsten Tag griffen die Franken noch aggressiver an. Sie untergruben sogar die Mauern und legten Feuer in den Stollen, so daß ein Teil der Festung einstürzte. Im Winter brach dann in der Stadt eine Hungersnot aus, so daß Saladin aufgeben mußte und Akkon den Kreuzfahrern überließ.

Nach vier Jahren war die Stadt wieder in christlicher Hand. Ein Vertrag wurde geschlossen. Die Muslime sollten den Franken die Stadt übergeben, einschließlich der ganzen Ausrüstung. Außerdem sollten sie 200.000 Dinar zahlen und 500 einfache und 100 vornehme Gefangene zurücklassen.

Als Saladin dann Zahlungsschwierigkeiten beim Lösegeld hatte, traf Richard Löwenherz nach mehreren Wochen eine grausame Entscheidung. Er ließ 2.700 muslimische Gefangene gefesselt zu einer Ebene östlich von Akkon bringen und dort von den Franken niedermachen. Saladin hatte darauf aus Schmerz und Haß einen erneuten Gegenangriff gestartet. Es waren auf beiden Seiten viele gefallen. Akkon war die einzige Niederlage, die Saladin erlebt hatte. Er starb im Jahre 1193, doch sein Erbe, das 1175 gegründete Aiyubidenreich, existierte weiter.

Die Kreuzfahrer zogen dann nach Jerusalem, welches aber muslimisch blieb. Sie durften jedoch Pilgerfahrten nach Jerusalem machen. Durch den Gewinn des Küstenstreifens zwischen Tyrus und Jaffa konnte das Königreich Jerusalem wesentlich verkleinert wiederhergestellt werden, mit Akkon als Hauptstadt.

Richard Löwenherz eroberte 1192 Zypern auf dem Weg nach Osten, um eine Zwischenstation für die Auffrischung der Lebensmittel zu schaffen. Am 08.10.1192 floh er aus dem Heiligen Land, weil es hieß, daß die Franzosen sich mit seinem Bruder Johann, seinem ständigen Widersacher, verbündet hätten.

Im Mittelmeer ging seine Flotte unter, so daß er auf dem Landweg weiterreisen mußte. Dieser Weg führte ihn durch Österreich. Da er den österreichischen Herzog bei der Belagerung von Akkon beleidigt hatte, mußte er sich verkleiden, um durchreisen zu können. Leider wurde er entdeckt und von Herzog Leopold VI. in der Burg Dürnstein an der Donau eingekerkert. Richard wurde vom deutschen König gegen Lösegeld befreit, nachdem er ihm den Lehenseid geleistet hatte.

Als Richard endlich doch vom 3. Kreuzzug heimkehrte, mußte er zuerst seinen Bruder Johann unterwerfen. Richard Löwenherz schützte sein Volk und kämpfte für es, und er beschütze die angelsächsischen Bauern vor der Unterdrückung der Franzosen. Er starb am 06.04.1199 bei einer Belagerung in Frankreich an einem Pfeil in der Schulter. Sein Thronfolger wurde sein Bruder Johann.

3.4. Der Vierte Kreuzzug
3.4.1. Der eigentliche Vierte Kreuzzug
Saladins Nachfolge blieb zuerst umstritten, bis im Jahre 1200 sein Bruder Sephadin seinen Platz einnahm. Ihm folgte al-Kamil als Sultan von Ägypten.

Der Vierte Kreuzzug, von Papst Innozenz III. aufgerufen, sollte in das Zentrum der muslimischen Macht im Nahen Osten, d.h. nach Ägypten führen. Die durch Handel reich gewordene Seerepublik Venedig übernahm den Transport und verpflichtete sich vertraglich, 4.500 Ritter, 9.000 Schildknappen und 20.000 Fußsoldaten für 85.000 Mark Silber nach Ägypten zu verschiffen.

Doch als zum vereinbarten Zeitpunkt im Oktober 1202 nur 11.000 Mann gezählt wurden und sich nicht einmal die Hälfte des erforderlichen Geldes in der Kasse befand, stand die Bezahlung der Venezianer für ihre Dienste zur Debatte.

Der 90jährige Doge Enrico Dandolo, politisches Oberhaupt Venedigs, schlug angesichts der leeren Kasse vor, die Kreuzfahrer sollten zunächst die 1186 von den Ungarn besetzte Stadt Zara (heute Zadar, Kroatien) für seine Republik zurückerobern, dann könnte Venedig großzügig sein. Trotz der Anweisung des Papstes Innozenz III., daß keine christliche Stadt angegriffen werden dürfte, wurde Zara Ende November im Jahre 1202 erobert. Daraufhin schloß der Papst das ganze Kreuzfahrerheer aus der Kirche aus. Dies jedoch störte die wenigsten Kreuzfahrer, sie überwinterten in der nun wieder venezianischen Stadt.

Währenddessen wurde das byzantinische Reich von einer Krise in der Herrscherdynastie erschüttert. Der Kaiser Isaak Angelos war von seinem Bruder Alexios III. abgesetzt und geblendet worden. Isaaks Sohn Alexios IV. floh in den Westen, um Hilfe zu suchen, und machte den Kreuzfahrern einen überraschenden Vorschlag: Sollten sie ihn und seinen Vater wieder einsetzen, wäre er bereit, die Ostkirche wieder mit der Westkirche zu versöhnen, 200.000 Mark in Silber zu bezahlen und ein Heer für die Eroberung des Heiligen Landes zu stellen. Der neue Kaiser wurde jedoch bald vom Volk wieder abgesetzt, weil er seine Versprechungen nicht halten konnte.

Im Frühjahr brach man in Richtung Byzanz auf. Die Venezianer sprachen sich für die Eroberung der byzantinischen Hauptstadt Konstantinopel aus, da sie auf diese Weise ihre Stellung als Handelsmacht im östlichen Mittelmeer auf Kosten von Byzanz ausbauen konnten. Als nach seiner Einsetzung zum Kaiser durch die Kreuzfahrer Alexios IV. seine Zusagen nicht einhalten konnte und die Ostkirche sich gegen eine Vereinigung mit der Westkirche sträubte, eroberten die Kreuzfahrer Konstantinopel und plünderten es aus.

Das Byzantinische Reich wurde aufgeteilt. Aus einem Teil entstand das Lateinische Kaiserreich unter einem gewählten Kaiser. Das Kaiserreich Nicea, Trapezunt und der Despotat Epiros waren zwei byzantinische Nachfolgestaaten. Der Rest wurde zwischen den Kreuzfahrerstaaten und Venedig aufgeteilt. Venedig bekam viele Inseln in der Ägäis und wurde zur wichtigsten europäischen Macht im Osten.

3.4.2. Der Kinderkreuzzug
Vor dem nächsten Kreuzzugsunternehmen gab es 1212 einen Kinderkreuzzug. Das heißt, Kinder unternahmen einen Kreuzzug. Sie gerieten aber in Marseille an Schiffseigner, die zwar versprachen, sie in das Heilige Land zu bringen, die sie aber auf der Fahrt versklavten. Man brachte sie vermutlich nach Alexandria und verkaufte sie auf dem Sklavenmarkt. So kam es erst gar nicht zum eigentlichen Kinderkreuzzug.

3.4.3. Der Angriff auf Damiette
Papst Innozenz III. plante 1213 einen neuen Kreuzzug. Eigentlich wäre es der 5. Kreuzzug, er wird aber aus unklaren Gründen nicht numeriert, ebensowenig wie der Kinderkreuzzug.

Papst Innozenz III. rief alle auf, auch Priester, sich an diesem Unternehmen zu beteiligen. Das Ziel war diesmal Damiette, das im Nildelta am Meer liegt. Von dort aus wollten die Kreuzfahrer den Schiffsverkehr auf dem Nil kontrollieren. Zudem war es eine mächtige Hauptstadt Saladins und der Muslime, die es einzunehmen galt.

Die Vorfreude war groß, und der junge König Friedrich, Sohn Heinrichs und Enkel von Friedrich Barbarossa, wollte die Führung übernehmen. Doch der Papst fürchtete um seine Macht und um den Einfluß bei diesem Vorhaben. Der Aufbuch sollte 1217 stattfinden, aber ehe sich die Truppen zum Aufbruch zusammenfanden, starb der Papst 1215. 1216 trat dann ein älterer Mann an seine Stelle, nämlich Honorius III..

Der Aufbruch fand, wie besprochen, 1217 statt, allerdings ohne Friedrich, der dann 1220 zum Kaiser gekrönt wurde. Die österreichische und ungarische Flotte mit einigen Schiffen aus dem französischen Oststaaten erreichten dann im Mai 1218 die Stadt und belagerten sie bis 1219. Es entstand eine große Hungersnot. Als dann aber 1219 Verstärkung eintraf, gelang die Besetzung von Damiette. Allerdings dauerte das Glück nicht allzu lange, denn schon im darauffolgenden Jahr (1220) kam eine Übermacht muslimischer Truppen und eroberte die Stadt Damiette zurück, und vertrieb somit die Kreuzfahrer.

Dieser Kreuzzug scheiterte an zu vielen Feinden, die sich im Umkreis der Stadt befanden. Aber lange sollten die Muslime keine Ruhe haben, denn schon 1227 sollte es einen weiteren Kreuzzug geben, denn der Verlust von Damiette erschütterte den Papst so, daß er sogar den Kaiser zu Hilfe bat.

Dadurch daß die Truppen jedesmal in den Orient transportiert wurden und das viel Geld kostete, erlebten die Seestädte in Italien, zum Beispiel Pisa, Genua, Venedig und die Inseln mit ihren Flotten, einen großen Aufschwung. Nun verstärkte sich der Handel mit dem Orient, und die Geldwirtschaft blühte. Außerdem brachte man zum Teil auch die orientalische Lebensweise mit. So stieg der Lebensstandard, und die Nachfrage nach orientalischen Waren war groß. Auch Einflüsse auf die Baukunst, Schmuck, Textilien, Gewürze und Teppiche kamen nach Europa. Das kulturelle Niveau stieg.

Die Kirche hatte sehr an Glaubwürdigkeit verloren, weil sie den Glauben zur Eroberung von Land ausgenutzt hatte, welches sie dann auf Dauer doch nicht halten konnte. Besonders das Desaster des 2. Kreuzzuges, zu dem Bernhard von Claivaux aufgerufen hatte, ließ viele an den Prophezeiungen der Kirche und den Versprechen zweifeln. Byzanz blieb dauerhaft geschwächt und erlag 1453 dem Ansturm der Osmanen, die ganz Osteuropa und weite Teile des Nahen Ostens und Nordafrikas erobern konnten.

3.5. Der Fünfte Kreuzzug
Schon 1227 sollte es Vorbereitungen für einen weiteren Kreuzzug (1228 bis 29) geben, denn der Verlust von Damiette erschütterte den Papst so, daß er sogar den Kaiser zu Hilfe bat. Friedrich II. gab Honorius III. seine Zusage und verpflichtete ca. 1.000 Ritter für 2 Jahre und stellte eine Flotte für 2.000 Mann zur Verfügung. Das Ziel war Jerusalem, was Friedrich sehr gelegen kam, denn als er nach dem Tod seiner ersten Frau die Erbin des Throns von Jerusalem 1225 geheiratet hatte, erhob er jetzt den Anspruch auf die Krone Jerusalems.

Der Aufbruch war eigentlich auf den August 1227 festgesetzt worden, aber es brach Malaria aus, an der auch der Kaiser erkrankte. Da er zur Genesung ein Jahr in ein Heilbad ging, brach die Flotte ohne ihn auf. Das handelte Friedrich ziemlich viel Ärger ein, denn der jetzige Papst Gregor IX: verstieß ihn wegen Wortbrüchigkeit aus der Kirche.

Nach seinem Kuraufenthalt folgte Friedrich II. dann seinem Heer, das der Papst nun nicht mehr unterstützte, weil er die Macht darüber verloren hatte. Als Friedrich in Palästina angelangt war, verhandelte er mit dem Sultan Al Kamil von Ägypten. Das konnte er wegen guter arabischer Sprachkenntnisse und wegen seines Verständnisses für die arabische Kultur und Wissenschaft. In den Verhandlungen erreichte er die Übergabe Jerusalems, Bethlehems und Nazareths, und am 18.03.1229 krönte er sich selbst zum König von Jerusalem, sehr zum Ärger des Papstes. So entstand das Königreich Jerusalem, zu dem die Muslime aber freien Zutritt hatten.

Al-Kamil als Sultan von Ägypten weitete 1232 seine Herrschaft aus, so daß das Aiyubidenreich von Assuan in Oberägypten bis ins anatolische Hochland reichte. Der Sultan in Ägypten war übrigens nicht der alleinige Herrscher, sondern es gab innerhalb des Familienverbands mehrere Prinzen, die von verschiedenen Hauptstädten ihre Gebiete verwalteten. Al-Kamils Sohn hieß al-Salih. Er hatte ein Heer aus Mamluken gegründet. Mamluken sind weiße türkische Sklaven, die in jungen Jahren angekauft und dann für den Soldatenberuf ausgebildet wurden. Den ersten Rang nahmen die Bahriyya-Mamluken ein, so genannt nach der Nilinsel, wo al-Salih sie kaserniert hatte. Ihre Zahl betrug nur etwa eintausend.

3.6. Der Sechste Kreuzzug
Nach dem 5. Kreuzzug gab es noch zwei weitere Kreuzzüge unter dem Franzosen Ludwig IX., auch Ludwig der Heilige genannt. Weil König Johann von England sich gerade mit seinen Baronen stritt und so keine Zeit hatte, sich mit den Franzosen anzulegen, beschloß Ludwig, in den Orient zu ziehen und den 6. Kreuzzug (1248 bis 54) zu führen und zwar wieder einmal gegen Damiette.

Er fuhr 1248 mit einem kleinen Heer, das fast nur aus Franzosen bestand, nach Zypern, von wo sie im Juni 1249 nach Ägypten aufbrachen. Die Ägypter wollten es aber nicht mehr zu einer Belagerung kommen lassen und zogen sich zurück. Die Franzosen verfolgten sie am Nil entlang, wo es hier und da kleine Kämpfe gab. Aber durch die ungewohnte Hitze, die starke Sonneneinstrahlung und die mangelnde Hygiene brachen Seuchen aus, und es kam zu Lebensmittelknappheit.

Das Heer wurde dadurch immer schwächer und scheiterte endgültig, als König Ludwig gefangengenommen wurde. Er wurde gegen sehr viel Lösegeld wieder freigelassen und das restliche Heer zog sich zurück. Als er wieder frei war, befestigte er noch Akkon und kehrte dann 1254 nach Hause nach Frankreich zurück. Dieser Kreuzzug war ein glatter Fehlschlag.

Als Turan-Sah, al-Salihs Erbe, Anstalten machte, die Verwaltung mit seinen mitgebrachten mesopotamischen Parteigängern zu durchsetzen, fühlten sich die Bahriyya-Mamluken bedroht und ließen Turan-Sah ermorden.

Damit war die aiyubidische Herrschaft in Ägypten beendet, und Aybeg stieg zum ersten Mamlukensultan auf. Der Krieg zwischen den Mamluken und den Aiyubiden blieb nicht aus, und eine Einigung kam erst im April 1253 zustande. Die Aiyubiden behielten Syrien und das nördliche Palästina, die Mamluken wurden in Ägypten und dem südlichen Teil Palästinas anerkannt.

Dieser Einigung folgten aber blutige Kämpfe innerhalb der Bahriyya, die bis 1254 andauerten und durch die Auswanderung eines Teiles des Regiments nur ungenügend beigelegt wurden, denn die Exilmamluken bildeten noch bis jetzt eine für die Ägypter gefährliche militante Gruppe in Syrien. Die Aiyubiden konnten die Herrschaft in Ägypten nicht wieder herstellen. 1260 wurde jede Hoffnung nun zunichte gemacht. Die Mamluken konnten die Mongolen schlagen und eigneten sich das ganze ehemalige Aiyubidenreich an.

Damit erlebte der Islam einen großen Aufschwung. Der Mamlukensultan Baibar I. war dabei, die Kreuzfahrerstaaten der Abendländer weitgehend zu zerstören, um eine Rückeroberung seiner Gebiete durch die Christen auszuschließen. Außerdem wurden Koalitionen geschlossen, zum Beispiel mit Genua und dem Königreich Aragon, um die Franken von möglichen Verbündeten abzugrenzen. 1261 konnte sich Nicea als Kaiserreich Byzanz wieder durchsetzen. Es eroberte Konstantinopel zurück und vernichtete das Lateinische Kaiserreich.

3.7. Der Siebte Kreuzzug
In seinem zweiten Kreuzzug machte Ludwig IX. es sich zum Ziel, den Sultan von Tunis zu bekehren. Von dort aus wollte er nach Jerusalem weiterziehen. So zog er im August 1270 während der größten Hitze über Sardinien nach Nordafrika. Dort brach aber eine Seuche aus, und der König mit seiner Familie und den Angehörigen starben daran. Wegen Uneinigkeit in Europa gelang es dann endgültig nicht mehr, die Muslime aus dem Heiligen Land zu vertreiben. Als dann Akkon 1291 fiel, war es für die Kreuzfahrer endgültig aus.

3.8. Der Aufstieg der Osmanen
Um 1300 herum gründete Osman ein kleines Reich in der Nachbarschaft von Byzanz im Nordwesten Kleinasiens. Mit der Zeit wurde daraus eine Macht, die über größere Teile Kleinasiens die Herrschaft ausübte. Mit der Eroberung von Adrianopel im Jahre 1369/70 stand ihnen der Weg nach Europa offen. Außerdem wurden Serbien, Bulgarien und ein großer Teil Kleinasiens erobert. 1451 übernahm Mehmed II. der Eroberer die Herrschaft. Die Osmanen hatten zu dieser Zeit auch fast alle ehemaligen byzantinischen Gebiete erobert und Konstantinopel umzingelt.

1453 wurde die Stadt eingenommen und war von nun an die Reichshauptstadt der Osmanen, denn sie lag genau zwischen Asien und Europa. Das war wichtig, da die Osmanen eine Weltherrschaft anstrebten. Sie wollten eigentlich etwas Ähnliches wie die christlichen Kreuzfahrer, nämlich ein Reich errichten auf dem Grundstock des Glaubens. Deshalb hießen ihre Krieger Ghazis, was soviel bedeutet wie „Kämpfer für den Glauben“.

Das stellte natürlich für die Christen wiederum eine große Bedrohung dar, und so wurden noch viele weitere Kreuzzüge gegen die Osmanen geführt. Doch sie blieben erfolglos, denn die Kreuzfahrer hatten Nachschubprobleme und waren weitaus weniger gesichert als ihre Gegner. So wurden die Osmanen in rund 150 Jahren zu einer Weltmacht, die dem Zentrum Europas gefährlich naherückte. 1529 und 1683 standen die Osmanen sogar zweimal vor den Toren Wiens und belagerten die Stadt, aber ohne Erfolg.

4. Die Ritterorden
Um 1119 gründete der französische Ritter Hugo von Payens eine kleine Brüdergemeinschaft. Einige Zeit später übergaben ihnen König Balduin II. von Jerusalem und Bernhard von Clairvaux, die ihr Vertrauen gewonnen hatte, einen Teil des Tempelbezirks.

Der Orden des heiligen Johannes vom Spital zu Jerusalem entstand im 11. Jahrhundert aus einem Spital für Pilger und Kaufleute. 1137 wurde die Ordensregel bestätigt. Die Hospitaliter (Johanniter) legten das Gelübde der Benediktiner-Mönche ab und waren zur Armut verpflichtet. Sie waren die ersten, welche die ärztliche Versorgung einführten. Um 1130 begann die Johanniter, die früher im Hospital gearbeitet haben, sich um militärische Aufgaben zu kümmern.

Ein weiterer Ritterorden war der Templerorden von Salomon, der 1123 gegründet wurde. Die Templer errichteten in ganz Europa Ordenshäuser und nannten sich selbst Beschützer der Pilger, Straßen und heiligen Plätze.

Beide Ritterorden hatten ihre Hauptquartiere in Jerusalem. Schnell kauften sie Besitzungen im Abendland und richteten dort Konvente ein, die als Werbungszentren dienen konnten. Es gab nämlich nicht viele Ritterbrüder. Die Orden benutzten deshalb auch Hilfstruppen, zum Beispiel die einheimischen Türkopolen. Von den einheimischen Herrschern und Adligen erhielten sie durch Kauf oder Übergabe Festungen, die das Umland kontrollierten.

Die Großmeister standen an der Spitze der Orden und kämpften für die Könige, schuldeten ihnen aber nicht den „Treueschwur“. Sie waren nur dem Papst unterstellt. Kein König konnte ohne ihre Unterstützung regieren. Die Ritterorden bauten ihre Burgen an wichtigen Punkten. Die Festungen unterschieden sich von denen in Europa durch noch bessere Vereidigungsanlagen, in denen sich Hunderte, ja Tausende Männer aufhalten konnten. Was von den Festungsmauern und Türmen auf die Feinde herniederprasselte war furchtbar: Pfeile, Steine, kochendes Öl und griechisches Feuer. Damit schlug man die Feinde in die Flucht.

Die Kreuzfahrer hatten im Jahr 1153 Askalon erobert und versuchten in den sechziger Jahren, Ägypten zu erobern. Sie konnten aber nicht verhindern, daß Ägypten sich mit dem muslimischen Syrien vereinigte, obwohl sie Alexandria, Damiette und dreimal Bilbais belagert hatten. Als 1170 aber Muslime im Norden immer weiter vorrückten, verloren die Christen das Gebiet östlich des Flusses Orontes. Sie bauten nun Burgen, die in Sichtweite einer anderen lagen, damit die ins Feld ziehenden Besatzungen mit den Besatzungen benachbarter Burgen den Feind schlagen konnten.

Ritterorden verfügten über Mittel die nur sie aufzubringen vermochten, und bekamen so die gefährdetsten Gebiete zugewiesen, in denen sie die mächtigsten Kreuzfahrerburgen, wie zum Beispiel Krak des Chevaliers bauten. Doch im Jahr 1187 verloren sie in Syrien die meisten Burgen nach der Schlacht bei Hattin. Zu ihrem Glück hatten die Johanniter die bedeutendsten gehalten. Das waren Krak des Chevaliers und Margat.

Nachdem die Kreuzfahrer die Küste wiedererlangt hatten, eroberten auch Ritterorden einige Burgen und Gebiete zurück. Da im 13 Jahrhundert viele Burgen in Jerusalem in ihre Hand gerieten, die Johannitern, Templern und dem Deutschen Orden, der seit 1198 auch militärische Aufgaben erfüllte, zugewiesen wurden, verlegte man den Hauptwirkungskreis der Orden vom Norden hierher. Als Ritterorden den Vormarsch der Mamluken nicht aufhalten konnten, verloren sie in den sechziger Jahren des 13. Jahrhunderts viele Festungen. 1291 waren sie dann gezwungen, das Heilige Land ganz zu räumen, so daß ihnen nur noch einige Besitztümer in Armenien verblieben.

Bis 1310 eroberten die Johanniter die Insel Rhodos. Dort wurde dann ihr Hauptquartier errichtet. Hafen und Stadt waren befestigt. Auf Rhodos entwickelte sich nun ein Handelszentrum, weil abendländische und griechische Bauern sich ansiedelten, und auch Kaufleute zogen dorthin.

Die Besitzungen des Ordens im Abendland waren beträchtlich. Ordensbrüder stellten aus den Erträgen Gelder, Söldner und Galeeren zum Unterhalt der Brüder, die mehrere Hundert waren, und auch zur Verteidigung von Rhodos und den abhängigen Inseln bereit. Auch die Zuckerplantagen brachten Geld ein.

Die meisten Johanniter waren französischer Herkunft. Erst ab dem Jahr 1377 wurde die Leitung des Ordens internationaler. Die Johanniter schlossen sich im 14. Jahrhundert verschiedenen Unternehmungen an, die ihren Höhepunkt in der Eroberung Smyrnas im Jahr 1344 fanden. Das lenkte die türkische Expansion in Richtung Norden ab, so daß die Osmanen begannen, den Balkan zu erobern. Die Johanniter griffen besonders auf dem festländischen Griechenland an. Als der Stützpunkt Smyrna verlorenging, wurde er durch die Burg Bodrum ersetzt. Die Johanniter schlugen im Jahre 1440 und 1444 schwere Attacken der Mamluken zurück.

Der Angriff der Osmanen unter Sultan Süleyman erwies sich zuletzt als übermächtig. Die Johanniter widerstanden zwar für einige Zeit, aber als keine Hilfe kam, ergaben sie sich im Dezember 1522. Der Orden verlagerte seinen Sitz nun nach Malta.
5. Ausrüstung und Kampfesweise

5.1. Die Ausrüstung der Kreuzritter

Kreuzritter

ritter02Die militärischen Qualitäten der Ritter lagen weniger in Gewandtheit und Geschwindigkeit, sondern in Zähigkeit, Ausdauer und Kraft, oder eher sogar roher Gewalt. Dementsprechend fiel die Ausrüstung eines Ritters aus. Die Hauptwaffen des Ritters waren die Lanze und das Schwert. Seltener kamen Streitkolben und Streitaxt vor. Am Anfang des Spätmittelalters entwickelten sich einige Abarten von Waffen, der Morgenstern und der Streithammer, obwohl es als unehrenhaft galt, diese Waffen zu führen.

Die Lanze wurde als Stoßwaffe verwendet. Anfangs war es üblich, die Lanze über den Kopf zu schwingen und zuzustechen. Später aber bürgerte es sich ein, die Lanze unter der Achsel einzulegen, um so die Wucht des Ansturms auszunutzen. Die Lanze bestand aus einem 2,50 bis 4,00 Meter langem Holzschaft, an dessen Ende eine lange eiserne Spitze befestigt war. Diese Waffe konnte bei einem größeren Anritt eine solche Wucht entwickeln, daß sie mühelos einen leichtgepanzerten Gegner glatt durchbohren konnte.

Die zweite Hauptwaffe war das Langschwert, eine Hiebwaffe mit einer Länge von ca. 1,20 Meter. Es bestand aus einer beidseitig geschärften Eisenklinge, zum Schutz der Hand waren am unteren Ende zwei Querstangen angebracht, die sogenannten Parierstangen. Das Heft, so nannte man den Schwertgriff, endete in einem meist reichverzierten Knauf, um das Schwert besser im Griff zu halten und der als Gegengewicht dient. Zum Schutz wurde das Schwert in eine Schwertscheide gesteckt, wenn es nicht in Gebrauch war. Diese Schwertscheide war oft reich verziert. Mit dem Schwert konnte ein geübter Krieger mit Leichtigkeit einem leicht gepanzertem Gegner die Gliedmaßen vom Körper trennen.

Zwei eher selten geführte Waffen war die einblättrige Streitaxt und der Streitkolben, an dessen Kopf sich sternförmig vier oder sechs scharfe Metallblätter befanden. Der meist zweihändig geführte Streithammer, der dem Schmiedehammer nachempfunden ist, und der Morgenstern, der aus einem Schaft, an dessen Ende sich eine Metallkugel mit bis zu 10 cm langen Eisenspitzen befand, bestand, waren zwar äußerst wirksame Waffen, wurden aber zurecht als unehrenhaft und unritterlich bezeichnet. Dennoch griffen vor allem junge Ritter zu diesen brutalen Waffen. Die Waffen änderten sich im Laufe der Zeit nur geringfügig.

Anders war es bei den Rüstungen. Die Ritter des Kreuzzugszeitalters trugen ein Kettenhemd oder seltener einen Schuppenpanzer. Das Kettenhemd bestand aus Tausenden von ineinandergreifenden Metallringen. Es bot mehr Schutz als der Schuppenpanzer und schränkte die Bewegungsfreiheit nur gering ein. Das Kettenhemd schützte den Leib, die Arme und reichte bis zum Knie. Es wurde durch Kettengamaschen zum Schutz der Beine und durch eine Kettenhaube, eine Art Kapuze, zum Schutz des Kopfes und des Halses ergänzt. Über die Kettenhaube legte der Ritter noch einen Topfhelm oder auch die Barbiere, den Normannenhelm mit dem Nasenschutz. Der Topfhelm schützte den gesamten Kopf und ließ nur einen schmalen Sehschlitz frei.

Um die Hiebe des Gegners zu parieren, hatte der Ritter einen Holzschild, welcher meist durch einen Metallbuckel und einen Metallstreifen am Rand entlang verstärkt war. Der Schild wurde um die Schulter gehängt und konnte nur schlecht bewegt werden. Er reichte vom Boden bis zu den Schultern und schützte so den ganzen Ritter. Auf dem Schild wurde das Wappen des Herren oder das eigene Familienwappen gemalt, um die Zugehörigkeit zu einem Heer zu zeigen.

Außerdem trug der Ritter über dem Kettenhemd einen Waffenrock, der mit einem breiten Waffengürtel an die Hüfte geschnallt wurde. Auf dem Waffenrock war meist auch noch das Wappen zu sehen. Unter dem Kettenhemd trug der Ritter ein Unterkleid, Gambeson genannt, aus dickem Stoff oder Leder, um das Gewicht des schweren Kettenhemdes abzupolstern.

Etwa seit Mitte des 13. Jahrhunderts wurde es gebräuchlich, über dem Kettenhemd einen eisernen Brustpanzer zu tragen. Diese Entwicklung ist auf die Erfindung stärkerer Fernkampfwaffen zurückzuführen wie der Armbrust oder dem Langbogen, die selbst eine Plattenrüstung ohne Probleme durchschlagen konnten und noch so viel Wucht besaßen, um den Träger zu töten.

Bei einem vollgepanzerten und vollbewaffneten Ritter konnte man mit Recht von einer schwergewichtigen Persönlichkeit reden. Eine vollständige Kettenrüstung wog 20 kg, Waffen und Helm zusammen 15 kg. Wenn man davon ausgeht, daß ein Ritter ein Körpergewicht von 65 kg (da fast jeder Mensch im Mittelalter an Untergewicht litt) besaß, hatte er ein Gesamtgewicht von 100 kg. Die Fernkampfwaffen wie Bogen, Armbrust und Wurfspeer beherrschte der Ritter, aber sie waren für ihn Jagdwaffen.

Das die Ritter begleitende Fußvolk ähnelte in seiner Bewaffnung den Rittern, hatte aber meist leichtere Rüstungen, um beweglicher und schneller zu sein. Außerdem waren sie um etliches billiger. Das Fußvolk setzte auch Fernkampfwaffen ein, meist Bogen, später auch zunehmend die Armbrust. Ihre Nahkampfwaffen waren sehr einfach, meist umgewandelte Werkzeuge oder Ackergeräte wie Axt, Speer, Dreschflegel, Sense etc.

5.2. Die Kampfesweise der Ritter
Die westeuropäischen Kreuzritterheere hatten, wenn es zu einer offenen Feldschlacht kam, eine einfache, aber dennoch sehr wirksame Taktik. Überlegungen bei der Aufstellung der Armee, Hinterhalte, Fallen, Einkesseln oder ähnliche Taktiken oder Manöver waren für einen echten Ritter unehrenhaft.

Die Ritter nahmen Stellung in einer geschlossenen Formation, meist in einer breiten Front, legten die Lanzen ein und stürmten auf Kommando allesamt in wildem Galopp wie eine Lawine aus Eisen auf den Gegner zu. Das Fußvolk stürmte hinterher. Meist löste dieser Anblick bei den muslimischen Heeren Panik aus.

Der Zusammenprall war verheerend. Man hörte das Krachen und Splittern von zerberstenden Lanzen und zerschmetternden Schilden, Eisen klirrte, Pferde bäumten sich auf, und die Luft war erfüllt von den Schreien der Sterbenden und Verwundeten. Verstümmelte und tote Krieger wirbelten durch die Luft, wurden von den Hufen der hinteren Pferde zertrampelt. Ein Krieger brauchte starke Nerven, um in diesem Moment nicht in Panik zu geraten.

Meist riß dieser Sturmangriff die locker formierten Reihen der Muslime in Stücke. Hielten sie aber stand, entartete das Gefecht in ein wildes Schlachten Mann gegen Mann. Meist hatte die Lanze eines Ritters diesen Ansturm nicht heil überstanden, und man wütete mit Schwert, Streitaxt und Streitkolben weiter. Aber diese Schlachten hatten wenig mit den Kämpfen aus Heldensagen gemein. Keine Finten, keine Ausweichmanöver oder Fechten. Die Kunst lag darin, daß ein Ritter versuchte, einen möglichst kräftigen Schlag gegen den Feind zu führen. Meist zielte man auch nicht und ließ den Schild des Gegners außer Acht, sondern schlug mit aller Gewalt zu.

Der Angegriffene versuchte den Schlag mit seinem Schild aufzufangen. Eine Parade mit der Waffe war unmöglich. Streitaxt und Streitkolben (ältere Modelle) würden wegen ihrer Holzschäfte zerstört oder aus der Hand geschlagen. Und selbst das Schwert, das mit seiner Eisenklinge einem Schlag standhalten könnte, war wie die übrigen Waffen viel zu schwer, um rechtzeitig in Position gebracht zu werden. Wenn der Schlag durch den Schild drang oder wenn dieser schon zerstört war, konnte man nur noch auf seine Körperpanzerung vertrauen.

Alles in allem war dies nur noch ein grausames Gemetzel, denn gegen die schwergepanzerten Ritter waren die muslimischen Krieger fast machtlos. Ein muslimischer Edler der Kreuzzugszeit beschrieb die Unverwundbarkeit der „fränkischen Eisenleute“ folgendermaßen: „…Sie schienen eine eiserne Masse zu sein, von der alle Schläge einfach abglitten…“. Die schweren Waffen der abendländischen Ritter konnten dazu den leichtgepanzerten Muslimen schlimme Wunden reißen und sogar das Haupt vom Rumpf trennen. Nach dem Sturmangriff wurden die Ritter vom folgenden Fußvolk im Nahkampf unterstützt.

War die Schlacht gewonnen, stellte der siegreiche Heerführer seine Standarte auf dem Schlachtfeld auf und schlug das Feldlager hier auf. Die fliehenden Truppen des Feindes zu verfolgen, stand selten im Sinne des Heerführers. Die Besetzung des Schlachtfeldes sollte den Sieg symbolisieren. Der Hauptgrund war aber eher die Plünderung der Gefallenen. Fast schon eine Unsitte, die gegen die ritterlichen Tugenden verstieß, aber weil Waffen und Rüstungen sehr teuer waren, wurden sie den Toten, Freund wie Feind, abgenommen.

Ein weiterer Grund, das Feldlager sofort aufzuschlagen, war die Versorgung der Verwundeten und die Erschöpfung der Pferde, die einen Eisenkoloß durch die Schlacht tragen mußten. Diese Kampftaktik wurde während des Hochmittelalters fast nie umgeändert oder variiert. Die Truppen hätten wahrscheinlich in diesem Falle gemeutert. Diese Verranntheit und das feste Vertrauen in ihre Taktik sollte den westeuropäischen Heeren noch viele Niederlagen bereiten.

5.3. Kampftaktik und Bewaffnung der Muslime
Die Stärken der muslimischen Heere waren im Gegensatz zu den Kreuzritterheeren Gewandtheit und Schnelligkeit. Die Hauptstreitmacht der Muslime war die Kavallerie. Auf ihren kleinen Wüstenpferden waren sie gewandter und schneller als die schweren europäischen Ritter. Sie waren nur leicht gepanzert. Entweder trugen sie ein Kettenhemd, das den Körper bis zur Taille und die Oberarme bedeckte, oder gar keine Rüstung, um ihren Körper zu schützen. Die meisten von ihnen trugen zudem einen leichten Helm.

Eine weitere Besonderheit waren ihre kleinen, runden Buckelschilde, die mit Metallbändern und -buckeln verstärkt wurden. Sie wurden auf der Innenseite mit einem Lederriemen festgehalten und boten deshalb mehr Bewegungsfreiheit, und man konnte sie besser führen als die fränkischen Schilde. Die Rüstungen der Muslime waren besser an die klimatischen Verhältnisse des Morgenlandes angepaßt als die europäischen.

Die Waffen der Moslems waren Lanzen, beidseitig geschärfte Schwerter und Krummsäbel, Streitkolben und Streitaxt. Zudem trug fast jeder Krieger einen Krummdolch (Jambiya) bei sich, der eine rituelle Bedeutung hatte. Ihr Waffenarsenal war dem europäischen sehr ähnlich, obwohl ihre Waffen im Durchschnitt leichter und damit nicht so tödlich waren. Ihre Krummsäbel, Scheiden und auch ihre Schilde und Rüstungen verzierten sie mit Silber, Gold und Edelsteinen in Form von Tierfiguren, Ornamenten und Inschriften aus dem Koran.

Die Hauptwaffe der Moslems war jedoch der türkische Kurzbogen. Er hatte zwar eine kürzere Reichweite als die europäischen Kreuzbogen, konnte aber dafür leichter gehandhabt und vor allem vom Pferderücken herab benutzt werden. Jeder muslimische Reiter besaß solch einen Bogen und einen Köcher voller Pfeile. Zudem führten manche ihrer Reiter noch einen leichten Wurfspieß mit sich.

Die Grundtaktik der Muslime war nur gering komplexer als die der christlichen Heere. Sie stürmten auf ihren schnellen Pferden, meist aus mehreren Richtungen zugleich, an den Feind heran, schossen noch im Ansturm ganze Pfeilhagel auf den Feind ab, schleuderten ihre Wurfspieße in die feindlichen Reihen und fuhren dann mit blitzenden Krummsäbeln in die gegnerischen Linien. Bald aber merkten sie, daß sie wenig Chancen im Kampf gegen die waffentrotzenden Reihen der schwergepanzerten Ritter hatten.

Sie begannen ihre Taktiken zu ändern. Sie mieden Schlachten auf offenem Feld, auf dem der Feind seine und die gegnerischen Truppen gut überschauen konnte und nutzten das Gelände zu ihren Gunsten. Sie versteckten sich hinter Hügeln und in felsigem Gelände, um den europäischen Truppen aufzulauern und diese dann von hinten anzugreifen. Außerdem versuchten sie einzelne Truppenteile vom Rest des Heeres zu trennen und zu umzingeln. Auch Überraschungsangriffe auf Feldlager gehörten zu ihren unritterlichen Taktiken.

Sie merkten zudem, daß ihre Pfeile die Ritter kaum verletzten, und schossen statt auf den Reiter auf sein Roß. Nachdem das Pferd von Pfeilen durchbohrt zu Boden ging, mußte der Ritter zu Fuß weiterkämpfen und war so ein besseres Ziel für die Muslime. Außerdem konnte man auf diese Weise einen Sturmangriff der Ritter schwächen, ja sogar ins Wanken bringen. Zudem war ein lebendiger Ritter meist mehr wert als ein toter, denn für seine Freilassung konnte man ein Lösegeld von seinen Verwandten fordern.

Weil die Muslime untereinander selbst in mehrere Glaubensgruppen gespalten waren, die sich sogar hart untereinander bekämpften, konnte es den Kreuzfahrern gelingen, im Heiligen Land überhaupt Boden zu gewinnen. Anfangs hatten die kleinen moslemischen Armeen bei strategischen Truppenbewegungen durch ihre Schnelligkeit einen Vorteil, aber auf Dauer konnten sich die Europäer durch ihre Überzahl besser behaupten.

Die moslemischen Heere konnten nicht so viel Verluste hinnehmen, ohne an Schlagkraft zu verlieren. Zudem verstanden sich die christlichen Heere sehr gut auf Belagerungen. Daher gelang es ihnen schnell, strategisch wichtige Burgen, Festungen und Städte zu besetzen. Die späteren Niederlagen der Europäer gründen unter anderem darin, daß sie untereinander zerstritten waren und sich mißtrauten.

5.4. Die Belagerung
Die Muslime waren Meister im Bauen von Festungen und Burgen. Aber auch die meisten morgenländischen Städte waren befestigt. Weil die westeuropäischen Heere anfangs den Muslimen im offenen Feld überlegen waren, zogen sich diese in ihre Festungen zurück. Deshalb waren die Kreuzfahrer oft gezwungen, sich auf eine langwierige Belagerung einzulassen. Im Gegensatz zur offenen Feldschlacht kannten die Westeuropäer bei einer Belagerung eine Vielzahl von Taktiken und Strategien, um eine Festung oder Burg einzunehmen.

Als erstes mußte eine Festung umzingelt werden, um gänzlich von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Umliegende Dörfer und Ansiedlungen wurden niedergebrannt. Meist versuchte man dann, mit Sturmleitern die Mauern zu überrennen. War die Gegenwehr zu heftig, stellte man sich auf eine längere Belagerung ein. Es wurden Kriegsmaschinen gebaut, um Breschen in die Mauer zu schießen und um die Bewohner zu terrorisieren und zu entmutigen. Zur Zeit der Kreuzzüge waren verschiedene Arten von Kriegsmaschinen im Gebrauch, hauptsächlich aber die Prätaria und das Katapult (näheres siehe auf der Seite über die Burgen und auf der Seite über die mittelalterlichen Waffen).

Eine besondere Grausamkeit der abendländischen Heere war, daß die abgeschlagenen Köpfe der Gefallenen wieder in die Stadt zurückgeschossen wurden, um die Verteidiger zu demoralisieren. Manchmal verschoß man auch Tierkadaver, um Seuchen zu verursachen. Es wurden auch Brandgeschosse in die Festungen geschleudert, um sie auszuräuchern. Daher legten die Verteidiger großen Wert darauf, die gegnerische Artillerie durch Ausbrüche oder eigene Katapulte zu vernichten.

Man konnte aber auch auf anderem Wege Breschen in die Mauern schlagen. Im Schutz von fahrbaren Holzdächern, sogenannten Katzen, unterminierten die Belagerer die Mauern, um sie entweder so zum Kollabieren zu bringen oder direkt durch den Stollen in das Innere der Festung zu gelangen. Wenn der Verteidiger dies bemerkte, legte er einen eigenen Tunnel an, der zum gegnerischen führte, und erschlug die Arbeiter.

Ein anderes Kriegsgerät, um Mauern und vor allem Tore zu brechen, ist der Rammbock oder auch Sturmbock. Er wurde entweder mit Muskelkraft gegen die Mauer oder das Tor geschlagen oder an Stricken befestigt im Schutze einer Katze gegen die Mauer geschwungen. Dagegen konnte der Verteidiger nur versuchen, den Sturmbock mit Steinen zu zertrümmern, ihn in Brand zu stecken oder die Mannschaft zu töten.

Um den Verteidiger zu schwächen und um einen Sturmangriff zu decken, feuerte man hinter beweglichen großen Holzschilden, sogenannten Pavesen, geschützt, mit Bögen und Armbrüsten auf die Krieger auf den Wehrgängen. Zu diesem Zwecke wurden auch Ballistas und Arcuballistas, eine Art Riesenarmbrust, verwendet, mit der man bis zu speergroße Bolzen und kleinere Steinkugeln verschoß. Die Arcuballista war eine Verbesserung der Ballista und konnte mehrere Geschosse gleichzeitig verschießen. Ballisten wurden von Verteidigern wie Angreifern gleichermaßen verwendet.

Trotz all dieser Kriegsgeräte mußte eine Festung erstürmt werden, wenn sie nicht kapitulierte. Dies geschah durch lange Sturmleitern, die von den Verteidigern leicht mit Stangen weggestoßen und umgekippt werden konnten. Also war dies sehr riskant, zumal die Kletterer von oben bombardiert wurden. Man konnte aber auch mit Hilfe eines sogenannten Belagerungsturms, eines fahrbaren Holzturms, die Mauern erstürmen.

Der Belagerungsturm wurde meist noch mit nassen Fällen und Leder umspannt, damit er nicht so gut in Brand zu stecken war. Er wurde von Soldaten an die Festungsmauer über den mit Holz zugeschütteten Burggraben gezogen. Nun konnte man mit Hilfe von Fallbrücken und Holzleitern auf die Mauer gelangen. Die Belagerungstürme waren bei den Verteidigern gefürchtet, da es ein sehr schweres Unterfangen war, einen an die Mauer gezogenen Belagerungsturm zu zerstören.

Konnte eine Festung trotz aller Bemühungen nicht eingenommen werden, versuchte man die Besatzung auszuhungern und diese so zur Kapitulation zu zwingen. Es gab viele Festen, die nie erstürmt werden konnten, sondern nur ausgehungert wurden.

Jeder Krieger vom Knecht über den Fußsoldaten bis hin zum Ritter haßte Belagerungen. Das Ausharren und die großen Anstrengungen machten den meisten Rittern sehr zu schaffen. Aber auch die Zivilbevölkerung einer belagerten Stadt hatte große Not und unendliches Elend zu ertragen. Es gab Belagerungen, die sich über Jahre hin erstreckten. So lange hielten die wenigsten Besatzungen aus. Sie verloren den Mut und die Nerven und kapitulierten.

ergämzend:

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Die Schizophrenie der falschen Gottes-Geschichten

12376381_161308824241143_2810506416405589818_nDie meisten der heutigen Kirchenvertreter sind Handlanger der „Synagoge des Satans“ (Offenbarung). Sie stellen die universellen Werte der Schöpfung auf den Kopf. Mit menschenfeindlichen, „universellen Werten“ trachten sie, die göttliche Schöpfungsordnung zu ersetzen. Beispielsweise sollen sich die Völker, die in ihrer ethnischen Unversehrtheit dem Willen Gottes entsprechen bzw. „Gedanken Gottes sind“ (Herder), selbst auflösen, also Schöpfungs-Suizid begehen. Wer sein eigenes Volk durch andere Völkermassen austauschen will hat vor, Gott und sein großartiges Werk anzugreifen, die Schöpfung zu vernichten, ein wahrlich satanisches Begehren!

Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller gibt offen zu, dass die Kirche Jesu-Christi seit dem 2. Jahrhundert den Pfad der Evangelien verlassen hat. „Die Kirche hat im 2. Jahrhundert die Grundentscheidung getroffen, dass man nicht Gott aufteilen kann in einen rächenden Gott des Alten Bundes und den liebenden Gott des Neuen Bundes.“ [1]

Will uns Bischof Müller damit sagen, dass Gott eine Wandlung durchlief und sich von einem blutrünstigen, rächenden Gott der Juden in einen liebenden Gott der übrigen Menschheit verwandelte? Natürlich möchte uns der Bischof glauben machen, der Bibel-Gott sei schon immer die liebende himmlische Macht gewesen. Aber das ist eine wissentlich falsche Interpretation, denn in den für alle Christen und Juden verbindlichen Texten des Alten Testaments verlangt Gott von den Juden, folgende Menschheitsverbrechen zu verüben, und zwar unter Vernichtungsandrohung: Völkermord [2], Brudermord [3] Kannibalismus [4], Raub und Diebstahl [5], Sklavenhaltung [6], Diskriminierung von Frauen und Verachtung von Kindern [7] sowie ein Leben auf der Grundlage von Geld- und Raffgier zu führen [8].

Es ist zwar richtig, dass Jahwe, der „Rachegott“ der Juden, dem Moses die Zehn Gebote gab, allerdings nur für den jüdischen Geltungsbereich. Beispiel: „Du sollst nicht töten“, bedeutet laut dem französischen Philosophen Michel Onfray, 46, „Du als Jude sollst keine Juden töten.“ [9] Alle anderen Völker sind Jahwe nicht nur egal, vielmehr verlangt er von seinen Juden, sie sollen ganze Nationen ausrotten, mitsamt Kindern, Säuglingen und Haustieren. „In Wahrheit ist es ja Jahwe, der für Israel viele Völker aus dem Weg räumt: Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter, Jebusiter. ‚Wenn der Herr, dein Gott, sie dir ausliefert und du sie schlägst, dann sollst du sie der Vernichtung weihen. Du sollst keinen Vertrag mit ihnen schließen, sie nicht verschonen.‘ … Mose, der Mordbrenner, der zugleich den Menschen feierlich das Verbot zu morden überbringt – ein erstaunlicher Widerspruch.“ [10]

Diesen schrecklichen Mord- Rache- und Ausrottungsgott wagt der katholische Bischof Gerhard Ludwig Müller (im Einklang mit der aktuellen Vatikan-Lehre) allen Ernstes einen Gott der Liebe zu nennen. Müller: „Gott ist im Alten wie im Neuen Testament der Gott der Liebe.“ [11] Aber ernstzunehmende Rabbiner der Reform-Synagoge (offnbar denkfähig wegen Nichtbeschneidung) überführen Bischof Müller als falschen Gottesmann. Rabbiner Marc L. Solomon schrieb über den falschen Gott der Bibel folgendes: „Im Geiste ernsthafter Würdigung [der Thora, Bibel] sehe ich es als notwendig an zu erklären, warum genau das liberale Judentum nicht der Lehre zustimmen kann, Gott selbst sei Autor der Thora (Altes Testament, Bibel). Gesetze, die uns Völkermord auferlegen, die eine untergeordnete Rolle der Frau legalisieren, die Kinder aus verbotenen Beziehungen diskriminieren und die das Tieropfern als die ideale Art von Gottesverehrung festlegen, um nur einige Beispiele der moralisch und theologisch anstößigen ‚mitzvot‘ zu nennen, können ganz einfach nicht von dem weisen und gütigen Gott stammen.“ [12]

Wie kommt es aber, dass die Kirche offen das Werk des jüdischen Schreckensgottes verrichtet, ist er doch gemäß Jesus Christus der Teufel selbst. Schlimmer noch, „die Kinder des Teufels“ müssen von den Christen sozusagen als die „wahren Abkömmlinge Gottes“ verehrt werden. Bischof Müller hat dafür eine recht bedeutsame und unerwartet aufklärerische Antwort parat, von wem das Christentum manipuliert und in die falsche Richtung gesteuert wird: „Immerhin haben namhafte jüdische Denker des Personalismus im 20. Jahrhundert die christliche Theologie stark beeinflußt.“ [13]

Der Judengott Jahwe ist nicht unser Gott, er ist kein liebender Gott, sondern ein „furchtbarer Gott“, wie uns das Jüdische Gesetz (Bibel),. Deuteronomium 7, lehrt. Der Judengott Jahwe wird wie folgt zitiert: „Volk Israel, fürchte dich nicht. Denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein großer und furchtbarer Gott. (20) Du sollst aber alle Völker vernichten, die der HERR, dein Gott, in deine Gewalt gibt: dein Auge soll sie nicht mitleidig ansehen.“ (16).

Der Gott der Bibel (Altes Testament) ist in Wirklichkeit der Anti-Gott, der Teufel., wie uns Jesus aufklärt. Das wissen wir aus Johannes. Der Judengott ist nach den Worten Jesu Christi der „Vater der Lüge und des Mordes“. Und deshalb stellte der christliche Erlöser für alle Menschen eindeutig klar, dass der Judengott nicht sein Vater, der liebende Gott ist, und die Juden nicht die Kinder des richtigen Gottes sind. Jesus: „Ihr seid nicht von Gott. … Was ich gesehen habe bei meinem Vater, das rede ich; ihr nun tut, was ihr gehört habt von eurem Vater.“ [14]

Dieser Dämon, der „furchtbare Gott“ der Juden, der Widersacher Christi, ist für das Grauen auf diesem Planeten weitestgehend verantwortlich, wie der Heidelberger Ägyptologe Jan Assmann erklärt. „Assmann macht die ‚mosaische Unterscheidung‘ zwischen wahr und unwahr in der Religion, zwischen Juden und Gojim, … für eine Welt ‚voller Konflikte, Intoleranz und Gewalt‘ verantwortlich.“ [15]

Der semitische Gott ist der schrecklichste aller dämonischen Gottheiten, attestiert auch Bruno Bettelheim: „Der semitische Gott, so sah es der Psychologe Bruno Bettelheim, war ’schlimmer als selbst die schrecklichsten Gottheiten der Naturvölker‘. … Die Jahwejünger führten ständig Worte wie ‚ausrotten‘, ‚töten‘, ‚ausmerzen‘ im Munde.“ [16]

Dass uns diese derzeitige Christenkirche sozusagen zwingt, „den schrecklichsten Gott aller schrecklichen Gottheiten“ anzubeten, ist ein wahres Verbrechen an dem wahren Gott. Überdies ist für jeden wissenwollenden Menschen leicht erkennbar, dass dieses furchtbare Wesen nicht göttlicher Natur entspringt. Dieser sogenannte Gott will immer nur töten und Blut fließen sehen. Er wollte selbst Moses töten, war aber offenbar wegen intellektuellem Manko dazu nicht in der Lage [17], was alleine dadurch bewiesen ist, dass er sich von Moses hat bequatschen lassen, woraufhin er sogar seine Meinung änderte. Mehr noch, der Bibel-Gott bereute sogar gegenüber Moses, dass er einen falschen Entschluss gefasst hatte. [18] Dass einem Gott ein Mordvorhaben an einem Erdenbewohner nicht gelingt, müsste bereits jeden Menschen von der Vorstellung befreien, dass es sich hier um den Schöpfer der Welt handelt. Wenn aber derselbe „Gott“ sich auch noch von einem Wüstenjuden bequatschen lässt und seine vorher getroffenen Entscheidungen deshalb sogar rückgängig macht, kann kein zurechnungsfähig gebliebener Mensch diese schizophrenen Gottesgeschichten aus der jüdischen Bibel noch ernst nehmen.

Lange vor Moses konnte schon Abraham dem Bibel-Gott Dinge abhandeln, die „Gott“ gar nicht bereit war zu geben. Eine Geschichte im 18. Kapitel des 1. Buchs Mose, berichtet von einem Handel, den Abraham mit dem Herrgott selbst abschließt. Gott will die Stadt Sodom ihres argen Frevels wegen abstrafen und austilgen. Abraham macht ihm Einwendungen und meint, der Herr werde doch als gerechter Richter, wenn er 50 Gerechte in der Stadt anträfe, um dieser willen die Stadt schonen, damit nicht Unschuldige zu leiden hätten. Nachdem nun Abraham im Interesse dieser angeblich 50 Gerechten das Jawort des Herrn hat, kommt er mit einem geringeren Angebot zum Vorschein. Er hätte sich vermessen; der Herr würde wohl nur 45 Gerechte finden. Richtig lässt sich auch der Herr die 5 abhandeln; aber Abraham hat jetzt den einen Finger, und nun folgen die andern und schließlich wird die ganze Hand in Anspruch genommen. Der nächste Schonungspreis sind nur noch 40 Gerechte, also wieder 5 weniger. Dann geht der Handel in Abstufungen von 30 und 20 bis auf 10 herunter, und der Herr kapituliert richtig von Abraham, nachdem er mit ihm einig geworden, dass die etwaige Vorfindung von 10 Gerechten schon genügen solle, um die Stadt vor seinem Zorn zu bewahren.

Jesus Christus, in Indien von den hinduistisch-arischen Gottheiten auf sein großes Missionswerk vorbereitet, ist das allüberragende Beispiel einer erlösungsstiftenden Religion. Er ist das Wunder der Offenbarung im Zeichen der wirklichen Gotteswelt. Jesus sehnte sich nach keinem Blutrausch, er tötete keine Tiere, ganz zu schweigen vom Töten durch Schächten. Er reichte Brot und Wein beim letzten Abendmahl. Das ist der Unterschied zwischen Himmel und Hölle. Das wirkliche Gottesreich hat die Tiere nicht geschaffen, um sie zu quälen und zu morden. Tiere sind die Abbilder des Guten, da sie Böses nicht denken können. Sie sind unserer Obhut anvertraut, und nicht unseren Schlachtermessern, das machte der christliche Erlöser deutlich.

Das Heilige ist also das Gegenteil des Bösen. Das Böse ist das moralisch negative Verhalten von Menschen, denen die Verwerflichkeit ihres Wollens bewusst ist. Christof Gestricht von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) definiert das Böse u.a. so: „Was das Böse ist, ist insofern evident als für jedermann erkennbar ist, wie Böses sich auswirkt. Auch wenn es auf leisen Sohlen oder maskiert auftritt, erweist es sich schließlich als finstere, lebensfeindliche, gefühllose, hassende, insbesondere menschenverachtende und gewalttätige, destruktive Macht.“

Religion muss also frei sein von einer Lehre des Hasses und der Menschenverachtung wie sie im Buch der Todsünden (Altes Testament) den Juden eingetrichtert wird. Gemäß der Definition des EZW besteht das „Gesetz des Moses“ (Bibel, Altes Testament) sozusagen nur aus Anleitungen, Böses zu tun.

1 Welt, 02.05.2006, S. 28
2 1Samuel 15:3
3 Exodus 32:27-28
4 Leviticus 26:29
5 Exodus 3:22
6 Leviticus 25:44-46
7 Leviticus 27:2-8
8 Exodus 25:3, 33:5
9 Spiegel, 16/2006, S. 162
10 Spiegel, 16/2006, S. 158
11 Welt, 02.05.2006, S. 28
12 Jewish Chronicle, London, 01.11.1996, S. 24
13 Welt, 02.05.2006, S. 28
14 Johannes 8:38,47
15 Spiegel, 16/2006, S. 162
16 Spiegel, 52/2006, S. 115
17 „Unterwegs am Rastplatz trat der Herr dem Mose entgegen und wollte ihn töten.“ (Exodus 4:24)
18 »Sodann sprach der Herr zu Moses: „Ich sehe, dass diese Leute ein halsstarriges Volk sind. Darum lass mich, dass mein Zorn wider sie entbrenne und sie verzehre! Dich aber will ich zu einem großen Volk machen!“ Doch Moses versuchte, den Herrn, seinen Gott, zu versöhnen, und sprach: „Warum, Herr, soll dein Zorn wider dein Volk entbrennen, das du aus Ägypten mit großer Kraft und starkem Arm geführt hast? Warum sollen denn die Ägypter sagen dürfen: ‚Zum Verderben hat er sie herausgeführt, um sie im Gebirge umzubringen und sie vom Erdboden zu vertilgen‘? Lass ab von deiner Zornesglut und lasse dich des Unheils gereuen, das du deinem Volke angedroht hast! Gedenke deiner Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du doch bei dir selbst eidlich versprochen hast: ‚Ich will eure Nachkommen vermehren wie die Sterne des Himmels und will dies ganze Land nach meiner Verheißung euren Nachkommen geben. Sie sollen es für immer besitzen!‘ Da ließ sich der Herr des Unheils gereuen, mit dem er sein Volk bedroht hatte.« (Exodus 32:9-14) – Erstveröffentlichung dieses Artikels: 01/01/2013 – Quelle: NJ-Autoren /Globalfire.

Der Yinon-Plan

Schaffende Angehörige aller Nationen, erkennt euren gemeinsamen Feind!

Zensur in der BRD und Eurozone Der israelische Plan zur Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens. Einer der Gründe, wenn nicht sogar der Hauptgrund der momentanen Völkerwanderung ist, der Yinon-Plan.

Der Yinon-Plan sieht vor, die heute bestehenden arabischen Länder und darüber hinaus den Iran, Afghanistan und Pakistan grundlegend neu zu zeichnen. Die gesamte Region soll fragmentiert werden. Der Zweck ist, schwache Länder zu schaffen, die Israel nicht gefährlich werden und die sich nicht wehren können, wenn Mächte von außerhalb auf ihre Rohstoffe Zugriff nehmen wollen.

Yinon plädiert für ein eigenes Kurdistan; der Irak und Libyen sollen zertrümmert werden – was tatsächlich dort bereits geschehen ist. Saudi Arabien soll dezimiert werden, und zwischen Afghanistan und Pakistan soll ein Staat der Belutschen entstehen. Groß-Israel soll nach Yinon den Ostteil Ägyptens einschließen bis zum Nil, den nördlichen Teil Saudi-Arabiens, Jordanien, Libanon und die westlichen Teile des Irak und Syriens. »Vom Nil bis zum Euphrat«, hatte schon Theodor Herzl, der österreichisch-ungarische Schriftsteller jüdischer Herkunft, Publizist und Journalist und Begründer des modernen politischen Zionismus, im Jahr 1896 als Parole ausgegeben.    Erez Israel

erezisrael
Der zionistische Plan für den Nahen Osten übersetzt und herausgegeben von Israel Shahak

Das Israel von Theodor Herzl (1904) und von Rabbi Fischmann (1948)

In seinen „Vollständigen Tagebüchern“, Band II, S. 711, sagt der Gründer des Zionismus, dass das Gebiet des Jüdischen Staates sich erstrecke: „Vom Bach Ägyptens bis zum Euphrat.“

Rabbi Fischmann, Mitglied der Jüdischen Agentur für Palästina, erklärte in seiner Bekundung vor dem UN-Untersuchungssonderkomitee am 9. Juli 1947: „ Das Gelobte Lad erstreckt sich vom Bach Ägyptens bis zum Euphrat, es schließt Teile von Syrien und dem Libanon ein.“

von Oded Yinon

„Eine Strategie für Israel in den Achtzigern“  

veröffentlicht durch die „Association der Arabisch-Amerikanischen Universität Graduates, Inc.

Belmont, Massachussetts, 1982

Sonderdokument Nr. 1

Inhaltsübersicht

Vermerk des Herausgebers

1… Die „Association of Arab-American University Graduates“ hält es für zwingend, ihre neue Veröffentlichungsserien „Sonderdokumente“, mit Oded Yinons Artikel zu eröffnen, der in „Kivunim“ (Richtungen), der Zeitung der Informationsabteilung der Weltzionisten-Organisation, erschienen ist. Oded Yinon ist ein israelischer Journalist und war früher mit dem Außenministerium Israel verbunden. Zu unserer Kenntnis ist dieses Dokument die expliziteste, detaillierte und eindeutige Aussage über die zionistische Strategie im Nahen Osten. Darüber hinaus steht sie für die  genaue Darstellung der „Vision“ des gesamten Nahen Ostens der jeweiligen zionistischen Regime von Begin, Sharon und Eitan. Seine Bedeutung liegt daher nicht in seinem historischen Wert, sondern in dem Albtraum, den es darstellt.
2… „Der Plan funktioniert mit zwei wesentlichen Voraussetzungen: Zum Überleben, muss lsrael

  1. eine imperiale regionale Macht werden – und – 2. die Teilung des gesamten Gebietes in kleine Staaten durch den Zerfall aller vorhandenen arabischen Staaten bewirken.

Wie klein, das wird von der ethnischen oder konfessionellen Zusammensetzung jedes Staates abhängen. Konsequenterweise ist die zionistische Hoffnung, dass die auf Konfession basierenden Staaten Israels Satelliten werden und ironischerweise seine Quelle der moralischen Legitimierung…

3… Dies ist keine neue Idee, noch taucht dies zum ersten Mal im zionistischen strategischen Denken auf. In der Tat war die Spaltung aller arabischen Staaten in kleinere Einheiten ein wiederholtes Thema.“ Dieses Thema wurde dokumentiert in sehr bescheidenem Umfang in der AAUG-Veröffentlichung, „Israels sakraler Terrorismus“, (1980), von Livia Rokach. Basierend auf den Memoiren von Moshe Sharett, ehemaliger Premierminister von Israel, dokumentiert Rokachs Studie in überzeugenden Einzelheiten den zionistischen Plan, wie er auf den Libanon anzuwenden ist und in der Mitte der fünfziger Jahre vorbereitet wurde.

4… Die erste massive Invasion im Libanon im Jahre 1978 bestätigte diesen Plan bis ins kleinste Detail. Die zweite, barbarischere und allumfassende, israelische Invasion des Libanon am 6. Juni 1982 dient dazu, bestimmte Teile des Plans umzusetzen, der nicht nur den Libanon, sondern auch Syrien und Jordanien zerstückelt sehen will. Dies sollte ein Hohn israelischer öffentlicher Forderungen nach einer starken und unabhängigen libanesischen Zentralregierung sein. Noch genauer, sie wollten eine libanesische Zentralregierung, die ihre regionalen imperialistischen Pläne durch die Unterzeichnung eines Friedensvertrags mit ihnen sanktioniert. Sie suchen auch das Einverständnis der Syrier, Irakis, Jordanier und anderer arabischer Regierungen sowie des palästinensischen Volkes für ihre Pläne. Was sie wollten und wofür sie planen, ist keine arabische Welt, sondern eine Welt arabischer Fragmente, die bereit ist, sich der israelischen Hegemonie unterzuordnen. Daher spricht Oded Yinon in seinem Essay, „Eine Strategie für Israel in den 1980-gern“, über „weitreichende Möglichkeiten, zum ersten Mal seit 1967“, die durch die „sehr stürmische Situation, die Israel umgibt“ geschaffen wurden.

5… Die zionistische Strategie der Vertreibung der Palästinenser aus Palästina ist weitestgehend eine aktive Strategie, aber in Zeiten des Konfliktes, wie in den Jahren 1947 – 1948 und im Krieg von 1967, wird sie energischer verfolgt. Ein Anhang mit dem Titel „Israel spricht von einem neuen Exodus“ ist in dieser Veröffentlichung enthalten, um die früherenzionistischen Vertreibungen der Palästinenser aus ihrem Heimatland zu beweisen und um außer dem zionistischen Hauptdokument, das wir präsentieren, weitere zionistische Planungen für die „Entpalästinisierung“ von Palästina zu aufzuzeigen.

6… Aus dem Kivanum-Dokument, das im Februar 1982 veröffentlicht wurde, geht klar hervor, dass die „weitreichenden Chancen“, die zionistische Strategiker im Sinn hatten, dieselben „günstigen Gelegenheiten“ sind, wovon sie versuchen, die Welt zu überzeugen. Sie behaupten, sie seien durch ihre Invasion im Juni 1982 entstanden. Ebenso klar ist, dass die Palästinenser nie das einzige Ziel des zionistischen Plans waren, aber das primäre Ziel, seitdem deren lebensfähige und unabhängige Präsenz als Volk die Essenz des zionistischen Staates zunichte gemacht hat. Jeder arabische Staat, besonders einer mit kohäsiven und deutlich nationalistischen Richtungen, ist faktisch ein Ziel, früher oder später.

7… Im Gegensatz zu der detaillierten und eindeutigen zionistischen Strategie, die in diesem Dokument erläutert wurde, leidet die arabische und palästinensische Strategie unter Unklarheit und  Inkohärenz. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die arabischen Strategiker den zionistischen Plan in seinen vollen Konsequenzen verinnerlicht haben. Stattdessen reagieren sie mit Ungläubigkeit und sind schockiert, wenn sich eine neue Phase offenbart. Das wird offensichtlich durch die arabische Reaktion auf die Belagerung von Beirut, wenn auch gedämpft . Die traurige Tatsache ist, dass die arabische Reaktion, solange man die zionistische Strategie für den Nahen Osten nicht ernst nimmt, bei jeder Belagerung anderer arabischen Städte die gleiche sein wird.

Khalil Nakhleh  23. Juli 1982

Vorwort von Israel Shahak
1…
Das folgende Essay stellt meiner Meinung nach den genauen und detaillierten Plan des gegenwärtigen zionistischen Regimes (von Sharon und Eitan) für den Nahen Osten dar, der auf der Teilung des gesamten Gebietes in kleine Staaten basiert sowie der Auflösung aller vorhandenen arabischen Staaten. Ich werde in einem Schlusswort den militärischen Aspekt dieses Plans kommentieren. Hier will ich die Aufmerksamkeit der Leser auf mehrere wichtige Punkte lenken:

2… Die Idee, dass alle arabische Staaten von Israel in kleine Einheiten zerstückelt werden sollten, tritt immer wieder im israelischen strategischen Denken auf. Zum Beispiel schreibt Ze’ev Schiff, der Militärkorrespondent von Ha’aretz (und wahrscheinlich der bekannteste in Israel im Hinblick auf dieses Thema), über das „Beste“, das im Irak im Interesse Israels geschehen kann: „ Die Auflösung des Iraks in einen schiitischen Staat, einen sunnitischen Staat sowie die Abspaltung des kurdischen Teils“ (Ha’aretz 2.6.1982)

Eigentlich ist dieser Aspekt des Plans sehr alt.
3… Die strenge Verbindung zu neo-konservativem Denken in den USA ist sehr markant,  besonders in den Anmerkungen des Autors. Aber, während Lippenbekenntnisse für die Idee   der „Verteidigung des Westens“ gegen die sowjetische Macht geäußert werden, ist das wahre Ziel des Autors und des gegenwärtigen israelischen Establishments klar:  Aus dem   imperialen Israel eine Weltmacht machen. Mit anderen Worten, es ist das Ziel Sharons, die Amerikaner  zu  täuschen, nachdem er den gesamten Rest (der Welt I.Ge) getäuscht hat.

4… Es ist offensichtlich, dass viele der relevanten Daten, sowohl in den Anmerkungen, als auch in dem Text entstellt oder ausgelassen sind, wie zum Beispiel die finanzielle Hilfe der USA an Israel. Viel von ihm ist pure Fantasie. Aber man hält den Plan nicht für nicht einflussreich oder unmöglich, um eine kurze Zeit lang realisiert zu werden. Der Plan folgt getreu den geopolitischen Ideen in Deutschland von 1890 – 1933, die gänzlich von Hitler und der Nazi-Bewegung verschlungen wurden und die ihre Ziele für Osteuropa bestimmt haben. Diese Ziele, besonders die Teilung der vorhandenen Staaten, wurden in den Jahren 1939 – 1941 ausgeführt. Nur eine Allianz auf einer globalen Skala verhinderte ihre Konsolidierung eine Zeit lang.

5… Die Anmerkungen des Autors folgen dem Text. Um Verwirrung zu vermeiden, habe ich selbst keinerlei Anmerkungen hinzugefügt, aber habe die Inhalte in dieses Vorwort und in das Schlusswort am Ende gesetzt. Ich habe jedoch einige Teile des Textes betont. – Israel Shahak – 13. Juni 1982

 Shahak5Eine Strategie für Israel in den Achtzigern
von Oded Yinon

Dieses Essay erschien ursprünglich in Hebräisch in „Kivunim“ (Richtungen), eine Zeitung für Judaismus und Zionismus; Ausgabe No. 14 – Winter, 5742, Februar 1982, Verfasser: Yoram Beck.  Redaktionskomitee: Eli Eyal, Yoram Beck, Amnon Hadari, Yohanan Manor, Elieser Schweid. Veröffentlicht von dem Department of Publicity/Weltzionistenorganisation, Jerusalem.

1… Zu Beginn der Neunzehnhundertachtziger braucht der Staat Israel eine neue Perspektive bezüglich seiner Stellung, seiner Ziele und Vorhaben im In- und Ausland. Eine Anzahl zentraler Prozesse, die das Land, die Region und die Welt durchmachen, haben das Bedürfnis noch dringender werden lassen. Wir leben heute in den frühen Phasen einer neuen Epoche in der Geschichte der Menschen, die den früheren in keinster Weise gleicht. Ihr Charakter unterscheidet sich gänzlich von allem, was wir bisher kennengelernt haben. Deshalb brauchen wir ein Verständnis der Zentralprozesse, die diese historische Epoche einerseits typisieren, und brauchen andererseits eine Weltanschauung und eine operationelle Strategie, die mit den neuen Bedingungen übereinstimmt. Die Existenz, der Wohlstand und die Standhaftigkeit des Jüdischen Staates werden von seiner Fähigkeit abhängen,  ein neues Rahmenkonzept für seine in- und ausländischen Angelegenheiten einzuführen.

2… Diese Epoche wird charakterisiert durch mehrere Merkmale, die wir bereits diagnostizieren können und die eine echte Revolution in unserem gegenwärtigen Lebensstil symbolisieren. Der dominierende Prozess ist der Zusammenbruch der rationalen, humanistischen Weltanschauung als Haupt-Meilenstein, der das Leben und die Errungenschaften der westlichen Zivilisation seit der Renaissance unterstützt. Die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Ansichten, die dieser Gründung entströmten, basierten auf mehreren „Wahrheiten“, die zur Zeit verschwinden, zum Beispiel die Ansicht, dass der Mensch als Persönlichkeit das Zentrum des Universums ist und alles existiert, um seine materiellen Grundbedürfnisse zu erfüllen. Diese Position wird in der Gegenwart annuliert, als klar wird, dass die Menge der Quellen im Kosmos nicht den Erfordernissen des Menschen, seinen wirtschaftlichen Bedürfnissen oder seinen demographischen Zwängen entsprechen. In einer Welt, in der es vier Billionen Menschen gibt und Wirtschafts- und Energiequellen, die nicht im gleichen Verhältnis wachsen, um den Bedürfnissen des Menschen zu entsprechen, ist es unrealistisch,  zu erwarten, dass die Haupterfordernisse der Gesellschaft des Westens, nämlich, der Wunsch und das Streben nach endloser Konsumierung, erfüllt werden. 1 Die Ansicht, dass Ethik bei der Bestimmung der Richtung, die der Mensch einschlägt, keine Rolle spielt, sondern eher nur seine materiellen Bedürfnisse – diese Ansicht herrscht heute vor, da wir eine Welt sehen, in der fast alle Werte im Begriffe sind, zu verschwinden. Wir verlieren die Fähigkeit, die einfachsten Dinge zu beurteilen, vor allem, wenn es sich um die einfache Frage handelt, was das Gute und was das Böse ist.

3… Die Vision der grenzenlosen Sehnsüchte und Fähigkeiten schwindet angesichts der traurigen Fakten des Lebens, wenn wir den Zusammenbruch der Weltordnung um uns herum erleben. Die Anschauung, die der Menschheit Unabhängigkeit und Freiheit verspricht, erscheint absurd angesichts der traurigen Tatsche, dass Dreiviertel der Menschen unter totalitären Regimen leben. Die Anschauungen, die Gleichheit und soziale Gerechtigkeit betreffen, wurden durch den Sozialismus gewandelt und besonders durch den Kommunismus zum Hohn. Es gibt kein Argument, was die Wahrheit dieser beiden Ideen betrifft, aber es ist klar, dass sie nicht sauber in die Praxis umgesetzt wurden, und die Mehrheit der Menschheit hat die Unabhängigkeit verloren, die Freiheit und die Chance auf Gleichheit und Gerechtigkeit. In dieser nuklearen Welt, in der wir (noch) in relativem Frieden seit 30 Jahren leben, hat der Plan für Frieden und Koexistenz unter den Natioen keine Bedeutung, wenn eine Supermacht wie die USSR eine militärische und politische Doktrin in der Form, die vorhanden ist, hat, so dass nicht nur ein Atomkrieg möglich und notwendig ist, um die Ziele des Marxismus zu erreichen, sondern dass es möglich ist diesen zu überleben, um nicht die  Tatsache auszulassen, dass man damit einen Sieg erringen kann.

4… Die wesentlichen Pläne der menschlichen Gemeinschaft, besonders jene des Westens, erleben eine Änderung, aufgrund politischer, militärischer und wirtschaftlichen Umwandlungen. Daher hat die nukleare und konventionelle Macht der USSR  die Zeit gewandelt, die gerade geendet hat, in der  letzten Frist vor der großen Saga, die einen großen Teil unserer Welt in einem mehr-dimensionalen globalem Krieg zerstören wird. Im Vergleich dazu waren die Weltkriege der Vergangenheit eher ein Kinderspiel. Die Atommacht, wie auch die der konventionellen Waffen, ihre Menge, ihre Präsision und Qualität, wird das Meiste von unserer Welt in wenigen Jahren auf den Kopf stellen, und wir müssen uns damit arrangieren, dass wir in Israel damit konfrontiert werden. Das ist dann die Hauptbedrohung unserer Existenz und der westlichen Welt. 3  Der Krieg um die Resourcen in der Welt, das arabische Monopol auf das Öl und die Notwendigkeit des Westens, die meisten seiner Rohmaterialien aus der Dritten Welt zu importieren, formt die Welt, die wir kennen, um, vorausgesetzt, dass eins der größten Ziele der USSR ist, den Westen zu besiegen, indem er die Kontrolle über die gigantischen Resourcen im Persischen Golf und in dem südlichen Teil von Afrika gewinnt, in dem die meisten Mineralien der Welt vorhanden sind. Wir können uns die Dimensionen einer globalen Konfrontation, der wir in Zukunft gegenüberstehen, ausmalen.

5… Die Gorshkov-Doktrin fordert die sowjetische Kontrolle über die Ozeane und die mineral-reichen Gebiete der Dritten Welt. Das alles, zusammen mit der gegenwärtigen Atom-Doktrin, die ihr ermöglicht, einen Atomkrieg zu bewältigen und zu gewinnen und zu überleben, bei dem die Militärmacht des Westens zerstört und seine Einwohner im Dienste des Marxismus-Leninismus versklavt werden könnten, ist die Hauptgefahr für den Weltfrieden und für unsere Existenz. Seit 1967 haben die Sowjets das Diktum von Clausewitz in „Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit atomaren Mitteln“ und machten dies zum Motto, das ihre gesamte Politik leitet. Bereits heute sind sie damit beschäftigt, ihre Ziele in unser Gebiet und die gesamte Welt zu tragen. Die Notwendigkeit, sie zu konfrontieren, wird das Hauptelement in der Sicherheitspolitik unseres Landes und natürlich dem Rest der freien Welt. Das ist unser größte ausländische Herausforderung.4

6… Die arabisch-muslimische Welt ist deshalb nicht das Hauptproblem, mit dem wir in den Achtzigern konfrontiert sein werden, trotz der Tatsache, dass es die größte Bedrohung für Israel in sich trägt, aufgrund ihrer wachsenden Militärmacht. Diese Welt mit ihren ethnischen Minderheiten, seinen Fraktionen und internen Krisen, die erstaunlich selbstzerstörerisch ist, wie wir im Libanon, im nicht-arabischen Iran und nun auch in Syrien sehen können, ist unfähig, erfolgreich seine fundamentalen Probleme zu behandeln und stellt deshalb keine reelle Gefahr für den Staat Israel auf Dauer dar, sondern nur für eine kurze Zeit, in der seine unmittelbare Militärmacht große Bedeutung hat. Auf Dauer wird diese Welt unfähig sein, in ihrem gegenwärtigen Rahmenwerk in den Gebieten um uns herum zu existieren, ohne einen authentischen revolutionären Wandel. Die muslimisch-arabische Welt ist gebaut wie ein vorübergehendes Kartenhaus, das vom Ausland (Frankreich und Großbritannien in den Zwanziger-Jahren) zusammengestellt wurde, ohne das Verlangen und die Wünsche der Einwohner zu berücksichtigen. Sie wurde beliebig in 19 Staaten aufgeteilt, die alle aus Kombinationen der Minderheiten und ethnischer Gruppen gemacht wurden, die sich feindlich gesinnt sind, so dass jeder arabisch-muslimische Staat heutzutage sich einer ethnischen sozialen Zerstörung von innen heraus gegenüber sieht. In einigen wütet bereits ein Bürgerkrieg. 5  Die meisten der Araber, 118 Millionen von 170 Millionen, leben in Afrika, meistens in Ägypten (45 Millionen heutzutage).

7… Abgesehen von Ägypten bestehen alle Maghreb-Staaten aus einer Mischung von Arabern und nicht-arabischen Berbern. In Algerien herrscht bereits ein Bürgerkrieg, der in den Bergen von Kabile zwischen den beiden Nationen in dem Land wütet. Marokko und Algerien führen, außer den inneren Aufständen in beiden Ländern,  Krieg gegeneinander um die spanische Sahara. Der militante Islam gefährdet die Integrität von Tunesien, und Gadafi organisiert Kriege, die destruktiv aus arabischer Sicht sind, aus einem Land, das spärlich bevölkert ist und das keine mächtige Nation werden kann. Deshalb hat er  sich um Bündnisse mit Staaten in der Vergangenheit bemüht, die authentischer sind, wie Ägypten und Syrien. Der Sudan, der in der heutigen arabisch-muslimischen Welt am meisten zerrissen wurde,  ist auf vier untereinander verfeindeten Gruppen errichtet, einer arabisch-muslimisch-sunnitischen Minderheit, die über eine Mehrheit von nicht-arabischen Afrikanern, Heiden und Christen herrscht. In Ägypten gibt es eine sunnitisch-muslimische Mehrheit, die sich einer breiten Minderheit von Christen gegenübersieht, die in Oberägypten dominieren: einige sieben Millionen, so dass sogar Sadat in dieser Rede vom 8. Mai seine Befürchtung zum Ausdruck bringt, sie wollten einen Staat für sich, so etwas Ähnliches wie einen „zweiten“ christlichen Libanon in Ägypten.

8… Alle arabischen Staaten östlich von Israel sind auseinandergerissen, zerfallen und zerüttet von inneren Konflikten, sogar mehr noch als die des Maghreb. Syrien unterscheidet sich grundsätzlich nicht vom Libanon, mit Ausnahme des starken Militärregimes, das ihn beherrscht. Aber der wirkliche Bürgerkrieg, der gegenwärtig zwischen der sunnitischen Mehrheit und der herrschenden schiitisch-alawitischen Minderheit stattfindet ( nur etwa 12 % der Bevölkerung), zeugt für die Schwere der inneren Unruhen.

9… Der Irak unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von seinen Nachbarn, obwohl dessen Mehrheit Schiiten und die herrschende Minderheit Sunniten sind. 65 % der Bevölkerung hat keine Mitbestimmung bei der Politik. Eine 20%-ige Elite hat die Macht. Zusätzlich gibt es eine breite kurdische Minderheit im Norden und, wenn es nicht die Stärke des herrschenden Regimes gäbe, die Armee und die Ölreserven, wäre Iraks zukünftiger Staat nicht anders als der Libanon in der Vergangenheit oder Syrien von heute. Die Saat des inneren Konfliktes und Bürgerkrieges ist heute bereits offensichtlich, besonders nach dem Aufstieg Khomeinis zur Macht im Iran, einem Führer, den die Schiiten im Irak als ihren natürlichen Führer ansehen.

10… All die Golf-Fürstentümer und Saudi Arabien sind auf einem delikaten Sandhaus errichtet, in dem sich Öl befindet. In Kuweit bilden die Kuweitis nur ein Viertel der Bevölkerung. In Bahrain sind die Schiiten in der Mehrheit, aber der Macht beraubt. In den Vereinigten Arabischen Staaten sind auch die Schiiten in der Mehrheit, aber die Sunniten sind an der Macht. Dasselbe gilt für den Oman und Nordjemen. Sogar im marxistischen Südjemen ist eine beträchtliche schiitische Minderheit. In Saudi Arabien ist die Hälfte der Bevölkerung aus dem Ausland, Ägypter und Jemeniten, aber eine saudische Minderheit hält die Macht in Händen.

11… Jordanien ist in Wirklichkeit palästinensisch, von einer trans-jordanischen Beduinenminderheit beherrscht, aber die meisten der Armee und gewiss der Bürokratie sind heute Palästinenser. Um genau zu sein, Amman is genauso palästinensisch wie Nablus. All diese Länder haben mächtige Armeen, relativ gesprochen. Aber es gibt dort ein Problem. Die syrische Armee heutzutage besteht meistens aus Sunniten mit einem alawitischen Offizierkorps, die irakische Armee aus Schiiten mit sunnitischen Kommandeuren. Dies hat große Bedeutung auf Dauer, und deshalb wird es nicht möglich sein, die Loyalität der Armee langfristig zu erhalten, ausser, es käme zu dem einzigen gemeinsamen Nenner: Die Feindschaft gegenüber Israel. Heute reicht sogar diese nicht aus.

12… Neben den Arabern, gespalten, wie sie sind, teilen die anderen muslimischen Staaten eine ähnliche missliche Lage. Die Hälfte von Irans Bevölkerung ist aus einer Persisch sprechenden Gruppe und die andere Hälfte aus einer ethnischen türkischen Gruppe zusammengesetzt. Die Bevölkerung der Türkei setzt sich aus einer türkisch-sunnitisch-muslimischen Mehrheit, etwa 50 % und zwei breiten Minderheiten, 12 Millionen shiitische Alawiten und 6  Millionen sunnitische Kurden, zusammen. In Afghanistan gibt es 5 Millionen Schiiten, die sich aus einem Drittel der Bevölkerung zusammensetzen. Im sunnitischen Pakistan gibt es 15 Millionen Schiiten, die die Existenz dieses Staates gefährdet.

13… Dieses Bild der nationalen ethnischen Minderheit, das sich von Marokko bis Indien und von Somalia bis zur Türkei erstreckt, deutet auf den Mangel an Stabilität und eine schnelle Rückentwicklung in der gesamten Region hin. Wenn dieses Bild zu dem wirtschaftlichen hinzugefügt wird, sehen wir, wie die gesamte Region wie ein Kartenhaus gebaut ist, nicht fähig, seinen ernsten Problemen standzuhalten.

14… In dieser gigantischen und zerbrochenen Welt gibt es einige wenige reiche Gruppen und eine riesige Masse armer Menschen. Die meisten Araber haben ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 300 Dollar. Das ist die Situation in Ägypten, in den meisten der Maghreb-Ländern, mit Ausnahme von Libyen, und im Irak. Der Libanon ist zerrissen und seine Wirtschaft ist in Stücke zerfallen. Es ist ein Staat, in dem es keine zentralisierte Macht gibt, sondern nur fünf de-facto  souveräne Autoritäten (Die Christen im Norden, die von den Syrern unterstützt werden und unter der Herrschaft des Franjieh Clans, im Osten ein Gebiet direkter syrischer Eroberung, im Zentrum eine von Falangisten kontrollierte christliche Enklave, im Süden und bis zum Litani-Fluss ein hauptsächlich palästinensisches Gebiet, das die PLO kontrolliert, und Major Haddads Staat der Christen und eine halbe Million Schiiten). Syrien ist in einer noch schlimmeren Situation und sogar die Unterstützung, die sie in Zukunft nach der Vereinigung mit Libyen erhält, wird nicht ausreichen, um mit den Grundproblemen der Existenz und dem Erhalt einer großen Armee umzugehen. Ägypten ist in der schlimmsten Situation: Millionen sind am Rande des Verhungerns, die Hälfte der Arbeitskräfte sind arbeitslos und Wohnungen sind Mangelware in diesem dicht bevölkerten Gebiet der Welt. Mit Ausnahme der Armee gibt es kein einziges Department, das effektiv arbeitet und der Staat ist in einem permanenten Zustand des Bankrotts und hängt gänzlich von amerikanischer Auslandshilfe ab, die seit dem Frieden gewährt wird. 6

15… In den Golfstaaten, Saudi Arabien, Libyen und Ägypten, gibt es die größte Ansammlung von Geldern und Öl der Welt, aber diejenigen, die sich dessen erfreuen, sind winzige Eliten, denen es an umfangreicher Unterstützung und Selbstvertrauen mangelt, etwas, das keine Armee garantieren kann.7  Die saudische Armee, mit ihrer gesamten Ausrüstung, konnte das Regime nicht vor tatsächlichen Gefahren zu Hause und außerhalb verteidigen. Das, was in Mekka im Jahr 1980 geschah, ist nur ein Beispiel. Eine traurige und sehr stürmische Situation umgibt Israel und schafft ihm Herausforderungen, Probleme, Risiken, aber auch weitreichende Gelegenheiten zum ersten Mal seit 1967. Chancen sind, dass die zu jener Zeit verpassten Gelegenheiten in den Achtzigern ermöglicht werden,  in dem Ausmaß und in Dimensionen, die wir uns heute noch nicht einmal vorstellen können.

16… Die „Friedens“-Polizei und die Rückgabe der Gebiete aufgrund der  Abhängigkeit von der US schließt die Realisierung der für uns neu geschaffenen Option aus. Seit 1967 haben alle Regierungen Israels unsere nationalen Ziele einerseits an begrenzte politische Bedürfnisse gebunden, andererseits an destruktive Optionen im Inland, die unsere Kapazitäten neutralisierten, sowohl im In- als auch im Ausland. Das Versäumnis, Schritte in Richtung der arabischen Bevölkerung in den neuen Gebieten, die im uns aufgezwungenen Krieg erworben wurden,  zu unternehmen, ist der große strategische Fehler, der von Israel am Morgen nach dem Sechs-Tage-Krieg begangen wurde. Wir hätten uns all den bitteren und gefährlichen Konflikt seitdem ersparen können, wenn wir den Palästinensern, die westlich des Jordan-Flusses leben, Jordanien übergeben hätten. Dadurch hätten wir das palästinensische Problem neutralisiert, mit dem wir heutzutage konfrontiert werden und für das wir Lösungen gefunden haben, die tatsächlich keineswegs Lösungen sind, wie zum Beispiel der territoriale Kompromiss oder die Autonomie, die in der Tat auf dasselbe hinausläuft.8 Heutzutage sehen wir uns plötzlich Chancen gegenüber, die Situation gänzlich umzuwandeln. Das müssen wir in dem kommenden Jahrzehnt tun, andernfalls werden wir  als Staat nicht überleben.

17 … Im Laufe der Achtziger wird der Staat Israel weitreichende Änderungen in seinem politischem und wirtschaftlichem Regime im Inland, neben radikalen Änderungen in seiner Außenpolitik durchlaufen müssen, um den globalen und regionalen Herausforderungen dieser neuen Epoche gewachsen zu sein. Der Verlust der Ölfelder des Suez Kanals, dieses immensen Potentials von Öl, Gas und anderen natürlichen Quellen der Sinai-Halbinsel, die geomorphologisch identisch mit den reichen ölproduzierenden Ländern in der Region ist, wird in einem Energie-Drain in nächster Zukunft enden und unsere Binnenwirtschaft zerstören: ein Viertel unseres gegenwärtigen BSPs sowie ein Drittel des Budgets wird für den Einkauf von Öl genutzt.9 Die Suche nach Rohmaterialien im Negev und an der Küste wird in naher Zukunft dazu dienen, diese Lage der Dinge zu ändern.

18… Die Sinai-Halbinsel mit ihren aktuellen und potentiellen Quellen (zurückzugewinnen), ist deshalb eine politische Priorität, die durch Camp David und das Friedensabkommen blockiert wird. Der Fehler hierfür liegt natürlich bei der derzeitigen israelischen Regierung und den Regierungen, die den Weg zur Politik des territorialen Kompromisses geebnet haben, die Alignment-Regierungen seit 1967.  Die Ägypter werden den Friedensvertrag nach Rückgabe des Sinais nicht einhalten müssen. Sie werden alles, was sie können, tun, um in den Schoß der arabischen Welt und zu der USSR zurückzukehren, um deren Hilfe und militärische Unterstützung zu gewinnen. Die amerikanische Hilfe wird nur für eine kurze Weile garantiert, denn die Friedensbedingungen und die Schwächung der US, sowohl im In- als auch Ausland, werden eine Reduzierung der Hilfe mit sich bringen. Ohne Öl und dessen Ertrag können wir bei den gegenwärtigen enormen Ausgaben, unter den jetzigen Bedingungen nicht durch das Jahr 1982 kommen, und müssen handeln, um zurück zur Situation des Status Quo zu kommen, der im Sinai vor Sadats Besuch und dem unangebrachten Friedensabkommen, das im März 1979 unterzeichnet wurde, herrschte.10

19… Es gibt für Israel zwei Hauptwege, über die es diese Ziele realisieren kann, einen direkten und einen indirekt. Die direkte Option ist die weniger realistische wegen der Art des Regimes und der Regierung in Israel, sowie aufgrund Sadats Intelligenz, der unseren Rückzug aus dem Sinai erreichte, was nach dem Krieg von 1973 seine große Errungenschaft war, nachdem er die Macht übernommen hatte. Israel wird nicht unilateral den Vertrag brechen, weder heute, noch im Jahr 1982, es sei denn, es würde wirtschaftlich und politisch dazu gezwungen und Ägypten beschaffte Israel einen Vorwand, den Sinai in unsere Hände zurückzuholen, zum vierten Mal in unserer kurzen Geschichte. Was also noch geblieben ist, ist die direkte Option. Die wirtschaftliche Situation in Ägypten, die Beschaffenheit des Regimes und dessen panarabische Politik wird nach April 1982 eine Situation schaffen, in der Israel gezwungen sein wird, direkt oder indirekt zu handeln, um erneut die Kontrolle über den Sinai als strategische und wirtschaftliche Reserve sowie als Reserve der Energie langfristig wiederzugewinnen. Ägypten stellt aufgrund seiner inneren Konflikte kein militärisch-strategisches Problem dar und könnte in nicht mehr als einem Tag in die Situation nach dem Krieg von 1967 zurückversetzt werden.11

20… Der Mythos von Ägypten als stärkster Führer der arabischen Welt wurde zurück in das Jahr 1956 versetzt und überlebte das Jahr 1967 nicht, aber unsere Politik, wie bei der Rückgabe des Sinai, diente dazu, den Mythos in eine „Tatsache“ umzuwandeln. In Wirklichkeit jedoch ging die Macht im Verhältnis alleine zu Israel und zu dem Rest der arabischen Welt um ca. 50 Prozent seit 1967 zurück. Ägypten ist nicht länger die führende politische Macht in der arabischen Welt und ist wirtschaftlich am Rand einer Krise. Ohne ausländische Hilfe wird die Krise morgen kommen.12 Kurzfristig wird Ägypten aufgrund der Rückgabe des Sinais einige Vorteile auf unsere Kosten gewinnen, aber nur kurzfristig bis 1982, und das wird nicht die Machtbilanz zu seinen Gunsten verändern, sondern wahrscheinlich seinen Sturz bringen. Ägypten ist seinem derzeitigen innerpolitischen Bild nach bereits eine Leiche, umso mehr, wenn wir seine gegenwärtig wachsende muslimisch-christliche Spaltung berücksichtigen. Ägypten territorial in unterschiedliche geographische Gebiete zu zerstückeln,  ist das politische Ziel von Israel an seiner Westfront in den Achtzigern.

21… Ägypten ist geteilt und in viele Machtzentren zerrissen. Wenn Ägypten zerfällt, werden Länder wie Libyen, Sudan oder sogar weiter entferntere Staaten nicht länger in ihrer jetzigen Form existieren und dem Sturz und dem Zerfall Ägyptens folgen. Die Vision eines christlich-koptischen Staates in Oberägypten neben einer Reihe schwacher Staaten mit lokaler Macht und ohne eine Zentralregierung wie bisher, ist der Schlüssel zu einer historischen Entwicklung, die nur von dem Friedensabkommen zurückgesetzt wurde, auf Dauer jedoch unvermeidlich zu sein scheint.13

22… Die Westfront, die oberflächlich betrachtet, problematischer erscheint, ist tatsächlich weniger kompliziert als die Ostfront, bei der die meisten Zwischenfälle, die Schlagzeilen füllten in der letzten Zeit. Libanons völliger Verfall in fünf Provinzen dient als Präzedenzfall für die gesamte arabische Welt, einschließlich Ägypten, Syrien, Irak und der arabischen Halbinsel und ist bereits im Gange. Der Verfall von Syrien und dem Irak in ethnisch oder religiös spezifische Gebiete später,  so, wie im Libanon, ist Israels primäres Ziel an der Ostfront langfristig, wohingegen der Verfall der Militärmacht jener Staaten als primäres kurzfristiges Ziel dient. Syrien wird, aufgrund seiner ethnischen und religiösen Kultur, in verschiedene Staaten zerfallen, wie heutzutage der Libanon, so dass es einen schiitisch-alawitischen Staat an seiner Küste, einen sunnitischen Staat im Aleppo-Gebiet, einen weiteren sunnitischen Staat in Damaskus geben wird, der mit seinem nördlichen Nachbarn verfeindet ist. Die Drusen, die einen Staat errichten werden, vielleicht sogar auf unserem Golan, und bestimmt in Hauran und im Norden von Jordanien. Diese Lage der Dinge wird die Garantie für Frieden und Sicherheit in dem Gebiet auf Dauer sein, und das Ziel ist bereits heute in unserer Reichweite.14

23 … Der Irak, reich an Öl einerseits und intern zerfallen andererseits, ist garantiert ein Kandidat für Israels Ziele. Sein Zerfall ist noch bedeutender für uns als der von Syrien. Der Irak ist stärker als Syrien. Kurzfristig ist es die irakische Macht, die die größte Gefahr für Israel darstellt. Ein Krieg zwischen dem Irak und dem Iran wird den Irak zerreißen und seinen Zerfall verursachen, sogar noch bevor er auf breiter Front einen Kampf gegen uns organisieren kann. Jede Art einer inter-arabischen Konfrontation wird uns kurzfristig helfen und wird den Weg zu dem wichtigeren Ziel, den Irak in Konfessionen zu spalten, wie in Syrien und im Libanon, verkürzen. Im Irak ist eine Teilung in Provinzen nach ehtnisch/religiösen Linien wie in Syrien während der Zeit der Ottomanen möglich. So werden drei (oder mehr) Staaten um die drei größten Städte herum existieren: Basra, Baghdad und Mosul, und die schiitischen Gebiete im Süden werden von den Sunniten und Kurden im Norden getrennt. Es ist möglich, dass die gegenwärtige Konfrontation zwischen Irakern und Iranern diese Polarisierung vertiefen wird.15

24 … Die gesamte arabische Halbinsel ist ein natureller Kandidat für den Zerfall, aufgrund des internen und externen Drucks, und das ist unausweichlich, besonders in Saudi Arabien. Unabhängig davon, ob die Macht seiner Wirtschaft, die auf Öl basiert, intakt bleibt oder ob sie Dauer abnimmt, sind die inneren Spaltungen und Brüche eine klare und natürliche Entwicklung angesichts der gegenwärtigen politischen Struktur.16

25…  Jordanien stellt ein sofortiges strategisches Ziel kurzfristig dar, aber nicht auf Dauer, denn es stellt keine richtige Bedrohung nach seinem Zerfall, der Beendigung der langen Herrschaft von König Hussein und der Übertragung der Macht an die Palästinenser kurzfristig dar.

26… Es gibt keine Chance für die weitere Existenz Jordaniens in seiner derzeitigen Struktur auf Dauer und Israels Politik, sowohl im Krieg als auch im Frieden, sollte auf die Auflösung Jordaniens unter dem gegenwärtigen Regime und die Übertragung der Macht an die palästinensische Mehrheit gerichtet sein. Durch den Wechsel des Regimes östlich des Flusses wird auch das Problem der dicht besiedelten Gebiete mit Arabern, westlich des Jordans, gelöst sein. Ob im Krieg oder unter Friedensbedingungen sind die Abwanderung aus den Gebieten und der wirtschaftlich bedingte demographische Wachstumsstillstand die Garantien für den kommenden Wandel an beiden Ufern des Flusses, und wir sollten aktiv sein, um diesen Prozess in naher Zukunft zu beschleunigen. Der Autonomieplan sollte auch abgelehnt werden ebenso, wie jeglicher Kompromiss oder die Teilung der Gebiete, denn, unter der Voraussetzung der Pläne der PLO und der der israelischen Araber, dem Shefa’amr-Plan von September 1980, ist es nicht möglich, weiterhin in diesem Land in der jetzigen Situation zu leben, ohne die beiden Nationen, die Araber nach Jordanien und die Juden in die  Gebiete westlich des Flusses, zu trennen. Wirkliche Koexistenz und Frieden wird in dem Land nur herrschen, wenn die Araber begreifen, dass sie ohne die jüdische Herrschaft zwischen dem Jordan und dem Meer, weder eine Existenz, noch Sicherheit haben. Eine eigene Nation und Sicherheit werden sie nur in Jordanien haben.17

27… In Israel war die Unterscheidung der Gebiete von 1967 und den Gebieten außerhalb dieser, denen von 1948, für Araber bedeutungslos und hat nun keine Bedeutung mehr für uns. Das Problem sollte in seiner Gesamtheit gesehen werden, ohne irgendwelche Aufteilungen, wie die von 1967. Es sollte klar sein, bei jeder zukünftigen politischen Situation oder militärischer Konstellation, dass die Lösung des Problems der einheimischen Araber nur kommt, wenn sie die Existenz Israels in sicheren Grenzen bis zum Jordan-Fluss und darüber hinaus, als unsere existentielle Notwendigkeit  in diesem Epoche der nuklearen Zeit, in die wir bald eintreten werden, anerkennen. Es ist nicht länger möglich, mit Dreiviertel der jüdischen Bevölkerung an der dichten Küste zu leben, die so gefährlich in einer nuklearen Epoche ist.

28… Zerstreuung der Bevölkerung ist deshalb ein inländisches strategisches Ziel von höchster Priorität; andernfalls werden wir aufhören, in irgendwelchen Grenzen zu existieren. Judea, Samaria und Galiläa sind die einzige Garantie für unsere Existenz, und wir werden nicht die Mehrheit in den gebirgigen Gebieten, wir werden nicht in dem Land herrschen und wir werden wie die Kreuzfahrer sein, die dieses Land verloren, das sowieso nicht ihres war und in dem sie von Anfang an Fremde waren. Das Land wieder demographisch, strategisch und wirtschaftlich auszubalancieren, ist das höchste und das Haupt-Ziel heutzutage. Die Berg-Wasserscheide von Beersheba bis Obergaliläa ist das nationale Ziel, das aus der wichtigen strategischen Überlegung entwickelt wurde, den gebirgigen Teil des Landes, der heute frei von Juden ist, zu besiedeln.18

29… Die Realisierung unserer Ziele an der Ostfront hängt von der Realisierung dieser innenpolitischen strategischen Zielsetzung ab. Die Umwandlung der politischen und wirtschaftlichen Struktur zur Ermöglichung der Realisierung dieser strategischen Ziele ist der Schlüssel, um den vollständigen Wandel zu erreichen. Wir müssen (das Land) von einer zentralen Wirtschaft, in die die Regierung umfangreich involviert ist, in eine offene und freie Marktwirtschaft – und die Abhängigkeit des US-Steuerzahlern mit unseren Händen in die Entwicklung einer wirklichen produktiven, wirtschaftlichen Infrastruktur umwandeln. Wenn wir nicht fähig sind, diesen Wandel frei und ungezwungen vorzunehmen, werden wir durch Entwicklungen der Welt, besonders auf dem Gebiet der Ökonomie, Energie und Politik und durch unsere wachsende Isolation dazu gezwungen sein.19

30 … Vom militärischen und strategischen  Standpunkt aus ist der von den US geleitete Westen unfähig, dem globalen Druck der USSR in der gesamten Welt standzuhalten. Deshalb muss Israel in den Achtzigern ohne jegliche ausländische Militär- oder Wirtschaftshilfe alleine weiterbestehen und dazu haben wir heute die Kapazitäten, ohne jegliche Kompromisse. 20  Schnelle Änderungen in der Welt werden auch einen Wandel in der Situation des Weltjudentums herbeiführen, für das Israel nicht nur ein letzter Zufluchtsort ,sondern die einzige existentielle Option sein wird. Wir können nicht annehmen, dass die US-Juden und die Gemeinden von Europa und Lateinamerika auch in Zukunft weiterhin in der gegenwärtigen Form existieren.21

31 … Unsere Existenz in diesem Land ist sicher, und es gibt keine Kraft, die uns von hier entfernen könnte, weder mit Zwang, noch durch Heimtücke (Sadats Methode). Trotz der Schwierigkeiten der  falschen „Friedens“-Politik  und des Problems der israelischen Araber und der Araber in den Gebieten, können wir diese Probleme in absehbarer Zukunft effektiv bewältigen.

 Schlussfolgerung
1… Drei bedeutende Punkte müssen geklärt werden, um  die bedeutenden Realisierungsmöglichkeiten  dieses zionistischen Planes zu verstehen und warum es veröffentlicht werden musste.

2… Der militärische Hintergrund des Planes

Die militärischen Bedingungen dieses Planes  sind oben nicht erwähnt worden, aber bei den vielen Gelegenheiten,  wo  sehr Ähnliches  bei  geschlossenen Versammlungen der Mitglieder des israelischen Establishment erklärt wurde , wird dieser Punkt auch  geklärt. Es wird vermutet, dass die israelischen militärischen Kräfte in all ihren Teilen  ungenügend für die  tatsächliche Besatzung  von solch weiten Gebieten sind, wie sie  oben diskutiert wurden.  In der Tat  sind  die Kräfte sogar in Zeiten  großer palästinensischer „ Unruhe“ auf der Westbank sind die  Kräfte der israelischen Armee zu sehr verteilt. Die Antwort darauf  ist die Methode mit Mitteln der „Haddad-Kräfte“ oder mit „ Dorf –Vereinigungen“ zu herrschen ( auch als „Village-Leagues“  bekannt) lokale Kräfte  unter „Führern“, die von der Bevölkerung völlig getrennt sind  Diese haben weder feudale noch Parteistrukturen ( wie sie z.B. die Phalangisten haben. Die „Staaten“, wie sie von Yinon  vorgeschlagen,  sind Haddadland und Dorfvereinigungen“ und ihre bewaffneten Kräfte werden zweifellos ziemlich  ähnlich sein. Außerdem wird die israelisch militärische Überlegenheit in solch einer Situation viel größer sein als jetzt, so dass jede revoltierende  Bewegung „bestraft“ werden wird entweder durch Massen Demütigung wie in der Westbank und im Gazastreifen oder durch  Bombenangriffe und Vernichtung von Städten wie im Libanon jetzt (Juini 1982) oder durch beides. Um dies abzusichern, braucht der Plan – wie mündlicherklärt, die Errichtung israelischer  Garnisonen an den Brennpunkten zwischen den Ministaaten, die mit den notwendigen mobilen Zerstörungskräften ausgerüstet sind. In der Tat haben wir etwas wie diese im Haddadland gesehen, und wir werden mit ziemlicher Sicherheit bald das erste Beispiel dieses Systems sehen, das entweder im Südlibanon oder im gesamten Libanon funktioniert.

3 … Es ist offensichtlich, dass die oben genannten militärischen Voraussetzungen und auch der gesamte Plan von den Arabern abhängen, die weiterhin sogar noch mehr gespalten als jetzt sind, und vom Mangel jeglicher wahrlich progressiven Massenbewegung unter ihnen. Es könnte sein, dass diese beiden Bedingungen nur dann entfernt werden, wenn der Plan gut vorangebracht wird – mit nicht  voraussehbaren Konsequenzen.

4… Warum ist es nötig, dies in Israel zu veröffentlichen?

Der Grund zur Veröffentlichung ist die duale Natur der israelisch-jüdischen Gesellschaft: ein sehr großes  Maß an Freiheit und Demokratie, besonders für Juden, verbunden mit Expansionismus und rassistischer Diskriminierung.  In solch einer Situation muss die israelisch-jüdische Elite überzeugt werden ( denn die Massen folgen  dem TV und Begins Reden). Die ersten Schritte des Überzeugungsprozesses sind mündlich, wie oben schon angedeutet ist, aber es kommt eine Zeit, in der es ungünstig ist. Geschriebenes/ gedrucktes Material muss zugunsten der  dämlichen „Überzeuger“ und „Erklärer“ / z.B. den Offizieren des mittleren Ranges, die gewöhnlich  bemerkenswert dämlich sind) produziert werden. Sie „lernen“ es mehr oder weniger und predigen es dann den anderen.

Es sollte bemerkt werden, dass Israel und sogar  der Yishuv aus den Zwanzigerjahren immer auf diese Weise  funktioniert haz. Ich erinnere mich noch gut ( bevor ich „In Opposition“ ging), wie mir die Notwendigkeit des Krieges mit anderen ein Jahr vor dem 1956-Krieg erklärt wurde und gleichzeitig die Notwendigkeit der Eroberung des restlichen westlichen Palästinas, wenn wir  die Gelegenheit haben. Dies wurde uns in den Jahren von 1965-67 erklärt.

5… Warum wird vermutet, dass es bei der Publikation solcher Pläne kein besonderes Risiko von außen gibt?

Solche Risiken können von zwei Seiten kommen: so lang die prinzipielle Opposition innerhalb Israels sehr schwach ist ( eine Situation, die sich als Konsequenz des Libanonkrieges ändern könnte): die arabische Welt, einschließlich der Palästinenser und der US. Die arabische Welt hat sich weithin unfähig einer detaillierten und rationalen Analyse der israelisch-jüdischen Gesellschaft gezeigt, einschließlich der Palästinenser  und der US. Und die Palästinenser sind im Durchschnitt nicht besser als der Rest gewesen. In solch einer Situation tun selbst jene dies, die über die Gefahren israelischer Expansionen schreien – die real genug sind –  dies nicht wegen sachlichem und detailliertem Wissen, sondern weil sie an Mythen glauben. Ein gutes Beispiel sind die sehr beharrlichen und  völlig falschen Erklärungen, die von einigen sehr bedeutenden arabischen Führer gemacht wurden: dass die blauen Streifen an Israels Flagge  den Nil und den Euphrat symbolisieren, während sie tatsächlich von den Streifen des jüdischen Gebetsschals (Talit) genommen wurden. Die israelischen Spezialisten versichern, dass die Araber ihren ernsten Diskussionen über die Zukunft keine Aufmerksamkeit schenken. Der Libanonkrieg hat bewiesen, dass sie Recht haben. Warum sollten sie also nicht mir ihren alten Methoden fortfafren und andere Israelis überzeugen?

6… In den US besteht eine ziemlich ähnliche Situation – wenigstens bis jetzt. Die mehr oder weniger ernsthaften Kommentatoren nehmen ihre Information über Israel und viel von ihrer Meinung darüber aus zwei Quellen. Die erste ist aus Artikeln in der „liberalen“ amerikanischen Presse die meistens vollkommen von jüdischen Bewunderern Israels stammt, selbst wenn sie kritisch gegenüber manchen Ansichten über den Staat Israel sind, Loyalität praktizieren – Stalin nannte dies „konstruktive Kritik“ . In der Tat waren jene unter ihnen, die behaupten auch „anti-stalinistisch“ zu sein, in Wirklichkeit stalinistischer als Stalin. Für sie ist Israel ihr Gott, der noch keinen Fehler gemacht hat. Im Rahmen solch kritischen Gottesdienstes muss vermutet werden, dass Israel immer „gute Absichten“ hat und nur „Fehler macht“. Deshalb würde solch ein Plan keine Sache für eine Diskussion sein – genau wie die biblischen, von Juden begangenen Genozide nicht erwähnt werden. Die andere Informationsquelle – die Jerusalem Post treibt ähnliche Politik. Solang wie diese Situation besteht, in de Israel für den Rest der Welt wirklich eine „geschlossene Gesellschaft“ ist, weil die Welt ihre Augen schließt, ist die Veröffentlichung und sogar der Beginn der Realisierung eines solchen Planes machbar.

Israel Shahak, 17. Juni 1982 über den Übersetzer (aus dem Hebräischen)

Israel Shahak ( gest. 2001) war ein Dozent für organische Chemie an der Hebräischen Universität in Jerusalem und der vorsitzende der Israelischen Liga für Menschen und Zivile Rechte. Er veröffentlichte die „Shahakpapers, eine Sammlung von wichtigen Artikeln aus der hebrischen Presse und ist der Autor zahlreicher Artikel und Bücher: „Nicht-Jude im jüdischen Staat.“ Eines seiner letzten Bücher ist Israels globale Rolle: „Waffen zur Unterdrückung ( Verlag: AAug, 1982; und 1994 : „Jewish History, Jewish Religion“ in Pluto Press.

Fußnoten/ Anmerkungen

  1. Amerikanische Universitäten-Untersuchungsstab Bericht 33, 1979. Nach dieser Untersuchung wird die Weltbevölkerung im Jahr 2000  6 Milliarden haben. Die Weltbevölkerung kann  wie folgt aufgeteilt werden: China 958 Millionen, Indien 635 Mill.  USSR 261 Mill. US 218 Mill. Indonesien  140 Mill. Brasilien und Japan je 110 Mill.  Nach  den Zahlen der UN-Bevölkerung für 1980  wird es  um 2000  50 Städte mit einer Bevölkerung  von über 5Mill. In jeder geben. Die Dritte Welt wird dann 80%  der Weltbevölkerung ausmachen. Nach Justin Blackwalder, US –Census Office-Vorstand  wird die Weltbevölkerung wegen Hunger   keine 6 Milliarden erreichen.
  2. Die sowjetische  Nuklearpolitik  ist von 2 amerikanischen Sowjetologen   zusammen gefasst worden:  Josef Douglas und Amoretta Hoeber: Sowjet Strategie für einen Atomkrieg. In der Sowjetunion werden jährlich zehn und Hunderte Artikel und Bücher veröffentlicht, die sich mit der Sowjet-Doktrin für  einen Atomkrieg  befassen und ein großer Teil der Dokumentation ist ins Englische übersetzt und von der US-Luftwaffe, einschließlich der USAF  veröffentlicht worden …..
  3. Ein Bild von sowjetischen Absichten in verschiedenen Gebieten der Welt können aus dem Buch von Douglas und Hoeber gezogen werden. Zusätzliches Material :  Michael Morgan: „ USSR’s Mineralien als strategische Waffen in der Zukunft.“ Defense and  Foreign Affairs, Washington, DC, Dez. 1979
  4. Flottenadmiral Sergei Gorshkov, Seemacht u. Staat, London, 1979. Morgan …
  5. Elie Kedourie: „The End of the Ottoman Empire“  Journal of Contemporary History, Vol. 3 No.4 1969
  6. Al Tawra, Syria 12/20/79 Al-Ahram 12/30/79 Al Ba‘ ath, Syrien, 5/6/79, 55% der Araber sind unter 20 J. alt u. jünger, 70% der Araber leben in Afrika, 55 % der Araber unter 15 J. sind arbeitslos, 33 % leben in städt. Umgebung, Oded Yinon, “Ägyptens Bevölkerungsproblem”, The Jerusalem Quarterly, No. 15, Frühling 1980.
  7. E. Kanovsky, “Arab Haves and Have Nots”, The Jerusalem Quarterly, No. 1, Fall 1976, Al Ba‘ ath, Syrien, 5/6/79
  8. In seinem  Buch sagte der frühere Ministerpräsident Yitzhak Rabin, dass die israelische Regierung tatsächlich nach dem Juni 67 für den Entwurf des Nahen Ostens verantwortlich ist. Wegen seiner eigenen Unentschiedenheit und seiner Wankelmütigkeit seiner Positionen, was die Zukunft der ( besetzten ) Gebiete betrifft, da es den Hintergrund zur Resolution 242 bildete und sicher 12 Jahre später für die Camp David-Abkommen und den Friedensvertrag mit Ägypten. Nach Rabin sandte Präsident Johnson am 19. Juni 1967 einen Brief an Ministerpräsident Eshkol, in dem nichts über Rückzug aus den neuen Gebieten erwähnt wird. Aber genau am selben Tag entschloss sich die Regierung, Gebiete im Austausch für Frieden zurückzugeben. Nach den  arabischen Beschlüssen in Khartoum (9.1.67) verändere die Regierung ihre Position ins Gegenteil seiner Entscheidung vom 19. Juni, aber informierte die US über die Veränderung nicht. Die US unterstützte weiter 242 im Sicherheitsrat auf der Basis seines früheren Verständnisses, dass Israel bereit ist, Gebiete zurückzugeben.An diesem Punkt war es schon fast zu spät, die US-Position und Israels Politik zu ändern. Von hier aus  wurde der Weg auf der Basis von 242 für Friedensabkommen offen, wie er später in Camp David in Übereinstimmung kam. Siehe : Yitzhak Rabin Пinkas Sherut (Ma‘ ariv 1979). S 226-227. Der Außen-und Verteidigungs-Komitee-Vorstand Prof. Mosche Arena  agumentiert in einem Interview (Ma’ariv  10.3.80), dass die Regierung  versäumt habe, einen Wirtschaftsplan vor den Camp-David-Abkommen vorzubereiten, und selbst von den Kosten des Abkommens überrascht sei, obwohl man schon während der Verhandlungen mit den hohen Kosten rechnen konnte und den schweren Fehler, der darin lag, die wirtschaftliche Grundlage für Frieden nicht vorbereitet zu haben. Der frühere Finanzminister, Yigal Holwitz, erklärte, wenn es nicht um den Rückzug von den Ölfeldern ginge, hätte Israel  eine positive Zahlungsbilanz (17.9. 80). Dieselbe Person sagte zwei Jahre früher, dass die Regierung  Israels (von der er sich zurückgezogen hat) uns eine Schlinge um den Hals gelegt hat. Er bezog sich auf die Camp-David-Abkommen  (Haaretz  11.3.78). Im Lauf der ganzen Friedensverhandlungen wurde weder ein Experte noch ein Wirtschaftsberater zu Rare gezogen und der Ministerpräsident selbst, der keine Ahnung in Wirtschaftsfragen  hat, bat in einer  irrtümlichen Initiative  die US, uns lieber einen Kredit als eine Anleihe zu gebe, wegen seines Wunsches, unsern Respekt und den der US uns gegenüber zu erhalten. Sieh Haaretz  5.1. 79,  Jerusalempost  7.9.79. Prof Asaf Razin , früher ein Seniorberater im Finanzministerium, kritisierte streng  die Führung der Verhandlungen; Haaretz 5.5.79. Maariv, 7.9.79.  Was die Angelegenheit  der Ölfelder  und Israels Energiekrise betrifft, siehe: Interview mit H. Eitan Eisenberg, ein Regierungsberater dieser Dinge. Maariv Weekly 12.12.78.  Der Energieminister, der persönlich die Camp DAVID- Abkommen unterzeichnete und die Evakuierung von Sdeh Alma, hat seitdem den Ernst unserer Kondition in Bezug auf unsre Ansicht, was das Öl betrifft, mehr als einmal betont, siehe Yedioth Ahronot  20.7.79. Der Energie-Minister  Modai gab sogar zu, dass die Regierung ihn während der Camp David  und der Blairhaus-Verhandlungen überhaupt nicht wegen des Öls um Rat fragte. Haaretz 22.8. 79.
  9. Viele Quellen berichten über das Anwachsen des Rüstungbudgets in Ägypten und der Absichten der Armee in einer Friedensepoche dem Budget für interne  Dinge den Vorzug  zu geben. Sieh früherer Ministerpräsident Mamduh Salam in einem Interview  : 18.12.77. Der Finanzminister Abd El Sayeh in einem Interview 25.7. 78 und die Zeitung  Al Akhbar, 2,12.78, in dem klar betont wird, dass das Militärbudget  trotz des Friedens den Vorzug erhält. Dies ist, was der frühere Ministerpräsident Mustafa Khalil  in seinem programmatischen Kabinettsdokument, was dem Parlament vorgelegt wurde, festgestellt hat, 25.11.78. sieh die englische Übersetzung ICA, FBIS, 27. Nov .78 pp. D q-10    .Nach diesen Quellen wuchs Ägyptens Militärbudget zwischen 1977 und 1978 um 10%  und der Prozess geht noch weiter. Eine Saudi-Quelle  enthalte, dass der Plan der Ägypter sei, ihr Militärbudget in den nächsten zwei Jahren um 100% zu vergrößern; Haaretz 12.2.79 und Jerusalempost  14.1.7910. Economic Intelligence Unit, 1978 Supplement, „The Arab Republic of Egypt“11.  Siehe Vergleich der Forschung des Institute for Strategic Studies in London und der Forschung vom Center for Strategic Studies of Tel Aviv University, als auch des britischen Wissenschaftlers, Denis Champlin..

    12.  Was das Religiöse in Ägypten betrifft und die Beziehungen  zwischen den Kopten und Muslimen sieh die Artikelreihe in der Kuweit-Zeitung El Qabas 15.9.80.  Die englische Autorin Irene Beeson berichtet  über die Kluft  zwischen Muslimen und Kopten  (Guardian, London 24.6.80) und Desmond Stewart, Middle East International, London 6.6.80

    13.  Arabischer Presseservice, Beirut 8/6-13/80, The New Republic 8/16/80, Der Spiegel, zitiert in Ha’aretz 3/21/80…

    14.  J.P. Peroncell Hugoz, Le Monde, Paris 4/28/80 …

    15.  Arnold Hottinger:  Die reichen arabischen Staaten  in Trouble.  Das New York Review of Books, 15.5.80.   u.a,

    16.  Was Jordaniens Politik und Probleme betrifft sieh El Nahar El Arabi Wal Duwali 30.4. 79, 2.7. 79.  Was  die PLO-Positionen betrifft,  siehe  :  “The Resolutions of the Fatah Fourth Congress”, Damaskus,  August 1980.  Das Shefa’amr-Programm der israelischen Araber wurde in Haaretz veröffentlicht  am 24.9.80 . Was die  Fakten und Zahlen  der Einwanderung von Arabern nach Jordanien betrifft, siehe Amos Ben Vered, Ha’aretz  16.2. 77. Was die Position der PLO gegenüer Israel betr. , siehe Shlomo Gazit, „Monthly Review“, July 1980

    17.  Prof. Yuval Neeman, “Samaria –  the Basis for Israel’s Security” Ma‘ arakhot 272f.  Mai Juni 1980;  Yaakov Hasdai: Peace, the Way and the Right to know”  Yitzhak  Rabin:  Israels Verteidigungsprobleme in den  80erJahren Ma’arakhot 270-271, Oktober 1979.

    18.  Ezra Zohar, „In the Regime’s Piers“ (Shikmona, 1974),

    19.  Henry Kissinger ,„The Lessons of the Past“, The Washington Review

    20.  Lt. Zahlen von Ya’akov Karoz, Yediot Ahronot am 17.10.80 veröffentlicht, …

Der englische Text: http://www.globalresearch.ca/greater-israel-the-zionist-plan-for-the-middle-east/5324815?utm_source=Global+Research+Newsletter&utm_campaign=a0c2b531df-Newsletter_8_11_1511_8_2015&utm_medium=email&utm_term=0_0ec9ab057f-a0c2b531df-81315837&ct=t%28Newsletter_8_11_1511_8_2015%29&mc_cid=a0c2b531df&mc_eid=4232016dd3

Gegen das Vergessen: Hinter dem ISIS-Schwindel steckt der Yinon-Plan. Erstveröffentlichung im Journal am 24/08/2014 

So (rote Grenzlinien) sehen die Außengrenzen von Groß Israel nach dem Yinon-Plan aus, der momentan durch die von USrael aufgebaute Mord-Armee ISIS verwirklicht werden soll.

So (rote Grenzlinien) sehen die Außengrenzen von Groß Israel nach dem Yinon-Plan aus, der momentan durch die von USrael aufgebaute Mord-Armee ISIS verwirklicht werden soll.

1982 veröffentlichte die Zionistische Weltorganisation (World Zionist Organisation, WZO) einen Aufsatz des Israeli Oded Yinon, der den Plan zum Inhalt hat, Israel zu einer regional-imperialen Macht zu machen. Verwirklicht sollte der Yinon-Plan werden, indem die umliegende staatliche arabische Welt zerstückelt würde. Wörtlich heißt es im Yinon-Plan: „Aus der arabischen Welt muss ein Mosaik ethnischer und religiöser Gruppen gemacht werden. Durch die Zerstückelung sind sie schwach und können so leichter manipuliert werden.“ [1] Und als regionale Übermacht muss Israel natürlich sein geopolitisches Umfeld neu gestalten, nämlich wie im Yinon-Plan beschrieben, eine Balkanisierung der arabischen Staaten durchführen.

Das Konzept von „Groß Israel“ (Eretz Yisrael Hashlemah) im Sinne des Gründervaters Theodore Herzl sieht einen Judenstaat vor, der sich „vom Nil bis zum Euphrat erstreckt“. [2] „Groß-Israel umfasst das heutige Israel, die palästinensischen Gebiete, Libanon, Syrien, Jordanien, Irak, Kuwait, Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, den größten Teil der Türkei und alles was östlich des Nil liegt.“ [3]

  Am 9. Juli 1947 erklärte Rabbi Fischmann von der „Jüdischen Palästina Agentur“ (Jewish Agency for Palestine) gegenüber dem Spezial-Komitee der Vereinten Nationen: „Das verheißene Land erstreckt sich von den Wassern Ägyptens bis zum Euphrat und beinhaltet Teile Syriens und den Libanon.“ [4]

Nach dem sogenannten 6-Tage-Krieg von 1967 wollte schon gar niemand mehr in Israel von der biblischen Weisung, Erez-Israel zu schaffen, abrücken: „Der Studentenspruch vom Juni 1967 verstärkte sich zum nationalen Sprech-Chor im November: Israel größer zu machen und den Kriegszustand zu belassen. … Ein neues Schlagwort aus Jerusalem geht im Lande der Sieger um: ‚der Ruf nach Groß-Israel‘. … Von Groß-Israel sprach nun auch der bis dahin auf Ausgleich bedachte Premier. Am 30. Oktober 1967 sagte Eschkol in der Knesseth, dem israelischen Parlament: ‚Es ist klar, dass nach dem Sechs-Tage-Krieg der Stand von vor dem 5. Juni nicht wiederhergestellt werden kann‘.“ [5]

Vor diesem jüdisch-verschwörerischen Geschichtshintergrund versteht man die Video-Nachrichten und Bilder über die ISIS-Verbrechen im Irak etwas besser. Wir werden von bildhaften Eindrücken überflutet, die uns sunnitische ISIS-Kämpfer in islamischer Kleidung zeigen. Die sozialen Netzwerke des Internets wie YouTube sind voll davon.

Aber den Zuschauern ist nicht bekannt, welcher Plan mit Hilfe dieser mordenden Horden gerade verwirklicht wird. Niemand weiß, dass der ständig erwähnte menschenverachtende Plan der ISIS-Kämpfer, den Irak zu zerstören und durch ein sunnitisch-islamisches Kalifat zu ersetzen, einen ganz anderen Hintergrund hat. Das neue Kalifat soll sich von Syrien bis in das westliche sunnitische Herzland der irakischen Provinz Anbar erstrecken. Durch die Verwendung des Mohammed-Siegels als Staatswappen (SAW) auf der Isis-Flagge und auf den Hoheitsabzeichen wird hervorgehoben, dass es sich bei der ISIS-Organisation um eine sunnitische Kampfgemeinschaft handelt.

Der rasche Vormarsch der ISIS nach Bagdad, die noch schnellere Einnahme von Mosul, Tikrit, der Baijil-Ölraffinerie sowie die Einnahme von Fallujah und Ramadi in der Provinz Anbar, nicht zuletzt die Besetzung von Grenzübergängen nach Syrien und Jordanien, werden uns von sogenannten politischen Analysten als „Bürgerkrieg“ sektiererischer Gruppen präsentiert. Sunnitische Araber gegen schiitische Araber. Dazu kommt, dass die ethnisch unterschiedlichen irakischen Kurden, die unter dem amerikanischen Patronat eine Semi-Unabhängigkeit genießen durften, kurz davor stehen, sich komplett von Bagdad abzutrennen und die volle Unabhängigkeit auszurufen.

  Durch die Brille der mächtigen westlichen Mediengiganten glotzt die Welt erschüttert und erschrocken auf den sich gerade entfaltenden Blitzkrieg der ISIS-Kämpfer im Irak. Sie kämpfen mit dem Schlachtruf, „wir schaffen den Islamischen Staat Irak und Syrien“. Auch „Islamischer Staat Irak und al-Sham“ (Levante) genannt. Das Schauspiel, das sich vor den Augen der Welt abspielt, zeigt den Irak als dreigeteiltes Land. Geteilt in einen sunnitischen Irak, in einen schiitischen Irak und in ein unabhängiges Kurdistan.

Ähnlich wie der betrügerische Kriegsgrund der Amerikaner und Briten von 2003, mit einer Invasion im Irak angeblich die dortigen „Massenvernichtungswaffen“ vernichten und damit die Welt retten zu wollen, sind die westlichen Medien heute damit beschäftigt, die Weltöffentlichkeit irrezuführen, damit sie von den wirklichen Schöpfern des ISIS-Projekts nichts erfahren. So wie der Westen den sogenannten Arabischen Frühling in Nordafrika schuf, ist auch das ISIS-Projekt ein usraelischer Schwindel der schlimmsten Art. Das ISIS-Unternehmen gründet auf hasserfüllten Planungen, mit der die Region in unvorstellbares Chaos gestürzt und schlimmste Verwüstung durch militärische Macht angerichtet werden soll. Das Projekt hat zum Ziel, einen neuen Mittleren Osten zu schaffen mit Israel als regionaler Supermacht. Israel soll als neue Supermacht des Mittleren Ostens die Kontrolle über die Öl-, Wasser- und Gasreserven zufallen.

Nochmals: Der ISIS-Blitzkrieg im Irak erzeugt die Illusion des Beginns der Erfüllung eines vom Westen in Zusammenarbeit mit Israel schon lange erdachten Plans, der die gesamte Region in einen Neuen Mittleren Osten verwandeln soll. Es handelt sich um den Versuch der Verwirklichung des Yinon-Plans, der das Ziel verfolgt, den Mittleren Osten und Nordafrika (MENA) zu balkanisieren. Es sollen kleine und schwache Staaten entstehen, um die Überlegenheit Israels in der Region zu sichern, damit der Judenstaat die Kontrolle über die Bodenschätze mühelos ausüben kann.

Während dieser Balkanisierung der arabischen Staaten, so sieht es der Yinon-Plan vor, müssen die ethnischen und religiösen Gruppen mit ihrer eigenen Zerstörung beschäftigt werden, womit sie gleichzeitig den vorprogrammierten Alarm bei den Vereinten Nationen auslösen, unschuldige Zivilisten „schützen zu müssen“. Genau nach diesem Muster soll der Weg zur Erreichung des Endziels, die Schaffung eines Neuen Mittleren Ostens, geebnet werden. Selbst die FAZ kam nicht mehr umhin, das Ziel dieses Planes, ohne die Urheber beim Namen zu nennen, in einer Hauptkolumne vom 18. August 2014 einzugestehen: „Der ‚Islamische Staat‘ stellt die arabischen Staaten in Frage und hebt die Grenzen auf.“

Das von der ISIS verursachte Chaos, die Zerstörung und Vernichtung der staatlichen Strukturen der Region im Zuge der Errichtung eines sunnitisch-islamischen Kalifats auf irakisch-syrischem Boden, ist auch die Verwirklichung der vom Westen ausgedachten Politik, die öffentliche Wahrnehmung gegenüber dem „Krieg gegen den Terror“ dahingehend zu verändern, dass der „Krieg gegen den Terror“ niemals ein Krieg des Westens gegen den Islam gewesen sei, sondern ein „Krieg innerhalb des Islam“. Schuld daran sollen gemäß der jetzt weltweit losgelassenen medialen Gehirnwäsche religiös-ethnische Spannungen in der islamischen Welt sein. Der „Islamische Staat von Irak und al-Shams“, das sunnitische Kalifat-Projekt, deckt sich mit dem schon seit langem existierenden amerikanischen Plan, Irak und Syrien in einzelne Gebiete aufzuteilen. In ein sunnitisch-islamisches Kalifat, in eine arabisch-schiitische Republik und in eine Republik Kurdistan

Die Aufteilung des Irak in drei Einzelstaaten wird schon seit geraumer Zeit von US-Vizepräsident Joe Biden propagiert. Bidens Herkunft und eine Analyse seiner Wählerschaft soll uns helfen zu verstehen, warum er sich für die Fragmentierung des Irak nach dem Yinon-Plan so sehr einsetzt. Biden gegenüber der jüdischen Nachrichtenagentur Ynetnews: „Ich bin ein Zionist. Man muss kein Jude sein, um Zionist zu sein. … Mein Sohn ist mit einer jüdischen Frau verheiratet. … Israel ist unser größter Verbündeter im Mittleren Osten.“ [6]

Es war sicherlich auch kein Zufall, dass US-Vizepräsident Joe Biden, lange Vorsitzender des „Senats-Komitees für auswärtige Beziehungen“ (Senate Foreign Relations Committee) im US-Kongress, zusammen mit dem jüdischen „CFR-President-Emeritus“, Leslie Gelb, in der New York Times einen Artikel veröffentlichte, in dem nachdrücklich gefordert wird, den Irak aufzuteilen. Biden schreibt: „Wir sollten jeder ethno-religiösen Gruppe – Kurden, sunnitische Araber und schiitische Araber – ein Gebiet zuteilen, in dem sie ihre eigene Politik machen können.“ [7]

Obwohl USrael mit diesem Plan zerstören will, helfen sie ungewollt an der Entstehung einer Neuen Nationalen Weltordnung, nämlich die Schaffung von Nationalstaaten nach ethnischer Ordnung. Das Todesprojekt Multikultur, das von denselben Menschenfeinden erdacht und durchgesetzt wurde, wird von ihnen selbst abgelöst. Der Serbien-Krieg wurde noch zur Vernichtung der gewachsenen Ethnien geführt wie der UN-Administrator Sergio Vieira de Mello am 4. August 1999 in einer Sendung des US-Radiosenders PBS (Public Broadcasting System) erklärte: „Ich wiederhole: Unvermischte Völker sind eigentlich ein Nazi-Konzept. Genau das haben die alliierten Mächte im 2. Weltkrieg bekämpft. Die Vereinten Nationen wurden gegründet, um diese Konzeption zu bekämpfen, was seit Dekaden auch geschieht. Genau das war der Grund, warum die NATO im Kosovo kämpfte. Und das war der Grund, warum der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine solch starke Militärpräsenz im Kosovo verlangte – nämlich um ein System ethnischer Reinheit zu verhindern.“

Und jetzt fördert der Yinon-Plan also ganz offen „ein Nazi-Konzept“ der unvermischten Ethnien, getrieben aus dem fiebrigen Wahn, der Judenstaat müsse die Bodenschätze des neu zu schaffenden Mittleren Ostens kontrollieren. Wer denkt da nicht an Goethes Faust, wo der Teufel gesteht: „Ich bin Teil jener Kraft, die stets das Böse will, doch stets das Gute schafft.“

Der Irak war nicht nur der fortschrittlichste und weltoffenste Staat in der Region, mit den größten Ölreserven des Mittleren Ostens unter seinem Boden, sondern er war auch ein Mehr-Völkerstaat mit den verschiedensten Konfessionen, der aber im Innern sehr eng zusammenhielt, was die große strategische Herausforderung der Verschwörer für ihren Balkanisierungs-Plan bedeutete.

Die Zerstörung des Irak begann von innen, sie ging von der Region aus, nämlich mit dem Iran als Widersacher. Der Achtjährige Krieg zwischen Irak und Iran ließ beide ölreiche Länder wirtschaftlich völlig erschöpft und militärisch schwach zurück. Um die Khomeini-Revolution niederzuschlagen, wurde der Iran für die Anhänger des Yinon-Plans zum idealen Versuchsobjekt gemacht und militärisch gegen den Irak gehetzt. Obwohl der Irak der Welt als ein Staat mit schiitischer Mehrheit präsentiert wurde, stellen die Sunniten die Mehrheit, da die Kurden im Norden ebenfalls Sunniten sind. Die Existenz der zwei ethno-sprachlichen Hauptgruppen, die Araber und die Kurden, sowie die zwei Haupt-Religionen, die Sunniten und die Schiiten im Irak, erlaubten es den Planern der arabischen Balkanisierung, Spannungen zu schüren, die seit der amerikanisch-britischen Invasion von 2003 zu einem totalen Auseinanderbrechen des sozialen Gefüges der irakischen Gesellschaft führte

Vor der Invasion von 2003 bildeten Sunniten und Schiiten eine gleichrangige Allianz im politischen Alltagsgeschäft und in Bezug auf die politische Mitsprache im Land. Die Kurden genossen überdies eine weitgehende Autonomie innerhalb des irakischen Staates unter Präsident Saddam Hussein.

Durch die vom Westen nach dem Ersten Irakkrieg verhängte Flugverbotszone, von 1993 bis 2003, über dem Kurdengebiet im Norden und der schiitischen Region im Süden, wurden die Demarkationslinien für die nach dem usraelischen Plan zu schaffenden drei Staaten auf irakischem Gebiet bereits gezogen. ISIS verwirklicht nun, wahrscheinlich unwissentlich, den Yinon-Plan zur Schaffung eines übermächtigen Judenstaates und einem staatlichen Flickenteppich kleiner, schwacher arabischer Staaten. Der Regierung von Saddam Hussein blieb das damals nicht verborgen. Vor der amerikanisch-britischen Invasion im Irak 2003 sagte der ehemalige Außenminister des Irak, Tariq Aziz: „Es geht hier nicht um einen Regime-Wechsel, sondern um die Errichtung eines übermächtigen israelischen Kolonial-Regimes.“

Wenn wir also jetzt täglich hören, die Amerikaner würden die Stellungen der ISIS-Kämpfer im Norden Iraks bombardieren, dann müssen wir diese Meldungen mit Vorsicht genießen. Denn wie will Obama erklären, dass er nun die ISIS im Irak bombardiert, während er sie in Syrien mit Waffen und Geld versorgte sowie militärisch an geheimen Plätzen in Jordanien ausbildete. Dahinter steckt vielmehr der Plan, jetzt die Kurden aufzurüsten, um einen weiteren Brandherd zu schaffen, nämlich in der Türkei.

Sobald die Kurden im Nordirak ihren eigenen Staat haben, dürfte sich diese Entwicklung in den umliegenden Staaten beispielhaft fortsetzen. Die etwa 17 Millionen Kurden in der Türkei werden ebenfalls ihren Wunsch nach einem eigenen Staatsgebiet, oder den Wunsch zum Anschluss an einen bestehenden Kurdenstaat, mit Nachdruck vertreten. Damit kommt Recep Erdogan unter Druck, ganz nach den Plänen Israels, da sich Erdogan in letzter Zeit zu deutlich als Juden-Kenner ausgewiesen hatte. „Erdogan drohte auch implizit den türkischen jüdischen Gemeinden, indem er ihnen zwar den Schutz des Staates zusicherte, sie aber im selben Atemzug aufforderte, sich von Israel zu distanzieren. Israelischen Staatsbürgern riet er, sich in der Türkei angesichts der dort herrschenden Stimmung derzeit besser nicht blicken zu lassen.“ [8]

Insofern kann kaum jemand von einem Zufall sprechen, wenn Israel scheinheilig einen unabhängigen Kurdenstaat fordert, aufgerüstet mit modernsten Waffensystemen des Westens, um angeblich ein Bollwerk gegen den ISIS-Terrorismus schaffen zu wollen. Laut Netanjahu hätten sich die „tapferen Kurdenkämpfer“ für einen unabhängigen Staat als würdig erwiesen. Wenn das die Kriterien für eine staatliche Unabhängigkeit sind, dann fragt man sich, warum Netanjahu die Palästinenser ausrotten lässt, anstatt ihnen einen eigenen Staat zu gewähren, denn mehr noch als die Kurden haben sich die Palästinenser als „tapfere Kämpfer“ ausgewiesen. Und weder die Hamas, noch die Hizbollah massakrieren kleine Kinder von anderen islamischen Gruppen und „Nichtgläubigen“, wie es die von USrael aufgebaute ISIS tut. Der israelische Massenmörder Netanjahu verrät in diesem Zusammenhang mit eigenen Worten nur den Yinon-Plan, der hinter dem künstlich erzeugten Chaos im Mittleren Osten wirkt: „Netanjahu fordert unabhängigen kurdischen Staat. … Die Kurden seien eine Nation von Kämpfern, die sich der Unabhängigkeit würdig erwiesen hätten. Es sei nun an der Zeit für eine ‚erweiterte regionale Zusammenarbeit'“. [9]

Die Judenführungen haben bereits das Urteil über den türkischen Präsidenten Erdogan gesprochen. Deshalb die Bewaffnung der Kurden mit der verlogenen Begründung, die Kurden sollten der ISIS mit Waffengewalt Einhalt gebieten. Die Klagelieder der jüdischen Machtzentren sprechen eine klare Sprache, wie die „Jüdische Allgemeine“ beweist: „Um Wähler für sich zu gewinnen, setzt Erdogan auf ein probates Mittel: harsche Attacken gegen Israel, gepaart mit antisemitischen Ausfällen. So bezeichnete Erdogan beispielsweise im Frühling 2013 den Zionismus als ‚Verbrechen gegen die Menschlichkeit‘. Im Sommer 2013 behauptete ein Stellvertreter Erdogans, hinter den Protesten am Istanbuler Gezi-Park stecke die ‚jüdische Diaspora‘. Erdogan selbst sprach von einer ‚Zinslobby‘, welche die Türkei schädigen wolle.“ Die Juden werden Erdogan nie vergeben, dass er das Wissen um das Judentum in der Türkei gefördert hat. Wenn ein Politiker mit Juden-Aufklärung in irgendeinem Land der Welt bei einer Wahl Stimmen gewinnt, dann steht er bei der Lobby auf der Abschuss-Liste. Erst recht, wenn das in einem entscheidenden Land des Lobby-Machtbereichs, in einem Nato-Mitgliedsland, geschieht. Dann besteht dringender Handlungsbedarf. Die „Jüdische Allgemeine“ klagt dahingehend weiter an: „Viele Juden in der Türkei beklagen ein Klima, in dem sie vor allem durch die AKP-nahe Presse immer stärker als Fremde, als Feinde oder als Agenten Israels dargestellt werden. … Warum gibt Erdogan antisemitische Statements ab? Ganz klar, weil es ihm Stimmen und Popularität einbringt. Es gibt unter Türken die weitverbreitete Befürchtung, dass Israel, ‚die Juden‘, zusammen mit den USA, ‚ein Land, das heimlich von Juden kontrolliert wird‘, die Türkei schädigen wolle. Dieses Gefühl schüre der Premier und nutze er aus.“ [10]

Dies ist auch der politische Hintergrund dafür, warum die offizielle EU nach Erdogans gewaltigem Wahlsieg zum türkischen Präsidenten im August 2014 nichts mehr von einer türkischen EU-Mitgliedschaft wissen will, wo ihr doch sonst an der Totalvernichtung der weißen Völker Europas durch raumfremde europäische Mitglieds-Staaten so sehr gelegen ist.

So ganz nebenbei erzielt die Lobby mit Hilfe ihres ISIS-Betrugs eine zusätzliche Einfuhr von Millionen potentieller Tötungs-Bereicherer in die BRD, was bei einem Abfall der BRD vom jahwistischen Weltsystem die „BRD-Beute“ für das aufstrebende Russland ungenießbar machen soll.
1) Seite 107 des Yinon-Plans
2) Herzls Tagebücher, Teil II, S. 711
3) http://en.wikipedia.org/wiki/Greater_Israel
4) The Zionist Plan for the Middle East. Translated and edited by Israel Shahak from Oded Yinon’s „A Strategy for Israel in the Nineteen Eighties”. Published by the Association of Arab-American University Graduates, Inc. Belmont, Massachusetts, 1982 Special Document No. 1 (ISBN 0-937694-56-8)
5) Der Spiegel Nr. 48/1967, S. 127
6) ynetnews.com, 23.08.2014
7) NYTIMES.com, May 1, 2006
8) Welt.de, 02.08.2014
9) ZEIT.de, 29. Juni 2014
10) juedische-allgemeine.de, 13.02.2014

Es war einmal ein Opfervolk

Wenn die Maske des “Opfervolkes” runter ist, wird die zionistische Fratze des Tätervolks sichtbar “für jeden”. Die Zeit ist nicht mehr fern. Es war einmal, 1890 um genau zu sein, als zionistische Juden aus Europa das osmanisch-türkische Reich um Erlaubnis … Weiterlesen

Protokolle der Weltdiktatur

Veröffentlicht bei Totoweise am 19. Dezember 2010 von totoweise Das Neue Testament Satans – Protokolle der Weltdiktatur. – Originaltext, entnommen aus Des Griffin´s – Buch ,,Wer regiert die Welt” – Hier folgt “Das neue Testament Satans” im Text, am Ende  … Weiterlesen

Das Judentum – eine Gegenrasse

Arno Schickedanz war in den 1920er Jahren der erste Forscher, der im Judentum eine „Gegenrasse“ erkannte. Spätere Forscher bauten auf seinen Erkenntnissen auf und verwendeten teilweise die verwandten Begriffe Gegenblut, Gegennation und Gegenvolk. Seit den Tagen des 2. Weltkrieges ist … Weiterlesen

Wie ein Sklavenvolk die Hintertür zur Weltherrschaft fand

Einleitung  Archiv des verbotenen Wissens Die Juden sind wahrscheinlich das wunderlichste Volk auf dieser Erde, ebenso das mächtigste und gleichzeitig dasjenige, über welches die meisten Menschen (zumindest in Europa) am wenigsten wissen. Was die Juden betrifft, soll man zwar eine Meinung … Weiterlesen

Germanenherz Online Information. Bücher, Dateien, Artikel, Dokumente, Musterschreiben

Wenn Sie die folgenden Bücher, Dateien, Artikel, Dokumente, Rechtskunde und Musterschreiben gelesen haben, kann es sehr gut möglich sein, daß sich Ihr Bewusstsein ändert, und Sie die Welt und Ihr persönliches Dasein plötzlich mit gänzlich anderen Augen betrachten. . .   … Weiterlesen

Sklaverei und Sklavenhaltung

Sklaverei und SklavenhaltungDie Versklavung von Menschen und der Handel mit ihnen ist eine seit Jahrtausenden bestehende Erscheinung in weiten Gebieten der Erde und bis heute nicht vollständig beseitigt. „Sklavenschiffe brachten in der größten Deportation der Weltgeschichte mindestens 13 Millionen Menschen von Afrika nach Amerika … In Afrika wurden ganze Regionen entvölkert . Mit dem „schwarzen Holocaust“ befassen sich Historiker …“
„Sie kamen mit Schiffen, beladen mit Schwarzen aus Afrika, die als Sklaven verkauft wurden. Der Handel mit Schwarzen Sklaven wurde durch ein königliches Monopol geregelt und die Juden wurden oftmals zu könglichen Verkaufsagenten ernannt. … Juden waren die größten Schiffsausrüster für Sklavenschiffe in der karibischen Region. Dort lag das Sklaven-Schiff-Gewerbe hauptsächlich in jüdischen Händen. … Die Schiffe gehörten nicht nur Juden, sondern wurden auch von Juden bemannt und segelten unter dem Kommando von jüdischen Kapitänen.“ Seymour B. Liebman, New World Jewry 1493-1825: Requiem for the Forgotten (KTAV, New York, 1982), pp. 170, 183.

begin_speaking Menachem Begin über alle “Nichtjuden” „Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind heilige Götter auf diesem Planeten. Wir sind so weit entfernt von den minderwertigen Rassen, wie sie von Insekten sind. (…) Andere Rassen werden als menschliche Exkremente betrachtet. Unser Schicksal ist es, die Herrschaft über die minderwertigen Rassen zu nehmen. Unser irdisches Reich wird von unseren Führern mit einem Stab aus Eisen regiert werden. Die Massen werden unsere Füße lecken und uns als Sklaven dienen!”- Israels Ministerpräsident Menachem Begin in einer Rede vor der Knesset. Gefunden bei: Amnon Kapeliouk, “Begin and the Beasts”, New Statesman, 25. Juni 1982.

Sklaverei bezeichnet die völlige rechtliche und wirtschaftliche Abhängigkeit eines Menschen von einem anderen. Der in solcher Abhängigkeit stehende Mensch, der Sklave, erfuhr eine substantielle Minderung seiner Existenz als Mensch. Der Sklavenhalter konnte einzelne oder alle mit dem Eigentumsrecht verbundenen „dinglichen“ Befugnisse ausüben, im Extremfall den Sklaven auch verkaufen oder töten. Sklaverei wird deshalb von der Leibeigenschaft, mit der kein Eigentumsrecht verbunden ist, unterschieden.

Die Sklaverei als Erscheinung hat sich in verschiedenen Gebieten der Erde selbständig ausgebildet. Nach verbreiteter Ansicht entstand sie, als der Brauch, im Krieg die Besiegten ausnahmslos zu töten, aufgegeben wurde. Mit der Herausbildung erster Eigentumsverhältnisse verbreitete sich die Sklaverei in China, Indien und im Alten Orient schon zwischen dem vierten und zweiten Jahrtausend v. u. Z.

Verbreitung der Sklaverei

Für die Verbreitung der Sklaverei bei den Israeliten gibt das Alte Testament (AT) Anhaltspunkte. Levitikus 25, 1, 44–46: „Der Herr sprach zu Mose auf dem Berg Sinai: (…) Die Sklaven und Sklavinnen, die euch gehören sollen, kauft von den Völkern, die rings um euch wohnen.“ Jesus Sirach 33, 25–30: „Futter, Stock und Last für den Esel, Brot, Schläge und Arbeit für den Sklaven. (…) Joch und Strick beugen den Nacken, dem schlechten Sklaven gehören Block und Folter.“ Die Sklaven und Sklavinnen, die im Alten Testament und im jüdischen Schrifttum und in der Bibel auch vielfach beschönigend Knechte, Mägde oder Diener genannt werden[1], waren entweder Kriegsgefangene (vgl. Genesis 31,26; Deut. 21,10) oder gekauft (Gen. 17,12) oder im Hause geboren (Genesis 17,23), und zwar meistens fremdstämmige (ebenda und Lev. 25, 44). Doch wurden auch Hebräer bzw. deren Kinder zu Sklaven gemacht, wenn sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten (II. Kön. 4, 1, vgl. Neh. 5, 5).[2]

In Europa hatte die Sklaverei ihren ersten Höhepunkt im antiken Griechenland und im Römischen Reich. Bei den alten Deutschen gab es Freie, Halbfreie und Unfreie. Diese Menschen waren Angehörige verschiedener Stände, aber auch die Halbfreien und die Unfreien waren zugleich Volksgenossen. Sie waren als Personen, und das heißt, als Rechtssubjekte anerkannt. Ihr jeweiliger Stand hatte Rechte und Pflichten. Bei den alten Deutschen saß der Unfreie am Tisch des Herrn. Gewiß, die Arbeitsleistung des Unfreien wurde „ausgebeutet“, aber er war Person und wurde auch als Person gesehen. Ähnlich war die Lage bei den alten Römern. Das lateinische Wort familia hat die gleiche Wurzel wie das Wort famulus, der Diener. Die römische Familie umfaßte nicht nur die Eltern, die Kinder und die Großeltern, sondern eben auch die famuli, das Gesinde. Noch in der Neuzeit hat es auch in Deutschland Leibeigene gegeben, also Volksgenossen, die mit Leib und Gut einem Dienstherrn gehörten.

Auch sie mögen „ausgebeutet“ worden sein: Sie wurden jedoch nie als „Ware“ gehandelt.

In der afrikanischen und mohammedanischen Welt erfuhr die Sklaverei eine unterschiedlich starke Verbreitung. Insbesondere wurden seit dem 9. Jahrhundert Sklaven zu militärischem Söldnerdienst in mohammedanischen Heeren herangezogen.

Im Zuge der Aufklärung setzte sich dann, verstärkt im 19. Jahrhundert, die Auffassung durch, daß kein Mensch eines anderen Menschen Eigentum sein könne. Schließlich wurde 1948 die Sklaverei durch die Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen international geächtet.[3]

Sklaverei und abrahamitische Religionen

Die sich auf Abraham zurückführenden Religionen (abrahamitische Religionen) Judentum, Christentum und Mohammedanismus haben Sklaverei von Anfang an als gegeben betrachtet und nicht abschaffen wollen. Zur Rechtfertigung sprachen ihre Gelehrten Personen, die der jeweils eigenen Religion nicht angehörten und für eine Versklavung in Betracht kamen, über lange Zeiträume mehr oder weniger das Menschsein ab. Dies erleichterte es besonders den Glaubensgenossen, Sklaven ohne Gewissensnöte zu fangen, zu halten, zu mißhandeln und sie als Sachen, Geld und Handelsware zu nutzen. Die Israeliten unterschieden zwischen volksfremden (zum Beispiel Kriegsgefangenen) und israelitischen Sklaven, die im siebten Jahr freigelassen werden sollten. Auch im Neuen Testament (NT) wird Sklaverei als gegeben vorausgesetzt und nicht grundsätzlich in Frage gestellt.[4] Die frühe Kirche übernahm diese christliche Haltung, die in der Naturrechtsethik der katholischen Kirche bis in das 19. Jahrhundert galt. Erst das Zweite Vatikanische Konzil 1965 verurteilte offiziell jegliche Sklaverei. Für den Protestantismus bestätigte Martin Luther noch die traditionelle Haltung, dagegen lehnten die Reformatoren Zwingli und Calvin jede Form äußerlicher Unfreiheit ab. Der Mohammedanismus erhebt gegen die Sklaverei ebenfalls keine Einwände, es galt aber traditionell die Regel, daß ein Mohammedaner einen anderen nicht versklaven durfte. Höchste mohammedanische Gelehrte erklärten insbesondere Schwarze als minderwertig. Seit der offiziellen Ächtung der Sklaverei werden von den abrahamitischen Religionen öffentlich keine religiösen Rechtfertigungen mehr für die Sklaverei vorgebracht.

Sklavenhandel

Europa im Mittelalter

Im Europa des Mittelalters entwickelten sich aus der Sklaverei minderschwere Formen der Unfreiheit (Leibeigenschaft, Hörigkeit, Erbuntertänigkeit). Im Zusammenhang mit der christlichen Missionierung Osteuropas kam es seit dem 10. Jahrhundert zum Handel mit slawischen nichtchristlichen Sklaven quer über Europa. Sklavenhandel ergab sich auch im Gefolge des Kampfes zwischen Christentum und Mohammedanismus in Europa. Hierbei wurden von beiden Seiten vor allem Kriegsgefangene versklavt, und besonders in den Hafenstädten des Mittelmeeres blühte ein ertragreicher Sklavenhandel. Da jedoch die Versklavung von Christen durch Christen verboten war, blieb die Sklaverei in Europa selbst (außer im türkisch beherrschten Südosten) ein Randphänomen.

Afrika und transatlantischer Sklavenhandel

Die vorkolonialen Gesellschaften Afrikas südlich der Sahara kannten durchgängig Sklaverei, ebenso wie die islamischen Gesellschaften Nordafrikas und des restlichen Vorderen Orients. Im afrikanischen Wirtschafts- und Sozialgefüge spielte die Sklaverei eine Nebenrolle; versklavt wurden meist Kriegsgefangene, die im Haus oder für größere Wirtschaftsunternehmen (z. B. Plantagen) arbeiten mußten. Im Fernhandel wurden auch Sklaven ge- und verkauft.

Eine grundsätzlich neue Lage entstand an der Küste Westafrikas mit der Entdeckung Amerikas (1492). Kaiser Karl V. hob 1517 das 1503 erlassene Verbot auf, schwarze Sklaven aus Westafrika in die spanischen Kolonien der neuen Welt zu importieren. Bis Ende des 17. Jahrhunderts blieb der Sklavenhandel das Vorrecht privilegierter Handelskompanien. Seitdem betrieben private Kaufleute der seefahrenden Nationen Europas gemeinsam mit Händlern in Afrika mit wachsender Intensität den Sklavenhandel über den Atlantik. Dabei wurden gewerbliche Erzeugnisse Europas an der Küste Westafrikas gegen Sklaven eingetauscht, diese in Amerika verkauft, um die Schiffe dann mit Anbauerzeugnissen der Sklavenkolonien nach Europa zurückzuführen. In Afrika wurden die Sklaven von Staaten des Kontinents (zum Beispiel heutiges Ghana und heutiges Benin) durch Krieg gegen Nachbarn „beschafft“, an der Küste dann von Zwischenhändlern an die Europäer verkauft, die stellenweise feste Küstenplätze besetzten (zum Beispiel das französische Gorée im heutigen Senegal).

Der Sklavenhandel von Afrika über den Atlantik gilt als sehr gründlich erforscht und steht in allen Geschichtsbüchern. Nach wissenschaftlicher Schätzung[5] erreichten während des 16. Jahrhunderts durchschnittlich 1.800 Sklaven pro Jahr Nord- und Südamerika, im 17. Jahrhundert 13.400, im 18. Jahrhundert 55.000, im 19. Jahrhundert (bis 1870) 31.600; Schätzungen zufolge bedeutet das insgesamt eine Zwangseinwanderung von 9 Mio. bis 11,5 Mio. Afrikanern.[6] Die Sterblichkeit der Sklaven auf den europäischen Schiffen schwankte während der Überfahrt zwischen 10 und 20 %.

Juden als Sklavenhändler im transatlantischen Handel

Die Beteiligung jüdischer Sklavenhändler am Sklavenhandel der Welt, insbesondere beim europäischen und transatlantischen Sklavenhandel aus Afrika, ist gesichert und war in früheren Zeiten allgemein zugängliches Wissen. So schrieb das 1930 im Jüdischen Verlag in Berlin erschienene „Jüdische Lexikon“ unter dem Stichwort Sklavenhandel:

„Der Sklavenhandel der Juden war darin begründet, daß sie im frühen Mittelalter die eigenen Großkaufleute waren und die Verbindungen zwischen den einzelnen Ländern und Erdteilen herstellten und erhielten.“

An gleicher Stelle wird beklagt, Papst Martin V. habe 1425 jüdische Sklavenhändler mit „drückenden Ausnahmebestimmungen“ am freien Sklavenhandel gehindert.[7] Demgegenüber sind in neuerer Zeit Abhandlungen zur Rolle und zum Stellenwert jüdischer Sklavenhändler eine Seltenheit. Der langjährige und inzwischen emeritierte Professor für Afrikanische Geschichte am Wellesley College (VSA), Tony Martin, der zum Thema jüdische Beteiligung am transatlantischen Sklavenhandel geforscht und publiziert hat[8], vertritt die Ansicht, jüdische Händler hätten den Sklavenhandel mit Schwarzen in der Hand gehabt. In der etablierten Geschichtsschreibung würden sie hinter angeblich handelnden „Weißen“, „Portugiesen“, „Spaniern“ versteckt. Jüdische Religionsgelehrte hätten über die Jahrhunderte Juden für den Verkauf von Schwarzen die Rechtfertigung gegeben, indem sie in der talmudischen Literatur aus der alttestamentlichen Geschichte von Hams Verstoßung durch seinen Vater Noah (1. Mose 9, 20-27) Ham zum Stammvater der zum Sklavendasein bestimmten schwarzen Rasse erklärt und diesen Rasseangehörigen das Menschentum abgespochen hätten.[9] Die Nation of Islam, eine religiös-politische Organisation schwarzer VS-Amerikaner außerhalb der islamischen Orthodoxie, legte zum Nachweis eines umfangreichen Handels jüdischer Sklavenhändler mit Schwarzen ausführliche Veröffentlichungen vor.[10]

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts konnten die Segelschiffe von Afrika aus nicht nach Nordamerika fahren, denn mit ihnen konnte man nicht „kreuzen“, das heißt, gegen die Windrichtung vorwärts kommen. Darum fuhren die Sklavenschiffe von Afrika aus mit achterlichem Wind, dem „Passatwind“, nach Westindien, der Karibik. Dort teilte sich der Strom der Sklaven:

Der wohl größte Teil der Sklaven wurde in den Karibikhäfen umgeladen, vor allem in Barbados, Trinidad, Curacao und Jamaika. Der wohl zweitgrößte Teil wurde in den gleichen Karibikhäfen zur Fahrt nach Brasilien umgeladen. Bedeutend war der Anlandehafen Olinda bei Recife.

Ein ganz und gar unbekannter Teil sind die Anlandungen im karibischen Raum selbst. Verkaufsplätze waren Paramaribo (Suriname), Cartagena (Kolumbien) und Coro (Venezuela). Die karibischen Inseln zeigen eine merkwürdige Erscheinung: Die nicht unter spanischer Herrschaft stehenden Staaten haben eine große, oft sogar mehrheitlich schwarze Bevölkerung, wie Haiti, Suriname, Martinique, Trinidad, Jamaica und Curacao. Wo hingegen die Spanier herrschten, gab es kaum Negersklaven, wie in Kuba, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico.

Die Fahrtstrecken waren zum Beipiel:

  • Dakar – Barbados 5.500 km
  • Barbados – Newport (VSA) 3.800 km (Das war die schwerste Strecke.)
  • Barbados – Olinda / Recife 4.000 km.

Das jüdische Sklavenhandelsmonopol unter den Karolingern

Karl der Große förderte die Gründung jüdischer Gemeinden in Worms, Speyer, Mainz und Regensburg. Wann er den Juden das Sklavenmonopol vertraglich zusicherte, ist nicht bekannt. Dieses Monopol garantierte den Juden den Besitz von Sklaven, sofern sie nicht Christen waren. Das ist ganz genau die gleiche Regelung, wie sie die Juden im Westgotenreich hatten. Man kann daraus schließen, daß die selben Leute ihren Wirkungsbereich von Spanien auf Mitteleuropa übertragen haben. Ob dieser üble Pakt schon von Karl Martell eingefädelt wurde oder später, ist unbekannt und auch nicht entscheidend.

Ludwig der Fromme, der Sohn und Nachfolger Karls des Großen, verfestigte das Bündnis mit den Juden, wobei ihm seine jüdische Gemahlin Judith und der ebenfalls jüdische Erzkanzler (Reichskanzler) Helisachar halfen. Die „Opfer“ dieses Paktes waren „ausschließlich Deutsche“, und zwar alle noch heidnischen Deutschen östlich des Fränkischen Reiches, also die noch nicht dem Christentum unterworfenen Stämme, wie die Wandalen, die Goten, Rugier, Gepiden, Skiren und östlich lebenden Langobarden, sowie die im heutigen Schleswig-Holstein lebenden Wagrier und andere Stämme. Auch die Sachsen mußten ihre Kinder den Sklavenjägern ausliefern, sonst wurden sie, Eltern wie Kinder, auf Schwertes Länge geköpft.

Der Grundsatz des Sklavenpaktes war entsetzlich einfach und unsagbar brutal: „Alle“ Menschen, die noch nicht dem Christentum unterworfen waren, oder die „sich weigerten, den Christenglauben anzunehmen, wurden zu ‚Sklaven‘ erklärt“. Und diese Sklaven gehörten als vertraglich garantierter Besitz dem „jüdischen Sklavenmonopol“. Da nun südlich des Fränkischen Reiches alle Völker Christen katholischen Glaubens waren, und südöstlich ebenso alle Völker griechisch-orthodoxen Glaubens, gab es östlich des Fränkischen Reiches nur ein Volk, das noch seinen Heidenglauben bewahrt hatte: Das Deutsche.

Der Kaiser gab also „alle Deutschen“, die er noch nicht seinem Reich und seinem Glauben unterworfen hatte, den „Juden zum Besitz“.

Bischof Agobard beschwerte sich beim Kaiser nicht etwa über dieses Verbrechen, sondern nur über gewisse Übertretungen der Kaiserlichen beim Vollzug dieses Verbrechens. Er schrieb drei Briefe an den Kaiser:

„Wenn der gläubig-fromme Kaiser gegen heidnische Völker zu Felde zieht, welche den Namen Christi noch nicht kennen, und sie Christus unterwirft (!) und mit seiner Religion vereinigt, dann ist das ein frommes und lobenswertes Werk. Wie könnte man aber gleichgültig bleiben, wenn die Unterworfenen selbst die Taufe begehren? Wir (die Kirche) wollen ja gar nicht, daß die Juden das Geld einbüßen, das sie für solche Sklaven ausgegeben haben. Vielmehr bieten wir ihnen den von altersher (!) festgesetzten Preis für die Loskaufung. Aber sie nehmen ihn gar nicht an, sie pochen auf die Gunst des kaiserlichen Hofes.“

In den weiteren Briefen heißt es:

„Einige Priester sind am Leben bedroht worden und wollen nicht mehr wagen, sich bei den kaiserlichen Legaten blicken zu lassen, nur weil ich (Agobard) den Christen die Weisung gegeben habe, sie sollten an die Juden keine christlichen Sklaven verkaufen, und daß diese doch dann von den Juden nach Spanien weiterverkauft werden.“

Und schließlich schreibt er noch:

„Die meisten Sklaven kamen nach Spanien und Afrika zu den dortigen Juden, Mauren und Sarazenen.“

Hier herrschte eine grausige Arbeitsteilung: Die Kirche war die Hetzerin, die Karolinger waren die Täter (die Sklavenfänger), und die Juden waren die Hehler. Die deutschen Stämme im Osten unseres Siedlungsraumes wurden nun zu „Sklaven“, und daraus entstand der Name der vom Deutschen Volk abgetrennten neuen Völkergruppe: Der Name der Sclavi (Slawen).

Man schätze, daß das Mafia-Bündnis der Karolinger und der Juden allermindestens fünf Millionen Todesopfer gefordert hat, vielleicht auch noch viele mehr. Das jüdische Sklaven-Monopol machte den Reibach.

Dieser teuflische Pakt entfremdete die Wandalen, die Goten, Gepiden, Rugier und Wagrier ihrem Volke, dem Deutschtum. Was blieb, ist der verständliche Haß dieser Stämme auf das „Deutsche Reich“, das sie nicht nur verstoßen, sondern auch noch versklavt hat. Der Haß ob dieser Schandtat lebt noch heute.

Der jüdische Sexsklavenhandel mit Kindern in Konstantinopel

Im Jahre 1797 schrieb John Walker in seinem Werk Elements of Geography, and of Natural and Civil History:[11]

„In Konstantinopel(A) gibt es einen Markt für Sklaven beiderlei Geschlechts und die Juden sind die wichtigsten Kaufleute, die sie dorthin bringen, um verkauft zu werden. Es gibt eine große Anzahl von Mädchen, die aus Ungarn(1), Griechenland(2), Candia(3), Tscherkessien(4), Mingrelien(5) und Georgien(6) für die Türken gebracht werden, die sie für ihre Harem kaufen.“

Gleichfalls schrieb der Geograph John Smith 1811:[12]

„Die Schönheit der weiblichen Georgier und Tscherkessen macht sie zu begehrenswerten Kaufobjekte für die, die damit beschäftigt sind, die Harems der Großen entweder in Konstantinopel oder anderen großen Städten des türkischen Reiches zu beliefern. Ihre üblichen Agenten bei solchen Gelegenheiten sind Juden, die ganze Provinzen durchqueren, um die schönsten Blumen zu sammeln, die sie finden können, für fast jeden Preis, der für sie verlangt wird.“

Auch John Lloyd Stephens, ein VS-amerikanischer Autor, Entdecker und Diplomat, der im Jahre 1835 den Mittleren Osten bereiste, berichtet davon, daß die Sklavenhändler in Konstantinopel hauptsächlich Juden seien, „die junge Kinder kaufen und die Mädchen, wenn sie schön sind, in Fertigkeiten trainieren, die die Türken faszinieren“.[13]

Arabisch-mohammedanischer Sklavenhandel

Während der Sklavenhandel über den Atlantik nach Amerika mit allgemeiner Zuweisung der Verantwortlichkeit an Weiße und den Kolonialismus in allen Geschichtsbüchern steht, wird der umfangmäßig und vom Zeitraum her noch weit darüber hinausgehende mohammedanisch-arabische Sklavenhandel tabuisiert. Dies ist die Ansicht etlicher Forscher, die sich mit diesem besonderen Kapitel des Sklavenhandels befassen. Sie berichten von der Erfahrung, daß ihre Erkenntnisse abgelehnt oder verschwiegen würden, weil sie nicht ins Bild heutiger Lobbys paßten. Gleichermaßen die mohammedanisch-arabischen wie die herrschenden Kreise Afrikas und die internationale – insbesondere akademische – Linke hätten sich darauf geeinigt, lieber in bewährter Manier den historisch kurzen Sklavenhandel anzuprangern, an dem Europäer/Weiße beteiligt waren. Wortführer dieser kritischen Forscher sind Ibrahima Thioub[14], Tidiane N‘Diaye und Mohammed Ennaji.[15]

Der in Afrika bereits vorhandene Sklavenhandel gelangte zur größten Ausprägung ab dem 7. Jahrhundert, als das mohammedanisch-arabische Reich aufgerichtet wurde. Im Verlauf von 1.400 Jahren (bis ins 20. Jahrhundert) verschleppten mohammedanisch-arabische Händler etwa eine (bis mehrere) Million(en) Europäer und zwischen 15 und 17 Millionen Menschen aus dem Senegal und anderen afrikanischen Ländern.[6] Etwa die Hälfte von ihnen mußte durch die Wüste bis zur Nordküste von Afrika oder ins Niltal, ein Marsch, der drei Monate dauerte. Die männlichen Verschleppten, die ankamen, wurden kastriert, 70 bis 80 Prozent überlebten diese Massaker nicht. Wer mit dem Leben davonkam, landete auf den Sklavenmärkten von Kairo, Bagdad, Istanbul, Mekka und Timbuktu. Dabei ist die Vorstellung vom Eunuchen als „Haremswächter“ eine romantische und betraf nur eine winzige Minderheit. Frauen mußten in großer Zahl Dienste als Konkubinen der Mohammedaner leisten. Die meisten Sklaven setzte man an Baustellen für Staudämme, in Bergbauminen, auf Plantagen (vor allem auf Sansibar) und im Kriegsdienst ein. Der Sklavenhandel war so eingespielt, daß bis ins 19. Jahrhundert ein von afrikanischen Ländern organisiertes, regelrechtes „Sklavenkartell“ bestand, an dem sich offiziell nur konzessionierte Händler beteiligen konnten. Sklaven wurden nicht immer gejagt, sondern afrikanische Kriegsherren verkauften über Jahrhunderte eigene Landeskinder und Gefangene an die arabischen Händler. Zu diesem Zweck veranstalteten sie unzählige Kriege.

Sklavenhandel unter Afrikanern

Forscher geben an, daß beim Sklavenhandel zwischen Afrikanern innerhalb Afrikas ungefähr 4 Millionen Menschen zu Tode gekommen sind. Im Zeitraum zwischen 1500 bis 2000 seien – als konservativ geschätzte Untergrenze – etwa 17 Millionen Menschen bei der Versklavung getötet worden.[16]

Abflauen des Sklavenhandels

Das Ende der historischen Sklaverei im großen Maßstab war ein Verdienst der Europäer. Sie zwangen den Afrikanern und Arabern die Abschaffung der Sklaverei auf.[17] Innerafrikanischen Sklavenhandel, auch mit Kindern, gibt es in einem beachtlichen Umfang noch heute. Schwerpunkt der vergangenen 20 Jahre war der Süden des Sudan. Araber sind dort auf Sklavenjagd und sudanesische Soldaten verkaufen Gefangene. Betroffen sind nach Schätzungen Zehntausende.[16]

Filmbeiträge

ZDF-Aspekte – „Verschleierter Völkermord – Der Sklavenhandel der Araber“ (21.5.2010; 5:42 Min.)

Who Ran the Slave Trade? The World Masters of Slavery“ (17:53 Min.)

Prof. Tony Martin: „Jewish Role in the Black Slave Trade“ (73:23 Min.)

Literatur

Waldemar List: Die Beteiligung Deutschlands an der Bekämpfung des Sklavenhandels und Sklavenraubes. Eine völkerrechtliche Studie (1907) (PDF-Datei)

ergänzend

Wie ein Sklavenvolk die Hintertür zur Weltherrschaft fand

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Der jüdische Sklavenaufstand der Moral

 Aus Friedrich Nietzsches Essay “Gut und böse”, “gut und schlecht”  (Erste Abhandlung aus Zur Genealogie der Moral, 1886) 7. – Man wird bereits errathen haben, wie leicht sich die priesterliche Werthungs-Weise von der ritterlich-aristokratischen abzweigen und dann zu deren Gegensatze … Weiterlesen

Anstifter und Brandstifter – Opfer und Nutznießer

“Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluss von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die jüdische Fremdherrschaft zu verewigen.” Reichsgesetzblatt I,  Seite 141 [15.] Gesetz zur Behebung der Not von … Weiterlesen

Raubstaat England

Der vorliegende Artikel Raubstaat England beinhaltet ergänzendes Text und Bildmaterial aus dem gleichnamigen Zigarettenbilderalbum. Das Album wurde herausgegeben vom Cigaretten-Bilderdienst Hamburg Bahrenfeld. Es war nicht lange nach der letzten Jahrhundertwende, als man anfing, uns Quartaner mit den Geheimnissen der englischen … Weiterlesen

Abschaffung der weißen Rasse in Europa.

Die Transformation und Vernichtung der arischen Rasse Attack on white nations ►   Attack on white nations.      Juden nehmen die führende Rolle im multikulturellen Transformationskampf zur Abschaffung der weißen Rasse in Europa ein. . Das Weltprogramm der Lobby ist … Weiterlesen

Israel: Die zionistische Hasszentrale gegen Deutschland

Schaffende Angehörige aller Nationen, erkennt euren gemeinsamen Feind!
Die zionistische Hasszentrale gegen DeutschlandDiese Fahne🇮🇱 wurde 1897 vom ZIONISTENkongress in Basel erstellt ! Repräsentiert diese 🇮🇱 nun den Juden oder die Hasserfüllte-Seele des Zionismus

Dem Antisemitismus, dem Judenhaß, steht auf jüdischer Seite ein großes Hassen alles Nichtjüdischen gegenüber; wie wir Juden von jedem Nichtjuden wissen, daß er irgendwo in einem Winkel seines Herzens Antisemit ist und sein muß, so ist jeder Jude im tiefsten Grunde seines Herzens ein Hasser alles Nichtjüdischen. Wie im innersten Herzen eines jeden Christen das Wort „Jude“ kein völlig harmloses ist, so ist jedem Juden der Nichtjude der „Goi“, was beileibe keine Beleidigung ist, aber ein deutliches, nicht mißzuverstehendes Trennungszeichen… Nichts ist in mir so lebendig als die Überzeugung dessen, daß, wenn es irgend etwas gibt, was alle Juden der Welt eint, es dieser große erhabende Haß ist. Ich glaube man könnte beweisen, daß es im Judentum eine Bewegung gibt, die das getreue Spiegelbild des Antisemitismus ist, und ich glaube, dieses Bild würde vollkommener werden wie nur je irgendeins. Und das nenne ich das „große jüdische Hassen“… Man nennt uns eine Gefahr des „Deutschtums“. Gewiß sind wir das, so sicher, wie das Deutschtum eine Gefahr für das Judentum ist. Aber will man von uns verlangen, daß wir Selbstmord begehen? An der Tatsache, daß ein starkes Judentum eine Gefahr für alles Nicht-jüdische ist, kann niemand rütteln. Alle Versuche gewisser jüdischer Kreise, das Gegenteil zu beweisen, müssen als ebenso feige wie komisch bezeichnet werden. Und als doppelt so verlogen wie feige und komisch! Ob wir die Macht haben oder nicht, das ist die einzige Frage, die uns interessiert, und darum müssen wir danach streben, eine Macht zu sein und zu bleiben. Quelle: Cheskel Zwi-Klötzel – jüdischer Mitarbeiter des „Berliner Tageblatt“ in der Zeitschrift „Janus“, („Das große Hassen“. 1912/13 Heft 2)

Solche unverantwortliche Haß-und-Rache-Teufel machen sich nicht nur eines schweren Verbrechens, der Verfälschung der geschichtlichen Wahrheit, schuldig. Sie machen sich auch des Verbrechens der Unterlassung an der pflichtmäßigen Mitarbeit am Aufbau einer besseren Menschheit und einer glücklicheren Zukunft schuldig…

DIE FOLGE DER ÜBERTREIBUNGEN DER GREUELLÜGEN HETZE: ABGRUNDTIEFER HASS GEGEN ALLES DEUTSCHE

Der Staat Israel: Die zionistische Hasszentrale gegen Deutschland

Viele fanatische Zionisten ersticken heute an ihrem Haß gegen Deutschland und alles Deutsche; sie sind entschlossen, ihren Vernichtungsfeldzug gegen Deutschland und das deutsche Volk endlos weiterzuführen.

So sah sich die Regierung des Staates Israel bereits in die Zwangslage versetzt, sich mit den Schwierigkeiten herumzuschlagen, die sich aus dem systematisch hochgezüchteten und auf die Spitze getriebenen Haß gegen Deutschland zwangsläufig ergeben mußten. Immer wieder, bei allen sich bietenden Gelegenheiten, kommt es in Israel zu leidenschaftlichen Ausbrüchen und Kundgebungen des Hasses gegen Deutschland und alles Deutsche.

Wie die UPI/AP am 10. Januar 1962 aus Jerusalem berichtete, hatte die israelische Regierung Mühe, im israelischen Parlament einen Antrag der Herut-Partei abzuwenden, alle kulturellen Beziehungen zu Deutschland abzubrechen (Stimmenverhältnis 37:25). Die israelische Regierung hat daraufhin selbst Richtlinien für die kulturellen Beziehungen zu Deutschland ausgearbeitet und diese dem Parlament zur Beschlußfassung vorgelegt. Durch diese Richtlinien werden Deutschland und das deutsche Volk weitgehend diskriminiert; es ist unverständlich, daß Deutschland nicht soviel nationale Würde besaß, daraufhin seinerseits mit einer gleichen Beschränkung der Einreise, des Aufenthaltes und der Berufsausübung von Israelis in Deutschland zu antworten, wie sie die “Richtlinien” für Deutsche in Israel vorsehen.

Tatsächlich bestehen längst keine zweiseitigen kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Wohl können in Deutschland alle Israelis ohne jede Behinderung auftreten. Keinem deutschen Künstler ist dies aber in Israel erlaubt. Selbst ein deutscher Jude darf in Israel nicht auftreten, wenn er sich deutscher Künstler nennt.

In Deutschland wimmelt es von jüdischen Künstlern und von solchen, die sich dafür halten oder als solche ausgeben: von Schauspielern, Tänzern, Sängern, Mimikern, Regisseuren, Literaten, Journalisten, Kritikern usw. usw.

Wir sind nicht dagegen: wir sind für eine allen offene Welt; aber man darf sich nicht wundern, wenn da und dort der Wunsch lebendig wird, daß israelische Staatsangehörige und nationalzionistische Künstler in Deutschland nur im Rahmen der Bestimmungen wirken und arbeiten dürfen, wie sie für das Wirken und Arbeiten deutscher Künstler in Israel gelten. Da hätte der zionistische Zauber mit einem Schlage sein Ende; so radikal und rigoros beschränkend sind die antideutschen Bestimmungen in Israel.

Vom 9. bis 26. Oktober 1966 unternahm eine israelische Tanzgruppe, die “Israeli Folk Dancing Group” aus Tel Aviv, eine Deutschland-Tournee. Diese Tournee wurde durch eine finanzielle Unterstützung des Bonner Außenministeriums ermöglicht. Kommentar überflüssig. Wo kommen auch original israelische Volkstänze auf einmal her?

Der Haß der Israelis ist so krankhaft alttestamentarisch, daß man den Gebrauch der deutschen Sprache offiziell verboten hat.

Der Gebrauch der deutschen Sprache auf internationalen Kongressen in Israel ist nicht zugelassen! Der Gebrauch der deutschen Sprache ist auch bei allen künstlerischen Veranstaltungen durch die Zensur verboten!

Werner Senator, Vizepräsident des Aufsichtsrates der hebräischen Universität in Jerusalein, richtete einen offenen Protestbrief an die Zensurstelle, in dem es hieß:

“Die Öffentlichkeit muß den sofortigen Rücktritt der Zensurbehörde verlangen, die uns durch das Verbot der Sprache Goethes und Immanuel Kants lächerlich macht und unzivilisiert erscheinen läßt.”

Das Verbot erregte bei einigen besonnenen Israelis heftigen Widerspruch. Der bekannte israelische Pianist Pelleg wehrte sich entschieden gegen die Anordnung, “die deutschen Worte der Lieder von Brahms, Schubert und Mozart von dem Programm zu streichen”.

Ein anderes Verhalten als dieses hoch über jedem beschränkten Nationalismus stehende wahre Künstlertum zeigte ein Wiener Dirigent namens Krips. Diesem Krips, einem Mann von eminenter Musikalität, blieb folgende beschämende Würdelosigkeit vorbehalten. Die israelische Presseagentur brachte folgende Meldung:

“Krips wurde von den Israelischen Philharmonikern eingeladen, Beethoven in Israel zu dirigieren. Krips erklärte sich dazu nur unter der Bedingung bereit, daß die israelischen Veranstalter sich verpflichteten, den Jubelchor mit den Worten Schillers nicht in deutscher Sprache, sondern h e b r ä i s c h zu singen.”

Die Muttersprache dieses haßkranken Menschen ist Deutsch. Tiefer kann der Haß einen Menschen wohl kaum erniedrigen, als daß er seine Muttersprache verleugnet. Die richtige Antwort auf eine solche Versündigung gegen die eigene Muttersprache wäre es, diesem pathologischen Hasser den Gebrauch seiner deutschen Muttersprache zu verbieten und so lange nicht mit ihm deutsch zu reden, bis ihm seine Entgleisung zum Bewußtsein gekommen ist.

Zeitungsnachrichten entnehmen wir: Die Wiener Schauspielerin Eva Kerbler (Nichtjüdin) hat einen Juden geheiratet (Lion) und ist nach Israel gezogen. Sie wurde dort Mitglied der israelischen Nationalbühne “Habimah” in Tel Aviv. Sie wurde an das Berliner Schillertheater für eine Rolle im Stück des amerikanischen Zionisten Arthur Miller “Nach dem Sündenfall” verpflichtet. Der Schauspielerin wurde durch die israelische Nationalbühne das Auftreten in Deutschland verboten.

Selbst die israelischen Ärzte tanzen in diesem alttestamentarischen antideutschen Haßreigen fest mit. Die Presse (Wien) vom 24.Juni 1966 meldet:

“Der Weltärzteverband hat für März 1967 seine Tagung nach Tel Aviv einberufen und Französisch, Englisch, Deutsch und Hebräisch als offizielle Kongreßspracben bestimmt.

Der israelische Ärzteverband hat sich geweigert, Gastgeber für einen internationalen medizinischen Kongreß zu sein, wenn Deutsch als eine der offiziellen Kongreßsprachen zugelassen wird.”

Sollte die deutsche Sprache nicht zugelassen werden, wird hoffentlich kein deutscher, österreichischer oder Schweizer Arzt mit deutscher Muttersprache zu diesem Kongreß gehen.

  In Israel geht der Haß gegen Deutschland so weit, daß man dort allgemein und öffentlich tief bedauert, daß die zwei Atombomben des zweiten Weltkrieges auf Japan statt auf Deutschland fielen. Die Zeitung Transvaaler (Johannesburg) berichtete am 21.4.1966, daß der Rabbiner Solomon Poupko, den sich die südafrikanischen Juden in die jüdische Sydenham-Highlands-Noord-Gemeinde Rouxville zur religiösen Betreuung – vor allem ihrer Kinder – aus den USA hatten kommen lassen, ausdrücklich öffentlich erklärte:

“Wird eigentlich jemals von der merkwürdigen Tatsache gesprochen, daß zwei Atombomben auf ein gelbes Volk und nicht auf Deutschland geworfen wurden? Wir hätten die Atombombe lieber in Berlin ausprobieren sollen. Auch in Washington sitzen heute Staatsmänner, die sich haareraufend fragen, wie sie sich des Ungeheuers Deutschland entledigen können.”

In Israel durften die Werke von Richard Wagner und Richard Strauss nicht aufgeführt werden. Als sich Stimmen erhoben, die die Zulassung dieser Werke in Israel forderten, hat die israelische Regierung zu diesem Streit Stellung genommen und dem philharmonischen Orchester endgültig die Aufführung der deutschen Meister Richard Wagner und Richard Strauss verboten. Welch alttestamentarisches Rachegeschrei würde in der ganzen Welt erhoben, wenn in Deutschland Mendelssohn und Meyerbeer verboten würden. Gar nicht auszudenken!

DIE ISRAELIS: ARME GEFANGENE DES HASSES

Krankhafte Haßausbrüche

Dies waren nur einige der unzähligen Fälle, die zeigen, daß die maßlose Haßpropaganda nicht wenige Juden in eine krankhafte Geistesverwirrung hineingejagt und sie dazu gebracht hat, Deutschland und dem deutschen Volk persönlich ewigen Haß und ewige Feindschaft zu schwören.

Zu diesen pathologischen Fällen äußert sich die DWZ (Hannover) in einem Artikel (1. 6. 1963) und einer Notiz (4.5 1963). Es heißt dort:

“Der verkaufte Haß. – Eine Verschwörung des Gewissens nennen die drei jüdischen Musiker Rubinstein, Heifetz und Stern ihren gemeinsamen Beschluß, nie mehr in Deutschland aufzutreten.”

Von Rubinstein ist bekannt, daß er in Anbetracht der erlogenen ,Greueltaten in Belgien’ (an die abgehackten Kinderhände glaubt heute der verstockteste, beschränkteste Deutschenhasser nicht mehr) und der Judenvernichtung im zweiten Weltkrieg einen feierlichen und gewichtigen Eid geschworen hat, er würde eher seine Finger zerschmettern, als wieder in Deutschland aufzutreten’. Er sprach auch die Befürchtung aus, die Anwesenheit eines einzigen deutschen Nazi im Dunkel einer Konzerthalle beim Spielen der Appassionata könne ihm seine Hände zu Klauen gefrieren lassen.

Stern sagte: Ich könnte und wollte meine Musik nicht in Deutschland oder Österreich oder mit einem deutschen oder österreichischen Musiker oder Orchester spielen.’

Das ist krank, aber wir verstehen es. Wir haben an die drei Musiker nur die Frage zu stellen, was sie empfinden, wenn sie deutsche Komponisten wie Beethoven, Brahms, Schumann oder Liszt spielen?

Es zeigt sich auch, daß die Verschwörung des Gewissens’ nicht so weit geht, auch eine Verschwörung gegen das Geschäft zu sein, und kein Hindernis ist, seinen Haß gegebenenfalls zu verkaufen. Man kann nicht das deutsche Schallplattengeschäft ausnützen und gleichzeitig behaupten, man lehne es ab. Die behauptete Verschwörung des Gewissens’ wird dadurch zu einer unaufrichtigen Reklamewerbung.

Arthur Rubinstein ist noch weiter gegangen. Er veranstaltete in Holland nahe der deutschen Grenze ein Konzert. Die Karten hiefür wurden angeblich in Deutschland vertrieben. Die Zuhörer waren tausend Deutsche. Für Holländer gab es nur 60 Karten. Das ist doch ein Spiel mit einem feierlichen und gewichtigen Eid. Der Haß wurde hier an das gute Geld der Deutschen verkauft.

Es ist ein unernstes Spiel mit einem Schwur, wenn der 74jährige Pianist nach dem Konzert erklärt:

“Heute habe ich vor tausend deutschen Musikliebhabern gespielt. . aber ich gelobe noch immer, niemals wieder in Deutschland zu spielen.”

Der Spiegel bringt in Nr. 34 vom 31.8.1963, S 7, folgende Nachricht von Leon Poliakow, Massy (Frankreich):

“Dr. Mark Dworezki, Lehrer an der religiösen Schule Bar Han, weigerte sich, als gelegentlich eines Europafluges sein Flugzeug in München notlandete, die Kabine des holländischen Flugzeuges zu verlassen, um auch nicht für einen Augenblick deutschen Boden betreten zu müssen.”

Zu solcher Geistesverwirrung, zu solch hysterischen, krankhaften Übertreibungen führt der Haß.

DER ABGRUND TUT SICH AUF VOR UNS

Die DWZ, Hannover, berichtet folgenden unheimlichen Vorfall:

“Ein deutscher Arbeiter, beschäftigt als Maschinenschlosser in dem Walzwerk Beverwijk’, einem der holländischen staatlichen Hochofenbetriebe, suchte wegen eines Leidens den ihm bis dahin unbekannten Arzt Dr. A. Verburg auf. Dieser ergriff ihn beim Arm und setzte ihn an die Luft mit den Worten: Sind Sie ein Deutscher? Kommen Sie dann gleich mit zur Tür.’

(DWZ, Nr. 25 vom 18. 6. 1965, S. 2)

Der Arzt redete sich später damit aus, er habe nicht als Arzt, sondern als Mensch gehandelt.

Der Arzt irrt: Er hat sich als Arzt und Mensch gleich unwürdig benommen.

Der Vorfall zeigt nur wieder, wie furchtbar der Haß wütet, den die Verfemung des deutschen Volkes in der Welt hochgezüchtet hat.

Der Vorfall reißt wie ein Blitz vor unserem Blick den bodenlosen Abgrund auf, in den der Haß die Menschen zu führen droht.

“DER STELLVERTRETER”

Ein klassisches Zeugnis für die krankhafte Selbstüberschätzung vieler Juden und dafür, wie leicht und wie sehr manche Juden in der Überbewertung ihres Schicksals jedes Maß verlieren, ist das weltweite Geschrei um das Tendenzstück eines gewissen Rudolf Hochhut Der Stellvertreter.

Der literarische wie der ethische Wert dieses Tendenzstückes sind null. Den Beweggrund seines Erscheinens dürfte Kurt Kahl durch den Titel seiner Fernsehsendung im österreichischen Fernsehen (Jänner 1964) erschöpfend charakterisiert haben: Der Papst verkauft sich gut.

Hochhuts Methode ist ebenso primitiv wie wirksam: Ohne Rücksicht auf die bisherige zeitgeschichtliche Kritik und Widerlegung faßt er die üblichen Lügen und Bezichtigungen der Greuel-Lügen-Propaganda zusammen in bühnenwirksamer Szenerie zur Verfemung des deutschen Volkes gesellt sich die Verfemung des Papstes und der katholischen Kirche. Die Grundlage seiner Beschuldigungen ist die längst widerlegte Sechs-Millionen-Lüge. Aus dieser Lüge entwickelt er alles andere. Die Kirche hat sich leider in eine sachliche Diskussion mit diesem rein auf Sensationsmache abgestellten Autor eingelassen und ihm dadurch eine Bedeutung zuerkannt, die ihm niemals zukommt.

Die Kirche hat es vor allem verabsäumt, das Fundament der Anklage, die Sechs-Millionen-Lüge, von vornherein entschieden zurückzuweisen. In diesem Stück wird dem “Stellvertreter Gottes auf Erden”, dem Oberhaupt der katholischen Kirche, der Vorwurf der Pflichtvergessenheit gemacht: er habe in der Zeit des jüdisch-deutschen Krieges zuwenig zum Schutz der Juden getan. Wenn das Stück das Schicksal der Millionen vertriebener und ermordeter Deutscher zum Anlaß hätte, würde kein Mensch sich mit einem solchen prodeutschen Tendenzstück befassen und darum scheren, ob es aufgeführt wird oder nicht; wahrscheinlich ist es aus diesem Grunde überhaupt nicht geschrieben worden.

Weil aber das Schicksal der Juden sein Anlaß ist, wird die Propagierung der Aufführung dieses ebenso antikirchlichen wie antichristlichen Tendenzstückes von gewissen zionistischen Kreisen mit abstoßend aufdringlichem Geschrei ganz groß aufgezogen.

Die Presse hallt von dem Geschrei und den Propagandaberichten über die Aufführungen dieses Machwerkes in der ganzen Welt wider, die durch keinen literarischen, künstlerischen oder ethischen Wert gerechtfertigt sind, sondern offenkundig dem Zweck dienen, Christentum und Kirche herabzusetzen.

Über die Tätigkeit und das Wirken der Kirche und der Päpste im Dienste der Humanität steht das Urteil der Geschichte fest. Die menschliche Geschichte ist die Geschichte einer nicht abreißenden Kette von barbarischen Grausamkeiten und Bestialitäten. Das Christentum und die Päpste sind es, die sich seit 2000 Jahren ohne Unterlaß an vorderster Stelle bemühen, die Menschen zu humanisieren, sie zur Nächstenliebe zu erziehen, sie auf eine höhere sittliche Ebene zu heben, um der Kette von Kriegen und Morden ein Ende zu machen. Seit die katholische Kirche besteht, dauert ihr Kampf gegen die menschlichen Urinstinkte des Hasses, des Kampfes und der gegenseitigen Vernichtung. Gewaltiges hat sie bisher auf diesem Gebiete geleistet; unschätzbar sind die Verdienste, die Leistungen und die Erfolge der Kirche, durch all die zwanzig Jahrhunderte ihres Bestehens die Menschen zur Nächstenliebe aufzurufen. Aber die sittigende Kraft des Christentums hat ihr Ziel noch lange nicht erreicht.

Das Wirken der Oberhäupter der katholischen Kirche, der Päpste, auf dem Gebiet der Erziehung der Menschen zur Nächstenliebe unterlag in allen hinter uns liegenden Jahrhunderten der Kriege und Morde niemals auch nur der geringsten abfälligen Kritik.

Immer und überall, auch in den Zeiten der furchtbarsten Kriegsgreuel und Völkermorde, bewährten sich Kirche und Päpste als Hort und Schützer aller Verfolgten.

Wer die Geschichte kennt, muß von tiefer Bewunderung für ihr Wirken erfüllt sein. Die gräßlichsten Katastrophen haben sich im Verlauf der Geschichte ereignet; niemals klagten und kritisierten die Opfer über die Haltung der Kirche und der Päpste, wie man es diesmal tun zu müssen glaubt, weil diesmal Juden zu den Kriegsopfern gehörten. Es ist das erste und einzige Mal in der Geschichte, daß man sich anmaßt, den Papst wegen mangelnder Humanität anzugreifen. Dabei wissen wir, daß auch während des zweiten Weltkrieges und des deutsch-jüdischen Krieges die Kirche nicht aufhörte, zum Frieden aufzurufen, und daß katholische Priester und Klöster insbesondere auch Juden Schutz und Hilfe gewährten, wo sie dazu Gelegenheit hatten und wo dies in ihrer Macht stand.

Wir wissen aber auch aus der Geschichte, daß in Kriegszeiten die Stimmen, die zum Frieden und zur Liebe ausrufen, in Kriegsgetümmel und Haßgeschrei nur zu leicht verhallen und daß dem Wirken der Kirche, die ja nur eine geistliche und geistige Macht ist und keine weltlichen materiellen Machtmittel zur Durchsetzung ihrer hohen Ziele hat, sehr enge Grenzen gesetzt sind.

Und da steht ein Hochhut auf, um das Wirken der Kirche und Päpste einer ebenso anmaßenden wie auch destruktiven, abfälligen Kritik zu unterziehen. Hochmut maßt sich über Institutionen und Personen und ihr Wirken ein Richteramt an, zu dem ihm offenkundig alle notwendigen Voraussetzungen: das umfangreiche Wissen ebenso wie das erforderliche sittliche Verantwortungsgefühl, in hohem Maße fehlen.

Jeder Mensch, der sich in dem furchtbaren Daseinskampf des Lebens einen Rest von menschlichem Gefühl bewahrt hat, wird alle Opfer dieses Krieges, Juden und Nichtjuden, zutiefst beklagen.

Kirche, Papst und Bischöfe haben auch in diesem Kriege immer wieder ihre mahnende und beschwörende Stimme an alle Beteiligten gerichtet. Weil aber diesmal Juden unter den bedauernswerten Kriegsopfern waren, ist alles, was geschah, viel zuwenig: der Papst, und in ihm die Kirche, werden beschimpft und in ungeheuerlicher Weise durch den Kot gezogen. Hochhut versteigt sich so weit, die Haltung des Papstes wörtlich als “verbrecherisch” zu bezeichnen.

(Siehe Interview mit Hochhut im Spiegel, Nr. 17/1963.)

Nach meiner Auffassung ist der Stellvertreter ein Machwerk im Dienste der Interessen der alttestamentarischen Rächer und Hetzer; zum mindesten besorgt dieses Stück – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – ihre Geschäfte. Seit eh und je versuchen diese Kreise das Christentum herabzusetzen und es in seinen Vertretern zu treffen.

Es ist überaus bedauerlich, daß sich so viele Juden – statt sich von dem unerfreulichen Herrn Hochhut und seinem noch unerfreulicheren Stück zu distanzieren – mit ihm identifizieren und an der Verbreitung und Popularisierung dieses tendenziösen Machwerkes so regen und so maßgeblichen Anteil nehmen. Sie wirken mit an dem verabscheuungswürdigen Tun, Gift und Haß gegen den Papst, die katholische Kirche und das Christentum zu verspritzen; sie rühmen sich, die Aufführung dieses Stückes in soundso vielen Städten in aller Welt und in allen Sprachen vorzubereiten. Selbst ins Hebräische wurde es übersetzt, um auch in Israel aufgeführt zu werden und auch dort Haß gegen Papst und Kirche und Christentum zu säen. Wie die Zeitung Express (Wien, 24.6.1963, S 5) berichtet, will das israelische Habima-Nationaltheater Hochhuts Hetzwerk aufführen.

Es wäre billig, Hochhut, der sich zum Anwalt der Judenheit aufwirft, und seine zionistischen Förderer zu fragen, was die maßgebenden Vertreter der mosaischen Religion ihrerseits bei allen den Tausenden früheren Kriegen und Völkermorden, wo nicht Juden zu den Opfern gehörten, zum Schutze der betroffenen Völker getan haben.

Wann und wo haben sie ihre Stimme erhoben und ihre Macht eingesetzt, um Kriegen, Verfolgungen und Millionen-Morden an Christen und anderen Nichtjuden Einhalt zu gebieten? Wo und wie haben sie ihre Stimme erhoben und ihre Machtmittel eingesetzt bei der Aushungerung des deutschen Volkes durch die Hungerblockade im ersten Weltkrieg und nach dem zweiten Weltkrieg, bei den Millionen-Vertreibungen von und Millionen-Morden an unschuldigen deutschen Familien nach dem zweiten Weltkrieg und bei den Mordkatastrophen der alliierten Luftwaffe gegen die deutsche Zivilbevölkerung, gegen unschuldige deutsche Frauen und Kinder?

Wir tun das nicht, weil wir uns damit auf das geistige Niveau dieses Hetzstückes begeben müßten und weil ich meinerseits niemals bezweifeln werde, daß die maßgebenden Vertreter der mosaischen Religion, wie alle Menschen, die diesen Namen verdienen, den Krieg mit allen seinen Grausamkeiten aus tiefstem Herzen verabscheuen.

PROFESSOR BERNHARDI

Die völlige Instinktlosigkeit vieler jüdischer Schriftsteller gegenüber dem Christentum, den nichtjüdischen Menschen im allgemeinen und den christlichen Menschen im besonderen, ihre Unfähigkeit und! ihr Unvermögen, das Wesen des Christentums zu begreifen, ja auch nur zu erahnen, zeigt das Tendenzstück eines anderen jüdischen Autors, Professor Bernhardi von Arthur Schnitzler. Es zeigt den pathologischen Haß mancher Juden gegen den christlichen Glauben, die destruktive Tendenz der jüdischen Publizistik gegenüber allem, was den Christen heilig ist, und die Genugtuung der jüdischen sich “freigeistig” gebenden Autoren, dem christlichen Glauben eins am Zeug zu flicken.

Die übertriebene Bewunderung des verlogenen jüdischen Tendenzstückes durch die jüdische und judenhörige Publizistik, das hysterische Beifallsgeschrei der Kritik ist einfach widerlich. Wenn heute ein taktloser Schreiberling sich vermessen würde, die Anhänger etwa der islamischen Religion, die Bekenner des buddhistischen oder sonst irgendeines Glaubens – gar des jüdischen Glaubens – in ihrem tiefsten gläubigen Empfinden zu verletzen, würde die ganze gesittete Welt sich – mit Recht – zutiefst dagegen empören. Und der christliche Glaube soll gegenüber der jüdischen destruktiven Tendenz-Schriftstellerei vogelfrei sein?

Der Glaube an ein Jenseits gehört zu den Grundlagen der christlichen Religion, zu den tiefsten religiösen Überzeugungen aller Christen. Höchstes Ziel des gläubigen Christen ist die Erlangung der ewigen Seligkeit. Dieser heißeste Wunsch ist zutiefst im christlichen Glauben verankert. Dieser Glaube nimmt dem Tod seinen Schrecken und macht den gläubigen Christen das Sterben leicht.

Es ist dieser Glaube, der den Tod zum Ende alles irdischen Leides und zum Tor zum ewigen Frieden und zur ewigen Glückseligkeit macht; es ist dieser Glaube, der die verstorbene holländische Königin Emma veranlaßte, den Befehl zu geben, daß bei den Trauerfeierlichkeiten nach ihrem Tode die Teilnehmer in lichten Freudenkleidern erscheinen müßten.

Der christliche Glaube hat darüber hinaus alles getan, dem Tode seine Schrecken, die Furcht vor der ewigen Verdammnis und vor dem höchsten Richter zu nehmen, dem Sterbenden die Gewißheit der ewigen Seligkeit zu geben, wenn er vor seinem Tode das Sakrament der Letzten Ölung empfängt. Dabei ist dieses Sakrament in keiner Weise dazu angetan, dem Kranken etwa das Gefühl zu geben, daß er jetzt sterben müsse, das Sakrament trägt vielmehr den Charakter des priesterlichen Beistandes, den Charakter der Hilfe und religiösen Tröstung in den schwersten Stunden des Lebens.

Es gehört das absolute Unverständnis eines Hetzers gegen das Christentum dazu, in diesem Sakrament eine Erschwerung eines friedlichen Sterbens zu sehen. Der jüdische Autor dieses verlogenen Tendenzstückes kann es mit Ruhe dem Priester überlassen, daß -abgesehen von allem anderen – dieser letzte priesterliche Zuspruch in der zartesten, der schweren Todesstunde angemessenen Form erfolgt. jedenfalls ist es eine ungeheuerliche Anmaßung, wenn ein Jude dem sterbenden Christen den letzten priesterlichen Beistand ferne hält.

Was der jüdische Autor seinen jüdischen Professor zur Begründung seiner Handlungsweise sagen läßt, ist nichts wie talmudisches Geschwätz; sich mit diesem auseinanderzusetzen und es im einzelnen zu widerlegen, hieße, diesem Geschwätz ein Gewicht beizumessen, das ihm nicht zukommt. jedenfalls kann es der “freigeistige” Autor ruhig dem Seelsorger überlassen, daß er dem Kranken als Helfer und Tröster, als Bote des Himmels und nicht als Gespenst des Todes erscheint, daß er dem Sterbenden den Tod nicht erschwert, sondern erleichtert.

Wie sehr bestimmten Kreisen an ihrer antichristlichen und antireligiösen Wühlarbeit liegt, zeigt die wiederholte Aufführung dieses verlogenen Tendenzstückes im österreichischen Fernsehen. Man bot Vertreter der Elite der Wiener Schauspielerschaft auf, dieses Tendenzstück zu produzieren; aber auch die künstlerisch grandiose Leitung dieser Darstellerelite vermochte weder die grobe Taktlosigkeit des jüdischen Autors abzuschwächen noch auch die Verlogenheit und Verabscheuungswürdigkeit dieses üblen Tendenzstückes zu verringern.

Welches weltweite Geschrei aber würde die Presse erheben, wenn man wagen würde, ein antijüdisches Tendenzstück aufzuführen! Bei allen diesen antichristlichen Stücken geben sich die – durchwegs jüdischen -Autoren als “Freigeister” und “Freidenker”. Ihr “Freigeist” geht aber nicht so weit, daß sie auch antijüdische Stücke schreiben würden. Dieser sogenannte “Freigeist” beschränkt sich ausschließlich auf die “freigeistige” Bekämpfung des Christentums.

Wer alt genug ist, um es selbst miterlebt zu haben, erinnert sich mit Abscheu, daß es vor allem Juden waren, die den sogenannten “Kulturkampf”‘, den Kampf um die Aufklärung, in Deutschland und Österreich entfacht und geschürt haben und wie systematisch sie das Gift des Hasses in die offene Wunde dieses Kampfes geträufelt haben, statt die Dinge in der unaufhaltsamen Evolution sich friedlich entwickeln zu lassen.

Auch auf dem Gebiete des Nationalismus haben sie Deutschland wegen des deutschen Nationalismus maßlos beschimpft und in aller Welt verfemt und verhaßt gemacht, dieselben Juden, deren eigener Nationalismus nun so leidenschaftlich und maßlos ist, daß er die Zionisten des Gebrauches der Vernunft beraubt hat.

EIN ALTTESTAMENTARISCHES RACHEGESETZ

Rache bis ins zehnte Glied

Israel erzittert in abgrundtiefem Deutschenhaß, der systematisch und unablässig in die Herzen und Hirne seiner Bürger gepreßt und hochgezüchtet wurde und wird. Das israelische Volk denkt und lebt nur in diesem Haß.

Zu dem Gesamtbild des abgrundtiefen und unstillbaren Rachebedürfnisses gewisser Nationalzionisten und ihrer Mißachtung allgemein anerkannter Rechtsgrundsätze paßt das Rachegesetz des Staates Israel vom Jahre 1950.

Nazi und Nazihelfer-Gesetz von 5710 (1950)

Beschlossen durch die Knesset am 18. av. 5710 (1.8.1950)

Verlautbart im Sefer Hachukim Nr.57 vom 26.av.5710 (9.8.1950), Seite 28 1

Auszug aus Art. 1:

Mit dem Tode werden folgende Handlungen bestraft:
Verbrechen gegen das jüdische Volk, begangen während der Naziherrschaft in einem feindlichen Land;
Verbrechen gegen die Menschlichkeit, begangen während der Naziherrschaft in einem feindlichen Land;
Kriegsverbrechen während des zweiten Weltkrieges, begangen in einem feindlichen Land.
In diesem Artikel und den folgenden Bestimmungen bedeutet:
“Verbrechen gegen das jüdische Volk” eine Handlung, die begangen ist mit der Absicht, das jüdische Volk ganz oder einen Teil davon zu vernichten, so:
Tötung von Juden;
schwere körperliche oder seelische Mißhandlung;
Verbringung von Juden in auf ihre Lebensvernichtung gerichtete Lage;
Durchführung von Maßnahmen, die auf Geburtenverhinderung bei Juden gerichtet sind;
Zwangweise Überführung von jüdischen Kindern in eine andere nationale oder religiöse Gemeinschaft;
Zerstörung oder Entweihung von jüdischen religiösen und kulturellen Vermögen und Werten;

Erregung von Judenhaß.

Aus Art. 9:

Wer eine nach diesem Gesetz strafbare Handlung begangen hat, kann in Israel nochmals vor Gericht gestellt werden, auch wenn im Ausland wegen derselben Handlung bereits ein Verfahren gegen ihn stattgefunden hat, sei es vor einem internationalen Gerichtshof oder vor dem Gericht eines auswärtigen Staates.
Aus Art. 12:

Die Bestimmungen über die Verjährung … finden auf die nach diesem Gesetz strafbaren Handlungen keine Anwendung.
Aus Art. 13:

Die Bestimmungen der Verordnung betreffend Generalamnestie aus dem Jahre 5709 (1949) finden auf die nach diesem Gesetz strafbaren Handlungen keine Anwendung.

Ein in jeder Hinsicht vollkommenes alttestamentarisches Rachegesetz: Kriegsmaßnahmen sind immer hart und grausam; die Tötung von Menschen ist dem Kriege immanent. Man kann den Krieg verneinen, aber man kann die Juden von den Kriegsgesetzen nicht ausnehmen.

Man ist es beim Staate Israel leider bereits gewöhnt, daß er sich unter Mißachtung des Völkerrechtes und der Grundsätze des allgemeinen Rechts sein eigenes Recht schafft. Es handelt sich hier um die Arrogierung der Gerichtsbarkeit über das Verhalten von Menschen zu einer Zeit, zu der es noch gar keinen Staat Israel gab, und auf einem Territorium weit außerhalb des heutigen Israel und um das Verhalten gegenüber Menschen, für die der Staat Israel gar kein Vertretungsrecht hat und für die zu sprechen und zu handeln er gar nicht befugt ist. Dieses ist eine rechtliche Farce. Sie versucht das Unmögliche, einer alttestamentarischen Rache den Anschein einer rechtlichen Grundlage zu geben.

Wenn diese Mißachtung der Rechtsgrundsätze nicht von vornherein entschieden abgelehnt und abgewehrt wird, kann sich die Welt auf allerhand gefaßt machen, wenn die vielen neuerrichteten und noch zu errichtenden Staaten in Afrika, Asien usw. dem Beispiel Israels folgen und Rache höher stellen als Recht. Wir können dann – anschließend an den Eichmann-Schauprozeß – allerhand an Rache-Schauprozessen in Israel und den anderen neuen Staaten erleben, wenn diese ihre Rache und-Haß-Rechnung gegen ihre früheren Kolonial- oder Mandatsherren oder gegen sonstwie den neuen Machthabern unliebsam gewordenen Personen begleichen werden.

Was würde man z. B, dazu sagen, wenn sich die neuen afrikanischen Staaten die Gerichtsbarkeit über die weißen US-Bürger anmaßen würden und über Vergehen, die diese in den USA gegen die schwarze Rasse begangen haben, in Afrika zu Gericht säßen und aburteilten? Und das wäre doch nur haargenau dasselbe, was die Israelis in Israel tun.

Die sich in diesem israelischen Gesetz manifestierende Mißachtung des Völkerrechts und der allgemein anerkannten Rechtsgrundsätze stellt Israel außerhalb der Rechtsgemeinschaft der Völker und Staaten. Kein Staat der Welt hat sich jemals eine Gerichtsbarkeit über fremde Staatsbürger und über Geschehnisse angemaßt, die sich außerhalb des Staatsgebietes und lange vor der Zeit ereigneten, ehe dieser Staat überhaupt bestand. Zu all dem kommt, daß der Staat Israel überdies und überhaupt gar nicht das Recht und die Vollmacht besitzt, alle Juden dieser Erde insbesondere die außerhalb Israels lebenden Juden zu vertreten.

Die Tatsache, daß Israel nicht alle Juden der Welt vertritt und nicht für sie sprechen und handeln kann, wurde über Einschreiten der nichtzionistischen Juden vom Staatsdepartement der USA offiziell ausdrücklich festgestellt.

Israel maßt sich eine Gerichtsbarkeit für alle Juden der Welt und selbst für Vorfälle an, über die die zuständigen Staaten bereits ordentliche Gerichtsverfahren abgeführt haben. Das Gesetz schafft überdies so nebulose Delikte wie “seelische Mißhandlung von Juden”, “Erregung von Judenhaß” . . .

Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als daß jeder, der etwas gleichgültig wo – über Juden sagt oder schreibt, was den Zionisten mißfällt, der jüdischen Gerichtsbarkeit verfällt. Auch in anderer Hinsicht ist es ein vollkommen alttestamentarisches Rachegesetz.

In der Gesetzgebung aller zivilisierten Staaten unterliegen alle Vergehen und Verbrechen, mögen sie sich gegen wen immer richten, ausnahmslos gesetzlichen Verjährungsfristen; selbst Morde an gekrönten Häuptern verjähren. Auch in Israel gibt es Verjährungsfristen für von Juden begangene Verbrechen. Nur Verbrechen von Nichtjuden gegen Juden verjähren in Israel nie.

Israel fordert auch von allen anderen Staaten, daß sie die Verjährungsfristen für deutsche Kriegsverbrechen, das heißt praktisch für an Juden begangene Verbrechen, aufheben.

Bei einem solchen Gesetz des Staates Israel kann man sich nur fragen: Ist diese Gruppe nationalzionistischer Narren – nachdem sie sich mit Hilfe der USA in einer Ecke der Erde festgesetzt hat – wirklich der Meinung, daß damit nunmehr die zionistische Weltherrschaft schon begonnen hat, daß die Zionisten die ‘Welt schon geerbt haben und daß sie nunmehr auf nichts und auf niemanden in dieser Welt mehr Rücksicht zu nehmen brauchen?

ISRAELISCHE MINISTER PREDIGEN EWIGEN HASS, EWIGE UNVERSÖHNLICHKEIT UND EWIGE RACHE

Daß die Masse der Israelis der Haßpropaganda so völlig zum Opfer gefallen ist, ist tief bedauerlich. Unbegreiflich aber und unverständlich ist, wenn heute noch Führer der Zionisten, ja selbst aktive Staatsmänner und Regierungsmitglieder des Staates Israel, von denen man doch historische und staatsmännische Bildung erwarten und verlangen muß, ungeheuerliche Kundgebungen wie die folgenden offiziell von sich geben.

Bei der Vorlage des “Sondergesetzes betreffend die Bestrafung ehemaliger Nationalsozialisten”, das der Rache-Justiz des Staates Israel als Rechtsgrundlage dienen soll, erklärte der israelische Justizminister vor dem israelischen Parlament (Neues österreich, Wien, 15.4.1961,S 3):

“Wir werden n i e m a 1 s vergessen und n i e m a 1 s vergeben!”

Und bei der Vorlage der obenerwähnten “Richtlinien für die kulturellen Beziehungen mit Deutschland” gab der damalige israelische Erziehungsminister Dr. Abba Eban folgende haßtriefende Erklärung ab (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 11.1.1962, S.4):

“Zwischen uns und dem deutschen Volk stehen Erinnerungen, für die es kein B e i s p i e 1 in den Beziehungen zwischen zwei Völkern gibt. Noch für lange Zeit wird jeder Kontakt zwischen diesen beiden Welten im Schatten dieser Erinnerungen bleiben. Es ist unmöglich, die Massenvernichtung in ihren engen historischen Grenzen zu isolieren. Die Massenvernichtung ist nicht mit dem Augenblick der Vernichtung der Nazityrannei etwas geworden, was vergangen ist. Das jüdische Volk hat die schrecklichste Katastrophe erlitten, die über ein Vo1k der Menschenfamilie hereingebrochen ist. Ist es möglich, daß solcher Schrecken nicht endlosen Schmerz, Zorn und Trauer hinterläßt? Da kein Vo1k je erlebt hat, was uns widerfahren ist, haben wir kein anerkanntes Kriterium, an dem wir unser Verhalten messen und ausrichten können. Wir müssen selbst entscheiden, auf welche Weise wir auf die Massenvernichtung und ihr entsetzliches Andenken, das niema1s ausgelöscht werden kann, reagieren sollen”

Das ist historisch glatter Unsinn und typisch jüdisch-phantastische Übertreibung. Der Redner ist entweder böswillig oder von krasser historischer Unbildung, oder der Haß hat sein Hirn total vernebelt.

Über viele Völker – vor allem auch über das deutsche Volk – ist im Verlaufe der Geschichte noch viel ärgeres Leid hereingebrochen als über die Juden in dem von ihnen selbst erklärten, begonnenen und geführten Vernichtungskrieg. Und doch mußte man sich bemühen, allen Zusammenbrüchen der Menschlichkeit, nach den ärgsten Kriegskatastrophen, einen Strich unter die Vergangenheit zu ziehen, wenn nicht im verhängnisvollen Kreislauf ewiger Rache und Vergeltung das Leben der Menschen zu einem permanenten Kampf aller gegen alle ausarten soll. Soll heute das Haß- und Rachegeschrei deshalb nicht verstummen, weil diesmal unter den Kriegsopfern Juden waren? Dann würde das im Gefolge des gegenseitigen Rachekampfes auch über die Juden hereinbrechende Leid erst zu einer wirklichen Katastrophe für die Judenheit werden.

In dasselbe Haß-Horn bläst der israelische Ministerpräsident Eschkol, der schlicht und einfach erklärte:

“Ein einzigartiges Gebäude von Erinnerungen löst im Herzen des jüdischen Volkes ewigen Zorn aus … Hinter uns liegen Leiden, für die es keine Sühne geben kann.

Solange die Führer der Judenheit solche historisch völlig unrichtige und falsche Behauptungen aufstellen, solange israelische Regierungsmitglieder so unstaatsmännische, haßtriefende, hysterische Erklärungen abgeben, wie es die

“Niemals-vergessen-und-niemals-vergeben

Erklärung” und die Erklärung von der “Einmaligkeit und Unsühnbarkeit der jüdischen Leiden” ist, ist eine Versöhnung und Befriedung unmöglich.

Früher hat Staatsweisheit nach Kriegen und Katastrophen dieser Art die Veröffentlichung und das Breittreten begangener Greuel mit allen Mitteln erschwert und ihre Kenntnis von ihren Bürgern möglichst ferngehalten, um eine Rückkehr zu normalen Verhältnissen zu ermöglichen und zu erleichtern. Heute, weil Juden zu den Kriegsopfern gehören, können gewisse Kreise und Führer der Judenheit sich nicht genug daran tun, die Kenntnis von Greueln -noch dazu vielfach übertrieben, ins Böse verfälscht, ja oft sogar überhaupt erfunden – der Welt, vor allem den Juden selbst, möglichst eingebend und aufhetzend zur Kenntnis zu bringen und unermüdlich dauernd im Gedächtnis zu halten.

Auch der – in jeder Hinsicht unbefriedigende Eichmann-Schauprozeß diente vor allem diesem Zwecke. Auch in den nicht abreißenden KZ Prozessen kann ich keinen anderen Zweck erkennen. Bei der Bestialität, die in so vielen Menschen steckt, dürfen wir uns nach dieser Meisterschule des Sadismus, durch die diese haßtriefenden Elemente der Judenheit die Menschen jetzt dauernd treiben, in der Zukunft manchen Fortschritt auf diesem Gebiete erwarten.

Überall und bei jeder Gelegenheit, wo Zionisten in Erscheinung treten, sehen sie es als eine ihrer Hauptaufgaben an, Haß gegen Deutschland und das deutsche Volk zu schüren. Überall errichten sie Denkmäler, Gedenksteine, Gedenktafeln mit haßerfüllten Inschriften; so bei der Weltausstellung in Brüssel. Auf der Weltausstellung in Montreal 1967 richteten sie einen kleinen Haßtempel ein, ein verdunkelt schwarz ausgeschlagenes Sterbezimmer mit der ganzen teuflischen Raffinesse ausgestattet, zu der ihr tödlicher, unauslöschlicher Haß gegen Deutschland sie befähigt.

Es ist unverantwortlich, daß jüdische Führer in den Juden die ganz unrichtige Überzeugung erwecken, daß das, was von 1933 bis 1945 an Juden geschehen ist, keinem Volke jemals widerfahren ist und niemals ausgelöscht werden kann.

Im Verlaufe der Geschichte der Menschheit haben sich derartige Grausamkeiten und Verfolgungen schon ungezählte Male und in noch viel ärgeren und noch viel größeren Ausmaßen ereignet. Sie bilden das in allen Geschichtsperioden und Kriegen sich immer wiederholende Repertoire des geschichtlichen Geschehens.

Und in der Zukunft, im Zeichen der Atombombe, werden sich Grausamkeiten ereignen, gegen die alle Grausamkeiten der Vergangenheit zusammengenommen verblassen und als verschwindende Bagatellen erscheinen werden.

Da man nicht annehmen kann, daß diese Hetzer keine Ahnung von der Geschichte haben, müssen sie blind vor Haß und besessen von hemmungsloser, alttestamentarischer Gier nach Rache sein.

Solche unverantwortliche Haß-und-Rache-Teufel machen sich nicht nur eines schweren Verbrechens, der Verfälschung der geschichtlichen Wahrheit, schuldig. Sie machen sich auch des Verbrechens der Unterlassung an der pflichtmäßigen Mitarbeit am Aufbau einer besseren Menschheit und einer glücklicheren Zukunft schuldig.

Selbst wenn alle Greuelbehauptungen wahr und erwiesen wären was sie nicht sind -, ja wenn sie in Wahrheit noch hundertmal ärger wären, müßten wir – wie nach allen Katastropehn der an solchen Katastrophen überreichen Geschichte so auch nach diesem erbitterten Krieg zwischen der Judenheit und Deutschland – zu einem normalen Leben zurückfinden.

Die Geschichte der Menschheit ist in Wahrheit eine nicht abreißende Kette von Grausamkeiten und Bestialitäten. Und es ist hohe sittliche Pflicht aller verantwortungsbewußten Menschen, ihre Kräfte zu vereinen, die Menschheit allmählich aus diesem Zustande der Bestialität herauszuführen und auf eine höhere ethische Ebene zu heben.

Zur Wachhaltung des Hasses gibt es in Israel permanente Ausstellungen, förmliche Museen, in denen das Gedenken an Grausamkeiten, die an Juden in KZ und anderswo verübt worden sind, den Israelis drastisch Tag für Tag vor Augen geführt und dauernd im Gedächtnis lebendig erhalten werden (z. B. die Ausstellung von Jad Wa Schem in Tel Aviv). Das ist vom Standpunkt der Erziehung der Menschen zur Humanität wie von dem der Staatsweisheit aus ein Verbrechen.
Den Initiatoren dieser Haßpropaganda gehört – im Interesse der Judenheit wie der Erziehung zur Menschlichkeit – ihr abscheuliches Handwerk gelegt.
(Auszug aus Franz Scheidl: Deutschland und die Juden in Vergangenheit und Gegenwart).

Geldzahlungen an Israel, seid 1948 aus Deutschland und den USA, Stand: 2018

Israel erhält ca. 67 Millionen Dollar pro Tag von Deutschland .

Die USA haben seid 1948 dem Israelischen Regime über 115 Milliarden Dollar an Waffen gezahlt. Diese Zahl entspricht etwa einen Betrag von 5 Millionen Dollar pro Tag und das seid 70 Jahren.
Bei der Hilfe für Israel durch Deutschland, ist von einem Betrag in zehnfacher Höhe auszugehen, ca. 60 – 67 Millionen Dollar am Tag.
Weiter bekommt Israel 7.8 Milliarden Dollar und das jedes Jahr . Für die Jahre 2013 – 2018 wurden Militäresche Hilfen , darunter U- Boote , Kriegsschife , Logistig , Und Waffen aller art der vergangenen Jahren der Höchste Betrag an Israel von 117,8 Milliarden gezahlt .Ab „2018 werden 12,5 Milliarden pro Jahr ghinzu kommen.
Einem zehnjährigen Abkommen zu Folge, das in 2007 unterzeichnet wurde, erhält Israel von den USA nur 3 Milliarden Dollar Hilfe.
Nicht zu vergessen die ca. 12,5 Milliarden Euro, die Israel jedes Jahr aus dem schwarzen Haushalt von Deutschland erhält.
Mit welchem Hintergrund wird dieser so reiche Fantasie Staat Israel eigentlich unterstützt ?

Die Entschädigung:
Seit dem Luxemburger Abkommen von 1952 (Zahlung von rund 1,53 Milliarden haben sich die Summen vervielfacht . Insgesamt beliefen sich deutsche Entschädigungsleistungen an in Israel lebende NS-Verfolgte Ende 2007 auf rund 226,7 Milliarden Euro. Jährlich werden ca. 424 Millionen Euro an Entschädigungsrenter gezahlt und auch alle verwandten sind Leistungsempfänger , Kinder , Enkel , Geschwister , alle Verwandte sind Geldempfänger die in Israel ausgezahlt werden . Hinzu kommen weitere erhebliche Entschädigungsleistungen in der Sozialversicherung und im Lastenausgleich. Seit Einrichtung der Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” im Jahr 2000 wurden auch weitere Entschädigungsleistungen an Israelis ausgezahlt. Die individuellen Auszahlungen im Rahmen des Stiftungsgesetzes wurden per Gesetz zum 31. Dezember 2000 Bestätigt .
Die Interessen Israels in Entschädigungs- und Restitutionsfragen werden von der Jewish Claims Conference (JCC) vertreten. An die JCC werden 22,5 Milliarden Euro jährlich aus Deutschland an Israelis verteilt als Zeichen guten Willens.

Der Maulkorbparagraph 130 StGB Volksverhetzung

Der Begriff Volksverhetzung bezeichnet in der Bundesrepublik Deutschland eine Straftat. Richtiger hieße es jedoch Bevölkerungs-Verhetzung, da Hetze gegen das Deutsche Volk durchaus erlaubt und sogar erwünscht ist. Das Gegenstück in der sogenannten „DDR“ hieß Staatsfeindliche Hetze. Repressive Regime benötigen derlei … Weiterlesen

Augenöffner im 卐 Zeichen der Zeit

Jetzt schreien Sie bitte nicht gleich wieder  “Rassist, Nazi, Rechter, Brauner, Antisemit” und dergleichen. Es geht hier um Fakten und Wahrheit und nicht um irgendwelche jüdischen Phantastereien, Seifenopern und Schwindelgeschichten aus Judeahollywood!. Ich stelle hier einige Videos, Texte und Verlinkungen ein, die Ihnen die Augen öffnen … Weiterlesen

Deutschland wird von einer Fremdherrschaft regiert.

Wer diese Fremdherrschaft ist, zeigt sich sofort, wenn Sie in unserem Lande etwas gegen Juden sagen. Es ist egal, wer Deutschland regiert, denn das Sagen haben die Juden. Die Juden kontrollieren und steuern, Eure Medien , Eure Armeen , Eure Politiker, … Weiterlesen

Israels Endlösung – Atombomben Auf Iran Und… Deutschland!

Wenn die Maske des “Opfervolkes” runter ist, wird die jüdische Fratze des Tätervolks sichtbar “für jeden”. Die Zeit ist nicht mehr fern. MCExorzist Nach einem heute veröffentlichten Artikel auf [The Times Of Israel] und der Meinung des jüdischen Autors Ben-Eliyahu … Weiterlesen

Israel – Die Hebräer haben diesen Namen sich angeeignet

Der Name Israel ist ein urgermanischer Name für germanische Stämme und findet sich schon lange vor den Juden in Palästina (Gebirge Palästina), von ausgewanderten Germanenstämmen dorthin gebracht. Die Hebräer haben diesen Namen sich angeeignet, um als Höherrassige, als Heilige Gottes … Weiterlesen

Wie ein Sklavenvolk die Hintertür zur Weltherrschaft fand

Einleitung  Archiv des verbotenen Wissens Die Juden sind wahrscheinlich das wunderlichste Volk auf dieser Erde, ebenso das mächtigste und gleichzeitig dasjenige, über welches die meisten Menschen (zumindest in Europa) am wenigsten wissen. Was die Juden betrifft, soll man zwar eine Meinung … Weiterlesen

Israel / Palästina Analysen

Das “Juden-Gen”: Zeige mit dem Finger auf deinen Gegner und beschuldige ihn lauthals für Taten, die du selber begangen hast!…Totoweise Die Idee Palästina zu enteignen um Israel zu gründen, war kein kurzfristiger Plan, obwohl es der Propaganda über den “Holocaust” … Weiterlesen

Tödliches Wissen Das große Menschenmorden im Namen der Lüge

  ​  Die Holocaust-Aufklärer sprechen gerne davon, dass es sich bei dieser Geschichte um die größte und schlimmste Lüge der Menschheitsgeschichte handele. Aber das ist falsch. Die schlimmsten Lügen in unserem Universum sind die über unsere Herkunft und über unsere falsche … Weiterlesen

Es tobt die Schlacht zwischen der Rothschild-Kazaren-Mafia (RKM-Todesreligion) und der interkosmischen Vril-Religion

Der “Oberteufel”, der gegen alle lichten Kräfte kämpft Bevor die Menschheit den Einfluss der Rothschild-Kazaren-Mafia [1] (RKM) eliminieren kann, muss ein Großteil unserer Mitmenschen die verborgene, unglaublich satanische Geschichte kennen, die hinter ihrem Wirken steht. Wir müssen wissen, dass die … Weiterlesen

Die Welt ist in jüdischer Hand!

Man kann also mit Fug und Recht behaupten: Die Welt ist in jüdischer Hand!- und die PROTOKOLLE DER WEISEN VON ZION erfüllen sich gerade vor unseren Augen Die Zionistischen Protokolle, jetzt aktueller denn je Geschichtlicher Überblick eines Planes zur Kontrolle … Weiterlesen

Wolffsohn: “Eine Freundschaft zwischen Deutschen und Juden gibt es nicht”

Deutschland wird von einer Fremdherrschaft regiert. Wer diese Fremdherrschaft ist, zeigt sich sofort, wenn Sie in unserem Lande etwas gegen Juden sagen. Neues Lamento von Woffsohn, wieder einmal sind alle Schuld, nur die Juden nicht. Der israelische Bundeswehrlehrer, Professor Michael … Weiterlesen

Die verborgene Tyrannei

Das Harold-Wallace-Rosenthal-Interview 1976 EINFÜHRUNG BK Erhard empfängt Sen: Javits mit Rosenthal Dieses Büchlein enthält den Text eines äußerst aufschlussreichen und schockierenden Interviews mit einem Juden namens Harold Rosenthal, das 1976 von einem besorgten Patrioten, Walter White Jr., mit ihm geführt … Weiterlesen

Thema Umerziehung

Cui bono?  bzw. für Wem zum Vorteil? ergänzend: Bitte auch in die Links schauen Der Maulkorbparagraph 130 StGB Volksverhetzung Augenöffner im 卐 Zeichen der Zeit BRD-Geschichtsschreibung Der Schuldkult – ein psychotisches Krankheitsbild Geschichtlicher Überblick eines Planes zur Kontrolle der Menschheit Die zionistische Weltverschwörung: … Weiterlesen

Anstifter und Brandstifter – Opfer und Nutznießer

“Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluss von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die jüdische Fremdherrschaft zu verewigen.” Reichsgesetzblatt I,  Seite 141 [15.] Gesetz zur Behebung der Not von … Weiterlesen

Es war einmal ein Opfervolk

Wenn die Maske des “Opfervolkes” runter ist, wird die zionistische Fratze des Tätervolks sichtbar “für jeden”. Die Zeit ist nicht mehr fern. Es war einmal, 1890 um genau zu sein, als zionistische Juden aus Europa das osmanisch-türkische Reich um Erlaubnis … Weiterlesen

Damals und heute – Wie sich die Zeiten doch gleichen

Der Jude Wladimir Wolfowitsch Schirinowski Eidelstein will Deutschland platt bomben!  Der Jude Wladimir Wolfowitsch Schirinowski Eidelstein ist ein russischer Politiker und Jurist. Schirinowski ist Gründer und Chef der “Liberal-Demokratischen Partei Russlands”, einer im rechtsextremen Spektrum angesiedelten russisch-nationalistischen Partei. Wikipedia Geboren: … Weiterlesen

Warum wir gewaltsam ausgerottet werden sollen

Zuerst das restgermanische Kernvolk, wie der jüdische Ex-Präsident Frankreichs 2008 offiziell angekündigt hatte! Wir Aktivsten vom NJ werden in Unterhaltungen von unwissenden Deutschen immer wieder naiv gefragt: “Warum machen die Politiker das? Das ist doch nicht normal, wie sollen wir … Weiterlesen

Abschaffung der weißen Rasse in Europa.

Die Transformation und Vernichtung der arischen Rasse Attack on white nations ►   Attack on white nations.      Juden nehmen die führende Rolle im multikulturellen Transformationskampf zur Abschaffung der weißen Rasse in Europa ein. . Das Weltprogramm der Lobby ist … Weiterlesen

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Volkstod und Ausrottung nicht nur in Deutschland, sondern in ganz EUROPA!
http://de.metapedia.org/wiki/Kaufman-Plan
http://de.metapedia.org/wiki/Morgenthau-Plan
http://de.metapedia.org/wiki/Hooton-Plan
http://de.metapedia.org/wiki/Volkstod
http://de.metapedia.org/wiki/Umvolkung
http://de.metapedia.org/wiki/Umerziehung
http://de.metapedia.org/wiki/What_to_do_with_Germany%3F
http://de.metapedia.org/wiki/Coudenhove-Kalergi,_Richard_von

Es tobt die Schlacht zwischen der Rothschild-Kazaren-Mafia (RKM-Todesreligion) und der interkosmischen Vril-Religion

Der „Oberteufel“, der gegen alle lichten Kräfte kämpft

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Der größte Teil dieses Beitrags erschien bei: http://www.veteranstoday.com Von Dr. Preston James, Mike Harris und Oliver Konstantin

Endkampf: Vril gegen RKM

Endkampf: Vril gegen RKM

Bevor die Menschheit den Einfluss der Rothschild-Kazaren-Mafia [1] (RKM) eliminieren kann, muss ein Großteil unserer Mitmenschen die verborgene, unglaublich satanische Geschichte kennen, die hinter ihrem Wirken steht.

Wir müssen wissen, dass die RKM nach den Grundsätzen eines geheimen Todeskultes operiert, wie dem Babilonischen Talmud (Kabalismus, Satanismus, Sabbatismus, Frankismus usw.). Nur wenn wir um den finsteren Urglauben des RKM-Systems wissen, verstehen wir, warum die RKM sich dem Ziel der Verhöllisierung der Welt durch systematische Infiltration und Vernichtung jeder Nation auf der Erde verschrieben hat.

Was wir wissen ist, dass die RKM die Ausrottung von mehr als 90 Prozent der Menschheit zur Leitlinie ihres Programms erhoben hat. Mehr noch, die RKM hat diesen unheimlichen Todeskult mit einer Gravur in die sogenannten „Guide Stones“ (Leitlinien-Steine) im US-Bundesstaat Georgia verewigt. Niemand weiß, wer den Auftrag zur Errichtung der „Guide Stones“ gab, aber sie sind vorhanden und erklären, dass die Menschheit auf eine Anzahl von 500 Millionen reduziert werden soll. Insbesondere auf hebräisch steht in den Steinen eingraviert: „Haltet die Menschheit stets unter 500.000.000 im Einklang mit der Natur“. Die Menschenausrottung soll offenbar in erster Linie über die genmanipulierten landwirtschaftlichen Erzeugnisse erfolgen. Gerade in der BRD tobt sich dahingehend der jüdische Giftkonzern „Monsanto“ mit seinen landwirtschaftlichen Großanbaugebieten aus. Im Zuge der BRD-Verschuldung sollen beim EU-Zusammenbruch alle landwirtschaftlichen Anbauflächen auf deutschem Boden von der Lobby sozusagen „gepfändet“ und „Monsanto“ übereignet werden. Auch Todesbakterien werden gerade neu getestet wie die WELT vom 28.05.2015 berichtet: „US-Armee versendet versehentlich Anthrax-Proben. …. Die USA hatten den tödlichen Milzbrand-Erreger Bacillus anthracis in der Vergangenheit für ein Biowaffenprogramm verwendet.“

Die Menschheit muss wissen, dass die Rothschild-Kazarische-Mafia den größten parasitären Organismus darstellt, der jemals die Welt heimgesucht hat und das Lebensblut aus jedem seiner Wirtsnationen heraussaugt bis der Massentod der jeweiligen Einwohner erreicht wird.

Wenn dieser von der RKM eingeleitete Prozess unvermindert anhält, wird der Menschheits-Parasit jede Wirtsnation zerstören, die er befallen hat. Am Ende wird er die ganze Welt vernichten. [2]

Da sich die Wahrheit über die RKM durch das Internet und von Mund zu Mund über die Welt verbreitet, wird die Menschheit schon bald verstehen, dass ein großer, globaler Krieg gegen die RKM erklärt und geführt werden muss. Die Menschheit wird begreifen, dass die Rothschild-Kazarische-Mafia das Ziel verfolgt, jede Kultur, jede Nation und jede Gesellschaft zu befallen, um diese zu zerstören.

Da immer mehr Menschen von dem RKM-Übel erfahren, werden sich sogar unterschiedliche Kulturen und Nationen zusammenschließen, um nur ein einziges gemeinsames Ziel zu verfolgen: Die RKM-Infiltration auszumerzen, die fast jede Nation der Erde gekapert hat und kontrolliert.

Um dem Vernichtungsgriff, mit der die RKM-Führung die Welt umkrallt, zu sprengen, müssen wir der RKM den Kopf abschlagen, nämlich die RKM-Führung von ihrem elastischen, grenzenlosen Fiat-Falschgeld, von ihrem „funny money“ (Lustgeld), dem auf Schulden gegründeten Papier, trennen.

Wir wissen mit Sicherheit, dass wir, um dieses Ziel wirkungsvoll und schnellstmöglich erreichen zu können, den RKM-Kopf vom organisatorischen Rumpf abschlagen müssen, damit der endlos produzierte Zufluss von Betrugsgeld gestoppt wird. Das heißt, dass das verfassungswidrige System der „Federal Reserve“ (sogenannte US-Notenbank) eliminiert und ein neues Bankensystem vom amerikanischen Finanzministerium geschaffen werden muss. Und dieses Ziel kann erst dann erreicht werden, wenn die Amerikaner ihren Kongress wieder zurückerobert und all jene ausgetrieben haben, die sich der AIPAC und Israel verschrieben haben.

Jeder AIPAC-israelische Einfluss, der im Kongress das Volk verhökert, muss kalt gestoppt werden und alle Kongressmitglieder, die sich diesem Verrat angeschlossen haben, müssen abgewählt und dann wegen Spionage vor Gericht gestellt werden.

Die ehemalige Krongressabgeordnete Cynthia McKinney berichtete gegenüber verschiedenen Quellen, dass alle neu gewählten Kongressmitglieder im Rahmen ihrer AIPAC-Mitgliedschaft einen Treueeid auf Israel ablegen müssen. Wer sich weigert, dem wird ein mit allen Finanzmitteln ausgestatteter Gegner im Wahlkampf gegenübergestellt. McKinney weigerte sich, den Israel-Eid abzulegen und verlor die Wiederwahl.

Wenn wir, das Volk, den Kopf der RKM, also den endlosen, elastischen Geldzufluss, produziert in ihrem privaten „Federal Reserve System“, abschlagen können, dann wird es für das Bankstersystem unmöglich sein, den Menschen RKM-Schulden-Geldscheine zu menschenfeindlichen Zinsen zu verleihen und die Menschen mit betrügerischen Finanzwetten zu versklaven. Damit wird der RKM sofort die Machtbasis entzogen.

Sobald die vollkommen illegalen Steuern wie Mehrwertsteuer, Einkommensteuer abgeschafft und ein ehrliches Geldsystem des Volkes etabliert ist, steigt die Kaufkraft um etwa 40 Prozent an, da dieser Prozentsatz als Tribut vom Fiat-Lustgeld verlangt wird.

Machen wir uns nichts vor, kein geistig zurechnungsfähiger Mensch würde einem ausländischen Bankster für Falschgeld auch noch menschenrechtswidrige Zinsen bezahlen. Unser derzeitiges Geld wird durch keine realen Werte, sondern allein durch Taschenspielertricks geschaffen.

Sobald man versteht, dass alle Preise um etwa 40 Prozent wegen des RKM-Systems (Wucher) aufgebläht sind, obwohl dieses Geld uns gehört, wird sich bei den Menschen Wut einstellen. Wenn wir begreifen, dass wir allesamt vom RKM-System in den USA seit 1913 betrogen und finanziell ausgeraubt werden, wird sich massiver Widerstand formieren.

Um die RKM kalt zu erwischen, endgültig auszuschalten, müssen sich die Völker der Welt zu einem globalen Krieg gegen die RKM, gegen diesen mächtigsten Todeskult der Welt zusammenschließen. Die RKM ist die unheimlichste Organisation, die fast alle Nationen infiltriert hat und ihre Arme reichen in fast alle Regierungen der Welt. Viele Staatsführer sind gekauft, werden kompromittiert oder erpresst. Jene, die sich weigern der RKM zu dienen, werden auf geheimen Wegen ermordet. Dieser Todeskult, dieser antimenschliche Parasit, saugt uns das Leben aus unserem Dasein.

Wir wissen, das die RKM in 25 amerikanischen Städten und in jeder großen europäischen Hauptstadt gestohlene Atomwaffen stationiert hat (die Samson-Option), mit denen sie den Vasallenregierungen drohen. Mit dieser Drohung werden die Staatsführer unter Kontrolle gehalten, was oft auch die „Israelische nukleare Erpressung“ genannt wird.

Wir müssen verstehen, dass sich die RKM-Führungspersönlichkeiten von normalen Menschen unterscheiden.

RKM-Führungspersönlichkeiten wurden entweder ohne menschliche Seele geboren, oder sie haben ihre Seele im Laufe der Zeit verkauft. Normale Menschen, es sei denn, sie sind menschlich total verkommen, haben eine soziale Ader und ein Gewissen. Sie schämen sich, wenn sie anderen etwas Böses tun. Die RKM-Führer hingegen schämen sich niemals, wenn sie anderen Böses tun, vielmehr bereitet es ihnen Freude. Sie nutzen die Beschaffenheit des Normalmenschen aus, der sich für schlechte Taten schämt. Sie konzentrieren sich auf die Politik, um Scham bei jenen zu erzeugen, die sie unterdrücken und ausrauben. Sie haben es verstanden, das Volk mit Hollywood und ihren Massenmedien zum Begehen von Übeltaten abzurichten. Mit der Massenbeeinflussung durch ihre Massenmedien zerstören sie den Charakter und die moralische Stärke der Menschen, wodurch es ein Leichtes wird, zu kontrollieren und zu korrumpieren.

Somit findet man RKM-Führer unausweichlich damit beschäftigt, extreme Formen der Perversion und der Pornographie über die Menschheit zu bringen, was Normalmenschen Unbehagen bereiten würde. Diese Gruppe führt einen Kulturkrieg gegen die Amerikaner und gegen die Menschheit. Sie rauben den Menschen ihren Charakter und manipulieren sie derart, dass sie auch ihre Rechtschaffenheit verlieren.

Es ist offenkundig, dass die Vereinigten Staaten von Amerika 1913 von der RKM infiltriert wurden, als das verfassungswidrige „Federal Reserve System“ einen Brückenkopf in Amerika etablierte.

Sobald der Brückenkopf für die Geldproduktion und –Verteilung in Amerika 1913 eingerichtet war, ging die RKM mit aller Energie daran, jede einzelne amerikanische Institution zu infiltrieren und zu kapern. Eine Institution nach der anderen, manchmal mehrere gleichzeitig, wurden vereinnahmt.

Das rechtswidrige Gesetz (Federal Reserve Act) wurde 1913 verabschiedet, indem Mitglieder des US-Kongress‘ bestochen wurden, damit am Tag vor Heiligabend des Jahres 1913 abgestimmt werden konnte, wohl wissend, dass die Mehrheit der Kongressmitglieder bereits ihren Weihnachtsurlaub angetreten hatten und noch nicht einmal die nötige Anzahl von Abgeordneten für ein Quorum anwesend waren. Dieses kriminelle Gesetz wurde von einem kompromittierten Präsidenten, Woodrow Wilson, willfährig für die Bankster unterzeichnet.

Sobald die RKM ihre betrügerische Geldproduktion und Geldverteilung aufgenommen hatte, dieses weltgrößte Falschgeldsystem, begannen diese kriminellen Bankster fast jeden einzelnen Kongressabgeordneten und jeden Regierungsbeamten zu kaufen und zu bestechen. Auch das Justizsystem sowie die Militärführung wurden gekauft. Das wurde im Jahre 2015 erneut von dem amerikanischen Juden, Buchautor und Journalisten Thomas L. Friedman eindrucksvoll bestätigt. „Unsere jetzige Demokratie ist die beste Demokratie, die man kaufen kann.“ [3]

Während die RKM ihr elastisches Scheckbuch ihres Falschgeldes nutzte, um die amerikanische Politik zu kapern, ließen sie geldgierige Amerikaner wegen Wucher anklagen, aber nur deshalb, um diese Leute als Wucherkonkurrenz auszuschalten.

Natürlich hätte das Massenmedien-Kartell im Rahmen der Anti-Kartellgesetze schon lange aufgebrochen werden können, da aber der US-Kongress, die Regierung, das Justizministerium und die Gerichte sich sozusagen im Besitz der RKM befinden, ist das unmöglich geworden.

Durch die totale Kontrolle der Massenmedien setzte die RKM eine Propagandamaschine mit beispielloser Wucht gegen die Amerikaner ein, damit manipulierte sie die Gedanken der Menschen und setzt somit jede gewünschte Politik durch.

Die RKM schaffte es, die Fakten über ihren Beginn der Macht aus den öffentlichen Bibliotheken zu entfernen. Sie konnten nicht riskieren, dass herauskommen würde, dass sie mit ihrer Propaganda für die Vergewaltigungen, Folterungen, Massenmorden und Kriegen verantwortlich sind.

Die RKM hat es geschafft, dass der amerikanische Normalbürger keinen Zugang zu Informationen erhält, woher die RMK stammt und was ihr tödliches Programm ist. Die Masse darf nicht wissen, wie sie ausgeraubt, tyrannisiert und entwaffnet wird, um Amerika in ein großes GAZA II, also in das größte Freilicht-Gefängnis der Welt zu transformieren. Ein Gebiet, auf dem Amerikaner massengemordet werden können, wie die Palästinenser. Das geheime Ziel der RKM ist es, eine RKM-Apartheid gegen das Volk zu schaffen.

Was die RKM den Russen im Zuge der „Bolschewistischen Revolution“ zufügte, war weniger eine Revolution, als ein Akt der Folter, des Massenmordes und des Raubes des russischen Vermögens. Am besten eignen sich für die Taten die Begriffe „internationales Piratentum“ und „Parasitentum“. Mike Harris schilderte die Geschichte darüber sehr eindrucksvoll als einen rachedurstigen Massenmord, weil Russland die Kazarenführsten im Jahr 1200 aus Kazarien vertrieben hatte. Wir wissen heute, dass die RKM hinter den scheußlichen Massenvergewaltigungen und hinter dem Völkermord an den Armeniern 1915-1917 stand. Rache durch Ausrottung, egal wie lange es auch dauert, ist immer das Motiv Nummer eins für die RKM

Wir müssen wissen, dass die Hauptmotivation, von der die RKM getrieben wird, Hass [4] und Rache ist. Das wird am Beispiel des bolschewistischen Terrors von Folter, Massenvergewaltigungen und Massenmord an 22 Millionen unschuldigen Russen zwischen 1917 und 1920 sowie an den Massenmorden und Massenvergewaltigungen der von Ehrenburg aufgehetzten Sowjetsoldateska an den wehrlosen deutschen Frauen und Kindern 1945 verdeutlicht.

Aber nichts fürchtet die RKM mehr, als Vergeltung durch die Welt, sollte die Öffentlichkeit herausfinden, wer sie sind und was sie tun. Das ist der Grund, warum die RKM ihre Bestechung der Offiziellen, die Kompromittierungen, die Kinderschändungen geheim hält. Ihre schlimmen Taten schieben sie anderen in die Schuhe und agieren als Beschützer der von ihnen terrorisierten Massen.

Die Bevölkerungen haben keinen Zugang zu den kontrollierten Massenmedien, sondern sind darauf angewiesen, was sie von anderen oder über das Internet über den Todeskult erfahren. Bis noch vor kurzem galten die alternativen Medien als Sammelbecken von Verrückten oder Verschwörern, heute gelten sie schon in weiten Bereichen als die einzigen echten Wissensquellen. Das lässt hoffen. Heute, Dank des weltweiten Internets, Dank der Gutenberg Presse, kommt die Wahrheit weltweit zunehmend an die Öffentlichkeit.

Selbstverständlich läuten deshalb bei der RKM alle Alarmglocken. Sie geraten in Panik. Um diese Wahrheitsverbreitung zu stoppen, etablierte die RKM zahlreiche Lock-Webseiten. Sie versuchen, die ganze Leserschaft zu diesen Seiten herüberzuziehen. Aber um anzulocken, müssen sie einen begrenzten Faktenlauf gestatten. In der Hoffnung, mit 60 bis 80 Prozent Wahrheit die Leser einzufangen, werden die Gutgläubigen dann mit Lügen in eine andere Richtung gedrängt, weg von der Wahrheit.

Die Desinformationen durch RKM-Hilfswillige im Internet benutzen bekannte Wahrheiten, an die dann Lügen angeheftet werden, um die Richtung zu ändern. Aber neuerdings geht diese Taktik nicht mehr so richtig auf, da die Internetnutzer sehr aufmerksam geworden sind und die Wahrheitsstückchen von der Lüge unterscheiden können. Sie stellen die Verbindung zur Wahrheit meistens selbst her, ignorieren die kunstvoll verpackten Lügen. Die aufgeweckten Internetleser setzen das Puzzle von Wahrheit selbst zusammen, indem sie die falschen Bestandteile der Meldungen einfach unbeachtet lassen.

Da die Wahrheit überall in der Welt durchbricht, erschrecken die Führer der RKM vielfach bereits in sichtbarer Weise. Sobald die Verbrechen der RKM in Amerika in allen Einzelheiten erklärt wurden, so dass alles leicht verständlich wird, kann der Plan, offiziell den Krieg gegen diesen Feind Amerikas und der Menschheit zu erklären, formuliert werden. [5]

DIE RELIGION DES INTERKOSMOS

Die Heimsuchung der Erde und der Menschheit durch die RKM stützt sich auf die sogenannte jüdische Religion sowie auf die seit 180 vom hohen Rabbinat gekaufte Christenkirche Roms.

Sowohl die jüdische Religion wie auch die falsche Christenreligion des Vatikan nehmen für sich in Anspruch, „Universalreligionen“ zu sein. Keine von beiden, wie quasi alle anderen Religionen auch nicht, hat aber ein Anrecht auf einen solchen Anspruch. Selbst der Anspruch „Weltreligion“ – also eingegrenzt auf die Welt Erde – erscheint fragwürdig, zumal auch das Wort Weltreligion letztlich wieder Universalreligion bedeuten soll; denn dass es auch noch andere, womöglich bedeutendere Welten geben könnte als die irdische – im Diesseits und im Jenseits – befindet sich außerhalb des geistigen Horizonts der Verfechter jener „universellen Religionen“.

Die Anhänger der Thule- und Vril-Gesellschaften gewannen auf diesem Gebiet allerdings einen höheren Erkenntnisstand und eine weiterreichende Sicht als die üblichen Religionsvertreter. Die Religion von Thule, die Religion des Vril, steht auf einer unvergleichlich höheren Stufe als sämtliche sogenannte Weltreligionen mit all ihren Ansprüchen an Universalität; die Religion von Thule, die Religion des Vril, sprengt die Grenzen irdisch diesseitiger Enge.

Die alten Kulturvölker der Erde beanspruchten nicht, „universelle Religionen“ zu besitzen. Ihre Götter, richtiger: Schutzpatrone, waren Nationalgötter, gewissermaßen Schutzheilige für einen jeweils bestimmten Raum. Die meisten von Ihnen kannten außerdem eine über allem stehende Obergottheit, wie sie im germanischen ALLVATER (Alfadur) besonders klar in Erscheinung tritt. Kein Volk aber erhob Anspruch darauf, dass sein Nationalgott zugleich Universalgott sei, bis die Hebräer mit einer solchen Ideologie die Geschichte zu manipulieren versuchten. Aber natürlich ist auch der Judengott kein universeller Gott.

Das Universum ist größer als die Erde – und der Interkosmos ist größer als unser Universum. Umfassende religiöse Erkenntnis kann allein dort gedeihen, wo das Bewusstsein dieser größeren Maßstäbe zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Die heutzutage auf der Erde noch vorherrschenden sogenannten „Weltreligionen“ haben sich geistig um keinen Millimeter aus jener Zeit fortbewegt, als sie noch behaupteten, die Erde müsse sei eine Scheibe. Sie stecken tief in der Nichterkenntnis, eingemauert in die Kerker ihrer auf Irrtum und Fälschung beruhenden „heiligen“ Schriften. Die angeblich universellen Weltreligionen der Erde sind in Wahrheit so fern von Gotterkenntnis wie die Höhle des Neandertalers vom Frankfurter Messeturm. Es fehlt ihnen jeder Blick in die Weite, die Unbegrenztheit, die wahre Freiheit. Und im Wesentlichen ist irdische Religion zum Mittel weltlichen Zwecks geworden – womit sich, sinnbildlich gesprochen, das Neandertalertum in die Lebensformen der Gegenwart einmengt.

Aus begrenzten Räumen erwachsene Nationalreligionen in die Übernationalität erhoben, das musste zu Unheil führen, sollten doch nun Generalmaßstäbe für die ganze Welt angelegt werden, die tatsächlich aus einem begrenzten Kulturkreis kamen und also mit anderen Kulturkreisen unmöglich harmonieren konnten.

Die wahrhaft universelle Religion muss über jeder Enge stehen, die wahre Religion ist „interkosmisch“, sie steht über allen Dingen, sie lässt den einzelnen Völkern die ihnen jeweils gemäßen Gottheiten und Schutzpatrone – und schafft übergeordnete Glaubensgewissheit im überschauenden Großen, ohne Gleichmacherei im Einzelnen.

Denn die wahre Gottheit ist die Gottheit vieler Welten und Dimensionen, ihr Einheitsmaßstäbe unterstellen zu wollen, ist ganz einfach lächerlich. Alle Wesen sind ungleich, kein Mensch ist wie der andere, verschieden sind die Völker – und völlig unterscheiden sich die Rassen voneinander. Welche Absurdität, welche Anmaßung, beispielsweise dem Schwarzen in Afrika die Maßstäbe der christlichen Kirche aufdrängen zu wollen – oder auch die des Demokratismus. Jedes Volk hat seine eigenen Maßstäbe, und so lange man ihm diese belässt, lebt es in Einklang mit sich und der Natur. Als ob, wiederum zum Beispiel, die Schwarzen in Afrika, nicht ihre eigenen Religionen gehabt hätten, die ihnen und ihrer Lebensart gemäß waren! Erst das Aufpressen fremder Maßstäbe rief Elend und Hunger hervor

Alle Religionen und selbsternannten „Heilslehren“, die sich universell geben, bringen Unheil über die Menschen; insbesondere über jene Menschen, die nicht dem Ursprungskulturkreis der jeweiligen Religion oder Heilslehre (z.B. Marxismus, Demokratismus, Globalismus, Geldherrschaft) angehören.

Wer trägt also die Hauptschuld am Unglück der Völker der sogenannten Dritten Welt? – Wo liegen die Ursprünge dieses Unheils – außer im Kolonialismus, der wiederum durch universelle Ansprüche jedweder Art motiviert wurde?

Wäre es nach den angeblich so „bösen Rassisten“ der Thule-Gesellschaft gegangen, so lebten die Völker der Dritten Welt heute nicht in Armut und Elend, bedroht von millionenfachem Hungertod, sondern ihrer Art gemäß in ihrer ureigensten Kultur, in Unabhängigkeit und relativem Wohlstand. Denn ohne Vermischung und Infiltration fremder Maßstäbe wären die Völker der Dritten Welt niemals ins Elend geraten, nie hätten sich die naturverbundenen, hoch anständigen Völker vieler sogenannter Drittweltländer von selber ins Elend gestürzt, wäre ihnen nicht der „westliche Lebensstil“ aufgepfropft worden – der zu ihnen dort ebensowenig passte wie in jenen Ländern zu ihnen passte, in die man sie als Sklaven oder „Immigranten“ brachte. – Respekt vor der Unterschiedlichkeit, Achtung gegenüber der Verschiedenheit, Anerkennung der eigenen Art eines jeden Wesens: Das ist wahre Gotterkenntnis.

Die interkosmische Religion von Thule, die Religion des Vril, ist wahre Gotterkenntnis. Denn sie anerkennt die Verschiedenheit, sie weiß, dass es Wesen auf anderen Welten gibt, Wesen auf anderen Planeten in unserem Kosmos und Wesen in Welten des Jenseits, die alle ihre Eigenart besitzen und allein dann in Harmonie und Wohlbefinden leben können, wenn man sie jeweils in ihrer Mitwelt und unter sich belässt. Dieser „Rassismus“ ist in Wahrheit Gotterkenntnis, ist die einzige Grundlage des Wohlergehens für alle Wesen, die in Achtung vor einander sich selbst bewahren und jede Vermengung, die den Kern des Unheils darstellt, vermeidet. Wenn die Welt Erde vom Unheil der Universalität beanspruchenden Religionen und politischen Heilslehren befreit und von dem durch sie Hervorgerufenen genesen soll, so kann dies allein durch die Ideale des Vril und von Thule geschehen. Denn alle Menschen haben das gleiche Anrecht auf ein artgemäßes Dasein; und alle Völker und Rassen besitzen genug Fähigkeiten aufgrund ihrer eigenen Natur, um das Leben meistern zu können und keiner braucht einen fremden Vormund.

Die Religion des Vril, der Glaube von Thule, achtet einen jeden in seiner Art. Wer weiß, dass in den Fernen des Weltenalls womöglich Lebewesen von solcher Andersartigkeit sind, dass wir sie uns nicht einmal vorstellen können. Der erleuchtete Mensch begreift, dass es ein höheres Gesetz als jedes von Menschen in Verfassungen niedergeschriebenes Gesetz gibt, das lautet:

Alle Wesen sind ungleich, Vermischung ist widergöttlich und die Ursache allen Unheils.

Die „Religion des Interkosmos“, das „Vril von Thule“, (allumspannende Weisheit des Lebens), geboren aus dem Wissen um die Offenbarungen des „ILU“ in Verbindung mit der transmedialen Kommunikation, ist die Erfahrung, dass zwei 68 Lichtjahre voneinander entfernte Welten ein und dieselbe Grundmaßstäbe kennen. Es sind die Lehren, die aus dem überlegenen Wissen einer weit überlegenen Kultur gezogen werden konnten. Und es ist die Glaubensgewissheit aufgrund göttlicher Botschaften.

Die Religion des VRIL erkennt die höchste übergeordnete Gottheit, die allem und jedem gleichermaßen gilt und über allem steht. Und sie anerkennt die Verschiedenheit im Kleinen, wie sie das übergeordnete Große versteht.

Einen „universellen Erdengott“ gibt es nicht.

Atlantis, Edda und Bibel

Um die Weltläufe zu verstehen, muss man diese Bücher kennen!

Jedes Volk hat seine eigenen jenseitigen Bezugswesen – „Götter“ -, die auf das irdische Geschehen in begrenztem Ausmaß einwirken können. Es gibt einen Weltwidersacher, einen „Oberteufel“, der gegen alle lichten Kräfte kämpft und sich als Widersacher der Obergottheit versteht, welche jedoch unendlich hoch über ihm steht.

Das deutsche Volk, als Kernvolk des Germanentums, ist mit dem aldebaranischen Volk der Sumi-Er direkt verwandt. Deshalb ist dessen Gott-Schutzpatron auch für das deutsche Volk bedeutsam (in der Jesaias-Off. kommt dies bereits zum Ausdruck), nämlich durch die Begriffe Molok, Malok, Moloch. In der Edda: „Mörnir“)

Die Thule-Religion des VRIL ist aber vor allem eine Religion des Wissens um das wahre ewige Leben, um den Sinn des Erdendaseins und den Weg nach dem irdischen Sterben zu begreifen.

Die interkosmische Religion trägt diese Bezeichnung, weil sie über das diesseitige Erdenleben hinaus Gültigkeit hat, weil ihre Lehre und ihr Wissen weit über die Schwelle des Irdischen in das Jenseitige hinüberreicht.

Wir könnten wahrscheinlich ganz einfach sagen: VRIL ist die Religion der lichten Gottmenschen von Aldebaran, unserer Ur-Vorfahren – also unsere Religion, die Glaubensgewissheit der ewigen göttlichen Wahrheit.

Der Gott MALOK ist aller Wahrscheinlichkeit nach weitgehend identisch mit dem babylonischen MARDUK und dem germanischen ODIN, bzw. WOTAN. Der Widersacher unserer Gottheit, der Oberteufel, ist der Gott der RKM, genannt Jahwe. Von dem Verkünder des Lichts und der interkosmischen Religion, von Jesus selbst formuliert. Jesus sagte zu den Juden: „Ihr seid die Kinder des Teufels, der ein Lügner und Menschenmörder von Anbeginn war.“
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1) Chasaren (auch Khasaren, hebräisch Kuzarim)Das jüdische Königreich der Khasaren
2) Adolf Hitler schreibt in MEIN KAMPF: „Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekentnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totentanz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wieder wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen.“
3) Welt.de, 01.05.2015
4) „Juden verstehen zu hassen.“ (sagte Ariel Sharon, ex Premierminister Israels, Los Angeles Times, 02.02.2002, S. B3)
5) Im englischen Original-Artikel ist der Plan formuliert: http://www.veteranstoday.com/2015/05/08/proposed-declaration-of-war-against-the-rothschild-khazarian-mafia/
6) globalfire.tv
Zionistische Weltregierung ein Griff nach der Macht
Die Protokolle der Weisen von Zion:
Ashkenazis
Es war einmal ein Opfervolk
Die verborgene Weltdiktatur des Rothschild-Imperiums
Tödliches Wissen Das große Menschenmorden im Namen der Lüge
Israel / Palästina Analysen
Elite plante 1871 3 Weltkriege
Die Georgia Guidestones

Hier sind die Worte des jüdischen Philosophen Rabbi Marcus Eli Ravage, veröffentlicht im einem Artikel in The Century Magazine, Vol. 115, Januar 1928, Nr. 3:

“Wenn Ihr es wirklich ernst meint, wenn Ihr über jüdische Verschwörungen redet, darf ich dann eure Aufmerksamkeit auf eine lenken über die es sich zu reden lohnt? Warum Worte wegen der angeblichen Kontrolle eurer öffentlichen Meinung durch jüdische Finanziers, Zeitungsbesitzer und Filmmagnaten verschwenden, wenn Ihr uns statt dessen, mit gutem Recht, der bewiesenen Manipulation eurer gesamten Zivilisation durch das jüdische Evangelium anklagen könnt?Ihr habt noch nicht einmal angefangen, die wirkliche Tiefe unserer Schuld zu begreifen? Wir sind Eindringlinge. Wir sind Störer. Wir sind Zerrüttler. Wir haben eure natürliche Welt, eure Ideale, euer Schicksal genommen und zerstört. Wir waren nicht nur die Ursache des letzten Krieges sondern nahezu all eurer Kriege, nicht nur der Russischen sondern nahezu aller Eurer großen Revolutionen. Wir haben Zwist und Verwirrung und Frustration in euer persönliches und öffentliches Leben gebracht. Und wir tun das immer noch…”

Weltgefahr – Sowjet-Judäa

Rede des Reichsleiters Alfred Rosenberg auf dem Parteikongreß in Nürnberg über den „entscheidenden Weltkampf“ vom 10. September 1936

Alfred RosenbergWährend im Olympischen Stadion zu Berlin die beste Jugend aller Völker sich ritterliche Kämpfe im Dienst einer großen Friedensidee lieferte, wurden viele Nationen durch furchtbare gesellschaftliche und politische Krisen erschüttert. Im Geburstslande der Olympischen Spiele sah sich der Staat gezwungen, rettende Schritte zu unternehmen, um Griechenland vor dem Schicksal des russischen Volkes zu bewahren. In anderen Staaten ballten sich feindliche Gruppen immer gefahrdrohender zusammen, und auf der iberischen Halbinsel spielt sich ein blutiger Bürgerkrieg ab, wie ihn die Weltgeschichte mit Ausnahme Rußlands in dieser Furchtbarkeit nicht erlebt hat. Das spanische Volk war in zwei Teile verfallen und wütete, seit Jahren gehetzt von bolschewistischen Verbrechern, gegen sich selbst, gegen alles Große seiner Vergangenheit, gegen die Aufgaben seiner Zukunft. Und dieses Schicksal der kämpfenden beiden Parteien in Spanien ließ wiederum die Leidenschaften bei anderen Völkern erneut aufflammen. Was die Zukunft noch in sich bergen mag an furchtbaren Konflikten, wissen wir nicht, aber die großen Auseinandersetzungen unserer Epoche haben begonnen und werden wohl kaum durch eine „demokratische“ Beilegung überwunden werden.

Diese nicht zu leugnenden Tatsachen strafen alle jene Lügen, die in unverantwortlicher Überheblichkeit uns seit Jahren glaubten erzählen zu können, daß zwar im fernen kulturlosen Rußland vielleicht furchtbare Zustände möglich seien, dagegen nie im „hochkultivierten westlichen Europa“. Diese alten Gouvernanten der Weltpolitik hatten nicht begriffen, und manche haben es bis heute noch nicht verstanden, daß die Zersetzungskeime, welche dem Bolschewismus seine zerstörende Arbeit ermöglichen, nicht beschränkt waren auf das russische Territorium, sondern in allen Weltstädten der Erde wirken. Jede Großstadt, ob nun Paris, London, Madrid oder Kanton, birgt Millionen Existenzen, die, durch soziale Not zur Verzweiflung getrieben, innerlich geradezu daraus vorbereitet sind, den Verlockungen skrupelloser bolschewistischer Verführer zu folgen. Darüber hinaus leben in den Weltstädten Hunderttausende wurzellos gewordener intellektueller Demagogen und Abenteurer, jederzeit bereit, sich einer zerstörenden Propaganda zur Verfügung zu stellen. Hinzu kommt, daß die Sowjetunion als ein riesiger Staat heute schon mit Hunderten von Millionen Mark die alles unterhöhlende Politik finanziert und organisiert und daß somit kein einziges Volk, das diesem Wirken ideenlos und untätig zuschaut, sich vor dem Bolschewismus gesichert bezeichnen darf.

plakat01Wir haben an dieser Stelle vor einem Jahr gesagt, daß, in welcher Form immer ein Volk den Kampf um sein Dasein führt, keine einzige Nation um den heute allen gestellten Kampf zwischen Marxismus und Volkstum herumkommt. Wir haben aber das nicht etwa erst im vergangenen Jahr festgestellt, sondern dies seit 16 Jahren behauptet. Als der Führer seinen Kampf begann, da stand dieser im Zeichen des leidenschaftlichen Versuchs, das deutsche Volk vor seinen herrschenden Verrätern zu retten, aber zu gleicher Zeit wurde die Erkenntnis ausgesprochen, daß es sich hier um einen Weltkampf größten Ausmaßes handelte, daß die bolschewistische Erscheinung nicht ein zufälliges Phänomen, sondern eine allgemeine Geisteskrankheit, in ihrem politischen Teil aber eine Weltverschwörung darstellt. In diesen Jahren hat die nationalsozialistische Bewegung erklärt, daß eine theoretische und praktische Anerkennung der Sowjet-Internationale und ihrer Führer einen moralischen Bankrott jener hervorrufen müßte, die vorgaben, Europa zu vertreten. Im „Völkischen Beobachter“, als dem Zentralorgan der Bewegung, sind dauernd in diesen Jahren Warnrufe erschienen. stets haben wir die Verbrüderungsversuche, die zwischen den Regierungen der Novemberrepublik und Sowjet-Moskau, zwischen der jüdischen bolschewistischen und der jüdischen großkapitalistischen Presse vor sich gingen, gebrandmarkt. Die nationalsozialistische Bewegung ist ausgetreten gegen den Versuch Walther Rathenaus, in Rapollo Deutschland an Sowjet-Judäa zu binden, und der „Völkische Beobachter“ hat im Jahre 1926 einen erbitterten Kampf gegen den damals abgeschlossenen Berliner Vertrag geführt, der mit seinen Neutralitätsklauseln nur zugunsten Sowjetrußlands abgeschlossen wurde.

Die furchtbaren Ereignisse in Spanien haben nun der gesamten nationalsozialistischen Politik in einer Weise recht gegeben, wie wir es im Dienste der Erhaltung Europas nicht gewünscht haben. Diese furchtbare Niedermetzelung bester Teile des spanischen Volkes, die Zerstörung alles dessen, was Spanien aus seiner Vergangenheit heilig sein mußte, das alles zwingt aber dieses ganze Europa zu einem tieferen Nachdenken über sein Schicksal. Deshalb steht aber auch der Parteikongreß der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei 1936 erneut im Zeichen des Bolschewismus und des ihn organisierenden Weltjudentums. Unermüdlich wie früher wird heute die Deutschland repräsentierende NSDAP. die Völker der Welt warnen müssen und Tatsachen zu kennzeichnen haben, die wir, da wir den großen Kampf hinter uns wissen, viel klarer erblicken als jene, die bisher noch nicht die großen Entscheidungen unserer Zeit durchgefochten haben.

plakat04Die Entwicklung einer bolschewistischen Revolte ist gekennzeichnet durch einen außerordentlich bemerkenswerten Werdegang. Der gleichbleibende Ablauf ist zwar bei manchen Putschversuchen nicht in jedem Fall sichtbar geworden, aber die Linien der Aktion sind überall die gleichen, ob wir sie in Moskau, in Madrid beobachten oder ihrem Gang in der ungarischen und Münchener Räterepublik nachforschen. Der Weltkrieg hat alle Völker aufs tiefste erschüttert, er hat Millionen zur Verzweiflung getrieben, und diese politisch-soziale Verzweiflung bildete – nicht zuletzt auch herbeigeführt durch eine volksfeindliche kapitalistische Lebensform – den Ausgangspunkt für die verstärkte Propaganda der marxistisch-bolschewistischen Lehre In allen Lebenszentren traten Schwärmer auf, die von Menscheitsidealen, von der Weltrepublik sprachen, von einer klassenlosen gerechten Gesellschaftsordnung und ähnlichem mehr. Zu ihnen gesellten sich die bewußten Verschwörer, die sowohl die Not von Millionenmassen als auch die Reden der Schwärmer auszuwerten verstanden und, mit Geldmitteln aus schon lange bestehenden jüdischen Zentren gespeist, neue Hetzer für den Aufruhr bezahlten. Diese systematisch durchgeführten und doch als zufällig erscheinenden Generalstreiks, kleinen Putsche und militärischen Aufruhrhändel sorgten dafür, daß eine wirkliche Volksgemeinschaft sich nicht heranbilden konnte, sondern daß die Leidenschaften immer erneut angefacht wurden, die Wut des unterdrückten Teils weiter anwuchs, um dann aus einer kleinen Putschkolonne eine riesige militärisch-politische Bewegung zu bilden. Nach einem solchen Siege von Millionenmassen, Schwärmern und Verschwörern kam meistens eine kurze Übergangszeit der Regierung eben dieser Weltdemokraten und Phantasten. Der halbjüdische Schwätzer Kerenski bleibt für alle Zeiten ein Symbol für diesen Zustand. Als ein Schwärmer und eitler Demagoge zugleich bildete er durch diese Eigenschaften ein führendes Element der Zersetzung, kam an die Spitze der Empörung, und unter seinem Übergangskabinett vollzog sich dann das Aufrücken des bewaffneten und sich organisierenden Verbrechertums. Die Entlassung sämtlicher Gefangenen aus den Gefängnissen, gleich ob kriminell oder politisch, ist immer das erste Zeichen einer marxistischen Empörung. Die Tausende der entlassenen Zuchthäusler werden dann von der siegreichen Revolution bewaffnet, und diese Bewaffneten entgleiten dann den Händen der gestikulierenden Demokraten, um die blutberauschte Sturmkolonne zu schaffen. Die Schwätzer von Menschheit und Weltverbrüderung sind dann durch Mord und Gewaltakte so kompromittiert, daß sie eine Rückkehr in das nationale Lager nicht mehr vollziehen können. sie sind somit gezwungen, die Herrschaft der roten Revolte mitzumachen, wo man sie dann noch eine Zeitlang duldet und bei der ersten Äußerung des Bedenkens erschießt oder aufhängen läßt. Die Beseitigung der Demokratie, ihrer jetzt unnütz gewordenen Ideen, ist dann die systematisch eingeleitete neue Phase, und der blutige Bürgerkrieg, in dem es kein Zurück mehr gibt, ist der entscheidende Wendepunkt auch beim Volk, das sich dem Verbrechertum der Großstädte, den Abenteurern, Verschwörern aus aller Welt unterwirft, oder aber in einer letzten Probe zu beweisen hat, ob es noch imstande ist, den Mächten des Untergangs einen Widerstand im Sinne einer neuen politischen Idee, verbunden mit einer militärischen Kraft, entgegenzusetzen.

poster02 Es wäre oberflächlich und falsch, angesichts dieser gleichbleibenden Entwicklung hier rein abstrakt sog. „weltpolitische Gesetze“ konstruieren zu wollen. Gewiß ist manche Entwicklung innerlich durch menschliche Temperamente und bestimmte Sachlagen begründet, aber die systematische Durchführung einer revolutionären Taktik, die Schaffung eben bestimmter Sachlagen, wie wir sie in diesen Jahrzehnten erleben, ist ohne eine zentrale Lenkung nicht denkbar. Das, was jetzt im spanischen Konflikt selbst für die blödesten Augen deutlich geworden ist: die Lenkung der bolschewistischen Kampfmethoden von Moskau aus, ist in diesen 20 Jahren überall bei Revolten der Fall gewesen, nicht immer so greifbar wie nach der Festsetzung der Bolschewisten in Spanien, aber doch ist sie immer vorhanden gewesen als zentrale Planung des Weltjudentums.

Auch darauf haben wir mit nimmermüder Energie seit 1919 hingewiesen. Wir haben entgegen allen Bedenken den Mut aufgebracht, mitten in einer großen Niederlage auch dieses Weltjudentum und seine Herrschaft in Deutschland anzugreifen, weil wir der Überzeugung waren und heute mehr denn je sind, daß der Bolschewismus in dieser Form ohne die jüdische Lenkung nicht möglich gewesen wäre; ohne diese jüdische Lenkung wären höchstens sehr verschiedenartige soziale Revolten zu verzeichnen. Es hat für uns nicht der Tätigkeit jüdischer Emigranten in Spanien bedurft, die eine wahre Hetzjagd auf irgendwie bekannte Deutsche in Madrid oder Barcelona inszenierten, es hat nicht des jüdischen Mörders bedurft, der unseren Landesleiter in der Schweiz erschoß [Wilhelm Gustfoff am 4. Februar 1936 in Davos ermordet ] und dafür öffentlich von den Judenblättern belobigt und verteidigt wurde, sondern wir haben das Wirken des Judentums in Rußland und in Deutschland mit unseren Augen gesehen, viele von uns haben sich mit diesem jüdischen Problem schon lange befaßt, so daß der Ausbruch des jüdischen Marxismus in der Welt nur als eine Bestätigung dessen erschien, was Kenner des jüdischen Wesens seit Jahrzehnten, ja seit Jahrhunderten behauptet haben.

Wenn Dostojewski in einem seiner Werke erklärt, daß am Ende der jetzigen Entwicklung als Herrscher in Rußland „freche Juden“ stehen würden, so hatte er in einer knappen Form das vorhergesagt, was in Rußland Tatsache wurde und was überall Tatsache werden wird, wenn die Völker sich die dauernden Herausforderungen widerspruchslos gefallen lassen. Von den zahlreichen politischen Memoiren unserer Zeit ist uns nur ein Beispiel bekannt geworden, wo ein Diplomat offen den Mut gehabt hat, die Dinge beim rechten Namen zu nennen. Dieser Diplomat ist der ehemalige britische Botschafter in Berlin Lord d’Abernon. In seinen Erinnerungen hat er mehr als einmal darauf hingewiesen, daß das jüdische Element in Sowjetrußland herrschend sei und sich weiter verstärke. Er hat weiter geschrieben, daß gerade die großen Juden in Deutschland eine Sympathie für dieses Rußland und seine Juden äußerten. Es wurde immer „eng gespielt“, wie ein ehemaliges großjüdisches Blatt in Berlin es vor vielen Jahren treffend gekennzeichnet hat. In unserem Kampfe sind wir nicht müde geworden, darauf hinzuweisen, daß alle diese Juden, die sich zu Anfang in Sowjetrußland zusammenfanden, wie Trozki, Sinowjew, Litwinow, Stecklow, Swerdlow usw., nicht zufällig da waren, sondern aus allen Staaten zusammenkamen, um durch eine in der Weltgeschichte nicht dagewesene Ausrottung Rache an der verzweifelten russischen Nation zu nehmen, die dieses Wüstenvolk instinktiv stets abgelehnt hatte.

Im vergangenen Jahr sind von dieser Stelle aus zahlreiche Nachweise dafür erbracht worden, daß sich die Dinge ungeachtet mancher Konkurrenzstreitigkeiten zwischen den Einzeljuden – da die Parasiten, wenn sie zu zahlreich werden, sich gegenseitig auffressen müssen – grundsätzlich nicht geändert haben. Ich möchte deshalb hier einige dokumentarische Hinweise geben, die auf Grund sowjetrussischer Angaben selbst den Nachweis für die immer enger werdende Verschwörerarbeit des Weltjudentums auch für das Jahr 1936 erbringen.

Stalin, der Chef der Dritten Internationale, ist kein Jude, allerdings auch kein Russe, sondern bekanntlich ein Kaukasier. Aber hinter ihm und über seine Schulter schaut sein Schwiegervater Lazarus Mosessohn Kaganowitsch. Er ist der Stellvertreter Stalins, und laut Anordnung der Sowjetregierung sind ihm in Abwesenheit des kaukasischen Diktators die gleichen Ehren wie diesem zu erweisen. Kaganowitsch herrscht fast unumschränkt, denn in alle wichtigen Posten der Polizei, der Innenpolitik, der roten Armee, des Außenhandels und der Diplomatie hat er im Laufe der letzten Jahre seine jüdischen Helfershelfer untergebracht. Nachstehend einige Daten.

Die Stelle, die von der jüdischen Regierung beauftragt war, alle nationalen Russen auszurotten, war bekanntlich die Tscheka, d. h. die außerordentliche Kommission zur Bekämpfung der Gegenrevolution. Als ihr bluttriefender Name selbst in Rußland nicht mehr verwendbar erschien, wurde sie umgetauft in das Volkskommissariat für innere Angelegenheiten, die sogenannte GPU Leiter dieses furchtbaren Instruments ist heute der Jude Jagoda, sein Stellvertreter Jakob Saulssohn Agranow.

Hauptverwaltung des staatlichen Sicherheitsdienstes: Leiter der besonderen Abteilung: Gay, M. I. – Jude. – Leiter der Wirtschaftsabteilung: Mironow, L. G. – Jude. Leiter der Auslandsabteilung: Slutzkij, A. A. – Jude. Leiter der Transportabteilung: Schanin, Abraham Mosessohn – Jude. Leiter der Hauptverwaltung der Miliz: Bjelskij, Leo Nahumssohn – Jude. Leiter der Antireligiösen Abteilung: Joffe, Josaias Leosohn (ehemaliger Hauptschriftleiter der Zeitschrift: „Der Gottlose“).

Hauptverwaltung des Außen- und Innenschutzes: Leiter der Hauptverwaltung: Mogilskij, B. I. – Jude. Hauptverwaltung der Konzentrationslager und der Verbannungsorte der „NKWD.“ (Innenkommissariat) der UdSSR.: Leiter der Hauptverwaltung: Bährmann, Jakob M. – Jude. Sein Stellvertreter: Firin, Samuel Jakobsohn – Jude. Leiter der Konzentrationslager und Verbannungsorte in Sowjet-Karelien und gleichzeitig Leiter des „Weißmeer“-Zwangsarbeitslagers für politische Gefangene: Kagan, Samuel L. – Jude. Stellvertretender Volkskommissar für Innere Angelegenheiten und Leiter der KPU. in der Sowjet Ukraine: Katznelsohn, S. B. – Jude. Leiter der Konzentrationslager und Verbannungsorte des Nordgaues: Finkelstein – Jude. Leiter des Zwangsarbeitslagers auf der Solowezkij-Insel „Slon“: Serpuchowskij – Jude. Leiter der Gebiets- und Gauverwaltungen im Moskauer Gebiet: Rappaport, Abrampolski, Fajwilowitsch, Schkljar, Selikmann usw.

Das ist nur eine kleine Auslese Es ergibt sich, daß die Leitung der gesamten Innenpolitik Sowjetrußlands sich in der Hand eines Gremiums befindet, das zu über 98 Prozent sich aus Juden zusammensetzt. Diesem Kommissariat für Innenpolitik steht zur Seite das Kommissariat für den Innenhandel. Dieses wird laut der amtlichen sowjetrussischen Zeitung „Iswestija“ vom 8. April 1936 gebildet aus einem Ausschuß, dem fast nur Juden angehören. Ich gebe nachstehend einige Namen und die Aufgaben der Genannten bekannt: Weizer, Israel Jakobssohn, Volkskommissar des Binnenhandels der UdSSR.; Lewensohn, M. A., stellvertretender Kommissar des Binnenhandels; Aronstamm, Gregor Nahumssohn, Leiter der staatlichen Handelsinspektion; Beddeshskij, Samuel B., Leiter des staatlichen Handels mit Schul- und Schreibutensilien; Weschner, Lazarus Abrahamssohn, Leiter des staatlichen Galanterie- und Strickwarenhandels; Ganelin, Israel E., Direktor des Schweinezuchttrusts der Vereinigten Moskauer Speisehäuser; Gittis, Israel Abrahamssohn, Leiter der Vereinigten Moskauer Speisehäuser; Goldmann, David M., Leiter der Vereinigten Speisehäuser des Dongebiets; Gordon, Lazarus G., Direktor des Industriewarenhandels des Moskauer Gebiets; Gumnitzkij, Tejfel Leossohn, Leiter des Binnenhandels des Kaliningebiets; Gurewitsch, Nachman Hirschsohn, Volkskommissar des Binnenhandels Weißrußlands; Guchmann, Salomon Isaaksohn, Direktor des „Mostorg“; Davidsohn, Benjamin A., Leiter der ersten Haupt. Verwaltung der lokalen Auktionen; Salinskij, Moses Isaakssohn, Volkskommissar des Binnenhandels der Tatarenrepublik; Selenskij, Isaak Abrahamssohn; Vorsitzender des Präsidiums des Zentralkonsumgenossenschaftsverbandes der UdSSR, und RSFSR.; Süßmann, G. A., Leiter des Binnenhandels des Odessaer Gebiets; Kaganowitsch, Leo Nahumssohn, Leiter der Kiewer Abteilung des „Sojusprodmag“; Kaplan, Sophie, Direktor des Speisehäusertrusts des Frunsenskij in Moskau; Kremin, Lazarus Isaaksohn, Direktor des Weißrussischen Nahrungsmittelhandels; Nodel, Wolf Abrahamssohn, Redakteur der Zeitung „Sowjetfkaja Torgowlja“; Smorgonskij, Efim Mosessohn, Leiter der Bakuer Binnenhandelsvertretung; Shalamejser, H. L., Direktor des städtischen Industriewarenhandels in Rostow am Don; Schinkarewskij, Nahum J., Direktor des staatlichen Kleinhandels mit Kolonialwaren; Epstein, Meier Samuelssohn, Leiter der Moskauer Binnenhandelsabteilung usw.

Der Binnenhandel wird also durch einen neunundneunzigprozentigen jüdischen Ausschuß geleitet. Es versteht sich, daß zu der Beherrschung der Innenpolitik und des Innenhandels in der Zeit der Aufrüstung der roten Armee auch die Beherrschung der Kriegsindustrie kommt. Dieses Kontrollkomitee für die Aufrüstung Sowjet-Judäas wurde am 20. April 1935 gebildet und auf Anordnung des Rats der Volkskommissare vom 10. Juli 1936 in entsprechender Weise erweitert. Die Sowjetzeitungen „Sa Industrialisaziju“ vom 20. April 1939 (Nr. 92) und „Iswestija“ vom 11. Juni 1936 (Nr. 135) geben die Namen und Aufgaben der Mitglieder wieder, von denen ich nur einige wichtige Juden anführe: Kaganowitsch, Michael Mosessohn, stellvertretender Volkskommissar der Schwerindustrie, stellvertretender Vorsitzender des Beratungsausschusses und Leiter der Hauptverwaltung der Flugzeugindustrie; Ruchimowitsch, M. L., stellvertretender Volkskommissar der Schwerindustrie und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses; Gurewitsch, A. D., Leiter der Hauptverwaltung der metallurgischen Industrie; Kagan, I. B., Leiter und Chefingenieur des Kapitalbaues der Hauptverwaltung der Kohlenindustrie; Israelowitsch A. I., Leiter der Hauptverwaltung der Gasindustrie; Ginsburg, S. S., Leiter der Hauptverwaltung der Bauindustrie; Galperin, E. J., Chefingenieur der Stickstoffindustrie; Bitker, G. S., Leiter der Hauptverwaltung der Gummiindustrie; Buskin, D. A., Direktor der Tscheljabinsker Traktorenfabrik; Fuschmann, A. M., Leiter der Hauptverwaltung der Waggonindustrie; Alperowitsch, E. M., Leiter der Hauptverwaltung der Werkzeugmaschinenbauindustrie; Figatner, J. G., Leiter des Arbeitssektors beim Volkskommissariat der Schwerindustrie; Fainberg, W.G., Leiter der Hauptverwaltung des Bergwerksmaschinenbaues; Kagan, B. D., Leiter des Trusts „Prodmaschina“; Frumkin, M. L., Leiter des chemischen Trusts „Sojuschimplastmaß“; Bierenzweig, M. B., Leiter des Auslandssektor des Volkskommissariats der Schwerindustrie; Israelwitsch, E. J., Chefingenieur der Hauptverwaltung des landwirtschaftlichen Maschinenbaues; Sluzkij, S. B., Leiter des Aserbejdshanischen Erdölkombinats; Rosenojer, S. L., Leiter des Erdöltrusts und Gasindustrie in Grosnyj; Falkowitsch, S.J., Leiter der Maschinenbaufabrik „Ordshonokidse“ in Kramasorsk; Lewenberg, M.G., Chefingenieur der Maschinenbaufabrik „Ordshonokidse“; Schejmann, J. B., Direktor der Lokomotivbaufabrik in Woroschilowgrad; Izshaken, Josef Isaaksohn, Direktor der Turbogenerotorenfabrik in Charkow; Fränkel, A. M., technischer Direktor des Dnepropetrowsker Aluminiumkombinats; Slotschewskij, Ilja Jesaiassohn, Werkzeugsdirektor der Makeewsker metallurgischen Fabrik; Granberg, Ljubim Isaaksohn, Werksdirektor der metallurgischen Fabrik „Djershinskij“; Rowikowitsch, Efim Mosessohn, Leiter des Maschinenbaues der Tula-Waffenfabrik. Neuerdings: Bruskin, A., zweiter stellvertretender Kommissar der Schwerindustrie „Iswestija“ Nr. 183 vom 7. August 1936), usw.

Auch in der Leitung der Aufrüstungsindustrie ist der Prozentsatz des Judentums mit 95 bis 98 Prozent zu errechnen.

Das Volkskommissariat für Ernährung besteht ebenfalls zu 96 Prozent aus Juden. Darunter: Belenkij, Markus Natanssohn, stellvertretender Volkskommissar für Ernährung; Dukor, Hirsch Josefssohn, Leiter der Finanzabteilung; Schatschan, Abrahamssohn, Leiter der Planwirtschaftsabteilung; Strikowskij, Leo Saulssohn, Leiter der Hauptverwaltung der Fleischindustrie; Gieber, B. W., Leiter der Hauptverwaltung der Butterindustrie; Bronstein, G. A., Leiter der Hauptverwaltung der Milchindustrie; Margolin, G. S., Leiter der Hauptverwaltung der Margarineindustrie; Glinskij, Abraham Lazarussohn, Sprit- und Schnapsindustrie; Sawodnik, I. S., Leiter der Hauptverwaltung der Makkaroniindustrie; Kissin, Abraham Ananjassohn, Leiter der Hauptverwaltung der Bierhefeindustrie; Simin, Miron Isaakssohn, Bevollmächtigter des Ernährungskommissariats für das Leningrader Gebiet; Nikolajewskij, Leo Salomonssohn, Bevollmächtigter des Ernährungskommissariats für die Ukraine; Breitmann, Alexander Salomonssohn, Leiter des ukrainischen Konserventrusts.

Da laut seinem Talmud-Religionsgesetz als Ausdruck einer Rasseneigenart der Jude ungern Soldat wird, da er für kriegerische Organisation und strategische Überlegung keinerlei Begabung besitzt, so weist der Offiziers- und Soldatenstand der roten Armee nicht viel Juden auf. Zwei jüdische „Generäle“ bilden allerdings den Stolz des Weltjudentums; im übrigen aber hat die jüdische Sowjetregierung dafür gesorgt, daß eventuelle nationalrussische Instinkte in der roten Armee scharf durch jüdische Spitzel beobachtet werden. Darum ist die sogenannte politische Verwaltung der roten Arbeiter- und Bauernarmee geschaffen worden, die ein rein jüdisches Instrument darstellt. Bei jedem Befehlshaber ist ein jüdischer Spion dabei, jederzeit bereit, einen Offizier der jüdischen Mord-GPU. zu überliefern. An der Spitze dieser das ganze russische Offizierskorps entwürdigenden politischen Kontrolle der roten Armee steht der Jude Jankel Gamarnik aus Kiew. Dazu noch: Schifres, Arkadius Leossohn, Leiter der kriegswirtschaftlichen Akademie; Stern, Gregor Isaaksohn, Sonderbeauftragter des Kriegskommissars; Gekker, Samuel Aaronssohn, Leiter der Abteilung für auswärtige Beziehungen im Volkskommissariat für Landesverteidigung; Kosanskij, Eugen Simonsohn, Leiter der Mobilmachungshauptverwaltung der RKKA.; Fischmann, Jakob Mosessohn, Leiter der Chemieverwaltung der RKKA.; Aschlej, Peter Mosessohn, Leiter der Finanzverwaltung der RKKA.; Rogowskij, Nahum Jesaiassohn, Leiter der militärwirtschaftlichen Verwaltung; Landa, Moses Mosessohn, Hauptschriftleiter der „Kraßnaja Swesda“; Turowskij, Simon Jakobssohn, Leiter der politischen Verwaltung der Luftstreitkräfte der RKKA.; Germanowitsch, Moses Jakobssohn, Politischer Gehilfe des Kommandeurs der nordkaukasischen Militärbezirke; Uritzkij, Salomon B., politischer Gehilfe des Kommandeurs des transkaukasischen Militärbezirks; Tairow, G. A., Politischer Gehilfe des Kommandeurs des sibirischen Militärbezirks; Aaronstamm, Lazarus Nahumssohn, politischer Gehilfe des Kommandeurs der besonderen fernöstlichen Armee; Grischin-Rabinowitsch, Aaron Samuelssohn, Politischer Gehilfe des Chefs der baltischen Flotte, usw.

Es ist klar, daß damit die jüdische Schmarotzerherrschaft durch eine Unzahl von großen und kleinen Spionen gesichert erscheint, und wenn man hinzufügt, daß der Jude Rosowski am 7. Februar 1936 zum stellvertretenden Obersten Staatsanwalt der Sowjetunion und zugleich zum Obersten Militärstaatsanwalt der roten Armee ernannt wurde, so ergibt sich die wahrhaft symbolische Tatsache, daß die Juden Kläger sind und zugleich Richter über das Volk Rußlands und die angebliche russische rote Volksarmee.

Das Bild wäre aber noch nicht vollendet, wenn nicht auch die getarnte außenpolitische Tätigkeit der Sowjetunion sich in jüdischen Händen befände. Laut der amtlichen Zeitung „Iswestija“ vom 8. Mai 1936 (Nr. 107) wurde beim Volkskommissariat des Außenhandels ein beratender Ausschuß gebildet. Diesem gehören etwa 34 Juden an, von denen ich einige nennen möchte:

Rosenholz, A.P., Volkskommissar des Außenhandels; Barit, Jakob Mosessohn, Hauptbuchhalter des Außenhandelskommissariats; Briskin, Moses A., Handelsvertreter der UdSSR, in Finnland; Gendin, Jakob Mosessohn, Leiter der Importverwaltung des Außenhandelskommissariats; Gurewitsch, Samuel, Dienstrang nicht angegeben; Diwowitsch, Abraham Israelsohn, Dienstrang nicht angegeben; Sabelyschinskij, Chaim Mosessohn, Leiter des Sektors für Kaderausbildung beim Außenhandelskommissariat; Kraewski, R. Israelssohn, Vorsitzender des Union-Holzexports; Lewin, M. J., Leiter des Sektors für Handelsvertretungen beim Außenhandelskommissariat; Lewin, Alexander Mosessohn, Leiter der Holzbörse in Archangelsk; Messing, Stanislaus Adamsohn, Leiter der Außenabteilung der sowjet-mongolischen Verwaltung des Außenhandels, Mitglied des Rates für Außenhandel; Nepomnjaschtschty, Lazarus L., Handelsvertreter der UdSSR, in Schweden; Pewsner, Josef M., Vorsitzender des Union Naphtaexports; Pickmann, Jakob Abrahamssohn, Handelsvertreter in Litauen; Rabinowitsch, P. J., Leiter der Exportverwaltung des Außenhandelskommissariats; Rosow, David Aaronsohn, Dienstrang nicht angegeben; Tajitz, M. I., Leiter des planwirtschaftlichen Sektors des Außenhandelskommissariats.

Somit liegt auch das Schicksal von über 160 Millionen Russen und anderer Völker der Sowjetunion auch auf dem Gebiet des Außenhandels in rein jüdischen Händen. Daß die bolschewistischen Botschafter ebenfalls zum großen Teil Juden sind, ist selbstverständlich. Doch mußte man hier und da noch auf Empfindungen der Völker Rücksicht nehmen. Auch waren die vielleicht in Aussicht genommenen Juden derart, daß man sie zwar in Rußland gebrauchen, aber selten im Ausland vorzeigen konnte, ohne nicht sofort eine antijüdische Bewegung zu entfachen. Ohne hier die Namen zu nennen, können wir feststellen, daß die sowjetrussischen Hauptvertreter sich zusammensetzen aus 7 Russen, 3 Armeniern und 16 Juden. An der Spitze dieser ganzen Vertreterschaft steht als ihr Herr der allen bekannte Außenkommissar Sowjetrußlands Litwinow (Wallach Finkelstein). Dieser Herr wurde vor einigen Jahren wegen dunkler Geschäfte aus London ausgewiesen. Einer der Haupttriumphe des Weltjudentums war es deshalb, daß der gleiche Litwinow als Vertreter Sowjetrußlands und des Weltjudentums vor dem Genfer Völkerbund sprechen konnte und, vor allen Dingen, als dieser aus England Ausgewiesene im Jahre 1936 mit in den ehrwürdigen St.-James-Palast zu London berufen wurde, um dort als Richter über sogenannte Vertragsverletzungen Deutschlands zu urteilen, als das Deutsche Reich von seinem selbstverständlichen Recht Gebrauch machte und unser durch das französisch-sowjetrussische Militärbündnis bedrohte Rheinland wieder in seinen Schutz nahm.

Diese Darstellung ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Bilde einer furchtbaren weltpolitischen Verlumpung, und wie immer Staatsmänner und Philosophen sich zu dem jüdischen Phänomen auch stellen mögen, es ist nicht zu bestreiten, daß die Regierung der Sowjetunion fast nur von jüdischen Interessenten bestimmt wird und daß es somit dem russischen Volk gestohlenes rein jüdisches Geld ist, das in der ganzen Welt den Aufruhr der Unterwelt gegen die Kultur Europas und gegen die heiligen Überlieferungen aller Völker zu entfachen bemüht ist.

Man kann deshalb Marxismus und Bolschewismus nicht mit Erfolg bekämpfen, wenn man das Judentum ausnimmt Alle solche Versuche, sich um die Kernfrage herumzudrücken, müssen auf die Dauer ergebnislos sein. Die „guten Juden“, die jeder Judenfreund vorzuweisen hat, sind bestenfalls einige Grenzerscheinungen, wie sie durch ein jahrhundertelanges Zusammenleben natürlich auftreten, im Wesen ist der Bolschewismus die Form der jüdischen Weltrevolution, der riesig angelegte „messianische“ Versuch, Rache am ewig fremden Charakter der Europäer, und nicht nur der Europäer, zu nehmen.

Das, was die Juden in Spanien getan haben an Zerstörung von Hunderten von Kirchen, an Niedermetzelung besten spanischen Blutes, ist die jüdische Rache an König Ferdinand und Isabella, die einmal die Juden aus dem Lande weisen mußten. Sie haben das allerdings nicht restlos getan, sondern glaubten durch Taufe den Juden ändern zu können. Diese Nachkommenschaft der getauften Juden, die sogenannten Marannen, waren die Führer der scheinbar liberalen Revolution und sind nun durch die Sowjetjuden abgelöst worden.

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Aus dieser ganzen Situation ergibt sich, daß die kurz befristete Außenpolitik mit Tag zu Tag wechselnden Beschlüssen die verhängnisvollste Art geworden ist, heute Schicksale der Völker zu lenken. Diese Politik der Aushilfen mag für Friedenszeiten ihre Berechtigung haben, in den entscheidenden Weltkonflikten unserer Zeit aber ist es nötig, daß an die Stelle von Kompromißnaturen Männer treten, die die Gesamtheit der Vergangenheit eines Volkes lebendig als verpflichtendes Vermächtnis fühlen und die den Mut aufbringen, auch die sogenannten „bewährten Methoden“ einer Staatsführung der Vergangenheit einer Neubewertung zu unterziehen. Und für uns ergibt sich heute die eine Tatsache, daß der Bolschewismus eine bestimmte Anschauung der Welt, jedenfalls in seiner Führung, repräsentiert: es ist die Weltanschauung der Unterwelt, die grundsätzliche Aufpeitschung aller schäbigen Triebe eines zersetzten Menschentums, verbunden mit einem wahnsinnigen Haß eines fremden Parasitenvolkes das durch die schrankenlose Großherzigkeit eines Zeitalters in einer unglücklichen Stunde das Staatsbürgerrecht Europas geschenkt erhalten hat. Eine solche politisch und militärisch organisierte Weltverschwörung, der, wenn auch mit unbegründeter Hoffnung, Millionen Verzweifelter anhängen, kann nicht mehr allein mit Polizei und Militär niedergeschlagen werden. Die Tatsache des riesigen Ausmaßes der Empörung zeigt aber für jeden tieferblickenden Forscher, daß offenbar die alten Mächte, die erklärten, die Kultur und Religion Europas zu schützen, zu schwach waren und zu schwach sind, um diesem Ansturm eine lebenskräftige neue Macht entgegenzusetzen. Die verneinende Wertung der alten kulturellen und staatlichen Kräfte liegt nicht nur in der Tatsache der Entfremdung von Millionenmassen, sondern auch in der charakterschwachen Verteidigung einer von ihnen angeblich verteidigten Kulturwelt. Lamentierende Priester und Pfarrer hätten also alle Ursache, dem Nationalsozialismus zu danken, daß er sie vor dem Schicksal ihrer Amtsbrüder in Rußland und Spanien bewahrt hat. Sie sollen nicht nur anderen Buße predigen, sondern einmal auch sich selber.

Die Überwindung der bolschewistischen Lehre ist nur und ausschließlich durch einen neuen Glauben, durch einen aus dieser Weltanschauung geborenen Willen zur Tat und dann durch die entscheidende Tat selbst möglich.

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Wir haben anfangs jene Taktik gekennzeichnet, nach der die bolschewistischen Revolutionen zum Teil siegten, zum andern Teil versucht haben, zum Siege zu gelangen. Genau so wie diese unmittelbare politische Taktik vom jüdischen Zentrum aus bestimmt wird, so auch jene geistigen Einwirkungsmethoden, die den Zweck verfolgen, eine Verwilderung und Vertauschung aller Begriffe in der Welt herbeizuführen. Einige Beispiele.

Die Weltanschauung Sowjet-Judäas erklärt, daß der Bolschewismus keine Rassenfrage kenne, Unterschiede zwischen sogenannten Rassen nicht bestünden. Der gleiche Bolschewismus aber rüstet die Neger planmäßig zu einem Rassenaufstand gegen die weißen Menschen. Kürzlich berichtete der Moskauer Sender triumphierend von einem Negerkongreß in den Vereinigten Staaten und schilderte als die Hauptaufgabe dieses Kongresses, den Aufstand der schwarzen Rasse gegen den weißen Bedrücker zu organisieren.

Über diese Frage hinaus verneint der Bolschewismus grundsätzlich das Volkstum als politische und kulturelle Grundlage des menschlichen Lebens. Er hat dieser angeblichen Einsicht öffentlich dadurch Ausdruck gegeben, daß er in dem Staat, den er beherrscht, den Namen Rußland überhaupt abgeschafft hat und sich Sowjetunion bzw. Vereinigte Sowjetrepubliken nennt. Trotzdem nimmt die Sowjetpropaganda gerade die völkischen Instinkte der verschiedenen Nationen als eine gegebene Tatsache hin, mit deren Aufstachelung sie glaubt, die bisherige Ordnung stürzen zu können. Die Aufwiegelungsarbeit, die der Bolschewismus in Indien und in den Philippinen oder in den Kolonien treibt, trägt den gemeinsamen verführerischen Titel „Befreiung der unterdrückten Völker“. Das Endergebnis bolschewistischer Gewaltpolitik ist dann aber immer, daß zwar möglicherweise das eine Volk von einer Herrschaft befreit wurde, um dann unter die brutalste aller Diktaturen, unter die Gewalt der Sowjets zu geraten.

Der Bolschewismus erklärt, daß er der Todfeind des Kapitalismus sei; in Wirklichkeit sind die Bolschewisten mit jüdischen Millionen gespeist worden, und der Kommunismus hat tausendfach die Tatsache entlarvt, daß er zwar eine Bewegung zur Zerstörung des nationalen Kapitals und Eigentums ist, aber gerade auch ein Instrument, um dieses enteignete Eigentum dann in jüdische Hände zu spielen. In Sowjetrußland herrscht heute nicht der Arbeiter und Bauer, sondern der brutalste Staatskapitalismus, rein jüdisch geleitet.

Der Bolschewismus erklärt, die Diktatur des Proletariats in allen Staaten aufrichten zu wollen. Wo er das nicht unmittelbar erreichen kann, wie etwa in Frankreich, ist dann scheinbar der Kommunismus sogar – demokratisch geworden. Er betont unter dem Absingen der Marseillaise seine Liebe selbst zur französischen Trikolore, und indem er die Sozialdemokraten als die Verräter am Sozialismus kennzeichnet, bildet er sich eine halb-bürgerliche Gruppe – die sogenannte Volksfront, um mit deren Hilfe ein Kerenski-Übergangskabinett zu errichten, als Vorstufe für den jüdisch-bolschewistischen Gewaltterror wie in Madrid, Barcelona und Moskau.

Der Bolschewismus erklärt, einen Kampf gegen den Militarismus zu führen, und überall tritt er als Prediger des Pazifismus und des Weltfriedens auf. Zu gleicher Zeit aber rüstet die Sowjetunion die größte Armee der Welt, siedelt hunderttausende finnische, weißrussische Bauern aus ihren Stammsitzen an der westlichen Grenze Rußlands aus und baut dort Festungen, Betonstände, Chausseen und Militärflugplätze, um nach dem eventuellen Gelingen einer bolschewistischen Revolution im westlichen Europa mit der ganzen Kraft dieser jüdisch geleiteten Sowjetarmee vorzustoßen. Diesem Zweck dient der französisch-sowjetjüdische Militärpakt ebenso wie das Bündnis mit der Tschechoslowakei. Auf ihrem Territorium werden unter Leitung von 100 russischen Offizieren und Ingenieuren bis Ende 1936 170 Flughäfen fertiggestellt sein, von denen die Hälfte, also rund 85, Sowjetrußland allein zur Verfügung stehen als Zwischenstationen für den vorbereiteten Überfall auf Europa. Und das rumänische Volk wird mit allen Mitteln der Einschüchterung zur Nachahmung verführt, damit das rumänische Gebiet ein Durchmarschland für eine Sowjetarmee abgibt bzw. Bukarest keinen Protest erhebt, wenn die Flugschwärme aus Moskau über Rumänien nach der Tschechoslowakei, dem heutigen Flugzeugmutterschiff Sowjetjudäas, fliegen.

So ist auch die Parole Sowjetrußlands vom Weltfrieden die größte und frechste Irreführung der Völker gewesen, und das Symbol dieser Unverschämtheit ist der Jude Litwinow, der mit seinen Leuten die bolschewistische Weltrevolution in allen Staaten bezahlt, in Genf aber von lauteren Friedensabsichten der Sowjetunion daherlügt.

An Stelle des nur einseitigen früheren nationalumgrenzten Militarismus ist ein doppelter Militarismus des Weltjudentums getreten in Gestalt des bewaffneten Proletariats der Weltstädte und des Verbrechertums auf der einen Seite und in der Gestalt einer Riesenarmee Sowjetrußlands als von außen ansetzende Bedrohung aller Staaten Europas und Asiens.

Der Bolschewismus hat erklärt, den befreienden Klassenkampf der Arbeiter und Bauern zu führen, um mit einer klassenlosen Gesellschaft der Welt Frieden und Wohlfahrt zu schenken. In Wirklichkeit ist das Ziel seiner Tätigkeit und die Absicht dieser Tätigkeit die Herstellung einer jüdischen Herrschaft und Bourgeoisie, wie die heute Sowjetrußland aufweist und wie sie bei einem Siege des Bolschewismus in allen Staaten auftreten würde.

Alle diese Propagandaprägungen der Sowjetunion sind ein betäubendes Opium für Geist und Seele der Menschen eines schicksalsschweren Zeitalters gewesen; skrupellos ist dann das Verbrechertum der Erbe aufgerührter Millionen geworden, und heute flackern die Zeichen eines Weltunterganges durch alle Staaten. Während Tausende von Fackelträgern das Feuer des Friedens und des edlen Wettkampfes aus Olympia nach Berlin trugen, trägt dieses Verbrechertum die brennende Fackel der Zerstörung durch alle Völker der Welt. Damit ergibt sich eine harte Kampfansage aller jener, die noch Mut besitzen, ihre Kultur, die große Vergangenheit ihrer Nation und eine Zukunft des Aufbaues zu schirmen. Manche Kritiker haben überlegen lächelnd erklärt, der Nationalsozialismus hätte dem deutschen Volke keine Freiheit gebracht, sondern es eingeengt in Disziplin und Pflichten. Diese liberale Überheblichkeit hat eines dabei übersehen: die Revolution im Namen der grenzenlosen Freiheiten hat zur Anarchie des jüdischen Bolschewismus geführt. Die nationalsozialistische Revolution dagegen war eine Revolution nicht schrankenloser Freiheiten, sondern eine große Selbstbesinnung Deutschlands, sie war eine Revolution der Pflichten. Und die Wahl dieser Pflichten, das ist unsere Freiheit!

Man spricht wieder viel von Europa und der Kultur des Abendlandes. Dieser Kultur ist von Moskau der Kampf auf Tod und Leben angesagt. In Genf wurde sie durch die Aufnahme Sowjetjudäas [18. September 1934] von ihren angeblichen Verteidigern schmählich verraten.

Europa, seine Existenz und Zukunft wird heute vor allem andern in Berlin geschützt. Wir sind der Überzeugung, wenn jede Nation in ihrer Form sich durch eine mutige Tat zu ihrer Pflicht gegenüber Vergangenheit und Zukunft bekennt, daß dann auch die bolschewistische Gefahr noch in letzter Minute gebannt wenden kann. Wir in Deutschland sind stolz, daß in unserem Führer und in unserer Bewegung der Bolschewismus und das verbrecherische Judentum ihren entscheidenden Gegner gefunden haben, und wir geben das Versprechen ab, daß diese zerstörenden Kräfte, solange wir und unsere Nachkommen leben, sich niemals mehr in Deutschland erheben werden.

Die Verhöhnung Christi durch die Juden.

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Dipl.-Ing. Alfred Rosenberg

Aus: „Kampf um die Macht“, S.144
„Völkischer Beobachter“, 24. Dezember 1921

Wie Christus von den geistigen Führern des alten Judentums genannt wird (Hurensohn, Bastard usw.) dürfte den Lesern dieser Blätter bekannt sein. Auch die Schmähungen seiner Persönlichkeit im1880  neu verlegten Sohar und im altjüdischen Volksbuch Toldoth-Jeschu sind wohl schon in weiteren Kreisen verbreitet. Wie zäh die Juden aber ihr feindseliges Verhalten der Persönlichkeit Christi gegenüber beibehalten haben, mögen folgende ebenso bezeichnenden wie unbekannten Tatsachen beweisen.

Am Ende des 19. Jahrhunderts gab der Jude Schloßberg eine der Pariser Nationalbibliothek entnommene arabische Schrift heraus („Controverse d’un Evêque“), in welcher der eigentliche, jüdische Verfasser, unter dem Deckmantel eines zum Judentum übergetretenen Bischofs, die Persönlichkeit Christi auf die gemeinste Weise angreift, Stellen aus dem Neuen Testament fälscht usw. Der jüdische Herausgeber ist selbstverständlich vom Werke begeistert, sieht in ihm einen „wichtigen Beitrag zur Bibelkritik“ und verspricht, es in alle Sprachen übersetzen zu lassen.

Einige Proben daraus: als Jesus erwachsen war, stand sein ganzes Sinnen und Trachten nur nach Saufgelagen (S.10); im Evangelium sei es selbst bezeugt, daß er sich auf einer Hochzeit betrunken habe; dies tat er auch im Hause des Simon Petrus und des Jakobus (S11).

„In dieser Weise hatte dieser Unheilvolle keine andere Angelegenheit und keine andere Sorge, als sich mit Wein zu betrinken. Fände sich solche Eigenschaft an einem nur für zehn Drachmen gekauften Negersklaven, man würde ihn sofort verkaufen.“

Jesus trank aber nicht nur, sondern stahl auch:

„Weißt du nicht, wie Jesus in Angst geriet, schwitzte, zusammenbrach, Gott um Hilfe anrief und sagte: ‚Ich bitte dich, für mich einen jungen Maulesel zu stehlen, aber gib acht, daß die Leute, denen er gehört, nichts davon merken!‘ Da ging Petrus hin und stahl den Maulesel, der einem armen Manne gehörte. Jesus aber setzte sich auf den Maulesel und entfloh!“

Weiter wird erzählt, Jesus‘ Amme sei eine Hure mit Namen Selime gewesen; als er bei Simon eingeschlafen sei, sei eine samaritanische Dirne gekommen und hätte ihn geküßt: „So schlief er auch an vielen gemeinen Orten, die selbst zu Viehställen nicht getaugt hätten.“

Diese Anschauungen stimmen mit denen des Talmuds vollkommen überein. Einer der bedeutendsten Juden des 17. Jahrhundert, der Professor der Philosophie und Medizin zu Toulouse, Isaak Orobio de Castro, zieht mit folgenden Worten die klarste Konsequenz:

„Kaum, daß Christus bekannt wurde, hat es evidente Beweise seiner Respektlosigkeit gegen das göttliche Gesetz gegeben; und erst nach einer absoluten exakten und unparteiischen Untersuchung, welche bewies, daß seine Lehre und Moral dem Willen Gottes widersprächen, wurde er zum Tode verurteilt.“ (Nach der französischen Ausgabe Israel vengé.“ Paris 1845)

De Castro bedauert weiter, daß die Juden nicht im Besitze einer großen Macht gewesen waren, denn in dem Falle „hätte der Götzendienst sofort nach seinem Anfang geendet, er wäre bis auf die Wurzel vernichtet worden.“

Aus dem 17. ein Sprung ins 19. Jahrhundert.

Das vom Rabbiner Rahmer seinerzeit geleitete „Literaturblatt“ setzte die Sitte der Weihnachtsfeier und des Weihnachtsbaumes ausdrücklich gleich als Anbetung der Aschera, der heidnischen kanaanitischen Götzenpfähle. Gelegentlich der Besprechung der Heilmethoden des Altertums wird die Wirkung des Speichels erwähnt und höhnisch hinzugefügt: „Ein noch größeres Kunststück bewies bekanntlich Jesus, welcher mit Spucke gar einen Blindgeborenen geheilt haben soll.“

In Nr. 51, Jahrgang 1877, sagt Rabbiner Dr. Duschak aus Krakau, nachdem er Jesus zuerst mit Bileam verglichen hat: „Bekanntlich wirft ihm (Jesus) auch Renan vor, daß er am liebsten mit dem schönen Geschlecht Umgang pflegte.“

Am 3. August 1881 meinte das Blatt, die Jesus zugedachte Höllenstrafe – er wird nach jüdischer Anschauung mit „siedendem Kot“ gerichtet – sein nur eine Tat der Notwehr! Das ist jüdische „Theologie“ im 19. Jahrhundert.

Der größte Führer des liberalen Judentums, Abraham Geiger, sagte einmal, Jesus sei nichts besonderes gewesen, er habe keinen einzigen neuen Gedanken ausgesprochen. (Vorlesung über das Judentum… 1865)

Diese Anschauung brachte den großen Judenfreund, Prof. Franz Delitzsch etwas in den Harnisch, und er hatte die Kühnheit, eine Broschüre gegen Dr. Geiger zu verfassen. Dieser quittierte mit folgenden Worten bei Besprechung eines Vortragkreises des Unionsvereins:

„Die armen Leute hetzen Vernunft und Geschichte herum und können nicht vom Flecke. Jesus muß nun doch einmal etwas Außerordentliches gewesen sein, er ist und bleibt der Mittelpunkt der Geschichte, und da er doch am Ende gar nichts getan, muß doch eine Art Gott aus ihm gemacht werden, wenn auch noch so abgeschwächt.“

Der unentwegte Professor schrieb nun einen meterlangen Brief an den „verehrtesten Dr. Geiger“ und flehte um ein paar liebenswürdige Worte. Die Antwort kam, sehr kühl, ohne ein Ton des Bedauerns. Nach Empfang dieser Zeilen war Herr Delitzsch geknickt, sagte keinem Menschen etwas von seinem Briefwechsel, in der Hoffnung, auch Dr. Geiger würde ihn als Geheimnis behandeln. Aber siehe da, der veröffentlichte höhnisch beide Briefe in seiner Zeitschrift!

Diese Dinge erzählt Prof. Delitzsch schmerzerfüllt in seiner Schrift „Christentum und jüdische Presse“. Und über einen andern bezeichnenden Fall weiß er folgendes zu berichten:

In Cincinnati gab Rabbiner Wise eine jüdische Familienzeitung „Deborah“, heraus. Anläßlich des Weihnachtsfestes 1880 schrieb dieser ehrenwerte religiöse Mann:

„Es ist ein Masel (Glück), daß der Talui (der Gekreuzigte) in die Welt gekommen ist. Die alte Sage, daß der Talui von den Juden kommt, hat heute noch ihre Gültigkeit; aber kehren wir die Ordnung der Dinge für den Augenblick um, und sagen wir, daß die Juden die größten Profite des ganzen Jahres dem Sohne der Maria zu verdanken haben. Die Schaufenster haben ein einladendes Aussehen, sie sind angefüllt mit den schönsten, ausgesuchtesten Sachen… und manch schönes Mädchen wird glücklich gemacht, wenn der Geburtstag des „Sanftmütigen und Demütigen“ anbricht, der unter Eseln und dergleichen geboren wurde…Es ist übrigen weit besser, den Christtag zu haben, als die Pocken; und wenn sich die Jungfrau nur dazu verstanden hätte, uns noch einen Buben im Sommer zu bescheren, so daß wir zwei Christtage hätten, so hätte ich ihr gerne unsere Chinesen überlassen.“

Ein gemeineren, blutigeren Hohn kann man sich nicht gut denken. Und das schrieb ein Seelsorger für die Familie!

Delitzsch nahm allen Mut zusammen und gab ein scharfes Urteil über Rabbi Wise ab. Und als auch der Jude Dr. Hirsch eine abfällige Bemerkung über ihn machte, schrieb der in jubelnde Begeisterung versetzte deutsche Professor ihm ein überquellenden Dankesbrief, in dem u.a. einige Spitzen gegen den genannten Dr. Geiger Platz fanden. – Die Antwort war – eine Verteidigung des Geigerschen Standpunktes. Herr Hirsch war also einer Meinung mit Geiger sowohl als mit Wise, hatte es aber nur nicht für zweckmäßig gehalten, sich offen zu äußern, wie es der zweite getan.

Aber alle Wasserkuren halfen nichts. Nach wie vor kämpfte der Professor gegen böse Antisemiten, die behaupten, „der Jude, weil er Jude sei, könne kein Deutscher sein“, und die es wagten, auch in den heiligen „Patriarchen“ die Gaunertypen von heute wiederzufinden. Gleich vielen Hochgelehrten sieht auch Delitzsch das Neue Testament als die Erfüllung des sogenannten Alten Testaments an. Daher das ganze Zwitterwesen unserer Theologen beider Bekenntnisse. Daher konnte ein Prof. Stack noch kürzlich öffentlich erklären:

„Ich bin deutschnational bis auf die Knochen, doch kein Antisemit.“ Dies zu sagen, kann nur ein Mensch fertigbekommen, dem Gelehrsamkeit den Instinkt verschüttet hat.

Die „Abraham“, „Jakob“ und Genossen sind ihrem Wesen nach genau so antichristlich wie die Talmuddoktoren, die heutigen jüdischen Gelehrten, die jüdischen Börsen- und Revolutionsspekulanten, die jüdischen Schriftsteller und Theaterdirektoren.

Und so geht es weiter. Alfred Kerr meint, Christus müsse unbedingt gemauschelt haben, Brunner spottet über den „großen Josephsohn“ usw. Und kein Professor der Theologie schlägt mit der Faust auf den Tisch! Oh nein! Kürzlich fand in Berlin eine Riesenversammlung statt und ein katholischer und ein protestantischer Priester erklärten einstimmig, der Antisemitismus sei: 1. unlogisch, 2. unethisch, 3. untergrabe er die Grundlagen des Christentums.

Die Herren sollten sich beschneiden lassen!

Nord-Ostsee-Kanal – Polizei eskortiert “Juden”-U-Boot

Juden-U-Boot

Weiterlesen auf Kieler Nachrichten

Ich ergänze: Legitimierter Landraub (Massenmord, Totschlag, Vergewaltigung, Plünderung) im Namen der ‘Synagoge des Satans’


Wann befreit sich die Welt von diesen Okkultisten, Sektenfänger und Massenmörder?  Der Judaismus ist die Wurzel allen Übels und mit Völkervernichtung gleichzusetzen. Jeder, der nach dem Studium des Judentums etwas anderes behauptet ist ein Dummkopf oder Jude.

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Danksagende-friedliebende Juden: in Zitate

„Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind heilige Götter auf diesem Planeten. Wir sind so weit entfernt von den minderwertigen Rassen, wie sie von Insekten sind. (…) Andere Rassen werden als menschliche Exkremente betrachtet. Unser Schicksal ist es, die Herrschaft über die minderwertigen Rassen zu übernehmen. Unser irdisches Reich wird von unseren Führern mit einem Stab aus Eisen regiert werden. Die Massen werden unsere Füße lecken und uns als Sklaven dienen!” (Israels Ministerpräsident Menachem Begin in einer Rede vor der Knesset. Amnon Kapeliouk, “Begin and the Beasts”, New Statesman, 25. Juni 1982.)

“Ihr (Nichtjuden) habt noch nicht einmal den Anfang gemacht, die wahre Größe unserer Schuld zu erkennen. Wir sind Eindringlinge. Wir sind Zerstörer. Wir sind Umstürzler. Wir haben eure natürliche Welt in Besitz genommen, eure Ideale, euer Schicksal und haben Schindluder damit getrieben.” “Wir (“Juden” ) standen hinter jeder Revolution. Nicht nur der russischen, sondern allen Revolution in der Geschichte der Menscheit” (Marcus Eli Ravage, Century Magazine, A real case Against the Jews, Jänner 1928)

“Wir Juden sind die Vernichter und wir werden immer die Vernichter bleiben. Egal was ihr auch tun werdet, unsere Wünsche könnt ihr nie befriedigen. Wir werden daher immer vernichten, denn wir wollen unsere eigene Welt.” (aus dem Buch YOU GENTILES vom jüdischen Autor Maurice Samuels, Seite 155)

“Ein Dank an die furchtbare Macht der Internationalen Bankiers, wir haben die Christen in Kriege ohne Zahl gestürzt. Kriege haben einen speziellen Wert für die Juden, da die Christen einander umbringen und damit Platz für die Juden machen. Kriege sind die Ernte der Juden, die Jüdischen Banken verdienen sich fett an den Kriegen der Christen. Über 100 Millionen Christen wurden durch Kriege vom Planeten genommen, und das Ende ist noch nicht in Sicht”. (1869: Rabbi Reichorn bei der Beerdigung des Grand Rabbi Simeon Benludah)

“… solange wir nicht die Zeitungen der ganzen Welt in den Händen haben um die Völker zu täuschen und zu betäuben, solange bleibt unsere Herrschaft über die Welt ein Hirngespinst.” (Rabbi Moses Montegiore auf dem Sanhedrin Kongress zu Krakau im Jahre 1840)

“… Kriege sind die Ernten der Juden. Für diese Ernten müssen wir die Christen vernichten und deren Gold an uns nehmen. Wir haben schon 100 Millionen vernichtet und das ist noch lange nicht das Ende!.” (Oberrabbiner Reichhorn, Frankreich 1859)

“… wir werden die Christen in einen Krieg treiben indem wir deren Dummheit, Ignoranz und nationale Eitelkeit ausnützen; sie werden sich gegenseitig massakrieren und dann haben wir genug Platz für unser eigenes Volk.” (Rabbi Reichhorn in Le Contemporain, Juli 1880)

“… das ideale Ziel des Judaismus ist, dass die jüdische Religion weltweit in einer universellen Bruderschaft von allen Nationen und Rassen als einzige Lehre anerkannt wird. Alle bisherige Religionen werden dann verschwinden.” (Jewish World, 9.2.1883)

“… Deutschland muss in eine Wüste verwandelt werden.” (Morgenthau Tagebuch S.11)

“… Israel hat den Ersten Weltkrieg gewonnen. Wir haben davon profitiert und es war eine Genugtuung für uns. Es war außerdem unsere ultimative Rache an der Christenheit.” (jüdischer Botschafter Österreichs in London, Graf Mensdorf, 1918)

“… die Verantwortung für den 1. Weltkrieg liegt ausschließlich auf den Schultern internationaler jüdischer Bankiers. Sie sind für Millionen Tote und Sterbende verantwortlich.” (1920, 67. Kongressrekord, 4. Sitzung, Senatsdokument 346)

“…. die Christen singen ständig von und über Blut. Geben wir ihnen genug davon. Lasst uns ihre Hälse durchschneiden und schleifen wir sie über ihre Altäre. Ertränken wir sie in ihrem eigenen Blut. Ich träume davon, dass eines Tages der letzte Priester mit den Gedärmen eines anderen erhängt wird.” (Der Jude Gus Hall, Vorstandsmitglied der Kommunistischen Partei Amerikas, 1920)

“… die bolschewistische Revolution in Russland war das Werk jüdischer Planung und Unzufriedenheit. Unser Ziel ist jetzt eine Neue Weltordnung. Was in Russland so hervorragend funktioniert hat, soll für die ganze Welt zur Realität werden.” (The American Hebrew, 10. Sept. 1920)

“… wir werden mit den Gentils (Christen) das gleiche machen wie die Kommunisten in Russland mit ihrem Volk.” (Rabbi Lewish Brown in “How Odd of God”, NY 1924)

“… unsere jüdischen Interessen verlangen eine definitive und totale Vernichtung Deutschlands; das gesamte deutsche Volk ist eine Bedrohung für uns.” (Januar 1934, Zionistenführer Wladimir Jabotinsky in Mascha Rjetsch)

“… Hitler will zwar keinen Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden. Nicht dieses Jahr, oder nächstes, aber später.” (Der Jude Emil Ludwig in Les Annales, Juni 1934)

“… einige nennen es Marxismus (Bolschewismus), ich nenne es Judaismus.” (Rabbi Steven Wise am 5. Mai 1935)

“… die Zukunft der jüdischen Rasse liegt im internationalen Kommunismus.” (Georg Marlen, in “Stalin oder Trotzky”, S.414, NY 1937)

“… Deutschland ist der größte Feind des Judaismus und muss mit tödlichem Hass verfolgt werden. Unser Ziel ist daher eine gnadenlose Kampagne gegen alle Deutschen, eine komplette Vernichtung dieser Nation und eine Wirtschaftsblockade gegen jeden Deutschen, deren Frauen und Kinder.” (der jüdische Professor Kulischer, Oktober 1937)

“… ich hoffe, jeder Deutscher, westlich des Rheins und wo immer wir auch attackieren, wird vernichtet.” (R.F. Keeling, 1939)

“Die Amerikaner und das Weltjudentum haben mich in den Krieg getrieben.” (3. September 1939 nach der Kriegserklärung an Deutschland; Der britische Premier Neville Chamberlain beklagt sich beim US-Botschafter Joseph Kennedy in London)

“… citizen of a nation (Israel?) at war with Germany” (Am 5. Sept. 1939 wurde die Kriegserklärung durch Chaim Weizman in der Zeitung “The Jewish Chronicle” wiederholt)

“Millionen von Juden in Amerika, England, Frankreich, Afrika, Palästina sind entschlossen, den Ausrottungskrieg gegen Deutschland zu tragen, bis zur totalen Vernichtung.” (Schrieb am 13. Sept 1939 das Zentralblatt der Juden in Holland)

“Der jüdische Weltkongress befindet sich seit sieben Jahren ununterbrochen im Krieg gegen Deutschland.” (Schrieb im TORONTO EVENING TELEGRAM am 26.2.1940 der Jude Maurice Perlzweig)

“Wir sind mit Hitler im Krieg vom ersten Tag seiner Machtergreifung.” (8. Mai 1940; Der Jewish Chronicle/London)

“… wir werden Deutschland zu Tode hungern. Wir werden ihre Städte zerstören, ihre Ernten und ihre Wälder vernichten.” (16. Mai 1940, der Jude Winston Churchill in einem Brief an Paul Reynaud)

“Dieser Krieg ist ein englischer Krieg und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands. Der kommende Friedensvertrag (Anm.: Bis jetzt ausständig) muss weitaus härter und mitleidloser werden als Versaille. Wir dürfen keinen Unterschied machen zwischen Hitler und dem deutschen Volk.” (Am 25.4.1940 ergänzt der Jude Duff Cooper die Erklärung des Juden Winston Churchill)

“Dieser Krieg ist unser Geschäft!” (Schrieb im Juni 1940 der Rabbiner Stephen Wise)

“…. jüdische Ansprüche auf Entschädigungen müssen auf der Anerkennung der Tatsache beruhen, dass die Juden einer seit 1933 (!) mit Deutschland im Krieg befindlichen Nation angehören.” (Am 27. Oktober 1944 wurde den Alliierten diese Resolution verschiedener jüdischer Verbandsorganisationen vorgelegt)

“… die einzigen guten Deutschen sind die toten Deutschen; lasst jetzt die Bomben auf Deutschland regnen.” (1942, der Jude Lord Vansittart, Apostel des Hasses, in “Neuf mois au gouvernment” – La Table Ronde, 1948)

“…. der zweite Weltkrieg dient zur Verteidigung des fundamentalistischen Judaismus.” (8. Oktober 1942. Chicago Sentinel, Rabbi Felix Mendelsohn)

“Während der Besatzung Deutschlands muss die Einwanderung und Ansiedelung von Ausländern, insbesonders ausländischen Männern der Dritten Welt, in die deutschen Staaten gefördert werden.” (Dies schrieb im Jahre 1943 (!) der jüdische Harvard Professor Ernest Hooton)

“… das Weltjudentum hat England in den 2. Weltkrieg getrieben.” (Marine-Sekretär Forrestal in seinem Tagebuch am 27.12.1945)

“… der zweite Weltkrieg war ein zionistischer Plan um den jüdischen Staat in Palästina vorzubereiten.” (Joseph Burg, antizionistischer Jude)

“… wir werden eine Neue Weltordnung und Regierung haben, ob sie es wollen oder nicht. Mit Zustimmung oder nicht. Die einzige Frage ist nur ob diese Regierungsform freiwillig oder mit Gewalt erreicht werden muss.” (der jüdische Banker Paul Warburg, US Senat, 17.2.1950)

“Das Ziel, das wir während der 3000 Jahre mit soviel Ausdauer anstreben, ist endlich in unsere Reichweite gerückt. Ich kann euch versichern, dass unsere Rasse ihren berechtigten Platz in der Welt einnehmen wird. Jeder Jude ein König, jeder Christ ein Sklave. Wir weckten antideutsche Gefühle in Amerika, welche im Zweiten Weltkrieg gipfelten. Unser Endziel ist jedoch die Entfachung des Dritten Weltkrieges. Dieser Krieg wird unseren Kampf gegen die Goyim (alle Nichtjuden) für alle Zeiten beenden. Dann wird unsere Rasse unangefochten die Erde beherrschen.” (Dies äußerte am 12. Januar 1952 der Rabbiner Emanuel Rabinowitsch während eines Rabbiner-Treffen in Budapest)

“… ihr sollt kein Mitleid mit ihnen haben und ihr sollt ihre arabische (Red: semitische) Kultur restlos zerstören. Auf diesen Ruinen werden wir dann unsere eigene Zivilisation aufbauen.” (28. Oktober 1956. Menachim Begin auf einer zionistischen Konferenz in Tel Aviv)

“… unsere mächtigste Waffe ist das Anheizen von Rassenunruhen: das heisst, wir müssen Schwarz gegen Weiss aufhetzen.” (jüdischer Theaterautor Israel Cohen, 7. Juni 1957)

“… wir wenden jeden, auch den schmutzigsten Trick an, den man sich nur denken kann. Jeder Griff ist erlaubt. Je übler desto besser. Lügen, Betrug – alles.” (Sefton Delmer in “Die Deutschen und ich”)

“… wir Juden betrachten unsere Rasse als überlegener als jede andere Rasse auf dieser Erde und wir wollen keine Verbindungen mit anderen Rassen eingehen, sondern wir wollen über sie herrschen und triumphieren.” (Goldwin Smith, jüdischer Professor, Moderne Geschichte, Oxford Universität, Oktober 1981)

“… wir Juden standen hinter jeder Revolution. Nicht nur der russischen, sondern allen Revolutionen (Kriege) in der Geschichte der Menschheit.” (Marcus Eli Ravage in Century Magazin, “A real case against the Jews)

“… der Zionismus war bereit, die gesamte europäische Judenheit für das Ziel eines jüdischen Staates zu opfern. Alles wurde getan, um Israel zu schaffen und das war nur mit Hilfe des Weltkrieges möglich. Wallstreet und jüdische Banker haben den Krieg auf beiden Seite gefördert und finanziert. Zionisten sind auch für den wachsenden Antisemitismus weltweit verantwortlich.” (Joseph Burg in Toronto Star, 31.3.1988)

“Wir müssen uns klar sein, dass jüdisches Blut und das Blut der Goyims nicht das gleiche ist.” (NY Times, 6. Juni 1989. Rabbi Yitzak GINSBURG)

“Eine Million Araber sind nicht einmal soviel wert wie ein jüdischer Fingernagel.” (NY Daily News, 28.2.1994. Rabbi Yaacov Perrin)

“… unser primäres Ziel ist es, NICHT die Wahrheit zu sagen; wir sind nur “opinion moulders”, das heisst “Meinungs-Manipulatoren” (der Jude Walter Cronkite)

“… es gibt keinen einzigen Vorfall in der modernen Weltgeschichte, der nicht auf jüdischen Einfluss zurückgeführt werden könnte. Wir Juden sind die Verführer, Zerstörer und Brandstifter.” (der jüdische Schriftsteller Oscar Levy in “The World Significance of the Russian Revolution)

“…nur wenn es auf dieser Erde keine Nichtjuden mehr gibt, sondern nur mehr Juden, werden wir zugeben dass Satan unser Gott ist.” (Harold Rosenthal, pers. Berater des berüchtigten Senator Jacob Javits)

DER TALMUD KONNEX

ZOHAR I,25: Vernichte die Nichtjuden und entferne sie vom Antlitz dieser Erde. Vernichte auch jede Erinnerung an die Amalekiter (Deutschen)

SOTHA 35b: Alle nichtjüdischen Nationen sollen zu Kalk verbrannt werden.

SANHEDRIN 57a: Das Vergießen von Goyim-Blut ist erlaubt.

SANHEDRIN 59a: Das Töten eines Goyim ist wie das Töten eines wilden Tieres.

ABHODA ZARA 26b: Auch der Beste der Goyims soll getötet werden.

ZOHAR I,38b, 39a: Der Jude der einen Christen tötete, wird im Himmel einen Ehrenplatz einnehmen. Er wird in purpurne Kleider gehüllt damit jeder seine gottgefälligen Taten sehen kann.

HILKOTH AKUM X1: Rette keinen Goyim in Zeiten der Gefahr oder des Todes. Zeige kein Mitgefühl mit ihnen.

SEPHER OR ISRAEL 177b: Töte einen Goyim und du wirst Gott einen grossen Gefallen tun.

BABA NECIA 114,6:  Nur Juden sind Menschen, alle anderen Nationen sind keine Menschen, sondern wilde Tiere.

NIDRATSCH TALPIOTH S.225: Jahwe hat die Nichtjuden nur erschaffen, sodass sich Juden nicht von Tieren bedienen lassen müssen. Der Nichtjude ist daher ein Tier in Menschenform der auf ewig den Juden bedienen wird müssen.

TOSEFTA ABODA ZARA B,5: Ein Jude, der einen Nichtjuden tötet, ist für den Morde nicht verantwortlich.

SEPH. JP 92,1: Gott (Jahwe) hat den Juden Macht über alle Besitztümer und Blut (Leben) der Nichtjuden gegeben.

KETHUBOTH 110B: Rabbiner sagen, dass Akum (Nichtjuden) mit den wilden Tieren des Waldes gleichgestellt sind.

SIMEON HADDARSEN, 56-D:(Traktat Schabbath 120,1; Sanhedrin 99,1) Wenn der Messias kommt (sobald alle Christen getötet und vom Antlitz der Erde verschwunden sind) wird jeder Jude 2800 Sklaven besitzen. Wenn der jüdische Messias kommt, wird das königliche Regiment den Juden zurückgegeben werden. Alle Völker werden ihm dienlich und alle Königreiche untertänig sein.

MENAHOTH 43b-44a: Ein Jude ist verpflichtet, jeden Tag das folgende Gebet zu beten: Ich danke dir oh Gott, dass du mich nicht zu einem Goyim, einer Frau oder Sklaven gemacht hast.

“Ein Sendbote zu den Nichtjuden”, der Rabbiner Eli Ravage

„……………… Oh, beinahe hätte ich den Hauptgrund vergessen: Wir sind das halsstarrige Volk, das nie das Christentum angenommen hat …. ….. Entweder fehlt euch die Selbsterkenntnis oder der Mut, den Tatsachen ins Gesicht zu sehen und die Wahrheit zu bekennen. Ihr verübelt dem Juden nicht, daß er Jesus kreuzigte, wie einige von euch zu denken scheinen, sondern daß er ihn hervorbrachte. Euer wirklicher Streitpunkt mit uns ist nicht, daß wir das Christentum abgelehnt, sondern daß wir es euch auferlegt haben! ………….. Ihr klagt uns an, in Moskau Revolution (russische Revolution 1917/18) gemacht zu haben. Angenommen, wir geben das zu. Na, und? Verglichen mit dem, was Paulus, der Jude aus Tarsus in Rom vollbrachte, ist der russische Umsturz nur ein Straßenkrawall. Ihr äußert euch wild und lautstark über den ungehörigen Einfluß der Juden in euren Theatern und Kinos. Zugegeben, eure Beschwerde ist wohlbegründet. Doch was bedeutet das gegenüber unserem überwältigenden Einfluß in euren Kirchen, euren Schulen, euren Gesetzen und sogar euren Alltagsgedanken? ……………… Wozu Worte zu verschwenden über die angebliche Kontrolle eurer öffentlichen Meinung durch jüdische Bankiers, Zeitungsbesitzer und Filmzaren, wenn ihr uns gerade so gut die nachweisliche Kontrolle eurer ganzen Zivilisation durch die jüdischen Evangelien verwerfen könnt? ………………. Wir haben uns eurer natürlichen Welt, eurer Ideale, eurer Bestimmung bemächtigt und haben sie übel zugerichtet. ………….. Wir haben Mißklang, Verwirrung und Aussichtslosigkeit in euer persönliches und öffentliches Leben gebracht. Noch sind wir dabei und niemand kann sagen, wie lange wir es weiter treiben werden. Blickt ein wenig zurück und seht zu, was vorging. Vor 1900 Jahren wart ihr eine unschuldige, sorgenfreie, heidnische Rasse. Ihr verehrtet zahllose Götter und Göttinnen, die Geister der Luft, der Gewässer und der Haine. Ohne zu erröten wart ihr stolz auf die Pracht eurer nackten Leiber. Ihr schnitztet Bildwerke eurer Götter und der aufreizenden menschlichen Gestalt. …………….. Bei eurem Streifen über die Hügel und durch die Täler kamt ihr zum Nachdenken über das Wunder und das Geheimnis des Lebens. So legtet ihr die Grundlagen zu Naturwissenschaft und Philosophie. Ihr hattet eine edle sinnliche Kultur, nicht verdorben durch den Stachel eines sozialen Gewissens oder durch sentimentales Getue über menschliche Gleichheit. Wer weiß, welch großartige, ruhmreiche Bestimmung euch erwartete, wenn wir euch in Ruhe gelassen hätten. Doch wir haben euch nicht in Ruhe gelassen. Wir nahmen euch in die Hand und rissen das schöne, freundliche Gebäude nieder, das ihr aufgeführt und änderten den ganzen Ablauf eurer Geschichte. Wir eroberten euch so vollkommen, wie keines eurer Weltreiche je Afrika oder Asien unterjocht hat. Und das alles taten wir ohne Armeen, ohne Waffen, ohne Blutvergießen oder Unruhe, ohne jede Gewalt. Wir erreichten es allein durch die unwiderstehliche Macht unseres Geistes, mit Ideen, mit (christlicher) Propaganda. Wir machten euch zu willigen, doch unbewußten Trägern unsrer Sendung für die ganze Welt, zu den wilden Stämmen der Erde, an die zahllosen ungeborenen Geschlechter. Ohne daß ihr es ganz begriffen hättet, was wir euch antaten, wurdet ihr zu den Werbern ohne Beruf für unseres Volkes Überlieferung, die unsere Botschaft zu den unerforschten Enden der Erde trugen. Unsere Stammesbräuche wurden zum Kernstück für euer Sittengesetz. Unsere Stammesgesetze wurden die Grundlage für alle eure erhabenen Verfassungen und Rechtsordnungen. Unsere Legenden und Sagen sind die heilige Kunde, die ihr euren Kindern vorsingt. Unsere Dichter füllten eure Gesang- und Gebetbücher. Unsere nationale Geschichte wurde zum unentbehrlichen Teil der Ausbildung für eure Pastoren, Priester und Gelehrten. Unsere Könige, unsere Staatsmänner, unsere Propheten, unsere Krieger sind eure Helden. Unser Ländchen ist euer „Heiliges Land“. Unsere Nationalliteratur ist eure „Heilige Schrift“. Was unsere Leute dachten und lehrten, wurde so unlösbar in eure Sprache und Überlieferung verwoben, daß keiner bei euch als gebildet gelten kann, der nicht mit unserem Stammeserbe vertraut ist. Jüdische Handwerker und jüdische Fischer sind eure Lehrer und Heiligen, zahllose Statuen stellen sie dar, unzählbare Kathedralen sind zu ihrem Gedächtnis errichtet. Ein jüdisches Mädel ist euer Ideal der Mutterschaft und der Weiblichkeit. Ein jüdischer Rebellenprophet ist die Gestalt im Mittelpunkt eurer religiösen Verehrung. Wir haben eure Idole niedergerissen, euer rassisches Erbe weggeworfen und dafür unseren Gott und unsere Überlieferung untergeschoben. Keine Eroberung im Laufe der Geschichte läßt sich nur entfernt vergleichen mit der Art, wie unsere Eroberung reinen Tisch bei euch machte. …………. Die Anhänger des Jesus von Nazareth, meist Sklaven und arme Arbeiter, wandten sich in ihrer Verlassenheit und Enttäuschung ab von der Welt und bildeten unter sich eine pazifistische Bruderschaft von Widerstandsgegnern, pflegten die Erinnerung an ihren gekreuzigten Führer und lebten in Gütergemeinschaft. Sie waren lediglich eine weitere Sekte in Judäa, ohne Macht und ohne Gefolgschaft, weder die erste noch die letzte. Erst nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer kam der neue Glaube zu Bedeutung. Damals faßte ein patriotischer Jude mit Namen Saulus oder Paulus den Gedanken, die römische Macht niederzuwerfen, indem er die Moral ihrer Truppen durch die Lehre der Liebe und der Gewaltlosigkeit zerstörte, wie sie von der kleinen Sekte der jüdischen Christen gepredigt wurde. Er wurde zum Apostel der Heiden, er, der bis dahin einer der eifrigsten Verfolger der Gruppe gewesen war. Und Paulus machte seine Arbeit so gründlich, daß in vier Jahrhunderten das großartige Weltreich, dem Palästina mit der halben Welt zu Füßen lag, zu einem Scherbenhaufen wurde. Und das Gesetz aus Zion wurde zur Staats-religion Roms. Dies war der Anfang unsrer Vorherrschaft in eurer Welt. Doch es war nur ein Anfang. Seit damals ist eure Geschichte kaum mehr als ein Ringen um die Vorherrschaft zwischen eurem alten Heidentum und unserem jüdischen Geist. Die Hälfte eurer großen und kleinen Kriege sind Religionskriege, bei denen es um die Auslegung irgend einer unsrer Lehren geht. Kaum hattet ihr euch von eurer ursprünglichen religiösen Einfachheit befreit und versuchtet euch in der heidnischen Lehre aus Rom, als Luther erschien, bewaffnet mit unseren Evangelien undunser Erbe wieder einsetzte. Denkt an die drei größten Revolutionen der Neuzeit – die französische, die amerikanische und die russische. Was sind sie anderes als der Triumph des jüdischen Gedankens von sozialer, politischer und wirtschaftlicher Gerechtigkeit? ………………. Ist es da noch ein Wunder, daß ihr euch über uns ärgert? Wir haben euren Fortschritt gehemmt. Wir haben euch ein fremdes Buch und einen fremden Glauben auferlegt, den ihr nicht schlucken noch verdauen könnt, der eurer Art zuwiderläuft, der euch in dauerndem Unbehagen hält, und den ihr doch nicht zurückzuweisen oder voll anzunehmen wagt. Selbstverständlich habt ihr unsere christlichen Lehren nie gänzlich angenommen. Im Herzen seid ihr immer noch Heiden. Noch immer liebt ihr den Krieg, schöne Bildwerke, …… Noch immer seid ihr stolz auf den Glanz des nackten Körpers. Euer soziales Gewissen ist trotz aller Demokratie und sozialen Revolutionen eine erbärmlich unvollkommene Sache. Wir haben lediglich eure Seele gespalten, eure Antriebe verunsichert, euer Streben gelähmt. Mitten im Kampf seid ihr gezwungen vor dem zu knien, der euch befahl, die andere Wange hinzuhalten, der sagte: „Widersteht nicht dem Übel!“ und „Selig sind die Friedfertigen“. In eurer Freude am Erwerb stört euch plötzlich eine Erinnerung an eure Sonntagsschultage, wo es hieß, ihr sollt nicht für den morgigen Tag sorgen. Wenn ihr in euren Arbeitskämpfen einen Streik ohne Bedenken niederschlagen wollt, fällt euch plötzlich ein, daß die Armen gesegnet sind und alle Menschen Brüder unter dem Vater im Himmel. Und wenn ihr einer Versuchung nachgeben wollt, legt eure jüdische Erziehung eine Hand auf eure Schulter und stößt den schäumenden Becher von euren Lippen. Ihr Christen seid nie echte Christen geworden. In dem Punkt seid ihr uns mißraten.Doch für immer haben wir euch die Freude am Heidentum verdorben. ………………. `Für diesen Schlamassel danken wir euch, euren Propheten und eurer Bibel!´ “

„………….. Wir sind uns des Unrechts bewußt, das wir euch mit dem Auferlegen unsres fremden Glaubens und der Überlieferung antaten. Nehmt an, wir sagen zitternd, ihr solltet aufwachen und erkennen, daß eure Religion, eure Erziehung, eure Moral, euer soziales Staats- und Rechtssystem von Grund auf unser Werk sind!…………. Wir können nicht dahinter kommen. Entweder seid ihr unwissend oder ihr habt nicht den Mut, uns wegen jener Taten anzuklagen, für die der Augenschein zeugt und die ein kluger Richter und Geschworene ohne Empfindlichkeit prüfen könnten. …………. Zweifellos hatten wir einen Finger in Luthers Aufruhr, und es ist eine klare Tatsache, daß wir die ersten Anreger der bürgerlich demokratischen Revolutionen im vorletzten Jahrhundert waren, in Frankreich wie in Amerika. Wäre es anders, wüßten wir nicht, wo unser Vorteil liegt. …….. Doch selbst diese Anschläge und Revolutionen sind nichts gegen die große Verschwörung, die wir am Beginn dieses Zeitalters durchführten und die den Glauben einer jüdischen Sekte zur Religion der westlichen Welt machen sollte. Die Reformation wurde nicht aus reiner Bosheit geplant. Sie beglich unsere Rechnung mit einem alten Feind und brachte unsere Bibel wieder auf ihren Ehrenplatz in der Christenheit. ….. Es ist unglaublich, doch ihr Christen scheint von eurer Religion nicht das Woher, Wie, Warum zu kennen. Eure Geschichtsforscher, mit einer großen Ausnahme, verschweigen es euch. Die Urkunden zu dem Fall sind Teil eurer Bibel, ihr besingt sie, doch lest ihr sie nicht. Wir haben unsere Arbeit zu gründlich gemacht, ihr glaubt an unsere Propaganda zu einfältig. Das Aufkommen des Christentums ist für euch nicht ein gewöhnliches geschichtliches Ereignis, entsprungen aus anderen Ereignissen der Zeit; es ist die Erfüllung einer göttlichen jüdischen Prophezeiung – mit passenden Ergänzungen durch euch. …………….. Er (der Engländer Gibbon) wies das Christentum – das Gesetz aus Zion und das Wort Gottes aus Jerusalem – als die Hauptursache nach für den Niedergang und Fall von Rom und allem, wofür dieses stand. ……………. Unter den Massen wurde die Rebellion zur Wiederbelebung des alten Glaubens an einen Messias, einen von Gott bestimmten Retter, der sein Volk vom fremden Joch befreien und Judäa über die anderen Nationen erheben würde. Anwärter auf die Stellung gab es genügend. In Galiläa führte ein gewisser Judas einen gewaltigen Aufstand, der viel Unter-stützung aus dem Volk gewann. Johannes, genannt der Täufer, wirkte in der Jordangegend. Ihm folgte ein anderer Mann aus dem Norden, Jesus von Nazareth. Alle drei verstanden es meisterlich, zündende politische Hetze in harmlose theologische Phrasen zu kleiden. Alle drei gebrauchten dasselbe Signal zum Aufstand: „Die Zeit ist gekommen“. Und alle drei wurden schleunigst festgenommen und hingerichtet, die beiden Galiläer am Kreuz. ………. Von den menschlichen Eigenschaften abgesehen, war Jesus, wie seine Vorgänger, ein politischer Agitator, der sich für die Befreiung seines Landes von den fremden Unterdrückern einsetzte. Nicht wenig spricht dafür, daß er sogar den Ehrgeiz hegte, König eines unabhängigen Judäa zu werden. Er beanspruchte, oder seine Biographen beanspruchten später für ihn die Abstammung vom alten Königshause des David. Doch die Vaterschaft ist etwas unklar. Dieselben Schreiber, die den Stammbaum des Gemahls seiner Mutter bis zu dem königlichen Psalmisten verfolgten, stellten Jesus als des Jehovah Sohn dar und gaben zu, daß Joseph nicht sein Vater war. ………….. Es scheint jedoch, daß sich Jesus bald von der Aussichtslosigkeit seiner politischen Sendung überzeugte und auf Grund seiner Rednergabe und der Beliebtheit bei den Massen eine ganz andere Richtung einschlug. Er fing an, einen volkstümlichen Sozialismus und Pazifismus zu predigen. Die Wirkung dieses Programmwechsels war die Feindschaft der besitzenden Klassen, der Priester sowie aller Patrioten und beschränkte sein Gefolge auf die Armen, die Arbeiter und Sklaven. Nach seinem Tode bildeten diese armseligen Jünger eine kommunistische Bruderschaft. Eine Predigt, von ihrem verstorbenen Führer einst auf einem Berge gehalten, enthielt für sie das Wesentliche seiner Lehre und wurde ihre Lebensregel. Es war eine Philosophie zur Wirkung auf niederes Volk berechnet. Sie tröstete die hienieden Leidenden durch Lohnversprechen jenseits des Grabes. Sie machte die Mängel der Schwachen zu Tugenden…………… In normalen Zeiten hätte man der verlumpten Bruderschaft wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Da es hauptsächlich Sklaven und Arbeiter waren, konnte ihre Demut eher auf Ermutigung durch die besseren Klassen rechnen. Doch mitten im Kampf mit einem äußeren Feind wurde die weltfremde Philosophie zu einer Gefahr. Es war ein Glaube der Enttäuschung, des Verzichts, der Niederlage. Sie drohte den Geist der kämpfenden Männer des Volkes zu untergraben. Dies Segnen der Friedfertigen, Hinhalten der anderen Wange, Nicht-Widerstehen, diese Feindesliebe nahmen sich wie ein entschlossener Versuch aus, den Willen der Nation in einer Krise zu lahmen und dem Feind den Sieg zu sichern. Deshalb ist es nicht überraschend, daß die jüdische Führung mit der Verfolgung der Ebionim begann. Man drang in ihre Versammlungen und zerstreute sie; ihre Führer wurden eingesperrt, ihre Lehren verboten. Eine Zeitlang schien es, als wäre die Sekte schnell verschwunden. Da hob sich unerwartet der Vorhang zum dritten Akt und die Dinge nahmen plötzlich eine andere Wendung. Vielleicht der erbittertste Feind der Sektierer war ein gewisser Saulus, ein Zeltmacher. Aus Tarsus gebürtig, hatte ereinige Bildung in griechischer Kultur und verabscheute deshalb die neue Lehre wegen ihrer Weltfremdheit und Lebensferne. Als patriotischer Jude fürchtete er ihre Wirkung auf die Volksbelange. Als weitgereister Mann, der mehrere Sprachen beherrschte, war er glänzend geeignet, in den verstreuten jüdischen Gemeinden der Verbreitung jener sozialistischen und pazifistischen Parolen entgegen zu wirken. Die Führer in Jerusalem ernannten ihn zum obersten Verfolger der Ebionim. Eines Tages war er auf dem Weg nach Damaskus, um eine Gruppe der Sektierer festzunehmen, als ihm ein neuartiger Gedanke kam. Nach der seltsamen Ausdrucksweise der Apostelgeschichte hatte er eine Vision. Tatsächlich hatte er deren zwei. Als erstes wurde ihm klar, wie äußerst gering die Aussichten des kleinen Judenstaates in einem bewaffneten Kampf mit der größten Militärmacht der Welt waren. Zweitens, und viel wichtiger, erkannte er, daß der von ihm verfolgte Vagabundenglaube zu einer unwiderstehlichen Waffe gegen den mächtigen Feind geschmiedet werden konnte. Friedenssehnsucht, Nicht-widerstehen, Ergebung, Feindesliebe waren zuhause gefährliche Lehren. Doch unter den feindlichen Legionen verbreitet, konnten sie deren Disziplin zerstören und so am Ende Jerusalem den Sieg bringen. Saulus erkannte, kurz gesagt, vielleicht als erster Mensch die Möglichkeit, Krieg mittels Propaganda zu führen. Er reiste weiter nach Damaskus und verkündete dort, zum gleichen Erstaunen seiner Freunde wie der von ihm Verfolgten, seine Bekehrung zu dem neuen Glauben und bat um Aufnahme in ihre Bruderschaft. Bei seiner Rückkehr nach Jerusalem legte er den überraschten Ältesten von Zion seine neue Strategie dar. ………….. Die Geschichtsschreiber jener Zeit lassen uns nicht im Zweifel über Roms Absichten. Sie berichten uns, daß Nero den Vespasian und dessen Sohn Titus mit bestimmten und genauen Befehlen aussandte, Palästina und das Christentum miteinander zu vernichten. Für die Römer war das Christentum nichts anderes als kämpfendes Judentum, eine Auslegung, die den Tatsachen offenbar weitgehend entsprach. Was Nero betraf, so hatte er wenigstens die Hälfte seiner Wünsche verwirklicht. Palästina wurde so gründlich zerstört, daß es bis auf den heutigen Tag …………….. Es war tatsächlich erst nach dem Fall von Jerusalem, daß sich das Programm des Paulus voll auswirkte. Bis dahin hatte seine Taktik, wie gesagt, nur darin bestanden, den Eroberer abzuschrecken, so wie einst Moses den Pharao plagte. Er war vorsichtig und zögernd vorgegangen, in der Sorge, den mächtigen Feind nicht aufzuschrecken. Er war gewillt, seine neuartige Waffe unter der Nase des Gegners zu schärfen und ihn ihre Schneide fühlen zu lassen, doch scheute er sich, sie mit aller Kraft zu gebrauchen. Jetzt, wo das Schlimmste eingetroffen war und Judäa nichts mehr zu verlieren hatte, ließ er alle Bedenken fahren und trug den Krieg in Feindesland. Jetzt war das Ziel, Rom zu erniedrigen, wie es Jerusalem erniedrigt hatte, es von der Landkarte zu streichen, wie es Judäa ausgelöscht hatte. Wenn des Paulus eigene Schriften euch nicht von dieser Deutung seiner Tätigkeit überzeugen, möchte ich eure Aufmerksamkeit auf seinen freimütigeren Verbündeten Johannes lenken. Wo Paulus, bei seiner Arbeit im Schatten des kaiserlichen Palastes und die Hälfte der Zeit Gefangener in römischen Kerkern, Gleichnisse und verschleierte Hinweise gebrauchen mußte, konnte Johannes, der sich an unbeteiligte Asiaten wandte, sich den Luxus einer offenen Sprache leisten. Auf jeden Fall ist seine Schmähschrift „Offenbarung“ eine wahrheitsgetreue Offenbarung, worum es bei dem ganzen erstaunlichen Geschäft geht. Rom, hier phantastievoll Babylon genannt, ist in gehässigsten Worten beschrieben als die Mutter von Huren und allen Scheußlichkeiten der Erde, trunken vom Blut der Heiligen (Christen und Juden), als der Unterdrücker von „Völkern und Massen und Nationen und Zungen“; um jeden Zweifel an seiner Identität auszuschließen, als „jene große Stadt, die über die Könige der Welt gebietet“. Triumphierend ruft ein Engel: „das große Babylon ist gefallen, es ist gefallen“. Es folgt eine orgiastische Schilderung des Verfalls: Handel, Gewerbe und Seefahrt haben aufgehört. Kunst und Musik und „die Stimme des Bräutigams und der Braut“ sind verstummt. Dunkel und Elend liegen wie ein Leichentuch über der Szene. Die edlen christlichen Eroberer waten im Blut bis an die Zügel ihrer Rosse. „Frohlocke über ihr, du Himmel und ihr heiligen Apostel und Propheten; denn Gott hat euch an ihr gerächt!“ Und was ist der Endzweck von all dem Chaos und Verwüstung? Johannes ist nicht zu verschwiegen, er sagt es uns. Denn er schließt seine fromme Prophezeiung mit einer Vision des neuen — d.h. des wiedererstandenen – Jerusalem in seinem Glanz: nicht irgendeine allegorische Phantasie. Nein, buchstäblich Jerusalem, die Hauptstadt des wiedervereinten Königreichs „der zwölf Stämme der Kinder Israels“. Wünscht es jemand noch deutlicher? Es ist klar, daß keine Zivilisation auf die Dauer einem derartigen Angriff widerstehen kann. Ums Jahr 200 hatten Paulus, Johannes und deren Nachfolger in allen Klassen der römischen Gesellschaft solche Fortschritte gemacht, daß das Christentum der entscheidende Kult im ganzen Reich geworden war. Wie Paulus es scharfsinnig vorhergesehen hatte, war inzwischen die römische Moral und Disziplin völlig zerbrochen, so daß die kaiserlichen Legionen, einst der Schrecken der Welt und das Rückgrat der westlichen Kultur, immer öfter den eindringenden Barbaren unterlagen. In der Hoffnung, die schleichende Krankheit damit aufhalten zu können, unterwarf sich Kaiser Constantin im Jahre 326 der Bekehrung und erklärte das Christentum zur Staatsreligion. Doch es war zu spät. Nach ihm versuchte es Kaiser Julian noch einmal mit Unterdrückung. Aber weder Widerstand noch Zugeständnis erreichten etwas. Der römische Staatskörper war völlig wurmstichig durch jüdische Propaganda. Paulus hatte gesiegt……………………….“ (Der Rabbiner Eli Ravage über das Christentum)

Das Judentum – eine Gegenrasse

Toto sagt Schalom  

Wie ein Sklavenvolk die Hintertür zur Weltherrschaft fand

Einleitung  Archiv des verbotenen Wissens

Juden wie wir Deutsche sie kennen: über aller Kritik stehende Engelswesen, die uns beständig kritisieren.

Juden wie wir Deutsche sie kennen: über aller Kritik stehende Engelswesen, die uns beständig kritisieren.

Die Juden sind wahrscheinlich das wunderlichste Volk auf dieser Erde, ebenso das mächtigste und gleichzeitig dasjenige, über welches die meisten Menschen (zumindest in Europa) am wenigsten wissen.

Was die Juden betrifft, soll man zwar eine Meinung haben (eine verordnete), aber man darf nicht nachfragen und v.a. nichts infragestellen. Versucht man, das Thema anzusprechen, so werden oft Paradoxien geäußert, ohne dass diese als solche erkannt werden, wie z.B. die Aussagen, Israel sei ein kleines von Feinden umzingeltes Land und die Juden seien von jeher verfolgt und misshandelt worden. Personen, die solche Meinungen äußern, verteidigen gleichzeitig dieses Volk mit Zähnen und Klauen gegen jede Kritik oder sie erbleichen, als würde sie der Leibhaftige persönlich am Genick packen, und versuchen, möglichst schnell das Thema zu wechseln.

Sie haben die Paradoxien nicht erkannt? Möglicherweise stehen auch Sie unter dem geradezu magischen Bann dieses Volkes, so wie die Mehrheit der modernen Europäer und Amerikaner. Hier sind sie:

1) Würden Sie einen Eindringling in ihrem eigenen Haus verfolgen? Nein, natürlich würden Sie ihn rausschmeißen. Der gesunde Menschenverstand sollte eigentlich gebieten, zu fragen, was die Juden überhaupt in den vielen Ländern machten, in denen sie unerwünscht waren, und warum sie, derart schlecht gelitten, immer noch dort weilen.

2) Arme, machtlose Völker sind arm und machtlos, weil sie selbst schwach sind und weil niemand sie beschützt. Hinter Israel und den Juden stehen als Schutzmacht die USA und die gesamte „westliche Wertegemeinschaft“, zudem hat das Land selbst Atomwaffen. In vielen Teilen der Welt ergreifen Gutmenschen höchst emotional Partei für die „Auserwählten“. Sieht so ein machtloses Volk aus?

3) Vor wem hat man am meisten Angst? Natürlich vor dem Mächtigsten, Bedrohlichsten. So wie man in vielen Kulturen den Gottkaiser nicht einmal anblicken durfte, ist es heutzutage verboten, über die Juden anders als lobend zu reden und v.a. sie geradeheraus zu benennen („Politiker/Schauspieler/Bankier X ist  ein Jude. Man sieht es an seiner Nase und v.a. an seinen Taten, denn er unterminiert die Gesellschaft seines Gastlandes und setzt sich mit all seiner Kraft für Israel ein.“). Die panische Reaktion der ahnungslosen Durchschnittsmenschen ist ein Gradmesser der jüdischen Macht.

Aber warum werden die Juden von vielen Zeitgenossen geradezu als Engelswesen angesehen, obwohl diese doch praktisch nichts Konkretes über sie wissen und noch nie im Leben einem Juden begegnet sind (bzw. Juden im Alltag oder unter Prominenten, die sie jeden Tag im Fernsehen sehen, nicht als solche identifizieren können)?

Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen ein Grundverständnis des jüdischen Phänomens vermitteln, insbesondere weil das Schicksal der Europäer und allen voran der Deutschen von der unglaublichen Wandlung dieses Volkes von Nomaden und Sklaven zur mächtigsten Interessengruppe auf diesem Planeten auf fatale Weise betroffen ist. Mein Text stützt sich vor allem auf Aussagen hochgeschätzter Denker, welche heutzutage allerdings den Meisten unbekannt sind oder über die einfach hinweggelesen wird. Ich versuche somit, Ihnen kurz gefasst ein bereits von unseren Vorfahren erarbeitetes, aber verlorenes (bzw. geraubtes) Wissen wiederzugeben.

Die Juden in Ägypten 

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Johann Christoph Friedrich Schiller 10.11.1759 – 9. Mai 1805

Für ein wirkliches Verständnis des jüdischen Volkscharakters ist die Kenntnis einiger grundlegender Umstände der jüdischen Geschichte unabdinglich. Friedrich Schiller liefert uns den Grundstein in seiner Vorlesung Die Sendung Moses. Moses ist der Name des mythischen Gründers der jüdischen Religion, wobei nichts an seiner Geschichte historisch gesichert ist. Dennoch ist der Mosesmythos hochgradig aufschlussreich über das innere Wesen des Judentums.

Es heißt, der Nomadenstamm der Hebräer habe sich über mehrere Jahrhunderte im Gebiet des ägyptischen Reiches aufgehalten. Sein Verhältnis zu den Ägyptern war v.a. durch den Gegensatz zwischen wohlgeratenen, zivilisierten, reinlichen Menschen und deren instinktiver Abscheu vor einem unreinlichen und unedlen Menschenschlag bestimmt. So wie Sie heutzutage verständlicherweise eine gewisse Distanz wahren würden zu einem übelriechenden Landstreicher, der sich wohlmöglich noch ungefragt in den Gärten der Nachbarschaft bedient, so hielten die Ägypter von den Hebräern Abstand, sodass diese sich nicht im ägyptischen Volk auflösten, sondern eine stetig wachsende Gruppe in dessen Gebiet bildeten. Schiller schreibt diesbezüglich:

Eine solche abgesonderte Menschenmenge im Herzen des Reichs, durch ihre nomadische Lebensart müßig, die unter sich sehr genau zusammenhielt, mit dem Staat aber gar kein Interesse gemein hatte, konnte bei einem feindlichen Einfall gefährlich werden und leicht in Versuchung geraten, die Schwäche des Staats, deren müßige Zuschauerin sie war, zu benutzen. Die Staatsklugheit riet also, sie scharf zu bewachen, zu beschäftigen und auf Verminderung ihrer Anzahl zu denken.

Und muss ein Staat, der seine Interessen (d.h. die Interessen des Staatsvolks) wahrt, nicht so handeln? (Die bessere Alternative wäre natürlich, diesen Staat im Staate loszuwerden, indem man das entsprechende Volk ausweist und Anstalten trifft, dass es nicht wieder hereinkommt.)  So zeigt sich uns die Geschichte eines Volkes, das in die Gebiete anderer Völker eindringt und dort nicht erwünscht ist. Immer wieder stellten die Juden einen Staat im Staate dar: im mittelalterlichen Spanien und Europa im Allgemeinen, im Deutschen Kaiserreich, im zaristischen Russland, in der Sowjetunion, in den USA der Gegenwart. Heutzutage nennt sich der Versuch, sich dieses Staates im Staate zu entledigen, „Verfolgung“. Als Alternative sollen wir nach Vorstellung der jüdischen Lobbyisten alles Fremde umstandslos willkommenheißen und ihm eine Wertschätzung entgegenbringen, die über alles Eigene geht.

Moses als Archetypus 

Michelangelos Moses. Man beachte die Hörner.

Michelangelos Moses. Man beachte die Hörner.

Die Situation der Hebräer in Ägypten änderte sich tiefgreifend mit dem Auftreten Moses. Ob es sich bei dieser Figur um eine historische Persönlichkeit oder um das Symbol einer umfassenden Entwicklung handelt, ist zweitrangig; jedenfalls stellt sie einen Archetypus dar und verkörpert Prinzipien, die sich seitdem vielfach wiederholt haben.

Laut der Legende wurde Moses in einem Schilfkörbchen ausgesetzt, welches der badenden Pharaonentochter zugeführt wurde. Indem die nach dem Fund hinzueilende wahre Mutter sich als Amme für das Findelkind anbot, wurde der jüdische Einfluss auf das ansonsten ägyptisch erzogene Kind gesichert. Moses wurde so in die ägyptischen Mysterien eingeweiht und verkehrte in den Kreisen der Macht, sodass ihm unglaubliche Einflussmöglichkeiten offenstanden.

Genau so nahmen Juden wie Heinrich Heine oder Albert Einstein gerne die Vorzüge der deutschen Erziehung wahr, um ihr Wissen und ihren Einfluss dann zum Vorteil ihres eigenen Volkes und zum Schaden des fremden geltend zu machen.

Laut Schiller reifte in Moses nun der Plan, seine Stammesgenossen aus der Knechtschaft zu befreien. Die Umsetzung wurde dadurch angestoßen, dass er zum Mörder und so der ägyptischen Gesellschaft vollends entfremdet wurde:

Einst sah er einen Hebräer unter den Streichen eines ägyptischen Fronvogts mißhandelt; dieser Anblick überwältigte ihn, er ermordete den Ägypter. Bald wird die Tat ruchbar, sein Leben ist in Gefahr, er muß Ägypten meiden und flieht nach der arabischen Wüste.

Doch wie sollten verrohte Sklaven sich über große Kulturvölker erheben? Moses Geniestreich war es, sein eigenes Volk zu täuschen, indem er ihnen die Mysterien Ägyptens als spezifisch jüdische Religion verkaufte. Der Schlüssel dieses höchsten, universellen Wissens, das heilige Tetragrammaton „Jod he vau he“, wurde so zum Namen des jüdischen Volksgottes Jahweh, der seine Macht angeblich allein zum Wohle der von ihm auserwählten Menschengruppe und zum Schaden aller anderen Völker einsetzt.

Psychologisch entfaltete dieser Trick eine ebenso enorme wie unheilvolle Wirkung. Wie beabsichtigt wurde das Selbstwertgefühl des Sklavenvolkes gehoben, gleichzeitig entstand aber ein Allmachts- und Auserwähltheitswahn, der zur bedeutendsten Triebfeder jüdischen Verhaltens im Verlauf der Weltgeschichte werden sollte.

Wie wir gesehen haben, zeichnet sich das Volk der Juden seit seinen Ursprüngen durch einen schlechten Charakter aus. In Einzelfällen mag es möglich sein, dass ein Mensch seinen Charakter mit großer Willensstärke veredelt, i.d.R. bleiben echte Wesenszüge aber lebenslänglich bestimmend. Bei Völkern ist es auch nicht anders: Auch wenn hier durch die langen Zeiträume und die externen Einflüsse (Einwanderung und Vermischung) mehr Dynamik besteht, lassen sich typische Eigenschaften doch über Jahrhunderte und Jahrtausende nachverfolgen.

Genau von dieser Erkenntnis soll die moderne Behauptung ablenken, für alles sei das Umfeld verantwortlich. So sollen wir dazu gebracht werden, dem Lügner, dem Dieb und dem Mörder zu vertrauen, v.a. wenn er ein Fremder ist. Am lautesten und vehementesten treten seit jeher Juden für diesen gefährlichen Betrug ein.

Bei den Juden kamen also durch die Entwicklung in Ägypten, ob nun Moses tatsächlich die ausschlaggebende Figur war oder nur ein Symbol, zu einer seltsamen Mischung von aus fremden Quellen angeeignetem Wissen (und damit Macht) und den niederen Charakterzügen eines Sklavenvolkes.

Halten wir also fest: Die Essenz des Judentums und die Kabbala sind nicht jüdischen Ursprungs, sondern bestehen aus universellem Wissen, dessen Quelle die ägyptischen Mysterien sind. Dennoch sind die Juden natürlich darum bemüht (bzw. sie glauben fest daran), all dies als jüdische Erfindung, jüdischen Verdienst und jüdisches Auserwähltsein darzustellen. Ganz ähnlich wollen die jüdischen Medien uns glauben machen, ihr Volk bestehe aus lauter Genies und Nobelpreisträgern, obwohl diejenigen Juden, die sich in irgendeinem Bereich hervortaten, dies nahezu ausschließlich auf der Grundlage fremder Errungenschaften taten (siehe z.B. die erwähnten Heine und Einstein).

Die Juden im Römischen Reich

Mit der Entstehung ihrer eigenen Religion hatte sich die Situation der Juden also maßgeblich verändert. Ob ihr Aufstieg sich nun in den alttestamentarischen Königreichen manifestierte oder ob es sich dabei nur um Prahlerei und Wunschdenken handelt, das ehemalige Sklavenvolk hatte jedenfalls die seinen Ursprüngen entsprechende niedere Gesinnung, vereint mit einer in der Menschheitsgeschichte einmaligen Hybris.

Friedrich Wilhelm Nietzsche Wie sehr musste es diesen Menschenschlag  schmerzen, im Zusammentreffen mit den Römern seine eigene Nichtigkeit vor Augen gehalten zu bekommen. Wie bereits im alten Ägypten war ihre Antwort aufgrund physischer Ohnmacht geistiges Gift: Sie erfanden das Christentum, eine Religion, die Schwäche, Ohnmacht und Armut zu allein seligmachenden Werten erhebt und den Starken und Wohlgeratenen verteufelt.

Das Verdienst, diese Zusammenhänge erkannt und klar benannt zu haben, gebührt Friedrich Nietzsche, der von einem jüdischen Sklavenaufstand der Moral spricht. Seine Aussagen über das Judentum lassen in dieser Hinsicht nichts zu wünschen übrig, aber obwohl seine Texte Vielen gut bekannt sind, lesen die Meisten einfach über die entsprechenden Aussagen hinweg:

– Aber ihr versteht das nicht? Ihr habt keine Augen für Etwas, das zwei Jahrtausende gebraucht hat, um zum Siege zu kommen?… Daran ist Nichts zum Verwundern: alle langen Dinge sind schwer zu sehn, zu übersehn. Das aber ist das Ereigniss: aus dem Stamme jenes Baums der Rache und des Hasses, des jüdischen Hasses – des tiefsten und sublimsten, nämlich Ideale schaffenden, Werthe umschaffenden Hasses, dessen Gleichen nie auf Erden dagewesen ist – wuchs etwas ebenso Unvergleichliches heraus, eine neue Liebe, die tiefste und sublimste aller Arten Liebe: – und aus welchem andern Stamme hätte sie auch wachsen können?… Dass man aber ja nicht vermeine, sie sei etwa als die eigentliche Verneinung jenes Durstes nach Rache, als der Gegensatz des jüdischen Hasses emporgewachsen! Nein, das Umgekehrte ist die Wahrheit! Diese Liebe wuchs aus ihm heraus, als seine Krone, als die triumphirende, in der reinsten Helle und Sonnenfülle sich breit und breiter entfaltende Krone, welche mit demselben Drange gleichsam im Reiche des Lichts und der Höhe auf die Ziele jenes Hasses, auf Sieg, auf Beute, auf Verführung aus war, mit dem die Wurzeln jenes Hasses sich immer gründlicher und begehrlicher in Alles, was Tiefe hatte und böse war, hinunter senkten. Dieser Jesus von Nazareth, als das leibhafte Evangelium der Liebe, dieser den Armen, den Kranken, den Sündern die Seligkeit und den Sieg bringende »Erlöser« – war er nicht gerade die Verführung in ihrer unheimlichsten und unwiderstehlichsten Form, die Verführung und der Umweg zu eben jenen jüdischen Werthen und Neuerungen des Ideals? Hat Israel nicht gerade auf dem Umwege dieses »Erlösers«, dieses scheinbaren Widersachers und Auflösers Israel’s, das letzte Ziel seiner sublimen Rachsucht erreicht? Gehört es nicht in die geheime schwarze Kunst einer wahrhaft grossen Politik der Rache, einer weitsichtigen, unterirdischen, langsam-greifenden und vorausrechnenden Rache, dass Israel selber das eigentliche Werkzeug seiner Rache vor aller Welt wie etwas Todfeindliches verleugnen und an’s Kreuz schlagen musste, damit »alle Welt«, nämlich alle Gegner Israel’s unbedenklich gerade an diesem Köder anbeissen konnten? Und wüsste man sich andrerseits, aus allem Raffinement des Geistes heraus, überhaupt noch einen gefährlicheren Köder auszudenken? Etwas, das an verlockender, berauschender, betäubender, verderbender Kraft jenem Symbol des »heiligen Kreuzes« gleichkäme, jener schauerlichen Paradoxie eines »Gottes am Kreuze«, jenem Mysterium einer unausdenkbaren letzten äussersten Grausamkeit und Selbstkreuzigung Gottes zum Heile des Menschen?… Gewiss ist wenigstens, dass sub hoc signo Israel mit seiner Rache und Umwerthung aller Werthe bisher über alle anderen Ideale, über alle vornehmeren Ideale immer wieder triumphirt hat. ––

Sehen wir an dieser Stelle von einer Diskussion über das Christentum ab, welches in der Tat auch andere Seiten hat, dessen Wirkung auf uns Europäer aber die Grundlage für den Sozialismus, die Moderne und damit unser heutiges Gutmenschentum und unseren Masochismus bildet. Die Europäer haben sich zu Sklaven machen lassen, die in ihren Sklavenwerten noch eine Auszeichnung sehen:

– »Aber was reden Sie noch von vornehmeren Idealen! Fügen wir uns in die Thatsachen: das Volk hat gesiegt – oder »die Sklaven«, oder »der Pöbel«, oder »die Heerde«, oder wie Sie es zu nennen belieben – wenn dies durch die Juden geschehen ist, wohlan! so hatte nie ein Volk eine welthistorischere Mission. »Die Herren« sind abgethan; die Moral des gemeinen Mannes hat gesiegt. Man mag diesen Sieg zugleich als eine Blutvergiftung nehmen (er hat die Rassen durch einander gemengt) – ich widerspreche nicht; unzweifelhaft ist aber diese Intoxikation gelungen. Die »Erlösung« des Menschengeschlechtes (nämlich von »den Herren«) ist auf dem besten Wege; Alles verjüdelt oder verchristlicht oder verpöbelt sich zusehends (was liegt an Worten!). Der Gang dieser Vergiftung, durch den ganzen Leib der Menschheit hindurch, scheint unaufhaltsam, ihr tempo und Schritt darf sogar von nun an immer langsamer, feiner, unhörbarer, besonnener sein – man hat ja Zeit…

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist auch die „Französische“ Revolution einzuordnen, welche vom jüdischen Bankier Rothschild finanziert und durch jüdische Freimaurer inszeniert wurde, um unter dem Vorwand hehrer Werte (d.h. leerer Worte) den französischen Adel zu dezimieren, sein Geld der jüdischen Hochfinanz zuzuführen und das Volk durch ein Gaukelsystem zu unterjochen (bitte lesen Sie diesen Artikel, um sich über die Details zu informieren).

Noch verheerender war das Wüten der Bolschewistischen Revolution, welche die Ausrottung des russischen Adels und die Dezimierung und Versklavung zahlreicher Völker bedeutete, ebenfalls von jüdischen Bankern mit großem Gewinn finanziert und von jüdischen Revolutionären umgesetzt (Details finden sich hier).

Wer sehen will, wie tiefgreifend der jüdische Sklavenaufstand der Moral unsere Welt verändert hat, der vergegenwärtige sich, wie systematisch das Arische, Nordische, Edle herabgewertet und verpönt („faschistische Ästhetik“ etc.) und wie sein Gegenteil zum Ideal erhoben wird: von der „bunten“  Gesellschaft der Lindenstraße über die goldkettenbehangenen Negerverbrecher auf MTV bis zum schwarzen Hollywoodgott Morgan Freeman; vom Sozialismus, der die Schwächsten, Faulsten und Unwilligsten zum Dreh- und Angelpunkt der Welt erhebt, über die Migrantenfixiertheit der Kirchen bis zu den tausend Facetten des in Schulen und Medien gepredigten Schuldkults etc.

Die Juden in Spanien

Eine weitere Episode des Mosesmythos verdeutlicht uns eine andere Kerneigenschaft des jüdischen Volks: Während der Religionsstifter von Gott die Zehn Gebote erhält, tanzt sein Volk um das goldene Kalb.

Was am Leben der Edlen und Wohlgeratenen erscheint dem Sklaven am begehrenswertesten? Natürlich nicht die verfeinerte Kultur und die spirituellen Schätze, sondern der materielle Reichtum. Diese Sklavenmentalität manifestiert sich bei den Juden in Form ihrer anhaltenden Fixierung aufs Geld. Dementsprechend beherrschen sie seit mehr als tausend Jahren überall, wo sie Fuß fassen können, das Bankwesen. Wenn sie noch nicht stark genug sind, verschaffen sie sich durch das Geld das Ohr der Mächtigen; wenn sie darauf nichtmehr angewiesen sind, diktieren sie Kraft des Geldes den nun nicht mehr wirklich Mächtigen, was sie zu tun und zu lassen haben.

So finden wir die Juden auf der von den Mohamedanern eroberten Iberischen Halbinsel mit den Fremdherrschern verbündet und als Feinde der unterdrückten Urbevölkerung. Es kann uns daher nicht verwundern, dass die Katholischen Könige mit der Rückeroberung der letzten mohamedanischen Enklave Granada 1492 noch im selben Jahr die Juden aus ihrem Reich verbannten.

Unklugerweise stellten sie der jüdischen Bevölkerung dabei anheim, entweder zum Christentum zu konvertieren oder das Reich zu verlassen. Während eine gewisse Anzahl die Ausreise wählte, konvertierten Hunderttausende zum Christentum – zumindest vorgeblich.

Dazu wurden sie von ihrem Oberrabbiner ermuntert, der sie dazu aufforderte, sich unter dem Deckmantel dieser falschen Identität zu Rechtsanwälten, Bankiers und Ärzten auszubilden und so die Geschicke der Gojims (die jüdische Bezeichnung für Nichtjuden, wörtlich „Vieh“) zu beherrschen und sich, wo möglich, an ihnen zu rächen.

Dieses Prinzip wird mindestens seit dieser Episode der jüdischen Geschichte systematisch angewandt. Heinrich Heine beispielsweise ließ sich taufen, nur um die Vorzüge einer vermeintlich christlichen Identität zu genießen. In der Türkei sind die sogenannten Dönmeh, scheinbar zum Islam konvertierte Juden, eine einflussreiche Minderheit.

Heutzutage gibt es zahlreiche Juden in einflussreichen Positionen, die ihre wahre Identität mehr oder weniger penibel verbergen. So deckte beispielsweise Nicolás Maduro, der Nachfolger des israelkritischen Hugo Chávez in Venezuela, nach dessen Tod auf, dass er einer jüdischen Sippe angehört, die über viele Generationen hinweg erfolgreich ihre wahre Identität verborgen hatte.

Inzwischen sorgen allein das fest in jüdischer Hand befindliche Mediensystem und die abergläubische Angst der meisten Menschen, das Kind beim Namen zu nennen, dafür, dass die meisten Juden ihre Identität gar nicht groß verbergen müssen und dass der europäische Durchschnittsbürger sie trotzdem für Seinesgleichen hält. So dürfte vielen Mitmenschen nicht bekannt sein, dass beispielsweise Nicolas Sarkozy, John Kerry oder Sean Penn Juden sind. Wer aber einmal angefangen hat, das Spielchen „Google the Jew“ zu spielen, kann viele Aha-Erlebnisse verzeichnen.

Die Juden im Deutschen Kaiserreich

Heutzutage gelingt vielen Menschen der Ausbruch aus der Medienmatrix, da sie sich an der mittlerweile nicht mehr auszublendenden Okkupation Europas durch Wirtschaftsflüchtlinge vor allem mohamedanischen Glaubens stören.

Wenn mohamedanische und andere Lobbyorganisationen frech die Entfernung der Kreuze aus Gerichtssälen und Schulen, der Currywurst aus Kantinen und die Umschreibung von Kinderbüchern fordern, und wenn ins Bewusstsein dringt, dass Deutsche für Steuerhinterziehung oder Gedankenverbrechen höhere Haftstrafen bekommen als „Südländer“ für Gruppenvergewaltigung oder Totschlag, dann setzt auch bei Menschen, die ansonsten ihre Gemütsruhe höher als das Wissen um die Wahrheit schätzen, ein Denkprozess ein.

Die Eunuchen des Umerziehungssystems, wie z.B. der „Antisemitismusforscher“ Wolfgang Benz, versuchen, diesen Denkprozess zu unterbinden, indem sie das höchste Tabu ins Spiel bringen und darauf hinweisen, die moderne „Islamophobie“ sei strukturell dem Antisemitismus im 19. Jahrhundert gleichzusetzen.

Heinrich von Treitschke

Heinrich von Treitschke

Auch wenn die sogenannten Islamkritiker dies empört von sich weisen, muss gesagt werden: Recht hat der Mann! Wie uns beispielsweise Heinrich von Treitschkes Text Ein Wort über unser Judenthum aus dem Jahr 1880 lehrt,  stellten die Juden in Deutschland damals genau die gleichen Forderungen wie heutzutage insbesondere die Türken: Beachtung ihrer Speisegesetze in öffentlichen Kantinen, Abhängen von Kreuzen, Anerkennung des Sabbats als Feiertag etc.

Nach Jahrhunderten der Heimlichtuerei wagten sich die europäischen Juden mit dem Aufkommen des modernen Liberalismus und seinem Toleranz- und Integrationsgedanken schnell aus der Deckung. Im Unterschied zu den sich eher selten durch Fleiß und Ehrgeiz auszeichnenden Türken hatten die damaligen Juden den Ratschlag ihres Oberrabbiners verwirklicht und waren in den Ländern der Gojim zu Ärzten, Anwälten und Bankiers geworden.

Texte wie der von Treitschke oder Henry Fords Der internationale Jude nennen konkrete Zahlen, bei denen man nachvollziehen kann, dass den Europäern schwindelig wurde. Als dann nach dem ersten Weltkrieg Deutschland vom internationalen jüdischen Kapital aufs Schamloseste und offen sichtbar ausgepresst wurde wie eine Zitrone, wurde es unvermeidlich, dass Parteien aufzutreten begannen, die nach Lösungen für dieses Problem suchten. Ein Vorgang, der sich den Wächtern unserer modernen sittlichen Ordnung zufolge nie wiederholen darf!

Holocaust, Generalamnesie und Weltherrschaft

Gab es vor 1945 in vielen Ländern der Welt gerade wegen der unglaublich starken Stellung des Judentums für jeden vernehmbare öffentliche Kritiker desselben, sind diese heutzutage nahezu vollständig verstummt bzw. sorgt das herrschende System dafür, dass ihre Stimme von kaum jemandem überhaupt wahrgenommen wird. Das Wissen um die wahre Natur des Judentums ist somit verlorengegangen, und die Masse der Menschen glaubt einfältig, was das jüdisch dominierte Medien- und Erziehungssystem sie lehrt: das die Juden angeblich stets unschuldig verfolgte Engelswesen seien.

Der Grund dafür ist das, was heutzutage als „Holocaust“ bezeichnet wird. Durch eine stetige Wiederholung bestimmter emotional belegter gedanklicher Verknüpfungen werden Mechanismen in den Köpfen der meisten Menschen verankert, die ihnen bestimmte Ideen und Gedankengänge unmöglich machen. Wenn überhaupt nur das Wort „Jude“ erklingt, spitzen Alle misstrauisch die Ohren, und sollte dann substantielle Kritik an dieser Gruppe folgen, so unterstellt der Durchschnittsbürger seinem Gegenüber sofort, dieser sei ein hasserfüllter und gewaltbereiter „Nazi“, dem er lieber vorsorglich Gehör verweigert.

Der Gedankenverbrecher Germar Rudolf

Der Gedankenverbrecher Germar Rudolf

Für besonders renitente Zeitgenossen, die sich von der sozialen Ächtung nicht abschrecken lassen, wurden inzwischen in den meisten europäischen Ländern Maulkorbparagraphen geschaffen (in der BRD Strafgesetzbuch § 130), die öffentlich geäußerte Zweifel an bestimmten Dogmen unter Strafe stellen. Tausende Menschen sitzen gegenwärtig wegen Gedankenverbrechen im Gefängnis. Auch wenn die Lektüre der Texte von Germar Rudolf, Ernst Zündel, Robert Faurisson, Jürgen Graf und  anderer Revisionisten (Leute, die behaupten, sie hätten sichere Beweise dafür, dass das offizielle Geschichtsdogma nicht stimme) nicht verboten ist, sondern nur deren Weiterverbreitung, schrecken die meisten Menschen davor zurück, sich mit diesem Thema selbstständig auseinanderzusetzen.

Obwohl das Eine mit dem Anderen nicht zwangsweise etwas zu tun hat, halten die beschriebenen an den Holocaust geknüpften Mechanismen die meisten Menschen auch davon ab, sich mit dem Thema Juden und Judentum überhaupt zu beschäftigen.

Sollten Sie diesen Artikel bis hierhin gelesenen haben, so dürften Sie erkannt haben, dass dies ein Fehler ist, der den Betroffenen stark zum eigenen Nachteil gereicht. Ich darf Sie dazu beglückwünschen, dass Sie diese Barriere nun überwunden haben!

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Empfehlenswerte Vertiefungslektüre ist die Studie Die Kultur der Kritik des US-amerikanischen Psychologieprofessors Kevin MacDonald (ins Deutsche übersetzt von Deep Roots), in welcher die bedeutendsten jüdisch dominierten antiweißen Bewegungen des 20. Jahrhunderts analysiert werden.

Nachtrag vom 30.11.2014

Den obenstehenden Artikel habe ich damals mit bestem Gewissen anhand der mir zur Verfügung stehenden Informationen geschrieben. Während an der geschichtlichen Rolle der Juden als Volk bereits seit der Zeit vor Christi Geburt nichts zu ändern ist – die Fakten sprechen hier eine klare Sprache –, sehe ich die spirituellen und religiösen Hintergründe heute weitgehend anders. Die Berichtigung dieser Punkte füge ich an dieser Stelle in Form eines Nachtrags ein.

Zur Zeit der Ausarbeitung des Artikels war ich ein maßgeblich von der Philosophie Nietzsches geprägter Agnostiker; inzwischen bin ich mir der Existenz Gottes gewiss.

Durch konsequentes Meditieren konnte ich mich erlebnishaft von der Existenz einer geistigen Welt überzeugen, die sich nicht durch eine materielle Phänomene erfassende Empirie belegen lässt.

Mit der Einsicht, dass diese geistige Dimension unsere eigentliche Existenzform und die Materie nur deren grobstoffliche Realisierung ist, wurde mir auch das Wesen Gottes als des ursprünglichen und allumfassenden Geistes, der unsere Welt erschaffen hat, verständlich.

Somit musste ich dann auch die christliche Religion vollkommen neu bewerten. Neben der Bibel selbst verdanke ich meine diesbezüglichen Erkenntnisse vor allem der Auseinandersetzung mit den Schriften Jakob Lorbers (für Informationen zur Person siehe hier; der beste Zugang zu den Schriften selbst, deren Kern das Große Evangelium bildet, findet sich hier).

Kurz zusammengefasst stellt sich die Sache nach meinem gegenwärtigen Kenntnisstand wie folgt dar: Alle Menschen erhielten die Uroffenbarung und wussten somit vom Wesen Gottes, ihrer eigenen Beschaffenheit (Geist, Seele, Körper) und dem damit klar ersichtlichen Ziel. Dieses besteht in der Entwicklung geistiger Autonomie (mithin der selbst erlangten Einsicht in Gut und Böse) im Rahmen der durch die materielle Inkarnation gegebenen Willensfreiheit (d.h. der zeitweiligen Trennung von Gott durch die Umkleidung von Geist und Seele mit der Materie).

Durch die Abwendung vom Geistigen hin zur Materie (suchthafte Sinnlichkeit, Besitzgier und, dadurch verursacht, Hochmut und Machtstreben) ging dieses Wissen bzw. Bewusstsein aber bei einem Großteil der Menschheit verloren.

Anscheinend war bis zu einem gewissen Zeitpunkt bei den Urahnen der heutigen Juden noch ein vergleichsweise ausgeprägtes Wissen dieser Zusammenhänge vorhanden, was allerdings als sehr relativ zu bewerten ist, da die Vertierung dieses Volks, symbolisiert durch den Tanz ums goldene Kalb, zur Zeit der Offenbarung der zehn Gebote durch Moses (sozusagen eine disziplinäre Maßnahme, um sich nicht völlig an die Materie zu verlieren) bereits sehr weit fortgeschritten war und seit einem gewissen Zeitpunkt die anderer Völker bei weitem übertrifft. Wie wir wissen, ist die jüdische Moral durch ihren talmudischen Doppelstandard (sie gilt nur für Juden untereinander) eine pure Heuchelei.

Diese Negativentwicklung ging bis zum in den Evangelien geschilderten Gottesmord an Jesus durch die religiöse Elite der Juden. Dieser wurde zugelassen, da ein Kernpunkt der göttlichen Ordnung die absolute Willensfreiheit für uns Menschen ist. Jedem steht die Entwicklung zum Engel genauso offen wie die zum Teufel – ohne diese Wahlmöglichkeit gäbe es keine wirkliche geistige Freiheit und wir wären nur Automaten, an denen Gott natürlich keine Freude haben kann. Die Juden als Volk haben den Teufel gewählt.

Der völlige Abfall dieses Volkes von Gott wird durch die Aussage im Johannesevangelium, bei den Juden handele es sich um die Kinder Satans, klar und deutlich untermauert. Jesus ist die Inkarnation Gottes selbst („Das Wort ward Fleisch“) und somit die höchste Offenbarung. Wenn diese auch im Judenland stattfand, so vollzog sich mit dem Gottesmord gleichzeitig die völlige Abwendung der Juden von Gott und die Verbreitung der göttlichen Lehre in der arischen Welt und anderswo („Das Licht soll den Juden genommen und den Heiden gegeben werden.“).

Eine Vorzugsbehandlung oder Entschuldigung der Juden kann durch die christliche Lehre selbst also keineswegs gerechtfertigt werden. Ganz im Gegenteil ist diese der satanischen jüdischen Mentalität, wie sie anhand der Geschichte klar ersichtlich seit über zweitausend Jahren besteht, genau entgegengesetzt.

Die These Nietzsches von der jüdischen Schöpfung des Christentums als „Sklavenaufstand in der Moral“ ist daher unhaltbar.

Es stimmt allerdings, dass die Juden im Verlauf der Geschichte einen erheblichen Einfluss auf die kirchlichen Institutionen gehabt und so, neben der bei allen Menschen bestehenden Gefahr der Zuwendung zur Materie, maßgeblich zur völligen Pervertierung der göttlichen Lehre bis zum Extrem des heutigen Kirchenchristentums beigetragen haben. Begrenzt auf die Priesterkritik (d.h. Institutionskritik) und den über diese Kaste eingeflossenen jüdischen Geist ist Nietzsches Kritik daher zutreffend. Bezeichnenderweise findet sich diese Priesterkritik ebenfalls deutlich und ausführlich in den Schriften Lorbers.

Ich ziehe dabei folgendes Resümee: Entgegen meiner vormaligen Überzeugung glaube ich heutzutage, dass gerade im wahren Christentum der Schlüssel zu unserer Befreiung vom Judentum und damit unserer Errettung als Volk liegt. Dies wird umso deutlicher, wenn man sich vergegenwärtigt, dass der Einfluss des Judentums über Medien, Politik und Erziehungssystem sich vornehmlich als materialistisch-satanische Gehirnwäsche präsentiert, die durch allgegenwärtige sexuelle Perversion, Lebensfeindlichkeit und Egoismus jede Grundlage einer gesunden persönlichen und kollektiven Identität zerstört. Ich betone hierbei, dass ich absolut nicht der Ansicht bin, wir müssten die Juden überzeugen und erlösen. Das ist ihre eigene Aufgabe, denn wie alle Menschen haben sie einen freien Willen. Wenn man aber bereits auf der Seite des Teufels ist, dürfte es sehr schwer sein, durch freue Entscheidung zu Gott zurückzufinden – zumindest in diesem Leben. weiter hier Archiv des verbotenen Wissens

Abschaffung der weißen Rasse in Europa.

Die Transformation und Vernichtung der arischen Rasse

Attack on white nations

Attack on white nations

  Attack on white nations

 

 

Juden nehmen die führende Rolle im multikulturellen Transformationskampf zur Abschaffung der weißen Rasse in Europa ein.

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Das Weltprogramm der Lobby ist teuflisch, keine Frage. Es ist der Gegenentwurf zur Menschheit. Es dürfte ein genetischer Auslöser sein, der in dieser kleinen Clique wirkt, um immer wieder, immer von neuem, das Programm zur Unterwerfung der gesamten Menschheit voranzutreiben.

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Nicht nur, dass sie zur Erfüllung ihrer Mission stets schreckliche Kriege führen lassen, mit Millionen Toten und dabei hämisch grinsen, erledigen sie uns auch existentiell. Man schaue nur auf das Bankensystem, das sie entwickelt und uns von ihren Vasallen haben überstülpen lassen. Ihre Vasallen legalisierten galaktisch großen Betrug dahingehend, dass sowohl die Staaten wie auch die Banken, mit ihnen Wetten mussten, um sich wahrscheinlich in Trillionen-Höhe zu verschulden. Daraus gingen die Raubkonzepte von Euro- und Bankenrettung hervor. Alles wird an die Lobby abgeliefert. Jetzt müssen auch noch die ganz normalen Sparer und Kontenbesitzer alles abliefern, was sich auf ihren Konten befindet. „Zur Bankenrettung“, wie es heißt. Jene, die etwas mehr als 100.000 Euro besitzen, verlieren mit einem Wisch alles, jene die weniger haben, dürfen nur noch kleine Beträge im Monat abheben, was darauf hinausläuft, dass auch sie alles verlieren. Alles, alles, alles geht an die Lobby.

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Aber damit nicht genug, der Hauptpunkt ihres Höllenprogramms gipfelt in dem Ziel der Vernichtung der arischen Rasse. Erinnern wir uns noch an die Attacken des Zentralrats der Juden gegen den damaligen Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin, als dieser einen Schutz der Deutschen vor ausländischer Migranten-Eroberung forderte. Der Zentralrat der Juden sah sich am 9. Oktober 2009 genötigt, Thilo Sarrazin mit Hitler auf eine Stufe zu stellen: „Zentralrat vergleicht Sarrazin mit Hitler.“ [1]

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Die Lehren von Maimonides, das sogenannte Buch des Wissens, beinhalten die grundsätzlichen Regeln jüdischen Glaubens und jüdischer Praktiken. Maimonides war auch Philosoph und sein „Führer für den Unschlüssigen“ wird im Judentum mit Überzeugung als „die größte Arbeit jüdischer Religions-Philosophie“ angesehen. Diese Arbeit ist heute weit verbreitet und die maßgeblichen Bevölkerungsschichten in Israel leben streng danach. Am Ende seines Religions-Lehrbuches, in einem wesentlichen Kapitel (Buch III, Kapitel 51), bespricht Maimonides, wie mit verschiedenen „Arten der Humanität“ die höchsten religiösen Weihen erlangt werden, somit die wahrhafte Gottesnähe erreicht werden könne. Zu jenen, die nicht fähig sind, diese Ziele und die Gottesnähe auch nur ansatzweise zu erreichen, gehören gemäß Maimonides die folgenden Völker und Rassen: „Einige der Turkvölker (z.B. die mongolische Rasse) und die Nomaden im Norden, und die Schwarzen und die Nomaden im Süden sowie all jene in unseren Breiten, die ihnen ähnlich sind. Die Natur dieser Wesen ist wie das Wesen eines Esels (eines stummen Tieres) und meiner Meinung nach befinden sich die genannten nicht auf der Ebene des Menschen. Unter den existierenden Dingen befinden sie sich unterhalb des Menschen aber über dem Affen, weil sie mehr dem Erscheinungsbild des Menschen ähneln als dem Affen.“ [2]

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Niemand nimmt daran Anstoß. Und es herrscht Stille seitens des „Zentralrats“ und seiner hilfswilligen BRD-Politiker, Kirchen und Gewerkschaften, wenn Israel sogar fünfjährige Kinder ausländischer Eltern deportiert. Mehr noch, in Israel gilt sogar die Definition der Nürnberger Rassengesetze Adolf Hitlers zur Feststellung, wer Jude ist. [3]

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Doch man hört keinen Pieps seitens der Ritter gegen „Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus“.

„In Israel gibt es keine Ausländerfeindlichkeit“ predigt der „Zentralrat“ und die offiziellen jüdischen wie israelischen Organe. Offenbar gibt es Klassifizierungen der Ausländerfeindlichkeit, denn das israelische Parlament (Knesset) genehmigte zum Beispiel die Deportation von 400 Kindern (viele unter fünf Jahre alt) und deren Familien, weil sie von Tel Aviv als „konkrete Gefahr für den Staat Israel“ angesehen wurden. „UNICEF-Israel gab zu bedenken, dass mit diesem Gesetz auch ‚Kinder im Vorschulalter‘ sowie Kinder, ‚die gewissen bürokratischen Anforderungen nicht gerecht werden können‘, deportiert werden. Premierminister Benjamin Netanjahu bleibt dabei: ‚Illegale Einwanderung stellt eine konkrete Gefahr für den jüdischen und demokratischen Charakter Israels dar‘, berichtet AFP.“ [4]

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Die brutale Behandlung und totale Entrechtung von Ausländern ist in Israel zwar an der Tagesordnung, wird aber im Westen von niemandem kritisiert, wie sich gerade jetzt wieder gezeigt hat: „Israel will Tausende Afrikaner nach Uganda abschieben. … Uganda nimmt in den kommenden Jahren Tausende afrikanische Flüchtlinge aus Israel auf. Im Gegenzug erhält Diktator Museveni Geld und Waffen aus Jerusalem. Die abgeschobenen Einwanderer kommen in ein fremdes Land: Fast alle Afrikaner in Israel stammen aus Eritrea und dem Sudan. … Nach Angaben der israelischen Behörden leben derzeit etwa 55.000 afrikanische Asylbewerber in Israel. Hinter ihnen liegt eine monatelange, lebensgefährliche Flucht über den ägyptischen Sinai. … Uganda, das ostafrikanische Land, verpflichtet sich zur Aufnahme der Migranten. … Im Gegenzug bekommt Uganda von Israel Gelder für die Entwicklungshilfe und die Aufrüstung der Armee. Bereits in den vergangenen Jahren haben beide Staaten ihre militärische Zusammenarbeit verstärkt. Unter anderem lieferte Israel Mörsergranaten, Artilleriegeschütze, und Überwachungssysteme an die Regierung in Kampala. Außerdem wurden ugandische Kampfpiloten in Israel ausgebildet. Nach Angaben des israelischen Innenministers Gideon Saar soll die Deportation der Afrikaner noch in diesem Jahr beginnen.“ [5]

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Schon im Jahr 2000 ließ der australische Judenführer Isi Leibler die Katze aus dem Sack. Die Multikultur sei gut, aber nicht für die Juden: „Der australische Judenführer Isi Leibler, ein unerschütterlicher Verfechter der australischen Multikultur, sagt, dass Multikulturpolitik aber nichts für Israel sei. ‚Dies ist ein Land, das konzipiert und geschaffen wurde als ein jüdisches Land für Juden‘.“ [6]

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„Die Juden haben die führende Rolle
übernommen, die weißen Völker Europas
in eine Mischrasse zu transformieren.“

Wenn wir uns die Tatsache vor Augen halten, dass Ausländer in Israel rechtlos sind, das selbst fünfjährige Kinde deportiert und „Einwanderung als eine konkrete Gefahr für den jüdischen und demokratischen Charakter Israels darstellt“, dann enthüllt die Grundsatzaussage von Barbara Spectre im Zusammenhang mit ihrem Auftrag in Europa den Kernpunkt des Programms der jüdischen Organisationen. Barbara Spectre sagte nämlich 2010 vor den Kameras des schwedischen Fernsehens (Wortlaufabschrift): „Ich glaube, wir müssen intensiv Schularbeit leisten, weil die Multikultur bis heute in Europa noch nicht gelehrt wurde. Ich glaube, wir sind Teil des Transformationskampfes, der stattfinden muss. Europa wird nicht mehr der Kontinent von monolithischen Gesellschaften sein, wie es einmal bis ins letzte Jahrhundert gewesen ist. Und Juden werden im Zentrum dieser Transformation stehen. Es wird eine gewaltige Transformation in Europa durchzuführen sein. Die Europäer wechseln jetzt in einen multikulturellen Modus und Juden wird man übel nehmen, dass sie die führende Rolle in dieser Transformation einnehmen.“

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In der BRD kämpft die jüdische Transformations-Aktivistin Anetta Kahane mit allen Mitteln, die Deutschen mit der multikulturellen Massenvernichtungswaffe abzuschaffen. Anetta Kahane ist die Tochter der jüdischen Kommunisten Max Kahane und seiner Frau Doris. 1998 war Anetta Kahane an der Gründung der Amadeu Antonio Stiftung beteiligt. Seit 2003 ist sie hauptamtliche Vorsitzende dieser Stiftung. Für ihr Engagement gegen „Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus“ erhielt sie 2002 den Moses-Mendelssohn-Preis, noch bevor ihre vorherige Stasitätigkeit ruchbar wurde. 2003 war Anetta Kahane als Nachfolgerin von Barbara John (ebenfalls Jüdin) als Ausländerbeauftragte des Berliner Senats im Gespräch. Nach Bekanntwerden ihrer IM-Tätigkeit teilte sie mit, dass sie für das Amt nicht zur Verfügung stehe. Allerdings stehen hinter ihr die mächtigen jüdischen Organisationen, die ihr Programm von ihr gut vertreten sehen. Kahane erklärte vor der Kamera von RT 2010 (Wortlaufprotokoll) dieses Programm so: „Einwanderung ist die Zukunft. Man kann nicht in einer globalisierten Welt leben, in der Mitte der Welt, in Europa, ohne Einwanderung, ohne die Verlegung ganzer Bevölkerungen. … Die Völker sind nämlich nicht mehr nur weiß, oder schwedisch, oder portugiesisch, oder deutsch. Sie sind zu multikulturellen Schauplätzen geworden.“

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Wohlgemerkt, in Israel kann man sehr wohl ohne Einwanderung leben. Ganz im Gegenteil, in Israel stellt die Einwanderung eine Bedrohung der Juden dar. Aber in Europa gilt dieselbe Einwanderung nach der Propaganda der jüdischen Organisationen als Bereicherung. Während in Israel die Bewahrung der jüdischen Gene obersten Schutz des Staates genießt, gilt es in Europa als Verbrechen, den Schutz der weißen Gene zu fordern. Was steckt dahinter?

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Franz Boas, damals Führungsjude an der
Columbia Universität (USA), forderte 1910 sozusagen
die Zwangsvermischung von Weißen und Negern.

Der 1886 aus Deutschland in die USA ausgewanderte Franz Uri Boas, Sohn einer Familie mit langer jüdischer Glaubenstradition, erhielt dort schon bald einen Lehrstuhl an der Columbia Universität, wo er begann, die Rassenmischung zu predigen. Damals versuchte die Lobby, den starken Widerstand der Weißen gegen Rassenmischung mit dem billigen Argument zu brechen, das „Negerproblem“ der Vereinigten Staaten würde durch die Vermischung mit den Weißen „eliminiert“. Die Medien berichteten über Boas‘ Kampagne zur Vermischung von „Negern“ und Weißen“:

„Rassenvermischung wurde gestern Nacht als die Lösung des Negerproblems im Berkeley Theater New York gefordert. … Prof. Franz Boas von der Columbia Universität, der auch im Vorstand der anthropologischen Fakultät ist, sprach sich für diese Lösung aus. Auch das Nationale Neger-Komitee nahm an der Veranstaltung teil. Prof. Boas sagte: ‚Das Problem des Rassengegensatzes zwischen dem Neger und den europäischen Rassen in Amerika wird erbarmungslos dadurch gelöst werden, indem man den Grad der Unterschiede zwischen Weißen und Negern durch die Vermischung des Blutes ausgleicht. Der Gesetzgeber mag dies verzögern, aber er kann es nicht mehr verhindern. Am Ende wird erreicht sein, dass dadurch der ausgeprägteste Negertyp eliminiert sein wird‘.“ [7]

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Heute wird die Vernichtung der arischen Rasse durch multikulturelle Vermischung damit begründet, dass auf diese Weise das böse „Nazi-Gen“ herausgebrütet würde.

Graf Coudenhove-Calergi war 1922 Gründer der Paneuropa-Bewegung, Vorläufer der Europäischen Union. Ziel der Bewegung war es schon damals, die weiße Bevölkerung Europas in eine negroide Mischrasse zu verwandeln, also sie zu vernichten. Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi war zunächst mit der jüdischen Schauspielerin Ida Roland Klausner verheiratet. Seit 1922 war Coudenhove-Kalergi Mitglied der Wiener Freimaurerloge Humanitas im Orient und wurde so zum Verfechter des Lobby-Programms Multikultur.

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1925 veröffentlichte Coudenhove-Calergi im Auftrag der Freimauerei sein berüchtigtes Buch „Praktischer Idealismus“. Coudenhove-Calergie ging in diesem Buch noch weiter als Franz Boas 1910, denn er forderte, dass über der zu schaffenden negroiden Mischrasse im Zuge einer europäischen Einigung die nichtvermischte „Adelsrasse“ der Juden herrschen solle. Coudenhove-Calergie schreibt: „Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein … Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse … Die Folge ist, dass Mischlinge vielfach Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit und Treulosigkeit mit Objektivität, Vielseitigkeit, geistiger Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen und Weite des Horizontes verbinden. … So ging schließlich aus all diesen Verfolgungen eine kleine Gemeinschaft hervor, gestählt durch ein heldenmütig ertragenes Martyrium für die Idee und geläutert von allen willensschwachen und geistesarmen Elementen. Statt das Judentum zu vernichten, hat es Europa wider Willen durch jenen künstlichen Ausleseprozess veredelt und zu einer Führernation der Zukunft erzogen. Kein Wunder also, dass dieses Volk, dem Ghetto-Kerker entsprungen, sich zu einem geistigen Adel Europas entwickelt. So hat eine gütige Vorsehung Europa in dem Augenblick, als der Feudaladel verfiel, durch die Judenemanzipation eine neue Adelsrasse von Geistes Gnaden geschenkt.“ [8]

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Was bei seinem 1925 erschienenen Buch auffällt ist, dass damals noch niemand in Österreich oder Deutschland an einen „Holocaust“ gedacht haben konnte und kein Mensch wäre auf die Idee gekommen, dass das Judentum einem Holocaust zum Opfer fallen bzw. zum Opfer eines ähnlichen „Martyriums“ werden würde. Dennoch schrieb Coudenhove-Calergi 1925, das Judentum sei in Europa aus „Verfolgung“ und „Martyrium“ hervorgegangen, wodurch es veredelt und zur Führernation erzogen worden sei. D.h., der damals in Deutschland unbekannte „6-Millionen-Holocaust“ von 1919 wurde seinerzeit schon als religiöse Grundlage zur Weltführerschaft über eine negroide Bevölkerung benötigt. Am 31.10.1919 stand im AMERICAN HEBREW (New York) zu lesen: „Sechs Millionen Männer und Frauen sterben … in diesem drohenden Holocaust des menschlichen Lebens …“

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Das erste „6-Millionen-Brandopfer“ von 1919 wurde laut American Hebrew in der Ukraine dargebracht, was von den Führungs-Zionisten zur Errichtung des Judenstaates benötigt worden wäre. Wegen der „Balfour-Erklärung“ von 1917 war nämlich die Schaffung eines Judenstaats, die Ausrufung von „Erez-Israel“, möglich geworden. Eine jüdische Priesterschaft interpretiert die kabbalistischen Rückkehr-Weisungen nämlich dahingehend, dass Jahwe von seinem Volk ein „6-Millionen-Brandopfer“ verlangt, bevor die Juden als „geläutertes Märtyrervolk“ unvermischt die Rückkehr ins gelobte Land vollziehen dürfen. Es kam aber nicht dazu, die 6-Millionen-Geschichte wurde zunächst auf Eis gelegt und später durch den „6-Millionen-Nazi-Holocaust“ ersetzt. Was es mit der „6-Millionen-Rückkehr-Auflage“ und der Prophezeiung auf sich hat, formuliert der bekannteste Holocaust-Priester Elie Wiesel so: „Der Holocaust ist ein heiliges Mysterium, dessen Geheimnisse auf den Kreis der Priesterschaft der Überlebenden beschränkt bleibt.“ [9]

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Der Holocaust (das „6-Millionen-Brandopfer“) fungiert offenbar (wie Coudenhove-Calergi schreibt) als „künstlicher Ausleseprozess“ aus dem die Juden „als veredeltes und geläutertes Märtyrervolk, gestählt die Führernation der Zukunft“ bilden. Das deckt sich mit Gottes Weisungen an die Juden, sich durch Blutreinheit genetisch zu veredeln. Im Talmud verlangt Gott von den Seinen: „Tretet nicht durcheinandergemischt vor mich.“ [10]

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Aber alle anderen Völker will die Lobby vermischen. Offenbar deshalb, weil die Völker durch Vermischung „geistesschwach und willenlos“ werden, wie Coudenhove-Calergi schreibt. Geistesschwache und willenlose Menschen sind nun mal leichter zu manipulieren und zu regieren als willensstarke Menschen. Bedingt durch die Holocaust-Psychologie, so erweckt es den Anschein, „leidet in Deutschland nahezu jeder dritte Bundesbürger im Alter von 18 bis 65 Jahren unter einer behandlungsbedürftigen seelischen Störung.“ [11]

Und das ganze kostet eine Kleinigkeit. Für den eigenen Untergang, für die eigene Abschaffung bezahlten die Deutschen bereits im Jahre 2004 jährlich etwa 500 Milliarden Euro (Städte, Länder, Bund zusammen) zur Unterhaltung der tödlichen Multikultur. [12]

Bedingen die Holocaust- und Multikultur-Ideen also einander?

Quellen:

1)

Die Welt, 10.10.2009, S. 2

2)

Israel Shahak, Jewish History, Jewish Religion, Pluto Press, London 1994, Seite 24/25, (Kapitel 2: Vorurteile und Ausflüchte)

3)

„Das israelische Rückkehr-Gesetz basiert faktisch auf den Nürnberger Gesetzen, wo die Deutschen die Definition, wer Jude ist, ausführlicher gestalteten.“ (Haaretz.com, 24.05.2003)

4)

presstv.ir – 01.08.2010

5)

spiegel.de, 30.08.2013

6)

Herald Sun, Australia’s biggest-selling daily newspaper, 27.09.2000

7)

New York Times, 15.05.1910

8)

Coudenhove-Kalergi, Praktischer Idealismus, Wien/Leipzig 1925, Seiten. 20, 23, 50

9)

P. Novick, „The Holocaust in American Life“, 1999, S. 211

10)

Der Talmud, Goldmann Verlag, München 1988, S. 131

11)

Die Welt, 6.4.2001, S. 35

12)

„Das deutsche Sozialsystem kostet im Jahr 700 Milliarden Euro.“ (Die Welt, 22.09.2004, S.3) Der ausländische Anteil am Sozialsystem liegt bei mindestens 30 Prozent, wahrscheinlich noch viel höher. Wenn man dann noch alle anderen direkten und indirekten Kosten hinzurechnet, die die Bereicherer verursachen, dann kommt man auf etwa 500 Milliarden Euro pro Jahr. Aber das war im Jahr 2000 und 2004. Heute dürften sich diese Summen beträchtlich erhöht haben. „Im Klartext bedeute dies also: 70 Prozent der bei uns lebenden ausländischen Mitbürger stütze das Sozialsystem nicht durch seine Arbeitskraft, sondern sei vielmehr auf dessen Hilfe angewiesen.“ (Die Welt, 18.12.2000, S. 4

Volkstod und Ausrottung nicht nur in Deutschland, sondern in ganz EUROPA!

  http://de.metapedia.org/wiki/Kaufman-Plan

http://de.metapedia.org/wiki/Morgenthau-Plan

http://de.metapedia.org/wiki/Hooton-Plan

http://de.metapedia.org/wiki/Volkstod

http://de.metapedia.org/wiki/Umvolkung

http://de.metapedia.org/wiki/Umerziehung

http://de.metapedia.org/wiki/What_to_do_with_Germany%3F

http://de.metapedia.org/wiki/Coudenhove-Kalergi,_Richard_von

http://totoweise.wordpress.com/

.Nick Griffin spricht im Europa-Parlament über den gezielt herbeigeführten Genozid an den Europäern:
Der “Pate” der europäischen Union, Richard Coudenhove-Kalergi, veröffentlichte den Plan für ein “Vereinigtes Europa” und für den kulturellen Völkermord der Völker Europas.
Die Förderung massenhafter, nicht-weißer Zuwanderung war ein zentraler Teil diesen Plans!
Seitdem arbeitet eine unheilige Allianz aus Linken, Kapitalisten und zionistischen Rassisten bewußt daran, uns durch Zuwanderung und Vermischungmit der festen Absicht, uns aus unseren eigenen Heimatländern buchstäblich “HERAUSZUZÜCHTEN”!
Da der Widerstand der einheimischen Bevölkerung gegen diese humangenetische Modifizierungsindustrie wächst, sucht die kriminelle Elite weitere Wege, um ihre angestrebten Ziele zu verschleiern.
Zuerst waren die Immigranten “temporäre Gastarbeiter”…
Dann war es ein “multirassisches Experiment”…
Dann waren es “Flüchtlinge”…
Dann die Antwort auf die “schrumpfende Bevölkerung”…
Unterschiedliche Ausreden, unterschiedliche Lügen!
Und “Asyl” ist nur eine weitere Lüge!
Doch die wahre Absicht bleibt die gleiche:
“Der größte Völkermord der Menschheitsgeschichte!
Die Endlösung für das christlich-europäische Problem!”
Dieses Verbrechen verlangt ein neues “Nürnberger Tribunal” und ihr Leute, werdet auf der Anklagebank sitzen!

Wolffsohn: „Eine Freundschaft zwischen Deutschen und Juden gibt es nicht“

Deutschland wird von einer Fremdherrschaft regiert. Wer diese Fremdherrschaft ist, zeigt sich sofort, wenn Sie in unserem Lande etwas gegen Juden sagen.

Der israelische Umerzieher bei der Bundeswehr, Michael Wolffsohn, hob zu einem neuen Lamento an.

Neues Lamento von Woffsohn, wieder einmal sind alle Schuld, nur die Juden nicht.

Der israelische Bundeswehrlehrer, Professor Michael Wolffsohn, lancierte wieder einmal ein Klagelied in der BRD-Öffentlichkeit. Voller Verbitterung konstatiert er: „Abgesehen von Kanzlerin Merkel und einigen wenigen sind viele Deutsche kritisch gegenüber dem Judenstaat, der ihnen zu religiös und kriegerisch ist. Verbundenheit war und ist ein Elitenprojekt.“ [1]

Sicherlich kann man Wolffsohns Schlussfolgerungen zustimmen: die Deutschen mögen mehrheitlich die Juden nicht sonderlich, und gegenüber Israel empfinden sie sogar Abscheu. Keine Frage. Aber das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen präsentiert sich Israel vor den Augen der Deutschen als ein Land, das planmäßig unter dem Holocaust-Vorwand die Menschen des von ihnen geraubten Palästinas ausrottet, und zum anderen glauben sie die Lügen des organisierten Judentums nicht mehr. Nicht zu vergessen ist der multikulturelle Effekt, der sich mittlerweile bei den Deutschen niederschlägt. Indem ihre ausländischen Mitbürger in absoluter Mehrheit den Holocaust als gemeine Lüge anprangern, bringen sie die Deutschen zum Nachdenken und stärken sogar ihren Willen zum Widerstand.

In den vergangenen Jahren wurde der Menschheit eine Aufklärung zuteil, beispiellos in der Weltgeschichte. Das Machtjudentum setzte das Internet durch in der Hoffnung, seine Lügenpropaganda würde dadurch total und unumkehrbar werden. Das Gegenteil war der Fall, die Aufklärung hat sich zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte global entwickelt. Auch wenn die Menschenfeinde das Internet irgendwann abstellen, um die Wahrheit abzudrehen, so ist das Wissen aber bereits in die Köpfe der Menschheit eingedrungen.

Wolffsohn klagt, dass die Deutschen nicht bereit sind, für Israel in den Krieg zu ziehen. Das stimmt formal, aber sie werden ja dazu gezwungen. Die Deutschen sterben in Afghanistan in einem Krieg, der für die Interessen der Israel-Lobby begonnen wurde. Natürlich ist diese Tatsache für die meisten nicht direkt sichtbar, weshalb sich der Widerstand bisher in Grenzen hielt. Bundeswehr-Umerzieher Wolffsohn zerknirscht: „Ein deutscher Militäreinsatz zugunsten Israels ist in der deutschen Gesellschaft nicht durchsetzbar. Wer ihn trotzdem (ver-)sucht, riskiert sein politisches Überleben. Weshalb? Weil es eine deutsch-israelische Freundschaft nicht gab und gibt.“ [2] Erfreulich an dieser Tatsache ist, dass auch seine Lügenerziehung der Bundeswehrsoldaten diese Entwicklung nicht verhindern konnte.

Der Professor im Dienste Israels bei der Bundeswehr muss vor allem eingestehen, dass die sogenannte Freundschaft zwischen Deutschland und Israel nichts als Propaganda ist. In Wirklichkeit reduziert sich diese sogenannte Freundschaft auf die Lippenbekenntnisse der BRD-Vasallen-Politiker. Widerliche Figuren wie Helmut Kohl versuchten nach Kräften, die deutsche Unterwerfung gegenüber dem Terror-Staat Israel zu kultivieren, vergeblich. Ewig in Erinnerung bleibt das Bekenntnis dieses Ungetüms: „Die CDU ist die Israel-Partei in Deutschland.“ [3] Merkel, ebenso unappetitlich wie das Monster Kohl, sieht sich in dieser Kontinuität. Sie zurrte die Lügen fest, mit denen die Deutschen politisch, wirtschaftlich und völkisch vernichtet werden und liefert fortlaufend auf Kosten des BRD-Steuertrottels dem Terrorstaat Israel die modernsten Massenvernichtungswaffen. Um die Jahrtausendwende hatte Israel bereits drei mit Atomwaffen bestückbare U-Boote der Dolphin-Klasse geliefert. Im Bau sind zurzeit zwei Exemplare der neuen Generation. Das modernste U-Boot der Welt wurde für Israel gerade fertiggestellt: „Deutschlands größtes U-Boot, das nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurde, ist erstmals zu Wasser gelassen worden. Es ist für Israel bestimmt und soll schwer zu orten sein. … Es handelt sich dem Vernehmen nach um das erste U-Boot der zweiten Generation der Dolphin-Klasse für Israel. … Israels U-Boote die Möglichkeit zu einem atomaren Gegenschlag haben und über Cruise Missiles mit nuklearen Sprengköpfen verfügen.“ [4]

Mit dieser Politik stehen die Israel-Vasallen in der BRD ohne wirklichen Rückhalt im Volk da. Das stört die jüdische Lobby zwar nicht sonderlich, denn für sie ist nur das Ergebnis maßgebend, aber es deutet einen völlig neuen Trend an. Dieser neue Trend birgt Gefahren für die Menschenfeinde, denn die Weltlage kann sich rasch ändern, und dann dürften die Aufgeklärten und Wissenden die ihnen bislang verweigerten Menschenrechten mit aller Entschiedenheit einfordern. Für die Lobby bliebe dann kein Tribut mehr übrig, sie würden nichts mehr bekommen, müssten zudem das den Deutschen gestohlene Vermögen zurückerstatten, wo es zu konfiszieren ist. Wolffsohn hat genau diesen Schwachpunkt erkannt, dass nämlich die BRD-Führungen ohne die Zustimmung der Deutschen handeln. Die deutsch-israelische Freundschaft, die 1952 mit dem Wiedergutmachungs-Terror brachial über die Deutschen gebracht wurde, sieht Wolffsohn so: „Ein ‚Elitenprojekt’. Fast ist sie sogar nur ein Kanzlerprojekt, das die Mehrheit der deutschen Gesellschaft nie wirklich wollte.“ [5]

Wolffsohn gibt in diesem WELT-Beitrag auch zu, dass einige Kanzler sich einfach nur der Macht des Lobby-Judentums beugten, aber niemals auch nur die geringste Freundschaft gegenüber Israel empfanden. Im Gegenteil, sie hegten laut Wolffsohn immer große Abneigung gegenüber Israel und dem Judentum: „Kanzler Erhard rutschte eher unfreiwillig in die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel, Kiesinger war als Ex-PG der NSDAP belastet und befangen. Unter den SPD-Kanzlern Brandt, Schmidt und Schröder kriselte und krachte es gewaltig. Weder Schmidt noch Schröder verheimlichten ihre Abneigung gegenüber Israel …“ [6] Wolffsohn vergisst nicht zu erwähnen, dass die Abneigung der Kanzler gegenüber Israel von den Massen und den Parteivölkern getragen wurde.

Es ist schon erstaunlich, wie das umerzogene politisch-korrekte Vollidiotentum ganz einfach die Hetze und die Lügen des Machtjudentums verinnerlicht, gleichzeitig die wahrheitsgetreue Aufklärung mit den jüdischen Hetz-Attributen „antisemitisch“ abtut. Aber gegen Dummheit kämpften selbst die Götter vergeblich, wie wir wissen. Dazu lesen wir in dem bestimmt unverdächtigen und berühmt gewordenen Buch „Die Israel-Lobby“ von John J. Mearsheimer und Stephen M. Walt auf dem Umschlagstext der deutschen Ausgabe (Campus Verlag, Frankfurt 2007) folgenden erhellenden Text: „Seit seiner Gründung wird Israel von den USA und Deutschland politisch und wirtschaftlich unterstützt. Diese Unterstützung erfolgt weitgehend bedingungslos und in einem Ausmaß, das kein anderes Land der Welt genießt. Was sind die Gründe hierfür? … Der wahre Grund ist die politische Macht der Israel-Lobby. Deren stärkste Waffe: Der Vorwurf des Antisemitismus gegenüber denjenigen, die es wagen, sich kritisch zu äußern.“

Von dem in Irland heute noch hochverehrten ehemaligen Ministerpräsidenten Eamon de Valera wissen wir, dass er den Mut besaß, „dem deutschen Botschafter in Dublin zu Tode Adolf Hitlers zu kondolieren.“ Nicht nur das, sein damaliger Außenminister Charles Bewley, de Valera und Bewley teilten dieselben Erkenntnisse, bestätigt, wie zum Beispiel in dem berühmt gewordenen Buch Wie kam der Jude zum Geld? dargelegt wird, „dass die Juden invoviert sind in Pornografie, Abtreibung und den internationalen weißen Sklavenhandel.“ [7] Jetzt hat es der jüdische Justizminister Irlands, Alan Shatter, an sich genommen, dem Gedenken des unvergesslichen Eamon de Valera und seines mutigen und ehrenhaften Außenminsters Charles Bewley ein Ende zu bereiten. Die Wahrheit, wie in dem Buch „Die Israel-Lobby“ so eindrucksvoll bewiesen wird, wird vom Machtjudentum einfach als antisemitisch gebrandmarkt, und schon erfährt niemand mehr, was wirklich geschah und wer die Schuldigen sind.

Der Widerstand gegen Israel und das Lobby-Judentum wird dennoch beispiellos stark, weil eben trotz aller Hetze, Lügen und Wahrheitsverfolgung ein Erweckungsprozess stattgefunden hat, wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Die Massen, insbesondere die Denkfähigen, erfahren zunehmend mehr über das menschenfeindliche Programm des Lobby-Judentums. Sie erfahren über ihre Verbrechen und über ihre Lügen. Sie erfahren, dass sie diese neuen Erkenntnisse nicht alleine gewonnen haben, sondern sich in Gesellschaft fast aller großen Philosophen befinden. Sie wissen wieder von Luthers Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“, und sie wissen nicht zu letzt Dank der Multikultur-Politik über die Holocaust-Lügen Bescheid, die zu Deutschlands Vernichtung eingesetzt werden. Die Deutschen wundern sich darüber hinaus wie einst Tacitus, dass das, was für die Christenheit gemäß Neuem Testament Todsünden sind, für die Juden gemäß Altem Testament gottgefällige Taten sind. Das Alte Testament, ein Handbuch zur Ausführung von Todsünden? Dazu der römische Geschichtsschreiber Tacitus: „Bei ihnen ist alles unheilig was bei uns heilig ist. Die Juden hassen alle anderen Menschen wie Feinde.“

Genau diese Tatsache bestätigt sogar Wolffsohn: „Jüdische Fundamentalisten sind, teilweise sogar in der Regierung, im Vormarsch. Halacha-Fundamentalismus schreckt aber die meisten Deutschen ebenso ab wie die Scharia.“ [8] Und zu recht schrecken die Deutschen vor euch zurück, Herr Wolffsohn. Deshalb hören die Deutschen auch auf, Eure Lügen zu glauben. Sie wissen, dass gemäß Jüdischem Gesetz das Töten von nichtjüdischen Säuglingen nicht nur erlaubt, sondern sogar gefordert wird. Im Jahr 2009 veröffentliche der prominente Rabbiner Yitzhak Shapira das Buch „Torat Ha‘Melech“ (Des Königs Thora). Es handelt sich sozusagen um ein Handbuch für jeden Juden, wie Nichtjuden gemäß der Thora zu töten sind bzw. wann es erlaubt ist, Nichtjuden zu töten, selbst unschuldige Kleinkinder. Gemäß Rabbi Shapira besitzen Nichtjuden keine Seele, sie seien seelenlos wie Tiere. Übrigens können nur Schöpfungsfeinde behaupten, Tiere seien seelenlos. „Nichtjuden sind seelenlos von Geburt an und sollten getötet werden, um ihre bösen Veranlagungen in Schranken zu halten. Wenn wir einen Nichtjuden töten, der eine der Sieben Gebote verletzte, dann handeln wir richtig. Es ist nach dem Jüdischen Gesetz erlaubt, nichtjüdische Säuglinge zu töten, wenn es ersichtlich ist, dass sie gegen uns Böses tun werden, wenn sie erwachsen sind.“ [9]

Und erst recht ist diese Haltung gerechtfertigt, Herr Wolffsohn, wenn man sich die Predigten des Oberrabbiners Ovadia Yoseph verinnerlicht, dessen Schas-Partei Teil der derzeitigen Regierung von Ministerpräsident Netanjahu ist. Ovadia Yoseph predigt völlig unverblümt unter dem Gelächter der Anwesenden: „Die Gojim wurden dazu geboren, um uns zu dienen. Sie erfüllen keinen anderen Zweck auf dieser Welt, als dem Volk Israel zu dienen. … Wozu werden die Nichtjuden gebraucht? Sie werden gebraucht, um vor unseren Augen zu arbeiten, zu pflügen und zu ernten, während wir wie ein Effendi ihnen speisend zuschauen.“ [10] Und da sollen die Deutschen gegenüber Juden Freundschaft empfinden?

Erfreulich ist deshalb, dass die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen am sogenannten Holocausttag nach Österreich zum Wiener Korporationsball reiste und sich einen Dreck um die Holocaust-Lügen scherte, die jedes Mal am 27. Januar abgesondert werden. Der Korporationsball wird von jener farbentragenden Studentenverbindung ausgerichtet, die im 19. Jahrhundert mit dem Ziel, über das Programm der Machtjuden aufzuklären, entstanden ist. Marine Le Pen war Gast dieser Korporation auf Einladung der FPÖ. Der jüdische Dauerhetzer der WELT, Bernard-Henri Levy, tobte deshalb geradezu und fragte ungläubig: „Wieso hat die Präsidentschaftskandidatin dies getan, was in Anbetracht ihrer Strategie der sogenannten Entdämonisierung nur als Fehler gewertet werden kann? Wie konnte sie das Risiko eingehen auf dem einzigen Wiener Ball Walzer zu tanzen, bei dem Juden und Journalisten keinen Zutritt haben?“ [11]

Die Frage können wir Herrn Levy leicht beantworten. Man gibt mittlerweile einen Dreck um die verlogene Gunst eurer Medien. Jeder mit politischen Instinkt weiß, dass eure Zeit abläuft. Warum also noch vor euch kuschen und heucheln. Jetzt kommt die Zeit der Konfrontation, macht auch auf etwas gefasst.

1

Die Welt, 08.03.2012, S. 2

2

ebenda

3

FAZ – 31.10.2001, S. 6

4

Welt.de, 20.02.2012

5

Die Welt, 08.03.2012, S. 2

6

ebenda

7

Die Welt, 30.01.2012, S. 7

8

ebenda

9

jpost.com, 11.11.2009

10

jta.org, 18.10.2010

11

Die Welt, 01.02.2012, S. 2

Die alte Welt vergeht, eine neue entsteht!
Die Zeit der Nationalstaaten, der Freiheit, der völkischen Harmonie bricht mit dem Untergang dieses Systems an. Wir müssen helfen, den aufklärerischen Weg zu bereiten.

Ergänzend: Wenn die Maske des “Opfervolkes” runter ist, wird die zionistische Fratze des Tätervolks sichtbar für jeden. Die Zeit ist nicht mehr Fern. Es ist nicht leicht, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.

Ein paar Zitate, der „Feinde Deutschlands“

Am 11. Februar 1922 schrieb Isaak Sallbey in „Der Türmer“: „Die deutsche Rasse muß vernichtet werden, darüber besteht gar kein Zweifel.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119 und „Die Erbschaft Moses“ von Joachim Kohln, S. 3)

Walter Rathenau forderte Frankreich 1922 dazu auf, „restlos alle Deutschen zu ermorden und Deutschland mit fremden Völkern besiedeln zu lassen“ (Quelle: „Geburtswehen einer neuen Welt“, von Carlos Baagoe, Samisdat-Verlag, Toronto, S. 143).

Am 20.7.1932 schrieb die „Jüdische Weltliga“ (Bernat Lecache):“Deutschland ist unser Staatsfeind Nr. 1. Es ist unsere Sache, ihm erbarmungslos den Krieg zu erklären.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg nach langem Zögern Adolf Hitler als den Vorsitzenden der damals stärksten deutschen Partei zum Reichskanzler. Wenige Wochen später, am 24.3.1933 erfolgte die Antwort:

Der Londoner „Daily Express“, mit millionenfacher Auflage damals die größte Tageszeitung Großbritanniens, überschrieb seine Ausgabe vom 24.3.1933 siebenspaltig: „Das Judentum erklärt Deutschland den Krieg!“ Darunter stand: „14 Millionen Juden … erklären den Krieg“.

Die nächste offizielle jüdische Kriegserklärung wurde im August 1933 von dem Präsidenten der „International Jewish Federation to combat Hitlerite Oppression of Jewish“, Samuel Untermayer, ausgesprochen.

Darin heißt es: „Dieser jetzt BESCHLOSSENE Krieg gegen Deutschland ist ein heiliger Krieg. Er muß gegen Deutschland bis zu seinem Ende, bis zu seiner Vernichtung, geführt werden.“ Durch die „New York Times“ vom 7. August 1933 wurde diese Erklärung veröffentlicht. (zit.n. „HaroldCecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

Im Januar 1934 veröffentlichte der Rabbiner Wladimir Jabotinski, der Gründer der zionistischen Organisation „Mascha Rjetsch“ folgende Erklärung: „Seit Monaten wird der Kampf gegen Deutschland von jeder jüdischen Gemeinde, auf jeder Konferenz, auf jedem Kongreß, in allen Gewerkschaften und von jedem einzelnen Juden auf der ganzen Welt geführt. Wir werden einen geistigen und einen materiellen Krieg der ganzen Welt entfachen… Unsere jüdischen Interessen verlangen die vollständige Vernichtung Deutschlands.“ (zit.n. „Geburtswehen einer neuen Welt“, S. 140)

Am 27. Juli 1935 sagte Wladimir Jabotinski in „The Jewish Daily Bulletin“: „Es gibt nur eine Macht, die wirklich zählt, das ist die Macht des politischen Druckes. Wir Juden sind die mächtigste Nation auf der Welt, weil wir die Macht besitzen und anzuwenden verstehen.“ (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119).

„Der Krieg ist eine beschlossene Sache“, äußerte sich US-Botschafter Bullit am 24.4.1939 in Paris, als die Bürger in Deutschland, wie fast überall, fest an den Frieden glaubten. (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 120).

Wenige Tage nach erfolgter britischer Kriegserklärung an Deutschland, am 5. 9. 1939, bot der damalige Zionistenführer Dr. Chaim Weizmann der britischen Regierung (Chamberlain) 20.000 Mann zur Verwendung im Nahen Osten und insgesamt eine Armee von 100.000 Juden an, als Kämpfer gegen Deutschland. „Ich wünsche nachdrücklich die Erklärung zu bestätigen,daß wir Juden an der Seite Großbritanniens und für die Demokratie kämpfen werden. Die jüdische Vertretung ist bereit, sofort ein Abkommen zu schließen, um alle menschliche jüdische Kraft, ihre Hilfsmittel und ihre Fähigkeiten nützlich gegen Deutschland einzusetzen.“ schrieb die „World Chronicle“ und die „Jewish World Chronicle“ am 5.9.1939, sowie auch die „Times“. (Quelle: „Verdammter Antisemitismus“, Harold Cecil Robinson, siehe oben, S. 118).

Eli Ravage: „Das deutsche Volk ist als erstes zum Tode verurteilt.“ (zit.n. „Geburtswehen einer neuen Welt“, S. 141)

Nathan Kaufmann: „48 Millionen Deutsche sind zu sterilisieren, damit innerhalb von zwei Generationen dasjenige zur vollendeten Tatsache wird, was sonst Millionen Menschenleben und jahrhundertelange Anstrengungen kosten würde: nämlich die Auslöschung des Deutschtums und seiner Träger.“ (Quelle: „Geburtswehen einer neuen Welt“ S. 142)

Das „Centralblad voor Israeliten in Nederland“ schrieb am 13. 9. 1939: „Millionen von Juden in Amerika, England, Frankreich, Afrika und Palästina sind entschlossen, den Ausrottungskrieg gegen Deutschland zu tragen, bis zu dessen totaler Vernichtung“. (zit.n. „Harold Cecil Robinson, „Verdammter Antisemitismus“, siehe oben, S. 119

„Wir Juden sind die Vernichter und wir werden immer die Vernichter bleiben. Egal was ihr auch tun werdet, unsere Wünsche könnt ihr nie befriedigen. Wir werden daher immer vernichten, denn wir wollen unsere eigene Welt.“ (aus dem Buch YOU GENTILES vom jüdischen Autor Maurice Samuels, Seite 155)

„Wir treiben die Christen in einen Krieg indem wir deren Dummheit, Ignoranz und nationale Eitelkeit ausnützen. Sie werden sich gegenseitig massakrieren und dann haben wir genug Platz für unser eigenes Volk.“ (Rabbi Reichorn, in Le Contemporain, Juli 1880)

Zitat von Sefton Delmer
„Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Reeducation) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen.Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.“

Sefton Delmer, ehemaliger britischer Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm (Die Propaganda der Alliierten wird durch den Überleitungsvertrag Art. 7.1 als OFFENSICHTLICHE TATSACHEN vom „deutschen‘ Strafrecht geschützt.)

Talmud Zitat: Dem Juden ist es erlaubt zum Nichtjuden zu gehen, diesen zu täuschen und mit ihm Handel zu treiben, ihn zu hintergehen und sein Geld zu nehmen. Denn das Vermögen des Nichtjuden ist als Gemeineigentum anzusehen und es gehört dem ersten [Juden], der es sich sichern kann.”(Baba kamma 113a)

„Wir sind 1939 nicht in den Krieg gezogen, um Deutschland vor Hitler … den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren konnten“. Sunday Correspondent, London, 17.9.1989 (vgl. „Frankfurter Allgemeine“, 18.9.1989)

„Unsere Sache ist, Deutschland, dem Staatsfeind Nr. 1, erbarmungslos den Krieg zu erklären.“ Bernhard Lecache, Präsident der jüdischen Weltliga, 9.11.1938

„Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands“ W. Jabotinski, Begründer von „Irgun Zwai Leumi“, Januar, 1934 (vgl. Walendy, „Historische Tatsachen“, Heft 15, S. 40)

„Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, und zwar bald. Das letzte Wort liegt wie 1914 bei England.“ Zionist Emil Ludwig Cohn, „Annalen“ (vgl. Hennig, a.a.O., S. 137)

„Es ist uns gelungen, die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg zu ziehen, und wenn sie (die USA) im Zusammenhang mit Palästina und den jüdischen Streitkräften tun, was wir verlangen, dann können wir die Juden in den USA so weit bekommen, daß sie die USA auch diesmal hineinschleppen“ (in den 2. Weltkrieg) Weizmann zu Churchill, September 1941 (vgl. Lenski, R. „Der Holocaust vor Gericht“, Samisdat Publ. 1993, S. 555 (Quelle David Irving)

„Es bleibt nunmehr übrig, den besten Weg, die praktischste und schnellste Art und Weise zu finden, wie dem deutschen Volk die Todesstrafe auferlegt werden kann. Ein Blutbad und eine Massenhinrichtung müssen selbstverständlich von vornherein ausgeschlossen werden. Sie sind nicht nur undurchführbar, wo sie auf eine Bevölkerung von etwa siebzig Millionen angewandt werden sollen, sondern derartige Methoden sind auch mit moralischen Verpflichtungen und sittlichen Gepflogenheiten der zivilisierten Welt unverträglich. Es bleibt also nur noch ein Weg offen, um die Welt für immer vom Deutschtum zu befreien, nämlich der, die Quelle zum Versiegen zu bringen, die diese kriegslüsternen Seelen erzeugt, indem man das Volk daran hindert, seine Gattung je wieder fortzupflanzen.“ Präsident der Amerikanischen Friedensvereinigung und amerikanischer Jude Theodore Nathan Kaufman 1941

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Theodor Fritsch

Theodor_Fritsch Emil Theodor Fritsch 28. Oktober 1852 in Wiesenena (Landkreis Delitzsch)- 8. September 1933 in Gautzsch, heute: Markkleeberg) war ein deutscher Publizist und Verleger, der, beseelt von echtem Ethos – um aufzuklären und zu veredeln, nicht um zu hetzen, wie seine Gegner ungerührt behaupten – judengegnerische Schriften herausbrachte. Fritsch schrieb auch unter den Pseudonymen Thomas Frey, Fritz Thor und Ferdinand Roderich-Stoltheim.

Leben

Theodor Fritsch, der Bauersohn und Mühlenbauingeneur, stand mit den großen Jugengegnern Paul de Lagarde, Eugen Dühring, Max Liebermann von Sonnenberg, Adolf Stoecker usw. bereits 1880 in enger Verbindung. Je tiefer seine Kenntnisse des Judentums wurden – als Student verkehrte er noch in einer jüdischen Familie –, desto mehr erkannte er den Zweck seines Lebens. Auf die Einkünfte seines Berufes verzichtend, opferte er Geld, Zeit und alle seine Kräfte, um, wenn es sein mußte, in kleinster Tagesarbeit, seine Gedanken dem deutschen Volk mitzuteilen. Mehr oder weniger verlassen von allen Freunden, gab er 1902 den „Hammer” – Blätter für deutschen Sinn heraus.

In einer Zeit, die durch Rathenau, Ballin, Warburg und andere Geldjuden bestimmt wurde, mußte er jeden Tag mit der Tatsache rechnen, ins Gefängnis geschickt zu werden – sobald er unerwünschte Wahrheiten über das jüdische Gebaren in Wirtschaft, Politik, Kultur und Religion veröffentlichte.[1] Ein Richterstand verurteilte ihn zu Gefängnis und Geldstrafen, die Presse begeiferte ihn, ein sattblindes Volk verkannte ihn, der nur seiner inneren Stimme folgte. Als Fritsch, nachdem er eine seiner Haftstrafen absolviert hatte, das erste Mal wieder an einer völkischen Veranstaltung teilnahm, erhoben sich alle Anwesenden ihm zu Ehren von ihren Plätzen, um ihm dadurch ihre Anerkennung auszusprechen. Schon 1887 stellte er den „Antisemiten-Katechismus” zusammen, das „Handbuch der Judenfrage”, das über 40 Auflagen erlebte. Fritsch kam auch der Bitte nach, einzelne wesentliche Teile seines Handbuches zur besseren Weiterverbreitung zu einem günstigen Preis zu veröffentlichen. Erst nach 1945 war es nicht mehr möglich, die Publikation fortzuführen.

Allerdings enthielt der Antisemiten-Katechismus anfänglich zahlreiche Stellen mit dem Hinweis, daß der vorgesehene Text nicht abgedruckt werden konnte, weil dem ein Gerichtsbeschluß entgegenstand. Seinerzeit war das Werk auch noch an eine bestimmte Partei gebunden. Später entschloß sich Fritsch dazu, ihm einen neutraleren und sachlicheren Namen zu geben und keine Parteipolitik mehr zu betreiben. Dies erschien ihm für seine Sache, die Verankerung der Judengegnerschaft im deutschen Volk über alle Parteigrenzen hinweg, erfolgversprechender zu sein. In den Jahren vor und nach dem Ersten Weltkrieg verfaßte er eine Reihe Bücher, die zu den grundlegenden Aufklärungsschriften der völkisch-nationalsozialistischen Bewegung gezählt werden: „Der falsche Gott” (1921), „Das Rätsel des jüdischen Erfolges” (1919), „Mein Streit mit dem Hause Warburg” (1925), „Die Sünden der Großfinanz. Eine Abrechnung” (1927), „Anti-Rathenau” (1918).

Willibald Hentschel schrieb über Theodor Fritsch folgendes:

„[…] und Theodor Fritsch hat niemals aufgehört, zu warnen. Er schrieb am 15. September 1912 in seiner Halbmonatsschrift ‚Der Hammer‘: ‚Wer wird den letzten der Hohenzollern, die sich nun trotz aller Lehren der Geschichte in die Häuser und an die Tafeln der Hebräer verirrt haben, das letzte Geleit geben? Wird es das Geleit zum Reisewagen sein?‘ “

Als Theodor Fritsch am 8. September 1933 starb, hatte er, aufgrund der jüdischen Verhetzung noch von Millionen unerkannt, seine sich selbst gesetzte Mission erfüllt: Er hatte wesentliche geistige Grundlagen geschaffen. 1935 wurde ihm in Berlin-Zehlendorf ein Denkmal mit der Inschrift „Theodor Fritsch, dem völkischen Vorkämpfer zum Gedächtnis. 1852–1933“ gewidmet, das einen hammerschwingenden nackten Mann zeigte, der in Anlehnung an seine Schrift „Der Hammer“, ein drachenähnliches Wesen bekämpft.[4] Geschaffen wurde es von Arthur Karl Wilhelm Wellmann.

Werke 

  • Leuchtkugeln, Alldeutsch-antisemitische Kernsprüche. Josef Müller Verlag, Sebastian Bach Straße 13, Leipzig 1882
  • Mißstände in Handel und Gewerbe. Herrmann Beyer Verlag
  • Über die noch von Otto von Bismarck 1887 geschmiedete Reichstagsmehrheit genannt Das Kartell:
    • Wem kommt das Kartell zu gute? Herrmann Beyer Verlag 1890
    • Der Sieg der Sozialdemokratie als Frucht des Kartells. Herrmann Beyer Verlag 1890
  • Verteidigungsschrift gegen die Anklage wegen groben Unfugs, verübt durch Verbreitung antisemitischer Flugblätter. Herrmann Beyer Verlag 1891
  • Zur Abwehr und Aufklärung. Herrmann Beyer Verlag 1891
  • Unter dem Pseudonym Thomas Frey:
    • Thatsachen zur Judenfrage, das ABC der Antisemiten (mehrere Auflagen u. a. 1891), Herrmann Beyer Verlag
    • Zur Bekämpfung 2000jähriger Irrtümer. Herrmann Beyer Verlag 1886
  • Das Abc der sozialen Frage. Leipzig: Fritsch 1892 (Kleine Aufklärungs-Schriften Nr. 1)
  • Die Juden in Rußland, Polen, Ungarn usw. Leipzig: Fritsch 1892 (Kleine Aufklärungs-Schriften Nr. 7)
  • Statistik des Judenthums. Leipzig: Fritsch 1892 (Kleine Aufklärungs-Schriften Nr. 10 und Nr. 11) (PDF-Datei)
  • Halb-Antisemiten. Ein Wort zur Klärung. Leipzig: Beyer 1893
  • Zwei Grundübel: Boden-Wucher und Börse. Eine gemeinverständliche Darstellung des brennendsten Zeitfragen. Leipzig: Beyer 1894
  • Die Stadt der Zukunft. Leipzig: Fritsch 1896 (PDF-Datei)
  • Mein Beweis-Material gegen Jahwe. Leipzig: Hammer 1911
    • Der falsche Gott – Beweismaterial gegen Jahwe, 1921 (PDF-Datei)
  • Unter dem Pseudonym F. Roderich-Stoltheim:
    • Die Juden im Handel und das Geheimnis ihres Erfolges. Zugleich eine Antwort und Ergänzung zu Sombarts Buch: „Die Juden und das Wirtschaftsleben“. Steglitz:Hobbing 1913
    • Anti-Rathenau. Leipzig: Hammer 1918 (Hammer-Schriften Nr. 15)
    • Einstein’s Truglehre. Allgemein-verständlich dargestellt und widerlegt. Leipzig: Hammer 1921 (Hammer-Schriften Nr. 29)
  • Die wahre Natur des Judentums. Leipzig: Hammer 1926
  • Die zionistischen Protokolle 11. Auflage 1932 (PDF-Datei, 57MB)
  • Handbuch der Judenfrage Ausgabe von
  • Urteile berühmter Männer über das Judentum (PDF-Datei)
  • Hammer-Schriften (unvollständig):
    • Nr. 9 Ursprung und Wesen des Judentums (1922, 26 S., Scan, Fraktur) (PDF-Datei)
    • Nr. 28 Der jüdische Zeitungspolyp (1921, 27 S., Scan, Fraktur) (PDF-Datei)
    • Siehe den Eintrag über Theodor Fritsch in der Sigilla Veri, Band 3, S. 582-585 (PDF-Datei)

Zitate

  • „Der Hauptfeind der Deutschen ist der Jude, wie der Jude Hauptfeind aller nichtjüdischen Völker ist!“
  • „Der Jude soll die Peitsche des Menschen sein, bist Du dumm und faul, so haut sie drein.“
  • „Wenn erwiesen ist, daß die niedere Rasse die höhere verdirbt, so muß die höhere Reinlichkeitssinn und Unerbittlichkeit genug besitzen, sich die niedere vom Leibe zu halten.“

Raubstaat England

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Der vorliegende Artikel Raubstaat England beinhaltet ergänzendes Text und Bildmaterial aus dem gleichnamigen Zigarettenbilderalbum. Das Album wurde herausgegeben vom Cigaretten-Bilderdienst Hamburg Bahrenfeld.

Es war nicht lange nach der letzten Jahrhundertwende, als man anfing, uns Quartaner mit den Geheimnissen der englischen Sprache vertraut zu machen. Unser Lehrbuch begann mit einem Gedicht, genauer gesagt: mit einem Matrosensong. Der Lehrer sprach ihn uns Silbe für Silbe vor, und wir wurden mit Staunen gewahr, welcher Verrenkungen die menschlichen Sprechwerkzeuge, welcher Unreinlichkeiten die Muskulaturen des Kehlkopfes fähig sein mußten, um echt englisch klingende Laute hervorzubringen. Unsere ersten Nachahmungsversuche, bei denen uns der treffliche Pädagoge die Kiefer hin und her schob und die Zunge hinter die obere Zahnreihe drückte, fielen dann auch einigermaßen unzulänglich aus. Bald aber beflügelte uns die ach! so knabenhafte Freude an der Erzeugung mißtönender Geräusche, und es kam der Tag, wo wir für reif befunden wurden, das ganze Matrosenlied im Sprechchor aufzusagen. Da schallten dann unsere noch nicht brüchigen Stimmen an die Klassenwände und durch die offenen Fenster auf die Straße hinunter, zaghaft zuerst, dann immer schmetternder und bei der Schlußstrophe fast in ein Triumphgeschrei ausartend. Diese Schlußstrophe aber lautete:
550px-Weltreich-Karte
„And it is our endeavour,
In battle and breeze,
That England shall ever
Be Lord of the seas.“

Zu deutsch also etwa:[1]

„Ob Schlachten toben,
Ob Stürme dräun,
England muß Herrin
Der Meere sein.“

Es klingt unwahrscheinlich, aber es ist wahrhaftig wahr: der Glaube an die meerbeherrschende Sendung Englands wurde damals, am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, vor einer Quartaner-Generation nach der anderen, vor lauter deutschen Buben verkündet! (Manche unserer Leser werden sich erinnern, daß dieser Matrosensong noch während des Weltkrieges in den Schulen exerziert wurde – nur mit dem Unterschied, daß die Jungen sehr bald aus dem „ever“ ein „never“, aus dem „immer“ ein „niemals“ machten). Ist es nicht erstaunlich, daß niemand sich etwas dabei dachte? Die Verse prägten sich uns unvergeßlich ein, und mit ihnen zugleich mußte ganz unvermerkt eine Art von Ehrfurcht vor Englands Seemacht in uns aufkommen.

Die Stücke, die im Lehrbuch auf den Matrosensong folgten, waren geeignet, unseren Respekt vor englischem Heldentum noch zu steigern. Da war etwa die so rührende wie erbauliche Geschichte vom Heldentode des Generals Wolfe bei Quebec und seinen letzten Wünschen für Englands Größe. Dann kam eine herzhafte Erzählung von dem Sieg Marlboroughs, des großen englischen Feldherrn, in der Schlacht bei Blenheim. (Davon, daß auch ein gewisser Prinz Eugen an diesem Siege beteiligt war, stand nichts in der Erzählung.) Es folgten Berichte über die ruhmreichen Taten englischer Heere gegen die Schotten, die Iren, englischer Seehelden gegen Spanier, Holländer und Franzosen; auch Wellingtons tapferes Ausharren bei Waterloo fehlte nicht – kurzum, es mußte in uns der Eindruck entstehen, als seien die Engländer nicht nur großherzig und unbezwinglich als Krieger, sondern als hätten sie auch immerdar das Recht auf ihrer Seite gehabt. Das Recht – und infolgedessen auch die deutschen Sympathien. Ja, waren denn nicht wirklich die Engländer – von Marlborough über Pitt bis zu Wellington – stets unsere Verbündeten gewesen, hatten sie uns nicht stets gegen die Franzosen beigestanden, waren sie nicht gewissermaßen aus unserer Familie, diese guten „Vettern jenseits des Kanals“?

Mögen solche Jugenderlebnisse auch im einzelnen recht verschieden gewesen sein, im ganzen wird man sagen dürfen, daß die deutsche Jugend vor dem Weltkriege in einer seltsamen, fast resignierenden Englandfrömmigkeit auferzogen wurde – aus der dann ein böses Erwachen folgte, als England sich gleich zu Beginn des Weltkrieges auf die Seite unserer Feinde stellte. Und diese Stimmung kritikloser Hochachtung herrschte, darüber tun wir gut, uns heute klar zu sein, nur gegenüber England. Unvorstellbar etwa, daß in Lehrbücher der französischen Grammatik Stücke aufgenommen worden wären, die den französischen Imperialismus verherrlichten! Hier wirkte der Krieg von 1870 noch nach; hier war man empfindlich. Gegen England aber war man weitherzig; vor England, so schien es, brauchte man nicht auf der Hut zu sein. Wohl hatten die Ereignisse des Burenkrieges und die Rückwirkungen, die die deutschen Sympathien für die Buren in England hervorgerufen hatten, schon einen bedrohlichen Schatten auf die deutsch-englischen Beziehungen geworfen; aber man sah darin keinen Grund, die Jugend in einem anderen Geiste als bisher zu erziehen.

Heute will uns diese Stimmung ganz unfaßlich erscheinen, und wir fragen uns, wie jene Verblendung überhaupt möglich geworden ist. Die Dinge liegen verhältnismäßig einfach. Das liberale Bürgertum des Zweiten Reiches, die breite Schicht der „Gebildeten“ war von Haus aus zur Englandfreundlichkeit geneigt. Man bewunderte und beneidete die „freiheitlichen Einrichtungen“ Englands und fühlte sich den „Vettern“ im Streite gegen Knechtschaft und Unfreiheit ein wenig unbestimmt, aber jedenfalls verwandtschaftlich verbunden. Und so erschien jeder Krieg, den England geführt hatte, als ein Kampf gegen die Unfreiheit. Ohne sich dessen recht bewußt zu sein, sah man die Engländer so, wie diese selbst gesehen zu werden wünschten, übernahm man die englische Ansicht von der Weltgeschichte.

Das fing schon an mit Englands Kampf gegen Spanien, dem ersten Kampfe, mit dem es in die Weltpolitik eintrat. Da war die durch Schiller vertraute Königin Elisabeth, eine wahre Nationalheldin, ebenso groß und bewundernswert, wie ihre katholische Schwester und Vorgängerin, die „blutige Maria“, verabscheuenswert und verächtlich gewesen war. Verächtlich schon deshalb, weil sie den König Philipp von Spanien – man denke, einen fremden Monarchen und überdies einen Freund der Inquisition, einen Despoten! – zum Manne gehabt hatte. Wie anders Elisabeth, die mit ihren Seehelden zum Kampfe gegen diesen Despoten antrat und der es, mit Hilfe der Winde, gelang, seine großmächtige Flotte, die Armada, zu vernichten! War das nicht ein wahres Gottesgericht gewesen, ein Sieg der guten Sache, der nationalen Selbständigkeit gegen die Weltherrschaftspläne Spaniens?

Auch als einen Sieg des „protestantischen“ England gegen das katholische Spanien feierten wohl unsere Liberalen von damals den Sieg über die Armada. Diesen von England zu jeder Zeit listig und geschickt ausgenutzten Wahn von der Solidarität der protestantischen Völker konnte man nun allerdings nicht ins Feld führen bei Englands Kampf gegen den nächsten Rivalen zur See und in Übersee: Holland. Denn Holland war nun gewiß ein protestantisches Land, ja recht viel eindeutiger protestantisch als England mit seinen Bischöfen und seinen Meßgewändern. Da mußten also andere Unterscheidungen herhalten.

"General Wolfes Tod bei Quebec", ein Bild, das in unzähligen Wiedergaben nicht nur in England, sondern in ganz Europa verbreitet wurde. Die rührselige Darstellung verklärte eine der brutalsten Gewalttaten der englischen Geschichte: den Raub Kanadas. - Gemälde von Benjamin West.

„General Wolfes Tod bei Quebec“, ein Bild, das in unzähligen Wiedergaben nicht nur in England, sondern in ganz Europa verbreitet wurde. Die rührselige Darstellung verklärte eine der brutalsten Gewalttaten der englischen Geschichte: den Raub Kanadas. – Gemälde von Benjamin West.

Die Holländer, so hieß es, seien nicht würdig gewesen, ein großes Kolonialreich ihr eigen zu nennen; denn sie waren kurzsichtige, nur auf den nächsten Vorteil und auf behäbigen Lebensgenuß bedachte Krämer, rechte „Pfeffersäcke“. Kein Wunder, wenn ein so weitschauendes, in Jahrhunderten und in Kontinenten denkendes, nur auf das Wohl der ganzen Menschheit bedachtes Volk wie die Engländer ihnen den Rang abgelaufen hatte. . .

Und dann das gewaltige, von den Zeiten Ludwigs XIV. bis an das Ende Napoleons währende Duell zwischen England und Frankreich: Hier wurde dem Deutschen seine einseitige Parteinahme für England noch dadurch erleichtert, dass Deutschland aus jener Zeit seine eigenen, sehr gewichtigen Beschwerden gegen Frankreich hatte. Deutsches Gebiet am Rhein war geraubt, deutsche Städte und Schlösser waren niedergebrannt worden. Unvergessen waren die Drangsale, die Napoleons Marschälle deutschem Land und Volk auferlegt hatten. Dagegen die Engländer: hatten sie nicht auf unserer Seite wider den Sonnenkönig, wider Napoleon gefochten? Hatten sie nicht dem Großen Friedrich geholfen? War nicht unsere Sache und die ihre eine gemeinsame Sache gewesen, die Abwehr der französischen Weltherrschaftsgelüste, die Sicherung deutscher Selbständigkeit?

Welch einfaches, leicht eingängliches Bild: Frankreich unser Erbfeind, England der Vorkämpfer der Freiheit, unser Mitstreiter und Helfer! Das deutsche liberale Bürgertum der Vorweltkriegszeit, von Haus aus anglophil, ließ sich von diesem Bilde blenden. Es übersah dabei ganz und gar, welche Beweggründe England bei seinem Kampfe gegen Frankreich geleitet hatten. Es fragte nicht, wieweit deutsche Staaten in jenen Kriegen mit Frankreich Werkzeug englischer Interessen gewesen waren. Es wusste wohl, dass Frankreichs Politik jederzeit dahin gegangen war, Einigkeit und starke Staatsmacht in Deutschland zu verhindern, aber es begriff nicht, dass auch England nie etwas anderes getan hatte als aus der Zerspaltenheit und Schwäche der politischen Macht Deutschlands den größtmöglichen Nutzen zu ziehen. Darum wollte es die Tatsache nicht wahr haben, dass England dem geeinten Reich, dem Reich Bismarcks, im Laufe der Jahre mit immer größerer Feindseligkeit begegnete – bis dann am 4. August 1914 die Maske fiel.

Das Vierteljahrhundert, das seitdem vergangen ist, hat uns über vieles, was England betrifft, die Augen geöffnet. Wir sehen nicht mehr, nach der Weise der meisten unserer Großväter, England als ein Glied der europäischen „Völkerfamilie“, das gelegentlich, wenn es not tut, selbstlos nach dem Rechten sieht. Englands Verhalten seit 1914 hat auch dem Begriffsstutzigsten die Augen darüber geöffnet, dass es nur eine Richtschnur seiner Politik kennt: Es will und muss seine Stellung als Ausbeuter der Welt erhalten. Es kann nicht dulden, dass irgendwo in der Welt, ob in Europa oder im Fernen Osten, ein Volk sich aus dem Gesetz seines völkischen Lebens einen starken Staat baut. Denn dieses Volk könnte einmal – in naher oder in ferner Zukunft – England unbequem werden, es im Genuß seines Reichtums und seiner Macht einengen.

Wir sind nicht mehr in Versuchung, in den verhängnisvollen Irrtum der deutschen Liberalen des neunzehnten Jahrhunderts zu verfallen und in England einen europäischen Nationalstaat zu sehen. Das nationalsozialistische Deutschland hat – nicht durch Drohung, nicht durch Angriff, sondern einfach durch die Tatsache seiner starken Existenz – England gezwungen, sich als das zu entlarven, was es ist: als den Räuber, den es um seine Beute bangt. Wir wollten ihm diese Beute gar nicht streitig machen, wir verlangten nur das eine Stück, das uns rechtens gehört und das für England, wie es selbst erklärte, keinen Wert hat: unsere Kolonien. Wir dachten nicht daran, ihm seinen gewaltigen Besitz zu schmälern oder etwa gar, in seine Fußstapfen tretend, nun unsererseits zu Nutznießern fremder Arbeit, zu Unterdrückern aufstrebender Völker zu werden. Aber wir fragten England nicht um Erlaubnis, als wir uns von dem Joch eines schmählichen Vertrages befreiten. Der Führer machte uns frei von aller Abhängigkeit gegenüber den Mächten von Versailles, er gewann die deutsche Souveränität zurück, er schuf aus Klassen das Volk, aus einem Kastenstaat den deutschen Sozialismus – und eben darum wurde England unser Feind. Es hat sich durch den Mund seiner führenden Politiker verraten. Seine Klagen über angebliche deutsche „Weltherrschaftspläne“ kommen aus der Angst um die eigene Weltherrschaft.

Als 1914 England in die Reihen unserer Feinde trat, war die Wirkung dieses Ereignisses auf die liberale Schicht unserer Gebildeten so erschreckend, dass die Englandfrömmigkeit über Nacht in besinnungslosen Hass umschlug. Heute stehen die Dinge anders. Da wir nicht aus seligem Schlummer aufgestört wurden, sondern die Positionen schon vor dem Ausbruch des Krieges klar erkannt haben, sind wir nicht mehr in Gefahr, uns durch Leidenschaften verblenden zu lassen. Wir steigern uns nicht in stürmische und haltlose Erregungen hinein, wenn wir von England sprechen. Wir nennen nur das Kind beim rechten Namen. Wir nennen England einen Raubstaat, und meinen das ganz schlicht und sachlich. Es läuft uns da kein Schimpfwort unter. Wir wissen sehr wohl zu unterscheiden zwischen Eroberung und Raub. Viele große Reiche sind durch Eroberung entstanden – das Alexanders des Großen, das der Römer, das der Deutschen des Mittelalters, das der Spanier, der Schweden, der Russen; immer trat dabei ein stärkeres Volk, eine überlegene Führung auf und setzte mit dem Siege zugleich ein neues weltgeschichtliches Prinzip durch, mit anderen Worten: es schuf eine neue Weltkultur. Davon ist bei dem englischen Weltreich keine Rede. Es wurde nicht erobert, es wurde geraubt, Stück um Stück anderen weggenommen, brutal und mit unmenschlicher Grausamkeit, aber ohne überlegene Führung, ohne dass eine neue Kultur geschaffen oder daß auch nur der Versuch dazu gemacht wurde – nach dem einfachen Gesetz, nach dem auch der Halsabschneider verfährt.

Wie das im einzelnen geschah, wie es zu dem riesigen Besitz Englands gekommen ist – das soll auf den folgenden Blättern erzählt werden.

KRIEG, HANDEL UND PIRATERIE

Das Goldene Vlies

„Dem Mutigen gehört die Welt!“ Der Spruch gilt gewiss nicht nur für das Leben der einzelnen, sondern auch für Werden und Wachsen der Völker. Ohne Mut, ohne Vertrauen auf seine Stärke, ohne Glauben an seine Sendung hat noch kein Volk etwas Großes in der Welt zustande gebracht. Auch nicht ohne Härte und Gewalt. Die Weltgeschichte urteilt nicht wie ein wehleidiger Pazifist, der, dürfte er nur im Weltgericht sitzen, am liebsten Alexander und Hannibal, Caesar und Carolus Magnus, den Großen Friedrich und Napoleon in den tiefsten Grund der Hölle verbannen würde. Sie wägt nicht das, was dem oder jenem lieb ist, auf der Goldwaage. Sie fragt nur, welche schöpferische und gestaltende Kraft in dem Aufschwung und Ansturm eines Volkes lebte, was durch dieses Volk an Unverwechselbarem in die Welt kam. Fern müsste es uns daher sein, die Engländer anzuklagen, wäre ihr Aufstieg in der Welt die Frucht unbändig pulsierender Lebenskraft gewesen. Aber davon finden wir wenig, wenn wir Englands Anfänge betrachten. Die führende Schicht sitzt wie die Spinne in ihrem Netz; sie wartet, sie hat Zeit, sie ist jedem kühnen Wagnis abhold. Sie weicht dem offenen Kampfe mit dem gleich Starken aus. Aber sie ist listig, berechnend, grausam und versteht es, den Augenblick zu erfassen, wo sie das gelähmte Opfer überfallen und aussaugen kann.

Zu der Zeit, da diese Spinne ihre ersten Netze zieht – es ist am Beginn jener Zeit, die wir die „Neuzeit“ zu nennen pflegen, also etwa um 1500 -, neigt sich das Gestirn einer geschichtlichen Großmacht dem Niedergang zu, die mehr als andere, mehr wohl auch als Kaisertum und Papsttum, das Gesicht Europas als des in die Welt schauenden Erdteils bestimmt: das Gestirn der deutschen Hanse. Wagende Kaufleute, Seefahrer zugleich, aus den Rheinlanden hatten einst unter dem Schutz Heinrichs des Löwen Lübeck gegründet, die Küsten der Ostsee mit einem Städtekranz umzogen, den Warenverkehr mit den Ländern des Nordens und Ostens möglich gemacht, russische Pelze in Brügge, flandrische Tuche in Nowgorod zum Kaufe gestellt. Geschlecht um Geschlecht hatte die Fäden immer dichter gezogen, immer neue Gebiete dem Austausch und damit auch der Kultur des Abendlandes erschlossen. Wahre Pioniere waren sie gewesen, diese hansischen Kaufherren, und später umsichtige Wahrer und Mehrer des Ererbten. Ihre Rührigkeit, ihr strenger, zuchtvoller Sinn, ihre überlegene Kenntnis der Länder, der Meere und der Güter gaben ihnen höchste Autorität auch an vielen Orten außerhalb des Römischen Reiches Deutscher Nation, als dessen Diener sie sich fühlten – in Norwegen und Schweden, in Flandern und in England.

Gerade auch in England. Die Nation, die heute Seefahrt und Welthandel als ein Privileg auszugeben pflegt, das ihr die Vorsehung in grauer Urzeit auf Grund ihrer unvergleichlichen Tüchtigkeit verliehen habe und das daher kein anderes Volk anzutasten sich unterfangen darf – diese Nation trieb damals, als die deutsche Hanse den Güterverkehr des Abendlandes in ein segensreiches, fruchtbares Gefüge brachte, weder Seefahrt noch auch nennenswerten Handel! Im festungsgleich ummauerten, gegen den plünderungslustigen Londoner Stadtpöbel streng bewachten „Stalhof“ an der Themse saßen die hanseatischen Kaufleute und hüteten das Gedeihen des englischen Volkes. Ohne sie hätte es in England kein Wachs für die Kerzen und keinen Honig, kein Kupfer und keine Pelze, keine Heringe und kein Bier gegeben, und auch kein Eibenholz für die Bögen der englischen Bogenschützen, die in Frankreich Krieg führten. Denn Frankreich zu erobern – darauf war mehr als hundert Jahre lang der Sinn der englischen Könige gegangen. Da war es ihnen nur willkommen gewesen, wenn die Deutschen sich um die Versorgung des englischen Volkes kümmerten. Auch dazu waren die Kaufherren des Stalhofes gut, dass sie den Königen, wenn es Not tat – und es tat sehr häufig not -, die Gelder zur Kriegführung vorstreckten, ja bisweilen sogar die Krone selbst mitsamt ihren Juwelen zum Pfände nahmen.

Nun kann aber ein Land die Güter, die es einführt, schließlich nur mit denen bezahlen, die es selbst im Überfluss erzeugt. Was hatte England der Hanse als Gegenleistung zu bieten? Sein Reichtum waren seine Schafherden. Was die hansischen Schiffe zurück ans Festland brachten, waren Ballen englischer Wolle. An die Wolle knüpft sich also Englands Schicksal in dieser Zeit – knüpfen sich auch Englands erste Schritte in die Welt.

Die Bereitung der Wolle ist seit unvordenklicher Zeit auf der britischen Insel heimisch, deren feuchtes Klima der Festigung des Gesponnenen so förderlich ist. Auch die einfachen Formen der Weberei hatten schon die Römer in Britannien vorgefunden. Doch das England des Mittelalters hatte diesen natürlichen Vorsprung nicht zu halten vermocht. In den die Volkskraft verzehrenden Kämpfen um den Boden Frankreichs waren die feinen Künste in Vergessenheit geraten. Als die Hanse nach England kam, verstand man dort nicht mehr zu weben. Was auf den Markt kam, war die ungefärbte, rohe Wolle, aus der dann die flandrischen Tuchmacher erst die in der ganzen Welt begehrten Gewandstoffe herstellten.

Im Gefüge der blühenden mittelalterlichen Weltwirtschaft war also England nichts weiter als ein Rohstoffland, aus dem sich Europa versorgte – wie später etwa Brasilien zu der Zeit, da man nur den Wildwachsenden Kautschuk kannte. England tat selbst kaum etwas zur Ausnutzung dieses Reichtums, es führte fast das Dasein einer Kolonie. Es war weit, weit hinter der Zeit zurück.

Der Binnenhandel mit den groben Geweben einheimischer Erzeugung allerdings war in den Händen englischer Kaufleute geblieben, und in ihren Kreisen regte sich denn auch der erste Widerstand gegen die Hanse. Sie waren es, auf deren Rat die Könige seit Eduard III. (1327-1377) ausländische, vor allem flandrische Weber, Färber und Walker auf die Insel riefen. Mit fremder Kraft also wurde eine exportfähige Tuchindustrie aufgebaut; Zugewanderte halfen den Vorsprung aufholen, den das regere und tüchtigere Festland gewonnen hatte. Ein Erbe, das das mittelalterliche England dem modernen hinterließ: die Geschicklichkeit, mit fremdem Kalbe zu pflügen …

Durch diesen Rückhalt gestärkt, unternahmen es dann die Londoner Wollhändler, sich selbst, zum Schaden der lästigen Hanse, im Exportieren zu versuchen. Auch hier zeigten die englischen Händler nichts, was sie zu Pionieren oder Bahnbrechern erhöbe. Man hält sich durchaus in dem Schema, das man bei der Hanse abgelesen hat; man ahmt fremdes Vorbild nach und wähnt, dadurch etwas Besonderes zu leisten. Man gründet eine Gesellschaft, die sich Schiffe mietet und auf ihnen englische Tuche in die Häfen der Nord- und Ostsee befördert, und nennt sie mit typisch englischer Überheblichkeit die Gesellschaft der „wagenden Kaufleute“ (merchant adventurers), obwohl hier von einem Wagnis, einem Abenteuer im großen Sinne des Wortes überhaupt nicht mehr die Rede sein kann. Denn durch hansischen Wagemut waren längst alle Bahnen geebnet, hansische Seefahrtskunst hatte die Schiff-Fahrtslinien bis ins kleinste ausprobiert, hansische Handelswege leiteten die Güter weiter ins Hinterland. Die „wagenden Kaufleute“ haben Europa und seiner Kultur nichts Neues gebracht. Sie waren verspätete Ankömmlinge, die mit dem Ellenbogen versuchten, die wahren Pioniere zu verdrängen.

Kein Wunder, dass es zu Streitigkeiten kam, zu Kapereien und Plünderungen, zu Totschlag und Ächtung. Aber war auf seiten der Hanseaten das überlegene Können, so kam den Engländern ein schwerwiegender Vorteil zugute: sie wurden durch einen Landesherrn gedeckt, während die Hanse angesichts der Schwäche des Reiches auf sich selbst angewiesen war. Das musste der hansischen Stellung in England, und damit in Westeuropa überhaupt, zum Verhängnis werden in dem Augenblick, wo die Macht des englischen Königtums sich voll auswirken konnte. Solange der hundertjährige Krieg mit Frankreich währte, war das noch nicht der Fall, und erst recht nicht, als die blutigen „Rosenkriege“ (1459-1485) das Land aufwühlten. Dann aber kommt mit dem Siege über den blutgierigen dritten Richard ein Mann zur Macht, der so recht nach dem Herzen der „wagenden Kaufleute“ war, ein Mann also, der nichts wagt, sondern seine Augen starr auf die Erweiterung des Wollexports und die Verdrängung der Hanse gerichtet hält: der erste König aus dem Hause Tudor, Heinrich VII.

„Dem Mutigen gehört die Welt.“ Dem geschichtlichen Betrachter drängt sich dieser Spruch abermals auf die Lippen, wenn er sieht, wie dieser nur in Wollballen und Zolleinnahmen denkende Fürst – kein königlicher Kaufmann, sondern ein Krämerkönig – aus Mangel an Wagemut die große weltgeschichtliche Stunde verpaßt.

Die ersten Jahre seiner Regierung sind die Jahre, da Christoph Kolumbus die Fürsten Europas davon zu überzeugen sucht, daß man auf dem Wege nach Westen über den Ozean einen unmittelbaren Zugang zu den Reichtümern Indiens gewinnen könne. Sein Bruder Bartolomeo fährt nach London, um Heinrich VII. für das Projekt zu begeistern, das ihn zum Herrn über die Schätze der Welt machen würde. Aber der englische König zeigt sich taub. Monat um Monat vergeht, und als Bartolomeo dann endlich der fruchtlosen Verhandlungen überdrüssig wird und nach Sevilla zurückfährt, ist Christoph soeben mit der „Santa Maria“ und einem Schutzbrief des spanischen Königspaares in See gestochen, ist auf dem Wege zu den Reichtümern Indiens …

Wie sehr ist man versucht, sich vorzustellen, wie alles geworden wäre, wenn Heinrich VII. sich den Ideen des Kolumbus aufgeschlossen gezeigt hätte! Dann hätte die Neue Welt, die dieser fand, England gehört mit demselben Rechte, mit dem sie nun Spanien gehörte – mit dem Rechte dessen, der den Augenblick kühn zu nutzen weiß! Dann hätten die Gold- und Silberflotten in späteren Jahrzehnten ihren Weg nicht nach Sevilla genommen, sondern nach London, und niemand hätte England das Übergewicht im europäischen Handel streitig machen können. Aber den „wagenden Kaufleuten“ und ihrem König stand der Sinn nicht nach der Eroberung ungekannter Welten.

Königin Elisabeth (1557-1603) Die "jungfräuliche Königin', auch in Deutschland früher viel bewundert, finanzierte die Raubfahrten englischer Piraten in fremde Kolonialgebiete und verdiente selbst viel Geld daran. - Gemälde eines unbekannten Meisters.

Königin Elisabeth (1557-1603) Die „jungfräuliche Königin‘, auch in Deutschland früher viel bewundert, finanzierte die Raubfahrten englischer Piraten in fremde Kolonialgebiete und verdiente selbst viel Geld daran. – Gemälde eines unbekannten Meisters.

In Indien, soviel wussten sie, ist es sehr heiß – was sollen die Leute da mit englischer Wolle anfangen? Viel wichtiger war es doch, die flandrische Tuchindustrie zugunsten der englischen zu schwächen! Dass die Herzogin von Burgund einen Prätendenten auf den englischen Thron unterstützte, war ein guter Vorwand, die Ausfuhr englischer Wolle nach den Niederlanden zu verbieten, und als daraufhin die hansischen Kaufleute des Stalhofes ihrerseits die Flamen mit dem lebenswichtigen Rohstoff Wolle zu versorgen suchten, da war die Gelegenheit da, die Londoner Volksseele zum Kochen zu bringen und der lästigen Hanse endlich einmal die starke Hand zu zeigen. Helle Haufen Londoner Stadtpöbels, von den „wagenden Kaufleuten“ aufgeputscht, brachen in den Stalhof ein und verwüsteten seine Schreibstuben und seine Lagerräume, und wenn es auch den allzeit wehrhaften Deutschen gelang, die Eindringlinge wieder auf die Straße zu werfen, so fanden sie doch beim Könige kein Gehör, als sie um Sicherheit für die Zukunft baten. Im Gegenteil, der gekrönte Krämer nahm ihnen 20 000 Pfund Sterling ab, die verfallen sein sollten, wenn sie sich fürderhin noch unterfangen würden, von London aus Handel mit den Niederlanden zu treiben.

Das waren also die Sorgen des englischen Königs und seiner Kaufleute in den da Kolumbus dem spanischen Königspaar ein neues Weltreich gewann. Als dann allerdings die Nachricht nach England kam, dass die „Santa Maria“ wirklich über den Ozean bis nach Indien gelangt sei (es währte ja noch geraume Zeit, bis man erkannte, dass es nicht Indien war, sondern ein neuer Erdteil), da wurde auch in England der Appetit rege. Es waren die Kaufmannsgilden von Bristol, die sich bereit zeigten, die Gelder, die sie vor allem mit der Islandfischerei (und mit Plünderungen aus Island) verdient hatten, in einem etwas weiter ausschauenden Unternehmen anzulegen.

Zwei Umstände sind bei dieser ersten englischen Entdeckungsfahrt festzuhalten. Während nämlich Kolumbus durch sorgfältige geographische Berechnungen zu seiner Fahrt angeregt wurde und seine Kenntnisse auf der Höhe der Wissenschaft seiner Zeit standen, so dass also seine Entdeckungen wirklich die Frucht europäischer Gedankenarbeit waren, konnte davon bei den Leuten aus Bristol keine Rede sein. Was sie anlockte, waren die imaginären Wunderinseln „Brasilien“‚ und „Antillen“, die auf mittelalterlichen Weltkarten herumgeisterten, obwohl keines Menschen Auge sie je gesehen. Auch über ihre Lage gab es die widersprechendsten Angaben. Die englischen Schiffe fuhren also ins Blaue hinein. Und das zweite ist: England verfügte auch damals über keinen Seefahrer, dem man eine solche Aufgabe hätte anvertrauen können. Man war also genötigt, die Expedition einem Ausländer zu unterstellen, einem italienischen Kaufherrn und Seemann, in dem noch ein dem hansischen verwandter Geist lebendig war: Giovanni Caboto, dessen Name durch englische Zungen in „John Cabot“ umgemodelt wurde.

Dem solchermaßen von England annektierten Venezianer nun stellte Heinrich VII. einen Schutzbrief aus, der ihn ermächtigte, „nach Ost, West oder Nord zu segeln“, und „alle heidnischen Inseln, Länder, Gebete oder Provinzen in jedem Teile der Welt zu entdecken“. Planloser konnte wohl eine solche Fahrt nicht ins Werk gesetzt werden, und es ist nur der nautischen Sicherheit des vielbefahrenen Venezianers zu verdanken, wenn die fünf Schiffe aus Bristol nach einem Vierteljahr wohlbehalten in ihren Heimathafen zurückkehrten.

Die Wunderinseln hatten sie nicht gefunden, und fanden sie auch auf einer zweiten Fahrt zwei Jahre später (1498) nicht. Das Land aber, das sie beide Male sichteten und untersuchten – es war die nördliche Küste von Nordamerika, von Labrador bis Massachusetts -, blieb von den Engländern ungenutzt. Es gab da offenbar keine Leute, die englische Wolle tragen wollten, und auch die einheimischen Güter lohnten keinen Handelsverkehr.

Immerhin, der unfreiwillig anglisierte „John Cabot“ wurde zum Großadmiral ernannt und heimste auch sonst beträchtliche Ehren ein, Entdeckungen brachten ja nicht nur unter Umständen sehr wichtige Ansprüche mit sich, sondern galten in jener Zeit überhaupt als ein hoher Ruhmestitel. Nicht lange, und die Welt wurde mit Erzählungen und Abhandlungen überschüttet, aus denen unzweideutig hervorging, dass „der Engländer John Cabot“ Nordamerika „entdeckt“ habe. Dabei wurde aber – nicht aus Unkenntnis, sondern geflissentlich – die Tatsache unterschlagen, dass die gleichen Gebiete, die Cabot gesehen hatte, schon zwanzig Jahre zuvor von einer Gruppe portugiesischer Adliger, die sich norwegischer Seeleute bedient hatten, angesteuert worden waren: eine Tatsache, die in Bristol nachweislich bekannt war.

Hätte Heinrich VII. – wozu ihm der Weitblick fehlte – das von Cabot gefundene Land besiedeln lassen, so hätte sich England damit einen rechtmäßigen Platz unter den ersten großen Kolonialmächten gesichert. Aber England hat es damals nicht in Besitz genommen. Es begnügte sich mit dem billigen Ruhm der „Entdeckung“ – und dieser Ruhm war, wie wir sahen, erschlichen.

Wie es bei dem Aufkommen der Wollindustrie mit fremdem Kalbe pflügte, so schmückte es sich nun im Zeitalter der Entdeckungen mit fremden Federn.

Zum zweiten Male also, wo es sich um Welthandel, „Weltwirtschaft und Weltpolitik handelt, verpasste England den Anschluss. Damals, weil es auf Festlandseroberungen aus war, statt sich seiner Wirtschaft zu widmen; jetzt, weil es, statt mutig in die Welt zu ziehen, dem Goldenen Vlies nachjagte, den Reichtümern, die es durch seine Wolle einheimsen wollte.

Nicht kühnes Ausgreifen, sondern Finten und Schliche – das waren die Methoden, mit denen die City und ihr geistesverwandter König vorgingen. Heinrich VII. förderte den Schiffbau – aber nicht, um neue Wege zu suchen, sondern um eine Waffe gegen die Hanse zu haben; sein Ziel war, den Deutschen den englischen Tuchexport aus den Händen zu winden. Und was die Ausfuhr von Rohwolle nach Flandern betraf, so waren hier gewisse Einfuhrzölle lästig, die die Niederlande erhoben. Um diese Zölle zum Verschwinden zu bringen, verschmähte der engstirnig rechnende König kein Mittel, selbst nicht das des Menschenraubes.

Es begab sich nämlich, daß die Königin Isabella von Kastilien, die Herrin der Neuen Welt, zum Sterben kam und dass ihr der Mann ihrer Tochter, Herzog Philipp von Burgund, der „Schöne“ zubenannt, Kaiser Maximilians Sohn, auf den Thron folgen sollte. Der junge, allen ritterlichen Abenteuern zugeneigte Fürst befand sich in Flandern, als ihn die Botschaft vom Tode Isabellas traf. Entgegen manchen Warnungen beschloss er, der noch nie ein Schiff betreten hatte, die Reise nach Spanien zur See zu unternehmen – und es geschah, was die Warner vorhergesagt hatten: das Schiff geriet in einen Sturm und musste an der englischen Kanalküste, in der Bucht von Weymouth, vor Anker gehen. Wiederum ließen sich die Warner vernehmen: der englische König sei ränkesüchtig, man tue besser, den Boden seines Landes zu meiden. Der junge Fürst aber, des Wartens vor Anker überdrüssig, ging mit seinem Gefolge an Land und lud sich auf dem Schloss eines englischen Edelmannes, das nahe der Ankerstelle lag, zu Gast. Der Edelmann tat sehr geehrt und bewirtete den Fürsten aufs festlichste; als dieser aber am folgenden Tage, da der Wind sich gelegt halte, wieder aufbrechen wollte, hielt ihn der Wirt zurück: er könne unmöglich von dannen ziehen, ohne dem König seine Aufwartung zu machen; die Boten seien bereits unterwegs …

Wirklich dauerte es nicht lange, da kam ein Schwärm von Edelleuten angeritten und forderte den Herzog auf, sie nach Windsor zu begleiten, wo der König schon mit Freuden auf den hohen Gast warte. Und als man dann in Windsor angekommen war, zeigte sich die Freude des Königs so unbändig, dass er seinen Besuch gar nicht wieder entlassen mochte – jedenfalls nicht eher, als bis Philipp, Herzog von Burgund, König von Kastilien und Herr der Neuen Welt, einen Handelsvertrag unterzeichnet hatte, der die zollfreie Einfuhr englischer Wolle in die Niederlande zum Gegenstand hatte. Die große Welt geschichtliche Stunde hatte der Krämerkönig verpasst. Aber den kleinen Vorteil wusste er, wie wir an diesem Vorfall sehen, zu nutzen. Als Heinrich VII. im Jahre 1509 starb, folgte ihm sein recht unähnlicher Sohn Heinrich VIII., der in den letzten Jahren auch in Deutschland als der „König mit den sechs Frauen“, als der unverdrossene Hühnchenvertilger und Schürzenjäger eine unziemliche Popularität erlangt hat, weil ihn ein Film sich mundgerecht machte. So viel ist richtig: Heinrich VIII. war so verschwenderisch wie sein Vater geizig, so träumerisch versponnen wie jener erdennah, so leidenschaftlich wie jener kalt und rechnend. Dennoch trug auch Heinrich VIII. auf seine Art zur Hebung der englischen Tuchproduktion nicht Geringes bei, und zwar durch eben die Tat, mit der er sich in der Geschichte am bekanntesten gemacht hat: durch die englische „Reformation“ nämlich, die in Wahrheit keine religiöse Bewegung, sondern eine Enteignung der Kirche, vor allem der Klöster zum Besten des königlichen Säckels war. Und doch auch wieder nicht zum Besten des königlichen Säckels: denn Heinrich VIII. hielt das geraubte Gut nicht zusammen, sondern verschenkte das meiste davon wieder, wie es ihm die Laune eingab, an adlige Grundbesitzer und auch an reiche Tuchfabrikanten. Da wurde manche ehrwürdige Abtei in eine Werkstatt umgewandelt, die Refektorien standen voll surrender Webstühle, und an ihnen saßen die Bauern, die durch die neuen Herren von Haus und Hof vertrieben worden waren. Denn es konnte nun gar nicht genug Schafe und nicht genug Weideland geben.

Der Stalhof Unweit der überbauten London Bridge erhob sich an der Themse die Niederlassung der deutschen Hanse, der "Stalhof" (auf unserem Bilde durch die Ziffer 55 bezeichnet). 1597 erzwang der Neid Londoner Kaufleute die Schließung dieser blühenden und auch für Englands Wirtschaft so wertvollen Handelszentrale.

Der Stalhof
Unweit der überbauten London Bridge erhob sich an der Themse die Niederlassung der deutschen Hanse, der „Stalhof“ (auf unserem Bilde durch die Ziffer 55 bezeichnet). 1597 erzwang der Neid Londoner Kaufleute die Schließung dieser blühenden und auch für Englands Wirtschaft so wertvollen Handelszentrale.

„Der Fuß der Schafe macht Sand zu Gold“, so ging das Gerede; überall verschwanden die Äcker, für den Bauern war kein Platz mehr auf dem Lande. Ein wahrer Wollrausch hatte die führenden Schichten Englands erfasst. Eine allgemeine Landflucht hob an; die Leute brachten ihr Erspartes in die Stadt und legten es im Tuchhandel an. Während England sich derart vorbereitete, den Kontinent mit Tuchen zu überschwemmen und schon einer Krise der Überproduktion entgegensteuerte, verwirklichte der König die Absicht, um derentwillen er die „Reformation“ vom Zaune gebrochen hatte: er konnte nun seine angebetete Anne Boleyn zur Königin erheben. Die spätere Legende hat diese Frau, für die Heinrich seine rechtmäßige Gemahlin, Katharina von Aragon, des Kaisers leibliche Tante, verstieß, als ein liebreizendes, von den Lockungen des Thrones betörtes Hoffräulein geschildert. Schamhaft verschwiegen dagegen wurde ein anderer Umstand: dass Anne Boleyn in den engsten Beziehungen zu den Feinden der deutschen Hanse stand. War doch ihr Urgroßvater, Geoffrey Boleyn, einer von denen gewesen, die die Gesellschaft der „Wagenden Kaufleute“ gegründet hatten. Indem er sie ehelichte, heiratete also Heinrich recht eigentlich in die Tuchbranche hinein, und es ist kein Wunder, wenn die Tochter, die diesem Bunde entsprang, die spätere Königin Elisabeth, sich später als eine von Grund auf händlerische Natur erwies. Wie ihre ganze Sippschaft, so hatte auch Anne Boleyn einen neidischen Hass gegen die Deutschen des Stalhof es, und sie tat ihr möglichstes, die Stellung l der Hanse zu untergraben. Im Stalhof wusste man gut, mit wem man es zu tun hatte; die hansischen Kaufleute dort standen treu zum Kaiser, und sie empfanden die Verstoßung der Königin Katharina als einen Schimpf, der dem Reiche angetan war. Als sie daher genötigt wurden, für den Hochzeitszug der Anne Boleyn eine Festdekoration aufzubauen, ließen] sie es zwar an Aufwand und Pracht nicht mangeln, ja, aus der Quelle, die auf der von ihnen kunstreich dargestellten Landschaft des Parnass entsprang, strömte richtiger Rheinwein, von dem sich jedermann bedienen durfte. Aber oben auf dem Gipfel des Berges erhob sich, wie die Neugebackene Königin zu ihrem Verdruss feststellen musste, der kaiserliche Adler, der in seinen Fängen die Wappen von Kastilien und Aragon – die Wappen der verstoßenen Königin – trug …

Natürlich verlangte Anne Boleyn eine strenge Bestrafung der Übeltäter, und nur der Umstand, dass Heinrich den Kaiser fürchtete und auf gute Beziehungen zu den lutherischen Hansestädten Lübeck und Hamburg Wert legte, verhinderte die Schließung des Stalhofes. Es konnte aber nicht lange dauern, bis die Interessen des Wollhandels die englische Staatsführung zwangen, mit List und Gewalt neue Wege für den Export zu suchen und also auf die Bahn der großen Weltpolitik hinauszutreten. Sie blieb nur in den Bahnen, die die „Wagenden Kaufleute“ und der erste Tudorkönig vorgezeichnet hatten, wenn sie diesen Schritt in Form der scheinbar privaten, in Wahrheit aber staatlich organisierten, für Krone wie City durchaus einträglichen Seeräuberei tat.

Faustrecht jenseits der Linie 

Inzwischen war längst der Erdball, durch die Anstrengungen anderer Völker, um ein gutes Stück bekannter geworden. Die Portugiesen waren auf der Fahrt um Afrika herum nach Indien und zu den begehrten Gewürzinseln gelangt, hatten vielerorten Handelsniederlassungen gegründet und damit das von allen Mittelmeervölkern erstrebte Ziel erreicht, unter Umgehung der von dem Türkenreich in den Orient gelegten Sperre den unmittelbaren Verkehr mit den Ursprungsländern der Gewürze und der Seide aufzunehmen. Dann hatte(1519/20) der große Magalhäes den Süden Amerikas umfahren und war über den Stillen Ozean von Osten her an die Gewürzinseln gelangt.

König Heinrich VII. (1473-1509), der erste Herrscher aus dem Hause Tudor, schuf die Grundlagen der britischen Plutokratie, indem er, mehr Krämer als König, den Staat den Interessen der Geschäftswelt dienstbar machte.

König Heinrich VII. (1473-1509), der erste Herrscher aus dem Hause Tudor, schuf die Grundlagen der britischen Plutokratie, indem er, mehr Krämer als König, den Staat den Interessen der Geschäftswelt dienstbar machte.

Das Bild von der Beschaffenheit unserer Erde präzisierte sich immer mehr – und es zeigte sich immer deutlicher, wie gründlich England den Anschluss verpasst hatte. „Die Welt ist weggegeben …“

Was tun? Sich mit dieser Lage zu bescheiden, litt weder die englische Habsucht noch die politische Eifersucht noch die wirtschaftliche Lage der führenden Schichten; denn schon begannen die europäischen Länder sich gegen den Überfluss englischer Tuche zu wehren. Das Gespenst der Absatzkrise zog herauf. Es mussten also neue Märkte gefunden werden, und da lockten natürlich die Berichte von den dicht bevölkerten Landstrichen des östlichen Asiens. „Weil unser größter Wunsch dahin zielt, reichlichen Absatz für unsern Wollstoff zu finden“, so wurde damals geschrieben, „sind die mannigfachen Inseln Japans, die nördlichen Teile Chinas sowie die Gebiete der benachbarten Tataren die für uns tauglichsten Plätze.“ Aber wie sollte man die Wollstoffe an die Abnehmer heranbringen? Die Portugiesen gestatteten keiner anderen Nation, den von ihnen gefundenen Handelsweg zu benutzen – nach dem Recht, das ihnen durch päpstliche Bulle verliehen war und das sie darum als heiliges Recht wahrnahmen, aber auch nach dem natürlichen Recht dessen, der das Wagnis als erster unternommen und seine Haut dabei zu Markte getragen hat. Nach demselben Recht wachten auch die Spanier über ihrem durch den Papst verbrieften Handelsmonopol mit der Neuen Welt. Weder um das Kap der Guten Hoffnung noch durch die Magalhäesstraße führte also ein Weg, auf dem englische Wolle nach Ostasien hätte gelangen können.

Es gab zwei Mittel, dieser Verlegenheit abzuhelfen – ein redliches und ein unredliches. Beide wurden von den Engländern angewandt, das unredliche allerdings mit viel mehr Nachdruck, besonders dann, als es sich als das weitaus erfolgreichere für Englands Wirtschaft und Politik erwies.

König Heinrich VIII. (l 509-1547)Unter dem "König mit den sechs Frauen" begann die Vernichtung des englischen Bauernstandes. Denn Heinrich VIII. verschenkte die eingezogenen Klostergüter an reiche Kaufleute, die das Ackerland in Weideland für Schafe verwandelten. - Gemälde von Hans Holbein d. J.

König Heinrich VIII. (l 509-1547)Unter dem „König mit den sechs Frauen“ begann die Vernichtung des englischen Bauernstandes. Denn Heinrich VIII. verschenkte die eingezogenen Klostergüter an reiche Kaufleute, die das Ackerland in Weideland für Schafe verwandelten. – Gemälde von Hans Holbein d. J.

Das redliche Mittel war dieses: eine Zufahrt nach China zu suchen, die weder des Landweges bedurfte, noch den Spaniern oder den Portugiesen ins Gehege kam. Solch eine Zufahrt, so meinte man, musste entweder im äußersten Norden Asiens oder im äußersten Norden Amerikas zu finden sein. Mit der Suche nach der „Nordost-“ und der „Nordwest-Passage“ setzte nun also ein kurzes Zeitalter englischer Entdeckungsfahrten ein – Fahrten, denen keineswegs der gewünschte Erfolg beschieden war, wenn sie sich auch in anderer Hinsieht zum Teil als durchaus folgenreich erweisen sollten.

Von allen drei Schiffen nämlich, die von einer Aktiengesellschaft „zur Förderung des Handels mit China“ ausgerüstet wurden und im Mai 1553 in See stachen, um an der Nordküste Asiens entlang ihr Ziel zu erreichen, wurden zwei alsbald vom Eise abgetrieben, und ihre Bemannung fand an der lappländischen Küste den Tod. Das dritte hingegen gelangte zwar auch nur bis ins Weiße Meer, hier aber traf der Kapitän auf freundliche Fischer, die ihn wissen ließen, das Land gehöre dem Zaren in Moskau – worauf er sich beeilte, den Herrscher im Kreml aufzusuchen. Als er nach London zurückkehrte, brachte er ein Schreiben des Zaren Iwan IV. mit heim, in dem den englischen Kaufleuten „freie Stapelplätze und auch sonst alle Vergünstigungen“ zugesichert wurden.

Es war ein Geschenk des Zufalls, was den Engländern hier in den Schoß fiel. An China und Japan hatten sie gedacht, aber nicht an Russland. Keinem war es in den Sinn gekommen, dass hier doch wohl Abnehmer für englische Wolle zu finden sein würden – keinem auch der Umstand, der sich in der Folgezeit als äußerst bedeutsam erweisen sollte, dass nämlich Russland im Überfluss die Materialien zur Verfügung stellen konnte, deren man für den Schiffbau dringend bedurfte: Holz für den Schiffsrumpf und die Masten, Hanf für die Taue. Wäre jener Kapitän nicht zum Überwintern gezwungen worden, die „weit blickenden“ Herren von der City hätten den Posten Russland nie in ihre Rechnung eingestellt. So allerdings bildete sich also gleich eine „Russische Kompanie“ (mit einem Aktienkapital von über 10 Millionen Mark heutigen Wertes), die den Handel mit dem freundlichen Zaren in die Hand nahm und eifersüchtig darüber wachte, dass keine „Fremden“ sich zwischen sie und ihre Privilegien drängten.

Sir Francis Drake, von den Engländern als Seeheld und Entdecker gefeiert, hatte sich bei den Raubfahnen Hawkins' die Sporen verdient. Später fühne er die Seeräuberei in größerem Stile fort; besonders seine Weltumseglung, ein Raubzug auf die Westküsten Amerikas, warf für ihn und seine Geldgeber große Gewinne ab.

Sir Francis Drake, von den Engländern als Seeheld und Entdecker gefeiert, hatte sich bei den Raubfahnen Hawkins‘ die Sporen verdient. Später fühne er die Seeräuberei in größerem Stile fort; besonders seine Weltumseglung, ein Raubzug auf die Westküsten Amerikas, warf für ihn und seine Geldgeber große Gewinne ab.

Die Gewinne dieses Unternehmens ließen sich recht erfreulich an, und so entschlossen sich die Hauptaktionäre, eine größere Summe für die Entdeckung der anderen, der nordwestlichen Passage zu riskieren Der Führer der drei hierfür entsandten Expeditionen (1576-1578), Martin Frobisher, gelangte in die noch heute nach ihm benannte Bucht in Baffinland (zwischen Labrador und Grönland), das er für Asien hielt. Außer einem Eskimo, den er hinterlistig und brutal entführt hatte, brachte er die Kunde von unermesslichen Goldschätzen mit, die er dort festgestellt haben wollte. So wurden bei seiner Rückkehr die City von London und die „jungfräuliche Königin“ von einem Goldrausch ergriffen, der allerdings nur von kurzer Dauer war. Denn als die nächste Expedition, der die Königin sogar dreißig Bergleute mitgegeben hatte, mit einer Ladung von 1300 Tonnen Erz heimkehrte, wurde auch nicht ein Gramm Gold entdeckt. Die Aktionäre einschließlich der Königin sahen von ihrem Gelde nichts wieder, und von den Durchfahrten nach China und Japan war von nun ab nicht mehr die Rede. Der Versuch, auf redliche Weise an der Erschließung der Welt teilzunehmen, hatte sich nicht als sehr ermutigend erwiesen. Um so bessere Erträgnisse versprach die unredliche Methode.

Originell war bis jetzt nichts gewesen, was die Engländer unternommen hatten; in allem, in Handel, Industrie, Schiff-Fahrt und Politik waren sie stets fremden Vorbildern gefolgt oder hatten fremde Hilfe in Anspruch genommen. So ist es nicht zu verwundern, dass auch das gewaltsame Vorgehen, das jetzt in den Vordergrund tritt – nämlich der Seeraub in fremden Kolonialgebieten -, keineswegs eine englische Erfindung ist. Auch als Piraten folgen die Engländer nur der Bahn, die eine andere Nation ihnen vorgezeichnet hat: mit dem einen Unterschied allerdings, dass diese andere Nation – die Franzosen nämlich – ihre Raubfahrten in die westindischen Besitzungen Spaniens und an die Küsten Mexikos während eines langen, erbitterten Krieges zwischen Frankreich und Spanien (1521 bis 1559) begonnen und weitergeführt hatten, die Engländer dagegen nicht nur mitten im Frieden, sondern sogar als Verbündete über das spanische Kolonialreich herfielen.

Sir John Hawkins, ein Seemann aus Plymouth, war der Begründer der beiden Hauptpfeiler, auf denen sich das britische Weltreich erhob: des Sklavenhandels und der Seeräuberei. Seinen Raubfahrten in das spanische Kolonialreich verdankte er seine Erhebung in den Ritterstand.

Sir John Hawkins, ein Seemann aus Plymouth, war der Begründer der beiden Hauptpfeiler, auf denen sich das britische Weltreich erhob: des Sklavenhandels und der Seeräuberei. Seinen Raubfahrten in das spanische Kolonialreich verdankte er seine Erhebung in den Ritterstand.

Wenn zwei dasselbe tun, so ist es nicht dasselbe. Dass französische Freibeuter – kühne Seefahrer aus der Normandie zumeist – dem mexikanischen Goldhort nachstellten, den die spanischen Flotten nach Europa schaffen sollten, und auch manches Schatzbeladene Schiff erbeuteten, das war Kriegsbrauch. Als dann 1559 der Friede geschlossen war, hörte die französische Freibeuterei zwar immer noch nicht auf, aber Schiffe und Kapitäne, die jetzt auf die spanischen Goldschiffe Jagd machten, genossen nicht den Schutz des französischen Staates. Dieser und jener trieb auf private Rechnung Piraterie. Viele aber, die den Spaniern hart zu schaffen machten, gehörten der neu aufgekommenen Bewegung der Hugenotten an. Sie waren Fanatiker ihrer Vorstellung vom Reiche Gottes auf Erden, das, wenn nötig, mit Feuer und Schwert gegründet werden müsse; sie standen im Bunde mit den Gleichgesinnten in den Niederlanden, die sich eben jetzt gegen die spanische Herrschaft erhoben. Es verstand sich von selbst, daß ihnen der spanische Rechtsanspruch auf das Monopol des Handels und der Niederlassung in Amerika nichts galt. Denn diesen Anspruch hatte ja der Papst verbrieft, der nach ihrer Überzeugung der Antichrist selbst war.

Hätte England, wie es einer „protestantischen“ Nation gar nicht so fern gelegen hätte, auch seinerseits das spanische Besitzrecht an der Neuen Welt von vornherein angefochten, so hätte das natürlich den Ausbruch eines Krieges mit Spanien bedeutet; aber es wäre dann ein Kampf mit offenen Waffen gewesen. Solche Aufrichtigkeit lag nicht im Wesen der Königin Elisabeth und ihrer Berater. Sie hatten von Frankreich viel zu fürchten, da es die Schottenkönigin Maria Stuart in ihrem Kampf um den englischen Thron unterstützte; sie waren daher ängstlich auf korrekte, ja freundliche Beziehungen zu Spanien bedacht, und sie erklärten immer wieder aus freien Stücken, dass Spanien mit vollem Recht die Herrschaft über die Neue Welt ausübte. Trotzdem sannen sie darauf, wie sie sich in den Handel mit dem spanischen Kolonialreich eindrängen könnten.

Der Mann, der der Königin auf diesem Gebiete aussichtsreiche Vorschläge machen konnte, John Hawkins aus Plymouth, hatte die Verhältnisse in Westindien genauestens studiert. Er kannte die Ursachen, die den französischen Freibeutern so viele Erfolge gebracht hatten. Er wusste, dass die Spanier ihre besten Soldaten für die gewaltigen Züge in das Innere des südamerikanischen Kontinents einsetzen mussten, dass daher die Küstenstädte auf den Schutz der meist wenig kriegstüchtigen und wenig kampflustigen Bürgerwehren angewiesen waren, die aus den Handeltreibenden Ansiedlern gebildet wurden, und dass außerdem die spanische Verwaltungsmaschinerie überaus schwerfällig und langsam war. Auf diese Umstände gründete er seinen Plan.

Eine spanische Silberflotte wird von englischen Piraten geplündert Durch gemeine Raubüberfälle versuchten die Engländer den Vorsprung aufzuholen, den sich Spanien durch die Entdeckung Amerikas und seiner Silbergruben verschafft hatte. - Nach einem alten Holzschnitt.

Eine spanische Silberflotte wird von englischen Piraten geplündert Durch gemeine Raubüberfälle versuchten die Engländer den Vorsprung aufzuholen, den sich Spanien durch die Entdeckung Amerikas und seiner Silbergruben verschafft hatte. – Nach einem alten Holzschnitt.

Hawkins war kein Draufgänger gewöhnlichen Schlages. Er hatte weitgehende Kenntnisse, war energisch und umsichtig und hätte in einem Staate, der mannhafte Politik betrieb, sich sowohl diplomatischen als ehrlichen kriegerischen Ruhm erwerben können. Aber der englische Staat zog die Schleichwege vor, und so wurde Hawkins mit seinem Wagemut – denn den hatte er – ein von der Krone gewissermaßen konzessionierter Schmuggler und Bandit. So sehr drückt die englische Atmosphäre auch größer angelegte Naturen zum Kleinlichen und Gaunerhaften hinab.

William Hogarth, der große Sittenschilderer des 18. Jahrhunderts, hat hier unübertrefflich die verlogene englische Religiosität gezeichnet, die heilige Worte auf den Lippen führt und dabei sehr unheiligen Gedanken nachhängt. Theodor Fontäne hat das treffend formuliert: "Sie sagen Christus, und sie meinen Kattun."

William Hogarth, der große Sittenschilderer des 18. Jahrhunderts, hat hier unübertrefflich die verlogene englische Religiosität gezeichnet, die heilige Worte auf den Lippen führt und dabei sehr unheiligen Gedanken nachhängt. Theodor Fontäne hat das treffend formuliert: „Sie sagen Christus, und sie meinen Kattun.“

Wollstoffe waren, darüber war man sich im Klaren, in den tropischen Gebieten der Karibischen See beim besten Willen nicht abzusetzen. Man musste schon nach anderen Waren Umschau halten, um die spanischen Pflanzer zu beglücken. Der lukrativste Import nach Westindien, so legte Hawkins der Königin dar, war der von Negersklaven, für die auf den wachsenden Zuckerpflanzungen immer mehr Bedarf war. Allerdings gab es Neger nur in Afrika, und hier kontrollierten die Portugiesen den Handel. So musste man also bei ihnen einbrechen, um sich die Ware zu verschaffen, und dann bei den Spaniern, um sie loszuschlagen. Die Bedenken der vorsichtigen Königin, ob dieses doppelte Wagnis nicht zu gefährlich sei, entkräftete Hawkins mit der Versicherung, er habe Beziehungen zu gewissen portugiesischen und spanischen Kolonialbeamten angeknüpft.

Wirklich fand sich ein Syndikat von Kaufleuten und Beamten zusammen (auch der Schatzmeister der Admiralität war dabei), und Hawkins konnte im Oktober 1562 mit vier Schiffen von Plymouth aus in See gehen. Die Fahrt ging zunächst nach der Guinea-Küste, wo eine Fracht von 400 Negern eingeladen wurde, die Hawkins, wie er selbst berichtete, „teils mit dem Schwert, teils auf andere Weise“ erworben hatte – teils hatte er sie nämlich mit seinen Leuten selbst sozusagen auf freier Wildbahn gejagt, teils sie portugiesischen Sklavenhändlern durch Drohung und Bestechung abgenommen. Mit dieser lebenden Ware segelte er dann stracks nach Haiti, wo die spanischen Kolonialbehörden ihn einigermaßen verdutzt ankommen sahen. Erlaubnis zum Handeln hatte er nicht; aber da er höflich und umgänglich und außerdem gut bewaffnet war, hielten sie es für richtiger, ihm seine Ware abzunehmen, wenn auch nicht gegen bar, sondern im Austausch mit Häuten, Perlen und Zucker.

Grausamkeiten König Jakobs II. in Irland Im Jahre 1169 begann mit dem Einfall anglo-normannischer Ritter unter König Heinrich II. von England der lange Leidensweg des irischen Volkes. Unter Cromwell und den letzten Stuarts wurde ganz Irland erobert.- Stich des Holländers Peter Pickaert.

Grausamkeiten König Jakobs II. in Irland Im Jahre 1169 begann mit dem Einfall anglo-normannischer Ritter unter König Heinrich II. von England der lange Leidensweg des irischen Volkes. Unter Cromwell und den letzten Stuarts wurde ganz Irland erobert.- Stich des Holländers Peter Pickaert.

Als der liebenswürdige Erpresser nach England zurückkam, war ihm der Beifall der Königin gewiss. Sie nahm ihn offiziell in die Dienste der Krone, womit er das Recht hatte, fortab die königliche Standarte am Mast wehen zu lassen. Ja, sie steuerte zu seinen nächsten Schmuggelfahrten eins ihrer Kriegsschiffe bei – allerdings, wie es ihrer vorsichtigen Art entsprach, nur einen ausgedienten Veteranen, den völlig seeuntüchtigen „Jesus von Lübeck“, der denn Hawkins auch viel Kummer machte, bis ihm schließlich die Pfahlwürmer des Karibischen Meeres den Rest gaben und er in einem Augenblick, wo alles von ihm abhing, mitten entzwei barst.

Das war auf der dritten und letzten Expedition (1567), als Hawkins gerade wieder seine Neger verkauft und sich, die Schiffe beladen mit Zucker und Häuten, auf die Heimfahrt begeben wollte. Er wollte den „Jesus von Lübeck“ nicht aufgeben, da er den Unwillen der Königin fürchtete, und so ließ er sich von einem spanischen Kapitän einen Hafen empfehlen, wo er das wracke Schiff reparieren konnte. Es war ein Hafen an der mexikanischen Küste, San Jüan de Ulua, und zwar derjenige Hafen, an dem das Silber aus den mexikanischen Silbergruben nach Spanien verschifft wurde. Als Hawkins mit seinem invaliden Flaggschiff hier einlief, waren nur noch wenige Tage bis zur Ankunft der spanischen Transportflotte, die von gut armierten und bemannten Kriegsschiffen begleitet zu werden pflegte. So konnte es geschehen, dass die Leute von San Juan de Ulua Hawkins mit Salutschüssen und lautem Jubelgeschrei begrüßten. Als er dann aber vor Anker ging und sie eine unbekannte Flagge vom Mast wehen sahen, ergriff sie eine Panik; sie ließen die Geschütze im Stich und verbargen sich in den Kellern ihrer Häuser. Hawkins hatte also leichtes Spiel, als er nun an Land ging und die Batterien besetzte. Zwei Tage war er Herr des Hafens und seiner Geschütze – nicht lange genug, um den „Jesus von Lübeck“ zu flicken -, dann erschien wirklich die spanische Flotte an Bord ihres Admiralsschiffes der Neuernannte Vizekönig von Mexiko, Don Martin Enriquez. Der machte große Augen, als ein englischer Bote vor ihm erschien und ihm mitteilte, unter welchen Bedingungen der englische Admiral bereit sei, die spanische Flotte in den spanischen Hafen einzulassen: Geiseln sollten ausgetauscht werden, kein bewaffneter Spanier dürfe an Land kommen, und Hawkins wolle über die Batterien so lange verfügen, bis seine Schiffe wieder seetüchtig und seine Leute mit allem Nötigen versorgt seien … Verständnis für die Empfindungen anderer Völker ist nie Englands starke Seite gewesen, und so hatte Hawkins denn auch jetzt einen Posten in seine Rechnung einzustellen vergessen: den angeborenen Stolz des Spaniers. Für Don Martin war dieser unverschämte Eindringling nichts als ein Korsar, trotz seiner Königsstandarte, und so verfuhr der tief gekränkte Mann denn mit Hawkins, wie man mit Seeräubern verfährt. Und hatte Hawkins nicht wirklich das Recht verwirkt, als ritterlicher und ehrlicher Mann behandelt zu werden? So ging denn der Vizekönig zum Schein auf die Bedingungen des Engländers ein. Auf ein verabredetes Zeichen aber stürmten die spanischen Matrosen und Soldaten die englischen Schiffe und überfielen die Geschützbesatzungen am Lande. Der „Jesus von Lübeck“ musste endgültig aufgegeben werden, andere Schiffe steckten die Spanier in Brand, und nur zwei konnte Hawkins mit Mühe und Not retten. Das eine davon war die 50-Tonnen-Bark „Judith“, auf der ein gewisser Francis Drake kommandierte, Hawkins‘ gelehrigster Schüler und bald darauf sein würdiger Nachfolger.

Das war also das Ende der englischen Bemühungen, die Spanier auf sozusagen gütlichem Wege zur Zulassung englischen Handels in Westindien zu bewegen. In London war man höchlich entrüstet, als das Geschehene bekannt wurde. Man hatte Philipp von Spanien helfen wollen, den Handel seiner Kolonien auszuweiten – und das war der Dank!

Hawkins schäumte vor Rachedurst und drängte die Königin, ihn zu Repressalien zu ermächtigen. Doch Elisabeth scheute vor dem offenen Kampf zurück; sie ging, als echte Enkelin der „wagenden Kaufleute“, den Weg des geringsten Risikos. Der spanische König sollte es schon zu fühlen bekommen, was es hieß, die englische Freundschaft ausgeschlagen zu haben…

Die guten Beziehungen zu Spanien zu erhalten, so erklärte Elisabeth, liege ihr mehr als alles andere am Herzen. Es war daher nur eine vorsorgliche Maßnahme, die König Philipp vor Schaden bewahren sollte, wenn sie jetzt, kurz nach den Ereignissen von San Juan de Ulua, eine ihm gehörige Ladung von Goldbarren zu treuen Händen in Verwahrsam nahm. Diese Goldbarren nämlich waren dem spanischen König von Genueser Banken bis zur Ankunft der nächsten Schatzflotte aus Amerika vorgestreckt worden, da er für seine gegen die aufständischen Niederlande kämpfenden Truppen schnell Geld brauchte. Hugenottische Freibeuter, Gleichgesinnte Verbündete der Niederländer, hatten die Goldschiffe aufgebracht und sie genötigt, an der englischen Kanalküste Schutz zu suchen.

Irisches Elend Im Jahre 1845 zählte Irland über 8 Millionen Einwohner - heute nur noch 4,3 Millionen! Die Entvölkerung war eine Folge der durch die englische Selbstsucht verursachten Hungersnöte - die furchtbarste um 1850 - sowie der dadurch verursachten Massenauswanderungen. - Aus der Pariser "Illustration" von 1854.

Irisches Elend Im Jahre 1845 zählte Irland über 8 Millionen Einwohner – heute nur noch 4,3 Millionen! Die Entvölkerung war eine Folge der durch die englische Selbstsucht verursachten Hungersnöte – die furchtbarste um 1850 – sowie der dadurch verursachten Massenauswanderungen. – Aus der Pariser „Illustration“ von 1854.

Dass Elisabeth die kostbare Fracht daraufhin sogleich im Tower von London deponieren ließ, geschah nur, um sie vor den Seeräubern zu bewahren. Unverzeihlich, dass König Philipp diese so wohlgemeinte Handlung als einen Raub an seinem Eigentum ansah und daraufhin die Warenlager englischer Kaufleute in Spanien beschlagnahmen ließ!

In Wirklichkeit konnte Elisabeth nichts willkommener sein als dieser Goldschatz. Ihr verschwenderischer Vater, Heinrich VIII., hatte eine gewaltige Last von Schulden hinterlassen, und es war der Königin trotz aller Knauserigkeit bis jetzt nicht gelungen, sie abzudecken; denn knauserig waren auch die Grundbesitzer und Kaufleute, die im Parlament saßen und ohne deren Zustimmung die Königin keine Abgaben erheben durfte. Da brachte König Philipps Gold die Rettung aus der Not. Ja, sie konnte es sich sogar leisten, großzügig zu sein und den Genueser Bankiers Zinsen für diese unfreiwillige Anleihe zu zahlen. Wer konnte ihr nun noch vorwerfen, dass sie nicht korrekt verfahren sei? Es war doch niemand geschädigt; die Genueser bekamen ihre Zinsen, und König Philipp konnte sich von ihnen anderes Gold leihen…

Doch es half nichts; am spanischen Hofe durchschaute man das englische Spiel und zog die offene Gegnerschaft der verlogenen Freundschaft vor. Den englischen Kaufleuten blieb der Handel mit Spanien und den spanischen Niederlanden untersagt. Der Vorteil der Königin war diesmal auf Kosten der Kaufleute erreicht worden, und man musste sehen, wie man die Verluste wieder aufholte.

Das Gemetzel im Phönixpark zu Dublin Die Antwort auf die systematische Aushungerung des irischen Volkes durch die britische Plutokratie war Gründung des Bundes der "Fenier", dessen Anhänger bei einer Versammlung im Juli 1871 von der englischen Polizei zersprengt wurden. 200 Verwundete waren das Opfer dieses brutalen Vorgehens. - Aus "Le Monde Illustre" (1871)

Das Gemetzel im Phönixpark zu Dublin Die Antwort auf die systematische Aushungerung des irischen Volkes durch die britische Plutokratie war Gründung des Bundes der „Fenier“, dessen Anhänger bei einer Versammlung im Juli 1871 von der englischen Polizei zersprengt wurden. 200 Verwundete waren das Opfer dieses brutalen Vorgehens. – Aus „Le Monde Illustre“ (1871)

In dieser Situation gab es, darüber waren sich Königin und City klar, nur einen Ausweg: man musste die Seeräuberei auf eine breite finanzielle Basis stellen. Wenn es mit dem ehrlichen Handel nicht ging, musste der unehrliche und gewaltsame die Säckel der Londoner Kaufleute füllen – und dass der Säckel der Königin dabei nicht zu kurz kam, dafür sorgte ihr ererbtes Krämerblut.

„Die Zeit der Überfälle auf den spanischen Handel ist von größter Bedeutung für das Wachsen der englischen Macht gewesen“, schreibt der englische Historiker William Robert Scott mit dem beinahe erfrischenden Zynismus, der englischen Historikern eigen ist, wenn sie von dem Aufstieg Englands zur Weltmacht sprechen. Es ist allerdings ein Grundgelehrtes, nur für Fachleute bestimmtes Werk, in dem dieser Satz vorkommt. In Büchern, die für die breite Öffentlichkeit und für die Stimmungsmache im Ausland geschrieben sind, klingt es anders. Da wird einer gläubigen Welt suggeriert, die elisabethanischen Piraten seien kühne Einzelgänger gewesen, die aus loderndem Hass gegen alles, was dem Papste anhing, und aus glühender Liebe von der „Solidarität der protestantischen Volker zu ihrem Vaterlande Heldentaten über Heldentaten verrichtet hätten ohne rechte Unterstützung durch die vorsichtige und korrekte Königin.

Halten wir also einige Tatsachen fest, die das Gesicht dieser „Überfälle auf den spanischen Handel“ erkennen lassen. Zunächst einmal: die Piratenfahrten der Drake und Raleigh waren nicht Raubzüge auf eigene Faust, sondern wohlorganisierte, von langer Hand vorbereitete Unternehmungen, für die die Mittel jedes Mal durch eine Gesellschaft von Aktionären zusammengebracht wurden. Zu diesen Aktionären gehörten die Königin, ihre führenden Minister und Günstlinge (also Männer wie William Cecil, der spätertere Lord Burghley, und der Graf von Leicester, und schließlich die Kreise der City. „Wenn die Schiffe zurückkehrten und die Beute verkauft war, Überschuss verteilt und das ganze Geschäft liquidiert“ (Scott). Zum zweiten: Es herrschte weder Kriegszustand mit Spanien noch auch nur ein heimlicher Konflikt zwischen beiden Mächten, so dass keinerlei Anlass für diese bestand. Die Leidenschaft, der Abscheu gegen den „Papismus“ vor allem, war künstlich genährt wie -man denn überhaupt damals die Zugkraft der Parole von der „Solidarität der protestantischen Völker“ entdeckte, um die skrupellose, nur der Gewinnsucht entspringende Piraterie der eigenen Leute mit der aus fanatischem Glaubenseifer entspringenden Freibeuterei der Hugenotten und der holländischen „Wassergeusen“ im Urteil der Mitwelt und Nachwelt auf eine Stufe stellen zu können.

Irland am Kreuz Das gemarterte Irland, um das sich die Schatten verhungerter Frauen und Kinder sammeln, spricht: "0 Gott, den ich so lange vergebens angefleht habe - solltest du ein Engländer geworden sein?" - Aus der französischen Wochenschrift "Le Rire" von 1899

Irland am Kreuz Das gemarterte Irland, um das sich die Schatten verhungerter Frauen und Kinder sammeln, spricht: „0 Gott, den ich so lange vergebens angefleht habe – solltest du ein Engländer geworden sein?“ – Aus der französischen Wochenschrift „Le Rire“ von 1899

Gewiss gab es im damaligen England auch Leute, die den Angriff auf das katholische Weltreich Spaniens für ein Gott wohlgefälliges Werk hielten. In den Massen des kleinen städtischen Bürgertums, das von den Raubzügen keinen unmittelbaren Vorteil hatte, aber die Rückschläge des Handels in Gestalt von Knappheit und Teuerung am eigenen Leibe erlebte, fanden die Hasspredigten gegen den König in Madrid, der mit allen erdenklichen biblischen Ungeheuern verglichen wurde, offene Ohren. Hier sympathisierte man wirklich mit den Hugenotten und den Geuusen, die ja der gleichen Gesellschaftsschicht angehörten. Hier fanden sich die Menschen, die bereit waren, im Kampfe gegen „Gog und Magog“ oder wie die bösen Feinde des wahren Glaubens sonst genannt wurden, ihre Haut zu Markte zu tragen und alles zu vergessen, was ihnen an christlicher Gesittung anerzogen war.

Damals nämlich bildeten sich die Grundzüge des englischen Nationalcharakters: die Selbstgerechtigkeit und der mit ihr so eng zusammenhängende „Cant“. Denn da die Überzeugung, daß im Kampfe gegen Spanien, dieses gewissermaßen Volkgewordene böse Prinzip, jedes Mittel erlaubt sei, in ihrer praktischen Auswirkung zum Aufblühen der englischen Wirtschaft führte, so war es kein großer Schritt bis zu der nächsten Überzeugung: dass die Raubüberfälle im Einklang mit dem Willen Gottes stünden und daß England von Gott das Privileg erhalten habe, sich über die das Völkerleben regelnden Gebote immer dann hinwegzusetzen, wenn das Gedeihen seines Handels es erforderte. Denn wie hätte Gott sonst den Erfolg der englischen Freibeuterei dulden können? Ergo: Was England tut, ist wohlgetan.

Während aber in Holland ein ganzes Volk sich gegen seinen spanischen Oberherrn, in Frankreich eine breite Schicht des Volkes sich gegen die alten Gewalten im Staat empörte – während also Geusen und Hugenotten in radikaler Unbedingtheit um Sein oder Nichtsein kämpften, handelten die englischen „Seehelden“ ganz im Einvernehmen mit der Führung ihres Staates. Wohl haben die einzelnen, Drake oder Raleigh und ihre Mannschaften, Erstaunliches geleistet und weder Leben noch Gesundheit geschont. Aber diesen Mut hat auch der Gangster. Was einem Kampf erst das Heroische verleiht, ist, dass er mit vollem Bewusstsein um „Alles oder Nichts“ geht, um eine höhere Form des Daseins für die Gemeinschaft, in der man kämpft. Dieses Element des Heroischen, dieses Wissen um die tiefste weltgeschichtliche Bedeutung von Sieg oder Untergang fehlte dem englischen Kampf gegen Spanien durchaus. Die Technik des Freibeutertums und den Glaubensfanatismus – beides hatte man von anderen abgeguckt. Und weil beides nicht aus ursprünglicher Leidenschaft, sondern aus listiger Berechnung kam, ist auch die Begründung der Seeräuberei aus dem „protestantischen Glauben“ etwas innerlich Unwahres. Keine elementare Not zwang England, Spanien zu überfallen, sondern eine kaufmännische Kalkulation ließ es als empfehlenswert erscheinen, und so ist von Anbeginn an die englische Weltmachtpolitik mit dem Fluch der Scheinheiligkeit und Verlogenheit behaftet: für die Verfolgung ihrer rein geschäftlichen Ziele schiebt sie die Bibel vor. Und das tut sie von Elisabeths Zeiten bis auf den heutigen Tag. Bei anderen Völkern hat es diese üble Verquickung unredlicher Politik mit Worten des Glaubens nie gegeben. Das Wort „cant“, das die politische Scheinheiligkeit des Engländers bezeichnet, ist daher auch nicht in andere Sprachen übersetzbar.

Das Wort Seeräuberei (mit seinem ein wenig romantischen Beigeschmack) erweckt noch nicht die zutreffende Vorstellung von den Aktionen, die Drake und die anderen Freibeuter auf Aktien in den siebziger und achtziger Jahren des sechzehnten Jahrhunderts unternahmen. Denn Seeraub, Kaperung spanischer Handelsschiffe also, war nur die eine ihrer Formen. Da nämlich ihr Hauptzweck, die Erbeutung amerikanischer Edelmetalle, nicht immer zur See erreicht werden konnte (die spanischen Schatzflotten fuhren in Abständen von vielen Monaten), so handelten die „Seehelden“ ganz im Sinne ihrer Königin, wenn sie den Schauplatz ihrer Taten gegebenenfalls auch auf das Land verlegten.

Straßenräuber, Wegelagerer – das klingt nicht so vornehm wie Seeheld und auch nicht so romantisch wie Seeräuber. Aber es ist keine Übertreibung, sondere nur eine nüchterne Feststellung, wenn man sagt, dass Drake und seinesgleichen solche anrüchigen Gewerbe betrieben haben. Denn das hatte die Welt noch nicht gesehen: dass ein Staat gegen einen anderen befreundeten Staat hinterrücks Raubzüge organisierte – zu keinem anderen Zweck als dem, das eigene Vermögen auf Kosten des anderen zu vermehren. Schon auf seiner zweiten Expedition (1572-157.) ging Drake zur Wegelagerei über. Das Edelmetall in den Bergwerken von Peru, das wusste er, wurde mit Maultieren von Panama über die Landenge nach dem Hafen Nombre de Dios an der Karibischen See bracht. Auf der Landenge hauste ein böser Menschenschlag: die „Cimaroonen“, entlaufene Neger, die mit Indianerfrauen in die tropischen Wälder geflüchtet hatten und hier von Raubüberfällen auf spanisch Niederlassungen und Warentransporte lebten. Mit diesen verkommenen

Der Untergang der Armada Die große spanische Flotte, die Philipp II. ausgesandt hatte, um England für die Raubüberfälle auf das spanische Kolonialreich zu strafen, wurde 1588 bei Gravelines an der flandrischen Küste von der beweglicheren englischen Kriegsmarine zurückgeschlagen - ein Sieg, in dem England die göttliche Rechtfertigung seiner Räubermethoden sah.

Der Untergang der Armada
Die große spanische Flotte, die Philipp II. ausgesandt hatte, um England für die Raubüberfälle auf das spanische Kolonialreich zu strafen, wurde 1588 bei Gravelines an der flandrischen Küste von der beweglicheren englischen Kriegsmarine zurückgeschlagen – ein Sieg, in dem England die göttliche Rechtfertigung seiner Räubermethoden sah.

Urwaldräubern machte Drake gemeinsame Sache.

Sie dienten ihm als Führer und Spione, und mit ihrer Hilfe gelang ihm denn auch nach einigen vergeblichen Versuchen die Überrumpelung eines Zuges von hundertundachtzig gold- und silberbeladenen Maultieren. Hunderttausend spanische Goldpesos (nach heutigem Werte etwa 10 Millionen Mark) waren die Beute dieses ersten Straßenraubes.

Auch die berühmteste von allen Fahrten Drakes, seine Weltumseglung (1578 – 80), war eine Raubfahrt. Das Konsortium von Aktionären, das ein beträchtliches Kapital in dieses Unternehmen investiert hatte, war nicht gesonnen, sich mit neuen

Das Flaggschiff der Holländischen Westindien-Gesellschaft Die Rührigkeit der niederländischen Seefahrer, die ihrem Vaterlande ein stattliches Kolonialreich erworben hatten, war der neidischen britischen Plutokratie ein Dorn im Auge. - Gemälde von Wittern van der Velde.

Das Flaggschiff der Holländischen Westindien-Gesellschaft
Die Rührigkeit der niederländischen Seefahrer, die ihrem Vaterlande ein stattliches Kolonialreich erworben hatten, war der neidischen britischen Plutokratie ein Dorn im Auge. – Gemälde von Wittern van der Velde.

geographischen Erkenntnissen als Ertrag zu begnügen, sondern erwartete reiche Beute. Den Unterführern und der Mannschaft gegenüber allerdings wurde die Expedition als eine Forschungsreise ausgegeben, mit dem Ziel der Entdeckung eines neuen Erdteils, den man im Süden suchte, der „Australis“. Drakes Instruktion aber lautete dahin, er solle durch die Magalhäesstraße in den Stillen Ozean vorstoßen und, an der Westküste Südamerikas nördlich hinaufsegelnd, Peru zu erreichen suchen. Also auch hier war der Griff nach den spanischen Gold- und Silberschätzen das Hauptmotiv – in zweiter Linie kam erst das andere, daß es Drake vielleicht gelingen könne, die „Nordwestpassage“ von der amerikanischen Küste her zu erreichen und damit der englischen Wolle doch noch den Weg nach China und Japan zu bahnen. Drake fand die Nordwestpassage so wenig wie den sagenhaften „australischen“ Kontinent, wenn es ihm auch, als beiläufiges Ergebnis seiner Raubfahrt, gelang herauszufinden, daß der Atlantische und der Stille Ozean an der Südspitze Amerikas ineinander fließen. Von den Plünderungszügen an den Küsten Chiles und Perus hingegen brachte er auf seiner „Goldenen Hirschkuh“ überreiche Beute heim. Die Dividende für das eingezahlte Kapital wurde, als man dann zu Hause die Schätze überblicken konnte, auf 4700 v. H. festgesetzt, und daher murrte keiner der Aktionäre darüber, dass sowohl Drakes als der Königin Anteil noch beträchtlich höher ausfielen. Die Spanier schätzten ihren Verlust auf 2 Millionen Pfund Sterling, und selbst wenn wir den englischen Angaben folgen, waren es immer noch anderthalb Millionen das sind etwa 360 Millionen Mark heutigen Wertes.

Kein Wunder also, dass diese „Entdeckungsfahrt“ es der Königin Elisabeth ermöglichte, als Finanzier großen Stiles aufzutreten. Sie beteiligte sich mit einem Kapital von 10 Millionen Mark (heutigen Wertes) an der Gründung der „Levante-Kompanie“, die den Handel mit den türkischen Gebieten im östlichen Mittelmeer auf breiter Basis in Angriff nahm. Wie die Praktiken ihres Großvaters es ermöglicht hatten, daß England die Hanse aus dem Nord- und Ostseehandel verdrängte, so stieß also nun Elisabeth in die Bezirke des Vorderen Orients vor, wo bisher die Mittelmeervölker – Spanier und Italiener, besonders Venezianer und Genuesen – den Handel in der Hand gehabt hatten. Es ist gut zu verstehen, dass die englischen Eindringlinge hier recht unwillkommen waren, und dass vor allem die Spanier es ungern mit ansahen, wie hier ein anderer mit geraubtem spanischem Gold sich als Wettbewerber einschlich. Nicht lange, und es wurden zwischen Madrid und Venedig Beratungen gepflogen, die dahin zielten, die Meerenge von Gibraltar für englische Schiffe zu sperren – Beratungen, die in London nicht geringe Besorgnis hervorrufen mussten. Denn der Levantehandel, vor allem der Korinthenhandel, ließ sich schon in den ersten Jahren recht erfolgreich an.

Nein, um der Korinthen willen musste die Straße von Gibraltar für englische Schiffe offen bleiben. Ein Jahrhundert später, und England wird, um der Korinthen willen, den Felsen von Gibraltar rauben…

Drakes Raubzüge zwangen König Philipp II., seine ganze Aufmerksamkeit den Vorgängen am Ärmelkanal zuzuwenden, und er griff zu Gegenmaßnahmen. Eine Zeitlang versuchte er, mit einer Flotte den Kanal zu blockieren und die Kontrolle über die Ausfahrt englischer Schiffe nach Amerika zu erzwingen. Er hielt auch Umschau nach Stützpunkten, von denen aus es seiner Marine möglich würde, die Raubfahrten (über deren Organisation er durch seine Botschafter nur zu gut informiert war) zu unterbinden. Und da bot sich ihm die Insel im Westen Britanniens dar – Irland, dessen Volk, der alten katholischen Religion getreu, unter der englischen Fremdherrschaft seufzte. Wie freudig hätten ihn die Iren als Befreier begrüßt – und wie wenig Grund hätte England gehabt, sich über einen Eingriff in seine Rechte zu beklagen! Denn mit welchem Recht nahm England die Herrschaft über die Grüne Insel in Anspruch? Man kann noch nicht einmal sagen: mit dem Recht des Eroberers. Auch ein solcher muss sein Recht erst dadurch ausweisen, dass er Frieden und neue Ordnung in dem eroberten Lande schafft, ihm das Gesetz einer überlegenen Kultur aufprägt. So waren einst deutsche Fürsten und Ordensritter in die slawischen Lande östlich der Elbe gezogen und hatten sie höheren Lebensformen gewonnen. Mit solcher echten Kolonisation hatte Englands Vorgehen in Irland nicht die mindeste Ähnlichkeit gehabt. Irland war ja auch, als die Engländer kamen, keineswegs ein Land tieferer Kulturstufe gewesen – im Gegenteil, es hatte durch seine Mönche voreinst den Grund zu einer gemeinsamen abendländischen Kultur legen helfen. Die englischen Barone, die seit König Heinrich II. (1171) sich auf der Grünen Insel einnisteten, waren den irischen Stammesführern weder an politischer Gestaltungskraft noch an geistiger Bildung überlegen, sie hatten nur den einen Vorteil, daß hinter ihnen ein starkes, einheitliches Königtum stand, während es dem irischen Volk versagt geblieben ist,seine schöpferischen geistigen Kräfte in staatliche Einheit zu sammeln.

Die Erfolge der Portugiesen und Holländer im Indienhandel weckten in England das Verlangen, sich gleichfalls an der Ausbeutung Indiens zu beteiligen. 1599 wurde die Ostindien-Kompanie gegründet. - Nach einem alten niederländischen Stich.

Die Erfolge der Portugiesen und Holländer im Indienhandel weckten in England das Verlangen, sich gleichfalls an der Ausbeutung Indiens zu beteiligen. 1599 wurde die Ostindien-Kompanie gegründet. – Nach einem alten niederländischen Stich.

Wenn Elisabeths Vater, Heinrich VIII., einen Schritt weiter ging als seine Vorgänger und sich 1541 zum „König von Irland“ erheben ließ (die ihn dazu hoben, waren nicht die Iren, sondern die englischen Barone von Dublin), so geschah das nur, damit er einen Rechtstitel darauf hatte, als „Reformator“ die Güter der irischen Klöster zugunsten seines Staattssäckels einzuziehen. Irgendetwas, das einer Regierung, einer Gestaltung des Volkslebens ähnlich gesehen hätte, haben auch die Tudorkönige nicht in Irland eingeführt. Es ging, wie immer, nur um Landbesitz, und gegenüber den Zugriffen englischer Adliger, Kronbeamter und Juristen blieben die irischen Bauern wehrlos wie bisher. „Nichts, was gegen einen Iren verübt wird, kann Verbrechen genannt werden; denn ein Ire ist rechtlos“ – das war der Grundsatz, nach dem England in Irland „Kolonisation“ trieb. Die Eingeborenen der Grünen Insel galten dem hochmütigen „Herrenvolk“ der Engländer nicht mehr als etwa die Negersklaven, die Hawkins nach Westindien einschmuggelte. Sie wurden erbarmungslos misshandelt und ausgeplündert, dem Hunger und der Verzweiflung preisgegeben damals wie Jahrhunderte hindurch bis heute.

Und ein so gequältes Volk sollte nicht das Recht gehabt haben, um seiner Selbstbehauptung willen zu den Waffen zu greifen? Auch dass die Iren Hilfe bei Spanien suchten, ist nur zu begreiflich, denn aus Eigenem waren sie nicht stark genug, um auf einen Erfolg hoffen zu dürfen.

Wenn König Philipp nun die Iren zum Aufstand ermutigte und sie mit Geld und Waffen unterstützte, so tat er es nicht deshalb, weil er England mit Gewalt wieder katholisch machen wollte, sondern weil es ihm darauf ankam, die englische Seeräuberei in Amerika zu verhindern. Mit dem befreiten Irland als Bundesgenossen gedachte er, Elisabeth in ihre Schranken zurückweisen zu können. Es war die Überlegung eines Staatsmanns, an der niemand etwas Unredliches wird finden können. Dass allerdings die Aufstände der irischen Stammesführer allesamt misslangen und in grausamer Niedermetzlung von irischen Frauen und Kindern durch die englische Soldateska ihr fürchterliches Ende fanden, hat seinen Grund in der Langsamkeit und Kraftlosigkeit, mit der die Erwägungen des spanischen Königs in die Tat umgesetzt wurden.

Ein Privilegienbrief der Ostindien-Kompanie 1698 erneuerte König Wilhelm III. von England, aus dem Hause Oranien, die Privilegien der Ostindien-Kompanie, zu deren Aktionären außer der Londoner Kaufmannschaft auch viele Mitglieder des Hochadels zählten

Ein Privilegienbrief der Ostindien-Kompanie 1698 erneuerte König Wilhelm III. von England, aus dem Hause Oranien, die Privilegien der Ostindien-Kompanie, zu deren Aktionären außer der Londoner Kaufmannschaft auch viele Mitglieder des Hochadels zählten

Dieselbe Schwerfälligkeit war auch der Fluch, der über der einzigen großen Anstrengung lastete, die Spanien unternahm, um die Bedrohung seines Kolonialreiches aus der Welt zu schaffen: der Entsendung der Großen Armada (1588). Auch hier hat die tendenziöse englische Geschichtsschreibung ein verzerrtes Bild geliefert, das von vielen als echt übernommen wurde. Sie hat es so dargestellt, als habe Philipp die Armada entsandt, um die Hinrichtung der katholischen Maria Stuart (1587) zu rächen. Philipp als der hartnäckige Friedensstörer, das fromme protestantische England in der Defensive- so soll es nach englischem Wunsche aussehen. Aber die Wirklichkeit war anders. Spanien hatte damals noch echte Seehelden; die Männer, die die türkische Macht im Mittelmeer in der gewaltigen Seeschlacht von Lepanto (1570) gebrochen hatten, drängten schon lange den König zum Handeln. Sie glaubten, „den Tag nicht mehr erwarten zu können, wo man den angelsächsischen Piraten das Handwerk gründlich legen und der spanischen Nationalschande der stillschweigend ertragenen elisabethanischen Herausforderungen mit Feuer und Schwert ein Ende bereiten wird“ (L. Pfandl). Philipp hat lange versucht, durch gütliche Verhandlungen eine Bereinigung der Atmosphäre zu erreichen. Erst als dann, mitten in den Unterhandlungen, die Nachricht von einer neuen Raubexpedition Drakes nach Kuba und Florida eintraf – erst dann hat er sich für den Krieg entschieden. Im März 1586 begann er, die Armada auszurüsten.

Man kann den Engländern nicht nachsagen, dass sie es lieben, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen. Nach ihrem Siege über die Armada aber verlegten sie sich auf die Demut und Bescheidenheit.

Die Medaille, die Elisabeth prägen ließ, erhielt die Umschrift: „Afflavit Deus, et dissipati sunt“ (Gott blies, und sie wurden zerstreut). Warum diese Berufung auf den Allmächtigen? In Wirklichkeit ist der Untergang der Armada der Rückständigkeit des spanischen Schiffbaus, der mangelhaften Organisation des Nachschubs, der schlechten Zusammenarbeit mit dem Landheere in den Niederlanden und der Unfähigkeit des Oberbefehlshabers einerseits, der nautischen und taktischen Überlegenheit der Engländer und der unbezweifelbaren Tüchtigkeit ihrer Führer, besonders Drakes, zuzuschreiben. Sie bestimmten das Gesetz des Handelns, und sie waren es, die durch geschickte Ausnutzung von Brandern die Auflösung der spanischen Flotte auf der Höhe von Gravelingen erreicht haben. „Als Wind und Wellen die Endkatastrophe herbeiführten, da trafen diese eine schon geschlagene, zermürbte, wehrlose, eine fliehende Flotte, die auch ohne Stürme keinen Schaden mehr angerichtet hätte“ (L. Pfandl).

Von Höchstädt bis Waterloo gibt es viele Schlachten, an deren Gewinn sich England ungerechterweise das Verdienst zumisst. Hier, wo es ihm nicht streitig gemacht werden kann, hält es sich mit frommem Augenaufschlag zurück. „Gott blies …“ England verzichtet auf den Ruhm und schreibt ihn allein dem Allmächtigen zu. Und warum hat dieser die angeblich so ausschlaggebenden Naturgewalten mobilisiert? Die Antwort versteht sich von selbst: er wollte ein Wunder wirken und dadurch der Menschheit beweisen, dass Englands Sache die ihm wohlgefällige sei. Zwar galt in damaliger Zeit jede kriegerische Entscheidung als ein Urteil, das Gott über Recht und Unrecht der Kämpfenden fällte, und so hätte es schon genügt, wenn Elisabeth darauf verwiesen hätte, dass Gott sich im Siege der englischen Waffen ausgesprochen habe. Aber um wie viel eindrucksvoller musste es sein, wenn man der Welt den gewaltigen Kontrast vor Augen stellte: auf der einen Seite das stolze, unbesiegliche Spanien, auf der anderen das kleine, wehrlose England, das aus eigener Kraft niemals würde haben siegen können, wenn Gott nicht durch ein Wunder die Gewichte auf der Waage verschoben hätte! Wie unendlich viel besser musste die Sache Englands sein, wenn Gott es solchen Wunders für würdig befand!

Es kommt auch heute wohl bisweilen vor, dass eine Gangsterbande im Kampf mit der Polizei die Oberhand behält. Trotzdem würde jedermann lachen, wenn der Gangsterhäuptling daraus die Folgerung ziehen würde, er sei durch diesen Ausgang des Gefechts als rechtschaffener Hüter der Ordnung bezeugt, die Unterlegenen jedoch als Verbrecher. Als aber England im Falle der Armada es ebenso machte, erhob sich in der Welt seltsamerweise kein Gelächter. Ja, wie sehr dieser geniale propagandistische Trick noch in späteren Jahrhunderten und auch in Deutschland Erfolg gehabt hat, können wir etwa bei Schiller sehen, der in seinem Gedicht „Die unüberwindliche Flotte“ ganz unbefangen den englischen Standpunkt sich zu eigen gemacht hat. Ihm galt, wie später dem liberalen Bürgertum, England so recht als das Land der Freiheit: „Dir drohen diese Gallionenheere, Großherzige Britannia! Weh deinem Freigebornen Volke!“ Niemand, der die „feuerwerfenden Kolosse“ der Armada herankommen sieht, zweifelt, dass sie England den Untergang in der Knechtschaft bringen werden. Da hat der Allmächtige ein Einsehen:

„Soll, sprach er, soll mein Albion vergehen, Erlöschen meiner Helden Stamm, Der Unterdrückung letzter Felsendamm Zusammenstürzen, die Tyrannenwehre vernichtet sein von dieser Hemisphäre? Nie, rief er, soll der Freiheit Paradies. Der Menschenwürde starker Schirm verschwinden! Gott, der Allmächtige, blies, Und die Armada flog nach allen Winden.“ Die „Tyrannenwehre“, „der Freiheit Paradies“, „der Menschenwürde starker Schirm“ – das Jahrhundert der Aufklärung, dessen Sprache der junge Schiller hier noch spricht, hat England sein religiös verbrämtes und darum nur noch frevelhafteres Eigenlob nachgeschwatzt und diesen ganzen Apparat von Worten dem Jahrhundert des Liberalismus weitergereicht. Zum Nutzen und Frommen Englands.

Walter Raleigh, der weltmännische Seeräuber und Begründer der Kolonie Virginia, prägte das zynische Wort: „Leute, die auf kleine Beute ausgehen. aber nach Millionen jagt, den darf man nicht einen Piraten nennen.“

Walter Raleigh, der weltmännische Seeräuber und Begründer der Kolonie Virginia, prägte das zynische Wort: „Leute, die auf kleine Beute ausgehen. aber nach Millionen jagt, den darf man nicht einen Piraten nennen.“

Die Größe der weltgeschichtlichen Entscheidung, die der Untergang der Armada bedeutet, soll mit solchen Betrachtungen nicht herabgesetzt werden. Die Nacht vom 7. zum 8. August 1588, da die englischen Brander auf die vor Anker liegenden spanischen „Feuerkolosse“ losgelassen wurden, bedeutete in Wahrheit das Ende der spanischen Herrschaft zur See. England erntete die Frucht seiner Piraterie; es hatte nun freie Bahn auf den Meeren. Den Seesieg zu einer Offensivaktion gegen Spanien auszunutzen, gelang den Engländern damals nicht. Drakes Versuch, in La Coruna englische Truppen zu landen, mit denen er den König von Spanien in seiner eigenen Hauptstadt zu bedrohen gedachte, endete mit einem schmählichen Misserfolg. Drake konnte nicht verhindern, dass seine Leute sich an dem Wein, den sie in der Stadt erbeutet hatten, maßlos betranken, und die Folge war, dass die ganze Besatzung der Flotte an einer Art Ruhr erkrankte; als Drake nach einem missglückten Handstreich auf Lissabon den Befehl zur einem Rückfahrt gab, waren von 15.000 Mann nur noch 7000 am Leben.

Elisabeth verhehlte ihren Ingrimm nicht. Sie hatte, wie auch die übrigen Aktionäre, das Kapital, das sie für diese Fahrt eingezahlt hatte, verloren, und das wog für sie schwerer als die Erinnerung an Drakes frühere Taten. Der Seeheld fiel in Ungnade: für eine Weile hatte Spanien Ruhe vor dem gefährlichsten seiner Feinde. Das Kapital der Londoner City begann, sich nach anderen Betätigungsmöglichkeiten umzusehen.

Auch hierbei sollte es sich als sehr nützlich erweisen, dass die spanische Überlegenheit zur See gebrochen war. Wie denn die englischen Staatsmänner überhaupt nicht verfehlten, sich auch diplomatisch die Türen für weitere Raubüberfälle in spanischen Besitz offen zu halten. Sie fanden dafür ein sehr einfaches Mittel.

England erklärte nämlich nun ein für allemal (vor Beginn der Piratenfahrten hatte es das Gegenteil zu Protokoll gegeben!), dass es den vom Papste verbrieften spanisch – portugiesischen Rechtstitel auf alle neuentdeckten Länder grundsätzlich nicht anerkenne, sondern nur diejenigen Länder als rechtmäßigen Besitz Spaniens oder Portugals ansehen werde, die von einer dieser Mächte auch faktisch in Besitz genommen seien.

Neu-Amsterdam um die Mitte des 17. Jahrhunderts An der Mündung des Hudson hatten holländische Siedler und Kaufleute diese blühende Kolonie geschaffen, die England 1664 raubte und in New York umbenannte. - Nach einem alten niederländischen Stich.

Neu-Amsterdam um die Mitte des 17. Jahrhunderts An der Mündung des Hudson hatten holländische Siedler und Kaufleute diese blühende Kolonie geschaffen, die England 1664 raubte und in New York umbenannte. – Nach einem alten niederländischen Stich.

Das hörte sich soweit ganz korrekt an, und vom Rechtsstandpunkt auch der damaligen Zeit ließ sich kaum etwas dagegen einwenden. In der Praxis aber sah es mit dieser Anerkennung des „faktischen Besitzes“ dann doch beträchtlich anders aus. England behielt sich nämlich (was es nicht offen erklärte) die Feststellung darüber vor, ob eine Kolonie wirklich im Besitz der Spanier war. Wurde in der Folgezeit, z. B. ein spanischer Hafen in Westindien von den Engländern angegriffen und es gelang den Spaniern nicht, ihn mit Erfolg zu verteidigen, so war das eben ein Beweis dafür, dass Spanien diesen Hafen nicht „faktisch im Besitz gehabt hatte“, und somit gehörte er, als bisher herrenloses Land, von Rechts wegen den Engländern.

Die angebliche Anerkennung des spanischen Besitzstandes von englischer Seite lief also darauf hinaus, dass das Faustrecht zum Völkerrecht proklamiert wurde. Für die europäischen Länder wagte England das natürlich nicht; denn wie musste es ihm ergehen, wenn die Großmächte des Festlandes ihm diese seltsame völkerrechtliche Theorie am eigenen Leibe vordemonstrieren würden? Aber für alles, was über See, was „jenseits der Linie“ lag (nämlich der durch die päpstliche Bulle von 1493 und die darauf gegründeten spanisch – portugiesischen Verträge bestimmten nordsüdlichen Teilungslinie 370 Meilen westlich der kapverdischen Inseln sowie einer west-östlichen in der Höhe des Kap Bojador) -, für alle diese Regionen, also für den südlichen Atlantik, für den ganzen Stillen und den ganzen Indischen Ozean, für Amerika, Afrika und Asien galt fortab das Faustrecht.

Die „habsüchtigen Pfeffersäcke“

Es schien, als könne die Londoner Plutokratie jetzt zufrieden sein. Die Hanse war aus dem Handel Nordeuropas zurückgedrängt, Spanien und das mit ihm (seit 1580) unter derselben Krone vereinte Portugal waren gelähmt. Stand England nicht der Weg zur ersten Handelsmacht der Welt offen?

Doch gerade jetzt meldete sich ein höchst lästiger und unerwarteter Konkurrent: die Holländer. Ihre große Zeit war im Anbrechen. Die siegreiche Durchführung ihres Freiheitskampfes gegen Spanien hatte den nördlichen Niederlanden ein starkes Selbstbewusstsein gegeben. Während Antwerpen, Gent und Brügge unter den Stürmen des Krieges schweren Schaden litten, waren Holland und Seeland, die reichsten der sieben abgefallenen Provinzen, kaum merklich berührt daraus hervorgegangen. Amsterdam hatte das Erbe Antwerpens angetreten und war die wichtigste Hafen- und Handelsstadt des europäischen Festlandes geworden.

Als daher England in den letzten Jahren der Königin Elisabeth sich anschicken wollte, die Früchte seines Raubkrieges gegen Spanien zu pflücken, zeigte sich, dass es wieder einmal zu spät gekommen war. Denn Holland hatte, ganz ohne staatlich finanzierte Piraterie, auf dem Gebiet, das England nun als seine Domäne ausbeuten wollte, dem Überseehandel, einen bedeutenden Vorsprung gewonnen. Es verdankte diesen vor allem seiner Überlegenheit im Bau von Handelsschiffen. Und diese Überlegenheit war nicht erlistet, sondern beruhte auf echtem Erfindungsgeist.

Die Engländer hatten sich wohl zu glänzenden Taktikern des Seeraubs entwickelt, aber sie hatten, von der Sucht nach Beute ganz gefangen genommen, eine der wichtigsten Fragen der Schiff-Fahrt über weite Strecken vernachlässigt. Die Bedienung der Segel nämlich verlangte in jener Zeit eine im Vergleich zu modernen Schiffen beträchtlich größere Zahl von Arbeitskräften, und darum wurde auf längere Strecken das Problem der Mannschaftsversorgung oft recht schwierig. Es war nicht möglich, außer der Ware, die man exportieren wollte, noch genügend Vorrat an Lebensmitteln und frischem Wasser für die ganze Zeit der Fahrt an Bord zu nehmen. Daher war ein Segler, sobald der erste Vorrat aufgebraucht war, zu häufigen Landungen genötigt. Für die Spanier und die Portugiesen war das keine allzu große Schwierigkeit; denn die Häfen, in denen der Vorrat ergänzt wurde, gehörten zumeist ihnen. Die Engländer und die Holländer hingegen waren in den Häfen der iberischen Mächte ungern gesehene Gäste, und es musste ihnen alles daran liegen, sich von diesen Zwischenlandungen möglichst unabhängig zu machen.

Während nun aber die Engländer in ihrem Schiffbau alles beim Alten ließen, war es den Holländern gelungen, das Problem weitgehend zu lösen. Durch Verbesserungen und Vereinfachungen im Takelwerk halten sie es dahin gebracht, dass die Zahl der Bemannung eines Handelsschiffes auf die Hälfte sank; sie konnten also bei einer gegebenen Anzahl von Matrosen doppelt soviel Schiffe auf Fahrt schicken wie die Engländer und brauchten mit diesen Schiffen überdies lange nicht so oft zur Einnahme von Vorräten zu landen.

Der erste große Erfolg, den sie diesem technischen Fortschritt zu danken hatten, rief in der City von London große Verblüffung hervor. Im Jahre 1598 nämlich lief, nach sorgfältiger Vorbereitung und genauem Studium der nautischen Probleme, eine Flotte von zweiundzwanzig niederländischen Schiffen nach dem Fernen Osten aus. Sie gelangte unbeschädigt nach Bantam, dem großen Pfefferausfuhrhafen auf Java, wo ihr die portugiesischen Behörden keine Schwierigkeiten in den Weg zu legen wagten. Reich beladen mit Gewürzen kehrte sie heim. Innerhalb der nächsten Jahre wurde diese holländische Ostindienfahrt noch öfter und mit einer immer größeren Anzahl von Schiffen wiederholt.

Oliver Cromwell – Der durch den Bürgerkrieg gegen Karl I. zur Herrschaft gekommene Diktator Englands (1649-1658) führte die Raubpolitik der Könige fort. Er plante die Vertreibung Spaniens aus ganz Amerika, erlangte aber nur Jamaika. – Gemälde von Philipp Lely.

Oliver Cromwell – Der durch den Bürgerkrieg gegen Karl I. zur Herrschaft gekommene Diktator Englands (1649-1658) führte die Raubpolitik der Könige fort. Er plante die Vertreibung Spaniens aus ganz Amerika, erlangte aber nur Jamaika. – Gemälde von Philipp Lely.

Es war also bewiesen, dass eine tüchtige seefahrende Nation, ohne mit den Kolonialbehörden in Konflikt zu kommen, an dem Handel mit den vielbegehrten Gewürzen teilnehmen konnte. Und es konnte nicht ausbleiben, dass dieser Erfolg die „wagenden Kaufleute“ von London auf den Plan rief. Wie immer, wenn ein anderes Volk aus eigener Kraft etwas Neues in die Welt gebracht hat, woraus sich wirtschaftlicher Nutzen ziehen läßt, so waren auch jetzt die Engländer zur Stelle, um zu erklären: wir wollen auch an diesem Geschäft beteiligt sein! Den Tisch haben die anderen gedeckt, die Engländer setzen sich daran.

Der Handelsneid auf die Holländer ist das Motiv zur Gründung der „Ostindischen Gesellschaft“ gewesen. Die Aktionäre, die am 22. September 159. Zeichnung eines Aktienkapitals von 6 Millionen Mark heutigen Wertes zusammentraten, mit dem „zur Ehre unseres Heimatlandes“ eine „Fahrt nach Ostindien und anderen Inseln jener Gegend“ finanziert werden sollte, waren größtenteils Mitglieder der „Levante Kompanie“ – ein Zeichen dafür, dass die City ihre Orientinteressen bedroht sah, wenn die tatkräftigen Holländer den Gewürzhandel von den Straßen des Vorderen Orients auf den direkten Seeweg um das Kap ablenkten. Es ist aber charakteristisch für die Tendenz Englands, die Geschichte in seinem Sinne zu fälschen, dass man bei den älteren englischen Historikern, die auch die festländische Meinung vielfach beeinflusst haben, nicht dieses kapitalistische Motiv für die Gründung der Ostindischen Gesellschaft angegeben findet, sondern ein ganz anderes. Um der Wohlfahrt seines Volkes willen, so heißt es, habe England den direkten Handel mit Ostindien in seine Hand nehmen müssen; denn die „Habsucht der Holländer“ habe den Pfefferpreis künstlich herauf geschraubt. Das ist natürlich eine Albernheit, denn Holland hatte ja keineswegs ein Monopol, und England hätte sich bei den Portugiesen oder den Türken billigeren Pfeffer kaufen können – wenn es billigeren Pfeffer gegeben hätte.

Seeschlacht vor der Themsemündung 1653 Trotz seiner Berufung auf den protestantischen Glauben verbündete sich Cromwell mit dem katholischen Frankreich gegen dos protestantische Holland, um dessen Seemacht zu vernichten. Doch die Holländer leisteten hartnäckig Widerstand. - Gemälde von Wittern van der Velde.

Seeschlacht vor der Themsemündung 1653 Trotz seiner Berufung auf den protestantischen Glauben verbündete sich Cromwell mit dem katholischen Frankreich gegen dos protestantische Holland, um dessen Seemacht zu vernichten. Doch die Holländer leisteten hartnäckig Widerstand. – Gemälde von Wittern van der Velde.

Aber der Preis des Pfeffers hing nicht von dem guten oder bösen Willen der Kaufleute ab, sondern von der Güte der Ernte, und es konnte also geschehen, dass er ein paar Jahre hintereinander hoch blieb. Aber was kann man nicht einer leichtgläubigen Welt alles einreden? Die Legende von den „habsüchtigen Pfeffersäcken“ fand lange Zeit willige Ohren …

Dass allerdings Pfeffersäcke bisweilen ein sehr unbequemes Besitztum sein können, sollten die Aktionäre der ersten englischen Ostindienfahrt, wenn auch nicht am eigenen Leibe, so doch am eigenen Portemonnaie recht unliebsam erfahren. Diese erste Ostindienfahrt wurde überhaupt so recht ein Beweis für die Rückständigkeit der englischen Schiff-Fahrt. Fünf Fahrzeuge waren es nur, die die Aktionäre auszurüsten vermochten – die Holländer schickten im gleichen Jahre (1601) achtzig in den Malaiischen Archipel. Während die Holländer die Routen genau kannten, geriet das englische Geschwader aus Unkenntnis der nautischen Verhältnisse an der westafrikanischen Küste in das Gebiet der Windstillen und verlor so einen ganzen Monat. Dieser Zeitverlust machte die Lebensmittel so knapp, dass ein Fünftel der Mannschaft vom Skorbut hingerafft wurde. Es dauerte fast anderthalb Jahre, bis man bei Atschin auf Sumatra vor Anker gehen konnte, und auch hier war der englische Anführer auf Seeraub angewiesen, wenn er Waren einnehmen wollte, denn der Pfeffer war knapp und teuer. Zum Glück kam eine stattliche portugiesische Raravelle des Weges daher, die – nach rechter Seeheldentradition – gekapert wurde. Gegen das so erbeutete Kaliko konnte man dann endlich im nächsten Jahre in Bantam ausreichend Pfeffer eintauschen und sich auf den Heimweg machen.

Die Schiffe waren morsch geworden, die Mannschaften durch Krankheiten weiter dezimiert – kurz, es war eine recht jämmerliche Fahrt, und der lose Pfeffer in den Laderäumen, der durch alle Ritzen drang und nach dem alles roch und schmeckte, machte sie nicht genußreicher.

Als die Segler aber endlich in die Themse eingelaufen waren – zweieinhalb Jahre waren seit der Abfahrt verstrichen, die Königin Elisabeth war inzwischen gestorben, und Jakob L, der Sohn der Maria Stuart, saß auf dem Thron -, kam die Reihe zu fluchen an die Aktionäre. Sie hatten nun Unmengen von Pfeffer (aus dem einen der Schiffe allein wurden 210 000 Pfund herausgeholt), viel mehr, als die englischen Küchen aufnehmen konnten. An Ausfuhr war auch nicht zu denken, denn die Holländer hatten soeben riesige Mengen Pfeffer auf den europäischen Markt geworfen. Man fragte beim Schatzamt an, ob dieses nicht den Pfeffer aufkaufen und für Zeiten der Knappheit einlagern wolle. Aber das Schatzamt hatte selbst viel zuviel Pfeffer; er stammte von einem portugiesischen Kauffahrteischiff, das vor einiger Zeit gekapert war…

So beschloss denn die Ostindische Kompanie, die Dividende an die Aktionäre statt in Geld in Pfeffer zu bezahlen. Ein wahrhaftes Danaergeschenk. Denn auch zu den niedrigsten Preisen war der unglückselige Pfeffer nicht loszuwerden, und so mancher, der sich goldene Berge von der Indienfahrt versprochen hatte, blieb an die sieben Jahre auf seinen Pfeffersäcken sitzen.

Kein Wunder, dass der Ingrimm auf die Holländer immer tiefer in den Gemütern der Londoner Kaufleute Wurzeln schlug.

Es sollte länger als ein halbes Jahrhundert dauern, bis die Stunde der Rache schlug. Denn in den Jahrzehnten nach dem Tode Elisabeths nahm Holland, von England fast ungehindert, seinen Aufschwung zur ersten Seemacht der Welt. Die zwölfjährige Waffenruhe in dem Kampf mit Spanien (1609-1621) gab ihm Gelegenheit, alle seine Kräfte auf die Ausweitung des Überseehandels zu konzentrieren, und als dann Spanien, leichtfertig und schlecht gerüstet, 1621 den Krieg entfesselte, konnte Holland seine ganze Überlegenheit entfalten. Die schwachen Nachfolger Philipps II. vereinigten wohl die Kronen Spaniens und Portugals auf ihrem Haupt, aber sie vermochten die beiden Weltreiche nicht gegen den Ansturm des kleinen Holland zu verteidigen. In beiden Hemisphären, in Afrika, Asien und Amerika wurden holländische Kolonien Erstritten oder neu geschaffen: Angola und Mozambique, Ceylon, Sumatra und Java, Bahia und Curacao – ein neues Weltreich erstand. Um die Mitte des Jahrhunderts befuhren 6000 holländische Schiffe die Ozeane, überall vermittelten holländische Faktoreien den Warenumschlag, holländische Seefahrer entdeckten in Nord und Süd neues Land: Spitzbergen und Nowaja Semlja, Neuseeland und Tasmanien.

„Und wo warst du, als man die Welt geteilet?“‚ Wieder einmal hätte England auf diese Frage betreten schweigen müssen. Wieder einmal war es nachgehinkt und zurückgeblieben. Elisabeths Nachfolger, Jakob I., der Sohn der Maria Stuart, war kein Erbe des Krämerblutes der Tudors und Boleyns; er war in keinem Sinne des Wortes ein „wagender Kaufmann“. Er konnte nicht mit Geld rechnen, er warf es zum Fenster hinaus, verschenkte es an junge Männer, die ihm gefielen. Korruption lähmte den Gang der Regierung, willkürliche Zölle, die den leeren Kronschatz fällen sollten, den Fortschritt des Handels. Die Zahl der Schiffe nahm nicht zu – England geriet auf den Ozeanen ins Hintertreffen.

Und gerade jetzt wäre die Zeit gewesen, von Spaniens Niedergang Nutzen zu ziehen – aber wieder versagte England. Gering nur, gemessen an der Ausbreitung des niederländischen Kolonialreiches, war das, was England sich von dem spanischen Kolonialreich „eroberte“: und nicht im Krieg, wie die Holländer, sondern im Frieden, gestützt auf das von ihm verkündete Faustrecht.

"In Jamaika herrscht wieder Ordnung" Da die Besiedlung Jamaikas mit Weißen nicht die Insel zu einer Negersklavenkolonie gemacht. Aufstände der misshandelten Schwarzen waren an der Tagesordnung und wurden von den englischen Behörden mit sadistischer Grausamkeit unterdrückt. -Zeichnung von Honorè Daumier (1865).

„In Jamaika herrscht wieder Ordnung“ Da die Besiedlung Jamaikas mit Weißen nicht die Insel zu einer Negersklavenkolonie gemacht. Aufstände der misshandelten Schwarzen waren an der Tagesordnung und wurden von den englischen Behörden mit sadistischer Grausamkeit unterdrückt. -Zeichnung von Honorè Daumier (1865).

Da wurde zunächst (1606) von Abenteurern zweifelhafter Art ein Zug nach der Küste Nordamerikas unternommen, an jenen Landstrich, wo vor schon einmal Walter Raleigh gelandet war und dem er zu Ehren der „jungfräulichen Königin“ den Namen Virginia gegeben hatte. Es war ein Einbruch in spanisches Gebiet, ohne Zweifel, und Madrid verfehlt nicht, dagegen zu protestieren. Aber in London macht man kein Hehl daraus, dass ein spanischer Angriff auf die neue englische Kolonie nicht als eine Wahrung spanischer Rechte, sondern als ein Überfall angesehen werden würde – und vor einem Krieg mit England schreckte man, nach den Erfahrungen der Armada, in Spanien zurück.

Die Hauptstadt der neuen Kolonie wurde Jamestown getauft, zu Ehren des neuen Königs, der im übrigen an ihr mehr Ärger als Freude erlebte. Denn als vor Jahren die ersten Schiffsladungen mit Tabak aus den spanischen Kolonien nach Europa gekommen waren und unter den feinen Leuten auch in England die Mode des Pfeifenrauchens aufgekommen war, hatte Jakob voller Empörung zur Feder gegriffen und eine geharnischte Streitschrift wider diese lästerliche Unsitte veröffentlicht. Und nun stellte sich heraus, dass in der Nähe von Jamestown keineswegs, wie man erwartet hatte, große Gold- und Silberminen lagen, wohl aber, dass die Indianer von Virginia eine ganz besonders schmackhafte Sorte von Tabak anbauten, ja, dass Tabak überhaupt die einzige Ausfuhrware war mit der die Kolonisten ihren Bedarf an Wolle und andere einheimischen Gütern bezahlen konnten. Sie fingen also auch an, Tabak zu pflanzen, bestellten sich einige Schiffsladungen voll Negersklaven und erreichten es, dass nach etwa 20 Jahren der Tabak aus Virginia in ganz Europa gesucht war. So musste es Jakob noch Erleben, dass die Stadt, die seinen Namen trug, der wichtigste Ausfuhrhafen für das Kraut wurde, das er mehr als alles andere in der Welt verabscheute.

Die Lahmheit des spanischen Protestes machte Mut zu weiteren Einbrüchen in das amerikanische Reich. 1611 wurden die Bermuda-Inseln, 1616 die Küste von Guiana (wo man den Zugang zum Dorado vermutete), 1624 die kleinen Antillen St. Christoph und Barbados, Antigua und Montserrat besetzt. Kleine Brocken nur von einem gewaltigen Kuchen, und jedenfalls nicht die Rosinen. Besonders in Nordamerika hätten bei stärkerer Initiative die Engländer sehr viel wichtiger Landstriche erbeuten können. Aber auch hier liefen ihnen die Holländer den Rang ab. Langsam nur wuchsen die englischen Besitzungen. Schnell aber blühte die Kolonie auf, die Holländer 1612 an der Mündung des Hudson-Flusses gegründet hatten: Neu-Amsterdam, das schon nach wenigen Jahren 10 000 Einwohner zählte.

Kläglich versagten auch alle englischen Versuche, mit den Holländern in dem großen fernöstlichen Reich Portugals Schritt zu halten. Es war wie das Wettrennen zwischen dem Hasen und dem Swinegel: immer, wenn eine englische Expedition meinte, jetzt den Platz für eine Faktorei und einträglichen Gewürzhandel gefunden zu haben, so lagen dort schon holländische Schiffe, und holländische Beamte komplimentierten die Ankömmlinge höflich, aber bestimmt wieder zum Hafen hinaus. Was Wunder, dass der Hass gegen die „Pfeffersäcke“ immer stärker anschwoll …

Nur an einer Stelle der Welt gelang es der City, wirklich Fuß zu fassen und den Grund zu späteren Profiten zu legen. Wenn nämlich auch die englische Ostindienfahrt sich nicht im Entferntesten mit der niederländischen messen konnte, so hatten die englischen Kapitäne doch bald etwas sehr Wichtiges begriffen: daß nämlich die malaiischen Händler auf den Gewürzinseln sich überhaupt nicht mit englischer Wolle und nur ungern mit Geld bezahlen ließen, wohl aber mit indischen Baumwollwaren, besonders dem bedruckten Kaliko. Sie fingen also an, sich auf den Zwischenhandel zwischen Vorderindien und dem Malaiischen Archipel einzustellen. Auch hierbei kann England keine Originalität für sich in Anspruch nehmen. Vor ihm hatten schon Portugal und Holland dieselbe Erfahrung gemacht und nach ihr gehandelt.

Aber Vorderindien ist ein unermessliches Gebiet, und keine europäische Macht war stark genug, eine andere hier völlig auszuschließen. So gelang es der Ostindischen Kompanie nach langen vergeblichen Anstrengungen, an beiden Küsten Vorderindiens sich von dem Großmogul und seinen Unterkönigen die Erlaubnis zur Errichtung von Faktoreien erteilen zu lassen.

Daß die Holländer sie – nicht durch Gewalt, sondern durch die Überlegenheit ihrer Schiff-Fahrt, ihrer Organisation und ihrer Politik gegenüber den eingeborenen Fürsten – von den Sunda- Inseln verdrängt hatten, wurmte die „wagenden Kaufleute“ in London gewaltig. Als dann noch englische Faktoren in Ainboina auf Java einen Handstreich gegen die holländischen Behörden geplant hatten und daraufhin von diesen als Hochverräter dem Henker überantwortet wurden, ertönte ein allgemeiner Schrei nach Rache. Das „Massaker von Amboina“ (1624) wurde ein Hauptschlager der antiholländischen Propaganda und ist es auf lange Zeit geblieben.

Barbarische Methoden in Westindien Im englischen Unterhaus war 1797 zur Sprache gekommen, daß ein englischer Sklavenhalter einen wegen Krankheit arbeitsunfähigen Neger dreiviertel Stunden lang in einen mit kochendem Zuckersaft gefüllten Kessel gesteckt hatte. Zeichnung des Engländers James Gillray..

Barbarische Methoden in Westindien Im englischen Unterhaus war 1797 zur Sprache gekommen, daß ein englischer Sklavenhalter einen wegen Krankheit arbeitsunfähigen Neger dreiviertel Stunden lang in einen mit kochendem Zuckersaft gefüllten Kessel gesteckt hatte. Zeichnung des Engländers James Gillray..

Aber die Rache musste noch verschoben werden. Denn es kamen nun die Zeiten, da König Jakobs Sohn und Nachfolger, Karl I., sich mit dem Parlament, und das heißt: mit der City von London, überwarf. Der König, der die Londoner Plutokratie besteuern wollte, war ein noch gefährlicherer Feind für sie als die Spanier und die Holländer zusammengenommen. Ein Vierteljahrhundert lang (1625-1650) schaltete sich England im erbitterten inneren Kampf, ja schließlich im Bürgerkrieg, wie aus der europäischen so auch aus der Weltpolitik aus. Während auf den Schlachtfeldern Englands das Blut von „Kavalieren“ und „Rundköpfen“, von Königstreuen und Parlamentstreuen, in Strömen floss, weitete Holland sein Kolonialreich und seine Handelsübermacht zur See immer mehr aus. Englischen Schiffen aber wagten festländische Kaufleute nicht mehr ihre Waren anzuvertrauen; denn da die Parteien des Bürgerkrieges einander auch zur See bekämpften und die alte Piratentradition aufeinander anwandten, so konnte keiner sicher sein, ob ein Schiff auch seinen Bestimmungshafen erreichen werde.

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Henry Morgan „Hibustier und Gouverneur“ An seinen Namen knüpft sich die Erinnerung an die entsetzlichen Taten der englischen Freibeuter, die Morgan bei ihren Plünderungen gegen Puerto Bello und Panama anführte. Der Verbrecher endete als Gouverneur von Jamaika. – Alter holländischer Stich..

Als daher der Bürgerkrieg mit der Hinrichtung König Karls I. und der Machtergreifung Oliver Cromwells, des „Lord- Protectors“, zu Ende gegangen war, befanden sich Handel, Industrie und Schiff-Fahrt in einer jämmerlichen Lage. Es musste die Sorge einer starken Staatsführung sein, England wieder den Anschluss an die anderen Überseehandel treibenden Nationen Europas zu verschaffen, und niemand wird Cromwell verdammen, weil er hier zu rigorosen Mitteln griff. Aber es ist doch ungemein bezeichnend, dass der „revolutionäre“ Lord- Protector, kaum dass er die Macht in Händen hatte, wieder in die Bahnen der elisabethanischen Tradition einlenkte, nämlich in die Bahnen der kleinlichen Schikane und der Seeräuberei. Auch er konnte sich nicht vorstellen, dass es einen anderen Weg gebe, England groß zu machen, als den, andere Nationen von dem Platz, den sie aus eigener Kraft gewonnen hatten, zu verdrängen.

Da waren es nun vor allem die Holländer, die bei Seite gestoßen werden mussten, und der erbitterte Feind der „Papisten“, der Mann, der im Namen des geeinigten Christentums Tausende von irischen Mönchen hinschlachten ließ, vergaß die „Solidarität der protestantischen Nationen“ völlig, wenn es um die lästigen Konkurrenten am anderen Ufer der Nordsee ging. Dass die Holländer nun keineswegs die kurzsichtigen Beutelschneider waren, als die die englische Geschichtslegende sie hinstellt, bewiesen sie gerade am Anfang der Cromwellschen Herrschaft dadurch, dass sie Cromwelt einen großzügigen Kolonialpakt vorschlugen: sie erklärten sich bereit, ihre Kolonien dem englischen Handel zu öffnen, wenn England das gleich tue, und die englischen Kaufleute zollpolitisch ebenso zu behandeln wie die eigenen. Die Antwort auf diese Angebot, das eine friedliche Ära der gemeinsamen Expansion hätte eröffnen können, war der Erlass eines Gesetzes, das von englandfreundlichen Historikern oftmals als der Ausfluss höchster nationaler Weisheit gepriesen worden ist: der so genannten „Navigationsakte“ (1651), in der Schiffen anderer Nationen der Handel zwischen Übersee und England ganz verboten im übrigen aber die Einfuhr von Waren nach England nur dann erlaubt wurde, wenn diese Waren aus dem Heimatland des betreffenden Schiffes stammten.

Als einstmals die spanischen Könige das Monopol des Handels mit ihren Kolonien verkündet hatten war das ein Grund für England gewesen, Spanien der unrechtmäßigen Beschränkung der Handelsfreiheit zu bezichtigen. Jetzt ahnte England den Todfeind von einst nach und errichtete selber ein solches Monopol! Und das in einem Augenblick, wo der englische Schiffsraum nicht im Mindesten ausreichte, den in Frage kommenden Warenverkehr zu bewerkstelligen. Einen wirtschaftlich vernünftigen Sinn konnte das Gesetz nicht haben, und in der Tat währte es nicht lange, bis die englischen Kaufleute sich beschwerten, daß ihre Geschäfte stockten, weil sie nicht genügend Schiffsraum zur Verfügung hätten. Aber diese Schädigung des eigenen Handels nahm Cromwell ohne Bedenken mit in Kauf, weil der Hauptzweck erreicht war: die Holländer zu brüskieren. Ehe man sich noch in Amsterdam in die Sache hineingefunden hat, kommt ein zweiter Schlag: Cromwell meldet Entschädigungsforderungen an, und zwar für lange zurückliegende Beschlagnahmen englischer Schiffe in Ostindien, für das „Massaker in Ambina“ und dergleichen. Vergeblich versuchen die Holländer, durch Verhandlungen eine freundlichere Atmosphäre zu schaffen. Ein dritter Schlag macht die wahren Absichten Englands offenkundig: die holländische Heringsflotte in der Nordsee wird von englischen Kriegsschiffen angegriffen und als Prise in englische Häfen eingebracht. Kein Zweifel: England will den Krieg Und Holland nimmt die Herausforderung an.

Damit hat England seinen neuen Erbfeind entdeckt. Jetzt werden alle Register des Hasses und der Verachtung gegen die engstirnigen Krämer von Amsterdam, gegen die habsüchtigen Pfeffersäcke gezogen. Holland ist nicht mehr der Verbündete gegen Papst und Spanien; es ist der große Wucherer, die Hyäne der Weltmeere, die um der Reinheit des Evangeliums willen verjagt werden muss. Es ist das neue Karthago, das von dem neuen Rom – England – zerstört werden muß.

Allerdings fehlt es auch damals in England nicht ganz an Leuten, die die Verlogenheit der Kampfparole durchschauen – und zwar gerade unter denen, denen Cromwell seinen Aufstieg verdankt, den kleinen Leuten also, den Puritanern. Da laufen manche anonyme Flugschriften durch das Land, die dem Lord- Protector und den Herren von der City recht unangenehme Wahrheiten sagen. „Es soll um nichts Geringeres gehen, so heißt es hier etwa, „als um Gottes Ehre und die Ausbreitung des wahren Evangeliums – und dabei streben sie nach nichts mehr als nach Gewinn für sich selbst und danach, sich in den reichen Besitzungen anderer festzusetzen.“ Welch treffende, für alle Zeiten gültige Charakteristik der englischen Politik! Aber diese Stimmen verhallten ungehört. Für Cromwell ist längst, wie einst für Elisabeth und Drake, kein Unterschied mehr zwischen „Gottes Ehre“ und Englands Reichtum.

Der Sturm auf Puerto Bello Eins der schmählichsten Kapitel englischer Kolonialgeschichte: mitten im Frieden überfallen die Flibustier die spanische Hafenstadt Puerto Bello in Mittelamerika, metzeln die Besatzung nieder und plündern die Häuser aus. - Alter holländischer Stich..

Der Sturm auf Puerto Bello Eins der schmählichsten Kapitel englischer Kolonialgeschichte: mitten im Frieden überfallen die Flibustier die spanische Hafenstadt Puerto Bello in Mittelamerika, metzeln die Besatzung nieder und plündern die Häuser aus. – Alter holländischer Stich..

Immerhin dauerte es eine Weile, bis er ganz auf der Höhe der elisabethanischen Methoden war. Der direkte auf Holland, mit dem er es zuerst versuchte, erwies sich nicht als sehr gewinnbringend. Zwar gelang es, in den ersten zwei Kriegsjahren (1652-1654) ungefähr 1700 holländische Handelsschiffe als Prisen einzubringen – etwa den zehnten Teil der holländischen Handelsflotte. Aber auch die eigenen Schiffsverluste waren nicht unerheblich, und vor allem bedrohte Hollands Kriegsflotte unter überlegenen Führern – Tromp zunächst, dann De Ruyter – mehrmals in höchst gefährlicher Weise die englische Küste. Zeitweise konnten die Holländer die Themsemündung blockieren und damit die englische Hauptstadt von der überseeischen Zufuhr abschneiden.

Durch einen Krieg in der Nordsee und im Kanal, das musste Cromwell einsehen, war „Karthago“ nicht zu zerstören. Man musste schon nach anderen Mitteln suchen, vor allem aber nach Verbündeten. So liquidierte denn Cromwell den Krieg zunächst einmal (1654) und hielt Umschau nach Mitstreitern. Er brauchte nicht lange zu suchen; denn der Kardinal Mazarin, der Regent Frankreichs, war auch seinerseits auf der Suche nach Helfern. Ihm ging es nicht aus überseeischen, sondern aus festländischen Interessen heraus um die endgültige Eindämmung der spanischen Macht in Südeuropa, und er war es, der in London die Anregung gab, sich der schwachen Positionen des spanischen Kolonialreiches zu bemächtigen. Vielleicht gelang es den Engländern, Spanien die Edelmetallzufuhr aus Amerika abzuschneiden, so rechnete er, und für diesen Gewinn war ihm der Preis der Ausbreitung des englischen Kolonialreiches nicht zu hoch. Er war sogar bereit, den Engländern zum Dank für die Hilfe in Amerika den spanisch – niederländischen Nordseehafen Dünkirchen mit französischen Truppen zu erkämpfen, mit anderen Worten also, England eine Festlandsbasis zum Kampf gegen Holland zu verschaffen. Cromwell ließ sich diese Angebote nicht zweimal machen, und gleich nach dem Friedensschluss mit den Holländern segelte eine englische Kriegsflotte nach Westindien, ohne dass Spanien der Krieg erklärt worden wäre, ja, ohne daß auch nur der Vorwand zu einem kriegerischen Vorgehen gesucht worden wäre. Das Faustrecht „jenseits der Linie“ trat wieder einmal in Kraft. Allerdings war Cromwell nicht gesonnen, sich mit einem Überfall auf die Schatzflotten zu begnügen, wenn er auch hoffte, einen guten Teil der Kosten für den abgeschlossenen Krieg gegen Holland auf diese Weise wieder hereinzubringen. Sein eigentliches Ziel ging weiter. Er wollte nichts Geringeres als Spanien aus Amerika hinausdrängen, und darum erhielt der Admiral der nach Westindien segelnden Flotte, die diesmal nicht von einer Aktiengesellschaft unter finanzieller Beteiligung des Staatsoberhauptes, sondern vom Staate selbst auf Raub ausgesandt war, den Auftrag, sich der Haupthäfen von San Domingo, der Schlüsselstellung zu den spanischen Besitzungen in Mittelamerika, zu bemächtigen.

Es war die größte Enttäuschung in Cromwells Leben, dass dies nicht gelang. Ausbrüche ingrimmigen Zornes und schlaflose Nächte waren die Folgen der Nachrichten aus Westindien: der Überfall auf San Domingo sei an der Wachsamkeit und militärischen Überlegenheit der Spanier gescheitert; dafür sei allerdings eine andere stattliche Insel in Besitz genommen worden: Jamaika. Doch Cromwell hatte wenig Freude an diesem Erfolg der englischen Faustrechtstheorie, denn Jamaika lag im Innern der Karibischen See und war überdies von den Spaniern noch kaum nutzbar gemacht worden. Alle Arbeit stand also noch bevor, und der strategische Gewinn war gering.

Man versuchte nun, Hals über Kopf die Neugewonnene Kolonie, dieses Danaergeschenk, zu besiedeln. Denn wenn auch niemand in London so recht wusste, wozu Jamaika gut sein könne, so sollten es doch jedenfalls die Spanier auf keinen Fall wiederhaben. Ein Aufruf an die Kolonisten in Nordamerika verhallte ungehört; vergeblich versuchte ein Abgesandter der Londoner Regierung ihnen klarzumachen, dass es ihre patriotische und religiöse Pflicht sei, nach Jamaika überzusiedeln; denn diese Insel, so sagten sie, sei „ein Land des Überflusses, wo man schnell reich werden kann – und hat uns Gott nicht versprochen, dass wir an der Spitze aller Völker stehen sollen, nicht am Ende?“ Es half nichts, die Neu-Engländer beackerten lieber ihren kargen Boden und verschmähten das Paradies. Die Zauberworte „Zucker, Indigo, Baumwolle“ hatten keine Lockung für diese Männer, unter denen es viele mit dem Gebot eines gottgefälligen Lebens sehr viel ernster nahmen als die Herren der City. So blieb nichts übrig, als die neue Kolonie mit Gewalt zu besiedeln. In Schottland wurden eines Tages sämtliche Landstreicher auf den Straßen aufgegriffen und nach Jamaika verfrachtet. Ein andermal brachte eine Flotte tausend junge Männer und ebenso viele Mädchen aus Irland; man hatte sie einfach auf die Schiffe geschleppt und setzte sie nun hier im Tropenparadies aus. Dann wieder kämmte man die Londoner Gefängnisse aus und verschiffte die Verbrecher in die neue Eroberung, schließlich musste noch ein Schub Juden nachhelfen, kurz, es war ein tolles Sammelsurium, das nun Jamaika bevölkern und zur Blüte bringen sollte.

Noch nach Jahren gab es auf Jamaika keine Pflanzungen. Die unfreiwilligen Kolonisten arbeiteten nicht. Der Urwald wucherte wie zuvor, nur in der Hafenstadt Kingston wimmelte es von Menschen und auch von Waren. Hier lagen Zucker und Indigo, Ingwer und Baumwolle, Blauholz und Silber. Aber nichts von diesen wertvollen Gütern war auf der Insel selbst gewachsen, alles war den Spaniern geraubt. Kingston war ein Hehlernest, die Kolonie Jamaika lebte vom Zwischenhandel zwischen Seeräubern und der sehr ehrenwerten Kaufmannschaft von London. Ihre Lieferanten waren die „Flibustier“, der Schrecken des Karibischen Meeres. Wer waren die Flibustier?

Verwildertes Vieh auf einer von den Spaniern verlassenen Insel Westindiens, eine Gruppe zerlumpter Männer, die darauf Jagd macht, um den Hunger zu stillen – damit fängt ihre Geschichte an. Die schiffbrüchige Besatzung eines gestrandeten Piratenschiffes mag es gewesen sein, Engländer oder auch „Wassergeusen“, denen das Lauern auf spanische Schatzgalleonen zum Verhängnis geworden war. Männer jedenfalls, die längst jeder Zucht und Sitte entwöhnt waren. Sie sahen den Indianern die Arten der Jagd und des Konservierens der Jagdbeute ab, und bald fanden sie heraus, dass das nach indianischer Methode getrocknete Fleisch in den Hafenstädten als Schiffsvorrat guten Absatz fand. Sie verjubelten den Erlös mit Dirnen, und wenn dann das Geld ausging kehrten sie wieder zurück in ihre Jagdgründe. Weib und Kind hatten sie nicht, für nichts zu nichts zu denken.

Dann kam wohl einmal der Tag, da ihnen ein gestrandetes Schiff in die Hand fiel, das sich wieder flottmachen ließ – jedenfalls, aus den Jägern wurden Piraten, Freibeuter. „Freebooter“ hieß das englisch, und die Franzosen sprachen es wie „Flibustier“ aus. Sich selbst aber nannten diese Seeräuber, die keinem Volke und keinem Staate mehr angehören wollten und keinen Herrn über sich anerkannten als ihren Räuberhauptmann – sich selbst nannten sie „Brüder der Küste“. Denn das war nun ihr Gewerbe: sie fuhren an den Küsten des Karibischen Meeres entlang und lauerten den spanischen Kauffahrern auf. Da sie nun ihre Beute natürlich in keinem spanischen Hafen losschlagen konnten, so war ihnen Jamaika eine große Stütze. Denn das Gesindel, das hier unter einem englischen Gouverneur dem Herrgott den Tag stahl, übernahm gern den Hehlerdienst. Ohne Jamaika keine Flibustier, ohne Flibustier kein Jamaika. Die englischen Beamten wachten darüber, daß alles seinen ordentlichen Gang ging. Sie stellten Kaperbriefe aus, so dass die Flibustier sicher waren, nicht etwa einem englischen oder französischen Kriegsfahrzeug ausgeliefert zu werden; sie buchten die Ein- und die Ausgänge und erhoben die vorgeschriebenen Zollsätze, kurz, wenn die Flibustier auch nichts waren als gemeine Seeräuber, so wurden sie doch von Englands Gnaden zu behördlich konzessionierten Seeräubern. Ein Risiko, wie früher zu Drakes Zeiten, brauchten die Herren von der City bei diesem Geschäft nicht zu laufen. Das allein. trugen die Flibustier, diese Galgenvögel, ganz allein.

„No prey, no pay“ (keine Beute, kein Geld) war die Regel. Und für die Ausstellung eines Kaperbriefes hatten die Flibustier überdies noch einen Teil der Beute an den Gouverneur abzuliefern.

Die Flibustier vor Panama Um den spanischen Kolonisten Aussagen über den Verbleib ihres Vermögens zu erpressen, wandten die Flibustier beispiellos raffinierte Foltermethoden an. - Alter holländischer Stich..

Die Flibustier vor Panama Um den spanischen Kolonisten Aussagen über den Verbleib ihres Vermögens zu erpressen, wandten die Flibustier beispiellos raffinierte Foltermethoden an. – Alter holländischer Stich..

Es war ein unsauberes, aber rentables Geschäft, und es ersparte der City von London die Unkosten, die sonst mit der Neugründung einer Kolonie oder einer Handelsniederlassung verbunden zu sein pflegen. Aber es hielt sich eine ganze Zeit lang nur in mittleren Grenzen, bis ein Mann es in die Hand nahm, der ihm wirklich großzügigen Charakter zu geben wusste und die Flibustier lehrte, nicht nur nach der kleinen Beute der Küstenschiffe, sondern nach den Millionen der großen spanischen Städte zu jagen.

Dieser Mann, ein würdiger Nachfolger Drakes, hieß Henry Morgan. Über seine Jugend lesen wir in alten Berichten, dass er bäuerlicher Herkunft war, aber keine Lust zur Landarbeit hatte, in den Straßen der Hafenstadt Bristol herumlungerte und dabei von Agenten aufgegriffen wurde, die ihn kurzerhand nach einer in England üblichen Methode, Arbeitskräfte für die Kolonien zu beschaffen, als Leibeigenen auf eine westindische Pflanzung verkauften. Als dort seine Dienstzeit abgelaufen war, wurde er zum zweiten Male der Landarbeit überdrüssig und schloss sich den Flibustiern an, bei denen er es dank seiner Beherztheit bald zum Kapitän brachte. Auch der damalige Gouverneur von Jamaika scheint in ihm einen Mann erkannt zu haben, der über den Durchschnitt weit herausragte, denn sonst hätte er dem Dreiunddreißigjährigen wohl nicht die Vollmacht zu einem Unternehmen ausgestellt, das nur gelingen konnte, wenn es durch seine Kühnheit und Durchtriebenheit alles in den Schatten stellte, was die Flibustier bisher zuwege gebracht hatten: dem Angriff nämlich auf die spanische Hafenstadt Puerto Bello an der atlantischen Küste der Landenge von Panama, dem Umschlagplatz des ganzen Südamerikahandels.

Der Charakter des Unternehmens war eindeutig. Es ging nicht um Eroberung, denn eine dauernde Besetzung des stark befestigten Platzes war ausgeschlossen; über kurz oder lang hätten die 500 Mann, die Morgan zur Verfügung hatte, doch einem spanischen Gegenangriff, der bei der Wichtigkeit des Ortes unausbleiblich war, weichen müssen. Es war also nicht einmal das von England proklamierte Faustrecht, das hier waltete, sondern das unverhüllte Verbrechertum, sanktioniert von den Kolonialbehörden in Jamaika und von der Regierung in London, ausgeübt gegen einen Staat, mit dem man in Frieden lebte. Puerto Bello war eine volkreiche Stadt mit starken Kastellen. Nicht mit Waffengewalt, nur mit Schrecken war es einzunehmen. Darauf gründete sich Morgans Taktik. Und sie hatte Erfolg.

Als es ihm nämlich gelungen war, in das erste Kastell mit einem Handstreich einzudringen, ließ er die überrumpelte Besatzung in einen Raum zusammenpferchen und sprengte das Kastell mitsamt den Gefangenen kaltlächelnd in die Luft. Die Explosion weckte die schlafende Stadt und scheuchte die Menschen auf die Straße.

Die Holländer vor Chatham 1667 Unbeschreibliche Panik entstand in London, als während des zweit englisch-holländischen Krieges Admiral De Ruyter überraschend an der Themsemündung erschien und Truppen an Land setzte. - Nach dem Gemälde von W. Schellinks.

Die Holländer vor Chatham 1667 Unbeschreibliche Panik entstand in London, als während des zweit englisch-holländischen Krieges Admiral De Ruyter überraschend an der Themsemündung erschien und Truppen an Land setzte. – Nach dem Gemälde von W. Schellinks.

Die Kunde vom Herannahen der Flibustier verbreitete Entsetzen. Die Verängstigten packten ihr Geld und ihre Juwelen zusammen und suchten sie in Sicherheit zu bringen, in Brunnen, in Zisternen, irgendwo. Dieses Durcheinander, das dem spanischen Gouverneur die Möglichkeit benahm, die Bevölkerung im Hauptkastell zu versammeln, wie es der Verteidigungsplan vorsah, passte trefflich in Morgans Berechnung. Er ließ seine Leute in der Stadt ausschwärmen und befahl ihnen, den Bewohnern nicht nur alles abzunehmen, was sie an Geld und Wertsachen noch bei sich führten, sondern vor allem auch „so viele Mönche und Nonnen zu ihm zu bringen, als sie deren habhaft werden könnten“ (wie der Chronist der Flibustier berichtet).

Welchen Zweck er mit dieser letzteren Maßnahme verfolgte, zeigte der weitere Verlauf. Nachdem Morgan nämlich bei einem ersten Versuch, das Hauptkastell zu stürmen, einige Dutzend seiner Leute verloren hatte – die Spanier verteidigten sich, indem sie Steine und Töpfe siedenden Öls auf die Angreifer hinabwarfen – führte er die Mönche und Nonnen ins Feld. Er ließ in aller Eile breite Leitern zimmern, auf denen drei oder vier Leute nebeneinander klettern konnten, und zwang die Klosterleute, diese Leitern zu halten.

Doch die grausame Kriegslist verfing nicht. Wohl flehten die Ärmsten von unten her den Gouverneur an, er möge das Kastell übergeben, um ihrer aller Leben zu schonen, aber der spanische Offizier wusste, was er von den Versprechungen der Flibustier zu halten hatte, und befahl seinen Leuten, weiter zu kämpfen. Nicht wenige der Mönche und Nonnen wurden von dem siedenden 01 getötet; doch schließlich gelang es, die Leitern anzulegen und sie zu erklettern. Die Spanier hatten ihre Munition verschossen, ein paar Handgranaten räumten unter ihnen auf. Die Festung war gefallen. Der Rest der Besatzung wurde getötet, die Stadt den Flibustiern zur Plünderung überlassen. Morgan sah kühl dem Treiben zu, das nun anhob; er überantwortete die Frauen und Kinder der Stadt den schändlichen Ausschweifungen seiner Leute, die sich schließlich in solchem Zustande befanden, dass, wie der Chronist meldet, „fünfzig beherzte Leute die Stadt hätten wiedernehmen und allen Piraten den Garaus machen können“. Morgan selbst nahm nicht an den Gelagen teil, er war ein kühler Rechner. Er wartete, bis seine Leute ihren Rausch ausgeschlafen hatten, und dann, ehe er sich mit ihnen wieder auf die Schiffe begab, brandschatzte er die ausgeplünderte Stadt. Die Beute, die er mit nach Jamaika führte, war stattlich genug. Jeder Flibustier erhielt etwa 10000 Mark (heutigen Wertes). Und doch war alles nur ein Vorgeschmack von dem, was Morgan noch im Sinne hatte. Er gedachte nämlich, alle Taten seiner Vorgänger im Seeräubergewerbe zu überbieten und nichts Geringeres zu erbeuten als die Stadt Panama selbst am Stillen Ozean, die bis dahin noch nie einen Engländer gesehen hatte. Wirklich fand sein Plan, den Marsch über die Landenge anzutreten und sich der sagenhaften Schätze Panamas zu bemächtigen, die Billigung des Gouverneurs, der sich davon einen weiteren Aufschwung seiner Hehlerkolonie und eine Belobigung von Seiten der Londoner Regierung versprach. Kaum hatte allerdings Morgan mit seiner Räuberflotte Kingston verlassen, da traf ein Schreiben aus London ein, das den Gouverneur nicht wenig bestürzte. Darin hieß es nämlich, es seien Verhandlungen mit Madrid wegen der endgültigen Anerkennung des englischen Handels und der englischen Kolonien in Westindien im Gange, und daher sollten bis auf weiteres keine Kaperbriefe mehr an Flibustier ausgestellt werden. Es blieb dem Gouverneur also nichts übrig, als Morgan eine Gegenorder zu erteilen. Aber die Antwort, die der Räuberhauptmann ihm zukommen ließ, vermochte wieder neue Hoffnungen in ihm zu erwecken. „Nur um Wasser, Lebensmittel oder Holz einzunehmen, werde ich auf spanischem Boden landen“, so schrieb Morgan; „dagegen werde ich keinen Spanier antasten – es sei denn, ich erhielte Nachricht, dass man von spanischer Seite einen Anschlag auf Jamaika vorhat.“

Der Gouverneur konnte zufrieden sein. „Es sei denn. . .“ Nun denn, es war nicht daran zu zweifeln, dass Morgan in der Stunde, die ihm recht schien, im Besitz einer solchen Nachricht sein würde …

So verhandelte man denn in Madrid in aller Güte und Umständlichkeit über einen endgültigen Frieden in Westindien, und der englische Botschafter versicherte, dass die Waffenruhe von Seiten seiner Regierung gesichert sei. Währenddessen aber zog Morgan mit sechshundert Flibustiern über die Landenge von Panama, um zu sengen und zu rauben.

Leicht wurde es ihnen nicht gemacht, ihr Ziel zu erreichen. Die Spanier, von Indianern über das Nahen des Feindes unterrichtet, hatten alle Stationen geräumt und alle Vorräte beiseite geschafft. Zu essen fanden die Flibustier kaum einmal etwas, und sie mussten froh sein, als sie eines Abends in einer verlassen Hütte ein paar leere Ledersäcke fanden, aus denen sie sich ein Nachtmahl bereiten konnten. Kurz: Xenophons Zehntausend können das Meer nicht mit größerer Erleichterung begrüßt haben als Morgans Sechshundert den Stillen Ozean und an seinem Rande den Turm der Kathedrale von Panama. „Alle Trompeten wurden geblasen und alle Trommeln gerührt, zum Zeichen, wie sehr sich ihre Geister wieder belebt hatten.“

Aber das Schlimmste stand ihnen noch bevor. Denn ehe sie Zeit gefunden hatten, ihre Kräfte zu sammeln, wurden sie von den Spaniern angegriffen. Reiterei und Infanterie stürmten auf sie ein, dazu auch eine Schar wilder Stiere, die die Spanier auf sie losließen. Aber das Glück war mit Morgan und seinen Flibustiern, die Stiere erschraken vor dem Musketenknallen und liefen davon; die Pferde sanken in den vom Regen durchweichten Boden ein und konnten nicht voran, und die Infanterie war den Flibustiern im Schiessen unterlegen. Nach zweistündigem Gefecht stand Morgan mit seiner, allerdings stark gelichteten Schar am Eingang der Stadt. Die Spanier, kopflos geworden, sprengten selbst das Fort in die Luft. Ein kurzer Widerstand auf dem Marktplatz – dann war Panama in Morgans Händen.

Diesmal verbot er seinen Leuten den Genus von Wein. Er sagte, die Spanier hätten ihn vergiftet. Der wahre Grund war, dass er sie nüchtern halten wollte, denn die Hauptarbeit lag noch vor ihnen: das Einbringen der Beute. Es wurde eine schwere Arbeit; als es Mitternacht vom Turm der Kathedrale schlug, flammte es an allen Stellen der Stadt auf. Die Bewohner hatten durch ihre Negersklaven die Häuser in Brand stecken lassen. Sie selbst waren geflohen, und es war nun die Sache der Flibustier, sie aus Wäldern und Bergen wieder herbeizuholen.

Tag für Tag wurden Streifen ausgeschickt und brachten Gefangene heim, bis es schließlich an die dreitausend waren. Sie mussten angeben, wo sie ihr Gold und Silber versteckt hatten, und wenn sie das nicht taten, wurden sie gefoltert. „Da wurde etwa“, erzählt der Chronist, „ein armer Kerl gefunden, der in der allgemeinen Verwirrung die Tafthosen eines vornehmen Mannes angezogen hatte, an deren Gurt ein kleiner silberner Schlüssel hing. Wie das nun die Piraten bemerkten, fragten sie ihn, wo der Schrank zu diesem Schlüssel sei. Als er darüber nichts zu sagen wusste, legten sie ihn auf die Folterbank und renkten ihm die Arme aus. Dann legten sie einen Strick um seine Stirn, an dem sie heftig zogen, dass seine Augen groß wurden wie Eier und fast aus dem Schädel fielen. Doch auch damit konnten sie ihm keine Angaben entlocken. Worauf sie ihn dann an den Armen aufhängten, ihm die Nase und die Ohren abschnitten und ihm das Gesicht mit brennendem Stroh versengten, bis er keinen Laut mehr von sich gab. Als sie nun alle Hoffnung verloren hatten, von ihm etwas zu erfahren, befahlen sie einem Neger, ihm eine Lanze durch den Leib zu rennen, womit denn sowohl sein Leben als ihr Vergnügen ein Ende fand.“

In vielen anderen Fällen muss die Folter besseren Erfolg gezeitigt haben. Jedenfalls: als Morgan nach vier Wochen Panama wieder verließ, führte er fünfundsiebzig Lasttiere mit sich, die Silber, Gold, Kirchengeräte und andere Schätze auf dem Rücken trugen, für etwa zehn Millionen Mark in heutigem Gelde. Der Gouverneur frohlockte; denn sein Anteil an der Beute machte ihn zum schwerreichen Mann. Die Flibustier aber hatten reichlich Grund zur Klage. Denn als vor der Einschiffung nach Jamaika die Lasttiere abgeladen wurden, erklärte ihnen Morgan, auf jeden holländindischen Smyrnaflotte eröffnete (1672), so konnte es ihn auch, während Frankreich gegen ganz Europa im Felde stand, unbehelligt als Kaperkrieg fortführen.

Die Landung Wilhelms III. von Oranien Durch den Oranier, der von der Plutokratenpartei der Whigs herbeigerufen wurde, am 5. November 1688 an der Westküste Englands landete und den letzten Stuartkönig Jakob IL zur Flucht zwang, wurde Holland endgültig ins Schlepptau der englischen Politik genommen. - Nach einer Miniatur von W. Schellinks.

Die Landung Wilhelms III. von Oranien Durch den Oranier, der von der Plutokratenpartei der Whigs herbeigerufen wurde, am 5. November 1688 an der Westküste Englands landete und den letzten Stuartkönig Jakob IL zur Flucht zwang, wurde Holland endgültig ins Schlepptau der englischen Politik genommen. – Nach einer Miniatur von W. Schellinks.

Und als dann nach zwei Jahren das Ziel erreicht, die holländindische Handelsflotte dezimiert ist, da überlässt England es Frankreich, allein mit den Großmächten des Festlandes fertig zu werden und schließt Frieden mit Holland, das froh ist, den Kampf zur See beizulegen. Es erkauft sich die Möglichkeit, gegen Frankreich weiteren Widerstand zu leisten, mit der Preisgabe seiner Vormacht zur See.

Damals fasste also England auf Kosten Hollands, das die Position gewonnen und ausgebaut hatte, Fuß an die Guinea-Küste Westafrikas, dem Gebiete des Sklavenexports. Was Hawkins einst den Portugiesen ablisten musste, das zwang jetzt England dem in Not befindlichen Erben des portugiesischen Imperiums, Holland, durch Erpressung ab und schuf sich damit die Grundlage, auf der es in den folgenden Jahrzehnten zum Inhaber eines Monopols für Sklavenhandel, zum größten und skrupellosesten Sklavenhändler aller Zeiten werden konnte.

Die Seeschlacht bei La Hogue Nachdem Holland unschädlich gemacht worden war, wurde Ludwig XIV. von der britischen Plutokratie zum Weltfeind Nr. 1 erklärt. Mit Hilfe der Holländer gelang es, bei La Hogue 102 die französische Flotte zu vernichten. Gemälde von Benjamin West.

Die Seeschlacht bei La Hogue Nachdem Holland unschädlich gemacht worden war, wurde Ludwig XIV. von der britischen Plutokratie zum Weltfeind Nr. 1 erklärt. Mit Hilfe der Holländer gelang es, bei La Hogue 102 die französische Flotte zu vernichten. Gemälde von Benjamin West.

Die Rechtfertigung, die einst Spanien und Portugal für die Einführung der Negersklaverei hatten geltend machen können, dass es ihnen nämlich an Arbeitskräften für ihre tropischen Kolonien gebrach, konnte England nur in bescheidenem Maße für sich in Anspruch nehmen. Wie die Begebenheiten in Jamaika zeigten, lag ihm nicht gerade viel an Pflanzerkolonien, um so mehr aber an dem Handelsgewinn, den die Einrichtung der Sklaverei in sich schloss. Von dem amerikanischen Besitz der Holländer nahm es sich daher in dem Friedensschlusse von Westminster (1674) nicht die westindischen Inseln, Curacao etwa, sondern die blühende Handelsstadt Neu-Amsterdam mit ihrem Hinterland, die es allerdings schon vor acht Jahren überfallen und besetzt hatte. Die Stadt selbst, nicht nur die größte, sondern auch die einzige blühende Stadt Nordamerikas damals, wurde dem Bruder des Königs, dem Herzog von York, zum Geschenk gemacht und führte fortab den Namen New York. Auch hier also, auf dem zukunftsreichsten aller ihrer Kolonialgebiete, schufen die Engländer nichts Neues, sondern drängten sich mit Gewalt an einen gedeckten Tisch.

Nicht aus eigener Kraft hatten sie Holland niedergerungen, sondern mit der Drohung des französischen Schwertes. Und nun hatten sie sich selbst aus dem Kampfe herausgezogen – in der Hoffnung, daß auch Frankreich sich ebenso wie Holland verbluten werde.

EIN HUNDERTJÄHRIGER KRIEG

Der Kampf um Spanien

Aus dem Niedergang der spanischen Weltmacht hatte einst nicht England, sondern Holland die Kraft zum Aufstieg gefunden. Jetzt, nachdem Hollands Seemacht gelähmt war, ging zum zweiten Mal Englands Rechnung nicht auf. Vergeblich wähnte es, nun, während der Kontinent vom Kriege zerrissen wurde, unbehelligt in die Stellung der größten Überseemacht einrücken zu können.

Denn Frankreich, der Bundesgenosse, den England nach bewährter Methode im Kampfe gegen die europäische Koalition allein gelassen hatte, erlag wider Erwarten nicht, sondern stieg in diesem schweren Kampfe dank der Überlegenheit seiner Feldherren, seiner militärischen Organisation und seiner finanziellen Rüstung zur ersten Macht des Festlandes auf. Turenne, Louvois und Colbert – diese drei erhoben Ludwig XIV. zum glänzendsten Herrscher Europas. Und was für England besonders bitter war, die führenden Staatsmänner Frankreichs, vor allem Colbert, sahen nicht wie vorher noch Mazarin allein auf das Festland, sondern erkannten, dass Frankreichs Vorherrschaft in Europa ihren Rückhalt in einem starken Kolonialreich finden mußte.

Der Ausbreitung Frankreichs in Europa auf Kosten Spaniens, Hollands und des Deutschen Reiches hätte England beruhigt zusehen können, solange nur Frankreich eine kontinentale Militärmacht blieb. Es gehört zu den seltsamen Erfolgen englischer Propagandatricks, dass die Welt lange geglaubt hat, England habe sich allein um des „europäischen Gleichgewichtes“ willen seit den Tagen, da Ludwig XIV. auf der Höhe seiner Macht stand, gegen Frankreich gewandt. Auch in unseren deutschen Schulgeschichtsbüchern pflegte bis vor kurzem die Beteiligung Englands an den Kriegen im Zeitalter Ludwigs XIV., Friedrichs des Großen und Napoleons so dargestellt zu werden, als sei sie aus einem gewissermaßen schiedsrichterlichen Interesse an der gleichmäßigen Verteilung der Macht in Europa erfolgt. Die Verschiebungen im Kolonialbesitz erschienen demgegenüber als ein bloßes Anhängsel, sozusagen als eine Zugabe. In Wahrheit haben die Dinge aber jederzeit genau umgekehrt gelegen: England richtet sein Verhalten zu den europäischen Mächten ausschließlich danach ein, ob diese Mächte ihm in seinen überseeischen Interessen hinderlich sein können oder nicht. Nicht die Militärmacht, die ihren festländischen Nachbarn überlegen ist, wird, wie die Gechichte beweist, von England als Gefahr empfunden, wenn das auch zumeist von der englischen Propaganda in den Vordergrund geschoben wird, sondern diejenige Macht, die industriell und handelspolitisch eine eigene Initiative entfaltet. Die mehr als hundertjährige Gegnerschaft Englands gegen Frankreich, die, mit unwesentlichen Unterbrechungen, von 1688 bis 1815 währte, ist nur unter diesen Gesichtspunkten richtig zu verstehen. Nicht der Raub des Elsaß, nicht die Verbrennung der Pfalz, also nicht das, woran wir Deutsche zuerst denken, wenn wir den Namen des Sonnenkönigs aussprechen, war es, was England zum Feinde Frankreichs machte, sondern die handelspolitische und koloniale Aktivität, die das Frankreich Ludwigs XIV. unter Colbert und seinen Nachfolgern entfaltete.

Schon am Anfang des Jahrhunderts hatten französische Kaufleute Faktoreien in Madagaskar gegründet. 1664 nun rief Colbert die Französische Ostindienkompanie ins Leben, an der sich König Ludwig XIV. mit einem Grundkapital von dreißig Millionen Mark (heutigen Wertes) beteiligte; er stellte das Kapital zinsfrei zur Verfügung, denn er war wohl ein wirtschaftlich denkender Fürst, aber nicht ein Krämer wie Elisabeth. Bald gab es französische Faktoreien in Indien – Pondichèry vor allem (seit 1673) -, die es mit den englischen an Betriebsamkeit wohl aufnehmen konnten. Ein nicht geringer Teil des Handels wurde nach Frankreich abgelenkt; zur alten Hafenstadt des Levantehandels, gestellten sich nun die atlantischen Häfen Bordeaux deren Speicher sich mit den Produkten der mit Gewürzen, Zucker, Indigo, Kaffee und Tabak füllten. Und nicht zuletzt auch mit Baumwolle. Denn im Frankreich Colberts erstand, vom Staate organisiert und gefordert, eine vielseitige Industrie, voran die Produktion wollener und baumwollener Tuche.

John Churchill, Herzog von Marlborough – Der Vorfahr Winston Churchills, ein Feldherr von Rang, aber ein Mann von zweifelhaftem Ruf, kommandierte im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) die englischen Armeen auf dem Festland, die allerdings zum größten Teil aus deutschen Soldaten bestanden. Gemälde von Adriaen van der Werff.

John Churchill, Herzog von Marlborough – Der Vorfahr Winston Churchills, ein Feldherr von Rang, aber ein Mann von zweifelhaftem Ruf, kommandierte im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) die englischen Armeen auf dem Festland, die allerdings zum größten Teil aus deutschen Soldaten bestanden. Gemälde von Adriaen van der Werff.

Dies alles war schon bedenklich genug. Schlimmer aber war, dass das Frankreich Colberts auch in Amerika eine starke Aktivität entfaltete. Eine französische Kolonie an den Ufern des St.- Lorenz- Stroms, die Kolonie Kanada, bestand schon seit der Zeit Richelieus.

Nun förderte Colbert, dieser hervorragendste Wirtspolitiker seines Jahrhunderts, die Ansiedlung und die Industrie in diesem „neuen Frankreich“. In den siebziger Jahren bereits hat sich die Zahl der Kolonisten verdoppelt. Getreide-, Hanf- und Flachsfelder dehnen sich aus, Spinnräder schnurren, in den Schmieden dröhnt der Hammer, Fischerflotten fahren aus, und auf den weiten Ebenen weiden die Herden. Und zur gleichen Zeit arbeiten sich wagemutige Soldaten und Forscher von dem Gebiet der Großen Seen aus südwärts vor. Große Flussläufe werden gefunden, der Illinois, der Ohio, der Missouri und schließlich der gewaltige Mississippi selbst bis zu seiner Mündung im Golf von Mexiko. Die englischen Kolonien liegen alle an der Küste und in dem schmalen Hinterland. Kein englischer Soldat, kein englischer Forscher hat sich jemals über die Sperre der Rocky Mountains hinübergewagt, das Innere des Kontinents ist im wahren Sinne des Wortes herrenloses Gebiet. Wer kann den Franzosen das Recht streitig machen, wenn sie es jetzt für ihren König in Anspruch nehmen und es „Louisiana“ nennen? Die Engländer am allerwenigsten.

Aber ihnen ist die Aktivität der Franzosen ein Dorn im Auge; die Kette von Posten und kleinen befestigten Plätzen, die sich von den Großen Seen bis zum Golf von Mexiko erstreckt, ist ihnen unbehaglich. Es sieht doch aus, als könne der ganze Kontinent einmal französisch werden …

Es ist besonders ärgerlich für England, dass diese starke und zielbewusste Aktivität gerade in die Zeit fällt, da es gedachte, sich aus den Trümmern der holländischen Seemacht selbst die unbestrittene Weltherrschaft zu bauen. Wieder einmal ist es so gekommen, dass England in dem Wettlauf um die Reichtümer der Welt der Hase ist – und diesmal ist Frankreich der Swinegel. Darum also wird Frankreich von nun an der Erbfeind und bleibt es über ein Jahrhundert lang, bis die kontinentalen Verbündeten Englands, seine „Festlandsdegen“, ihm die Vormacht erkämpft haben.

Denn in diesem Zweikampf mit Frankreich bildet England nun jene Methode aus, die es in dem letzten Kriege gegen Holland (1672-1674) zuerst erprobt hatte: die Methode, die den direkten Angriff auf das Land des Gegners meidet und sich statt dessen der festländischen Gegnerschaften, die Frankreich aus seiner Expansionstendenz erwachsen müssen, bedient. Solange der Gegensatz der Häuser Bourbon und Habsburg die europäischen Verhältnisse bestimmt, ist es Österreich, das zugleich Englands Schlachten schlägt; dann, als Wien und Paris sich einander genähert haben, ist es Preußen – und schließlich ist es die ganze große Koalition der Mächte, die sich gegen Napoleon zusammengeschlossen hat.

Der Mann, der England diese Methode gelehrt hat, war ein Holländer, nämlich Wilhelm III., der Oranier, der 1688 dank der „glorreichen Revolution“ an die Stelle des letzten Stuart Jakob Il. getreten war. Der Oranier, Jakobs Schwiegersohn, landete zur rechten Zeit in England; die Hauptstadt erklärte sich für ihn, und Jakob musste der Krone entsagen. Damit war für alle Zukunft die Führerstellung der Monarchie in England gebrochen; das Zeitalter der Parlamentsherrschaft und damit der City- Plutokratie hob an. Der neue König aus Holland bequemte sich gern zu den Zugeständnissen, die die Macht der Krone einengten; denn für ihn, den Holländer, war England vor allem das Land, das den Ring um Ludwig XIV. schloß.

Wenn der Oranier die Eindämmung der französischen Vormacht zur Aufgabe seines Landes machte, so schwebte ihm dabei vor allem die Erhaltung der Selbständigkeit seines Vaterlandes vor. Und soweit hat seine Politik auch Erfolg gehabt. Während aber Holland, durch die Lasten des langwierigen Festlandskrieges immer mehr gedrückt, der Stärkung seiner Seemacht immer weniger Aufmerksamkeit zuwandte, konnte England seine ganze Kraft auf die überseeische Ausbreitung lenken. So wirkte der Mann, den die breite Masse in England bis an das Ende seiner Regierung (1702) als Fremden betrachtete und der auch wirklich nie aufhörte, als Niederländer zu fühlen, doch, ohne es eigentlich zu wollen, mehr zu Englands als zu seines Vaterlandes Gunsten.

Praktisches Christentum – Im Vertrag von Utrecht 1713 hatte England eins seiner wichtigsten Kriegsziele erreicht: ihm fiel das Monopol des Sklavenhandels nach Amerika zu. Während die Kassen der Plutokratie sich füllten, wurden Millionen von Negern in grausamster Weise aus ihrer Heimat verschleppt. - Zeichnung des Engländers R. Newton (1790

Praktisches Christentum – Im Vertrag von Utrecht 1713 hatte England eins seiner wichtigsten Kriegsziele erreicht: ihm fiel das Monopol des Sklavenhandels nach Amerika zu. Während die Kassen der Plutokratie sich füllten, wurden Millionen von Negern in grausamster Weise aus ihrer Heimat verschleppt. – Zeichnung des Engländers R. Newton (1790

Während die Kassen der Plutokratie sich füllten, wurden Millionen von Negern in Als daher im Jahre 1692 die vereinigten Flotten Englands und Hollands in der großen Seeschlacht bei La Hogue die französische Kriegsmarine vernichtet hatten, schlug das vor allem zum Nutzen Englands aus. Die Folge war eine der glänzendsten Konjunkturen, die die englische Wirtschaft bisher erlebt hatte.

Das sichtbarste Zeichen dieser Konjunktur war die Gründung der Bank von England (1694), nicht einer staatlichen Bank übrigens, sondern einer Bank von Privatleuten, die am Staat verdienen wollten und auch verdienten. Denn sie trat dadurch ins Leben, dass ein Konsortium von City- Plutokraten dem Staat für die Bedürfnisse seiner Kriegführung den Betrag von 200 Millionen Mark (heutigen Wertes) vorstreckte und sich dafür „verschiedene Abgaben und Zölle, sowohl auf dem Raumgehalt der Schiffe und Boote, als auf Bier, Dünnbier und andere geistige Getränke“ verschreiben ließ.

Eine der weltgeschichtlichen Ironien, an denen Englands Geschichte so reich ist, wollte es, dass der erste „Gouverneur“, wie der Präsident der Bank von England genannt wurde, ein Franzose war, der Hugenotte Sir John Houblon. Denn wiederum stärkte damals, wie einst zurzeit, da die Wolle Englands Glück machte, ein Zustrom tüchtiger Ausländer, Franzosen und Holländer, die Leistungsfähigkeit und wirtschaftliche Wendigkeit der Handeltreibenden Kreise Englands.

Es war schon im Kampfe gegen Spanien und dann gegen Holland nicht Englands Art gewesen, mit einem Schlage die Vernichtung des Gegners anzustreben, und wenn dieser Schlag misslang, den Vergleich zu suchen. Es war vielmehr schon ein erprobtes Mittel, sich des „Friedensschlusses“ als einer zeitweiligen Waffenruhe und als einer Gelegenheit zu weiterer Rüstung und diplomatischer Vorarbeit zu bedienen. So wurde denn auch der Friedensschluss von Ryswyk (1697) von England ganz bewusst als eine Pause aufgefasst, während der es sich zu neuem Schlage stärken wollte. Denn auf die Hochkonjunktur nach der Schlacht bei La Hogue war wenige Jahre später eine schwere Krise gefolgt, die, wie die Krise am Ende der „Gründerzeit“ in Deutschland nach 1870, auf fieberhafte Überspekulation und verfehlte Kapitalsanlagen zurückging. Das Geld wurde knapp, ein Run auf ihre Schalter veranlasste die Bank von England zur Einstellung ihrer Zahlungen. Es war Zeit, bei den Verbündeten für Frieden zu plädieren. Mit der Vernichtung der französischen Kriegsmarine war ja ohnedies eins der wichtigsten Kriegsziele Englands erreicht.

Ganze vier Jahre währte der Friedenszustand, dann lieferte Ludwig XIV. der englischen Propaganda den Anlass, wieder mit vollen Segeln auf Kreuzzugsfahrt zu gehen. Karl II., der letzte habsburgische Spanier, war gestorben, und der Enkel Ludwigs XIV., Philipp von Anjou, wurde zu seinem Nachfolger aufgerufen. Das Recht auf die Erbfolge der Bourbonen war von England nicht bestritten worden; im Gegenteil, die englische Diplomatie hatte, ehe der spanische König starb, in Paris sondiert, inwieweit Ludwig der XIV. auf das Reich seines Enkels, dessen Thronfolge man ausdrücklich anerkannte, Einfluss zu nehmen gedachte, und erst als es misslungen war, ihm Zugeständnisse zugunsten Englands abzugewinnen, entdeckte man in London, dass die Vereinigung der spanischen und der französischen Krone in einer Dynastie eine große Gefahr für ganz Europa sein werde. „Europas Freiheiten sind bedroht“, so verkündete Wilhelm III. und warb für den Kreuzzug gegen den Unterdrücker der „kleinen Völker“.

Auf einem Sklavenschiff – Gegen die unwürdige, vielfach sadistischen Gelüsten entspringende Behandlung der Negersklaven regte sich selbst in England schließlich die Empörung. Doch die Vorkämpfer für Abschaffung des Sklavenhandels konnten ihr Ziel erst erreichen, als die Sklavenwirtschaft unrentabel wurde (1833)

Auf einem Sklavenschiff – Gegen die unwürdige, vielfach sadistischen Gelüsten entspringende Behandlung der Negersklaven regte sich selbst in England schließlich die Empörung. Doch die Vorkämpfer für Abschaffung des Sklavenhandels konnten ihr Ziel erst erreichen, als die Sklavenwirtschaft unrentabel wurde (1833)

Es mag dahinstehen, ob die Vereinigung Spaniens mit Frankreich wirklich für die Mächte des europäischen Festlandes unerträglich gewesen wäre. Am Ende des Krieges jedenfalls, der dreizehn Jahre lang unter dieser Parole in Deutschland, den Niederlanden und Italien tobte und der in den Geschichtsbüchern der „Spanische Erbfolgekrieg“ heißt, obwohl er besser der „Krieg um die spanische Konkursmasse“ benannt würde, am Ende dieses Krieges blieb es bei der bourbonischen Nachfolge in Spanien, ohne dass den „Freiheiten Europas“ daraus ein Schade erwuchs. „Dass die habsburgische Hauspolitik, soeben durch große Erfolge über die Türken in ihrer Unternehmungslust gekräftigt, diese Vereinigung nicht zugeben wollte und ihre vermeintlichen besseren Ansprüche auf den spanischen Thron geltend machte, wussten Wilhelm III. und seine Diplomaten geschickt auszunutzen. Für sie ging es ja in Wirklichkeit nicht um die Frage, ob eine Dynastie in Europa das Übergewicht erhielt (dann hätten sie auch gegen eine habsburgische Nachfolge in Spanien kämpfen müssen), sondern darum, ob von Paris oder von Wien aus stärkerer Widerstand gegen die überseeische Ausbreitung Englands zu erwarten war.

Da konnte nun kein Zweifel sein. Frankreich hatte soeben seine Leistungsfähigkeit als Kolonialmacht, sowohl was den privaten Unternehmungsgeist als was die Zielbewusstheit der staatlichen Verwaltung anbetraf, auf eine für England recht empfindliche Art bewiesen, und in Indien wie in Amerika regten sich nach wie vor französische Siedler und Kaufleute, Soldaten und Seefahrer. Unter französischer Leitung musste also das spanische Kolonialreich einen neuen Aufschwung erfahren; von Kanada bis nach Feuerland ein einziges Kolonialgebiet, nach den Grundsätzen Colberts, den Grundsätzen wirtschaftlicher Rationalität ausgenutzt, nicht starr wie das spanische System, sondern beweglich, wachsam, anpassungsfähig und außerdem gewiss nicht zu Konzessionen an England geneigt – das musste das Ende der englischen Hoffnungen auf Amerika sein. Dagegen der Erzherzog aus Wien, was brachte er nach Madrid mit, das dem verfallenden spanischen Kolonialsystem neuen Aufschwung hätte geben können? Die Wahl war nicht schwer, und die Geneigtheit in Wien, den englischen Angeboten Gehör zu schenken, ließ das Beste erwarten. Hilfstruppen zu stellen musste England allerdings zusagen. Aber das Wesentliche bewilligte der Kaiser ohne Zögern: England und Holland (auch Holland, denn noch saß ja Wilhelm III. auf dem englischen Thron) sollten alles, was ihnen während des Krieges an Eroberungen in Amerika gelänge, auch nach dem Kriege als ihr Eigentum betrachten können. So wurde Österreich der „Festlandsdegen“ für England und blieb es ein halbes Jahrhundert lang. Alle glänzenden Waffentaten, alle Siege des Prinzen Eugen konnten nicht verhindern, dass sich Österreich und mit ihm ganz Deutschland zermürbten für die Interessen Englands.

Angeblich um die Existenz Spaniens zu retten, hatte England den Krieg entfesselt. Dass aber in Wahrheit Spanien das Schlachtopfer war, zeigte schon in den ersten Jahren des Krieges eine echt englische Gewalttat, die bis heute ungesühnt geblieben ist. Man vergaß in England nicht, dass einst zu den Zeiten Elisabeths Spanien und andere Mittelmeerstaaten Miene gemacht hatten, die Straße von Gibraltar für englische Schiffe zu sperren. Das geschwächte Spanien hatte mit dieser Drohung nie Ernst machen können. Nun aber, wenn das bourbonische Doppelreich die stärkste Mittelmeermacht werden würde, musste da nicht die Schließung des Einganges ins Mittelmeer eine wirksame Waffe gegen England werden? Große Kapitalien waren in den Wollexport nach den türkischen Ländern und in die Einfuhr von Korinthen, Ölen und Arzneimitteln investiert. Der englische Levantehandel, der ja damals noch infolge der Sperre, die das Osmanenreich über den ganzen Vorderen Orient legte, vom Indienhandel getrennt war, galt mit Recht als ein starker Posten im Haushalt der englischen Wirtschaft.

Englischer Totentanz – Die Zeichnung des Franzosen Willette stammt aus den Tagen, da England grausames Vorgehen gegen die Buren überall Empörung weckte (1899). Sie trägt die Unterschrift: "An dem Tage, da das perfide Albion krepiert, wird Freude auf Erden sein."

Englischer Totentanz – Die Zeichnung des Franzosen Willette stammt aus den Tagen, da England grausames Vorgehen gegen die Buren überall Empörung weckte (1899). Sie trägt die Unterschrift: „An dem Tage, da das perfide Albion krepiert, wird Freude auf Erden sein.“

Um der englischen Interessen im Mittelmeer willen hatte schon Cromwell ein Auge auf den Felsen von Gibraltar geworfen. Auch in Spanien hatte es nicht an Männern gefehlt, die die Bedeutung dieses Platzes erkannten und für den Ausbau einer starken Verteidigungsstellung eintraten. „Gibraltar ist der bedeutendste Platz an den Küsten des atlantischen und mittelländischen Meeres“, so schrieb ein spanischer Staatsmann unter den letzten Habsburgern; „der Feind, der es einnimmt, kann sich zum Herrn beider Meere machen und den gesamten Handel nach dem Orient in seine Gewalt bringen.“ Trotzdem hatte die schwerfällige und lahme spanische Militärverwaltung nichts unternommen, um den wichtigen Ort zu sichern, und auch jetzt, zu Beginn des Krieges, war alles beim alten geblieben, obwohl der Kommandant von Gibraltar in Madrid dringende Vorstellungen erhob. Diese Fahrlässigkeit wog um so schwerer, als dem Felsen, der die Meerenge beherrschte, auch unmittelbare strategische Bedeutung zukam. Frankreich konnte zur See nur dann mit Aussicht auf Erfolg auftreten wenn es ihm gelang, seine Mittelmeerflotte mit der atlantischen zu vereinigen, und eben dies konnte verhindert werden, wenn sich der Gegner am Felsen Gibraltar festsetzte. Dieses aktuelle Motiv war es, das für die deutschen Generale, die dem Erzherzog den Einmarsch von Madrid erkämpfen sollten, den Ausschlag gab. An die englischen Levante-Interessen dachten sie natürlich nicht. Aber sie konnten für eine gewaltsame Landung an der spanischen Küste die Hilfe der englischen Flotte nicht entbehren, und so kam für England – Gelegenheit macht Diebe – die Stunde einer neuen Räuberei.

Es waren deutsche Truppen, die unter Befehl Landgrafen Georg von Hessen- Darmstadt am 1. August 1704 im Schutze der englischen Schiffsgeschütze die schmale Landenge, die zum Felsen von Gibraltar führt, besetzten Und nach zweitägigem Bombardement konnte man den allzu schwach befestigten Hafen einnehmen. So verstand sich von selbst, dass auf den eroberten Festungswällen deutsche Flaggen gehisst wurden, der habsburgische Doppeladler und der hessische Löwe. Die Absicht war ja, dem Erzherzog als dem rechtmäßigen König von Spanien, sein Land untertan zu machen.

Aber der englische Admiral Rooke war anderer Ansieht. Sobald der Landgraf sich fortbegeben hatte, um an einer anderen Stelle des Kriegsschauplatzes das Kommando zu übernehmen, sah die spanische Bevölkerung zu ihrem Erstaunen, wie die Fahne des Erzherzogs, ihres Königs, heruntergeholt und statt dessen die englische Flagge aufgezogen wurde. Rooke hatte Gibraltar als englisches Gebiet erklärt!

Als dann allerdings Spanier und Franzosen gemeinsam versuchten, den so leichtfertig preisgegeben Platz durch Angriffe vom Lande und von der See aus zu gewinnen, da war der Landgraf wieder nötig, um den Engländern ihre Beute zu erhalten. Deutsche Truppen sicherten in opfervollen Kämpfen den Engländern den Besitz des Felsens …

Was hingegen die englischen Besatzungstruppen bestraf, so tobten sie ihre Kampfeslust an der wehrlosen spanischen Bevölkerung von Gibraltar aus und, als wollten sie zeigen, wie sie den „Protestantismus“ verstanden, zogen sie zu dem von ganz Spanien verehrten wundertätigen Bilde der Maria mit dem Jesusknaben an der Südspitze der Halbinsel, der „Lieben Frau von Europa“, und schnitten, um die Wunderkraft des Bildes auf die Probe zu stellen, den Kopf des Jesusknaben ab.

Der Kaiser hatte den Engländern Amerika geschenkt. Sie nahmen es nicht. Sie hätten es nur nehmen können, wenn die spanischen Kolonien sich freiwillig unter englische Botmäßigkeit begeben hätten. Eine solche Losreißung Amerikas aus dem spanischen Imperium wurde auch wirklich während des Krieges von England versucht. Es ergingen Aufrufe an sämtliche Kolonisten, sie sollten sich gegen den bourbonischen König erheben und das „Joch der fremden Tyrannei“ abschütteln zugunsten des Erzherzogs von Wien, so hieß es weiter; denn über dessen Zusagen an England verlautete wohlweislich kein Wort. Aber die Kolonisten hörten nicht auf den Ruf, und so wurde das hauptsächlichste Kriegsziel Englands nicht erreicht.

Von dem Augenblick an, da das feststand, hatte England kein wesentliches Interesse an der Fortführung des Krieges mehr und schlug den Weg von Verhandlungen ein. Überdies war nach zehnjähriger Dauer des Krieges, im Jahre 1711, der Erzherzog Karl selbst Kaiser geworden, und die Wiedervereinigung der Imperien Spaniens und Österreichs in einer und derselben Hand war in London noch weniger erwünscht als die Fortdauer der Herrschaft des bequemen und leicht lenkbaren Philipp V. Die Hauptgefahr, Ludwig XIV. als Gebieter eines weltweiten überseeischen Reiches, drohte nicht mehr. Der Kampf auf dem Festland hatte alle Kräfte Frankreichs in Anspruch genommen, und bald nach Beginn des Krieges war die französische Kriegsflagge von den Ozeanen verschwunden. Mochte Frankreich immerhin auch nach dem Kriege als stärkste Macht in Europa selbst dastehen – seine Expansionskraft war gelähmt.

Auf der Höhe seiner Erfolge hatte der Sonnenkönig sich von Spanien das Monopol des Negerimports in die amerikanischen Kolonien übertragen lassen. Musste nun nicht dieses Monopol als reife Frucht des Krieges England zufallen?

Der Schwindel mit den Südsee -Aktien – Eine bezeichnende Episode aus dem Werdegang der britischen Plutokratie: alle Schichten der Gesellschaft stürzen sich auf die Aktien der "Südsee- Gesellschaft". Die Gründer dieses Schwindelunternehmens lockten die Käufer mit Hoffnungen auf Raubzüge in Amerika und märchenhafte Gewinne. - Gemälde von E. W. Ward.

Der Schwindel mit den Südsee -Aktien – Eine bezeichnende Episode aus dem Werdegang der britischen Plutokratie: alle Schichten der Gesellschaft stürzen sich auf die Aktien der „Südsee- Gesellschaft“. Die Gründer dieses Schwindelunternehmens lockten die Käufer mit Hoffnungen auf Raubzüge in Amerika und märchenhafte Gewinne. – Gemälde von E. W. Ward.

So geschah es in der Tat. Durch einen großherzigen Verzicht auf koloniale Abtretungen erreichten die politischen Sachwalter der City von London, daß Spanien im Friedensschluss von Utrecht (Juli 1713) England das begehrte Monopol zusprach. Was Hawkins einst als Schmuggel begonnen, war jetzt legaler Handel geworden. Das Ansehen Englands bei den Negerhäuptlingen, die für die City auf Sklavenjagd gingen, hob sich mehr und mehr. Die Westküste Afrikas war englische Domäne geworden.

Dass aber Englands Freude am Schmuggel nicht zu kurz kam, dafür sorgte eine andere Bestimmung des Utrechter Vertrages. Danach erhielt nämlich England von Spanien die Erlaubnis, einmal im Jahre mit einem so genannten „Freischiff“ (das, also keiner besonderen Lizenz bedurfte) von fünfhundert Tonnen nach Puerto Bello zu fahren und dort Waren für die spanischen Kolonisten zollfrei zu verkaufen. Die Engländer wären nicht Engländer gewesen, bitten sie nicht bei dem Abschluss dieses Vertrages schon gewusst, wie sich dieser Handel mit dem Freischiff in der Praxis gestalten würde.

König Georg I. (1714-1727) – Er übernahm das Präsidium der auf Betrug aufgebauten "Südsee- Gesellschaft" und entfesselte damit eine allgemeine Spekulationswut. Als das Schwindelgebäude zusammengebrochen war, entging er nur mit Mühe einem peinlichen Gerichtsverfahren. - Stich von Bernard Picart.

König Georg I. (1714-1727) – Er übernahm das Präsidium der auf Betrug aufgebauten „Südsee- Gesellschaft“ und entfesselte damit eine allgemeine Spekulationswut. Als das Schwindelgebäude zusammengebrochen war, entging er nur mit Mühe einem peinlichen Gerichtsverfahren. – Stich von Bernard Picart.

Wehe den Spaniern, wenn sie sich unterfingen, nachprüfen zu wollen, ob das Schiff nicht am Ende tausend Tonnen und mehr fasste oder ob es nicht in den Häfen, wo es vor Anker ging, immer neue Warenladungen an Bord nahm. Solche unziemliche Neugierde musste ein Kriegsfall werden …

Das war die Beute, die England aus der spanischen Masse erhalten konnte, und um ihretwillen ließ es den Kaiser, die deutschen Fürsten und das spanische Volk, für dessen Befreiung es in den Krieg gezogen war, kurzerhand im Stich, allen Verträgen, die es bei Kriegsausbruch feierlich besiegelt hatte, zum Trotz. Damals war es, dass deutsche Enttäuschung das in Frankreich geprägte Wort vom „perfiden Albion“ zum ersten Male sprach. Selbst ein so offiziöses Werk englischer Kulturpropaganda wie die „Encyclopedia Britannica“ muss heute zugeben, dass das „gewissenlose Verlassen seiner Verbündeten auf dem Schlachtfeld einen Makel auf dem guten Namen Englands hinterließ“ – wobei es in echt englischer Selbstgerechtigkeit die Voraussetzung unterschiebt, als erfreue sich England in aller Welt sonst eines „guten Namens“. So war denn doch der Gewinn, den England aus dem Kampf um Spanien davongetragen hatte, nicht gering zu veranschlagen. In die spanische Sperre um den Amerikahandel war eine breite Bresche gebrochen, und die portugiesische war gar ganz niedergerissen worden. Denn Portugal hatte sich im „Spanischen Erbfolgekrieg“ aus Sorge, von Frankreich erdrückt zu werden, auf die Seite des Erzherzogs geschlagen, und das hieß: es war Englands Verbündeter gegen Spanien geworden. Dieses Bündnis, also der Schutz der portugiesischen Handelsschiff-Fahrt durch die englische Flotte (denn als Seemacht hatte Portugal nicht mehr mitzusprechen), kostete die Lissaboner Regierung einen Handelsvertrag mit England (1703), der nach dem geschäftstüchtigen englischen Diplomaten, der die Verhandlungen führte, der „Methuen- Vertrag“ heißt. Danach hob Portugal die Zölle auf den Import englischer Wollwaren ganz auf, wofür allerdings England die Zölle auf portugiesischen Wein stark herabsetzte, zum Nachteil der französischen Weine. Dieses Monopol auf die Versorgung der englischen Plutokratie mit Portwein führte zu einer bedenklichen Ausdehnung der portugiesischen Weinkulturen auf Kosten des Ackerlandes. Portugal büßte seine wirtschaftliche Autarkie ein und wurde von England abhängig, ja, es wurde wirtschaftlich und in entscheidenden Stunden auch politisch geradezu ein Teil des britischen Imperiums. Vor allem aber öffnete sich durch den Methuen-Vertrag Brasilien dem englischen Handel. Auch gegenüber Frankreich verzichtete England für diesmal auf den Raub größerer Gebiete. Die Schleifung der Festungswälle von Dünkirchen an der Kanalküste, die Übertragung der Souveränitätsrechte von Akadien (seitdem Neu-Schottland genannt) und der Landstriche an der Hudson-Bai im äußersten Norden Amerikas – das waren die scheinbar bescheidenen Zugeständnisse, die Ludwig XIV. zu machen hatte. Dennoch waren sie von großer Tragweite. Das bedeutete die endgültige Ausschaltung Frankreichs aus der Nordsee, das andere die Einnistung englischer Pelzjäger in den Waldgebieten um Kanada.

Kanada und Indien

Die Koalitionsmethode, die Wilhelm III. in die englische Politik eingeführt, hatte im „Spanischen Erbfolgekrieg“ ihre erste große Probe glänzend bestanden. Nicht nur Spanien selbst, Kampfpreis und Schlachtopfer zugleich, hatte seine europäischen Außenstellungen (Italien und die südlichen Niederlande) verloren und war zermürbt; auch das Deutsche Reich, Frankreich und die Niederlande waren von dem langen Kriege erschöpft. England allein pflückte die Früchte eines Sieges, der es wie stets vorher und nachher nicht viele Opfer gekostet hatte; denn nur 18.000 gebürtige Engländer hatten im Feld gestanden – neben 90.000 Niederländern und weit über 100.000 Kaiserlichen. Kein Wunder, dass die nun anhebende Friedenszeit in England allgemein als ein goldenes Zeitalter begrüßt wurde. Unzählige neue Unternehmungen zur Erschließung überseeischer Gebiete traten ins Leben, und die City-Magnaten verstanden es, auch den kleinen Mann mit dem Gründungsfieber zu infizieren. Der Dividendensegen prasselte nur so herab, und Tausende sahen sich zu ihrem freudigen Staunen in der Lage jener wackeren Mrs. Mary Butterworth, deren Brief an einen guten Freund auf die Nachwelt gekommen ist: „Ich weiß nicht, wie es zugeht, denn das geht über meinen Verstand; jedenfalls soll sich binnen kurzem der Wert meiner Anteile verdreifachen, ohne dass auch nur einen Pfennig zuzahle …“

Natürlich blieb auch diesmal, wie es sich bei jeder Gründerzeit gehört, der Krach nicht aus. Er lebt in der Geschichte unter dem Namen „Südsee-Schwindel“ fort, und wenn es sich dabei auch im Grunde um höchst interne schmutzige Wäsche Englands handelt, die den anderen Völkern nur ein Lächeln ablocken könnte, so zeigt er doch, dass auch in dieser Zeit, wo England schon eine veritable Großmacht war, die Parole des Seeraubs noch immer imstande war, das Geld aus den Truhen hervorzulocken. Denn während der Schotte John Law, der gleichzeitig in Frankreich ein verhängnisvolles Gründungsfieber entfachte, die fiktiven Werte, auf die er seine Notenbank basierte, doch wenigstens in den französischen Besitzungen Indiens und Amerikas ansiedelte und also den kleinen französischen Sparer doch immerhin nur auf die Ausbeutung von Ländern lüstern machte, die Frankreich bereits gehörten, so warb die Londoner „Südsee- Gesellschaft“ die Leute mit Aussichten auf fremdes Eigentum. Denn die „Südsee“ (es war ebenso wohl der südliche Atlantik wie der südliche Pazifik, besonders in seinem amerikanischen Teil, gemeint) gehörte ja nun, wie England im Vertrage von Utrecht feierlich anerkannt hatte, Spanien. Auf das „Faustrecht jenseits der Linie“ hatte die englische Regierung ausdrücklich Verzicht geleistet, um Sklavenmonopol und Freischiff dafür einzuhandeln. Und nun wurde zur Zeichnung von Aktien aufgerufen für eine Gesellschaft, deren Zweck darin bestand, den Spaniern ihre südamerikanischen Kolonien fortzunehmen oder doch durch Einbrüche in diese Kolonien hohe Gewinne zu erzielen!

Als Gouverneur dieser Gesellschaft, die mit einem Kapital von 160 Millionen Mark heutigen Wertes sogar die Bank von England in den Schatten stellte, fungierte kein Geringerer als seine Majestät König Georg I. Deutlicher hätte sich kaum noch demonstrieren lassen, dass das durch Beschluss des Parlaments geschaffene Königtum ein Aushängeschild für die City-Plutokraten war! Immerhin waren weder der König noch die Finanzmagnaten unvorsichtig genug, es wirklich mit einem Raubzug auf die spanischen Kolonien à la Drake oder Morgan mitten im Frieden zu versuchen. Diese schönsten Zeiten der feucht-fröhlichen Seeräuberei waren jetzt vorüber, denn es gab nun keine getrennte Buchführung mehr für die europäischen und die kolonialen Angelegenheiten. Die Weltpolitik hatte ein anderes, wesentlich einheitlicheres Gesicht bekommen: ein Konflikt in Amerika musste jetzt auf Europa zurückwirken, ja im Grund sogar in Europa ausgetragen werden. Ganz so leichtfertig wie es sich vielleicht die wackere Mrs. Butterworth vorstellte, konnte England nun nicht mehr in der „Südsee“ operieren, und darum musste auch die Leitung der Bank, als ihr nach einigen Jahren eine Verdoppelung des Grundkapitals angezeigt erschien, Gerüchte im Lande verbreiten, wonach Spanien bereit sei, einen Teil von Peru an England abzutreten. An allen diesen Gerüchten war kein wahres Wort. Weder so noch so wurde die „Südsee“ wirklich zum Operationsfelde der Gesellschaft gemacht – das Ganze war ein reines Schwindelmanöver der City, das den Zweck hatte, die Staatsschulden aufzukaufen und sich dafür wichtige Abgaben in die Hand spielen zu lassen.

Diesmal also stand die Seeräuberei auf dem Papier, und das eigentliche Ziel war, den Staat selbst zum Geschäftsobjekt zu machen. Als dann allerdings die wirklichen Absichten der Südsee-Gesellschaft im Parlament bekannt wurden, schreckte das die Zeichner der Aktien keineswegs ab. Sollte die Gesellschaft sich ruhig erst am Staate bereichern – umso stärker konnte sie ja dann in der Südsee auftreten.

Das Rattenbeißen – Die Rohheit des englischen Volkscharakters erweist sich an dem sadistisch-grausamen Spiel mit Tieren, wie es in Gestalt der Fuchsjagd noch heute beliebt ist. Lange Zeit war das "Rattenbeißen" ein verbreitetes Vergnügen: der Hund, der in der kürzesten Zeit die meisten Ratten totbeißt, erhält einen Preis. - Holzschnitt aus der französische Zeitschrift "Le Monde Illusirg" (1870).

Das Rattenbeißen – Die Rohheit des englischen Volkscharakters erweist sich an dem sadistisch-grausamen Spiel mit Tieren, wie es in Gestalt der Fuchsjagd noch heute beliebt ist. Lange Zeit war das „Rattenbeißen“ ein verbreitetes Vergnügen: der Hund, der in der kürzesten Zeit die meisten Ratten totbeißt, erhält einen Preis. – Holzschnitt aus der französische Zeitschrift „Le Monde Illusirg“ (1870).

Die Kurse stiegen auf 300, 400, 800, ja schließlich auf 1200 Prozent. Grundeigentümer verpfändeten Haus und Hof, Damen ihre Kleider und ihren Schmuck, um die zauberträchtigen Aktien zu erwerben, und wer nicht genügend Mittel hatte, eine zu erstehen, der begnügte sieh gern damit, Aktionär irgendeiner anderen Gesellschaft zu werden; denn wenn nur erst die Südsee anfing, ihre märchenhaften Schätze über England auszuschütten, dann mussten ja auch alle anderen Unternehmungen florieren. Da gab es denn keinen Marktschreier und keinen Jobber, der nicht sein dankbares Publikum gefunden hätte. Einer gründete eine Gesellschaft, um Salzwasser süß zu machen, ein anderer, um den Whisky zu verfeinern. Esel sollten angeblich aus Spanien eingeführt, Abtritte praktischer gereinigt und Sägespäne geschmolzen werden. Die abenteuerlichsten Versicherungsgesellschaften taten sich auf, darunter auch eine, in der die weibliche Keuschheit das Versicherungsobjekt war. Den Höhepunkt des Schwindels aber erreichte doch wohl jener Findige, der die Gründung einer Gesellschaft „zur Ingangsetzung eines Unternehmens, von dem aber niemand erfahren wird, worin es eigentlich besteht“, ankündigte und fortfuhr: Jeder Zeichner einer Aktie von zwei Pfund Sterling soll das Recht erhalten, jährlich hundert Pfund Sterling Dividende zu beziehen.“ Innerhalb von fünf Stunden hatten sich tausend Zeichner gefunden, worauf der Biedermann seine Bude dicht machte und sich einen neuen Trick ausdachte. Der Südseegesellschaft und ihrem königlichen Gouverneur waren, wie sich denken lässt, diese neuen Konkurrenten wenig angenehm. Man sann Mittel, wie man diese „Blasen“ (bubbles) – so nannte man sie – zum Platzen bringen könne. Aber als man dann schließlich mit Hilfe des Parlaments erreicht hatte, dass die Aktienkurse der kleinen Gesellschaften auf den Nullpunkt sanken, da war es auch um das eigene Unternehmen geschehen. Das Vertrauen sank von einem Tag auf den andern, es dauerte nicht lange, dann wurden die Aktien, die des Königs Majestät selbst gutgesagt hatte, zu Altpapierpreisen gehandelt. Mit den kleinen war auch die ganz große Blase geplatzt – das Phantom, Südsee löste sich in Nebel auf …

Und dabei hätte man doch das Silber aus Peru so gut gebrauchen können! Denn die Ostindiengesellschaft klagte immer wieder darüber, dass sie Schwierigkeiten hatte, für die Gewürze, die Baumwolle und vor allem für den zur Pulverbereitung so nötigen Salpeter die rechte Gegenleistung zu bieten. Englische Wolle war nun einmal nach wie vor im heißen Indien kein begehrter Artikel, und so musste man mit dem zahlen, was die indischen Verkäufer am dringendsten verlangten: mit Silber. Nach der Auffassung der Zeit musste es aber das Ziel jeder staatlichen Wirtschaft sein, mehr Waren zu exportieren als zu importieren, nicht aber die Einfuhr mit barem Gelde zu bezahlen. Ja, wenn man das Silber direkt aus Amerika nach Indien bringen könnte, wenn also die spanischen Kolonien den englischen Import aus Indien bezahlen würden!

Ein gewichtiger Grund mehr also, um des Friedens von Utrecht leid zu werden und auf eine Wiederaufnahme des Kampfes mit Spanien zu hoffen. Wie, wenn die Spanier doch eines Tages an den verdächtigen Praktiken mit dem englischen „Freischiff“ Anstoß nehmen würden? Und siehe da, die Spanier nahmen Anstoß. Der König in Madrid hatte den Engländern den Raub Gibraltars nicht vergessen, und noch weniger, dass sie seit Utrecht zu mehreren Malen das Versprechen, ihm den Felsen zurückzugeben, gebrochen hatten. Die Regierung, durch innere Reformen gekräftigt, fühlte sich stark, den Engländern zu trotzen, und begann, den englischen Schmuggel in Westindien etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Hahnenkampf Auch der Hahnenkampf galt in England früher als "königlicher Sport" - so genannt, weil die Krone Abgaben von den Veranstaltern bezog. Hier tobte sich auch die in England unausrottbare Wettleidenschaft aus. - Stich von William Hogarth..

Der Hahnenkampf
Auch der Hahnenkampf galt in England früher als „königlicher Sport“ – so genannt, weil die Krone Abgaben von den Veranstaltern bezog. Hier tobte sich auch die in England unausrottbare Wettleidenschaft aus. – Stich von William Hogarth..

Ein Geschwader von Küstenwachtschiffen wurde mit der Kontrolle der amerikanischen Gewässer betraut, und das „Freischiff“ musste sich von nun ab vor seiner Abfahrt aus London erst mit allerlei Papieren versehen, die der spanische Botschafter nur nach genauer Besichtigung von Schiff und Ladung ausstellte. Die Zollwächter in den amerikanischen Küstenplätzen erhielten Anweisung, alle englischen Schiffe zu durchsuchen – kurz, Spanien trat in jeder Weise dem guten Namen und der Ehre Englands zu nahe. Die City schrie nach Vergeltung. Doch unbegreiflicherweise wollte der Chef der Regierung, Sir Robert Walpole, selbst ein skrupelloser Geschäftsmann, aber einer, der politisch seinen eigenen Kopf hatte, im Augenblick von einem Kriege nichts wissen. Das Parlament schwankte. So blieb denn den Plutokraten nichts übrig, als dem Unterhaus handgreiflich zu demonstrieren, was für unerhörte Verhältnisse in Westindien durch spanische Misswirtschaft und Brutalität eingerissen seien.

Der Zeuge, den sie zu diesem Zweck vor den Schranken des Hauses erscheinen ließen – Kapitän Jenkins war sein Name -, war im buchstäblichen Sinne des Wortes ein Ohrenzeuge. Er erzählte zunächst in bewegten Worten, wie sein ehrbares Fahrzeug auf offener See vor Jamaika von einem spanischen Kaperschiff angehalten, seine Besatzung gefoltert, er selbst an einer Rahe festgebunden und beinahe erhängt worden sei. Dann präsentierte er vor aller Augen das Ohr, das ihm die Spanier schließlich – unter gräulichen Verwünschungen gegen Seine Majestät von Großbritannien – abgeschnitten hätten. Er zog es, in Baumwolle verpackt, aus seiner Tasche und ließ es im Hause herumreichen. Es war ein Anblick, der die sehr ehrenwerten Parlamentsmitglieder erstarren ließ. Heftige Worte gegen den allzu nachgiebigen Premierminister wurden laut. Und nicht lange, dann hallte die ganze Insel wider vor Entrüstung über die einem ehrlichen englischen Seemann angetane Schmach. Lieder flogen von Mund zu Mund, und von Plymouth bis zu den Orkney-Inseln gab es nur eine Parole: Vergeltung für die schändliche Behandlung, die Jenkins‘ Ohr widerfahren war.

Erst als der Krieg schon lange entbrannt war, geschah es, dass der zollfreie Portwein dem Mitgliede des Unterhauses, auf dessen Veranlassung Jenkins seinen Bericht abgestattet und sein Ohr vorgezeigt hatte, die Zunge löste. Das Erfreulichste an der ganzen Sache sei gewesen, so sagte er und lachte sich dabei noch nachträglich ins Fäustchen dass keiner im Hause so neugierig gewesen war, die Perücke des alten ehrlichen Seemanns zu lüften. Denn dann würde man gesehen haben, dass er unter der Perücke seine beiden Ohren unversehrt am Kopfe hatte …

So hatte also Jenkins‘ Ohr seine Schuldigkeit getan. Wenn auch Walpole noch versuchte, zu widerstreben er musste Spanien den Krieg erklären (Oktober 1739). Diesmal nun sollte es aufs Ganze gehen. Man wollte gleich das Herz des spanischen Kolonialreiches treffen: die Hafenstädte an der Landenge von Panama. Von hier fuhren die spanischen Silberflotten aus, hier hatte Spaniens amerikanisches Reich seine verwundbarste Stelle. Eine große Streitmacht wurde also aufgeboten. Mit 115 Schiffen, 15.000 Matrosen und Seesoldaten und 10.000 Mann Landungstruppen wurde Admiral Vernon ausgeschickt, Amerika zu erobern. Während er auf Morgans Spuren Panama zustrebte, sollte ein anderer Admiral, Anson, als Erbe des Drakeschen Ruhmes die spanischen Silberflotten im Stillen Ozean erbeuten.

Ausmarsch englischer Truppen – Unbarmherzig wird die Verwilderung der englischen Armee gegeißelt, die 1745 zur Abwehr des in Schottland gelandeten Stuart-Prätendenten auszog. Nach dem Siege über ihn bei Culloden tobte sich ihre Blutgier gegenüber den Anhängern des Geschlagenen aus. - Gemälde von William Hogarth.

Ausmarsch englischer Truppen – Unbarmherzig wird die Verwilderung der englischen Armee gegeißelt, die 1745 zur Abwehr des in Schottland gelandeten Stuart-Prätendenten auszog. Nach dem Siege über ihn bei Culloden tobte sich ihre Blutgier gegenüber den Anhängern des Geschlagenen aus. – Gemälde von William Hogarth.

Aber nun, wo es zum ersten Mal ein offener Kampf war, fiel das Gottesurteil gegen England aus. Zwar wurde Puerto Bello, der Schauplatz von Morgans erster Ruhmestat, genommen; aber der Angriff auf das wichtigere Cartagena misslang völlig, und auch Kubas Hauptstadt Santiago hielt stand. Die Spanier waren eben doch nicht solche Schwächlinge, wie man es sich in den Londoner Kaffeehäusern vorgestellt hatte und die Küstenflotte, die gebaut war, um den englischen Handel zu kontrollieren, leistete jetzt als Kaperflotte Dienste, die in der City sehr unangenehm auffielen. Der englische Handel mit Amerika, der durch den Sieg erst recht in Blüte kommen sollte, war nun völlig unterbrochen. Und was Anson betraf, so war er weit entfernt davon ein echter Nachfolger Drakes zu sein. Nur eins von seinen sechs Schiffen erreichte die Heimat wieder, und wäre es ihm nicht kurz vor dem Aufbruch zur Heimfahrt gelungen, eine mit Silber von Peru nach Manila segelnde Galeone zu kapern, so hätte er mit leeren Händen heimkehren müssen. So allerdings trösteten zweiunddreißig Wagenladungen mit Silberbarren, die ihren feierlichen Einzug in London hielten, die City ein wenig über den jämmerlichen Fehlschlag des Unternehmens – des größten, das England je gegen Amerika angesetzt.

Während noch Vernon vergeblich die mittelamerikanischen Häfen berannte, trat ein Ereignis ein, das in London große Bestürzung hervorrief: Frankreich griff in den Seekrieg ein. Damit hatte man nicht gerechnet: denn der Leiter der französischen Politik, der Kardinal Fleury, galt mit seinen neunzig Jahren nicht mehr als ernst zu nehmender Gegner auf diplomatischem Felde, und noch viel weniger traute man ihm starke Außenpolitik zu. In Wirklichkeit hatte aber Fleury den spanisch-englischen Konflikt mitverfolgt und stellte sich nun im ungünstigen Augenblick für England an Spaniens Seite. Es half jetzt nichts, dass man die französischen Kaperschiffe, die dem englischen Handel das Leben schwer machten, der Piraterie beschuldigte und überhaupt versuchte, den Spieß umzudrehen, die letzte Stunde des englischen Amerikahandels schien geschlagen zu haben. Frankreich und Spanien gemeinsam als Herren Amerikas – was sollte da aus dem Indienhandel werden, was aus den Pelzjägern an der Hudsonbai, was aus der Londoner Plutokratie?

Schon waren die französischen Flotten, deren Vereinigung auch der Felsen von Gibraltar nicht hatte verhindern können auf der Fahrt nach Amerika, schon sanken die Kurse auf der Londoner Börse in beängstigende Tiefen, da brachte in zwölfter Stunde ein unerwartetes Ereignis England die Rettung. Kaiser Karl VI., der letzte Habsburger, starb, ganz überraschend (Oktober 1740), und eine Anzahl von Mächten machte seiner Tochter Maria Theresia die Nachfolge in ihren Erblanden streitig. Zu diesen Mächten gehörte auch Spanien, dessen Königin und eigentlich Regentin, Elisabeth Farnese, den Gewinn Mailands höher schätzte als die Erhaltung des amerikanischen Imperiums. Schon dies war eine Entlastung für England. Noch stärker aber atmete man in der City auf, als bekannt wurde, dass auch Frankreich sehr gegen die Neigung des Kardinals Fleury, der in England den Hauptgegner sah, in den Krieg eintrat, um die habsburgische Hausmacht verkleinern zu helfen. Es war, wie man in London sogleich erkannte, ein entscheidender Fehler der französischen Politik, der die Schlagkraft Frankreichs in Übersee lähmen musste. Um Böhmen für Bayern, Mähren für Sachsen, Schlesien für Preußen und die Lombardei für Spanien zu gewinnen, ließ Frankreich den sicheren Sieg gegen England aus der Hand!

In London begriff man sofort, wie dieser Fehler auszunutzen war: alles verfügbare Kapital musste in den Festlandskrieg investiert werden, damit Frankreich und Spanien die Hände gebunden wurden! Möglichst wenig selbst kämpfen, dafür aber die Feinde des Feindes, mit einem verlogenen Worte die „Verbündeten“ genannt, mit den Überschüssen aus dem Überseehandel zu unterstützen, das wurde nun das englische Prinzip. Die unkluge Wendung der französischen Politik gab England die große Entdeckung ein, die es von nun ab in den eisernen Bestand seiner Methoden aufnahm: der Krieg als Fortsetzung des Geschäfts mit anderen Mitteln. In Wien, in Mainz, in Köln, in Darmstadt, in Turin arbeitete das englische Geld. Frankreich wurde gezwungen (es klingt erstaunlich gegenwartsnah), alle seine Kräfte, für eine Zerstückelung Deutschlands einzusetzen.

William Pitt der Ältere (1708-1778) – Pitt entstammte einer Familie, die in Indien Reichtümer gesammelt hatte, und wurde der unbeugsame Verfechter einer hemmungslosen Ausbreitung der britischen Macht. Von ihm stammt der klassische Ausspruch: "In Deutschland haben wir Kanada erobert." Stich von R. Hodgson.

William Pitt der Ältere (1708-1778) – Pitt entstammte einer Familie, die in Indien Reichtümer gesammelt hatte, und wurde der unbeugsame Verfechter einer hemmungslosen Ausbreitung der britischen Macht. Von ihm stammt der klassische Ausspruch: „In Deutschland haben wir Kanada erobert.“ Stich von R. Hodgson.

Je länger der Krieg sich hinzog, desto aufreibender wurde er für Frankreich, desto mehr war England entlastet. Die in Subsidien angelegten Gelder, die in die Milliarden gingen, trugen dann nach Friedensschluss ihre Zinsen in Gestalt eines erweiterten Handelsvolumens.

Die englische Rechnung ging auf. Es half den Franzosen nichts, dass ihre Kolonialtruppen in Amerika wie in Indien den Engländern überlegen waren, dass sie von Kanada aus Neuschottland zurückeroberten und Madras einnahmen – Maria Theresia und die Reichsfürsten, Spanien und Sardinien besorgten die englischen Geschäfte so gut, dass Frankreich nach achtjähriger Dauer des Krieges froh war, die Partie remis geben zu können. Und das hieß: es gab alle seine kolonialen Eroberungen wieder heraus.

England konnte sich in diesen Friedensschluss von Aachen (1748) um so getroster einlassen, da es ihn lediglich als eine kurze Pause betrachtete, in der es seine maritime Rüstung steigern konnte, während es Frankreich dauernd unter dem „Alpdruck der Koalitionen“ gefangen hielt. Ein Meister in diesem doppelten Spiel trat damals an die Spitze der englischen Regierung: William Pitt, selbst ein schwerreicher Mann, Erbe eines jener „Nabobs“, die an indischen Gewürzen und indischer Baumwolle ihr Vermögen gemacht hatten, und ein echter Sohn der City. Aber er stand turmhoch über dem Durchschnitt; zu seiner unwiderstehlichen Energie, seiner hinreißenden Redegabe gesellte sich ein Organisationstalent, wie es England seither nicht wieder gesehen hat. Er war auch einer der seltenen Männer, die den frommen Augenaufschlag, den „Cant“, verschmähten und dem rücksichtslosen Machtwillen der Plutokratie, deren Repräsentant er war, unverblümten Ausdruck gaben. Großbritannien muss allein die Sonne unseres Planetensystems sein“ – das waren Bilder, wie er sie liebte. Den lieben Gott und die Humanität ließ er ungeschoren – für einen Engländer bedurfte es nach seiner Ansicht keiner Begründung, dass England die Weltherrschaft gebühre. Auf dem Kontinent sollte das englische Geld arbeiten; Englands Manneskraft so verkündete er immer wieder, gehöre der See. Keine Expeditionsarmeen, „die Flotte ist unser Heer“.

Diesem zielbewussten, brutalen Willen hatte Frankreich nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Seine Grenzen waren verwundbar; es konnte nicht seine ganze Kraft auf die Kolonien konzentrieren. Und dazu kam, dass die öffentliche Meinung in Paris nicht wie in England von der Geschäftswelt und ihrem politischen Organ, dem Parlament, gemacht wurde, sondern von den Salons, in denen die „Philosophen“, die Schriftsteller der Aufklärung, das Wort führten. Denen aber galten die kolonialen Bemühungen wenig; sie hielten Kanada für eine Schneewüste und verspotteten mit viel Erfolg die Regierung, die sich anstrengte, die überseeischen Besitzungen zu halten. Nur eine Ausnahme machte Voltaire, der einflussreichste unter ihnen, bei der Beurteilung überseeischer Besitzungen: die Zuckerplantagen in Westindien, denn hier war er Aktionär. So war der Kampf um Kanada und um Indien schon entschieden, noch ehe er ausbrach.

Habana Die Hauptstadt der spanischen Kronkolonie Kuba war oftmals das Ziel englischer Raubüberfälle. Noch im Jahre 1762 wurde sie von einer britischen Flotte überrumpelt und besetzt. Doch vermochte England den Raub nicht festzuhalten. - Nach einem alten holländischen Stich.

Habana Die Hauptstadt der spanischen Kronkolonie Kuba war oftmals das Ziel englischer Raubüberfälle. Noch im Jahre 1762 wurde sie von einer britischen Flotte überrumpelt und besetzt. Doch vermochte England den Raub nicht festzuhalten. – Nach einem alten holländischen Stich.

Vorwände, den Krieg vom Zaun zu brechen, gab es genug. Da waren die immer noch ungeklärten Grenzen zwischen Neuschottland und Kanada, da waren die Reibereien zwischen den Pelzjägern, da waren Zwistigkeiten in Indien. Trotzdem, man hielt es in London nicht einmal für nötig, Paris vom Beginn des Krieges in Kenntnis zu setzen, sondern verfuhr einfach so, als herrsche immer noch das Faustrecht jenseits der Linie“. Der Angriff auf Kanada wurde im Frieden eröffnet, und ein groteskes Vorkommnis unterstrich dabei den frechen Übermut der Engländer. Drei Schiffe eines französischen Geschwaders nämlich, das zur Sicherung des St. Lorenz-Stromes von Brest angefahren war, gerieten bei den Bänken von Neufundland zwischen englische Schiffe. Zur Verblüffung des französischen Kommandanten eröffneten die Engländer das Feuer. Da er seinen Ohren nicht trauen mochte, nahm der Kommandant das Sprachrohr und fragte zweimal zu den Engländern hinüber: „Sind wir im Frieden oder im Krieg?“ Und vom nächsten englischen Schiff klang es durch das Sprachrohr zurück: „Im Frieden! Im Frieden!“ Dann aber vergaß der Engländer, das Sprachrohr rechtzeitig vom Munde zu nehmen; denn man hörte ihn auf den französischen Schiff en noch laut und vernehmlich „Feuer!“ kommandieren, ein Befehl, der sofort befolgt wurde. Nur eins von den französischen Schiffen entkam, die andern wurden genommen.

Und nun ging der Krieg mitten im Frieden fröhlich weiter. Die französischen Bewohner Neuschottlands, deren Vorfahren einst das Land gerodet hatten, wurden kurzerhand aus ihren Häusern verschleppt und zu Schiff in die westindischen Tropen deportiert. Alle erreichbaren französischen Handelsschiffe im Kanal und im Atlantik, dreihundert an der Zahl, wurden angehalten und ihre Besatzungen unter Androhung der Todesstrafe gezwungen, in der britischen Marine Dienst zu tun. Alles, wie gesagt, ohne jede Kriegserklärung, gegen alles Herkommen, alles Völkerrecht und allen Anstand. Aber der Zweck war erreicht: Frankreich konnte seine Flotte nicht mobil machen.

Inzwischen ging das diplomatische Spiel auf dem Festland weiter. Österreich war im letzten Kriege ein zu schwacher Helfer für die englischen Interessen gewesen; es hatte die französischen Kräfte nicht genügend gefesselt. Hingegen hatte sich Preußen unter König Friedrich als die stärkste Militärmacht Europas gezeigt. Diesen Verbündeten Frankreichs matt zu setzten musste also das Ziel Londons sein. Es gelang mit Hilfe der neuen Großmacht Russland, die England jetzt zum ersten Male in sein System einer ständigen Beunruhigung Europas hineinbezog. Denn der Drohung mit einem gemeinsamen englisch-russischen Angriff auf Preußen wich König Friedrich aus. Er versuchte, sich durch einen Vertrag mit London seine Neutralität zu sichern, und entfremdete sich eben dadurch, wie man in England gehofft hatte, seinen französischen Verbündeten, der nun bei dem alten Gegner Österreich Anlehnung suchte. So kam es in dem nun ausbrechenden „Siebenjährigen Kriege“ zu der „Umkehrung des Allianzsystem“: Preußen mit England, Österreich mit Frankreich. Russland schwenkte zwar, die. was die festländischen Fragen betraf, mit Österreich und Frankreich in die antipreußische Linie ein, blieb aber gleichzeitig in dem englisch-französischen Konflikt neutral, so dass die englische Kriegführung von dieser Seite aus nicht behindert wurde.

So hatten die Engländer diesmal einen Vorsprung in der überseeischen Kriegführung. Wenn ihnen auch Landungsversuche in der Bretagne schmählich misslangen (sie mussten sich so eilig wieder zurückziehen, dass der junge Herzog von Marlborough sein Essbesteck liegen ließ, das ihm der französische Gouverneur mit einem ironischen Schreiben nachsandte), so konnten sie doch die französischen Küsten erfolgreich blockieren. Die französischen Flotten, unzureichend bemannt, lagen untätig in den Heimathäfen, und die Kolonialtruppen in Kanada und Indien erhielten – keine Verstärkung. Darum war es nur eine Frage der Zeit, dass beide Gebiete den Engländern zufielen, vorausgesetzt dass es gelang, den Krieg auf dem Festland entsprechend lange hinzuziehen. Und das gelang – dank König Friedrichs Feldherrngenie und seinem heldenmütigen Widerstand gegen die überlegenen Kräfte dreier Großmächte.

Lord Clive (1725-1774) – Durch geschicktes Ausnutzen der inneren Gegensätze in Indien gelang es Clive, der seine Laufbahn als Schreiber bei der Ostindien-Kompanie begonnen hatte, das Reich des Großmoguls zu zerschlagen und damit den Grund zur englischen Zwischenherrschaft über Indien zu legen. - Stich von Miss Jane Drummond.

Lord Clive (1725-1774) – Durch geschicktes Ausnutzen der inneren Gegensätze in Indien gelang es Clive, der seine Laufbahn als Schreiber bei der Ostindien-Kompanie begonnen hatte, das Reich des Großmoguls zu zerschlagen und damit den Grund zur englischen Zwischenherrschaft über Indien zu legen. – Stich von Miss Jane Drummond.

Er hielt England die Bundestreue und folgte keinen Verlockungen zu einem Sonderfrieden. Als aber Kanada und die wichtigsten Plätze Indiens gefallen waren (jenes 1759, diese 1761), da hatte England genug vom Kriege. So wenig wie einst im „Spanischen Erbfolgekrieg“ kümmerte es sich noch weiter um das Schicksal seiner festländischen Verbündeten, sobald es selbst sein Schäflein im Trockenen hatte. Zwar William Pitt fühlte die Verpflichtung des gemeinsamen Durchhaltens bis ans Ende, schon mit Rücksicht auf die zukünftige Bündnisfähigkeit Englands. Aber es zeigte sich, dass Pitt nicht England war, sondern vielmehr einer der seltenen Männer, die im Denken und im Charakter über das für England tragbare Durchschnittsmaß hinausgewachsen sind und daher von ihrem Lande, sobald sie ihm unbequem sind, wie ein Fremdkörper wieder ausgeschieden werden. Die City fand, dass man für den Augenblick nicht mehr verlangen konnte, und setzte ihren Willen, das Geschäft erst einmal zu liquidieren, mit Erfolg durch. Im Februar 1761 war Pondichèry, Frankreichs wichtigste Besitzung in Indien, gefallen; im Juni desselben Jahres begannen in Paris die Friedensverhandlungen – während König Friedrich noch immer nicht wusste, wie er sich der erdrückenden Übermacht entledigen sollte. Noch scheiterten die Friedensabsichten der City an dem zähen Widerstand Frankreichs, und England erhielt so Gelegenheit, seine koloniale Beute noch zu vergrößern, und zwar auf Kosten Spaniens, das im Anfang des Jahres 1762 in den Krieg hineingezogen wurde. Havanna und Manila wurden erobert, starke Schlüsselstellungen des spanischen Kolonialreiches also, die man aber doch, sehr zum Unwillen des grollenden Pitt, in den nun wieder einsetzenden Friedensverhandlungen nur als Pfänder behandelte.

Wie schon oft, so erwies sich auch jetzt, dass die englische Raubgier sich nicht mit Kühnheit zu paaren pflegt. Ein Durchhalten wäre nicht nur ehrenhafter gegen den Verbündeten gewesen – „Verrat, Heimtücke und Schande“ nannte es Pitt im Unterhaus, dass man Friedrich von Preußen im Stich ließ -, sondern auch gewinnbringender. Jetzt eine wirklich heroische Anstrengung der Nation, und Cromwells Traum wäre Wirklichkeit, ganz Amerika englisch geworden. Aber außer Pitt war niemand mehr für heroische Anstrengungen zu haben, und so begnügte man sich mit dem, was ohne das zu haben war.

In Deutschland haben wir Kanada erobert“, so sagte Pitt. Aber wer hatte die Schlacht bei Roßbach geschlagen, durch die Frankreich auf lange Zeit hin militärisch gelähmt wurde? Friedrich dem Großen also hatten es die Engländer zu danken, dass sie Quebec nehmen und behalten konnten, dass Kanada nun zum englischen Kolonialreich gehörte, dieses Riesengebiet, das französischer Fleiß erschlossen, das sonst die Engländer keinen Schuss Pulver wert gedünkt haben würde, und das außer Indianern nur eine fünfundsiebzigtausend Köpfe starke französische Bevölkerung hatte.

Auch Louisiana, das Mississippi- Gebiet also, musste Frankreich abtreten; doch die City von London überwies es gnädig an Spanien, das dafür Florida herausgab und weitere Konzessionen an den englischen Handel in Mexiko und Mittelamerika machte. Damit war Frankreich aus Nordamerika herausgedrängt, und Spanien stand allein England gegenüber. Was Indien betraf, so hätte Pitt gleichfalls sagen dürfen, dass England es den Siegen Friedrichs des Großen verdankte. Dass die Franzosen ihre Position in Indien verloren und trotz der Rückgabe Pondichèrys im Friedensschluss nie wiedergewinnen konnten, ist jedenfalls der Fesselung der französischen Kräfte durch den Großen König zuzuschreiben. Dass allerdings gleichzeitig die Engländer über die bisherige Rolle als Händler hinaus zu Herren Indiens zu werden begannen, ist das Verdienst des begabten und skrupellosen Robert Clive, der Zwistigkeiten in dem verfallenden Reich des Großmoguls mit ebenso bedenkenloser wie überlegener militärischer und diplomatischer Kunst auszunutzen wusste. Indische Zwietracht ließ ihm in der Schlacht bei dem Dorfe Plassey (Juni 1757) den Sieg zufallen, und er nutzte den Erfolg aus, indem er der Ostindischen Gesellschaft, bei der er einst als einfacher Schreiber eingetreten war, das Monopol der Steuerpacht in Bengalen erwirkte. Seitdem kassierten Engländer die Steuern für die indischen Fürsten ein. Die rücksichtslose Aussaugung des indischen Volkes bis aufs Blut begann. Unermessliche Reichtümer flossen in die Kassen der Gesellschaft und in die Hände der englischen „Steuerbeamten“. England mästete sich an Indien.

Am Randes des Zusammenbruches

Der Sieg, den Preußens König den Engländern ermöglicht hatte schien ihre Vormacht für alle Zukunft befestigt zu haben. Wer wollte ihnen nun noch in den Weg treten, wenn sie ihr koloniales Imperium – das Wort „Empire“ wurde seit Pitt mit Vorliebe gebraucht – zum Weltreich erweiterten?

Nun, der Triumph war verfrüht. Knapp zehn Jahre nach den Siegesfeiern stand ein großer Teil des „Empire“ in hellem Aufruhr gegen die City von London, und es sah so aus, als solle ihr die ganze Beute wieder entrissen werden.

Nicht aus dem Ansturm übermächtiger Gegner ergab sich diese schwerste aller Krisen, die die britische Großmacht bis auf unsere Tage durchzumachen hatte, sondern aus der Unfähigkeit Londons, das Weltreich vernünftig und gerecht aufzubauen. Denn es waren nun Engländer selbst, die das Reich zertrümmerten – die Männer aus den dreizehn englischen Kolonien Nordamerikas. Zwar stammten nicht alle „Neuengländer, wie sie damals genannt wurden, wirklich aus England; viele der Kolonisten waren Iren, Holländer, Franzosen, nicht wenige auch Deutsche, und der „Schmelztiegel“ Amerika machte seine die Nationalitäten umformende Kraft schon damals geltend. Trotzdem war es nicht diese Verschiedenheit des Amerikanertums vom alten Engländertum des Mutterlandes, was den Ruf nach der Unabhängigkeit Amerikas so bald laut werden ließ; nein, England verlor diese Kolonien, weil es sie, wie alle Gebiete in der weiten Welt, ausschließlich als Objekte wirtschaftlicher Ausbeutung betrachtete. – Die City von London hatte jahrhundertlange Übung darin, Konkurrenten mit scheelen Augen zu betrachten. Es musste ihr Missfallen erwecken, dass sich in den größeren Handelsplätzen Nordamerikas, in Boston und New York, in Baltimore und Galveston, eine starke kommerzielle Unternehmungslust regte. Sollte es etwa dahin kommen, so fragte man sich ärgerlich daß jetzt, nachdem Spanien, Holland und Frankreich niedergerungen waren, neuenglische Schiff-Fahrt sich auf den Weltmeeren ausbreitete, neuenglischer Handel die Dividenden in London schmälerte? Im Fall Spaniens, Hollands und Frankreichs hatte man zu lange gewartet – jetzt war man entschlossen, schnell zuzupacken und die drohende Rivalität im Keime zu ersticken.

Hessische Soldaten vor der Einschiffung – Wie England alle seine Kriege vornehmlich mit fremden Hilfstruppen führte, so mussten auch die Untertanen verantwortungsloser und geldbedürftiger deutscher Kleinfürsten ihr Leben für die Erhaltung der englischen Herrschaft über Amerikas einsetzen, als die dortigen Kolonien sich vom Mutterland losrissen. - Nach einem zeitgenössischen Stich.

Hessische Soldaten vor der Einschiffung – Wie England alle seine Kriege vornehmlich mit fremden Hilfstruppen führte, so mussten auch die Untertanen verantwortungsloser und geldbedürftiger deutscher Kleinfürsten ihr Leben für die Erhaltung der englischen Herrschaft über Amerikas einsetzen, als die dortigen Kolonien sich vom Mutterland losrissen. – Nach einem zeitgenössischen Stich.

Natürlich gab man